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siebenundzwanzig quadratmeter


„Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“ Sokrates


Aus dem Beitrag zum Wettbewerb von Scheidt Kasprusch Architekten


Architekturwettbewerb Mikrowohnen auf 27qm Auf der Suche nach neuen Wohnformen Der Wettbewerb Die Jury

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bfs d flachsbarth schultz

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1. Preis: Klein, aber ,microchic‘ 15 Sinestezia 18 2. Preis: Living beyond: let it slide! 19 de Winder Architekten

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Besondere Belobigung der Jury: Entspannen und Teilen 23 Alarcon Linde Architects mit Andree Weissert 26 27 Homes 27 30 ioo Elwardt + Lattermann Architekten Smart wohnen 31 Hülle & Fülle

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Ein Käfig voller Narren 35 Heim Balp Klein Architekten 38 Live in Line 39 Ludloff Ludloff 42 Loft with minimized footprint 43 Unternehmensgruppe Krebs und Multiplan

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ForInOne 47 Scheidt Kasprusch Architekten 50 mnmm 51 SEHW Architektur

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min win 55 wiewiorra hopp schwark architekten

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9in1 59 Gnädinger Architekten 62 Mini Cube 63 CAMA A Wandler

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Architekturwettbewerb Mikrowohnen auf 27qm Sinkende Pro-Kopf-Wohnfläche, steigender Quadratmeterpreis – vor dieser Herausforderung steht Berlin ebenso wie die Zentren wachsender Städte weltweit. Welche Auswirkungen hat dieser Veränderungsprozess auf das urbane Wohnen? Reduziert sich Wohnen zukünftig auf Kernfunktionen, die als kleinräumige Zellen in eine komplexe Netzwerkstruktur aus „Dritten Orten“ wie Co-WorkingSpaces, Community-Lounges oder Urban-Gardening-Projekten eingebettet sind? Der Wettbewerb „Mikrowohnen auf 27qm“ widmet sich der Frage, wie das Wohnen auf kleinstem Raum funktionieren kann, wenn das Leben als „small world network“ organisiert ist. Auf Initiative von minimum entwickelten 14 Berliner Architekturbüros Konzepte, die in diesem Buch vorgestellt werden.

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Blick in die Ausstellung zum Wettbewerb

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Auf der Suche nach neuen Wohnformen Mit der Initiative „for better living“ riefen minimum und die Berliner Kommunikationsagentur TPA 2014 eine interdisziplinäre Plattform ins Leben, die sich mit urbanen Veränderungsprozessen und ihren Auswirkungen auf das Wohnen beschäftigt. Als Think-Tank verbindet die Initiative Architekten, Projektentwickler und Designer mit dem Ziel, gesellschaftliche Trends so aufzuschlüsseln, dass sie für zukunftsweisende Wohn- und Einrichtungskonzepte verwertbar sind. Im Rahmen von Workshops, Fachvorträgen und Publikationen identifizierte die Initiative „for better living“ in den letzten zwei Jahren aktuelle Trends des urbanen Wohnens. Der Begriff „small world networks“ fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass urbanes Wohnen Formen annimmt, die nicht mehr dem traditionellen Verständnis des Wohnens in den eigenen vier Wänden entsprechen: Mobilität, Flexibilität und Digitalisierung prägen den Städter des 21. Jahrhunderts. Das Arbeiten im Co-Working-Space, der Feierabend mit Kollegen im Wasch-Café oder das Abendessen mit Freunden im mietbaren Koch-Haus skizzieren typische Momente neuer Lebensstile. „Man könnte die Stadt auch als Netzwerk-Wohnform begreifen, die ‚Dritte Orte‘ als aktive Bestandteile des Wohnens einbezieht. In der Konsequenz bedeutet das, dass Wohnqualität nicht mehr an Quadratmetern bemessen wird, sondern am Vernetzungspotenzial.“ Mit ausgestreckten Armen einen Schritt nach links, einen Schritt vorwärts, einen Schritt rückwärts – soviel Raum braucht der Mensch als biologisch-funktionelles Minimum zum Leben. Das jedenfalls postulierte Le Corbusier in den 1940er Jahren mit dem am Menschen orientierten, architektonischen Proportionssystem „Modulor“. „Mikrowohnen auf 27 qm“ stellt nun die Frage, ob das Wohnen auf kleinstem Raum nicht nur mehr Wohnraum in den Innenstädten schafft, sondern auch die Kommunikation der Bewohner belebt.

