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FORZA LUGANO!! 24

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Vittoria Mantegazza, die starke rke Frau im Spitzeneishockey. key. www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 29, 18. Juli 2011

BADEOASEN 12

Bilder Alexandre Zveiger, Gerry Nitsch

Mein Paradies

Bäuerin Gabriella Stürzinger schwört im Sommer auf einen Schwumm im Thurgauer Wilenersee. Badeplätze, die keiner kennt. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

AUSZEICHNUNG 30

Die Migros-Zeitschrift «Vivai» ist Europameisterin. 1. AUGUST 32

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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

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EDITORIAL Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Her mit dem «Privato»-Schild! Was gibt es an drückend heissen Tagen Schöneres, als ins kühle

Nass eines Sees zu springen? Oder wie die MM-Redaktion am Zürcher Limmatplatz über Mittag kurz im nahen Fluss gegen den Strom zu schwimmen und frisch und abgekühlt wieder an die Arbeit zu gehen? Viele Badis öffnen im Sommer bereits früh. Ein Schwumm im See morgens um sieben, und schon ist man in Ferienstimmung. Die Schweiz bietet Tausende herrliche Plätze mit Wasseranstoss,

bekannte und vollkommen übernutzte, aber auch wunderbar romantische unberührte Flecken, die kaum einer kennt. Geheimplätze also.

Einige dieser Geheimplätze verraten die Porträtierten in unserer

Sommergeschichte auf Seite 12. Ohne zu zögern erzählen sie, wo sie im Sommer am liebsten verweilen, zur Ruhe kommen oder sich inspirieren lassen. Auf die Gefahr hin, ihren Badeplatz in Zukunft mit einigen Tausend Badenden zu teilen …

Ich gebe es zu: Diese Grandezza habe ich nicht. Wenn ich

im warmen Sand meines Lieblingsbadeplatzes in einem bekannten Tessiner Tal liege, auf das türkisblaue Flusswasser blicke und mich für die Entdeckung dieses traumhaften Plätzchens, das bis heute nur eine Handvoll Menschen kennt, beglückwünsche, denke ich beschämt, wie gern ich gerade jetzt ein Schild zur Hand hätte, auf welchem dick und deutlich «Privatstrand» stünde.

Kennen Sie dieses Gefühl, liebe Leserin, lieber Leser? Oder

verraten Sie Ihren Lieblingsbadeplatz? Schreiben Sie uns – wir geben Ihren Geheimtipp gerne weiter.

78| Marcel Fässler

Der Schwyzer hat als erster Schweizer Pilot das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen. Zu Hause haben Delia (2) und Yael (4) die Pole.

Prächtige Beerendesserts

MENSCHEN

Badeparadiese

12

Untersee, Crestasee, Rhybadi, Wilenersee, Biobadi oder Weiher? Sieben Wasserratten erzählen.

Neues aus Ihrer Genossenschaft 59 24

Warum die erste Präsidentin der Schweizer Hockeyliga für ihren Klub auf Mann und Kinder verzichtet.

NEUES AUS DER MIGROS

Vertrackt verpackt

28

Verpackungen müssen immer neuen Ansprüchen genügen. Auch die Micarna stellt sich dem Fortschritt in der Verpackungstechnologie.

Ausgezeichnetes «Vivai»

30

Das historische Migros-Bild

31

Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros ist Europameister.

DAS BESTE

Bild Gerry Nitsch

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland).m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Alles für das 1.-August-Znacht Feiner Cervelat-Käse-Salat Nachhaltiger Silserkranz Sommer I: Weniger Durst Sommer II: Mehr Lidschatten

56

IHRE REGION

INTERVIEW

Vittoria «Vicky» Mantegazza

Drei Rezepte für drei erfrischend sommerliche Nachtische.

BESSER LEBEN

Kuss-ABC und Hunger-News Mystisches Irland

65 66

Kugelförmige Zierde

71

Irland gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa. Die Schriftstellerin Gabrielle Alioth wohnt sein Jahren auf der grünen Insel und fühlt sich dort pudelwohl.

Kugelig zurechtgestutzte Buchsbäume gelten wieder als moderner Gartenschmuck. Tipps und Tricks, damit die Pflanzen nicht eingehen.

RUBRIKEN

32 34 49 50 51

SAISONKÜCHE

Dessert beim Kochbuchantiquar 52

Kaum einer kennt die Kochgeschichte besser als Hans Weiss. Kirschenpudding nach Grossmutterart.

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Rätsel/Impressum Cumulus

6 9 21 22 73 74 76

MEINE WELT

Marcel Fässler

78


6 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

NEWS

Kinder testen und bewerten Spielzeuge Welches sind die beliebtesten Spielsachen? Diese Frage lässt der Spielwaren Verband Schweiz (SVS) von Tausenden Kindern in der Schweiz beantworten. Die Finalisten (die drei bestbewerteten Spielsachen in sechs Kategorien) stehen jetzt fest, nachdem 6294 Kinder in der ersten Runde ihre Stimme abgegeben haben. Die nominierten Spielsachen können noch bis Ende Juli unter www.maky.ch online beurteilt werden. Alle Kinder ab fünf Jahren sind zudem eingeladen, die Spielsachen am Mittwoch, 27. Juli 2011, von 10 bis 18 Uhr, im Einkaufszentrum Westside in Bern auszuprobieren und zu bewerten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sämtliche Kinder, die Spielsachen für den Suisse Toy Award — auch online — bewerten, nehmen automatisch an einem Wettbewerb teil, bei dem es die beliebtesten Spielsachen zu gewinnen gibt.

AUS DER REGION MIGROS AARE

Traditionsreiche Hülsenfrüchte Bilder Arno Balzarini/Keystone, Foodcollection/Keystone, zvg

Die grüne Bohne wurde schon vor 6000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut. Im 16. Jahrhundert gelangte sie nach Europa, wo sie sich rasch als nahrhaftes Lebensmittel etablierte, obwohl sie zu den Giftpflanzen gehört. Die rohen Hülsenfrüchte enthalten giftige Eiweissverbindungen, die bereits beim Verzehr kleiner Mengen zu Magenbeschwerden führen. Das Kochen zerstört diese Verbindungen und macht die Bohne zum Eiweiss-, Vitamin- und Mineralstoffspender. Grüne Bohnen «Aus der Region. Für die Region.» sind vom 19. Juli bis zum 1. August der Hit in den Regalen der Migros Aare.

Zu Gast bei den Landwirten: 1.-AugustBrunch.

Feier beim Bauern Zum 19. Mal findet am 1. August der Brunch auf

D

er Brunch auf dem Bauernhof ist heute ein fester Bestandteil des Schweizer Nationalfeiertags und wird dieses Jahr bereits zum 19. Mal veranstaltet. Die rund 430 Gastgeberfamilien aus allen Regionen der Schweiz

erwarten wieder an die 200 000 Besucher auf ihren Betrieben. Die Migros unterstützt den 1.-AugustBrunch seit Beginn als Hauptsponsorin. Der Anlass findet von 9 bis 13 Uhr statt. Das Standardangebot kostet für Erwachsene zwischen

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MIGROSWOCHE

|7

Schwinger wieder im Einsatz

Im neusten Migros-Werbespot gibt es ein Wiedersehen mit den Schwingerkönigen Kilian Wenger und Jörg Abderhalden. Passend zum 1. August messen sich die beiden diesmal nicht im Sägemehlring, sondern treffen sich ganz friedlich an einem Tisch, auf dem eine patriotische Geburtstagstorte mit 720 Kerzen steht. Zu einem Wettkampf kommt es trotzdem: Welcher der Hünen schafft es, mehr Kerzenflammen auszublasen? Happy Birthday, Schweiz! Kilian Wenger und Jörg Abderhalden servieren im neuen TV-Spot eine patriotische Torte.

FRISCH IN DER MIGROS

Klein, aber oho

Im Sommer sind Limes die perfekten Begleiter zu erfrischenden Drinks. Denn verglichen mit ihren grossen Verwandten, den Zitronen, sind die kleinen grünen Früchte spritziger und verfügen über einen stärkeren Zitrusgeschmack. Unser Tipp: ein Glas Hahnenwasser mit ein paar LimesScheiben und Eiswürfeln veredeln. Fertig ist der kalorienarme Durstlöscher. Nimmt man Zuckersirup, Limettensaft und kohlensäurehaltiges Mineralwasser, erhält man eine feine Limonade. Als i-Tüpfelchen gibt es einen kleinen Zweig Minze ins Glas. Prost!

dem Bauernhof statt. 20 und 35 Franken. Die Brunchbetriebe sind mit Plakaten oder Wegweisern beschriftet.

Infos unter der Telefonnummer 0901 56 43 43 (werktags zu Bürozeiten, 86 Rappen pro Minute). www.brunch.ch

Sparen mit der Migros

Die Migros ist im Schnitt 10,8 Prozent günstiger als Coop. Dies belegen die Resultate eines umfassenden Preisvergleichs, der die tatsächlich getätigten Einkäufe von Kunden untersucht. Im Zeitraum vom 21. bis 27. Juni 2011 wurden über viereinhalb Millionen Kassabons analysiert. Grundlage bildeten über 5000 Artikel, die vom unabhängigen Institut LP Marktforschung mit Artikeln der Hauptkonkurrentin verglichen wurden. Das Resultat belegt einmal mehr, was viele Kunden jeweils an der Kasse empfinden: Die Migros bietet konstant das beste Preis-LeistungsVerhältnis. Im Frühling 2011 ist sie bei der gleichen Erhebung im Schnitt 10,7 Prozent günstiger gewesen. Wer in der Migros einkauft, spart Geld.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

MM 28: «Wenn Tiere Pillen schmeissen», Artikel über Tiere, die mit Psychopharmaka behandelt werden.

«Ist dieser Artikel wirklich nötig?»

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Bissiges Thema: Psychopharmaka für Tiere.

Wenn Tiere Pillen schmeissen … Was heisst das? Ist dieser Artikel wirklich nötig? Unzählige Hundekurse, Kastrationen für «uneinsichtige» Rüden und nun auch noch Psychopharmaka. Von der eingeschränkten Freiheit einmal ganz zu schweigen – das ist das Leben der Hunde heute. Ich glaube, dass Eingeschläfert werden für manchen Hund eine willkommene Erlösung ist.

Siegrid van der Meulen, 8305 Dietlikon

Ich als Tierverhaltenstherapeutin kann so etwas absolut nicht nachvollziehen. Es gibt immer einen Weg, Verhaltensprobleme zu lösen. Natürlich ist ein ängstlicher Hund ein schwieriger Fall, er

MM 28: «Vorsicht Falle!», Artikel über die Gefahren von Facebook und Co.

Gratulation zum einsichtigen Text

sich zum Weiterleiten und als Handout an Schulen eignen.

MM 25: «Männer unter Generalverdacht». Artikel über Vorurteile gegenüber männlichen Krippenmitarbeitern.

Anmerkung der Redaktion:

Das Thema wird überbewertet

Prof. Dr. Daniel Lippuner, 9471 Buchs

Herzliche Gratulation zu diesem einsichtigen, leicht zu lesenden Artikel über das soziale Netzwerk Facebook. Können Sie nicht auf Ihrer Homepage eine PDF-Version des vollständigen Artikels platzieren? Es würde

muss sich erst beruhigen, bevor er lernfähig ist. Das aber mit Pillen erreichen? In der Schweiz gibt es genügend qualifizierte Fachpersonen, die in solchen Fällen helfen können, ohne gleich zur Chemie zu greifen. Alexandra Schutzbach, 9053 Teufen

Auf www.migrosmagazin.ch finden Sie unter «Archiv» vergangene Ausgaben des Migros-Magazins. Für den Artikel über Facebook aus MM 28 müssen Sie den Suchbegriff «Facebook» eingeben, und es erscheinen diverse Artikel zum Thema.

Der Artikel über männliche Mitarbeiter in Kindertagesstätten hat mich sehr erstaunt. Ich finde es unglaublich, wenn Männer, die mit kleinen Kindern

arbeiten, grundsätzlich unter Generalverdacht stehen, und wundere mich, wie die zu Wort kommenden Männer damit umgehen. Aus meiner Sicht wird das Thema absolut überbewertet. In meinem Kita-Team arbeiten auch vier Männer, und ich erlebe es im Alltag ganz anders. Von Seiten der Eltern, der Mitarbei-

Lesen Sie weiter auf Seite 11

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Südböhmen – Prag

mit ahrt ff schif inz u a n L Do au – Land der Burgen, Schlösser Pass

und Klöster. Prag, die «goldene Stadt».

1. Tag Schweiz – Passau Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München erreichen Sie am Nachmittag den Südrand des Bayerischen Waldes und dann die «Dreiflüssestadt» Passau. 2. Tag Passau – Donauschifffahrt – Hluboka In Passau besteigen Sie ein Donauschiff, das Sie in fünfstündiger Fahrt nach Linz bringt. Immer wieder haben Sie wunderschöne Ausblicke auf die grandiose Flusslandschaft, wo sich die Donau durch die letzten Ausläufer des Böhmerwaldes schlängelt. Nach der Ankunft in Linz fahren Sie über Freistadt nach Budweis und Hluboka. 3. Tag Ausflug Böhmerwald und Krumau Am Vormittag machen Sie einen Ausflug zum Schloss Hluboka. Es ist die Ikone des romantischen Schlossbaus in Tschechien, gewissermassen das «böhmische Neuschwanstein». Gegen Mittag fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Kru-

mau. Es ist eine der schönsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächtige, alles überragende Schloss, machen Böhmisch Krumau zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Am Nachmittag fahren Sie zum Lipno-Stausee, wo im kleinen Ferienort Horni Plana Adalbert Stifter geboren wurde. Über die Höhenzüge des Böhmerwaldes gelangen Sie dann nach Prachatice, das zu den schönsten Städtchen des Böhmerwaldes gehört. Nach kurzer Fahrt erreichen danach wieder Ihr Hotel in Hluboka.

4. Tag Hluboka – Schloss Orlik – Prag Auf Ihrem Weg nach Prag machen Sie beim malerisch an der gestauten Moldau gelegenen Schloss Orlik Halt. Bis zur Aufstauung der Moldau thronte das Schloss hoch über dem tief eingeschnittenen Flusstal. Nach der Besichtigung unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf der Moldau, die Sie bis zur Burg Zvikov am

6 Tage Fr. 695.–

Zusammenfluss von Wottava und Moldau führt. Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Fahrt fort und gelangen nach Prag.

Reisedaten 2011

5. Tag Prag Eine einheimische Führerin zeigt Ihnen heute die schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag. Die Metropole liegt in einem Talkessel der Moldau, die von 16 Brücken überspannt wird. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von einzigartiger Schönheit. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, die «goldene Stadt» auch auf eigene Faust zu entdecken. 6. Tag Prag – Schweiz Sie verlassen Prag und fahren vorbei an Pilsen, das für sein Pilsner Urquell weltbekannt ist, nach Deutschland. Durch Bayern und das Allgäu kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

30. Aug. – 04. Sept. Route A

16. – 21. August

Route B

23. – 28. August

Route A

Das ist alles dabei...

6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

5 Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklassehotels

Donauschifffahrt von Passau nach Linz

✘ ✘

Ausflüge gem. Programm Geführte Stadtbesichtigung in Prag

Nicht inbegriffen:

✘ ✘

Annullationsschutz Fr. 26.– EZ-Zuschlag Fr. 180.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Luzern, Olten, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Apulien – Gargano

Steile Felsküsten, weite Sandstrände, mächtige Kastelle und die einzigartigen Trullis. 1. Tag Schweiz – Chianciano Terme Ihre Reise führt Sie durch den Gotthard-Tunnel nach Italien. Sie überqueren die Apenninen und gelangen nach Chianciano. 2. Tag Chianciano Terme – Apulien Durch das Tibertal erreichen Sie die Region von Rom. Vorbei am bekannten Kloster von Montecassino erreichen Sie die Gegend von Neapel, wo Sie nach Osten abbiegen und den Apennin überqueren. Am Abend erreichen Sie die Apulien. 3.Tag Ausflug Alberobello – Itriatatal – Ostuni Sie fahren ins Land der «Trulli», der eigenartigen kleinen Steinhäuser mit kegelförmigem Dach. Sie besuchen Alberobello, die Hauptstadt der Trullis, die heute zu den touristischen Hauptattraktionen Italiens und zum UNESCOWeltkulturerbe gehört. Danach Fahrt durch das Itriatal nach Ostuni, einem malerischen Städtchen mit orientalisch wirkenden, gestaffelten Terrassenhäusern und verwinkelten Gassen.

4. Tag Ausflug Otranto – Santa Maria di Leuca (fakultativ) Über die Provinzhauptstadt Lecce fahren Sie nach Südwesten auf die salentinische Halbinsel, wie der «Absatz» des italienischen «Stiefels» heisst. Bei Gallipoli erreichen Sie den Golf von Taranto. Anschliessend führt die Fahrt nach Santa Maria di Leuca an der Südostspitze Italiens. Am Nachmittag fahren Sie hinaus an die Küste nach Otranto, der östlichsten Stadt Italiens. Von hier aus kann man bei gutem Wetter über die Strasse von Otranto bis hinüber zu den Bergen Albaniens blicken. 5. Tag Apulien – Castel del Monte – Gargano Vorbei an Fasano und Bari gelangen Sie zum Castel del Monte, der «Krone Apuliens». Weithin sichtbar thront die Burg von Kaiser Friedrich II. Nach dieser Besichtigung gelangen Sie nach Trani, einer kleinen hübschen Hafenstadt. Am Nachmittag fahren Sie dann auf einer grandiosen Küstenstrasse mit immer wieder wunderschönen Ausblicken nach Vieste.

