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Ausgabe für EUROPA

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

April 2019 / Ausgabe 783

evangelisch www.impactoevangelistico.net

ANDACHT

DAS KREUZ DES CHRISTUS WIRD ENTKRÄFTET

INTERNATIONAL

SCHLUSS MIT DER GENDERIDEOLOGIE

AUSSAGE

IN DEN KLAUEN EINES HEXERS

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG

Die Wahrheit über den Leib Christi

DAS GEHEIMNIS DES

GRABES


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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

SIEGER IN CHRISTUS Pfarrer José Arturo Soto B. Internationaler Vorsitzende der WMB

„Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten!“ (2 Korinther 2,14)

D

er Heilige Geist offenbart uns Jesus als Erlö-

den Blick auf den Himmel richten und auf die Herr-

ser und überzeugt uns von unserer Schuld und

lichkeit hoffen – und zwar mit der Gewissheit, dass

Richtbarkeit. Ohne ihn könnten wir nie an die Füße

unser Erlöser lebt.

Christi gelangen. Sobald wir diesen ersten Glaubens-

Wir sind wertvoll vor Gottes Augen. Deswegen

schritt gemacht haben, erbaut uns der Heilige Geist

hat der Apostel gebetet: „...daß Christus wohne durch

und lässt uns die Wahrheiten bzw. Geheimnisse Got-

den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe

tes erkennen. Durch ihn führen wir ein Leben im tri-

eingewurzelt und gegründet werdet, auf daß ihr be-

umphalen Glauben, das uns erlaubt, unseren Lauf mit

greifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die

Freude zu vollenden (2 Tim 4,7-8).

Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; auch

Liebe Leser und Leserinnen, der Heilige Geist geht

erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis

über das Reden in Zungen und das Wirken von Wun-

übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Got-

dern hinaus. Die dritte Person der Dreifaltigkeit will

tesfüll“ (Eph 3,17-19).

uns nach dem Vorbild der Fülle Christi bilden und uns das gleiche Gefühl vermitteln, das es in Jesus gab.

Gott freut sich, wenn er sieht, dass wir uns den Fallen des Feindes wiedersetzen. Er wird nicht von unse-

Der Geist Gottes überträgt und erneuert in uns

rer Leistung in dieser Welt beeindruckt, sondern da-

ständig die Hoffnung auf Auferstehung. Ohne diese

von, wie wir die feurigen Pfeile Satans mit dem Schild

Hoffnung ist unser Glaube sinnlos. Wenn das Leben

des Glaubens löschen.

der Gläubigen sich langsam zu der Welt hingezogen

Die uns vom Heiligen Geist gegebene Kraft ist

fühlt, ist es, weil wir unsere Augen vom himmlischen

jene, die Jesus von den Toten auferstehen ließ (Röm

Erbe abwenden, um unsere Welt zu ändern. Was taugt

8,11). Der Sieg unseres Erlösers war vollständig, und

uns denn, groß oder einflussreich auf dieser Erde zu

so soll unser Sieg auch sein. Diese Kraft garantiert uns

sein, wenn wir bloß Pilger sind?

den Sieg über unsere Feinde und macht uns zu Mit-

Der Teufel kann den Menschen nicht täuschen, der weiß, an wen er glaubt. Wir können alles verlieren und das Schlimmste erleiden, doch wir werden immer

erben mit Christus. Möge Gott euch segnen und von Sieg zu Sieg, und von Macht zu Macht führen. Amen.

