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I N H A LT

GASTRONOMIE

Bodenständig und gemütlich

An Rhein und Ruhr WIR HABEN DAS FLEISCH

FÜR IHRE FEIERTAGE!

— Der „parlamentarische Raum“, wie er Kettwigern seit Jahrzehnten vertraut ist.

— Mitten in Kettwigs Altstadt und zu Füßen der Kirchtreppe liegt sehr einladend das „Parlament“.

Für die dunkle Jahreszeit haben Kaymer und Kuhna zwei Restaurants ausgeguckt, die Gemütlichkeit, Bürgerlichkeit und Bodenständigkeit ausstrahlen – aber auf unterschiedliche Art. Beide Restaurants liegen nah an der Ruhr – und doch könnte die Aussicht kaum unterschiedlicher sein in Essen-Kettwig und Duisburg-Homberg.

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Ruhr Revue

Das „Parlament“ in Essen-Kettwig müsste eine Goldgrube sein, sollte man meinen: ein uralter, aber gepflegter Fachwerkbau mitten in Kettwigs Altstadt, am Fuß jener Treppe, die von der Kirche zur Ruhrstraße hinab führt. Die Fenster des großen und hohen Innenraums gehen auf der anderen Seite zum Mühlengraben-Teich; dahinter sind der Leinpfad und die Ruhr. Wo, wenn nicht dort sollte ein Restaurant mit ordentlicher bürgerlicher Küche florieren?

Dennoch ist das „Parlament“ nach dem Gefühl vieler Kettwiger einige Jahre lang unter seinen Möglichkeiten geblieben. Zeitweise konnte man sogar nur im Rahmen von „Events“ dort essen. Aber seit Oktober brummt das Lokal wie in alten Zeiten, jetzt unter dem Namen „Rosprims Parlament“. Reinhard Rosprim hatte zwölf Jahre lang ein anderes Kettwiger Traditions-Restaurant geführt: die „Pierburg“, weit draußen in ländlicher Umgebung. Im Januar war dort Schluss. Er hatte gleich ein anderes Objekt außerhalb Kettwigs im Blick, aber die Verhandlungen zogen sich hin, und Rosprim kam zu einer unerwarteten „kreativen Pause“. Bis ihn dann ein Anruf erreichte: Der Besitzer des „Parlament“-Gebäudes suchte einen neuen Pächter für das Restaurant. Für Reinhard Rosprim ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte. Ähnlich sahen das sein langjähriger Küchenchef und einige ServiceMitarbeiter: Sie sind wieder dabei, seit das „Parlament“ Mitte Oktober neu eröffnete. Und ohne sonderliche Werbung kamen auch die Gäste von Anfang an in Scharen. Viele Stammgäste aus der „Pier-

burg“ mischen sich mit denen, die sich genau so ein Restaurant seit Längerem für Kettwigs gute Stube in der Altstadt gewünscht haben. An der Einrichtung des „Parlaments“ hat sich nicht viel geändert – zum Glück hatte keiner der früheren Pächter die seit Jahren bewährten dunklen Tische und

— Fisch gibt’s auch bei Reinhard Rosprim.

12 VERSCH. SORTEN PREMIUM-RINDERFILET

DER FILETSHOP DORTMUND Saarlandstraße 102 44139 Dortmund

t. 02 31 . 95 09 64 50 DER FILETSHOP Essen

STEAK-AKADEMIE DORTMUND

Rüttenscheider Straße 153 45131 Essen

Spicherner Straße 68 44149 Dortmund

t. 02 01 . 61 53 63 39

t. 02 31 . 58 99 39 00

WWW.DER-FILETSHOP.DE Ruhr Ruhr Revue Revue | 63 61 www.facebook.com/DER.FILETSHOP


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Bodenständig und gemütlich

An Rhein und Ruhr WIR HABEN DAS FLEISCH

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— Der „parlamentarische Raum“, wie er Kettwigern seit Jahrzehnten vertraut ist.

— Mitten in Kettwigs Altstadt und zu Füßen der Kirchtreppe liegt sehr einladend das „Parlament“.

Für die dunkle Jahreszeit haben Kaymer und Kuhna zwei Restaurants ausgeguckt, die Gemütlichkeit, Bürgerlichkeit und Bodenständigkeit ausstrahlen – aber auf unterschiedliche Art. Beide Restaurants liegen nah an der Ruhr – und doch könnte die Aussicht kaum unterschiedlicher sein in Essen-Kettwig und Duisburg-Homberg.

