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NUTWELLENFÜHRUNG ROTATIONSNUTWELLENFÜHRUNG KURZHUBNUTWELLENFÜHRUNG

B-1


NUTWELLENFÜHRUNG Die Mutter wellenführung von NB ist ein Linearlager mit Kugeln in vier umlaufenden Laufbahnen. Sie eignet sich für einen weiten Anwendungsbereich, zum Beispiel in der Robotik und in Transporteinheiten.

AUFBAU UND VORTEILE Übertragung von Drehmoment

Die Nutwellenführung von NB besteht aus einer Nutwelle mit Kugellaufbahnen und einer Mutter. Die Mutter besteht aus einem Mutternkörper, einem Kugelkäfig, Sicherungsringen mit Dichtungen und Kugeln. Ihr konstruktiver Aufbau gewährleistet eine zuverlässige und gleichmäßige Linearbewegung.

Die Nutwellenführungen von NB können Lasten aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig tragen. Sie können als Einzelwellensystem verwendet werden und Drehmomente übertragen oder aufnehmen.

Kundenspezifische Endenbearbeitung

Hohe Tragfähigkeit und lange Lebensdauer

Da eine runde Welle mit Laufrillen verwendet wird, lassen sich die Wellenenden von NB mühelos gemäß den kundenseitigen Spezifikationen anfertigen.

Durch die Laufbahnen mit annähernd gleichem Radius wie bei den Kugeln verfügt diese Nutwellenführung über große Kontaktflächen. Dadurch ergeben sich große Tragzahlen und lange Lebensdauern.

Hohe Geschwindigkeit und große Drehzahlen

Vielzahl an Konfigurationen

Aufgrund der kompakten und ausbalancierten Mutter ist die Nutwellenführung auch für hohe Geschwindigkeiten und große Drehzahlen geeignet

20 Wellengrößen mit Durchmessern zwischen 4 mm und 100 mm sind lieferbar. Fünf verschiedene Arten von Muttern sind verfügbar: Zylindermuttern (SSP/ SSPM), Flanschmuttern (SSPF/SSPT) und Blockmuttern (SSPB). Die Mutter der Nutwellenführung ist auch aus korrosionsbeständigem Stahl (SUS440C oder äquivalent) verfügbar. Sie können für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche spezifiziert werden. Abbildung B-1 Aufbau der Nutwellenführung von NB

Mutternkörper

Sicherungsring mit Dichtung

Nutwelle

Kugelkäfig Kugeln

B-2


NUTWELLENFÜHRUNG TYPEN MUTTERNTYPEN Eine Vielzahl verschiedener Mutterntypen ist verfügbar. Alle Muttern sind standardmäßig mit Dichtungen ausgestattet. Tabelle B-1 Mutterntypen Mutterntyp

Aufbau und Vorteile

Seite

SSP SSPS

• Zylindrische Mutter mit Passfeder • Mit Passfeder • Baugröße: SSP4-100 : SSPS4-25

S.B-18

SSPM

• Zylindrische Mutter mit Passfeder • Mit zwei Spannplatten zum Einspannen • Baugröße: 6-10

S.B-20

Zylindermutter

• Mutter mit Flansch • Baugröße: SSPF6-60 : SSPFS6-25

SSPF SSPFS

S.B-22

Flanschtyp

• Mutter mit zweiseitig gefrästem Flansch • Baugröße: 6-10

SSPT

B-3

S.B-24


wELLENTYPEN Je nach den Anforderungen der Anwendung kann entweder eine präzisionsgeschliffene Nutwelle oder eine Nutwelle in Handelsqualität gewählt werden. Tabelle B-2 Wellentypen Art der Welle

Aufbau und Vorteile

• Präzisionsgeschliffene Oberfläche • Hohe Genauigkeit • Die Enden der Nutwelle und die Oberflächen können maschinell bearbeitet werden • Baugröße: 4-100

Geschliffene Nutwelle

• Standardgröße und -aufbau • Genauigkeitsklasse: Hochgenau • Kurze Lieferzeit • Baugröße: 4-60 (Siehe Seite B-26)

Standard -Nutwelle

• Zum allgemeinen Industrieeinsatz • Kostengünstig • Die Enden der Nutwelle und die Oberflächen können maschinell bearbeitet werden • Baugröße: 20-50 • Maximale Länge : 5000mm (Siehe Seite B-27)

Nutwelle in Handelsqualität (Nicht geschliffen)

B-4


NUTWELLENFÜHRUNG GENAUIGKEIT Die Genauigkeit der Nutwellenführung von NB wird an den in der Abbildung B-2 dargestellten Stellen gemessen. Damit wird Nutwellenführung entweder in die Genauigkeitsklasse Hochgenau (ohne Symbol) oder Präzision (P) eingestuft. Informationen zur Genauigkeit der Nutwellenführung in Handelsqualität erfragen Sie bitte bei NB.

Tabelle B-3 Toleranz der Nutwellenführung und Verdrehung der Laufrillen Geschliffene Welle

Wellentyp Genauigkeitsklasse

Hochgenau

Präzision (P)

Toleranz

13μm/100mm

6μm/100mm

Abbildung B-2 Messpunkte für die Genauigkeit Mutter Lagerzapfen

 A-B

A

Zapfen für Teilemontage

Nutwelle

B

Lagerzapfen Zapfen für Teilemontage

/  A-B

 A-B  A-B

 A-B

 A-B

Hinweis: Der Lagerzapfen ist der Abschnitt, an dem beispielsweise Radiallager zur Unterstützung der Nutwelle befestigt werden. Der Zapfen für Teilemontage ist der Abschnitt, an dem andere Teile, wie beispielsweise Zahnräder, befestigt werden.

Tabelle B-4 Toleranz der Teile relativ zum Lagerzapfen (max.) Teilenummer SSP

4

SSP

6

SSP

8

SSP 10

Rundlauf im Zapfen für Teilemontage  Präzision Hochgenau 14

8

17

10

19

Einheit/μm

Rechtwinkligkeit der Lagerschulter  Hochgenau Präzision

11

8

13

9

9

6

12

11

8

22

13

13

9

16

11

25

15

16

11

19

13

22

15

29

17

19

13 —

34

20

22

15

19

12

11

8

13

9

22

13

13

9

16

11

25

15

16

11

19

13

29

17

19

13

22

15

SSP 13A SSP 16A

Rechtwinkligkeit am Mutternflansch ƒ Hochgenau Präzision

SSP 20A SSP 25A SSP 30A SSP 40A SSP 50A SSP 60A SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L SSP 20 SSP 25 SSP 30 SSP 40 SSP 50 SSP 60

B-5


Tabelle B-5  Rundlauf der Mutter-Außenfläche relativ zum Lagerzapfen (max.) Gesamtlänge der Nutwelle (mm) Größer als

Bis

SSP4 SSP6 SSP8

SSP10

SSP13A SSP16A

Teilenummer SSP20Až20 SSP25Až25 SSP30Až30

Einheit/μm SSP40Až40 SSP50Až50

SSP60Až60 SSP80 SSP80L

SSP100 SSP100L

Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision Hochgenau Präzision

200

46

26

36

20

34

18

32

18

32

16

30

16

30

16

200

315

89

57

54

32

45

25

39

21

36

19

34

17

32

17

315

400

126*

82*

68

41

53

31

44

25

39

21

36

19

34

17

400

500

163*

108*

82

51

62

38

50

29

43

24

38

21

35

19

500

630

102

65

75

46

57

34

47

27

41

23

37

20

630

800

92

58

68

42

54

32

45

26

40

22

800

1,000

115

75

83

52

63

38

51

30

43

24

1,000

1,250

153

97

102

65

76

47

59

35

48

28

1,250

1,600

195*

127*

130

85

93

59

70

43

55

33

1,600

2,000

171

116

118

77

86

54

65

40

ê SSP4 Maximale Fertigungslänge: 300 mm; SSP6 Maximale Fertigungslänge: 400 mm; SSP13A, 16A Maximale Fertigungslänge: 1500 mm êê Bei Längen von über 2000 mm wenden Sie sich bitte an NB.

VORSPANNUNG UND SPIEL IN DREHRICHTUNG Sowohl das Spiel als auch die Vorspannung werden als Spiel in Drehrichtung ausgedrückt. Die Vorspannung wird in drei Klassen eingeteilt: Standard (ohne Symbol), Leicht (T1) und Mittel (T2). Bei Nutwellen in Handelsqualität kann keine Vorspannung spezifiziert werden. Tabelle B-6 Vorspannung und Spiel in Drehrichtung

Teilenummer SSP 4 SSP 6 SSP 8 SSP 10 SSP 13A SSP 16A SSP 20A SSP 25A SSP 30A SSP 40A SSP 50A SSP 60A SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L

Standard

Leicht (T1)

−2~+1

− 6~−2

−3~+1

−4~+2

20 25 30 40 50 60

−12~−4

Tabelle B-7 Betriebsbedingungen und Vorspannung

Mittel (T2)

Vorspannung

Vorspannungs symbol

Betriebsbedingungen

Standard

Ohne

Äußerst geringe Vibrationen kommen vor. Gleichmäßiger Lauf ist erforderlich. Drehmoment aus einer Richtung kommt vor.

Leicht

T1

Geringe Vibrationen kommen vor. Geringe Torsionsbelastung kommt vor. Wechselseitiges Drehmoment kommt vor.

Mittel

T2

Stöße / Schwingungen kommen vor. Überhängende Belastungen. Torsionsbelastungen kommen vor.

−13~− 8 −20~−12

−6~+3

−18~−6

−30~−18

−8~+4

−24~−8

−40~−24

−4~+2

−12~−4

−20~−12

−6~+3

−18~−6

−30~−18

-III SSP SSP SSP SSP SSP SSP

− 8~−3

Einheit/μm

B-6


NUTWELLENFÜHRUNG BELASTBARKEIT DER NUTWELLE Die Nutwelle besitzt größere Tragzahlen als Kugelbuchsenführungen. Weiterhin kann sie gleichzeitig radiale Lasten aufnehmen, Moment (Biegemoment) und Torsion (Verdrehmoment). Daher ist es notwendig, die Belastbarkeit der Nutwelle zu berücksichtigen. Bild B-3 Biegemoment

Mit folgender Gleichung bestimmen Sie die Größe der Nutwelle. Mit folgender Gleichung bestimmen Sie die Größe der Nutwelle

M σ> = Z

M: Biegemoment

………………………………… (1)

σ: zulässige Biegebelastung der Nutwelle (98N/mm2) M: Biegemoment auf der Nutwelle (N • mm) Z: Widerstandsmoment (mm3) (siehe Tabelle B-8 auf Seite B-8)

Nur Verdrehmoment

T τa > = ZP

………………………………… (2)

Bild B-4 Verdrehmoment

Ta: zulässige Verdrehbelastung der Nutwelle (49N/mm2) T: Verdrehmoment auf der Nutwelle (N•mm) Zp: polares Widerstandsmoment (mm3) 1.(siehe Tabelle B-8 auf Seite B-8)

T: Nur Verdrehmoment

Kombiniertes Biege- und Verdrehmoment Berechnetes äquivalentes Biegemoment (Me) unter Berücksichtigung der Gleichung (3). Anschließend setzen Sie Me in die Gleichung (1) ein, um die Größe der Nutwelle zu berechnen.

