© U.S. Air Force/photo/Maj. David Kurle
Uranmunition – Wo liegt das Problem? Beim Aufprall des Urangeschosses wird die Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Bei über 3.000 Grad Celsius entzündet sich das Material selbst, das getroffene Ziel brennt aus. Das Uran verwandelt sich in einen feinen radioaktiven Staub, der vom Wind verteilt wird und über Jahrhunderte die Umwelt verseucht. Gelangt der Uranstaub nicht in den menschlichen Körper, ist er ungefährlich. Hat man ihn aber über Atemluft, Nahrung oder Trinkwasser aufgenommen, entfaltet das Uran seine krankmachende und tödliche Wirkung. Das aufgenommene Uran gelangt mit dem Blut in alle Organe. Über die Plazenta erreicht es auch das ungeborene Kind. 3