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Abschlussheftchen BA Internationale Beziehungen Jahrgang 2010


The End Vor uns die Abschlusszeitschriften anderer Jahrgänge, auf dem Desktop die Internationale und in unseren Köpfen: flimmernde Leere. Was schreibt man, um den Anfang des Endes einzuleiten? Schwülstiges zu unserer ersten Begegnung im Oktober 2010, als Tara bei einem Kennenlernspiel behauptete, sie besäße ein Ankertattoo auf ihrem schönen Po? Oder doch Aufrichtiges zu unserer gemeinsamen Zeit, einem Potpourri aus bunten Geschichten und Orten? Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunftswünsche? Da wir die Antworten auch nicht kennen, lassen wir

die Fragezeichen, wo sie stehen und legen Euch – mit einem kleinen Fünkchen Wehmut, ein bisschen Witz und auch ein wenig Stolz – Euer Abschlussheftchen vor. Als Querschnitt aus Zeiten, Eindrücken und Personen ist es dabei weder vollständig, noch so eindrucksvoll wie unser Jahrgang es war. Doch trotzdem der Versuch, ein Stück Erinnerung zu bewahren. In diesem Sinne halten wir es mit Herrn Robels* Ausspruch: „Die Würfel sind gefallen: mögen die Spiele beginnen!“

* Name von der Redaktion geändert.


Inhalt Vorwort Grüße vom Berg Persönliche Seiten Tim Jonas Alex Jonathan Christoph Korinna Stefanie

Zine Isabel K. Darya Peter Carola Johanna Teresa

Celina Miri Niko Annette Yaroslavna Tilman Katharina

Tara Bianka Florian Max Maria Jennifer Randolf

Sagen Sie jetzt nichts, Herr Theel! Keine eigenen Verluste Sechsunddreißig Sagen Sie jetzt nichts, Frau Haußner! Eggheads fischen Ode an den Gerber S. und andere Geschichten Einmal Zukunft rosarot Wo ist eigentlich ... Randy? Zitate

Julia Donata Gulumkan Isabel D. Zuzana


Alternative Grüße Liebe Dresdner Absolventen, in seiner viel beachteten Abschlussrede hat David McCullough 2012 seinen Absolventen in Boston zugerufen: „Besteigt den Berg nicht, um dort eine Fahne zu hissen, sondern wegen der Herausforderung.“ Wer „Internationale Beziehungen“ studiert und heute die Chance hat, jene zu gestalten, kann sich vor Herausforderungen gar nicht mehr retten. Ich will hier nur eine hervorheben: die angebliche Rettungspolitik für Europa, die gedanklich fehlkonzipiert ist. Warum? Erstens sollen die Rettungsschirme die Finanzmärkte beruhigen, indem sie signalisieren: was auch immer passiert, im Zweifel gibt es diese Instrumente. Kein Staat in der Eurozone wird zahlungsunfähig, im Zweifel werden die Staaten unlimitiert finanziert, in-

dem man ihre Staatsanleihen aufkauft. Zweitens aber soll die Rettungspolitik die Krisenstaaten zu Reformanstrengungen nötigen, der Rettungsschirm gleichzeitig als erzieherische Maßnahme funktionieren: wenn die Krisenstaaten spuren, ist er da. Wenn sie nicht spuren, gibt es kein Geld, dann ist der Staat pleite. Das passt nicht zusammen.

Ich sehe zwei Alternativen Wenn die Rettungsschirme ein Sicherheitsnetz sein sollen, kann man sie nicht fallweise in Frage stellen. Die Bundesregierung hat diesen elementaren Zielkonflikt nicht begriffen und Hunderte von Milliarden Euro auf eine Politik verwettet, die logisch inkonsistent ist, die nicht funktionieren kann, die nicht funktioniert hat und die man deshalb baldmöglichst


arbeitslosigkeit von 50 % und eine Steigerung der Selbstmordrate von 40 %.

„Dahlien und ich“ (Quelle: facebook) ändern muss. Denn die Milliarden Euro gerade für Griechenland kamen nicht bei jenen an, die sie am nötigsten brauchten, sondern werden benötigt, um Zinsen an die diversen Gläubiger zu bezahlen. Allein dieses Land – immerhin Wiege unserer Demokratie – hat an „Reformen“ unter anderem zu verkraften: Gehaltskürzungen von bis zu 20 % im öffentlichen Dienst, massive Streichungen bei den öffentlichen Investitionen, eine Mehrwertsteuer-Erhöhung von 19 auf 23 % – und auf der anderen Seite eine Jugend-

Was tun? Jetzt sind Sie gefragt! Eine Lösung hat beispielsweise Jeremy Rifkin 1995 in „Das Ende der Arbeit“ so skizziert: „Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.“ Ich wünsche Ihnen im Namen des Landesverbands Sachsen der Alternative für Deutschland, dass Sie zu dieser Entfaltung beitragen können und wollen. Mit den besten Wünschen für Ihre Zukunft Dr. Thomas Hartung Stellv. Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD)


Parteiische Grüße Liebe Dresdner Absolventen, in seiner zu Recht wenig beachteten Abschlussrede hat David McCullough seinen Absolventen in Boston etwas zugerufen. Was es genau war? Keine Ahnung, es wird sich von seinen üblichen Ausrufen wenig unterschieden haben: „Krieg’ ich hier noch was zu trinken?“, „Herr Ober, sind Sie schon im... hups, Urlaub?“, „Finger weg, Wachtmeister! Wissen Sie überhaupt, wer ich bin?“, „Besteigt den Berg nicht, um dort an die Fahne zu pissen!“ So etwas halt. Aber McCollough ist weit weg (Boston). Wir sind hier. Und haben gerade ein Regierungsprogramm vorgelegt (www.die-partei.de), mit dem programmatischen Namen „Das Bier entscheidet“. Wir, das ist die einzige Partei in Deutschland, die offen zugibt, dass sie populistisch, inhaltsleer und rein machtorientiert ist: die Partei Die PARTEI.

Wir versprechen, dass das Merkel sich in einem Schauprozess verantworten wird! Und das Programm hat es in sich: Wir wollen in der Wirtschaft eine Faulenquote einführen, die Sommerzeit abschaffen (bei gleichzeitiger Beibehaltung der Winterzeit: jedes Jahr eine Stunde länger ausschlafen!), Peter Altmaier fracken (Es wäre unverantwortlich, darauf zu verzichten. Ungeheure Energiemengen, die den Energiebedarf unseres Landes auf Jahre hinaus decken könnten, würden sonst verlorengehen.) und wir versprechen – Brot und Spiele! – dass das Merkel sich nach der Machtübernahme in einem Schauprozess verantworten wird, und zwar genau wie ihr Kollege Mubarak in Ägypten: in einem Käfig.


Warum ich Ihnen das schreibe? Ganz einfach. Wir gründen in Sachsen derzeit einen Landesverband. Und da wir zufällig „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, ELITENFÖRDERUNG...“ und so weiter heißen, möchte ich Sie einladen, da mitzumachen. Die Personaldecke ist dünn, und Sie können gleich in die Führungsspitze vorstoßen. Denken Sie drüber nach, es gibt noch niedrige Mitgliedsnummern – derzeit wird die Nummer 11000 vergeben. Eine niedrige Mitgliedsnummer

kann Ihnen später berufliche Vorteile verschaffen. Natürlich kann das ganze 12 Jahre später auch nach hinten losgehen; aber wir sind optimistisch... Für eine Zukunft mit Zukunft! Martin Sonneborn Bundesvorsitzender der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (kurz die PARTEI)

Der kulturelle Austausch mit Bewohnern der Sonderwirtschaftszone Ost liegt Martin Sonneborn


im

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in Sonnenschein! / es gibt wenige Menschen, die mich so zum Nachdenken angeregt haben durch ihre einungen und Ideen / Der, der nur einen Dread hat, dafür den Kopf voll mit liebenswürdigen Flusen / kann an nur mögen, engagiert, herzensgut, authentisch / Nach wie vor ein Rätsel. Trampen mit dir hat mich vieles elehrt − auch das das Leben so unkompliziert sein kann. / der große, gute tim! hoffentlich bleibst du irgendwie in einem leben, hab dich lieb! :) / Gute-Laune-Weltretter / Ich werde dich schon allein deswegen nicht vergessen, eil ich immer an dich denke wenn ich mich mal wieder ausspionieren lasse. Alles Liebe von der gläsernen Koko / st Stress und Hekitik avers! Ist ein Genießer / Die Schiebermütze ist Programm. / Fröhlich und entdeckungslustig wunderbar verrückter Abenteurer / Du hast deinen eigenen, originellen Still, gehst deinen Weg und bleibst einen Idealen treu, das ist sehr sympathisch. / CampusrallyeSektSektSektRolloaufmFlohmarktFrühstückbeiAchim inBullivollKartonsundSowjetsRock’n’RollBabySandsäckeSchwarzeKatzeWeißerKaterRonjaesistSommerwoist igentlichTim?

ruß und Dank an... ..Euch, mit denen ich wunderbare, denkwürdige, kleine und große, nbezahlbare Momente teilen durfte. Die werde ich so schnell icht vergessen. Danke.

B ist für mich... och ein Stück Weg. Viele Gesichter, die ich wohl nicht vergessen erde. Eine Stadt, kein Land, aber viel Fluss. Eine Tropfkiste, andvoll. Ein Wegweiser, der ins tiefste Dickicht zeigt.

o ich im Auslandssemester war: eirut, Libanon, Naher Osten, Erde

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich die Welt schon längst gerettet. asisdemokratisch natürlich.

— Meister Hora

Die Zeit stirbt, wenn sie von ihrem wahren Eigentümer losgerissen wird. Denn jeder Mensch hat seine Zeit und nur solange sie wirklich die seine ist, bleibt sie lebendig.

02.01.1989 | Berlin

Bader


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Bergmann

IB ist für mich... ...ein bunter Fluss von Menschen und Ideen. Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...wäre ich wohl Tauchlehrer in Indonesien geworden. Wo ich im Auslandssemester war: Valparaíso, Chile Anekdote aus dem Ausland Merke: Wenn auf einer chilenischen Demo die Menschen zu rennen beginnen, sollte man sich anschließen. Protest endet immer mit dem

— Fromm, E. (1973). Die Kunst des Liebens. Frankfurt: Ullstein Verlag.

Gruß und Dank an... ...alle, die mit mir Freundschaft, Glück und Liebe geschenkt haben. würde gerne Steine werfen, wenn es gewaltfrei wäre. / der beste Tänzer des Jahrgangs − ab geht's auf den Boden / tiefgründig, sehr klug, vielseitig, sagt Dinge, die einem den Kopf aufräumen / sollte einen Preis als Allround-Talent gewinnen. Seine Kaiserschmarrn-Kompetenzen hat er ja schon in Wien unter Beweis gestellt. / Sozial- und Intelligenzbestie. / Der Organisator / Unglaublich intelligent, ein loyaler Freund und moralisches Vorbild / Bewusst, inspirierend, sucht stets nach dem Guten im Menschen / Einfach der hilfsbereiteste (männliche) Mensch auf dieser kompletten Erde. / Tolerant und aufgeschlossen. / liebster SalsaJoni / Ich finde es schön, wie engagiert du bist, eine klare Meinung hast und bereit bist,

6.11.1989 | Emmendingen

Jonas

Der moderne Mensch hat sich selbst in eine Ware verwandelt. […] Er erlebt seine Lebenskraft als eine Kapitalanlage, die ihm unter den gegebenen Marktbedingungen ein Maximum an Gewinn erbringen muss.


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lexander

nekdote aus dem Ausland urde in Dagistan aus Versehen zeremoniell in die muslimische laubensgemeinschaft aufgenommen.

