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Racing cars VINTAGE DIE-CAST MODELS by Michael Spengler

VERLAG


„Boys love speed. They are always ready for a race.“ (From the TOOTSIETOY catalog 1926)


Racing cars VINTAGE DIE-CAST MODELS by Michael Spengler

Most beautiful racing and record car models by Corgi Toys, Crescent Toys, Dinky Toys, M채rklin, Matchbox, Mercury, Solido a.o.

PUBLISHER


The cars Die Autos Les voitures


20 • RACING CARS

Speedway Set Tootsietoy No. 5081 (USA 1932)

Tommy Milton, der zweimalige Indy 500-Gewinner, fuhr nie für Studebaker. Und das Modell ist eigentlich auch kein Studebaker, sondern Malcolm Campbell‘s Blue Bird III. Doch für dieses Modell hatte Tootsietoys keine Lizenz. Der Geschwindigkeitsrekordwagen wurde einzeln in rot, blau, grün und gelb verkauft. Das Speedway Set No. 5081 von Tootsietoys enthielt 8 dieser Rennwagen, jeder mit einer anderen Startnummer, unterschiedlichen Namen und Farben.

9,5 cm

Tommy Milton, der zweimalige Indy 500-Gewinner, fuhr nie für Studebaker. Und das Modell ist eigentlich auch kein Studebaker, sondern Malcolm Campbell‘s Blue Bird III. Doch für dieses Modell hatte Tootsietoys keine Lizenz. Der Geschwindigkeitsrekordwagen wurde einzeln in rot, blau, grün und gelb verkauft. Das Speedway Set No. 5081 von Tootsietoys enthielt 8 dieser Rennwagen, jeder mit einer anderen Startnummer, unterschiedlichen Namen und Farben.

Tommy Milton, der zweimalige Indy 500-Gewinner, fuhr nie für Studebaker. Und das Modell ist eigentlich auch kein Studebaker, sondern Malcolm Campbell‘s Blue Bird III. Doch für dieses Modell hatte Tootsietoys keine Lizenz. Der Geschwindigkeitsrekordwagen wurde einzeln in rot, blau, grün und gelb verkauft. Das Speedway Set No. 5081 von Tootsietoys enthielt 8 dieser Rennwagen, jeder mit einer anderen Startnummer, unterschiedlichen Namen und Farben.


RACING CARS • 21

Speedway Set • Tootsietoy No. 5081 (USA 1932)

Am 19. Februar 1928 stellte Sir Malcolm Campbell in Daytona Beach mit diesem 900 PS starken Napier-Campbell „Blue Bird III“ einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf: Er fuhr 333,063 Km/h. Die Verlagerung der 730 Meter KühlerRohr in das Heck des Wagens, ermöglichte eine bessere aerodynamische Form der Frontpartie. Die auffällige Heckflosse diente der Stabilisierung und wurde hier erstmals für Geschwindigkeitsrekordwagen eingesetzt.

Am 19. Februar 1928 stellte Sir Malcolm Campbell in Daytona Beach mit diesem 900 PS starken Napier-Campbell „Blue Bird III“ einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf: Er fuhr 333,063 Km/h. Die Verlagerung der 730 Meter KühlerRohr in das Heck des Wagens, ermöglichte eine bessere aerodynamische Form der Frontpartie. Die auffällige Heckflosse diente der Stabilisierung und wurde hier erstmals für Geschwindigkeitsrekordwagen eingesetzt.

Am 19. Februar 1928 stellte Sir Malcolm Campbell in Daytona Beach mit diesem 900 PS starken Napier-Campbell „Blue Bird III“ einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf: Er fuhr 333,063 Km/h. Die Verlagerung der 730 Meter KühlerRohr in das Heck des Wagens, ermöglichte eine bessere aerodynamische Form der Frontpartie. Die auffällige Heckflosse diente der Stabilisierung und wurde hier erstmals für Geschwindigkeitsrekordwagen eingesetzt.


28 • RACING CARS

Auto De Course Dinky Toys 23B (France 1935)

Der „Auto de course“ wurde ausschließlich in Frankreich verkauft. Es gab ihn in verschiedenen Lackierungen und selbst die zu Beginn verwendeten Dunlop-Reifen auf Holzfelgen hatten unterschiedliche Farben.

9,2 cm

Der „Auto de course“ wurde ausschließlich in Frankreich verkauft. Es gab ihn in verschiedenen Lackierungen und selbst die zu Beginn verwendeten Dunlop-Reifen auf Holzfelgen hatten unterschiedliche Farben.

