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zachow-magazin.de

2. Jahrgang | August 2012 | kostenlos

Ihr Magazin

Wahlheimat

Storchenpaar flattert regelmäßig nach Hohenweiden

Thema des Monats

Olympia in Leipzig London

Stadtteilserie

Heide-Nord/ Blumenau ist geprägt von

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treibt ab dem 28. August im Volkspark sein Unwesen

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Phantom der Volksmusik

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Rück- und Neubau


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D I E I N H A LT E I M Ü B E R B L I C K

Danke für die Blumen Was war das für ein schöner Tag. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltete die Mitteldeutsche Zeitung Ende Juli ihren 2. Tag der offenen Tür – natürlich auch mit einem Stand extra fürs Zachow-Magazin. Mehr als 5 000 Besucher kamen, um einen Blick hinter die Kulissen der Zeitungsproduktion zu werfen. Indes sorgten bei mir nicht nur die lang vermissten Sonnenstrahlen für gute Laune. Vielmehr waren Sie es, die mich mit Ihrem überschwänglichen Lob für unser Magazin überwältigt haben. Zwischenzeitlich sind uns fast die Hefte ausgegangen, so groß war die Nachfrage. Danke, danke, dankeschön, kann ich da nur zurückgeben. Mit dem Zusatz, dass unsere Zachow-Schreiber ebenso

6. CultourSommer

viel Freude bei der Recherche für die Themen haben, wie Sie beim Lesen – zumindest glaube ich, dies bei unseren monatlichen Sitzungen zwischen den Zeilen lesen zu können. Aber zurück zu mir: Ich war überwältigt. Rolf Mertens lobte unsere Stadtteilserie, während sich Heidi Koch vor allem über unser Gartentitelbild im Juli freute. Ingrid Lorenz, eine treue Leserin aus der Silberhöhe, bestand sogar auf ein Foto mit mir. Ich hoffe, wir werden auch in Zukunft Ihren Erwartungen gerecht. Falls das nicht der Fall seien sollte, warten Sie bitte nicht bis zum nächsten Tag der offenen Tür. Kommen Sie einfach bei uns im Stadtbüro in der Barfüßerstraße vorbei, oder schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

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Gesine Foljanty-Jost ist Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Rektorat der Uni Halle. Seit 40 Semestern betreibt die Japanologin hier Orchideenpflege.

Best of Irish Folk Mi. 1. 8. 20 Uhr

in concert: Seldom Sober Company

Witwe Grapin Do. 2. 8. 20 Uhr

Die Hauptstadtoper Berlin in einer Oper nach Friedrich von Flotow Auch an den Tagen Fr. 3. 8., Sa. 4. 8., jeweils 20 Uhr & So. 5. 8. – 17 Uhr

Belman Abend So. 5. 8. 20 Uhr Fredmans Epistel & Gesänge aus dem 18. Jahrhundert Robinson Crusoe Mi. 8. 8. 20 Uhr

oder die INSEL IST DAS PARADIES frei nach Daniel Defoe Auch an den Tagen Do. 9. 8., Fr. 10. 8. & Sa. 11. 8. jeweils 20 Uhr

Mit gutem Beispiel hinterher Sa. 11. 8. 15 Uhr Kabarett mit Ralph Richter

Musikkabarett: MTS So. 12. 8. 17 Uhr

PREMIERE: Theater Mi. 15. 8. 20 Uhr Der Kontra-Bass nach Patrick Süskind Theatersolo Hagen Hubert Möckel, Regie: Erhard Preuk Auch an den Tagen Do. 16.8., Sa. 18. 8., Fr. 24. 8., Sa. 25. 8. je 20 Uhr & So. 19. 8. 17 Uhr

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

HIN UND WEG

34 Rund um den 35. Todestag von Elvis am 16. August erwartet Memphis BesucherRekorde. Zachow gibt Reiseempfehlungen.

LEBEN

36 In Hohenweiden sind jedes Jahr Störche zu Gast. Das kurbelt nicht nur den Tourismus an, sondern scheinbar auch die Geburtenrate.

Leider nicht in Leipzig, sondern in London finden die Spiele derzeit statt. Dabei hatte sich Halle so stark gemacht für die Nachbarn.

H E L L E KÖ P F E

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Paul Bartsch & Gäste Di. 14. 8. 20 Uhr “So bin ich!“ Liedermacher – Solo

Die größte Spielplatzdichte in Halle hat Heide-Nord/Blumenau. Für Teil 15 unserer Stadtteilserie waren wir dort.

T H E M A D E S M O N AT S

24. Juli bis 9. September 2012 im Hof des nt Halle

Neus Programm: WEITER!

Inhalt S TA DT H A L L E

Theater / Kabarett / Konzerte / Besonderes

K U LT U R H A L L E

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Das Phantom der Volksmusik hat seinen Weg nach Halle gefunden. Ab dem 28. August treibt es auf der Jagd nach dem schönsten Lied der Volksmusik im Volkspark sein Unwesen.

Spanischer Abend Fr. 17. 8. 20 Uhr RUMBA, FLAMENCO, TANGO... mit Paco Liana (g), Charlie Eitner (g), Ulrich Maria Kellner (g) & einer Flamencotänzerin Ein Hypochonder sieht die Welt Mi. 22.8. 20 Uhr der neue Theaterabend mit Reinhard Straube Auch am Do 23. 8. - 20 Uhr Paul Bartsch & Band Di. 28. 8. 20 Uhr “Seltsames Spiel“ - Liebe(s)lieder aus 20 Jahren” Die Erzwungene Heirat Mi. 29. 8. 20 Uhr Tom Wolter und Ralf Bockholdtin einer Komödie nach Moliere Auch an den Tagen Do. 30.8., Fr. 31. 8., Sa. 1. 9. So. 2. 9. je 20 Uhr Hands on Strings Fr. 31. 8. 20 Uhr Thomas Fellow & Stephan Bormann

Ein Ringelnatznachmittag Sa. 1. 9. 15 Uhr „Es wippt eine Lampe durch die Nacht“ mit Hagen Hubert Möckel & Günther Herrmann (g) Summertime New Orleans in Halle Mi. 5. 9. 20 Uhr Christian Christl, Jan Luley (p, Reiseberichte) & Omar Kabir (tp; USA)

Tribute To Marilyn Concert Do. 6. 9. 20 Uhr Scarlett Andrews & Christian Christl (p)

Saiten im Blues Fr. 7. 9. 15 & 20 Uhr

G E N US S U N D S T I L

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S P O RT H A L L E

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Oha, in Sachen Wein gibt es einiges falsch zu machen. Wer will da schon sein Unwissen preisgeben. Zachow-Mitarbeiter Silvio Kison hat es getan – beim Weinstammtisch der Tranquebar.

Brigitte und Stanislaus Keller halten sich auch jenseits der 80 noch mit Tennis fit. Zachow hat den Sport auf seine Alterstauglichkeit prüfen lassen.

ZACHOW-SPEZIAL: FINANZEN 30

ZEITZEUGE

Die Zinssätze liegen derzeit bei einem historischen Tiefstwert, weshalb sich ein Immobilienkauf lohnt. Wenn nur nicht alles so teuer wäre. Wir haben uns Rat bei einem Experten geholt.

Zachow-Mitarbeiter Bernd Schädler traf sich auf ein langes Gespräch mit Jazzlegende Hans Prozell. Das Urgestein der halleschen Musikszene plauderte dabei aus dem Nähkästchen.

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KALENDER

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LESERBRIEFE

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I M P R E S S UM

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GEWINNSPIEL

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mit Edwin Kimmler & Christian Christl

jazzenough Sa. 8. 9. 20 Uhr Die Women in Jazz Festivalband Brömme & Mirjam Fischer

spielt mit Antje

Grolacove So. 9. 9. 17 Uhr

a capella Project der Musikschule„Allegro“

Unterstützt durch die EVH GmbH &Wohnungsgenossenschaft „Freiheit“, sowie das Volkswagen Zentrum Halle & TX Kommunikation Tickets ab sofort über Internet:

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sowie über TiM-Ticket (Tel.: 0345-2029772), Theaterkasse (Tel.:0345-5110777), die TicketGalerie, alle MZ-ServiceCenter & CTS – Eventim Vorverkaufsstellen; Vorbestellungen für die Abendkasse unter: Tel.: 0345-2024846

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S TA DT H A L L E

Wenn der Berg schunkelt Der Zoo lädt am 2. August Senioren und Junggebliebene zum Sommertag ein

In einmaliger Lage bietet der Bergzoo eine beeindruckende Aussicht. Dabei befindet sich das Becken der Seelöwen noch längst nicht am höchsten Punkt. (Foto: Zoo Halle)

Wie wäre es mal wieder mit einem Besuch im Zoo? Auch wenn man in früheren Tagen oft hier gewesen ist und glaubt, alles gesehen zu haben – in den vergangenen fünf bis zehn Jahren hat sich viel verändert. Eine schöne Gelegenheit zur Einkehr bietet der 2. August, an dem der Bergzoo Halle bereits zum fünften Mal einen Sommertag für Senioren und Junggebliebene veranstaltet. Nicht nur Tiere gibt es an diesem Donnerstag zu sehen. Unter dem Motto „Der Berg schunkelt!“ wird Sängerin und Moderatorin Ute Graf gegen 11 Uhr auf dem Reilsberg das Programm eröffnen. Anschließend stimmen die Thüringer Kreuzbuben einen Reigen der Volksmusik an. Der tierische Höhepunkt wird eine exotische Haustierprä-

sentation sein. Dabei stehen nicht Katzen und Hunde, sondern beispielsweise Lamas, Alpakas und Schlangen im Mittelpunkt. Für einen musikalischen Hochgenuss sorgt um 15 Uhr Stargast Eberhard Hertel. Mit seinen 74 Jahren erweist der beliebte Volksmusiker und Vater der bekannten Sängerin Stefanie Hertel auch dem Bergzoo die Ehre. Wer sich stärken will oder ein wenig Erholung sucht, kann in einem der wunderschön gelegenen Biergärten Kaffee und Kuchen genießen, durch die Tieranlagen schlendern oder sich an der überragenden Aussicht über die Stadt Halle erfreuen. 1 CO N : Sommertag für Senioren und Junggebliebene, 2. August, 11 bis 17 Uhr, Zoo Halle

300. Todestag: Friedrich Wilhelm Zachow Am 7. August jährt sich der Todestag des in Halle verstorbenen Organisten der Marktkirche Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712) – dem Namensgeber dieses Magazins – zum 300. Mal. Heute ist der Musiker und Komponist vor allem als Lehrer Händels bekannt. Noch bis zum 31. Januar 2013 zeigt das Händel-Haus eine Sonderausstellung (Foto) zu Ehren Zachows. 1

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Sportlerinnen und Sportler aus Halle waren seit der ersten OlympiaTeilnahme der DDR 1956 in Melbourne bei Olympischen Sommerspielen dabei, darunter die sieben Nominierten und zwei Ersatzleute des OIympiaTeams 2012. Bis zu den Spielen 2008 in Peking errangen sie 19 Gold-, 16 Silber- und 17 Bronzemedaillen in 31 Disziplinen. Am erfolgreichsten war Schwimmerin Kornelia Ender, die für die DDR und den SC Chemie Halle vier Gold- und vier Silbermedaillen gewann. Ruderass Andreas Hajek weist mit vier Nominierungen die häufigsten halleschen Olympiateilnahmen auf.

Die „Königin der Nacht“ in der Arche Nebra Wer eine Sternschnuppe sieht, dem erfüllt sich ein Wunsch. Hat der Volksmund recht? Das lässt sich in der „Langen Nacht der Sternschnuppen“ der „Arche Nebra“ in Wangen am 11. August testen. Dort, wo 1999 die legendäre „Himmelsscheibe“ gefunden und vor fünf Jahren das Museum eröffnet wurde, beginnt ab 18.30 Uhr eine Planetariumsshow zur Himmelsscheibe. Nach der 3,5 km langen Wanderung zum Mittelberg und einem mitgebrachten Picknick können nach Sonnenuntergang mit Teleskopen die Sternschnuppen gezählt werden. Für 8 Euro (ermäßigt 4 Euro) ist der Sterngucker dabei – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Die „Arche Nebra“, deutschlandweit als „Ausgewählter Ort 2012“ ausgezeichnet, bietet das ganze Jahr „Sternstunden“: das digitale Planetarium, das Erlebnis „Himmelsscheibe“ und die Sonderausstellungen. Zurzeit sind im Museum „Eiszeitriesen“ zu erleben, Mammuts und Eiszeitjäger kämpfen in arktischer Kälte ums Überleben. Eine besondere Sternstunde für Freunde klassischer Musik wird das SommerKlassik-Open-Air an der „Arche Nebra“ am 26. August, wenn dort live Mozarts „Zauberflöte“ erklingt. Karten können telefonisch

Faszination im Planetarium der „Arche Nebra“ und Sternegucken gibt es am 11. August live vor Ort. (Foto: Arche Nebra, J. Lipták)

über die Arche Nebra oder auch im Internet www.paulis.de bestellt werden. 1 WID : Erwachsene zahlen für Sonderschau, Dauerpräsentation und Planetariumsshow 9,50 Euro, Schüler 3 Euro. Informationen über Tel.: 034461-2552-0 oder Internet www.himmelsscheibe-erleben.de


S TA DT H A L L E

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Gelbes Wettschwimmen Zum Laternenfest spielen auch die Enten wieder eine tragende Rolle

DIE NEUE SENDEREIHE IM MDR FERNSEHEN

Getanzt! Gerockt! Gefilmt! Ende August, wenn die Tage wieder kürzer werden, zieht das Laternenfest ganze Familienscharen ans Ufer der Saale. Vor einhundert Jahren schon fuhren mit frischen Blumen geschmückte Boote auf der Saale in Richtung Burg Giebichenstein. Dieser Blumenkorso fand damals noch im Juli und am Tage statt, unter den Augen tausender Zuschauer. Die Mitglieder des Halleschen Wirtschaftsund Verkehrsverbundes kamen 1928 auf die Idee, die Zuschauer stärker in das Geschehen einzubeziehen. So wurde das Fest auf die Abendstunden des letzten Augustwochenendes verlegt und Laternen an die Kinder verteilt. Ein Familienfest war das Laternenfest schon immer. Mit Decke und Picknickkorb reiste man an und blieb den ganzen Tag. Die Wartezeit auf den romantischen Bootskorso und den Lampionumzug verkürzten sich die Kinder mit dem Schleckern von Eiskerzen und dem Basteln von Laternen. Eltern und Großeltern ließen sich von Günthi Krause durchs Bühnenprogramm führen. Höhepunkte waren die Auftritte der Kinderstimmenimitatorin Leni Statz und den „Vier Brummers“. Zur Erfrischung gönnte sich der Vater ein Bierchen und Mutti mit den Kindern grüne Waldmeisterfassbrause. Auch beim diesjährigen 77. Laternenfest, vom 24. bis 26. August, gibt es wieder ganz traditionell das Fischerstechen der Halloren, Bootskorso, Laternenumzug und Höhenfeuerwerk. Die Höhepunkte auf dem Land sind der Auftritt der deutschen Pop-Rock-Band Stanfour am Freitagabend auf der Peißnitzbühne und am Samstagabend garantiert der

Das MDR FERNSEHEN zeigt den SPUTNIK Festivalsommer an folgenden Tagen – jeweils um 23.35 Uhr. MITTWOCH

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August

August MITTWOCH

Best of SonneMondSterne

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Schweizer Star-DJ Antoine bei der OpenAirShow von MDR JUMP Party-Freude, während der 22-jährige Max Prosa, der „Dylan von Berlin“, auf der Ziegelwiese spielt. Die Fördervereine des Rotary Clubs Halle und Georg-Friedrich Händels veranstalten erstmalig das Entenrennen. „Als einer der ältesten Service-Clubs der Welt dienen wir der Allgemeinheit“, sagt Hans-Jürgen Sack, Präsident von Rotary Halle. „Wir engagieren uns in verschiedenen karitativen Projekten, so kommen die Erlöse aus dem Verkauf der Enten der Hospizarbeit zugute.“ Der Rotary Club verkaufte die Enten am 27. und 28. Juli auf dem Marktplatz. Weitere Möglichkeiten wird es eventuell am 4. und 11. August und am Samstag zum Laternenfest an seinen Ständen am Riveufer und auf der Ziegelwiese geben. Eine Ente kostet 3 Euro. Im „Kinderland“ auf der Ziegelwiese wartet eine große Bastelstrecke. Hier können die Enten schick gemacht werden für den Schönheitswettbewerb. Denn nicht nur die schnellste Ente, sondern auch die schönste Ente wird in diesem Jahr wieder gekürt. 1 KES : 77. Laternenfest vom 24. bis 26. August 2012, Peißnitz, Ziegelwiese und Riveufer

unter anderem mit Gossip, Lana del Rey, Boy, Casper, Little Boots, Ting Tings, Plan B

Best of Rock im Stadtpark unter anderem mit The Boss Hoss, Gentleman, Jennifer Rostock

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Nicht nur die schnellste Ente wird zum Laternenfest prämiert, sondern auch die schönste. (Foto: T. Ziegler)

Best of splash! sowie MELT! Festival

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unter anderem mit Prodigy, Fatboy Slim, Skrillex, Northern Lite

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Best of MDR JUMP Highfield Festival

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unter anderem mit den Beatsteaks, Placebo, Sportfreunde Stiller, Kettcar

Der SPUTNIK Festivalsommer im Internet Der SPUTNIK Festivalsommer im MDR ist ein trimediales Projekt von MDR Hörfunk, MDR FERNSEHEN und MDR.DE. Unter www.sputnik.de/festivalsommer gibt es alle Informationen, Videos, Fotos sowie die jeweilige Sendung als Livestream zum Nachlesen, Hören, Anschauen.

SPUTNIK Festivalsommer mittwochs, 23.35 Uhr im MDR FERNSEHEN


Zwischen Rück- und Neubau

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In Heide-Nord schwinden die Platten, nebenan entsteht das Waldstraßenviertel Wer in Halle wohnt, kennt das Händel-Denkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

In nur wenigen Vierteln von Halle klafft die Lücke zwischen Arm und Reich so weit auseinander wie hier: Auf der einen Seite Heide-Nord mit seinen typischen DDR-Neubaublöcken, auf der anderen Blumenau, dessen Straßen von Einfamilienhäusern mit weitläufigen Gärten – nicht selten mit eigenem Pool – flankiert sind. Gebe es nicht dann und wann einige Wege in der Heideringpassage zu erledigen, die Bewohner würden sich wohl nie begegnen. Historisch gesehen ist die Benennung „Blumenau“ nicht ganz korrekt. Vielmehr entstand der nord-westliche Teil Halles unter dem Namen Heiderandsiedlung und gehörte bis zu dessen Eingemeindung 1950 zu Lettin. Das eigentliche Blume Blumenau ist lediglich der grüne Streifen nördlich der Heiderandsiedlung. Ab Ende der 20er Jah Jahre begannen Mitglieder

des Stahlhelmbundes, eines paramilitärischen Wehrverbandes zur Zeit der Weimarer Republik, mit dem Bau von Einfamilienhäusern rund um den heutigen Rotbuchenweg, weshalb das Viertel bis zum Krieg Stahlhelmsiedlung genannt wurde. An diesen Namen oder sogar an die Kampfbahn, welche auf einer Luftbildaufnahme von 1936 noch gut erkennbar ist, kann sich heute kaum noch jemand erinnern. Heute sind den Einwohnern vor allem Ruhe und Entspannung wichtig. Diese schätzt auch Lothar Beyer, der Inhaber des gleichnamigen Blumenladens am Ulmenweg – übrigens, dem einzigen in Halle mit einem rund um die Uhr verfügbaren Blumenautomaten. Der 61-Jährige ist hier aufgewachsen und kann sich unter anderem noch an die Glanzzeiten des Biergartens „Knoll's Hütte“ erinnern. „Es gab Rutschen, Lorenbahnen, Luftschaukeln – ein Wahnsinn, was da los war. Das Bier kostete gerade mal 43 Pfennig“, schwärmt Beyer. Für den „größten Spielplatz Deutschlands“ (laut Ansichtskarte) legte Otto Knoll 1904 den Grundstein. Seither sorgt der Biergarten an der Waldstraße ununterbrochen für das leibliche Wohl der Hallenser. Seit 1991 leitet Harald Geilert die Schenke. Doch die Situation sei schwierig. „Heutzutage ist kaum noch was zulässig“, erklärt er den fehlenden Spielplatz auf dem großen Areal. Zudem seien seine Bestände an Schaukeln und Gerüsten von „schlechten Menschen“ angesägt worden. „Womöglich haben die anschließend noch zugeguckt, wie sich ein Kind verletzt.“ Auch wegen der unsicheren Versicherungslage bietet der Geschäftsführer den Kinder-Frei-

Durchschn ittsalter: 4 6,1 (Stand Einwohne 3/11) r: 5 818 (Sta nd 3/11) Fläche: 1,6 km² Mietspiege l: 4,56 €/m ² (40-80m² Wohnung S tand 06/12 Arbeitslose ) nquote: 12 ,1 % (Stand Stärkste P : 3/11) artei (Wah l 2011): DIE LINKE 29,9 % Wahlbeteil igung: 36,6 % Besonderh eit: Knoll‘s Hütte, Imk Köhlerhütt erei e, Blumenau tomat bei B eyers

zeitspaß heute nicht mehr an und konzentriert sich stattdessen auf sein Restaurant und das Ausrichten von Hochzeiten und Familienfeiern. Mit der Köhlerhütte im Rotbuchenweg bietet Blumenau eine weitere Besonderheit. Der Imkermeister Günter Köhler führt hier das einzige Bienenfachgeschäft in Sachsen-Anhalt. Neben angebotenem Honig, Likören und allerlei Bienenzuchtbedarf ist der 72-Jährige auch Vater von Bienen- und Hummelvölkern. Zwei zeigt er uns direkt an seinem Haus: Dort stehen ein historischer Bienenkorb, die sogenannte Bienenbeute (Foto, links), und eine Schaubeute, durch deren Glas man das emsige Treiben der Insekten beobachten kann. „Früher hatte ich mehr als 150 Bienenvölker, doch aufgrund meines Alters habe ich mich eingeschränkt“, erzählt der Imker, dessen Frau Margareta gern


S TA DT H A L L E

Der Hausbesuch 21 Jahre lang wohnt Lothar Gruner mit seiner Frau Inge im Netzweg im 1. WK in HeideNord. Für die 68 Quadratmeter große VierRaum-Wohnung bezahlt das seit 1960 verheiratete Paar monatlich 399 Euro warm. Im Viertel leben noch zwei der insgesamt sieben Gruner-Kinder, die Tochter sogar im selben Haus. Wir haben den 72-jährigen Rentner während der Mittagszeit besucht. „Waldlust-Knollshütte: Herrlich am Wald gelegen, mit sehenswertem Spielplatz, einzig in seiner Art in Deutschland“, hieß es einst auf einer Postkarte. (Archiv: Knoll’s Hütte)

Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Lettin entstehen ab Herbst Einfamilienhäuser. (Foto: Andreas Löffler)

mit anpackt. Zum Stolz des Paares gehört auch der Garten hinterm Haus des 650 Quadratmeter großen Grundstücks, in dem ähnlich wie bei den Nachbarn, Gemüse und Obst zur eigenen Ernte heranwachsen. „Es ist eine schöne Ecke hier“, erzählt die Frau. „Täglich gehen wir mit unserem Hund in der Heide spazieren.“ Zehn Minuten braucht sie mit dem Auto ins Stadtzentrum.

