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Achtung, Wespen

Achtung, Wespen

Mut zum Delegieren

Als Kadermitarbeiterin führt Karin Käslin in einem 60-Prozent-Pensum die SportXX-Filiale Länderpark in Stans. Auf die Vereinbarkeit zwischen Privatleben und Beruf legt sie viel Wert.

Text und Bilder: Claudius Bachmann

Karin Käslin, Sie führen in einem 60-Prozent-Pensum die SportXX-Filiale im Länderpark mit zehn Mitarbeitenden. Teilzeitarbeit und Führungsfunktion, ist das ungewöhnlich? Für mich nicht, für andere schon (lacht). Auf meine berufliche Situation angesprochen, fallen die Reaktionen deshalb unterschiedlich aus. Die einen bewundern mich, andere fragen sich, ob ich überhaupt Zeit für meine Familie und meine kleine Tochter habe, und noch andere finden es normal. Ich wünschte mir eigentlich, dass «mein Modell» im Jahr 2022 mehr gelebt würde und wir als Gesellschaft dahingehend weiter fortgeschritten wären, als wir es tatsächlich sind. Hatten Sie Ihre berufliche Karriere so geplant? Nein, ich bin mehr hineingerutscht, als ich geplant habe. Ich bin seit einigen Jahren im SportXX in verschiedenen Filialen der Migros Luzern tätig, bin gut ausgebildet und bringe wertvolle Erfahrung im Fachhandel mit. Nach meinem Mutterschaftsurlaub wollte ich zurück in den Beruf und bin als Fachleiterin wieder gestartet. Anschliessend habe ich einen Bereich geleitet, bevor ich die Filialleitung übernahm. Im Alltag: Welche sind Ihre Erfolgsfaktoren, damit Führung und Teilzeitarbeit vereinbar ist? Die Organisation ist ein wichtiger Teil, damit Job und Privates gut nebeneinander hergehen. In meinem beruflichen Alltag bedeutet dies vor allem, den Mut zu haben, Aufgaben zu delegieren. Sei dies, die Betreuung der Lernenden oder die Durchführung von Saisonumstellungen an Mitarbeitende abzugeben. Ein gutes Team und viel Vertrauen in meine Kolleginnen und Kollegen ist dafür unerlässlich.

Präsenz auf der Verkaufsfläche ist für Karin Käslin wichtig, um ihr Team und die Kundschaft zu spüren.

Sie sind in der Migros Luzern eine der wenigen Filialleitenden, die in Teilzeit eine Filiale führt. Welchen Beitrag kann Ihre Arbeitgeberin leisten, um Führung und Teilzeitarbeit noch mehr zu fördern? Grundsätzlich finde ich, muss die Unternehmenskultur dafür bereit sein – die Migros Luzern ist auf sehr gutem Weg, und ich bin dankbar, bei einer Arbeitgeberin zu arbeiten, die «mit der Zeit geht». Es ist wichtig für ein Unternehmen, Arbeitsmodelle für die Zukunft zu entwickeln, um für Arbeitskräfte attraktiv

«Es ist wichtig für ein Unternehmen, Arbeitsmodelle für die Zukunft zu entwickeln.»

zu sein. Ich könnte mir auch gut vorstellen, einmal ein «Jobsharing» zu machen. Was es zudem braucht, sind vorgesetzte Personen, die einen unterstützen und empfänglich für neue Wege sind. MM Migros Luzern

ARBEITGEBERIN MIGROS

Zeitgemässes Arbeiten

Die Migros lebt Vielfalt. Chancengleichheit und die Inklusion aller Mitarbeitenden entsprechen nicht nur den MigrosWerten, sie sind auch im LandesGesamtarbeitsvertrag verankert.

Attraktives Unternehmen mit vielfältigen Karrierechancen Die Migros Luzern setzt sich dafür ein, Teilzeitarbeit in Füh- rungsfunktionen zu fördern, und erarbeitet aktuell neue Arbeits- und Arbeitszeitmodelle, um die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf noch weiter zu erhöhen. Denn in der Migros steht der Mensch im Mittelpunkt. Neben attraktiven Lehrstellen in 16 verschiedenen Berufen bietet die Migros Luzern vielfältige Karrierechancen. Alle Stellen auf: migros-gruppe.jobs

Mitarbeitende identifizieren sich stark mit der Migros Die im Frühling 2022 durchgeführte Mitarbeitendenumfrage hat gezeigt, dass sich die über 5000 Mitarbeitenden zu 91% stark mit ihrem Job und mit der Migros Luzern als Arbeitgeberin identifizieren. Mit einer Zustimmung von 85% sind sie der Meinung, dass das Unternehmen ein gesundes Arbeitsumfeld fördert. Sogar 95% der Arbeitnehmenden würden die Migros Luzern als Arbeitgeberin jederzeit weiterempfehlen.

