Migros-Magazin-52-2022-d-ZH

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Wettbewerb auf Seite 57 WAS HEISST SCHON GLÜCK? Seite 32 Blick in die Sterne Seite 22 DIE BESTEN REZEPTE UND TIPPS GEGEN DEN KATER Seite 44 STREIFZÜGE Wissen, Wunder, Wow-Effekte: Acht Museen gegen die Langeweile Seite 12 Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 561 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Ausgabe Zürich, AZA 1953 Response Zentral Bild: Gataric-Fotografie migros.ch/magazin | MM52, 27.12.2022 Anzeige

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Angebote gelten nur vom 27.12.2022 bis 2.1.2023, solange Vorrat.

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Den Stern langlebig machen

Hier ein paar Tipps, damit der beliebte Weihnachtsstern auch im kommenden Jahr wieder blüht: Er mag weder zu viel Licht noch Zugluft. Wenn er Ende Februar die Blätter verliert, die Pflanze auf einen Drittel zurückschneiden und umtopfen. Ab September zwischen 18 und 8 Uhr einen grossen Papiersack über den Weihnachtsstern stülpen. So sollte er zu Weihnachten dann wieder seine roten Blätter entwickeln.

Von Bianca Gähweiler, Head of Corporate Communications Hotelplan

«Zündels Abgang» von Markus Werner, Fischer Taschenbuch, 2011, erhältlich bei exlibris.ch für Fr. 14.70

«Der erste Roman des Schaffhauser Autors gehörte zur Pflichtlektüre an der Kantonsschule Schaffhausen. Seither habe ich das Buch mehrfach gelesen, und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Der Schreibstil von Markus Werner gefällt mir einfach sehr.»

FLAMMKUCHEN MIT GERÄUCHERTEM LACHS

Backofen auf 250 °C Umluft vorheizen. Teige auf mit Backpapier belegten Blechen ausrollen. Sauerrahm auf den Teigen ausstreichen. Unteren Teil der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und darauf verteilen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Flammkuchen in den Ofen schieben und ca. 8 Minuten knusprig backen. Flammkuchen mit Rauchlachs belegen. Frühlingszwiebelgrün fein schneiden, darüberstreuen und sofort servieren. Rezept auf migusto.ch

4 | 27.12.2022 | MEINE MIGROS
Bilder: Getty Images, Daniel Winkler

182 577 Tischbomben hat die Migros 2021 verkauft, davon 138 368 in den beiden letzten Dezemberwochen. Sechs Tischbomben gibt es das ganze Jahr zu kaufen, für Silvester kommen 18 weitere hinzu. Alle Migros­Tischbomben werden übrigens von Hand in der Schweiz hergestellt.

IN KÜRZE

Prämierte Chefin Women in Business, die Community für Frauen in führenden Positionen in der Schweiz, hat Hotelplan-CEO Laura Meyer zur «Woman of the Year» gekürt. Meyer, die seit 2019 Chefin des Reiseanbieters ist, sei ein inspirierendes Vorbild für alle Frauen, so die Begründung zur Wahl.

Ausgezeichnete Projekte

Jedes sechste Kind in der Schweiz ist übergewichtig. Das Gesundheitsförderungsprogramm Kebab+ gibt Gegensteuer. Das Programm, das vom Migros-Kulturprozent unterstützt wird, hat zu diesem Zwecke fünf Projekte speziell ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche für eine gesunde Ernährung sensibilisieren. Mehr Infos dazu auf kebabplus.ch

Die Schweiz spart Energie

96 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, beim Energiesparen mitzuhelfen – sei es mit Lichterlöschen, Badeverzicht oder Kochen mit Deckel. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Digitec Galaxus. Besonders Frauen sowie Personen ab 50 nehmen sich die Sparappelle des Bundes zu Herzen. Bei den 15- bis 29-Jährigen kommen die Energiespartipps am wenigsten gut an. Die junge Generation ist jedoch bereit, mehr Zug statt Auto zu fahren.

| 27.12.2022 | 5 MEINE MIGROS

Migros-Moment in Abtwil SG Fast wie im Meer: Im Migros-Erlebnisbad Säntispark können kleine Kinder dank einer interaktiven Projektion farbige Fische fangen. Und das erst noch in einem Becken, in dem sie stehen können. Die Aufnahme ist am 11. Mai entstanden.

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6 | 27.12.2022 | AUGENBLICK
Uhr Bild: Anna Tina Eberhard
| 27.12.2022 | 7 AUGENBLICK

Impressum

MIGROS-MAGAZIN

vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes, migros.ch/magazin Adresse

Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 840 848

Kontakt: www.migmag.ch/leser Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion

Franz Ermel (Ltg.), Steve Gaspoz, Rüdi Steiner Art Direktion Barbara Pastore

Auflage/Leserschaft

Beglaubigte Auflage: 1 549 174 Ex. (WEMF 2021) Leserschaft: 2 221 000 (WEMF, MACH Basic 2022-2)

Abonnemente www.migmag.ch/abo Tel.: 058 577 13 00

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Ausführliches Impressum: www.migmag.ch/impressum

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INHALT

11 Ein Danke vom Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen blickt auf das Jahr 2022 zurück 12 Kunst einmal anders Diese acht schrägen Museen muss man gesehen haben 17 1, 2 oder 3? 19 So stösst man richtig an 21 Knabbrige Silvesterapéros 22 Der Weltraumexperte Der Schweizer Nasa-Direktor Thomas Zurbuchen über Aliens und die Zukunft der Raumfahrt 26 Die fünfte Jahreszeit Mythen und Bräuche rund um die Rauhnächte zum Jahreswechsel 30 Recycling auf dem Bau Wo alte Teile neu verbaut werden 32 Was ist Glück? Alles rund um den Zustand, den wir alle anstreben 38 Der Feminist Sasha Rosenstein sensibilisiert Männer für die Gleichstellung

Stadt, Land, Stutz

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Noch mehr Tipps und Storys jeden Sonntag in deinem Postfach 19 PROSIT NEUJAHR! Wieso stossen wir eigentlich an? Wir verraten, was es mit dem Brauch auf sich hat –und geben ab Seite 44 gleich noch ein paar Tipps fürs Katerfrühstück am Morgen danach. Bild: Getty Images | 27.12.2022 | 9 INHALT Anzeige

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Herzlichen Dank!

Liebe Kundin, lieber Kunde

Wir blicken erneut auf ein anspruchsvolles Jahr zurück. Mich persönlich bedrückt der Krieg mitten in Europa. Und wir alle spüren seine Auswirkungen, vor allem wegen der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise. Dennoch hat die Migros das Jahr 2022 gut gemeistert. Trotz der schwierigen Lage konnten wir Ihnen jederzeit ein attraktives Vollsortiment bieten. Wir waren innovativ und haben uns noch stärker für Umwelt und Gesellschaft engagiert.

Lassen Sie mich einige wenige Beispiele nennen: Wir haben für Sie das umweltschonende Kaffeesystem Coffee B entwickelt – der weltweit erste Kapselkaffee ohne Kapsel. Dabei ist der Coffee Ball vollständig kompostierbar. Auch die Ausweitung unseres Nachhaltigkeits-Nachweises «M-Check» sticht heraus: Neu bewerten wir auf unseren Produkten nicht nur die Kategorien Tierwohl und Klimaverträglichkeit, sondern auch, wie nachhaltig die Verpackung ist. Besonders am Herzen lag mir in diesem Jahr die Nachbarschaftsinitiative, mit der wir uns für das soziale Miteinander in der Schweiz engagieren. Zudem haben wir eine neue Cumulus-Kreditkarte lanciert, mit der unsere Kundinnen und Kunden online sowie im Laden ihre Einkäufe erledigen können. All das wäre ohne Sie nicht möglich.

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre grosse Treue zur Migros. Wir engagieren uns täglich, einen spürbaren Beitrag zu Ihrer Lebensqualität und für die Gesellschaft zu leisten.

Das kommende Jahr wird nicht weniger herausfordernd. Die aktuellen Entwicklungen führen auch bei der Migros dazu, Preise von Produkten da und dort überprüfen zu müssen. Unser Versprechen an Sie bleibt jedoch

unverändert: Wir bieten Ihnen das beste Sortiment, einfach und zu fairen Preisen. Wir freuen uns, Sie auch 2023 wieder in der Migros begrüssen zu dürfen, und wünschen Ihnen für das neue Jahr von Herzen das Beste.

Fabrice Zumbrunnen Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes

| 27.12.2022 | 11 MEINE MIGROS

Museen können auch anders

Endlose Gänge mit Porträts in Öl?

Das muss nicht sein: Diese acht Museen entführen die Besucherinnen und Besucher in spannende und schräge Welten.

TRÄUM ICH?

Hier ist nichts so, wie es scheint: Das Wow-Museum in Zürich steckt voller verblüffender und lustiger Sinnestäuschungen und Illusionen. Wer das kleine, aber feine Museum betritt, muss mit allem rechnen. Mal verliert man sich im Unendlichen, steht Kopf, täuscht sich in den Distanzen, verändert die Perspektive oder wundert sich generell über seine Wahrnehmung.

Das Museum verbindet Spass mit Lernen und zeigt: Nicht immer gibt es ein Richtig oder Falsch.

WOW Museum, Werdmühlestrasse 10, 8001 Zürich: Montag, Mittwoch und Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag 10 bis 22, Samstag 9 bis 22 und Sonntag 9 bis 20 Uhr; wow-museum.ch

12 | 27.12.2022 | AUSFLÜGE

STROH AUF DEM KOPF

Nirgendwo auf der Welt wurden im 19 Jahrhundert derart feine Hutgarnituren hergestellt wie im aar gauischen Freiamt. Gefertigt waren sie aus Stroh, einem bescheidenen und oft unterschätzten Material. Zwei Jahrhunderte lang bildete es die Grundlage eines blühenden Wirtschaftszweigs in der Region – bis zum Niedergang in den 1970er-Jahren. Das «Strohmuseum im Park» in Wohlen erzählt die Geschichte der Freiämter Hutflechtindus trie – mit Multimediashows, interaktiven Posten und vielen originalen Flechtobjekten. Für Kinder zwischen fünf und neun Jahren gibt es einen eigenen Rundgang. Strohmuseum im Park, Bünzstrasse 5, 5610 Wohlen: Mittwoch bis Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 12 bis 17 Uhr; strohmuseum.ch

DÜSTER UND SKURRIL: DIE GIGER-WELT

Eigentlich ist das Château St-Germain ein hübsches, herrschaftliches Gebäude im Herzen des pittoresken Freiburger Städtchens Greyerz. Doch seit 1988 birgt das Schloss einen ebenso fantastischen wie morbiden Schatz: Künstler und AlienSchöpfer HR Giger hat darin ein Museum mit seinen Werken errichtet. Wer Lust hat, sitzt unter einem Gewölbe aus Knochenimitationen, schaut auf ein Heer von Totenköpfen – und nippt dazu an einem Drink. Schräg, ganz nach Gigers Geist.

IN ZWEI STUNDEN UM DIE

WELT

Helden, Utopien und fremde Welten: Science-Fiction-Kunst und -Literatur sind Gegenstand der Maison d’Ailleurs in Yverdon-les-Bains VD. Sie zeigt mit rund 130 000 Objekten – Bücher, Comics, Skizzen, Modelle und Tonträger – auf, wie sich Fantasy-Autoren, Nerds oder Phantasten die Welt von morgen vorstellen, von Jules Verne bis «Star Wars». Auch scheinbar Triviales nehmen die Museumsmacher in den Fokus: Bis 8. Januar läuft die Ausstellung «Musclor et les Maîtres de l’univers», eine Hommage an He-Man und andere Actionfiguren des Spielzeugkonzerns Mattel aus den 1980er-Jahren.

Maison d’Ailleurs, Place Pestalozzi 14, 1401 Yverdon-les-Bains: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr; ailleurs.ch (in französischer Sprache)

HR Giger Museum, Rue du Château 2, Château St-Germain, 1663 Gruyères: Dienstag bis Freitag 13 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr; hrgigermuseum.com
AUSFLÜGE | 27.12.2022 | 13
Bilder: Gataric-Fotografie, HR Giger Museum/Andy Davies, Felix Wy

BEI CHAPLIN ZU HAUSE

In der denkmalgeschützten Villa Manoir de Ban in Corsier-surVevey VD verbrachte der Komiker Charlie Chaplin die letzten fast 25 Jahre seines Lebens. 2016 errichtete man dort zu seinen Ehren ein Museum. Wer es betritt, wandelt durch ein regelrechtes Filmstudio mit den Kulissen von Chaplins grössten Filmen. Das ehemalige Wohnhaus bietet auch Einblicke ins Privatleben des Künstlers. Und nicht nur bei schönem Wetter lohnt sich ein Abstecher in den Park.

Chaplin’s World, Route de Fenil 2, 1804 Corsier-sur-Vevey: täglich geöffnet, je nach Saison 10 bis 17 Uhr oder bis 18 Uhr; chaplinsworld.com

FÜR TÜFTLER UND GAMER

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MITTEN IN MITTELERDE

Die «Herr der Ringe»-Filme wurden bekanntlich in Neuseeland gedreht. Aber eigentlich befindet sich Mittelerde in der Schweiz, genauer gesagt in Jenins GR. Denn hier hat Bernd Greisinger eine Hobbithöhle nachgebaut und führt TolkienFans durch sein Museum mit etwa einem Dutzend Schauräumen. Seine Mittelerde-Sammlung gilt als die grösste zu dem Thema weltweit und umfasst Kunst, Literatur und Sammelstücke jeder Art.

Greisinger Museum, Verduonig 2b, 7307 Jenins: keine Öffnungszeiten, Interessierte buchen auf der Website ein Ticket für eine Führung; greisinger.museum

Vom ersten Schweizer Radiosender über den Apple 1 bis zu den Games der 1980er: Mehr als 10 000 Objekte aus der Geschichte von Computer und Unterhaltungselektronik sind im Museum Enter in Solothurn zu bestaunen. Das Ziel ist nicht nur, Zeugen der Technikgeschichte zu erhalten und allen zugänglich zu machen, sondern auch, Jugendliche für technische Berufe zu begeistern.

