KonzertNews Saison 2024/25

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JAN LISIECKI

SAISONHÖHEPUNKTE

Gustavo Dudamel

Khatia Buniatishvili

Martha Argerich & Gabriela Montero

Yuja Wang & Víkingur Ólafsson

Benjamin Bernheim

Julia Fischer

Sol Gabetta

DRUM TAO Rausch der Rhythmen MAGIC! Zauber der Illusion

02 24 MUENCHEN MUSIK. DE VOLLSTÄNDIGES PROGRAMM 2024/25 – 41. SPIELZEIT
DER
Ein Weihnachtsmärchen DIE
BIEST Disney in Concert
ROCK THE BALLET Dance at its best
NUSSKNACKER
SCHÖNE UND DAS
kühn
unberechenbar BEETHOVENS KLAVIERKONZERTE
Neuartig,
und
ALEGRIA EXHIBITION PRÄSENTIERT UTOPIA MÜNCHEN 9.10.2024 – 26.1.2025 TUTANCHAMUN-IMMERSIV.DE

INHALT

VOLLSTÄNDIGES PROGRAMM 2024/25

6 – 8

ABONNEMENTS

9 – 11

VOCALISSIMO

GALA DER STARS

Jonathan Tetelman

Fatma Said & Friends

The King’s Singers

Andrè Schuen

Estnischer Philharmonischer Kammerchor

Benjamin Bernheim

Jonas Kaufmann

12 – 17

BRAVISSIMO

MEISTERINTERPRETEN

Daniel Barenboim & West-Eastern Divan Orchestra

Frank Peter Zimmermann

Rudolf Buchbinder, Hilary Hahn & Gautier Capuçon

Sol Gabetta

María Dueñas

Teodor Currentzis

Lahav Shani & Gautier Capuçon

Sheku & Isata Kanneh-Mason

Abel Selaocoe & Aurora Orchestra

Julia Fischer

Janine Jansen

Gustavo Dudamel

18 – 20

JAN LISIECKI

LUDWIG VAN BEETHOVEN:

DIE KLAVIERKONZERTE

21 – 26 PIANISSIMO

TASTENZAUBER

Yuja Wang & Víkingur Ólafsson

Yefim Bronfman

Mao Fujita

Khatia Buniatishvili

Alice Sara Ott

Yulianna Avdeeva

Bruce Liu

Lucas & Arthur Jussen

Alexander Malofeev

Seong-Jin Cho

Hélène Grimaud

Ivo Pogorelich

Martha Argerich & Gabriela Montero

Daniil Trifonov

27 – 35

GROSSE KLASSIK

MEISTERWERKE DER MUSIKGESCHICHTE

Abonnement Philharmonie Extra

Abonnement Faszination Klassik

Carmina Burana & Boléro

Beethovens Neunte

Abonnement Sonntag um 4

Händels Messias

Mozarts Requiem

Bachs Weihnachtsoratorium

Abonnement Prinze um halb 4

Abonnement Klassik im Prinze

Abonnement Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters

36 – 38

AUSSER DER REIHE

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Bach in Space

Eine Alpensinfonie mit Reinhold Messner

Jüdisches Neujahrskonzert 5785

Harald Lesch & Quadro Nuevo

Karl Bartos: Das Cabinet des Dr. Caligari

Hayato Sumino („Cateen“)

Eckart von Hirschhausen

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 3 ➳
Yuja Wang im Klavier-Duo mit Víkingur Ólafsson (S. 21) 15 S HEKU & ISATA KANNEH-MASON 17 JA NINE JANSEN Gustavo Dudamel dirigiert das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela (S. 17) 26 M ARTHA ARGERICH

Im Rausch der Rhythmen:

Das japanische Trommel ensemble

Drum Tao gastiert im Februar in der Isarphilharmonie. (S. 54)

39 – 41

BALLETTKLASSIKER

INTERNATIONAL

FESTIVAL BALLET

Schwanensee

Der Nussknacker

42 – 46

WEIHNACHTEN

KONZERTE IM ADVENT

UND AN DEN FESTTAGEN

The Sound of Christmas

Festlich-weihnachtliche Bach-Trompetengala

Moving Shadows

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Salzburger Weihnachtssingen

Pfarrer Rainer Maria Schießler:

Heilige Nacht

Lucienne Renaudin Vary

Weihnachten mit Familie Mozart

I Musici di Roma

Christmas Swing

Südtiroler Weihnacht

New York Gospel Show

Misa Criolla

The Choir of St John’s College

Cambridge

German Brass

47 CUVILLIÉS-THEATER KAMMEROPER MÜNCHEN

Die Hochzeit des Figaro

Die Entführung aus dem Serail

48 MAGIC!

ZAUBER DER ILLUSION

49/50

SILVESTER & NEUJAHR

VERANSTALTUNGEN ZUM JAHRESWECHSEL

Last Night of the Year

Festliche Silvestergala Münchner Streichquartett

Tölzer Knabenchor

Quadro Nuevo

Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker

Ensemble Clemente

51 – 55

MUSIC FOR FUN VERGNÜGLICHE KONZERTE

Rock the Ballet

The Queen Tribute Show

The Queens of Soul

Samy Deluxe & MIKIs Takeover! Ensemble

Cristina Branco

The Soul of Tina Turner

El Tango

ABBA 99

Drum Tao

Saturday Night Soul

Max Mutzke

Canadian Brass

Breakin’ Mozart

56 – 59

FILM IN CONCERT

GROSSES KINO MIT LIVE-ORCHESTER UND KLASSIKER DER FILMMUSIK

Harry Potter und der Stein der Weisen

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

Top Gun: Maverick

Disneys „Das Dschungelbuch“

The Sound of James Bond

The Sound of Hans Zimmer & John Williams

Tatsächlich ... Liebe

Harry Potter und die Heilig t ümer des Todes –Teil 1

Die Schöne und das Biest

Fluch der Karibik

Hollywood in München

4 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
INHALT
38 ECKART VON HIRSCHHAUSEN 46 THE CHOIR OF ST JOHN’S COLLEGE CAMBRIDGE 53 C RISTINA BRANCO 39 I NTERNATIONAL FESTIVAL BALLET

Dietmar Wunder –die deutsche Stimme von Daniel Craig (S. 57)

60/61

MUSIK & LITERATUR

SPRACHE DER

LEIDENSCHAFTEN

Walter & Lea-Marie Sittler

Benno Fürmann

& Moka Efti Orchestra

Ferdinand von Schirach

Anke Engelke

& Carolin Emcke

Ann-Kathrin Kramer

& Harald Krassnitzer

62 GROSSE KLEINKUNST IM PRINZREGENTENTHEATER

Ude & Friends

Helge Schneider

Opern auf Bayrisch

„The Sound of James Bond“ –mit Tertia Botha und Dennis LeGree, begleitet vom Pilsen Philharmonic Orchestra (S. 57)

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde, unsere Jubiläumssaison neigt sich dem Ende zu, und wir blicken mit Stolz, Vorfreude und Spannung auf die nächste, unsere 41. Spielzeit! Wir sind dankbar, dass es uns seit nunmehr vier Jahrzehnten gelingt, die Musikstadt München durch ein vielfältiges kulturelles Programm zu bereichern und zu prägen. Ihnen auch in der Saison 2024/25 ein facettenreiches, lebendiges und insbesondere hochmusikalisches Programm zu bieten, ist unsere tägliche Motivation. Denn nach einem gelungenen Konzert ein begeistertes Publikum zu erleben, ist uns Verpflichtung und Antrieb zugleich.

63 – 66 SERVICE

PREISE, VORVERKAUF, NEWSLETTER, IMPRESSUM & SAALPLÄNE

Arno ist zu Gast bei „Magic!“ (S.

Nicht nur die Stars der Klassikszene , sondern auch diejenigen, die bald dazu zählen, gastieren wieder auf den schönsten Bühnen Münchens – ob im Prinzregentent heater, in der Isarphilharmonie oder in den Sälen der Residenz. Es erwartet Sie ein hochkarätiges Programm mit den größten, aber eben auch vielversprechendsten jungen Künstlerinnen und Künstlern unserer Zeit: Renommierte Orchester, spannende Solisten und gefragte Dirigenten aus der ganzen Welt präsentieren sich mit bedeutenden Werken der Musikgeschichte.

Weitere einzigartige Konzerterlebnisse bieten unsere zahlreichen Veranstaltungen in den Bereichen Ballett , Weltmusik und Show sowie die Film-Reihe mit LiveOrchester. Neben der Wiederaufnahme unserer beliebten Shows „Magic!“ und „Moving Shadows“ – diesmal als Christmas Special – freuen wir uns zur Weihnachtszeit erneut auf Tschaikowskys meisterhafte Ballettklassiker „Schwanensee“ und „Nussknacker“. Wunderbare Gäste mit herausragenden Projekten aus den Sparten Literatur, Kleinkunst und Schauspiel bereichern unser Saisonprogramm auf vielfältige Weise. Blättern Sie durch die folgenden Seiten unserer neuen KonzertNews und entdecken Sie Ihre ganz persönlichen musikalischen Höhepunkte. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei und sind mit Ihnen gespannt auf die Vielfalt der neuen Saison!

Herzlichst Ihr

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 5 EDITORIAL
55 M AX MUTZKE 48)

ABONNEMENTS

BRAVISSIMO

FRANK PETER ZIMMERMANN

→ S. 13

Mittwoch, 13. November 2024

20 Uhr, Isarphilharmonie

Schumann V iolinkonzert d-moll

Schumann Symphonie Nr. 3 „Rheinische“

Sächsische Staatskapelle Dresden

Frank Peter Zimmermann, Violine

Daniele Gatti, Leitung

GAUTIER CAPUÇON → S. 15

Mittwoch, 27. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

Mendelssohn Bartholdy „Lieder ohne Worte“ (Auswahl)

Schumann Ce llokonzert a-moll

Dvořák Symphonie Nr. 9

„Aus der Neuen Welt“

Rotterdam Philharmonic Orchestra

Gautier Capuçon, Violoncello Lahav Shani, Leitung

JAN LISIECKI → S. 20

Donnerstag, 9. Januar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 5

Beethoven „Tripelkonzert“ C-Dur Academy of St Martin in the Fields

Tomo Keller, Violine

Daniel Müller-Schott, Violoncello Jan Lisiecki, Klavier & Leitung

KHATIA BUNIATISHVILI → S. 22

Dienstag, 21. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Rachmaninow K lavierkonzert Nr. 3

Mahler Symphonie Nr. 1 „Der Titan“

Danish National Symphony Orchestra

Khatia Buniatishvili, Klavier

Fabio Luisi, Leitung

TEODOR CURRENTZIS → S. 14

Sonntag, 13. April 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

Brahms K lavierkonzert Nr. 2

Mahler Symphonie Nr. 4

Utopia / Alexandre Kantorow, Klavier

Teodor Currentzis, Leitung

MOZARTS REQUIEM → S. 31

Dienstag, 20. Mai 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Pärt „ Fratres“, „De profundis“, „Da pacem, Domine“ u. a.

Mozart R equiem d-moll KV 626

Dresdner Philharmonie

Dresdner Kreuzchor

Martin Lehmann, Leitung

YEFIM BRONFMAN → S. 21

Sonntag, 20. Oktober 2024

20 Uhr, Isarphilharmonie

Rachmaninow K lavierkonzert Nr. 3

Tschaikowsky Symphonie Nr. 4

NDR Elbphilharmonie Orchester

Yefim Bronfman, Klavier

Alan Gilbert, Leitung

MARÍA DUEÑAS → S. 14

Sonntag, 24. November 2024

20 Uhr, Isarphilharmonie

Bruckner A dagio aus

Symphonie Nr. 7

Bruch V iolinkonzert Nr. 1

Brahms K lavierquartett Nr. 1

(Bearbeitung für Orchester)

Wiener Symphoniker

María Dueñas, Violine

Marie Jacquot, Leitung

JAN LISIECKI → S. 20

Mittwoch, 8. Januar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 2

Beethoven K lavierkonzert Nr. 4

Academy of St Martin in the Fields

Jan Lisiecki, Klavier & Leitung

ABEL SELAOCOE → S. 16

Mittwoch, 26. Februar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Selaocoe „ Four Spirits for Cello, Voice and Orchestra“

Beethoven Symphonie Nr. 7

Aurora Orchestra

Abel Selaocoe, Violoncello & Gesang

Nicholas Collon, Leitung

HÉLÈNE GRIMAUD → S. 25

Sonntag, 11. Mai 2025

16 Uhr, Isarphilharmonie

Mozart Symphonie Nr. 40

Brahms K lavierkonzert Nr. 1

Camerata Salzburg

Hélène Grimaud, Klavier

JANINE JANSEN → S. 17

Sonntag, 18. Mai 2025

16 Uhr, Isarphilharmonie

Schubert Symphonie Nr. 7

„Unvollendete“

Beethoven V iolinkonzert D-Dur

Schubert Symphonie Nr. 4 „Tragische“

Die Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen

Janine Jansen, Violine

Paavo Järvi, Leitung

GROSSE ORCHESTER

UTOPIA → S. 14

Freitag (Allerheiligen), 1. Nov. 2024

15 Uhr, Isarphilharmonie

Mahler Symphonie Nr. 5

Teodor Currentzis, Leitung

ORCHESTRE SYMPHONIQUE DE MONTRÉAL → S. 26

Donnerstag, 28. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

Berlioz O uvertüre „Römischer Karneval“

Schumann K lavierkonzert a-moll

Berlioz „ Symphonie fantastique“

Daniil Trifonov, Klavier Rafael Payare, Leitung

ACADEMY OF ST MARTIN

IN THE FIELDS → S. 20

Dienstag, 7. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 1

Beethoven K lavierkonzert Nr. 3

Jan Lisiecki, Klavier & Leitung

ROYAL PHILHARMONIC

ORCHESTRA → S. 16

Dienstag, 4. Februar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Mussorgsky „ Eine Nacht auf dem kahlen Berge“

Tschaikowsky V iolinkonzert D-Dur

Brahms Symphonie Nr. 1

Julia Fischer, Violine

Vasily Petrenko, Leitung

JERUSALEM SYMPHONY

ORCHESTRA → S. 25

Mittwoch, 19. März 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Rachmaninow K lavierkonzert Nr. 2

Brahms Symphonie Nr. 4

Ivo Pogorelich, Klavier

Julian Rachlin, Leitung

ORCHESTRA DELLA SVIZZERA

ITALIANA → S. 23

Dienstag, 8. April 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Tschaikowsky K lavierkonzert Nr. 1

Beethoven Symphonie Nr. 5

„Schicksalssymphonie“

Yulianna Avdeeva, Klavier Markus Poschner, Leitung

SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE

DRESDEN → S. 13

Sonntag, 25. Mai 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Schostakowitsch Ce llokonzert Nr. 1

Bruckner Symphonie Nr. 7

Sol Gabetta, Violoncello

Tugan Sokhiev, Leitung

BENJAMIN BERNHEIM → S. 11

Mittwoch, 5. Februar 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

Arien und Ouvertüren von Donizetti , Verdi , Tschaikowsky, Gounod , Massenet u. a.

Benjamin Bernheim, Tenor Philharmonie Baden-Baden

Marc Leroy-Calatayud, Leitung

FATMA SAID & FRIENDS → S. 9

Sonntag, 16. März 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

Werke von Brahms Mendelssohn

Bartholdy Schumann sowie Werke aus Lateinamerika

Fatma Said, Sopran / Ensemble (Streichquartett, Klavier, Jazz Trio)

DIANA DAMRAU, JONAS KAUFMANN & HELMUT DEUTSCH → S. 11

Dienstag, 1. April 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Mahler A usgewählte Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“

Strauss A usgewählte Liebeslieder

Diana Damrau, Sopran

Jonas Kaufmann, Tenor

Helmut Deutsch, Klavier

ANDRÈ SCHUEN & DANIEL HEIDE

→ S. 10

Montag, 5. Mai 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

Schubert S chwanengesang D 957 und ausgewählte Lieder

Andrè Schuen, Bariton

Daniel Heide, Klavier

JONATHAN TETELMAN → S. 9

Donnerstag, 5. Juni 2025

20 Uhr, Prinzregententheater Arien und Ouvertüren von Verdi , Puccini u. a.

Jonathan Tetelman, Tenor Philharmonie Baden-Baden

Frédéric Chaslin, Leitung

6 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
KLASSIK PUR JONAS KAUFMANN, DIANA DAMRAU & HELMUT DEUTSCH Murray Perahia, Klavier & Leitung VOCALISSIMO JONATHAN TETELMAN Zweimal Julia Fischer: mit dem Royal Philharmonic Orchestra und in einem Duoabend zusammen mit Jan Lisiecki (S. 16)

ABONNEMENTS

PIANISSIMO

YUJA WANG & VÍKINGUR ÓLAFSSON → S. 21

Sonntag, 27. Oktober 2024

20 Uhr, Isarphilharmonie

Rachmaninow Symphonische Tänze (Fassung für zwei Klaviere) sowie Werke von Schubert , Adams , Pärt , Brubeck u. a.

Yuja Wang, Klavier

Víkingur Ólafsson, Klavier

MAO FUJITA → S. 22

Montag, 18. November 2024

20 Uhr, Prinzregententheater

Mozart Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“

Mozart S onate Nr. 10

Skrjabin 24 Préludes

Skrjabin Fantasie h-moll

Liszt Pace non trovo“ aus „Tre Sonetti di Petrarca“

Liszt „ Après une lecture de Dante“ –Fantasia quasi Sonata Mao Fujita, Klavier

ALICE SARA OTT → S. 23

Mittwoch, 19. Februar 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

John Field A uswahl aus „Nocturnes“

Beethoven S onate Nr. 14 „Mondschein“

Beethoven S onate Nr. 19

Beethoven S onate Nr. 30

Alice Sara Ott, Klavier

ALEXANDER MALOFEEV → S. 24

Montag, 7. April 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

Werke von Schubert Liszt Skrjabin u. a.

Alexander Malofeev, Klavier

SEONG-JIN CHO → S. 25

Mittwoch, 7. Mai 2025

20 Uhr, Prinzregententheater

Liszt Les jeux d’eau à la Villa d’Este“

Beethoven S onate Nr. 15 „Pastorale“

Brahms S onate Nr. 3

Seong-Jin Cho, Klavier

LUCAS & ARTHUR JUSSEN → S. 24

Dienstag, 27. Mai 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Carlos Gomes P relude aus „Lo schiavo“

Osvaldo Golijov „ Nazareno“ für Klavier und Orchester

Bernstein „ Symphonic Dances“ aus „West Side Story“

Neojiba Orchestra / Lucas Jussen, Klavier / Arthur Jussen, Klavier Ricardo Castro, Leitung

SONNTAG UM 4

→ S. 30

DANIEL MÜLLER-SCHOTT

Sonntag, 10. November 2024 16 Uhr, Isarphilharmonie

Schumann Ce llokonzert a-moll

Bruckner Symphonie Nr. 7

Bruckner Orchester Linz

Daniel Müller-Schott, Violoncello Markus Poschner, Leitung

AUGUSTIN HADELICH

Sonntag, 8. Dezember 2024

16 Uhr, Isarphilharmonie

Wagner „Siegfried-Idyll“

Mozart V iolinkonzert Nr. 5

Schumann Symphonie Nr. 4

Mozarteumorchester Salzburg

Augustin Hadelich, Violine Andrew Manze, Leitung

ISATA KANNEH-MASON

Sonntag, 23. Februar 2025

16 Uhr, Isarphilharmonie

Mendelssohn Hensel O uvertüre C-Dur

Beethoven K lavierkonzert Nr. 4

Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 „Italienische“

Staatskapelle Weimar

Isata Kanneh-Mason, Klavier

Marko Letonja, Leitung

MARIA IOUDENITCH

Sonntag, 23. März 2025

16 Uhr, Isarphilharmonie

Sibelius V iolinkonzert d-moll

Tschaikowsky Symphonie Nr. 5

Royal Stockholm Philharmonic

Orchestra / Maria Ioudenitch, Violine

Ryan Bancroft, Leitung

PHILHARMONIE EXTRA

→ S. 27

PASTORALE

Montag, 11. November 2024

19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven O uvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“

Schumann K lavierkonzert a-moll

Beethoven Symphonie Nr. 6 „Pastorale“ Münchner Symphoniker

Giorgi Gigashvili, Klavier

Joseph Bastian, Leitung

EINE MUSIKALISCHE

SCHLITTENFAHRT

Dienstag, 10. Dezember 2024

19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Münchner Symphoniker

Olivier Tardy, Leitung

RHAPSODY IN BLUE & BOLÉRO

Freitag, 21. Februar 2025

19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Gershwin „ Rhapsody in Blue“

Ravel „Boléro“

Rachmaninow Symphonie Nr. 2

Münchner Symphoniker

Frank Dupree, Klavier

Joseph Bastian, Leitung

BILDER EINER AUSSTELLUNG

Dienstag, 13. Mai 2025

19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Grieg „ Peer Gynt“-Suite Nr. 1

Grieg K lavierkonzert a-moll

Mussorgsky Bilder einer Ausstellung“

Münchner Symphoniker

Jonathan Fournel, Klavier

Joseph Bastian, Leitung

Academy of St Martin in the Fields FASZINATION KLASSIK → S. 28

RHEINISCHE

Sonntag, 27. Oktober 2024 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

Mendelssohn Bartholdy O uvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“

Bruch V iolinkonzert Nr. 1 Schumann Symphonie Nr. 3 „Rheinische“ Münchner Symphoniker

Andrea Cicalese, Violine Joseph Bastian, Leitung

WINTERTRÄUME

Sonntag, 15. Dezember 2024 11 Uhr, Isarphilharmonie

Rachmaninow K lavierkonzert Nr. 2

Tschaikowsky Symphonie Nr. 1 „Winterträume“

Münchner Symphoniker

Jeneba Kanneh-Mason, Klavier

Yue Bao, Leitung

GROSSE OPERNCHÖRE

Sonntag, 26. Januar 2025 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

Auszüge aus Opern von Weber Wagner

Bizet und Verdi Münchner Symphoniker Münchner Konzertchor Münchner Oratorienchor

Dmitri Jurowski, Leitung

AUS DER NEUEN WELT

Sonntag, 9. März 2025 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

Schumann Ce llokonzert a-moll

Dvořák Symphonie Nr. 9

„Aus der Neuen Welt“

Münchner Symphoniker

Anastasia Kobekina, Violoncello Johannes Debus, Leitung

→ S. 18

Academy of St Martin in the Fields

Jan Lisiecki, Klavier & Leitung

BEETHOVEN-ZYKLUS I

Dienstag, 7. Januar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 1

Beethoven K lavierkonzert Nr. 3

BEETHOVEN-ZYKLUS II

Mittwoch, 8. Januar 2025

20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 2

Beethoven K lavierkonzert Nr. 4

BEETHOVEN-ZYKLUS III

Donnerstag, 9. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Beethoven K lavierkonzert Nr. 5 Beethoven „Tripelkonzert“ C-Dur Tomo Keller, Violine Daniel Müller-Schott, Violoncello

Santtu-Matias Rouvali, Leitung CONCERTO – DAS WAHLABO

Stellen Sie sich aus unserem gesamten Angebot Ihr ganz persönliches Programm zusammen! Sie genießen auf Basis der Eintrittspreise inklusive Vorverkaufsgebühr die folgenden Ermäßigungen:

CONCERTINO mind. 15 % Ermäßigung für 5 Konzerte

CONCERTO mind. 20 % Ermäßigung für 8 Konzerte

CONCERTO GROSSO mind. 25 % Ermäßigung für 10 Konzerte

* A lle Veranstaltungen zur Auswahl (außer Ausstellungsprojekte sowie Konzerte, die nicht von MünchenMusik oder MünchenEvent veranstaltet werden, z. B. Konzerte der Münchner Konzertdir ektion Hörtnagel)

* Verschiedene Kategorien möglich

* Konzerttausch möglich

* Keine Versandgebühr

* E s gelten die allgemeinen Abonne mentbedingungen.

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 7
JAN LISIECKI ANASTASIA KOBEKINA Isata Kanneh-Mason gastiert mit der Staatskapelle Weimar in der Isarphilharmonie (S. 30) SEONG-JIN CHO

ABONNEMENTS

PRINZE EXTRA 20 UHR

JULIA FISCHER & JAN LISIECKI

→ S. 16

Sonntag, 10. November 2024

Sonaten von Mozart , Beethoven und Schumann

Julia Fischer, Violine / Jan Lisiecki, Klavier

LUCIENNE RENAUDIN VARY

→ S. 44

Freitag, 13. Dezember 2024

Hummel Trompetenkonzert E-Dur sowie weihnachtliche Werke aus Klassik und Barock

Orchestre de Chambre de Paris Lucienne Renaudin Vary, Trompete

BRUCE LIU → S. 23

Montag, 27. Januar 2025

Werke von Tschaikowsky, Skrjabin und Prokofjew

Bruce Liu, Klavier

SHEKU & ISATA KANNEH-MASON

→ S. 15

Montag, 28. April 2025

Sonaten von Fauré , Poulenc und Mendelssohn Bartholdy

Sheku Kanneh-Mason, Violoncello

Isata Kanneh-Mason, Klavier

ARVO-PÄRT-NACHT → S. 10

Freitag, 16. Mai 2025

Estnischer Philharmonischer Kammerchor / Tõnu Kaljuste, Leitung

KLASSIK UNTERM STERNENZELT

→ S. 33

Montag, 21. Juli 2025

20 Uhr, Brunnenhof der Residenz

Rossini O uvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Mozart K larinettenkonzert A-Dur

Beethoven Symphonie Nr. 4

Münchner Symphoniker

Joë Christophe, Klarinette

Mark Rohde, Leitung

ABO

KLASSIK IM PRINZE

20 UHR → S. 33

NATIONALES SINFONIE -

O RCHESTER DER UKRAINE

Montag, 25. November 2024

Dvořák Ce llokonzert h-moll

Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 „Schottische“

Raphaela Gromes, Violoncello Volodymyr Sirenko, Leitung

DOUBLE SENS

Donnerstag, 5. Dezember 2024

Beethoven S onate Nr. 9 „Kreutzersonate“ (Fassung für Kammerensemble)

Bach V iolinkonzerte a-moll & d-moll

Nemanja Radulović, Violine & Leitung

CAMERATA SALZBURG

Samstag, 8. März 2025

Beethoven „ Musik zu einem Ritterballett“

Mozart K lavierkonzert Nr. 27

Mozart Symphonie Nr. 41 „Jupiter“

Lukas Sternath, Klavier

Oscar Jockel, Leitung

MÜNCHNER

RUNDFUNKORCHESTER

Mittwoch, 9. April 2025

Ravel Le Tombeau de Couperin“

Tschaikowsky V iolinkonzert D-Dur

Strawinsky „ L’oiseau de feu“

(„Der Feuervogel“)

Alexandra Conunova, Violine Gemma New, Leitung

KLASSIK UNTERM STERNENZELT

Montag, 21. Juli 2025

20 Uhr, Brunnenhof der Residenz

Rossini O uvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Mozart K larinettenkonzert A-Dur

Beethoven Symphonie Nr. 4

Münchner Symphoniker

Joë Christophe, Klarinette

Mark Rohde, Leitung

PRINZE UM HALB 4

SONNTAG 15.30 UHR → S. 32

RAPHAELA GROMES

Sonntag, 24. November 2024 Dvořák Ce llokonzert h-moll

Dvořák Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“

Nationales Sinfonieorchester der Ukraine

Raphaela Gromes, Violoncello

Volodymyr Sirenko, Leitung

BOMSORI

Sonntag, 15. Dezember 2024

Schumann Bilder aus Osten“

Tartini „Teufelstriller-Sonate“

Dvořák S erenade E-Dur

Bach D oppelkonzert d-moll

Festival Strings Lucerne / Bomsori, Violine

Daniel Dodds, Violine & Leitung

ROMAN BORISOV

Sonntag, 9. Februar 2025

Mozart V ier Kontretänze KV 267 und Sechs Kontretänze KV 462

Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streicher Nr. 1 Schubert Symphonie Nr. 5

Kammerakademie Potsdam

Roman Borisov, Klavier

Holly Hyun Choe, Leitung

DANIEL LOZAKOVICH

Sonntag, 30. März 2025

Mendelssohn Hensel O uvertüre C-Dur

Schumann V iolinkonzert d-moll

Brahms Symphonie Nr. 1

WDR Sinfonieorchester

Daniel Lozakovich, Violine

Cristian Măcelaru, Leitung

AVI AVITAL

Sonntag, 18. Mai 2025

Werke von Vivaldi , Paisiello & Barbella

Venice Baroque Orchestra

Avi Avital, Mandoline

KLASSIK UNTERM STERNENZELT

Dienstag, 22. Juli 2025

20 Uhr, Brunnenhof der Residenz

(siehe Abo A/B, 21. Juli 2025)

KAMMERORCHESTER BRSO SONNTAGSMATINEEN

11 UHR → S. 35

Kammerorchester des Symphonieo rchesters des Bayerischen Rundfunks Radoslaw Szulc, Leitung

JULIAN RACHLIN

Sonntag, 27. Oktober 2024

Beethoven S onate Nr. 9 „Kreutzersonate“ (Fassung für Kammerensemble)

Britten Lachrymae – Reflections on a Song of Dowland“

Mozart D ivertimento Nr. 17

Julian Rachlin, Violine & Viola

RAFAŁ BLECHACZ

Sonntag, 10. November 2024

Mozart K lavierkonzert Nr. 23

Mozart Symphonie Nr. 40

Rafał Blechacz, Klavier

JULIA HAGEN

Sonntag, 12. Januar 2025

Mozart D ivertimento B-Dur

Haydn Ce llokonzert Nr. 1

Haydn Symphonie Nr. 57

Julia Hagen, Violoncello

DANIEL HOPE

Sonntag, 30. März 2025

Bach D oppelkonzert d-moll

Pärt Darf ich ...“ für Violine, Röhrenglocke und Streicher

Glass „Echorus“

Weinberg Concertino

Schostakowitsch Kammersymphonie c-moll

Daniel Hope, Violine

RAMÓN ORTEGA QUERO

Sonntag, 4. Mai 2025

Marcello O boenkonzert d-moll

Mozart O boenkonzert C-Dur

Haydn Symphonie Nr. 49 „La Passione“

Ramón Ortega Quero, Oboe

8 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
BOMSORI BRUCE LIU AVI AVITAL ROMAN BORISOV RAPHAELA GROMES DANIEL HOPE
ABO A
ABO B C

VOCALISSIMO

ZumPremiere: ersten
Arienabendeinem

Mal mit

zu Gast in München

JONATHAN TETELMAN

Stimme und Charisma

„Ein Star schlechthin“, schreibt die New York Times. Stimme und Charisma, so lautet das einhellig begeisterte Urteil der Kritik, wenn es um Jonathan Tetelman geht. Der in Chile geborene und in New Jersey aufgewachsene Tenor gilt als einer der aufregendsten jungen Sänger der Gegenwart und wird für seine „stimmlich großartige, strahlende und unverwechselbare Tenorstimme“ (Opera Aktuell) gelobt. Tetelman steht auf den Bühnen renommierter Häuser mit weltbekannten Orchestern und zeigt sein Können in „dunkel gefärbtem Tenortimbre“ (Süddeutsche Zeitung). Für sein Debütalbum mit Verdi- und Verismo-Arien erhielt der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon prompt den Opus Klassik 2023 in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“. Mit seinem aktuellen Album „The Great Puccini“, zum Gedenken an den 100. Todestag des Komponisten, präsentiert der Sänger berühmte Arien aus Puccinis bekanntesten Opern. All diese berührenden Werke kann das Publikum im Prinzregententheater erleben, wenn Tetelman gemeinsam mit der Philharmonie Baden-Baden eine Auswahl der schönsten Arien von Verdi, Puccini sowie weiteren berühmten Opernkomponisten darbietet – mit „Zärtlichkeit und stimmlicher Mühelosigkeit“ (SWR Kultur)

* A rien und Ouvertüren von Verdi , Puccini u. a.