Migros Luzern

Beatrice Seeholzer und ihr Neffe Daniel Oet führen die kleine Manufaktur La Berenice in Steinen gemeinsam.

Feinste Köstlichkeiten

Regionale Zutaten und die Liebe zum Handwerk machen die Gourmetsaucen von La Berenice aus Steinen beinahe zu Hauptspeisen.

Text: Philipp Schiesser Bilder: Daniel Oet Mit viel Herzblut stellt La Berenice über zehn verschiedene Saucen her.

Hinter La Berenice aus Steinen im Kanton Schwyz stecken die Schwestern Bernadette Oet und Beatrice Seeholzer. Der Name ist eine Kombination aus den beiden Vornamen. Das Familienunternehmen produziert mit rund 20 Teilzeitangestellten schmackhafte Gourmetsaucen zur Verfeinerung von Fleischund Gemüsegerichten. Als ehemalige Wirtin weiss Beatrice Seeholzer, was gute Küche ist. Sie bekam viel Lob für ihre feinen Saucenkreationen, was ihre unternehmerische Schwester, Bernadette Oet, auf den Plan rief und dazu führte, dass die beiden vor zehn Jahren die La Berenice AG gründeten.

Das Spezielle an den Produkten von La Berenice: Die Natürlichkeit der Zutaten steht im Vordergrund, auf die Zugabe von Geschmacksverstärkern, Aromen und Farbstoffen wird gänzlich verzichtet. Auf die Frage nach der Herstellung schmunzelt Beatrice Seeholzer und meint, die Hausrezepte seien geheim. Etwas lässt sie sich dennoch entlocken: Die Grundlage basiert meist auf einer eigens hergestellten Mayonnaise. «Dieser werden je nach Sauce Kräuter und Gewürze hinzugefügt.» Die Natürlichkeit der Saucen ist das A und O für La Berenice, eine grosse Rolle spielt dabei auch die Regionalität der verarbeiteten Zutaten: «Wir möchten wissen, woher die Zutaten sind», sagt Beatrice Seeholzer, «deshalb stammt so viel wie möglich aus der Region.»

Betrieb mit sozialem Engagement Daniel Oet, Beatrice Seeholzers Neffe, leitet den betriebswirtschaftlichen Teil und die Ent wicklung der Marke La Berenice: «Was und wie wir es tun, liegt uns am Herzen. Uns war es im Produktionsprozess wichtig, einen sozialen Aspekt zu integrieren», sagt er. So zeichnet sich eine Stiftung für Menschen mit Beeinträchtigung für einen massgeblichen Teil der Verpackungskleber auf den Produkten verantwortlich. «Jeder gibt sein Bestes», ergänzt Oet stolz. MM

Ausgezeichnete Saucen

Bereits 14-mal wurden die Saucen von La Berenice vom Schweizerischen Fleischfachverband ausgezeichnet. Sie eignen sich für Fleisch und Gemüse. Über zehn Saucen, von Curry und Pfeffer bis hin zu Knoblauch, sind in den Filialen der Migros Luzern erhältlich. SCHWINGEN

Wer wird König?

Alle drei Jahre findet das ESAF, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, statt. Zuletzt 2019 in Zug, heuer vom 26. bis 28. August im Baselbiet in Pratteln. Über 50000 Besucherinnen und Besucher finden Platz in einer der grössten mobilen Arenen der Welt, die innerhalb von wenigen Wochen mithilfe der Armee aufgebaut wird, in der die Wettkämpfe ausgetragen werden und der Schwingerkönig 2022 gekürt wird. Auch wer kein Ticket hat, kommt auf seine Kosten: Der Eintritt zum Festgelände und zum Unterhaltungsprogramm ist frei.

Tradition und Regionalität Vom Schnuppertag für Kinder über Verbands- und Bergschwingfeste bis zum «Eidgenössischen»: Seit Jahren engagiert sich die Migros im Schwingsport, denn beide stehen für Tradition, Brauchtum, Respekt, Fairness und Regionalität. Ihr regionales Engagement verdeutlicht die Migros mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.», mit dem seit über 20 Jahren Betriebe und Produkte aus der Region gefördert werden.

Info: esaf2022.ch

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ESAF-Tickets für Sonntag zu gewinnen!

Alle Infos: migrosluzern.ch

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