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Hamburger Klönschnack - Oktober '10

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38 Meldungen-2_kloen 20.09.10 11:55 Seite 38

VERMISCHTES I M G E S P R Ä C H M I T. . .

wenn Unternehmen von Hamburg nach Wedel umsiedeln... Wenn Unternehmen zu uns kommen, dann liegt es an der persönlichen Betreuung und den kurzen Entscheidungswegen.

Niels Schmidt Niels Schmidt wurde im Februar 2010 mit großer Mehrheit zum zweiten Mal für sechs Jahre zum Bürgermeister gewählt. Schmidt wurde 1960 in Wedel geboren, die Eltern betrieben eine Tankstelle. Der DiplomVerwaltungswirt arbeitet bereits seit drei Jahrzehnten in der Stadtverwaltung Wedels. In Hamburg ist ein parteiloser Bürgermeister schwer möglich. Wie kommt es, dass Sie keiner Partei angehören? Das ist das Ergebnis meiner Vita, denn ich habe nicht geplant Bürgermeister zu werden. Ich habe mich als Einzelbewerber zur Wahl gestellt, meinen Wahlkampf selbst finanziert und bin so niemandem zum Dank verpflichtet. Wo ordnen Sie sich, wenn auch parteilos, politisch ein? Politisch ordne ich mich liberalkonservativ ein.

Was liegt auf Ihrem Schreibtisch zur Zeit ganz oben? Erwerb und Sanierung des ExxonMobil-Geländes sind wichtige Themen. Die Abwägung zwischen Risiko und Chance ist zur Zeit ein zentrales Thema für Verwaltung und Politik.

Bürgermeister Schmidt: „Ich habe meinen Traumberuf gefunden.“ Sie wurden mit 84 Prozent der Stimmen gewählt. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg? Ich bin gebürtiger Wedeler. Viele kennen mich noch aus meiner Kindheit und ich liebe meine Stadt. Heute ist es mein Ehrgeiz, dass die Bürger am Ende meiner Amtszeit sagen: „Das

Schüler, hier mit Haspa-Männern und Lehrern, der Stadtteilschule Blankenese sammeln Spenden für ihre eigene Bibliothek SCHULE

Klönschnack 10 · 2010

Mini-Tresor animiert Kinder zum Helfen

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Schüler sammeln Spenden für die Aktion „Wir bauen eine Bibliothek“. 30 Fünftklässler der Stadtteilschule Blankenese erhielten Anfang September einen roten Mini-Tresor, um Geld für eine eigene Bibliothek zu sparen. Sven Volpert und Daniela Gäthje sind Initiatoren des Projekts. Sie gründeten gemeinsam den „För-

derverein Bibliothek der Stadtteilschule Blankenese e.V.“. Hauptsächlich beteiligen sich Lehrer der Schule und die Leiterin der Bücherhalle Elbvororte Corinna Benthack an dem Projekt. Gemeinsam mit dem Sponsor Hamburger Sparkasse verteilten die Gründer die roten Sparbüchsen an die Schüler der Stufe fünf. HASPA-Mitarbeiter Gunnar Off und Thomas Subania erklären den Kindern, was sie für

war ein guter Bürgermeister.“ Wie ist das Verhältnis zu den Hamburger Stadtvätern? Das Verhältnis ist gut und wir lernen voneinander. Hamburgs Finanzsenator dürfte nicht begeistert sein,

ihre Mithilfe erhalten: „Wir belohnen besonders eifrige Sammler mit einem eigenen Mäusesparbuch und fünf Euro Startguthaben.“ Unter den ersten 25 Schülern, die ihr Gespartes abgeben, werden außerdem Karten für ein Heimspiel ihrer Wahl des Hamburger Sportvereins verlost. Die Kinder sind begeistert und applaudieren spontan. Klassenlehrerin Anja Schattschneider freut sich über ihre Schüler und erklärt ihnen: „Jeder kann seinen Beitrag zur neuen Bibliothek leisten.“ Den jungen Schülern ist neben dem Spenden besonders wichtig, „dass sie den tollen roten Tresor behalten dürfen.“ Besonderes Highlight des in Form eines liegenden Buches geplanten Bau ist der Lesegarten. Im Sommer kann draußen gelernt und gelesen werden. Die Bibliothek wird eine „Insel der Ruhe“, berichtet Daniela Gäthje. Der 180 Quadratmeter große Neubau soll 700.000 Euro kosten. Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte, kann unter der Telefonnummer 428 82 80 Kontakt mit dem Förderverein Bibliothek aufnehmen. www.bibliothek-blankenese.de

Was gibt es Neues aus den Häfen? Der Tonnenhafen wird der Stützpunkthafen für die BASHForschungsschiffe. Außerdem planen wir Umbau und Sanierung des Schulauer Hafens und einen neuen Anleger für die Helgoland-Fähre. Herr Bürgermeister, der KLÖNSCHNACK dankt für das Gespräch.

KUNST

Auf den Spuren Horst Janssens Die Kunsthändlerin Angelika Gerlach erinnert in diesem Herbst mit mehreren Terminen an den Blankeneser Künstler Horst Janssen. Am Wochenende, 9. und 10. Oktober, geht es mit Verena Janssen zum Gut Altenhof. Am 16. Oktober steht ein Besuch der Kunstund Antiquitätenmesse in Oldenburg auf dem Programm. Und am 27. Oktober führt eine Tagestour noch einmal nach Oldenburg, diesmal ins Janssen-Museum. Kontakt Angelika Gerlach, Telefon: 04179/75 05 80 BAUMSCHULE VON EHREN

Grün wichtiger als Bildung Laut einer Forsa-Umfrage sind Grünflächen das von Bundesbürgern am meisten genannte Kriterium für die Wohnqualität in Städten. Die von der Hamburger Baumschule Lorenz von Ehren in Auftag gegebene Umfrage ergibt, dass Parks und Gärten von den Deutschen als bedeutsamer bewertet werden als Bildungs- und Kulturangebote. www.LvE.de


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