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Blick in die Ausstellung zum Wettbewerb

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Der Wettbewerb In Berlin entstehen derzeit unterschiedliche Projekte, die sich mit 25-30 qm Wohnfläche befassen. Angesichts der Aktualität dieser Größe liegt die Beschränkung auf 27 qm nahe, zumal eine Reihe aktueller Projekte aufgrund vorhandener Gebäuderaster mit diesem Quadratmeterwert entstehen. minimum geht von einem Gebäuderaster von 450 cm aus, also einem Breiten-Innenmaß von 430 cm. Als Raumtiefen-Innenmaß sind im Wettbewerb maximal 630 cm möglich. Die Raumhöhe soll 270 cm betragen; es kann jedoch bis 300 cm Höhe geplant werden. Die Gestaltung des Interiors und der Einrichtungs- und Funktionsgegenstände ist frei. Es kann auch auf serielle Gegenstände zurückgegriffen werden, sofern sie den gewünschten Innovationsgrad aufweisen. Eine Heizung muss nicht berücksichtigt werden, da von einer zentralen Fußbodenheizung ausgegangen wird. Die Fassade als Schnittstelle von innen und außen kann in das Konzept einbezogen werden, analog zu Le Corbusier, der breite Flure als „Straßen“ bezeichnete und mit der Brötchenklappe in der Wand zur Straße eine Kontinuität zwischen Wohnung und Welt schuf. Wird es morgen die „E-Shopping-Klappe“ geben? Nicht nur Studierende werden nach kleinen Wohnungen fragen, sondern auch Best Ager, Young Professionals und Menschen mit dem sprichwörtlichen Koffer in Berlin. Für wieviele Zielgruppen kann ein Entwurf funktionieren? In diesem Buch werden die 14 Entwürfe der Berliner Büros präsentiert. Die eingereichten Innenraumkonzepte zeigen überraschend vielfältige Perspektiven auf das Thema Mikrowohnen. Der Wettbewerb regt die Entwicklung innovativer Produkte an. Er schafft einen Rahmen dafür, Modularität und Veränderbarkeit neu zu denken. Die Jury setzt sich aus Stadtentwicklern, Architekten, Projektentwicklern, Marketingexperten aus dem Immobilienbereich, Designern und Hotelentwicklern zusammen.

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Die Jury

MARITA WALDHOFER Architektin formart Berlin

WERNER AISSLINGER Produkt- und Interiordesigner

SEBASTIAN FISCHER Geschäftsführer Engel & Völkers

DIRK SPENDER Leiter Regionalmanagement CITY WEST

ANDREAS KRÜGER Geschäftsführer Belius GmbH

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AMIR ROTHKEGEL Verantwortlicher für Wohnen und Städtebau pwr development

LUTZ GRIMM CEO TPA Agentur für Real Estate Communication

LUTZ DAMMASCHK Vorstand und Schatzmeister BFSW Bundesverband für Studentisches Wohnen

Der Initiator WILFRIED LEMBERT Geschäftsführer minimum

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bfs d flachsbarth schultz Nach mehrjähriger Arbeit in internationalen Architekturbüros gründeten Stefan Flachsbarth und Michael Schultz im Jahr 2000 ihr gemeinsames Büro. Seitdem entwerfen und realisieren sie private Wohnhäuser, Apartments, aber auch öffentliche Räume wie Galerien und Cafés. Aus ihrer Feder sind zum Beispiel das Berliner Restaurant Alpenstueck oder der Lebensmittelladen Kochhaus. Ihre Sanierung und Erweiterung einer 50er-Jahre-Shell-Tankstelle zum Wohn- und Atelierhaus wurde 2009 mit dem Berliner Architekturpreis ausgezeichnet. Die Arbeit von Flachsbarth und Schultz umfasst auch das Interior Design. Ziel all ihrer Projekte ist eine konzeptionelle Verbindung von Atmosphäre und Funktionalität.

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bfs d flachsbarth schultz

ERSTER PREIS Klein, aber ,microchic‘

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bfs d flachsbarth schultz

Klein, aber ,microchic‘ bfs d planen das Wohnen auf kleiner Fläche nicht rein funktional, sondern zeigen, wie fein klein tatsächlich sein kann und dass das oft beschworene ‚weniger ist mehr‘ kein Ausdruck von Askese sein muss. Wohnqualität ergibt sich hier aus einem großzügigen Raumgefühl, klugen Details und einer atmosphärischen Komposition. Materialien, Farben und Beleuchtung stehen im Zeichen der Eleganz einer exklusiven Stadtwohnung, die hier auf die Dimension des Mikrowohnens übertragen wurden, eben microchic. Eine begehbare Wand strukturiert den Raum maßgeblich. Hinter den beweglichen Paneelen aus Nussbaum verbergen oder zeigen sich im oberen Bereich eine Dusche, die Studioküche und der Schlafbereich. Der untere Teil der Funktionswand bietet leicht zugänglichen Stauraum. Die Wand gegenüber dem Fenster lässt Platz für Kunstwerke. Am großen Fenster lädt ein Tagesbett zum Entspannen ein. Den Raummittelpunkt bildet ein multifunktionaler Tisch, an dem man essen, lesen oder arbeiten kann. Die verspiegelte Wand sorgt für ein offeneres Raumgefühl.

