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Gemeinden
from Passeirer Blatt
Fahnenübergabe auf der Stettiner Hütte durch Landeshauptmann Arno Kompatscher (Bildmitte), flankiert von Hüttenwirtin Christa Fontana (links) und Bürgermeisterin von St.Martin Rosmarie Pamer. Vorne ganz links Landesgeologe Volkmar Mair. Hintere Reihe von rechts: der verantwortliche Projektleiter und Direktor des Landesamtes für Hochbau West Stefan Canale, daneben der Mooser Bürgermeister Gothard Gufler in grünem Trikot und Hüttenwirt Andreas Schwarz (zweiter von links) mit seinem Team Foto: Gothard Gufler
Alpiner Stützpunkt im HocHgebirge Neue Stettiner Hütte eröffnet
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Eine der 26 Hütten, die Eigentum des Landes Südtirol sind, ist die Stettiner Hütte. Im Rahmen eines Festaktes wurde die neue Schutzhütte, die eine besondere Architektur was Form und Material angeht, aufweist, nach zweijähriger intensiver Bauzeit am 24. Juli 2022 ihrer Bestimmung übergeben.
Impressum
Erscheint zweimonatlich. Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.5.1987. Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St.Leonhard und St.Martin in Passeier; vertreten durch den Bürgermeister von St.Leonhard, Robert Tschöll – Kohlstatt 72, St.Leonhard in Passeier. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Ulrich Mayer. Redaktion: Fabian Gufler, Thomas Lanthaler, Elisabeth Larcher, Miriam Maccacaro, Arnold Rinner; Kohlstatt 72, St.Leonhard in Passeier. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Produktion und Druck: design.buero
Artikel können bei allen Redaktionsmitgliedern und bei design.buero in St.Martin (Dorfstraße 14) abgegeben werden und müssen mit dem Namen und der Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein. Werbebeiträge direkt an das Passeirer Blatt, passeirerblatt@passeier.it, T 0473656239.
Redaktionsschluss: 30. September, 25. November 2022
E-Mail: passeirerblatt@passeier.it
www.passeirer-blatt.it
Bei herrlichem Bergwetter sind zahlreiche Ehrengäste und eine Vielzahl naturliebender Bergsteiger und Bergsteigerinnen aus dem Pfelderer- und Pfossental gekommen, um der Segnung der neuerbauten Stettiner Hütte, die unweit des Eisjöchls auf 2875 m Meereshöhe thront, beizuwohnen. Den Auftakt der Feier machte die Musikgruppe Bergblech aus Platt mit dem festlichen Musikstück „La Mourisque“ unter der Leitung von Gernot Reich. Danach folgten Begrüßungsworte von Stefan Canale, dem geschäftsführenden Direktor des Amtes für Hochbau West. Im Anschluss daran zelebrierte Diakon Hermann Pirpamer einen Wortgottesdienst und nahm die Segnung des neuen Gebäudes vor. Die Festredner, Landeshauptmann Arno Kompatscher, der im Vorfeld dem Hüttenwirt eine Tiroler Fahne überreicht hatte, Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone und Bürgermeister Gothard Gufler, welche die offizielle Eröffnung der Hütte vornahmen, fanden nur lobende und staunende Worte für den 6,2 Mio. Euro teuren Landesbau. Unterstrichen wurde von Bürgermeister Gothard Gufler die Bedeutung des neuen Schutzhauses für die Mooser Gemeinde und als touristische Visitenkarte für das ganze Gebiet. Hervorgehoben wurde von den Festrednern ebenso die Wichtigkeit der Schutzhütte als Stützpunkt für Bergwanderer, Mountainbiker und Alpinisten. Mit dabei waren auch die Bürgermeister von St.Leonhard und St.Martin, Robert Tschöll und Rosmarie Pamer, eine Abordnung aus Stettin, Vertreter der Projektanten, der am Bau beteiligten Unternehmen und Vertreter von AVS und CAI. Nach dem Festakt warteten die Wirtsleute mit ihrem Team mit allerhand Köstlichkeiten auf und sorgten bestens für das leibliche Wohl der Besucher. Sie freuen sich ganz besonders, in der neuen Hütte ein bisschen mehr Luxus und Annehmlichkeiten genießen zu können.