Me = 1 2

{(M+

(M2+T2)} ………………… (3)

Me: äquivalentes Biegemoment (N • mm) M: Biegemoment auf der Nutwelle T: Verdrehmoment auf der Nutwelle

Bild B-5 Verformung der Nutwelle durch Verdrehmoment

Steifigkeit der Nutwelle Die Steifigkeit der Nutwelle wird durch den Verdrehwinkel (θ) ausgedrückt, der durch das Verdrehmoment ausgeübt wird. Für hochgenaue und gleichmäßige Bewegung soll der Verdrehwinkel maximal 0.25° pro 1.000mm betragen.

L

θ

θ = T•L • 360 ………………………… (4) G•IP 2π 1,000 …………… (5) Steifigkeit = 0.25° > θ = L θ: Verdrehwinkel (°) T: Verdrehmoment auf der Nutwelle (N • mm) L: Länge der Nutwelle (mm) G: Schubmodul (SUJ2) 7.9×104 (N/mm2) (SUS) 7.69×104 (N/mm2) IP: polares Flächenträgheitsmoment (mm4) 1.(siehe Tabelle B-8 auf Seite B-8)

B-7


NUTWELLENFÜHRUNG

Tabelle B-8 Eigenschaften derNutwelle Teilenummer

I Flächenträgheitsmoment mm4

IP ZP polares polares Widerstandsmoment Flächenträgheitsmoment Widerstandsmoment mm3 mm4 mm3 Z

C=1/48EI SUJ2

SUS440C

1

1/N•mm2

SSP

4

1.18×10

5.90

2.41×10

1.20×10

8.57×10−9

8.83×10−9

SSP

6

5.91×10

1.97×10

1.21×102

4.04×10

1.71×10−9

1.76×10−9

SSP

8

1.90×102

4.76×10

3.88×102

9.69×10

5.32×10−10

5.47×10−10

SSP 10

4.61×102

9.22×10

9.42×102

1.88×102

2.19×10−10

2.26×10−10

SSP 13A

1.32×10

3

2.03×10

2

2.70×10

3

4.16×10

2

7.66×10

7.89×10−11

SSP 16A

2.98×10

3

3.73×10

2

6.15×10

3

7.68×10

2

3.39×10

3.49×10−11

SSP 20A

7.35×10

3

7.35×10

2

1.51×10

4

1.51×10

3

−11

1.38×10

1.42×10−11

SSP 25A

1.79×104

1.43×103

3.68×104

2.94×103

5.65×10−12

5.82×10−12

SSP 30A

3.63×104

2.42×103

7.57×104

5.05×103

2.79×10−12

SSP 40A

1.15×105

5.73×103

2.39×105

1.20×104

8.83×10−13

SSP 50A

2.81×105

1.12×104

5.86×105

2.34×104

3.60×10−13

SSP 60A

5.91×10

5

1.97×10

4

1.22×10

6

4.08×10

4

1.71×10−13

1.93×10

6

4.83×10

4

3.92×10

6

9.81×10

4

−14

5.24×10

2.16×10−14

SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L

4.69×106

9.38×104

9.55×106

1.91×105

−11 −11

SSP 20

5.03×103

5.53×102

1.04×104

1.14×103

2.01×10−11

2.07×10−11

SSP 25

1.27×10

1.10×10

2.63×10

2.29×10

7.97×10

8.21×10−12

SSP 30

2.74×10

1.96×10

5.73×10

4.10×10

−12

3.69×10

SSP 40

8.71×104

4.66×103

1.82×105

9.75×103

1.16×10−12

SSP 50

2.16×105

9.19×103

4.53×105

1.93×104

4.69×10−13

SSP 60

4.50×105

1.59×104

9.46×105

3.35×104

2.25×10−13

4 4

3 3

4 4

B-8

3 3

−12


BERECHNUNG DER DURCHBIEGUNG UND DER BIEGEWINKEL DER NUTWELLEN Mit den folgenden Formeln können Sie die Durchbiegung und die Biegewinkel der Nutwellen berechnen. Typische Bedingungen finden Sie in der Tabelle B-9. Tabelle B-9 Formeln für die Berechnung von Durchbiegung und Biegewinkel

δ max

P

δ max

Gleichmäßig verteilte Belastung p

i2

i1 = 0 i2 = 0

5p ℓ4 -5 4 = pℓ C δ max = 384EI 8

i2 = -

p ℓ3 = 2p ℓ3C 24EI

p ℓ4 1 = - p ℓ4C δ max = 384EI 8

i2 = 0

3b Pa3 3b δ1 = - ⎛2+ - ⎞= 8Pa3⎛2+ - ⎞C ⎝ 6EI ⎝ a⎠ a⎠

Pab i1 = = 24PabC 2EI

3ℓ2 Pa3 3ℓ2 δ max = -- ⎛ 2 −4 ⎞= 2Pa3⎛- 2 −4 ⎞C ⎠ ⎝a ⎠ 24EI ⎝ a

Pa (a+b) i2 = = 24Pa (a+b) C 2EI

3a Pa3 3a δ1 = - ⎛2− - ⎞= 8Pa3⎛2− - ⎞C ⎝ 6EI ⎝ ℓ⎠ ℓ⎠

Pa2b 24Pa 2bC i1 = -= 2EIℓ ℓ

3b Pa3 ⎛ -3b ⎞ 2+ = 2Pa3⎛2+ - ⎞C δ max = ⎝ 24EI ⎝ a ⎠ a ⎠

i2 = 0

Gleichmäßig verteilte Belastung p

I II

a i1

l ljt

a

i1

b P

a

i2

P

l

;t: ,~ 111

b

a

P

P ℓ

~

j jllllll~ ℓ ~

P

δ max

ℓ/2

~

lj

et=

i1 ,'( ℓ/2

'~i1

δ max =

i1

Gleichmäßig verteilte Belastung p

1

Pℓ2 i2 = = 3Pℓ2C 16EI

Pℓ3 1 = - Pℓ3C δ max = 192EI 4

11111 11~

111$1

δ max

Festlager 10 | Festlager

~!/' ℓ

Festlager 8 | Frei Loslager | Loslager

ℓ/2

Festlager 7 | Frei

9

Formel für den Biegewinkel i1 = 0

Pℓ3 = Pℓ3C δ max = 48EI

δ max

Festlager 6 | Festlager

i2

δ max

Loslager 5 | Loslager

P

Mo

Mo ℓ

δ max =

-Pℓ

3

3EI

-

pℓ4

8EI

= 16Pℓ C 3

p ℓ3 i1 = = 8p ℓ3C 6EI

= 6pℓ C

√ 3Moℓ2

i2 ----,"'

---:;..

1

δ max = --

Pℓ2 i1 = = 24Pℓ2C 2EI i2 = 0

4

i2 = 0

i1

δ max

Festlager | Festlager

l ====1~

216EI

-

=

2√ 3 Moℓ2C 9

1

δ max

4

Loslager | Loslager

!=

Formel für die Durchbiegung

li 1 t=f=i I i 9:rm::J:O 1

δ max

3

Festlager | Festlager

1

ℓ/2

δ max δ1

2

Loslager | Loslager

δ max δ1

1

Spezifikation δ max

Auflage

Moℓ2 2 = Moℓ2C δ max = -216EI 9

1

Moℓ i1 = = 4MoℓC 12EI Moℓ i2 = = 2MoℓC 24EI Moℓ i1 = = 3MoℓC 16EI i2 = 0

δ1: Durchbiegung am Punkt der Belastung (mm) δ max: maximale Durchbiegung (mm) i1: Biegewinkel am Punkt der Belastung (rad) i2: Biegewinkel an der Auflage (rad) Mo: Moment ( N•mm ) P: Punktlast (N) p : Gleichmäßig verteilte Belastung (N/mm) a,b: Abstand zur Punktlast (mm) ℓ: Abstand (mm) I: Flächenträgheitsmoment (mm4) (siehe Tabelle B-8 auf Seite B-8) E: E-Modul (SUJ2) 2.06×105 (N/mm2) (SUS) 2.0×105 (N/mm2) C: 1/48EI (1/N•mm2)

B-9


NUTWELLENFÜHRUNG ZULäSSIGE ROTATIONSGESCHWINDIGKEIT DER NUTWELLE Wird die zulässige Rotationsgeschwindigkeit überschritten und die Resonanzfrequenz der Nutwelle erreicht, kann die Nutwelle nicht weiter betrieben werden. Diese wird die kritische Geschwindigkeit genannt und kann durch folgende Gleichungen berechnet werden. Um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Geschwindigkeit im Betrieb nicht höher sein als 80% der berechneten kritischen Geschwindigkeit. Mithilfe der folgenden Gleichungen können Sie die Größe der Nutwellen bestimmen. Berechnen Sie zunächst Id und A mit den Gleichungen (8) und (9) und setzen Sie die Werte dann in die Gleichung (7) ein.

NC =60 •

-/λ2 • 2π•L2

E•Id×103 γ•A

Bild B-6 Einbaumethode

………… (7)

Festlager – Frei Festlager

Nc: kritische Geschwindigkeit (min-1) L: Stützabstand (mm) E: E-Modul (SUJ2)2.06×105 (N/mm2) (SUS)2.0 ×105 (N/mm2) γ: Dichte (SUJ2)7.85×10−6 (kg/mm3) (SUS)7.75×10−6 (kg/mm3)

Frei

λ=1.875 Gelagert – Gelagert Gelagert

Id: Minimales Flächenträgheitsmoment (mm4) 4 Id = π•d 64

L:Stützabstand

……………………………… (8)

L:Stützabstand

Gelagert

λ=3.142 Festlager – Gelagert Festlager

d: Maximaler bearbeiteter Durchmesser ohne Nute (siehe Tabelle B-10)

L:Stützabstand

Gelagert

A: Minimaler Querschnitt der Nutwelle (mm ) 2

2 A = π•d 4

λ=3.927

……………………………… (9)

Festlager – Festlager L:Stützabstand Festlager

d: Maximaler bearbeiteter Durchmesser ohne Nute (siehe Tabelle B-10)

λ: Koeffizient durch die Einbaumethode (siehe Bild B-6) Festlager - Frei λ=1.875 Gelagert - Gelagert λ=3.142 Festlager - Gelagert λ=3.927 Festlager - Festlager λ=4.730

Festlager

λ=4.730

d: Maximaler bearbeiteter Durchmesser ohne Nute mm

Teilenummer

SSP

4

3.5

SSP 80

SSP

6

5.3

SSP 80L

SSP

8

7.2

SSP100

9

SSP100L

SSP 10

d: Maximaler bearbeiteter Durchmesser ohne Nute mm

φD

Teilenummer

s

Tabelle B-10 Wellenprofile

73.9 92

11.7

SSP 16A

14.2

SSP 20

16.4

SSP 20A

17.9

SSP 25

20.6

SSP 25A

22.4

SSP 30

24.8

SSP 30A

26.8

SSP 40

33.1

SSP 40A

35.5

SSP 50

41.4

SSP 50A

44.6

SSP 60

49.7

SSP 60A

54

Der maximale Durchmesser (d) ist der empfohlene Wellendurchmesser am bearbeiteten Wellenende ohne Nute.

