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GASTRONOMIE

Südliche Genüsse

Küchenlatein

| Kaymers Liebling

— Rhein, Brücke und industrielles Ruhrgebiet als Kulisse – gute Gründe, mal die Revier-Grenze nach Uerdingen zu überschreiten. Die Küche des „Riva“ macht nicht nur Stammgast Kaymer zum Wiederholungstäter.

Wie wäre es, meinte Kaymer, wenn wir mal wieder ein italienisches Restaurant vorstellten? Klang plausibel; schließlich sind die „Italiener“ eine Hauptstütze unserer kulinarischen Infrastruktur. Mit den anderen „Lateinern“ Spanien und Portugal komplettieren K & K hiermit ihren Ausflug in südländische Küche, die im vorigen Heft mit Griechenland begonnen hat.

Ein italienisches Restaurant vorstellen – das war dann leichter gesagt als getan. Natürlich gibt es genug, mehr als genug italienische und pseudo-italienische Restaurants an der Ruhr. Aber eines davon aussuchen? Schwierig. Bis Kaymer mal wieder „La Riva“ murmelte. Sein Lieblingsitaliener. Nur leider in Uerdingen. Also nicht so richtig im Ruhrgebiet. Andererseits: Es fällt ein wenig leichter, so einen Kandidaten „außer Konkurrenz“ auszuwählen. Und vor allem gehört ein prächtiger Blick auf ein gutes Stück Ruhrgebiet zu den besonderen Vorzügen, die Kaymers Liebling zu bieten hat. Also dann! „Riva“ ist das italienische Wort für Ufer und Küste. Restaurantchef Antonio Fusco kommt aus Positano an der Amalfiküste, einer der schönsten in der Welt. Dort schnupperte er früh in die Arbeit der Großeltern in ihrer Trattoria hinein. Dem Gewerbe der Großeltern blieb er treu; seine traumhafte Heimat verließ Fusco früh. Nach Stationen in England, Schweiz und Düsseldorf kam er vor zehn Jahren nach (Krefeld-) Uerdingen. 2006 wechselte er an Uerdingens „riva“, das Rheinufer. Im Biergarten des ehemaligen Restaurants „Rheinschlösschen“ entstand bei der Uerdinger Altstadt ein kleiner, rechteckiger Bau mit viel Glas, innen wie außen modern und elegant wirkend, mit einer großen Terrasse: Die „Trattoria La Riva“, Blick auf den Rhein, auf die Schiffe, auf das abends mit tausend Lichtern funkelnde Bayerwerk - und auf Duisburg-Mündelheim mit seinem großen Hüttenwerk samt Kokerei.

So eine Lage ist für ein Restaurant fast schon die halbe Miete, aber dafür würde Kaymer kaum so regelmäßig von Mündelheim über den Rhein reisen. Er schätzt, zum Beispiel, das gute Weinangebot der Trattoria (mit angeschlossener Enoteca im Keller) und ordert gleich mal eine Flasche Südtiroler Grauburgunder, worauf Kuhna schnell bedauert, dass er diesmal fährt. Er tröstet sich mit dem Carpaccio vom Simmentaler (!) Rind mit Frühlingstrüffeln als Vorspeise und nimmt dann die Raviolacci an Butter und Salbei; die Füllung aus Feigen und Schinken hat ein wunderbar kräftiges Aroma. Kaymers Spaghetti mit Meeresfrüchten indes hätte Kuhna im Nachhinein ebenso gern gegessen. Auch was man indiskret auf Tellern an anderen Tischen erspäht, ist sehr appetitanregend – ob Salat, Pasta oder Hauptgericht. Pizza gibt’s übrigens nicht. Der Service ist freundlich; dass die Gerichte nicht binnen fünf Minuten auf dem Tisch stehen, ist kein Nachteil und spricht eher für die Frischeküche. Kuhna sieht also keinen Grund für Kritik an Kaymers Lieblingsitaliener (wie das wohl ausgegangen wäre?), ganz im Gegenteil. Und deshalb prüft er schon mal, wie man nach Uerdingen kommt, wenn man nicht „nebenan“ jenseits des Rheins wohnt. Und siehe da: kein Problem. Die schnellsten Verbindungen von Essen-Rüttenscheid zum Bahnhof Krefeld-Uerdingen zum Beispiel dauern gerade mal 40 Minuten, und auch nach 22 Uhr kann man auf diese Weise bequem zurückfahren, wenn man sich im „La Riva“ nicht auf aqua minerale beschränken will. La Riva Trattoria und Enoteca

Von Lieblings Speise ... ... BIS LIEBLINGSSPEISE. Wir lieben feines Essen. Die zarten Braten, die edlen Fische, die knackigen Gemüse, die eleganten Sösschen, die sündigen Desserts. Und die Gäste lieben uns. Die Verliebten und Verheirateten, die Geschäfts- und Sportsfreunde, die großen und die kleinen Familien. Sie feiern heimlich Verlobung oder silberne Hochzeit, Geschäftsabschluß und Mannschaftssieg oder einfach nur das Leben. Wann setzen Sie sich an unseren gedeckten Tisch?