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evangelísch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz APRIL 2019 / AUSGABE N° 783 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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GLAUBENSHELD

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6.- Titelblatt WURDE DER LEIB CHRISTI AUS

SEINEM GRAB GESTOHLEN? Erfahren Sie, wie Skeptiker auf die Auferstehung Jesu reagiert haben. Einige behaupten, dass jemand den Leib Christi gestohlen und dass dies unglaubliche Geschichten entstehen lassen hätte. Ist das denn möglich? 14.- Infografik DAS GRAB CHRISTI IM LAUFE DER ZEIT. Die Details über das mögliche Grab Jesu, den heiligsten Ort in der christlichen Welt. 16.- International ZUR VERTEIDIGUNG DES LEBENS UND DER FAMILIE. Der 3. Iberoamerikanische Kongress für Leben und Familie hat seinen Kampf gegen die GenderIdeologie wieder betont. 18.- Aktuelles CHRISTENTUM GEGEN KINDERMORD. Ein Artikel in der ABC-Zeitung hebt die Rolle der Gläubigen bei der Bekämpfung von Kindermord im vierten Jahrhundert hervor. 20.- Jugend KANN ES FREUNDSCHAFT ZWISCHEN MANN UND FRAU GEBEN? Die Freundschaft zwischen jungen Menschen unterschiedlichen Geschlechts kann so möglich wie unmöglich sein. 22.- Frau DIE STILLE GOTTES SPRICHT Oftmals ist das Schweigen des Herrn ein Zeichen des Unmuts. Damit Gott nicht aufhört, zu uns zu sprechen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. 24.- Musik FREUDIG, FREUDIG, WIR VEREHREN DICH. Lied, das von der Freude der Christen für die Schöpfung des Allmächtigen erzählt. 26.- Literatur BIOGRAPHIEN VON GROSSEN CHRISTEN. Eine Zusammenstellung der

Lebensgeschichten von zwanzig der herausragendsten Figuren in der Geschichte des modernen Christentums. 30.- Glaubensheld DER ENGLISCHE MISSIONAR Dixon Edward Hoste zeigte, dass es mit Toleranz und Gebet möglich ist, Menschen zum Glauben zu bewegen. 34.- Lebensgeschichte GEFANGEN IN DEN KLAUEN EINES HEXERS. Eine Krankheit führte ihn dazu, sich an den Teufel zu wenden, damit er ihn heilte, aber es stellte sich heraus, dass alles bloß ein Betrug war. Er erholte sich erst, nachdem er das Evangelium annahm. 40.- Interview „DIE LEHRE HÄLT DIE ARBEIT AUFRECHT“ Pfarrer Gustavo Martínez, internationaler Schatzmeister der Weltweiten Missionsbewegung, machte eine Bilanz von den 56 Jahren des Werks. 42.- Apologetik IST MORMONISMUS EINE SEKTE? Mormonen sind an einer falschen Religion beteiligt, die die Natur Gottes, Jesus Christus und die Bedeutung von Erlösung verzerrt. 44.- Andacht WENN MAN DAS KREUZ CHRISTI ZUNICHTE MACHT 46.- Andacht WIR SOLLEN UNS NICHT FÜRCHTEN 48.- Andacht DIE KIRCHE IN PERGAMO 50.- Veranstaltungen DIE EVANGELISIERUNGSARBEIT, DIE VON DEN WMB AUF DER GANZEN WELT DURCHGEFÜHRT WIRD66.- Cartas NOS ESCRIBEN NUESTROS LECTORES

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TITELBLATT

WURDE DER LEIB CHRISTI AUS DEM GRAB GESTHOLEN?

Wie haben Skeptiker in Bezug auf die Auferstehung Jesu reagiert? Manche haben gesagt, dass jemand den Leib Jesu aus dem Grab gestohlen haben muss und somit die Erzählungen über die unglaubliche Auferstehung entstehen ließ. Ist das denn möglich? Pfarrer Gary W. Jensen (*)

