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Österreich Deutsch in Alltag und Beruf plus Werte- und Orientierungsmodule Kurs- und Übungsbuch mit DVD-ROM Österreich

Österreich vermittelt das österreichische Standarddeutsch für Alltag und Beruf sowie die österreichische Landeskunde und Werteorientierung, bietet effektive Hilfestellungen für motivierende Erfolgserlebnisse und fördert das Zusammenleben und die kulturelle Integration in Österreich.

Österreich ist ein neues Lehrkonzept mit drei wichtigen Leitprinzipien: Schnell sprachlich fit durch Kompetenztraining und Binnendifferenzierung entsprechend dem Referenzrahmen und dem Lernzielkatalog zu Werten und Orientierung.

Sprachhandeln als oberstes Ziel durch Szenariodidaktik, individualisiertes Trainieren und Video-Clips.

Werte- und Orientierungsmodule: Vielfalt und Prinzipien des Zusammenlebens, Wohnen und Nachbarschaft, Gesundheit, Arbeitswelt und Wirtschaft, Bildung und Sprache.

Scannen, lernen, entdecken! Zusammen Herzlich willkommen! geht es besser!

Mein Deutsch nach Kapitel 9 Das kann ich: über die Schulzeit sprechen

Sprechen Sie. . 0 . 0

Hersazlm Zu icm h willge koht mmen! es besseren !

Deutsch in Alltag und Beruf

für jugendliche und erwachsene Lernende ohne Vorkenntnisse nach dem Rahmencurriculum für A2-Kurse mit Werte- und Orientierungswissen (ÖIF) bereitet auf alle relevanten Prüfungen vor

Ös

ic e r r te

h

10

A

10

B

B

A

Wo bist du in die Schule gegangen? Ich bin in … Welche Sprachen hast du in der Schule gelernt? …

über Schulfächer schreiben

Ergänzen Sie die Sätze.

in einem E-Mail um Informationen bitten

Schreiben Sie ein E-Mail an den Kinderhort.

… und … waren meine Lieblingsfächer. … habe ich nicht gern gemacht, weil … In … hatte ich gute Noten.

C C

Sie möchten Informationen:

freie Plätze? Öffnungszeiten? In den Schulferien geöffnet?

Sehr geehrte Damen und Herren Wir suchen für unsere Tochter eine Betreuung über Mittag und nach der Schule. …

G

Reflexivpronomen im Akkusativ Ich fühle mich in meiner Klasse wohl. Freust du dich, dass morgen Schule ist? Hamid langweilt sich in der Schule. Komm, wir müssen uns beeilen! Kinder, setzt euch! Die Kinder konzentrieren sich.

ich du er/es/sie wir ihr Sie/sie

setze mich setzt dich setzt sich setzen uns setzt euch setzen sich

1

sich interessieren für warten auf denken an

142

hundertzweiundvierzig

Herr Papadakis freut sich über Hadisa. Cem interessiert sich für Bücher. Die Klasse wartet auf die Pause. Thomas denkt oft an andere Sachen.

a Was mach en

Auf Foto D frisst die Katze ihr Futter. 3.21 – 23

3.21 – 23

Auf Foto

b Hören Sie. Welcher Dialog passt zu welchem Foto? Ordnen Sie zu. Dialog 1:

… mit Dativ sich streiten mit Jonas streitet sich mit Dennis. erzählen von Saida erzählt von ihrem Wochenende.

1 Mattenstr

Mattenstrasse 78, 3. Stock, links

a Was machen die Bewohner der Wohngemeinschaft auf den Fotos?

Verben mit Präpositionen … mit Akkusativ sich freuen über

Dialog 2:

Dialog 3:

3.21 – 23

c Hören Sie Dialog 1 noch einmal. Warum ärgert sich Fabian? d Bilden Sie zwei Gruppen. Sprechen Sie über das Leben in einer WG. 3.21 – 23

Gruppe 1: Was ist schön? Gruppe 2: Was ist schwierig? Präsentieren Sie anschliessend Ihre Ergebnisse im Kurs.

Z schön Man kann zusammen kochen.

die Bewo

b

Stock, links

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Katze ihr

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den Fotos

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Hören Sie. Welcher Dialog passt zu Dialog 1: welchem Foto? Ordne n Sie zu. Dialog 2: 1 noch einma l. Warum ärgert sich Fabian? zwei Grupp en. Sprec Gruppe 1: hen Sie über Was das Leben Präsentiere ist schön? Gruppe in einer WG. 2: Was ist n Sie ansch schwierig? liessend Ihre Ergeb nisse im Kurs.

c Hören Sie Dialog d Bilden Sie

V schwierig Die Mitbewohner räumen nicht auf.

Sprechen Konfliktgespräche führen; Ärger ausdrücken; sich entschuldigen; Wichtigkeit ausdrücken | Hören Streitgespräche; Gespräche an einem Fest | Schreiben WhatsApp-Nachrichten; Bitten | Lesen Text über Zusammenleben in der WG; kurze Nachrichten; Zeitungsartikel | Beruf Kollegen um einen Gefallen bitten; Probleme ansprechen; auf Kritik reagieren

D

asse 78, 3.

D frisst die

143

Man kann

Z schön zusammen koche

n.

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plus Werte- und Orientierungsmodule

V Die Mitbewohn schwierig

Sprechen er räumen Konfliktgespr nicht auf. äche führen Gespräche ; Ärger ausdrü an einem Fest | Schrei cken; sich kurze Nachri ben Whats entschuldige chten; Zeitun App-Nachric n; Wichti gsartikel hten; Bitten gkeit ausdrü | Beruf Kolleg | Lesen Text cken | Hören en um einen über Zusam Streitg espräc Gefallen menleben bitten; Proble he; in der WG; me anspre chen; auf Kritik reagie ren

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Deutsch in Alltag und Beruf

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Deutsch als Zweitsprache 09.02.18 10:17


Anna mag Mathe.

9

137

Lernziele

Sprechen über die Schulzeit berichten; über Betreuungsangebote sprechen | Hören Betreuungsangebote; Stundenplan; Elternabend | Schreiben Bericht über meine Schulzeit; E-Mail an Hort | Lesen Betreuungsangebote; Einladung zum Elternabend; Text „Mathematikstunde“; Text über Schulen in Österreich | Beruf Lehreralltag; Praktikum in einer Schule Redemittel Ich fühle mich wohl in der Klasse. | Wir suchen eine Nachmittagsbetreuung. | Herr Winkler ärgert sich heute nicht. | Mein Lieblingsfach war Mathe. | Herzlich willkommen zum Elternabend! | Rund um die Schule. Grammatik Reflexivpronomen im Akkusativ | Verben mit Präpositionen Aussprache der h-Laut Übungen Übungen | Leichter lernen: Wörterbuch (2) | Richtig schreiben: -er und -a am Wortende 144

Zusammen geht es besser!

