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Inhalt Volkswagen

Passat | 8 T-Cross | 12

Impressum

Audi

e-tron | 16 Q4 e-tron | 20 News | 21

SEAT Volkswagen T-Cross: auf zu neuen Ufern

Tarraco | 32 Diesel | 34 Erdgas | 35

ŠKODA

SCALA | 38 OCTAVIA Combi Erdgas | 42 Limited Modelle | 43

Volkswagen Nutzfahrzeuge Audi Q4 e-tron: die Fortsetzung der E-Offensive

Multivan 6.1 | 22 e-Crafter | 26 Grand California | 28

Porsche

911 | 44

Lamborghini

Huracán EVO | 50

Bentley

Continental GT Convertible | 51

Volkswagen Nutzfahrzeuge: Grand California – 5 ***** auf 4 Rädern

Reportage

Genfer Autosalon 2019 | 4 Sportkooperationen | 29 Miele und Porsche Bank | 30 Walter Bösch GmbH & Co KG | 48

Service Porsche 911: neue Generation einer Legende

Lamborghini Huracán: Evolution von Kraft

Komfort- und Schutzausstattungen | 36

Medieninhaber Porsche Austria GmbH & Co OG Louise-Piëch-Straße 2 5020 Salzburg Tel. 0662/4681-0, Fax DW 13046 infocenter@fuhrparkpraxis.at Herausgeber Mag. (FH) Florian Zöpfl Chefredaktion Dr. Alexander Tempelmayr Projektleitung Kathrin Betz Layout Irmgard Fitzga Lektorat MasterText Mag. Barbara Lassl Produktion Lydia Birgmann Repro LUDWIG:media, Zell am See Druck/Versand Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Horn Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Preisangaben Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich um unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, 20 % MwSt., Frachtkosten und unter Berücksichtigung des NoVA-Zu- bzw. Abschlags lt. § 6 NoVAG bei Fahrzeugpreisen. Richtung des Magazins Die Fuhrparkpraxis ist eine Publikation der Porsche Austria GmbH & Co OG für Flottenkunden.

Druck- und Satzfehler, Änderung von Modellvarianten, technischen Daten, Ausstattungen sowie des Serienumfangs und der Preise sind ausdrücklich vorbehalten.


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Volkswagen Konzern richtet sich konsequent auf den Elektroantrieb aus. In den nächsten zehn Jahren wird Europas größter Autohersteller rund 70 neue Modelle mit Elektroantrieb auf den Markt bringen. Auf dem Genfer Autosalon 2019 präsentierten die Marken des Volkswagen Konzerns eindrucksvoll bereits heute verfügbare Hybrid- und rein elektrisch angetriebene Modelle sowie Concept Studien, die den fast 700.000 Besuchern aus aller Welt einen konkreten Ausblick auf künftige Neuerscheinungen gewährten. Die Produktion der ersten E-Automodelle der neuen Generation hat begonnen: Der Audi e-tron steht am Start, als Nächstes wird Volkswagen mit dem ID. folgen. SEAT lenkte in Genf das Interesse der Besucher mit dem el-born auf sich und ŠKODA zeigte mit dem Vision E, wohin die elektrifizierte Reise in der Autowelt geht. Das Herz der Elektrooffensive von Volkswagen ist der Modulare E-Antrieb-Baukasten, kurz MEB. Auf dieser von Volkswagen entwickelten Technologiebasis werden in den kommenden Jahren faszinierende Elektromodelle in Serie produziert und für Fuhrparks und private Nutzer gleichermaßen eine interessante Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor darstellen. Parallel wird aber an der weiteren Effizienzsteigerung der Diesel- und Benzinaggregate gearbeitet und dem umweltschonenden Erdgasmotor auch hierzulande zum Durchbruch verholfen. Auf diesem Gebiet ist SEAT federführend und bietet die größte Palette an erdgasbetriebenen Modellen. In dieser Ausgabe stellen wir das Update von zwei Baureihen vor, die seit Generationen fixer Bestandteil vieler Fuhrparks sind: Passat und Transporter bzw. Multivan. Der neue Passat überzeugt auch mit neuen Technologien, die teilautonomes Fahren ermöglichen. Und Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert mit dem Multivan 6.1 ein Fahrzeug, das mit einer Fülle an Assistenzsystemen für noch mehr Komfort und Sicherheit sorgt. Eine interessante Lektüre der Fuhrparkpraxis und ein erfolgreiches Jahr 2019 wünscht Ihnen Ihr

Mag. (FH) Florian Zöpfl Leiter Großabnehmer, Flotten und Direktkunden

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Editorial

Strom, Strom, Strom


Reportage | Autosalon Genf 2019

Der Genfer Automobilsalon 2019

VW Konzern beeindruckt mit Weltpremieren Der 89. Salon international de l’auto de Genève – kurz: Genfer Autosalon – lockt alljährlich bis zu eine Dreiviertelmillion autobegeisterter Menschen aus aller Welt in die schweizerische Metropole am Genfer See. Zweifellos ist der Genfer Autosalon neben der alle zwei Jahre stattfindenden IAA in Frankfurt die wichtigste Automesse in Europa. Die Marken des Volkswagen Konzerns – VW, Audi, SEAT, ŠKODA, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Porsche, Bentley, Lamborghini und Bugatti – beeindruckten das Publikum auch heuer wieder mit einem enormen Modellangebot, zahlreichen Weltpremieren und interessanten Studien. Volkswagen

Passat

Touareg V8 TDI

Vier Weltpremieren standen im Mittelpunkt der Präsentation der Marke Volkswagen: Die achte Generation des VW Passat wurde technisch tiefgreifend weiterentwickelt und überzeugt mit noch mehr Komfort. Zu den herausragenden Innovationen zählt beispielsweise das Assistenzsystem „Travel Assist“, das ebenso seine Weltpremiere feierte. Als erster Volkswagen wird der Passat mit diesem Assistenzsystem teilautomatisiert in nahezu jeder beliebigen Geschwindigkeit fahren können. Das ebenfalls neu vorgestellte kapazitive Lenkrad registriert die Berührung durch den Fahrer und bildet so eine interaktive Schnittstelle zu Systemen wie dem „Travel Assist“. Mit dem Touareg V8 TDI hat das stärkste Diesel-SUV eines deutschen Automobilherstellers Weltpremiere. Das neue Spitzenaggregat leistet 310 kW/ 421 PS und erreicht bereits ab 1.000 U/min sein maximales Drehmoment von 900 Newtonmetern. Das V8-Triebwerk, das die Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllt, beschleunigt das SUV in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Serienmäßig an Bord des neuen TopModells ist die 4-Corner-Luftfederung. Die jüngste Entwicklung von Volkswagen ist der T-Roc R. Das sportive TopModell der neuen Crossover-Baureihe von Volkswagen wird von einem zwei Liter großen Vierzylinder-TSI-Motor angetrieben, der eine Leistung von 221 kW/ 300 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern bereitstellt. Nur 4,9 Sekunden braucht der Volkswagen T-Roc R für den Sprint von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h elektronisch begrenzt. An die Flower-Power-Ära der 1960er- und 1970er-Jahre erinnert die Optik des I.D. Buggy. Die vollelektrische Studie basiert auf dem Modularen E-Antrieb-Baukasten (MEB) und ist eine moderne Interpretation der legendären Strandbuggys. Größe, Batterie und Antrieb sind skalierbar und können voll und ganz auf unterschiedliche Kundenwünsche abgestimmt werden.

Audi

I.D Buggy 4 | Fuhrparkpraxis

Audi zeigte auf dem Genfer Automobilsalon vier Automobile mit reinem Elektroantrieb, die bis Ende 2020 ihre Premiere in der Serienversion feiern werden. Neben dem Audi e-tron, der bereits im Vorjahr vorgestellt wurde, war der Audi e-tron Sportback zu sehen. Die Coupé-Version wird noch in diesem Jahr als Serienversion vorgestellt. In China wird in wenigen Wochen mit dem Audi Q2 L e-tron ein weiteres E-Automobil präsentiert. 2020 werden der in Zusam-


e-tron Sportback

menarbeit mit Porsche entstandene Audi e-tron GT und der Audi Q4 e-tron (Modellvorstellung auf Seite 20) folgen. Der Ingolstädter Premiumhersteller wird auf der Basis von vier technischen Plattformen elektrisch angetriebene Fahrzeuge vom A- bis zum D-Segment anbieten. Der Audi e-tron und der e-tron Sportback nutzen Komponenten aus dem Modularen Längsbaukasten von Audi und bilden künftig eine eigene Produktfamilie von E-SUV mit elektrischem Allradantrieb quattro. Technische Basis für Audi Modellfamilien mit reinem E-Antrieb vom B- bis zum D-Segment bildet die Premium-Architektur Elektrifizierung (PPE). E-Autos im A-Segment werden auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) aufbauen. Erstmals zu sehen waren auch vier neue Plug-in-Hybridversionen und der vollelektrische Formel-E-Rennwagen Audi e-tron FE05. Audi Q5, A6, A7 und A8 TFSI e mit Plug-in-Hybrid werden künftig eine attraktive Alternative darstellen. Je nach Modellreihe hat man die Wahl zwischen einem Komfort-Modell (50 TFSI e) und einer sportlich konfigurierten Variante (55 TFSI e beziehungsweise 60 TFSI e im A8) mit S line Umfängen und straffer abgestimmtem Fahrwerks- und Antriebs-Setup mit höherer Boost-Leistung der E-Maschine für noch mehr Fahrdynamik. Die rein elektrische Reichweite wird bei jedem Modell mehr als 40 Kilometer im WLTP-Zyklus betragen. In puncto Rekuperation ähnelt das neue Antriebskonzept dem des rein elektrisch angetriebenen Audi e-tron. Beim Bremsen gewinnen die neuen Hybridmodelle bis zu 80 kW Leistung zurück. Das Top-Modell, der A8 L 60 TFSI e quattro, wird von einem 3.0-TFSI-Verbrennungsmotor und einem Elektromotor angetrieben, die gemeinsam 330 kW/449 PS Systemleistung und 700 Newtonmeter Systemdrehmoment bereitstellen. Zur Serienausstattung der neuen Plug-in-Hybriden gehört auch das Ladesystem compact mit Ladekabel für Haushalts- und Industriesteckdosen und ein Bedienteil. Optional gibt es ein Mode-3-Kabel für öffentliche Ladesäulen. Mittels der myAudi App können über das Smartphone u. a. der Batterie- und Reichweitenstatus abgefragt, Ladevorgänge gestartet und der Ladetimer programmiert werden.  

e-tron GT

Q4 e-tron concept

Q5, A6, A7 und A8 TFSI e

Volkswagen Nutzfahrzeuge

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentierten als große Messehighlights den Multivan 6.1, den Amarok Aventura Black Style und das Cargo e-Bike, ein innovatives elektrisches Lastenrad. Der Multivan 6.1 wurde mit einer Fülle an Assistenzsystemen und einer Vielzahl weiterer Neuerungen ausgestattet. So kommen im Multivan erstmals digitale Instrumente und eine neue Infotainment-Generation mit Web-Radio, Streaming und permanentem Online-Zugang zum Einsatz. Neue Online-Services werden mit der integrierten eSIM-Card möglich. Neu sind auch die TDI-Motoren, die der Abgasnorm Euro 6d-Temp entsprechen und in einer Leistungsbandbreite von 90 bis 199 PS angeboten werden. Der Allradantrieb 4MOTION wird auch beim Multivan 6.1 fixer Bestandteil im Modellangebot sein. Dr. Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge, bezeichnete den Multivan 6.1 „als besten Bulli aller Zeiten“. „Mit dem Multivan 6.1 wollten wir ganz neue Maßstäbe im Hinblick auf Fahrzeugsicherheit und Komfort setzen“, so Sedran. >

Multivan 6.1

Amarok Aventura Black Style Fuhrparkpraxis | 5


Reportage | Autosalon Genf 2019

el-born

Die Blicke der Messebesucher zog auch der Amarok Aventura als Sondermodell Black Style auf sich. Wie die Modellbezeichnung verrät, verleihen schwarze Elemente dem Pickup einen besonderen Auftritt. Das Designpaket, das für die Ausstattungslinien Highline und Aventura verfügbar ist, beinhaltet Schwellerrohre, Stylingbar, Außenspiegel, Stoßstange, Trittstufen und Kühlergrill in elegantem Schwarz sowie die 20-Zoll-Leichtmetallräder „Talca Black“. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat für das Segment der Last-Mile-Server das innovative, elektrische Lastenrad Cargo e-Bike entwickelt. Innovative Neigetechnik und ein 250 Watt starker 48-Volt-Mittelmotor unterstützen den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h dabei, Zuladungen von 210 Kilo inklusive Fahrer zu transportieren.

SEAT

Ateca Special Edition

Die Weltpremiere seines ersten vollelektrischen Fahrzeugs feierte SEAT in Genf. Das Concept Car basiert auf der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns und vereint die Trends E-Mobilität, autonomes Fahren und Konnektivität. Im SEAT el-born ist eine Batterie mit hoher Leistungs- und Energiedichte verbaut, die eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern (im offiziellen WLTP-Testzyklus) ermöglicht. Mit der Wärmepumpe des Fahrzeugs lässt sich der Verbrauch der Elektroheizung senken, wodurch die Reichweite um 60 Kilometer gesteigert werden kann. Der Energiespeicher mit einer Kapazität von 62 kW lässt sich in nur 47 Minuten auf 80 Prozent der Maximalkapazität aufladen. Das rein elektrisch angetriebene 150 kW/204 PS starke Concept Car beschleunigt von 0 auf 100 km/h in nur 7,5 Sekunden. Der Elektroantrieb ermöglicht auch die Umsetzung eines völlig neuen Karosseriedesigns. Durch die Platzierung der Räder an den äußeren Karosserieecken und die Vorverlegung der A-Säule steht das Fahrzeug besonders dynamisch auf der Straße und bietet seinen Passagieren großzügig Platz. Zugunsten der Aerodynamik kann bei einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug auf einen Kühlergrill verzichtet werden. So schließt auch das SEAT Logo auf der Frontpartie bündig mit der Karosserie ab.

CUPRA SCALA

Die neue Sportmarke CUPRA gab auf dem Genfer Salon mit dem CUPRA Ateca Special Edition ein PS-starkes Lebenszeichen von sich. Die limitierte Sonderauflage kommt mit einer neuen, speziell angepassten Abgasanlage von Akrapovic`´ und verschärfter Optik. Der 2-Liter-TSI bringt über das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) 221 kW/300 PS und ein bärenstarkes Drehmoment von 400 Newtonmetern auf die Straße. Designelemente aus Kupfer und Carbonfaser verleihen Außenspiegeln und Heckspoiler ein besonders sportliches Erscheinungsbild.

ŠKODA

KAMIQ

VISION iV 6 | Fuhrparkpraxis

Neben dem neuen SCALA (Modellvorstellung ab Seite 38) und dem neuen City-SUV KAMIQ stand die Elektromobilität im Mittelpunkt bei ŠKODA. Die auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) basierende Konzeptstudie VISION iV gab den Besuchern aus aller Welt einen konkreten Ausblick auf den ersten rein elektrisch angetriebenen ŠKODA. Auffällig sind die 22 Zoll großen Räder, die illuminierten Glaselemente in den vertikalen Rippen des Grills und die anstelle klassischer Außenspiegel montierten Kameras. Zum Allradfahrzeug wird der VISION iV durch die zwei an der Vorder- und Hinterachse montierten Elektromotoren. Die im Unterboden verbaute LithiumIonen-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern nach WLTP-Zyklus. Mit dem rein elektrischen und voll vernetzten Zweiradkonzept KLEMENT zeigt die tschechische Traditionsmarke ein innovatives Mobilitätsangebot für die Stadt. Der elektrische Hecknabenmotor mit integrierter Bremsenergierückgewinnung verleiht dem Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h. Zwei Batterien ermöglichen eine Reichweite von mehr als 60 Kilometern. Bis Ende 2022 will ŠKODA zehn elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Premiere hatte mit dem neuen KAMIQ noch ein weiteres Modell der SUV-Fa-


milie. Das neue City-SUV verbindet SUV-typische Vorzüge wie größere Bodenfreiheit und erhöhte Sitzposition mit der Agilität eines Kompaktfahrzeugs und einem emotionalen Design mit stylishem Offroad-Auftritt.

Porsche Zweifellos zu den größten Publikumsmagneten des Genfer Autosalons 2019 zählten die neue Generation des 911, der 300 PS starke 718 T als Boxster und Cayman und der Macan S mit neuem V6-Turbo-Triebwerk. Die S-Modelle der achten Generation des 911 sind mit einem 331 kW/450 PS starken Bi-Turbomotor ausgestattet, der Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h und eine Beschleunigung auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden ermöglicht (Modellvorstellung ab Seite 46). Der neue Porsche 718 T kombiniert den 220 kW/300 PS starken Vierzylinder-Turbo-Boxermotor mit dem Sport Chrono Paket und dem PASM-Sportfahrwerk inklusive 20 Millimeter Tieferlegung der Karosserie. Serienmäßig sind auch die adaptive Aggregate-Lagerung PADM und das Porsche Torque Vectoring mit mechanischer Hinterachs-Quersperre. Der neue Macan S präsentiert sich mit einem dreidimensional ausgearbeiteten LED-Heckleuchtenband und serienmäßigen LED-Hauptscheinwerfern. Porsche hat auch das Interieurdesign erneuert: Zentrales Element ist der knapp elf Zoll große Touchscreen des neuen Porsche Communication Management (PCM), mit dem digitale Funktionen wie die intelligente Sprachsteuerung und Online-Navigation (Serie) gesteuert werden können. Das Angebot an Komfortausstattungen wird unter anderem um einen Stauassistenten, einen Ionisator für bessere Luft im Innenraum und eine beheizbare Frontscheibe erweitert. Das neue 3-Liter-V6-Triebwerk leistet 260 kW/354 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmetern bereit.

911

718 T Cayman

Lamborghini Weltpremiere feierten der Lamborghini Aventador SVJ Roadster und der Huracán EVO Spyder (Modellvorstellung Seite 50). Die italienische Sportmarke setzt im neuen SVJ Roadster den bis dato kraftvollsten von Lamborghini für ein Serienfahrzeug produzierten V12-Motor mit 566 kW/770 PS ein. Der Supersportwagen beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in 8,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h. Aventador SVJ Roadster

Bentley Anlässlich seines diesjährigen 100-jährigen Firmenjubiläums hat Bentley mit dem Continental GT Number 9 Edition von Mulliner die ultimative Sammlerversion des Gran Turismo geschaffen. Nur 100 Exemplare werden handgefertigt. Der Number 9 Edition von Mulliner ist eine Hommage an Sir Henry Ralph Stanley „Tim“ Birkin – einen der ursprünglichen Bentley Boys der 1920er- und 1930er-Jahre. Der No. 9 war der kompressorgeladene Bentley „Blower“, den Sir Tim 1930 im 24-Stunden-Rennen von Le Mans fuhr. Der Number 9 Edition von Mulliner besticht durch No.-9-Embleme, die Blackline Specification und ein Carbonfaser-Ausstattungspaket. Für das Interieur kann die traditionelle Lederausstattung in Cumbrian Green oder in Beluga gewählt werden. Die Armaturentafel an der Mittelkonsole ist mit Engine-Spin-Dekor (gedrehtem Aluminium) ausgestattet. Um dem Wagen den letzten Schliff zu verleihen und ihn so exklusiv wie noch nie zu machen, stattet Bentley den Continental GT Number 9 Edition von Mulliner mit einer Intarsie aus dem Holz des Sitzes von Birkins legendärem Le-Mans-Rennwagen No. 9 aus dem Jahr 1930 aus.

