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S ta dt Land Fluss Spielzeit 2013/14


Theater?

Theater!!

Na denn viel SpaĂ&#x;! Sparkasse Bielefeld Auch in dieser Spielzeit werden wir durch projektbezogene UnterstĂźtzung wieder dazu beitragen, Kinder und Jugendliche nachhaltig fĂźr unser Theater zu begeistern. Seit mehr als 185 Jahren engagiert in Bielefeld: Sparkasse


inhalt 6 premieren端bersicht

10 gesang

38 ta n z

58 spiel

100 bielefelder philharmoniker

104 jung plus x

112 Service


Liebes Theaterpublikum!

»Stadt.Land.Fluss«

das

­Philharmoniker mit zwei riesigen und phan-

Spielzeit

tasievollen Beiträgen am Programm zum

persönlich

800-jährigen Jubiläum unserer Stadt betei-

bedeutet das Vergangenheit, Gegenwart

ligen. Mit der Musical-Revue Feier-Abend

und Zukunft.

eröffnen wir am 11. Januar 2014 im

Motto

spannend

des Theaters für die

2013/2014.

Für

mich

ganz

Stadttheater sogar das Jubiläumsjahr. Ein Vergangenheit – weil ich mich an

Werk, das eigens für diesen Anlass, für uns

meine Kindheit im Rheinland zurückerin-

– den Bielefelderinnen und Bielefeldern

nere. »Stadt.Land.Fluss«: ein Kinderspiel,

und unseren Gästen – geschaffen wird. Ich

eine kurze Ablenkung im Alltag, ein Spaß

bin schon wirklich schon sehr gespannt!

ohne großen Aufwand. Vermutlich habe ich unter »B« eher nicht Bielefeld genannt und

Nur wenige Monate später wird mit

doch gehört d ­ ieser Stadt meine Gegenwart

Bi-Motion gleich die ganze Stadt in Bewegung

und Zukunft.

gebracht, wenn unter der Leitung von Tanzchef Gregor Zöllig 800 Tänzer und Musiker

Und so freue mich sehr, dass sich­­

Bielefeld unter die Lupe nehmen: die bunter

das Theater Bielefeld und die Bielefelder

werdende (Stadt)Gesellschaft, Traditionen

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und Rituale, historische Ereignisse. Ich bin

Der Spielzeit 2013/2014 wünsche ich

mir sicher, uns erwartet in der Stadthalle ein

gutes Gelingen und viel Erfolg. Liebes Thea-

besonderes Erlebnis für alle Sinne.

terpublikum – lassen Sie sich inspirieren!

»Stadt.Land.Fluss«. Das steht auch für die Wechselbeziehungen zwischen Bielefeld und der Region OstWestfalenLippe. Das ist nicht nur Theater – aber auch. Denn das

Pit Clausen

Theater Bielefeld mit seinen drei Sparten ist

Oberbürgermeister

seit vielen Jahren und Jahrzehnten unbestritten ein kultureller Leuchtturm in unserer Region. Dank eines wundervollen Teams und des engagierten Intendanten Michael Heicks. Für ihre Arbeit möchte ich mich im Namen aller Theaterbesucherinnen und Theaterbesucher an dieser Stelle einmal herzlich bedanken!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Theaters,

Stadt, Land, Fluss – mit diesem vertrau-

»Städte l assen sich

ten Dreiklang werden, nach der Familie,

an ihrem Gang erkennen

wesentliche Koordinaten des menschlichen

wie Menschen.«

Seins beschrieben. Mit ihnen steht unsere Gesellschaft, und in ihr das Individuum, in

Robert Musil,

beständiger Wechselwirkung: am liebsten

Der Mann ohne Eigenschaften

beoabachtend und gestaltend, aber vielfach auch verharrend, treibend oder gar hadernd. Je nach individueller Disposition entdecken

Die Versuchung ist groß! Mit ein paar

wir uns in dieser Prozesshaftigkeit der Inter-

Mausklicks lassen sich Freunde finden, zig-

aktionen immer wieder neu.

und hundertfach; Einkäufe sind in der digitalen Welt ein Kinderspiel, ebenso das Unter-

In der vor uns liegenden Spielzeit

haltungsprogramm zu Hause. Je mehr wir

2013/14 künden zwei sehr große und ambitio-

allerdings dieser Versuchung nachgeben,

nierte Projekte zum 800-jährigen Jubiläum

desto mehr entziehen wir uns selbst das urei-

von der engen und lebendigen Beziehung

genste Fundament: den lebenswerten Raum

unseres Theaters zu seiner Stadt. Angekom-

und die Möglichkeit der Selbstvergewisse-

men im 21. Jahrhundert, ist jedoch gerade

rung in sozialen Erfahrungen von Angesicht

der Lebensraum »Stadt« in seiner Gestaltung

zu Angesicht.

auch grundsätzlich auf den Prüfstand geraten. Insbesondere drängt uns die strukturelle

Aber darüber hinaus ist Stadt als

Finanzkrise in den Kommunen die Frage auf,

Gemeinwesen auch gewichtiger Impulsgeber

was an Lebensqualität von einer Stadt zu

in einem heterogenen Geflecht von identi-

erwarten, zu fordern ist, insbesondere wenn

tätsstiftenden Regionen, die sich ihre Eigen-

sie im Wettbewerb mit den sauberen und

heiten oft über Jahrhunderte hinweg erhal-

bequemen virtuellen Welten einen echten

ten haben, allen politischen Irrungen und

Lebens- und Erlebnisraum entgegenstellen

Wirrungen zum Trotz. Denken Sie beispiels-

soll. Was ist unverzichtbar? Was fehlt uns in

weise nur an die unterschiedlichen Wurzeln

unserer Stadt? Was macht unsere Stadt

der Landstriche von OstWestfalenLippe, die

unverwechselbar?

sich unter dem Dach von »OWL«, zu einem

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regionalen Bündnis formiert haben. Gerne

Zukunft sind nicht leicht zu fassen und verur-

schmunzeln wir über Befindlichkeiten, regis­

sachen durchaus auch Unbehagen, aber sie

trieren aber auch, wie sie Bemühungen zur

zeugen ebenfalls von der enormen Vielfalt

Einigung

Einigkeit

der Optionen – wie sie ein Flusslauf an 365

herrscht aber insbesondere in einem zuwei-

Tagen im Jahr aufzuweisen vermag. Verände-

len spannungsgeladenen Verhältnis zur soge-

rung als Horizonterweiterung. Veränderung

nannten

erschweren

können.

diesem

als Gewinn. Vielleicht üben gerade deshalb

Zusammenhang verweist man nicht nur gerne

Rhein-Ruhr-Schiene.

Städte an großen Flüssen einen so unwider-

auf den zweiten Teil im Namen unseres Bun-

stehlichen Reiz aus.

deslandes

In

Nordrhein-Westfalen,

sondern

pocht auch auf eine Gleichbehandlung. Es ist unmöglich, z weim al in denselben FluSS M an k ann in einem groSSen

zu springen.

L and et was ­a npfl anzen, das wichtiger ist als

Heraklit

Baumwolle – Toleranz! Tennessee Williams

Stadt, Land, Fluss. In diesem Sinne soll der Dreiklang in dieser Spielzeit neue Begegnungen, neue Erfahrungen mit sich bringen,

Aber gerade diese Heterogenität ist es,

breit aufgefächert. Seien Sie abenteuerlus-

die wir als Herausforderung begreifen, zu der

tig! Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise.

wir uns bekennen müssen; und das nicht nur

Ich lade Sie herzlich dazu ein.

rückblickend, sondern insbesondere auch gestalterisch mit Blick in die Zukunft, wenn die Menschenströme einer globaliserten Welt unser Land noch bunter, noch bereichernder machen werden. Durchlässigkeit, Offenheit

Ihr Michael Heicks

und Veränderung. Diese Anforderungen der

Intendant

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premieren Gesang

Tanz

DIE HEXEN VON EASTWICK Dana Rowe / John Dempsey 20.09.13, Stadttheater

SACRE RAUSCHEN (UA, Gregor Zöllig) / FIAT LUX (UA, Mauro de Candia) / LE SACRE DU PRINTEMPS (Mary Wigman) 17.11.13, Stadttheater

200! »HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, JOSEF!« –»TANTI AUGURI, RICCARDO!« DAS GEBURTSTAGSKONZERT VON UND FÜR GIUSEPPE VERDI UND RICHARD WAGNER 10.10.13, Stadttheater

TANZGASTSPIEL

MONCHICHI Compagnie Sébastien Ramirez / Clash 66 (Perpignan) 01.03.14, Stadttheater

GIOVANNA D’ARCO Giuseppe Verdi / 12.10.13, Stadttheater

DAS GEWICHT DER SCHWÄMME (LE POIDS D’EPONGES) Guilhermo Botelho 11.04.14, Stadttheater

CosÌ fan tutte Wolfgang Amadeus Mozart 07.12.13, Stadttheater

URAUFFÜHRUNG

ZEITSPRUNG: BI-MOTION – EINE STADT IN BEWEGUNG Projekt mit Laiendarstellern 19.06.14, Stadthalle Bielefeld

URAUFFÜHRUNG

FEIER-ABEND (Arbeitstitel) Ingo Börchers / Peter Schanz 11.01.14, Stadttheater TOSCA Giacomo Puccini / 22.02.14, Stadttheater RINGETJE Richard Wagner / Jonathan Dove 15.03.14, Stadttheater MÉDÉE Luigi Cherubini / 04.05.14, Stadttheater THE RAPE OF LUCRETIA Benjamin Britten / 24.05.14, Stadttheater

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premieren Spiel ALLE SECHZEHN JAHRE IM SOMMER TRILOGIE DES VERÄNDERTEN LEBENS John von Düffel 15.09.13, Theater am Alten Markt

VIEL LÄRM UM NICHTS William Shakespeare / 01.02.14, Stadttheater STURMHÖHE Emily Brontë 21.03.14, Theater am Alten Markt

URAUFFÜHRUNG

WIR SCHWEBEN WIEDER Charlotte Roos / 21.09.13, TAMDREI

EIN NEUES STÜCK 28.03.14, TAMZWEI

FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Johann Wolfgang Goethe 22.09.13, Stadttheater

SUPERGUTE TAGE ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE Simon Stephens / Mark Haddon 29.03.14, Stadttheater

DER HALS DER GIRAFFE Judith Schalansky 26.09.13, Theater am Alten Markt

DINNER FÜR SPINNER Francis Veber 10.05.14, Theater am Alten Markt

URAUFFÜHRUNG

AM LEBEN WERDEN WIR NICHT SCHEITERN Mario Salazar 15.11.13, Theater am Alten Markt

Ein neues Stück von David Gieselmann David Gieselmann / 16.05.14, TAMDREI

W EIHNACHTSSTÜCK

URMEL AUS DEM EIS Max Kruse / 16.11.13, Stadttheater

PEER GYNT Henrik Ibsen 31.05.14, Theater am Alten Markt

KILLER JOE Tracy Letts / 23.11.13, TAMZWEI

WIEDERAUFNAHMEN

MINNA VON BARNHELM ODER DAS SOLDATENGLÜCK Gotthold Ephraim Lessing 17.01.14, Theater am Alten Markt

DIE SPANISCHE FLIEGE Franz Arnold / Ernst Bach 06.09.13, Theater am Alten Markt ZWISCHENLANDUNG Carmen Priego 05.12.13, Theater am Alten Mark

EIN NEUES STÜCK 25.01.14, TAMdrei

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extras Fest! Ein The atertag für die ganze ­Fa milie 07.09.13 von z wei bis z wei Uhr im Stadt the ater Auch die Spielzeit 2013/14 beginnt wieder mit einem Theaterfest. Am 7. September ­präsentiert das Theater für die kleinen, größeren und großen Besucher wieder ein buntes Programm auf allen Bühnen des Stadttheaters. Freuen Sie sich auf szenische und musikalische Kostproben der neuen Spielzeit und vieles mehr.

Der festliche Auftakt The ater- und Konzertfreunde Bielefeld 14.09.13 in der Rudolf-Oetker-Halle Wenn die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. zum Festlichen Auftakt laden, ist dies der Startschuss für viele spannende und unterhaltsame Theater- und Konzertabende. Künstlerinnen und Künstler aller drei Sparten gewähren zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern einen Einblick in das Programm, und auch in diesem Jahr wird wieder das große Geheimnis gelüftet: Wer ist der Träger des Bielefelder Opern- bzw. Theatertalers 2013?

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extras Macht hoch die Tür, die Tor macht weit Adventliches vom TAM-Balkon Vom 01. bis 23.12.13 täglich um 17 Uhr Bei dem Adventskalender des Theaters Bielefeld präsentieren Mitglieder aller Ensembles sowie Musiker der Bielefelder Philharmoniker täglich um 17 Uhr kleine musikalische, tänzerische und literarische Überraschungen rund um den Balkon des Theaters am Alten Markt. Dabei gibt es mal Besinnliches, mal Heiteres, mal Klassisches, mal Swingendes, mal Bekanntes und mal Unbekanntes zu sehen und zu hören.

Eine Spielzeit stellt sich vor Soiree für Abonnenten und Neugierige Frühjahr / Sommer 2014 im Stadt the ater Was wird in der nächsten Saison gespielt? Auf welche Klassiker und Neuentdeckungen kann ich mich freuen? Antworten erhalten unsere Abonnenten und neugierigen Zuschauer wie immer bei der Spielzeit-Soiree. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm!

Schwei(t)zer Nacht Der Berg ruft, Heidi singt, der Emmentaler verliert ein Loch – immer wieder an Freitagabenden in loser Abfolge heißt es den Rucksack packen. Denn da ruft die neue Operndirektorin Sabine Schweizer, nein: Schweitzer, zum ostwestfälischen Almdudeln ins bergige Loft des Stadttheaters. Bei einer Nacht-Jause plaudert die Schweitzer-Wirtin mit Gästen aus dem Theater sowie dem Bielefelder Kultur-, Politik-, Wirtschafts- und Stadtleben und präsentiert dabei das eine oder andere musikalische Gutsli. Stoßen Sie mit uns auf die imaginäre Bergwelt an! Feiern Sie den Berg in Abwesenheit!

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s a b i n e s c h w e i t z e r , o p e r n d i r e k to r i n

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Aufbrechen oder bleiben, wo man ist? Eine Frage, die sich Menschen im Laufe ihres Lebens immer wieder stellen. Bleiben kann Verwurzelung und Vertiefung, aber auch Stillstand und Kapitulation bedeuten. Aufzubrechen und weiterzuziehen ist eine Chance, heißt aber nicht automatisch Veränderung und Erweiterung des Horizonts. Wie also sich entscheiden? Die Entscheidung birgt viele Risiken. Familie, Vernunft, ­Mission, der häusliche und der politische Frieden, Lebenslust, Liebe, Unschuld, Existenzgrundlagen, Macht oder gar das nackte Leben selbst: Was davon bleibt auf der Strecke, je nachdem ob man sich bewegt oder bleibt? Auch unsere Protagonistinnen müssen Entscheidungen treffen, und sie gehen hohe ­Risiken dabei ein. Beharren? Ausweichen? Vorwärts? Rückwärts? Stehenbleiben? Wir verfolgen ihren teils wahnwitzigen, heroischen und wild entschlossenen, teils aussichtslosen, ­stoischen, beharrlichen, manches Mal auch urkomischen Kampf mit sich selbst und den Kräften um sie herum mit kritischer Spannung. Was verlieren sie? Was gewinnen sie? Und sind sie Täter oder Opfer in den Entscheidungen, die von ihnen und für sie getroffen werden? Sie halten uns also gut auf Trab, unsere Protagonistinnen. Doch neben diesen ganzen Exkursionen ins eigene Ich, ins Zentrum der Macht, ins ­Labyrinth der Gefühle lassen sie uns dann auch mal ganz entspannt vor Ort vor Anker gehen und feiern mit uns das 800-jährige Jubiläum unserer Stadt.

Herzlich willkommen, liebe Besucherinnen und Besucher, ich freue mich sehr auf neue und erneute Begegnungen, darauf, die Stadt noch einmal und wieder anders zu entdecken und besonders darauf, mit Ihnen die Leidenschaft fürs Theater und was es ausmacht zu teilen: Tiefsinn und Leichtigkeit, Lachen und Mitleiden, Staunen und ­Wiederbegegnen, Rätseln und Erfahren, Bewegtwerden und Bewegtsein, Suchen und Finden. Vom Quell bis zur Mündung oder umgekehrt – Auf zu den vielen sich bietenden Ufern! Ihre Sabine Schweitzer

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Die Hexen von Eastwick A Musical Comedy – Buch und Gesangstexte von John Dempse y Nach dem Roman von John Updike und dem Warner Bros. Film Musik von Dana Rowe / Deutsch von Roman Hinze Orchestrierung von William David Brohn Musik alische Arrangements der Tanzszenen von Christopher Jahnke Londoner ­Originalproduk tion von Cameron M ackintosh – Premiere 20.09.13 im Stadt the ater

In Eastwick / Rhode Island ist der Teufel los: Seit Jahren arbeitet Felicia Gabriel, Vorsitzende des ­Denkmalschutzvereins, auf den Rückerwerb des alten Lennox-Anwesens hin, da kommt ein New Yorker ­Lebemann und schnappt ihr die begehrte Immobilie vor der Nase weg. Pech für ­die ­Silberreiher, die in ­­ den abgestorbenen Ulmen nisten, denn Darryl van Horne will gründlich renovieren und einen Tennisplatz bauen lassen. Doch damit nicht genug: Bald machen Gerüchte von merkwürdigen Vorkommnissen im alten Haus die Runde, und drei Namen ­tauchen dabei immer wieder auf: Alexandra ­Spofford, Jane Smart und Sukie Rougemont – alle drei geschiedene ­Dreißigerinnen, die wegen ihrer Affären ohnehin schon für reichlich Klatsch in der Kleinstadt sorgen. Was die wütende Felicia Gabriel nicht weiß: Die drei magischen Damen haben sich an einem ihrer Donnerstagstreffen den »­ perfekten Mann« erträumt. Offenbar mit Erfolg, denn wie es scheint, ist für jede von ihnen Darryl van Horne genau der Richtige, ­um ihr Selbstbewusstsein aufzufüllen, ihre k­ ünstlerischen Ambitionen zu unterstützen und ihre e ­ rotischen Träume Realität werden zu lassen. Bis eine unerwartete ­Wendung der Dinge eintritt – wie klagte schon Goethes Zauberlehrling: ­»Die ich rief, die G ­ eister / werd ich ­nun nicht los …« Das Musical Die Hexen von Eastwick ist mehr als eine Geschichte über Frauen in den b ­ esten Jahren­und ihre Selbstfindungsstrategien: Ein bisschen Horrorfilm, ein bisschen a­ bgründige Skandal­komödie, viel Magie, vor allem aber eine ganze Reihe mitreißender Songs! Musikalische Leitung: William Ward Murta / Inszenierung: Jens Göbel / B ­ ühne und Kostüme: Timo Dentler ­und ­Okarina Peter / Choreographie: Stefan Kunzke

Pr ä sentiert von

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200! »Herzlichen Glückwunsch, Josef!« – »Tanti Auguri, Riccardo!« Das Geburtstagskonzert von und für Giuseppe Verdi und Richard Wagner – Premiere 10.10.13 im Stadt the ater

Am 10. Oktober 2013 jährt sich Giuseppe Verdis Geburtstag zum 200. Mal. Kurz vor der ­Premiere ­von Giovanna d’Arco mobilisiert das Theater Bielefeld alle Kräfte, um dem Meister ein Ständchen zu b ­ ringen, wie es schöner nicht sein kann: Arien, Szenen und insbesondere Chöre aus Verdis Opern werden ihm zu Ehren in einem großen Konzert aufgeführt. Da lässt sich ein weiteres 200-jähriges Geburtstagskind nicht lumpen: Die Musik ­Richard ­Wagners leuchtet am selben Abend ein anderes Kapitel der Musikgeschichte des 19. ­Jahr­hunderts ­aus, das seinen Anfang gleichfalls 1813 nahm. Musikalische Leitung: Elisa Gogou

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Giovanna D’Arco Dramma Lirico in vier Ak ten von Giuseppe Verdi – Libret to von Temistocle Solera Rekonstruierte Urtextfassung von Alberto Rizzuti und Philip Gosset t In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten – Premiere 12.10.13 im Stadt the ater

Eine Frau steht am Scheideweg. Sie muss wählen zwischen nationalem Kampf und ­Stolz, väter­licher Zuneigung oder irdischer Liebe. In Giovanna explodieren Gedanken und Sehnsüchte. Ihre innere und äußere Welt wollen nicht zusammenpassen: Sie verehrt die Jungfrau Maria, ist von Carlo ­ergriffen, das Vaterland liebend, und wird vom Vater verstoßen, weil sie jene wahrhaftige Liebe spürt. ­Ihr inneres Dilemma offenbart sich für die kämpferische Heldin sowie für ihr direktes Umfeld als k­ laffender Spalt z­ wischen grundlegenden Positionen – die Verschiedenheit von Mensch und Reli­gion, ­Individualität und Fremdbestimmung, Klarheit und Irrsinn. Solera und Verdi zeichnen – irgendwo zwischen Shakespeare, Schiller und Historie – eine suchende Giovanna, die sich selbst und ihre Umwelt befragt, doch am Ende scheitert und dem Leben entsagt. Verdis siebte Oper emanzipiert sich von der frühen Tonsprache (Nabucco), sucht neue Wege des musikalischen Ausdrucks und nimmt in weiten Teilen bereits das eigene dramatische Spätwerk ­(Don Carlo, Falstaff, aber auch La forza del destino) vorweg; große Chorpassagen, drama­tische Durchschlagskraft und lyrische Sensitivität prägen die kompositorische Meisterleistung und offen­baren einen zwingenden Verdi, der mit Giovanna d’Arco eine Ausnahmeform der italienischen Romantik erschuf. Das 1845 uraufgeführte Werk unterlag – wie so oft – der politischen Zensur; das Theater ­Bielefeld präsentiert die 2008 rekonstruierte »Urfassung« der Verdi’schen Oper und somit ein nahezu authentisches Bild von Inhalt und Musik. Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Sabine Hartmannshenn / Bühne: Stefan ­Heinrichs / Kostüme: Susana Mendoza

Mit fr e u n d lich e r U nte rs tüt zu n g d e r H a n n s-B i s egg e r-S ti f tu n g

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CosÌ fan tutte O sia l a scuol a degli a m anti Dramma Giocoso in z wei Ak ten von Wolfgang A madeus Moz art – Text von Lorenzo da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten – Premiere 07.12.13 im Stadt the ater

Wolfgang Amadeus Mozart wusste offensichtlich, wovon er sprach, als er seiner Frau ­Konstanze 1789 schrieb: »… quäle Dich und mich nicht mit unnötiger Eifersucht. – Habe ­Vertrauen in meine Liebe. Du hast ja doch Beweise davon!« Denn was ohne das nötige V ­ ertrauen passieren kann, ­erzählt seine gerade aktuelle Oper: Così fan tutte. »So machen sie’s alle …«, behauptet Don Alfonso über die Frauen, und schon sehen sich die beiden Freunde Guglielmo und Ferrando genötigt, ihm am Beispiel ihrer Geliebten das Gegenteil zu beweisen. Was als ein aufregendes Spiel mit allerlei Mummenschanz beginnt, endet nach bürger­ lichen M ­ aßstäben schlichtweg im Desaster: Dass die beiden jungen Herren beim über Kreuz durch­geführten »Liebestest« ihrer verschwisterten Schönen zugleich als ihre eigenen Nebenbuhler und als Jury ­fungieren, ist ein unfehlbares Rezept für zerstörtes Vertrauen und das sichere Beziehungsende. ­ Man kann Così fan tutte aber auch »als ein groß angelegtes Plädoyer für das bedingungs­lose Spielen, für ­die Unvernunft, vielleicht sogar für die Kunst begreifen. Denn die Kunst ist ja ein Bereich, wo die Gesetze unserer Alltagswelt nicht gelten«, wie der Produktionsdramaturg ­Martin Hammer schreibt. Und r­ esümiert: »Bei Mozart wird deutlich: Der Verzicht auf die Vernunft kann durchaus vernünftig sein!« Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Inszenierung: Julia Hölscher / Konzeption: Julia Hölscher und Martin Hammer / Bühne und Kostüme: Susanne Scheerer

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»Die Menschen, n i c h t d i e H äu s e r , m ac h e n d i e S ta dt.« Perikles

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mel anie forgeron, s채ngerin

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christiane linke, s채ngerin

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cornelie isenb체rger, s채ngerin

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Feier-Abend (Arbeitstitel) U r au f f ü h r u n g Die offizielle 1000-Jahre-Bielefeld-Gal a von INGO BÖRCHERS und PETER SCHANZ – Premiere 11.01.14 im Stadt the ater