Museum Enter, Zuchwilerstrasse 33, 4500 Solothurn: Mittwoch bis Samstag 13 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr; enter.ch

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

Man wünscht sich die dunklen Zeiten mit Kerker, Folter und Guillotine nicht zurück, in die man im Henkermuseum in Sissach BL eintaucht. Lehrreich ist es aber allemal, sich auch mit dem früheren mitteleuropäischen Strafvollzug auseinanderzusetzen. Gänsehaut ist garantiert, wenn man im ehemaligen Gefängnis Fesseln, Folterinstrumente und Hinrichtungsutensilien vor sich sieht. Und etwas Auflockerung gibts auch: Ein Stockwerk ist dem in Sissach geborenen Entfesselungskünstler Pius Buser gewidmet. Henkermuseum, Kirchgasse 2, 4450 Sissach: jeweils am ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr; henkermuseum.ch

AUSFLÜGE | 27.12.2022 | 15
Bilder: Marc Ducrest, Enter.ch, Manuela Seelhofer

Unsere tolle Luxus-Yacht – die MY Solaris

Die MY Solaris ist eines der schönsten und komfortabelsten Yachtschiffe an Dalmatiens Traumküste. Wir haben das ganze Schiff für unsere Gäste exklusiv gechartert und unser stolzer Kapitän Ante freut sich, Sie persönlich begrüssen zu dürfen. Das 2018 mit viel Liebe zum Detail erbaute Prunkstück verfügt über nur 19 Kabinen, die mit individuell regulierbarer Klimaanlage, Sternenhimmel, LCD-Fernseher, WLAN, Safe, kleinem Schreibtisch, Haarföhn und Dusche/WC ausgestattet sind. Auf dem grosszügigen Sonnendeck lässt es sich herrlich mit atemberaubender Aussicht auf die Inselwelt verweilen. Im klimatisierten Salon/Restaurant, das auch geöffnet werden kann, werden uns täglich feine Speisen serviert.

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag, Samstag – Flug nach Split & Einschiffung Linienflug nach Split, wo wir am Flughafen erwartet werden. Ein Transferbus bringt uns zum Hafen zur Luxusyacht MY Solaris! Nach der Begrüssung an Bord werden wir mit einem feinen Nachtessen verwöhnt.

2. Tag, Sonntag – Split & Insel Hvar Bevor wir in See stechen zeigen wir Ihnen Split. Der Diokletian-Palast gehört zum Weltkulturerbe und beherbergt in seinen Gemäuern die zauberhafte Altstadt. Nach einer kurzen Stadtführung* heisst es «Leinen Los» und wir nehmen Kurs auf Hvar. Die Insel ist bekannt für ihre ausgedehnten Lavendelfelde. Freies Nachtessen im malerischen Hafenörtchen Jelsa.

3. Tag, Montag – Insel Hvar–Insel Mljet Nach einer Badepause in einer der Buchten von Korčula steuern wir die Insel Mljet an. Ein Teil der Insel wurde zum Nationalpark erklärt – zwei Salzwasserseen sind nur durch einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden. Bei unserem Ausflug* können Sie ein Bad iden Salzwasserseen nehmen. Der Abend ist

frei – Gelegenheit zum typischen Nachtessen in Pomena.

4. Tag, Dienstag – Insel Mljet-Dubrovnik Wir ankern zum Baden bei den grossartigen Elafiten-Inseln und treffen am Nachmittag in Dubrovnik ein. Die Führung durch die Altstadt* wird Sie begeistern - ein einzigartiges Freilichtmuseum mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten. Danach Zeit zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. Der Abend bleibt frei – Gelegenheit, um in einem der typischen Lokale in Dubrovnik zu dinieren.

5. Tag, Mittwoch – Dubrovnik-Insel Korčula Wir fahren wieder Richtung Nordwesten und steuern nach dem Sonnenbaden die Insel Korčula an. Das Inseljuwel hat eine der schönsten Altstädte Dalmatiens und ist gleichzeitig auch eine der grünsten Inseln der Adria. Freizeit & Übernachtung in der der Geburtsstadt des berühmten Seefahrers Marco Polo.

6. Tag, Donnerstag – Insel Korčula–Insel Brač

Vorbei an der Halbinsel Pelješac und der Insel Hvar erreichen wir die Insel Brač. Die Insel ist weltbekannt für ihren Kalksandstein, der hier

abgebaut wird. Zur Übernachtung laufen wir einen der gemütlichen Orte auf der Nordseite der Insel an – die richtige Kulisse für das Captain’s Dinner!

7. Tag, Freitag – Insel Brač–Trogir Nach einem letzten Badespass in einer herrlichen Bucht bei der Insel Čiovo navigieren wir zurück Richtung Festland. Freuen Sie sich auf Trogir, das aufgrund seiner unter UNESCO-Schutz stehenden Altstadt auch „Museumsstadt“ genannt Wir erleben eine tolle Führung* und können danach das Nachtessen in einem der unzähligen Restaurants einnehmen.

8. Tag, Samstag – Heimreise Nach dem Frühstück an Bord Ausschiffung und Transfer zum Flughafen Split. Von da fliegen wir zurück nach Zürich.

*Inkludierte Ausflüge

Noch mehr sparenbis 100% REKA-Checks!

Unsere Frühbuchpreise für Sie:

Pomena Jelsa Trogir Korčula Insel Korčula Split Dubrovnik InselMljet Insel Hvar ElafitenInseln Insel Čiovo Insel Brač Adriatisches Meer Split ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ✓ 2 Übernachtungen im 4 Sterne Hotel in Montecatini Terme ✓ 5 Übernachtungen im 4 Sterne Hotel auf der Sorrentinischen Halbinsel ✓ 7 x Frühstücksbuffet im Hotel ✓ 7 x Nachtessen im Hotel ✓ 1 x Mittagessen in einer typischen Cantina in Frascati ✓ 1 x Mittagessen auf einem Weingut beim Ätna inkl. Bruschetta, Pastagericht, Dessert und Wein ✓ 1 x Pizzamittagessen in Neapel inkl. 1/4l Wein & 1/2l Wasser ✓ Besichtigung von Pompeji inkl. Eintritt & Führung ✓ Tagesausflug zur Insel Capri, inkl. Schiffüberfahrt, Minibus auf Capri & Rundgang ✓ Eintritt Augustus Gärten Insel Capri ✓ Fantastischer Tagesausflug Amalfiküste ✓ 1 x 1 Eis oder Espresso in Amalfi ✓ Interessante Stadtführung in Neapel ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung auf der ganzen Reise Leistungen - Alles schon dabei! Gleiten Sie an Bord der Luxusyacht MY Solaris durch die umwerfend schöne Inselwelt Dalmatiens. Tagsüber ankern wir an romantischen Buchten und erfrischen uns beim Baden im tiefblauen Meer. Abends flanieren wir durch wunderschöne Hafenstädte und lassen uns in gemütlichen Lokalen verwöhnen. Exklusiv: Baden, Relaxen, Erkunden & Geniessen an Bord einer Traumyacht! ✓ Linienflug Zürich-Split / Split – Zürich ✓ Alle Taxen, Steuern, Gebühren & Kerosinzuschlag ✓ Transfer Flughafen Split – Hafen / Hafen –Flughafen Split ✓ 7 Übernachtungen auf der MY Solaris in der gewählten Kabinenkategorie ✓ 7 x Frühstück an Bord ✓ 6 x Mittagessen an Bord ✓ 1 x Nachtessen an Bord am ersten Tag ✓ 1 x Kapitänsdinner am letzten Tag ✓ Kreuzfahrt mit der MY Solaris gemäss Programm ✓ Ausflug Salzseen im Nationalpark Mljet ✓ Stadtführungen in Dubrovnik & Split ✓ Sämtliche Hafen- und Kurtaxen ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise Dubrovnik Archipel der Elafiten-Inseln Flugreise Wählen Sie Ihr Reisedatum Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren! Tel. 0848 00 77 88 www.car-tours.ch Yacht Kreuzfahrt – Dalmatiens Inselperlen 8-tägige Reise, Halbpension, in 3-Bett-Kab., ab nur Fr. 1799.REISEHIT 242 20. - 27. Mai 2023 * 17. - 24. Juni 2023 29. Juli - 5. August 2023 * Supersparpreis - solange Vorrat Zuschlag für Alleinreisende in Doppelkabine: auf Anfrage Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Saisonzuschlag für Abreise 17.6.: Fr. 90.Saisonzuschlag für Abreise 29.7.: Fr. 180.Persönliche Auslagen, Buchungsgebühr Fr. 24.- p.P. (entfällt bei Online-Buchung) und an Bord übliche Trinkgelder Flug ab/bis: Zürich Preis pro Person in 2er resp. 3er-Belegung / Kabine KatalogPreis in Fr . FrühbuchPreis in Fr. 2 Bett-Kabine / Lower Deck 3 Bett-Kabine / Main Deck 2 Bett-Kabine / Main Deck 2749.2299.3099.2199.1799.2499.Neuer Reiseverlauf mit noch mehr Höhepunkten !
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Rodeo Drive

1, 2 ODER 3 ? Seit der Kleine (7) Erstklässler ist, kriegt er einen Franken Taschengeld pro Woche. Lange hat er sich auf die Freiheiten gefreut, die das eigene Geld mit sich bringt. Nur leider ist es aber immer so schnell ausgegeben. Umso toller findet er den Gutschein für die nahe Bäckerei, die ihm ein lieber Chlaus ins Säckli gesteckt hat. Tagelang hat er sich die Auslage durch die Glasscheibe angeschaut und überlegt, was er mit seinem kleinen Vermögen von 20 Franken so anstellen könnte.

Klar ist, dass er seinen besten Freund einladen wird. Nun ist es so weit. Stolz steckt er das Kärtchen in die Hosentasche, und sie ziehen vorfreudig los. Ich muss an Julia Roberts denken, die in «Pretty Woman» den Rodeo Drive leer shoppt. Eigentlich möchte ich mir das nicht entgehen lassen. Blöd nur, dass ich ganz klar nicht erwünscht bin bei dieser Tour. – Und jetzt? MM

1 Ich schleiche den beiden nach und verstecke mich vor dem Gebüsch neben der Bäckerei.

2 Ich ziehe die silberne Perücke aus der Verkleiderlikiste an und gehe mir ein Brot kaufen.

3 Ich warte zu Hause.

Monica Müller (48) hat zwei Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

getrunken haben. Zu zweit an einem Tischchen. Sie freuen sich schon auf ihren nächsten Ausgang – sie haben noch Budget.

Antwort 3: Die beiden kommen strahlend zurück. Sie erzählen, dass sie je ein Schoggibrötli gegessen und dazu ein Sprite respektive Fanta

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KOLUMNE | 27.12.2022 | 17
Illustration: Lisa Rock
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Wieso stossen wir eigentlich an?

An Silvester, aber auch an Geburtstagen oder beim Essen mit Gästen prosten wir uns zu. Woher kommt der Brauch, und wie gehts richtig?

Text:

Wieso stossen wir vor dem Trinken an?

Da gibts mehrere Erklärungen. Im Mittelalter stiess man mit Tonkrügen an – und zwar so heftig, dass der Wein überschwappte und einiges im Krug des andern landete. Wer nicht anstossen wollte, machte sich bald als Giftmischer verdächtig. Giftanschläge waren damals an der Tagesordnung. Eine andere Erklärung deutet das Anstossen als Anzeichen für Wohlstand. In den reichen Bürgerhäusern bot man ab dem 16 Jahrhundert jedem Gast ein Glas an; mit dem Anstossen wurde der neue Wohlstand klirrend zelebriert.

Eine dritte Erklärung beruft sich auf die Antike, als man mit dem Klirren von Gläsern böse Geister und Dämonen vertreiben wollte.

Mit wie vielen Leuten stösst man an?

Wenn ihr zu viert oder sechst am Tisch sitzt, dann mit jeder Person, sagt Christoph Stokar, Autor des «Schweizer Knigge». Bei grösseren und eckigen Tischen kann man darauf verzichten, speziell bei mehr als acht Personen. Stattdessen prostet man sich aus der Ferne zu. An Silvester, so Stokar, kann man aber gut eine Ausnahme machen und mit jedem Einzelnen anstossen.

Sollte man sich dabei in die Augen schauen?

Ja, unbedingt. Ob es tatsächlich Unglück bringt, wenn man es nicht tut, ist allerdings nicht belegt. «In die Augen schauen stellt eine Verbindung her, zeigt Zuneigung. Man sagt damit: Ich nehme dich wahr», so Stokar.

Darf man über Kreuz anstossen?

Das solltest du nach Möglichkeit vermeiden. Es gilt als unhöflich, wenn alle aufs Mal anstossen wollen.

Wie viele Male machts Kling, wenn fünf Leute anstossen? n × (n-1) / 2: Das ist die Formel zur Berechnung. Die Variable n steht dabei für die Zahl der Beteiligten. Sitzen fünf Leute am Tisch, bedeutet das: 5 × (5-1) / 2, also zehn Mal.

Prost, zum Wohl, Gesundheit: Was sagt man am besten?

Für Stokar ist ein simples Prost zu wenig. Besser sei es, dem Gegenüber «etwas Persönliches zu sagen, zum Bespiel: Schön, dass wir heute zusammen sind».

Warum stösst man nur mit Alkohol an?

Weil es die Festlichkeit betont. «Wir feiern noch immer vor allem mit Alkohol», sagt Stokar. Wenn jemand am Tisch keinen Alkohol trinkt, sollte sie oder er unbedingt auch mit anstossen.

Ein Prost bei jedem Glas oder nur beim ersten?

Als Faustregel gilt: beim Essen nur mit dem ersten Glas. Das gilt auch für Apéros. Man kann auch öfter, das hänge von der Situation ab, sagt Stokar. Schweizerinnen und Schweizer seien sowieso als Anstoss-Weltmeister bekannt.

Und wo hält man das Glas?

Immer am Stiel. Wenn man es anders hält, ist es stillos. Übrigens: Anstossen geht mit jedem Glas.

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Bild: Getty Images | 27.12.2022 | 19

EXCELLENCE ROYAL

An die Küsten der Normandie mit der Excellence Royal

Eine Flussreise der maritimen Art an die Quais von Le Havre, die Kreidefelsen von Étretat, die Côte Fleurie und eine mystische Felseninsel im Wattenmeer, den Mont-Saint-Michel. Dazu: grosse Kunst, normannische Apfelbäume und das authentische Paris.

Tag 1 Schweiz > Paris Busanreise nach Paris.

Tag 2 Rouen Kommen Sie mit auf einen Stadtrundgang* oder lassen Sie sich inspirieren: Das «Musee les Beaux Arts» (Fr. 55) zeigt Werke von Monet, Sisley oder Renoir.