10

Sprechen Konfliktgespräche führen; Ärger ausdrücken; sich entschuldigen; Wichtigkeit ausdrücken | Hören Streitgespräche; Gespräche auf einem Fest | Schreiben WhatsApp-Nachrichten; Bitten | Lesen Text über Zusammenleben in der WG; kurze Nachrichten; Zeitungsartikel über besondere Freundschaften | Beruf Kollegen um einen Gefallen bitten; Probleme ansprechen; auf Kritik reagieren Redemittel Das ärgert mich. | Der Wecker klingelt, deshalb stehe ich auf. | Würdest du mir bitte helfen? I Entschuldigen Sie, das habe ich vergessen. | Es ist wichtig, dass man zusammen streiten und lachen kann. | Das ist eine ganz andere Welt. Grammatik Folge ausdrücken mit deshalb | Höflichkeit ausdrücken mit Konjunktiv II Aussprache Entschuldigungen Übungen Übungen | Leichter lernen: Dialoge üben | Richtig schreiben: e oder ä?

145

Lernziele

HALTESTELLE E Beruf: Arbeitsorte | Sprechtraining | Spielen und wiederholen | TEST TRAINING Hören | Sprechen

Nicht ohne mein Handy!

11

Sprechen über Medien sprechen; Tipps geben; Meinungen äußern und begründen | Hören Dialog im Kaufhaus; Interview über Lernen mit neuen Medien | Schreiben Forumsbeitrag zu Mediennutzung; Bericht; Werbetexte | Lesen Zeitungsanzeigen; Forumsbeiträge über Mediennutzung; Umfrage | Beruf Beratungsgespräche im Kaufhaus Redemittel Kann man das reparieren? Das Gerät hat noch Garantie. | Kauf doch ein neues Handy! | Ich finde es praktisch, dass der neue E-Book-Reader so leicht ist. | Im Sprachkurs verwende ich meine Wortschatz-App. | Ich habe das gegoogelt. Grammatik Adjektive nach dem bestimmten Artikel (Nominativ, Akkusativ) Aussprache englische Wörter im Deutschen Übungen Übungen | Leichter lernen: Texte verstehen | Richtig schreiben: Verben als Nomen

158 165

169

Lernziele

Ausbildung und Zukunftswünsche

12

176 183

Lernziele

Sprechen über die Zukunft sprechen; über Vor- und Nachteile von Berufen diskutieren; Tipps geben; über Ausbildungsberufe sprechen | Hören Gespräch am Arbeitsplatz; Gespräch beim Berufsberater | Schreiben Kommentar in einem Forum | Lesen Zeitungsartikel über eine Firma; Texte über Traumberufe; Berufsbeschreibungen; Forumsbeiträge | Beruf Ausbildung; Anerkennung von Abschlüssen Redemittel Morgen gehe ich in die Berufsschule. | Was wolltest du als Kind werden? | Paula interessiert sich für eine Ausbildung als Malerin. | An deiner Stelle würde ich ein Praktikum machen. | Man hat meine Ausbildung anerkannt. Grammatik Zukunft ausdrücken mit Zeitangabe und Präsens | das Verb werden | Präpositionen mit Akkusativ (für, gegen, ohne) | Ratschläge geben mit Konjunktiv II Aussprache nk und ng Übungen Übungen | Leichter lernen: Gespräche im Beruf | Richtig schreiben: -d / -t am Wortende 190 HALTESTELLE F Kennen Sie D-A-CH? | Schreiben | Spielen und wiederholen | TEST TRAINING Lesen | Schreiben | Sprechen

197

Grammatik VII | Verben mit Präpositionen XIII | Unregelmäßige Verben XIV | Alphabetische Wortliste XVII | Quellen XXI | Video XXIII | Übersicht der Prüfungsaufgaben XXIV

III


Das gefällt mir!

13

201

Lernziele

Sprechen sagen, was einem (nicht) gefällt; Komplimente machen und darauf reagieren; Preise verhandeln; Bilder beschreiben; Vermutungen äußern; über Musik sprechen | Hören Gespräche auf dem Flohmarkt; Bildbeschreibung; Online-Buchung | Schreiben Bericht über eine Veranstaltung | Lesen E-Mail über Upcycling; Facebook-Nachrichten | Beruf etwas verkaufen; verhandeln Redemittel Die Kette passt sehr gut zu dem blauen Kleid. | Auf dem Bild sieht man ein Kind und einen Hund. | Die Tasche habe ich aus meiner alten Jeans gemacht. | Ich buche Tickets immer online. | Ich möchte euch etwas über meine Lieblingsband erzählen. Grammatik Adjektive nach dem bestimmten Artikel im Dativ Aussprache au, äu und eu Übungen Übungen | Leichter lernen: Mit Liedern lernen | Richtig schreiben: i, ie, ih oder ieh? 208

Radtour um den Bodensee

14

Sprechen sich bei der Touristeninformation erkundigen; Vorschläge machen; Meinungen austauschen; etwas genau beschreiben | Hören Gespräch im Tourismusbüro; Beschreibungen von Fotos; Gespräche auf Reisen | Schreiben Nachricht/E-Mail/WhatsApp an Freunde; Blog über Reiseerlebnisse | Lesen wichtige Informationen in Reiseprospekten; Berichte über eine Reise | Beruf im Tourismusbüro Redemittel Die Führung dauert eine Stunde. | Hast du das Zimmer für heute reserviert? | Ich lasse mein Fahrrad reparieren. | Möchtest du ins Museum? Nein, ich glaube, das ist langweilig | Auf dem Foto ist ein Freund, der auch auf dem Schiff war. | Konstanz ist eine schöne Stadt. Grammatik das Verb lassen | Relativsätze im Nominativ Aussprache Satzakzent Übungen Übungen | Leichter lernen: Texte planen | Richtig schreiben: -g oder -k?

215

Lernziele

HALTESTELLE G Beruf: Zwei interessante Berufe | Sprechen | Spielen und wiederholen | TEST TRAINING Hören | Sprechen

Ich muss zum Amt.

15

222 229

233

Lernziele

Sprechen Informationen weitergeben; Probleme und Lösungen nennen; nachfragen und um Wiederholung bitten; über eigene Erfahrungen sprechen | Hören Informationsgespräch in der Fahrschule; Beratung zu Problemen mit Behörden | Schreiben Text über den eigenen Führerschein | Lesen Brief von einer Behörde; Tipps zu Behördengängen | Beruf im Büro der Fahrschule; in einer Behörde; Integrationsberater Redemittel Mein Führerschein ist nur noch einen Monat gültig. | Können Sie mir sagen, wann die Prüfung ist? | Der Integrationsberater fragt, ob er mit zum Amt gehen soll. | Können Sie mir das bitte erklären? Grammatik Indirekte Fragesätze mit Fragewort | Indirekte Fragesätze mit ob Aussprache Höfliche Nachfragen Übungen Übungen | Leichter lernen: Gemeinsam lernen | Richtig schreiben: Briefe korrigieren 240

Wir feiern!