MINTROPS LAND HOTEL, BURGALTENDORF RESTAURANT MUMM SCHWARZENSTEINWEG 81, 45289 ESSEN TEL.: 0201/57171- 0 MINTROPS STADT HOTEL, MARGARETHENHÖHE RESTAURANT M STEILE STRAßE 46, 45149 ESSEN TEL.: 0201/4386 - 0

www.mintrops.mm-hotels.de

Dammstraße 18 · 47829 Krefeld Tel. 02151-579774 · www.la-riva.com Di-So 12.00 –15.00 und 18.00 – 1.00 Uhr

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— Rhein, Brücke und industrielles Ruhrgebiet als Kulisse – gute Gründe, mal die Revier-Grenze nach Uerdingen zu überschreiten. Die Küche des „Riva“ macht nicht nur Stammgast Kaymer zum Wiederholungstäter.

Wie wäre es, meinte Kaymer, wenn wir mal wieder ein italienisches Restaurant vorstellten? Klang plausibel; schließlich sind die „Italiener“ eine Hauptstütze unserer kulinarischen Infrastruktur. Mit den anderen „Lateinern“ Spanien und Portugal komplettieren K & K hiermit ihren Ausflug in südländische Küche, die im vorigen Heft mit Griechenland begonnen hat.

Ein italienisches Restaurant vorstellen – das war dann leichter gesagt als getan. Natürlich gibt es genug, mehr als genug italienische und pseudo-italienische Restaurants an der Ruhr. Aber eines davon aussuchen? Schwierig. Bis Kaymer mal wieder „La Riva“ murmelte. Sein Lieblingsitaliener. Nur leider in Uerdingen. Also nicht so richtig im Ruhrgebiet. Andererseits: Es fällt ein wenig leichter, so einen Kandidaten „außer Konkurrenz“ auszuwählen. Und vor allem gehört ein prächtiger Blick auf ein gutes Stück Ruhrgebiet zu den besonderen Vorzügen, die Kaymers Liebling zu bieten hat. Also dann! „Riva“ ist das italienische Wort für Ufer und Küste. Restaurantchef Antonio Fusco kommt aus Positano an der Amalfiküste, einer der schönsten in der Welt. Dort schnupperte er früh in die Arbeit der Großeltern in ihrer Trattoria hinein. Dem Gewerbe der Großeltern blieb er treu; seine traumhafte Heimat verließ Fusco früh. Nach Stationen in England, Schweiz und Düsseldorf kam er vor zehn Jahren nach (Krefeld-) Uerdingen. 2006 wechselte er an Uerdingens „riva“, das Rheinufer. Im Biergarten des ehemaligen Restaurants „Rheinschlösschen“ entstand bei der Uerdinger Altstadt ein kleiner, rechteckiger Bau mit viel Glas, innen wie außen modern und elegant wirkend, mit einer großen Terrasse: Die „Trattoria La Riva“, Blick auf den Rhein, auf die Schiffe, auf das abends mit tausend Lichtern funkelnde Bayerwerk - und auf Duisburg-Mündelheim mit seinem großen Hüttenwerk samt Kokerei.

So eine Lage ist für ein Restaurant fast schon die halbe Miete, aber dafür würde Kaymer kaum so regelmäßig von Mündelheim über den Rhein reisen. Er schätzt, zum Beispiel, das gute Weinangebot der Trattoria (mit angeschlossener Enoteca im Keller) und ordert gleich mal eine Flasche Südtiroler Grauburgunder, worauf Kuhna schnell bedauert, dass er diesmal fährt. Er tröstet sich mit dem Carpaccio vom Simmentaler (!) Rind mit Frühlingstrüffeln als Vorspeise und nimmt dann die Raviolacci an Butter und Salbei; die Füllung aus Feigen und Schinken hat ein wunderbar kräftiges Aroma. Kaymers Spaghetti mit Meeresfrüchten indes hätte Kuhna im Nachhinein ebenso gern gegessen. Auch was man indiskret auf Tellern an anderen Tischen erspäht, ist sehr appetitanregend – ob Salat, Pasta oder Hauptgericht. Pizza gibt’s übrigens nicht. Der Service ist freundlich; dass die Gerichte nicht binnen fünf Minuten auf dem Tisch stehen, ist kein Nachteil und spricht eher für die Frischeküche. Kuhna sieht also keinen Grund für Kritik an Kaymers Lieblingsitaliener (wie das wohl ausgegangen wäre?), ganz im Gegenteil. Und deshalb prüft er schon mal, wie man nach Uerdingen kommt, wenn man nicht „nebenan“ jenseits des Rheins wohnt. Und siehe da: kein Problem. Die schnellsten Verbindungen von Essen-Rüttenscheid zum Bahnhof Krefeld-Uerdingen zum Beispiel dauern gerade mal 40 Minuten, und auch nach 22 Uhr kann man auf diese Weise bequem zurückfahren, wenn man sich im „La Riva“ nicht auf aqua minerale beschränken will. La Riva Trattoria und Enoteca