Continental GT Number 9 Edition

Bugatti Bugatti präsentierte mit den Hypersportwagen La Voiture Noire und Chiron Sport zwei Weltneuheiten. Die auf 20 Einheiten limitierte Sonderedition des Chiron Sport zelebriert das 110-jährige Jubiläum von Bugatti. Der La Voiture Noire stellt eine Hommage an den legendären Bugatti Type 57 SC Atlantic dar. Der 16-Zylinder-Mittelmotor mit acht Litern Hubraum leistet 1.103 kW/ 1.500 PS. |

Chiron Sport Fuhrparkpraxis | 7


Volkswagen | Passat

Die achte Generation des ewigen Bestsellers

Der neue Volkswagen Passat

Business auf höchstem Niveau Teilautomatisiert mit Reisegeschwindigkeit auf den Straßen unterwegs – was wie Zukunftsmusik klingt, wird im neuen Passat möglich. Der „Travel Assist“ feiert mit dem beliebten Businesswagen sein Debüt und ermöglicht teilautonomes Fahren bis 210 km/h.

V

on außen lassen sich auf den ersten Blick nur dezente Neuerungen erkennen, die bekannte Optik des alltime-Bestsellers bleibt weitgehend erhalten. Vor allem in puncto Technik gibt es für den meistverkauften Mittelklassewagen im neuen Modell 2019 tiefgreifende Änderungen. So wird der neue Passat zum Technologieträger der Marke, in den die aktuellsten Innovationen einfließen. Seine Weltpremiere feierte er im März auf dem Automobilsalon in Genf, im Juli startet voraussichtlich der Vorverkauf, die Markteinführung in Österreich ist für Oktober vorgesehen. 30-Millionen-Jubiläum 1973 stellte Volkswagen den ersten Passat vor – seitdem ist sein Erfolg ungebrochen. Jeder vierte verkaufte Mittelklassekombi in Europa ist ein Pas-

8 | Fuhrparkpraxis

sat Variant und damit setzt sich der Passat auch weltweit unangefochten an die Spitze seines Segments. Zudem ist er nach dem Golf (35 Millionen Fahrzeuge) und noch vor dem legendären Käfer (21,5 Millionen Einheiten) einer der drei meistverkauften Volkswagen aller Zeiten. Pünktlich zum Zeitpunkt des Produktionsrekords startet der neue Passat, ausgestattet mit progressiv weiterentwickelten Technologien. Der 30-millionste Passat wird im Sommer im Werk vom Band laufen und damit eine Schallmauer durchbrechen. Mit dem Update des Passat der achten Generation sind wiederum alle Voraussetzungen geschaffen, dass Volkswagen auch mit dem neuen Hightech-Modell seine Erfolgsstory fortschreiben können wird. Davon zeigt sich auch Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen, überzeugt: „Der Passat war zu allen Zeiten ein Spiegelbild


30 Millionen Passat wurden seit 1973 gebaut.

des technischen Fortschritts. Und so ist es auch diesmal. Mit der Weltpremiere des neuen Travel Assist ist unser Bestseller der erste Volkswagen, der über den nahezu kompletten Geschwindigkeitsbereich hinweg teilautomatisiert bewegt werden kann – ein Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Fahren.“ Sprung in die Zukunft Der neue Passat kommt mit der aktuell größten Ausbaustufe von IQ.DRIVE – unter dieser neuen Dachmarke für Assistenzsysteme werden Technologien auf dem Weg zum autonomen Fahren gebündelt. Mit dem bereits erwähnten neuen „Travel Assist“, der mit einem einfachen Tastendruck über das Multifunktionslenkrad aktiviert wird, wird teilautomatisiertes Fahren Realität. Hierbei kommt auch schon die nächste Innovation ins Spiel: das erste kapazitive Lenkrad von Volkswagen. Aus rechtlichen und auch sicherheitsrelevanten Gründen muss der Fahrer auch beim teilautomatisierten Fahren das System permanent überwachen und deshalb überprüft der „Travel Assist“, ob der Fahrer die Hände auch wirklich am Lenkrad hat. Das kapazitive Lenkrad registriert schon eine einfache Berührung durch den Fahrer und bildet auf diese Weise eine interaktive Schnittstelle zu weiteren Assistenzsystemen. Sobald der Fahrer seine Hände länger als zehn Sekunden vom Lenkrad löst, machen ihn optische und akustische Warnsignale darauf aufmerksam und ein Bremsruck setzt ein. Reagiert der Fahrer weiterhin nicht auf die Warnungen, bremst der

„Emergency Assist“ den Passat automatisch bis zum Stillstand ab. Automatisch sicherer Eine ganze Phalanx an ausgeklügelten Assistenzsystemen steht im neuen Passat bereit und macht die Reise an Bord für Lenker und Passagiere ganz automatisch sicherer. Beispielsweise mit dem „Emergency Steering Assist“, einem System, das ebenfalls sein Debüt im Passat feiert und via Bremseingriff die Sicherheit bei Ausweichmanövern erhöht. Vorausschauend arbeitet die jüngste Generation der Automatischen Distanzregelung „ACC“ – bisher nur als Abstandsregelung eingesetzt, reagiert das System jetzt auch auf Tempolimits, Ortschaften, Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen mit entsprechenden Geschwindigkeitsanpassungen. Ist der Passat zusätzlich mit DSG ausgerüstet, mutiert die Automatische Distanzregelung zum Stau- und Stop-and-Go-Assistenten, der dann automatisch anfährt. Eine neue Multifunktionskamera perfektioniert die Spurführung des „Lane Assist“, dieser erkennt jetzt außer Begrenzungslinien auch Grasnarben. Mit an Bord finden sich der Spurwechselassistent „Side Assist“ plus Ausparkassistent, der Notbremsassistent „Front Assist“ mit Fußgängererkennung, der Anhängerrangierassistent „Trailer Assist“ und der Parklenkassistent „Park Assist“. Der weiterentwickelte elektromechanische Bremskraftverstärker (eBKV) zählt nun zur Serienausstattung und sorgt dafür, dass die Bremsen noch schneller ansprechen. > Fuhrparkpraxis | 9


Volkswagen | Passat

Das kapazitive Lenkrad registriert schon eine einfache Berührung durch den Fahrer und dient als interak­tive Schnittstelle zu Assistenzsystemen.

IIQ.LIGHT bringt Matrixscheinwerfer Auch der neue Passat wird neben dem Touareg auf Wunsch mit den interaktiven „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfern“ angeboten. Diese innovative Lichtsteuerung erhöht Sicherheit und Komfort bei Nachtfahrten auf schlecht beleuchteten Straßen. Hier bilden zwei LED-Projektionssysteme das Abblendlicht und Fernlicht, Blinklicht, Tagfahrlicht und Standlicht werden ebenfalls mit LEDs erzeugt. Die LEDs des Blinklichts sind als schmaler Querstreifen mit ihrem „Wisch-“Effekt ganz oben im Scheinwerfer angeordnet und bilden bei nicht aktivem Blinklicht das Tagfahrlicht bzw. das

Permanent online – der neue VW Passat mit der seri­enmäßig integrierten SIM-Card 10 | Fuhrparkpraxis

Im neuen Passat feiert der neue „Travel Assist“ seine Weltpremiere …

Standlicht. Neben neuen LED-Scheinwerfern und LED-Rückleuchten, die ein unverkennbares Lichtdesign erzeugen, haben auch die Front- und Heckstoßfänger sowie das Kühlerschutzgitter dezente Änderungen erfahren. Der Schriftzug mit dem Logo „Passat“ ziert nun mittig das Heck. Neue Lackierungen wie „Lapiz Blue“, „Bottlegreen“ und „Sandgold“ bereichern die Farbpalette, darüber hinaus stehen vier neue Designs an 17-, 18- und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen zur Wahl. Digitales Interieur Auch der Innenraum des neuen Passat wird kräftig upgedatet: So sind attraktive Dekore und Stoffe, neu gestaltete Türverkleidungen, eine neue Trimfarbe, neue Instrumente und ein neues Lenkrad für einen rundum frischen Look verantwortlich. Die Analoguhr in der Schalttafel sucht man vergebens – sie wurde durch einen hinterleuchteten Passat Schriftzug ersetzt. Ein offenes und größeres Ablagefach in der Mittelkonsole bietet Platz zum induktiven Laden von Smartphones und hält einen USB-C-Anschluss bereit. Zum digitalen Innenraum verschmelzen im Dunkeln die Screens des neuen „Digital Cockpit“ und der Infotainmentsysteme mit den beleuchteten Tasten des kapazitiven Multifunktions-Lenkrades und der Ambientebeleuchtung. Immer online Gemeinsam mit dem neuen Passat geht die dritte Generation des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB3) an den Start. So bietet die Schnitt-


... und ermöglicht teilautomatisiertes Fahren nahezu über den gesamten Geschwindigkeitsbereich hinweg.

stelle „App Connect“ erstmals bei Volkswagen die kabellose Integration von iPhone-Apps über ein wireless „Apple CarPlay™“ an. Mit einer serienmäßig integrierten SIM-Card werden neue Online-Features an Bord geholt, auf Wunsch ist der Passat permanent online. Dadurch erschließen sich neben verbesserten navigationsbezogenen Diensten mit Echtzeitinformationen völlig neue Angebote, Musik-Streaming-Dienste, Internet-Radio, eine natürliche Sprachbedienung und die künftig cloudbasierte Mitnahme von Fahrzeugeinstellungen, was bei Pool-Fahrzeugen besonders vorteilhaft ist. Passagiere an Bord können sich über einen WLAN-Hotspot mit dem Internet verbinden, auch können durch die Online-Anbindung mittels natürlicher Sprachbedienung alle wichtigen Funktionen für Navigation, Telefon und Radio aktiviert werden. So genügt zum Beispiel schon die Ansage: „Ich will nach Wien zum Ring“, um die Routenführung zu starten, außerdem können SMS ganz einfach diktiert werden und empfangene Nachrichten liest das Infotainmentsystem auf Wunsch vor. Digitales Flottenmanagement Die digitale Plattform „Volkswagen We“ bietet und liefert Mobilitätsdienstleistungen, auch fremder Partner. Die Angebote entwickeln sich aus einem offenen System heraus kontinuierlich weiter. Volkswagen öffnet sich hier konsequent für spezialisierte Partner und schafft Raum für neue Konzepte wie zum Beispiel „We Park“ für bargeldloses Parken oder „We Deliver“ für sogenannte *

Reichweiten-, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind Prognosewerte

„Car-Access-Based-Services“, den Zugang von Servicepartnern zum Fahrzeug. So können Fuhrparkverantwortliche künftig ihre Flotte komfortabel mit „We Connect Fleet“ managen: Digitales Fahrtenbuch, Wartungsmanagement, Verbrauchsüberwachung und die Speicherung von Standortverläufen sparen im Fuhrpark Zeit und Geld. Nur mit Partikelfilter Jeder neue Passat – einerlei, ob Benziner oder Diesel – ist mit einem Partikelfilter ausgestattet, zudem erfüllen alle TSI- und TDI-Aggregate die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Als Vorreiter einer neuen Dieselmotorengeneration gilt der hocheffiziente 2.0 TDI Evo mit 110 kW/150 PS, der voraussichtlich 10 g/km* weniger CO2 erzeugt als der vergleichbare Motor im Vorgänger. Zwei TSI-Benziner mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS sowie drei TDI-Turbodiesel mit 88 kW/120 PS bzw. 140 kW/ 190 PS bis 176 kW/240 PS komplettieren das Motorenangebot. Zero Emission Der Plug-in-Hybrid Passat GTE startet dank einer größeren Batterie mit einer deutlich höheren elektrischen Reichweite durch, sie wird bei bis zu ca. 55 km* im neuen WLTP-Zyklus liegen, das entspricht ca. 70 km* nach NEFZ. Somit ist er für emissionsfreie Fahrten in Stadtzentren einsetzbar und bietet gleichzeitig mit einer Kombination aus E-Maschine und effizientem Turbobenziner (160 kW/ 218 PS Systemleistung) die Vorteile eines komfortablen Langstreckenfahrzeugs. | Fuhrparkpraxis | 11


Volkswagen | T-Cross

Alle Aggregate im neuen T-Cross erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

T-Cross

Ein neuer Allrounder Volkswagen baut sein SUV-Angebot aus: Als vielseitiger Begleiter mit jungem, frischem Design rundet ab sofort der neue T-Cross das breite Angebot an SUV-Modellen nach unten ab. Der Einstiegspreis für den jüngsten Zuwachs in der SUV-Familie liegt bei 18.690 Euro*.

J

ung und modern, lässig im Stil, raffiniert praktisch und höchst individuell – so präsentiert sich der neueste Spross aus der SUV-Familie von Volkswagen. Als urbanes, kompaktes Crossover-Fahrzeug konzipiert, überzeugt der T-Cross mit hoher Alltagstauglichkeit, einem Maximum an Variabilität und umfangreicher Serienausstattung. Kurzum: ein perfektes und vielseitiges SUV für die City! Flexibler Alleskönner Klein, aber oho – so lassen sich die Maße und das Platzangebot im neuen T-Cross am treffendsten beschreiben. Als ‚kompakter Riese‘ bietet er einen bequemen Einstieg durch vier große Türen, obwohl er mit 4,11 Metern rund zwölf Zentimeter

*

12 | Fuhrparkpraxis

kürzer ist als sein größerer Bruder, der Volkswagen T-Roc. Seine Basis bildet der Modulare Querbaukasten (MQB), der die Platzierung der angetriebenen Vorderachse sehr weit vorne ermöglicht. Somit schafft der lange Radstand von 2,56 Metern die Voraussetzungen für einen großzügigen Innenraum mit viel Platz für bis zu fünf Personen. Auch der Gepäckraum kann sich sehen lassen: Bei umgeklappter Rücksitzbank fasst der Kofferraum bis zu 1.281 Liter bei ebener Ladefläche, ein absoluter Bestwert für ein SUV dieses Segments. Ob mehr Beinfreiheit für die Passagiere oder mehr Stauraum – dank der um 14 Zentimeter verschiebbaren Rücksitzbank kann das Ladevolumen des T-Cross ganz einfach von 385 auf 455 Liter erweitert werden.

Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, 20 % MwSt., Frachtkosten und unter Berücksichtigung des NoVA-Abschlags lt. § 6 NoVAG.


Alles im Blick Typisch SUV sorgt die hohe Sitzposition für den perfekten Überblick. Fahrer und Beifahrer sitzen 597 Millimeter über der Fahrbahn, die Fondpassagiere sogar 652 Millimeter. Alle Passagiere des T-Cross genießen eine gute Rundumsicht und überlegene Aussicht. Das innovative Innenraumkonzept garantiert zudem ein Höchstmaß an Flexibilität: Nicht nur die Rückbank lässt sich je nach Bedarf blitzschnell verschieben, auch die Rücksitzlehne kann geteilt (60:40) oder komplett umgeklappt werden. Auf Wunsch lässt sich auch die Lehne des Beifahrersitzes umlegen, was den Transport sehr langer Gegenstände möglich macht. Das gesamte Interieur wirkt cool und sportlich, Dashpads, Lenkradspange, die lackierte Mittelkonsole und Sitzmaterialien korrespondieren farblich miteinander, darüber hinaus sorgt die indirekte Ambientebeleuchtung für eine effektvolle Inszenierung des Interieurdesigns. Unverkennbar Volkswagen Bereits auf den ersten Blick unterstreicht die markante Front mit dem dominanten Grill die Familienzugehörigkeit des neuen T-Cross. Sein bulliges und kraftvolles SUV-Design verschafft ihm einen starken und unverwechselbaren Auftritt. Dank seiner kompakten Abmessungen schafft der Citycrosser scheinbar mühelos den Spagat zwischen zwei Welten: Er ist extrem wendig, leicht, flink und perfekt zugeschnitten auf eine neue, urbane Mobi-

lität. Das Exterieur ist geprägt durch die dominante Motorhaube und den breiten Kühlergrill, an den Seiten unterstreichen zwei horizontale Charakterlinien das dynamische und maskuline Erscheinungsbild des T-Cross. Sie formen hinten eine muskulöse Schulterpartie und bilden ein neues Designelement: Quer über das Heck spannt sich ein Reflektorband, das von einer schwarzen Blende eingerahmt wird und die Breite des T-Cross optisch zusätzlich verstärkt. Der robuste Auftritt des T-Cross wird durch größere Radausschnitte und dynamisch gestaltete Räder nochmals unterstrichen. 16-Zoll-Felgen sind Serie, optional stehen 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen zur Wahl. Starke Motorisierung Für zügiges Vorankommen und ausreichend Antriebskraft im T-Cross sind drei kraftvolle und zugleich sparsame Turbomotoren – zwei Benziner und ein Diesel – verantwortlich. Alle Aggregate verfügen über eine Start-Stopp-Automatik sowie Bremsenergierekuperation und erfüllen die neueste Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Der Basis-Benziner im 1.0 TSI ist ebenso agil wie effizient. Er leistet 70 kW/95 PS bei 5.500 U/min und weist ein maximales Drehmoment von 175 Nm zwischen 2.000 bis 3.500 U/min auf. Der sparsame Dreizylinder beschleunigt in 11,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht seine Spitze bei 180 km/h. Mehr Leistung hält der zweite Dreizylinder mit 85 kW/115 PS bereit: Er erledigt den Sprint auf >

Markenzeichen des neuen Volkswagen T-Cross: das Reflektorband, das sich quer über das Heck spannt. Fuhrparkpraxis | 13


Volkswagen | T-Cross

100 km/h in 10,2 Sekunden und punktet mit einer Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h. Ein 1.6 TDI Vierzylinder mit 70 kW/95 PS komplettiert das Motorangebot. Das maximale Drehmoment beträgt 250 Nm bei einer Leistungsbandbreite zwischen 3.250 und 4.000 U/min. Der Turbodiesel beschleunigt in Verbindung mit dem manuellen Schaltgetriebe in 12,0 Sekunden von null auf 100 km/h (DSG 12,4 Sekunden) und erreicht ein Maximaltempo von 181 km/h (DSG 180 km/h). Je nach gewähltem Antrieb wird die Kraft des Motors mittels einer 5bzw. 6-Gang-Handschaltung oder eines 7-GangDSG über die Vorderachse auf die Straße gebracht. Sicherer Begleiter Bereits serienmäßig kann der neue T-Cross mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen aufwarten, die bisher stets nur in höheren Fahrzeugklassen anzutreffen waren. Diese erhöhen nicht nur den Fahrkomfort, sondern reduzieren von vornherein auch die Gefahr einer Kollision. Sie machen das City-SUV in Verbindung mit den ausgezeichneten Crasheigenschaften und dem Insassenschutz zu einem der sichersten Modelle in seinem Segment. Zur breiten Palette der serienmäßigen Ausstattung zählen beispielsweise das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ samt Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion, der Spurhalteassistent „Lane Assist“, der Berganfahrassistent und die Müdigkeitserkennung. Auf Wunsch kann der

Das 4,11 Meter lange SUV bietet seinen Passagieren großzügige Platzverhältnisse. 14 | Fuhrparkpraxis

T-Cross zusätzlich u. a. mit der automatischen Abstandsregelung ACC (Serie Ausstattungslinie „Style“) und dem Parklenkassistenten Park Assist geordert werden. Intuitiv und digital Optional wird ein digitales Cockpit mit einem 8-Zoll-Infotainment-Touchscreen und einem Active Info Display der allerneuesten Generation angeboten, Bedienung und Individualisierung der Funktionen an Bord sind generell intuitiv angelegt. Eine induktive Schnittstelle liefert auf Wunsch ausreichend kabellose Power für Smartphones (Wireless Charging), optional stehen bis zu vier USB-Anschlüsse für optimale Vernetzung und Anbindung an die Außenwelt zur Verfügung. Weiters erhältlich sind das schlüssellose Schließund Startsystem „Keyless Access“ sowie der Fernlichtassistent Light Assist. Individuelle Extras Mit attraktiven Paketen, Kombinationsmöglichkeiten und zahlreichen Extras lässt sich der T-Cross noch weiter aufwerten und individualisieren. Bereits die Basisausstattung umfasst u. a. Bordcomputer, Radio Composition Color mit 6,5-Zoll-Farbdisplay, manuelle Klimaanlage, variable Rücksitzbank, höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorne und hinten, elektrische Außenspiegel, LED-Rückleuchten und Geschwindigkeitsbegrenzer. In der Ausstattungsvariante Life zählen


Besonders sicher dank zahlreicher Assistenzsysteme

zum Beispiel ein Multifunktionslenkrad, ein höhenverstellbarer Beifahrersitz mit umklappbarer Lehne, ein variabler Ladeboden im Kofferraum und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen zum Angebot. Die Top-Ausstattungslinie Style beinhaltet darüber hinaus LED-Hauptscheinwerfer, Automatische Distanzregelung ACC, Radio „Composition Media“, Nebelscheinwerfer, ein Multifunktions-Lederlenkrad, Sport/Komfortsitze vorne, Park Distance Control vorne und hinten, eine Ambientebeleuchtung, die Klimaautomatik Climatronic und 17-ZollLeichtmetallfelgen. Designpakete und R-line-Pakete erhöhen die Ge-

staltungsmöglichkeiten und lassen viel Raum für individuelle Wünsche. Es gibt sie in drei höchst wirkungsvollen Farbvarianten, nämlich Schwarz, Energetic Orange und Bambus Garden Green. Zum Inhalt zählen u. a. zweifarbige Sitzoberflächen, eine farblich angepasste Lenkradspange und Mittelkonsole sowie ebenfalls farblich aufeinander abgestimmte Außenspiegel und Räder sowie eine abgedunkelte Heckscheibe und Seitenscheiben. Die Qual der Wahl: Nicht nur zwölf Außenlackierungen stehen zur Auswahl, auch farbige Felgen erweitern die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten. |

Kabelloses Laden von Smartphones

Optimale Vernetzung auch dank USB-Schnittstelle Fuhrparkpraxis | 15


Audi | e-tron

Elektrisierende Dynamik: der neue Audi e-tron

Audi e-tron

Einfach souverän Emissionsfreier Antrieb, Premium-Komfort und technologische Highlights – das alles vereint das neue vollelektrische SUV von Audi.

