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Wetterversiegelung Anleitung


Was ist genau eine Wetterversiegelung? Abdichtung von Außenwandfugen von Fassaden gegen Witterungseinflüsse wie UV, Regenwasser, Schlagregen etc. und weitere Einflüsse, wie z. B. chemische und mechanische Belastungen, die eventuell Schäden verursachen können. Es gibt viele verschiedene Fassadenarten, z. B. Glasfassadensysteme, Betonfertigteile in verschiedenen Ausführungen, Mauerwerk aus Ziegelsteinen und Steinen, Metallverkleidungen, Fliesen und Fassaden-Steinverkleidungen, usw.

Die Hauptfunktionen von Fugen in Fassadenelementen sind:

»» Schutz vor Feuchtigkeit Die Fuge muss den Zugang von Regenwasser und Feuchtigkeit zu inneren Strukturen verhindern. »» Widerstand gegen Strukturverformung Die Fuge muss in der Lage sein, die Strukturverformung zu tolerieren, die durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann: Temperaturänderungen, Feuchtigkeit, Nutzlast, Materialschrumpfung (Beton), usw. »» Ästhetische Wirkung Die Fuge muss auch bei extremen Bedingungen wie UV-Strahlung, Regenwasser, verschmutzter Luft ihr ästhetisches Erscheinungsbild erhalten. Außerdem sollte sie leicht von Schmutz zu reinigen sein.

Die Wahl der geeigneten Wetterversiegelung Heutzutage gibt es unterschiedliche Arten von Dichtstoffen, z. B. Silikone, PU-Dichtstoffe, Hybride, usw. Jede Art von Dichtstoff hat ihre Vor- und Nachteile, die vor ihrer Anwendung berücksichtigt werden sollten.

Bei der Wahl der angemessenen Wetterversiegelung soll man vor allem Folgendes beachten:

»» Dichtstoffadhäsion auf verschiedenen Untergründen »» zulässige Gesamtverformung der Versiegelung »» Dichtstoffbeständigkeit nach Witterungseinflüsse »» Dichtungskompatibilität mit Kontaktmaterialien »» Verarbeitungseigenschaften »» Verarbeitungzeit »» Auswirkungen auf die Umwelt


Fugengestaltung Die korrekte Fugengestaltung und Dimensionierung beginnt bereits in der Projektphase. Es werden die geeigneten Fugenabmessungen in Bezug auf die verwendeten Materialien, Klimabedingungen, baulichen Belastungen, usw. berechnet.

Fugenbreite Die Fugenbreite wird hauptsächlich durch die Verformung der Elemente bestimmt, welche die Fuge maßgeblich beeinflussen. Nach dem Verlegen werden die Elemente Umwelteinflüssen, Wärme- und Feuchtigkeitseinflüssen ausgesetzt, die zur Verformung und auch Schrumpfung des Materials führen können.

Die minimale Fugenbreite, um die Bewegung der Elemente durch ihre Verformung zu gewährleisten, kann mit mittels folgender Formel berechnet werden: dmin - Mindestbreite der Fuge

dmin=

Δd 100 (%) M%

Δd - Gesamtverformung der Fuge aufgrund Wärmedehnungen und Quellungen der Bauteile und anderer möglicher Einflüsse (Nutzlast, Materialschrumpfung, usw.). Dieser Wert wird während der Entwurfsphase des Gebäudes durch den entsprechenden Fachmann berechnet. M% - angegebene Versiegelungsfähigkeit für die Gesamtverformung

Beispiel

Für eine Fuge, bei der die Gesamtbewegung 6 mm beträgt und mit einer Bewegungsaufnahme für die Gesamtverformung von 25 %, beträgt die Mindestbreite der Fuge 24 mm. In den meisten Fällen beträgt die empfohlene Breite der Fassadenfugen 8-30 mm.