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Blumenauweg

sie sich beim Putzen bei Oberbürgermeisterin Szabados dazu verdient, nicht aus. Wegen des Bevölkerungsrückgangs wurden auf Vorschlag der Stadtplanung schon einige Blöcke von den Wohnungsgesellschaften zurückgebaut. Entstanden ist viel Freifläche, die zum Teil für Spielplätze neu genutzt wird. Erst Ende Juli wurde von der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) eine „Öko-Kinder-Spieloase“ eingeweiht. Heide-Nord verfügt über die höchste Entbehrliche Plattenbauten Spielplatzdichte in Halle, jedoch fehlt hier bis Das Plattenviertel Heide-Nord ist die zuletzt auf einige Angebote der HWG und der Hallein Halle gebaute Großwohnsiedlung der DDR. schen Behindertenwerkstätten im BlumenauWobei von den Anfang der 80er Jahre geplan- weg kulturelle Infrastruktur. Nach dem sozioten fünf Wohnkomplexen (WK) nur zwei re- kulturellen Zentrum „Sonnenblume“ wurde alisiert wurden. Glücklicherweise, denn der auch der Jugendclub geschlossen. In Zukunft Bewohnerrückgang ist hier enorm. Erreichte werde weiter rückgebaut, aber der 2. WK soll das Viertel 1989 mit 12 000 seine größte Ein- entgegen Gerüchten bestehen bleiben, sagt wohnerzahl, sind es heute nur noch knapp Ressortleiter des Stadtplanungsamtes Falko 5 000. Vor allem im zweiten WK macht sich der Wendler. Leerstand bemerkbar. LEOS, die Lettiner Ein- In der Heideringpassage im 1. WK herrscht im kaufsoase, erinnert an eine Geisterstadt. Neben Vergleich regelrechter Trubel. Ein Discounter Bino's Kebab, wo wir zur Mittagszeit fünf Gäste wird gerade neu eröffnet. Der dritte in der Pasbei Bier und laufendem Fernseher entdecken, sage. Waldemar Paetzold vom Hähnchenstand sind nur noch ein Kiosk und eine Kaufhalle gegenüber ist wenig begeistert: „Was nützen geblieben. Alle anderen Läden stehen leer. Hier drei Billigläden, wenn man für notwendige treffen wir Gisela Pfeifer. 1988 zog sie vom Pau- Besorgungen doch in die Stadt muss.“ Von lusviertel in den Drei-Zimmer-Neubau mit Hei- der Lage her sei das Viertel super. Aber seit zung und sonstigem Komfort. Heute kann sie Jahren könne Paetzold eine schleichende die Gegend nicht mehr empfehlen. „Es ist trost- Verschlechterung beobachten: „Die besser los, und seit Jahren wird es immer schlimmer.“ situierten Familien ziehen weg“, meint Gern würde sie in die Südstadt ziehen, doch der Verkäufer. dafür reicht die Rente und das Geld, das Während im Plattenviertel abgebaut wird, beginnt wenige hundert Meter entfernt der Aufbau: Das „Waldstraßenviertel“ entsteht. Auf dem Gelände der 1969 übergebenen Kaserne sind die Abrissbagger am Arbeiten. Im Spätherbst will die Firtraße Walds ma Siewert e ß a r t s mit dem Bau von EiWald genheimen beginnen. 1 QUI : In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 16 unserer Serie: Büschdorf

Was ist so besonders an dem Viertel? Hier bei uns ist es eine ruhige Ecke. Wenn man vom Balkon rausguckt, ist alles Grün. Man könnte meinen, man wäre in Thüringen. Wieso dieses Haus? Wir hatten vor der Wende in einem Bauernhaus in Lettin gewohnt, mit drei Zimmern und einem Plumpsklo auf dem Hof. Nach der Wende meldete sich der ursprüngliche Besitzer und verkaufte das Haus. Meine Frau meinte, er solle uns eine neue Wohnung besorgen, dann würden wir umziehen. Zufällig haben wir diesen Block hier erwischt. Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn? Gegenüber wohnt eine ältere Dame. Ich sehe sie oft mit ihren Enkelkindern. Aber so generell haben wir untereinander nicht viel zu tun. Das ist hier wie im Taubenschlag. Ständig ziehen Leute ein und aus. In dem Haus muss viel gemacht werden: Durch die Fenster zieht's, hinter der Scheuerleiste laufen provisorisch umwickelt Leitungen lang. Seitdem wir hier wohnen, wurde nichts saniert. Was hören Sie, wenn Sie aufwachen? Es ist sehr ruhig hier. Das Vogelgezwitscher ist herrlich. Ab Ende April kommen die Schwalben. Darauf ist Verlass. Im Oktober ziehen sie wieder fort. Worauf blicken Sie von Ihrem Balkon aus? Bäume, Wiese, Heide. Früher stand hier noch ein Kindergarten, aber der wurde weggerissen. Hinter uns, an der Schule, fällt bald der nächste Block. 1 QUI

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Lothar Gruner verbringt gern Zeit mit seiner Tochter. In ihrer offenen Küche haben wir den Rentner getroffen. (Foto: Qui)

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Pfarrer Dirk Lehner freut sich im August vor allem auf die „Lange Nacht der Kirchen“

LO H N E N SW E RT 8. August, 16 Uhr, Brunnen am Steintor Eigentlich ist Fräulein Hilda Dienstmädchen im Hotel „Stadt Hamburg“. Doch ab und an präsentiert sie Besuchern auch die Reize von Halle. Das resolute Weibsbild entführt ihr Publikum in die 20er Jahre, schwärmt von den VarietéAbenden, den Kinos und dem legendären Ulrichbummel. Die außergewöhnliche Stadtführung „Mein kleiner grüner Kaktus...“ dauert anderthalb Stunden. Treffpunkt ist die alte Brunnenanlage am Steintor. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. 11. August, 14.30 Uhr, Buchund Kunsthaus Cornelius Heute findet in der Großen Steinstraße die Buchpremiere zu dem Kriminalroman „2 Leben der Susan H.“ statt. Die Autorin Maxi Hill legt damit, nach dem zweibändigen Krimi „2 merkwürdige Todesfälle“, bereits ihren dritten Band vor. Das Werk berichtet vom Schicksal der Susan Hellmann, die völlig unerklärlich ins Wachkoma fällt. Die Journalistin Rita Georgi interessiert sich für den mysteriösen Fall. Der Eintritt ist kostenlos. 1. September, 11 Uhr, Flugplatz Halle/Oppin Der Traum vom Fliegen könnte für die Besucher des Flugplatzes Oppin an diesem Tag wahr werden. Denn der Flugsportverein Halle-Oppin lädt zum Tag der offenen Tür ein. Egal ob man sich mittels Thermik oder Motorkraft in die Lüfte erhebt, Luftsportinteressierte können sich heute ein eigens Bild machen. Schnupperflüge werden bereits ab 20 Euro angeboten. Der Eintritt ist kostenlos.

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irk Lehner ist in Halle geboren, seit 2009 zurück in der Stadt und Pfarrer in Wörmlitz-Böllberg. Zu seiner Gemeinde gehören 650 Mitglieder und zwei mittelalterliche Kirchen. Eine seltene spätgotische Malerei schmückt die Decke der seit 800 Jahren kaum veränderten St. Nikolaus Kirche in Böllberg, der ältesten Kirche in Halle. Karl Friedrich Schinkel begeisterten die Motive dereinst so sehr, dass er Kopien anfertigen ließ. Die Wörmlitzer Petruskirche ist auch im 12. Jahrhundert erbaut, jedoch in der Barockzeit umgestaltet worden. Ein Brand vernichtete in den 60er Jahren den Innenraum der Kirche mitsamt Gestühl und Orgel. Heute gibt es wieder Orgelkonzerte in der Wörlitzer Kirche, im August an zwei Samstagen. „Dank einer großzügigen Spende aus Thüringen“, erklärt der 42-jährige Pfarrer. Denn eine Erfurter Gemeinde hat der Wörmlitzer Kirche im vergangenen Jahr eine Barockorgel überlassen, die nun regelmäßig gespielt werden kann. Auch in der Langen Nacht der Kirchen kann man in St. Nikolaus Orgelklängen lauschen – jeweils zur halben und zur vollen Stunde. Beide Kirchen der Gemeinde Wörmlitz-Böllberg werden geöffnet sein. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie viele neue Gesichter man bei der Langen Nacht sieht“, sagt Lehner, „mir gefällt das. Denn neue Menschen bringen neue Fragen.“ Dem diesjährigen Motto „Träume und Wege“ wird eine große Pinnwand entsprechen, auf der alle Besucher ihre Träume vermerken können. Außerdem wird zur Langen Nacht die Fotoausstellung „Stillgestanden“ in der Wörmlitzer Kirche zu-

gänglich sein. Ende Juli eröffnet, zeigt die Ausstellungen Fotografien von zwei Merseburger Studentinnen. Sie haben Menschen dazu eingeladen, sich auf unbestimmte Zeit in einen leeren Raum zu setzen. Dirk Lehner interessiert das abgebildete Innehalten, aber auch, wie die Menschen mit zugeteilter Zeit und der entstehenden Langeweile umgehen. Seine beiden Kirchen laden auch dazu ein innezuhalten. Die Böllberger Kirche jedes Wochenende. Die Wörlitzer zwischen Mai und September täglich, denn sie gehört seit zwei Jahren zu den sogenannten Radwegekirche. Am Saaleradweg gelegen bietet sie Menschen im Sommer Kühle und einen Moment der Ruhe auf ihren Wegen. Pfarrer Lehner berichtet von zahlreichen internationalen Einträgen im Kirchenbuch und erwartet auch für August viele Radwanderer, die anhalten und sich an diesem Ort der Stille erfreuen. „Viele finden es erholsam, einen Ort an der Strecke zu finden, an dem sie einfach sein können. Ohne etwas konsumieren oder etwas zahlen zu müssen“, fügt er hinzu. Ganz persönlich freut sich Dirk Lehner im August auf seinen Jahresurlaub in Südeuropa und auf den Film „Violeta Went To Heaven“, der am 9. August anläuft. Seit seinen Studententagen in Potsdam mag er die Musik von Violeta Parra, weil sie, wie er meint, voller Leben und Leidenschaft ist. 1 MS : Lange Nacht der Kirchen, 18. August ab 20 Uhr : Radwegekirche Wörlitz/ Fotoausstellung „Stillgestanden“, 21. Juli bis 9. September, im August täglich von 10 bis 17 Uhr : Violeta went to Heaven, ab 9. August im Kino


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Volkslieder, die ins Herz treffen Beim CultourSommer singt „Annuschka“ im Stück von Tom Wolter

Der Chor „Annuschka“ stellt in Tom Wolters Stück „Die erzwungene Heirat“ die große Familie des Sganarelle dar. (Foto: Agentur)

Sie lieben das Singen, die 15 Sängerinnen vom Chor „Annuschka“, der seinen Namen seiner Leiterin Anna Geiger verdankt, einer begnadeten Akkordeonspielerin. Ihre Bekanntheit hingegen errangen die Frauen in Halle nach dem legendären Auftritt beim Weihnachtssingen des Objekts 5. Nun ist „Annuschka“ vom 29. August bis zum 2. September im Rahmen des CultourSommers in Tom Wolters Stück „ Die erzwungene Heirat nach Molière“ zu hören. „Der Chor stellt die große Familie des betagten Sganarelle dar. Das Akkordeonspiel ist für mich das Sinnbild der Familienfreude auf ein großes Fest“, sagt Schauspieler und Regisseur Wolter. Für ihn ist diese Zusammenarbeit etwas Außergewöhnliches, suchte er doch im Vor-

Ihr Magazin

PRÄSENTIERT

feld der Produktion nach dem besonderen Etwas. In Sibirien spielte Leiterin Anna Geiger seit ihrem 17. Lebensjahr Akkordeon und arbeitete später dort als Chorleiterin. Als sie vor zehn Jahren nach Deutschland kam, fehlte ihr etwas. „Ich liebte das Musizieren und die ausgelassene Stimmung auf Familienfesten“, nennt sie heute einen der Gründe, warum sie vor sechs Jahren „Annuschka“ gründete. Die Sängerinnen kommen aus Sibirien, Kasachstan, Moldawien oder Russland. Sie sind Russlanddeutsche und haben in Halle eine neue Heimat gefunden. Mittlerweile singen auch zwei Hallenserinnen im Chor mit. Lidia Dippel ist mit 82 Jahren die Älteste: „Die deutschen Volkslieder, die unsere Eltern in Russland sangen, lassen wir wieder aufleben.“ Am Treff in Halle-Neustadt üben die Frauen zweimal in der Woche. Hier hat auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ihren Sitz. Der Chor spielt regelmäßig auf Volks- und Familienfesten oder Ausstellungseröffnungen. Schon bei den ersten Tönen aus dem 50 Jahre alten Knopfakkordeon springt der Funke meist auf die Zuhörer über. 1 KES : „Die erzwungene Heirat nach Molière“, im Hof des neuen theaters, 29., 30. und 31. August sowie am 1. und 2. September, 20 Uhr

Zachow empfiehlt

3. August, 20 Uhr, Schorre

17. August, 17 Uhr, Hof der Kulturinsel

1. September, 19 Uhr, MotocrossStrecke in Dieskau

Schon im Januar dieses Jahres konnte man ihnen auf der Bühne der Schorre zujubeln. Nun kommen „Tänzchentee“ zu ihrem zweiten Auftritt in die Disko in der Philipp-Müller-Straße. Zur Kultnacht stürmt die Band die Bühne. Von den „Rolling Stones“ über die „Blues Brothers“ bis zu deutschen Schlagern – „Tänzchentee“ spielen die Lieder originalgetreu und dennoch mit eigenem Charakter. Der Eintritt kostet 8 Euro. „MTS“ sind Kult. 1973 hat sich die Band in Ostberlin gegründet, um fortan ihr Publikum mit außergewöhnlichen Liedern zu begeistern. Das Liedkabarett alias „Mut, Tatendrang und Schönheit“ versteht es, mit alten und neuen Liedern, Sketchen und Limericks ein Abendprogramm der besonderen Art zu gestalten. Dieser Abend wird Trommelund Zwerchfell zugleich entzücken. Der Eintritt kostet 8 Euro bis 30 Euro. Klein aber fein ist das Ein-Tages-Festival, das auf der Motocross-Strecke in Dieskau stattfindet. Vor allem für Fans von rockigen Gitarren ist das „Open Air-Dieskau“ ein absolutes Muss. Neben den alten Hasen um die „Modern Soul Band“ und den Erfurter Jürgen Kerth (Foto) stehen auch die Lokalmatadoren aus Halle „Return to Peeze“ auf der Bühne. Die Tickets kosten 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro.

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Ein Stück Halle an der Ostsee Seit 2008 betreibt die Zeitkunstgalerie eine Galerie in Born auf dem Darß Ob wegen des Meeres und der langen Sandstrände oder wegen der urigen Wälder und Naturreservate – die schöne Halbinsel FischlandDarß-Zingst zieht mit ihrer atemberaubenden Natur-Vielfalt jedes Jahr tausende Besucher in ihren Bann. Auch für viele Hallenser ist ein Ostsee-Urlaub in Prerow oder Ahrenshoop ein Muss. Und manch einer staunt nicht schlecht, wenn er bei einem Besuch ein Stückchen Heimat wiederfindet. Mitten im idyllischen Fischerdorf Born. Wer in Halle mit Kunst zu tun hat, kennt die beiden Galeristinnen Jutta Wittenbecher und Carola Tröbner. Erst in der Rathausstraße, seit 2002 dann in der Kleinen Marktstraße betreiben beide äußerst engagiert ihre Zeitkunstgalerie. Sie vertreten vor allem viele der wichtigsten halleschen Künstler und Absolventen der Burg Giebichenstein. Ihre regelmäßigen Ausstellungen sind aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Trotzdem seien sie immer auf der Suche nach einem weiteren Galerie-Standort gewesen, erzählt Wit-

tenbecher. „Natürlich nicht in Halle, sondern weit weg, am besten dort, wo andere ihren Urlaub machen.“ Gefunden haben sie diesen Ort vor vier Jahren in der alten Schule in Born. Seitdem bieten sie dort von Pfingsten bis Ende Oktober die ganze Bandbreite dessen an, was Halle künstlerisch so zu bieten hat. Darunter Porzellan von Cordula Kuppe, Keramik von Martin Möhwald, Malerei von Iris Band, Zeichnungen von Christoph Rackwitz oder Mode von Susan Kottwitz. Aber auch einheimische Künstler, also aus Born und Umgebung, sind in den Räumen der Galerie vertreten. Seit einiger Zeit schon teilt sich die Galerie das Gebäude in der Nähe des Hafens mit dem Darßer Sommertheater. Für Wittenbecher ein Glücksfall, wie sie findet, sei so doch ein kulturelles Kleinod entstanden, welches auf der Halbinsel seines Gleichen sucht. Ihre Dependance im hohen Norden versteht Wittenbecher durchaus auch als Werbeplattform für ihre Heimatstadt. Hier verteilt sie Prospekte und Flyer, die sie extra aus Halle

Ob Möhwald, Band oder Kuppe - in der Zeitkunstgalerie auf dem Darß sind die wichtigsten halleschen Künstler mit ihren Arbeiten vertreten. (Fotos: privat)

mitnimmt. „Jedem, der uns in Born besucht, erzähle ich, wie schön es in Halle ist. Viele kennen die Stadt ja gar nicht. Dann rede ich mir regelrecht den Mund fusselig.“ Und tatsächlich, für manch einen Nicht-Hallenser war der Besuch in Born der ausschlaggebende Punkt, der Saalestadt einen Besuch abzustatten, weiß Wittenbecher zu berichten. Und andersherum lässt sich auch der eine oder andere Hallenser in der Ostsee-Galerie blicken, nachdem er im Urlaub ein Stückchen Heimat wiedergefunden hat. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E : Zeitkunstgalerie in Born/ Darß, Chausseestr. 90, geöffnet von Pfingsten bis Ende Oktober, Di-So, jeweils 10-13 Uhr und 15-19 Uhr, wwww.zeitkunstgalerie.de


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Bamboule am Saaleufer Beim Boule-Tunier trifft hallesches Flair auf französische Lebensart

Auch neben dem Bamboule-Turnier kann man fast täglich Boule-Spieler an der Saale beobachten. (Foto: Julia Steiner)

Seit 2003 findet das Turnier „Bamboule am Saaleufer“ immer zum Sommerausklang statt und zieht jährlich mehr Besucher an. In diesem August besteht am 18. und 19. die Möglichkeit, das Boule-Spiel kennenzulernen, welches für Personen jeden Alters, Größe und Konstitution geeignet ist. Am Samstag kommen auch Besucher in die Gele-

genheit, sich ins Geschehen zu mischen und mitzuspielen. Neben dem Hauptturnier am Sonntag finden Miniturniere und Bouleeinführungen statt. Die Veranstaltung ist überregional bekannt und lockt auch in diesem Jahr Gäste aus Braunschweig, Berlin und Göttingen an den Saalestrand unterhalb der Burg Giebichenstein. So wie der Verein Bamboule aus dem Ehrgeiz entstanden ist, an offiziellen Boule-Turnieren im In- und Ausland teilzunehmen, streben die Mitglieder auch bei der heimischen Veranstaltung sportliche Bestleistungen an. Dennoch ist ihnen das „Miteinander wichtiger, als das Gegeneinander“, so Heiko Kastner, der Vereinsvorsitzende. Boule ist ein Sport, bei dem man sich auch kennenlernt und der dauerhaft Menschen und Kulturen verbindet. Bamboule am Saaleufer bringt auch ein Stück französischer Lebensart. 1 A B L : Bamboule am Saaleufer, 18. und 19. August, Saalestrand unterhalb der Burg Giebichenstein, www.bamboule.de

Inselwanderung am Saaleufer Der Peißnitzhausverein wandert um die Saaleinseln

Die Wanderung des Peißnitzhausvereins führt u.a. zum Gasometer am Holzplatz.

Am Sonntag, dem 26. August, lädt der Peißnitzhausverein zu einer kleinen Wanderung. Sie führt die interessierten Gäste über den Holzplatz und die Pulverweiden, während Mitglieder des Vereins kulturhistorische Aspekte der Stadtentwicklung erläutern. Die Teilnehmer erfahren Einzelheiten über das Leben und die Wechselbeziehung der Hallenser und ihrer Saale, von den Anfängen der Stadt bis in die heutige Zeit. Auch der Holzplatz hat als Ort der Salzgewinnung seine Geschichte. Der letzte noch betriebene Solebrunnen auf der Saline wurde dort 1971 stillgelegt. Erst zu Beginn dieses Jahres erinnerte man sich an die noch verborgenen So-

Halle un dr Sportsjeist

Sport frei, liewe Leite! Kaum is de Fußball-EehÄmm vonnen Lätzn Jeschichte, kummt mit dr Olympjade es nächste jroße sportliche Ereichnis, woderzu mer neideitsch Iewent saat. Is ja in dän Falle oo jar nich so verkehrt, denn de Olympjade findet je in Londn statt. Un ausländische Bejriffe so uffschreim, wie mer se in Halle aussprechn, das macht echt Feez! Da ham sich schonst unse Vorfahrn beseecht vor Lachn. De Feder vom ahln Federball kummt noch im Bett-minten vor un am Strand kammer sich beim Bietsch-Wollehball ausbauern, awwer nich iwwerjääm. Bei Olympja jehts je um Medalljen, un die kricht e Diem nur, wenns vonne ärschtklass’chen Drääner dränniert wärd. Halle is je nu oo ne Sportstadt. Wissters noch, wie mer unse Scheekser alle Waldemar doofm solltn? Ne kulinarisch fraachwärdche Sache war je, e Ei uffen Kohl ze werfm. Awwer wems schmeckt … Als Ziel-Weitwurf warsch awwer ne Heechstleistunk. Dadraus ham sich de Hallschen Werfertaare entwicklt. Ich jloowe, die heeßn nu Erdjas-Werfertaare. An dr Penne hättich ne Volle jefang‘, wennich behauptet hätte, mer kennte Jas werfm – awwer ich bin je noch unter Marjottn zer Schule jejang. Heite jeht sowas womeechlich. Dr Kohl-Nachfoljer Schreeder is je ins Jasjeschäft injestiejen un der bestimmt nu, wer wann was wohin werfm darf. Unse Hallorn warn je nu weithin bekannt for ihre Schwimmkinste. So jut wie die konntn de Wenichsten im Maium flesseln. Ne bekannte hallsche Flessel-Iesche war ze DDR-Zeitn Cornelja Ender. Heite heeßt se Paule Biedermann. Das nennt mer Rennesangß. De Hallorn machtn sich oo e Feez draus, vom Brickenbooren von dr Schäwwerbricke in de Saale ze huppm – merschtns mitte jefleechtn Geppert. Denne worres verbootn wejens dr Unfalljefahr. Umso mehr freit mich, dass de ahle Draditzjohn bei unsen Dienätschern, also unsen Scheeksern un Ieschn widder ufflääm tut – ooch wennse nur mit e Beensprunk vons Jeländer aus ins Maium huppm. Awwer, ihr Liem, ihr passt trotzdem uff, dasser nich mittm Deez oder was andrem ärjendwo dranschlaat, wa? Eier Jlecknr

(Foto: G. Bauer)

lequellen. Von den Salzbrüdern initiiert, starteten die Stadtwerke im Januar eine Bohrung, um tatsächlich darauf zu stoßen. Zukünftig könnte dort gewonnenes Salz wieder für das Schausieden im Salinemuseum, aber auch von der Stadt für den Winterdienst genutzt, und die Tradition der Salzgewinnung in Halle fortgesetzt werden. Der Peißnitzhausverein veranstaltet jedes Jahr vom April bis zum September monatliche Wanderungen über die Saaleinseln. Die Wanderungen dauern circa 1,5 Stunden. 1 ABL : Wanderung des Peißnitzhausvereins, Treffpunkt: Möbel Lührmann (ehemals Karstadt), 15 Uhr

Wolfram Föhse beschäftigt sich als Vorsitzender des Vereins „De Schnatzjer“ seit vielen Jahren mit hallescher Mundart. In HA: Vokabeln lernen dieser Kolumne wird er das = hier: Männer Lätze „Hall‘sch“ für = pinkeln seechen Zachow-Leser Wasser im Maium flesseln = im wieder aufleben schwimmen lassen. = Kopfsprung Geppert

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Olympia in Leipzig London

Die Olympische Fackel – nicht nach Leipzig, sondern nach London wurde sie getragen. Dabei entwickelten wir zusammen mit Leipzig wundervolle Pläne für die Bewerbung. Mit etlichen Aktionen hatten sich Hallenser für sich und die Nachbarn ins Zeug gelegt. – Mit unserem Rückblick sei das abgehakt. Neun hallesche Olympioniken starten nun in London, 99 waren insgesamt seit 1956 dabei. Zachow erinnert an Halles Sport-Asse, die schon von 1904 an in St. Louis zu olympischen Ehren kamen.

Gute Chancen in London Sportler aus Halle starten bei den XXX. Olympischen Sommerspielen London und nicht Leipzig erlebt die XXX. Olympischen Sommerspiele. Für Zachow sprach Ernst Krziwanie darüber mit Rolf Schnell, der sich als Olympiabeauftragter von Halle für Leipzig engagierte und als Laufbahnbetreuer im Olympiastützpunkt von Sachsen-Anhalt an der Nominierung des Olympiateams für London beteiligt war.

