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Peru-Aktion e.V. seit 1989

August 2013 Liebe Freunde der Peru-Aktion, wenn bei uns die großen Sommerferien beginnen und das Schuljahr abgeschlossen ist, haben unsere ‚Prosoyinos‘ gerade das erste Halbjahr überstanden. Zum Nationalfeiertag am 28. Juli gibt es Zeugnisse und zwei Wochen Ferien. Viele Peruaner aus Lima nutzen diese Zeit, um einen Kurzurlaub in den Bergen zu machen. Das Gästehaus im Projekt ist ausgebucht und zahlreiche Tagesgäste kehren im PROSOYA Restaurant ein. Die Schüler wetteifern darin, Besucher über das Gelände und durch alle Werkstätten zu führen oder im Kiosk, Honig, Kaffee und kleine selbst hergestellte Spielzeuge und Geschenkartikel zu verkaufen. In dieser kurzen Verschnaufpause kommen sie so in Kontakt mit Personen aus anderen Gesellschaftsschichten oder sogar aus fernen Ländern und erhalten zahlreiche Anregungen für ihr späteres Leben. Auch das gehört zum Ausbildungskonzept von PROSOYA. Am 1. September fahren wir wieder für 4 Wochen nach Peru. Gern nehmen wir auch Briefe der Paten an ihre Schützlinge mit.

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Der neue Vorstand der „Peru-Aktion e.V.“ Im März 2013 wurde der neue Vorstand des Vereins gewählt. Dabei ging es besonders darum, Krista Schlegel, die als 1. Vorsitzende immer die meiste Arbeit und Verantwortung getragen hat, zu entlasten und die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Ob das gelungen ist, muss sich erst noch zeigen. Hier stellen sich die Mitglieder des Vorstands kurz vor:

1. Vorsitzende Krista Schlegel

Mein Mann Rolf Schlegel und ich stammen ursprünglich aus Berlin. Mit unseren Kindern gingen wir für mehrere Jahre nach Spanien an die deutsche Schule in Barcelona. Später leitete mein Mann als Experte des Auswärtigen Amtes ein Bildungshilfeprojekt für peruanische Lehrer in Peru. Schon in dieser Zeit begleiteten wir verschiedene soziale Projekte in den Armenvierteln von Lima und gründeten später mit einigen Gleichgesinnten 1989 das Sozialprojekt PROSOYA in der Nähe von Oxapampa und in Deutschland die Peru-Aktion. Nach dem Tod meines Mannes übernahm ich den Vorsitz dieses Vereins.

Ich (59 Jahre, verheiratet, 1 Kind) war nach dem Studium der Betriebswirtschaft zunächst in der Industrie und später in der Diakonie in leitenden Funktionen im Personalwesen tätig. Ich hatte schon viele Jahre lang über eine große gemeinnützige Organisation eine Kinderpatenschaft in Nepal, bevor ich über eine Arbeitskollegin den Weg zur Peru-Aktion fand. Mich haben das große Engagement aller Mitglieder und die sehr persönliche Atmosphäre, aber auch der gute Informationsfluss und die vielfältigen direkten Mitwirkungsmöglichkeiten von Anfang an überzeugt. 2. Vorsitzender Ich freue mich, dass ich mit dem Erreichen des Vorruhestandes neben meinen anderen Aktivitäten (Wandern, Wolfgang Jüngst Reisen, weitere Ehrenämter) jetzt auch mehr Zeit für die Peru-Aktion einsetzen kann und möchte mich vor allem für die längerfristige Perspektive der Peru-Aktion engagieren.

Karin Rhiemeier 2

Von Beruf Diplom-Übersetzerin für Spanisch und Englisch, war ich nach dem Studium einige Jahre an der Spanischen Botschaft in Bonn beschäftigt. Danach arbeitete ich bis zu meinem Ruhestand in einem international tätigen Industrieunternehmen in Lemgo. Rolf Schlegel lernte ich während meiner ersten Peru-Reise kennen. Nach seinem Tode wurde ich Mitglied der Peru-Aktion und habe dort mehr als 10 Jahre lang die Arbeit als 2. Vorsitzende übernommen. Derzeit trage ich die Verantwortung für den Finanzbereich in enger Zusammenarbeit mit der steuer- und finanzerfahrenen Hanna Böker.