Fugentiefe Die Mindestbreite der Fuge zwischen den Fassadenelementen sollte 6 mm und die Mindestfugentiefe sollte 6 mm betragen. Für die Fugenbreite liegt das Tiefenverhältnis im Bereich von 1:1 bis 3:1. Die ideale Fuge hat ein Verhältnis von 2:1 (Breite:Tiefe). Die Fugentiefe sollte 12 mm nicht überschreiten.

Die empfohlenen Tiefen der Wetterversiegelungsfugen sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt: Fugenbreite d, mm

Dichtstofftiefe s, mm

6...12

6...8

12...24

s = 0,5 d

24...40

12


Kehlnähte werden zwischen zwei sich überschneidenden Elementen eingesetzt, z. B. zur Abdichtung der Fensterrahmenperimeter von außen. Um die Dichtstoffhaftung zu gewährleisten, muss die Kontaktfläche zwischen Dichtstoff und Oberfläche mindestens 6 mm betragen.

Dichtmassenverbrauch Der Dichtstoffverbrauch hängt von der Fugengröße ab. Bei der Berechnung des Gesamtverbrauchs der Dichtmasse sind auch die Materialverluste zu berücksichtigen.

Geschätzter Dichtmassenverbrauch in linearen Metern pro 600 ml der Massenform (ohne Materialverluste) Fugenbreit

6 mm

8 mm

10 mm

12 mm

15 mm

20 mm

25 mm

30 mm

35 mm

6 mm

16,7

12,5

10,0

8,3

6,7

5,0

4,0

3,3

2,9

8 mm

12,5

9,4

7,5

6,3

5,0

3,8

3,0

2,5

2,1

10 mm

10,0

7,5

6,0

5,0

4,0

3,0

2,4

2,0

1,7

12 mm

8,3

6,3

5,0

4,2

3,3

2,5

2,0

1,7

1,4

Fugentiefe

Empfohlene Fugenmaße.

Fugenlüftung Die Notwendigkeit der Fugenlüftung hängt von der Wandstruktur und der Art der Wärmedämmung ab und sollte immer im Bauprojekt dargestellt werden. Üblicherweise werden Kunststoffrohre mit einem Innendurchmesser von 10 bis 15 mm verwendet, um die korrekte Belüftung der Fuge zu gewährleisten. Der Abstand der Rohre sollte im Projekt dargestellt werden. Die Lüftungsrohre müssen so angebracht werden, dass das Regenwasser keinen Zugang zur Wandstruktur hat und Kondenswasser in der Fuge bei Bedarf herauskommen kann. Die Verträglichkeit der Lüftungsrohre und des Witterungsmittels sollte vor der Anwendung überprüft werden.


Fugenabdichtungen Um die geforderten Ergebnisse und die Langlebigkeit der Abdichtung zu erreichen, ist es wichtig, die in diesem Handbuch beschriebenen allgemeinen Installationsanforderungen zu befolgen. Vor dem Versiegeln muss sichergestellt sein, dass die Hauptvolumenreduzierung der Fassadenelemente abgeschlossen und das Feuchtigkeitsgleichgewicht erreicht wurde. Da Dichtstoffe in vielen verschiedenen Umgebungen und unter verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden können, können zu den allgemeinen Regeln auch zusätzliche Installationsverfahren erforderlich sein.

Wetterbedingungen während der Versiegelung Aufgrund der thermischen Verformung der Baustoffe sollte das Dichtmittel angewendet werden, wenn die Umgebungstemperatur und die des Untergrundes zwischen +5 °C und +30 °C liegt. Die für die Abdichtung am besten geeignete Temperatur ist die Gleichgewichtstemperatur, bei der sich die Fuge in der zentralen Position befindet. Falls möglich, sollte die Versiegelung nicht durchgeführt werden, wenn die Temperaturschwankungen nach der Versiegelung wirklich hoch sein sollten. Es sollten auch extreme Temperaturen bei der Anwendung des Dichtstoffes vermieden werden. Wenn diese Bedingungen nicht vermieden werden können, sollten zusätzliche Installationsverfahren angewendet werden. Die Aushärtegeschwindigkeit von Silikondichtstoffen hängt von der Luftfeuchtigkeit ab. Bei höheren Temperaturen und Luftfeuchtigkeit härtet das Dichtmittel im Vergleich zu niedrigeren Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit schneller aus.