Von Lieblings Speise ... ... BIS LIEBLINGSSPEISE. Wir lieben feines Essen. Die zarten Braten, die edlen Fische, die knackigen Gemüse, die eleganten Sösschen, die sündigen Desserts. Und die Gäste lieben uns. Die Verliebten und Verheirateten, die Geschäfts- und Sportsfreunde, die großen und die kleinen Familien. Sie feiern heimlich Verlobung oder silberne Hochzeit, Geschäftsabschluß und Mannschaftssieg oder einfach nur das Leben. Wann setzen Sie sich an unseren gedeckten Tisch?

MINTROPS LAND HOTEL, BURGALTENDORF RESTAURANT MUMM SCHWARZENSTEINWEG 81, 45289 ESSEN TEL.: 0201/57171- 0 MINTROPS STADT HOTEL, MARGARETHENHÖHE RESTAURANT M STEILE STRAßE 46, 45149 ESSEN TEL.: 0201/4386 - 0

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Dammstraße 18 · 47829 Krefeld Tel. 02151-579774 · www.la-riva.com Di-So 12.00 –15.00 und 18.00 – 1.00 Uhr

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GASTRONOMIE — Diese Paella hat genauso gut geschmeckt, wie sie aussieht. Kaymer und Kuhna können’s bestätigen. Sie haben nach dem Fototermin begeistert zugeschlagen.

| Ein richtiger Spanier Ein spanisches Restaurant zu finden, war vor 15 Jahren gar nicht so einfach im Ruhrgebiet. Dann plötzlich wuchsen die „Spanier“ wie Pilze aus dem Boden – so schien es wenigstens. Aber die trendige Kombination aus schickem Ambiente und Tapas-Bar war oft ziemlich enttäuschend, was das Essen angeht. Da gab und gibt es „spanische“ Restaurants, in denen kein Mensch spanisch spricht oder wo ein Glas Rotwein so teuer ist, dass es einem den Appetit verschlägt. Da arbeitet mancher geschäftstüchtig nach dem Motto: „Bis gestern hab ich von Tapas noch nie was gehört – heute mach’ ich schon welche.“ Es war höchste Zeit, fand Kuhna, für einen richtigen Spanier, authentisch und ohne Chichi. — Hausherr Antonio Mendoza stammt von La Gomera und setzt in jeder Hinsicht kanarische Akzente.

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Ruhr Revue

Er findet sich in Wambel. DortmundWambel im östlichen Stadtbezirk Brackel (ja, Dortmund hat ulkige Stadtteilnamen). In der unauffälligen Wohnstraße fällt das farbenfrohe „Casa Mendoza“ gleich auf. Und wo Mendoza drauf steht, ist auch Mendoza drin: Antonio Mendoza betreibt das Restaurant seit sechs Jahren, mit der ganzen Familie. In Deutschland ist er der

Liebe wegen, Senora Mendoza ist Dortmunderin. Nach verschiedenen beruflichen Stationen hatte Mendoza zuletzt im „Mövenpick“ gearbeitet. Dann machte er sich selbständig. Ein paar Standorte in der Innenstadt erwiesen sich als zu teuer; ein Bekannter brachte ihn auf das Haus in Wambel. Das passte. Die Inneneinrichtung ist freundlich, zurückhaltend gemütlich.

Bei passendem Wetter kann man schön draußen sitzen an der ruhigen Sendstraße. Wer sich wundert über Senor Mendozas weichen Akzent, findet die Lösung in seiner Herkunft: Er stammt von La Gomera. Dort, sagt er, sei die Sprache näher an Südamerika als dem harten kastilischen Akzent in nördlichen Teilen des spanischen Mutterlandes. Kanarische Akzente finden sich natürlich auch in der Küche des „Casa Mendoza“. Aber wer spanisches Essen vom Festland kennt, muss sich nicht völlig umstellen. Kaymer und Kuhna begeben sich bei den Tapas ganz in die Hand des Hausherrn. Er fährt auf: milde grüne Paprika, gebraten. Tomaten-Thunfischsalat. Brot und Alioli. Gambas al Ajillo. Chorizo. Alles wie es sein muss. Und Tintenfischringe im Teigmantel. Da protestiert Kuhna beinahe. Zu oft hat er anderswo gummiartige, fetttriefende und geschmackfreie Zumutungen unter diesem Namen angetroffen. Aber hier: kein Fettmief, kein Teigpapp, statt dessen mildes, aber eindeutiges Tintenfisch-Aroma. Auch Kaymer staunt: Wunderbar. Die folgende Paella – nach kanarischer Art nur mit Fisch und Meeres-