Aufgewachsen bin ich in Ostwestfalen und habe den überwiegenden Teil des Lebens dort verbracht. Zunächst habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht und mich später zum Steuerberater weitergebildet. Meine Tätigkeitsbereiche waren vor allem Konzernrechnungslegung und Steuern in international operierenden Unternehmen. Über viele Jahre verspürte ich den starken Wunsch auf Mitarbeit in einer sozial-missionarischen Arbeit im Ausland, und von 2007 bis 2012 bekam ich die Gelegenheit zur Verwaltungsaufbautätigkeit (Bereich Finanzen) im neu errichteten Hanna Böker Missionskrankenhaus Diospi Suyana in den Anden Perus. Aus Altersgründen kehrte ich 2012 nach Deutschland zurück, aber die Liebe zu Peru bzw. den Menschen dort und einer bewusst christlich ausgerichteten Arbeit ist geblieben. Im Januar 2013 bin ich über einen Zeitungsartikel erstmals auf das Projekt PROSOYA in Peru aufmerksam gemacht worden. Im März 2013 habe ich als Mitarbeiterin im Finanzbereich der Peru-Aktion noch einmal Neuland betreten. Ich wurde am 31.8.1946 in Düsseldorf geboren und wuchs mit meinen Eltern und zwei Brüdern in Darmstadt auf, wo ich zur Schule ging und auch an der TU Darmstadt als Dipl.-Wirtschaftsingenieur ausgebildet wurde. Ich bin verheiratet und wohne in Hamburg. Bis 2011 arbeitete ich als Unternehmensberater und bin seitdem (Un) Ruheständler. Meine Interessen sind Reisen (vorwiegend in solche Länder, deren Landessprache ich beherrsche), Sprachen lernen, Rudern, Bergwandern, Segeln, Gitarre spielen und Theater besuchen. Ich rauche auch gerne mal Ulrich Hemer eine gute Pfeife beim einen oder anderen Gläschen Wein am liebsten in Gemeinschaft mit Freunden. Zur Peru-Aktion und zu PROSOYA fanden meine Frau und ich im Jahre 2010 per Zufall über Freunde aus Bad Salzuflen. Uns hat dieses Projekt von Anfang an fasziniert, und seit meinem ersten Besuch in Peru weiß ich, dass die Unterstützung der Kinder aus Peru einen großen Teil meines künftigen Engagements rechtfertigt.

August-Wilhelm (Auwi) Kaemper

1943 wurde ich als Sohn eines Kleinbauern geboren und habe nach Besuch der Volksschule zehn Jahre auf dem Hof eines kinderlosen Onkels gearbeitet. Nach dem Lehramtsstudium in Bielefeld war ich von 1972 bis 2008 als Hauptschullehrer für Deutsch, Geschichte und Erdkunde tätig. Vor sechs Jahren wurde ich von einem Freund einmal zu einer Mitgliederversammlung der Peru-Aktion in Hohensonne mitgenommen und war zunächst angetan von der familiären Atmosphäre während dieser Zusammenkunft. Nur ansatzweise überblickte ich damals die 3


Komplexität des Projektes, wurde aber daran interessiert und reiste mit diesem Freund 2008 nach Peru, wo mich die zwei Wochen in PROSOYA besonders beeindruckten. Danach stand für mich fest, dieses Projekt zu unterstützen, auch um Krista und Karin zu entlasten, deren Engagement mich ebenso beeindruckte. Die schwierige Situation nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Leiters Hugo Fernández bürdete den beiden zusätzliche Sorgen und Arbeit auf. Ihre Entlastung durch die Mitglieder der Aktion ist zwingend notwendig, um das Fortbestehen des Projektes zu sichern. Ich freue mich, dass wir mit diesem neuen Vorstands-Team den ersten Schritt auf diesem Weg getan haben. Ich wurde 1943 in La Merced / Chanchamayo (Perú) geboren. Meine Eltern stammen aus Syke (Bremen) bzw. Rothwasser (Sudetenland). Ich besuchte in Lima die deutsch-peruanische Alexander-von-Humboldt-Schule. An der Fachhochschule Rosenheim wurde ich als Dipl.Ing. der Holzindustrie ausgebildet. Aus Sicherheits- und politischen Gründen (Leuchtender Pfad) zog ich mit meiner Frau Eveline und unseren Kindern Sylke und Karsten 1989 von Perú zunächst nach Barcelona, wo unser Sohn Ditmar Wiegmann Jan geboren wurde. Seit 1992 leben wir in Maulbronn. Seit kurzem bin ich im Ruhestand, nachdem ich 20 Jahre lang in der Fertighaus-Branche tätig war. Nun versuche ich, meine fachlichen Kenntnisse und auch die Landes-Erfahrung (Perú) mit ins Projekt einzubringen. Durch Rolf Schlegel kamen wir 1998 als Familie das erste Mal nach PROSOYA. Nachdem unser Sohn Karsten 2005-2006 als Zivildienstleistender dort ein Jahr verbracht hatte, übernahmen wir die Patenschaft eines PROSOYA-Schülers. Frieda Frintrop, Grundschullehrerin aus Lippstadt, machte es sich nach ihrem Besuch 2012 in PROSOYA zur Aufgabe, deutschen Jungen und Mädchen die ganz anderen Lebensumstände peruanischer Kinder nahe zu bringen. Auf mehreren Veranstaltungen in Schulen sammelte sie von Kindern und Erwachsenen so viel Geld, dass jedem PROSOYA Schüler ein Paar neuer Sportschuhe geschenkt werden konnte.