Neubau hat sich lange verzögert
2014 war die bestehende Hütte, die im Zeitraum von 1987 bis 1995 von der Pächterfamilie Leo Fontana mit Handwerkern erbaut worden war, von einer Lawine zerstört worden. Von Anfang an stand die Gemeinde Moos unter Bürgermeister Wilhelm Klotz und später unter Gothard Gufler mit vollem Einsatz hinter dem Wiederaufbau der Hütte und erstellte um viel Geld eine erste Studie. Errichtet wurde in der Folge das neue Gebäude unter der Leitung der Landesabteilung Hochbau. Mit viel Herzblut stand ebenso der tüchtige Hüttenwirt Andreas Schwarz, der seit nunmehr 33 Jahren mit Christa Fontana die Stettiner Hütte erfolgreich betreut, hinter dem Neubau. Vorausahnend, dass der Aufbau der neuen Schutzhütte wohl Jahre auf sich warten ließe, errichtete er im Frühsommer 2014 in Eigenregie eine provisorische Hütte. Ergänzt wurde das „Provisorium“ in einem ersten Moment durch sechs nicht ganz „sturmtaugliche“ Zelte und ab Juni 2018 durch sieben kleine Holzhütten mit 40 Schlafplätzen, die das Land Südtirol hier platzierte.
Mit diesen Räumlichkeiten bot Andreas Schwarz mit seinem Team den Wanderern und Bergsportlern als Übergangslösung einen wichtigen alpinen Stützpunkt und ließ die Bergfreunde Geborgenheit und Gastlichkeit spüren. Ebenso fanden die Arbeiter während der Bauphase eine Bleibe.
Mustergültige Arbeitsausführung
Mit wieviel Einsatz und Aufopferung der zweijährige Bau im Hochgebirge von der großen Zahl an Arbeitern und Technikern vorbereitet und ausgeführt wurde, wurde in der Ansprache von Hochbaulandesrat Massimo Bessone klar. „Bauen im Hochgebirge ist wegen der kurzen Saison und den oft widrigen Wetterbedingungen besonders schwierig und mühsam“, meinte er und dankte herzlich allen Mitstreitern und Mitarbeitern. Maßgeblich am Hüttenaufbau beteiligt war die temporäre Bietergemeinschaft der Unternehmen Graf&Söhne und Holka Genossenschaft, welche die europaweite Ausschreibung des Projektierungswettbewerbes gewonnen hatte. Das riesige, moderne Gebäude, das im KlimaHaus-Standard errichtet wurde, hat ein Bauvolumen von 3300 Kubikmetern und weist eine Nutzfläche von 750 Quadratmetern auf. Die fünfstöckige Hütte kann 76 Gäste in den Zimmern und Schlafsälen beherbergen und verfügt über 15 Betten für das Personal. In den nobel eingerichteten Speisesälen ist Platz für 92 Personen. Das Team des Passeirer Blattes wünscht allen Einkehrenden und der neuen Hütte „alles Glück der Welt“ und dem Team um Hüttenwirt Andreas Schwarz und Christa Fontana Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit in luftiger Höhe.
Arnold Rinner
reSSource WASSer
Wertvoller denn je: unser Wasser
Wasser ist die Grundlage unseres Lebens und deshalb besonders schützenswert: Das ist uns allen bekannt, uns jedoch wenig bewusst und beim täglichen Umgang mit Wasser denken wir kaum daran.