* Jonathan Tetelman Tenor / Philharmonie Baden-Baden

Frédéric Chaslin L eitung

* Donnerstag, 5. Juni 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

FATMA SAID & FRIENDS

Eine musikalische Reise

Wenn man bei jemandem von einer Reisenden durch die Musik sprechen kann, dann bei der international vielfach ausgezeichneten Sopranistin Fatma Said – und zwar in persönlicher wie künstlerischer Hinsicht. Nach erstem Unterricht in ihrer Heimatstadt Kairo und einem Gesangsstudium in Berlin erklomm sie als noch sehr junge Solistin viele große internationale Bühnen, jene des weltbekannten Teatro alla Scala in Mailand sogar als die erste ägyptischen Sopranistin in der Geschichte des Hauses. Die Botschafterin für „Opera for Peace“ liebt es, mit Musikerinnen und Musikern unterschiedlichster Herkunft zu arbeiten und Musik von Komponisten aus der ganzen Welt zu singen. Dieser Leidenschaft verleiht sie auch bei diesem Konzert Ausdruck. Wahlweise begleitet von Streichquartett, Klavier oder Jazz Trio präsentiert die Warner-Exklusivkünstlerin eine inspirierende Vielfalt ausgesuchter Sehnsuchtswerke romantischer Komponisten wie Brahms, Mendelssohn Bartholdy und Schumann bis hin zu jazzigen Stücken aus Lateinamerika. Dazwischen offenbaren sich Klangperlen wie Kurt Weills wehmütiges Lied „Youkali“.

* Werke von Brahms , Mendelssohn Bartholdy, Schumann sowie Werke aus Lateinamerika

* Fatma Said Sopran Ensemble (Streichquartett, Klavier, Jazz Trio)

* Sonntag, 16. März 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 9

In perfekter Harmonie

Einzigartiger Hörgenuss ist garantiert, wenn das A-cappella-Ensemble „The King’s Singers“ mit britischem Witz und Gentlemen-Appeal zu vokaler Höchstleistung aufläuft und dabei Herzen und Ohren erobert. Das britische Vokalensemble verblüfft mit einem breit gefächerten Repertoire und wird weltweit für seine vokale Perfektion und makellose Technik gefeiert. Seit 1968 stellt sich das traditionsbewusste Sextett aus Cam bridge stets neuen Herausforderungen. 2023 veröffentlichten die Grammy-Preisträger drei Alben, die diverser nicht sein könnten: Neben einem Album mit Renaissancewerken widmeten sie ein zweites dem Sound Disneys, gefolgt von „Wonderland“ als beeindruckende Palette ihrer kompositorischen Auftragswerke. Die sechs Sänger mit dem unnachahmlichen Gesangsstil laden nun zu einem „Best of“ ihrer beliebten Paradezugaben aus Pop, Jazz und Folk und nehmen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame, bewegende Reise. Ein Abend voller „Close Har mony“-Juwelen, die in ihren originellen Arrangements und mitreißenden Harmonien unerreicht bleiben.

CLOSE HARMONY – Ein ganzer Abend mit persönlichen Paradezugaben aus Pop, Jazz und Folk im typischen „Close Harmony“-Gesang

* T he King’s Singers

* Mittwoch, 26. März 2025 20 Uhr Prinzregententheater

ANDRÈ SCHUEN

Liederliebe

Eine CD mit Liedern von Franz Schubert brachte Andrè Schuen schon als Kind in Kontakt mit der Kunst des Liedgesangs. Das bis dahin favorisierte Cello legte der Südtiroler daraufhin zur Seite, zu groß war die Faszination für jene intime Kunstform, die mit so wenig Mitteln ganze Welten eröffnen kann. Mittlerweile gehört Schuen zu den gefragten Sängern seiner Generation. Er hat sich einen exzellenten Ruf als Liedinterpret erarbeitet und dokumentierte seine Liebe zum Lied und den großen Liederzyklen Schuberts auch bereits in zwei Einspielungen bei der Deutschen Grammophon. Schuberts letzte Liedersammlung „Schwanengesang“ – denn ein Zyklus ist es streng genommen ja nicht – hat es dem charismatischen Künstler mit dem dunkel strömenden Bariton, der seit einigen Jahren auch auf der Opernbühne international für Furore sorgt, besonders angetan: „Da ist keine Note zu viel“, die Heine-Lieder der Sammlung seien „die perfekte Symbiose von Text und Musik“, sagte er in einem Interview. Schuberts musikalisches Vermächtnis, bestehend aus 14 Liedern über Liebe und Verlust, sei einfach seine „größte Liebe unter den Schubert-Liedern“. Begleitet wird Andrè Schuen im Prinzregententheater von seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide.

* Schubert „ Schwanengesang“ D 957 und ausgewählte Lieder

* A ndrè Schuen B ariton / Daniel Heide K lavier

* Montag, 5. Mai 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Arvo-Pärt-Nacht

Arvo Pärt, 1935 in Estland geboren, ist einer der bedeutendsten lebenden Komponisten. Seine musikalischen Auslotungen und Grenzü berschreitungen beeinflussten – und tun es noch immer – Musiker aller Stilrichtungen. Pärts Werke und sein Stil unterliegen zahlreichen Einflüssen, ganz besonders aber sind sie inspiriert von sakralen Elementen, liturgischen Texten und mystischen Erfahrungen. Auch aufgrund dieser religiös-meditativen Ausstrahlung seiner Werke erregte Pärt schon früh den Unwillen des damaligen sowjetischen Regimes, der ihn ab 1980 zu einem jahrelangen Exilaufenthalt in Wien und Berlin zwingen sollte. 2025 feiert Arvo Pärt seinen 90. Geburtstag. Ihm widmet der international renommierte Est ni sche Philharmonische Kammerchor einen ganzen Abend. Im Œuvre des Esten nehmen Chorstücke eine zentrale Rolle ein und gehören in ihrer suggestiven Kraft zu den eindrucksvollsten Werken des Komponisten. Der Chor, dessen Repertoire über alle Jahrhunderte der Musikgeschichte reicht, räumt estnischen Komponisten einen besonderen Stellenwert ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1981 hat sich das Ensemble einen international ausgezeichneten Ruf und eine umfangreiche Diskografie erarbeitet und gilt als einer der gefragtesten Chöre weltweit.

* Werke von Arvo Pärt

* E stnischer Philharmonischer Kammerchor / Tõnu Kaljuste Leitung

* Freitag, 16. Mai 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

10 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket VOCALISSIMO
THE KING’S SINGERS

BENJAMIN BERNHEIM

Verlockend schön

Ein „charaktervoller Wundertenor“ wird Benjamin Bernheim von BR-Klassik genannt. Der neue Startenor aus Frankreich feiert an den führenden Opernhäusern Welte rfolge – mit lyrischen Partien des französischen und italienischen Fachs. 1985 in Paris geboren, trat er mit zehn Jahren in den Kinderchor des Genfer Konservatoriums ein und entdeckte seine Liebe zur Oper, als der Chor in „Cavalleria rusticana“ mitwirkte. Bernheim studierte am Konservatorium in Lausanne und besuchte Carlo Bergonzis renommierte Accademia Verdiana in Busseto. 2020 wurde er bei den „Les Victoires de la Musique Awards“ zum „Opernsänger des Jahres“ und von „Le Syndicat“ zur „Musikalischen Persönlichkeit des Jahres“ gewählt, sein Debütalbum wurde mit einem „Diapason d’Or“ ausgezeichnet. Der Tenor mit der „verlockend schönen Stimme“ (Süddeutsche Zeitung) wird gerühmt für seine makellose Diktion, Vielfalt des Tons und ein erstaunliches Ausdrucksspektrum – von all dem kann sich das Publikum bei einem Arienabend mit der Philharmonie Baden-Baden selbst überzeugen. „Ich versuche immer mit allen stimmlichen Farben zu spielen, um eine Geschichte zu erzählen“, so Bernheim. „Das ist mir das Wichtigste: meine Stimme dafür zu nutzen, das Publikum in andere Welten zu versetzen.“

* A rien und Ouvertüren von Donizetti , Verdi , Tschaikowsky, Gounod , Massenet u. a.

* Benjamin Bernheim Tenor / Philharmonie Baden-Baden

M arc Leroy-Calatayud L eitung

* Mittwoch, 5. Februar 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Bewegende Gefühle

Giacomo Puccini war anders als seine Zeitgenossen. Er verabschiedete sich von den klassischen heroischen Stoffen bisheriger Opernwerke, seine Protagonisten waren Menschen von nebenan, „der große Schmerz in kleinen Seelen“ (Puccini). Jonas Kaufmann gelingt es, diese bewegenden Gefühle der einfachen Leute auf die Bühnen der Welt zu bringen und ganz im Sinne Puccinis zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. 2024 jährt sich Puccinis Todestag zum 100. Mal. Mit „Viva Puccini!“ widmet sich Kaufmann dem Werk dieses außergewöhnl ichen Komponisten. Eine persönliche Hommage mit den schönsten Arien und Szenen aus seinen weltberühmten Opern – interpretiert von der Deutschen Staatsphilharmonie, der Sopranistin Valeria Sepe und „dem großartigsten Tenor dieser Tage“ (The Daily Telegraph) Im April kehrt Jonas Kaufmann erneut in die Isarphilharmonie zurück: dieses Mal in Begleitung der Sopranistin Diana Damrau und seines langjährigen Klavierpartners Helmut Deutsch – mit ausgewählten Liedern von Mahler und Strauss.

VIVA PUCCINI!

* Puccini A rien und Szenen aus „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“ u. a.

* Jonas Kaufmann Tenor / Valeria Sepe S opran Deutsche Staatsphilharmonie / Jochen Rieder L eitung

* Samstag, 2. November 2024 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

MAHLER & STRAUSS

* Mahler A usgewählte Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“

Strauss A usgewählte Liebeslieder

* Diana Damrau S opran / Jonas Kaufmann Tenor / Helmut Deutsch K lavier

* Dienstag, 1. April 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 11 VOCALISSIMO

BRAVISSIMO

MEISTERINTERPRETEN

Daniel Barenboim und das von ihm vor 25 Jahren gegründete West-Eastern Divan Orchestra gastieren zum Saisonauftakt 2024/25 wieder in München.

Stimmführer einer friedlichen Zwei-Staaten-Lösung

Musik kann Brücken bauen und Barrieren einreißen, die vorher als unüberwindlich angesehen wurden. Dieses Anliegen des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung seines Gründers Daniel Barenboim könnte aktueller nicht sein – es ist in seiner „kulturellen Signalwirkung kaum zu überschätzen“ und „eine einzigartige Werbung für die Aussöhnung verfeindeter Menschen und Staaten in der Krisenregion“ (Süddeutsche Zeitung). Das Orchester, zusammengesetzt aus jungen israelischen und arabischen Musikern, allesamt geprägt von den politischen Umständen und Überzeugungen ihrer Heimat, führt einen musikalisch-menschlichen Dialog und versucht so auf seine Weise, politische Gräben zu überwinden – und das seit mittlerweile 25 Jahren. Seit seiner Gründung 1999 ist das West-Eastern Divan Orchestra in den meisten europäischen Ländern, in Amerika, Asien, im Vatikan vor Papst Benedikt XVI. und in der UN-Generalversammlung aufgetreten – nur nicht in Israel, zu sehr ist dort die Sicherheit des Ensembles gefährdet. Im Herbst kommt es gemein-

sam mit Daniel Barenboim wieder nach München. Als Pianist, Dirigent und Mensch hat Barenboim die Welt bewegt, sich über Jahrzehnte in die Herzen verschiedener Generationen gespielt und ist „Stimmführer einer friedlichen Zwei-Staaten-Lösung“ (Süddeutsche Zeitung). Dem 81-Jährigen ist und bleibt das West-Eastern Divan Orchestra ein unangefochtenes Herzensanliegen. Somit sind originelle Klanggestaltungen und einzigartige Spielfreude in dieser Konstellation garantiert, wenn die Musikerinnen und Musiker Symphonien von Mendelssohn Bartholdy und Brahms interpretieren und zeigen, dass Musik als verbindendes Element Großes bewegen kann.

* Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische” Brahms Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

* West-Eastern Divan Orchestra Daniel Barenboim L eitung

* Donnerstag, 31. Oktober 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

12 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
DANIEL BARENBOIM & WEST-EASTERN DIVAN ORCHESTRA

Musikalische Meisterschaft

„Ich will ein Weldgeiger (sic!) werden!“ – Im zarten Alter von sechs Jahren bewies Frank Peter Zimmermann mit diesem Satz, den er in sein Schulheft schrieb, nicht nur unerhörte Fokussiertheit und Selbstgewissheit, sondern auch Weitsicht. Denn gesagt, getan: seit langem gehört der Geiger zu den wichtigsten deutschen Instrumentalsolisten. Konsequent hat er sich eine internationale Karriere erarbeitet, die ihn bereits mit 16 Jahren als Solist zu den Berliner Philharmonikern und mittlerweile seit bereits gut drei Jahrzehnten in alle bedeutenden Konzertsäle der Welt führt. Dort begeistert er durch eine musikalische Meisterschaft von mühelos wirkender Virtuosität und tiefsinniger Interpretationsgabe. Die Isarphilharmonie beehrt Zimmermann in Be g leitung eines der traditionsreichsten Klangkörpers Deutschlands, der Sächsischen Staatsk apelle Dresden unter der Leitung von Daniele Gatti. Mit Robert Schumanns Violinkonzert, dem letzten Orchesterwerk des Komponisten, nehmen sie sich eines komplexen Werkes an, das auf eine ebensolche Aufführungsgeschichte zurückblickt und erst in den letzten Jahrzehnten allmählich die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient. Nach der Pause auf dem Programm: Schumanns fröhlich-ausgelassene „Rheinische Symphonie“.

* S chumann Konzert für Violine und Orchester d-moll / Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“

* S ächsische Staatskapelle Dresden

Frank Peter Zimmermann V ioline

Daniele Gatti L eitung

* Mittwoch, 13. November 2024 20 Uhr Isarphilharmonie

RUDOLF BUCHBINDER, HILARY HAHN & GAUTIER CAPUÇON

Himmlisches Spätwerk

Drei Künstler, zwei Generationen, ein Komponist. Wenn der Pianist Rudolf Buchbinder, die Geigerin Hilary Hahn und der Cellist Gautier Capuçon als Kammermusiker gemeinsam auf der Bühne stehen, treffen drei der wichtigsten Vertreter ihres jeweiligen Fachs aufeinander, die gemeinsam einem der größten Kammermusiker der Musikgeschichte huldigen. Franz Schuberts zwei Klaviertrios, in den letzten beiden Lebensjahren des Komponisten entstanden, haben formal wie inhaltlich geradezu symphonische Dimensionen. Robert Schumann empfand die beiden späten Klaviertrios „wie eine zürnende Himmelserscheinung“, die „über das damalige Musiktreiben hinweg“ gegangen sei. Das zeitgenössische Musikleben wiederum prägt der Wiener Grandseigneur unter den Pianisten, Rudolf Buchbinder, schon seit Jahrzehnten, und auch die US-Amerikanerin Hilary Hahn sowie der Franzose Gautier Capuçon sind freilich schon lange keine Unbekannten mehr. Alle drei verbindet nicht nur außerordentliche Virtuosität und Persönlichkeit, eine profunde Kenntnis gerade auch der Werke Franz Schuberts ist ihnen ebenfalls zu eigen. Gemeinsam werden sie sich auf die Suche nach dem Kern jener ergreifenden Spätwerke Schuberts begeben.

* Schubert K laviertrio B-Dur op. 99 / Schubert K laviertrio Es-Dur op. 100

* Rudolf Buchbinder K lavier / Hilary Hahn V ioline / Gautier Capuçon V ioloncello

* Mittwoch, 6. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

Mit fesselnder Expressivität

Bei den meisten Menschen mag die Diagnose einer schweren Erkrankung zu Verzweiflung und Erstarrung führen – nicht so bei Dmitri Schostakowitsch. Dessen Schaffenskraft stellte sich diametral seinem Schicksal entgegen, und so komponierte er 1959 mit dem ersten Cellokonzert eines der größten Werke des 20. Jahrhunderts dieser Gattung. Mit ihrer Fähigkeit, sich vollständig auf eine interpretatorische Aufgabe einzulassen, ist Ausnahmecellistin Sol Gabetta für dieses hochdramatische Werk geradezu die Idealbesetzung. Getragen vom samtigkraftvollen Klang ihres Guadagnini-Cellos transportiert insbesondere die ausgedehnte, monologa rtige Kadenz die Reife von Gabettas Interpretation, die sie seit ihrem 15. Lebensjahr schärft. Eingebettet in den warmen Klang der Sächsischen Staatskapelle Dresden setzt die mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin durch ihre fesselnde, aber nie aufdringliche Expressivität mühelos ein ganz eigenes Statement gegen das allgegenwärtige Vorbild Rostropowitschs, dem Widmungsträger des Werks. Als epischen Schlusspunkt des Abends entfesselt Tugan Sokhiev bei Bruckners Siebter vollends die spätromantische Klangfülle der traditionsreichen Sächsischen Staatskapelle Dresden, die Richard Wagner seinerzeit als seine „Wunderharfe“ bezeichnete.

* Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur

* S ächsische Staatskapelle Dresden / Sol Gabetta V ioloncello / Tugan Sokhiev L eitung

* Sonntag, 25. Mai 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 13
FRANK PETER ZIMMERMANN
BRAVISSIMO
HILARY HAHN

MARÍA DUEÑAS

Natürliche Partnerschaft

Die Geige sei ganz natürlich zu ihr gekommen, auf eigenen Wunsch und ganz ohne Druck von außen, sagte María Dueñas jüngst in einem Interview. Und man glaubt es ihr zu 100 Prozent, denn sie ist klar und fokussiert – und dabei erst 22 Jahre alt: María Dueñas gilt als eine der interessantesten Nachwuchskünstlerinnen an der Violine und eine der erfolgreichsten klassischen Musikerinnen ihrer Heimat Spanien. In Granada fand sie mit sechs Jahren zu ihrem Instrument und studierte schon ein Jahr später an der örtlichen Hochschule. Für einige Jahre zog sie zum Studieren zunächst nach Dresden und dann nach Wien, von wo aus ihre Karriere mit der Teilnahme am renommierten Yehudi-Menuhin-Wettbewerb noch als Studentin den entscheidenden Schwung bekam. Und dann ging es sehr schnell: Seit 2022 ist die Künstlerin bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und konnte vergangenes Jahr ihr erstes Album herausbringen. Weltweite Konzertreisen und illustre musikalische Partner sind seither Alltag für Dueñas, die übrigens auch selbst komponiert. Nach München begleiten sie die Wiener Symphoniker unter der Leitung ihrer Ersten Gastdirigentin Marie Jacquot, im Gepäck das virtuose Violinkonzert von Max Bruch.

* Br uckner A dagio aus Symphonie Nr. 7 E-Dur

Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Brahms K lavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 (Bearbeitung für Orchester)

* W iener Symphoniker / María Dueñas V ioline

Marie Jacquot L eitung

* Sonntag, 24. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

Provokant, radikal, subjektiv

Wenn in der Musikwelt einer in den letzten Jahren so richtig zu polarisieren verstand, dann wohl er: Meinungen über den Dirigenten und Orchesterleiter Teodor Currentzis schwanken zwischen „Messias der Klassikszene“, „Manierist“ (beides BR-Klassik) bis „Genie“ (Süddeutsche Zeitung), doch das dürfte den selbstbewussten Griechen kaum stören – im Gegenteil. Wahre Kunst ruft schließlich oft auch vehementes Für und Wider hervor. Einig sind sich die allermeisten, die Currentzis bereits am Pult seiner Orchester erleben konnten, darin: Hier treffen fulminante Musikalität und starke Deutungskraft auf Exzentrik und provokantes Sendungsbewusstsein. Konzerte unter Currentzis sind nicht einfach Konzerte, sondern Erlebnisse der besonders suggestiven Art. 2022 erfüllte sich Currentzis einen Traum, als er mit dem Klangkörper „Utopia“ noch ein neues Orchester gründete. Die Mitglieder finden sich jeweils projektbezogen aus verschiedenen internationalen Orchestern kommend für „Utopia“-Konzerte zusammen. Für die kommenden Jahre ist das Erarbeiten aller Mahler-Symphonien geplant; in München sind in der Saison 2024/25 die vierte und fünfte Symphonie zu erleben.

* M ahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

* Utopia / Teodor Currentzis L eitung

* Freitag (Allerheiligen), 1. November 2024 15 Uhr, Isarphilharmonie

* Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83

Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur

* Utopia / Alexandre Kantorow K lavier / Teodor Currentzis L eitung

* Sonntag, 13. April 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

14 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket BRAVISSIMO
TEODOR CURRENTZIS

LAHAV SHANI & GAUTIER CAPUÇON

Jung und erfahren

Wenn Lahav Shani ab 2026 die Münchner Philharmoniker als Chefdirigent übernehmen wird, steht dem Orchester nicht nur sein bislang jüngster Leiter vor, sondern auch ein ebenso vielfältiger wie erfahrener Vollblutmusiker. Mit heute 34 Jahren hat das in Tel Aviv geborene Ausnahmetalent bereits vieles erreicht, wovon man im Laufe einer ganzen Dirigentenkarriere nur träumen kann: Nicht nur steht Shani seit einigen Jahren als Gast am Pult der großen, renommierten Orchester der Welt – er hat seit geraumer Zeit beim Israel Philharmonic Orchestra und beim Rotterdam Philharmonic Orchestra bereits die illustren Chefpositionen inne. Mit letzterem Klangkörper wird er im Herbst ein umfangreiches Programm an der Isar präsentieren: Mit Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ bringt er eines der Großwerke der Orchesterliteratur mit – und kommt obend rein in Begleitung des Franzosen Gautier Capuçon, einem der spannendsten Cellisten der jüngeren Generation. Zusammen widmen sie sich Robert Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester, das – 1851 zur Uraufführung gebracht – mal spielerisch, mal dramatisch, vor allem aber melancholisch zu den denkwürdigen und berührendsten Werken seines Genres zählt. Anlässlich einer CD-Einspielung des Werkes hieß es über Capuçons Zugang zu dieser Musik, sie sei „warmherzig und durchaus traditionsverbunden, niemals jedoch sentimental“ (BR Klassik)

* Mendelssohn Bartholdy „ Lieder ohne Worte“ (Auswahl)

Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

* Rotterdam Philharmonic Orchestra / Gautier Capuçon V ioloncello

L ahav Shani L eitung

* Mittwoch, 27. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

SHEKU & ISATA KANNEH-MASON

Wunderbar ausbalanciert

Dass Isata und Sheku Kanneh-Masons „Musikalität überwältigt“ (Süddeutsche Zeitung), ist nicht erst seit ihrem Decca-Debüt album „Muse“ klar. Darauf begeisterten sie 2021 durch außergewöhnliches musikal isches Einfühlungsvermögen und ließen augenblicklich den Wunsch aufkeimen, alsbald mehr von diesem wunderbar ausbalancierten und jahrelang eingespielten „Star-Duo“ (The Independent) zu hören. Dem entspricht das fast schon symbiotisch harmonierende Geschwisterpaar mit einem neuen Konzertprogramm. Ob beim eröffnenden Unisono, dem kantablen Hauptthema oder den brillanten Höhenflügen gegen Ende – den jungen Künstlern gelingt bei Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate in B-Dur, einem Kernbestand seiner Cellowerke, die Darbietung stilsicher und mit großer künstlerischer Sensibilität. Im Werk von Francis Poulenc reflektiert das musikalische Zwiegespräch zwischen Sheku und Isata den raffinierten Surrealismus des französischen Komponisten. Und Gabriel Faurés erste Cellosonate mit ihren düster-dramatischen bis lyrischen „Fin de Siècle“-Klängen dürfte in der Inter pretation der Geschwister neue Maßstäbe setzen.

* Fauré S onate Nr. 1 d-moll op. 109 für Violoncello und Klavier

Poulenc S onate für Violoncello und Klavier

Mendelssohn Bartholdy S onate B-Dur op. 45 für Violoncello und Klavier

* Sheku Kanneh-Mason V ioloncello / Isata Kanneh-Mason K lavier

* Montag, 28. April 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 15 BRAVISSIMO

ABEL SELAOCOE & AURORA ORCHESTRA Unkonventionell mitreißend

Er ist Grenzgänger zwischen Kulturen, Kontinenten und gegensätzlichen Musikwelten: der südafrikanische Cellist und Komponist Abel Selaocoe. Auf eindrucksvoll unkonventionelle Weise kombiniert er virtuose Darbietung mit Improvisation, Gesang und Body Percussion und bewegt sich mühelos durch Genres und Stile. 2023 wurde er für sein musikalisches Schaffen mit dem Opus Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. „Ein strahlend talentierter Cellist und eine Ein-Mann-Band“, nannte ihn The Telegraph. Diesem Lob macht Abel Selaocoe nun erneut alle Ehre, wenn er mit dem nicht weniger unkonventionellen Aurora Orchestra in die Isarphilharmonie kommt und eine eigene Komposition im Gepäck hat: „Four Spirits“, eine musikalische Hommage an seine Heimat. Einen passenderen Partner als das Aurora Orchestra hätte sich Selaocoe nicht aussuchen können: Das Ensemble steht für unverwechselbaren kreativen Anspruch und innovative Programme, vor allem aber gilt es als eines der wenigen Orchester weltweit, das auch Werke auswendig und im Stehen aufführt! Selbst Beethovens 7. Symphonie ganz ohne Noten ist für das Ensemble kein Problem – und für das Publikum ein einzigartiges Konzerterlebnis!

* Selaocoe „ Four Spirits for Cello, Voice and Orchestra“ Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

* Aurora Orchestra / Abel Selaocoe V ioloncello & Gesang

Nicholas Collon L eitung

* Mittwoch, 26. Februar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

JULIA FISCHER Strahlender Klang

Klavier und Geige – zwei Instrumente, die in Julia Fischers Leben eine Hauptrolle spielen. Seit nunmehr 20 Jahren zählt sie zur Spitze der Geigenelite weltweit – und kann „nebenher“ auf eine erfolgreiche Laufbahn als Pianistin blicken, in der sie durchaus an einem Abend berühmte Violin- und Klavierkonzerte hintereinander auf die Bühne bringt. Sie ist mehrfach ausgezeichnet, „mit einer solch starken Präsenz, solch eleganter Virtuosität und so weit entfernt von jeder Spur Sentimentalität“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung, „ihr Klang ist strahlend und sie füllt die Spannungsbögen mit Lebhaftigkeit.“ Ins Prinzregententheater kommt Julia Fischer nur mit ihrer Violine. So bleibt Raum für einen weiteren Ausnahmekünstler an ihrer Seite: Wie Fischer startete Jan Lisiecki seine Karriere als „Wunderkind“. Heute gilt der kanadische Pianist als Meister der poetischen Nuancen und Schattierungen. Zu erwarten ist somit ein Duo-Abend der Extraklasse, an dem zwei Ausnahmekünstler sich kammermusikalische Bälle virtuos zuspielen werden. Im Februar beehrt Julia Fischer ihre Heimat mit einem weiteren Konzerterlebnis: Mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko steht dann Tschaikowskys Violinkonzert auf dem Programm.

* Mozart S onate B-Dur für Klavier und Violine KV 378

Beethoven S onate Nr. 3 Es-Dur op. 12 für Klavier und Violine Schumann S onate Nr. 2 d-moll op. 121 für Violine und Klavier

* Julia Fischer V ioline / Jan Lisiecki K lavier

* Sonntag, 10. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

* Mussorgsky „ Eine Nacht auf dem kahlen Berge“

Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

* Royal Philharmonic Orchestra / Julia Fischer V ioline

Vasily Petrenko L eitung

* Dienstag, 4. Februar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

16 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
BRAVISSIMO

JANINE JANSEN

Funkelnde Virtuosität

Sprühende Leidenschaft, traumhafte Leichtigkeit und ein elegisches Spiel vereint die niederländische Geigerin Janine Jansen wie keine Zweite. Seit über 25 Jahren prägt sie die Musiklandschaft mit ihrem tiefgründigen, mitreißenden Wesen, das sich in ihrem hohen Anspruch und ihren musikalischen Darbietungen auf greifbare und stets authentische Weise widerspiegelt. Jede Gelegenheit, sie auf der Stradivari brillieren zu sehen, gilt als Sternstunde virtuoser Geigenkunst. Immer wieder wagt sich Jansen dabei in unberührtes Terrain. Davon beeindruckendes Zeugnis geben das hochgelobte Album „12 Stradivari“ sowie die gleichnamige Filmdokumentation. Jansen spielte dafür 2021 gleich 15 verschiedene Werke auf zwölf unterschiedlichen Stradivari-Geigen ein. Der einzigartige Klang jener wertvollen Instrumente des legendären Geigenbauers wurde dadurch auf ganz besondere Weise hörbar gemacht. In München erweckt sie Beethovens großes Violinkonzert mit ihrem ansteckenden Esprit zu neuem Leben. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und ihr Chefdirigent Paavo Järvi ergänzen das Programm mit zwei Schubert-Symphonien.

* Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“

Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

* Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Janine Jansen V ioline / Paavo Järvi L eitung

* Sonntag, 18. Mai 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

Feurige Interpretationen

Der venezolanische Star-Dirigent Gustavo Dudamel und das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela laden zu einem süda merikanischen Abend: Sie spielen Werke von Komponisten ihres Heimatkontinents – und von Tschaikowsky. Das ist kein Widerspruch, im Gegenteil. Tschaikowskys Musik sei in Venezuela äußerst präsent, wie Dudamel in einem Interview sagte. Er erinnerte sich an ein Konzert seines Orchesters, an dessen Ende viele junge Landsleute nach einer bestimmten Zugabe verlangten: dem letzten Satz von Tschaikowskys vierter Symphonie. „Wie in einem Popkonzert, wenn die Leute nach ihren Lieblingsstücken rufen“, so Dudamel. Auch bei dem lateinamerikanischen Abend in der Isarphilharmonie dirigiert Dudamel Tschaikowskys bedeutende Symphonie, dieses Seelendrama mit den Klängen eines wilden Volksfests im Finale. Das Publikum kann sich auf eine feurige Interpretation des temperamentvollen Dirigenten freuen, der wie kaum ein Zweiter Enthusiasmus und Freude an der Musik vermittelt und den bedeutendsten Klangkörpern der Welt vorsteht: Seit 2009 ist er Music Director des Los Angeles Philharmonic Orchestra, 2026 wird er die Leitung des New York Philharmonic Orchestra übernehmen.

* Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 sowie Werke aus Lateinamerika

* Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela

Gustavo Dudamel L eitung

* Mittwoch, 22. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 17 BRAVISSIMO
GUSTAVO DUDAMEL Zurück in München: das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela

JAN LISIECKI

Neuartig, kühn und unberechenbar

Der kanadische Ausnahmepianist und Publikumsliebling Jan Lisiecki feiert 2025 seinen 30. Geburtstag.

Welch besseres Geschenk könnte er sich und seinen Fans bereiten, als die Aufführung aller fünf Klavierkonzerte Beethovens – und dem Tripelkonzert – an drei aufeinander folgenden Konzertabenden!