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TITELBLATT Es gibt keinen Zweifel, dass das Grab Jesu geheimnisvollerweise leer war. So wie Paul Althaus sagte: die Auferstehungskerygma „hätte sich keinen Tag, keine Stunde in Jerusalem halten können, wenn das Leersein des Grabes nicht als Tatsache für alle Beteiligten festgestanden hätte.“[1] Dr. Craig merkte, dass es keine Traditionen gibt, die der Erzählung über das leere Grab widersprechen, nicht mal in der jüdischen Polemik[2]. Mindestens ein Skeptiker (Dr. John Dominic Crossan) hat fälschlicherweise behauptet, dass das römische Gesetz die Bestattung Jesu automatisch verbot, und dass er deswegen in ein Massengrab hätte geworfen werden müssen. Dafür gibt es aber keine Beweise. Raymond Brown hat nämlich bewiesen, dass sich die Bestattungspolitik der Römer je nach Umständen änderte und dass sie auch persönliche Bestattungen für manche Gekreuzigten erlaubte [3]. Zudem wäre dieses Szenario nicht kompatibel mit den jüdischen Protesten darüber, dass der Leib Jesu entfernt worden war [4]. Außerdem hätten die Evangelien nicht erfolgreich beweisen können, dass der Besitzer des Grabs spezifisch ein Mitglied des Synedriums namens Joseph von Arimathäa war (Markus 15,43). Wenn die Evangelien in diesem Aspekt falsch gelegen wären, wäre dies schnell von den Juden revidiert und zum Scherz gemacht worden. Wie haben Skeptiker in Bezug auf die Auferstehung Jesu reagiert? Manche haben gesagt, dass jemand den Leib Jesu aus dem Grab gestohlen haben muss und somit die Erzählungen über eine unglaubliche Auferstehung entstehen ließ. Ist das denn möglich? JUDEN UND RÖMER

Weder die Juden noch die römischen Wächter (Matthäus 27, 62-66) hätten den Leib entfernen können. Beide Parteien hatten alle Gründe der Welt, den Leib Jesu in der Öffentlichkeit zeigen zu wollen, um so die Jünger zu demütigen und die christliche Bewegung für immer zu stoppen. Da dies in Jerusalem passierte, hätten sie zudem ihn leicht finden können. Jedoch wurde, zu ihrer Besorgnis, kein Leib gefunden. Hätten die Juden den Leib Jesu gehabt oder gefunden, so hätten sie ihn am Pfingsttag gezeigt, als ganzes Jerusalem über die Petrus Predigt bezüglich der Auferstehung Christi aufgeregt war. NACHFOLGER JESU CHRISTI

Ebenfalls ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Nachfolger Jesu den Leib entfernten, wenn eine römische Wache das Grab bewachte – nicht zu vergessen, dass die Tür ein großer Stein war. Es wäre auch nicht gerecht, eine Erklärung über schlafende Wächter zu geben (Matthäus 28,11-15). Die Geschichte hätte nur als apologetische Propaganda getaugt, wenn die Wächter wach gewesen wären. Warum würden die Jünger (oder irgendjemand anderes) das eigene Leben gefährden, um den Leib Jesu zu entfernen? Die Bibel zeigt, dass die Jünger eingeschüchtert und entmutigt waren. Und sie waren auch ehrliche Männer.

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TITELBLATT

Es wäre nicht klug gewesen, einen Leib zu verstecken und eine Auferstehung vorzutäuschen. Die Folgen ihrer Treue zu Jesus waren nämlich Peitschenschläge, Gefangenschaft und sogar Tod. Kein vernünftiger Mensch würde sich für sowas entscheiden, wenn alles nicht wahr wäre. Unter solchem Druck beichten Lügner ihre Lügen und betrügen ihre Kameraden.