Normandie bei einer Tagesexkursion auf der Route du Cidre (Fr. 86).

Tag 5 Vernon

Die Excellence Royal bietet Platz für 144 Gäste. Die Kabinen befinden sich aussen, sind erstklassig-exquisit ausgestattet: Dusche/WC, Sat.-TV, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon, individuell regulierbare Klimaanlage, Heizung und Stromanschluss (220V). Entree mit Lobby, Rezeption und Boutique.

Stilvolles Restaurant, Panoramalounge mit Bar. Willkommen an Bord!

Tag 3 Le Havre > (Honfleur) Rundfahrt* in Le Havre mit Degustation regionaler Spezialitäten in Markthallen. Nachmittags Ausflug Honfleur an der Côte Fleurie (Fr. 35). Alternativ bieten wir Ihnen eine Tagesexkursion mit Wow-Faktor –zum Klosterberg Mont St. Michel (Fr. 65) im Wattenmeer.

Tag 4 Caudebec-en-Caux > Étretat Ausflug* zur Alabasterküste mit ihren Kreideklippen. In der privaten Atmosphäre seines Manoir bittet Sternekoch David Görne zum 6-Gang-Menu (Fr. 185 inkl. Getränke). Alternativ erleben Sie die

Ausflug Garten und Wohnhaus von Claude Monet*. Im nachhaltigen Familienbetrieb «Cidrerie» von Monsieur Galmel probieren Sie am Nachmittag den prickelnden Cidre und regionale Spezialitäten (Fr. 70).

Tag 6 Paris

Am Morgen Bootsrundfahrt* auf der Seine. Am Nachmittag Exkursion ins authentische Paris durchs Quartier du Marais und Halles (Fr. 33) oder Kurzführung im Louvre (Fr. 62). Am Abend ist Showtime im Moulin Rouge (ab Fr. 255).

Tag 7 Paris > Schweiz Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

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| 27.12.2022 | 21
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fragen an Thomas Zurbuchen

Er ist Schweizer und er war Forschungschef der Nasa. Wir haben ihn in Zürich getroffen –und er musste sich entscheiden: Mars oder Milky Way? Urknall oder Gott? Suchen oder finden?

1 Mars oder Milky Way?

Als Schoggiprodukt Mars, ansonsten Milky Way, also unsere Milchstrasse. Jeder der mehreren Hundert Millionen Sterne in unserer Galaxie hat mindestens einen Planeten – es gibt also viele wie den Mars oder die Erde.

2 Die Apollo- oder die ArtemisMondmission?

Artemis ist viel spannender. Auch weil da nicht nur weisse Männer, sondern viele Menschen auf der ganzen Welt zusammen etwas Spektakuläres erschaffen. Die erste Rakete ist nun endlich gestartet – zuvor hatte ich 48 schlaflose Stunden.

3 Mars 2030 oder Mars 2040?

2040, weil wir erst dann wichtige wissenschaftliche Arbeiten vor Ort mit Menschen ausführen können. Vielleicht stehen auch schon Ende der 2030er Jahre erstmals Menschen auf dem Mars. Dafür braucht es

allerdings noch ein paar Dinge: schnellere Beschleunigungen, besseren Strahlungsschutz zur Reduktion des Krebsrisikos und einen aufblasbaren Hitzeschild. Diesen haben wir übrigens kürzlich erstmals erfolgreich auf der Erde getestet. Er heisst Loftid.

4 Elon Musk oder Jeff Bezos?

Heute Jeff Bezos (lacht). Beide sind spektakuläre Innovatoren. Musk ist breiter aufgestellt, Bezos fokussierter. Beide sind nicht wirklich normal, denken nicht wie die meisten Menschen. Und wer gewinnt, ist offen.

5 Nasa oder SpaceX?

Beides. Die Nasa ist natürlich zentraler – Elon Musk hat selbst gesagt, es gäbe SpaceX ohne Nasa nicht. Für die Nasa aber sind die Privaten enorm wichtig: Von den 36 Missionen, die wir in den vergangenen sechs Jahren gestartet haben, nutzten alle bis auf eine private Raketen.

6 SLS- oder Starship-Rakete?

Die SLS der Nasa ist bereits geflogen, gelingt dies 2023 auch mit der Starship von SpaceX, wird es spannend: Dann wird der Preis für ein in den Weltraum befördertes Kilo Material 100 Dollar betragen statt wie bisher 10 000 bis 50 000 Dollar.

7 Die Raumstation ISS oder das Lunar Gateway?

Lunar Gateway, das ist die Zukunft. Damit werden wir die Reise

zum Mars üben, mutmasslich ab 2025. Die ISS war wichtig, ist aber ab 2030 Vergangenheit.

8 Der chinesische Marsroboter Zhurong oder Perseverance der Nasa?

Perseverance. Er ist zwei Generationen weiter als der chinesische und enthält die besten Instrumente, die je gebaut wurden. Wir nehmen damit eine ganze Sammlung Proben, die wir auf die Erde zurückbringen. Zudem ist die

34
22 | 27.12.2022 | INTERVIEW

11 Mond oder Mars?

Mars. Er ist wissenschaftlich viel interessanter, verfügte einst über Wasser, ja ganze Ozeane, die etwa 150 Meter tief waren. Vielleicht gab es dort auch Leben.

Sechs Jahre bei der Nasa

Thomas Zurbuchen (54) ist Astrophysiker und seit Oktober 2016 Wissenschaftsdirektor der Nasa (National Aeronautics and Space Administration) in Washington DC Ende Jahr tritt er zurück, als Person, die am längsten in dieser Position tätig war. Zurbuchen hat über 100 wissenschaftliche Missionen begleitet, verfügte über ein Jahresbudget von 7,6 Milliarden Dollar und leitete rund 10 000 Forschende.

Aufgewachsen ist er in einer Freikirchenfamilie in Heiligenschwendi BE. Seit 1996 lebt er in den USA und besitzt inzwischen auch den US­Pass. Zurbuchen ist mit einer amerikanischen Musikerin verheiratet und hat zwei Kinder.

Wenn ich mich mit den Chinesen treffen will, muss ich dies vom Kongress absegnen lassen. Es existiert eine berechtigte Angst, dass unsere Technologien von China ausspioniert werden.

12 Das Hubble- oder das James-Webb-Teleskop? Webb. Hubble war zwar wissenschaftlich die wichtigste Mission, die wir je gemacht haben, und funktioniert seit 31 Jahren. Aber das Webb-Teleskop sorgt nun laufend für neue Entdeckungen. Gerade haben wir Bilder der ältesten Galaxien veröffentlicht, die nur 350 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden sind. Wir brechen damit laufend Rekorde.

13 Die Sternennebel Pillars of Creation oder Carina Nebula? Pillars of Creation. Sie sind im Sternbild des Adlers, meinem Lieblingstier, und es ist ein ikonisches Bild des Hubble-Teleskops. Mit dem neuen Webb-Teleskop sehen wir nun sogar hindurch auf die Galaxien dahinter.

14 Der Dartpfeil oder die Dart-Sonde?

Forschung der westlichen Welt öffentlich, also auch für die östliche Welt zugänglich. Umgekehrt ist das leider nicht der Fall.

9 Neil Armstrong oder Juri Gagarin?

Schwierig. Gagarin war der Erste im All, Armstrong der Erste auf dem Mond. Beide Schritte waren unglaublich wichtig. Der erste Schritt auf dem Mars könnte übrigens von einer Frau getan werden – aus gutem Grund:

Gewisse Krebsraten sind geschlechtsabhängig, und Frauen haben auch da Vorteile.

10 China oder Russland?

China – das Land ist heute in der Raumfahrt viel wichtiger. Das liegt nicht nur am Geld, sondern auch an der Qualität: Da arbeiten wirklich gute Ingenieure und Techniker, die imposante Erfolge feiern. Die Kooperation hält sich jedoch in Grenzen, auch aus gesetzlicher Sicht.

Wohin es 2023 für ihn geht, lässt er offen. «Es könnte akademische Forschung sein, aber auch etwas in der Raumfahrtindustrie.» Auch eine Rückkehr in die Schweiz sei denkbar. «Die Kinder sind an die Uni ausgeflogen, meine Frau wäre dabei. Nur wie wir unsere Hündin Luna in die Schweiz bringen, müssten wir noch klären.»

Die Dart-Sonde zur Asteroidenabwehr. Sie ist auch viel genauer als jeder Dartpfeil. Sie hat nach einer Reise von x Millionen Kilometern durch den Raum innerhalb von 15 Metern präzis den Asteroiden getroffen und von seiner Laufbahn abgebracht – ein bisschen wie beim Computergame Space Invaders, das ich früher gespielt habe. Es war zudem eine der ersten Missionen, die ich selbst gestartet habe. Und die Frau, die dafür zuständig ist, war früher meine Studentin. Darauf bin ich stolz.

15 Asteroidenabwehr oder Apokalypse?

Asteroidenabwehr. Die Dinosaurier sind nicht mehr hier, weil sie die nicht hatten. Aktuell gibt es aber keinen Asteroiden, der die Erde bedroht – dafür muss er mindestens die Grösse

| 27.12.2022 | 23 INTERVIEW
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eines Fussballstadions haben. Es braucht allerdings Jahre der Vorbereitung für eine erfolgreiche Abwehr. Würde ein Asteroid erst zwei Wochen vor dem Einschlag entdeckt, könnten wir nur warnen und evakuieren.

16 Bemannte oder unbemannte Raumfahrt?

Bemannt. Für jede Mission braucht es Menschen, auch wenn sie nicht ins All fliegen. Aber man kann das im Grunde nicht mehr trennen. Auf dem Mars etwa werden fliegende Roboter die Augen und Ohren der Astronauten sein.

17 Optimistisch oder pessimistisch?

Immer optimistisch. Nicht aus irgendeinem Prinzip, sondern weil ich schon viele Dinge gesehen habe, die unmöglich schienen, dann aber doch geschahen, weil Menschen zusammenkamen. Können allein reicht jedoch nicht, Handeln ist wichtig.

18 Suchen oder finden?

Suchen. Denn sonst findet man nichts. Ausserdem macht Suchen Spass – wenn man daran keine Freude hat, sollte man nicht Wissenschaftler werden.

19 Bundesrat oder Präsident?

Schwierig. Der Präsident ist viel mächtiger, der Bundesrat funktioniert nur als Team. So gesehen ist der Bundesrat die bessere Idee. Aber ich arbeite für den Präsidenten.

20 Ihr Spitzname Doctor Z oder Ihr Vorname Thomas?

(lacht) Doctor Z wurde von meinem Social­Media­Team erfunden, weil in den USA niemand den Namen Zurbuchen aussprechen kann. Aber alle, die mich persönlich kennen, nennen mich Thomas.

21 Chef oder Chefin?

Egal, es muss einfach die beste Person sein. Aber ich bin froh, dass es heute mehr Chefinnen gibt. Auch bei der Nasa haben wir inzwischen fast 50 Prozent Frauen in leitender Position. Entscheidend ist, dass wir dahin kommen, wo Hautfarbe, Geschlecht oder sexuelle Orientierung keine Rolle spielen.

22 Nachfolger oder Nachfolgerin?

Die Nasa hatte noch nie eine Chefin in dieser Position, es wird langsam Zeit. Am Ende bestimmen das andere, aber es gibt einige gute Kandidatinnen. Es wird ohnehin eine Übergangsphase geben, in der meine Stellvertreterin und engste berufliche Vertraute übernimmt.

23 Vertrauen oder Kontrolle?

Vertrauen. Das ist viel wichtiger, um gute Ergebnisse zu bekommen. Kontrolle stösst irgendwann immer an Grenzen.

24 Team oder Einzelkämpfer?

Team. Im Zentrum aller grossen Erfolge stehen immer Teams, nicht Einzelne.

25 Aliens oder keine Aliens?

Aliens. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir Leben auf anderen Planeten finden. Und ich sehe keinen Grund, weshalb das nicht auch intelligent sein sollte.

26 Urknall oder göttliche Kreation?

Urknall. Es ist eine unserer erfolgreichsten Theorien, die viele Beobachtungen und Phänomene erklärt. Ich sehe hier aber keinen so grossen Gegensatz, denn auch wenn es Gott gäbe, könnte er oder sie ja den Urknall benutzt haben.

27 Glaube oder Wissenschaft?

Wissenschaft für die Dinge, die uns auf der Welt weiterbringen und helfen, Probleme zu lösen. Aber es gibt keinen Wissenschaftler, der an nichts glaubt. Wenn man das als Gegensatz sieht, hat man wohl einfach nicht intensiv genug darüber nachgedacht.

28 Science-Fiction oder Science?

Science. Wissenschaft ist das, was ich am liebsten mache, und sie hat die Welt ungeheuer bereichert. Aber ich mag ScienceFiction – sie beschäftigt sich mit dem, was auch noch sein oder irgendwann kommen könnte. Es ist fruchtbar, wenn sich Künstlerinnen und Autoren mit solchen Themen auseinandersetzen.

29 «Star Wars» oder «Star Trek»?

«Star Wars», das braucht weniger Zeit. Bei «Star Trek» müsste ich mich erst mal einarbeiten – weil ich in einer Familie ohne Fernsehen aufgewachsen bin, habe ich da einiges verpasst. Ausserdem ist meine Frau «Star Wars»Fan, da hatte ich gar keine Wahl. Ich trage übrigens auch ab und zu «Star Wars»­ Socken.

30 Schweiz oder USA?

USA. Dort ist meine Familie und somit meine Heimat. Aber die Schweiz ist mir ebenfalls sehr wichtig, sie hat mich geprägt.

31 Migros oder Walmart?

Migros. Die Philosophie des Unternehmens finde ich toll. Leider gibt es heute kaum noch Geschäftsleute wie Gottlieb Duttweiler. Er hat verstanden, dass es nicht nur ums Geschäft geht, sondern auch darum, die Menschen und die Gesellschaft voranzubringen.

32 Omega oder Swatch?

Rolex (zeigt auf sein Handgelenk) Klar, Omega war auf dem Mond, aber die Geschichte von Swatch ist eindrücklicher – ein unglaublich innovatives Unternehmen. Also: Swatch. Ich habs aber noch immer nicht geschafft, eine der neuen Planetenuhren zu kaufen, die sind immer ausverkauft.

33

Republikaner oder Demokraten?