Der „Auto de course“ wurde ausschließlich in Frankreich verkauft. Es gab ihn in verschiedenen Lackierungen und selbst die zu Beginn verwendeten Dunlop-Reifen auf Holzfelgen hatten unterschiedliche Farben.


RACING CARS • 29

Auto De Course • Dinky Toys 23B (France 1935)

Dieses Modell wird in der Fachliteratur oft mit dem Renault Nervasport gleichgesetzt, weil es dem französischen Rekordwagen in vielen Details sehr ähnlich sieht. In 1934 betrug die Streckenleistung des Originals 8037 km in 48 Stunden – damals Weltrekord!

Dieses Modell wird in der Fachliteratur oft mit dem Renault Nervasport gleichgesetzt, weil es dem französischen Rekordwagen in vielen Details sehr ähnlich sieht. In 1934 betrug die Streckenleistung des Originals 8037 km in 48 Stunden – damals Weltrekord!

Dieses Modell wird in der Fachliteratur oft mit dem Renault Nervasport gleichgesetzt, weil es dem französischen Rekordwagen in vielen Details sehr ähnlich sieht. In 1934 betrug die Streckenleistung des Originals 8037 km in 48 Stunden – damals Weltrekord!


46 • RACING CARS

Auto-Union-Rennwagen Märklin - 5521/12 (Germany 1936)

Alle Märklin-Modelle deutscher Rennwagen waren silbern und später auch weiß, entsprechend der internationalen Rennfarbe für Deutschland. Heute haben die silberfarbenen Autos, bedingt durch den damals verwendeten Schelllacküberzug, einen leicht gelblichen Schimmer. Ein sicheres Zeichen für den Originalzustand!

10,5 cm

Alle Märklin-Modelle deutscher Rennwagen waren silbern und später auch weiß, entsprechend der internationalen Rennfarbe für Deutschland. Heute haben die silberfarbenen Autos, bedingt durch den damals verwendeten Schelllacküberzug, einen leicht gelblichen Schimmer. Ein sicheres Zeichen für den Originalzustand!

Alle Märklin-Modelle deutscher Rennwagen waren silbern und später auch weiß, entsprechend der internationalen Rennfarbe für Deutschland. Heute haben die silberfarbenen Autos, bedingt durch den damals verwendeten Schelllacküberzug, einen leicht gelblichen Schimmer. Ein sicheres Zeichen für den Originalzustand!


RACING CARS • 47

Auto-Union-Rennwagen • Märklin - 5521/12 (Germany 1936)

Der von Ferdinand Porsche konstruierte AutoUnion Rennwagen war in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus. Als erster Rennwagen überhaupt hatte er den Motor zwischen Fahrer und Hinterachse. Dieses Prinzip sollte sich erst sehr viel später im Rennwagenbau durchsetzen.

Der von Ferdinand Porsche konstruierte AutoUnion Rennwagen war in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus. Als erster Rennwagen überhaupt hatte er den Motor zwischen Fahrer und Hinterachse. Dieses Prinzip sollte sich erst sehr viel später im Rennwagenbau durchsetzen.

Der von Ferdinand Porsche konstruierte AutoUnion Rennwagen war in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus. Als erster Rennwagen überhaupt hatte er den Motor zwischen Fahrer und Hinterachse. Dieses Prinzip sollte sich erst sehr viel später im Rennwagenbau durchsetzen.


72 • RACING CARS

E.R.A. Scamold N° 101 (England 1939)

Der Motorsportbegeisterte E.J.D. Tilley hatte die Idee, direkt an der Rennstrecke von Brooklands an den echten Rennwagen Maß zu nehmen und Druckgussmodelle im Maßstab 1:35 herzustellen. Im Jahr 1939 begann er drei Modelle zu verkaufen: ERA, Maserati und Alta. Es waren perfekte Modelle, wahlweise ausgestattet mit einem auswechselbaren Federmotor oder einfacher gefederter Hinterachse. Die Vorderräder waren sogar einzeln aufgehängt und gefedert.

11,0 cm

Der Motorsportbegeisterte E.J.D. Tilley hatte die Idee, direkt an der Rennstrecke von Brooklands an den echten Rennwagen Maß zu nehmen und Druckgussmodelle im Maßstab 1:35 herzustellen. Im Jahr 1939 begann er drei Modelle zu verkaufen: ERA, Maserati und Alta. Es waren perfekte Modelle, wahlweise ausgestattet mit einem auswechselbaren Federmotor oder einfacher gefederter Hinterachse. Die Vorderräder waren sogar einzeln aufgehängt und gefedert.