B

ram Schot, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, betont: „Wir legen unseren Fokus klar und konsequent auf nachhaltige Mobilitätslösungen für die Zukunft.“ Der Audi e-tron erweist sich als alltagstauglicher und äußerst dynamischer Wegbegleiter in diese neue technologische Ära und verspricht Spannung pur. Perfekte Synthese Zwei, die gut miteinander harmonieren: quattro und e-tron. Der Allradantrieb quattro gewährleistet seit jeher souveräne Stabilität und trifft nun im Audi e-tron auf elektrisierende Dynamik und höchste Effizienz. Das gesammelte Know-how aus vier Jahrzehnten quattro Antrieb hat die Marke mit den Vier Ringen in die Entwicklung des elektrischen Allradantriebs gesteckt, der im Audi e-tron seine Premiere feiert. Diese völlig neue

16 | Fuhrparkpraxis

quattro Generation vereint die Wirkkraft eines Einachsantriebs mit der Fahrdynamik und entsprechenden Traktion eines Allradantriebs. So regelt der elektrische Allradantrieb permanent und voll variabel die traktionsabhängig optimale Verteilung der Antriebsmomente zwischen den beiden Achsen. Um den höchsten Wirkungsgrad zu erzielen, greift der Audi e-tron in erster Linie auf die hintere E-Maschine zu. Sobald der Fahrer jedoch mehr Leistung anfordert, als die hintere E-Maschine bereitstellen kann, verschiebt der elektrische Allradantrieb die Momente bedarfsgerecht auf die Vorderachse. Variable Momentenverteilung Die Elektromotoren im Audi e-tron erweisen sich als ideale Kraftquelle für den hochpräzisen und blitzschnellen elektrischen Allradantrieb. Die Zeit-


„Tanken“ an mehr als 70.000 Ladepunkten in mehr als 16 EU-Ländern!

Große Reichweite, charaktervol­les Design und höchster Komfort

spanne zwischen dem Augenblick, in dem das System die Fahrsituation erkennt und die Antriebsmomente der E-Maschinen greifen, dauert rund 30 Millisekunden und reagiert damit eindeutig schneller als die konventionelle quattro Technologie. Der Grund dafür ist, dass keine mechanische Kupplung betätigt, sondern Strom verteilt wird. So lassen sich die Antriebsmomente spontan regeln und innerhalb weniger Sekundenbruchteile voll variabel zwischen beiden Achsen verteilen. Angepasst an die jeweilige Fahrsituation erfolgt dies sogar vorausschauend, noch bevor sich Glätte auf den Fahrzustand des Fahrzeuges auswirkt oder Schlupf bei zu hoher Kurvengeschwindigkeit auftritt und der Audi unter- oder übersteuert. Der elektrische Allradantrieb gewährleistet in Kombination mit der radselektiven Momentensteuerung kraftvolle Traktion bei jeder Witterung und auf unterschiedlichen Terrains. Sogar bei plötzlichen Reibwertveränderungen und in extremen Fahrsituationen, wie etwa auf Schnee, liegt der Audi e-tron souverän auf der Straße und garantiert dabei jede Menge Fahrspaß. Bestens vernetzt In den neuen Audi e-tron ist nicht nur die langjährige quattro Kompetenz eingeflossen, auch die wichtigen Softwarekomponenten und die intelligente Vernetzung von zahlreichen Regelsystemen hat die Premiummarke mit den Vier Ringen selbst

entwickelt. Sämtliche Funktionen für den Antriebsstrang werden im Elektro-SUV von Steuergeräten koordiniert, die aufeinander abgestimmt sind. So integriert beispielsweise erstmals das zentrale Fahrwerksteuergerät sowohl die Fahrdynamikregelung des quattro Antriebs als auch die radselektive Momentensteuerung. Sollte sich bei etwas sportlicherer Fahrweise ein Untersteuern ankündigen, greift das Steuergerät ein, indem es die entlasteten kurveninneren Räder sanft abbremst und damit die Antriebskraft nach außen lenkt. Zusätzlich gewährt eine neuartige Antriebsschlupfregelung extra hohe Traktion und Fahrstabilität. Hochsensible Steuerung So ist beispielsweise das zentrale Antriebssteuergerät (ASG), welches die Verteilung der Antriebsmomente zwischen den beiden E-Maschinen regelt, dafür verantwortlich, dass beim Kick-Down die volle Boost-Leistung von 300 kW zur Verfügung steht und maximale Performance garantiert. Die sogenannte Elektronische Fahrwerkplattform (EFP) integriert als zentrales Steuergerät für das Fahrwerk erstmals die Fahrdynamikregelung des quattro Antriebs sowie die radselektive Momentensteuerung. Aus Daten zu Lenkwinkel, Motormoment, Quer- und Längsbeschleunigung wird die ideale Momentenverteilung für die jeweilige Fahrsituation errechnet, wobei der Allradregler situativ entscheidet, ob er das Motormoment an- > Fuhrparkpraxis | 17


Audi | e-tron

Für Ausflüge ins Gelände lässt sich per Tastendruck die Bodenfreiheit des Audi e-tron um 50 Millimeter erhöhen.

passt oder den Bremseingriff verstärkt – und das individuell an jeder Achse. Das kennzeichnet den besonders sportlichen Charakter des Audi e-tron, sowohl was sein agiles und präzises Fahrverhalten betrifft, als auch die gesteigerte Kurvendynamik. Mit an Bord: eine innovative Antriebsschlupfregelung (ASR) in der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC), die den Radschlupf im Ein-Millisekundentakt regelt und somit höchste Traktion und Fahrstabilität gewährt. Vielfältiger Charakter Ob komfortabel oder sportlich – das serienmäßige Fahrdynamiksystem Audi drive select gewährt stets beste Traktion und Dynamik. Der Fahrer kann je nach Fahrsituation, Straßenzustand oder persönlichen Bedürfnissen zwischen sieben Profilen wählen. Die ab Werk montierte Luftfederung adaptive air suspension mit geregelter Dämpfung erhöht per Tastendruck die Bodenfreiheit des Audi e-tron um 50 Millimeter – ideal für Ausflüge ins unwegsame Gelände. Auf Autobahnetappen wiederum senkt sich die Karosserie um bis zu 26 Millimeter ab, womit sich die Fahrstabilität und Aerodynamik verbessern. Hocheffiziente Energierückgewinnung Neben dem leistungsfähigen Thermomanagement und der hervorragenden Aerodynamik ist vor allem das innovative Rekuperationssystem für die enor18 | Fuhrparkpraxis

me Reichweite einer einzigen Batterieladung – mehr als 400 Kilometer im realitätsnahen WLTPPrüfzyklus – verantwortlich. Bis zu 30 Prozent trägt die hocheffiziente Energierückgewinnung zu diesem Wert bei. Bei mehr als 90 Prozent aller Verzögerungen fungieren die E-Maschinen auch als Generatoren und wandeln die Bewegungsenergie des Audi e-tron in elektrische Energie um. Das Rekuperationssystem arbeitet intelligent mit dem elektrohydraulisch integrierten Bremsregelsystem zusammen, das Audi als erster Hersteller weltweit in einem elektrisch angetriebenen Serienautomobil einsetzt. Es entscheidet je nach Fahrsituation, ob das SUV mit E-Maschine, Radbremse oder einer Kombination aus beidem verzögert – und das individuell an jeder Achse. Voll alltagstauglich Als Elektro-SUV vereint der Audi e-tron alles, was ein innovatives Premiumfahrzeug heute bieten kann. Mit seiner großen Reichweite, charaktervollem Design und höchstem Komfort punktet er als alltagstaugliches Sport-SUV mit herausragendem Fahrerlebnis. Bereits von Beginn an als reines Elektroauto konzipiert, nutzt er die Kraft von zwei E-Maschinen. Die beiden Elektromotoren liefern im Boost-Betrieb bis zu 300 kW und maximal 664 Nm Drehmoment. Mit ordentlich Power erledigt der Audi e-tron den Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, bei 200 km/h erreicht er seine elektro-


Die „Zentrale“ des Audi e-tron mit allen Informationen

Hochpräzise in jeder Situation: der blitzschnelle elektrische Allradantrieb

nisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit. Auch das Laden gestaltet sich äußerst einfach: Schon in weniger als einer halben Stunde ist das Elektro-SUV an Schnellladesäulen mit bis zu 150 kW Gleichstrom (DC) wieder voll langstreckentauglich (Ladezustand bei ca. 80 Prozent). Darüber hinaus kann es Wechselstrom (AC) mit bis zu 11 kW, optional mit 22 kW laden. Das e-tron Charging Service von Audi bietet dem Fahrer eine Ladekarte mit Zugang zu mehr als 70.000 Ladepunkten in mehr als 16 EU-Ländern – und das zu einem je Land gültigen Tarif mit nur einer Rechnung. Über die MyAudi App kann man den gewünschten Tarif wählen und jeden Ladevorgang transparent nachverfolgen.

e-tron 55 quattro. Wer zusätzlich 20-Zoll-Räder, eine Kontrastlackierung und Unterfahrschutz vorne sowie einen Diffusor hinten in mattem Selenitsilber mit im Paket möchte, bestellt den e-tron quattro advanced ab 83.740,-- Euro*. |

Bereits am Markt Im Herbst 2018 hat Audi sein erstes rein elektrisches Serienmodell der Weltöffentlichkeit präsentiert und bis zur ersten Auslieferung schon mehr als 20.000 Reservierungen erhalten. Gefertigt wird das Oberklasse-SUV im Audi Werk in Brüssel, der weltweit ersten als CO2-neutral zertifizierten Großserienfertigung im Premium-Segment. Der belgische Audi Standort hat diese Pionierleistung mit drei besonders nachhaltigen Maßnahmen erreicht: mit grünem Strom, ökologischer Wärmeversorgung und Projekten zur Klimakompensation. Der Preis für das rein elektrisch angetriebene Sport-SUV startet bei 82.000 Euro* für den Audi

Elektrischer Antriebsstrang mit bis zu 370 kW Leistung

*

Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, 20 % MwSt.

Fuhrparkpraxis | 19


Bald in Serie

Audi | Q4 e-tron concept

Audi Q4 e-tron concept

Audi enthüllte auf dem diesjährigen Genfer Autosalon die nächste Studie eines Elektro-SUV, die bis Ende 2020 ihre Premiere als Serienversion feiern wird. Der Audi Q4 e-tron concept ist ein rein elektrisch angetriebenes SUV mit vier Türen und 4,59 Metern Außenlänge.

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in kompaktes E-SUV mit Allradantrieb und mehr als 450 Kilometern Reichweite – das sind die wichtigsten Eckdaten rund um den nächsten großen Technologieschub der Premiummarke. Audi setzt mit dieser Vorstellung seine angekündigte E-Offensive systematisch und konsequent fort. 2018 feierte der Audi e-tron seinen Einstand und 2019 reicht Audi den e-tron Sportback als Serienversion nach. Während ein weiteres E-Modell, der Audi Q2 L e-tron, ebenfalls noch im laufenden Jahr in China ausgeliefert wird, folgen gegen Ende 2020 zwei weitere Debütanten: der Audi e-tron GT als viertüriges Hochleistungs-Coupé und der kompakte Audi Q4 e-tron. Damit ist es Audi gelungen, knapp zwei Jahre nach dem erfolgreichen Start des ersten E-Autos alle wichtigen Marktsegmente mit rein elektrisch angetriebenen Modellen abzudecken: vom A-Segment bis in die Oberklasse.

Unverkennbar Audi e-tron Schon auf den ersten Blick gibt sich der Q4 e-tron concept mit dem Markenlogo der Vier Ringe und der geschlossenen Fläche beim Kühlergrill als elektrisch angetriebener Audi zu erkennen. Ebenso typisch für den e-tron ist die Betonung des Schwellerbereichs zwischen den Achsen, wo sich mit der Batterie das Kraftzentrum dieses Elektro-SUV befindet. Das breite Lichtband am Heck zwischen den Leuchteinheiten verweist nochmals auf die Zugehörigkeit zur Audi e-tron Familie. Wendig, kompakt und viel Raum Mit seinen Außenmaßen von 4,59 Metern Länge, 1,90 Metern Breite und 1,61 Metern Höhe positioniert sich der Audi Q4 e-tron concept im oberen Drittel der Kompaktklasse. Dank des langen Radstands von 2,77 Metern und dem Fehlen des Kardantunnels genießen die Passagiere im Innenraum des Elektro-SUV ein enormes Platzangebot mit höchstem Raumkomfort, vor allem 20 | Fuhrparkpraxis

was die Beinfreiheit sowohl vorne als auch im Fond anbelangt. Dazu trägt auch die harmonische Farbgebung im Interieur bei: Helle, warme Töne dominieren den oberen Bereich der Kabine wie Dachhimmel oder Fenstersäulen, während dunkler Teppich den Boden abdeckt und damit das großzügige Raumgefühl nochmals unterstreicht. Nachhaltigkeit ist auch hier das Thema: Der Bodenbelag ist aus Recycling-Materialien gefertigt, anstatt verchromter Metall-Dekorrahmen gibt es hochwertige Mehrschichtlackierung. Hochwertige Manufakturqualität definiert die vier Sitze mit integrierten Kopfstützen in Alcantara, Doppelnähte aus dickem Garn fixieren die edle Polstersteppung. Volle Power Zwei Elektromotoren treiben die Vorder- und Hinterachse an und mobilisieren gemeinsam 225 kW Systemleistung. Beim Audi Q4 e-tron concept wird – typisch Audi – die Antriebsleistung mittels Allradantrieb quattro auf die Straße gebracht. Dabei gibt es keine mechanische Verbindung zwischen den Achsen, eine elektronische Steuerung sorgt innerhalb von Sekundenbruchteilen für die optimale Koordination der Momentenverteilung. So garantiert das Elektro-SUV stets optimale Traktion bei allen Witterungsbedingungen auf jedem Terrain und absolviert den Sprint von null auf 100 km/h in nur 6,3 Sekunden. Die Maximalgeschwindigkeit wird bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. Ein großformatiger Akku im Fahrzeugboden speichert 82 Kilowattstunden, damit wird nach WLTP-Standard eine Reichweite von mehr als 450 Kilometern möglich. Auch der geringe Luftwiderstand der Karosserie (cW-Wert von 0,28) sowie eine technisch ausgeklügelte Rekuperationsstrategie und das komplexe Thermomanagement tragen ebenso zu dieser exzellenten Reichweite bei, die einen neuen Klassenstandard setzt. Die Ladung des Akkus erfolgt mit maximal 125 Kilowatt in kaum mehr als 30 Minuten, um wieder 80 Prozent der Gesamtkapazität zu erreichen. |


Audi | News

„Official Car Partner“ des Wings for Life World Run Wings for Life ist eine gemeinnützige, staatlich anerkannte internationale Stiftung für Rückenmarksforschung, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Heilung von Querschnittlähmung zu finden. Am 5. Mai 2019 um 13 Uhr erfolgt in Österreich der offizielle Start des Wings for Life World Run zugunsten der Rückenmarksforschung. Dabei wird Audi erstmals als „Official Car Partner“ dieser Veranstaltung fungieren. Der neue Audi e-tron wird die bereits legendäre bewegliche Ziellinie sein. Genau 30 Minuten nach dem offiziellen Start setzt sich der Audi e-tron in Bewegung und macht als Catcher Car „Jagd“ auf die Teilnehmer. Mit 14 km/h nimmt der e-tron die Verfolgung auf und steigert seine Geschwindigkeit jede halbe Stunde bis auf letztlich 34 km/h. Erst wenn der letzte bzw. schnellste Läufer eingeholt ist, ist das Rennen beendet. Beim Wings for Life World Run fließen 100 Prozent der Startgelder und Spenden in Forschungsprojekte zur Heilung von Querschnittlähmung. In den ersten fünf Jahren der Charity Veranstaltung wurden über 23 Millionen Euro für die Forschung lukriert.

Audi unterstützt die Rückenmarksforschung.

News Der neue Audi SQ2 Audi krönt die Q2 Baureihe mit einem neuen Spitzenmodell: Der 2.0 TFSI im Audi SQ2 leistet 221 kW/ 300 PS und lässt das Kompakt-SUV in atemberaubenden 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h erreicht. Mit dem Allradantrieb quattro und dem S-Sportfahrwerk kommt die Kraft souverän auf die Straße. Das Audi Triebwerk wurde noch um zahlreiche Hightech-Features verschärft. Um Füllung und Gaswechsel zu optimieren, lassen sich Ein- und Auslassnockenwelle verstellen. Die Kräfte des 2.0 TFSI überträgt eine Siebengang S tronic mit hoher Spreizung. Zentrales Element des serienmäßigen Allradantriebs quattro ist eine hydraulisch betätigte Lamellenkupplung, welche die Antriebsmomente kontinuierlich zwischen den Achsen verteilt. Wenn die vorderen Räder Grip verlieren, kann die Lamellenkupplung binnen weniger Millisekunden bis zu 100 Prozent der Kräfte nach hinten leiten. Die Preise des neuen Audi SQ2 in Österreich beginnen bei 49.950 Euro*.

