WATCHES & JEWELLERY
sichere Ablesbarkeit aus 25 Zentimetern. Schutz bietet ein knapp vier Millimeter dickes Saphirglas. Um die unter Wasser stets besonders kostbare Zeit kümmert sich ein Automatikwerk vom Kaliber CFB 1950.1, was dem Eta 2824-A2 entspricht. Aktuell offeriert die Manufaktur insgesamt 188 spezielle Exemplare dieses Boliden zur Unterstützung einer erstmalig durchgeführten Forschungsexpedition. Ganz konkret geht es um Mantarochen, die bekanntlich vom Aussterben bedroht sind. Während zweier Wochen im August wurde das Verhalten dieser tierischen Spezies einmal in Bezug auf Lebensraum und Nahrung analysiert. Zum anderen werden die Daten sorgsam erfasst und somit weiteren Projekten zugänglich gemacht.
Der Gipfel
CARL F. BUCHERER
der «6» findet sich die altbekannte Wasserdichtigkeitsindikation. Innovation repräsentiert die natürlich einseitig rastende Tauchzeitlünette mit kratzfestem Saphirring, der die Leuchtindexe vor Abnutzung bewahrt.
Taucheruhr für guten Zweck Bis zu 500 Meter unter den Meeresspiegel taucht die «Patravi ScubaTec» von Carl F. Bucherer problemlos ab. Zusätzliche Sicherheit beim Emporsteigen bietet ein Heliumventil in der Flanke des markanten Stahlgehäuses mit 44,6 Millimetern Durch messer. Selbstredend lässt sich die aus Edelstahl und Keramik gefertigte Lünette bei diesem Zeitmesser mit professionellem Anspruch nur entgegen dem Uhrzeigersinn verstellen. Somit wird die verbleibende Tauchzeit aus Gründen der persönlichen Sicherheit bei versehentlichem Drehen immer nur kürzer. Die Gestaltung von Zifferblatt und Zeigern gewährleistet selbst bei widrigen Sichtverhältnissen
Dass es sich bei der «Summit» um eine Smartwatch handelt, zeigt erst der zweite Blick oder die intensivere Beschäftigung mit der 46 mm grossen Armbanduhr. Montblanc bietet sie in unterschiedlichen Ausführungen mit Titanoder Stahlgehäuse an. Nach dem Starten lassen sich am leicht bombierten Touchscreen mit AMOLED-Display unterschiedliche Zifferblätter, darunter auch ein klassischer Retro-Chronograph, wählen. In der schlichten Schale vom Typ 1858 findet sich Elektronik der neuesten Generation in Gestalt des Snapdragon-Wear-2100-Prozessors und ein Chipset ebenfalls von Qualcomm Technologies. Mit einer Batterieladung hält das Ganze in der Regel einen Tag lang durch. Für Energienachschub braucht es eine Ladeschale. Die Software Android Wear 2.0 von Google kommuniziert über Bluetooth auch mit iOS-, also Apple-Geräten. Dank eingebautem Mikrophon lässt sich der Google- Assistent direkt ansprechen. Auf diese Weise sind auch Übersetzungen, das Diktieren von E-Mails, Sprachnachrichten und das Vormerken von Terminen möglich. Ferner bietet die Benutzeroberfläche eine Art Tastatur, welche Handschrift und Fingerstriche erkennt. Rückwärtige Sensoren erfassen die Pulsund Herzfrequenz mit bestmöglicher Genauigkeit. Fitness-Apps sind ebenso vorhanden wie Applikationen für den Fahrdienst Uber oder den Stadtführer Foursquare. Lieblingslieder lassen sich mithilfe der «Google Play»-Musik-App und Wireless LAN in den Speicher laden. Wem das personalisierbare Display nicht reicht, kann sich von Montblanc ein «massgeschneidertes« Zifferblatt gestalten lassen.
Saphir, Perlmutt und Diamanten Hans-Ulrich Klingenberg war ein ausgesprochen kreativer Mensch. Schon vor Gründung des Labels Century im Jahr 1966 hatte er ein Vakuumgehäuse für Armbanduhren und auch das komplexe Megalith-Verfahren entwickelt. Letzteres gehört bis in die Gegenwart zu den exklusiven Merkmalen jedes Zeitmessers mit dieser Signatur. Mittlerweile hat in Nidau Sohn Philip W. A. Klingenberg das Sagen. Unter seiner Ägide entsteht unter anderem die seit 1999 am Markt präsente «Dragon Stone». Zu den Domänen dieses femininen Modells zählt ein gekonntes Zusammenspiel von Perlmutt und Century-Saphir. Von Meistern ihres Fachs werden die Zwölfeckform sowie die Facetten des unverwüstlichen Glasrands manuell geschliffen und poliert. Dank der sogenannten Nacrilith- Technik lässt sich zwischen zwei Century-Saphiren auch noch eine feine Perlmuttschicht einfügen. Beeindruckend auch das feingliedrige Armband mit Befestigungsgliedern in Wellenform. Die weissgoldenen «Dragon Line»- Modelle gibt es mit 27, 32 und 38.5 mm Durchmesser. Für die Zeit ist stets ein präzises Quarzwerk zuständig. Die abgebildete Armbanduhr ist besetzt mit 218 Diamanten von zusammen 1,952 Karat. Der Century-Saphir verfügt über 36 Facetten. Für das Zifferblatt findet Naturperlmutt Verwendung.
The luxurious way of life | 75