Wir schreiben das Jahr 2035. Mal wieder wird gebaut in Ostwestfalens Oberzentrum. ­­So weit, ­­­so bekannt, so wenig überraschend. Doch diesmal geschieht schlicht Unglaubliches. ­Baggerführer Helmut B. aus Sieker stößt bei Routinearbeiten auf einen Metall-Tubus, und ­dieses Fundstück ent­hält nichts Geringeres als eine Urkunde, die ultimativ beweist: Bielefeld gibt es schon viel länger! Eigentlich schon fast immer! Jedenfalls knapp 1000 Jahre. Das muss gefeiert werden. Und zwar sofort – auch wenn die legendäre 800-Jahr-Feier erst zwei ­Jahrzehnte zurückliegt. Nur: Wie g ­ eht klotzen und nicht kleckern, wenn bei Arminia zwar das Flutlicht scheint, aber ansonsten Ebbe in den Kassen ist? Heißt es da: Jetzt erst recht? ­Oder: Schnell den Deckel drauf und den Tubus des ­Schweigens in die Lutter gespült? Feuerwerk o ­ der Streich­ konzert? Sekt oder Selters? Pickert oder ­in die Röhre gucken? Schon bald ist klar: ­Die ­Menschen ­fordern einen Feier-Abend: das volle Gala-Programm! Die ganze Wahrheit! Spontan hat das Theater die ehrenvolle Aufgabe übernommen, sich als Versuchsküche ­für die große Bielefelder 1000-Jahr-Feier zur Verfügung zu stellen. Und es fährt alles auf, was ­es hat: schöne M ­ enschen mit zauberhaften Stimmen und begnadeten Leibern, die Bielefelder ­Philharmoniker, das Tanztheater Bielefeld, bunte Panoramen – eine ganze Stadt kommt auf die Bühne und s­ chreitet munter den Kosmos Ostwestfalens aus: Welttheater Bielefeld! Feier-Abend – was mag das nur werden? Eine musikalisch-satirische Würdigung? ­Eine ost­ west­fälische Operette? Eine charmante Abrechnung? Möglicherweise eine Liebeserklärung an eine Stadt, die gerne mal über ihren eigenen Schatten springen würde. Bielefeld. 1000 Jahre. 52. Breitengrad und 7 Siegel. Musikalische Leitung: William Ward Murta / Inszenierung: Michael Heicks / Choreographie: Gregor Zöllig

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Tosca Melodramma Eroi-Comico in 3 Ak ten von Giacomo Puccini – Libret to von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica , basierend auf Victorien Sardous Drama L a Tosca In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten – Premiere 22.02.14 im Stadt the ater

Kunst und Liebe atmen die Freiheit – für die Sängerin Floria Tosca und den Maler Mario ­Cavaradossi erweist sich diese F ­ rei­heit als persönliche Herausforderung vor dem Hintergrund einer historischen Kulisse: ­Frankreich führt einen verheerenden Feldzug, der auch Teile Italiens vereinnahmt, und ein ­korruptes Regime regiert nach ganz eigenen Prinzipien – doch es regt sich Widerstand. Die Zeit des Umbruchs spiegelt sich im Tun der Menschen wider, Manipulation und ­Missbrauch ­sind an der Tagesordnung. Doch wer ist Täter, wer ist Opfer? Puccini beantwortet diese Frage nicht, e ­r blickt in die Abgründe der menschlichen Seele, die sich nicht bei ­vordergründiger Betrachtung erschließen, sondern erst nach und nach durch die Entwicklungen zum Vorschein kommen. Das Melodramma beschwört das Artifizielle der Kunst und zeitgleich die politische, ­die entblößte, harte Realität. Innerhalb dieses Zustandes porträtiert Puccini Seelen­zustände: Tosca, die ­für die Kunst lebt und liebt, Cavaradossi, der die Freiheit der Kunst auf ­sein politisches Denken und Tun überträgt, und Scarpia, der als reales Zentrum diesen Kunst­raum sprengt und schließlich an d ­ ieser »Außenseiterposition« scheitert. Mit Tosca verneint Puccini den konventionellen Begriff der Oper: Der aus der Vorlage ent­ nommene literarische Verismo verbindet sich mit der großen Melodie des Meisters; d ­ ie Schicksal­ haftigkeit, die Unentrinnbarkeit und die Visionen großer Liebe paaren sich auch musikalisch mit ­­­einer real­gesellschaftlichen Härte. Tosca ist Tragödie, Krimi, Psychogramm, ­Gesellschaftsbild! Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic

M IT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON

UND

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mel anie kreuter, s채ngerin

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Pa ul O� N e i ll , S ä n g e r

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Evgu e n i y Al e x i e v, s 채 n g e r

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DANIE L PATAK Y, s 채 n g e r

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Ringetje Richard Wagner / Jonathan Dove – Der Ring des Nibelungen für junge Leute Textfassung von Lot te de Beer Nach der Originalproduktion von de Nederlandse Opera, Amsterdam – Premiere 15.03.14 im Stadt the ater

Der ganze Ring in eineinhalb Stunden? Klappt nie! – Klappt doch! Und es gibt sogar­­ noch w ­ as drauf: ­Ein gestresstes Lehrerduo nebst Schulklasse irrt beim Wandertag durch e ­ inen von immer selt­sameren Gestalten bevölkerten Wald. Man will doch nur den Bus wiederfinden, aber alles, was ­­die nach dem Weg befragten Frauen antworten, ist ein »Weia! Waga! Woge, d ­u Welle!« Und dann ­treten sie alle auf, die Götter und Helden, die Rheintöchter und Walküren, Siegmund und Sieglinde aus ­Wagners Ring des Nibelungen. Und wir sind mittendrin im musi­ kalischen Ränkespiel um das Rheingold, den Ring, ­den Tarnhelm und die Macht über die ganze Welt … Plötzlich wird eines der Schulkinder von zwei Riesen entführt. Kaum ist es gerettet, gerät die Lehrerin aus Versehen zu dicht an eine Frau namens Brünnhilde und wird von deren Vater mit ihr gemeinsam in einen längeren Schlaf versenkt. Warum denn das? Solche und ä­ hnliche Katastrophen halten alle Beteiligten in Atem, ­und dabei ­ist noch nicht einmal die Frage geklärt, wem eigentlich dieser sagenhafte Ring gehört und ­was man damit alles machen darf. Und ob Siegfried den Drachen besiegen kann. Wie? Ein Drachen? Spielerisch und ­doch nah am Original bringt diese Bearbeitung des gewaltigen Opernstoffes die ganze Geschichte und (fast) alle ihre Begleiterscheinungen auf die Bühne, ­dar­gestellt von »nur« neun Sängern, ­­­zwei Schauspielern, einem Kinderchor und natürlich einem richtigen Orchester. Musikalische Leitung: Merijn van Driesten / Inszenierung: Lotte de Beer / Bühne und Kostüme: Marouscha Levy

Mit freundlicher Unterstützung der

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Médée Opera Lirica in 3 Ak ten von Luigi Cherubini – Libret to von François-Benoît Hoffman Basierend auf den gleichnamigen Tragödien von Euripides und Pierre Corneille Gepl ant in Französicher, Dialoge in deutscher Sprache – Premiere 04.05.14 im Stadt the ater

In ihrer Liebe verschmäht, mit einer Jüngeren betrogen, rasend vor Eifersucht und in ­Verbannung von inneren Qualen zerfressen – die »mythische Figur« der Médée ist eine ­fühlende Frau, verletzt in ihrer Weiblichkeit, die nun als alleinerziehende Mutter mit zwei ­Kindern abseits der Masse lebt; doch den Betrüger liebt sie noch immer. Cherubinis Médée reflektiert den Facettenreichtum des weiblichen Gefühlsspektrums u ­ nd entwirft lyrisch-dramatische Sittenbilder, die unserer Zeit keinesfalls hinterherhinken. ­Individualismus wird zum Streitfall eines gesellschaftlichen Denkens. Normen und Werte w ­ erden überschritten, neu definiert, doch immer wieder relativiert durch die Unberechen­barkeit der Emotionen und des Menschseins. Im Zusammenspiel der Kräfte ist der fatale ­Ausgang vorprogrammiert: eine vergiftete Nebenbuhlerin, eine gebrochene Vetraute, ein doppelter Kindsmord. Sinnbildlich entspricht Médée der mythischen Tisiphone – die Vergeltung heischende dritte der ­Erinyen. Im Raum stehen die Fragen der Legitimität, Empathie und Gerechtigkeit. Médée ist ein ­ irrsinniges Psychogramm, das Cherubini als Abfolge innerer Zustandsbeschreibungen effekt- und kraftvoll in ­Musik packt. Médée ist attische Tragödie, große französische Nummern­ oper und Psychodrama in ­gleichen ­Teilen, irritiert, diskutiert, verklärt und strebt doch nach einer kátharsis, die es für das heutige Leben z­ u befragen gilt. Das Theater Bielefeld plant Médée in ihrer ursprünglichen Dialogfassung auf die Bühne zu ­bringen – französisch mit deutschen Dialogtexten. Musikalische Leitung: Elisa Gogou / Inszenierung: Florian Lutz

Mit fr e u n d lich e r U nte rs tüt zu n g d e r H a n n s-B i s egg e r-S ti f tu n g

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The Rape of Lucretia Oper in 2 Ak ten von Benjamin Brit ten – Libret to von Rol and Duncan Basierend auf André Obe ys Schauspiel Le Viol de Lucrèce In englischer Sprache mit deutschen Übertexten – Premiere 24.05.14 im Stadt the ater

In Zeiten politischer und gesellschaftlicher Wirren vollzieht sich häufig ein Verfall der Moral, der Ethik im Allgemeinen sowie der zwischenmenschlichen Beziehungen. Innere Werte sind bestenfalls schöner Schein. Die »andere Seite«, die in jedem Menschen wohnt, wird ­schonungslos bloßgelegt. Lucretia – die vermeintlich einzig treue Frau in Zeiten römisch-griechischer Kampfes­­lust – glaubt an die Beständigkeit, die Monogamie, die Liebe. Das macht sie zur Projektionsfläche männ­licher Fantasien, zum Lustobjekt. Sie wird Opfer eines schändlichen Vergewaltigungs­aktes, verendet an ihrer eigenen Schändung und nimmt sich das Leben. Ein schuldhaftes ­Vergehen am eigenen Ich. Brittens Oper offeriert eine Suche nach den Gründen, will weniger ein Sittenbild, sondern ­vielmehr das (negative) Spektrum der menschlichen Triebe, Gelüste und Untiefen zeichnen. Schnell wird deutlich, dass die Lucretia mehr als eine bloße Opferfigur ist. Der Facettenreichtum der ­Protagonistin beschäftigte unzählige Verfasser – von Dionysos von Halikarnassos über Boccaccio ­bis hin ­zu Goldoni und Schlegel. Ihr reines und gleichsam stoisches Auftreten war und ist Anlasspunkt diverser Betrachtungen und gegensätzlicher Auffassungen, die auch in Brittens Oper nicht unberücksichtigt bleiben. Die ­kammermusikalische Behandlung des Orchesters, der Rückgriff auf Strukturen der b ­ arocken Oper, ­die Modifikation des attischen Chorbegriffes und die kunstreiche Textgestaltung scheinen die eindeutige Uneindeutigkeit der Vorgänge zu reflektieren, zu hinterfragen – und der Zuschauer wird zum Mitwisser eines schrecklichen Tuns. Musikalische Leitung: Elisa Gogou / Inszenierung: Andrea Schwalbach

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L IAN G H U A G ON G , s 채 n g e r

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s a r a h k uff n e r , s 채 n g e r i n

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a l e x a n d e r k a l a j d z i c , g e n e r a lmu s i k d i r e k to r

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C a io Monteiro, s 채 ng er

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s체nne peters, s채ngerin

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Bielefelder Opernchor

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e x tr achor

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g r e g o r zĂś l l i g , l e i t e r d e s ta n z t h e at e r s

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Liebes Publikum, was hält unsere Gesellschaft zusammen? Dieser Fragestellung widmet sich das Tanz­theater Bielefeld in der Spielzeit 2013/14 in mehreren Facetten. Von der familiären Keimzelle über ­Formen der Tradition und des Rituals bis hin zur Stadtgesellschaft nähern wir uns unterschiedlichen Zugängen und Sichtweisen zum gleichen Thema. Traditionen und Rituale gehören unabdingbar zum Zusammenhalt und zu den Grundlagen einer jeden Gesellschaft. Rituale dienen der Definition des eigenen Ichs sowie zur Abgrenzung von a­ nderen Gesellschaften. Das Ballett Le Sacre du Printemps mit der Musik von Igor ­Strawinsky behandelt ein solches, in diesem Falle sehr grausames Ritual. Die kleinste Einheit einer jeden Gesellschaft bildet die Familie. Gastchoreograph ­Guilherme Botelho, der bereits zum zweiten Mal in Bielefeld zu Gast ist, schaut in seinem Tanzstück Das Gewicht der Schwämme hinter die Fassade von »Vater, Mutter, Kind«. Welche verschütteten Träume und Ängste gibt es in einer Familie? Was schlummert in deren Unter­bewusstsein? In surreal anmutenden Bildern schafft es Botelho, uns einen Blick in die Abgründe der typischen Kleinfamilie zu ermöglichen. Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Bielefeld stellt das Tanztheater auch ganz konkret die Frage, was das Zusammenleben in unserer Stadt ausmacht. In dem bisher größten Zeitsprung-Projekt Bi-Motion mit 800 Beteiligten kommen unterschiedlichste ­Menschen

aus ­unserer Stadt zusammen und erarbeiten gemeinsam ein ­Tanzstück, welches ­sich mit unserer Stadtgesellschaft auseinandersetzt. Wie gelingt es, dass über 300.000 vollkommen verschiedene Menschen im urbanen Raum gut zusammen leben können? Welche Traditionen und Rituale braucht eine solche Stadtgesellschaft? Wo gibt es Punkte ­der ­Identifikation, wo Differenz? Auch das Tanzgastspiel Monchichi des französischen Choreographen Sébastien Ramirez beschäftigt sich mit der Frage nach dem möglichen Zusammenleben verschiedener Kulturen, und zwar in der intimsten Form, der eines Paares. Er stammt aus Europa, sie aus Asien: Was ­verbindet, was trennt die beiden? Sichtbar wird hier quasi in Nahaufnahme, dass die Annäherung innerhalb einer ­Gesellschaft ein nicht endender Prozess ist, in welchem alle Beteiligten eine kontinuierliche Offenheit mitbringen müssen. Ich freue mich auf zahlreiche Begegnungen mit Ihnen.

Ihr Gregor Zöllig

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Âť H e i m at i s t da , wo ich verstehe und wo ich v e r s ta n d e n w e r d e .ÂŤ Karl Jaspers

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b r i g i t t e u r ay, t채 n z e r i n

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C l a u d i a B r a ub a c h , t채 n z e r i n

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S i m o n W i e r s m a , t채 n z e r

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W i l s o n M o s q u e r a Su a r e z , t채 n z e r

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T i a g o M a n q u i n h o , t채 n z e r

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Sacre Rauschen (Gregor Zöllig, Uraufführung) Fiat Lux (M auro de Candia , Uraufführung) Le Sacre du Printemps (M ary Wigm an) – Ein Tanzfonds Erbe Projek t – Premiere 17.11.13 im Stadt theater

Dieser dreiteilige Tanzabend vereint choreographische Uraufführungen von ­Gregor Zöllig und Mauro de Candia sowie die Rekonstruktion von Mary Wigmans ­ ­ Version des Ballett-­ Klassikers Le Sacre du Printemps. Die Tanzensembles der Theater in Bielefeld und Osnabrück sowie Gäste (insgesamt 25 Tänzer) kommen hierfür in einem groß angelegten Kooperations­ projekt zusammen. 100 Jahre nach der skandalträchtigen Uraufführung von Le Sacre du Printemps in Paris wird die choreographische Fassung von Mary Wigman, eine der wegweisenden deutschen ­ Tanzschöpfer­innen der Moderne, rekonstruiert. Im Jahr 1957 an der Städt­ischen Oper Berlin entstanden, gehört W ­ igmans Version des Balletts von Igor Strawinsky zu den bis heute ­bedeutendsten szenisch-­choreographischen Umsetzungen. Gregor Zöllig und sein Ensemble beschäftigen sich in seinem neuen Tanzstück mit dem Phänomen des Rauschens. Viele verschiedene Schwingungen zu gleicher Zeit ergeben das unspezifische und schwer zu bestimmende Spektrum des Rauschens. Dieses lässt sich auf unterschiedliche Lebens­situationen übertragen, in denen der Mensch einerseits verdichteten, aber auch schwer bestimm­baren Eindrücken ausgeliefert ist. Der Osnabrücker Chefchoreograph Mauro de Candia wird gemeinsam mit seinem Ensemble zu diesem Tanzabend die Uraufführung Fiat Lux zu Musik von Arvo Pärt beitragen. Choreographie: Mary Wigman, Mauro de Candia, Gregor Zöllig / Rekonstruktion Le Sacre du ­Printemps: Henrietta Horn / Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic / Bühne und Kostüme: A ­ lfred Peter / mit den Bielefelder Philharmonikern Eine Kooperation mit den Städtischen Bühnen Osnabrück. Der Abend wird sowohl in Bielefeld als auch in Osnabrück zu sehen sein.

» L e S a c r e d u P r i n t e m ps « w i r d g e f ö r d e r t v o n TAN Z FOND S ER B E – e i n e I n i t i at i v e d e r K u lt u r s t i f t u n g d e s B u n d e s

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Monchichi Compagnie Sébastien Ra mirez / Cl ash 66 (Perpignan) – Tanzgastspiel 01.03.14 im Stadt theater

Die Tänzer und Choreographen Sébastien Ramirez und Hyun-Jung Wang entstammen unterschiedlichen Kulturen und bilden privat wie auf der Bühne ein Paar. In Monchichi ­beschäftigen sie sich mit ihrer persönlichen Geschichte und mit dem Zusammentreffen ihrer jeweiligen Lebens­welten: Als Migranten der zweiten oder dritten Generation sind wir mit dem Phänomen der Interkulturalität k­onfrontiert. Das bringt Fragen zu Anhaltspunkten, Wertvorstellungen, Verhaltenskodex und anderen gesellschaftlichen Referenzen mit sich, immer wieder geht es auch um den Bezug zum Anderen, zum Gegenüber. Wir haben vielleicht ver­schiedene Erwartungen, aber selbst, wenn wir das gleiche Ziel ­ver­folgen: Wie erreichen wir es gemeinsam? Der Kulturschock ist Teil unseres Lebens: die Neugier, die Begeisterung, das Abgrenzen, die Angst. »Was bist du?« Eine schwer zu beantwortende Frage, zu oberflächlich, aber sehr geläufig. ­Worauf soll man sich beziehen? Auf einen Reisepass? Auf das Gefühl der Zugehörigkeit? Auf das Lieblingsgericht, die Musik, mit der man aufgewachsen ist? Irgendwie auf all das. In unserem Leben ­sammeln wir Identitäten an, wir werden vielschichtig. Sébastien Ramirez gründete 2007 seine Kompanie Clash 66 in Perpignan. Bereits im Namen der Gruppe bringt der Choreograph die Vielfalt der Kulturen zum Ausdruck, die ihn beeinflusst haben. Seine Tanzsprache bildet eine perfekte Symbiose aus zeitgenössischem Tanz und Hip-Hop-Elementen. Sébastien Ramirez war 2012 die große Entdeckung des Internationalen Choreo­graphen-Wettbewerbs in Hannover. Mit seinen Stücken geht er mittlerweile weltweit auf Tournee, u. a. in ­Südafrika, Ecuador, Taiwan und Südkorea. Konzeption, Choreographie, Tanz: Sébastien Ramirez, Hyun-Jung Wang / Bühne: Ida Ravn

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Das Gewicht der Schwämme (Le Poids des Eponges) Guilherme Botelho – Premiere 14.04.14 im Stadt theater

Eine Familie – Mann, Frau und ihre pubertierende Tochter – versinkt in ihren alltäglichen Wunschträumen und Problemen. Der Zuschauer verfolgt drei vollkommen unterschiedliche Varianten ihrer Geschichte: Die erste Variante behandelt den familiären Grundkonflikt, die zweite ihre Qualen u ­ nd die dritte den Kommunikationsmangel des beunruhigenden Trios. Durch die perspektivisch verschobene Wiederholung der gleichen Realität wird die Wahr­nehmung der Zuschauer durcheinander gebracht. Rund um die Familienzelle gesellen sich Figuren, die un­mittelbar unseren Erinnerungen, Ängsten und Phantasien entsteigen, als böten sie eine M ­ öglichkeit, sich der Wirklichkeit zu entziehen und die Chronologie der Geschehnisse zu verwischen. Choreograph Guilherme Botelho, der bereits mit seinem Tanzstück Reise ins ­Verborgene ­in Bielefeld zu Gast war, studiert die turbulente Familiengeschichte mit dem Ensemble des ­ Tanztheaters neu ein. Botelho, der in Genf seine Compagnie Alias seit über fünfzehn Jahren erfolgreich leitet und zu den profiliertesten Choreographen der Schweiz gehört, interessiert sich stets für das Versteckte und Unentdeckte unseres Alltags. Er übersetzt das Unaussprechliche unserer inneren Vorgänge in Bewegung. Tanz fungiert für ihn als Mittler zwischen ­unserem Ich ­und der äußeren Welt. Choreographie: Guilherme Botelho / Bühne: Gilles Lambert / Kostüme: Caroline de Cormière

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Zeitsprung Bi-Motion – Eine Stadt in Bewegung URAU F F Ü H RUN G Projek t mit L aiendarstellern – Premiere 19.06.14 in der Stadthalle Bielefeld

800 Jahre Bielefeld – ein Jubiläum, welches mit einem einzigartigen Zeitsprung-Projekt ­gefeiert und in Szene gesetzt wird: 800 Bürgerinnen und Bürger gestalten gemeinsam tanzend und musizierend in der Stadthalle einen Tanzabend der Superlative. Mit dabei sind das Tanztheater Bielefeld unter der ­Leitung von Gregor Zöllig und die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic, Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen sowie Laientänzer jeglichen Alters. Das b ­ isher größte Vermittlungsprojekt des Theaters Bielefeld verschafft allen daran Beteiligten einen konkreten Zugang zur zeitgenössischen Tanzkunst und Musik. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft: Welche Traditionen ­­und Rituale kennt die Stadt? Welche geschichtlichen Ereignisse haben Bielefeld in besonderer ­Weise geprägt? Und wie setzt sich die Bevölkerung der Stadt heute zusammen? Mit ­diesen und ­vielen a­ nderen Fragen des menschlichen Zusammenlebens im urbanen Raum beschäftigen sich die B ­ eteiligten in diesem 16. Zeitsprung-Projekt. Bereits ein Jahr vor der Premiere beginnen die ersten Proben zum großen Bürgerprojekt ­Bi-Motion. Die Bühne wird zu einem Spiegel unserer Stadt und all ihrer Bewohner, gleich ­welcher Herkunft, welcher Religion und welchen Alters. So wird Bi-Motion mit vielen unterschiedlichen Künstlern ­auf großer Bühne ein unvergessliches Highlight zum 800. Geburtstag der Stadt Bielefeld. Konzept und Inszenierung: Gregor Zöllig / Musikalische Leitung: Alexander Kalajdzic, mit den ­Biele­felder Philharmonikern / Choreographie: Gregor Zöllig, Tanztheater-Ensemble u.a. / ­Komposition: Rolf Sudmann / Bühne: Tilo Steffens / Musikvermittlung: Britta G ­ rabitzky / Tanzvermittlung: Kerstin Tölle

gefördert durch

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Âťj e d e r m e n s c h i s t s e i n e i g e n e s l a n d .ÂŤ aus tansania

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U r s i n a H e mm i , t채 n z e r i n

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G i a n n i C ucc a r o , t채 n z e r

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H s u a n C h e n g , t채 n z e r i n

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A n n a E r i k s s o n , t채 n z e r i n

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D i r k K a z m i e r c z a k , t채 n z e r

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michael heicks , intendant Christian Schl端ter, oberspielleiter schauspiel

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»Melde dich Wenn du wieder Mitm achen willst Auf dieser Welt In unserem Leben Dem wa s Wir Unser Leben nennen« (»Am Leben werden wir nicht scheitern«)