Von den weltweiten Wasserreserven sind nur knapp 3 % Süßwasser. Ein Großteil des Süßwassers ist in Eis, Schnee und Permafrostböden gebunden. Nur ein geringer Teil des verbleibenden Süßwassers ist tatsächlich nutzbar. Uns stehen gerade einmal 1 Prozent als Trinkwasser zur Verfügung, das sich knapp 8 Milliarden Menschen teilen müssen und sehr unausgewogen verteilt ist: Weniger als ein Fünftel der Menschheit hat Zugang zu Trinkwasser! head_02.indd 2 Die „ungerechte“ Verteilung wird nochmals durch die Umstände verstärkt, dass mancherorts zwar Wasser vorhanden, aber nicht trinkbar ist. Vier Millionen Menschen sterben jährlich an Krankheiten, die durch Schmutz und Bakterien im Wasser entstehen. Vielen Menschen in den trockenen und halbtrockenen Gebieten Nordafrikas und des Nahen Ostens steht für Kochen, Trinken und Waschen pro Tag weniger Wasser zur Verfügung, als wir für eine Toilettenspülung verbrauchen. Geschärft werden muss das Bewusstsein aber auch für den so genannten indirekten Wasserverbrauch: Darunter versteht man jenen Verbrauch von Süßwasser, der durch die Produktion von Lebensmitteln, Kleidung und industriellen Gütern verwendet wird. Südtirol gilt zwar als wasserreiches Land, jedoch werden auch wir in Zukunft vor große Herausforderungen gestellt: Steigende Jahrestemperaturen haben zur Folge, dass der Niederschlag im Winter vermehrt als Regen fällt und nicht in Form von Schnee und Eis für längere Zeit gespeichert wird. Zudem ist die Wasserverdunstung im Sommer höher. Die Wasserverfügbarkeit verschiebt sich, sodass mehr Wasser im Winter und weniger im Sommer zur Verfügung steht. Nicht zuletzt nehmen die Starkregenereignisse mit den einhergehenden Folgen wie Murenabgänge und Überschwemmungen zu. Alle diese Tatsachen machen uns bewusst, wie wertvoll die Ressource Wasser ist und wie aufmerksam wir damit umgehen müssen. Wer seinen eigenen Wasserfußabdruck berechnen möchte, findet dazu im Internet entsprechende Rechner. Der persönliche Wasserfußabdruck gibt die Menge an Wasser an, welche durch den direkten und indirekten Wasserverbrauch erzeugt wird.
Werner Außerer
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Vor dem nach ihm benannten Stadion: die Familie von Hugo Ciatti Foto: Alexander Pamer
St. mArtin
Hugo-Ciatti-Stadion mitsamt Leichtathletikanlage, Tribüne und Umkleidekabinen gesegnet
Am Freitag, den 17. Juni, herrschte in St.Martin Festtagsstimmung, denn endlich konnte das Hugo-Ciatti-Stadion mitsamt neuen Umkleiden, einer neuen Tribüne und der einzigen Leichtathletikanlage in Psair gesegnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.
St.Martins Bürgermeisterin Rosmarie Pamer begrüßte die zahlreichen Ehrengäste zur Segnung der neuen Sportanlage und ließ in der Folge die Baugeschichte in vier Baulosen Revue passieren. Sie berichtete von der Erstellung des Vorprojekts 2016 und dem fehlenden Gutachten der Terna, das eine Verlegung der Tribüne nach sich zog – was sich im Nachhinein als Vorteil herausstellte – über die Fertigstellung der Umkleidekabinen im Februar 2020, den Abbruch der Tribüne und den Bau der neuen Umzäunung bis zur Errichtung der Tribüne am Passerdamm und letztendlich der Leichtathletikanlage. Die Mårtiner Bürgermeisterin wies auch auf die lange Tradition des Fußballs in St.Martin hin, wobei im Laufe der Jahrzehnte ein Stückweit Südtiroler Sportgeschichte geschrieben wurde und betonte auch die Wichtigkeit der Leichtathletik. Die alten Leichtathletikbahnen hatten dem Trainingslager des DFB im Jahre 2014 weichen müssen, man sei aber jetzt wieder top aufgestellt. In diesem Zusammenhang unterstrich die Bürgermeisterin, dass nicht nur in den Vereinssport, sondern auch in den Breitensport investiert worden sei, letztendlich also für Kinder und Jugendliche. Als Gesamtkosten für das Projekt nannte Rosmarie Pamer 4,2 Millionen Euro. Es gab einen Landesbeitrag von 820.000 Euro, weil das Stadion