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Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

MM43, 23.10.2017 www.migrosmagazin.ch

Danke! Sonderausgabe

50 Seiten über das Dankesagen: berührende Geschichten unserer Leserinnen und Leser

Julia Faulhaber dankt ihrem ehemaligen Au-pair:

«Du hast das Stofftier unseres Sohns immer wieder gefunden!»

Bild: Salvatore Vinci

Seite 31

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


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W

DANKE | MM43, 23.10.2017

Editorial

Danke sagen

... für Ihre Treue

Sonderausgabe

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zum letzten Mal jemandem von Herzen «Danke» gesagt? Nein, nicht dieses etwas gedankenverlorene «Merssi», wenn Ihnen die Kellnerin den Kaffee vorsetzt, die Tochter das Brot reicht oder die Migros-Kassiererin eine Salami einpackt. Sondern ein überlegtes «Danke!», im Bewusstsein, einer Person für alles, ihr Wesen, ihre Persönlichkeit, ihre Leistung, einen Dank auszurichten. So quasi «Danke, dass es dich gibt». Diese Idee hat uns umgetrieben. Deshalb haben wir dem Dankesagen eine Sonderausgabe gewidmet. Eine Nummer, in der Menschen anderen Menschen danken. Ich muss auch vor meiner eigenen Tür kehren. Zu oft nehme ich Leistungen als selbstverständlich. Habe mich daran gewöhnt, dass alles funktioniert. Dass der Zug pünktlich fährt, Medikamente stets erhältlich sind – und die Leserinnen und Leser unsere Arbeit beachten. Deshalb bedanke ich mich heute bei einer Person ganz speziell: Liebe Beatrice Tuttobene-Hämmerli. Sie haben uns vor einiger Zeit einen Brief mit einer unglaublichen Liebeserklärung geschickt («... darf ich mich mal ganz persönlich für die vielen schönen, tollen, ergreifenden, lustigen, frohen, traurigen, aufmunternden, vielschichtigen Lesestunden bedanken»). Frau Tuttobene, ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Wertschätzung. Menschen wie Ihnen haben wir alles zu verdanken.

Lassen Sie sich bezaubern von den vielen berührenden Geschichten unserer Leserinnen und Leser ab Seite 4

Migros-Welt 50

Fairtrade-Zucker Wie Mauritius aus der Zuckerrohrkrise fand und wie es den Bauern gelang, endlich faire Preise zu erhalten

52

Apérogebäck Feine Leckereien aus vegetarischen Brotaufstrichen

Erkältung vorbeugen Perfekter Hautschutz Gerüstet für den Herbst

79 Neues aus Ihrer Region Aktionen, Reportagen, News

Rubriken 119

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Saisonaler Snack Farmerriegel mit Marroni

Glücksgriff Soundsystem und Konzertkarten zu gewinnen

57 Halloweenküche Hexenfinger backen

121 125

Und wie es ist in stabilen Beziehungen: Man akzeptiert auch mal einen Fehler. So, wenn wir, wie im Interview mit Bundesrätin Sommaruga letzte Woche, eine falsche Zahl verwendet haben (siehe Seite 46). Deshalb: Danke für Ihre Nachsicht.

Bild: Jorma Müller

73 75 76

Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Rätsel Impressum

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax +41 800 84 0848 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

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: Wir sagen

MM43, 23.10.2017 | DANKE

Inhaltsverzeichnis Sonderausgabe

Otto Gretler

dankt dem Rettungssanitäter Hans-Peter Baumann. Seite 32

Marcelyne Udry

dankt dem Pistenbullyfahrer Jan Theiler. Seite 97

Paul Steiner dankt seinem Freund Giuseppe Alesci. Seite 105

Beat Kaufmann

dankt der Kapitänin Manuela Balàzs. Seite 102

Marie Leuen­ berger dankt

dem MigrosKulturprozent. Seite 41

Maria­Therese Marro dankt

ihrer Katze Trixli.

Seite 89

Elisa Trolese

dankt ihren Schwestern Cristina und Barbara. Seite 14

D A N K E Shlomo Graber

dankt seiner Partnerin Myrtha Hunziker. Seite 110

Lovey Wymann

dankt ihrer Hausärztin Ursula Köppel. Seite 11

Marlen Eggen

dankt ihrer Helferin Heidrun Polzin. Seite 91

Alfred Schaub

dankt der Produktentwicklerin Caroline Salzmann. Seite 35

Carmen von Gunten dankt

den Hunderettern Thomas Theiler, Bruno Meyer und Matthias Iten. Seite 36

Julia Faulhaber

dankt ihrem ehemaligen Au-pair Clara Oller. Seite 31

Chantal Cavin

dankt ihren Guides Nils Oesterling, Marco Temoporal und Martina Tschan. Seite 95

Der Zürcher Fotograf Salvatore Vinci (49) hat auf einer sechswöchigen Tour durch die ganze Schweiz alle Protagonistinnen und Protagonisten fotografiert.


DANKE | MM43, 23.10.2017

Töfffahrer Tom Lüthi (l.) und Manager Daniel Epp danken

sich gegenseitig. Seite 23

Lily Jones

dankt ihrem Bruder Lewis. Seite 43

Esther Lattmann

dankt ihrer Freundin Daniela Moser. Seite 8

Filippo Leuten­ egger dankt

Taxi-Disponentin Damaris Senn-Schmid. Seite 17

Hans Blatter und Marlene Hanser

danken dem Moderator Marco Fritsche. Seite 114

Martin Ryser

dankt seiner Ehefrau Monika. Seite 13

C H S Ö N Yvonne Bärtschi

dankt ihrer Nachbarin Michèle Wang-Spirig. Seite 85

Kajany Yogalingam

dankt der Rentnerin Irma Weisser. Seite 107

Morena Diaz

dankt ihrer Mutter Vanda. Seite 21

Heidi Müller

dankt den MigrosMitarbeitenden Ursula Werfeli, Max Hug und Markus Karpf. Seite 92

Eric Renaud Nyami Yota

dankt dem Betreuer Jonathan Gibbs. Seite 86

Mario Lüchinger

dankt seinem Retter Jan Baumgartner. Seite 6

Ester und Rico Weidmann

danken dem Kinderarzt Martin Meuli. Seite 113

Rund ums Dankesagen : Danke­Knigge

Was angebracht ist, weiss der Knigge-Experte. Seite 18

Interview

Psychologe Willibald Ruch über die Hintergründe. Seite 24

Zauberwort Wie lernen Kinder, sich angemessen zu bedanken? Seite 38

Tausend Dank

Leserinnen und Leser sagen einander Danke. Seite 99

Kulturen

Nicht überall bedankt man sich auf die gleiche Weise. Seite 108

Leserbriefe

Wertschätzung für das MigrosMagazin. Seite 117

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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Mario (links) hat seinen Unfall gut überstanden – dank Jan, der blitzschnell reagierte und ihn an die Wasseroberfläche zurückholte.


DANKE | MM43, 23.10.2017

«Ohne dich würde ich vielleicht nicht mehr leben » Mario Lüchinger (13) verdankt Jan Baumgartner (14)

sein Leben. Er rettete ihn aus dem Alten Rhein, nachdem ein anderer Junge vom 5-Meter-Brett auf ihn gesprungen war.

W

ie dankt man jeman­ dem, der dem eigenen Sohn das Leben ge­ rettet hat? Diese Frage trieb Martina und Martin Lüchin­ ger­Walser (beide 42) um, seit Jan Baumgartner am 28. Mai ihren leblos unter Wasser treibenden Sohn Mario aus dem Alten Rhein gezogen hatte. Hätte Jan nicht oder langsamer reagiert, wären bleibende Schäden kaum zu vemeiden gewesen – wenn nicht Schlimmeres. «Was Jan für uns getan hat, ist etwas so Grosses, dass ich lange nicht wusste, wie wir darauf angemessen reagieren könnten», sagt Martina Lüchinger. Dann entdeckte sie den Aufruf, in dem das Migros­Magazin Menschen suchte, die jemandem in dieser Spezialausgabe Danke sagen möchten. Und Jan, der nach seiner Heldentat nicht gross darüber redete, freut sich sehr darüber. Dazu gabs ein T­Shirt mit dem Aufdruck «Retter» und etwas Süsses für den begeisterten Schwimmer und Taucher. Aber was genau ist an diesem Tag im Naturstrandbad von Diepoldsau SG

passiert? «Ich war mit Kollegen in der Badi, und wir sind immer wieder vom Sprungturm ins Wasser gesprungen», erzählt Mario. «Das Letzte, das ich weiss, ist ein Satz vom 1­Meter­Brett, der Rest ist weg.» Dass er danach mit Jan auch vom 5­Meter­Brett gesprun­ gen ist, daran kann er sich nicht mehr erinnern. «Ein paar Stunden später bin ich in der Notaufnahme im Kinder­ spital St. Gallen aufgewacht.» Unter Wasser mit Hirnerschütterung und gebrochenen Brustwirbeln

Jan erinnert sich: «Mario und ich kennen uns vom Sehen her von der Schule, mehr nicht. Aber an dem Tag ergab es sich, dass er und ich ein paar Mal zusammen vom 5­Meter­Brett sprangen. Nach einem dieser Sprünge schwammen wir beide zur Seite hin weg, damit zwei andere nach uns freie Bahn hatten. Aber als ich mich umsah, waren nur zwei Köpfe zu sehen, einer fehlte. Ich realisierte, dass etwas nicht stimmte, tauchte runter und sah Mario wenige Meter tiefer im trüben Wasser treiben.» Einer war auf ihn gesprungen. «Ich

schwamm zu ihm, packte ihn am Arm, zog ihn hoch. Kaum an der Oberfläche begann er zu zappeln und zu schreien. Dann kamen noch andere dazu und halfen mir, ihn ans Ufer zu bringen.» Martina Lüchinger ergänzt: «Er hatte drei gebrochene Brustwirbel, eine Hirnerschütterung und einen Lungenkollaps, deshalb kam er nicht mehr hoch. Sein älterer Bruder Nino hörte ihn dann schreien und rannte sofort hin. Als die Rega schliesslich kam, mussten wir Nino völlig erschüttert in der Badi zurücklassen, weil nur ich mitfliegen durfte. Das war ein ganz schlimmer Moment. Und das Erste, was Mario mich fragte, als er mich sah: Mama, sag bitte, dass alles ein Traum ist! Ich bin nicht querschnittgelähmt, oder?» Daran erinnert sich Mario nicht mehr: «Aber ich war schon vier Tage danach wieder in der Schule. Und nächsten Sommer gehe ich auch wieder in die Badi und springe vom Turm.» MM Text: Ralf Kaminski

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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Zwei vereint unter

einem Dach Seit 20 Jahren sind Esther Lattmann und Daniela Moser beste Freundinnen. Als Esther Lattmanns Beziehung in die Brüche ging, nahm Daniela Moser sie mit offenen Armen in ihrem Haus auf. Seither ist ihre Bindung enger denn je.

E

s war die wohl schwierigste Phase in ihrem Leben: «Nach 17 Jahren hatte sich die Be­ ziehung mit meinem Freund auseinandergelebt – ich brauchte ein neues Zuhause», sagt Esther Lattmann (34). Im Juli 2016 sprach sie mit ihrer besten Freundin Daniela Moser (48) darüber, die im Haus ihrer verstorbenen Mutter in Recherswil SO lebt. Moser und Latt­ mann kennen sich seit 1998, als «Esthy», wie sie von ihren Freunden genannt wird, Praktikantin im «Mooshuus» in Moosseedorf BE war. Hier werden Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung be­ treut. Auch Daniela war damals Patientin; sie leidet seit ihrer Geburt an einer zerebralen Bewegungs­ störung und sitzt im Rollstuhl. «Als wir uns begegneten, war es Freundschaft auf den ersten Blick. Wir gingen manchmal gemeinsam in die Ferien und hatten keine Geheimnisse voreinander. Ohne Daniela hätte ich den Schritt auszu­

ziehen nie gewagt», sagt Esther Latt­ mann. Daniela Mosers Lebensmut und Optimismus hätten ihr dabei sehr geholfen. Mit wie viel Gelassen­ heit und Humor sie ihre eigene Bürde trage, sei bewundernswert. Und Daniela wiederum schwärmt: «Esthy ist das Gotti meiner Nichte. Sie ist mehr als nur eine Freundin. Sie ist ein Familienmitglied.» Neues Zuhause – neue Perspektive

Für Daniela Moser war deshalb sofort klar, dass sie ihr Zuhause mit ihrer besten Freundin teilen würde. Und so zog Lattmann, die in der Nähe von Bern in einer Institution für lernbeeinträchtigte Jugendliche arbeitet, Anfang 2017 nach Rechers­ wil, gemeinsam mit Boxer Samu (4) und mehreren Schildkröten. Ende Februar hat sich Esther Latt­ mann definitiv von ihrem Partner getrennt. Nun kümmert sie sich auch um Ivo (6), Daniela Mosers Pudel. Und wenn Esther Lattmann arbeiten geht, passt Daniela auf die Tiere auf.

«Dani hat mir mit ihrem Zuhause eine Perspektive aufgezeigt. Ich wollte nicht allein leben. Nun wohnen wir zusammen, richten uns gemein­ sam ein. Ich bin ihr wahnsinnig dank­ bar», sagt Lattmann. Es gebe keinen schöneren Platz zum Leben. Sie schätzt es, mitbestimmen zu dürfen, wie sie das traute Heim zukünftig einrichten. Und beide träumen davon, das Garten­ zum Gästehaus umzu­ bauen. «Aber zuerst muss das Geld reinkommen. Vielleicht liest das ja ein hübscher Millionär und stellt ein Hüttchen hin», sagt Daniela Moser mit einem Augenzwinkern. Und sie fügt hinzu: «Auch ich profitiere von Esthy und muss nicht allein leben. Ich bin für die Zwei­ samkeit gemacht. Wir sind platonisch ineinander verliebt. Aber wir stehen nicht auf Frauen. Wer weiss, vielleicht haben wir bald auch Männer im Haus.» MM Text: Reto E. Wild


DANKE | MM43, 23.10.2017

Esther Lattmann (l.) ist ihrer Freundin Daniela Moser «wahnsinnig dankbar» für das gemeinsame Zuhause.

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DANKE | MM43, 23.10.2017

« Dank Ihnen habe ich ein

ganz neues Leben » Lovey Wymann wog 123 Kilo, als ihre Hausärztin Ursula Köppel entschied, die Notbremse zu ziehen: Sie empfahl ihr einen Magenbypass. Heute wiegt Wymann nur noch 82 Kilo und ist ihrer Ärztin unendlich dankbar.

Lovey Wymann, weshalb wurden Sie so schwer? Wymann: Ich war schon als Kind ein Pummelchen, habe später alle möglichen Diäten gemacht, aber immer wieder zugelegt. 2011 war dann ein furchtbares Jahr: Erst trennte ich mich von meinem Partner, dann wurde bei meiner Mutter ein Hirn­ tumor diagnostiziert, an dem sie später starb. Ich bin eine Stressesserin, und so legte ich plötzlich kräftig zu. Ursula Köppel, wie haben Sie Frau Wymanns Abnehmversuche erlebt? Köppel: Über die Jahre habe ich viele Patienten erlebt, die es mit Diäten versucht haben. Aber es war immer das Gleiche: Sie haben für kurze Zeit an Gewicht verloren und es dann wieder zugelegt. Der Körper gewöhnt sich an ein gewisses Gewicht und will dort wieder hin – so muss man nach der Diät ständig gegen Hungergefühle ankämpfen, was auf die Dauer kaum jemand durchhält. Und dann kam also das entscheidende Gespräch 2011? Wymann: Ja, da bekam ich von Frau Köppel sozusagen einen «Tritt in den Arsch». Sie machte mir klar, dass mir mehrere Risikooperationen bevorstehen, wenn ich nicht die Notbremse ziehe, und schlug einen Magen­ bypass vor. Damit wird der Ma­ gen verkleinert und ein Teil des Darms stillgelegt, sodass man

sich schneller satt fühlt und dramatisch weniger Hungergefühle hat. Köppel: Ich habe den Magen­ bypass schon rund 40 Patienten empfohlen, fast alle sind glück­ lich damit. Mittlerweile rate ich dazu, wenn Diäten scheitern, denn die Krankenkassen über­ nehmen die Kosten ab BMI 35, weil sie gemerkt haben, wie gross die Kosten sind, die durch Übergewicht entstehen. Was hat sich verändert? Wymann: Alles. Ich habe keine Schmerzen mehr, zum ersten Mal seit 17, sehe jünger und besser aus, bin im Alltag wieder viel beweglicher. Vor allem kann ich wieder einkaufen und öffentlich essen, ohne von Fremden beschimpft zu werden, die finden, diese Fette müsse jetzt wirklich nicht noch mehr essen. Es ist wirklich ein neues Leben, und dafür bin ich un­ endlich dankbar. Total habe ich 43 Kilo verloren – die gleiche Menge Butter kostet etwa 500 Franken, und diesen Beitrag möchte ich Frau Köppel für ihre karitativen Projekte schenken. Köppel: Oh, das ist aber nett! Das geht direkt an ein Heim für Strassenkinder in Kiew, das wir schon länger unterstützen. MM Benefizanlass mit dem früheren «Tagesschau»-Sprecher Heiri Müller für den Verein Strassenkinderprojekt Kiev: 19. 11., Friedenskirche Zürich. www.kievstreetkids.ch

Text: Ralf Kaminski

Texterin und Journalistin Lovey Wymann (56, rechts) aus Bad Zurzach AG dankt ihrer Ärztin Ursula Köppel aus Oberweningen ZH.

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DANKE | MM43, 23.10.2017

50 Jahren

« Danke, dass du seit an meiner Seite bist! »

Martin Leonhard Ryser (70) ist seit 50 Jahren mit seiner Monika verheiratet. Über all die Jahre hätte er sich häufiger bei ihr bedanken sollen, findet er. Ein Liebesbrief.

Mit 17 haben wir uns am Ententeich auf der Kleinen Schanze in Bern erstmals verabredet. Du bist zum Date gekommen.

mich elend. Du hast mit mir zusammen mein Arbeitsleben in Kisten verpackt.

Mit 18 haben wir uns verlobt. Du hast meinen

Ring entgegengenommen.

zu Hause zum Lehrling in Sachen Kochen und Staubsaugen geworden. Du bist geduldig.

Entschuldige, dass ich lange vieles für

Mit 20 haben wir geheiratet. Du hast das

Mit 65 habe ich mich als Managementcoach

Danke, dass du mir den Rücken freigehalten

Kleid, das du getragen hast, selbst genäht.

Zwischen 20 und 30 habe ich vier Firmen

Nach meinem Unternehmertum bin ich

selbständig gemacht, ich konnte es nicht sein lassen. Du hast das akzeptiert.

gegründet. Ich führte ein Malergeschäft, betrieb einen Teig- und einen Getränketransport und bot die ersten Vakuumreinigungen in der Schweiz an. Du hast mir in dieser Zeit zwei Töchter geschenkt, Andrea und Pascale.

Mit 68 haben wir gemeinsam die wunderbare Pflanze «Moringa» auf Gran Canaria entdeckt. Du hast mich bei meinen Abklärungen begleitet.

Mit 30 habe ich meine Unternehmen verkauft

mit unserer Tochter Pascale ein neues Unternehmen im Gesundheitsbereich gegründet. Du bist Genossenschafterin von Promoringa.ch geworden.

und bin Therapiechef einer psychiatrischen Klinik geworden. Mein Job war es, die Arbeitstherapie in der «Waldau» aufzubauen. Du hast mich dabei unterstützt, etwas ganz anderes zu machen. Mit 40 habe ich eine Stiftung für berufliche

Integration in Zollikofen gegründet, die Gewa. Ich habe 100 Unternehmer angefragt, Jobs für Menschen mit psychisch bedingten Leistungseinschränkungen zu schaffen. Alle haben abgelehnt. Du hast mitangepackt.

Mit 69 haben wir zusammen

Am 4. Oktober bist du,

liebe Monika Rosa, 70 Jahre alt geworden. Drei Tage

später haben wir unseren 50. Hochzeitstag gefeiert. Du liebst Rosen, aber keine ist wie du! selbstverständlich genommen habe.

hast. Danke, dass du alle meine Entscheide mitgetragen hast. Danke, dass du eine gute Mutter, eine sorgsame Hausfrau und eine starke Frau warst. Danke, dass du meine Familienabwesenheit so wunderbar kompensiert hast. Danke, dass du seit 50 Jahren an meiner Seite bist.

Wir sind ein gutes Team. Dank dir. Ein beschenkter und dankbarer Martin Leonhard MM

Aufgezeichnet: Monica Müller

25 Jahre lang war ich CEO dieser Sozialfirma. Es begann mit 30 Leuten. Als ich das Unternehmen verliess, beschäftigte es 800 Angestellte. Ich arbeitete immer. Du hast die Wäsche sonntags in mein Büro mitgenommen und dort gebügelt. Wir waren auf der Heimreise von

Gran Canaria, es waren die letzten Ferien vor meiner Pensionierung. Wir standen am Gepäckband und warteten, als ich plötzlich mein Portemonnaie fallen liess. Du hast mich nach dem Schlaganfall ins Spital Basel und wieder nach Hause begleitet. 60 Termine waren geplant, eine richtige Abschiedstournee. Du hast mich zu Ruhe genötigt. Als ich mit 63 Jahren mein Büro räumte,

tobte draussen ein Sturm, und ich fühlte

Martin Ryser will seiner Frau mit diesem Brief für alles danken.

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MM43, 23.10.2017 | DANKE

« Ich wusste, von werde ich

euch immer unterstützt » Elisa Trolese (M.) mit ihren Schwestern Barbara (l.) und Cristina


DANKE | MM43, 23.10.2017

Elisa Troleses Ex-Mann liess die gemeinsamen Söhne aus den Sommerferien in seinem Heimatland nicht mehr nach Hause reisen. Nicht zuletzt dank ihrer beiden Schwestern überstand sie den jahrelangen Albtraum.

E

s war im Sommer 2003, und in der kriselnden Beziehung zwischen Elisa Trolese und ihrem nahöstlichen Partner ging es gerade wieder etwas besser. Deshalb liess sie sich auch darauf ein, mit ihm und den beiden Söhnen Daniel (4) und Stef (6) fünf Wochen in seinem Heimatland zu verbringen. Erst war es richtig schön, dann jedoch eröffnete er ihr, dass die beiden Jungs nicht in die Schweiz zurückreisen würden, und präsentierte ihr eine schöne Wohnung, in der sie alle künftig wohnen sollten. Doch das wollte Elisa Trolese auf keinen Fall – nicht zuletzt, weil sie oft genug gesehen hatte, wie wenig Frauen in diesem Land zu sagen hatten. Auch für ihre Söhne sah sie keine Zukunft dort. Sie argumentierte und bettelte, schimpfte und tobte – es half alles nichts. In den folgenden vier Jahren reiste sie zwischen der Schweiz und dem Nahen Osten hin und her, sah ihre Kinder, so oft sie konnte, versuchte immer wieder, ihren Mann und dessen Familie zu überzeugen, sie nach Hause zu lassen – ohne Erfolg. Bis Stef 2007 nach einem heftigen Streit mit seiner Tante einen Herzstillstand erlitt und ins Wachkoma fiel. Es stellte sich heraus, dass er einen angeborenen Herzfehler hatte, der bisher nicht entdeckt worden war. Da realisierte ihr Exmann, dass sein Sohn in der Schweiz grössere Überlebenschancen hatte, und liess ihn ziehen. Er kam in ein Zürcher Krankenhaus. Wenige Monate später durfte auch Daniel nach Hause. Für Elisa Trolese war das eine grosse Erleichterung, doch nun bangte sie Tag für Tag am Bett

ihres Ältesten um dessen Leben. 2010 starb er, ohne je wieder ganz aufgewacht zu sein. Diese sieben höllischen Jahre überstand die heute 44-jährige Elisa Trolese nur dank ihres sozialen Netzes, das sie unerschütterlich stützte und auch immer wieder von ihrem Kummer und ihren Ängsten ablenkte. Besonders wertvoll war die stete Hilfe ihrer beiden Schwestern Cristina (49) und Barbara (43). Elisa Trolese: «Ich wusste, von ihnen werde ich immer unterstützt, egal, was ist. Wir hatten immer ein enges Verhältnis. Es gab Momente, wo ich dachte, es wäre besser, ich würde mich irgendwo von einem Turm stürzen – auch dank meiner Schwestern ist es nicht so weit gekommen. Nur schon, dass man über alles reden konnte, hat gutgetan. Wichtig war auch, dass sie mich immer wieder auf andere Gedanken gebracht haben.» «Ich wusste genau, was sie durchmacht»

Cristina Schaufelbühl-Trolese: «Wir fühlten uns zuerst etwas hilflos, als sie damals aus ihren Ferien anrief und erzählte, was passiert war. Aber weil sie deshalb hier in der Schweiz auch ihre Wohnung verloren hat, ist sie dann erst mal in unser Haus in Wettingen AG eingezogen, das wir gerade übernommen hatten. So konnte sie ihr Geld dazu verwenden, hin und her zu reisen und ihre Kinder zu sehen.» Barbara Trolese: «Wir haben versucht, ihren Schmerz ein wenig zu lindern. Mit mir konnte sie immer über alles reden, schon vorher, aber nun erst recht. Ich war selbst durch eine Trennung gegangen und wusste genau, was sie durchmacht. Egal, um welche Uhrzeit, ich war da, und sie konnte reden und weinen. Später, als Stef hier im Krankenhaus lag, war Daniel bei uns, während Elisa Tag und Nacht an seinem Krankenbett sass. Einmal pro Woche ging ich selbst zu Stef, liess Musik laufen und tanzte neben seinem Bett, weil wir alle sicher waren, dass er alles mitbekommt. So konnte Elisa mal was anderes tun. Bis heute stehen Fotos von Stef bei uns zu Hause, und so lebt er irgendwie noch immer in uns weiter.» MM Text: Ralf Kaminski

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DANKE | MM43, 23.10.2017

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Schicksalhafte Verbindung der angenehmen Art Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger dankt Taxidisponentin Damaris Senn-Schmid für ihre Hilfe nach seinen Unfällen mit der Vespa und dem E-Bike. Vor 32 Jahren arbeitete sie als Au-pair bei Familie Leutenegger.