8 Tage Fr. 935.–

6. Tag Vieste Sie verweilen in Vieste, dessen reizvolle Altstadt malerisch auf einer felsigen Halbinsel liegt. Im Verlaufe des Tages unternehmen Sie einen Ausflug mit dem Boot, der Sie entlang der fantastisch schönen Küste mit ihren bizarr geformten Kalkklippen und Felsentoren und vorbei an vielen Buchten und kleinen Stränden zu den Meeresgrotten führt. 7. Tag Vieste – Adria Sie verlassen den Gargano und fahren entlang dem Lago di Varano Richtung Norden. Die Reise führt nun immer der Adriaküste entlang. Immer wieder haben Sie schöne Ausblicke auf die Küste und die sie säumenden Ferienorte. Auf der anderen Seite begleiten Sie die Bergrücken des Apennins auf denen vielfach alte Dörfer und Städtchen thronen. Am Abend erreichen Sie Riccione. 8. Tag Adria – Schweiz Über Bologna und durch die Po-Ebene gelangen Sie nach Mailand und bei Chiasso wieder zur Schweizer Grenze zurück.

Reisedaten 2011 25. September – 02. Oktober

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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

7 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels

Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farb-TV etc.

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Halbpension in den Hotels

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Bootsausflug in Vieste

Ganztägiger Ausflug Alberobello, Itriatal und Ostuni Besichtigung des Castello del Monte

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 240.– ✘ Ganztägiger Ausflug nach Otranto und Santa Maria di Leuca Fr. 38.–

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

innen und der anderen Menschen aus unserem Kita-Umfeld wird das sehr begrüsst. Wir erlebten keine einzige negative Äusserung und auch keine Bedenken wegen sexueller Übergriffe. Die Sensibilisierung bezüglich Gewalt und Machtmissbrauch ist sicher wichtig und darum auch regelmässig ein Thema, dies jedoch bei Männern und Frauen. Die Kinder nicht auf den Schoss zu nehmen, nur offene Türen und nicht zu enge Bindungen ist sicher nicht die Lösung. Kinder brauchen für eine gute Entwicklung vertrauensvolle Beziehungen als sichere Basis, um von dort aus die Welt zu erkunden. Wenn die männlichen Mitarbeiter den

«Die Kinder nicht auf den Schoss zu nehmen ist sicher keine Lösung.» Regula Kornmann, Bern

Kindern das verweigern, erachte ich das als problematisch. Ich wünsche allen Kindern männliche und weibliche Bezugspersonen Regula Kornmann, per Mail MM 28: Hausmann-Kolumne «Bänz just wants to have fun».

Ist der Architekt wirklich schuld?

Warum wollen Sie denn den armen Architekten verhaften,

der in seinem unterbezahlten Job lediglich mangelhafte computergenerierte Archicad-Pläne von einem Projekt ins nächste kopieren darf, weil das halt immer noch billiger ist, als das Hirn einzuschalten? Der Elektroplaner hat Ihren Sicherungskasten versaut in der bünzligen Annahme, dass den ja niemand sehen darf (nicht mal die Abdeckung davon; wo ist eigentlich die Verteilerbatterie der Sanitärinstallation und die Regulierung

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der Fussbodenheizung, wenn man sie dringend braucht?). Soll ich jetzt den Setzerlehrling verhaften lassen, nur weil Sie etwas Unüberlegtes haben drucken lassen?

Daniel Hugentobler, per Mail

Lieber Herr Friedli, also ich habe ein Ärgernis, das Ihnen vielleicht auch schon aufgefallen ist. In vielen Artikeln von Zeitschriften nimmt diese Unsitte überhand: Innen. Die Vorstandsmitglieder und Vorstandsmitgliederinnen und so weiter. Dagegen haben die Damen und Herren keine Vornamen mehr. Dann heisst es Clinton oder Merkel. Früher war das eine Beleidigung.

Elsa Schaffner, 5503 Schafisheim

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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AKTION


12 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Im Takt des Sommers

Platsch! Ein Sprung ins Wasser und die Sommerhitze ist vergessen. Und wenn auch das Ambiente stimmt, ist das Glück perfekt. Sieben Wasserratten haben dem Migros-Magazin ihre Lieblingsbadeplätze verraten. Pssst, nicht weitersagen.

Dirigent David Lang in der Seebadi in Mammern TG.

Wo die Dirigenten zum Baden laden Normalerweise crawlt David Lang (33) in aller Herrgottsfrüh durch die Wogen des Untersees. Normalerweise. Heute dirigiert er im Frack gelbe Badeenten. Ohne Badegäste. Die kommen erst später in die Seebadi nach Mammern TG. Und wer als Besucher unbedingt Herren im

Frack sehen will, der kommt während des «2. International Masterclass» nach Mammern, das Ende August auf der Wiese vor der Seebadi stattfindet. «Es ist ein Meisterkurs für Orchesterdirigenten samt Musikfestwochen, die zwei Wochen dauern. Mit vielen Chören und

noch mehr Zuhörern», sagt David Lang. Dafür stürzt sich der Komponist, Chorleiter, Sänger und Organisator der Musikfestwochen gerne in den Frack. Als Pädagoge leitet er neben dem kompositorischen Schaffen eine Musikschule für Gesang und Klavier.

Bei so viel Kunst- und Kopfarbeit ist der tägliche Gang zur Seebadi eine willkommene Abwechslung. «Es ist schon fast eine Zeremonie», sagt David Lang. «Allerdings ohne Badeenten.» Texte Martin Jenni Bilder Gerry Nitsch

www.masterclass-mammern.ch


MENSCHEN GEHEIMTIPPS

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Seebadi Mammern Gut zu wissen: Wer im Untersee schwimmt, handelt auf eigene Verantwortung. Am Abend wird es ruhig, mit dem feinen Morgennebel mystisch. Infrastruktur: Floss auf dem Wasser, Liegewiese, Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen, Dusche auf der Liegewiese Essen & Trinken: Der Kiosk hat im Juli und August bei schönem Wetter täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet und verkauft feine hausgemachte Spezialitäten wie Zwetschgenkuchen und Birchermüesli. Für den grösseren Appetit bietet sich im Dorf der Gasthof Schiff an, der berühmt ist für seine Fischgerichte. Sehr speziell sind die gebackenen Kretzer (Egli) und Mistkratzer. www.schiff-mammern.ch Eintritt: Keinen Badeaufsicht: Keine Adresse: Moosackerstrasse, 8265 Mammern TG Öffnungszeiten: April bis September. Die Seebadi ist jederzeit zugänglich. Ab 22 Uhr Nachtruhe. Telefon 052 741 24 54 PW: Parkplätze hat es vor Ort, auf der gebührenpflichtigen Wiese ÖV: Mit dem Zug bis Mammern, dann zwei Kilometer zu Fuss zur Seebadi, die etwas ausserhalb liegt.

Unsere Wertung Besuchen Bleiben und blaumachen Ist jeden Umweg wert


14 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Claudio Caprez mit seinen Bundesratsstatuen vor dem märchenhaften Crestasee nahe Flims GR.

Hinter den Bergen bei den sieben Bundesräten «Es gibt da so einige verborgene Stellen am Crestasee, mein Lieblingsplatz bleibt aber geheim», sagt Claudio Caprez (47), der nicht mit den sieben Zwergen, sondern mit seinen Bundesratsfiguren schweizweit bekannt wurde. Seine Bilder und Skulpturen entstehen im Atelier in Bonaduz, die Freizeit verbringt er gerne bei seinem Bruder Stefan, der Gastgeber der Jugendstilpension am Crestasee ist. Eine heile Welt, die sehr lebendig wird, wenn Schulklassen das Naturbad in Beschlag nehmen, das Floss entern, Wasserschlachten austragen und den Kiosk stürmen. Romantiker suchen sich dann ihren verträumten Platz weit weg vom Rummel. «Das Wasser des Quellsees fliesst unterirdisch zu und oberirdisch ab. Das ganze Wasservolumen wird innerhalb von drei Tagen erneuert. In Trinkwasserqualität», sagt Claudio Caprez, der im See immer wieder mal abtaucht und sich treiben

lässt. «Dabei kommen mir die besten Ideen», sagt er. Wer die Schönheit und die Stille des Ortes erleben will, macht es sich in einem der vier Gästezimmer gemütlich und wartet auf den Abend, die Nacht. Ruhig wird es auch, wenn ein Sommerregen die Tagestouristen vertreibt und einem als Hotelgast der See plötzlich alleine gehört. Das Träumen kommt von alleine. www.claudiocaprez.ch

Naturbad Crestasee Gut zu wissen: Der Heimatschutz zählt das Haus zu den schönsten Hotels der Schweiz. Der Strassenlärm der Verbindungsstrasse zwischen Flims und Trin ist hörbar. Infrastruktur: Kiosk, Liegewiese, Floss. Ruderboote können für Fr. 7.— gemietet werden. Umkleidekabinen und sanitäre Anlagen befinden sich im neuen Holzkubus.

Essen & Trinken: Am Kiosk gibt es Süssigkeiten und Snacks, im Gasthaus diverse Bündner Spezialitäten. Eintritt: Einzeleintritt Erwachsene Fr. 7.—, mit Kurtaxe Fr. 5.—, Einheimische Fr. 5.—, Schüler (6—16 Jahre) Fr. 3.— Badeaufsicht: Nur während der Öffnungszeiten des Naturbads Adresse: 7017 Flims Öffnungszeiten: Das Naturbad ist offiziell von Mitte Mai bis Mitte September von 10 bis 18 Uhr geöffnet Telefon: 081 911 11 27 Website: www.crestasee.com PW: Via Chur—Trin-Mulin in Richtung Crestasee (ausgeschildert). Die direkte Zufahrt zum Hotel ist bewilligungspflichtig. Hotelgäste werden auf Wunsch beim Parkplatz abgeholt. Vom Parkplatz sind es zehn Minuten zu Fuss bis zum Naturbad Crestasee. ÖV: Mit dem Bus von Chur bis Trin-Mulin. Von hier aus ist es eine Stunde zu Fuss.

Jemina, Mama Sandra Locher, Jade und

Rhybadhysli Breiti Gut zu wissen: Wer im Rhein schwimmt, handelt auf eigene Verantwortung; wer im Restaurant essen will, reserviert früh Infrastruktur: Umkleidekabinen, abschliessbare Kleiderkasten


MENSCHEN GEHEIMTIPPS

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Mit Adrian le Taxi ins Rhybad

Basel ist für seinen Zolli, seine Fasnacht und vieles mehr berühmt, nicht aber für seine Rheintaxis und Rheinbäder, in denen man Basel aus einer anderen Sicht begegnet. Im Rhybadhysli Breiti legt Rheintaxilegende Adrian Gerber (59) gerne an. Nicht als Matrose, sondern als Stammgast. Hier frönt er dem Nichtstun oder schwimmt eine Runde. Seit Jahrzehnten. Mit dabei ist oft auch seine treue Taxikundin Sandra Locher (38), die er mit ihren Töchtern Jemina (3) und Jade (5) auf eine Glace ins Rhybadhysli mitnimmt. Von der historischen Stahlkonstruktion sind sie stets aufs Neue beeindruckt. Auch von der Tatsache, dass das Rheinbad Breite 1973 und 1991 nach einem Spendenaufruf in der Bevölkerung durch private Geldgeber und diverse Institutionen vor dem Abriss gerettet werden konnte. Allerdings ist der Bau rund 60 Prozent kleiner als die ursprüngliche Konstruktion von 1898, was aber den Charme nicht mindert. «Schwimmen, Sonnenbaden, Essen, Trinken, Dösen, Lachen, Festen – alles ist im Rhybadhysli möglich. Und wenn es mir zu laut wird, flüchte ich den Rhein hinab und besuche Hugo, eine Wildgans», sagt Gerber, «der es im Basler Rheinhafen gefällt und die sich dort vor Jahren eingenistet hat.» www.baslerrhytaxi.ch

Rheintaxichauffeur Adrian Gerber (von links) im Rhybad, das nur dank Spenden aus der Bevölkerung vor dem Abriss bewahrt werden konnte. zur Tagesmiete, Fr. 4.– plus Depot, sanitäre Anlagen Essen & Trinken: Ab 11 Uhr Kioskbetrieb mit Waldfest, Frikadellen, Kuchen, Glaces und mehr. Mittags werden drei Tagesmenüs und abends ab 19 Uhr wird eine marktfrische Küche serviert. Der Barbetrieb beginnt ab 17 Uhr.

MS Veronica, Telefon 061 311 25 75, www.msveronica.ch Eintritt: Einzeleintritt Fr. 5.— Badeaufsicht: Keine. Von Juni bis September hat es zwar einen Badhyslimeister, der ist aber nur fürs Administrative zuständig. Adresse: St. Alban-Rheinweg 195, 4052 Basel, www.badhysli.ch

Öffnungszeiten: Mitte April bis Mitte September ab 11 Uhr PW: Bei dem Rhybadhysli Breiti hat es blaue Parkzonen. Das nächste Parkhaus ist beim Badischen Bahnhof. Von dort geht es mit der Buslinie 36 zurück an die Haltestelle Breite und in wenigen Minuten zu Fuss an den Rhein.

ÖV: Vom Bahnhof SBB mit der Tramlinie 2 bis zur Haltestelle Kunstmuseum. Durch die St. Alban-Vorstadt an den St. Alban-Rheinweg. Von dort rheinaufwärts zum Rhybadhysli Breiti. Der Spaziergang dauert rund eine Viertelstunde.


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Biobadi Biberstein Gut zu wissen: Hier wird das Wasser ökologisch gereinigt. Die Folge: kein Chlorgeruch und kein Augen-

brennen, nur Badespass. Infrastruktur: 20 Meter langer Schwimmteich, Kinderplanschbecken, Liegewiese, Spielplatz, Tischtennis,


MENSCHEN GEHEIMTIPPS

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Planschen wie die Frösche

Die Natur machts, nicht das Chlor. Zumindest in der Gemeinde Biberstein AG, die im Jahr 2000 das erste öffentliche Naturbad der Schweiz in Betrieb nahm. In der Biobadi wird das Wasser durch einen natürlichen Kreislauf ständig in Bewegung gehalten. Es wird im Kies gefiltert, durch Pflanzenwurzeln gereinigt und mit Sauerstoff vermischt. Das ermöglicht eine wundervolle Pflanzenwelt, in der sich auch Frösche wohlfühlen. Nixen ebenso. Eine davon heisst Sandra Nadler (11), die im Schwimmteich ihre Runden dreht. «Mir gefallen der Teich und die sauren Zungen vom Kiosk», sagt die Schwimmerin, die, wenn sie sich nicht in der Biobadi vergnügt, tatkräftig auf ihrem elterlichen Bauernhof mithilft. Kein Schleckzeug, sondern pflanzliche Leckerbissen haben eine Schildkrötendame in die Badi gelockt, die mit ihren Badibesuchen auch schon mal den Verkehr auf der Dorfstrasse lahmgelegt hat, was sie aber nicht weiter zu beeindruckte. Etwas tragischer endete der Badibesuch für eine Anzahl ausgesetzter Goldfische, die sich eines Morgens im Teich tummelten. Das führte zum Einsatz eines Hechts. Ob der Raubfisch nach seiner Arbeit in der Pfanne der Badibeiz gelandet ist, ist allerdings nicht bekannt. «Unsere Biobadi ist ein sehr spezieller Ort», sagt Sandra. Wir glauben es ihr aufs Wort. gefallen ihr in der Biobadi Biberstein vor allem der Teich (hinten) und die sauren Zungen vom Kiosk. Umkleidekabinen, Garderobenkasten, sanitäre Anlagen Essen & Trinken: Kiosk und Bistro mit diversen Glaces und anderem Schleckzeug. Der Betreiber Roland Weiss kocht

täglich frisch. Die Highlights sind seine Curryspezialitäten. Eintritt: Einzeleintritt Erwachsene Fr. 5.—, Lehrlinge und Studenten Fr. 3.—, Kinder Fr. 2.— Badeaufsicht: Bademeister

Adresse: Schachen 257, 5023 Biberstein AG Öffnungszeiten: April bis Oktober, So. bis Do., 9 bis 20 Uhr, Fr. und Sa., 9 bis 21 Uhr Telefon: 062 827 10 60

PW: Über Aarau nach Biberstein. Parkplätze vorhanden ÖV: Ab Aarau Bus Nr. 4 bis Biberstein Post


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Ein Weiher, um den

Am Morgen hat Gabriella Stürzinger den Wilenersee ganz für sich allein.

Wolfgang Abel (57) schreibt seit 30 Jahren Bücher übers Rumtreiben, Einkehren und Ankommen. Seine Reiseführer sind kult, seine spitze Feder ist berühmt. Er spürt schöne Plätze am Wasser auf und taucht zwischen Rhein und Alpen oft ab. 60 Bade-Oasen (davon viele in der Schweiz) hat er in seinem kurzweiligen Reisefüh-

Wo sich Hecht, Schleie und Edelkrebs guten Tag sagen Das Badeparadies der Einheimischen von Wilen bei Neunforn TG ist der Wilenersee. Auch die Bäuerin, Wirtin und Naturheilpraktikerin Gabriella Stürzinger (41) nimmt sich immer gerne Zeit für ein sommerliches Bad im rund eine Hektare grossen Gewässer. Allerdings nicht in der Thurgauer Tracht, sondern im Badekleid. «Am Morgen zwacken einen am kleinen Strand die Edelkrebse, da ist es besser, sie gleich mit einem Köpfler auszutricksen», sagt Gabriella Stürzinger. Auch sonst ist der Wilenersee ein lebendiges Gewässer. Es tummeln sich darin: Hecht, Zander, Rotfedern, Rotaugen, Schleien, Brachsmen und

Karpfen. Fischen dürfen aber nur die Einheimischen. Übrigens: Am Sonntag trifft man sich auf ein Glas in der Dorfbeiz. Nach dem Bad.

Wilenersee Gut zu wissen: Zu diesem Idyll nimmt man nur seine besten Freunde mit und trägt Sorge zu See, Natur und zu den Edelkrebsen. Infrastruktur: Diverse Holzstege, ein Springturm und ein Floss, Grillstelle, keine sanitären Anlagen Essen & Trinken: Die «Morgensonne» ist eine ursprüngliche, schöne alte Bauernbeiz, mit einem kleinen Garten und einigen Haus-

spezialitäten wie Most (Saft) von den eigenen Hochstammäpfeln und Geräuchertem aus eigener Schlachtung. Telefon: 052 745 12 33 Eintritt: Keinen Badeaufsicht: Keine Adresse: 8525 Wilen bei Neunforn TG Öffnungszeiten: Jederzeit PW: Über Frauenfeld. Parkplatz benutzen. Alle Wege zum See sind mit einem Fahrverbot geschützt. Fünf Minuten zu Fuss vom Parkplatz. ÖV: Mit dem Postauto von Frauenfeld bis Niederneunforn. Von dort in einer Viertelstunde zu Fuss.

