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2. Jahrgang | Juni 2012 | kostenlos

Ihr Magazin

Leben im Alter

? m r u T n e d n i Mit 84Walter sind Stammgäste Thea und

a/Bruckdorf Leben in Kanen

iiert t i n i l e k c o K l r Ka Stern-Stunden

Mitten im Leben. Mitten in Halle.


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d i e I n h a lt e i m ü b e r b l i c k

Ahoi! an der Saale Seit einem Monat ist es offiziell: In der Saale kann wieder gebadet werden. Am 1. Mai wurde die erste Saaleschwimmstrecke an der Ochsenbrücke eröffnet. Und die Hallenser? Die machen allen schlechten Erinnerungen zum Trotz regen Gebrauch von der alten, neuen Badegelegenheit. Ich muss gestehen: Ich freue mich über den Spaß der Saaleplantscher, doch selbst traue ich mich gerade mal mit den Zehenspitzen h ­ inein. Zu tief sitzt das innere „Ihhhgitt“, das mich (noch) zurückhält. Dabei haben unsere Recherchen für das aktuelle „Thema des Monats“ gezeigt: Der Fluss spielte für Hallenser eine viel entscheidendere Rolle, als das heute der Fall ist. Es gab wundervolle Saalegaststätten wie den Kaffeegarten in Trotha

(S. 17), die Halloren lehrten das Schwimmen in zahlreichen Flussbadeanstalten (S. 15), und etliche Gondeln und Schiffe schipperten durch die Stadt. Nicht zuletzt versorgte die Saale die Hallenser über Jahrhunderte mit Trinkwasser (S. 14). Sogar zu DDR-Zeiten wusste man, sich mit dem Strom zu brüsten. Bei der Sendung „Im Krug zum grünen Kranze“ kann sich die damalige Produktionsleiterin Christina Widlok bis heute erinnern, wie der Stadtfluss perfekt in Szene zu setzen ist (S. 50). Nicht vergessen wollen wir die Angler. Der Fischbestand hat sich gut erholt (S. 14), und für Hallenser wie Ralf Möller zählt der Heimatfluss zu den liebsten Revieren (S. 48). Laut Stadtmarketing soll die Saale zum Aushängeschild von Halle werden, und wir können attestieren: Sie ist auf dem besten Weg!

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

Inhalt S ta dt h a l l e 12

h i n u n d w e g 34

Am 1. Juli wird ein neuer Oberbürgermeister bzw. eine neue Oberbürgermeisterin gewählt. Wir stellen die Kandidaten in einer Übersicht vor.

t h e m a d e s m o n at s

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Zachow-Mitarbeiterin Cornelia Hennersdorf (Foto, li) durchforstet seit sieben Monaten die Länder Südamerikas. Ein Reisebericht.

Denn wir wissen, was ein schönes, hochwertiges Rad ausmacht. Unter der Marke FAHRRADIES-RAD bieten wir höchstmögliche Qualität bei attraktiven Preisen: verschiedene Grundmodelle, vielfältige Rahmenformen, jede Menge Farb- und Ausstattungsoptionen zur individuellen Zusammenstellung!

G e w us s t Wi e 36

Das Leben am Fluss steht im Mittelpunkt unserer vielen kleinen Geschichten rund um unseren Heimatfluss, die Saale.

Duftende Kräuter sind nicht nur was für die Nase, sondern auch fürs Auge. Wir erklären, welche Sorten sich eignen.

L e b e n 18

k u lt u r h a l l e 38

Thea und Walter sind beide über 80 Jahre alt. Und trotzdem mischt sich das Paar regelmäßig unters Studentenvolk, um beim „Poetry Slam“ im Turm mit Dichtkunst zu erinnern.

Die Händelfestspiele sind der kulturelle Höhepunkt im Juni. Unserem Namensgeber zu Ehren stellen wir die Veranstaltungen rund um Händels Lehrmeister Friedrich Wilhelm Zachow vor.

h e l l e Kö p f e 19

S p o rt h a l l e 48

Cornelia Demuth ist die Managerin der Basketballfrauen, die gerade den Vize-Meistertitel erkämpft haben. Wir stellen die Sportpsychologin vor.

Angeln in der Saale ist wieder beliebt. Mehr als 30 verschiedene Fischarten sind im Stadtfluss zu finden. Wir erklären den Weg zum Angelführerschein.

g e n us s u n d s t i l 20

Z e i t z e u g e 50

Im Juni stehen das Literatur- und Klassikpicknick an. Wir haben passende Rezepte und Accessoires für den Abend zusammengestellt.

Christina Widlok erinnert sich an ihre Arbeit als Produktionsleiterin der beliebten Fernsehsendung „Im Krug zum grünen Kranze“.

kö r p e r u n d s e e l e 32

K a l e n d e r 22

Die Zecken greifen an. Wie man sich schützen kann und was bei einem Biss zu tun ist, klären wir mit dem halleschen Hautarzt Abdou Zazour.

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s ta dt h a l l e

Geselliges Treiben rund um den Hasenberg Am 3. Juni laden die Paulusviertelbewohner in ihre Höfe und Einrichtungen

Bereits zum 23. Mal wird der Hasenberg zum Mittelpunkt von Flöhmärkten, Theater und Kuchenbasaren. (Foto: G. Bauer)

Immer im Kreis oder querfeldein: Zum Paulusfest gibt das Stadtviertel am Hasenberg Einblick in Kultur und Lebensgewohnheiten seiner Bewohner. An mehr als 50 Orten stehen am 3. Juni Höfe, Türen und Gärten im Paulusviertel für Besucher offen. Neben Straßenmusik, Theateraufführungen, Kinderflohmärkten und einem Kuchenbasar können Interessierte an diesem Tag auch eine Abendandacht in der 1903 eingeweihten Pauluskirche erleben. Vereine und Bürgerinitiativen geben an Ständen und in den eigenen vier Wänden zudem Einblick in ihre Arbeit. „In diesem Jahr freuen wir uns besonders, dass wir pünktlich zum

Paulusfest lange geplante Kinderprojekte umsetzen können“, erklärt die Vorsitzende der Bürgerinitiative Paulusviertel, Hanna Haupt. Unter anderem sei das eine dem Familiengarten des Jugendamts versprochene neue Tür. Die Idee für ein Stadtviertelfest ist bereits im Jahr 1989 entstanden. Engagierte Einwohner versuchten mit einer Bürgerinitiative, auf den drohenden Verfall des Stadtteils aufmerksam zu machen. Heute wird das facettenreich gewordene Fest in dem Viertel zum 23. Mal gefeiert. 1 K E M :: Paulusfest, 3. Juni, Eintritt frei

Sommerkrimi auf der Saale

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Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister (ab 1906) leisteten seit 1798 ihre Dienste für Halle. Am längsten im Amt war mit insgesamt 29 Jahren (1906 bis 1933) Richard Robert Rive. Wie kein anderer veränderte er die Stadt zum Beispiel mit dem Ankauf von Flächen wie der Ziegelwiese, der Heide oder der Rabeninsel. Viele Straßen in Halle erinnern bis heute an die Rathaus-Chefs vergangener Tage. So gibt es neben dem Riveufer auch die Betram-, Streiber-, Voss- und GustavStaude-Straße. Am 1. Juli wird der 23. Oberbürgermeister für Halle gewählt, der im November Dagmar Szabados nach sieben Jahren Amtszeit ablösen wird.

Nur noch ein letztes Mal dürfen Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler alias Schmücke und Schneider in Halle ermitteln. Während die Dreharbeiten für die 50. und letzte Folge „Polizeiruf 110“ erst im Herbst anstehen, ist das Ermittlerduo schon am 8. Juni in der MDR-Talkshow Riverboat zu erleben. Zusammen mit Moderatorin Ruth Moschner sind die Polizeiruf-Kommissare über die Saale geschippert und haben ganz nebenbei noch einen Fall gelöst.

Eine Oase der Kunst und Natur Vorbei an Kunstwerken führt der Weg nach oben auf den Felsen. Auf dieser „Klettertour“ begegnet man Objekten und Installationen wie z.B. den des Künstlers Daniel Priese, die zum Nachdenken anregen sollen. Einmal im Jahr, von Juni bis September, verwandelt sich der Felsengarten oberhalb der Kefersteinschen Villa, welche den Kunstverein “Tal­ strasse“ seit 1994 beheimatet, in einen Skulpturenpark. Dann zeigen hier junge Bildhauer aus der Region ihre Werke und treten so mit den Besuchern in einen regen Kulturdialog. Dieser geschützte und romantische Ort, diese Oase der Kunst und Natur, lädt sowohl Jung und Alt ein, weg vom Alltag, wieder zur Ruhe zu kommen. Hier kann man die Seele baumeln lassen und den herrlichen Ausblick auf die Saale, die Burg Giebichenstein und die Klausberge genießen oder sich mit anderen über die Kunst austauschen. Los geht es am 3. Juni ab 11 Uhr mit einem Picknick im Felsengarten. Der Skulpturenpark ist bis zum 9. September geöffnet. 1 K R Z

:: Der Felsengarten im Kunstverein “Talstrasse“ eröffnet am 3. Juni

Neben anderen ist auch diese Skulptur des Künstlers Daniel Priese ab dem 3. Juni im Skulpturengarten zu besichtigen. (Foto: Agentur)


s ta dt h a l l e

Wohlklingendes im alten Gemäuer Am 3. Juni beginnt der Templersommer in Wettin – Bis zum September wird jeden Sonntag musiziert Nach einem langen Winter und einem viel zu kalten Frühjahr treibt es jetzt die Hallenser geradezu raus in die Natur. Man will sich bewegen und etwas erleben. Körper und Geist schreien förmlich nach Betätigung. Also rauf aufs Fahrrad, an der Saale entlang, immer in Richtung Wettin. Hier beginnt am 3. Juni der Templersommer. Diese Veranstaltungsreihe ist so etwas wie ein Überraschungsei für Erwachsene. Da hat man gleich drei Dinge auf einmal: Schönste Natur, ein außergewöhnliches Bauwerk sowie Konzerte der Spitzenklasse im historischen Ambiente. Die Idee zum Templersommer hatte der Musiker Akki Schulz im Jahr 2007. In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Wettin beschloss er, die Templerkapelle in Mücheln dauerhaft kulturell zu nutzen. „Ich wollte diesem ­Kleinod ein wenig Leben einhauchen“, sagt Schulz, der den Musiksommer in diesem Jahr

bereits zum sechsten Mal veranstaltet. Seither finden in den Sommermonaten immer sonntags um 15.30 Uhr Konzerte statt. In diesem Jahr werden es bis September 14 Stück sein. „Und alles funktioniert ohne Subventionen“, wie Schulz stolz bemerkt. Vielmehr sind es die unzähligen Kontakte des 48-jährigen Musikers zu seinen Kollegen, die Jahr für Jahr ein anspruchsvolles Programm ermöglichen. Das sei nicht immer einfach, aber der Templersommer würde von der Liebe des Publikums getragen, erklärt Schulz weiter. Die diesjährige Auflage steht unter dem Motto „Von Renaissance bis World Jazz“. Und für das erste Konzert schlüpft der Veranstalter Schulz in die Rolle des Musikers und präsentiert das Konzert „Worldjazz imaginaire“ seiner Formation Akkitation Arkestra. Ganz im Zeichen von Weltmusik geht es dann an den folgenden Juni-Sonntagen weiter. Am 10. Juni spielt das Duo „SuSafran“ aus Leipzig. Folk von der Band „Don´t Go Slow“ gibt es am

17. Juni. Ein Konzert mit armenischen Volksliedern erwartet die Besucher am 24. Juni. 1 

S e ba s t i a n K rz i wa n i e

:: Templersommer, Templerkapelle Wettin OT Mücheln, immer sonntags, Beginn 15.30 Uhr, Eintritt 6 Euro 33 www.akkischulz.de

D i e s k au lo c k t m i t S o m m e r d e r Mus i k Bereits seit 1988 gibt es den Dieskauer Musiksommer. Immer sonntags um 16 Uhr treten von Juni bis September auch in diesem Jahr wieder Ensembles oder Solisten der unterschiedlichsten Musikrichtungen auf. Das Spektrum des Dargebotenen in der Dieskauer Kirche St. Anna reicht dabei von Gospel bis Jazz, von Trommel- und Klavier- bis hin zu Orgelkonzerten. Den Auftakt macht am 10. Juni der Chor der Huttenschule. Eine Woche später gibt es ein Gospelkonzert der Gruppe „Joy‘n‘us“. Der Eintritt zu den Konzerten ist wie immer frei. Spenden, um die Restaurierung von Kirche und Schloss voranzutreiben, sind dagegen erwünscht. 1krz 33 www.dieskau.de

Musik in historischem Ambiente: Der Organisator des Templersommers, Akki Schulz, gibt ein Konzert in der Kapelle in (Foto: privat) Mücheln.

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Von der Beständigkeit des Wandels

Bruckdor

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ena

In Bruckdorf und Kanena gab's Landwirtschaft, Bergbau und Stern-Stunden Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

„Nichts ist beständiger als die Veränderung.“ Die Weisheit, mal dem alten Griechen Heraklit, mal dem britischen Naturforscher Charles Darwin zugeschrieben, könnte treffender nicht sein, wenn man sich mit der Geschichte von Bruckdorf und Kanena beschäftigt. Das fängt schon bei der Schreibweise des letztgenannten Ortes an, die sich im Lauf der Jahrhunderte wie folgt änderte:

Cunena – Konene – Conene – Kanene – Canena – Cahnena – Canina – Chanena – Kunene – Chanein – Cunene. Seit 1937 schreibt man Kanena. Der Ortsname geht wohl auf slawische Siedler (um 600) zurück und ist von „con“ = Pferd abgeleitet. Kanena bedeutet also so viel wie „Pferdedorf“. Die Bezeichnung des nahegelegenen Flüsschens Kabelske (von „Kobyla“ = Stute) untermauert diese These. Über viele Jahrhunderte wurden in und um Bruckdorf und Kanena Ackerbau und Viehzucht betrieben – bis 1832 die Braunkohlegewinnung in der Flur aufgenommen wurde und diese die Landwirtschaft immer mehr zurückdrängte. In Gruben wie „Alwine“, „Frischauf“ oder „Neubescherung“ wurden die zehn bis zwölf Meter mächtigen Braunkohlenflöze ausgebeutet. Im Zuge des Bergbaus entstand 1905 eine Brikettfabrik. 1906 errichtete man zudem ein – bis 1991 betriebenes – Ziegelwerk, in dem der beim Kohleabbau ebenfalls gewonnene Ton und Lehm zu Ziegeln gebrannt wurde. Relikte des Bergbaus 1957/58 war mit der Kohlegewinnung Schluss. Und doch findet man bis heute unübersehbare Spuren: Der Hufeisensee ist ein geflutetes Tagebaurestloch; Straßennamen wie etwa „Am Tagebau“, Gruben- oder Zieglerstraße erinnern an die einstigen Aktivitäten. Wie ein Relikt aus vergangener Zeit mutet auch ein auf freiem Feld stehender Backsteinbau an der B6 an: Hier wurden früher die Kohlehänger gewogen. Die Kanenaerin Ruth Cronberg hat den Wandel miterlebt. „Erst waren wir ein Bauerndorf,

Durchschn ittsalter: 48 ,8 (Stand 3 Einwohne /11) r: 1 393 (Sta n d 3/11) Fläche: 6,1 5 km² Mietspiege l: 5,02 €/m ² (40-80m² Wohnung S ta nd 04/12) Arbeitslose nquote: 6,5 % (Stand: 3/1 Stärkste Pa 1) rtei (Wahl 2011): CDU 39,1 % Wahlbeteil igung: 46,5 % Besonderh eit: Hallesc h er Einkaufs (HEP) Bruck park dorf mit meh r als 70 An S-Bahn-Hal bietern; testelle Hal le-Messe; E sche Kirche va n geliSt. Stephan us in Kanen a

dann ein Gruben-, später ein Handwerkerdorf.“ Und heute? „Heute sind wir einfach ein Stadtteil von Halle.“ Es schimmert ein wenig Wehmut durch: „Die jungen Leute sind doch größtenteils weg.“ Ruth Cronberg erzählt vom Wandel auch im Privaten: Franz Herrmann hatte 1900 in Kanena eine Schmiedemeisterei eröffnet und diese ihrem Vater Franz Herrmann junior vermacht. Von jenem wiederum erbten Ruth Cronberg und ihr Mann Wolfgang die Metallbau-Firma. Heute leitet Sohn Bernd das Unternehmen; dessen Tochter Andrea soll als fünftes Familienmitglied in Folge den Betrieb fortführen. Karl Kockel initiiert Stern-Stunden Stichwort Handwerkerdorf: Es hatte schon seinen Grund, warum sich die Kanenaer im Jahr 1950 gegen die Eingemeindung nach


s ta dt h a l l e

Der Hausbesuch

Deutsche Meisterschaften im Wasserski im August vergan(Fotos: Andreas Löffler) genen Jahres am Hufeisensee.

Halle sträubten. „Die Gemeinde war durch die Kohlegewinnung zu einem gewissen Reichtum gekommen und verzichtete sogar auf die Erhebung von Grundsteuer. Es hatten sich zahlreiche Handwerksbetriebe hier angesiedelt, wir waren autark“, erinnert sich Ortschronist Heinz England. Die Kanenaer machten freilich auch nach der Zwangsvermählung ihr eigenes Ding. Der Selbstbehauptungs- und -gestaltungswille ist untrennbar mit Karl Kockel verbunden. Der heute 85-Jährige galt als der heimliche Ortsbürgermeister. 1957 als Neulehrer nach Kanena gekommen, schob Kockel jede Menge Dinge an. Größte Errungenschaft ist sicher das 1963 eröffnete, mit extra Sternwarte versehene, Schulplanetarium – das erste in der ganzen DDR. „Wir haben Demokratie im Kleinen verwirklicht und Freiräume ge-

nutzt. Und ganz wichtig: Jeder, wirklich jeder packte mit an“, sagt Kockel und zählt weitere Sternstunden im Gemeinschaftsleben wie die Verlegung von sechs Kilometer Gehwegen und die Errichtung eines Wohnblocks mit 24 Wohneinheiten in Feierabendarbeit auf. Kockel war übrigens auch Initiator und Leiter des Raumflugplanetariums auf der Peißnitzinsel. Er galt als derart herausragender „Macher“, dass ein Stadtbaudirektor, als bei einem Projekt mal wieder Schwierigkeiten auftraten, wütend und entnervt ausgerufen haben soll: „Dann müsst ihr den Kockel holen, dann klappt das auch.“ Die außergewöhnliche Lebensleistung des noch immer sehr lebhaften Mannes erkennen übrigens auch die Bruckdorfer an, denen stets ein wenig Neid auf die besser situierten Kanenaer Nachbarn unterstellt wurde: „Der Kockel hat was bewegt, das muss ganz dick geschrieben werden“, sagt der in Bruckdorf groß gewordene Frank Reinhardt, der heute Chef des Wasserskiclubs Hufeisensee ist. Womit wir am Ende unseres Ausflugs in die Historie noch einmal beim Thema Bergbaufolgelandschaft ankommen: Auf dem Areal der Anfang der 90er Jahre abgerissenen Brikettfabrik und Ziegelei wurde 2002 die Halle Messe errichtet. Neben wiederkehrenden Großausstellungen wie etwa „SaaleMesse“ oder „Reisen, Freizeit, Caravan“ sorgten in der „Halle Messe Arena“ Volksmusik-Fernsehshows mit Carmen Nebel oder Florian Silbereisen und stolze drei Mal Thomas Gottschalk mit „Wetten dass…?“ mehr oder minder für Sternstunden der Unterhaltung. Und der mit seiner Vorabendsendung gescheiterte TV-Mann würde es gewiss unterschreiben: Nichts ist beständiger als die Veränderung. 1AN D R E A S LÖ F F L E R

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Historische Ansicht von der Brikettfabrik und dem Ziegelwerk (Bildvordergrund); links unten verläuft die Leipziger (Foto: Archiv Heinz England) Chaussee, die heutige B6. 

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:: In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 14 unserer Serie: Seeben

Die Bruckdorfer Hannelore und Peter Theuerkorn stehen vor buchstäblich goldenen Zeiten: Im nächsten Jahr werden die 69-Jährige und ihr 73 Jahre alter Ehemann Goldene Hochzeit feiern. Beide haben viele Jahre lang im Ziegelwerk gearbeitet. Wir haben die Theuerkorns in ihrem Wohnhaus an der Leipziger Chaussee, wo sie gemeinsam mit Tochter, Schwiegersohn und Enkeln leben, besucht. Was ist so besonders an diesem Viertel? Hannelore: Es ist vor allem meine Heimat, obwohl ich anders als mein Mann nicht in Bruckdorf geboren, sondern mit drei Jahren als Flüchtlingskind hergekommen bin. Ich mag das ländliche Flair, das sich hier erhalten hat, und nehme auch gern die Vorzüge städtischen Lebens wie etwa die Einkaufsmöglichkeiten im HEP an. Und: Wer hätte je gedacht, dass ich einen halben Kilometer Luftlinie von hier entfernt mal Thomas Gottschalk und eine „Wetten, dass…?“-Sendung live würde miterleben können? Wieso dieses Haus? Peter: Die Familie meiner Frau wohnte hier bereits zur Miete. 1963 ergab sich dann die Möglichkeit, das Haus zu erwerben. Mein Vater war in der Kohle verunglückt, und ich hatte eine Abfindung erhalten. So konnte ich als gerade 24-Jähriger den Kaufpreis von 5 000 Mark aufbringen. Der Vorbesitzerin stand außerdem lebenslang eine monatliche Extra-Rente von 60 Mark zu. Was hören Sie, wenn Ihre Fenster offen sind? Peter: Nun ja, schon den Lärm von der B6. Zur Straße hin sind daher unsere Fensterjalousien stets geschlossen. Und wir hören die startenden Flugzeuge aus Schkeuditz. Was sehen Sie, wenn Sie aufwachen? Hannelore: Schon wieder eine Stelle mit Unkraut in meinem Garten (lacht). Nein, ich blicke in mein grünes Paradies. Ich sehe unseren Swimmingpool, in dem ich eisern meine Runden schwimme. 1LÖ F

Hannelore und Peter Theuerkorn im Garten ihres Wohnhauses an der Leipziger Chaussee in Bruckdorf.  (Foto: Löf)

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Für Fritzengarten-Besitzer Mike Pübenau ist die Fußball-EM der Saison-Höhepunkt.

Lo h n e n sw e rt 1. Juni, 19 Uhr, Große Ulrichstraße 19-21 (ehemals Kö) Eine Werkschau der besonderen Art bietet der Kunstraum „Rauschickermann“ bis zum 21. Juli mit seinem Sommerkunstraum. Auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden Malerei, Grafik, Photographie, Bildhauerei, Plastik und diverse Kulturveranstaltungen präsentiert. Zu sehen sind 50 verschiedene Künstler. Eröffnet wird die Schau mit der Trommelgruppe „Takt!Los“. Eintritt frei. 14. Juni, 20.30 Uhr, Schaufenster (Kulturinsel) Das Buch „Wurst und Wahn – Ein Geständnis“ von Jakob Hein ist eine bitter-böse Satire über den Vegetarierwahn. Er erzählt, wie sich ehemalige Fleischesser dem Trend anpassten und nun am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen. Denn der Entzug ist schwerer als gedacht, und ein Leben ohne tote Tiere auf dem Teller ist äußerst hart. Heins Buch ist nach all den ernstgemeinten und korrekten Büchern über die „richtige“ Ernährung erfrischend locker und tabulos. Eintritt 5 Euro. 20. Juni, 16 Uhr, Saaleufer (unterhalb Burg Giebichenstein) Der Verein „Bamboule Halle“ bietet an diesem Tag einen Workshop an, bei dem Interessierte in das Spiel Boule, auch Pétanque genannt, reinschnuppern können. Am Saaleufer unterhalb der Burg Giebichenstein bieten sich dafür die perfekten Bedingungen. Wer möchte, kann zwei Tage später am Sportabzeichentag auf dem Robert-Koch-Sportplatz zum Wettbewerb antreten. www.bamboule.de.

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ike Prübenau betreibt seit 2007 den Fritzengarten im Herzen von Halle. „Vor allem im Sommer bin ich von früh bis spät im Biergarten“, erklärt der gelernte Fleischer. In seinem ursprünglichen Beruf hat er allerdings nicht lange gearbeitet. Zu DDR-Zeiten übernahm er die Leitung verschiedener Jugendclubs in Halle, und kurz nach der Wende begann er seine Gastronomiekarriere zunächst ganz klein, als Kellner im Schad. Danach startete der heute 44-Jährige als selbstständiger Gastronom erfolgreich durch: Von 1996 bis 1998 und von 2003 bis 2006 führte Prübenau die Geschäfte vom „Haus“ am Uniring und wagte nach einem Existenzgründerlehrgang im Jahr 2001 erstmals den Gang in die Selbstständigkeit mit einer Eisdiele in der Geiststraße. „Diese habe ich dann letztes Jahr verkauft“, sagt der gebürtige Hallenser. Auch privat ist der Gastronom gut aufgestellt. Als Vater von zwei Töchtern – der elfjährigen Romy aus erster Ehe und dem einjährigen Nesthäkchen Rosalie – wundert es nicht, dass bei seinen Ausflugszielen im Juni vor allem kindergerechte Veranstaltungen auf dem Plan stehen. „Ich war bereits zur Eröffnung des Zirkus Klatschmohn am Rossplatz mit meinen Kindern dabei und war begeistert von den vielen Attraktionen“, sagt Prübenau. Und so freut er sich schon auf den nächsten Besuch dort zum Kindertag am 1. Juni. „Die Zeit für solche Ausflüge ist in der Sommerzeit allerdings spärlich gesät“, weiß Prübenau.