B-10

r ete eit te rb Nu ea ne r b oh ale ser xim es Ma m d: urch D

SSP 13A


BERECHNUNG DER LEBENSDAUER Da als Wälzkörper in Nutwellenführungen Kugeln verwendet werden, lässt sich deren Lebensdauer anhand der nachfolgenden Gleichungen ermitteln.

Abbildung B-3 Radialbelastung und Drehmomentbelastung

Radialbelastung

Für Radialbelastung

(

)

L = ffWC ž CP ž50 Für Drehbelastung

(

3

)

3 L = ffWC ž CTT ž50

Drehmomentbelastung

L: Lebensdauer (km) fC: Kontaktkoeffizient fW: Belastungskoeffizient C: Dynamische Tragzahl (N) P: Belastung (N) CT: Dynamisches Nenndrehmoment (Nžm) T: Drehmoment (Nžm) * Einzelheiten zu den Koeffizienten sind der Seite Eng-5 zu entnehmen. ** Die Tragzahlen für die Nutwellen in Handelsqualität betragen etwa 70% der Standard-Nutwellenführungen.

Moment

3 Lh = 2 ž ℓLSžž 10 n1 ž 60 Lh: Lebensdauer (Stunden) ℓS: Hubweg (m) L: Nominelle Lebensdauer (km) n1: Anzahl der Doppelhübe pro Minute (Zyklen)

BETRIEBSBEDINGUNGEN Abbildung B-4 Beispiele für Staubschutzmaßnahmen Die Leistung einer Nutwellenführung hängt von den Betriebs- und Umgebungsbedingungen ab. Daher sind die Bedingungen sorgfältig zu berücksichtigen.

Staubschutz Das Eindringen von Fremdkörpern und Staub kann die Laufeigenschaften beeinträchtigen und die Lebensdauer der Nutwellenführung verkürzen. Unter normalen Betriebsbedingungen bieten die Dichtungen ausreichenden Schutz. In einer aggressiven Umgebung sind sie jedoch nicht immer in der Lage, Fremdkörper am Eindringen zu hindern. Bei der Verwendung in einer solchen Umgebung sollte die Nutwellenführung mit Faltenbälgen und Schutzabdeckungen geschützt werden. (Siehe Abbildung B-4)

Betriebstemperatur Die Kugelkäfige der Muttern bestehen aus Kunststoff, daher darf die Betriebstemperatur 80°C nicht überschreiten.

Übermäßig großes Moment Nutwellenführungen haben eine hohe zulässige Belastung und können auch hohe Momentbelastungen aufnehmen. Übergroße Belastung wird jedoch ungleichmäßig übertragen, was einen negativen Einfluss auf den gleichmäßigen Lauf hat. Bei Präzisionsanwendungen sollte auf übermäßig große Momentbelastung verzichtet werden. Zur Vermeidung dienen zwei oder mehr Muttern. B-11

Faltenbälge

Schutzabdeckung


SCHMIERUNG Vor dem Versand werden die Muttern von NB mit Lithiumseifenfett geschmiert. Somit brauchen sie bei der Montage nicht nochmals geschmiert zu werden. Beim Betrieb kann jedoch eine geringe Menge Schmiermittel austreten. Daher ist eine regelmäßige Nachschmierung erforderlich. NB liefert darüber hinaus Schmierfett mit geringem Staubausstoß. Weitere Einzelheiten sind der Seite Eng-21 zu entnehmen. Die beiden Enden der Mutter sind standardmäßig mit einer Dichtung versehen. Bei der geschliffenen Nutwelle liegen die Dichtungen an der Mutter welle an, damit das Schmiermittel nicht aus der Nutwelle austreten kann.

SPEZIELLE ANFORDERUNGEN

Abbildung B-5 Beispiel für eine Schmiervorrichtung

Tabelle B-8 Empfohlener Innendurchmesser für Hohlwellen

N B f e r t i g t a u f Wu n s c h a u c h We l l e n , M u t t e r n , Oberflächen usw. nach speziellen Kundenvorgaben, um bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Die empfohlenen Innendurchmesser für Hohlwellen sind der Tabelle B-8 zu entnehmen. Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei NB.

Wellendurch- Innendurch- Widerstands- Flächenträgheitsmoment moment messer messer Teilenummer Ds d Z I 3 mm mm mm mm4

Abbildung B-6 Beispiel für die maschinelle Endenbearbeitung

+Ef[[=J8

SSP 4

4

1.5

SSP 6

6

2

19.4

58

SSP 8

8

3

46.5

186

SSP10

10

4

SSP13A

13

6

193

89.6

11

448 1,260

SSP16A

16

8

348

2,780

SSP20A

20

10

686

6,860

SSP25A

25

15

1,230

15,400

d

B-12

5.7

Ds


NUTWELLENFÜHRUNG MONTAGE Ein Satz aus Nutwellenmutter und Nutwelle D i e G e n a u i g k e i t u n d d i e Vo r s p a n n u n g d e r Nutwellenführung sind gewährleistet, wenn die Mutter und die Welle wie in Bild B-11 ausgerichtet sind. Bitte vergewissern Sie sich über die Ausrichtung der NB Markierungen, wenn Sie die Führung wieder zusammensetzen. Wenn Sie die Welle wieder in die Mutter einsetzen, vergewissern Sie sich, dass keine Kugeln herausfallen. Dies wird gewährleistet, indem die Laufrillen der Welle mit den Kugeln und den Dichtungen der Mutter zueinander ausgerichtet werden. Setzen Sie dann die Welle vorsichtig in die Mutter ein. Wenn die Mutter vorgespannt ist, lassen Sie besondere Vorsicht walten.

Bild B-11 Ausrichtung der NB Markierung

Ausrichtung NB JAPAN NB JAPAN

Tabelle B-9 Passung der Mutter Mutterntyp

Passung Zur weitestgehenden Verringerung des Spiels dient eine Übergangspassung zwischen der Mutter des Typs SSP/ SSPM und ihrer Gehäusebohrung. Wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist, wird eine Spielpassung verwendet. Für Muttern des Typs SSPF/SSPT reicht bei geringer Belastung eine Bohrung, die ein wenig größer ist als der Außendurchmesser der Mutter.

Spielpassung

Übergangspassung

H7

J6

SSP SSPM

Abbildung B-7 Einsetzen der Mutter in das Gehäuse øD

Einsetzen der Mutter

<,..jig

Beim Einsetzen einer Mutter in das Gehäuse verwendet man zweckmäßigerweise eine Vorrichtung. Dies ist in der Abbildung B-7 beispielhaft dargestellt. Beim Einsetzen der Mutter ist Vorsicht geboten, um weder den Sicherungsring noch die Dichtung zu beschädigen.

I

-

t

-;

+

-

-

+

Tabelle B-10 Empfohlene Vorrichtung

Einheit/mm

Teilenummer

D

d

Teilenummer

D

d

SSP

4

9.5

3.5

SSP 20

31.5

16.5

SSP

6

13.5

5

SSP 25

36.5

20.5

SSP

8

15.5

7

SSP 30

44.5

25

SSP 10

20.5

8.5

SSP 40

59.5

33

SSP 13A

23.5

12

SSP 50

74

41

SSP 16A

30.5

14.5

SSP 60

89

50

SSP 20A

34.5

18

SSP 25A

41.5

22.5

SSP 30A

46.5

27

SSP 40A

63.5

35.6

SSP 50A

79

44

SSP 60A

89

53.5

SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L

119

74

149

92

d ~ø ~ 1

1

Einsetzen der Nutwelle Beim Einsetzen der Nutwelle in die Mutter ist sicherzustellen, dass die Kugeln nicht herausfallen. Dazu richtet man die Laufrillen der Welle nach den Reihen der Kugeln in der Mutter aus. Danach setzt man die Nutwelle durch die Mutter hindurch ein.

B-13


Montage der Nutwellenführung vom Typ SSP Beispiele zur Montage der Nutwellenführung vom Typ SSP sind den Abbildungen B-8 und B-9 zu entnehmen. Abbildung B-8 Verwendung eines Sicherungsrings

Abbildung B-9 Verwendung einer Druckplatte

Passfeder

Abbildung B-10 Passfeder für die Nutwellenführung des Typs SSP

Die Nutwellenführung des Typs SSP wird mit einer Passfeder geliefert (siehe Abbildung B-10).

h

a

L1

k

R

Tabelle B-11 Die wichtigsten Abmessungen der Passfeder (Typ SSP) a Teilenummer

h Toleranz μm

mm

mm 2 2.5 2.5 3 3 3.5 4 4 4 6 7 8

SSP 4 SSP 6 SSP 8 SSP 10 SSP 13A SSP 16A SSP 20A SSP 25A SSP 30A SSP 40A SSP 50A SSP 60A SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L

2 2.5 2.5 3 3 3.5 4 4 4 6 8 12

20

+43 +22

13

SSP SSP SSP SSP SSP SSP

4 5 7 10 15 18

+24 +12 +30 +15 +36 +18

4 5 7 8 10 11

20 25 30 40 50 60

----------+----1

+16 + 6

+24 +12 +30/+15 +36 +18

16

1

Toleranz μm

0 −25

0 −30

0 −36

10

1

0 −43 0 −30

1 B-14

0 −36 0/−43

1

L1

R

k

mm

mm

mm

6 10.5 10.5 13 15 17.5 29 36 42 52 58 67 76 110 110 160

1 1.25 1.25 1.5 1.5 1.75 2 2 2 3 4 6

26 33 41 55 60 68

1

0.2

0.5 0.3 0.5 0.5 0.5 0.8

8

0.5

10

0.8

2 2.5 3.5 5 7.5 9

1

0.2 0.3 0.3 0.5 0.5 0.5


NUTWELLENFĂ&#x153;HRUNG

Montage der Passfeder vom Typ SSPM Beispiele zur Montage des Keils vom Typ SSPM sind den Abbildungen B-11 und B-14 zu entnehmen. Abbildung B-11 Verwendung einer Spannplatte des Typs FP /

[I] [I]

Abbildung B-12 Verwendung einer Spannplatte des Typs LP

'

~ Abbildung B-14 Verwendung einer Spezialspannplatte (2)

-

~

Abbildung B-13 Verwendung einer Spezialspannplatte (1)

B-15


Spannplatte des Typs FP (Standardteil) Die in der Abbildung B-15 dargestellte Spannplatte wird mit der Nutwellenführung des Typs SSPM geliefert. Material: SUS304CSP Tabelle B-12 Spannplatte des Typs FP Teilenummer

K mm

G mm

t mm

R mm

FP 6

6.8

2.9

1.0

0.5

FP 8

8.5

FP10

1

8.5

3.5 1

3.5

1.2 1

1.2

0.5 1

0.5

Abbildung B-15 Spannplatte des Typs F

·

it 1

Mutter

øG

SSPM 8

°

SSPM10

1

t

K

SSPM 6

4‒R

Spannplatte des Typs LP (separat zu bestellen) Eine Spannplatte des Typs LP ist auch für die Nutwellenführung des Typs SSPM erhältlich. Material: SUS304CSP Abbildung B-16 Spannplatte des Typs LP 0

E ‒0.2

t

2 od -0. er 3x4 m 5° eh r

0

Y

90°

0

(øG)

90° øGM 2‒M

B ‒0.1 B ‒0.1

2‒R

(0.2) 90 °

K

X

Wenn eine Spannplatte des Typs LP verwendet wird, wird das Gehäuse wie dargestellt gefertigt.