B ist für mich... ..ein Selbstbaukit für das eigene Studium mit Bausteinen aus olitik, Wirtschaft und Jura

o ich im Auslandssemester war: tavropol

errücktes Superbrain, der alles mitnimmt, was es so gibt / Der Ober-Organisier-Planungsstab-Führer / ...immer uper interessante Diskussionsbeiträge / macht den besten Tee jenseits der Mongolei / Brain. Hast aber gut elernt, dies zu überspielen. Sehr bestimmtes, selbstsicheres Autreten nach außen, Manieren ausbaufähig. Ich öchte unsere Tüfteleien über die wunderbare Welt der VWL nicht missen / es versteckt sich unter der Coolheit in großes Herz, das ich sehr gerne mag :) / subversives Genie / Alles Gute für den Nestbau in Berlin! Zaì iàn! / hat schöne Ideen; ist achtsam gegen über seinen Mitmenschen / Extrem intelligenter Mensch, dem man as Denken praktisch an der Stirnfalte ansieht. / Wollpullis im Sommer / Master of the Network. Kennt immer emanden, der jemanden kennt. / Du bist ne coole Mischung aus schlau, alternativ und Abenteurer.

04.05.1990 | Schwerin

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich Jura studiert.

ruß und Dank an... ..alle.

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— Hermann Hesse: Heimat

Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist, soll man nicht bereuen.

Sacharow


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onathan — Ernst Bloch

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ollte lieber nicht mehr Sackhüpfen. / der beste trockene Humor / Wird sicherlich Diplomat, auch wenn er sich as bis dato noch nicht eingstehen will / Großer Kämpfer, hut ab! / brillianter Kopf / schläft gerüchteweise in VB-Bettwäsche?! / Der geborene Staatsmann. Deine Unvoreingenommenheit imponiert mir sehr. / irgendwann erden wir in einem film nochmal die Verliebten spielen dürfen, nachdem wir so lange geübt haben... ! :) / liebt en Adrenalin-Kick! Technik begeistert / Hat als Hesse eine ch/sch Schwäche. / Der Nahost-Experte / Wird mal ES-Generalsekretär. / Du kannst mit deinem ansteckenden Elan und Einsatz andere Leute für deine Projekte egeistern und sie beim Erzählen von deinen Auslandserfahrungen immer wieder mitreißen.

ruß und Dank an... ..Mama, Papa, Samantha, meine Familie. Anouchka. eine Kommilitoninnen und Kommilitonen. iko für zusammen immer hinterm Zeitplan Hängen, die Gespräche nd die ganze Zeit; Flo für Beirut, die Gespräche und rationale ptionsdiskussionen; Zine für Kumpirs, Esel und Schmuckberatung; enny für ewiges Lachen und Weinen, und GV; Alex für die iskussionen und Stratege ohne Arschloch; Tim für Beirut, Offenheit nd Inspiration; Max für den Humor und kritisches Hinterfragen; elli für Diskussionen, Deutschlandfunk und Hessen; Annette ür von Herzen unbeschwert; Donata für Fußball, Luftküsse und ärchenmomente; Belli, Teti, Jonas, Zine für fliegende Adler; Bianka ür die Unterstützung; Leo für die Tanzkurse; Tilman für „mes chers ompatriotes“. Und an viele, viele mehr.

o ich im Auslandssemester war: eirut, Libanon B ist für mich... ..die Leute nekdote aus dem Ausland lo erklärt dem libanesischen Busfahrer, der gerade versucht, ihn m 5 Euro zu viel zu erleichtern, was „good business ethics“ sind.

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre aus mir nichts Anständiges geworden.

Das Reale enthält in seinem Sein die Möglichkeit eines Seins wie Utopie, das es gewiß noch nicht gibt, doch es gibt den fundierten, fundierbaren Vor-Schein davon.

19.02.1991 | Frankfurt/Main

Hackenbroich


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hristoph

rundständig kritisch! / mein Lieblings-Weltverbesserer / Werde immer gern an den Bolivienvortrag zurückdenken, anke! / integer, skurriler Humor, unser größter Kapitalismuskritiker / bin so froh dich kennenlernen zu dürfen, du ist ein toller und unendlich interessanter mensch! / Ein Joker / tolle Verbindung zwischen Ratio und Achtsamkeit Trockener Humor, den man erst versteht, wenn man im Gespräch schon drei Sätze weiter ist – das ist so lustig nd sympathisch! / mein kritisch-reflektierter Seelenverwandter! Tolle Teamarbeit. / Der alte weiße Mann im örper eines Jungen / langhaariger Aktivist / Geräuschewissenschaftler / Du bist der nächste Sven Giegold! anke für die interessanten Gespräche und Einblicke in die skurrilen Wirtschaftswelten.

ruß und Dank an... ..euch.

nekdote aus dem Ausland er HR-Dozent (HR steht in der Welt da draußen übrigens für uman Ressources, ich weiß ja nicht, woran ihr gedacht habt:) erkündet seinen Erstsemestern, dass sie, wenn sie an der De ontfort Uni gelandet sind, zu dumm waren, um an einer richtigen ni genommen zu werden.

B ist für mich... ..ein Haufen krasser Leute und ein Studiengang, der einen it mindestens genauso vielen Fragen hinterlässt wie zuvor.

o ich im Auslandssemester war: äster

22.02.1991 | Halle (Saale)

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich Jura studiert.

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Es geht nicht um ein Stück vom Kuchen. Es geht um die ganze Bäckerei.

— Matthäus-Evangelium 12,17.

Ellermann


Korinna

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In Hamburg sagt man tschüss! Das heißt auf Wiedersehn. — Heidi Kabel

Jörling

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...wäre ich Katzenpflegerin geworden.

IB ist für mich... ...ein mehr fröhlicher, desillusionierter Haufen aus Weltrettern in spe mit massiven intrauniversitären Imageproblemen. Gruß und Dank an... ...meine Eltern, meine wunderbaren Kommilitonen, die Speisgirls vom ESV und die Holunderhelden.

Energiepaket! / megacoole Powerfrau / Rosa-Power-PinkBraut. Bei dir wird vor Angst sogar Hulk weiß / Powerfrau mit klarem Kopf, erfrischend pragmatisch / voller Witz, dass ich meistens mit Bauchschmerzen am Boden liege voller lachen :) einzigartig, lässig und eine tolle freundin! / Kleine, coole Powerfrau, die weiß, was sie will! / Hockeykönigin / hockeyfanatische Keckheit / auf weitere katalog-realitätsferneurlaube! / lebensfroh, quirlig & unbesorgt; durch ihren Hamburg-Snak meine Gute-Laune-Initiatorin / Sportskanone / blitzt und blinkt und glitzert und steht dazu. gefällt mir auch ohne button. / Ich find' es gut, dass du keine Angst hast, Sachen klar und offen zu sagen, dabei aber immer nett und

3.01.1991 | Hamburg

Wo ich im Auslandssemester war: Madrid


Lang

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...hätte ich so viele schöne andere Dinge machen können. Aber so war es auch ganz nett. Wo ich im Auslandssemester war: Madrid IB ist für mich... ...ein interessanter und vielseitiger Studiengang mit engagierten und motivierten Kommilitonen. Gruß und Dank an...

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Ich bin nicht faul, ich reduziere nur meinen Energieverbrauch! — Lang, Stefanie. Gedanken der Stefanie Lang. 2013: Verlag der Weltliteratur. Dresden

Anekdote aus dem Ausland Im Januar, kurz vor Semesterende, kam folgende Nachricht: Sehr geehrte Frau Lang, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Studentenausweis schon fertig ist und Sie ihn abholen können. ...super schnell, selbstdiszipliniert, organisiert / sportlich und überrascht einen immer wieder / UAM Connection :) / höfliche Verlässlichkeit / Ihre Ruhe und Gelassenheit machen das Leben mit Steffi angenehm unkompliziert und spontan. Spezialistin für Dresdner-Eierschecke (-; / Steffi, te deseo todo lo mejor para tu futuro! / Beispielhaft dafür, dass IB auch von zuhause aus gut machbar ist. / Die stille Prinzessin / Engagiert / Ich mag es, mit welcher Gelassenheit du alles anpackst.

1.10.89

Stefanie


Zine

« » Podrán cortar todas las flores, pero no podrán detener la primavera. — Pablo Neruda

Homburger

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...würde ich jetzt Münster unsicher machen.

IB ist für mich... ...viele interessante und tolle Menschen vereint im schönen Dresden; viel interessanter Input. Anekdote aus dem Ausland Es gibt 1001 Anekdoten aus dem wunderschönen lebenswerten Istanbul. Gruß und Dank an... ...alle wunderbaren Menschen, die die Zeit in

tanzt einfach gerne. / Alles Gute für dich, liebe Zine. / gesellig, geradeheraus, direkt, ehrlich, hilfsbereit / Party-Königin / du Hedonistin! Spaß beiseite: mit dir konnte mensch immer gut lachen und sich unterhalten. Danke! / PARTY! :D / Kann mit ihrer guten Laune toll anstecken und macht immer was los : ) / lächelnde Widerstandstänzerin / Halt dich wuchtig min Deern. / Raucht ab und an mal eine (vielleicht auch schon mal einen??) / Die bombastische Frau mit der MickyMouse-Stimme / Klein, aber oho dieser unternehmungslustige Sonnenschein! / Das Leben ist eine große Party und du weißt

5.02.1990 | Stuttgart

Wo ich im Auslandssemester war: Istanbul


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sabel

«» — Konfuzius

uf erfrischende Weise direkt, immer für einen da, vielseitig, treu, brillianter Verstand / ehrlichste und loyalste erson, die ich kenne / hoodie-geschmückte Kompetenz / Bei ihr gibt’s Gemütlichkeit und gutes Frühstück zum ie-zu-Hause-Fühlen. / top organisiert, ein Universum für sich ;) / Vollbrachte das Kunststück, ein DALF-C2xamen abzulegen. / Der ruhige Pool im IB-Bermuda-Dreieck / Hopper-Bel ist in keine Schublade einzusortieren. al hausfräulich kochend, mal Partygirly trinkend, mal schick gestylt, mal im Hoodie-Look. / wunderbare reundin auch wenn die Blume stinkt! / Ich mag sehr deine Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft und ie du immer klar eine Stellung beziehst und deine Meinung hast, diese aber stets nett kommunizieren kannst.

ruß und Dank an... ..meine geliebten Eltern, die mich immer unterstützt haben, egal welche Umwege ch gegangen bin und ohne die ich heute nicht hier wäre. ...Olli, der ein ganz esonderer Mensch ist, mir Halt gibt und mich hoffentlich auch weiterhin auf einem Lebensweg begleiten wird. ...die Dresden Crew bestehend aus Caro, onas, Isa, Teresa und Zine, die meine Studienzeit, neben den vielen anderen ollen Menschen, die ich hier kennengelernt habe, in besonderem Maß bereichert aben. ...Sören und Till, die mein Fenster in die Außenwelt waren und gleichzeitig in Stück Heimat. ...Die Marburger Mädels, die nach all den Jahren immer noch a und wunderbar sind. anke, danke, danke für eure Liebe und Unterstützung!

nekdote aus dem Ausland arum wir regelmäßig beschwipst in der Uni waren? Ganz einfach: Die tudenten des „Club d’Oenologie“ der SciencesPo Bordeaux sind der Meinung, ass praktische Kenntnisse über guten französischen Wein so weit wie möglich erbreitet werden müssen und bieten deshalb wöchentliche „dégustations“ der esten Weine aus allen französischen Weinregionen (nicht nur Bordeaux ; ) zum pottpreis an. Wer kann da schon widerstehen? Und außerdem: in vino veritas!

B ist für mich... ..eine Quelle der Inspiration in vielerlei Hinsicht und die ntdeckung meiner Liebe zum deutschen Osten.

o ich im Auslandssemester war: ordeaux, Fronkreisch

enn ich nicht IB studiert hätte... ..würde ich dieses Semester wohl meinen Abschluss an der H Köln machen. (keine schöne Aussicht − danke, IB!)

Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.

26.12.1988 | Marburg an der Lahn

Kuhn


arya

eduldig, hilfsbereit, guter Gesprächspartner / Sehr nett und solidarisch im Umgang. / das schönste lächeln es jahrgangs!!!!!!!!! :) / ruhige Freundlichkeit / ein ruhiger Mensch für sehr nette Gespräche / Hat's ganz schön eit bis nach Hause. / Rotkäppchen / Makro-Genie / Du wirkst immer sehr ruhig, dabei aber nett und hilfsbereit. anke für die schöne Zusammenarbeit bei der YEP-Konferenz.