Als sich Leipzig um die Olympischen Spiele 2012 bewarb, gehörte Halle zu den aktivsten Unterstützern und verband damit viele Hoffnungen. Wie tief sitzt der Stachel der Ernüchterung noch? Die Idee Olympischer Spiele in unserer Region war eine wunderbare Herausforderung und entsprechend groß war die Enttäuschung

über den geplatzten Olympiatraum. Unserer Region hätte das immerhin 7 500 Arbeitsplätze gebracht, Halle war als Trainings- und Akklimatisationszentrum angedacht und als Ort der Begegnung internationaler Sportler und Gäste. Schade, doch das Leben geht weiter. Zudem haben wir aus der Bewerbung viel gelernt und die Erfahrungen für solche halleschen

Halles Olympioniken AUSGEWÄHLT VON ERNST KRZIWANIE

III. Olympische Spiele 1904 in St. Louis Paul Weinstein ist der erste Medaillengewinner aus Halle bei Olympia. Der Hochspringer vom „LC Sportfreunde Halle“ wurde in St. Louis Dritter mit 1,77 Meter und Siebenter im Stabhochsprung. Sein Bruder Albert kam 1908 bei den Olympischen Spielen in London auf Platz 7 im Stabhochsprung. Im Hochsprung war Halle durch Arthur Mallwitz vertreten. Paul Weinstein/Hochsprung

IX. Olympische Spiele 1928 in Amsterdam Harry Werner Storz vom VfL 96 errang in der 4x400-Meter-Staffel eine Silbermedaille und belegte unter 49 Startern im 400-MeterFinale den 5. Platz. Der zweite Olympionike des VfL 96, Gustav Wegner, durfte im Stabhochsprung nicht starten. Sein Sportlehrer-Gehalt von 360 Mark verstieß gegen den Amateurstatus. Harry Werner Storz/400-Meter-Läufer

X. Olympische Spiele 1932 in Los Angeles Hans-Heinrich Sievert gehörte in Los Angeles zu den Weltbesten im Zehnkampf. Führend nach sieben Disziplinen verletzte er sich beim Stabhochsprung und verpasste den möglichen Olympiasieg. Der spätere Weltrekordler und Europameister startete während des Jura-Studiums für die Leichtathleten des VfL 96 Halle. Hans-Heinrich Sievert/Zehnkämpfer


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Projekte wie „Kulturhauptstadt“ und „Stadt der Wissenschaften“ nutzen können. In London sind hallesche Vereine mit neun Sportlern vertreten. Die letzte Olympiamedaille für den zweiten Platz im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett hat Andreas Wels 2004 aus Athen mit nach Halle gebracht. Mit welchen Medaillenchancen in London rechnen Sie? Unsere Erwartungen sind groß, und Medaillenaussichten bestehen durchaus. Aber ausrechnen oder einplanen wie einst in der DDR kann man Medaillen nicht. Damals wurde mit Sport Politik betrieben. Medaillen und Rekorde sollten die internationale Anerkennung der DDR fördern und die Überlegenheit des Sozialismus demonstrieren. Sollten unsere Starter in London Medaillen erringen, dann ist das ihr Lohn für jahrelanges Training und die Unterstützung durch Trainer, Betreuer und viele Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren. Jeder Erfolg wirkt zudem positiv auf die Sportbegeisterung der Bürger. Nach einer Umfrage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) freuen sich 90 Prozent der Bevölkerung darüber, wenn unsere Sportler in London erfolgreich sind. Zudem trägt jede Medaille dazu bei, dass immer mehr Menschen selbst sportlich aktiv werden. Bei der Verabschiedung der Olympioniken war von drei bis fünf Medaillen die Rede. In welchen Disziplinen wäre das? Grundsätzlich fahren alle 17 Sportler aus Sachsen-Anhalt nach London, um auf dem Siegerpodest zu stehen und nicht, um irgendeine Platzierung zu erreichen. Nadine Müller hat ihre Ambitionen auf eine Olympiamedaille im Diskuswerfen bei der Europameisterschaft in Helsinki eindrucksvoll demonstriert. Paul Biedermann hat in den Schwimmwettkämpfen einen langen Weg vor sich, der nach erfolgreichen Vorläufen auf dem Podest enden kann. Claudia Malzahn hat im Judo erfolgreich gegen die Weltspitze auf der Matte gestanden. Viel hängt bei solchen Wettkämpfen auch von der Auslosung ab. Man kann Glück haben, in den

XI. Olympische Spiele 1936 in Berlin Gerhard Stöck trainierte auf dem Uni-Sportplatz und im alten Gesundbrunnen-Stadion. Mit Gold im Speerwurf und Bronze im Kugelstoßen war er der erfolgreichste deutsche Starter in Berlin. Eine nach ihm benannte Ehrung von 1986 bis 2006 in Hamburg wurde eingestellt, als seine NS-Vergangenheit bekannt wurde. Gerhard Stöck/Speer und Kugel

ersten Runden patzen oder ins Finale kommen. Das gilt ebenso für die Schwimmerinnen Daniela Schreiber und Theresa Michalak, für Katja Dieckow im Kunstspringen vom 3-MeterBrett und für den Zehnkämpfer Rico Freimuth, der gute Ergebnisse in der Qualifikation erreicht hat. Ausgehend von ihren Leistungen zur Nominierung haben alle gute Chancen in London. Auch die Starter bei den Paralympischen Spielen? Auf jeden Fall. Für die am 29. August beginnenden Paralympics in London haben sieben Sportler des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Sachsen-Anhalts die Norm erfüllt. Sechs sind nominiert worden, darunter drei aus Halle. Bekannteste Starterin ist die mehrfache Olympiateilnehmerin im Diskuswerfen und Goldmedaillengewinnerin von Atlanta Ilke Wyludda. Nach der Amputation ihres Unterschenkels fährt sie erstmals zu Paralympics und nimmt am Kugelstoßen teil. In dieser Sportart startet auch Ulrich Iser. Der 55-Jährige vom ABSV Netzwerk Halle, der von Marita Lange trainiert wird, die 1968 in Mexiko-Stadt Silber im Kugelstoßen gewann,

nimmt zum vierten Mal an Paralympics teil. Vom SV Halle Ruderverein Böllberg/Nelson wurde Tino Kolitscher nominiert, der von der Leichtathletik zu den Ruderern gewechselt ist und von Carl Ertel trainiert wird. In London steht dem blinden Athlet seine Betreuerin Sandra Germaine zur Seite. Trotz großer Anstrengungen in den Vereinen und Förderung durch den Olympiastützpunkt ist es aber nicht gelungen, ein noch größeres Team aus Sachsen-Anhalt nach London zu schicken. Welche Ursachen gibt es dafür? Von den Vereinen, Sportgymnasien und unserem Olympiastützpunkt wird viel getan für optimale Trainingsbedingungen und bestmögliche Unterstützung der Sportler. Ganz im Sinne der Förderrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes für den Nachwuchs. Denn der deutsche Leistungssport wird nur erfolgreich sein, wenn die Förderung von Talenten vom Nachwuchs bis zur Spitze gewährleistet wird. Doch die Talente müssen erst einmal erkannt werden. Dazu benötigen wir ein kontinuierliches Sichtungssystem, das derzeit nicht ausreichend gewährleistet ist. 1

Rolf Schnell war Olympiabeauftragter der Stadt Halle bei der Bewerbung von Leipzig für Olympia 2012. Heute steht er als Laufbahnbetreuer an der Seite des „Teams London“. (Foto: Ernst Krziwanie)

XVI. Olympische Spiele 1956 in Melbourne Walter Meier nennt die Olympiateilnahme in Melbourne „das größte Erlebnis meines Lebens“. Der Zehnkämpfer gehörte mit den Leichtathleten Dieter Lindner und Manfred Steinbach, den Boxern Ulli Nitschke und Bernhard Schröter und dem Ringer Alfred Kämmerer aus Halle zur ersten DDR-Mannschaft bei Olympischen Sommerspielen. Walter Meier/Zehnkämpfer

XVII. Olympische Spiele 1960 in Rom Ulla Donath gewann bei den Olympischen Spielen in Rom eine Bronzemedaille im 800-MeterLauf. „Es war der Lohn für eine lange Trainingsarbeit. Ich war sehr aufgeregt und werde nie die besondere Atmosphäre vergessen.“ Ulla Donath war die erste Sportlerin aus Halle, die auf einem olympischen Siegerpodest stand. Ulla Donath/800-Meter-Läuferin

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Wir waren Olympia(bewerber)stadt 2012 Als Deutschland Leipzig ins Rennen schickte, rechnete auch Halle mit einem Aufschwung für die Region Vor knapp zehn Jahren bewarb sich Halle gemeinsam mit Leipzig um die Ausrichtung der diesjährigen Olympischen Sommerspiele. Schwimmstar Paul Biedermann und DiskusAss Nadine Müller waren gerade einmal 14 Jahre jung, als sich Halle vor neun Jahren aufmachte, zum sportlichen Nabel der Welt zu werden. Die kleine Saalestadt wollte als Part-

planten ein Olympisches Dorf, und auch eine Studiengruppe der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) beschäftigte sich mit dem kleinen Partner der Nachbarstadt. „Wir hatten anfangs schon ein wenig Probleme, uns für Halle zu motivieren“, erinnert sich Katharina Matros. Doch im Laufe der Zeit kamen die Leipziger Studenten der Saalestadt näher und fanden spannende Ansätze für Olympiastandorte in Halle.

Die damalige Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und der Vorsitzende des Bürgervereins „Halle für Olympia“, Ex-HandballNationalspieler Axel Kählert, bejubeln gemeinsam den Erfolg beim nationalen Ausscheid. (Archivfoto: Lutz Winkler)

ner-Region von Leipzig die Olympischen Sommerspiele 2012 ausrichten. Es waren schon jede Menge Enthusiasmus und Vorstellungsvermögen von Nöten, als Anfang des neuen Jahrtausends sich eine handvoll Hallenser daran machten, die Bewerbung der großen Nachbarstadt Leipzig mit dem Projekt „Olympia 2012 in Leipzig – Halle spielt mit“ aktiv zu unterstützen. Mit der Zeit begeisterten sich immer mehr Menschen für die Sache. Burg-Studenten

XVIII. Olympische Spiele in Tokio 1964 Klaus Urbanczyk vom HFC führte die DDR-Fußballer 1964 im Olympia-Turnier von Tokio auf den Bronzeplatz. Vergrößert wurde die Olympiaehre für den halleschen Fußball durch Bernd Bransch. Ein 2:2 gegen die UdSSR 1972 in München reichte zum 3. Platz, nach dem 3:1 gegen Polen wurde er in Montreal Olympiasieger. Klaus Urbanczyk/Fußball

Groß waren die Pläne, die Halles Enthusiasten antrieb. „Natürlich stehen wir bereit, wollen Wettbewerbe ausrichten und nicht nur Trainingsstätten bieten“, sagte damals Halles Olympia-Beauftragter Rolf Schnell. Und so buhlte man um die Ausrichtung der Sportarten Boxen, Ringen, Judo, Gewichtheben, Kanu, Rudern, Tischtennis, Badminton, Fußball, Handball, Volleyball und Basketball – Klotzen nicht Kleckern als Devise. Von einem für

XIX. Olympische Spiele in Mexiko-Stadt 1968 Lothar Milde eröffnete als langjähriger Nationalmannschaftskapitän der DDR-Leichtathleten den Medaillenreigen der halleschen Werfergilde. Milde kehrte mit Silber im Diskuswurf und Marita Lange mit Silber im Kugelstoßen aus Mexiko zurück. Gold errangen Speerwerferin Silke Renk 1992 in Barcelona und Ilke Wyludda mit dem Diskus 1996 in Atlanta. Lothar Milde/Diskus

40 Millionen Euro geplanten Sportzentrum am Hufeisensee war die Rede, ebenso von der neuen Messe und einer Regatta-Strecke am Osendorfer See. Die Begeisterung schwappte 2003 endgültig auf die hallesche Bevölkerung über, spätestens als das Projekt im April den nationalen Ausscheid gewann und im Juli zu einem von weltweit neun Olympiabewerberstädten nominiert wurde. Schnell und auch die damalige Oberbürgermeisterin, Ingrid Häußler, erwarteten „einen dauerhaften Aufschwung für die Region, der über die Spiele hinausreicht.“ Auch wenn Halle von da an nur noch als Trainings- und Akklimatisationszentrum im Rennen war, blieb der Enthusiasmus. Die Stadt, welche die Bewerbung mit 1,67 Millionen Euro unterstützt hatte, wolle am geplanten Bau eines neuen Sportzentrums mit Stadion für 23 000 Zuschauer und Mehrzweckhalle festhalten, versicherte Häußler. „Das Stadion soll 2007 fertig sein“, so die Oberbürgermeisterin damals. Studentin Matros gewann mit ihrem Projekt „Jugendschiene“ — einem gestalteten Fahrradund Fußweg entlang der alten Hafenbahn vom Thüringer Bahnhof bis zum Holzplatz – einen Wettbewerb in Halles Stadtplanungsamt. Auch Amtsleiterin Elisabeth Merk war begeistert. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir so etwas bauen“, so die damalige Stadtplanerin, die versprach, dass „die Konzepte nicht im Schubfach verschwinden.“ Im Mai 2004 schied Leipzig im Olympiarennen aus, und recht schnell wuchs Gras über die Träume und Pläne, die nun doch in den Schubläden der Ämter verstauben. Gebaut wurden Jahre später ein Stadion für 15 000 Zuschauer und eine damals ungeplante Schwimmhalle. Doch wichtiger bleibt das Wissen, dass sich die Hallenser für neue Ideen begeistern können, auch wenn die Erfolgsaussichten noch so klein sind. 1 A L E X A N D E R S C H U LT Z

XXI. Olympische Spiele in Montreal 1976 Kornelia Ender ist mit vier Goldund vier Silbermedaillen die erfolgreichste hallesche Sportlerin. Bei den Schwimmwettkämpfen in Montreal gelang es ihr, als erste Frau während ein und derselben Olympischen Spiele vier Siege und einmal Silber zu erringen. Mit 14 Medaillen schnitten hallesche Sportler in Montreal am besten ab. Kornelia Ender/Schwimmen


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Sitzstreik im Boxring Was kam vor London? Erinnerungen an Moskau (1980) und Seoul (1988) Weiß der geneigte Leser noch, was er vor 32 oder 24 Jahren erlebt hat? Ich jedenfalls gebe zu, dass ich als einstiger Berichterstatter meine Erinnerungen an die Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau und 1988 in Seoul durch entsprechende Lektüre meiner Aufzeichnungen erst ein wenig auffrischen musste. In Moskau hatte ich die Möglichkeit, bei den Siegen von Martina Jäschke, Falk Hoffmann (beide Turmspringen), Waldemar Cierpinski (Marathon) und Uwe Heppner (Rudern) ebenso hautnah dabei zu sein wie bei den meisten anderen Entscheidungen mit halleschen Medaillengewinnern. Falk allerdings musste erst einmal getröstet werden, denn bei seinem vorangegangenen Start vom 3-m-Brett war eine gehörige Portion Pech mit im Spiel. Der Hallenser lag klar auf Medaillenkurs, als er im Finale durch einen plötzlich aufgezogenen Vorhang geblendet wurde, die Orientierung verlor und einen seiner sichersten Sprünge „in den Sand“ setzte. Falk wurde dadurch „nur“ Vierter, Gold ging an den Einheimischen Alexander Portnow. Zufall oder nicht? Es wird ein Geheimnis bleiben. Zählen sollen Fakten: 80 Mal erklang die Gastgeber-Hymne; die DDR brachte es immerhin auf 43 Siege, die anderen 79 Teilnehmer-Länder kamen zusammen auf 77 Goldmedaillen. Wegen des sowjetischen Einmarsches in Afghanistan waren zahlreiche Länder der amerikanischen Boykottaufforderung gefolgt, von den großen Sportländern Westeuropas allerdings nur die BRD. Die politische Retourkutsche folgte vier Jahre später, als die UdSSR und die meisten ihrer Verbündeten den Spielen in Los Angeles fernblieben. Zum Beispiel wurde Waldemar Cierpinski so um seine Chance gebracht, als erster dreifacher Marathon-Sieger in die Geschichte einzugehen. Erst 1988 in Seoul war die sogenannte olympische Familie wieder komplett versammelt. Auffällig auch hier ein teilweise

XXII. Olympische Spiele in Moskau 1980 Waldemar Cierpinski konnte in Moskau seinen Triumph von Montreal wiederholen und die zweite Goldmedaille im Marathonlauf gewinnen. Olympiasieger wurden auch der Ruderer Uwe Heppner sowie Martina Jäschke und Falk Hoffman im Turmspringen. Hinzu kamen in Moskau je vier Silber- und Bronzemedaillen für den SC Chemie Halle. Cierpinski/Marathon

fanatischer Nationalismus, nicht zuletzt im Boxen. Als Verantwortlicher unseres Berichterstatter-Pools für diese Sportart hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, zahlreiche Fehlurteile, darunter die höchst strittige Vorrunden-Niederlage von Siggi Mehnert gegen den Einheimischen Song Kyung Sup, erleben zu müssen. Dass die Einheimischen nicht verlieren konnten oder durften, demonstrierten speziell jene fünf koreanischen Trainer und Funktionäre, die nach der Verkündung der Niederlage von Bantamgewichtler Byung Jong Il gegen den Bulgaren Alexander Christow wütend in den Ring stürmten, den neuseeländischen Ringrichter Walker niederschlugen und einen fast einstündigen „Sitzstreik“ ihres Boxers inszenierten. Da brodelte die Halle, so dass es einem schon mal bange werden konnte. Es ist irgendwie seltsam, dass sich Menschen oft an negative Erlebnisse am längsten erinnern. So bleibt Seoul für mich trotz seiner eindrucksvollen Eröffnungsfeier und der prächtigen Olympiahymne „Hand in Hand“, vielen packenden Wettkämpfen und glänzenden Siegern vor allem mit dem Dopingfall des Sprinters Ben Johnson verbunden. Als ich von einem englischen Kollegen am Morgen nach dem 100-Meter-Finale von der Suspendierung des Kanadiers erfuhr, war ich nur erschrocken. Erst später begriff ich, dass der Leistungssport damit ein riesiges Problem bekommen hatte, eines, das bis heute noch nicht annähernd bewältigt ist. 1 K L AUS B LU MT R I T T Klaus Blumtritt war von 1974 bis 1990 Abteilungsleiter Sport bei der „Freiheit“ (vorher Lokalchef Halle-Neustadt bzw. Saalkreis) und danach bis 2003 Ressortleiter der Mitteldeutschen Zeitung, die letzten zehn Jahre im Regionalsport. Als Rentner genießt er heute die internationalen Sporthöhepunkte am Fernseher, also auch die Sommerspiele in London und schreibt ab und an ein wenig für die Zeitschrift „kicker“.

XXIV. Olympische Spiele in Seoul 1988 Thomas Lange kam aus Seoul als letzter hallescher DDR-EinzelOlympiasieger zurück. Den Gewinn der Ruder-Goldmedaille im Einer wiederholte er 1992 in Barcelona im vereinten deutschen Olympiateam. Olympiagold gewann in Seoul auch Roland Schröder im Rudervierer, Silber und Bronze die 400-Meter-Läuferin Petra Müller. Thomas Lange/Rudern

Die Olympische Fackel brannte 1980 für nur 81 von 146 Nationen. Die Bundesrepublik boykottierte die Spiele in Moskau ebenso wie die USA. Die DDR hingegen konnte sich über 46 Goldmedaillen freuen. (Foto: Archiv / Repro: Qui)

XXV. Olympische Spiele in Barcelona 1992 Andreas Hajek hat Halle am häufigsten bei Olympischen Spielen vertreten. 1988 in Seoul noch Ersatzmann, gewinnt er im RuderDoppelvierer in Barcelona 1992 und 1996 in Atlanta Gold sowie eine Bronzemedaille bei den Spielen 2000 in Sydney. Mit Silber im Kunstspringen errang Andreas Wels 2004 in Athen die bisher letzte Olympiamedaille für Halle. Andreas Hajek/Rudern

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H E L L E KÖ P F E

helle köpfe

Gesine Foljanty-Jost

Die Japanologin betreibt seit 40 Semestern Orchideenpflege an der halleschen Universität Die Wissenschaft in Halle prägt das Gesicht unserer Stadt – in der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft. Doch keine Wissenschaft ohne helle Köpfe, die für all die neuen Ideen stehen, die Theorien entwickeln und sie in die Tat umsetzen. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing präsentiert Zachow zum letzten Mal seine Porträtreihe „Helle Köpfe“ über Wissenschaftler und ihre Ideen für und aus Halle.

Gesine Foljanty-Jost, Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Rektorat der Martin-Luther-Universität, Jahrgang 1952. Geboren in Lauenburg, studierte sie Politikwissenschaft, Soziologie und Japanologie in Bonn, Tokio und Berlin. Sie pendelte zwischen Morgen- und Abendland, lebte und arbeitete (teils mit ihren beiden nunmehr erwachsenen Kindern) lange in Japan – bis sie 1992 in Halle ihre Heimat fand. Sie hätte andere Optionen gehabt, aber es lockte sie, hier das Orchideenfach Japanologie neu aufzubauen. Fragt man die Professorin heute, wie sie sich in der Saalestadt fühlt, sagt sie mit hinreißendem Lächeln: „Zu Hause!“ Eigentlich wollte sie Sinologin werden, doch zu ihrer Studienzeit war China ein unerreichbares Land – später wurde die Notlösung zum Ideal. Inzwischen ist sie die „erfolgreichste Vorkämpferin“ des gegenwartsbezogenen, nicht traditionell philologisch orientierten Zweiges der Japanologie (DIE ZEIT, 25. Januar 2007); das zeigte schon ihre Antrittsvorlesung zur Frage „Modernisierung durch Veröstlichung?“. Halle mag in der Provinz liegen – aber in einer sehr kulturträchtigen! Seine Bedeutung und internationale Strahlkraft (einst und jetzt) sind unbestritten. Daran hat Foljanty-Jost wesentlichen Anteil; sie ist u. a. Mitglied des Stiftungsrats des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin und des Forschungsnetzwerks „Gesellschaft und Kultur in Bewegung“, 2007 begründete sie mit dem Historiker Manfred Hettling das Internationale Graduiertenkolleg „Formenwandel der Bürgergesellschaft – Deutschland und Japan im Vergleich“, in dem seither japanische und deutsche Doktorand(inn)en promovieren. Zudem wirkt sie in vielen internationalen Fachverbänden aktiv mit. Die Welt als Schule fürs Leben Besonders die Studenten liegen ihr am Herzen, deutsche und die von anderswoher. Persönliche Kontakte zu fremden Kulturen sind eine elementare Schule fürs Leben, sie lassen Verständnis wachsen und für die eigene Gesellschaft lernen. Das weiß Foljanty-Jost seit ihren japanischen Jahren und projiziert es nun auf die ganze Welt. Sie engagiert sich für das Tandem-Programm, das Studenten verschiedener Nationalitäten im Spracherwerb und beim Lebensalltag unterstützt. Wer viel weiß, ist ja noch lange nicht gebildet, das wird oft verwechselt, gerade heutzutage, da Google und Facebook vielen als Nonplusultra gelten – obwohl sie wahre Sehnsuchtskiller sind. „Selber hingehen und die Welt ansehen!“, rät Foljanty-Jost. Im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie für die MLU nahm im Januar unter Leitung von Dr. Manja Hussner das „International Office“ seine Arbeit auf. Um die Forderung nach „offenen und toleranten Arbeits- und Lebensbedingungen für ausländische Universitätsmitglieder“ zu erfüllen, wird mit Stadt und Land sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen kooperiert. Die erste internationale Woche im Mai fand große Resonanz.

In ihrem Büro am Uniplatz hat Gesine Foljanty-Jost ein japanisches Wandbild hängen. Darauf ist der buddhistische Haiku „Weg der weißen Wolke“ zu lesen. (Foto: Julia Steiner)

Nach dem Unglück von Fukushima im Frühjahr 2011 war die Prorektorin vielfach besorgt: um japanische Kollegen und Studenten vor Ort sowie um die halleschen Studenten und Doktoranden, die damals in Japan waren; zum Glück kehrten alle gesund zurück. Die Japan-Tage im Juni 2011 zum 150-jährigen Bestehen der universitären Beziehungen zwischen Halle und Tokio indes verliefen anders als geplant: nicht unbeschwertes Feiern war angesagt, vielmehr Solidarität mit den fernen Freunden: gelebte interkulturelle Kompetenz. Am Ende frage ich Gesine Foljanty-Jost, ob Hallenser etwas von Japanern lernen könnten. „Ja“, erwidert sie, „Freundlichkeit und Gelassenheit.“ 1 M A RG A R E T E W E I N


0800 8550-8550


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G E N US S & S T I L

In Vino Veritas Wer ein Weinkenner werden möchte, braucht vor allem eins: Übung Unser eigentlich bevorzugt Bier trinkender Redakteur Silvio Kison hat sich für Zachow auf Neuland begeben: Er besuchte einen Weinstammtisch in der Tranquebar in Halle, um einmal in die Welt rund um den Traubensaft einzutauchen. Wer mehr über Wein erfahren möchte, solle sich mit Reinhard Bauer treffen, wurde mir bei meiner ersten Recherche empfohlen. Den Rat nahm ich gerne an. Der 61-jährige Bauer betreibt seit der Rückführung des elterlichen Hofes im Jahr 1992 das Gut Tannepöls im Zörbiger Ortsteil Großzöberitz. Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. „Ich war viele Jahre Lehrer, habe aber bereits beim Studium eine sehr starke Liebe zum Wein und der damit verbundenen Lebenskultur entwickelt“, erzählt der passionierte Weinliebhaber mir bei unserem ersten Treffen. Als Weinhändler ist er in ganz Europa unterwegs und besucht kleine und große Winzer auf seiner Suche nach dem besten Tropfen für seine Kunden. Vor einigen Monaten hat der 61-Jährige in Halle die Weinbar „Tranquebar“ in den Frankeschen Stiftungen eröffnet. Aber auch auf seinem Hof in Zörbig betreibt er seit Jahren ein Hotel, in

dem er neben dem normalen Betriebsalltag auch mehrmals im Monat Koch- und Weinseminare anbietet.