Tabelle B-13 Spannplatte des Typs LP Maschinell gefertigte Gehäuseabmessungen

Die wichtigsten Abmessungen der Spannplatte Teilenummer

K mm

G mm

t mm

R mm

X mm

Y mm

B mm

E mm

GM mm

M

Mutter

LP 6

8.6

LP 8

9.15

3.8

1.0

1

5.85

7.8

11.1

3.3

3.5

M2.5

SSPM 6

4.5

1.2

1

6.45

9.2

12.3

4.0

4.2

M3

LP10

9.15

SSPM 8

4.5

1.2

1

6.45

9.2

14.8

4.0

4.2

M3

SSPM10

B-16


NUTWELLENFÜHRUNG

Montage der Nutwellenführung des Typs SSPF Beispiele zur Montage der Nutwellenführung sind der Abbildung B-17 zu entnehmen. Abbildung B-17 Beispiele zur Montage der Nutwellenführung des Typs SSPF

·~ '

-

-

-

-

/

Montage der Nutwellenführung des Typs SSPT Beispiele zur Montage der Nutwellenführung sind der Abbildung B-18 zu entnehmen. Abbildung B-18 Beispiele zur Montage der Nutwellenführung des Typs SSPT

B-17


TYP SSP – Zylindrische Mutter –

Bestellbezeichnung Beispiel SSP 80 L - 2 - T1 - 600 - P / CU

Spezifikation SSP: Standard SSPS: Korrosions - beständig

MO2

Kundenspezifisch Genauigkeitsklasse Ohne: Hochgenau P: Präzision

Zulässiges statisches Moment bei zwei Muttern auf Stoß.

Baugröße Gesamtlänge der Nutwelle Mutternlänge Ohne: Standard L: Lang

Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht T2: Mittel

Anzahl der Muttern auf einer Welle Hinweis: Der Kugelkäfig besteht aus Kunststoff.

Teilenummer Standard

Korrosionsbeständig

SSP 4 SSP 6 SSP 8 SSP 10 SSP 13A SSP 16A SSP 20A SSP 25A SSP 30A SSP 40A SSP 50A SSP 60A SSP 80 SSP 80L SSP100 SSP100L

SSPS 4 SSPS 6 SSPS 8 SSPS10 SSPS13A SSPS16A SSPS20A SSPS25A — — — — — — — —

SSP SSP SSP SSP SSP SSP

SSPS20 SSPS25 — — — —

20 25 30 40 50 60

mm 10 14 16 21 24 31 35 42 47 64 80 90 120 120 150 150 32 37 45 60 75 90

D Toleranz μm 0/−9 0 −11 0 −13 0 −16 0 −19 0 −22 0 −25 0 −16 0 −19 0/−22

L Toleranz mm mm 16 25 25 0 33 −0.2 36 50 63 71 0 80 −0.3 100 125 140 160 217 − 185 248 60 70 80 100 112 127

Hauptabmessungen b t Toleranz +0.05 0 mm mm mm μm 2 1.2 2.5 1.2 +14 2.5 1.2 0 3 1.5 3 1.5 3.5 2 − 4 2.5 +18 4 2.5 0 4 2.5 6 3.5 8 +22/0 4 12 5 +27 118.2 0 16 6 175.2 132.6 +33 20 7 195.6 0 B

0/−0.2 0 −0.3

B-18

4 5 7 10 15 18

+18 0 +22 0 +27 0

2.5 3 4 4.5 5 6

L1

d

mm 6 10.5 10.5 13 15 17.5 29 36 42 52 58 67 76 110 110 160

mm − 1 1.5 1.5 1.5 2 2 3 3 4 4 4

mm 4 6 8 10 13 16 20 25 30 40 50 60

5

80

5

100

26 33 41 55 60 68

2 3 3 4 4 4

Ds Toleranz μm 0 −12 0 −15 0 −18

18.2 23 28 37.4 47 56.5

0 −21 0 −25 0 −30 0 −35 0 −21 0 −25 0/−30


NUTWELLENFÜHRUNG

2-ød (Schmierbohrung)

Passfedernut t

~

Ds

b

_B

Passfedernut SSP4~10

SSP13A~60

'-------

MO1

~

b

2-ød (Schmierbohrung)

L1

----:--~

[,

L

D

t

,[

 Die SSP4-Mutter besitzt keine Schmierbohrung.

~

MO1

_g_ L1

D

Ds

t

b Passfedernut

2-ød (Schmierbohrung) SSP80·80L~100·100L

Torsionsmoment Tragzahl Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch CT CoT C Co Nžm Nžm kN kN 0.86 1.22 0.74 1.05 1.22 2.28 1.5 2.4 1.45 2.87 2.1 3.7 2.73 5.07 4.4 8.2 2.67 4.89 21 39.2 6.12 11.2 60 110 8.9 16.3 105 194 12.8 23.4 189 346 18.6 23.2 307 439 30.8 37.5 674 934 40.3 64.9 1,291 2,955 47.7 79.5 1,577 2,629 83.1 134 3,860 6,230 110 201 5,120 9,340 135 199 6,750 11,570 179 298 8,960 17,300 83 162 289 637 1,390 1 2,100

1

133 239 412 882 3,180 4,800

1

11.3 7.84 16.1 12.3 23.2 18.6 37.5 30.8 74.2 46.1 58.0 1 127

Zulässiges statisches Moment MO2 MO1 Nžm Nžm 1.97 10.3 5.1 40 7.4 50 18.0 116 13.7 109 46 299 110 560 171 1,029 181 1,470 358 2,940 690 4,084 881 5,473 2,000 11,100 4,410 21,100 3,360 19,300 7,340 37,700 63 104 181 358 696 1 1,300

1

500 830 1,470 2,940 4,400 8,800

B (L)

Flächen trägheitsmoment mm4 1.18×10 5.9 ×10 1.9 ×102 4.61×102 1.38×103 2.98×103 7.35×103 1.79×104 3.66×104 1.15×105 2.83×105 5.91×105

Masse Widerstandsmoment Mutter Welle

1.93×106

4.38×104

4.69×106

9.38×104

5.05×103 1.27×104 2.75×104 8.73×104 2.16×105 5 1 4.51×10

5.54×102 1.11×103 1.96×103 4.67×103 9.21×103 4 1 1.60×10

mm3 5.90 1.97×10 4.76×10 9.22×10 2.13×102 3.73×102 7.34×102 1.43×103 2.44×103 5.75×103 1.13×104 1.97×104

kg 0.0065 0.019 0.023 0.054 0.07 0.15 0.22 0.33 0.36 0.95 1.9 2.3 5.1 7.6 9.7 13.9 0.2 0.22 0.35 0.81 1.5 1 2.5

Baugröße

kg/m 0.10 0.21 0.38 0.60 1.0 1.5 2.4 3.7 5.38 9.55 15.0 21.6

4 6 8 10 13A 16A 20A 25A 30A 40A 50A 60A 80 80L 100 100L

39 61 2.0 3.1 4.8 8.6 13.1 1 19

1

20 25 30 40 50 60

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm

B-19


TYP SSPM – Mutter ohne Passfedernut –

Bestellbezeichnung Beispiel SSPM

10 - 2 - T1 - 200 - P / CU

MO2

Kundenspezifisch

Zulässiges statisches Moment bei zwei Muttern auf Stoß.

Genauigkeitsklasse Ohne: Hochgenau P: Präzision Typ SSPM

Gesamtlänge der Nutwelle

Baugröße Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht

Anzahl der Muttern auf einer Welle

D

Teilenummer SSPM 6 SSPM 8 SSPM10

mm 14 16 21

L Toleranz μm 0 −11 0/−13

mm 25 25 33

Toleranz mm 0 −0.2

F

W

mm 2.2 2.7 2.7

mm 1.1 1.3 1.3

Hauptabmessungen C A

B-20

mm 1.0 1.2 1.2

mm 12.0 13.6 18.6

d

B

H

K

G

mm 1 1.5 1.5

mm 9.4 11 13.5

mm 25.6 30.6 35.6

mm 6.8 8.5 8.5

mm 2.9 3.5 3.5


NUTWELLENFÜHRUNG

2–F

2-øG

2–W

MO1

D

C

B

A

H

Ds

B

C

K

K

DS

t mm 1.0 1.2 1.2

mm 6 8 10

2-ød (Schmierbohrung)

t L

Torsionsmoment Tragzahl Zulässiges statiDynamisch Statisch Dynamisch Statisch sches Moment CoT CT C Co MO1 Toleranz MO2 Nžm Nžm kN kN μm Nžm Nžm 0/−12 1.5 2.4 1.22 2.28 5.1 40 0 2.1 3.7 1.45 2.87 7.4 50 −15 4.4 8.2 2.73 5.07 18.0 116

Flächenträgheitsmoment mm4 5.9 ×10 1.9 ×102 4.61×102

Masse Widerstandsmoment Mutter Welle mm3 1.97×10 4.76×10 9.22×10

kg 0.019 0.023 0.054

kg/m 0.21 0.38 0.60

Baugröße 6 8 10

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm

B-21


TYP SSPF – Flanschmutter –

Bestellbezeichnung Beispiel SSPF 25A - 2 - T1 - 436 - P / CU

MO2

Kundenspezifisch Genauigkeitsklasse Ohne: Hochgenau P: Präzision

Spezifikation SSPF: Standard SSPFS: Korrosionsbeständig

Zulässiges statisches Moment bei zwei Muttern auf Stoß.

