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Mai 2012

Ausgabe 27

Liebe Mitglieder und Freunde, herzlichen Dank für Euer Engagement im OBWahlkampf! Trotz der bitteren Niederlage hat die JU als Wahlkampfmotor ihre Kampagnenfähigkeit bewiesen. Jetzt gilt es aus dem Ergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen und eine offene Debatte in der Erfurter Union zu führen. Mit dem Thesenpapier „Perspektive Rathaus 2018“ haben wir den Anstoß gegeben. Daneben kommt der Spaß nicht zu kurz: Wir fahren nach Mainz. Näheres in dieser Ausgabe.

…viel Spaß beim Lesen!

1. TERMINE UND VERANSTALTUNGEN MAI/SOMMERHIGHLIGHTS 2012 Wann? 05.05.12 18.45 Uhr 25.05.12-28.05.12 31.05.12 19 Uhr 30.06.12 04.08.12 31.08.12

Was und Wo? Longdrink Night, 10 Cocktails in 10 Erfurter Bars, JU-Treffpunkt: „Dubliner“ https://www.facebook.com/events/238845376213025/ JU on Tour: Mainz (Anmeldung: kontakt@ju-erfurt.de) JU-Stammtisch im Dubliner, Neuwerkstraße 47a,Erfurt JU-Kanutour JU-Teamevent Klettern Grill‘n’Chill – JU-Sommerfest

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www.ju-erfurt.de


2. IDEEN, THEMEN UND BEITRÄGE Trotz Wahldebakel: Perspektive Rathaus 2018 von Michael Hose

Auch wenn das Ergebnis uns alle enttäuscht hat, möchte ich mich auch im Namen des Vorstands zunächst bei den vielen JU’lern bedanken, die einen engagierten Wahlkampf geführt haben. 15000 verteilte Flyer, ca. 15 Infostände, ein Imagevideo für den Kandidaten, eine Negativ-Kampagne zu „Bauseweins Abzocke“ und zahlreiche Plakatierungsaktionen zeigen u.a., dass die JU die Stütze dieses Wahlkampfes war. Wir sind kampagnenfähig. Wir können stolz auf uns sein! Herzlichen Dank an Euch alle! Bedanken möchte ich mich auch bei Michael Panse, der sich voll rein gehangen hat, und an dessen Engagement es nicht lag.

entwickeln. Die Partei befindet sich mental zum Teil noch in den 90’ern: Die Erfurter Union hatte die absolute Mehrheit und gewann eine Wahl nach der anderen. Aus diesen Erfahrungen hat sich eine gewisse Lethargie und Abgehobenheit eingeschlichen. Die Zeiten in denen man mündigen Bürgen fertige Konzepte einfach vorlegen kann sind jedoch auch in Erfurt endgültig vorbei. Die Erfurter Union wirkt zu unmodern, unattraktiv und unglaubwürdig. Deswegen darf es ein „Weiter so!“ nicht mehr geben, oder die OB-Wahl wird nicht die letzte herbe Niederlage für uns sein. Manchem erscheint es aberwitzig, nun von einer Perspektive Rathaus 2018 zu sprechen. Dennoch erinnert uns dies daran, was unser Anspruch in dieser Stadt ist. Ich glaube daran, dass wir die besseren Konzepte in unseren Köpfen und die besseren Köpfe in unseren Reihen im Vergleich zur aktuellen Stadtspitze haben. Nun müsste eine Zeit mit viel Arbeit beginnen. Zunächst wollen wir gemeinsam mit Antje Tillmann das Bundestagsmandat erfolgreich verteidigen und dann mindestens zwei Landtagswahlkreise 2014 zurückgewinnen. Die Partei muss sich dafür inhaltlich und personell anders aufstellen und sich insgesamt besser präsentieren. Die JU-Vorschläge liegen auf dem Tisch. Wir haben dafür neben mancher Kritik auch zahlreiche positive Reaktionen erhalten.

