Highlife 60

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High Life

High LIFE

®

Luxus I AUTOS I Mode I Shopping I Sport I REISEN

®

Internationaler Lifestyle für Männer

mercedes Benz e-bikes Design und Performance pur

White motorcycle Concepts Extreme Aerodynamik

Octola Arctic Lodge Once in a Lifetime

Außerdem: sinnesreise mit Andreas Caminada Lucid Air Grand Touring ski-fashion d S 7,-

it S 9,-, ES S 9,-, At S 7,70 CH SFR14,-, BNLX S 8,20, N NOK 84,–

Heft 60 Winter 2021

Audi grandsphere Concept Der Privatjet für die Straße




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Getreu dieser Philosophie von Oscar Wilde sind wir mit unserem

internationalen Lifestyle-Magazin für Männer auf der Suche nach den besonderen Storys, nach exklusiven Produkten und einzigar­ tigen Erlebnissen. Eines der absoluten Highlights dieser Ausgabe ist sicherlich der Audi grandsphere concept. Hier gehen Designschönheit und zukunftsweisende Technik eine spektakuläre Symbiose ein. Wie ein Privatjet auf der Straße verbindet die 5,35 Meter lange Limousine den Luxus des Reisens mit einem umfassenden Erleb­ nisangebot an Bord. Einmal mehr dokumentiert hiermit das Ingolstädter Unternehmen mit den vier Ringen seine Innovationsfähigkeit und Vision für die luxuriöse Mobilität der Zukunft. Bei dem Superstar der schweizerischen Gourmandise, Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada, spielt sich die Innovationsfreude und Kreativität

Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert. nicht auf der Straße, sondern auf dem Teller ab. Umgeben vom Alpen­panorama, präsentiert sich Fürstenau im Burgenland Dom­ leschg mit einer bewegten Geschichte. Das mittelalterliche Städtchen im Schweizer Kanton Graubünden ist zu einem Mekka für Gourmets aus aller Welt avanciert. Das ist Andreas Caminada, ge­ boren im bündnerischen Sagogn, zu verdanken, der hier auf seinem wunderschönen Schloss Schauenstein mit seiner Drei-SterneCuisine zu exzeptionellen Sinnesreisen einlädt. Einmal das faszinierende Schauspiel der Nordlichter zu sehen, die in vielen Farben wie grün, rot, violett, gelb oder blau tanzend über den Polarhimmel oszillieren – das ist der Traum von zahlreichen anspruchsvollen Premium-Travellern. Eines der exklusivsten Hideaways, um dieses Naturschauspiel live zu erleben, ist die Octola Arctic Wilderness Lodge in Lappland, die einen sehr prominenten Miteigentümer hat: Mika Häkkinen, zweifacher Formel-1-Weltmeister.

Thomas Klocke Herausgeber/Publisher


F ROZ EN L ARI MAR

Sein paradiesisches Blau macht den Larimar zum Edelstein des Meeres. In Verbindung mit grauen Diamanten wandelt es sich in der kalten Jahreszeit zum himmlischen Winterblau, das an klirrend kalten sonnigen Tagen bis in das Hochgebirge allgegenwärtig ist. In den Ohrringen „Frozen Larimar“ geht der Larimar eine lebendige Verbindung mit dem ruhenden Grau der Natur ein. Dank unsichtbarer Wechselmechaniken „Trinity Transformers“ lassen sich die Ohrringe in der Länge variieren sowie mit anderen Elementen kombinieren.

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A La Carte

W W W.J I RG EN S.CO M Am Kostto r 1 / Ec ke M ax i m i l i an stra sse · 803 3 1 Mü n c h e n · +49 89 29 1 62 1 52 · info @ jirge n s .co m


I n halt

Automobil

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46 Audi grandsphere concept Der Privatjet für die Straße Audi präsentierte zur IAA 2021 die Studie Audi grandsphere concept. Wie ein Flug erster Klasse verbindet die 5,35 Meter lange Limousine den Luxus des privaten Reisens mit einem umfassenden Erlebnisangebot an Bord. Einmal mehr dokumentiert das Ingolstädter Unternehmen die Innovationsfähigkeit und Vision für die luxuriöse Mobilität der Zukunft. 56 Lucid Air Grand Touring 1000 PS und mehr als 800 km Reichweite Im August 2021 konnte Lucid Motors gut 11000 Reservierungen für seine Luxus-Elektrolimousine Air verzeichnen. Der Lucid Air bringt mehr als 1000 PS und gut 800 Kilometer unter der Haube mit sich. 62 White Motorcycle Concepts Extreme Aerodynamik – extreme Speed Der britische Motorradhersteller White Motorcycle Concepts setzt bei seinen Elektromotorrädern auf extreme Lösungen. Die Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes soll das neueste Projekt „WMC250EV“ mit einem neuen Speed-Rekord zeigen: 395 km/h gilt es zu schlagen.

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Gourmet 68 Schloss Schauenstein – Sinnesreise mit Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada Umgeben vom Alpenpanorama, präsentiert sich Fürstenau im Burgenland Domleschg idyllisch und mit einer bewegten Geschichte. Auch ist das mittelalterliche Städtchen im Schweizer Kanton Graubünden ein Mekka für Gourmets aus aller Welt. Das ist einem Mann zu verdanken, der zu den Besten seiner Zunft zählt: Andreas Caminada – geboren im bündnerischen Sagogn, heute Sternekoch und Gastgeber auf dem wunderschönen Schloss Schauenstein und ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen sowie neun Gault&Millau-Punkten!



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74 Kempinski Palace Engelberg Neues Fünf-Sterne-Superior-Hotel in den Schweizer Alpen Mit dem neuen Kempinski Palace Engelberg wurde ein Juwel der Belle-Epoque-Ära für die nächste Generation neu interpretiert. Als erstes internationales Fünf-SterneSuperior-Hotel in der größten Winter- und Sommer-Feriendestination der Zentral­ schweiz ist das Kempinski Palace Engelberg ein Refugium für alle Jahreszeiten. 82 Lebenberg Schlosshotel – Mix aus Tradition und modernem Gästeerlebnis Wo der Dreiklang aus Tradition, Geschichte und modernem Gästeerlebnis harmonisch ausschwingt, liegt das Hideaway inmitten der herrlichen Kitzbüheler Bergkulisse über den Dächern von Tirols bekanntestem Urlaubsort – herrliche Ausblicke inklusive.

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Ski-Fashion 86 Männer im Schnee Die ersten Skifahrer trugen Knickerbocker, unförmige Pullover und schützen sich mit handgestrickten Pudelmützen vor der Kälte. Heute sorgen Stoffe aus Funktionsmaterial und ein cooles Design dafür, dass Männer, die auf modernsten Hightech-Skiern die Piste erobern, auch optisch eine perfekte Figur machen.

Travel 92 Octola Arctic Wilderness Lodge Once in a lifetime Auf der „Bucket List“ vieler anspruchsvoller Traveller steht der Wunsch, einmal das faszinierende Schauspiel der Nordlichter zu sehen, die in vielen Farben wie grün, rot, violett, gelb oder blau tanzend über den Polarhimmel oszillieren. Eines der exklusivsten Hideaways, um dieses Naturschauspiel live zu erleben, ist die Octola Lodge in Lappland. 104 English Summary 112 Impressum





Luxu ry Li fe

Appetit auf Privatmärkte? UBS

Ü

ber 95 % aller Unternehmen weltweit sind nicht an der Börse

gelistet, Private Equity kann daher einzigartige Investitionsmöglichkeiten bieten: Tobias Vogel, verantwortlich für das deutsche Geschäft des führenden Vermögensverwalters UBS, erklärt im Interview die Vorzüge und für wen sich der Einstieg lohnen kann. Herr Vogel, die erwarteten Renditen traditioneller Anlageklassen gehen weiter zurück. Welche Möglichkeiten bleiben Anlegern? Das stimmt. Gemäß unserer langfristigen Kapitalmarktannahmen wird ein Portfolio aus 60 % globalen Aktien und 40 % globalen Anleihen in den nächsten 15 Jahren nur eine Rendite von

knapp 5,5 % p.a. abwerfen. Wer jedoch den Anteil alternativer Anlagen im Portfolio erhöht, schafft neue Opportunitäten für Renditen. Bei Private Equity beispielsweise erwarten wir in der Zukunft eine durchschnittliche Überrendite von 1 – 3 % pro Jahr gegenüber börsennotierten Aktien. Mit einer fundierten Selektion der Manager kann man diese Überrendite sogar noch signifikant übertreffen. Was gilt es dabei im Vergleich zu traditionellen Anlagen zu beachten? Illiquide Anlageklassen wie Private Equity sind grundsätzlich Buy-andHold-Anlagen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von zehn Jahren. Aus diesem Grund scheuen Anleger häufig zurück, weil sie liquide www.spalek.com

Vermögenswerte bevorzugen, obgleich sie gewöhnlich keinen Verwendungszweck oder Zeithorizont für ihre Liquidität haben. Was vielen dabei nicht bewusst ist: Für die hohe Liquidität zahlen sie meistens hohe Opportunitätskosten.

Tobias Vogel, Vorstandsmitglied der UBS Europe SE und ver­ antwortlich für das deutsche Wealth-Management-Geschäft.

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High Life

Für wen lohnt sich der Einstieg in Private Equity? Investitionen in Private Equity sind besonders interessant für Anleger,


die ihr Portfolio breiter diversifizieren möchten, frühzeitig an Trends teilhaben wollen und eine höhere Risikotoleranz mitbringen. Dazu zählen meist Erwerbstätige, die hoffentlich noch viele Jahre vor sich haben. In dieser Lebensphase lässt sich in der Regel mehr Illiquidität tolerieren. Die direkte unternehmerische Beteiligung über Private Equity wird von vielen aber auch schlicht deshalb geschätzt, weil sie an den langfristigen Unternehmenserfolg glauben. Denn sie dürfen nicht vergessen: Nur 2 % aller Unternehmen weltweit sind überhaupt an der Börse gelistet, viele Champions der Zukunft sind also heute

Mit Niederlassungen in Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart ist es die oberste Priorität von UBS, das Vermögen ihrer Kunden langfristig zu schützen. Das Team rund um Tobias Vogel betreut seine Kunden stets individuell mit der Note einer Privatbank und greift dabei auf die globale Exper­tise von über 72 000 Mitarbeitern und 900 Analysten in 50 Ländern zurück – dadurch kann den Kunden häufig ein Informationsvorsprung geboten werden.

noch in privater Hand. Wie ermöglicht UBS Privatanlegern den Einstieg in Private Equity? Als weltweit führender Vermögensverwalter verfügen wir über exklusi-

zur Verfügung stehen, gebündelt und für unsere Kunden zugänglich.

ve Zugänge. Unseren Kunden bieten wir Private Equity-Direktanlagen

Wer mehr dazu erfahren möchte, ist herzlich zu einem Kennenlernen

und maßgeschneiderte Portfolios unserer Partner, etwa in Form von

in einer unserer sechs Niederlassungen eingeladen.

Dachfonds. Darin sind verschiedene Private Equity-Fonds, die üb­

Herr Vogel, vielen Dank für das Gespräch! r

licherweise nur institutionellen Anlegern mit hohen Einstiegshürden

t Weitere Informationen unter www.ubs.com/de

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Luxu ry Li fe

Luxuriöses Vergnügen zum Fest Carlos André schenken und schenken lassen

Z

eit zum Genießen und Zeit, sich und anderen eine Freude zu machen – auch dafür stehen die weihnachtlichen Festtage.

Unter dem kostbar geschmückten Weihnachtsbaum darf gerne ein außergewöhnliches und erlesenes Geschenk liegen. So wie die Carlos André Premium Longfiller Zigarren, First Class Genuss aus der Karibik. Carlos André – Expression for passion Die Marke Carlos André verbindet über 200 Jahre Tabaktradition mit innovativen Ansprüchen an den Genuss der Zukunft. Eine Zigarre, die nach dem jüngsten Sohn des Firmeninhabers AxelGeorg André benannt ist und in der Familie für die Familie ent­ wickelt wurde. Eine echte Familiy Reserve, die die Leidenschaften der Familie transportiert und einlädt, daran teilzuhaben.

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© Foto: Carlos André und Carlos André Cooking for Friends

Anspruch, Qualität, Geschmack und Preis – Carlos André steht für

frischen Mandeln, raffiniert gekreuzt mit exotischen Früchten und

Zigarrengenuss auf höchstem Niveau. Die Carlos André Premium

dunklen Toffee-Noten, entfalten sich Zug um Zug. Ob im Format

Longfiller Zigarren haben ihre Wurzeln in der Dominikanischen

Robusto, Toro, Corona Larga und Petit Corona – jede Genussreise ist

Republik. Bei Arnold André Dominicana werden die wertvollsten

ein unvergleichliches Erlebnis.

Tabake aus der Karibik, Mittel- und Südamerika zu raffinierten Kompositionen zusammengefügt. Tradition, perfektes Handwerk und

Würzig: Carlos André Airborne

die Freude, moderne Aromenwelten zu erschaffen, sind der kreative

Loslassen und abheben – für passionierte Flieger ein faszinierender

Antrieb.

Moment, der in der Carlos André Airborne Linie festgehalten wird.