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Wie hätten sie ihr Leben lang rausgehen und täglich über die Auferstehung Jesu predigen können, wenn sie die ganze Zeit wussten, dass alles eine Lüge war? Hätten sie sich für eine bloße Lüge geopfert und so stark gelitten? Es wäre nicht klug gewesen, einen Leib zu verstecken und eine Auferstehung vorzutäuschen. Die Folgen ihrer Treue zu Jesus waren nämlich Peitschenschläge, Gefangenschaft und sogar Tod. Kein vernünftiger Mensch würde sich für sowas entscheiden, wenn alles nicht wahr wäre. Unter solchem Druck beichten Lügner ihre Lügen und betrügen ihre Kameraden. Das explosive Wachstum der Kirche ist ein einschlägiger Beweis für die Auferstehung Jesu. Es waren nicht die Mächtigen, sondern die Schwachen, mit allen möglichen kulturellen Stigmata gekennzeichnet (1. Korinther 1,26-29), deren Botschaft der Auferstehung das römische Reich friedlich veränderte. Wer hätte mit so einer „unglaublichen“ Leistung gerechnet? Und doch, es ist wirklich passiert. [5] Ein weiterer Beweis für die Auferstehung ist die Tatsache, dass das Christentum vom Judentum entstanden ist. Der angesehene Archäologe F. Albright sagte: „Meiner Meinung nach wurden alle Bücher des Neuen Testaments in der ersten Dekade der 40er und der 80er des ersten Jahrhunderts von getauften Juden geschrieben.“ [7] Die Vorurteile der Juden gegen den Jesus vom Neuen Testament waren zu stark. Was hätte sie sonst dazu führen können, einen „Verbrecher“ als ihren versprochenen Messias zu akzeptieren (Galater 3,13), der schandhaft an ein Holz gehängt worden war? Sie hatten sich

Das explosive Wachstum der Kirche ist ein einschlägiger Beweis für die Auferstehung Jesu. Es waren nicht die Mächtigen, sondern die Schwachen, mit allen möglichen kulturellen Stigmata gekennzeichnet (1. Korinther 1,26-29), deren Botschaft der Auferstehung das römische Reich friedlich veränderte.

SECHS EINWÄNDE Sie werden häufig von Kritikern der Auferstehung Christi vorgebracht... • Die Auferstehung Christi ist ein Mythos, keine Geschichte. • Die Geschichten über die Auferstehung sind voller Widersprüche. • Wunder sind nicht möglich. • Der Leib wurde gestohlen. • Jesus ist einfach verschwunden und hat sich dann von seinen Wunden erholt. • Zeugen sahen nur „Dinge“.

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doch nach einen militärischen Retter gesehnt. Und was sonst hätte die Juden dazu führen können, auf ihre monotheistischen Überzeugungen [8] zu verzichten, Jesus als Gottes Sohn zu verehren (Johannes 1,18), und den Ruhetag von Samstag auf Sonntag zu verlegen (Apostelgeschichte 20,7)? Ein rein erfundener Mythus hätte nie solche Hoffnungen und Traditionen zerstört. „Jesus war so anders als das, was die Juden vom Sohn Davids erwartet hatten, dass es seinen eigenen Jüngern fast unmöglich war, die Idee des Messias mit ihm zu vereinigen.“ [9] (Millar Burrows). Wie das Neue Testament erläutert, nur die Auferstehung Jesu konnte über das „Unmögliche“ siegen (Apostelgeschichte 2,24). SAULUS BEKEHRUNG

Außerdem stellt die Bekehrung von Saulus von Tarsus ein

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entscheidendes Wunder dar. Der anfangs gewältige Feind der Kirche (Apostelgeschichte 8,3; Galater 1,13) änderte sich radikal bis zum Punkt, einen Diener Jesu zu werden. Für Gott entschied er sich fürs Leiden (2. Korinther 11,23-27), er verließ alles, was er hatte, ertrug Verfolgung und predigte das Evangelium von einer Stadt in die andere, bis Rom, wo er als Märtyrer starb. Nach Christus gilt er als einflussreichste Figur im Schicksal des römischen Reichs des ersten Jahrhunderts. [10] ANDERE APOSTEL

Auch die anderen Apostel überwanden die Angst, um tapfer zu leiden, verhaftet zu werden, und sogar zu sterben. Sie verkündigten die Frohe Botschaft Christi, des Auferstandenen, durch die Welt. Können Sie sich vorstellen, dass diese Menschen für einen reinen Mythus gestorben sind? „Jeder Apostel mit