Reiseführerautor Wolfgang Abel hat


MENSCHEN GEHEIMTIPPS

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sich Legenden ranken rer «Badplätze» zusammengefasst. Ein spezieller Ort darin ist auch der Nonnenmattweiher im Kleinen Wiesental (D), der sozusagen vor seiner Haustüre liegt und ein persönlicher Rückzugsort ist. Der dunkle Moorsee liegt in einem Naturschutzgebiet, eingerahmt vom Hochwald und mit einem Aussichtsfelsen hoch über dem Seespiegel. Zu diesem

mystischen Ort passt auch die Legende von dem versunkenen Frauenkloster, das Namensgeber des Weihers sein soll. Wohl eher stammt der Name aber aus dem Alemannischen. Nunnen oder Nonnen nannte man weibliche Mastviecher, die hier einst zahlreich weideten. Heute sind es die Zweibeiner, die in der Wiese liegen und im Sommer zahlreich in

den 900 Meter über Meer gelegenen Weiher abtauchen. «Der Kenner kommt früh oder spät und erst gar nicht an den Wochenenden, denn dann wird der Weiher von Grossfamilien und ihren Hunden erobert, was weder dem Reiz noch der Sensibilität des Orts angemessen ist», sagt Wolfgang Abel. www.oaseverlag.de

Nonnenmattweiher Gut zu wissen: Der besonnte und zum Baden freigegebene Teil des Sees ist durch eine schwimmende Holzbarriere abgetrennt. Die auf dem Weiher schwimmende Torfinsel darf nicht betreten werden. Infrastruktur: Grillstelle, Liegewiese, keine sanitären Anlagen Essen & Trinken: Unterhalb des Weihers befindet sich die kleine Gaststätte Fischerhütte. Hier werden geräucherte Forellen und Wurstwaren aus eigener Schlachtung angeboten. Geöffnet ist sie von April bis Oktober zwischen 11 und 20 Uhr. Montag ist Ruhetag. Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft vorher an. Eintritt: Keinen Badeaufsicht: Keine Adresse: D-79692 Kleines Wiesental, Gemeinde NeuenwegMittelheubronn Öffnungszeiten: Jederzeit Telefon: 0049 7673 93 23 81 PW: Über Basel—Lörrach—Kleines Wiesental nach Neuenweg-Mittelheubronn in Richtung Badenweiler. Beim leicht verdeckten Wegweiser in Mittelheubronn links ab zum Nonnenmattweiher. Vom Parkplatz (die letzten Meter sind Naturstrasse) sind es noch 400 Meter zu Fuss. ÖV: Mit den SBB ab Basel Badischer Bahnhof nach Schopfheim. Auf den Bus nach Mittelheubronn umsteigen. Von da aus sind es noch 45 Minuten zu Fuss. Fahrplan unter www.reiseauskunft.bahn.de

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für sein Buch «Badplätze» lauschige Orte am Wasser aufgespürt, den Nonnenmattweiher zum Beispiel.

Die Suche nach Weite, Abkühlung oder Rastplatz: Weitere spezielle Badeplätze.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

FRAU DER WOCHE

Freiheitsliebend Politiker, Wirtschaftskapitäne, TV-Moderatoren und eben auch Sportler: Einige von ihnen haben es verpasst, auf dem Höhepunkt der Karriere zurückzutreten. Nicht so Ariella Kaeslin (23). Obwohl sie Aussichten auf eine Medaille an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London gehabt hätte, sagt sie mit einer Träne in den Augen: «Ich hatte eine Bilderbuch-Karriere. Das Feuer brannte, aber zuletzt nicht mehr nur für das Kunstturnen.» Die erste Schweizer Turn-Europameisterin freut sich nun, sich künftig nicht mehr an den Geräten schinden zu müssen.

MANN DER WOCHE

Bilder Getty Images, Keysto Keystone (2)

Kämpferisch Nati-Captain Gökhan Inler (27) wechselt für 24 Millionen Franken von Udinese zum SSC Napoli. Damit ist der Oltner der teuerste Schweizer Fussballer aller Zeiten. Inler hat eine klassische Tellerwäscherkarriere hingelegt. Noch vor ein paar Jahren wollten weder der FC Basel noch der FC Schaffhausen den Spieler verpflichten. Über die Ersatzbank des FC Aarau, den FCZ und Udinese hat sich der Mittelfeldspieler aber in den FussballFussbal himmel gearb gearbeitet.

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FAMILIENFERIEN

«Es braucht Strukturen, aber keine sklavischen» Die Schulferien haben begonnen. Wenn alle frei haben, kann es aber durchaus zu Spannungen kommen. Schliesslich sind die Bedürfnisse in einer Familie sehr unterschiedlich. Das weiss niemand besser als Generationenforscherin Pasqualina Perrig-Chiello, Psychologie-Professorin der Universität Bern. Pasqualina Perrig, in der Schweiz haben die Sommerferien begonnen. Erinnern Sie sich, was Ihnen Urlaub als Kind bedeutet hat?

Ferienlager in den Bergen, viele Spielkameraden und die Freiheit, auf Bäume zu steigen. Welches waren Ihre schönsten Sommerferien?

Ich durfte mit der italienischen katholischen Mission für zwei Wochen nach Rimini. Das war für mich unglaublicher Luxus. Wie sehen ideale Sommerferien für Kinder heute aus?

Als Mutter zweier erwachsener Söhne und als Forscherin weiss ich: Kinder wollen generell mehr Zeit für sich selbst haben. Das ist wichtig für die Entwicklung von Selbstbestimmung und Selbstverantwortlichkeit. Das Kind soll realisieren, dass es etwas gestalten kann. Welche Strukturen aus dem Alltag sollten Eltern auch in der Ferienzeit beibehalten?

Wir wissen, dass Rhythmuswechsel und unstrukturierte Tagesabläufe krank und unzufrieden machen können und häufig zu Konflikten führen. Es braucht Strukturen, aber keine sklavischen. Gemeinsame Essen sind

für das Familienritual genauso wichtig wie das Zähneputzen, die Gute-Nacht-Geschichte oder das Schlafengehen. Wie kann man Kinder für oft ungeliebte Aktivitäten wie Wandern motivieren?

Eine grosse Motivation sind Tiere und Naturerlebnisse wie seltene Blumen, Bäume oder Wasserfälle. Wenn man sagt: «Da oben hat es Gämsen zum Fotografieren», hilft das. Ich bin jedoch dagegen, Kinder umzupolen. Unsere Buben konnten just das Wandern nicht ausstehen. Wir Eltern suchten da stets den Kompromiss. Wenn die Kinder das Programm bestimmen durften, landeten wir meist in der Badi, im Kino oder im Zoo. Wenn die Eltern zwei Wochen Ferien nehmen und die Kinder so häufiger sehen: Worauf müssen sie achten?

Wir wissen, dass viele Partnerschaftskonflikte florieren, wenn man mehr Zeit füreinander hat. Deshalb ist es wichtig, als Eltern nicht den Anspruch zu erheben, pausenlos für die Kinder da zu sein, und sich eben auch Zeit für den Partner zu nehmen. In den Ferien sollte man einfach nur Musse haben. Es lohnt sich, das Programm gemeinsam mit den Kindern anzuschauen, zwischendurch die Musik laufen zu lassen, zu basteln oder am Pool zu liegen. Dabei sollen Vater oder Mutter auch mal das Recht haben, eine Velotour oder einen Kinobesuch alleine zu machen. Oft liegt die Verantwortung der Planung bei der Mutter.

Ja, soziale und organisatorische

Bereiche wie die Essen inklusive des Kofferpackens sind noch immer Frauenangelegenheit. Gerade Letzteres böte eine gute Übung, um die Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. Meine Söhne schätzten es immer, gemeinsam mit mir ihre Rucksäcke für die Pfadilager vorzubereiten. Wenn dann die Taschenlampe fehlte, waren sie mitverantwortlich. Welche Rolle spielt der Vater?

Er sorgt für Action. Bötlifahren zum Beispiel. Aber zu viel Aktivismus finde ich schlimm. In unserer Zeit haben wir fast schon Hemmungen zu sagen: Ich habe in den Ferien einfach nichts gemacht. Nur: Wenn wir bereit sind loszulassen, sind wir nach den Ferien leistungsfähiger.

«Wir haben fast Hemmungen, in den Ferien einfach mal nichts zu machen.» Müssen Familien neue Stressformen aushalten?

Ja, unsere Leistungsgesellschaft, die in der Arbeitswelt viel Einsatz verlangt, hat sich auf die Ferien ausgedehnt. Man will möglichst viel Kultur konsumieren, in der Freizeit stets erreichbar sein. Man mailt und kommuniziert auf Skype. Wir sollten den Mut haben, uns für zwei Wochen ohne Wenn und Aber abzumelden. Das gilt übrigens auch für die Kinder. Interview Reto E. Wild


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Wo Gott hockt Längizyti? Nein,

Längizyti hätte ich keine gehabt, sagte ich von einem blumengeBänz Friedli über den schmückten und 1. August mit einer Schweizer Flagge bestückten Rednerpodium herab. Es war der 1. August 1983, und die Gemeindegewaltigen hatten sich für die Bundesfeier etwas Besonderes ausgedacht: mal einen Jungen reden zu lassen. Weil ich die grösste Schnurre am Ort hatte, traf es mich, den 18-Jährigen. Am Vortag war ich eigens mit der Eisenbahn aus Italien heimgereist, widerwillig. Unterwegs hatte ich mir notiert, das Grün der Wiesen und Wälder nördlich des Gotthards dünke mich viel zu üppig. Als ich nun in die Menge rief, ich hätte im Ausland kein Heimweh gehabt, im Gegenteil, die felsige Küstenlandschaft Liguriens gefalle mir viel besser, kam das nicht so gut an in Säriswil, Kanton Bern. Einer rief «Dreckkommunist!», andere buhten, und man war froh, war nach dem jugendlichen Flegel als zweiter Festredner ein freisinniger Grossrat bestellt, der noch wusste, was sich gehört. Ein Vierteljahrhundert später traf ich die Band

Plüsch. Mich nahm wunder, wie derart junge Menschen allen Ernstes ein «Heimweh nach de Bärge» besingen konnten. Verblüffend pragmatisch, was die Interlakner Bur-

schen mir zur Antwort gaben. «Der Lebensstandard in der Schweiz ist gut», sagte einer. «Man kann bedenkenlos ab jedem Wasserhahn saufen», ein anderer. Ein dritter meinte: «Das Gute an der Schweiz ist, dass du nachts über die Strasse gehen kannst, ohne umgebracht zu werden.» Wohlstand, Sauberkeit, Sicherheit – die Musiker beschwörten just dieselben Werte wie weiland der Grossrat, der wusste, wo Gott hockte. Hätte ich sie dafür verachten sollen? Vielleicht waren sie ja einfach ehrlicher, die Plüschler, als wir Jugendlichen in den 80er-Jahren. Damals gehörte es zum guten Ton, schlecht über die Schweiz zu reden. Heimatgefühle waren tabu. Unverkrampften Patriotismus lernte ich erst

von den eigenen Kindern. Wie Anna Luna letzten Sommer, als «wir» an der WM die Spanier schlugen, im Nati-Leibchen durch die Stube tanzte, und dazu furzte Hans auf seiner Vuvuzela den Schweizer Psalm – ansteckend! Am 1. August dann wanderten wir vom Bleniotal aus auf die Greina; eine befreundete Familie erklomm die Höhe von der Bündner Seite her, in der Terrihütte trafen wir uns und feierten gemeinsam. Gibts einen stimmigeren Ort für eine Nationalfeier? Gehört hatte ich oft von der Greina,

nun sah ich zum ersten Mal, wie das Wasser durch die blassgrüne Hochebene mäanderte, sah das Wollgras, die Farne und Moose, das Ineinandergreifen von Schiefer und Granit. Und diese eigenartige Landschaft verschlug mir die Sprache. Ligurien? Gefällt mir immer noch, klar. Ich genoss die Ruhe am Moosehead Lake in Maine, war von den

«In meiner Jugend war Heimat tabu.» Sümpfen Louisianas bezaubert, war beeindruckt vom frühmorgendlichen Blick auf den Anapurna in Nepal. Aber etwas so atemberaubend Schönes wie die Greina hatte ich noch nie gesehen. Seither verspüre ich regelmässig Längizyti nach den Bergen. Und als diejenigen, die uns seit Fukushima wieder eine Stromlücke einreden wollen, unlängst in Erwägung zogen, die Ebene doch mit einem Stausee zu überfluten, durchfuhr es mich: Hände weg von der Greina, Ausrufezeichen! Und noch eines: ! Und noch eines: ! Viel lieber sparen wir im Haushalt Strom. Man könnte ja weniger bügeln, seltener staubsaugen … Wohin es uns heuer zieht? Dreimal raten.

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24 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

«Mit einem Baby hätte ich keine

Vittoria Mantegazza ist seit Ende Juni Präsidentin des HC Lugano. Die 45-Jährige ist die erste Frau, dem Puck im Blut. Schon ihr Vater Geo war Lugano-Präsident. Für ihren eisigen Traum verzichtet Vittoria Mantegazza, Sie sind braun gebrannt. Wo waren Sie in den Ferien?

Ich ging nach meiner Wahl zur Präsidentin des HC Lugano zwei Wochen nach Griechenland. Ich war mit einem Segelboot zwischen den Sporaden in der Ägäis unterwegs und habe mich gut erholt.

Zum Glück, denn mit dem Hockeyclub Lugano (HCL) wartet eine schwierige Aufgabe auf Sie. Der Club hat die letzte Saison mit einem Verlust von 341 000 Franken abgeschlossen. Die Gesamtschuld beträgt 2,3 Millionen Franken. Wie schwierig ist es, in der Sonnenstube der Schweiz einen Eishockeyclub zu unterhalten?

Es ist ein Phänomen, dass ein Club der Südschweiz in den letzten Jahren so viele Meistertitel gewonnen hat. Seit der Einführung der Play-offs wurden wir sieben Mal Schweizer Meister – so oft wie kein anderer Club.

Nochmals: Wie schwierig ist es, in Lugano einen Eishockeyclub zu führen?

Die Einwohner von Lugano haben den Club sehr gerne. Sie leben für diese Mannschaft. Und das ist wichtig – auch für die Wirtschaft. Der HCL bedeutet gute Werbung für die Stadt und den Kanton. Das macht meine Arbeit einfacher. Aber klar: In Zukunft muss es darum gehen, die Bilanz zu sanieren. Wie wollen Sie das erreichen?

Die Generalversammlung des HC Lugano hat entschieden, das Aktienkapital zu erhöhen. Wenn dann die sportlichen Leistungen stimmen, werden auch mehr Zuschauer kommen. Das hilft. Was gefällt Ihnen am Eishockey?

Alles. Ich liebe die Intensität, die Dynamik und das Tempo.

Sie sind als «Vicky» bekannt. Dürfen auch Spieler und Fans Sie so nennen?

Ja, ich bin für alle die «Vicky» – selbst für Journalisten (lacht). Sind Sie eine Eisvariante von Basels Präsidentin Gigi Oeri?

nur ein, zwei gute Mannschaften gibt. Wenige Jahre nach Ihren ersten Fan-Erlebnissen sollen Sie zu Ihrem Vater scherzhaft gesagt haben, Sie möchten Masseurin des Klubs werden.

Wie sie stamme auch ich aus einer einflussreichen Familie, und wie sie liebe ich die Mannschaft meiner Stadt. Ich hoffe, dass ich ähnlich grosse Erfolge feiern werde, wie Gigi Oeri mit dem FC Basel.

Die Aussage mit der Masseurin war mehr ein Witz, den ich machte. Nun aber ist der richtige Moment, um die Führung der Mannschaft zu übernehmen.

Als sie zehn Jahre alt waren, haben Sie Ihr erstes Eishockeyspiel erlebt.

Ich habe mich zwölf Jahre lang um die Frauenmannschaft von Lugano gekümmert: von der Organisation des Pausengetränks bis zur Zusammensetzung der Mannschaft. Ich war gleichzeitig Helferin und Prä-

Ich erinnere mich noch sehr gut daran. Ich bekam Hühnerhaut, als die vielen Fans Parolen sangen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Von diesem Moment an war ich Lugano-Fan. Ihr Vater Geo Mantegazza war in den 80er-Jahren HCL-Präsident. Hatten Sie da überhaupt eine andere Wahl?

Ja. Das Bekenntnis zu Lugano war meine eigene Entscheidung. Er hat nicht Druck auf mich ausgeübt. Wollten Sie nie selbst um den Puck kämpfen?

Doch. Aber zu meiner Zeit gab es zu wenige Frauen, die Eishockey spielten. So versuchte ich mich eine Zeitlang mit Rollhockey. Ist Sport für Sie sehr wichtig?

Mich fasziniert Sport generell. Ich schaue mir regelmässig Fussballspiele an und bin Fan von Barcelona und Juve. Zudem liebe ich Ski alpin und verfolge die Rennen mit Didier Cuche. Und, ich bin ein Fan von Fabian Cancellara. Und der Schweizer Fussball?

Ich bin auch Fan der Nati. Nur die Schweizer Meisterschaft interessiert mich nicht besonders, weil es

Warum gerade jetzt?

Vicky und die starken Eishockeymänner

Am 22. Juni wurde Vittoria «Vicky» Mantegazza (45) zur Präsidentin des HC Lugano gewählt. Damit ist sie die erste Frau, die einen Schweizer Hockeyclub der obersten Liga anführt. Im Verwaltungsrat von «Lugano» sitzt sie schon seit 2008. «Vicky» Mantegazzas Vater ist der ehemalige HCL-Präsident Geo Mantegazza, einer der reichsten Tessiner. Die 45-Jährige wurde in Lugano geboren und besuchte die Handelsschule. Nach Sprachaufenthalten in England und Deutschland und einer Saison als Skilehrerin in St. Moritz stieg sie, 20-jährig, ins Immobiliengeschäft ihres Vaters ein. «Vicky» Mantegazza ist Single und lebt zusammen mit drei Katzen in einem Haus mit Seesicht am Stadtrand von Lugano.