Gemeinsam mit der Academy of St Martin in the Fields erreicht Lisiecki mit diesem Konzertzyklus einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen und dennoch so fulminanten Karriere.

Fünf Klavierkonzerte hat Beethoven hinterlassen, ein sechstes geistert oft als Torso im Windschatten hinterdrein, hinzu kommt das Tripelkonzert. In den beiden ersten Konzerten erleben wir Beethoven als einen Virtuosen, der noch dabei ist, sich seinen Weg zu bahnen. In seiner neuen Wahlheimat Wien muss er sich erst noch den Platz erkämpfen, der ihm später sicher sein wird. „Ludwig van Beethoven, ein junger Musiker aus dem Köln ischen, ein anfangender Komponist, ein naiver, dumpfer, breitbeiniger, junger Mensch mit brennenden Augen im breiten Gesicht, mit breitem Nacken, beflissen nur seiner Kunst, begierig, sich in ihr zu vervollkommnen“ – dieses Bild zeichnet Hugo von Hofmannsthal 1920 in seiner „Zürcher Rede auf Beethoven“. Besagtes „Ringen“ zeigt sich bereits in Beethovens C-Dur-Konzert, seinem numerisch ersten, das aber erst an zweiter Stelle entstanden ist. „Wie Beethoven

in seinen beiden ersten Konzerten die Harmonien behandelt, zeigt, wie sehr er noch dem damaligen Zeitgeist verbunden ist, auch wenn es unverkennbar Beethoven ist“, erklärt Jan Lisiecki. „Auch die Art, wie er die Holzbläser einsetzt, erinnert noch sehr an Mozart. Die Themen leben oft von einer gewissen Eleganz, etliche Prozesse laufen auf betont kammermusikalisch-intime Weise ab.“

„Aufwühlendes Temperament“

Davon zeugt vor allem das B-Dur-Konzert, in dem Beethoven noch ganz auf die klassische Orchesterbesetzung vertraut: ohne Klarinetten, ohne Trompeten, ohne Pauken. Das ändert sich spätestens m it dem dritten Konzert in c-moll, jener Tonart, der man auch in der „Pathétique“-Sonate, der 5. Symphonie und später in Beet hovens letzter Klaviersonate begegnet. Das Werk beginnt mit einer ungewöhnlichen Eröffnung, sie ist neuartig und kühn. Nach einer sehr langen Orchester-Einleitung, die eher an eine Symphonie als ein Konzert erinnert, ist es in Takt 111 endlich soweit. Das Klavier setzt ein – scheinbar, wie banal – mit drei Tonleitern, jede um eine Oktave höher. Dann folgt das erste Thema. „Das dritte und vierte Konzert bilden viele Gegensätze a b, die Beet hoven in sich vereinigte: das aufwühlende Temperament hier und seine feinfühlige, fast philosophische Ader dort“, me int Jan Lisiecki. „Wie geschickt er die unterschiedlichen Aspekte verbindet, zeigt allein der Schluss des dritten Konzerts, wenn Beethoven c-moll verlässt und in C-Dur endet.“

„Mit der Tür ins Haus“

Gegenüber diesem dramatisch-aufgeladenen dritten Konzert wirkt das vierte wie ein gezielter Gegenpol. Eine „wenig bekannte Composition“ – so urteilt noch im Jahr 1818 die Allgemeine Musikalische Zeitung. Dabei handelt es sich, wie der Verfasser unumwunden zugibt, um „eine der originellsten, und, besonders

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in den beyden ersten Sätzen, der geistreichsten und trefflichsten dieses Meisters“. Tatsächlich betritt Beethoven mit diesem vierten Klavierkonzert neues Terrain. Das Klavier eröffnet solo. In vollgriffigen Akkorden, doch keineswegs forte. Für einen Pianisten i st das immer sehr heikel: Schon der erste Ton muss sitzen, der erste Anschlag richtig gewählt sein, die Stimmverteilung innerhalb der Akkorde passen. „Beethoven fällt mit der Tür ins Haus, ohne Umschweife präsentiert er uns seine erste Idee, eben das Eingangs-Thema“, so Jan Lisiecki. „Vieles an diesem Werk ist ungewöhnlich, besonders die strenge dialogische Struktur zwischen Orchester und Soloinstrument, die sich im zweiten Satz ja noch verdichtet – das ist einmalig in der Konzertliteratur.“ Auf die spannungsgeladenen Kontraste im Mittelsatz folgt die Auflösung im Finale – nicht auf triumphale Weise, sondern fast schon verhalten, auf jeden Fall heiter.

„Passagen von großer Eleganz“

Als Beethoven sein viertes Klavierkonzert am 22. Dezember 1808 erstmals öffentlich präsentiert, arbeitet er schon am nächsten. Es ist sein fünftes und letztes. Im April 1809 wird er das Werk beenden. Für Beethoven ist es eine schwierige Zeit. Die Truppen Napoleons steuern auf Wien zu und besetzen die Stadt. Ende Juli 1809 schreibt der Komponist in einem Brief: „Der ganze Hergang der Sachen hat bei mir auf Leib und Seele gewirkt. [...] Welch zerstörendes, wüstes Leben um mich her! Nichts als Trommeln, K anonen, Menschenelend in aller Art!“ Doch für Jan Lisiecki amtet dieses Konzert nicht ausschließlich heroischen Geist: „Auch h ier finden sich Passagen von großer Eleganz. Beethoven ist nie einseitig. Er geht immer ans Limit.“ Auch hier lässt sich Beethoven für den Beginn etwas Neues einfallen: Das Orchester spielt nur einen einzigen Akkord, bevor das Klavier in virtuoser Manier einsetzt – als habe Beethoven die Kadenz, das große Solo des Klaviers, gleich an den Anfang verrücken wollen. „Ein herrliches Tongebilde, voll der ergreifendsten Stellen, origineller, frappanter, oft aber auch bizarrer und barocker Wendungen, wie sie nur des genialen Beethoven tiefe, excentrische Eigenthümlichkeit hervorbringen konnte“ – so urteilte die Zeitung für Theater, Musik und bildende Künste 1822 über dieses letzte Klavierkonzert.

Eine Sonderstellung nimmt das Tripelkonzert für Geige, Violoncello und Klavier ein. Eine genaue Genese dieses Werkes ist schwierig. So vermuten einige Quellen, dass Beethoven den Klavierpart zunächst für einen seiner Schüler vorgesehen und ihn daher nicht zu a nspruchsvoll konzipiert hat. Klar hingegen ist, dass Beethoven dieses Werk von Anfang an sehr am Herzen gelegen hat. In einem Brief an seinen Verleger betont er, dass ein solches Konzert mit drei Soloinstrumenten schließlich „etwas Neues“ sei. Vor allem beweist Beethoven hier, wie sehr bei ihm Humor und Sinn für Neuerungen Hand in Hand gehen. Der Kopfsatz ist mit knapp 20 Minuten eher ungewöhnlich lang, der langsame zweite dafür mit nicht einmal fünf Minuten fast minimalistisch kurz. Im Finale komponiert Beethoven dann ein spritzig-volksliedhaftes Rondo alla Polacca. Überraschend auch, dass es das Cello ist, das die meisten Themen vorstellt, bevor die anderen Solo-Instrumente übernehmen.

„Beethovens Reise“

Bei seinen drei Münchner Konzerten in der Isarphilharmonie steht Jan Lisiecki die Academy of St Martin in the Fields zur Seite, die er vom Klavier aus leitet. Die Zusammenarbeit ist mehr als bewährt, wenn nicht mittlerweile kongenial: 2018 führte Lisiecki im Berliner Konzerthaus mit dem Ensemble die fünf Klavierkonzerte auf – mit nur wenigen Wochen Vorlauf als Einspringer für Murray Perahia. Die Konzerte wurden zum durchschlagenden Erfolg, sodass die Deutsche Grammophon spontan beschloss, den Live-Mitschnitt als Gesamteinspielung zu veröffentlichen. Für Jan Liesicki ein Meilenstein in jeder Hinsicht: „Was ich wirklich an den Klavierkonzerten liebe, ist, dass sie so wunderbar zusammen funktionieren. Sie erz ählen eine Geschichte: Beethovens Reise, die Art, in der er seinen Stil verändert und weiterentwickelt. Er hat das Klavierkonzert in seiner Definition komplett verändert.“

Academy of St Martin in the Fields

Jan Lisiecki K lavier & Leitung

* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

* Dienstag, 7. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

* Mittwoch, 8. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

* Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Beethoven Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 „Tripelkonzert“

* Tomo Keller V ioline / Daniel Müller-Schott V ioloncello

* Donnerstag, 9. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Der Musikjournalist Dr. Christoph Vratz aktualisierte für KONZERTNEWS seinen Begleittext zu Jan Lisieckis Gesamteinspielung der BeethovenKlavierkonzerte. Diese erschien anlässlich des Beethoven-Jahres 2020 bei der Deutschen Grammophon.

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LISIECKI

PIANISSIMO

TASTENZAUBER

YUJA WANG & VÍKINGUR ÓLAFSSON Doppelter Klangrausch

Ein Abend, eine Bühne – zwei Klaviere, zwei absolute Superstars: Yuja Wang und Víkingur Ólafsson geben sich die Ehre und laden ein zu einem vierhändigen Klangrausch. Das Publikum erwartet ein einmaliges Zusammenspiel und ein Gipfeltreffen der besonderen Art. Yuja Wang gelang im Februar 2024 eine Sensation: Sie ergatterte eine der begehrtesten Musik-Auszeichnungen weltweit und erhielt einen Grammy Award in der Kategorie „Bestes klassisches Instrumentalsolo“ für ihre Interpretationskunst in „The American Project“. Charismatische Kunstfertigkeit, emotionale Ehrlichkeit und fesselnde Bühnenpräsenz – dafür wird Yuja gefeiert und ist nicht nur für ihre Virtuosität, sondern auch für ihre spontanen und lebendigen Auftritte bekannt. Víkingur Ólafsson, der isländische Tastenkünstler, überzeugt mit seiner bemerkenswerten Kombination aus musikalischem Können auf höchstem Niveau und visionären Programmen. Als „pianistischen Rausch“ bezeichnete die Süddeutsche Zeitung sein letztes Gastspiel im Prinzregententheater. Mit Rachmaninows Symphonischen Tänzen in einer Fassung für zwei Klaviere sowie Werken von Franz Schubert bis Dave Brubeck kündigt sich ein neuer, ja doppelter Klangrausch an.

* R achmaninow Symphonische Tänze op. 45 (Fassung für zwei Klaviere) sowie Werke von Schubert , Adams , Pärt , Brubeck u. a.

* Yuja Wang K lavier / Víkingur Ólafsson K lavier

* Sonntag, 27. Oktober 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

YEFIM BRONFMAN

Größer als das Leben

Der Pianist Yefim „Fima“ Bronfman fasziniert mit einer souveränen Technik und einem außergewöhnlichen lyrischen Talent. Solokonzerte, Auftritte mit international renommierten Orchestern und eine prestigeträchtige Diskographie zeugen von seinem Weltrang. Yefim Bronfman wurde in Usbekistan geboren, im Alter von 15 Jahren emigrierte er mit seiner Familie nach Israel. Hier studierte er an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv. Später setzte er seine Studien in den USA fort, unter anderem an der renommierten Juilliard School in New York. Bronfman ist Träger des Avery Fisher Prize, eine der höchsten Auszeichnungen für amerikanische Musiker, und war insgesamt sechsmal für einen Grammy Award nominiert. Nach München kommt er gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Alan Gilbert. Auf dem Programm: Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3. Zu diesem 1909 vollendeten Werk, das Bronfman als „Wunder an Melodik und Expressivität“ beschreibt, kehrt der Klaviervirtuose immer wieder gerne zurück – und das nicht nur aufgrund der enormen technischen Herausforderungen, sondern vielmehr wegen seiner poetischen Qualitäten: „Das Konzert erzählt von etwas, das so viel größer ist als das Leben.“

* R achmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-moll op. 30

Tschaikowsky Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

* NDR Elbphilharmonie Orchester

Yefim Bronfman K lavier / Alan Gilbert L eitung

* Sonntag, 20. Oktober 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 21

Auf der Überholspur

Debüt bei MünchenMusik: zwei Konzerte im Prinzregententheater

„Spielen wie auf der Autobahn“, so betitelte BR-Klassik einen Artikel über sein Debüt mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Februar dieses Jahres. Der 25-jährige Pianist ist ohne Frage auf der Überholspur unterwegs: Mao Fujita konnte bereits als Zwölfjähriger mit „The World Classic“ in Taiwan seinen ersten internationalen Wettbewerb gewinnen. Es folgten zahlreiche weitere Preise, Einladungen zu Festivals und weltweiten Konzerten sowie ein Exklusivvertrag bei Sony Classical. Als Debüt spielte er gleich die kompletten Klaviersonaten Mozarts ein und wurde für seine „erstaunlich reife Interpretation“ (Deutschlandfunk) gelobt. Sein Studium absolvierte er an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Tokio sowie in Berlin an der Hochschule „Hanns Eisler“ bei Kirill Gerstein. Angetan hat es ihm insbesondere – natürlich – die Musik Mozarts: „Mich hat besonders beeindruckt, wie schnell sich Mozart als Komponist ent w ickelt hat. Die Schönheit seiner Kompositionen erstaunt mich immer wieder.“ Seine Begeisterung steckt an – ob beim Klavierabend im November, bei dem außerdem Werke von Skrjabin und Liszt erklingen, oder beim Orchesterkonzert im März mit der Camerata Salzburg, bei dem er Mozarts letztes Klavierkonzert spielt.

* Mozart Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ KV 265

Mozart S onate Nr. 10 C-Dur KV 330

Skrjabin 24 Préludes op. 11 / Skrjabin Fantasie h-moll op. 28

Liszt „ Pace non trovo“ aus „Tre Sonetti di Petrarca“

Liszt „ Après une lecture de Dante“ – Fantasia quasi Sonata

* M ao Fujita K lavier

* Montag, 18. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

* Beethoven „ Musik zu einem Ritterballett“

Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595

Mozart Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

* C amerata Salzburg / Mao Fujita K lavier / Oscar Jockel L eitung

* Samstag, 8. März 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

KHATIA BUNIATISHVILI

Kraftvolle Melancholie

„Seine Musik ist für mich wie ein Perserteppich. Nicht nur wunderschön und überwältigend, sondern auch von großer Komplexität, von Intellekt, voller Tragik.“ Und sie rufe Fragen auf, mit denen der Komponist einen aber nicht allein lasse, sondern den Hörer sanft hindurch begleite. Die Pianistin Kathia Buniatishvili spricht mit großer Zärtlichkeit und Liebe von Sergej Rachmaninow – wie könnte es auch anders sein, zeigt sich doch so manche Parallele zwischen der georgischen Künstlerin und der Musik des russischen Komponisten. Energiegeladen, bisweilen pendelnd zwischen Drama und unendlicher Melancholie, von großer Reflektiertheit und verführerischem Charme, hochvirtuos und von technischer Brillanz – vor allem aber sind Musik und Pianistin beide eines: ungeheuer lebendig. So sagt Buniatishvili etwa über ihre Kunst: „Man braucht Einsamkeit, auch schwere Momente, um kreativ zu sein. Künstlerische Dinge kommen nicht einfach so, da gibt es Kämpfe auszutragen“ (concerti). Gemeinsam mit dem Danish National Symphony Orchestra unter Leitung seines langjährigen Chefdirigenten Fabio Luisi wird sie im Januar Gelegenheit haben, diese hochproduktive und unwiderstehliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem dritten Klavierkonzert Rachmaninows anzugehen.

* Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-moll op. 30

Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“

* Danish National Symphony Orchestra

Khatia Buniatishvili K lavier / Fabio Luisi L eitung

* Dienstag, 21. Januar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

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SARA OTT Nächtlicher Klangzauber

Eine besondere Faszination für die musikalische Aufbereitung nächtlicher Stimmungen ließ Alice Sara Ott in den vergangenen Jahren bereits durch Veröffentlichungen wie ihrem Album „Nightfall“ oder der Aufnahme von Chopins Nocturne Nr. 2 anklingen. Nun knüpft sie erneut an jene nostalgische Abendstimmung an und verleiht in einem ex klusiven Klavierabend unter anderem Beethovens „Mondscheinsonate“, dem Meisterstück nächtlicher Romantik, ihren eigenen Tastenzauber. Ihr im Herbst 2023 erschienenes Album widmete die in München geborene Künstlerin ganz den Werken Beethovens. Passend zum konzertanten Thema komplettiert den stimmungsvollen Abend eine Auswahl der „Nocturnes“ von John Field, der jene Werkgattung entscheidend prägte. Die erfolgreiche Pianistin lässt sich in ihrem künstlerischen Ausdruck und Drang nicht auf das Klavierspiel allein beschränken, sondern sucht die Kollaboration mit anderen Kreativen und hinterlässt von der Musik bis zum Handtaschendesign stets ihre unverwechselbare Handschrift und besondere ästhetische Note.

* John Field A uswahl aus „Nocturnes“

Beethoven S onate Nr. 14 cis-moll op. 27/2 „Mondschein“

Beethoven S onate Nr. 19 g-moll op. 49/1

Beethoven S onate Nr. 30 E-Dur op. 109

* A lice Sara Ott K lavier

* Mittwoch, 19. Februar 2025 20 Uhr Prinzregententheater

Der besondere Moment

Der Moment, in dem Pianisten auf ihren jeweiligen Konzertflügel treffen, sei immer etwas ganz Besonderes, jeder Flügel habe schließlich seinen Charakter. Die Pianistin Yulianna Avdeeva bringt es auf den Punkt: „Das ist ein wenig wie mit Menschen. Manchmal versteht man sich auf Anhieb, manchmal braucht es ein wenig länger.“ Spätestens seit die Wahl-Münchnerin 2010 – als erste Frau seit Martha Argerich im Jahr 1965 – den Intern ationalen Chopin-Wettbewerb gewann, gehört dieses Kennenlernen auf internationalem Niveau zu ihrem Alltag, führt sie doch seither eine vielbeachtete Karriere weltweit in die wichtigsten Konzerthäuser. Einen ebenso erfolgreichen Partner findet sie in Markus Poschner, dem gebürtigen Münchner, der seinem Orchestra della Svizzera italiana seit 2015 als Chefdirigent verbunden ist. Für ihr gemeinsames Konzert in der Isarphilharmonie wurden zwei Werke ausgewählt, die zu den prominentesten Vertretern ihrer Gattungen zählen: Tschaikowskys erstes Klavierkonzert und Beethovens fünfte Symphonie.

* Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23

Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 „Schicksalssymphonie“

* O rchestra della Svizzera italiana Yulianna Avdeeva K lavier

Markus Poschner L eitung

* Dienstag, 8. April 2025 20 Uhr Isarphilharmonie

Ungezügelte

Spielfreude

Nach seinem umjubelten München-Debüt kehrt Bruce Liu Anfang 2025 ins Prinzregententheater zurück. Der junge Pianist mit den „Fingern eines Magiers“ (Le Monde) weiß sein Publikum gleichermaßen durch ein kultiviertes und scheinbar müheloses Pianospiel sowie eine makellose Technik zu beeindrucken. Doch ist es seine Begeisterungsfähigkeit, die ihn triumphieren lässt und in den Olymp der Künstler emporhebt, die man im Auge beh alten sollte. Seine ungezügelte Freude am Spiel zeigt sich in mitreißender Mimik und geschmeidiger Symbiose mit dem Instrument. 2021 gewann Liu den Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau und reihte sich damit in eine illustre Preisträgerriege ein. Der in Paris geborene Kanadier mit chinesischen Wurzeln vereint die kosmopolitische Biografie mit einem jungenhaften Charme. Spielerisch leicht tobt er sich an der Klaviatur aus und strahlt dabei gleichzeitig souveräne Sicherheit aus. Im Prinzregententheater widmet er sich einem anspruchsvollen Programm virtuoser Klavierkompositionen.

* Tschaikowsky „ Die Jahreszeiten“ –12 Klavierstücke op. 37a Mendelssohn Bartholdy / Rachmaninow Scherzo aus „Ein Sommernachtstraum“ Skrjabin S onate Nr. 4 Fis-Dur op. 30 Prokofjew S onate Nr. 7 B-Dur op. 83

* Bruce Liu K lavier

* Montag, 27. Januar 2025 20 Uhr Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 23
PIANISSIMO
ALICE BRUCE LIU

LUCAS & ARTHUR JUSSEN

Energievoll und leidenschaftlich

Das brasilianische Jugendorchester „Neojiba“ bringt südamerikanisches Flair in die Isarphilharmonie – mit Leidenschaft und unbändiger Spielfreude. In Südamerika ermöglichen die staatlichen Kinder- und Jugendorchester jungen Menschen Teilhabe an Bildung, sozialer Entwicklung und Kultur. Seit 2007 kommt auch „Neojiba“ diesem Auftrag nach. Durch die gemeinsame Ausübung von Musik erwerben Jugendliche wesentliche Werkzeuge für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten und Persönlichkeit. Das Ergebnis zeigt sich in der Exzellenz des Orchesters: „Neojiba“ spielte weltweit mehr als 300 Konzerte, unternahm sieben Tourneen und war das erste brasilianische Jugendorchester, das in Europa auftrat. Gründer und Leiter Ricardo Castro erhielt für seine Arbeit den Titel des Ehrenmitglieds der Royal Philharmonic Society. Bei ihrem Gastspiel in München geben mit Lucas und Arthur Jussen zwei ebenso energievolle und leidenschaftliche Pianisten dem temperamentvollen Orchester-Programm aus mitreißenden Werken von Carlos Gomes, Osvaldo Golijov und Leonard Bernstein zusätzlich Drive. Die Brüder aus den Niederlanden nutzen ihre familiären Bande, um im Duo zu einer musikalischen Symbiose zu finden, die das Außergewöhnliche auf dem Podium garantiert.

* C arlos Gomes P relude aus „Lo schiavo“

Osvaldo Golijov „ Nazareno“ für Klavier und Orchester

Bernstein „ Symphonic Dances“ aus „West Side Story“

* Neojiba Orchestra / Lucas Jussen K lavier / Arthur Jussen K lavier

Ricardo Castro L eitung

* Dienstag, 27. Mai 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Aufsteigender Stern am Pianistenhimmel

Es kommt nicht oft vor, dass ein Kritiker gleich eine „Klavierweltrevolution“ (Der Standard) ausruft, wenn ein bis dato noch wenig bekannter Pianist die Bildfläche betritt. So geschehen dennoch vor zwei Jahren, als ein junger Einspringer den Wiener Musikverein zum Kochen brachte. Andere Medien schreiben vom „Wunderkind“ oder zitieren einen, der es wissen muss, war er doch einst selbst ein Wunderkind an den Tasten: Daniel Barenboim zeigte sich angesichts des Talents von Alexander Malofeev schon früh begeistert. Vor zehn Jahren gewann Malofeev als 13-Jähriger den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb. Doch seit dem frühen Triumph ist viel passiert: Die Corona-Pandemie und auch die Tatsache, dass sich Malofeev 2022 gezwungen sah, seine russische Heimat in Richtung Berlin zu verlassen – beides hätte seine Karriere sehr irritieren können. Dem war jedoch nicht so, vielmehr gilt Malofeev heute als rasant aufsteigender Stern am Pianistenhimmel. Er geht unbeirrbar seinen Weg und begeistert das Publikum nicht nur mit brillanter Technik und als „Lyriker mit einem Zug zur Schwärmerei“ (Die Presse), sondern ebenso mit Frische und Natürlichkeit.

* Werke von Schubert , Liszt , Skrjabin u. a.

* A lexander Malofeev K lavier

* Montag, 7. April 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

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ALEXANDER MALOFEEV

SEONG-JIN CHO

Meisterhaft bescheiden

„Ich bin glücklich, wenn ich in einer Stadt 2000 Menschen in den Konzertsaal locken kann. Mehr Leute müssen mich im Prinzip gar nicht kennen“, so noch vor ein paar Jahren der junge südkoreanische Pianist Seong-Jin Cho bescheiden. Zu diesem Zeitpunkt entsprach das allerdings schon nicht mehr der Realität – insbesondere in seiner Heimat, wo er seit seinem 1. Platz im Internationalen Chopin-Wettbewerb 2015 wie ein Popstar gefeiert wird. Mittlerweile hat sich sein Leben auch international grundlegend geändert, zählt er doch zu den führenden Pianisten der jungen Generation. Seit 2016 bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag, trifft der sensibel und nachdenklich wirkende Künstler auch beim gelben Label freilich immer wieder auf Chopin und kann darüber hinaus auf eine große Bandbreite weiterer Komponisten verweisen, die er bereits eingespielt hat. (Noch) nicht allerdings „die drei großen B“ des klassischen Klavierrepertoires. Für Beethoven und Brahms aus den Händen Chos empfiehlt sich daher ein Besuch des Prinzregententheaters, um einen Künstler zu erleben, von dem das Wall Street Journal schlicht sagt: „Cho is a Master.“

* Liszt „ Les jeux d’eau à la Villa d’Este“

Beethoven S onate Nr. 15 D-Dur op. 28 „Pastorale“

Brahms S onate Nr. 3 f-moll op. 5

* S eong-Jin Cho K lavier

* Mittwoch, 7. Mai 2025 20 Uhr Prinzregententheater

HÉLÈNE GRIMAUD

Innig und persönlich

Seit sie es als 13-Jährige zum ersten Mal gehört habe, liebe sie das d-moll-Konzert von Johannes Brahms: Es sei ein Erlebnis gewesen, das sie grundlegend verändert habe, erzählte Hélène Grimaud erst kürzlich in einem Interview. Bereits zweimal hat sie das Konzert auf CD eingespielt und daher eine besonders innige Beziehung zu diesem Werk, das Brahms als 21-Jähriger zunächst als Sonate begann und später in ein großformatiges und die Konventionen seiner Gattung herausforderndes Klavierkonzert umwandelte. Grimaud zeigt sich fasziniert vom zutiefst persönlichen Charakter des Werkes: „Es kommt mir vor, als habe er es ,in der ersten Person‘ geschrieben. Es wirkt, als würden detailliert ausgearbeitete Memoiren vor uns ausgebreitet.“ Der Französin, deren Weltkarriere nun schon 30 Jahre währt, sind neben der Musik auch andere Tätigkeitsfelder ebenso wichtig: Als Menschenrechtsaktivistin und Autorin mehrerer Romane hat sie sich hervorgetan, legendär insbesondere auch ihr Engagement für vom Aussterben bedrohte Wölfe. Das Musizieren selbst bleibt für Grimaud aber noch immer das Medium, mit dem sie sich am umfassendsten ausdrücken kann.

* Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15

* C amerata Salzburg / Hélène Grimaud K lavier

* Sonntag, 11. Mai 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

IVO POGORELICH

Frei von Gewohnheiten

Ein herausragendes Künstlerarrangement für einen besonderen Konzertabend: Ivo Pogorelich beehrt die Münchner mit einem Gastspiel seines innovativen Tastenzaubers. Der legendäre kroatische, zum UNESCO-Sonderbotschafter ernannte Klaviervirtuose, der in seiner einziga rtigen Karriere gleichermaßen Jubelstürme wie kritische Stimmen hervorrief, wurde bereits als Enfant terrible, Genie und Popstar betitelt. Besonders zu Beginn seines fulminanten Musikerfolgs evozierte sein bahnbrechend unkonventionelles Spiel, gepaart mit einer charismatischen Strahlkraft, alle möglichen Reaktionen – nur keine Gleichgültigkeit. Seine herausragende Interpretationskunst und spielerische Intensität, die sich auf ein reduziertes, dichtes Werk konzentrieren, haben ihre Spuren in der Klavierkunst hinterlassen. Gemeinsam mit dem Jerusalem Symphony Orchestra widmet er sich in der Isarphilharmonie dem zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow. Die Leitung des Abends hat der Geiger und Bratschist Julian Rachlin inne. Das österreichische Multitalent litauischer Herkunft tritt zunehmend als Dirigent in Erscheinung und genießt internationale Anerkennung.

* Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Brahms Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

* Jerusalem Symphony Orchestra / Ivo Pogorelich K lavier / Julian Rachlin L eitung

* Mittwoch, 19. März 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 25 PIANISSIMO

Grandes Dames der Klavierwelt

Ein Gipfeltreffen von unbestrittenen Grandes Dames der Klavierwelt: Zwei international gefeierte Klaviervirtuosinnen geben sich mit einem gemeinsamen Konzert in der Isarphilharmonie die Ehre. „Nun, es ist nichts Neues, dass Martha Argerich nur den Kopf durch die Tür stecken muss, um ihre Fans zur Begeisterung zu bringen“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Die argentinisch-schweizerische Pianistin gilt als „lebende Legende“ (SWR Kultur). Argerichs Spiel begeistert in aller Welt durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz. Im Schatten ihrer glänzenden Karriere musste die 82-Jährige zahlreiche private Krisen durchleben, fand jedoch immer wieder zurück ins Leben – und auf die Bühne. Diese betritt sie am liebsten in Begleitung musikalischer Freunde. Darunter: Gabriela Montero. Ein größeres Talent als die venezolanische Pianistin sei ihr selten begegnet, sagt Argerich. „Monteros Spiel hat alles: knisterndes rhythmisches Brio, subtile Schattierungen, stählerne Kraft in klimatischen Momenten, gefühlvolle Lyrik in den nachdenklichen Passagen und, das Beste von allem, unsentimentale Expressivität“, bescheinigt auch die New York Times. Das Publikum darf sich auf ein neues Stück Musikgeschichte freuen.

* D as Programm wird noch bekannt gegeben.

* M artha Argerich K lavier / Gabriela Montero K lavier

* Sonntag, 1. Dezember 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

DANIIL TRIFONOV

Atemberaubende Tastenmagie

Er betreibe „pianistischen Hexenzauber“ (Der Standard) oder sei „wie ein Geisterseher, mit leuchtenden Augen, verklärtem Lächeln, in eine andere Welt entrückt“ (Neue Zürcher Zeitung). Zuschreibungen des nahezu Übersinnlichen begleiten einhellig den Weg von Daniil Trifonov, seit er seinen Durchbruch 2011 beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb feierte. Die möglicherweise erste Zuhörerin, die auf ein „dämonisches Element“ aufmerksam wurde, war keine Geringere als Martha Argerich, die zugleich von der stupenden Technik schwärmte – sie habe so etwas „noch nie gehört“. Tatsächlich sind all diese Attribute absolut nachvollziehbar, wenn man diesen bemerkenswerten Pianisten live erlebt: Atemberaubende Virtuosität und von ganz eigener Persönlichkeit getragene, aber immer dem Kern des Werks verschriebene Interpretation gehen einher mit einer bisweilen fast ans Besessene reichenden Ausstrahlung während des Spiels. Somit gilt Daniil Trifonov, der 1991 in Nischni Nowgorod geboren, in Moskau und Cleveland ausgebildet wurde und heute in New York lebt, zweifelsohne als einer der aufregendsten Pianisten unserer Zeit. Nach München führt den Künstler nun Schumanns Klavierkonzert, ein Werk von romantischer bis fantastischer Aura. Das Orchestre Symphonique de Montréal und sein Chefdirigent Rafael Payare bringen zudem mit Berlioz’ „Symphonie fantastique“ eine weitere musikal ische Fantasie mit an die Isar.