Reinhard Bauer erklärt seines Gästen beim Weinstammtisch die Besonderheiten einer Verkostung. (Fotos: Silvio Kison)

Immer dienstags: Weinstammtisch Ich werde von ihm in die Tranquebar in Halle eingeladen. „Wir veranstalten hier jeden Dienstag ab 19 Uhr einen Weinstammtisch, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind“, erklärt mir Bauer. Für zehn Euro kann man in einer gemütlichen Runde mit Weinliebhabern und interessierten Neueinsteigern zusammensitzen, trinken, essen und über Wein sprechen. In der Bar angekommen, sind die meisten Gäste bereits vor Ort. Es stehen mehrere Gläser und Flaschen auf dem Tisch. Als mein Gastgeber die erste Flasche öffnet, stutze ich. Es ist ein Drehverschluss. Auf meine Frage, ob Kork nicht besser wäre, antwortet er mir mit einem Lächeln. „Nein heutzutage sind auch die Drehverschlüsse sehr gut und man kann kaum noch einen Unterschied ausmachen“, wird mir erklärt. Danach erfahre ich, dass wir am heutigen Abend Weine eines österreichischen Winzers probieren. Die erste Flasche ist ein Weißwein. Bauer schenkt jedem von uns einen kleinen Schluck ein. Wir kosten, und ich

warte auf laute Schlürfgeräusche, wie man sie aus Filmen kennt. Ja, so etwas machen einige, um die Aromen im Mund besser zu verteilen. Aber das müsse man nicht tun, klärt mich Bauer auf. Dennoch mutet der erste Schluck für mich wie ein Ritual an. Da wird der Wein geschwenkt, die Nase tief in das Glas gehalten, um daran zu riechen, und erst danach kommt ein kleiner Schluck im Mund des Trinkenden an. Ich nehme einen Schluck. Er schmeckt etwas kratzig und ich verspüre ein leichtes Prickeln auf der Zunge. Die anderen unterhalten sich bereits über Abgang und Geschmacksnote. Ich selbst habe keinen genauen Vergleich. War der Wein jetzt gut oder schlecht? Ich weiß es nicht! „Das ist ganz normal“, sagt mir Bauer. Die meisten Menschen trinken nur gelegentlich Wein. Aber gerade wenn man guten von schlechten Wein unterscheiden möchte, braucht es Übung. Im Lauf des Abends öffnet Weinkenner Bauer noch einige Flaschen. Keine davon trinken wir aus. Immer wird ein kleiner Schluck in die


G E N US S & S T I L

Gläser gefüllt, wir schwenken, riechen und trinken. Dazwischen wird viel geplaudert. Was macht einen guten Wein aus? Wie ist es mit Supermarktweinen? Muss es immer der teuerste sein? Es wird rege diskutiert. Viel ist dabei Ansichtsache, aber bei einem Punkt ist man sich einig: Ein guter Wein muss nicht immer 200 Euro kosten. „Ein Wein für fünf oder zehn Euro ist oft sehr gut“, sagt Bauer. Dabei sei es für den Laien oft schwierig, die feinen Nuancen zu unterscheiden. Nur wer regelmäßig Wein probiere, könne langsam einen Unterschied ausmachen. Und er verrät mir auch eine Übung, die er selbst oft bei seinen Weinseminaren anwendet und die jeder zu Hause durchführen kann. Man lade sich ein paar Freunde ein und kauft einige unterschiedliche Flaschen Wein. Danach probiert man von jeder Flasche gemeinsam einen kleinen Schluck. Wenn man alle Flaschen geöffnet und getestet hat, dann ist jeder selbst gefragt, sich den Wein einzuschenken, den er möchte. „Wenn die erste Flasche geleert ist, kann man dann

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sehr schön sehen, welcher Wein den Anwesenden am besten geschmeckt hat“, erklärt Bauer. Natürlich sei dies kein Indiz für Qualität, aber es zeige schon die Beliebtheit. „Gerade wenn man nacheinander mehrere verschiedene Weine probiert, erkennt man sehr gut die Unterschiede“, sagt er. Am Ende des Abends haben wir einige Flaschen geöffnet, gut gegessen und viele Gespräche geführt. Ich bin immer noch kein begnadeter Weinkenner, aber um eine Erfahrung reicher: Weintrinken ist eine Lebenseinstellung. Es hat vor allem etwas mit Genuss und Stil zu tun. Etwas schwindelig von all den Eindrücken und natürlich auch dem Wein gehe ich nach Hause. Ein gelungener Abend und in meinem Kopf schwingt nur ein einziger Satz: In vino veritas! Und die Wahrheit ist: Auch als Bierfreund habe ich den Abend genossen. 1 S I LV I O K I S O N : Weinstammtisch in der Tranquebar, dienstags, 19 Uhr, Franckeplatz 4

WEINFESTE IN MITTELDEUTSCHLAND Passend zu unserer Weinschule hat sich die Redaktion von Zachow einmal umgehört und eine kleine Liste von Weinfesten in der Region für die Monate August und September herausgesucht. Wenn Ihnen ein weiteres Fest einfällt, dann schreiben Sie uns einfach. Wir ergänzen unsere Liste dann gern auf der Zachow-Facebookseite: www. facebook.com/zachow.magazin. 24.bis 26. August Weinfest in Naumburgs Innenstadt. Auf dem Holzmarkt können Weinliebhaber neben den Saale-Unstrut Weinen auch Weine von Mosel-Saar-Ruwer, aus Rheinhessen oder vom Rheingau probieren. 3. bis 5. August

Weinfest in Dorndorf

11. August

Wein- und Hoffest in der Weinstube Doris Habelmann in Burgwerben

EBBE in der

URLAUBS Kasse?

Das Gute liegt

ZOO

nah!

Highlights im Sommer: Sommertag für Senioren und Junggebliebene Do, 02. August, 11.00 - 17.00 Uhr Zoonacht - Dem tierischen Nachtleben auf der Spur Sa, 04. August, 18.00 - 0.00 Uhr Zootage – Den Zoo einmal anders erleben. Sa, 15. September, 14.00 - 17.00 Uhr So, 16. September, 11.00 - 17.00 Uhr

10. bis 12. August Hofweinfest Landesweingut Kloster Pforta in Bad Kösen 17. bis 19. August 20. Thüringer Weinfest mit Krönung der Thüringer Weinprinzessin in Bad Sulza 17. bis 19. August Weinfest in Reinsdorf 17. bis 20. August 7. bis 10. September

15. September bis 16. September 31. August bis 2. September

Lauchaer Heimat-, Wein und Schützenfest Winzerfest in Freyburg – Mitteldeutschlands größtes Weinfest mit Proklamation der SaaleUnstrut-Gebietsweinkönigin und einem großen historischen Festumzug. Weinfest in Zeitz im wunderschönen Ambiente des Schlosspark Moritzburg Weinfest in Burgwerben 1. und 2. September Winzerfest in Höhnstedt

Haupteingang und Parkhaus Reilstraße 57 Der Zoo ist täglich geöffnet.

www.zoo-halle.de


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KALENDER

Z AC H OW E M P F I E H LT

Mittwoch

1.

K I NO Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Hasta la Vista 19.00 Uhr Das verflixte 3. Jahr Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 18.00 + 20.15 + 22.00 Uhr Sons of Norway The Light Cinema 20.30 Uhr Friends Movie: Ted

Nächster Halt: DDR-Architektur Unter dem Motto „Ostmoderne“ gilt es, die Architektur der DDR am Beispiel Halles zu erkunden. Die dreistündige Rundfahrt mit einem historischen Omnibus vom Typ H6B (Baujahr 1956) wird vom Verein Hallesche Straßenbahnfreunde organisiert. Die Tour führt nach Halle-Neustadt über den Osten in den Süden der Stadt. DDR-Bauten wie der „Thälmannplatz“, das „Haus des Lehrers“ und die typischen Plattenhäuser liegen auf dem Weg. Eine Anmeldung unter reservierung@hallesche-strassenbahnfreunde.de ist notwendig. : 5. August, 10 Uhr, Treffpunkt: Zentraler Omnibusbahnhof

RU N D G A N G

Spannender Regenwald Eine spannende Reise durch die Welt des Dschungels mit seinen seltenen, lustigen und gefährlichen Tieren erwartet große und kleine Besucher beim spielerischen Zoorundgang „Unterwegs im Regenwald“. : 7. und 23. August, 10.30 Uhr, Bergzoo Halle

KINO

Parsifal Wer möchte nicht gern die Bayreuther Festspiele einmal live erleben? In HD-Qualität überträgt das „TheLight Cinema“ Richard Wagners „Parsifal“ und bietet zusätzlich einen Blick hinter die Kulissen der Festspiele. : 11. August, 16 Uhr, TheLight Cinema

KU LT U R Zoo Leipzig - Leipzig 21.00 Uhr Avanti Dilettanti - Politzirkus vom Feinsten LIVE neues theater - Hof 20.00 Uhr Seldom Sober Company Irish Folk Peißnitzhaus 20.00 Uhr Gypsy Jazz Jam Summer Special Steintor-Varieté 20.00 Uhr Blackmore's Night Waldbühne am Peißnitzhaus 20.00 Uhr Gypsy Jazz Jam Summer Special TANZ Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 14.00 Uhr Tanztee S O NS T AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Grundschule „Hans Christian Andersen” 17.00 Uhr DRK-Blutspende Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Familientag - 1 Euro Ermäßigung/ Person für Familien Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 18.00 Uhr AFS-Stammtisch Interkulturelle Begegnungen e.V. Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Freiwillige Feuerwehr - Lieskau 16.00 Uhr DRK-Butspende

Donnerstag

2.

K I NO Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 Uhr Woody Allen: A Documentary 20.15 + 22.15 Uhr Der Vorname Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Witwe Grapin - Oper nach Friedrich von Flotow Zoo Leipzig - Leipzig 21.00 Uhr Avanti Dilettanti - Politzirkus vom Feinsten LIVE Bergzoo 11.00 Uhr Der Berg schunkelt! Sommertag für Senioren und Junggebliebene Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Jazz Session VL/Ludwigstraße 37 21.00 Uhr Brutal Polka - Hardcore, PopPunk, Trash - Tel Aviv/IL S O NS T Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II Charlottencenter - Kieser Training 13.00 Uhr DRK-Blutspende Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.30 Uhr Tischtennis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Studententag - 1 Euro Ermäßigung/ Person für Studenten und Schüler Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Geheimmisvolles Weltall ab 8 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Sportkomplex Bildungszentrum Halle/ Neustadt 18.00 Uhr Handballturnier BWG-Cup Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Möbel-Kraft Peißen - Peißen 11.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil


KALENDER

Freitag

3.

KI N O Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr Kriegerin Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 + 20.15 Uhr Der Vorname Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Witwe Grapin - Oper nach Friedrich von Flotow Zoo Leipzig - Leipzig 21.00 Uhr Avanti Dilettanti - Politzirkus vom Feinsten LIV E Marktkirche 19.30 Uhr Internationaler Orgelsommer TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr La Famos Fiesta de Salsa Party - mit Tanzkurs

SchorreHalle 20.00 Uhr Kultnacht mit Tänzchentee SON ST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus 11.00 Uhr DRK-Blutspende Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Raumflugplanetarium 17.00 Uhr ASTROlino-Sternguckerzeit für Alle - ab 5 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Freiwillige Feuerwehr Oppin - Oppin 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

4.

K IN O CinemaxX Halle 12.30 Uhr The Metropolitan Opera Wagners Ring im Kino - Siegfried 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr The Artist Lux Puschkino 10.30 Uhr Hanni und Nanni 2 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 + 20.15 Uhr Der Vorname Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LTU R neues theater - Hof 20.00 Uhr Witwe Grapin - Oper nach Friedrich von Flotow Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die verflüxte Zipfelmitze Eine Verwechslungskomödie - Puppentheater Zoo Leipzig - Leipzig 21.00 Uhr Avanti Dilettanti - Politzirkus vom Feinsten L IV E Händel-Haus - Hof 20.00 Uhr Jazz-Sommer - Marion Fiedler & Band Peißnitzhaus 20.00 Uhr Chorabend mit MissKlang TA N Z Kulturfabrik - Dessau-Roßlau 21.00 Uhr Denkmalhofparty BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Am Steintor - Brunnen 16.00 Uhr Rundgang: Mein kleiner grüner Kaktus ... mit Fräulein Hilda Bergzoo 18.00 Uhr Zoonacht - Dem tierischen Nachtleben auf der Spur! Erdgas Sportpark 14.00 Uhr HFC : FC Rot-Weiß Erfurt Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hanseringpassage 10.00 Uhr Flodder's Flohmarkt Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr

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KALENDER

Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Sonntag

5.

KI N O CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 12.30 Uhr The Metropolitan Opera Wagners Ring im Kino - Götterdämmerung 14.00 Uhr KlexXi-Sause mit Spiel & Spass im Foyer - mit dem Film: Merida Maxximum 3D Lux Puschkino 13.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 15.00 Uhr Hanni und Nanni 2 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Erik im Land der Insekten 16.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Der Vorname 18.00 Uhr Woody Allen: A Documentary The Light Cinema Sonntag ist Familientag mit Vorstellungen ab 12 Uhr 15.30 Uhr The Light Familienspaß: Merida - Legende der Highlands Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 17.00 Uhr Witwe Grapin - Oper nach Friedrich von Flotow Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Die Heinzelmännchen von Köln Zoo Leipzig - Leipzig 21.00 Uhr Avanti Dilettanti - Politzirkus vom Feinsten

Peißnitzhaus 16.00 Uhr Bienenstich SONST Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen - Krokoseum 10.00 Uhr Väterbrunch Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktplatz 10.00 Uhr City Beach - Beachvolleyball Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Der Himmel durch mein Fernrohr - ab 6 Jahre 14.30 Uhr Die wunderbare Welt der Sterne - ab 5 Jahre 16.00 Uhr Monde im Sonnensystem ab 12 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zentraler Omnibusbahnhof 10.00 Uhr Omnibustour: DDR-Architektur Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung Naturbad „Friedrichsbad” - Zwintschöna 10.00 Uhr aha GatroCup - Volleyball Turnier Montag

Dienstag

7.

K I NO Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 Uhr Woody Allen: A Documentary 20.15 + 22.15 Uhr Der Vorname Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU)

6.

K IN O Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 + 20.15 Uhr Der Vorname 22.15 Uhr Woody Allen: A Documentary Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LTU R Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen von Köln

LIV E Händel-Haus 15.00 Uhr Anspiel des Hammerflügels von Anton Walter neues theater - Hof 20.00 Uhr Bellmann's Freunde Fredmans Epistel & Gesänge aus dem 18. Jahrhundert

Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf die Augenzahl bestimmt den Preis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Maritim Hotel 15.30 Uhr DRK-Blutspende Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

L IV E neues theater - Hof 20.00 Uhr Bellmann's Freunde Fredmans Epistel & Gesänge aus dem 18. Jahrhundert Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne - Eintritt frei SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder

LIVE Hühnermanhattan 20.00 Uhr The Flying Eyes S O NS T Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Bergzoo 10.30 Uhr Unterwegs im Regenwald Ein spielerischer Zoorundgang für Familien mit Kindern ab 5 Jahren Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 17.00 Uhr Friedrich Wilhelm Zachow zum 300. Todestag - Sonderführung Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr

Kletterwald „Schwindelfrei” Vereinstag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Vereinsmitglieder bei Vorlage des Vereinsausweises Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Abenteuer Astronomie Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Mittwoch

8.

K I NO CinemaxX Halle 20.00 Uhr Preview: Prometheus Dunkle Zeichen - 3D 20.00 Uhr Ladies Night Preview: Was passiert, wenn's passiert ist - inkl. 1 Heft GALA und 1 Fl. Jules Mumm Mini Lux Puschkino 15.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 17.00 + 21.00 Uhr Das Schwein von Gaza 18.45 Uhr Hasta la Vista Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Erik im Land der Insekten 18.00 + 20.15 Uhr Der Vorname 22.15 Uhr Woody Allen: A Documentary The Light Cinema 20.30 Uhr Friends Movie: Prometheus 3D Zazie 21.00 Uhr W.E. (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Robinson Crusoe oder die Insel ist das Paradies S O NS T Aids-Hilfe 18.00 Uhr SHG Transvision - Transgender only! AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Franckesche Stiftungen - Krokoseum 16.00 Uhr Kinder-Schreibworkshop 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Familientag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Familien Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang


KALENDER

Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Donnerstag

9.

KI N O Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 + 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links 22.15 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU)

Freitag

10. K IN O Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr Die anonymen Romantiker Lux Puschkino 10.00 Uhr Ein Schneemann für Afrika 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 10.00 Uhr Erik im Land der Insekten 16.15 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 + 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU) KU LTU R neues theater - Hof 20.00 Uhr Robinson Crusoe oder die Insel ist das Paradies L IV E Marktkirche 19.30 Uhr Internationaler Orgelsommer

KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Robinson Crusoe oder die Insel ist das Paradies Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen von Köln LIV E Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Songsalong SON ST Aids-Hilfe 20.00 Uhr LoveAgents schwules Präventionsteam Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.30 Uhr Tischtennis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Studententag - 1 Euro Ermäßigung/ Person für Studenten und Schüler Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Abenteuer Astronomie Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Wirtshaus Alt Halle - Bohlenzimmer II 18.30 Uhr English Conversation - für das Alte Rathaus

TA N Z Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Mojo Dancefloor Club SONST Goitzsche - Bitterfeld Goitzsche Fest AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (ohne Musik) Schlosshotel - Schlosspark Schkopau 10.00 Uhr Garten- und Lifestyle-Ausstellung LebensArt Sonnabend

11.

K IN O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr Die Eiserne Lady Lux Puschkino 10.30 Uhr Erik im Land der Insekten 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza

www.openair-dieskau.de

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KALENDER

Z AC H OW E M P F I E H LT

Konzert im Stadtgarten Der Verein Postkult ist dafür bekannt, mit kreativen Aktionen den halleschen Stadtteil Glaucha attraktiver zu machen. Im August gibt es ein musikalisches Highlight. Nach Leipziger Vorbild wird ein Konzert der Reihe „öK - Konzerte im öffentlichen Raum“ initiiert. Das Ensemble Michaelis Consort schickt sich an, die Zuhörer mit Musik des 19. Jahrhunderts zu begeistern. Dabei treffen romantische Klangfülle auf brillanten Barock. Das Besondere an diesem Konzert sind die unkonventionellen Rahmenbedingungen. So dient als „Bühne“ der Stadtgarten Glaucha in der Torstraße und auch ein Eintrittsgeld muss nicht gezahlt werden. : 11. August, 20 Uhr, Stadtgarten Glaucha

FEST

Nacht der Kirchen Im Rahmen der „Halleschen Nacht der Kirchen“ können Kirchen und Gotteshäuser in 49 Gemeinden in und um Halle besichtigt werden. Das komplette Programm finden sie auf www. kirchenkreis-halle-saalkreis.de. 18. August, ab 20 Uhr

LESUNG

Geschichten aus der Kinderwelt Lothar Waide liest aus seinem Buch „Omis sind die Besten“ mit Geschichten aus dem Leben von und mit Kindern. Dabei geht der Autor der Frage nach: „Vortragen für unsere Kinder! Was und wie?“. : 30. August, 18.30 Uhr, Buch- und Kunsthaus Cornelius

Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 + 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links The Light Cinema 16.00 Uhr Parsifal - die Bayreuther Festspiele live im Kino Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 15.00 Uhr Mit gutem Beispiel hinterher - Kabarett mit Ralph Richter 20.00 Uhr Robinson Crusoe oder die Insel ist das Paradies Peißnitzhaus 16.30 Uhr Das tapfere Schneiderlein Puppentheater Burg Querfurt - Burgkirche - Querfurt 19.30 Uhr Operette: Witwe Grapin Die Hauptstadtoper Berlin LIVE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Johann Fritsche Quintett Jazz Objekt 5 21.00 Uhr Misteur Valaire (can) Peißnitzhaus 20.00 Uhr Sommernächte: Spanische Musik des Mittelalters - mit Sabine Loredo Silva + Tabea Brode Stadtgarten Glaucha 20.00 Uhr Konzert im öffentlichen Raum: Michaelis Consort TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Diebels am Händelhaus 20.00 Uhr Single Flirt Party Objekt 5 23.00 Uhr Tango-Totale Turm 22.00 Uhr Wir stopfen das Sommerloch - Turm vs Nachtcafé VL/Ludwigstraße 37 22.00 Uhr Mistaken for Dead - Goth Rock-, Post Punk-, Old School Dark Wave-, Death Rock-, Elektro-Disse S O NS T Goitzsche - Bitterfeld Goitzsche Fest Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Erdgas Sportpark 14.00 Uhr HFC : SpVgg Unterhaching Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 9.00 Uhr Antik & Trödel Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Infozentrum Fährstraße 20.30 Uhr Giebichenstein im Fackelschein Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn

Rossplatz - Zirkuszelt 14.00 Uhr Mitmachflohmarkt Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Straßenbahnhaltestelle Ammendorf 8.00 Uhr Wanderung: von Ammendorf nach Angersdorf - nach einer alten Wanderbeschreibung durch ein Dutzend Dörfer am Rande Halles Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Schlosshotel - Schlosspark Schkopau 10.00 Uhr Garten- und Lifestyle-Ausstellung LebensArt Arche Nebra - Wangen 18.30 Uhr Lange Nacht der Sternschnuppen

Sonntag

12. K I NO CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Erik im Land der Insekten 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Ein Schneemann für Afrika 16.00 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry 18.00 + 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links The Light Cinema Sonntag ist Familientag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU) KU LT UR neues theater - Hof 17.00 Uhr Neus Programm: Weiter! Musikkabarett TANZ Peißnitzhaus 16.00 Uhr Familiendisco S O NS T Goitzsche - Bitterfeld Goitzsche Fest Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch


KALENDER

Halle Messe 9.00 Uhr Antik & Trödel Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktplatz 10.00 Uhr City Beach - Beachvolleyball Peißnitzhaus 14.00 Uhr Kunst- und Designmarkt „Kunstpioniere” Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein - ab 6 Jahre 14.30 Uhr Venus vor der Sonne - ab 10 Jahre 16.00 Uhr Der Mond faszinierend und rätselhaft - ab 8 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung Schlosshotel - Schlosspark Schkopau 10.00 Uhr Garten- und Lifestyle-Ausstellung LebensArt

Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Mittwoch

15.

Dienstag

14. K IN O Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 + 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links 22.15 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückskino: Sommer in Orange Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU)

K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry 20.15 Uhr Bis zum Horizont, dann links The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückskino: Sommer in Orange Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind

L IV E neues theater - Hof 20.00 Uhr So bin ich! - Paul Bartsch & Gäste Parkbühne - Leipzig 19.30 Uhr Toto Montag

13. KI N O Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der Vorname 19.00 Uhr Das Schwein von Gaza Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Ein Schneemann für Afrika 18.00 Uhr Bis zum Horizont, dann links 20.15 Uhr Preview: This ain't California 22.15 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry Zazie 21.00 Uhr Copacabana (OmU) SON ST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf die Augenzahl bestimmt den Preis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Freiwillige Feuerwehr Reideburg 16.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kirche Maria Königin Dölau 15.30 Uhr DRK-Blutspende

SONST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Vereinstag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Vereinsmitglieder bei Vorlage des Vereinsausweises Raum Hellrot 20.00 Uhr Begegnung mit der anderen Art: Lesung mit Adrian Kasnitz (Köln) & Peter Winzer (Halle)

Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Planetenolympiade - ab 5 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm

S O NS T Aids-Hilfe 18.00 Uhr Positiventreffen AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Best Western Grand City Hotel Halle 15.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Familientag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Familien Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

16.

K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Starbuck 19.00 Uhr Der Vorname Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr 360 Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind LIVE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Blues Session S O NS T Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.30 Uhr Tischtennis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr KKH - Allianz 10.00 Uhr DRK-Blutspende Kletterwald „Schwindelfrei” Studententag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Studenten und Schüler Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein - ab 6 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Freitag

17. K I NO Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr Hugo Cabret Lux Puschkino 10.00 Uhr Winnie Puuh 17.00 + 21.00 Uhr Starbuck 19.00 Uhr Der Vorname Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 18.00 + 20.15 Uhr 360 Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU)

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KALENDER

KU LT U R Kulturfabrik - Merseburg 19.30 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie LIV E Marktkirche 19.30 Uhr Internationaler Orgelsommer neues theater - Hof 20.00 Uhr Rumba, Flamenco, Tango ... - Spanischer Gitarrenabend

KU LTU R neues theater - Hof 20.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten - Puppentheater 20.00 Uhr Sommernächte: Improabend Kulturfabrik - Merseburg 19.30 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie L IV E Burg Querfurt - Querfurt 19.30 Uhr Spanischer Abend - mit 2 Gitaristen auf spanischer Gitarre + 2 spanischen Tänzerinnen

TA N Z Anno (ehem. Genschman) 23.00 Uhr Made in Germany Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Mojo Dancefloor Club SON ST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Marktschlösschen 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer - mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Taucha - Taucha Maultrommel- und Weltmusikfestival „Ancient Trance” Sonnabend

18.

KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Freiluftkino im Nordbad 21.30 Uhr Ziemlich beste Freunde Lux Puschkino 10.30 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 17.00 + 21.00 Uhr Starbuck 19.00 Uhr Der Vorname Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 18.00 + 20.15 Uhr 360 Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU)

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr Ü 30-Party Objekt 5 22.00 Uhr 80er Jahre / New Wave Party SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle 17.00 Uhr 12. Nacht der Kirchen Programm unter: www.kirche-in-halle.de 20.00 Uhr 12. Nacht der Kirchen

Taucha - Taucha Maultrommel- und Weltmusikfestival „Ancient Trance” Sonntag

19. K I NO CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 17.00 Uhr Der Vorname 19.00 + 21.00 Uhr Starbuck Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 16.00 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry 18.00 + 20.15 Uhr 360 The Light Cinema Sonntag ist Familientag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 17.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Es war einmal... Theater Kulturfabrik - Merseburg 16.00 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie TANZ SchorreHalle 17.00 Uhr Zachow Sonntagsvergnügen - die Tanzparty im Hofjäger

Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hauptbahnhof - Reisezentrum 7.00 Uhr Wanderung durch das Weidatal Querfurt. Obhausen, Schraplau, Stedten, Röblingen am See Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Infozentrum Fährstraße 20.30 Uhr Sommernachtsgeschichten Sonderführung Stadtsprung Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 10.00 Uhr FrauenZimmerGeschichte(n) - Kostümführung 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

S O NS T Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 9.00 Uhr Familienbrunch mit Kinderclub mit V. Brock Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Peißnitzhaus 16.00 Uhr Frau Wolle und die 7 Schafe - Familienfest Raumflugplanetarium 14.30 Uhr Ein Ballspiel auf Leben und Tod - ab 8 Jahre 16.00 Uhr Die Geheimnisse des Dresdner Codex - ab 12 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Stadtgottesacker 15.00 Uhr Führung über den Stadtgottesacker Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung Taucha - Taucha Maultrommel- und Weltmusikfestival „Ancient Trance”

Montag

20. K I NO Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Vorname 19.00 + 21.00 Uhr Starbuck Lux-Kino am Zoo 10.00 + 16.15 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 18.00 + 20.15 Uhr 360 Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU) S O NS T AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf die Augenzahl bestimmt den Preis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Galeria Kaufhof - Dinea Restaurant, 4. OG 15.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Grundschule Holleben - Holleben 17.00 Uhr DRK-Blutspende Dienstag

21. K I NO Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Vorname 19.00 + 21.00 Uhr Starbuck Lux-Kino am Zoo 10.00 + 16.15 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel 18.00 + 20.15 Uhr 360 22.30 Uhr Ai Weiwei - Never Sorry


KALENDER

Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU) SON ST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Vereinstag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Vereinsmitglieder bei Vorlage des Vereinsausweises Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein - ab 6 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Sportschulen Halle 16.00 Uhr DRK-Blutspende Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Mittwoch

22. KI N O CinemaxX Halle 20.00 Uhr Ladies Night Preview: Frisch gepresst - inkl. 1 Heft GALA und 1 Fl. Jules Mumm Mini 20.30 Uhr Männerabend - Preview: Total Recall - inkl. 1 Heft „Men`s Fitness” & „2 für 1” - Biercoupon Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Vorname 19.00 + 21.00 Uhr Starbuck Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel

18.00 + 20.15 Uhr 360 The Light Cinema 20.00 Uhr Lipstick Night: Frisch gepresst Zazie 21.00 Uhr Cosmopolis (OmU) KULT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt - Der neue Theaterabend mit Reinhard Straube

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Panteón Rococó (mex)

SONST AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart” 19.00 Uhr Erster Gruppen-Treff für Transvestiten Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Familientag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Familien Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Donnerstag

23.

K IN O CinemaxX Halle 20.00 Uhr Konzertfilm: Katy Perry Part of me - in 3D Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das große Krabbeln 18.00 Uhr Roman Polanski: A Film Memoir 20.15 + 22.15 Uhr Starbuck Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) KU LTU R neues theater - Hof 20.00 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt - Der neue Theaterabend mit Reinhard Straube SONST Aids-Hilfe 20.00 Uhr LoveAgents schwules Präventionsteam

Bergzoo 10.30 Uhr Unterwegs im Regenwald Ein spielerischer Zoorundgang für Familien mit Kindern ab 5 Jahren Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.30 Uhr Tischtennis Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Gesundheitszentrum Silberhöhe 15.30 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Studententag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Studenten und Schüler Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Geheimmisvolles Weltall ab 8 Jahre Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

SchorreHalle 23.00 Uhr After - Laternenfest - Party mit Schorre-Junggesellenabschied S O NS T AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada Laternenfestspecial - Caipidrinks den ganzen Abend für 4€ Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Halle Laternenfest Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Riveufer Welcome Day Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (ohne Musik)

EXQUISIT. INDIVIDUELL. VIELFÄLTIG.

Freitag

24. K I NO Lux Puschkino 10.00 Uhr Das große Krabbeln 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das große Krabbeln 18.00 Uhr Roman Polanski: A Film Memoir 20.15 + 22.15 Uhr Starbuck Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind Theaterhaus Anna-Sophia Es war einmal... Theater - Vortragsabend; Eintritt frei Kulturfabrik - Merseburg 19.30 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie LIVE Marktkirche 19.30 Uhr Internationaler Orgelsommer TANZ Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Mojo Dancefloor Club Objekt 5 21.00 Uhr Rockabilly Beat Night

Infos: (0345) 2 90 97 27 oder unter www.fahrradies-halle.de

Sonnabend

25. K I NO

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Dunderklumpen 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Das große Krabbeln 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Starbuck Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Der Kontra-Bass - nach Patrick Süskind Peißnitzhaus 16.30 Uhr Rotkäppchen - Theaterhaus Anna-Sophia Kulturfabrik - Merseburg 19.30 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie

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KALENDER

LIV E Peißnitzhaus 20.00 Uhr Sommernächte: Liedermacherabend mit Regentanz

TA N Z Capitol 22.00 Uhr Ü30 Party - freier Eintritt bis 23.30Uhr Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale SchorreHalle 23.00 Uhr After-Laternenfest-Party mit Schorre-Junggesellenabschied Volkspark 22.00 Uhr Ü30 Nightfever SON ST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Enchilada Laternenfestspecial - Caipidrinks den ganzen Abend für 4€ Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Laternenfest Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit Stattreisen Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Peißnitzhaus 10.00 Uhr Tag des Schachs Raumflugplanetarium 14.00 Uhr Ferne Welten zum Laternenfest - ab 6 Jahre Riveufer Welcome Day Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Sportplatz Frohe Zukunft 11.00 Uhr Jubiläumsturnier der Rugby Rovers Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Sonntag

26. KI N O CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 17.00 Uhr Konzertfilm: Katy Perry Part of me - in 3D

Lux Puschkino 15.00 Uhr Dunderklumpen 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Das große Krabbeln 16.00 Uhr Roman Polanski: A Film Memoir 18.00 + 20.15 Uhr Starbuck The Light Cinema Sonntag ist Familientag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) KU LTU R Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Zwerg Nase Kulturfabrik - Merseburg 16.00 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - schillerBühne Halle: Sommerkomödie Burg Querfurt - Querfurt 16.00 Uhr Der Kontrabaß - nach dem Roman von Patrick Süsskind LIV E Arche Nebra - Wangen 20.00 Uhr Sommer-Klassik-Open-Air: Mozart's Zauberflöte

TA N Z Peißnitzhaus 18.00 Uhr BalFolk SONST Enchilada Laternenfestspecial - Caipidrinks den ganzen Abend für 4€ 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen - Krokoseum 15.00 Uhr Familiensonntag Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Halle Laternenfest Hausmannstürme der Marktkirche 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Peißnitzhaus 15.00 Uhr Inselwanderung: Holzplatz/ Pulverweiden Raumflugplanetarium 14.00 Uhr Kosmisches Feuerwerk zum Laternenfest - ab 6 Jahre Riveufer Welcome Day Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung Montag

Volkspark - Biergarten 19.30 Uhr Das Phantom der Volksmusik - mit dem Theater Varomodi

27. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das große Krabbeln 18.00 + 22.15 Uhr Starbuck 20.15 Uhr Roman Polanski: A Film Memoir Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) S O NS T AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Curanum Altenpflegeheim 16.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf die Augenzahl bestimmt den Preis Franckesche Stiftungen Historisches Waisenhaus Rock the nation!? - Schülerakademie im Nachwuchsforum Geschichte Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 9.30 Uhr „Ich bin ganz Ohr und mach mir ein Bild” - Sommerworkshop Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Dienstag

28. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das große Krabbeln 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Starbuck Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU) KU LT U R Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Zwerg Nase

LIVE neues theater - Hof 20.00 Uhr Seltsames Spiel - Paul Bartsch & Band spielen Liebeslieder aus 20 Jahren Objekt 5 21.00 Uhr Southbound (hal) Bei schönem Wetter auf dem Dach! S O NS T Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus Rock the nation!? - Schülerakademie im Nachwuchsforum Geschichte Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 9.30 Uhr „Ich bin ganz Ohr und mach mir ein Bild” - Sommerworkshop Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Johannesschule 15.30 Uhr DRK-Blutspende Kletterwald „Schwindelfrei” Vereinstag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Vereinsmitglieder bei Vorlage des Vereinsausweises Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Mittwoch

29. K I NO CinemaxX Halle 20.00 Uhr Preview: The Expendables 2 Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr 360 19.15 Uhr Kochen ist Chefsache Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das große Krabbeln 18.00 + 20.15 Uhr Starbuck 22.15 Uhr Roman Polanski: A Film Memoir Zazie 21.00 Uhr 17 Mädchen - 17 Filles (OmU)


KALENDER

KU LT U R neues theater - Hof 20.00 Uhr Die Erzwungene Heirat Komödie nach Moliere Stiftung Moritzburg - Burggraben 19.30 Uhr Theater Apron: Hier sind sie richtig Volkspark - Biergarten 19.30 Uhr Das Phantom der Volksmusik - mit dem Theater Varomodi SON ST Neue Kindertagesstätte - Gröbers 17.00 Uhr DRK-Blutspende Aids-Hilfe 18.00 Uhr Infoabend für Neue Freiwilligenarbeit in der Aidshilfe AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Erdgas Sportpark 19.00 Uhr HFC : SC Preußen Münster Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus Rock the nation!? - Schülerakademie im Nachwuchsforum Geschichte Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 9.30 Uhr „Ich bin ganz Ohr und mach mir ein Bild” - Sommerworkshop Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmanns#türme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Familientag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Familien Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Donnerstag

30. KI N O CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen - mit dem Film: Unser Leben Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Dating Lanzelot 19.00 Uhr This ain't California Lux-Kino am Zoo 10.00 Uhr Das große Krabbeln 16.15 Uhr Ice Age 4 - Voll verschoben 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr To Rome with Love Zazie 21.00 Uhr Ein ruhiges Leben - Una Vita Tranquilla (OmU)

KU LTU R neues theater - Hof 20.00 Uhr Die Erzwungene Heirat Komödie nach Moliere Stiftung Moritzburg - Burggraben 19.30 Uhr Theater Apron: Hier sind sie richtig

Volkspark - Biergarten 19.30 Uhr Das Phantom der Volksmusik - mit dem Theater Varomodi SONST Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 18.30 Uhr Lothar Waide liest aus: Omis sind die Besten Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Domero Hotel Rotes Ross 20.00 Uhr Ladies and the City Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 15.30 Uhr Tischtennis Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus Rock the nation!? - Schülerakademie im Nachwuchsforum Geschichte Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 9.30 Uhr „Ich bin ganz Ohr und mach mir ein Bild” - Sommerworkshop Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Kletterwald „Schwindelfrei” Studententag - 1 Euro Ermäßigung/Person für Studenten und Schüler Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Rock – BLUES – SOUL MIT

www.openair-dieskau.de MOTOCROSS-STRECKE • EINLASS: 19.00 UHR

Freitag

31. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Dating Lanzelot 19.00 + 23.00 Uhr This ain't California Lux-Kino am Zoo 14.15 Uhr Ice Age 4 - Voll verschoben 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr To Rome with Love Zazie 21.00 Uhr Ein ruhiges Leben - Una Vita Tranquilla (OmU) KU LT U R neues theater - Hof 15.00 Uhr Die Erzwungene Heirat Komödie nach Moliere Peißnitzhaus 19.30 Uhr Zehn Mädchen und kein Mann - SchillerBühne halle 20.00 Uhr 10 Mädchen und kein Mann - Premiere Stiftung Moritzburg - Burggraben 19.30 Uhr Theater Apron: Hier sind sie richtig Volkspark - Biergarten 19.30 Uhr Das Phantom der Volksmusik - mit dem Theater Varomodi LIVE Marktkirche 19.30 Uhr Internationaler Orgelsommer neues theater - Hof 20.00 Uhr Hands on Strings - Gitarrenkonzert TANZ Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Mojo Dancefloor Club S O NS T AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art - Probetrainng mit Voranmeldung Bergzoo 21.00 Uhr Führung: Auf leisen Sohlen durch die laue Zoosommernacht Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus Rock the nation!? - Schülerakademie im Nachwuchsforum Geschichte Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Sommerferienprogramm Händel-Haus 9.30 Uhr „Ich bin ganz Ohr und mach mir ein Bild” - Sommerworkshop Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr Special KombiTurmTicket für Aufstieg Roter Turm und Hausmannstürme - bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Vereinshaus Klepzig - Queis 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Impressum Herausgeber und Verlag Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG Delitzscher Straße 65, 06112 Halle vertreten durch: Ulf Kiegeland Bernd Preuße www.zachow-magazin.de Leitung: Lars Wilken Tel.: 0345 / 5 65 50 00 Fax: 0345 / 5 65 50 10 Redaktionsleitung & Stadtbüro: Jessica Quick (verantw.) Barfüßerstr. 11, 06108 Halle Tel.: 0345 / 69 49 23 61 redaktion@zachow-magazin.de Anzeigen: Thomas Dittmann Tel.: 0345 / 2 98 46 36 anzeigen@zachow-magazin.de Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. April 2011. Termine: termine@zachow-magazin.de Terminannahmeschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Satz & Layout: MZ Satz GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle www.mz-satz.de Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Gewerbering West 27, 39240 Calbe Vertrieb: geist+reich gmbh Mansfelder Str. 56, 06108 Halle www.geist-und-reich.de Abo-Vertrieb: MZZ-Briefdienst GmbH Delitzscher Str. 65, 06112 Halle Kontakt: Timo Haase Tel.: 0345 / 5 65 22 08 www.zachow-magazin.de/abo Zustellpreis pro Monat: 1,90 Euro inkl. Mwst. Erscheinungsweise: Zachow erscheint monatlich zum 01. und wird im Stadtgebiet von Halle und in Teilen des Saalekreises kostenlos verteilt. Hinweis: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen erfolgt ohne Gewähr. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sebastian Krziwanie (KRZ), Enrst Krziwanie (EKRZ), Andreas Löffler (LÖF), Ariane Keller (ARI), Andrea Blank (ABL), Silvio Kison (SIKI), Katharina Lorenz (KALO), Kerstin Eschke (KES), Bernd Schädler (BS), Maren Schuster (MS), Margit Boeckh, Wolfram Föhse, Margarete Wein, Christina Widlok (WID), Mathias Beyer, Maria Dolge (MD), Matthias Dölle Fotos: Julia Steiner (Titel, S. 8,11, 38, 39, 42), Andreas Löffler (S. 3, 6, 7, 48), Silvio Kison (S. 18, 19, 30), Wolfgang Scholtyseck (S. 50), Ernst Krziwanie (S. 12, 48), Rainer Wissenbach (S. 3), Sven Roloff (S. 47), Thomas Ziegler (S. 5), fotolia (S. 32) Illustrationen: Gitte Kießling (S. 4, 6, 7, 8, 32), SeitenLayout S. 38/39

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Z AC H OW S P E Z I A L : F I N A N Z T I P P S U N D V E R S I C H E RU N G E N

Wohin mit meinem Geld? Die Zinssätze liegen derzeit bei einem historischen Tiefstwert, weshalb sich ein Immobilienkauf lohnt

Es klingt nach einem Luxusproblem, wenn sich Menschen fragen, wohin sie mit ihrem Geld sollen. Dabei ist es in dieser turbulenten Zeit der Eurokrise sinnvoll, das Gesparte in etwas Beständiges zu investieren. So haben eine Wohnung oder ein Haus einen steten Wert und sind deshalb besonders gefragt. Viele ältere Menschen wollen vorsorgen und sich schon jetzt gern eine altersgerechte Wohnung zulegen, die sich nah zum Zentrum und nicht weit entfernt von Einkaufsmarkt, Straßenbahnhaltestelle und Ärzten befindet. Andere wiederum wollen sich eine Wohnung kaufen, diese vermieten und ihren eigenen Lebensunterhalt von den Einnahmen finanzieren oder ihr Kapital mit einer guten Rendite anlegen und sichern. Jörg Hoffmann, der Leiter des Immobiliencenters der Saalesparkasse in Halle (Foto) muss zugeben: „Die Nachfrage ist derzeit sehr groß, das Angebot eher klein.“ Deshalb seien auch die Preise gestiegen. „In manchen Stadtteilen sind die Wohnungspreise und Mietpreise schon teilweise mit denen in Leipzig oder Dresden vergleichbar“, sagt der 35-Jährige. Beispielsweise kosten neugebaute Eigentumswohnungen in den beliebten Halleschen Stadtvierteln Giebichenstein, Mühlwegviertel und Paulusviertel derzeit ab 1 500

Euro pro Quadratmeter aufwärts. Kröllwitz sei laut jüngstem Immobilien-Kompass zur Stadt Halle mit Preisen ab 1700 Euro pro Quadratmeter das teuerste Pflaster. Der Preis hängt von der Lage und dem Gebäude selbst ab. Eine andere Form der Altersvorsorge ist beispielsweise ein Zweifamilien- oder Mehrgenerationenhaus, in das man mit seinen erwachsenen Kindern und deren Familie einziehen kann. „So ist die Familie immer in der Nähe und das Geld bestens investiert“, erklärt Hoffmann diese alternative Variante. Egal ob Eigentumswohnung oder Haus, Neubau oder Altbau, durch die derzeitige Eurokrise liegen die Zinssätze bei einem historischen Tiefstwert von weit unter drei Prozent. „Wenn, dann jetzt“, resümiert der Immobilienspezialist. Vor allem ältere Menschen, die meist ein gewisses Eigenkapital angespart haben, lägen hier im Vorteil, da sie den Kauf einer Immobilie gar nicht oder nur teilweise finanzieren müssen, so Hoffmann. Wer sein Geld in eine Immobilie investieren will, aber nicht weiß, wie und wo er eine schöne Wohnung oder ein Haus in Halle findet, kann sich an das Immobiliencenter der Saalesparkasse wenden oder auch im Internet Angebote auf den entsprechenden Seiten vergleichen.1 CO R N E L I A H E N N E R S D O R F


Z AC H O W S P E Z I A L : F I N A N Z T I P P S U N D V E R S I C H E RU N G E N

Bin ich überversichert? Viele Menschen wollen sich gegen alle Eventualitäten absichern – Dabei lohnt es sich zu prüfen, was wirklich Sinn macht Versicherungsunternehmen bieten unzählige Versicherungen aus allen Bereichen des täglichen Lebens an, dazu kommen Zusatzversicherungen oder Policen mit variierenden Tarifen. Um sich selbst so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig abzusichern, sollte man seine eigene Lebenssituation und die damit verbundenen Risiken analysieren. Fragen sind da zum Beispiel: Wie bin ich in den kommenden Jahren finanziell gesichert? Wo drohen mir große finanzielle Risiken, wenn etwas Unvorhersehbares passiert? Für wen muss ich sorgen? Zachow-Mitarbeiterin Cornelia Hennersdorf hat mit dem Versicherungsexperten Daniel Schmidt von der Allianzvertretung in der Seebener Straße gesprochen und einige Tipps zusammengestellt: Berufsunfähigkeitsversicherung Laut Schmidt sollte man am besten in jungen Jahren schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Da seien die Beiträge noch günstig und der Verdienstausfall bei einer Berufsunfähigkeit sehr hoch. Für ältere Menschen lohnt sich der Abschluss dieser Versicherung kaum. Einerseits ist der finanzielle Verlust weniger hoch als in jungen Jahren, andererseits nennt Schmidt eine Faustregel: „Je höher das Eintrittsalter, desto teurer die Beiträge.“

Private Haftpflichtversicherung Eine Private Haftpflichtversicherung braucht man immer – unabhängig vom Alter und der Lebenssituation. „Wenn die Badewanne überläuft und beim Untermieter einen Wasserschaden verursacht, kann das teuer werden“, sagt Schmidt. Man haftet in voller Höhe für Sach- und Personenschäden.

Hausratversicherung Eine Hausratversicherung sollte immer aktuell dem Wert der Besitzgegenstände im Haus oder in der Wohnung angepasst sein. Leistet man sich einen teuren Fernseher, zieht in eine größere Wohnung um oder will das Fahrrad mitversichern, muss der Wert nach oben korrigiert werden. Man kann aber auch Beitragskosten sparen. Wenn sich beispielsweise ältere Menschen von wertvollen Gegenständen wie Schmuck oder Gemälden trennen, kann auch nach unten korrigiert werden.

Wohngebäudeversicherung Wer ein Haus besitzt, sollte eine Wohngebäudeversicherung haben, die auch Elementarschäden wie Hochwasser oder Wasserrückstau einschließt. Das ist nicht selbstverständlich – man muss also genau hinschauen. „Gerade bei den heftigen Regengüssen in letzter Zeit, kann schnell ein Keller volllaufen, weil das Wasser nicht abfließen kann“, erklärt

Schmidt. Vor allem Hauseigentümer in See- oder Flussnähe sollten sich das überlegen, „denn wer einmal einen Hochwasserschaden hatte, bekommt keine Versicherung mehr, die Elementarschäden einschließt“, so der Versicherungsexperte. Generell deckt eine Gebäudeversicherung Feuerschäden ab. Man sollte darauf achten, dass auch Sturm- und Hagelschäden sowie Rohrbrüche versichert sind.

Sterbegeldversicherung Wer sich Geld für den eigenen Todesfall und eine angemessene Beerdigung zurücklegen will, kann eine Sterbegeldversicherung abschließen. Schmidt empfiehlt, die Versicherung zwischen Mitte 50 und Ende 60 abzuschließen, da sie bei Älteren zu teuer wird. Wichtig für Menschen, die gesundheitlich belastet sind: „Es wird unabhängig vom Gesundheitszustand versichert“, ergänzt Schmidt. Die Sterbegeldversicherung beginnt je nach Alter bei etwa zehn Euro im Monat.

Risikolebensversicherung Muss man sich finanziell um Kinder oder Angehörige kümmern oder ist beispielsweise noch ein Haus abzuzahlen, dann ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Im Todesfall des Versicherten erhalten die Hinterbliebenen Geld aus der Versicherung. „Für Eheleute sinnvoll, für Singles eher nicht“, bringt es Schmidt auf den Punkt.

Unfallversicherung Es kann passieren, dass man nach einem Unfall nicht sofort wieder auf die Beine kommt und Hilfe im Alltag braucht. Wenn die Familie nicht rund um die Uhr da sein kann, ist eine Unfallversicherung mit Pflegegeld Gold wert. „Dann wird nicht nur Geld, sondern auch ein Pflegedienst organisiert und gezahlt“, erklärt der Allianzvertreter.

Z AC H OW-T I P P Unabhängige Beratung zum Thema Versicherungen im Alter bietet zum Beispiel die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in der Oleariusstraße 6b in Halle an. Dort kann man im persönlichen Gespräch seine Versicherungspoli Versicherungspolicen prüfen lassen und sich über Kündigung, Änderung oder Neuabschluss informieren. Mit dem eigenen Versicherungsvertreter kann man ebenfalls die Verträge prüfen. Der Allianz-Versicherungsexperte Daniel Schmidt ist in der Seebener Straße 15 und unter der Telefonnummer 2907880 zu erreichen.