In der Hauptsaison fällt viel Arbeit an. Dabei packt der Chef immer selbst mit an. Nach der Übernahme des Fritzengartens vor fünf Jahren, gab es viel zu tun. „Die ehemaligen Betreiber hatten den Biergarten heruntergewirtschaftet. So etwas braucht Zeit, bis sich herumgesprochen hat, dass man hier wieder herkommen kann und auch eine gute Küche vorfindet“, sagt der Wirt. Heute läuft das Geschäft gut. Auf das Geld schaut der Geschäftsmann dennoch. „Vor allem Kinderkleidung braucht man ja ständig neu und so freue ich mich auch auf die Kindersachenbörse am 10. Juni in den Messehallen, wo man sicherlich das eine oder andere Schnäppchen schlagen kann.“ Die kommende Europameisterschaft bleibt aber sein persönlicher Saison-Höhepunkt. „Erfahrungsgemäß kommen zu den Spielen der deutschen Mannschaft 300 bis 400 Leute zu uns“, weiß Prübenau. Trotz aller Arbeit hofft er, es wie in jedem Jahr zusammen mit seiner Freundin und den beiden Kindern zum Bürgerfest im Paulusviertel am 3. Juni zu schaffen. 1 

S i lv i o K i s o n

:: Zirkus Klatschmohn, Jahresprogramm 2012 – Premiere, 1. Juni, Zirkuszelt am Rossplatz :: 23. Bürgerfest im Paulusviertel, 3. Juni :: Kindersachenbörse, 10. Juni, Halle Messe GmbH, Messestraße 10, 06116 Halle (Saale)


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Geigen im Historischen Lindenhof Am 17. Juni laden die Franckeschen Stiftungen zum Lindenblüten-Musik-Fest ein

Das Lindenblütenfest in den Franckeschen Stiftungen gewährt unter anderem einen Blick in längst vergangene Zeiten. (Foto:Agentur)

Klassische Musik und Klangspielwiese: Die Franckeschen Stiftungen stellen das diesjährige Frühjahrsfest im historischen Lindenhof unter das Motto „Ein Himmel voller Geigen“. Besucher können am 17. Juni auf zwei Bühnen Sängern und Instrumentalisten lauschen, teilten die Franckeschen Stiftungen mit. Kinder erwarte auf dem Lindenblüten-Musik-Fest ein buntes Programm aus „Zaches und Zinnober“. Premiere hat im Lindenhof das Lied „Im Juni, wenn die Linden blüh´n“, das der Hallenser Frank Motzki extra für das Fest geschrieben und eingesungen hat. Schauen und bauen heißt es vor und neben den Bühnen. Instrumentenbauer haben für Abenteuerlustige eine Klangwiese mit pentatonischem Orchester

und Klanggasse vorbereitet. Dabei könne die Welt auf „vier Beinen“ entdeckt werden. Wer selbst ein ­Instrument basteln möchte, kann sich an Harfenuhren, Miniorgeln oder Gemüseflöten probieren. Das kleine Musikfest wird begleitend zur Jahresausstellung „Weil es die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther“ veranstaltet. In der Schau im historischen Waisenhaus können Besucher anhand alter Gesangsbücher, wertvoller Dokumente und hörbarer Musikbeispiele die protestantische Musikkultur in ihrer Entwicklung und ihrer Wirkung von der Reformation bis in unsere Zeit nachempfinden. Der Blick wird dabei auch auf das Musikleben in Halle und den Franckeschen Stiftungen gelenkt. Unter anderem gibt die Schau einen Einblick, wie der Gründer der Stiftungen, August Hermann Francke, einst Regeln für die musikalische Bildungsarbeit entwickelte. Vor rund 300 Jahren gründete der Pfarrer die Stiftungen als Sozial- und Bildungswerk für Arme, Bürgerliche sowie Adelige. Die Schüler wurden in der Schulstadt nach modernen Methoden unterrichtet. Auf dem Areal befanden sich unter anderem Internate, Wirtschaftsgebäude, Betriebe und ein Waisenhaus. 1 KEM :: Lindenblüten-Musik-Fest, 17. Juni, 10 bis19 Uhr, Franckesche Stiftungen, Eintritt frei

Zachow empfiehlt

3. Juni, 10 Uhr, Treffpunkt: Knolls Hütte

24. Juni, 10 Uhr, Heidebad

5. Juni, 20.15 Uhr, Lux-Kino am Zoo

Zum Tag des Hundes veranstaltet der Hundesportverein „Reideburger Wölfe“ eine Hunde-Rallye. Diese steht unter dem Motto „Fit und gesund, durch Sport mit dem Hund“. Gestartet wird an der Gaststätte Knolls Hütte und dann beginnt für die Mensch-Hund-Teams ein spannender Parcours durch die Heide. Doch nicht nur die sportliche Betätigung steht an diesem Tag im Vordergrund. Auch die sinnvolle Beschäftigung mit dem Vierbeiner wird vermittelt. Die Teilnahmegebühr pro Team beträgt 5 Euro. Der Heidelauf, findet an diesem Tag bereits zum 190. Mal statt. Zu Beginn des Jahres wurde die Veranstaltung vom Dölauer Waldstadion zum Heidebad verlegt. Die Vorteile des neuen Ortes können die Teilnehmer passend zur warmen Jahreszeit auch sofort nutzen, denn sie erhalten freien Eintritt in das Heidebad. Die Anmeldungen für den Lauf sind ab dem 16. Juni auf der Internetseite www.heidelaufserie.de und telefonisch unter 68 92 78 51 möglich. Die Anmeldegebühr beträgt 4 Euro. Einen weiteren, aber keinen typischen Dokumentarfilm über Halle zeigt das Lux-Kino am Zoo. Der Film „Halle: Händels Stadt an der Saale“ wurde im Oktober vergangenen Jahres erstmals aufgeführt. Nun haben interessierte Zuschauer erneut die Möglichkeit, die cineastische Odyssee durch die bunte Historie der Stadt mitzuerleben. Filmemacher Troy Goffin beschränkt sich nicht nur auf die Geschichte, sondern beleuchtet auch aktuelle Themen. Der Eintritt kostet 5,50 Euro.

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Leben mit Perspektive

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s ta dt h a l l e

Immer wieder sonntags… …trifft sich ein fester Kreis Tanzfreudiger

KLEINES LINDENBLÜTEN-MUSIKFEST SONNTAG, 17. JUNI 10.00 – 19.00

EIN

HIMMEL VOLLER GEIGEN

Fast ein Minijubiläum: Seit sechs Monaten heißt es immer wieder sonntags: Tanzen, Schlemmen, Freunde treffen mit „Zachow – Ihrem Stadtmagazin“. „Dürfen wir bitten“, sagen die Veranstalter an traditionsreicher Stelle, bewusst auf ein wenig Nostalgie, auf Komplimente und den Charme vergangener Zeiten zielend.

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Das Projekt kommt gut an, das beweist ein stabiler Kreis von etwa 100 Gästen, die über das halbe Jahr Freundschaften geschlossen haben. Margret Kraft (Kathi-Mitarbeiterin) ist eine der eifrigsten Tänzerinnen: „Es ist schön hier. Es kommen nette Leute, es gibt gute Musik und ein Spitzenbüffet“, bringt sie ihre Meinung auf den Punkt. Der Titel „Tanz im Hofjäger“ erinnert bewusst an die Tradition des Hauses. 1880 gegründet, wurde der Hofjäger zu einer bevorzugten Versammlungs- und Tagungsstätte der halleschen Arbeiterbewegung. Gastronomisch stand das Etablissement (mit Biertunnel!) an der Spitze der Gastronomie. Alle großen Bälle der Gewerkschaft fanden hier statt. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus durch Bomben schwer in Mitleidenschaft gezogen. In den 50er Jahren erfuhr der „Hofjäger“ einen Um- und Ausbau zum Jugendklubhaus. Heute ergänzt das Tanzvergnügen die Palette von Konzerten und Discos, die sich vor allem an ein jüngeres Publikum wenden, durch ein einzigartiges Angebot für die Junggebliebenen der mittleren und älteren Generation. Das Angebot an Gastronomie, das Ambiente sind aber nichts ohne den DJ, der die musikalischen

Fäden in der Hand hält. Er muss in der Lage sein, die Musikwünsche seiner Gäste zu erfüllen. Mit Wolf Rüdiger Weber, von allen nur „DJ Wolf“ genannt, haben die Macher ins Schwarze getroffen. Der gelernte Buchdrucker steht seit 1971 an den Reglern und hat mit Spitzenbands wie den Puhdys, Elefant und City gearbeitet. Er kennt die Clubs von Berlin bis Saarbrücken, von Bratislava bis Moskau. Und auch DJ Wolf ist überzeugt: „Diese Veranstaltungen sind etwas Besonderes für mich, da ich wieder mal in Halle arbeiten kann, und es endlich Tanz für Leute über 50 gibt. Ich hoffe, es wird eine lange Serie.“ Die Musikwünsche der Gäste seien äußerst vielfältig. Von Abba, den Beatles bis Samba und Wiener Walzer hat DJ Wolf alles in petto, was das Musikherz begehrt. „Sehr angetan bin ich auch vom angenehmen Umgang der Gäste miteinander. Beim vergangenen Tanzvergnügen bekam ich von einem Gast ein Basecap geschenkt, was extra für mich angefertigt wurde. Das ist eine sehr spezielle Form des Lobs“, freut sich der DJ. Am 17. Juni findet das nächste Sonntagsvergnügen im Hofjäger statt. 1 Ber n d S c h ä dler :: Zachow-Sonntagsvergnügen, 17. Juni, 17 Uhr, Schorre Halle, Philipp-Müller-Str. 78, Eintritt 14 Euro


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Nicht nur für Frühaufsteher Sportliche Kulturfreunde können Himmelswege entdecken

Ausnahmeathlet Mario Pelzel startet in diesem Jahr auch beim ersten Himmelswegelauf.(Foto: Agentur)

Sport frei zum ersten Himmelswegelauf! Am 16. Juni können Sportler mit Sinn für Kultur im Laufschritt archäologisch bedeutende Stätten im Süden Sachsen-Anhalts erkunden. Zahlreiche Wettbewerbe für Einsteiger bis zum Marathonläufer werden entlang der Unstrut zwischen Goseck und Wangen angeboten. Ziel der sternförmig aufgebauten Strecken ist die Arche Nebra, am Fundort der bekannten Himmelsscheibe. Dabei führen Routen am Landesmuseum für Vorgeschichte in Hal-

le oder dem Sonnenobservatorium in Goseck vorbei. Für die Sportler werden an den Stationen jeweils kleine Aufgaben und Quizfragen vorbereitet. Ausnahmeathleten können beim „Lauf der Heroen“ auch die gesamte Strecke bestreiten. Die 120 Kilometer lange Tour ist in drei Marathonstrecken unterteilt. Die Teilnehmer starten um 6 Uhr morgens und werden gegen 18 Uhr am Ziel in Nebra erwartet. Neben Joggern können auch Nordic Walker und Radfahrer am Himmelswegelauf teilnehmen. Für Sportmuffel bieten die Veranstalter an diesem Tag auch Tourenbusse an. Während der Fahrt vorbei an den wichtigsten Punkten des Himmelsweges werden wissenswerte Informationen weitergeben. Die Veranstalter rechnen insgesamt mit etwa 1 000 Aktiven. 1 K em :: 6 Uhr, Arche Nebra, Dreifachmarathon 9.30 Uhr, Naumburg, Marktplatz Marathon 10.50 Uhr, Meldebüro Laucha, Halbmarathon 11.40 Uhr Hermannseck (bei Querfurt), Wandern, Nordic Walking, Viertelmarathon 13 Uhr Goseck, Radtour Preis: bis zu 65 Euro (Dreifachmarathon)

Die Lust am Altern Die Aktionstage „Alter:native“ blicken auf Altern und die Alten

Das „Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ gab der Paul-RiebeckStiftung den Anlass, die halleschen Aktionstage mit dem Titel „Alter:native 2012“ ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts wird mit vielen Aktionen an unterschiedlichen Orten der Stadt ein intensiver Blick auf die Themen Altern und die Alten geworfen. Im Mittelpunkt soll die Lust auf ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter stehen. Ein Partner der Initiative ist das Lux Kino am Zoo. Dieses zeigt unter anderem am 16. Juni um

21.45 Uhr den Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ im Freiluftkino im Nordbad. Der Schreibkreis „Schreibende Senioren“ lädt am 5. Juli um 14.30 Uhr zur öffentlichen Lesung „Dessert zum Kaffee“ in den Botanischen Garten. Für das Projekt „Alter:native“ haben Kinder des „Haus der Generationen“ auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen gelegen, Postkarten gemalt. Wer mehr über das Mehr-GenerationenHaus erfahren möchte, ist am Franckeplatz 1 stets willkommen. 1 ARI 33 www.paul-riebeck-stiftung.de

Diva in bunt

Werte Leser, drei Wochen nach Erscheinen des letzten Heftes wurde ich von der Redaktion des Zachow darauf hingewiesen, dass ich mit meiner Kolumne über die HAVAG den „journalistischen Grundsatz“ verletzt habe, „allen Beschuldigten auch die Möglichkeit zur Rechtfertigung zu geben“. Nun habe ich mich weder als Journalistin verstanden, noch habe ich die Zeit, mit jedem Straßenbahnkontrolleur oder Fahrer einen Kaffee zu trinken und ihn nach seinen Lebensumständen zu fragen. Auch habe ich geglaubt, dass eine Kolumne humorvoll sein solle, und von Übertreibungen lebt. Da mir gar geschäftsschädigende Absichten unterstellt wurden, die mir allerdings wirklich fernliegen, möchte ich mich an dieser Stelle ganz offiziell bei der HAVAG entschuldigen. Sicherlich sind die Kontrolleure und Fahrer grundsätzlich alle sehr freundlich, nur ich habe zufällig gegenteilige Erfahrungen gemacht und in meiner Kolumne überspitzt dargestellt. Ich weiß jetzt jedenfalls, warum die Stadt Halle eine Diva ist. Eine der wichtigsten Merkmale einer Diva besteht darin, dass man sie niemals, wirklich unter gar keinen Umständen, kritisiert. Denn sonst zieht sie sich beleidigt zurück. In dieser Ausgabe wollte ich eigentlich über Graf Luckner und Bürgermeister Gose berichten. Es ist mir aber trotz medialer Versuche nicht gelungen, zu diesen beiden Verstorbenen Kontakt aufzunehmen. Um deshalb keine Unwahrheiten zu schreiben, sehe ich davon ab. Ich fürchte nämlich, dass ich meine spitze Zunge dauerhaft nicht im Zaume halten werde können. Mir ist nach diesen Erfahrungen bewusst, warum sich in der heutigen Zeit niemand mehr traut, den Mund aufzumachen und heikle Themen anzusprechen. Damit meine ich auch und vor allem unsere Politiker und unsere Medien. Bei denen entschuldige ich mich hier gleich für diesen Satz. Da auch ich eine Diva bin, ist für mich die Arbeit als Kolumnistin in dieser Zeitschrift beendet. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mir so nette Reaktionen sagten oder schrieben. Ich werde jetzt wieder als Pianistin und Pädagogin tätig sein und freue mich auf alle Journalisten, die mir vor ihrer Kritik die Möglichkeit zur Rechtfertigung geben werden. Herzlichst,Ragna Schirmer. Ragna Schirmer (Foto), international bekannte Pianistin und Professorin für Klavier, bekennt sich seit vielen Jahren zu Halle. In dieser Kolumne hatte sie über ihre Erlebnisse mit der Diva geschrieben.

Anmerkung der Redaktion: Die Zachow-Redaktion bedauert das Ende der Kolumne von Ragna Schirmer. Wir wünschen der Pianistin weiterhin viel Erfolg.

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Parteiaustritt

Parteieintritt

1945

Todesfall

1950

Geburt eines Kindes

Hochzeit

Umzug nach Halle

Job in der Politik

Verwaltungsjob

Job ausserhalb der Politik

Ausbildung

Studium

Mittlere Reife

Abitur/ Fachabitur

1955

1960

Antje Schwarz An

1965

TH Merseburg Studium Chemie

1975

im Energiekombinat Halle

EDV-Organisator

1980

1985

berufsbegleitendes Studium zum Diplom-Krankenhausbetriebswirt in Osnabrück

1990

1995

2000

2005

2010

Landtagsabgeordneter von Sachsen-Anhalt

VEB Leuna-Werke Mitarbeiterin Forschungsstrategie VEB K Anlagen- und Gerätebau Halle , Informationsingenieurin VEB K Anlagen- und Gerätebau Halle, Leiterin der Zentralstelle für selbständige Maklerin für Immobilien, Versicherungen, Finanzierungen und geprüfte Gutachterin Standardisierung des Wirtschaftsrates des Bezirkes Halle für Haus- und Grundbewertung in Halle/Saale , Versicherungskauffrau (IHK). VEB K Textilreinigung Halle, Abteilungsleiterin Kundendienst VEB K* Anlagen- und Gerätebau Halle, Abteilungsleiterin Postgradualstudium Schutzrechte an der Humboldtuniversität Berlin

Abteilungsleiter Betriebsorg. und EDV im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

Arbeitsamtzentrale in Nürnberg Chef der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen

Master of Mediation (Fernuniversität Hagen)

Be t Beigeordneter fü e für Sicherheit, GGesundheit und Sp Sport

bis 2008 Studium Betriebswirtschaftslehre an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Halle (berufsbegleitend) 2008 bis 2011 Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen

Betriebsprüfer beim Finanzamt Halle-Süd

Fachhochschule Verwaltung, Braunschweig – Fachhochschullehrer für Finanzwirtschaft und Polizeirecht Fachhochschule Verwaltung, Ministerium des Innern – Fortbildungsleiter im höheren Dienst Fachhochschule Verwaltung, Halberstadt Jurastudium an der MLU Hochschullehrer, Halberstadt

Ausbl. Finanz S und amt Halle-Süd an Landesfinanzschule

1996 bis 1999 Umsatzsteuersonderprüfer

Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Arbeitsamt in Ansbach und Köln Landesarbeitsamt Sachsen-Anhalt-Thüringen

Stellvertretener Amtsleiter im Ordnungs- und Straßenverkehrsamt, Landkreis Wolfenbüttel

VEB Leuna-Werke Mitarbeiterin Forschungsstrategie VEB K Anlagen- und Gerätebau Halle , Informationsingenieurin VEB K Anlagen- und Gerätebau Halle, Leiterin VEB K Textilreinigung Halle, Abteilungsleiterin Kundendienst VEB K* Anlagen- und Gerätebau Halle, Abteilungsleiterin Postgradualstudium Schutzrechte an der Humboldtuniversität Berlin

Studium der Mathe-matik an der MLU

Linke

seit 2004 Lehrer an verschiedenen Gymnasien (Biologie und Geographie)

Aufbaustudium Lehramt an Gymnasien (Biologie/Geographie, berufsbegleitend)

wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Büro für ökologische Gutachten;

Piraten

6 Monate Ausbildung Fachinformatiker Dozent, bei SAP; bei der Gesellschaft Administrator für Mikroelektronik bei einem Studium Unteram nehmen Kolleg

bis 2003 Jugendgruppenleiter beim Kinderland Sachsen-Anhalt e.V.

Studium der Biologie an der MLU

Lehre zum M MSRTechniker iin der BUNA kko AG in Schkopau

Grüne

Christian Kunze C

Angestellter, Georg-Westermann-Verlag, Braunschweig

Swen Knöchel S

Oliver Paulsen O

Ausbildung Verwaltungsinspektor beim Arbeitsamt Weiden

Parteilos

SPD

CDU

1970

Parteilos

Bernd Wiegand

Kay Senius

Bernhard Bönisch

Parteivorsitz

Abschluss/ Diplom

Redaktion Grafik: ANDREA BLANK | Fragen und Antworten: KATHARINA LORENZ, ARIANE KELLER

Am 1. Juli wählt Halle einen neuen Oberbürgermeister. Zachow hat die Lebensläufe der sieben Kandidaten auf einem Zeitstrahl gegenübergestellt. Zusätzlich haben wir die Fragen, die unsere Leser an die Kandidaten hatten, weitergeleitet. Zu den Themen Verkehr über Sport bis hin zu Kultur und Wirtschaft kann man sich auf der folgenden Seite einen Überblick über die Grundsätze der Anwärter machen.

Die Kandidaten der Oberbürgermeisterwahl

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Wir müssen die Qualität im Bestand sichern bzw. wiederherstellen und alle sanierten Schulturnhallen für Vereine nutzbar machen. In naher Zukunft wird ein Neubau insbesondere von Sporthallen wohl nicht möglich sein.

Ich sehe diesen Mangel nicht, gleichwohl sind viele Sportanlagen in keinem guten Zustand. Ich möchte gemeinsam mit den Sportvereinen nach Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für die notwendigen Sanierungen suchen. Für die Schulturnhallen wäre das EU-Förderprogramm STARK III eine Chance, sie sollen auch weiter und mehr für den Vereins- und Freizeitsport zur Verfügung stehen. Mit Hilfe eines Stadtentwicklungskonzeptes und eines Sportprogramms. Letzteres schafft die Grundlage für eine umfassende Bedarfsanalyse im Sport und setzt Prioritäten. Mit dem Bau einer Ballsporthalle wird sich die Situation entspannen. Für den Spitzensport in Halle haben sich von einigen Ausnahmen wie zum Beispiel einer geeigneten Ballsporthalle abgesehen, die Bedingungen verbessert. Für mich steht daher in den nächsten Jahren vor allem der Breiten- und Gesundheitssport im Mittelpunkt. Zunächst möchte ich sowohl im Norden, Süden, Osten und Westen der Stadt eine Sporthalle, die ganztägig dem Breitensport zur Verfügung steht. Als so sehr groß sehe ich, quantitativ, den Mangel an Sportstätten nicht an, qualitativ leider schon. Wir müssen dringend weiter sanieren, nichts mehr abreißen.

Eine autofreie Innenstadt, gerade wenn sie wie in Halle sehr eng und verwinkelt ist, bietet Aufenthaltsqualität und lädt zum Verweilen und Einkaufen ein. Da wir aber auch den Lieferverkehr und die Belange der AnwohnerInnen berücksichtigen müssen, ist das Ziel einer autoarmen Innenstadt realistischer.

Ich möchte eine autoarme Innenstadt mit einem leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr. Innerhalb des Altstadtringes sollte Autoverkehr weitestgehend vermieden werden.

Wir haben in der Innenstadt einen ausgewogenen Mix. Dabei sollte es bleiben, das sieht auch der Stadtrat so. Eine autofreie Innenstadt widerspricht zudem den gewerblichen Interessen vieler Geschäftsleute.

Eine autofreie Innenstadt kann ich mir nicht vorstellen. Für möglich halte ich es, in der Altstadt eine einheitliche Begrenzung auf 20 km/h durchzusetzen. Das würde an vielen Stellen die Sicherheit, insbesondere der Fußgänger, verbessern.

Gar nichts.

Definition Innenstadt? Aber eher Auch einzelne Hallenser sollten sich Sportverei- Mehr Anerkennung z.B. durch Freikarten. nicht so viel. nen anschließen und deren Möglichkeiten nutzen.

Oliver Paulsen (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)

Swen Knöchel (Die Linke)

Dr. Bernd Wiegand (parteilos)

Kay Senius (SPD)

Bernhard Bönisch (CDU)

Antje Schwarz (parteilos)

Halle braucht unter anderem auch Gewerbe-Gebiete, wenn wir die wirtschaftliche Situation vor Ort verbessern wollen. Vor allem brauchen wir dabei mehr gemeinsames Handeln mit dem Umland. Der Star Park ist ein Beispiel dafür. Ich werde gemeinsam mit dem Saalekreis genau diese Kooperation konzeptionell und praktisch weiter entwickeln, damit wir letztlich zu mehr Ansiedlungen, nicht nur im Star Park, kommen. Das zieht Arbeitsplätze und Steuereinnahmen nach sich, die wir dringend brauchen.

In einem optimierten Dienstleistungszentrum „Wirtschaft“ sind die Stärken und Schwächen dieser Flächen genau zu bewerten; erst dann kann die Stadt eine sachgerechte Entscheidung darüber treffen. Speziell der Star Park sollte als Fläche für Wirtschaftsunternehmen weiter vorgehalten werden.

Das Gewerbegebiet Star Park hätte ich so nicht entwickelt, nun ist es da und wir müssen das Beste daraus machen und auch wählerisch sein, welchen Investor wir dort ansiedeln. Dafür sollten wir uns die notwendige Zeit nehmen. Im Übrigen stehe ich für eine Entwicklung unserer Altindustriebrachen und für die Ansiedlung von Neugründungen. Wir brauchen einen halleschen Weg für die Wirtschaftsförderung.

Die Stadt hat an dieser Stelle 100 Millionen Euro versenkt in dem Glauben, damit den Großinvestor anlocken zu können, der omnipotent Steuern und Arbeitsplätze bringt. Nicht die großen Infrastrukturprojekte sorgen für die notwendige guten Rahmenbedingungen für Neugründungen und mittelständische Unternehmen, sondern gezielte Unterstützung zum Beispiel im Forschungs- und Wissenschaftsbereich sowie attraktive Angebote und Lebensbedingungen für die benötigten gut qualifizierten Arbeitskräfte.

Ein gutes Beispiel für Fehlplanungen und Missmanagement. Man sieht, dass „gut gemeint“ das Gegenteil von gut ist. Die vielen Millionen Euro hätten an anderer Stelle in Halle besser eingesetzt werden können. Zum Beispiel hätte man viele kaputte Nebenstraßen sanieren können.

Frage 4: WIRTSCHAFT Wie stehen Sie zu den millionenschweren Investitionen wie für das Gewerbegebiet HalleOst („StarPark“), das bisher kaum von Unternehmen genutzt wird.

Hierzu fehlen mir die detaillierten Angaben.

Die Frage finde ich unglücklich formuliert. Es gibt Ersten Ansiedlungen werden bald weitere folgen; die Fläche gute Strukturen für ehrenamtliches Bürgerenga- ist sehr attraktiv, und es gibt immer weniger vergleichbare gement (Vereine, Bürgerstiftung, Freiwilligen- Standorte. Ich halte die Investition für richtig. agentur…); die gilt es weiterhin zu unterstützen. Wir sollten gemeinsam nach neuen Formen der Anerkennung dieser Arbeit suchen.

Ehrenamtliche Arbeit ist für die Stadt unverzichtbar und Chefsache, daher soll es eine Kooperationsstelle mit direktem Zugang zum OB geben. Die Stadtverwaltung sollte dabei hinsichtlich eines ehrenamtlichen Engagements mit gutem Beispiel vorangehen. Aber es gibt auch ganz einfache Dinge: Als Oberbürgermeister sollte ich immer wieder Danke für dieses Engagement sagen. Das werde ich tun!

Ein einheitlicher Ansprechpartner in der Verwaltung, der Bürger, Vereine und Initiativen mit Ideen berät und unterstützt sowie eine Richtlinie für die Förderung, Qualifizierung, Fortbildung und Anerkennung ehrenamtlich Tätiger machen den Anfang.

Menschen, die sich für Andere, für kulturelle oder soziale Projekte einsetzen, braucht unsere Stadt. Ich denke, Halle unterstützt die Projekte am besten, in dem dafür Räume bereitgestellt, Öffentlichkeit hergestellt, und das Engagement auch anerkannt wird. Als Oberbürgermeister möchte ich Wegbegleiter ehrenamtlicher Arbeit sein.

Zum einen muss die Infrastruktur erhalten bleiben, in der ein Engagement möglich ist – die Stadt darf daher die Förderung von Initiativen, Verbänden und Vereinen nicht weiter kürzen. Zum anderen brauchen wir eine offene Verwaltung, die die Beteiligung und Einbindung der BürgerInnen nicht als störend und lästig empfindet, sondern mit Unterstützung und Informationen Engagement erfolgreich und befriedigend macht.

Es ist erstaunlich, dass ein so reiches Land wie Deutschland so auf das Ehrenamt angewiesen ist. Ich unterstütze jede Form des ehrenamtlichen Engagements und werde als OB immer ein Ohr für die Vereine und Organisationen haben, die sich gesellschaftlich einsetzen. Es ist auch wichtig, dass der nächste OB den Einsatz der vielen Hallenser nach außen kommuniziert und auch vermittelt, dass es nicht selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich einzubringen.

Ein bessere Verfügbarkeit und Auslastung von bestehenden Sportstätten ist zu organisieren und anzustreben. Zum Beispiel könnten mehr Schulsporthallen nach dem Unterricht genutzt werden.

Nichts. Die Innenstadt ist schon zu Teilen nur von Anliegern zu befahren, und alle Shoppingstraßen sind ja jetzt schon autofrei.

Christian Kunze (Piraten)

Frage 3: KULTUR Ehrenamtliches Engagement der Bürger wird als selbstverständlich angesehen. Wie lautet Ihr Vorschlag zur künftig besseren Unterstützung?

Frage 2: SPORT Hallenser treiben gern Sport. Doch es mangelt an Sporthallen und Trainingsplätzen. Wie wollen Sie das ändern?

Frage 1: VERKEHR Was halten Sie von dem Vorschlag einer „autofreien Innenstadt“?

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Weitere Fragen und Antworten der OB-Kandidaten lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Magazins aha -alles halle auf S. 10/11.