— Das soll dem Gast sofort spanisch vorkommen: der Innenraum des „Casa Mendoza“

früchten – bestätigt diesen Eindruck. Eben alles frisch, erklärt der Chef. Das sei wohl nicht bei allen Tapasverkäufern so … Gegenüber den Tapas, sagt Antonio Mendoza, spielten Hauptgerichte bei vielen Gästen eine immer geringere Rolle. Deshalb hat er die Standardkarte stark reduziert und setzt auf wechselnde Tagesangebote. Wie er dann aber vom Kaninchen erzählt oder vom Hühnchen, scheint Zurückhaltung gegenüber Hauptgerichten doch ein Fehler zu sein. Zumal es dann mit den kanarischen Runzelkartoffeln auch die berühmten rojos gibt, grüne und rote Sauce. „Claro! Rufen Sie vorher an“, sagt

Antonio Mendoza, „dann kauf’ ich ein Kaninchen – oder zwei, je nachdem wie viele Sie sind.“ Was kann man besseres von einem Restaurantchef hören? Also abgemacht. Bis bald, hasta pronto, mit ganz vielen normalen und umgedrehten Ausrufezeichen. Casa Mendoza Sendstraße 133 · 44143 Dortmund Tel. 0231-92 77 77 0 www.casamendoza.de Mo - Mi 18.00 - 24.00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) Fr - Sa 18.00 - 24.00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) Donnerstag + Sonntag geschlossen

Die Locat ion für Ihre Weihnacht sfeier im Grillo Theater Man nehme ein charmantes Theater, würze mit einer Prise Atmosphäre und schmecke das Ganze mit einer stilvollen Ausstattung, gutem Essen, gekonnten Drinks und einem gemütlichen Kaminfeuer ab. Fertig ist Ihr perfektes Weihnachtsevent. Buchen Sie Ihre individuelle Weihnachtsfeier für bis zu 140 Personen. Gerne auch mit einer Theatervorstellung Ihrer Wahl im Grillo Theater. - Reservieren Sie noch heute Ihren Wunschtermin -

cENTRAL IM gRILLO tHEATER · Theaterplatz 11 · 45127 Essen T: 0201 38 43 99 84 · www.central-essen.de · /centralessen


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GASTRONOMIE — Diese Paella hat genauso gut geschmeckt, wie sie aussieht. Kaymer und Kuhna können’s bestätigen. Sie haben nach dem Fototermin begeistert zugeschlagen.

| Ein richtiger Spanier Ein spanisches Restaurant zu finden, war vor 15 Jahren gar nicht so einfach im Ruhrgebiet. Dann plötzlich wuchsen die „Spanier“ wie Pilze aus dem Boden – so schien es wenigstens. Aber die trendige Kombination aus schickem Ambiente und Tapas-Bar war oft ziemlich enttäuschend, was das Essen angeht. Da gab und gibt es „spanische“ Restaurants, in denen kein Mensch spanisch spricht oder wo ein Glas Rotwein so teuer ist, dass es einem den Appetit verschlägt. Da arbeitet mancher geschäftstüchtig nach dem Motto: „Bis gestern hab ich von Tapas noch nie was gehört – heute mach’ ich schon welche.“ Es war höchste Zeit, fand Kuhna, für einen richtigen Spanier, authentisch und ohne Chichi. — Hausherr Antonio Mendoza stammt von La Gomera und setzt in jeder Hinsicht kanarische Akzente.

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Er findet sich in Wambel. DortmundWambel im östlichen Stadtbezirk Brackel (ja, Dortmund hat ulkige Stadtteilnamen). In der unauffälligen Wohnstraße fällt das farbenfrohe „Casa Mendoza“ gleich auf. Und wo Mendoza drauf steht, ist auch Mendoza drin: Antonio Mendoza betreibt das Restaurant seit sechs Jahren, mit der ganzen Familie. In Deutschland ist er der

Liebe wegen, Senora Mendoza ist Dortmunderin. Nach verschiedenen beruflichen Stationen hatte Mendoza zuletzt im „Mövenpick“ gearbeitet. Dann machte er sich selbständig. Ein paar Standorte in der Innenstadt erwiesen sich als zu teuer; ein Bekannter brachte ihn auf das Haus in Wambel. Das passte. Die Inneneinrichtung ist freundlich, zurückhaltend gemütlich.