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Sinestezia Sinestezia ist ein multidisziplinäres Netzwerk für Architektur und Stadtplanung mit Sitz in Belgrad, Paris und Berlin, das sich mit dem Entwurf privater und öffentlicher Gebäude, mit Ausstellungsarchitektur und Produktdesign befasst. Zu den Kunden des Netzwerks aus Architekten, Kostenoptimierern, Designern, Ingenieuren, Stadt- und Landschaftsplanern gehören Unternehmen und Institutionen wie AVIA, Westol, UN Habitat, Bart & Co, Port of Belgrade, Porto Montenegro, TV Prva Srpska und mehrere private Kunden. Ziel von Sinestezia ist es, Architekturtheorie, Corporate Architecture und eine experimentelle Herangehensweise zu einer nachhaltigen und harmonischen Einheit zu führen. Gegründet wurde das Netzwerk von der französischen Architektin, Ana Zatezalo Schenk, mit Wurzeln aus Ex-Ju­go­s­la­wi­en, die an verschiedenen Universitäten gelehrt hat und zuvor für das renommierte New Yorker Studio Archi-Tectonics tätig war.

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Sinestezia

ZWEITER PREIS Living beyond: let it slide!

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Sinestezia

Living beyond: let it slide! Der Wettbewerbsbeitrag von Sinestezia wirft einen experimentellen Blick auf die Herausforderung, Stadtbewohner mit Licht und Luft zu versorgen und gleichzeitig menschlicher Isolation im Großstadtdschungel vorzubeugen. Die Mikrowohnung ist hier nämlich buchstäblich nach außen hin dehnbar: An ihren beiden Schmalseiten erlaubt sie die Verschmelzung mit der Welt. Das wird zunächst möglich durch das Verschieben der Wand im Eingangsbereich. Die Fusion des privaten Raumes mit dem der Hausgemeinschaft ist dabei graduell möglich. Denn anstatt die ganze Wand zu bewegen und den Raum völlig zu öffnen, kann auch nur die Eingangstür so verschoben werden, dass an ihrer Stelle ein großes Fenster innen und außen trennt und gleichzeitig vereint. Auf der gegenüberliegenden Fensterseite kann ein geräumig wirkender, gläserner Kubus aus dem Raum über die Fassade hinweg ins Freie hinausgeschoben werden. Er ist der Platz an der Sonne zum Lesen, Loungen oder vielleicht sogar Mikrogärtnern. Der Wohnraum dazwischen wird optimiert durch eine konsequente Organisation der Längsachse mit mobilen, modularen Stauraumelementen. Diese dehnbare Mikrowohnung stellt eine kreative, ästhetisch ansprechende und soziale Vision des Wohnens auf 27 qm dar.

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de Winder Architekten In einem Fabrikgebäude des Architekten Alfred Grenander am Spreeufer in Berlin-Kreuzberg, in dem in den Goldenen Zwanzigern Hits auf Schelllackplatten gepresst wurden, erarbeitet heute ein 18-köpfiges Team anspruchsvolle Konzepte für zeitgemäße Arbeits- und Wohnwelten. Die Expertise des vom Architektenduo Claudia und Klaus de Winder gegründeten Büros reicht von Ausbauten im Neu- oder Altbau bis hin zu denkmalgeschützten Gebäuden und Sonderflächen. In beratender Funktion entwickeln die Architekten von de Winder in Zusammenarbeit mit ihren Partnern effiziente Vermarktungskonzepte sowie Strategien zur Quartiersentwicklung.

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de Winder Architekten

BESONDERE BELOBIGUNG DER JURY Entspannen und Teilen

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de Winder Architekten

Entspannen und Teilen De Winders Mikroapartment ist Teil eines lebhaften Geflechts dritter Orte wie Wohnküchen, Waschcafés oder Kinoräumen, die trotz eigenem Rückzugsort dazu einladen, mit anderen Dinge zu teilen, als lebte man in einer WG. Zentrales Element des Entwurfs ist hier eine Multifunktionswand als Raumtrenner und Stauraummöbel. Sie kann eingesetzt werden, um fürs Wohnen, Schlafen, Kochen und Duschen einen abgetrennten Raum zu schaffen. Bleibt die Wand offen, öffnet sie den Blick durch die einzelnen Bereiche. Eine Glaswand im Duschbereich gibt den Blick nach draußen frei. Die Fassade lässt sich komplett aufschieben und bietet dem Nutzer einen eigenen Minigarten. Ein kleines Fenster mit Lieferklappe neben der Eingangstür verbindet die Wohnung mit dem Flur. Das Mikroapartment von de Winder bietet viel soziales Leben bei der gleichzeitigen Möglichkeit ungestörten Rückzugs in die Privatsphäre und einem sehr gelungenen Umgang mit Tageslicht.