‚Zapatillas‘ für PROSOYA Frieda Frintrop

Immer wieder, auch lange Zeit nach meinem Aufenthalt in PROSOYA, werde ich nach meinen Eindrücken und Erlebnissen gefragt. Besonders Kinder, die von meiner Reise gehört haben, möchten Genaueres wissen, 4

denn der Gedanke, mehr als 10.000 km über den Ozean zu fliegen und für eine Zeit in einem ganz fremden Land und Kontinent zu leben, ist für sie nur schwer nachzuvollziehen. Umso mehr mache ich es mir zur Aufgabe, ihnen das Leben von Kindern in einer ganz fremden Kultur und unter viel schlechteren Bedingungen als in unserem oft so behüteten Leben in Deutschland


nahezubringen. So erlebe ich laufend sehr intensive Begegnungen, wenn ich in Schulen oder Kindergruppen anhand meiner Fotos von meinem Aufenthalt in PROSOYA und meiner Reise durch Peru erzählen darf. Heute bin ich zu Gast in einem ersten Schuljahr einer Grundschule in Lippstadt. Stille breitet sich aus, als die Schüler sehen, wie kleine Kinder in Lima in ärmlichen Hütten leben, mit Sand und Steinchen spielen oder schon als Hirten auf den Hochebenen der Anden ein paar Soles verdienen, um ihre Familien zu unterstützen. Dass man sich aus dem Müll noch brauchbare Lebensmittel sucht und die ganze Familie in einem einzigen Raum schläft, können sie sich nur schwer vorstellen. Ein kleines Video zeigt die Geschichte von Maicol, der in den Slums von Lima lebt und jeden Tag mit tausenden von Kindern zur Kinderspeisung geht, um zumindest morgens etwas zu trinken und zu essen zu bekommen.

Ganz interessiert schauen die Siebenjährigen dann die Fotos der Jugendlichen aus PROSOYA an, die ein sicheres Zuhause, eine Möglichkeit zum Schulbesuch und die Chance für eine Ausbildung gefunden haben. Viele Fragen kommen zum Leben im Projekt: Haben die Jungen auch Schultornister? Wo leben die Eltern? Haben sie Kuscheltiere im Bett zum Schlafen? Gibt es manchmal Streit? Essen die Leute dort auch Pommes? Auf die Frage nach den Hausaufgaben sind die Kinder ganz erstaunt, dass die Jungen im Projekt diese erst am Abend nach Erledigung aller anderen Aufgaben und Pflichten bewältigen. Dass alle täglich mithelfen, ihre Zimmer, ihr Haus und die Umgebung sauber zu halten und zu pflegen, löst große Bewunderung aus. „Mein Zimmer macht immer meine Mama sauber“, erzählt Fabian. „Und wie geht das, mit kaltem Wasser seine Wäsche selber zu waschen?“ möchte Emily wissen. Bei der Frage, ob die Jugendlichen auch Zeit

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zum Spielen haben, erzähle ich ihnen von ihrer Lieblingssportart, dem Fußballspielen – das können sie gut nachvollziehen und freuen sich, dass das genauso wie bei uns in Deutschland ist. Besonders horchen sie auf, als ich davon spreche, dass die Jungs im Projekt ganz tolle Sportler sind, ihnen aber oft gute, eigene Sportschuhe, ,zapatillas‘ fehlen. Als ich den Kindern Bilder vom Fußballspiel zeige und erkläre, dass sie manchmal mit zwei unterschiedlichen, jeweils besser erhaltenen Schuhen spielen müssen, entsteht ein aufgeregtes Gemurmel. „Und wenn die alten zapatillas von Pedro ganz kaputt gehen?“, versucht sich Sebastian mit dem spanischen Wort? „Dann tauscht er die Schuhe mit seinem Freund Roberto, und die beiden müssen sich immer absprechen, wer gerade Fußball spielen darf.“ ist die Antwort. Großes Erstaunen! Das ist wirklich kaum vorzustellen, dass man noch nicht einmal ein eigenes Paar Sportschuhe hat!

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Wie groß die Hilfe aus Deutschland ist, zeigt sich dann im nächsten Foto, auf dem viele glückliche Fußballer aus PROSOYA ihr neues, eigenes Paar Sportschuhe zeigen. Viele Schulkinder und Erwachsene aus der Umgebung Lippstadts haben es in diesem Jahr geschafft, so viel Geld zu sammeln, dass jeder der 40 Jugendlichen ein eigenes neues Paar ‚zapatillas‘ bekommen hat. „Ich habe noch ein bisschen Geld in meiner Spardose,“ ruft Christian. „Das bringe ich morgen mit! Kannst du es nach Peru schicken?“ Ich nicke und freue mich darüber, wie tief die Erstklässler berührt sind von dieser so fremden, unbekannten Welt und gleichzeitig verstehen, dass Hilfe sinnvoll und nötig ist, auch durch sie selbst. Fest verspreche ich, in ein paar Wochen zurückzukommen und nachzufragen, welche guten Ideen die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin gesammelt haben, um unser Projekt ein wenig zu unterstützen.