..meine Eltern, die mich in allen meinen Entscheidungen unterstützen.

ruß und Dank an...

..eine Möglichkeit, die Welt besser zu verstehen, und uch mich selbst.

B ist für mich...

trasbourg, Frankreich

o ich im Auslandssemester war:

..hätte ich ein anderes Fach mit internationaler Ausrichtung tudiert.

enn ich nicht IB studiert hätte...

— Richard Bach

«» You’re never given a dream without also being given the power to make it true.

25.12.1986 | Kirov

Golokhvastova


Finke

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...wäre ich Berufssoldat und würde eure Lern-, Protestund Partyabende mit der Waffe in der Hand schützen - aber so, dass ihr es nie mitbekommt und eure Freiheit genießen könnt... Wo ich im Auslandssemester war: MOSKAU, MOSKAU, wirf die Gläser an die Wand...

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Wer nichts erwartet kann auch nicht enttäuscht werden.

— 19. DEU EinsKtgt ISAF, Spähtrupp 33, Westplatte Char Darah, Kunduz, an einem Freitag bei 46°C nach vier Tagen Patrouille und der Information, dass die Führung die Ablösung für den Spähtrupp vergessen hat...

Will uns alle retten, wenn wir gekidnappt werden. / Der wohl liebste, zerbrechlichste und gütigste Soldat aller Zeiten. Ähm Offizier. / … unser IB-Papa! Mein treuer Freund − forever! / harte Schale, weicher Kern, bis zur Selbstaufgabe hilfsbereit / bereichert Vorlesungen mit Schokokeksen und ist immer sofort zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Vielen Dank für die häufige Hilfe! / Ein echter Kamerad. Außer wenn er den Kaffeebecher über dich gießt und nichts davon wissen will. Deine offene, ehrliche Art habe ich sehr zu schätzen gelernt. / Der Große / bringt frischen Wind in die Bude / männlichstes IB-Engelein / sehr loyal und hilfsbereit gegenüber den Menschen/ Institutionen, die ihm nah sind / Ein richtiger Kamerad, der stets zur Stelle ist / Aber Peter, du weißt doch, dass ich Pazifist bin ... / Ich finde es bereichernd, dass du viel mehr pragmatischer als die typischen IBler denkst und somit andere Ideen und

5.01.1982 | Schlema

Peter


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arola — Gerhardt, C. (1973): Kernthesen des Carolismus. Gemeinwohlverwirklichung im Spannungsfeld zwischen Totalitarismus und Nonsens. Ruhrkampverlag, 498 Seiten, 45,95 Euro.

usste schon immer, dass das Studium nur Theater ist. / poetisch, witzig, sprachgewandt ohne Ende − oller, besonderer Mensch, Caroääätsch ich hab dich lieb! / mitfühlend, kreativ, unkonventionell, einzigartig, ereichernd / unsere liebe Caro:), Lebenskünstlerin, wird mal Ärtzin oder Biologin / Ein quirlig lebendiger ensch, der überall Inspirationen einfängt und an jedem Menschen interessiert ist. / La vida es un tango, si esbalas sigue bailando. Que nunca paras bailar! − La Koko / inspirierende Persönlichkeit. Ich hab dich gern, chöne Caro. / große Raumpräsenz; gefühlssensitiv / Ihr ist immer warm, ist manchmal etwas verplant und kommt uch schon mal mit ihrer Müslischüssel an die Uni / Könnte mit ihren riesigen Augen die Welt verschlingen / arito, ohne Dich wäre Dresden nicht zu der Heimat geworden, die es ist! / allerheißeste Tänzerin / herzensgute, eiße chica!

ruß und Dank an... ..Yannick Monschauer

B ist für mich... ..ein Lebensabschnitt, in dem ich grandiose Menschen ennengelernt und lieb gewonnen habe, und mich sehr eiterentwickeln konnte.

o ich im Auslandssemester war: m sagenumwobenen Valparaíso in Chile.

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wär ich eine grandiose Biologin geworden! der hätte die Clownsschule besucht. uchhändlerin wäre auch ´ne Option gewesen oder Weltreisende vom Ertrag der Clownerie.

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Nachts ist´s kälter als draußen.

01.07.1989 | Dresden

Gerhardt


ohanna

ehr genauer Aussprachestil und skeptischer Blick / wunderschöne Stimme / tolle Diskussionspartnerin / Du leibst für mich das größte Rätsel des Studiengangs. Obwohl wir nun einiges an Zeit miteinander verbracht aben, fällt es mir unheimlich schwer, dich einzuschätzen. / sehr interessanter & besonnener mensch; ürde dich nicht missen wollen!!! / diskussionsfreudig / kluger Einwurf / Ein Stück Johanna-Persönlichkeit: inekreativanalytischoriginelloffeneklassischeMusikliebendeIdeensammelndeverträumteSpaziergängerinander lbemitgewissemGradanVerrücktheit. / edgy, individuell, großes Herz, liebevoll − ein klarer Fall für ne emeinsame Geschäftsidee / Alters-WG :-D / Hat immer ein anderes Konzept. Oder nicht? / muss einfach laues Blut haben / Wissbegierig / Ich mag es, mit dir zu denken, nachdenken und mitdenken zu dürfen, immer ieder inspirierend!

IB ist für mich... ...ein bunter Fluss von Menschen und Ideen. nekdote aus dem Ausland oran man die Qualität einer Auslandsuni erkennt: Yaroslavna und ohanna halten an ihrer Auslandsuni in einem Seminar ein Referat ber die Entwicklung von der Feudalgesellschaft zur Kapitalistischen esellschaft mit ca. 2 h Vorbereitung, in das sie über die normale ufgabenstellung hinaus einige weitergehende abstrakte, über loßes Beschreiben hinausgehende Fragen stellen, mit denen unser . Semester-IB-Theorien-Dozent niemals zufrieden gewesen wäre. ie dortige Dozentin ist völlig begeistert und bezeichnet das Referat ls „the best ever“... Wir schauen sie ungläubig an und denken nur Aaaaaaha“.... ruß und Dank an... ..alle meine wunderbaren Freunde aus Dresden; ...meine Familie; ..und ganz besonders natürlich − wie könnte es auch anders sein − lle Mitglieder der Feinhandwerker-Innung, mit denen die Zeit hier cht eine schöne war, und eine unvergessliche :) Ja, das muss man chon sagen!

Wo ich im Auslandssemester war: Leicester, GB

22.12.1989 | Stuttgart

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre ich bei den Business-Leuten in Mannheim gelandet (Powi/VWL).

Saecker


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eresa

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Brickwalls are there for a reason; they give you a chance to show how badly you want something.

risch, fröhlich, sportlich, intelligent / beste Mitbewohnerin der Welt (tolle Kuchen), immer für einen da, großzügig, chlau, bodenständig, unkompliziert, witzig / Singt beim Tanzen so schön mit / dich find ich Richtig cool!!!!!!!!!!!:) / ehr nett und lieb / Eine Freundin für's Leben − jedenfalls hoffe ich das sehr! / hat immer ein offenes Ohr, unsere iebe Teti:) / sonniges Glück auf 2 Beinen / Kam beim Campuslauf noch vor Peter ins Ziel. / Das hübscheste ing, das wir vorzuweisen haben / Die mit dem Rettungs-Netbook. Danke. :) / verlieben, verloren...ohne dich eben… / Ich kann mich erinnern, wie du an einem der ersten Tage zu mir kamst und meintest: „Hey wir haben uns och gar nicht kennengelernt!“ Und ich dachte mir: „Wie nett ist sie denn!“ Und denke es immer.

ruß und Dank an... ..Onkel Herbert, Tante Frida, das ZIS, die coolsten Freunde der eustadt und an die IB10 Truppe, die die letzten drei Jahre zu dieser ereichernden Erfahrung gemacht hat. nd ganz besonders an meine Eltern: Danke für eure Unterstützung, ufheiterungen und die Gewissheit, immer ein zu Hause voller Liebe, röhlichkeit und Geborgenheit zu haben!

nekdote aus dem Ausland n Bordeaux auf der Suche nach Passierschein A38, oder war es och bloß die Busfahrkarte? Für besagtes Stück bedarf es der dresse, der Bankdaten sowie der numéro de sécurité sociale.

B ist für mich... ..mal eine Spielwiese, mal ein Hamsterrad. Die gute Gesellnd Freundschaft bleibt jedoch bei beidem garantiert.

o ich im Auslandssemester war: ue Amédée Saint-Germain, Bordeaux, Frankreich

03.01.1991 | Freudenberg

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre ich ein skrupelloses egoistisches Wirtschaftsmonstrum geworden.

Peterburs


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elina

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O que é um peido pra quém tá cagado also: wenn man schon Mist baut, dann wenigstens auch richtig.

mmer am Lachen, Frau mit den tollen Locken / IB und BELA nebenbei − Respekt! / intelligent / Lustig drauf, nd immer up für irgendwelchen Mist :) Alles scheint dir leicht zu fallen, außer deine Bestimmung zu finden. / reue fußball-guck-kumpanin! / liebt die Sonne / plaudernde Offenheit / offen, verständnisvoll, flink, einfühlsam, chlaues Köpfchen^^ / always up to date! / Ging mal 'ne Zeit lang gern mit Alex containern. Sie kennt übrigens ber ein Dutzend Alexe. / Das ordnende Gravitationsfeld / Unternehmungslustig / Immer wenn ich Catgroove öre, muss ich an dich denken und daran wie wir gemeinsam abgetanzt haben! Danke für die witzigen Abende!

ruß und Dank an... ..den oben erwähnten Haufen aus wunderbaren Kommilitonen.

nekdote aus dem Ausland m 11. November um 11.11 Uhr Kölner Zeit begannen die (Wahl-) heinländer ihre Karnevalsparty auf dem Balkon der Wohnheimüche. Eine Stunde später (11 Uhr England-Zeit) wurden 2 chweigeminuten für den britischen Remembrance Day gehalten, um irekt danach mit Wodka auf den polnischen Unabhängigkeitstag nzustoßen und anschließend französische St. Martins-Lieder zu ingen. Gratulacje, Völkerverständigung at its le meilleur!

B ist für mich... ..eine Hassliebe, die ich in verschiedenen Wutanfällen aus einem Leben werfen wollte, die mich aber immer wieder berzeugt hat, zu ihr zurückzukehren und zu bleiben. nd: Ein kleiner, bunter Mischmasch-Haufen aus lustigen, ympathischen, organisierten und verplanten, abenteuerlustigen, auten und ruhigen, vernünftigen und abgedrehten, rundum iebenswerten Menschen für jede Lebenslage.

o ich im Auslandssemester war: t. Denis, Île de la Réunion

11.02.1990 | Bonn

— Brasilianisches Sprichwort enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre ich in Maastricht schon an der Wohnungssuche gescheitert.

Menzel


Miriam

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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. — Albert Einstein

Kruse

Wo ich im Auslandssemester war: Irkutsk, Russland IB ist für mich... ...ein Haufen Menschen mit Hummeln im Hintern. Gruß und Dank an...

repariert sich ihr Auto selbst. / tolle Powerfrau für tiefe Gespräche und viel Lachen / bewundernswerte Haarkreationen / starke Frau mit großem Herzen, sehr, sehr klug / Danke für alles, was ich von dir lernen durfte − deine positive Grundeinstellung ist mit nichts in der Welt aufwiegbar. / Freundin fürs Leben! so offen, so klug, so reflektiert, so witzig, so reggae, so politik, und SO LIEB! / authentisch / get up, stand up! strong character / beständig und geerdet − tolle Ausstrahlung / Hat mir schonmal angeboten, eine Streitfrage „vor der Tür zu klären“. / Einer der kongenialsten Menschen, die ich kennen lernen durfte / Eine unglaublich starke Frau. / Wenn du lachst, dann ist es so herzlich, dass die ganze Welt mit lachen muss. Ein Bierchen mit dir zu trinken und gleich sind

1.10.1989

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...hätte ich vielleicht nie erfahren, wie schön das Leben in Dresden ist!