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AL AS - Alarcon Linde Architects mit Andree Weissert Das internationale Architektur- und Designbüro übernimmt vom kompakten Apartment bis zu umfangreichen Gewerbe- und Wohnungsbauprojekten ein großes Spektrum an Bauaufgaben. Die Grundpfeiler jeden Projektes sind ressourcenschonendes, nachhaltiges Planen und Bauen sowie das Schaffen ästhetischen und sozialen Mehrwerts. Für den Wettbewerb Mikrowohnen tat sich ALAS mit dem Studio Andree Weissert zusammen, das sich über die Architektur hinaus, aber stets auf sie bezogen, auch mit Möbeldesign befasst. Andree Weissert begreift Gegenstände als Werkzeuge, die durch Handwerkskunst zu Persönlichkeiten werden und durch den Gebrauch zu Freunden.

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ALAS

27 Homes

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ALAS

27 Homes Gerade die Netzwerk-Wohnform verlangt als ihr Gegenstück eine Rückzugsmöglichkeit, die der eigenen Individualität gerecht wird – einen Ort, an dem man bei sich ist. ALAS und Studio Andree Weissert entwickelten dafür ein klar strukturiertes Raumgerüst mit verfahrbaren Möbelelementen. Der Entwurf lässt den Nutzern trotz des geringen Raumaufkommens Gestaltungsfreiheit und kann einer Vielzahl von Zielgruppen gerecht werden.

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ioo Elwardt + Lattermann Architekten Das Berliner Architektur- und Planungsbüro befasst sich europaweit mit dem Neubau und der denkmalgerechten Sanierung von Wohngebäuden, Gewerbeeinheiten und Hotels. Zu den aktuellsten Berliner Projekten gehören der X-Park Lindenstraße, die Wohnanlagen an der Konrad-Wolf-Straße oder die Schöneberger Malzfabrik. Eine lange Erfahrung als Planungsgesellschaft prägt das interdisziplinär ausgerichtete Büro, das Immobilien ganzheitlich betrachtet und Bauvorhaben immer auch als Investition begreift.

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entspannen

Nach einem anstrengenden Tag wünscht man sich wohlfühlt. Der ausgezogene Vorhang verdeckt hi und lässt ungewünschte Gegenstände schnell ve befindet sich das aus zwei Einzelteilen bestehen der Nachtisch können als weitere Abstellflächen b verhältnismäßig viel Platz, sodass man sich unbes nung bewegen kann.

Alleine Entspannen

ioo Elwardt + Lattermann Architekten

Smart wohnen


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ioo Elwardt + Lattermann Architekten

Smart wohnen Der Entwurf von ioo setzt ebenfalls auf eine Vielzahl von Zielgruppen. Hier wurde darauf geachtet, die Kosten möglichst gering zu halten, um das Apartment breiten Schichten zugänglich zu machen. Daher wurden ausschließlich leicht verfügbare Einbauten und Möbel verwendet und auf kostenintensive Spezialanfertigungen, Sondereinbauten sowie komplexe Schwenk- und Klappmechanismen bewusst verzichtet. Ein Bett ist ausziehbar und damit auch für Besuch geeignet. Tagsüber kann es als zweites Sofa verwendet werden. Das zum Fenster orientierte Sofa kann je nach Wohnsituation in Einzelelementen verschoben werden, so dass problemlos vier bis fünf Personen sitzen oder am Esstisch gemeinsam essen können. Schränke bieten auf kleiner Fläche ein Maximum an Stauraum. Dafür wurden sie jeweils bis knapp unter die Decke geführt. Das geräumige Duschbad ist schwellenfrei nutzbar.

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Hülle & Fülle Das Berliner Studio für Innenarchitektur liebt gerade Linien ebenso wie Verwinkeltes und Unerwartetes. Im Umgang mit Kunden wie Wooga, idealo, Zalando und Funding Circle erleben Hülle & Fülle die Herausforderung, neue Mitarbeiter aus ganz Europa nicht nur in den Firmen, sondern in Berlin auch in neue Wohnformen zu integrieren. Mit inspirierenden Menschen auch mal das Unmögliche auszuprobieren, Freundschaft und eine gemeinsame Leidenschaft für Herausforderungungen sind der Antrieb für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Nicole Albrecht und Florian Jünger, die das Büro 2007 gründeten.