Trotzdem waren die Ergebnisse der OB-Wahlen für uns alle eine große Enttäuschung. 14,9% sind ein wahres Desaster. Nach nur 22,7% bei den Stadtratswahlen 2009 und dem Verlust aller vier Landtagswahlkreise im selben Jahr erlebt die Erfurter Union innerhalb von drei Jahren die dritte herbe Niederlage. Dies ist für die JU Anlass, eine ehrliche und kontroverse Debatte über den Zustand und die Zukunft unserer Partei in der Landeshauptstadt zu führen. Bereits nach 2009 waren eine solche Analyse und daraus abgeleitete Konsequenzen versprochen. Damit diesmal mehr dabei rauskommt, sehe ich es als unsere Aufgabe, die tabulose Debatte einzufordern und selbst mit einer Analyse und konkreten Vorschlägen zu beginnen. Wir haben dies mit unserem Thesenpapier „Perspektive Rathaus 2018“ getan, Rico hat dies mit seinem Vorschlag einen Pressesprecher einzuführen im CDU-Kreisvorstand gemacht.

Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen. Dafür wollen wir einen JU’ler unter die ersten drei Plätze auf der Kommunalwahlliste bringen. Wir werden weiter kritisch-konstruktiv den Weg der Erfurter Union begleiten, damit am Ende der gemeinsame Erfolg steht. Dafür bitten wir alle Freunde und Mitglieder unserer Partei um ihre Mitarbeit: kontakt@ju-erfurt.de.

In den letzten Jahren mangelt es vor allem an den klaren Positionen und der Unterscheidbarkeit der Erfurter Union. Wofür stehen wir? Wie grenzen wir uns vom politischen Gegner ab? Zudem ist es nicht gelungen, ergänzend zum aktuellen Führungspersonal, neue profilierte Köpfe zu

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Perspektive Rathaus 2018 Die strategische Ausrichtung der Erfurter Union 2012-2018 Ein Diskussionsbeitrag der Jungen Union Erfurt 1. Das oberste strategische Ziel der Erfurter Union muss es sein, das Erfurter Rathaus 2018 zurückzugewinnen. 2. Bei der Oberbürgermeisterwahl 2012 mangelte es am rechtzeitigen Aufbau einer Kandidatin bzw. eines Kandidaten, an einer konkreten Botschaft, an einer professionellen Organisation der Kampagne, an der Unterscheidbarkeit im Bezug auf den Amtsinhaber und damit zusammenhängend an der Motivation und dem Einsatz der Mitglieder und Vereinigungen. 3. Auf dieser Erkenntnis aufbauend, muss die Erfurter Union kommunalpolitisch eine harte Oppositionsarbeit leisten. Dazu zählt die Defizite des Oberbürgermeisters und der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit knallhart und dauerhaft anzusprechen. 4. Des Weiteren müssen deutliche inhaltliche und personelle Alternativen zur aktuellen Stadtspitze entwickelt werden. Eine wichtige Etappe ist dabei die Stadtratswahl 2014. Bei dieser muss es gelingen, ein modernes Zukunftsprogramm zu entwickeln, das greifbare Alternativen zur aktuellen Stadtpolitik aufzeigt. Zudem muss die Liste eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Aufbruch sowie aus Etablierten und Quereinsteigern darstellen. Bei der Aufstellung der Liste muss die Perspektive für 2018 deutlich werden. 5. Die Zukunftsvision „Erfurt 2020“ muss schnellstmöglich darstellen, mit welcher Zielrichtung die Erfurter Union die Landeshauptstadt in den nächsten Jahren entwickeln will. 6. Der Kreisverband muss seine städtische Identität betonen und wenn nötig auch Unterschiede zur Thüringer Union benennen. 7. Um die Mitglieder und die Bürger wieder für unsere Vorstellungen zu motivieren, sollten geeignete, kontroverse Themen der Stadtpolitik regelmäßig in öffentlichen Foren diskutiert und entschieden werden. 8. Um mehrheitsfähig zu sein, muss es zunächst 2013 unser Ziel sein, das direkt gewonnene Bundestagsmandat mit Antje Tillmann zu verteidigen. 2014 müssen wir darauf aufbauend mindestens zwei Direktmandate bei der Landtagswahl zurückgewinnen. Auch dafür ist eine frühzeitige Kandidatenfindung von Nöten.