Die Resega, das Vicky Stadion Mantegazza des HC in der Lugano, Resega: ist «Vicky» «Der HC Mantegazzas Lugano gehört zweites seiner Zuhause. Stadt, seinen Tifosi. Es ist kein HC Mantegazza.»


INTERVIEW VITTORIA MANTEGAZZA

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Zeit mehr für Eishockey»

die in der höchsten Schweizer Eishockeyliga einen Club anführt. Die Tessinerin hat das Spiel mit Vittoria Mantegazza auf einen Partner und sogar auf eigene Kinder. sidentin. In dieser Zeit lernte ich viel, und in den letzten fünf Jahren holten wir vier Meistertitel. Jetzt bin ich bereit, obschon der Moment nicht optimal ist, die vergangenen Saisons waren enttäuschend. Hat die Tessiner Öffentlichkeit nicht sowieso erwartet, dass Ihre Familie operativ wieder das Ruder übernimmt?

Doch, die Leute von Lugano wollten das. Aber allein deswegen habe ich nicht Ja gesagt, sondern eben weil ich den Moment für richtig halte. Ich möchte betonen: Der HC Lugano gehört seiner Stadt, seinen Fans. Es ist kein HC Mantegazza. Wie lange wollen Sie Präsidentin bleiben?

Eishockey ist mein Leben. Wenn alles gut geht und mich die Leute gerne haben, kann ich mir vorstellen, viele Jahre zu bleiben. Wie gross ist der zeitliche Aufwand?

Ich arbeite drei Tage pro Woche für den Verein. Da wir momentan die Saison vorbereiten, bin ich jedoch fast jeden Tag im Stadion Resega. Ich will die neue Organisation auf den richtigen Weg bringen. Jeder im Verwaltungsrat hat eine Aufgabe. Ich kümmere mich ums Sponsoring und Marketing und habe ständigen Kontakt mit unserem Sportdirektor sowie dem Trainer. Wie schwierig ist es, sich als Frau in einer Männerdomäne durchzusetzen?

Als Frau habe ich keine Nachteile. Ich kenne das Hockey von klein auf und weiss, dass mir die Mannschaft vertraut. Wie gerne werden Sie mit Ihrem Vater in Verbindung gebracht?


26 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Ich habe damit überhaupt kein Problem. Ich weiss, was mein Vater alles für den Verein geleistet hat, und ich bin stolz auf ihn. Was haben Sie von ihm gelernt?

Bescheidenheit und für alle ein offenes Herz zu haben. Ihr Vater ist 82 Jahre alt. Wie stark kümmert er sich noch um den HCL?

Er ist nur noch ein grosser Fan und schaut sich die Heimspiele an. Mit der Führung des Clubs beschäftigt er sich nicht mehr. Mit Ihrem Vater an der Spitze holte das «Grande Lugano» zwischen 1986 und 1990 vier Mal den Titel. Wie viel besser als der HCL ist die Konkurrenz aus Davos und Bern inzwischen?

Mein Vater hat grossartige Arbeit geleistet. Nur wurde damals ein

anderes Eishockey gespielt. Heute gibt es sechs, sieben Mannschaften, die Meister werden können. Einfache Spiele sind passé. Deshalb wird es immer schwieriger, den Titel zu gewinnen. Lugano hatte schwierige Jahre. Jetzt arbeiten wir daran, den Anschluss an die Spitze wieder herzustellen. Ich sage nicht, dass wir sofort Meister werden. Dafür braucht es Zeit. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Ihr Ziel mit den «Bianconeri»?

Ich habe keine Rangierung als Ziel. Ich möchte nur Freude in die Resega bringen und wie zu Zeiten des «Grande Lugano» eine einzige grosse Familie sein. Bloss zählen am Schluss doch die Resultate.

Klar, die Qualifikation für die Play-offs ist ein Minimalziel. Mein Vorname Vittoria heisst auf Deutsch Sieg. Ich verliere nicht

«Mein Vorname heisst auf Deutsch Sieg. Ich verliere nicht gerne.» gerne. Wenn aber die Spieler alles geben und trotzdem verlieren, kann ich das akzeptieren. Lugano hat sich unter anderem mit der NHL-Legende Rob Niedermayer, dem Finnen Kimo Rintanen und dem Natispieler Daniel Steiner verstärkt.

Wir haben erfolgreiche Transfers getätigt. Die Mannschaft ist auf dem Papier gut. Jetzt ist es die Aufgabe des Trainers, das in entsprechende Resultate umzusetzen. Wie viele Freiheiten lassen Sie Ihrem Trainer Barry Smith?

Er ist Coach und macht seinen Job. Und ich bin Präsidentin und mache meinen Job. Sicher sprechen wir miteinander. Ich habe totales Vertrauen in ihn und bin glücklich, einen so guten Coach zu haben. Ist die Verpflichtung von Rob Niedermayer eine Reaktion auf das vielerorts beklagte Fehlen echter Führungsspieler?

Ja, uns fehlte eine grosse Leaderfigur wie Niedermayer. Ihn braucht es nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Garderobe. Da soll es, wenn nötig, auch mal laut werden.

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INTERVIEW VITTORIA MANTEGAZZA Sprengt er das Lohngefüge?

Hatten Sie nie das Bedürfnis, Trauringe zu tauschen?

Nein. Sein Lohn bewegt sich im Rahmen des Budgets für unseren vierten Ausländer.

Nein. Ich bin absolut zufrieden mit meinem Leben.

SVP-Nationalrat Peter Spuhler ist Vizepräsident der ZSC Lions, FDP-Mann Roland Stärkle Präsident des EV Zug, FDP-Nationalrat Tarcisius Caviezel steht an der Spitze des Meisters HC Davos: Wo stehen Sie politisch?

Lässt Eishockey wirklich keine Beziehung zu?

Ich habe kein Interesse an Parteien, absolut keines. Weshalb?

In meinem Leben habe ich mich für eine bestimmte Politik und für bestimmte Personen entschieden, nicht für Parteien. Welche Politik sagt Ihnen zu?

Das ist eine sehr heikle Frage, denn je nach Antwort bringe ich die halbe Stadt gegen mich auf. Politisch bin ich eine Rebellin.

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Vicky Mantegazza sieht sich als Rebellin. Zumindest politisch. Damit wissen wir noch immer nicht, wo Sie politisch stehen. Ich versuche es anders: Sind Sie für oder gegen die EU?

Ganz klar dagegen. Die Europäische Union wartet nur auf das Geld der Schweizer und gibt uns nichts zurück. Aber nochmals: Es

ist für mich sehr heikel, über Politik zu sprechen. Meine Partei ist nicht die CVP, sondern allein der HCL. Er ist für mich meine Religion und meine Politik (lacht). Sie sagen von sich, mit dem Eishockey verheiratet zu sein.

Sicher gäbe es neben dem Eishockey ein wenig Zeit. Diese widme ich aber gerne meinen sechs Neffen. Sie kommen oft in mein Haus. Ich mag lieber die Söhne von Verwandten, als einen eigenen Sohn zu haben. Mit einem Baby hätte ich sicher keine Zeit mehr für Eishockey. Interview Reto E. Wild Bilder Alexandre Zveiger

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28 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Viel drin, wenig drum herum Praktische, hygienische und gleichzeitig ökologische Verpackungen sind technologische Meisterleistungen. Was findige Köpfe in diesem Bereich entwickeln, zeigt ein Besuch bei der Fleischverarbeiterin Micarna.

R

ein in die Astronautenkluft! Wir ziehen einen weissen Schutzanzug aus Vlies an. Dann kommen wir unter die Haube und stülpen uns farbige Netzkappen über die Haare. Es folgen blaue Plastiküberzüge für die Schuhe, ein Mundschutz, und schliesslich müssen wir uns mehrmals die Hände waschen: mit Seife, dann mit Desinfektionsmittel. Inzwischen sehen wir aus wie Astronauten, verpackt in hygienische Anzüge. Es geht darum, weder Mikroben noch andere Keime in die klinisch reine Charcuterie-Verpackungsabteilung einzuschleusen. Verpackungstechnologe Philipp Fäh (28) und Daniel Signer (42), Leiter Bereich Marketing Services, zeigen uns neu entwickelte Verpackungen für die Produkte der Fleischverarbeiterin Micarna. Das zur M-Industrie gehörende Unternehmen in Courtepin FR zählt 12 Produktionsstätten in der ganzen Schweiz und stellt über 4500 Produkte her. In Courtepin haben findige Köpfe der Micarna auf zwei Schienen getüftelt:

Einerseits bei der Handhabung der Fleischverpackungen, damit sie leichter zu öffnen sind. Andererseits soll innerhalb von drei Jahren die Ökobilanz bei den 250 meist verkauften Migros-Verpackungen um zehn Prozent verbessert werden. «Eine grosse Anzahl Techniker arbeitet allein an einer einzigen verbesserten ÖffnungsLasche», weiss Daniel Signer.

Neuartige Verpackungen für fast alle Ansprüche

Öffnungslaschen sind es auch, die momentan getestet werden. Eines der Charcuterie-Förderbänder spuckt Packungen mit getrockneten Trutenscheiben aus. Ein Kontrolleur reisst eine Anzahl der Packungen über die Ecklasche auf; er ist nicht ganz zufrieden. Einige Folien – das ist die obere Abdeckung der Fleischschale – lassen sich noch nicht befriedigend öffnen. «Wir arbeiten derzeit daran, die Folie bei den Aufschnittwaren dünner und fester zu machen», erklärt Verpackungstechnologe Philipp Fäh. «Dazu müssen wir neue Handhabungstests durch-

Bei Verpackungstechnologe Philipp Fäh und Marketingmann Daniel Signer Verpackung: Die Folie über den Fleischschalen wird dünner und verbessert

führen.» Für verschiedene Charcuterieprodukte hat die Migros inzwischen auch Packungen eingeführt, die man von zwei Seiten öffnen kann – für Rechts- und Linkshänder. Mitarbeiter der Micarna haben eine neuartige Aufreisslasche eingesetzt, bei der die

Folie beim Öffnen nicht mehr an der unteren Fleischschale kleben bleibt. Am Förderband nebenan laufen wiederverschliessbare Charcuterieverpackungen vom Band. Auch das eine Neuheit. Eine Mitarbeiterin steckt je zwei Salami-


NEUES AUS DER MIGROS

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«Umweltbelastung um zehn Prozent reduzieren»

Heidi Oswald, Projektleiterin Ökologie bei der Migros.

Eine Mitarbeiterin der Vorverpackungsabteilung bereitet die geschnittenen Trutenmöckli zum Befüllen der Schalen vor.

(links) dreht sich alles um die richtige die Ökobilanz (rechts).

streifen eng nebeneinander in Plastikschalen. Darüber rotiert eine Rolle mit meterlanger Plastikfolie. Sie ist mit der Aufschrift M-Classic bedruckt. In unbeirrbarem Rhythmus schneidet die stählerne Maschine die bedruckten Folien in die richtige Grösse und

verschliesst damit jeweils eine Salamischale. In der sogenannten Vorverpackungsabteilung der Micarna werden Schalen und Folien für Charcuterieprodukte seit einiger Zeit stets dünner und dünner. Um eine bessere Ökobilanz zu erreichen, gibt es fünf Möglichkeiten: die Verpackung dünner machen; ein anderes Material verwenden; eine Komponente weglassen, wie beispielsweise beim tiefgekühlten Fondue chinoise, wo ein Kartonteil weniger verwendet wurde; Recycling-Material einsetzen, wie dies bei vielen Pet-Flaschen üblich ist; oder einen ganz anderen Verpackungstyp wählen. Letzteres geschieht bei Hackfleisch, Cervelats und Wienerli. Sie werden im Beutel verkauft. «Der Beutel ist aus Sicht des Umweltschutzes immer die beste Lösung», weiss Marketingmann Daniel Signer. «Hier ist der Anteil der Verpackung im Vergleich zum

Gewicht des Produkts am kleinsten.» Und Philipp Fäh ergänzt: «Weniger Verpackung ist gleichzeitig auch ökonomischer.»

Überall wird reduziert, aber niemals bei der Qualität

Daniel Signer und Philipp Fäh sind sich einig, dass nur die Verpackung, das Drumherum also, reduziert werden darf. An der Qualität der Verpackungen soll keinesfalls etwas verändert werden. Und an der Qualität des Produkts schon gar nichts. Das Ziel ist daher so simpel wie schwierig umsetzbar: Verpackungen müssen weiterhin so stabil wie möglich und hermetisch verschliessbar sein, sollen stets so praktisch wie möglich geöffnet werden können und auch künftig absolut hygienisch bleiben. Ganz nach dem Motto: «Viel drin und wenig drum herum.» Texte Lisa Hörler Bilder Pierre-Yves Massot

Heidi Oswald, Recycling, also das Retournieren von Fleischverpackungen, ist wohl eher eine Illusion? Aus hygienischen Gründen ist das in der Tat schwierig. Man kann das Verpackungsmaterial aber weiter reduzieren. Beutel sind dafür die beste ökologische Variante, Weichpackungen brauchen weniger Energie und Erdöl. In einigen europäischen Staaten werden Beutel für Hackfleisch momentan eingeführt und als Innovation gepriesen. Die Migros offeriert ihr Hackfleisch schon seit 1993 im ökologischen Beutel. Verpackungen lassen sich nicht immer einfach öffnen. Fleischverpackungen wurden im vergangenen Jahr auf dieses Kriterium hin getestet. Hat sich in dieser Hinsicht etwas geändert? Ja, beim sogenannten Easy Handling ist einiges gelaufen. Aufschnittverpackungen mit Folien, die weniger einreissen, wurden erfolgreich getestet. Zudem hat die Micarna einen neuen Typus von Aufreisslaschen eingeführt, bei dem die Folie beim Öffnen nicht mehr an der Fleischschale kleben bleibt. Was ist der Migros bei Verpackungen vor allem wichtig? Neben den angesprochenen Kriterien wie Produkteschutz, Hygiene, Qualität und einfachem Handling will die Migros bis Anfang 2013 die Umweltbelastung durch Verpackungen ihrer 250 meistverkauften Produkte um zehn Prozent reduzieren.


30 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

PREISBAROMETER

Gebäck wird günstiger

Die Migros sorgt immer für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und senkt nun die Preise für folgende Produkte: ➔ Actilife Vollkorn-Reiswaffeln mit Joghurtgeschmack, 100 g: Alter Preis Fr. 1.80, neuer Preis Fr. 1.65. ➔ Vollkorn-Reiswaffeln mit Milchschokolade, 100 g: Alter Preis Fr. 1.70, neuer Preis Fr. 1.65. ➔ M-Classic Zwieback, 300 g: Alter Preis Fr. 2.90, neuer Preis Fr. 2.60 ➔ Vollkorn-Knäckebrot, 200 g: Alter Preis Fr. 1.80, neuer Preis Fr. 1.70. ➔ Buns mit Sesam, vorgeschnitten, 200 g: Alter Preis Fr. 1.70, neuer Preis Fr. 1.50. ➔ Buns XXL, vorgeschnitten, 310 g: Alter Preis Fr. 2.90, neuer Preis Fr. 2.60. ➔ M-Classic Toast & Sandwich, 620 g: Alter Preis Fr. 2.40, neuer Preis Fr. 2.30. ➔ Bio-Pumpernickelbrot in Schnitten, 250 g: Alter Preis Fr. 1.90, neuer Preis Fr. 1.80. ➔ Bio-Sonnenblumenkernenbrot in Schnitten, 400 g: Alter Preis Fr. 2.60, neuer Preis Fr. 2.40. ➔ Frischback-Bagel nature, 340 g: Alter Preis Fr. 3.70, neuer Preis Fr. 3.50. ➔ Frischback-Pitta-Fladenbrot, 375 g: Alter Preis Fr. 2.10, neuer Preis Fr. 1.90. ➔ Frischback-Butterzopf, 550 g: Alter Preis Fr. 3.60, neuer Preis Fr. 3.50. ➔ Zitronensaft, 200 ml: Alter Preis Fr. 1.20, neuer Preis Fr. 1.10. ➔ Limettensaft, 200 ml: Alter Preis Fr. 1.30, neuer Preis Fr. 1.20. ➔ Hartweizengriess, 500 g: Alter Preis Fr. 1.10, neuer Preis Fr. 0.95. ➔ Bio-Boulgour, 500 g: Alter Preis 4.50, neuer Preis Fr. 4.25. ➔ M-Classic Bramata grob, 1 kg: Alter Preis Fr. 2.45, neuer Preis Fr. 2.30. ➔ M-Classic Polenta fein, 1 kg: Alter Preis Fr. 2.60, neuer Preis Fr. 2.35. Knorr-Produkte muss die Migros teurer einkaufen. Nun ist sie gezwungen, diese Preiserhöhung an

ihre Kunden weiterzugeben: ➔ Knorr Fleischsuppe, 109 g, Alter Preis Fr. 3.15, neuer Preis Fr. 3.40. ➔ Knorr Fleischsuppe, 850 g, Alter Preis Fr. 18.95, neuer Preis Fr. 19.90. ➔ Knorr Rindsbouillon, 240 g: Alter Preis Fr. 7.90, neuer Preis Fr. 8.40. ➔ Knorr Rindsbouillonpaste, 200 g: Alter Preis Fr. 7.90, neuer Preis Fr. 8.30 ➔ Knorr Bratensauce, 150 g: Alter Preis Fr. 2.95, neuer Preis Fr. 3.15. ➔ Knorr Bratensauce, 36 g: Alter Preis Fr. 1.90, neuer Preis Fr. 2.—. ➔ Knorr Bratensauce 850 g: Alter Preis Fr. 15.45, neuer Preis Fr. 16.40. ➔ Knorr Bratensauce 230 g: Alter Preis Fr. 4.95, neuer Preis Fr. 5.30. ➔ Knorr Bratensauce 500 g: Alter Preis Fr. 11.90, neuer Preis Fr. 12.60. ➔ Knorr Aromat, 1 kg: Alter Preis Fr. 12.75, neuer Preis Fr. 13.40. ➔ Knorr Aromat, 90 g: Alter Preis Fr. 2.60, neuer Preis Fr. 2.75. ➔ Knorr Aromat, 3 x 90 g: Alter Preis Fr. 3.85, neuer Preis Fr. 4.—. Die grosse Trockenheit hat bei Ölpflanzen zu knapperen Ernten und höheren Rohstoffpreisen geführt. Dies zwingt die Migros ihrerseits, die Preise für diverse Öle zu erhöhen: ➔ M-Classic Pflanzenöl, 1 l: Alter Preis Fr. 5.20, neuer Preis Fr. 5.30. ➔ M-Classic UniversalPflanzenöl, 1 l: Alter Preis Fr. 4.80, neuer Preis Fr. 5.30. ➔ M-Classic Universal-Pflanzenöl, 3 l: Alter Preis Fr. 13.80, neuer Preis Fr. 14.50. ➔ M-Classic Rapsöl, 1 l: Alter Preis Fr. 4.65, neuer Preis Fr. 4.90. ➔ TerraSuisse Rapsöl, 50 cl: Alter Preis Fr. 3.20, neuer Preis Fr. 3.35. ➔ Actilife Oliraplus, 50 cl: Alter Preis Fr. 4.90, neuer Preis Fr. 5.—.