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Ruhr Revue

Das „Parlament“ in Essen-Kettwig müsste eine Goldgrube sein, sollte man meinen: ein uralter, aber gepflegter Fachwerkbau mitten in Kettwigs Altstadt, am Fuß jener Treppe, die von der Kirche zur Ruhrstraße hinab führt. Die Fenster des großen und hohen Innenraums gehen auf der anderen Seite zum Mühlengraben-Teich; dahinter sind der Leinpfad und die Ruhr. Wo, wenn nicht dort sollte ein Restaurant mit ordentlicher bürgerlicher Küche florieren?

Dennoch ist das „Parlament“ nach dem Gefühl vieler Kettwiger einige Jahre lang unter seinen Möglichkeiten geblieben. Zeitweise konnte man sogar nur im Rahmen von „Events“ dort essen. Aber seit Oktober brummt das Lokal wie in alten Zeiten, jetzt unter dem Namen „Rosprims Parlament“. Reinhard Rosprim hatte zwölf Jahre lang ein anderes Kettwiger Traditions-Restaurant geführt: die „Pierburg“, weit draußen in ländlicher Umgebung. Im Januar war dort Schluss. Er hatte gleich ein anderes Objekt außerhalb Kettwigs im Blick, aber die Verhandlungen zogen sich hin, und Rosprim kam zu einer unerwarteten „kreativen Pause“. Bis ihn dann ein Anruf erreichte: Der Besitzer des „Parlament“-Gebäudes suchte einen neuen Pächter für das Restaurant. Für Reinhard Rosprim ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte. Ähnlich sahen das sein langjähriger Küchenchef und einige ServiceMitarbeiter: Sie sind wieder dabei, seit das „Parlament“ Mitte Oktober neu eröffnete. Und ohne sonderliche Werbung kamen auch die Gäste von Anfang an in Scharen. Viele Stammgäste aus der „Pier-

burg“ mischen sich mit denen, die sich genau so ein Restaurant seit Längerem für Kettwigs gute Stube in der Altstadt gewünscht haben. An der Einrichtung des „Parlaments“ hat sich nicht viel geändert – zum Glück hatte keiner der früheren Pächter die seit Jahren bewährten dunklen Tische und

— Fisch gibt’s auch bei Reinhard Rosprim.

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— Der „parlamentarische Raum“, wie er Kettwigern seit Jahrzehnten vertraut ist.

— Mitten in Kettwigs Altstadt und zu Füßen der Kirchtreppe liegt sehr einladend das „Parlament“.

Für die dunkle Jahreszeit haben Kaymer und Kuhna zwei Restaurants ausgeguckt, die Gemütlichkeit, Bürgerlichkeit und Bodenständigkeit ausstrahlen – aber auf unterschiedliche Art. Beide Restaurants liegen nah an der Ruhr – und doch könnte die Aussicht kaum unterschiedlicher sein in Essen-Kettwig und Duisburg-Homberg.

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Das „Parlament“ in Essen-Kettwig müsste eine Goldgrube sein, sollte man meinen: ein uralter, aber gepflegter Fachwerkbau mitten in Kettwigs Altstadt, am Fuß jener Treppe, die von der Kirche zur Ruhrstraße hinab führt. Die Fenster des großen und hohen Innenraums gehen auf der anderen Seite zum Mühlengraben-Teich; dahinter sind der Leinpfad und die Ruhr. Wo, wenn nicht dort sollte ein Restaurant mit ordentlicher bürgerlicher Küche florieren?

Dennoch ist das „Parlament“ nach dem Gefühl vieler Kettwiger einige Jahre lang unter seinen Möglichkeiten geblieben. Zeitweise konnte man sogar nur im Rahmen von „Events“ dort essen. Aber seit Oktober brummt das Lokal wie in alten Zeiten, jetzt unter dem Namen „Rosprims Parlament“. Reinhard Rosprim hatte zwölf Jahre lang ein anderes Kettwiger Traditions-Restaurant geführt: die „Pierburg“, weit draußen in ländlicher Umgebung. Im Januar war dort Schluss. Er hatte gleich ein anderes Objekt außerhalb Kettwigs im Blick, aber die Verhandlungen zogen sich hin, und Rosprim kam zu einer unerwarteten „kreativen Pause“. Bis ihn dann ein Anruf erreichte: Der Besitzer des „Parlament“-Gebäudes suchte einen neuen Pächter für das Restaurant. Für Reinhard Rosprim ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte. Ähnlich sahen das sein langjähriger Küchenchef und einige ServiceMitarbeiter: Sie sind wieder dabei, seit das „Parlament“ Mitte Oktober neu eröffnete. Und ohne sonderliche Werbung kamen auch die Gäste von Anfang an in Scharen. Viele Stammgäste aus der „Pier-