16

247

Lernziele

Sprechen ein Fest planen; Vorschläge machen, ablehnen und annehmen; Vermutungen äußern; über Feste und Feiern sprechen | Hören private Gespräche über Feste; Umfrage im Radio | Schreiben Einladung; E-Mail über ein Fest; Glückwunschkarte | Lesen Einladung; E-Mail über eine Hochzeitstradition; Forumsbeiträge über Feste | Beruf Fest für Kollegen planen Redemittel Wir hängen überall die Einladung auf, damit alle Bescheid wissen. | Das Straßenfest ist am Samstag. | Hochzeit feiern wir bei uns ganz anders. | Für eure gemeinsame Zukunft wünschen wir euch alles Liebe. | Weihnachten ist mein Lieblingsfest, weil die Familie zusammen feiert. Grammatik Absichten ausdrücken mit damit Aussprache Vokale am Wort- und Silbenanfang Übungen Übungen | Leichter lernen: Prüfungen vorbereiten | Richtig schreiben: Kommasetzung 254 HALTESTELLE H Stationenlernen TEST TRAINING Lesen | Schreiben

IV

261

Grammatik VII | Verben mit Präpositionen XIII | Unregelmäßige Verben XIV | Alphabetische Wortliste XVII | Quellen XXI | Video XXIII | Übersicht der Prüfungsaufgaben XXIV


Miteinander leben und arbeiten Sehr geehrte Damen und Herren, viele Menschen, die neu nach Österreich gekommen sind, sind nun asylberechtigt oder haben subsidiären Schutz erhalten. Nun gilt es, diese Menschen auf dem Weg in die österreichische Gesellschaft zu unterstützen, aber auch die Regeln des Zusammenlebens in unserer modernen Gesellschaft zu verdeutlichen. Deutschkurse sind hier ebenso wie Werte- und Orientierungskurse ein ganz wesentlicher Bestandteil des Integrationsprozesses. Das Deutschlehrwerk „Linie 1 Österreich – Deutsch in Alltag und Beruf“, das in Kooperation zwischen Ernst Klett Sprachen und dem Österreichischen Integrationsfonds entstanden ist, liegt nun auch für die Niveaustufe A2 vor und soll Menschen gezielt auf das Leben in Österreich vorbereiten. Dabei werden sprachliche Handlungsfelder wie „Arbeit und Beruf“, „Wohnen“, „Mobilität“ oder „Bildung und Ausbildung“ abgedeckt. Deutschkurse dienen aber nicht nur der Sprachvermittlung, sondern bieten auch Raum für die Auseinandersetzung mit den Werten der österreichischen Gesellschaft. Das vorliegende Lehrwerk stellt dafür eine gute Grundlage dar, da es auch zahlreiche Werte- und Orientierungsmodule enthält, in denen wichtige Bereiche des Zusammenlebens in Österreich behandelt werden. So werden die Kursteilnehmer/innen Schritt für Schritt nicht nur mit der deutschen Sprache vertraut, sondern auch mit den Regeln und Chancen, auf denen unser Zusammenleben in Österreich beruht. Ich wünsche allen Deutschlernenden viel Erfolg bei ihrer Integration in Österreich.

Franz Wolf Direktor Österreichischer Integrationsfonds

Werte- und Orienti erungsm od ule E

Die Eltern helfen mit

265

Das Bildungssystem in Österreich | Das Elterncafé. Was ist das?

Sch wierige Themen a nsprechen

Was ist in Österreich per Gesetz verboten? | Über welche Themen sprechen die Personen?

F

Zusammenleben im Mietsha u s

267

Duschverbot und kein Besuch nach 22 Uhr? | Mein Nachbar im Netz

Arbeiten in Österreich Wer die Wahl hat, hat die Qual.

G

Sich gegenseitig achten und sch ützen

269

Was bedeutet Menschwürde nach dem Gesetz? | Das Bewerbungsgespräch

Schöne neue Heimat

Demokratie und Rechtsstaat | Meinungsfreiheit: Was ist erlaubt? Was nicht?

H

Gesund in Österreich

271

Vorsorgen und heilen. | Stark durch die Schwangerschaft

Leben gestalten Miteinander

V


12

Ausbildung Herzlich willkommen! und Zukunftswünsche

A

Bei Familie Linsbauer

C

B

D

1 3.68 – 71

E

Das mache ich doch selbst!

a Sehen Sie die Bilder A bis D an und ordnen Sie die Sprechblasen den Bildern zu. Hören Sie zur Kontrolle. Diese Tapete bleibt einfach nicht an der Decke! Was ist denn hier passiert?

2

1

Habe ich alles? Leiter, Tapeziertisch, Tapete, Farbe …

Jetzt haben wir diesen hässlichen Fleck schon seit drei Wochen!

b Was denken Sie? Wen ruft Selma auf Bild E an? 3.72

3

4

Ich denke, sie ruft … an.

c Hören Sie und vergleichen Sie mit Ihren Vermutungen.

Sprechen über die Zukunft sprechen; über Vor- und Nachteile von Berufen diskutieren; Tipps geben; über Ausbildungsberufe sprechen | Hören Gespräch am Arbeitsplatz; Gespräch beim Berufsberater | Schreiben Kommentar in einem Forum | Lesen Zeitungsartikel über eine Firma; Texte über Traumberufe; Berufsbeschreibungen; Forumsbeiträge | Beruf Ausbildung; Anerkennung von Abschlüssen

183


2

Die Firma Buchholz im Porträt

a Lesen Sie die Überschrift vom Zeitungsartikel und sehen Sie das Foto an. Sammeln Sie Fragen, die zur Überschrift und zum Foto passen.

Wie viele Personen arbeiten in der Firma?

b Lesen Sie den Artikel. Auf welche Fragen finden Sie eine Antwort?

Die Malerfirma Buchholz wird 50!!!

D 5

10

15

en Malerbetrieb Buchholz kennt wahrscheinlich fast jeder in Traiskirchen. Der jetzige Chef Peter Buchholz, 62, hat die Firma vor 30 Jahren von seinem Vater übernommen und leitet sie jetzt zusammen mit seinem Sohn Michael. Sie kümmern sich mit fünf Angestellten um alle Malerarbeiten: Sie renovieren Privatwohnungen oder übernehmen Malerarbeiten bei großen Unternehmen, zum Beispiel bei einem Neubau. Eine ganz zentrale Rolle spielt für die Firma Buchholz der persönliche Kontakt zu den Kunden. Dafür ist Elke Buchholz, die Ehefrau von Peter, zuständig. Sie organisiert alles im Hintergrund und bleibt auch bei Stress ruhig und entspannt. Die Firma arbeitet im niederösterreichischen Industrieviertel, aber die Mitarbeiter sind international: Sie kommen aus Russland, Polen, Italien und natürlich Österreich.

c Lesen Sie die Aufgaben. Was ist richtig? Kreuzen Sie an:

3.73

20

25

30

Am Wochenende lädt die Firma Buchholz zu einem großen Sommerfest mit Essen und Getränken ein. Dort feiern Kunden, Freunde und Nachbarn zusammen das 50-jährige Bestehen der Firma. Es gibt auch internationale Spezialitäten, denn alle Mitarbeiter und ihre Familien bieten typisches Essen aus ihrer Heimat an. Am Abend spielt eine Band und es gibt eine kleine Tanzshow. Die zwei Lehrlinge der Firma machen eine Ausstellung rund um Farben und Malen und erzählen von ihren Erfahrungen.