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Hülle & Fülle

Ein Käfig voller Narren

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27QM

FERTIG

DIES + DAS

BASIS

3 TAGE

ALLES IN ORDNUNG

FAHRRAD

KRACHMACHER

BODEN

BETT + STAURAUM

TANZEN TRINKEN TANZEN

WASCHTAG

WEITER TRINKEN *MÄNNER

MODULE

30 TAGE

GLÜCKSGUT

FUTTERSTELLE SCHMINKSTATION

KISSENSCHLACHT

SITZEN ERKUNDEN (WIEDER)ENTDECKEN GENIESSEN *STILVOLL ÄLTER WERDEN COCKTAILBAR

WAND PAKETSTATION

BÜCHERWURM

300 TAGE

KRIMSKRAMS

KÜCHENFEE

UND MEHR MUSIK MUSIK MUSIK

LIEBESBRIEFE

*STUDIUM

BLUMEN

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Hülle & Fülle

Ein Käfig voller Narren Unterschiedliche Lebensphasen bedeuten Umbruch im Kopf und im Herzen. Gar nicht so selten ist räumliche Veränderung eine Konsequenz. Der Entwurf von Hülle & Fülle lädt die Bewohner spielerisch ein, sich inhaltlich und räumlich mit Verän-

derung auseinanderzusetzen. „Was brauche ich? Worauf will ich verzichten?“ Vielleicht entdeckt man sich neu, vielleicht legt man Altes ab. Dafür stellten Nicole Albrecht und Florian Jünger ein modulares System zur Verfügung, in dem sich der Nutzer baukastenartig sein Lebensabschnittskonzept zusammenstellen kann. Veränderung leben bekommt hier einen Raum zur Narrenfreiheit.

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Heim Balp Klein Architekten Heim Balp Klein Architekten ist ein international tätiges Büro, das sich auf Neubau und die Erweiterung von bestehenden Gebäuden spezialisiert hat. Die in Berlin ansässige Firma widmet sich der Herausforderung hochverdichteter Stadtgestaltung in Zeiten starker urbaner Veränderungen. Michael Heim, Pietro Balp und Jochen Klein arbeiten gemeinschaftlich und kontextbezogen und gründen ihre Architektur auf ein erweitertes Verständnis aller Aspekte des Designprozesses.

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Heim Balp Klein Architekten

Live in Line

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Heim Balp Klein Architekten

Live in Line Michael Heim, Pietro Balp und Jochen Klein gingen von einer Box aus, in der sie ein kompaktes, freistehendes Möbelelement platzierten. So entstehen ein größerer Raum und ein kleiner, separater „Bypass“, der die Bereiche der Mikrowohnung trennt und darüber hinaus weitere Funktionen übernimmt. Er lässt den Gesamtraum erlebbar, ohne dass dabei das Gefühl entstünde, nur in einem Zimmer zu leben. Er schafft einen Eingangsbereich, der den Wohnraum vom Hausflur trennt, um die Privatsphäre zu erhöhen und verhindert, dass man vom Wohnbereich aus die Toilette betritt. Im „Bypass“ findet auch die Kücheneinheit mit Spülmaschine, Kühlschrank, Mikrowelle und Herd Platz. Sie bildet gefühlt einen eigenen Raum. Am Bartresen, der auch einen kleinen Stehempfang ermöglicht, kann gegessen werden. Das Waschbecken wird, mit einem Holzbrett abgedeckt, zur Arbeitsfläche. Tisch und Bänke können ein- und ausgeklappt werden. Der Schlafbereich kann durch die Duschtür abgeschirmt werden. Eine bewegliche Sofawand, die als Raumteiler, Couchlehne, Pinnwand fungieren oder den Schlafbereich abtrennen kann, rundet das Konzept ab. „Live in Line“ wird als Teil eines Wohnkonzeptes begriffen, das von Gemeinschaftsräumen wie Waschcafé, Essraum mit Küche, einem Garten und einer Gemeinschaftsdachterrasse vervollständigt wird.

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Ludloff Ludloff Die Projekte für Forschung, Bildung, Verwaltung und Wohnen des deutschösterreichischen Büros kennzeichnet ein integrativer Planungsansatz und der bewusste Umgang mit Form und Farbe, präzise Konstruktionen in Verbindung mit einer energieoptimierten Technik. Die Architektur von Ludloff Ludloff entsteht nicht durch formale Setzungen, sondern geht vom wahrnehmenden Subjekt aus. Räume werden als Sequenzen erlebt, sie sind weniger durch Geometrien bestimmt als durch Licht und Farbe, Haptik und Akustik. So werden Orte geschaffen, die Eigendeutungen zulassen, aber gleichzeitig bewusst an kulturelle Erfahrungen, Bilder und Assoziationen anknüpfen. Ludloff Ludloff realisierten international ausgezeichnete Bauten, wie das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Sedus Stoll AG in Dogern, Hotelbauten in Amsterdam und Wien, die Turnhalle auf dem Tempelhofer Feld sowie das „Haus FL“ in Berlin-Mitte. Ihre Projekte sind Teil einer forschenden Praxis und tragen zum Diskurs über eine neue Bildpolitik bei.

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Loft with minimized footprint

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meet

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live

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relax

relax


meet

live

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Ludloff Ludloff

Loft with minimized footprint Die Homebase als Möglichkeitsraum für die Kinder der Moderne. Das Loft interpretiert individuelle Aneigung auf minimiertem Raum neu. Eine Rotationsachse ermöglicht die Schaffung von verschiedenen Raumkonstellationen, die mehrere Alltags- und Festsituationen ermöglichen. Alltag und Arbeit, Kochen und Feiern, Lesen und Relaxen, aber auch Ruhe, Ankleiden, Wellness und Schlafen finden durch Drehung des Möbels eine adäquate Lösung. Es werden dabei bewusst mehrfachkodierte Räume geschaffen, die das ‚sowohl als auch‘ zulassen.