«Grosses Lese Vivai gewinnt Stolz auf die Leistung ihres Teams: «Vivai»-Chefredaktorin Susanna Heim mit der Trophäe.


NEUES AUS DER MIGROS

vergnügen»: Gold

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MIGROS-ZEITREISE

Kartoffelhilfe für Russland

«Vivai», das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, gewinnt in Hamburg den europaweit wichtigsten Wettbewerb für Unternehmenspublikationen.

Bild Katharina Lütscher

D

ie schweren Glastrophäen sind heiss begehrt. 630 Zeitschriften und Magazine wurden beim Best-of-Corporate-Publishing-Kongress in Hamburg von einer hochkarätigen Jury beurteilt. Dabei handelt es sich europaweit um den wichtigsten Wettbewerb für Unternehmenspublikationen. «Vivai» gewann Gold in der Kategorie Handel und Konsum. Die Begründung der Jury: «Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, würden unsere Juroren sofort abonnieren: herausragende Bildsprache und grosses Lesevergnügen, schlichtweg ein goldpreiswürdiges Gesamtkonzept.» «Die Meinung der Jury deckt sich mit derjenigen der Leser», freut sich Migros-Kommunikationschefin Monica Glisenti. «Mit Vivai möchten wir auf unterhaltende Weise interessante

Informationen bieten, die mithelfen, die Lebensqualität zu steigern. Diese Inhalte müssen glaubwürdig und auf eine frische, sinnliche Art umgesetzt sein. Dass die Leser dieses Konzept sehr schätzen und es sich auch positiv auf die Marke Migros niederschlägt, wissen wir aus den regelmässig durchgeführten Befragungen und den vielen begeisterten Zuschriften.» «Vivai» hat sich in der Kategorie Handel und Konsum gegen starke Konkurrenten durchgesetzt, zum Beispiel gegen die Magazine von IWC und Miele, die von grossen Agenturen gemacht werden. «So gesehen waren wir David gegen Goliath», meint «Vivai»-Chefredaktorin Susanna Heim. «Die Auszeichnung spornt uns an, die Leser immer wieder zu überraschen und weiterhin mit Qualität zu überzeugen.» Michael West

Eine russische Arbeiterin präsentiert stolz einen Beutel mit Kartoffelflocken. Der Name des Produkts, Miwok, hat Ähnlichkeiten mit dem Wort Migros. Das ist kein Zufall: Die Kartoffelflockenfabrik, die am 31. März 1995 in der russischen Stadt Woronesch ihren Betrieb aufnahm, wäre ohne Hilfe der Migros nie entstanden. Die Schweizer Detailhändlerin spendete 2,2 Millionen Franken für den Bau des Betriebs und half auch bei der Ausbildung der Arbeiter. So tat die Migros etwas gegen Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung in Russland. Denn Kartoffeln waren in Form von Flocken länger haltbar. M.W.

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32 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Feiern, bis die Funken stieben

Feuer, Familie, Freunde, feines Essen an der frischen Luft und natürlich ein Feuerwerk: So will der 1. August zelebriert werden.

E

ndlich wird es dunkel, Zeit, die Lampions anzuzünden. Die Leckereien auf dem Buffet sind fast aufgegessen. Es kann losgehen, das Feuern und Feiern. Sarina, Livia und Mutter Nicole schnappen sich die bengalischen Zündhölzer, derweil Lea einen Vulkan entzündet (nie ohne Aufsicht von Erwachsenen!). Auch Grossonkel Geni und Grossmueti Hanni haben ihre Freude am bunten Treiben. So ausgelassen konnten sie früher nicht feiern, stellen sie fest. Als Vater Felix das aufgeschichtete Holz entzündet, flackern Erinnerungen an frühere Höhenfeuer auf. Sie haben in

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der Schweiz eine Tradition, die weiter zurückreicht als der angebliche Rütlischwur. Einst dienten die Feuer dazu, die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen oder galten als Symbol für die erfolgreiche Vertreibung fremder Vögte. Ganz unbeeindruckt von so viel Historie schnausen die Mädchen derweil das allerletzte Stück der 1.-August-Pastete und lassen den Abend mit ein paar «Frauenfürzen» lautstark ausklingen. Anna-Katharina Ris Ein vergnüglicher Einblick in das Making-of des 1.-August-Bildes findet sich unter www.migrosmagazin.ch

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34 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

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ZUBEREITUNG

Rettich schälen. In feine Scheiben schneiden. Mit der Sauce mischen. Cervelats schälen und in dünne Scheiben schneiden. Käse in knapp 0,5 cm dicke Scheiben und diese in Dreiecke schneiden. Beides zum Rettich geben. Petersilie dazuzupfen. Alles gut mischen und vor dem Servieren mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Tipp: Dazu passt Brot, zum Beispiel der TerraSuisse-Krustenkranz.

1

2

1. Zu seinen Kälbern trägt Bauer Daniel Winzenried Sorge — genauso wie zur Natur. Nachhaltige Landwirtschaft ist für ihn selbstverständlich. 2. Wo nach den Richtlinien von TerraSuisse gearbeitet wird, entsteht Lebensraum für Pflanzen und Insekten. Die Artenvielfalt wird gefördert und bewahrt. 3. Ein Zvieri ganz im Grünen. Daniel, Andrea und ihre beiden Söhne Cyrill und Loris fühlen sich wohl an der frischen Luft, und der Appetit stimmt auch.

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Alle M-Classic Fruchtsäfte und Drinks 20% Cowboy oder Bubble Joe Wassereis in Mehrfachpackungen 30% M-Classic GlacePortionenbecher im 4er-Pack, 4 x 90 g 5.– statt 7.20 30% M-Classic Pizza Toscana oder Favorita, tiefgekühlt 40% Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.10 statt 6.90 40% Malbuner DelikatessFleischkäse oder Fleischkäse mit Schinken im 4er-Pack, 4 x 115 g 5.20 statt 6.60 20% M-Classic Salatsaucen French Dressing, fixfertig, im Duo-Pack, 2 x 70 cl 4.– statt 5.20

NEAR-/NON-FOOD Exelcat Nassnahrung, Beutel 12 x 100 g oder Schalen 8 x 100 g 20% Alle Cucina & Tavola/ Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier 50% Kehrgarnituren, Bodenwischer oder Abwaschbürsten, z. B. Kehrgarnitur, FSC 6.80 Exelia Parfum du Monde im Duo-Pack 30% Secure (ohne Servicebeutel), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger Gültig bis 1.8. Gesamtes Pedic Sortiment 20% Huggies Super-Dry, Newborn, Little Walkers und Pull Ups 50% Kinderschuhe, z.B. Hausschuhe, diverse Farben, Gr. 30 – 38 12.90 Büroboxen im Duo-Pack 50% Clearboxen, diverse Grössen, z. B. Roller 4 15.–

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PUNKTE


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Natürlich aus der Schweiz Für Landwirt Daniel Winzenried und seine Familie ist Nachhaltigkeit ein Lebensprinzip, kein modisches Lippenbekenntnis.

Bilder Gaetan Bally, Styling Anita Oeschger

S

TerraSuisse Bauernschinken, 164 g, Fr. 5.30

eit 1820 steht der Hof der Winzenrieds in Niederwangen BE. Der landwirtschaftliche Betrieb hat schon Generationen ernährt. Damit das noch lange so bleibt, ist Nachhaltigkeit für Daniel Winzenried oberstes Gebot. Er ist nur einer von insgesamt 14 000 Schweizer Bauern, die nach den strengen TerraSuisseRichtlinien für die Migros produzieren. Dazu gehört der sehr beschränkte Einsatz von Hilfsmitteln genauso wie die artgerechte Tierhaltung in Ställen mit Auslauf. Obendrein wird der Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen seltener Pflanzen und Insekten Sorge getragen. Das ist «Puure» ganz im Einklang mit der Natur.

«Frischer und natürlicher könnte es kaum sein»

«Der Globalisierung kann sich keiner entziehen, doch es liegt uns am Herzen, die weltweite Logistik

nicht noch anzuheizen», sagen die Winzenrieds. Sie bevorzugen beim Einkauf, speziell bei den Lebensmitteln, Schweizer Erzeugnisse. Deshalb stehen auch Produkte von TerraSuisse auf ihrer «Postiliste». «Was aus der Schweiz kommt, wächst und gedeiht direkt vor unserer Haustür. Frischer und natürlicher könnte es nicht sein», bringt Daniel Winzenried es auf den Punkt.

Geschmackvoll geniessen und Gutes tun

Wer beim Einkaufen in der Migros TerraSuisse wählt, kann sich nicht nur sicher sein, sorgfältig hergestellte und frische Produkte auf dem Teller zu haben. Ganz nebenbei tut er Gutes für die Umwelt und unterstützt die Schweizer Landwirtschaft. Damit Betriebe wie der von Daniel Winzenried noch viele zukünftige Generationen ernähren.

TerraSuisse Apfelsaft naturtrüb, 1,5 l TerraSuisse Krustenkranz, 300 g, Fr. 2.—

Fr. 2.20*

* Nur in grösseren Filialen.

Jacqueline Vinzelberg

TerraSuisse Apfelsprudel, 1,5 l

Fr. 1.85


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mit Komfort-Hotelschiffen MS Johannes Brahms**** | MS Alemannia***+ Reiseprogramm Basel – Strasbourg – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Anschliessend können Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt besuchen. Abendessen an Bord. Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft in Breisach nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Zauberhafte Weihnachtsdekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert.

MS Johannes Brahms**** Auf diesem komfortablem Schiff finden max. 80 Personen in 40 Kabinen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit Panoramafenstern, Dusche/ WC, Föhn, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant, grosszügige Lounge und Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Reisedaten 2011/2012 MS Johannes Brahms 25.11.–28.11.11 04.12.–07.12.11 13.12.–16.12.11 28.11.–01.12.11 07.12.–10.12.11 16.12.–19.12.11 01.12.–04.12.11 10.12.–13.12.11 30.12.–02.01.12* MS Alemannia 26.11.–29.11.11 08.12.–11.12.11 20.12.–23.12.11• 29.11.–02.12.11 11.12.–14.12.11 23.12.–26.12.11• 02.12.–05.12.11 14.12.–17.12.11 27.12.–30.12.11• 05.12.–08.12.11 17.12.–20.12.11 30.12.–02.01.12* * Zuschlag Silvesterfahrt Fr. 90.– • All inclusive (Hauswein/Sekt/Fassbier/Softdrinks) Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord (an 1 Tag Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Transfer mit Tram in Strasbourg

MS Johannes Brahms

Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Programmänderungen vorbehalten.

MS Alemannia***+ Schiff für 184 Passagiere in 92 Kabinen (ca. 12 m²). Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Telefon, SAT-TV. Auf dem Oberdeck zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Panorama-Restaurant, Salon, Bar und Sonnendeck. Treppenlift vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Preise pro Person in Fr. Kabine Alemannia Brahms 2-Bett, Hauptdeck 390.– 490.– 2-Bett, Oberdeck 490.– 590.– 2-Bett, Deluxe OD 590.– – Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung 190.– 290.– Annullationsversicherung 19.– 19.–

2-Bettkabine MS Johannes Brahms

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

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Eine gute Hand für Getreide 3487 Bäuerinnen und Bauern bauen in der Schweiz TerraSuisseGetreide an. Eine von ihnen ist Mirjam LüthiProbst aus Bellach SO.

BÄCKER-TIPP

Bild Daniel Rhis

G

ut 20 Hektar Land bewirtschaftet Mirjam Probst-Lüthi auf dem Aarhof bei Solothurn. Sie ist eine der 3487 Bäuerinnen und Bauern, die für die Migros-Bäckerei TerraSuisseGetreide anpflanzen. Dieses ist von der IP Suisse zertifiziert. Auf ihren Feldern wachsen Weizen, Raps, Dinkel und Mais. Wechselnde Getreidesorten sind wichtig für die Qualität des Bodens. Einige

Felder liegen abwechselnd brach, auch das gehört zum TerraSuisseKonzept. Auf diesen Buntbrachen bieten Pflanzen wie Kornblumen und Klatschmohn für Insekten und Kleintiere einen Lebensraum. So leistet Mirjam Probst-Lüthi einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. Der Griff ins Migros-Brotregal ist deshalb auch ein Griff in die naturnahe Schweizer Landwirtschaft. Claudia Schmidt

So entstehen neue Getreidesorten

TerraSuisse Silserkranz, 300 g,

Fr. 2.40

Bis eine neue Getreidesorte entsteht, vergehen rund 15 Jahre. Klimaveränderungen stellen Getreide vor neue Wachstumsbedingungen, alte Getreidesorten verändern sich und werden schwächer. Zeit für neue Sorten. Aus 30 000 sogenannten Linien einer Sorte werden klassische Kreuzungen vorgenommen und beobachtet, bis schliesslich über die Jahre eine für gut befundene Sorte entsteht.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Süffig

An heissen Tagen ist Bier für viele der beste Durstlöscher. Das naturtrübe Bio-Bier aus Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe enthält keinen Alkohol. Bisher war es nur im Sechserpack erhältlich. Nun kann man es auch einzeln kaufen. Bio Bier alkoholfrei, 330 ml,

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Meringue-Dessert mit frischen Beeren Dessert für 4 Personen Spritzig

Aperito Sprizz ist der Trendapéro überhaupt. Den knallorangen Apéritif mit Bitterorangengeschmack veredelt man mit Prosecco oder Weisswein. Für alle, die es lieber alkoholfrei mögen, gibt es Aperito Sprizz. Der Aperitif ist bereits fertig gemixt und schmeckt gut gekühlt mit Eiswürfeln am besten. Aperito Sprizz alkoholfrei, 20 cl,

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Endlich Feierabend!

➔ 2 dl Vollrahm steif schlagen. Zirka Fr. 1.20 Cooler Tee

Eiskalte Lust

Gehören Sie auch zur Sorbetfraktion? Jetzt gibts die fruchtigen Erfrischungen auch im Portionenbecher mit integriertem Löffel. Zwei Geschmacksrichtungen stehen zur Auswahl: Zitrone und Erdbeer. Sorbet, z. B. Zitrone, 125 ml, Fr. 1.70* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Das gabs noch nie: einen Tee, den man mit kaltem Wasser aufgiessen kann. Tetley machts möglich. Die Früchtetees in den Geschmacksrichtungen Blueberry & Apple und Strawberry & Rasberry enthalten keinen Zucker oder künstliche Süssstoffe. Für einen Liter kalten Tee braucht es vier bis fünf Beutel. Tetley Cold, z. B. Blueberry & Apple, 20 Beutel, Fr. 3.50

➔ 100 g Meringues grob zerbrechen und mit 250 g gemischten Beeren, etwa Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren, in Gläser oder eine grosse Schale schichten. Einige Beeren zum Garnieren zurückbehalten. Dessert mit Rahm und Beeren garnieren. Zirka Fr. 8.55 Tipp: Noch hübscher sieht dieses Dessert aus, wenn Sie es zusätzlich mit Zitronenmelisseblättern dekorieren.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Galaktischer Sommer-Look

RAPPENSPALTE

Starlippen

Katzenblicke

Reese Witherspoon soll nicht ohne Lipgloss aus dem Haus gehen. Wir auch nicht — seit der Geburtsstunde des High-Shine-Lipgloss von Manhattan sowieso nicht. Denn der neue Gloss zaubert mit winzigen Kristallelementen einen schimmernden Wet-Look-Effekt auf unsere Lippen. Jetzt in zwei neuen Farben. High Shine Lipgloss, 3 ml, Fr. 7.—

«Roaaarrr! Ich lebe wild und gefährlich», vermittelt der Augenaufschlag, wenn die Wimpern mit der neuen Volum’Express-Mascara getuscht werden. Für den katzenhaften Blick sorgt eine speziell geformte Krallenbürste, die ein achtfaches Volumen zaubert. Volum’Express Colossal Cat Eyes Mascara,

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Cleo Heuss (18), Miss Zürich 2011, ist in Ghana geboren, in Zürich aufgewachsen und will Polizistin werden. Sie ist die erste Kandidatin, die für die Miss-Schweiz-Wahl am 24. September gesetzt ist. Cleo Heuss, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit 13 Jahren spielte ich auf SF 2 in einem FernsehSpot mit. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Für Botox. Menschen werden oft süchtig danach, und die Botox-Gewinnung ist oft mit qualvollen Tierversuchen verbunden. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein Mini-Keyboard, das ich mit drei Jahren bekommen habe.

Sphären-Look

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Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In der Altstadt von Winterthur ZH gibts alte Brunnen, die köstliches, kühles Wasser spenden. Wo trifft man Sie abends?

In der Pizzeria Santa Lucia in Winterthur oder Zürich. Anschliessend tanze ich gerne im Club Bolero oder im Zürcher Club Jade. Und wo garantiert nicht?