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t h e m a d e s m o n at s

Leben am Fluss Die Saale schlängelt sich seit mehr als 1 200 Jahren durch das Leben der Hallenser. Über 25 Kilometer führt ihr Lauf durch unsere Stadt, der größten auf ihrem Weg. Wir nutzen den Fluss als Ausflugsziel, zum Baden, zum Fischen oder zum Bootfahren. Das Wasser der Saale spendete uns Trinkwasser, verschafft uns Arbeitsplätze – versperrt Wege, überschwemmt Häuser. Von Beesen (S. 14) bis Trotha (S. 17) nimmt Zachow den Fluss ins Visier und erzählt Anekdoten seiner Geschichte von der Vergangenheit bis in den Zukunft.

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verschiedene Fischarten gibt es derzeit in der Saale, innerhalb des Stadtgebietes Halle. Die vier häufigsten sind: Ukelei Plötze Döbel Gründling 1990 waren gerade einmal 17 Arten in der Saale heimisch.

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Lange Zeit spendete die Saale den Hallensern Trinkwasser. Zunächst über die sogenannte „Wasserkunst“, einer Art HeBeesen bewerk mit Gewichten, welches sich zwischen Moritzburg und Neumühle befand. Mehr als 400 Jahre gewährleistete sie über weitverzweigte, hölzerne Rohre die Versorgung der Wohlhabenden. Nur glich der Mühlgraben einem Abfallfluss. An der Klausbrücke trafen sich Gerber- und Schwemmsaale und führte das Dreckwasser von gewaschenen Fellen, Pferden und Kutschen sowie den Abfällen des Kuttelhofs, des Schlachthofs, direkt zu dem Wasserrad der Wasserkunst. Dort wurde es grob mechanisch gefiltert in den als Behälter fungierenden Turm gepumpt. Wen wundert’s bei dem krankmachenden Saalewas-

Trinkwas s er

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ser, dass Halle in den Jahren 1831 bis 1866 mehrfach von schweren Choleraepidemien mit tausenden Toten heimgesucht wurde. 1863 wurde in Halle eine Wasserkommission gegründet, die sich auf die Suche nach gesundem Wasser machte. In der Elsteraue bei Beesen wurde man fündig. Eine Kiesschicht filterte hier das Grundwasser, sodass wohlschmeckendes Wasser entstand. Alsbald machte man sich an den Bau eines Wasserwerkes, mit dem der Ingenieur B. Salbach beauftragt wurde. Über eine 520 Meter lange Rohrleitung wurde das Wasser mittels Pumpen in ein Sammelbecken befördert. Von dort aus gelangte es in den 4,5 Kilometer entfernten Vorgänger des Wasserturms Süd in die Turmstraße. Hier wurde der nötige Druck zur weiteren Verteilung erzeugt. Knapp ein Jahr nach Baubeginn konnten im April 1868 alle 2 300 Häuser der Stadt an das Wassernetz angeschlossen werden. Seinerzeit waren die Leitungen 43 Kilometer lang, 50 Jahre später, im Jahr 1918, waren es schon 528 Kilometer. Die Hallenser liebten ihre neue Errungenschaft. Manche Hausfrau ließ das Wasser Tag und Nacht laufen, um frisches Trinkwasser zu haben. Lag der Verbrauch zu Beginn des Wasserwerks noch bei 72 Liter pro Kopf, steigerte sich die Wassernutzung bis 1885 auf 109 Liter. Zum Vergleich: Heute verbraucht der Durchschnittsdeutsche etwa 122 Liter. Die Stadt versuchte, die Verschwendung mit den Preisen zu regulieren. 1919 kostete ein Kubikmeter Wasser 24 Pfennig. In den folgenden Jahren wurde das Werk aufgrund der intensiven Nutzung bis auf fünf Pumpen erweitert. Viele Architekten, unter anderem Stadtbaurat Wilhelm Jost, hinterließen ihre Handschrift in den Ergänzungsbauten des Wasserwerks, die bis heute in Teilen erhalten geblieben sind. Kurz vor der Wende entstanden aufgrund etlicher Probleme wie Rohrbrüchen oder der Absenkung des Grundwasserspiegels die ersten Ideen für den Neubau eines Wasserwerks. 1993 wurde dieses in Betrieb genommen, aber schon Ende 2007 von den Stadtwerken Halle in Reserve gestellt. Seitdem werden die Hallenser mit Fernwasser aus dem Ostharz versorgt. 1 Q U I

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Das Wasserwerk in Beesen galt als Novum in der Geschichte der Stadt. Erstmals wurde aus der Saale wohlschmeckendes Trinkwasser gewonnen.  (Foto: Sammlung Wolfgang Michaelis)

s gab Zeiten, da war das Wasser der Saale silberklar. Doch mit Beginn der Industrialisierung wurde der Fluss derart verschmutzt, dass der Hallenser wusste: „Als Weißer huppste nein, als Nejer kämmste raus!“ Die Saale glich einer stinkenden Kloake, auf der sich Schaumberge türmten. Und heute? Badende Kinder an der Ochsenbrücke, Schwimmer an der Raben- oder Peißnitzinsel und in diesem Jahr bereits das sechste internationale Saaleschwimmen. Noch 1990 erreichte der Fluss das Prädikat „stark verschmutzt“. Heute ist er nach EU-Klassifizierung in einem „chemisch guten Zustand“ und wird in die zweithöchste von fünf möglichen EU-weiten Reinheitsgraden eingeordnet.


t h e m a d e s m o n at s

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A

Böllberg-Wörmlitz

Die bekanntesten Saalebäder in Halle: Die Köckersche Badeanstalt, das Florabad und ein „Diplom“ aus dem Luisenbad.  (Fotos: Sammlung Wolfgang Michaelis und Holger Kühnau)

Saaleaue

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So viele Flussbäder gab es: A

Eisenbahnerbad Wörmlitz

Baden im Fluss

B

Volksbad Böllberg

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Hall. Turn- und Sportverbandbad

Dorothea Schober ist die Enkeltochter von Ludwig Herzfeld, einem Ehrenbürger der Stadt Halle. Die Familie wohnte ab 1870 am MarB tinsberg (heute Wilhelm-Külz-Straße 4). In ihr Tagebuch schrieb Schober, wie sie 1895 das Schwimmen in der Saale erlernte.

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Letzter Hoffmann

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Badeanstalt Krausebäcker

Eines Tages, als ich wohl elf Jahre alt war, sagte Onkel Reinhold zu mir: Sag mal, Dorchen, kannst Du übrigens schon schwimmen? Nein, ich konnte es nicht und hatte auch keine rechte Vorstellung davon. Mutter besorgte mir einen Badeanzug und Bademütze, und wir gingen zu „Barths“ (Anm. d. R.: Hermann Barth war seinerzeit der Besitzer des Flora-Bads auf den Pulverweiden), die Große Steinstraße runter, am Hallmarkt entlang und die Mansfelder Straße. Wo die „Kaffeemühle“ die Straße kreuzt, bogen wir nach links ab, gingen ein Stückchen neben der Hafenbahn, dann eine schöne schattige Kastanienallee am „Freibad“ vorbei, und wir waren in einem großen Garten mit Tischen und Stühlen, wo offenbar die Badenden und ihre Angehörigen Kaffee trinken konnten. Onkel Reinhold unterhielt sich sehr nett mit mir. Nun mussten wir uns trennen, nachdem er mich an der Kasse als Schwimmschülerin angemeldet hatte. Er ging links in das „Herrenbad“, ich rechts in das „Damenbad“. Ich kann mir noch heute genau den Geruch von sonnenbeschienenem Holz und Teer und Saalewasser vorstellen, der mich umfing, und wie bänglich mir zumute war. Auf einer Schiefertafel musste ich so ungefähr als letzte meinen Namen hinschreiben; ich glaube, manchmal waren es 40 oder mehr Schwimmschülerinnen. Das war 1895, in einer Zeit, von der jetzt oft so getan wird, als wären Frauen und Mädchen an der See nicht ins Wasser gegangen oder hätten sich in einem lächerlichen Aufzug dort nur gegen die Sonne geschützt und nicht bewegt. Natürlich war der Sport noch weniger allgemein als heute, und es gab kein gemeinsames Baden. Die Badeanzüge waren ungeschickt und unvorteilhaft gegen die jetzt üblichen, die gut ausgedachte Schnitte haben. Dafür kosteten sie auch lächerlich wenig: 3,Mk ungefähr. Nun musste ich eine steile Treppe runter gehen und war am Schwimmbassin, wo es vor lauter Mädeln wimmelte; es war ein betäubendes Spektakel von allem Lachen, Schreien und ins Wasser

F

Badeanstalt Birnstiel

G

Erster Hoffmann/Schönemann

H

Badeanstalt Nikolei

I

Florabad

J

Militärbadeanstalt

K

Armenbadeanstalt/Hallorenbadeanstalt (Städt. Männerbad)

Fortsetzung S. 16

springen. K J Da war das I große Schwimm­ Pulverweiden bassin, umgeben von C der Froschbrücke, und an der einen Seite schloss sich das HerD renbad an, natürlich durch einen Bretterzaun getrennt. Auf der anderen Seite die Bassins E für die Kinder und Nichtschwimmer. Weingärten F Ich musste sehr lange warten und konnte mich schon mit dem G H vertraut machen, was mir bevorstand. Schließlich war ich an der Reihe: Fräulein Meyer legte mir einen klitschnassen breiten Gürtel um, an dem das Seil für die „Angel“ befestigt war. Ich musste erst auf dem Trockenen die Schwimmbewegungen der Arme üben und nun rein! Noch nie hatte ich in kaltem Wasser gebadet und war überrascht, dass es ziemlich kalt war; ich sagte aber nichts, sondern folgte den Anordnungen. Nun musste ich mich flach aufs Wasser legen, das war sehr schwierig, und ich weiß noch, dass es ziemlich ungemütlich war, und ich dabei wohl schwer geseufzt habe. Aber ich durfte mich nicht blamieren bei so vielen Zuschauerinnen. Ich ging in der Folge sehr häufig zum Schwimmen, und es dauerte auch nicht lange, bis ich über die Ruckangel an die straffe und lockere Leine kam. Bis dahin musste man von der Froschbrücke reinspringen; aber zum Freischwimmen gehörte das Springen vom Sprungbrett, das geübt wurde. In dem Sommer kam ich leider nur so weit, dass ich nach der Stange schwamm; aber im nächsten Sommer war ich nach vier Tagen frei und sehr stolz. 1


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t h e m a d e s m o n at s

In den kommenden Monaten wird der Fluss lebendig Juli: Um die Wette in der Saale

Fortsetzung Flussbäder:

Bereits zum sechsten Mal treffen sich am 14. Juli Wasserratten aus aller Welt, um im Stadtfluss beim „Internationalen Saaleschwimmen“ zu wetteifern. Dem Sieger winkt der EichendorffPokal. Ab 11.30 Uhr heißt es, ab in die Badehosen, denn dann starten im Untergraben der Schleuse Gimritz das „Schnupperschwimmen“ und „Aquarunning“, während es ab 14 Uhr für die geübten Wellenjäger ernst wird. Über eine Distanz von 2000 Metern geht es – ein Glück – flussabwärts bis zum Ziel an der Wiese vor den Klausbergen. Die Saaleschwimmer werden anschließend mit Fahrgastschiffen und Pontonbooten zurück zum Start gefahren.

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Weinecksche Badeanstalt

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Freier Sportverein / Arbeiterschwimmverein (Kanalbad)

:: 6. Internationales Saaleschwimmen, 14. Juli, ab 11.30 Uhr, Schleuse Gimritz bis Klausberge, Anmeldung über www.saaleschwimmerhalle.de

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Luisenbad

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Köckersche Badeanstalt

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Wellenbad Neumühle

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Universitätsbad

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Wellenbad Steinmühle

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Badeanstalt Frönicke

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Freibad Forstwerder

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Familienbad Grossmann

Peißnitzinsel O

Sandanger

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Ziegelwiese

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BUCHTipp zum Thema 55 „Leben am Fluss. Die Saale in Halle“, Simone Trieder, Hasenverlag Die 1. Auflage ist derzeit vergriffen. Der Hasenverlag arbeitet aber an der zweiten Auflage.

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LEBEN

AM FL USS

DIE SA ALE Sim one

IN HALL E

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September: Der illuminierte Mittelpunkt Ohne den 80 Meter hohen Wasserstrahl der Fontäne wäre die Würfelwiese nur halb so attraktiv. Ihr Bestehen will gefeiert werden, denn dass die Fontäne seit mehr als 40 Jahren heute wieder sprudelt, ist vor allem dem Verein „Freunde der Fontäne“ zu verdanken. Am 9. August wird das Fontänefest bereits zum dritten Mal nach der Übergabe des rekons­ truierten Springbrunnens an die Stadt gefeiert. Dabei erwarten die Gäste Lesungen, Theater mit Märchenteppich und Kasperletheater, Tango und am Abend das traditionelle Konzert mit dem Salonorchester „Fontana“. :: Fontänefest, 9. September, 13 bis 22 Uhr, rund um die Fontäne, www.fontaene-halle.de

August: Flusswandern zum Laternenfest Am letzten Augustwochenende wird in Halle seit 1928 traditionell das Laternenfest gefeiert. Und selbstverständlich: Die Saale steht im Mittelpunkt des schönsten Volksfestes Mitteldeutschlands. Der Fluss wird zur Bühne der Fischerstecher, die versuchen, sich gegenseitig aus den wackligen Booten zu stoßen, die Noch-OB Dagmar Szabados wird die schnellste Renn-Ente aus der Saale fischen, und beim Bootskorso beeindrucken die vielen herausgeputzten Boote und Schiffe. Glanzlicht des dreitägigen Festes wird wie immer das Höhenfeuerwerk sein, das von Händels Wassermusik untermalt von der Oberburg der Burg Giebichenstein abgefeuert wird. Etwas ganz Besonderes bietet in diesem Jahr wieder das Stadtmarketing an: Bei einer geführten Flottillenfahrt vom 21. bis zum 24. August können Saalefreunde die malerische Uferlandschaft von Calbe über Bernburg, Wettin und Kloschwitz bis schließlich Halle entdecken. Pünktlich zum Laternenfest angekommen, kann man sich unter die „Landratten“ mischen oder das Feuerwerk von der Saale aus genießen. :: Laternenfest, 24. August ab 18 Uhr, www.laternenfest.halle.de Flottillenfahrt, 21. bis 24. August, Buchung unter Tel. 122 79-10


t h e m a d e s m o n at s

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Mit der Gondel zum Kaffeegarten Mit viel Wehmut blickt Karin Grundmann auf die beiden verfallenden Gebäude in der Pfarrstraße 4b. Den ehemaligen Kaffeegarten zu reaktivieren, gehörte zu den wichtigsten Zielen der Bürgerinitiative „Gesundes Trotha“. „Hier liegt der Ursprung der alten Trothaer Adelsfamilie“, sagt die Vorsitzende. „Der Ursprung Trothas sozusagen.“ Grundmann kämpft sich durch das wuchernde Grün gegenüber des Halleschen Ruderclubs, bis der Blick auf das denkmalgeschützte Haupthaus mit dem kaiserlichen Dachstuhl frei ist. Im Jahr 1686 lässt der kurfürstlich-brandenburgische Postmeister von Halle und Umgebung, Friedrich Madeweis, das Gebäude errichten. Seinen Namen kann man bis heute in der Inschrift über dem Portal lesen. Wie wundervoll das Anwesen damals gewesen sein muss, kann man nur noch erahnen: Ein stattliches Patrizierhaus mit einem großen im Barockstil Personen gehaltene Park, der sind seit 2002 sich über aus der Saale im Stadtgebiet Halle geborgen worden.

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tot

Seit 2011 gab es keinen weiteren Todesfall.

Klausberge

das heutige Gelände der Ruderer bis zur Saale erstreckt. In der Mitte steht ein Lusthäuschen, von dem Buchsbaumwege von Säulen und Heckengrotten umgeben zu Spaliersitzecken führen. Keine Frage: Hier fühlt sich auch der spätere König Friedrich der I. in Preußen wohl, als er 1695 zur Grundsteinlegung der Universität Halle und zu der der ersten steinernen Schleuse zu Gast in Madeweis' Anwesen ist. Die Geschichte des Kaffeegartens beginnt allerdings erst viele Jahre später. Im Jahr 1800 kauft die Familie Brand das Grundstück, deren Pächter, Amtsmann Bieler, das Schankrecht von Giebichenstein erwirbt und „Brands Garten“ zu einem beliebten Ausflugsort betuchter hallescher Familien macht. Vor allem der damalige Prorektor der Universität und Direktor der Sparkasse, Ludwig Heinrich von Jakob, schätzt die romantische Einsamkeit in Brands Garten. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern ist er oft zugegen, um sich vom Alltag des „Großstadtbetriebes“ zu erholen. Zu neuer Blüte bringt Familie Preiß den Kaffeegarten um 1840. Erstmals beziehen sie die Insel Forstwerder ein. Von der Stadt aus kann man über eine „vergnügliche Wasserfahrt zum Fortwerder“ mit der Gondel oder dem Kahn am „Preißischen Kaffeegarten“ anlegen und die begehrten Obstkuchen von Mutter Preiß probieren. Der Forstwerder wird auch zum Ziel vieler Studenten, die verbotenerweise hier ihre Klingen kreuzen. 1841 wird im Kaffeegarten eine der ältesten burschenschaftlichen Verbindungen, der „Alte Verein“, begründet, aus dem 1844 der hallesche „Wingolf“ hervorgeht.

Der Preißische Kaffeegarten bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Der Garten besitzt bis zur Saale eine solche Ausdehnung, dass man trotz der 2 000 Sitzmöglichkeiten immer noch ein privates Plätzchen finden kann. Es gibt Spiel- und Turnplätze, Karussells und eine Asphaltkegelbahn. FaHafen milie Preiß veranstaltet Halle-Trotha vornehme Bälle und im Sommer die bei den Hallenser beliebten Kirsch-, Pflaumen- und Apfelkuchenfeste. Bei Regen kann man seinen Kaffee in der großen Gartenkolonnade oder im später angebauten Saal genießen. Fast ein halbes Jahrhundert lang führen die Preiß’ den Garten, der überaus angesehen ist. Mehr noch als ähnliche Wirtschaften in Giebichenstein, Kröllwitz oder auf der

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Forstwerder

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Rabeninsel. Ab 1890 wechseln die Besitzer des Kaffeegartens noch zweimal, bis mit dem Ersten Weltkrieg das endgültige Aus kommt. 1924 bezieht der Hallesche Ruderclub Teile des Geländes. Der übrige Teil wird mal zum Sitz des Hochbauamtes der Stadt, mal zur Schule oder als Turnhalle genutzt. Die Bürgerinitiative um Karin Grundmann hatte mehrfach Versuche unternommen – zuletzt in Kooperation mit Burgstudenten – um den Kaffeegarten wiederzubeleben oder zumindest den Verfall des Madeweisschen Haupthauses zu stoppen. Doch seit der Privatisierung vor sechs Jahren sind ihnen die Hände gebunden. „Wir konzentrieren uns derzeit auf die Gestaltung der Saalepromenade von den Klausbergen bis zum Fortswerder“, erzählt Grundmann. Von der unter Naturschutz stehenden Insel wünscht sich die Initiative einen Steg zum gegenüberliegenden Ufer nach Kröllwitz. „Wundervoll für Spaziergänger.“ Der Kaffeegarten hätte das i-Tüppfelchen werden können. 1 Q ui

Geheime Idylle: Schließt man auf der Insel Forstwerder die Augen und hört das Rauschen des Wehres, könnte man meinen, man ist am Meer. (Foto: Qui)


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LEBEN

Die Rentner im Studentenclub Thea und Walter lesen regelmäßig im Turm humorvolle Geschichten „Ich ertappe unsere Historiker dabei, dass sie von Jahr zu Jahr mehr die Geschichte verfälschen – Und diejenigen, die dabei waren, sterben aus“. Walter Meier, einigen Hallensern sicher noch als DDR-Olympiateilnehmer in der Leichtathletik bekannt, und seine Frau Thea Gerstenberger gehen mit ihren 84 und 80 Jahren noch in den Turm, speziell zum „Poetry Slam“. Am 15. April wurde für die beiden Rentner eine eigene Lesung organisiert. Schon zweimal waren „Thea und Walter“, wie sie im Turm stets angekündigt werden, beim Poetry Slam des Halternativ Vereins zu sehen. Was als Versehen begann, entwickelte sich zum Selbstläufer. „Unsere Tochter hatte uns angemeldet“, erzählt Thea. „Wir dachten, dort kann man einfach etwas Geschriebenes vortragen.“ Das ein Poetry Slam eigentlich ein Wettstreit eher jüngerer Texteschreiber ist, die in einem Zeitlimit gegeneinander antreten, merkten die beiden dann, als es los ging. Beim ersten Auftritt lesen sie aus Walters Buch „Wie ich geheiratet wurde und andere Kuriositäten“. Aus 37 Jahren wilder und anschließenden zwölf Jahren „gesitteter“ Ehe ist einiges zu berichten. Mit der Bedächtigkeit des Alters und dialogischem Schabernack überschreiten die beiden die vorgegebene Zeit, das junge Publikum aber klatscht und johlt begeistert. Auch

der zweite Auftritt: Ein Erfolg. Dann soll es bei einer eigenen Lesung ernster zugehen. Walter ist 1927 geboren, ein Jahrgang, der alles erlebt hat, was heute Geschichte ist. Er möchte junge Menschen mit seinen Erfahrungen erreichen und würde gern einmal in Schulen darüber diskutieren. Zur Lesung am 15. April mischen sich zwischen das übliche Studentenpublikum Schüler, aber auch ältere Gesichter. Auf der Bühne ist ein Tisch aufgestellt, dazu Stehlampen in DDR-Schick. „Sonst hat meine Frau immer das letzte Wort, heute hat sie mal das erste“ beginnt Walter die Lesung mit einem frechen Seitenhieb. Thea trägt uns sein Leben anhand ausgesuchter Stellen aus dem Buch „Interview mit mir selbst“ vor. Walter unterstützt sie, indem er ihr ab und an ins Wort fährt. Wir hören Napola-Zeit und Wehrdienst. Für zwei Gedichte aus Walters Gefangenenzeit gibt es spontanen Applaus. Nach der Lesung bleiben einige noch bei Walter stehen. „In den unsicheren Zeiten heute ist es schön, mal eine fundierte Meinung zu hören, die auf Erfahrung beruht“, sagt jemand. Andere lassen sich Bücher signieren. Walter schreibt bereits an einem Neuem. 1 

Beim „Poetry Slam“ wird in einem Wettstreit selbstverfasste Dichtkunst vorgetragen. (Fotos: Julia Steiner)

Andrea Blank

:: Stadtmeisterschaften Poetry Slam, 10. Juni, Turm Halle, Friedemann-Bach-Platz 5, www.poetryslam-halle.de

Thea liest in der eigens für das Paar organisierten Veranstaltung aus dem Buch ihres Mannes Walther.


h e l l e kö p f e

helle köpfe

Cornelia Demuth

Die Managerin der Lions weiß, was die Fußballer von Dynamo Dresden im Köpfchen hatten Die Wissenschaft in Halle prägt das Gesicht unserer Stadt – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Doch keine Wissenschaft ohne helle Köpfe, die für all die neuen Ideen stehen, die Theorien entwickeln und sie in die Tat umsetzen. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing präsentiert Zachow in seiner Porträtreihe „Helle Köpfe“ Wissenschaftler mit ihren Ideen für und aus Halle.

Drei Tage sind seit dem letzten Spiel der Basketball-Lions vergangen, und noch immer klingt die Mutterlöwin, als hätte sie ihre Schützlinge gerade brüllend gegen eine Horde Wildkatzen verteidigt: heiser. Cornelia Demuth ist mehr als nur die Vorsitzende des Lions-Trägervereins, dessen Bundesligafrauen gerade als Außenseiterinnen den deutschen Vize-Meistertitel geholt haben. Cornelia Demuth ist Motivatorin, Mäzenin und Managerin in einer Person – ihr Know How basiert auf wissenschaftlicher Grundlage. Es ist das Jahr 1980, als die damals gerade frisch diplomierte Sport-/ Biopädagogin im modrigen Keller der Moritzburg, in der die Sportwissenschaftler seinerzeit ihr Domizil hatten, unzählige Stunden für ihre Promotionsarbeit forscht. „Kognitive Verlaufsprozesse bei Fußballspieler“ lautete das Thema, das sie lieber mit Basketballern umgesetzt hätte. Doch für das 1969 von den DDR-Experten zum B-Sport degradierte Ballspiel gab es keine Forschungsrichtung. Gemeinsam mit ihrem Doktorvater Gerd Konzag und einigen Physikern entwickelte Demuth ein Gerät, mit dem sie anschließend die Handlungsgeschwindigkeit der Fußballer des Halleschen FC, Dynamo Dresden und des FC Magdeburg messen konnte. Ein Novum. A) weil man damals infrage stellte, dass kognitive Prozesse bei Fußballern leistungsbestimmend seien, und B) weil das Gerät neben Latenz-, Handlungsund Bewegungszeit auch die Ballgeschwindigkeit in Zahlen festhielt. „Auf einer Art Kassenbon entstanden Massen von Daten. Vor jeder Messung musste ich die Kontakte schrubben, denn im Burg-Keller war es sehr feucht. Das war schon eine ganz besondere Forschung“, erinnert sich die heute 54-Jährige. Interessant: Schon damals steckte die charmante Sportsfrau mit ihrem Mann Hans-Ullrich Demuth, dem späteren Mitbegründer der Biotechnologie-Firma Probiodrug, unter einer Decke. „In der Nacht habe ich mit Ulli, der wissenschaftlicher Biochemie-Assistent war, die Daten am Institut am Domplatz in eine riesengroße Rechenmaschine eingespeist. So konnte ich die Zahlen in einer Tabelle sinnvoll gegenüberstellen.“ Der abschließende Vergleich mit Expertenratings bestätigte Demuths These, denn auch die Trainer ordneten mit relativer Übereinstimmung der Forschungsergebnisse ihre Spieler in kognitiv leistungsstark bzw. nicht so stark ein. In der „Zeitschrift für Körperkultur und Sport“ stellte die Forscherin am Ende ihrer Promotion zumindest das eigens entwickelte Messgerät vor. Die „hochsensiblen“ Daten jedoch wurden aufgrund der Beteiligung von Dynamo Dresden (1992 vom „Spiegel“ als Stasi-Club enttarnt) zur geheimen Verschlusssache erklärt. Als Sportpsychologin bei den Paralympics Nach der politischen Wende bekam Demuth eine Anfrage aus Japan. Der Sportkollege war auf die Zeitschrift gestoßen und fragte nun nach dem Gerät, welches er bei den japanischen Fußballern zum Einsatz bringen wollte. „Da war nichts mehr zu machen. Alles war

Cornelia Demuth in ihrem Büro als psychologische Beraterin. Guckt man genau hin, finden sich an jeder Ecke Spuren ihres „Wegbegleiters“ Basketball. (Foto: Julia Steiner)

schon längst vermodert und unbenutzbar“, bedauert die Sportwissenschaftlerin. Später spezialisierte sich Demuth, die nun nicht mehr nur Forscherin, sondern auch Mutter zweier Kinder war, auf Sportpsychologie und die Rehabilitation. In einem Landesforschungsprojekt arbeitete sie von 1996 bis 2002 mit geistig behinderten Menschen, um festzustellen, dass man über sportliches Spielen deren soziale Kompetenzen fördern kann. Zusätzlich studierte sie neben ihrer Lehrtätigkeit für acht Semester Psychologie und konnte so über eine Empfehlung 2001 bis 2004 das deutsche Nationalteam der körperbehinderten Sportschützen psychologisch betreuen und auf Olympia vorbereiten. Unter ihren Schützlingen war auch Manuela Schmeermund, die in Athen Gold holte. Heute, acht Jahre später, konzentriert sich Demuth als Sportpsychologin und systemische Beraterin für Einzel-, Paar- und Familienklienten ganz auf die Praxis. Und wie damals als 20-jährige DDR-Nationalspielerin – übrigens im Schulsport vom Lions-Trainer Martin Dornhoff trainiert – steht bis heute Basketball in ihrem sportlichen Zentrum. Jeden Donnerstag spielt sie mit den Freizeitliga-Seniorinnen und Freitagfrüh wirft sie unter anderem mit ihrem damaligen Doktorvater Gerd Konzag (heute 83) Körbe. 1 Jessica Quick

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icknick – Ein Sommervergnügen

Schon im Barock beliebte der französische Adel im Freien und zum Vergnügen eine Kleinigkeit zu verzehren Ob ein ausgiebiger Brunch am Wochenende mit der ganzen Familie oder ein spätes Vesper nach einem anstrengenden Arbeitstag mit Freunden – Ein Picknick ist zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Hauptsache draußen, Hauptsache in der Natur.