übergemeindlich genutzt wird. Landeshauptmann Kompatscher betonte, dass Sport immer auch eine Schule für das Leben sei. Es brauche die Sportvereine, aber auch die Unterstützung der Eltern und die Zusammenarbeit mit der Schule. Besonders freute Kompatscher, dass das Stadion nun den Namen der Psairer Fußballlegende Hugo Ciatti trägt. Der Präsident des AFC St.Martin-Moos, Tobias Hillebrand, zeigte sich überglücklich, dass das Stadion nach der langen Bauphase fertiggestellt ist. Man sei stolz auf diese Anlage. Hillebrand dankte besonders der Mårtiner Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und dem Sportreferenten Konrad Pichler für ihren Einsatz. 115 Buben und ein Mädchen im Alter von 5 bis 20 Jahren spielen derzeit beim AFC St.Martin-Moos Fußball. Der Platz sei unter der Woche stets ausgelastet, betonte Präsident Hillebrand. Er dankte auch den Trainern, seinem Stellvertreter Herbert Lanthaler und seinem Vorgänger Karl Hofer. In einer emotionalen Rede erinnerte der eigens aus den USA angereiste Hannes Ciatti an seinen vor 25 Jahren verstorbenen Vater Hugo Ciatti. Ciatti Hugo, das hieß profihafte Einstellung, stets alles geben, Kampf, Einsatz, Willensstärke und eine Härte, vor allem auch gegen sich selbst, die nur wenigen Menschen eigen ist. In ihm steckte stets ein unbändiger Siegeswillen, aufgeben oder gar resignieren, das war nicht seine Art. Für alle, die das Glück hatten mit ihm spielen zu können, war er stets ein Vorbild und Leitfigur, „unser Kapitän“ inner- und außerhalb des Spielfeldes. „Fußball ist unser Leben“ lautete der Hit der DFB-Elf bei der WM 1978 in Argentinien, ein Lied, das wir nach Siegen oft und gerne anstimmten. Auf niemanden traf dieses Lied wohl so exakt zu, wie auf Hugo, denn bei ihm mussten selbst Familie und Beruf oft hinter seinem geliebten Fußball zurückstehen. Er hatte maßgeblichen Anteil am ersten Mårtiner FußballHöhenflug anfangs der Achtzigerjahre, der zum Durchmarsch von der 2. Amateurliga bis zur Oberliga führte. Hugo hat als Spieler, als Trainer und als weitsichtiger Funktionär für den Mårtiner Verein stets alles und noch mehr gegeben, mit der Benennung des Stadions nach ihm hat er posthum eine Würdigung erfahren, über die er sich – im Stillen – zweifelsohne sehr gefreut hätte. Der offizielle Teil der Feier endete mit der Segnung des Stadions durch Pfarrer Pater Alexander Pixner OT und der Banddurchschneidung. Mit einem Promi-Torwandschießen, einem Benefizlauf für eine in Not geratene Riffianer Familie und geselligem Beisammensein bei Speis’, Trank und Musik klang die Feier aus.
Die unvergessene Mårtiner Fußballlegende Hugo Ciatti

Kurt Gufler

Die Ehrengäste bei der traditionellen Banddurchschneidung: Dr. Ernst Oberschartner, Dr. Franz Innerhofer, Konrad Bergmeister, Magdalena Haller, Prior P. Arnold Wieland OT, Peter Moosmair, Rosmarie Pamer, Karl Hofer, Waltraud Deeg, Gothard Gufler, Konrad Pfitscher, Tobias Hillebrand, Robert Tschöll, Alexander Pedevilla, Ulrich Königsrainer, Martina Ladurner Foto: Bernadette Pfeifer
St. leonHArd
Die Segnung des Seniorenheimes – ein Tag der Freude
Nach fast genau 2 Jahren wurde am 18. Juni die feierliche Segnung des Seniorenheims St.Barbara vorgenommen. Es war ein Freudentag für die Heimbewohner*innen, viele Bürger*innen und die Ehrengäste. In Anwesenheit der Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Waltraud Deeg, mehrerer Bürgermeister des Tales und Vertretern der Planungs- und der Baufirmen fand die Feier bei herrlichem Sonnenschein und bester Stimmung statt. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Ulrich Königsrainer und den Direktor Tobias Hillebrand des Seniorenheimes traten die Bürgermeister Robert Tschöll und Gothard Gufler ans Mikrofon. Das Seniorenheim sei für beide Gemeinden eine der wichtigsten sozialen Einrichtungen und stehe allen Bürger*innen zur Verfügung. Der Umbau wurde in der vorgesehenen Zeit zwischen März 2019 und März 2022 durchgezogen und sei sehr gut gelungen, nicht zuletzt dank der vielen einheimischen Firmen unter der Federführung der Firma Gufler Roland aus Moos. Beide zollten ihnen großes Lob und dankten dem Land für den Beitrag an den Gesamtkosten von über 11 Millionen plus MwSt. Anschließend berichtete der zuständige Referent Konrad Pfitscher kurz über die Baugeschichte. Ursprünglich war eine geringfügige Sanierung angedacht, die strukturellen Mängel und die Brandschutzbestimmungen hatten aber schlussendlich eine Gesamtsanierung notwendig gemacht. Die Planung wurde auf europäischer Ebene ausgeschrieben und als Sieger ging die Bietergemeinschaft mit dem Architekten Alex Pedevilla aus Bruneck an der Spitze hervor. Das fertige Projekt wurde den zuständigen Landesämtern vorgelegt und genehmigt. Nur die tragenden Strukturen mit den Stahlbetonstützen und den Decken blieben bestehen. Die Position der Zimmer wurde zum größten Teil beibehalten, die Bettenzahl von 43 auf 48 erhöht, wobei es meist Einzelzimmer mit 16 Quadratmetern Größe und einigen wenigen Doppelzimmern mit 25 Quadratmetern wurden. Im Untergeschoss liegt das Arztambulatorium, der Bereich für das betreute Wohnen mit direktem Zugang zum talseitigen Garten, der Therapiebereich, Kapelle, Küche und Wäscherei. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Pflegebereich die Dementenstation, das Foyer, eine Cafeteria und die Verwaltung und im Obergeschoss der Pflegebereich mit 26 Betten. Von der Ausrichtung her wurde das Seniorenheim umgedreht, nach Süden zur Sonne hin. Auf der Südseite wurde neu ein fast 500 Quadratmeter großer Garten errichtet, in dem sich die Heimbewohner*innen das ganze Jahr über aufhalten können. Der Außenbereich wurde zusätzlich beruhigt, indem die Parkplätze als unterirdische einreihige Stellplätze unter den Sportplatz der Mittelschule verlegt wurden. Besonders wichtig sind die energetische Sanierung der Gebäudehülle und die Ausstattung mit Sonnenkollektoren und einer Fotovoltaik-Anlage zur Eigenversorgung mit Strom. Das Gebäude weist damit Klimahaus-A-Status auf und berechtigt zur Hoffnung, zusätzlich vom Staat gefördert zu werden. Die Landesrätin lobte die Gemeinden für ihre soziale Einstellung und ihren Einsatz für ihre Senioren. Wer kann, bleibt im familiären Umfeld, anschließend aber ist die Möglichkeit der Unterbringung im Seniorenheim unverzichtbar. Darauf legt auch das Land großen Wert und stellt dafür immer mehr Mittel zur Verfügung. Schlussendlich nahm der Prior des Deutschen Ordens Arnold Wieland die Segnung vor, wurde das traditionelle Band durchgeschnitten und alle Anwesenden konnten das neue Seniorenheim besichtigen und bewundern. Das Personal des Altersheimes hatte dankenswerter Weise eine Marende vorbereitet und alle fühlten sich im Schatten der Garage und den Klängen der Leonharder Böhmischen wohl. Wenn ein Umbau trotz Corona und den Preissteigerungen in der Zeit und im geplanten Kostenrahmen durchgeführt werden kann, ist dies ein Grund der Freude, den man zusammen gebührend feiern konnte. Konrad Pfitscher
Aus dem Rathaus von St.Martin
vom 27.5. bis 31.7.2022
> Allgemeine Verwaltung:
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 28.07.2022 beschlossen, Herrn Erich Kofler als Vertreter der Gemeinde im Kindergartenbeirat Saltaus für die Kindergartenjahre 2022/23 bis 2024/25 namhaft zu machen.
> Beiträge:
SKJ – Südtirols Katholische Jugend, Ortsgruppe St. Martin – € 1.500 für die Organisation des Benefizfestes am 26.06.2022.
> Kindergarten / Schule:
Grundschule St. Martin – Erweiterung des Zutrittskontrollsystems für die Turnhalle – Fa. Fuchs Technik GmbH, Innichen – € 797,10; Kindergarten Saltaus – Austausch von einem Raffstore – Fa. Hella Italien GmbH, Bruneck – € 1.244,52; Kindergarten und Grundschule Saltaus – Lieferung von Pellets für den Winter 2022/2023 – Fa. Beikircher Grünland GmbH, Sand in Taufers – € 10.234,78.