burg“ mischen sich mit denen, die sich genau so ein Restaurant seit Längerem für Kettwigs gute Stube in der Altstadt gewünscht haben. An der Einrichtung des „Parlaments“ hat sich nicht viel geändert – zum Glück hatte keiner der früheren Pächter die seit Jahren bewährten dunklen Tische und

— Fisch gibt’s auch bei Reinhard Rosprim.

12 VERSCH. SORTEN PREMIUM-RINDERFILET

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Rüttenscheider Straße 153 45131 Essen

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GASTRONOMIE

GASTRONOMIE

ROSPRIMS PARLAMENT

— Zum Glück ist Reinhard Rosprim in der Küche selten allein – das Geschäft brummt vom ersten Tag.

— Die traditionellen Möbel sind noch da. Der Blick geht auf Kettwigs Mühlengraben.

Stühle ausrangiert. Dass es in dem Raum trotzdem nie düster wirkt, ist den Fenstern zu danken, der hohen Decke und den hellen Wänden. Die Speisekarte erklärt netterweise kurz die dreihundertjährige Geschichte des Hauses: Seit dem Revolutionsjahr 1848 ist die ehemalige Poststelle Wirtshaus, und es trafen sich dort regelmäßig demokratische Lokalpolitiker – daher der Name „Parlament“. Die Küche wiederum greift die Tradition der „Pierburg“ auf, und das, finden Kaymer und Kuhna, ist eine gute Idee. Die Gänsezeit ist gerade angebrochen – also wählt Kaymer Scheiben von der Gänsebrust, mit Rahmwirsing und Maronen. Kaymers Fazit: lange nicht so gut Gans gegessen. Kuhna wählt den „Pierburg“-Klassiker „halbe Bauernente mit Apfelrotkohl“. Knusprig, aromatisch – genau richtig. Die Soße, richtige Bratensoße,

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Ruhr Revue

gibt’s für beide gemeinsam, ebenso den Apfelrotkohl. Den hätte Kaymer, einziger Einwand, gern etwas säuerlicher gehabt. Kuhna dagegen gefällt es sehr, dass der Rotkohl lackmusmäßig ein bisschen in Richtung süddeutschen „Blaukrauts“ tendiert und mehr süß als sauer daherkommt. Zuvor hatten Kaymer und Kuhna einen Salat und ein Carpaccio von roter Bete, mit Ziegenkäse, Rucola und Cashewkernen. Beides zeigte: Die können nicht nur Geflügel im „Parlament“. Ebenso der Blick zum Nachbartisch: Lammkarree und Lachsfilet sehen sehr gut aus. Und als Kuhna ein paar Tage später zum familiären Gans-Essen wiederkommt, nimmt er neugierig die „Medaillons vom Reh aus der Region“ und stellt fest: ebenfalls klassisch, aber zeitgemäß (Garung!) interpretiert, lecker. Genau so ist es von Reinhard Rosprim gedacht: „gut bürgerlich, mit ein

paar Raffinessen“, mit frischen Produkten, oft aus der Region; die Enten von einem bewährten Oldenburger Lieferanten. Wenn’s im Frühjahr wieder wärmer ist, wird man auch wieder vor dem Haus am

Weberbrunnen sitzen können, sich vom Turm der alten Marktkirche die Stunden ansagen lassen. Wenn bis dahin die Weinkarte noch ein bisschen ausgebaut wird, ein wirklich guter Zeitvertreib.

ahmengenähte RMa ß schuhe

Ruhrstr. 69 45129 Essen-Kettwig Tel.: 02054/1245613 täglich 11.30-15.00 Uhr (Küche von 12.00-14.30 Uhr) 17.30-23.30 Uhr (Küche von 18.00-21.30 Uhr) Sonn- und Feiertage ganztägig geöffnet Vorspeisen 5 bis 14 Euro, Hauptspeisen 15 bis 37 Euro