Auf der Ziegelwiese, der wahrscheinlich größten Picknickwiese in Halle, werden an warmen Sonnentagen bis spät in die Nacht die mitgebrachte Speisen und Getränke genossen. Doch ein Picknick ist viel mehr als ein Imbiss im Freien. Hier toben Väter mit ihren Kinsto: hpe lauc dern, lesen Mütter in Ruhe ein Bär uch Bärla 100 g – Buch, philosophieren die Stu80 g zehe lauch Knob denten. Es wird gegrillt und „ge1 esan Parm chillt“, gespielt und musiziert. 50 g e kern men enblu Sonn Da im Juni mit dem Klassik- und 40 g hlen) gema h (frisc er Literaturpicknick gleich zweimal Essen Pfeff nöl Olive s gute l im Freien angesagt ist, hat Zachow eini140 m zu t nich ge Tipps zur Organisation zusammenAlles in den Mixer, aber gestellt: lange und nicht zu fein mahlen. Die Vorbereitung Der klassische Picknickkorb enthält das Essen, Geschirr, Besteck und eine Decke. Wer ein Picknick bei einer Wanderung einplant, sollte natürlich darauf achten, dass sich Speisen und Getränke gut im Rucksack transportieren lassen. In einer Kühltasche bleiben die Getränke schön kalt und die Gerichte länger frisch. Das Picknickessen kann einfach und klassisch zubereitet werden oder auch aufwendig und exklusiv. Die (N)ostalgiger schwören auf gekochte Eier, Klöpschen und Kartoffelsalat, dazu Scharfer Gemüsedip eine saurer Gurke. Die 250 g Creme fraiche Liebhaber der italieni50 g Tomatenmark schen Küche auf Pesto, 1 Messerspitze Chili Antipasti und Ciabatta1 – 2 Esslöffel Obstessig Brot. Die Kinder lieben 1 – 2 Esslöffel KaramellEierkuchen, Pizzabrosirup oder Honig te, bunte Obstspieße Alles gut verrühren. und zur Erfrischung

eine kühle Schorle, gemixt aus schwarzem Johannisbeerund Apfelsaft und Sprudelwasser.

arabische Hackbällche

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500g Rinderhack in Milch eingeweichtes Altbackenes 2 Knoblauchzehen 1 Schalotte 1 Esslöffel Butter 2 Eier 1-2 Esslöffel scharfer Sen f 1 Esslöffel edelsüßes Pap rikapulver 1 Teelöffel Thymian Salz und Pfeffer aus der Mühle 1 Prise Cayennepfeffer Semmelbrösel zum Binden

Auswahl des Ortes Natürlich bietet Halle noch viele weitere schöne Picknickplätze. Da ist der Ochsenberg, mit seinem überragenden Ausblick in alle Knoblauch und Schalotte klein schneiden. Die Zu vier Himmelsrichtaten gut durchkneten, zu kleinen Bällchen formen tungen, zu nennen. und in Olivenöl oder Butter braten. Am Galgenberg locken Spielplatz, Bolzplatz und Skaterbahn vor allem Familien mit Kindern an. Bei einer Wanderung durch die Heide lohnt es sich eine Pause am Steinbruch einzulegen. Im Süden gibt es schöne Picknickplätze entlang des Radweges an der Weißen Elster oder nach einem Spaziergang im Pestalozzipark. Worauf man in Halle immer achten sollte, ist, dass man seine Decke nicht aus Versehen auf einer Hundewiese aufschlägt. Tomatenbutter: Spiele für Zwischendurch... 1 Stück Butter 1 Tube Tomatenmark ... sind das skandinavische Kubb, das englische Cricket 1 kleine Zwiebel 1 – 2 Knoblauchzehen, oder das französische Boule. Und am Ende eines Picknicks Schauen, dass nichts liegenbleibt und nichts vergessen wird. Den Müll wieder mitnehmen und die Kinder durchzählen. 1 Kerstin Eschke

Salz und Pfeffer, etwas Liebstöckel und Basilikum

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Dann alle Zutaten gut miteinander verrühren. Dazu passt frisches selbstgebackenes Brot.


g e n us s & s t i l

Klassik, Lyrik, Prosa Das Literaturpicknick & das Klassikpicknick sorgen Ende Juni für Lese- und Hörgenuss

Für das 8. Literaturpicknick am 28. Juni hat die Leiterin der Stadtbibliothek Hildegard Labenz Texte aus den Werken von Johann Wolfgang von Goethe zusammengetragen. Die ausgesuchte Lyrik und Prosa wird gelesen von Harald Höbinger und Enrico Petters. Toralf Friesecke übernimmt in diesem Jahr die musikalische Begleitung des Literaturpicknicks. :: Literaturpicknick, 28. Juni, 20 Uhr, Oberburg Giebichenstein, freier Eintritt, um eine Spende wird gebeten

Mit dem Klassikpicknick am 30. Juni auf der Peißnitz feiert die Staatskapelle Halle in diesem Jahr ihren Saisonabschluss. Das Konzert

mit Werken von Richard Wagner und Antonín Dvorák beginnt um 16 Uhr. Davor spielt das Ensemble „Adolphi & Die hallesche Streicheleinheit“. „Übrigens gehört zum Besuch des Klassik-Picknicks auch für die Damen ein schöner Hut oder Sonnenschirm“, empfiehlt Veranstalter Ulf Herden. „Die Herren sollten ihr Augenmerk ganz besonders der Gestaltung des Picknicksitzbereiches widmen und diesen mit Decken so angenehm wie möglich gestalten und für ein reichhaltiges Angebot im Picknickkorb sorgen.“1 K ES :: „4. KLASSIK – PICKNICK“, Peißnitz-Bühne, 30. Juni, 14.30 Uhr, Preis ab 8 Euro

sentiert Cultour-Büro prä mmer Highlights im So lk Festival Irish Sommer Fo ste Robbie Doyle & Gä r Uh 0 .3 19 – 16. Juni 2012 Ulrichskirche Halle

at. UNI – Big Band fe ewsky Pascal von Wrobl 0 Uhr .0 16 – 12 20 ni 24. Ju Halle e ch kir hs Ulric

Auf dem Trocknen sitzen Dank einer wasserabweisenden Beschichtung bietet diese kuschelige Picknickdecke (26 Euro) auch zu kälteren Abendstunden eine trockene und molligwarme Sitzgelegenheit im Freien. Danach kann sie einfach zusammengrollt und am Henkel nach Hause getragen werden. Schnick Schnack, Kleine Ulrichstraße 18a, Tel.: 3 88 12 85

Alles für ein gelungenes Picknick Nicht mit einem Fliegenpilz verwechseln! Diese dekorativen Boxen (klein: 4,80, mittel: 5,80, groß: 6,80 Euro) halten ihren Inhalt frisch und im Zaum. Damit – an der Waldlichtung angekommen – Kartoffelsalat und Co. nicht aus dem Picknickkorb gelöffelt werden müssen. Schnick Schnack, Kleine Ulrichstraße 18a, Tel.: 3 88 12 85

Mit dem Drahtesel zum Schmaus außer Haus? Diese Fahrradtasche (79 Euro) hält auf einer Seite vom Korkenzieher und Flaschenöffner über Teller, Besteck und Becher bis hin zu Stoffservietten alle Utensilien zum Verzehr leckerer Speisen bereit, die wiederum eine Kühltasche auf der anderen Seite frisch hält. Stilbruch, Kleine Ulrichstraße 20, Tel.: 4 78 13 31 Text/ Idee: Katharina Lorenz | Fotos: Julia Steiner

Siebenschläfer Romantic Folk 0 Uhr 1. Juli 2012 – 16.0 lle Ha e ch kir hs ric Ul

Cultoursommer RETT THEATER - KABA ERES ND KONZERTE - BESO 2012 r be em pt Se 24. Juli bis 9. - Hoftheater neues theater halle mm unter: Progra er.de www.cultoursomm

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kalender

Z achow-T ipp

Freitag

1. K i no

Lux Puschkino 17.00 Uhr Vor 70 Jahren - Deportation von 131 halleschen Juden ins Vernichtungslager SOBIBOR (Vortrag) 19.00 Uhr Sobibor, 14. 10. 1943, 16 Uhr Film von Claude Lanzmann 21.00 Uhr Moonrise Kingdom Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Sams im Glück 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Leb wohl, meine Königin Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku lt u r

Philosophie Festival Im Juni treffen sich in Halle zum zweiten Mal Philosophen und Performer aus Deutschland, Österreich und Tschechien, um auf unterhaltsame Weise der Frage auf den Grund zu gehen, wie sich Philosophie angemessen vermitteln lässt. Die Teilnehmer des Festivals „Soundcheck Philosophie“ bespielen an zwei Tagen verschiedene Bühnen. So wird es beispielsweise eine Lecture (deutsch: Vortrag) Performance zu Nietzsche und Spinoza und eine philosophisch inspirierte Tanzinszenierung zu erleben geben. Darüber hinaus gibt es unter anderem am 9. Juni eine öffentliche Tagung mit Vorträgen zum Thema „Sagen oder Zeigen“. :: 9. und 10. Juni, Puppentheater, Schaufenster und Thalia Theater

Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Loriot 1 neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Oper Halle 19.00 Uhr Premiere: Alcina - Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch Steintor-Varieté 20.00 Uhr Rainald Grebe - Das Rainaldgrebekonzert Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Republik der Kinder - von Christian Augrell Villa del Vino 19.30 Uhr Georg Friedrich Händels Auferstehung

Li v e

K abarett

Fußball zum Lachen Die Fußball-EM steht vor der Tür, und der Berliner Kabarettist Gerald Wolf schaut in seinem Programm „Gib mir die Kugel“ mit viel Humor auf das Thema Fußball, wie es uns tagtäglich begegnet. :: 6. Juni, 19.30 Uhr, Villa del Vino

Wanderung

Fackelschein Am 9. Juni kann bei dem Rundgang „Giebichenstein im Fackelschein“ die Oberburg besichtigt werden. Es erwarten die Besucher loderndes Fackellicht, spannende Geschichten und ein herrlicher Ausblick auf das Saaletal. :: 9. Juni, 19 Uhr, Parkplatz Fährstraße

Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Max Raabe Konzerthalle Ulrichskirche 21.00 Uhr Uraufführung: Concerto Grosso. Neue Musik aus alter Form. - Neukompositionen von Claire-Mélanie Sinnhuber & Jan Masanetz sowie Werke von Haydn & Stravinsky Konzertsaal Händelhaus-Karree 19.30 Uhr Studiokonzert Klavier Rockpool 20.00 Uhr Mainpoint + Support

Tanz BeL ETAGE 21.00 Uhr La famosa Fieste de Salsa - Salsa Party mit Tanzkurs

Sonst AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Halle Händel-Festspiele Händel-Haus 15.00 Uhr Musikinstrumente aus vier Jahrhunderten - Sonderführung Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr Eröffnung der Werkschau mit musikalischer Untermalung durch die Trommelgruppe TAKT!LOS Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation

Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja Georg Friedrich Händel auf der Spur 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 18.30 Uhr Erlebniskochen - Der Geheimtipp für echte Gourmets Waldkater Phantasie 14.00 Uhr Marathon der Behörden

Sonnabend

2. K i no

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen 17.00 + 21.00 + 23.00 Uhr Moonrise Kingdom 19.00 Uhr Superclassico... Meine Frau will heiraten Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Sams im Glück 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Leb wohl, meine Königin Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku lt u r Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Brettgeflüster 2012 - Abschluss der Spielzeit - Ausschnitte aus allen Programmen mit allen Mitwirkenden der Saison neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß Peißnitzhaus 16.30 Uhr Kasper kauft ein Haus Puppentheater Puppentheater 18.00 Uhr Der kleine Vampir schillerBühne - Schlosshotel Schkopau 19.00 Uhr Wer die Auster liebt... Villa del Vino 19.00 Uhr Un Emozione per Sempre Sardinien für die Sinne

Live Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Konzert im Rahmen der HändelFestspiele: Poro, Re dell' Indie HWV 28 ? konzertante Aufführung Händel-Haus - Kammermusiksaal 17.00 Uhr Harmonices Mundi - Bozen Baroque Ensemble Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr durch_wegen - lyrischer Klangwechsel mit Maria Einert (Lyrik) und Martin Mendt (Musik) Rockpool 20.00 Uhr Rockpool Bandcontest 2012 Das Finale mit Congoroo, Fake Blanche, Infinity Mind und All In Sane Thalia Theater 15.00 Uhr Familienkonzert - Händel-Festspiele 2012: Eine Orgelstunde mit Zachow Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 19.00 Uhr Sommerabendkonzert mit dem Frauenchor Landsberg


kalender k alender

Ta n z BeL ETAGE 22.00 Uhr Gaynight-Halle Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30 Single Party

Son s t Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Halle Händel-Festspiele Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Händel-Haus - Glashalle 16.00 Uhr Einführungsvortrag - „Der ökumenische Musiker... ein Lutheraner in Rom” Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktplatz - Händeldenkmal 11.00 Uhr Händel-Rundgang: Der Meister höchstpersönlich - mit StattReisen Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 10.30 Uhr FrauenZimmerGeschichte(n) Kostümführung 11.00 + 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja Georg Friedrich Händel auf der Spur 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

3. Ki n o

CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen 17.00 + 21.00 Uhr Moonrise Kingdom 19.00 Uhr Superclassico... Meine Frau will heiraten Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Sams im Glück 16.00 + 18.00 + 20.15 Uhr Leb wohl, meine Königin The Light Cinema 17.45 Uhr Preview: Street Dance 2 3D Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku lt u r Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Spuk im Händelhaus - Zauberoper für Kinder und Erwachsene Puppentheater 16.00 Uhr Der kleine Vampir

Liv e Händel-Haus 15.00 Uhr Authentischer Klang - Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 Pauluskirche 15.30 Uhr Sabine Loredo Silva & Natalia Nowack - Musik des Mittelalters und der Renaissance

Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Akkitation Arkestra Kammeredition - Worldjazz imaginaire

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Sonst Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Freiwillige Feuerwehr Büschdorf 10.00 Uhr DRK-Blutspende Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 10.00 Uhr Kindertagsparty mit Familienbrunch Halle Händel-Festspiele Händel-Haus 15.00 Uhr Stadtführung: Händels Halle Treffpunkt Großer Hof, Dauer: 2 Stunden Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Knolls Hütte 10.00 Uhr Hunde-Ralley Paulusviertel 11.00 Uhr Paulusfest Peißnitzhaus 14.00 Uhr Energiefest für die ganze Familie Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Silberhöhe 13.00 Uhr Stadtteilfest Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja Georg Friedrich Händel auf der Spur 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

4. K in o Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Moonrise Kingdom 19.00 Uhr Superclassico... Meine Frau will heiraten Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Sams im Glück 18.00 + 22.15 Uhr Leb wohl, meine Königin 20.00 Uhr globale: Blutige Handys - Blood in the Mobile - mit Filmgespräch Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku ltu r neues theater - Saal 19.30 Uhr Klippenspringer 4 - Das Schauspielstudio stellt sich vor. Eintritt frei Oper Halle 20.00 Uhr Riemannoper - Oper von Tom Johnson Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 + 14.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr „Es war einmal... Theater” Frei nach dem Kinderbuch von M. Ende „Ophelias Schattentheater”

L iv e Konzertsaal Händelhaus-Karree 19.30 Uhr Klassenabend Klavier Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne

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kalender

Son s t AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf die Augenzahl bestimmt den Preis Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 16.00 Uhr Patchwork Frauenzentrum Weiberwirtschaft 15.00 Uhr Verein der in der DDR geschiedener Frauen 17.00 Uhr Foto-Workshop: Heimat im Körper - schöne Porträts Halle Händel-Festspiele Händel-Haus - Glashalle 18.30 Uhr Zachow und Händel Einführungsvortrag Händel-Haus - Kammermusiksaal 9.00 Uhr Händel und die Konfessionen Internationale Wissenschaftliche Konferenz Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kulturtresor 21 19.00 Uhr Schnuppertanzstunde: Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz 20.00 Uhr Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Patientenbibliothek Lesecafé „ONKO-logisch” 17.00 Uhr Lesung: Das Labyrinth der Wörter - Roman, gelesen von Lesern für Leser Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 11.00 Uhr Georg Friedrich Händel auf der Spur - „uff Hall'sch” 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur

Dienstag

5. Ki n o

Künstlerhaus 188 20.00 Uhr Honest Man: The Life of R. Budd Dwyer - Freies Kino Halle Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Moonrise Kingdom 19.00 Uhr Superclassico... Meine Frau will heiraten Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Sams im Glück 18.00 + 22.15 Uhr Leb wohl, meine Königin 20.15 Uhr Halle: Händels Stadt an der Saale The Light Cinema 20.15 Uhr Originalversion: Dark Shadows Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku lt u r Die Kiebitzensteiner - Buch- und Kunsthaus Cornelius 20.00 Uhr Neue Kinder braucht das Land neues theater - Saal 20.30 Uhr Klippenspringer 4 - Das Schauspielstudio stellt sich vor. Eintritt frei

Oper Halle 19.30 Uhr Warm up 2! - Das Ballett Rossa gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag Thalia Theater - Großer Saal 9.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen - von Gabriele Hänel

L iv e Objekt 5 21.00 Uhr Doctor Krápula (Columbien)

Sonst Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 9.00 Uhr Mit Rat und Tat zum wieder flotten Rad Frauenzentrum Weiberwirtschaft 16.00 Uhr Foto-Workshop: Heimat im Körper - schöne Porträts Gasthof Zum Schwarzen Herzog 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Halle Händel-Festspiele Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.30 Uhr ppt-Promis im privaten Talk zu Gast bei Ines Brock: Hartmut Augustin (Chefredakteur MZ) Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 11.00 Uhr Georg Friedrich Händel auf der Spur - „uff Hall'sch” 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur

Mittwoch

6.

Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr „Es war einmal... Theater” Frei nach dem Kinderbuch von M. Ende „Ophelias Schattentheater” Villa del Vino 19.30 Uhr Gib' mir die Kugel - Fußballkabarett

Li v e Konzertsaal Händelhaus-Karree 19.30 Uhr Rock-Pop-Jazz - Musizierabend Objekt 5 21.00 Uhr Björn Berge (norw)

Tanz Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 14.00 Uhr Tanztee

Sonst AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 13.30 Uhr Schach für jedes Alter 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Halle Händel-Festspiele Heldentage Halle Händel-Haus - Glashalle 18.30 Uhr Joshua - Einführungsvortrag Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Peißnitzhaus 10.00 + 13.00 Uhr Yoga im Gehen Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 18.00 Uhr AFS-Stammtisch 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus 18.00 Uhr Podiumsdiskussion: Wie atheistisch war die Aufklärung? Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 11.00 Uhr Georg Friedrich Händel auf der Spur - „uff Hall'sch” 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag K in o CinemaxX Halle 20.00 Uhr Preview: Street Dance 2 - 3D Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Moonrise Kingdom 19.00 Uhr Superclassico... Meine Frau will heiraten Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Sams im Glück 18.00 Uhr H  alle: Händels Stadt an der Saale 20.15 + 22.15 Uhr Leb wohl, meine Königin Zazie 21.00 Uhr Attenberg (OmU)

Ku ltu r Oper Halle 19.00 Uhr Ottone, Re di Germania Oper von Georg Friedrich Händel Thalia Theater - Großer Saal 9.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen - von Gabriele Hänel

7. K i no

Audimax 20.15 Uhr Unikino: In Time Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin 19.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Knerten traut sich 18.00 Uhr work hard - play hard 20.15 + 22.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben

Ku lt u r neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Oper Halle 11.00 Uhr Des Kaisers neue Kleider Komische Oper von Hans Lofer nach Hans Christian

Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen von Gabriele Hänel

Live Konzertsaal Händelhaus-Karree 18.00 Uhr Klassenabend Gesang Lucy 21.00 Uhr Weltmusik-Abend schillerBühne - Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier, Gr. Steinstr. 57 19.30 Uhr Ein Schrei sucht den Himmel Tango argentino - ein Lebensgefühl! Schloss Teutschenthal - Teutschenthal 19.30 Uhr Das Ensemble Berlin Counterpoint - Kontrapunkt, Generalbass und die Kunst der Fuge

Sonst Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II. Anmeldung erforderlich. 18.00 Uhr HIV-Schnelltest Berufsbildende Schulen IV 8.30 Uhr DRK-Blutspende Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 15.30 Uhr Tischtennis Gasthof Zum Schwarzen Herzog 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Halle Händel-Festspiele Heldentage Halle Halloren- und Salinemuseum 17.00 Uhr Vortrag: Die Brikettfabrik Herrmannschacht Zeitz - die älteste noch erhaltene Brikettfabrik Deutschlands - Ein Technikmuseum im Wandel Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Peißnitzhaus 19.00 Uhr Yoga im Gehen Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 11.00 Uhr Georg Friedrich Händel auf der Spur - „uff Hall'sch” 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur

Freitag

8. K i no Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin 19.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Knerten traut sich 18.00 + 20.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen 22.15 Uhr work hard - play hard Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben


kalender

Ku lt u r Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns neues theater - Saal 21.00 Uhr Händels Schatten oder ein barockes Fieber - Musik von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Hans Rotman neues theater - Schaufenster 20.30 Uhr Männer im Hotel - von Gunter Antrak Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Spuk im Händelhaus - Zauberoper für Kinder und Erwachsene Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr B  ei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr „ Es war einmal... Theater” Frei nach dem Kinderbuch von M. Ende „Ophelias Schattentheater” Villa del Vino 19.30 Uhr Cafe Nonsens

Liv e Händel-Haus - Kammermusiksaal 19.00 Uhr Ensemble Claudiana Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Mojo Concert: Baby Boomer (LE) - Jazz neues theater - Strieses Biergarten 19.30 Uhr Alles auf die Liebe - Liederabend mit Ensemble, Schauspielstudio und Gästen Peißnitzhaus 21.00 Uhr Peißnitzhausfestival - Kapelle Böllberg, OhJa Band, fuegopaz, Feuerfrieden

Son s t AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Frauenzentrum Weiberwirtschaft 20.00 Uhr Lesung der Delitzscher Schreibgruppe - aus ihrem zweiten erschienenen Buch: Liebe, so groß so klein Halle Händel-Festspiele Heldentage Halle Händel-Haus 16.30 Uhr Musikinstrumente aus vier Jahrhunderten - Instrumentale Klangfarbe im Wandel der Zeit Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation

Osendorfer See 14.00 Uhr 2. Hallescher Drachenboot Hochschulcup Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 11.00 Uhr Georg Friedrich Händel auf der Spur - „uff Hall'sch” 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur Villa del Vino 18.30 Uhr Erlebniskochen - Der Geheimtipp für echte Gourmets Gemeinde Langenbogen - Langenbogen 17.00 Uhr DRK-Blutspende Grundschule - Nauendorf 15.30 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

9. K in o

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Sams im Glück 17.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin 19.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Knerten traut sich 18.00 + 20.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen 22.15 Uhr work hard - play hard Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben

Ku ltu r Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Wir lügen richtig neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Es gibt das erste nur, wenn es das zweite gibt... - Experimentelle Symbolverarbeitung Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Peißnitzhaus 16.30 Uhr Kasper Teufel Pfannekuchen 18.00 Uhr Theaterlesung Puppentheater 19.30 Uhr Corpus Delicti - Denken, ein Ort des Verbrechens Villa del Vino 19.00 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt - Zusatzvorstellung zu Gunsten des Kinderhilfswerkes UNICEF

L iv e Galgenbergschlucht 21.00 Uhr Bridges to Classics - HändelFestspiele 2012, mit Feuerwerk Händel-Haus - Glashalle 14.00 Uhr Kaffee für den König - Ein musikalisches Märchen Peißnitzhaus 20.00 Uhr Peißnitzhausfestival Hans Eckardt Wenzel

22.00 Uhr P  eißnitzhausfestival - Lesung und Musik als Abschluss der Heldentage Rockpool 20.00 Uhr Full Metal Assault - Arranged Chaos, Collapse und Broken Key mitCongoroo, Fake Blanche, Infinity Mind und All In Sane Stiftung Moritzburg 19.30 Uhr Kammerchor vocHALes

Tanz BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Objekt 5 23.00 Uhr Tango-Totale Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30 EM Party - after Public Viewing

Sonst Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Deutschland - Portugal - Eintritt frei Halle Händel-Festspiele Heldentage Halle Halle Messe 9.00 Uhr Antik & Trödel Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit Stattreisen Händel-Haus - Hof 15.00 Uhr Fest für die ganze Familie Hauptbahnhof 7.00 Uhr Naturfreunde - Wanderung Kahla, Leuchtenburg, Seitenroda und zurück Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Infozentrum Fährstraße 19.00 Uhr Giebichenstein im Fackelschein Fackelwanderung Marktplatz - Händeldenkmal 11.00 Uhr Händel-Rundgang: Der Meister höchstpersönlich - mit StattReisen Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012: Niederlande Dänemark und Deutschland - Portugal Leinwand & Bierspecial neues theater - Schaufenster 14.30 Uhr Öffentliche Tagung: Sagen und Zeigen - Akteure der performativen Philosophie aus dem deutschsprachigen Raum stellen ihre Ansätze zur Diskussion Osendorfer See 10.00 Uhr 7. Hallescher Drachenboot Cup Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 10.00 + 11.00 + 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja - Georg Friedrich Händel auf der Spur 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Turm 19.30 Uhr Fussball EM 2012 live Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

10. K i no CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr

19.30 Uhr T  he Titanic Requiem - von Robin Gibb & RJ Gibb - Übertragung der Weltpremiere aus der Central Hall, Westminster London Lux Puschkino 15.00 Uhr Sams im Glück 17.00 Uhr [soundcheck philosophie] #2 Denkkino II - Animationsfilme zu Wahrnehmen und Verstehen 19.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Knerten traut sich 16.00 + 20.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen 18.00 + 22.15 Uhr work hard - play hard Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben

Ku lt ur Die Kiebitzensteiner - Capitol 15.00 Uhr Gammel - Zirkel - Ährenkranz Ostallergie Programm mit Kaffee und Kuchen neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Schneewittchen - Ballett mit Kindern für Kinder Puppentheater 16.00 Uhr Sophiechen und der Riese Steintor-Varieté 20.00 Uhr Novyje Russkije Babki Russische Kabarett-Show Thalia Theater - Foyer 12.00 Uhr [soundcheck philosophie] #2 Matinee, Einblicke und Ausblicke in die performative Philosophie. Thalia Theater - Großer Saal 15.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Thalia Theater - Puschkinsaal 13.30 Uhr [soundcheck philosophie] #2 Configurazione di Sign-art-our: Tanzperformance zur Zeichentheorie Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Hänsel und Gretel - nach dem Märchen der Brüder Grimm

Live Galgenbergschlucht 21.00 Uhr Abschlusskonzert der HändelFestspiele - Werke von Edward Elgar, Gerald Finzi und Georg-Friedrich Händel; mit Feuerwerk Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Duo SuSafran - Franziska Klimpel (Akkordeon) & Susanne Schlabes (Flöten) Leipziger Weltmusik

Sonst Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Halle Händel-Festspiele Heldentage Halle Halle Messe 9.00 Uhr Antik & Trödel Händel-Haus - Glashalle 14.00 Uhr Brockes-Passion - Einführungsvortrag

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kalender k alender

Z achow-T ipp

Radeln mit der Mitteldeutschen Zeitung Bereits zum sechsten Mal findet die MZ-Radpartie statt. Auf vier geführten Routen kann das Umland Halles mit dem Rad erkundet werden. Das sportliche Ereignis für die ganze Familie wird dabei noch familienfreundlicher: In diesem Jahr gibt es erstmals eine 15 Kilometer-Strecke, damit auch die Kleinsten Radler in die Pedale treten können. Weiterhin warten wie gewohnt 36, 61 und 81 Kilometer darauf abgefahren zu werden. Nach dem Sonntagsausflug erwartet alle Teilnehmer der Radpartie ein buntes Programm auf und vor der Peißnitzbühne. Der Höhepunkt ist dabei ab 16 Uhr der Auftritt von Petra Zieger & Band.

Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr neues theater - Cafe nt 11.30 Uhr Rundgang mit der Stadtwache mit StattReisen Peißnitzhaus 11.00 Uhr Kunst- und Designmarkt „Kunstpioniere” 15.00 Uhr Familienfest und Peißnitzhausfestival Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Rundgang: Halleluja Georg Friedrich Händel auf der Spur 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

11. K i no

::  24. Juni, 9 Uhr, Peißnitzbühne

Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe 19.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Knerten traut sich 18.00 + 20.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen 22.15 Uhr work hard - play hard Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben

F ü hrung

Oper Halle - Operncafé 10.00 Uhr Schneewittchen - Ballett mit Kindern für Kinder

Ku lt u r

Sonst

Sommersonnenwende Die Sommersonnenwende kann am 21. Juni in luftiger Höhe genossen werden. Das Stadtmarketing lädt ab 21 Uhr zur Besteigung der Hausmannstürme. Das Ende des längsten Tages des Jahres kann so mit einem tollen Ausblick begangen werden. :: 21. Juni, 21 Uhr, Hausmannstürme

T heater

Gut laut Der Theaterschauspieler Martin Reik arbeitet den Roman „Gut laut“ von 1998 auf und heraus kommt eine abendfüllende Mischung aus Lesung, Dia-Vortrag und DJ-Set über das Verhältnis von Zeitalter und Musik. :: 29. Juni, 21 Uhr, Schaufenster

AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost 11.00 Uhr DRK-Blutspende - Tagesklinik, L 205, 2.OG Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 16.00 Uhr Patchwork Halle Heldentage Halle Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kulturtresor 21 19.00 Uhr Schnuppertanzstunde: Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz 20.00 Uhr Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012 Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

12. K i no Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe 19.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Knerten traut sich 18.00 + 20.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen 22.15 Uhr work hard - play hard The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Das Schmuckstück Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben

Ku lt ur neues theater - Saal 19.30 Uhr Frau Müller muss weg neues theater - Schaufenster 18.00 Uhr Impro GmbH & KoKaGe öffentliche Probe, Eintritt frei Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm

Sonst Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 9.00 Uhr Mit Rat und Tat zum wieder flotten Rad Gasthof Zum Schwarzen Herzog 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Halle Heldentage Halle Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr IHK Halle-Dessau - Service- und Tagungszentrum 13.30 Uhr Gründertag Halle Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012 18.00 Uhr Free Dart Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

13. K i no Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Krieg der Knöpfe 19.00 + 21.00 Uhr Leb wohl, meine Königin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Knerten traut sich 17.45 Uhr work hard - play hard 20.15 + 22.15 Uhr Amador und Marcelas Rosen The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Das Schmuckstück Zazie 21.00 Uhr Das bessere Leben


kalender k alender

Ku lt u r Fahrradies 19.30 Uhr Buchpremiere - Christian Pürschel präsentiert seinen neuen Radführer „Rund um das Dessau-Wörlitzer Gartenreich” Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Spuk im Händelhaus - Zauberoper für Kinder und Erwachsene Puppentheater 10.00 Uhr Der erste Traum des Leuchtturmwärters Villa del Vino 19.30 Uhr Kommt mir doch nicht so! Oder Ausgang offen

Liv e neues theater - Strieses Biergarten 21.30 Uhr Alles auf die Liebe - Liederabend mit Ensemble, Schauspielstudio und Gästen

Son s t Sportplatz - Beesenstedt 17.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Grundschule - Dieskau 17.00 Uhr DRK-Blutspende Aids-Hilfe 18.00 Uhr SHG Transvision - Transgender only! AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung CinemaxX Halle 18.00 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Deutschland - Niederlande - Eintritt frei Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 13.30 Uhr Schach für jedes Alter 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Franckesche Stiftungen - Englischer Saal, Haus 26 18.00 Uhr Musik hinterfragt - Vortrag: Luthers Choräle im musikalischen Leben der Herrnhuter Brüdergemeine Frauenzentrum Weiberwirtschaft 15.00 Uhr Rechtsberatung - Familienrecht auf Beratungshilfebasis; nur mit Voranmeldung Halle Heldentage Halle Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012: Dänemark - Portugal und Niederlande - Deutschland Leinwand & Bierspecial 20.00 Uhr Stammtisch English Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Turm 19.30 Uhr Fussball EM 2012 live Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

14. K in o

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Sherlock Holmes - Spiel im Schatten Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.45 Uhr Mad Hot Ballroom 20.30 + 22.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku ltu r Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus 19.00 Uhr Buchpräsentation - „Erziehung hinter Gittern. Schicksale in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR” Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm

L iv e Löwengebäude der Martin-LutherUniversität - Aula 19.30 Uhr Musik braucht Freunde - Preisträgerkonzert der Studierenden des Institutes für Musik mit der Staatskapelle Halle Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Songsalong - Liedermacher Session und Bühne Universitätshauptgebäude - Aula 19.30 Uhr Preisträgerkonzert - Staatskapelle Halle

Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Wirtshaus Alt Halle - Bohlenzimmer II 18.30 Uhr English Conversation - für das Alte Rathaus °positionsgalerie 19.00 Uhr Vernissage: Positionen #2 - mit Werken von Caterina Behrendt

Freitag

15. K i no Freiluftkino im Nordbad 21.45 Uhr Midnight in Paris Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.00 + 20.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku lt u r Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Sünde ist weiblich neues theater - Anlegestelle am „Krug zum Grünen Kranze” 19.00 Uhr Titanic - Das letzte Gericht (geschmackvoll untergehen!) neues theater - Hof 20.30 Uhr Ein Königreich für einen Ball Oper Halle 19.30 Uhr Lucrezia Borgia - Oper von Gaetano Donizetti; 18.45 Uhr Werkeinführung im Operncafé Puppentheater 20.00 Uhr Der unsichtbare Vater Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

Tanz Waldkater Phantasie 20.00 Uhr Schlager & Oldie Abend

Sonst

Sonst Aids-Hilfe 20.00 Uhr LoveAgents schwules Präventionsteam Am Steintor 16.00 Uhr Kulturflohmarkt „Neues vom Steintor” - mit Musik, Essen & Trinken Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 15.30 Uhr Tischtennis Gasthof Zum Schwarzen Herzog 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Halle Heldentage Halle Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr neues theater - Schaufenster 20.30 Uhr Lesung Jakob Hein: Wurst und Wahn - Ein Geständnis Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde

AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr Kunstauktion zu Gunsten der AIDS-Hilfe Halle / Sachsen-Anhalt Süd Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012 Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Nordbad 14.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 18.30 Uhr Erlebniskochen - Der Geheimtipp für echte Gourmets

Sonnabend

16. K i no

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.45 Uhr Und wenn wir alle zusammenziehen? Lux Puschkino 10.30 Uhr Knerten traut sich 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.00 + 20.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku lt ur Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr EHE der Tod uns scheidet - neu zugeschnitten neues theater - Anlegestelle am „Krug zum Grünen Kranze” 19.00 Uhr Titanic - Das letzte Gericht (geschmackvoll untergehen!) neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool neues theater - Schaufenster 21.30 Uhr Live - Hörspiel: L.S.D. Oper Halle 19.30 Uhr Der Tod und das Mädchen / The show must go on - Ballett von Anna Vita und Ralf Rossa Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die 7 Geißlein - nach dem Märchen der Brüder Grimm Puppentheater 20.30 Uhr Der erste Traum des Leuchtturmwärters Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - Premiere Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

Live Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr 3. Irish-Sommer-Folk-Festival Robbie Doyle & Gäste Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Mojo Concert: Prita Grealy (Aus) - One-„man”-Folkband

Tanz Objekt 5 23.00 Uhr Electro-Pop/ Depeche Mode Party Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30 Ladies Night

27


28

kalender

Son s t Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit Stattreisen Hauptbahnhof 6.00 Uhr Naturfreunde - Wanderung Bad Staffelstein, Vierzehnheiligen, Lichtenfels Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 13.00 Uhr Familientrommel für Kinder, Eltern und Großeltern Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Petersberg - Petersberg 15.00 Uhr Rundgang: Der Mönch vom Petersberg - mit StattReisen

Sonntag

17. Ki n o CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Knerten traut sich 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 15.30 Uhr Tarkowski: Opfer 18.00 + 20.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku lt u r Mojo Bluesbar 15.00 Uhr Sommerfest JuKaHa - Die Kiebitze neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Einführungsmatinee zu „13 - Das Musical” - von Jason Robert Brown Puppentheater 16.00 Uhr Schöne Reise - Theater für die Allerkleinsten Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm

Liv e Händel-Haus 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - Kammermusik Kongress- und Kulturzentrum 16.00 Uhr Staatskapelle Halle - 7. Klassisches Erbe Peißnitzhaus 16.00 Uhr Chor der Volkssolidarität 1990 e.V. Halle Templerkapelle - Mücheln

15.30 Uhr D  on't go slow - Modern Folk mit Rondy Rußbüldt

Ta n z SchorreHalle 17.00 Uhr Zachow Sonntagsvergnügen – die Tanzparty im Hofjäger

Sonst CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Deutschland - Dänemark - Eintritt frei Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen 10.00 Uhr Lindenblüten-Musik-Fest Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 9.00 Uhr Familienbrunch Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 19.00 Uhr Fussball EM 2012: Portugal Niederlande und Dänemark - Deutschland - Leinwand & Bierspecial Peißnitzhaus 15.00 Uhr Veganes Sommerfest Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 10.00 Uhr Klang-Memory - zum Kleinen Lindenblüten-Musikfest der Franckeschen Stiftungen (Lindenhof) Stadtgottesacker 15.00 Uhr Führung über den Stadtgottesacker The Light Cinema 14.30 Uhr Prinzessinnen- und Ritterfest Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Turm 19.30 Uhr Fussball EM 2012 live Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonst AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 16.00 Uhr Patchwork Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kulturtresor 21 19.00 Uhr Schnuppertanzstunde: Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz 20.00 Uhr Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fussball EM 2012 Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

19. K i no Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

K in o Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku ltu r Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Das lustigste Land - von Einar Schleef Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - von Raymond Queneau

Mittwoch

20. K i no CinemaxX Halle 20.00 Uhr Simply the Best - Preview: Dein Weg - inkl. 1 Heft „Petra” & 1 Glas Prosecco 20.00 Uhr Männerabend mit Preview: Chernobyl Diaries - inkl. 1 Heft „Men's Fitness” & 2 für 1-Biercoupon Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Amador und Marcelas Rosen 19.15 Uhr Jasmin Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 18.00 Uhr Tarkowski: Opfer 20.30 + 22.15 Uhr West is West Zazie 21.00 Uhr Die Liebenden - Les Bien-Aimès (OmU)

Ku lt ur neues theater - Saal 19.30 Uhr Othello, Venedigs Neger - von William Shakespeare

Live Löwengebäude der Martin-Luther-Universität - Aula 19.30 Uhr Morgenstern Trio Gewandhaus zu Leipzig - Leipzig 20.00 Uhr Bobby McFerrin & Chick Corea

Sonst

Montag

18.

18.00 Uhr O  B-Wahl Diskussionsforum mit den sechs Kandidaten - in Kooperation mit dem Frauenpolitischen Runden Tisch in der Stadt Halle Gasthof Zum Schwarzen Herzog 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Ku lt u r Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - von Raymond Queneau Universitäts- und Landesbibliothek 18.00 Uhr Buchpräsentation - „Weinkultur als Lebensart. Graf Wackerbarth und das Sächsische Staatsweingut”

Li v e Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Extra: David Evans (USA) - Blues

Sonst Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 9.00 Uhr Mit Rat und Tat zum wieder flotten Rad Frauenzentrum Weiberwirtschaft

Aids-Hilfe 18.00 Uhr Positiventreffen AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 13.30 Uhr Schach für jedes Alter 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Franckesche Stiftungen - Englischer Saal, Haus 26 18.00 Uhr Musik hinterfragt - Vortrag: Johann Sebastian Bachs Choralkantatenjahrgang ? das unvollendete Meisterwerk Frauenzentrum Weiberwirtschaft 18.00 Uhr Klangschalenerlebnis Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English


kalender

Riveufer/Giebichensteinbrücke 16.00 Uhr Bamboule-Workshop Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Musikschule - Merseburg 8.00 Uhr Gründertag Saalekreis Schloss Ostrau - Ostrau 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

21. Ki n o

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Crazy Studid Love Lux Puschkino 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 + 20.15 Uhr Dein Weg 22.30 Uhr The Substance - Albert Hofmann's LSD Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku lt u r Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier 19.30 Uhr Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko - Lebenslyrik. neues theater - Hof - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen - Kriminalkomödie von John Buchan, Alfred Hitchcock 21.00 Uhr Die 39 Stufen - Kriminalkomödie von John Buchan/ Alfred Hitchcock neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Live - Hörspiel III: Unendliche Weiten Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Spuk im Händelhaus - Zauberoper für Kinder und Erwachsene Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr

15.30 Uhr T  ischtennis Frauenzentrum Weiberwirtschaft 15.00 Uhr Rechtsberatung - Sozialrecht auf Beratungshilfebasis; mit Voranmeldung Gasthof Zum Schwarzen Herzog 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Halle Fête de la Musique - in Glaucha Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr 21.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme - Extra Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Fussball EM 2012 - Viertelfinale Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Gymnasium Landsberg - Landsberg 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Freitag

22. K in o Lux Puschkino 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 + 20.15 Uhr Dein Weg Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku ltu r neues theater - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen - Kriminalkomödie von John Buchan/ Alfred Hitchcock neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Live - Hörspiel III: Unendliche Weiten Oper Halle 11.00 Uhr Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Kulturstiftung des Bundes - Eintritt nur mit Einladung 19.30 Uhr Die Schöne und das Biest Ballett von Ralf Rossa, Musik von Erich Wolfgang Korngold Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

L iv e Liv e Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Blues Session

Son s t Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 18.30 Uhr Vortrag: Zwei Löwen bewachen seine Gebeine. Christian Wolff und die Universität zu Halle - über die Gründung einer Christian-Wolff-Gesellschaft CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Viertelfinale - Eintritt frei Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle

Halle Fête de la Musique - in Glaucha Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Leichtathletikstadion Robert-Koch-Str. 13.00 Uhr 20. Sportabzeichentag Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Fussball EM 2012 - Viertelfinale Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 18.30 Uhr Erlebniskochen - Der Geheimtipp für echte Gourmets °positionsgalerie 14.00 Uhr Positionen #2 - Ausstellung mit Werken von Caterina Behrendt

Café Brohmers 21.00 Uhr Gruenfeld & Hering Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr Der Kopf ist für das Denken rund - Gedichte, Geschichten, Gitarre/Gesang von Danilo Pockrandt, Marcus Klugmann und Victoria Helbig Rockpool 20.00 Uhr End In Desaster und Vigrith

Sonst AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Viertelfinale - Eintritt frei Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle

Sonnabend

23. K i no

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.45 Uhr In guten Händen Lux Puschkino 10.30 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 17.00 + 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 + 20.15 Uhr Dein Weg Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku lt u r Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Martha oder der Markt zu Richmond - Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow neues theater - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen - Kriminalkomödie von John Buchan/ Alfred Hitchcock Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - von Raymond Queneau Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

Li v e Rockpool 20.00 Uhr Bleach & Chlorine + Support

Tanz BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Objekt 5 23.00 Uhr Tango-Totale Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Der große Ü30 Sommernachtsball

Sonst Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Viertelfinale - Eintritt frei Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr Lesung: Thomas Bock liest aus „Das Tagebuch” Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Fussball EM 2012 - Viertelfinale Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen °positionsgalerie 14.00 Uhr Positionen #2 - Ausstellung mit Werken von Caterina Behrendt Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

24. K i no CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 17.00 Uhr „Raymonda” von Alexander Glasunow - Live-Übertragung aus dem Bolschoi Theater Moskau Lux Puschkino 15.00 Uhr Charlie und die Schokoladenfabrik 17.00 + 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der Kleine Eisbär 15.45 + 20.15 Uhr Dein Weg 18.00 + 22.30 Uhr The Substance - Albert Hofmann's LSD Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku lt u r Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Die Hochzeit des Figaro - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart neues theater - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen - Kriminalkomödie von John Buchan/ Alfred Hitchcock Puppentheater 16.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann - nach dem Kunstmärchen von Th. Storm

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kalender

Liv e Georg-Friedrich-Händel-Halle 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - 8. Sinfoniekonzert Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Pascal von Wroblewsi & Uni-Big-Band - Jazz in der Ulrichskirche 19.30 Uhr UNI-Bigband Halle Oper Halle 20.00 Uhr Belle voci - Solisten der Oper im Konzert Passendorfer Kirche 17.00 Uhr Music of the High Cathedrals schillerBühne - Garten der Christlichen Akademie Halle, Fährstr. 6 18.00 Uhr Gartenserenade am Riveufer Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 16.30 Uhr Chorkonzert mit dem Gemischten Chor Peißen Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Davit Drambyan - armenische Volkslieder

Ta n z Peißnitzhaus 18.00 Uhr BalFolk

Son s t CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Viertelfinale - Eintritt frei Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Heidebad Nietleben 10.00 Uhr Heidelauf Mojo Bluesbar 19.00 Uhr Fussball EM 2012 - Viertelfinale Peißnitzbühne 9.00 Uhr MZ-Radpartie Peißnitzhaus 16.00 Uhr Ritterfest Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

25. Ki n o Lux Puschkino 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 + 22.30 Uhr Dein Weg 20.15 Uhr Preview: Holidays by the Sea Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku ltu r Puppentheater 10.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge 18.00 Uhr Öffentliche Probe Puppenclub Eintritt frei Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt - 8 Aktionen nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner und Gerhard Lahr

L iv e Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - 8. Sinfoniekonzert

Sonst AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 16.00 Uhr Patchwork Freiwillige Feuerwehr Halle-Kanena 16.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kulturtresor 21 19.00 Uhr Schnuppertanzstunde: Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz 20.00 Uhr Swing heißt die Musik - Lindy Hop der Tanz Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

26. K in o Lux Puschkino 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 + 20.15 Uhr Dein Weg 22.30 Uhr The Substance - Albert Hofmann's LSD Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku ltu r Puppentheater 10.00 + 15.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - von Raymond Queneau Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Der kleine Häwelmann - nach dem Kunstmärchen von Th. Storm

L iv e Objekt 5 21.00 Uhr Melanie (usa) - ein Abend mit der Woodstock Legende

Sonst Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 9.00 Uhr Mit Rat und Tat zum wieder flotten Rad Gasthof Zum Schwarzen Herzog 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Georg-Cantor-Gymnasium 15.30 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Rewe 15.30 Uhr DRK-Blutspende - in der ErnstAbbe-Straße Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

27. K i no Lux Puschkino 19.00 + 21.00 Uhr West is West Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der Kleine Eisbär 18.00 Uhr The Substance - Albert Hofmann's LSD 20.15 + 22.30 Uhr Dein Weg Zazie 21.00 Uhr The Lady (OmU)

Ku lt u r neues theater - Saal 19.30 Uhr Frau Müller muss weg Oper Halle 19.30 Uhr Kostprobe zu „13 - Das Musical” - Eintritt frei; Öffentliche Probe zum neuen Jugend-Musical, anschließend Gesprächsrunde Villa del Vino 19.30 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt

Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hauptbahnhof 9.45 Uhr Naturfreunde - Wanderung von Zahnstedt nach Helmsdorf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English 20.00 Uhr Fussball EM 2012 - Halbfinale Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Sporthalle Brandberge 16.00 Uhr Sparkassen Fairplay Soccer-Tour Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Kunst - und Kulturscheune - Löbejün 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

28. K i no

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Männerherzen und die ganz ganz große Liebe CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen - Film: Die Thomaner Lux Puschkino 18.30 + 21.00 Uhr Dein Weg Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Zwei Brüder 18.00 + 20.15 Uhr Der Seidenfächer The Light Cinema 18.00 Uhr Drehmomente - von der Uni auf die große Leinwand Zazie 21.00 Uhr 50/50

Li v e Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Latina-Konzert

Sonst Aids-Hilfe 18.00 Uhr Infoabend für neue - Freiwilligenarbeit in der Aidshilfe AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Halbfinale - Eintritt frei Domero Hotel Rotes Ross 15.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 13.30 Uhr Schach für jedes Alter 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus 18.00 Uhr Musik hinterfragt - Vortrag: Luthers Choräle in der heutigen liturgischen Praxis

Ku lt u r neues theater - Saal 19.30 Uhr Frau Müller muss weg neues theater - Strieses Biertunnel 20.00 Uhr Theaterstammtisch Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Der kleine Häwelmann - nach dem Kunstmärchen von Th. Storm

Live Konzertsaal Händelhaus-Karree 19.00 Uhr Symbiose - Gitarrenkonzert im Haus 2

Sonst Aids-Hilfe 20.00 Uhr LoveAgents schwules Präventionsteam Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling


kalender

CinemaxX Halle 20.45 Uhr Die Fußball - EM - live im Kino: Halbfinale - Eintritt frei Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle 15.30 Uhr Tischtennis Gasthof Zum Schwarzen Herzog 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg - „Nichts als Natur” - Der schmeichelnde Klang der Klarinette Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Fussball EM 2012 - Halbfinale Oberburg Giebichenstein 20.00 Uhr 8. Literatur-Picknick der Stadtbibliothek Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Begegnungsstätte Teicha - Teicha 15.00 Uhr DRK-Blutspende

Freitag

29. Ki n o Freiluftkino im Nordbad 21.45 Uhr The Guard Lux Puschkino 18.30 + 21.00 Uhr Dein Weg Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Zwei Brüder 18.00 + 20.15 Uhr Der Seidenfächer Zazie 21.00 Uhr 50/50

Ku lt u r Kunstraum Rauschickermann 19.00 Uhr Banjo, Lyrik und Geschichten neues theater - Saal 19.30 Uhr Gastspiel: Die Nibelungen (Hebbel) Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Spuk im Händelhaus - Zauberoper für Kinder und Erwachsene Puppentheater 20.30 Uhr Frühstück bei Tiffany - nach Truman Capote Rockstation 19.00 Uhr Wohin wollen sie reisen? - eine szenische Collage - Kinder- und Jugendtheater Chaoten Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist - von Janne Teller Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.00 Uhr Computer und Internet für alle Frauenzentrum Weiberwirtschaft 20.00 Uhr Vernissage der Wanderausstellung: Verqueere Welten - Lebenswege junger Menschen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Gut laut - Lesung, Diavortag und DJ-Set mit Martin Reik Peißnitzinsel 9.00 Uhr Eröffnung Kinderstadt 2012 Thalia Theater: Für Kinder von 6 bis 14 Jahren, vom 29. Juni bis 04. August Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 18.30 Uhr Erlebniskochen - Der Geheimtipp für echte Gourmets

Sonnabend

30. K in o CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.45 Uhr Ziemlich beste Freunde Lux Puschkino 10.30 Uhr Der Kleine Eisbär 16.15 + 18.30 + 21.00 Uhr Dein Weg Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Zwei Brüder 18.00 + 20.15 Uhr Der Seidenfächer Zazie 21.00 Uhr 50/50

Ku ltu r Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Siegfried von der Heyde - Fremder Federn - Teil 3 neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Sommer, Sonne, Sonnenbrand hitzige Kaltstartimprovisationen Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Peißnitzhaus 16.30 Uhr Rumpelstilzchen

Puppentheater 20.30 Uhr Frühstück bei Tiffany - nach Truman Capote Thalia Theater - Universitätsplatz 20.00 Uhr Zazie in der Metro - von Raymond Queneau Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor Sommertheater

Li v e jazzflag 20.00 Uhr Mr. Trief Objekt 5 21.00 Uhr Monotov (hal) Peißnitzbühne 14.30 Uhr 4. Klassik-Picknick 16.00 Uhr 4. Klassick Picknick - Staatskapelle Extra Rockpool 20.00 Uhr Mount Fuji + Support

Tanz BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Capitol 22.00 Uhr Ü30 im Capitol - mit Barbecue inklusive Objekt 5 23.00 Uhr Tango-Totale Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Die ultimative Ü30 Superfete

Sonst Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Am Steintor - Brunnen 16.00 Uhr Rundgang: Mein kleiner grüner Kaktus - mit StattReisen Bergzoo 13.30 Uhr 5. Tiger-Kinderfest

Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr N  achtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hauptbahnhof 7.30 Uhr Naturfreunde - Wanderung Goslar Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket - für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Steintor-Varieté 20.00 Uhr Die Absolventenshow 2012: Staatliche Schule für Artistik Berlin Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Museum Bernhard Brühl - Landsberg 14.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung: Heilen und Heilrituale

Liv e Löwengebäude der Martin-Luther-Universität - Aula 19.30 Uhr Mitteldeutsche Universitätschöre im Konzert - aus Leipzig, Jena und Halle

Son s t Alter Markt - Eselsbrunnen 21.00 Uhr Rundgang: Romantische HalleNacht - mit StattReisen

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Ihre Veranstaltung im Zachow Per E-Mail an: termine@zachow-magazin.de Annahmeschluss für die Juli-Ausgabe: 15. Juni 2012

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KÖ R P E R U N D S E E L E

Der Feind in Wald und Flur Zecken haben zwischen März und Juni ihre Hochzeit – wird man gebissen, drohen gefährliche Krankheiten Normalerweise denkt man bei einem Spaziergang durchs Grüne, man tue seinem Körper etwas Gutes. Das stimmt soweit. Nur sollte man zwischen März und Juni verschiedene präventive Vorkehrungen treffen. Warum? Es ist die Hochzeit der Zecken. „Die meisten Patienten mit Zeckenbiss kommen aus dem Stadtteil Kröllwitz. Die Saale, die Laub- und Mischvegetation und die Hunde als Überträger sind paradiesische Bedingungen für die Zecke“, erklärt der hallesche Hautarzt Abdou Zazour. Die zur Gattung der Spinnentiere gehörende Art gibt es schon seit mehr als 350 Millionen Jahren – also schon vor den Dinosauriern. Zecken sind Hungerkünstler. Sie können bis zu fünf Jahre ohne Nahrung überleben. Auch Wasser oder Kälte können ihnen nichts anhaben. Kritisch kann es für die Zecke erst werden, wenn sie zu heiß gewaschen wird und im Trockner landet. Fazit: Am besten hält man sich das Getier von vornherein vom Leib. Einen guten Schutz bei Spaziergängen bieten lange Hosen. Auch handelsübliche Apothekensalben können durch ihren Geruch die gefährlichen Krabbeltiere fernhalten. Eine weitere Möglichkeit ist die Impfung, von der Zazour allerdings für den Raum Sachsen-Anhalt abrät. Diese schütze nur gegen die Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME). Einen Impfschutz vor der gefährlichen Borreliose-Infektion, wie sie hierzulande vorkommt, gebe es derzeit nicht. Wer zur Fußball-Europameisterschaft nach Polen und in die Ukraine fahren will, sollte sich im Übrigen unbedingt gegen FSME impfen lassen, da diese Länder als gefährdete Gebiete gelten.