Beides nicht. Ich war noch nie bei einer Partei, ganz bewusst, und bin selbst eher im Zentrum. Mir ist egal, ob die ganz Rechten oder ganz Linken mir sagen, was ich denken soll – ich finde beides ähnlich ärgerlich. Letztlich habe ich für beide Seiten gearbeitet, und es gibt auf beiden Seiten gute Leute.

34 Schwerelos oder Leichtigkeit des Seins?

Schwerelos. Es kann gut sein, dass ich das in den nächsten Jahren einmal versuchen werde. Es ist inzwischen deutlich einfacher geworden, man muss dafür nicht mehr zwingend ein professioneller Astronaut sein. Heute kann man einen Monat lang trainieren und dann zwei, drei Wochen in den Raum, das fände ich ideal. MM

Der Sternennebel Pillars of Creations, aufgenommen vom JamesWebb-Teleskop.
| 27.12.2022 | 25 INTERVIEW
Bild: NASA/ESA/CSA/STScI and Joseph DePasquale (STScI)

Magische Zeit der Geister und Dämonen

In den dunklen Tagen rund um den Jahreswechsel verschwimmen die Grenzen zwischen den Welten, heisst es. Wir erklären, was es mit den Rauhnächten auf sich hat und welche Mythen und Rituale es gibt.

Woher kommt der Mythos der Rauhnächte?

Was sind Rauhnächte?

Laut der Mythologie sind in den zwölf Nächten zwischen Weihnachten (25. 12.) und Dreikönigstag (6. 1.) die Gesetze der Natur ausser Kraft gesetzt und die Grenzen zwischen unserer und anderen Welten verschwimmen: Götter und Dämonen können auf Erden wandeln, Tiere plötzlich sprechen. So entstanden für diese Zeit allerlei Weissagungen, Bräuche und Rituale, die teils Hunderte von Jahren alt sind – und heute vermehrt wieder aufgegriffen werden.

Vermutlich geht er auf den germanischen Mondkalender zurück, der nur 354 Tage umfasst – elf Tage und zwölf Nächte weniger als der heutige Sonnenkalender. Diese fehlenden Tage wurden deshalb als ausserhalb der Zeit angesehen. Zudem lösten die dunklen Tage rund um den Jahreswechsel mit ihrem meist eisigen, stürmischen Wetter früher oft existenzielle Ängste aus. Ohne elektrisches Licht erlebten die Menschen die lange Dunkelheit viel intensiver. So war der Glaube weit verbreitet, dass während der Rauhnächte Geister, Hexen und Dämonen unterwegs waren. Die Ehrfurcht vor diesen Mächten und der Natur war gross, und man war bemüht, möglichst gute Beziehungen dazu aufzubauen.

Warum soll man an diesen Tagen ruhen?

Weil man Frau Percht, die keltische Göttin der Rauhnächte, nicht verärgern sollte. Die vor allem im südöstlichen Deutschland verbreitete Sagengestalt wacht darüber, dass die Menschen nicht arbeiten und zur Ruhe kommen. In einer Zeit, in der die meisten von Landwirtschaft lebten, gab es im Winter nicht viel zu tun, man hatte Zeit für sich. Die Menschen zogen sich in ihre Häuser zurück, sassen am wärmenden Feuer und erzählten sich Geschichten. Heutige Fans der Rauhnächte sehen diese Tage als Gelegenheit zu entschleunigen, in sich zu gehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Wer an Silvester nackt auf den Friedhof geht und dort Moos von hölzernen Kreuzen sammelt, wird von der Gicht befreit.*
Scheint am Dreikönigstag die Sonne, gibt es Frieden im kommenden Jahr.*
26 | 27.12.2022 | BRAUCHTUM
Bild: Getty Images

Was bedeutet das Wort Rauhnacht?

Das ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es könnte mit dem Brauch zu tun haben, die Häuser mit Weihrauch und anderen Kräutern auszuräuchern, als Schutz vor bösen Geistern. Auch das raue Wetter, das an diesen Tagen meist herrscht, könnte den Begriff erklären. Einige sehen eine Verbindung zu den Pelzgestalten des alpinen Brauchtums, die in dieser Zeit mit Masken und Glocken unterwegs sind, um die Geister fernzuhalten.

Weshalb sind RauhnachtRituale heute so populär?

In einer Zeit, in der alles selbstverständlich und erklärt scheint, herrscht bei vielen eine Sehnsucht nach ein bisschen Mystik, Magie und Geheimnis. Damit verbunden ist wohl auch der Wunsch nach Ruhe in hektischen Zeiten. Zudem scheint die Welt heute wieder unsicherer und unkontrollierbarer – viele schauen mit Sorge in die Zukunft, wünschten sich, sie wüssten mehr über das, was sie erwartet. Da kommen mystische Rituale und Orakel gerade recht. Einige möchten auch einfach Kraft und Inspiration aus der Natur schöpfen.

Was sind typische Rituale?

Sehr verbreitet ist das Ausräuchern – je nach Ort und Zweck gibt es unterschiedliche Kräutermischungen, mit denen sich angeblich allerlei Effekte erzielen lassen. Reinigend wirken sollen Thymian, Salbei, Myrrhe oder Wacholder. Lavendel soll zur mehr Ausgeglichenheit und Ruhe führen, Melisse mehr Gelassenheit schenken. Typisch ist auch das Orakeln mittels Kartenlegen, Bleigiessen oder Runenwerfen. Ebenfalls beliebt ist das Wunschritual, bei dem man Wünsche fürs kommende Jahr auf einen Zettel schreibt und diese in einem offenen Feuer verbrennt. Es gibt überdies Gruppenveranstaltungen wie Rauhnachtwanderungen, manche gestalten sich zu Hause auch einen kleinen Altar mit Kerzen und weiteren Utensilien. Und: Was man in den zwölf Nächten träumt, das geht scheints in Erfüllung.

Ist das nicht alles nur Humbug und Geldmacherei?

Für die einen ja, für die anderen nicht. Aber auch wenn nichts Magisches passiert, kann beim gemeinsamen Ritual ein Gefühl der Verbundenheit entstehen – zu anderen Menschen oder zur Natur. Es kann auch schlicht Spass machen, in diese Welt des Dunklen und Geheimnisvollen abzutauchen.

Infos: rauhnacht.ch

Kerzen, die bei Einbruch der Dunkelheit auf Fensterbretter gestellt werden, vertreiben böse Geister und locken gute an.*
* Die Weissagungen stammen aus dem SWR-Dokumentarfilm «Rauhnächte –Wilde Jagd und stille Zeit» (2022) | 27.12.2022 | 27 BRAUCHTUM
Während der Rauhnächte ist jegliche Arbeit verboten –sonst fällt der Wolf über die Herde her.*
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Für mehr Recycling auf dem Bau

Das Start-up Zirkular rettet alte Bauteile und verwendet sie für neue Gebäude wieder. Oft bedeutet das mehr Detektiv- als Designarbeit.

Text: Marlies Seifert Bilder: Martin Zeller

«Eigentlich ist die Idee gar nichts Neues, sondern uralt», sagt Architektin Kerstin Müller. Sie gilt als Pionierin des zirkulären Bauens in der Schweiz. Will heissen: Sie verwendet Bauteile wieder, anstatt sie wegzuwerfen. «Das hat man früher auch schon gemacht, nur geriet es mit der Zeit in Vergessenheit», sagt die Geschäftsführerin des Start-ups Zirkular, das vom Migros-Pionierfonds unterstützt wird. Insbesondere während des Baubooms in den 1950er- bis 1970erJahren habe man wenig Wert auf Langlebigkeit gelegt.

Forschen und tüfteln Plant Müller einen Neubau, so denkt sie heute schon an morgen. Einerseits setzt sie Materialien mit einem geringen ökologischen Fussabdruck wie Lehm und Stroh ein. «Andererseits arbeiten wir mit dem, was schon da ist, und schauen, dass es auch in Zukunft wiederverwendet werden kann.» Anstatt Holzelemente zu verkleben, werden sie zum Beispiel verzapft. «Wir steigen auch mal ins Archiv, um alte Techniken neu zu entdecken.» Hinzu kommt aufwendige Tüftel-

arbeit mit Forscherinnen und Handwerkern, um alte Bauteile aufzurüsten und heutigen Standards anzupassen.

Aber woher stammen die alten Teile, die zu neuen Gebäuden werden? «Manchmal fällt jemandem im Team ein Baugerüst auf, oder wir erfahren von einem Abbruch», erzählt Müller. Dann schwärmen die Bauteiljägerinnen und -jäger aus und erbeuten, was gerettet werden kann. «Inzwischen werden wir auch angerufen, um Rückbaugebäude auf wiederverwendbare Bauteile zu untersuchen.»

Neben dem Spürsinn erfordert zirkuläres Bauen vor allem Flexibilität. «Jeder Entwurf ist eine Art Kettenreaktion, die sich mit jedem erbeuteten Bauteil weiterentwickelt», sagt Kerstin Müller. «Re-use»-Materialien seien zwar günstiger, die Planung sei jedoch viel aufwendiger. Am Schluss entsprächen die Kosten denjenigen des konventionellen Bauens. Wie das Ergebnis aussehen kann, zeigt der Kopfbau der Halle 118 in Winterthur: Mit 70 Prozent wiederverwendeten Bauteilen war er die Initialzündung zur Gründung von Zirkular. MM

1. Luxusbrünneli vom Abbruch

Im Bauteilladen Winterthur fanden die Zirkular-Bauteiljäger diverse Sanitärapparate, die im Kopfbau der Halle 118 (K.118) eingebaut wurden – darunter etwa zehn Feinkeramikwaschbecken. Gebrauchte Sanitäranlagen haben eine ähnlich lange Lebensdauer wie neue. Zudem sind sie relativ leicht aus- und wieder einzubauen. Trotzdem ist die Wiederverwendung nicht immer einfach. «Wir spüren teilweise Berührungsängste», so Kerstin Müller. «Viele wollen keine gebrauchten Toiletten verwenden. Dabei sitzen wir alle regelmässig auf WCs, die auch andere nutzen.»

30 | 27.12.2022 | NACHHALTIG BAUEN

2. Ein Durchblick mit Patina

Quadratisch, rechteckig, schmal oder breit: Sein auffälliges Äusseres verdankt K.118 nicht zuletzt den unterschiedlich geformten Fenstern. «Sie waren vor Planungsbeginn vorhanden und boten die Grundlage für den Entwurf», so Müller. Die Fenster stammen aus diversen Quellen. Verbaut wurden etwa zwölfteilige Aluminiumfenster aus einem ehemaligen Sulzergebäude ganz in der Nähe des Winterthurer Neubaus. Ob zwei oder dreifach verglast: Um sie den heutigen Standards anzupassen, wurden die Dichtungen der Fenster erneuert.

3. Relikt aus den 1990er-Jahren

Die siebengeschossige Aussentreppe stammt aus dem einstigen Bürogebäude «Orion» in Zürich. Dieses wurde 2018 abgebrochen, nachdem es nicht einmal 30 Jahre in Betrieb gewesen war. «Dem zuständigen Projektleiter unserer Schwesterfirma ‹Baubüro in situ› fiel auf, dass sich auf dem Gelände etwas tat. Er recherchierte und kontaktierte darauf die Eigentümerschaft», erinnert sich Müller. Nach etlichen Telefonaten und E-Mails fand eine Begehung statt. Es stellte sich heraus: Die Stahltreppe passte genau und erfüllte erst noch die Anforderungen einer Fluchttreppe. Also lebt das Bauteil mit Jahrgang 1990 weiter.

Zahlen zum Abfall in der Baubranche 84

Prozent aller Abfälle in der Schweiz entfallen auf den Bau. Pro Jahr sind das umgerechnet gewaltige 75 Millionen Tonnen – ein Vielfaches der Siedlungsabfälle.

5

Millionen Tonnen Rückbaumaterialien werden heute auf einer Deponie abgelagert oder in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt. Immerhin werden rund 70 Prozent wiederverwertet, da es sich dabei um wichtige Sekundärrohstoffe handelt.

500

Kilogramm Abfall pro Sekunde verursacht der Abriss von Bauten.

62

Millionen Tonnen Material setzt der Bausektor (Hoch- und Tiefbau) jährlich um. Davon machen Beton, Sand und Kies 75 Prozent aus und 9 Prozent Brennstoffe. 17 Tonnen pro Person und Jahr beträgt der Schweizer MaterialFussabdruck. Für den Planeten verträglich wären fünf bis acht.

2 3
| 27.12.2022 | 31 NACHHALTIG BAUEN
Bild: Werner Knuesel
1

Glück ist keine Glückssache

Was ist Glück?

Es gibt keine allgemeine Definition von Glück, es ist etwas Individuelles. Auch die Glücksforschung kann Glück nicht definieren, denn in Studien urtei len Menschen über ihr subjektiv empfundenes Glück. Einig ist man sich: Es handelt sich um ein Gefühl, das man nicht universell gültig beschreiben kann.

Was macht glücklich?

Das Sozialleben steht ganz zuoberst auf der Rangliste – also Familie, Partnerschaft, Freunde. An zwei ter Stelle ein gewisser materieller Wohlstand, gefolgt von Arbeits platzsicherheit. Freude an der Arbeit ist ein weiterer wichtiger Baustein des Glücks.

Wer ist am glücklichsten?

Mütter bilden die glücklichste aller Bevölkerungsgruppen. Andererseits sind Beziehungen ohne Kinder glücklicher als solche mit. Unabhängig von Zivilstand und Kindern bilden Menschen über 65 die glücklichste Altersgruppe. Das zeigt eine Studie der United Kingdom’s Open University.

Sind Glück und Zufriedenheit dasselbe?

Glück lässt sich wie gesagt nicht definieren. Das macht auch eine Abgrenzung schwierig. Glück wie Zufriedenheit beschreiben zudem beide ein positives, sehr subjektives Empfinden. Zufriedenheit sei jedoch mehr eine Art Grundstimmung, wirke langfristiger, sei

32 | 27.12.2022 | PSYCHOLOGIE
Wir alle wünschen es uns zu Neujahr. Aber was ist Glück? Ein Gefühl? Ein Lächeln auf der Strasse? Ein Staatsziel? Die gute Nachricht:
Wir können unser persönliches Glück selbst beeinflussen.

dafür aber weniger intensiv als Glück, sagen einige Psychologinnen und Psychologen.

Kann man Glück verordnen?

Im asiatischen Land Bhutan steht das Volksglück seit 2008 als Staatsziel in der Verfassung. Die Regierung geht davon aus, dass ein glückliches Volk den Frieden und die Souveränität der Nation sicherstellen.

oder lernen?