> Öffentliche Arbeiten:
Errichtung eines neuen Parkplatzes beim Sportzentrum und außerordentliche Instandhaltung am Gehsteig entlang der Passer in der Gemeinde St. Martin – Vergabe der Arbeiten an die Fa. Roland Gufler, Moos – € 150.652,88; Errichtung einer Bushaltestelle mit überdachtem Müllsammelplatz bei der Handwerkerzone „Lahn“ – Durchführung von zusätzlichen Arbeiten – Fa. Reichhalter Roman, St. Leonhard – € 5.612; Neubau Servicegebäude öffentlicher Fußballplatz St. Martin – Baulos 2, Abschnitt Sitztribüne: Lieferung von Brandschutztüren – Fa. Formetall KG, Moos – € 4.636; Neubau Servicegebäude öffentlicher Fußballplatz St. Martin – Beschilderung des Gebäudes – design.buero Albert Pinggera, St. Leonhard – € 10.235,80; Neubau Sportzentrum St. Martin – Einbau- und Maßmöbel – Genehmigung der Niederschrift über das Verhandlungsverfahren und Zuschlagserteilung an die Firma Hofer Heinrich KG des Hofer Karl & Co., St. Leonhard – € 242.020,20.
> Öffentliche Gebäude:
Periodische Überprüfungen der Erdungs- und Blitzschutzanlagen der öffentlichen Gebäude für die Jahre 2022 bis 2024 (gemäß DPR 462/2001) – Fa. Checks Spa, Villafranca di Verona – € 10.187. > Rathaus: Lieferung von fünf PCs, zwei Monitoren und drei Notebooks für das Rathaus – Fa. ACS Data Systems AG, Bozen – € 8.219,14; Ortspolizei – Anmietung der Geräte zur Erfassung und des Polizeiprogramms „Polcity“ für die Verwaltung der Verkehrsstrafen – Fa. Open Software Srl, Mirano (VE) – € 17.263; Ankauf von Berufsbekleidung für die Ortspolizei – Fa. Zanchetti Confezioni di Zanchetti Ruggero, Padua – € 2.699,13.
> Sportanlagen: Öffentliches Schwimmbad – Lieferung eines Beckenreinigungsgerätes – Fa. Mariner 3S Italia GmbH, Bozen – € 3.660.
> Straßen und Plätze: Durchführung von Mäharbeiten am ländlichen Wegenetz – Fa. Pirpamer Ulrich, St. Leonhard – € 3.477; Lieferung und Montage von Beschilderung – Fa. Sanin GmbH, Algund – € 1.610,40.
> Trinkwasser: Reparatur des Tiefbrunnens beim Spielplatz – Fa. Peer Richard, Tramin – € 5.448,52; Austausch eines Trinkwasserrohres beim Keldererhof – Fa. Pixner Manfred & Josef OHG, St. Martin – € 3.581,92.
Aus dem Rathaus von St.Leonhard
vom 27.5. bis 27.7.2022
> Vereine: Ordentliche Beiträge für das Jahr 2022 – verschiedene Vereine – insgesamt € 127.450; ordentlicher Beitrag für das Jahr 2022 – Tourismusverein Passeiertal – € 128.500; Beitrag für die Durchführung des Projekts „Sommerbetreuung Erlebnissommer St. Leonhard 2022“ – Jugendbüro Passeier „JubPa“ – € 12.000; außerordentlicher Beitrag für das Jubiläumsfest 70 Jahre – Musikkapelle Walten – € 1.000; Investitionsbeitrag für den Ankauf eines Biathlongewehres – Sportverein „ASC Passeier“ – Sektion Langlauf – Biathlon – € 1.000; Investitionsbeitrag für den Ankauf von hydraulischen Rettungsgeräten – Freiwillige Feuerwehr von Walten – € 20.000; Investitionsbeitrag für Reparaturen an den Gebäuden im Freilichtbereich – Verein „Andreas Hofer Talmuseum – Sandhof“ – € 5.000.
> Schulen, Kindergarten und KITA:
Grundschule St. Leonhard – Lieferung und Montage von drei Elektroboilern für die Waschräume – Fa. Hainz Martin – € 1.013,10 + MwSt.; Grundschule St. Leonhard – Lieferung von drei Abfallbehältern für den Schulhof – Alpinservice KG d. Gasteiger eGmbH & Co. – € 883,89 + MwSt.; Mittelschule und Grundschule St. Leonhard – Durchführung von Malerarbeiten – Malerbetrieb Kofler Stephan & Co. OHG – € 7.460 + MwSt.; Mittelschule und Grundschule St. Leonhard – Messungen, Überprüfung der Lüftungsanlage sowie Unterbreitung von Sanierungsvorschlägen in Bezug auf die Radonbelastung – Ingenieurbüro EWS Ingenieure – € 4.800 + Fürsorgebeitrag + MwSt.; Kindergarten – Lieferung und Montage einer Hangrutsche für den Spielplatz – Progart GmbH – € 1.280 + MwSt.; KITA – Anfertigung und Montage eines Geländers mit Eingangstor – Fa. Staschitz Fabian – € 1.150 + MwSt.