Der Motorsportbegeisterte E.J.D. Tilley hatte die Idee, direkt an der Rennstrecke von Brooklands an den echten Rennwagen Maß zu nehmen und Druckgussmodelle im Maßstab 1:35 herzustellen. Im Jahr 1939 begann er drei Modelle zu verkaufen: ERA, Maserati und Alta. Es waren perfekte Modelle, wahlweise ausgestattet mit einem auswechselbaren Federmotor oder einfacher gefederter Hinterachse. Die Vorderräder waren sogar einzeln aufgehängt und gefedert.


RACING CARS • 73

E.R.A. • Scamold N° 101 (England 1939)

Der rote ERA R3A mit dem Waliser Charles Martin am Steuer gewann 1937 das Avusrennen für Rennwagen bis 1500 cm² in Berlin – eine Sensation. Zwei Jahre zuvor siegte Raymond Mays beim legendären Eifelrennen auf dem Nürburgring mit demselben Wagen, der zu dieser Zeit noch hellgrün war. Konstrukteure dieser sehr erfolgreichen britischen Rennwagen waren Raymond Mays und Peter Berthon. Insgesamt wurden 19 ERA gebaut, 18 existieren bis heute.

Der rote ERA R3A mit dem Waliser Charles Martin am Steuer gewann 1937 das Avusrennen für Rennwagen bis 1500 cm² in Berlin – eine Sensation. Zwei Jahre zuvor siegte Raymond Mays beim legendären Eifelrennen auf dem Nürburgring mit demselben Wagen, der zu dieser Zeit noch hellgrün war. Konstrukteure dieser sehr erfolgreichen britischen Rennwagen waren Raymond Mays und Peter Berthon. Insgesamt wurden 19 ERA gebaut, 18 existieren bis heute.

Der rote ERA R3A mit dem Waliser Charles Martin am Steuer gewann 1937 das Avusrennen für Rennwagen bis 1500 cm² in Berlin – eine Sensation. Zwei Jahre zuvor siegte Raymond Mays beim legendären Eifelrennen auf dem Nürburgring mit demselben Wagen, der zu dieser Zeit noch hellgrün war. Konstrukteure dieser sehr erfolgreichen britischen Rennwagen waren Raymond Mays und Peter Berthon. Insgesamt wurden 19 ERA gebaut, 18 existieren bis heute.


144 • RACING CARS

Maserati GP Mercury - N° 34 (Italy 1951)

Der Maserati von Mercury war bei italienischen Kindern sehr beliebt. Sie füllten den Hohlraum im Vorderteil des Autos mit Knete, um dem Auto mehr Gewicht zu verleihen. Mit solchen Kneterennern wurden auf den Straßen echte Rennen veranstaltet. Welches Auto die weiteste Strecke zurücklegte, hatte gewonnen.

10,8 cm

Der Maserati von Mercury war bei italienischen Kindern sehr beliebt. Sie füllten den Hohlraum im Vorderteil des Autos mit Knete, um dem Auto mehr Gewicht zu verleihen. Mit solchen Kneterennern wurden auf den Straßen echte Rennen veranstaltet. Welches Auto die weiteste Strecke zurücklegte, hatte gewonnen.

Der Maserati von Mercury war bei italienischen Kindern sehr beliebt. Sie füllten den Hohlraum im Vorderteil des Autos mit Knete, um dem Auto mehr Gewicht zu verleihen. Mit solchen Kneterennern wurden auf den Straßen echte Rennen veranstaltet. Welches Auto die weiteste Strecke zurücklegte, hatte gewonnen.


RACING CARS • 145

Maserati GP • Mercury - N° 34 (Italy 1951)

Der Maserati 4 CLT war 1948-1950 – neben den unschlagbaren Alfettas – das die Rennszene beherrschende Auto. Ein 4-Zylinder-Motor mit 16 Ventilen und Zweistufen-Kompressor mit 260 PS verlieh dem Boliden eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Fahrer wie Villoresi, Ascari, Farina, Chiron und der berühmte Fangio fuhren den schon zu seiner Zeit etwas „antiquierten“ Maserati.