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Unternehmensgruppe Krebs und Multiplan Klaus D. Krebs, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Krebs /Rasant, und Andreas Stellwag, Geschäftsführer von Multiplan, entwickeln als Architekten zeitgemäße, an den Bedürfnissen der Nutzer orientierte Projekte. Das in den 1980er Jahren aus dem in zweiter Generation betriebenen Architekturbüro Krebs hervorgegangene Unternehmen besteht aus drei Bereichen: Der Unternehmensgruppe Krebs GmbH & Co. KG, die als Projektentwicklerin tätig ist, der Multiplan Bauplanungs GmbH, die sämtliche Architekten- und Generalplanerleistungen erbringt, und der Rasant Bauträger GmbH als Generalübernehmer. Diese Struktur ermöglicht es, innovative Projekte innerhalb kurzer Zeit wirtschaftlich umzusetzen.

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Unternehmensgruppe Krebs und Multiplan

ForInOne

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KS

Grundriss

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Unternehmensgruppe Krebs und Multiplan

ForInOne ForInOne setzt das Element „FIO“ ein, um großzügiges Wohnen auf kleinstem Raum generationsübergreifend zu ermöglichen. So entsteht ein variabler, barrierefreier Raum, der für vier Möglichkeiten der Nutzung auf einfache Weise verändert werden kann. Je nach Anforderung lässt sich „FIO“ per App entlang einer Achse bewegen, um den Raum zu verwandeln: Das Schlafzimmer in ein Wohn- und Esszimmer mit Küche oder das Arbeitszimmer in einen freien Raum für Yoga oder Filmabende mit Freunden. Klar strukturiert bleibt der Raum dabei immer. Möbel wie Bett und Tisch finden in „FIO“ Platz und werden bei Bedarf herausgeklappt.

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Scheidt Kasprusch Architekten Vom minimumhouse bis zum Kunstmuseum reicht das Spektrum der Entwürfe von Scheidt Kasprusch Architekten. Immer geht es dabei um eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Wesentlichen einer Bauaufgabe und um die konsequente Entwicklung innovativer Lösungsansätze bis ins Detail. Der Bezug zum Ort und seiner Geschichte wird durch die spezifische Materialität und adäquate Konstruktion hergestellt. Ob Einfamilienhaus oder hoch spezialisierter Industriebau, Neubau oder Umbau im Weltkulturerbe – stets werden Räume und Volumen mit äußerster Sorgfalt formuliert und in gebaute Realität umgesetzt. Die Mehrzahl der realisierten Bauten ist das Resultat von Wettbewerbserfolgen; zahlreiche Architekturpreise unterstreichen die hohe Qualität der Arbeiten von Scheidt Kasprusch Architekten.

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Scheidt Kasprusch Architekten

mnmm

nix machen

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fein machen

frisch machen

satt machen

essen machen

schlau machen rein machen

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Scheidt Kasprusch Architekten

mnmm mnmm heißt hier das zentrale Möbel, das flexibel auf die Grundbedürfnisse des Wohnens aller Altersgruppen antwortet. Durch einfaches Aufklappen oder Verschieben reagieren die mnmm-Komponenten blitzschnell auf unterschiedliche Anforderungen. Ob Party, Geschäftsessen, Date, Familienbesuch oder Lernlandschaft: mnmm stellt das passende Umfeld auf engstem Raum bereit. Das wandelbare Element kann frei in bestehende oder neu geplante Einraumwohnungen fast jeden Zuschnitts eingesetzt werden. Seine Veränderbarkeit überträgt die Vorteile einer Mehrzimmerwohnung auf einen einzigen, kleinen Raum.

traeume machen

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SEHW Architektur SEHW wurde 1996 gegründet und ist heute eine eingetragene Marke, unter deren Dach mehrere Unternehmen international tätig sind. In Berlin leitet Prof. Xaver Egger als Geschäftsführer die SEHW Architektur GmbH. SEHW ist in den Bereichen Architektur, Generalplanung und Projektentwicklung aktiv. Schwerpunkte sind dabei Gebäude öffentlicher Nutzung, meist als Ergebnis vorgeschalteter Architekturwettbewerbe, sowie Büros, Hotels und Ladengeschäfte. Motiviert wird SEHW von der steten Suche nach angemessenen Antworten auf die Frage nach einem zukunftsfähigen Zusammenleben von Menschen.