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iko

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— Paulo Coelho

st ein wahrer Perfektionist. / Geschleckt, Geschleckter, Niko. Und doch oder gerade deshalb ein herzensguter ensch / … leider nicht gut kennengelernt / toller Fotograph und lieber Kerl / hab dich gern! :) / Sieht in T-Shirt nd Jeans besonders gut aus ; ) / Blick für das Design / stilsicherer Kunstfotograf / Wenn ich dich in 20 Jahren nden möchte, suche ich zuerst an Dominic Bartons Schreibtisch und dann an den Stränden Jamaikas. Wo u dann wahrscheinlich irgendwelche Models ablichtest. :D / Wohl der gestylteste aller IBler. / IB-Playboy / otografie, Jamaika, Rum, Engagement / Ich mag sehr deine Fotokunst, dein freundliches Auftreten und deine ilfsbereitschaft.

ruß und Dank an... ..Zuhause. Jonathan, Annette, Donata, Koko, Alex, ara, Leo, Tilman, Max. Und Jenny.

nekdote aus dem Ausland m Wohnheimflur. Nächtliches Matratzenwettrutschen mit enny & Azzedine. Wok-WM war gestern.

B ist für mich... ..Investmentbanking. Für mich: Alles und nichts.

o ich im Auslandssemester war: M Strasbourg, Frankreich.

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wär’ ich einer von den Bösen geworden. rrr.

Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt.

25.07.1988 | Werther

Neumann


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nnette

irekt und liebenswürdig! / die superlustige Kreative / quirlig, kreativ, stark, unser Maulwurf bei der KAS : ) / mtriebig. Deine Unvoreingenommenheit zeichnet dich aus. / Eine Aktivistin / hat das Kind in sich bewahrt / reative Literatin / 1. Sieh zu, dass du niemals einen Wolf zum Bürgermeister wählst. 2. Die Liebe geht vor. Liebe nnette, vielleicht kannst du mit diesen zwei Weisheiten ja etwas anfangen. Ich wünsche dir nur das Beste! / atkraft! / Die kullernde Gluckskönigin / Querdenker / Lebensfreude pur / Deine Hibbeligkeit! Die mag ich sehr, nd deine Energie und Offenheit.

ruß und Dank an... ..meine wechselnden WGs. Ihr seid teilweise sehr anstrengend gewesen. Meistens ber einfach zu leise mit einer Intimblase größer als die von Angela Merkel. Freu mich aher auf meine eigene selbstgegründete Wohngemeinschaft, bei welcher das zweite eilwort ersteres übertönt.

ines Nachts im Studierendenwohnheim im tiefen Sibirien: Es zog wie immer durch ie eisigen Fenster (dabei ging es uns noch besser als anderen) und das Hochbett, elches ich mir mit einer Mitbewohnerin teilte, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, chien mit dem Sowietkühlschrank um die Wette zu knarren. Auf diese Weise eingelullt n süßen Schlaf, weckten mich urplötzlich unglaublich laute Bässe und es begann ektisches Treiben auf dem großen Gang vor unserer Tür. Ängstlich und erst einmal berhaupt nicht wissend, wo zur Hölle ich eigentlich war, standen alle Bewohner des auses am Rand des Ganges und klatschten, feierten und sangen. Immer noch verwirrt annten und rutschten mit Farben und Seife beschmierte junge Studierende durch en Menschenkorridor. Als ich meine (russische) Sprache dann wiederfand erfuhr ich as der nächtliche Rabautz zu bedeuten hatte: Gefederte, Gefärbte und Bestäubte tudienanfänger werden offiziell in den Kreis der Studierenden aufgenommen. „Man“, achte ich mir, „das ist ja wie in einem schlechten Hollywoodfilm“.

nekdote aus dem Ausland

B ist für mich... ..rückblickend die richtige Wahl gewesen, auch wenn ich gar nichts zur Auswahl hatte.

o ich im Auslandssemester war: omsk, Sibirien, Russland

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich mir erst mal überlegen müssen, as ich eigentlich wirklich gewollt hätte.

— Martha Nussbaum

Die Welt ist empörend ungerecht.

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26.05.1992 | Worms

Kammerer


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aroslavna

ierliches Topmodel mit Hang zum angeknabbert werden / Die Ähnlichkeit mit der Frauenstatue im Foyer der taatskanzlei ist groß! / wo kann man sich anstellen, um sie zu heiraten? Mist, Felix war schneller! Wunderhübsch, üchenfee, guter Engel, der immer hilft, wenn man es braucht / Mit 22 so viel erlebt und gemanaged − Wahnsinn! Eine der beeindruckendsten Personen, die ich je kennengelernt habe. Hab dich so unendlich doll lieb! Und eine Familie ist auch toll :) / Schafft immer alles! / die erste von uns, die heiratet! Ich freue mich schon sehr uf die Feier, die bestimmt absolut toll wird, denn schließlich hast du sie geplant! / süßester sächsischer Dialekt egal wo sie sich aufhält, sie kennt alle ausgefallenen Läden und Cafés / Ich wünsche dir einen pünktlichen torchen der seinen Lebtag noch keine modifizierte Stärke gegessen hat. Du wirst mir fehlen! / trifft in einem ungen Alter eine mutige Entscheidung − Alles Gute euch Zweien! / denkt an andere / Ich mag sehr, wie du bist nd bewundere längst heimlich deine Kochkunst, deine Wohnung und deine weibliche Eleganz!

ruß und Dank an... ..lieber Felix, vielen Dank für deine Geduld während einer IB-Zeit!

nekdote aus dem Ausland m Wohnheimflur. Nächtliches Matratzenwettrutschen mit enny & Azzedine. Wok-WM war gestern.

B ist für mich... ..wir sind IB!

o ich im Auslandssemester war: e Montfort University, Leicester, UK

— Heinar Kipphardt

05.05.1990 | Kazan, Russland

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich Gärtner-Ausbildung gemacht!

Hervorragende Leute haben die Tendenz, sich auch in Fragen für kompetent zu halten, in denen sie nicht kompetent sind.

Sychenkova


o ich im Auslandssemester war: ennes

enn ich nicht IB studiert hätte... ..würde ich in Estland Kühe melken der wäre Weberin geworden. (o;

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— Alan A. Milne. (1926).

Here is Edward Bear, coming downstairs now, bump, bump, bump, on the back of his head, behind Christopher Robin. It is, as far as he knows, the only way of coming downstairs, but sometimes he feels that there really is another way, ...

06.07.1989 | Stolberg

ehr liebe Kommilitonin, immer für eine Überraschung gut / stille Wasser sind tief / Immer für einen da, wenn man ie braucht und ein guter Ratgeber in allen Bereichen / Sehr nett, unkompliziert und ohne Hintergedanken, was an nicht von jedem im Studiengang behaupten kann! / Absolut liebenswert und beeindruckt mich durch ihre escheidenheit, ihr Durchhaltevermögen und vor allem ihr unglaublich breites Interessenspektrum! / tiefsinnig nd treu / “Die-mit-dem-unendlichen-Horizont“ / Ich wünsche dir alles Gute! Und denk dran: Mensateller laut man nicht! ;) / ruhig, unvoreingenommen, macht ihr / Ein "Thiefes" Wasser, aber dabei nicht still. / mag as Außergewöhnliche und gibt sich nicht mit 08/15 zufrieden / Nos jours, absolument doivent être illuminés. nd deshalb lass uns unsere Kreativität entfalten, unsere ToDo-Listen endlich unendlich werden und unsere ebenspläne jeden Tag auf's Neue überdenken!

ruß und Dank an... ..die Welt!

Winnie the Pooh. Great Britain: nekdote aus dem Ausland Methuen & Co Ltd n der französischen Gastfamilie: eden Abend wurde feierlich mindestens eine Flasche des elbstgemachten Cidre geöffnet und verköstigt. Das Ziel dieses ituals war es, zu bestimmen, ob er nun trocken oder lieblich sei. uch wenn Mann (bzw. Frau) sich jedes Mal uneinig war, hatte unser ühen Erfolg: Mein Gastvater gewann bei einem Wettbewerb mit einem Cidre den ersten Platz. s lebe die Bretagne! Und unser Cidre!

B ist für mich... ..Inspiration

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atharina Thiefes


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Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.

Rasch

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...wäre ich jetzt vielleicht Zirkusdompteur, Film-Regisseur oder Psychologe. Wo ich im Auslandssemester war: London IB ist für mich... ...IB war das Versprechen auf ein gelebtes Ideal und ist nun ein Stück erfahrbare Realität geworden. Anekdote aus dem Ausland Es gibt nichts Besseres, als im feuchten afrikanischen Urwald geschmuggelten Cognac mit den Dorfältesten zu degüstieren und sich dabei gegenseitig Geschichten aus der Heimat zu erzählen.

— Gramsci, A. 1991ff. Gefängnishefte. Kritische Gesamtausgabe, Hamburg: Argument

Gruß und Dank an... ...euch alle, ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es auf der Welt einen solch großen Haufen liebenswürdiger, intelligenter und enthusiastischer Menschen gibt! Und an meine Mutter, die mir alles Gute gab was mich ausmacht!

... die große Kämpferin! / quirlig, stylisch, Energiebündel / eine sauverrückte abgefahrene Nudel!!! Eine Ehre, deine Wege zu kreuzen!!! / unglaublich beeindruckend auf verschiedenste Weise. Meinen Respekt! / spanisches Temperament, erstklassige Jounalistin / investigative Tanzbärin / Mach’s gut du größte aller Knalltüten! Wir sehen uns in Indien! / wird mal Mönch in Tibet und wird uns dann allen Meditation beibringen :-D / Wird irgendwann Chefredakteurin der Zeit. / außergewöhnlich / wunderschöner Chaot / flippige, verplante, liebe Powerfrau / Du bist aber ne verrückte Nudel! Und auch

5.12.1984 | Murcia

Tara


Bianka

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Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, dass man neue Landschaften sucht, sondern dass man mit neuen Augen sieht.

Scherfig

Wo ich im Auslandssemester war: Jagiellonian University, Krakau/Polen IB ist für mich... ...die Chance meines Lebens, mich nach 7 Berufsjahren in Vollzeit weiterzubilden und endlich den Wunsch nach einem akademischen Abschluss zu realisieren. Anekdote aus dem Ausland Da der letzte Auslandsaufenthalt in Polen war, sei hier nur angemerkt: POLEN ist ein wundervolles Land, es ist wert, es zu bereisen, geschichtliche und kulturelle Stätten zu besuchen, kulinarisch zu erkunden und ein wenig den Blick nach

Gruß und Dank an... ...DANK an: Redaktion dieser Zeitschrift, unsere Jahrgangssprecher, an Herrn Theel, alle Kommilitonen die mir in schweren Zeiten geholfen haben Gruß an alle Lieblingskommilitonen und meinen geliebten Opa, der mich wahnsinnig gefördert hat und mein Studienende leider nicht mehr erlebt immer für eine lange Mail zu haben :) wünsche dir alles Gute !! / Kann immer guten Rat geben / seriöse Zurückhaltung / ruhig und erfahren, sehr engagiert bei Ingenieure ohne Grenzen, ein guter Gesprächspartner / Sächsin durch und durch. / Stright aber gütig / Ich mochte deine Polenbegeisterung sehr. Und dass du immer mal wieder dabei warst und auch mitgemischt

3. Februar | Erlabrunn/Sachsen

— Marcel Proust

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...würde ich sicher ein Fernstudium gemacht haben.


lorian 30.10.1990 | Bonn, im Herzen Stotternheim

er verkannte Dichter / … mit ihm verbinde ich Abenteuer im fernen Afrika! Ein echter Weltenbummler. / iebenswürdiger Chaot, der seine Umgebung zum Strahlen bringt. So sonnig, wie sein Nachname. / Von keinem abe ich so viel gelernt wie von dir. Würde mir nicht täglich das Gegenteil bewiesen, würde ich leugnen, dass s so etwas wie dich geben kann. / Bruder fürs Leben :) / so offen gegenüber Menschen wie fast kein anderer / ngagiertester Tanzbär / A Lord must learn that sometimes words can accomplish what swords cannot. George . R. Martin / positive Strahlkraft; hat ein wirkliches Potential, mit Menschen in der Praxis was zu bewegen / elbst er kann nichts daran ändern, dass Katrin Göring Eckardt auf der Oppositionsbank bleibt. / This charming oy / Flo rockt − nicht nur bei den Sportis! / Du solltest eigentlich Sonnenschein und nicht Sonntag heißen. anke für deinen ansteckenden Optimismus!