Der hallesche Hautarzt Abdou Zazour zeigt in einem Lehrbuch die Auswirkungen eines Zeckenbisses. 

Falls es trotz aller Vorkehrungen doch zu einem Zeckenbiss kommen sollte, erkennt man ihn an der so genannten Wanderröte. Diese Entzündung kann rund, als Streifen, Ring oder Fleck, feuerrot ausgeprägt sein. Manche Menschen jedoch nehmen die Entzündung lediglich als warme Stelle wahr. „Die meisten Körperpartien wie Rücken, Gesäß und hinterer Unterschenkel werden nach einem Waldbesuch nicht begutachtet“, weiß Zazour. Gerade deshalb bestehe vor allem hier die Gefahr einer unentdeckten Entzündung. Findet man eine Zecke auf seinem Körper und möchte sie selbst entfernen, nimmt man in Kauf, diese zu quetschen. Sie würde sich „übergeben“, und Erreger könn-

(Foto: Julia Steiner)

ten in die Blutbahn geraten. Wer das Krabbeltier dennoch selbst loswerden will, sollte es mit einer Zeckenzange (Foto) möglichst dicht an der Haut packen und vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn herausziehen. Die Zecke auf keinen Fall töten, bevor sie aus der Haut entfernt wurde. Klebstoff, Öl oder Nagellack sind absolut tabu. Um ganz sicher zu gehen, sich nicht mit einem Krankheitserreger infiziert zu haben, ist es ratsam, nach sechs bis acht Wochen eine Blutprobe abzugeben. Auch wenn sich Borreliose sehr gut mit Antibiotika behandeln lasse, rät Zazour: „Ich empfehle jedem, mit einem Zeckenbiss sofort zum Arzt zu gehen.“ 1 Anne Habenreich

Die Paar-Frage Susanne Westphal, 51, ist Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle pro familia. Jeden Monat beantwortet sie für Zachow eine Leser-Frage. Ich bin zwar nicht eifersüchtig, aber meine Frau verabredet sich stets und ständig mit einer Freundin. Das geht mir nicht nur auf die Nerven, ich fühle mich auch mehr und mehr zurückgesetzt. In ganz einsamen Stunden stelle ich mir sogar vor, sie habe eine Affäre. Wie kann ich ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zurückgewinnen? Helmut L. Auch wenn Sie den Eindruck gewonnen haben, dass ihre Frau ihre Aktivitäten verstärkt nach außen richtet und mit Ihnen offenbar weniger Zeit als früher verbringt, ziehen Sie zunächst für sich eine Bilanz: Ist in Ihrer Beziehung im Laufe der Zeit etwas verloren

gegangen? Sind gemeinsame Aktivitäten weggefallen? Oder haben Sie vielleicht jetzt einfach mehr Zeit als früher, die Sie gern mit ihr verbringen wollen? Wie ist es um Ihren Freundeskreis bestellt? Ich empfehle Ihnen, sich Ihre Wünsche bewusst zu machen, um diese dann mit Ihrer Frau zu besprechen. Laden Sie sie zum Beispiel zu einem Essen ein. Versuchen Sie, im Gespräch mit ihr zu verstehen, welche Bedeutung die Freundschaft für Ihre Frau hat. Ein Partner oder eine Partnerin kann nicht alle Bedürfnisse befriedigen. Nutzen Sie Ihre Zweifel für eine gemeinsame Bilanz. Das Ge-

spräch wird konstruktiv, wenn Sie von Ihren Beobachtungen, Bedürfnissen und Gefühlen sprechen. Vorwürfe hingegen sind nicht förderlich. Da Sie über viele Jahre gemeinsamer Erfahrungen verfügen, orientieren Sie sich an Situationen, die sie beide erfolgreich gemeistert haben. 1 Haben auch Sie eine Frage, dann schreiben Sie uns: 9 Redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle


Leserbriefe

Kolumne Ragna Schirmer (Ausgabe 05/2012) In der amüsanten Kolumne von Frau Prof. Schirmer ist der Autorin leider ein Irrtum unterlaufen. Zither-Reinhold hatte keinen Unfall mit der Straßenbahn, sondern kollidierte am 5.11.1964 seitlich von Café Hopfgarten mit einem Bus, zog sich einen Schädelbasisbruch zu und verstarb an den Unfallfolgen. Sein Biograf Eberhard Wenzel allerdings verstarb an den Folgen eines Fahrradunfalls – er war am Kröllwitzer Berg in die Schienen geraten und gestürzt. Dr. D. S chwartze Stadtteilserie und HFC-Text (Ausgabe 05/2012) Mit Begeisterung habe ich die Mai-Ausgabe gelesen. Tolle Artikel, die den Hallenser (ach so, die Hallenserinnen natürlich auch :-)) wirklich bewegen und interessieren. Der Artikel über den Stadtteil „Damaschkestraße“ war absolut treffend. Ich habe die letzten sechs Jahre dort gewohnt und kann bestätigen, wie vielseitig und vorteilhaft es dort ist. Höhepunkt war allerdings der Bericht über die Geschichte des HFC. Er beschert mir auch

nach mehrmaligem Lesen eine Gänsehaut. Auch ich gehörte zu den Unbelehrbaren, die zu fast jedem Spiel fuhren und zu den Heimspielen herbeitröpfelten. Und das Ganze zusammen mit meinem Vater und den Vätern der Spieler, mit denen wir auf Sportplätzen, statt Stadien, ehrlichen Fußball erleben durften. Vielleicht nicht hochklassig, aber unglaublich leidenschaftlich. Ich teile die Meinung von Peter Patan, dass dieses Team das beste gewesen ist, das wir je hatten. Noch heute besitze ich ein Trikot von Nico Steffen, welches er mir durchgeschwitzt nach dem Spiel überreichte und mich vor Stolz fast platzen ließ. Ich denke gern an diese Zeit zurück, wenn ich heute mit Lars Bartel in der Halle Fußball spiele und er eines der alten Trikots an hat. Trikots, die er mir damals als Spieler borgte, damit ich als Fan bei Länderspielen von Deutschland den HFC präsentieren konnte. Schön war es und verdammt persönlich. Und jetzt wird es auch für alle anderen schön. Ja, wir sind die Rot-Weißen. :-) 

Die veröffentlichten Lesermeinungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Kürzen von Leserbriefen vor.

Ko n ta k t Haben Sie auch eine Meinung zu einem Artikel oder Anregungen für das Magazin? So erreichen Sie uns: Per Post: Zachow-Redaktion, Barfüßerstr. 11, 06108 Halle oder per E-Mail: ­redaktion@zachow-magazin.de

Matthias Brode

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hin und weg

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Sieben Länder in sieben Monaten Zachow-Mitarbeiterin Cornelia Hennersdorf erkundet Südamerika auf eigene Faust Geschafft! Alle Impfungen sind erledigt, der Rucksack ist gepackt. Endlich kann es losgehen. Gemeinsam mit einem Freund mache ich mich am 7. November vergangenen Jahres auf den Weg  –  von Halle nach Buenos Aires. Sieben Monate lang nehmen wir uns Zeit, um bis in den südlichsten Zipfel Südamerikas und dann gen Norden bis Bogotá (Kolumbien) zu reisen. Es ist der 15. Mai: Bogotá ist nicht mehr weit. Zeit für einen Rückblick auf die schönsten Momente und verrücktesten Begebenheiten.

① Uruguay – Ein Großteil des Landes ist kaum erschlossen 176 000 km² | 3,5 Millionen Einwohner Was verbindet man eigentlich mit Uruguay? Ich hatte keine Vorstellung von diesem kleinen Land am Rio de la Plata. Von Buenos Aires aus kommt man am schnellsten mit der Fähre nach Colonia del Sacramento (Foto), einer herrlich kolonialen Kleinstadt, die mit Kopfsteinpflaster, weiß getünchten Häusern und vielen winzigen Cafés sofort für Urlaubsstimmung sorgt. Das Beste an Uruguay ist seine Küste und das kleine Fischerdorf Cabo Polonio. Ein kleiner Wermutstropfen: Es gibt hier keinen Strom – dafür aber viele Seelöwen und einen funkelnden Sternenhimmel. Von Colonia kann man mit dem Bus über die Hauptstadt Montevideo bis nach Valizas fahren und zwölf Kilometer am Strand entlang spazieren. Man kann aber auch am Abzweig Cabo Polonio in einen Allrad-Truck zum Dorf umsteigen. Der große Rest des Landes ist touristisch eher wenig erschlossen. :: Im Dezember und Januar sind die Strände voll von uruguayischen Sonnenanbetern und Partygängern. Lieber einen anderen Zeitpunkt für die Reise wählen.

② Argentinien – Das Land für Gourmets 2 780 400 km² | 41,3 Millionen Einwohner Eindeutig: Argentinien ist das Land des Genusses! Ob Fleisch, Wein oder Eis, hier wird man fündig. Doch auch landschaftlich gibt es so viel zu erkunden, dass wir locker zwei Monate in dem Land verbracht haben. Unsere Höhepunkte: Glattwale (Foto) beobachten, wie sie vor der Halbinsel Valdés an der Atlantikküste ihre Jungen aufziehen und in Feuerland am eisigen Beagle-Kanal entlang wandern. Zwischen Juni und Dezember kann man sich den Walen in einem großen Schlauchboot nähern. Nach Patagonien und Feuerland reist man am besten zwischen Dezember und Februar. In Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, liegen die Temperaturen im Januar bei angenehmen 15 Grad, und die Sonne geht so gut wie nicht unter. :: An der Promenade von Puerto Madero in Buenos Aires gibt es sagenhaft leckere Chivitos: ein großes Rindersteak im Brötchen mit Salat und Ei – für 3 Euro

③ Chile – Das Land mit den vielen Gesichtern 756 102 km² | 16,7 Millionen Einwohner Im Süden die Berge, im Zentrum der Wein, im Norden die Wüste: Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von mehr als 6 400 Kilometern ist Chile sehr abwechslungsreich und zählt deshalb zu meinen Lieblingsländern. Für Wanderer ist der Nationalpark „Torres del Paine“ im chilenischen Patagonien zu empfehlen. Er lockt mit den schroffen Paine-Felsen, Lagunen und Wäldern sowie dem mächtigen GreyGletscher. Wer eine mehrtägige Tour machen will, kann sich an vielen Campingplätzen Zelt und Isomatte leihen. Im Kontrast dazu: die Osterinsel (Foto), der exotischste Ort unserer Reise. Zwar liegt das Eiland fünf Flugstunden entfernt, aber besonders zum jährlichen Inselfestival „Tapati Rapa Nui“ im Februar lohnt sich der Flug. Dann rutschen die Insulaner auf Baumstämmen einen steilen Hang

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hin und weg

leben etwa 2 000 Peruaner auf den Inseln. Die allerschönste Stadt in Südamerika ist für mich Cusco, das Herzstück des einstigen Inka-Imperiums. Die vor Kolonialbauten strotzende Stadt mit ihrem prunkvollen Plaza liegt auf 3 300 Metern Höhe, umgeben von heiligen Inkabädern, -stätten und -burgen. Nur drei Stunden entfernt befindet sich auch die „verlorene“ Inkastadt Machu Picchu (Foto). Die mehr als 600 Jahre alte heilige Stätte wurde erst vor circa 100 Jahren wiederentdeckt und ist heute der Stolz des Landes.

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:: Viel hui ums Cuy! Ja, die Rede ist von einem peruanischen Nationalgericht: gegrilltes Meerschweinchen (span.: cuy)! Klein, zart und knusprig – aber eins reicht dann auch.

⑥ Ecuador – In Eiseskälte über die Anden 283 561 km² | 14,8 Millionen Einwohner

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hinunter, paddeln in Schilfbooten um die Wette und sammeln somit Punkte für ihre Inselkönigin. :: Die Insel Chiloé und deren üppig-grüner Küstennationalpark ist ein Geheimtipp. Außerdem sind die stolzen Chiloten davon überzeugt, dass in ihrer Heimat der Ursprung der Kartoffel liegt.

④ Bolivien – Der größte Spiegel der Welt 1 098 581 km² | 9,9 Millionen Einwohner Bolivien ist eines der zwei südamerikanischen Länder ohne Küste, aber man kann hier trotzdem viel unternehmen. Unsere Favoriten: Eine Jeeptour durch die Salzwüste „Salar de Uyuni“ (Foto) und ein Besuch im Dschungel-Nationalpark Madidi. Die Salzwüste liegt auf mehr als 3 600 Metern Höhe. In der Regenzeit verwandelt das Wasser sie in den größten Spiegel der Welt. Im Dschungel hingegen sind Riesenfarne, Spinnen, Affen und Macaos die Protagonisten. Bolivien ist ein günstiges, aber eben auch armes Land. Die Bolivianer sind zwar freundlich, aber distanzierter als die gesprächigen Chilenen. :: Adrenalinkick: In La Paz ein Fahrrad ausleihen und die „Gefährlichste Straße der Welt“ hinunterfahren. Sie ist drei Meter breit und wurde bis 2007 beidseitig befahren. Heute ist sie nur für Radtouristen zugänglich.

⑤ Peru – Das Land der Inkas 1 285 216 km² | 29,9 Millionen Einwohner Wer von Bolivien nach Peru reist, sollte den TiticacaSee nicht verpassen und unbedingt den Menschen auf den schwimmenden Schilfinseln von Uros einen Besuch abstatten. Aus Angst vor den kriegerischen Inkas sind sie im 14. Jahrhundert auf den höchsten beschiffbaren See der Welt geflohen. Noch heute

Seit sechs Monaten durchkämmen wir nun den Kontinent und speziell die Anden; wandern, stapfen und krauchen Berge hoch und runter, zelten an der Null-Grad-Grenze und freuen uns über Spaghetti vom Campingkocher. In Ecuador haben wir die Krönung gefunden: Den Cotopaxi (Foto), einen der höchsten aktiven Vulkane der Welt (5 897 Meter). Als technisch leicht, dafür körperlich sehr anstrengend beschreibt unser deutschsprachiger Bergführer Emilio den sechsstündigen Aufstieg. Und es war hart! Leider mussten wir eine Stunde vor dem Gipfel umkehren: Eine tiefe Gletscherspalte schnitt uns den Weg ab. Dennoch zählt die Tour durch die eisige Gletscherwelt in mehr als 5 000 Metern Höhe zu den Höhepunkten unserer Andenreise.

R e i s e o r g a n i s at i o n ✗  Flugkosten: ca. 1000 Euro ✗  Reisekosten* : ca. 1000 bis 1500 Euro pro Person im Monat ✗  Visum: Mit dem deutschen Reisepass bekommt man problemlos ein Touristenvisum, meist für 90 Tage. ✗  Sprachkenntnisse: Spanischkenntnisse erleichtern die Reise, mit Englisch kommt man auch weit. Deutsch spricht kaum jemand. ✗ Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Hepatitis A+B, Tetanus, Tollwut, Typhus, Malaria-Prophylaxetabletten ✗ Empfohlene Reiselektüre: Footprint Handbuch, Lonely Planet :: Die Südamerika-Reise von Cornelia Hennersdorf unter www.andenschreck. wordpress.com * preiswerte Unterkünfte, oft selbst kochen, gelegentlich essen gehen

:: Am Grenzübergang zwischen Peru und Ecuador versuchen zwielichtige Personen das schnelle Geld zu machen, indem sie Touristen angeblich persönlich und sicher über die Grenze bringen. Lieber einen internationalen Bus nehmen.

⑦ Kolumbien – Der perfekte Abschluss 1 138 748 km² | 46,5 Millionen Einwohner Drogenmafia, Gewalt und Korruption sind oft die ersten Bilder, die man im Kopf hat, wenn man an Kolumbien denkt. Doch seit einigen Jahren ist das Land für Touristen viel sicherer geworden und man kann seine Naturschätze erkunden. Da wäre zum einen die Kaffeeregion mit dem friedlichen Dorf Salento. Hier kann man sich anschauen, wo die wertvollen Bohnen herkommen. Zum anderen lockt die Karibik. Nicht verpassen sollte man Mucura (Foto). Auf der kleinen, vom Tourismus bisher wenig beeinflussten Insel leben nur etwa 200 Menschen. Hier ist es so ruhig und friedlich als wäre jeder Tag ein Sonntag. Entspannen, Schnorcheln und Languste essen – für uns der perfekte Abschluss nach mehr als 20 000 Kilometern im Bus durch Südamerika. :: Jahrelang war Medellín als DIE Drogenhauptstadt bekannt. Verantwortlich für diesen traurigen Ruhm war Kokainbaron Pablo Escobar. Seit 19 Jahren ist er tot und die Stadt mittlerweile sicherer. Der Veranstalter Paísa Road bietet eine interessante Tour zur turbulenten Geschichte Kolumbiens in den 80er und 90er Jahren an.

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Die ganze Welt im Kräuterbeet Zachow erklärt, welche Pflanzen sich für den Garten und den Balkon eignen Den Kräutergarten Europas, den gibt es im südwestlichsten Zipfel Spaniens, im Ferienort Matalascanas (Andalusien). Zwischen Wanderdünen und Korkeichen gedeihen Rosmarin, Thymian, Basilikum, so weit das Auge reicht. Die Düfte Matalascanas' kann man sich mit Lust, Zeit und Hingabe auch selbst heranziehen. Und nicht nur die – quasi die ganze Welt exotischer Küchenkräuter von Vietnam bis Marokko lassen sich vor der Haustür oder im Balkonkasten züchten. Die Gartencenter haben sich längst auf den Kräuter-Trend eingeschworen. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man garantiert ganz ohne Chemie auskommt", sagt Heike Emmrich, zuständig für die Küchenkräuterabteilung im „Gartencenter Dehner“ in Halle-Bruckdorf. Vor allem die Exoten stehen ihrer Meinung nach hoch im Kurs. Zwei Beispiele: Die marokkanische Minze ist eine relativ kleinwachsende Art mit einem süßen, kühlenden Geschmack. In unseren Breiten ist sie fast problemlos anzubauen, da sie sehr winterhart ist. Zusätzlich ist die ganzjährig grüne Minze wegen ihrer lila Blüte ein besonderer Blickfang. Der vietnamesische Koriander hingegen zeichnet sich durch seinen besonders pfefferigen Geschmack aus. In Südostasien wird er deshalb besonders gern für sauer eingelegtes Gemüse, Salate oder Suppen verwendet. Dieses robuste, leicht zu ziehende Kraut wächst sehr schnell und kann rigoros zurück-

geschnitten werden. Vorsicht: Der Exot sieht dem heimischen Wiesenknöterich zum Verwechseln ähnlich. Der vietnamesische Koriander liebt allerdings sehr feuchten Boden. Außerordentlicher Beliebtheit erfreut sich inzwischen auch der essbare Baum-Chili mit seinen behaarten Blättern und den violetten Blüten. Er gilt im Allgemeinen als sehr scharf, wird aber individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen, weil er besonders fruchtig daherkommt. Die mehrjährige Pflanze gedeiht ideal im Kübel und überwintert in kühlen und hellen Räumen. Zurück zu den fast einheimischen Küchenkräutern. Thymian zum Beispiel. Der kommt natürlich nicht aus Deutschland, sondern aus dem Mittelmeerraum. Obwohl es sogar die Sorte „Deutscher Thymian“ gibt. Der frostfeste, silbergraue spanische Thymian ist besonders gut zum Trocknen geeignet und krönt mit seinem zitronenartigen Geschmack fast jeden Salat. Damit sind wir mitten in der Bioküche mit der nicht wegzudenkenden Petersilie und dem Basilikum, das allerdings im Winter keine Temperaturen unter Null Grad verträgt. In der warmen Jahreszeit ist Draußenwachsen tatsächlich kein Problem. Mit seinen metallisch glänzenden purpurroten Blättern erfüllt das Kräutergewürz die Ansprüche einer besonders schmucken Zierpflanze. Letztlich Rosmarin, das perfekte Küchenkräutergewächs für Frühkartoffeln. Kältebeständig ist es im Winter, sogar bis minus 22 Grad. Zum Schluss noch ein erfrischender Tipp für heiße Sommertage: Cola-Kraut. Das

Heike Emmrich vom „Gartencenter Dehner“ präsentiert die Kräuter-Höhepunkte des Jahres.  (Foto: Gottfried Schalow)

ist ein krautiger Halbstrauch, der ursprünglich aus Indien kommt. Cola-Kraut schmeckt tatsächlich nach Cola, manchmal sogar nach Kaugummi. Die Pflanze kann im Garten oder einem Kübel gezüchtet werden. Küchenkräuter jeder Art, von heimisch bis exotisch, gibt es relativ preiswert in fast ungeahnter Vielfalt. Egal, ob dann im Steingarten oder im Balkonkasten aufgezogen – der Effekt ist überall gleich: Das Auge isst und sieht mit! 1 

G OT T F R I E D S C H A LOW

K r äu t e r- E m p f e h lu n g e n Marokkanische Minze: ganzjährig grün; süßer, kühlender Geschmack Vietnamesischer Koriander: braucht viel Wasser, stark wuchernd, pfefferiger Geschmack Baum-Chili: mag Feuchtigkeit, violette Blüten, fruchtig-scharfer Geschmack Cola-Kraut: mag es sonnig und trocken, krautiger Halbstrauch mit graugrünen Blättchen, zum Würzen von Quarkspeisen oder Salaten


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Tagung zu Händels Musik Vom 4. bis 6. Juni öffnen Händel-Haus und Franckesche Stiftungen ihre Pforten zur Internationalen wissenschaftlichen Konferenz innerhalb der HändelFestspiele unter dem Titel „Händel und die Konfessionen“. Wie kein anderer Komponist seiner Epoche hat Händel sich in unterschiedlichen konfessionellen Milieus bewegt: in Halle und Hamburg im lutherisch-protestantischen, in Italien im katholischen und in England im anglikanischen. Dabei komponierte er nicht nur Kirchenmusik, sondern auch Oratorien für den Konzertsaal. Mit „Messiah“ schuf er das Paradebeispiel eines überkonfessionell gültigen geistlichen Werkes. Die Tagung diskutiert Ausprägungen und Wirkungen von Händels Musik in diesen sehr verschiedenen Kontexten. Sie betrachtet aber auch die Rezeption von Händels geistlichen Werken in der jüngeren Geschichte, speziell den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Damit fragt sie nicht zuletzt nach Gefahren, die gerade die Universalität von Musik mit sich bringen kann, und nach dem Verhältnis von Musik, Religion und Macht in der modernen Gesellschaft. Der Besuch der Vorträge und Rundtischgespräche mit international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist ausdrücklich erwünscht. Zusätzlich werden Ausstellungsführungen angeboten. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils 9 Uhr, der Eintritt ist frei. 1 GEM 33 www.haendelfestspiele.halle.de

Zachow-Empfehlungen Händelfestspiele Samstag, 2. Juni ,15 Uhr Thalia-Theater Halle: „Orgelstunde mit Zachow“, Familienkonzert, Leitung: Hans Rotman Musikalische Pilgerreise Sonntag, 10. Juni, 10 Uhr Marktkirche: „Das ist das ewige Leben“, Solisten, Marktkantorei, Instrumentalisten, Leitung: Irénée Peyrot Konferenz „Händel und die Konfessionen“ Montag bis Mittwoch, 4. bis 6. Juni, 9 bis 17 Uhr Händelhaus Halle, Franckesche Stiftungen

Friedrich Wilhelm Zachow zu Ehren Die Festspiele stehen in diesem Jahr im Zeichen von Händels Lehrmeister Frühling in Halle bedeutet zweierlei: blü­ hende Wiesen und Bäume auf der Peißnitz­ insel und seit 1922 die Händel-Festspiele in der Innenstadt, in diesem Jahr seit dem 31. Mai bis zum 10. Juni. 45 hochkarätig besetz­ te Veranstaltungen an 20 Spielorten in Hal­ le, Bad Lauchstädt und den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg versprechen groß­ artige Konzerterlebnisse, halten aber auch nichtmusikalische Ereignisse, wie Vorträge und Museumsführungen, bereit. In diesem Jahr wird dem aufmerksamen Besucher ein Name immer wieder begegnen, auch außerhalb der HändelFestspiele: Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712), dessen Todestag sich zum 300. Mal jährt. Dem renommierten Komponisten und Organisten der halleschen Marktkirche verdankt Georg Friedrich Händel seine umfassende musikalische Grundausbildung. Zeitlebens schätzte Händel den Namensgeber dieses Magazins, der, so berichtete er es später seinem Biografen, „sehr stark in seiner Kunst“ gewesen sei. „’…sehr stark in seiner Kunst’: Friedrich Wilhelm Zachow“ ist denn auch der Titel der Jahresausstellung mit historischen Instrumenten und wertvollen Dokumenten im Händel-Haus. Sie läuft noch bis zum 31. Januar 2013, am 2. und 5. Juni führt Kuratorin Konstanze Musketa selbst durch die Ausstellung. Neben seiner Ausbildung bei Zachow versah Händel in Halle den Organistendienst am reformierten Dom. Am Sonntag, den 3.

Juni, findet um 10 Uhr an dieser ehemaligen Wirkungsstätte Händels ein Festgottesdienst statt, bei dem Zachows Kantate „Siehe, ich bin bei Euch alle Tage“ und das „Amen“ aus Händels „Messiah“ erklingen. Er gehört zur Veranstaltungsreihe „Nach Luther“, mit der die Händelfestspiele in diesem Jahr ihren Beitrag zur Lutherdekade leisten. Gleich am nächsten Abend (4. Juni) lädt Hermann Max mit seiner Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert in die Marktkirche, die Wirkungsstätte Zachows. Neben selten gespielten Werken des Komponisten werden dort auch bekannte Händel-Kompositionen zu hören sein. Auf Zachows Spuren befindet sich seit Weihnachten der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis mit einer musikalischen Pilgerreise. Die Stationen führen immer sonntags zu Gottesdiensten in bekannte und weniger bekannte Kirchen der halleschen Innenstadt, der Randbezirke und der näheren Umgebung. Besonders hervorgehoben sei die Abschlussveranstaltung der Reihe am 10. Juni, um 10 Uhr, in der Marktkirche mit Zachows Kantate „Das ist das ewige Leben“. 1 Irina Gemsa Irina Gemsa studiert Musikwissenschaft an der Uni Halle. Im Rahmen des Seminars „Schreiben über Musik“ unter der Leitung von Hansjörg Drauschke berichten die Studierenden für Zachow über musikalische Aspekte in Halle.


