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Offenblatt 34 2014

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11.10.2014 7

Treibende Kraft Heute im Porträt: Ortsvorsteher Trudpert Hurst In loser Reihenfolge stellt das OFFENBLATT die neuen Ortsvorsteher/innen vor, die bei der diesjährigen Gemeinderatswahl am 25. Mai gewonnen haben. Heute im Porträt: Trudpert Hurst, neuer Ortsvorsteher von Rammersweier. Trudpert Hurst kann nicht nichts tun. Eine gute Voraussetzung für einen Ortsvorsteher. Zumal die meisten seiner Lieblingsaktivitäten ja sowieso mit Rammersweier zu tun haben. Wie sieht er sich in der Ortsvorsteherrolle? „Als treibende Kraft“, sagt er. „Denn die wichtigen Aufgaben in Rammersweier stellen sich meist von alleine.“ Themen, die ihn beschäftigen? „Unser Ort soll seinen dörflichen Charakter bewahren, eigenständig bleiben und sich trotzdem kontinuierlich mit Offenburg gemeinsam weiter entwickeln.“ Das Thema Wohnraum geht ihm durch den Kopf. Er hofft, dass bald mehr junge Familien in Rammersweier ihr Zuhause finden, genau wie die Hursts. Nach dem Abschluss an der Erich-Kästner-Realschule absolvierte Hurst sein Abitur am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium in Offenburg. „Nach der Schule habe ich eine Winzerlehre gemacht, beim ökologischen Weingut der Stadt Lahr und dann auf Schloss Ortenberg.“ Naheliegend für den Naturliebhaber, der im kleinen Obst- und Weinanbaubetrieb der Eltern seit jeher mitgearbeitet hatte und auch in der Familien-Brennerei bis heute Hand anlegt. Warum dann das Studium an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg folgte? Weil das Schicksal ihm einen bösen Streich spielte. „Meine Hausstauballergie schränkte die Sensorik zu stark ein, um den Winzerberuf weiter auszuüben.“ Nach dem Referendariat in Ichenheim arbeitete er fünf Jahre in Horb am Neckar, wo er seine „Moni“ kennenlernte. Monika kam 2004 mit ihm und Sack und Pack nach Rammersweier. Heute ist die Lehrerin engagiert in Vereinen und im Schulwesen, bis Mai war sie Ortschaftsrätin. Die Familie ist

Mit Leib und Seele Ortsvorsteher in Rammersweier: Trudpert Hurst. Foto: Noll

gerne aktiv, sei es beruflich oder privat. Denn Rammersweier ist ihr Lebenszentrum und das wollen sie mitgestalten. Mit der Rammersweirer Historie kennt er sich aus. Der Titel seiner Zulassungsarbeit fürs erste Staatsexamen lautet: „Rammersweier, der Ort, in dem wir leben.“ Die Entwicklung des Ortes fest im Blick, betreut er ehrenamtlich seit über zehn Jahren die Webseiten der Ortsverwaltung, der Winzergenossenschaft und des Tischtennisvereins.

Hobby-Ornithologe Als leidenschaftlichen Hobbyfotografen sieht man Hurst hier und da, auch mal mit seiner geliebten Nikon 995 E durch die Natur streifen, um Blumen und Tiere zu fotografieren. Denn: Rammersweier hat viele Gesichter. Sein zweites Hobby sind die Vögel: Er besitzt zehn Hühner, zwei Gänse, fünf indische Laufenten und zwei Wachteln. In der Weinstraße krächzt also keine Krähe mehr, es kräht der Hurst’sche Hahn. „Um 4 Uhr!“, seufzt Hurst. Deswegen bleiben die Fenster auch noch drei Stunden geschlossen. Dann beginnt der Tag für das Lehrerehepaar Monika und Trudpert Hurst sowie für die Kinder Klara (6), Julius (8) und Johanna (9).

Zweite Kreisputzete – Mitmachen! Am Samstag, 18. Oktober, ruft der Ortenaukreis zur zweiten groß angelegten Reinigungsaktion öffentlicher Flächen auf. Die Stadt Offenburg beteiligt sich mit der Aktion „Bleib sauber, Offenburg“ an dem Aktionstag. Anmeldungen sind noch möglich. Schon jetzt freuen sich die Organisatoren in Offenburg über rund 500 Anmeldungen. Interessierte, ob jung oder alt, Einzelperson oder Gruppe, haben aber noch immer die Möglichkeit, bei der Aktion mitzumachen. Die Teilnahme wird sogar belohnt: Jede freiwillige Reinigungskraft, die am Samstag mit anpackt, erhält vom Landratsamt zum Start der Kampagne eine Warnweste und ein paar Handschuhe. Außerdem gibt es anschließend einen Vesperzuschuss in Höhe von vier Euro. Die Stadt Offenburg legt zusätzlich noch einen Gutschein für einen kostenlosen Besuch im Gifiz-Strandbad oben drauf.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Landrat Frank Scherer übernommen. Mit der Aktion soll der Fokus auf sogenannte wilde Müllablagerungen und das achtlose Wegwerfen von Unrat gerichtet werden. Leere Plastikflaschen, gebrauchte Baustoffe, Grünabfälle, Sperrgut oder sonstige Schadstoffe – immer häufiger wird Müll illegal abgestellt. Die Entsorgung der eingesammelten Abfälle übernehmen die Technischen Betriebe Offenburg. Container oder Mulden können im Vorfeld am jeweiligen Einsatzort bereitgestellt werden. Der Ortenaukreis ist mit seinem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, dem Straßenbauamt sowie dem Amt für Waldwirtschaft dabei. Anmeldungen zur Offenburger Aktion nimmt Claus Baudendistel unter der Rufnummer 07 81/8226 24 oder per E-Mail an claus.baudendistel@offenburg.de entgegen.

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