Liebes Publikum, für die Spielzeit 2013/2014 haben wir im Schauspiel als Motto den Titel einer Uraufführung gewählt: »Am Leben werden wir nicht scheitern« von Mario Salazar. In den Lebensentwürfen der Protagonisten unseres Spielplans lassen sich Antworten darauf finden, wie man zu der Unbeirrbarkeit und Unerschrockenheit dieser Behauptung kommen kann. Es sind Träumer, Phantasten, Sonderlinge und Außenseiter. Figuren, die am Rand der Gesellschaft und gesellschaftlicher Konventionen stehen, deren Abweichung von der Norm und deren Anderssein irritieren. Das Theater hat die Menschen seit jeher mit fremden Lebensentwürfen konfrontiert, um das Blickfeld zu weiten, um andere Perspektiven zu eröffnen, so dass wir im Spiegel des uns fremden das eigene Leben neu erfinden können. Charaktere, denen anerkannte Wahrheiten nichts bedeuten, die sich mutig auf abenteuerliche Reisen ins Unbekannte begeben und glorreich scheitern waren schon immer Ziel unseres Hasses und unserer Sehnsucht. Sie stellen unser Leben in Frage, indem sie mehr und anderes wollen als wir. Sie lassen uns erahnen, dass abseits der alltäglichen und eingefahrenen Wege ein anderes Leben existieren könnte. Eine Welt, die größer ist als unsere. Da ist beispielsweise der Außenseiter Faust, der mit dem Rebellen Mephisto Schöpfung und Sinn in Frage stellt. Oder Christopher Boone, dessen Autismus in Supergute Tage uns einen neuen Blick auf die Welt der Erscheinungen schenkt. Das Liebespaar Heathcliff und Cathy, deren Leidenschaften sie in Emily Brontës Sturmhöhe aus den Bahnen der Konvention werfen – ebenso wie der obdachlose Buddelkarsten inmitten des absurden Figurenkabinetts in der ­Uraufführung Am Leben werden wir nicht scheitern von Mario Salazar. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns die Frage stellen, ob nicht gerade Theater der Ort ist, an dem vorgegebene Normen nicht erfüllt werden müssen. Was ist normal? In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine spannende, unterhaltsame und anregende Spielzeit. Ihr Christian Schlüter

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Alle sechzehn Jahre im Sommer Trilogie des veränderten Lebens John von Düffel – Premiere 15.09.13 im The ater a m Alten M ark t

»Wir hat ten doch in ihrem Alter Besseres zu tun, als zu ­Hause ­r umzuhängen und unsere Eltern zu schik anieren, wir wollten was, wollten in die Welt mit unserer Wut!«

Deutschland, damals, 1974, als man noch politisch aktiv, die Liebe noch frei und der Osten noch rot war. Der erste Teil der Trilogie des veränderten Lebens heißt Die wilden Parties unserer Eltern und beschreibt das Leben einer achtköpfigen WG in Berlin-Charlottenburg. In der Küche tagt das »Plenum« zur Klärung der gesamtpolitischen Weltlage, der Frauenfrage, der Stehpinkel- und der Abwasch-­Debatte. Die Bewohner sind Typen ihrer Zeit; sie sind politisch aktiv, dauerpleite, Frauenrechtler, Konzept-Künstler, Langzeitstudenten mit Drogen­ problemen und haben diverse Affären, die unter dem Namen »freie Liebe« laufen. 1990, 16 Jahre später, trifft man sich wieder, am gleichen Ort, in ähnlicher Konstellation und doch ist alles anders. Die Mauer ist gefallen, man ist zu Geld gekommen und von Drogen auf Alkohol umgestiegen. Die Kinder sind inzwischen fast erwachsen, aber was in der eigenen Jugend richtig und gut war, scheint jetzt abwegig und gefährlich. Nur die alten Affären, sie haben gehalten. 2006, weitere 16 Jahre später: Einige Lebensentwürfe haben in Sackgassen geführt, andere zum Erfolg; alles ist anders im Vergleich zu den revolutionären Zielen von 1974. Frühere Jugendsünden haben sich inzwischen zu handfesten Lebenslügen ausgewachsen. Im Ausnahmezustand einer dritten Begegnung der Weggefährten kommen diese ans Tageslicht und ihr Weltbild gerät endgültig ins Wanken. Es ist Platz für Neues. Die Kinder glauben an das kleine Glück, an Vertrauen und Sicherheit. Ist es besser? Ist es schlechter? Nein, nur anders. Die Zeiten haben sich geändert. John von Düffel beschreibt in Alle sechzehn Jahre im Sommer anhand der Eckdaten der ­deutschen WM-Siege von 1974 und 1990 und des Fußball-Sommermärchens von 2006 drei Ausschnitte der jüngsten Geschichte und das jeweils veränderte Lebensgefühls zweier Generationen. Inszenierung: Michael Heicks / Bühne: Annette Breuer / Kostüme: Anna Sörensen

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Wir schweben wieder UR AU F F Ü HRUNG Charlot te Roos – Premiere 21.09.13 im Ta m drei

»Darüber muss nachgedacht werden, darüber, wie der Kuchen verteilt wird, denn sonst fressen die sicherlich ein zu groSSes Stück .«

Fünf schräge Figuren irren durch das Dickicht der Gegenwart: Alles läuft parallel, nichts passt zusammen, keiner blickt durch. Laura arbeitet als Dolmetscherin auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen und übersetzt flammende Reden des venezolanischen Präsidenten gegen die imperialistische Weltdiktatur. Ihr Freund Carl kämpft währenddessen mit dem Kleinklein seiner diversen psychischen Krankheitsbilder und leidet an völliger Gleichgültigkeit. Er sehnt sich zu sterben, wann immer er »endgültig keine Kraft mehr für den ganzen Zirkus hat« und plant deshalb, Laura mit Hilfe einer extra dreckigen Affäre aus seinem Leben zu ekeln. Im ExotikErotik trifft Carl auf die Stripperin Edith, eine ehemalige Hochseilartistin, die sich entgegen dem Plan als ein bezaubernd ernsthaftes Wesen entpuppt. Und er trifft Bruno, der seit geraumer Zeit eine seltsame Affinität zu den Hornbrillen seines Vaters entwickelt hat und mit den Gestellen allmählich auch dessen Ansichten zu übernehmen beginnt. Schließlich ist da noch die hübsche und immer nette Maria, der es allmählich reicht. Sie will raus aus dem Unschärfebereich gesellschaftlicher Wahrnehmung und rein in den exklusiven Verein, in dem man keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, sondern Zweitwagen fährt. Auf der Suche nach Durchblick, nach einem Ausweg und der richtigen Perspektive auf ihr ver­worren-modernes Leben geraten die fünf in einen Strudel aus Ehrgeiz, Neurosen und Sehnsüchten. Am Ende führen ihre Wege zu einem Fluss, wo sie durch einen Selbstmordversuch Carls zu einer atemberaubenden Rettungsakrobatik genötigt werden: »Nach oben schauen, immer nach oben schauen. Es geht um Leben und Tod. Wir schweben wieder.« Wir schweben wieder wurde 2012 unter anderem zu den Autorentheatertagen in Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und wird nun am Theater Bielefeld uraufgeführt. Inszenierung: Dariusch Yazdkhasti / Bühne und Kostüme: Katharina Kromminga

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Faust Der Tragödie erster Teil Johann Wolfgang Goethe – Premiere 22.09.13 im Stadt the ater

»So schreitet in dem engen Bret ter­h aus / Den ganzen Kreis der Schöpfung aus, / Und wandelt, mit bedächtger Schnelle, / Vom Himmel , durch die Welt, zur Hölle.«

Der Universalgelehrte Doktor Heinrich Faust ist ein unruhiger Geist. Sein Leben lang hat er ­Studien angestellt und experimentiert, doch nichts hat ihn wirklich weitergebracht oder vermochte seinen Wissensdurst zu stillen. Er steckt in einer Sinnkrise: »Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ­ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor.« Er will seinem Leben ein Ende bereiten, um »auf neuer Bahn den Äther zu durchdringen«, doch im letzten Moment rufen ihn die Osterglocken ins Leben zurück. Auf einem Spaziergang folgt ihm ein schwarzer Pudel, der sich als der Teufel Mephistopheles entpuppt. Der verspricht Faust, dass er ihm zu neuem Lebensglück verhelfen wird; im Gegenzug verlangt er die Seele des Doktors: »Ich will mich hier zu deinem Dienst verbinden, Auf deinen Wink nicht ­rasten und nicht ruhn; Wenn wir uns drüben wieder finden, So sollst du mir das Gleiche thun.« Faust willigt in den Pakt ein. Mit Hilfe von Mephistopheles verführt er die junge Margarete. Doch mit den Folgen seiner Wünsche und seines Handelns hat er nicht gerechnet, denn er stürzt nicht nur das Mädchen, sondern auch deren gesamte Familie und das gemeinsame uneheliche Kind in den Tod. Die mittelalterliche Legende des Doktor Faustus wurde in Johann Wolfgang Goethes Dramatisierung zum bedeutendsten und meist zitierten Werk der Weltliteratur. Goethe entfaltet darin einen ganzen Kosmos an Ideen und Weltbildern. Die Figur des Doktor Faust ist der Prototyp des modernen, maßlosen Menschen, der sich mit allen Mitteln aus der Enge der bürgerlichen Existenz zu lösen versucht. Inszenierung: Christian Schlüter / Bühne: Jochen Schmitt / Kostüme: Lena Thelen

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Der Hals der Giraffe Judith Schal ansk y – Premiere 26.09.13 im The ater a m Alten M ark t

»Nein, diese Kinder hier k a men ihr wirklich nicht vor wie Dia m anten auf der Krone der E volution. Ent wicklung war et was anderes als Wachstum . Dass qualitative und quantitative Veränderung weitestgehend unabhängig voneinander geschah, wurde hier erschreckend eindrücklich demonstriert.«

Inge Lohmark unterrichtet seit über drei Jahrzehnten Biologie. Daher weiß sie: Anpassung ist alles. Doch die Kleinstadt schrumpft, der Nachwuchs fehlt und die Schule soll in vier Jahren geschlossen werden. Die letzten Jahrgänge sitzen mit leeren Augen vor ihrer Lehrerin. Schüler? Für Inge ­Lohmark sind sie ein Irrtum der Evolution. Sie ist streng und Gefühlsduselei ist ihr fremd – ­» Survival of the fittest« ist das Einzige, was zählt. Das optimistische Vertrauen der jungen Kollegen in Bildung zaubert ihr höchstens noch ein müdes Lächeln ins Gesicht. Zu DDR-Zeiten war ihr Mann verantwortlich für die Besamung von Kühen, heute hat er eine Straußenfarm und verbringt seine gesamte Zeit mit den riesigen Vögeln. Die gemeinsame Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA ausgewandert, der Kontakt nur noch sporadisch. Es gibt nichts und niemanden mehr, der Inge Lohmarks starres Weltbild ins Wanken bringen kann. Bis sie auf die Neuntklässlerin Erika trifft: »Erika. Das Heidekraut. Gepflegte Traurigkeit in geneigter Haltung. Sommersprossen auf milchiger Haut. Verrutschtes Auge. Fester, schiefer Blick. Müde und gleichzeitig wach.« Unter gar keinen Umständen sollte das Mädchen anders behandelt werden als die anderen hoffnungslosen Gestalten ohne Verstand und Zukunft. Und doch geht es nicht anders. Sie mag Erika! Vielleicht sogar ein wenig zu sehr … Judith Schalanskys Der Hals der Giraffe trägt den ironischen Untertitel Bildungsroman. Es ist der innere Monolog einer schrulligen, engstirnigen und dennoch anrührenden Frau. Ein antidarwinistisches Manifest. Inszenierung: Ronny Jakubaschk / Bühne und Kostüme: Anna Sörensen

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isabell giebeler, schauspielerin

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Nikl a s Herzberg , schauspieler

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felicia spielberger, Schauspielerin

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O m a r E l-S a e i d i , s c h a u s p i e l e r

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T h o m a s W o l ff, s c h a u s p i e l e r

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Am Leben werden wir nicht scheitern UR AU F F Ü HRUNG M ario Sal a z ar – Premiere 15.11.13 im The ater a m Alten M ark t

»Wie l ange geht der Krieg schon / Als wir noch in die Schule gingen / Da dauerte der Krieg / Schon so l ange / Dass wir uns nicht daran erinnern konnten / Wann er angefangen hat te«

Es ist Krieg in Deutschland. Warum und gegen Wen interessiert nicht mehr, zu lange schon herrscht dieser Ausnahmezustand. Einzig die Angst vor dem Marschbefehl zum Fronteinsatz eint die Menschen. Menschen, deren Leben in großen Mietshäusern mit kleinen Wohnungen und Hinterhöfen stattfindet. ­In einem dieser Hinterhöfe findet Mwanda – Gartenhaus 1. Stock rechts – den Nachbarn Dresdner tot in der Gelben Tonne. Wer hat ihn dort hineingeworfen? Wurde er ermordet oder hat er seinem Leben selbst ein Ende gesetzt? Eine absurde Diskussion entspinnt sich innerhalb der 12-köpfigen Hausgemeinschaft: Frau Wolter – Seitenflügel Parterre rechts – ist sich sicher: ­Dresdner hat den Marschbefehl bekommen und ist gesprungen. Nachvollziehbar. Die Physikerin Haberlandt – 4. Stock links – berechnet Dresdners Flugbahn und bastelt weiter an ihrer Atombombe. Aber nicht nur ­Dresdners Tod beschäftigt die Haus­ bewohner. Tagein tagaus drehen sich die Gespräche und Gedanken im Kreis. Immer in der Hoffnung, dass sich vielleicht doch noch etwas zum Guten wendet. Und plötzlich ist ein besonderer Tag, denn der Soldat kehrt heim und zwingt alle mit der Waffe im Anschlag zum gemeinschaftlich vorgezogenen Weihnachtsfest. Geschenke werden ­verteilt und Lieder werden gesungen. Der obdachlose Buddelkarsten verschwindet in seinem eigens gegrabenen Tunnel nach Las Vegas und Frau Haberlandt zündet ihre Atombombe. Die Erde ist zerstört, nur der Student überlebt wie durch ein Wunder. Doch dann taucht Buddelkarsten wieder auf. Nur wo? Mit Am Leben werden wir nicht scheitern zeichnet der junge Autor Mario Salazar ein Absurditäten­kabinett deutscher Gesellschaft. Die groteske Dystopie mit Herz und schwarzen Humor wurde 2012 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und gewann den Publikumspreis des Essener Stückemarktes. Inszenierung: Christian Schlüter / Bühne: Jochen Schmitt

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Urmel aus dem Eis Nach dem Kinderbuch von M a x Kruse Fa milienstück für Kinder ab 4 Jahren – Premiere 16.11.13 im Stadt the ater

»Wir brüten hier im Dienst der Wissenschaf t! / Wir brüten jetzt mit unserer ganzen Kraf t. / Wir brüten dieses Ei aus, um zu sehn, / was denn für Wunder auf der Welt geschehn!«

Professor Habakuk Tibatong lebt mit seinem sprechenden Hausschwein Wuzz auf der Insel Titiwu. Er hat eine Methode entwickelt, Tieren das Sprechen beizubringen und eine Sprachschule eröffnet. ­Ping Pinguin, Wawa der Waran und der traurige, ewig singende Seele-Fant sind ordentliche Schüler, auch wenn jeder seinen ganz individuellen und durchaus charmanten Sprachfehler nicht in den Griff bekommt. Als ein Eisberg mit einem großen Ei angeschwemmt wird, gerät die geordnete Inselwelt ins Wanken, denn aus dem Ei schlüpft ein kleines Tier mit Flügeln auf dem Rücken. Es ist grün, quäkt und vermisst seine Mama. Professor Habakuk ist aus ganz dem Häuschen. Das kleine Wesen ist ein Urmel! Halb ­Saurier, halb Säugetier. Welch eine Entdeckung! Sofort wird ein Brief verfasst, schließlich muss die Welt da draußen von dem ungeheuerlichen Fund erfahren. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellt. König Pumponell hat, nachdem in seinem Reich die Demokratie eingeführt wurde und er abdanken musste, Langeweile und beschließt, Jagd auf das Urmel zu machen. So ein Tier fehlt noch in seiner Großwildsammlung. Mit dem knallroten Hubschrauber und dem Lied Heia Safari auf den königlichen Lippen macht er sich schnell auf den Weg nach Tititwu. Es beginnt eine abenteuerliche Jagd quer über die Insel – neue Orte werden entdeckt, Ängste überwunden und am Ende natürlich neue tierisch-menschliche Freundschaften geschlossen. Urmel aus dem Eis ist die erste von elf Geschichten aus der Feder des Kinderbuchautors Max Kruse. Spätestens seit der Verfilmung des Stoffes 1969 durch die Augsburger Puppenkiste ist Urmel ein ­Klassiker im Kinderzimmer. Inszenierung: Andreas Kloos / Bühne und Kostüme: Timo Dentler und Okarina Peter / Musik: Lars Ehrhardt, Johann Weiss

Mit freundlicher Unterstützung der

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Killer Joe Tracy Let ts – Premiere 23.11.13 im Ta m z wei

»Ich wollte K aninchen züchten. Die sind nur alle krepiert. Also hab ich angefangen, Dope zu verk aufen. Davon versteh ich mehr.«

In einem Wohnwagen am Stadtrand von Dallas, Texas leben Ansel, seine zwanzigjährige Tochter Dottie und sein Sohn Chris. Chris ist ein kleiner, unscheinbarer Dealer und schlittert von einem Problem ins nächste. Jetzt ist ihm ein äußerst gewaltbereiter Gläubiger auf den Fersen und er muss ziemlich schnell an ziemlich viel Geld kommen. Was liegt da näher als die eigene Mutter umzubringen? Schließlich hat sie eine Lebensversicherung und die Begünstigte ist seine geliebte Schwester Dottie. Also wird Joe Cooper engagiert. Joe Cooper ist Polizist mit einem kleinen Nebenjob, der ihm den Spitznamen »Killer Joe« eingebracht hat. Mit Killer Joe ist nicht zu spaßen, er ist brutal, skrupellos und hat gerade seinen letzten Auftrag erschreckend akribisch abgeschlossen. Er hat klare Regeln und wer die nicht einhält, wird getötet. Für die Ermordung der Mutter verlangt Killer Joe die Hälfte der Versicherungssumme und eine Vorauszahlung, dann soll dem Glück nichts mehr im Wege stehen. Da Chris nach wie vor pleite ist, einigt man sich darauf, Dottie als Pfand einzusetzen. Ein gemeinsames Dinner mit Killer Joe wird initiiert und Dottie in ihr schönstes Kleid gesteckt. Bei Kerzenschein, ­Blumen und Thunfischauflauf wird sie ihrem Schicksal überlassen. Ein Fehler, wie sich herausstellen wird, denn zwischen Dottie und Killer Joe entspinnt sich eine handfeste Liebesgeschichte, die das ohnehin komplizierte ­Familienleben mehr als auf den Kopf stellt und ungeahnte Opfer fordern wird. Nach Eine Familie setzt das Theater Bielefeld zum zweiten Mal ein Stück des amerikanischen ­Dramatikers Tracy Letts auf den Spielplan. Killer Joe ist kurios, wüst und voll schwarzem Humor. Eine White-Trash-Familienkomödie. Inszenierung: Tim Tonndorf / Bühne und Kostüme: Anna Bergemann

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Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück Got thold Ephraim Lessing Ein Lustspiel in fünf Aufzügen – Premiere 17.01.14 im The ater a m Alten M ark t

»Ach! Seit dem Frieden hat er mir nur ein einziges M al geschrieben.«

Major von Tellheim war während des Siebenjährigen Krieges Besatzungsoffizier in Sachsen. Sein Befehl lautete, möglichst hohe Steuern zur Kriegsfinanzierung einzutreiben. Tellheim jedoch verlangte von den verarmten und durch den Krieg gebeutelten Leuten nur das Mindeste und streckte eine noch ausstehende Forderung aus eigener Tasche vor. Das junge Edelfräulein Minna von Barnhelm verliebte sich in den selbstlosen Wohltäter und sie verlobten sich. Nach Ende des Krieges wartet Tellheim nun in einem Gasthof nahe Berlin auf einen Prozess, da die preußische Generalkriegskasse seinen Wechsel mit dem von ihm vorgestreckten Betrag nicht akzeptieren will. Schlimmer noch, man glaubt darin sogar einen Beweis für Korruption gefunden zu haben. In diese Situation tritt Minna wieder in sein Leben. Tellheim, vom Krieg versehrt, verwundet und unehrenhaft aus dem Militär entlassen, will die Verbindung lösen, da er glaubt, seine körperliche und finanzielle Situation sei keine Grundlage für ein gemeinsames Leben. Er will seiner zukünftigen Gattin weder moralisch noch materiell etwas schuldig sein. Doch die kluge Minna lässt sich von Tellheim nicht einfach abweisen. Sie will ihn mit aller Macht davon überzeugen, dass er einem falschen und starren Ehrbegriff nachhängt, und verfolgt – zusammen mit ihrer Kammerzofe Franziska – einen listigen Plan, dessen seltsame Wendungen zu zahlreichen ­Missverständnissen führen. Minna von Barnhelm ist Lessings meistgespieltes Theaterstück. Seine Hauptfigur ist eine »Intrigantin mit guter Absicht«, eine gewitzte Spielerin und Komödiantin. Bei allen Fragen um Ehre und Moral ist das Stück eine moderne, pointierte Auseinandersetzung über das Verhältnis von Mann und Frau.

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j a n c o l a m p r e c h t, s c h a u s p i e l e r

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G u i d o Wachter , sch auspi el er

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S t e fa n I m h o l z , s c h a u s p i e l e r

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Viel Lärm um nichts Willia m Shakespe are – Premiere 01.02.14 im Stadt the ater

»Beweisen Sie mir, dass ich jem als aus Liebe mehr Blut verlier, als ich mit einer Fl asche Rot wein ersetzen k ann, dann stechen Sie mir die Augen aus, hängen Sie mich über die Tür eines Hurenhauses und schreiben Sie darunter >Zum blinden Amor<.«

Der Krieg ist vorbei und Prinz Don Pedro von Aragon kehrt mit seinem Gefolge siegreich aus der Schlacht zurück. Auf dem Heimweg machen sie Station in Messina als Gäste des ­Gouverneurs Leonato. Prompt verliebt sich einer der Soldaten aus dem Gefolge des Prinzen, der junge Claudio, in Hero, die reizende Tochter des Hausherrn. Die beiden beschließen, so schnell wie möglich zu heiraten. Aber Don Juan, der zwielichtige Bruder des Prinzen, versucht aus purer Bosheit mit Hilfe eines perfiden Plans und mit der Unterstützung seines Gefolgsmanns Borachio, das Paar wieder auseinander zu bringen. Er knüpft eine Intrige, die Claudio glauben lassen soll, seine Braut sei ihm untreu gewesen. Während der Zeremonie wird Hero vor aller Augen und Ohren der Lüge und der Untreue bezichtigt. Die Hochzeit platzt und Hero scheint entehrt. Die Braut bricht zusammen und verfällt in eine todesähnliche Ohnmacht. Doch der Vorfall hat bei allem Schrecken einen positiven Neben­effekt: Der Frauenfeind und überzeugte Junggeselle Benedict, ein Freund Claudios und des Prinzen, und die Männerhasserin Beatrice, die Cousine der Braut, finden – nicht ganz ohne fremde Hilfe – Gefallen aneinander. Gemeinsam wollen sie Heros Unschuld beweisen und überwinden dabei die scheinbar unüberbrückbare Verachtung füreinander. Doch der Weg bis zum obligatorischen Happy End ist gepflastert mit Täuschung, Verleumdung und Scheintod; und nur durch die herzzerreißende Beschränktheit zweier pflichtbewusster, aber unfähiger Gerichtsdiener finden die Paare am Ende doch noch zusammen. Hinter vordergründigem Schlagabtausch und geschliffenem Wortwitz versteckt ­Shakespeare eine kluge Auseinandersetzung über das Verhältnis von Männern und Frauen – und hinter der Fassade einer Komödie lauert eine kriminalistische Handlung mit tragischen Abgründen. Inszenierung: Mario Holetzeck / Bühne und Kostüme: Julia Hattstein

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Sturmhöhe Emily Brontë – Premiere 21.03.14 im The ater a m Alten M ark t

»Ich l auschte, wie der sanf te Wind durchs Gras strich, und ich fragte mich, wie jem and auf den Gedanken kommen könnte, die Schl äfer in diesem stillen Flecken Erde ruhten nicht in Frieden.«

Der Gutshof Wuthering Heights liegt abgelegen und windumpeitscht auf einem Hügel im Hochmoor von Yorkshire. Hier kreuzen sich die Geschichten zweier Familien: der rauen ­Earnshaws und der zivilisierten Lintons. Der geheimnisvolle Ort wird zum Schauplatz einer tragischen Liebesgeschichte: Das vom alten Earnshaw aufgenommene Findelkind Heathcliff, verbindet von früher Jugend an eine tiefe Freundschaft mit seiner Stiefschwester Cathy, deren Familie Wuthering Heights gehört. Doch ihr Bruder Hindley missbilligt die Verbindung. Nach dem Tod des Vaters tyrannisiert er die beiden unaufhörlich. Schließlich kommt es zum Bruch zwischen Cathy und Heathcliff; tief verletzt verlässt er das Gut, als er erfährt, dass Cathy aus Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg einen Anderen heiraten will. Als ­Heathcliff, auf geheimnisvolle Weise zu Reichtum gekommen, nach vielen Jahren nach ­Wuthering Heights zurückkehrt, hofft er, Cathys Herz wieder für sich gewinnen zu können. Doch obwohl die alte Liebe wieder aufflammt, weist sie ihn zurück, da sie inzwischen von ihrem Mann ein Kind erwartet. Heathcliff beschließt, sich für das erlittene Unrecht an Hindley und Cathy zu rächen und spinnt einen teuflischen Plan, mit dessen Hilfe er Herr über Wuthering Heights wird. Doch die Tat kehrt zum Täter zurück und er wird selbst zum ­Gehetzten und Gejagten, bis die Toten zur Ruhe kommen. Emily Brontës einziger Roman zählt aufgrund seiner Modernität und unkonventionellen Erzählweise zu den bedeutendsten literarischen Werken des 19. Jahrhunderts und war zu seiner Zeit ein Skandalerfolg. Die intensive Darstellung der rauen und sturmgeplagten Landschaft findet seinen Spiegel in den Charakteren und den Beziehungen der Figuren ­untereinander. Brontë erzählt eine berührende und leidenschaft­liche Liebesgeschichte und Familiensaga, die fasziniert und zugleich durch ihre mystischen Elemente verstört. Inszenierung: Christian Schlüter / Bühne und Kostüme: Jürgen Höth