Die Linien Cast Off und Airborne, so unterschiedlich im Geschmack

Beeindruckend ist das fünf Jahre gereifte H2000-Deckblatt aus

und doch so gleich in ihrem visionären Charakter, sind zwei Premium-

Mexiko, rötlich-braun und samtig-seiden gibt es auf den ersten Blick

Empfehlungen für den Gabentisch.

ein verlockendes Geschmacksversprechen ab. Kräftiger und voluminöser Rauchgenuss mit einer reichen Aromen-

Feinaromatisch: Carlos André Cast Off

vielfalt steht hier im Fokus. Das Spiel von reifen Früchten, einer leich-

Der Leidenschaft des Segelns ist die Carlos André Cast Off Linie

ten, karamelligen Süße und würzigen Noten von gerösteten Mandeln

gewidmet, eine Hommage an den Moment des Ablegens.

und Leder changieren vom Moment des Anzündens über die gesam-

Optischer und zugleich haptischer Genuss auf höchstem Niveau

te Rauchlänge. Kein Zug gleicht dem anderen, ein intensives Ge-

ist das seidig-schimmernde, goldbraune Connecticut Shade Des­

schmackserlebnis verwöhnt alle Sinne.

f lorado-Deckblatt. Bevor dieses nährstoffreiche und intensiv-

Exklusiv, markant, herausragend: Carlos André Premium Longfiller

aro­matische Deckblatt die Carlos André Cast Off krönen darf, lässt

Zigarren sind eine facettenreiche Offenbarung – ganz besonders in

es der Cigar Master bei Arnold André Dominicana fünf Jahre reifen.

der Weihnachtszeit. r

Sanft präsentiert sich die Carlos André Cast Off im gesamten Rauchverlauf. Cremige Cappuccino-Noten, feinherbe Nuancen von

t www.carlos-andre.de

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Luxu ry Li fe

Entspannt und zuverlässig ankommen Winterreifen Bridgestone Blizzak LM005

E

s ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Straßenbedingungen werden unberechenbarer – kurzum: Der Winter steht vor der Tür. Aufgrund von Starkregen, Stürmen und plötzlichem Schneefall stellen Autofahrer besonders in der kalten Jahreszeit hohe Ansprüche an das einzige Teil des Fahrzeugs, welches in Kontakt zur Straße steht: die Reifen. Der Premiumhersteller Bridgestone bietet mit seinem umfassenden Segment an Winterreifen, unter anderem seinem Highlight-Produkt, dem Blizzak LM005, die passende Unterstützung für widrige Straßenbedingungen. Der Serien-Testsieger zeichnet sich durch seine ausgewogenen Eigenschaften sowie herausragende Leistungen in den Kategorien Trockenperformance und dem besonders sicherheitsrelevanten Bremsen bei Nässe und Schnee aus. Im Winterreifentest 2021 des renommierten Fachmagazins Auto Motor und Sport sicherte sich der Blizzak LM005 Platz 1 im Test und damit das begehrte Prädikat „sehr gut“. Auch in der Wertung der Testprofis der Auto Zeitung überzeugte er und landete erneut ganz oben auf dem Treppchen. Das Resümee der Experten: „Auf nasser Straße top“. Die Leistungseigenschaften des Blizzak LM005 sind auf seine spezielle Gummimischung zurückzuführen. Diese ist darauf abgestimmt, bei wechselnden winterlichen Bedingungen stets maximale Haftung und Kontrolle bei Nässe, Eis und Schnee zu bieten. Die besondere Lamellenstruktur ermöglicht dabei eine starke Verzahnung mit dem Untergrund und so ein hohes Maß an Sicherheit im täglichen Straßenverkehr.

Christian Mühlhäuser, Managing Director Bridgestone Central Europe.

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High Life


„Die zahlreichen Auszeichnungen unseres Top-Produkts für die kalte Jahreszeit durch die unabhängigen Testprofis freuen uns außerordentlich. Die Testsiege sind ein starker Beleg für die hervorragende Arbeit unseres Teams in Forschung und Entwicklung und setzen die souveräne Erfolgsserie des Bridgestone Blizzak LM005 aus dem vergangenen Winter erfolgreich fort“, sagt Christian Mühlhäuser, Managing Director Bridgestone Central Europe. „Das präzise Urteil der unabhängigen Experten bestätigt, dass sich Autofahrer bei allen winterlichen, nasskalten Straßenbedingungen auf den Blizzak LM005 verlassen können – ganz egal, ob sie bei einem plötzlichen Wetterumschwung mit Schneefall oder regnerischem Wetter konfrontiert werden.“ Sustainability is key Für das Hightech-Unternehmen Bridgestone steht das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Das gilt sowohl für die Entwicklung und Fertigung von wegweisenden Produkten wie dem Winterspezialisten Blizzak LM005 als auch für alle weiteren Geschäftsbereiche des Konzerns. „Unsere Verantwortung als Unternehmen geht über die Unterstützung einer sichereren und zuverlässigen Mobilität durch unsere Produkte weit hinaus. Als ein weltweit führender Premiumhersteller ist es unser Ziel, die nachhaltige Mobilität der Zukunft maßgeblich mitzugestalten. Dafür setzen wir auf modernste Technologie, um fortschrittliche Lösungen wie unsere Leichtbau-Reifentechnologie Enliten zu entwickeln, die Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch reduziert und dadurch Ressourcen schont und die Reichweite der Fahrzeuge erhöht. Gleichzeitig wollen wir unsere CO2 -Emissionen bis 2030 um 50 Pro-

Die Leistungseigenschaften des Blizzak LM005 sind auf seine spezielle Gummimischung zurückzuführen.

zent reduzieren und bis 2050 vollständig klimaneutral agieren“, führt Christian Mühlhäuser aus. „Bislang ist es auf diesem Weg gelungen, Etappenziele wie die Senkung unserer CO2-Emissionen um 31 Prozent im Jahr 2020 im Vergleich zu 2011 umzusetzen. Auf dieser Basis fokussieren wir unsere mittel- und langfristigen Umweltziele, die einen stärkeren Beitrag zur Realisierung einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft ermöglichen sollen – für unsere heutige Generation und die zukünftigen.“ r t www.bridgestone.de

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Immobilie zum Verkauf bei DAHLER & COMPANY – www.dahlercompany.com/mallorca

Von Hamburg bis Mallorca – der Reiz europäischer Luxusimmobilien DAHLER & COMPANY

D

as Penthouse in der Großstadt, das Reetdachhaus am Meer,

treten, die noch ausge­weitet werden sollen – allerdings nur in limi-

das Chalet in den Bergen: Exzellente Immobilien, die im High-

tiertem Maße. Weitere Dependancen sind allerdings nicht nur auf

end-Segment immer begehrter werden. „Der Markt für Premium-

der Baleareninsel in Planung.

und Luxusimmobilien hat in den vergangenen Jahren an Dynamik

„Zweitwohnsitze und Ferienimmobilien haben einen signifikanten

gewonnen und ist nicht mehr nur in den bekannten Hot Spots wie

Bedeutungsgewinn erfahren. Das spiegelt sich nicht nur in der ge-

Sylt oder dem Starnberger See und den Top-7-Metropolen der Bun-

stiegenen Nachfrage auf dem hiesigen Markt wider, sondern auch

desrepublik zu verorten“, weiß Annika Zarenko, Geschäftsführerin

über die Landesgrenzen hinaus. Die Schweiz, Österreich oder auch

der DAHLER & COMPANY Franchise GmbH und Co. KG.

das spanische Festland gehören zu den gefragtesten Destinationen.

Doch was bedeutet das konkret? „Der Suchradius der Interessenten

Unsere strategische Expansion in diese Kernmärkte ist der logische

hat sich deutlich erweitert und dieser bildet auch die Basis für den

Schritt, um dort an Präsenz zu gewinnen, wo unsere Kernklientel

Ausbau unseres Lizenzsystems. Wir haben mittlerweile über

agiert“, fasst Zarenko zusammen und verweist auf die Suche nach

70 Standorte in Deutschland und fokussieren Städte und Regionen

passenden Partnern: „Wir sind natürlich in unserem Netzwerk und

mit weiterem Wachstumspotential. Doch auch diese Standorte sind

darüber hinaus aktiv im Austausch mit potentiellen neuen Lizenz-

begrenzt und unsere gesetzten Expansionsziele in Deutschland

partnern. In der Vergangenheit haben wir zudem gute Erfahrungen

nahezu erreicht.“ Daher richtet DAHLER & COMPANY den Blick zu-

damit gemacht, wenn initiativ Interessenten auf uns zugekommen

nehmend auch ins europäische Ausland. Bereits jetzt ist das Ham-

sind, um über ihre Wunschregion zu sprechen und freuen uns über

burger Unternehmen mit mehreren Standorten auf Mallorca ver­

dieses Engagement.“ r

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Luxu ry Li fe Made of steel ONBLADE Rasierer

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eien wir ehrlich, die meisten Nassrasierer, die man heute findet, sind darauf ausgelegt, ausgetauscht zu werden. OneBlade ® -

Rasierer werden aus den besten Materialien der Welt geschmiedet, um sicherzustellen, dass man nur einen einzigen kaufen muß – inklusive lebenslanger Garantie. GENESIS-Rasiermesser Das Flaggschiff unter den GENESIS-Rasierern besteht komplett aus Edelstahl, ist einzeln nummeriert, handpoliert und mit wahnsinnigen Toleranzen gefertigt. OneBlade ist das ultimative Rasiererlebnis, er eliminiert nachweislich Unebenheiten, Kerben, Rasurbrand und Hautirritationen für jedes Gesicht und jeden Hauttyp. Farbe: 24K Gold Genesis Black Tie Rasierset Der mehrfach preisgekrönte OneBlade Genesis ist das Ergebnis von mehr als einem Jahr Design und Erfindung. Er verbindet Elemente des traditionellen Sicherheitsrasierers mit modernster Technologie, erstklassigen Materialien – einschließlich ultrahochwertigem, massivem Edelstahl – und handgefertigter Montage. Das Endergebnis ist eine noch nie dagewesene Kombination aus Rasierleistung, Komfort und erstrebenswerter Eleganz. r

t www.onebladeeu.com

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Luxu ry Li fe

Das Bad der Zukunft ist sinnlich hansgrohe

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weifelsohne tragen die digitalen Entwicklungen unserer Zeit

den Tag, zur Entspannung nach dem Sport, als Wellness für zwischen-

zur Schnelllebigkeit im Alltag bei. Warum aber nicht gerade

durch oder um vor dem Schlafengehen Körper und Geist herunterzu-

die technischen Möglichkeiten nutzen, um den Menschen zu

fahren, RainTunes bietet passend zur persönlichen Stimmung ein

Entspannung, Erholung und Vitalisierung zu verhelfen?

Duscherlebnis, das alle Sinne anspricht.

Das digitale Duschsystem hansgrohe RainTunes ist ein Beispiel

Mit der hansgrohe home App auf dem Smartphone lassen

dafür, wie ein harmonisches Zusammenspiel aus Wasser, Licht,

sich insgesamt sieben verschiedene Duschszenarien auswählen: „Gu-

Sound, Bild und Duft den Nutzer in seiner individuellen Stim-

ten Morgen“, „Erholung“, „Vitalität“, „Entspannung“, „Schönheit“,

mung abholt und ihm ein dazu passendes Duscherlebnis bietet.

„Natur“ und „Gute Nacht“. Sie sind mit Unterstützung zahlreicher Ex-

Die Berührung mit Wasser zu einem besonderen Erlebnis zu

perten, wie Dermatologen, Sportmedizinern, Physiotherapeuten und

machen, ist seit jeher die Leidenschaft von hansgrohe als einem

Aromatherapie-Spezialisten, entstanden. Akustische Welten, die für

der Innovations- und Designführer der Branche.

RainTunes komponiert wurden, sind auf die jeweilige Wasserchoreogra-

„Unser Ansporn ist es, dem Nutzer mit unseren Produkten und

phie abgestimmt. Zusätzlich unterstreichen eigens für die Szenarien

Technologien einen Mehrwert zu bieten“, erklärt Marc André

entworfene Duftessenzen des RainScent Dufttab-Sortiments die ge-

Palm, Leiter Global Brand Marketing hansgrohe. „Digitalisierung

wählte Stimmungswelt.

steht dabei keineswegs im Widerspruch zum Wohlfühlerlebnis

Für eine Atmosphäre des Wohlbefindens sorgen außerdem zum je-

mit Wasser. Ganz im Gegenteil können wir damit Wasser im Bad

weiligen Duschprogramm passende Bildsequenzen auf einem Video-

in vollkommen neuen Dimensionen denken und mit RainTunes

Screen des Kooperationspartners ad notam. Mit der Auswahl eines

multisensorische Erlebnisse bieten, die auf die individuellen Be-

Duschszenarios auf der hansgrohe home App starten die Bewegtbil-

dürfnisse der Menschen eingehen.“

der automatisch auf dem wasserdichten LED-Bildschirm und lassen Duschende noch tiefer in die jeweilige Stimmung eintauchen. Ebenso

Auf die Stimme des Körpers hören

unterstreicht Licht in verschiedenen Farben und Formen die Wohl-

In der Tat holt hansgrohe RainTunes den Nutzer mit vorkonfigu-

fühlatmosphäre im Badezimmer. Als idealen Lichtpartner empfiehlt

rierten Duschszenarien individuell ab: Ob für einen guten Start in

hansgrohe Philips Hue, dessen Sortiment an Leuchten und passen-

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Für eine Atmosphäre des Wohlbefindens sorgen zum jeweiligen Duschprogramm passende Bildsequenzen auf einem Video-Screen.

dem Zubehör über das Smart-Home-System von Philips Hue mit

hinter der Wand über Bluetooth verbunden und können daher erst-

RainTunes kombinierbar ist.

mals getrennt von der fest installierten Armatur bedient werden. Im Gegensatz dazu bietet das fest montierte zentrale Bedienfeld RainPad

Einfach digital – umfassend funktional

eine alternative Duschsteuerung. Es empfängt ebenfalls über die

Nicht nur mit den multisensorischen Szenarien eröffnet hansgrohe

hansgrohe home App die verschiedenen Duschszenarien und startet

eine neue Ära des Duschens, sondern auch mit der Duschsteuerung

diese durch Berühren des Play-Symbols auf dem RainPad Touch-

über die hansgrohe home App. Diese verbindet sich über das heimi-

screen. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, das tägliche

sche Wlan-Netzwerk mit den hansgrohe Duschprodukten. Mit ei-

Duschritual über das RainPad individuell zu steuern. Dabei lassen

nem Fingertipp auf die App wird das ausgeählte Duschszenario in die

sich Temperatur, Wassermenge und Strahlart jederzeit verändern.