Update für den Audi TT Der Audi TT steht traditionell für Fahrspaß, Design und Liebe zum Detail. Zwanzig Jahre nach der Einführung des Ur-TT zeigt die dritte Generation des Audi TT ein umfassendes Update. Das Exterieur-Design wurde sportlich geschärft, die Serienausstattung erweitert und die Motoren bringen noch mehr Leistung auf die Räder. Passend zum Jubiläum lanciert Audi ein auf 999 Stück limitiertes Sondermodell auf dem Markt, in dem sich zahlreiche Details einer der ersten Konzeptstudien wiederfinden. Zu den typischen Merkmalen des neuen TT zählen beispielsweise die zahlreichen Aluminiumelemente im Innenraum sowie ein kurzer, kugelförmiger Schaltknauf, das progressive Felgendesign, der charakteristische Tankdeckel und zweiflutige Endrohre. *

Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, 20 % MwSt.

Fuhrparkpraxis | 21


Volkswagen | Transporter T6.1

Das Update für Multivan und Transporter: aus T6 wird T6.1

Sicherer, komfortabler, permanent vernetzt Nach dem Multivan 6.1 in Genf feierten nun die Transporter-Varianten des upgedateten T6.1 auf der bauma in München Premiere in der Öffentlichkeit. Der „Bulli 6.1“ konnte als Kastenwagen und Pritsche das Fachpublikum mit neuen Ausstattungshighlights überzeugen, die den Einsatz des bewährten Transporters im automobilen Arbeitsalltag optimieren.

I

n der sechsten Generation kann die T-Modellreihe auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurückblicken. Weltweit sind fast zwölf Millionen Exemplare vom T1 bis zum T6 als Transporter, Caravelle, Pritsche, Fahrgestell, Multivan und California verkauft worden. Und das neueste Ka-

Auf dem neuesten Stand der Technik: der VW Multivan 6.1 22 | Fuhrparkpraxis

pitel wird nun mit dem T6.1 aufgeschlagen, der ab Herbst 2019 erhältlich sein wird. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat seinen Bestseller weitreichend technisch überarbeitet und mit frischen Akzenten versehen. Der Bulli, als Kastenwagen und Kombi sowie als Einzel- und Doppelkabi-


Das nachgeschärfte Design der Frontpartie mit leuchtstarken Scheinwerfern

ne mit Pritsche oder als Multivan, ist einzigartig in seiner Karosserievielfalt und schafft individuelle Lösungen für sämtliche Transportaufgaben. Ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit an Bord ist die elektromechanische Servolenkung, die den Einsatz innovativ vernetzter Assistenzsysteme erst möglich macht. Dr. Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge, erklärt: „Der T6.1 ist das Auto für das Hier und Jetzt. Wir haben ein bewährtes Fahrzeug genommen und seine Assistenz- und Infotainmentsysteme sowie die Konnektivität auf den neuesten Stand der Technik gebracht.“ Auch die Serienausstattung präsentiert sich erweitert, so ergänzt beispielsweise ein Audiosystem inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung das bereits üppige Angebot. Am neuesten Stand Weitgreifende technische Maßnahmen, wie zum Beispiel der Wechsel von einer hydraulischen auf eine elektromechanische und somit aktiv ansteuerbare Servolenkung, zählen zum Update. Mit dem Transporter 6.1 hält eine ganze Armada an neuen Assistenzsystemen Einzug in den Bestsel-

ler. Mehr Sicherheit und höheren Komfort versprechen innovative Technologien wie der „Lane Assist“, das aktive Spurhaltesystem registriert via Kamera markierte Fahrbahnbegrenzungen und hält den T6.1 automatisch in der Spur. Der „Park Assist“ vereinfacht das Ein- und Ausparken: Wird er aktiviert, lenkt der Transporter automatisch in die Parklücke, der Fahrer muss lediglich Gaspedal und Bremse bedienen. Der Flankenschutz unterstützt künftig beim manuellen Rangieren, er reduziert mittels Ultraschallsensoren das Risiko von Beschädigungen und warnt bei kritischer Annäherung an Hindernisse oder Personen. Vor Unfällen beim rückwärts Ausparken schützt künftig der Ausparkassistent, hier schlägt das System vor Fahrzeugen Alarm, die sich im 90-Grad-Winkel dem eigenen Wagen von hinten nähern. Im „Trailer Assist“ fusionieren der „Park Assist“, die elektromechanische Servolenkung und die Rückfahrkamera „Rear View“ und vereinfachen das Rangieren mit Anhänger. Auf Wunsch kann der T6.1 auch mit einer Verkehrszeichenerkennung per Frontkamera in Kombination mit dem Navigationssystem ausgestattet werden. >

Der Transporter 6.1 wird ab Herbst 2019 erhältlich sein.

Fuhrparkpraxis | 23


Volkswagen | Transporter T6.1

Sicherheit in Serie Neue Maßstäbe in puncto Fahrzeugsicherheit und Fahrstabilität setzt die T6.1 Modellfamilie mit der Serienausstattung. Ein Beispiel dafür ist der neue Seitenwindassistent, mit dem jeder T6.1 das Werk in Hannover verlässt. Diese Technologie stabilisiert das Fahrzeug automatisch, falls es überraschend von einer Windböe erfasst wird und der seitliche Wind zum Sturm wird. Zum deutlichen Plus an Sicherheit tragen der ebenso serienmäßige Berganfahrassistent und die bewährte Multikollisionsbremse bei. Zusätzlich haben neue Features serienmäßigen Eingang in den T6.1 gefunden: „Wir haben die Serienausstattung des Transporters durch elektrische Fensterheber, die Zentralverriegelung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, neue H7-Scheinwerfer, Innenleuchten in energieeffizienter LED-Technik und ein Radiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung abgerundet“, so Heinz-Jürgen Löw, Vorstand für Vertrieb und Marketing von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Durchdachte Lösungen Gerade für den Einsatz im hektischen Arbeitsalltag hat Volkswagen Nutzfahrzeuge smarte Details und durchdachte optionale Lösungen entwickelt. Dazu zählen neben einer 230-Volt-Steckdose am Fahrersitz auch ein abschließbares Fach unter der Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite. Für besonders lange Gegenstände gibt es im T6.1 eine spezielle Lademöglichkeit, sie können nun problemlos

Voll vernetzt und jederzeit online dank neuer Infotainment-Technologie 24 | Fuhrparkpraxis

bis unter die Beifahrerdoppelsitzbank geschoben werden. Dadurch erhöht sich die maximale Laderaumlänge von 2.450 mm auf 2.800 mm bzw. von 2.900 mm auf 3.300 mm beim Transporter mit verlängertem Radstand. Eine separate Laderaumschließung ist künftig von Haus aus beim Kastenwagen und Kombi mit Trennwand an Bord, sie ermöglicht, dass der Laderaum getrennt vom Fahrerhaus verriegelt werden kann. Entweder wird nur der Laderaum verschlossen (Modus „Postbote“) oder es wird nur das Fahrerhaus abgeschlossen (Modus „Werkstatt“). Starker Vortrieb mit bis zu 199 PS Im neu konfigurierten Antriebsprogramm leisten Euro-6d-TEMP-Motoren zwischen 90 und 199 PS. Zur Markteinführung wird der T6.1 mit hocheffizienten 2.0-Liter-Turbodieselmotoren angeboten. Die 2.0 TDI leisten 66 kW/90 PS, 81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS, wobei letzterer auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie dem Allradantrieb 4MOTION (Schalter oder DSG) bestellt werden kann. Die Topmotorisierung, der 2.0 TDI Biturbo mit 146 kW/199 PS, wird serienmäßig mit DSG ausgeliefert (optional Allradantrieb 4MOTION). Neues Gesicht der Ikone Das bekannte und bewährte Design des Bulli – der Ikone unter den Nutzfahrzeugen – bleibt sich in den Grundzügen treu. Einzig an der Frontpartie wurde im T6.1 etwas nachgeschärft und seine


Volkswagen bietet für den T6.1 eine Fülle neuer Assistenzsysteme wie z. B. den „Park Assist“, der das Auto automatisch in die Parklücke lenkt. Der Fahrer muss lediglich das Gas- und Bremspedal bedienen.

Präsenz in der Breite betont. Das gelingt durch eine neue, doppelte Chromspange, die sich über die komplette Breite erstreckt und als LED-Streifen für das Tagfahrlicht bis in die Scheinwerfer hineinreicht. Je nach Modell und Ausstattungswunsch kann die Frontpartie noch um zusätzliche Chromdetails ergänzt werden, auch stehen neue Lackfarben und Felgen zur Wahl. Digital vernetzt Neu an Bord finden sich erstmals digitale Instrumente und die jüngste Generation von Infotainmentsystemen mit integrierter SIM-Card und somit permanentem Online-Zugang. Optimal abgestimmt auf die digitale Welt von heute präsentiert sich der Arbeitsplatz des Fahrers mit „Digital Cockpit“, der volldigitalen Instrumententafel, und der dritten Generation des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB3). Im 10,25 Zoll großen „Digital Cockpit“ kann der Fahrer zwischen verschiedenen Anzeigekonfigurationen wie zum Beispiel Drehzahlmesser und Tacho, dem Telefonbuch des Smartphones, der Navigationskarte oder weiteren Infofeldern wählen.

Als weiteres Highlight im T6.1 gelten die neuen Navigationssysteme mit bis zu 9,2 Zoll großem Display des MIB3, die völlig neue Anwendungsfelder und Onlinedienste möglich machen. Wichtigstes Ausstattungsfeature der neuen Bordnetzarchitektur ist eine integrierte SIM-Card (eSIM), die diese neuen, online-basierten Funktionen und Services an Bord holt. So sendet das System mit der eCall-Funktion zum Beispiel nach einem Unfall automatisch die Position des Fahrzeugs an eine Notrufzentrale und baut eine Sprechverbindung auf bzw. werden im Bedarfsfall die Rettungskräfte informiert. Dank eSIM wird auch die Bedienung der Sprachsteuerung noch einfacher, denn die neuen Infotainmentsysteme reagieren auf natürliche Sprachbefehle. Die Spracheingabe wird dabei online über eine Datenbank abgeglichen und automatisch in digitale Kommandos übersetzt. Schon mit einem einfachen Zuruf wie „Hey Bulli“ wird die Sprachsteuerung aktiviert und zeigt daraufhin im Navigationssystem das gewünschte, laut ausgesprochene Ziel an. |

Fuhrparkpraxis | 25


Volkswagen | e-Crafter

Kraftvoll und zugleich lokal emissionsfrei unterwegs: der VW e-Crafter!

Der e-Crafter

Ein Schritt in die Zukunft Innovative Technologie kombiniert mit umweltschonendem Einsatz und praktischer Alltagstauglichkeit – der e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge vereint diese Aspekte auf dem Weg in die automobile Zukunft.

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ereits heute an die Anforderungen von morgen denken: Manche Städte tendieren schon heute dazu, Einfahrtsbeschränkungen für innerstädtische Zonen zu erlassen. Da der e-Crafter – der erste rein elektrisch angetriebene Hochdach-Kastenwagen von Volkswagen – keine Emissionen entwickelt, ist er für den Einsatz auch in allen Umweltzonen bestens gerüstet. Mit ihm stellt Volkswagen Nutzfahrzeuge ein sauberes Lieferfahrzeug bereit, mit dem Paketdienstleister, Handwerker, aber auch Taxibetriebe ihre Transportfahrten in City-Zonen und insgesamt auf der sogenannten „letzten Meile“ perfekt ausführen können.

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Der Spezialist für den Lieferalltag Umfassende Mobilitätsanalysen und detaillierte Auswertungen von über 210.000 Fahrprofilen bestätigen eindeutig: Im Alltag legen Fahrer mit einem Transporter täglich eine Strecke zwischen 70 und 100 Kilometer zurück. Und genau für diesen Einsatz hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den e-Crafter entwickelt. Die Reichweite des E-Motors – inklusive diverser Starts und Stopps im Lieferalltag – korrespondiert mit den in der Praxis auch wirklich zurückgelegten Distanzen. Mit einer Reichweite von bis zu 173 Kilometern gemäß NEFZ meistert der emissionsfreie City-Transporter die


Auch im e-Crafter steht der große Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung

alltäglichen Anforderungen für die „Last-Mile-Zustellung“ in vorbildlicher Weise. Kräftiger Motor – starke Ansage Der drehmomentstarke Elektroantrieb lässt den großen Crafter bereits aus dem Stand heraus kräftig durchstarten und bringt von Beginn an hohe Leistung. Der besonders leise und wartungsarme E-Motor schafft es auf 100 kW/136 PS Peakleistung, das maximale Drehmoment beträgt 290 Nm. Zudem beschleunigt der e-Crafter vor allem auf den ersten 60 Metern deutlich zügiger – dank des speziell für Nutzfahrzeuge konzipierten 1-Gang-Automatikgetriebes sogar ohne Unterbrechung. Für den flotten City-Transporter sind selbst Steigungen von 20 Prozent ein Kinderspiel, überall, wo es steil bergauf geht, spielt er seine Stärken aus. Sparsam unterwegs Elektrisch, emissionsfrei und extrem sparsam: Der Stromverbrauch wird auch mit knapp einer Tonne Zuladung kombiniert bei 21,54 kW/100 km liegen. Sollte unterwegs der Strom ausgehen, ist ein neuerliches Laden fast überall möglich. Dank des Combined Charging Systems (CCS) können die Lithium-Ionen-Batterien sowohl an Gleich- als auch an Wechselstrom angeschlossen werden. Damit ist ein rasches und unkompliziertes Aufladen sowohl an öffentlichen CCS-Schnellladestationen als auch an firmeneigenen Wallboxen jederzeit möglich.

Uneingeschränkt großer Laderaum Die Lithium-Ionen-Batterie und das Batterie-Management-System sind platzsparend im Unterboden des e-Crafter untergebracht. Dadurch bleibt das gewohnt großzügige Ladevolumen auch im Zero-Emission-Transporter uneingeschränkt erhalten und kann bis zum letzten Millimeter voll ausgenutzt werden: Der Laderaum umfasst so 10,7 m3 beim Hochdach-Kastenwagen (2.590 mm), auch die Durchladebreite (1.380 mm) und die Laderaumhöhe (1.861 mm) behalten ihre Gardemaße. Die Zuladung ist auf knapp eine Tonne ausgelegt. Auf Wunsch kommen Verzurrschienen und ein Universalboden im Laderaum zum Einsatz. Die gewohnte Variabilität ist selbstverständlich auch beim e-Crafter gewährleistet: Er kann ebenso mit zahlreichen Um- und Ausbauten dem individuellen Bedarf im Berufsalltag angepasst werden.

Marco Windhofer, Stiegl Privatbrauerei: „Der neue e-Crafter ist gesamt gesehen sehr gut und problemlos zu fahren. Für die Stadt stellt er ein ideales Zustellfahrzeug mit einer überraschend hohen Nutzlast von fast 1000 Kilo dar.“

Österreich fördert E-Mobilität Die Förderungsaktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) unterstützt die Anschaffung und den betrieblichen Einsatz von Elektro-Leichtfahrzeugen, Elektro-Kleinbussen sowie leichten Elektro-Nutzfahrzeugen, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Informieren Sie sich auf der Homepage www.umweltfoerderung.at |

Fuhrparkpraxis | 27


Volkswagen | Grand California

Urlaubsvergnügen mal zwei: Volkswagen Nutzfahrzeuge ergänzt die Welt der mobilen Globetrotter um eines der modernsten Reisemobile. Und das gleich zweimal: Der bewährte Crafter startet nun als Camper mit zwei Längen und zwei Grundrissen!

Der neue Grand California

Grand Hotel unterwegs

D

er neue Camper wird gleich doppelt auf Reisen gehen – einmal als 6-Meter-Version und für jene, die noch mehr Platz benötigen, mit 6,80 Metern Länge. Dadurch wird der Grand California zum idealen Reisebegleiter für alle, die Wert auf mehr Komfort und Stauraum legen, sowie für Familien, die möglichst viele Schlafplätze benötigen. Als Highlight begeistert der Grand California 600 mit einem eigenständigen Dachkonzept und der 680er mit einem Längsdoppelbett im Schlafraum. Im Grand California 600 kann auf Wunsch ein zusätzliches Bett für den Nachwuchs im neu entwickelten Hochdach bestellt werden. Ist das kuschelige Hochbett für Kinder mit an Bord, wird der Grand California automatisch mit einem großen Panoramadach ausgeliefert. Eine Familie mit vier Personen findet so auf etwa sechs Metern Länge und knapp etwas mehr als drei Metern Höhe ausreichend Platz für große und kleine Abenteuer unterwegs. In der Langversion mit 6,80 Metern bietet der neue Camper ein ins Heck integriertes Längsbett mit einem noch größeren Schlafplatz von rund 2 mal 1,7 Metern an. Ein Superhochdach ist hier Serie und lässt zwei Personen noch mehr Raum und Bewegungsfreiheit auf vier Rädern erleben. Unterwegs zuhause Im neuen Volkswagen Grand California sorgen clever unterteilte verschiedene Wohnbereiche und durchdachte Lösungen für optimale Bequemlichkeit und Wohlfühlatmosphäre. Helle Farben im Innenraum und große Dachluken sind zudem für ein großzügiges Raumgefühl verantwortlich. Alle Fenster können verdunkelt werden und sind – ebenso wie die Schiebetür – mit einem Moskitonetz ausgestattet, damit die ungebetenen Gäste erst gar nicht an Bord kommen können. Zur besonders üppigen Serienausstattung zählen weiters der Anschluss für eine Außendusche mit einstellbarer Wassertemperatur und die elektrisch ausfahrbare Trittstufe an der Schiebetür. Zur reichhaltigen Küchenausstattung gehört ein ausziehbarer 70-Liter-Kühlschrank inklusive Gefrierfach, der praktischerweise auch von außen durch die Schiebetür erreichbar ist. Ein zweiflammiger Gaskocher, eine Spüle sowie diverse Schubkästen, Schubladen

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5***** auf 4 Rädern – Luxuscamper Grand California

und klappbare Ablagefächer bieten alles, um auch unterwegs nicht auf selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten verzichten zu müssen. Badezimmer mit „on tour“ Die sogenannte Nasszelle ist im Grand California mit 820 x 820 mm besonders großzügig ausgefallen und bietet mit Toilette, Dusche und einem klappbaren Waschbecken ein komplettes Badezimmer auf Rädern. Ausgeklügelte Extras wie Regale samt Fixierung der Duschutensilien, einem Schrank mit integriertem Toilettenpapierhalter, der Schutz vor Feuchtigkeit garantiert, Handtuchhalter, Beleuchtung per Bewegungsmelder und einer Dachluke für die Entlüftung runden das Wohlfühlbad ab. Nächtliche Ausflüge zum Campingplatz-WC oder Gemeinschaftsduschen im Waschhaus gehören damit der Vergangenheit an. Fünf Sterne auf vier Rädern Wer noch mehr Komfort schätzt, kann seinen Grand California mit zahlreichen Extras wie Dachklimaanlage im Heck, einer Markise, einem Heck-Fahrradträger, Campingtisch und Campingstühlen, Solaranlage für das Dach sowie eine SAT-Schüssel für den TV-Empfang und einen LTE-WLAN-Hotspot bestücken. Die aus dem Crafter bekannten und bewährten Assistenz- und Komfortsysteme, u. a. das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, der Spurhalte-Assistent „Lane Assist“, der Spurwechsel-Assistent „Blind Spot-Sensor“, der Auspark-Assistent „Rear Traffic Alert“, der sensorgesteuerte Flankenschutz, der Parklenk-Assistent, der Tempomat mit ACC (automatische Distanzregelung) und die Rückfahrkamera „Rear View“ machen das Reisen einfach um vieles entspannter und sicherer. Auch in puncto Infotainment hat der Grand California einiges zu bieten: Das bestens vernetzte Reisemobil wurde bereits mit dem Connected Car Award 2018 ausgezeichnet. Alle wichtigen Reisemobil-Funktionen lassen sich digital über ein separates Zentraldisplay steuern, zum Beispiel die Heizung, das Innenlicht, die Stromversorgung sowie den Kühlschrank und es informiert u. a. über die Frisch- und Abwasserstände in den Tanks. |


Konzern | Sport-Kooperationen

Die Marken der Volkswagen Gruppe fühlen sich seit Jahrzehnten – abgesehen vom Engagement im Motorsport – dem Sport verpflichtet.

