Von der Idee zum Produkt

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Gegen Wolf und Bär TAUFERS I.M. - Über zwei ­Dutzend

Schafzüchter, Viehbauern, J­äger und weitere Personen beteiligten sich am Freitagabend in Taufers im Münstertal an einer alpenweiten Aktion gegen eine unkontrollierte Ausbreitung von Bären und Wölfen. Wie in rund 60 weiteren Orten in der Schweiz, in Deutschland, in den französischen Westalpen und in Südtirol wurde auch ein Taufers als Zeichen des Protestes ein Mahn­ feuer entzündet. Kurzfristig in die Wege geleitet hatte die Aktion in Taufers der Landwirtschaftsrefe­ rent Luis Hellrigl. Wie er dem der Vinschger gegenüber erklärte, seien

heuer im Avingatal, genauer gesagt im Gebiet der Mitteralm und des Krippenlandes, mindestens 7 Schafe von einem Wolf gerissen worden. Der betreffende Wolf sei mehrfach von Jägern gesichtet worden. Auch für Hellrigl steht fest, dass ein zu­ nehmendes Auftreten von Wölfen und Bären die Beweidung der Almen erschwert bzw. sogar unmöglich macht. „Dass der Schafhirte aus Schenna, der in den vergangenen drei Jahren hier die Schafe gehütet hat, im nächsten Jahr nicht mehr zu uns nach Taufers kommt, ist sicher auch auf den Wolf zurückzuführen“, so Hellrigl. Zusätzlich zum Auf­

Auch in Taufers wurde am 15. September ein Mahnfeuer entzündet, um friedlich gegen eine unkontrollierte Ausbreitung von Bären und Wölfen zu protestieren.

treten des Wolfes hat heuer auch ein Bär im Ortlergebiet mehrfach Schafe gerissen, zuletzt im Trafoier Tal. Mit den Mahnfeuern am 15. September wollten die Initiatoren auf das Problem mit den Großraub­ tieren aufmerksam machen. Auch

Jahrgang 1952 feiert

MALS - Kürzlich trafen sich die 1952 Geborenen der Gemeinde Mals, um ihren 65sten Geburts­ tag miteinander zu feiern. Mit dem Zug fuhr die Gruppe nach Rabland, wo in der Pfarrkirche St. Jakob gemeinsam mit Pfarrer Josef Schwienbacher ein Dank­ gottesdienst gefeiert wurde. Mit netten Worten rief der Pfarrer

der Südtiroler ­Bauerbund hatte sich hinter die Aktion gestellt. Als kaum umsetzbar und wirksam, zumindest nicht in Südtirol, wertet der Bau­ erbund Herdenschutzmaßnahmen. SEPP

„Life Train II“

die im Jahr 1952 Geborenen auf, dankbar für das beschützte Leben ihrer Familien, für den sicheren Arbeitsplatz, die Gesundheit und den Frieden im Land zu sein. „Diese wertvollen Güter nehmen wir oft als normal an und dabei vergessen wir oft, dass es vie­ len Mitmenschen nicht so gut geht wie uns“, sagte der Pfar­

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rer. Im Anschluss an ein Weiß­ wurstfrühstück in einem nahe gelegenen Gastlokal ging es mit dem Bus in Richtung Partschin­ ser Wasserfall, wo das gewaltige Naturschauspiel bewundert und der frische Wasserstaub genos­ sen werden konnten. Eine kurze Wanderung führte die Feiernden an­schließend zum „Dursterhof“ hoch über Partschins, von wo aus man einen herrlichen Panorama­ blick hat. Nach dem Mittagessen führte der Seniorchef persönlich durch sein einmaliges, in vie­ len kleinen Schritten erbautes Steinlabyrinth und erzählte den Malsern vom Werdegang des „Himbeerhofs“ bis hin zu seinem kleinen „­Königreich“. Gut ge­ stärkt und sehr beeindruckt vom Erlebten ging es wieder mit Bus und Zug zurück nach Hause. Ein Dankeschön gebührt den Organi­ satoren des Jahrgangstreffens. R ED

STILFS/BOZEN -

Die junge Sän­ gerin aus Bo­ zen, Marlene Basso, der ge­ bürtige Stilf­ ser Wolfgang Pa u l m i c h l (Gitarrist und Sänger, im Bild) sowie der Musik-Allrounder und Produzent Christian Mayr haben kürzlich die neue CD „Life Train II“ fertiggestellt: Insgesamt 11 knallige Nummern nahmen die Musiker auf. Mit kräftiger, aber ebenso mit zarter, weicher und sanfter Stimme, werden die abwechslungsreichen Songs eigenwillig und spannend interpretiert, in italienischer und deutscher Sprache. Die musikali­ schen und poetischen Gedanken wollen anregen und stimulieren, wie eine „Kalte Dusche“ (Titel Nr. 3). In Südtirol wird die CD „Life Train II“ am Donnerstag, 28. September ab 20.30 Uhr im SUDWERK (Batzen Häusl) in Bozen vorgestellt. RED

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