* Berlioz O uvertüre „Römischer Karneval“ op. 9

Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54

Berlioz „ Symphonie fantastique“ op. 14

* O rchestre Symphonique de Montréal / Daniil Trifonov K lavier

Rafael Payare L eitung

* Donnerstag, 28. November 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

26 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
MARTHA ARGERICH & GABRIELA MONTERO
PIANISSIMO

GROSSE KLASSIK

MEISTERWERKE DER MUSIKGESCHICHTE

Joseph Bastian ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Münchner Symphoniker

ABONNEMENT PHILHARMONIE EXTRA –MÜNCHNER SYMPHONIKER

Der Klang unserer Stadt

Mit der Abo-Reihe „Philharmonie Extra“ laden die Münchner Symphoniker sowie ihr Künstlerischer Leiter und Chefdirigent Joseph Bastian zu vier großen Konzertabenden in die Isarphilharmonie ein. Der französisch-schweizerische Dirigent, seit letzter Saison Chef des Orchesters, ist bekannt für die bemerkenswerte Partnerschaft, die er mit seinen Musikern eingeht. Diese besondere Konstellation garantiert einmaligen Hörgenuss großer Klassik. „Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“, hatte Beethoven in seiner Symphonie Nr. 6 vermerkt, dem damals revolutionären musikalischen Ausflug aufs Land voller Klänge der Natur. Die laut malerische „Pastorale“ eröffnet die Reihe mit Schumanns berühmtem Klavierkonzert, das von Giorgi Gigashvili interpretiert wird. Im Dezember packt das Orchester unter Leitung von Olivier Tardy seinen Schlitten voll mit Winter- und Weihnachtsklassikern für eine „Musikal ische Schlittenfahrt“. Mit ihrem Programm im Februar haben sich die Münchner Symphoniker vorgenommen, die Isarphilharmonie zum Kochen zu bringen: Ravels „Boléro“, Inbegriff packender Motorik, erzeugt eine faszinierende Sog w irkung. Ebenso mitreißend: die legendäre „Rhapsody in Blue“ von Gershwin, gespielt von Tastenzauberer Frank Dupree, sowie Rachmaninows hochromantische Symphonie Nr. 2. Das letzte Konzert der Reihe entführt in die märchenhafte Welt Peer Gynts, bevor der musikalische Protagonist des Abends, Jonathan Fournel, mit Griegs Klavierkonzert die norwegische Klangwelt weiter auslotet und das Orchester nach der Pause Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zur Aufführung bringt.

* Beethoven O uvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43 Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54 Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

* Münchner Symphoniker / Giorgi Gigashvili K lavier

Joseph Bastian L eitung

* Montag, 11. November 2024 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

EINE MUSIKALISCHE SCHLITTENFAHRT

* A uszüge aus Tschaikowskys Nussknacker und Humperdincks Hänsel und Gretel sowie Waldteufels Schlittschuhläufer, Andersons Sleigh Ride u. a.

Münchner Symphoniker / Olivier Tardy L eitung

* Dienstag, 10. Dezember 2024 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

* Gershwin „ Rhapsody in Blue“ / Ravel „ Boléro“

Rachmaninow Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

* Münchner Symphoniker / Frank Dupree K lavier

Joseph Bastian L eitung

* Freitag, 21. Februar 2025 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

* Grieg „ Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46

Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16

Mussorgsky „ Bilder einer Ausstellung“

* Münchner Symphoniker / Jonathan Fournel K lavier

Joseph Bastian Leitung

* Dienstag, 13. Mai 2025 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 27

ABONNEMENT FASZINATION KLASSIK – MÜNCHNER SYMPHONIKER

Vier Sonntagskonzerte in der Isarphilharmonie

Die einzigartige Verbindung zwischen den Münchner Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian wird gleich zum Auftakt des Zyklus „Faszination Klassik“ erlebbar. Gemeinsam eröffnen sie die Abonnement-Reihe mit gleich drei Meisterwerken der Klassik: Mendelssohns Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“, Bruchs berühmtem Violinkonzert – mit dem jungen Münchner Geiger Andrea Cicalese als Solisten – sowie Schumanns „Rheinischer Symphonie“. Im Dezember lädt das Orchester, diesmal unter Leitung der jungen chinesischen Dirigentin Yue Bao, mit Rachmaninows zweitem Klavierkonzert zum Träumen ein und begibt sich mit Tschaikowskys erster Symphonie auf eine musikalische Winterreise. Solistin ist die 21-jährige Pianistin Jeneba Kanneh-Mason, die dritte erfolgreiche Solistin aus Großbritanniens wohl talentiertester Familie im Bereich klassischer Musik. Das neue Jahr startet fulminant mit den berühmtesten Chorszenen aus Opern von Weber, Wagner, Bizet und Verdi – vom „Jägerchor“ aus „Der Freischütz“ über den „Matrosenchor“ aus „Der fliegende Holländer“ und Auszüge aus „Carmen“ bis zum „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“, meisterlich auf die Bühne gebracht von den Münchner Symphonikern, verstärkt durch den Münchner Konzertchor und Münchner Oratorienchor. Im März widmet sich das Orchester – unter der Leitung von Johannes Debus, Direktor der Canadian Opera Company in Toronto – mit Dvořá ks Symphonie „Aus der Neuen Welt“ der romantischen Klangwelt, die auch Anastasia Kobekina in Schumanns Cellokonzert erwecken wird. Sie gilt als eine der derzeit spannendsten Cellistinnen und wird nicht erst seit ihrem CD-Debüt bei Sony Classical 2024 als „dynamisch, außergewöhnlich, vielversprechend“ (NDR Kultur) gefeiert.

* Mendelssohn Bartholdy O uvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“

Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“

* Münchner Symphoniker / Andrea Cicalese V ioline

Joseph Bastian L eitung

* Sonntag, 27. Oktober 2024 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

* Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Tschaikowsky Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 „Winterträume“

* Münchner Symphoniker / Jeneba Kanneh-Mason K lavier

Yue Bao L eitung

* Sonntag, 15. Dezember 2024 11 Uhr, Isarphilharmonie

GROSSE OPERNCHÖRE

* A uszüge aus Opern von Weber, Wagner, Bizet und Verdi

* Münchner Symphoniker

Münchner Konzertchor / Münchner Oratorienchor

Dmitri Jurowski L eitung

* Sonntag, 26. Januar 2025 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

* Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

* Münchner Symphoniker / Anastasia Kobekina V ioloncello

Johannes Debus L eitung

* Sonntag, 9. März 2025 15.30 Uhr, Isarphilharmonie

28 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket GROSSE KLASSIK
ANASTASIA KOBEKINA ANDREA CICALESE JENEBA KANNEH-MASON

„O Fortuna, velut luna statu variabilis ...“ – das Rad der Schicksalsgöttin

EIN KONZERT DER KLASSIKER

Carmina Burana & Boléro

Ein Konzert mit unbestrittenen Klassikern: Auf dem Programm stehen Ravels elektrisierender „Boléro“, Borodins mitreißende „Polowetzer Tänze“ und Orffs großartige „Carmina Burana“. Auch wenn der „Boléro“ und die „Carmina Burana“ im Abstand von nur sieben Jahren komponiert wurden, sind sie gleichermaßen gegensätzlich wie ähnlich. Ravels einsätziger Tanz speist sich aus zwei musikalischen Ideen, die immer und immer wiederholt werden. In einem Crescendo, das sich über das gesamte Stück spannt, beginnt er mystisch-meditativ und endet in einer wuchtigen Ekstase. Meditation und Ekstase bestimmen auch Carl Orffs Welterfolg: Neben prägnanten Rhythmen sind es auch hier der melodische und harmonische Reichtum, die den unnachahmlichen Zauber der Sammlung ausmachen. Die musikalische Reise durch Spanien und in das mittelalterliche Benediktbeuern führt am Ende zu Borodins „Polowetzer Tänzen“ aus „Fürst Igor“.

* Borodin „ Polowetzer Tänze“ / Ravel „ Boléro“ Orff „Carmina Burana“

* Prague Royal Philharmonic / Münchner Motettenchor

Heiko Mathias Förster L eitung

* Sonntag, 24. November 2024 15 Uhr, Isarphilharmonie

* Münchner Symphoniker / Münchener Bach-Chor

Johanna Soller L eitung

* Dienstag, 25. März 2025 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

BEETHOVENS NEUNTE

Freude, schöner Götterfunken!

Beethovens neunte Symphonie galt aufgrund ihres grandiosen Chorfinales schon zur Entstehungszeit als einzigartig – und ist es auch 200 Jahre nach ihrer Uraufführung noch. Dabei hatte Beet hoven lange mit seiner Idee gehadert, die überschwänglichen Verse aus Friedrich Schillers Ode „An die Freude“ für Gesangssolisten und Chor an den Schluss seines ohnehin schon Grenzen sprengenden Werks zu setzen. Keine der nachfolgenden Komponistengenerationen kam an dem Jahrhundertwerk vorbei. Zugleich gelang Beethoven mit seiner Hymne eine universell gültige Botschaft. 1985 wählten sie die Staats- und Regierungschefs Europas nicht ohne Hintersinn zum musikalischen Aushängeschild der Europäischen Union. Und bis heute gilt: Beethovens „Kuss an die ganze Welt“ verleiht jedem Feier- oder Freudentag einen einzigartig goldenen Glanz. Zum Jahreswechsel fast ein Muss, fühlen sich die Münchner Symphoniker und ihr Chefdirigent Joseph Bastian gemeinsam mit zwei traditionsreichen Münchner Chören und einem renommierten Solistenquartett dieser Aufführungstradition gerne verpflichtet. Außerdem erklingt Beet hovens Meisterwerk in gleicher Besetzung am Ostermontag. Freude, schöner Götterfunken!

* Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“

* Münchner Symphoniker / Münchner Konzertchor / Münchner Oratorienchor

Lydia Teuscher S opran / Olivia Vermeulen M ezzosopran

Léo Vermot-Desroches Tenor / Jochen Kupfer B ariton

Joseph Bastian L eitung

* Samstag, 28. Dezember 2024 19.30 Uhr / Mittwoch, 1. Januar 2025 16 Uhr

Ostermontag, 21. April 2025 15. 30 Uhr Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 29 GROSSE KLASSIK

ABONNEMENT SONNTAG UM 4

Weltklasse-Solisten in vier Nachmittagskonzerten

Populäre Klassik meisterhaft interpretiert – dafür stehen die vier Konzerte der Reihe „Sonntag um 4“ in der Isarphilharmonie. Mit Schumanns Cellokonzert und Bruckners 7. Symphonie erklingen zum Auftakt der Reihe zwei Meisterwerke der Musikliteratur, interpretiert vom Bruckner Orchester Linz mit seinem Chefdirigenten Markus Poschner und dem WeltklasseCellisten Daniel Müller-Schott, den die New York Times als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“ beschreibt. Auch Augustin Hadelich ist auf den großen Konzertpodien zu Hause: Nach seinem Debüt im Wiener Musikverein sorgt er in ganz Europa für Furore. In München spielt er mit dem Mozarteumorchester Salz-

DANIEL MÜLLER-SCHOTT

burg Mozarts letztes Violinkonzert. Im Februar lässt die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason zusammen mit der Staatskapelle Weimar Beethovens 4. Klavierkonzert – von Schumann als „Beethovens vielleicht größtes Klavierkonzert“ bezeichnet – durch ihr gefühlvolles Spiel lebendig werden. Zum Finale der Reihe gastiert das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra mit Tschaikowskys Symphonie Nr. 5, deren vier Sätze ein gemeinsames Leitthema, das Schicksalsmotiv, durchzieht. Außerdem auf dem Programm des Abschlusskonzerts: Jean Sibelius’ einziges Violinkonzert, in dem die Geigerin Maria Ioudenitch farbenreich die finnische Landschaft und ihre Sagengestalten musikalisch erleben lässt.

* S chumann Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129

Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur

* Br uckner Orchester Linz / Daniel Müller-Schott V ioloncello

Markus Poschner L eitung

* Sonntag, 10. November 2024 16 Uhr, Isarphilharmonie

* Wagner „ Siegfried-Idyll“

Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219

Schumann Symphonie Nr. 4 d-moll op. 120

* Mozarteumorchester Salzburg / Augustin Hadelich V ioline

A ndrew Manze L eitung

* Sonntag, 8. Dezember 2024 16 Uhr, Isarphilharmonie

* Mendelssohn Hensel O uvertüre C-Dur

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

* Staatskapelle Weimar / Isata Kanneh-Mason K lavier

M arko Letonja L eitung

* Sonntag, 23. Februar 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

* Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47

Ts chaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64

* Royal Stockholm Philharmonic Orchestra

M aria Ioudenitch V ioline / Ryan Bancroft L eitung

* Sonntag, 23. März 2025 16 Uhr, Isarphilharmonie

30 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket GROSSE KLASSIK
MARIA IOUDENITCH AUGUSTIN HADELICH

MÜNCHENER BACH-CHOR Händels Messias

Georg Friedrich Händels „Messias“ aus dem Jahr 1741 ist gleichermaßen Mythos und Monument abendländischer Kultur. Das dreiteilige Oratorium handelt vom Wunder der Weihnacht, von Karfreitag und Ostern, also von Geburt, Tod und Auferstehung des Messias. Eigentlich hatte Händel das Oratorium gar nicht komponieren wollen: Enttäuscht von den Misserfolgen seiner Opern „Imeneo“ und „Deidamia“ wollte er pausieren. Doch Librettist Charles Jennens überzeugte ihn zur Teilnahme an einer Konzertreihe in Dublin. Händel komponierte in Folge den „Messias“, ein knapp zweieinhalbstündiges Werk, innerhalb von 24 Tagen – eine Meisterleistung, die endlich wieder mit Erfolg gekrönt wurde. Heute ist der „Messias“ aus dem Konzertrepertoire nicht mehr wegzudenken. Und so startet auch für den Münchener Bach-Chor das neue Jahr mit diesem musikalischen Monument: Gemeinsam mit dem Münchener Bach-Orchester unter der Leitung von Johanna Soller setzen die Künstler in der Isarphilharmonie ein Zeichen der Hoffnung. „Ich würde es bedauern, wenn ich die Zuhörer nur unterhalten würde. Ich wollte, dass es ihnen besser geht“ – so Händels Motiv für seine Oratoriums-Aufführungen. Halleluja!

* Händel „ Der Messias“ – Oratorium für Soli, Chor und Orchester

* Münchener Bach-Orchester / Münchener Bach-Chor

C arine Tinney S opran / Grace Durham M ezzosopran / Laurence Kilsby Tenor Peter Harvey B ariton / Johanna Soller L eitung

* Montag, 27. Januar 2025 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

DRESDNER KREUZCHOR

Mozarts Requiem

Ein beeindruckend wie andächtiges Erlebnis bietet sich mit der Aufführung von Mozarts Requiem – kombiniert mit Werken von Arvo Pärt und interpretiert durch den Dresdner Kreuzchor und die Dresdner Philharmonie. Unter der musikalischen Leitung von Martin Lehmann bewegt sich der renommierte Klangkörper in einem gelungenen Wechselspiel aus musik h istorischem Erbe und modernem Zeitgeist und berührt sein Publikum mit glasklaren Stimmen und ungetrübter Singfreude. Für Mozarts legendäre Totenmesse wird der Chor von ausgewählten Solisten und dem Klangzauber der Dresdner Philharmonie begleitet. Ergänzt wird das Programm von meditativen Meisterwerken des estnischen Komponisten Arvo Pärt in seinem 90. Geburtsjahr. Werke wie „Fratres“, die in ihrer spirituellschlichten Schönheit rastlose Augenblicke genauso wie Momente voller Ewigkeit vereinen, werden im Wechsel mit Mozarts Requiem gespielt. Ein ungewöhnlicher, beeind ruckend konzipierter Abend – und eine musikalische Andacht an Stille, Chaos und Vollendung.

* Pärt „ Fratres“, „De profundis“, „Da pacem, Domine“ u. a. / Mozart Re quiem d-moll KV 626

* D resdner Philharmonie / Dresdner Kreuzchor

K atharina Konradi S opran / Marie Henriette Reinhold M ezzosopran

P atrick Grahl Tenor / Krešimir Stražanac B ass / Martin Lehmann L eitung

* Dienstag, 20. Mai 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

Ein Paukensolo lässt aufhorchen, Flöten und Oboen trillern erwartungsvoll. Dann bricht Jubel los: Streicher-Tutti, schmetternde Trompeten und ein vielstimmig jauchzender Chor verkünden die Geburt Jesu. Es ist Weihnachten! Mit den ersten Takten des Weihnachtsoratoriums, das Johann Sebastian Bach vor 290 Jahren für die Gottesdienste zwischen erstem Weihnachtsfeiertag und Dreikönigsfest komponierte, beginnt auch heuer noch für viele Menschen das Fest. Durch machtvolle Eingangs- und Schlusschöre, Rezitative, Arien, zärtliche Wiegenlieder und berührende Choräle kommt die staunende Menschheit selbst zu Wort und macht die Zuhörer zu Teilhabenden an einem großen Wunder. Auf die Bühne der Isarphilharmonie gebracht werden die sechs Kantaten am Tag vor Heiligabend vom Orchester der KlangVerwaltung und der Audi Jugendchora kademie sowie renommierten Solisten. Am Pult steht der junge Österreicher Patrick Hahn, der seit 2021 Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester sowie Erster Gastdirigent des Münchner Rundfunkorchesters ist.

* Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 –Kantaten I bis VI

* O rchester der KlangVerwaltung

Audi Jugendchorakademie

Christina Landshamer S opran

P atricia Nolz M ezzosopran

Benjamin Bruns Tenor

M arkus Eiche B ass

P atrick Hahn L eitung

* Montag, 23. Dezember 2024 19.30 Uhr Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 31 GROSSE KLASSIK
BACHS WEIHNACHTSORATORIUM Jauchzet, frohlocket!
JOHANNA SOLLER

Gleichermaßen beliebt bei Publikum und Künstlern: das Münchner Prinzregententheater

ABONNEMENT PRINZE UM HALB 4

Vielfältiger Hörgenuss

Der Sonntagnachmittag ist ein Zeitfenster, das für Genuss und Entspannung prädestiniert ist. Die Abo-Reihe „Prinze um halb 4“ wurde genau dafür konzipiert und bietet musikalische Seelennahrung vom Feinsten, präsentiert im Prinzregententheater von renommierten Künstlern. Mit dabei sind in dieser Saison Solisten wie Raphaela Gromes, deren Spiel gleichermaßen von Ausdruckskraft, Variationsbreite und Perfektion geprägt ist. Die Cellistin eröffnet die Konzertreihe mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine. Wenn im Dezember die Festival Strings Lucerne gemeinsam mit der südkoreanischen Geigerin Bomsori gastieren, darf man

* D vořák Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104

Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

* Nationales Sinfonieorchester der Ukraine

R aphaela Gromes V ioloncello / Volodymyr Sirenko L eitung

* Sonntag, 24. November 2024 15.30 Uhr, Prinzregententheater

* Schumann „ Bilder aus Osten“ op. 66

Tartini S onate g-moll „Teufelstriller-Sonate“

Dvořák S erenade E-Dur op. 22

Bach D oppelkonzert d-moll BWV 1043

* Festival Strings Lucerne / Bomsori V ioline

Daniel Dodds V ioline & Leitung

* Sonntag, 15. Dezember 2024 15.30 Uhr, Prinzregententheater

* Mozart Symphonie G-Dur KV 45a „Alte Lambacher“

Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streicher Nr. 1 c-moll op. 35

Schubert Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485

* K ammerakademie Potsdam / Roman Borisov K lavier

Holly Hyun Choe L eitung

* Sonntag, 9. Februar 2025 15.30 Uhr, Prinzregententheater

mit Werken aus Barock und Romantik vielfältigen Hörgenuss erwarten. Der junge Pianist Roman Borisov steht für „hochmusikalische, intuitive Interpretationen“ (BR Klassik), die er im Februar zusammen mit der Kammerakademie Potsdam unter Beweis stellen wird. Mit dem WDR Sinfonieorchester und Cristian Măcelaru kehrt „Wundergeiger“ (Süddeutschen Zeitung) Daniel Lozakovich im März nach München zurück, bevor Avi Avital im Mai die Bühne mit seiner Mandoline „ba-rockt“ – begleitet vom Venice Baroque Orchestra. Mit „Klassik unterm Sternenzelt“ und einem Konzert der Münchner Symphoniker endet die Reihe im Brunnenhof der Residenz.

* Mendelssohn Hensel O uvertüre C-Dur / Schumann Konzert für Violine und Orchester d-moll / Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

* W DR Sinfonieorchester / Daniel Lozakovich V ioline

Cristian Măcelaru L eitung

* Sonntag, 30. März 2025 15.30 Uhr, Prinzregententheater

* Vivaldi C oncerto für Streicher und Basso continuo g-moll

Vivaldi C oncerto für Mandoline und Streicher D-Dur

Paisiello C oncerto für Mandoline Es-Dur

Barbella C oncerto für Mandoline und Streicher D-Dur

Vivaldi „ Die vier Jahreszeiten“ op. 8 (Bearbeitung für Mandoline und Orchester)

* Venice Baroque Orchestra / Avi Avital M andoline

* Sonntag, 18. Mai 2025 15.30 Uhr, Prinzregententheater

* Rossini O uvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

* Münchner Symphoniker / Joë Christophe K larinette

M ark Rohde L eitung

* Dienstag, 22. Juli 2025 20 Uhr, Brunnenhof

32 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket GROSSE KLASSIK

ABONNEMENT KLASSIK IM PRINZE

Fünf musikalische Erlebnisse

Konzertbesucher sind die glücklicheren Menschen – das hat sogar die Wissenschaft bestätigt. Die Energie der live gespielten Klänge strömt durch den Körper und verbindet Musiker und Publikum. Gleich fünf Live-Erlebnisse in festlicher Atmosphäre bietet die Reihe „Klassik im Prinze“. Renommierte Solisten und Orchester schreiben mit Meisterwerken von Barock über Klassik bis zur Romantik ein neues Stück Interpretationsgeschichte. Den Auftakt macht das 1918 gegründete Nationale Sinfonieorchester der Ukraine mit Dvořá ks Cellokonzert und Mendelssohns „Schottischer Symphonie“. Mit der Münchnerin Raphaela Gromes steht dabei eine Solistin auf der Bühne, deren Interpretationen das französische Klassikmagazin Le Diapason als „Stunde voller Glück“ bezeichnet. Leger, unvoreingenommen und stilistisch vielfältig präsentiert sich das Ensemble „Double Sens“ mit Werken von Bach und Beethoven. Die Kunst des Kammerorchesters aus französischen und serbischen Musikerfreunden rund um den Gründer und Leiter Nemanja Radulović ist eine lebendige Feier des konzertanten Augenblicks. D ie Camerata Salzburg hat neben Beethovens „Musik zu einem Ritterballett“ Mozarts „Jupiter-Symphonie“ im Gepäck – und den Solisten Mao Fujita, derzeit einer der angesagtesten jungen Pianisten und seit kurzem Exklusivkünstler bei Sony Classical, wo er mit einer Gesamteinspielung von Mozarts Klaviersonaten debütierte.Gemeinsam mit der moldawischen Geigerin Alexandra Conunova bringt das Münchner Rundfunkorchester Tschaikowskys Violin konzert auf die Bühne des Prinzregententheaters, geleitet von Gemma New, die als „aufsteigender Stern am musikalischen Firmament“ gepriesen wird. Zum Abschluss führen die Münchner Symphoniker mit „Klassik unterm Sternenzelt“ hinaus in einen lauen Sommerabend im Brunnenhof der Residenz, wo Rossinis Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ mediterranes Flair verbreitet, bevor Joë Christophe Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert interpretiert und das musikalische Erlebnis unter dem Sternenhimmel mit Beethovens Vierter vergnüglich beschlossen wird.

* Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104

Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 a-moll op. 56 „Schottische“

* Nationales Sinfonieorchester der Ukraine

R aphaela Gromes V ioloncello / Volodymyr Sirenko L eitung

* Montag, 25. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

* Beethoven S onate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47 „Kreutzersonate“ (Fassung für Kammerensemble)

Bach Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-moll BWV 1041

B ach Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo d-moll BWV 1052R

* Double Sens / Nemanja Radulović V ioline & Leitung

* Donnerstag, 5. Dezember 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

* Beethoven „ Musik zu einem Ritterballett“

Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 B-Dur KV 595

Mozart Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

* C amerata Salzburg / Mao Fujita K lavier / Oscar Jockel L eitung

* Samstag, 8. März 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

* Ravel „ Le Tombeau de Couperin“

Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Strawinsky „ L’oiseau de feu“ („Der Feuervogel“)

* Münchner Rundfunkorchester / Alexandra Conunova V ioline

Gemma New L eitung

* Mittwoch, 9. April 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

* Rossini O uvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“

Mozart Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Beethoven Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

* Münchner Symphoniker / Joë Christophe K larinette

Mark Rohde L eitung

* Montag, 21. Juli 2025 20 Uhr, Brunnenhof

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 33 GROSSE KLASSIK
ALEXANDRA CONUNOVA RAPHAELA GROMES NEMANJA RADULOVIĆ

EMPFIEHLT

Wiener Philharmoniker

Sommernachtskonzert 2024

Das spektakuläre Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schlosspark Schönbrunn findet dieses Jahr unter der Leitung von Andris Nelsons statt – mit populärer Musik von Verdi, Wagner und Smetana. Starsolistin ist die Sopranistin Lise Davidsen. Erhältlich als CD, DVD, Blu-ray und digital ab 12. Juli 2024

Niklas Liepe

Portman: Tipping Points

Zwei gelungene Weltersteinspielungen: „Tipping Points“, das berührende Violinkonzert von Oscar-Preisträgerin Rachel Portman (Chocolat) mahnt zur Bewahrung der Natur in Zeiten des Klimawandels. Und Vivaldis berühmte „Jahreszeiten“ erklingen völlig neu in einer spannenden filmmusikartigen Bearbeitung.

Hofkapelle München

Schikander: Die Zauberinsel

Die Zauberflöte gilt als eines der bekanntesten Werke Mozarts. Weniger bekannt ist ihr Vorläufer, ein Singspiel mit Libretto von Emanuel Schikander mit Musik von Mozart, Henneberg, Gerl und Schack. Die Hofkapelle München unter Rüdiger Lotter zeigt mit dieser Einspielung, welches musikalische Juwel „Die Zauberinsel“ ist.

Artemandoline

The Mandolin in London

Die Mandoline erlangte im Großbritannien des 18. Jahrhunderts durch den Einfluss italienischer Musiker und Komponisten große Popularität. Artemandoline hat einige der besten Werke für Barockmandoline und Ensemble neu eingespielt. Ein echter Hörgenuss!

Vittorio Grigòlo

Verissimo

„Grigolo gestaltet stimmlich feinst ausbalanciert, wahrhaftig und wunderbar im Innersten verglühend“, schreibt Fono Forum begeistert über die neue CD des italienischen Startenors. Auch wir sind begeistert. Mit „Nessun Dorma“, „Addio, fiorito asil“, „Cielo e mar“, „Non piangere, Liu“ u.v.a.

Dorothee Oberlinger

Bernasconi: L’Huomo

Ein musikalisches Juwel ist diese von Dorothee Oberlinger wiederentdeckte Barockoper von Andrea Bernasconi nach einer von Wilhelmine von Bayreuth geschaffenen Operndichtung. Die fantastische Aufnahme mit exzellenten Solisten entstand im Marktgräflichen Opernhaus Bayreuth.

Beethoven

Sämtliche Sinfonien

Zum 200. Jahrestag der Uraufführung von Beethovens Neunter präsentieren die Kammerakademie Potsdam und Antonello Manacorda eine faszinierende Neuaufnahme aller Beethoven-Sinfonien auf 5 CDs.

Chor des Bayerischen Rundfunks

Schütz: Musikalische Exequien

Der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Capella de la Torre haben für dieses gemeinsame Album einige der wichtigsten Werke Heinrich Schütz’ aufgenommen und mit interessanten Stücken seiner Zeitgenossen wie Monteverdi, Gabrieli oder Schelle kombiniert.

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LUDWIG BECK
| Marienplatz
80331 München
Erhältlich ab 28.6.2024

ABONNEMENT KAMMERORCHESTER DES BR-SYMPHONIEORCHESTERS

Sonntagsmatineen im Prinzregententheater

Das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks stellt i m Rahmen der einzigen Matineereihe bei MünchenMusik in fünf Konzerten große Solisten der internationalen Klassikszene vor. Der Geiger und Bratschist Julian Rachlin eröffnet gleich mit zwei Instrumenten und Werken von Beethoven und Britten die Reihe. Als Ausnahmekünstler gilt auch der polnische Pianist Rafał Blechacz, „ein Musiker im Dienste der Musik, der ihre Tiefen ergründet, ihrer Bedeutung nachgeht und ihre Möglichkeiten erforscht“ (Washington Post) – in München mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 23. Wenn die junge Cellistin

Julia Hagen, Spross der berühmten Salzburger Musikerfamilie, mit dem Kammerorchester Haydns Cellokonzert C-Dur interpretiert, ist ein außergewöhnliches Klangerlebnis garantiert. Mit Daniel Hope ist einer der weltweit gefragtesten Geiger zu Gast. Sein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Mieczysław Weinberg, Arvo Pärt und Phillip Glass spannt einen großen musikalischen Bogen. Ramón Ortega Quero, Solo-Oboist des Symphonieorchesters des Bayer ischen Rundfunks und „Genie an der Oboe“ (Süddeutsche Zeitung), sorgt mit Werken von Marcello und Mozart für einen fulminanten Abschluss der Matineekonzerte.

SONNTAGSMATINEEN IM PRINZREGENTENTHEATER

Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Radoslaw Szulc Künstlerische Leitung

* Beethoven S onate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47

„Kreutzersonate“ (Fassung für Kammerensemble)

Britten „ Lachrymae – Reflections on a Song of Dowland“ für Viola und Streichorchester op. 48

Mozart D ivertimento Nr. 17 D-Dur KV 334

* Julian Rachlin V ioline & Viola

* Sonntag, 27. Oktober 2024 11 Uhr, Prinzregententheater

* Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488

Mozart Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550

* R afał Blechacz K lavier

* Sonntag, 10. November 2024 11 Uhr, Prinzregententheater

* Mozart D ivertimento B-Dur KV 137

Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb/1

Haydn Symphonie Nr. 57 D-Dur Hob. I/57

* Julia Hagen V ioloncello

* Sonntag, 12. Januar 2025 11 Uhr, Prinzregententheater

* Bach D oppelkonzert d-moll BWV 1043 / Pärt „ Darf ich ...“ für Violine, Röhrenglocke und Streicher / Glass „ Echorus“ für zwei Violinen und Streicher / Weinberg C oncertino für Violine und Streichorchester op. 42 / Schostakowitsch K ammersymphonie c-moll op. 110a

* Daniel Hope V ioline

* Sonntag, 30. März 2025 11 Uhr, Prinzregententheater

* Marcello Konzert für Oboe, Streicher und Basso continuo d-moll

Mozart Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314

Haydn Symphonie Nr. 49 f-moll Hob. I/49 „La Passione“

* R amón Ortega Quero O boe

* Sonntag, 4. Mai 2025 11 Uhr, Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 35 GROSSE KLASSIK
JULIAN RACHLIN RAFAŁ BLECHACZ JULIA HAGEN

AUSSER DER REIHE

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Beeindruckende NASA-Aufnahmen aus dem All – begleitet von der Musik Johann Sebastian Bachs

Bach in Space

Das meiste, das uns umgibt, lässt sich analysieren, oft sogar begreifen. Aber es gibt auch vieles, das weder verstehbar noch messbar ist. Dazu gehört zweifelfrei das Universum. Genauso wenig begreifbar ist die Musik Johann Sebastian Bachs. Das Staunen über diese beiden Kosmen zu verbinden, ist das Anliegen eines ganz besonderen Projekts im Prinzregententheater: Beeindruckende Bilder des Universums werden gekoppelt mit Musik des Universalgenies Bach. Aufnahmen der NASA von Planeten, Galaxien und unserer Erde sind auf Großbildleinwand zu erleben, während Mona Asuka am Klavier eine handverlesene Auswahl von Bachs Werken spielt. Die deutsch-japanische Pianistin, die mit zahlreichen namhaften Orchestern weltweit gastiert, gestaltet ihr musikalisches Verständnis insbesondere durch außermusikalische Erfahrungen. Ihr Spiel Bach’scher Werke und der zeitgleiche Blick in die Weiten des Universums wird das Publikum auf einmalige Weise zum Staunen bringen.