Liebe Freunde in Deutschland, diesen Brief schreibe ich euch im Namen aller Schüler von PROSOYA Huancabamba. Wir möchten uns bei jedem Einzelnen von euch ganz herzlich für eure Unterstützung bedanken, die uns allen sehr viel bedeutet. Ihr kennt uns ja gar nicht persönlich, und doch helft ihr uns bei unserem Bemühen, jeden Tag Fortschritte in der Schule zu machen genauso wie im Unterricht in den Projektwerkstätten. Allen, die dazu beigetragen haben, dass wir neue Sportschuhe geschenkt bekamen und auch Zuschüsse für die Anschaffung unserer Schuluniformen, möchten wir sagen, dass wir beides sehr gut gebrauchen können. Diese Dinge kosten uns hier viel Geld, so dass wir uns über das Geschenk riesig gefreut haben. Wir senden euch ganz herzliche Grüße Guilson im Namen aller Schüler von PROSOYA Huancabamba trunken nach Hause und schlug dann meine Großmutter. Auch die Kleine hatte viel auszustehen und wurde oft bestraft. Ich besuchte die 1. und 2. Klasse der Grundschule, musste aber immer auch mit meinem Onkel auf dem Feld arbeiten. So kam es, dass ich zweimal ein Schuljahr wiederholt habe.

Fredy Eduardo Armas Malpartida Im März 2013 wurde Fredy in PROSOYA aufgenommen. Er wird als verantwortungsbewusster und einsatzfreudiger Junge beschrieben, der stets bemüht ist, alle ihm übertragenen Aufgaben und Pflichten zu erfüllen. Ich wurde am 28. Mai 1998 in Oxapampa geboren und bin jetzt 15 Jahre alt. Das Leben hat es nicht gut mit mir gemeint. Schon als ich 5 Jahre alt war, starb mein Vater. Meine Mutter suchte sich Arbeit in Lima, und ich blieb mit meiner kleinen Schwester bei meinen Großeltern zurück. Diese stritten oft miteinander und gebrauchten schlimme Worte, denn mein Großvater kam häufig be-

Als ich in der 3. Klasse war, kam meine Mutter aus Lima zurück und blieb ein Jahr bei uns. Dann fand sie einen neuen Partner, mit dem wir nach Pozuzo zogen. Sie bekam eine kleine Tochter von ihm, war aber nicht glücklich, denn er schlug sie oft. Ich konnte nur zusehen und nichts machen. Sie weinte viel, genau wie ich. Täglich musste ich 3 Stunden laufen, um zur Schule zu gelangen. Als ich in die 5. Klasse kam, brachte meine Mutter mich bei einer Frau unter, die viele Kinder hatte. Aber dort gefiel es mir gar nicht, weil es ständig Streitereien gab. So ging ich allein zurück nach Chontabamba zu meinen Großeltern und schloss dort die Grundschule ab. Verwandte brachten mich schließlich nach PROSOYA, wo ich zum Glück aufgenommen wurde. Ich habe mich gut eingelebt, kann aber meine Mutter und meinen Vater nicht vergessen. Auch denke ich oft an meine Schwestern. Das sind die Menschen, die ich am meisten vermisse. 7


Festungsanlage im Hafen von Callao (1880)

Dos de Mayo Peter Hantke

Wie in jedem Land gibt es auch in Peru Feier- und Gedenktage, die für das Land und seine Bewohner von besonderer Bedeutung sind und meist ihren Ursprung in der Geschichte des Landes haben. Ein solcher Tag ist der 2. Mai, der ,Dos de Mayo‘. Jemand, der sich mit Peru beschäftigt oder in Peru reist, wird sicher auf den Namen ‚Dos de Mayo‘ stoßen. Es gibt in Peru eine Dreiergruppe von Feiertagen, den 1., den 2. und den 3. Mai, die je nach Region recht unterschiedlich wahrgenommen werden. Den 1. Mai kennt man weltweit als Tag der Arbeit, den 3. Mai kennen vielleicht die Katholiken als Tag der Kreuzauffindung; er wird vor allem in der Sierra (in den Bergen) gefeiert. Der 2. Mai, der ‚Dos de Mayo‘, aber ist ein spezieller peruanischer Feiertag. Es dürfte kaum eine Stadt in Peru geben, die nicht 8

wenigstens einen Platz, eine Straße oder ein Hospital mit diesem Namen besitzt. Sogar ein Department wird nach diesem Datum benannt. Die Bedeutung dieses Tages kommt daher, dass mit der Abwehr der spanischen Flotte am 2. Mai 1866 vor Callao, dem Haupthafen Perus, der militärische Einfluss Spaniens auf Südamerika endgültig beendet war. Der Anlass für die Auseinandersetzung war eigentlich unbedeutend: Einige spanische Schiffe, besetzt mit Wissenschaftlern im Auftrag der spanischen Regierung, waren im Pazifik nach Besuch von Brasilien, Argentinien, Chile und Peru unterwegs in Richtung Mexiko. Bei einer Auseinandersetzung auf einer Baumwollhazienda in Nordperu, wo neben baskischen Arbeitern auch noch chinesische Kulis eingesetzt werden sollten, kam es zu Schüssen und zu einem