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Therese Berger, schauspielerin

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c a rmen pr iego, Sch auspieler in

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thom a s wehling , schauspieler

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Christina Huckle, schauspielerin

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Georg Bรถhm , schauspieler

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Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone Nach dem Rom an von M ark Haddon Bühnenfassung von Simon Stephens – Premiere 29.03.14 im Stadt the ater

»Eine Metapher ist, wenn m an et was mit einem Wort für et was anderes beschreibt. Ich finde aber, es sollte Lüge heiSSen, weil ein Tag nicht unter einer Sau sein k ann und die Leute keine Leichen im Keller haben.«

Am Anfang steht ein Mord, dessen Aufklärung Geheimnisse und Abgründe einer bürgerlichen Kleinfamilie ans Tageslicht bringt. Supergute Tage ist ein handfester Krimi, nur dass Detektiv ­Christopher Boone ein 15-jähriger Asperger-Autist ist und das Opfer der gutmütige Nachbarshund Wellington, der von einer Mistgabel durchbohrt im Vorgarten aufgefunden wird. Schnell gilt Christopher als Hauptverdächtiger, weil er ein sonderbarer Junge ist und auf den Polizisten einschlägt, der ihn befragen möchte. Dieses Missverständnis ist bald aufgeklärt und die polizeilichen Ermittlungen werden eingestellt. Christopher beschließt, auf eigene Faust Recherchen anzustellen, auch wenn ihm dafür wesentliche Fähigkeiten gänzlich abgehen. Zwar kennt er jede Primzahl bis 7507, doch seine Mitmenschen sind ihm ein Rätsel. Er kann ihre Gesichter nicht lesen, kann nicht lügen und hat Angst vor allem Unbekannten. Im Zuge seiner Recherchen entwickelt sich der Fall zu Christophers persönlichem Lebenskrimi: Er entdeckt, dass sein eigener Vater der Mörder des Hundes war, dass seine Mutter kurz vor ihrem Tod eine Affäre mit dem Nachbarn hatte und dass sie in Wirklichkeit gar nicht tot ist, sondern mit eben diesem Nachbarn in London lebt. Seine Detektivarbeit führt den Protagonisten in eine Welt, die anderen als völlig normal erscheint, aber für Christopher fremd und bedrohlich ist. Mark Haddons Roman wurde 2003 auf Anhieb ein internationaler Bestseller und in England unter anderem mit dem renommierten Whitbread-Award ausgezeichnet. Der Dramatiker Simon Stephens hat eine packende, emotionale und theatralisch wirkungsvolle Bühnenfassung ­geschaffen. Inszenierung: Michael Heicks

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Dinner für Spinner Francis Veber – Premiere 10.05.14 im The ater a m Alten M ark t

»Über Blödm änner k ann m an sich ruhig lustig m achen – ich meine, wozu sind sie sonst da?«

Der Verleger Pierre Brochant und seine Freunde haben ein zynisches Hobby. Regelmäßig ver­anstalten sie sogenannte »Dinner für Spinner«, zu denen jeder abwechselnd einen möglichst absonderlichen Freak mitbringt: »Die Idioten wissen natürlich nicht, warum sie ausgewählt wurden und der Spaß dabei ist, sie reden zu lassen«, prahlt Brochant. Auch heute soll ein solches Treffen stattfinden. Und ­dieses Mal meint Brochant, das ganz große Los gezogen zu haben. Sein Spinner des Abends ist François Pignon, ein einfacher Angestellter beim Finanzamt und leidenschaftlicher Streichholz-­Modell-Hobbybastler. Ein absoluter Weltklasse-Obertrottel, der sich stundenlang über das heikle Problem der Trag­fähigkeit bei einer Rekonstruktion der Golden Gate Bridge aus dreihundertsechsundvierzigtausendvierhundertzweiundzwanzig Zündhölzern auslassen kann. Brochant ist siegesgewiss und voller Vorfreude – da ereilt ihn ein Hexenschuss. Als kurz darauf sein »Spinner des Abends« vor der Tür steht, um ihn zum Dinner abzuholen, ist Brochant ihm hilflos ausgeliefert. Tatsächlich bringt François Pignon durch einen Amoklauf der Tollpatschigkeit das Leben des Verlegers innerhalb weniger Stunden völlig durcheinander. Er vertreibt Brochants Ehefrau, bevölkert dessen Wohnung mit ungebetenen Gästen und informiert einen befreundeten Finanzprüfer über die unversteuerten Vermögenswerte des Verlegers – das alles mit den besten Absichten, seinem neuen Freund zu helfen. Am Ende dieser turbulenten Screwball-Komödie stellt sich die Frage, wer der eigentliche Spinner ist.

Mit freundlicher Unterstützung von

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Ein neues Stück von David Gieselmann ­U r au ffü h r u n g David Gieselm ann – Premiere 16.05.14 im Ta m drei

Der renommierte Autor David Gieselmann, dessen Stücke Die Globen und Falscher Hase in den letzten Spielzeiten bereits am Theater Bielefeld gezeigt wurden, wird ein neues Stück schreiben, das im Mai 2014 zur Uraufführung kommt. Dieses Auftragswerk des Theaters Bielefeld wird speziell auf die Schauspieler des Ensembles zugeschnitten sein.

Neue Stücke im TAM ZWEI / TAM DREI Unsere Studiobühnen im TAM bieten uns die einmalige Möglichkeit, in besonderem Maße neue Stücke und neue Spielweisen ausprobieren zu können. Wir wollen mit dem Spielplan an zwei Positionen schnell auf neue Impulse, mögliche Uraufführungen und junge Regisseure reagieren. Daher finden Sie an dieser Stelle noch keine Titel. Natürlich informieren wir Sie zeitnah durch die Presse und auf unserer Internetseite, was Sie erwarten wird. Bleiben Sie neugierig!

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Peer Gynt Henrik Ibsen – Premiere 31.05.14 im The ater a m Alten M ark t

»Ja , und Lügen k ann m an drehen, / Wenden und mit Putz benähen, / Bis von ihrem m agren Bauch / Nichts vor Flicken mehr zu sehen. / Das hast Du zu Weg gebracht, / Alles wild und groSS gem acht.«

Peer Gynt ist ein glänzender Schwindler und in der Wirklichkeit schlecht angesehen. Denn die Wirklichkeit ist ein tristes Nest, bevölkert von engstirnigen Bauern. Sie verspricht ein Leben ohne Glanz, ohne Mittel, ohne Ruhm. Peers Vater hat alles Geld versoffen und Frau und Kind nach seinem Tod nichts als einen schlechten Ruf hinterlassen. Dem macht sein Sohn nun alle Ehre: Peer hält sich an keine Regel. Er arbeitet nicht, verführt Frauen, wird in Schlägereien verwickelt und lacht über den Ernst des Lebens. In den Augen der Dorfgemeinschaft ist er ein Hochstapler und ein Versager. Aber was gehen ihn diese Leute an? Herzlich gern würde er allen Anforderungen der Realität genügen, er will nur nicht, sie langweilen ihn. Stattdessen treibt er sich im Gebirge herum und baut fantastische Luftschlösser. Er setzt sich über die Vorstellungen seiner kleinkarierten Umgebung hinweg und maßt sich die Welt an. Erst will er König werden und dann Kaiser. Am Hochzeitstag verführt Peer die Braut eines anderen und flieht darauf in die Berge. Nur Solveig, eine Außenseiterin wie er, findet sein Versteck. Mit ihr könnte er das Glück finden, doch es zieht ihn weiter. Zwischen Traum und Wirklichkeit macht er sich auf die Suche nach sich selbst. Er begegnet Trollen und Dämonen, wird Sklavenhändler, Erotomane und Prophet um schließlich in einem ägyptischen Irrenhaus zum Kaiser der Selbstsucht gekrönt zu werden. Wie eine Zwiebel besitzt er unzählige Schalen aber keinen Kern. Er verliert sich in seinen Selbstentwürfen. »Wer bist du Peer Gynt?« Im Mai 2014 wird das Theater Bielefeld eine konzentrierte Fassung von Henrik Ibsens berühmtem Drama im Theater am Alten Markt zur Aufführung bringen. Peer Gynt erschafft sich seine Welt, und wir schauen ihm dabei zu. Inszenierung: Dariusch Yazdkhasti

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W IEDER AU F N A HME n

Die spanische Fliege FRANZ ARNOLD / ERNST BACH – 06.09.13 IM THEATER A M ALTEN M ARKT

Die spanische Fliege ist eine Tänzerin, die einst Affären mit zahlreichen Männern unterhielt. ­Inzwischen sind diese Männer zu ehrenhaften Herren der besseren Gesellschaft aufgestiegen und ­wollen unter keinen Umständen mit ihrer ehemaligen Geliebten in Verbindung gebracht werden. Durch einen unglücklichen Zufall droht das Lügengebilde mit großem Getöse aufzufliegen und alle Beteiligten g ­ eraten in die grauenhaftesten Verlegenheiten. Beißend fröhlich legen Arnold und Bach in ihrem 1913 uraufgeführten Stück die Doppelmoral gutbügerlicher Fassade bloß. Inszenierung: Christian Schlüter / Bühne und Kostüme: Anke Groth

Zwischenlandung ein liederabend von CARMEN PRIEGO – 05.12.13 IM THEATER A M ALTEN M ARKT

Ein Langstreckenflugzeug auf dem Weg über den Atlantik muss eine außerplanmäßige ­Zwischenlandung auf einem kleinen isländischen Flughafen einlegen. Während draußen der Nebel übers Rollfeld zieht, tummeln sich die Passagiere auf unbequemen Sitzgruppen zwischen Boardingschalter und Kaffeeautomat. Aber sie sind nicht nur Gefangene der Situation, sondern auch ihrer eigenen kleinen Welten und Lebensmodelle: eine Flughafenangestellte, ein Tierpsychologe, eine Zahnärztin, ein handysüchtiger Geschäftsmann, ein flugängstlicher Büroangestellter, ja sogar ein blinder Passagier ... Mit der Zeit kommt man ins Gespräch und es wird immer deutlicher, dass diese Zwischenlandung mehr ist als nur ein kurzer, vorübergehender Halt zwischen zwei Stationen. Inszenierung: Franz Burkhard, Marcus Grube / Bühne: Jürgen Höth / Kostüme: Brit Daldrop

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FREITAGNACHT REIHE IM TA M Z WEI UND TA M DREI

An ein bis zwei Freitagabenden im Monat verwirklichen Mitglieder des Schauspielensembles und Gäste ihre ganz persönlichen Theatervisionen. Mit wenig Probenzeit, umso mehr Spielfreude und viel Mut zum Experiment werden neue Texte auf die Bühne gebracht, große Stoffe »unplugged« performed und Altbekanntes wird gewagt kombiniert. Es gibt keine inhaltlichen Beschränkungen, alles was dem Publikum und den Akteuren Spaß macht, ist erlaubt. Die Reihe hat eine langjährige und vielfältige Tradition: Auf dem Programm standen Autoren wie Rebekka Kricheldorf, Jack Kerouac, Billy Wilder, Friedrich Nietzsche, Tom Lanoye, Heinrich von Kleist, Edgar Allan Poe, Heiner Müller, Heinrich Heine und Theresia Walser. Daneben gab es auch Themenabende wie Bielefeld für Anfänger oder die Varus-Schlacht, Das ultimative Scheitern, The Lizard King – eine Freitagnacht über die Legende Jim Morrison, Antisocial Network/Leben 2.0 oder SIE / ER SUCHT IHN / SIE. 118 FreitagNächte gab es bereits – weitere werden in dieser Spielzeit folgen. Das genaue Programm der FreitagNacht wird jeweils im Monatsspielplan und den weiteren Veröffentlichungen des Theaters Bielefeld angekündigt.

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a n to n p l e va , s c h a u s p i e l e r

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K at h a r i n a S o l z b a c h e r , s c h a u s p i e l e r i n

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n ico le lipp o ld, sch auspieler in

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Oliver Baierl, schauspieler

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j u d i t h pat z e lt, s c h a u s p i e l e r i n

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Luk a s G r a ser, schauspieler

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Liebe Konzertfreunde,

in meiner vierten Saison als Generalmusikdi-

Welches Werk könnte sich als Geburtstags-

rektor der Bielefelder Philharmoniker freue ich

tusch für Bielefeld 800-jähriges Bestehen

mich, Ihnen ein »Wiedersehen mit Freunden«

besser eignen als Beethovens 9. Symphonie

bescheren zu können, Solistinnen und Solisten,

mit der Ode an die Freude? Mit Hildegard von

die in den letzten Spielzeit Glanzlichter gesetzt

Bingen rufen wir die Geister einer sehr entle-

haben. Zum Beispiel der Welt­ klasse-Hornist

genen Vergangenheit und setzen ihr mit

Radovan Vlatković. Er wird alle vier Hornkon-

Pfhat, einem Werk des geheimnisumwobenen

zerte von Mozart spielen. Gerhard Oppitz rei-

Komponisten Giacinto Scelsi, einen wunder-

tet mit Brahms 1. Klavierkonzert gewisserma-

baren Kontrapunkt. Dies nur ein Beispiel für

ßen sein Steckenpferd, und Julian Steckel

die Gedanken, die uns bei der Programmkon-

konnten wir für Schostakowitschs 1. Cellokon-

zeption beschäftigt haben.

zert begeistern, das ein intimes Geständnis dieses von mir hochgeschätzten Komponisten

Zum großen oratorischen Finale haben wir

ist. Frederieke Saeijs interpretiert nach dem

Nicholas Kok eingeladen, dessen umfassende

Sibelius-Violinkonzert nun das zeitliche wie sti-

Kompetenz in Sachen englischer Barockmusik

listische »Schwesterwerk« von Alexander Gla-

schon bei der Einstudierung der P ­ urcell-Oper

sunow. Es ist mir ein persönliches Anliegen, das

Dido and Aeneas zu spüren war.

symphonische Repertoire zu pflegen, Meisterwerke der klassischen und romantischen Lite-

»Wir sind der Klang der Stadt«, haben sich die

ratur neu zu befragen und dabei stetig am

Philharmoniker selbst auf die Fahnen geschrie-

Orchesterklang zu feilen.

ben. Doch was wären wir ohne Sie, unser Publikum? Probieren und genießen Sie unsere ganze

Wir sind uns wohl bewusst, dass wir in der

Bandbreite an Konzerten und musikalischen

Rudolf-Oetker-Halle

Einsätzen an vielen Orten in und um Bielefeld!

einen

unvergleichli-

chen akustischen Heimvorteil haben, der zugleich eine Verpflichtung bedeutet. Die symphonischen Makrokosmen von Brahms, ­Tschaikowsky, Bruckner und Mahler entfalten hier ihre ganze Ausdrucksvielfalt auf das Vortrefflichste, doch das erforderte eine

Ihr Alexander Kalajdzic

genaue und auf diesen Raum getrimmte

Generalmusikdirektor

Probenarbeit – unser tägliches Brot.

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die bielefelder philharmoniker

Die Symphoniekonzerte finden freitags und sonntags in der Rudolf-Oetker-Halle statt.

7. Symphoniekonzert Mozart / Bruckner 04.04.14, 20:00 Uhr Horn: Radovan Vlatković Leitung: Alexander Kalajdzic

1. Symphoniekonzert Schweitzer / Grieg / Brahms 27.09.13, 20:00 Uhr 29.09.13, 11:00 Uhr Klavier: Danae Dörken Leitung: Alexander Kalajdzic

8. Symphoniekonzert Bartók / Brahms 09.05.14, 20:00 Uhr 11.05.14, 11:00 Uhr Klavier: Gerhard Oppitz Leitung: Alexander Kalajdzic

2. Symphoniekonzert Mozart / Mahler 18.10.13, 20:00 Uhr 20.10.13, 11:00 Uhr Violine: Mirijam Contzen Leitung: Fabrizio Ventura In Kooperation mit dem Sinfonieorchester Münster

9. Symphoniekonzert Händel / Sibelius / Walton 13.06.14, 20:00 Uhr Bariton: N. N. Musikverein der Stadt Bielefeld, ­Bielefelder Opernchor, Extrachor des Theaters Bielefeld Leitung: Nicholas Kok

SymphoniekonzertE

3. Symphoniekonzert Berg / Glasunow / Prokofjew 29.11.13, 20:00 Uhr 01.12.13, 11:00 Uhr Violine: Frederieke Saeijs Leitung: Antony Hermus

KammerkonzertE

Die Kammerkonzerte finden montags im Kleinen Saal der Rudolf-Oetker-Halle statt.

4. Symphoniekonzert Bingen / Scelsi / Beethoven 24.01.14, 20:00 Uhr 26.01.14, 11:00 Uhr Gesangssolisten des Theaters ­Bielefeld, Bielefelder Opernchor, ­Universitätschor Bielefeld Leitung: Alexander Kalajdzic

1. K ammerkonzert Streichquartette - Auryn Quartett 21.10.13, 20:00 Uhr WDR 3 Kammerkonzert NRW

5. Symphoniekonzert Varèse / Schostakowitsch / Tschaikowski 14.02.14, 20:00 Uhr 16.02.14, 11:00 Uhr Violoncello: Julian Steckel Leitung: Alexander Kalajdzic

3. K ammerkonzert Liederabend 16.12.13, 20:00 Uhr

6. Symphoniekonzert Mozart / Strauss 07.03.14, 20:00 Uhr 09.03.14, 11:00 Uhr Horn: Radovan Vlatković Leitung: Alexander Kalajdzic

2. K ammerkonzert ¡Astor! 11.11.2013, 20:00 Uhr

4. K ammerkonzert In memoriam Paul Hindemith 20.01.14, 20:00 Uhr 5. K ammerkonzert Capriccio 24.02.14, 20:00 Uhr

6. K ammerkonzert Quer geflötet 17.03.14, 20:00 Uhr 7. K ammerkonzert Barocke Kammermusik 28.04.14, 20:00 Uhr 8. K ammerkonzert Liederabend 26.05.14, 20:00 Uhr 9. K ammerkonzert Solo für Zwei 23.06.14, 20:00 Uhr

kinderkonzertE

Die Kinderkonzerte der Reihe Musik voll fett ;-) finden sonntags im Stadt­theater statt. 1. Kinderkonzert Voll eklig – Musikalisches Kleinvieh 13.10.2013, 11:00 Uhr 2. Kinderkonzert Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport 10.11.13, 11:00 Uhr 3. Kinderkonzert Die Nachtigall von Theo Loevendie 19.01.14, 11:00 Uhr 4. Kinderkonzert Body Rhythm Factory – Klappe die zweite 09.02.14, 11:00 Uhr 5. Kinderkonzert Oper für Kinder – Ringetje 16.03.14, 11:00 Uhr 6. Kinderkonzert Musik im Stummfilm – Die kleinen Strolche 18.05.14, 11:00 Uhr Informationen und Preise zu Karten und Abonnements finden Sie auf www.bielefelder-philharmoniker.de. Das Team ­der Theater- und Konzertkasse berät Sie gern.

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steht für Jung und Alt, steht für Spielplanvermittlung und ­P rojektarbeit, steht für »Theater macht Schule« und »Theater für mich«. Welche Inhalte sich hinter diesen ­beiden Titeln ­verbergen? Entdecke auf den folgenden Seiten unser Angebot für ­K inder, ­J ugendliche und Erwachsene, für Einzelgänger, Mitläufer und Gruppen. Entdecke das Spielfeld Theaterpädagogik. Mach dich fit für dein ganz persönliches Theatererlebnis!

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Theater macht Schule Nach dem Besuch des Weihnachtsm ärchens im Stadt theater mit Fa milie, ­K indergarten oder Grundschule findet der nächste Kontak t mit Theater of t erst wieder im Jugend­ alter und im Kl assenverband stat t. Ästhetiken und Regiestile sowie Spielregeln für den Zuschauerraum sind den Jugendlichen nicht vertraut. Wir verstehen Theater als Ort für Austausch und kreative Erfahrungen. Wir möchten Gruppen ­a ller Altersstufen einl aden, sich mit uns über das Experiment Theater und unser Repertoire prak tisch und theoretisch auseinanderzusetzen.

Spielplan­ vermittlung

kreative Impulse aus allen drei Sparten Informationen zu unserem Angebot

Mo 24.03.14  18:00–21:00 Uhr YouTube auf der Spur Kosten: 25.00 € (für Lehrer von Partner­ schulen 15.00 €)

finden Sie in der rechten Spalte.

Lehrerfortbildungen Orchester /

für den Unterricht gegeben werden.

Mit unserem pädagogischen Angebot

Wir vermitteln auch Termine zu dra-

Musiktheater

möchten wir unsere Leidenschaft für

maturgischen

das Theater weitergeben und Jugend-

Nachgesprächen mit Künstlerinnen

liche nachhaltig für Kunst und Kultur

und Künstlern direkt vor bzw. nach

begeistern. Wir möchten sie ermuti-

der Vorstellung, vereinzelt auch Pro-

Ringetje – Der Ring des ­Nibelungen für junge Leute Termin: Infos siehe Jung-plus-X-Broschüre ab Juli 2013 Kosten: 25.00 € (für Lehrer von Partner­ schulen 15.00 €)

gen, ihre eigene Kreativität zu entde-

benbesuche

cken und sich selbst in Spiel, Tanz und

pen-Führungen durch das Stadtthea-

Musik

die

ter. Zu ausgewählten Inszenierungen

aktive Auseinandersetzung in szeni-

gibt es Begleitmaterialien, die wir auf

schen, choreografischen und musikali-

Anfrage gerne zuschicken.

auszuprobieren.

Durch

Einführungen

und

geben

und

Grup-

Informationen zu Lehrerfort­bildungen der Sparte Schauspiel finden Sie in der Jung-plus-X-Broschüre ab Juli 2013 und auf der Homepage www.theater-bielefeld.de/ jung-plus-x/

schen Workshops und Einführungen möchten wir Schülerinnen und Schüler zu »Mitverschwörern« und »Besserwissern« machen. Auf einer der Probebühnen im Theater oder während der Unterrichtszeit in der Schule bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf den Besuch im Theater vor. Termine für Workshops können mit allen Pädagogen individuell vereinbart werden. Im Rahmen von Lehrerfortbildungen

können

neue,

Szenische / Choreografische Einführung

Termine können individuell v­ ereinbart werden Dauer: 90 bis 180 Minuten Kosten: 5.00 € / ermäßigt 2.50 € Führungen durch das Stadttheater

Termine können individuell v­ ereinbart werden Dauer: 60 bis 120 Minuten Kosten: 5.00 € / ermäßigt 2.50 € Lehrerfortbildungen Tanz Mo 18.11.13  18:00–21:00 Uhr Bollywood-Dance – Die Klasse in der Masse Mo 27.01.14  18:00 – 21:00 Uhr Wenn die Capulets und die Montagues einen »Tanzbattle« machen

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K o n ta k t Martina Breinlinger  Theaterpädagogin T 0521 / 51 67 22 martina.breinlinger@bielefeld.de Peter Hägele  Theaterpädagoge T 0521 / 51 60 38 / peter.haegele@bielefeld.de Britta Grabitzky   Konzert- und Musik­ theater­p ädagogin / T 0521 / 51 24 75 ulla-britta.grabitzky@bielefeld.de Kerstin Tölle  Tanzvermittlerin T 0521 / 51 82 73 / kerstin.toelle@bielefeld.de


Von Partner­ schulen, Türöffnern, Formularen, News und dem richtigen Benehmen im Theater

stellung einer Produktion, ermög-

Partnerschule kompakt

licht es Lehrkräften von weiterfüh-

• Das Theater Bielefeld hat bis zu 30 Partnerschulen.

renden

Schulen,

sich

das

Theaterstück, das man beabsichtigt mit der Klasse zu besuchen, für nur 7.50 € im Vorfeld anzusehen. Newsletter,

Türöffner-Termine

und

Bestell-Formulare können über den Menüpunkt Jung

plus

X

unserer

Homepage heruntergeladen werden. Auch der Theater-Knigge ist dort zu finden, ein Muss, damit die Nahbegeg-

Das A und O für einen gelungenen

nung zwischen unerfahrenem Schüler

Vorstellungsbesuch ist die inhaltli-

und theaterbegeisterter Abonnentin

che Vorbereitung, aber ihn für eine

sich nicht ausnimmt wie die der unbe-

Gruppe in die Tat umzusetzen, muss

kannten dritten Art! Möchte sich eine

gut

Vorweg

Schule Theater als Profil auf die Fahne

informiert der »Newsletter Theater-

schreiben, kann sie sich als Partner-

pädagogik« im Turnus von sechs bis

schule bewerben. Äußerst günstige

acht Wochen mit vielen Links auf

Konditionen und ein persönlicher Kon-

unsere Homepage über das große

takt erleichtern das Soll, mit mindes-

Angebot

tens 30 % der Schülerschaft pro Spiel-

organisiert

werden.

unserer

verschiedenen

Bühnen und Inszenierungen. Der

• Partnerschulen erhalten E ­ inheitspreis von 7.50 € für alle Platz-Kategorien. • Partnerschulen gehen mit min. 30 % der Schülerschaft pro Spielzeit ins Theater / 15 % bei Schulen nur mit Sek. I. • Je zwei Kontaktlehrer und vier ­Schüler-Scouts halten ­Kontakt zum Theater. • Scouts dürfen alle Türöffner kostenlos ­besuchen. • Pro 15 Karten ist eine ­Begleitperson frei. • Partnerschulen erhalten I­ nfomaterial frei Haus. • Partnerschulen stehen in engem Kontakt mit dem ­Theater und erhalten weitere besondere Angebote.