Bei passendem Wetter kann man schön draußen sitzen an der ruhigen Sendstraße. Wer sich wundert über Senor Mendozas weichen Akzent, findet die Lösung in seiner Herkunft: Er stammt von La Gomera. Dort, sagt er, sei die Sprache näher an Südamerika als dem harten kastilischen Akzent in nördlichen Teilen des spanischen Mutterlandes. Kanarische Akzente finden sich natürlich auch in der Küche des „Casa Mendoza“. Aber wer spanisches Essen vom Festland kennt, muss sich nicht völlig umstellen. Kaymer und Kuhna begeben sich bei den Tapas ganz in die Hand des Hausherrn. Er fährt auf: milde grüne Paprika, gebraten. Tomaten-Thunfischsalat. Brot und Alioli. Gambas al Ajillo. Chorizo. Alles wie es sein muss. Und Tintenfischringe im Teigmantel. Da protestiert Kuhna beinahe. Zu oft hat er anderswo gummiartige, fetttriefende und geschmackfreie Zumutungen unter diesem Namen angetroffen. Aber hier: kein Fettmief, kein Teigpapp, statt dessen mildes, aber eindeutiges Tintenfisch-Aroma. Auch Kaymer staunt: Wunderbar. Die folgende Paella – nach kanarischer Art nur mit Fisch und Meeres-

— Das soll dem Gast sofort spanisch vorkommen: der Innenraum des „Casa Mendoza“

früchten – bestätigt diesen Eindruck. Eben alles frisch, erklärt der Chef. Das sei wohl nicht bei allen Tapasverkäufern so … Gegenüber den Tapas, sagt Antonio Mendoza, spielten Hauptgerichte bei vielen Gästen eine immer geringere Rolle. Deshalb hat er die Standardkarte stark reduziert und setzt auf wechselnde Tagesangebote. Wie er dann aber vom Kaninchen erzählt oder vom Hühnchen, scheint Zurückhaltung gegenüber Hauptgerichten doch ein Fehler zu sein. Zumal es dann mit den kanarischen Runzelkartoffeln auch die berühmten rojos gibt, grüne und rote Sauce. „Claro! Rufen Sie vorher an“, sagt

Antonio Mendoza, „dann kauf’ ich ein Kaninchen – oder zwei, je nachdem wie viele Sie sind.“ Was kann man besseres von einem Restaurantchef hören? Also abgemacht. Bis bald, hasta pronto, mit ganz vielen normalen und umgedrehten Ausrufezeichen. Casa Mendoza Sendstraße 133 · 44143 Dortmund Tel. 0231-92 77 77 0 www.casamendoza.de Mo - Mi 18.00 - 24.00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) Fr - Sa 18.00 - 24.00 Uhr (Küche bis 22.00 Uhr) Donnerstag + Sonntag geschlossen

Die Locat ion für Ihre Weihnacht sfeier im Grillo Theater Man nehme ein charmantes Theater, würze mit einer Prise Atmosphäre und schmecke das Ganze mit einer stilvollen Ausstattung, gutem Essen, gekonnten Drinks und einem gemütlichen Kaminfeuer ab. Fertig ist Ihr perfektes Weihnachtsevent. Buchen Sie Ihre individuelle Weihnachtsfeier für bis zu 140 Personen. Gerne auch mit einer Theatervorstellung Ihrer Wahl im Grillo Theater. - Reservieren Sie noch heute Ihren Wunschtermin -

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Vinothek Unsere Empfehlung:

Schloss Vollrads 2009er großes Gewächs Schloss Vollrads gehört zu den ältesten Weingütern Deutschlands. In der über 1.000-jährigen Geschichte hat man es immer verstanden, Weine mit großem Alterungspotenzial zu produzieren. — Jose Correia da Silva bietet in seinem Restaurant verlässlich „einfache portugiesische Küche“.

— Fisch, frischer Fisch, steht im Mittelpunkt. Auf die Expertise des Hausherrn im „Casa Portuguesa“ kann man sich dabei verlassen.

| An die Brassen Griechenland, Italien, Spanien – für die Küche dieser Länder benutzt man heutzutage gern den etwas diffusen Modebegriff „mediterran“. Kulinarisch passt das auch zu Portugal, geographisch natürlich nicht so recht, weil das kleine Land nicht am Mittelmeer liegt. Sondern westlich der Meerenge von Gibraltar, am Atlantik. Aus dem schöpft zum großen Teil die Küche Portugals. Und ganz besonders die von Jose Correia da Silva in der Wittener Institution „Casa Portuguesa“. Senhor Correia zelebriert das immer wieder, bei jeder Bestellung: Der Hüne baut

sich am Tisch der Gäste auf und – ja: rezitiert, deklamiert, was sich an Fischgerichten auf der schlichten Tafel findet. Fast klingt es wie Mantras; wer genau zuhört, merkt, dass Correia von den Fischen spricht wie sonst vielleicht ein Sommelier von seinen Weinen. Wie fest das Fleisch ist und welches Aroma es hat, wird genau erklärt. Übrigens völlig akzentfrei: Der Chef lebt seit Kindertagen in Deutschland. Ergebnis der Beratung bei Kaymer: Gambas in Knoblauchsoße und dann eine Fischplatte. Bei Kuhna: erst mal ein Tellerchen voller frittierter Sardellen und dann ein üppiges Filet vom Grill – bissfest, aber