Seit 2007 gibt es an einigen deutschen Schulen das Schulfach Glück. Geübt wird etwa, psychische und physische Hindernisse zu überwinden, die Gruppe als Kraftquelle zu erkennen oder sich im mentalen Training zu motivieren oder zu beruhigen. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass glückliche Schüler und Schülerinnen weniger streiten, kreativer sind, leichter lernen und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt. In der Schweiz hat die Privatschule Theresianum Ingenbohl in Brunnen SZ das Fach Glück 2013 eingeführt. Und die Lehrerin Lucia Miggiano sorgt dafür, dass das Thema andernorts immerhin in Unterrichtslektionen einfliesst.

Warum sind wir glücklich?

Die Fähigkeit, glücklich zu sein, 30 bis 40 Prozent genetisch bedingt. Zu rund 10 Prozent resultiert sie aus den aktuellen Lebensumständen, zu 50 bis 60 Prozent aus persönlichen Entscheidungen.

acht Schlafen glücklich?

Ja. Wer genug schläft, ist glücklicher als Kurzschläfer, wie der amerikanische Psychologenverband erklärt. Dauerhafter Schlafmangel kann zu schlechter Laune oder gar Depressionen führen.

as sagt der Körper?

Neurobiologisch betrachtet, ist das Glück ein simpler Vorgang: Wenn der Körper den Botenstoff Serotonin ausschüttet, ist der Mensch glücklich.

Warum machen Tiere glücklich?

Ein felliges Tier streicheln kann gemäss einer Studie der Washington State University innert Minuten glücklich machen. Denn dabei schüttet der Körper das Hormon Oxytocin aus. Dieses ist auch bekannt als «Kuschelhormon» und sorgt für Glücksgefühle.

Macht Geld glücklich?

Unter Umständen. Wer gar nichts hat, wird durch Geld glücklicher. In der Schweizer Wohlstandsgesellschaft hängt es aber vom Vergleich mit dem Umfeld ab: Haben alle anderen mehr als ich, bin ich unglücklich – egal, wie viel ich habe. Die Reicheren sind also in der Regel nur glücklicher, weil sie mehr haben als die anderen. Unabhängig vom Reichtum können wir alle Geld in Glück transformieren, indem wir es für Dinge ausgeben, die uns viel bedeuten. So ist vielleicht ein teures Hotelzimmer nicht unbedingt das Höchste der Gefühle –wenn die richtige Begleitperson dort ist, hingegen schon.

Was macht Paare glücklich?

Unter anderem einmal pro Woche Sex. Nicht ganz klar ist, ob es der Sex ist, der so zufrieden macht, oder ob eine glückliche Beziehung zu regelmässigem Sex führt. Häufiger Beischlaf macht Paare jedenfalls nicht glücklicher. Und bei Singles zeigte sich gar kein Zusammenhang zwischen Sex und Glücklichsein. Das ergab eine Studie der Uni Toronto in Kanada.

Wo wohnt das Glück?

Die Finnen sind das glücklichste Volk der Welt. Das zeigt der «World Happiness Report», der jährlich die Glückslevel von über 150 Ländern ermittelt. Die Schweiz liegt dabei immer ganz weit vorn, dieses Jahr auf Platz vier, hinter Dänemark und Island. Gemessen werden unter anderem psychische Gesundheit, Lebenszufriedenheit, Bedeutung von Wertvorstellungen und Lebensglück. Allerdings spielt bei den Topländern auch mit, dass man dort offenbar glaubt, glücklich sein zu müssen, da man ja alles hat. Auffällig ist, dass auf den vordersten Rängen stets protestantische Länder liegen.

Weitere Quellen: Mathias Binswanger, Ökonom und Glücksforscher sowie Autor des Buchs «Die Tretmühlen des Glücks»; netdoktor.de; aerztezeitung.de; psychologie-heute.de

| 27.12.2022 | 33 PSYCHOLOGIE

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unser gutes Recht»

Als Co-Autorin hat Melanie Alexander ein Buch darüber geschrieben, wie kleine Gesten im Alltag zu mehr Glück führen. Im Interview verrät sie, wie das funktioniert.

Was bedeutet Glück für Sie? Es gibt grundsätzlich zwei Arten: Das kurze, vorübergehende Glück – es wird aktiviert durch freudige Erlebnisse, etwa einen Abend mit Freunden, eine Beförderung im Job oder den Moment, in dem wir etwas Schönes kaufen. Und das langfristige, tiefgründige Glück: Es ist beständig, funktioniert wie ein Boden und schenkt einem ein gewisses Vertrauen.

UND WAS MACHT DICH GLÜCKLICH?

Der erste Kaffee am Morgen, der Anblick deiner schlafenden Kinder, der Sonnenaufgang auf dem Berggipfel? Schreib es uns in zwei Sätzen an: aufruf@mgb.ch Wir sind gespannt.

Und welches von beiden wollen wir erreichen?

Das zweite, da es viel nachhaltiger ist. Bei der Formulierung muss man allerdings aufpassen. Glück ist nicht etwas, das irgendwo in der Zukunft liegt und das man irgendwann erreichen will. Es ist bereits in uns und überall um uns herum. Wir können lernen, es wahrzunehmen und in unseren Alltag zu integrieren.

Und wie geht das?

Als Erstes braucht es die Einsicht, dass Glück kein Luxus ist, dem man sich einmal im Monat widmet. Im Gegenteil, Glück ist unser gutes Recht, und wir sollten es regelmässig pflegen. Unser Gehirn ist leider so programmiert, dass Negatives viel länger haften bleibt. Es ist deshalb wichtig, dass wir uns bewusst mit den positiven Dingen in unserem Leben befassen. Und da sind wir auch schon beim nächsten Schritt: Ich empfehle, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Darin notiert man alle zwei bis drei Tage, was einen an diesem Tag glücklich gemacht hat. Das können auch kleine, banale Dinge sein.

Und wie erkennt man diese kleinen Dinge?

Das kommt mit der Übung. Am Anfang kann man es sich zum Beispiel zur Aufgabe machen, nach einem Lächeln zu suchen. Das kann von einem Kind im Bus kommen oder von einem Erwachsenen, der an einem vorübergeht. Aktiv kann man für Glücksmomente sorgen, indem man anderen – mit ganz kleinen Gesten – eine Freude bereitet.

Welche Gesten?

Wenn man etwa auf dem Weg zur Arbeit mal die Kopfhörer und das Handy weglässt und seine Mitmenschen wieder bewusst wahrnimmt, können bereits sehr schöne Begegnungen entstehen. Wer schon etwas fortgeschrittener ist, kann anderen auch ein Kompliment machen. Einem Fremden auf der Strasse etwa oder der Arbeitskollegin, die einen immer unterstützt. Das löst meistens schöne Reaktionen aus, die einem viel zurückgeben.

Gibt es auch Farben, Geräusche oder Düfte, die glücklich machen?

Ja, die gibt es. Bei mir beispielsweise ist es der Duft von Pferdemist. Ich war als Kind viel im Stall, und der Duft weckt schöne Erinnerungen. Für andere ist es aber etwas ganz anderes. Jede und jeder kann sich selbst zum Forschungsobjekt machen und herausfinden, was einem guttut.

Was ist das schnellste Glück, das man sich verschaffen kann?

Mein Rezept: Musik und Bewegung. Beides sind Dinge, die wir immer zur Hand haben und die von Natur aus Genuss bereiten. Vor allem Bewegung wirkt Wunder; der Körper hat einen grossen Einfluss auf den Geist. Auch wenn man sich zum Beispiel einfach mal selbst im Spiegel anlächelt – selbst wenn einem vielleicht gerade nicht danach ist –, kann das tatsächlich helfen. MM

Buchtipp: «Das Glück der kleinen Gesten: Gib Glück und es kommt zu dir zurück» von Chantal Sandjon und Melanie Alexander, 2019, Edel Books

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«Männer hören leider mehr auf Männer»

Sasha Rosenstein und sein Verein «Die Feministen» möchten mehr Männer für die Gleichstellung sensibilisieren – auch zu ihrem eigenen Vorteil. Doch es ist gar nicht so leicht, Männer zu erreichen, die ein traditionelles Rollenbild haben.

Text: Ralf Kaminski Bilder: Laurent Burst

Die Gleichstellungsbibliothek im Zürcher Stadthaus ist fast komplett besetzt. Rund 40 Personen, zur Hälfte männlich, sind gekommen, um zwei Männern zuzuhören, die sich beide als Feministen bezeichnen und an diesem Abend Anfang Oktober über «Kritische Männlichkeit» diskutieren: Sven Broder (46), Mitglied der Chefredaktion der Frauenzeitschrift «Annabelle», und Sasha Rosenstein (27), Co-Leiter und Mitgründer des Vereins Die Feministen.

Broder hatte im April in der «Annabelle» einen Beitrag mit dem Titel «Es ist unfair, pauschal auf uns Männer einzuprügeln –und gefährlich» publiziert. Seine These lautet: Männer, die sich bedrängt fühlen, schalten sofort auf Abwehr, statt sich auf die sehr berechtigten Gleichstellungsargumente einzulassen.

Rosenstein sieht das ein bisschen anders: «Erst wenn es un-

gemütlich wird, fängt man an, sich über seine Privilegien Gedanken zu machen.» Provozieren und anecken gehöre deshalb dazu – aber nur die Moralkeule zu schwingen, bringe nichts.

Die beiden gehören unterschiedlichen Generationen an, teilen jedoch das gleiche Ziel: Gleichstellung für alle, egal, welchem Geschlecht oder welcher sexuellen Orientierung sie angehören. Lediglich bei den Mitteln gibt es Differenzen.

Am Ende diskutiert das Publikum mit – und es wird klar: Auch bei den Männern im Raum rennen die beiden Feministen offene Türen ein. Die eigentliche Zielgruppe ihrer Botschaft zu erreichen, sei hingegen eine Herausforderung, sagt Sasha Rosenstein später: Männer mit traditionellen Rollenbildern, die sich nur schon mit allzu offensiv verwendeter politisch korrekter Sprache schwertun oder sich sogar als

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Opfer der Gleichstellungsbemühungen fühlen.

Sasha Rosenstein ist in einer jüdischen Familie aufgewachsen, mit einer vielfach engagierten, emanzipierten Mutter und einer älteren Schwester. «Wohl auch deshalb ist es für mich so selbstverständlich, dass Frauen die gleichen Möglichkeiten haben müssen.» Der Politikwissenschaftler arbeitet bei Alliance F, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, an einem Projekt gegen Hate Speech und wohnt mit einer Kollegin in einer WG in Zürich.

Offenheit ist entscheidend

Der Feministen-Verein entstand im Sommer 2018 ziemlich spontan am Ende einer Weiterbildungswoche für kleinere NGOs. Inzwischen besteht er aus etwa 290 Mitgliedern, verteilt auf vier Regionalgruppen in Zürich, Bern, Basel und neu St. Gallen. Rund 70 Prozent sind männlich. Die Regionalgruppen organisieren Diskussionsrunden zu Themen wie «Männlichkeit und Zärtlich-

keit», «Machismo» oder «Dürfen Männer schwach sein?», ab und zu gekoppelt mit einem Filmabend oder einer Lesung. Auch in den sozialen Medien ist der Verein aktiv.

Die meisten heterosexuellen Männer seien sich gar nicht bewusst, welche Privilegien sie nur schon dank ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung hätten, sagt der heterosexuelle Mann Rosenstein. «Das ist auch ganz natürlich, weil sie die negativen Erfahrungen, die Frauen oder queere Menschen machen, selbst nicht kennen und damit nie konfrontiert sind. Deshalb ist die Offenheit so wichtig, diesen zuzuhören, wenn sie davon berichten.» Zum Beispiel wie es ist, Angst zu haben, wenn man sich nachts allein auf den Heimweg macht.

Wie also kommt man an die Männer mit den traditionellen Rollenbildern ran? «Wir müssen sie dort abholen, wo sie sind», erklärt Rosenstein, «inhaltlich wie sprachlich. Nur so haben wir eine Chance, dass sie uns zuhören.» Je nach Thema und Veranstaltungsort kämen schon mal 100 bis 150 Leute, sagt Rosenstein. «Besonders in St. Gallen erreichen wir auch Männer ausserhalb der urbanen, akademischen Blase.»

Die entscheidende Voraussetzung für fruchtbare Gespräche sei Offenheit. «Für andere Lebenskonzepte, andere Weltbilder, andere Erfahrungen.» Der nächste Schritt sei das Hinter-

fragen eigenen Verhaltens und gewisser Gewohnheiten, etwa: «Nehme ich zu viel Raum ein und lasse andere zu wenig zu Wort kommen? Benehme ich mich anderen gegenüber gelegentlich übergriffig?»

Auch Männer brauchen Hilfe Die Reaktionen auf den Verein seien gemischt gewesen, erzählt Rosenstein. «Die älteren Feministinnen fanden es super und sahen es als Erfolg ihrer Arbeit, dass sich nun auch Männer engagieren. Einige jüngere reagierten skeptisch.» Das habe sich jedoch inzwischen gelegt. Auch aufgrund der Einsicht, dass sie als Männer einen anderen, besseren Zugang zu ihrer Zielgruppe hätten. «Es ist leider so: Männer hören mehr auf Männer.» Und während Feministinnen sich mit allerlei Spott und Vorurteilen rumschlagen müssten, erhalte man als feministisch engagierter Mann viel anerkennendes Schulterklopfen – oft auch unverdient.

Rosenstein räumt ein, dass der Vereinsname bei der anvisierten Zielgruppe eher abschreckend wirken könnte. «Für die PR jedoch war er sehr effektiv – wir bekamen deshalb mehr Medienaufmerksamkeit als uns lieb war. Inzwischen sagen wir bei vielen Anfragen ab.» Umso wichtiger ist es dem Co-Leiter des Vereins zu betonen, dass gerade auch Männer von mehr Gleichstellung profitieren können. «Viele leiden

Sasha Rosenstein im Gespräch mit anderen Feministen an einer Retraite des Vereins
«Erst wenn es ungemütlich wird, fängt man an, sich über seine Privilegien Gedanken zu machen.»
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Sasha Rosenstein
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genauso unter dem Patriarchat wie Frauen, und fühlen sich in traditionellen Rollenbildern gefangen, die sie einschränken. Zum Beispiel die Vorstellung, dass Männer genügend Geld verdienen müssen, um eine Familie ernähren zu können.»