Dusche übertragen und dort über einen Play Button gestartet. Der Nutzer regelt über diese individuell platzierbaren Bedienknöpfe Strahlarten, Wassermenge, Temperatur sowie Start und Ende des

t Mehr Informationen über Smart Living von hansgrohe und RainTunes gibt es

Duschvergnügens. Die RainButtons sind mit einer Zentraleinheit

auf www.hansgrohe.de

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The Becher Chronicles Monkey 47

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randum est ut sit mens sana in corpore sano“ – zu wünschen

Diese Tonhubel werden von einer Maschine in die entsprechende

bleibt, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist

Form gepresst und von Hand einzeln abgenommen, wobei der ge-

wohne. (Zitat des römischen Satiriker und Sittenrichter Juvenal)

presste Ton vor dem Brennvorgang circa zehn Stunden in der Trocken-

Angespornt durch jenes Zitat und die stetige, sensorische Expere-

kammer trocknet. Währenddessen heizt der Ofen auf 1 240 Grad vor

mentierfreude von Monkey 47, machte man sich auf die Suche nach

und jeder einzelne Becher wird von Hand mit der unverkennbaren

dem perfekten Körper für den Gin & Tonic und wurde in den Tiefen

Glasur überzogen und bekommt, ebenfalls händisch, den signifikan-

des Westerwaldes fündig. Genauer gesagt, ging es in die Töpferstadt

ten Affenstempel aufgedrückt. Eine Kunst für sich, da der Ton bei

Ransbach-Baumbach, in der Stephan Kilburg die Tradition des Stein-

dieser Prozedur noch weich ist wie Knete und entsprechend druck-

zeug-Handwerks – bereits in siebter Generation – in der Steinzeug-

empfindlich. Zu lange eingetaucht bilden sich unschöne Nasen, zu

manufaktur August Kilburg & Söhne gemeinsam mit seinem Vater

kurz eingetaucht ist die Glasur zu dünn. Zu stark gestempelt, ist der

pflegt. Im sogenannten Kannenbäckerland, welches sich vom Wes-

Becher dahin, zu leicht gedrückt ist der kleine Affe nicht zu erkennen.

terwald zum Mittelrheintal erstreckt, befindet sich das größte Ton-

Eben ein echtes Handwerk!

vorkommen Europas. Die dichten Buchenwälder werfen das nötige

Beim Brennen der Becher wird die Hitze nach und nach gesteigert –

Brennholz ab und so siedelten sich in der Region immer mehr Fami-

ein wichtiger Vorgang, denn: passiert das zu schnell, platzt der Ton –

lien an und lebten vom Töpferhandwerk (die ersten Aufzeichnungen

und schmort 13 Stunden lang bei der Endtemperatur von 1240 Grad

über Herstellung und Handel gehen bereits auf das Jahr 1402 zu-

im Ofen. Per Sturzkühlung werden die Gefäße anschließend inner-

rück). Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde das grau-blaue Stein-

halb von acht Stunden auf 180 Grad runtergekühlt (O-Ton Stephan

zeug zum Markenzeichen des Westerwaldes, auch über die Landes-

Kilburg: „Brenner aus und volle Lotte Luft rein“), bevor die komplette

grenze hinaus. Noch heute befinden sich hier über 50 Töpferwaren-

Auskühlung dann außerhalb des Ofens stattfindet.

hersteller im näheren Umkreis.

Das Steinzeug wird dicht gebrannt, es findet keine Diffusion, keine

„Steinzeug ist gut und Steingut ist Zeug.“

Verdunstung statt, die Glasur dient lediglich der Optik. Steingut (also

Getreu jenem Motto verarbeitet Stephan Kilburg 600 Tonnen Ton im

das Zeug) hingegen ist porös und bekommt seine Dichte erst durch

Jahr, der ganz in der Nähe des Firmensitzes abgebaut und nach be-

die Glasur. So bindet The Becher aus Steinzeug länger Kohlensäure,

stimmten Ritualen verarbeitet wird: Vier verschiedene Tone werden

hält einen guten Monkey Tonic schön kühl und jedes Stück ist ein

bei der Auf bereitung mit Wasser gemischt und die Mischung

absolutes Unikat – in diesem Sinne: Cheers! r

in Erdklumpen mit unterschiedlichem Durchmesser geteilt – die

t www.monkey47.com, www.monkeykiosk.com,

Tonhubel.

https://www.monkeykiosk.com/index.php/perfectserve.html

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„Steinzeug ist gut und Steingut ist Zeug.“

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Der Film mit dem Titel „Continental Drift“ wurde auf einem verlassenen Militärflugplatz auf Sizilien gedreht und zeigt die ganze Leistungsbandbreite des Flaggschiffs in der Bentleys GT-Modellreihe.

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Spektakulärer Film präsentiert den neuen Bentley GT Speed „Continental Drift“

A

nlässlich der ersten Auslieferungen des neuen Continental GT Speed an Kunden

veröffentlicht Bentley Motors jetzt einen neuen Film, der die unglaublichen dynamischen Fähigkeiten des GT Speed spektakulär in Szene setzt. Der Film mit dem Titel „Continental Drift“ wurde auf einem verlassenen Militärflugplatz auf Sizilien gedreht und zeigt die ganze Leistungsbandbreite des Flaggschiffs in der Bentleys GTModellreihe, darunter auch präzise Drift-Manöver durch imposante Szenerien. Nur das dynamisch ausgerichtete Fahrwerk und die Drehmomentverteilung zugunsten des Hecks beim GT Speed – bei der unter den meisten Fahrbedingungen ein Großteil der 659 PS des W12-Motors auf die Hinterräder geleitet wird – machten diesen neuen Film für Bentley realisierbar. Eine Reihe neuer Systeme (darunter eLSD, die Allradlenkung und eine überarbeitete elektro­ nische Stabilitätsregelung) sorgen für eine optimierte Kurvendynamik und zusätzliche Traktion, durch die der Fahrer jede Kurve mit einem noch höheren Niveau an Präzision und Selbstvertrauen nehmen kann. Das Fahrzeug kann die maximale Leistung aus der verfügbaren Traktion ziehen und so ein faszinierendes Beschleu­ nigungsvermögen aus der Kurve heraus bei gleichzeitiger überragender Gelassenheit bieten – mit perfekt ausbalanciertem Grip oder in einem bewussten, kontrollierbaren Drift. Mit einem Antrieb, der ein Drehmoment von 900 Nm generiert, ist der GT Speed ein Bentley, der mit unglaublicher Leichtigkeit und Souveränität am Limit gefahren werden kann. r

t www.youtube.com/watch?v=ThEIEBSy5YY

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Mercedes-Benz EQ Formula E-Team E-Bikes

Design & Performance In Zusammenarbeit mit der renommierten Fahrradmanufaktur n+ Bikes sind Ende letzten Jahres die offiziell lizensierten Mercedes-Benz EQ Formula E Team E-Bikes gelauncht worden, die es in zwei Varianten gibt. Beide Modelle erhalten einen nahezu unsichtbaren integrierten Antrieb mit einer Reichweite von bis zu 60 bzw. 100 Kilometer. Text B ern d Teichgr äber Fotos Mercedes-B enz, n plusb i kes

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Das Formula E Team E-Bike verfügt über einen innovativen Bofeili Mittelmotor, der hinter dem Kettenrad integriert wird. Der Motor leistet 250 Watt und verfügt über ein maximales Drehmoment von 85 Newtonmeter, welches per Zahnriemen auf die Hinternabe übertragen wird.

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E-B i ke

Das Silver Arrows E-Bike erhält eine Starrgabel aus Alu. Das Rad ist mit 28-Zoll-Laufrädern mit Kenda KS Reifen ausgestattet.

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as Formula E Team E-Bike sowie auch das Silver Arrows E-Bike verfügen über einen innovativen Bofeili Mittelmotor, der hinter dem Kettenrad integriert wird. Der Motor leistet 250 Watt und verfügt über ein maximales Drehmoment von 85 Newtonmeter, welches per Zahnriemen auf die Hinternabe übertragen wird. Die Energieversorgung läuft über eine Batterie mit Panasonic Zellen und 252 Wh (Silver Arrows E-Bike: Samsung Zellen mit 504 Wh) die im Sattelrohr verbaut sind. Die Batterie reicht für 60 Kilometer – beim Silver Arrows E-Bike gar für 100 km. LEDs im Oberrohr zeigen den Status der Batterie sowie die gewählte Unterstützungsstufe des E-Bikes an, wobei die Batterie mittels 2 A Ladegerät innerhalb von 3,5 Stunden wieder aufgeladen werden kann. Aktiviert wird das System mittels eines Knopfes, welcher unter dem Oberrohr platziert ist.

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Im Hinterrad befindet sich beim Formula E Team E-Bike eine 5-Gang-Nabenschaltung vom Hersteller Sturmey-Archer, beim Silver Arrows E-Bike wird eine Enviolonabe verbaut. Die hydrau­ lischen, sehr wirkungsvollen Scheibenbremsen kommen aus der Tektros HD-R290 Serie. Das Formula E Team E-Bike erhält eine Starrgabel aus Carbon, welche beim Silver Arrows E-Bike aus Alu gefertigt ist. Beide Räder sind mit 28 Zoll Laufräder mit Kenda KS Reifen ausgestattet. Während das Logo am Steuerrohr des Formula E-Bike aufgemalt ist, ist das Logo beim handpolierten Silver Arrows E-Bike mit Hilfe von LEDs beleuchtet. Das Formula E-Team E-Bike wird in drei Größen angeboten. Das Formula E-Team E-Bike kostet 2740 Euro, das Silver Arrows E-Bike 3853 Euro (jeweils + MwSt.). r t www.nplusbikes.com


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G-Class Experience

„Get ready to #feelG“ E

in ganz besonderes und exklusives Abenteuer im kleinen, exklu­ siven Kreis wartete auf die G-Klasse-Kunden des Mercedes-Benz Vertragspartners Wackenhut. Ziel der exklusiven Reise war die wunderschöne Stadt Graz und das hier neu eröffnete G-Class Experience Center, das spektakuläre Fahrerlebnisse und Nervenkitzel satt garantiert. Mit einem luxurösen Shuttle fuhren die Kunden zum Private-Jet-Unternehmen ACM Air Charter zum Flughafen Baden-Baden, wo es in der Global 6 000 vom Baden Airpark direkt nach Graz ging. Nur eine knappe Stunde dauerte der Flug. Ein ganz besonderes Erlebnis, denn bei der Gestaltung des großzügig bemessenen Innenraums orientierte sich der Hersteller der Global 6 000 an erstklassigen Hotels. Die luxuriöse Innenausstattung der Kabine mit flexiblen Sitzkonfigurationen aus Ledersitzen und Couch ermöglichte ein Höchstmaß an Komfort und ließ keine Wünsche offen. In Graz angekommen, wartete bereits ein Mercedes Shuttle mit fünf aufgereihten E-Klassen auf die Kunden, um sie ins schöne Boutique

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Hotel Aiola Living im Herzen der Stadt in der Steiermark zu bringen. Nach der Ankunft wurde erst einmal der beeindruckende Altstadtkern von Graz erkundet. Die Stadtführung leitete die Grazer Kunsthisto­ rikerin Mag. Judith Ebner-Zamazal und so ging es auf die Spuren von Graz, eine wunderschöne, geschichtsträchtige und dennoch jung gebliebene, pulsierende Stadt mit vielen tollen Facettten. Graz ist UNESCO-Welt­erbestadt, Genusshauptstadt, Stadt des Autocluster, die italienischste Stadt außerhalb Italiens und vieles mehr! Die Führung endete mit einem Drink auf dem Schloßberg und einem grandiosen Ausblick über Graz. Auch das Abendprogramm war sehr gelungen. Von dem Dinner im Landhauskeller, einem geschichtsträchtigen Restaurant, waren alle Teilnehmer hellauf begeistert. Die Geschichte des Restaurants erzählt von rauen Schmiedegesellen, die vor über 400 Jahren in die Schanke kamen, oder vom Kaiser und den Wirtsleuten, die den bedeutendsten Renaissance-Bau der Steiermark besuchten. Heute kommen hier Regionalität und Geschmack zusammen, man schmeckt die Steier­ mark und die Qualität der ausgewählten Produkte. Am Abend wurde im Innenhof des Landhauskeller an der Bar mit DJ und guter Musik noch zünftig gefeiert. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen startete die Gruppe zum G-Class Experience Center Graz, die Geburtsstätte der G-Klasse.

„Das waren zwei unvergessliche Tage – ein herzliches Dankeschön für die Einladung und die gigantische Organisation!“ Andreas Spaetgens, Geschäftsführer, Max Grundig Klinik , Bühlerhöhe, Bühl

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„Es war ein fantastisches Event und eine tolle Zeit!“ Peter Schreck, Geschäftsführer und Inhaber Rizzi Restaurant – The Grill Restaurant – Bernstein club – Wirtshaus Geroldsauer Mühle, Baden-Baden

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Unter dem Motto „Get ready to #feelG“ und nach einer kurzen tech­ nischen Einweisung und Willkommens-Präsentation ging es direkt auf das Gelände. Hier erwartete die Teilnehmer neben dem „Iron Schöckl“ ein umfangreicher Offroad-Parcours, den so nur die G-Klas­ se bewäl­tigen kann, atemberaubende Fahrmanöver auf dem G-Rock, eine Waldrunde durch das Gelände durch Dreck und Schlamm sowie zum krönenden Abschluss die Fahrt auf den Iron Schöckl, eine 100-prozentige Auf- und Abfahrt sowie eine Wippe in sechs Metern Höhe, die das Adrenalin im Blut der Teilnehmer steigen ließ, denn hier war man dem Himmel schon ein Stückchen näher ... Alle Teilnehmer erhielten als Erinnerung an diese außergewönliche Driving-Expe­ rience eine Medaille „G-proved“. Das Gesamterlebnis und die „Action pur“ waren für alle Teilnehmer unvergesslich. „Das Ergebnis einer großartigen Idee, sehr intensiver Planungen und großen Aufwands waren zwei wunderschöne Tage, verbunden mit

einem Fahrerlebnis der besonderen Art. Selten habe ich eine nicht nur so durchgehend hervorragend geplante und durchdachte Veranstal­ tung – sondern auch eine wirklich derartige „Experience“ erleben können. Das Fahrerlebnis in Graz war einmalig und hat demonstriert, welch technologisches Kunstwerk die G-Klasse doch wirklich darstellt – eine Inszenierung des wahrhaftig Unbegreiflichen an der Grenze des physisch Machbaren“, bekräftigte Alexander Baumann, Baumann Vermögensholding GmbH, Bühl. Gegen 18 Uhr startete die Global 6 000 wieder in die Lüfte Richtung Baden-Baden. Der Fotograf Thomas Hobiger begleitete die Gruppe, um die schönsten Impressi­ onen und Schnappschüsse als Erinnerung festzuhalten. r

r www.wackenhut.de m.facebook.com/FirmaWACKENHUT/?_rdr www.instagram.com/__wackenhut__/

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© Fabian Lueck

Baden-Baden ist UNESCO-Welterbe und zieht Besucher aus aller Welt an. Das Casino ist der perfekte Ort für einen unvergesslichen Abend. Die Gäste erwartet ein einzigartiges Ensemble aus History, Style und Entertainment.