Reinigung Vor der Versiegelung muss sichergestellt werden, dass die Fugenflächen sauber, glatt, trocken und resistent genug sind. Bei Bedarf sollten die porösen Oberflächen mit einem abrasiven Material gereinigt und danach alle losen Partikel entfernt werden. Nicht poröse Oberflächen sollten mit einem Lösungsmittel und einem sauberen, nicht fusselnden Baumwolltuch gereinigt werden. Lösungsmittelreste sollten mit einem sauberen Tuch entfernt werden.

Grundierung Bei Bedarf sollten die gereinigten Oberflächen mit einer geeigneten Grundierung vorbereitet werden, um die Haftung zwischen Dichtstoff und Untergrund zu optimieren.


Verlegung vom Hinterfüllmaterial Nach der Grundierung kann die Rundschnur angebracht werden. Der Zweck der Rundschnur ist es, die korrekte Fugenstärke zu gewährleisten, eine Dreiflanken Haftung zu vermeiden und dem Dichtstoff eine korrekte Form zu geben (relativ große Klebefläche im Vergleich zur dünneren Dichtstoffdicke in der Mitte der Fuge). Je nach Situation wird entweder geschlossenes Zell- oder offenzelliges Hinterfüllmaterial verwendet. Die Rundschnur wird unter Berücksichtigung, der gewünschten Tiefe und Form angebracht. Beim Anbringen des geschlossenen Hinterfüllmaterials ist darauf zu achten, dass die Oberfläche des Materials nicht beschädigt wird, da sie zu einer nachteiligen Haftung führen kann und die freisetzenden Gase das Witterungsmittel stören können (Blasen). Der Durchmesser der Trägerstange sollte ca. 25 % größer sein als die Fugenbreite. Bei Bedarf sollte das geeignete Lüftungszubehör zusammen mit Trägermaterial angewandt werden.

Abdichtung Nach der Reinigung, Grundierung (falls erforderlich) und dem Anbringen des Hinterfüllmaterials, kann der Dichtstoff aufgetragen werden. Gegebenenfalls sollten, die an die zu bearbeitende Fuge angrenzenden Flächen geschützt werden, um Verschmutzungen zu vermeiden. Üblicherweise wird dafür Klebeband verwendet. Mit einer geeigneten Silikonpistole gleichmäßig und vorsichtig in der Fuge auftragen. Achten Sie darauf, dass keine Luftspalten zwischen dem Dichtstoff und der Rundschnur sowie der Dichtstoff- und Substratoberfläche verbleiben. Für ein optimales Ergebnis und vor allem bei breiteren Fugen sollte der Dichtstoff in drei Schritten aufgetragen werden: Zuerst die Kanten und danach der Mittelteil.

Die dreistufige Anwendung von Dichtstoffen


Werkzeugausstattung Nach dem Einbringen des Dichtstoffs in die Fuge, sollte leicht auf das Hinterfüllmaterial und die Flächenseiten gedrückt werden, um die korrekte Dichtposition und Form in der Fuge zu gewährleisten. In der Regel können dafür spezielle Werkzeuge und Spatel verwendet werden. Für eine bequeme Anwendung sollten die Werkzeuge vorab in Fugenglättmittel wie Seifenwasser aufbewahrt werden. Das Glättmittel sollte nur auf das Werkzeug oder Spachtel aufgetragen werden, nicht aber direkt auf den Untergrund oder den Dichtstoff, da dies sich nachteilig auf die Haftung auswirken kann. Die Kompatibilität von Glättmittel und Dichtstoff sollte vor dem Gebrauch geprüft werden. Alle überschüssigen Dichtstoffreste sollten entfernt und die Oberfläche des Dichtstoffs geglättet werden. Es ist äußerst wichtig, dass alle Arbeiten und Glättungen durchgeführt werden, bevor das Dichtmittel seine Haut bildet. Wenn Abdeckbänder verwendet wurden, sollten sie nach der Bearbeitung mit dem Werkzeug entfernt werden.