baskischen Toten (4.8.1863). Eigentlich ein Fall für die Polizei, wenn nicht in Lima ein Spanier, Eusebio Salazar y Mazarredo, eine Nachricht an den Admiral der spanischen Flotte gesendet hätte, dass hier in Peru Spanier umgebracht würden. Während der Admiral umkehrte und sich auf eine Auseinandersetzung vorbereitete, reiste dieser Eusebio nach Spanien, machte dort Stimmung und kehrte zurück, um Verhandlungen mit der peruanischen Regierung aufzunehmen, allerdings mit dem Titel ‚Comisario especial extraordinario en el Perú‘, wie früher bestimmte spanische Beamte für die Kolonien bezeichnet wurden. Da er diesen Titel nicht ablegen wollte, wurde er von der peruanischen Regierung nicht empfangen, zog sich auf die spanischen Schiffe zurück und konnte deren Admiral dazu bewegen, die ChinchaInseln (wertvolle Guano-Inseln) zu besetzen und dort die spanische Flagge zu hissen. Während es Demonstrationen der Bevölkerung gegen die Spanier gab, versuchte die peruanische Regierung Pezet zu verhandeln, schickte aber gleichzeitig Militärs nach Europa, um Schiffe und Waffen zu kaufen. Inzwischen hatten die Spanier ihre Flotte verstärkt, und am 25. Januar 1865 stellten sie der peruanischen Regierung ein Ultimatum von 48 Stunden, alle ihre Forderungen zu erfüllen. Die peruanische Regierung musste nachgeben und akzeptieren, dass die 3 000 000 Pesos für den Unterhalt der spanischen Flotte im Pazifik zu bezahlen sind, ein spanischer Kommissar den Todesfall des Basken klären solle und außerdem noch die Schulden der Unabhängigkeit zu bezahlen seien.

Die Folgen dieser Vereinbarung waren Aufstände der Bevölkerung und schließlich eine Revolution von Arequipa aus, die die Regierung Pezet stürzte und Mariano Ignacio Prado zum Diktator machte, der die Vereinbarung mit Spanien sofort für ungültig erklärte und Spanien den Krieg erklärte. Vorher hatten sich zum ersten und auch letzten Mal die Länder Peru, Chile, Ecuador und Bolivien zu einer Viererallianz gegen den gemeinsamen Feind Spanien zusammengeschlossen. Bei einem Überraschungsüberfall in Chile auf die spanische Flotte brachten die Chilenen das Kriegsschiff ,Covadonga‘ und den Admiral in ihre Gewalt. Nach weiteren Auseinandersetzungen und der Bombardierung von Valparaiso legte sich die spanische Flotte schließlich vor Callao und blockierte den Hafen. Am 2. Mai gegen Mittag griff die spanische Flotte an. Die Verteidigung des stark befestigten Hafens leitete der Kriegsminister José Galvez, der bei einer Explosion in einer der Befestigungen starb, weshalb sein Name auch als ‚heroe‘ (Held) manchen Platz in Peru ziert. Erwähnt sei besonders, dass sich auch ausländische Kolonien, wie Franzosen und Italiener, unter ihren Flaggen zur Unterstützung der Feuerwehren an der Verteidigung beteiligten. Die Kanonen der Festungen beschädigten die spanischen Schiffe oder setzten sie in Brand, so dass sie schließlich abdrehten. Das war die letzte kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spanien und Südamerika; dass das in Peru war, darauf sind die Peruaner natürlich stolz. 9


Die positiven Ergebnisse, die eine deutsche Freiwillige in Quillazú während ihres einjährigen Dienstes im Mädchenprojekt gesammelt hat, erfüllen sie mit Befriedigung und Stolz.

Musikalische Mädchen Singen macht Freude Jessica Löbbe

Ich stehe am Ende meines Jahres in PROSOYA Quillazú und kann es gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die ersten Monate, geprägt durch Sprachschwierigkeiten, neue Eindrücke und Unsicherheiten, liegen nun schon lange zurück. Man hat seinen Platz und seine Aufgaben gefunden und kann sich verständigen. Ich gebe keine Überraschungslaute mehr von mir, wenn mir auf der Straße eine Rinderherde entgegenkommt oder ich eingezwängt zwischen 5 weiteren Personen im Kofferraum des ‚colectivos‘, die Fahrt von Oxapampa nach Quillazú genieße.