zart. Lecker. Vielleicht liegt’s am Vinho Verde – ein paar Tage später schwirren Kuhna all die Fischnamen im Kopf, und er ist sich nicht mehr ganz sicher. Meint aber, dass es ein Steinbarsch war. Muss man noch mal nachprüfen … Die portugiesischen Spezialitäten, so wird schon mal liebevoll gespöttelt, seien Fisch, Fisch und Fisch. Das „Casa Portuguesa“ versteht sich auf jeden Fall in erster Linie als Fischrestaurant, und für den Fisch, sagt Jose Correia, kommen auch Gäste von weit her. Die Fischkenntnisse des Küchenchefs kommen nicht von ungefähr: Als sein Traum vom Sportstudium aus gesund-

heitlichen Gründen zerstoben war, stieg der junge Jose ins Fisch-Importgeschäft seines Vaters ein. 1989 dann eröffnete er sein Restaurant in einer früheren Wittener Eckkneipe. Natürlich half es, dass er so gut wusste, wo es besten Fisch zu kaufen gibt, und dass er alte Beziehungen spielen lassen kann. Wirklich guter und frischer Fisch sei im deutschen Binnenland nicht einfach zu bekommen, sagt Correia. Und die Qualität des Angebots zu beurteilen, sei für Laien auch schwierig. „Wenn man den Fischmann auf dem Markt von weither riecht“, dann sei das natürlich kein gutes Zeichen. Im Einzelnen aber gebe es für die Beurteilung kaum Patentregeln. Ihm selbst kann niemand etwas vormachen, da hilft eine Mischung aus Erfahrung und Intuition. Sein Lieblingsfisch sei die Goldbrasse, sagt er. Dass er sie bei diesem Namen nennt,

kann man typisch nennen, denn wir kennen das Tier längst unter dem mediterranschicken Namen Dorade (Royal). Portugiesisch Dourada Real. Sanft grillen, dazu Salat, frisches Gemüse der Saison und Kartoffeln – fertig. „Einfache portugiesische Küche. Kein Schnickschnack.“ Natürlich gibt es in der „Casa Portuguesa“ auch „Bacalhau“, den getrockneten Kabeljau. Das portugiesische Nationalgericht ist beim nächsten Mal dran. Gut zu wissen, dass es das alles weiterhin gibt in Witten. Fisch. Frisch. Solide. Ohne Schnickschnack.

Das große Gewächs aus 2009, einer der ganz bedeutenden Rheingauer Weine, fängt gerade an trinkreif zu werden. Klar und pur vinifiziert, mit eleganter Mineralik und dichtverwoben mit Noten von hellen Früchten. Ein Klassiker, der noch 6 bis 8 Jahre gut trinkbar sein wird.

Restaurant Casa Portuguesa Breite Straße 81 · 58452 Witten Tel. 02302-26 8 26 www.casa-portuguesa.de Di-So 18.00 – 23.30 Uhr Sonn- und Feiertag 12.00-14.30 Uhr

Normalpreis 26,90 €

Sonderpreis für Ruhr Revue-Leser K.u.K. Restauranttipps Andreas Kaymer (li.) und Martin Kuhna, beide dem guten Essen innig zugetan, suchen Restaurants aus, die wir Ihnen empfehlen können. Und wenn es geht, nehmen sie gemeinsam, K.u.K., Kostproben von der Karte; die Geschmäcker sind verschieden, und zwei schmecken mehr als einer. Sogar, wenn Kaymer diäthaltend dem maßlosen Kollegen Kuhna ein schlechtes Gewissen macht. Lesertipps, welche Restaurants noch vorgestellt werden sollten – nur zu. K.u.K freuen sich.

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Ruhr Revue

19,90 €

erhältlich bei

Hohenzollernstr. 40 · D-45128 Essen Telefon 0201-720036 · info@derweinhandel.de www.derweinhandel.de


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Vinothek Unsere Empfehlung:

Schloss Vollrads 2009er großes Gewächs Schloss Vollrads gehört zu den ältesten Weingütern Deutschlands. In der über 1.000-jährigen Geschichte hat man es immer verstanden, Weine mit großem Alterungspotenzial zu produzieren. — Jose Correia da Silva bietet in seinem Restaurant verlässlich „einfache portugiesische Küche“.