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LESERBRIEFE

Titelbild (Ausgabe 07/2012) Ich freue mich jeden Monat auf das neue Heft, denn „Zachow“ ist für mich wirklich das schönste und niveauvollste Halle-Magazin. Besonders gut gelungen finde ich diesmal die Titel-Fotografie. Weiter so!!! PET RA GO D EN I R Stadtteilserie Nr. 12 – Damaschkestraße (Ausgabe 05/2012) Ich erhielt erstmalig Ihr Magazin. Ich werde über ein Abonnement nachdenken! Das Magazin hat mir sehr gefallen, zumal es einige kleine Wissenslücken schließen konnte! Einen kleinen Hinweis erlaube ich mir allerdings zum Heft Mai 2012. Die Fa. Wasseraufbereitung Fischer hat ein kleines Geschäft in der Damaschkestraße 102, der „futuristische“ Bau hat auch mal einen „Investitionsfehler“ beherbergt, nämlich die mit allem Bramborium ausgestattete, mit Rieseneinweihung und der Bürgermeisterin vor Ort gefeierte und dann wieder als nicht geeignet empfundene Landeszentralbank! Machen Sie weiter so, Sie haben einen guten Stil. I LO N A KLEI N Einige Bemerkungen zum Areal zwischen A.-Schweitzer u. F.v- Erlach-Straße Die vorhandenen Rohbauten wurden ab 1946 nacheinander bezugsfähig hergerichtet. Räumlichkeiten wurden zu dieser Zeit dringend gebraucht, diese hier vor allem als städtische Kinderheime. Wo heute der Plattenbau Nr. 19/21 der A.-Schweitzer Straße steht, wurde in der Baracke für den später bekannten Maler Meinolf Splett ein Atelier gebaut (viel Licht dank Dachöffnungen). Der Feuerlöschteich (dort, wo heute der Kinderspielplatz ist) wurde zugeschüttet. Eine (kurzzeitige) Polizeistation wurde eingerichtet. In den 50er Jahren erfolgten die nächsten Veränderungen, Abriss nach und nach bis auf zwei Bauten, diese dienten nochmals zwei Jahrzehnte als Kindergarten. Ab 1956/57 wurde in der F. von Erlach Straße die Häuser Nr. 14-26 gebaut. Baubetrieb war die Bau-Union Halle, eine Lehrlingsbaustelle. Im Winter 1958/59 ist ein Bauarbeiter in der Waschküche erfroren. Diese Neubauten wurden 1959 bezogen. In den 90er Jahren wurden diese im Auftrag der „WG Frohe Zukunft“ rekonstruiert. In den 70er Jahren wurden die Plattenbauten in der Verbindungsstraße errichtet (Vorher Abriss der Gartenanlage). Die restlichen Baulücken wurden in den 90er Jahren geschlossen. Das erwähnte Barackenlager in der Reideburger Straße wurde erst 1951! abgerissen (das

Gebäude gehörte der D-Reichsbahn). Diese Baracken waren sogenannte Arbeitsdienstbaracken: typisierte Holzplatten und Ständerelemente, für „jedermann!“ leicht auf- und abzubauen. LUDWIG BÜHLER Nachtrag zur Stadtteilserie Nr. 5 – Landrain (Ausgabe 10/2012) Zum Landrain gehörte die Wäscherei am Galgenberg, in Betrieb bis in die 50er Jahre. Abriss Mitte der 90er Jahre, heute steht auf diesem Gelände die Kaufhalle von Netto. Der kleine Galgenberg: Dieser wurde erst in den 50er Jahren bepflanzt. Bis dahin war er völlig kahl, ein herrlicher Rodelberg. Um 1943/44 wurden von der Flakabwehr zwei große Scheinwerfer installiert, Halle war auch Ziel von Bomben. Ich sehe meine Stadt oft mit den Augen von Ortsfremden. Was mich sehr freut ist, dass das Graseweghaus nun endlich vor dem Verfall gerettet wird. Genauso wie das Haus in der kleinen Steinstraße! „Quedlinburg“ findet auch in Halle statt! Das sind Momente, in denen ich meiner „DIVA in Grau“ dankbar bin. Kennt ihr noch das Lied: „Guten Morgen graue alte Lady … tausend Jahre bist du alt..?!?.., ich verlass dich nicht so bald!“ Seit ich es gehört habe, habe ich mich mit der taubendreckigen, schmutzigen Innenstadt angefreundet. HEIKE MATTHIES S EN Nachtrag zum Thema des Monats: Kino (Ausgabe 03/2012) Etwa 1960 wurden auf der Pferderennbahn drei Jahre lang mit fest installierten (alten) Projektoren an den Sommer-Wochenenden Freilicht-Filmveranstaltungen gemacht. In Kanena wurden regelmäßig Filme gezeigt in der Gaststätte Schaus. Ein separater Bildwerferraum mit fest installierten Projektoren außen projizierte in den Gaststätten-Saal bei wechselnder Stuhlanordnung. Der Bildwerferraum existiert nicht mehr – aus der Gaststätte wurde vor langem eine Turnhalle. Es war eine kommerzielle Spielstelle der Kreislichtspielbetriebe Halle. Ein Anschlag an den Litfasssäulen belegte das. Das Kino hatte auch wie alle Kinos Saal-Einnahme-Quoten. Ende des Betriebs war etwa Mitte der 60er Jahre. Halle hatte schon Anfang der 30er Jahre zwei Mobilkinounternehmen: Hans Müller, Mittelwache 16 bis Schleifweg 1a und Hugo Lahl, Karlstraße 10, die den gesamten Saalkreis mit transportablen Apparaturen in Gaststätten bespielten. So wie es ab 1947 in staatlicher Regie weitergeführt wurde. ERICH G EBHA RD T

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Ente gut – Elvis gut Memphis hat neben dem „King“ noch viel mehr zu bieten Rund um den 35. Todestag von Elvis am 16. August erwartet Memphis in diesem Jahr wieder Besucher-Rekorde. Der „King“ ist Touristenmagnet Nr. 1. Doch in der Südstaaten-Metropole gibt es außer Graceland weit mehr zu sehen. Besonders skurril: das Entenspektakel in einem ehrwürdigen Luxus-Hotel. „The next way to the ducks?“ – „Oh, yes M'am”, lächelt Gaston und zeigt mir den kürzesten Weg zu den berühmten Enten der Nobelherberge „The Peabody“. Der schwarze Hüne gehört zur Blue Suede Brigade. Das ist ein städtischer Trupp hilfreicher Geister, die auf den Straßen von Memphis als mobile Fremdenführer unterwegs sind. Markenzeichen: weißer Tropenhelm, unerschütterlich breites Lächeln und, klar, blaue Wildlederschuhe. Hier sind wir schließlich in Elvis-Country, Memphis, Tennessee. In der Stadt am Mississippi ist der Geist des King allgegenwärtig. Umso mehr in diesem Jahr, in dem es den 35. Todestag gebührend zu begehen gilt. Da kommen rund um das in die Herzen der Fans ein eingebrannte Datum 16. August zu den jährlich normal mehr als 600 000 Besuchern (fast so viel wie Mem Memphis Einwohner hat) locker noch ein paar Hunderttausend dazu. Clubs, Bars und Restaurants Satte Dollar-Gewinn-Aussichten für das Elvis-Mekka Graceland, Wohn- und Grabstätte des King, aber auch für andere MemphisAttraktionen. Fast alle haben mit Musik zu tun in der Stadt, die als Geburtsort des Blues gilt. Das le legendäre Sun Studio (Bar im Foyer, Foto oben) oben), wo sich Showgrößen wie Jerry Lee Lewis, Carl Perkins, Johnny Cash tummelten und wo am 5. Juli 1954 ein Jun Jun-

Enten sammeln sich zur Parade vor dem Springbrunnen in der Lobby des Peabody-Hotels. (Fotos: Margit Boeckh)

ge aus Tupelo/Mississippi namens Elvis Aron Presley seine erste Platte aufnahm. Als sei die Zeit stehen geblieben, so fühlt man sich im unverändert erhaltenen 50er-Jahre-Ambiente. Und noch immer kommen berühmte Gruppen wie U2 zu Aufnahmen ins Sun. Stars und Unbekannte machen allabendlich die Blues-Meile Beale Street zum klingenden Zentrum von Memphis. Drei Blocks lang reihen sich Musik-Clubs, Bars und Restaurants aneinander, das Berühmteste gehört Blues-Legende B.B. King. Die allabendlich einfallenden Touristenmassen lassen allerdings das ursprüngliche Flair der Straße mehr und mehr schwinden. Im „Peabody“, nur ein paar Schritte entfernt, geht es wesentlich ruhiger und nobler zu. Das legendäre Grandhotel des Südens wurde durch eine tierische Attraktion zum Touristenmagneten. Zweimal täglich lockt hier eine Entenparade Hunderte Schaulustige an. Das ist seit genau siebzig Jahren so, seit 1932 ein Hotel-Manager nach einem glücklosen Jagdtrip frustiert seine Lockvogelenten im LobbySpringbrunnen aussetzte. Mit unerwartetem Erfolg: Die Gäste waren schlichtweg begeistert. Umso mehr, als 1940 ein Tier-Trainer das ausgeklügelte Zeremoniell ersann. Auf einmal waren sie Kult, die Enten. Duckmaster Jason Sensat ist der Herr der Enten. Mit einem fast mannshohen Mahagonistab dirigiert er seine Schutzbefohlenen auf


HIN UND WEG

Marokkos Königsstädte

In dem legendären Sun Studio hat Elvis Aron Presley seiner erste Platte aufgenommen.

dem roten Teppich vom Lift zum Brunnen. Unter feierlichen Marschklängen machen die sich auf den Weg. Sechs Stunden plätschern und gelassen die Kameras ertragen – das ist der Job. Bis nachmittags um Fünf, wo sich die Zeremonie in umgekehrter Reihenfolge wiederholt. Dann geht es wieder hinauf zur Dachterrasse. Hier lebt die Entenschar ihr privilegiertes Leben. Und natürlich kommt eines überhaupt nicht in Frage: Dass die Klasse-Tiere in die Pfanne gehauen werden. Unzählige Promis sahen und sehen den „Peabody“-Enten zu. Auch Elvis. Der hat im „Peabody“ nicht nur seinen Schulabschluss gefeiert, sondern auch seinen ersten Plattenvertrag unterzeichnet – für ganze 4500 Dollar! Das Dokument ist zusammen mit zahllosen Erinnerungsstücken an Hotelgäste wie Tom Cruise, Ophra Winfrey oder Barack Obama in einem Salon zu besichtigen. Noch auf andere Weise können Elvis-Fans ihrem Idol hier nahe kommen: bei „Lansky’s“ in der ShoppingMall des Hotels. Der jetzt 84-jährige Bernard Lansky firmiert stolz als „Hofschneider des King“. Die Jacken und Hemden im Elvis-Stil sind bis heute ein Renner. Auch Blue Suede Shoes sind im Angebot. Allerdings gibt es die blauen Wildledertreter jetzt in einer preiswerten Version der Marke Hush Puppies. 1

1. Tag: Flug nach Marrakesch 2. Tag: Marrakesch – Settat – Casablanca – Rabat Fahrt über Settat nach Casablanca, wo Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen lernen. 3. Tag: Rabat – Volubilis – Fes Besichtigung der Landeshauptstadt. Weiterfahrt nach My Idriss, dem heiligen Städtchen mit dem Mausoleum. Von dort Fahrt zu den Ruinen von Volubilis. Quer durch die hügelige Landschaft geht es in die imponierende Königsstadt Fes. 4. Tag: Fes Sie besichtigen die Karaouine Moschee von außen, die Medersa Attaryne (Hochschule), das Grabmal My Idriss von außen, den Nejjarin-Brunnen, das Handwerkerviertel u.v.m.

Das neue Fes steht am Nachmittag auf dem Programm. 5. Tag: Fes – Meknes – Beni Mellal Stadtbesichtigung in der Königsstadt Meknes. Weiterfahrt durch den Mittleren Atlas bis Beni Mellal. 6. Tag: Beni Mellal – Wasserfälle von Ouzoud – Marrakesch Am Rande des Hohen Atlas liegt der berühmte Wasserfall von Ouzoud – die „Cascades d’Ouzoud“ – in einer wunderschönen Landschaft. 7. Tag: Marrakesch Marrakesch ist Marokko pur, orientalisch, geheimnisvoll, eine Stadt, die man erlebt! Am Nachmittag erleben Sie das bunte Treiben der Souks von Marrakesch. 8. Tag: Rückflug

MARGIT BOECKH

Z AC H OW- E M P F E H LU N G E N Z U M E M P H I S Elvis Week: Findet alljährlich vom 10. bis 18. August zur Erinnerung an den „King“ statt. Höhepunkt in diesem Jahr ist ein Konzert am Abend des Todestages am 16. August. Extra-Tipp: Im Heartbreak-Hotel (gegenüber von Graceland, Zimmer ab 105 Euro, u. a. zu buchen über www.tui.com) sind alle Räume dem Stil der Elvis-Villa nachempfunden. Kostenlose Broschüren und Infos: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Tel. 0521/9860420, Internet: www.memphis-mississippi.de Flugverbindungen: Delta Air Lines – einziger Nonstop-Flug aus Europa nach Memphis von Amsterdam, Zubringer mit KLM, Flüge ab ca. 550 Euro. Reisedauer ab Leipzig etwa 16 Stunden. Pauschalreisen: Alle großen Reiseveranstalter haben Mietwagen- und Busrundreisen im Programm, die auch nach Memphis und durch den US-Bundesstaat Mississippi führen, Liste unter www.memphis-mississippi.de.

Leistungen im Reisepreis: • Fes – Meknes – Beni Mellal • Flug Leipzig/Marrakesch/ • Beni Mellal – Wasserfälle von Leipzig • flugabhängige Steuern, Ouzoud – Marrakesch Gebühren und Kerosinzuschlag • deutschsprachige Reiseleitung • Transfers lt. Programm vor Ort • 7x Ü/HP in 4-Sterne-Hotels Extra: Reiseliteratur • Welcome-Drink im ersten Hotel • Ausflugspaket inklusive Eintrittsgeldern lt. Programm: • Marrakesch – Settat – Casablanca – Rabat • Rabat – Volubilis – Fes

Termine und Preise in €: 8 Tage/Preis p. P. DZ EZ 31. 10. – 07. 11. 2012 1.017,– 1.157,–

Reise-Nr.: GLO-10104-12 Marokko Veranstalter: Globalis Erlebnisreisen

Beratung: 0345/565 22 55 (werktags von 8 – 17 Uhr) Diese und viele weitere Reiseangebote erhalten Sie im Service Center Ihrer Zeitung und im Internet unter:

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LEBEN

Die Storchen-Show Brigitte Sosnowski und ganz Hohenweiden sind stolz auf die tierischen Besucher Hohenweiden, gute zehn Kilometer südlich von Halle gelegen, und seit einiger Zeit gemeindereformtechnisch zu Schkopau gehörend – nie gehört? Trotz eines ansehnlichschmucken Taubenturmes und trotz des Wasserski- und Angelparadieses Rattmansdorfer Teiche? Mag ja sein, das alles liegt halt ein Stückchen weg vom Schuss. Besser gesagt: lag. Denn schon im dritten Jahr sorgt ein Storchenpaar für eine regelrechte Touristenattraktion. Hohenweidens ältere Semester erinnern sich noch lebhaft an die Jahr für Jahr wiederkehrenden Störchenpaare, die im Überschwemmungsgebiet der Saaleaue einen idealen Lebensraum fanden. Das jedoch war schlagartig mit dem letzten Kriegsjahr 1944/45 vorbei.

D I E R E I S E D E R S TÖ R C H E Störche kommen jährlich zum Brüten nach Mitteleuropa. Die Ankunft ist meistens im April, der Rückflug im September. Dabei bleiben sie ihrem einmal ausgewählten Nistplatz, dem Horst, oft über Jahrzehnte treu, der Nestbau wird nie endgültig abgeschlossen. Voraussetzung für die Wahl des Standortes ist, dass im Umkreis von fünf Kilometern ausreichend Nahrung zu finden ist. Meist sind das Flusslandschaften. Ihre Winterquartiere haben Störche oft in Afrika, zuletzt aber auch vermehrt in Spanien und Portugal.

„Auf einmal kamen die Störche nicht wieder. Man kann ja nur vermuten, was geschehen ist", erzählt die 56 Jahre alte Brigitte Sosnowski, die seit April 2010 die von allen geachtete Storchenmutti Hohenweidens ist und inzwischen alles über die Lebensgewohnheiten der fotogenen Tiere weiß. In eben jenem April 2010 flog nach mehr als 50 Jahren Pause erstmals wieder ein Storchenpaar Hohenweiden an. Unglücklicherweise bauten die Tiere ihr Nest direkt auf dem Strommast. „Blitze zuckten auf, mitunter knackte es sogar im Fernsehen", erzählt Sosnowski, die damals in einem Haus unmittelbar am Strommast wohnte. Für die Störche jedoch schien alles normal zu sein, sie hatten wohl sogar eine Freude an dem abenteuerlichen Ambiente und bauten unverdrossen ihr Nest weiter. Prompt stellte sich Nachwuchs ein. Doch dem war nur ein kurzes Glück gegönnt, denn schon nach wenigen Tagen war das Nest leer. „Die Jungen sind wohl Opfer von Nesträubern geworden, es könnten Waschbären gewesen sein“, erinnert sich Hohenweidens Storchenmutti. Eine Lösung musste her. Ganz Hohenweiden steckte die Köpfe zusammen und machte die Brieftasche für eine Sammelaktion auf. Das Energieunternehmen Envia spendierte einen zehn Meter hohen, natürlich stromlosen, Mast. Dorfschmied HansPeter Ramm fand in seinem Keller einen alten, runden Tisch als Grundlage für das neue Storchennest und baute dazu eine sperrige Metallvorrichtung, um allen Waschbären und ähnlich räuberisch veranlagten Gesellen das

Brigitte Sosnowski präsentiert den Schaukasten, der alles Wissenswerte über „ihre“ Störche zusammenfasst. (Fotos: GS)

Handwerk zu legen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Am 9. April 2011 kamen die Störche zurück in ihr neues, liebevoll gebautes Nest. Und wieder stellte sich Nachwuchs ein, der sich dann im Herbst auf den Flug in das Winterquartier machen konnte. Ein Jahr später, fast auf den Tag genau am 10. April, landeten die Störche zum dritten Mal in Hohenweiden. Der Nachwuchs macht schon längst seine Flugstunden über die Saaleaue und wird sich im Herbst traditionell zwei, drei Wochen vor den Eltern verabschieden. Seit diesem Sommer gibt es ein paar hundert Meter entfernt sogar ein zweites Storchennest. Wieder zehn Meter hoch, diesmal mit einem alten ausgedienten Wäschekorb als Nestboden. „Noch blieb das Nest leer, aber ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren ein zweites Storchenpaar hier in Hohenweiden begrüßen können“, sagt Sosnowski. Übrigens: Die Störche sind nicht nur ein Touristenmagnet. Sie sollen auch für einen nie erwarteten Kindersegen im Ort gesorgt haben. „Es muss also was dran sein, an den Geschichten um den Klapperstorch. In den vergangenen drei Jahren wurden hier fast 80 Kinder geboren, eine ganze Menge für den Ort mit seinen geschätzten 800 Einwohnern“, erzählt Sosnowski. 1 G OT T F R I E D S C H A LOW


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Ihr Magazin

halle

Mitten im Leben. Mitten in Halle.

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Phantom der Volksmusik Zachow präsentiert den Theaterspaß im Volkspark

Alles könnte so schön sein: Das Volksmusikensemble e.V. ist in Halle zu Gast und will auf der Bühne des Volksparks die schönsten Melodien der Volksmusik erklingen lassen. Ihre Lieder über Liebe, Freundschaft und die Schönheit der Heimat sollen von einer heilen Welt künden, den Zuhörern Trost spenden und Freude bringen. Doch dann kommt alles ganz anders. Statt Harmonie herrschen Neid, Chaos und Angst – vor und hinter der Bühne. Und wäre dies nicht alles schon genug, treibt ein mysteriöses Phantom auf der Jagd nach dem schönsten Lied der Volksmusik sein Unwesen. Der Unbekannte mit der Maske versetzt das Ensemble in Schrecken, lässt Dekorationen einstürzen, begeht grausige Halbmorde und entführt schließlich eine talentierte Sängerin. Doch all dies darf die gestandenen Volksmusiker nicht aus der Bahn werfen, denn: Die Show muss weitergehen... Die wohlklingendsten Melodien der Volksmusik werden von den herrlichsten Stimmen präsentiert – das dies so ist, davon ist zumindest das Ensemble felsenfest überzeugt. Hoch motiviert stürzt es sich in die Veranstaltung, wohl wissend, dass sie wegen der ganzen Begleiterscheinungen nicht ganz reibungslos verlaufen wird. Natürlich mischt sich das Phantom munter ein, doch am Ende des Abends wird es demaskiert werden, und das Geheimnis um diesen Schrecken der Volksmusik wird gelüftet sein.

Vom 28. August bis zum 2. September bringt das hallesche Theater „Varomodi“ das „Phantom der Volksmusik“ im halleschen Volkspark zur Aufführung. Das Spektakel ist ein heiterer Blick auf die allzu heile Welt der seichten Melodien und seiner immer fröhlichen Protagonisten. Ein Schauspielspaß mit viel Musik für alle Liebhaber der Volksmusik, für all jene, die es noch werden wollen und diejenigen, die damit überhaupt nichts anfangen können. Zachow präsentiert das Theatervergnügen und stellt exklusiv die wichtigsten handelnden Akteure vor: 1 S E B A S T I A N K R Z I WA N I E

Günther

Anton

Er ist der Grandseigneur der Volksmusik. Der Moderator lebt für die Musik, dafür lieben ihn seine Fans. Doch seitdem Anton die Tour begleitet, hat es der Publikumsliebling schwerer. Jetzt braucht er mal jemand, der ihn tröstet.

Gefühl und Wärme für die Menschen sind für Anton nur Geschwätz. Für den Moderator zählen zwei Dinge: Geld und der Erfolg seiner Frau Carola. Nur eines bereitet ihm Sorge: Hoffentlich kommt ihm keiner wegen des Phantoms auf die Schliche.


K U LT U R H A L L E

Volkspark Halle, 28. bis 31. August, jeweils 19.30 Uhr; 2. September, 16.30 Uhr

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Carola Wenn man im Lexikon Diva nachschlägt, findet man auf jeden Fall ein Bild von Carola. Dass sie bei ihren Darbietungen keinen Ton trifft, ist ihr egal: Ein Star muss doch nicht singen können.

Ralfi

Christine

Ohne Regieassistent geht nichts. Wenn irgendwo Not am Mann ist: Ralfi ist da. Am meisten profitiert davon seine große Liebe Christine. Engel der Volksmusik hin oder her, für Ralfi ist sie eh die Größte.

Sie ist schön und hat eine bezaubernde Stimme. Doch bisher hat es für sie nur zur BackgroundSängerin gereicht. Ihr Vater hat Christine versprochen, dass ihr der Engel der Volksmusik erscheinen wird.

Engel der Volksmusik komm doch zurück, Steige zur Erde hernieder. Engel der Volksmusik bring uns das Glück, Schenke uns deine Lieder.