,

oder

?

1. Für wen arbeitet die Firma Buchholz? a Nur für Unternehmen. b Für unterschiedliche Kunden. c Nur für Privatkunden.

2. Die Frau von Peter Buchholz arbeitet … a im Büro der Firma. b auch als Malerin. c für eine andere Firma.

3. Was ist für die Firma besonders wichtig? a Der internationale Erfolg. b Ein gutes Verhältnis zum Kunden. c Viele neue Aufträge.

4. Auf dem Sommerfest … a informieren die Lehrlinge über ihre Arbeit. b kann man bei einer Show mitmachen. c berichten Mitarbeiter über ihre Heimat.

d Aussprache: nk und ng. Hören Sie und achten Sie auf den Unterschied zwischen nk und ng. Wohnung – Getränk Umgebung – Dank langsam – dunkel hängen – schenken Übungen – Frankreich singen – trinken

3.73

e Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach. f Arbeiten Sie zu zweit. A sucht in der Wortliste hinten im Buch bekannte Wörter mit nk, B sucht Wörter mit ng. Schreiben Sie Sätze mit den Wörtern und lesen Sie sie laut vor.

184

einhundertvierundachtzig


3 3.74

12

Wo sind wir heute Nachmittag?

a Hören Sie. Über welche Themen sprechen Anton und Tanja in der Malerfirma? Kreuzen Sie an. Urlaub Wetter Wochenende

3.74

Berufsausbildung Familie Freizeit

b Hören Sie das Gespräch noch einmal.

Wer macht was? Ergänzen Sie Anton oder Tanja. 1.

geht heute Abend ins Fitnessstudio.

2.

geht morgen in die Berufsschule.

3. Nächstes Jahr beendet

die Ausbildung.

4.

macht nächsten Monat Urlaub.

5. Im Dezember fährt

nach Russland.

c Wann machen Anton und Tanja etwas? Markieren Sie die Zeitangaben in 3b. d Ordnen Sie die Zeitangaben. in drei Jahren

übermorgen

in zwei Wochen

heute

morgen

in zehn Jahren

heute

nächsten Monat

nächstes Jahr

nächste Woche

in einem halben Jahr

➞ in zehn Jahren

e Zukunft ausdrücken – Ergänzen Sie die Sätze in der Tabelle. FOKUS

G

Zukunft ausdrücken mit Zeitangabe und Präsens

2

Verb: Position 2 Tanja Im Dezember Tanja

UND SIE?

geht

morgen in die Berufsschule. Anton

.

nächstes Jahr

.

Schreiben Sie eigene Sätze mit den Zeitangaben aus 3d auf drei Zettel. Sammeln und mischen Sie die Zettel. Ziehen Sie und raten Sie. Wer hat das geschrieben?

Übermorgen gehe ich zum Zahnarzt.

Nächstes Jahr will ich …

einhundertfünfundachtzig

185


4

Was wolltest du als Kind werden?

a Welche Berufe kennen Sie? Ergänzen Sie. Architekt/in • Astronaut/in • Bäcker/in • Informatiker/in • Maler/in • Musiker/in • Polizist/in • … 3.75

b Über welche Berufe sprechen Tanja und Paula? Markieren Sie in 4a.

3.75

c Hören Sie noch einmal. Was will Paula nach der Schule machen? Wo will sie auf keinen Fall arbeiten?

5

Traumberufe

a Lesen Sie die Texte. Was wollten die Personen als Kind werden? Warum? Was sind sie geworden? Warum? Markieren Sie in den Texten.

Unsere Angestellten und ihre Traumberufe Drei von ihnen erzählen.

Markus Linsbauer, 45 Jahre bei TARRE seit 2009 Wenn man mich als Kind gefragt hat. „Was willst du werden?“, habe ich immer sofort geantwortet: „Ich werde Fußballer!“ Jeden Tag war ich auf dem Fußballplatz. Aus dem Traum wurde leider nichts. Ich habe studiert und bin Ingenieur geworden, weil ich in diesem Beruf kreativ sein kann.

Hüseyin Ölcün, 56 Jahre bei TARRE seit 2010 Seit Generationen hatte unsere Familie eine Bäckerei. Ich wollte natürlich auch Bäcker werden und habe eine Lehre als Bäcker abgeschlossen. Leider musste mein Vater die Bäckerei schließen. Ich habe dann eine Ausbildung als Elektriker gemacht. Der Beruf gefällt mir, weil ich gern handwerklich arbeite.

Katharina Kupsa, 38 Jahre bei TARRE seit 2013 Ich habe mich als Kind schon für Computer interessiert und wollte Informatikerin werden. Und aus dem Traum wurde Realität. Ich bin Informatikerin geworden und arbeite schon seit über 10 Jahren in diesem Beruf. Er macht mir immer noch viel Spaß, weil ich jeden Tag etwas Neues lerne.

b Suchen Sie in den Texten die Formen von werden und ergänzen Sie die Tabelle. G

FOKUS

das Verb werden

Präsens

Ich

Präteritum

Aus dem Traum

Perfekt

Ich bin Informatikerin

mit Modalverb

Was wolltest du als Kind werden?

Fußballer.

UND SIE? Was wollten Sie als Kind werden? Warum? 186

einhundertsechsundachtzig

Nur wenige werden Fußballer. nichts.

Ich wurde Elektriker. .

Tanja ist Malerin geworden. Ich wollte Bäcker

Ich wollte Polizist werden, weil mein Onkel auch Polizist war.

.


6

12

Paula bei der Berufsberatung

a Paula informiert sich über verschiedene Berufe. Arbeiten Sie zu zweit. Jeder liest einen Text und notiert wichtige Informationen. Erzählen Sie dann Ihrer Partnerin / Ihrem Partner, was Sie gelesen haben. A

Maler/in Wolltest du schon immer mit Farben arbeiten und kreativ sein? Maler haben eine harte, aber abwechslungsreiche Arbeit. Sie sind immer wieder bei neuen Kunden, einmal drinnen, einmal draußen. Eine Sache spricht vielleicht gegen den Beruf: Man muss früh aufstehen, denn Maler fangen meist schon um sieben Uhr an.