Wie sehr auch Männer litten, zeige die höhere Suizidrate, was oft mit psychischen Problemen zu tun habe, über die viele ungern redeten.

Stets an sich arbeiten «Wenn wir an unseren Veranstaltungen über die Nachteile und Herausforderungen von Männlichkeit sprechen, stossen wir auf offene Ohren.» Kontraproduktiv hingegen sei es, allzu verbissen zu wirken. «Würden wir bei jeder Wortmeldung auf absoluter sprachlicher Korrektheit beste-

hen, kämen wir wohl nicht weit», sagt Rosenstein, der den Genderstern konsequent mit kurzer Pause mitspricht – etwa «Student-innen» – und gelegentlich Begriffe wie «weiblich gelesene Person» statt «Frau» verwendet. Überhaupt überdecke der Streit um die Sprache zu oft die Gleichstellungsanliegen. «Das sollten wir vermeiden. Stattdessen sollten wir eine tolerante Fehlerkultur leben.»

Feminist zu werden, sei jedoch mit viel Arbeit verbunden. «Man muss sich stets kritisch hinterfragen und lang eingespieltes Verhalten ändern.» Er selbst habe die Werte zwar inzwischen so verinnerlicht, dass er sie oft automatisch lebe. «Aber manchmal vergesse ich, welche natürlichen Privilegien ich nur dadurch habe, dass ich ein Mann bin. Daran

arbeite ich noch.» Sein Engagement ist ihm umso wichtiger, als er derzeit einige Gefahren sieht.

«In den vergangenen 20 Jahren gab es bei der Gleichberechtigung echte Fortschritte, weshalb es sein könnte, dass wir bald ein Plateau erreichen, wo sich nicht mehr viel bewegt.» Umso mehr, als die zahlreichen aktuellen Krisen sehr viel Energie und Aufmerksamkeit raubten.

«Aber es gibt auch beunruhigende Tendenzen in vielen Demokratien, wo rechte oder illiberale Politiker an die Macht kommen, die ein Gesellschaftsbild aus den 50er-Jahren vertreten. Da müssen wir mit aller Kraft dagegenhalten.» Die Arbeit, so viel ist klar, wird den Feministen so bald nicht ausgehen. MM

Mehr Infos: feministen.ch

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«Viele Männer leiden genauso unter dem Patriarchat wie Frauen und fühlen sich in traditionellen Rollenbildern gefangen.»
Sasha Rosenstein
| 27.12.2022 | 41 Anzeige GLEICHSTELLUNG
Verein «Die Feministen»

Rinah Lang

Illustration:

Lisa Stutz (29) sucht die Balance zwischen urban und ländlich. Und pickt von beidem das Beste heraus.

Froh, gesund, gefreut!

STADT, LAND, STUTZ Erinnern Sie sich noch an die Silvester, als Handys neu waren? Um 00:01 Uhr, kaum war das Champagnerglas abgestellt, verschickte man die ersten SMS. Man musste für wenige Buchstaben sehr oft auf sehr kleine Tasten tippen. Und dafür, dass jede Nachricht etwas kostete, sendete man sie ziemlich wahllos an jeden, den man kannte. «Happy New Year!!!!» Es gab nicht einmal Feuerwerk-Emojis.

In den Jahren darauf haben wir uns daran gewöhnt, dass wir jederzeit mit jedem kommunizieren können. Ich habe jedenfalls schon lange nicht mehr erlebt, dass nach dem Countdown alle das sofortige Bedürfnis hatten, mit der Cousine im Emmental in Kontakt zu treten. Wir wissen, dass es ganz okay ist, das erst später zu tun – wenn überhaupt.

Im Gegensatz dazu sind die Inhalte der Neujahrswünsche immer noch so ziemlich die gleichen. Wir tippen «Happy New Year» in den Whatsapp-Chat, wünschen auf Gruss-

karten ein «frohes», «gesundes» und «gefreutes» neues Jahr. Alles top Dinge, klar. Aber man liest sie so oft, dass man sie gar nicht mehr wirklich wahrnimmt.

Ich wünsche Ihnen darum an dieser Stelle, dass Sie im Jahr 2023 mindestens dreimal Ihr Lieblingsessen essen. Dass Ihre Koffer immer am richtigen Flughafen ankommen. Dass Ihnen kein Vogel auf den Kopf macht und dass Sie Zeit finden, wieder mal ins Kino zu gehen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen im nächsten Jahr jemand einen Strauss Blumen pflückt und dass Sie am Boden einen Fünfliber finden. Ich wünsche Ihnen immer genug Akku auf Ihren Geräten und dass Sie ein richtig spannendes Buch lesen. Ich hoffe, Sie kriegen keinen Sonnenbrand und dass Sie im ÖV nur kontrolliert werden, wenn Sie ein Billett haben. Ich wünsche Ihnen gutes Wetter beim Wandern, keine Löcher in den Zähnen und dass jemand spontan einen Termin absagt, auf den Sie keine Lust haben. MM

Anzeige KOLUMNE | 27.12.2022 | 43

Tschüss, Kater

Du wachst am Morgen auf und dein Schädel brummt. Du weisst auch, warum. Wir sagen dir, was zu tun ist – und wie es gar nicht erst soweit kommt.

Befolgt man schon beim geselligen Apéro die drei folgenden Regeln, lässt man dem Brummschädel kaum eine Chance.

1. Nicht mit leerem Magen anstossen: Nach einer üppigen Mahlzeit nimmt der Körper den Alkohol langsamer auf. Eine ideale Vorbereitung auf Festivitäten bieten Gerichte mit Pasta, Rahm, Käse und fettreichem Fisch.

2. Hochprozentiges? Später! Leichte Longdrinks machen län-

ger Freude als Shots. Oder gleich zum alkoholfreien Ginger Beer, einer Apfelschorle oder einem Tonic Water greifen? Prickelt schön und unterhält die Geschmacksknospen genauso gut wie Getränke mit Promille.

3. Genug Wasser trinken: Der regelmässige Griff zum Wasserglas lohnt sich, so bleibt der Körper hydriert. Faustregel: Bei Wein oder Bier dieselbe Menge Wasser trinken, bei Spirituosen mindestens doppelt so viel.

Zitrusfrüchte mit Mandelquark und Granola

Mit Mandelmus aromatisierter Quark, belegt mit Zitrusfrüchten und mit Granola bestreut, passt bestens auf den Brunchund den Frühstückstisch.

Rezept auf migusto.ch

44 | 27.12.2022 | GENUSS
Texte: Angela Obrist; Rezepte, Bilder und Styling: Migusto

Heringssalat mit Senf

Das so schnell wie einfach zubereitete Gericht schmeckt mit oder ohne Rollmops: einfach mit Knäckebrot servieren. Rezept auf migusto.ch

Katerfrühstück

Zutaten für 4 Personen 400 g tiefgekühlte Pommes frites 8 Wienerli 12 Tranchen Bratspeck 8 Eier 4 ScheibenToastbrot Salz

Zubereitung

1. Den Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Die Pommes frites auf einem mit Backpapier belegten Blech flach auslegen. Ca. 15 Minuten in der Ofenmitte goldgelb backen.

2. Wienerli in leicht siedendem Wasser zugedeckt ca. 10 Minuten ziehen lassen. In der Bratpfanne Specktranchen ohne Fett knusprig braten. Herausnehmen, auf Haushaltspapier abtropfen lassen und warm halten. Eier im Speckfett derselben Pfanne zu Spiegeleiern braten. Brot im Toaster toasten. Pommes frites salzen. Alles anrichten.

Virgin Bloody Mary

Zutaten für 4 Gläser à 2 dl 1 Zitrone 5 dl Tomatensaft 1 TL WorcestershireSauce Tabasco einige Eiswürfel ½ TL Meersalz 1 TL Fenchelsamen 1 TL schwarzer Pfeffer 200 g Stangensellerie

Zubereitung

1. Zitronenschale abreiben, beiseitestellen. Zitrone auspressen, mit Tomatensaft mischen. Mit WorcestershireSauce und Tabasco würzen.

2. Eiswürfel in Gläser verteilen, Tomatensaft darübergiessen. Zitronenschale, Meersalz, Fenchelsamen und Pfeffer fein hacken oder im Mörser zerstossen. Wenig über die Bloody Mary streuen, Rest dazuservieren. Den Stangensellerie längs in Stücke schneiden, in den Drink stellen.

| 27.12.2022 | 45 GENUSS
Alle Rezepte auf migusto.ch

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Shakshuka mit Kartoffeln

Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Peperoni

150 g kleine festkochende Kartoffeln

1 Peperoncino

3 EL Olivenöl

1 EL Zucker

2 Prisen Safranfäden

1 Dose gehackte geschälte Tomaten à 400 g Salz Paprika, edelsüss

4 Eier

1 Bund glattblättrige Petersilie

Zubereitung

1. Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Knoblauch hacken. Die Peperoni halbieren, entkernen und in Würfelchen schneiden. Kartoffeln samt Schale halbieren und klein schneiden. Peperoncino hacken.

2. Öl in grosser Bratpfanne erwärmen. Zwiebel, Knoblauch, Peperoni, Kartoffeln, Peperoncino, Zucker, Safran dazugeben. Ca. 5 Minuten dünsten. Tomaten dazugeben, zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten einköcheln lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Eventuell am Schluss der Garzeit Pfanne abdecken. Mit Salz und Paprika abschmecken.

3. Masse auf 2 Bratpfannen verteilen. In die Massen je 2 kleine Mulden eindrücken. Eier aufschlagen und in die Mulden geben. Eier ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze stocken lassen. Eventuell zudecken. Petersilie grob hacken, darüberstreuen und servieren.

HeidelbeerKokos-Smoothie

Zutaten für 4 Gläser à 2 dl 400 g Heidelbeeren, frisch oder aufgetaut

1 EL Chiasamen

4 dl Kokoswasser

2 EL Kokosblütensirup

1 Beutel Vanillezucker 150 g vegane Joghurtalternative aus Kokos

Zubereitung

Einige Heidelbeeren für die Garnitur beiseitestellen. Die Übrigen mit Chiasamen, Kokoswasser, Kokosblütensirup, Vanillezucker und Joghurtalternative in einem leistungsstarken Mixer fein pürieren. Mit beiseitegestellten Heidelbeeren anrichten.

Eierburger

Machen beim Brunch oder als kleine Mahlzeit jedem Fleischburger Konkurrenz: Die Weggli werden mit in der Pfanne gebackener Eiermasse, Zwiebeln und Rucola gefüllt. Rezept auf migusto.ch

GENUSS | 27.12.2022 | 47
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«Ich möchte etwas zurückgeben»

Yusmila Machado kam als Jugendliche aus Kuba in die Schweiz. In die Arbeitswelt einzusteigen, gelang ihr auch dank eines Mentoring-Programms von Caritas Zürich. Heute coacht die Mitarbeiterin der Migros Zürich selbst junge Migrantinnen – und kann so einen Teil ihres Erfolgs zurückgeben.

Text und Bild: Fabian Weidmann

Yusmila Machado war gerade mal vier Jahre alt, als ihr Vater von ihrer Heimat Kuba in die USA nach Miami flüchtete. Er strebte nach einem besseren Leben, als es der von Mangelwirtschaft und Armut geprägte Inselstaat ermöglichte. «Meine Mutter und ich blieben zurück, die Überfahrt mit dem Boot wäre für uns viel zu gefährlich gewesen», sagt Machado. Eigentlich wollten die beiden dem Vater irgendwann folgen. Dazu kam es jedoch nie. «Meine Eltern lebten fortan in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Irgendwann war klar, dass sie sich trennen würden.»

Viele Jahre später lernte die Mutter einen deutschen Touristen kennen, der in der Schweiz lebte. Die beiden verliebten sich ineinander. 2006 holte er die Mutter und später auch Yusmila in die Schweiz. Sie war damals 17 Jahre alt. Das sei für sie alles andere als einfach gewesen, erinnert sie sich. Das Land, die Sprache, die Kultur – alles war neu. In dieser Zeit half ihr auch die Sehnsucht, die sie schon als Kind entwickelte. «Dank meines Vaters hatte ich immer Bleistifte und Radiergummis für die Schule, was in Kuba nicht selbstver­

ständlich war. Ich wusste also, dass es ausserhalb der Insel eine bessere Welt geben musste», sagt Machado.

Hilfe beim Berufseinstieg

Nach einem Jahr Integrationskurs, wo sie sich erste Deutschkenntnisse, aber auch Wissen über die Schweizer Gesellschaft und Politik aneignete, absolvierte sie das Mentoring­Programm «Incluso» von Caritas Zürich. «Incluso» hilft Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in die Berufswelt. Mentorinnen und Mentoren helfen bei Fragen rund um die Arbeit in der Schweiz, beim Aufbau eines Netzwerks, beim Erarbeiten von Bewerbungsunterlagen oder beim Üben von Vorstellungsund Telefongesprächen.

Auch dank dieser Unterstützung startete Yusmila im Jahr 2009, mittlerweile 20­jährig, eine KV­Lehre bei der Migros Zürich. Ihrer Arbeitgeberin ist sie bis heute treu geblieben, sogar die Abteilung hat sie nie gewechselt. Zu ihren Tätigkeiten gehört es, verkaufsfördernde Aktivitäten wie Degustationen, Samplings oder Produktdemonstrationen zu

Der Ort, wo alles begann: Am Hardplatz in Zürich besuchte Yusmila Machado nach ihrer Ankunft in der Schweiz einen Integrationskurs.

50 | 27.12.2022 | MIGROS ZÜRICH

organisieren und zu koordinieren. Dabei steht sie in regem Austausch mit Lieferanten und verschiedenen internen Stellen. «Ich bin glücklich hier, werde gefördert und gefordert», sagt sie über ihren Job.

Von der Gecoachten zum Coach Einen Teil ihres Glücks gibt sie seit einem Jahr zurück, indem auch sie als Coach bei «Incluso» mitwirkt. Machado und ihre Mentee, eine junge Spanierin, treffen sich ein- bis zweimal wöchentlich für jeweils zwei bis drei Stunden. «Spanisch sprechen wir nur, wenn es etwas zu klären gibt, ansonsten machen wir alles auf Deutsch.» Die Investition zahlt sich aus: Ihre Mentee hat vor wenigen Wochen eine Lehrstelle als Laborantin in der Pharmabranche gefunden. «Mir wurde geholfen, als ich Hilfe brauchte. Nun möchte auch ich etwas zurückgeben», sagt Machado. Sie erhofft sich auch mehr Unterstützung von der Wirtschaft: «Ich wünsche mir, dass auch andere Unternehmen Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder aus schwierigen Verhältnissen eine Chance geben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen.»