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In den vergangenen Monaten haben sich die Aufgaben von uns beiden Freiwilligen wenig geändert. Wir geben einmal in der Woche Englischunterricht, arbeiten in der ‚lombricultura‘ (Regenwurmkompostanlage), auf dem Feld, halten Gräben instand, helfen in der Küche oder erledigen sonstige Aktivitäten rund um die Schule und das Projekt. Außerdem nehmen die Mädchen neben dem Unterricht für Handarbeit auch einmal in der Woche an einem Kurs für die ‚chocolatería‘ teil. Dort lernen sie nicht nur die Herstellung von Pralinen, sondern auch von Trüffeln, Schokoküssen und anderen Köstlichkeiten. Fast jede Woche kommt die neue Lehrerin mit anderen Formen und Ideen, um mit ihren Schülerinnen möglichst viele Schokoladenvarianten zuzubereiten. Sonntags verkaufen sie dann ihre eigenen Produkte im Dorf. In der letzten Zeit haben wir außerdem viel im Gemüsegarten gearbeitet. Wir bauen zurzeit Kopfsalat, Möhren, Sellerie, Frühlingszwiebeln und Kohl an. So wird


zum einen Geld für den Einkauf gespart, zum anderen lernen die Mädchen, sich um den Garten zu kümmern, die Pflanzen zu säen und zu ernten. Wir haben auch einige Avocado- und Limonenbäume gepflanzt, deren Früchte in Zukunft beim Sparen helfen werden.

In der Schule wurde ich zunehmend auch an der Vorbereitung von Festlichkeiten beteiligt, um englische Lieder mit den Klassen zu proben oder die Religionslehrerin bei ihrem Gitarrenspiel in Gottesdiensten, beim morgendlichen Gebet oder anlässlich von Feiern zu unterstützen.

Eines unserer Mädchen wurde neben zwei anderen Schülern für einen Wettbewerb im Vortrag von Gedichten ausgesucht. Ihr Talent im Rezitieren sollte gefördert werden, und so durfte sie sich mit anderen Schülern aus Oxapampa messen. Eine Gruppe von Juroren entschied, welche Schüler eine Runde weiterkamen. Da ich unsere ‚Prosoyina‘ bei der Vorbereitung unterstützt hatte, durfte ich sie zunächst in Quillazú und später auch auf der zweiten Etappe in Huancabamba begleiten. Kostümiert und mit vor Aufregung gefärbten Wangen, trat sie auf die Bühne und trug ihr Gedicht ‚Pastorala‘ vor. Auf Grund ihres Erfolges reisen wir nun zur dritten Etappe nach Cerro de Pasco.

Um eine Englischpräsentation abzurunden und einmal die altbekannten Kirchenlieder zu ersetzen, sang die zehnte Klasse mit viel Motivation und Freude „Heal the World“ von Michael Jackson. Der Gesang war angeblich die Straße hinauf, bis ins Mädchenprojekt zu hören. Das Singen und Musizieren mit den Mädchen war eine sehr schöne Erfahrung während dieses Jahres. Schon einige Wochen nach meiner Ankunft hatten sich drei bis vier heraus kristallisiert, mit denen ich mich danach mindestens einmal in der Woche zum Singen, Klavier- oder Gitarrespielen traf. Die Fortschritte dieser Schülerinnen sind enorm und für mich ein großer Erfolg. Zu Beginn betraten sie noch unsicher grinsend das Zimmer, zu schüchtern, allein zu singen. Sie konnten die englischen Wörter nicht aussprechen und wussten nicht, dass man zum Singen den Mund aufmachen muss. Jetzt aber singen sie allein auch vor Publikum, dominieren in größeren Gesangsgruppen und haben nebenbei ihre Englischkenntnisse verbessert. In wenigen Wochen werden wir durch zwei neue Freiwillige aus Deutschland hier abgelöst. Hoffentlich können sie meinen Unterricht fortsetzen. 11


Auch in Peru ist der Abschluss der staatlichen Sekundarschule die Voraussetzung für jegliche weiterführende Ausbildung. Seit Jahren beklagen wir das schwache Niveau der Schule in Huancabamba. PROSOYA sieht jedoch seine Aufgabe darin, die starre Wissensvermittlung durch moderne Erziehungsmethoden zu ergänzen.

Schulbildung auf dem Lande – eine Herausforderung.

Michell Solari

Bildung und Erziehung gehören zu den Grundlagen unseres Lebens. Keinem Jungen, keinem Mädchen und keinem Erwachsenen dürfen sie vorenthalten 12

werden. Aber in Peru, und vor allem auf dem Lande, wie z.B. in Huancabamba, lernen junge Menschen nicht das, was sie wirklich brauchen. Das staatliche Erziehungswesen müsste dringend verändert werden. Dieser Prozess müsste neben den Schülern vor allem die Eltern, die Lehrer und im Grunde die ganze Gesellschaft umfassen. Die Erziehung an den staatlichen Schulen auf dem Lande müsste der Realität der Schüler und ihrer Umwelt entsprechen. Aber häufig sind diese Schüler ‚Lehrern‘ ausgeliefert, die sich mittels physischer Gewalt Respekt in der Klasse verschaffen wollen. Neulich sah ich mich veranlasst, beim hiesigen Schulleiter gegen einen solchen Lehrer zu protestieren. Als Folge davon wurde dieser entlassen. Es gibt mir allerdings zu denken, dass niemand von den Eltern vorher Anzeige erstattet hatte.