© Jan Buergermeister

Future by Tradition Deutschlands traditionsreichstes und bekanntestes Casino ist weit mehr als eine Spielbank. Von einem cleveren französischen Unternehmer gegründet, von einem genialen russischen Dichterfürsten verewigt, von Marlene Dietrich geliebt – seit fast 200 Jahren residiert das Casino Baden-Baden im Kurhaus und repräsentiert in besonderem Maße den Anspruch von Menschen mit Sinn für Luxus, Stil und gutes Leben. Selbstbewusst muntert das Casino Baden-Baden jene auf, die BadenBaden noch als korrekten Kurort mit dem Flair von Old Europe kennen: Be curious, be adventurous! Und wer das Abenteuer wagt, gewinnt: No more Heilbad, but place to be, Lifestyle statt Lumbago. Das Casino Baden-Baden versteht sich heute als Genießerdestina­ tion par excellence, in dem sich traditionell die Kugel dreht, und noch mehr als Ort für Entertainment und Lifestyle. Das Casino ist ein Haus mit Anspruch. Es will beides sein: Get-Away aus dem Alltag und Gateway zwischen Tradition und Moderne. Es ist dieses neu inszenierte Ensemble aus Glücksspiel und Noblesse, in der die FAZ immer mehr Hipster und die New York Times the „Age of Instagram“ ausmachen. Zu Recht. Die Enkel der Hautevolée, die einst das Savoir-vivre zelebrierten, sind zurück. Die Generation „Smartphone“ legt das Handy weg und schätzt das mondäne Am­ biente – nur anders.

© Dirk Altenkirch

GENUSS FÜR ALLE SINNE

Als Gast im Casino Baden-Baden kann man hier mehr als nur einmal gewinnen: Das Restaurant The Grill verwöhnt kulinarisch mit einer Mischung aus Beef-Spezialitäten und authentischem Sushi, an der Bar werden erlesene Drinks und Champagnersorten angeboten und auch das Auge kommt ganz auf seine ästhetischen Kosten. Getreu dem Motto „Future by Tradition“ verbinden sich die historischen Spielsäle mit kosmopolitischem Interior-Design – gemeinsam gestaltet von den namhaften Architekturbüros Oana Rosen (Rosen Architekten, Frankfurt) und Peter Kruse (Kruse Architekten, BadenBaden) – zu einer faszinierenden Symbiose aus Historie und Moderne, aus Kurstadt und Metropole. Der Schwarzwald gilt als Neuentdeckung, als Retreat mit einem breiten Angebot an Kultur und Entertainment. Hier finden Genießer alles, was das Herz begehrt. Kein Wunder also, dass im Juli 2021 das Komitee der UNESCO Baden-Baden zusammen mit zehn weiteren „Great Spas of Europe“ zum Welterbe ernannt hat. GENUSS IM DOPPELPACK Wie reizvoll der Schwarzwald und seine „Genießer-Hauptstadt“ Baden-Baden sind, wird auch im Ausland gewürdigt. Sowohl das Casino Baden-Baden als auch die Spirituosen-Manufaktur Bénazet schreiben Erfolgsgeschichten, die auch auf internationalem Parkett Beachtung finden. Schon kurz nach seiner Lancierung hat der neue Bénazet Schwarzwald-Gin die Goldmedaille „Double Gold“ der CWSA China Wine & Spirits Awards 2021 gewonnen und erhielt zudem das Gütesiegel „GIN OF THE YEAR 2021“, das als höchste Auszeichnung in China gilt. Der gemeinsame Ursprung des Casinos Baden-Baden und der Spirituosen-Manufaktur Bénazet ist die gleichnamige französische Spielbankpächter-Dynastie Bénazet, die Noblesse und ein einzigartiges „art de vivre“ nach Baden-Baden brachte. Im neu lancierten Casino Online-Shop finden Interessenten die er­ lesenen Spirituosen von Bénazet sowie viele weitere inspirierende Manufakturprodukte und Geschenkideen rund um den CasinoKosmos unter www.casino-baden-baden.de r

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Mr Marvis entdeckt und interpretiert die Flanellhose neu

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ie in Amsterdam ansässige Trendmodemarke

Mr. Marvis bringt für die Herbst-/Wintersaison 2021/2022 einen neuen Hosenstil auf den Markt: Die Flanellhose. Sie ist eine raffinierte Hose für alle, die in diesem Herbst und Winter auffallen wollen. Mit der bislang elegantesten Hose des niederländischen Labels können modebewusste Trendsetter ihren Stil in den kalten Monaten erheblich aufpeppen. Der Stoff der seit Oktober erhältlichen Flanellhosen besteht zu 97 % aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle sowie 3 % Elastan. Der hochwertige Baumwolltwill ist leicht gewalkt und aufgeraut, was der Hose ein weiches Finish und ein edles, warmes Gefühl und Aussehen verleiht. Das Elastan im Stoff macht die Flanellhosen – wie man es von Mr. Marvis erwarten kann – sehr angenehm zu tragen. Neben dem unverwechselbaren Stoff machen meh­ rere sorgfältig ausgewählte Details die neuen Flanellhosen einzigartig in ihrer Art. Zu erkennen an den zwei subtilen, nach außen gerichteten Falten auf der Vorderseite, dem weichen Fischgrät-Taschenstoff

und dem metallenen Mr. Marvis Achteck-Emblem neben der rechten Gesäßtasche. Bei dieser Neueinführung wurde der Klettverschluss der Gesäßtaschen durch kleine Magnete ersetzt, um die Bequemlichkeit zu erhöhen und das feine Gewebe zu schützen. Wie alle Shorts und Hosen von Mr. Marvis haben auch die Flanellhosen einen teilelastischen Bund für zusätz­ lichen Komfort, eine Reißverschlusstasche für Wertsachen und das erkennbare Mr. Marvis-Etikett auf der rechten Vorderseite. Alle Flanellbeinkleider sind mit einem Hosenschlitz mit Reißverschluss und dem typischen dunkelblauen Markenknopf ausgestattet. Die Kollektion umfasst sieben Farben, darunter das hellgraue „Oysters“, das dunkelblaue „Cosmics“ und das mittelbraune „Baristas“. Zu beziehen sind Mr. Marvis Shorts & Hosen online unter mrmarvis.com sowie in den Stores in Amsterdam und Antwerpen. r

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Traumurlaub in Leogang, 30 Minuten von Kitzbühel

Umgeben von der beeindruckenden Bergwelt der Kitzbüheler Alpen und der Steinberge, empfangen diese beiden Traum-Chalets in Leogang Genießer, die Privatsphäre und Luxus gleichermaßen schätzen. Die Chalets GipfelKreuzLiebe (250 qm, drei Schlafzimmer) und BergWärtsGeist (180 qm, zwei Schlafzimmer) bieten alles, was das Urlaubsherz begehrt. Eine moderne, lichtdurchflutete Loft-Atmosphäre, ausgewählte Designermöbel, handgemachte Eichendielen, Bäder mit Regenduschen, marokkanische Fliesen, einen Infinity-Pool und Private Spa sowie der perfekte Service von liebenswürdigen Gastgebern sorgen für ultimatives Urlaubsglück! Ab 640 Euro pro Person pro Tag bei Zweier-Belegung, ab vier Personen ab 382 Euro pro Person pro Tag.


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Audi grandsphere concept

Der Privatjet für die StraSSe Audi präsentierte zur IAA 2021 die Studie Audi grandsphere concept. Wie ein Flug erster Klasse verbindet die 5,35 Meter lange Limousine den Luxus des privaten Reisens in höchstem Komfort mit einem umfassenden Erlebnisangebot an Bord. Einmal mehr dokumentiert das Ingolstädter Unternehmen die Innovationsfähigkeit und Vision für die luxuriöse Mobilität der Zukunft. Text B ern d Teichgr äb er Fotos Au di


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utomatisiertes Fahren auf Level 4 ermöglicht dabei neue Dimensionen von Freiheit: In diesem Modus verwandelt sich das Interieur ohne Lenkrad, Pedalerie und Anzeigen in eine weiträumige Erlebnissphäre. Und die erste Sitzreihe wird zur First Class Lounge mit einem Maximum an Platz, freier Aus­ sicht und dem Zugriff auf alle Funktionen des ganzheitlichen di­ gitalen Ökosystems, in das der Audi grandsphere eingebunden ist. Als zweites von drei „Sphere“-Konzeptautomobilen der Marke mit den vier Ringen nimmt der Audi grandsphere eine besondere Stellung ein. Denn viele der hier zusammengeführten Technolo­ gien und auch Designfeatures werden sich binnen weniger Jahre in künftigen Serien-Audi wiederfinden. Der Audi grandsphere concept illustriert den Anspruch der Marke, im automobilen Oberhaus zum Schrittmacher für technologische Transformation und völlig neue, ganzheitliche Mobilitätsangebote zu werden. Im August 2021 debütierte bereits der elektrisch angetriebene Roadster Audi skysphere concept – die spektakuläre Vision eines automatisiert fahrenden GT, der sich mit variablem Radstand in einen selbstgesteuerten Sportwagen wandelt. Beide Konzeptauto­ mobile – und ebenso den Audi urbansphere, den 2022 erschei­ nenden dritten Vertreter des Trios – verbindet die Ableitung des gesamten Konzepts von der Fähigkeit, automatisiert auf Level 4 fahren zu können. Level 4: Damit verändert sich nicht nur der Innenraum vom klas­ sischen fahrerorientierten Cockpit plus Passagierplätze in eine großzügige Lounge, sobald Lenkrad und Pedalerie zurückfahren. Es eröffnen sich gleichzeitig neue Freiheitsgrade für alle Passa­ giere. Denn der Audi grandsphere befreit nicht nur den/die Fahrer von der Fahraufgabe, wann immer möglich, sondern er bietet zu­ gleich allen Personen an Bord eine große Vielfalt an Optionen, diese Freiheit für individuell gestaltbare Erlebnisse zu nutzen: Kommunikation oder Entspannung, Arbeit oder den Rückzug in

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eine Privatsphäre, wenn dies gewünscht wird. Der Audi grand­ sphere concept verwandelt sich vom reinen Automobil in ein „Experience Device“. Mit den drei Concept Cars Audi skysphere, Audi grandsphere und Audi urbansphere illustriert die Marke mit den vier Ringen ihre Vision von progressivem Luxus. Dabei er­ schließt sich eine Erlebniswelt, die weit über den zweckgebunde­ nen Aufenthalt an Bord, über das Fahrerlebnis hinaus geht. Die Namenskomponente „Sphere“ setzt bereits ein Signal: Im Zentrum der Konzeptfahrzeuge Audi skysphere, grandsphere und urbansphere steht jeweils das Interieur. Nicht mehr der Antrieb, nicht mehr die Fahrdynamik stehen oben im Lastenheft dieser neuen Generation von Automobilen, sondern der Ausgangspunkt ist der Innenraum, die Lebens- und Erlebnissphäre der Insassen unterwegs. Deren Bedürfnisse und Wünsche gestalten den Raum, die Architektur und die Funktionen. Mit dieser Umwertung ver­ ändert sich auch der Designprozess selbst. Am Anfang aller Dis­ kussionen richtet sich der Fokus auf den Innenraum und dessen Gestaltung. Erst danach werden Package, Exterieur-Linien und Proportionen entworfen, die das Automobil zusammen mit den

technologischen Prämissen zum Gesamtkunstwerk gestalten. Die Türen des Audi grandsphere concept sind gegenläufig, vorn und hinten angeschlagen; eine B-Säule gibt es nicht. So eröffnet sich den Passagieren schon beim Einsteigen die gesamte Weite des Innenraums. Doch zuvor hat der Audi grandsphere seine Pas­ sagiere bereits mittels Gangerkennung – ein innovatives Feature – identifiziert, die Türen geöffnet und begrüßt sie mit einer indi­ viduellen Inszenierung. Die Positionen von Fahrer und Beifahrer werden automatisch erkannt und zahlreiche persönliche Komfort­ features – etwa die Einstellung der Klimaanlage und der Sitze – für den jeweiligen Sitzplatz eingestellt. Radikal ist dabei der Wechsel der Komfortzone: Sitzt der Eigen­ tümer in der traditionellen Luxuslimousine hinten, so wandert die erste Klasse nun nach vorn, in die erste Reihe. Denn diese ist nicht mehr notwendig der Fahrfunktion und den Bedien­elementen untergeordnet. Im Level-4-Fahrbetrieb verschwinden Lenkrad und Pedalerie, und der vordere Bereich der Kabine wird in all seiner Weite, mit perfektem Ausblick durch die großen Front- und Seitenscheiben sowie die maximalen Bewegungsmöglichkeiten

Level 4: Lenkrad und Pedalerie verschwinden – der vordere Bereich der Kabine wird zur grosszügigen Lounge.

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zum eigentlichen Frei-Raum. Besonders weit erscheint der Innen­ raum, wenn die beiden vorderen Einzelsitze ganz nach hinten ge­ fahren sind. Der Audi grandsphere ist ein 2+2-Sitzer. Eine gepolsterte zweisitzige Bank mit in die Seite herumgezoge­ ner Lehne ist als Sitzgelegenheit in die Rückwand integriert, die beiden vorderen Sessel sind auf First-Class-Komfort und -Raum ausgelegt. Zwischen den Vordersitzen – normalerweise unsicht­ bar unter einer metallenen Verkleidung verborgen – findet sich eine kompakte, gekühlte Bordbar mit zwei Gläsern und einer desi­ gnten, formschönen Flasche für Erfrischungsgetränke. Auch dies ein Zeichen für den First-Class-Anspruch des Audi grandsphere concept. Überraschung beim Rundumblick im naturfarbenen, reduziert gestalteten Interieur des Audi grandsphere: Weder Batte­ rien von Rundinstrumenten noch schwarze Bildschirme für virtu­ elle Anzeigekonzepte sind vor der Aktivierung der Fahrfunktionen zu sehen – das vielzitierte digital detox in Reinkultur. Stattdessen klar gegliederte und beruhigte Zonen von Materialien höchster Qualität. Holz und Wolle, synthetische Textilgewebe und Metall sind als Wandverkleidungen, Sitzbespannung und als Boden­ teppiche zu sehen, haptisch angenehm zu tasten. Viele dieser Materialien wie die Hainbuchen-Furniere stammen aus nachhal­ tigem Anbau oder sind aus recyceltem Rohstoff hergestellt.

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Die Türen des Audi grandsphere concept sind gegenläufig – schon beim Einsteigen eröffnet sich die gesamte Weite des Innenraums.