E

s war ein bitterkalter Dreikönigstag 2017. Der Zürcher FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger (64) musste von seinem Arbeitsplatz aus zu einem Termin. «Ich sah nicht, dass der Boden vor der Garage aus blankem Eis bestand. Als ich auf die Vespa aufsteigen wollte, bin ich ausgerutscht und aufs linke Bein gefallen», erzählt er. Trotz starker Schmerzen ging er nicht zum Arzt. In der kommenden Nacht jedoch wurden diese unerträglich. «Ich bestellte mir ein Taxi, um mich ins Spital fahren zu lassen.» Es stellte sich heraus, dass er sich den Fuss gebrochen hatte. Mit diesem Handicap musste Leutenegger in den Tagen und Wochen danach immer wieder ein Taxi bestellen. Eine Mitarbeiterin der Telefonzentrale, Damaris Senn-Schmid (50), bekam mit, dass da ein Herr Leutenegger mehrfach anrief. Weil sie vermutete, ihn zu kennen, bat sie, dass der nächste Anruf zu ihr umgeleitet wird. Filippo Leutenegger konnte kaum glauben, wer da mit ihm sprach: Damaris Senn hatte nämlich 1985 bei der Familie Leutenegger als Au-pairMädchen gearbeitet. «Wir hatten es immer sehr lustig und gemeinsam viel erlebt», erinnert sich Senn. «Ich war das erste Au-pair der Familie, Silvan

Filippo Leutenegger dankt Damaris Senn-Schmid für alles mit einer Flasche Olivenöl.

und Lorenzo waren noch kleine Buben. Filippo war und ist immer so menschennah und unkompliziert.» Ganz aus den Augen verloren haben sich die beiden nicht: Vor 20 Jahren tauschte sich die gelernte Kleinkindererzieherin mit dem damaligen Chefredaktor des Schweizer Fernsehens aus, als dieser eine Kinderkrippe in Leutschenbach etablieren wollte. Und nach dem Fussbruch vom Januar intensivierte sich der Kontakt – erneut nicht ganz freiwillig: Am 20. Juni, nachdem ihn die FDP-Delegierten als Zürcher Stadtpräsidentschaftskandidaten nominiert hatten, stürzte er mit dem E-Bike über einen Randstein und brach sich die Hand. Wieder war der Politiker auf Senns Taxigesellschaft angewiesen, um seine Termine wahrnehmen zu können. «Ich danke Damaris und der Taxizentrale», sagt Leutenegger. «Der Service ist super. Stets kam innerhalb von fünf Minuten ein Fahrzeug.» Um seinem Dank Ausdruck zu verleihen, überrascht der Stadtrat Damaris Senn mit einer Flasche seines bevorzugten Olivenöls – was die Empfängerin daran erinnert, dass im Hause Leutenegger viel lieber mit Öl als mit Butter gekocht wird. MM Text: Reto E. Wild


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

«Generell sagt man

zu selten Danke»

Die Situationen sind bekannt: Man erhält ein Geschenk, das man nicht mag. Jemand nimmt einem Arbeit ab oder passt am Wochenende auf die Kinder auf. Wie bedankt man sich dafür richtig? Mit einem Geschenk, netten Worten, einer Karte oder einer E-Mail? Der Knigge-Experte Christoph Stokar weiss Rat. Text: Dinah Leuenberger Illustration: Lisa Rock


DANKE | MM43, 23.10.2017

Früher war vieles formeller. Auch das Dankesagen. Mit den neuen Medien hat sich so einiges verändert, und man fragt sich, wann man sich wie bedanken soll. Wo früher handgeschriebene Karten verschickt wurden, reicht heute ein kurzer Gruss per Facebook. Trotzdem gibt es einige Regeln, die wir einhalten sollten – aus Respekt gegenüber unseren Mitmenschen, sagt der «Schweizer Knigge»-Experte Christoph Stokar.

Gewicht. Eine Gegeneinladung muss meiner Meinung nach nicht immer erfolgen.»

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Der gute Rat «Für gut gemeinten Rat und Feedback bedanken Sie sich höflich. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn das Feedback vielleicht wenig konstruktiv ist. Aber hier sind Sie am besten souverän und lassen sich nichts anmerken. Je nach Situation können Sie auch mit Humor kontern – wenn Sie genug schlagfertig sind. Am Ende entscheiden Sie selbst, wie viel Sie vom Feedback und Rat beherzigen möchten. Ähnlich ist es, wenn Sie ein Kompliment erhalten: Auch da gehört ein ‹Danke› dazu – auch wenn Sie Komplimente nicht so sehr mögen.»

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Geschenke «Für ein Geschenk sollten Sie sich immer bedanken, auch wenn es Ihnen nicht gefällt. Da müssen Sie nicht immer 100-prozentig ehrlich sein. Liegt es Ihnen sehr am Herzen, können Sie es bei einer späteren Gelegenheit ansprechen, losgelöst von der Geschenkübergabe. Dort gilt dann humorvolle Ehrlichkeit. Feiern Sie eine grosse Party, erwartet niemand, dass Sie die Geschenke sofort auspacken, dafür haben Sie keine Zeit. Sie bedanken sich und packen später aus. Danach müssen Sie nicht erneut danken, ausser ein Geschenk hat Sie besonders berührt.»

Einen Gefallen tun «Nimmt Ihnen ein Kollege vor den Ferien Arbeit ab, können Sie sich mündlich bedanken, Sie müssen ihm kein Ferienmitbringsel schenken – die sind sowieso meistens schwierig. In der Regel reicht beim Gefallen ein mündlicher Dank, aber den sollten Sie nicht vergessen. Das gilt besonders auch für Kinder: Die sagen ihren Eltern vielleicht eher zu selten Danke. Ein Sonderfall von Gefallen ist angebracht, wenn Sie umziehen: Wenn Ihre freiwilligen Zügelhelfer um 8 Uhr auf der Matte stehen und den alten Schrank der Grossmutter ohne Lift in den 5. Stock gehievt haben, sollten Sie sie zum Essen einladen, das wäre dann zusätzlich zum mündlichen Dank angebracht.»

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Social Media «Ich würde nicht sagen, dass ein Dank über Social Media weniger Wert hat. Aber sobald sich der Dank multiplizieren lässt, wird er unpersönlich. Auf Geburtstagsgrüsse bei Facebook müssen Sie nicht einzeln antworten. Da genügt ein gemeinsamer Dank. Dasselbe gilt bei SMS. Es kommt aber darauf an, von wem sie kommen. Wenn es enge Freunde sind, könnte man schon mit einer persönlichen Mitteilung danken.»

Bild: zVg

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Niesen «Generell kommentiert man Körperzustände und -geräusche eigentlich nicht mehr. Wenn aber im Büro nach einem Nieser alle Gesundheit sagen, dann können Sie das auch tun; man passt sich ja an. Wenn Sie der oder die Niesende sind, gehört zum ‹Gesundheit› auch ein ‹Danke›.»

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Christoph Stokar (58) ist freier Autor und lebt in Zürich. Er hat bereits mehrere Bücher geschrieben, darunter den «Schweizer Knigge» und den «Schweizer Business-Knigge».

Post «Über handgeschriebene Briefe und Postkarten freut man sich auch trotz Social Media. Also finde ich einen persönlichen Dank angebracht. Wenn Sie Zeit haben, beantworten Sie die Post ebenfalls mit Post, es muss ja nicht am selben Tag sein. Und Sie können sich auch überlegen, wer generell an etwas Post Freude hat: zum Beispiel die Grosseltern, die Ihnen regelmässig einen Batzen geben. ‹Dass ich heute nicht in der Jugi, sondern im Hotel übernachten kann, habe ich euch zu verdanken.› Das macht den Dank dann schon etwas differenzierter.»

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Hilfe «Man kann heute ja froh sein, wenn einem noch geholfen wird. Also sollte man sich auch entsprechend bedanken. Hilft einem jemand über die Strasse, reicht wieder das mündliche Merci. Aber wenn Ihnen in einer wirklich brenzligen Situation unaufgefordert geholfen wird, dann sollten Sie reagieren. Sie können ja versuchen, mit einem Geschenk eine Verbindung zum Vorfall herzustellen. Oder Sie schenken dem Retter einen Gutschein für irgendeine Art Erholung: eine Massage oder einen Wellnessaufenthalt. So kann er sich etwas Gutes tun.» Einladungen «Die Einladung zum Essen kennen wir alle. Üblich ist es, wenn man da ein Geschenk mitbringt. Der Blumenstrauss (der übrigens immer unverpackt überreicht werden sollte) wird logischerweise gleich aufgestellt. Bringt man lieber Wein mit, muss man davon ausgehen, dass der Gastgeber bereits einen passenden fürs Essen ausgesucht hat. Also darf man nicht pikiert reagieren, wenn er das Geschenk erst später für sich geniessen möchte. Auf jeden Fall folgt auf die Einladung ein Dank. Dieser kommt am besten in der gleichen Form wie die Einladung: mündlich, per Mail oder per handgeschriebene Karte. Die Worte ‹Vielen Dank, es war ein toller Abend› haben je nach Medium ein ganz anderes

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Sex «Sagt man sich gegenseitig Danke nach dem Sex? Das ist eine gute Frage. Vielleicht passiert das in Beziehungen tatsächlich zu wenig. Dabei sollte man doch offen darüber sprechen, was so passiert, und sich mehr mitteilen. Beim One-Night-Stand sagt man vielleicht eher noch Danke. Obwohl ich finde, dass es beide tun müssen, sonst entsteht ein komisches Gefälle. ‹Danke, dass du mir deinen Körper schenkst›, das wäre dann merkwürdig.»

Der fehlende Dank «Natürlich sind nicht nur wir gefordert, Danke zu sagen, wir erwarten es auch von unseren Mitmenschen. Folgt kein Merci auf ein Geschenk, finden wir das unhöflich. Aber natürlich gibt es Menschen, die nicht so gut Danke sagen können – und ich rede nicht von Kindern. Falls Sie das einmal wirklich stört, können Sie die Personen in einem ruhigen Moment darauf ansprechen. Seien Sie ehrlich und sagen Sie, dass Sie den Dank vermisst haben. Und vielleicht fragen Sie auch, warum der Dank nicht kam. Aber auch hier kommt es wieder auf die Beziehung zur Person an: Nicht in jeder Situation funktioniert das gleich gut.» MM

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Haben sich immer gegenseitig unterstützt: Morena Diaz und ihre Mutter Vanda (links).

« Dein Optimismus ist ansteckend! » Morena Diaz (24), Lehrerin aus Oberentfelden AG, litt unter einer Essstörung. Sie begann, in einem Blog darüber zu schreiben. Heute ist sie mit über 64 000 Followern das Aushängeschild der Schweizer Body-Positivity-Bewegung. Zu verdanken hat sie das auch ihrer Mutter Vanda Diaz (49), Sachbearbeiterin aus Oftringen AG. Vanda: Ich habe dir immer gesagt, dass du hübsch bist, so wie du bist. Morena: Aber das habe ich natürlich nicht geglaubt. Man muss es selbst fühlen, um solche Komplimente annehmen zu können. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob der Sinn des Lebens wirklich darin besteht, dünn zu sein und anderen zu gefallen. Das war der Wendepunkt. Mit deiner Hilfe schaffte ich es. Vanda: Obwohl du meinen Rat nicht immer angenommen hast. Morena: Das stimmt. Am Ende mache ich, was ich für richtig halte. Vanda: Deinen Kopf durchsetzen, das kannst du gut. Trotzdem bin ich froh, dass du dich an mich wendest.

Morena: Wir reden über alles. Aber du hast immer gesagt, «ich bin deine Mutter, nicht deine beste Freundin». Vanda: Genau, ich wollte, dass du vor mir Respekt hast. Morena: Trotzdem musste ich dich schon auch mal zurechtweisen. Vanda: Ja, als ich mit Freundinnen im Ausgang war. Morena: Da haben wir die Rollen getauscht. Aber wenn ich mich immer melden musste, dann du doch auch! Ich mache mir schliesslich auch Sorgen um dich und will, dass wir uns jeden Tag hören. Auch jetzt, wo ich nicht mehr bei dir wohne. Vanda: Wir sind halt einfach ein Team. Seit ich geschieden bin, waren wir immer zusammen, wurden zu­ sammen gross. Deine Erziehung hat mich erwachsen gemacht. Morena: Mich auch ( lacht). Der letzte Schritt war jetzt meine eigene Woh­ nung. Das war schon schwer. Vanda: Ja, auch für mich. Trotzdem finde ich es wichtig, dass du deinen Weg gehst und selbständig bist. Frü­ her warst du eine ängstliche Person, heute bist du sehr selbstsicher. Morena: Das habe ich dir abgeguckt, du lässt dich nie heruntermachen! Trotzdem begegnest du den Men­ schen immer mit Respekt. Egal, wie sie dich behandeln. Das versuche ich auch so zu machen. Hingegen bin ich nicht so happy mit der Vergesslich­ keit, die ich von dir geerbt habe. Weisst du noch, als ich in der Schule einen Freund hatte und du beim Schulbesuch prompt den falschen Namen sagtest, obwohl ich dich vorher informiert hatte? Vanda: Ja, das gab Streit! Aber zum Glück keinen heftigen. Morena: Den hatten wir nur, wenn es um mein Chaos ging. Vanda: Stimmt. Du hast einfach zu viele Dinge, da hilft es jetzt natürlich auch nicht, dass du als Influencerin jeden Tag Päckli bekommst. Ich dach­ te immer, dass es nicht möglich ist, zwei Stunden nach dem Aufräumen schon wieder ein Chaos zu haben. In dieser Hinsicht bin ich froh, dass du ausgezogen bist. Aber nur deswegen! Morena: Und du hast mich ja auch darin bestärkt, mit dem Bloggen anzufangen. Du hast mir immer Zeit gegeben und mich unterstützt. Vanda: Ich wusste ja nicht, was da­ raus wird. Aber zu sehen, wie du jetzt Erfolg hast, ist herrlich für mich.

DANKE | MM43, 23.10.2017

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Morena: Hast du Angst um mich? Vanda: Ja, wenn du dir zu viel zu­ mutest. Aber Frauen sind ja gut darin, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Morena: Multitasking ... Vanda: Das Wort habe ich gesucht. Du hast schon ein enorm hohes Tem­ po. Wenn ich dich anrufe, heisst es: «MamawaswillstduichhabekeineZeit!» Morena: Du müsstest halt deinen Anruf ankündigen. Vanda: So weit kommt es noch, dass ich einen Termin machen muss, um meine eigene Tochter anzurufen. Sicher nicht, ich rufe an, wann ich will. SMS schreibe ich selten, dafür bräuchte ich die Brille. Morena: Darum muss ich dir auch immer meine Blogbeiträge vorlesen. Vanda: Ich kann mir alles besser merken, wenn ich es höre. Aber was du schreibst, finde ich super, da habe auch ich von dir gelernt. Morena: Dass du besser mit deinem Körper umgehst? Vanda: Genau. Ich stehe ja zu meinem Körper, obwohl ich gern leichter wäre. Aber eine Frau braucht Kurven, das sieht doch besser aus. Morena: Bodyshaming! Mami, du darfst die Dünnen nicht verurteilen, nur weil sie dünn sind! Vanda: Das tue ich nicht. In meiner persönlichen Meinung darf eine Frau etwas auf den Rippen haben. Morena: Und wenn sie es nicht hat, darf sie trotzdem glücklich sein! Vanda: Selbstverständlich! Darum bin ich mit meinem Körper zufrieden. Alle haben ja gewisse Problemzonen, aber man muss einfach lernen, diese zu akzeptieren. Morena: Ich habe schon das Gefühl, dass du darin besser geworden bist. Darum bist du mein Vorbild. Und auch, weil du mir gezeigt hast, dass es viele Wege gibt. Dein Optimismus ist ansteckend! Vanda: Man sollte das Glas immer halb voll sehen, nicht halb leer. Morena: Dank dir bin ich keine Pessi­ mistin mehr. Danke, Mama, auch da­ für, dass du immer da warst für mich! Vanda: Danke dir, du weisst, ich bin sehr stolz auf dich und liebe einfach alles an dir! Morena: Was? Das muss ich schrift­ lich festhalten. Das reibe ich dir ab jetzt unter die Nase! Aber ich liebe dich natürlich auch! MM Text: Dinah Leuenberger


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Zwei, die sich bestens verstehen

DANKE | MM43, 23.10.2017

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Über die Jahre hinweg gute Freunde geworden: Tom Lüthi (links) und Manager Daniel Epp.

Der langjährige Rennstallbesitzer Daniel Epp (58) dankt Tom Lüthi (31), dass er «auf dem Boden geblieben ist». Der Töfffahrer bedankt sich im Gegenzug für die Chance, die er von Epp erhalten hat. Der Rennfahrer

Der Manager

«Daniel ist eine wichtige Vertrauensperson»

«Tom holt das Maximum aus sich heraus»

«Ich möchte Daniel Epp danken, dass ich von ihm die Chance erhalten habe, bei den Motorradprofis einzusteigen – damals war ich erst 15. Es gab viele Meilensteine auf unserem gemeinsamen Weg. Und immer wieder hat Daniel mir Arbeit abgenommen, sodass ich mich ganz auf meinen Sport konzentrieren konnte. Er aber muss vorausschauen und mich auf mögliche negative Entwicklungen hinweisen. Ich höre ihm zu, überlege kurz und sage, wie ich es haben möchte. Klar ist: Ich vertraue Daniel zu 100 Prozent. Wir

sind ein eingespieltes Team, und nach all den Jahren ist das Vertrauen weiter gewachsen. Daniel ist für mich nicht nur Manager, sondern auch eine wichtige Vertrauensperson. Er ist über die Jahre mein Freund geworden. Nun stehe ich vor dem Wechsel zur MotoGP. Ich freue mich über diese Chance – damit geht für mich ein Traum in Erfüllung. Ich werde versuchen, mich dort zu etablieren, und weiss, dass ich dabei stets auf Daniel zählen kann. Auch wenn er sich immer am liebsten im Hintergrund aufhält.»

seine Konsequenz danken. Es ist «Kennengelernt habe ich Tom Lüthi im Mai 2002 an einem ihm gelungen, aus seinem Talent das Beste herauszuholen. Als Motorradrennen in Deutschland. Ich nahm ihn in meinen damaligen Manager definiert man sich nun einmal über den Erfolg. Nächstes Rennstall auf, den ich bis 2014 führte. 2005 gewann Tom den Jahr fährt Tom in der MotoGPKlasse. Dabei geht es nicht um WM-Titel in der 125-cm3-Klasse. Geld, es ist ein rein sportlicher Er ist auch als Weltmeister auf dem Boden geblieben, und dafür Entscheid. Den Ausschlag gegemöchte ich ihm danken. Trotzben haben seine konstanten Leistungen. Was möglich sein wird, dem ist er dynamisch und hat wissen wir nicht. Aber ich weiss, einen frechen Fahrstil. Auch seine dass Tom weiterhin das Maximum Familie und seine Freunde sind aus sich herausholt.» MM geerdet. Das finde ich eine wertvolle Grundhaltung. Ich möchte Text: Reto E. Wild Tom auch für seinen Fleiss und


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

zu danken, « Richtig braucht emotionale Intelligenz » Willibald Ruch

Danken funktioniert nur, wenn es der Situation angemessen

ist und authentisch rüberkommt, sagt Psychologe Willibald Ruch. Dann aber hat es enorm positive Effekte – für beide Seiten. Interview: Ralf Kaminski, Andrea Freiermuth


DANKE | MM43, 23.10.2017

Erforscht die Grundlagen fĂźr ein gutes Leben: Psychologe Willibald Ruch

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PUNKTE


DANKE | MM43, 23.10.2017

Willibald Ruch, danken soll die Lebens­ zufriedenheit steigern. Dankt man also auch aus egoistischen Gründen? Ich glaube nicht. Wer aus diesem Grund dankt, riskiert, das Gegenteil zu erreichen. Das Gegenüber fühlt sich manipuliert und wird darauf kaum positiv reagieren. Dass man selbst vom Danken möglicherweise profitiert, ist ein Nebeneffekt von authen­ tischer Dankbarkeit, mehr nicht. Wie haben Sie herausgefunden, dass man selbst vom Danken profitiert? Dank unserer Studien. Sie haben klar gezeigt, dass Dankbarkeitsübungen und ­briefe zu einem Anstieg im Wohlbefinden führen. Der Effekt hielt zudem deutlich über die Übungsdauer hinaus an. Weshalb, ist noch weitgehend ungeklärt. Aber das Fokussieren aufs Gute im Leben führt generell zu länger­ fristigen positiven Veränderungen. Ganz sicher hilft es im Zwischenmenschlichen. Das Ausdrücken von Dankbarkeit kann zum Beispiel soziale Beziehungen festigen, was das persönliche Wohlbefinden erhöht. Es soll zudem Glück und Erfolg fördern. Glück im Sinn von Wohlbefinden, ja. Es gibt sogar Studien, laut denen Nonnen länger lebten, die mehr Dankbarkeit ausdrückten. Bezüglich Erfolg sind mir keine Daten be­ kannt. Es ist aber möglich, dass dankbarere Personen grössere und effizientere Netz­ werke aufbauen, die langfristig auch zu beruflichem Erfolg führen könnten. Dank ist also ein soziales Schmiermittel, nützlich für den eigenen Fortschritt? Richtig, aber es funktioniert nur, wenn es vom Gegenüber als ehrlich und authentisch empfunden wird. Das gilt auch für Humor, der als soziales Schmiermittel noch wich­ tiger ist. Es muss von Herzen kommen. Theorien besagen, dass Dankbarkeit sich evolutionär entwickelt hat, sie ist zudem eine zutiefst soziale Emotion: Jemand, der Dankbarkeit empfindet, neigt eher dazu, einen Gefallen zu erwidern. Jemand, der Dankbarkeit ausdrückt, erhöht die Chance, dass ihm erneut ein Gefallen getan wird. Eltern müssen ihren Kindern erst bei­ bringen, dass sie sich bedanken sollen. Liegt Dankbarkeit also nicht in unserer Natur, sondern ist angelernt? Die Freude, die man empfindet, wenn man ein Geschenk bekommt, ist angeboren – wie man darauf korrekt reagiert, muss man lernen. Danke sagen oder jemandem die Hand drücken, ist also eine Kultur­ technik. Der Gerechtigkeitssinn, der eine Grundlage für das Empfinden von Dankbar­ keit ist, entsteht bei Kindern im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren, Dankbarkeit zwischen 6 und 8 Jahren.

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Es gibt zahlreiche Apps wie etwa «Grate­ ful: A Gratitude Journal» oder «Shefa’s flavors of Gratefulness». Was halten Sie von solchen technischen Hilfen? Die sind durchaus nützlich. Ich habe eine ähnliche App auch schon ausprobiert – wem das gefällt, warum nicht? Am Ende ist es Geschmackssache, ob man ein Dankbar­ keits­Tagebuch auf Papier oder in einer App führt. Letztere hat den Vorteil, dass man regelmässig daran erinnert wird und die notierten Dinge mit anderen teilen kann.

Dankbarkeit auszudrücken kann man lernen, hat Ruch in seinen Studien festgestellt.

Es gibt aber auch Erwachsene, die es nie richtig gelernt haben. Könnte man es denen später im Leben noch beibringen? Wenn sie es explizit trainieren, geht das durchaus. Dankbarkeit ist eine Charakter­ stärke, und die entwickelt sich im Laufe des Lebens und lässt sich leichter verändern als andere Persönlichkeitsmerkmale wie etwa Schüchternheit oder Extravertiertheit. Schwieriger ist es für Leute, die sehr narziss­ tisch und von sich überzeugt sind, umso mehr, wenn sie sich nicht verändern wollen. Aber auch dann ist es nicht unmöglich, wenn man in kleinen Schritten trainiert. Wie funktioniert das? Bei unserer Studie nehmen sich die Leute abends vor dem Schlafengehen 30 Minuten Zeit und lassen den Tag Revue passieren, überlegen sich, was alles Gutes passiert ist. Das schreiben sie auf und auch, wie sie sich dabei gefühlt haben. Dann überlegen sie, in welchen Situationen sie am nächsten Tag Gutes erleben und dafür Dankbarkeit zeigen könnten. Am nächsten Abend schauen sie, ob es geklappt hat. Bei den meisten Leuten entwickelt sich so schrittweise die Fähigkeit, Dankbarkeit auszudrücken. Meistens entsteht dann eine Aufwärtsspirale, weil man aufs Danken in der Regel positive Reaktionen bekommt, was wiederum bei einem selbst positive Gefühle auslöst. Würde das auch bei einem alten Egoma­ nen wie Donald Trump funktionieren? Wenn man eine Audienz bekäme … ( lacht) Na ja, er müsste es halt wollen, dann gäbe es schon eine Chance. Aber er wäre sicher ein Härtefall. Haben Sie Tipps, wie man am besten mit Leuten umgeht, die nicht danken können? Selbst ein gutes Vorbild sein, das hat viel­ leicht eine ansteckende Wirkung. Ansonsten wohlwollend darauf hinweisen, am besten mit Humor.