B

Tierpfleger/in Liebst du Tiere? Dann ist die Arbeit als Tierpfleger/in vielleicht passend für dich. Ohne die Liebe zu Tieren geht es sicher nicht, aber du brauchst auch viel Geduld, musst verantwortungsvoll sein und auch Interesse an Medizin haben. Für die Tiere gibt es keine freien Tage, also musst du auch am Wochenende arbeiten.

3.76

b Bei der Berufsberatung – Hören Sie das Gespräch. Bei welcher Ausbildung hat Paula gute Chancen?

3.76

c Hören Sie noch einmal und kreuzen Sie an: richtig oder falsch? 1. Als Tierpfleger muss man sich auch um kranke Tiere kümmern. 2. Der Berufsberater empfiehlt ein Praktikum im Zoo. 3. Nur mit guten Noten kann man Maler werden. 4. Paula möchte bei der Firma Buchholz ein Praktikum machen. 5. Sie interessiert sich für das Gehalt als Lehrling bei einer Malerfirma.

R

F

d Präpositionen mit Akkusativ – Markieren Sie für, gegen, ohne in 6a und 6c. Ergänzen Sie die Artikel. FOKUS

G

Präpositionen mit Akkusativ für, gegen, ohne

der Beruf

Eine Sache spricht gegen

das Gehalt

Paula interessiert sich für

die Liebe

Es geht nicht ohne

die Tiere

Für

den

Beruf. Gehalt als Malerin. Liebe zu Tieren.

Tiere gibt es keine freien Tage.

UND SIE? Vorteile und Nachteile von Berufen. Wählen Sie. Sprechen Sie in kleinen Gruppen über Ihre Berufe.

oder

Schreiben Sie über Ihren Beruf.

Vorteile nennen

Nachteile nennen

Für diesen Beruf spricht, dass … Ich finde, das ist eine gute Arbeit, weil … … ist gut/schön. Es ist gut/sinnvoll/interessant, dass … Mir gefällt, dass … Die Vorteile sind …

Gegen diese Arbeit spricht, dass … In diesem Beruf kann man nicht … / muss man … … ist nicht gut/schlecht/langweilig. Ich finde den Beruf anstrengend/… Man braucht unbedingt … Die Nachteile sind …

einhundertsiebenundachtzig

187


7

Paula braucht Tipps.

a Paula kann sich nicht entscheiden. Lesen Sie die Tipps von Paulas Freunden. Welchen Tipp finden Sie am besten?

Was soll ich machen???

An deiner Stelle würde ich noch einmal zur Berufsberatung gehen.

Du könntest im Internet recherchieren.

Ich würde ein Praktikum machen.

Du solltest bei einer Firma anrufen. Du könntest deine Lehrer fragen.

Ihr solltet das in der Familie besprechen.

b Was sagen die Freunde? Ergänzen Sie die Tabelle. Die Sätze in 7a helfen. FOKUS

2

Konjunktiv II: Position 2 Ich Du Ihr

G

Ratschläge geben mit Konjunktiv II Infinitiv: Ende

würde

zur Beratung

gehen .

ich

könntest

deine Lehrer

fragen .

du

solltet

das in der Familie

besprechen .

sollen

können

sollte

könnte

„würde“

würdest

er/sie sollte

könnte

würde

wir

könnten

würden

könntet

würdet

sollten

ihr sie/Sie sollten

würden

c Formulieren Sie Tipps mit den Konjunktiv-II-Formen aus 7b.

Du solltest dich gut informieren.

1. sich gut informieren (sollen) 2. mit den Eltern sprechen (sollen) 3. ein Praktikum machen (können) 4. eine Ausbildung machen (können) 5. einen Lehrling fragen („würden“)

Ich würde

6. einen Berufstest machen („würden“)

d Sehen Sie die Zeichnungen an und geben Sie zu jeder Situation zwei Tipps. A

Du solltest … 188

einhundertachtundachtzig

Englischtest: 5

B

Du könntest …

C

Mir ist so langweilig.

D


8

12

Ausbildung im Ausland, Arbeit in Österreich

a Bilden Sie Kleingruppen und erzählen Sie. Wählen Sie. Was möchten Sie werden? Welche Ausbildung braucht man dafür?

oder

Welchen Beruf haben Sie gelernt? Können Sie hier in Ihrem Beruf arbeiten? Wenn nein, warum nicht?

b Lesen Sie den Forumsbeitrag von Anton. Welche Vorteile hat die Anerkennung für ihn? Arbeiten in Österreich

Berufliche Anerkennung

Beratung

Erfolgsstories

Die Anerkennung hat fast ein Jahr gedauert, aber es war nicht schwer. Zuerst einmal habe ich mich auf der Webseite www.berufsanerkennung.at informiert. Da habe ich alle wichtigen Informationen und Kontaktadressen gefunden. Dann war ich bei der Beratungsstelle und habe viele Tipps bekommen. Ich musste verschiedene Dokumente sammeln, auch in Russland – das hat natürlich etwas gedauert. Am Ende habe ich alle Dokumente an die Wirtschaftskammer geschickt ANTON KULAGIN und es hat geklappt. Und was bedeutet das für mich? Die Wirtschaftskammer hat heute meine russische Ich kann zum Beispiel eine eigene Firma aufmachen Ausbildung anerkannt! und mein Chef zahlt mir jetzt mehr. Das ist super! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

c Lesen Sie den Forumsbeitrag noch einmal und ordnen Sie die Aktivitäten. Dokumente an die Wirtschaftskammer schicken Dokumente sammeln

Informationen suchen

die Anerkennung bekommen

1

zur Beratungsstelle gehen

d Lesen Sie den Kommentar von susi83. Beantworten Sie die Fragen. susi83 Herzlichen Glückwunsch zu deiner Anerkennung! Ich bin erst seit drei Monaten in Österreich. Früher habe ich als Sekretärin gearbeitet, aber das kann ich in Österreich nicht mehr. Meine Muttersprache ist Farsi. Seit einem Jahr lerne ich Deutsch und jetzt gehe ich dreimal in der Woche zu einem Deutschkurs. Das macht mir viel Spaß. Am Wochenende habe ich meiner Schwester in ihrem Restaurant geholfen, weil ich das Kochen in einer Großküche ausprobieren wollte. Nächstes Jahr möchte ich eine Ausbildung beginnen. Ich koche gern und gut und möchte das richtig lernen. 1. Wie oft hat Susi jetzt Deutschunterricht? 2. Warum hat Susi am Samstag ihrer Schwester geholfen?

3. Was war Susi früher von Beruf? 4. Welche Ausbildung möchte Susi gerne machen?

e Schreiben Sie einen Forumsbeitrag wie in 8b oder einen Kommentar wie in 8d. K12

VORHANG AUF Berufe raten – Arbeiten Sie zu zweit und wählen Sie einen Beruf. Die anderen raten: Welcher Beruf ist es? Wählen Sie. Diskutieren Sie vor der Gruppe, aber nennen Sie den Beruf nicht. A nennt nur Vorteile. B nennt nur Nachteile. Ein Nachteil ist, dass man immer früh aufstehen muss.