Seit 84 Jahren sind wir mit unserem Know-how in der dritten Familiengeneration für Sie da. Egal ob rahmengenähte oder orthopädische Maßschuhe. Gönnen Sie sich ein Stück Qualität. Folgende Leistungen bieten wir Ihnen an: • Anfertigung von rahmengenähten Maßschuhen • orthopädische Maßschuhe • orthopädische Einlagen • orthopädische Schuhzurichtung • Schuhreperatur

Orthopädieschuhtechnik Struzek Jürgen Struzek Steeler Str. 167 45138 Essen Tel: 0201. 28 29 88 Ruhr Revue | 65


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ROSPRIMS PARLAMENT

— Zum Glück ist Reinhard Rosprim in der Küche selten allein – das Geschäft brummt vom ersten Tag.

— Die traditionellen Möbel sind noch da. Der Blick geht auf Kettwigs Mühlengraben.

Stühle ausrangiert. Dass es in dem Raum trotzdem nie düster wirkt, ist den Fenstern zu danken, der hohen Decke und den hellen Wänden. Die Speisekarte erklärt netterweise kurz die dreihundertjährige Geschichte des Hauses: Seit dem Revolutionsjahr 1848 ist die ehemalige Poststelle Wirtshaus, und es trafen sich dort regelmäßig demokratische Lokalpolitiker – daher der Name „Parlament“. Die Küche wiederum greift die Tradition der „Pierburg“ auf, und das, finden Kaymer und Kuhna, ist eine gute Idee. Die Gänsezeit ist gerade angebrochen – also wählt Kaymer Scheiben von der Gänsebrust, mit Rahmwirsing und Maronen. Kaymers Fazit: lange nicht so gut Gans gegessen. Kuhna wählt den „Pierburg“-Klassiker „halbe Bauernente mit Apfelrotkohl“. Knusprig, aromatisch – genau richtig. Die Soße, richtige Bratensoße,

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gibt’s für beide gemeinsam, ebenso den Apfelrotkohl. Den hätte Kaymer, einziger Einwand, gern etwas säuerlicher gehabt. Kuhna dagegen gefällt es sehr, dass der Rotkohl lackmusmäßig ein bisschen in Richtung süddeutschen „Blaukrauts“ tendiert und mehr süß als sauer daherkommt. Zuvor hatten Kaymer und Kuhna einen Salat und ein Carpaccio von roter Bete, mit Ziegenkäse, Rucola und Cashewkernen. Beides zeigte: Die können nicht nur Geflügel im „Parlament“. Ebenso der Blick zum Nachbartisch: Lammkarree und Lachsfilet sehen sehr gut aus. Und als Kuhna ein paar Tage später zum familiären Gans-Essen wiederkommt, nimmt er neugierig die „Medaillons vom Reh aus der Region“ und stellt fest: ebenfalls klassisch, aber zeitgemäß (Garung!) interpretiert, lecker. Genau so ist es von Reinhard Rosprim gedacht: „gut bürgerlich, mit ein

paar Raffinessen“, mit frischen Produkten, oft aus der Region; die Enten von einem bewährten Oldenburger Lieferanten. Wenn’s im Frühjahr wieder wärmer ist, wird man auch wieder vor dem Haus am

Weberbrunnen sitzen können, sich vom Turm der alten Marktkirche die Stunden ansagen lassen. Wenn bis dahin die Weinkarte noch ein bisschen ausgebaut wird, ein wirklich guter Zeitvertreib.

ahmengenähte RMa ß schuhe

Ruhrstr. 69 45129 Essen-Kettwig Tel.: 02054/1245613 täglich 11.30-15.00 Uhr (Küche von 12.00-14.30 Uhr) 17.30-23.30 Uhr (Küche von 18.00-21.30 Uhr) Sonn- und Feiertage ganztägig geöffnet Vorspeisen 5 bis 14 Euro, Hauptspeisen 15 bis 37 Euro

Seit 84 Jahren sind wir mit unserem Know-how in der dritten Familiengeneration für Sie da. Egal ob rahmengenähte oder orthopädische Maßschuhe. Gönnen Sie sich ein Stück Qualität. Folgende Leistungen bieten wir Ihnen an: • Anfertigung von rahmengenähten Maßschuhen • orthopädische Maßschuhe • orthopädische Einlagen • orthopädische Schuhzurichtung • Schuhreperatur

Orthopädieschuhtechnik Struzek Jürgen Struzek Steeler Str. 167 45138 Essen Tel: 0201. 28 29 88 Ruhr Revue | 65


GASTRONOMIE

RESTAURANT

GASTRONOMIE

RESTAURANT

WEIHNACHTEN & SILVESTER — Der Blick zum Rhein. Schräg links ist irgendwo die Ruhrmündung.

in den MINTROPS MM HOTELS Wollen Sie über die Feiertage eine Auszeit nehmen? Den Alltag vergessen und das Kochen und Vorbereiten anderen überlassen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig.