Gesamtlänge der Nutwelle

Baugröße

Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht T2: Mittel

Anzahl der Muttern auf einer Welle Hinweis: Der Kugelkäfig besteht aus Kunststoff.

Teilenummer

SSPF 6 SSPF 8 SSPF10 SSPF13A SSPF16A SSPF20A SSPF25A SSPF30A SSPF40A SSPF50A SSPF60A

Korrosionsbeständig SSPFS 6 SSPFS 8 SSPFS10 SSPFS13A SSPFS16A SSPFS20A SSPFS25A — — — —

mm 14 16 21 24 31 35 42 47 64 80 90

SSPF20 SSPF25 SSPF30 SSPF40 SSPF50 SSPF60

SSPFS20 SSPFS25 — — — —

32 37 45 60 75 90

Standard

D Toleranz μm 0 −11 0 −13 0 −16 0 −19 0/−22 0 −16 0 −19 0/−22

L Toleranz mm mm 25 25 0 33 −0.2 36 50 63 71 80 0 100 −0.3 125 140 60 70 80 100 112 127

0/−0.2 0 −0.3

B-22

Df

Hauptabmessungen H P.C.D.

d1×d2×h

W

d

mm 30 32 42 43 50 58 65 75 100 124 129

mm 5 5 6 7 7 9 9 10 14 16 18

mm 22 24 32 33 40 45 52 60 82 102 107

mm 3.4×6.5×3.3 3.4×6.5×3.3 4.5×8×4.4 4.5×8×4.4 4.5×8×4.4 5.5×9.5×5.4 5.5×9.5×5.4 6.6×11×6.5 9×14×8.6 11×17.5×11 11×17.5×11

mm 7.5 7.5 10.5 11 18 22.5 26.5 30 36 46.5 52

mm 1 1.5 1.5 1.5 2 2 3 3 4 4 4

51 60 70 90 113 129

7 9 10 14 16 18

40 47 54 72 91 107

4.5×8×4.4 5.5×9.5×5.4 6.6×11×6.5 9×14×8.6 11×17.5×11 11×17.5×11

23 26 30 36 40 45.5

2 3 3 4 4 4


NUTWELLENFÜHRUNG

MO1 H h

W

D

Df P.C.D. Ds

d2

d1

Befestigungslöcher x 4

L 2-ød (Schmierbohrung)

2-ød (Schmierbohrung) SSP6~10

SSP13A~60

Torsionsmoment Tragzahl Zulässiges statiDs Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch sches Moment CoT CT C Co Toleranz MO2 MO1 Nžm Nžm kN kN mm Nžm Nžm μm 1.5 2.4 1.22 2.28 5.1 6 0/−12 40 2.1 3.7 1.45 2.87 7.4 8 50 0 4.4 8.2 2.73 5.07 18.0 10 116 −15 21 39.2 2.67 4.89 13.7 13 109 0 60 110 6.12 11.2 46 16 299 −18 105 194 8.9 16.3 110 20 560 0 189 346 12.8 23.4 171 25 1,029 −21 307 439 18.6 23.2 181 30 1,470 647 934 30.8 37.5 358 40 2,940 0 2,955 40.3 64.9 690 50 4,084 −25 1,291 2,629 47.7 79.5 881 60 5,473 0/−30 1,577

~

18.2 23 28 37.4 47 56.5

83 162 289 0 637 −25 1,390 2,100 0/−30 1111111 0 −21

133 239 412 882 3,180 4,800

7.84 12.3 18.6 30.8 46.1 58.0

11.3 16.1 23.2 37.5 74.2 127

63 104 181 358 696 1,300

500 830 1,470 2,940 4,400 8,800

Masse Flächenträgheits- WiderstandsMutter Welle Baugröße moment moment mm4 mm3 kg/m kg 1.97×10 6 5.9 ×10 0.037 0.21 4.76×10 8 1.9 ×102 0.042 0.38 9.22×10 10 0.094 0.6 4.61×102 2.13×102 13A 0.1 1 1.38×103 16A 0.2 1.5 2.98×103 3.73×102 2 0A 0.33 2.4 7.35×103 7.34×102 2 5A 0.45 3.7 1.79×104 1.43×103 0.55 5.38 30A 3.66×104 2.44×103 1.41 9.55 40A 1.15×105 5.75×103 50A 3.2 15.0 2.83×105 1.13×104 60A 3.2 21.6 5.91×105 1.97×104 5.05×103 1.27×104 2.75×104 8.73×104 2.16×105 4.51×105

5.54×102 1.11×103 1.96×103 4.67×103 9.21×103 1.60×104 1

0.22 0.32 0.51 1.15 2.1 3.3 111

2 3.1 4.8 8.6 13.1 19

20 25 30 40 50 60

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm

B-23


TYP SSPT – Doppelseitig gefräste Flanschmutter –

Bestellbezeichnung Beispiel SSPT

10 - 2 - T1 - 436 - P / CU

MO2

Kundenspezifisch

Zulässiges statisches Moment bei zwei Muttern auf Stoß.

Genauigkeitsklasse Ohne: Hochgenau P: Präzision Typ SSPT

Gesamtlänge der Nutwelle

Baugröße Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht

Anzahl der Muttern auf einer Welle

Teilenummer SSPT 6 SSPT 8 SSPT10

mm 14 16 21

D L Toleranz Toleranz μm mm mm 0 25 0 −11 25 −0.2 0/−13 33

Df

B

mm 30 32 42

mm 18 21 25

Hauptabmessungen H P.C.D.

B-24

mm 5 5 6

mm 22 24 32

d1×d2×h

W

d

mm 3.4×6.5×3.3 3.4×6.5×3.3 4.5×8×4.4

mm 7.5 7.5 10.5

mm 1 1.5 1.5


NUTWELLENFÜHRUNG

MO1

mm 6 8 10

d2

Torsionsmoment Tragzahl Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch CoT CT C Co Toleranz Nžm Nžm kN kN μm 0/−12 1.5 2.4 1.22 2.28 0 2.1 3.7 1.45 2.87 −15 4.4 8.2 2.73 5.07

2-ød (Schmierbohrung)

D L

B

DS

W

Ds

Df

V

P.C.D.

_A_

H h

d1

Befestigungslöcher x 2

Zulässiges statisches Moment Flächenträgheits- Widerstandsmoment moment MO1 MO2 mm4 mm3 Nžm Nžm 5.9 ×10 1.97×10 5.1 40 1.9 ×102 4.76×10 7.4 50 9.22×10 18.0 116 4.61×102

Masse Mutter Welle kg 0.029 0.035 0.075

kg/m 0.21 0.38 0.6

Baugröße 6 8 10

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm

B-25


STANDARD NUTWELLENFÜHRUNG

Bestellbezeichnung Beispiel SSP 10 S - 2 - T1 - 400 Standardlänge L Mutter SSP: Zylindrische Mutter SSPM: Ohne Passfeder SSPF: Flanschmutter SSPT: Doppelseitig abgeflachte Flanschmutter

Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht T2: Mittel Anzahl der Muttern auf einer Welle

Baugröße

Standard-Nutwelle

G

Ds

G

Wärmebehandelter Bereich L

4 6 8 10 13A 16A 20A 25A 30A 40A 50A 60A 20 25 30 40 50 60

Ds mm 4 6 8 10 13 16 20 25 30 40 50 60 18.2 23 28 37.4 47 56.5

Toleranz μm 0 −12 0 −15 0 −18 0 −21 0 −25 0/−30 0 −21 0 −25 0/−30

100 150 150 200 200 200 300 300 300 500 500 500 300 300 300 500 500 500

Hauptabmessungen Standardlänge L mm 200 150 300 200 300 200 400 300 400 300 400 300 1,000 500 1,000 500 1,000 500 − 1,000 − 1,000 − 1,000 500 500 500 1,000 1,000 1,000

1,000 1,000 1,000 − − −

Mutter SSP SSPM SSPF SSPT

Baugröße

300 400 400 500 500 500 − − − − − −

− − 500 600 600 600 − − − − − −

           

−    − − − − − − − −

−           

−    − − − − − − − −

− − − − − −

− − − − − −

     

− − − − − −

     

− − − − − −

• Längentoleranz L im Hinblick auf den Nenndurchmesser Größen 4 bis 10, 20 bis 60, 13A bis 60A: JIS B0405 ungeschliffene Güteklasse. • Einzelheiten zur Mutter und den Abmessungen sind den Maßtabellen zu entnehmen.

B-26

 Ja – Nein


NUTWELLENFÜHRUNG

NUTWELLENFÜHRUNG IN HANDELSQUALITäT

Bestellbezeichnung Beispiel SSPF

25 C - 2 - 436 / CU

Mutter SSP: Zylindrische Mutter SSPF: Flanschmutter

Kundenspezifisch

Baugröße

Gesamtlänge der Nutwelle

Nutwelle in Handelsqualität

Anzahl der Muttern auf einer Welle

Ds

G

L

20 25 30 40 50

mm 18.2 23 28 37.4 47

500 500 500 500 500

1,000 1,000 1,000 1,000 1,000

Hauptabmessungen Standardlänge L mm 2,000 3,000 2,000 3,000 2,000 3,000 2,000 3,000 2,000 3,000

Mutter

SSP SSPF SSPB

Baugröße

Ds

4,000 4,000 4,000 4,000 4,000

• Toleranz im Hinblick auf die Gesamtlänge und die Länge der Nutwelle Gesamtlänge unter 4,000 mm: JIS B0405 ungeschliffene Güteklasse Gesamtlänge über 4,000 mm: +/- 5.0 mm Wenn andere Toleranzen gefragt sind, diese bitte spezifizieren. • Einzelheiten zur Mutter und den Abmessungen sind den Maßtabellen zu entnehmen. • Bei einer Nutwelle in Handelsqualität beträgt die Tragzahl für die Mutter etwa 70% der jeweiligen Angabe in den Maßtabellen.

B-27

5,000 5,000 5,000 5,000 5,000

    

    

    −

 Ja – Nein


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG Die Rotations-Nutwellenführung von NB kann sowohl für Rotations- also auch für Längsbewegungen eingesetzt werden. Sie eignet sich zur Verwendung in SCARA-Robotern, für die vertikale welle von Montagemaschinen, werkzeugwechsler sowie Bestückungsautomaten.

AUFBAU UND VORTEILE Die Rotations-Nutwellenführung von NB besteht aus einer Nutwelle mit Mutter, die um Kreuzrollen beim Typ SPR oder Kugeln beim Typ SPB rotiert.

Hohe Genauigkeit Nutwellen übertragen Drehmomente und gewährleisten eine präzise Positionierung in Richtung der Linearbewegung. Durch die zusätzliche Rotationsmutter gewährleisten Nutwellenführungen präzise Positionierungen in linearer und rotativer Richtung.