Weiss man wie und wann das Danken entstanden ist? Gab es das schon immer? Das ist so genau nicht erforscht. Aber gewis­ se Vorformen und Grundlagen der Dankbar­ keit sind bereits bei Primaten vorhanden, was dafür sprechen würde, dass es beim Menschen angeboren ist. Bestimmte Formen und Rituale entwickelten sich dann erst mit der Zeit. Offenbar hat das Danken auch religiöse Wurzeln: Der Gläubige sollte seinem Gott gegenüber dankbar sein – sonst könnten Sanktionen drohen. Dankbarkeit ist in allen grossen Weltreligio­ nen eine hoch geschätzte Eigenschaft. Dabei wird es tatsächlich oft auch als Pflicht be­ trachtet, was zeigt, dass Dankbarkeit auch wichtige Funktionen in der Gemeinschaft erfüllt: Es fördert Zusammenhalt und Gemeinsinn. Einem Skeptiker in einer religiösen Gemeinschaft kann das dauernde Danken aber schon in den falschen Hals ge­ raten. Ich hatte als Jugendlicher auch meine Zweifel, mir kam das Verhalten gewisser Leute in der Kirche ziemlich gekünstelt und gestellt vor – auch weil sie sich dort so ganz anders verhielten als im realen Leben. Es ist auch eine klare Ansage, wo die Macht liegt, nicht? Ich muss dankbar sein. Klar. Aber für gewisse Leute, die sonst nie Grenzen gesetzt bekommen, kann das auch heilsam sein. Die müssen dann üben, Demut zu zeigen, das tut ihnen vielleicht ganz gut. Wieso mögen Götter und andere Mächtige es so sehr, dass ihre Untertanen Dankbar­ keit zeigen? In solchen Situationen ist Dank doch bloss eine leere Hülle und gar nicht ehrlich gemeint. Ich kenne zu wenige Götter und Mächtige persönlich. ( lacht) Auch hier könnte ich mir aber ein Gemeinschaftsmotiv vorstellen: Die von den Untertanen verlangte Dankbarkeit vereint die diversen rivalisierenden Inte­ ressensgruppen des Reichs. Und solange sie von überall gezeigt wird, ist alles in Ord­ nung. Wenn sie irgendwo nachlässt, ist das ein Alarmsignal, dass Konflikte oder gar eine Revolte bevorsteht. Dahinter steht also ein staatspolitisches Motiv. Beim Herrscher als


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DANKE | MM43, 23.10.2017

Privatperson lösen dauernde Huldigungen vermutlich keine grosse Begeisterung aus. Es gibt einen Bericht, wie das Kaiserpaar Sissi und Franz-Josef durch Kärnten reiste. In jedem Dorf wurde ihnen ihr Lieblingslied vorgetragen. Spätestens nach dem dritten Mal dürfte sich ihre Begeisterung darüber in Grenzen gehalten haben. Aber es hat sie sicherlich gefreut, dass ihr Volk sich so um sie bemühte. Nicht alle Leute mögen es, jemandem zu Dank verpflichtet zu sein – ihnen fällt das Danken offenbar schwerer als anderen. Was steckt dahinter? Oft bezieht sich das auf eine bestimmte Person und hat eine Vorgeschichte. Manchmal stehen Machtspielchen dahinter, sodass man auf keinen Fall ausgerechnet dieser Person einen Gefallen schulden will. Gerade auch, wenn das Risiko besteht, dass dieser Gefallen in einem Bereich erwartet wird, der mit der aktuellen Situation nichts zu tun hat. Fühlt man sich verpflichtet, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass man dem Gebenden in Zukunft helfen möchte. Es gibt auch Leute, die Dank nur sehr schwer annehmen können. Bescheidene, introvertierte Menschen, die es als selbstverständlich ansehen, gewisse Dinge zu tun, finden es unangenehm, wenn man darum ein Aufheben macht. Sie haben nicht das Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben. Es gibt Menschen, deren Gefühlsleben in diesen Bereichen zurückhaltender ist, das sollte man akzeptieren. Dann gibt es andere, deren Dank so überschwänglich ausfällt, dass man eher peinlich berührt ist, etwa bei der OscarVerleihung. Ist das einfach emotionale Überwältigung oder kalkulierte Show? Diese Frage stellt sich in der Psychologie oft. Hier ist es wahrscheinlich etwas von beidem. Schauspielerinnen und Schauspieler sind Experten darin, Emotionen zu empfinden und auszudrücken, häufig in verstärkter Form, damit es auch vom Publikum erkannt wird. Zudem drückt man im amerikanischen Raum Dankbarkeit generell sehr stark aus, was für Leute aus emotional eher gemässigten Gefilden schnell mal übertrieben wirkt. Es kann natürlich auch kalkuliert sein: Wer die grösste Show abzieht, hat die besten Chancen, in den Medien nochmals extra gewürdigt zu werden. Es ist also auch ein Wettkampf um Sendeminuten. Wer dankt, macht anderen fast immer eine Freude. Kommt es drauf an, in welcher Form wir Dankbarkeit zeigen? Oder ist die Geste an sich das Entscheidende? Die Form spielt eine entscheidende Rolle. Ob eine dankbare Geste als authentisch auf-

gefasst wird, hängt davon ab, ob sie in etwa der eigentlichen Leistung entspricht – überschwängliche Dankbarkeit für eine kleine Geste oder ein kurzes Danke-SMS für eine sehr grosse Geste können dem Empfänger sehr sauer aufstossen. Wenn ich meiner Oma die CD einer Punk-Band schenke, weil ich die so toll finde, wird sie das vermutlich weniger freuen, als wenn ich mit ihr einen Tagesausflug an einen schönen Ort mache. Es braucht emotionale Intelligenz, seinen Dank der Person und der Situation angemessen auszudrücken. Sie beschäftigen sich seit zehn Jahren mit der Positiven Psychologie. Spielt das Danken dabei eine wichtige Rolle? Sogar sehr. Die Positive Psychologie beschäftigt sich mit der Frage nach dem «guten Leben», nach einem längerfristigen Zufriedensein. Und Dankbarkeit ist eine von 24 Charakterstärken, die zu einem guten Leben beitragen – fünf sind dabei über mehrere Kulturen hinweg besonders wichtig: Optimismus, Neugier, Bindungsfähigkeit, Tatendrang und eben Dankbarkeit. Letztere steht in der Bedeutung meist an dritter oder vierter Stelle. Wer eine positive Lebenseinstellung hat, führt ein glücklicheres Leben. Kann man das lernen? Kann jeder es lernen? Bis zu einem gewissen Grad vermutlich schon – wenn man es will und übt, bis es zum Automatismus wird. Gewisse Dinge lernt man schon als Kind. Ich bin zum Beispiel in einem Dorf aufgewachsen und habe gelernt, dass man jeden grüsst, dem man begegnet, auch Fremde. Das war dann später für die Wiener etwas seltsam ( lacht). Ich habe auch rasch damit aufgehört, habe also umgelernt. Beim Wohlbefinden hat jeder Mensch eine gewisse Basis. Egal, ob man im Lotto gewinnt oder einen Unfall hat und anschliessend querschnittsgelähmt ist: Nach einer Weile ist man wieder auf seinem Ausgangsniveau im Wohlbefinden angelangt. Unsere Studien zeigen jedoch, dass man das Wohlbefinden beeinflussen kann. Wobei es immer Personen geben wird, die glücklicher oder unglücklicher sind, egal, was sie tun; das Wohlbefinden scheint auch eine starke genetische Basis zu haben. Sind Österreicher dankbarer als Schweizer? Und beide mehr als Deutsche? Darauf einigen wir uns doch einfach mal … ( lacht). Den Daten zur Lebenszufriedenheit nach zu schliessen, geht es allen drei Ländern ziemlich gut. Die Schweiz liegt immer so zwischen dem ersten und dem dritten Platz, Österreich so um den zehnten, Deutschland auf den 15. oder 16. Dankbarkeit spielt dabei aber nur eine kleine Rolle. Der Spitzenplatz der Schweiz hat sicherlich

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auch mit dem Wohlstand zu tun. Zwei weitere Indikatoren sind Spendenfreudigkeit und eine Einschätzung zur Korruption im Land. Bei Ersterem liegen die Österreicher vorn, dafür halten die Schweizer ihre Politiker und Firmen für sauberer. Sind Sie ein dankbarer Mensch? Und entsprechend glücklich und erfolgreich? Glücklich ist ein grosses Wort, ich würde sagen, ich bin zufrieden. Was Dankbarkeit betrifft, bin ich ziemlich durchschnittlich, denke ich. In stressigen Phasen verpasse ich es manchmal, sie gegenüber Leuten zu zeigen, die sie absolut verdienen, mein Team hier an der Uni zum Beispiel. Ich bin jetzt nicht der fanatische Selbstverbesserer. Aber wenn man sich mit der Positiven Psychologie beschäftigt, denkt man fast automatisch auch über sich nach. Alles in allem ruhe ich aber ganz gut in mir selbst, vielleicht, weil ich auf dem Land aufgewachsen und deshalb gut geerdet bin. Gibt es jemanden, dem Sie speziell dankbar sind? Ich verdanke meinem Doktorvater in Österreich sehr viel. Er hat, als es mir noch gar nicht bewusst war, im Hintergrund Weichen gestellt, die mir später bei meiner Karriere sehr geholfen haben. Vor ein paar Jahren, als er etwa 85 war, fand ich, es werde Zeit ihm dafür irgendwie meinen Dank auszudrücken. Aber wie sollte ich das tun, ohne dass er findet, ja, ja, das haben Sie schön gemacht, aber Sie beschäftigen sich ja auch fachlich mit dem Thema. Ich habe dann dennoch bei einem Austausch versucht, ihm zu übermitteln, wie viel ich ihm verdanke, aber darauf keine Reaktion bekommen. Wirklich überrascht hat mich das nicht, er ist mehr so der Typ, der das vielleicht durchaus schätzt, aber nicht weiter thematisiert. Es zeigt jedenfalls: Danken ist gar nicht so leicht. MM Forschungsprojekt: Willibald Ruch sucht Interessenten für eine Studie über Charakterstärken und wie sie zu einem «guten Leben» beitragen: www.projekt-charakter.ch

Zur Person

Der Experte für Positive Psychologie Willibald Ruch (61) ist Professor für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Universität Zürich. Er hat sich auf das Forschungsgebiet der Positiven Psychologie spezialisiert – also auf jene Eigenschaften, die zu einem «guten Leben» beitragen. Der Österreicher ist seit 2002 in der Schweiz, verheiratet und lebt in Zürich. Infos: www.staerkentraining.ch


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Ehemalige Kaiserstadt Kyoto Entdecken Sie die verschiedenen Gesichter Japans: Ehrwürdige Architektur, Städte wie Tokyo, Hiroshima und Kyoto sowie die landschaftlichen Schönheiten rund um den Vulkan Fuji. 1. Tag: Zürich – Tokyo Flug mit SWISS nonstop nach Tokyo. 2. Tag: Tokyo – Hiroshima Ankunft am Morgen in Tokyo Narita. Transfer zum Flughafen Tokyo Haneda und Flug nach Hiroshima. 3. Tag: Hiroshima – Miyajima – Hiroshima Sie besichtigen die Gedenkstätte und das Friedensmuseum. Ausflug zur heiligen Insel Miyajima mit dem Itsukushima-Schrein. 4. Tag: Hiroshima – Kyoto Fahrt nach Kurashiki, wo Sie durch das alte Kaufmannsviertel flanieren. In Himeji sehen Sie die «Burg des Weissen Reihers», ein UNESCO Weltkulturerbe. Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Kyoto. 5. Tag: Kyoto Besichtigung der ehemaligen Kaiserstadt mit ihren prachtvollen Tempeln, Zen-Gärten, Shinto-Schreinen und natürlich dem Goldenen Pavillon.

Shinkansen-Fahrt

6. Tag: Kyoto – Osaka – Kyoto Besichtigung der imposanten Tempelhalle des Sanjusangendo und des Fushimi Inari-Schreins. Anschliessend Fahrt nach Osaka und Besichtigung der gewaltigen Burganlage und Blick vom Dach des Umeda Sky Buildings. 7. Tag: Kyoto – Nara – Kyoto Ausflug nach Nara, der Wiege der japanischen Kultur. Sie besuchen den Horyu und den Todaiji Tempel. 8. Tag: Kyoto – Kanazawa Auf dem Weg nach Kanazawa Halt in Tojinbo für einen Spaziergang entlang der malerischen Küstenlandschaft. In Kanazawa besuchen Sie das alte Nagamachi-Samuraiviertel. 9. Tag: Kanazawa – Takayama Heute fahren Sie entlang der japanischen Alpen. Unterwegs Halt in Shirakawa-go, ein malerisches Dorf mit traditionellen Bauernhäusern. 10. Tag: Takayama – Nagano Rundgang in Takayama. Auf der Fahrt nach Nagano sehen Sie mit etwas Glück die Makaken-Affen beim Bad in den heissen Quellen. 11. Tag: Nagano – Fuji-Hakone N.P. Am Morgen besichtigen Sie die «Krähenburg» in Matsumoto. Nachmittags

Megacity Tokyo

erreichen Sie das Fünf-Seen-Gebiet beim heiligen Berg Fuji-san. 12. Tag: Fuji-Hakone N.P. – Tokyo Busfahrt der Küste entlang über die Hafenstadt Yokohama nach Tokyo. 13. Tag: Tokyo Heute werden Ihnen die unterschiedlichen Gesichter der Megacity Tokyo vor Augen geführt. 14. Tag: Tokyo Zeit zur freien Verfügung, um Tokyo auf eigene Faust zu entdecken. 15. Tag: Tokyo – Zürich Morgens Transfer zum Flughafen und Flug mit SWISS nonstop nach Zürich. Ankunft am Nachmittag.

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DANKE | MM43, 23.10.2017

Die PR-Fachfrau Julia Faulhaber (39) dankt ihrem einstigen Au-pair Clara Oller (30) aus Barcelona für ihre Hilfe bei der steten Suche nach einem geliebten Stofftier.

Julia Faulhaber: Hola, Clara. Clara Oller: Hallo, liebe Julia. Julia: Ich danke dir für deine unglaubliche Geduld und dein Einfühlungsvermögen. Unsere beiden Buben, Max (8) und Filip (6), waren sehr klein, als du im Herbst 2011 zu uns kamst. Max hatte sich als Kuscheltier eine kleine Maus ausgesucht – entgegen aller Empfehlungen hatten wir kein Duplikat davon gekauft. Klein, wie sie war, war sie dann natürlich immer wieder verschollen. Du hast diese Maus mit den Kindern oft gesucht und gemeinsam mit uns gestaunt, welche Dramen ein verloren gegangenes Plüschtierchen auslösen konnte. Aber du hast das Stofftier unseres Sohns immer wieder gefunden! Clara: Ich erinnere mich. Max wollte diese Maus dauernd in seiner Nähe haben. Immer wieder mussten wir nach ihr suchen – am Ende haben wir sie ja auch immer wieder irgendwo gefunden. Julia: Ja. Ohne seine Maus war Max total verzweifelt, schlief nicht und liess sich kaum beruhigen. Wir versuchten, eine zweite Maus zu kaufen, aber es gab sie nirgends mehr. Du warst immer zuverlässig, einfühlsam und so geduldig – ein wahrer Engel. Die Kinder und ich haben dich sehr ins Herz geschlossen. Clara: Danke sehr. Ich weiss nicht … Ich glaube nicht, dass ich so geduldig bin. Aber ich habe immer versucht, eine Lösung für die Kinder zu finden. Tatsächlich sollte man im Umgang mit Kindern geduldig sein. Als Au-pair konnte ich für mein Leben viel lernen: Heute akzeptiere ich Situationen so, wie sie sind, und versuche, das Beste daraus zu machen. Julia: Als du uns am Ende deiner Au-pair-Zeit in der Schweiz verlassen hast, meintest du mit einem Augenzwinkern, so schnell möchtest du doch keine Kinder haben. Wir mussten lachen. Clara: Tatsächlich habe ich noch immer keine Kinder. Aber es war die beste Entscheidung, damals in die Schweiz zu kommen. In diesen Jahren bin ich erwachsen geworden. Dass ihr mich letztes Jahr in Barcelona besucht habt, hat mich sehr gefreut. Wenn ich irgendwann wieder in die Schweiz komme, werde ich euch besuchen. Auf jeden Fall möchte ich euch danken, dass ihr mich immer so gut behandelt habt – ich habe mich immer wohl- und willkommen gefühlt. Julia: Danke dir für diese Worte. Alles Gute! MM Aufgezeichnet: Reto E. Wild

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Julia Faulhaber rät allen Eltern, für die Lieblingsstofftiere der Kinder von Anfang an einen Ersatz zu kaufen.

Grossesum eineDrama kleine Maus


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Rega-Crew mehr als ihren Job

« Die hat nur

gemacht »

Mit drei Freunden unternimmt Otto Gretler (75) eine Wanderung. Plötzlich stürzt er 70 Meter in die Tiefe. Es vergehen nur wenige Minuten, bis die Rega bei ihm ist. Gretler bedankt sich dafür beim Rettungssanitäter Hans-Peter Baumann (55).

Dienstag, 10. Mai 2016 6.50 Uhr Otto Gretler zieht seine Wanderschuhe an. Er trägt lange Hosen, Gilet, Rucksack. Später wird er sagen, dass die gute Ausrüstung seine Lebensversicherung war. Otto Gretler verabschiedet sich von seiner Frau Marlise. Mit dem Bus macht er sich auf den Weg nach Zürich, wo seine Freunde warten: Bruno, Kurt und Gerry. Sie gehen oft zusammen wandern – heute mit Start in Brunnen SZ, dann weiter den Waldstätterweg entlang bis nach Vitznau. Die Mittagspause ist in Gersau geplant. Zum Zmittag kommt es jedoch nicht.

10.45 Uhr Im Wald geht es bergauf, der Weg ist schmal. Otto Gretler wandert als Zweitvorderster. Die Wanderung macht Spass. Doch dann, plötzlich, stürzt er. 70 Meter tief. Bis heute hat er keine Ahnung, warum. «Das ist das Einzige, über das ich mir noch heute den Kopf zerbreche: Warum bin ich gefallen?» Während des Sturzes denkt er nicht viel, alles geht so schnell. Auf einer ebenen Stelle prallt er auf und bleibt liegen. «Ich schaute als Erstes, ob bei mir noch alles dran ist. Meine Freunde oben dachten wohl, mich gäbs nicht mehr.»


DANKE | MM43, 23.10.2017

Otto Gretler bedankt sich mit einer süssen Überraschung bei seinem Retter.

10.55 Uhr Bei der Rega-Basis Erstfeld kommt der Alarm von der Einsatzzentrale herein. Die begleitende Nachricht: «Person abgestürzt. Nicht klar, wo sie sich befindet.» Bevor der Rettungssanitäter Hans-Peter Baumann, die diensthabende Notärztin und der Helikopterpilot starten, schauen sie auf der Karte, wo genau zwischen Brunnen und Gersau sich der Verletzte befinden könnte.

11.05 Uhr Der Rega-Helikopter ist in der Luft. Otto Gretler blutet und hat Schmerzen am ganzen Körper. Aber seine Freunde sind inzwischen zu ihm geklettert – deshalb weiss er, dass die Rega unterwegs ist. Das beruhigt ihn.

11.22 Uhr Hans-Peter Baumann und sein Team finden den Ort, an dem Otto Gretler liegt. Die Notärztin wird zu ihm abgesetzt. Sie untersucht und verarztet Gretler, zieht ihm ein Bergedreieck über. Gemeinsam werden sie mit der Rettungswinde hochgezogen. Im Helikopter nimmt Hans-Peter Baumann die beiden in Empfang. «Ich kann mich erinnern, dass Otto Gretler blutüberströmt war und Rissquetschwunden am Kopf hatte.»

11.38 Uhr Der Helikopter landet beim Spital Schwyz. Drei Minuten dauerte die Flugzeit von der Unfallstelle her. Die Diagnose nach den ersten Stunden im Spital: mehrere Knochenbrüche und Frakturen. «Auf der rechten Körperseite war vom Hals bis zu den Füssen alles mehr oder weniger kaputt», erinnert sich Otto Gretler.

Heute Mühe hat Otto Gretler nur noch mit seiner Haltung und einem Finger. Er will der Rega und speziell Hans-Peter Baumann Danke sagen. «Das ist einfach nötig», findet er. «Die Crew hat mehr als nur ihren Job gemacht. Ich bin sehr dankbar, dass ich so schnell und professionell gerettet wurde.»

Text: Lisa Stutz

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Blumen

DANKE | MM43, 23.10.2017

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für die Zahnfee Alfred Schaub dankt Caroline Salzmann mit einem Blumenstrauss.

M

it seinen 92 Jahren hört Alfred Schaub zwar nicht mehr so gut, ansonsten ist der frühere Chefredaktor der «Zürcher Wirtschaftsbriefe» aber noch ziemlich fit. Im Sommer jedoch musste er zu seinem Zahnarzt: Ein Eckzahn hatte einen Riss, was zu einer schmerzhaften Entzündung und Eiterung am Zahnfleisch führte. «Das Problem liess sich zwar beheben, das Risiko einer Wiederholung war laut dem Zahnarzt jedoch gross», erzählt er. Geholfen hat dann zu seiner Überraschung die Mundspülung von M-Budget, die er in seiner Migros-Filiale in Küsnacht ZH

Alfred Schaub dankt Mibelle-Produktentwicklerin Caroline Salzmann. Ihre M-Budget-Mundspülung hat seine Zahnprobleme verschwinden lassen. kaufte und seither doppelt so oft verwendet wie früher. Mitverantwortlich für die Entwicklung dieses Produkts ist Caroline Salzmann (52), die seit 29 Jahren bei Mibelle in Buchs AG in der Forschung und Entwicklung arbeitet: «Meine erste Aufgabe bei der Mibelle war es, eine Mundspülung zu entwickeln, und auch an den Grundlagen der M-Budget-Variante habe ich mitgewirkt. Zuerst wird geklärt, bei welchen Problemen die Spülung wirken soll, dann schauen wir, welche Wirkstoffe

es dazu braucht. Diese werden anschliessend mit Zusatzkomponenten wie Aromen gemischt und in Studien getestet.» Die M-Budget-Mundspülung verfügt über die Wirkstoffe Fluorid und Cetylpyridiniumchlorid, die in den meisten Fällen genügten, um bei Zahnproblemen zu helfen, sagt Salzmann. «Bei einem Riss, wie Herr Schaub ihn hatte, lagert sich das Fluorid an und remineralisiert den Zahn. Die Entzündung wird mit der desinfizierenden Wirkung des Cetylpyridiniumchlo-

rids in Schach gehalten. Das hat in diesem Fall offenbar gereicht. Es gibt von Candida aber Mundspülungen die zusätzlich antibakterielle Wirkstoffkombinationen enthalten, die noch besser auf dieses Problem zugeschnitten wären.» Eine solche hat sie Alfred Schaub gleich mitgebracht, zum Ausprobieren. «Wir bekommen ab und zu mal einen Dankesbrief. Aber einen Dank wie diesen zu erhalten, das ist etwas Besonderes», sagt Salzmann. «Unser Team hat sich darüber sehr gefreut.» Schaub strahlt und verspricht, die neue Spülung auszuprobieren. MM Text: Ralf Kaminski


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Carmen von Gunten bedankt sich bei Thomas Theiler, Bruno Meyer und Matthias Iten (von links), den drei Männern, die einen massgeblichen Beitrag zum Auffinden des entlaufenen Tiro geleistet haben.

Ein Trio findet Tiro Schäferhundmischling Tiro war zwei lange Tage vermisst. Carmen von Gunten ist unendlich dankbar, dass ihr Hund heute wieder bei ihr ist.


DANKE | MM43, 23.10.2017

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Sonntag, 30. Juli 2017 Samstag, 29. Juli 2017 Nach einer Übernachtung in Sursee LU wandert Carmen von Gunten (43) mit ihrem Partner und ihrem Schäfermischling Tiro (2) zurück an ihren Wohnort in Beinwil AG im Freiamt.

7 Uhr Nach einer schlaflosen Nacht fährt Carmen von Gunten erneut Richtung Hitzkirch.

7.15 Uhr

Eine Dame aus Inwil-Buchrain LU ruft an. Sie hat die Vermisstenmeldung auf der STMZ-Site gesehen und in einem streunenden Hund Tiro erkannt.

11.30 Uhr

Tiro berührt bei Hitzkirch LU einen Elektrozaun und wird von einem Stromschlag getroffen. Er rennt panisch davon. Carmen von Gunten befürchtet das Schlimmste: Tiro begleitet sie erst seit fünf Monaten. Er stammt ursprünglich aus Rumänien, ist traumatisiert von seinem Leben auf der Strasse und meidet die Menschen. Die aufgelöste Hundebesitzerin ruft den Notruf 117 an und will ihren Hund als vermisst melden. Die Polizei verbindet sie mit der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ).

11.41 Uhr Auf der Vermisstensite der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ) geht ein Bild von Tiro online, zusammen mit allen wichtigen Angaben, die bei der Suche helfen könnten.

12.30 Uhr Carmen von Gunten sucht ihren Hund in der Umgebung von Hitzkirch. Sie wird dabei erst von ihrem Lebenspartner, dann von einem Freundespaar und später von ihren beiden Kindern unterstützt.

22.00 Uhr Carmen von Gunten ist erschöpft. Den ganzen Tag war sie gemeinsam mit ihren Helfern unterwegs. Sie haben sowohl in Inwil-Buchrain wie auch in Hitzkirch Plakate mit der Vermisstenmeldung aufgehängt, Passanten angesprochen und immer wieder nach Tiro gerufen – erfolglos.

22.30 Uhr

Carmen von Gunten hat eine Idee: Sie bittet ihren Arbeitskollegen Thomas Theiler, der in Inwil aufgewachsen ist, die Vermisstenmeldung von Tiro bei seinen Leuten bekannt zu machen. Thomas Theiler teilt die STMZ-Meldung auf Facebook.

Montag, 31. Juli 2017 7.30 Uhr Thomas Theiler ruft mit guten Neuigkeiten an: Bauer Matthias Iten hat Tiro wahrscheinlich um 6.15 Uhr auf dem Inwiler Berg gesehen. Das habe ihm sein Facebook-Freund Bruno Meyer erzählt, der den Aufruf gesehen hat und sich den Hund von seinem Kollegen beschreiben liess. Carmen von Gunten bricht mit ihrem Sohn Justin nach Inwil auf.

8.10 Uhr Die beiden sprechen erneut Passanten an. Es gibt tatsächlich einige, die einen streunenden Schäfermischling gesehen haben – in der Nähe der Hauptstrasse Richtung Dietwil AG.

8.20 Uhr Justin sieht Tiros Schwanzspitze rund 500 Meter entfernt. Carmen von Gunten ruft nach dem Hund, dieser hebt erst bloss den Kopf, kommt dann zögerlich und schliesslich stürmisch auf sein Frauchen und ihren Sohn zu. Er bellt, winselt und heult wie ein Wolf.

Text: Andrea Freiermuth


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

« Was sagt man da ? » Eltern möchten ihre Kinder zu höflichen Menschen erziehen. Es ist aber kein Leichtes, treffsicher Danke, Bitte oder Entschuldigung zu sagen. Folgende Szenen aus dem Leben zeigen die Fallstricke. Text: Monica Müller

Illustration: Lisa Rock

Szene 1

Es geht um die Wurst Ein Vater geht mit seinem Bub in die Metzgerei. Der Metzger streckt dem Kleinen ein Wursträdli hin. «Wie heisst das Zauberwort?», raunt ihm der Vater zu. «Meh Wurscht! Meh Wurscht!», sagt der Bub.

Szene 2

Beim Zahnarzt Eine Mutter geht mit ihrem Buben zum Zahnarzt, weil er ein Loch hat. Der Zahnarzt muss bohren, das Kind kriegt eine Spritze verpasst, es schmerzt, die Prozedur ist furchtbar. Zum Schluss schaut die Mutter das Kind fragend an. Ihr Blick sollte «Alles okay bei dir?» zum Ausdruck bringen. Doch das Kind versteht es als Aufforderung zum Höflichsein und haucht mit schmerzverzerrtem Gesicht und aufgeschwollener Backe «Danke».


DANKE | MM43, 23.10.2017

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Vom Kleinkind bis zur Pubertät

Was kann man von einem Kind erwarten?

Unter dem Tisch mitgehört Ein Mädchen hockt unter dem Tisch, während die Erwachsenen nach dem Essen weiterplaudern. Die Mutter erzählt von einer Kollegin, die sie an ihre Grenzen bringt. Sie schildert eine für sie unmögliche Situation und stellt die rhetorische Frage: «Was soll ich da bloss dazu sagen?» Die Erwachsenen lassen die Frage im Raum stehen. Das Mädchen reagiert prompt: «Bitte? Danke? Entschuldigung?»

sich selbständig im sozialen Kontext bewegen und Umgangsformen respektieren kann. Die Pubertät kann diese erlernten Umgangsformen jedoch nochmals gehörig durchrütteln und die Unterstützung der Eltern erneut notwendig machen. Hier geht es dann mehr darum, wie eigene Gefühlsachterbahnen mit den äusseren Anforderungen von Normen und Werten vereinbart werden können.»