Was ist denn kaputt?

oder

Spielen Sie ein Gespräch aus diesem Beruf.

Der Motor macht komische Geräusche.

einhundertneunundachtzig

189


ÜBUNGEN 1

Das mache ich doch selbst! Ordnen Sie den Dialog und hören Sie zur Kontrolle.

3.77

. 0 . 0 . 0 .

0 .

Malermeister Buchholz. Was kann ich für Sie tun? (1) b Diese Woche geht gar nichts mehr. Nächste Woche können wir kommen. (2) Montag geht leider nicht, aber Dienstag um 15 Uhr. (3) Bahnhofstraße 17, okay. Frau Linsbauer, wenn Sie unsere Firma persönlich kennenlernen wollen, dann kommen Sie am Samstag auf unser Sommerfest. Unsere Firma wird 50 und das wollen wir feiern. (4) Auf Wiederhören.

a) Gut, dann nächste Woche am Montag. b) Guten Tag, mein Name ist Linsbauer. Wir haben einen Fleck in unserem Wohnzimmer. Könnten Sie einmal vorbeikommen und sich das ansehen? c) Das ist ja eine nette Aktion. Leider können wir da nicht. Aber vielen Dank für die Einladung. Auf Wiederhören. d) Sehr gut. Unsere Adresse ist Bahnhofstraße 17.

Hilfe? – Hören Sie zuerst und ordnen Sie dann.

2

Die Firma Buchholz im Porträt

a Was passt zusammen? Ordnen Sie zu. a) diese Personen lernen einen Beruf b) Bilder, Fotos usw. zeigen c) schon lange in einem Beruf arbeiten d) Chef/Chefin sein e) nicht gestresst sein f) die Firma g) die Mitarbeiter h) sehr wichtig sein

1. (eine Firma) leiten 2. der Betrieb / das Unternehmen 3. die Angestellten 4. eine zentrale Rolle spielen 5. entspannt sein 6. die Lehrlinge 7. eine Ausstellung machen 8. viel Berufserfahrung haben 3.78

b Aussprache: Was hören Sie? ng oder nk? Kreuzen Sie an. 1 ng

4

5

6

7

8

X

c Hören Sie und sprechen Sie nach. ng: nk:

3.80

3

X

nk 3.79

2

Ausbildung, Bewerbung, Erfahrung, Buchhaltung, gegangen, langsam, Zeitung Bank, Onkel, danken, trinken, pünktlich, schenken, Frankreich

d Hören Sie und sprechen Sie nach. 1. Frau Lang hat eine Ausbildung als Krankenschwester gemacht. 2. Herr Brinkmann, kommen Sie bitte pünktlich. 3. Die Firma renoviert Wohnungen in Frankreich.

190

einhundertneunzig


ÜBUNGEN

3

Wo sind wir heute Nachmittag?

12

a Ergänzen Sie die Zeitangaben. Jetzt

Nächstes Jahr

1.

Vor zwei Jahren

hat

2.

Tanja die Schule abgeschlossen.

b Ordnen Sie die Zeitangaben. heute

vor fünf Jahren

nächste Woche

übermorgen

Jetzt

macht sie

3.

eine Ausbildung als Malerin.

in drei Jahren

sie ihre Ausbildung.

nä chste

morgen

n vor zwei Woche letzte Woche

<

beendet

früher

s Ja hr

in einem halben Jahr

jetzt

früher

letzten Monat

>

heute

morgen

c Schreiben Sie Sätze. Achten Sie auf die Zeitangabe und verwenden Sie die richtige Zeit. 1. Tanja / gestern / in der Berufsschule / sein / .

Gestern war Tanja in der Berufsschule. 2. nächsten Samstag / ihre Wohnung / renovieren / Familie Linsbauer / .

3. kommen / übermorgen / die Malerfirma / zu uns / .

4. letztes Jahr / eine Ausstellung / die Angestellten / machen / .

5. letztes Wochenende / die Firma Buchholz / ein Fest / feiern / .

6. beenden / vor fünf Jahren / seine Ausbildung / Anton / .

d Schreiben Sie fünf Sätze über sich.

1. Letzte Woche … ich …

2. Jetzt … ich …

3. Ich … in zwei Jahren … einhunderteinundneunzig

191


4

Was wolltest du als Kind werden?

a Was sind diese Personen von Beruf? Was wollten sie als Kind werden? Schreiben Sie. n Tierpfleger/in Archite Astrona ut/in Scha uspieler/i kt/in Informatiker/i Ko ch /K öc hi Elektrik n er/in n

1. Herr Haller

2. Frau Bancher

3. Stefan

Musiker/in

4. Michael

1. Herr Haller ist Elektriker. Als Kind wollte er Schauspieler werden. 2. Frau Bancher ist … b Lesen Sie den Text. Kreuzen Sie an: richtig oder falsch?

Vom Lehrling zum eigenen Restaurant Tobias Wurzinger hat heute mit 38 Jahren sein eigenes Restaurant in Klagenfurt. Aber auch er hat einmal als Lehrling angefangen. Hier gibt er Tipps und Infos zu Ausbildung und Beruf. „Koch war nicht mein Traumberuf“, sagt er direkt am Anfang des Gesprächs. „Ich wollte eigentlich Hoteldirektor werden.“ Eine Ausbildung zum Koch kann man in Restaurants, Großküchen oder Kantinen machen. Er empfiehlt aber die Ausbildung in Hotels mit einem guten Restaurant: „Da kann man am meisten lernen.“ Er hat seine dreijährige Ausbildung als Koch in einem großen Wiener Hotel gemacht. Nach seiner Ausbildung hat er lang in London und New York gearbeitet. Tobias Wurzinger sagt, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Köche sehr gut sind. Wenn man als Koch Karriere machen will, muss man gut und kreativ kochen können. Aber auch Teamfähigkeit spielt eine große

Rolle. Der Beruf ist anstrengend und Arbeit spätabends, an Wochenenden und Feiertagen ist in den meisten Betrieben normal. Die Bezahlung ist vor allem am Anfang nicht sehr gut. Man sollte sich also sehr gut überlegen, ob man diesen Beruf wirklich lernen will. Für Tobias Wurzinger ist es heute ein Traumjob: „Ich liebe das kreative Arbeiten, die Zusammenarbeit mit den Kollegen und die Gerüche in der Küche.“

0. Koch war der Traumberuf von Tobias Wurzinger. 1. Eine Ausbildung zum Koch kann man nur in Restaurants machen. 2. Tobias Wurzinger hat auch im Ausland gearbeitet. 3. Als Koch findet man leicht eine Arbeit. 4. Man muss oft am Samstag und Sonntag arbeiten. 5. Man verdient nach der Ausbildung sofort sehr gut. 192

einhundertzweiundneunzig

R

F

X


ÜBUNGEN

5

Traumberufe

12

a Ergänzen Sie die richtige Form von werden. 1. Nina, was wolltest du

werden

, als du klein warst?