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Fr i s c h g edruc k t

Konzerthalle Ulrichskirche Pascal von Wroblewsky & Uni – Big Band Halle 24. Juni, 16 Uhr

Eine Powerfrau heizt ein Zachow präsentiert Jazzlegenden in der Ulrichskirche Mal sanft, mal rauchig und auch mal explosiv – Pascal von Wroblewskys (Foto) Riesenstimme ist purer Genuss für die Ohren. Seit mehr als 30 Jahren prägt die Jazzlady nun schon das Bild des modernen, deutschen Jazz. Am 24. Juni tritt sie in der Konzerthalle auf. An ihrer Seite spielt die Uni-Big-Band Halle. Sei es ihre eigene Band, das Babelsberger Filmorchester oder das Orchester der Staatsoper zu Berlin, Wroblewsky ist es gewohnt, mit den unterschiedlichsten Musikformationen zusammenzuspielen. Dabei versteht es die 50-Jährige, mit ihrer Vieroktavenstimme dem Publikum als auch ihren musikalischen

Mitstreitern ordentlich einzuheizen. Gerade erst veröffentlichte die Sängerin das Album „Seventies Songbook“ mit Titeln von „The Doors“, Janis Joplin und anderen. Damit stellt Wroblewsky einmal mehr ihr umfangreiches Repertoire unter Beweis. Sie singt klassische Jazzstandards genauso wie moderne Kompositionen oder adaptiert Händel und Beethoven. So liegt die Herausforderung für das Konzert in der Ulrichskirche mit Sicherheit bei der Uni-Big-Band unter Leitung von Hartmut Reszel. Gemeinsam interpretieren sie bekannte Jazz- und Swingstandards und nehmen musikalische Anleihen in der Rock- und Popgeschichte. 1 K R Z

Glaucha Fête de la Musique 21. und 22. Juni

In Glaucha spielt die Musik Kleinkunstfestival am 21. und 22. Juni Nicht aus Böhmen, aus Glaucha kommt die Musik – mit einem kleinen Umweg über Frankreich. Pünktlich zum Sommeranfang am 21. Juni startet in Glaucha das zweitägige Musikfest „Fête de la Musique“. Mit Klängen von Folk bis Pop und von Klassik bis Rock gewandet sich der berühmt-berüchtigte Stadtteil im schönsten musikalischen Kleid des Sommers. Wie der Name des Festivals schon vermuten lässt, stammt die Idee dazu von unseren Nachbarn westlich des Rheins. Ursprünglich 1982 als bürgerliches Fest in Frankreich konzipiert hat sich die Idee zu einem globalen Musikereignis entwickelt. Mittlerweile wird der Tag in mehr als

340 Städten auf fünf Kontinenten gefeiert. Allein in Deutschland nehmen 22 Städte teil. Und auch in Halle ist es das Ziel, möglichst viele Menschen, egal ob Amateure, Kinder oder Profis an diesem Tag auf die Straßen zu locken, um mit- und füreinander Musik zu machen. In Halle hat sich die „Fête“ in den vergangenen Jahren darüber hinaus zu einem wahren Kleinkunstfestival gemausert, das ein buntes Programm gerade für die kleinsten Besucher bereithält. Spielorte sind der Sterngarten und der Stadthof Glaucha am Böllberger Weg, der Stadtgarten in der Torstraße sowie die Freifläche am Holzplatz. 1 K R Z

Max Frisch – Sein Leben, seine Bücher Der Literatur-Enthusiast und Frisch-Verfallene Volker Weidermann erzählt mitreißend das unglaubliche Leben eines vom Erfolg Verwöhnten, eines positiv Engagierten, eines großen Liebenden, eines trotz allem mit dem Leben Hadernden – kurzum: das Leben eines der besten Schriftsteller deutscher Sprache des vergangenen Jahrhunderts. btb/ 416 Seiten/ 10,99 Euro Jonathan Schnitt Foxtrott 4 Ein authentischer InsiderReport über die Situation der Soldaten in Afghanistan. Der Journalist Jonathan Schnitt wollte sehen, hören, spüren, was der Krieg am Hindukusch für die Soldaten bedeutet. Dafür lebte er ein halbes Jahr mit einem Bataillon der Bundeswehr bei Kundus. C. Bertelsmann/ 224 Seiten/ 14,99 Euro Donna Leon Reiches Erbe – Brunettis zwanzigster Fall Herzversagen – das diagnostiziert der Pathologe Rizzardi beim Tod von Signora Altavilla. Kein Fall für Brunetti? Der Commissario traut dem Frieden nicht. Mit ungewöhnlichen Mitteln macht Brunetti sich stark für die Alten und Schwachen. Donna Leons feinfühligster Fall. Diogenes/ 320 Seiten/ 22,90 Euro

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(Kopf-)Ball Das Hoftheaterstück „Ein Königreich für einen Ball“ bringt Fußball und Theater zusammen auf die Bühne Ihn als Fußballbesessenen zu bezeichnen, empfindet Jörg Steinberg (Foto) wahrscheinlich als Kompliment. Sein ganzes Leben lang schon dreht sich für ihn vieles um das runde Leder. Und wäre er nicht am Theater gelandet, wäre er heute wohl Talentscout und immer auf der Suche nach den Fußballstars von morgen. Da kommt es nicht überraschend, dass ihm eines seiner schönsten Erlebnisse auf dem Fußballplatz widerfahren ist. „Gegen Jürgen Sparwasser zu spielen, dass war das Größte in meiner aktiven Sportlerlaufbahn“, erzählt Steinberg stolz. Das war 1983. Und sein damaliger Verein Aktivist Salzwedel spielte während der Festwoche zum 750. Stadtjubiläum Salzwedels ein Freundschaftsspiel gegen die Altherrenmannschaft des FC Magdeburg. Mit dabei: Jürgen Sparwasser, der Held von Hamburg 1974. „So etwas bleibt einem ein Leben lang in Erinnerung“, erklärt der 49-Jährige rückblickend. Heute ist Steinberg Dramaturg und Spielleiter am neuen theater, und die Faszination Fußball hat ihn auch hier fest im Griff. So nutzt er seinen Beruf, um immer wieder seine Leidenschaft, den Fußball, mit seiner Berufung, der Schauspielerei, zum Vergnügen aller zu verknüpfen. Diese Zwitter-Liebe dokumentiert sich am besten in den fünf Fußball-Theaterstücken, die er bisher geschrieben hat. Eines davon ist derzeit im Hof des neuen theaters zu sehen. „Ein Königreich für einen Ball“ heißt es und im Grunde dreht sich alles um Regeln, die das Leben bestimmen. „Die Decke der Zivilisation ist ziemlich dünn, deshalb bedarf es eines Regelwerks – ob im Fußball, auf der Theaterbühne oder im normalen Leben“, bringt Steinberg den Kern des Stücks auf den Punkt.

Dass es in England spielt, verwundert wenig, gilt dies schlechthin als Mutterland des Fußballs. Umso erstaunlicher sind eher die Protagonisten, die in dem Stück aufeinandertreffen. Bei diesen handelt es sich um sämtliche Figuren aus Shakespeares Dramen und Komödien. In zwei Mannschaften treten diese gegeneinander an. Denn ein Streit ist entbrannt: Welche der beiden Fraktionen ist wohl bedeutender für die Menschheit? Der Kampf um die Deutungshoheit wird anfänglich mit aller Gewalt geführt, bis die Kontrahenten erkennen, dass sie ohne Regeln nicht weiter kommen. Plötzlich heißt es für Tybalt, Falstaff und Co. nicht nur „Sein oder Nichtsein“, sondern auch „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“. Entschuldigung, auf der Bühne natürlich. 1 S e b a s ti a n K r ziwa n i e

:: „Ein Königreich für einen Ball“, neues theater, Hof, 1., 2., 7., 9., 10., 14., 15. Juni, beginn jeweils 20.30 Uhr


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Aus g e wä h lt e K i n o f i l me

Steintor- Varieté Neue russische Omas 10. Juni, 20 Uhr

Kleinkunst aus dem Riesenreich „Neue russische Omas“ im Steintor-Varieté Es wird Zeit, die Russisch-Kenntnisse aus der Schule wieder aufzufrischen: Am 10. Juni kommt das Kabarett-Duo „Neue russische Omas“ (Foto) in das Steintor-Varieté. Das Klischee vom ewig Wodka trinkenden, schwermütigen Russen hält sich hartnäckig in den hiesigen Breiten. Was sollten die Bewohner Russlands auch zu lachen haben? Eine ganze Menge finden zumindest die beiden Kabarettisten Sergej Chvanov und Igor Kasilow. Zum Beispiel haben sie Präsidenten, die im Bäumchenwechsel-dich-Verfahren ihre Ämter tauschen und dafür von ihren Freunden als „lupenreine Demokarten“ bezeichnet werden.

Vor zehn Jahren begannen die beiden Kabarettisten als „russische Omas“, das riesige Land zwischen Ostsee und Pazifik humorvoll zu erobern. Schnell machten sie sich mit ihrer Kleinkunst im übrigen Europa einen Namen. Verkleidet mit Kopftuch und Kittelschürze nehmen sie seitdem all die Probleme der post-sowjetischen Ära auf die Schippe. Nach Halle kommen sie mit ihrem neuen Programm „Bonbons“. Dies bietet von der politischen Satire bis hin zu schrägem und schwarzem Humor eine breite Palette an Unterhaltung – zuckersüß wie ein Sahnekonfekt, quietschend-sauer wie ein Zitronenbonbon. 1 K R Z

Universitätsplatz Premiere „Zazie in der Metro“ 16. Juni, 20 Uhr

Fahr mal wieder U-Bahn Sommertheater auf dem Universitätsplatz Eine U-Bahn in Halle? Was für einige ein Traum ist, um dem täglichen Verkehrschaos unterirdisch zu entschwinden, wird nun Realität – wenn auch nur auf der Theaterbühne. Für das Stück „Zazie in der Metro“ eröffnet das Thalia Theater ab dem 16. Juni auf dem Universitätsplatz die erste Metrostation der Stadt. Im Fokus steht Zazie, ein 12-jähriges Mädchen, welches ihren Onkel in Paris besuchen soll. Ihr größter Traum, mit der Metro zu fahren, bleibt ihr verwehrt, da diese wie so oft in Frankreich bestreikt wird. Also macht sich Zazie auf und entdeckt die Metropole auf eigene Faust. Ein bewegendes Wochenende beginnt. Ein surreales

Abenteuer jagt das nächste. Am Ende bleibt ein Mädchen, welches die Wirrungen der Erwachsen­ enwelt erstaunlich gut meistert. Regisseur Moritz Sostmann, für seine gefühlvollen Inszenierungen wie „Frühstück bei Tiffany“ im Puppentheater gefeiert, hat sich mit dieser Produktion einen Klassiker der französischen Gegenwartsliteratur vorgenommen. Das Buch von Autor Raymond Queneau landete bei einer Umfrage der Zeitung Le Monde auf Platz 36 der 100 wichtigsten Bücher des vergangenen Jahrhunderts. Die Hauptfigur Zazie ist heute in Frankreich eine nationale Institution. 1 K R Z

Leb wohl, meine Königin! Versailles, im Juli 1789. Sidonie Laborde, die treu ergebene Vorleserin der Königin Marie Antoinette, will nicht an das Gerücht vom Sturm auf die Bastille glauben und klammert sich an ihre gewohnten Pflichten. Doch der Abschied von ihrer geliebten Herrin ist unvermeidlich. Luxkino: 1.6. - 3.6.: 18/20.15/22.15 Uhr 4.6.: 18 Uhr 5.6.: 18/22.15 Uhr 6.6.: 20.15/22.15 Uhr Puschkino: 7.6 - 9.6.: 17/21 Uhr

Das bessere Leben Die erfolgreiche Pariser Journalistin Anna recherchiert für einen Artikel über das Leben von Studentinnen, die ihr Geld als Escorts verdienen. Dabei findet sie in den entzauberten Lebensentwürfen ihrer Informantinnen ein verstörendes Echo auf ihre eigene Existenz. Zazie: 7.6. - 13.6.: 21 Uhr Work Hard – Play Hard Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zutiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht: Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Luxkino: 7.6.: 18 Uhr 8.6. & 9.6.: 22.15 Uhr 10.6.: 18/22.15 Uhr 11.6. & 12.6.: 22.15 Uhr 13.6.: 17.45 Uhr Außerdem im Juni: Dein Weg (Luxkino) 50/50 (Zazie) Jasmin (Puschkino)

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Das sagt der Künstler: „Die Frau in der Mitte des Bildes trägt einen Hauch von nichts. Sie verkörpert die Schöngeistigkeit – das Gute im Leben. Sie umgibt ein barocker Rahmen, dessen Ornamente ich durch Hakenkreuze, Alkohol, Wildschweine und allerlei Obszönes ersetzt habe. Sie symbolisieren das Chaos und führen dem Menschen seine Sündhaftigkeit vor Augen. Beide Seiten der Welt existieren nebeneinander und bedingen sich – nach dem Motto: Weil das eine aus dem anderen entsteht. Und fehlt das Eine, so sind auch die Tage des anderen gezählt.“

乱世佳人 (Vom Winde verweht), 2012, Öl und Lack auf Leinwand, 160 x 90 cm

Robin Zöffzig versteht sich als kritischer Beobachter seiner Zeit: „Ich nehme kein Blatt vor den Pinsel“, sagt er selbst über seine Arbeit. Geboren im „Orwell-Jahr“, wie er betont, sieht Zöffzig dessen Roman „1984“ über einen totalitären Überwachungsstaat als Vision, die sich in der Gegenwart zunehmend bestätige, indem die Privatsphäre der Menschen massiv beschnitten werde. Um nicht selbst zum Spielball dieser Gesellschaft zu werden, brach der Magdeburger eine Ausbildung zum Grafikdesigner ab und studierte in Halle Malerei. „Ein Designer ist nicht frei, sondern ein Werkzeug der Konzerne und Medien. Ich möchte frei und ungebunden sagen dürfen, was mir dünkt“, erklärt der 27-Jährige. Neben Literatur, Philosophie und den Medien bezieht Zöffzig seine Inspiration aus regelmäßigen Reisen nach China, wo er traditionelle Seidenmalerei studierte. Einige Exponate gelangten jüngst durch den „Halleschen Kunstverein“ zur Ausstellung im Opernhaus. Auch Performances, unter anderem bei der Weltausstellung in Shanghai, zählen zu seinen Ausdrucksmitteln. Sein Hauptaugenmerk gilt jedoch noch immer der Malerei. Chinas kontrastierende Welt regte ihn auch zu seinem Gemälde „乱世佳人 (Vom Winde verweht)“ an, das im Rahmen seiner Diplomarbeit entstand und ab Juni in der „Galerie Nord“ zu besichtigen ist, wenn hier die Werke fünf junger hallescher Künstler gezeigt werden. 1 

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Das sagt der Betrachter: „Ich erkenne Tiere, Körperteile, eine dunkle Frauengestalt mit einer Gasmaske und Schläuchen, die aus ihrem Körper ragen. Bei näherer Betrachtung fällt mir sogar ein eisernes Kreuz mit einem Hakenkreuz auf. Das wirkt schon alles sehr verstörend. Diese düstere Grundstimmung lenkt von der Schönheit der zentralen Frauenfigur ab und von den Blumen, die sie umgeben. Da ergibt sich ein merkwürdiger Kontrast zwischen irritierenden und positiv stimmenden Details. Dabei wirkt das Bild auf den ersten Blick ganz angenehm, nach genauem Hinsehen allerdings verschreckt es einen.“ Torsten Friedemann, 41, Vertriebsleiter EVH


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Auss t e l lu n g e n i m J u n i 2012 Franckesche Stiftungen Weil sie die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther bis 23. September

Naturkundliches Universitätsmuseum Friedemann-Bach-Platz 6 Cicadas 21. Juni bis 30. Oktober

Die Klangwelt der Zikaden Ausstellung im Naturkundlichen Universitätsmuseum Nein, es ist mehr als ein Zirpen. Viel mehr. Es ist ein facettenreicher, rhythmischer Gesang, wenn Singzikaden miteinander kommunizieren. Doch wie veranschaulicht man dies, um daran den Fortlauf der Evolution zu zeigen? „Wir nutzen dazu die Abstraktion in der modernen Kunst“, erklärt Frank Steinheimer, Projektleiter der Ausstellung „Cicadas“ am Naturkundlichen Universitätsmuseum. „So wird der international bekannte Sound-Artist Edgardo Rudnitzky ein Kunstwerk schaffen, das, den Zikaden gleich, Töne vor Ort erzeugt, die, wie Zikaden kommunizieren“, so Steinheimer weiter. Ein passend dazu entwickeltes Bühnenbild liefert

das entsprechende Raumambiente. Besonders ist aber nicht nur, dass Künstler komplizierte Vorgänge der Biologie vermitteln. Auf 48 Quadratmetern gibt die Sonderschau im Erdgeschoss des künftigen Naturkundemuseums am Friedemann-BachPlatz 6 einen Vorgeschmack auf ein neuartiges Museumserlebnis. Ab 2014 präsentiert hier die Martin-Luther-Universität zentrale Exponate ihrer bedeutenden Naturkundesammlung in einer Dauerausstellung. Das Museumskonzept ist dabei einzigartig in Europa: Erstmals wird das Phänomen der Evolution für alle Sinne erlebbar gemacht. 1 KRZ

f2 – halle für kunst Absolventen der Klasse Müller-Reimkasten bis 1. Juli Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Rainer Ehrt - Zeichnungen 16. Juni bis 31. Juli Kathrin Hänsel – Malerei 16. Juni bis 31. Juli Galerie Raum Hellrot Postlocation Trouble 1. Juni – 23. Juni Kunstraum Rauschickermann 50 Künstler präsentieren auf 1500qm Ausstellungsfläche in der Gr. Ulrichstraße 19 -21 ihre Werke. 1. Juni bis 21. Juli Kunstverein “Talstrasse“ e.V. Metamorphosen bis 1. Juli

Kunstforum Halle Fritz Baust – Malereien und Zeichnungen 5. Juni 2012 bis 1. Juli 2012

„Einer, der die Hechte mit dem Lasso fängt“ Ausstellung mit Werken von Fritz Baust im Kunstforum Der Künstler Fritz Baust hätte im Juni seinen 100. Geburtstag gefeiert. Das Jubiläum nimmt das Kunstforum zum Anlass, um an das vielseitige Schaffen des Künstlers zu erinnern. Vom 5. Juni bis 1. Juli können dort viele seiner Bilder und Graphiken in einer Überblicksschau besichtigt werden. „Einer, der die Hechte mit dem Lasso fängt“, sagte Arthur Lipsch, ein Wegbegleiter des Künstlers über Fritz Baust. Der gelernte Kirchenmaler Baust kam nach dem Krieg nach Halle und gründete sogleich gemeinsam mit anderen, wie z.B. Willi Sitte, die Künstlervereinigung „Die Fähre“, die es sich Ende der 40er Jahre zum Ziel gesetzt hatte, die Verbin-

dung von Kunst und Leben in Halle zu fördern. Mehr als 27 Jahre prägte Baust das öffentliche Leben in Halle. Er entwarf Brunnenanlagen, Wandbilder und Mosaike, gestaltete öffentliche Einrichtungen und nahm kurzzeitig öffentliche Ämter an. Daneben malte er. Zeitgenossen beschreiben ihn als guten Organisator und vortrefflichen Erzähler. Die Ausstellung im Kunstforum führt Bilder und Graphiken aus dem Nachlass, Privatbesitz und öffentlichen Sammlungen zusammen. Die ausgestellten Bilder zeigen, wie das künstlerische Spektrum der Moderne im Werk Bausts nachwirkt. 1 m s

Landesmuseum für Vorgeschichte Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv bis 26. August Stiftung Händel-Haus „… sehr stark in seiner Kunst“: Friedrich Wilhelm Zachow (1663���1712) bis 31. Januar 2013 Stiftung Moritzburg Antlitz der Wissenschaft bis 8. Juli

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Mit voller Kapelle Das Peißnitzhausfestival wird in diesem Jahr schon im Juni gefeiert Anders als in den vergangenen Jahren wird das Peißnitzhausfestival in diesem Jahr nicht im August, sondern schon im Juni, ge­ nau genommen vom 8. bis zum 10. Juni, veranstaltet. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Nun hat keiner mehr eine Aus­ rede wie z.B. Urlaub, um nicht gemeinsam das Peißnitzhaus, den dazugehörigen Ver­ ein und dessen Arbeit zu feiern. Eröffnet wir das Festival am 8. Juni von der Kapelle Böllberg (Foto, oben). Als aktuell wohl eine der besten Musikgruppen der Stadt, besticht sie durch ihre Mischung aus

Von leise bis tanzbar: Der Liedermacher Wenzel besticht mit guter Musik und geistvollen Texten.

Gypsy und Blues. Im Anschluss daran spielt die OhJa Band. Der Abend endet mit einer Feuershow von fuegopaz. Wesentlich ruhiger geht es am Samstag weiter, wenn der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel die Bühne betritt. Seit mehr als 30 Jahren macht dieser gute Musik mit geistvollen Texten. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Familien mit vielen Aktivitäten für Kinder. Zum Abschluss wird es wieder musikalisch und die KON-Big-Band musiziert gemeinsam mit dem Orchester des Musikvereins HalleNeustadt. Jede Veranstaltung für sich ist ein Höhepunkt, findet zumindest Roland Gebert, Vorsitzender des Peißnitzhausvereins. Und Warum? „Weil damit Halle ein Stücken bunter, freundlicher und attraktiver wird“, sagt er und freut sich auf das Fest und alle Gäste. Allen Grund zum Feiern und zum Glücklichsein haben Gebert und seine Mitstreiter auch. So ist der erste Spendentopf zur Rettung des ehemaligen Pionierhauses mit 30 000 Euro fast gefüllt, was bedeutet, dass es mit dem Aus- und Aufbau des Hauses weitergehen kann. Seit Anfang des Jahres wird im Haus schon fleißig gewerkelt. Gerade ist man dabei, die Zwischendecken zu erneuern. Eine

Am 10. Juni dreht sich alles um die Kleinen. Es gibt Märchenrätsel und Bewegungsspiele. (Fotos: Peißnitzhausverein)

Voraussetzung dafür, dass in naher Zukunft das Dach saniert werden kann. Wann alles einmal fertig sein wird, kann Gebert zwar noch nicht sagen, aber wenn es soweit ist, ist eins sicher: Halle ist dann wieder um eine Attraktivität reicher. Aber auch schon jetzt erfreut sich das Areal rund um das Haus immer größerer Beliebtheit. Den ganzen Sommer über gibt es an den Wochenenden, an denen schon mal 2 000 Besucher gezählt werden, ein reiches Programm mit Puppentheater für Kinder und Konzerte für die Erwachsenen. Diese Kultursommertage finden großen Anklang bei den Hallensern. „Nicht nur bei diesen“, wie Gebert versichert. „Wir haben zunehmend auch Besucher aus Leipzig. Die sind dann immer vom Ambiente hier, dem Haus und der Landschaft angetan, denn so etwas haben die da ja nicht.“ 1 S e b a s ti a n K r ziwa n i e

:: Peißnitzhausfestival, 8. bis 10. Juni, Programm unter 33 www.peissnitzhaus.de


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Gewandhaus Leipzig Bobby McFerrin & Chick Corea 20. Juni, 20 Uhr

Der Vokalartist und der Tastenakrobat Zwei Superstars sind im Gewandhaus Leipzig zu Gast „Gemeinsam statt einsam“ könnte das Motto der beiden JazzLegenden Bobby McFerrin (Foto) und Chick Corea lauten. Schon jeder für sich würde dafür sorgen, dass die Konzertsäle dieser Welt bis auf den letzten Platz gefüllt sein dürften. Da es zusammen noch mehr Spaß macht, Musik zu zelebrieren, treten der „Vokalartist“ McFerrin und der „Tastenakrobat“ Corea gemeinsam am 20. Juni im Leipziger Gewandhaus auf. Bobby McFerrin ist einer breiten Masse durch

seinen Hit „Don´t worry, be happy” bekannt und Chick Corea gehört mit seinen 70 Jahren immer noch zu den besten Jazz-Pianisten der Welt. Es sei eine musikalische Seelenverwandtschaft, die sie beide verbinde. Die letzte gemeinsame Tournee war in Deutschland im Sommer 2005 und bei diesen Konzerten war der Spaß, mit dem die Meister der Improvisation gemeinsam agierten, jede Sekunde spürbar. Nun, sieben Jahre später, soll es ähnlich werden. 1 K R Z

V.i.S.d.P.: Tobias Schwab, CDU-Kreisverband Halle, Ulestraße 8, 06114 Halle (Saale)

Mehrgenerationenwohnanlage Beesener Straße

Erstbezug im August Objekt 5 Melanie 26. Juni, 21 Uhr

Mit dem Regen ging die Sonne auf Melanie Safka singt am 26. Juni im Objekt 5 Als der Regen über dem Festival-Gelände von Woodstock im August 1969 einsetzte, ging für Melanie Safkas Musikkarriere sprichwörtlich die Sonne auf. Denn nur den Fluten, die sich über die Besucher ergossen, hatte es die damals 22-Jährige zu verdanken, dass sie auf eben jener Bühne stehen konnte, auf der auch Jim Morrison und Janis Joplin das Hochamt der Hippiebewegung zelebrierten. Nach eigenem Bekunden sei sie damals die einzige gewesen, die

während ihrer Darbietung nicht unter dem Einfluss von Drogen gestanden hatte. Was folgte war eine Karriere in den USA und Europa. Vor allem ihre Version des Rolling Stones Song „Ruby Tuesday“ und ihr Lied „What Have They Done to My Song“ stürmten Anfang der 70er die Hitparaden. Seit dem veröffentlicht Melanie (Foto) fast jährlich ein neues Musikalbum und tourt durch die Welt, beseelt vom Geist des Sommers 1969. 1 K R Z

Noch frei: 3-Raum-Wohnungen mit 87 m² Informationen/Besichtigungen: Frau Gregor l 0345 7754 - 114 • www.wgfreiheit.de Hallesche Wohnungsgenossenschaft „Freiheit“ eG Freyburger Straße 3 in 06132 Halle  info@wgfreiheit.de   0345 7754-0

präsentieren Präsentiert ab 23. Oktober: &

daS SonntagSvErgnügEn iM HofJägEr! für Singles und Paare, en dritt onat musikalisches dieJeein denangenehm M im ntag ss: ambiente tanzen möchten‚ Son Einlalieben, hr 17 U und charmante Komplimente genießen. Wie früher eben! Platzreservierungen und Infos unter

17.

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Juni

itten at n dr Jede im Mon g Uhr nta Son ass: 17 l -€ n , i 4 E s: 1 Prei

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Gewinnspiel

Bilderrätsel

Dieses Schaufenster ist noch nicht all zu lang derart bedruckt. Doch wer sich als kulturinteressierter Hallenser oder -interessierte Hallenserin bezeichnet, sollte es kennen.

Auflösung Vormonat: Wasserturm Nord

Zu gewinnen gibt es 2x2 Karten für die Vorstellung des Stücks „Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band” am 17. Juni im neuen theater. Die Produktion ist eine Hommage an die berühmten Fab Four aus Liverpool. In dem Lokal „Lonely Hearts Club“ treffen sich wohlbekannte Figuren aus Geschichte und Kultur wie beispielsweise Marlene Dietrich und Marilyn Monroe aber auch Dichter und Märchenwesen. Sie verbringen einen illustren Abend und in Begleitung einer Band schmettern sie Klassiker wie „With a little Help from my Friends".

Verlosung

Chäff-Timer A6 in weiß

Karten Absolventenshow

DVD Inspector Barnaby

Was wäre die Welt ohne die schönen kleinen und nützlichen Dinge? Wer auf der Suche nach Funktionalität in allen Lebenslagen ist, der greift zur Chäff-Reihe aus dem Häfft-Verlag. Der 18-monatige Terminplaner Chäff-Timer unterstützt in Uni, Beruf & Freizeit darin, Termine und Aufgaben nicht nur im Blick zu haben, sondern auch erfolgreich zu bewältigen. Monatsvorschauen, Mondkalender und To-doListen ergänzen das ausgefeilte Timer-Kalendarium (Jul 2012 – Dez 2013).