Eveline Männel Fretz (43), Sozial­ arbeiterin bei der Elternberatungs­ stelle von Pro Juventute

3 Tipps

Kinder kopieren das Verhalten der Eltern

1

Vorbild sein Kinder lernen sich zu bedanken, wenn die Eltern ihnen das vor­ leben. Manchmal kann auch ein kleiner verbaler Schubs sinnvoll sein. Oder es kann helfen, das Kind vor einem Fest daran zu erinnern, dass man sich bedankt, wenn man ein Geschenk erhält. Ziel ist, dass sich ein Kind von sich aus bedan­ ken möchte.

2

Kein Machtkampf Eine Situation, in der ein Danke angebracht ist, sollte eigentlich eine schöne Situation sein. Eltern sollten nicht Druck ausüben, das Kind nicht vorführen oder beschämen, um ein Danke zu erzwingen. Kleine Kinder haben oft Mühe, mit einer ihnen nicht gut bekannten Person zu sprechen. Eltern können sich überlegen, wie sie ein fehlendes Danke souverän abfedern, ohne ihr Kind blosszustellen. Sie könn­

ten etwa sagen: «In der Regel sagt mein Kind Danke, leider klappt es noch nicht immer.» Ein Machtkampf ist zu vermeiden, da gibt es immer einen Verlierer, der sich hilflos fühlt. Kinder wollen immer beides: kooperativ sein und ihre eigene Autonomie entwickeln. Da gilt es, eine Balance zu finden. Über Höflichkeit reden Bei «Danke», «Bitte», «Grüezi» geht es um Formen, die auch der Mode unterworfen sind. Höflichkeit hat heute einen höheren Stellenwert als vor 30 Jahren. Es ist sinnvoll, mit Kindern über diese gesellschaft­ lichen Erwartungen zu diskutieren und zu besprechen, wie sie reagie­ ren könnten, wenn ihnen etwa ein Geschenk nicht gefällt. Wie können sie sich trotzdem ehrlich gemeint bedanken? Und dennoch höflich durchblicken lassen, dass es nicht ganz das richtige Geschenk war?

3

Bild: Nicolas de Nisco Quelle: Christina Häberlin, Pinocchio Beratungsstelle für Eltern und Kinder

Szene 3

«Ein Kind lernt, was die Eltern ihm vorleben. Mit zwei Jahren versteht es Höflichkeit noch nicht, aber es wächst in einer davon geprägten Atmosphäre heran und nimmt das Gefühl oder die Haltung dahinter wahr. Im Rahmen seiner Entwicklung durchwandert es die Phase der ‹Ich-Bezogenheit›, hin zu ‹ich und andere› und anschliessend zur ‹Pubertät›. Je älter ein Kind wird, desto mehr formt sich seine emotionale Kompetenz. Diese bietet die Grundlage zur Entwicklung der sozialen Kompetenz. Sich bei einem anderen Kind zu entschuldigen, setzt beispielsweise voraus, dass sich ein Kind in das andere einfühlen kann. Im Kindesalter, also bis und mit Mitte Mittelstufe, brauchen Kinder Begleitung beim Einüben dieser Umgangsformen. Danach oder spätestens mit Eintritt in die Oberstufe kann erwartet werden, dass ein Kind


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«Danke für das Stipendium»

DANKE | MM43, 23.10.2017

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Die Schauspielerin Marie Leuenberger (37, «Die göttliche Ordnung») dankt dem Migros-Kulturprozent für die Unterstützung. Mit dem Stipendium finanzierte sie ihre Ausbildung.

Bild: Keystone / Daniel Hofer

Der Förder­ beitrag verlieh Marie Leuenberger mehr Selbst­ vertrauen.

em Stipendium des MigrosKulturprozents verdanke ich sehr viel. Ich bewarb mich im Jahr 2000 während meiner Schauspielausbildung dafür und reiste nach Zürich, um drei Szenen aus der Theaterliteratur vorzuspielen. Darunter war etwa das Drama ‹Quai West›, in dem sich zwei Aussenseiter begegnen, oder ‹Faust› von Goethe. Offenbar kam mein Schauspiel gut an, denn das Kulturprozent überwies mir danach ein Jahr lang ein Stipendium von 1200 Franken pro Monat – was mich gefreut und stolz gemacht hat, mir auch mehr Selbstvertrauen gab. Es ist eine Auszeichnung, dieses Stipendium im Lebenslauf ausweisen zu können. Ich konnte mich dank des Geldes auf die Schauspielerei konzentrieren. Mit dem Betrag finanzierte ich meine Ausbildung in München. Für meine Eltern war das eine grosse Entlastung, denn auch meine Schwestern Julia und Leonie studierten damals. Später habe ich beim Dramaturgen Ole Walburg in Basel gearbeitet. Er sass damals in der fünfköpfigen Jury, die über mein Stipendium befand. Und er verantwortete meine erste Theaterproduktion als Gast. Inzwischen spiele ich nur noch in Filmen und lebe als freischaffende Schauspielerin im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Frühestens in einem halben Jahr werde ich beim ZDF im TV-Krimi ‹Neben der Spur› zu sehen sein.» MM Weitere Infos: www.migros-kulturprozent.ch

Text: Reto E. Wild

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Ein Geschenk fürs

Leben

Lily Jones (27) erfuhr in den Ferien in Australien, dass sie eine Nierenkrankheit hat. Fast wäre sie daran gestorben. Ihr Bruder Lewis (31) schenkte ihr eine seiner Nieren – und damit ein neues Leben.

Lily Jones, normalerweise bekommt eine Schwester von ihrem Bruder Kinotickets oder Ähnliches geschenkt. Sie bekamen eine Niere – wie ist es dazu gekommen? Lily Jones: Als ich 19 war, reiste ich einige Wochen durch Asien und Australien. Ich war damals oft sehr müde und musste mich übergeben, schob das aber auf das Essen und das ständige Unterwegssein ab. Plötzlich verstärkten sich die Symptome: Mir wurde schwindlig, ich spürte meine Beine nicht mehr. Zu der Zeit war ich mit meinem damaligen Freund gerade auf einer australischen Insel, dort machten die Ärzte verschiedene Tests – und überwiesen mich so­ fort in eine Klinik aufs Festland. Es stellte sich heraus, dass ich an einem Nierenversagen litt.

nicht helfen, das war unerträg­ lich. Aber du bliebst sehr positiv. Du bist eine der stärksten Per­ sonen, die ich kenne. Lily, wie haben Sie Ihren Bruder gefragt, ob er Ihnen seine Niere spendet?

Lily Jones: Es ist lustig, alle fragen mich das.

natürlich, unsere Werte stimm­ ten überein.

Lewis Jones: Tatsache ist: Sie musste mich gar nie fragen. Für mich war von Anfang an klar, dass ich Lily eine meiner Nieren spenden würde. Vorausgesetzt

Lily Jones: Und das haben sie. Wir hatten eine 100­prozentige Übereinstimmung, das ist sel­ ten.

Lewis Jones: Als ich aufwachte, spazierte Lily in mein Zimmer. Sie sah aus wie neu geboren. Die neue Niere hatte sie innert Stun­ den wieder gesund gemacht. Sie sagte zu mir: «We did it!» Lily Jones: Die Ärzte erklärten mir, dass ich jegliche Rekorde gebrochen hätte. Ich vertrage die Niere meines Bruders hervorragend. Und Lewis seinerseits spürt keinerlei Veränderung in seinem Körper.

Wie ging es weiter? Lily Jones: Ich war fast zwei Monate lang in Australien im Spital, hatte verschiedene Operationen und wäre fast gestorben. Dann startete die Dialyse, die Blutwäsche, ohne die ich nicht überlebt hätte. Als es endlich möglich war, in die Schweiz zurückzureisen, war ich froh. Aber auch hier folgten elf Monate, in denen ich alle zwei Tage sechs Stunden lang im Spital eine Dialyse bekam. Das war kein Leben. Lewis Jones: Die ganze Familie machte sich grosse Sorgen um Lily. Es war eine sehr schlimme Zeit für uns alle. (Schaut seine Schwester an) Wir konnten dir

Am 24. Mai 2011 war es so weit: Sie wurden operiert. Lily Jones: Genau, das war mein zweiter Geburtstag, mein Nierengeburtstag. Den feiern wir seither jedes Jahr. Wir wur­ den fast gleichzeitig operiert.

Können Sie ihm jemals genug danken? Lily Jones: Nein. Aber ich glaube er weiss, wie dankbar ich ihm bin. Lewis Jones: Lily fährt Ski, modelt, hat gerade ihren Master abgeschlossen und einen neuen Job bekommen. Sie macht das Beste aus jedem Moment. Das ist der grösste Dank für mich. In Lily Jones’ Körper arbeitet seit der Transplantation die Niere ihres Bruders Lewis – dafür ist sie ihm jeden Tag dankbar.

Text: Lisa Stutz


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Edinburgh–Kyle of Lochalsh–Glasgow 11 Tage ab Fr. 3990.– (Rabatt Fr. 300.– abgezogen, James Watt) 1. Tag Zürich–Edinburgh Individuelle Anreise zum Flug-

des Clan Donald Centres. Schifffahrt nach Kyle of Lochalsh. Ausflug zum Eilean Donan Castle. Kapitänsdinner. (F, M, A) 10. Tag Kyle of Lochalsh–Glasgow Ausschiffung. Transfer nach Glasgow. Stadtrundfahrt und Hotelübernachtung. (F) 11. Tag Glasgow–Zürich Transfer zum Flughafen und Rückflug via Amsterdam nach Zürich. Ind. Heimreise. (F)

hafen Zürich. Flug via Amsterdam nach Edinburgh. Stadtrundfahrt, Transfer zum Hotel. 2. Tag Edinburgh Freier Tag. (F) 3. Tag Edinburgh–Inverness Morgens Fahrt nach Inverness, Einschiffung, Willkommensgruss und Abendessen.(F, A) 4. Tag Inverness–Fort Augustus Ausflug Cawdor Castle. Gemütliche Fahrt durch den Caledonian Canal, der Loch Ness mit drei weiteren Seen verbindet. Passage der Ruine des Urquhart Castles. (F, M, A) 5. Tag Fort Augustus–Corpach Fahrt über fünf Schleusentreppen durch Fort Augustus entlang der Laggan Avenue. Passage der «Neptune›s Staircase», Grossbritanniens grösste Schleusentreppe, bis nach Corpach. Nachmittags Besuch des 380 m langen Glenfinnan-Viadukts. (F, M, A) 6. Tag Corpach–Oban Schifffahrt auf dem Meer nach Oban, der Seafood-Hauptstadt der Highlands. Rundgang. (F, M, A) 7. Tag Oban–Craignure–Tobermory Morgens Fahrt nach Craignure auf der Insel Mull. Besuch der heiligen Insel Iona. Weiterfahrt bis zum Fischerhafen Tobermory auf der Insel Mull. (F, M, A) 8. Tag Tobermory–Eigg–Inverie Weiterfahrt zur kleinen Isle of Eigg und weiter nach Inverie. Das «Old Forge» ist das abgeschiedenste Pub Grossbritanniens und nur auf dem Wasserweg erreichbar. (F, M, A) 9. Tag Inverie–Kyle of Lochalsh Weiterfahrt über den Sound of Sleat nach Armadale und zur Insel Skye. Besuch

MV Lord of the Glensbbbbk Das ehemalige Hochseeschiff wurde im Jahr 2000 zum Flussschiff umgebaut und im Frühjahr 2016 renoviert. Die Decks sind aus wertvollem Teakholz und die Innenausstattung aus edlen Harthölzern gefertigt und verleihen das stilvolle Ambiente eines Luxusschiffs. Die 27 Kabinen (ca. 10 m²) sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über Dusche/WC, Föhn, Telefon, TV/Radio, Safe und Klimaanlage. Die Kabinen des David Roberts und Alexander Graham Bell Decks sind mit grossen Fenstern ausgestattet. Die Kabinen des James Watt Decks verfügen über grosse Bullaugen. Im eleganten Restaurant mit grossen Panoramafenstern werden die Mahlzeiten in einer Sitzung serviert. Lounge, Bar und Bibliothek bieten beachtlichen Komfort in angenehmer Umgebung. Sie finden Erholung in einer Atmosphäre, wie es nur Schiffe dieser Dimension bieten können. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

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Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Hotelübernachtungen in Edinburgh und Glasgow jeweils mit Frühstück • Flug ab/bis Zürich via Amsterdam mit KLM in Economy, inkl. Flughafentaxen • Alle Ausflüge gemäss Programm • Alle Hafentaxen und Transfers • Bordreiseleitung durch Schottland-Kennerin Konia Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Flughafen Zürich, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung ca. £ 7.– p.P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Rechnung (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine James Watt 2-Bettkabine David Roberts 2-Bettkabine Superior David Roberts 2-Bettkabine Alexander Graham Bell Zuschlag Alleinbenutzung James Watt Jahresversicherung Allianz Einzel Jahresversicherung Allianz Familie

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Migros-Welt MM43

Zahl der Woche

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Auf über 100 Kilometern Regallänge im neuen Logistikzentrum von Digitec Galaxus in Wohlen AG lassen sich bis zu 1,5 Millionen Artikel lagern.

Migros-Lehrberufe

Freundlicher Sparhelfer Ionut-Alin Bichis (16) absolviert das zweite Lehrjahr als Detailhandelsassistent bei der Denner AG.

«Mir gefallen der Kundenkontakt und die vielfältigen Aufgaben. Ich arbeite zum Beispiel an der Kasse, kontrolliere den Warenbestand und arrangiere Aktionen.»

Hausbäckereien

Kinder in der Backstube

Bild: Daniel Kellenberger

Die 23 Ostschweizer Migros-Hausbäckereien öffnen am Mittwoch, 15. November,

ihre Türen und laden Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zum gemeinsamen Backen ein. Zwischen 13.15 und 17.30 Uhr zeigen die Bäckerinnen und Bäcker der Migros den kleinen Gästen, wie sie in den Migros-Filialen mit Hausbäckerei täglich frische und hochwertige

Backwaren herstellen. Dabei dürfen die Kinder auch selbst einen Grittibänz formen und verzieren und anschliessend im selbstbemalten Brotsack mit nach Hause nehmen. Anmeldung: www.migros-ostschweiz.ch/kinderbackstube; Anmeldeschluss ist am 9. November, die Platzzahl ist begrenzt. Mehr von der Migros Ostschweiz ab Seite 79


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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Delica

Werbung mit Robbie Williams ausgezeichnet

Kurzfilmtage

Grosse Ehre für den M-Industriebetrieb Delica: Dessen Werbung für Café Royal, mit Robbie Williams als Markenbotschafter, wurde mit dem renommierten Werbe-Award Euro Effie in Bronze ausgezeichnet. 45 europäische Werbekampagnen waren nominiert, Café Royal war dabei der einzige Schweizer Vertreter, der es in die Endauswahl schaffte. Seit 2014 ist Popstar Robbie Williams für Café Royal als «Agent im Auftrag des guten Geschmacks» unterwegs. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur Serviceplan.

Vom 7. bis 12. November finden die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur statt. 231 Werke aus der ganzen Welt sind zu sehen, darunter Spiel- und Animationsfilme, aber auch Dokumentationen. Meist dauern die Filme deutlich weniger lang als eine Stunde, sind aber deswegen für das Publikum nicht weniger emotional.

Grosse Emotionen in wenigen Minuten

Ein gutes Beispiel ist der thailändische Beitrag «The Purple Kingdom» aus dem Jahr 2016: Eine junge Dorfbewohnerin namens Namthip Thongyod erzählt von ihrem

Korrigendum

Das Festival wird vom Migros-Kulturprozent unterstützt. Mehr Infos: www.kurzfilmtage.ch

Namthip Thongyod vermisst ihren Mann.

Preisbarometer

4 statt 2 In der letzten Ausgabe des Migros-Magazins (Nr. 42) hat sich leider ein Schreibfehler eingeschlichen: Im Interview mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga (Bild) auf Seite 33 erwähnen wir lediglich zwei Frauen, die der 23-köpfigen Verwaltung des MigrosGenossenschafts-Bunds (MGB) angehören. Tatsächlich sind es natürlich vier, und zwar Doris Aebi, Paola Ghillani, Andrea Hilber und Ursula Schöpfer. Für den Fehler entschuldigen wir uns.

vermissten Mann. Er wurde 2014 von der Polizei festgenommen, weil er verbotenerweise Wildhonig bei sich hatte. Seither wird er vermisst. In nur 31 Minuten macht der Film spürbar, wie unfassbar und verstörend dieser Verlust für die Frau ist.

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Maltesers, 175 g

3.70

3.50

–5,4

Mars 6er-Packung, 270 g

2.60

2.50

–3,8

Mars Minis, 275 g

3.75

3.30

–12,0

Mars Mini Cubes, 266 g

3.95

3.75

–5,1

Snickers 6er-Packung, 300 g

2.60

2.50

–3,8

Snickers Mini Cubes, 266 g

3.95

3.75

–5,1

Snickers Minis, 275 g

3.75

3.30

–12,0

Twix 5er-Packung, 250 g

2.60

2.50

–3,8

Twix Mini Cubes, 250 g

3.95

3.75

–5,1

Twix Minis, 275 g

3.75

3.50

–6,7

Kinder Schokobons, 300 g

5.20

4.80

–7,7

Nescafé Gold De Luxe, 100 g im Glas

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Nescafé Gold Finesse, 100 g im Glas

8.10

7.90

–2,5

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5.00

4.50

–10,0

Cesar Selektion Gelee, 4 x 100 g

4.55

3.95

–13,2

Cesar Selektion Sauce, 4 x 100 g

4.55

3.95

–13,2

* in Franken


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

Bundesrätin Doris Leuthard hat den Durchblick am Stand der Bischofszell Nahrungsmittel.

Olma Zum Auftakt der

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Olma Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung besuchte Bundespräsidentin Doris Leuthard den Stand des M-Industriebetriebs Bischofszell Nahrungsmittel. Dort verfolgte sie mit einer Virtual-Reality-Brille (Bild) die Produktion der «Farm Chips», von der Kartoffel bis zum fertigen Produkt. Dank der 360-Grad-Technik entsteht dabei der Eindruck, als stünde man selber in der Produktionsanlage. Als weitere Attraktion konnten die Besucher Chips nach eigenem Geschmack würzen und geniessen.

Blickfang

Ohne geht gar nicht Solarpreis 2017

Bilder: Keystone, Marco Zanoni, zVg (4)

Kraftwerk Migros-Filiale Anfang Jahr eröffnete die Migros Ostschweiz in Amriswil TG ihre zweite Filiale, die mehr Strom produziert, als sie verbraucht. Dieses kleine «Migros-Kraftwerk» wurde nun mit dem Plus-Energie-BauDiplom ausgezeichnet. Die Filiale Aachtal in Amriswil stellt 35 Prozent mehr Strom her, als sie selbst benötigt. Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Filiale und auf der eigens über dem Parkplatz erstellten Überdachung produziert jährlich 268 200 Kilowattstunden – das reicht aus, um 70 Vierpersonenhaushalte während eines Jahres mit Strom zu versorgen.

«Wenn ich keine Zeit habe, das Migros-Magazin zu lesen, nehme ich es mit in die Ferien. Hier in Alassio, Italien.» Anne Perrenoud-Grimm, Ipsach BE

Schicken Sie uns Ihr Migros-Bild und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Wenn auf Ihrem Foto ein MigrosZusammenhang zu erkennen ist, sind Sie dabei. Hochladen: www.migmag.ch/blickfang


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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Frage der Woche

Haben Sie eine Frage?

Woraus besteht das weisse Pulver, mit dem Salsiz- und Salamiwürste überzogen sind – und ist dieses Pulver glutenhaltig?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Es hat Tradition, Salsiz- und Salamiwürste in Mehl zu wenden, um ihnen eine schöne weisse Farbe zu geben. Dafür werden heute jedoch in der Regel glutenfreie Zutaten wie Reismehl verwendet.

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr

Würde glutenhaltiges Mehl verwendet, so müsste dies auf der Zutatenliste erwähnt sein. Denn auch wenn die Haut der Würste nicht gegessen wird, kann das Mehl beim Schälen mit dem Fleisch in Kontakt kommen. MM

Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

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MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

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Seit fünf Jahren unterstützt der Förderfonds Engagement Migros Projekte mit Pioniergeist. arbeiten, aber auch die schweizweite Initiative Carvelo, die umweltfreundliche Lastenvelos als Alternative zum Auto etablieren möchte. Der 2012 gegründete Fonds kann jährlich bis zu zehn Millionen Franken zur Unterstützung zukunftsweisender Projekte einsetzen.

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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Wissenswertes

Rohrzucker oder Zuckerrohr?

Rohrzucker

Für ein besseres Bauernleben

Rohrzucker ist nichts an­

deres als der Überbegriff für Zucker, der aus Zucker­ rohr hergestellt wurde. Zuckerrohr ist ein mehr­ jähriges, bis zu sieben Meter hohes Süssgras. Er stammt ursprünglich aus Polynesien. In Indien wurde vor über 2000 Jah­ ren erstmals kristalliner Zucker daraus hergestellt.

Fairer Handel sichert die Zukunft der Zuckerbauern auf der Insel Mauritius. Die Migros ist dabei eine wichtige Partnerin. Text: Michael West

Zuckerrohr ist weltweit der wichtigste Rohstoff für die Zuckergewinnung. Er deckt 75 Prozent des globalen Zuckerbedarfs. In Brasilien, Indien, China und den USA liegen die grössten Anbaugebiete. Europäer konsumieren aber vor allem Zucker, den man aus der heimischen Zuckerrübe gewinnt. Die Verarbeitung des Zuckerrohrs erfolgt in der Zuckermühle. Schredder und Walzen zermahlen das Rohr und pressen den Saft aus den Fasern. Bei der anschliessenden Raf­ fination wird die Masse entfärbt. Dies geschieht durch wiederholtes Auf­ lösen, Filtrieren, Auskris­ tallisieren und Zentrifugie­ ren. Grundsätzlich gilt: je mehr Raffinationsschritte desto heller der Zucker. Rohrzucker war in Europa während Jahrhunderten ein Luxusartikel. Wer ihn sich nicht leisten konnte, süsste mit Honig oder eingekochtem Fruchtsaft. Ende des 18. Jahrhunderts gelang es dem deutschen Naturwissenschaftler Franz Carl Achard (1753– 1821), Zucker aus Zucker­ rüben zu gewinnen. 1802 liess er in Niederschlesien, das heute zu Polen gehört, die erste Rübenzucker­ fabrik der Welt errichten. Rübenzucker wurde in der Folge für die breite Bevöl­ kerung erschwinglich.

I

m Zuckersortiment der Migros findet sich seit dem vergangenen Jahr Rohr­ zucker aus Mauritius und Paraguay nur noch mit Fairtrade­ Gütesiegel. Besonders für die kleine Insel östlich von Mada­ gaskar spielt der faire Handel eine zentrale Rolle: 2009 kün­ digte die EU bilaterale Handels­ abkommen mit den AKP­Staa­ ten (Afrika, Karibik, Pazifik), zu denen auch Mauritius gehört. Die Zuckerpreise auf der Insel brachen daraufhin zusammen, und viele Tausend Kleinbauern standen vor dem Ruin. Fairtrade bot in dieser Krise einen Ausweg und ein neues Geschäftsmodell. Erste mauri­ tische Kooperativen liessen sich 2009 zertifizieren. Heute gibt es

auf Mauritius 36 Fairtrade­ Kooperativen. Die Kleinbauern sind nicht mehr schutzlos dem Diktat des Weltmarkts ausge­ liefert. Sie erhalten für ihren Zucker zusätzlich zum Verkaufs­ preis eine Prämie, die sie für soziale Projekte vor Ort, aber auch für die Anschaffung von Erntemaschinen und für Schu­ lungen einsetzen. Dabei erlernen sie umweltfreundliche Anbau­ methoden, sie verzichten auf bestimmte Pflanzenschutzmittel und beugen gezielt der Erosion des Bodens vor. Dank Fairtrade sind die Kleinbauern auch bes­ ser vernetzt. Zum Beispiel ver­ handeln sie gemeinsam mit den Lieferanten von Saatgut und erzielen so bessere Konditionen. Zum Erfolgsmodell des fairen

Handels äussert sich Devesh Dukhira, Chef der Dachorganisa­ tion aller mauritischen Zucker­ produzenten, im Interview. Devesh Dukhira, was bedeutet die Partnerschaft mit der Migros für Ihre Organisation? Die Migros leistet als Abneh­ merin von zertifiziertem Rohr­ zucker einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich der mauritische Zuckerrohranbau grundlegend wandelt. Von insgesamt 14 000 Kleinbauern sind bereits rund 5000 in Kooperativen organi­ siert und am System des fairen Handels beteiligt. Welche sozialen Projekte hat der faire Handel seither ermöglicht?


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

Weiss oder braun?

Ob man braunen oder weissen Zucker bevorzugt, ist reine Geschmackssache. Beim Nährstoffgehalt unterscheiden sich beide Varianten kaum. Liebhaber schätzen den feinen Malzgeschmack des braunen Zuckers. Weisser Zucker ist dafür noch länger haltbar.

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Rohrzucker, Würfel, Fairtrade Max Havelaar, 1 kg Fr. 2.15* statt 2.70 2

3

1

4

Bilder: Getty Images (2), Keystone, zVg (2)

1 Zuckerrohrfelder sind auf

Es sind zum Beispiel Schulen für Kinder mit Behinderung ent­ standen. Solche Ein­ richtungen fehlten hier früher. Dank Fairtrade konnten Frauen in den Dör­ fern Nähmaschinen anschaffen. Sie pro­ duzieren nun gemein­ sam Kleider, Bett­ wäsche und Vorhänge und sichern sich so ein zusätzliches Ein­ kommen.

Devesh Dukhira ist CEO des Mauritius Sugar Syndicate.

Wie wird sich die Zucker­ produktion auf Mauritius in Zukunft entwickeln? Es wird noch mehr Fairtrade­ Kooperativen geben. Der Staat

leistet dazu einen Beitrag, indem er die Kosten der Zertifi­ zierung übernimmt. Auch die konventio­ nellen Betriebe wan­ deln sich: Sie orien­ tieren sich am Vor­ bild der Fairtrade­ Bauern und arbeiten selbst mit ökologi­ schen Methoden.

Sind die Folgen der Zuckerkrise von 2009 im Alltag noch spürbar? Sie bleibt als tiefer Einschnitt in Erinnerung. Sie markiert aber auch einen erfolgreichen Neuan­ fang für die Zuckerindustrie auf Mauritius, die eine 400 Jahre lange Geschichte hat. MM

Mauritius weit verbreitet; der Anbau ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. 2 Die bis zu sieben Meter hohen Halme werden tief am Boden geschnitten. 3 Drei Arbeiterinnen gönnen sich ein Päuschen für den Fotografen. 4 Mit den Fairtrade-Prämien werden auch Maschinen angeschafft.