Es lebe der Sport …

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eu ist die Partnerschaft, die Volkswagen mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) eingegangen ist. Die Vereinbarung wurde vorerst bis Ende 2020 abgeschlossen und kann weiter verlängert werden. Warum sich VW in dieser Sportart engagiert, liegt für Mag. Wilfried Weitgasser, Geschäftsführer Porsche Austria und Porsche Konstruktionen, auf der Hand: „Volkswagen ist die beliebteste Automarke in Österreich und Fußball ist der Volkssport Nummer 1 – die perfekte Basis für eine erfolgreiche Partnerschaft! Die österreichischen Nationalteams zeigen Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg. Diese Werte gelten auch für Volkswagen, gemeinsam bleiben wir am Ball.“ Das Kooperationspaket umfasst das Nationalteam, das Frauen-Nationalteam und das U21-Nationalteam, das 2019 an der U21-EURO in Italien teilnimmt. Dieses Turnier wird ebenfalls von der Marke Volkswagen unterstützt. Volkswagen stellt den Trainern mit Golf Variant, Tiguan, Arteon und Touareg die meistgefragten VW Modelle zur Verfügung. Europas führender Autohersteller ist traditionell im Fußball verankert. So ist die Volkswagen AG bereits seit 2012 Partner des Fußballs im DFB-Pokal und seit 2018 UEFA-Partner und damit auch offizieller Mobilitätspartner der UEFA EURO 2020. Volkswagen unterstützt auch Fußball-Weltmeister Frankreich, die Fußballverbände der Schweiz, Luxemburgs und Finnlands sowie die schwedischen Fußball-Ligen. Bewährte Partnerschaft: Audi quattro und Skisport Schon seit 2010 kooperiert Audi mit dem Österreichischen Skiverband und sorgt mit der Überlegenheit des quattro Antriebs dafür, dass heimische Skigrößen wie Anna Veith, Marcel Hirscher und Co. ebenso sportlich wie sicher an ihr Ziel kommen. Insgesamt stellt Audi dem ÖSV 100 Fahrzeuge für Aktive, Trainer und Funktionäre zur Verfügung. Für den ÖSV und Präsident Schröcksnadel ist Audi der perfekte Partner: „Audi ist seit langer Zeit ein fixer Bestandteil des Ski-Weltcups und für uns ein absoluter Premiumpartner. Unser Bemühen ist es, in unserem Bereich die Besten zu sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, brauchen wir die Unterstützung der besten Partner und Ausstatter, die wir mit Audi zu hundert Prozent gefunden haben.“ In der Skisaison 2018/2019 stand erstmals der neue Audi e-tron im Fokus der Veranstaltungen. Vom Weltcup-Auftakt in Sölden über die Vierschanzentournee und das Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel bis hin zur World Ski Championships in Åre in Schweden war der neue Audi e-tron präsent.

Die Marken der Volkswagen Gruppe engagieren sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Sportarten.

SEAT und Beach Volleyball Beach Volleyball hat sich auch in Österreich – abseits von Sandstränden – zu einer besonders beliebten Sportart entwickelt. Die spanische Automarke SEAT unterstützt auch heuer wieder mit dem Beach Volleyball Majors in Wien den stimmungsvollsten Sportevent in diesem Sommer mit der Bereitstellung von insgesamt 30 Fahrzeugen über das ganze Jahr hinweg. Im Zuge des Events, zu dem rund 100.000 Fans aus aller Welt anreisen, treten im Hauptbewerb 32 der weltweit besten Be­achvolleyball-Teams gegeneinander an. Zwei dieser Teams werden zudem ganzjährig mit Mobiltätslösungen von SEAT gefördert: Österreichs Nr. 1 Paarung Clemens Doppler und Alexander Horst sowie die österreichischen Shooting-Stars Martin Ermacora und Moritz Priestauz. „Ganz im Sinne von SEAT fördern wir gerne den Sportsgeist“, so Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria / Großhandel für SEAT. Keine Eishockey-WM ohne ŠKODA Bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert unterstützt ŠKODA die Eishockey-WM der International Ice Hockey Federation (IIHF). Als offizieller Hauptsponsor und Fahrzeugpartner stellt die tschechische Traditionsmarke insgesamt 50 Automobile zur Verfügung – seit 1992 haben die ŠKODA Modelle im Dienst der WM mehr als sechs Millionen Kilometer zurückgelegt. Darüber hinaus ist ŠKODA an den beiden Spielstätten der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Kopenhagen und Herning prominent vertreten und bietet den Zuschauern ein vielfältiges Rahmenprogramm. Zusätzliche Informationen, Hintergrundgeschichten sowie Videos und Fotos rund um die Eishockey-WM stehen auf dem ŠKODA Storyboard zur Verfügung. Seit 1993 ist ŠKODA offizieller Hauptsponsor der Eishockey-WM. Damit hat die Marke Geschichte geschrieben: 2017 erneuerte das Guinness-Buch der Rekorde den Eintrag des Automobilherstellers für das mit 25 Jahren weltweit längste WM-Sponsoring der Sporthistorie. | Fuhrparkpraxis | 29


Reportage | Miele und Porsche Bank

Miele und Porsche Bank

Seit 15 Jahren gute Partner Kundendienst, Servicetechniker, Vertrieb: Mobilität und die Nähe zum Kunden sind für Miele Österreich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Beim Fuhrpark schätzt der Premiumhersteller von Haushaltsgeräten seit 15 Jahren die Zusammenarbeit mit der Porsche Bank, der Nummer 1 im Flottenmanagement.

Wolfgang Bell, Chief Financial Officer von Miele Österreich, ist zuständig für den Fuhrpark des Unternehmens.

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in neuer Geschirrspüler, der einzubauen ist. Eine Waschmaschine, die ein Service benötigt. Oder Sterilisationsgeräte für Labors, die gewartet werden müssen. Der Kundendienst und die Servicetechniker von Miele Österreich sind viel unterwegs. Mobilität ist für den Markenhersteller von Haushaltsgeräten

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ein Baustein des Erfolgs. „Wir beschäftigen 190 Servicetechniker in ganz Österreich, damit die Wege zu unseren Kunden möglichst kurz sind“, sagt Wolfgang Bell, Chief Financial Officer von Miele Österreich. Er ist auch für den Fuhrpark des Unternehmens zuständig. Das Netz an Kundendiensttechnikern ist über ganz Österreich sehr


Im Porträt Miele Österreich ist Marktführer bei großen Haushaltsgeräten. Das Unternehmen ist eine 100-Prozent-Tochter des deutschen Familienunternehmens Miele. Das Unternehmen in Österreich wurde 1955 in Salzburg gegründet. Miele Österreich machte 2018 einen Umsatz von 249 Millionen Euro, beschäftigt rund 420 Mitarbeiter und ist seit vielen Jahren Marktführer. In Bürmoos bei Salzburg gibt es außerdem einen Produktionsstandort mit 260 Mitarbeitern. Das Werk Bürmoos erzielte 2018 einen Umsatz von 39,2 Millionen Euro.

eng geknüpft. So ist gewährleistet, dass dieser bei Bedarf schnell bei den Kunden ist. Unterwegs sind die Techniker mit Fahrzeugen der Marke VW – geleast und betreut vom Flottenmanagement der Porsche Bank. Auslagerung an Profis Vor 15 Jahren hat Miele Österreich beschlossen, das Flottenmanagement nicht mehr selbst zu organisieren, sondern an externe Profis auszulagern. „Der Fuhrpark gehört nicht zu unserem Kerngeschäft, das können andere besser“, begründet Bell. Schon damals bestand der Großteil der Flotte aus Fahrzeugen der Konzernmarken von Porsche Österreich. „Die Partnerschaft mit der Porsche Bank lag deshalb auf der Hand“, sagt Bell. Das Paket umfasst Leasing und Wartung. Mit der Zusammenarbeit ist der Miele-Manager sehr zufrieden. Er schätzt die kurzen Kommunikationswege und rasche Reparaturen im Falle eines Falles.. „Im Idealfall merken wir im Alltag vom Flottenmanagement gar nichts. Die Mitarbeiter fahren selbstständig zur jeweiligen Werkstatt, wenn Servicetermine anstehen“, erklärt Bell. Flotte mit knapp 300 Fahrzeugen „Für uns stehen die Kosten-Nutzen-Rechnung sowie die Ausfallssicherheit im Vordergrund“, erläutert Bell. Die Flotte umfasst derzeit 278 Fahrzeuge. Die Techniker des Kundendienstes sind mit VW Bussen unterwegs, die viel Platz für die nötigen Geräte und Werkzeuge bieten. Daneben gibt es Pkw für den Außendienst sowie Poolfahrzeuge, die von den Mitarbeitern in der Zentrale in Salzburg genutzt werden.

Praktische Online-Auswertungen Grundsätzlich gilt die Regelung, dass die Fahrzeuge nach 180.000 Kilometern oder spätestens nach fünf Jahren ausgetauscht werden. Über das Fuhrparkinformationssystem FIS kann Miele auf Knopfdruck die Fahrzeugstamm- und -vertragsdaten sowie individuelle Auswertungen und Analysen online abrufen. Das kann der Treibstoffverbrauch ebenso sein wie Wartungskosten. „Durch die Auswertungen erkennt man Ausreißer, kann der Ursache auf den Grund gehen und rasch gegensteuern“, sagt Bell. E-Mobilität ist für Miele Österreich derzeit noch kein Thema. „Das scheitert noch an den Kosten und den Reichweiten, die wir benötigen“, meint der Manager. Wo sieht der Finanzfachmann noch Einsparungspotenzial für den Fuhrpark? „Weniger Emissionen gehen auch mit weniger Verbrauch einher. Das wirkt sich bei so einem großen Fuhrpark natürlich auf der Kostenseite stark aus.“ Da habe sich schon in der Vergangenheit viel getan und das werde auch in Zukunft so weitergehen, ist Bell überzeugt. Auch von der Digitalisierung erwartet er sich weitere Möglichkeiten zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung der Flotte. |

www.flottenmanagement.at

Fuhrparkpraxis | 31


SEAT | Tarraco

Emoción pura

Der neue SEAT Tarraco – Technologieträger und Flaggschiff der Marke

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SEAT Tarraco Der neue Tarraco positioniert sich an der Spitze der SUV-Modelloffensive von SEAT. Als Flaggschiff der spanischen Automobilmarke verbindet er modernste Technologie mit elegantem Design und überzeugt gleichzeitig mit hoher Funktionalität im mobilen Alltag. Großzügig in seinen Außenmaßen und im ergonomisch gestalteten Innenraum, bietet er zudem mehr Flexibilität als Fünf- oder Siebensitzer. Der Tarraco ist wie geschaffen für all jene Fahrer, die die praktischen Vorzüge einer höheren Sitzposition zu schätzen wissen und gleichzeitig Wert auf die Ästhetik eines Fahrzeugs legen. Für uneingeschränkte Mobilität ist serienmäßig bei Kauf eines SEAT Tarraco der flotte SEAT eXS KickScooter mit an Bord.

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ehr als 140.000 SEAT Fans haben für den Namen Tarraco gestimmt. Tarraco ist der aus der römischen Kaiserzeit stammende antike Name der Stadt Tarragona in der spanischen Region Katalonien, heute ein pulsierendes Zentrum am Mittelmeer mit beeindruckender Architektur und mediterraner Ausstrahlung. Somit verkörpert das Oberklasse-SUV nicht nur mit seinem markanten Design, der hochwertigen Anmutung des Interieurs, der modernen Motorenpalette und den dynamischen Fahrwerkstechnologien, sondern auch mit seinem Namen den Kernwert der Marke.

Dynamische Turbo-Palette Der Tarraco kommt mit jeweils zwei modernen Benzin- und fortschrittlichen 2.0-TDI-Motoren auf den Markt. Die hochmodernen Triebwerke sind allesamt mit Direkteinspritzung, Turboaufladung sowie Start-Stopp-Automatik versehen und auf die Einhaltung rigoroser Emissionsgrenzen ausgelegt. Topwerte liefert der stärkere Diesel mit 140 kW/190 PS: Er ist mit einem 7-Gang-DSG-Getriebe mit 4Drive Allradantrieb gekoppelt und stellt seine Spritzigkeit mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,8 Sekunden und Maximalspeed von 198 km/h unter Beweis. Darüber hinaus


wird der Tarraco bereits für alternative Antriebstechnologien vorbereitet – ab 2020 wird das große SUV auch als umweltschonender Plug-in-Hybrid erhältlich sein. 4Drive: Meister aller Fahrsituationen Nicht nur auf dem Asphalt, sondern auch abseits befestigter Straßen und bei raueren klimatischen Bedingungen spielt der neue Tarraco dank dem effizienten Allradantrieb 4Drive seine Stärken gekonnt aus. Hier kommt vor allem die fortschrittliche Technologie des On-Demand-Allradantriebs zum Tragen und garantiert stets optimale Fahreigenschaften. „Dank der Auswahl an Antriebsoptionen in Kombination mit dem 4Drive System kann sich der Tarraco an eine Vielzahl von Fahrsituationen anpassen, ob Straße oder Gelände“, so Dr. Matthias Rabe, SEAT Vorstand für Forschung und Entwicklung. „Das heißt, dass der Tarraco seine überlegene Dynamik in jeder Situation beibehält, unabhängig vom Untergrund.“ Der moderne Allradantrieb 4Drive analysiert dabei in Echtzeit Bodenbeschaffenheit, Beladung des Fahrzeugs, Geschwindigkeit, Lenkradposition und Fahrstil, um schnell und stufenlos die optimale Antriebskraft auf die einzelnen Räder zu übertragen, damit jederzeit die benötigte Traktion und Kontrolle zur Verfügung stehen und zur Sicherheit beitragen.

Immer und überall mobil SEAT stellt den Käufern des Tarraco uneingeschränkte Mobilität zur Verfügung – und zwar auch auf Strecken, die für Autos nicht oder nur sehr schwer zugänglich sind. Wer sich für einen Tarraco entscheidet, bekommt serienmäßig bis Mitte des Jahres einen E-Scooter gleich mit dazu*. Den SEAT eXS KickScooter hat die spanische Automobilmarke exklusiv für ihre Kunden entworfen. Das Modell basiert auf der Elektronik des führenden Herstellers Segway und lässt sich dank der 8 Zoll großen Räder ganz unkompliziert und einfach fahren. Seine Federungen vorne und hinten garantieren optimalen Fahrkomfort bei gleichzeitig hohem Fahrspaß. Die Reichweite des e-Scooters liegt bei 25 Kilometern und kann mit einem zusätzlichen Akku auf bis zu 45 Kilometer gesteigert werden. Damit gilt der E-Scooter als eine besonders effiziente und umweltfreundliche Alternative für die Mobilität in der Stadt: Er erschließt das letzte Stück des Arbeitsweges in die City und verkehrsberuhigte Zonen. Der E-Scooter SEAT eXS powered by Segway ist im Tarraco Bestandteil der Serienausstattung oder auch zum Preis von 599 Euro bei jedem SEAT Händler in Österreich erhältlich. *

Bis auf Widerruf und solange der Vorrat reicht.

Aktiver Schutz Auch in puncto Sicherheit spielt der neue SEAT Tarraco seine überlegene Klasse aus: Über eine Vielzahl von Sensoren kann das große SUV die vor ihm liegende Straße analysieren und sich rechtzeitig darauf einstellen. Standardmäßig mit an Bord sind das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist, der Spurhalteassistent sowie eCall, während die Adaptive Cruise Control (ACC) mit Abstandsradar beim Tarraco in der Ausstattungsvariante XCELLENCE bereits Serie ist. Auf Wunsch kann das SUV mit zahlreichen Fahrerassistenzsystemen ausgestattet werden, was zu einem weiteren Plus an Sicherheit und Komfort beiträgt. Dazu zählen u. a. neben Ausparkassistent, Notfallassistent, Blind Spot Sensor, Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent und Fernlichtassistent auch zum ersten Mal zwei völlig neue Sicherheitssysteme eingeführt: Pre-Crash-Assistent und Überrollschutz. Der Pre-Crash-Assistent erkennt einen bevorstehenden Unfall und reagiert blitzschnell, indem er die Sicherheitsgurte strafft, die Warnblinkanlage aktiviert und Fenster bzw. Schiebedach schließt, um die Insassen zu schützen. Weitere Komfortfunktionen wie die bequeme Einparkhilfe inkl. Parklenkassistent, die praktische elektrische Heckklappe mit Sensorsteuerung und die übersichtliche Umgebungskamera runden das Fahrerlebnis im neuen Tarraco positiv ab. |

Der neue SEAT Tarraco vereint sportlich-elegantes Design mit der hohen Funktionalität eines SUV. Fuhrparkpraxis | 33


SEAT | Diesel

SEAT fährt ab auf Diesel Zweifellos, ein Dieselmotor verbraucht weniger Sprit und hat aus dem Drehzahlkeller heraus einen besseren Durchzug als andere Verbrennungsmotoren. Vor allem Vielfahrer schätzen die größere Reichweite mit einer Tankfüllung. SEAT bietet ein breites Spektrum an Dieselfahrzeugen – und gewährt jetzt für diese Modelle aktuell einen „Abfahrbonus“, der bis zu 4.000 Euro* beträgt.

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gal für welchen SEAT Ibiza, Leon, Arona, Ateca oder Alhambra mit Dieselmotor man sich entscheidet, jetzt spart man gleich mehrfach: einerseits durch den niedrigeren Verbrauch und andererseits durch den attraktiven Abfahrbonus. Da die meisten SEAT TDI mit ihrem CO2-Ausstoß weit unter 121 g/km liegen, gilt für alle Dieselmodelle der spanischen Marke der auf 1,5 Prozent reduzierte steuerliche Hinzurechnungsbetrag. Das Dieselangebot von SEAT überzeugt auch mit einer enormen Leistungsbandbreite und interessanten Kombinationsmöglichkeiten mit 4Drive Allradantrieb und DSG Doppelkupplungsgetriebe.

