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Artothek. Bildung Die Artothek versteht sich als Impulsgeberin. Sie nutzt das Potential der Kunst, die Wirklichkeit auf eigene Art und Weise zu spiegeln und vor Augen zu führen. Künstlerinnen und Künstlern gelingt es immer wieder, Wesentliches des Lebens vor Augen zu führen und dabei auch Unsichtbares sichtbar

zu machen: herausfordernd, auch mal provokativ und zur Förderung von Beweglichkeit.

Artothek. Leben Die Artothek versteht sich als Anregungsfeld. Sie möchte zum Nachdenken und zum Gespräch über Gott und die Welt einladen – vielleicht auch zur schöpferischen Auseinandersetzung, zum eigenen ästhetischen Experiment. Alle sind eingeladen, sich mit ihren Kunstwerken und Kunsterfahrungen einzubringen.

Artothek. Mitmachen An zwei Händen lassen sich derzeit noch die Ausstellungen der neuen Artothek zählen. Doch Mitmachen ist wesentlicher Bestandteil des neuen Konzeptes.

Einerseits dürfen Interessierte ger­ ne im Artothek-Kuratorium mitarbeiten, das derzeit verantwortet wird von Jean-Louis Gindt (Athénée de Luxembourg), Robby Höschele (Experimentelle Bildungs­räume im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg), Patrik Scherrer (bildimpuls.de, München) und Jörg Lohrer (wissenschaftlicher Mitarbeiter bei rpi-virtuell).

Die NutzerInnen von rpi-virtuell können das Artothek-Tool in einen eigenen Blog einbauen und eigene Ausstellungen zusammenstellen. Die Anleitung dazu ist online verfügbar.

Artothek. Entwicklung Die Artothek, das virtuelle Kunstmuseum in rpi-virtuell, startete 2003 mit einem kunst-historisch orientierten Angebot, das einen Querschnitt der Kunstgeschichte vermittelt. Dieser erste von An­ dreas Mertin geschaffene Teil findet sich inzwischen in der „Eule der Minerva“ (www.eule-der-minerva. de). Die ehemalige Abteilung „Ars Sacra“ setzte ihren Schwerpunkt auf zeitgenössische religiöse, spiritu-

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Pti aktuell 2 2014  

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