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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Machen Sie es wie die Foodblogger

Alnatura

Buntes Streichkonzert Die Foodblogger Limonrimon und Foodwerk haben aus vegetarischen Brotaufstrichen von Alnatura zwei Apérogebäcke kreiert, die schnell und einfach zubereitet sind. Wir präsentieren hier die Rezepte. Text: Heidi Bacchilega

Bilder: Christine Benz

Melden Sie sich auf alnatura.ch/entdecker an, und mit etwas Glück erhalten Sie eines der 1000 Probierpakete. Zaubern Sie daraus ein Essen und posten Sie auf Instagram ein Foto davon: #alnaturaentdecker Details und weitere Bloggerrezepte: www.alnatura.ch

www.limonrimon.ch Naomi Meran (46)

aus Zürich ist Foodbloggerin, Fotografin und Mutter.

Vegetarisch

Exotisches Apérogebäck Zutaten

1 je 2 EL

/ je 1 EL

1 2

Blätterteig, ausgewallt Alnatura Streichcreme Curry Mango Papaya, Toskana und Aubergine etwas Pizzakäse Halloumi Sesam und gehackte Cashewnüsse

Zubereitung

1. Blätterteig auf Backblech auslegen und mit einer Form runde Plätzchen ausstechen. 2. Curry-Mango-Papaya-Streichcreme auf ein Drittel der Plätzchen verteilen und je ein kleines Stück Halloumi darauflegen. 3. Toskana-Streichcreme auf ein Drittel der Plätzchen verteilen und etwas Pizzakäse darüberstreuen. 4. Das letzte Drittel erst mit etwas Sesam bestreuen, dann die Aubergine-Streichcreme darauf verteilen und zum Schluss die Cashews darüberstreuen. Nach Anleitung backen, bis der Teig golden ist.

Alnatura Streichcreme, Curry Mango Papaya, 180 g* Fr. 2.30

Alnatura Streichcreme Toskana, 180 g Fr. 2.30

Alnatura Streichcreme Aubergine, 180 g Fr. 2.30


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

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www.foodwerk.ch

Caro und Tobi Thaler (38) aus Luzern betreiben gemeinsam einen Foodblog.

Vegetarisch

Würziges Rosenzupfbrot Zutaten 290 ml Milch 20 g Hefe, frisch 60 g Alnatura Margarine 500 g Dinkelmehl, hell 1 ½ TL Salz 180 g Alnatura Streichcreme

1 Bund 1 1 EL

Paprika-Cashew und Gartenkräuter gemischte Gartenkräuter Knoblauchzehe, gehackt Olivenöl

Zubereitung

1. Milch erwärmen, Hefe und Margarine darin auflösen. Mehl und Salz beifügen. Zu einem glatten Teig kneten und ca. 30 Minuten aufgehen lassen. 2. Teig ca. 35 × 35 cm auswallen und halbieren. Einen Teil mit dem Paprika-Cashew-Aufstrich bestreichen, den anderen mit dem Gartenkräuter-Aufstrich. Gehackte frische Gartenkräuter darüber verteilen. Teig längsseitig aufrollen und in ca. 3–4 cm grosse Stücke schneiden und abwechslungsweise auf ein mit Backpapier belegtes rundes Blech drapieren. Nochmals für 20 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und das Rosenzupfbrot für ca. 22–25 Minuten bei Umluft backen. 3. Knoblauch im Olivenöl andünsten. 2 EL frische Gartenkräuter beifügen, mischen und das warme Brot damit bepinseln.

Ein Teil von

Alnatura Aufstrich, Paprika-Cashew, 180 g* Fr. 2.20

Alnatura Streichcreme, Gartenkräuter, 180 g* Fr. 2.30

Alnatura Margarine, 250 g* Fr. 2.90 * in grösseren Filialen

Alnatura steht für zeitgemässen Biogenuss mit Sinn. Hochwertige Zutaten und nur die nötigsten Inhaltsstoffe stecken drin.

Die Migros ist mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit seit Generationen der Zeit voraus.


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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Farmer Soft Apfel, 9 Stück Fr. 4.50

Aktion 20-fache Cumulus-Punkte für Farmer Soft Choc Marroni bis 30. Oktober

Farmer Soft Choc Limited Edition Marroni, 6 Stück Fr. 4.60

Die limitierte Edition «Soft Choc Marroni» und der bekannte «Soft Apfel» von Farmer sind das ideale Riegelduo für den Herbst.


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

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Farmer

Herbstlicher Snack Die Migros erweitert ihr Sortiment an Getreideriegeln um eine limitierte Edition. Der saisonale Farmer-Riegel mit Marroni bietet nussig-schokoladigen Genuss. Hier erfahren Sie das Wichtigste rund um die feine Herbstfrucht.

Farmer Junior Erdbeere-Apfel, 6 Stück Fr. 3.80

Typisch für Marroni ist der nussigmehlige Geschmack. Die glutenfreien

Früchte sind sättigend und liefern Kohlenhydrate, Vitamine, Proteine und Mineralstoffe. Trotzdem enthalten 100 Gramm Marroni nur etwa 170 Kalorien.

Farmer Soft Milch, 6 Stück Fr. 3.60

Die Nussfrüchte der Edel- oder Esskastanie werden als Marroni bezeichnet. Am Baum

erkennt man sie an ihrer stacheligen Hülle, die erst entfernt werden muss. Nicht zu verwechseln ist die Edelkastanie mit der Rosskastanie, die ebenfalls in unseren Gärten wächst, deren Früchte jedoch nicht für den Verzehr geeignet sind.

Farmer Crunchy Honig, 12 Stück Fr. 4.40

Bilder: Yves Roth, StockFood

Styling: Miriam Vieli-Goll

Farmer Soft Brombeer & Apfel, 9 Stück Fr. 4.40

Im Tessin und in Graubünden gehörten Marroni bis Mitte des 20. Jahrhunderts zu den Hauptnahrungsmitteln.

Die Kastanie wurde damals auch Brotbaum der Armen genannt, denn viele Familien waren in den kargen Wintermonaten auf die Frucht angewiesen. Um sie länger haltbar zu machen, wurden die Marroni getrocknet und auch zu Mehl verarbeitet.

Die Frucht eignet sich für die Zubereitung von süssen und salzigen Gerichten,

Kuchen, Desserts und Konfitüren, mundet aber auch im Rotkraut zu herbstlichen Wildgerichten. Marroni können im Backofen oder in kochendem Wasser gegart werden. Am einfachsten lassen sie sich schälen, wenn sie vor dem Garen auf der Bauchseite eingeschnitten wurden.

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MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

Migusto

Gruselig und delikat Pünktlich zu Halloween zeigen wir Schritt für Schritt, wie man schaurig-süsses Fingerfood macht. Und das meinen wir durchaus buchstäblich (bitte umblättern!).

Herausnehmen und sammeln!

Text: Andrea Pistorius, Claudia Schmidt

Bilder: Christine Benz Styling: Vera Guala

Rezept: Andrea Pistorius

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Ein harmloser Mürbeteig wird zu schaurig-schönem Gebäck (siehe folgende Seiten).

57


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MM43, 23.10.2017 | MIGROS-WELT

Schritt für Schritt

Halloween-Hexenfinger 1

Für den Teig Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale,

Vanille und Bittermandelaroma schaumig schlagen. Ei verquirlen und unter ständigem Rühren zur Butter giessen.

5

Konfitüre in einer kleinen Pfanne erhitzen,

Lebensmittelfarbe dazurühren. Pro Finger 1 Mandel mit der Konfitüre aufkleben. Am Fingerende etwas mit Konfitüre bestreichen. Ca. 30 Minuten kühlstellen.

2

Mehl dazugeben und mischen. Mit den Händen zu einem Teig zusammenfügen. Teig zu einem flachen Fladen formen. In Klarsichtfolie verpackt ca. 30 Minuten kühlstellen.

6

Backofen auf 180 °C vorheizen. Finger in der Ofenmitte ca. 12 Minuten backen, herausnehmen

und auskühlen lassen. Wenig Puderzucker in die Gelenkfalten der Finger verteilen.

3

Teig zwischen zwei Klarsichtfolien ca. 1,5 cm dick auswallen. Aus dem Teig ca. 1,5 × 6 cm

grosse Rechtecke ausschneiden.


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Früchte und Gemüse

Blumen und Pflanzen

Alle Bio-, Fairtrade-Kaffees und -Kapseln, z.B. Kaffee gemahlen, 500 g, 6.60 statt 8.50 20%

Fisch, Fleisch und Geflügel Alle Fairtrade Hochlandrosen im Bund, 9 Stück, Stiellänge 50 cm, erhältlich in diversen Farben, z.B. rot, 13.50 statt 16.90 20% Allerheiligen-Gesteck, pro Stück, z.B. Nobilisgesteck in Tonschale, 17.90 Hit Gültig bis 1.11.2017 Trockenfleisch-Anschnitte, Schweiz, per 100 g, 3.20 statt 5.65 40% Schweinsfilet im Teig, Schweiz, 800 g, 21.50 statt 43.– 50%

Strauss Fiona, pro Strauss, 12.90 Hit Gültig bis 1.11.2017

Agnesi Cannelloni, 250 g, 2.– Hit

Ausgewählte Rindsbraten, z.B. TerraSuisse Rindsbraten Schulter, per 100 g, 2.70 statt 3.40 20%

Condy Maiskölbchen Fairtrade, 190 g und 130 g, z.B. 190 g, 2.05 statt 2.60 20%

Bio-, Fairtrade-, aha!-Quinoa (ohne Alnatura), rot, weiss und tricolor, z.B. weiss, 400 g, 3.95 statt 4.95 20% Knorr Saucen im 3er-Pack, z.B. Currysauce, 3 x 33 g, 3.50 Hit

Schweinsspiessli vom Hals, mariniert, Schweiz, per 100 g, 2.30 statt 2.90 20%

Alle Fairtrade-Trockenfrüchte, -Nüsse und -Rohzucker, z.B. Rohzucker aus Zuckerrohr grob, 1 kg, 1.65 statt 2.10 20%

Gesamtes Wasa Sortiment, z.B. Sesam, 200 g, 1.35 statt 1.70 20% *

Rehschnitzel, Tschechien/Österreich, per 100 g, 4.40 statt 5.65 20% Schweinsleber-Plätzli, Schweiz, per 100 g, 7.50 statt 9.50 20%

Alle Fairtrade Gewürze, z.B. Bio­Kurkuma gemahlen, 30 g, 1.05 statt 1.35 20%

Mars-, Twix- und Snickers-Minis in Sonderpackung, z.B. Snickers Minis, 443 g, 4.20 statt 5.30 20%

Weitere Lebensmittel

Ausgewählte Fischspezialitäten, nur in Bedienung, z.B. ASC Pangasius Lemonpfanne, per 100 g, 2.10 statt 3.– 30%

Sun Queen Cashewkerne gehackt und Erdnüsse geröstet sowie gehackt im Duo-Pack, z.B. Cashew­ kerne gehackt, 2 x 50 g, 2.70 Hit

Alle Fairtrade Trockenreis 1 kg, z.B. Bio­Basmati Langkornreis, 4.40 statt 5.50 20%

Contrex im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, ab 2 Stück 40% Alle Tetley Tee, z.B. English Breakfast, 25 Beutel, 2.05 statt 2.95 30%

Ellen Amber Damen-Slip Mini oder Midi sowie -Panty im 3er-Pack, erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. Slip Mini, weiss, Gr. M, 9.90 Hit ** Alle Garnier Colorationen, ab 2 Stück 20% ** Vanish Oxi Action Pink oder Gold Pulver in Sonderpackung, 1.5 kg, z.B. Pink, 14.20 statt 21.30 33% ** Kneipp Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Duschbalsam Mandelblüten Hautzart im 3er­Pack, 3 x 200 ml, 12.35 statt 16.50 20% **

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Nivea Hair Styling-Produkte im Duo-Pack, z.B. Ultra Strong Haar­ spray, 2 x 250 ml, 6.30 statt 7.90 20% ** Ellen Amber Damen-Nachthemd, Bio Cotton, erhältlich in Violett oder Grau, Gr. S–XL, pro Stück, z.B. grau, Gr. S, 19.90 Hit **

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Lange oder kurze Pause?

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Star Wars Damen- und Herren-Düfte, z.B. Amidala Eau de Parfum, 60 ml, 24.80 Neu **

*Erhältlich in grösseren Migros­Filialen. **Gültig bis 6.11. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 24.10. BIS 30.10.2017, SOLANGE VORRAT

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Spirit Damendüfte, z.B. Spirit of cashmere musk Eau de Parfum, 30 ml, 4.90 Neu **

Near-/Non-Food

Alle Royal-, Farm- und Léger-Chips, ab 2 Stück 20% Gesamtes Gran Pavesi und Roberto Sortiment, ab 2 Stück 33%

Urdinkel-Toast, 550 g, 2.95 Hit

Pelican Atlantische KabeljauRückenfilets, MSC, im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 400 g, 14.55 statt 20.80 30% Condy-Gurken und -Cornichons im Duo-Pack, z.B. Gewürzgurken, 2 x 270 g, 2.85 statt 3.80 25%

Alle Anna’s Best Salate gerüstet und gewaschen, ab 2 Stück 30%

Brot und Milchprodukte

Flammkuchen im Duo-Pack, tief­ gekühlt, 2 x 260 g, 5.80 statt 8.30 30%

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MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

71

Profi-Tipp

4

Zutaten für 20 Stück 200 g Butter, zimmerwarm 120 g Puderzucker

1 Prise Salz 1 TL geriebene Zitronenschale 1 TL Vanillepaste 4 Tropfen Bittermandelaroma 1 Ei, zimmerwarm 320 g Weissmehl 2 EL Himbeergelee ca. 3 Tropfen rote Lebensmittelfarbe 18 ganze, geschälte Mandeln Puderzucker zum Bestäuben

Teigstücke zu Fingern mit drei Gelenken formen und mit einem Messer bei den

Gelenken leicht einschneiden. Finger auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Willkommen in der Gruselküche

Andrea Pistorius,

Rezeptautorin

Einmal im Jahr, wenn Trüffel­ spinnen über Dessertteller kriechen, Glubschaugen uns aus der Bowle anstarren und Hexen­ finger auf uns zeigen, ja dann ist Halloween. Und was sich da so alles in der Gruselküche zu­ sammenbraut! Wie wärs zum Beispiel mit einer Fruchtbowle mit Augen aus Litschis und Cocktailkirschen als Pupillen? Gekühlt wird diese von einem Orangensirup­Eis­Händchen, das aus der Bowle greift (und ganz einfach in einem Plastik­ handschuh tiefgekühlt wurde). Originell finde ich auch kleine Schokoköpfe als Gespenster mit aufgemalten Zuckeraugen. Die eignen sich sogar als essbare Deko! Pikant wird es mit ein­ gerollten Brotschlangen aus Pizzateig oder einer Totenkopf­ pizza: einfach den Teig zu einem Totenkopf formen und nach Belieben mit Zutaten so deko­ rieren, dass Augen und Zähne entstehen. MM

Zum Formen der Finger eignet sich der Mürbeteig,

der am besten mit zimmerwarmer Butter hergestellt wird. Der weiche Teig behält seine Form besser. Wichtig ist dabei, dass das Ei ebenfalls Zimmertemperatur hat, denn sonst gerinnt die Butter beim Einrühren.

Viele weitere kochtipps ZU HALLOWEEN

jetzt auf

migusto.ch Hexenbesen: www.migusto.ch/hexenbesen Monster-Apfel-Münder: www.migusto.ch/apfelmuender Hand-Bowle: www.migusto.ch/handbowle


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

73

Erkältung

«Gsundheit!» Kratzender Hals? Gereizte Schleimhäute? Die Pastillen, Sprays und Öle von Sanactiv eignen sich sowohl zur Vorbeugung als auch für die Behandlung von Erkältungskrankheiten.

Immerzu ein «Hust» und «Räusper»? Die Moos-Lutschpastillen sorgen für einen hustenund heiserfreien Alltag. Sanactiv Isländisch Moos Hustenpastillen, 40 Stück Fr. 5.90

Bild: Yves Roth

Trockene Nasenschleimhaut? Der befeuchtende Pflegespray enthält natürliches Sesamöl. Dieses pflegt die trockene und gereizte Nasenschleimhaut und stillt so den Juckreiz. Sanactiv Nasen-Pflegeöl Spray, 10 ml Fr. 6.90

Halsschmerzen und Heiserkeit? Der Spray mit Minze und Salbei beruhigt die Schleimhäute im Hals und im Rachen. Sanactiv Hals- und Rachenspray, 30 ml Fr. 7.90

Nase zu? Mit einem Sprühstoss wird die Nase durchgespült und befreit. Die Spülung enthält Meerwasser, das zudem die Nasenschleimhaut befeuchtet. Der hellblaue Aufsatz ist speziell für die Anwendung bei Kleinkindern geeignet. Sanactiv Nasenspülung, 125 ml Fr. 12.90

iMpuls-Lesetipp

Erkältet an den Schreibtisch? Viele gehen trotz einer Erkältung oder Grippe ins Büro. Bei leichten Symptomen ist das okay. Doch wann soll man besser zu Hause bleiben? Ein Experte erklärt es auf www.migros-impuls.ch

iMpuls ist die neue Gesundheitsinitiative der Migros.


Verbrauchte Batterien müssen der Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

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MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

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pH Balance

«Leicht sauer ist optimal»

Die Produkte der Marke pH Balance dienen der schonenden Hautpflege. Weshalb die Haut einen Säureschutzmantel braucht und welcher pH-Wert optimal ist, erklärt Sigrid Schneider, Produktentwicklerin bei der Mibelle AG. Text: Heidi Bacchilega

Bild: Paolo Dutto

Sigrid Schneider, worauf sollten Menschen mit empfindlicher Haut achten? Sie sollten nach Möglichkeit Reinigungs- und Feuchtigkeitspflegeprodukte mit milden und hautverträglichen Wirkstoffen benutzen. Feuchtigkeitsprodukte mit einem zu hohen pH-Wert überlasten die natürliche Neutralisierungsfähigkeit der Haut.

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Was bedeutet das? Produkte mit einem optimalen hautneutralen pH-Wert zwischen 4,1 und 5,8 halten den leicht sauren Haut-pH-Wert aufrecht und stabilisieren so den Säureschutzmantel der Haut. Wieso braucht unsere Haut einen Säureschutzmantel? Die Haut ist äusseren Einflüssen wie Verschmutzung und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Produkte mit einem hautneutralen pH-Wert helfen, die negativen Umwelteinflüsse sowie schädliche Mikroorganismen abzuwehren. So wird die Haut vor Infektionen, Reizungen, Allergien und Austrocknung geschützt. Kann man den pH-Wert selbst messen? Ja. In Apotheken sind dafür spezielle pH-Indikator-Teststreifen erhältlich. Wie wird der pH-Wert unserer Haut beeinflusst? Durch zu häufiges Reinigen der Haut kann der pH-Wert steigen und sich ins Basische verschieben. Ist die Haut gesund, schafft sie es innert kurzer Zeit, den Wert wieder auf das Normalniveau abzusenken. Sorgfältige Pflege mit hochwertigen Produkten unterstützt sie dabei. Wie können Sie die Verträglichkeit der Produkte sicherstellen?

pH Balance Hautpflegeöl für sehr trockene Haut, 200 ml* Fr. 6.50

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Sigrid Schneider ist Produktentwicklerin beim Migros-Unternehmen Mibelle, das unter anderem Pflegeprodukte für Körper und Gesicht herstellt.

Wir lassen unsere Produkte im Inselspital Bern prüfen. Hautärzte testen die Verträglichkeit an Personen, die unterschiedliche Hautprobleme haben und bei ihnen in Behandlung sind. Was ist der Unterschied zwischen der roten und der blauen pH-Balance-Linie? Die blaue Pflegelinie richtet sich an Personen mit empfindlicher und trockener Haut. Die Produkte mit rotem Deckel sind für Personen mit sehr trockener Haut. Letztere enthalten zusätz-

lich den Wirkstoff Urea, der den übermässigen Feuchtigkeitsverlust der Haut ausgleicht. Wie lautet Ihr persönlicher Pflegetipp? Meine trockene Haut pflege ich im Sommer mit der leichten pH-Balance-Bodylotion, im Winter mit dem reichhaltigen Hautpflegeöl. Generell gilt: Langes Waschen oder Baden mit zu heissem Wasser vermeiden! Das führt zum Verlust der natürlichen Feuchthaltefaktoren und trocknet die Haut aus. MM

pH Balance Handcreme für sehr trockene Haut, 100 ml* Fr. 5.80 * in grösseren Filialen

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Pflegeprodukte von pH Balance.


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Dies und das

Der Herbst kann kommen

Ob Druckreiniger für draussen, wärmendes Bad oder puschelige Mütze: Mit Produkten aus der Migros und ihren Fachmärkten ist man für die ersten Herbststürme bestens gerüstet.

Macht draussen sauber Dank Niederdruckstrahl putzt der Reiniger auch empfindliche Oberflächen intensiv. Er ist für dreckige Wanderschuhe ebenso geeignet wie für Velos. Kärcher Mobile Outdoor Cleaner Fr. 199.– Im Do it + Garden

Volle Kraft Richtung Winter Das Potpourri aus Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Holunderbeeren und Orangen bietet fruchtigen Trinkgenuss mit einer winterlichen Note. Für das spezielle Aroma sorgt eine feine Spur Zimt. Gold Max Havelaar Special Edition Winterpower, 1 l * Fr. 2.30

Müesli mit Cashew zum Zmorge

Wellness daheim

So wird das Badezimmer zum privaten Wellnesstempel. Um das Entspannungserlebnis zu vollenden, empfiehlt es sich, nach dem Bad noch eine Weile zu ruhen. Sanactiv Wärmendes Bad, 250 ml* Fr. 8.50

Die neue Granola-Sorte ist mit Kokosblütenzucker gesüsst. Sie enthält getrocknete Heidelbeeren, Kokosflocken und Kürbiskerne sowie als besondere Geschmackskomponente feine Cashewnüsse. Sélection Blueberry Granola, 400 g* Fr. 5.90


MIGROS-WELT | MM43, 23.10.2017

Fester Tritt, sicherer Halt Der Winterschuh aus Leder und Textil ist atmungsaktiv und wasserdicht. Merrell Capra Glacier Ice + Mid WP Ladies Fr. 199.– Im SportXX sowie auf www.sportxx.ch

Warme Ohren garantiert

Wirds draussen kühl, sorgt die Pudelmütze für warme Ohren. Jetzt gibt es die ewig trendige Kopfbedeckung in drei attraktiven Herbstfarben. Der flauschige Bommel ist aus Kunstfell. Damenmütze, erhältlich in drei Farben* Fr. 17.80

Laubfreier Garten Mit dem verstellbaren Besen lassen sich Rasenschnitt und Laub auch an schmalen Stellen bequem zusammenfegen. Wolf Garten Verstellbesen, Fr. 29.90 Im Do it + Garden

Für Gartenabfälle Dank einer Spiralfeder lässt sich der Kunststoffsack einfach aufund zusammenklappen. So kann man ihn platzsparend im Keller, im Gartenhäuschen oder in der Garage verstauen. Garten-Abfallsack Pop-Up Fr. 15.90 Im Do it + Garden

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Nass und kühl – na und? Ein bisschen Nässe und kühler Wind sind kein Grund, nur noch in der Stube zu bleiben. Die Regenjacke für Mädchen hat ein wärmendes Innenfutter sowie Reflektivstreifen und Prints, die sie bei Dunkelheit gut sichtbar machen. Mädchenjacke, Gr. 104–140 Fr. 35.–

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Wissen aus der Region

21 Tage lang reift das Bio­Weide­Beef­ Entrecôte in der Metzgerei der Migros Ostschweiz in Gossau am Knochen. Im modernen Fachjargon wird diese alte Metzgerhandwerkskunst «dry aged» genannt. Sie sorgt für optimale Zartheit und Genuss.

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Ihre Region

Neues aus der Genossenschaft Migros Ostschweiz

Klubschule

Brot backen

Freuen sich über den erfolgreichen Bau­ abschluss: Bauprojekt­ leiter Dominik Oehler (l.) und Restaurantleiter Manuel Ebi

Chickeria Hinwil

Was lange währt ... Drei Jahre hat die Umsetzung der Chickeria Hinwil gedauert. Nun feiert das Pouletspezialitäten-Restaurant vom 27. bis 29. Oktober Eröffnung. Text und Bild: Christian Possa

D

as Warten hat ein Ende: Die Chickeria an der Kemptnerstrasse 13 in Hinwil ist fertiggestellt. 97 Innen- und 36 Aussensitzplätze laden zum Verweilen ein, ein Drive-in bietet die Möglichkeit, das Essen zum Verzehr in den eigenen vier Wänden oder für unterwegs abzuholen. Restaurantleiter Manuel Ebi freut sich darauf, die Chickeria-Kundschaft in Hinwil

ab dem 27. Oktober mit seinem Team verwöhnen zu dürfen. Dass das «Chickeria Restaurant & Takeaway» nun seinem Zweck übergeben werden kann, freut auch Dominik Oehler. Als Gesamtprojektleiter Bau war er in den vergangenen drei Jahren Bindeglied zwischen Gemeinde, Kanton und allen involvierten Firmen. «Eine grosse Flexibilität ist Voraussetzung, wenn in der Bauphase – wie hier in

Hinwil – immer wieder neue Hürden auftauchen.» Hauptgrund für die Verzögerungen war ein kleiner Bach, der eingedohlt durch das Grundstück floss und offengelegt werden musste. Die Chickeria Hinwil feiert Eröffnung von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. Oktober. Die Kundschaft darf sich auf tolle Eröffnungs­ angebote freuen, etwa auf das Grillpoulet zum Mitnehmen für Fr. 12.– statt Fr. 16.80. Beim Schätzwettbewerb gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

Andrea Suter, Pro­ duktmanagerin Kultur + Kreativität an der Klubschule Migros Ostschweiz, liegt der feine Duft vom Kurs «Brot backen» noch immer in der Nase. «Die Vielfalt der Re­ zepte lässt ganz unter­ schiedliche Krusten entstehen. Ein Kurs mit ehrlichem Handwerk und sofortiger Erfolgsgarantie», erzählt sie. Im Kurs erhalten die Teilnehmenden hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Backen. Eine Auswahl an Rezepten dient als Anregung für das Wirken zu Hause. Der Kurs wird an den Klubschulen Chur, Frauenfeld, Lichten­ steig, Schaffhausen, St. Gallen und Winter­ thur angeboten. Er dauert vier Lektionen. Informationen: www.klubschule.ch


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Für den Glanz werden die Zöpfe vor dem Backen mit Eigelb bestrichen.