— „Einfach lecker, kompromisslos frisch, alles selbst gemacht“ – so bezeichnet der Chef die Küche der „Speicherei“.

| Vorm Haus tuckern Rheinkähne „An Rhein und Ruhr“ – das ist so eine Formel, wenn man über unsere Region spricht und geographisch-politisch etwas vage bleiben will. „Die Speicherei“ aber liegt wortwörtlich genau da: an Rhein und Ruhr. Unmittelbar am linken, westlichen Rheinufer – da, wo gegenüber die Ruhr in den größeren Fluss mündet. Blick auf den Hafen Ruhrort und zahllose vorbeituckernde Rheinkähne inklusive. Die unmittelbare Nachbarschaft des Restaurants ist typisch Duisburg: ein bisschen dörfliches Alt-Homberg, mächtige Industriegebäude, eine Getreidemühle, Speditionen, Reedereien. Hafenatmosphäre. Das Restaurant liegt in einem Gebäude

aus den 50er-Jahren – unauffällig, doch mit bewegter Geschichte. Ursprünglich sei es wohl ein Hotel gewesen, sagt Inhaber Friedhelm Gleis. Gerüchte, dass das Haus dann eine wilde

Zeit erlebt hat, fand Gleis bestätigt, als er beim Verlassen seines damals neuen Restaurants auf einen Mann stieß, der aus einer teuren Chauffeurs-Limousine gestiegen war und sich nun vorsichtig nach

„den Damen“ erkundigte. Um nach der Enttäuschung doch noch etwas Prickelndes zu erleben, trank der Gast plaudernd Champagner mit Gleis und ging dann seiner Wege. Der Rotlicht-Zeit waren eine weitere Hotel-Phase und die Nutzung als Altenheim gefolgt, ehe Friedhelm Geis die Räume 2007 übernahm. Gleis ist eigentlich Weinhändler – früher in Essen und seit 1983 in der Duisburger „Wein-Villa“. Dort, so erzählt er, habe es immer schon Veranstaltungen unter

dem Motto „Genuss und Kultur“ gegeben, einschließlich kulinarischer Matinees. Um das ausbauen zu können, erwarb Gleis die „Speicherei“, eigentlich als Event-Restaurant. Doch die Veranstaltungen an den Wochenenden waren so erfolgreich, dass 2009 schließlich doch ein richtiges Restaurant daraus wurde, mit festem Küchen- und Serviceteam. Die Küche will Friedhelm Gleis nicht in eine Schublade einsortieren. „Einfach lecker, unprätentiös, kompromisslos frisch,

Wir servieren Ihnen an den weihnachtlichen Feiertagen ausgefallene Fest-Menüs in unseren Gourmetrestaurants. Sie können auf Wunsch auch zwischen vegetarischen und veganen Gerichten wählen. Und an Silvester lassen wir für Sie die Korken knallen und servieren Ihnen ein Feuerwerk der Gaumenfreuden.

Unser Silvester Arrangement für Sie: * Anreise am 31.12.2015 * Eine Übernachtung im DELUXE-DZ * Galadiner am 31.12.2015 in unserem Restaurant M oder Restaurant MUMM * Kater Frühstück und Late-Check-Out für Langschläfer am 1.1.2016 * Entspannen Sie im Land Hotel in unserem Wellnessbereich „Jungbrunnen“

146€ p.P. im DZ, 179 € p.P. im EZ Auch in der Adventszeit vor Weihnachten und der Ferienzeit nach Silvester freuen wir uns auf Ihren Besuch in den Mintrops MM Hotels.

Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe — Rotwein statt Rotlicht: Friedhelm Gleis steht für eine Weinkarte, die kaum Wünsche offenlässt.