Der Maserati 4 CLT war 1948-1950 – neben den unschlagbaren Alfettas – das die Rennszene beherrschende Auto. Ein 4-Zylinder-Motor mit 16 Ventilen und Zweistufen-Kompressor mit 260 PS verlieh dem Boliden eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Fahrer wie Villoresi, Ascari, Farina, Chiron und der berühmte Fangio fuhren den schon zu seiner Zeit etwas „antiquierten“ Maserati.

Der Maserati 4 CLT war 1948-1950 – neben den unschlagbaren Alfettas – das die Rennszene beherrschende Auto. Ein 4-Zylinder-Motor mit 16 Ventilen und Zweistufen-Kompressor mit 260 PS verlieh dem Boliden eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Fahrer wie Villoresi, Ascari, Farina, Chiron und der berühmte Fangio fuhren den schon zu seiner Zeit etwas „antiquierten“ Maserati.


180 • RACING CARS

Talbot-Lago Dinky Toys 23K/230 (England 1953)

Im Vergleich zu dem von Dinky Toys Frankreich im Jahr zuvor herausgebrachten Talbot Lago stimmen bei diesem Modell die Proportionen. Die Größenverhältnisse zwischen Fahrer, Reifen und Chassis entsprechen dem Original. Sicher hatten die kleinen (und großen) Besitzer auch mit diesem Rennwagen ihren Spaß.

10,3 cm

Im Vergleich zu dem von Dinky Toys Frankreich im Jahr zuvor herausgebrachten Talbot Lago stimmen bei diesem Modell die Proportionen. Die Größenverhältnisse zwischen Fahrer, Reifen und Chassis entsprechen dem Original. Sicher hatten die kleinen (und großen) Besitzer auch mit diesem Rennwagen ihren Spaß.

Im Vergleich zu dem von Dinky Toys Frankreich im Jahr zuvor herausgebrachten Talbot Lago stimmen bei diesem Modell die Proportionen. Die Größenverhältnisse zwischen Fahrer, Reifen und Chassis entsprechen dem Original. Sicher hatten die kleinen (und großen) Besitzer auch mit diesem Rennwagen ihren Spaß.


RACING CARS • 181

Talbot-Lago • Dinky Toys 23K/230 (England 1953)

Im Jahre 1949 errang der berühmte monegassische Rennfahrer Alexandre Louis Chiron mit diesem Talbot Lago Record T26 seinen letzten bedeutenden Sieg: den Großen Preis von Frankreich. Ende der 20er bis Anfang der 30er Jahre galt er als erfolgreichster Fahrer. 1955, mit 56 Jahren, fuhr er seinen letzten Grand Prix natürlich in Monaco.

Im Jahre 1949 errang der berühmte monegassische Rennfahrer Alexandre Louis Chiron mit diesem Talbot Lago Record T26 seinen letzten bedeutenden Sieg: den Großen Preis von Frankreich. Ende der 20er bis Anfang der 30er Jahre galt er als erfolgreichster Fahrer. 1955, mit 56 Jahren, fuhr er seinen letzten Grand Prix natürlich in Monaco.

Im Jahre 1949 errang der berühmte monegassische Rennfahrer Alexandre Louis Chiron mit diesem Talbot Lago Record T26 seinen letzten bedeutenden Sieg: den Großen Preis von Frankreich. Ende der 20er bis Anfang der 30er Jahre galt er als erfolgreichster Fahrer. 1955, mit 56 Jahren, fuhr er seinen letzten Grand Prix natürlich in Monaco.


258 • RACING CARS

Maserati 2.5 Litre G/Prix Crescent Toys 1290 (England 1956)

In dem Film „Die wunderbare Welt der Amelie“ öffnete Monsieur Bretodeau in einer Telefonzelle eine kleine Blechschachtel – und hielt genau diesen Maserati von Crescent Toys in seinen Händen. Dieser Rennwagen ist wegen seiner vielen Details wohl das schönste zeitgenössische Modell des Maserati 250F. Sehr selten ist die Variante mit dem helleren Ferrari-Rot. Vermutlich ein Produktionsfehler.

10,1 cm

In dem Film „Die wunderbare Welt der Amelie“ öffnete Monsieur Bretodeau in einer Telefonzelle eine kleine Blechschachtel – und hielt genau diesen Maserati von Crescent Toys in seinen Händen. Dieser Rennwagen ist wegen seiner vielen Details wohl das schönste zeitgenössische Modell des Maserati 250F. Sehr selten ist die Variante mit dem helleren Ferrari-Rot. Vermutlich ein Produktionsfehler.