TITELBLATT …und grausamen Tod erwarten. Doch diesen Glauben verbreiteten sie tatsächlich mit Eifer; und all diese Drangsal ertrugen sie unerschrocken, ja sogar mit Freude. Als einer nach dem anderen elend umgebracht wurde, führten die Überlebenden ihr Werk nur mit noch größerer Kraft und Entschlossenheit fort. Die Annalen der militärischen Kriegsführung bieten kaum ein derartiges Beispiel für heldenhafte Konstanz, Geduld und unerschütterlichen Mut. …Obwohl es moralisch möglich gewesen wäre, dass sie diesbezüglich getäuscht worden waren, hätten alle menschliche Faktoren zu der Erkennung und zum Geständnis ihres Fehlers geführt. In Anbetracht dieser Umstände ist die einzige Erklärung die komplette Überzeugung und Erkennung, dass sie gute Menschen waren, die das aussagten, was sie aufmerksam gesehen hatten… und wahr war.“ [12] Viele halten Dr. Greenleaf für einen der größten Denker der USA in Rechtsfragen. Er war zuvor ein erklärter Skeptiker des Christentums, der sich vornahm, die Göttlichkeit Jesu zu widerlegen. Doch schließlich kam er zu dem Schluss, dass die Auferstehung wahr ist - „ohne berechtigten Zweifel“. Greenleaf wurde Christ, nachdem er selbst die Beweise studiert hatte. Viele Rechtsexperten sind sich mit Greenleaf einig, dass der Fall des Todes und der Auferstehung Christi, wenn er vor ein Gericht gebracht werden würde, sicherlich gewinnen würde. Die Aussagen sind sehr gut etabliert und durch unabhängige und übereinstimmende Beweise verifiziert. Quelle: https://christiananswers.net/spanish/

Ausnahme von Johannes starb als Märtyrer… denn sie hielten an ihren Glauben und ihre Behauptungen fest“, merkt Forscher Josh McDowel an. [11] Im Gegensatz zu anderen, die mit der Hoffnung auf ein nicht beweisbares Leben nach dem Tod gestorben sind (z.B. die Mystiker, die nach der Reinkarnation gesucht haben, oder die Muslimen, die auf eine Belohnung Alas gewartet haben), lebten und starben die Jünger Jesu für eine historisch beweisbare Behauptung, nämlich dass das Grab leer und er lebend gesehen worden war. Der Fachmann in legalen Angelegenheiten und Gründer der Harvard Law School, Dr. Simon Greenleaf, weist auf Folgendes hin: „Selbst wenn sie (die ersten Christen) diesen neuen Glauben auch nur in der unanstößigsten und friedlichsten Weise verbreiteten, konnten sie nur Verachtung, Opposition,

Referenzen und Anmerkungen [1] Paul Althaus in Pannenberg, Wolfhart (1968): Jesus-God and Man. SCM Press, S. 100. [2] Dr. Craig in Wilkins, M. & Moreland, J.P. (1995): Jesus Under Fire. Grand Rapids, Michigan: Zondervan, S. 149. [3] Brown, Raymond (1994): The Death of the Messiah. New York: Doubleday, Vol. I, S. 1205. [4] Siehe dazu „Dialog mit dem Juden Trypho“ (Justin der Märtyrer) und die Sagensammlung „Toledot Jeschu“. Nach dieser Erzählung verkaufte der Besitzer des Grabs den Leib Jesu, der später durch die Straßen der Stadt geschleppt wurde. Beide wurden von Gary Habermas und Anthony G. N. in „Ist Jesus von den Toten auferstanden? “ (Did Jesus Rise From the Dead?) diskutiert - das vollständige Dokument (Miethe, 1987. San Francisco: Harper & Row, S. 99f.) [5] „Dass die christliche Bewegung hätte siegen können, so dass die bescheidenen Männer, die an den Ufern des Sees von Galiläa fischten, heute besser bekannt sind als die Cäsaren, die die Welt regierten... ist so erstaunlich, dass es unglaublich wäre, wenn wir nicht wüssten, dass es so ist.“ [Trueblood, Elton (1957): Philosophy of Religion. Harper and Brothers, S. 140.] [6] Apostelgeschichte 2,5-43; 6,7. [7] William F. Albright in einem Interview mit der Zeitung Christianity Today (Januar 18, 1963), S. 3. [8] „Der Monotheismus“, der sich aus dem Deuteronomium 6,4, „Der Herr, unser Gott, ist eins“, ergab, festigte den Glauben Israels im Gegensatz zum Polytheismus seiner Nachbarn. Es schien, sogar im Prinzip, die Aussage Jesu, Gott zu sein, auszuschließen. In Wirklichkeit wird jedoch in Genesis 2,24 dasselbe hebräische Wort „eins“ (Echad) verwendet: „Die beiden werden ein Fleisch sein“ (Josua 9,2; Richter 20,1) und impliziert eine gemeinsame Einheit. Folglich, auch wenn sich die jüdischen Vorurteile dem Anspruch Jesu, der Sohn Gottes zu sein, energisch widersetzten, erlaubt und impliziert das Wort tatsächlich eine solche Möglichkeit. [9] Burrows, Millar (1958): More Light on the Dead Sea Scrolls. Viking Press, S. 68. [10] Sir William Ramsey, zitiert in Smith, Wilbur (1945): Therefore Stand. Wilde, S. 246f. [11] McDowell, Josh (1972): Evidence that Demands a Verdict. San Bernardino, California: Campus Crusade for Christ, S. 255. [12]. Greenleaf, Simon (1995): The Testimony of the Evangelists. Kregel, S. 31-32.