Aus der Region

Knusprig und besonders fein

Ab dem 24. Oktober gibts ihn in allen 23 Hausbäckereien der Migros Ostschweiz: den Buurezopf «Aus der Region». Mit seinem rustikalen Charakter hat er das Zeug zum Publikumsliebling. Text und Bilder: Christian Possa

E

r bringt stolze 700 Gramm auf die Waage und zählt damit zu den Schwergewichten im Zopfsortiment. Der «Aus der Region»-Buurezopf ist mit seiner kräftigen Kruste, die je nach Lichteinfall golden bis dunkelbraun glänzt, ein echter Hingucker. Verbreitet sich sein intensiver Geschmack, werden Kindheitserinnerungen wach – Röstaromen, die aus Grossmutters Backofen strömten, geschwisterliche Zankereien um den Anschnitt, sonn-

tägliche Gaumenfreuden. Der «Aus der Region»-Buurezopf unterscheidet sich in verschiedenen Punkten von seinen Pendants aus der Zopffamilie. Regionale Rohstoffe und Backkunst

«Sämtliche Rohstoffe vom Mehl über das Ei bis zur Butter stammen aus der Region», sagt Peter Cadisch, Fachberater Hausbäckerei bei der Migros Ostschweiz. Dazu kommt, dass dem Zopf im Herstellungsprozess noch mehr Zeit eingeräumt wird, damit er

seinen Charakter und seine Aromen entwickeln kann. Ein Beispiel: Werden beim klassischen Zopf bereits beim Kneten sämtliche Zutaten vermengt, erstellt der Bäcker beim Buurezopf zuerst einen Vorteig, den sogenannten Hebel. «Dieser ruht 50 Minuten. In dieser Zeit beginnt die Hefe bereits zu arbeiten, und der Geschmack entfaltet sich», erklärt Peter Cadisch. Erst danach werden die restlichen Zutaten beigefügt. Um seine bodenständige Note zu unter-


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frisch & handgemacht

Orientierungshilfe für die Kundschaft Geflochten wird trotz moderner Maschinen nach wie vor von Hand.

Mehr Transparenz für die Kundschaft: ein Krustenkranz im neuen «frisch & handgemacht»-Brotsack

Wird bei Unterund Oberhitze gebacken, müssen die Hausbäcker den Backprozess für ein perfektes Endergebnis enger begleiten.

Kräftige Färbung, knusprige Rinde, intensiver Geschmack: Das macht den «Aus der Region»Buurezopf aus.

streichen, wird der Teig nicht komplett ausgeknetet. Eine weitere wichtige Komponente der neuen Zopfkreation ist der höhere Butteranteil. «Dies macht seinen Geschmack noch intensiver», schwärmt Peter Cadisch. Trotz vorgegebener Rezeptur und Produktionsabläufe fordert die Herstellung eines «Aus der Region»Buurezopfs das handwerkliche Geschick der Bäcker. Statt in einem grossen Umluftofen wird der Zopf im

Etagenofen auf Stein gebacken. Dieses Verfahren verspricht dank Unterund Oberhitze eine knusprige, dickere Kruste, bedingt jedoch, dass man den Ofen im Griff hat. «Etagenöfen sind nicht überall gleich heiss», weiss Peter Cadisch aus eigener Erfahrung. «Deshalb muss man die Bleche zwischendurch umdrehen.» Es sind viele kleine Finessen, die den «Aus der Region»-Buurezopf zu dem machen, was er ist: ein rustikales Geschmackserlebnis. MM

Die 23 Hausbäckereien der Migros Ostschweiz erhalten per 24. Oktober ein neues Kleid: «frisch & handgemacht» unterstreicht die Vor-Ort-Produktion und die Handwerkskunst, die in den Hausbäckereien Tag für Tag gelebt werden. Mathias Stein­ hauer, Leiter des Bereichs Back­ waren/Convenience, bringt es auf den Punkt: «Wo ‹frisch & hand­ gemacht› draufsteht, ist frisch und handgemacht drin. So sieht unsere Kundschaft auf einen Blick, welche Produkte unsere 260 Bäcker und Konditorinnen täglich frisch vor Ort herstellen.» Mehr Transparenz Eine weitere Orientierungshilfe bieten die neuen Verpackungen. Die Brotbeutel beispielsweise sind mit einem grossen trans­ parenten Bereich versehen, der es ermöglicht, das Produkt in der Verpackung zu begutachten. Zusätzlich zum prägnanten Produktnamen liefern die Brot­ beutel auch Informationen zum verwendeten Mehltyp und zum Ausmahlungsgrad. Mehr Region

Im Rahmen der Umstellung auf «frisch & handgemacht» verdoppelt die Migros Ostschweiz das Angebot an Broten aus dem Programm «Aus der Region. Für die Region.». So kann man mit gutem Gewissen Produkte kaufen, die allesamt aus regionalen Roh­ stoffen zusammengesetzt sind und von Hausbäckern vor Ort hergestellt werden. Näher bei den Leuten sein kann man nicht.


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St. Gallen

Zügeln für Profis Am 24. Oktober findet in der Migros Spisertor der letzte Verkaufstag statt, zwei Tage später öffnet die Migros am neuen Standort Spisermarkt. Filialleiterin Marina Pucko erklärt, wie ein solcher Filialumzug vor sich geht. Text und Bild: Christian Possa

M

arina Pucko hält seit Anfang Dezember 2016 die Fäden in der Migros Spisertor in der Hand. Sie ist guter Dinge, dass der Standortwechsel in den nur wenige Meter entfernten Spisermarkt erfolgreich über die Bühne geht. «Anfang September haben wir hier in der Filiale begonnen, den Umzug vorzubereiten. In der Betriebszentrale in Gossau ist die Planung natürlich schon einiges früher angelaufen.» Enges Zusammenspiel

Während die Spezialisten aus dem Migros-Ostschweiz-Hauptquartier sie primär darin unterstützen, die richtigen Sortimente für die neue Ladengrösse zu bestellen und termingerecht anliefern zu lassen, ist Marina Pucko vor allem mit der Personalplanung beschäftigt. «Wie gelingt es, den einen Laden offen zu halten und im anderen gleichzeitig die Eröffnung

vorzubereiten?» Die Filialleiterin gibt sich die Antwort selber: Einerseits stockt sie das Personal kurzfristig von 13 auf 20 Personen auf, andererseits gilt es, die vorhandenen Ressourcen minutiös einzuplanen. Wie beim privaten Umzug wird auch im Spisertor nicht die komplette Filiale eins zu eins gezügelt, sondern vorgängig entschieden, was mitkommt und was nicht. «Auf den Tag X hin reduzieren wir das Sortiment stetig und haben nicht mehr die komplette Bandbreite vor Ort», erklärt die Filialleiterin. Zudem würden auch nicht alle Kühlmöbel gezügelt. Am neuen Standort im Spisertor setzt die Migros auf Geräte der neuesten Generation, die besonders energiesparend sind. Fokus auf Kundenbedürfnisse

Mit 600 Quadratmetern ist die neue Migros Spisermarkt fast doppelt so gross wie die Filiale Spisertor, die am 24. Oktober zum letzten Mal öffnet.

«Es wird im Laden mehr Platz und einen grosszügig präsentierten Frischebereich geben», so Marina Pucko. «Ebenso stehen dank der direkten Anbindung ans Parkhaus am Burggraben ausreichend Parkplätze zur Verfügung.» Wie die Filiale Spisertor wird auch die Migros Spisermarkt ein Laden für Schüler und Berufstätige bleiben und mit einem grosszügigen Angebot im Convenience-Bereich auftrumpfen. Marina Pucko freut sich besonders darüber, dass der neue Standort zentraler gelegen und noch stärker auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist. So gibt es beispielsweise SelfScanning-Kassen, frischen Kaffee to Go oder die Möglichkeit, OnlineEinkäufe dank PickMup bequem in der Filiale abzuholen. Die Migros Spisermarkt feiert von Donnerstag, 26., bis Samstag, 28. Oktober, mit diversen Attraktionen für die Kundschaft die Filialeröffnung. MM

Bereit für den Umzug in den Spisermarkt: Filialleiterin Marina Pucko mit Stell­ vertreter Roberto Juncal in der Migros Spisertor


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DANKE | MM43, 23.10.2017

«Ich geniesse die Zeit mit

Michèle sehr » Yvonne Bärtschi aus Bern bedankt sich bei

Michèle Wang-Spirig, die sie jede Woche besucht.

M

ichèle Wang-Spirig (37) und Yvonne Bärtschi (89) sind ein eingespieltes Duo: Die junge Tessinerin lebt in der Nachbarschaft der hochbetagten Rentnerin und besucht diese einmal in der Woche. An guten Tagen gehen die beiden Frauen im Quartier spazieren, an schlechten plaudern sie einfach ein wenig bei einem Stück Kuchen. Die beiden haben sich über «Nachbarschaft Bern» kennengelernt, ein Projekt, das die Nachbarschaftshilfe in der Stadt Bern fördern möchte. Ähnliche Initiativen gibt es in vielen anderen Schweizer Städten.

Michèle Wang-Spirig: Gleichfalls (streicht der Hochbetagten über die Hand). Ich bin im Tessin aufgewachsen und spreche kein Schweizerdeutsch. Mit Frau Bärtschi lerne ich jetzt auch Berndeutsch.

Yvonne Bärtschi: Michèle war mir gleich sympathisch. Sie ist so aufmerksam. Sie füllt mein Glas stets nach, bevor es leer ist. Oder sie bringt mir die Frühlingsrollen mit, die ich so gern mag.

Yvonne Bärtschi: Wenn meine Beine mitmachen, gehen wir im Quartier einkaufen, etwa zum Bäcker. Der hat «mis» Brot.

Michèle Wang-Spirig: Es macht mich glücklich, wenn ich Frau Bärtschi eine Freude machen kann. Yvonne Bärtschi: Das macht sie sehr. Ich geniesse die Zeit mit Michèle.

Yvonne Bärtschi: Manchmal tauschen wir auch einige Brocken auf Italienisch oder Französisch aus. Leider habe ich vieles schon vergessen. Michèle Wang-Spirig: Oder wir schauen uns Fotos von früher an. Frau Bärtschi hat sie fein säuberlich in Alben geklebt. Sie war früher viel auf Reisen und hat einiges zu erzählen.

Michèle Wang-Spirig: Der Bäcker kennt Frau Bärtschi gut und freut sich immer, wenn wir da sind. Er weiss genau, welche Sorte sie mag. Yvonne Bärtschi: Mit Michèle ist es einfach gäbig. Sie bringt mir etwas Abwechslung. MM Text: Andrea Freiermuth

Mochten sich auf Anhieb: Yvonne Bärtschi lernte Michèle Wang-Spirig über «Nachbarschaft Bern» kennen.

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MM43, 23.10.2017 | DANKE

«Ich bin Jonathan und der Schweiz unendlich dankbar», sagt Eric (rechts). Als Dankeschön überreicht er ihm eines der schönen bunten Hemden, wie man sie in Afrika trägt.


DANKE | MM43, 23.10.2017

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«Jonathan war immer mein Anker hier » International namens Queeramnesty gibt, die sich für die Rechte von LGBTI-Flüchtlingen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-, InterMenschen) einsetzt, und meldete sich dort. Bald gab es ein erstes Gespräch, und er erhielt zwei Betreuer, die ihn ehrenamtlich unterstützten, darunter den Amerikaner Jonathan Gibbs (36), der seit 2008 als Sprachlehrer und Übersetzer in Zürich lebt. Jonathan half Eric bei sprachlichen Hürden, Behördengängen, lud ihn zu Freizeitbeschäftigungen ein und vernetzte ihn mit anderen schwulen Flüchtlingen. Er half ihm, sich ein bisschen weniger fremd und allein zu fühlen. Eric flüchtete aus seiner Heimat Kamerun, nachdem Doch Mitte 2010 ihn seine Familie wegen seines Schwulseins verstossen hatte. erhielt Eric eine Hiobsbotschaft. Jonathan von Queeramnesty begleitete ihn während des Eric: «Man sagte Asylverfahrens in der Schweiz – und sogar darüber hinaus. mir, ich müsste innert einer Woche nach Spanien zurück, weil ich mich dort erstmals in der Schengen-Zone amerun ist ein hartes Pflaster für Schwule. Homo- gemeldet hatte. Deshalb waren die sexuelle Handlungen sind Spanier für mich zuständig. Schon 48 Stunden später kamen sie und gesellschaftlich tabuisiert holten mich ab. Unterwegs zum und können mit Gefängnis bestraft werden. Eric Renaud Nyami Yota (36) Flughafen rief ich Jonathan an.» wurde deswegen verprügelt und von Jonathan: «Ich fiel aus allen Wolken und fing sofort an, überall rumzuseiner Familie verstossen, zudem telefonieren. Eric kannte Spanien drohte ihm ein Strafurteil. Er sah in nicht, konnte nicht mal die Sprache, seiner Heimat keine Zukunft und verliess das zentralafrikanische Land er war dort völlig verloren.» Eric: «Aber als ich in Madrid ankam, 2007 Richtung Marokko. Dort sparte erwartete mich jemand vom Roten er Geld mit Handlangerarbeiten, bis Kreuz und sagte: Ah, wegen dir haben er genug für eine Bootsfahrt nach Spanien hatte. Von dort schlug er sich wir einen Anruf bekommen! Ich erim Herbst 2009 in die Schweiz durch. hielt ein Dach über dem Kopf und Hier entdeckte er im Internet, dass etwas zu essen. Und Anfang Februar 2011 sogar Asyl. Ich fühlte mich dank es eine Untergruppe von Amnesty

K

Jonathan auch in Spanien gestützt und getragen, er hat mich sogar zweimal besucht.» Jonathan: «Das ging weit über das hinaus, was wir bei Queeramnesty normalerweise tun. Aber ich habe mich verantwortlich gefühlt und geholfen, wo ich konnte.» Im Sommer 2011 konnte Eric in die Schweiz zurückkehren, da er mit seinem Freund eine eingetragene Partnerschaft einging und so eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Dann lernte er Deutsch und machte eine Ausbildung zum Lageristen. Als es später Probleme mit der Wohnsituation gab, bot ihm Jonathan an, für einige Zeit bei ihm unterzukommen, bis er wieder auf eigenen Füssen stand. Eric: «Jonathan war hier immer mein Anker, ich bin ihm unendlich dankbar. Und auch der Schweiz, dass sie mir eine Chance gibt, hier zu leben. Im Moment arbeite ich halbtags in einer Jugendherberge als Allrounder. Mein Traum wäre, 100 Prozent als Lagerist zu arbeiten und meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen wie jeder andere auch.» Jonathan: «Mir gehen die Schicksale der Flüchtlinge, die ich betreue, immer sehr nah. Es wäre hart für mich, wenn einer von ihnen in seine Heimat zurückgeschickt würde. Ich bin ein emotionaler Mensch, deshalb engagiere ich mich bei Queeramnesty: Ich habe hier als Schwuler das Glück, mein Leben und meine Liebe frei leben zu können. Und ich möchte den LGBTI auf der Welt helfen, die weniger Glück haben als ich.» MM Mehr Infos: www.queeramnesty.ch

Text: Ralf Kaminski


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DANKE | MM43, 23.10.2017

Vom Büsi alarm iert

Maria-Therese Marro (70) aus Zumholz FR bedankt

sich bei ihrer Katze Trixli: Im Sommer vor drei Jahren warnte das Tier seine Besitzerin vor dem Feuer.

Bild: Charles Ellena

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m vier Uhr morgens schreckte ich aus dem Schlaf hoch. Erst konnte ich den Lärm gar nicht richtig einordnen. Es klang wie das Fauchen eines wilden Tiers, und das im Wohnzimmer nebenan. Unsere Katze Trixli konnte es nicht sein. Oder doch? Sie kommt eigentlich nur zum Fressen nach Hause und schläft am liebsten im Freien. Am Abend zuvor hatte ich sie um 23 Uhr rausgelassen. Ich weckte meinen Mann. Er murmelte, noch halb im Schlaf: ‹Sie wollte unbedingt wieder rein.› Das Tier nebenan sprang gegen die geschlossene Tür. Ich dachte an den Kater des Nachbarn: Trixli verstand sich nicht mit ihm. War er ihr in unser Haus gefolgt? Ich stand auf und ging ins Wohnzimmer, mit einem flauen Gefühl im Magen. Ich rechnete damit, dass Trixli oder was auch immer mich anspringen würde. Ich öffnete die Tür – und unser Büsi schoss wie ein Pfeil an mir vorbei. Das Licht ging nicht an. Auch das in der Küche nicht. Da wurde mir bewusst, dass etwas nicht in Ordnung war. Dann sah ich das Wasser am Boden: Der Boiler war geplatzt. Wenig später hörte ich das Knistern und roch den Rauch. Es brannte! Wir hatten Glück im Unglück: Hätte Trixli uns nicht geweckt, wären wir erstickt oder verbrannt. Das Feuer hätte viel Nahrung gefunden. Wir leben in einem 248 Jahre alten Holzhaus, und im angrenzenden Wirtschaftsgebäude lagerte ein Cousin Stroh. Später erzählte uns die Feuerwehr, dass sie die Flammen knapp zehn Zentimeter vor dem ersten Ballen stoppen konnte. Dass Trixli ausgerechnet in der Nacht nicht draussen schlafen wollte, grenzt an ein Wunder. Wir sind ihr unendlich dankbar. Selbst die Gemeindeverwaltung von Zumholz fühlte sich zu Dank verpflichtet. Sie hat Geld gesammelt und unser Trixli mit einem Geschenkgutschein für ihr Lieblingsfutter aus der Landi belohnt.» MM Text: Andrea Freiermuth

Wurde dank Katze Trixli vor den Flammen gerettet: Maria-Therese Marro

Trixli – das Büsi, das Glück im Unglück brachte

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DANKE | MM43, 23.10.2017

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Hühnerfrau

Heidrun sei Dank!

Die Bergbäuerin Marlen Eggen aus Zweisimmen BE bedankt sich bei Heidrun Polzin, die sie während zweier Wochen bei der Arbeit auf dem Hof unterstützte.

H Ein feines Stück Bergkäse als Dankeschön für Heidrun Polzin (links). Marlen Eggen erinnert sich gern an die Zeit mit ihr.

eidrun Polzin (63) aus Neuberg im Bundesland Hessen (D) ist seit Kurzem in Rente. Die gelernte Bäckerin ist nach wie vor sehr neu­ gierig und aktiv. Anstatt bloss auf der faulen Haut zu liegen, möchte sie die Welt entdecken und Einblick in andere Lebenswelten erhalten. Darum hat sie sich im vergangenen Frühling bei der Caritas über Ein­ sätze im Berggebiet informiert und ist dabei auf die Familie Eggen in Zweisimmen gestossen. Nachdem sie einige E­Mails mit Marlen Eggen (29) ausgetauscht hatte, entschloss sie sich, während zweier Wochen auf dem Hof mit anzupacken. MM Weitere Infos: www.bergeinsatz.ch

Text: Andrea Freiermuth


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Drei Engel für Heidi

Heidi Müller brach vor 17 Jahren in einer Migros-Filiale zusammen. Nur dank der schnellen Reaktion der Angestellten hat sie überlebt.

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Verschenkt Herzen: Heidi Müller (rechts) mit ihren drei Lebensrettern


DANKE | MM43, 23.10.2017

W

ie bedankt man sich für etwas, das unbezahlbar ist? Heidi Müller (60) hat sich schliesslich für drei 100-Franken-Gutscheine für das Steakhouse Bahnhof in Mettmenstetten ZH entschieden. Diese kommen in Herzform daher, eine Spezialanfertigung für die Frührentnerin. Die Herzengutscheine hat sie in drei herzförmige Schachteln gelegt und sie mit roten Schokoladeherzen gefüllt. All die Herzen kommen nicht von ungefähr. Heidi Müller möchte sich damit bei Ursula Werfeli (62), Max Hug (68) und Markus Karpf (59) bedanken, dass ihr Herz am 3. Oktober 2000 nicht für immer stehen geblieben ist. Die drei arbeiteten damals in der Migros-Filiale Oberengstringen ZH. Heidi Müller war an diesem Tag wegen eines Bandscheibenvorfalls beim Arzt gewesen und hatte eine Spritze in den Rücken erhalten. Eigentlich wollte sie

am späten Nachmittag nur noch rasch zwei Koteletts kaufen. Ursula Werfeli sah, wie die Kundin taumelte und zusammenbrach. Sie rief sofort nach Hilfe. Metzger Max Hug eilte herbei und drehte die Bewusstlose in die stabile Seitenlage. Filialleiter Markus Karpf alarmierte augenblicklich die Ambulanz. Verkäuferin Werfeli machte der Frau kalte Umschläge. Markus Karpf durchsuchte ihr Portemonnaie und fand dort das Kärtchen mit dem Termin und der Telefonnummer des Arztes: «Der wollte mir partout keine Auskunft geben, Arztgeheimnis. Ich flippte fast aus!», erinnert er sich. Zum Glück sei dann gleich die Ambulanz eingetroffen. Als sie auf der Intensivstation aufwachte, sagte ihr der Arzt: «Wir dachten, wir hätten Sie verloren. Sie hatten nicht nur einen Schutzengel, sondern wohl gleich ein ganzes Heer.» So etwas überlebe man eigentlich nur

durch ein Wunder. Heidi Müller hatte eine doppelte Lungenembolie und konnte kaum noch atmen. Ob die Spritze in den Rücken der Auslöser dafür war, ist bis heute unklar. Die inzwischen frühpensionierte Versicherungsangestellte erholte sich nach dem Vorfall vollständig. Einzige Folge: Sie muss nun lebenslang ein Medikament einnehmen, das das Blut verdünnt. 17 Jahre nach der Begegnung mit dem Tod hat Heidi Müller ihre drei Lebensretter und das Migros-Magazin zu sich in ihre Wohnung nach Mettmenstetten eingeladen, um ihren Dank auszusprechen. Bei der Übergabe der Herzen sagt sie: «Der Gutschein ist bloss eine kleine Geste. Ohne euch wäre ich nicht mehr. Kein Geschenk dieser Welt kann dem gerecht werden, was ihr für mich getan habt.» MM Text: Andrea Freiermuth

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DANKE | MM43, 23.10.2017

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«Nur mit ihnen kann ich Sport treiben » Chantal Cavin ist blind. Das hält die Sportlerin aber nicht davon ab, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Nach Erfolgen im Schwimmen bestreitet sie jetzt Wettkämpfe im Laufen und Ausdauersport. Immer mit dabei: ihre Guides, denen sie Danke sagt.

Chantal Cavin, was sind Guides, und wofür sind sie zuständig? Guides sind meine Begleiter im Sport. Nur mit ihnen kann ich die verschiedenen Sportarten wie Laufen, Schwimmen und Radfahren ausüben. Im Laufen funktioniert es mit einem Band, das mich mit meinem Guide verbindet. Er kommuniziert mir Stufen, Unebenheiten und all­ gemeine Veränderungen auf dem Weg verbal. Beim Radfah­ ren ist der Guide mein Tandem­ pilot. Beim Schwimmen tippt mir der Guide mit einem Stock leicht auf den Kopf, damit ich weiss, wann ich wenden muss. Warum möchten Sie gerade Ihren Guides Danke sagen? Dank ihnen kann ich meiner Leidenschaft, dem Sport, frönen, Trainings im Freien absolvieren und Wettkämpfe bestreiten. Das macht mir riesigen Spass! Einen Dank verdient haben klar auch meine Familie, meine Mutter und Schwester sowie meine Freunde.

Was macht einen guten Guide aus? Er sollte die Fähigkeit haben, für beide zu schauen, und sollte somit quasi mit zwei Augen so viel sehen wie normalerweise vier. Er muss Spass haben am Trainieren zu zweit. Das Lauf­ niveau ist bei meinen Laufguides verschieden. Die Wettkampf­ Laufguides müssen schneller laufen können als ich, sodass sie sich auf mein Rennen konzent­ rieren und auch noch reden können. Trainings­Laufguides dürfen auch langsamer sein als ich. Generell machen die Läufe mit den Wettkampf­Guides mehr Spass, weil wir die draussen abhalten und nicht drinnen auf dem Laufband. Wie lange brauchte es, bis Sie Ihren Guides vertrauten? Bei einigen Guides hatte ich ab dem ersten Training volles Vertrauen. Gewissen Menschen liegt das Guiden sofort: Sie sind vorsichtig, aber nicht zu vorsich­ tig und können problemlos für

Drei von vielen Guides, die Chantal Cavin führen – und tragen: Nils Oesterling, Marco Temoporal und Martina Tschan (v. l.)

zwei schauen. Aber lernen kann das praktisch jede und jeder, der sich dafür interessiert. Können Sie sich an eine einmalige Situation erinnern? Ich habe viele coole Erinne­ rungen an Trainings oder Wett­ kämpfe mit den Guides. Es ist alles immer Teamwork, das schweisst zusammen. Und da gibt es schon tolle Situationen wie zum Beispiel, als wir am Darmstädter Knastmarathon mitgemacht haben. Ich konnte

damals wegen eines Misstritts nicht am Zürich­Marathon starten, und der einzige passende Termin für meine zwei Guides und mich war eben der Knastmarathon. Also sind wir 24 Runden durch die Justizvoll­ zugsanstalt Darmstadt gelaufen. Das hat viel Spass gemacht, wir werden dieses Erlebnis nie vergessen! MM Mehr Infos: www.filworb.ch

Text: Dinah Leuenberger


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DANKE | MM43, 23.10.2017

Gut schlafen – nach

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75 Jahren

Die Eltern von Marcelyne Udry aus Chandolin VS verschwanden 1942 bei einer Wanderung spurlos. Sie hatte die Hoffnung längst aufgegeben, ihre Eltern jemals wiederzusehen. Doch diesen Sommer entdeckte ein Pistenbullyfahrer sie auf dem Tsanfleurongletscher im Eis – nach 75 Jahren.

Jan Theiler (43), Pistenbullyfahrer, Les Diablerets VS «Seit 22 Jahren arbeite ich auf dem Gletscher, ich bin quasi ein Urgestein. Wie jeden Sommer war ich auch dieses Jahr mit ein paar Kollegen damit beschäftigt, die Pisten mit den grossen Pistenfahrzeugen herzurichten. Plötzlich hörte ich den Hilferuf eines Kollegen; er war mit sei­ nem Fahrzeug in eine Vertiefung geraten. Allein kam er da nicht mehr heraus. Also holte ich den Bagger und versuchte, ihn herauszuziehen. Nachdem dies gelungen war, erblickte ich dort, wo das Fahrzeug eben noch blockiert gewesen war, einen schwarzen Fleck. Ich ging näher heran und realisierte, dass es zwei mumifizierte Körper waren. Die Geschichte vom verschollenen Ehepaar Udry ist bei uns auf dem Gletscher bekannt. Jahrelang spekulierten wir, die Verunfallten könnten eines Tages wieder zum Vorschein kommen, jetzt, da die Gletscher so stark schmelzen. Ich hätte trotzdem nie gedacht, dass ich sie finden würde. Aber sofort sagte ich zu einem Kollegen: ‹He, das sind sicher die Udrys!› Wir riefen den Pistenchef an, dieser informierte den Direktor von Glacier 3000, und schliesslich wurde die Polizei verständigt. Das klingt auf­ wendig, aber so ist nun mal unser Dienstweg. Schon am nächsten Tag musste ich der Polizei schildern, was passiert war. Danach erhielt ich einen Anruf von Samuel Udry, dem Sohn von Marcelyne. Ich traf die Tochter der Udrys dann eine Woche später an der Fundstelle. So konnte ich ihr zeigen, wo genau ihre Eltern gelegen hatten.»