66 |

Ruhr Revue

Steile Strasse 46, 45149 Essen, Tel.: 0201-4386-0

Mintrops Land Hotel Burgaltendorf Schwarzensteinweg 81, 45289 Essen, Tel.: 0201-57171-0

www.mintrops.mm-hotels.de Ruhr Revue | 67


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RESTAURANT

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RESTAURANT

WEIHNACHTEN & SILVESTER — Der Blick zum Rhein. Schräg links ist irgendwo die Ruhrmündung.

in den MINTROPS MM HOTELS Wollen Sie über die Feiertage eine Auszeit nehmen? Den Alltag vergessen und das Kochen und Vorbereiten anderen überlassen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig.

— „Einfach lecker, kompromisslos frisch, alles selbst gemacht“ – so bezeichnet der Chef die Küche der „Speicherei“.

| Vorm Haus tuckern Rheinkähne „An Rhein und Ruhr“ – das ist so eine Formel, wenn man über unsere Region spricht und geographisch-politisch etwas vage bleiben will. „Die Speicherei“ aber liegt wortwörtlich genau da: an Rhein und Ruhr. Unmittelbar am linken, westlichen Rheinufer – da, wo gegenüber die Ruhr in den größeren Fluss mündet. Blick auf den Hafen Ruhrort und zahllose vorbeituckernde Rheinkähne inklusive. Die unmittelbare Nachbarschaft des Restaurants ist typisch Duisburg: ein bisschen dörfliches Alt-Homberg, mächtige Industriegebäude, eine Getreidemühle, Speditionen, Reedereien. Hafenatmosphäre. Das Restaurant liegt in einem Gebäude

aus den 50er-Jahren – unauffällig, doch mit bewegter Geschichte. Ursprünglich sei es wohl ein Hotel gewesen, sagt Inhaber Friedhelm Gleis. Gerüchte, dass das Haus dann eine wilde

Zeit erlebt hat, fand Gleis bestätigt, als er beim Verlassen seines damals neuen Restaurants auf einen Mann stieß, der aus einer teuren Chauffeurs-Limousine gestiegen war und sich nun vorsichtig nach

„den Damen“ erkundigte. Um nach der Enttäuschung doch noch etwas Prickelndes zu erleben, trank der Gast plaudernd Champagner mit Gleis und ging dann seiner Wege. Der Rotlicht-Zeit waren eine weitere Hotel-Phase und die Nutzung als Altenheim gefolgt, ehe Friedhelm Geis die Räume 2007 übernahm. Gleis ist eigentlich Weinhändler – früher in Essen und seit 1983 in der Duisburger „Wein-Villa“. Dort, so erzählt er, habe es immer schon Veranstaltungen unter

dem Motto „Genuss und Kultur“ gegeben, einschließlich kulinarischer Matinees. Um das ausbauen zu können, erwarb Gleis die „Speicherei“, eigentlich als Event-Restaurant. Doch die Veranstaltungen an den Wochenenden waren so erfolgreich, dass 2009 schließlich doch ein richtiges Restaurant daraus wurde, mit festem Küchen- und Serviceteam. Die Küche will Friedhelm Gleis nicht in eine Schublade einsortieren. „Einfach lecker, unprätentiös, kompromisslos frisch,

Wir servieren Ihnen an den weihnachtlichen Feiertagen ausgefallene Fest-Menüs in unseren Gourmetrestaurants. Sie können auf Wunsch auch zwischen vegetarischen und veganen Gerichten wählen. Und an Silvester lassen wir für Sie die Korken knallen und servieren Ihnen ein Feuerwerk der Gaumenfreuden.

Unser Silvester Arrangement für Sie: * Anreise am 31.12.2015 * Eine Übernachtung im DELUXE-DZ * Galadiner am 31.12.2015 in unserem Restaurant M oder Restaurant MUMM * Kater Frühstück und Late-Check-Out für Langschläfer am 1.1.2016 * Entspannen Sie im Land Hotel in unserem Wellnessbereich „Jungbrunnen“

146€ p.P. im DZ, 179 € p.P. im EZ Auch in der Adventszeit vor Weihnachten und der Ferienzeit nach Silvester freuen wir uns auf Ihren Besuch in den Mintrops MM Hotels.

Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe — Rotwein statt Rotlicht: Friedhelm Gleis steht für eine Weinkarte, die kaum Wünsche offenlässt.