"Zauber der Akrobatik"- so lautet das Motto der diesjährigen Absolventenshow der Staatlichen Schule für Artistik in Berlin. Die Absolventen nehmen sich – passend zu den Olympischen Spielen in London – des Themas „Sport und Akrobatik“ an. Es werden Emotionen wie Hoffnung und Hingabe oder Begeisterung und Enttäuschung artistisch umgesetzt und auf die Bühne gebracht. Die Absolventen verbinden dabei den Sport mit der Kunst, in diesem Fall der Körperkunst.

Äußerst beliebt ist er. Der englische Kriminologe Tom Barnaby. Bereits seit 14 Jahren ermittelt er als „Inspector Barnaby“ erfolgreich in der fiktiven Grafschaft Midsomer in England und seit 2005 in loser Reihenfolge auch sonntags im ZDF. Im Mai ist die 15. Staffel der beliebten Serie auf DVD erschienen. Die Jubiläumsbox enthält vier DVDs mit 16 spannenden Episoden und verspricht 384 Minuten Hochspannung pur. Ein Muss für jeden Krimifan.

Wir verlosen 5 Chäff-Timer mit weißem Umschlag. Stichwort: Timer

Wir verlosen 2x2 Karten für die Absolventenshow 2012 am 30. Juni im Steintor-Varieté. Stichwort: Absolventen

Wir verlosen 2x die 15. Staffel Inspector Barnaby. Stichwort: : Barnaby

So Nehmen Sie teil Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 30.06. 2012, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

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gewinnspiel

Schwedenrätsel Saiteninstrument

vorwärts! (ital.)

männl. Kurzname (engl.)

Verbrennungserscheinung

Kopfschutz für den Radler dicken Rauch ausstoßen

Abk.: KüchenUntergerät geschoss

Durchführung, Exekution

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erster Mensch (A. T.)

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Mitteleuropäer, Magyar

Zigarettenrest

Bienenjunge bei „Biene Maja”

Abk.: Handelskammer

Ziererei

10

flacher, runder Fruchtbonbon

einfaches Fahrzeug

4

Gebirgskette (span.)

so lange, so weit

Sand-, Schneeanhäufung

Turnübung

1

dt. Strom zur Nordsee

Kopfbedeckung

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3

5

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deutsche Stadt an der Donau

7

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griech. Sagenheld, Halbgott

7

V A P LCO RAUBBAU ORRAUM A SM BEN B CROSS P D I CHT A GE T AN E CMB L S R SCHOT E E TABAK R H G I JON E KOJ E US P AGENTUR E PALME I WZ AVERS P E F F E T A A FUENF L K R AWA L L G D I A SAND ALGER I EN MANUE L L ER Z (1-15) Familienbetrieb FA V E N ZU F E

Normeninstitution (Abk.)

Kanton der Schweiz

15

®

Abk.: Million

5

4

Auflösung Vormonat

Zeichen für Californium

Strauchreihe

Tonart auf dem ZahlenGrund- übersicht ton B

2

3

trop. Vogel

Kfz-Z. Libanon

1

Genörgel, Besserwisserei

weibl. Schachfigur

Stock, Knüppel

Zu gewinnen gibt es 2x2 Karten für die Vorstellung des Ballets „Die Schöne und das Biest“ am 22. Juni in der Oper Halle. Viele Menschen kennen die Geschichte der schönen Belle nur von Walt Disney. Tatsächlich aber handelt es sich um eine französische, bereits 1756 veröffentlichte Volkserzählung. Der Choreograph Ralf Rossa schuf eine tänzerisch-musikalische Version, die bereits bei der Premiere frenetisch gefeiert wurde.

2

nicht dahinter

Leibesertüchtigung

13

Polizeipatrouille

Deckschicht

14

6 18

Flächenmaß

17

Auftraggeber eines Anwalts

Hafenstadt am Pers. Golf

Abk.: norweg. Krone

Bindewort

ostdeutsche Rockgruppe

SchreibKollege, stiftGefährte einlage

Straße

Prophetin

bejahrter Mann

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Vorname des F1Piloten Hamilton

das Ganze, insgesamt

s1316.3-12

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Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Zu gewinnen gibt es 2 Exemplare des neuen Radführers „Rund um das Dessau-Wörlitzer Gartenreich“. Am 13. Juni um 19.30 Uhr wird er im Fahrradies vorgestellt. Darin werden Touren auf dem Fürst-Franz-Radweg und durchs Dessau-Wörlitzer Gartenreich bebildert beschrieben. Ergänzt wird der Band durch Übersichtskarte, Tourkarten, Kontaktadressen zu Sehenswürdigkeiten und Tipps zu Übernachtung und Gastronomie an der Strecke.

III

Gewinnziffern

I

3

II III IV

Auflösung Vormonat 3 1 5 4 6 2 9 8 7

2 9 8 5 1 7 4 6 3

6 4 7 8 9 3 1 2 5

5 6 3 7 4 9 8 1 2

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1 7 9 3 5 6 2 4 8

8 3 2 9 7 4 6 5 1

2 4 7 5 II 9 7 8 4 5 9 1 2 9 3 8

6 9 1 8 3 2 4 7 5

I 1 4 6 9 2 IV 5 5 3 2 6 4

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s p o rt h a l l e

„Petri Heil“ an der Saale Kleine Tümpel, große Seen oder auch am Fluss – viele zieht es ans Wasser, um dort mit der Angel Fische zu „jagen“ Ralf Möller ist einer dieser Menschen, die seit Kindheitstagen vom Angeln fasziniert sind. „Ich habe mit vier, fünf Jahren eine klassische Anglerkarriere begonnen“, erinnert sich der heute 56-jährige Geschäftsführer des Halleschen Anglervereins. Er meint damit nichts anderes als das Schwarzangeln in seinen Jugendtagen. Im Jahr 1972 trat er dem damaligen Anglerverein in Halle bei und beendete die „Wilderei“. Denn das Schwarzangeln ist nach Paragraph 293 des deutschen Strafgesetzbuches eine Verletzung des Fischereiausübungsrechtes und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

D e r W e g z um A n g e l F ü h r e r s c h e i n 1. Die Vorbereitung Für die Prüfung zum Fischereischein muss an einem dreißigstündigen Vorbereitungskurs teilnehmen. Einen solchen bietet zum Beispiel der Hallesche Anglerverein an. Der nächste Kurs beginnt am 22. September und endet am 7. Oktober. Er gilt als Vorbereitung für die Fischereiprüfung am 13. Oktober. Der Kurs ist auf 60 Teilnehmer begrenzt und kostet für Schüler 40, für Erwachsene 80 Euro. 2. Der Fischereischein Nach dem Kurs folgt die Fischerprüfung. Zweimal im Jahr wird diese in Sachsen-Anhalt angeboten. Die Gebühr beträgt für Schüler 28 und für Erwachsene 56 Euro. 3. Fischerei-Ausübungsberechtigung Nun fehlt nur noch die Fischerei-Ausübungsberechtigung. Diese erhält man beispielsweise durch die Mitgliedschaft im Halleschen Anglerverein. Mit ihr darf man in 33 Gewässern in Halle und dem Umland fischen.

Angeln übt auf Möller eine große Faszination aus, aber es bringt auch Verantwortung mit sich. „Wir bewirtschaften die Seen und Flüsse in unserem Gebiet. Achten darauf, dass es genug Fische gibt und sorgen dafür, dass bei einer Überpopulation auch wieder welche herausgeholt werden“, sagt Möller. Wer dem Schwarzangeln entsagen möchte, der muss allerdings einige Auflagen erfüllen. Als erstes benötigt man die behördliche Erlaubnis, den Fischereischein. Hierfür muss eine Fischerprüfung abgelegt werden. Davor muss man allerdings dreißig Unterrichtsstunden lang wieder die Schulbank drücken und einen Vorbereitungskurs absolvieren. „Wir bieten diese Kurse regelmäßig an und bereiten die Schüler auf alle Aufgabenfelder genau vor.“ Dies beinhaltet Kenntnisse in Fisch- und Gewässerkunde sowie Geräte- und Rechtskunde. Wer die Fischerprüfung besteht, hat seinen „Angelführerschein“ auf Lebenszeit. Allerdings darf er den Haken nicht in jeden See oder Fluss halten. Die meisten Gewässer in Deutschland gehören Privatpersonen oder wurden durch Anglervereine oder die Anglerverbände der einzelnen Länder gepachtet. „Derzeit verfügen wir über 33 Gewässer. Wer bei uns Mitglied wird, erhält einen Fischereierlaubnisschein, um in diesen Gewässern zu angeln“, erklärt Möller. Möchte man dagegen in Thüringen oder Sachsen an einem See angeln, muss man für einen kleinen Obolus von dem zuständigen Verband oder Verein eine Gastkarte erwerben. „Es gibt keine sogenannten freien Gewässer! Nur für Gewässer, die kleiner als 500 Quadratmeter sind, geschlossen und sich auf einem eingefriedeten Grundstück befinden, benötigt man keinen Fischereischein“, betont der erfahrene Angler. Am liebsten angelt Möller an der Saale. „Ich setze dann vor allem auf Kunstköder“, sagt der gebürtige Hallenser. Bereits als Kind hat er hier gestanden und seine Angel ausgeworfen. „Die Saale war nie komplett fischfrei“, sagt er. „Aber dennoch war die


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Wasserqualität schlecht und hat sich nach der Wende erst langsam erholt.“ Heutzutage gibt es wieder sehr viele Fische in der Saale (siehe auch Seite 14 in diesem Heft). „Auch weil wir regelmäßig Fische wie zum Beispiel den Aal neu ansiedeln.“ Seinen größten Fisch hat Möller aber nicht in heimischen Gewässern gefangen, sondern im „heiligen“ Land der Angler – in Norwegen. „Im Mai 2002 habe ich in einem Fjord einen 1,12 Meter großen Dorsch herausgeholt“, sagt er stolz. Dabei gibt es für den Erfolg beim Angeln kein Geheimrezept. Getreu dem Motto: Wenn jeder wüsste, wie es geht, dann gäbe es keine Fische mehr. 1 S i lv i o K i son 33 www.hallescheranglerverein.de Vor zehn Jahren hat Ralf Möller einen über einen Meter großen Dorsch geangelt. Allerdings nicht in der Saale, sondern in einem Fjord in Norwegen.  (Foto: privat)

Stimmung an allen Enden Der Hallesche Drachenbootcup erhält mit jedem Jahr mehr Zulauf Es ist die größte Wassersportveranstaltung Mitteldeutschlands: der 7. Hallesche Drachenbootcup. Dieser wird am 9. Juni von 10 bis 18 Uhr am Osendorfer See ausgetragen. Steffen Lang, Vorsitzender des 1. Halleschen Drachenbootvereins, erwartet wieder 70 bis 80 Mannschaften aus ganz Deutschland. Diese können entweder in der Sport- oder in der Spaß-Kategorie antreten. „Der überwiegende Teil der Mannschaften sind Firmen- oder Vereinsteams aus Halle und Umgebung“, sagt der 46-Jährige. Einige Teams sind schon von Beginn an dabei. In jedem Boot starten 16 bis 20 Paddler. Am Ufer herrscht eine herzliche Volksfeststimmung. Denn neben der sportlichen Bestleistung beim Paddeln über 100, 250, oder 2250 Meter gibt es auch Pokale für das originellste Auftreten. Bewertet werden dabei Kostüme, Schlachtrufe und der Gesamtauftritt des Teams. Auch fürs Bierkistenstapeln gegen eine Wand gibt es Preise zu gewinnen. Das Alter spielt bei dem Wettbewerb keine Rolle, denn eine Begrenzung gibt es nicht. „Die Teilnehmer müssen fit sein, sie müssen schwimmen können und den Paddelschlag halten. Das ist das Wichtigste“, sagt Lang. So sei im Team „Russenbus“ der überwiegende Teil der Mannschaft über 50 Jahre alt. Auch wenn die Bewerbungsfrist für den Drachenbootcup in diesem Jahr bereits verstrichen ist, gibt es bald wieder eine Möglichkeit zum

Wettkampf-Paddeln: Beim „See in Flammen“ in Seeburg am 14. Juli sind Spaß- als auch Sportteams willkommen. 1ab L :: Drachenbootcup, 9. Juni, 10 bis 18 Uhr, Sportkomplex Osendorfer See www.drachenboot-halle.de

Jedes Jahr im Sommer wird der Osendorfer See zur Wettkampf- und Unterhaltungsstätte des Halleschen Drachenbootcups.  (Archivfoto: Drachenbootverein)

Samstag

9. 6. 2012 18.30 Uhr

danach ab 20.45 Uhr das erste EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft Deutschland – Portugal

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zeitzeuge

Die Sendung am Fluss Die Journalistin Christina Widlok hat knapp 100 Sendungen „Im Krug zum grünen Kranze“ mitgestaltet Es ist Mitte Mai, die Kastanien im „Krug zum grünen Kranze“ in der Talstraße spenden Schatten. Man sitzt mit Blick auf Saale und Burg Giebichenstein. Der Wind weht Blüten in die Getränke auf den Tischen. „So war es immer: im Frühsommer die Blüten, im Spätsommer Kastanien im Bier“, sagt die Fernsehjournalistin Christina Widlok, „wenn wir im ‚Krug’ aufgezeichnet haben.“ Der geschichtenreiche Ort, an dem im 18. Jahrhundert die halleschen Studenten zechten und der Wilhelm Müller zum gleichnamigen Gedicht inspirierte, war über neun Jahre lang Kulisse und Namensgeber einer Fernsehsendung. „Im Krug zum grünen Kranze“ lief zwischen 1983 und 1991, erst im DDR-Fernsehen, später für kurze Zeit im Landessender Sachsen-Anhalt. Den Drehort „am schönen Saalestrand“ hatten Volker Schuster, Produktionsleiter, und Regisseur Jürgen Hiemer bei einem Feierabendbier entdeckt. Christina Widlok leitete die Sendung redaktionell. „Im Team haben wir das Sendekonzept entwickelt“, erklärt die heute 69-Jährige, „und es war weit mehr als Rumtatata und ­Schunkelecke.“ In jeder der knapp 100 Sendungen stellte sich ein altes Gewerk vor, ob Böttcher, Seiler oder Korbmacher. Die Handwerker erschienen zur Sendung in ihrer Kluft und führten ihre Zunftbräuche vor. Der Autor Horst Jahns schrieb die Moderationen. „Er hatte aber auch immer neue Einfälle für die Sendung“, erinnert sich Widlok. „Einmal haben wir Extra-Speisekarten für Frauen drucken lassen, in denen nur die Kalorien angegeben waren, während die Männer in ihren die Preise fanden.“ Das Redaktionsteam war zu dieser Zeit Stammgast auch im Stadtarchiv, immer auf der Suche nach neuen Geschichten über alte Handwerke. Die Musik für die Sendung suchten die Musikredakteure jeweils entsprechend der Berufe aus, die sich vorstellten. Volkslieder gehörten dazu, aber es spielten auch Bands wie die Folkgruppe Horch oder die kabarettistischen Liedermacher von MTS (für makaber, taktlos aber sauber) aus Berlin. „Der Kammersänger Reiner Süß hat bei uns gesungen. Eva-Maria Pieckert auch“, weiß Widlok, „1990 konnten wir dann auch Schlagergrößen wie Chris Howland und Roberto Blanco holen.“ Mit ihren Kollegen aus der Zeit der Sendung trifft sich die Seniorin noch heute. Das „Wir“ ist ihr wichtig, wenn sie von „Im Krug zum grünen Kranze“ spricht. „Denn Fernsehen“, so sagt sie, „macht man im Team.“ Dass die letzte Sendung noch immer ungesendet im MDRArchiv liege, stimme sie wehmütig. „Bäcker Schade brachte Gebäck“ Doch „Im Krug zum grünen Kranze“ war nicht ihre einzige erfolgreiche Produktion. Widlok hat in den mehr als 30 Jahren ihrer Fernsehkarriere an etlichen Formaten mitgewirkt bzw. diese konzipiert, wie zum Beispiel „Unterwegs in Sachsen-Anhalt“. Für mehr als 50 Sendungen war sie gemeinsam mit Regisseurin Ute Feudel unterwegs und hat Geschichten

Die damalige Redaktionsleiterin Christina Widlok zu Gast an ihrer alten Wirkungsstätte im „Krug zum grünen Kranze“.  (Foto: Wolfgang Scholtyseck)

gesammelt. Heute schreibt sie ehrenamtlich für eine Berliner Onlinezeitung und für die „SeniorenZeit“ in Halle (Zachow berichtete im Mai 2012). Aber die Zeit im „Krug“ bleibt ihr unvergessen. Bis heute kennt sie die besten Kameraeinstellungen in der Gaststätte an der Saale. „Wo es ging, haben wir den Fluss eingebaut“, sagt sie. „Mal kamen Flößer, mal ein Dampfer. In einer Sendung brachte Bäcker Schade Gebäck vom gegenüberliegenden Saaleufer in den Krug – wie einst sein Urahn, als es noch keine Kröllwitzer Brücke gab.“ Drei Tage lang dauerte die Aufzeichnung einer Folge. Immer waren zahlreiche Hallenser zu Gast. „Und fast immer schien die Sonne“, erinnert sich die damalige Redaktionsleiterin. „Ein einziges Mal überraschte uns ein Gewitter, just in der Sendung mit dem Titel ‚Es braut sich was zusammen‘.“ Die Bierbrauer stellten sich vor und eine unbezahlte Zeche Luthers sollte besprochen werden. Aus Wittenberg war ein Archivar angereist, um Luthers Bierschulden im Krug zu bestätigen. „Doch kurz bevor er in einem der Stammtischgespräch das kostbare Buch aufschlagen und etwas über Luthers unbeglichene Rechnung verlesen wollte, donnerte es. Wind kam auf, ein Kastanienast barst und traf unseren Gast am Kopf“, erzählt Widlok. „Er wurde nur leicht verletzt, aber Titel wie ‚Es braut sich was zusammen‘ vermieden wir fortan“, fügt sie mit einem Lachen hinzu. 1 M a r e n S c h us t e r


Tickets erhalten Sie in den MZ-Service Centern: Halle | Am Markt 2 | Pressehaus | Delitzscher Straße 65 Wittenberg | Markt 20 Jessen | Markt 17 – 19 Dessau | Poststraße 14 Weißenfels | Markt 7 Sangerhausen | Kylische Straße 56 Merseburg | Bahnhofstraße 17 a Bitterfeld | Burgstraße 14–16 a Bernburg | Lindenstraße 19 Quedlinburg | Turnstraße 8 Eisleben | Plan 6 Köthen | Buttermarkt 1 Zeitz | Roßmarkt 4 Aschersleben | Hinter dem Turm 9 Hettstedt | Freimarkt 12

Kartenvorverkauf TiM Ticket Tel.: 03 45/2 02 97 71 Galeria Kaufhof Halle Mo.–Fr. 7:00–20:00 Uhr Sa. 7:00–14:00 Uhr www.tim-ticket.de

Passage 9:30-20:00 Uhr

Halle  

Georg-Friedrich-Händel-Halle 07.09.12, 19.30 Uhr  26.10.12, 20.00 Uhr  02.12.12, 15.00 Uhr  21.02.13, 20.00 Uhr  21.03.13, 20.00 Uhr 

Benefizkonzert des Bundespräsidenten............. . Frank Schöbel – 50 Jahre..................................... . Prinzessin Lillifee.................................................. .  Rock the Ballet...................................................... . Martin Rütter „Der tut nix“................................... .

20,00.–.40,00.€ 38,95.–.49,30.€ 16,40.–.36,30.€ 39,00.–.54,90.€ 33,00.€

D   ie Absolventenshow............................................... . B   lackmore‘s Night.................................................... .  Ute Lemper............................................................ . Markus Maria Profitlich........................................ . Maite Kelly: Die Maite-Kelly-Revue...................... . Stefan Gwildis....................................................... . Karl Dall „Der Opa“................................................ . Wise Guys.............................................................. . Caveman................................................................ . Dr. Eckart von Hirschhausen............................... .

18,55.–.23,75.€ 40,18.–.52,40.€ 30,29.–.44,65.€ 31,25.–.39,25.€ 33,45.–.43,85.€ 32,15.–.41,35.€ 23,15.–.35,75.€ 18,40.–.27,60.€ 21,95.–.26,55.€ 30,05.–.40,35.€

Steintor 30.06.12, 20.00 Uhr  01.08.12, 20.00 Uhr  08.09.12, 20.00 Uhr  19.10.12, 20.00 Uhr  06.11.12, 20.00 Uhr  09.11.12, 20.00 Uhr  16.11.12, 20.00 Uhr  13.12.12, 20.00 Uhr  22.+23.02.13 20.00 Uhr  05.03.13, 20.00 Uhr 

HALLE MESSE Arena 14.07.12, 14.30 Uhr   TABEA im Regenbogenland (und.20.00.Uhr)........ . 15,00.–36,00.€ 07.04.13, 20.00 Uhr  Bülent Ceylan „Wilde Kreatürken“...................... . 31,00w.€

Urania 20.07.12, 20.00 Uhr 

Halt Mich: Das Musical m. d. Tophits v. Grönemeyer..... .

27,80.–.33,55.€

Silje Nergaard........................................................ . MISA TANGO La folia De Lille & Universitätschor Halle.. . Richard Clayderman............................................. . Giora Feidman & Gitanes Blondes....................... .

29,95.–.34,35.€ 12,35.–.23,35.€. 35,00.–.56,00.€ 29,95.–.34,35.€

Ulrichskirche 28.10.12, 17.00 Uhr  02.11.12, 19.30 Uhr  04.11.12, 17.00 Uhr  11.11.12, 16.00 Uhr 

Peißnitz 16.06.12, 18.00 Uhr  30.06.12, 14.00 Uhr  28.07.12, 14.00 Uhr 

MUSICZONE 2012 (Gruppenticket 4 + 1)................... . 12,00.–.48,00.€  4. Klassik-Picknick................................................ . 10,00.–.31,56.€ Malle in Halle......................................................... . 11,94.€

Rennbahn 06.07.12, 20.30 Uhr  07.07.12, 20.30 Uhr 

16.06.2012 22.06. – 24.06.12 23.06. – 24.06.12 29.06. – 01.07.12 06.07. – 08.07.12 21.07. – 22.07.12 01.08. – 04.08.12 03.08. – 05.08.12 10.08. – 12.08.12 11.08.2012 16.08. – 18.08.12 17.08. – 19.08.12 01.09.2012

                         

 Olaf Schubert – Meine Kämpfe............................ . 24,43.–.28,75.€ Älternabend Open Air........................................... . 17,35.€

MUSICZONE 2012 . Hurricane Festival . Blackfield . With Full Force . Splash . AMPHI Festival . Zappanale Festival . WE LOVE SUMMER . SonneMondSterne . MERA LUNA HIP HOP KEMP . Highfield . RSA Sommerfestival .

Festivalplaner 2012  

Halle.............................. . Eichenring Scheeßel....... . Gelsenkirchen................ . Roitzschjora................... . Gräfenhainichen............. . Köln................................ . Bad Doberan.................. . Regensburg.................... . Saalburg/Thüringen....... . Hildesheim..................... . Tschechien..................... . Großpösna...................... . Kamenz.......................... .

.12,00.€ 136,25.€ 68,50.€ 79,90.€ 104,50.€ 63,65.€ 150,50.€ 39,00.€ 101,35.€ 80,25.€ 102,00.€ 111,25.€ 42,40.€

Olaf Schubert   Halle | Rennbahn, Leipzig | Arena

Leipzig  

Arena 26.10.12, 20.00 Uhr  27.10.12, 20.00 Uhr  04.11.12, 19.00 Uhr  07.11.12, 20.00 Uhr  19.11.12, 20.00 Uhr  24.11.12, 20.00 Uhr  30.11. – 02.12.2012   05.12.12, 20.00 Uhr  08.12.12, 20.00 Uhr  21.12. - 26.12.2012   04.03.13, 20.00 Uhr 

Ost Rock 2012....................................................... . 41,70.–.59,50.€ Katie Melua............................................................ . 54,00.–.71,25.€ Bülent Ceylan........................................................ . 30,55.€ Olaf Schubert & Freunde – Neues Programm.... . 30,95.€ NDR Bigband feat. Al Jarreau............................... . 42,50.–.68,95.€ Silbermond............................................................ .30,20.–.. 37,10.€ Peter Maffay – Tabaluga & die Zeichen der Zeit......... .24,75.–.. 76,50.€ Martin Rütter „Der tut nix!“.................................. . 34,00.€. Michael Jackson – Cirque de Soleil..................... .62,60.–.107,60.€ Ice Age (ab 15.00 Uhr)............................................ .14,90.–.. 69,90.€ Pur.......................................................................... .43,60.–.. 62,15.€

Gewandhaus 20.06.12, 20.00 Uhr  05.05.13, 19.00 Uhr 

Bobby McFerrin & Chick Corea............................ .69,05.–.102,95.€ Vicky Leandros...................................................... .44,50.–.. 71,67.€

Parkbühne 22.06.12, 19.30 Uhr  02.07.12, 19.30 Uhr  18.07.12, 19.30 Uhr  19.07.12, 20.00 Uhr  14.08.12, 19.30 Uhr  24.08.12, 19.30 Uhr  08.09.12, 15.00 Uhr 

BOY......................................................................... . Godsmack.............................................................. . Eric Burdon & The Animals................................... . Rainald Grebe........................................................ . TOTO....................................................................... . Culcha Candela...................................................... . Heinz Rudolf Kunze............................................... .

26,55.€ 42,50.€ 40,20.€. 30,00.€ 57,25.€ 35,75.€ 39,05.€

Völkerschlachtdenkmal 29.06.12, 20.00 Uhr  30.06.12, 19.00 Uhr  13.07.12, 18.30 Uhr 

Xavier Naidoo (Gast: Jasmin Graf)....................... . 46,00.€ CLUESO & Band..................................................... . 35,60.€ Unheilig.................................................................. . 38,30.-.. 75,50.€

Haus Auensee 16.10.12, 20.00 Uhr  30.11.12, 20.00 Uhr  01.12.12, 20.00 Uhr  08.12.12, 20.00 Uhr 

Söhne Mannheims................................................ . Runrig..................................................................... . Schiller................................................................... . MIA......................................................................... .

42,75.€ 37,05.€ 41,25.€ 39,50.€

Kraftklub „Mit K“  Tour 2012............................... . Medina Tour 2012................................................. . Roman Lob............................................................. .

25,00.€ 32,25.€ 29,90.€

Werk II 21.10.12, 20.00 Uhr  31.10.12, 20.00 Uhr  06.11.12, 20.00 Uhr 

Red Bull Arena 14.09.12, 19.00 Uhr 

COLDPLAY.............................................................. . 62,95.–.80,20.€

Berlin  

Zitadelle Spandau 13.07.12, 15.00 Uhr 

  eimspiel: Jennifer Rostock & Jupiter Jones &  H Dendemann & Thees Uhlmann............................ .

Magdeburg  

Elbauenpark 21.07.12, 20.30 Uhr  05.08.12, 16.00 Uhr 

28,75.€

Philharmonierock 2012........................................ .22,00.–.. 39,50.€ Aschenputtel – Das Musical................................ .14,00.–.. 26,50.€

Alle Preise verstehen sich zzgl. 1,- € CTS Auftragsgebühr/ Ticket.

Vergünstigte Eintrittspreise  mit Ihrer MZ-Cardplus:

Unheilig  Leipzig | Völkerschlachtdenkmal

MIA  Leipzig | Haus Auensee



Juni 2012 | Zachow - Ihr Magazin