Im Kino. Zu dunkel.

Duft-Offensive

Von Chiemsee gibts in der Migros zwei neue Parfüms für sportaffine Girls und Boys. Wildcard! ist ein orientalischer Damenduft, Revolution hat eine würzig-maskuline Basisnote mit Moschus. Chiemsee Wildcard! female, Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 29.80 Chiemsee Revolution male, Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 29.80

Sind Sie gerne prominent?

Ja. Berühmt zu sein macht das Leben noch abenteuerlicher, als es schon ist.

Eugen Baumgartner


52 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Kulinarische Zeitreise

In der Bibliothek des Kochbuchantiquars Hans Weiss finden sich erstaunliche Rezepte aus vergangenen Zeiten. Der richtige Mann für einen Kirschenpudding nach Grossmutterart.

W

er das Haus in einer Wohngegend in Zürich betritt, ahnt noch nichts von den Raritäten, die in den grossen Regalen schlummern. Buchantiquar Hans Weiss betreibt kein Ladengeschäft mit Öffnungszeiten. Er druckt aufwendige kleine Kataloge, die an geneigte Sammler in aller Welt verschickt werden. Auch über das Internet findet man seine Bücher, er selbst hat aber keine eigene Internetsite. Zum Antiquar wurde er – wie so viele – über das Sammeln. Interessiert blättert er durch das kleine alte Kochbuch, das «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius mitgebracht hat. «Das ist von meiner

Grossmutter», erzählt sie. Auch die alte Puddingform gefällt ihm. Die beiden bereiten einen traditionellen Pudding zu. Das passt perfekt, weil Weiss mit einer Engländerin verheiratet ist. In Grossbritannien ist die Puddingtradition noch sehr lebendig. Wir wenden uns den alten Büchern zu. Der Antiquar kennt jedes seiner Bücher, weiss, wann welches Buch in der Erstausgabe erschienen ist. Weiss ist eine Institution: Er hat mit seiner Bibliografie deutschsprachiger Kochbücher ein Kompendium für Sammler veröffentlicht. Ermutigt dazu hat ihn Harry Schraemli, Gründer des gastronomischen Museums Thun,

Kochen mitt der deer «Saisonküche» «SSaisonküche» «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius fügt dem Eiweiss flugs eine Prise Salz bei, derweil Kochbuchantiquar Hans Weiss geduldig den Eischnee schlägt. «Gut Ding will Weile haben» gilt eben nicht nur für Bücher.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Hans Weiss

e immer ➔ Was haben Si ? auf Vorrat t etten und Gänsefet Käse, Wein, Zigar Sie ➔ Wie oft kochen ? he oc pro W ei Mal. r in Italien sind, zw Drei Mal. Wenn wi Sie … ➔ Kochen ist für r tu … Genuss und Na e nie essen? Si n ➔ Was würde d Lunge. Innereien: Herz un sen n Sie gern mal es de ür w ➔ Mit wem gehen? . Es gäbe dann ein Mit Rossini in Paris . Tournedos Rossini

ENTSPANNT: Kochbuchantiquar Hans

Weiss geniesst den Kirschenpudding in seiner Bibliothek (grosses Bild). ANTIK: Der Kirschenpudding wird traditionell in einer verschliessbaren Puddingform gegart. EINFACH: Für den feinen Pudding braucht es nur wenige Zutaten. BRÖSELIG: Paniermehl stellt man aus trockenem Brot leicht selbst her.


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1. Tag: Schweiz−Molveno. 2. Tag: Brenta Dolomiten-Rundfahrt mit Naturpark Adamello Brenta, Nardis Wasserfällen, Madonna di Campiglio und Val di Sole. 3. Tag: Freier Vormittag am Lago di Molveno. Nachmittags 3-Seen-Rundfahrt mit Tenno-, Garda- und Toblino-See. Abends Trentiner-Abendessen mit Musik und Tanz im Hotel. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Bozen und Kalterer Weinstrasse mit Besuch Weinkellerei und Degustation. 5. Tag: Rückreise Molveno − Schweiz.

1. Tag: Schweiz – Gardasee. 2. Tag: Ausflug Verona – Stadt von Romeo und Julia und Schauplatz eines der grössten Opernfestivals der Welt. Geführte Besichtigung und freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. 3. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt mit Bardolino, Halbinsel und Städtchen Sirmione sowie Malcesine. 4. Tag: Gardasee – Rückreise mit Pässefahrt Bernina und Julier in die Schweiz.

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Mittelklasshotel Mizar in Chianciano Terme Florenz – «Stadt der Medici», Weinregionen Montepulciano und Montalcino ■ Fakultativ: Chianti und Siena

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475.–

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Chianciano Terme. 2. Tag: Panoramafahrt ins Val d’Orcia sowie Besuch der Städteperlen, Montalcino, Pienza und Montepulciano. 3. Tag: Fakultativer Ausflug ins Chianti mit feinem Mittagessen. Geführte Stadtbesichtigung Siena mit mittelalterlicher Piazza del Campo, Palazzi und Glockentürmen. 4. Tag: Ausflug Florenz – «Stadt der Medici» und über Jahrhunderte gewachsenes Gesamtkunstwerk. Geführte Stadtbesichtigung mit Domplatz, Baptisterium, Piazza della Signoria, Kirche von Santa Croce u.v.m. Freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. Abendessen mit Weinverkostung auf einem Landgasthof. 5. Tag: Chianciano Terme – Schweiz.

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Burgdorf, Basel, Aarau, Baden-Rütihof , Zürich-Flughafen , Winterthur, Wil , Piemont und Südtoscana: zusätzlich Arth-Goldau

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Reisedaten Sonntag – Donnerstag 1: 04.09.–08.09. 2: 11.09.–15.09.

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Reisekomfort

425.–

Ihr Reiseprogramm

1: 01.09.–04.09. Do – So 2: 08.09.–11.09. Do – So 3: 11.09.–14.09. So – Mi 4: 22.09.–25.09. Do – So

ab Fr.

1. Tag: Schweiz – Como – Piemont. 2. Tag: Wir sehen und geniessen Cuneo mit Bischofspalast und barocker Kirche Sant’Ambrogio, Alba, Stadt der Trüffel und der hundert Türme sowie das Hügelland des Langhe mit Weindegustation im Herzen des Barolo Gebiets. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Turin, Residenzstadt der Herzöge von Savoyen, mit geführter Besichtigung und freiem Nachmittag. 4. Tag: Piemont – Aufenthalt Orta San Giulio mit malerischer Altstadt – Rückfahrt Schweiz.

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5: 23.10.–26.10.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

der eine der grössten Kochbuchsammlungen besass. Nach Schraemlis Tod 1995 wurde die Sammlung des Schweizers in einer mehrtägigen Auktion bei Sotheby’s in London versteigert.

Nostradamus und die Konfitüre

Kochbücher sind stets auch eine besondere Art Geschichtsbücher: «Wussten Sie, dass Nostradamus auch über Konfitüre geschrieben hat?» Unglaublich, aber nachvollziehbar, wenn man weiss, dass der Prophet des Weltuntergangs Apotheker und Arzt war, und Marmeladen in der mittelalterlichen Heilkunde eine Rolle spielten. Wir blättern in alten französischen Kochbüchern. Dort wird unterschieden zwischen «Service à la française» und «Service russe». «Unsere Gewohnheit, die Teller einzeln zu servieren, geht auf die russische Tradition zurück. Früher wurde alles auf einmal, wie bei einem Büffet, aufgetischt», weiss der Antiquar. Wir könnten noch stundenlang stöbern, doch der Kirschenpudding fordert jetzt wieder Aufmerksamkeit. Das Eiweiss muss geschlagen werden. Routiniert wird gerührt, dann endlich darf der Pudding ins Wasserbad. «Das Schöne an dieser Zubereitungsart ist», sagt die «Saisonküche»-Köchin, «dass man den Pudding dann im Topf allein lassen kann – er gart von alleine.» In der Bibliothek steht eine Marmorbüste von Escoffier, die Regale der Bibliothek sind voll mit Raritäten. «Beim letzten Umzug habe ich 50 Bücherkisten der Heilsarmee gestiftet. Die restlichen Bücher brachten trotzdem noch knapp zehn Tonnen auf die Waage.» Wer so schwer zügelt, ist bei Möbelpackern nicht beliebt. Gibt es ein Buch, von dem sich Weiss nicht trennen würde? «Das Buch von Nignon, der Koch beim Zaren war. Von 1919. Davon gibt es nur 50 Exemplare. Ich habe mal gesagt, dass ich mich davon nicht trenne, aber dann habe ich es verkauft.» Als Händler darf man nicht zu sentimental sein. Text Claudia Schmidt Bilder Victoria Loesch

Bücher in der Bibliotheca Gastronomica: www.antiquariat.net/gastronomica

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Kirschenpudding mit Kirschensauce Für 1 Puddingform à 1,5 l Inhalt Ergibt ca. 8 Stück Zubereitung ca. 30 Minuten + 45 Minuten garen Pro Person ca. 13 g Eiweiss, 24 g Fett, 44 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal

ZUTATEN ZUBEREITUNG

250 g Kirschen, 150 g trockenes Weissbrot ohne Rinde, 8 Eier, 125 g Zucker, 1 TL Vanillepaste, 125 g gemahlene geschälte Mandeln, 80 g Butter, weich, Butter für die Form, 1 Prise Salz Kirschensauce: 250 g Kirschen, 60 g Zucker, 1 TL Zitronensaft

1 Kirschen für Pudding und Sauce entsteinen und ca. 5 Minuten in wenig Wasser weich dünsten. Im Cutter sehr fein pürieren. Kirschenmasse in Hälften teilen und auskühlen lassen.

2 Brot im Cutter zu Paniermehl mahlen. Wenig für die Form beiseitestellen. Eier trennen. Eiweiss kühl stellen. Eigelb mit Zucker und Vanillepaste ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Mandeln unterheben. Butter schaumig rühren, mit Paniermehl und einer Hälfte der ausgekühlten Kirschenmasse mischen. Eigelb-Zucker-Mischung dazurühren. 3 Puddingform mit Butter ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Wasser in einer hohen Pfanne aufkochen. Kaltes Eiweiss mit Salz steif schlagen. Vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Alles in die Form giessen, gut mit einem Deckel verschliessen. Form zu 1/3 ins heisse Wasser stellen. Pfanne zudecken und Pudding ca. 45 Minuten im siedenden, nicht kochenden Wasser pochieren. Pudding aus der Pfanne heben und etwas abkühlen lassen. 4 Für die Sauce die restliche Kirschenmasse mit Zucker und Zitronensaft aufkochen, heiss oder kalt zum lauwarmen Pudding servieren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


56 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Beeren-Cocktail

Rezept: 400 g gemischte, frische Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, ohne die Rispenstiele), Saft einer halben Zitrone, 2 EL Honig, einige Blätter Zitronenmelisse oder Minze. Zitronensaft mit dem Honig verrühren, über die Beeren geben und ca. 10 Minuten marinieren. Mit Zitronenmelisse oder Minze dekorieren.

Himbeer-Tiramisu Rezept: 250 g Mascarpone 2 Eigelb, 2 Eiweiss, 1 Prise Salz 50 g Zucker, 30 ml Espresso, 100 g Löffelbiskuit, ca. 200 g Himbeeren, etwas Kakaopulver zum Bestäuben. Eigelb mit Zucker cremig aufschlagen. Mascarpone zufügen, verrühren. Eiweiss mit dem Salz steif schlagen und unter die Mascarpone heben. Löffelbiskuit zerbrechen und in Gläser geben. Mit Espresso tränken und mit ein paar zerdrückten Himbeeren bedecken. Mascarponecreme drübergeben. Die Gläser 1 Stunde kalt stellen. Mit Kakaopulver bestäuben und mit Himbeeren dekorieren.

KLEINE KÜCHENKUNDE

Koketterie im Glas

Sie sind prall, samtig und süss. Warum Himbeeren und Co. wahre Powerpakete sind, verrät Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

B

eeren sind von der Sonne verwöhnt, köstlich im Aroma und strotzen nur so von wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitami-

nen. Die kleinen feinen Perlen wie etwa Himbeere, Heidel-, Blaubeere und Johannisbeere machen uns den Sommer zum süssen Vergnü-

gen. Die saftigen Kraftpakete sind jedoch nicht nur ein Genuss für Auge und Gaumen. In den himmlischen Perlen steckt ganz schön viel Power. Himbeeren sind beispielsweise reich an Vitamin C, Kalzium, Magnesium und Kalium. Ausserdem enthalten sie eine Vielzahl an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Flavonoiden, sowie Polyphenolen wie der Ellagsäure. Laut Ernährungswissenschaftern soll dieser Säure eine krebsvorbeugende Wirkung nachgewiesen werden. Auch die säuerlich schmeckenden Johannisbeeren – egal ob in Rot, Weiss oder Schwarz –, weisen

einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und verschiedenen Vitaminen auf. So ist zum Beispiel der Vitamin-CGehalt von 100 Gramm Johannisbeeren drei- bis viermal so hoch wie der von Zitronen.

Eine Bereicherung in der Küche und für den Gaumen

Nur zu schade, dass es die bunte Beerenpracht nicht das ganze Jahr über erntefrisch zu kaufen gibt – die Saison ist einfach zu kurz. Deshalb sollten Sie jetzt tüchtig zugreifen und sich den Sommer ins Glas und auf den Teller holen. Herrlich schmecken Himbeeren


SAISONKÜCHE

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Panna cotta mit Heidelbeer-Coulis

Bild und Styling Claudia Linsi, Rezepte Claudia Schmidt

Rezept: Panna cotta: 500 g Halbrahm, 60 g Zucker, 1 Vanilleschote, 3 Blätter Gelatine. Zubereitung Panna cotta: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Rahm mit dem Zucker und dem ausgekratz-ten Vanillemark kurz bis knapp zum Siedepunkt erhitzen. Gelatine gut ausdrücken und im Rahm auflösen. In Förmchen geben und mehrere Stunden im Kühlschrank kühlen. Zubereitung Heidelbeer-Coulis: 200 g Heidelbeeren, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Wasser, 50 g Zucker. Heidelbeeren mit Zitronensaft, Wasser und dem Zucker in eine Pfanne geben und kurz aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Kurz mit einem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Kurz vor dem Servieren Panna cotta auf Teller stürzen und etwas Blaubeer-Coulis über die Creme geben.

zum Beispiel über einem frischen Blattsalat verteilt, zu gebratenem Fisch gereicht oder als Tiramisù verarbeitet. Aus roten und schwarzen Johannisbeeren lassen sich feine Fruchtgelees oder Sirupe zaubern. Und auch Blaubeeren passen wunderbar in Fruchtkuchen und Cup-Cakes oder lassen sich zu einer köstlichen Sauce verarbeiten. Die Brombeere mit ihrem leicht säuerlichen Aroma schmeckt nicht nur vom Strauch in den Mund, sondern auch als Eingemachtes oder bereichern den winterlichen Rumtopf. Aus allen Beerensorten lassen sich fantastische Konfitüren, Fruchtsau-

cen oder Glaces zubereiten. Eine delikate Kombination ergibt sich, wenn Beeren mit Panna cotta vermengt oder unter Milchreis, Quark, Joghurt oder ins Birchermüesli gerührt werden.

Beeren im Glas — koketter Auftritt der Diven

Einen besonders aromatischen Auftritt haben Beeren, wenn man sie abwechslungsweise mit Schichten von Panna cotta, Philadelphia oder Löffelbiskuits in kleine Gläschen füllt. So wunderschön präsentiert werden die Powerperlen zu kleinen Kunstwerken – beinahe zu schade, um sie zu vernaschen.

Will man die Beeren auf Vorrat einkaufen, kann man sie natürlich auch einfrieren. Am besten legt man dabei jede Fruchtperle einzeln auf ein Blech, damit die Beeren ihre Form behalten, und füllt sie erst nach rund zwei Stunden in kleine Tiefkühlbeutel ab. Allgemein gilt: Beeren sollte man so wenig wie möglich waschen, denn Wasser laugt sie unnötig aus und raubt ihnen den Geschmack. Besser ist es, die Beeren kurz abzubrausen, abtropfen zu lassen und vorsichtig trockenzutupfen. Tolle Beerenrezepte finden Sie unter: www. saison.ch

TIPPS UND TRICKS • Bewahren Sie kleine Joghurtgläser für Ihre nächste Beeren-Dessert-Kreation auf. • Kleine Apérogläschen geben dekorative Gefässe ab. • Gefrieren Sie rote Johannisbeeren mitsamt Zweig ein. So sieht Ihre Dessertkreation besonders attraktiv aus. • Legen Sie je eine Heidelbeere in die Eiswürfelförmchen, geben das Wasser dazu und frieren das Ganze ein. Das sieht in jedem Sommerdrink toll aus!


Aktuell Im Angebot ab 14 Uhr

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Herzhafte Menüs – frisch für Sie zubereitet ihn Ihrem Migros-Restaurant. Jeden Nachmittag ab 14 Uhr. Achten Sie auf das aktuelle Angebot am Eingang.

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Genossenschaft Migros Aare


IHRE REGION MIGROS AARE

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

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NEWS

Produkt der Woche AdR-Quark Crème Vanille ¼-fett im 500-g-Becher zu Fr. 3.15. Reich an Protein und Kalzium. Anwendungsidee: Ergibt feine Desserts mit Erdbeeren oder Himbeeren. Hergestellt in der Molkerei Lanz in Obergerlafingen.

Klubschulangebot Gestalten lehren. Wer seine Begeisterung für Gestaltung weitervermitteln möchte, besucht den Lehrgang Ausbilder/in Gestaltung an der Klubschule. Im September starten zwei neue Klassen – Einführungstag ist am Samstag, 20. August. Melden Sie sich an: www.klubschule.ch Tel. 0844 844 900

InterMezzo

Bild: Manuel Zingg

Cristiana Maineri Ramseier aus Lugnorre findet die Rubrik Intermezzo im Migros-Magazin originell, gratuliert dazu und bedankt sich für die wöchentlichen Schmunzler. Mehr noch:

Sie hängt gleich dieses Intermezzo an, mit einer Foto aus der Migros in Marin NE. Ob die Verantwortlichen bei der Plakatgestaltung zu lange miteinander konversiert haben und das Brot deshalb nicht lange konservierbar ist?