Im Gegenteil zeigten sie wenig Verständnis für diese Aktion. Das Erziehungsministerium gibt Lehrpläne aus, die für das ganze Land gelten, ohne die kulturellen Unterschiede der Regionen zu berücksichtigen. Lehrer dürfen die Lehrinhalte nicht an die Erfordernisse der indigenen Schüler anpassen mit der Folge, dass teils wenig sinnvoller Stoff vermittelt werden muss, während andere wichtige Dinge zu kurz kommen. Die aus Lima vorgegebenen Auflagen verhindern jeden Versuch, den Jugendlichen einen für sie passenden Unterricht anzubieten, auch wenn mancher Lehrer – sogar hier in Huancabamba – darin seine eigentliche Aufgabe sieht. Beobachten wir außerdem, dass bei vielen Eltern häusliche Gewalt an der Tagesordnung ist oder dass sie auf Festen zusammen mit ihren minderjährigen Kindern Alkohol zu sich nehmen, so wird einem klar, warum die Ausbildung der

Jugendlichen in unserem Projekt mehr sein muss, als gewöhnlicher Schulunterricht. Es geht uns um die Gesellschaft, um das Aufbrechen alter Muster und falscher Erziehungsmethoden, indem wir in PROSOYA eine Vorbildfunktion übernehmen. Wir als Organisation dürfen also nicht nur Wert legen auf gute Noten in Englisch, Informatik, Mathematik oder Literatur. Vielmehr müssen wir uns ständig fragen: Rütteln wir die Gesellschaft auf und machen wir ihr klar, worauf es ankommt bei der Erziehung? Sind wir ein ‚guter Ratgeber‘ für die Ausbildung unserer Jugend? Auf jeden Fall wollen wir unseren Jungen und Mädchen in ihrer Erziehung ein sicheres Umfeld anbieten: ein Zuhause ohne Gewalt, wo sich niemand in seinen Rechten verletzt fühlt, wo jeder respektiert wird, ungeachtet seiner manchmal begrenzten Fähigkeiten, seiner Herkunft und seines Wissensstandes. Denn jeder von ihnen hat ein Anrecht auf ein besseres Leben. 13


Kinderrechte verbinden alle Kinder dieser Welt. Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UNKonvention über die Kinderrechte. Unter anderem haben Deutschland und Peru diese Konvention ratifiziert und müssen damit für deren Umsetzung sorgen. Christin Tellisch, die mehrere Male als Praktikantin in Prosoya war, schreibt jetzt ihre Doktorarbeit über die Umsetzung von Kinderrechten an Schulen und ist der Meinung, dass dieses Thema auch für die Arbeit im Projekt in Peru besondere Beachtung verdient. PROSOYA sieht sie dabei auf einem erfolgversprechenden und guten Weg.

„Alle Tränen sind salzig“ (Janusz Korczak) Christin Tellisch

Allen Kindern der Welt werden mit der Kinderrechtskonvention unabhängig von ihren sozialen, religiösen, kulturellen, ethnischen oder physischen Unterschieden die 54 Rechte auf Überleben, Schutz, Entwicklung und Beteiligung zugestanden. Das Kind wird in diesen Kinderrechten als eigenständige Persönlichkeit gesehen, die sich entwickelt. Die vier Basisrechte der Konvention sind das Recht auf Gleichbehandlung, der Vorrang des Kindeswohls, das Recht auf Leben und Entwicklung sowie die Achtung vor der Meinung des Kindes. Die Realität in beiden Ländern zeigt, dass die Umsetzung dieser Rechte noch nicht in vollem Maße geschieht: Beide Länder haben sich verpflichtet, die Entwicklung jedes Kindes mittels medizinischer Unterstützung, Bildung und Schutz zu fördern. Dass dies sowohl in Peru aufgrund von Kinderarbeit, mangelnder medizinischer Unterstützung 14

und Verwahrlosung als auch in Deutschland aufgrund von ungleichen Bildungschancen, Misshandlungen und mangelnder Partizipationsmöglichkeiten noch nicht für jedes Kind selbstverständlich ist, wird durch regelmäßige Gutachten in den Ländern festgestellt. Zudem werden Kinder aufgrund ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft oder aufgrund ihrer Behinderung von bestimmten Bildungsoder Freizeitmöglichkeiten ausgeschlossen. Die Unterschiede zwischen beiden Ländern sind dabei noch groß, aber die Ziele der UN-Kinderrechtskonvention haben auch Deutschland noch nicht erreicht. Deutschland hat sich zwar auf den Weg begeben, gegen diese Ungerechtigkeiten vorzugehen, doch unterscheidet sich an dieser Stelle der Wunsch von der Wirklichkeit noch an vielen Stellen. Wann immer Entscheidungen, die sich auf das Kind auswirken, getroffen werden, sollte das im Sinne des Kindes und unter Respektierung seiner Meinung geschehen. Dieser Grundsatz betrifft staatliches Handeln in gleichem Umfang wie das Leben in der Familie oder in der Schule. Viele Erwachsene schrecken an dieser Stelle zurück und fürchten sich vor einer Überreaktion und grenzenlosem Agieren der Kinder. Doch gehören zu den Kinderrechten gleichermaßen das Aufzeigen von Grenzen für die Kinder und der Schutz entsprechend ihres Alters und ihrer Reife. Doch was soll man als einzelner gegen bestehende staatliche und institutionelle Schranken machen? Janusz Korczak, der oftmals als ‚Vater der Kinderrechte‘ angesehen wird, appellierte an alle Menschen, die Umgang mit Kindern haben, folgendermaßen: „Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche.“ Daher ist der Grundsatz für jeden Erwachsenen, den Wert und die Würde jedes Kindes zu achten, der erste Schritt dahingehend, die Rechte dieses Kindes im Kleinen umzusetzen, denn alle Tränen der Kinder dieser Welt sind salzig.