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Leder gibt es nicht im Audi grandsphere – auch dies entspricht einem progressiven Verständnis von Luxus, zu dem stets auch unabtrennbar Nachhaltigkeit gehört. Für alle Bedienmodi – Eyetracking, Gesten- oder Sprachsteue­ rung, Handschrifteingabe und Berührung – gilt: Der Audi grandsphere concept stellt sich auf die jeweiligen Nutzer ein und lernt deren Präferenzen sowie häufig genutzte Menüs – und kann auf dieser Basis ausgeführte Befehle sinnvoll ergänzen. Dynamischer Monolith – das Exterieurdesign 5,35 Meter Länge, 2 Meter Breite und 1,39 Meter Höhe – die Ab­ messungen des Audi grandsphere concept weisen die Limousine eindeutig als Vertreter der automobilen Oberklasse aus. Der Rad­ stand von 3,19 Meter markiert einen Bestwert, der auch die Lang­ version des aktuellen Audi A8 in den Schatten stellt. Verblüffender jedoch, als diese Werte suggerieren, fällt der optische Eindruck bei der ersten Begegnung aus. Denn der Audi grandsphere erscheint keineswegs als klassische Limousine, sondern vielmehr als ein straff gezeichneter viertüriger GT mit einer Linienführung, die dem Windkanal entstammt. Und die mit einem völligen Verzicht auf Dekor und auf überflüssige Schnörkel auskommt. Dabei setzt der Audi grandsphere gerade im Frontbereich die spezifischen Bedingungen des E-Antriebs konsequent in typische Proportio­

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nen um – einen kurzen Überhang, eine flache Haube und die weit nach vorn ragende Frontscheibe als vordere Begrenzung des gro­ ßen Innenraums. Dennoch wirkt er, anders als viele E-Automo­ bile, keineswegs futuristisch, sondern betont im Gegenteil klas­ sische Schönheitsideale. Die Oberkante der Fronthaube ist als ho­ rizontale Linie weit in die Seite der Karosserie hineingezogen und suggeriert so ein langes Motorabteil – Kennzeichen eines GT. Im Heckbereich setzt sich diese Linie auf gleicher Höhe über dem hinteren Radhaus fort, umspannt so die gesamte Kabine und be­ tont deren Größe. Der dynamisch abfallende Bogen der Dachlinie weist den grandsphere als Vertreter der Audi Sportback-Tradition aus. Alle Linien, alle Flächen scheinen dabei organisch aufeinan­ der bezogen, verbinden sich zu einem monolithischen Körper. 23 Zoll groß sind die Räder des Audi grandsphere concept und zitieren eine Ikone der 90er Jahre – Audi Avus. Die sechs Doppel­ speichen signalisieren gleichzeitig Leichtbau und Stabilität, erin­ nern an funktionale Motorsport-Räder und die Bauhaus-Tradition des Markendesign. Die Technik-Plattform des Audi grandsphere – die sogenannte Premium Platform Electric oder PPE – ist ausschließlich für batte­ rieelektrischen Antrieb konzipiert und schöpft damit alle Vorteile dieser Technologie voll aus. Zentrales Element ist ein Batterie­


modul zwischen den Achsen, das im grandsphere concept rund 120 kWh Energie bereithält. Indem Audi die gesamte Fahrzeug­ basis zwischen den Achsen nutzt, ist für den Akku ein flaches Layout möglich. Daraus entsteht zusammen mit großen Rädern eine nicht nur für die Formgebung perfekte Grundproportion. Ein hohes Maß an Innenraumlänge und damit Beinfreiheit in beiden Sitzreihen zählt zu den zentralen Vorteilen. Zudem erhöht der Entfall von Getriebeglocke und Kardantunnel den Raumkomfort in E-Automobilen. Dennoch verzichtet der Audi grandsphere nicht auf den für die Marke essentiellen quattro-Antrieb. Denn das Concept Car verfügt über je einen E-Motor auf Vorder- und Hinterachse, die mittels elektronischer Koordination den Allradantrieb bedarfsorientiert und in perfekter Balance aus Fahrdynamik und Ökonomie umset­ zen. Die beiden Elektromotoren des Audi grandsphere concept mobilisieren eine Gesamtleistung von 530 kW und ein Drehmo­ ment von 960 Newtonmetern.

Herzstück des Antriebs ist die 800-Volt-Ladetechnik. Wie schon beim Audi e-tron GT sorgt die Technologie dafür, dass sich die Batterie mit einer Leistung bis zu 270 kW an Schnell-Ladesäulen in kürzester Zeit aufladen lässt. Diese Strategie erlaubt Lade­zeiten, die sich einem klassischen Tankstopp bei verbrennergetriebenen Automobilen annähern. Gerade einmal zehn Minuten genügen, um Antriebsenergie für mehr als 300 Kilometer Fahrstrecke an Bord zu nehmen. Zusammen mit einer Reichweite von – je nach Antriebsvariante und -leistung – mehr als 750 Kilometern zeigt sich der Audi grandsphere concept kompromisslos langstrecken­ tauglich. Und er hält bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit Schritt mit Verbrenner-Automobilen, qualifziert sich damit zum perfekten Allrounder für den automobilen Alltag. Dank des schon ab der ersten Umdrehung verfügbaren hohen Drehmoments lässt sich die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in kaum mehr als vier Sekunden erledigen; die Höchstgeschwindigkeit wird mit Blick auf die Reichweite limitiert. r t www.progress.audi

Anders als viele E-Automo­b ile wirkt das Concept Car nicht futuristisch, sondern betont klas­s ische Schönheitsideale.

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Lucid Air Grand Touring

1 000 PS und mehr als 800 km Reichweite


Anfang August 2021 konnte Lucid Motors gut 11 000 Reservierungen für seine LuxusElektrolimousine Air verzeichnen. Der Lucid Air bringt dabei mehr als 1 000 PS und gut 800 Kilometer unter der Haube mit sich. Ab 2022 soll die Luxus-E-Limousine auch in Deutschland und weiteren europäischen Märkten ausgeliefert werden. Text B ern d Teichgr äb er Fotos luci dmotors


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ucid Air ist das erste E-Auto, welches die Reichweite von umgerechnet 804 km überschritten hat. Damit übertrifft er die engsten Konkurrenten um über 160 Kilometer. Dies bedeutet, dass der Air von Los Angeles bis nach San Francisco fahren könnte, ohne anzuhalten. Peter Rawlinson, CEO und CTO der Lucid Group, zeigte sich über das EPA-Ergebnis erfreut: „Entscheidend ist, dass dieser Meilenstein durch Lucids weltweit führende, hauseigene EV-Technologie erreicht wurde und nicht einfach durch den Einbau eines überdimensionierten Batteriepacks.“

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Erreicht werden konnte eine solche Reichweite dadurch, dass Lucid Motors die Effizienz des Fahrzeugs in den Vordergrund gestellt hat. Dabei habe man darauf geachtet, dass zahlreiche Aspekte des E-Autos auf die Maximierung der Reichweite ausgerichtet wurden – beginnend vom miniaturisierten, selbst entwickelten Antriebsstrang bis zur aerodynamischen Form, die den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten reduziert. Als eine von zwei verschiedenen Versionen der Lucid Air Dream Edition verkörpert die Dream Edition Range Lucids strikten Fokus


Der Lucid Air Grand Touring gilt als Herzstück des E-Auto-Portfolios von Lucid Motors.

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Mit über 800 Kilometern hat der Lucid Air Grand Touring die mit Abstand größte Reichweite aller sich derzeitig auf dem Markt befindenden Elektroautos.

auf Maximierung der Effizienz und erreicht eine Reichweite von 520 Meilen bei gleichzeitiger Leistung von 933 PS. Es steht neben der Lucid Air Dream Edition Performance mit 1 111 PS und den Grand Touring-Versionen mit 800 PS, die jetzt auch ihre offi­zi­ ellen EPA-Einstufungen erhalten haben. Lucid unterstützte die offiziellen EPA-Range-Bewertungen und absolvierte kürzlich eine reale erste Fahrt mit Motor Trend mit einem Paar Dream Edition-Range-Autos. Ein Journalist von Motor Trend und der CEO von Lucid fuhren getrennte Autos mit Autobahngeschwindigkeit von Los Angeles nach San Francisco und dann über die Bucht von San Francisco zum globalen Hauptsitz von Lucid, alles ohne anzuhalten, um aufzuladen und mit aus­ reichend Reichweite für jedes Fahrzeug. Dieser Reichweitenlauf unterstützt die laborbasierten Reichweitenschätzungen der EPA weiter und demonstriert die reale Fähigkeit, mit einer einzigen Ladung über 500 Meilen zu fahren. Mehrere andere Versionen von Lucid Air haben ebenfalls ihre offiziellen EPA-Ranglisten

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erhalten, darunter die Dream Edition Performance- und Grand Touring-Versionen sowohl auf 19-Zoll- als auch auf 21-ZollRädern. Insgesamt belegen diese Lucid Air-Modelle jetzt die ersten sechs Positionen für die EPA-Gesamtbereichsbewertungen unter allen Elektrofahrzeugen sowie die höchsten MPGe-Bewertungen in der Klasse der großen Fahrzeuge. Lucids Mission ist es, die Einführung nachhaltiger Energie zu fördern, indem die faszinierendsten Elektrofahrzeuge entwickelt werden, bei denen die menschliche Erfahrung im Mittelpunkt steht. Das erste Auto des Unternehmens, Lucid Air, ist eine hochmoderne Luxuslimousine mit einem von Kalifornien inspirierten Design, das von rennerprobter Technologie untermauert wird. Lucid Air bietet einen luxuriösen Innenraum in voller Größe in einer mittelgroßen Außenfläche. Die Auslieferung von Lucid Air an Kunden, das in Lucids neuer Fabrik in Casa Grande, Arizona, hergestellt wird, soll noch in diesem Jahr beginnen. r t www.lucidmotors.com


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White Motorcycle Concepts

Extreme Aerodynamik – extreme Speed

Im Zuge der Elektromobilität werden nicht nur bei Elektro-Automobilen extreme Konzepte visionärer Ingenieure geplant. Auch bei E-Motorrädern wird teilweise mehr als radikal gedacht. Der britische Motorradhersteller White Motorcycle Concepts setzt bei seinen Elektromotor­ rädern auf extreme Lösungen. Die Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes soll das neueste Projekt „WMC250EV“ mit einem neuen Speed-Rekord zeigen, 395 km/h gilt es dabei zu schlagen. Text B ern d Teichgr äb er Fotos Wh ite Motorcycle Concepts



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er Ansatz von Robert White ist in der Tat spektakulär – das Zentrum des Motorrads bildet ein riesiges Loch! White hat in den letzten 25 Jahren wiederholt dazu beigetragen, schnelle Dinge noch schneller zu machen, indem er zum Beispiel an den LMP1-Prototypen von Prodrive, den australischen V8-Supercars und dem Mercedes-F1-Auto gearbeitet hat. Jetzt hat er die Zweiräder zum Zentrum seiner technischen Visionen erkoren. Mittelpunkt seiner Forschungen ist „V-Air“; ein Luftkanal in der Mitte des Motorrads, der die Luft durch das Fahrzeug hindurch und nicht um es herum drückt. Der Unterschied ist ziemlich bemerkenswert und reduziert den Luftwiderstand um bis zu 70 Prozent. Dies ist nur möglich, weil EV-Antriebsstränge in Größe und Form flexibel sein können, bei denen Verbrennungsmotoren im Rahmen befestigt sind. Der elektrische An-

triebsstrang sitzt also wie eine Platte unten (gut für den Schwerpunkt), während der Fahrer den Rest der Silhouette definiert. Der Antrieb nennt sich „D-Drive“, zwei 20-kW-Motoren, die das Vorderrad antreiben – konstruiert mit Energierückgewinnung durch regeneratives Bremsen, genau wie bei F1- und Le-MansAutos. Dies ist bei herkömmlichen Motorrädern nicht möglich, da das Vorderrad nicht mit dem Antriebsstrang verbunden ist. Genau wie bei Elektroautos, schwingt auch bei Motorrädern mit Elektroantrieb immer die Reichweitenproblematik mit. White Motorcycle Concepts (WMC) geht das Thema Reichweite von der Aerodynamikseite an. Der Ansatz: Je geringer der Luftwiderstand, desto größer die Reichweite bei gleicher Batteriekapazität. Mit der WMC250EV wollen die Briten 2021 zunächst den nationalen Speed-Rekord und dann in 2022 den absoluten Speed-Rekord

Die WMC250EV setzt auf ein radikales Aerodynamikkonzept. Zentrales Element ist dabei ein mächtiger Kanal, der mitten durch das Bike hindurchführt.

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Mastermind hinter dem Lenker der Maschine ist Rob White mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Formel 1.

brechen, den derzeit Max Biaggi auf Voxan hält. Zu schlagen gilt es die Marke von 394,45 km/h für teilverkleidete Motorräder. Gefahren werden soll auf einem Salzsee in Bolivien. Zum Rekordversuchs-Motorrad: Die WMC250EV setzt wie an­ gekündigt auf ein radikales Aerodynamikkonzept. Zentrales Element ist dabei ein mächtiger Kanal, der mitten durch das Bike hindurchführt. Das senkt den Luftwiderstand (angeblich um 70 Prozent), stabilisiert das Motorrad bei hohen Geschwindigkeiten und erhöht den Anpressdruck auf dem Vorderrad deutlich. Den braucht die WMC250EV auch, denn zwei der vier Elektromotoren sitzen im Vorderrad, die beiden anderen vor dem Hinterrad. Die Frontmotoren leisten jeweils 20 kW, die hinteren jeweils 30 kW. Trotz nur 100 kW Gesamtleistung werden Geschwindigkeiten von über 400 km/h angestrebt.

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Die tiefgezogene Front bestimmt zudem die Schwinge samt Achsschenkellenkung. Zwischen den weit voneinander abgerückten Rädern sitzt unter dem Kanal ein Monument von einem Akku. Darüber kauert langestreckt und tiefgeduckt hinter der Verkleidung aus Karbon der Fahrer. Die Gesamtlänge liegt bei 2,44 Meter, die Höhe bei nur 1,19 Meter. Die 17 Zoll großen Aluminiumräder liefert Dymag. Bezogen sind sie mit Pirelli-Superbikeslicks in den Dimensionen 120/70 vorn und 180/55 hinten. Verzögert wird die rund 300 Kilogramm schwere Maschine von einer 340er Brems-Doppelscheibe vorn und einer 310er Einzelscheibe hinten. Robert White blickt nach eigenen Angaben auf rund 25 Jahre Motorsporterfahrung zurück und will jetzt auch als Weltrekord-Motorradfahrer in die Geschichte eingehen. r t www.whitemotorcycleconcepts.com


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Schloss Schauenstein

Sinnesreise mit Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada

Forelle aus dem Walensee mit Kohlrabi und Grapefruit.