In dem Film „Die wunderbare Welt der Amelie“ öffnete Monsieur Bretodeau in einer Telefonzelle eine kleine Blechschachtel – und hielt genau diesen Maserati von Crescent Toys in seinen Händen. Dieser Rennwagen ist wegen seiner vielen Details wohl das schönste zeitgenössische Modell des Maserati 250F. Sehr selten ist die Variante mit dem helleren Ferrari-Rot. Vermutlich ein Produktionsfehler.


RACING CARS • 259

Maserati 2.5 Litre G/Prix • Crescent Toys 1290 (England 1956)

Gebaut von 1954–1958, war der Maserati 250F bereits bei seinem Debüt beim Großen Preis von Argentinien 1954 siegreich. Am Steuer saß kein geringerer als der Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio. Seinen fünften und letzten WM-Titel errang er 1957 – mit einem Maserati 250F.

Gebaut von 1954–1958, war der Maserati 250F bereits bei seinem Debüt beim Großen Preis von Argentinien 1954 siegreich. Am Steuer saß kein geringerer als der Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio. Seinen fünften und letzten WM-Titel errang er 1957 – mit einem Maserati 250F.

Gebaut von 1954–1958, war der Maserati 250F bereits bei seinem Debüt beim Großen Preis von Argentinien 1954 siegreich. Am Steuer saß kein geringerer als der Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio. Seinen fünften und letzten WM-Titel errang er 1957 – mit einem Maserati 250F.


296 • RACING CARS

Maserati 250 Solido - Réf. 102 (France 1957)

Auch mit diesem Modell war Solido seinen Konkurrenten weit voraus. Es besaß die von Solido patentierte Federung, eine echte Windschutzscheibe und einen Fahrer. Das Modell von Mercury aus Italien dagegen hatte nicht einmal einen Auspuff. Der Maserati von Crescent Toys konnte dafür mit der detaillierteren Ausführung überzeugen.

9,8 cm

Auch mit diesem Modell war Solido seinen Konkurrenten weit voraus. Es besaß die von Solido patentierte Federung, eine echte Windschutzscheibe und einen Fahrer. Das Modell von Mercury aus Italien dagegen hatte nicht einmal einen Auspuff. Der Maserati von Crescent Toys konnte dafür mit der detaillierteren Ausführung überzeugen.

Auch mit diesem Modell war Solido seinen Konkurrenten weit voraus. Es besaß die von Solido patentierte Federung, eine echte Windschutzscheibe und einen Fahrer. Das Modell von Mercury aus Italien dagegen hatte nicht einmal einen Auspuff. Der Maserati von Crescent Toys konnte dafür mit der detaillierteren Ausführung überzeugen.


RACING CARS • 297

Maserati 250 • Solido - Réf. 102 (France 1957)

Als im Jahr 1957 dieses Modell erschien, waren es die Maserati 250F, die das Renngeschehen dominierten. Diese Wagen gewannen 1957 insgesamt acht Große Preise. Fünf davon errang Fangio, der damit zum fünften Mal Formel1-Weltmeister wurde.

Als im Jahr 1957 dieses Modell erschien, waren es die Maserati 250F, die das Renngeschehen dominierten. Diese Wagen gewannen 1957 insgesamt acht Große Preise. Fünf davon errang Fangio, der damit zum fünften Mal Formel1-Weltmeister wurde.

Als im Jahr 1957 dieses Modell erschien, waren es die Maserati 250F, die das Renngeschehen dominierten. Diese Wagen gewannen 1957 insgesamt acht Große Preise. Fünf davon errang Fangio, der damit zum fünften Mal Formel1-Weltmeister wurde.


348 • RACING CARS

Lotus Mark 11 Le Mans Corgi Toys - 151A (Wales 1961)

Im richtigen Autoleben würde man das wohl „Scheunenfund“ nennen. Diese „Schlafende Schönheit“ wurde ganz bewusst in ihrem Zustand belassen. Das Modell ist komplett erhalten und völlig unrestauriert. Die Bodenplatte ist von Rost überzogen. Trotzdem oder gerade deshalb ein besonders schönes Modell.

8,4 cm

Im richtigen Autoleben würde man das wohl „Scheunenfund“ nennen. Diese „Schlafende Schönheit“ wurde ganz bewusst in ihrem Zustand belassen. Das Modell ist komplett erhalten und völlig unrestauriert. Die Bodenplatte ist von Rost überzogen. Trotzdem oder gerade deshalb ein besonders schönes Modell.