ruß und Dank an... ..Familie, Freunde, Fußball, Feste = Liebe!

o ich im Auslandssemester war: eirut B ist für mich... ..eine Horde verrückter, toller, aufgeschlossener, durchgeknallter, dealistischer, engagierter und bei-schlechten-Parties-trotzdemega-abgehender Menschen, wegen denen ich nicht zum Lehramt ewechselt bin ;) nekdote aus dem Ausland raktikum in Windhoek. Gestern noch ein Wochenendausflug zu inem namibischen Kumpel, der mich zu seiner Familie einlud, die dem ererostamm angehört und traditionell gekocht hat. Montag dann uf Einladung plötzlich: Fußball- und Knobelrunde beim „Deutschen portklub Windhoek“. Mitten in Namibia schmeißt Herbert (*Name eändert) ’ne Runde kleiner Keiler und Jägermeister, und ein etwas lterer, selbst bezeichnender „Südwester“ erzählt mir: „Also ihr Deutschen it euerm Sozialsystem − so was brauch’mer hier nicht, wir könn’ das uch so!“ Dann wird mir ein Weißbier in die Hand gedrückt und alle Mann!) singen: „Prost, prost, meine Herr’n − prost, prost, meine Herr’n wir wollen einen heeeben − prost, prost, prost. Herbert wir danken dir, ür diese Runde hier − wenn du noch einen gibst − wirst du noch mehr eliebt − prost, prost, prost!“ Tjaja, das Sozialsystem.

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre ich Staatswissenschaftler, Lehrer, Sozialarbeiter oder pielekneipenbesitzer mit integriertem Kindergarten geworden.

Sonntag


ax

u seriös für diesen Studiengang / Endlich mal jemand mit einer gefestigten politischen Meinung. / Es lebe das ogtland! Alles Liebe für dich! / Wieso arten Referatstreffen mit dir immer in unsinniges Geplapper und haltloses elächter aus? :) / So gegensätzlich unsere Vorstellungen von Richtig unf Falsch sind, so vereint sind wir im umor. Mit keinem IBler kann ich so gut lachen und lästern wie mit dir. Aber Achtung: Hintergedanken?!? / chlau / Zielstrebig und selbstbewusst / Geschäftsmann / sympathisch strebsam / das wandelnde Lexikon / Bei nteressanten Mensa-Gesprächen mit einem aufmerksamen und schlauen Max vergeht die Mittagspause wie m Flug. / liebt die Provokation; wird in seinem nächsten Leben Jurist :-D / Ich finde es gut, dass du an deinen einungen festhältst und sie auch äußerst, selbst wenn du weißt, dass sie nicht immer „Mainstream-IB“ sind.

ruß und Dank an... ..Familie & Freunde. Klingt ausgetreten, ist aber so.

nekdote aus dem Ausland ch bekam 4-tägigen Besuch von einem Freund aus Deutschland. m zweiten Tag des Besuches genossen wir in Menton, nahe der talienischen Grenze, diese wunderbare Pizza Regina. Während er darauf folgenden mehrtägigen Lebensmittelvergiftung, wurden ir hervorragend durch die glücklicherweise ebenfalls in Nizza tudierenden, attraktiven ERASMUS-Medizinstudentinnen aus eutschland erstversorgt. Que la vie est belle.

B ist für mich... ..ein Akronym für „Internationale Beziehungen“.

o ich im Auslandssemester war: izza

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich etwas Ähnliches studiert.

— Heinz Erhardt

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Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, hat sie an der falschen Stelle.

10.01.1992 | Rodewisch

Schortmann


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aria

eht den Sachen gerne auf den Grund. / Perfektionistin / energiegeladen, flink / Du bist zu vielseitig, um dich n dieser Zeile zu beschreiben. Fantastisch, dass ich dich kennenlernen durfte. / Eine zukünftige Professorin / ußergewöhnlich, intensiv, interessiert und wissensdurstig / wissensdurstig, starke Person / geballte Kompetenz DENKEN - das mag sie. Und teilt es gerne mit anderen Menschen. / Muss einfach irgendwann etwas ganz roßes erfinden / Zielstrebig / Denkt sehr viel und sehr tief, bis zum Horizont und manchmal noch weiter. / Du ist eine der nachdenklichsten Personen, die ich in meinem Leben bisher treffen durfte. Mach weiter so, die Welt raucht große Denker!

ruß und Dank an... ..all jene, die ich in den letzten 3 Jahren kennenlernen und denen ch zwischenmenschlich ‚wirklich‘ begegnen durfte. Danke für die iebevolle Geduld und die vertrauende Offenheit.

B ist für mich... Mein Wunschstudium, welches ich studieren „musste“ (Ich hätte ich sonst immer gefragt: Was wäre wenn …?). − Eine Ermahnung, ahingehend, dass unsere Gesellschaft sich u.a. in zwei bedenkliche ichtungen entwickelt: a) eine 24/7 Erreichbarkeits- und ArbeitsKultur“ b) ein unnachhaltiges Verständnis von Wirtschaft, das in einen Konsequenzen im WiWi-Mainstream nicht angedacht wird. Eine Einladung an das Leben: Ein nach meinen Interessen und edürfnissen angemessen Leben zu leben.

o ich im Auslandssemester war: esançon

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich Psychologie tudiert, um eine kleine Praxis ls Psychotherapeutin zu röffnen.

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— Charlie Chaplin anlässlich seines Geburtstags, 16.4.1959

As I began to love myself I understood that at any circumstance, I am in the right place at the right time, and everything happens at the exactly right moment, so I could be calm. Today I call it SELF-CONFIDENCE.

« 06.06.1989 | Hamburg

Behrens


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ennifer

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roßartige Gesprächspartnerin und für jeden Spaß zu haben / ...immer ein Lächeln auf den Lippen / bezaubernd, infach bezaubernd / man kann sie einfach nur gern haben / Ich glaube, ich war am Anfang ein bisschen in dich erliebt. Aber geht das nicht jedem so, der dich kennenlernt? / mir fehlen die Worte − Jenny, du bist einfach DER AMMER und ich bin so so so so so so so froh dich kennengelernt zu haben!!!! / I love ur hair : ) / pritschender onnenschein / Liebe Jenny, bleib so beknackt wie du bist! Das ist genau richtig. Und wenn mal was schief läuft: ächeln und weiterglitzern!! Riesenfetter Kuss / nachdenklich, klar beobachtend, sonniges Gemüt (weiß, dass / nser IB − Captain Jack Sparrow / Mit Jenny ist gut Kirschen essen. Und Kuchen. Und Kekse. / Ich mag es, wie u immer versuchst, alle Leute mit einzubeziehen und denen zeigst, dass sie wichtig sind.

ruß und Dank an... ..Ernie und Bert für ihre Komikeinlagen. Herrn Theel für seinen nermüdlichen Einsatz. Mankiw für die 10 güldenen Regeln.

B ist für mich... ..großartige Menschen. Lerngruppen. Linksgrün, Neustadt. G-Partys. Nächtelanges Arbeiten, herrliche Diskussionen und iskaffee.

o ich im Auslandssemester war: trasbourg, Frankreich

enn ich nicht IB studiert hätte... ..hätte ich Politikwissenschaften abgebrochen.

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken.

15.11.1989 | München

Filpe


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andy

« » — Lincoln, Abraham. (1861). First State of the Union Address. The American Presidency Project.

The problem with taking quotes from the Internet is that it is hard to verify their authenticity.

ar gar nicht so artig, wie es immer scheint. / charmantester Amerikaner überhaupt / Wie hieß nochmal Neunauge uf englisch? :-)) / Ordnungswütig, höflichkeitsversessen, leicht orientierungslos in Berlin ;) aber bester Kakao-/ ekspartner, Auf-den-Boden-der-Tatsachen-Zurückholer, verteilt die großartigsten Trost-Umarmungen usw......... Hab dich leider selten gesehen. Humor auf jeden Fall auf meiner Seite. / Wird bestimmt Diplomat / reisender elegierter / Ich wünsche dir alles Gute und bin gespannt, ob du die VR-Verträge der Zukunft verfasst, layoutest der beides! :D Schade, dass wir nicht öfter gemenst haben / T-Shirt und offenes Hemd. Anytime and anywhere. Das Marshmallow-Bambie / Schade, dass man dich so wenig in der Uni gesehen hat, war immer wieder witzig, it dir reden zu können, auch wenn nur ganz kurz.

ruß und Dank an... ..alle, die nicht so viele Fragen gestellt haben.

nekdote aus dem Ausland ou know you’re in Russia when… man eine Dozentin nach einem utachten fragt und sie einem nicht ein Gutachten schreibt, oder ein orgeschriebenes Gutachten unterschreibt, sondern 4 leere Blätter an erschiedenen Stellen unterschreibt damit man einen beliebigen Text raufdrucken kann und die Unterschrift an der passenden Stelle steht.

B ist für mich... ..auf einer Skala von 1 bis 10…?

o ich im Auslandssemester war: t. Petersburg, Russische Föderation

20.08.1991 | Bonn

enn ich nicht IB studiert hätte... hätte ich PoWi in Berlin studiert, wo ich schon immatrikuliert war bevor ie Zusage aus DD kam – wodurch ich entweder A) erkannt hätte, dass ir PoWi sowieso besser passt als IB; oder eher B) früher erkannt hätte, ass das alles beschissen ist und zu etwas gewechselt wäre was mich irklich fasziniert.

Carr


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ulia

.. unser IB-Küken, Texas-Fan / lieb / Rock it! / Meine Schwester aus Halle. Obwohl wir vllt nie den perfekten raht zueinander gefunden haben, hat es mir sehr Spaß gemacht, mit dir zu studieren und bin neugierig, wo u die ökologische Rev anzettelst / jüngste IB-Füchsin / Unverstellt kann sie große Begeisterung für Dinge ufbringen. Und weiß, was sie will. / immer offen und unvoreingenommen hinischtlich neuer Dinge / Zielstrebig, itzig und eloquent / Festival-Gängerin / Ich mag dein Rock-Umweltschutz-alternative-Ökonomie-Herz sehr.

ruß und Dank an... ..meine Familie, die mich in allem unterstützt; und meine Freunde, die das tudium zu einer unvergesslichen Zeit gemacht haben!

nekdote aus dem Ausland m September beantragte ich das französische Wohngeld CAF, für das extra in französisches Konto eröffnet werden musste, drei weitere Nachforderungen ach zusätzlichen, vorher nicht genannten, Dokumenten folgten. Ein halbes Jahr päter wurde das Geld schließlich auf mein deutsches Konto überwiesen, als ch schon wieder zurück in Deutschland war. Doch fürs Auslandsbafög brauchte ch den Bescheid: Auf Anfrage, ob ich ihn per Mail zugeschickt bekommen önnte, war die Antwort: Sie haben doch das Geld, wozu die Bescheinigung?

B ist für mich... ..IB ist einer der vielfältigsten und heterogensten Studiengänge, sowohl ezüglich der Fächerauswahl, als auch bezüglich der Studenten. Eins ist sicher: s wird nie langweilig! ;-)

o ich im Auslandssemester war: esançon, Frankreich

enn ich nicht IB studiert hätte... hätte ich die Chance auf einen einmaligen Studiengang it interessanten Kommilitonen in einer der schönsten Städte eutschlands verpasst...