Ko n ta k t Peter Hägele  Theaterpädagoge T 0521 / 51 60 38 / peter.haegele@bielefeld.de

zeit im Theater gewesen zu sein!

»Türöffner«, die jeweils zweite Vor-

TAM Keenie

innovativen Erzählweisen den Spiel-

Gastspielreihe 10+

plan ergänzen. Dank Produktionen

Der Spielplan der Reihe TAMKEENIE stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte der Jung-plus-X-Broschüre ab Juli 2013, ­unserer Homepage http://theater-bielefeld.de/ jung-plus-x/ oder den aktuellen Monats­ spielplänen.

wie Ringetje und Supergute Tage oder Die Gastspielreihe im Theater am

die sonderbare Welt des Christopher

Alten Markt bietet engagiertes The-

Boone gibt es zwischen dem Kinder-

ater speziell für junge Zuschauer von

stück Urmel aus dem Eis und dem

10 bis 13 Jahren. In der aktuellen

Abendspielplan in dieser Spielzeit

Spielzeit werden Ensembles eingela-

ohnehin keine Lücke, so dass die

den, die Themen der »Lücke-Kinder«

Theaterbegeisterung ­

– zwischen Kids und Teens, den

Kinder und jungen Jugendlichen ­

­Keenies eben – fokussieren und mit

­Nahrung bekommt.

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der

älteren


Hast du Töne? Orchester spezial

bieten wir mit Peter und der Wolf von

Von klirrenden Tassen und Suppenkellen

Sergej Prokofjew, Karneval der Tiere

Jahrgang 3–10 Dauer: 60 bis 90 Minuten Kosten: 2.50 €

Unser konzertpäda­-

Sprecher an. Dies sind nur einzelne

gogisches Zusatzangebot

Bausteine des umfangreichen Ange-

von Camille Saint-Saens und Ma mère l’oye von Maurice Ravel in der jeweiligen Fassung für Bläserquintett und

botes. Viel Spaß beim Stöbern. Die neue Spielzeit wartet mit einem bunten Programm auf. Wie in den vergangenen Spielzeiten auch, sitzen die Schüler in unseren Jugendkonzerten in der Rudolf-Oetker-Halle mitten im Orchester auf der Bühne. Im Rahmen des 24. Festivals Film und Musik der Friedrich Wilhelm Murnau Gesellschaft findet außerdem wieder eine

Konzerteinführung

anschließendem

Film

Probenbesuch

mit zu

Faust von Friedrich Wilhelm Murnau für Schulen statt. Ein besonderes Highlight wird die Musiktheaterproduktion Ringetje – Der Ring des Nibelungen für junge Leute. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite 28. Mit Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport am 13.11.13 kommen auch Schulklassen in den Genuss eines Kinderkonzertes mit den Bielefelder Philharmonikern. Einen Mix aus Konzert und Instrumentenvorstellung

Jugendkonzerte in der RudolfOetker-Halle

Johannes Brahms (1833-1897) Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Termin: 14.10.13, 10:00 und 11:30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski (1840-1893) Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 Pathétique Termin: 17.02.14, 10:00 und 11:30 Uhr

KlangCollagen

Jahrgang 4–12 Dauer: 90 Minuten Kosten: 2.50 € Theaterkiste – mobile Führung

Für Kindergärten und Grundschulen Dauer: 60 bis 90 Minuten Kosten: 2.50 € Musikalischer Führerschein

Jahrgang 4 Die Spielzeit 2013/14 ist ausgebucht! Neuanmeldungen für die Spielzeit 2014/15 ab 01.01.14. Das Anmeldedatum entscheidet die Vergabe der verfügbaren Plätze. Angebote für alle Jahrgänge

Konzerteinführung

Film für Schulen – mit Probenbesuch Rudolf-Oetker-Halle Termin: 08.11.13, 10:30 Uhr Leitung: Bernd Wilden Kinderkonzerte für Schulklassen

Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport Termin: 13.11.13 Ringetje – Der Ring des Nibelungen für junge Leute Wochentags-Termine: 21.03. / 27.05. / 03.06.14 Die etwas andere Instrumentenvorstellung

Peter und der Wolf / Karneval der Tiere / Ma mère l’Oye Leitung: Mitglieder der Bielefelder Philharmoniker, Britta Grabitzky Dauer: ca. 90 Minuten Kosten: 3.00 €

108

Besuch der Orchestermusiker in der Schule Kosten 2.50 € Besuch einer Generalprobe zu einem unserer Symphoniekonzerte in der Regel freitagvormittags Rhapsody In School

K o n ta k t Britta Grabitzky   Konzert- und Musik­ theater­p ädagogin / T 0521 / 51 24 75 ulla-britta.grabitzky@bielefeld.de


Theater für mich Du wolltest dich schon immer mal auf der Bühne ausprobieren und Andere ­B E­GEISTERTE Menschen kennen lernen? Wir möchten Arbeits­m e thoden hinter den Kulissen ­t rans­parent m achen und dich zur ak tiven Teilnahme an Theaterexperimenten einl aden!

Angebote für junge Leute

Und diejenigen, die Theater lieben,

Jugendclub

aber nicht unbedingt selber machen

September bis Juni montags 18:30 bis 21:00 Uhr zzgl. Probenwochenenden und Probenfahrt vom 22.–27.4.14 10 Tage Endproben / ca. 7 Aufführungen wahrscheinlich im Mai 2014 Dauer: 9 Monate / Kosten: 190.00 €

möchten, finden bei ThekoJung, dem Jugendclub der Theater- und Kon-

In den Kursen und Projekten des The-

zertfreunde e. V., Gleichgesinnte für

aters finden Spielwütige von 8 bis 26

ge­meinsame Theaterbesuche und vie-

Jahren Reibungsfläche und Mitstrei-

les mehr.

ThekoJung

ändern willst, deine Zukunft in Hol-

Kinderclub

der Jugendclub der Theaterund Konzertfreunde e.V. Dauer: 10 Monate / Kosten: 12.00 €

lywood siehst oder einfach was Neues

November bis Januar einmal wöchentlich wahrscheinlich mittwochs 16:00 bis 17:30 Uhr mit Werkschau für geladene Gäste Dauer: 2 bis 3 Monate / Kosten: 40.00 €

ter. Ob du mit Theater die Welt ver-

erleben möchtest – schreib eine Mail und bewirb dich. Wer zuerst schreibt, spielt zuerst! Wer Verantwortung für

Teenclub

eine ganze Inszenierung übernehmen

September bis November einmal wöchentlich wahrscheinlich mittwochs 16:00 bis 17:30 Uhr mit Werkschau für geladene Gäste Dauer: 2 bis 3 Monate / Kosten: 40.00 €

möchte, kann sich mit einer Idee für ein Selbstauslöser-Projekt bewerben.

Angebote für jedermann

Glück mit einer knappen Selbst­

Zu ausgewählten Produktionen des

Spielplanbegleitende Workshops

Schauspiels bietet die Theaterpäda-

Termine werden im jeweiligen Monatsspielplan angekündigt, können aber auch individuell von Gruppen als geschlossene Veranstaltung gebucht werden. Dauer: ca. 3 Stunden Kosten: 5.00 €, ermäßigt 2.50 €

gogik für alle Altersgruppen offene Einsteiger-Workshops an. Und wer einmal als Statist bei einer Produk-

beschreibung bei der Leitung der Statisterie.

tion zusammen mit den Profis auf der Bühne stehen möchte, kann sein

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K o n ta k t Martina Breinlinger  Theaterpädagogin T 0521 / 51 67 22 martina.breinlinger@bielefeld.de

Für Thekojung: Winnie Rüter winnie.rueter@hotmail.de

K o n ta k t Martina Breinlinger Theaterpädagogin T 0521 / 51 67 22 martina.breinlinger@bielefeld.de Peter Hägele Theaterpädagoge T 0521 / 51 60 38 peter.haegele@bielefeld.de Leitung Statisterie alexander peters Thomas J. Scharf

theaterbielefeld_statisterie@gmx.de


Angebote für 50+

kann eventuell bei der Bühne 55 mit

Spielclub 50+

vollem Ernst gleich weitermachen.

Regelmäßig an einem Werktag und einigen Samstagen / Zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr Ab Mitte / Ende September 2013 Dauer: ca. 4 Monate / Kosten: 60.00 €

Als Pendant zum Jugendclub erarbeiten experimentierfreudige und krea-

Im Spielclub 50+ können Erwachsene

tive Köpfe einen Theatertext, dessen

Bühne 55

ihr schauspielerisches Talent entde-

Inszenierung mit sechs Vorstellungen

cken, sich in grundlegenden Theater-

auf einer der kleinen Bühnen im TAM

techniken üben und in Improvisatio-

gezeigt wird. Die Angebote gelten in

nen Emotionen und Haltungen wie

erster Linie für Menschen über 50,

Regelmäßig an einem Werktag, Samstagen, Feier- und Sonntagen / Probenzeiten zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr und nach Ansage Ab Mitte / Ende Februar 2014 Dauer: ca. 4 Monate / kostenfrei

Kostüme anprobieren. Am Ende steht

jüngere Personen können sich aber

eine kleine Werkschau. Wer beim

auch gerne anmelden.

Spielclub den Spaß entdeckt hat,

K o n ta k t Peter Hägele  Theaterpädagoge T 0521 / 51 60 38 / peter.haegele@bielefeld.de

orchester für mich Oper für ­jedermann

shops richten sich an all diejenigen, die zusätzlich zu einer dramaturgischen Einführung selbst in die Rollen schlüpfen wollen und sich auf diesem

Neu in dieser Spielzeit sind Musikthe-

Wege mit allen Sinnen großen Werken

ater-Workshops für Jedermann. Nie-

des Musiktheaters nähern möchten.

mand muss eine Arie schmettern können,

dafür sind

Spielfreude

und

kreative Ideen gefragt. Die Work-

Musik voll fett ;-) Ausführliche Informationen zu unseren Kinderkonzerten finden Sie im Spielzeitheft der Bielefelder Philharmoniker, dem Musik voll fett ;-)-Flyer und auf www.theater-bielefeld.de.

Sa 07.12.13 14:30–17:30 Uhr Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart Sa 01.03.14 14:30–17:30 Uhr Tosca von Giacomo Puccini Sa 22.03.14 14:30–17:30 Uhr Ringetje von Richard Wagner / Jonathan Dove Leitung: Britta Grabitzky

Sa 19.10.13 14:30–17:30 Uhr

Anmeldung: ulla-britta.grabitzky@bielefeld.de

Giovanna d’Arco von Giuseppe Verdi

Kosten: 5.00 €, ermäßigt 2.50 €

KINDERKONZERTE

Workshops zu Kinderkonzerten

13.10.13 11.00 Uhr Voll eklig

Sa 12.10.13 14.30–17.30 Uhr, Theater Bielefeld Voll eklig – Musikalisches Kleinvieh

– Musikalisches Kleinvieh 10.11.13 11.00 Uhr Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport 19.01.14 11.00 Uhr Die Nachtigall von Theo Loevendie 09.02.14 11.00 Uhr Body Rhythm Factory – Klappe die zweite 16.03.14 11.00 Uhr Oper für Kinder – Ringetje 18.05.14 11.00 Uhr Musik im Stummfilm – Die kleinen Strolche

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Sa 15.03.14 14.30–17.30 Uhr, Theater Bielefeld Oper für Kinder – Ringetje Für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldung: Britta Grabitzky ulla-britta.grabitzky@bielefeld.de Kosten: 5.00 €, für Abonnenten von Musik voll fett ;-) kostenfrei!


chorinis

spielt

regelmäßige

einem hochkarätigen Ensemble aus

stimmbildnerische Arbeit eine ent-

jungen Stimmen brillieren können. Die

Die Chorinis, der Kinder- und Jugend­

scheidende Rolle. Die Leitung des Kin-

Proben finden im Chorsaal des Thea-

chor des Theaters Bielefeld und der

der- und Jugendchores liegt in den

ters Bielefeld statt.

Musik- und Kunstschule, sind als zuver-

Händen von Shaya van den Berg, die

lässiger und bereichernder Klang­

mit viel Enthusiasmus daran feilt, dass

körper in vielen Opernproduktionen

das Theater Bielefeld und die Musik-

nicht mehr wegzudenken. Daneben

und Kunstschule auch weiterhin mit

natürlich

die

K o n ta k t Musik- und Kunstschule / T 0521 / 51 66 77

tanz für mich Tanz für ­J edermann

duktionen haben möchten, sondern

Kosten: 5.00 € / ermäßigt 2.50 €

die sich auch tänzerisch und spiele-

Zeitsprung BI-Motion – eine Stadt in Bewegung Premiere 19.06.14, Stadthalle Bielefeld

risch mit den Stücken von Gregor Zöllig und dem Tanztheater Bielefeld

Auch in dieser Spielzeit gibt es wieder

auseinandersetzen wollen.

Tanzangebote für Jedermann. Tanzerfahrung muss niemand mitbringen,

Termine Tanzworkshops für Jedermann

dafür aber Zeit, Neugier und Spaß an

Mo 04.11.13  18:00–21:00 Uhr – Sacre

Bewegung. Die dreistündigen Workshops richten sich an Interessierte, die gern nicht nur eine dramaturgi-

Mo 20.01.14  18:00–21:00 Uhr – Die Bielefeld Revue Mo 03.02.14  18:00–21:00 Uhr – Monchichi Mo 28.04.14  18:00–21:00 Uhr – Das Gewicht der Schwämme

sche Einführung in die aktuellen Pro-

Theater­ ballettschule

bekommen junge Tänzerinnen und

In der Ballettschule werden Kinder

Absolute Beginners // Vorstufe // 6–8 Jahre

und Jugendliche ab sechs Jahren im Klassischen Tanz, Modernen Tanz und im Charaktertanz ausgebildet. Aus

Tänzer die Chance, sich in der Welt des Bühnentanzes zu erproben.

Starter // Anfängerklasse // 9–12 Jahre Fortgeschrittene Mittelstufe und Theater­ klassen // 12–18 Jahre

den Ballettklassen heraus hat sich das Jugendtanztheater entwickelt. Hier

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Infos zu Zeitsprung BI-Motion finden Sie auf Seite 47 Wenn Sie mit dabei sein möchten, können Sie sich ab sofort bei der Projektleiterin Kerstin Tölle bewerben.

K o n ta k t Kerstin Tölle  Tanzvermitttlung T 0521 / 51 82 73 kerstin.toelle@bielefeld.de

K o n ta k t Leitung Ballettschule / Jugendtanztheater  Maria Haus Geschäftsführung   Gabriele Kappe T 0521 / 51 24 97 gabriele.kappe@bielefeld.de Tanzpädagogik   Maria Haus, Simone ­Schwerin, Ilona Pászthy und Gastchoreographen. Förderverein zugunsten der Schüler des Kinderballetts des Theaters Bielefeld

foerderverein.ballett@googlemail.com www.foerderverein-ballettschule.de


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kartenvorverkauf

Online

Mit Vvk-Gebühr Westfalen-Blatt-Geschäftsstelle T 0521 / 5 29 96 40 33602 Bielefeld, Oberntorwall 24, Mo bis Fr 9–18 Uhr, Sa 9.30–13 Uhr

Preis­kategorien 3 – 5, im TAM beschränkt auf die Preiskategorie 2. Dieser Per­sonen­ kreis kann Restkarten an den Abendkassen zum Einheitspreis von 4 € erwerben.

Niederwall 23 / 33602 Bielefeld Ab Spielzeit 2013/14: Altstädter Kirchstraße 14 / 33602 Bielefeld

konticket T 0521 / 6 61-14 und -00 33602 Bielefeld, City-Passage, Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr

Gruppenpreise

Öffnungszeiten Di bis Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr Kartentelefon 0521 / 51 54 54

Bielefeld Marketing / Tourist-Information T 0521 / 51 69 99 33602 Bielefeld, Niederwall 23

12 – 60 Personen: 20 % Ermäßigung auf den Vollpreis 61 – 120 Personen: 25 % Ermäßigung auf den Vollpreis ab 121 Personen: 30 % Ermäßigung auf den Vollpreis

V o r v e r k au f s f r i s t e n

Ticket Direkt T 05251 / 28 05 12 33098 Paderborn, Königstraße 64

U mtau s c h / R ü c kg a b e von Karten

www.theater-bielefeld.de

T h e at e r - u n d Ko n z e r t k a s s e

Der Vorverkauf für alle bereits disponierten Vorstellungen bis 31.10.13 (ausgenommen das Weihnachtsstück) beginnt am 01.06.13. Am 02.09.13 gehen alle bereits disponierten Vorstellungen bis zum Ende des Jahres in den freien Verkauf. Der Vorverkauf für die Vorstellungen bis zum Ende der Saison beginnt am 01.11.13. Der Spielplan wird monatlich komplettiert. Für alle nachträglich disponierten Vorstellungen beginnt der Kartenvorverkauf jeweils zum 01. des Vormonats. Für Sonderveranstaltungen können abweichende Vorverkaufsfristen gelten.

VVK i n d e n T h e at e r f e r i e n Die Theater- und Konzertkasse ist vom 18.07.13 bis 02.09.13 geschlossen. Karten für das Musical Die Hexen von Eastwick erhalten Sie in den Sommerferien exklusiv bei den Vvk-Stellen der Neuen Westfälischen. Für alle weiteren Vorstellungen erhalten Sie Karten bei den unten genannten Vvk-Stellen sowie online auf www.theater-bielefeld.de

W e i t e r e VVK- s t e l l e n Ohne Vvk-Gebühr Neue Westfälische-Geschäftsstellen Kartentelefon 01803 322399 (0,09 €/min) 33602 Bielefeld, Niedernstraße 21–27, 33330 Gütersloh, Münsterstraße 46 32052 Herford, Lübbernstraße 15–17

D i e S p i e l s tät t e n Stadttheater und Loft, Niederwall 27, 33602 Bielefeld Theater am Alten Markt, TAMZWEI und TAMDREI Alter Markt 1, 33602 Bielefeld Theaterlabor im Tor 6, Hermann-Kleinewächter-Straße 4, 33602 Bielefeld Die Abendkasse öffnet in allen Spielstätten­ eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

E r m ä SS i g u n g e n Eine Preisermäßigung von 50 % wird bei Vorlage eines Berechtigungsnachweises gewährt und ist nur in Verbindung mit diesem Nachweis gültig. Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende sowie Bundesfreiwilligendienstleistende bis zum Alter von 27 Jahren, Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sowie Schwerbehinderte mit Ausweis-Merkmal B und ihre Begleitung. Inhaber des Bielefeld-Passes oder Inhaber entsprechender Ausweise anderer Städte und Gemeinden erhalten eine Ermäßigung von 75 % auf den Normalpreis. Im Stadttheater und der Rudolf-Oetker-Halle beschränkt auf die

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Eintrittskarten können nach dem Kauf nicht zurückgegeben oder umgetauscht werden, auch nicht im Fall von Umbesetzungen oder höherer Gewalt (Witterung, Verkehrsverbindungen, Krankheit o. ä.). Für verloren gegangene oder verfallene Karten sowie verspätetes Eintreffen des Besuchers kann ebenfalls kein Ersatz geleistet werden. Gekaufte Karten können nur bei Vorstellungsänderung oder -ausfall zurückgenommen oder umgetauscht werden.

Behinderte u n d R o l l s t u h l fa h r e r Rollstuhlplätze können Sie für alle Spielstätten beim Kartenkauf an der Theater- und Konzertkasse bis 14 Uhr am Tag der Vorstellung buchen (außer für das Loft). Sowohl das Stadttheater als auch das Theater am Alten Markt verfügen über einen Behinderten-Fahrstuhl. Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen sowie Schwerbehinderte mit Ausweis Merkmal B erhalten eine Preisermäßigung von 50 %.

Vorstellungsänderungen Im Falle einer kurzfristigen Verschiebung oder sogar Absage einer Aufführung wird dies über das Kartentelefon, die Serviceund Vorverkaufsstellen sowie über Zeitungen, Radio und auf der Internetseite des Theaters Bielefeld bekannt gegeben.


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saalpläne

O r c h e st e r g r a b e n / V o r b ü h n e

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T h e at e r am A l t e n M a r k t

Bühne

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* eingeschränkte Sicht ** e i n g e s c h r ä n k t e Beinfreiheit

Ra n g L i n k s

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Diese Plätze stehen bei einigen Vorstellungen nicht zur Verfügung


Preise Alle spielstätten

PREISKATEGORIE (Preise in €)

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II

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Stadttheater Musiktheater

Mo / Di / Mi / Do

36,50 18,25

32,00 16,00

27,00 13,50

21,00 10,50

14,00 7,00

Musiktheater

Fr / Sa / So

39,50 19,75

35,00 17,50

29,00 14,50

25,00 12,50

18,00 9,00

Schauspiel

29,50 14,75

25,50 12,75

21,50 10,75

16,50 8,25

13,50 6,75

weihnachtsstück

14,50

12,00

9,50

7,50

06,50

MUSIK VOLL FETT ;-)

12,50 6,25

11,00 5,50

09,50 4,75

08,00 4,00

7,00 3,50

LOFT

14,00 7,00

Freie Platzwahl

9,50 4,75

LOFT Spezial Theater a m Alten M arkt Schauspiel

24,50 12,25

21,00 10,50

Musikalische Vorstellungen

27,50 13,75

25,00 12,50

TAM zwei / TAM drei

14,00 7,00

Freie Platzwahl

Freitagnacht

09,50 4,75

Freie Platzwahl

Jugendclub / bühne 55

11,00 5,50

Freie Platzwahl

Saal

24,00 12,00

Freie Platzwahl

Zeitsprung stadthalle

0 standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest Preise

Theaterl abor im tor 6

Bei Gastspielen und Sonderveranstaltungen können gesonderte Preise gelten. Informationen erhalten Sie auf www.theater-bielefeld.de, im Monatsspielplan ­sowie an der Theater- und Konzertkasse. Die Preise in dünner Schrift gelten jeweils für Ermäßigungsberechtigte. Gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweises erhalten ­Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende bis 27 Jahre, Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sowie Schwerbehinderte mit Ausweis-Merkmal B und ihre Begleitung eine Preisermäßigung von 50 % auf den Normalpreis einer Einzelkarte. Neu: Inhaber des Bielefeld-Passes oder Inhaber entsprechender Ausweise anderer Städte und Gemeinden erhalten eine Ermäßigung von 75 % auf den Normalpreis. Im Stadttheater und der Rudolf-Oetker-Halle beschränkt auf die Preiskategorien III–IV und im TAM beschränkt auf die Preiskategorie II. Dieser Personenkreis kann Restkarten an den Abendkassen zum Einheitspreis von 4 € erwerben. Besuchergruppen von 12–60 Personen erhalten 20 % Ermäßigung, 61–120 Personen 25 % Ermäßigung und Besuchergruppen ab 121 Personen erhalten 30 % Ermäßigung. Informationen zu unserem Großkundenservice finden Sie auf www.theater-­bielefeld.de in der gleichnamigen Rubrik. Änderungen vorbehalten.

117


Das Theater-Bielefeld-Abonnement

Viele gute Gründe, ein A b o n n e m e n t a b z u s c h l i e SS e n 1 Theater-Bielefeld-Abonnenten müssen sich nie wieder um Karten und Termine kümmern. 2 Sie sparen bis zu dreißig Prozent im Vergleich zum Kauf einer Einzelkarte. 3 Ihren Sitzplatz können Theater-Bielefeld-Abonnenten schon vor Beginn des freien Verkaufs auswählen.

Theaterabend entdecken Sie ein weiteres Puzzlestück der vielseitigen Regiesprachen im Musiktheater, Tanz und Schauspiel. Mit unserem AboExklusiv-Programm erleben Sie außerdem Theater hautnah. Wir laden Sie herzlich ein zu szenischen Proben, Orchesterproben, Entdeckungstouren durch die Werkstätten und vielem mehr. Allen Abonnenten wird am Anfang der Saison das ausführliche Programm zu geschickt. Karten für die AboExklusiv-Veranstaltungen gibt es ausschließlich für Abonnenten zu 2.00 € an der Theater- und Konzertkasse.