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Zwei Dichter Bernhard Spring widmet dem Hallenser Alfred Wolfenstein ein Lesebuch Wer war Wolfenstein? Gibt es da nicht eine Straße am Reilsberg, die so heißt? Irgendetwas muss dieser Wolfenstein wohl geleistet haben. So wird es wahrscheinlich vielen gehen, wenn sie nach Alfred Wolfenstein befragt werden. Für Aufklärung sorgt nun das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Lesebuch „Alfred Wolfenstein“ vom halleschen Autor Bernhard Spring. Als Sohn eines jüdischen Kaufmanns wird Wolfenstein 1883 in Halle geboren. Sechs Jahre später zieht die Familie nach Dessau, wo der Vater 1890 verstirbt. Die Mutter auf sich allein gestellt, schafft es gerade so, die Familie durchzubringen. Dennoch träumt sie von einem gutbürgerlichen Leben. Wolfensteins Ambitionen zu dichten duldet die Mutter, ihre Pläne für den Sohn sehen aber anders aus. Sie drängt ihn zum Jurastudium, wel-

ches dieser u. a. auch in Halle betreibt. Trotz Promotion wird er den Beruf nicht ausüben. Wolfenstein sieht sich als Dichter, ist mit den wichtigsten literarischen Köpfen jener Zeit bekannt. Thomas Mann, Franz Kafka, Bertold Brecht, Martha Feuchtwanger – um nur einige zu nennen. Er schreibt und veröffentlicht – dennoch bleibt er immer ein Außenseiter mit mäßigem Erfolg. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten beginnen Jahre der Flucht. Erst Prag, dann Paris, Nizza, wieder Paris. Und obwohl er den Nazi-Terror überlebt, ist er ausgezehrt und einsam. Am 22. Januar 1945 nimmt er sich in Paris das Leben. Germanist Bernhard Spring hat es gewagt, den fast Vergessenen aus dem Dunkel der Literatur-Geschichte hervorzuholen. Mit Bravour ist dies dem erst 28-jährigen Autor in seinem Lesebuch gelungen. Dabei ist sein Ansatz simpel. Nicht die wissenschaftliche Forschung hilft gegen das Vergessen, sondern ein Autor benötigt eine Leserschaft, eine Bühne also. Diese wird Wolfenstein nun geboten. Einer biographischen Einordnung durch Spring folgt eine Zusammenstellung einiger Gedichte sowie Erzählungen Wolfensteins. Mit Sicherheit ist dies nur ein kleiner Teil dessen, was den Autor ausmacht. Noch fehlen eine Biografie sowie Werkanalyse oder eine

Zu Unrecht vergessen – Der Hallenser Alfred Wolfenstein gehörte in den 20er Jahren zu den wichtigsten Vertretern der expressionistischen Dichter-Szene. (Foto: Archiv)

Veröffentlichung seiner unzähligen Korrespondenzen u. a. mit Hesse und Thomas Mann. Nichtsdestotrotz präsentiert Spring, der im Mitteldeutschen Verlag bereits zwei Krimis veröffentlicht hat, gerade so viel, um einen Eindruck von einer „der seltsamsten und problematischsten Nebenfiguren des Expressionismus“ zu bekommen. So rückt er einen großen halleschen Dichter in das Interesse der Öffentlichkeit, wirkt gegen das Vergessen. Und es zeigt sich: Alfred Wolfenstein ist mehr als nur ein Name auf einem Straßenschild. Ein großer Verdienst.1 S E B A S T I A N K R Z I WA N I E

Spring „Alfred Wolfenstein. Lese5 Bernhard buch“, Mitteldeutscher Verlag, 18 Euro


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Sommerliche Spielfreuden

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Zachow präsentiert den CultourSommer 2012 in Hof des neuen theaters

Ihr Magazin

PRÄSENTIERT

Der Kontrabass Premiere am 15. August, 20 Uhr weitere Termine: 16., 18., 19., 24., 25. August

Eine musikalische Hassliebe Er findet Dirigenten überflüssig, hasst Wagner und gerne unterschlägt er auch mal ein paar Noten. Als verbeamteter Musiker an der Staatsoper scheint er auf Lebenszeit an seinen Arbeitsplatz am dritten Pult gefesselt zu sein. Am allermeisten aber verabscheut er aber sein Arbeitsgerät: den Kontrabass. Dieses schreckliche, unhandliche und doch unverzichtbare Instrument ist für ihn mehr Fluch als Segen. Wäre dies nicht schon genug, ist der namenlose Antiheld zu allem Überfluss auch noch gebeutelt von der unerwiderten Liebe zu Sopranistin Sarah. Die Lage scheint aussichtslos. Einsam und allein in seinem schallisolierten Zimmer sinniert er über sein Leben

mit diesem Musikinstrument. Die Komödie von Patrick Süskind war lange Zeit das meistgespielte Stück an deutschen Bühnen. Es ist der tragisch-komische Monolog eines Musikers. Eine ebenso tiefsinnige wie humorige Betrachtung über die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele. Hier zeigt Autor Süsskind, welcher mit der Veröffentlichung des Romans „Das Parfüm“ Weltruhm erlangte, sein ganzes Können. In der CultourSommer-Premiere schlüpft Hagen-Hubert Möckel (Foto) unter der Regie von Erhard Preuk in die Rolle des gescheiterten Musikers. 1 KRZ : Wir verlosen 2x2 Karten für die Vorstellung am 25. August, 20 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie auf S. 46.

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PRÄSENTIERT

Witwe Grapin 2. August, 20 Uhr weitere Termine: 3., 4., 5. August

Den Richtigen an der Angel Gegensätze ziehen sich an. So ist es auch in der Operette die „Witwe Grapin“ von Friedrich von Flotow. Der Marquis Bressieux ist jung, bankrott, lebensmüde und trifft auf die attraktive und reiche Witwe Grapin. Die, von ihrem Namen angewidert (französisch ‚Enterhaken’), angelt sich bei einer Versteigerung den Namen des jungen Herrn samt Schloss und Ehevertrag. Dumm nur, dass sich beide bei der Schlüsselübergabe Hals über Kopf in einander verlieben. Denn der Vertrag regelt nämlich, dass sie für den Rest ihres Lebens getrennte Wege zu gehen haben. Da sind guter Rat teuer und eine List gefragt.

Bereits zum vierten Mal präsentiert die Hauptstadtoper zum CultourSommer eine ganz frische Form des Musiktheaters. Mit der äußerst selten gespielten Operette in einem Akt feiert das kleine Ensemble den 200. Geburtstag des Mecklenburger Komponisten Friedrich von Flotow, dessen Hauptwerk „Martha“ zum Repertoire heutiger Opernbühnen gehört. Die „Witwe Grapin“ wird als kleines Meisterwerk seines Genres bezeichnet und setzt die in der letzten Saison mit Jaques Offenbachs „Ehemann vor der Tür“ so erfolgreich begonnene Tradition der Wiederentdeckung von Operetteneinaktern durch die Hauptstadtoper fort. 1 KRZ

Wladimir Kaminer Onkel Wanja kommt Was wären wir Deutsche nur ohne Wladimir Kaminer? Wir wüssten weit weniger über uns selbst, über die Russendisko im Allgemeinen und das Glück des Schrebergärtners im Speziellen. In seinem neuesten Buch lernen wir nun noch seinen Onkel Wanja kennen. Und mit ihm eine ganz neue Sichtweise auf die Dinge des Lebens. Manhattan / 192 Seiten / 17,99 € Eric-Emmanuel Schmitt Die Frau im Spiegel Mit phantastischer Leichtigkeit gelingt es Eric-Emmanuel Schmitt in seinem neuen Roman, ein einfühlsames Porträt dreier Frauen zu zeichnen. Er schildert das Leben der Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Schicksale durch einen einzigen Wunsch verknüpft sind – das betörende Gefühl, ganz bei sich zu sein. Fischer / 432 Seiten / 19,99 € John Grisham Verteidigung Als Partner einer großen Kanzlei steht David Zincs Karriere nichts mehr im Weg. Doch der Job erweist sich als die Hölle. Er zieht die Reißleine und kündigt. Bei einer kleinen Kanzlei soll alles besser werden. Bis ein Prozess kommt, bei dem es um Millionen geht – die Feuertaufe für David. Heyne/ 464 Seiten/ 22,99 €

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„Das Schiff“, 1987, Stahl und Autolack

Andreas Freyer lebt und arbeitet in Kaltenmark bei Halle. Anfang der 80er begann der Metallbildhauer, aus Stahlplatten geschnittene Elemente nach deren Biegung zu raumgreifenden Gebilden zusammenzufügen. Während eines Symposiums entstand so auch „Das Schiff“, welches nach seiner Ausstellung in Berlin und Leipzig, 1989 fest auf der Ziegelwiese installiert wurde. „Sie ist eine besondere Arbeit, da sie aus freien Stücken und ganz spontan entstand“, erinnert sich Freyer. „Es freut mich, dass das Objekt nach zwanzig Jahren noch steht und sich so gut gehalten hat.“ Mittlerweile bildet der Künstler aus den Stahlflächen auch geschlossene Volumen. Hierfür finden sich ebenfalls Beispiele in

Halle, wie etwa vor dem Telekomgebäude in Wörmlitz. Das besondere Interesse des 59-Jährigen galt dabei schon immer der Farbe und ihrer veränderlichen Wirkung in Verbindung mit der Körperlichkeit. Deswegen erneuerte er jüngst auch die Bemalungen am „Schiff“ und machte es wieder flott fürs Laternenfest. Weitere Werke des Künstlers, seine Reliefs oder Raumelemente wie die einst in der Schorre platzierte „Bananentür“, offenbaren einen weiteren Aspekt seiner Kunst: das „Rumgeigeln“, wie es Freyer nennt, oder einfach der Spaß an seiner Arbeit, den er durch seine Bildnisse auf den Betrachter überträgt. 1 K AT H A R I N A LO R E N Z

Das sagt der Künstler: „'Das Schiff' ist das, was es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Seine Aufgabe ist es, dem Vorübergehenden ein gutes Gefühl zu vermitteln. Dass die Plastik als Treffpunkt genutzt wird, gefällt mir sehr.“

Das sagt der Betrachter: „Die Plastik drückt für mich Bewegung aus. Vorn der Bug, der die Luft durchschneidet, hinten die antreibende Schiffsschraube und zwischendrin dynamische Formen, die an Fahnen erinnern, oder Segel. Insgesamt ist das Werk sehr locker gestaltet, sodass der Wind hindurchpfeift. Vielleicht der Wind der Veränderung. Obwohl ich es eher so sehe, dass 'Das Schiff' gegen den Wind kreuzt. Die vielen einzelnen Elemente verschmelzen trotz ihrer Vielfalt und unterschiedlichen Farbigkeit zu einer Einheit. Das finde ich sehr interessant. Direkt an der Saale gelegen, fügt es sich hervorragend in die Umgebung ein.“ Thomas Röstel, 58, Lehrer für Geschichte und Sozialwissenschaften


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AUS S T E L LU N G E N I M AUGUS T Franckesche Stiftungen Weil sie die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther bis 23. September

Kunststiftung, Neuwerk 11 „Verweile doch!“ noch bis zum 19. August

Die Magie des Augenblicks Die Fotoausstellung „Verweile doch!“ ist in der Kunststiftung zu sehen Es sind Momente und Situationen, die schon im nächsten Augenblick unwiederbringlich verloren sind. Jedoch von der Kamera eingefangen, geraten sie zu einer Mahnung an die Flüchtigkeit des Seins. In Bildern eingefroren, offenbart sich dem Betrachter die Magie des Augenblicks. Die Ausstellung „Verweile doch!“ in den Ausstellungsräumen der Landeskunststiftung zeigt noch bis zum 19. August Arbeiten von sechs Stipendiaten der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Die Fotokünstler präsentieren dabei dokumentarische Fotografie bis hin zur Ablichtung streng inszenierter „Tableaux vivants“, also lebender Bilder, bei denen Werke aus Malerei oder

Plastik durch Personen nachgestellt werden. Einer der gezeigten Künstler ist der in Halle arbeitende Fotograf Matthias Ritzmann (Foto: Frau mit Hund, 2010). Mehr als zwei Jahre lang hat er das Vereinsleben der Stadt fotografisch abgelichtet. Ritzmanns Aufnahmen zeigen Autoschrauber, Fußballer oder Kleingärtner. Wichtig dabei war ihm das genaue Hinsehen, um ein Verständnis dafür zu bekommen, was sich hinter der Fassade verbirgt: der einzelne Mensch in einer Gruppe von Gleichgesinnten. Entstanden sind dabei individuelle Einzel- und Gruppenportraits sowie Stillleben vereinsspezifischer Interieurs. 1 KRZ

Stiftung Moritzburg Ernst Ludwig Kirchner – Ein gezeichnetes Leben noch bis zum 23. September

Vom Zeichnen besessen Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner werden in der Stiftung Moritzburg ausgestellt Straßen und Gebäude in Dresden und Berlin, Freundinnen, Modelle und Prostituierte oder Schweizer Bauern inmitten der Alpenlandschaft. Die Zeichnungen Ernst Ludwig Kirchners entsprangen und entwickelten sich immer aus seinem persönlichen Umfeld. Kirchner war ein besessener Zeichner. Oder wie der Künstler über sich selbst urteilte: „Kirchner zeichnet wie andere Menschen schreiben.“ Seine Skizzenbücher sowie mehr als 10 000 Zeichnungen, Aquarelle und Pastelle sind durchaus als eine Art visuelles Tagebuch zu betrachten. Die aktuelle Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner – Ein gezeichnetes Leben“ in

der Stiftung Moritzburg kündet von dieser künstlerischen Besessenheit. Diese wird durch die 64 Werke in der Ausstellung verdeutlicht, indem sie einen nahezu vollständigen Überblick über die gesamte Bandbreite von Kirchners zeichnerischem Schaffen ermöglichen. Kirchner zeichnete überall, wo er sich befand - ob im Atelier oder unterwegs. Von flüchtig notierten Eindrücken und Szenen bis hin zur großformatigen, ausgearbeiteten Zeichnung ist alles vertreten. Kirchner beherrschte Kreide, Pastell, Kohle, Tusche und Bleistift – in jeder Technik war er als Zeichner ein überragender Virtuose. 1 KRZ

Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Heinz Beberniß – Personalausstellung 18.August bis 2.Oktober Sibylle Prange - Malerei 18.August bis 2.Oktober Kunstforum Halle Mythen Afrikas in Stein und Bild. Moderne afrikanische Kunst aus Simbabwe 21. August bis 16. September

Landesmuseum für Vorgeschichte Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv bis 26. August Stiftung Händel-Haus „… sehr stark in seiner Kunst“: Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712) bis 31. Januar 2013 Stiftung Moritzburg Georg Baselitz. Romantiker kaputt bis 7. Oktober Zeitkunstgalerie Georg Dobler, Martin Möhwald, Otto Möhwald bis 31. August Stadtarchiv Wilhelm Jost – Bauen für die Großstadt (1912-1939) noch bis zum 30. November

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K U LT U R H A L L E

Musik, die boomt

Die A-capella-Band Slix gehört zu Halles erfolgreichsten Asien-Exporten Seit Jahren schon begeistert die hallesche Jazz- und A-cappella-Band Slixs, ehemals Stouxingers, Zuhörer in Deutschland und Europa. Doch in Asien sind die sechs Stimmakrobaten regelrechte Stars. Im August und September sind sie wieder in Fernost unterwegs. Zachow-Mitarbeiter Sebastian Krziwanie sprach mit dem Sänger und Begründer von Slixs, Michael Eimann.

Warum funktioniert es gerade in China so gut? Gute Frage. Einerseits baut sich dort gerade eine Vocal-Szene auf. Da werden wir mit unseren A-cappella-Programmen rumgereicht und auf dem Tablett serviert. Andererseits gibt es in ganz Asien eine lebendige Jazz-Szene. Hier werden wir immer wieder zu Festivals eingeladen.

Herr Eimann, Sie touren seit Jahren schon sehr regelmäßig und sehr erfolgreich durch Asien. Kann man über Slixs sagen: In Halle bekannt, in Asien berühmt? Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Asien ist groß, und wir sind dort nicht überall unterwegs. Regional gesehen funktioniert es aber ganz gut.

Wie kam es eigentlich dazu, dass sich die Band diesen Markt erschlossen hat? Das hat sich seit unserem ersten Konzert 2006 so ergeben. Und im Nachhinein muss man sagen, dass es gut von uns war, so aufgeschlossen gewesen zu sein und immer wieder dahin zu fahren. Jetzt gerade boomt dort die Musik, und wir profitieren davon.

Was heißt denn regional gesehen? Na ja, wir treten meist in Malaysia, Taiwan und China auf. Dort ziehen wir schon eine Menge Publikum. Man kann sogar sagen, dass wir dort eine richtige Fan-Gemeinde haben, die sich auch auf jeden unserer Auftritte freut.

Wie haben Sie denn in Asien erklärt, was Sie für eine Art von Musik machen? Das ist ein Problem – aber nicht nur dort – weil man immer zwischen den Jazz- und A-cappella-Programmen unterscheiden muss. In einem Interview während einer Asien-Tour bin ich eben dies gefragt worden. Da habe ich als Erklärung den Begriff „Vocal-Bastard“ entworfen, dies trifft es ziemlich gut. Musik ist aber immer etwas, was man nicht erklären kann, sondern, was man hören muss.

Was ist bei einem Auftritt in China anders als bei einem in Deutschland? Die Stimmung ist anders, weil dort nach jedem Song ekstatisch gejubelt wird, es dann aber wieder schlagartig ruhig ist. Und es sind eben ein paar mehr Leute da. Besser gesagt, Sie füllen dort ganze Hallen.

Und was bringt die aktuelle Tournee? Viel Spannendes, hoffe ich. Wir werden eine Menge Konzerte geben. Mit unserem Pro-

Mit der erfrischenden Kombination aus Jazz, Pop und R&B begeistert die Band um Sänger Michael Eimann ihre Fans in Europa und Asien. (Foto: Agentur)

gramm „Vocal-Virus“, mit dem wir ja auch regelmäßig in Halle auftreten, gastieren wir zum Beispiel auch in Taipeh. Aber nicht nur das. Ja, in Shenzhen in China findet ein A-cappellaWettbewerb statt, bei dem wir in der Jury sitzen. Außerdem wird zeitgleich in der Stadt die Casting-Show „The Sing Off“ produziert. Die wird landesweit ausgestrahlt, und wir sind als Stargäste eingeladen. Das ist schon ziemlich aufregend. : Der nächste Auftritt in Halle ist am 11. Dezember im Objekt 5 : Das Album der Slixs „Nothing is real“ ist über die Internetseite der Band www.slixs.info erhältlich. Kosten: 17 Euro sowie 2 Euro Versand.


K U LT U R H A L L E

AUS G E WÄ H LT E KINOFILME

Schorre Große Schlagerparade im Anno 25. August, 23 Uhr

Der Schlager lebt! Im Anno in der Schorre feiern die Fans von Kaiser, Berg und Co. Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Auch auf den deutschen Schlager scheint die Redensart zu zutreffen. Immer wieder abgeschrieben, von manch einem gar verteufelt, kennt die Begeisterung für diese Musikrichtung keine Grenzen. Interpreten wie Roland Kaiser, Andrea Berg und Helene Fischer werden von ihren Fans verehrt. Zu den Liedern der Schlagerbarden wird getanzt und gefeiert. Überzeugen kann man sich davon nun auch in Halle. Einmal im Monat findet im „Anno“ in der Schorre (Foto) die „Große Schlagerparade“ statt. Am 25. August ist es wieder soweit, dann schallt ein kräftiges „Hossa!“ durch das ehe-

malige „Genschman“, und die Party kann beginnen. Den Besucher erwartet nicht nur beste Musik, es sind auch viele lustige Aktionen geplant. Und auch zu gewinnen gibt es einiges: beispielsweise eine Magnum Flasche Sekt. Die erhält der Sieger der Wahl der Top 3 der Anno-Schlager-Charts. Gute Laune ist also garantiert.Und apropos Totgesagte: Von wegen, der Schlager sei „Methusalem-Pop“ wie die Zeitschrift „Stern“ einmal titelte. Vielmehr ergab eine Verbraucher-Analyse, dass 42 Prozent aller Deutschen, und jeden Alters, den Schlager lieben. Schon das allein beweist: Der Schlager lebt! 1 KRZ

Parkbühne Leipzig Toto 14. August, 19.30 Uhr

Auf den Hund gekommen „Toto“ sind zu Gast auf der Parkbühne Leipzig Musikgruppen haben es nicht einfach. Zumindest, wenn es darum geht, sich einen geeigneten Namen zu geben. Manche greifen auf die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zurück, wie z.B. ABBA. Andere nehmen Anleihe in der Literatur, z.B. „The Doors“. Die US-amerikanische Band „Toto“ (Foto), die am 14. August auf der Leipziger Parkbühne zu erleben ist, verdankt ihren Namen dem abendlichen Fernsehprogramm. Als man 1977 auf der Suche war, schlug Schlagzeuger Jeff Porcaro Toto vor. Im Fernsehen hatte er „Der Zauberer von Oz“ gesehen, und der Name des Hundes von Titelheldin Dorothy gefiel ihm sofort. Wie gut, dass Bassist David Hungate wusste, dass „in toto“

im Lateinischen „im Ganzen“ bedeutet, und Toto somit ein guter Name für eine Band sei, die sich nicht auf einen Musikstil festlegen wollte. Nach mehr als 30 Jahren im Musikgeschäft ist diese Geschichte aber nur noch eine amüsante Anekdote am Rand. Toto gelten mittlerweile als Rocklegende, als eine Band, die den Mut hat, musikalisch immer wieder neue Wege zu beschreiten. Ihre mehr als 30 Millionen verkauften Alben wurden mit zahlreichen Gold- und Platinschallplatten gewürdigt. Lieder wie „Rosanna“, „Africa“ und „Hold the Line“ sind wahre Klassiker der Musikgeschichte. 1 KRZ : Wir verlosen 1x2 Karten für das Konzert. Weitere Informationen erhalten Sie auf S. 46.

W.E. (OmU) Die alleinstehende New Yorkerin Wally interessiert sich für die Liebesgeschichte zwischen König Edward VIII. und Wallis Simpson im 20. Jahrhundert. Sie stellt Nachforschungen an und entdeckt, dass nicht alles nur romantisch war. Zazie: 2. bis 8. August: 21 Uhr Die Eiserne Lady Margaret Thatcher ist wohl die berühmteste Politikerin Großbritanniens. Mehr als zehn Jahre lang bestimmte sie das politische Geschen des Vereinigten Königreichs. Das biographische Drama mit Meryl Streep in der Hauptrolle beleuchtet das Leben der Eisernen Lady. Freiluftkino im Nordbad: 11. August: 21.30 Uhr

Ai Weiwei – Never Sorry Drei Jahre lang wurde der chinesische Avantgarde-Künstler und politische Aktivist Ai Weiei mit einer Kamera begleitet. Das abendfüllende Portrait zeigt einen Mann, der mit allen Mitteln versucht, Missstände in China aufzudecken. Luxkino: 9. August: 22.15 Uhr 12. August: 16 Uhr 13. und 14. August.: 22.15 Uhr 15. August: 18Uhr 19. August: 16 Uhr 21. August: 22.30 Uhr Außerdem im August: Cosmopolis (Original mit Untertitel) (Zazie) Roman Polanski: A Film Memoir (Luxkino) Kochen ist Chefsache (Puschkino)

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GEWINNSPIEL

Bilderrätsel

Dieser Sommer! Im Juli kämpfte Sonne gegen Regen. Jeder wollte die Oberhand behalten. Zumindest durften wir uns so über viele Regenbogen freuen, wie hier auf unserem Rätselbild.

Auflösung Vormonat: Stadtbad

Zu gewinnen gibt es 5x2 Freikarten für die Pyro-Games am 1. September in Ferropolis, der Stadt aus Eisen. Auch in diesem Jahr wird den Besuchern der Pyro Games wieder ein vielseitiges Programm geboten: Es wird getrommelt und gesungen, gestaunt und gelacht, wenn die Livebands, darunter die Berliner Jungs von „Stamping Feet“, dem Publikum einheizen. Die Cateringarea verköstigt die Besucher mit allerlei Leckereien. Besonderes Highlight für alle Familien: Kinder bis einschließlich zwölf Jahren erhalten freien Eintritt im Stehplatzbereich.

Verlosung

LED-Sturmlampe „Ocean“

Toto in Leipzig

Der Kontrabass

Bewährtes Design trifft neueste Technik. Darüber hätte sich auch Störtebeker gefreut: Eine nostalgische Seefahrerleuchte mit innovativer LED-Beleuchtung, die nicht rußt und raucht. Dennoch sieht sie aus wie das bronzefarbene Original und bringt alle typischen Bestandteile wie Hebemechanik, Rauchabzug und Schutzdraht mit. Dank der modernen Leuchtdioden benötigt die Sturmlampe „Ocean“ kein Öl und entwickelt somit auch keine Feuergefahr. Auch Ruß und Rauch gehören der Vergangenheit an.

Die Live-Auftritte von Toto sind spektakulär und überwältigend. Ihre Konzerte verbinden Genialität, Leidenschaft und jede Menge Euphorie – und wenn sie ihre berühmten Songs wie „Rosanna“, „Africa“, „Hold the Line“ oder „Georgy Porgy“ anstimmen, gibt es für die Fans kein Halt mehr. Toto wurde 1977 in Los Angeles gegründet und zählt zu den weltweit erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Nun kommen Toto nach Deutschland und spielen ihr einziges Konzert in ganz Ost- und Mitteldeutschland am 14. August auf der Parkbühne Leipzig!

Wir verlosen 2x2 Freikarten für eine Aufführung des Stücks „Der Kontrabass“ im Hof des neuen theaters. Unter der Regie von Erhard Preuk schlüpft Hagen Möckel in die Rolle des gescheiterten Musikers. Das Stück von Patrick Süskind findet im Rahmen des CultourSommers statt. Der Kontrabass ist der tragisch-komische Monolog eines Musikers. Eine ebenso tiefsinnige wie humorige Betrachtung über die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele. Ein-Mann-Stücke gehören zu den größten künstlerischen Herausforderungen.