Im richtigen Autoleben würde man das wohl „Scheunenfund“ nennen. Diese „Schlafende Schönheit“ wurde ganz bewusst in ihrem Zustand belassen. Das Modell ist komplett erhalten und völlig unrestauriert. Die Bodenplatte ist von Rost überzogen. Trotzdem oder gerade deshalb ein besonders schönes Modell.


RACING CARS • 349

Lotus Mark 11 Le Mans • Corgi Toys - 151A (Wales 1961)

Der Name Lotus Mark 11 Le Mans war auch die echte Bezeichnung der Version für internationale Rennen. Das Leichtgewicht mit aerodynamisch geformter Karosserie siegte 1956 und 1957 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in seiner Klasse.

Der Name Lotus Mark 11 Le Mans war auch die echte Bezeichnung der Version für internationale Rennen. Das Leichtgewicht mit aerodynamisch geformter Karosserie siegte 1956 und 1957 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in seiner Klasse.

Der Name Lotus Mark 11 Le Mans war auch die echte Bezeichnung der Version für internationale Rennen. Das Leichtgewicht mit aerodynamisch geformter Karosserie siegte 1956 und 1957 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in seiner Klasse.


414 • RACING CARS

Panther Bertone Mercury - N° 68 (Italy 1968)

Eines der schönsten Modelle von Mercury: Der Spoiler ist abnehmbar. Türen, große Motorhaube und Kühlerhaube lassen sich öffnen. Unter letzerer verbirgt sich tatsächlich ein großer Kühler, genau wie beim Original. Den Panther gab es in Orange, Blau- und äußerst selten Grün-metallic.

10,4 cm

Eines der schönsten Modelle von Mercury: Der Spoiler ist abnehmbar. Türen, große Motorhaube und Kühlerhaube lassen sich öffnen. Unter letzerer verbirgt sich tatsächlich ein großer Kühler, genau wie beim Original. Den Panther gab es in Orange, Blau- und äußerst selten Grün-metallic.

Eines der schönsten Modelle von Mercury: Der Spoiler ist abnehmbar. Türen, große Motorhaube und Kühlerhaube lassen sich öffnen. Unter letzerer verbirgt sich tatsächlich ein großer Kühler, genau wie beim Original. Den Panther gab es in Orange, Blau- und äußerst selten Grün-metallic.


RACING CARS • 415

Panther Bertone • Mercury - N° 68 (Italy 1968)

Bertone entwickelte den Panther 1967 und präsentierte ihn 1968 auf dem Genfer Autosalon. Das Brescia Corse-Team sollte damit an der Prototyp-Weltmeisterschaft teilnehmen. Neben vielen technischen Innovationen war der große, hydraulisch verstellbare Spoiler über dem Cockpit besonders augenfällig.

Bertone entwickelte den Panther 1967 und präsentierte ihn 1968 auf dem Genfer Autosalon. Das Brescia Corse-Team sollte damit an der Prototyp-Weltmeisterschaft teilnehmen. Neben vielen technischen Innovationen war der große, hydraulisch verstellbare Spoiler über dem Cockpit besonders augenfällig.

Bertone entwickelte den Panther 1967 und präsentierte ihn 1968 auf dem Genfer Autosalon. Das Brescia Corse-Team sollte damit an der Prototyp-Weltmeisterschaft teilnehmen. Neben vielen technischen Innovationen war der große, hydraulisch verstellbare Spoiler über dem Cockpit besonders augenfällig.


RACING CARS • 543

The manufacturers Die Hersteller Les producteurs


548 • RACING CARS

Crescent Toys Die Crescent Toy Company wurde als Hinterhoffirma 1922 von Henry G. Eagles und Arthur A. Schneider in London gegründet. Es wurden zunächst Soldaten, Cowboys, Küchenutensilien und anderes Spielzeug aus Blei hergestellt. Da im 2. Weltkrieg Metallspielzeug nicht hergestellt werden durfte, produzierte man Munition. Nach dem Krieg wandte man sich aber wieder der Spielzeugproduktion zu. Neben den eigenen Produkten vermarktete Crescent Toys nun auch Produkte der Firma DCMT (Die Casting Machine Tools). Wie der Name schon sagt, handelte es sich hier um eine Firma die eigentlich Druckgussmaschinen herstellte. Nebenbei bemerkt - diese Maschinen wurden unter anderen von Lesney und Mercury gekauft. 1950 trennte man sich von DCMT und Crescent Toys produzierte eigene Druckgussmodelle. Bekannt ist Crescent Toys für sein Militär- und Landwirtschaftsspielzeug. Das Beste was diese kleine Firma jedoch hergestellt hat, war zweifellos die Serie der 10 Rennwagen, die 1956–1960 produziert wurden und noch heute bei Sammlern wegen ihrer außergewöhnlichen Qualität geschätzt sind. Leider findet man auch Exemplare, die durch die sogenannte Zinkpest verformt und zersetzt werden.