4 Das Abonnement ist übertragbar. 5 Theater-Bielefeld-Abonnenten erhalten auf nahezu alle Veranstaltungen, die nicht in ihrem Abonnement sind, zehn Prozent Ermäßigung.* 6 Das AboExklusiv-Programm bietet exklusive Einblicke in die Welt hinter den Kulissen des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker. **

Au c h f ü r S i e i s t E i n s d a b e i ! Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Angebote rund um das Abonnement informieren. Je nachdem, wie viel Zeit Sie haben, können Sie sich Ihren Abonnement-Tag und den Umfang Ihres Abonnements ganz nach Ihrem persönlichen Kalender auswählen. Für junge Familien bieten wir Theaterglanz Family am Sonntagnachmittag mit professioneller Kinderbetreuung an. Wir freuen uns auf Sie! * Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen, Gastspiele, Silvestervorstellungen sowie das Weihnachtsstück Urmel aus dem Eis. ** Angebote gelten nicht für Theaterpäckchen oder Theater- und KonzertCard-Inhaber.

AboExklusiv Als Theater-Bielefeld-Abonnenten gehören Sie dazu. Sie haben Ihren festen Platz im Theater und bleiben immer auf dem Laufenden. Sie erleben mit, wie sich »Ihre« Stars auf der Bühne weiterentwickeln, von Stück zu Stück neu verwandeln - und mit jedem

Wir sagen Dankeschön! Wer unter dem Stichwort »Abonnenten werben Abonnenten« für theaterbegeisterten Nachwuchs sorgt, erhält selbstverständlich ein Dankeschön! Damit Sie immer trocken zu den Theatervorstellungen kommen, schenken wir Ihnen einen attraktiven Theater-Bielefeld-Regenschirm.

Weitere Angebote für Theaterfa n s (o h n e A b o n n e m e n t ) Neu: Das Theaterpäckchen Das Theaterpäckchen beinhaltet eine beliebige Anzahl von Karten für mindestens 4 verschiedene Vorstellungen Ihrer Wahl. Sie können sich Ihr Päckchen mit Ihren Wunschstücken, -terminen und -plätzen völlig frei zusammenstellen und erhalten einen Rabatt von 15 % auf den Normalpreis. Das Theaterpäckchen ersetzt die Gutscheine Freie Theaterwahl.

Der Klassiker: Theater- und KonzertCard Uno & Duo Mit der Theater- und KonzertCard sehen Sie Vorstellungen und Konzerte des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker zum halben Preis und bleiben absolut flexibel!* Die Theater- und KonzertCard ist ganzjährig erhältlich und ab Kaufdatum ein Jahr gültig. Sie ist nicht übertragbar. Damit Ihr Lebenspartner / Ihre Lebens­partnerin auch etwas davon hat, gibt es die Theater-

118

und KonzertCard Duo für Personen mit gleichem Wohnsitz! * Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen, Gastspiele, Silvestervorstellungen sowie das Weihnachtsstück Urmel aus dem Eis.

Da s Kle inge druck te / Die Abonneme ntbe dingunge n Ve rl änge rung / Ände rung / Kündigung Mit Ihrem Abonnement haben Sie für die gesamte Spielzeit einen festen Platz. Es umfasst alle Veranstaltungen einer Reihe. Ein Abonnement verlängert sich automatisch, wenn der Theater- und Konzertkasse bis zum 31. März der laufenden Spielzeit keine schriftliche Kündigung oder Änderungswünsche vorliegen. Spätestens bis Mitte März schicken wir Ihnen unsere Programmübersicht zu, so dass Sie überprüfen können, ob Sie unsere Arbeit im kommenden Jahr weiterhin interessiert. Ein Rücktritt von einem Abonnement während der Spielzeit ist nicht möglich. Der Abonnement-Ausweis mit allen in Ihrem Abonnement enthaltenen Veranstaltungen wird Ihnen spätestens zu Beginn der Spielzeit zugeschickt. Er gilt beim Besuch der jeweiligen Veranstaltungen als Eintrittskarte. Änderungen der Vorstellungstermine aus unvorhergesehenen Gründen und kurzfristige Vorstellungsabsagen oder –verlegungen behält sich das Theater Bielefeld vor. Für die Richtigkeit der Veröffentlichungen wird keine Gewähr übernommen. Das Theater Bielefeld ist berechtigt, Abonnementveranstaltungen ausnahmsweise auch auf einen anderen als den vereinbarten Wochentag zu legen. Ve r anstaltungstausch Falls Sie an einem Ihrer Abo-Termine nicht können, kümmert sich unser Team flexibel mit Ihnen um einen Ersatztermin. Für Abmeldungen an Wochentagen geben Sie der Theater- und Konzertkasse bitte bis spätestens einen Tag vorher Bescheid. Für Sonntags-Abonnements bis spätestens am Freitag davor. Für diesen Service erheben wir eine Gebühr von 1.50 € pro Umtausch. Das Team der Theater- und Konzertkasse schickt Ihnen den Umtauschschein zu, sofern Sie das Rückporto beifügen. Den Umtauschschein können Sie nur gegen Eintrittskarten eintauschen. Pro Eintrittskarte kann jeweils nur ein Umtauschschein in Zahlung genommen werden. Wählen Sie eine niedrigere Platzgruppe, kann die Differenz nicht erstattet werden. Wählen Sie eine höhere Preisgruppe, ist die Differenz nachzuzahlen. Alle Umtauschscheine verlieren am Ende der jeweiligen Spielzeit ihre Gültigkeit. Eine Garantie für die Einlösung von Umtauschscheinen bei bestimmten Werken oder Terminen kann vom Theater nicht übernommen werden. Umtauschscheine gelten nicht an Silvester, für das Weihnachtsstück, Sonderveranstaltungen, im Loft, im TAMZWEI und im TAMDREI sowie für das Neujahrskonzert der Bielefelder Philharmoniker. Der Abonnement-Ausweis ist außerdem für einzelne Veranstaltungen übertragbar. Abonneme nt = Fahrk arte Der Abonnement-Ausweis gilt als Fahrkarte für die Verkehrsmittel von moBiel jeweils zwei Stunden vor und nach Ihrer Vorstellung im Raum Bielefeld (Preisstufe I). Bez ahlung Die Bezahlung des Abonnements ist nur unbar und in einem Betrag oder in zwei Raten möglich. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Abonnementrechnung. Das Konto der Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld lautet Sparkasse Bielefeld, Konto 4804, BLZ 48050161


Als meine Mutter 1947 erstmals nach Bielefeld zu Besuch kommen konnte, hatte mein Vater sie ins Theater einge-

in die wir ohne Abon­ne­

laden. Seiner handschriftlichen Notiz

ment mangels einschlä­-

auf der Rückseite der Theaterkarten

­g iger

zufolge weiß ich, dass damals La

Vor­­k ennt­n isse

Boheme gespielt wurde. Dieser Thea-

nicht gegan­gen wären,

terbesuch ist bis heute tief in der Erin-

nach denen wir aber

nerung meiner Mutter verwurzelt und zurück. [...] Neben den Theaterstücken

beglückt

war ich als Kind fasziniert von dem

festgestellt haben, wie

sie denkt noch heute sehr gerne daran

roten Samtvorhang und der wunderschönen Holzverkleidung des Stadtthe-

war und wie gut es uns

gibt. Nach dem Umbau hat mein Herz

gefallen hat. Ich kann

genieße heute dafür die vielfältigen

kaum ein einzelnes

technischen Möglichkeiten der Bühne,

besonders

die die Inszenierungen teilweise

da man sich immer wieder auch mit neuen Ideen und Inszenierungen auseinandersetzt, die man sonst vielleicht nicht besucht hätte. [...] Dass sich das Theater dem Publikum geöffnet hat (Theaterfest, Blicke hinter die Kulissen etc.), gefällt uns besonders gut.

be­e in­d ru­

cken­­d es Konzert be-­

atemberaubend

nennen, weil ich nicht

schön machen.

und aufhören sollte.

Else und Martina Langner, Münster

die uns jung halten,

schön dieses Konzert

aters, die es nun ja leider nicht mehr schon deshalb geblutet, aber ich

Hört sich so furchtbar­ alt an: über 25 Jahre ­Theaterabo!! So fühlt es sich aber gar nicht an! Vielleicht sind es ja gerade ­die Theater­besuche,

Es gab viele Kon­z erte,

Mein erster Gedanke war Der Troubadour ohne Noten! Einen Abend zuvor gab das ­Ensemble eine Vorstellung in Minden, danach, man muss es wohl erst während der Vorbereitungen zur Vorstellung im Stadttheater bemerkt haben, fehlten die Noten. Hektische Betriebsamkeit im Orchestergraben und dann die Ansage in Kurzform: Entweder die Karten zurückgeben oder bis zur Pause mit Klavierbegleitung, denn das Taxi sei mit den aus Hannover geliehenen Noten unterwegs. Es war ein

u nve r gess l i c he r

A bend . Ich habe die Oper später »mit Noten« nochmal gesehen, aber besonders beeindruckend war die erste Aufführung, alle Sänger sind über sich hinaus gewachsen. [...] Ich denke wir können stolz auf unser Bielefelder Theater sein und ich hoffe sehr, dass es uns erhalten bleibt. Es gelingt dem Haus immer wieder, uns zu überraschen.

Dr. Jutta J., Bielefeld

wüsste, wo ich anfangen

Elke de Luca, Bielefeld

Ich bin dankbar, dass es für mich die Mög­lichkeit gibt, ab und zu meinen Sonntagnachmittag 15:00 Uhr im Theater zu verbringen. Ich bin über 80 ­Jahre alt und seit 25 Jahren Witwe und somit allein. Es ist für mich immer eine

schöne ­Abwechslung.

Margot Daub, Bielefeld

Ilse Burgard, Burgard, Bielefeld Bielefeld Ilse

H ö he p u n k t meiner Op ernerlebnisse war das »Bielefelder Op ern­w under« mit der Wiederentdeckung der im Dritten Reich ver­f emten The­a ter­s tücke. Jede Aufführung war ein

[…] Im Übrigen hat Herr Kalaidzic heute erneut gezeigt, dass er weiß, ­wie man sich eine Fange­ meinde aufbaut, als ­ er sich zuerst an den Flügel setzte und die von der Solistin erklatschte Zu­ gabe zu spielen begann. Ragna Schirmer kam mit den wie hingeworfenen Tönen dazu und­ wir lauschten begeistert dem furiosen Zusammen­ spiel des Dirigenten mit der Solistin. Das

besonderes Erlebnis, in­h altlich und optisch. Die Inszenierungen von John Dew mit den großartigen Bühnenbildern von Gottfried Pilz waren faszinierend, vor all em die Op er Irrelohe von Fra nz Sch r e k e r hat d a s B iel efe lde r Pub lik um sehr gep ack t. Jutta Glockauer, Bielefeld

Besonders beeindruckt waren wir diesbezüglich bei der großartigen Aufführung von »Hoffmanns Erzählungen« am 3. Januar 2013. Die ­ ­plötz­liche Erkrankung eines Sängers, der drei Rollen zu verkörpern hatte,

fa be l h a f t e

erforderte für das Theater wieder einmal schnelles Handeln, um die Aufführung nicht ausfallen lassen zu müssen. Ein stimmgewaltiger Ersatzbariton

Zusammen­s piel

sang diese drei Partien seitlich der Bühne stehend vom Notenblatt, die dar-

bezog sich unüberhör ­u nd übersehbar nicht nur auf das Instrument und der Applaus war dement­ sprechend.

stellerischen Rollen übernahm die Regisseurin selbst. Es wurde eine hinreißende Aufführung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Unsere

groSSe Bewunderung gilt somit den Leistungen des Krisen-Managements.

Margot Daub, Bielefeld

Horst und Ilse Wahl, SchloSS Holte-stukenbrock

119

... Die nächste Stufe bekämen die 1950er Jahre, unsere Schulzeit in Bielefeld mit dem Jugendkulturring, – […] – und wohlfeilen Schüler­ karten

aus

den

Restbeständen

nicht verkaufter Theaterkarten. Die konnten wir eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung nachfragen, zu­meist mit Erfolg und häufig

für

nur

1DM.

Erste Reihe, erster Rang – oder Loge, aber von dort hatte man nicht so gute Sicht. Dann lieber nach oben hin unters Theaterdach. Und natür­ lich, Theater am Papenmarkt, gleich nach

dem

Ende

des

Krieges,

­Borcherts Draußen vor der Tür, Leonore Fein als Mutter Courage, ­ und Wagner, der ganze Ring, unter Leitung von GMD Concz. Und noch etwas: die Eltern hatten zu der Zeit bereits ein Theaterabo. Das wurde neben den Kinoaufführungen im ­alten Universum sehr geschätzt. Dr. Wolfgang und Christa Sielemann, Bad Salzuflen


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Mittwoch

Abkürzungen für Sparten: M = Musiktheater / S = Schauspiel / T = Tanztheater

16.10.13 20:00 Uhr 13.11.13 20:00 Uhr 15.01.14 20:00 Uhr 26.02.14 20:00 Uhr 09.04.14 20:00 Uhr 07.05.14 20:00 Uhr 04.06.14 20:00 Uhr 02.07.14 20:00 Uhr

Abkürzungen für Aufführungsorte: STTH = Stadttheater / TAM = Theater am Alten Markt T h e at e r s c h i m m e r fünf Vorstellungen im Stadttheater / Mittwoch einmal im Theater am Alten Markt / zweimal Musiktheater / zweimal Schauspiel / einmal Tanz / Dienstag und Mittwoch i. d. R. 20:00 Uhr / Samstag und Sonntag i. d. R. 19:30 Uhr / zwanzig Prozent Ermäßigung Dienstag

29.10.13 10.12.13 04.02.14 11.03.14 10.06.14

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Mittwoch

09.10.13 11.12.13 29.01.14 28.05.14 25.06.14

Samstag

05.10.13 23.11.13 04.01.14 29.03.14 21.06.14

Sonntag

10.11.13 01.12.13 05.01.14 30.03.14 18.05.14

Faust. Der Tragödie erster Teil S M 200! (Verdi / Wagner) Così fan tutte M T Sacre Supergute Tage S

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Die spanische Fliege Faust. Der Tragödie erster Teil Giovanna d’Arco Das Gewicht der Schwämme The Rape Of Lucretia

19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

Die Hexen von Eastwick Sacre Giovanna d’Arco Supergute Tage (Premiere) Viel Lärm um nichts

M T M S S

19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

Giovanna d’Arco Faust. Der Tragödie erster Teil Sacre Supergute Tage Médée

M S T S M

TAM S S M T M

T h e at e r g l a n z acht Vorstellungen im Stadttheater / fünfmal Musiktheater / zweimal Schauspiel / einmal Tanz / Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag in der Regel 20:00 Uhr / Samstag in der Regel 19:30 Uhr dreißig Prozent Ermäßigung Dienstag

15.10.13 12.11.13 03.12.13 28.01.14 25.02.14 15.04.14 06.05.14 03.06.14

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Giovanna d’Arco 200! (Verdi / Wagner) Sacre Feier-Abend (Arbeitstitel) Tosca Viel Lärm um nichts Supergute Tage The Rape Of Lucretia

M M T M M S S M

121

Die Hexen von Eastwick Giovanna d’Arco Sacre Viel Lärm um nichts Tosca Médée Supergute Tage The Rape Of Lucretia

M M T S M M S M

19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Faust. Der Tragödie erster Teil Die Hexen von Eastwick Giovanna d’Arco Così fan tutte Tosca Das Gewicht der Schwämme Supergute Tage Médée

S M M M M T S

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Die Hexen von Eastwick Faust. Der Tragödie erster Teil Così fan tutte Viel Lärm um nichts Feier-Abend (Arbeitstitel) Tosca Das Gewicht der Schwämme Médée

M S M S M M T M

Faust. Der Tragödie erster Teil 200! (Verdi / Wagner) Die Hexen von Eastwick Così fan tutte Viel Lärm um nichts Das Gewicht der Schwämme The Rape Of Lucretia Tosca

S M M M S T M M

Faust. Der Tragödie erster Teil Giovanna d’Arco Die Hexen von Eastwick Così fan tutte Tosca Das Gewicht der Schwämme Médée Supergute Tage

S M M M M T M S

Donnerstag

03.10.13 31.10.13 12.12.13 20.02.14 27.03.14 17.04.14 08.05.14 05.06.14

Freitag I

27.09.13 18.10.13 13.12.13 14.02.14 21.03.14 16.05.14 30.05.14 20.06.14

Freitag II

11.10.13 01.11.13 29.11.13 07.02.14 07.03.14 09.05.14 06.06.14 27.06.14

20:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

Samstag

28.09.13 19.10.13 14.12.13 25.01.14 22.03.14 03.05.14 31.05.14 28.06.14

19:30 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

M

T h e at e r g l a n z M u s i k acht Vorstellungen im Stadttheater / siebenmal Musiktheater / ­einmal Tanztheater mit den Bielefelder Philharmonikern / Sonntag 15:00 Uhr / dreißig Prozent Ermäßigung 29.09.13 15:00 Uhr

Die Hexen von Eastwick

Weiter auf Seite 123 und 125.

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aboserien

03.11.13 15.12.13 02.02.14 02.03.14 13.04.14 25.05.14 22.06.14

15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr

Giovanna d’Arco Così fan tutte Sacre Tosca Feier-Abend (Arbeitstitel) Médée The Rape Of Lucretia

M M T M M M M

11.06.14 20:00 Uhr 25.06.14 20:00 Uhr Donnerstag

26.09.13 03.10.13 17.10.13 21.11.13

20:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr

TAM* Der Hals der Giraffe TAM* Der Hals der Giraffe TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer STTH Faust. Der Tragödie erster Teil TAM* Minna von Barnhelm TAM* Minna von Barnhelm STTH Viel Lärm um nichts TAM* Sturmhöhe TAM* Sturmhöhe STTH Supergute Tage TAM* Peer Gynt TAM* Peer Gynt

28.09.13 19:30 Uhr 05.10.13 19:30 Uhr 26.10.13 19:30 Uhr 23.11.13 19:30 Uhr

TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer STTH Faust. Der Tragödie erster Teil Am Leben werden wir TAM* nicht scheitern Am Leben werden wir TAM* nicht scheitern TAM* Minna von Barnhelm TAM* Minna von Barnhelm TAM* Sturmhöhe TAM* Sturmhöhe STTH Viel Lärm um nichts STTH Supergute Tage TAM* Peer Gynt TAM* Peer Gynt

28.11.13 20:00 Uhr

acht Vorstellungen im Stadttheater / dreimal Musiktheater / ­dreimal Schauspiel / zweimal Tanz /Sonntag 15:00 Uhr / Inklusive ­Kinderbetreuung (begrenzte ­Platz­kapazität) / dreißig Prozent Ermäßigung

19.12.13 20.02.14 30.01.14 06.02.14 13.03.14 03.04.14 10.04.14 19.06.14

06.10.13 03.11.13 15.12.13 02.02.14 02.03.14 06.04.14 11.05.14 15.06.14

15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr 15:00 Uhr

Faust. Der Tragödie erster Teil Giovanna d’Arco Così fan tutte Sacre Tosca Viel Lärm um nichts Das Gewicht der Schwämme Supergute Tage

S M M T M S T S

S c h au s p i e l P u r acht Vorstellungen / dreimal im Stadttheater / fünfmal im Theater am Alten Markt / Dienstag bis Freitag i. d. R. 20:00 Uhr / Samstag und Sonntag 19:30 Uhr / dreißig Prozent Ermäßigung Dienstag

17.09.13 20:00 Uhr 08.10.13 20:00 Uhr 19.11.13 20:00 Uhr 14.01.14 20:00 Uhr 04.02.14 20:00 Uhr 25.03.14 20:00 Uhr 27.05.14 20:00 Uhr 24.06.14 20:00 Uhr Mittwoch

18.09.13 20:00 Uhr 02.10.13 20:00 Uhr 16.10.13 20:00 Uhr 23.10.13 20:00 Uhr 20.11.13 20:00 Uhr 27.11.13 20:00 Uhr 18.12.13 20:00 Uhr 22.01.14 20:00 Uhr 29.01.14 20:00 Uhr 12.03.14 20:00 Uhr 16.04.14 20:00 Uhr

Freitag

27.09.13 04.10.13 18.10.13 20.12.13 08.11.13 24.01.14 31.01.14 21.02.14 28.03.14 04.04.14 23.05.14 13.06.14 27.06.14 Samstag

TAM Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM Die spanische Fliege Am Leben werden wir TAM nicht scheitern STTH Faust. Der Tragödie erster Teil TAM Minna von Barnhelm Sturmhöhe TAM STTH Viel Lärm um nichts STTH Supergute Tage

Alle sechzehn Jahre im Sommer Alle sechzehn Jahre im Sommer Der Hals der Giraffe Der Hals der Giraffe Am Leben werden wir nicht scheitern Am Leben werden wir nicht scheitern Faust. Der Tragödie erster Teil Minna von Barnhelm Minna von Barnhelm Viel Lärm um nichts Supergute Tage

TAM* TAM* TAM* TAM* TAM* TAM* STTH TAM* TAM* STTH STTH

123

TAM* TAM*

TAM* Der Hals der Giraffe TAM* Der Hals der Giraffe STTH Faust. Der Tragödie erster Teil Am Leben werden wir TAM* nicht scheitern Am Leben werden wir TAM* nicht scheitern TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM* Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM* Minna von Barnhelm TAM* Minna von Barnhelm STTH Viel Lärm um nichts TAM* Sturmhöhe TAM* Sturmhöhe STTH Supergute Tage

T h e at e r g l a n z Fa m i ly

Das Abonnement mit kostenloser Kinderbetreuung für Kinder von­ neun Monaten bis neun Jahre! Info: martina.breinlinger@bielefeld.de. Mit freundlicher Unterstützung der Von Laer Stiftung

Peer Gynt Peer Gynt

30.11.13 19:30 Uhr

25.01.14 19:30 Uhr 01.02.14 19:30 Uhr 29.03.14 19:30 Uhr 05.04.14 19:30 Uhr 26.04.14 19:30 Uhr 17.05.14 19:30 Uhr 07.06.14 19:30 Uhr 14.06.14 19:30 Uhr Sonntag

22.09.13 19:30 Uhr 13.10.13 19:30 Uhr 17.11.13 19:30 Uhr Weiter auf Seite 125.

Faust. Der Tragödie erster Teil STTH (Premiere) Die spanische Fliege TAM Am Leben werden wir nicht scheitern TAM


Mein Herz ist grün von Wald (C. D. Grabbe)

27.05. – 01.06.2014 2. Biennale für Ostwestfalen-Lippe Detmold / Teutoburger Wald 124


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22.12.13 19:30 Uhr 05.01.14 19:30 Uhr 09.02.14 19:30 Uhr 23.03.14 19:30 Uhr 01.06.14 19:30 Uhr

Alle sechzehn Jahre im Sommer TAM Der Hals der Giraffe TAM STTH Viel Lärm um nichts Sturmhöhe TAM STTH Supergute Tage

* Aufgrund der großen Nachfrage werden bei TAM-Vorstellungen in diesem Abonnement zwei Termine angesetzt. Das Abo-Team teilt Ihnen gerne mit, welcher der beiden Vorstellungstermine in Ihrer Serie ist. T h e at e r h i m m e l zwölf Vorstellungen / zehn im Stadttheater / zwei im Theater am Alten Markt / fünfmal Musiktheater / fünfmal Schauspiel / zweimal Tanz / Donnerstag i. d. R. 20:00 Uhr / dreißig Prozent Ermäßigung Donnerstag

19.09.13 31.10.13 10.10.13 28.11.13 19.12.13 16.01.14 06.02.14 27.02.14 03.04.14 01.05.14 15.05.14 26.06.14 29.05.14 12.06.14

20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr 20:00 Uhr 19:30 Uhr 20:00 Uhr

Alle sechzehn Jahre im Sommer Alle sechzehn Jahre im Sommer 200! (Verdi / Wagner) Die Hexen von Eastwick Faust. Der Tragödie erster Teil Così fan tutte  Viel Lärm um nichts Sacre Supergute Tage Das Gewicht der Schwämme Dinner für Spinner Dinner für Spinner The Rape Of Lucretia Tosca

TAM* S TAM* S STTH M STTH M STTH S STTH M STTH S STTH T STTH S STTH T TAM* S TAM* S STTH M STTH M

* Aufgrund der großen Nachfrage werden bei TAM-Vorstellungen in diesem Abonnement zwei Termine angesetzt. Das Abo-Team teilt Ihnen gerne mit, welcher der beiden Vorstellungstermine in Ihrer Serie ist.