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Steile Strasse 46, 45149 Essen, Tel.: 0201-4386-0

Mintrops Land Hotel Burgaltendorf Schwarzensteinweg 81, 45289 Essen, Tel.: 0201-57171-0

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GASTRONOMIE

GASTRONOMIE

— Blick auf den gesamten Gastraum der „Speicherei“

„Speicherei“ fährt. In diesen herbstlichwinterlichen Wochen genießt man den intimen, gemütlichen Raum der „Speicherei“, ohne dass es einen an die frische Luft drängt. Trotzdem bittet Friedhelm Gleis

Die Speicherei

kurz hinaus auf die Terrasse: Wenn’s wieder wärmer wird, kann man dort draußen sitzen und dem Rhein noch ein bisschen näher sein. Es liegt nur der Spazierweg dazwischen, was den Vorsatz nahelegt,

einen sonntäglichen Besuch der „Speicherei“ mit einem ausgiebigen Spaziergang beiderseits des Rheins zu verbinden. Da verläuft sich dann auch das zweite Glas Wein. l -na

K.u.K. Restauranttipps Andreas Kaymer (li.) und Martin Kuhna,

Königstraße 24 47198 Duisburg-Homberg Tel: 0 20 66 - 41 66 01 www.die-speicherei.de Mittwoch - Samstag 18.00 - 22.00 Uhr (Küche) sonn- und feiertags 12.00 - 22.00 Uhr (Küche) Vorspeisen 8 bis 15 Euro Hauptgerichte 19 bis 28 Euro

beide dem guten Essen innig zugetan, suchen Restaurants aus, die wir Ihnen empfehlen können. Und wenn es geht, nehmen sie gemeinsam, K.u.K., Kostproben von der Karte; die Geschmäcker sind verschieden, und zwei schmecken mehr als einer. Sogar, wenn Kaymer diäthaltend dem maßlosen Kollegen Kuhna ein schlechtes Gewissen macht.

Barrierefrei wohnen – in junger Nachbarschaft. Menschen treffen – seine Ruhe haben. Mitten in der Stadt leben – auf der Dachterrasse entspannen. alles selbst gemacht“ – das ist ihm wichtig, dazu die Zusammenarbeit mit bewährten, gern regionalen Lieferanten. Bodenständiges kann regionale Gerichte bedeuten, aber auch Gerichte mit mediterranem Akzent. Vorbild ist Gleis da die klassische, einfache Küche Italiens und Frankreichs, in der alles echt ist, einschließlich aller verwendeten Fonds. Auch da hat man in der „Speicherei“ mit Zugekauftem nichts im Sinn. Die Speisekarte wechselt alle paar Wochen; Tagesfrisches gibt es meist zusätzlich. Sonntags erfreut sich das Dreigang-Menü zu 25 Euro großer Beliebtheit. Kaymer eröffnet den Abend in der „Speicherei“ mit einer Fischsuppe im französischen Stil: sehr gut, sehr feines Aroma von Muscheln, Garnelen und Fisch, dazu

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Ruhr Revue

eine kräftige orangefarbene Rouille. Kuhna nimmt gebeizten Silberlachs: sehr zarte Textur, dezente Teryaki-Tupfer, süß-fruchtiges Dressing am Salat, dazu ein kleiner Reibekuchen – sehr schön. Anschließend schlägt Kaymer seine Zähne in ein Rumpsteak, dazu gibt es Ratatouille und Rosmarinkartoffeln. Kuhna greift zum Saltimbocca mit Polentastückchen und mediterranem Gemüse. Alles auf den Punkt, fein abgeschmeckte Soßen – wunderbar. Dass die Weinkarte in diesem Ableger der „Wein-Villa“ kaum Wünsche offen lässt, versteht sich von selbst. Da Kaymer und Kuhna beide im Auto nach Homberg gereist sind, können sie davon leider nur schluckweise profitieren. Glücklich der Weinfreund, den ein Chauffeur zur

Im Essener GenerationenKult-Haus ist alles möglich: Gemeinschaft und Individualität, Seniorenwohnung und Studenten-WG, Abenteuer und Atempause. Wer in angenehmer Hausgemeinschaft gemeinsam statt einsam älter werden möchte, ist hier richtig.

seniorengerecht ausgestattete Wohnungen mit Notruf, Aufzug und Concierge-Service gepflegte Gemeinschaftsflächen (Wintergarten, Dachterrassen, Wellness-Bereich) ruhige, innerstädtische Lage mit fußläufigen Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangeboten sowie Nähe zum ÖPNV