SEAT Ibiza TDI: minus 1.000 Euro SEAT bietet den Ibiza TDI mit 70 kW/95 PS in den Ausstattungslinien Reference, Style, Xcellence und FR an. Für alle Ausstattungslinien beträgt der Abfahrbonus 1.000 Euro*. *

SEAT Leon TDI: bis zu minus 4.000 Euro* Für den fünftürigen SEAT Leon und den Leon ST stehen TDIMo­toren mit 85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS zur Auswahl. SEAT staffelt beim Leon die Höhe des Diesel-Abfahrbonus nach der Ausstattungslinie: Unabhängig von der Leistungsstufe werden beim Reference 2.000 Euro*, beim Style 3.000 und bei Xcellence, FR und Xperience satte 4.000 Euro* in Abzug gebracht! SEAT Alhambra TDI und TSI: bis zu minus 2.500 Euro Der SEAT Alhambra wird vor allem von Dienstwagenfahrern geschätzt, die viel unterwegs sind und auf ein mobiles Büro nicht verzichten wollen. Fuhrparkleiter kennen die steuerlichen Vorteile wie den Vorsteuerabzug und die auf fünf Jahre reduzierte Mindestabschreibedauer. Die Leistungsbandbreite der TDI-Aggregate reicht vom 85 kW/115 PS Basismotor bis zum 130 kW/ *

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177 PS Spitzentriebwerk. Der Abfahrbonus für den Alhambra Business beträgt 1.500 Euro*, für den Executive 2.000 Euro* und für die Ausstattungslinien Xcellence und FR 2.500 Euro*! SEAT Arona TDI: minus 1.500 Euro* Für das kompakte City-SUV Arona spendiert SEAT einen Die­selAbfahrbonus von 1.500 Euro*, unabhängig davon, auf wel­che Ausstattungslinie die Entscheidung fällt. Der Selbstzünder im SEAT Arona TDI stellt eine Motorleistung von 70 kW/95 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern bereit. SEAT Ateca TDI: minus 2.000 Euro* Der SEAT Ateca ist größenmäßig zwischen Arona und Tarraco angesiedelt und steht als Diesel mit den Leistungsstufen 85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS zur Auswahl. Unabhängig von Ausstattungslinie und Motorisierung beträgt der Diesel-Abfahrbonus 2.000 Euro*! | * Unverbindl., nicht kart. Richtpreise. Aktion gültig bis 30.06.2019 (Antrags- und Kaufvertragsdatum).

Die Vorteile des Dieselmotors Wirtschaftlichkeit: Ein Dieselfahrzeug verbraucht aufgrund des höheren Wirkungsgrades des Motors weniger Treibstoff als ein vergleichbares Fahrzeug mit Benzinmotor. Emissionen: Diesel stoßen weniger Kohlendioxid aus als Ottomotoren. Leistungsstark: Das Drehmoment eines TDI-Motors ist höher als bei vergleichbaren Benzinmotoren. Dadurch beschleunigt ein Dieselauto vor allem im niedrigen Drehzahlbereich besser.


SEAT | Erdgas

Erdgas stellt in jeder Hinsicht eine attraktive Antriebsalternative zu Benzin und Diesel dar: Durch die niedrigeren Treibstoffkosten liegt der Kostenvorteil gegenüber einem Diesel derzeit bei etwa 25 Prozent und im Vergleich zu einem Benziner sogar bei 45 Prozent! Darüber hinaus sind die Abgaswerte eines Erdgasmotors deutlich niedriger als bei anderen Verbrennungsmotoren. Aber auch jeder Dienstwagenfahrer, der seinen SEAT TGI privat nutzt, profitiert durch den reduzierten steuerlichen Hinzurechnungsbetrag.

Mehr Spaß mit Erdgas

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EAT nimmt innerhalb des Volkswagen Konzerns bei der Weiterentwicklung der Erdgasmotortechnologie die Rolle des Technologieführers ein. „Wir möchten dieser Technologie unbedingt den Stempel ‚made in Spain‘ aufdrücken und sind davon überzeugt, dass unsere Pionierleistung von Erfolg gekrönt sein wird“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von SEAT, Luca de Meo. Die Vorteile des Erdgasantriebs liegen auf der Hand: Der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub ist gleich null und die Kohlendioxidemissionen sind bei einem Erdgasauto wesentlich niedriger als bei Fahrzeugen mit Dieseloder Verbrennungsmotor. Erdgasangebot überarbeitet und ausgeweitet SEAT hat seine CNG-Modelle – CNG steht für compressed natural gas – komplett überarbeitet und erweitert das Angebot erdgasbetriebener Fahrzeuge um den Arona TGI. SEAT Ibiza, Arona, Leon und Leon ST Kombi werden ab sofort mit einem um 30 Prozent größeren Erdgastank ausgestattet, was deren Reichweite im Erdgasbetrieb deutlich erhöht. Um das maximale Platzangebot für die Passagiere zu erhalten, wird die Größe des Benzintanks reduziert. Sollte unterwegs das Erdgas ausgehen oder keine Erdgastankstelle in der Nähe sein, schaltet das Motormanagement automatisch auf Benzinbetrieb um. Der in allen Modellen verbaute neun Liter große Benzintank ermöglicht je nach Modell und Fahrbedingungen eine Reichweite zwischen 150 und 170 Kilometer. SEAT Ibiza TGI: sauber und leistungsstark Im SEAT Ibiza kommt der bewährte 1.0-Dreizylinder-Turbomotor mit 66 kW/90 PS zum Einsatz. Der Verbrauch liegt bei nur

3,3 Kilogramm CNG auf 100 Kilometer, bei einer CO2-Emission von nur 92 g/km. Die zusammen fast 14 Kilogramm fassenden CNG-Tanks ermöglichen eine Reichweite mit Erdgas von bis zu 400 Kilometern. SEAT Arona: erstes SUV mit Erdgasantrieb Der neue Arona ist das erste SUV, das mit CNG-Antrieb angeboten wird. Fast 14 Kilo Erdgas können getankt werden und bei einem Verbrauch von lediglich 3,5 Kilogramm CNG auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 98 g/km) erzielt das City-SUV eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern im Erdgas- und im Benzin-Modus von bis zu 160 Kilometern.   Neues starkes CNG-Triebwerk für SEAT Leon und Leon ST Fahrspaß pur bei zugleich sehr niedrigen Verbrauchswerten bietet der neue 96 kW/130 PS 1.5 Liter Vierzylinder-Turbomotor im SEAT Leon und Leon ST. Mit 17,7 Kilo Erdgas an Bord und einem Verbrauch von nur 3,7 bis 3,8 Kilo auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 96-102 g/km) liegt der Aktionsradius der Leon CNG-Modelle im reinen CNG-Modus bei bis zu 450 Kilometern. Weitere 150 Kilometer schaffen Leon und Leon ST mit dem Benzin an Bord. Bonus für TGI-Hybrid: 2.000 Euro* Kunden, die sich jetzt für ein Erdgasmodell von SEAT entscheiden, erhalten einen Bonus in der Höhe von 2.000 Euro*. Der TGI-Hybrid-Bonus gilt für die Baureihen Ibiza, Arona, Leon und Leon ST! | * Unverbindl., nicht kart. Richtpreise. Aktion gültig bis 30.06.2019 (Antrags- und Kaufvertragsdatum)

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Service | Komfort- und Schutzausstattungen

Komfortabel auf Kurs Langlebigkeit hat viele Vorteile. Sie spart Zeit, Geld und die ein oder andere graue Zelle. Und das Beste: Wir können selbst dafür sorgen, indem wir die Dinge pflegen, die uns besonders wichtig sind. Mit den Komfort- und Schutzausstattungen der Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA und Volkswagen Nutzfahrzeuge Service-Betriebe.

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infach einsteigen und losfahren. So sollte jeder Tag beginnen. Egal ob Sie beruflich oder privat unterwegs sind, mit Familie oder Freunden. Ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob der Kofferraum verschmutzt ist oder Ladegut verrutschen könnte. Die Komfort- und Schutzausstattungen von Original Zubehör bieten Ihnen zahlreiche Verstaumöglichkeiten und schützen Ihr Fahrzeug vor vielen alltäglichen Gebrauchsspuren. Entdecken Sie auch maßgeschneiderte Sonnenschutzsysteme und genießen Sie Ihre Autofahrten. Denn: Wohin es auch geht – es geht immer noch entspannter.

Ladegutsicherung Wer in Österreich Ladegut im Auto mitführt, muss dieses ordnungsgemäß sichern. Die gesetzlichen Regelungen betreffend Ladungssicherung finden Sie in der Straßenverkehrsordnung, dem Kraftfahrgesetz sowie im Führerscheingesetz. Ein Fuhrparkleiter sollte dem Fahrer idealerweise Ladungssicherungstools zur Verfügung stellen. Dies sind zum Beispiel Trenngitter oder Gepäcknetze, die Sie in jedem Volkswagen, Audi, SEAT und ŠKODA Service-Betrieb erwerben können. Die Produkte sind für jedes Modell maßgefertigt und crash-getestet.

Kofferraumwannen Gepäckraummatten und -wannen schützen bei ungünstigen Witterungsverhältnissen den Laderaum vor Feuchtigkeit und Verschmutzung. Ein umliegender Rand der Wannen verhindert das Überlaufen und Durchsickern von Flüssigkeiten in den Fahrzeugboden. Der passgenaue Gepäckraumschutz lässt sich einfach und schnell herausnehmen und anschließend leicht reinigen. Zusätzlich verhindern spezielle Oberflächen das Verrutschen beförderter Gegenstände wie zum Beispiel Koffer oder Reisetaschen und schützen dadurch auch den Laderaum vor Beschädigungen.

Sonnenschutz Einen Sonnenbrand bekommt man hinter geschlossenen Autofenstern zwar nicht, vor UVStrahlen ist man dennoch nicht geschützt. Die Windschutzscheibe filtert die meisten ultravioletten Strahlen aus, ausgenommen UVA-Strahlen. Diese sind zum Beispiel für vorzeitige Hautalterung und allergische Reaktionen verantwortlich. Deshalb gilt: Vor langen Fahrten Sonnencreme mit hohem UVA-Schutz auftragen. Um sich selbst und auch die Mitfahrer vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, empfehlen wir Ihnen den Sonnenschutz von Volkswagen, Audi, SEAT und ŠKODA Original Zubehör. Die passgenauen Lösungen für die hinteren Türscheiben und die Heckscheibe las­ sen sich einfach montieren und bewahren nahezu vollständig vor Sonnenstrahlen – ganz ohne Beeinträchtigung der Sicht und Verkehrssicher­heit. |

Ladekantenschutz Das Original Zubehör-Sortiment für die Marken Volkswagen, Audi, SEAT und ŠKODA beinhaltet auch einen praktischen Ladekantenschutz. Dieser ist einfach und ganz ohne Werkzeug anzubringen und schützt die Heckklappe vor Abnutzung und Verkratzen. Der individuell an jedes Fahrzeug angepasste Schutz ist in zwei Ausführungen erhältlich. Transparente Ladekantenschutzfolien: Kaum sichtbar, aber Ladekante und Heckbereich sind immer bestens geschützt und bleiben optisch unverändert. Ladekantenschutz aus Edelstahl oder in Edelstahl-Optik: Perfekter Schutz in edlem Design, bewahrt den Stoßfänger nicht nur vor Kratzern beim Be- und Entladen des Kofferraums, sondern wertet ihn zusätzlich optisch auf.

Gepäckraumwannen von Original Zubehör. Mit umlaufenden Rand und rutschhemmendem Muster.

Original Zubehör Fühlen Sie sich mit den Komfort- und Schutzlösungen von Original Zubehör auch unterwegs wie zu Hause. Gut gepflegt und mit allem an Bord, das Ihnen wichtig ist. So kommen Sie komfortabel durch den Alltag. Für weitere Informationen und konkrete Angebote informieren Sie sich einfach in Ihrem Service-Betrieb.

Passgenaue Sonnenschutzsysteme von Original Zubehör. Für nahezu vollständigen Schutz. Fuhrparkpraxis | 37


ŠKODA | SCALA

Die ŠKODA Familie wächst und wächst. Mit dem SCALA erweitert ein völlig neu entwickeltes Kompaktmodell die Angebotsbandbreite der tschechischen Erfolgsmarke.

Vorhang auf für den neuen ŠKODA SCALA

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ynamisch, elegant, sicher, smart und simply clever – so präsentiert sich der SCALA, mit dem ŠKODA in der Kompaktklasse neue Maßstäbe setzt. An Bord des Neuzugangs finden sich zahlreiche Ausstattungsfeatures, die

ŠKODA schlägt mit dem SCALA ein neues Kapitel in der Kompaktwagenklasse auf. 38 | Fuhrparkpraxis

bisher nur höheren Klassen vorbehalten waren. So bietet er ausgezeichnete aktive und passive Sicherheit, Voll‑LED‑Scheinwerfer und -Heckleuchten, enorm viel Platz für Gepäck und Passagiere sowie die beliebten Simply-Clever-Ideen.


Am Heck des neuen SCALA prangt der ŠKODA Schriftzug.

Bernhard Maier, ŠKODA AUTO Vorstandsvorsitzender, bekräftigt: „Mit dem neuen ŠKODA SCALA schlagen wir ein neues Kapitel in der Kompaktklasse von ŠKODA auf. Er ist eine komplette Neuentwicklung, die in dieser Klasse Standards in Sachen Technologie, Sicherheit und Design setzt. Der SCALA verkörpert auf perfekte Weise ŠKODAtypisch ,smart Understatement‘. Wir sind davon überzeugt, dass der SCALA die besten Chancen hat, das Kompaktsegment für ŠKODA neu zu definieren.“ Hochwertige Ausstattung, emotionales Design, die ŠKODA-typischen großzügigen Platzverhältnisse und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis zählen zu den Highlights des neuen Modells. Schnittig und elegant Gekonnt hat ŠKODA in das Design des SCALA die neue Formensprache der Marke stilvoll einfließen lassen. Mit perfekten Proportionen, klaren Flächen, den fließenden Linien und einer ausgefeilten Aerodynamik wirkt der neue Kompakte modern und sportlich. Die markante Front mit dem aufrecht stehenden Kühlergrill, die harmonische Tornadolinie und der Dachspoiler verpassen dem SCALA einen äußerst dynamischen Auftritt. Als erstes ŠKODA Serienfahrzeug in Europa trägt er selbstbewusst anstelle des bekannten ŠKODA Logos nun den ŠKODA Schriftzug in Einzelbuchstaben mittig auf der Heckklappe. Dieser kommt auf der verlängerten Glasheckscheibe des Emotion Pakets besonders eindrucksvoll zur Geltung. Kristalline Elemente zieren die innovativen LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten, optional auch in Voll-LED-Technik, und setzen gleichzei-

tig optische Highlights. Als erster ŠKODA ist der SCALA am Heck mit animierten Blinklichtern verfügbar, die einzelnen LEDs der Blinklichter leuchten nacheinander von innen nach außen auf und erhöhen vor allem bei schlechter Witterung die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Räderpalette umfasst u. a. auch aerodynamisch optimierte Leichtmetallräder bis 18 Zoll in hochglänzendem Schwarz. Form follows function Die Gestaltung des Innenraums im SCALA nimmt die Designsprache der Konzeptstudie VISION RS auf. Sie verbindet Ergonomie mit Emotionen und schafft eine angenehme Atmosphäre durch edle Materialien und warme Töne mit farbigen Kontrastnähten an den Sitzbezügen. Die Polster der Sitze bestehen optional aus der besonders weichen, genarbten Mikrofaser Suedia und bestechen durch hochwertige Verarbeitung. Für eine angenehme Atmosphäre ist zusätzlich die LED-Ambientebeleuchtung mit wahlweise weißem oder rotem Licht verantwortlich. Erstmals in einen ŠKODA hält im SCALA die neueste Infotainment-Generation mit einem zentralen, frei stehenden und hoch oben positionierten Bildschirm Einzug. Der Touchscreen findet sich optimal im Blickfeld des Fahrers, das optionale Virtual Cockpit stellt mit 10,25 Zoll das größte Display seiner Fahrzeugklasse dar. Es ist individuell einstellbar und bietet dem Fahrer fünf verschiedene Ansichten – vom Tachometer und Drehzahlmesser bis zur erweiterten Navigationsansicht. Für zusätzlichen Komfort an Bord steht auf Wunsch die Beheizung der Windschutzscheibe, der Rücksitze und sogar des Lenkrads bereit. > Fuhrparkpraxis | 39


ŠKODA | SCALA

Die Gestaltung des Innenraums im SCALA nimmt die Designsprache der Konzeptstudie VISION RS auf.

Größter Kofferraum Selbstverständlich zeichnet sich auch der SCALA stellt mit 10,25 Zoll das größte Display seiner Fahrzeugklasse dar. von ŠKODA aus und besticht mit dem größten Kofferraum seiner Klasse. Obwohl außen kompakt – er ist 4.362 Millimeter lang und 1.793 Millimeter breit – liefert das neue Modell viel Variabilität und Geräumigkeit im Innenraum. Basis dafür ist der lange Radstand von 2.649 Millimetern, der vor allem Passagieren im Fond viel Freiheit gibt. Sein Kofferraumvolumen von 467 Litern, das sich bei umgeklappter Rückbank auf insgesamt 1.410 Liter mehr als verdreifacht, macht den SCALA zum Klassenprimus. Vorteile des MQB Der SCALA kann mit noch einem Novum aufwarten: Er ist das erste Modell von ŠKODA, das auf dem modernen Modularen Querbaukasten MQB-A0 des Volkswagen Konzerns basiert. Dieser ermöglicht eine effiziente Produktion dank hoher Stückzahlen und erlaubt es, zahlreiche innovative Assistenzsysteme aus höheren Fahrzeugkategorien ins Angebot zu nehmen. Zusätzlich trägt der MQB zur guten Aerodynamik bei und verleiht dem SCALA agile Fahreigenschaften. Sicherheit: top Zahlreiche passive Sicherheits- und Assistenzsysteme, die bislang nur aus höheren Klassen bekannt waren, halten nun auch in den neuen ŠKODA SCALA Einzug. Damit punktet er als eines der sichersten und komfortabelsten Fahrzeuge im Kompaktsegment: Bis zu neun Airbags inklusive serienmäßigem Fahrer-Knieairbag und auf Wunsch Seitenairbags hinten zählen zur Ausstattung, genauso wie der proaktive Insassenschutz, 40 | Fuhrparkpraxis

Das Interieurdesign verbindet Ergonomie mit Emotionen und schafft eine angenehme Atmosphäre.

der bei einem drohenden Aufprall automatisch die Fenster schließt und die Sicherheitsgurte der Vordersitze strafft. Bereits serienmäßig integriert sind der Spurhalte-Assistent und der Frontradar-Assistent inkl. City-Notbrems-Assistent und vorausschauendem Fußgängerschutz. Die in den Ausstattungslinien Ambition und Style serienmäßige Müdigkeitserkennung (Driver Alert) warnt den Fahrer, sobald sie erkennt, dass seine Konzentration nachlässt. Vor allem für den Einsatz bei Langstreckenfahrten auf der Autobahn hat sich die optional erhältliche automatische Distanzregelung (ACC) bewährt. Sie passt die Geschwindigkeit automatisch an vorausfahrende Fahrzeuge an und bremst den SCALA in Verbindung mit DSG sogar bis zum Stillstand ab. Der optionale Spurwechsel-Assistent mit Seiten-Assistent zeigt an, wenn sich Fahrzeuge von hinten nähern, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden. Er verfügt über eine Reichweite von bis zu 70 Metern und warnt daher auch auf Autobahnen und Schnellstraßen effektiv vor diesen gefährlichen Situationen. Der praktische Fernlicht-Assistent ist bei den Ausstattungslinien Ambition und Style im Serienumfang enthalten. Die komfortable Rückfahrkamera und der Parklenk-Assistent sind optional bestellbar. Sparsame Turbos Neben drei Benzinern steht ein 1,6-Liter-TDI zur Wahl, noch in diesem Jahr folgt ein 1,0 G-TEC mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb (CNG). Alle fünf Motoren sind turboaufgeladene Direkteinspritzer und erfüllen selbstverständlich die Abgasnorm Euro 6d-TEMP, zudem verfügen sie über Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung. Die Top-Motorisierung, der 1,5 TSI mit


Die neue Formensprache der Marke ist aus allen Blickwinkeln zu erkennen.

Die neue Generation von ŠKODA Connect ermöglicht zahlreiche Infotainment-Apps und innovative mobile Online-Funktionen.

