nommen wurde, zu Störungen der Fruchtbarkeit führte. Wurden doch noch Eizellen befruchtet, entstanden fehlgebildete Embryos. Studien an Golfkriegsveteranen stützen diese Befunde: Bei einer Gruppe von 40.000 britischen Veteranen, die mit Uranmunition in Berührung gekommen waren, wurde im Gegensatz zu anderen Soldaten eine deutlich verminderte Fruchtbarkeit festgestellt.
Krebs
In den von Uranmunition betroffenen Regionen des Irak und der Balkanländer sind nicht nur Fehlbildungen bei Neugeborenen, sondern auch Krebserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen dramatisch angestiegen. Zahlreiche Golfkriegs- und Balkan-Kriegsveteranen aus verschiedenen NATO-Ländern sind an Leukämie, Lymphomen und anderen Krebsarten
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erkrankt. Viele sind trotz ihres jungen Alters gestorben. Größere Uran-Partikel, die über die Atemluft aufgenommen wurden, verbleiben in der Lunge und können noch nach 20 Jahren Auslöser für Lungenkrebs sein. Auch in den Knochen wird abge-