Schauen Sie rein unter www.geku-haus.de oder lernen Sie das Haus bei einer unverbindlichen Führung kennen Ruhr Revue | 11 69 Uhr). ( jeweils am ersten Samstag im Monat um


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GASTRONOMIE

— Blick auf den gesamten Gastraum der „Speicherei“

„Speicherei“ fährt. In diesen herbstlichwinterlichen Wochen genießt man den intimen, gemütlichen Raum der „Speicherei“, ohne dass es einen an die frische Luft drängt. Trotzdem bittet Friedhelm Gleis

Die Speicherei

kurz hinaus auf die Terrasse: Wenn’s wieder wärmer wird, kann man dort draußen sitzen und dem Rhein noch ein bisschen näher sein. Es liegt nur der Spazierweg dazwischen, was den Vorsatz nahelegt,

einen sonntäglichen Besuch der „Speicherei“ mit einem ausgiebigen Spaziergang beiderseits des Rheins zu verbinden. Da verläuft sich dann auch das zweite Glas Wein. l -na

K.u.K. Restauranttipps Andreas Kaymer (li.) und Martin Kuhna,

Königstraße 24 47198 Duisburg-Homberg Tel: 0 20 66 - 41 66 01 www.die-speicherei.de Mittwoch - Samstag 18.00 - 22.00 Uhr (Küche) sonn- und feiertags 12.00 - 22.00 Uhr (Küche) Vorspeisen 8 bis 15 Euro Hauptgerichte 19 bis 28 Euro

beide dem guten Essen innig zugetan, suchen Restaurants aus, die wir Ihnen empfehlen können. Und wenn es geht, nehmen sie gemeinsam, K.u.K., Kostproben von der Karte; die Geschmäcker sind verschieden, und zwei schmecken mehr als einer. Sogar, wenn Kaymer diäthaltend dem maßlosen Kollegen Kuhna ein schlechtes Gewissen macht.

Barrierefrei wohnen – in junger Nachbarschaft. Menschen treffen – seine Ruhe haben. Mitten in der Stadt leben – auf der Dachterrasse entspannen. alles selbst gemacht“ – das ist ihm wichtig, dazu die Zusammenarbeit mit bewährten, gern regionalen Lieferanten. Bodenständiges kann regionale Gerichte bedeuten, aber auch Gerichte mit mediterranem Akzent. Vorbild ist Gleis da die klassische, einfache Küche Italiens und Frankreichs, in der alles echt ist, einschließlich aller verwendeten Fonds. Auch da hat man in der „Speicherei“ mit Zugekauftem nichts im Sinn. Die Speisekarte wechselt alle paar Wochen; Tagesfrisches gibt es meist zusätzlich. Sonntags erfreut sich das Dreigang-Menü zu 25 Euro großer Beliebtheit. Kaymer eröffnet den Abend in der „Speicherei“ mit einer Fischsuppe im französischen Stil: sehr gut, sehr feines Aroma von Muscheln, Garnelen und Fisch, dazu

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eine kräftige orangefarbene Rouille. Kuhna nimmt gebeizten Silberlachs: sehr zarte Textur, dezente Teryaki-Tupfer, süß-fruchtiges Dressing am Salat, dazu ein kleiner Reibekuchen – sehr schön. Anschließend schlägt Kaymer seine Zähne in ein Rumpsteak, dazu gibt es Ratatouille und Rosmarinkartoffeln. Kuhna greift zum Saltimbocca mit Polentastückchen und mediterranem Gemüse. Alles auf den Punkt, fein abgeschmeckte Soßen – wunderbar. Dass die Weinkarte in diesem Ableger der „Wein-Villa“ kaum Wünsche offen lässt, versteht sich von selbst. Da Kaymer und Kuhna beide im Auto nach Homberg gereist sind, können sie davon leider nur schluckweise profitieren. Glücklich der Weinfreund, den ein Chauffeur zur

Im Essener GenerationenKult-Haus ist alles möglich: Gemeinschaft und Individualität, Seniorenwohnung und Studenten-WG, Abenteuer und Atempause. Wer in angenehmer Hausgemeinschaft gemeinsam statt einsam älter werden möchte, ist hier richtig.

seniorengerecht ausgestattete Wohnungen mit Notruf, Aufzug und Concierge-Service gepflegte Gemeinschaftsflächen (Wintergarten, Dachterrassen, Wellness-Bereich) ruhige, innerstädtische Lage mit fußläufigen Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangeboten sowie Nähe zum ÖPNV

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