Kalttemperaturversiegelung (Versiegelung in kalten Klimazonen) Für optimale Ergebnisse sollten Abdichtungsarbeiten generell bei niedrigen Temperaturen vermieden werden, da dies verschiedene Risiken mit sich bringen kann. In besonderen Fällen, sollte die Temperatur unter +5 °C sinken, kann die Abdichtung der Fassadenelemente unter der Verantwortung des Installateurs erfolgen. Bei kalter Witterung müssen zusätzlich zu den allgemeinen Versiegelungsregeln folgende Umstände und Anforderungen berücksichtigt werden. »» Während der Versiegelung muss die Lufttemperatur > -5 °C betragen. »» Die Versiegelung darf nur bei trockenem Wetter erfolgen. »» Die Fugenflächen müssen trocken, sauber und eis- und schneefrei sein. »» Bei Bedarf werden die Fugenflächen erwärmt, um Feuchtigkeit und Eis zu entfernen. Übermäßige Erwärmung sollte vermieden werden, da dies die Oberfläche des Elements beschädigen kann. »» Die Witterungstemperatur sollte bei der Anwendung zwischen +20 °C und +25 °C gehalten werden. »» Bei frischen Abdichtungen sollten hohe Temperaturschwankungen vermieden werden, da sonst der Dichtstoff reißen kann. »» Die Versiegelung darf nur erfolgen, wenn die arbeitsbedingten Phasen der Feuchtigkeitsabgabe vollständig abgeschlossen sind (Betontrocknung). »» Bei niedrigen Temperaturen härtet der Dichtstoff langsamer aus als sonst und die Haftung auf Substrat kann schwächer sein.

Hochtemperaturversiegelung (Versiegelung in heißen Klimazonen) Für optimale Ergebnisse sollten Abdichtungsarbeiten generell bei hohen Temperaturen vermieden werden, da dies verschiedene Risiken mit sich bringen kann. In besonderen Fällen, sollte die Temperatur über +30 °C steigen, kann die Abdichtung der Fassadenelemente unter der Verantwortung des Installateurs erfolgen. Bei höheren Temperaturen können einige Dichtstoffe Blasen bilden, die sich negativ auf die Fugenleistung auswirken und zum Versagen der Fugenverbindung führen können. Bei heißem Wetter müssen zusätzlich zu den allgemeinen Versiegelungsregeln folgende Umstände und Anforderungen berücksichtigt werden: »» Eine Versiegelung sollte nicht erfolgen, wenn die Lufttemperatur oder die Untergrundtemperatur mehr als +40 °C betragen sollte. »» Die Abdichtung sollte auf der schattigen Seite des Gebäudes durchgeführt werden, um das Risiko von heißem Wetter zu minimieren. »» In einigen Fällen sollte die Versiegelung nur am frühen Morgen, am Abend oder in der Nacht erfolgen. »» Die Witterungstemperatur sollte bei der Anwendung zwischen +20 °C und +25 °C gehalten werden. »» Bei frischen Dichtstoffen sollten hohe Temperaturschwankungen vermieden werden, da sonst der Dichtstoff reißen kann. »» Bei hohen Temperaturen muss berücksichtigt werden, dass der Dichtstoff schneller aushärtet und weniger Zeit für die Nachbearbeitung lässt.


Pflege Fugenreinigung Korrekt aufgetragene, ausgehärtete Dichtstoffe in wetterfesten Fugen oder Nachbesserungsfugen brauchen keine Reinigung, um funktionell als Witterungseinfluss zu wirken. Fugen können in jedem Fall schmutzig werden und/oder es könnte der Wunsch des Bauherrn sein, sie aus ästhetischen Gründen rein zu halten. Die Reinigungsintervalle sollten vom Bauherrn festgelegt werden, da sie vom Zweck und der Lage des Gebäudes, den Umgebungsbedingungen, usw. abhängen.