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DAS GRAB CHRISTI IM LAUFE DER ZEIT

34 – 135 n.Chr

325 – 327 n.Chr.

Das leere Grab Jesu wurde von den Christen verehrt

Konstantin und Helena fördern die Suche nach dem Grab Jesu. Dazu wird der Tempel der Venus abgerissen.

336 n.Chr.

135 - 325 n.Chr. Hadrian befahl 135, das Gebiet zu begraben und einen Tempel über ihm für die Venus zu bauen.

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Konstantins Architekten isolierten das Grab Jesu und bauten eine Ädikula. Sie nahmen es als Zentrum und projizierten ein kreisförmiges Mausoleum um es herum.


QUELLE: Custodia de Tierra Santa (Kustodie des Heiligen Landes) und National Geographic

Das wahrscheinliche Grab Jesu Christi ist die heiligste Stätte der christlichen Welt und besteht derzeit aus einer Steinplatte oder Totenbett, das aus einer Kalksteinhöhle gehauen wurde. Spätestens seit 1555, wenn auch wahrscheinlich Jahrhunderte früher, ist dieses Totenbett mit einer Marmorverkleidung geschützt, um die Pilger daran zu hindern, Fragmente des ursprünglichen Felsens als Relikte zu entfernen.

1114 – 1167

1810.

2016 – 2017.

Während der Kreuzritterreiche wurde der Wiederaufbau, den der byzantinische Kaiser Konstantin Monomachos im 11. Jahrhundert veranlasst hatte, vergrößert

Die durch einen Brand beschädigte Ädikula wurde wieder aufgebaut.

Der kleine Tempel wurde komplett restauriert.

1974. 1555. Die Ädikula wurde im gotischen Stil restauriert.

Während des britischen Protektorats wurden Stahlträger eingesetzt, weil die Ädikula drohte zusammenzubrechen.

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INTERNATIONAL

ZUR VERTEIDIGUNG DES LEBENS UND DER FAMILIE Zum dritten Jahr in Folge fand der Iberoamerikanische Kongress für Leben und Familie statt, in dem die Teilnehmer eine Erklärung unterzeichneten, um ihren Kampf gegen die Gender-Ideologie zu ratifizieren und von internationalen Organisationen einen Raum für einen offenen und konstruktiven Dialog zu fordern, anstatt ihre Ideale der Familie aufzuzwingen. Über zweihundert Vertreter aus 17 Ländern trafen sich in Panama, um die „neokolonialistischen Initiativen“ internationaler Organisationen zu denunzieren, die finanzielle Unterstützung im Austausch für Gesetzesänderungen zur Förderung der Gender-Ideologie anbieten. Sie betonten auch wieder ihr Engagement für Leben und Familie, Gerechtigkeit, Entwicklung und Freiheit sowie für den Schutz der bürgerlichen Freiheiten, die nun wieder bedroht sind. „In einer Zeit, in der die Gender-Ideologie Denkweisen, Strukturen und Machtinstanzen infiltriert, erheben wir uns nicht nur zur Verteidigung unserer Ethik, sondern auch zur