Mit Kuba ist die heute 33-Jährige inzwischen nicht mehr so eng verbunden. Alle zwei bis drei Jahre besucht sie ihre Grossmutter. Dafür steht sie noch immer in Kontakt mit ihrer damaligen Mentorin, die ihr beim Einstieg in die Berufswelt zur Seite stand. «Mit ihr werde ich wohl immer irgendwie verbunden bleiben.» MM

Migros Zürich

«Incluso» sucht

Freiwillige

Für das Programm «Incluso» sucht Caritas Zürich Freiwillige, die Jugendliche mit Migrationshintergrund bei der Lehrstellensuche als Mentorinnen und Mentoren begleiten.

Mehr Infos: caritas-zuerich.ch/ incluso

«Ich wünsche mir, dass auch andere Unternehmen Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Chance geben.»
27.12.2022 | 51
Samstag, 31.12. haben unsere Filialen generell bis 17.00 Uhr für Sie geöffnet. Silvester
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Ausnahmen:
wünschen Ihnen einen guten und gesunden Start ins
Migros Airport Zürich 6.15 – 23.00 Uhr Migros Express Altstetten 8.00 – 20.00 Uhr Blumen Bellaria 8.00 – 16.00 Uhr Migros Partner Bonstetten 8.00 – 16.00 Uhr Migros Bülach Süd Center inkl. Fachmärkte 8.00 – 18.00 Uhr Migros Dübendorf Hochbord inkl. Micasa 9.00 – 16.00 Uhr Migros Enge 8.00 – 20.00 Uhr Migros Foodstation HB inkl. Alnatura 8.00 – 20.00 Uhr Migros Hauptbahnhof Zürich 8.00 – 20.00 Uhr Migros Herdern inkl. Outlet Migros 8.00 – 16.00 Uhr Migros Partner Kaltbrunn 7.30 – 16.00 Uhr Migros Oerlikon 8.00 – 18.00 Uhr melectronics Oerlikon 9.00 – 18.00 Uhr Migros ShopVilleMärt HB 8.00 – 19.00 Uhr Alnatura Solothurn 8.00 – 16.00 Uhr Migros Express Stockerstrasse geschlossen Alnatura Winterthur Neuwiesen 8.00 – 18.00 Uhr Wir
2023. Die individuellen Öffnungszeiten werden in jeder Filiale und auf www.migros.ch kommuniziert.

Migros Zürich

«Kauf mich!»

Vom 12. bis 14. Januar dreht sich am Zürcher Philosophie-Festival im Kulturareal Mühle Tiefenbrunnen alles ums Thema Kaufen. Mit dabei: Ex-Fussballprofi Tranquillo Barnetta und Philosophin Susanne Schmetkamp. Ein Gespräch über käufliche Körper.

Text und Bild: Gabriel Zwicky

Tranquillo Barnetta, wie haben Sie es mit der Philosophie?

Ich meine, bisher nicht so viele Berührungspunkte mit Philosophie gehabt zu haben. Es ist aber gleichzeitig ein Grund, weshalb ich am Festival teilnehme. Philosophie reizt mich, das Thema macht Lust. Sie hält ein riesiges Spektrum bereit, und ich bin gespannt, worauf ich mich eingelassen habe.

Hat man nicht mehr Berührungspunkte, als man glaubt?

Susanne Schmetkamp: Auf jeden Fall. Philosophie ist nichts Abgehobenes für eine intellektuelle Elite. Die Hauptfragen der Philosophie sind in uns allen angelegt: Fragen rund um unser Selbst, die Welt und darüber hinaus. Oft schon führte ich mit Handwerkerinnen oder dem Frisör wunderbare philosophische Gespräche. Sie können sich manchmal offener und freier auf ein Thema einlassen als so manche Kolleginnen oder Kollegen vom Fach.

In der Diskussion wird es auch darum gehen, ob man den Körper verkaufen darf. Haben Sie das je getan?

Barnetta: Dieses Gefühl hatte ich so nie. Sicher, der Körper war mein Kapital, aber ich konnte grundsätzlich selbst darüber entscheiden. Andererseits habe ich schon einiges mit dem Körper bezahlt: Ich bewege mich nicht mehr so rund wie andere Gleichaltrige. Die physische Belastung und der Verschleiss von 17 Jahren Profifussball gehen an niemandem spurlos vorüber.

Was haben Sexworker, Fussballprofis und Leihmütter gemeinsam?

Schmetkamp: Bei Sexworkern und Leihmüttern steht die Frage im Fokus, inwiefern man über seinen eigenen Körper bestimmen kann und welche Praktiken die Würde der Beteiligten verletzen. Macht man es freiwillig? Wird eine Notsituation ausgenutzt, oder besteht ein Zwang? Auch die gesetzlichen Grundlagen spielen hierbei eine grosse Rolle. Ist die Dienstleistung legal?

Barnetta: Auch beim Fussball ist die Situation weder eindeutig noch für alle gleich. Während der «Fussballprofi» in der west­

lichen Welt einen Bubentraum verkörpert, weiss ich, dass auf den Schultern gewisser Spieler in Südamerika oder Afrika nicht nur grosse Erwartungen, sondern auch zahlreiche Existenzen lasten. Wenn ganze Quartiere von den Erfolgen eines Sportlers profitieren, kann das gehörig viel Druck aufsetzen. MM

Das gesamte Gespräch lesen Sie online.

VERLOSUNG

Tickets gewinnen

Die Migros Zürich verlost 10 × 2 Tickets für die Veranstaltung «Käufliche Körper» vom Samstag, 14 Januar, 18 bis 19 30 Uhr. Bei Susanne Schmetkamp zu Gast sind der Ex­Fussballer Tranquillo Barnetta, die Philosophin und Prostituierte Salomé Balthus und die Bioethikerin Nikola Biller­Andorno. Sie diskutieren, welche Grenzen es beim Verkaufen von Körpern braucht und wer diese setzen darf. Und so gehts: E­Mail bis 6. Januar senden an: regio@gmz. migros.ch, Betreff: «Kauf mich» (mit Namen und Adresse)

Mehr Infos: philosophiefestival.ch

Philosophieren am 14. Januar: Tranquillo Barnetta und Susanne Schmetkamp
27.12.2022 | 53
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Berchtoldstag

Am Montag, 2.1. haben unsere Filialen generell bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet – Sie profitieren dabei von 5x-Cumulus-Punkten.

Ausnahmen mit 5x-Cumulus-Punkte:

Migros Glatt inkl. Alnatura & Fachmärkte 09.00 –20.00 Uhr Migros Herdern inkl. Outlet Migros 06.30 – 14.00 Uhr Alnatura Luzern 08.00 – 19.00 Uhr Migros Oerlikon 08.00 –20.00 Uhr melectronics Oerlikon 09.00 –20.00 Uhr Micasa home Sihlcity 09.00 –20.00 Uhr Migros Uster inkl. Alnatura & melectronics 10.00 – 17.00 Uhr Migros Uster West inkl. SportXX 09.00 – 17.00 Uhr Alnatura Zug 08.00 – 19.00 Uhr

5x

In den Kantonen Glarus, Schwyz und St. Gallen gelten die regulären Öffnungszeiten.

Ausnahmen ohne 5x-Cumulus-Punkte:

Migros Airport Zürich 06.15 –23.00 Uhr Migros Express Altstetten 06.00 –22.30 Uhr Migros Enge 06.30 –22.00 Uhr Migros Foodstation HB inkl. Alnatura 06.30 –22.00 Uhr Migros Hauptbahnhof Zürich 06.30 –22.00 Uhr Migros ShopVilleMärt HB 06.00 – 21.00 Uhr Migros Daily Zollstrasse 06.30 –20.00 Uhr

Unsere VOI-Filialen und der Migros Express Stockerstrasse sind geschlossen.

5x-Cumulus-Punkte auf das gesamte Migros-, Alnatura Bio Super Markt- und Fachmarkt-Sortiment gegen Vorweisen der Cumulus-Karte. Exklusive Gastronomie, Outlets und klassische Sonntags-Filialen. Ausgenommen sind Gebührensäcke, -marken, Vignetten, Depots, Ersatzteile, Serviceund Dienstleistungen, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIMKarten, Gutscheine, Geschenkkarten, Geschenkboxen und alkoholische Getränke.

Die individuellen Öffnungszeiten werden in jeder Filiale und auf www.migros.ch kommuniziert.

Das Gleichgewicht im Darm. Es ist Vital

OB ES UM DIE ERNÄHRUNG ODER DIE ABWEHRKRÄFTE GEHT, DAS GESUNDE DARMGLEICHGEWICHT

IHRER KATZE HAT EINEN GROSSEN EINFLUSS AUF IHR WOHLBEFINDEN.

Im Folgenden finden Sie fünf einfache und wirksame Tipps:

1. Eine ausgewogene Ernährung

Um das Darmgleichgewicht Ihrer Katze zu gewährleisten, ist eine ausgewogene Ernährung von entscheidender Bedeutung. Die Nahrung, die Ihre Katze zu sich nimmt, kann einen grossen Einfluss auf ihr Darmmikrobiom haben, d. h. die Kombination aus guten und schlechten Bakterien, die im Darm vorkommen.

Chicorée ist z. B. ein hervorragendes natürliches Präbiotikum, das die guten Bakterien im Darm nährt. Hitzebehandelte Laktobazillen sind ebenfalls nützliche Bestandteile von

Katzenfutter. Sie fördern nachweislich die natürliche Produktion von Antikörpern in ihrem Darmsystem.

2. Pflege

Unsere Katzen lieben es, verwöhnt zu werden! Machen Sie das Beste daraus, indem Sie sie regelmässig pflegen. So helfen Sie nicht nur, Hautproblemen vorzubeugen, sondern verhindern auch, dass sie grosse Mengen an Haaren aufnehmen.

3. Bewegung!

Stress ist eine häufige Ursache für ein Ungleichgewicht des Darms und Bewegung kann eine gute Möglichkeit sein, den Darm Ihrer Katze bei Verstopfung zu stimulieren. Sie kann auch dazu beitragen, das Gewicht und den Stresspegel Ihrer Katze unter Kontrolle zu halten und so ihre Lebensqualität zu verbessern.

4. Sanfte Umstellung

Wenn Sie das Futter Ihres Haustiers umstellen, sollten Sie Schritt für Schritt vorgehen. Eine allmähliche Umstellung über mehrere Tage hinweg ermöglicht es dem Darm Ihrer Katze, sich an das neue Futter zu gewöhnen und die Auswirkungen auf die Darmgesundheit zu minimieren.

5. Wasser

Unsere Katzen, insbesondere diejenigen, die ausschliesslich mit Trockenfutter gefüttert werden, neigen dazu, nicht ausreichend Wasser zu trinken. Um Ihre Katze zum regelmässigeren Trinken zu ermutigen, stellen Sie Wasserschalen an verschiedenen Stellen im Haus auf, aber denken Sie daran, sie von der Katzentoilette fernzuhalten. Das Wasser sollte frisch sein und mindestens zweimal am Tag erneuert werden. Manche Katzen bevorzugen fliessendes Wasser und trinken gerne aus dem Wasserhahn: Wenn das bei Ihrem Haustier der Fall ist, können Sie sich für einen Wasserspender entscheiden.

Es ist auch sinnvoll, Nassfutter (in Dosen oder Beuteln) in den Speiseplan aufzunehmen, da es die Katze mit mehr Feuchtigkeit

versorgt. Sie können es mit ihrem bevorzugten Trockenfutter kombi nieren. Und behalten Sie den Stuhlgang Ihres Tieres, sein Fell und sein Verhalten im Auge. Katzen zeigen ihr Unwohlsein und ihre Schmerzen nicht so, wie wir es tun. Sie neigen dazu, sich zu verstecken, wenn sie sich nicht wohlfühlen. Kurz gesagt: Die Pflege Ihrer Katze anhand dieser einfachen Schritte kann mehrere Vorteile haben. Sie sorgen nicht nur dafür, dass sie weiterhin ein angenehmes Leben führt, sondern helfen Ihrer Katze auch, mit schwierigen Situationen besser umzugehen, indem Sie ihr die Dinge geben, die sie für einen gesunden Darm braucht.

Publireportage

Starke Mittel für Muskeln und Gelenke

Das Migros­Magazin und Axanova verlosen 50 Winter-Sets von Axanova im Wert von je 60 Franken.

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die besonders einfach anzuwenden sind und über mehrere Stunden wirken.

Ob bei stumpfen Verletzungen, Nacken­, Rücken­ oder weiteren Bewegungsschmerzen: Axanova bietet in der Migros eine komplette Linie mit wirksamen Mitteln für Muskeln und Gelenke an, und dies zu attraktiven Preisen.

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Nennen Sie die Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse

• SMS Senden Sie an die Nummer 3113 (Fr. 1.–/SMS) den Text MMDGEWINN, die Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.

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Einsendeschluss: 1. Januar 2023

Teilnahmebedingungen: www.migmag.ch/ teilnahmebedingungen

Bild: Fotolia | 27.12.2022 | 57 WETTBEWERB

REISEHIT GRANADA

1. Tag: Zürich – Málaga – Granada

Flug mit Swiss nach Málaga. Fahrt zu unserem Hotel nach Granada.

2. Tag: Granada

Wir besichtigen die weltberühmte Alhambra, die prachtvollen Gärten der Generalife und den Stadtteil Albaicín.

3. Tag: Ausflug Córdoba**

Ausflug nach Córdoba. Geführte Stadtbesichtigung und Führung durch die herrliche Moschee (Mezquita). Zeit für eigene Entdeckungen.

4. Tag: Ausflug Las Alpujarras & Costa Tropical**

Wir entdecken die landschaftlichen Schönheiten von Las Alpujarras und der Costa Tropical.

5. Tag: Ausflug Ronda**

Fahrt nach Ronda, das in atemberaubender Lage, umgeben von Bergen und am Rand einer tiefen Schlucht liegt. Die typisch andalusische Stadt ist wegen ihrer weissgetünchten Häuser und den maurischen Ruinen eine Augenweide. Geführter Stadtbummel.

6. Tag: Granada – Málaga – Zürich Fahrt nach Málaga und Flug mit Swiss nach Zürich.

6 Tage ab CHF 1195

REISEDATEN 2023 (SO – FR)

1: 26.03.–31.03. 9: 10.09.–15.09.