BACH IN SPACE

* Auszüge aus Werken von Johann Sebastian Bach , u. a. aus „Das Wohltemperierte Klavier“, „Goldberg-Variationen“, Französische Suite Nr. 5 G-Dur und Italienisches Konzert F-Dur zur Projektion von beeindruckenden Bildern des Universums

* Mona Asuka K lavier

* Sonntag, 9. März 2025 15.30 Uhr, Prinzregententheater

REINHOLD MESSNER

Eine Alpensinfonie

Der Südtiroler Reinhold Messner hat auf seinen Expedit ionen alle 14 Achttausender und zahlreiche weitere Gipfel – teilweise im Alleingang – bestiegen sowie die Wüste Gobi und die Antarktis durchwandert. Mit seiner Stiftung „Messner Mountain Foundation“ unterstützt er weltweit in Bergregionen lebende Völker. Er berichtet in zahlreichen Büchern, Filmen, Vorträgen und eigenen Museen von seinen Erlebnissen und setzt sich für eine Nachhaltigkeit des traditionellen Alpinismus ein. Im Februar kommt es zu einem echten Gipfeltreffen: Neben ihrem philosophischen Gehalt schildert Richard Strauss’ ton malerische „Alpensinfonie“ musikalisch effektvoll die Bergwanderung des Komponisten auf den Gipfel des Heimgartens und wieder hinab ins Tal aus dem Jahr 1879. Zur Liveaufführung der Stuttgarter Philharmoniker begleitet Messner das Werk mit eigenen Texten und Fotog rafien seiner Bergtouren. Der Extrembergsteiger und Abenteurer hat in der unberührten alpinen Natur die atemberaubende Schönheit erlebt, aber auch schon so manch existenzielle Erfahrung gemacht – und lässt das Publikum nun mit Augen und Ohren daran teilhaben.

* A rthur Benjamin „The Conquest of Everest“ Grieg „ Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46

Strauss „ Eine Alpensinfonie“ op. 64 – mit Texten und Fotografien von Reinhold Messner

* Stuttgarter Philharmoniker / Reinhold Messner Sprecher

A nna Rakitina Leitung

* Sonntag, 16. Februar 2025 17 Uhr, Isarphilharmonie

36 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
MONA ASUKA MONA ASUKA

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH

Jüdisches

Neujahrskonzert

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Das neue Jahr in festlicher Atmosphäre mit Musik einzuläuten ist der Kern eines Neujahrskonzerts. Anlässlich des jüdischen Neujahrsfests präsentiert Daniel Grossmann, Dirigent und Gründer des Jewish Chamber Orchestra Munich, mit seinem Ensemble ein Konzertprogramm mit jüdischer Volksmusik und festlich-synagogaler Musik. Damit schlüpft er wieder einmal in die Rolle des Vermittlers für jüdische Kultur, denn der Kantorengesang gehört zum jüdischen Neujahrsfest traditionell dazu. Die Gesangsparts dieser tief verwurzelten liturgischen Sakralmusik übernehmen mit Netanel Olivitsky aus Montreal und Chaim Stern, Hauptsänger der Großen Synagoge in München, zwei renommierte Kantoren. Mit ihren einzigartigen Tenorstimmen vermögen sie dabei nicht nur durch Virtuosität zu begeistern, sie transportieren durch eine sehr innige Interpretat ion der Stücke in der universellen Sprache der Musik auch ein Gefühl friedlicher Verbundenheit sowie die kraftvolle Botschaft von Offenheit und Toleranz – unerlässlich in Zeiten wie diesen.

* Jewish Chamber Orchestra Munich

Chaim Stern K antor

Netanel Olivitsky K antor

Daniel Grossmann L eitung & Moderation

* Dienstag, 12. November 2024 20 Uhr Prinzregententheater

HARALD LESCH & QUADRO NUEVO

Sonne, Mond und Sterne

Ein Abend über Sternenstaub, den guten Mond, den kleinen blauen Planeten, der sein Wasser genau im richtigen Augenblick be kam, und einen Stern, der seine Wärme seit Milliarden Jahren über uns verströmt … Spannend wie kein anderer weiß der KultAstrophysiker, Naturphilosoph und Fernseh moderator Harald Lesch, Wissenschaft zu präsentieren und seine erkenntnisreichen Erzählungen unterhaltsam in Musik einzubetten. Mit den Klängen des Welt musik-Ensembles Quadro Nuevo begibt sich Lesch auf die Spurensuche nach den Anfängen unseres Sonnensystems. Wie wurden unsere Planeten geboren? Wie entstand das Leben auf der Erde? Und warum wissen wir das alles so genau? Eine faszinierende Reise ins Sternen zelt und wieder zurück auf unseren wundervollen Heimatplaneten, zu der Quadro Nuevo passende Songs zwischen Orient und Okzident, galaktische Tangos und irdische Grooves sowie sehnsüchtige Mond- und Sternemelodien wie „Luna Rossa“ oder den entrückt persischen „Dance of Stars“ auf die Bühne bringt.

* Harald Lesch Rezitation / Mulo Francel S axophone & Klarinetten / Andreas Hinterseher A kkordeon & Bandoneon / D.D. Lowka B ass & Percussion / Izabella Effenberg V ibraphon * Montag, 11. November 2024 20 Uhr, Deutsches Theater München

Das Cabinet des Dr. Caligari

„Ein Urknall der Popkultur“, schreibt die Süddeutsche Zeitung und meint damit Karl Bartos Neuvertonung des Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Der Psychothriller von Robert Wiene aus dem Jahr 1920 ist ein absoluter Klassiker. „Kraftwerk“-Legende Karl Bartos hat sich besonders intensiv mit diesem Meilenstein der Filmgeschichte auseinandergesetzt und ihm ein neues, experimentell interpretiertes Klanggewand geschneidert. Die Uraufführung fand im Februar 2024 statt, die Süddeutsche Zeitung urteilt: „Ein Kracher, der die Alte Oper in Frankfurt beben lässt.“ Mit seinem Partner Mathias Black spielt und steuert Bartos punktsynchron zur digital restaurierten Film-Fassung in 4K-Auflösung seine Filmmusik. Wichtigstes Ausdrucksmittel ist der zeitlose Klang des Orchesters, synthetisch hergestellt und elektronisch moduliert. Wir hören Melodien in der Bach’schen Tradition des Barockzeitalters und der reinen Klassik Mozarts, aber auch Dissonanzen eines Arnold Schönberg sowie das metrische Spiel von Igor Strawinsky und Philip Glass. Außerhalb der klassischen Tradition gibt es die volkstümlichen Bricolage-Klänge der Drehorgel auf dem Jahrmarkt, Revers-Tape-Effekte und Klänge, die bestens zu einem Kraftwerk-Album der klassischen Ära passen würden.

DAS CABINET DES DR. CALIGARI

* Robert Wienes Stummfilmklassiker von 1920 mit neuer Filmmusik, komponiert und zur A ufführung gebracht von ex-Kraftwerk-Musiker Karl Bartos

* Samstag, 2. November 2024 / Samstag, 15. Februar 2025

jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 37 AUSSER DER REIHE
CHAIM STERN

HAYATO SUMINO („CATEEN“)

und YouTube-Star

Ist Hayato Sumino ein Influencer? 1,3 Millionen Follower auf YouTube geben eine eindeutige Antwort. Seinen Einfluss, den „Influence“, nutzt der junge Japaner aufs Beste: Unter dem Künstlernamen „Cateen“ begeistert er mit virtuosem Klavierspiel im virtuellen Raum auch Menschen, die ansonsten kaum mit klassischer Musik in Berührung kämen. In Asien ist er eine Sensation, und das nicht nur im Internet. Die Konzerthäuser sind ausverkauft, zuletzt bei 24 Rezitalen einer Tournee durch Japan. Der Endzwanziger hat auch auf dem herkömmlichen Weg seine Klasse bewiesen: 2018 gewann er den Grand Prix beim PTNA-Klavierwettbewerb, 2021 erreichte er das Halbfinale des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Warschau, soeben unterschrieb er einen Exklusiv-Vertrag bei Sony Classical. Bei seinem Soloabend im Prinzregententheater spielt er Werke von Bach, Skrjabin und Kapustin, dazu eine eigene Interpretation von Ravels „Boléro“ sowie eine Auswahl an Eigenkompositionen. YouTube-Star, KlavierVirtuose, Komponist: Seine Vielseitigkeit ist damit erstaunlicherweise noch immer nicht umrissen. Hayato Sumino hat an der Universität Tokio Ingenieurwissenschaften studiert und zur Musik-Informationsverarbeitung geforscht. Höchste Zeit, diesen verblüffenden jungen Mann kennenzulernen.

* B ach Präludium und Fuge C-Dur BWV 870

Bach P artita Nr. 2 c-moll BWV 826

Kapustin „ Eight Concert Etudes“ op. 40 (Auswahl)

Skrjabin S onate Nr. 5 op. 53

Ravel / Sumino „ Boléro“

Ausgewählte Werke von Hayato Sumino

* Hayato Sumino („Cateen“) K lavier

* Samstag, 18. Januar 2025 20 Uhr Prinzregententheater

ECKART VON HIRSCHHAUSEN

Musik macht glücklich –und rettet die Welt

Dr. Eckart von Hirschhausen öffnet für einen Abend seine Praxis im Prinzregentent heater. Der Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller ist obendrein Gründer der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ und hat sich den Klimaschutz im Sinne des Gesundheitsschutzes auf die Fahne geschrieben. In seinem neuen Programm geht es um die vielleicht älteste und natürlichste Medizin der Welt –die Musik. Gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Reuter und der Geigerin Mareike Neumann verknüpft er Klassik mit Kabarett, lässt durch Harmonien Glückshormonen freien Lauf und setzt auf den Gänsehauteffekt: Bach und Beethoven tun ihre wohltuende Wirkung, während er das Auditorium teilhaben lässt an seinen Gedanken zur Lage des Planeten: „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben.“ Ein Arzttermin, den Sie nicht verpassen dürfen. Alle Kassen.

* mit Dr. Eckart von Hirschhausen Christoph Reuter K lavier / Mareike Neumann Violine

* Montag, 10. Februar 2025 20 Uhr Prinzregententheater

38 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
DER REIHE
AUSSER
Klavier-Virtuose

BALLETTKLASSIKER

TSCHAIKOWSKYS MEISTERWERKE

SCHWANENSEE

Traumhafte Bilder in Perfektion

Draußen tanzen die Schneeflocken und drinnen entführt das International Festival Ballet in eine zart-weiße Märchenwelt. Tschaikowskys flügelschlagende Vögel mit ihren federleicht wippenden Kostümen, atemberaubende Spitzenkunst und die rauschenden Bilder des Corps de Ballet: Seit über 100 Jahren beflügelt der „Schwanensee“ die Fantasie von Kindern wie Erwachsenen. Kaum zu glauben, dass Tschaikowsky bei der Uraufführung 1877 einen handfesten Misserfolg erlebte. Erst 18 Jahre später setzten zwei Choreographen aus St. Petersburg mit ihrer Neuinszenierung Maßstäbe und verliehen dem Werk Unsterblichkeit: Marius Petipa als Fachmann für die prachtvollen Gesellschaftsszenen am Königshof und Lew Iwanow mit seinen wie hingetupft wirkenden, schwerelosen Schwanen-Bildern. Zwischen beiden Sphären hat Prinz Siegfried eine schwere Aufgabe zu bewältigen: Nur wenn er die Standhaftigkeit seiner Liebe beweist, wird die verzauberte Schwanenprinzessin Odette vom Bann-

Das FestivalInternational Ballet in der AltenimPhilharmonie Fat Cat

fluch erlöst. Ein fesselndes Erlebnis für die ganze Familie, umso mehr, wenn in den Nachmittagsvorstellungen ein Märchenerzähler durch die Geschichte führt.

* International Festival Ballet

Thekla / Mackay M ärchenerzähler (jeweils 15 Uhr)

* Peter I. Tschaikowsky Musik

V ladimir Begitschev und Vasily Geltser Libretto

L ew Iwanow und Marius Petipa Choreographie

A lex Bogutsky Regie / Vyacheslav Okunev Bühnenbild & Kostüme

* Donnerstag, 12. Dezember 2024 19 Uhr

Freitag, 13. Dezember 2024 19 Uhr

S amstag, 14. Dezember 2024 15 Uhr

Sonntag, 15. Dezember 2024 15 Uhr

A lte Philharmonie im Fat Cat (ehem. Gasteig)

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 39

der nussknacker

40 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket

DER NUSSKNACKER

Ein Weihnachtsmärchen

War alles nur ein Traum? Irgendwo zwischen Schein und Wirklichkeit, z wischen Tag und Nacht hat Peter I. Tschaikowsky sein Meisterwerk angesiedelt. Wie kein zweites verkörpert „Der Nussknacker“ getanzte Fantasie und musikalische Wunderwelt in einem. Hier kann man t räumen, lauschen, schauen – und zum Jahreswechsel auch staunen. Vor zauberhafter Kulisse entsteht aus vertrauten und neuen Elementen ein poetisches Märchen, für das Tschaikowskys entzückende Musik die Grundlage bildet: In einer Mischung aus Ballett, Farben, Licht und sogar Artistik wird der Zuschauer in zauberhafte Szenen, fremde Welten und winterverschneite Landschaften entführt. Mäusekönig und Zuckerfee, Kaffee, Tee und Schokolade – sie alle sind dabei und Teil der vertrauten Handlung, die ebenso wie Tschaikowskys pittoreske musikalische Einfälle unverzichtbarer Bestandteil des Balletts ist. Neu ist die f aszinierende Verbindung aus klassischem Ballett und Artistik, die dem „Nussknacker“ unglaubliche Momente verleiht. Gegenstände wirbeln in müheloser Leichtigkeit über die Bühne; eine Traumgestalt im Spiegel kostüm zaubert aus einem gläsernen Orchester sphärische Klänge zu Tschaikowskys Musik; ein Spaßvogel verleiht den heiteren Szenen eine besondere Note. Umrahmt werden Handlung und Akteure von vertrauten Klängen: Blumenwalzer, Tanz der Rohrflöten, Schneeflocken-Walzer, Chinesischer Tanz – vor Tschaikowskys Klang k ulisse entsteht hier ein liebevoll ausgearbeitetes Gesamtkunstwerk, dessen Details überraschen und zum Träumen einl aden. Das International Festival Ballet begeisterte die Münchner bereits mehrfach in ausverkauften Vorstellungen, so dass der Weihnachtsklassiker nun wieder im Prinzregententheater zu erleben ist.

Klassisches Ballett trifft auf Akrobatik: Tschaikowskys Ballettklassiker im Prinz regententh eater

* International Festival Ballet mit Special Guests

Thekla / Mackay M ärchenerzähler (jeweils 11 & 15.30 Uhr)

* Peter I. Tschaikowsky Musik

Marius Petipa L ibretto / Lew Iwanow Choreographie

A lex Bogutsky Inszenierung / Ivan Luzan Regie

M artin Jansons Lichtdesign

* Freitag, 20. Dezember 2024 19.30 Uhr

S amstag, 21. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

S onntag, 22. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

Montag, 23. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

Mittwoch, 25. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

Donnerstag, 26. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

Freitag, 27. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

S amstag, 4. Januar 2025 15.30 & 19.30 Uhr

S onntag, 5. Januar 2025 11, 15.30 & 19.30 Uhr

Montag, 6. Januar 2025 15.30 & 19.30 Uhr

Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 41
BALLETTKLASSIKER

WEIHNACHTEN

KONZERTE IM ADVENT UND AN DEN FESTTAGEN

THE SOUND OF CHRISTMAS Filmmusik zur Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder: Es reicht meist schon ein Film, und man ist sofort in romantischer Weihnachtsstimmung. Für die einen ist es „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, für die anderen „Kevin – Allein zu Haus“, „Das Wunder von Manhattan“ oder „Der kleine Lord“. Zu ihrem Zauber tragen besonders die wunderbaren Soundtracks bei – schließlich waren hier Großmeister wie John Williams oder Karel Svoboda am Werk. Beim Gala-Filmkonzert „The Sound of Christmas“ kann man diese und viele weitere Weihnachtsklassiker ganz neu erleben: Das Prague Royal Philharmonic bringt die eindrucksvolle Musik live auf die Bühne. Zu hören sind Ausschnitte aus „Liebe braucht keine Ferien“ oder „Der Polarexpress“, die Hauptthemen aus „Tatsächlich ... Liebe“ und eines der beliebtesten Weihnachtslieder der Welt, Irving Berlins „White Christmas“ – die Aufnahme von Bing Crosby gilt als meist verkaufte Single der Musikgeschichte. Ein Abend mit romantischer Film-Weihnachtsstimmung und großartigen Melodien – als Auszeit vom Adventstrubel.

* M usik aus den Filmen Eine Weihnachtsgeschichte , Der kleine Lord , Tatsächlich ... Liebe, Das Wunder von Manhattan , Drei Haselnüsse für Aschenbrödel , Kevin – Allein zu Haus , Liebe braucht keine Ferien , Der Polarexpress u. v. m.

* Prague Royal Philharmonic / Heiko Mathias Förster Leitung

* Freitag, 6. Dezember 2024 20 Uhr, Isarphilharmonie

BACH-TROMPETEN ENSEMBLE MÜNCHEN Festlich-weihnachtliche

Bach-Trompetengala

Alle Jahre wieder stimmt das Bach-Trompetenensemble München mit festlichen Klängen auf Weihnachten ein. Auf den wahrhaft „königlichen“ Instrumenten Orgel und Trompete erklingen Suiten, Sonaten und Choräle des Hochbarock von Bach und Zeitgenossen – ein stimmungsvoller Festakt am Tag vor Heiligabend.

* B arocke Werke für Trompetenensemble und Orgel sowie für Orgel solo von Johann Sebastian Bach u. a.

* B ach-Trompetenensemble München / Edgar Krapp O rgel / Arnold Mehl L eitung

* Montag, 23. Dezember 2024 19 Uhr, Herkulessaal

MOVING SHADOWS

Eine Weihnachtswelt voller Wunder und Träume

Ein rauschendes Fest für die Sinne: Liebend und leidend, tanzend und turnend begeistern die „Mobilés“ mit ihren mehrfach preisgekrönten „Moving Shadows“ seit ihrem Sieg beim französischen „Supertalent“ weltweit über eine Million Zuschauer. Das virtuose Formenspiel des international erfolgreichen Ensembles trifft schwarz, weiß und in Farbe mitten ins Herz. Im Dezember kehrt Europas führendes Schattentheater nach sechs ausverkauften Vorstellungen zu Ostern 2024 nach München zurück und entführt in eine Weihnachtswelt voller Wunder und Träume. Das Programm „Christmas Special“ visualisiert die Magie von Weihnachten in einer schier unglaublichen, kreativen Kombination aus Kunst und Bewegung, Präzision und Poesie. Ob ein Besuch bei Pinguinen in eisigen Landschaften, lustige Hundeschlittenfahrten oder SchneemannBauen – eine Leinwand, Artisten, dazu Licht und Musik, mehr braucht es nicht für diese traumhafte, weihnachtliche Reise. Eine wunderbare Bescherung für Jung und Alt.

* D ie Mobilés & Magnetic Music präsentieren „Moving Shadows“ – das weihnachtliche Programm „Christmas Special“

* Montag, 2. Dezember 2024 / Dienstag, 17. Dezember 2024 jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater

42 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

Der Märchenklassiker im Kinoformat

Wer kennt sie nicht, die Titelmelodie des Weihnachtsklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? Seit über 50 Jahren reitet die Märchenheldin dazu verträumt auf ihrem Schimmel durch verschneite Landschaften. Seit seiner Erstausstrahlung im Jahr 1973 ist das winterlichromantische Filmmärchen nicht mehr aus dem Weihnachtsprogramm wegzudenken. Kein Wunder also, dass „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zur Weihnachtszeit seit einigen Jahren regelmäßig für ausverkaufte Konzertsäle sorgt, deren Podien sich in den Schauplatz der bezaubernden Liebesgeschichte verwandeln. Während der Märchenfilm auf einer Kinoleinwand seinen Lauf nimmt, wird der Film-Soundtrack von Karel Svoboda live vom Prague Royal Philharmonic gespielt und Szene für Szene mit den romantisch-witzigen Abenteuern synchronisiert. Schon kurz nach der Aschenbrödel-Filmmusik erhielt Svoboda erste Aufträge aus dem Westen und seine Titelmelodien für Zeichentrickfilme wie „Die Biene Maja“, „Wickie“ oder „Nils Holgersson“ entstanden. Aber nur jene bezaubernde Melodie, zu der die Prinzessin auf ihrem Schimmel durch den Schnee jagt, vermag es, beim Publikum solch selige Glücksgefühle hervorzurufen.

* Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster L eitung

* Samstag, 14. Dezember 2024 15 & 18.30 Uhr

S amstag, 21. Dezember 2024 14 Uhr

Donnerstag, 26. Dezember 2024 15 Uhr

Isarphilharmonie

HARALD KRASSNITZER

Salzburger Weihnachtssingen

Als Geschichtenerzähler bringt der in Grödig im Salzburger Land aufgewachsene Schauspieler Harald Krassnitzer den Menschen mit dem Salzburger Weihnachtssingen ein Stück unverfälschten Brauchtums und heimeligen Weihnachtsglücks zurück. Zum festlichen Erlebnis im Prinzregententheater gehören liebevoll rezitierte Geschichten genauso wie die Volksmusik des Alpenraums in all ihren wunderbaren Facetten. Selbstverständlich darf dabei auch der Salzburger Andachtsjodler nicht fehlen.

* Harald Krassnitzer Rezitation Ganghofer Musikanten / Die Huber Dirndln Chor des Pestalozzi-Gymnasiums München

* Montag, 16. Dezember 2024 19.30 Uhr Prinzregententheater

Heilige Nacht

Unnachahmlich volksnah hat der bayerische Volksdichter Ludwig Thoma die zeitlose Geschichte um das Gotteskind 1916 am Tegernsee in heimischer Mundart verfasst und in der hiesigen ländlichen Region angesiedelt. Der durch seine unkonventionellen Predigten populäre Münchner Pfarrer Schießler nimmt sich dieser lyrisch-bayrischen Verse an und sorgt in der Adventszeit auch außerhalb seiner Stadtkirche für eine besinnliche Andacht der anderen Art. Dazu passend erklingen die ursprünglichen Heilig-Nacht-Gesänge nach Ludwig Thoma, die im Dreigesang von den Geschwistern Siferlinger sowie Matthias Pürner an der „Ziach“ authentisch-bewegend dargeboten werden. Da spürt ein jeder sofort: Es weihnachtet sehr …

HEILIGE NACHT – eine Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma

* P farrer Rainer Maria Schießler Rezitation / Geschwister Siferlinger Dreigesang M atthias Pürner Steirische Harmonika

* S onntag, 1. Dezember 2024 11 Uhr / Montag, 9. Dezember 2024 19.30 Uhr Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 43 WEIHNACHTEN
PFARRER RAINER MARIA SCHIESSLER HARALD KRASSNITZER RAINER MARIA SCHIESSLER

LUCIENNE RENAUDIN VARY

Tradition und Unkonventionalität

Das geeignete Schuhwerk für ein Weihnachtskonzert? Sicherlich warm gefütterte Stiefel! Nicht so, wenn es sich um ein Konzert der aufstrebenden französischen Trompeterin Lucienne Renaudin Vary handelt. Da kann es gut sein, dass die Künstlerin die Bühne barfuß betritt. Doch daran ist nichts Abgehobenes. Für die intuitiv und körperbetont spielende Musikerin ist es der Schlüssel zu mehr Verbundenheit mit der Musik und den Schwingungen des Orchesters um sich herum – im Prinzregententheater kein Geringeres als das renommierte Orchestre de Chambre de Paris. Mit außergewöhnlicher Natürlichkeit und Leichtigkeit nehmen die vielseitige Exklusivkünstlerin von Warner Classics und eines der führenden Kammerorchester Europas das Publikum mit auf eine inspirierende Reise durch Werke aus Barock, Klassik und Romantik. Als Höhepunkt steht Hummels Konzert für Trompete und Orchester auf dem Programm, das seinerzeit neue Maßstäbe an Virt uosität setzte. Dabei beweist die einst erste und jüngste Studentin, die je gleichzeitig in der Klassik- und JazzKlasse am renommierten Conservatoire National Supérieur de Paris studierte, ganz leichtfüßig, dass Tradition und Unkonventionalität sich wunderbar ergänzen können.

* Mozart Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 „Pariser“

Hummel Konzert für Trompete und Orchester E-Dur Tschaikowsky Suite aus „Der Nussknacker“ op. 71a Dvořák Slawische Tänze (Auswahl) u. a.

* O rchestre de Chambre de Paris

Lucienne Renaudin Vary Trompete

* Freitag, 13. Dezember 2024 20 Uhr Prinzregententheater

HOFKAPELLE MÜNCHEN

Weihnachten mit Familie Mozart

Unter dem Motto „Weihnachten mit Familie Mozart“ präsentiert die Hofkapelle München im reich verzierten Cuvilliés-Theater ein festliches Konzerterlebnis mit Werken aus Barock und Klassik. Die Werke von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart werden ergänzt durch Arcangelo Corellis „Weihnachtskonzert“: Das Concerto grosso erhielt seinen Beinamen durch das Anfügen eines Pastoralsatzes, der musikalisch schildert, wie die Hirten in der Heiligen Nacht die Freudenbotschaft von den Engeln erfahren.

* Leopold Mozart Sinfonie G-Dur G 16 „Neue Lambacher“ / W. A. Mozart Andante cantabile aus dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218 W. A. Mozart O uvertüre zu „La finta giardiniera“ KV 196 / Corelli C oncerto grosso g-moll op. 6/8 „Weihnachtskonzert“ / W. A. Mozart C oncertone für zwei Violinen, Oboe, Violoncello und Orchester C-Dur KV 190

* Ho fkapelle München / Isabella Bison V ioline / Pavel Serbin V ioloncello Claire Sirjacobs O boe / Rüdiger Lotter V ioline & Leitung

* Sonntag, 22. Dezember 2024 / Montag, 23. Dezember 2024 jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

I MUSICI DI ROMA

Festliches Weihnachtskonzert

Einstimmung auf die Festtage mit barocken Meisterwerken, gespielt von I Musici di Roma. Mit der Wiederentdeckung barocker Stücke ist das älteste aktive Kammerorchester seit vielen Jahrzehnten wegweisend und feiert international große Erfolge. Der zwölfköpfige Klangkörper gründete sich in den 1950er Jahren als römisches Studentenorchester und agiert seither in wechselnder Besetzung, stets ohne Dirigent. Im Cuvilliés-Theater präsentieren I Musici di Roma weihnachtliche Werke des italienischen Barock.

* Vivaldi C oncerto f-moll „Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ op. 8

Geminiani C oncerto grosso Nr. 7 d-moll op. 5 nach Arcangelo Corelli

Locatelli C oncerto grosso Nr. 8 f-moll op. 1 „Weihnachtskonzert“

Geminiani C oncerto grosso Nr. 12 d-moll op. 5 „La Follia“ u. a.

* I Musici di Roma

* Donnerstag, 19. Dezember 2024 / Freitag, 20. Dezember 2024

Samstag, 21. Dezember 2024

jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

44 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket WEIHNACHTEN

ANDREJ HERMLIN AND HIS SWING DANCE ORCHESTRA

Christmas Swing

Mit ein bisschen Swing wird alles einfacher –zumindest, wenn es nach Andrej Hermlin geht. Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra ist eine der charmantesten und erfolgreichsten Big Bands Deutschlands. Die Musiker haben sich vom Scheitel bis zur Sohle einer Musikära verschrieben, die Namen wie Glenn Miller, Benny Goodman oder Duke Ellington hervorgebracht hat –stile cht und auch optisch bis ins kleinste Detail. Mit ihrem Programm „Christmas Swing“ haben sie eine wunderschöne, romantische Weihnachtsrevue geschaffen, die hierzulande ihresgleichen sucht. Berühmte amerikanische Weihnachtsmelodien erklingen im Stil der 1930er bis 1950er Jahre. Vor einer zauberh aften Kulisse vereint das

Ensemble am Tag vor Heiligabend musikalisch-besinnliche Momente mit groovendfestl ichem Swing. Der wird in jeder Hin sicht authentisch darge boten: mit maßgeschneide rter Garderobe, alten Mikrofonen und Original instrumenten.

* Weihnachtsklassiker wie „Winter Wonderland“, „Let It Snow“, „Have Yourself A Merry Little Christmas“, „Santa Claus Is Coming To Town“, „White Christmas“, „Jingle Bells“ u. v. m.

* A ndrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra / Rachel Hermlin G esang David Hermlin Ge sang & Schlagzeug

* Montag, 23. Dezember 2024 15 Uhr Isarphilharmonie

TRENTINER BERGSTEIGER CHOR

Südtiroler Weihnacht

Die Südtiroler Weihnacht entführt das Publikum in einen Landstrich, der noch ganz ursprünglich Weihnachten feiert, mit Lichterglanz, weißen Berglandschaften und romantischer Vorweihnachtsstimmung. Festliche volkstümliche Musik, winterliche Geschichten und besinnliche Gedichte aus der Südtiroler Bergwelt holen diese ganz besondere Stimmung in die Isarphilharmonie. Der „Trentiner Bergsteigerchor – Coro della SOSAT“ widmet sich mit dem Liedgut des Trentino und Venetiens der typischen Volksmusik aus den nord-

italienischen Bergen. So sind an diesem Nachmittag neben „La Montanara“ viele andere bekannte weihnachtliche Volks- und Berglieder zu hören. Durch das Programm führt die beliebte BR-Moderatorin Traudi Siferlinger.

* Trentiner Bergsteigerchor – Coro della SOSAT Familienmusik Huber / Oberwiesenfelder Blasmusik / Traudi Siferlinger M oderation

* Sonntag, 15. Dezember 2024 16 Uhr Isarphilharmonie

Oh Happy Day!

So mitreißend wie der Gospel ist wohl keine andere christlich geprägte Musiktradition –so feiern die stimmgewaltigen Sängerinnen und Sänger der New York Gospel Show zusammen mit einer All-Star-Band die Kraft des Gospels. Traditionelle Spirituals, GospelKlassiker und moderne Hits wie „Hallelujah“ oder der „Earth Song“ werden vereint zu einem Musike rlebnis, das das Genre von seiner Entstehung bis in die heutige Zeit lebendig macht. Die hochkarätig besetzte New York Gospel Show lässt ihr Publikum mit großartigen, stimmungsvollen Songs die ganze Geschichte des Gospels hautnah erleben.

* m it den Gospel-Hits „Amazing Grace“, „We Shall Overcome“, „Oh Happy Day!“, „Swing Down Chariot“, „Hallelujah“ u. v. m.