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ERFURT. DEINE STADT.


Junge Union unterstützte Wahlkampf mit eigener Kampagne von Dominik Kordon

Die Junge Union Erfurt hat den Wahlkampf von Michael Panse nicht nur personell und ideell, sondern auch mit einer eigenen Kampagne unterstützt. Die von uns entworfenen Postkarten zogen eine Bilanz der Amtszeit von Andreas Bausewein. Mit verschiedenen Motiven griffen wir als Junge Union einzelne Maßnahmen des SPDKandidaten auf und wiesen die Wähler auf die horrenden Mehrbelastungen für jeden Erfurter und die fehlende Umsetzung seiner Versprechen hin. So hielten wir plakativ die versprochene Kita-Sanierung fest und zeigten die triste Realität auf. Mit einer weiteren Karte listeten wir Bausweins Abzocke der Autofahrer,

Mittelständler als auch der Eigentümer und Mieter auf. Wir wollten möglichst viele Wähler davon überzeugen, dass unsere Stadt Besseres verdient hat, getreu dem Motto: „Erfurt.Besser.Machen.“ Die 10000 Postkarten haben zahlreiche JUler in ganz Erfurt an den Infoständen und in die Briefkästen verteilt, um möglichst viele Wähler auf die Missstände aufmerksam zu machen. Fazit: „Versprochen - Gebrochen!“.

JU on Tour: Mainz wir kommen von Dominik Kordon

Im Mai ist es endlich soweit und wir werden unserem Partnerverband in Mainz einen Besuch abstatten. Vom 25.05. bis 28.05. starten wir deshalb zum Gegenbesuch unserer Freunde der JU Mainz. Getreu dem Motto 50% Politik und 50% Spaß wollen wir spannende Termine mit Politikern wahrnehmen, aber auch die Region erkunden und die rheinische Lebenskultur genießen.

Anreise wollen wir unter anderem das Gespräch mit Mitgliedern des Landtages suchen und Mainz bei Nacht erkunden. Am Samstag stehen neben einer Stadtführung die jugendpolitischen Themen im Mittelpunkt, wir werden den ASTA und RCDS in Mainz treffen und gemeinsam mit der JU Mainz grillen. Am Sonntag besichtigen wir die Synagoge/Museum und genießen den rheinischen Wein, ehe wir am Montag zur Rückreise nach Erfurt aufbrechen werden. Getreu der Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Erfurt wollen wir gemeinsam mit unseren Mainzer Freunden die rheinland-pfälzische Metropole erkunden, die rheinische Spezialitäten genießen und viele gemeinsame Erlebnisse haben. Der JU Tours - Kleinbus startet am 25. Mai am Domplatz, die Kosten mit Unterbringung in der Jugendherberge (exklusiv Verpflegung) betragen pro Person zwischen 115 - 132 €. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, alle die mitfahren wollen, sollten sich daher schnellst möglich anmelden: kontakt@ju-erfurt.de

Natürlich bieten wir euch das „Rundum-SorglosReiseprogramm“ mit viel Spaß, Aktionen und Diskussionen. Los geht’s am Freitag, nach der

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Impressum: Michael Hose (V.i.S.d.P., Vorsitzender) vorsitzender@ju-erfurt.de

Junge Union Erfurt c/o CDU Erfurt Wenigemarkt 17 99084 Erfurt

Rico Chmelik (Pressesprecher) pressesprecher@ju-erfurt.de

www.ju-erfurt.de www.facebook.dom/ju.erfurt

Tillmann Bauer (Umsetzung

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