110 kW/150 PS und maximalem Drehmoment von 250 Nm, ist mit aktiver Zylinderabschaltung (ACT) ausgestattet. Die beiden weiteren TSI-Benziner sind als Dreizylinder mit jeweils 1,0 Liter Hubraum und einer Leistungsspanne von 70 kW/ 95 PS bis 85 kW/115 PS konzipiert. Alle Benzinmotoren sind mit einen Ottopartikelfilter ausgestattet. Der 1,6 TDI komplettiert das Motorenangebot, er mobilisiert 85 kW/115 PS und verfügt serienmäßig über den SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung und Dieselpartikelfilter. Von Haus aus glänzt der SCALA bereits mit sehr guten Fahreigenschaften und kann auf Wunsch mit dem Sport-Normal-Fahrwerk aufgerüstet werden. Dieses Sportfahrwerk liegt 15 Millimeter tiefer und bietet neben dem Normal- auch einen Sport-Modus, der sich über die Fahrprofilauswahl Driving Mode Select einstellen lässt und dem Lenker ein sportlicheres Fahrgefühl vermittelt.

Zu den weiteren Features zählen 3D-Navigation, eine 64 GB große SSD-Festplatte für die Navigationskarte, Internetzugang und ein optionaler WLAN-Hotspot. Optional kann der SCALA mit Telefonbox samt kabelloser Antennenanbindung und induktiver Ladestation sowie der drahtlosen SmartLink Technologie, bei der das Smartphone nicht mehr per Kabel verbunden werden muss, ausgestattet werden. Online-Verkehrsinformationen in Echtzeit vereinfachen die Routenführung und Fahrzeitberechnung, auch werden Ausweichrouten bei Staus in Echtzeit berechnet und angepasst.

Immer online Dank einer neuen Generation von ŠKODA Connect punktet der SCALA mit neuen Infotainment-Apps und innovativen mobilen Online-Funktionen. So lässt sich beispielsweise das Fahrzeug über das Mobiltelefon ver- und entriegeln und die Software oder die Navigationskarte aktualisieren. Über eine integrierte eSIM mit superschneller LTE-Verbindung ist der SCALA als erster ŠKODA schon serienmäßig immer online und ermöglicht den kostenfreien Notruf und proaktive Dienste. Dabei wird im Falle eines Unfalls automatisch ein Notruf abgesetzt, der proaktive Dienst übermittelt bei einem Unfall Position und Zustandsdaten des Fahrzeuges. Die neuen modularen Infotainment-Systeme lassen sich per Touchscreen, Gesten oder Sprache steuern.

Clevere Details ŠKODA erweitert im SCALA sein Angebot an beliebten Simply-Clever-Ideen, die Fahrer und Passagieren den mobilen Alltag an Bord vereinfachen und angenehmer gestalten. So erleichtert beispielsweise erstmals in der Kompaktklasse eine optionale Heckklappe mit elektrischer Öffnungsund Schließfunktion inklusive der praktischen Tip-to-Close-Funktion den Zugang zum großen Kofferraum. Dieser kann neben den serienmäßigen Ablagenetzen zusätzlich mit einem doppelten Ladeboden, Cargo-Befestigungselementen sowie einer Gepäcknetztrennwand ausgestattet werden. Ebenso neu dabei: eine schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung, die sich über eine Taste im Kofferraum ausklappen lässt. Zu den zahlreichen Klassikern der Simply-CleverFeatures zählen u. a. auch der Tickethalter in der A-Säule auf der Fahrerseite, das Regenschirmfach in der Fahrertür (mit Regenschirm) oder der Eiskratzer im Tankdeckel mit einer Profiltiefenskala für Kontrollmessungen. |

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ŠKODA | OCTAVIA G-TEC

ŠKODA OCTAVIA G-TEC

Umweltfreundlich und sparsam

Umweltfreundliche Alternative: ŠKODA OCTAVIA Combi G-TEC

Der Umwelt zuliebe die Mobilität einschränken? Das muss nicht sein, denn mit dem ŠKODA OCTAVIA G-TEC – angetrieben mit CNG – steht eine besonders umweltschonende Alternative aus dem Hause ŠKODA bereit. Ein weiterer Vorteil: der G-TEC als Erdgasvariante ist deutlich sparsamer und trägt dazu bei, die Fuhrparkkosten zu senken.

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it deutlich mehr Leistung kann der Erdgasantrieb des beliebten Octavia Combi überzeugen. Im G-TEC kommt ein starker und zugleich effizienter 1,5-Liter-TSI zum Einsatz, der mit 96 kW/131 PS um 20 PS mehr Kraft auf die Räder bringt als sein Vorgängermodell. Gleichzeitig arbeitet der Motor dank der variablen Steuerung der Einlassventile nach dem sogenannten Miller-Brennverfahren sehr effizient. Was bewirkt, dass sich im Erdgasbetrieb die CO2-Emissionen nochmals um rund 25 Prozent gegenüber dem Benzinbetrieb reduzieren, außerdem fallen deutlich weniger Stickoxide (NOx) und keine Rußpartikel an. Der ŠKODA OCTAVIA G-TEC erfüllt damit die Abgasnorm Euro 6d-TEMP-EVAP und positioniert sich so als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Kraftstoffen. CNG aus gutem Grund Natürliches Erdgas (CNG), das zu über 90 Prozent aus reinem Methangas besteht, ist leichter als Luft und verflüchtigt sich daher sehr schnell. Durch seinen im Vergleich zu Benzin oder Diesel höheren Energiegehalt verbrennt es auch sauberer und leiser. Das Tanken an der Zapfsäule ist mit dem gasbetriebenen OCTAVIA genauso einfach wie mit einem Auto, das mit Benzin oder Diesel angetrieben wird. Mittlerweile ist auch das Tank-

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stellennetz in Österreich sehr gut ausgebaut – bereits ca. 160 Tankstellen bieten Erdgas an. Auch in den Nachbarländern und europaweit sind bereits rund 4.200 CNG-Tankstellen in Betrieb. Und sollte einmal keine Erdgastankstelle in der Nähe sein, schaltet das Fahrzeug automatisch in den Benzinmodus und nutzt den Treibstoff aus einem zusätzlichen 11,8 Liter fassenden Benzintank. Entlastung des Fuhrparkbudgets Bei jedem Tankvorgang wird gespart: Nicht nur der Preis für Erdgas ist günstiger als jener für Benzin oder Diesel, auch durch seinen höheren Energiegehalt ist der CNG-Kraftstoff besonders wirtschaftlich. Drei CNG-Tanks, die platzsparend vor der Hinterachse und unterhalb des Kofferraums in den Fahrzeugboden integriert sind, speichern zusammen 17,7 Kilogramm CNG. Damit hat der ŠKODA OCTAVIA Combi G-TEC im reinen, umweltfreundlichen Erdgasmodus eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern. Das sparsame Erdgasmodell wird in den Ausstattungslinien Ambition und Style exklusiv als Combi angeboten. Als Mitglied der ŠKODA Familie hat auch der OCTAVIA G-TEC zahlreiche Simply-Clever-Details mit an Bord. Zusätzliche Online-Dienste von ŠKODA Connect wie die Anzeige der Restreichweite mit CNG, Benzin und insgesamt stehen ebenfalls zur Verfügung. |


ŠKODA | Limited Modelle

Sie nennen sich Limited und der Vorteil ist enorm – mit den Limited Modellen stellt die clevere Marke besonders attraktive Preisvorteile für clevere Kunden bereit. So wurden die beliebtesten Ausstattungsextras in die Limited-Editions gepackt und diese bieten damit ein noch großzügigeres Preis-Leistungsverhältnis.

Die Limited-Editions von ŠKODA mit viel Ausstattung und hohem Preisvorteil

ŠKODA Limited: clever fahren ŠKODA OCTAVIA Limited Der Flottenliebling von ŠKODA kann mit besonders attraktiven Preisvorteilen überzeugen. Im OCTAVIA Ambition Limited sind neben der Klimaanlage „Climatronic“, beheizbaren Vordersitzen, 3-Speichen-Lederlenkrad u. a. auch das Radio „Bolero“ mit 8-Zoll-Colour-Multitouchscreen enthalten und bringen im Paket eine satte Ersparnis von bis zu 2.374 Euro. Wer sich für den OCTAVIA Style Limited entscheidet, fährt mit LED-Scheinwerfern, LED-Heckleuchten in Kristallglasoptik und LED-Innenraumbeleuchtung inklusive einem Preisvorteil von bis zu 2.853 Euro. Limited für alle: Damit nicht genug, denn zusätzlich gibt es für alle OCTAVIA-Modelle (Active, Ambition, Style, Scout, RS) eine Limited-Prämie von 2.000 Euro, die vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen wird.* ŠKODA KAROQ Limited Das vielseitige City-SUV präsentiert sich in der Limited-Ausstattung mit vielen tollen Extras. So bietet der KAROQ Ambition Limited die praktischen Parksensoren vorne und hinten, die automatische Distanzregelung ACC, die Klimaanlage „Climatronic“ mit Staub- und Pollensensor u.v.m. Die Ersparnis liegt hier bei bis zu 869 Euro. Bestens gerüstet für alle Fälle ist der KAROQ Style Limited mit schwenkbarer Anhängerkupplung, Rückfahrkamera samt Waschdüse sowie elektrischer Heckklappe inklusive Komfortöffnung und -schließung mit einem Preisvorteil von bis zu 1.224 Euro. ŠKODA KODIAQ Limited Auch das große SUV kommt in den Genuss des attraktiven Limited-Bonus. So hält das Business Limited-Paket im KODIAQ Ambition beispielsweise das Radio Navigation „Amundsen“ mit Verkehrszeichenerkennung, beheizbare Vordersitze, Fernlicht-Assistent u.v.m. samt Ersparnis von bis zu 800 Euro bereit. Wer sich für das Travel Limited-Paket beim KODIAK Style entscheidet, heimst nicht nur einen Preisvorteil von bis zu 1.000

Euro ein, sondern freut sich neben Radio Navigation „Amundsen“ u. a. über beheizbare Rücksitze und Seitenairbags hinten. 5 Jahre oder 100.000 Kilometer sorgenfrei mobil Das Beste kommt zum Schluss: Alle ŠKODA Limited Modelle sind mit der 5 Jahre ŠKODA Plus Garantie ausgestattet. Dadurch verlängert sich die Garantie zusätzlich zur zweijährigen Herstellergarantie um weitere drei Jahre. Das bedeutet fünf Jahre Risikoabsicherung und beste Kostenkontrolle, denn allfällige unerwartete Reparaturkosten werden von der 5 Jahre ŠKODA Plus Garantie abgedeckt. Ihre Laufzeit endet automatisch nach fünf Jahren oder nach einer Gesamtkilometerleistung von 100.000 Kilometern – je nachdem, was zuerst eintritt. ŠKODA SUPERB Superb ist auch die Ersparnis, die ŠKODA allen Käufern des SUPERB, sowohl Limousine als auch Combi, gewährt. Denn bei allen SUPERB-Modellen (Active, Ambition, Style, Sportline, L&K) wird bei Kauf eine Limited-Prämie in Höhe von 5.300 Euro** abgezogen! |

* Gültig ab Kaufvertrags-/Antragsdatum 30.11.2018 bis 30.06.2019. Die Limited-Prämie von 2.000 Euro wird vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen und kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden (keine Barablöse). ** Gültig ab Kaufvertrags-/Antragsdatum 30.11.2018 bis 30.06.2019. Die Limited-Prämie von 5.300 Euro wird vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen und kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden (keine Barablöse).

Fuhrparkpraxis | 43


Porsche | 911

Der neue Porsche 911

Die achte Generation einer Ikone Der Elfer startet in die nächste Runde: Porsche präsentiert mit dem neuen 911 die achte Generation der Sportwagenikone. Auch der neue Porsche 911 ist unverkennbar der Design-DNA der Stuttgarter Sportwagenschmiede verpflichtet. Er tritt deutlich muskulöser, mit weiterentwickelten, stärkeren Hochleistungstriebwerken und mit neuen intelligenten Bedien- und Fahrwerkelementen sowie innovativen Assistenzsystemen auf. Der neue Porsche 911 stellt die höchste Entwicklungsstufe in der Evolution eines reinrassigen Sportwagens dar.

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uch die achte Generation wirkt auf den ersten Blick vertraut, der 911 ist aber doch eindeutig neu. Der neue Elfer steht breiter und selbstbewusster denn je auf den bis zu 21 Zoll großen Rädern – die Karosserie der hinterradangetriebenen Modelle ist jetzt so breit wie jene der Allradmodelle der Vorgängergeneration. Die breiteren Kotflügel und die lang nach vorn ge-

44 | Fuhrparkpraxis

zogene Kofferraumhaube lassen den neuen 911er nicht nur moderner wirken, sondern unterstreichen die unbestritten vorhandene Dynamik auch optisch. Für den technologischen Fortschritt der neuen Generation stehen nicht nur die unzähligen Optimierungsmaßnahmen unter dem formschönen Blechkleid und die zahlreichen neuen elektronischen Systeme, sondern auch die neu


entwickelten LED-Hauptscheinwerfer, die sich – seit jeher typisch für diese Baureihe – rund und aufrecht fast fugenlos in die Kotflügel einfügen. Die Glattheit der taillierten Seitenlinie wird von den in die Türen bündig integrierten elektrisch ausfahrenden Griffen betont. Auf möglichst geringe Windgeräusche optimiert sind die optional elektrisch anklappbaren, neu geformten Außenspiegel. Völlig neu interpretiert haben die Porsche Designer die Heckpartie: Den Abschluss des Karosseriekörpers dominieren deutlich breitere, variabel ausfahrbare Spoiler und das nahtlose, feine Leuchtenband. Die vertikal angeordneten Lamellen des Lufteinlasses greifen die Linienführung der Heckscheibe auf. Auch die mittig angeordnete dritte Bremsleuchte wurde in den Verlauf der Lamellen integriert. Wird der Heckspoiler ausgefahren, übernimmt diese Signalfunktion eine zweite Bremsleuchte. Die Allradmodelle geben sich von hinten auch über Chromeinleger im Heckgitter zu erkennen, währenddessen bei hinterradangetriebenen 911ern die Lamellen schwarz sind. Klare und gerade Linienführung Die Porsche Designer haben sich bei der Gestaltung des Interieurs zweifellos von den 911er-Modellen aus den 1970er-Jahren inspirieren lassen.

Wie beim Ur-Elfer ist die Armaturentafel mit der zurückversetzten Instrumentenebene von klaren und geraden Linien geprägt und verläuft über die gesamte Breite des Innenraums. Der Drehzahlmesser ist mittig positioniert, flankiert von zwei dünnen, rahmenlosen Freiform-Displays. Der jetzt fast elf Zoll große Centerscreen des Porsche Communication Management bildet mit dem darunter liegenden angedockten Bedienfeld mit fünf Tasten in der Optik klassischer Kippschalter eine Einheit und stellt die Verbindung zur Mittelkonsole mit integriertem Touchpad dar. Mehr Komfort und Halt bieten die grundlegend überarbeiteten Sitze, die aufgrund ihrer modifizierten Geometrie vor allem im Schulterbereich deutlich mehr Seitenhalt geben. Für ein noch angenehmeres Raumklima sorgt in Kombination mit dem serienmäßigen Feinstaubfilter ein optionaler Ionisator.

Der 911 Carrera S kostet in Österreich ab 145.583 Euro*, der 911 Carrera 4S ab 155.179 Euro*; die entsprechenden CabrioletVarianten sind ab 164.155 Euro* beziehungsweise ab 172.492 Euro* zu haben. * Unverbindlicher, nicht kartellierter Richtpreis inkl. NoVA, MwSt., inkl. länderspezifischer Ausstattung und Fracht. Stand: 21.1.2019

Gestartet wird ab 450 PS Ein Generationenwechsel vollzieht sich auch bei den Triebwerken: Die neuen, aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotoren des 911 Carrera S und des 911 Carrera 4S leisten fortan 331 kW/450 PS und bringen damit gegenüber dem Vorgängermodell 22 kW/30 PS mehr auf die Räder. Das wirkt sich auch auf die Fahrwerte aus: Den Standardsprint von > Fuhrparkpraxis | 45


Porsche | 911

Klare und gerade Linien prägen die – wie beim Ur-911 – zurückversetzte Armaturentafel.

Der ausfahrbare Heckflügel steht für besten Anpressdruck auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Beim heckgetriebenen Modell sind die Lamellen schwarz, beim Allradler silber. 46 | Fuhrparkpraxis

null auf 100 km/h erledigt das hinterradgetriebene Coupé in 3,7 Sekunden, der 911 Carrera 4S mit Allradantrieb benötigt gar nur 3,6 Sekunden. Damit sind die neuen 911er 0,4 Sekunden schneller als ihr jeweiliges Vorgängermodell und unterbieten signifikant die Vier-Sekunden-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit des Carrera S beträgt nun 308 km/h und der 4S mit Allradantrieb wird 306 km/h schnell. Für das Kräftemanagement sorgt in der neuen Sportwagengeneration ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Premiere feiert auch das Fahrwerk: Das neue PASM-Fahrwerk mit größeren Spurweiten verfügt erstmals über Räder mit unterschiedlichen Durchmessern an Vorder- und Hinterachse. Vorne sind 20 Zoll große Räder montiert, an der Hinterachse sorgen 21 Zöller für kraftvollen Antrieb. Sozusagen zur Pflichtausstattung eines Porsche 911 zählt das optionale Sport Chrono-Paket, das den Sprint-Vorsprung um weitere 0,2 Sekunden erhöht. Das Plus an Motorleistung von 30 PS gelingt dank zahlreicher Modifizierungs- und Optimierungsmaßnahmen, wie etwa ein verbessertes Einspritzverfahren mit Piezo-Einspritzventilen und größere, symmetrisch aufgebaute Turbolader mit Ladeluftkühlung. Neben dem Mehr an Leistung steht auch ein um 30 Newtonmeter höheres Drehmoment von 530 Nm im breiten Drehzahlband von 2.300 bis 5.000/min zur Verfügung. Der neue Porsche 911 setzt aber auch auf der Nordschleife des Nürburgrings neue Bestzeitenmarken: Der 911 Carrera S umrundet die legendäre Rennstrecke in nur 7:25 Minuten – das ist um fünf Sekunden schneller als das Vorgängermodell! Der neue Porsche 911: noch sicherer, noch komfortabler Mit dem neuen, manuell wählbaren Fahrprogramm Wet des neuen 911 präsentiert die Stuttgarter Sportwagenmarke eine Weltneuheit, die für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt. Das innovative System erkennt über Sensoren in den vorderen Radhäusern aufgewirbeltes Spritzwasser und registriert deutlich sichtbare Fahrbahnnässe. Ist Wasser auf der Straße, wird das Ansprechverhalten von Porsche Stability Management (PSM) und Porsche Traction Management (PTM) entsprechend vorkonditioniert und der Fahrer wird gewarnt. Per Tastendruck oder – wenn der 911er mit dem Sport Chrono-Paket ausgestattet ist – per Mode-Schalter am Lenkrad kann das Fahrzeug besonders sicherheitsbetont abgestimmt werden. Das bedeutet: Der variable Heckspoiler fährt ab 90 km/h in die Performance-Position, die Kühlluftklappen öffnen sich, die Gaspedal-Kennlinie wird flacher und die Funktion PSM Off oder der Sport-Modus können nicht mehr aktiviert werden. Weiters baut die Motorelektronik das Drehmoment sanfter auf und die Schaltstrategie der Automatik wird an die geänderten Fahrbedingungen angepasst. Beim Allradmodell 911 Carrera 4S wird mehr Antriebskraft auf die Vorderachse geleitet.