* Donnerstag, 5. Dezember 2024 20 Uhr Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 45 WEIHNACHTEN
NEW YORK GOSPEL SHOW TRAUDI SIFERLINGER

Lateinamerikanische Weihnacht

Mit der „Misa Criolla“ für Solo-Tenor, gemischten Chor, Schlagzeug, Klavier und traditionelle Instrumente der Andenregion schuf der argentinische Komponist Ariel Ramirez 1963 einen Erfolg, der um die ganze Welt ging. Aus der Verbindung von vertrauter Liturgie mit lateinamerikanischer Folklore und den Instrumenten der Region entstand eine Messe von ber ückendem Zauber, die das Publikum unmittelbar in das stimmungsvolle Erlebnis lateinamerikanischer Weihnacht versetzt. Der Text entspricht der offiziellen spanischen Messl iturgie, die einzelnen Teile sind jedoch alle mit einem spezifischen Rhythmus versehen, der jeweils aus einer Region Argentiniens stammt. Ergänzt wird das Programm um weitere lateinamerikanische Weihnachtslieder, die einen ganz besonderen adventlichen Zauber entstehen lassen.

* Ensemble Mestizio / Chor „vox nova“ / Kevin Conners Tenor / Alejandro Vila L eitung

* S onntag, 15. Dezember 2024 19.30 Uhr, Prinzregententheater

Weihnachten in britischer Gesangstradition

Die jahrhundertelange Tradition der britischen Knabenchöre ist vor allem durch makell ose Intonation und einen unsentimentalen Stil geprägt, bei dem ausgewogene, puristische Klarheit dramatischem Ausdruck vorgezogen wird. The Choir of St John’s College Cambridge, gegründet in den 1670er Jahren, gilt vielen dabei als das beste Ensemble – aufgrund seines reichen, warmen und unverwechselbaren Klangs und seiner ausdrucksstarken Interpretationen. Das Repertoire des Chors umfasst mehr als 500 Jahre Musikgeschichte. Ebenf alls setzt sich der Chor für zeitgenössische Musik ein, indem er neue Werke bei etablierten und aufstrebenden Komponisten in Auftrag gibt. Eine echte Innovation der letzten Jahre war, dass der Chor begann, weibliche Mitglieder aufzunehmen, um dadurch seine Viel seitigkeit und Modernität zu betonen. Im Prinzregententheater gastiert der Chor eine Woche vor Weihnachten in einer aus etwa 20 Sängerinnen und Sängern bestehenden Formation mit einem festlich-stimmungsvollen Programm, ganz im Sinne britischer Gesangstradition.

* T he Choir of St John’s College Cambridge / Christopher Gray L eitung

* Mittwoch, 18. Dezember 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

GERMAN BRASS

It’s Christmas Time

Goldenes Jubiläum für German Brass! Seit mittlerweile fünf Jahrzehnten vereinigt das Ensemble Spitzenmusiker. Im unnachahml ichen Zusammenspiel bieten sie einzigartigen, unerreichten Musikgenuss und wechseln mit verblüffender Leichtigkeit die Musikstile. Dank der herausragenden Virtuosität, der unvergleichlichen Arrangements und des feinen Gespürs für die individuellen Klangcharakteristika eines Stücks hat German Brass die Brass-Kultur über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt – und feiert derzeit sein „Goldenes Jubiläum“. Im Advent 2024 präsentiert German Brass im Rahmen der „50 Jahre Jubiläumstour“ sein neues musikalisches Weihnachtsprogramm, mit dem das Ensemble auch im Münchner Prinzregententheater gastiert. Unterhaltsam, mit viel Spielfreude und auf allerhöchstem musikalischem Niveau versprechen die Ausnahmemusiker dem Publikum ein Musikerlebnis der Extraklasse. Neben weihnachtlichen Klängen aus aller Welt entfalten sich bei den Konzerten festliche und klassische Melodien von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel oder Peter Tschaikowsky in der symphonischen Pracht und einzigartigen Dynamik von German Brass.

* Dienstag, 10. Dezember 2024 20 Uhr Prinzregententheater

46 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
THE CHOIR OF ST JOHN’S COLLEGE CAMBRIDGE
WEIHNACHTEN

CUVILLIÉS-THEATER

KAMMEROPER MÜNCHEN

Die Kammeroper München bringt die Mozart-Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Die Entführung aus dem Serail“ auf die Bühne des Cuvilliés-Theaters

KAMMEROPER MÜNCHEN

Mozart am Originalschauplatz

Da Capo heißt es für zwei beliebte Mozart-Produktionen der Kammeroper München. Mozarts brillante Da-PonteVer tonung „Die Hochzeit des Figaro“ steht nach dem großen E rfolg der Vorjahre auch zum Jahresende 2024 auf dem P rogramm und verwandelt die Bühne des Cuvilliés-Theaters, auf der einst Mozarts „Ideomeneo“ uraufgeführt wurde, in den Schauplatz der Intrigen und Liebesaffären am Hof des Grafen Almaviva. Die fantasievolle Inszenierung und das aparte musikalische Arrangem ent für Bläser- und Streichquintett mit Gitarre und Hammerklavier sorgen für ein ebenso hochkarätiges wie kurzweiliges Opernerlebnis. Die neue deutsche Übersetzung wurde bei der Premiere begeistert aufgenommen, garantiert sie doch durchgängig Textv erständlichkeit und offenbart dem Publikum jedwede Emotion, die in den Arien, Duetten und Ensembles besungen wird. Eine Vielzahl an Heiratsverträgen, Briefen, Verkleidungen und Verwechslungen befeuern Liebe und Eifersucht gleichermaßen und sorgen für Missverständnisse und Zwistigkeiten – an deren Ende natürlich die Versöhnung folgt.

In der Neujahrswoche 2025 ist mit „Die Entführung aus dem Serail“ Mozarts exotisch-erotisches Singspiel um die Rettung der Konstanze und ihrer Dienerin Blonde aus der Gefangenschaft des türkischen Bassa Selim wieder zu erleben. Wie schon beim Figaro, bleibt auch diese Produktion der Kammeroper München ihrem Erfolgsrezept treu

und besetzt die Gesangsparts mit ausgewählten jungen Nachwuchssängern, die durch ihre stimmliche und darstellerische Virtuosität beeindrucken.

DIE KAMMEROPER MÜNCHEN IM CUVILLIÉS-THEATER

* Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

* S olisten und Orchester der Kammeroper München

* Henri Bonamy M usikalische Leitung

* Alexander Krampe A rrangement / Maximilian Berling Regie

DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Opera buffa in vier Akten in deutscher Textfassung

* Freitag, 27. Dezember 2024 / Samstag, 28. Dezember 2024

S onntag, 29. Dezember 2024 / Montag, 30. Dezember 2024

jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Singspiel in drei Akten

* Mittwoch, 1. Januar 2025 / Donnerstag, 2. Januar 2025

Freitag, 3. Januar 2025 / Samstag, 4. Januar 2025

Sonntag, 5. Januar 2025 / Montag, 6. Januar 2025

jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 47

ZAUBER DER ILLUSION

WELTKLASSE-MAGIE UND ZAUBERKUNST

„The World’s Leading Female Magician“: die britische Illusionistin Josephine Lee

Unbegreiflich und unmöglich

Eine besondere Atmosphäre und Magie umwehen die Zeit um den Jahreswechsel. Von diesem einzigartigen Gefühl lebt seit vielen Jahren die Zauberkunst von „Magic! Zauber der Illusion“. Schließlich sind die Zauberkünstlerinnen und -künstler der Show imstande, Unbegreifliches und Unmögliches zu vollbringen, die Naturgesetze außer Kraft zu setzen und die Welt aus den Angeln zu heben. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus! Durch das Programm führt Ed Alonzo, charmanter Weltstar der Zauberkunst, begnadeter Comedian und Entertainer. Ihm zur Seite stehen international prämierte Magierinnen und Magier, die große Zauberkunst in bunter Vielfalt präsentieren. Josephine Lee, britische Zauberkünstlerin und Illusionistin, ist weltweit bekannt für beeindruckende Bühnenshows und TV-Auftritte.

Die „Magierin des Jahres“ 2018, Solange Kardinaly, schaffte es mit ihrem verblüffenden Maskentrick, in dem sie binnen eines Sekundenbruchteils ihre Gesichtsmaske verändern kann, 2023 in das Guinnessbuch der Rekorde.

A rno entführt mit seiner außergewöhnlichen Nummer „Rêve d’Oiseaux“ (Traum der Vögel) in eine wundervolle Welt, in der die zauberhaftesten Vögel der Erde wie aus dem Nichts erscheinen: Aras aus Brasilien, Kakadus aus Australien, Sittiche aus Afrika. Magie und Poesie treffen auf ungeahnte Weise aufeinander. Südamerikanisches Temperament bringt Winston Fuenmayor mit: Der venezolanische Magier, der sich bereits im Alter von neun Jahren der Zauberei verschrieb, mischt verschiedene Kunstsparten wie Jonglage, Theater und Comedy, und begeistert weltweit. „Magic!“ entfacht im Prinzregententheater ein Feuerwerk der Illusion. Das gibt es doch alles gar nicht! Oder doch?

MAGIC! – ZAUBER DER ILLUSION

Das neue Programm zum Jahreswechsel 2024/25

* mit den Magiern und Zauberkünstlern

Ed Alonzo, Josephine Lee, Solange Kardinaly, Arno, Winston Fuenmayor u. a.

* Stefan Warmuth Re gie

* Montag, 30. Dezember 2024 19.30 Uhr

Dienstag, 31. Dezember 2024 15.30 & 19.30 Uhr

Mittwoch, 1. Januar 2025 19.30 Uhr

Donnerstag, 2. Januar 2025 15.30 & 19.30 Uhr

Freitag, 3. Januar 2025 15.30 & 19.30 Uhr

Prinzregententheater

MAGIC!
SOLANGE KARDINALY ED ALONZO ARNO
48 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket

SILVESTER & NEUJAHR

VERANSTALTUNGEN ZUM JAHRESWECHSEL

Beschwingt ins neue Jahr: festliche Silvesterkonzerte in Münchens schönsten Konzertsälen

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Last Night of the Year

Die Münchner Symphoniker laden zum großen Silvesterkonzert ein: Mit Werken u. a. von Bizet, Grieg, Dvořák und natürlich Johann Strauß präsentiert sich das Orchester mit seinem Chefdirigenten Joseph Bastian in Feierstimmung und verleiht der letzten Nacht des Jahres einen besonderen Glanz. Solist des Abends ist der junge deutsche Geiger Niklas Liepe, der 2021 einen Opus Klassik gewann. Er übernimmt den Solopart in Mendelssohn Bartholdys berühmtem Violinkonzert.

* Bizet „Carmen“-Suite Nr. 1

Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64

Grieg „ Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46 Dvořák Sl awische Tänze (Auswahl) sowie Werke von Johann Strauß

* Münchner Symphoniker

Niklas Liepe V ioline

Joseph Bastian L eitung

* Dienstag, 31. Dezember 2024 20 Uhr

Isarphilharmonie

PRAGUE ROYAL PHILHARMONIC

Festliche

Silvestergala

Walzer, Polkas, Märsche und musikalische „Schmankerl“ von Johann Strauß stehen auf dem Programm der Festlichen Silvestergala im Herkulessaal der Residenz. Dirigent Heiko Mathias Förster und das Prague Royal Philharmonic entführen das Publikum auf eine musikalische Reise mit schwungvollen Melodien, unvergänglichen Walzerklängen sowie mitreißend-zauberhaften Kompositionen.

Das Johann-StraußDenkmal im Wiener Stadtpark

* Werke von Johann Strauß : „An der schönen blauen Donau“, „Csàrdàs“ aus „Ritter Pásmán“, „Klipp-Klapp-Galopp-Polka“, „MorgenblätterWalzer“, „Die Nachtigall“, „Persischer Marsch“, „Im Krapfenwaldl“, „Banditen-Galopp“ u. v. m.

* Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster L eitung

* Dienstag, 31. Dezember 2024 15. 30 Uhr Herkulessaal

MÜNCHNER

Mit seinem traditionellen Silvesterkonzert stimmt das Münchner Streichquartett auf den Jahreswechsel ein: Auf dem Programm stehen heuer Werke von Haydn und Verdi sowie Wiener Walzerklänge.

* Haydn Streichquartett D-Dur op. 76/5 Verdi Streichquartett e-moll

Walzer und Ländler von J. Strauß und Lanner

* Münchner Streichquartett

* Dienstag, 31. Dezember 2024 19 Uhr Max-Joseph-Saal

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 49
STREICHQUARTETT Kammermusik am Silvesterabend

TÖLZER KNABENCHOR

Musikalischer Jahresauftakt

Was könnte besser zum Zauber des Jahresbeginns passen als die klaren, authentischen Stimmen des weltbekannten oberbayerischen Knabenchors? Mit einem ganz besonderen Programm, das einen musikalischen Bogen von Wien bis New York spannt, begrüßt der Chor das neue Jahr und sorgt für frischen Wind nach den Feiertagen. Bekannte Werke von Johann Strauß, Händel, Orff und Gershwin, aber auch Gospel Songs werden zu hören sein und somit die ganze Repertoire-Bandbreite des Chores sowie insbesondere die Wandlungsfähigkeit der jungen Stimmen demonstrieren. Gegründet vor über 60 Jahren aus einer Tölzer Pfadfindergruppe, ist der Chor seit Jahrzehnten aus der hiesigen und internationalen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

EINE MUSIKALISCHE REISE VON WIEN

BIS NEW YORK

* Werke von J. Strauß , Händel , Orff, Gershwin sowie alpenländische Lieder, Gospel Songs u. a.

* Tölzer Knabenchor

Stellario Fagone L eitung

* S onntag, 12. Januar 2025 15.30 Uhr Prinzregententheater

QUADRO NUEVO

Das Beste zum Schluss

Voll Leidenschaft und Lebensfreude und in nostalgisch-akustischer Besetzung spielt Quadro Nuevo Melodien aus fernen Welten, die heute fast verklungen sind. Zum Jahreswechsel präsentieren die vier Musiker ihr ganz persönl iches „Best-of“. Genügend Gepäck haben sie dafür in jedem Fall, schließlich touren die temperamentvollen Voll blutMusiker seit 1996 durch die Welt und gaben bisher rund 4000 Konzerte. Dabei hat das Ensemble seine ganz eigene Sprache der Tonpoesie ent w ickelt – abseits der gängigen Genre-Schubladen, voll Liebe zum Instrument und größter Spielfreude. Ein Konzerterlebnis für Genießer, das das Jahr ganz besonders beschließt.

* Dienstag, 31. Dezember 2024 16 & 19 Uhr

H ochschule für Musik und Theater (Großer Saal)

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Neujahrskonzert

Prosit Neujahr! Die Münchner Symphoniker haben für einen be schwingten Start ins Neue Jahr all die b e kannten Walzer und Polkas der Strauß-D ynastie ausgesucht und um Werke von Ziehrer, Suppé, Gungl, Sousa u. a. ergänzt. Im Prinzregententheater erklingt ein populäres Programm mit bekannten und beliebten Klassikern, die seit jeher die Herzen der Zuhörer höherschlagen lassen.

* Werke der Strauß-Dynastie sowie von Ziehrer, Suppé , Gungl , Sousa u. a.

* Münchner Symphoniker

Daniel Spaw L eitung

* Donnerstag, 2. Januar 2025 Freitag, 3. Januar 2025 jeweils 11 Uhr, Prinzregententheater

ENSEMBLE CLEMENTE

Barock-virtuos

Ihrer Virtuosität und Freude an barocker Musik lassen die Musiker um den Geiger Peter Clemente am liebsten freien Lauf – insbesondere beim traditionellen Silvesterkonzert, wenn das Publikum mit ungekünstelter Frische und Musizierlust beglückt wird. „Das Spiel dieser Musiker ist leicht und luftig, es ist ihr Können und Zusammenspiel, das berührt“, schrieb der Münchner Merkur. Es wirke „fast symbiotisch“, wie Violine, Flöte, Oboe, Violoncello, Kontrabass und Cembalo immer wieder in einer ungemein abwechslungsreichen Programmgestaltung zusammenfänden.

* Ausgewähle Werke des Barock

* Dienstag, 31. Dezember 2024 15.30 Uhr Max-Joseph-Saal

50 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
TÖLZER KNABENCHOR
& NEUJAHR
QUADRO NUEVO
SILVESTER

MUSIC FOR FUN

VERGNÜGLICHE KONZERTE

ROCK THE BALLET

Dance at its best

Die spektakuläre Tanz-Show aus New York ! „Rock the B allet“ kommt zurück – mit einem Best-of der umjubelten Shows der letzten Jahre und brandneuen Choreog rafien von Adrienne Canterna. Die Idee ist weiterhin so einfach wie genial: Atemberaubend choreografiert und vor spektakulären Videoanimationen visuell brillant in Szene gesetzt, verbindet die Show Elemente, die bisher als gegensätzlich galten. Hier paart sich Ballett mit Hip -Hop, Klassik und Rock in atemberaubender Selbstverständlichkeit. Explosiv, energiegeladen und zugleich voller Sinnlichkeit entsteht eine Performance, die die Zuschauer zu angesagten Rock- und Pop-Songs von den Sitzen reißt. „Allein, zu zweit oder in der Gruppe sprengen sie virtuos die Fesseln des klassischen Tanzes, zuweilen scheinen die jungen New Yorker sogar die Gesetze der Schwerkraft zu brechen“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung. Weit über eine Million Zuschauer auf vier Kontinenten haben die multimedialen Tanz-Performances bis heute gesehen. Mitreißend und unterhaltsam wie ein PopKonzert – ein absolutes Party-Ereignis!

* mit den Tänzerinnen und Tänzern Samuel Buchanan , Taylor Jones , Jeremy C. Kelley, Silken Kelly, Demetrius Lee , Jenna Meilman , Amanda Mitchell , Shane Ohmer, Tailys Poncione , Sophie Silnicki , Natalie Soutier, Tylor Stewart , Andre Jr. Street , Daniel Venini , Ryan Vyskocil und Tyler Zydel

* Adrienne Canterna Choreographie

* S amstag, 12. April 2025 20 Uhr

Sonntag, 13. April 2025 15.30 Uhr

Montag, 14. April 2025 20 Uhr

Dienstag, 15. April 2025 20 Uhr

Mittwoch, 16. April 2025 20 Uhr

Donnerstag, 17. April 2025 20 Uhr

S amstag, 19. April 2025 20 Uhr

O stersonntag, 20. April 2025 15.30 Uhr

O stermontag, 21. April 2025 15.30 Uhr

Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 51

BREAK FREE –THE QUEEN TRIBUTE SHOW

Long Live The Queen

Was würden Rockfans nicht alles dafür geben, Freddie Mercury einmal live auf der Bühne erleben zu können. Recht nah kamen sie dem Erlebnis in dem höchst erfolgreichen Biopic „Bohemian Rhapsody“, an dessen Ende der „Live Aid“-Auftritt von Queen aus dem Jahr 1986 vollständig nachgestellt wurde. Aber nur live ist eben live – nichts kann das Konzerterlebnis ersetzen, die magischen Momente, wenn die Musik auf der Bühne erschaffen wird. So wie bei „Break Free“: Die gefeierte Queen-Tribute-Band aus Italien kommt live faszinierend nah an das Original heran, musikalisch wie visuell. Der erstklassige Sänger Giuseppe Malinconico hat in Videoaufnahmen die Bewegungen Freddie Mercurys akribisch studiert, und er versteht es auch, den Sound des Vorbilds aufs Genaueste zu imitieren: das Timbre, den Akzent, die Aussprache. Die drei Instrumentalisten spielen Ton für Ton wie Brian May, John Deacon und Roger Taylor. Queen-Fans können sich also auf einen wunderbaren Abend mit allen großen Hits freuen, ob „Bohemian Rhapsody“ oder „Radio Gaga“, „We Will Rock You“ oder „We Are The Champions“, „Who Wants To Live Forever“ oder, quasi als Motto dieses emotionalen Tribute-Abends: „The Show Must Go On“.

BREAK FREE – THE QUEEN TRIBUTE SHOW

* M it den Hits „Bohemian Rhapsody“, „Radio Gaga“, „We Will Rock You“, „We Are The Champions“, „Who Wants To Live Forever“, „The Show Must Go On“ u. v. m.

* Freitag, 29. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

THE QUEENS OF SOUL

Juwelen einzigartiger Soul-Diven

Von The Supremes, Martha Reeves und Gladys Knight über Aretha Franklin, Diana Ross und Tina Turner bis hin zu Whitney Houston oder Amy Winehouse: All diesen Legenden setzt „The Queens of Soul“ ein Denkmal! Sechs großartige Sängerinnen präsentieren Juwelen der einzigartigen Soul-Diven, unterstützt von einer hochkarätigen Band, die der Show ihren unverwechselbaren und authent ischen Sound verleiht.

* Mit den Hits „Respect“, „At Last“, „Dancing In The Streets“, „Nutbush City Limits“, „Stop! In The Name Of Love“, „Baby Love“, „I Wanna Dance With Somebody“, „Midnight Train To Georgia“ u. v. m.

* Freitag, 27. Dezember 2024 20 Uhr, Alte Philharmonie im Fat Cat (ehem. Gasteig)

SAMY DELUXE & MIKIS TAKEOVER! ENSEMBLE

Harmonie der Gegensätze

Zwei Männer, die sich in keine Schublade packen lassen, auf einer Bühne: Miki Kekenj, Geiger, Komponist und Sänger, bittet mit seinem kammer musikalischen „Takeover! Ensemble“ den deutschen Rap-Pionier und Musik produzenten Samy Deluxe auf die Bühne. Gemeinsam präsentieren die Ausnahmekünstler ein mitreißendes Programm und lassen die Grenzen zwischen Rap und Klassik einstürzen. Wo sonst Schlagzeug und E-Bass den Ton angeben, übernehmen Violoncello und Klarinette – so finden zwei scheinbare Gegenpole in größter Harmonie zusammen. „MIKIs Takeover! Ensemble“ übersetzt moderne Songs in eine klassische Ton s prache und schuf bereits feine, fantasievolle Arrangements für die Musik von Joy Denalane, Max Herre oder Stefanie Heinzmann. Nun darf man gespannt sein, wie die Songs des Rappers Samy Deluxe aus seinen beiden „Hochkultur“-Alben in nie gehörter Weise in den klassischen Takeover-Arrangements klingen. Klassische Musiksprache vereint mit Hip-Hop ist ein Fest auf der Bühne, ein Hauptgewinn für beide Seiten und eine neue Erkenntnis zum Thema Hochkultur!

* Samy Deluxe G esang / MIKIs Takeover! Ensemble

* Donnerstag, 20. März 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

52 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket MUSIC FOR FUN

Schönheit und intime Energie

Für das Kulturmagazin Time Out ist Cristina Branco „eine der schönsten Stimmen der portugiesischen Musik“, und Jazz Fun beschreibt ihre Musik als „sehr weiblich, verführerisch, an Träume glaubend, süchtig machend, voller Schönheit und intimer Energie“. Cristina Branco ist international anerkannt und gilt als eine der erfolgreichsten Fadistas unserer Zeit, die das Publikum weltweit mit ihrer tiefgründigen Musikalität in den Bann zieht. Als klassische Fadista sieht sich die portugiesische Künstlerin allerdings nicht, sondern eher als „Cantora de Fado“. Denn aus der Folklore ihrer Heimat kreiert sie etwas ganz Eigenes und singt in der ungewöhnlichen Begleitung von portugiesischer Gitarre, Klavier und Kontrabass. Eingerahmt in dieses außergewöhnliche Klangbett interpretiert Branco eine breite Mischung von Songs unterschiedlicher Stile. Elektronische und perkussive Elemente vereint sie mit polyphonen Backgroundgesängen, und ihre Improvisationsfreude „haucht der Folklore neues Leben ein und bereichert den Fado mit Jazz und Weltmusik“ (France Musique)

* Cristina Branco G esang / Luís Figueiredo K lavier

Bernardo Couto Portugiesische Gitarre / Bernardo Moreira Ko ntrabass

* Dienstag, 27. Mai 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

THE SOUL OF TINA TURNER

Die große Tribute-Show

Leidenschaft, Sexappeal, Temperament und eine charismatische Stimme – das sind die Attribute, mit denen Tina Turner zeitlebens in Verbindung gebracht wurde. Mit Hits wie „What’s Love Got To Do With It“, „Typical Male” oder „Addicted To Love” wurde sie zur „Queen of Rock’n’Roll“ und zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen weltweit. In der großen Tribute-Show „The Soul of Tina Turner“ verbeugen sich im Prinzregententheater hochkarätige Musikerinnen und Musiker vor der Grande Dame des Musikbusiness, die im Mai 2023 verstarb, mit dem Besten aus der über 50-jährigen Erfolgsgeschichte. Die Sängerin Tess D. Smith, die als Frontact bei „The Commodores“ auf der „Nightshift Asia Tour“ berühmt wurde und bereits mit Stars wie Janet Jackson auf der Bühne stand, lässt die vielen Hits und musikalischen Facetten dieser faszinierenden Künstlerin in einer authentischen Live-Performance aufleben.

* Tess D. Smith & Band p räsentieren die große Tribute-Show mit dem Besten aus Tina Turners über 50-jähriger Erfolgsgeschichte

* Freitag, 21. Februar 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

EL TANGO Schwebende Hingabe

Lateinamerikanisches Flair, Sinnlichkeit und Hingabe – so lässt sich Tango-Tanz charakterisieren. Wie kaum ein anderer Tanz-Stil zieht der Tango Tanzpaare und Publikum in den Bann, lässt die Zeit stillstehen und den Atem anhalten. Die Argentinier bezeichnen ihren Tango als „De corazón a corazón“ („von Herz zu Herz“). Und wie wahr: Wenn die Paare mit geschlossenen Augen und versunken in die Musik über die Tanzfläche schweben, scheinen sie sich direkt von ihren Herzen führen zu lassen – genau dies macht den Tango Argentino unendlich sinnlich und verführerisch. Diese Tanzkunst in Vollendung beherrscht R oberto Herrera. In seinem Tangostil vereint der gebürtige Argentinier tradi t ionelle Schritte mit neuester Technik und noch nie da gewesenen Schrittkombinationen. Er kreierte eigene Shows in Buenos Aires und gründete später seine eigene Kompagnie. So ist er bereits jetzt Teil der Geschichte des Tangos und zählt weltweit zu den Besten seines Fachs.

* Herrera Tango Company

Roberto Herrera Choreographie & Regie

Roberto Herrera & Ani Andreani Primer

Bailarines

Estanislao Herrera Sp ecial Guest Dancer

Quinteto Pichuco Tango Orchester

* Dienstag, 4. Februar 2025 20 Uhr Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 53 MUSIC FOR FUN

Seit 50 Jahren: Die Legende lebt

Kein Zweifel, ein Sieg beim Eurovision Song Contest ist noch lange keine Garantie für eine jahrzehntelange, weltumspannende Karriere. Eine Band jedoch hat ihren ersten Platz des europaweiten Wettbewerbs vor 50 Jahren in einen kometenhaften Erfolg verwandeln können, der noch heute anhält und in der Musikgeschichte seinesgleichen sucht: ABBA. Mit rund 400 Millionen verkauften Tont rägern gehören sie zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte, und das bei nur neun Jahren aktiven Bestehens. Denn früh und plötzlich trennte sich die schwedische Formation. Doch die Legende lebt weiter! Musicals, Filme sowie ein lang erhofftes und dennoch überraschendes virtuelles Comeback mit einem neuen Album 2021 schreiben die ABBA-Story weiter. Die Band ABBA 99 lässt in ihrer authentischen Bühnenshow die zeitlose Musik der vier Schweden in den kultigen Klamotten lebendig werden – jede Menge Ohrwürmer und ein unvergleichliches Feeling der 1970er sind garantiert!

* A BBA 99 präsentiert die großen ABBA-Hits „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Waterloo“, „Voulez-Vous“, „Thank You For The Music”, „The Winner Takes It All“, „I Have A Dream“ u. v. m.

* S amstag, 19. Oktober 2024 20 Uhr

Prinzregententheater

Samstag, 28. Dezember 2024 20 Uhr

Alte Philharmonie im Fat Cat (ehem. Gasteig)

Freitag, 11. April 2025 20 Uhr

Prinzregententheater

Rausch der Rhythmen

„Atemberaubend, fesselnd und überwältigend“ (West falenpost) – Beschreibungen wie diese bringen es auf den Punkt, wenn es um die japanische Trommelformation Drum Tao geht. Seit sie 2004 auf dem renommierten Fringe Festival in Edinburgh einhellig begeisterten, gelten die Musiker auch in Europa als Botschafter und Meister der japanischen Trommelkunst. In ihren kraftvollen Bühnenshows stellen sie auf faszinierende und mitreißende Weise eine Verbindung zwischen der jahrtausendealten Tradition des ursprünglichen Taiko-Trommelns, das vollen Körpereinsatz erfordert, und modernen musikalischen Elementen her. Herzstück dieser Mischung aus musikalischer Meditation und japanischer Kampfkunst sind die großen traditionellen Taiko-Trommeln, die die Samurai vor dem Kampf schlagen ließen, um die Krieger in einen tranceartigen Rausch zu versetzen. Kraftvoll, mal atemberaubend schnell und laut, dann wieder poetisch und ruhig, wie die Ruhe vor dem Sturm – Drum Tao erzeugen einen berauschenden Sog, dem man sich als Zuschauer nur schwer entziehen kann.

* Samstag, 15. Februar 2025 20 Uhr, Isarphilharmonie

BEST OF SOUL

Saturday Night Soul

Auf eine ebenso rasante wie mitreißende musikalische Reise durch die Soulgeschichte entführt die opulent besetzte Show „Saturday Night Soul“ im Prinzregentent heater: Erstklassige Sängerinnen und Sänger treten in die Fußstapfen von Soullegenden wie Tina Turner, James Brown, Aretha Franklin, Ray Charles oder Stevie Wonder und holen die Höhepunkte der revolutionären Soul-Ära energiegeladen und authentisch zurück auf die Bühne. Die Stars der Hitfabrik „Motown“ dürfen dabei natürlich nicht fehlen! Für den perfekten Old-School-Sound sorgt eine zehnköpfige Band mit fünfstimmigem Bläsersatz, groovender Rhythmusgruppe und echter Hammondorgel.

* Mit den Hits „I Feel Good“, „Respect“, „Only You“, „Papa Was A Rolling Stone“, „A Change Is Gonna Come“, „Nutbush City Limits“, „Simply The Best“ u. v. m.

* S amstag, 22. März 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

54 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket MUSIC FOR FUN
ABBA 99
DRUM TAO

MAX MUTZKE

20 Jahre

Jubiläumstour

Die beeindruckende Karriere des Sängers und Songwriters Max Mutzke begann 2004 mit dem Nummer-1-Hit „Can’t Wait Until Tonight“ und seinem Erfolg beim Eurovision Song Contest. Seitdem begeistert der Künstler mit der unverkennbaren, soulig-weichen Stimme seine Fans mit verschiedenen musikalischen Facetten. Egal, ob Pop, Rock, Soul, Funk oder Jazz – Max Mutzke beherrscht jedes Genre. Mit seinen Hits der letzten 20 Jahre geht der Künstler nun auf große Jubiläumstour. Außerdem dabei: neue Songs, die Ende September auf dem Jubil äumsalbum veröffentlicht werden. Sein Publikum begeistert Max Mutzke neben seiner markanten Stimme vor allem mit seiner Vielseitigkeit. Diese konnte der Sänger bereits in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern beweisen. Seit Jahren spielt Max Mutzke mit Jazzgrößen wie Klaus Doldinger, Wolfgang Haffner, Bill Evans, Till Brönner, Nils Wülker, Matti Klein Band, Marialy Pacheco und vielen mehr, aber auch mit den großen Big Bands im deutschsprachigen Raum.