— Albert Einstein, Jahr unbekannt, zitiert nach: Grünstäudl, M. (2012). Die schönsten Zitate für Erfolg und Lebensglück. Norderstedt: Books on Demand GmbH

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

« » 03.03.1992 | Halle (Saale)

Tschersich


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Hasselmann

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...würde ich irgendwo Literatur studieren und damit genauso wenig die Welt retten können wie mit IB. :) Wo ich im Auslandssemester war: Irkutsk, Russland IB ist für mich... ...natürlich die Menschen! Die Studienfahrten und die ERNAs, die Panikattacken vor Klausuren in der IB-Facebook-Gruppe, die überfüllte Dropbox, Herr Theel, ewige WG-Partys, gemeinsames Musizieren, die Reisen mit Freunden, durchgemachte Nächte vor Referaten/Hausarbeitsabgaben, Erfahrungsaustausch, Lachen, Weinen... und so

— Marcel Proust

Anekdote aus dem Ausland 1 Semester zusammen mit Miri auf 16 Quadratmetern − wer braucht da noch eine Anekdote :) Gruß und Dank an... ...Mankiw, Taylor, Varian & Co. für die Anleitung wie ich meinen Konsum, also mein Glück, maximieren kann. Clever, ausgeflippt, ein herrliches Lachen! / abgefahrenes Gutelaunebonbon und unglaublich vielseitig und vor allem klug / Sonnenschein mit Talent zu tiefgründigen Gesprächen / Beeindruckendes Multitalent, und dabei auch noch SO sympathisch!! / sehr besonders annehmend gegenüber anderen / After all this time? -Always. Liebe Donata, Bad Sch***au grüßt dich! Dicker fetter Glitzerkuss / EKMEK!!! HABIBI!! ich bin sehr froh, dass wir uns getroffen haben. wunderschöner mensch! / hört man bevor sie zu sehen ist :-); geniale Einfälle!; liebt die Sonnenseiten des Lebens / Immer gut gelaunt und für jeden

7.10.1990 | Frankfurt (Main)

Donata

Le seul véritable voyage, le seul bain de jouvence, ce ne serait pas d’aller vers de nouveaux paysages, mais d’avoir d’autres yeux, de voir l’univers avec les yeux d’un autre, de cent autres, de voir les cent univers que chacun d’eux voit, que chacun d’eux est.


Gulumkan

«» Live and let live.

Murzakulova

— Catharine Maria Sedgwik

Wenn ich nicht IB studiert hätte... ...würde ich Europäische Studien studieren.

Anekdote aus dem Ausland Wenn es schneit, findet keine Prüfung an der Uni statt :-)

IB ist für mich... ...IB ist für mich vielfältiger, teilweise spannender, teilweise schwieriger Studiengang. Gruß und Dank an... ...meine Eltern und meine Geschwister aus Deutschland, vielen Dank an Renate und Wilhelm Zörgiebel und Renata Pocaijt

Sprachenwunder / die Frau mit dem strahlenden Lächeln / Freundlichkeit ist ihr eingedeutschter Name. / ...meine treue Begleiterin! Alles Liebe für dich! / Gülü!! du bist so lustig+ cool und ich hab dich SOOO LIEB! / liebenswerte, offenherzige Kämpferin / wunderschönes, ehrliches Lachen / herzlich, natürlich, freudestrahlend, mutig, lustig / Wie um alles in der Welt kann man immer so gute Laune haben? / Die quirlige Gülü hat immer ein Lächeln auf den Lippen. / Ich mag so sehr wie du immer gute Laune um dich herum strahlst. Du wirst mir sehr fehlen! Und deswegen komme ich dich eines Tages besuchen,

6.04.1985 | Kirgistan

Wo ich im Auslandssemester war: Istanbul, Türkei


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sabel

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ie gute Seele des Studiengangs. Immer mit Rat und Tat zur Seite. / ...immer freundlich und gute Tipps / ngagiert, herzensgut und hilfsbereit, süß, immer für einen da / Immer hilfsbereit / Herzensgut, einfühlsam, itzig ... einfach von Grund auf liebenswert / glücksdurchtränkte Herzlichkeit / Was wäre unser Studiengang hne Isas Initiative, ihr offenes Ohr, ihre Ratschläge, ihre Organisation diverser Treffs, Veranstaltungen & Co, hre verständnisvolle Art? Sie ist unsere gute Seele!!! / die gute Seele des Jahrgangs: schaut danach, dass es llen gut geht / Vertritt steif und fest die Auffassung, dass es in Genf eine „alternative Szene“ gibt. / Einfach er hilfsbereiteste (weibliche) Mensch auf dieser kompletten Erde. Isa, darf ich ein paar Gene von dir haben? / erzensgut, immer für einen da, kennt viele

ruß und Dank an... ..an das Abschlusszeitungsteam! Und an Herrn Theel für ie einzigartig unterhaltsamen E- Mails.

nekdote aus dem Ausland n den Vorlesungen gab es Anwesenheitspflicht und die rofs hatten eine Strichliste für Wortmeldungen, je mehr triche desto besser die Note.

B ist für mich... ..ein Schein, der trügt. Aber auch eine große Familie.

o ich im Auslandssemester war: adrid

enn ich nicht IB studiert hätte... ..würde ich jetzt Staatswissenschaften studieren, mich jetzt it PoWi quälen oder wäre vielleicht Lehrerin geworden.

— M. K. Gandhi

Be the change you wish to see in the world.

08.12.1989 | Höhenrain/Starnberg

Daum


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eiß was sie will ohne den anderen einen Stein vor die Füße zu legen / Steht das Angebot mit Prag noch? / rhlich, liebenswert und gewissenhaft, lustig / beste Tanz-Moves! Party ohne Catgroove? Geht gar nicht! ;) / eine nglaublich bunte Persönlichkeit. / toller Mensch, unendlich intelligent+bodenständig & immer die beständigste ufm dance floor!!! / immer aktiv und trotzdem entspannt / sie hat ein gutes Herz / ehrliche Maklerin / Zuzanas ezept für tschechischen Humor: Gelassenheit, kleine Späße zwischendurch, Geschicklichkeit: gleichzeitig an rei Orten sein (Pünktlichkeit unwichtig), Liebenswürdigkeit,Begeisterungsfähigkeit / mit deiner ruhigen und och bestimmten art, bist du ein sehr umgänglicher, angenehmer mensch. ich hab dich gern. / Jugendbildung ls besonderes Anliegen / taktvoll, würdevoll und ein angenehmer Geist

ruß und Dank an... ..Kathi, Isa, Gulumkan, Donata, Miri, Johanna, Caro, Julia, hristoph, Flo, Dasha, Steffi, Max, Belli, Teresa, Zine, Jenny, oko, Yaro, Alex, Anna, Netti, Randy, Peter, Jonas, Bianca, ara, Jonathan, Leonie, Lilli, Niko, Tilman, Hannah, Tim, Maria nd Peter für die vielen schönen, lustigen und inspirierenden omente!

B ist für mich... ..in diesem Studiengang werden ungefähr 30 Personen, orwiegend westdeutsche Staatsbürger, für subversive uslandsaufträge im Sinne des westlichen Neokolonialismus eschult und ausgebildet.

o ich im Auslandssemester war: ice

enn ich nicht IB studiert hätte... ..wäre ich jetzt ein anderer Mensch?

— Rencin, 2003

Uklidte si tady ten bordel a nevymlouvejte se porad na Bilou Horu, Mnichov a Vitezny unor.

uzana« »

10.04.1991 | Ústí nad Labem

Pavelková


Sagen Sie jetzt nichts! Wer sind Sie?

Was halten Sie von Regelstudienzeit? Manch einer nennt ihn (Doktor) Theel, andere kühl „das Prüfungsamt“ und wir, die mit ihm zu tun haben, nur liebevoll „unser Herz“. Da unser Jahrgang ihm bekanntermaßen der liebste ist, hat sich Christopher „einigermaßen auf den Zirkus vorbereitet“, seine Gesten bereits zu Hause vor dem Spiegel einstudiert und uns ehrlich und aufrichtig Rede und Antwort gestanden

Interview Annette Kammerer Fotos Niko Neumann


Christopher Theel Was denken Sie 端ber unseren Jahrgang?

Was dachten Sie als Sie den ZEITOnline-Artikel gelesen haben?

Wie steht es eigentlich um Ihre Doktorarbeit?


Welche Rolle nimmt IB in Ihrem Leben ein?

Mein Leben ohne IB w채re...

Kann ich meinen Tauchkurs in AQUA einbringen?


Wie ist Ihr Verh채ltnis zur Pr체fungsordnung?

Wie sehen Sie am Anfang der Woche aus?

Wie sehen Sie am Ende der Woche aus?


Wir haben vor, nach dem nächsten Bier zu gehen. Ich schlafe.

Wachablösung – mein Richtschütze übernimmt. Ich schrecke hoch, die Pistole in der Hand – ich sollte doch um 0200 geweckt werden? Mein Richtschütze schläft – ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, ihm eine Kopfnuss zu verpassen, weil er den Spähtrupp unnötiger Gefahr ausgesetzt hat. Besinne mich aber. Wird mich ansonsten wahrscheinlich wieder die ganze Nacht vollheulen. Um 0400 ist Wachablösung mit dem anderen Fahrzeug. Ich genieße die absolute Stille und den leuchtenden Sternenhimmel. Ich schlafe. Aufstehen – jetzt kommt die Kopfnuss und mein Richtschütze fängt an zu nörgeln. Wir frühstücken (warmes Wasser, Instantkaffee, Hartkekse mit Marmelade).

330

600

Warmes Wasser Instantkaffee Hartkekse

Sitze mit einem guten Freund im Hebeda’s und diskutiere, ob Internationale Beziehungen mit internationalen Beziehungen vereinbar sind. Es ist angenehm warm.

Bin seit zwei Tagen auf Patrouille im Wüstengürtel um Kunduz. Habe mit meinem Spähtrupp (2 Fahrzeuge) Beobachtungsstellung bezogen, um Aktivitäten des Feindes aufzuklären (bis 45 °C am Tag, etwa 24 °C in der Nacht).

000

24 Stunden in Dresden

24 Stunden in Kunduz

Während wir berühmt berüchtigt dafür sind, Studienthemen totzureden, haben der eine oder die andere unter uns erfahren müssen, was es bedeutet, mit dem Kopf gegen die harte Wand der Wirklichkeit zu knallen: abseits von hochgehaltenem Gutmenschentum und angeblicher Prinzipientreue im Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan.

Text/Bild Peter Finke

eine eigenen Verluste


Ich wache auf und frühstücke (Tasse Kaffee mit ZDF-Morgenmagazin) Uni. 2. DS. Nach und nach trudeln alle ein. Die Damen haben sich seit dem gestrigen Abend nicht mehr gesehen. Sie erzählen lautstark über ihr aufregendes Leben – Prof. Rensmann beginnt seinen Unterricht.

Mittagessen in der Alten Mensa – breite Auswahl an leckeren Gerichten, in gelöster Runde wird getratscht, einen Kaffee zum Nachtisch und die Sonne auf der Wiese genossen. Anschließend IB-Konvoi zur Wirtschaftsvorlesung. Der Professor erklärt wie selbstverständlich hochtrabende Dinge, die nachzuvollziehen Kopfschmerzen bereitet.

Marsch mit einem Infanteriezug (ca. 50 grimmig dreinschauende Kerle. Sind bewaffnet und gefährlich). Befehlsausgabe im neuen Verfügungsraum –heute Patrouillenfahrt im feindlichen Raum. Los geht’s über enge Feldwege, durch dschungelartige Vegetation, durch kleine Dörfer mit Häusern aus Lehm. Unsere zwei gepanzerten Fahrzeuge rumpeln über die nur schwer befahrbaren Schotterwege. Vorbei an ausdruckslos schauenden Afghanen. Mittagessen während eines Halts: das eine Fertiggericht braucht nur in die Sonne gelegt zu werden, damit es heiß wird. Das Trinkwasser ist warm. Die Sonne brennt bei 44 °C. Ich kann mich kaum noch selbst riechen. Das Atmen fällt schwer, mein Richtschütze quatscht die ganze Zeit dummes Zeug – Besprechung des weiteren Vorgehens: Über zwei weitere Dörfer zurück zum Infanteriezug.