Die knapp 360 Bewohner nennen ihr Städtchen stolz „Die kleinste Stadt der Welt“, um sofort lächelnd hinzuzufügen „und natürlich die schönste“. Umgeben von einem fantastischen Alpenpanorama, präsentiert sich Fürstenau im Obst- und Burgenland Domleschg klein, idyllisch und mit einer bewegten Geschichte. Darüber hinaus ist das mittelalterliche Städtchen im Schweizer Kanton Graubünden ein Mekka für Gourmets aus aller Welt. Das wiederum ist einem Mann zu verdanken, der zu den Besten seiner Zunft zählt, ein Superstar der internationalen Kochszene: Andreas Caminada – geboren im beschaulichen bündnerischen Sagogn, heute Gastgeber auf dem wunderschönen Schloss Schauenstein und ausgezeichnet mit drei MichelinSternen sowie neun Gault&Millau-Punkten! Aber erzählen wir die Geschichte von vorn. Text Gab ri ele Isri nghausen Fotos Orian i Oregon i

Erfolgreich: Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada. Elegant präsentiert sich das Restaurant, das Feinschmecker aus der ganzen Welt nach Fürstenau lockt.


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Für heiße Tage: gefrorene Weißkrautkugel.

Nach seiner Ausbildung arbeitete Andreas Caminada in verschiedenen Schwei­ zer Spitzenrestaurants, stand unter anderem auch im Schwarzwälder Luxus­ hotel Barreiss am Herd, aber ins ferne Ausland, auf andere Kontinente zog es den jungen, ehrgeizigen Koch eigentlich nie. Mit gerade einmal 26 Jahren über­ nahm er als Pächter Schloss Schauenstein in Fürstenau. „Damals haben wir von morgens bis nach Mitternacht in der Küche geschuftet, mein Vater half mir, Teller zu spülen“, erinnert sich Andreas Caminada. Schnell eroberte sich der junge Mann die Aufmerksamkeit von Feinschmeckern und Restaurantführern. Bereits 2005 vergab Michelin den ersten Stern an das Restaurant im Schloss Schauen­ stein. Gault&Millau kürte Andreas Caminada 2007 zum „Koch des Jahres“ – da war er gerade 30 Jahre alt. Seit 2011 funkeln drei Michelin-Sterne über dem altehrwürdigen Schloss, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Zahlreiche Auszeichnungen schmücken bis heute die Vita des Graubündners. So zum Beispiel 2018 Platz 47 der „World’s 50 Best Restaurants“ oder im gleichen Jahr die Auszeichnung als „Bestes Restaurant Europas“! Ehrungen, die Andreas Caminada stolz machen, die ihn aber nie die Bodenhaftung verlieren ließen und die ihm weiterhin Ansporn sind. „Man muss sich weiterentwickeln, wirtschaftlich denken und sollte dennoch nicht seine Kreativität als Koch ein­ schränken. Der Umgang mit Produkten und der Respekt vor Tier und Lebens­ mitteln stehen klar im Vordergrund der Arbeit. Regionalität ist wichtig, wenn die Qualität stimmt. Trotzdem findet man auch Steinbutt oder Langustinos auf

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So interpretiert der Sternekoch Rotkraut.


Ausgezeichnet: Zander, Sellerie und Limone.

meiner Speisekarte. Gemüse beziehe ich, wie schon meine Mutter, aus dem eigenen Garten. Essen soll eine Sinnesreise sein, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Dazu zählen natürlich ebenso gute Weine und eine schöne Atmo­ sphäre“, erklärte der Sternekoch jüngst in einem Interview seine Philosophie. Heute ist der zweifache Familienvater und leidenschaftliche Golfer nicht nur Hotelier auf Schloss Schauenstein, er ist Caterer, gibt zweimal jährlich sein eigenes Magazin „Caminada“ heraus und ist der Kopf eines feinen kulinarischen Imperiums. 2015 gründete Andreas Caminada seine Stiftung „Fundaziun Uccelin“, die junge, talentierte Köche und Servicekräfte fördert. 2016 dann die Eröffnung seines Restaurants IGNIV by Andreas Caminada im Grand Resort Bad Ragaz, dem diverse Dependancen, u.a. in Bangkok, folgten. Ein Schmuck­ stück auf dem Schlossareal ist das „Casa Caminada“ mit Beiz, Bäckerei und zauberhaften, behaglichen Zimmern. Geschaffen wurde es von Stararchitekt Gion A. Caminada. Die Namensgleichheit ist kein Zufall, denn die kreativen Schweizer sind verwandtschaftlich verbunden. Aber der innovative Meisterkoch ist niemand, der lange rastet oder sich auf Erfolgen ausruht. Begeistert erzählt er: „Unser neuestes gastronomisches Baby ist in der Remisa gleich neben dem Schloss zu Hause. Sein Name, Oz, leitet sich

Jeder Teller auch optisch ein Meisterwerk: Schwein mit Zwiebel, Dörrbirne und Gewürzöl.

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Schloss Schauenstein – ein historisches Schmuckstück, umgeben von einem prachtvollen Park. Nach dem kulinarischen Genuss erwarten den Gast moderne, sehr geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten, die höchsten Komfort bieten.

vom rätoromanischen Wort für „heute“ ab und drückt aus, was hier im Zentrum steht: eine hochstehende, zeitgemäße Küche, in der sich alles um Gemüse aus unserem Permakultur-Garten und von den Feldern unserer langjährigen Partner dreht. Im Oz, das Platz für maximal zwölf Personen bietet, sitzen die Gäste an einem langen Tresen, sehen dem Küchenteam bei der Arbeit zu und genießen, was nach und nach vor ihren Augen entsteht. Der intime Rahmen des Lokals er­ laubt es unserem dortigen Küchenchef Timo Fritsche, der Magie des Moments Rechnung zu tragen und jeden Tag von neuem ganz spontan zu entscheiden, wohin die kulinarische Reise gehen soll. Wir kochen im Oz ohne Fisch und Fleisch, aber mit dem gleichen Herzblut wie in unserer Schlossküche.“ Natürlich haben edle Tropfen einen hohen Stellenwert auf Schloss Schauenstein. Für die großartige Auswahl exzellenter Weine zeichnen Anna-Lena Junge, von Gault&Millau zur „Sommelière des Jahres 2019“ gekürt, und Marco Franzelin

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verantwortlich. Darüber hinaus ließ Andreas Caminada für seine Gourmet-Gäs­ te im historischen „Meierhaus“ (anno 1742) neue Zimmer und Suiten einbauen und unter diesen Räumlichkeiten gib es eine kleine Sensation: einen Keller aus­ schließlich mit Weinen vom Weingut Daniel und Martha Gantenbein, die zu den Top-Winzern der Schweiz zählen. r t Hotel und Restaurant Schloss Schauenstein Gastgeber: Andreas Caminada Schlossgass 77, CH-7414 Fürstenau, Telefon: 00 41 / 81 632 10 80 E-Mail: kontakt@schauenstein.ch, Internet: www.schauenstein.ch Öffnungszeiten Küche: Donnerstag bis Sonntag mittags ab 12.00 Uhr, Mittwoch bis Sonntag abends ab 19.00 Uhr Öffnungszeiten Hotel: Mittwoch bis Montag, neun Zimmer und Suiten, Übernachtungspreise: ab 370 CHF, Frühstück: 42 CHF pro Person Geschlossen: 20. bis 29. Dezember 2021



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Kempinski Palace Engelberg

Neues Fünf-Sterne-Superior-Hotel in den Schweizer Alpen

Mit dem neuen Kempinski Palace Engelberg wurde ein Juwel der Belle-Epoque-Ära für die nächste Generation neu interpretiert. Es ist das Zusammenspiel aus Natur, Geschichte und Moderne, das diesen Ort zu etwas ganz Besonderem macht. Als erstes internationales Fünf-Sterne-Superior-Hotel in der größten Winter- und Sommer-Feriendestination der Zentralschweiz ist das Kempinski Palace Engelberg ein Refugium für alle Jahreszeiten. Text Thom as Klocke Fotos Kempi nski Pal ace Engelb erg


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Das „Cattani Restaurant“ ist in einem eleganten europäischen Stil eingerichtet und von der lokalen Kultur geprägt.

Inspiriert von den Bergen, spielen im neuen Kempinski Palace Engelberg sorg­ fältig ausgewählte lokale Materialien wie Holz und Stein eine große Rolle. Das Design greift auf die subtilen Texturen und Farben der Natur zurück. Hochwer­ tige Handwerkskunst und traditionelle Techniken wurden auf zeitgemäße Art und Weise eingesetzt, alpine Motive aufgegriffen und transformiert. Der erfolgreiche Engelberger Hotelier Eduard Cattani ließ das Gebäude im späten 19. Jahrhundert von seinem Bruder, dem Architekten Arnold Cattani, er­ richten und machte es damals weit über die Grenzen der Schweiz hinaus be­ kannt. Heute bilden der Hotelneubau zusammen mit dem denkmalgeschützten ehemaligen Europäischen Hof, der 1904 als Grandhotel Winterhaus eröffnet wurde, eine vollendete architektonische Einheit, wo die Zeit stillzustehen scheint und die Gäste die zahlreichen Annehmlichkeiten luxuriös und stilvoll genießen können. Bereits beim Betreten der großen Eingangshalle offenbaren sich die histo­ rischen Merkmale, hier trifft lässige Eleganz auf die Leichtigkeit des Seins. Ver­ borgene Schätze aus der Vergangenheit wurden während der Bauarbeiten wie­ derentdeckt und gekonnt ins neue Interieur-Design integriert – Fliesenmosaike

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und Marmor, sechseckige Motive, Kassettendecken, Kronleuchter oder die Nischen in den Schlafzimmern des Belle-Epoque-Flügels erinnern an die tradi­ tionsreiche Vergangenheit des Gebäudes. Auch ein behaglicher Kamin, der zu einer alpinen Atmosphäre gehört, wurde belassen. Farblich dominieren duns­ tige Grautöne und gedämpfte Farben, die einen raffinierten Kontrast zu traditio­ nellen, ausdrucksstarken Marmor- und Mosaikarbeiten darstellen. Gleichzeitig sorgen außergewöhnliche Materialien wie Wolle, Weidengeflecht, Holzma­ serungen, Kupfer und antikes Messing für einen speziellen Touch und kontras­ tieren spielend mit der Textur und Haptik des Baus. Die 129 Zimmer und Suiten warten mit hellen Farben und edlen Materialien wie gebürsteter Eiche und hochwertigem Leder in warmen Brauntönen auf. Sanfte Grün- und Blautöne vermitteln ein Gefühl von frischer Bergluft. Das lockere Zusammenspiel aus historischen Details, modernster Ausstattung, wie Box­ springbetten der Schweizer Manufaktur Elite, sowie ein spektakulärer Panora­ mablick auf die Berge, verbreitet ein Wohlfühlambiente der Extraklasse. In einem eleganten europäischen Stil eingerichtet und von der lokalen Kultur geprägt, vermittelt das „Cattani Restaurant“ eine angenehm entspannte Atmo­


sphäre. Obschon es mit 120 Plätzen im Innenbereich sowie 70 Plätzen auf der Sommerterrasse groß ist, wirkt es dank lässiger, moderner Einrichtung und stilvollen Accessoires vertraut und gemütlich. Die ruhig gelegene Terrasse bietet eine einzigartige Aussicht auf die spektakuläre Berglandschaft und lädt die Gäste zum Verweilen und Genießen ein. Auf der Menükarte finden sich saisona­

le Produkte von lokalen Produzenten. Diese werden von Executive Chef Michéle Müller, einem der wenigen weiblichen Chefs in einem Schweizer Fünf-SterneSuperior-Hotel, zu köstlichen Gaumenfreuden kreiert. Michéle Müller ist stän­ dig auf der Suche nach neuen kulinarischen Erfahrungen, um die Gäste zu erfreuen und zu überraschen.

Helle Farben und edle Materialien bestimmen die exklusive Atmosphäre in den Zimmer und Suiten.

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Mit einem Infinity-Pool mit großzügigen Liegebereichen bietet der Wellnessbereich den perfekten Ort zum Entspannen.

Historisches Dekor und dunkle Farben lassen die Roaring Twenties in der „The Palace Bar“ und der „Cigar Lounge“ wieder aufleben und sorgen für eine ange­ nehme Clubatmosphäre, in der sich Reisende und Einheimische treffen und entspannen. An die Lobby angrenzend liegt der helle „Wintergarden” mit eige­ ner Terrasse: der perfekte Ort für den traditionellen Afternoon Tea – ein Signa­ ture Service des Hotels. Für das in der obersten Etage gelegene „Kempinski The Spa” dienten die Alpen als naheliegende Inspiration. Stein, glatt wie Kiesel oder grob behauen, kontras­ tiert mit grafischen Linien aus Holz. Der Einfluss durch die Berglandschaft ist

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abstrakt, jedoch im harmonischen Einklang mit der Aussicht auf das unver­ gleichliche Panorama. Den perfekten Ort zum Entspannen bietet der Wellness­ bereich mit einem Infinity-Pool mit großzügigen Liegebereichen und einem Ruheraum mit offenem Himalaya-Salzstein-Kamin. Ausgewählte Massagen und Behandlungen sorgen für eine wohltuende Reise für alle Sinne. r t Kempinski Palace Engelberg Titlis Swiss Alps Dorfstrasse 40, CH-6390 Engelberg, Telefon: 00 41 / 41 / 6 39 75 75 Internet: www.kempinski.com, Doppelzimmer ab 395 Euro





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Lebenberg Schlosshotel

Mix aus Tradition und modernem Gästeerlebnis


Das Vier-Sterne-Superior-Hotel Lebenberg Schlosshotel in Kitzbühel bietet die perfekte Location für die schönen Seiten des Lebens. Wo der Dreiklang aus Tradition, Geschichte und modernem Gästeerlebnis harmonisch ausschwingt, liegt das Hideaway inmitten der herrlichen Kitzbüheler Bergkulisse über den Dächern von Tirols bekanntestem Urlaubsort – herrliche Ausblicke inklusive. Text B ern d Teichgr äb er Fotos Leb en b erg sch losshotel


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Im Lebenberg Schlosshotel Restaurant fühlt man sich wie zu Gast bei Freunden und kann vom Alltag abschalten.

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Mit den individuell eingerichteten Zimmern und Suiten erschließt sich eine kleine, feine Welt – ausgestattet mit Stil und Luxus.