* Samstag, 16. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater

CANADIAN BRASS

The Golden Sound of Canada

Dunkler Anzug, kombiniert mit weißen Turnschuhen – das ist das optische Marken zeichen von Canadian Brass. Akustisch sind ihre vollendete, individuelle Virtuosität und gemeinsame Kreativität legendär, garniert mit einer Prise Heiterkeit und überbordenden Spielwitz. Beides hat Canadian Brass um Gründungsm itglied Chuck Daellenbach eine riesige Fangemeinde weltweit beschert und zu einem der berühmtesten Brass-Ensembles der Welt gemacht. In ihrem vielfältigen Repertoire, das von Standards bis zu speziell zugeschnittenen Arrangements reicht, von Meistern des Barock und der Klassik, von Dixieland bis Latin, von Jazz bis Pop, zeigt das Ensemble seit über 50 Jahren auf höchstem Niveau, wie um f assend das klangliche Spektrum einer reinen Blechbläser-Formation sein kann.

* S onntag, 2. Februar 2025 15.30 Uhr, Prinzregententheater

BREAKIN’ MOZART Klassik meets

Breakdance

Dass Wolfgang Amadeus Mozart ein ziemlich exzentrischer und „schräger“ Zeitgenosse gewesen sein muss, wissen wir spätestens seit dem Film-Hit „Amadeus“. Rasend schnell und randvoll mit kreativer Energie dürfte er gelebt haben, sonst hätte er wohl kaum diese unendliche Fülle genialer Meisterwerke in so kurzer Zeit erschaffen können. Bei Ausnahmegenies wie Mozart fragt man sich gern, was für ein Künstler er wohl wäre, würde er heute und mitten unter uns leben. Diesem reizvollen Gedankenspiel ist der Regisseur, Dirigent und Musikproduzent Christoph Hagel gefolgt, und kreierte eines der erfolgreichsten Crossover-Projekte der letzten Jahre. Auf höchst unterhaltsame Weise lässt er Mozart und dessen Musik auf Breakdance, Technobeats und Hip-Hop treffen. Klassische Melodien werden zur Grundlage für einen energiegeladenen Stilmix und eine artistische Show mit enormem Entertainmentfaktor. Berühmte, live gesungene Arien wie die der Königin der Nacht aus der „Zauberflöte“ verwandeln sich zu coolem Hip-Hop, zu dem die preisgekrönten Breakdancer der „DDC –Dance f loor Destruction Crew“ ihr choreographisches Können zeigen. „Zu erleben ist ein verblüffend harmonisches Ineinandergreifen der Kulturen, Klänge und Bewegungen“, schrieb die Berliner Zeitung

* DDC – Dancefloor Destruction Crew Tanz & Choreographie

Darlene Ann Dobisch Sopran

Christoph Hagel Regie & Klavier

* Sonntag, 29. Dezember 2024 17 Uhr

Alte Philharmonie im Fat Cat (ehem. Gasteig)

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 55
MUSIC FOR FUN

FILM IN CONCERT

GROSSES KINO MIT LIVE-ORCHESTER UND KLASSIKER DER FILMMUSIK

IN CONCERT LIVE TO FILM

Große Live-Erlebnisse in der Olympiahalle

Das ultimative Live-Erlebnis: Meilensteine der Filmgeschichte sind auf Großbildleinwand zu sehen, während die Musik live und punktgenau von einem Symphonieorchester dazu gespielt wird. Im Frühjahr 2024 sorgte der erste Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie in München für eine ausverkaufte Olympiahalle und ein begeistertes Publikum. 2025 sind zwei weitere Höhepunkte der Filmgeschichte im Konzertformat in der Olympiahalle zu erleben: Mit „Die zwei Türme“ erfolgt Anfang April die Fortsetzung der „Der Herr der Ringe“-Trilogie, und bereits im März ist „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zu erleben.

Die Reise der Gefährten geht weiter: Frodo und Sam treffen in „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ auf Gollum, während Aragorn, Legolas und Gimli sich auf die Suche nach den entführten Hobbits Merry und Pippin machen. Gleichzeitig wird die Bedrohung durch Saruman und Sauron immer gewaltiger, was zu dramatischen Wendungen führt und in epischen Schlachten endet.

„Du bist ein Zauberer, Harry“ sagt der hünenhafte Hagrid. Denn der zarte Junge mit der runden Nickelbrille und der blitzförmigen Narbe auf der Stirn ist nicht irgendein Zauberer: Er allein soll die Fähigkeit besitzen, die Macht des dunklen Magiers Voldemort zu brechen.

Beide Blockbuster werden in der Olympiahalle zu einem multimedialen Erlebnis, dessen emotionale Kraft in der Live-Musik kulminiert und dem sich niemand entziehen kann.

HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN

* Film in deutscher Sprache

* Neue Philharmonie Westfalen / Timothy Henty L eitung

* Freitag, 14. März 2025 19.30 Uhr, Olympiahalle

DER HERR DER RINGE: DIE ZWEI TÜRME

* D ie Filmmusik von Oscar-Gewinner Howard Shore live aufgeführt zur vollständigen Original-Fassung des zweiten Teils der Trilogie

„The Lord of the Rings“ von Symphonieorchester, Chor und Solisten mit Großbild-Projektion und über 200 Mitwirkenden

In „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wird das Leben des Waisenkindes an seinem elften Geburtstag auf den Kopf gestellt.

* Film in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

* Münchner Symphoniker TUM-Chor / Wolfratshauser Kinderchor

Ludwig Wicki L eitung

* Freitag, 4. April 2025 19 Uhr, Olympiahalle

56 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket

DER BLOCKBUSTER MIT LIVE-ORCHESTER

Top Gun: Maverick –in Concert

Tom Cruise in der Rolle seines Lebens: Tony Scotts Film „Top Gun“ aus dem Jahr 1986 er reichte atemberaubende Flughöhen, nicht zuletzt durch den Soundtrack von Harold Faltermeyer und den weltberühmten Song „Take My Breath Away“. 36 Jahre später folgte die Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ von Joseph Kosinski – sie gilt mit sechs Oscar-Nominierungen und einem gewonnenen Oscar als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Den Soundtrack komponierte erneut Harold Faltermeyer, diesmal unterstützt von den Oscar-Preisträgern Hans Zimmer und Lady Gaga sowie Lorne Balfe als Co-Komponisten. Im Januar 2025 ist „Top Gun: Maverick“ erstmals in München auf Großbildleinwand zu sehen, während das Pilsen Philharmonic Orchestra den Soundtrack live zum Leben erwachen lässt.

* F ilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

* Pilsen Philharmonic Orchestra / Ben Palmer Leitung

* Donnerstag, 2. Januar 2025 / Freitag, 3. Januar 2025 je weils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

DISNEYS
„DAS DSCHUNGELBUCH“ Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Inspiriert durch Rudyard Kiplings gleichn amige Sammlung von Erzählungen und Gedichten genießt Disneys Zeichentrickfilm „Das Dschungelbuch“ hierzulande Kultstatus. Seine liebevoll gezeichneten Charaktere und populären Songs wie „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ – der sogar für den Oscar nominiert wurde – führen bis heute die Listen der beliebtesten Disney-Songs an. Mit großem Symphonieorchester hält der Dschungel nun Einzug in den Konzertsaal: Während die Geschichte um das Findelkind Mogli und seine vierbeinigen Freunde auf eine Kinobildleinwand projiziert wird, erklingen Swing, Jazz und klangvolle symphonische Werke live auf der Bühne. Affenkönig Louis lädt zum Tanz, die Elefanten bringen den Urwald zum Beben, und ganz nebenbei erfährt Mogli von seinen Beschützern, dem Bären Balu und Panther Baghira, was ein großes Herz und echte Freundschaft ausmachen. Ein riesiger Spaß für die ganze Familie!

* D ie Musik von George Bruns (Score), Terry Gilkyson, Richard M. & Robert B. Sherman (Songs) live zum Film auf Großbildleinwand

* Pilsen Philharmonic Orchestra / Ben Palmer Leitung

* Freitag, 3. Januar 2025 / Samstag, 4. Januar 2025 je weils 15 Uhr, Isarphilharmonie

Spektakulär ist an James Bond alles: die starken Frauen, die schnellen Autos, die atemberaubenden Stunts und die wilden Verfolgungsjagden. Und spektakulär ist auch immer die Musik der mittlerweile 25 James-Bond-Filme. Da ist die unverwechselbare Titel-Melodie, die seit „Dr. No“ alle 25 Bond-Filme begleitet. Und wie die Lizenz zum Töten und der WodkaMartini gehört auch ein unverwechselbarer Titelsong zu jedem neuen 007-Thriller. Legendär sind die Klassiker von Shirley Bassey, Louis Armstrong, Tina Turner, Adele und vielen weiteren Hochkarätern. Mit großem Orchester, Band und zwei Gesangssolisten wird dem James-Bond-Sound in diesem Filmkonzert die perfekte Bühne geboten. Die Moderation übernimmt Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von Daniel Craig. Humorvoll und unterhaltsam führt er mit vielen Anekdoten durch die Welt der James-Bond-Filme. Zeit, den Smoking anzulegen ...

* T itelsongs und Auszüge aus den Soundtracks der Filme Liebesgrüße aus Moskau , Goldf inger, Feuerball , Man lebt nur zweimal , Diamantenfieber, Leben und sterben lassen , GoldenEye, Casino Royale , Skyfall , Keine Zeit zu Sterben u. a.

* Pilsen Philharmonic Orchestra

Tertia Botha G esang / Dennis LeGree Gesang Dietmar Wunder M oderation

Chuhei Iwasaki Leitung

* Freitag, 4. April 2025

Samstag, 5. April 2025

je weils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 57 FILM IN CONCERT
THE SOUND OF JAMES BOND Licenced to Thrill
© DISNEY

Klangperlen der Filmmusik

Für die Traumfabrik Hollywood kreierten die Musikschöpfer Hans Zimmer und John Williams hunderte international bekannte Soundtracks, ergatterten – von Oscar bis Emmy – Preise vielseitig wie ihr Œuvre und erreichten bereits zu Lebzeiten Legendenstatus. Beim Filmmusikspektakel „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ kann das Publikum die musikalischen Höhepunkte der beiden Komponisten live erleben. Ergreifende Melodien aus „Der König der Löwen“, „Star Wars“, „Harry Potter“, „Fluch der Karibik“ u. v. m. ergänzen sich nach den großen Erfolgen der letzten Jahre mit weiteren filmmusikalischen Höhepunkten zu einem neuen Programm – symphonisch zum Leben erweckt von den Münchner Symphonikern und dem TUM-Chor München. Ein Konzertabend mit Kopfkino und wahrhaft ausgezeichneten Hörerlebnissen, der nicht nur Filmfans vereint.

* M usik aus den Filmen Harry Potter, Star Wars , Fluch der Karibik , Der König der Löwen, E.T., Pearl Harbor, Indiana Jones , Inception u. a.

* Münchner Symphoniker

TUM-Chor München

Ben Palmer Leitung

* Freitag, 17. Januar 2025 19.30 Uhr

Samstag, 18. Januar 2025 19.30 Uhr

Sonntag, 19. Januar 2025 15 Uhr Isarphilharmonie

TATSÄCHLICH ... LIEBE

Große Liebe auf großer Leinwand

Richard Curtis’ Filmklassiker „Tatsächlich ... Liebe“ aus dem Jahr 2003 versetzt einen pünktlich zum Fest in herrlich romantische Stimmung. Kein Wunder, schließlich geht es in dem Episodenfilm gleich zehn Mal um das schönste aller Gefühle. In den ineinander verwobenen Geschichten verlieben sich die Menschen, haben Herzschmerz, beginnen amouröse Abenteuer oder finden den Partner fürs Leben. So manche Filmszene ist legendär und regelrecht Kult geworden: sei es das Liebesgeständnis ohne Worte, der beherzte Sprung ins Wasser zur Rettung eines Manuskripts, der Sprint durch den Flughafen oder der geheime und doch öffentliche Kuss auf der Schulbühne. Zur Besetzung des Films gehören unzählige Stars, darunter Hugh Grant, Liam Neeson, Colin Firth, Emma Thompson, Rowan Atkinson, Alan Rickman, Claudia Schiffer, Heike Makatsch und Keira Knightley. Mit vielen berühmten Songs wie „Christmas Is All Around“, „All You Need Is Love“ oder „Jump (For My Love)“ spielt auch die Musik eine Hauptrolle. Den romantischen Score schrieb der vielfach ausgezeichnete Filmkomponist Craig Armstrong. Auch dieses Jahr ist der emotionale Film zur Weihnachtszeit mit Live-Begleitung zur erleben: Punktgenau zum Leinwandgeschehen spielt das Prague Royal Philharmonic in der Isarphilharmonie die Filmmusik. Besser kann Weihnachten nicht ausklingen!

* F ilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

* Prague Royal Philharmonic / Gottfried Rabl Leitung

* Mittwoch, 25. Dezember 2024 / Donnerstag, 26. Dezember 2024 / Freitag, 27. Dezember 2024 jeweils 19.30 Uhr, Isarphilharmonie Tatsächlich

HARRY POTTER FILM CONCERT SERIES

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 in Concert

Das Ende naht: Im Herbst 2025 ist im Rahmen der „Harry Potter Film Concert Series“ der erste Teil des epischen Finales „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ als Film konzert in der Isarphilharmonie München zu erleben. Das Publikum darf auf einer großen Kinol einwand hautnah mitverfolgen, wie sich Harry, Ron und Hermine im siebten Schuljahr auf den letzten Kampf gegen den Dunklen Lord Voldemort vorbereiten. Begleitet wird der Film punktgenau von den Stuttgarter Philharmonikern, die die mitreißende Filmmusik von Alexandre Desplat zum Leben erwecken. Ein fesselndes Live-Erlebnis, das die Zuschauer auf eine emotionale, magische Reise mitnimmt.

* F ilm in deutscher Sprache

* Stuttgarter Philharmoniker / N.N. Leitung

* Freitag, 31. Oktober 2025 20 Uhr

Samstag, 1. November 2025 15 & 20 Uhr Isarphilharmonie

58 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket FILM IN CONCERT
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Concert DIE ULTIMATIV ROMANTISCHE KOMÖDIE
.. . In Concert DIE ULTIMATIV ROMANTISCHE KOMÖDIE Der Film mit Live-Orchester 26. & 27. DEZEMBER 2023 ISARPHILHARMONIE MÜNCHEN Prague Royal Philharmonic | Gottfried Rabl, Leitung Love Actually is a copyright of WT Venture LLC. Licensed by Universal Studios. All Rights Reserved. Tatsächlich In Concert DIE ULTIMATIV ROMANTISCHE KOMÖDIE Der Film mit Live-Orchester 26. & 27. DEZEMBER 2023 ISARPHILHARMONIE MÜNCHEN Prague Royal Philharmonic | Gottfried Rabl, Leitung Love Actually copyright WT Venture LLC. Licensed by Universal Studios. All Rights Reserved. Love Actually is a copyright of WT Venture LLC. Licensed by Universal Studios. All Rights Reserved. WIZARDING WORLD and all related trademarks, characters, names, and indicia are © & ™ Warner Bros. Entertainment Inc. Publishing Rights © JKR. (s23)
In
Tatsächlich
THE SOUND OF HANS ZIMMER & JOHN WILLIAMS

DISNEY IN CONCERT

Die Schöne und das Biest

Der Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ gilt nicht nur als filmisches, sondern dank Komponist Alan Menken zugleich als musikalisches Meisterwerk, das für seinen unvergesslichen Soundtrack mit vier Grammy Awards, zwei Golden Globes sowie zwei Oscars ausgezeichnet wurde. Die Neuverfilmung als Realfassung aus 2017 setzte dem Animationsklassiker aus den 1990er Jahren ein weiteres Denkmal. Neuaufnahmen der von Menken komponierten Originalsongs sowie erst für diese Verfilmung komponierte Lieder begleiten die Star-Besetzung um Emma Watson als Belle. Jetzt ist die romantisch-komödiantische Geschichte im Konzertformat zu erleben: Während der Film in der Isarphilharmonie auf einer großen Kinoleinwand läuft, spielen parallel die Münchner Symphoniker den Soundt rack mit all seinen wunderbaren Songs wie „Be Our Guest“ oder „Beauty and the Beast“. Ein emotionsgeladenes und unvergessliches Live-Erlebnis!

* F ilm in deutscher Sprache

* Münchner Symphoniker / Ben Palmer Leitung

* Freitag, 31. Januar 2025 20 Uhr / Samstag, 1. Februar 2025 15 Uhr Isarphilharmonie

DISNEY IN CONCERT

Fluch der Karibik

Jack Sparrows exzentrisch-charismatische Erscheinung als Piratenkapitän – unübertroffen dargestellt von Johnny Depp – hat dem Hause Disney einen der größten Erfolge beschert und ist einer der originellsten Kinohits aller Zeiten. Ein Filmspektakel, dessen Abenteuerc harakter von den beiden Filmmusikkomponisten Klaus Badelt und Hans Zimmer und ihrem untrüglichen Gespür für den richtigen Sound perfekt in Szene gesetzt wurde. Jetzt ist der erste Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe erneut als Filmkonzert zu erleben. Die Original-Tonspur ist reduziert um die Musik, denn diese wird live von einem Orchester zum Geschehen auf der Leinwand gespielt. Ein Fest für alle JackSparrow-Fans, möglich gemacht durch ausgeklügelte Technik, Großbildleinwand und ein fantastisches, vielfach Filmmusik-erprobtes Orchester.

* F ilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln

* Pilsen Philharmonic Orchestra & Choir / Gottfried Rabl Leitung

* S amstag, 19. April 2025 15 & 19.30 Uhr, Isarphilharmonie

UNSTERBLICHE FILMMUSIK

Hollywood in München

Es gibt Filmszenen, die jeder sofort vor Augen hat, wenn nur die zugehörige Musik erklingt – so intensiv haben sich Melodie und Bilder im kollektiven Gedächtnis eingebrannt. Doch selbst in Hollywood wird Soundtrack-Spezialisten nicht viel Zeit eingeräumt, um die frisch geschnittenen Kinobilder in das passende orchestrale Gewand zu kleiden. Dennoch sind es oft gerade die Komponisten, die einem Film zur Unsterblichkeit verhelfen – mit melodischen Einfällen und einem untrüglichen Gespür für Emotion und Dramatik. Denn was wären die großartigsten Filme ohne die auf Bild und Handlung perfekt zugeschnittene Musik? „Hollywood in München“ feiert die genialen Motive und markanten Themen der größten Kino-Blockbuster aller Zeiten: mit Action-Sounds aus „Indiana Jones“ oder „James Bond“, majestätisch glanzvollen Melodien wie man sie aus „Ben Hur“ im Ohr hat, der galaktischen Musik in „Star Wars“ oder mit den unverwechselbaren Klängen aus „Schindlers Liste“. All die vielen Ohrwürmer lässt das Filmmusikspektakel mit dem Orc hester Prague Royal Philharmonic in einem wahren Fest der Klangfarben erstrahlen. Man muss kein Cineast sein, um angesichts der Titel ins Schwärmen zu geraten

* M usik aus Ben Hur, Indiana Jones , Der Pate , Star Wars , Schindlers Liste , Cinema Paradiso, James Bond , Die Schöne und das Biest u. v. m.

* Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster Leitung

* Donnerstag, 6. Februar 2025 / Freitag, 7. Februar 2025 jeweils 20 Uhr, Isarphilharmonie

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 59 FILM IN CONCERT
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© DISNEY © DISNEY

MUSIK & LITERATUR

SPRACHE DER LEIDENSCHAFTEN

Walter Sittler in einer Hommage zum 125. Geburtstag von Erich Kästner

WALTER & LEA-MARIE SITTLER

Prost, Onkel Erich!

„Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ oder „Pünktchen und Anton“ –wer kennt sie nicht, diese Kinderbuchklassiker? Doch Erich Kästner war viel mehr als ein begnadeter Kinderbuchautor: politischer Satiriker, scharfsinniger Beobachter und nicht zuletzt hochinteressanter Chronist Deutschlands im 20. Jahrhundert. Ihn anlässlich seines 125. Geburtstags neu und anders zu entdecken, lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Einer der großen Bewunderer des humorvollen Moralisten ist der Schauspieler Walter Sittler. „Erich Kästner ist erschreckend aktuell“, zeigt er sich von dem Autor begeistert, mit dem er sich nun bereits in seinem zweiten Kästner-Projekt intensiv auseinandersetzt. Gemeinsam mit dem Ensemble „Die Sextanten“ entfaltet er anhand von Briefen, Gedichten und Kurzgeschichten einen faszinierenden Monolog über die Kraft der Erinnerung, die flirrenden „goldenen Zwanziger“ in Berlin und die Katastrophe, die darauf folgte. Mit an Bord auch Walter Sittlers Tochter Lea-Marie, die diesem komplexen Zeitbild als Sängerin weitere musikalische Facetten hinzufügt. Ein fesselnder literarisch-musikalischer Abend, mal melancholisch, mal ernst, aber immer mit viel Humor und Herz.

PROST, ONKEL ERICH! – ZUM 125. GEBURTSTAG VON ERICH KÄSTNER

* Walter Sittler S chauspiel / Lea-Marie Sittler G esang / Die Sextanten

* Birte Horst L ichtdesign / Michael Schömer Ton Gudrun Schretzmeier Kostüme / Libor Šíma Komposition & Arrangement

M artin Mühleis Textbearbeitung, Regie & Produktion

* Freitag, 31. Januar 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Die Vorlage zur„BabylonTV-Serie Berlin“

BENNO FÜRMANN & MOKA EFTI ORCHESTRA

Der nasse Fisch Live

Volker Kutscher veröffentlichte 2008 den historischen Kriminalroman „Der nasse Fisch“. Dieser war Auftakt in eine neue Erfolgsbuchreihe und Vorlage für die ersten beiden Staffeln der TV-Serie „Babylon Berlin“, in der Benno Fürmann in einer der Hauptrollen als Oberst Günter Wendt brilliert. Eine musikalische Hauptrolle spielte die eigens für die Serie gegründete Jazzband „Moka Efti Orchestra“. In einer musikalischen Lesung werden nun Texte aus Kutschers Roman zu neuem Leben erweckt –dank Fürmanns intensiver Schauspielkunst mal stimmgewaltig, mal fast tonlos, vor allem aber unglaublich facettenreich, so dass jede Babylon-Figur regelrecht bildhaft in Erscheinung tritt. Ergänzt wird der Abend durch Grafiken von Arne Jysch und dessen gleichnamiger Graphic Novel. So entstehen eine ganz besondere Bühnenshow und ein packender Dreiklang aus Musik, Lesung und Bild, die das Berlin der 1920er Jahre und die Weimarer Republik eindringlich auferstehen lassen.

* Eine musikalische Lesung mit Benno Fürmann und dem Moka Efti Orchestra , die Original Bigband aus der Erfolgsserie „Babylon Berlin“: Auszüge aus „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher, die Romanvorlage zu „Babylon Berlin“ –mit Grafiken von Arne Jysch

* Freitag, 28. Februar 2025 / Samstag, 1. März 2025 jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater

60 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket

FERDINAND VON SCHIRACH

Regen

2023 erschien Ferdinand von Schirachs Buch „Regen“ – und stieg direkt auf Platz 1 der Bests ellerliste ein. Das Werk erzählt von einem Mann, der durchnässt aus dem Regen in eine Bar kommt und dort über das Großartige und das Schreckliche unserer Zeit, über die Würde des Menschen, die Einsamkeit, die Liebe, den Verlust und das Scheitern monologisiert. Diesen ebenso mutigen wie sehr persönlichen Text präsentiert Ferdinand von Schirach seit Oktober 2023 als Schauspieler auf der Bühne – als ein Spiel an der Grenze zwischen Bühnenfigur und Autor. Damit landete er einen großen Publikumserfolg: Seit der Uraufführung in der ausverkauften Berliner Philharmonie sahen das Stück mehr als 35.000 Besucher. Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen „großartigen Erzähler“, die New York Times einen „außergewöhnlichen Stilisten“, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, und der Daily Telegraph schrieb, er sei „eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur“.

REGEN

* mit Ferdinand von Schirach / Elmar Goerden Re gie

* Dienstag, 28. Januar 2025 / Mittwoch, 29. Januar 2025 jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater

ANKE ENGELKE & CAROLIN EMCKE

Starke Frauen

Anke Engelke und Carolin Emcke widmen sich starken Frauen in der Literatur: Zahlreiche Märchen und Lieder, Gedichte und Romane lehren von der sozialen Erwartung an Mädchen und Frauen, sich zu fügen und anzupassen. Die Literatur erzählt aber auch von jenen Frauen-Figuren, die durch Klugheit oder Selbstständigkeit aus der Rolle fallen, die widerspenstig und unangepasst sind und sich gegen Tabus und Konventionen wehren. Die Komikerin, Schauspielerin und Entertainerin Anke Engelke liest gemeinsam mit der Publizistin und Autorin Carolin Emcke wütende, heitere, erschütternde und vor allem mutmachende Texte von eigensinnigen, unangepassten Frauen in der Literatur. Ein sehr persönlicher Aufruf zu Unbeirrbarkeit und Individualität – mit den Gebrüdern Grimm, Christa Wolf, Simone de Beauvoir, Mely Kiyak, Jeanette Winterson und vielen anderen.

OBSTINATE, HEADSTRONG GIRL!

* Anke Engelke Rezitation / Carolin Emcke Rezitation

* Sonntag, 9. März 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

ANN-KATHRIN KRAMER & HARALD KRASSNITZER

Chocolat

Mit Hilfe feinster Schokolade als köstlichem Mittel der Verständigung treten das im Privaten wie Beruflichen harmonierende Traumpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer in „Chocolat“ auf die Bühne des Prinzregententheaters – passenderweise am Valentinstag. Publikumsliebling Ann-Kathrin Kramer übernimmt in der Theaterfassung des Filmerfolgs mit Juliette Binoche die Rolle der charmanten Vianne, die am Kirchplatz des französischen Dorfes Tannes ihre Pâtisserie eröffnet. Harald Krassnitzer, populär nicht nur als Wiener Tatort-Kommissar diesseits und jenseits der Donau, verkörpert als Dorfpfarrer Reynaud ihren grantigbornierten Widersacher. Der Geistliche sieht in der unverheirateten Mutter die Inkarnation des Bösen und startet einen Feldzug gegen Vianne und ihre süßen Kreationen. Das Quartett „Les Manouches Du Tannes“ sorgt dazu als Fahrendes Volk für stimmungsvolle musikalische Untermalung. Regisseur Martin Mühleis schafft mit „Chocolat“ in dieser publikumsnahen Verdichtung von Text und Musik einen unwiderstehlichen Appell gegen Bigotterie und Fremdenhass und fordert auf zu Toleranz, Offenheit und Genuss.

CHOCOLAT

* m it Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer und Les Manouches Du Tannes

* Martin Mühleis Textbearbeitung & Regie

* Freitag, 14. Februar 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 61
MUSIK UND LITERATUR
ANKE ENGELKE

GROSSE KLEINKUNST

IM PRINZREGENTENTHEATER

UDE & FRIENDS

GroßstadtKabarett

„Humor als Ventil“, so beschrieb die Süddeutsche Zeitung die Zweitkarriere von Christian Ude als Kabarettist. Reichlich Material für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm hat er als ehemaliges Münchner Stadtoberhaupt jedenfalls zu bieten. Als 2014 Schluss war mit dem Amt als Oberbürgermeister, zog er vom Rathaus quasi direkt ins Prinzregententheater und präsentiert seitdem mit der erfolgreichen Reihe „Ude & Friends“ einen einzigartigen Mix aus Musik, Kabarett und Satire, getragen von der Vielfalt und Kreativität hochkarätiger Gäste. Dabei sind die Freunde keineswegs immer einer Meinung, aber doch vereint durch die Zuneigung zu mitreißender Musik und guten Pointen.

* mit Christian Ude , Claudia Pichler, dem „Lach- & Schieß“Ensemble mit Uli Bauer, den Well-Brüdern aus’m Biermoos und „Die Schwuhplattler“

* S onntag, 27. Oktober 2024 15.30 Uhr, Prinzregententheater

* mit Christian Ude , den Wellküren und weiteren Gästen

* S onntag, 16. Februar 2025 15.30 Uhr , Prinzregententheater

HELGE SCHNEIDER

Die singende Herrentorte

Passender lassen sich die Faschingstage nicht verbringen: mit einem Feuerwerk des Quatsches, der Überraschungen und der Improvisation – und einem musikalischen Stilmix, der seinesgleichen sucht. Helge Schneider beehrt die Isar philharmonie als „singende Herrentorte“ – und man darf gespannt sein, was er damit meint. Dass er singt, tanzt, trommelt, trompetet, xylophoniert, Klavier und Saxophon spielt, ist gewiss, alles andere wird sich zeigen. Das Motto könnte sein: „Quatsch as quatsch can!“ Helge-Fans wird’s freuen. Denn wenn es eine Kunst gibt, die der kreative Querkopf wie kein anderer beherrscht, dann ist es das Nicht-Erfüllen von Erwartungen ...

* Rosenmontag, 3. März 2025 / Faschingsdienstag, 4. März 2025 jeweils 20 Uhr, Isarphilharmonie

OPERN AUF BAYRISCH

Prominente Unterstützung

Vergnüglich, frech und mit viel Charme: Hier werden „Carmen“, „Turandot“ oder Wagners „Ring“ einmal nicht mit Glanz und Gloria zelebriert, sondern höchst amüsant zu einem Opernprogramm der etwas anderen Art verwoben. Die erfolgsverwöhnte Produktion „Opern auf Bayrisch“ ist seit fast 40 Jahren fester Bestandteil auf den Spielplänen, dank des bereits als legendär geltenden Trios mit Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg. Ein echtes Schmankerl gibt es in dieser Spielzeit bei den Aufführungen im Prinzregententheater: Unterstützt werden die Protagonisten heuer vom Kabarettisten und Parodisten Helmut Schleich, dem „Kaiser von Schexing“, Dieter Fischer, sowie – zum Saisonauftakt – der „Queen of Kabarett“, Monika Gruber!

* Ensemble „Opern auf Bayrisch“/ Philipp Jungk Percussion Andreas Kowalewitz Leitung

* P aul Schallweg Texte / Friedrich Meyer und Rolf Wilhelm Kompositionen & Arrangements

* m it Gerd Anthoff, Monika Gruber und Michael Lerchenberg

* „Carmen – oder: Wia d’ Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat“ „Salome – oder: Wia der Prophet Jochanaan verratn, versuacht und köpft worn is“ / „Tannhäuser – oder: De Venus in der Kampenwand“

* S onntag, 20. Oktober 2024 15.30 & 19.30 Uhr, Prinzregententheater

* mit Gerd Anthoff, Conny Glogger und Helmut Schleich

DER RING IN EINEM AUFWASCH

* „ Das Rheingold – oder: De Gschicht von de goidana Äpfe“

„ Die Walküre – oder: Das Heldendrama am Watzmann“

„ Siegfried – oder: Der Kampf mit dem Drachenviech“ „Götterdämmerung – oder: Wia zum Schluß ois hi war“

* S onntag, 24. November 2024 11 Uhr, Prinzregententheater

* m it Dieter Fischer, Conny Glogger und Michael Lerchenberg

* „ Aida – oder: Das Liebesdrama am Nil“

„ Der fliagade Holländer – oder: Wia de Zenze von Leoni durch ihran Opfertod an Seefahrer aus der Verdammnis grett’ hat“ „Turandot – oder: Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is“

* Mittwoch, 1. Januar 2025 15 Uhr, Prinzregententheater

62 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
MONIKA GRUBER

PREISE

in Euro – Vorverkaufsgebühr bereits enthalten

* Veranstalter: MünchenMusik GmbH & Co. KG

* Veranstalter: MünchenEvent GmbH

* Veranstalter: Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH

Nuevo

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Bei den Abonnements und Zyklen fallen zusätzlich zu den angegebenen Preisen keine weiteren Gebühren an. Unsere Kartenpreise bei Einzelkarten beinhalten im Vorverkauf und an der Abendkasse in der Regel eine Vorverkaufs- bzw. Abendkassengebühr in Höhe von 10 %. Für Abonnenten entfällt diese Gebühr bei von MünchenMusik bzw. MünchenEvent veranstalteten Konzerten bei telefonisch gebuchten Tickets.