SO 15.09.13 19:30 Uhr FR 15.11.13 20:00 Uhr FR 17.01.14 20:00 Uhr FR 21.03.14 20:00 Uhr SA 10.05.14 19:30 Uhr SA 31.05.14 19:30 Uhr

Alle sechzehn Jahre im Sommer Am Leben werden wir nicht scheitern Minna von Barnhelm Sturmhöhe Dinner für Spinner Peer Gynt

Ta n z d a s A b o ! vier Vorstellungen im Stadttheater / zwanzig Prozent Ermäßigung SO 17.11.13 19:30 Uhr SO 12.01.14 19:30 Uhr SA 01.03.14 19:30 Uhr FR 11.04.14 20:00 Uhr

Sacre Feier-Abend (Arbeitstitel) Tanzgastspiel Monchichi Das Gewicht der Schwämme

M u s i k v o l l f e t t ; -) sechs Kinderkonzerte im Stadttheater / Sonntag 11:00 Uhr 13.10.13 11:00 Uhr 10.11.13 11:00 Uhr 19.01.14 11:00 Uhr 09.02.14 11:00 Uhr 16.03.14 11:00 Uhr 18.05.14 11:00 Uhr

13.10.13 11:00 Uhr 10.11.13 11:00 Uhr 19.01.14 11:00 Uhr 18.05.14 11:00 Uhr

sieben Premieren Musiktheater im Stadttheater / Freitag 20:00 Uhr / Samstag und Sonntag 19:30 Uhr / zehn Prozent Ermäßigung 20:00 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

sechs Premieren Schauspiel im Theater am Alten Markt / Freitag 20:00 Uhr / Samstag und Sonntag 19:30 Uhr / zehn Prozent Ermäßigung

Voll eklig – Musikalisches Kleinvieh Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport Die Nachtigall von Theo Loevendie Body Rhythm Factory – Klappe die zweite Oper für Kinder - Ringetje Musik im Stummfilm – Die kleinen Strolche

M u s i k v o l l f e t t ; -) kurz /eher für Kinder ab 5 Jahren

Premieren Musik

FR 20.09.13 SA 12.10.13 SA 07.12.13 SA 11.01.14 SA 22.02.14 SO 04.05.14 SA 24.05.14

P r e m i e r e n S c h au s p i e l

Die Hexen von Eastwick Giovanna d’Arco Così fan tutte Feier-Abend (Arbeitstitel) Tosca Médée The Rape Of Lucretia

Voll eklig – Musikalisches Kleinvieh Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport Die Nachtigall von Theo Loevendie Musik im Stummfilm – Die kleinen Strolche

M u s i k v o l l f e t t ; -) lang / eher für Kinder ab acht Jahren 10.11.13 11:00 Uhr 09.02.14 11:00 Uhr 16.03.14 11:00 Uhr 18.05.14 11:00 Uhr

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Auf die Plätze, fertig, los! – Musik und Sport Body Rhythm Factory – Klappe die zweite Oper für Kinder - Ringetje Musik im Stummfilm – Die kleinen Strolche


MuseuM f端r Kunst | ArchiteKtur | Design

Kunst erleben im marta herford t +49.5221.994430-0

info@marta-herford.de www.marta-herford.de

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Vorstellungen

THeaterschimmer

Di / Mi

5

20 %

134,80 84,25

117,60 73,50

99,20 62,00

76,80 48,00

55,20 34,40

THeaterschimmer

Sa / So

5

20 %

142,00 88,75

124,80 77,00

103,00 65,00

86,40 54,00

64,80 40,50

THeaterglanz

Di / Mi / Do

8

30 %

194,60 139,00

170,10 121,50

143,50 102,50

111,30 79,50

77,70 55,50

THeaterglanz

Fr / Sa

8

30 %

207,20 148,00

182,70 130,50

151,90 108,50

128,10 91,50

94,50 55,50

THeaterglanz Family

So

8

30 %

200,20 143,00

176,05 125,75

146,65 0122,15 104,75 57,25

91,35 65,25

THeaterglanz musik

So

8

30 %

221,20 158,00

196,00 140,00

162,40 116,00

140,00 100,00

100,80 72,00

Schauspiel pur

Di–So

8

30 %

147,70 105,50

139,30 99,50

118,45 84,75

108,15 77,25

101,85 72,75

THeaterhimmel

Do

12

30 %

275,10 196,50

244,65 174,75

206,85 0166,95 147,75 119,25

126,35 90,25

premieren musik

Fr / Sa oder So

7

10 %

248,85 221,20

220,50 196,00

182,70 162,40

157,50 140,00

113,40 100,80

premieren schauspiel

Fr / Sa oder So

6

10 %

132,30 117,60

113,40 70,00

tanz das abo!

Fr / Sa oder So

4

20 %

126,40 79,00

112,00 70,00

92,80 58,00

80,00 50,00

57,60 36,00

Musik voll fett ;-) Komplett

So

6

10 % gespart 50 % für Kinder

67,50 37,50

59,40 33,00

51,30 28,50

43,20 24,00

37,80 21,00

Musik voll fett ;-) Kurz / LANG

So

4

10 % gespart 50 % für Kinder

45,00 25,00

39,60 22,00

34,20 19,00

28,80 16,00

25,20 14,00

THEATer- und konzertcard

Ersparnis gegenüber Einzelkarten

Wochentag

ABO - PREISE

50 %

PREISKATEGORIE (Preise in €) I

II

III

IV

V

80,00 (Kaufpreis)

THEATer- und konzertcard duo

50 %

130,00 (Kaufpreis)

theaterpäckchen

4

15 %

Der Preis ergibt sich aus der Auswahl der Vorstellungen und Platzkategorien

Preise in dünner Schrift gelten jeweils für Ermäßigungsberechtigte. Gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweises erhalten Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende bis 27 Jahre, Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sowie Schwerbehinderte mit Ausweis-Merkmal B und ihre Begleitung eine Preisermäßigung von 50 % auf den Normalpreis einer Einzelkarte.

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AUF GUTE NACHBARSCHAFT

Kulthits und das Beste von heute, Radio Bielefeld â&#x20AC;&#x201C; der beste Mix. www.radiobielefeld.de

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Besucherservice

E i n t r i t t s k a r t e = Fa h r k a r t e Ihre Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel von moBiel jeweils zwei Stunden vor und nach Ihrer Vorstellung im Raum Bielefeld (Preisstufe I). Auskünfte erhalten Sie im Service-Center von moBiel, T 0521 / 51 45 45 und im Internet auf www.mobiel.de.

M at i n e e / S o i r e e E i n S t ü c k s t e l lt s i c h v o r Die Neugierigen unter Ihnen können bereits vor der Premiere einen ersten Einblick in unsere Vorstellungen gewinnen. Regelmäßig bieten wir sonntags Matineen und Soireen an, die erste Eindrücke vermitteln und Appetit auf mehr machen. Der Eintritt ist kostenlos.

Pa r k e n

N a c h d e m A p p l au s

Theaterbesucher parken in der Tief­garage des Neuen Rathauses zum Pauschalpreis von 1.50 €. Die entsprechenden Tickets erhalten Sie beim Programmheft-Verkauf im Stadttheater und im Theater am Alten Markt.

Im Rahmen unserer Reihe Nach dem Applaus ermöglichen wir Ihnen regelmäßig den Dialog mit Tänzern, Schauspielern, Dramaturgen und Regisseuren. Nach dem Applaus bietet direkt nach ausgewählten Vorstellungen die Gelegenheit zum inspirierenden Austausch über das Gesehene und Geschehene. Die Termine entnehmen Sie bitte den Monatsspielplänen.

T h e at e r g l ä s e r Mit unseren Theatergläsern verpassen Sie kein Detail. Gegen eine Gebühr von 1.50 € erhalten Sie an den Garderoben im Foyer I. Rang links und im Foyer II. Rang rechts hochwertige Theatergläser. Unterstützt wird dieser Service von HAERTEL Augen­ optik und Contactlinsen.

Neu: Check! – D i e ( R e t r o) P e r s p e k t i v e In lockeren Abständen lädt das Musiktheater seine Besucher zum Resümieren, Diskutieren und zwanglosen Beisammensein ins TAM ein. Sprechen Sie mit Spartenleitung,

Sängern und Musikern über Ihre Eindrücke und Wünsche, erfahren Sie Neuigkeiten aus der Welt des hiesigen Musiktheaters und plaudern Sie mit uns im Anschluss bei Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei.

Werkeinführungen Zu ausgewählten Stücken finden am Theater Bielefeld eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn Werkeinführungen im Loft statt.

Führungen Sie wollen die Theaterwelt hinter den Kulis­ sen erkunden und die Besonderheiten des Hauses erforschen? Regelmäßig bieten wir Ihnen in einem öffentlichen Rundgang die Möglichkeit, das zu entdecken, was für die Augen der Zuschauer meist unsichtbar bleibt. Die Termine der öffentlichen Führungen entnehmen Sie bitte den Monatsspielplänen. Nach Absprache bietet das Theater Bielefeld auch Gruppenführungen an, die mit der theaterpädagogischen Abteilung vereinbart werden können. Serviceangebote für Menschen mit Behinderung finden Sie in der Rubrik Barrierefreiheit.

Kommunikationsangebote Fa c e b o o k

Newsletter

BesucherPlus

Näher dran geht nicht! Lernen Sie uns besser kennen und besuchen Sie uns auf unserer Facebook-Seite. Hier veröffentlichen wir tagesaktuell Informatives, Unterhaltsames und Hintergründiges rund um das Theater Bielefeld. Jeder, der ein Facebook-Profil hat, kann mit uns in Kontakt treten – spontan und informell. Außerdem können Sie hier Gleichgesinnte treffen und die unterschiedlichsten Themen rund um das Theater Bielefeld diskutieren. ­Wussten Sie das? Sie können sich völlig anonym unsere Seite ansehen, auch wenn Sie kein Mitglied bei Facebook sind.

Alle zwei Wochen direkt in Ihr Postfach. Wenn Sie regelmäßig über die Veranstaltungen des Theaters Bielefeld informiert werden möchten, können Sie unseren Newsletter abonnieren. Einmal im Monat versenden wir Infos und Tipps zum Programm direkt in Ihr E-Mail-­Postfach. Der Weg ist ganz einfach: ­Tragen sie sich online auf www.theater-bielefeld.de ein und Sie erhalten umgehend eine Bestätigungsmail.

In allen Spielstätten finden Sie unsere Besucher­Plus-Karte vor. Über Be­s ucher­ Plus teilen Sie uns Ihre Theater­­­interessen mit. Wir informieren Sie gezielt mit aus­ gesuchten Veranstaltungstipps. Natürlich können Sie sich auch online auf­­ www.theater-bielefeld.de . Jeder Be­s ucher­Plus-Zuschauer kommt in den doppelten Vorteilsgenuss: Zum einen senden wir Ihnen regelmäßig individuelle Vorstellungsangebote zu, zum anderen bedanken wir uns für Ihre Teilnahme mit einer monatlichen Verlosung von 2 × 2 Theaterkarten.

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So vielfältig wie das Alter! Moderne Konzepte für Pflege und Wohnen ■

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Tel. 0521 801 - 3333 130

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Barrierefreiheit am Theater Bielefeld

Barrierefreiheit bedeutet, dass wir unsere Produktionen allen Menschen zugänglich machen – unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung. Deshalb haben wir zahlreiche Angebote geschaffen, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ihr Theatererlebnis mit allen Besuchern zu teilen.

»Begreifen « des Bühnenbildes ein. Die Vorstellung selbst erleben die Zuschauer auf einem reservierten Platz in den vorderen Reihen – damit auch kein noch so zartes Geräusch auf der Bühne ungehört bleibt.

T h e at e r f ü r M e n s c h e n mit Hörschädigungen T h e at e r f ü r B l i n d e und Sehbehinderte Für Blinde und Sehbehinderte bieten wir verschiedene Möglichkeiten, Theater zu erleben. Unser Angebot an barrierefreien Musiktheater- und Schauspielaufführungen ist in Ostwestfalen einmalig. Die Mitnahme von Blindenführhunden ist selbstverständlich. Wir bitten um Anmeldung beim Kartenkauf, damit wir geeignete Plätze zur Verfügung stellen können. Audiodeskription im Musiktheater – Hören, was zu sehen ist Im Musiktheater machen wir die optischen Zeichen unserer Aufführungen, wie z. B. das Bühnenbild, die Kostüme oder den sichtbaren Handlungsverlauf, für Blinde und Sehbehinderte per Live-Audiodeskription zugänglich. Die Erläuterungen und Be­ schreibungen werden dabei von den das Stück betreuenden Dramaturgen während der Vorstellung live gesprochen. Blinde und Sehbehinderte empfangen die Kommentare über kleine Geräte mit Kopfhörer. Zusätzlich zur Aufführung erhalten sie eine halbe Stunde vor Beginn eine kostenlose Einführung. Die Vorstellungstermine für Audiodeskriptionen erfahren Sie im Internet oder an der Theaterkasse. Das Ausleihen der Geräte ist kostenlos; wir bitten um Anmeldung beim Kartenkauf. Schauspiel – Das Stück begreifen Im Schauspiel bieten wir statt einer Audiodeskription andere Hilfen. So erhalten Blinde und Sehbehinderte zunächst eine Einführung, bei der auch die Kostüme und Figuren beschrieben werden. Ein Gang auf die Bühne vor Vorstellungsbeginn lädt zum

Das Stadttheater ist mit einer Anlage ausgestattet, die es erlaubt, verschiedene Hilfen anzubieten – je nach Grad der Gehörschädigung. Unsere Hörhilfen eignen sich sowohl für Menschen mit leichter Hörschädigung, die im Alltag noch ohne Hörgerät auskommen, lassen sich aber auch mit vorhandenen Hörgeräten mit t-Spule verbinden. Der Bühnenton wird so direkt auf das Hörgerät übertragen. Die Hörhilfen erhalten Sie an der Infotheke im Stadttheater. Im Theater am Alten Markt halten wir Hörhilfen für Menschen mit leichter Hörschädigung bereit. Aufgrund der kleineren Spielstätte reicht es bei den meisten Hörgeräten aus, den Empfangsmodus entsprechend einzustellen. Gerne vermitteln wir eine Hörberatung bei einem Hörgeräteakustiker. In den Spielstätten TAMZWEI, TAMDREI, TAM Foyer und Loft bieten wir aufgrund der geringen Raumgröße keine elektronische Verstärkung an.

T h e at e r f ü r M e n s c h e n m i t Rollstühlen und Gehhilfen Das Theater Bielefeld bietet in nahezu jeder Spielstätte Rollstuhlplätze an. Lediglich das Loft ist eine Ausnahme, da dieser Raum nur über Treppen zu erreichen ist. Im Stadttheater befinden sich die Rollstuhlplätze in der ersten Reihe im Parkett in der Preiskategorie 1. Ein barrierefreier Zugang zum Pausen-Foyer ist leider derzeit nicht möglich, da der Fahrstuhl im Parkett endet. Deshalb bieten wir einen Getränkeservice an. Vor Beginn der Vorstellung können Getränke beim Garderobenpersonal bestellt werden. So stehen sie rechtzeitig zu Pausen­beginn

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bereit. Im Theater am Alten Markt sind alle drei Spielstätten und die Theatergastronomie Lorca mit dem Fahrstuhl zu erreichen. Die Rollstuhlplätze im TAM gehören zur Preiskategorie 2. Und natürlich … … befinden sich sowohl im Stadttheater als auch im Theater am Alten Markt und in der Rudolf-Oetker-Halle behindertengerechte Toiletten.

Pa r k e n f ü r M e n s c h e n mit Behinderung Rund um das Stadttheater und das TAM ­stehen zahlreiche Behindertenparkplätze zur Verfügung, unter anderem direkt am Niederwall / Ecke Brunnenstraße und ebenso im Rathaus-Parkhaus. Das Parken im RathausParkhaus kostet den ganzen Abend für Theaterbesucher nur 1.50 €. ­Die Ausfahrtickets sind am Infotisch erhältlich. Direkt vor der Rudolf-­ Oetker-Halle befinden sich drei Behindertenparkplätze an der Lampingstraße. Von dort ist der Zugang zum Konzertsaal barrierefrei.

Führungen für Menschen mit Behinderung Sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Blinde und Sehbehinderte bieten wir ­spezielle, öffentliche Führungen durch das Stadttheater an. Termininformationen sind in unseren Kalendarien sowie an der Theater- und Konzertkasse erhältlich. Wie andere Führungen auch können die Spezial-Führungen für Gruppen an individuellen Terminen gebucht werden. Die Anmeldung erfolgt über den Gruppenservice ­T 0521 / 51 64 10.


CATERER DER THEATERGASTRONOMIE

Vom Fingerfood bis zum erlesenen Buffet Privatfeiern · Firmen-Events · Messen · Tagungen Inszenieren Sie Ihre Feierlichkeit mit Sternzeit Catering im Stadttheater in der Theater-Lounge, im TAM (Theater am Alten Markt) oder an jedem anderen Ort Ihrer Wahl. Info@Sternzeit-Catering.de · www.Sternzeit-Catering.de Fon 0521 400 73 99 10 · Fax 0521 400 73 99 9 132


Firmenkunden und Gruppen

E r wa r t e n S i e a l l e s . Nur nichts Gewöhnliches Wir können mehr als Gruppenrabatt! F ­ür Firmenkunden und Gruppen bietet ­das Theater Bielefeld einen besonderen ­ Service. Den Gruppenrabatt gibt’s ab 12 Personen natürlich obendrauf.

FEIERN IM THEATER Sie haben den Anlass, wir das Programm. Egal, ob Sie den passenden Rahmen für eine Firmenfeier suchen oder Ihren Geburtstag stilvoll feiern wollen: Wir machen aus Ihrer Feier ein einmaliges, exklusives Erlebnis – ganz nah an oder sogar auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Unser Drei-Sparten-Haus mit seinen zwei Spielstätten bietet Ihnen außergewöhnliche Möglichkeiten. Genießen Sie einen unvergesslichen Abend mit einem unserer Musicals, lassen Sie sich von unserem Tanz­ ensemble begeistern, lauschen Sie unseren Opern oder erleben Sie einen anregenden Schauspielabend. Im Rahmen unseres Spielbetriebes bieten wir Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung eines ganz eigenen Theaterabends – mit Geschäftspartnern oder Kunden, mit Freunden oder der Familie.

dazu gehört. Mit passenden Speisen und Getränken und erstklassigem Service. Wir sorgen für vollendeten Genuss, eine intensive Atmosphäre und einen dramaturgisch stimmigen Ablauf und kümmern uns für Sie um alles, was an Ausstattung, Dekoration, Know-how und Infrastruktur notwendig ist, damit Ihre Veranstaltung zu einem einmaligen Erlebnis wird! Ob 15 oder 500 Personen – das liegt ganz bei Ihnen. So können Sie beispielsweise im Stadttheater oder im Theater am Alten Markt eine ganze Vorstellung als geschlossene Veranstaltung buchen. Sie mögen es lieber etwas kleiner? Dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Theaterlounge oder ins Lorca, unsere Tapas-Bar im Theater am Alten Markt. Laden Sie Ihre Gäste hier exklusiv zu einer Stückeinführung vor der Vorstellung und zu einem Pausenimbiss ein. Sie haben weitere Ideen oder Wünsche? Sprechen Sie uns an! Gerne unterbreiten wir Ihnen Ihr individuelles Angebot.

IHRE MÖGLICHKEITEN IM STADTTHEATER

Saal Maximale Anzahl Sitzplätze im Saal 725, davon 6 Rollstuhlplätze, auf Wunsch 10 Audiodeskriptionsgeräte für Blinde und Sehbehinderte.

Lounge BLICK HINTER DIE KULISSEN Wussten Sie, dass wir im Theater Bielefeld eine eigene Schneiderei und eine eigene Tischlerei haben? Dass in unserem Kostümfundus ca. 12.000 Kostüme lagern und dass in der Abteilung Requisite ein Waffenschrank steht? Gerne lassen wir Sie im Rahmen Ihrer Veranstaltung einen Blick hinter die Kulissen werfen und enthüllen Ihnen bei einer Führung durchs Haus unsere bestgehüteten Geheimnisse.

EINFACH GENIESSEN Wir versprechen Ihnen einen unvergesslichen Abend im Theater – mit allem was

Barraum 32 m2, Theaterlounge 41 m2, Sitz-/ Stehplätze ca. 40, eigene Theke. Die Theaterlounge befindet sich im 1. Obergeschoss links vom Rang und verfügt über eine exklusive Ausstattung mit eigener Thekenanlage. Sie ist geeignet für den Empfang vor dem Theaterbesuch, die geschlossene Pausenbewirtung oder das Catering nach dem Theaterbesuch in Zusammenhang mit einem Theaterbesuch für bis zu 40 Personen.

Pausenfoyer 400 m2. Das Rangfoyer ist der Zugangsbereich für den Rang. Eine separate Vermietung ist an veranstaltungsfreien Tagen oder für Gruppen nach einem Vorstellungsbesuch sowie im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung möglich.

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Loft 43 m2, 55 Sitzplätze. Das Loft befindet sich im 2. Obergeschoss des Stadttheaters und eignet sich für kleine künstlerische Veranstaltungen oder auch die private Nutzung in Zusammenhang mit einem Theaterbesuch.

IHRE MÖGL i CHKEITEN IM T h e at e r a m A lt e n M a r k t

Saal Maximale Anzahl Sitzplätze im Saal 306, davon 4 Rollstuhlplätze.

Foyer 100 m2. Eigene Thekenanlage, Bewirtung über das Lorca, die Tapasbar im TAM. Das Theater am Alten Markt (TAM) kann im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung sowie nach einem Vorstellungsbesuch oder an veranstaltungsfreien Tagen gemietet werden.


partner

T h e at e r S t i f t u n g B i e l e f e l d

T h e at e r - u n d Ko n z e r t f r e u n d e B i e l e f e l d e .V. Aktive Förderung / Engagement für die Kultur Theater setzt in Bewegung. Betritt Neuland. Gibt Anstöße zu neuen Ideen und Gedanken. Damit es diese Dynamik entfalten kann, braucht das Theater einen Platz im Leben der Stadt. Seit nunmehr 60 Jahren tragen wir deshalb dazu bei, dass es in Bielefeld einen Raum für Theater und Konzerte gibt. Ganz konkrete Räume, aber auch künstlerische Freiräume. Mit bürgerschaftlichem Engagement fördern wir Theater- und Konzertaufführungen finanziell und ideell.

Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Brunnenstraße 3–9 33602 Bielefeld T 0521 / 17 94 64  Fax 0521 / 17 94 84 info@theko-bielefeld.de www.theko-bielefeld.de Das Engagement von Richard O´Neill kam mit Hilfe von Spenden des Geburtstages »Alice in Wonderland« zustande.

Mit unseren Veranstaltungen möchten wir eine Brücke schlagen zwischen den Welten auf und vor der Bühne. Dafür lassen wir uns Jahr für Jahr ein Programm einfallen, das Begegnungen zwischen Künstlern und Publikum organisiert und arrangiert. Mal treffen wir uns vor der Bühne, mal hinter den Kulissen, viele unserer Veranstaltungen sind exklusiv für Mitglieder, andere – wie zum Beispiel der traditionelle Festliche Auftakt zu Beginn der Theatersaison – richten wir für alle Kulturfreunde aus.

Die gemeinnützige Theaterstiftung Bielefeld wurde 2001 gegründet, um die Sanierung des Stadttheaters zu ermöglichen und damit der Theaterkunst eine angemessene und würdige Spielstätte dauerhaft zur Verfügung zu stellen. »Gemeinsam für unser Theater«, so lautet das Motto der Theaterstiftung. Viele haben dieses Motto in der Vergangenheit beherzigt und uns in hervorragender Weise unterstützt. Seit der Wiedereröffnung im Jahre 2006 verfügt Bielefeld über ein komplett saniertes und zukunftsfähiges, modernes Stadt­theater. Das war nur möglich durch Ihre großzügige Unterstützung. Vielen Dank dafür. Die Hauptaufgabe der Theaterstiftung bleibt auch zukünftig, das denkmalgeschützte Theatergebäude für den Theaterbetrieb in einem guten Zustand zu erhalten. Dabei sind wir auch weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jede Spende hilft, den künstlerischen Spielraum des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker zu erhalten, damit sie uns immer wieder mit ihrer Kunst faszinieren können. Vielleicht ist ein runder Geburtstag oder ein Jubiläum – privat oder geschäftlich – ein passender Anlass, um Spenden für die Theaterstiftung zu erbitten. Wir würden uns sehr darüber freuen. Das Konto für Spenden finden Sie auf www.theaterstiftung-bielefeld. de

Einige Theaterereignisse können nur mit unserer finanziellen Unterstützung stattfinden, weil sie über den öffentlichen Etat hinausgehen; diesbezüglich vertrauen unsere Künstler gern und zu Recht auf unseren Einsatz. Um das Theater Bielefeld mindestens 60 weitere Jahre mit Leidenschaft unterstützen zu können, fördern wir seit der Spielzeit 2010 / 11 ausdrücklich auch den Nachwuchs. Das Programm ThekoJung bietet jungen Menschen ab 16 exklusive Veranstaltungen rund um das Theater und Orchester, direkten Kontakt zu Ensemblemitgliedern, 20 % zusätzlichen Preisnachlass auf Schüler- und Studentenkarten sowie persönliche Betreuung in einer theaterbegeisterten Clique.