Halb so viele Bauteile, Einsparung bei den Montagekosten Die Kombination aus Nutwelle und Rotationsmutter reduziert die Anzahl der Bauteile erheblich im Vergleich zu einem konventionellen System. Diese Kombination reduziert auch den Durchmesser des Gehäuses und gewährleistet ein geringes Gewicht und eine einfache Montage.

Kompakt mit hoher Steifigkeit (Typ SPR) Die Kreuzrollen befinden sich direkt am Außenzylinder der Nutwellenführung und ermöglichen einen kompakten und leichten Aufbau. Der Typ SPR besitzt eine hohe Steifigkeit trotz der kompakten Abmaße. Eine typische Anwendung ist die in einem Werkzeugwechsler.

Hohe Steifigkeit und Geschwindigkeit (Typ SPB) D e r Ty p S P B i s t e i n e K o m b i n a t i o n a u s e i n e r Nutwellenführung und Schrägkugellagern. Die Rotationsmutter besitzt einen Satz Schrägkugellager in X-Anordnung. Der Typ SPB trägt radiale und axiale Lasten und Momente in einem ausgewogenen Verhältnis und ist dadurch ideal geeignet für rotative Anwendungen mit hohen Geschwindigkeiten.

Abbildung B-24 Aufbau des SPR-Typ Spannschraube für Montageflansch Dichtung

Kreuzrollen

Montageflansch Mutter Dichtung Kugelkäfig

Nutwelle

Kugeln

Abbildung B-24 Aufbau des SPB Spacer Außenring Flansch

Dichtung

Kugeln Mutter

Schräglagerkäfig

Dichtung Nutwelle Kugelkäfig Kugeln

B-28


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG GENAUIGKEIT Die Genauigkeit der Rotations-Nutwellenführung von NB wird an den in der Abbildung B-21 dargestellten Stellen gemessen. Abbildung B-21 Messpunkte für die Genauigkeit

Nutwelle

Lagerzapfen  A-B

 A-B

 A-B Rotationsmutter

Lagerzapfen

 A-B

A

 A-B

B

Zapfen für Teilemontage

Zapfen für Teilemontage  A-B

 A-B

Hinweis: Der Lagerzapfen ist der Abschnitt, an dem beispielsweise Radiallager zur Unterstützung der Nutwelle befestigt werden. Der Zapfen für Teilemontage ist der Abschnitt, an dem andere Teile, wie beispielsweise Zahnräder, befestigt werden.

Toleranz der Nutwelle und Verdrehung der Laufrillen (max.)

Tabelle B-14 Toleranz der Nutwelle und Verdrehung der Laufrillen (max.)

Die Verdrehung der Laufrillen ist für 100 mm angegeben. Dies wird als effektive Länge der Nutwelle definiert. Bei einem Verfahrweg von über oder unter 100 mm erhöht oder verringert sich der Wert in der Tabelle B-14 proportional.

Toleranz 13μm/100mm

Tabelle B-15 Toleranz der Teile relativ zum Lagerzapfen (max.) Teilenummer

Einheit/μm  Rechtwinkligkeit der Lagerschulter

ƒ Rechtwinkligkeit am Mutternflansch

9

14

19

11

18

22

13

21

25

16

25

29

19

29

19

11

18

22

13

21

25

16

25

29

19

29

 Rundlauf im Zapfen für Teilemontage

SPR 6 SPR 8 SPR10 SPR13 SPR16 SPR20A SPR25A SPR30A SPR40A SPR50A SPR60A

14 17

SPR20 SPR25 SPR30 SPR40 SPR50 SPR60

Tabelle B-16  Rundlauf der Mutter-Außenfläche relativ zum Lagerzapfen (max.) Nutwelle Gesamtlänge der Nutwelle (mm) Größer als Bis − 200 200 315 315 400 400 500 500 630 630 800 800 1,000 1,000 1,250 1,250 1,600 1,600 2,000

Einheit/μm

Teilenummer SPR 6 8 46 89 126 163* − − − − − − \

SPR 10 36 54 68 82 102 − − − − −

SPR 13 16 34 45 53 62 75 92 115 153 195* − \

SPR SPR 20A 20 25A 25 30A 30 40A 40 50A 50 32 32 39 36 44 39 50 43 57 47 68 54 83 63 102 76 130 93 171 118 \

\

\

\

\

\

\

\

SPR 60A 60 30 34 36 38 41 45 51 59 70 86 \

ø Bei Längen von über 2000 mm wenden Sie sich bitte an NB. * SPR6 Maximale Fertigungslänge: 400mm; SPR13, SPR16 Maximale Fertigungslänge: 1500mm

B-29


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG GENAUIGKEIT DES TYPS SPB Die Genauigkeit des Typs SPB wird an den Punkten wie in Bild B-27 gemessen. Bild B-27 Messpunkte der Genauigkeit  A-B  C-D

A

 A-B

Stützfläche B

Ds

 A-B

Ds

 C-D

Stützfläche

 A-B

Anschlussfläche

Anschlussfläche  A-B

 A-B

2Ds

2Ds C

D

Hinweis: An die Stützfläche kommen die Radiallager für die Nutwelle. An die Anschlussfläche kommen Anbauteile wie z.B. Zahnräder.  und  zeigen den Radialschlag während der Rotation.

Toleranz der Verdrehung der Nute (Max.)

Tabelle B-20 1.Toleranz der Verdrehung der Nute (Max.)

Die Verdrehung der Nute ist pro 100mm angegeben, an einem beliebigen Punkt auf der Länge der Nutwelle.

Genauigkeitsklasse

Hochgenau

Präzision (P)

Toleranz

13μm/100mm

6μm/100mm

Tabelle B-21 Toleranz relativ zur Stützfläche der Nutwelle (Max.)  Radialschlag an der

Teilenummer SPB16 SPB20 SPB25

Anschlussfläche Hochgenau Präzision (P)

 Rechtwinkligkeit am Ende der Nutwelle (wenn die Nutwelle laut Zeichnung geschliffen werden soll)

Hochgenau

Präzision (P)

Hochgenau

Präzision (P)

19

12

11

8

18

13

22

13

13

9

21

16

Tabelle B-22 Radialschlag am Außendurchmesser der Nutmutter, relativ zur Nutwelle (Max.)  Seitenschlag

Teilenummer SPB16 SPB20 SPB25

 Rechtwinkligkeit des Flanschs

der Flanschmontageseite Hochgenau Präzision (P) 18

13

21

16

Einheit/μm

 Radialschlag des Außenrings

Hochgenau

Präzision (P)

21

16

Tabelle B-23 Radialschlag der Nutmutter relativ zur Nutwelle (Max.) Einheit/μm Gesamtlänge der Nutwelle Teilenummer SPB16 SPB20 • 25 (mm) Bis Hochgenau Hochgenau Größer als Präzision (P) Präzision (P) − 200 34 32 18 18 200 315 45 39 25 21 315 400 53 44 31 25 400 500 62 50 38 29 500 630 75 57 46 34 630 800 92 68 58 42 800 1,000 115 83 75 52 1,000 1,250 153 102 97 65 1,250 1,600 195* 130 127* 85 1,600 2,000 − 171 − 116 *SPB16 Maximale Nutwellenlänge: 1.500mm ø Bitte wenden Sie sich an NB für Nutwellenlängen oberhalb von 2.000mm.

B-30


VORSPANNUNG UND SPIEL IN DREHRICHTUNG Sowohl das Spiel als auch die Vorspannung werden als Spiel in Rotations- und Linearrichtung ausgedrückt. Die Vorspannung wird in drei Klassen eingeteilt: Standard (ohne Symbol), Leicht (T1) und Mittel (T2). Tabelle B-17 Vorspannung und Spiel in Drehrichtung Teilenummer Standard SPR 6 SPR 8 SPR10 SPR13 SPR16 SPR20A SPR25A SPR30A Linear- SPR40A bewegung SPR50A SPR60A SPR20 SPR25 SPR30 SPR40 SPR50 SPR60 Rotations- SPR 6 ~ bewegung SPR60

−2~+1 −3~+1

Leicht (T1) − 6~−2 − 8~−3

Einheit/μm

Tabelle B-17b Vorspannung und Spiel in Drehrichtung

Mittel (T2)

Teilenummer SPB16 SPB20 SPB25

− −13~− 8

Leicht (T1) − 8~−3

Mittel (T2) −13~−8

−4~+2

−12~−4

−20~−12

Tabelle B-18 Betriebsbedingungen und Vorspannung Vorspannung Symbol

−4~+2

−12~−4

−20~−12

−6~+3

−18~−6

−30~−18

−4~+2

−6~+3

−12~−4

−18~−6

Einheit/μm

Standard −3~+1

Betriebsbedingungen

Standard

Ohne

Äußerst geringe Vibrationen kommen vor. Gleichmäßiger Lauf ist erforderlich. Drehmoment aus einer Richtung kommt vor.

Leicht

T1

Geringe Vibrationen kommen vor. Geringe Torsionsbelastung kommt vor. Wechselseitiges Drehmoment kommt vor.

Mittel

T2

Stöße/Schwingungen kommen vor. Überhängende Belastungen. Torsionsbelastungen kommen vor.

−20~−12

−30~−18

−1~+3

SPEZIELLE ANFORDERUNGEN NB fertigt auf Wunsch auch Wellen, Muttern, Oberflächen usw. nach speziellen Kundenvorgaben, um bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Die empfohlenen Innendurchmesser für Hohlwellen sind der Tabelle B-19 zu entnehmen. Für andere Größen wenden Sie sich bitte an NB. (SPR20~60) Abbildung B-22 Beispiele für die Endenbearbeitung der Welle

Tabelle B-19 Empfohlener Innendurchmesser für Hohlwellen Wellendurch- Innendurch- Widerstands- Flächenträgheitsmoment messer messer moment Ds d Z I mm mm mm mm4 2 19.4 6 58 SPR 6 3 46.5 8 186 SPR 8 4 89.6 10 448 SPR10 6 193 13 1,260 SPR13 8 348 16 2,780 SPR16 10 686 20 6,860 SPR20A 15 1,230 25 15,400 SPR25A Teilenummer

ød

B-31

øD

s


MONTAGE Abbildung B-23 Einbau des Flansch

0.6xH Minimum

Die Befestigungsschrauben im Flansch werden werksseitig angezogen, um eine gleichmäßige Drehbewegung zu gewährleisten. Sie dürfen keinesfalls gelöst werden. Stoßbelastungen am Flansch sind zu vermeiden, da dies die Genauigkeit und auch die allgemeine Leistung beeinträchtigen kann.