Wir verlosen eine LED-Sturmlampe „Ocean“ von Lunartec. Stichwort: „Sturmlampe“

Wir verlosen 1x2 Freikarten für das Konzert von Toto am 14. August in Leipzig. Stichwort: Toto

Wir verlosen 2x2 Freikarten für eine Aufführung des Stücks „Der Kontrabass“. Stichwort: Kontrabass

SO NEHMEN SIE TEIL Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 31.08. 2012, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

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2012


GEWINNSPIEL

Schwedenrätsel Haupt- Hafenheiligtum des stadt in Marokko Islams

Weltraum, der Kosmos

Labsal, Linderung

Riechorgan

7

schott. Millionenstadt jedermann

3

Saiteninstrument

Nadelbaum

Abk.: unseres Wissens

Fass

1

Figur der Augsburger Puppenkiste

15

1

2

2

5

6

7

zum Haus gehörender Platz

Missfallensruf

kurz für: in dem

6 10

4

11 englisch: groß

kantig

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Auflösung Vormonat

Kfz-Z. Kolumbien

wagemutig, beherzt

scherzh.: Fernsehen

8

9

Zu gewinnen gibt es ein Exemplar des Buches „111 Orte in Sachsen-Anhalt die man gesehen haben muss“. Wer oder was ist die »Fröhliche Dörte«? Wo kann man den kompletten Harz in nur zehn Minuten erleben? Und welcher Käse bekommt durch Zigtausende von Milben seine besondere Note? Dieses Buch gibt Antwort auf diese und andere Fragen und präsentiert 111 spannende, skurrile, interessante und ungewöhnliche Orte in der Region, die selbst Einheimische staunen lassen! Vorgestellt werden auch viele Ecken in Halle und Umgebung.

Riemen

8

afroamerik. Klaviermusikstil

3

Zahlungsforderung

Atmungsorgan der Fische

9

DonauZufluss in Bayern

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Textilbetrieb

unverfälscht Unsinn, Nonsens

Haftsumme, Bürgschaft

Abk.: Nation. Olymp. Komitee

ausreichend, hinlänglich Schwächling (abwertend)

poetisch: Adler

„Allmutter”

nordafrik. Wüste

5

männliche Katze

4 14

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platzieren

Skatausdruck

Abk.: vor der

Hafen des alten Roms

schlechte Angewohnheit

gesetzlich

Bruder v. Vater oder Mutter Abk.: meines Erachtens Bundesland Österreichs

stärkster Sturm

Prophet

öffentl. Verkehrsmittel

Gebirge auf Kreta

Buchprüfer

13

südosteuropäisches NATO-Mitglied

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nagender Kummer

Zuruf beim Trinken

®

Abk.: gegebenenfalls

s1316.3-14

10 11 12 13 14 15 16 17 18

P E L I VE ANTR I EB HE L I CH P KO RRE H KE T T E B ASSE L I TOESE H POL I AT ARMAN I F E I L E L B L I MMU N A L A V A M I H KRE I SEN K PR I EM N HO NE F F E R ROGEN R E HAF EN M L EG I T I M M L ED F I L I P I NO T I E F MED I KUS DTM (1-12) Laubenpieper OL E I T GE GR

s1316.3-13

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Zu gewinnen gibt es 2x2 Freikarten für eine Aufführung des Stücks „Die erzwungene Heirat“ im Hof des neuen theaters. Die Produktion von Tom Wolter findet im Rahmen des CultourSommers statt. Wolter inszeniert dieses komische Lehrstück in zehn Episoden, welches ursprünglich von Molière als Ballettkomödie konzipiert war, nach dem Vorbild des Theaters der griechischen Antike. Nur dass er hier einen russischen Frauenchor auftreten lässt.

Gewinnziffern

I

II III IV

Auflösung Vormonat 3 8 1 9 5 9 4 7 2

7 9 6 2 3 7 8 5 1

2 4 5 1 8 8 3 9 6

4 7 2 6 1 4 5 8 9

9 6 3 5 7 6 1 2 4

1 5 8 4 9 2 7 6 3

6 1 7 3 2 5 9 4 8

8 2 9 7 4 1 6 3 5

5 3 4 8 6 9 2 1 7

2 4 III 8 1 3 2 IV 6 2 9 3 6 4 1

9 1 6 3 7 3 6 5 1 9 I 7 4 6 II 5 4 9 5 3 2

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S P O RT H A L L E

Bewegtes Leben mit Schläger und Ball Brigitte und Stanislaus Keller halten sich auch jenseits der 80 noch mit Tennis fit Wenn von „bewegtem Alter“ die Rede ist, meinen Brigitte und Stanislaus Keller (Foto, oben) nicht ihre Lebensjahre, sondern ihre sportlichen Aktivitäten. „Ein Tag ohne Sport“, betont die 86-Jährige, „ist für uns kaum vorstellbar.“ So oft es das Wetter zulässt, spielt sie mit ihrem zwei Jahre jüngeren Ehemann in der Tennisanlage des PostTurnSportVereins (PTSV) am Unteren Galgenbergweg. Und das schon seit mehr als 60 Jahren. Das Tennis-Ehepaar, das auch beruflich dem Sport verbunden war – sie als Sportlehrerin einer Berufsschule und er als Dozent am Institut für Sportwissenschaften der MLU – haben die längste Mitgliedschaft in der PTSV-Tennisabteilung und sind vermutlich die ältesten Aktiven in der Stadt. Tennis wird in Halle seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gespielt. Erste Plätze lagen mitten in der Stadt, zum Beispiel dort, wo heute das Landesmuseum für Vorgeschichte steht. Früher als elitär geltend, hat sich Tennis längst als Breitensport etabliert. In den acht halleschen Vereinen können dafür 29 Spielfelder genutzt werden. „Doch die schönste Anlage“, betont das Ehepaar Keller, „ist unsere am Galgenberg.“ Etwa 40 Mitglieder sind auf den vier

Plätzen aktiv. „Interessenten“, so Tennissektionschef Carsten Peretzke, „sind jederzeit willkommen. Tennis ist ideal für alle Familienangehörigen und für jedes Alter.“ Für etwa zehn Euro die Stunde darf man in Absprache auch als Nichtmitglied die Plätze in Halle nutzen. Es gibt nur wenige Sportarten, die als „Livetime Sport“ von Kindern und bis ins hohe Alter betrieben werden können. Im Vordergrund des Spiels steht nicht die Jagd nach Punkten oder den Jugendjahren, sondern Gesundheit und Wohlbefinden. „Bewegung ist immer besser als keine Bewegung“, betont Sabine Schmitt, Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Sportmedizinerin am Klinikum MarthaMaria in Dölau. Und dafür eigne sich auch das Tennisspiel. Es sei wie viele andere Sportarten nicht abhängig vom Alter, sondern vom allgemeinen Gesundheitszustand. „Wer Spaß daran hat und Bewegung liebt“, meint die Ärztin, „sollte spielen, solange man sich wohlfühlt.“ Wichtig sei, im fortgeschrittenen Alter nicht aufs Tempo zu drücken. „Denn beim Tennisspiel werden Knie- und Schultergelenke und Bänder sehr belastet.“ Deshalb rät sie besonders älteren Spielern zu Dehn- und Gymnastikübungen und zur Muskelerwärmung, bevor der erste Aufschlagball übers Netz fliegt.

Wer hätte das gedacht: Schon um 1900, noch bevor das Museum für Vorgeschichte gebaut wurde, konnten Hallenser am damaligen Wettiner Platz (Rosa-Luxemburg-Platz) Tennis spielen. (Foto: Sammlung Peter Pollandt)

Verzichten auf ihr bewegtes Leben müssen Brigitte und Stanislaus Keller auch nach der Sommersaison nicht. Tennis ist längst kein Freiluftsport mehr. In Halle bietet der First Service Tennispark Queis seit 15 Jahren Freizeitund Vereinsspielern Gelegenheit zum Spiel am Netz. Mit dem Start in die Wintersaison am 1. September steht dort auch das erste OnlineBuchungssystem der Region zur Verfügung. Es erleichtert die Reservierung der Hallenplätze bei der Überbrückung der Spielpause auf rotem Sand. 1 E R N S T K R Z I WA N I E


S P O RT H A L L E

Der Club denkt groß Der Hallesche Fußballclub startete in das Abenteuer

: DFB-Pokalspiel Hallescher FC gegen MSV Duisburg, 18. August, 15.30 Uhr, Erdgas Sportpark Halle

Fit, frisch, flott Vitalis bietet spezielle Kurse für Ältere an Viele Fitnessstudios richten ihr Angebot auf junge Leute aus – Vitalis ist anders: Der Fitnessclub sucht bewusst nach Mitgliedern älteren Semesters. „Wir konzentrieren uns mit zahlreichen Präventionskursen auf die Zielgruppe 50+“, erklärt Inhaber Oliver Queiser. Für etwa 700 Mitglieder stehen Rückenfitness, Pilates, Reha-Sport oder Power-Bauch zur Auswahl. „Das Besondere ist die familiäre Atmosphäre. „Im Sommer unternehmen wir eine Radtour und im Winter gibt’s eine Weihnachtsfeier“, sagt Mitarbeiterin Kristin Herse. Im August wird die Saunalandschaft komplett umgestaltet. Zu Biosauna und finnischer Sauna gesellt sich dann eine Infrarotkabine. Wer Interesse hat, kann ab einem Einstiegsbeitrag von 29 Euro im Monat Mitglied im Vitalis werden.1 CO N : Vitalis Halle, Amsterdamer Straße 1, Telefon 47 86 540, www.vitalis-halle.de

www.motorboot-wm.de • Info unter: 0171/ 8 53 47 67

Was waren das für Zeiten, als die Fußballer vom Halleschen FC noch viertklassig spielten. Duelle gegen Meuselwitz oder Halberstadt lockten ein paar unermüdliche Fußballfreunde ins alte KurtWabbel-Stadion. Man kannte sich auf den dünn besetzten Rängen. Aber dies soll nun Geschichte sein. In der neuen Saison warten Aachen, Rostock oder Karlsruhe auf die Kicker von der Saale, und statt im alten 'Wabbel' spielt man jetzt in dem modernen Erdgas Sportpark. Eine neue Fußballzeit ist in Halle angebrochen. Während der Verein für den Profifußball im organisatorischen Bereich (Marketing/Presse) personell stark aufgerüstet hat, setzt man im sportlichen Sektor auf altbewährte Fachkräfte aus der erfolgreichen Aufstiegssaison. Abgänge gab es kaum und nur eine gute Handvoll neuer Spieler ergänzte das Team von Cheftrainer Sven Köhler. „Masse statt Klasse“ lästern die Einen, in Halle setzt man dagegen wieder auf das „Team ist der Star“, welches schon den vermeintlichen Regionalligafavoriten RB Leipzig vor unlösbare Aufgaben stellte. Erfolgreich will der Club aber nicht nur in Liga drei sein. Im August gastiert zudem im DFB-Pokal Zweitligist Duisburg im Erdgas Sportpark. Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft. 1 A S H

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Philipp Zeiger und Pierre Dominik Becken, hier im Duell mit Michael Preuß (von links nach rechts), sind zwei der Neuzugänge beim HFC. (Foto: Andreas Löffler)

10.-12.08. 2012

GRAND PRIX of EURoPE

Motorboot WM & EM f-500, f-350, f-250, f 125 10.08. Nachtcafe on Tour

Golden fraks • Twango Guitars

11.08.

SAW HIT ARENA 2012 Weltrekordversuch im Couple Linedance

12.08. Miss & Mister Anhalt-Bitterfeld Wahl 2BoYS

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ZEITZEUGE

Bart, Latzhose, Saxofon Halles Jazzlegende Hans Prozell blickt zurück auf Kurioses im Musikerleben Schlohweißes Haar, die obligatorische Latzhose und seine geliebte „Kanne“ (musikerdeutsch für Saxofon) – Halles Publikum kennt ihn seit gefühlten 100 Jahren. Hans (Dieter) Prozell und seine Session-Band haben eine wechselvolle Geschichte. Sie prägen die Jazzszene der Stadt seit dem Jahr 1982 entscheidend mit. „Hänschen“ hat für Zachow den Erinnerungskoffer geöffnet und blickt zurück: Mit Altersweisheit in den Augen, verschmitzt und noch immer aktiv. Begonnen hat die musikalische Entwicklung des Hans Prozell schon 1950 im VEB Armaturenwerke Halle. Dort gab es eine Betriebsband, wie in fast jedem größeren Betrieb. Er spielte Gitarre und Schlagzeug. Saxofon und Klarinette kamen später hinzu. „Pinguine“ nannte sich die Band, in der die „Kanne“ zu Prozells Instrument wurde. Auch während der Armeezeit (die NVA förderte Kultur als Prestigemittel) und beim Studium zum Ingenieur für Technologie des Maschinenbaus gab es keine Unterbrechung. Legendär war in Halle die „RotSchwarz-Combo“, ohne sie gab es selten eine Tanzveranstaltung. Mehrfach ausgezeichnet schmückten die Band stolze Titel wie „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“, zudem erhielt sie die „Goldene Trompete“ der Tageszeitung „Freiheit“. Unzählige Bands hat Prozell mitbegründet und manchmal auch im Streit wieder verlassen. Sein Wahlspruch „Feindseligkeit ist

Öl in ein Feuer, das beide Seiten vernichten kann“ ist seine Lebensmaxime geblieben. Inzwischen ist der 76-Jährige mit fast allen ehemaligen „Gegnern“ wieder versöhnt, außer in wenigen Fällen ging es meist um „Eitelkeiten im Künstlerleben“, wie er heute sagt. Einmalig ist wohl auch, dass er mit seinen zwölf Kindern und deren Müttern im Reinen ist, man kennt und sieht sich immer mal in großer Runde. Ohne Notenkenntnis keine „Pappe“ „Pappe“, landläufig wurde früher so die offizielle Einstufung genannt, ohne die niemand auftreten durfte. Der Musiker Prozell kann bis heute keine Noten lesen. Doch nach DDRMaxime galt: Ohne Noten, keine „Pappe“. Also nutzte er ein zufälliges Vorspiel bei Jazzlegende Ernst-Ludwig (Luden) Petrowski und überzeugte ihn mit vollem Einsatz. Petrowski schrieb an den Kulturminister, dieser schrieb an den Bezirkskulturchef und siehe da: Die „Pappe“ gab es doch! Möglicherweise durch den versteckten Hinweis, dass auch die „Beatles“ zunächst keine Noten kannten – die Anekdote wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die Bürokratie der DDR und auf pfiffige Möglichkeiten zu deren Überwindung. Und weiter geht es: Am Rande der pompösen Feiern zum 750-jährigen Jubiläum Berlins durfte Prozell offiziell nicht ins Programm. Jedoch hatte er sich eingeschlichen, mitgespielt und wurde prompt vom SED-Bezirkschef als „bedeuten-

Hans Prozell vollführt Ende der 60er Jahre gern die Elvisbrücke während im Hintergrund das Ballett der Starkstromfunken tanzt. (Foto/Repro: Wolfgang Scholtyseck)

der Komponist“ begrüßt, was bei dessen Begleitung einige Verwirrung auslöste. In den legendären Studentenclub „Turm“ schlich er sich als Neuling ein, um dann die Bühne zu rocken. Gedankt wurde ihm dafür nach fast 40 Jahren später, als ihn ein Arzt wiedererkannte und meinte, Prozells Beitrag zu seiner fidelen Studentenzeit sei einmalig gewesen. Selbst Pfarrer Friedrich Schorlemmer vermochte er zu überraschen. Während einer Lesung 1994 in der Schlosskirche zu Wittenberg kamen in dessen Text Zugvögel vor. Zufällig hatte Prozell auf der Insel Usedom ihr Krächzen gehört und setzte es an der richtigen Stelle ein. Überraschung bei Schorlemmer und anschließend ein großes Danke! Inzwischen sind die wilden Jahre passé, aber die Jazzlegende Hans Prozell spielt gern und unglaublich gut, wenn er gerufen wird, egal wo. Anekdoten hat er aus seinen 76 Lebensjahren immer parat. 1 BERND SCHÄDLER


Kartenvorverkauf TiM Ticket Tel.: 03 45/2 02 97 71 Galeria Kaufhof Halle Mo.–Fr. 7:00–20:00 Uhr Sa. 7:00–14:00 Uhr www.tim-ticket.de

Passage 9:30-20:00 Uhr

Tickets erhalten Sie in den MZ-Service Centern: Halle | Am Markt 2 | Pressehaus | Delitzscher Straße 65 Wittenberg | Markt 20 Jessen | Markt 17 – 19 Dessau | Poststraße 14 Weißenfels | Markt 7 Sangerhausen | Kylische Straße 56 Merseburg | Bahnhofstraße 17 a Bitterfeld | Burgstraße 14–16 a Bernburg | Lindenstraße 19 Quedlinburg | Turnstraße 8 Eisleben | Plan 6 Köthen | Buttermarkt 1 Zeitz | Roßmarkt 4 Aschersleben | Hinter dem Turm 9 Hettstedt | Freimarkt 12

Halle

Georg-Friedrich-Händel-Halle 07.09.12, 19.30 Uhr 26.10.12, 20.00 Uhr 02.12.12, 15.00 Uhr 24.01.13, 20.00 Uhr 01.02.13, 16+20 Uhr 10.02.13, 20.00 Uhr 17.02.13, 20.00 Uhr 21.02.13, 20.00 Uhr 21.03.13, 20.00 Uhr 02.10.13, 20.07 Uhr

Benefizkonzert des Bundespräsidenten............. .20,00.–.. 40,00.€ Frank Schöbel – 50 Jahre..................................... .38,95.–.. 49,30.€ Prinzessin Lillifee.................................................. .16,40.–.. 36,30.€ Reinhold Messner................................................. .24,75.–.. 33,25.€ Nussknacker......................................................... .15,65.–.. 49,75.€ Shadowland .......................................................... 42,50.–.. 67,50.€ Gregorian .............................................................. 38,75.–.. 61,75.€ Rock the Ballet...................................................... .39,00.–.. 54,90.€ Martin Rütter „Der tut nix“................................... . 33,00.€ Otto......................................................................... .34,45.–.. 55,15.€ Markus Maria Profitlich........................................ .31,25.–.. 39,25.€ Bernd Stelter......................................................... .32,35.–.. 39,25.€ Maite Kelly: Die Maite-Kelly-Revue...................... .33,45.–.. 43,85.€ Stefan Gwildis....................................................... .32,15.–.. 41,35.€ Münchener Freiheit ............................................. 30,85.–.. 37,75.€ Karl Dall „Der Opa“................................................ .23,15.–.. 35,75.€ Herr Fuchs und die Weihnachts-Sonne Helios.. . 6,50.–.. 18,50.€ Prinzessin Lillifee ................................................. .16,40.–.. 36,30.€ Anita & Alexandra Hofmann................................ .34,00.–.. 39,60.€ Wise Guys.............................................................. .18,40.–.. 27,60.€ Wir Besser-Esser – Prof. Dr. Grönemeyer........... . 12,00.€

HALLE MESSE Arena 14.–16.12.2012 07.04.13, 20.00 Uhr

Tabea und der verlorene Schuh........................... .15,00.–.. 36,00.€ Bülent Ceylan „Wilde Kreatürken“...................... . 31,00.€

Volkspark ab 28.08.12, 19.30 Uhr Das Phantom der Volksmusik............................. .11,25.–.. 17,85.€

Ulrichskirche 02.11.12, 19.30 Uhr 04.11.12, 17.00 Uhr 02.12.12, 17.00 Uhr 27.12.12, 19.30 Uhr

MISA TANGO La folia De Lille & Universitätschor Halle.. .12,35.–.. 23,35.€. Richard Clayderman............................................. .35,00.–.. 56,00.€ Heinz Rennhack: Lasst mich froh und munter sein....30,00.–.. 34,35.€ Das blaue Einhorn................................................. .17,00.–.. 20,00.€

Objekt 5 11.08.12, 20.00 Uhr 07.11.12, 21.00 Uhr

Misteur Valaire...................................................... . Gus Black............................................................... .

11,30.€ 16,10.€

neues theater: Cultour-Sommer 07.09.12, 15+20 Uhr 08.09.12, 20.00 Uhr 09.09.12, 17.00 Uhr

Saiten im Blues..................................................... .10,66.–.. 13,96.€ jazzenough............................................................. .10,66.–.. 13,96.€ a cappella concert................................................. .10,66.–.. 13,96.€

Merseburg

Schlossgartensalon 01.11.12, 19.30 Uhr 28.12.12, 19.30 Uhr

26.10.12, 20.00 Uhr 27.10.12, 20.00 Uhr 03.11.12, 19.00 Uhr 04.11.12, 19.00 Uhr 07.11.12, 20.00 Uhr 17.11.12, 20.00 Uhr 20.11.12, 20.00 Uhr 19.11.12, 20.00 Uhr 24.11.12, 20.00 Uhr 30.11. – 02.12.2012 05.12.12, 20.00 Uhr 08.12.12, 20.00 Uhr 21.12. - 26.12.2012 04.03.13, 20.00 Uhr 14.04.13, 14.30 Uhr 09.09.13, 20.07 Uhr

Gewandhaus 25.10.12, 20.00 Uhr 06.11.12, 20.00 Uhr 05.05.13, 19.00 Uhr

Landsberg

20.10.12, 21.00 Uhr 26.10.12, 21.00 Uhr 10.11.12, 21.00 Uhr 01.12.12, 21.00 Uhr

De/vision .............................................................. Project Pitchfork .................................................. Anne Clark ............................................................ Peter Heppner ......................................................

23,50.€ 24,90.€ 25,45.€ 26,45.€

Helge Schneider.................................................... . Heinz Rudolf Kunze............................................... .

39,05.€ 39,05.€

Ultravox................................................................. . SEAL....................................................................... . Schiller................................................................... . MIA......................................................................... .

39,05.€ 47,50.€ 41,25.€ 39,50.€

Kraftklub „Mit K“ Tour 2012............................... . Medina Tour 2012................................................. . Roman Lob............................................................. . Dark End Festival .................................................

25,00.€ 32,25.€ 29,90.€ 27,00.€

Parkbühne 01.09.12, 20.00 Uhr 08.09.12, 15.00 Uhr

Haus Auensee 27.10.12, 20.00 Uhr 17.11.12, 20.00 Uhr 01.12.12, 20.00 Uhr 08.12.12, 20.00 Uhr

Werk II 21.10.12, 20.00 Uhr 31.10.12, 20.00 Uhr 06.11.12, 20.00 Uhr 26.12.12, 19.00 Uhr

bis 30.09.2012

Berlin

Hinterm Horizont ................................................. 36,39.–.. 93,89.€

Theater des Westens: „Musical-Sommer“ Tanz der Vampire ................................................. 36,39.–.. 93,89.€

Bluemax Theater: „Musical-Sommer“ bis 30.09.2012

Oldienacht............................................................. .

Cecilia Bartoli ....................................................... 44,72.–.132,72.€ The Big Chris Barber Band .................................. 35,72.–.. 65,72.€ Vicky Leandros...................................................... .44,50.–.. 71,67.€

Anker

bis 30.09.2012

01.09.12, 20.00 Uhr

Ost Rock 2012....................................................... .41,70.–.. 59,50.€ Katie Melua............................................................ .54,00.–.. 71,25.€ WWE-SmackDown................................................. .49,65.–.101,40.€ Bülent Ceylan „Wilde Kreatürken“...................... . 30,55.€ Olaf Schubert & Freunde – Neues Programm.... . 30,95.€ The Firebirds – 20 Jahre Jubiläumsparty ........... 25,55.–.. 43,15.€ Gossip ................................................................... 40,50.€ NDR Bigband feat. Al Jarreau............................... .42,50.–.. 68,95.€ Silbermond............................................................ .30,20.–.. 37,10.€ Peter Maffay – Tabaluga & die Zeichen der Zeit......... .24,75.–.. 76,50.€ Martin Rütter „Der tut nix!“.................................. . 34,00.€. Michael Jackson – Cirque de Soleil..................... .62,60.–.107,60.€ Ice Age (ab 15.00 Uhr)............................................ .14,90.–.. 69,90.€ Pur.......................................................................... .43,60.–.. 62,15.€ MDR-Schlager-Starparade.................................... .37,00.–.. 67,00.€ Otto......................................................................... .33,30.–.. 55,15.€

Theater am Potsdamer Platz: „Musical-Sommer“

Gerhard Schöne..................................................... .16,75.–.. 22,25.€ Gospel & Blues....................................................... .14,55.–.. 18,95.€

Freilichtbühne

Leipzig

Arena

Steintor 19.10.12, 20.00 Uhr 02.11.12, 20.00 Uhr 06.11.12, 20.00 Uhr 09.11.12, 20.00 Uhr 15.11.12, 20.00 Uhr 16.11.12, 20.00 Uhr ab 30.11.2012 02.12.12, 15.00 Uhr 03.12.12, 19.30 Uhr 13.12.12, 20.00 Uhr 28.04.13, 11.00 Uhr

Otto Halle | Leipzig

26,25.€

20.09.12, 20.00 Uhr 13.10.12, 20.00 Uhr 26.11.12, 20.00 Uhr

Alle Preise verstehen sich zzgl. 1,- € CTS Auftragsgebühr/Ticket.

Blue Man Group ................................................... 59,39.–.. 70,89.€

o2 World Lady Gaga ............................................................. 85,15.-.113,90.€ Jennifer Lopez ...................................................... 70,25.-.110,50.€ Lionel Richie ......................................................... 56,50.-.100,00.€

Vergünstigte Eintrittspreise mit Ihrer MZ-Cardplus:

Musical-Sommer 2012 | Berlin

Ultravox

Leipzig | Haus Auensee


August 2012 | Zachow - Ihr Magazin  

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