Mercedes-Benz

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Die Crescent Toy Company wurde als Hinterhoffirma 1922 von Henry G. Eagles und Arthur A. Schneider in London gegründet. Es wurden zunächst Soldaten, Cowboys, Küchenutensilien und anderes Spielzeug aus Blei hergestellt. Da im 2. Weltkrieg Metallspielzeug nicht hergestellt werden durfte, produzierte man Munition. Nach dem Krieg wandte man sich aber wieder der Spielzeugproduktion zu. Neben den eigenen Produkten vermarktete Crescent Toys nun auch Produkte der Firma DCMT (Die Casting Machine Tools). Wie der Name schon sagt, handelte es sich hier um eine Firma die eigentlich Druckgussmaschinen herstellte. Nebenbei bemerkt - diese Maschinen wurden unter anderen von Lesney und Mercury gekauft. 1950 trennte man sich von DCMT und Crescent Toys produzierte eigene Druckgussmodelle. Bekannt ist Crescent Toys für sein Militär- und Landwirtschaftsspielzeug. Das Beste was diese kleine Firma jedoch hergestellt hat, war zweifellos die Serie der 10 Rennwagen, die 1956–1960 produziert wurden und noch heute bei Sammlern wegen ihrer außergewöhnlichen Qualität geschätzt sind. Leider findet man auch Exemplare, die durch die sogenannte Zinkpest verformt und zersetzt werden.

Die Crescent Toy Company wurde als Hinterhoffirma 1922 von Henry G. Eagles und Arthur A. Schneider in London gegründet. Es wurden zunächst Soldaten, Cowboys, Küchenutensilien und anderes Spielzeug aus Blei hergestellt. Da im 2. Weltkrieg Metallspielzeug nicht hergestellt werden durfte, produzierte man Munition. Nach dem Krieg wandte man sich aber wieder der Spielzeugproduktion zu. Neben den eigenen Produkten vermarktete Crescent Toys nun auch Produkte der Firma DCMT (Die Casting Machine Tools). Wie der Name schon sagt, handelte es sich hier um eine Firma die eigentlich Druckgussmaschinen herstellte. Nebenbei bemerkt - diese Maschinen wurden unter anderen von Lesney und Mercury gekauft. 1950 trennte man sich von DCMT und Crescent Toys produzierte eigene Druckgussmodelle. Bekannt ist Crescent Toys für sein Militär- und Landwirtschaftsspielzeug. Das Beste was diese kleine Firma jedoch hergestellt hat, war zweifellos die Serie der 10 Rennwagen, die 1956–1960 produziert wurden und noch heute bei Sammlern wegen ihrer außergewöhnlichen Qualität geschätzt sind. Leider findet man auch Exemplare, die durch die sogenannte Zinkpest verformt und zersetzt werden.

B.R.M. MK II

Ferrari

Connaught

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Page/Seite 244

Page/Seite 246

Cooper-Bristol

Gordini

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Page/Seite 250

Maserati

Aston Martin DB3S

D-Type Jaguar

Vanwall

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Page/Seite 254

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RACING CARS • 549 Illustration auf einem Verkaufsdisplay für Crescent Toys Rennwagen