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Vorbereitung des Tutoriums für Wirtschaft abgeschlossen. Ich gönne mir ein Eis und treffe auf dem Weg zum Tutorium eine Kommilitonin aus einem Sprachkurs – wir unterhalten uns, sie lächelt, ich lächle, sie muss weiter, ich muss weiter – endlich werden die Nummern ausgetauscht und sich für den Abend verabredet; ich grinse. Das Tutorium fällt aus. Ich grinse noch immer.

Ich schlendere zum letzten Termin des Tages – Einsichtnahme in Makroökonomieprüfung um 1820.

Treffen mit einem Teil des Infanteriezuges. Befehl: Flug mit Drohne (1x1m, 4 Kameras, passt in einen Koffer) über Ortschaften, um Rückkehr des anderen Halbzugs zu überwachen.

Drohne fliegt. Ich steuere sie und beobachte über einen kleinen Monitor die Bilder. Zwei Typen auf Motorrädern folgen ihnen in gewissem Abstand. Dann verschwinden sie. Verbindungsabriss zur Drohne. Ich fluche auf ’s Unanständigste und sitze bei der Infanterie auf. Entschluss: Infanterie verlegt mit mir zur letzten Koordinate und birgt die Drohne. Der eben noch überwachte Halbzug sichert unsere Flanke bei einer Ortschaft.

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Willkommen Paranoia!

Resignation – der Versuch, alles zu verstehen führt zu noch mehr Fragen. Die Zeit verläuft quälend langsam... Ich freue mich auf einen Kaffee in der Neuen Mensa.

Beobachtungshalt vor einer Ortschaft. Ich sichere außerhalb des Fahrzeugs; links und rechts sind Wassergräben, Büsche, Bäume und Felder. Der Feldweg verengt sich. Daneben Lehmmauern eines Hofes – im weiteren Verlauf der Straße ist niemand zu sehen – erhöhte Aufmerksamkeit, mögliche Gefahr! Eine Gruppe Kinder (5-8 Jahre) kommt mit einer Kuh, fünf Schafen und einem Esel vorbei. Sie schauen uns skeptisch an, ohne Gefühlsregungen. Ich gebe ihnen einige Bonbons. Zwei lächeln.

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Ich kaufe mir zum Abendessen einen Döner von nebenan. Sitze im Sessel und genieße das Abendbrot beim Nachrichten schauen: 100000 Flüchtlinge aus Syrien. Altmaier sucht ein Atommüllzwischenlager. Die schwedische Kron-

Zwei Fahrzeuge fahren sich fest – Bergung durch die anderen wird eingeleitet. Ich sitze ab und die Welt verwandelt sich durch das Nachtsichtgerät in ein stetiges Grün. Ich

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Ich schlendere heim. Aufsitzen auf die Fahrzeuge. Meldung: Feind ist ausgewichen. Wir verlegen zum Sammelpunkt. Das Adrenalin lässt nach. Ich trinke Wasser und beruhige mich.

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Es wird dunkel. Mörser schießen Beleuchtung für uns – ein gutes Gefühl! Ich esse einen Hartkeks.

Ich brauche drei Punkte, um zu bestehen. Suchen, finden und feilschen. Noch ein Punkt fehlt, als der Korrektor Schluss macht und an einen Kollegen übergibt. Ich erläutere es dem Neuen – es klappt! Bekomme die benötigte Note. Euphorie. Ich komme gar nicht mehr aus dem Grinsen raus.

Ein Soldat findet die Drohne, unbeschädigt. Ich grinse – doch plötzlich: Explosion hinter einer Baumreihe. Abschussgeräusche von Panzerfäusten. Leuchtspuren von Querschlägern fliegen durch die Luft; Adrenalinausschüttung. Vor Angst kurz erstarrt. „Feuergefecht, Baumreihe, 12 Uhr!“ Ich brülle. Sofort sind alle Waffen auf die Baumreihe gerichtet. Es knallt weiter. Meldungen überlasten den Funk. „Halbzug B steht im Feuerkampf! Wir weichen aus und greifen den Feind in der Flanke an!“ Alle funktionieren. Ich zerlege im Laufen die Drohne, Adrenalin treibt mich an. Das Grinsen ist mir vergangen.

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Ich suche im Schumann-Bau den richtigen Raum und treffe auf weitere IBler. Ihre Aufregung ist zu spüren. Es wird geredet, Szenarien durchgespielt. Ich-Wörter überwiegen – jetzt einander verlassen. Jeder ist auf sich gestellt.

Haben uns der letzten Koordinate so weit es ging genähert. Absitzen von den Fahrzeugen – es geht zu Fuß weiter. Ich laufe mit GPS voraus, links und rechts schwerbewaffnete Soldaten. Es ist noch immer drückend warm. Wir laufen durch mit Gräben verbundene Felder und überall Bewuchs – wir sind wachsam, der Puls hämmert unter der Weste.

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prinzessin hat ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Morgen sollen es 24 Grad werden. Ich bereite mich auf die abendliche Verabredung vor.

Mit der Bahn zum Biergarten auf der Yenidze.

Sitze mit der jungen Dame bei einem Bierchen. Wir unterhalten uns in gelöster Atmosphäre und genießen den Sonnenuntergang. Sie bekommt einen Anruf: Mitbewohnerin hat sich ausgesperrt und braucht Hilfe. Wir trinken aus und gehen gemeinsam zur Bahn. Die nächste Verabredung folgt. Küsschen auf ihre Stirn, sie lächelt. Ich fahre heim.

Vor dem Schlafen gehen noch ein letztes Kapitel IB-Theorien. Soll beruhigend wirken. Und zusätzlich die Welt erklären können.

Ich schlummere auf dem Sofasessel ein. Trage mich noch hinüber ins Schlafzimmer. Dann süßer Schlaf.

sichere mit drei Soldaten an einem Gehöft. Es ist ruhig. Nur Hunde bellen. Ich ziehe meine Pistole, falls die Vierbeiner ankommen (stoppt besser als Gewehr). Bin bereit auf alles zu schießen, was uns bedroht. Ein Fahrzeug geborgen, das andere steckt noch fest. Ich sichere weiter mit den Soldaten an einem Reisfeld. Das Wasser geht zur Neige. Alles ist ruhig. Es herrscht totale Dunkelheit. Fahrzeug frei. Endlich fahren wir zum Sammelpunkt. Habe das Gefühl, kaum noch schwitzen zu können, so kaputt bin ich. Urteil: Keine eigenen Verluste; mindestens zwei Gegner tot oder schwer verwundet, jedoch unbestätigt, da der Feind seine Opfer mitgenommen hat.

Der gesamte Zug ist nun im Kreis aufgefahren. So kann jedes Fahrzeug nach außen sichern. Heute bleiben wir beim Zug und dürfen endlich schlafen. Ich sitze auf dem Dach meines Fahrzeugs und schaue in die dunkle Nacht – über mir die Weite des Universums. Um mich herum die Unwirtlichkeit einer fremden Welt, in der wir von einem anderen Planeten zu kommen scheinen. Ich schlafe schlecht, kann mich auf dem harten Sitz des Fahrzeuges nicht entspannen.

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rna Winter, Erna Sommer anderkinder, Berg erklommen lassenfahrt im Bungalow it Knüppelteig und Marshmallow tudienfahrt nach Brüssel und Wien n ancher Anzug war gelieh’n inmal bei den IOs schnuppern bends dann bloß Fastfood futtern..

efrain: Sechsunddreißig mal am Start tart leine Erstis, jung und zart och drei Jahre, ja, die machen hart art hemiefabrik und Alaunpark rillen, chillen, an der Elbe der nackt mal in die selbe B Zehn – kann jeder sehn – wird niemals ganz aus Dresden geh’n!

it dem Fahrrad auf ’n Campus anchmal auch im Hörsaal Schampus inger hoch in den ersten Reihen Herr Professor, Sie verzeihen!?“ anchmal gibt es Augenrollen as kann uns nicht wirklich grollen en nzugträger, schräge Nerds? ei vielen lieber Hippieshirts!

s war einmal ein kleiner Haufen ilflos auf ’m Campus verlaufen ampusrallye mit viel Sekt ann Kneipenhopping ausgecheckt. rstipaten, im Gerbergarten on Abi-Primaten zu Mankiw-Piraten? o sind wir? Schaut genau! er ist schlau? Im Gerberbau!

Refrain: 36 mal am Start...

Dann gilt es noch dem ZIS zu danken Hilfsbereit ganz ohne Schranken Auch wenn die meisten sieben machen Packen wir die sieben Sachen? Nö, noch nicht, kein Ende in Sicht Herzlichst gibt’s ne Extraschicht Heute wird echt draufgemacht Na und? Selbst wenn es sind dann acht!

Refrain: 36 mal am Start...

Florian Sonntag

Sechsunddreißig


Sagen Sie jetzt nichts! Was denken Sie über unseren Jahrgang? Hinter der sperrigen Bezeichnung „Ass. iur. Kristin Haußner, Kommissarische Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Studien“ versteckt sich so mancherlei Unerforschtes: Einige vermuten, es handele sich um eine eiserne Spionin des untergegangenen Sowjetimperiums. Andere halten sie für eine nette und zuvorkommende Juristin in ihren besten Jahren. Wiederum andere mutmaßen, Frau Haußner sei in Wirklichkeit eine Handlangerin des Auswärtigen Amtes, die Zielstrebigkeit und Ehrgeiz in unseren Reihen etablieren möchte. Wir schließen uns keiner dieser vagen Behauptungen an, sondern lassen Frau Haußner einfach selber einmal stumm zu Wort kommen.

Interview Annette Kammerer Fotos Niko Neumann


Kristin HauĂ&#x;ner Was halten Sie von Regelstudienzeit?

Was machen Sie, wenn Herr Robel wiederkommt?

Kann ich meinen Tauchkurs in AQUA einbringen?


Wie ist Ihr Verh채ltnis zur Studienordnung?

Ihre Gedanken beim Auswahlgespr채ch der 12er?

Wie sehen Sie zu Hause aus?


Wie sehen Sie in der Uni aus?

Nun, da die TU exzellent ist, wie geht es mit IB weiter?

Mein Leben ohne IB w채re ...


Eggheads fischen Annette Kammerer und Carola Gerhardt

Um zu Herrn Prof. Dr. Thilo Rensmann vorzudringen, kämpfen wir uns zunächst durch eine Traube gutgekleideter Menschen. Mit rasselnden Wortsäbeln und einem eingeschalteten Gehirn bewaffnet, schießen wir mit scharfer Munition. Der Mann mit den drei Kindern und einer Frau in Bonn verfügt dabei nicht nur über einen enormen ökologischen Fußabdruck, sondern auch über die Kunst die streckenweise zähe Materie in quirlige Neunaugenfische zu verwandeln.


Ganz unter uns und ehrlich. Wie wichtig ist eigentlich Völkerrecht? Rensmann: Diese Frage zielt auf die klassische Kritik am Völkerrecht ab. Das berühmte Werk von Louis Henkin „How Nations Behave“ stellt fest, dass sich Staaten in den meisten Fällen durchaus an das Völkerrecht halten. So sehe ich das auch. In den Vorlesungen sprechen wir ja nur über die „hardcases“. Die geben vielleicht manchmal einen falschen Eindruck.

keit hier an der TU ganz besonders schlauen IB-Studenten in der Vorlesung gegenüberstand. Die nahmen mich dann auch schon mal rigoros ins Kreuzfeuer. Auch wenn es damals für mich nicht immer einfach war, schätze ich diese Herausforderung sehr. Dies können Sie etwa daran ablesen, dass einer dieser Studenten aus meiner Anfangszeit in Dresden heute in dem von mir geleiteten Forschungsprojekt „Global TranSAXion“ als Nachwuchsforscher arbeitet.