2. Als ich klein war, wollte ich Polizistin 3. Aus dem Traum

.

Realität.

4. Nina ist Polizistin

.

5. Ihre Tochter will auch Polizistin

wie ihre Mutter.

geworden • werde • werden • werden • wurde

b Schreiben Sie Sätze. 1. Viele Mädchen wollen

werden, denn

2. Viele Buben wollen

werden, weil

3. Als Kind wollte meine Mutter

.

werden, denn

4. Als Kind wollte ich

6

.

.

werden, weil

.

Paula bei der Berufsberatung

a Ergänzen Sie die passende Präposition: ohne, für, gegen oder mit. 1. Als Maler muss man viel

mit

2. Das spricht

Farben arbeiten. diese Arbeit: Man verdient nicht viel.

3.

einen Schulabschluss kann man diese Ausbildung nicht machen.

4. Frau Gräbner macht sehr viel

ihren Beruf.

5. Die langen Arbeitszeiten sprechen 6.

diesen Beruf.

ein Studium braucht man die Matura.

7. Wir suchen Mitarbeiter 8.

viel Berufserfahrung.

Geduld kann man diesen Job nicht machen.

b Vorteile und Nachteile von Berufen. Ergänzen Sie die Tabelle. g utes Gehalt

haben

nachts arbeiten

viel Urlaub haben

lange Arbeitszeiten haben

früh aufstehen müssen am Wochenende arbeiten müssen

nicht viel Geh

alt bekommen

viel Freizeit haben

eine interessante

Arbeit haben

abwechslungsreich sein

Vorteile

Nachteile

gutes Gehalt haben

am Wochenende arbeiten müssen

einhundertdreiundneunzig

193


c Wählen Sie einen Beruf und ergänzen Sie die Sätze. 1. Für

spricht, dass

.

2. Gegen diesen Beruf spricht, dass

.

3. Ein Vorteil von diesem Beruf ist, dass

.

4. Ein Nachteil ist, dass

.

d Lesen Sie die Beiträge im Forum und ergänzen Sie die Lücken.

Forum simone234

Suche

Ich will (1) Tier p f l e g e r

in

werden, aber ich

weiß nicht, wie der Alltag für Tierpfleger aussieht. Deshalb interessieren mich eure (2) Erfahr nadja17

Ich (3) ma

gerade eine (4) Ausbil

Wenn du Tierpflegerin werden (5) wil

Ich bin seit zwölf (8) Jah am (10) Wochen (12) Prak

7

und bin jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. , brauchst du viel (6) Ged

und du musst

haben.

Interesse an (7) Medi eisbär

.

Tierpfleger. Einen (9) Nach

hat dieser Beruf: Arbeit

ist ganz normal. Mein Tipp: Am (11) bes

machst du ein

.

Paula braucht Tipps.

a Welcher Tipp passt zu welcher Situation? Ordnen Sie zu. 1. Herr Fink kommt am Morgen oft zu spät. 2. Dimitri muss viele Überstunden machen. 3. Vera möchte Freunde in Österreich finden.

1

Sie sollten einen Wecker kaufen.

4. Frau Helm ist arbeitslos. 5. Ernesto und Juan sind immer müde. 6. Sylvia hat im Büro oft Rückenschmerzen. An deiner Stelle würde ich in einen Verein gehen.

A

Ihr solltet mehr schlafen.

Du könntest einen Yoga-Kurs machen.

D

B

Du könntest mit deinem Chef sprechen.

E

Sie sollten zum Arbeitsmarktservice gehen.

b Geben Sie den Personen unterschiedliche Tipps. Fra u Nagel findet ihre Arbeit langweilig.

1

Feli x möchte kochen lernen.

Sie könnten … / Sie sollten … / An Ihrer Stelle würde ich … 2

Lara und Sara möchten ihre Aussprache verbessern.

Du könntest … / Du solltest … / An deiner Stelle würde ich … 3

Ihr könntet … / Ihr solltet … / An eurer Stelle würde ich …

An Ihrer Stelle würde ich mit dem Chef … 194

einhundertvierundneunzig

C

F


ÜBUNGEN

8

Ausbildung im Ausland, Arbeit in Österreich

12

a Was passt nicht? Streichen Sie durch. 1. eine Ausbildung 2. ein Praktikum 3. eine Anerkennung 4. einen Berufsabschluss 5. den Beruf

schreiben • machen • abschließen machen • arbeiten • beginnen brauchen • bekommen • informieren haben • machen • abholen lieben • mögen • bezahlen

3.81

b Hören Sie. Woher kommt Acanit und warum ist sie nach Österreich gekommen?

3.81

c Hören Sie noch einmal und kreuzen Sie an: richtig oder falsch? 1. Acanit arbeitet schon mehr als drei Jahre im Krankenhaus. 2. Sie hat in Uganda noch nicht als Krankenpflegerin gearbeitet. 3. Man hat ihre Ausbildung sofort anerkannt. 4. Sie musste die B2-Prüfung machen. 5. Acanit fühlt sich wohl in Österreich.

R

X

F

LEICHTER LERNEN: Gespräche im Beruf vorbereiten a Schreiben Sie Ihre Fragen auf.

Informieren Sie sich im Internet über Firmen und Berufe.

b Bereiten Sie zwei von diesen drei Situationen vor. 1

Sie möchten ein Praktikum bei einer Firma machen.

Sie möchten nächsten Monat Urlaub nehmen.

Sie haben einen Termin beim Arbeitsmarktservice.

2

3

Lassen Sie Ihre Fragen von Muttersprachlern korrigieren und lernen Sie die Fragen.

1. Kann ich bei Ihnen ein Praktikum machen?

RICHTIG SCHREIBEN: -d oder -t am Wortende Gleich sprechen – anders schreiben. Ergänzen Sie d oder t. 1. Tanja hat ein neues Fahrra d . 2. Das Bil

an der Wan

gefällt mir gu .

3. Der Beruf ist sehr interessan . 4. Die Arbeit als Maler ist anstrengen 5. Tobias hat lang im Auslan

und har .

1. Bei Adjektiven: Wie spricht man das Adjektiv im Komparativ oder mit Endung aus? (anstrengend – anstrengender) 2. Bei Nomen: Wie spricht man den Plural aus? (Wand – Wände)

gearbeitet.

einhundertfünfundneunzig

195


Mein Deutsch nach Kapitel 12 Das kann ich: über Zukunft sprechen Kino

Ergänzen Sie die Sätze.