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SEHW Architektur

min win

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SEHW Architektur

min win min win ist keine Studentenbude, keine Business-WG, keine Seniorenwohnung, sondern alles in einem. Weil Vielfalt Städte liebens- und lebenswert gestaltet, entwickelte SEHW nicht nur das min win Mikroapartment, sondern gleich eine Stadt in der Stadt mit ihren öffentlichen und privaten Bereichen. Mit Café, Späti, Waschsalon und Co-Working-Spaces wird die Eingangszone des Gebäudes zum Arbeits- und Begegnungsort der Nachbarschaft. Privatheit und Rückzug sind in den oberen Etagen möglich, in denen sich die Apartments befinden. Sie werden durch ein multifunktionales Raummodul definiert, in dem sich genügend Stauraum für die alltäglichen Dinge befindet. Durch ausklappbare und verschiebbare Elemente kann das Apartment zum Wohn-, Arbeits- oder Partyraum umfunktioniert werden. Gemeinschaftsorte befinden sich auf jeder Etage. Dort kann gemeinsam gekocht, gespielt und entspannt werden. Für den Garten in der Stadt, Grillabende, Skateboarden und Schwimmen steht ein entsprechend gestaltetes Dachgeschoss bereit.

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wiewiorra hopp schwark architekten wiewiorra hopp schwark architekten ist ein Planungsbüro für Hochbau und Interior Design. Innerhalb der Projektvielfalt des Büros spielt die Entwicklung von Architektur im städtebaulichen Kontext und der Einsatz von neuen Konstruktionen, Materialien und Produkten eine besondere Rolle. Im Bereich des Interior Designs werden für gewerbliche und private Kunden Lösungen entwickelt, die von einfach und kostengünstig bis hin zu Spezialanfertigungen mit auserlesenen Möbeln reichen. Das Büro wurde 1999 gegründet und wird von Carsten Wiewiorra, Anna Hopp und Guido Schwark geleitet.

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wiewiorra hopp schwark architekten

9in1

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wiewiorra hopp schwark architekten

9in1 Wandel als Prinzip – das Mikroapartment 9in1 lässt neun unterschiedliche Wohnungsformen zu. Der Bewohner entscheidet sich gemäß seiner Bedürfnisse spontan für eine der Varianten. Feste Einbauten an der Eingangsseite für Küche und Bad sowie entlang einer Längsseite für den Ankleideschrank, weiteren Stauraum und Schlafen organisieren alle wesentlichen Nutzansprüche raumoptimiert und klar strukturiert. Die übrigen 2/3 der Wohnfläche bleiben damit ganz der individuellen Gestaltung überlassen. Kern des Entwurfskonzeptes: Dank der in die Längsachse des Raumes eingespannten, in der Tiefe verschiebbaren und aufteilbaren Hängeregale, kann der Raum spontan verwandelt werden. Je nach Wunsch und Erfordernis, öffnen und verbergen sie Blicke zwischen innen und außen und schaffen damit Freiräume für die Bedürfnisse nach Intimität und Offenheit gleichermaßen.

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Gnädinger Architekten (GNÄA) GNÄA bauen auf pragmatische Lösungswege, die unkonventionell und visionär erarbeitet werden. Das Büro ist heute in allen Bereichen des Hoch- und Städtebaus tätig. Neben Wohnungsbauprojekten, die von Einfamilienhäusern bis zu Wohnanlagen reichen, sind öffentliche Gebäude und Industriebauten sowie die Altbausanierung die vorherrschenden Themen, mit denen sich GNÄA auseinandersetzt.

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Gnädinger Architekten

Mini Cube

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Gnädinger Architekten

Mini Cube Das Spektrum möglicher individueller Ansprüche und Wünsche ist unerschöpflich. Daher ist GNÄA von der Frage ausgegangen, wie eine Mikrowohnung ihrem Bewohner größtmögliche Flexibilität bieten kann. Dies soll mit einem Grundmodul mit den Maßen 60 x 60 x 50 cm erreicht werden, das durch passende Elemente ergänzt werden kann. Nicht nur die geringen Maße, die eine Vielfalt an Konfigurationen erlauben, sondern auch eine große Anzahl wählbarer Materialien ermöglichen einen hohen Grad der Individualisierung. Ob Student, Tourist, Paar, Single oder Best Ager: Jede Person erhält hier die Möglichkeit, sich nach den eigenen Bedürfnissen einzurichten.

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CAMA A CAMA A ist ein Architekturstudio, das sich für das große Ganze ebenso engagiert, wie für das kleine Detail. Die Architekten Marc Hensel und Robin Foster führen seit 2013 partnerschaftlich das Büro mit Sitz in Berlin-Charlottenburg. Gemeinsam begegnen sie der Herausforderung, Formen und Lösungen zu finden, die Funktionalität und Sinnlichkeit miteinander verbinden.