> Abgeschlossene öffentliche Arbeiten:
Sicherung und Erneuerung Infrastrukturen Gemeindestraße Schlossweg – Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten – Endstand der Arbeiten: € 54.170,38 + MwSt.; Kanalisierung Schweinsteg–Saltaus–Nebenstrang – Genehmigung Endstand und Bescheinigung über die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten – Endstand der Arbeiten: € 79.997,19 + MwSt.
> Öffentliche Arbeiten: Optimierung der Zufahrt zum übergemeindlichen Recyclinghof Mörre sowie Anbringung von Bodenmarkierungen – Genehmigung des Ausführungsprojektes – € 57.227,20; Sanierung Rutschung im Bereich Stauden – Gebr. Oberprantacher GmbH – € 39.710,45 + MwSt.; Anpassungsarbeiten am Schießstand – Erstellung eines Projektes über die technische und wirtschaftliche Machbarkeit – Ingenieurbüro Obrist & Partner – € 4.749 + Fürsorgebeitrag + MwSt.; vorübergehende Unterbringung der Gemeindeämter im ehemaligen Hotel Christophorus – Projektierung, Bauleitung und Abrechnung – Geom. Dorian Wilhelm – € 5.700 + Fürsorgebeitrag + MwSt.
> Energetische Sanierung, Umbau und Erweiterung Vereinshaus St. Leonhard:
Statische Bestandsüberprüfung des Vereinshauses – von Pföstl & Helfer GmbH – € 22.086,24 + Fürsorgebeitrag + MwSt.; Ausführung einer Bestandsvermessung des Innen- und Außenbereiches – Mitterrutzner & Partner Stp GmbH – € 3.400 + Fürsorgebeitrag + MwSt.; Ausarbeitung einer Modellierung des Bestandsgebäudes – Dr. Arch. Alessandro Zuanni – € 3.900 + Fürsorgebeitrag + MwSt.; Beratungsdienstleistung und Unterstützung bei der Einreichung des Förderansuchens (conto termico) an die Energiebehörde GSE – inewa consulting GmbH – € 24.100 + MwSt.; Brandschutzabnahme – Dr. Ing. Christian Jöchler – € 2.100 + Fürsorgebeitrag + MwSt.
> Umbau Seniorenheim:
Lieferung von Fernsehern für die Aufenthaltsräume – Fa. Elektro Gufler d. Gufler Johann – € 1.769,99 + MwSt.; Lieferung von Bildschirmen und Videokonferenzsystemen für die Besprechungsräume – Fa. Flo-R Tech d. Reinstadler Florian – € 6.780 + MwSt.; Lieferung von Einrichtungsgegenständen für das Ambulatorium – Ladurner Hospitalia GmbH – € 12.953,13 + MwSt.
> Sport:
SportArena – Lieferung und Montage von Elektroteilen für die Kegelbahn und Reparatur des Anlaufbereiches – Karl Funk GmbH & Co. KG – € 13.933,90 + MwSt.; SportArena – Durchführung einer Inspektion an der Dachkonstruktion – Rubner Holzbau GmbH – € 2.200 + MwSt.; Fußballplatz – Durchführung der Inspektion und kleinerer Reparaturen am RasenmäherTraktor Gianni Ferrari – Hell Profitechnik GmbH – € 900,49 + MwSt.
> Straßen & Wege:
Lieferung und Montage von Fahrradständern für das Dorfzentrum – Alpinservice KG d. Gasteiger GmbH & Co. – € 16.062 + MwSt.; Neubau von zwei Brücken („Prantel“ und „Leiter“) in der Fraktion Walten – Fa. Zimmerei Marth d. Marth Raimund – € 21.300 + MwSt.; Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an den Straßen in den Örtlichkeiten Gomion, Schlattach, Glaiten und Teilen von Schlossberg – Elektrogenossenschaft Gomion – € 35.000 + MwSt.
> Umwelt:
Zusatzauftrag für die Durchführung der Straßenreinigung im Jahr 2022 – Kaufmann Green Street KG d. Kaufmann Thomas & Birgit – € 2.587,50 + MwSt.; Lieferung von 700 Hundekotbeuteln – Fa. Studio Helmut d. Pollo Jürgen – € 983,50 + MwSt.