Den Schlossgästen auf Zeit erschließt sich in den individuell eingerichteten Zimmern und Suiten eine kleine, feine Welt – ausgestattet mit Stil und Luxus. Viel Raum für Privatsphäre bieten die Zimmer im neuen Vitaltrakt. Wo der Gast in großzügige Ambiancen eintaucht, dominieren Naturholzböden, Holzverklei­ dungen und Naturtöne, kombiniert mit Grau und Silber. Fast alle Zimmer ver­ fügen über einen Balkon oder eine kleine Terrasse. Auch die gastronomische Seite bestätigt die Einschätzung der Kenner des Hau­ ses, dass man in der Lebenbergstraße 17 gut versorgt ist. Im hellen und licht­ durchfluteten Ambiente des Restaurants wird viel Wert auf klare und unkompli­ zierte Gerichte gelegt. Zusammengeführt wird, was schmeckt. Dabei kommen saisonal ausgerichtete Zubereitungen auf den Teller, die ihren regionalen Bezug mit hochwertigen Produkten von ausgesuchten Lieferanten nicht verleugnen und auch den internationalen Geschmack auf die Zunge bringen. Liebhaber eines romantischen Dinners werden in der Schlosstube fündig. Erst komplett werden die kulinarischen Schwelgereien mit edlen Tropfen von der Weinkarte, die über 150 verschiedene Weine aus aller Herren Länder bereithält. Doch damit ist noch lange nichts über ein weiteres Highlight gesagt: den Lebenberg Spa. Hier verwöhnt ein atemberaubender 360-Grad-Rundumblick über die Kitzbühler Alpen den staunenden Gast. Wo Seelenbaumler hautnah dran sind am entspannten Wellness-Erlebnis, darf natürlich der 46 Meter lange Panoramapool nicht fehlen. Nach einem ausgiebigen Skitag ist es wohlig warm im Sole-Dampfbad, in der Bio-Kräuter-Sauna und in der finnischen Außensauna mit einzigartigem Panorama. Ein Fitnessraum mit modernsten Cardio- und Muskelaufbau-Geräten, Yoga, Massagen und diversen Behandlungen rundet das Angebot ab. Natürlich kommen auch Wintergenießer auf ihre Kosten. Auf den Pisten belieb­ ter Skigebiete wie der Hahnenkamm mit der berühmten Streif, die Bichlalm, der Gaisberg oder das Kitzbüheler Horn startet man jetzt in der kalten Jahreszeit in den sportlich geprägten Tag. r

Entspanntes Wellness-Erlebnis: der 46 Meter lange Panoramapool.

t Lebenberg Schlosshotel Hoteldirektor: Johannes Lehberger Lebenbergstraße 17, A-6370 Kitzbühel Telefon: 00 43 / (0) 53 56 / 69 01, Telefax: 00 43 / (0) 53 56 / 69 01- 88 E-Mail: hotel@daslebenberg.com, Internet: www.daslebenberg.com

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© Bogner

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© Bogner

Männer im Schnee

Die ersten Skifahrer trugen Knickerbocker, unförmige Pullover und schützen sich mit handgestrickten Pudelmützen vor der Kälte. Es waren Männer wie der französische Modeschöpfer Jean Patou, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts Gedanken darüber machten, wie man Eleganz und Funktion vereinbaren kann, und auch das Münchner Unternehmen Bogner zählt zweifellos zu den Pionieren der Ski-Mode. Heute sorgen neue Stoffe, neue Funktionen und modernes Design dafür, dass Männer, die auf modernsten Hightech-Skiern die Piste erobern, optisch eine perfekte Figur machen. Bilder: Bogner, Ski: Indigo

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Men-Power am Berg

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Stählernes Blau, das sich vom glitzernden Weiß der Piste abhebt, oder dezente Grautöne, das ist eine Frage des persönliches Geschmacks. (1) Superschick und dabei funktional präsentiert sich die sportive Skijacke aus 4-Wege-Stretch (Inky Night) mit passender Hose von Sportalm. (2) Intuitiv und einfach zu fahren – der Atomic Vantage 82 TI ist ein All-Mountain-Ski, der auf der Piste keine Wünsche offenlässt und auch abseits starke Performance liefert (Atomic). (3 + 4) Alpin-Ski-Helm Core Grey White. Das geradlinige, sportliche Design verkörpert die Dynamik seines Fahrers in Perfektion. Snow Goggles Skibrille Free Mirror in White (beides Indigo). (5, 6, 7) Die Herrenskihose Spike bietet einen erstklassigen Sitz im lässigen Cargo-Style. Herren First Layer MATTY mit hohem Tragekomfort. Die Außenseite des grauen Ski-Shirts überrascht mit einer feinen Woll-Optik, während die Innenseite angenehm glatt ist. Ein Blickfang: Extravagante Skijacke Ruven Print (alles Toni Sailer). (8) Wärmender Luxus: Heatable Bootbag. Mit dem beheizbaren Stiefelsack bleiben die Füße trocken. Ausgestattet mit AC-Verbindung, kann die Tasche auf der Hütte oder im Auto an eine Steckdose angeschlossen werden (HEAD Sportswear).

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© Sportalm

Mit Power auf die Piste: Modische Skijacke aus 4-Wege-Funktionsmaterial (Sportalm).

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Drunter und drüber: Superleichte Daunenjacke aus Nylon in Schwarz oder Weiß von Sportalm.

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Foto: Sportalm

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Modische Ski- Enthusiasten 1

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Foto: Sportalm

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Dass Männer auf Brettern durchaus eine sexy Figur machen, beweist alljährlich Skilegende und Stilikone Hansi Hinterseer, der sich stets in den exklusiven Outfits angesagter Labels auf der Piste zeigt. (1) Diese edle Skijacke in hochwertigem Materialmix und wattiertem, abgestepptem Funktionsnylon hält jedem Wetter stand. Passend dazu die Skihose in hochwertigem 4-Wege-Stretch (Sport­ alm). (2) Sicherheit, sportliches Design und eine lässige Silhouette bei höchstem Tragekomfort bietet der Indigo-Ski-Helm Free Titan. (3) Hightech am Berg: Elan Ski Amphibio. Exklusives Design mit Bindungsplatte aus Carbon. (4) Mit der RACE NOVA Pants offeriert HEAD dem Performance-orientierten Skiläufer eine hochfunktionelle Skihose. (5) Innovative Skibrille für Piste und Loipe. Auf dem neuesten Stand der Technik und hochfunktionale Scheiben in edlem Design (Indigo). (6, 7, 8) Vereint pure sportliche Energie mit höchstem Qualitätsanspruch – die Skijacke Lynn in elegantem Weiß. Ein echter Hingucker: die leuchtend rote Skijacke Aron. Die Herrenhandschuhe Jace erfüllen exklusive Ansprüche. Das Leder ist geschmeidig und robust. Eine isolierende Wattierung und das weiche Futter sorgen für angenehm warme Hände (alles Toni Sailer).

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Octola Arctic Wilderness Lodge

Once in a lifetime Auf der „Bucket List“ vieler anspruchsvoller Traveller steht der Wunsch, einmal das faszinierende Schauspiel der Nordlichter zu sehen, die in vielen Farben wie grün, rot, violett, gelb oder blau tanzend über den Polarhimmel oszillieren. Eines der exklusivsten Hideaways, um dieses Naturschauspiel live zu erleben, ist die Octola Lodge in Lappland. Das Polarlicht, auch Aurora genannt, entsteht, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen. Text B ern d Teichgr äb er Fotos Octol a Arctic Wi ldern ess Lodge

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Vom rustikalen Wildnis-Blockhaus geht der Blick in die verschneite Landschaft.

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an erreicht die Octola Lodge mit einem gut zweistün­ digen Flug von Helsinki nach Rovaniemi, im Herzen des finnischen Lapplandes, ein riesiges und einzigar­ tiges Gebiet arktischer Wildnis, in dem Rentiere, Bären, die indi­ genen Sami und wahrscheinlich auch Santa Claus lebt. Mit einem gut einstündigen Transfer im Geländewagen über eisbedeckte Straßen und eine tiefverschneite Landschaft, die schöner nicht sein könnte, erreicht man die beeindruckende Lodge abseits jeg­ licher Zivilisation, „in the middle of nowhere“ sozusagen. Dies ist wirklich ein „Hideaway“ im besten Sinne des Wortes. Im gemütlich und behaglich eingerichteten Lounge-Bereich, wo ein großes Feuer im Kamin prasselt und Wärme und Heimeligkeit ausstrahlt, empfängt Gastgeber Janne Honkanen seine Gäste. Insgesamt zwölf exklusive Suiten mit luxuriösen Bädern umfasst die im Blockhaus-Stil errichtete Lodge. Sie ist so konzipiert, dass

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Es gibt eine Vielzahl an tollen Wintersport-Aktivitäten.

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ein separater Flügel mit sechs Zimmern oder alternativ mit vier Zimmern sowie eine Villa mit zwei Suiten, jeweils mit eigener Küche, Essbereich und Sauna mit Outdoor-Jacuzzi an kleine Grup­ pen oder Familien unterteilt werden kann. Überall befinden sich natürlich auch überdachte Terrassen, um das Spektakel der Nord­ lichter zu beobachten. Initiator Janne Honkanen war früher Profi-Schneemobil-Renn­ fahrer in Nordamerika. Nach einem schweren Unfall 1999 in Minneapolis kam er für die Operation zurück nach Finnland, wo er später eine Schneemobil-Schule für Kinder gründete und als Wildnis- und Schneemobilführer arbeitete. 2009 gründete er das Reiseunternehmen „Luxury Action“ und wurde 2015 als „Unter­ nehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Als Problem stellte sich nur heraus, dass viele Chalets und Unterkünfte, die er für seine Gäste mietete, nicht wirklich über Komfort und Exklusivität verfügten. Umgeben ist die Lodge nur von der Stille der Wildnis.

Im behaglich eingerichteten Lounge-Bereich prasselt ein großes Feuer im Kamin.

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Aufgetischt werden hochwertige Zubereitungen mit Produkten lokaler Anbieter.

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Große Fensterflächen holen die umgebende Natur in die Räumlichkeiten.

Die Octola Lodge ist abgelegen und weit weg vom Alltag und bietet trotzdem Zugang zu jedem erdenklichen Service und Komfort.

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Trotz seiner abgelegenen Lage ist die luxuriöse Fünf-Sterne-Lodge Octola nur 20 Minuten vom internationalen Flughafen Rovaniemi entfernt.

So entschied er sich dann, mit seinem Freund und Business-Part­ ner, dem zweifachen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, seine eigene Lodge zu bauen, die 2018 eröffnet wurde. Das eigene Areal der Octola Lodge umfasst 300 Hektar, insgesamt genutzt werden für die Aktivitäten der Gäste können jedoch fast 1 000 Hektar. Hierfür stehen Schneemobile für jedes Alter, E-Fat-Bikes, Lang­ laufski, Offroad-Ski, Schneeschuhe für Wanderungen, Schlitten oder einfahrende Autos und Buggys zur Verfügung. Gäste können auch im besten Lachsfischereifluss, der nur 45 Minuten entfernt ist, zum Lachsfischen gehen. Eine Rentierzucht mit über 100 Rentieren, die von Generation zu Generation vererbt wird, befindet sich ebenfalls im Besitz von Janne.

Unter Luxusreisen in der Arktis versteht Janne, seinen Gästen aus aller Welt die lokale Kultur inkl. der Küche mit den besonderen Zutaten, die einzigartige Natur und die Tierwelt Lapplands näher­ zubringen. Also auf gen Norden, zu einem der letzten Abenteuer unserer Zeit mit unvergesslichen Naturschauspielen. r t Octola Arctic Wilderness Lodge Polarkreis im finnischen Lappland, CEO, Gründer: Janne Honkanen Telefon: 0 03 58 / 44 / 5 15 17 96 E-Mail: janne@octola.com, Internet: www.octola.com Octola Lodge: zwölf exklusive Suiten Octola Villa: exklusive Villa mit zwei Schlafzimmern Octola – Internationaler Flughafen Rovaniemi: 20 Minuten Privater Hub­schrauberlandeplatz ist verfügbar

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Platinum Club

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Hotels & Villas with Personality

Die exklusive Mitgliedskarte des Platinum Clubs der HIDEAWAYS HOTELS Collection


Become a privileged Member Die HIDEAWAYS HOTELS Collection ist eine weltweite Kooperation von exklusiven Boutique-Hotels, Chalets, Lodges und Villen. Bereits bei einem Buchungsumsatz von 5 000 Euro über die HIDEAWAYS HOTELS-Reservierungszentrale können Sie sich als privilegiertes Mitglied des Platinum Clubs registrieren lassen und zukünftig viele Vorteile und Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

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Audi grandsphere concept

The private jet for the road Audi presented the Audi grandsphere concept study at the IAA 2021. Like a first-class flight, the 5.35-metre-long saloon combines the luxury of private travel in the highest level of comfort with a comprehensive range of experiences on board. Once again, the Ingolstadt-based company documented its innovative capacity and vision for the luxurious mobility of the future. Automated driving in Level 4 enables new dimensions of freedom: in this mode, the interior is transformed into a spacious experience without steering wheel, pedals or displays. And the first row of seats becomes a first-class lounge with maximum space, an unobstructed view and access to all the functions of the holistic digital ecosystem into which the Audi grandsphere is integrated. As the second of three "sphere" concept cars from the brand with the four rings, the Audi grandsphere occupies a special position. Many of the tech-