Wenn der Flansch in ein Gehäuse (siehe Abbildung B-23) eingebaut wird, sollte die Gehäusebohrung auf eine Toleranz von H7 und auf eine Mindesttiefe von 60% der Flanschdicke gefertigt werden. Wenn bei der Rotations-Nutwellenführung im Betrieb nur eine geringe Belastung auftritt, kann der Flansch ohne Zentrierring verwendet werden. Beim Anziehen der Montageschrauben ist darauf zu achten, dass diese in diagonaler Reihenfolge schrittweise festgezogen werden, wobei bei jedem Schritt das Drehmoment ein wenig erhöht wird. Ein Drehmomentschlüssel ist empfehlenswert, um alle Schrauben gleichmäßig anzuziehen. Die empfohlenen Drehmomentwerte für Stahlschrauben mittlerer Festigkeit sind der Tabelle B-20 zu entnehmen.

H

Montage einer Rotations-Nutwellenführung

Größer als D+ (0.3~1.0) D

Tabelle B-20 Empfohlenes Anzugsdrehmoment Montageschrauben Empfohlenes Anzugsdrehmoment

M2

M2.5

0.4 1

M3

0.9 1

M4

1.4 1

M6

3.2 1

Einheit/Nžm M8

11.2 1

27.6 1

(Für Schrauben der Festigkeitsklasse 12.9)

Einsetzen der Nutwelle Beim Einsetzen der Rotations-Nutwellenführung in die Mutter ist sicherzustellen, dass die Kugeln nicht herausfallen. Dazu richtet man die Laufrillen der Welle nach den Reihen der Kugeln in der Mutter aus. Danach setzt man die Nutwelle durch die Mutter hindurch ein.

SCHMIERUNG

Abbildung B-24 Beispiel für einen montierten Schmiernippel

Da die Muttern der Rotations-Nutwellenführungen sowohl an der Welle als auch am Stützlager mit Dichtungen versehen sind, bleibt das Schmiermittel lange erhalten. Vor dem Versand werden die Muttern von NB mit Lithiumseifenfett befettet. Somit brauchen sie bei der Montage nicht nochmals geschmiert zu werden. Beim Betrieb kann jedoch eine geringe Menge Schmiermittel austreten. Daher ist eine regelmäßige Nachschmierung erforderlich. NB liefert für das Linearsystem auch ein Schmierfett mit geringem Staubausstoß. Weitere Einzelheiten sind der Seite Eng-21 zu entnehmen. Optional ist das Produkt auch mit Schmiernippel lieferbar. (Abbildung B-24) Bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen sollte jedoch zur Schmierung ein Öl verwendet werden. Entsprechende Einzelheiten erfahren Sie bei NB.

B-32

Schmiernippel


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG BETRIEBSBAEDINGUNGEN Unter gewissen Betriebsbedingungen kann die Rotations-Nutwellenführung ihre Funktionalität, insbesondere im Hinblick auf die Genauigkeit, nicht vollständig nutzen. Daher sollten bei der Auslegung des Systems die späteren Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.

Betriebstemperatur Die Kugelkäfige der Muttern bestehen aus Kunststoff, daher darf die Betriebstemperatur 80°C nicht überschreiten.

Staubschutz D a s E i n d r i n g e n v o n F re m d k ö r p e r n u n d S t a u b kann die Laufeigenschaften beeinträchtigen und die Lebensdauer der Rotations-Nutwellenführung verkürzen. Unter normalen Betriebsbedingungen bieten die Dichtungen ausreichenden Schutz. In einer aggressiven Umgebung sind sie jedoch nicht immer in der Lage, Fremdkörper am Eindringen zu hindern. Bei der Verwendung in einer solchen Umgebung sollte die Rotations-Nutwellenführung mit Faltenbälgen und Schutzabdeckungen geschützt werden.

ANWENDUNGSBEISPIELE

Kugelgewindespindel

NB SPR

B-33


Kugelgewindespindel

NB SPR

NB SPR

Pneumatikzylinder Motor fĂźr die Rotationsbewegung

B-34


TYP SPR

Bestellbezeichnung Beispiel SPR 25 - 2 - T1 - 436 / CU

Kundenspezifisch Typ SPR

Gesamtlänge der Nutwelle

Baugröße

Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht T2: Mittel

Anzahl der Muttern auf einer Welle

Hauptabmessungen D1 L P1 D2 Toleranz Toleranz P.C.D.

Teilenummer

S

h

I

H

0 −30 0 −35

mm 13 15 19 24 31 35 42 47 64 80 90

mm mm mm mm mm mm 25 5 6.5 16 M2 2.5 25 6 6.5 18 M2.5 3 33 8 7 22 M3 4 0 36 −0.2 24 M3 5 8 9 50 10 11 30 M4 6 63 12 13 38 M4 7 71 13 16 47 M5 8 80 17 17 52 M6 10 0 100 23 20 66 M6 10 −0.3 125 24 22 80 M8 13 140 25 25 95 M8 13

0 40 50 −25 0 61 76 −30 0 88 102 −35

34 40 47 62 75 90

60 0/−0.2 70 80 0 100 −0.3 112 127

SPR 6 SPR 8 SPR10 SPR13 SPR16 SPR20A SPR25A SPR30A SPR40A SPR50A SPR60A

mm 20 22 27 29 36 44 55 61 76 92 107

SPR20 SPR25 SPR30 SPR40 SPR50 SPR60

μm 0 −21 0 −25

34 42 52 64 77 90

M4 M5 M6 M6 M8 M8

7 8 10 10 13 13

ø Wenden Sie sich bitte an NB für Auskunfte über Schmiernippel, Schmierinterval und Methode.

B-36

12 13 17 23 24 25

13 16 17 20 22 25

Hauptabmessungen des Stützlagers D3 P2 d G Toleranz P.C.D. mm 30 33 40 50 60 72 82 100 120 134 155

F

θ

μm mm mm 0/−21 24 2.4 27 2.9 0 33 3.4 −25 42 3.4 50 4.5 0 62 4.5 −30 72 4.5 0 86 6.6 −35 104 9 0 118 9 −40 137 9

mm M3 2.6 M3 2.6 M3 2.8 M3 3.6 M3 4.4 M6×0.75 5.2 M6×0.75 6.4 M6×0.75 6.8 M6×0.75 8 M6×0.75 8.8 M6×0.75 10

20° 20° 20° 15° 15° 15° 15° 15° 15° 15° 15°

4.5 4.5 6.6 9 9 9

M6×0.75 5.2 M6×0.75 6.4 M6×0.75 6.8 M6×0.75 8 M6×0.75 8.8 M6×0.75 10

15° 15° 15° 15° 15° 15°

0 56 66 78 −30 68 0 86 100 120 −35 104 0 114 130 150 −40 132


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG 4-d

G Tiefe F (Schmierbohrung von der Rückseite)

θ°

P1 D1 P2 D3

D2 DS

Mo

h H

l

° 60 6-d

L

H

I

G Tiefe F (Schmierbohrung von der Rückseite)

6-S, Tiefe h

SPR13~60

Nutwelle Nutwellenführung DS Torsionsmoment Tragzahl Toleranz Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch CoT CT C Co mm μm Nžm Nžm kN kN 6 0/−12 1.5 2.4 1.22 2.28 8 2.1 3.7 1.45 0 2.87 10 4.4 8.2 2.73 −15 5.07 13 21 39.2 2.67 0 4.89 16 60 110 6.12 −18 11.2 20 105 194 8.9 16.3 0 25 189 346 12.8 23.4 −21 30 307 439 18.6 23.2 40 674 934 30.8 0 37.5 50 2,955 40.3 −25 1,291 64.9 60 2,629 47.7 79.5 0/−30 1,577

~

θ°

P1 D1 P2 D3

D2 DS

Mo

18.2 23 28 37.4 47 56.5

4-S

SPR6~10

L

83 133 162 239 289 412 637 0 882 −25 1,390 3,180 2,100 4,800 0/−30 1111111111111 0 −21

7.84 12.3 18.6 30.8 46.1 58.0

11.3 16.1 23.2 37.5 74.2 127.4

Stützlager Zulässiges Flächenträgheits- WiderstandsTragzahl statisches moment moment Dynamisch Statisch Moment MO CoR CR 4 mm mm3 Nžm kN kN 0.5 0.6 5.1 5.9 ×10 1.97×10 1.10 1.2 7.4 1.9 ×102 4.76×10 2.45 2.4 18.0 4.61×102 9.22×10 3.70 2.9 13.7 1.38×103 2.13×102 6.70 5.6 46 2.98×103 3.73×102 8.79 6.55 63 7.35×103 7.34×102 9.63 12.7 171 1.79×104 1.43×103 17.1 11.8 181 3.66×104 2.44×103 32.3 23.0 358 1.15×105 5.75×103 44.0 27.8 690 2.83×105 1.13×104 48.8 29.0 881 5.91×105 1.97×104 5.90 9.11 11.8 22.8 27.2 26.5

7.35 11.5 17.1 32.3 42.1 42.6

63 104 181 358 696 1,300

5.05×103 1.27×104 2.75×104 8.73×104 2.16×105 4.51×105

5.54×102 1.11×103 1.96×103 4.67×103 9.21×103 1.60×104

ø Maximale Drehzahl bei Fettschmierung. Weitere Informationen über höhere Drehzahlen beziehungsweise Ölschmierung erhalten Sie bei NB.

B-37

Masse ø Maximale Mutter Welle Drehzahl kg 0.04 0.05 0.09 0.17 0.33 0.57 0.81 1.19 2.25 3.57 5.03

kg/m 0.21 0.38 0.60 1.0 1.5 2.4 3.7 5.38 9.55 15.0 21.6

0.45 0.75 1.25 2.30 3.10 4.70

2.0 3.1 4.8 8.6 13.1 19

rpm 2,940 2,580 2,060 1,350 1,080 890 700 640 510 430 370 980 770 640 510 450 400

Baugröße

6 8 10 13 16 20A 25A 30A 40A 50A 60A 20 25 30 40 50 60

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm


ROTATIONS-NUTWELLENFÜHRUNG

TYP SPB

Bestellbezeichnung Beispiel SPB 16 - 2 - T1 - 600 - P / CU

Kundenspezifisch Genauigkeitsklasse Ohne: Hochgenau P: Präzision Typ SPB

Gesamtlänge der Nutwelle

Baugröße

Vorspannungssymbol Ohne: Standard T1: Leicht T2: Mittel

Anzahl der Muttern auf einer Welle

Teilenummer

D1 h7

SPB16 SPB20 SPB25

mm 39.5 43.5 53

Hauptabmessungen L P1 S P.C.D. mm 50 63 71

mm 32 36 45

M5 M5 M6

Hauptabmessungen des Stützlagers H B1 B2 D3

D2

f

Toleranz mm 8 8 8

mm 52 56 62

B-38

μm 0 −7

mm 68 72 78

mm 5 6 6

mm 37 48 55

mm 10 12 13

P2 P.C.D.

d

mm 60 64 70

mm 4.5 4.5 4.5


P2

°

6-d

D3

P1

D1

60

Ds

D2

MO

6-S Tiefe f

H B1

B2 L

'

Nutwelle DS Toleranz

mm 16 ' 20 .----1 25 '

μm 0/−18 0 −21

J

Nutwellenführung Stützlager Torsionsmoment Tragzahl Tragzahl Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch CoT CT C Co C Co N•m N•m kN kN kN kN 60 6.12 110 11.2 13.0 12.8 105 8.9 194 16.3 17.4 17.2 189 l 346 12.8 1 23.4 l 22.1 J 22.5

l

Zulässiges statisches Moment MO Nžm 46 110 171

Masse Welle Mutter

l

kg 0.45 0.69 0.92 J

ø Maximale Drehzahl bei Fettschmierung. Weitere Informationen über höhere Drehzahlen beziehungsweise Ölschmierung erhalten Sie bei NB.