Mit welchem Attribut würden Sie unseren Jahrgang versehen? Dies ist eine schwierige Frage, da ich Sie als homogene Gruppe kaum wahrnehme. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich 2010 zu Beginn meiner Lehrtätig-

Da Sie 2010 an die TU Dresden kamen, haben Sie mit einigen von uns die Auswahlgespräche geführt. Was ist Ihr Eindruck von diesen? Es ist ja immer wieder in der Diskussion, sich die Mühe des zeit-

und kostenintensiven mündlichen Auswahlverfahrens nicht mehr zu machen und schlicht im Rahmen eines Numerus Clausus auf den Abiturdurchschnitt abzustellen. Da wir aber die, wie man im Englischen sagen würde „Eggheads“ unter den Bewerbern, also Kandidaten mit einer einseitigen und ein wenig weltfremden intellektuellen Begabung, herausfischen möchten, macht es Sinn, solche Gespräche zu führen, um dem umfassenderen Bildungsideal unseres Studienganges gerecht zu werden. Für unsere Abschlusszeitschrift haben wir lustige Zitate gesammelt. Sie nehmen den absoluten Spitzenplatz ein. Wie erklären Sie sich das?


Mir machen Vorlesungen einfach viel Spaß. Zum einen begreife ich Vorlesungen als Dialog mit den Studierenden, zum anderen sehe ich Rechtswissenschaft auch in gewissem Sinne als Kunstform an. Und das möchte ich Ihnen natürlich vermitteln. Da muss man ein bisschen kreativ sein. Vielleicht sagt man dann gelegentlich etwas „Lustiges“. Anders wäre die Rechtswissenschaft wohl auch kaum zu ertragen. Haben Sie bevor Sie nach Dresden kamen eigentlich den ZEITonline Artikel „Die Auserwählten“ gelesen? Ja, den Artikel habe ich gelesen. Naja: „Ausgewählte“ sind Sie ja, aber ob Sie „Auserwählte“ sind, muss jeder für sich wissen. Die

besondere Qualität der Studierenden stellt allerdings für den Studiengang eine besondere Herausforderung dar. Etwas ketzerisch wird ja gelegentlich gesagt: Der Studiengang sei ein Selbstläufer. Wenn man sich tolle Leute heranholt, kann man diese in drei Jahren gar nicht so „verbilden“, dass aus ihnen nichts mehr wird. Ich glaube aber,

Tolle Leute kann man in drei Jahren nicht „verbilden“ dass wir in unserem Studiengang der Herausforderung Ihrer Exzellenz durchaus gerecht werden und Ihnen auch exzellenten Mehrwert auf Ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg mitgeben. Die Alumni

bestätigen uns jedenfalls regelmäßig, dass das IB-Studium in Dresden einen wichtigen Baustein für ihren späteren beruflichen Erfolg gelegt hat. Wir spüren den Druck, wenn es darum geht ein 7. Semester zu absolvieren. Was halten Sie von der Regelstudienzeit? Solange man etwas Sinnvolles tut, halte ich es für gut, keine starren Grenzen zu haben. Eine gewisse Orientierung braucht man jedoch. Denn im alten Humboldt’schen Bildungssystem traten die Deutschen oft mehrere Jahre später in die Arbeitswelt ein als ihre europäischen Kollegen. Wir sind heute aber in der Realität des Bologna-Systems gefangen, vor allem wenn es um die Evaluierung von


Studiengängen geht. Diese fußt nun einmal auch auf der Einhaltung der Regelstudienzeit. Trotzdem sollte das alte Humboldt’sche Bildungsideal natürlich auch für Sie in gewissen Grenzen weitergelten und Ihnen daher nicht prinzipiell verwehrt werden, länger als die Regelstudienzeit zu studieren. Viele aus unserem Jahrgang haben dabei Angst an Ihrem Lehrstuhl die Bachelorarbeit zu schreiben. Die Kriterien gelten als hart. Sind diese Vorurteile begründet? Wir stellen im Grunde ähnliche Anforderungen an Sie, wie an Studierende im Staatsexamen. Im Völkerrecht sind die Anforderungen vielleicht sogar noch ein bisschen höher, weil Sie viel stärker speziali-

siert sind. Das ist für Sie natürlich eine besondere Herausforderung, da Sie sich in einem interdisziplinären Studiengang nicht nur mit der Rechtswissenschaft beschäftigen. Andererseits sind Sie ja auch besonders begabt, motiviert und engagiert. Deshalb habe ich schon das Gefühl, gerechte Anforderungen zu stellen. Die Rückschau bietet hier auch keinen Anlass zur Sorge.

gelandet. Für einen Völkerrechtler könnte sich aber durchaus einmal die Gelegenheit ergeben, die Tätigkeit an der Universität mit beratenden oder anderen Funktionen „auf internationalem Parkett“ zu kombinieren. Die Lehr- und Forschungstätigkeit an der Universität ist jedoch so spannend und intellektuell stimulierend, dass ich sie nie für einen anderen Beruf würde aufgeben wollen.

Wo sehen Sie sich selbst in 10 Jahren? (Seufzt) Es wäre schon schön, wenn ich in 10 Jahren noch immer glücklich und zufrieden „IBler“ und andere Studenten an dieser Fakultät Rechtswissenschaft lehren dürfte. Rückschauend wäre ich auch gerne im Auswärtigen Amt

Vielen Dank für das Gespräch!


Ode an den Gerber Carola Gerhardt Jeden Morgen kehr’ ich heim An der Erde schönsten Ort, Finde hier der Weisen Stein Und geh’ erst spät am Abend fort. Oh, süße, schwere Gerberluft Umnebelst uns’re Sinne. Oh, des großen Wissens Duft saugen’s ein und halten selig inne… …vom nutzlosen Einerlei der Nacht Wer braucht schon Feiern oder Freunde? Am Morgen wird glückdurchdrungen aufgewacht Und gestürzt zur Wissensscheune. Ach, flüsternder Gerber, alltäglich lausch’ ich dir, Blätterte durch Tausende von Seiten. Längst gehör’ ich zu dir wie Fenster und Tür. Verbrachte mit dir viereinhalb Ewigkeiten. Und doch, in düst’ren Momenten ahne ich stumm: Ich blieb trotz all der klugen Stunden dumm.


S. und andere Geschichten Zuzana Pavelková Denke ich an meine Zeit in Frankreich zurück, so tauchen unendlich viele Geschichten und ebenso viele Gesichter in meinem Kopf auf. Alles dreht sich und scheint zu verschwimmen. Am klarsten sind mir jedoch die Personen in Erinnerung geblieben, denen ich bei meinem Praktikum in einer Flüchtlingshilfsorganisation begegnet bin und deren Schicksale ich kennenlernen durfte: Personen, die am Tag Asylsuchende waren und nachts zu Prostituierten wurden; Vermutliche albanische Mafiosa-Verwandte; Ein nervöser Mann, der bereits in neun Staaten Europas Asyl beantragt hatte und mich sofort als „Bitch“ beschimpfte; Vielköpfige Flüchtlingsfamilien, die auf der Straße schlafen, da es nicht genug soziale Unterkünfte gibt; Asylsuchende, deren Antwortbriefe verloren gegangen sind und die somit die Frist verpassen,

in der sie sich juristisch gegen die Entscheidung hätten wehren können; Die Antwort auf solche Fälle, wenn es von meiner Chefin nur hieß: „Da kann man nichts machen. Tut mir Leid, Monsieur“; Ein Mann, der nicht schreiben und lesen kann und sich trotzdem bis nach Europa durchgeschlagen hat; Eine Frau, die behauptet, im Jahr 9090 geboren zu sein; Ein Fischer, der auf Grund der Ölkatastrophe in Nigeria seiner Lebensgrundlage beraubt worden ist; Eine Frau, die mich mit „I’m not a terrorist“, anschreit, als ich sie bitte, die Büroräume zu verlassen; Bosniaken und Georgier, die so oft Asyl in Deutschland beantragt hatten, dass ich mich mit ihnen halbwegs auf Deutsch verständigen kann; Mütter, die auf der Suche nach ihren Kindern sind; Verschwundene Ehefrauen; Nicht zu findende Familienväter, aber auch Familien, die sich wieder

zusammenfinden; Nigerianische Christen und tschetschenische Muslime. All das trifft, prallt in diesem kleinen Büro zusammen. Am letzten Praktikumstag bleibt von all diesen Geschichten ein kleiner Zettel übrig. Vier Namen. Vier dazugehörige Aktenzeichen. Vier Fälle, von welchen ich das Ergebnis ihres Verfahrens gerne wissen würde, da sie mich auf besondere Art und Weise berührt haben. Die absurdeste Geschichte von all denen in meinem Kopf ist dabei die, die weder Zettel noch Zahl benötigt: Es ist die Geschichte meines Kollegen S., der jeden Morgen mit einer Zigarette und einem kleinen Kaffe vor dem Büro steht und die anstürmenden Ankommenden ermahnt, noch zehn Minuten zu warten. Dann aber doch informell den


einen oder anderen Hinweis gibt und die eine oder andere Frage im Vorfeld beantwortet. Schließlich öffnet er das Büro und lässt die draußen stehenden endlich rein – „Venez, venez, Madame!“. Nacheinander widmet er sich mit besonderer Sorgfalt und Aufmerksamkeit dem Anliegen jedes Einzelnen. S. wirkt dabei nie formal oder distanziert. Die meisten Leute werden von ihm gleich geduzt. Tschetschenen grüßt er mit einem Handschütteln und einem herzlichen „as-salāmu’alaikum“. Von Datenschutz hält er dagegen nicht viel und ruft bei Kommunikationsschwierigkeit gleich lautstark ins Foyer hinein: „Monsieur, Monsieur, Sie sprechen doch Russisch, c’est ça? Dann kommen Sie mal her

meiner Zeit dort lächerliche zwei Asylanträge.

für uns und übersetzen das bitte!“ Vor allem ist er immer besorgt, wenn ein Asylantrag wie so häufig abgelehnt wird – „Sie glauben dir nicht“, erklärt er dann immer in gedämpftem Tonfall. In den zwei Monaten ist das bis auf wenige Male bei jedem einzelnen Menschen, jeder einzelnen Geschichte der Fall gewesen: Positiv beschieden worden sind in

Aber S. gibt den Leuten auch immer wieder Hoffnung, sich an eine höhere Instanz zu wenden und nicht aufzugeben. An einem erstaunlich ruhigen Nachmittag im Büro sagt er mir dann auf einmal – „Ich verliere da meine Familie, Zuzana.“ Seine Rede ist von Syrien, seinem Heimatland. Dort sitzt seine Familie mitten im Bürgerkrieg fest. Ein Bruder ist bereits tot aufgefunden worden, der andere gilt als vermisst. Fliehen ist dabei genau so schwierig, wie Hilfe und Geld schicken. Nur warten kann S. So wie alle anderen Asylsuchenden auch. Ein Warten, das verrückt macht.


Einmal Zukunft rosarot Carola Gerhardt

Mit heraushängender Zunge hetzen wir ständig der nächsten Qualifikation hinterher: Zusätzliche Sprachkurse, Begleitstudien, Ökonometrie und natürlich vielfältiges freiwilliges Engagement. Wir machen uns fit in in der Wissenschaft Statistik, juristischem Schreiben, Rhetorik und verbrinin der Politik gen unsere Freizeit auf systemreflektierenden Konferenals Selbstständiger zen. Hochqualifiziert, das sind wir tatsächlich. in den Medien Deshalb bekommen wir ja auch all diese hochbezahlten in einer NGO Praktika. Nur dass der, der hier hoch zahlt, irgendwie wieder wir in einer internationalen Organisation sind. Denn so ein Flug nach Mexiko, Swasiland oder in einem Ministerium China ist alles andere als billig. Ganz zu schweigen von in der freien Wirtschaft Unterkunft und Essen vor Ort! Nicht mal‚ ’n Appel und weiß ich noch nicht ‚ ’n Ei können wir uns aus eigener Kraft leisten. Wir als Taxifahrer können sie uns aber fördern lassen. Das ist zwar mit ansonstige biederndem Bewerben und Stress verbunden, hat aber immerhin den Vorteil, dass man nicht verhungert. Damit das nicht für immer so bleibt, ist Erfindungsgeist gefragt. Wir haben uns umgehört.


Layout: Tilman / Grafiken: Annette / Bilder: Niko, Peter / Redaktion: Annette, Tim, Carola, Tilman Mit freundlicher UnterstĂźtzung des IB Vereins Dresden Vielen Dank an Prof. Rensmann, Herrn Theel und Frau HauĂ&#x;ner und alle, die geholfen haben.


Elitereport