7:25 Minuten braucht der neue 911 für die legendäre Nordschleife.

Das Fahrprogramm Wet kann zur Steigerung der Fahrstabilität auch auf verschneiten Straßen aktiviert werden. Zum Sicherheitsumfang jedes Porsche 911 der achten Generation zählt auch der Warn- und Bremsassistent, dessen Kamera die Gefahr von Kollisionen mit Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern erkennt und bei Bedarf eine Warnung abgibt oder die Notbremsung einleitet. Premiere feiert auch der optionale Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera. Der auf Wunsch verfügbare Abstandsregeltempostat umfasst eine automatische Distanzregelung mit einer Stop-and-goFunktion und einen reversiblen Insassenschutz.

Eine Sportwagen-Ikone wird digital Mit „Porsche 360+“ soll das Porsche-Erlebnis im Leben des Fahrers über das Fahrzeug hinaus spürbar werden. Der Kern von „Porsche 360+“ ist ein persönlicher Lifestyle-Assistent, der dem Kunden rund um die Uhr zur Verfügung steht. Er soll ihm den Alltag erleichtern und exklusive Erlebnisse möglich machen. So unterstützt „Porsche Road Trip“ bei der Planung, Organisation und Navigation von besonderen Touren, indem auch exklusive Hotel- und Restaurantvorschläge sowie Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten entlang der Strecke gegeben werden. |

Der neue Porsche 911 im weltweiten Test Bevor Porsche einen neuen Sportwagen an den Start schickt, muss er im Rahmen eines finalen Erprobungsprogramms unzählige Fahrtests auf der ganzen Welt erfolgreich bestehen. So wurde auch der neue Elfer rund um den Globus in allen Klimazonen mit Temperaturunterschieden von bis zu 85 Grad Celsius in Großstädten und auf Rennstrecken getestet. Und am Ende muss jedes System noch genauso zuverlässig funktionieren wie am Anfang. Im Fokus der Testfahrten standen auch die klassischen Porsche-Kernkompetenzen wie Fahrwerk und Motor. Funktionstests und Belastungsproben des komplett neuen Bedienkonzepts rundeten das Programm ab. Während in Ländern wie den Golfstaaten im Mittleren Osten oder im Death Valley in den USA bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius unter anderem die Klimatisierung, das Thermomanagement und das Verbrennungsverhalten Funktionsprüfungen über sich ergehen lassen müssen, liegt im minus 35 Grad kalten Finnland das Hauptaugenmerk auf Kaltstart, Heizung und Klimatisierung, Traktion, Handling und Bremsverhalten sowie Reaktionsschnelligkeit der Fahrdynamik-Regelsysteme. Am Ende der Testfahrten summierten sich die zurückgelegten Strecken auf rund drei Millionen Kilometer.

Fuhrparkpraxis | 47


Reportage | Walter Bösch GmbH & Co KG

Wenn im Winter die Heizung ausfällt, dann ist rasche Hilfe nötig. Ein Servicetechniker muss her, egal ob es stürmt oder schneit – und das so schnell wie möglich. Und die Kunden der Walter Bösch GmbH & Co KG, einem der führenden Unternehmen im Bereich Haustechnik in Österreich, können sich darauf verlassen. Denn der Fuhrpark der größten Kundendienstorganisation der Branche ist mit Fahrzeugen der Marken der Volkswagen Gruppe ausgestattet.

Stabilität, Wintersicherheit und Servicenetzdichte

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ie Zentrale des Familienunternehmens bösch befindet sich in Lustenau in Vorarlberg, Niederlassungen gibt es in Innsbruck, Bergheim bei Salzburg, Linz/Leonding, Wien, Graz und Klagenfurt. Von allen diesen Standorten aus fahren insgesamt 328 Kundendienst- und Verkaufsmitarbeiter Kunden in ganz Österreich an. Exakt 10.141.764 Kilometer haben alle mit einem Firmenfahrzeug ausgestatteten MitarbeiterInnen im Jahr 2018 mit dem 358 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark zurückgelegt. Das entspricht etwa 254 Erdumrundungen!

Mitglied der Geschäftsleitung Dr. Robert Janschek

Schwerpunkt: die Marken der Volkswagen Gruppe Von den insgesamt 358 Personen- und Lastkraftwagen des bösch-Fuhrparks kommen 238 aus der Volkswagen Gruppe. Für den Kundendienst wer-

Der Volkswagen Transporter im Kundendienst-Einsatz 48 | Fuhrparkpraxis

den in erster Linie Volkswagen T6 eingesetzt. Alleine mit den Fahrzeugen der Kundendienst-TechnikerInnen werden jährlich mehr als 6,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Diese hohe Laufleistung setzt gute Qualität und Zuverlässigkeit voraus. Warum sich die flächendeckend agierende Haustechnik-Kundenorganisation für Fahrzeuge der Marken der Volkswagen Gruppe entschieden hat, begründet bösch-Geschäftsführer Dr. Robert Janschek so: „Bei der Entscheidung spielt naturgemäß neben dem Preis vor allem die LCC je Kilometer eine große Rolle. Da die Fahrzeuge für den Kundendienst ein notwendiges Arbeitsmittel sind, sind Zuverlässigkeit und Service- sowie Händlernetzdichte ein sehr wichtiges Argument für uns. Vor allem bei den Kundendienstfahrzeugen waren die erhöhte Stabilität und Wintersicherheit der


Bösch: Alles aus einer Hand

Über zehn Millionen Kilometer pro Jahr fahren die Mitarbeiter mit ihren Autos.

Autos ein Kriterium. Wirtschaftlichkeit und sparsamer Verbrauch sind weitere Pluspunkte.“ Und welche Rolle spielt das Image einer Automarke? „Die Mitarbeiter schätzen die bekannten, imageträchtigen Marken. Durch die Personalisierung der Kundendienstautos mit dem Namen des Mitarbeiters findet eine hohe Identifikation mit diesem Arbeitsmittel statt“, so Dr. Janschek. Regelmäßiger Austausch 180.000 Kilometer am Tacho oder fünf Jahre Laufleistung – tritt eines dieser Ereignisse als erstes ein, wird ein Fahrzeug ausgetauscht. Aus Gründen der Einsatzsicherheit beim Kundendienst muss immer auch ein Technikerauto abrufbereit sein – schließlich will man bei jedem Ernstfall garantiert mobil sein und keinen Kunden frieren lassen. Was passiert mit den ausrangierten Fahrzeugen? Die Modelle der Marken der Volkswagen Gruppe sind auch mit hohen Kilometerständen begehrt. So erfolgt die Verwertung der ausgeschiedenen Fahrzeuge über Verwertungsplattformen oder sie werden an Mitarbeiter verkauft. Die Fahrzeugeinrichtung, die etwa 15 Prozent des Fahrzeugwertes ausmacht, wird entweder mitverkauft oder ausgebaut. Die Volkswagen Gruppe bietet ein breites Markenspektrum vom Premiumwagen bis zur Mittelklasse und kommt mit diesem großen Angebot der car policy eines Unternehmens sehr entgegen. So definiert auch der Haustechnikspezialist bösch bei den Pkw-Dienstautos Referenzfahrzeuge. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können aber mit Eigenleistungen ihr Dienstfahrzeug upgraden und eine andere Marke bzw. ein anderes Modell wählen. Effizienz ist gefragt Die wirtschaftliche Kontrolle des Fuhrparks von bösch erfolgt zentral mit einer markenunabhängigen Software für Fuhrparkmanagement. Serviceunterlagen, Reifenverwaltung, Schäden und Reparaturen, Beschaffung und Verkauf werden direkt und papierlos für jedes Fahrzeug elektronisch hinterlegt und verwaltet. Alleine durch die sukzessive Erneuerung des Fuhrparks konnten im Vergleich zur alten Flotte beispielsweise über 120 Tonnen CO2 eingespart werden. |

Die Walter Bösch GmbH & Co KG agiert seit Jahrzehnten als erfolgreicher Komplettanbieter im Haustechnikbereich. „Alles aus einer Hand“ beim Heizen, Energie gewinnen & speichern, Kühlen, Klimatisieren, Gebäude automatisieren inklusive einem hervorragenden Kundendienst – das ist das Erfolgsrezept des Lustenauer Familienunternehmens. bösch entwickelte sich über die Jahre hinweg vom Brennerspezialisten zum Komplettanbieter für Heizungstechnik. 1969 unternahm das Unternehmen eine weitere Diversifikation auf Produktebene: In sinnvoller Ergänzung zur Heizungstechnik wurde das Geschäftsfeld bösch klima ins Leben gerufen. Anfänglich wurden die Klimazentralen zugekauft und vertrieben. Seit 1974 erfolgt die Montage im Werk bzw. vor Ort durch eigene Montageteams. Mit der Neuentwicklung eines eigenen RLT-Gehäuses „modul a“ konnte bösch klima im Jahr 2010 den Markt revolutionieren. Ende 2012 wurde das Produktportfolio in Richtung Komfortlüftung erweitert. Die intelligente Systemtechnik und Gebäudeautomation runden das Bild von bösch als Spezialist für Haustechnik ab. Anfang 2014 übernahm bösch den Vertrieb von Samsung Split-Klimasystemen für Österreich und in weiterer Folge auch für die Schweiz und wickelt seither den Handel dieser Produkte über eine eigene Vertriebsgesellschaft ab. Mit der flächendeckenden Kundendienstorganisation der Branche wird die Grundidee des Firmengründers weitergelebt, nämlich die Kunden auch nach einem Produktkauf bestmöglich zu betreuen!

Der Schlüssel zum Erfolg Worin liegt nun aber das Geheimnis des Erfolgs der Walter Bösch GmbH & Co KG? Schon Firmengründer Walter Bösch hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mitarbeiter. Seit damals bestimmen Vertrauen und Nähe die Firmenkultur. Individuelle Beratung ist selbstverständlich. Walter Bösch übergab die Geschäftsführung an seine Tochter Ursula und deren Ehemann Jean-Robert Grellet, die das Unternehmen in seinem Sinne weiterführen. Noch heute befindet sich die Walter Bösch GmbH & Co KG im Familienbesitz – dies soll auch in Zukunft so bleiben. Dr. Linus und Mag. Robert Grellet, die dritte Generation, bilden gemeinsam mit Dr. Robert Janschek die Geschäftsleitung der Walter Bösch GmbH & Co KG.

Zahlen & Fakten 2018 Umsatz: 97,2 Mio. Euro Mitarbeiter: 634 (Österreich), davon 328 Mitarbeiter im Kundendienst/Verkauf mit „Arbeitsplatz Auto“ Exportquote: 13 % Geschäftsleitung: Dr. Robert Janschek, Dr. Linus Grellet, Mag. Robert Grellet Niederlassungen Österreich: Lustenau (Zentrale), Innsbruck, Bergheim b. Salzburg, Linz/Leonding, Wien, Graz und Klagenfurt Vertriebspartner/Tochtergesellschaften: in Deutschland, Schweiz, Tschechien und Skandinavien

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Lamborghini | Huracán EVO

Neudefinition

Lamborghini Huracán EVO

Zehn Zylinder beflügeln den neuen Evo zu Höchstleistungen.

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ie außergewöhnlichen Fähigkeiten des Vorgängermodells hat er in seinen Genen. Zugleich baut er auf der Technologie und der Leistung des bisherigen Spitzenmodells auf. Bei Fahrdynamiksteuerung und Aerodynamik erreicht er aber ein neues Niveau: Automobili Lamborghini stellt mit dem neuen Lamborghini Huracán EVO einen unverwechselbaren V10-Supersportwagen in seiner neuesten Generation vor. „Der Huracán EVO ist Evolution: ein Entwicklungssprung, der die bis dato geltenden Parameter dieses Fahrzeugsegments völlig neu definiert. Er ist ausgesprochen einfach zu fahren und bietet gleichzeitig in Sachen Ansprechverhalten, Sinneswahrnehmung und Agilität in jeder Situation ein noch nie da gewesenes Fahrgefühl“, bringt es Stefano Domenicali, Chairman und Chief Executive Officer von Automobili Lamborghini, auf den Punkt. V10 für Höchstleistungen Herzstück des neuen Supersportlers aus Sant’Agata Bolognese ist der vom Huracán Performante bekannte 5,2-Liter-Zehnzylinder-Saugmotor. Einlassventile aus Titan tragen zu einer höheren Leistungsausbeute bei, die optimierte Leichtbauabgasanlage sorgt für den Lamborghini-typischen emotionalen, kraftvollen Sound, der den Puls jedes emotional gesteuerten Automobilisti in die Höhe treibt. 470 kW/640 PS und ein gewaltiges Drehmoment von 600 Newtonmetern sorgen für den erwarteten Adrenalinschub. Mit einem Trockengewicht von exakt 1.422 Kilo erreicht der Huracán EVO ein Leistungsgewicht von 2,22 kg/ PS – ein Top-Wert in der Liga der Supersportwagen. Dementsprechend fallen die Fahrwerte aus: Das V10-Spitzenaggregat sorgt für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden und lässt den Sportler die 200 km/h-Marke nach exakt

neun Sekunden erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h. Dem hohen Leistungspotenzial entsprechend, haben die Lamborghini-Ingenieure auch die Bremsanlage dimensioniert: Der Bremsweg von 100 auf 0 km/h beträgt 31,9 Meter! LDVI steuert alle Dynamiksysteme LDVI steht für das neue integrierte Fahrdynamiksystem Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata, eine Zentraleinheit, die das Dynamikverhalten des Fahrzeugs bis ins kleinste Detail steuert. Das High-Performance-Fahrwerk des neuen Huracán EVO verfügt über die neue Lamborghini Hinterradlenkung sowie ein Torque-Vectoring-System an allen vier Rädern. Lamborghini bietet aber dazu noch eine nächste Steigerungsstufe: In der noch weiter optimierten Version 2.0 kommt mit der LPI (Lamborghini Piattaforma Inerziale) ein umfassendes System von Beschleunigungssensoren und Gyroskopen im Fahrzeugschwerpunkt zum Einsatz. Dieses System überwacht das Fahrdynamikverhalten hinsichtlich Quer-, Längs- und Vertikalbeschleunigung sowie Roll-, Nick- und Gierrate und passt zahlreiche Einstellungen etwa am Dämpfersystem noch präziser daran an. Die weiterentwickelte Traktionskontrolle ermöglicht gemeinsam mit dem optimierten Allradantrieb und Torque Vectoring eine bedarfsgerechtere Verteilung des Antriebsmoments auf die einzelnen Räder.   Voll digital Ein Generationenwechsel hat sich auch im Innenraum vollzogen: Über einen neuen, etwa acht Zoll großen HMI-Touchscreen in der Mittelkonsole lassen sich nicht nur Fahrzeugfunktionen wie zu Sitzen, Klimaanlage und Echtzeitstatus des LDVI-Systems steuern bzw. abrufen, es gewährt auch Zugang zu sämtlichen Smartphone-basierten Infotainmentsystemen. |

Erhältlich bei Lamborghini Wien, Exclusive Cars Vertriebs GmbH, Liesinger Flurgasse 14-18, 1230 Wien | www.lamborghini-wien.com

50 | Fuhrparkpraxis


Bentley | Continental GT Convertible

Edle, geschliffene Kristallgläser inspirierten die Designer bei der Kreation der LED-Scheinwerfer.

Bentley Continental GT Convertible

Offen für alles Schöne

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ine Synthese aus elegantem Understatement, das die Blicke auf sich zieht, und der für die Marke schon als Selbstverständlichkeit betrachteten Ingenieurskunst – der neue Bentley Continental GT Convertible vereint das gesamte Know-how in sich, das sich die britische Luxusmarke mit dem stilvollsten und elegantesten Grand Tourer der Welt erarbeitet hat. Der GT Convertible verkörpert den Kern der Marke Bentley. Authentisches Design Elegant und ausdrucksstark steht das neue Cabriolet auf seinen 21 Zoll großen Rädern satt auf dem Asphalt. Unverkennbar führt die dritte Generation des Continental GT Convertible die Eleganz und den Stil seiner Vorgänger fort. Den Designern in Crewe ist es aber gelungen, das Karosseriedesign noch ausdrucksvoller und schärfer zu definieren. Durch die nach vorn verlagerte Position der Vorderräder fällt auch die Motorhaube länger aus und das Profil des Cabriolets wirkt dadurch gestreckter und niedriger. Die Silhouette wird durch die nach hinten zu den athletischen Flanken führende markante Seitenlinie geprägt. Das „Gesicht“ des Continental GT Convertible erstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes dank der neuesten LED-Matrixtechnologie in neuem Glanz. Beim Gestaltungsprozess der Scheinwerfer haben sich die Bentley-Designer von edlen, geschliffenen Kristallgläsern inspirieren lassen. Die transparenten Innenflächen mit scharf definierten Kanten fangen das Licht wie ein Diamant ein, das Ergebnis ähnelt einem beleuchteten Edelstein. Dieser Kristallglaseffekt fehlt auch bei den Heckleuchten nicht.

Highspeed in jeder Situation Für Freunde des offenen Fahrens stellt die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit des Verdecks ein wichtiges Kriterium dar: Das optimierte, in sieben unterschiedlichen Farben zur Wahl stehende Cabriolet-Verdeck kann in nur 19 Sekunden geöffnet oder geschlossen werden – und das bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Apropos Speed: Der mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe kombinierte kraftvolle 6,0-Liter-W12-Motor stellt eine Leistung von 635 PS und ein maximales Drehmoment von 900 Newtonmetern zur Verfügung. Das Top-Triebwerk beschleunigt den Grand Tourer in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und weiter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h. Handgefertigtes Interieur Wer im neuen Continental GT Convertible Platz nimmt, erlebt erlesenes Interieur, verarbeitet auf höchstem Manufakturniveau. Lederflächen in bester Qualität bis hin zu Furnierhölzern aus nachhaltigem Anbau stellen ein wahres Feuerwerk der Handwerkskunst „Made in Great Britain“ dar. Offen fahren auf höchstem Niveau Die Luxusmarke Bentley weiß, was sie ihrer Klientel schuldig ist. Zugunsten eines noch höheren Komfortniveaus wurde auch die nahtlos in die beheizbaren Komfortsitze integrierte Nackenheizung neu konzipiert. Optisches Highlight ist eine verchromte, zentral positionierte Lamelle, die über die gesamte Breite der Lüftungsöffnung verläuft und zugleich eine elegante Reminiszenz an Bentleys vertraute „Bullaugen“-Lüftungsdüsen darstellt. |

Erhältlich bei Bentley Wien, Exclusive Cars Vertriebs GmbH, Liesinger Flurgasse 14-18, 1230 Wien | www.bentley.at

Fuhrparkpraxis | 51


Der neue SEAT Tarraco.

seat.at/tarraco

Bereit für etwas Neues? Als neues Spitzenmodell der SUV-Familie verbindet der neue SEAT Tarraco modernste Technologien, dynamisches, agiles Handling, uneingeschränkte Alltagstauglichkeit sowie Funktionalität mit elegantem und zukunftsweisendem Design.

Serienausstattungs-Highlights, die ihn besonders auszeichnen: • Digitales Infodisplay • LED-Komplettausstattung • 8-Zoll-Display mit Full Link • Front- und Lane-Assist

Verbrauch: 4,9-7,3 l/100 km, CO2-Emission: 129-166 g/km. Stand 04/2019. Symbolfoto.

* Die Garantie von bis zu 5 Jahren und 100.000 km Laufleistung endet, wenn entweder die vereinbarte Zeitdauer abgelaufen ist oder die max. Laufleistung überschritten wird, je nachdem, was früher eintritt. Aktion gültig bis auf Widerruf.

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Fuhrparkpraxis 01|2019  

Fuhrparkpraxis 01|2019