Rückschlag in Sulden

Page 12

VINSCHGER GESELLSCHAFT

Zommholtn – Zommstian GOLDRAIN – SCHÜTZEN AUS NORD-, Ost-, Süd- und Welschtirol sind am 14. April nach Goldrain gekommen, wo am Schießstand das Tiroler Gedenkschießen feierlich eröffnet wurde. Das Motto des Gedenkschießens, dessen Eröffnung vom Schützenbezirk Vinschgau ausgerichtet wurde, lautet: „1918/2018:

100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Zommholtn – Zommstian“. Pfarrer Franz Eberhöfer zelebrierte einen Wortgottesdienst. Bataillonskommandant Peter Raffeiner erinnerte in seiner Gedenkrede an die Geschehnisse während des Ersten Weltkrieges und an den Leidensweg, der für das südliche Tirol 1918 begann. Auch auf

aktuelle Themen ging Raffeiner ein. Er bedauerte, dass im Zusammenhang mit der angestrebten Doppelstaatsbürgerschaft immer wieder „Falschmeldungen“ verbreitet werden. Raffeiner sieht in der Doppelstaatsbürgerschaft „langfristig die beste Absicherung der österreichischen Minderheit im italienischen

Staatgebiet.“ Grußworte bei der Eröffnung überbrachten Landeskommandant Elmar Thaler und der Welschtiroler Landeskommandant Enzo Cestari. Auch ein Kranz wurde niedergelegt. Die Ehrensalve wurde von Schützen der 3 Kompanien Latsch, Morter und Goldrain abgefeuert. Eine Gruppe der Musikkapelle Goldrain-Morter sorgte für die musikalische Umrahmung. Das Gedenkschießen, das bis zum 9. September dauert und bei dem an insgesamt 12 Schießständen in Südtirol, Nordtirol und im Trentino geschossen wird, soll laut Elmar Thaler dazu beitragen, die Menschen im historischen Tirol einander näher zu bringen. SEPP

zu entsorgen. Nichtdestotrotz haben alle Fischer fleißig den ganzen Vormittag über die Ufer gesäubert. Ein Dank geht an die Tourismusvereine und Gemeinden von Naturns, Kastelbell-Tschars und Schlanders für die Bereitstellung eines Mittagessens im Fischerteich von Staben. Mitglieder des Fischervereins Tschars hatten dieses für die Helfer vorbereitet. Ebenso ein

Dank gebührt den Mitarbeitern der Recyclinghöfe der Anrainergemeinden für den Abtransport des Abfallhaufens. Die Fischer hoffen, dass Fußgänger, Radfahrer und Jogger in Zukunft sorgfältiger mit dem Müll umgehen, damit bei der nächsten Aufräumaktion nicht mehr so viel Abfall eingesammelt RED werden muss.

Fischer reinigen Etschufer MERAN/VINSCHGAU - 40 Fischerinnen und Fischer sind dem Aufruf der Fischereivereine Meran, Tschars und Schlanders gefolgt und machten bei der Aufräumaktion am 7. April entlang der Etsch von der Töll bis Schlanders mit. Hauptsächlich wurde das Ufer unterhalb des Radweges gesäubert. Viele Fahrräder werden immer wieder mutwillig in die Etsch ge-

12

DER VINSCHGER 15/18

worfen oder dort auch entsorgt. Es ist kaum zu glauben, wieviel Plastik- und Glasflaschen sowie Papiertaschentücher auf den Ufern liegen. Besonders ekelig ist immer wieder der Hundedreck, der in den dafür vorgesehenen Plastiksäckchen in das Gestrüpp unterhalb des Radweges geworfen wird, anstatt diesen ordnungsgemäß in den dafür vorgesehenen Behältern