Urlaub Arbeit

In zwei Jahren …

Morgen …

Hochzeit

Nächste Woche …

über Traumberufe sprechen

Sprechen Sie. Was wolltest du als Kind werden? 0 Ich wollte … werden. Warum? .

über Vor- und Nachteile von Berufen diskutieren

Wählen Sie einen/Ihren Beruf und diskutieren Sie. . 0 .

Tipps geben

Was spricht für den Beruf …? Mir gefällt, dass … Und gibt es auch Nachteile?

Schreiben Sie drei Tipps.

Mir ist so langweilig.

An deiner Stelle würde ich … Du könntest … Du solltest … www A2/K12

Das kenne ich:

G

Zukunft ausdrücken: Zeitangabe + Präsens

Präpositionen mit Akkusativ für, gegen, ohne

Morgen

der Beruf das Gehalt die Liebe die Tiere

Die Arbeitszeit spricht gegen den Beruf. Paula interessiert sich für das Gehalt. Es geht nicht ohne die Liebe zu Tieren. Sophia braucht viel Zeit für die Tiere.

ich du er/es/sie wir ihr sie/Sie

Präsens werde wirst wird werden werdet werden

ich du er/es/sie wir ihr sie/Sie

sollte solltest sollte sollten solltet sollten

Anton

2 geht

Tanja

in die Berufsschule.

fährt

im Mai

nach Russland.

Das Verb werden Tanja

wird

Malerin.

Aus dem Traum wurde nichts. Dann bin ich Informatikerin geworden .

Tipps geben mit Konjunktiv II

196

Ich

würde

Du Ihr

weniger

arbeiten .

könntest

Maler

werden

.

solltet

Urlaub

machen

.

einhundertsechsundneunzig

Präteritum wurde wurdest wurde wurden wurdet wurden könnte könntest könnte könnten könntet könnten

Perfekt bin geworden bist geworden ist geworden sind geworden seid geworden sind geworden

würde würdest würde würden würdet würden


Österreich Deutsch in Alltag und Beruf plus Werte- und Orientierungsmodule Kurs- und Übungsbuch mit DVD-ROM Österreich

Österreich vermittelt das österreichische Standarddeutsch für Alltag und Beruf sowie die österreichische Landeskunde und Werteorientierung, bietet effektive Hilfestellungen für motivierende Erfolgserlebnisse und fördert das Zusammenleben und die kulturelle Integration in Österreich.

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Mein Deutsch nach Kapitel 9 Das kann ich: über die Schulzeit sprechen

Sprechen Sie. . 0 . 0

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für jugendliche und erwachsene Lernende ohne Vorkenntnisse nach dem Rahmencurriculum für A2-Kurse mit Werte- und Orientierungswissen (ÖIF) bereitet auf alle relevanten Prüfungen vor

Ös

ic e r r te

h

10

A

10

B

B

A

Wo bist du in die Schule gegangen? Ich bin in … Welche Sprachen hast du in der Schule gelernt? …

über Schulfächer schreiben

Ergänzen Sie die Sätze.

in einem E-Mail um Informationen bitten

Schreiben Sie ein E-Mail an den Kinderhort.

… und … waren meine Lieblingsfächer. … habe ich nicht gern gemacht, weil … In … hatte ich gute Noten.

C C

Sie möchten Informationen:

freie Plätze? Öffnungszeiten? In den Schulferien geöffnet?

Sehr geehrte Damen und Herren Wir suchen für unsere Tochter eine Betreuung über Mittag und nach der Schule. …

G

Reflexivpronomen im Akkusativ Ich fühle mich in meiner Klasse wohl. Freust du dich, dass morgen Schule ist? Hamid langweilt sich in der Schule. Komm, wir müssen uns beeilen! Kinder, setzt euch! Die Kinder konzentrieren sich.

ich du er/es/sie wir ihr Sie/sie

setze mich setzt dich setzt sich setzen uns setzt euch setzen sich

1

sich interessieren für warten auf denken an

142

hundertzweiundvierzig

Herr Papadakis freut sich über Hadisa. Cem interessiert sich für Bücher. Die Klasse wartet auf die Pause. Thomas denkt oft an andere Sachen.

a Was mach en

Auf Foto D frisst die Katze ihr Futter. 3.21 – 23

3.21 – 23

Auf Foto

b Hören Sie. Welcher Dialog passt zu welchem Foto? Ordnen Sie zu. Dialog 1:

… mit Dativ sich streiten mit Jonas streitet sich mit Dennis. erzählen von Saida erzählt von ihrem Wochenende.

1 Mattenstr

Mattenstrasse 78, 3. Stock, links

a Was machen die Bewohner der Wohngemeinschaft auf den Fotos?

Verben mit Präpositionen … mit Akkusativ sich freuen über

Dialog 2:

Dialog 3:

3.21 – 23

c Hören Sie Dialog 1 noch einmal. Warum ärgert sich Fabian? d Bilden Sie zwei Gruppen. Sprechen Sie über das Leben in einer WG. 3.21 – 23

Gruppe 1: Was ist schön? Gruppe 2: Was ist schwierig? Präsentieren Sie anschliessend Ihre Ergebnisse im Kurs.

Z schön Man kann zusammen kochen.

die Bewo

b

Stock, links

hner der

Katze ihr

Wohngeme

Futter.

inschaft auf

den Fotos

?

Hören Sie. Welcher Dialog passt zu Dialog 1: welchem Foto? Ordne n Sie zu. Dialog 2: 1 noch einma l. Warum ärgert sich Fabian? zwei Grupp en. Sprec Gruppe 1: hen Sie über Was das Leben Präsentiere ist schön? Gruppe in einer WG. 2: Was ist n Sie ansch schwierig? liessend Ihre Ergeb nisse im Kurs.

c Hören Sie Dialog d Bilden Sie

V schwierig Die Mitbewohner räumen nicht auf.

Sprechen Konfliktgespräche führen; Ärger ausdrücken; sich entschuldigen; Wichtigkeit ausdrücken | Hören Streitgespräche; Gespräche an einem Fest | Schreiben WhatsApp-Nachrichten; Bitten | Lesen Text über Zusammenleben in der WG; kurze Nachrichten; Zeitungsartikel | Beruf Kollegen um einen Gefallen bitten; Probleme ansprechen; auf Kritik reagieren

D

asse 78, 3.

D frisst die

143

Man kann

Z schön zusammen koche

n.

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V Die Mitbewohn schwierig

Sprechen er räumen Konfliktgespr nicht auf. äche führen Gespräche ; Ärger ausdrü an einem Fest | Schrei cken; sich kurze Nachri ben Whats entschuldige chten; Zeitun App-Nachric n; Wichti gsartikel hten; Bitten gkeit ausdrü | Beruf Kolleg | Lesen Text cken | Hören en um einen über Zusam Streitg espräc Gefallen menleben bitten; Proble he; in der WG; me anspre chen; auf Kritik reagie ren

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