Ein besticktes Badetuch und Wein mit einer perso­ nalisierten Etikette für den Finder: Marcelyne Udry und Jan Theiler

Marcelyne Udry (79), Pensionierte, Savièse VS «Während 75 Jahren suchte ich vergeblich nach meinen Eltern. Immer wieder stieg ich auf den Gletscher, aber nie gab es Spuren von ihnen. Eigentlich hatte ich die Hoffnung aufgegeben. Glauben Sie mir, man schläft nicht gut, wenn man nicht weiss, wo die Eltern sind. Dann kam plötzlich dieser Anruf, dass jemand meine Eltern gefunden hatte. Stellen Sie sich das vor! Ich wusste sofort, dass sie es sind, denn ich erkannte die Wan­ derschuhe meiner Mutter auf Anhieb. Sie

waren von sehr guter Qualität – so, wie sie nur mein Vater herstellen konnte. Ich weinte vor Freude. Nach so langer Zeit endlich Gewissheit zu haben, ist das grösste Geschenk, das ich mir vorstellen kann. Für meine Schwester war es nicht so leicht, sie war schon älter, als unsere Eltern verschwanden. Bei ihr sind alle Gefühle wieder hochgekommen. Aber für mich ist es ein Segen. Endlich schlafe ich wieder gut. Darum möchte ich mich bei Jan Theiler bedanken. Dafür, dass er genau hingeschaut und richtig reagiert hat. Dank ihm bin ich wieder glücklich.» MM Aufgezeichnet: Dinah Leuenberger

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DANKE | MM43, 23.10.2017

«Mami, ich bewundere dich»

Melanie Rimensberger (29) aus Hörhausen TG schreibt: «Schon

lange hatte ich den Wunsch, mei­ nem Mami Elisabeth Merk (58, Felben-Wellhausen TG, im Bild) auf spezielle Art Danke zu sagen, damit auch andere erfahren, was für ein wundervoller Mensch sie ist. In unserer Familie gab es ein paar Schicksalsschläge. Mami, ich bewundere dich, wie stark und aufopferungsvoll du bist.»

«Ich lebe noch» Am 9. Mai 2016 wurde Thomas Wüthrich (45) aus Langenthal BE von seiner Exfreundin notfallmäs­ sig ins Spital gefahren. Diagnose: Leberversagen mit Folgeschäden der Nieren. Nach erfolg­ reicher Reha sagt er heute: «Ich lebe noch, und das immer besser. Danken möchte ich meiner Ex­ freundin, der Familie, allen Ärzten, Pflegefach­ und Hilfskräften der Institutionen Inselspital Bern, Reha Heiligenschwendi, SRO Spital Langenthal, Dahlia Wiedlis­ bach, der Spitex und dem SRK.»

Leserinnen Leser sagen Danke

Unsere und

Lebensretter, bitte melden!

Perfekt wiederbelebt

Peter Wüthrich (59) aus Ober­ diessbach BE hatte am 4. Okto­ ber 2015 am Murtenlauf teilge­ nommen. Auf der Heimfahrt mit dem Zug zwischen Freiburg und Bern erlitt er einen Herzinfarkt. Er schreibt: «Nur dank

Am 19. Januar 2016 erlitt Fritz Fahrni (63) aus Pfäffikon ZH einen Herzstillstand und drohte zu sterben. Er hatte Glück und wurde gerettet. «Mein Dank geht an die Dame, die meinen Kollaps bemerkte, und den Herrn, der mich sieben Minuten lang perfekt wiederbelebt hat.»

Sofortmassnahmen von Mit­ reisenden bin ich heute noch am Leben. Leider konnte ich diese Personen nie ausfindig machen. Liebe Retter, herzlichen Dank für eure Hilfe. Meine E­Mail­ Adresse lautet: peter.barbara. wuethrich@bluewin.ch»

Nie mehr ohne Mr. Burns

Selbstlose Schwiegermutter

Vor 60 Jahren hatten José und Teresa Garcia (beide heute 80) aus Suhr AG in Saint­Marcellin (Frankreich) eine Autopanne. Da sie kein Geld für eine Repa­ ratur hatten, liessen sie das Auto in einer Werkstatt zurück und traten per Autostopp den Heim­ weg an. Schon bald hielt ein Mann mit einem Luxusauto an und nahm sie rund 200 Kilometer bis nach Genf mit. Dort hielten sie nochmals den Daumen hoch, bis ein Lastwagenchauffeur stoppte. Er wohnte bei Genf und nahm das Paar mit zu sich nach Hause. Seine Frau kochte ihnen eine warme Mahlzeit, und er fuhr sie später mit seinem Auto von Genf bis in den Aargau. Auch 60 Jahre später sind die Garcias noch immer gerührt und möchten nochmals danken.

Anita Ochse (67) aus Marbach LU spazierte im Juni 2017 mit ihrem

Sandra Beusch (52) aus Zürich

dankt ihrer Stoffpuppe Mr. Burn, die sie vor 18 Jahren in Miami gekauft hat. Seitdem ist sie ihr Begleiter auf Reisen und Glücks­ bringer im Büro. «Ich habe sie sehr lieb gewonnen und möchte sie nicht mehr missen.»

«Wie ein neues Leben»

Bilder: zVg

Hilfsbereiter LKW-Chauffeur

Gerade noch rechtzeitig gewarnt

Reto Naef (25) aus Flawil SG

schreibt: «Es gibt einen Menschen, dem ich von ganzem Herzen Danke sagen möchte: meiner zukünftigen Schwiegermutter Claudia Huser. Sie ist ein selbst­ loser Mensch, immer bemüht, dass es uns als Familie gut geht. Wenn etwas schiefläuft, setzt sie alle Hebel in Bewegung, um es wieder in die richtige Bahn zu lenken. Ohne ihre Unter­ stützung wäre ich im Leben nicht so weit gekommen.»

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Franz Wismer (72) aus Flawil SG (Bild) litt sieben Jahre lang unter starken Schmerzen im Kiefer und in der oberen linken Gesichtshälfte. Fachärzte suchten vergeblich nach der Ursache, bis 2005 im Kantonsspital St. Gallen per Computertomografie eine Entzündung des Trigeminusnervs entdeckt wurde. «Ich wurde operiert und habe seit dem Eingriff keine Kopf- oder Kieferschmerzen mehr. So bekam ich praktisch ein neues Leben geschenkt, das ich seit zwölf Jahren geniessen darf.»

Hund den Fluss Ilfis entlang. Da wurde sie auf einen vorbeifahren­ den Kleinbus aufmerksam, des­ sen Lenker zweimal hupte. Kurz darauf kam er zurück, stieg aus und rief: «Gehen Sie sofort weg vom Fluss, in etwa drei Minuten kommt eine Flutwelle!» Frau und Hund brachten sich auf einer Brücke in Sicherheit. Nur wenige Augenblicke später verwandelte sich der Fluss in einen reissen­ den Strom. Anita Ochse: «Der Unbekannte hat uns das Leben gerettet. Ganz herzlichen Dank dafür. Ich hoffe, dass der Mann das Migros­Magazin liest.»

Begegnungen auf Pilgerschaft Gabriele (52) und Sesto Giovanni Castagnoli (64) danken

allen Menschen in der Schweiz und anderen Ländern, denen sie auf ihrer unbefristeten Pilgerfahrt seit Februar 2016 begegnet sind. Zuvor hatten sie ihr gesamtes Hab und Gut verschenkt. www.thegreenpilgrims.ch/we.html


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Nicht allein in schwerer Zeit

Arbeitskollege fackelte nicht lang

Karin Studer (29) aus Laufen BL ging es im Juli 2016 schlecht. Sie

dachte, es handle sich um eine Magen-Darm-Grippe. Doch als sie dann notfallmässig ins Spital musste, stellte sich heraus, dass sie seit Tagen an einem geplatzten Blinddarm litt. Dank einer Notoperation wurde sie wieder gesund. Rückblickend sagt sie: «In dieser schweren Zeit standen mein Freund Cédric Schneider und meine Familie hinter mir.»

Nach einem Znacht im Juli 2017 hatte Andy Martini (59) aus Hunzenschwil AG plötzlich starke Schmerzen in der Nierengegend. Arbeitskollege Milko Savic (36) aus Berikon AG bestand darauf, ihn nach Aarau ins Kantonsspital zu fahren. Befund: ein Blaseninfekt, der sofort behandelt werden musste. Martini: «Milko hat mich vor Schlimmerem bewahrt. Nicht auszudenken, was sonst mit mir passiert wäre …»

Unterstützung aus der Nachbarschaft

Hilfsbereitschaft von allen Seiten

«Für alle Enkelkinder da»

Elena Sollberger (45) aus Oberdorf BL war seit 2013 verheiratet, 2015 kam ihr Sohn auf die Welt.

Anfang Juni begab sich Edda Rutschmann (78) aus Oberwinterthur ZH mit einer Gehhilfe in die örtliche Migros-Filiale. Dort stürzte sie auf dem Rollband rücklings auf den Hinterkopf. Migros-Mitarbeitende halfen ihr wieder auf die Beine. Die Filialleiterin erledigte die Einkäufe für sie und rief ihr ein Taxi. Der Chauffeur der Taxizentrale Winterthur fuhr sie nach Hause und trug ihr die Einkaufstasche in die Küche. Edda Rutschmann: «Für diese schnelle Hilfe möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken.»

Nora Junod-Micatek (57) aus Niederuzwil SG, vierfache Mutter und fünffache Grossmutter, schreibt: «Als unser drittes Kind 1987 auf die Welt kam, waren wir Eltern und die ganze Verwandtschaft vom zusätzlichen Chromosom unseres Sohns überfordert. Und später gab uns das Vierkleeblatt einiges zu tun. Ohne Wenn und Aber hat meine Mutter Vierka Micatek immer für alle ihre Enkel die Tür geöffnet, besonders auch für Nicolas. Er kann immer auf sie zählen! Herzlichen Dank, liebes Mami!»

Doch das Familienglück währte nur kurz: Im Februar 2017 erhielt ihr Mann die Diagnose Krebs, am 3. Juni starb er. «Von unseren Nachbarn kam in dieser schweren Zeit enorm viel Hilfe. Ich finde kaum Worte, dafür meine Dankbarkeit auszudrücken.»

«Unvergessliche Momente»

Beste Freundin Angela Lehmann (30) aus Münchenbuchsee BE hat am 19. Juli 2017 geheiratet und dankt ihrer Freundin Franziska Rytz (31),

Sarah und Corinne Scharmer (31 und 28) danken ihrem Vater Hubert Scharmer (82, Niederlenz AG, im Bild) dafür, «dass er uns nie zu etwas gezwungen hat, uns unvergessliche Momente schenkte und nie seine Lebensfreude verlor». Der Vater war

in Danzig (Polen) auf die Welt gekommen und im Zweiten Weltkrieg in die Schweiz geflohen. Mit harter Arbeit als Bäcker-Konditor machte er seine grosse Leidenschaft Tanzen zu seinem Beruf und eröffnete 1968 in Baden AG das Tanzstudio City, eine der ersten Tanzschulen der Stadt.

die sie dabei mit Rat und Tat unterstützt hat. Sie schreibt: «Fräne, danke für alles. Ich hab dich gern. Deine Ansch.»

Nie aufgegeben Melissa Dätwyler (27) aus Root LU dankt ihrem Ehemann Ivan (38), der sich 2014 nach

einer misslungenen Operation einer Herztransplantation unterziehen musste. «Ich möchte Ivan danken, dass er trotz allem nie aufgegeben hat. Wir sind so froh, dass alles gut verlaufen ist.»

Die Familie zusammengehalten Monika Vögeli (33) aus Hägendorf SO möchte ihrem Mann Christian Vögeli (44) «von Herzen

Danke sagen». Sie hatte vor gut zwei Jahren eine Hirnblutung. «Während ich im Spital und in der Reha war, hat Christian die Familie zusammengehalten und zu unseren beiden Töchtern geschaut.»

Heute sind die beiden glückliche Eltern zweier Töchter. «Durch jene Zeit ist unsere Ehe noch viel intensiver geworden, und wir geniessen jeden Moment. Ich liebe dich, mein Schatz.»

Die grosse Liebe Prisca Stiz (52) aus Urdorf ZH

fiel vor acht Jahren beim Fensterreinigen aus drei Metern Höhe auf den Betonboden. Die Folge: schwere Hirnerschütterung, rechter Arm zertrümmert. Sie konnte zehn Monate nicht arbeiten. Danach, am ersten Arbeitstag, hörte sie zur Begrüssung: «Bring uns 20 Neukunden, oder du kannst gehen.» Die alleinerziehende Mutter ging – und fand etwas Neues: ihre grosse Liebe. «Er hat mich und meine Kinder grossartig unterstützt», sagt Prisca Stiz über den Mann an ihrer Seite, Erwin Schröter (56). Mittlerweile wurde sie sechsmal operiert, wartet noch immer auf den IV-Entscheid und arbeitet Vollzeit, obwohl sie Schmerzen hat. Erwin und ihren Kindern Steven (23) und Gioa (21) will sie danken: «Für alles, denn sie geben mir Kraft und Stärke.» MM Aufgezeichnet: Reto E. Wild


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Die Heldin vom Zürichsee Beat Kaufmann dankt Kapitänin Manuela Balàzs,

dass sie ihn mit einem Manöver vor einer Havarie bewahrte.

E

s war einer dieser Sommertage im Juli: blauer Himmel, strahlende Son­ ne – und nichts wies daraufhin, dass sich daran etwas ändern könnte. Schiffsbauer Beat Kaufmann (64) aus Ober­ hofen ZH schleppt am Nachmittag auf dem Zürichsee ein Boot mit Motorschaden ab. Plötzlich und fast wortwörtlich aus heiterem Himmel kommt auf der Höhe von Feld­ meilen ZH ein starker Wind auf. Eine Sturmwarnung, die sonst mit blinkenden Lichtern auf die Gefahr hinweist, bleibt aus.

«Da kam mitten am Tag eine Art Tornadowind, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Er brachte einige Boote in Seenot», erinnert sich der erfahrene Bootsführer. Der Sturm löst auf dem See starke Wellen aus, sodass Kaufmann mit seinem Boot und dem hava­ rierten Motorboot im Schlepptau immer näher Richtung Land treibt. Bei Wind und Wellen dieser Art lassen sich auch Boote mit funktionierendem Motor kaum steuern. Zum gleichen Zeitpunkt ist Manuela Balàzs (44) mit dem Kursschiff «Linth» der

Zürichsee­Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) unterwegs. «Angesichts dieses starken Sturms schauten wir, wo wir hätten anlegen können und achteten zusätzlich auf Schiffe in Seenot», sagt die Kapitänin. Erst will sie bei Herrliberg anlegen, sieht aber angesichts des hohen Seegangs von dieser Idee ab. «In diesem Moment sah ich zwei Boote, die grosse Probleme hatten und immer weiter Richtung Land trieben.» Balàzs steuert das über 50 Meter lange Schiff mit drei Decks so zu Kaufmanns

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DANKE | MM43, 23.10.2017

Booten, dass es diesen Windschutz bietet. Nun gelingt es dem Schiffsbauer, sein Motorboot abzudrehen und Abstand zum Land zu gewinnen. Die spektakuläre Szene wird an Land von zahlreichen Schaulustigen verfolgt. Kurz danach erreicht die See­ rettung die beiden Boote und bringt Kaufmann sicher nach Horgen. «Ich hatte die beiden Boote bereits auf­ gegeben, weil ich mit dem Schlimmsten rechnete», sagt Kaufmann heute. «Wenn Manuela Balàzs mit der ‹Linth› nicht rechtzeitig dort gewesen wäre, hätte ich es nicht geschafft.» «Ich habe nur meinen Job gemacht», entgegnet die erste Raddampferkapitänin der Schweiz, die seit 20 Jahren für die ZSG arbeitet und eigentlich gelernte Malerin ist. «In den letzten Jahren ist es immer öfter passiert, dass das Wetter auf dem See so schnell umschlägt. Früher kündigten dunkle Wolken solche Stürme an.» MM Text: Reto E. Wild

Zum Dank einen Blumenstrauss: Beat Kaufmann mit seiner Retterin Manuela Balàzs.

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DANKE | MM43, 23.10.2017

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« Es gibt immer

liebe Menschen, die helfen » Paul Steiner verunfallte im Juni

auf Sizilien und dankt seinem langjährigen Freund Giuseppe Alesci für seine Hilfe.

V

Bild: zVg

Für Giuseppe: Paul Steiner mit einem Korb voller Köstlichkeiten aus der Schweiz

or 46 Jahren lernte der Luzerner Paul Steiner (67) an einer neuen Arbeits­ stelle in Basel Giuseppe Alesci (71) kennen. Sie freundeten sich an. Nach zwei Jahren zog Steiner zurück in seine Region, die freund­ schaftlichen Kontakte aber blieben bestehen. Man besuchte sich gegen­ seitig in Basel, Luzern und in Giusep­ pes Ferienhaus im Schwarzwald. Eines Tages jedoch beschloss Giuseppe, in seine Heimat Sizilien zurückzukehren und dort eine Familie zu gründen. Steiner hatte sich schon lange gewünscht, einmal Italiens Stiefel bis nach Reggio di Calabria hinunter­ zufahren und anschliessend Sizilien zu erkunden. Anfang Juni 2017 wurde aus dem Wunsch Realität. Paul sass am Steuer, Giuseppe war Beifahrer und Reiseleiter. Nach ein paar ein­ drücklichen Reisetagen und diversen Stationen wie etwa einem Besuch der Schweizer Garde in Rom kamen sie bei Giuseppes Familie in San Giuseppe Jato bei Palermo an. Am 19. Juni, bei einem Ausflug zum Badeort Trappeto, passierte das Unglück: Auf einer Treppe, die vom Parkplatz hinunter zum Meer führt, stürzte Steiner kopfüber auf Korallen­ steine. Die Folgen waren Prellungen und Blutergüsse an Füssen, Knien und Armen sowie eine Wunde auf der Stirn. «Giuseppe war total ausser sich und betete zu sämtlichen Heiligen dieser Erde», erzählt Steiner. Sein Gastgeber brachte ihn sofort in das nahgelegene Krankenhaus von Partinico. «Nach der Notfallaufnahme

Giuseppe Alesci in seiner sizilianischen Heimat San Giuseppe Jato bei Palermo

und der Ersten Hilfe durch Ärzte und Pflegepersonal begann Chirurg Capizzi, meine Stirnwunde zu nähen.» In den internen Spitalpa­ pieren wurde er übrigens ganz un­ bürokratisch als «Paziente, Svizzera» geführt. Und gekostet hat all das – nichts. Das Gesundheitswesen in Italien ist verstaatlicht. «Auf diesem Weg möchte ich hier allen lieben Menschen nochmals von ganzem Herzen Danke sagen, ins­ besondere Giuseppe, den Ärzten und dem Pflegepersonal», sagt Steiner. «Vielleicht schenkt mein Erlebnis Ferienreisenden die Zuversicht, dass es immer liebe Menschen gibt, die helfen.» Als Dankeschön stellte Paul Stei­ ner einen mit Luzerner Spezialitäten gefüllten Korb zusammen: Willisauer Ringli, Birrewegge, Rahmkäse und vieles mehr. Ganz nach dem Motto «Aus der Region – für Sizilien». MM Text: Reto E. Wild


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DANKE | MM43, 23.10.2017

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Kajany über Irma

*

Dank Irma spreche ich viel besser Deutsch als früher. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.

*

Wir machen immer wieder mal einen Ausflug. Ich habe mit Irma spannende Orte in Basel kennengelernt, etwa den TinguelyBrunnen, den Zolli oder die Rheinfähre.

* * *

Es ist immer lustig mit Irma. Wir machen Hausaufgaben und lernen für Prüfungen. So schreibe ich bessere Noten. Zu Hause essen wir mit den Händen. Dank Irma weiss ich, wie man mit Messer und Gabel umgeht.

Zwei, die sich

Kajany dankt Irma Weisser mit einer selbstgebastelten Karte.

inspirieren Die tamilische Primarschülerin Kajany ist dank der

Rentnerin Irma Weisser besser integriert. Die beiden erzählen, wie viel Freude ihnen die gemeinsamen Stunden bereiten.

D

ie Primarschülerin Kajany Yogalingam (12) verbringt seit fünf Jahren jede Woche ein paar Stunden mit Irma Weisser (74). Die beiden haben sich über das Programm «Mitten unter uns» des Roten Kreuzes Baselland kennengelernt, das sich gezielt an fremdsprachige Kinder richtet. Kajany ist zwar in der Schweiz geboren und in Binningen BL aufgewachsen, aber als sie in den Kindergarten kam, sprach sie kaum Deutsch, denn zu Hause mit ihren Eltern redet sie Tamilisch. Die Besuche bei Irma Weisser sind nicht nur für Kajany wertvoll, sondern auch für die Gastgeberin. MM Text: Andrea Freiermuth

*

Mit Irma zusammen lerne ich Dinge kennen, mit denen ich meine Eltern überraschen kann. So habe ich etwa Raclette mit ihr gegessen – und das dann zu Hause auch eingeführt.

*

Ich habe Spiele wie «Uno» oder «Eile mit Weile» kennengelernt. So kann ich mit anderen Kindern spielen und finde Anschluss.

Irma über Kajany

* *

Es ist schön, Kajanys Entwicklung mitzuverfolgen. Ich bin richtig stolz auf sie. Ich mache Kajany gerne eine Freude. Sie ist so offen und wissbegierig. Es macht einfach Spass, sie neue Dinge entdecken zu lassen.

* *

Kajany ist immer so heiter. Wir lachen viel. Wenn wir den Stoff für das Fach «Natur, Mensch und Gesellschaft» repetieren, lerne ich zuweilen sogar noch etwas.

* *

Mit Kajany hat sich mein Horizont erweitert.

Ich habe Einblick in eine andere Kultur erhalten. Es ist schön, wenn Kajany die Dinge, die sie mit mir erlebt, in ihre Familie weiterträgt. So kann ich indirekt sogar den Eltern etwas mitgeben. MM


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Danke sagen

in anderen

Kulturen

Die einen danken unterwürfig, die anderen nur Leuten, die sie kennen, und dann gibt es Völker, die gar nie danken. Andere Kulturen – andere Sitten. Text: Andrea Freiermuth Illustration: Lisa Rock

Arigatō In Japan dankt man in der Regel mit einer Verbeugung. In einem traditionellen Rahmen auf den Knien, im modernen Leben und geschäftlichen Umfeld bloss im Stehen. Befindet sich der Dankende weiter unten in der Hierarchie, muss er sich tiefer und länger verbeugen. Bevor sich der Untergebene erhebt, sollte er sich also auf jeden Fall vergewissern, dass sein Gegenüber sich schon wieder aufgerichtet hat – was nicht immer ganz einfach ist. Das japanische Arigatō für Danke bedeutet in der wörtlichen Übersetzung: Es kann nicht leicht sein. Man will damit im Grund sagen, dass sich das Gegenüber Mühe gegeben und einen aussergewöhnlichen Einsatz für den Dankenden vollbracht hat.

Danke sagen? Kennen die Maniq nicht Viele Jäger- und Sammlergesellschaften haben in ihrer Sprache keine Begriffe, um sich zu bedanken. Dieses Phänomen haben Anthropologen immer wieder und um den ganzen Globus verteilt beobachtet. So etwa Khaled Hakami (41), der sich auf die Maniq in Südthailand spezialisiert hat. Seine These lautet:

«Bei Jägern und Sammlern ist Teilen so selbstverständlich, dass es kein Danke braucht.» Hakami arbeitet für das Institut für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Er beschäftigt sich schon über zehn Jahre mit den Maniq und hat mit seinem Kollegen insgesamt mehr

als anderthalb Jahre mit ihnen gelebt. Anthropologe Hakami hat auch keine Gesten beobachtet, mit denen das Naturvolk Dank ausdrücken würde. Er ist überzeugt: «In völlig egalitären Kleingruppen, die als Gemeinschaft funktionieren, braucht es das Konzept Danken nicht.»


DANKE | MM43, 23.10.2017

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Xièxie Ursprünglich dankte man in China wie in Japan mit einer Verbeugung. Die Kommunisten haben mit dieser Tradi­ tion gebrochen. Sie empfanden diese Geste als Zeichen von Unterwürfig­ keit – in einer Gesellschaft, in der doch theoretisch alle gleich sein sollten. Die Verbeugung gilt deshalb heute als rück­ ständig, im Schriftzeichen für «Danken» lebt sie jedoch weiter. Es besteht unter anderem aus dem Zeichen für «Körper» und dem Zeichen für «kleiner machen». Interessant ist, dass «Xie» nicht nur im Danken vorkommt, sondern auch in Entschuldigungen. Dem Dank haftet eine Entschuldigung an, dass man in der Schuld des Gegenübers steht.

Unter Arabern dankt man sich selten mit Shukran. Lieber sagen Arabisch sprechende Menschen Dinge wie «Gott segne deine Hände», worauf das Gegenüber dann viel­ leicht antwortet «Gott wird auch dich wohlbehandeln». Solche Floskeln benützen auch Leute, die überhaupt nicht religiös sind. Denn indem man den Dank nicht personalisiert, sondern auf Gott überträgt, signalisiert man Bescheidenheit. Da im arabischen Raum die Gast­

dhan’yavāda In Hindi gibt es mit dhan’yavāda ein schönes Wort für danke. Allerdings wird es im Alltag selten benutzt. Dank wird in Indien normaler­ weise bloss mit einem Lächeln oder einem leichten Neigen des Kopfs ausgedrückt. Diese Dan­ kesgesten kann man vor allem zwi­ schen Freunden, Bekannten und Verwandten beobachten. Fremde, die eine Dienstleistung erbringen,

erhalten meist keinen Dank – etwa der Verkäufer im Laden oder der Kellner im Restaurant. Das hat seinen Ursprung im Kastensystem: Bedienstete stammen in der Regel aus einer tieferen Kaste. Ihre Handlungen gelten als selbst­ verständlich. Bedanken sich Westler zu überschwänglich, kann dies sogar als Flirtversuch gedeutet werden.

freundschaft enorm wich­ tig ist, kann ein Zuviel des Dankes sogar beleidigend sein. Wer überschwänglich dankt, sagt implizit, dass er möglichst schnell wieder quitt sein möchte. Echte Freundschaften sind aber nur solche, in denen nicht ständig nachgerechnet wird, wer wem was schuldet. Wenn man zu viel dankt, sagen Freunde oder Verwandte in diesem Sinn: «Zwischen uns beiden gibt es kein ‹Danke›» – ma fi shukran bayn­na.