Theaterstiftung Bielefeld Brunnenstraße 3–9, 33602 Bielefeld info@theaterstiftung-bielefeld.de www.theaterstiftung-bielefeld.de

Eine Mitgliedschaft lohnt sich für Sie und für das Theater, das wir mit Ihrer Hilfe unterstützen können. Die Beitrittserklärung und das Konto für Spenden finden Sie auf www.theko-bielefeld.de.

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partner

Volksbühne Bielefeld

W DR 3

Hanns-Bisegger-Stiftung

»Theater für alle«. Dieses Leitziel im Visier, gründeten Bielefelder Bürger unter Federführung Carl Severings im Jahre 1905 die »Freie Volksbühne Bielefeld e. V.«, um auch der werktätigen Bevölkerung Bielefelds den Zugang zum Theater zu ermöglichen. Die gesellschaftspolitische Situation und das kulturelle Umfeld haben sich seitdem grundlegend verändert. Geblieben ist für uns aber jene Herausforderung, Menschen die Welt der Kunst und Kultur zu erschließen. »Theater live« hat sich behauptet. Mehr als 1,5 Millionen Besucher fanden bis heute mit der Volksbühne den Weg ins Theater. Der Grundgedanke, allen Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern eine kostengünstige Teilnahme an Oper, Musical, Operette, Tanztheater und Schauspiel zu ermöglichen, hat damit Früchte getragen.

Unter dem Motto »Partnerschaft für mehr Kultur« arbeitet das Kulturradio WDR 3 mit rund 80 Kulturinstitutionen in NRW zusammen – so auch mit dem Theater Bielefeld. WDR 3 bietet durch dieses Netzwerk seinen Kulturpartnern in unentgeltlicher und gleichzeitig »unbezahlbarer« Weise eine Plattform, um trotz der oftmals kleinen Werbeetats große Reichweite für ihr Programmangebot zu erzielen. Dazu gehören die Verbreitung von Broschüren der Kulturpartner oder Hinweise im Radioprogramm auf aktuelle Aufführungen, Ausstellungen und andere Angebote. Davon bleibt die kritische Berichterstattung in der redaktionellen Arbeit natürlich unberührt. Die Hörerinnen und Hörer von WDR 3 erwartet somit ein aktuelles und differenziertes Bild des kulturellen Lebens in NRW.

Im Jahre 1978 gründete der Musik liebende Bielefelder Fabrikant Hanns Bisegger eine Stiftung zur Förderung des Musiklebens in Bielefeld. Neben den Musikvereinen der Stadt sollte die Förderung insbesondere herausragenden Produktionen des Musiktheaters und der Bielefelder Philharmoniker zugute kommen. Im Jahre 1985 verstarb Hanns Bisegger, und fast sein ganzes Vermögen, das er im Textilsektor erworben hatte – hierher gehört vor allem auch die Gründung der Firma jobis –, floss in die Stiftung. Diese konnte von nun an jedes Jahr erhebliche Beträge zur Förderung der Musik zur Verfügung stellen.

Volksbühne Bielefeld Friedenstraße 15, 33602 Bielefeld T 0521 / 6 05 85 volksbuehne-bi@t-online.de www.owl-vielfalt.de/volksbuehne

Weitere Informationen über WDR 3 Hörertelefon 0221 / 56 78 93 33 wdr3@wdr.de www.wdr3.de

Bis zur Saison 2012/13 konnten so 79 Produktionen des Musiktheaters und 64 Konzerte der Philharmoniker gefördert werden, und zwar mit der stattlichen Summe von gut fünf Millionen Euro. Nicht zuletzt aufgrund dieser Förderung konnte das Musiktheater in den vergangenen Jahren viele bislang unbekannte Werke von in Vergessenheit geratenen Komponisten aufführen, wodurch die Bielefelder Bühnen überregionale Bedeutung erlangten.

In dieser Spielzeit werden gleich zwei Produktionen gefördert: die Oper Giovanna d’Arco von Giuseppe Verdi und Médée von Luigi Cherubini. Der Vorstand der Stiftung hat deutlich gemacht, dass das städtische Musikleben auch in Zukunft mit entsprechender Förderung durch die Stiftung rechnen kann.

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Mitarbeiterinnen und mitarbeiter 2013/14 Bet r i e b s leitung

Intendant Michael Heicks Verwaltungs­ direktor Rolf Schröder Intendanz

Intendant Michael Heicks Persönlicher Referent und Stellvertreter des Intendanten Dieter Powitz Assistentin der Intendanz Julia Brüchner-Hüttemann Kaufmännische Betriebsleitung

Verwaltungsdirektor Rolf Schröder Sekretärin des Verwaltungsdirektors Gabriele Kappe Musikalische Oberleitung

Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic Orchestergeschäftsführerin Evelyn Bertz Sekretariat Svenia Schmidt Künstlerisches Betriebsbüro

Künstlerische Betriebsdirektorin und Operndirektorin Sabine Schweitzer Disponent und Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros Christian Jerôme Timme Mitarbeiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Theodora Nikolowa Bibliothek

Wilfried Eickmeier Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Leiterin Charlotte Höpker Grafikerin Jennifer Dreier Marketingreferent Finn Böwig Referentin für Online-Marketing Hannah Wellner Presse

Pressereferentin Nadine Brockmann Theater- und konzertpädagogik

Theaterpädagogen Martina Breinlinger, Peter Hägele Konzert- und Musiktheaterpädagogin Ulla-Britta Grabitzky Theaterfotografie

Ursula Kaufmann, Sarah Tabea Meier, Philipp Ottendörfer, Lioba Schöneck, ­ K ai-Uwe Schulte-Bunert, Bettina Stöß, ­ ­Matthias Stutte Musiktheater

Musikalische Oberleitung GMD Alexander Kalajdzic Operndirektorin Sabine Schweitzer ­Dramaturgen Musiktheater und ­Konzert­ Dr. Fedora Wesseler, Dr. Daniel Westen 1. Kapell­meisterin Elisa Gogou Studien­leiter und Kapellmeister mit Repetierverpflich-

tung Merijn van Driesten Musical-­ Kapellmeister William Ward Murta Chor­ direktor Hagen Enke Chorinspizient Vincenzo Cassone Leiterin des Kinder- ­­­und Jugendchors »Chorinis« Shaya van d ­ en ­Berg Kapellmeister und Repetitoren ­Christian van den Berg-Bremer, Francesco Damiani, Merijn van Driesten, Anahit ­Ter-­Tatshatyan Regisseurinnen und Regisseure Lotte de Beer*, Jens Göbel*, Martin Hammer*, Sabine Hartmannshenn*, ­­Michael Heicks, Julia Hölscher*, Florian Lutz*, Andrea Schwalbach* Choreographie Stefan Kunzke* Regieassistenz Michael Britsch, Nora von Linden, Saskia Wischmeier Solistinnen und Solisten Evgueniy Alexiev, ­ Benjamin Armbruster*, Daniel ­Billings, ­Caio Monteiro, Philipp Dietrich*, Ulrike Figgener*, Melanie Forgeron, Lianghua Gong, Victoria Granlund, Cornelie Isenbürger, Melanie Kreuter, Sarah Kuffner**, Katrin ­Lièvre*, Christiane Linke, Alex ­­­ Melcher*, ­Bettina Meske*, Brigitte Oelke*, Paul O’Neill, Daniel Pataky, Sünne Peters, Carina Sandhaus*, Veit Schäfermeier*, ­Katharina Solzbacher, Roberta Valentini* Schauspiel

Schauspieldirektion Michael Heicks, Christian Schlüter Oberspielleiter Christian Schlüter Dramaturgen Franziska Betz, ­ Viktoria Göke, Marcus Maria Grube ­Regisseurinnen und Regisseure Michael Heicks, Mario Holetzeck*, Ronny Jakubaschk*, Andreas Kloos*, Christian Schlüter, Tim Tonndorf*, ­Dariusch Yazdkhasti* Regieassistenten Lena Hesse, Gwendolyn Moores, Tabea Kranefoed Schauspielensemble Oliver Baierl, ­Therese Berger, Georg Böhm, Omar El-Saeidi, Julia Friede**, Isabell Giebeler, Lukas Graser, Niklas Herzberg, Christina Huckle, Stefan Imholz, Jan Kämmerer*, ­Bettina Koch*, Janco Lamprecht, Nicole ­Lippold, Judith Patzelt, Anton Pleva, Carmen Priego, K ­ atharina Solzbacher, Felicia Spielberger, ­ Karla Trippel*, Guido Wachter, ­Thomas Wehling, Thomas Wolff Schauspielmusik Lars Erhardt*, Bettina Koch*, Frank Raschke*, Johann Weiss* ­ Sprecherziehung Sybille Krobs-Rotter Tanztheater

Leiter des Tanztheaters und Chefchoreograph Gregor Zöllig Trainingsleiterin und Choreographische Mitarbeiterin Susan McDonald Dramaturg und Öffentlichkeitsarbeit Tanztheater Diether Schlicker ­Zeitsprung-Projektmanagerin und Tanz­ver­mittlerin Kerstin Tölle Korrepetitorin­ Evelyn Knorre-Bogdan

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Choreographen Guilherme Botelho*, Mauro de Candia*, Henrietta Horn* (Rekonstruktion Le Sacre du Printemps), Gregor Zöllig Tanztheater­ensemble Claudia Braubach, Hsuan Cheng, Gianni Cuccaro, Anna Eriksson, Ursina Hemmi, Dirk ­Kazmierczak, Tiago Manquinho, Wilson M ­ osquera Suarez, Brigitte Uray, Simon Wiersma Leiterin der Ballettschule Maria Haus Tanzpädagoginnen Simone Schwerin, Ilona Pászthy Ausstattung

Bühnen- und Kostümbildner/-innen, alle Sparten Annette Breuer*, Timo Dentler*, ­Julia Hattstein*, Stefan Heinrichs*, Jürgen Höth*, Katharina Kromminga*, Gilles Lambert*, Marouscha Levy*, Susana Mendoza*, Alfred Peter*, Okarina Peter*, Susanne Scheerer*, Jochen Schmitt*, Anna Sörensen*, Thilo Steffens*, Lena Thelen* Ausstattungsassistenz Olga Gromova, Linda Siegismund Soufflage

Susanne Plänitz, Ilknur Özcan, Regina N ­ ölke, Renata Koehler* Leitung der Statisterie

Thomas J. Scharf, Alexander Peters Inspizienz

Antje Geissel, Michela Saulig, Thomas J. Scharf Übertextkorrepetition

Corinna Kuhnen, Maria Behrens Technische Vorstände

Technischer Direktor Reinhard Hühne ­Produktionsleiter N.N. Produktionsassistentin Denise Schaap Sekretariat Marianne Schönfeld Bühne

Theatermeister/innen Karin Kurk, Rolf Mitschke, Robert Schlensok, N.N. Schnürmeister Albrecht Korherr Schnürboden Franz Brumann, Mijo Masalusic, A ­ lexander Peters, Marcus Roscher ­ Seitenmeister Reiner Gürtler, Torsten Hokamp, Zbignief ­ Kozakiewicz, Ralf L­ askowski, Heiko Lessow Möbel Andreas Herbst, Jörg Upmann ­Dekorationsfundus Emanuel Hirsch ­Techniker Daniel Adriaans, Peter Booth, Andre Dupke-­ Steffens, Christoph Ganske, Mario Jonderko, W ­ aldemar Kulla, Burkhard Leugers, ­ ­ Reinhard Lubahn, Frank Lubahn, Peter ­Prunkl, Heinz Schapke, David SchmittFalcken­ berg, Georg Skrzybski, Abdullah


Mitarbeiterinnen und mitarbeiter 2013/14 Tekin, Marco ­Vormbaum, Arnd Wortmann Dekorateur/innen Andreas Roß, Daniela Thies Beleuchtung

Leiter des Beleuchtungswesens Peter L­ orenz Beleuchtungsmeister Johann K ­ aiser, Martin Quade Oberbeleuchter Frank Braun, Wolfgang Meier Beleuchter Thomas Derleth, ­Rainer Habermann, H ­ einer Kaufhold, Christian König, Stefan Laskowski, Carsten Lenauer, Dennis Sperling, Leon Suzuki, Edelhard Scheidig, ­­­Mario Turco, Jaroslaw Ziolkowski Ton

Tonmeister Thomas Noack Tontechniker Christian Frees, Falko Heidemann, Michael Stellbrink Auszubildende Laura Lenz Kostümabteilung

Leiter der Kostümabteilung und Fundus­ verwaltung Thomas Wittland Stellver­ treterin Gabriele Scholze-Mazur Assistentin des ­Leiters der Kostümabteilung Natalie Schröter Gewandmeisterin Damen Silke Wille Gewandmeisterin Herren Katrin Mondorf Kostümassistent/-innen Edip Acikyol, ­Katja Menninger Schneider/innen Edip Acikyol, Horst Arwers, Harald Berkemeier, Reiner Brandhorst, Marlene ­ Glanz, Simone Brüggenthies-Peitz, Helene Kochendörfer, Ingrid Köster, Fatma Önal, Angelika Porysiak, Birgit Schäfer, Gabriele Scholze-Mazur, Ines Christina Siefert***, Christa Trzeba, Andrea Weitekämper Ankleidedienst Sabine von Eßen, Michael Haubrock, Anja Heitbreder, Ellen Kranz-Kaßburg, Stefanie Mertens, Friederike Schipper, Stephan Spitzer Maske

Leiterin der Maskenbildnerei Ute Köring Maskenbildnerinnen Svenja Dau, Ina Heidemann, Christine Högemann, Julika ­ Kaimonoff, Regina Krümpel­­ mann, Nancy Schalow**, Susanna Sieckenius, C ­laudia Woelki Auszubildende Ramona Bauer Requisite

Chefrequisiteurin Anke Freyer Requisiteur/ innen Anne Cornelius, Jon Matthes, Christian Reddeker Malsaal

Vorstand des Malsaals Edgar Hahn Theater­ maler/-innen Dominique Strehlke, Fabian Wellner Theaterplastiker und Theatermaler Bisser Berov Auszubildende Mona Selje

Tischlerei

Vorarbeiter Thomas Fehse Tischler/innen Peter Bork, Grace Mary Kranz, Jens Krüger, Susanne Zander, N.N. Schlosserei

Henry Patzwald Dekorationswerkstatt

Lothar Karkosch Verwaltung

Leiterinnen Finanz- und Rechnungswesen Anja Harman, Christiane Keinhorst Finanzbuchhaltung Lydia Pfaffenrot, Benjamin Dreger Controlling N.N. Personalbuchhaltung Ute Penza, Ute Schmiedel Bibliothek / Personal Wilfried Eickmeier Vertrieb / Theaterkasse

Kassenleiterin Johanna von Scheve Stellvertretende Kassenleiterin Regina Wegener Vertriebsmitarbeiter/-innen Heidi Bleckmann, Lutz Gonsior, Sabine Kolberg, Ricarda Krüger, Sara Steinhoff Firmen- und Gruppenservice Stefanie Schröder Haus- und Abenddienste

Hausinspektor Manfred Kühn**, N.N. Hausmeister Osman Önal, N.N. Hauselektriker Detlef Ostermann Pförtner/-innen Helga Bayer, Susette Berns, Klaus-Peter Müller Leiterin Vorderhaus Alexandra Fischer Leiterin Vorderhaus Theater am Alten Markt Bettina Kozakiewicz Garderobieren Eva Barabasch, Sigrid Cziomer-Fleer, Edije Didic, Mariola Fischer, Sophie Gollan, Christine Gürtler, Heike Langer, Elke Lessow, Beate Skrybski, ­Eleni Venecani, Marianne Winter Bielefelder Philharmoniker

1. Violinen René Henriot, Simon Monger, Luitgard Goette, Ursula Esch, Irmela Barthel, Rudolf Dworatzek, Cornelia ­ ­Hartig, Caroline Schirrmeister, Rong Yuan, Caroline Popp, N.N. 2. Violinen Natalie Rink, Sebastian Soete, Paula Poveda, Renate Tollmann, Uta Pape, Imke Spittler, Eun Hee Shin, ­Iyu Shen, Elina Knaus*, ­N.N. Viola Antonina Shvyduk, Nikolaus Vulpe, Jörg Engelhardt, Ludger Bischof, Kathrin Ervin, Monica ­ Apostol, Burcu Ülkü, Susanne Adam* V ­ioloncelli Hans-Jürgen Schicht, Yoonha Choi, Annette Fuhrmann, Imke Wilden, Stephanie Erdélyi, Stella-Lucia Dahlhoff Kontrabässe Manfred Rössl, Klaus Ebert, Mieko Soto, Thomas Bronkowski Harfe ­Sylvia Gottstein Flöten ­Gerlinde Dewald, Birgit Krautwurst, Katja Schulte-­

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Bunert, Wiltrud Pemsl Oboen Takeshi Suzuki, Klaus-Joachim Dudler, ­Thomas Bogdan ­Klarinetten Susanne Heilig, Fabian Hauser, Georg Stimpfle, Margarete Fiedler Fagotte Michael Römisch, Tilman Cardinal von ­ Widdern, Susanne Matthewes ­Hörner H ­ artmut Welpmann, Laura Hall-Haspelmann, Jürgen Haspelmann, Jörg Herrmann, ­Konrad Köhring Trompeten Manuel Viehmann, Norbert Günther, Bogdan Auditor, Bosco Pohontsch ­ ­Posaunen ­Klaus H ­ ansen, Olaf Schneider, Remigiusz Matuszewski, Harald Hörtlackner Tuba Sven Kock P ­ auken / Schlagzeug Stephan Kosten­ bader, Klaus ­ Bertagnolli, Klaus Armitter Orchester­geschäfts­ führerin Evelyn Bertz Orchesterwarte Gernot Kaspersetz, ­ ­ Boris Nicolai, Alex­ ander Roy Orchesterbüro Svenia Schmidt bielefelder Opernchor

Opernchordirektor Hagen Enke Opernchor Dorota Dobrolinska, Orsolya Ercsenyi, Vera Freese, Franziska Hösli, Vuokko ­­­ Kekäläinen, Fabienne Keppler, Eteri Kochodze-­ Büttemeier, Evelina Quilichini, Dina Rose, Elena Schneider, Andrea Stein, Martina ­Szimtenings, Maila ­Traczyk, Aukse Urbanaviciene, Nadine Wagner, Vincenzo Cassone, In-Kwon Choi, ­Yun Geun Choi, Mark Coles, Krzysztof Gornowicz, Young ­ Sung Im, ­ Tae-Woon Jung, L­utz Laible, Seung-Koo Lim, Vladimir Lortkipanidze, ­Dirk Mestmacher, Ramon Riemarzik, Paata Tsivtsivadze ExtraChor

Christine Anselmetti, Barbara Becker, Sieglinde Bögeholz, Karin Hasenstein-­ Ellinghaus, Gerlinde Hippe, Jana Kupke, Sandra Löhr, Ulrike Magarin, Birgit Mattheus, Bettina Meier, Kristine Munk, Kristina Neudorf, Theodora Nikolowa, ­ Kathrin Popp, Nicole Schipplick, Marita Schwetge, Inna Semencuk, Elisabeth Siegmann, Elke Suchla, Lydia Timmermann, Corinna Vogt, Andrea Wittler, Yasmin Yakar, Matthias Albrecht, Maximilian Blasius, Thomas Doer, Martin Hall, Heiko Jablinski, Wolf- Dietrich Krüger, Jan-Philipp Kube, Marcus Miesler, Joachim Müller, Burkhard Rabbeau, Jonas Rose, Friedrich Spratte, ­Marcus Wetzlich * Gast/Zeitvertrag (Bielefelder Philharmoniker) ** Teilspielzeit *** Aushilfe


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KONTAKT

Theater Bielefeld Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld Brunnenstraße 3–9 / 33602 Bielefeld info@theater-bielefeld.de www.theater-bielefeld.de Intendanz Intendant Michael Heicks Persönlicher Referent und Stellvertreter des Intendanten Dieter Powitz dieter.powitz@bielefeld.de Assistentin der Intendanz Julia Brüchner-Hüttemann T 0521 / 51 24 91  Fax 0521 / 51 34 30 Kaufmännische Betriebsleitung Verwaltungsdirektor Rolf Schröder Sekretariat Gabriele Kappe T 0521 / 51 24 97  Fax 0521 / 51 82 05 gabriele.kappe@bielefeld.de Musikalische Oberleitung Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic Orchesterbüro Svenia Schmidt svenia.schmidt@bielefeld.de T 0521 / 51 24 94  Fax 0521 / 51 64 08 Orchestergeschäftsführerin Evelyn Bertz T 0521 / 51 25 05 / Fax 0521 / 51 64 08 evelyn.bertz@bielefeld.de Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Leitung Charlotte Höpker T 0521 / 51 24 93  Fax 0521 / 51 68 45 Grafik Jennifer Dreier T 0521 / 51 24 44  Fax 0521 / 51 68 45 jennifer.dreier@bielefeld.de Marketingreferent Finn Böwig T 0521 / 51 81 97  Fax 0521 / 51 68 45 finn.boewig@bielefeld.de Referentin für Online-Marketing Hannah Wellner T 0521 / 51 81 39  Fax 0521 / 51 68 45 hannah.wellner@bielefeld.de Presse Pressereferentin Nadine Brockmann T 0521 / 51 30 77  Fax 0521 / 51 68 45 nadine.brockmann@bielefeld.de

D r a m at u r g i e M u s i k t h e at e r u n d Ko n z e r t e Dr. Fedora Wesseler T 0521 / 51 64 12  Fax 0521 / 51 64 54 Dr. Daniel Westen T 0521 / 51 24 53  Fax 0521 / 51 64 54 daniel.westen@bielefeld.de D r a m at u r g i e Ta n z t h e at e r Diether Schlicker T 0521 / 51 84 35  Fax 0521 / 51 68 45 diether.schlicker@bielefeld.de Projektmanagement Zeitsprung Kerstin Tölle T 0521 / 51 82 73  Fax 0521 / 51 68 45 kerstin.toelle@bielefeld.de D r a m at u r g i e S c h au s p i e l Franziska Betz T 0521 / 51 81 93  Fax 0521 / 51 68 45 franziska.betz@bielefeld.de Marcus Grube T 0521 / 51 29 84  Fax 0521 / 51 68 45 marcus.grube@bielefeld.de Viktoria Göke T 0521 / 51 26 91  Fax 0521 / 51 68 45 viktoria.goeke@bielefeld.de Theater- und Konzertpädagogik Theaterpädagogin Martina Breinlinger T 0521 / 51 67 22  Fax 0521 / 51 68 45 martina.breinlinger@bielefeld.de Theaterpädagoge Peter Hägele T 0521 / 51 60 38  Fax 0521 / 51 68 45 peter.haegele@bielefeld.de Konzert- und Musiktheaterpädagogin Britta Grabitzky T 0521 / 51 24 75  Fax 0521 / 51 64 08 ulla-britta.grabitzky@bielefeld.de Tanzvermittlerin Kerstin Tölle T 0521 / 51 82 73  Fax 0521 / 51 68 45 kerstin.toelle@bielefeld.de

Technische Direktion Technischer Direktor Reinhard Hühne Sekretariat Marianne Schönfeld T 0521 / 51 34 64  Fax 0521 / 51 24 86 marianne.schoenfeld@bielefeld.de T h e at e r - u n d Ko n z e r t k a s s e Leitung Johanna von Scheve Stellvertreterin der Kassenleitung Regina Wegener Kartentelefon / Abonnement­ angelegenheiten T 0521 / 51 54 54  Fax 0521 / 51 64 11 abobuero@theater-bielefeld.de Service für Firmenkunden und Gruppen Stefanie Schröder T 0521 / 51 64 10  Fax 0521 / 51 64 11 stefanie.schroeder@bielefeld.de Impressum Herausgeber Theater Bielefeld Spielzeit 2013/14 Intendanz Michael Heicks Redaktion Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie (Franziska Betz, Viktoria Göke, Marcus Grube, Jón Philipp von Linden, Diether Schlicker, Dr. Daniel Westen) Gestaltung Marcellini Media GmbH Art Direktion Kerstin Held Illustration Pierre Schmidt (dromsjel.de), Jacek Haida, Alexander Paul, Daniel Wesche, Frank Kahlfus, Björn Schreiber, Kerstin Held Fotografie Marcellini Media GmbH Foto Extrachor und Nicole Lippold Sarah Tabea Meier Foto Caio Monteiro Denise Gahn Foto Sabine Schweitzer Hans Jörg Michel Foto Evgueniy Alexiev PR-Management artist communication, Beate I. Mennicken Foto Judith Patzelt Andreas Etter Foto Katharina Solzbacher Guido Wachter Druck Bösmann Druck und Medien GmbH & Co. KG Mai 2013 / Änderungen vorbehalten Auflage 22.000 

Künstlerisches Betriebsbüro Künstlerische Betriebsdirektorin Sabine Schweitzer Leiter Christian Jerôme Timme Mitarbeiterin Theodora Nikolowa T 0521 / 51 81 70  Fax 0521 / 51 64 54 theodora.nikolowa@bielefeld.de

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Hier geht die Reise zu Ende. Bleiben Sie neugierig!


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Foto: Veit Mette

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Theater Bielefeld Spielzeitheft 2013/14  

Theater Bielefeld Spielzeitheft 2013/14  

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