Langnau Jazz Nights: Workshops für Profis und Amateure, für Jung und Alt sowie Konzerte am Abend.

Langnau im Jazzfieber

Vom 26. bis 30. Juli verwandelt sich Langnau in ein Jazzdorf. Freunde des zeitgenössischen Jazz werden begeistert sein.

D

ie Langnau Jazz Nights haben sich zu einem Ereignis entwickelt, das übers Emmental hinaus Beachtung findet. Dabei wird man, wenn man von Nächten spricht, den Langnau Jazz Nights eigentlich gar nicht gerecht: Langnau verwandelt sich während einer Woche nämlich in ein richtiges Jazz-Camp. Tags��ber finden Workshops für Profis und engagierte Amateure statt, während Kinder und Jugendliche die JuniorWorkshops besuchen. Ab 17.30 Uhr trifft man sich auf dem Viehmarktplatz im Zentrum des Städtchens, wo die Bands des JuniorJazz-Meetings und die Workshopteilnehmer in Open-Air-Konzerten auftreten. Den Jazz bei jungen Leuten zu fördern, ist den Langnauern ein

wichtiges Anliegen. Der langjährige, überzeugte Einsatz auf diesem Gebiet macht sich übrigens auch beim Publikum bemerkbar: Selten trifft man an einem Jazzfestival auf so viele junge Jazz-Fans. Es verwundert nicht, dass die Langnauer für ihre Bemühungen schon verschiedentlich – und zu Recht – ausgezeichnet worden sind, unter anderem 2008 mit einem Schwerpunktbeitrag aus dem Migros-Kulturprozent der Migros Aare.

Internationale Jazz-Stars in der Kupferschmiede

Die Hauptkonzerte mit renommierten Schweizer Musikern und internationalen Jazz-Grössen finden abends in der Kupferschmiede statt. Auch dieses Jahr hat es

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

der künstlerische Leiter der Langnau Jazz Nights, Walter Schmocker, wieder verstanden, ein spannendes Programm am Puls der Zeit zusammenzustellen: Vom New-Yorker-Abend mit dem Ravi Coltrane Quartet und Robert Glasper’s Experiment über die John Scofield Group bis zum viel gefeierten amerikanisch-indischen Pianisten Vijay Iyer finden sich Glanzstücke des zeitgenössischen Jazz. Und auch die Schweizer Szene ist mit Nodog Extended oder dem Kaleidoscope String Quartet herausragend vertreten. Dieses Jahr findet das Festival vom 26. bis 30. Juli statt. HS

Informationen und vollständiges Programm: www.jazz-nights.ch


60 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Eingespieltes Team: Liliane Appenzeller (links) und Hanni Berchtold (rechts), die seit 34 Jahren im Kinderparadies des Shoppylands arbeitet.

Im Dienste der Kinder

Seit 1977 betreut Hanni Berchtold Kinder im Kinderparadies des Shoppylands. Mittlerweile schon die Kinder derer, auf die sie vor Jahren aufgepasst hat.

E

in Kinderparadies im Shoppyland ohne Hanni Berchtold? Undenkbar. Das würden nicht bloss die Kinder bestätigen, sondern auch ihre Mütter, die Ende der siebziger Jahre zum Teil bereits selber von Hanni Berchtold betreut worden sind. Und kein Einkaufs- oder Dienstleistungsbereich im ganzen Shoppy zementiert den Slogan «Für die ganze Familie» besser als das Kinderparadies. Hat sich am Verhalten der Kinder seit 1977 etwas verändert? «Ja», sagt Hanni Berchtold, «es geht hektischer zu und her als damals. Aber das hat vermutlich we-

niger mit den Kindern als mit ihren Eltern und unserer heutigen Zeit zu tun. ‹Chum itz!› ist heute viel öfter als früher zu hören, wenn man seine Kinder bei uns abholt und sie noch beim Spielen sind.»

Vom Bäbi übers Basteln bis zum Klettergerüst

Natürlich ist das Kinderparadies 2011 nicht mit früher zu vergleichen, nach dem gelungenen Umbau des Shoppylands sowieso nicht. Heute können sich die Kinder sowohl drinnen wie draussen vergnügen, von insgesamt sieben Frauen betreut. Alle Interessen

Im Kinderparadies ist für jedes Kind die passende Aktivität dabei.


IHRE REGION MIGROS AARE werden im Kinderparadies geweckt, von der eher ruhigen Bastel- oder Bäbi-Ecke über das TipiZelt bis hin zur Rutschbahn und zum Klettergerüst. Letztere werden auch als Bewegungsecken bezeichnet. Hat es denn seit 1977 auch Unfälle gegeben? Hanni Berchtold schmunzelt: «Dass wir ab und zu ein Bobo haben, das ist die normalste Sache der Welt. Zum Glück aber hatten wir nie einen wirklich schweren Unfall.» Das Schlimmste, so Hanni Bechtold, sei vor vielen, vielen Jahren ein Handbruch gewesen, weil ein Bub seinen Brüetsch beim Spielen unabsichtlich umgestossen habe. Und danach? Gab es Zeter und Mordio seitens der Eltern, so im Stil von «Chöit dir im Chinderparadies nid besser achtig ghä, dir donners Schnuuderihüng»? Die Leiterin des Kinderparadieses lacht: «Nein, die Mutter meinte ganz nüchtern, dass das ebenso gut ‹en famille› hätte passieren können.»

Wenn Papa die Kinder vergisst

Als mit Abstand lustigstes Erlebnis erinnert sich Hanni Berchtold an der Vater, der schlicht und ergreifend ohne seine beiden Kinder wieder nach Hause fuhr. Man(n) braucht keine grosse Fantasie zu haben, um sich vorzustellen, was für ein Donnerwetter es zu Hause absetzte, als die Mama sich nach dem Verbleib der beiden Kinder erkundigte.

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Die Migros Aare als Trendsetterin

An der 50. Sitzung des Genossenschaftsrats seit der Gründung der Migros Aare 1998 gab es spannende Referate zu hören. So werden weitere VOI-Läden und «cha cha»-Restaurants eröffnet. Das Konzept von VOI wird sogar von der Migros Zürich übernommen.

D

r. iur. Max Meyer, Präsident der Verwaltung der Migros Aare, gab den Rätinnen und Räten einen Überblick über den Verlauf der ersten sechs Monate bei der Migros Aare. Insbesondere die massiven Preisermässigungen auf dem Migros-Sortiment seit Jahresbeginn fielen auf: «Die Investitionen dafür belaufen sich auf 260 Millionen Franken. Um diesen Betrag konnten die Migros-Kundinnen und -Kunden günstiger einkaufen.» Gleichzeitig wuchs damit der Preisvorsprung gegenüber Coop auf fast 11 Prozent, entsprechend stärker als die Nummer zwei wuchs die Migros Aare per Ende April.

Expansion bei VOI und «cha cha»

Das Nahversorgungskonzept mit den VOI-Dorf- und Quartierlä-

den ¬ die Migros Aare wird per Ende Jahr 14 dieser Verkaufseinheiten in ihrem Wirtschaftsgebiet betreiben ¬ wird im November erstmals von der Migros Zürich übernommen. Max Meyer: «Im Einkaufszentrum Metalli Zug haben wir ausserdem das dritte Thaifood-Restaurant ‹cha cha› mit grossem Erfolg eröffnet, noch 2011 folgen jene in Luzern und in der Berner Innenstadt.»

Referate zu M-way und Medbase

Dieter Berninghaus, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bunds MGB, präsentierte den Anwesenden in einem äusserst kurzweiligen Referat das Departement Handel im MGB, dem er vorsteht. Dazu gehören Ex-Libris, Interio, Depot, Iba, Office World, M-way, Migros,

LeShop, Globus, Denner und Migrolino. Dieter Berninghaus fokussierte seine Ausführung auf M-way, ein anerkanntes HighTech-Kompetenzzentrum für Mobilitätslösungen der Zukunft. Jochen Müller, Leiter des Direktionsbereichs Freizeit bei der Migros Aare, stellte dem Genossenschaftsrat die Zusammenarbeit zwischen Medbase und der Migros vor. Medbase ist ein ambulantes medizinisches Dienstleistungsunternehmen, heute im Wirtschaftsgebiet der Migros Aare bereits im Westside in Bern und im FlowerPower Olten vertreten, ab Herbst im PanoramaCenter in Thun. Die Migros hält die Mehrheit an Medbase. Bo

www.m-way.ch www.medbase.ch

Bo

Öffnungszeiten/Preise Montag-Freitag, 9 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 17 Uhr Die erste Stunde ist für die Kinder zwischen drei und sechs Jahren respektive für deren Eltern gratis. Die zweite Stunde kostet drei, die dritte vier Franken. Der Aufenthalt im Kinderparadies ist auf drei Stunden pro Kind beschränkt. Mehr als 60 Kinder gleichzeitig können nicht beaufsichtigt werden.

Mit grossem Erfolg betreibt die Migros Aare die VOI-Dorf- und Quartierläden. Bis Ende Jahr werden es deren 14 sein. Ab November gibt es dieses Konzept auch in der Migros Zürich.


MMMM… MMM M… SÜSSESIST FASNACHTSGEBÄCK SOMMERZEIT BEERENZEIT. ANGEBOTE GELTEN VOM 19.7. BIS 25.7.2011

3.80

Erdbeeren Schweiz/Niederlande/Belgien 250 g

4.50

Heidelbeeren anien Schweiz/Italien/Sp 250 g

7.50

Beeren gemischt Schweiz 300 g

25% 3.70 statt 4.90

Johannisbeeren Schweiz 500 g

Genossenschaft Migros Aare

5.30

Himbeeren Schweiz 250 g

4.30

Brombeeren Schweiz 250 g


FREIZEIT

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

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DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 29

Waagrecht: 1 Bedrohung 6 unmodern (englisch) 8 einheimischer Karpfenfisch 9 Bezeichnung einer Internetadresse 10 geziertes Benehmen 12 europäische Weltraumorganisation (Abkürzung) 14 Ort bei Gent 15 medizin. verwendete Drogen 17 anerkannt, korrekt 18 Disneys kleine Meerjungfrau 20 US-Filmstar † 1962 21 kanadischer Wapitihirsch 23 Fluss in Graubünden 24 italienischer Frauenname 26 elektrisch geladenes Teilchen 27 Bündnis, Abkommen 28 Zeitraum von 24 Stunden 29 Schweizer Moderator (Sven)

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So machen Sie mit Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich.

Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 24. Juli 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Entgelt für Bühnenkünstler 2 negatives Elementarteilchen 3 sibirische Eichhörnchenfelle 4 absolute technische Atmosphäre 5 Flegelhaftigkeit 6 Salz der Ölsäure 7 behäbig 11 französischer Kanalhafen: …-sur-Mer 13 Ex-Trainer der CH-Fussballnati 16 französisch Insel 17 Sohn Judas (AT) 18 schweizerischer Maler † 1961 (Cuno) 19 aus tiefem Herzen 21 Dynamik 22 weiblicher Kurzname

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel


Traummelodien der Berge Ein traumhaftes Wochenende mit den Amigos im Tirol!

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Exklusiv-Reise vom 22. - 24. September 2011

Leistungen – Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region von Innsbruck und zurück ✓ 2 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 1 x Begrüssungsgetränk

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✓ 2 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 1 x feines 3 Gang Abendmenü

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✓ Ausflug Achensee inkl. Schifffahrt

- Der wunderbare Achensee im zauberhaften Herbstkleid! - Von der Kunst des Glasblasen in der bekannten„Glasstadt“ Rattenberg! - Faszination Swarovski Kristallwelten bei Innsbruck! - Exklusivkonzert der Amigos im wunderschönen Stubaital! Ihr Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag: Do, 22. September 2011 – Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Innsbruck im schönen Tirol. Nach dem Bezug der Zimmer heisst Sie die Küche Ihres Hotels mit einem feinen Nachtessen herzlich Willkommen! 2. Tag: Fr, 23. September 2011 – Achensee, Rattenberg & Amigos Konzert Nach dem Frühstück unternehmen wir heute eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Am Nachmittag geht es weiter nach Ratten-

✓ Ausflug nach Rattenberg

berg, der kleinsten Stadt Österreichs, welche im Mittelalter als Zentrum der Glasbläserei bekannt war. Hier lohnt es sich ganz besonders, einem Glasbläser über die Schulter zu schauen! Am Abend steigt dann mit dem Konzert der Amigos im idyllischen Stubaital der grosse Höhepunkt dieser Reise. Die sympathischen Brüder verzaubern mit Ihren Liedern Jung und Alt und wurden 2010 wiederum mit der begehrten „Krone der Volksmusik“ für ihr Schaffen ausgezeichnet. 3. Tag: Sa, 24. September 2011Swarovski Kristallwelten & Heimfahrt Nach dem Frühstück führt uns die Fahrt nach Wattens bei Innsbruck, wo uns die Zauberwelt von Swarovski erwartet! Lassen Sie sich von den märchenhaften und glitzernden Wunderkammern verzaubern und lernen Sie viel Wissenswertes rund um die Kunst des Glitzern! Danach treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an!

Rattenberg, das wohl hübscheste Städtchen Österreichs

✓ 1 x Eintritt und Führung Swarovski Kristallwelten in Wattens ✓ 1 x Eintritt und reservierte Sitzplätze für das Konzert der Amigos im überdachten Pavillon in Fulpmes inkl. Vorprogramm am 23.09.11 ✓ Beste Betreuung durch unsere eigene Schweizer Reiseleitung

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

BABY CLUB

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Haare streicheln ja, Po tätscheln nein. Und bei Mundgeruch ist Schluss mit Kussgenuss.

Zu viel des Guten, Süsser!

Kleinkinder essen doppelt so viel Süsses, wie erlaubt wäre. Bereits ein- bis dreijährige Kinder essen zu viel Süssigkeiten, das zeigt eine deutsche Studie. Das ist deshalb besorgniserregend, weil der Grundstein für die richtige Ernährung im Kleinkindalter gelegt wird. Die Forscher untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von 525 Familien und stellten fest, dass die Kleinen statt der tolerierbaren Menge von 25 bis 30 Gramm Süssigkeiten pro Tag im Schnitt rund 50 Gramm essen. Auch überraschend: Obwohl Kinder etwa mit eineinhalb Jahren feste Nahrung essen könnten, bekommen sie oft noch Brei, teilweise bis sie drei sind.

Bilder Getty Images, Fotolia, Imagesource/Keyston

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

Pommes frites oder Salat? Bei Fetthunger hat Grünzeug keine guten Aussichten.

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Das kleine Schmuse-ABC K

üssen macht nicht immer Spass: Mundgeruch ist für 95 Prozent der Befragten ein Abtörner, wie eine Studie der Partnervermittlung ElitePartner. de ergab. Piercings im Männergesicht schrecken 35 Prozent der Frauen ab. 35 Prozent der Herren wollen gar nur schlanke Frauen küssen. Kusswillige merken sich: Männer lieben Frauenhände um ihren Nacken. Frauen gefällt es, wenn Mann mit ihren Haaren

spielt. Während des Küssens den Po der Dame zu tätscheln, sei dagegen zu unterlassen, erklärten 90 Prozent der Frauen. Mann sollte sich daran halten, sonst bleibt ihm anstelle des Lippenstiftflecks, ein Handabdruck im Gesicht zurück. Priska Plump

Frage von letzter Woche

Handelten Sie in Ihrer Jugend gedankenlos?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

15 % 49 %

Ja, und es ging meist gut.

Ja, und ich flog oft auf die Nase.

36 %

Nein, ich war übervorsichtig.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wann küssen Sie? ➔ Bei jeder Gelegenheit. ➔ Nur beim Sex. ➔ Nur an Geburtstagen und allgemeinen Feiertagen. ➔ Nie.

ERNÄHRUNG

Wo der Fetthunger herkommt

Wer kennt das nicht: Da nimmt man sich vor, gesund und leicht zu essen, und sobald man sich zwischen einem Salatteller und einer Portion Pommes frites entscheiden muss, sind alle guten Vorsätze dahin. Schuld daran ist eine Zunahme von Endocannabinoiden, körpereigenen Substanzen, die Verdauungssäfte freisetzen und dadurch Hunger erzeugen — und zwar den sogenannten Fetthunger. Amerikanische Forscher konnten dies an Ratten zeigen. Diese Erkenntnis könnte helfen, den Fetthunger mit Medikamenten zu dämpfen. Und sie könnte erklären, warum Kiffer von plötzlichen Fressanfällen geplagt werden. Denn Endocannabinoide entfalten eine ähnliche pharmakologische Wirkung wie die Cannabinoide im Cannabis.


66 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Die grüne Insel am Rande Europas

Sanfte Hügel und ein Blick bis fast nach Amerika. Irland wird oft auf seine eindrückliche Landschaft reduziert. Zu Unrecht, meint Autorin Gabrielle Alioth. Die Baslerin muss es wissen, sie lebt seit 1984 auf der Insel.

I

n Irland musste sich Gabrielle Alioth (56) neu erfinden. Denn als Ökonomin fand sie 1984 keine Anstellung in ihrer neuen, von hoher Arbeitslosigkeit geplagten Heimat. Ausgewandert war Gabrielle Alioth, weil ihr Ehemann als Auslandkorrespondent fürs Radio nach Irland zog. So begann die Baslerin zu schreiben. Und die grüne Insel war ihr wohlgesinnt. Die Iren haben seit je eine enge Beziehung zum Geschichten erzählen und zu der Schriftstellerei. Eine Redensart besagt gar, dass jeder Ire einen Roman in der Schublade oder zumindest im

Kopf hat. «Die Natur, das oftmals Unorganisierte und die alltägliche Freundlichkeit der Einheimischen, vieles ist anders als in der Schweiz», sagt die 56-Jährige. «In der Schweiz fühlte ich mich immer als Aussenseiterin. In Irland auch, aber hier weiss ich wenigstens, warum.» Bis heute hat sie nie bereut, damals alles hinter sich gelassen zu haben. Zirka alle sieben bis acht Wochen kehrt Gabrielle Alioth in ihre alte Heimat zurück, um zu unterrichten oder um aus ihrem neuesten Roman «Die griechische Kaiserin» vorzulesen. «Ganz in die Schweiz zurückkeh-

Seit 1984 ist Irland die Heimat der Schweizer Schriftstellerin Gabrielle Alioth.