B-39

kg/m 1.5 2.4 3.7

ø Maximale Drehzahl

l

rpm 4,000 3,600 3,200

Baugröße

l

16 20 25

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm


KURZHUB-NUTWELLENFÜHRUNG Bei der Kurzhub-Nutwellenführung des Typs SPLFS von NB handelt es sich um ein hochpräzises Linearlager mit begrenztem Hub. Die Kurzhub-Nutwellenführung kann sowohl Radialbelastung als auch Drehmoment gleichzeitig aufnehmen. Sie verfährt mit extrem geringer Reibung.

AUFBAU UND VORTEILE Die Kurzhub-Nutwellenführung von NB besteht aus einer Nutwelle mit Kugellaufbahnen und einer Mutter. Da der Kugelkäfig in der Mutter Kugeltaschen besitzt, haben die Stahlkugeln keinen Kontakt miteinander, was eine gleichmäßige Linearbewegung ermöglicht. Bei einer Linearbewegung verschiebt sich der Kugelkäfig jedoch um die Hälfte des Verfahrwegs. Das begrenzt den Hub der Linearbewegung auf die doppelte Länge des Weges, den der Kugelkäfig in der Mutter zurücklegen kann. Beim Normalbetrieb sollten vorzugsweise 80% des in der Maßtabelle angegebenen Maximalhubs als tatsächlicher Verfahrweg gewählt werden.

Extrem geringe dynamische Reibung und geringer Geräuschpegel

Korrosionsbeständiger Stahl

Die Kugeln sind durch Kugeltaschen voneinander getrennt und haben somit keinen Kontakt miteinander. Die Hublänge ist begrenzt, und die Linearbewegung verläuft mit extrem geringer dynamischer Reibung und geringem Geräuschpegel, da die Kugeln nicht umgelenkt werden.

Kompakte Größe Die Mutter ist etwa 20 % kleiner als die von herkömmlichen Nutwellenführungen und somit äußerst platzsparend.

Alle Komponenten bestehen aus korrosionsbeständigem Stahl. Dadurch besitzt diese Kurzhub-Nutwellenführung eine hervorragende Korrosions- und Wärmebeständigkeit (Betriebstemperatur: -20 bis +140°C). Sie eignet sich hervorragend für Reinraum- oder Vakuumanwendungen.

Schmierung An der Außenfläche der Mutter befinden sich eine Schmiernut und zwei Schmierbohrungen, die das Nachschmieren erleichtern.

Abbildung B-25 Aufbau des Typs SPLFS Stahlkugel Mutternkörper Sicherungsring Nutwelle

B-40

Kugelkäfig


KURZHUB-NUTWELLENFÜHRUNG GENAUIGKEIT Die Genauigkeit der Kurzhub-Nutwellenführung von NB wird an den in der Abbildung B-26 dargestellten Stellen gemessen. Abbildung B-26 Messpunkte für die Genauigkeit Lagerzapfen Zapfen für Teilemontage

Mutter

Lagerzapfen

 A-B

Zapfen für Teilemontage

Nutwelle A

B

 A-B

 A-B  A-B

 A-B

 A-B

Hinweis: Der Lagerzapfen ist der Abschnitt, an dem beispielsweise Radiallager zur Unterstützung der Nutwelle befestigt werden. Der Zapfen für Teilemontage ist der Abschnitt, an dem andere Teile, wie beispielsweise Zahnräder, befestigt werden.

Toleranz der Nutwelle und Verdrehung der Laufrillen (max.) Die Verdrehung der Laufrillen ist für 100 mm angegeben. Dies wird als effektive Länge der Nutwelle definiert. Bei einem Verfahrweg von über oder unter 100 mm erhöht oder verringert sich der Wert in der Tabelle B-21 proportional.

Tabelle B-21 Toleranz der Nutwelle und Verdrehung der Laufrillen (max.) Toleranz 13μm/100mm

Tabelle B-22 Toleranz der Teile relativ zum Lagerzapfen (max.)

Einheit/μm

 Rechtwinkligkeit der Lagerschulter

SPLFS 6

 Rundlauf im Zapfen für Teilemontage 14

SPLFS 8

14

9

11

SPLFS10

17

9

13

SPLFS13

19

11

13

SPLFS16

19

11

13

Teilenummer

9

Tabelle B-23  Rundlauf der Mutter-Außenfläche relativ zum Lagerzapfen (max.) Gesamtlänge der Nutwelle(mm) Bis Größer als −

200

ƒ Rechtwinkligkeit am Mutternflansch 11

Einheit/μm

SPLFS6 8

Teilenummer SPLFS10

SPLFS13 16

46

36

34

\

\

200

315

89

54

45

315

400

126*

68

53

400

500

163*

82

62

500

630

102

75

630

800

92

800

1,000

115

1,000

1,250

153

1,250

1,500

195

* SPLFS6 Maximale Fertigungslänge: 400 mm

B-41


VORSPANNUNG UND SPIEL IN DREHRICHTUNG Sowohl das Spiel als auch die Vorspannung werden als Spiel in Drehrichtung ausgedrückt. Beim Typ SPLFS ist nur der nachstehende Standardwert erhältlich. Wenn ein abweichendes Spiel von den in der Tabelle B-24 gezeigten Werten gewünscht ist, wenden Sie sich bitte an NB.

Tabelle B-24 Vorspannung und Spiel in Drehrichtung Teilenummer

Standard

SPLFS 6

−4~0

SPLFS 8

−4~0

SPLFS10

−4~0

SPLFS13

−4~0

SPLFS16

−4~0

Einheit/μm

DER DYNAMISCHE REIBUNGSWIDERSTAND IM VERGLEICH Abbildung B-27 Vergleichsdaten zum dynamischen Reibungswiderstand

Dynamischer Reibungswiderstand (N)

0.8 Vorspannung Standard Ohne Belastung Ohne Schmiermittel Messgeschwindigkeit: 2.5 mm/s

0.6

SSP16A SPLFS16

0.4

0.2

0

4

6

8

10

12 Verfahrweg (mm)

B-42

14

16

18

20


KURZHUB-NUTWELLENFÜHRUNG HINWEISE ZUR VERWENDUNG Staubschutz Da die Kurzhub-Nutwellenführungen für den Betrieb bei extrem geringem dynamischem Reibungswiderstand konzipiert wurden und gefertigt werden, werden diese Wellen standardmäßig ohne Dichtungen geliefert, da diese den dynamischen Reibungswiderstand erhöhen würden. Wenn die Kurzhub-Nutwellenführungen unter ungünstigen Bedingungen verwendet werden, wenden Sie sich bitte an NB für entsprechende Spezialdichtungen. Beim Einsatz unter extrem ungünstigen Bedingungen müssen zum Schutz der Kurzhub-Nutwellenführung geeignete Faltenbälge oder Schutzabdeckungen verwendet werden.

Ausrichtungsfehler beim Kugelkäfig Wenn die Kurzhub-Nutwellenführung bei hoher Geschwindigkeit oder mit einer vertikalen Welle verwendet wird, oder wenn sie einer asymmetrischen Belastung oder Schwingungen ausgesetzt wird, kann ein Ausrichtungsfehler beim Kugelkäfig auftreten. Beim Normalbetrieb sollten vorzugsweise 80 % des in der Maßtabelle angegebenen Maximalhubwegs als tatsächlicher Verfahrweg gewählt werden. Um Ausrichtungsfehler beim Kugelkäfig zu vermeiden, sollte während der Verwendung regelmäßig ein gesamter Hub gefahren werden, um den Kugelkäfig wieder korrekt zu zentrieren.

B-43


TYP SPLFS − Doppelseitig gefräste Flanschmutter −

Bestellbezeichnung Beispiel SPLFS

16 - 2 - 200 / CU

MO2

Zulässiges statisches Moment bei zwei Muttern auf Stoß.

Typ SPLFS

Baugröße

Kundenspezifisch

Anzahl der Muttern auf einer Welle

Teilenummer SPLFS 6 SPLFS 8 SPLFS10 SPLFS13 SPLFS16

Maximalhub mm 22 20 28 24 26

Gesamtlänge der Nutwelle

D mm 11 13 16 20 24

Toleranz μm 0 −8 0 −9

mm 10 12.5 15.5 19.5 23.5

Hauptabmessungen E Df H

L

D1 mm 40 40 50 50 60

Toleranz mm 0 −0.2

B-44

mm 3.3 3.3 3.3 4.8 4.8

mm 23 25.5 28.5 36 40

mm 4 4 5 5 7

B

P.C.D.

A

F

S

mm 14 16 20 25 29

mm 17 19.5 − − −

mm − − 18 22 25

mm − − 13 17 19

mm 3.4 3.4 3.4 3.4 4.5


KURZHUB-NUTWELLENFÜHRUNG

M01 4-S

B F

L

B

SPLFS13,16

W

d

mm 12.7 12.7 16.7 15.2 18.2

mm 1.2 1.2 1.5 1.5 2.0

SPLFS10~16

mm 6 8 10 13 16

SPLFS6~8

D

A

Df P.C.D. D1 Ds

2-ød (Schmierbohrung)

2-S

E

Torsionsmoment Tragzahl Zulässiges statisches Moment DS Dynamisch Statisch Dynamisch Statisch CoT CT C Co MO1 Toleranz MO2 Nžm Nžm kN kN μm Nžm Nžm 45 11.2 3.0 3.8 1.8 2.3 0/−12 52 13.1 3.37 5.5 2.02 3.3 0 102 25.6 5.35 10.9 3.21 6.5 −15 155 38.8 7.6 50.7 4.15 27.6 0 353 88.3 14 7.66 115 62.8 −18

H

2-ød (Schmierbohrung) Montagefläche

W

Masse Welle

Flächen- WiderstandsMutter trägheitsmoment moment

mm4

mm3

5.9 ×10 1.9 ×102 4.61×102 1.38×103 2.98×103

1.97×10 4.76×10 9.22×10 2.13×102 3.73×102

g 21.5 27.0 47.7 75.3 123.5

kg/m 0.21 0.38 0.6 1.0 1.5

Baugröße 6 8 10 13 16

1kNl102kgf 1Nžml0.102kgfžm

B-45

Profile for Daniel Klingler

Nutwellenführungen D  

Nutwellenführungen D  

Profile for linetech

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