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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Kindergarten-Neubau verzögert sich

Alpfest auf der Gondaalm MATSCH - Am Sonntag, 28. Juli, findet auf der Bio-Alm Gondaalm in Matsch ein besonderes Alpfest statt. Das Fest beginnt um 11 Uhr. Für 12.15 Uhr ist die Alpsegnung angesetzt und um 12.30 Uhr erfolgt der Käseanschnitt. Ab 10.30 Uhr fährt ein Taxi alle 45 Minuten vom Dorfplatz in Matsch auf die Gondaalm. Für musikalische Unterhaltung, Speis und Trank RED wird gesorgt.

Während die Arbeiten beim Schul- und Bürgerhaus in Staben (Bild links) termingerecht voranschreiten, gibt es beim Kindergarten-Neubau in Naturns (im Bild rechts das derzeitige Gebäude) eine Verzögerung von mindestens einem halben Jahr.

Foto: Agentur für Bevölkerungsschutz

Freier Fluss für Fische

Landschaftsökologisch aufgewertet: der Unterlauf des Schlandraunbach in der Gemeinde Schlanders. SCHLANDERS - Der Unterlauf des Schlandraunbaches in Schlanders ist fischpassierbar gestaltet und landschaftsökologisch aufgewertet worden. Zuvor war die Durchgängigkeit für Fische an zwei Stellen unterbrochen: bei der Filtersperre des Rückhaltebeckens nahe der Sportzone und bei der Einmündung in die Etsch. Für die Ausführung dieser Arbeiten hat der Fischereifonds dem Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West der Agentur für Bevölkerungsschutz 80.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Arbeiten haben Vorarbeiter Hansjörg Stricker und sein Team unter der Bauleitung von Florian Nössing zwischen April und Mai im Auffangbecken Lenkbuhnen errichtet, also Querbauten aus Zyklopensteinen, um die Strömungsgeschwindigkeit abzubremsen. Dazu wurde das Bachbett mit einem strukturierten Niederwasserprofil von mindestens 20 Zentimetern Tiefe gestaltet. Für die ökologische Baubegleitung zuständig war Peter Hecher von der Agentur für LPA Bevölkerungsschutz.

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DER VINSCHGER 26/19

NATURNS - Während die Sanierung des Schul- und Bürgerhauses in Staben planmäßig voranschreitet und die Arbeiten pünktlich zum Schulbeginn abgeschlossen sein dürften, gibt es beim Vorhaben zum Neubau des Kindergartens in Naturns eine nicht unerhebliche Verzögerung. Wie der Gemeindereferent Michael Ganthaler bei der jüngsten Ratssitzung mitteilte, war er zwar gelungen, den Planungswettbewerb nach langen Vorarbeiten über die Landesvergabestelle abzuwickeln und den Auftrag auch zu vergeben, doch hat das zweitplatzierte Planungsteam kürzlich einen Rekurs aufgrund eines Formfehlers eingebracht. Nach Rücksprache bei den zu-

ständigen Landesämtern habe sich die Gemeindeverwaltung entschieden, sich dem Gerichtsverfahren zu stellen. Dieses findet Ende Oktober statt. Auch das erstplatzierte Planungsteam lasse sich in das Verfahren ein. Weist das Gericht den Rekurs ab, können die Planungsarbeiten im Anschluss daran beginnen. Wird der Rekurs hingegen angenommen, muss der Planungswettbewerb neu ausgeschrieben werden. „Fest steht, dass sich die Planung und damit auch die Verwirklichung des Vorhabens um mindestens ein halbes Jahr verzögert“, bedauerte Ganthaler. Bezüglich der energetischen Sanierung der Mittelschule Naturns informierte er, dass im heurigen Sommer nur die

Arbeiten am Dach durchgeführt werden können. Die weiteren Arbeiten, für deren Ausführung heuer keine Betriebe gefunden werden konnten, sollen im Sommer 2020 durchgeführt werden. Bezüglich des Projektes „Begleitetes Wohnen“ teilte die Referentin Christa Klotz Gruber mit, „dass wir das Ausführungsprojekt termingerecht beim zuständigen Landesamt hinterlegen können.“ Die Gemeinde Plaus beteilige sich mit 62.000 Euro an den Kosten für das Tagespflegeheim, während sich die Gemeinde Schnals mit insgesamt 336.630 Euro beteiligt. Sie erwirbt eine Wohnung und trägt auch die Ausgaben für das Tagespflegeheim anteilsmäßig mit. SEPP

80-jährige Schlanderser feiern

SCHLANDERS - Am 4. Juli feierten wir um 11 Uhr eine heilige Messe im Bürgerheim Schlanders. Zelebriert hat den Gottesdienst Dekan Josef Mair, der selbst ein Jahrgangskollege ist. Er gab uns schöne besinnliche Worte mit

auf den Weg. Wolfgang Mair gestaltete die heilige Messe am Klavier mit. Im Anschluss an den Gottesdienst gingen wir gemeinsam zum Mittagessen. Es gab eine Menge Unterhaltung. Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilneh-

mern war das Jahrgangstreffen eine gelungene Veranstaltung. Es wurde der Wunsch geäußert, sich in Zukunft öfter zu treffen. EINE TEILNEHMERIN