Die vielen Pubs mit Livemusik


BESSER LEBEN REISEN

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Die irischen Landschaften laden zur Entdeckungsreise ein — kilometerweise keine Menschenseele.

gehĂśren einfach zu Irland. So im Ausgehquartier Temple Bar in Dublin und im ehemaligen Bahnhof der Kleinstadt Clifden (rechts).


68 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

ren würde ich nur, wenn ich unbedingt müsste.» Vor rund zwei Jahren hätte sie diese Aussage wohl noch nicht so deutlich gemacht. Damals stand sie, nach der Trennung von ihrem Mann, vor der Entscheidung, wieder in die Schweiz zurückzukehren. In der Abgeschiedenheit und Einsamkeit der irischen Westküste, wo sie immer wieder in die Ferien geht, fand Gabrielle Alioth den richtigen Ort, um ihre Gedanken zu ordnen.

Selbst die Einheimischen hadern mit dem Wetter

Und Gedanken ordnen kann man auf Achill Island, der grössten Insel Irlands, wirklich. Hier, am nordwestlichen Ende Europas, wird die Kraft der Natur deutlich. Die Weiten sind schier unendlich, und in der Luft hängt der Geruch von Torffeuern. Die Geschichte Irlands ist allgegenwärtig. Ein spiritueller Ort und Inspirationsquelle für zahlreiche Künstler. Die Strände auf Achill Island gehören zu den schönsten Irlands und locken die Touristen an, wobei die Kite-Surfer besonders den drei Kilometer langen Strand von Keel für sich entdeckt haben. Der Atlantik Drive führt rund um die Insel und bietet Ausblicke auf die eindrücklichen Klippen, so auch

Fliegenfischer sind in Irland häufig anzutreffen.

auf die Cathedral Rock Cliffs – die höchsten Klippen Europas. Mit etwas Glück sehen Reisende Delfine oder Riesenhaie an der Wasseroberfläche des Atlantiks auftauchen. Doch leben kann in dieser mythologischen Ecke Irlands

wohl nur, wer hier geboren ist. Das Leben ist rau, selbst die Einheimischen hadern ab und zu mit dem unfreundlichen Wetter und schätzen deshalb die Gemütlichkeit im Pub oder am offenen Feuer umso mehr.

Die renommierte Uni Trinity College in

Irland sollte aber nicht nur auf seine Romantik reduziert werden. Um das Land besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte. Denn nicht nur die Menschen haben viel zu erzählen sondern auch das Land selbst. Dafür

Irland in seiner ganzen Pracht Anreise:

Vor Ort nimmt man sich am besten einen Mietwagen oder erkundet Irland auf dem Fahrrad. Organisatoren wie www.dublinbybike.ie und www.electricescapes.ie bieten Stadt- und Landtouren an.

ist das Newport House (www. newporthouse.ie) in Newport, ein guter Ausgangspunkt für einen Ausflug auf die Achill-Insel. Oder das Quay House in Clifden (www.thequayhouse.com). Es wurde 1820 für den damaligen Hafenmeister erbaut. Weitere Unterkünfte in historischen Privathäusern findet man unter www.hiddenireland.com. So etwa die Delphi Lodge, zu der ein 300 Hektar grosses Tal mit Fluss und Seen gehört, die zur Lachsfischerei einladen.

Übernachten:

Essen:

Mit Aer Lingus oder Swiss von Zürich nach Dublin (ab Fr. 200.–). Oder Sonderflug von Falcontravel mit Helvetic Airways ZürichShannon direkt an die Westküste (ab Fr. 545.–).

Reisen vor Ort:

Irland bietet viele Bed & Breakfasts und Gästehäuser. Empfehlenswert

Speisen aus biologisch angebauten Lebensmitteln gibt es im hübschen

Ard Bia at Nimmos (www.ardbia. com) in Galway. Eine edle SpeiseAdresse ist das Wild Goose Grill (www.thewildgoose.ie) in einem Vorort von Dublin. Das Restaurant lockt unter anderem mit rosafarbener Gänsebrust und verschiedenen Fischgerichten. Ein absolutes Muss für Geniesser ist der geräucherte Lachs. An der Westküste gibt es diverse kleine Lachsräuchereien, die man besichtigen kann.

Ausgehen in Dublin:

Einheimische trinken ihr Bier am liebsten in den Pubs rund um die Grafton und die Dawson Street. Beispielsweise im Bewley’s Café, Mc Daids, Bruxelles, John Kehoe

In der Delphi Lodge umsorgt Michael Wade die Gäste. oder im Café-en-Seine. Die Dawson Lounge ist Dublins kleinste Bar und ebenfalls ein Besuch wert.


BESSER LEBEN REISEN

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Irland entdecken Irland steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Angebot: Achttägige Mietwagenrundreise, die einige Hauptattraktionen der grünen Insel beinhaltet: Die Hauptstadt Dublin bietet ein grosses Kulturangebot. Achill Island begeistert mit traumhaften Stränden und sanften Hügellandschaften. Galway im Westen gilt als Festivalhochburg. Preis: 8 Tage ab Fr. 1195.— pro Person im Bed & Breakfast Reisedaten: jeden Samstag vom 6.8.—10.9.11 Dublin lockt die Touristen vor allem aufgrund der uralten Buchmalereien an.

ist auf der Fahrt von Dublin an die Westküste das Städtchen Strokestown einen Halt wert. Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich die schlimmste Katastrophe in der Geschichte Irlands. Eine Million Menschen starb während einer Hungersnot. Das Strokestown House mit dem Famine Museum erinnert an diese traurigen Jahre.

Man wähnt sich in einem Winnetou-Film

Weiter geht die Reise durch den Westen, entlang der Küste der Clew Bay Richtung Connemara. Die Landschaft zwischen den kleinen Ortschaften Louisburgh und Delphi erinnert an frühere Winnetou-Filme. Der gelb blühende Ginster säumt die Strassenränder, die hellen Spitzen der Gräser beugen sich dem stetig wehenden Wind. Neben den Nadelbäumen weiden Schafe und Pferde auf den grünen Feldern. In der Ferne sind tiefblaue Seen und Häuser in Form von weissen Punkten auszumachen. Entlang des Killary Harbour, des einzigen Fjords Irlands, vorbei am Touristenmagneten Kylemore Abbey, einem viktorianischen

Schloss, weiter nach Clifden, der Hauptstadt der Region Connemara und beliebtes Reiseziel. Den Norden der Connemara prägen Gebirgsketten wie etwa die Twelve Bens, und im Süden erstrecken sich die kargen Hochmoore – wo der Wind an den weissen Büscheln des Wollgrases zupft. Zum Schutz dieser einmaligen Landschaft wurde 1980 ein knapp 30 Quadratkilometer grosser Landstreifen zum Connemara Nationalpark erklärt. Gabrielle Alioth ist von der Westküste beeindruckt, doch leben könnte sie in der Abgeschiedenheit nicht. Stattdessen lebt sie mit ihrem Neufundländer Moses in einem kleinen Dorf namens Termonfeckin und geniesst die Nähe zu Dublin. Denn die Schriftstellerin schätzt das vielfältige kulturelle Angebot der Hauptstadt. Dublin ist das moderne Irland. Während des Booms in den 90erJahren entstand im alten Hafengebiet ein komplett neuer Stadtteil. Aber auch hier ist die schlechte Wirtschaftslage spürbar. In einem schwarz-weiss karierten Gebäude gleich neben dem eindrücklichen Grand Canal Theatre sollte ein 5-Sterne-Hotel eröffnet werden.

Stattdessen steht es nun seit zwei Jahren leer. Zahlreiche weitere ambitionierte Pläne musste Irland seit dem Beginn der Wirtschaftskrise 2007 auf Eis legen, so beispielsweise den Ausbau des Zugnetzes oder die Erbauung eines Hafens in Galway für die grossen Kreuzfahrtschiffe. Neu erbaute Siedlungen stehen leer und entlang der Strassen können «unfinished houses», nicht fertig erbaute Häuser, gekauft werden. «Das werden die Ruinen der Neuzeit», sagt Gabrielle Alioth nachdenklich und fügt hinzu: «Die Natur wird sich ihren Platz zurückerobern, das ist hier so.» Dennoch ist sie sich sicher, dass Irland es wie in der Vergangenheit schaffen wird, sich weiterzuentwickeln und sich dabei neu zu erfinden. Text Sandra Kohler Bilder Ruben Wyttenbach

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uchs ist eine der anpassungsfähigsten Pflanzen, wenn es darum geht, sich dem aktuellen Gartenstil unterzuordnen. Er eignet sich als Hecke, Formgehölz, Topfpflanze oder stattliche Einzelpflanze. Der immergrüne Baum mit den robusten Blättchen lässt fast alles mit sich geschehen. Der Klassiker macht denn auch gerade jetzt wieder Karriere als Designpflanze und erobert als grüne Kugel moderne Terrassen. Buchs gilt als Symbol des ewigen Lebens und der Unsterblichkeit. Leider setzen ihm aber zurzeit die Pilzkrankheit Buchstriebsterben und die Raupe Buchsbaumzünsler zu und lassen Zweifel an seiner Unsterblichkeit aufkommen. Gegen beide Übel sollte der Buchs rechtzeitig behandelt werden. Am besten lassen Sie sich dabei von einem Fachmann beraten. Wichtig sei vor allem, sich die Pflanzen beim Kauf genau anzusehen, rät der Fachmann. Gesunde Pflanzen kommen aus zertifizierten Betrieben, die virenfreie Buchse garantieren. Der echte, robuste Buchs wird unter dem

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Namen Buxus sempervirens verkauft. Kleine Einfasspflanzen sollte man vor dem Kauf kopfüber schütteln. Fällt weisser Staub heraus, verbergen sich im Innern allenfalls Schädlinge. Erkundigen Sie sich, ob Kugeln mehrmals geschnitten wurden, denn nur so wächst der Buchs auch dicht. Der Buchs, auch Buchsbaum genannt,

ist eine pflegeleichte Pflanze. Am liebsten steht er im Halbschatten, wo er regelmässig gedüngt und von unten gewässert wird. Wird er von oben gewässert, gelangen Wassertropfen auf die Blättchen. Diese können bei Sonnenschein verbrennen, da die Wassertropfen wie Brenngläser wirken.

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Jetzt wetzen sie wieder die Messer und schleifen die Scheren: Es ist die hohe Zeit der Heckenschneider. Ordnung muss schliesslich sein, und so werden denn alle vorwitzigen Rütlein, die aus der Reihe tanzen, aufs festgelegte Standardmass zurückgestutzt. Ich sehe ja ein, dass das nötig ist, auch ich kappe mit der Gartenschere meinen Laubhag regelmässig. Nur fällt mir diese Arbeit jedes Jahr

Gartenexpertin Haia Müller über unerwünschte Einblicke in Nachbars Garten. schwerer. Nicht, weil die Buchenstauden bereits einen stattlichen Umfang haben und die Arbeit deshalb von Jahr zu Jahr mühseliger wird. Meine Bedenken sind

eher philosophischer Art. Ein Hag bedeutet Abgrenzung, symbolisiert «Halt, das ist mein Territorium». Und wenn es noch so klein ist, es gilt: im Minimum ein Häglein drum. Es geht auch anders. Meine Nachbarn und ich haben vor Kurzem fünf Meter Buchenhecke, die uns trennte, in Schwerarbeit ausgegraben und an ihrer Stelle Rosen gepflanzt. Noch sind sie klein, aber bald — so hoffen wir — werden sie eine locker verspielte Hecke bilden. Einen Hag, um den wir uns von beiden Seiten kümmern werden, einen Zaun, der verbindet statt trennt.

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er die landschaftliche Vielfalt Frankreichs auf besonders entspannende Art erleben möchte, unternimmt am besten eine Reise auf einem der A-Rosa-Flusskreuzfahrtschiffen. Das Migros-Magazin verlost eine Reise auf der malerischen Route Rendez-vous. Die Fahrt führt ab Lyon auf der Rhône durch die Weiten der Provence bis nach Avignon und Arles. Das abwechslungsreiche Ausflugsprogramm bietet zum Beispiel eine Jeeptour

durch die Camargue, den Besuch einer Tropfsteinhöhle oder des Lavendelmuseums in Ardèche oder einen Stadtspaziergang samt Besichtigung des Papstpalasts in Avignon. Aber auch der Aufenthalt an Bord ist eine Wohltat, weil die A-Rosa-Schiffe die modernsten Flusskreuzfahrtschiffe auf der Rhône und Saône sind. Sie bieten Platz für maximal 174 Passagiere und verfügen über 86 Kabinen mit einer Fläche von je etwa 15

Quadratmetern. Zwei Drittel dieser Räume verfügen über einen französischen Balkon. Erholung bietet das Spa-Rosa, der bordeigene Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Ruheraum sowie Beauty- und Body-Treatments. Im Fitnessbereich können Urlauber sportlich aktiv sein oder sich auf dem Sonnendeck mit Aussenpool entspannen und in aller Ruhe zusehen, wie die südfranzösische Landschaft gemächlich vorüberzieht. Michael West

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Weitere Infos zu den A-RosaFlusskreuzfahrten in jeder Hotelplan-Filiale, per Mail unter cruises@hotelplan.ch oder im Internet unter www.arosa.de


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Pakyi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.), Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung) anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


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in der zweiten Lebenshälfte ihre Zukunft aktiv und eigenverantwortlich gestalten können. Gespendete Cumulus-Bons an die terzStiftung werden für terzScouts eingesetzt. TerzScouts sind erfahrene Personen, die Produkte aus der Sicht des Kunden testen und so dem Verbraucherschutz dienen. So einfach können Sie spenden: Erteilen Sie den Spendenauftrag auf www.migros. ch/cumulus unter «Mein Cumulus» in der Rubrik «Spenden». Sie können den Auftrag aber auch immer wieder ändern oder löschen. In den Passwort-geschützten Bereich «Mein Cumulus» gelangen Sie nach Eingabe der Punktekonto-Nummer und des Passworts (zu finden oben rechts auf dem Kontoauszug).

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78 | Migros-Magazin 29, 18. Juli 2011

Marcel Fässler

Der Audi-Werksfahrer gehört seit Jahren zur Crème de la Crème der Motorsportszene. Vor einem Monat hat der 35-Jährige als erster Schweizer das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen. Dass Marcel Fässler trotzdem mit beiden Füssen auf dem Boden bleibt, dafür sorgen seine fünf Frauen zu Hause im schwyzerischen Gross. Name: Marcel Fässler (35) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: 8841 Gross Wieso leben Sie hier? Ich bin in Gross geboren und aufgewachsen. Es ist schön hier, das Dorf am Sihlsee ist in eine idyllische Landschaft eingebettet. Wo würden Sie gerne leben? Nirgendwo anders. Meine Familie und meine Kollegen wohnen hier. Die Landschaft ist optimal für mich zum Trainieren mit dem Velo. Beruf und Lebenslauf: Ich bin gelernter Innendekorateur. Von 1985 bis 1993 fuhr ich in verschiedenen Kart-Klassen. Mit 17 absolvierte ich die legendäre französische Rennfahrerschule Ecole Winfield in Le Castellet und fuhr in der Formel Campus. Dann Formel 3 in diversen Teams, 2000 holte mich Mercedes als Werkspilot in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft. Vier Jahre ging ich zum Team OPC Phoenix Opel. Ab 2006 Einsätze für das Team Swiss Spirit und andere Privatteams. Seit 2010 bin ich offizieller Werkspilot von Audi. Mein Ziel: Weiterhin Langstreckenrennen fahren. Mein Lebensmotto: Geht nicht – gibts nicht! Was ich mag: Ehrlichkeit, Natur und Menschen, auf die Verlass ist. Was ich nicht mag: Leute, die mich bewusst anlügen, die nicht zu ihrem Wort stehen. Da kann ich dann sehr konsequent sein und will nie wieder etwas mit ihnen zu tun haben. Mein Lieblingsessen: Pizza. Meine Lieblingsmusik: Hardrock von Linkin Park, AC/DC, Guns ’n’ Roses, Green Day.

Text Dörte Welti Bilder Gerry Nitsch, Lueschers-Autoblog.ch

DIE ANFÄNGE

«Meinen ersten eigenen Rennkart bekam ich mit neun Jahren. Mein Vater, Fridolin Fässler, war selbst angefressener Rennfahrer und hat mich immer unterstützt. Er hat die Kartschale erfunden. Lisuma steht für meine Mutter Lisbeth, meine Schwester Susann und mich.»

MEIN DING

«Mein Helm ist meine Lebensversicherung. Das Modell ist von Uvex. Wie jeder Rennfahrer habe ich ihn in meinem eigenen Design lackieren lassen. Am Helm erkennt man jeden Rennfahrer, auch wenn sein Gesicht verborgen ist.»

MEINE SAMMLUNG

«Ich besitze Modellautos von so ziemlich jedem Rennwagen, den ich bisher gefahren habe.»


MEINE WELT ARBEITSGERÄT

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«Mein Arbeitsgerät ist ein Audi Rennauto. Entweder der Audi R18 TDI (ganz links) oder der R8 LMS, je nach Renneinsatz.»

MEIN FLUCHTORT

«Ich kann flüchten, wenn ich auf dem Velo trainiere. Ich werde unausstehlich, wenn ich keinen Sport treiben kann.»

MEIN ZUHAUSE MIT MEINEN LIEBSTEN «Wir bewohnen eine wunderschöne, helle und grosszügige Maisonette-Eigentumswohnung, mit riesiger Garage und Terrassensitzplatz. Die wichtigsten Menschen in meinen Leben sind meine Frau Isabel (34) und meine Kinder Shana (8), Elin (6), Yael (4) und Delia (2).

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Zweifel Paprika-Chips.»


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Migros Magazin 29 2011 d AA