Nach acht Monaten in einem Straßenkinderprojekt in Mexiko mit vielen Eindrücken und wunderschönen Erfahrungen, wurde es leider wegen der politischen Lage für Verena Mohnen und Sonnhild Jelgersma zu gefährlich, dort zu bleiben. Um nicht vor Ablauf ihres Freiwilligenjahres nach Deutschland zurückkehren zu müssen, bot ihnen PROSOYA die Möglichkeit, ihren Dienst in Peru zu beenden.

ten. Also haben wir unsere Sachen gepackt und sind mit Rucksack und all unserem Hab und Gut nach Peru geflogen. In PROSOYA wurden wir sehr herzlich empfangen, und nach kurzem Ausruhen ging es dann auch bald an die Arbeit. In den ersten Wochen haben wir in den unterschiedlichen Werkstätten mitgearbeitet, um uns dann schließlich für eine bzw. zwei davon zu entscheiden. Als Helferinnen in der Tischlerei haben wir alle Holzveranden der Häuser geschliffen und neu lackiert, um der Anlage wieder frischen Glanz zu geben. Außerdem haben wir in der Landwirtschaft Kaffee gepflanzt, gemahlen und für den Versand nach Lima eingetütet. Seitdem sind schon fast vier Monate vergangen und wir sind so dankbar, dass wir hier in PROSOYA sein können. Wir sind gern mit den Schülern zusammen und verstehen uns super mit ihnen. Nach der anfänglichen Schüchternheit sind wir zum festen Bestandteil der Gruppe geworden. Zu manchen konnten wir immer mehr Kontakt aufbauen, so dass wir viel aus ihrem Leben und von ihren Schicksalen erfahren haben. Umso trauriger ist es, dass wir nun schon wieder “Adios” sagen müssen.

Deutschland oder Urwald?

Verena Mohnen

Vor die Entscheidung gestellt, entweder umgehend nach Hause zurückzukehren oder für die Restzeit in einem anderen Projekt unterzukommen, war für uns sofort klar, dass wir ein neues Abenteuer wagen und die letzten vier Monate in PROSOYA verbringen woll-

Uns hat überrascht, wie höflich und freundlich alle miteinander umgehen. Diese Jugendlichen sind fröhlich, und auch wir hatten viel Spaß mit ihnen, selbst bei der Arbeit. PROSOYA ist einfach wirklich ein tolles Projekt, eine tolle Chance für die Jungs, und es ist so eine tolle Sache für uns, hier zu sein und ‚mittendrin‘ zu sein. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die uns den Wechsel ermöglicht haben. 15


2014 – Reise in den Norden Perus Nach dem großen Erfolg der Spenderreise im September 2012 werden Eveline und Ditmar Wiegmann auf Wunsch vieler Teilnehmer vom 31.08. bis 17.09. 2014 eine Reise zu den Kulturen der Moche und Chachapoyas anbieten. Ein Besuch unseres Projektes kann auf Wunsch angeschlossen werden. Interessenten sollten sich bald bei unserem Vereinsmitglied und Reiseleiter melden: Ditmar Wiegmann Lindenstraße 75433 Maulbronn Tel. 07043-40049 D.wiegmann@t-online.de

Reiseveranstalter: INCA TRAVEL Im Wiesgarten 11 · D-56357 Welterod Telefon: +49 (67 75) 96 97 10 E-Mail: info@inca-travel.de

Geschäftsadresse: 1. Vorsitzende: Krista Schlegel · Steinmüllerweg 22 · 32657 Lemgo Tel.: 05261 / 6678530 · E-Mail: peru-aktion@gmx.de Vereinsadresse: Concarneau Str. 23 · 33659 Bielefeld www.peru-aktion.de Spendenkonto: Nr.: 67 42 39 9 · BLZ: 480 501 61 · Sparkasse Bielefeld IBAN: DE09 4805 0161 0006 7423 99 • SWIFT-BIC: SPBIDE 3B XXX 16

Rundbrief der Peru-Aktion vom August 2013  

Peru, Sozialprojekt, Yanachaga, Quillazu, Huancabamba

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