Pro Bestellung werden € 4 Versand- und Bearbeitungspauschale erhoben (entfällt bei print@home sowie an der Abendkasse).

WIR FREUEN UNS AUF SIE!

Sichern Sie sich jetzt die besten Plätze und freuen Sie sich auf wunderbare Konzerterlebnisse! Gerne beraten wir Sie persönlich: Unter Tel. 089-93 60 93 sprechen Sie direkt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Kartenvorverkaufsund Abonnementbüro.

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Sie wählen, wo Sie gerne sitzen möchten und haben somit Ihren Lieblingsplatz garantiert. Gegenüber dem Erwerb von Einzelkarten genießen Sie einen Rabatt von bis zu 25 % und bezahlen keine Versand- und Bearbeitungspauschale.

Sollten Sie einmal zu einem Termin verhindert sein, steht einem Konzerttausch nichts im Wege: Ihr Abonnement ist jederzeit übertragbar. Und wenn Sie einmal verhindert sind – kein Problem: Einmal pro Saison können Sie (bei Abonnements ab 5 Konzerten) bis zu zwei Wochen vor dem entsprechenden Termin einen Konzerttausch (nach Verfügbarkeit) vornehmen. Es gelten die allgemeinen Abonnementbedingungen

Mit unserem Wahlabonnement „Concerto“ können Sie sich Ihr ganz persönliches Programm zusammens tellen. Alle Veranstaltungen stehen zur Auswahl (außer Ausstellungsprojekte sowie Konzerte, die nicht von MünchenMusik oder MünchenEvent veranstaltet werden). Es sind verschiedene Preiskategorien in einem Abo sowie ein Konzerttausch möglich. Weitere Informationen finden Sie auf S. 7.

Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket KonzertNews 2/2024 63 SERVICE PREISE – VORVERKAUF – NEWSLETTER – IMPRESSUM – SAALPLÄNE
OKTOBER 2024 Premium I II III IV V VI 19.10.24 ABBA 99 S. 54 70,40 64,90 59,40 48,40 20.10.24 Opern auf Bayrisch S. 62 70,40 61,60 52,80 46,20 20.10.24 Yefim Bronfman S. 21 117,10 100,60 89,60 78,60 67,60 56,60 45,60 27.10.24 Julian Rachlin S. 35 92,40 79,20 61,60 46,20 27.10.24 Ude & Friends S. 62 72,60 63,80 55,00 44,00 27.10.24 Münchner Symphoniker S. 28 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80 27.10.24 Yuja Wang & Víkingur Ólafsson S. 21 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10 31.10.24 Daniel Barenboim S. 12 242,50 220,50 198,50 165,50 132,50 99,50 77,50 NOVEMBER 2024 Premium I II III IV V VI 01.11.24 Teodor Currentzis S. 14 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60 02.11.24 Jonas Kaufmann S. 11 253,50 220,50 176,50 132,50 99,50 77,50 55,50 02.11.24 Das Cabinet des Dr. Caligari S. 37 86,90 75,90 64,90 53,90 06.11.24 Trio Buchbinder / Hahn / Capuçon S. 13 122,60 100,60 89,60 78,60 67,60 56,60 45,60 07.11.24 Yo -Yo Ma S. 67 152,90 130,90 108,90 97,90 75,90 10.11.24 Rafał
S. 35 92,40 79,20 61,60 46,20 10.11.24 Daniel Müller-Schott S. 30 111,60 95,10 84,10 73,10 62,10 52,20 43,40 10.11.24 Julia Fischer & Jan Lisiecki S. 16 88,00 77,00 66,00 55,00 11.11.24
27 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80
49,50
25,30
Blechacz
Münchner Symphoniker S.
11.11.24 Harald Lesch & Quadro
S. 37 69,70 59,60
34,40
37 79,20 70,40 61,60 46,20
13 144,60 128,10 117,10 106,10 89,60 78,60 56,60 16.11.24 Max Mutzke S. 55 81,40 70,40 59,40 48,40 18.11.24 Mao Fujita S. 22 66,00 59,40 50,60 41,80 24.11.24 Opern auf Bayrisch S. 62 70,40 61,60 52,80 46,20 24.11.24 Carmina Burana & Boléro S. 29 107,20 87,40 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60 24.11.24 Raphaela Gromes S. 32 96,80 85,80 72,60 55,00 24.11.24 María Dueñas S. 14 139,10 122,60 111,60 95,10 84,10 73,10 51,10 25.11.24 Raphaela Gromes S. 33 96,80 85,80 72,60 55,00 27.11.24 Lahav Shani & Gautier Capuçon S. 15 139,10 122,60 111,60 95,10 84,10 73,10 51,10 28.11.24 Daniil Trifonov S. 26 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60 28.11.24 Vision String Quartet S. 67 70,40 64,90 57,20 50,60 42,90 29.11.24 The Queen Tribute Show S. 52 78,10 67,10 56,10 45,10 DEZEMBER 2024 Premium I II III IV V VI 01./09.12.24 Heilige Nacht S. 43 70,40 59,40 48,40 37,40 01.12.24 M. Argerich & G. Montero S. 26 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10 02.12.24 Moving Shadows S. 42 71,30 64,40 57,50 50,60 05.12.24 New York Gospel Show S. 45 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60 39,00 05.12.24 Nemanja Radulović S. 33 92,40 79,20 66,00 48,40 06.12.24 The Sound of Christmas S. 42 110,00 96,00 88,00 80,00 72,00 64,00 56,00 08.12.24 Augustin Hadelich S. 30 111,60 95,10 84,10 73,10 62,10 52,20 43,40 10.12.24 Eine musikalische Schlittenfahrt S. 27 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80 10.12.24 German Brass S. 46 72,60 63,80 57,20 48,40 12.-15.12.24
S. 39 77,00 70,40 63,80 57,20 50,60 42,90
Tel.
- 93 60 93
12.11.24 Jüdisches Neujahrskonzert 5785 S.
13.11.24 Frank Peter Zimmermann S.
Schwanensee
€ 20 Kinderermäßigung (14./15.12., jeweils 15 Uhr) – nur unter
089
44 88,00 77,00 66,00 55,00
43 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50
Symphoniker S. 28 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80
32 96,80 85,80 72,60 55,00
45 80,80 72,00 65,40 58,80 50,00 43,40
46 88,00 77,00 66,00 55,00
S. 43 75,90 64,90 53,90 42,90 17.12.24
Shadows S. 42 71,30 64,40 57,50 50,60 18.12.24 Choir of St John’s College S. 46 92,40 81,40 70,40 53,90 19.-21.12.24 I Musici di Roma S. 44 108,90 93,50 82,50 71,50 60,50 39,60 28,60 20.-27.12.24 Der Nussknacker S. 40 84,70 73,70 60,50 49,50 € 20
(25.12., 15.30 Uhr) – nur unter Tel. 089 - 93 60 93 21.12.24 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel S. 43 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50 22.12.24 Bach: Weihnachtsoratorium S. 67 133,60 111,60 100,60 89,60 78,60 67,60 56,60 22./23.12.24 Weihnachten mit Familie Mozart S. 44 108,90 93,50 82,50 71,50 60,50 39,60 28,60 Created by Guilherme Simoes from the Noun Project * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
13.12.24 Lucienne Renaudin Vary S.
14.12.24 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel S.
15.12.24 Münchner
15.12.24 Bomsori S.
15.12.24 Südtiroler Weihnacht S.
15.12.24 Misa Criolla S.
16.12.24 Salzburger Weihnachtssingen
Moving
Kinderermäßigung
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VOR VERKAUFSSTELLEN

ggf. abweichende Gebühren

München Ticket muenchenticket.de

Tel. 089-54 81 81 81

Isarphilharmonie im HP 8, Hans-Preißinger-Str. 8 Info-Pavillon am Olympiapark

CTS Eventim für einzelne Veranstaltungen eventim.de

Tel. 01806-570 070

(€ 0,20/Anruf aus allen deutschen Netzen)

BRticket A rnulfstr. 42 (Foyer des BR-Hochhauses) Hieber Lindberg Sonnenstr. 15

Konzertkarten München Leopoldstr. 82 (im Karstadt) Ludwig Beck am Rathauseck (5. OG) Marienplatz 11 Mobile Service Point Stachus (im 2. UG)

Touristinformation Freising Marienplatz 7 Amper Kurier Fürstenfeldbruck Hasenheide 11 Kartenservice Fürstenfeld Fürstenfeld 12 SW Kartenservice Germering L andsberger Str. 43

NEWS L ETTER

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KLIMANEUTRALE PRODUKTION UND VERSAND

23.12.24 Christmas Swing

23.12.24 Bach-Trompetengala

23.12.24 Bach: Weihnachtsoratorium

25.-27.12.24 Tatsächlich ... Liebe

26.12.24 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

27.-30.12.24 Die Hochzeit des Figaro

27.12.24 The Queens of Soul

28.12.24 Beethoven: Symphonie Nr. 9

28.12.24 ABBA 99

29.12.24 Breakin’ Mozart

30./31.12.24 Magic!

31.12.24 Ensemble Clemente

31.12.24 Festliche Silvestergala

Münchner Streichquartett

Dieses Magazin wurde klimaneutral gedruckt. Die durch die Produktion entstandenen CO2-Emissionen werden durch die Pflanzung von 105 Bäumen im Rahmen eines Aufforstungsprojekts in Paraguay kompensiert.

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Redaktionsschluss 15. Mai 2024 Änderungen vorbehalten! Druckauflage 160.000 Exemplare

Opern auf Bayrisch

01.01.25 Beethoven: Symphonie Nr. 9

01.-03.01.25 Magic!

01.-06.01.25 Die Entführung aus dem Serail

02./03.01.25 Neujahrskonzert

02./03.01.25 Top Gun: Maverick

03./04.01.25 Das Dschungelbuch

04.-06.01.25 Der Nussknacker S.

€ 20 Kinderermäßigung (5.1., 11 Uhr) – nur unter Tel.

07.01.25 Jan Lisiecki (Beethoven-Zyklus 1)

08.01.25 Jan Lisiecki (Beethoven-Zyklus 2)

09.01.25 Jan Lisiecki (Beethoven-Zyklus 3) S.

12.01.25 Julia Hagen

12.01.25 Tölzer Knabenchor S. 50

17.-19.01.25 Sound of H. Zimmer & J. Williams

18.01.25 Hayato Sumino („Cateen“)

21.01.25 Khatia Buniatishvili

22.01.25 Gustavo Dudamel

26.01.25 Große Opernchöre

Händel: Der Messias

Bruce Liu

64 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket
SERVICE
Created by Guilherme Simoes from the Noun Project
S. 45 91,80 83,00 74,20 67,60 58,80 52,20 41,20
S. 42 75,90 70,40 61,60 52,80 46,20
S. 31 133,60 111,60 100,60 89,60 78,60 56,60 45,60
S. 58 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50
S. 43 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50
S. 47 132,00 110,00 94,60 79,20 57,20 39,60 26,40
S. 52 79,20 69,30 60,50 51,70 42,90 34,10
S. 29 107,20 87,40 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60
S. 54 70,40 64,90 59,40 53,90 48,40 41,80
S. 55 86,90 75,90 64,90 53,90 48,40 42,90
S. 48 89,70 78,70 68,20 57,20
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S. 50 72,60 66,00 57,20 31.12.24
S. 49 63,80 55,00 46,20 31.12.24
Year S. 49 110,50 100,60 90,70 83,00 74,20 65,40 55,50 JANUAR 2025 Premium I II III IV V VI
S. 62 70,40 61,60 52,80 46,20
S. 29 107,20 87,40 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60
S. 48 89,70 78,70 68,20 57,20
S. 47 132,00 110,00 94,60 79,20 57,20 39,60 26,40
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S. 57 119,90 104,90 94,90 84,90 76,90 66,90 49,90
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S. 18 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10
18 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10
18 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10
S. 35 92,40 79,20 61,60 46,20
81,40 70,40 59,40 48,40
S. 58 118,00 98,00 88,00 78,00 70,00 62,00 54,00
S. 38 66,00 59,40 50,60 42,90
S. 22 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60
S. 17 209,50 187,50 165,50 143,50 132,50 99,50 66,50
S. 28 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80
S. 31 96,20 85,20 76,40 67,60 58,80 52,20 43,40 27.01.25
S. 23 61,60 55,00 46,20 37,40 27.01.25
Quartett S. 67 79,20 72,60 63,80 55,00 46,20 28./29.01.25 Ferdinand von Schirach S. 61 103,00 92,00 75,50 60,10 31.01.25 Die Schöne und das Biest S. 59 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50 31.01.25 Walter & Lea-Marie Sittler S. 60 75,90 64,90 53,90 42,90
2025 Premium I II III IV V VI 01.02.25 Die Schöne und das Biest S. 59 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50 02.02.25 Canadian Brass S. 55 72,60 63,80 57,20 48,40 04.02.25 El Tango S. 53 81,40 70,40 59,40 48,40 04.02.25 Julia Fischer S. 16 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60 05.02.25 Benjamin Bernheim S. 11 121,00 99,00 77,00 55,00 06./07.02.25 Hollywood in München S. 59 110,00 96,00 88,00 80,00 72,00 64,00 56,00 09.02.25 Roman Borisov S. 32 96,80 85,80 72,60 55,00 10.02.25 Eckart von Hirschhausen S. 38 86,90 75,90 64,90 53,90 14.02.25 Chocolat S. 61 77,00 66,00 55,00 44,00 15.02.25 Drum Tao S. 54 94,00 85,20 76,40 67,60 58,80 50,00 41,20 15.02.25 Das Cabinet des Dr. Caligari S. 37 86,90 75,90 64,90 53,90 16.02.25 Ude & Friends S. 62 72,60 63,80 55,00 44,00 16.02.25 Reinhold Messner S. 36 110,50 88,50 80,80 74,20 67,60 61,00 54,40 19.02.25 Alice Sara Ott S. 23 79,20 68,20 57,20 46,20 21.02.25 Münchner Symphoniker S. 27 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80 21.02.25
Soul of Tina Turner S. 53 83,60 72,60 61,60 50,60 22.02.25
Meyer
Quartett S. 67 79,20 72,60 63,80 55,00 46,20 23.02.25
Kanneh-Mason S. 30 111,60 95,10 84,10 73,10 62,10 52,20 43,40 26.02.25 Abel Selaocoe & Aurora Orchestra S. 16 122,60 106,10 95,10 84,10 73,10 62,10 45,60 28.02.25 B. Fürmann & Moka Efti Orchestra S. 60 97,90 86,90 75,90 64,90 MÄRZ 2025 Premium I II III IV V VI 01.03.25 B. Fürmann & Moka Efti Orchestra S. 60 97,90 86,90 75,90 64,90 03./04.03.25 Helge Schneider S. 62 80,80 74,20 67,60 61,00 55,50 44,50 08.03.25 Mao Fujita S. 22 96,80 85,80 72,60 55,00 09.03.25 Münchner Symphoniker S. 28 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80 09.03.25 Bach in Space S. 36 68,20 57,20 46,20 35,20 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * DEZEMBER 2024 Fortsetzung Premium I II III IV V VI
31.12.24 Quadro Nuevo
Last Night of the
01.01.25
089 - 93 60
S.
27.01.25
Hagen
FEBRUAR
The
Sabine
& Armida
Isata

IMPRESSUM

KonzertNews 2/2024

Herausgeber MünchenMusik GmbH & Co. KG

Widderstr. 20 / 81679 München

Geschäftsführer A ndreas Schessl / Dea v. Zychlinski-Schessl

Programmplanung Nick Hellenbroich / André Hackenberg / Svenja Loch

Redaktion M ichael Schöne / Christiane Hoschek / Giovanna Cota

DTP K ilian Gambos

Projektmanagement Christoph Wurm / Sebastian Wiethaup / Ulrike Ahlbrecht

D ie Texte wurden von der Redaktion unter Mitwirkung von Sabrina Werner, Julia Zirkler, Susanne Zirkler, Elke Rusch und Dr. Dominik Petzold verfasst.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bildnachweise © Christoph Köstlin (Titel Lisiecki), © Danny Clinch (Dudamel), © Harald Hoffmann / Decca (Jansen), © Kirk Edwards (Wang), © James Hole (Kanneh-Mason), © Adriano Heitmann (Argerich), © Keith Heppell (Cambridge), © Dominik Butzmann (Hirschhausen), © Drum Tao (Drum Tao), © Augusto Brázio (Branco), © Monika Skolimowska (Wunder), © Gaby Gerster (Mutzke), © Mark Kamin (Zimmer/Williams), © Morris Mac Matzen (Schessl), © Uwe Arens (Fischer), © Ben Wolf / DG (Tetelman), © Julia Wesely (Kaufmann/Damrau/Deutsch), © Christoph Köstlin / DG (Cho), © David Venni (I. Kanneh-Mason), © Julia Althukoval (Kobekina), © Yanzhang (Liu), © Kyutai Shim / DG (Bomsori), © Askonas Holt (Avital), © wildundleise (Gromes), © Nikolaj Lund (Borisov), © Inge Prader / DG (Hope), © James Bort (Said), © Frances Marshall (King’s Singers), © Christoph Köstlin / DG (Schuen), © Kaupo Kikkas (Estn. Kammerchor), © Edouard Brane (Bernheim), © Gregor Hohenberg (Kaufmann), © Monika Ritterhaus (Barenboim), © Harald Hoffmann / hänssler Classic (Zimmermann), © Chris Lee / DG (Hahn), © Julia Wesely (Gabetta), © Xenie Zasetskaya (Duenas), © Gyunai Musaeva (Currentzis), © Marco Borggreve (Shani), © Gautier Capuçon (Capuçon), © Mlungisi Mwlungwana (Selaocoe), © Lukas Beck (Jansen), © Dustin Downing (Dudamel), © Peter Rigaud / DG (Lisiecki), © Julia Wesely / DG (Wang), © Ari Magg / DG (Ólafsson), © Frank Stewart (Bronfman), © Dovile Sermokas (Fujita), © Esther Haase (Buniatishvili), © Yvonne Schmedemann (Ott), © Maxim Abrossimow (Avdeeva), © Christopher Köstlin (Liu), © Sanja Marusic (Jussen), © Evgeny Evtyukhov (Malofeev), © Mat Hennek / DG (Grimaud), © Malcolm Crowthers (Pogorelich), © Anders Brogaard (Montero), © Dario Acosta (Trifonov), © Andrej Grilc (Bastian), © John Davis (J. Kanneh-Mason), © Grenda Photography (Cicalese), © Johanna Berghorn / Sony Classical (Kobekina), © Alex Bröckel (Carmina Burana), © Christine Schneider (MüllerSchott), © Andrej Grilc (Ioudenitch), © Suxiao Yang (Hadelich), © Simon Pauly (Soller), © Grit Dörre (Dresdner Kreuzchor), © Sammy Hart (Gromes), © Ashley Klassen (Rachlin), © Marco Borggreve (Blechacz), © Julia Wesely (Hagen), © Jonathan Skudlik (M. Asuka), © Ronnie Kiaulehn (Messner), © Renen Levitan (Stern), © FriedrichWilhelm-Murnau-Stiftung (Caligari), © Ryuya Amao (Sumino), © Julian Engels (Hirschhausen), © Marius Pyz (Schwanensee), © Guido Ohlenbostel, Mikhail Yasnev (Nussknacker), © BrauerFotos/G. Nitschke (Krassnitzer), © Simon Fowler / Parlophone Records (Vary), © Uwe Hauth (Swing Dance Orchestra), © Ralf Wilschewski / BR (Siferlinger), © Gregor Hohenberg / Sony Classical (German Brass), © Tobias Melle (Kammeroper), © Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung (Cuvilliés-Theater), © Jordi Blancafort (Kardinaly), © mauritius images (München Feuerwerk), © Gina Sanders / Fotolia (Strauß), © Jan Roeder (Tölzer Knabenchor), © Tanja Hall (Rock the Ballet), © Thomas Rauch (Queens of Soul), © Thomas Rauch (Turner), © Klaus Polkowski (Mutzke), © Bo Huang (Canadian Brass), © flownmary.de (Breakin’ Mozart), © André Albrecht (Sittler), © Grete Kolliner (Kästner), © Wikipedia (Fürmann), © Peter Rigaud (Schirach), © Christian Schoppe (Engelke), © Stefan Nimmesgern (Kramer/ Krassnitzer), © Wolfrum Alex (Ude), © Till Oellerking (Schneider), © Tibor Bozi (Gruber), Archiv MünchenMusik

Hier nicht aufgeführte Bildmotive lagen zumeist als Downloads ohne Angabe des Urhebers vor. Rechteinhaber, die hier nicht erwähnt sind, bitten wir deshalb um Kontaktaufnahme.

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09.03.25
Engelke
Carolin Emcke S. 61 70,40 64,90 53,90 42,90 14.03.25 Harry Potter (Olympiahalle) S. 56 129,90 109,90 99,90 89,90 79,90 69,90 16.03.25 Fatma Said & Friends S. 9 92,40 79,20 66,00 52,80 19.03.25 Ivo Pogorelich S. 25 139,10 122,60 111,60 95,10 84,10 73,10 51,10 20.03.25 Samy Deluxe S. 52 88,50 77,50 66,50 55,50 44,50 33,50 22.03.25 Saturday Night Soul S. 54 86,90 75,90 64,90 53,90 23.03.25 Maria Ioudenitch S. 30 122,60 106,10 95,10 84,10 73,10 62,10 45,60 25.03.25 Carmina Burana & Boléro S. 29 107,20 87,40 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60 26.03.25 The King’s Singers S. 10 79,20 70,40 61,60 46,20 30.03.25 Daniel Hope S. 35 92,40 79,20 61,60 46,20 30.03.25 Daniel Lozakovich S. 32 96,80 85,80 72,60 55,00 APRIL 2025 Premium I II III IV V VI 01.04.25 J. Kaufmann, D. Damrau & H. Deutsch S. 11 198,50 176,50 154,50 132,50 110,50 88,50 55,50 04.04.25 Der Herr der Ringe S. 56 134,90 114,90 104,90 94,90 84,90 74,90 04./05.04.25 The Sound of James Bond S. 57 110,00 96,00 88,00 80,00 72,00 64,00 56,00 07.04.25 Alexander Malofeev S. 24 66,00 59,40 50,60 41,80 08.04.25 Yulianna Avdeeva S. 23 111,60 95,10 84,10 73,10 62,10 52,20 43,40 09.04.25 Alexandra Conunova S. 33 86,90 72,60 59,40 46,20 11.04.25 ABBA 99 S. 54 70,40 64,90 59,40 48,40 12.-21.04.25 Rock the Ballet S. 51 88,00 77,00 66,00 49,50 13.04.25 Teodor Currentzis S. 14 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60 19.04.25 Fluch der Karibik S. 59 109,50 94,50 86,50 80,50 74,50 68,50 49,50 21.04.25 Beethoven: Symphonie Nr. 9 S. 29 107,20 87,40 78,60 69,80 63,20 54,40 45,60 28.04.25 Sheku & Isata Kanneh-Mason S. 15 72,60 63,80 55,00 46,20 29.04.25 Danish String Quartet S. 67 70,40 64,90 57,20 50,60 42,90 MAI 2025 Premium I II III IV V VI 04.05.25 Ramón Ortega Quero S. 35 83,60 74,80 57,20 44,00 05.05.25 Andrè Schuen S. 10 66,00 57,20 50,60 41,80 07.05.25 Seong-Jin Cho S. 25 66,00 59,40 50,60 41,80 10.05.25 Lange Nacht der Kammermusik S. 67 79,20 72,60 63,80 55,00 46,20 11.05.25 Hélène Grimaud S. 25 144,60 122,60 111,60 100,60 78,60 67,60 45,60 13.05.25 Münchner Symphoniker S. 27 96,20 85,20 76,40 65,40 54,40 45,60 36,80 16.05.25 Estnischer Phil. Kammerchor S. 10 83,60 72,60 61,60 50,60 18.05.25 Avi Avital S. 32 96,80 85,80 72,60 55,00 18.05.25 Janine Jansen S. 17 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10 20.05.25 Mozart: Requiem S. 31 133,60 117,10 106,10 95,10 84,10 73,10 51,10 25.05.25 Sol Gabetta S. 13 150,10 133,60 122,60 106,10 95,10 84,10 56,60 26.05.25 VOCES8 S. 67 81,40 72,60 63,80 50,60 27.05.25 Cristina Branco S. 53 75,90 64,90 53,90 42,90 27.05.25 Lucas & Arthur Jussen S. 24 111,60 95,10 84,10 73,10 62,10 52,20 43,40 SOMMER 2025 Premium I II III IV V VI 05.06.25 Jonathan Tetelman S. 9 121,00 99,00 77,00 55,00 21.07.25 Münchner Symphoniker S. 33 83,60 74,80 68,20 57,20 48,40 22.07.25 Münchner Symphoniker S. 32 83,60 74,80 68,20 57,20 48,40 HERBST 2025 Premium I II III IV V VI 31.10.25 Harry Potter (Isarphilharmonie) S. 58 119,90 104,90 94,90 84,90 76,90 66,90 49,90 01.11.25 Harry Potter (Isarphilharmonie) S. 58 119,90 104,90 94,90 84,90 76,90 66,90 49,90 ABONNEMENTS Premium I II III IV V VI Bravissimo S. 6 659 579 529 467 399 339 249 Klassik Pur S. 6 613 532 479 426 366 316 246 Große Orchester S. 6 760 670 610 535 470 410 288 Vocalissimo S. 6 449 379 315 246 Pianissimo S. 7 379 338 292 246 Sonntag um 4 S. 30 356 299 269 236 199 169 138 Philharmonie Extra S. 27 315 279 249 214 178 149 119 Faszination Klassik S. 28 315 279 249 214 178 149 119 Abo A: Prinze Extra S. 8 368 324 280 232 Abo B: Klassik im Prinze S. 33 352 306 261 199 Abo C: Prinze um halb 4 S. 32 439 389 319 249 Kammerorchester des BRSO S. 35 339 296 234 176 Zyklus Jan Lisiecki S. 18 328 288 260 234 208 179 124 * * * * * * * * * * * * * * * MÄRZ 2025 Fortsetzung Premium I II III IV V VI
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Anke
&

SAALPLÄNE

Isarphilharmonie Hans-Preißinger-Straße 8 / 81379 München

Weitere Saalpläne und nähere Informationen zu allen Spielstätten finden Sie im Internet unter muenchenmusik.de

Herkulessaal Residenzstr. 1 (Eingang Hofgarten) / 80333 München

Die Plätze im Parkett (ab Reihe 5), Balkon und Rang sind ansteigend angeordnet. Im Balkon und Rang sind Geländer mit einer Stahlnetzbespannung angebracht: Diese sind blickdurchlässig, akustisch relevant und dienen Ihrer Sicherheit.

Bei den Plätzen der Kategorien V und VI wurde ein Sichtrabatt berücksichtigt.

Zu den Plätzen im Balkon gelangen Sie per Aufzug oder Treppe, die Plätze im Rang sind nur per Treppe zu erreichen. Plätze für Rollstuhlfahrende inklusive angrenzender Plätze für Begleitpersonen stehen im Parkett zur Verfügung.

Bei Veranstaltungen mit Leinwand wurde die Kategorisierung angepasst.

Prinzregententheater Prinzregentenplatz 12 / 81675 München

Veranstalter

66 KonzertNews 2/2024 Karten: muenchenmusik.de 0 89-936093 sowie bei München Ticket SERVICE
Podium
Parkett Rang Seite links Rang Seite rechts Rang Mitte Podium
LogeIII links LogeIII rechts LogeII links LogeII rechts Loge linksI Orchesterpodium Loge I rechts 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25

Ausgewählte Konzerte Saison 2024 / 25

Donnerstag, 7. November 2024 20 Uhr, Herkulessaal Yo-Yo Ma & Kathryn Stott

Fauré „Berceuse“ op. 16 | Dvorˇák „Songs My Mother Taught Me“

Sérgio Assad „Menino“ | Nadia Boulanger „Cantique“

Fauré „Papillon“ op. 77 | Schostakowitsch Sonate für Violoncello und Klavier d-moll op. 40 | Pärt „Spiegel im Spiegel“

Franck Sonate A-Dur (Bearbeitung für Violoncello und Klavier)

Yo-Yo Ma Violoncello | Kathryn Stott Klavier

Donnerstag, 28. November 2024 20 Uhr, Prinzregententheater Vision String Quartet

Schostakowitsch Streichquartett Nr. 8 c-moll op. 110

Brahms Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1

Sonntag, 22. Dezember 2024 15 Uhr, Isarphilharmonie Weihnachtsoratorium

Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten I-III & VI

Münchener Bach-Chor | Münchener Bach-Orchester

Carolyn Sampson Sopran | Ulrike Malotta Mezzosopran

Guy Cutting Tenor | Konstantin Krimmel Bariton

Johanna Soller Leitung

Montag, 27. Januar 2025 20 Uhr, Herkulessaal Hagen Quartett

Haydn Streichquartett Nr. 58 G-Dur op. 54/1

Mozart Streichquartett Nr. 14 G-Dur KV 387

Schumann Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41/3

Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH

Tel. 089 - 98 29 28-0 (Mo.-Fr. 9-15.30 Uhr)

konzert@hoertnagel.de, online unter hoertnagel.de sowie bei München Ticket und alle VVK-Stellen

Samstag, 22. Februar 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

Sabine Meyer & Armida Quartett

Bach Die Kunst der Fuge BWV 1080

Dvorˇák Streichquartett Nr. 14 As-Dur op. 105

Mozart Klarinettenquintett A-Dur KV 581

Armida Quartett | Sabine Meyer Klarinette

Dienstag, 29. April 2025 20 Uhr, Prinzregententheater Danish String Quartet

Caroline Shaw „Entr’acte“

Haydn Andante aus dem Streichquartett Nr. 82 F-Dur op. 77/2

Schubert Streichquartett Nr. 15 G-Dur op. 161

sowie Folk Music Arrangements für Streichquartett

Samstag, 10. Mai 2025 19 Uhr, Prinzregententheater

Lange Nacht der Kammermusik

Die Vielfalt der Kammermusik: Mit renommierten Vertretern der Formationen Klaviertrio, Klavierquartett und Streichquartett werden verschiedene Facetten des Genres an einem Konzertabend gegenübergestellt.

Trio Orelon | Barbican Quartet | Fauré Quartett

Annekatrin Hentschel Moderation

Montag, 26. Mai 2025 20 Uhr, Prinzregententheater

VOCES8

„Twenty! 20 Songs From 20 Years“

VOCES8, „der Rolls-Royce unter den britischen A-cappella-Ensembles“ (The Arts Desk), feiert 20-jähriges Bestehen. Dieser stolze Anlass wird mit einem Jubiläumsprogramm und Musik aus mehreren Jahrhunderten gefeiert. Die 20 beliebtesten und bekanntesten Stücke des Ensembles sind zu hören – Werke, die auch die meisterhaften Arrangeure des Ensembles würdigen.

VOCES8 Danish String Quartet Sabine Meyer Hagen Quartett Johanna Soller Kathryn Stott & Yo-Yo Ma
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