Werbeanzeige für Crescent Toys Rennwagen aus dem Jahre 1957


556 • RACING CARS

Mercury Im Jahre 1945 wagten die Partner Attilio Clemente und Antonio Cravero einen Neuanfang und gründeten die Marke „Mercury“ um unter diesem Namen Haushaltsgegenstände und Spielzeug zu produzieren. Die Sparte der Haushaltsartikel gab man sehr bald zu Gunsten der Spielzeugproduktion auf. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Modellautos und begann 1945 mit Autos im Maßstab 1:40. Die ersten drei Rennwagen die 1948 in Serie gingen, waren Kopien von Märklin-Vorkriegsmodellen sowie eine Eigenkreation eines Maserati. Weitere Modelle im Maßstab 1:40 folgten mit den erfogreichen Alfetta, Maserati, dem ersten Ferrari und einigen weiteren Marken, bis man 1956 auf den inzwischen international als Standard bewährten Maßstab 1:43 umstellte. Die Firma expandierte und erweiterte ihre Aktivitäten auf ganz Europa und schließlich sogar bis in die USA und Japan. Nach vielen erfolgreichen Jahren für Mercury, folgten auch solche mit unvorhersehbaren Problemen. Finanzielle Schwierigkeiten einiger wichtiger Kunden sowie eigene Qualitätsmängel führten Mercury zunehmend in eine problematische Lage, welche Ende der 70er Jahre die Einstellung der Produktion bedeutete.

Aus den Mercury-Katalogen 1959-60 und 1962

Im Jahre 1945 wagten die Partner Attilio Clemente und Antonio Cravero einen Neuanfang und gründeten die Marke „Mercury“ um unter diesem Namen Haushaltsgegenstände und Spielzeug zu produzieren. Die Sparte der Haushaltsartikel gab man sehr bald zu Gunsten der Spielzeugproduktion auf. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Modellautos und begann 1945 mit Autos im Maßstab 1:40. Die ersten drei Rennwagen die 1948 in Serie gingen, waren Kopien von Märklin-Vorkriegsmodellen sowie eine Eigenkreation eines Maserati. Weitere Modelle im Maßstab 1:40 folgten mit den erfogreichen Alfetta, Maserati, dem ersten Ferrari und einigen weiteren Marken, bis man 1956 auf den inzwischen international als Standard bewährten Maßstab 1:43 umstellte. Die Firma expandierte und erweiterte ihre Aktivitäten auf ganz Europa und schließlich sogar bis in die USA und Japan. Nach vielen erfolgreichen Jahren für Mercury, folgten auch solche mit unvorhersehbaren Problemen. Finanzielle Schwierigkeiten einiger wichtiger Kunden sowie eigene Qualitätsmängel führten Mercury zunehmend in eine problematische Lage, welche Ende der 70er Jahre die Einstellung der Produktion bedeutete.

Im Jahre 1945 wagten die Partner Attilio Clemente und Antonio Cravero einen Neuanfang und gründeten die Marke „Mercury“ um unter diesem Namen Haushaltsgegenstände und Spielzeug zu produzieren. Die Sparte der Haushaltsartikel gab man sehr bald zu Gunsten der Spielzeugproduktion auf. Man spezialisierte sich auf die Herstellung von Modellautos und begann 1945 mit Autos im Maßstab 1:40. Die ersten drei Rennwagen die 1948 in Serie gingen, waren Kopien von Märklin-Vorkriegsmodellen sowie eine Eigenkreation eines Maserati. Weitere Modelle im Maßstab 1:40 folgten mit den erfogreichen Alfetta, Maserati, dem ersten Ferrari und einigen weiteren Marken, bis man 1956 auf den inzwischen international als Standard bewährten Maßstab 1:43 umstellte. Die Firma expandierte und erweiterte ihre Aktivitäten auf ganz Europa und schließlich sogar bis in die USA und Japan. Nach vielen erfolgreichen Jahren für Mercury, folgten auch solche mit unvorhersehbaren Problemen. Finanzielle Schwierigkeiten einiger wichtiger Kunden sowie eigene Qualitätsmängel führten Mercury zunehmend in eine problematische Lage, welche Ende der 70er Jahre die Einstellung der Produktion bedeutete.


RACING CARS • 557

Mercury Maserati

Auto Union

Mercedes

Catapulta con 2 autocorsa

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Maserati GP

Alfa Romeo 158 „Alfetta“

Ferrari

Cisitalia D 46

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Cisitalia GP

SVA Midgets

Mercedes-Benz

Maserati 250F

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Ferrari F1 Supersqualo

Lancia D50 F1

Mercedes F1

Mercedes F1 Carenata

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Ferrari Sport

Mercedes

Lancia D24

Ferrari 250 Le Mans

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Profile for Michael Spengler

Racing cars (abridgement)  

This book illustrates the history of die-cast racing car models from the mid-1920s to the end of the 1970s.

Racing cars (abridgement)  

This book illustrates the history of die-cast racing car models from the mid-1920s to the end of the 1970s.

Profile for pixmax
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