> Allgemeines: Aufnahme von zwei Sommerpraktikant*innen in der Gemeindeverwaltung im Jahr 2022; Verpflegung im Rahmen der Jungbürgerfeier – Fa. Haller Martin – € 1.200 + MwSt.; Weißes Kreuz – Sektion Passeiertal – Lieferung und Montage von Platinen im Zuge der Reparatur der Klimaanlage – Zorzi Kältetechnik GmbH – € 1.717,58 + MwSt.
Aus dem Rathaus von Moos
vom 1.6.bis 3.8.2022
> Beitrag:
Außerordentlicher Beitrag- Sommerbetreuung Erlebnissommer – Jugendbüro Passeier – € 5.000; außerordentlicher Beitrag- 40-jährige Jubiläumsausstellung – Erhöhung Beitrag – Schafzuchtverein Passeier – € 700; ordentlicher Beitrag Jahr 2022 – verschiedene Vereine – € 92.670; Investitionsbeitrag – Ankauf Biathlongewehr – A.S.C. Passeier/Raiffeisen Sektion LanglaufBiathlon – € 1.000; ordentlicher Beitrag – soziale Tätigkeiten 2022 – Bildungssauschuss Moos in Passeier – € 4.000.
> Gemeinde:
Jährliche Wartung der Heizanlagen im Zeitraum 2022 -2024 –Heizungsservice KG d. Mitterhofer Dietmar & Co. – € 4.611,60; Lieferung von drei Hundetoiletten – Sedo GmbH – € 1.808,04; Abänderung des Gefahrenzonenplanes im Bereich „Hochseilgarten“ in der Fraktion Pfelders: Ausarbeitung eines lawinentechnischen Gutachtens der Schartbichl Lawine – Alpinplan Pichler & Tötsch – € 3.806,40; Lieferung und Montage von Videoüberwachungsanlagen für die Dorfeinfahrten und Dorfausfahrten – North Systems GmbH – € 60.175,28; Lieferung und Montage einer Umzäunung alsinterne Abgrenzung – Steinbockgehege – Bauunternehmen Gufler Roland – € 12.190,85; Kaminkehrdienst für öffentliche Gebäude – Zeitraum 01.07.2022 – 31.12.2024 – Pichler Michael – € 5.449,98; Wohnbauzone Stuls 2 – Erneuerung des Geländers – Ennemoser Christian – Zimmerei- € 5.795; Beteiligung an Stromkosten für die Kirchenheizungen – Jahr 2021 – Beitrag an die Pfarreien der Gemeinde Moos – € 4.621,85. Multifunktionszentrum Moos: Lieferung und Montage einer berührungslosen Zutrittskontrolle – Fuchs Technik GmbH – € 2.537,73; Lieferung und Montage Brandschutztür und Abdeckblech – Formetall KG d. Gögele M. & Co. – € 2.081,93; Verkleidung Abzugshaube Edelstahl – Trojer Gastrodesign GmbH – € 4.758; Lieferung Möbel für Musikschule – Hofer Heinrich KG – 47.877,44; Lieferung Bühnengeländer – Larcher Maschinenbau GmbH – € 2.665,70.
> Straßen & Wege:
Ordentliche Instandhaltung Gemeindestraße 54.3 – Ulfas – Übernahme der Spesen – Verwaltungsamt für Straßen – € 8.145,43; Asphaltierungsarbeiten auf der Gemeindestraße Ulfas – Varesco GmbH – € 14.017,80; Neueinführung Straßennamen – Lieferung und Montage der Beschilderung – Sanin GmbH – € 36.490,25.
> Schulen/Kindergarten:
Pflichtschulen – Beteiligung an den Betriebskosten Jahr 2022 – Gemeinde St. Leonhard – € 22.800; Kindergarten – Montage von verzinkter Metalleindeckung und Schneestoppern – Zusatzarbeiten – € 4.658,67.
> Zivilschutz:
Schutzdamm Leachn – Sanierung der Zufahrtsstraße – Ilmer Stefan Schreitbaggerarbeiten – € 3.581,31; Ankauf von Feuerlöschhydranten – Bautechnik GmbH – € 4.642,65; Ankauf von Schneestangen aus Aluminium zur Absicherung von Feuerlöschhydranten – Sanin GmbH -€ 7.686; Ankauf von Zubehör zur Befestigung von Schneestangen – Hofer Install d. Hofer Gabriel – € 7.186,41.