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nologies and design features brought together here will be found in future production Audi models within a few years. The Audi grandsphere concept illustrates the brand’s ambition to become the pacemaker for technological transformation and completely new, holistic mobility offerings in the automotive upper echelon. In August 2021, the electrically driven roadster Audi skysphere concept made its debut – the spectacular vision of an automated GT that transforms itself into a self-driven sports car with a variable wheelbase. Both concept cars – and also the Audi urbansphere, the third representative of the trio, which will appear in 2022 – are linked by the fact that the entire concept is derived from the ability to drive automatically at Level 4. Level 4: This not only changes the interior from the classic driver-oriented cockpit plus passenger seats into a spacious lounge as soon as the steering wheel and pedals retract. At the same time, it opens up new degrees of freedom for all passengers. The Audi grandsphere not only frees the driver(s) from the task of driving whenever possible, but at the same time the concept car offers all those on board a wide variety of options for using this freedom to create individual experiences: communication or relaxation, work or retreat into a private sphere when desired. The Audi grandsphere concept transforms


itself from a pure automobile into an “experience device”. With the three concept cars Audi skysphere, Audi grandsphere and Audi urbansphere, the brand with the four rings illustrates its vision of progressive luxury. This opens up a world of experience that goes far beyond the purpose-bound stay on board, beyond the driving experience. The name component “sphere” already sends out a signal: the interior is at the centre of the Audi skysphere, grandsphere and urbansphere concept cars. It is no longer the drive or the driving dynamics that are at the top of the specifications for this new generation of cars, but the starting point is the interior, the living and experience sphere of the occupants on the road. Their needs and wishes shape the space, the architecture and the functions. With this reassessment, the design process itself is also changing. At the beginning of all discussions, the focus is on the interior and its design. Only then the package, exterior lines and proportions are designed, which, together with the technological premises, make the car a total work of art. The doors of the Audi grandsphere concept open in opposite directions, front and rear; there is no B-pillar. This opens up the entire expanse of the interior to the passengers as soon as they get in. But before that, the Audi grandsphere has already identified its passengers by means of gear recognition – an innovative feature – opened the doors and welcomed them with an individual staging. The positions of the driver and front passenger are automatically recognised and numerous personal comfort features – such as the setting of the air conditioning and the seats – are adjusted for the respective seat. The change in the comfort zone is radical: if the owner sits in the back of the traditional luxury saloon, the first class now moves to the front, to the front row. This is no longer necessarily subordinate to the driving function and the controls. In the Level 4 driving mode, the steering wheel and pedals disappear, and the front area of the cabin becomes the real free space in all its widhth with a perfect view through the large front and side windows and maximum freedom of movement. The interior appears particularly wide when the two front individual seats are moved all the way back. The Audi grandsphere is a 2+2 seater. An upholstered two-seater bench with the backrest pulled around to the side is integrated into the rear wall as a seating option, while the two front armchairs are designed for first-class comfort and space. Between the front seats – normally concealed under a metal trim – is a compact, refrigerated on-board bar with two glasses and a beautifully designed bottle for soft drinks. This, too, is a sign of the Audi grandsphere concept's first-class aspirations. Surprise when looking around the natural-coloured, pared-down interior of the Audi grandsphere: Neither batteries of round instruments nor black screens for virtual display concepts can be seen before the driving functions are activated – the much-cited digital detox in its purest form. Instead, clearly structured and calm zones of materials of the highest quality. Wood and wool, synthetic textile fabrics and metal can be seen as wall coverings, seat coverings and as floor carpets, pleasant to the touch. Many of these materials, such as the hornbeam veneers, come from sustainable cultivation or are made from recycled raw material. There is no leather in the Audi grandsphere – this, too, is in keeping with a progressive understanding of luxury, which always includes inseparable sustainability. The same applies to all operating modes – eye tracking, gesture or voice control, handwriting input and touch: the Audi grandsphere concept adapts to the respective user and learns their preferences as well as frequently used menus – and can use this as a basis for sensibly supplementing commands that are executed.

Dynamic monolith – the exterior design 5.35 metres long, 2 metres wide and 1.39 metres high – the dimensions of the Audi grandsphere concept clearly identify the saloon as a representative of the automotive luxury class. The wheelbase of 3.19 metres marks a best value that even puts the long version of the current Audi A8 in the shade. More surprising than these figures suggest, however, is the visual impression on first encounter. The Audi grandsphere does not appear to be a classic Limousine at all, but rather a tautly styled four-door GT with lines taken from the wind tunnel. And it does without any décor or superfluous flourishes. At the same time, the Audi grandsphere consistently translates the specific conditions of the electric drive into typical proportions – a short overhang, a flat bonnet and the windscreen projecting far forward as the front boundary of the large interior. Nevertheless, unlike many e-cars, it does not appear futuristic at all, but on the contrary emphasises classic ideals of beauty. The upper edge of the bonnet is drawn as a horizontal line far into the side of the body, suggesting a long engine compartment – the hallmark of a GT. At the rear, this line continues at the same height above the rear wheel arch, encompassing the entire cabin and emphasising its size. The dynamically sloping curve of the roof line identifies the grandsphere as a representative of the Audi Sportback tradition. All the lines, all the surfaces seem to relate organically to one another, uniting to form a monolithic body. The wheels of the Audi grandsphere concept are 23 inches in size and quote an icon of the 90s – Audi Avus. The six double spokes signalise lightweight construction and stability at the same time, reminiscent of functional motorsport wheels and the Bauhaus tradition of brand design. The technology platform of the Audi grandsphere – the so-called Premium Platform Electric or PPE – is designed exclusively for battery-electric drive and thus fully exploits all the advantages of this technology. The central element is a battery module between the axles, which provides around 120 kWh of energy in the grandsphere concept. By using the entire vehicle base between the axles, Audi is able to achieve a flat layout for the battery. Together with large wheels, this results in a basic proportion that is perfect not only for styling. A high degree of interior length and thus legroom in both rows of seats is one of the central advantages. In addition, the elimination of the transmission bell and the cardan tunnel increases the comfort of space in electric cars. Nevertheless, the Audi grandsphere does not do without the quattro drive that is essential for the brand. The concept car has an electric motor on both the front and rear axles which, by means of electronic coordination, implement the all-wheel drive as required and in a perfect balance of driving dynamics and economy. The two electric motors of the Audi grandsphere concept mobilise a total output of 530 kW and a torque of 960 Newton metres. The heart of the drive is the 800-volt charging technology. As in the Audi e-tron GT, the technology ensures that the battery can be charged in a very short time at fast charging points with an output of up to 270 kW. This strategy allows charging times that come close to a classic refuelling stop for combustion-powered cars. Just ten minutes are enough to take on board drive energy for more than 300 kilometres of driving. Together with a range of more than 750 kilometres – depending on the drive variant and power output – the Audi grandsphere concept is uncompromisingly suitable for long journeys. And it keeps pace with internal combustion cars in terms of range and charging speed, making it the perfect all-rounder for everyday motoring. Thanks to the high torque available from the first revolution, acceleration from 0 to 100 km/h can be completed in barely more than four seconds; the top speed is limited with a view to the range. r t www.progress.audi

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White motorcycle concept

Extreme aerodynamics – extreme speed In the course of electromobility, extreme concepts by visionary engineers are not only being planned for electric cars. Radical thinking is also being applied to electric motorcycles. The British motorcycle manufacturer White Motorcycle Concepts relies on extreme solutions for its electric motorcycles. The performance of this approach is to be demonstrated by the latest “WMC250EV” project with a new speed record of 395 km/h. The motorcycles are designed to be driven at high speeds. Robert White’s approach is spectacular indeed – the center of the motorcycle forms a huge hole! White has repeatedly helped make fast things even faster over the past 25 years by working on, for example, Prodrive’s LMP1 prototypes, the Australian V8 supercars and the Mercedes F1 car. Now he has chosen two-

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wheelers to be the center of his technical visions. The focus of his research is “V-Air”; an air duct in the middle of the motorcycle that pushes air through the vehicle rather than around it. The difference is quite remarkable, reducing drag by up to 70 percent. This is only possible because EV powertrains can be flexible in size and shape with internal combustion engines attached to the frame. The electric drivetrain sits like a plate below (good for the center of gravity) while the driver defines the rest of the silhouette. The drive is called “D-Drive”, two 20 kW motors that drive the front wheel – designed with energy recovery through regenerative braking, just like in F1 and Le Mans cars. This is not possible with conventional motorized lobs because the front wheel is not connected to the drive train. Just as with electric cars, the range issue always resonates with electric motorcycles. White Motorcycle Concepts (WMC) approaches the issue of range from the aerodynamics side. The approach: the lower the air resistance, the greater the range with the same battery capacity. With the WMC250EV, the British want to break the national speed record in 2021 and then the absolute speed record currently held by Max Biaggi on Voxan in 2022. The goal is to beat the 394.45 km / h mark for partially faired motor­


cycles. The race is to be held on a salt lake in Bolivia. About the record attempt motorcycle: As announced, the WMC250EV relies on a radical aerodynamic concept. The central element is the powerful duct that runs right through the middle of the bike. This lowers the air resistance (allegedly by 70 percent), stabilizes the motorcycle at high speeds and significantly increases the contact pressure on the front wheel. The WMC250EV needs that too, because two of the four electric motors are in the front wheel, the other two in front of the rear wheel. The front engines produce 20 kW each, the rear 30 kW each. Despite only 100 kW total output, speeds of over 400 km/h are aimed for. The deep drawn front also determines the swing arm including the stub axle steering. Between the widely spaced wheels sits a monument of a battery under the channel. Above it, the rider crouches long and low behind the carbon fairing. The total length is 2.44 meters, the height is only 1.19 meters. Dymag supplies the 17-inch aluminum wheels. They are covered with Pirelli Superbikeslicks in the dimensions 120/70 at the front and 180/55 at the rear. The machine, which weighs around 300 kilograms, is decelerated by a 340 double brake disc at the front and a 310 single disc at the rear. Robert White is looking back to around 25 years of motorsport experience and now he also wants to go into history as a world record motorcyclist. r t www.whitemotorcycleconcepts.com

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Octola Arctic Wilderness Lodge

Once in a lifetime On the “bucket list” of many discerning travelers is the desire to see the fascinating spectacle of the northern lights, which are dancing and oscillating in many colours like green, red, purple, yellow or blue across the polar sky. One of the most exclusive hideaways to experience this natural spectacle, is the Octola Lodge in Lapland. The northern lights, also called aurora, occur when electrically charged particles of the solar wind hit the earth meet atmosphere. The Octola Lodge can be reached by a two-hour flight from Helsinki to Rovaniemi, in the heart of Finnish Lapland, a huge and unique area of a​ rctic wilderness where reindeers, bears, indigenous people called Sami and where probably also Santa Claus is living! With a good hour transfer in an off-road vehicle over ice and snow covered roads through the impressive landscape, that could not be more beautiful, you reach the Octola Lodge far away from any civilization “in the middle of nowhere”. This is really a “hideaway” in the best sense of the word. In the cozy and comfortably furnished lounge area with a large fire in the fireplace which exudes

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warmth and homeliness, host Janne Honkanen welcomes his guests. A total of twelve exclusive suites with luxurious bathrooms are waitiing for demanding guests from all over the world. The lodge is designed to a separate wing with 6 rooms or alternatively with 4 rooms and a villa with 2 suites, each with its own kitchen, dining area, sauna and outdoor jacuzzi, which can be separated to host small groups or families. There are of course covered terraces everywhere to enjoy the spectacle of watching the Northern Lights. Initiator Janne Honkunen was formerly a professional snowmobile racer in North America. After a serious accident in 1999 in Minneapolis he came back to Finland for the operation. Later he founded a snowmobile school for children and worked as a wilderness guide and snowmobile instructor. In 2009 he founded the travel company “Luxury Action” and was named “Entrepreneur of the Year” in 2015. The only problem turned out, that many chalets and accommodations he rented for his guests were not really about comfort and exclusivity. So he decided together with his friend and business partner, the two-time Formula 1 world champion Mika Häkkinen, to build his own lodge, which opened in 2018. The own area of ​the Octola Lodge covers 300 hectares; in total to be used for the activities of the guests it is covering almost 1,000 hectares. Available are snowmobiles for all ages, e-fat bikes, cross-country skis, off-road skis, snowshoes for hiking, sledges or cars and retracting buggys. Guests can also enjoy the best salmon fishing river, which is only 45 minutes away. An own reindeer herding with over 100 reindeers, which is passed on from generation to generation, is also owned by Janne. Janne understands luxury travel in the Arctic in presenting his guests from all over the world the local culture includ-

ing the kitchen with the special ingredients, the unique nature and the fauna of Lapland closer. So let’s head north, to one of the last adventures of our time with unforgettable nature! r t Octola Arctic Wilderness Lodge Arctic Circle in Finnish Lapland, CEO, Gründer: Janne Honkanen Phone: 0 03 58 / 44 / 5 15 17 96 E-mail: janne@octola.com, Internet: www.octola.com Octola Lodge: twelve exclusive suites Octola Villa: exclusive villa with two bedrooms Octola – Internationaler Airport Rovaniemi: 20 minutes Private helipad is available

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Inhaberin/Gründerin: Marion Hattemer Loc. Vitigliano di Sotto, Via Case Sparse 64 I-50022 Greve in Chianti (FI) Telefon: 00 39 - 0 33 - 7 74 16 92 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

Inhaber: Martina and Sepp Kröll Wiesern 48, A-5754 Hinterglemm Telefon: 00 43 / (0) 65 41 / 63 08 Telefax: 00 43 / (0) 65 41 / 63 08 38 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

Inhaber: Stefan und Teresa Hinteregger Palmschoß 292 I-39042 Brixen/Südtirol Telefon: 00 39 / 04 72 / 52 10 08 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Inhaber: Renate und Huwi Oberlader Sonnberg 22, A-5771 Leogang Telefon: 00 43 / (0) 65 83 / 8 25 50 Telefax: 00 43 / (0) 65 83 / 8 25 54 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

Falzebenstraße 112 I-39010 Hafling bei Meran, Südtirol Telefon: 00 39 / 04 73 / 27 93 00 Telefax: 00 39 / 04 73 / 37 80 63 E-Mail: info@bergvillen.com Internet: www.bergvillen.com

Gastgeber: Ulrika and Markus Gutheinz Oberhöfen 25, A-6675 Tannheim/Tirol Telefon: 00 43 / 56 75 / 62 48 Telefax: 00 43 / 56 75 / 65 44 E-Mail: hotel@jungbrunn.at Internet: www.jungbrunn.at

Eigentümer: Peter Hütter und Christine Hütter-Bönan Neuenheimer Landstraße 12, D-69120 Heidelberg Telefon: 00 34 / (0) 9 71 / 19 38 38 E-Mail: reservations@huetterboenan.com Internet: www.hotelgoldfinger.com

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Impressum

erscheint viermal im Jahr Klocke Verlag GmbH

Höfeweg 40, 33619 Bielefeld Fon: 05 21 / 9 11 11 - 0 Fax: 05 21 / 9 11 11 - 12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de

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Geschäftsführer Thomas und Martina Klocke Herausgeber Thomas Klocke Berater des Herausgebers Heinz Horrmann Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Gabriele Isringhausen, Bernd Teichgräber Grafikdesign Claudia Stepputtis, Sabina Winkelnkemper

Fotografie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl

Die schönsten Hotels und Destinationen der Welt 2-mal jährlich

Titelfoto Audi grandsphere concept

Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode

Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking

Sekretariat Sabine Herder, Katrin Baumgart

Vertrieb Stephan Klocke

Vertrieb/ IPS Handel Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Strasse 5 53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamtherstellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Magnogloss – ein Produkt der IGEPA

Die besten Golf-Hotels 1-mal jährlich

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