— Fisch, frischer Fisch, steht im Mittelpunkt. Auf die Expertise des Hausherrn im „Casa Portuguesa“ kann man sich dabei verlassen.

| An die Brassen Griechenland, Italien, Spanien – für die Küche dieser Länder benutzt man heutzutage gern den etwas diffusen Modebegriff „mediterran“. Kulinarisch passt das auch zu Portugal, geographisch natürlich nicht so recht, weil das kleine Land nicht am Mittelmeer liegt. Sondern westlich der Meerenge von Gibraltar, am Atlantik. Aus dem schöpft zum großen Teil die Küche Portugals. Und ganz besonders die von Jose Correia da Silva in der Wittener Institution „Casa Portuguesa“. Senhor Correia zelebriert das immer wieder, bei jeder Bestellung: Der Hüne baut

sich am Tisch der Gäste auf und – ja: rezitiert, deklamiert, was sich an Fischgerichten auf der schlichten Tafel findet. Fast klingt es wie Mantras; wer genau zuhört, merkt, dass Correia von den Fischen spricht wie sonst vielleicht ein Sommelier von seinen Weinen. Wie fest das Fleisch ist und welches Aroma es hat, wird genau erklärt. Übrigens völlig akzentfrei: Der Chef lebt seit Kindertagen in Deutschland. Ergebnis der Beratung bei Kaymer: Gambas in Knoblauchsoße und dann eine Fischplatte. Bei Kuhna: erst mal ein Tellerchen voller frittierter Sardellen und dann ein üppiges Filet vom Grill – bissfest, aber

zart. Lecker. Vielleicht liegt’s am Vinho Verde – ein paar Tage später schwirren Kuhna all die Fischnamen im Kopf, und er ist sich nicht mehr ganz sicher. Meint aber, dass es ein Steinbarsch war. Muss man noch mal nachprüfen … Die portugiesischen Spezialitäten, so wird schon mal liebevoll gespöttelt, seien Fisch, Fisch und Fisch. Das „Casa Portuguesa“ versteht sich auf jeden Fall in erster Linie als Fischrestaurant, und für den Fisch, sagt Jose Correia, kommen auch Gäste von weit her. Die Fischkenntnisse des Küchenchefs kommen nicht von ungefähr: Als sein Traum vom Sportstudium aus gesund-

heitlichen Gründen zerstoben war, stieg der junge Jose ins Fisch-Importgeschäft seines Vaters ein. 1989 dann eröffnete er sein Restaurant in einer früheren Wittener Eckkneipe. Natürlich half es, dass er so gut wusste, wo es besten Fisch zu kaufen gibt, und dass er alte Beziehungen spielen lassen kann. Wirklich guter und frischer Fisch sei im deutschen Binnenland nicht einfach zu bekommen, sagt Correia. Und die Qualität des Angebots zu beurteilen, sei für Laien auch schwierig. „Wenn man den Fischmann auf dem Markt von weither riecht“, dann sei das natürlich kein gutes Zeichen. Im Einzelnen aber gebe es für die Beurteilung kaum Patentregeln. Ihm selbst kann niemand etwas vormachen, da hilft eine Mischung aus Erfahrung und Intuition. Sein Lieblingsfisch sei die Goldbrasse, sagt er. Dass er sie bei diesem Namen nennt,

kann man typisch nennen, denn wir kennen das Tier längst unter dem mediterranschicken Namen Dorade (Royal). Portugiesisch Dourada Real. Sanft grillen, dazu Salat, frisches Gemüse der Saison und Kartoffeln – fertig. „Einfache portugiesische Küche. Kein Schnickschnack.“ Natürlich gibt es in der „Casa Portuguesa“ auch „Bacalhau“, den getrockneten Kabeljau. Das portugiesische Nationalgericht ist beim nächsten Mal dran. Gut zu wissen, dass es das alles weiterhin gibt in Witten. Fisch. Frisch. Solide. Ohne Schnickschnack.

Das große Gewächs aus 2009, einer der ganz bedeutenden Rheingauer Weine, fängt gerade an trinkreif zu werden. Klar und pur vinifiziert, mit eleganter Mineralik und dichtverwoben mit Noten von hellen Früchten. Ein Klassiker, der noch 6 bis 8 Jahre gut trinkbar sein wird.

Restaurant Casa Portuguesa Breite Straße 81 · 58452 Witten Tel. 02302-26 8 26 www.casa-portuguesa.de Di-So 18.00 – 23.30 Uhr Sonn- und Feiertag 12.00-14.30 Uhr

Normalpreis 26,90 €

Sonderpreis für Ruhr Revue-Leser K.u.K. Restauranttipps Andreas Kaymer (li.) und Martin Kuhna, beide dem guten Essen innig zugetan, suchen Restaurants aus, die wir Ihnen empfehlen können. Und wenn es geht, nehmen sie gemeinsam, K.u.K., Kostproben von der Karte; die Geschmäcker sind verschieden, und zwei schmecken mehr als einer. Sogar, wenn Kaymer diäthaltend dem maßlosen Kollegen Kuhna ein schlechtes Gewissen macht. Lesertipps, welche Restaurants noch vorgestellt werden sollten – nur zu. K.u.K freuen sich.

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19,90 €

erhältlich bei

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| Kaymers Liebling

— Rhein, Brücke und industrielles Ruhrgebiet als Kulisse – gute Gründe, mal die Revier-Grenze nach Uerdingen zu überschreiten. Die Küche des „Riva“ macht nicht nur Stammgast Kaymer zum Wiederholungstäter.