Quellen: KSA Uni Wien, Vereinigung der Freunde Indiens Basel (AFIB), Pleco Chinese Dictionary, AOI und ISEK der Uni Zürich

Shukran


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

«Wir verdanken unsere

Begegnung

einer Verwechslung» Der Holocaust-Überlebende Shlomo Graber dankt seiner Partnerin Myrtha Hunziker, dass er sie kennenlernen durfte.

Shlomo Graber (91) und Myrtha Hunziker (75) sitzen in ihrer Galerie Spalentor an der Missionsstrasse 24 in Basel und denken über ihr gemeinsames Leben nach. Myrtha Hunziker (M.H.): «Ich bin in St. Gallen aufgewachsen, mit 20 nach Basel gezogen, habe geheiratet, drei Kinder bekommen, bin mit 46 Jahren Witwe geworden – und dann kam die grosse Katastrophe.» ( lacht) Shlomo Graber (S.G.): «Ach so, dann bin ich also die Katastrophe? ( lacht) Nun, dich kennengelernt zu haben, war das Schönste, das ich nach dem Holocaust erlebte. Du kümmerst dich so liebevoll um mich. Selbstverständlich passe ich auch auf dich auf.» M.H.: «Eigentlich verdanken wir unsere Begegnung einer Verwechslung: Als mein damaliger Ehegatte vor über 30 Jahren erkrankte, wurde er von einem Professor betreut, der ein Auge auf mich geworfen hatte. Er wollte mich nach Verona einladen, aber ich sagte ab, weil ich jeden Tag damit rechnen musste, dass mein Mann sterben könnte. Dann passierte es tatsächlich, und ich war mit meinen Kindern allein. Eines Tages kam jemand im Radiogeschäft vorbei – ich dachte fälschlicherweise, es sei der Professor und informierte ihn, dass mein Mann gestorben war.»

S.G.: «Worauf ich Myrtha zum Kaffee einlud und ihr dann verkündete: ‹Ich bin Shlomo Graber aus Israel. Abends gehen wir essen.› Ich war damals Handelsreisender und vertrat Schweizer Firmen in Israel, Ungarn und Österreich. Als Myrtha von meiner Vergangenheit hörte, befürchtete sie, dass ich dadurch auf ewig traumatisiert worden sein musste. Doch am Tag, an dem ich aus Auschwitz befreit worden war, hatte ich mir geschworen, kein Mitleid auszulösen und wie jeder andere Mensch zu leben.» M.H.: «Unsere erste gemeinsame Zeit war hart. Du warst von deiner Frau frisch geschieden, und wir waren nicht auf Rosen gebettet. 1989 warst du von Israel nach Basel gezügelt. Später fingst du an, deine Geschichte und die deiner Familie von 1859 bis 2008 aufzuzeichnen – das MigrosKulturprozent finanzierte die Übersetzung. Während du zu Hause geschrieben hast, arbeitete ich in einem Radio- und TVGeschäft, kam abends müde nach Hause und war dankbar dafür, dass du für die Kinder gekocht hattest.» S.G.: «Drei Jahre dauerte es, bis ich mein erstes Buch geschrieben hatte. Dafür all die Erlebnisse von damals nochmals gedanklich durchzugehen, belastete mich stark, sodass ich pro Tag jeweils nicht mehr als eine halbe Stunde schreiben konnte. Jeden Abend,

nachdem Myrtha von der Arbeit nach Hause gekommen war, las ich ihr meine Zeilen vor. Aus Auschwitz gibt es ein Bild, das ich nie vergessen werde: Ich sehe meine Mutter, meine Grossmutter, meine drei Brüder und meine Schwester – sie stehen in einer anderen Reihe als ich und lösen sich in meiner Erinnerung wie eine Staubwolke auf. Sie wurden alle ermordet, und ich hatte mich nicht mal von ihnen verabschieden können.» M.H.: «Als ich kurz vor der Pensionierung stand, beschloss ich, eine Galerie zu eröffnen. Und so fuhren wir mit dem Auto nach


DANKE | MM43, 23.10.2017

Sags mit Rosen: Shlomo Graber, Charmeur alter Schule, bedankt sich bei seiner Partnerin Myrtha Hunziker für die gemein­ same Zeit.

Ungarn, das wir von deinen Geschäftsreisen her gut kannten, und füllten es mit Waren. Mit diesen baute ich dann meinen Laden auf, du hattest mich dabei immer unter­ stützt. Ich arbeite noch immer täglich in der Galerie, in der auch Shlomos Bilder zu sehen sind.» S.G.: «Ja, mit 70 begann ich zu malen, ab­ strakte Bilder aller Art. Darunter befand sich auch ein Holocaust­Bild, das ich mit ‹42649› unterzeichnete, meiner Häftlings­ nummer in Auschwitz. 2015 wurde der 70. Geburtstag der Befreiung gefeiert. Ich wurde nach Görlitz eingeladen und sass

zusammen mit Myrtha weit hinten in einem Festsaal. Doch dann forderte mich der Ober­ bürgermeister auf zu erzählen, was ich am 8. Mai 1945 erlebt hatte: An vielen Orten war zum Ende des Zweiten Weltkriegs getanzt worden, nicht jedoch in Görlitz, der östlichs­ ten Stadt Deutschlands. Aber ich begegnete damals einer Frau mit Tochter, die mit zerrissenen Kleidern auf mich zukamen. Ich gab dem Mädchen ein Stück Brot. ‹Wie kannst du einem deutschen Kind etwas zu essen geben?›, wurde ich damals von ande­ ren gefragt. Ich entgegnete: ‹Für mich ist das ein Mensch. Würde ich hassen, hätte Hitler gewonnen.› Diese Botschaft versuche ich

auch vor Schulklassen zu vermitteln, wenn ich über mein Leben spreche. Ich tue das sehr gern, denn die Jugendlichen sind die Hoffnung für die Zukunft.» M.H.: «Shlomo hat von seiner Mutter gelernt, dass Liebe stärker ist als Hass. Sie hatten eine enge Beziehung, und er redet noch immer fast jeden Tag von ihr.» S.G.: «Vor allem aber geniesse ich mein Leben mit dir und möchte immer mit dir zusammen sein.» MM Text: Reto E. Wild

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DANKE | MM43, 23.10.2017

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« Danke, dass Sie unser

Baby gerettet haben»

Im fünften Schwangerschaftsmonat wird bei Ester Weidmanns Baby ein offener Rücken diagnostiziert. Der Kinderchirurg Martin Meuli operiert Skylee noch im Mutterbauch. Drei Monate später kommt sie mit sehr guten Prognosen zu Welt.

Bild: Gabi Vogt

Ester Weidmann (34): «Mein Mann Rico (36) und ich hatten ein Baby verloren und freuten uns sehr auf ein Schwes­ terchen für Zavya (3). In der 21. Schwangerschaftswoche er­ fuhren wir, dass unsere Kleine einen offenen Rücken hatte. Wir waren erschüttert. Im Kin­ derspital Zürich informierte uns Martin Meulis Team über die Möglichkeit, das freiliegen­ de Rückenmark mit Hirnhäu­ ten, Weichteilen und der Haut des Babys zu umgeben, um die natürliche Anatomie so gut wie möglich zu rekonstruieren. Ein Schwangerschafts­ abbruch, für den sich zwei bis drei von vier Betroffenen ent­ scheiden, war für uns undenk­ bar. Mich belastete vor allem die Vorstellung, narkotisiert zu sein, während mein Baby etwas Schwieriges durchmacht. Dass ich selbst bei der Operation auch ein Risiko eingehen wür­ de, war für mich kein Thema, für Rico schon. Wir diskutierten das Für und Wider und entschieden uns schliesslich dafür. Dank der Operation haben Babys wie Skylee deutliche Vorteile, das konnte man uns versichern. Ich war fünf Wochen im Spital und musste zu Hause weitere fünf Wochen liegen. Laut Herrn Meuli ist die Operation sehr günstig verlaufen. Dass Skylee zu früh zur Welt kom­ men könnte, war ein Risiko, das dieser Ein­ griff mit sich bringt. Doch wir hatten Glück und konnten bis zur 38. Woche mit dem Kaiserschnitt warten. Am 13. Juli ist Skylee geboren, und wir sind einfach nur dankbar,

traut. Skylee war bei ihm in gu­ ten Händen. Seine Herzlichkeit hat uns in dieser schwierigen Zeit sehr geholfen. Auch wenn wir nicht wissen, wie Skylee sich entwickeln wird, sind wir zu­ versichtlich, dass es so, wie es kommt, gut kommt.»

Martin Meuli (62):

Sind dem Kinderchirurgen Martin Meuli dankbar: Familie Weidmann mit Baby Skylee.

dass sie jetzt bei uns ist. Sie ist ein zufriedenes Baby und bewegt ihre Zehchen – das ist ein gutes Zeichen. Ob sie später gehen lernt und problemlos Wasser löst, wissen wir nicht. Bei unserer ersten Tochter nahmen wir alles für selbstverständlich. Mit Skylee ist uns bewusst geworden, was für ein Wunder die Geburt eines Babys doch ist. Wir schät­ zen uns glücklich, dass wir in einem Land leben, wo solche Operationen möglich sind. Herr Meuli war für uns immer erreichbar, hat alle unsere Fragen verständlich beantwortet und auch mit uns gelacht. Wir haben ihm unser Wertvollstes anver­

«Ich habe in Zürich inzwischen 65 Frauen operiert, deren un­ geborene Babys einen offenen Rücken hatten. Diese Eingriffe sind sehr anspruchsvoll, da man zwei Patienten gleichzeitig operiert. Die Chirurgen wech­ seln von der Makro­ zur Mikro­ chirurgie, die Anästhesisten müssen auf die unterschied­ lichen Verhaltensweisen reagie­ ren, die Mutter und Kind zeigen. Für mich ist es jedes Mal ein ergreifendes Erlebnis, zwei in­ einanderliegende Patienten zu operieren. Ich empfinde auch grossen Respekt vor Müttern wie Ester Weidmann, die sich als gesunde Menschen freiwillig unters Messer legen. Das ist eine grossartige Geste, die wärmste, in­ timste Mütterlichkeit zum Ausdruck bringt. Da wir die Kinder bis ins Erwachsenen­ alter betreuen, kommen sie regelmässig ins Kinderspital Zürich mit ihren Eltern, und wir entwickeln ganz besondere Beziehungen zu ihnen. Fast wöchentlich sehe ich eines ‹meiner› Kinder. Ich freue mich sehr, im November Skylee wiederzusehen, und bin gespannt, wie sie sich entwickelt.» MM Aufgezeichnet: Monica Müller


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MM43, 23.10.2017 | DANKE

Bauer,

nicht mehr ledig,

hat gefunden

Die Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht» des Privatsenders 3+ bringt erfolgreich Schweizer Landwirte unter die Haube. Einer der Glücklichen ist Hans Blatter. Im Frühjahr hat er seine Marlene Hanser geheiratet. Nun sagen sie Moderator Marco Fritsche Danke.

I

n der Küche von Hans Blatter (59) und Marlene Hanser (58) wuselt es. Er tritt ungeduldig von einem Fuss auf den anderen, während sie ihren Kopf in den Kühl­ schrank steckt und die Butter sucht. Die drei Katzen schleichen um den Esstisch, Hündin Luna steht davor und schnuppert. Kein Wunder: Auf dem Tisch ist eine riesige Käseplatte aufgestellt, daneben Aufschnitt, ein grosser Brotkorb und andere Früh­ stücksleckereien. «Ich mache das gern, wenn Besuch kommt. So kann ich zeigen, was unser Hof und unsere Nachbarn alles produzieren», sagt Marlene. Sie lebt seit 2012 bei Hans auf dem Bauernhof im Bezirk Nieder­ bütschel in Rüeggisberg BE. Zuerst wars der Marco, dann der Hans

Marco Fritsche (41) kommt zu Besuch und umarmt die Gastgeber. Marco Fritsche ist Moderator der Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht», bei der Hans und Marlene 2012 mitmachten. Die drei haben sich auch nach den Dreharbeiten immer wieder getroffen; an den «Stubeten», wo jeweils alle Bauern wieder zusam­ menkommen; aber auch beim Kaffee­ klatsch bei Hans und Marlene zu Hause. Heute ist es das erste Treffen, seit Hans und Marlene in diesem Frühjahr geheiratet haben.

Allein aus ihrer Staffel haben sich noch drei weitere Paare gefunden, sagt Hans. Er hat in der achten Staffel mitgemacht, nun läuft bereits die 13. «Zuerst habe ich ja den Marco gesehen, erst dann den Hans», sagt Marlene. Da sei ihre Laune bereits gut gewesen, denn Marco sei so ein Aufgestellter. «Und euer erstes Tref­ fen war natürlich auch super. Weil eure beiden Hunde schnurstracks aufeinander zurannten. Da ging es bei euch auch schnell», sagt Marco. «Nur tanzen wollte ich nicht. Das wäre mir am ersten Tag zu viel gewesen. Ich mache es schon gern, aber nicht besonders gut», sagt Hans. Die drei sitzen inzwischen am Tisch beim Brunch und erzählen aus ihrem Leben. Hans und Marlene von ihrer Hochzeit, Marco von der letzten «Stubete». Dazwischen steht er auf und lässt sich einen Kaffee raus. «Bei Marlene geht es uns immer schlecht, sie lässt uns fast verhungern», scherzt er. Dabei gab die inzwischen gemüt­ liche Küche bei den Dreharbeiten viel zu reden: Als die Hofwoche begann und Marlene Hans zum ersten Mal besuchte, war seine Küche noch uralt. «Als ich sie Marlene zeigte, wollte sie gleich wieder gehen. Das war ver­ ständlich. Aber ich habe ihr verspro­ chen, sofort zu renovieren, falls sie bleiben würde», sagt Hans. «Daran

hat er sich gehalten. Wir haben alles weggeschmissen, und ich habe in der neuen Küche sogar die Farbe aus­ gewählt: Hellgrün. Ich bin am meis­ ten in der Küche, darum muss es vor allem mir gefallen», sagt Marlene. Marco findet, das sei eines der bes­ ten Gespräche dieser Staffel gewesen: «Sie sagte, er müsse renovieren. Er sagte, sie müsse zehn Kilo abnehmen. Zuerst war ich schockiert. Aber ich habe schnell begriffen, dass die bei­ den so funktionieren. Sie kämpfen mit harten Bandagen. Aber auf eine besonders liebenswürdige Art.» «Wir haben dich gern»

Hans besuchte Marlene nach der Hofwoche sofort: «Natürlich! Der Samstag danach ist der wichtigste Tag! So kannst du zeigen, dass du Interesse hast.» Marco ist überzeugt, dass es mit den beiden funktioniert: «Ihr werdet jetzt wohl nicht mehr aufs Alter anfangen mit Schwierig­ tun.» Die drei haben sich in den ver­ gangenen Jahren schätzen gelernt. Die Kaffeeklatschbesuche sind allen wichtig. «Ja, wir haben dich gern, du kannst immer zu uns kommen. Die Tür ist offen für dich und das Gäste­ bett gemacht!», sagt Marlene und umarmt Marco. MM Text: Dinah Leuenberger


DANKE | MM43, 23.10.2017

Die grosse Liebe: Hans Blatter und Marlene Hanser. Moderator Marco Fritsche (r.) freuts.

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DANKE | MM43, 23.10.2017

Leserinnen und Leser danken dem MigrosMagazin

« Interessant, lehrreich und spannend »

Ich wollte euch schon so lange sagen, dass ich euer Magazin einfach super finde! Die Zeitschrift ist interessant, lehrreich, spannend wie ein gutes Buch. Ein grosses Kompliment und ein Danke an alle Schreiberlinge! Armida Sulser, Wil SG Das Migros-Magazin ist zu jeder Tagesund Nachtzeit lesenswert – besonders wenn Streitgespräche wie in der aktuellen Ausgabe zwischen Christoph Blocher und Flavia Kleiner darin stehen. Werner Gerber-Meier, Allenwinden ZG

Ich freue mich auf die nächsten Kolumnen, und die anderen Artikel sind für eine Gratiszeitung auf hohem Niveau und fantastisch so gemacht, dass happige Themen auch von Normalen prima gelesen werden können. Danke schön! Doris Geer, Zürich Die Zeitung MM37 ist einfach grossartig. Durch die ganze Zeitung tolle Beiträge, von den vorgestellten Baumhütten, zu 500 Jahre Reformation, die tapfere Bergbäuerin, ganze Verwertung der Gemüse, bis zu ‹Meine Welt›. Ein riesiges Dankeschön für euren Einsatz. Fredy Schmidiger per E-Mail

«Es ist für mich jedes Mal ein Genuss» Ich lese das MigrosMagazin regelmässig, seit Jahrzehnten, und habe die Zeitschrift kaum je aus der Hand gelegt, ohne aktuelle, interessante und, soweit ich das beurteilen kann, gut recherchierte und auch ansprechend dargestellte Artikel gefunden zu haben. Es ist für mich jedes Mal ein Genuss und eine Bereicherung, Ihr Magazin zu lesen. Rudolf Schneiter per E-Mail

Eine Auswahl Ihrer Briefe an uns – wir sagen: Danke!

Ihr seid bodenständig. Ihr hinterlegt keine Floskelartikel. Keine Effekthascherei und Lobeshymnen, die nicht angebracht sind. Bodenständig und einfach aus dem Leben. Gute und effektive Beiträge, die wirklich anregen und auch zu Diskussionen führen dürfen. Wirklich ein Genuss, diese Zeitung vor meiner Nase zu haben. Grossen Dank! Andreas Martini, Hunzenschwil AG Herzliche Gratulation zu Ihren wertvollen Artikeln betreffend Schule und ihrer Lehrer! Als Bildungsinteressierter bin ich sehr dankbar für die damit gewährten Einblicke in das Schulleben mit ihren zahlreichen Facetten und Problemen. Erwin Ogg per E-Mail Ihre Sonderausgabe «75 Jahre Brückenbauer und Migros-Magazin» ist einfach spitze! Grossartig, wie Sie die Zeiträume der vergangenen Jahrzehnte kurz charakterisieren und vor dem Leser aufrollen. Selbst wenn man vieles mehr oder weniger bewusst miterlebt hat, ist man auf jeder Seite neu erstaunt: Schon beziehungsweise erst dann geschah dies …? Monika Ibscher, Winterthur ZH

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RUBRIK | MM43, 23.10.2017

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Verlosung

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Zu gewinnen 1 Home-Soundsystem von Sonos im Wert von Fr. 3000.– sowie Konzertgutscheine im Wert von je Fr. 200.–

Da kommt Tanzfreude auf: Die Energizer-Hörgerätebatterien und das Sonos-Soundsystem garantieren eine hohe Klangqualität.

Das kann sich hören lassen Weltweit leiden 360 Millionen Menschen an Gehörschäden. Dank neuer Technologien jedoch können immer mehr von ihnen unbeschwert hören. Das Migros-Magazin und Energizer-Hörgerätebatterien verlosen ein Soundsystem von Sonos.

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Geräte von heute sind regelrechte Hightech­Wunder, die natürlich

leistungsstarke Batterien erfordern. Im Zentrum steht nicht nur die einfache Handhabung, wichtig sind vor allem zuverlässige Leistungs­ fähigkeit und Performance. Der innovative Marktführer Energizer hat Batterien für alle gängigen Hörgeräte im Sortiment. Die weltweit ersten quecksilberfreien Spezialzellen mit lang anhaltender Leistungsstärke sind dank Power-Seal-Technologie vor dem Auslaufen geschützt und versprechen optimales Hören. Auch die zu 100 Prozent rezyklier­ bare Verpackung bietet einige

Per SMS

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Glücksgriff

en Ausdruck «wie Musik in meinen Ohren» kennt jeder. Aber nicht auf jeden trifft diese Redewendung tatsächlich zu. Immer mehr Men­ schen haben Hörprobleme und sind auf entsprechende Hilfe an­ gewiesen. Deshalb entwickelt sich die Technologie von Hörgeräten kontinuierlich weiter, Optik und Funktionalität der Geräte werden stetig verbessert.

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Vorteile: Durch den innovativen Drehmechanismus «Easy Turn & Lock» lassen sich die Batterien einfach und sicher entnehmen. Gut sichtbare Zahlen erleichtern das Erkennen der Batteriegrösse, eine längere Grifffolie vereinfacht den Batteriewechsel. Das hört sich gut an, oder? Holen Sie sich jetzt den optimalen Klang nach Hause und gewinnen Sie mit dem Migros­Magazin und Energizer ein Hightech­Sound­ system von Sonos sowie einen von vier Konzertgutscheinen von Ticketcorner. MM

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www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 29. Oktober 2017 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach der Ziehung bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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RUBRIK | MM43, 23.10.2017

Kreuzworträtsel

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… oder eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.10.2017, 24 Uhr

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So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.10.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

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Auflösung Nr. 42: GAZELLE

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Gewinner Nr. 41: Katrin Sträuli, Wädenswil ZH; Esther Ziltener, Luzern; Werner Dreier, Hünibach BE; Margot Spuler, Birmensdorf ZH; Claudia Norbu, Urdorf ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 41: Matthias Frei, Auenstein AG; Paul Zurbuchen, Männedorf ZH; Rita Thomi, Basel; Erna Waldburger, Scuol GR; Peter Vögelin, Kloten ZH


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RUBRIK | MM43, 23.10.2017

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Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welches «Spielzeug» kommt auch im Strassenverkehr vor? E

Murmeln

R Kreisel

F

Springseil

2. Was kann zur Beruhigung eingesetzt werden? U Fusscharmeur

O Handschmeichler

A Armpfleger

3. Welches Gebiet liegt im Kanton Schaffhausen? I

Hässigtal

E

Trauertal

M Lieblosental

So nehmen Sie teil

4. Was ist das Hauptelement der neuen 20-Franken Note? G Heimat

A Licht

Tel. Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD2, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 TASTSINN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.10.2017, 24 Uhr

R Berge

5. Was bildet die Zuckerglasur auf einem Basler Läckerli? N Wolkenmuster

H Rosenmuster

I

Kreuzmuster

6. Eine TV-Dokumentation, in der reale Ereignisse vorgetäuscht werden, heisst …? R Pseudo Truth

E

Really Reality

T

Scripted Reality

I

Augustiner

7. Welchem Mönchsorden gehörte Martin Luther einst an? L

Zisterzienser

S

Kartäuser

8. Wie nennt man den Gallapfel, der an den Eichenblättern vorkommt, auch noch? T

Knüppel

K Knopper

N Kippel

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Auflösung Nr. 42: KROKODIL

Gewinner Nr. 41: Ruth Meyer-Käser, Küsnacht ZH; Ruth Lynn, Jona SG; Vreni Wunderlin, Liestal

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

A

3

2 1 4

Auflösung Nr. 42: HOEHE Gewinner Nr. 41: Elisabeth Blank, Freiburg ; Hans Krähenbühl, Olten SO; Ursula Widmer, Effretikon ZH

5

AL TSTADT AMO R I T E R ANST E L L E DECKBETT EL LBOGEN HERALD I K P I PEL I NE TOREADOR VALLETTA WE I H E A K T

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.10.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5


Laib b für Laib geformt in Ihrerr MigrrosHausb sbäckerei.i

Arbon, Buchs, Effretikon, Gäuggeli-Chur, Gossau, Herblingen-Schaffhausen, Neumarkt-St.Gallen, Oberlandmärt-Wetzikon, Passage-Frauenfeld, Pfäffikon, PizolparkMels, Rheinpark-St. Margrethen, Rosenberg-Winterthur, Rüti, Säntispark-Abtwil, Schaffhausen-Vorstadt, Seen-Winterthur, Seepark-Kreuzlingen, St. Fiden-St.Gallen, Weinfelden-Rösslifelsen, Widnau, Wil


RUBRIK | MM43, 23.10.2017

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Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 42: 153

So nehmen Sie teil

Gewinner Nr. 41: Hans Hunger, Valendas GR; Jakob Fehlmann, Villnachern AG; Hansruedi Krauer, Sennhof ZH; Jean-Paul Schnell, Jouxtens-Mézery VD; Gisela Gagnebin, La Chaux-de-Fonds NE

Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.10.2017, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln 1 3 3 3 2 miteinander verbunden 1 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 2 4 4 2 und mehr als zwei Linien.

Auflösung Nr. 42:

3 4 2

3 1 2

2 1

2

1

2

3 3

3

3

1 2

3 4

3

Auflösung Nr. 42: 3

4

1 3

2

2

1

2

4

3

1 3

2 4 2

1 3 3

3

3

3

3

1

2

3

2

2 2

2 3

1 3

3

1 2

2 3

2 3 2

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 554 258 Ex. (WEMF 2017) Leserschaft: 2 373 000 (WEMF, MACH Basic 2017-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Migros-Welt: Daniel Sidler (Leitung / stv. Chefredaktor), Chefredaktor: Sandra Jermann (Leiterin ProjektHans Schneeberger management), Heidi Bacchilega, Produktion/Ressort Leben: Jean-Sébastien Clément, Andreas Remo Leupin (Leitung), Dürrenberger, Dora Horvath, Robert Rossmanith (Chef vom Dienst), Melanie Michael, Fatima Nezirevic, Yvette Hettinger (Koordinatorin Angela Obrist, Kian Ramezani, Leben), Sabine Müller (Produzentin), Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Gerda Portner (Produzentin), Thomas Tobler, Jacqueline Vinzelberg, Ursula Trümpy (Produzentin), Michael West Karin Keller-Jabbie (Korrektorin), Heinz Stocker (Korrektor) Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Ressort Menschen: Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Sabine Lüthi (Leitung), Susanne Oberli, Helen van Pernis Andrea Freiermuth, Ralf Kaminski, Dinah Leuenberger (Volontärin), Layout: Monica Müller, Lisa Stutz, Reto E. Wild Laetitia Buntschu Signer Publizistische Leitung: Monica Glisenti

Online: Reto Vogt (Leitung), Almut Berger, Elena Bernasconi, Reto Meisser

(Art Director), Werner Gämperli, Saskia Goslings, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Pablo Tys

Prepress: Liliane Bolliger, Ruedi Bolliger Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Alina Bühler, Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Werbemarkt: Thomas Brügger (Leitung) Anzeigen: Gian Berger, Simon Djoni, Yves Golaz, Andreas Hess anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 80 Fax: 058 577 13 72 Innendienst: Tom Ballaman (Leitung), Dominique Brunner, Michael Glarner, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Nicole Thalmann (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Laetitia Dürst, Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


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