Bei der Reinigung der Dichtfugen ist Folgendes zu berücksichtigen:

»» Das Dichtmittel sollte vor jeder Reinigung vollständig ausgehärtet sein. »» Das Dichtmittel sollte nicht mechanisch mit abrasiven Materialien gereinigt werden, da diese die Oberfläche des Dichtmittels beschädigen können. »» Starke Reinigungsmittel auf Lösungsmittelbasis sollten vermieden werden, da sie Verfärbungen und Veränderun gen der Eigenschaften verursachen können. »» Es werden neutrale Reinigungsmittel empfohlen, z. B. IPA (unverdünnt oder in Wasser verdünnt). Um die Verträglichkeit von Dicht- und Reinigungsmittel sicherzustellen, wird dringend eine vorherige Prüfung auf kleiner Oberfläche empfohlen. »» Reinigungsmittel sollten so schnell wie möglich mit sauberem Wasser von der Dichtstoffoberfläche entfernt werden. »» Wenn der Dichtstoff mit Farbe oder einem anderen Veredelungsmaterial überzogen wurde, sollten die Empfehlungen des Lackherstellers befolgt werden.

Schäden der Fugenverbindung Der Zustand der Fassadenfugen sollte regelmäßig kontrolliert und bewertet werden und, falls erforderlich, sollen die Schäden behoben werden. Durch die schnelle Reparatur der Fugen ist es möglich, größere Schäden in der Struktur deutlich zu minimieren. Die Hauptschäden an versiegelten Verbindungen sind der Haftungsverlust durch den Untergrund oder das Kohäsionsversagen des Wetterdichtstoffs, das Reißen des Dichtstoffs oder brüchige Sprödheit. Fugenschäden können Wasser- und Feuchteschäden am Gebäude, Schäden an der äußeren oder inneren Oberflächenveredelung, Verschlechterung der Wärmedämmung und Veränderungen im Erscheinungsbild des Gebäudes verursachen.

Häufige Fehler, die Fugenschäden verursachen können:

»» Fassadenelement Einbau- oder Konstruktionsfehler. »» falsch gewählte Dichtstoffe oder andere Materialien »» zu feuchte Baukonstruktionen »» die Oberflächen wurden nicht ordnungsgemäß gereinigt »» schlecht durchgeführte Versiegelung »» Alterung der Dichtstoffe


Reparaturmethoden Die Reparatur der Fugen hängt vom Grad und der Ausbreitung der Schäden ab. Die Fugen können entweder teilweise oder durch Erneuerung aller Fugen der gesamten Fassade repariert werden. Manchmal kann es notwendig sein, die Methode der Witterungsversiegelung zu ändern und Fassadenelemente vor der Versiegelung zu reparieren oder zu veredeln. Es ist sinnvoll, Teilreparaturen der Fugen vorzunehmen, wenn die Ausbreitung der beschädigten Fugen begrenzt ist und die Ursache der Beschädigung bei Fugenreparaturen beseitigt werden kann. Es ist praktisch, Fugenreparaturen mit der gleichen Art von Dichtstoff, die ursprünglich verwendet wurde, durchzuführen. Der alte Dichtstoff muss entfernt werden und die Fugen sollen gereinigt werden (z. B. durch Schleifen). Die Reparatur aller Fassadenfugen ist durchzuführen, wenn die meisten Fugen beschädigt sind oder die Ausbreitung von Schäden nicht durch Teilreparaturen vermieden werden kann. Die Erneuerung von Fugen kann auch sinnvoll sein, wenn die Fassadenoberflächenveredelung erneuert wird, wenn die Fugen älter als 15 Jahre sind oder die Dichtmasse im Vergleich zum Original deutlich zu spröde geworden ist.


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09.2020

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