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CAMA A 160523 1602_

Wandler

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CAMA A

Wandler Das Apartment hat vier Funktionsschwerpunkte: Den Eingangsbereich mit Bad, das Multifunktionsmöbel ‚Wandler‘, die Servicewand und die Faltfenster. Alle Raumoptionen, zum Beispiel Heimarbeit, Schlafen und Kochen, sollen zeitgleich realisierbar sein. Der Wandler bietet eine Vielfalt an Optionen: vom Sofa übers Regal bis hin zum Doppelbett oder zu zwei Tischen unterschiedlicher Größe. Er ist im Raum verschieb- und drehbar, wobei er auf einer gewählten Position fixiert werden kann. Wird er mit eingeklappten Funktionen bis an das Bad herangefahren, entsteht eine maximale freie Raumfläche von 18 qm. In der Mitte des Raumes teilt er den Raum in zwei Zonen für Schlafen und Wohnen, am Balkon bietet er einen Essplatz für draußen. Alles hat seinen Platz und kommt nur bei Benutzung zum Vorschein. Ein weiteres Schlüsselelement ist die Servicewand. Sie bildet im geschlossenen Zustand eine homogene Front, deren Elemente einzeln aufklappbar sind. Am Fenster beginnend, beinhaltet sie das Wesentliche für Homeoffice, Küche und Aufbewahrung. In ihr befinden sich beispielsweise ein Büroschrank mit Schreibtisch, Küchenschränke, Arbeitsplatte, Herd, Einbauofen, Spülmaschine, Spülbecken, Kühlschrank, Schubkästen, Regale, Besenschrank, Kleiderschrank und vieles mehr. Die Fensterfront ist als Falt-Schiebefassade ausgeführt und lässt sich nach außen klappen. Ist sie geöffnet, erweitert sich das Apartment um die Fläche des Balkons.

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Bildnachweise S. 4 Abbildung © Scheidt Kasprusch Architekten

S. 39, 40 Abbildungen © Heim Balp

S. 8, 10 Foto © minimum / Fotograf:

Klein Architekten

Friedemann Thomas

S. 42 Foto © Werner Huthmacher

S. 12 Fotos © Marita Waldhofer, © Tom Nagy, ©

S. 43, 44 Abbildungen © ludloff ludloff

Engel & Völkers, © Regionalmanagement

Architekten

CITY WEST, © Andreas Krüger

S. 46 Fotos © Multiplan/

S. 13 Fotos © Fotograf: Benno Kraehahn, © TPA

Unternehmensgruppe Krebs

2016, © VEGIS Immobilien- und Vertriebs-

S. 47, 48 Abbildungen © Multiplan/

gesellschaft, © minimum

Unternehmensgruppe Krebs

S. 14 Foto © bfs d flachsbarth schultz

S. 50 Foto © Scheidt Kasprusch Architekten

S. 15, 16 Abbildungen © bfs d flachsbarth schultz

S. 51, 52, 53 Abbildungen © Scheidt

S. 18 Foto © Sinestezia / Fotografin:

Kasprusch Architekten

Jovana Miletic

S. 54 Foto © Jürgen Schmidt Fotografie Köln

S. 19, 20 Abbildungen © Sinestezia

S. 55, 56 Abbildungen © SEHW Architektur

S. 22 Foto © de Winder Architekten

S. 58 Foto © wiewiorra hopp schwark

S. 23, 24 Abbildungen © de Winder Architekten

architekten/ Fotograf: Christian Rose

S. 26 Foto links © Anikka Bauer

S. 59, 60 Abbildungen © wiewiorra hopp

Foto rechts © Daniel Hofer

schwark architekten

S. 27, 28 Abbildungen © Alarcon

S. 62 Foto © Christian Gahl

Linde Architects

S. 63, 64 Abbildungen © Gnädinger Architekten

S. 30 Foto © Ben Wolf

S. 66 Foto © CAMA A Architekten

S. 31, 32 Abbildungen © ioo Elwardt +

S. 67, 68 Abbildungen © CAMA A Architekten

Lattermann Architekten S. 34 Foto © Hülle & Fülle

Zitate

S. 35, 36 Abbildungen © Hülle & Fülle

Sokrates, http://www.einfachbewusst.de

S. 38 Foto © Heim Balp Klein Architekten

Stand vom 21.09.2016


Impressum minimum einrichten GmbH Kantstraße 17, 10623 Berlin 030 31 99 85 00 info@minimum.de www.minimum.de Herausgeber: Wilfried Lembert Redaktion: Lisa Soldo Texte: Carola Großmann, Lena Walther Gestaltung: Iris Glauert Druckerei: Königsdruck, Berlin Die Firma minimum ist stets bemüht die Rechte Dritter zu respektieren. Sollten diese im Einzelfall nicht erwähnt worden sein, so handelt es sich um ein Versehen, das auf Hinweis entsprechend korrigiert wird. Der Herausgeber übernimmt keine Haftung für inhaltliche Angaben. Nachdruck oder sonstige Vervielfältigung sind nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet. ISBN 978-3-00-054400-2

Pdf mikrowohnen  
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