2: 02.04.–07.04. 10: 17.09.–22.09.

3: 09.04.–14.04. 11: 24.09.–29.09.

4: 16.04.–21.04. 12: 01.10.–06.10.

5: 23.04.–28.04. 13: 08.10.–13.10.

6: 30.04.–05.05. 14: 15.10.–20.10.

7: 07.05.–12.05.

8: 14.05.–19.05.

UNSERE LEISTUNGEN

● Flug mit Swiss in Economy-Klasse

● Alle Flugnebenkosten (CHF 126)

● Fahrt mit Komfortklasse-Bus

● Übernachtung im Hotel Alixares

● 5 x Frühstücksbuffet, 2 x Abendessen

● Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

● 100% CO2-Klimakompensation

PRO PERSON IN CHF Katalogpreis* Sofortpreis

6 Tage im DZ 1330 1195

Zuschlag

Doppel zur Alleinbenutzung 250 Ausflugspaket mit 3 Ausflügen** 165

SO FLIEGEN SIE

Direktflug mit Swiss Zürich – Málaga –Zürich in Economy-Klasse. Flugzeit pro Weg 2h 40 min.

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Fünf Nächte im guten Mittelklasshotel Alixares, oberhalb des Stadtzentrums von Granada und in der Nähe der Alhambra gelegen.

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ZAUBERHAFTES APULIEN

1. Tag: Zürich – Brindisi – Savelletri Flug nach Brindisi. Mittagessen in einer typisch apulischen Masseria in Ostuni.

2. Tag: Castel del Monte und Bari Wir besichtigen das imposante Stauferschloss Castel del Monte und spazieren durch die Altstadt von Bari.

3. Tag: Ausflug Matera**

Fahrt in die malerisch über einer tiefen Felsschlucht gelegene Stadt Matera. Geführte Stadtbesichtigung. Am Nachmittag Besuch einer Ölmühle.

4. Tag: Lecce und Salent. Halbinsel** Die Salentinische Halbinsel setzt die landschaftlichen Akzente des heutigen Tages. Wir geniessen einen geführten Altstadtrundgang in Lecce und besuchen Gallipoli.

5. Tag: Grotten & Alberobello** Wir besuchen die Castellana-Grotten, den bedeutendsten Tropfsteinhöhlenkomplex Europas. Weiterfahrt nach Alberobello, die Stadt der «1000 Trulli». Weindegustation in Locorotondo.

6. Tag: Brindisi – Zürich

Aufenthalt in der pittoresken Hafenstadt Monopoli und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich.

REISEDATEN 2023 (SA – DO)

1: 01.04.–06.04. 7: 13.05.–18.05.

2: 08.04.–13.04. 8: 09.09.–14.09.

3: 15.04.–20.04. 9: 16.09.–21.09.

4: 22.04.–27.04. 10: 23.09.–28.09.

5: 29.04.–04.05. 11: 30.09.–05.10.

6: 06.05.–11.05. 12: 07.10.–12.10.

UNSERE LEISTUNGEN

● Flug mit Swiss in Economy-Klasse

● Alle Flugnebenkosten (CHF 123)

● Fahrt mit Komfortklasse-Bus

● Übernachtung im Hotel La Sorgente

● 5 x Halbpension, 1 x Mittagessen

● Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

● 100% CO2–Klimakompensation

PRO PERSON IN CHF Katalogpreis* Sofortpreis

6 Tage im DZ 1215 1095

Zuschläge

Einzelzimmer 135 Reise 8-12 100 Ausflugspaket mit 3 Ausflügen** 170 Reduktion Reise 1-3 – 100

SO FLIEGEN SIE

Direktflug mit Swiss Zürich – Brindisi –Zürich in Economy-Klasse. Flugzeit pro Weg 1h 55 min.

IHR HOTEL

Fünf Nächte im oberen Mittelklasshotel La Sorgente in Savelletri di Fasano, direkt am Meer.

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Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

Was koche ich heute? migusto.ch

So nehmen Sie teil:

Hauptpreis (oranges Lösungswort)

Tel.: 0901 000 841 (Fr. 1.–/Anruf)

SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD1 STEMPEL Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf

Internet: www.migmag.ch/raetsel (kostenlos)

Zusatzpreis (grünes Wort)

Tel.: 0901 000 845 (Fr. 1.–/Anruf)

SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD5 WINTER Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf

Internet: www.migmag.ch/raetsel (kostenlos)

Teilnahmeschluss:

Sonntag, 1.1.2023, 24 Uhr

50

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele:

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

So nehmen Sie teil:

Tel.: 0901 000 844 (Fr. 1.–/Anruf)

Sudoku

2 × 100 Franken

zu gewinnen

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf

Internet: www.migmag.ch/sudoku (kostenlos)

Teilnahmeschluss:

Sonntag, 1.1.2023, 24 Uhr

Heidi Weiss-Halbenleib, Koppigen BE; Laurette Pasquier, Freiburg Dora Wymann-Müller, Emmenbrücke LU; Corinne Egger, St-Légier-La Chiésaz VD
Gewinner und Gewinnerinnen Nr. Hauptpreis: Zusatzpreis: RÄTSEL | 27.12.2022 | 59

Über Erfahrung

Mit gezielter Ernährungsund Stoffwechseltherapie zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Gesundheit stärken und erhalten bis ins hohe Alter, ursächlich etwas gegen chronische Erkrankungen selber und aktiv tun. Wir zeigen Ihnen, was und wie es geht, mit über 30-jähriger Erfahrung, nachhaltig und erfolgreich.

Das Fachkurhaus in Berlingen ist ein spezialisierter Erholungsort für komplementäre Medizin. Als Schwerpunkte wirken Ernährungsund Stoffwechseltherapie. Die ganzheitliche Philosophie, moderne Behandlungs- und Schulungsmethoden sowie die idyllische Lage am Bodensee bieten perfekte Voraussetzungen für einen nachhaltigen Therapieerfolg. Ob bei Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Darmproblemen, Stress oder einem angeschlagenen Immunsystem – seit über 30 Jahren profitieren Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen von Intensiv-Kur(s) wochen im «Seeblick».

Wir machen keine Diät, sondern eine Stoffwechseltherapie

Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in

Übergewicht? Diabetes? Stress? Darmprobleme?

Angeschlagenes Immunsystem?

Dr. med. Padia Rasch Leitende Ärztin Fachkurhaus Seeblick

einer Störung des Stoffwechsels.

Im Problemfall werden Substanzen nicht mehr abgebaut und ausgeschieden. Wenn sie sich anreichern, können sie den Körper sogar vergiften. Die Symptome sind vielfältig: ein nicht funktionierendes Immunsystem, Schlafstörungen, zu hohe Zucker-, Fettund Leberwerte, Verdauungsprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung oder rheumatische Beschwerden. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns daher viel Zeit für Sie und Ihre offenen Fragen.

Ziele des Aufenthaltes im Fachkurhaus Seeblick

• Tiefgreifend entgiften

• Rasch und gesund Depotfett abbauen

• Cholesterinwerte und Blutdruck reduzieren

• Körperfunktionen regenerieren und vitalisieren (Autophagie)

• Immunsystem gezielt stärken

• Active Aging

Sie lernen bei unseren Fachvorträgen, wie Sie Ihre Ernährung soweit optimieren, dass Sie langfristige und nachhaltige Erfolge erzielen.

Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, also die unerwünschte schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät. Oft leidet dann die Motivation. Während einer IntensivKur(s)woche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD®-Ernährungstherapie diesen Teufelskreis beenden.

Spezialangebot:

1 Woche im Doppelzimmer pro Person ab CHF 1048.–statt CHF 1304.–

1 Woche im Einzelzimmer pro Person ab CHF 1343.–statt CHF 1544.–

Im Preis inbegriffen sind: 6 Übernachtungen (Sa – Fr), Kurse und Vorträge, komplette Verpflegung (EPD® -Ernährungsprogramm) inkl. Getränke, Benutzung Whirlpool und Tepidarium, Morgengymnastik, Fitness-Center Kronenhof, Eintritts- und Austrittscheck.

Kurt Hochstrasser: «Das ist wie beim Auto –man fährt 30´000 Kilometer, doch ohne Service kann der 30´001ste Kilometer zum Problem werden. Als Führungskraft habe ich immer einem sehr hohen Stresslevel standhalten müssen. Als es bei mir vor 10 Jahren gesundheitlich nicht mehr in die richtige Richtung lief, habe ich selbst die Reissleine gezogen. Ich habe im ‹Seeblick› Energie bekommen, war aktiv und voll motiviert, wieder mit der Arbeit loszulege – bei der Abreise hätte ich Bäume ausreissen können. EPD® ist eine einfache und unkomplizierte Art, seinen Stoffwechsel anzuregen. Es ist frappant, was das auslöst. Bereits nach drei Tagen verspüre ich eine Leichtigkeit und strotze nur so vor Kraft. Das tut einfach gut.»

Ich interessiere mich für eine Intensiv-Kur(s)woche □ Sa. 31.12. – Fr. 06.01.2022/23 □ Sa. 07.01. – Fr. 13.01.2023

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Bluthochdruck? Cholesterin?
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Ernährungsmedizin
27.12.2022
«Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert»

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Quiz

2 × 100 Franken zu gewinnen

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort.

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen Tragen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

So nehmen Sie teil:

Tel.: 0901 000 842 (Fr. 1.–/Anruf)

SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD2 ATEMZUG Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf

Internet: www.migmag.ch/quiz (kostenlos)

Teilnahmeschluss: Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite Sonntag, 1.1.2023, 24 Uhr

Sonntag, 1.1.2023, 24 Uhr

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 000 843 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD3 HOTEL Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: www.migmag.ch/paroli (kostenlos) Teilnahmeschluss: Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Sudoku Lösung Nr. 51 Paroli Lösung Nr. 51 Quiz Lösung Nr.

Sudoku Gewinner/-innen Nr.

Sonja Glanzmann, Marbach LU; Thomas Landry, Lamboing BE

Monika Elsener-Lenherr, Märwil TG; Valérie Borgeat, Riddes VS

Quiz Gewinner/-innen Nr. Xavier Dubach, Yverdon-les-Bains VD; Bernard Schott, Cologny GE

Was koche ich heute? migusto.ch Lösungswort 1 5 3 7 2 6 4 Kreuzworträtsel Lösung Nr. 51
Bimaru Lösung
Nr. 51 51
50
50 BRUNSLI PERLE W N G neues Paar neues Jahr neues Haar «Silvesternacht düster oder klar, deutet auf ein …» O E I Talentschnee Kunstschnee Drehschnee Eine Schneekanone erzeugt … Wie heisst der angeblich erste Kurort im Berner Oberland, der ab 1888 auch im Winter besucht wurde? U N S Grindelwald Sigriswil Bönigen T R J Biasca Disentis Bremgarten AG Wo gibt es einen Katakombenheiligen? A L E Hanabi Bukanabi Feuran Wie bezeichnet man ein Feuerwerk in Japan? Nach dem chinesischen Tierkreis ist 2023 das Jahr des … Wie oft stolpert Butler James im «Dinner for One» über den Tigerkopf? N S H Geiers Drachen Hasen Z T R 6-mal 8-mal 11-mal
Paroli Gewinner/-innen Nr. 50
1 2 3 4 5 E A E F G H L M N S S N G E R E A U O H T T G R U L U S B O I I E K E S F S L U R G N E N I S E E T L O W L T N T L S I I N I E E K I I S N N E L I E I L N E G G
RÄTSEL | 27.12.2022 | 61
Lösung: 1 2 3 4 5

Rosmarie Stuppacher (78) aus Oberrieden ZH

«Ich sage oft: Jammern hilft nichts»

Sie ist Aquafitpionierin und mit 78 Jahren noch so gut in Form wie vor einem halben Jahrhundert: Rosmarie Stuppacher. Mehr als ihren Sport liebt die Zürcherin einzig ihre grosse Familie.

Text: Manuela Enggist

Bilder: Désirée Good

62 | 27.12.2022 | MEINE WELT
1

Das läuft bei mir «Ich bin mit 78 Jahren noch so fit wie vor einem halben Jahrhundert. Das liegt daran, dass ich seit über 30 Jahren Aquafit unterrichte. Anfang der 90er-Jahre arbeitete ich als Schwimmlehrerin. Bei einer Weiterbildung sah ich einen Film über Aquafit, eine neue Sportart, die sich zuerst in den USA verbreitete. Ich lud nach dem Kinderschwimmkurs die Mütter zunächst zu einem Probetraining ein, mit der Zeit wurden es immer mehr. Mir ist wichtig, dass die Musik zu den Bewegungen passt und die Teilnehmerinnen motiviert. Ich bin eine mitreissende, vielleicht sogar strenge Trainerin und sage oft: Jammern hilft nichts. Meine älteste Teilnehmerin hat erst mit 98 Jahren aufgehört. Es ist also tatsächlich nie zu spät, mit Aquafit anzufangen.»

1 Mein Rückzugsort «Mein Mann, der mir seit 52 Jahren den Rücken freihält, und ich leben seit über 40 Jahren in diesem Flarzhaus aus dem 17 Jahrhundert. Hier haben wir auch unsere beiden Kinder grossgezogen.»

2 Meine Lebensaufgabe

«Noch heute unterrichte ich fast täglich Aquafit­Stunden im Hallenbad in Oberrieden. Ich habe jedoch vor, künftig mehr und mehr Kurse an meine Schwiegertochter abzugeben. Ich weiss, dass diese Aufgabe bei ihr in guten Händen ist.»

3 Mein Migros-Produkt «Jeden Morgen gibt es bei mir eine grosse Tasse mit Biobohnenkaffee und viel Milch.»

4 Mein Stolz «Es macht mich glücklich, dass ich drei so tolle Enkelkinder habe. Meine Familie gibt mir Kraft und schenkt mir jeden Tag Freude.»

5 Mein Ruhepol «Ich kann durchaus auch einmal stillsitzen – vor allem dann, wenn ich ein Buch in der Hand habe. Momentan lese ich ‹Eat, Pray, Love› von Elizabeth Gilbert.»

6 Meine Erinnerungen «Wir sind eine hammermässig tolle Sippe, und bei Familienfesten sind wir häufig über 16 Menschen. Fotos, die wir in unserem Wohnzimmer hängen haben, erinnern uns täglich an die vielen schönen Momente.»

| 27.12.2022 | 63 MEINE WELT 3 2 5 6 4

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