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Demonstrationsversuche Physik

Page 290

Atom- und Kernphysik

Kernphysik P6.5.6 Compton-Effekt P6.5.6.1 Quantitative Beobachtung des Compton-Effekts

P6.5.6.1

Quantitative Beobachtung des Compton-Effekts (P6.5.6.1)

Kat.-Nr.

Bezeichnung

559 800

Gerätesatz Compton-Streuung

1

559 809

CS-137-Präparat, 3,7 MBq

1

559 845

Nuklidgemisch-Strahler a, b, g

1

559 901

Szintillationszähler

1

559 912

Detektor-Ausgangsstufe

1

521 68

Hochspannungs-Netzgerät, 1,5 kV

1

524 013

Sensor-CASSY 2

1

524 058

VKA-Box

1

524 220

CASSY Lab 2

1

zusätzlich erforderlich: PC mit Windows XP/Vista/7

1

Beim Compton-Effekt überträgt ein Photon einen Teil seiner Energie E0 und seines Impulses E0 c c: Vakuumlichtgeschwindigkeit p0 =

durch elastischen Stoß auf ein freies Elektron. Dabei gilt der Energieund Impulssatz wie beim Zweierstoß in der Mechanik. Energie E0 E0 1+ ⋅ (1 − cos ϑ) m ⋅ c2 m: Ruhmasse des Elektrons

E ( ϑ) =

und Impuls p=

E c

des gestreuten Photons hängen vom Streuwinkel J ab. Der streuwinkelabhängige Wirkungsquerschnitt wird durch die Klein-NishinaFormel beschrieben: p  p ⋅ 0 + − sin2 ϑ   p p0  m: klassischer Elektronenradius

d σ 1 2 p2 = ⋅ r0 ⋅ 2 dΩ 2 p0 r0 : 2,5 ⋅ 10-15

Im Versuch P6.5.6.1 wird die Compton-Streuung von g-Quanten der Energie E0 = 667 keV an den quasifreien Elektronen eines Aluminiumstreuers untersucht. In Abhängigkeit vom Streuwinkel J nimmt ein kalibrierter Szintillationszähler jeweils eine g-Spektrum „mit“ und „ohne“ Aluminiumstreuer auf. Die weitere Auswertung stützt sich auf den Gesamtabsorptions-Peak des Differenzspektrums. Aus dessen Lage erhält man die Energie E(J). Seine integrale Zählrate N(J) wird mit dem berechneten Wirkungsquerschnitt verglichen.

Schema zur Messanordnung

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VERSUCHEKATALOG PHYSIK

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