Wie wäre es, meinte Kaymer, wenn wir mal wieder ein italienisches Restaurant vorstellten? Klang plausibel; schließlich sind die „Italiener“ eine Hauptstütze unserer kulinarischen Infrastruktur. Mit den anderen „Lateinern“ Spanien und Portugal komplettieren K & K hiermit ihren Ausflug in südländische Küche, die im vorigen Heft mit Griechenland begonnen hat.

Ein italienisches Restaurant vorstellen – das war dann leichter gesagt als getan. Natürlich gibt es genug, mehr als genug italienische und pseudo-italienische Restaurants an der Ruhr. Aber eines davon aussuchen? Schwierig. Bis Kaymer mal wieder „La Riva“ murmelte. Sein Lieblingsitaliener. Nur leider in Uerdingen. Also nicht so richtig im Ruhrgebiet. Andererseits: Es fällt ein wenig leichter, so einen Kandidaten „außer Konkurrenz“ auszuwählen. Und vor allem gehört ein prächtiger Blick auf ein gutes Stück Ruhrgebiet zu den besonderen Vorzügen, die Kaymers Liebling zu bieten hat. Also dann! „Riva“ ist das italienische Wort für Ufer und Küste. Restaurantchef Antonio Fusco kommt aus Positano an der Amalfiküste, einer der schönsten in der Welt. Dort schnupperte er früh in die Arbeit der Großeltern in ihrer Trattoria hinein. Dem Gewerbe der Großeltern blieb er treu; seine traumhafte Heimat verließ Fusco früh. Nach Stationen in England, Schweiz und Düsseldorf kam er vor zehn Jahren nach (Krefeld-) Uerdingen. 2006 wechselte er an Uerdingens „riva“, das Rheinufer. Im Biergarten des ehemaligen Restaurants „Rheinschlösschen“ entstand bei der Uerdinger Altstadt ein kleiner, rechteckiger Bau mit viel Glas, innen wie außen modern und elegant wirkend, mit einer großen Terrasse: Die „Trattoria La Riva“, Blick auf den Rhein, auf die Schiffe, auf das abends mit tausend Lichtern funkelnde Bayerwerk - und auf Duisburg-Mündelheim mit seinem großen Hüttenwerk samt Kokerei.

So eine Lage ist für ein Restaurant fast schon die halbe Miete, aber dafür würde Kaymer kaum so regelmäßig von Mündelheim über den Rhein reisen. Er schätzt, zum Beispiel, das gute Weinangebot der Trattoria (mit angeschlossener Enoteca im Keller) und ordert gleich mal eine Flasche Südtiroler Grauburgunder, worauf Kuhna schnell bedauert, dass er diesmal fährt. Er tröstet sich mit dem Carpaccio vom Simmentaler (!) Rind mit Frühlingstrüffeln als Vorspeise und nimmt dann die Raviolacci an Butter und Salbei; die Füllung aus Feigen und Schinken hat ein wunderbar kräftiges Aroma. Kaymers Spaghetti mit Meeresfrüchten indes hätte Kuhna im Nachhinein ebenso gern gegessen. Auch was man indiskret auf Tellern an anderen Tischen erspäht, ist sehr appetitanregend – ob Salat, Pasta oder Hauptgericht. Pizza gibt’s übrigens nicht. Der Service ist freundlich; dass die Gerichte nicht binnen fünf Minuten auf dem Tisch stehen, ist kein Nachteil und spricht eher für die Frischeküche. Kuhna sieht also keinen Grund für Kritik an Kaymers Lieblingsitaliener (wie das wohl ausgegangen wäre?), ganz im Gegenteil. Und deshalb prüft er schon mal, wie man nach Uerdingen kommt, wenn man nicht „nebenan“ jenseits des Rheins wohnt. Und siehe da: kein Problem. Die schnellsten Verbindungen von Essen-Rüttenscheid zum Bahnhof Krefeld-Uerdingen zum Beispiel dauern gerade mal 40 Minuten, und auch nach 22 Uhr kann man auf diese Weise bequem zurückfahren, wenn man sich im „La Riva“ nicht auf aqua minerale beschränken will. La Riva Trattoria und Enoteca

Von Lieblings Speise ... ... BIS LIEBLINGSSPEISE. Wir lieben feines Essen. Die zarten Braten, die edlen Fische, die knackigen Gemüse, die eleganten Sösschen, die sündigen Desserts. Und die Gäste lieben uns. Die Verliebten und Verheirateten, die Geschäfts- und Sportsfreunde, die großen und die kleinen Familien. Sie feiern heimlich Verlobung oder silberne Hochzeit, Geschäftsabschluß und Mannschaftssieg oder einfach nur das Leben. Wann setzen Sie sich an unseren gedeckten Tisch?

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Landleben oder Stadtleben

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