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Verteidigung der Identität und Freiheiten aller, insbesondere der nächsten Generation“, heißt es in dem von evangelischen Pastoren, Schriftstellern, Senatoren, Parlamentariern und Präsidentschaftskandidaten unterzeichneten Dokument. Die Teilnehmer forderten Respekt vor der Autonomie der Familie bei der Werteerziehung der Kinder und forderten ein Bildungsmodell, das Indoktrination und ideologische Slogans ausschließt. „Uns ist bewusst, dass die Wissenschaft die Falschaussagen der Gender-Ideologie leugnet. Daher sind wir besorgt, dass bei der Ausarbeitung von Gesetzen und Bildungsprogrammen die Informationen der Wissenschaft ausgeschlossen und ideologische Aufzwänge gemacht werden“, sagen sie. Ebenfalls waren sie offen für einen ehrlichen und konstruktiven Dialog vor den Regierungsstellen, der zur Suche nach Lösungen, insbesondere im legislativen Bereich, beitragen kann; um gerechte Gesetze zu erlassen, die unveräußerliche Rechte – insbesondere das Recht auf Leben –, und grundlegende Einrichtungen wie die Ehe schützen. Die Kongressteilnehmer forderten auch, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Kinderrechtskonvention, die Amerikanische Menschenrechtskonvention, der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte und die Amerikanische Erklärung der Rechte und Pflichten des Menschen sowie andere internationale Instrumente beibehalten und verstärkt werden.


An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus 17 Ländern Lateinamerikas, Europas und Südafrikas teil. „Es ist eine erfreuliche Erfahrung, mit Kollegen, Freunden vom amerikanischen Kontinent, die sich auch um das Wohlergehen der Familie und das Recht auf Leben kümmern, teilen zu können. Diese Bewegung gewinnt nicht nur an Bekanntheit, sondern lässt auch einen enormen Einfluss und ein Engagement in den Kontinenten entstehen. Dadurch wird das Leben und die Familie weiterhin unter-

stützt. Keine Organisation könnte sich das als Ziel setzen, was die christliche Kirche als Plan hat, weil die Kirche das Licht der Welt und das Salz der Erde ist“, sagte der Direktor des Iberoamerikanischen Kongresses für Leben und Familie, Aarón Lara. Pfarrer José Arturo Soto, Internationaler Vorsitzende der Weltweiten Missionsbewegung, der an der Veranstaltung teilnahm, betonte, dass „wir alle die Rechte verteidigen müssen, die wir erworben haben. Als Bürger der Welt müssen wir unseren Beitrag leisten, vielleicht mit einem Protest. Außerdem können wir durch das Gebet auch viele Dinge in Ordnung bringen und unsere Stimme als Kirche erheben, ohne andere Motivationen einzugehen. Unter den Referenten zeichneten sich unter anderem der Anwalt, Journalist und Schriftsteller César Vidal, der Journalist und ehemalige Präsidentschaftskandidat von Costa Rica, Fabricio Alvarado, sowie der Sprecher und Mitglied der kollektiven Bewegung Con Mis Hijos No Te Metas (Finger weg von meinen Kindern), Christian Rosas, aus. Durch ihre Vorträge motivierten sie die Menschen dazu, sich den Angriffen auf die Familie und das ungeborene Leben zu widersetzen, sowie für den Respekt vor den festen ethischen, moralischen und geistlichen Überzeugungen bei dem Aufbau eines Entwicklungsmodells für Lateinamerika zu kämpfen, das das Bild Gottes im Menschen wiederherstellt. Schließlich wurde die Einladung zum 4. Kongress, der in der Stadt Lima, Peru, stattfinden wird, ausgesprochen.

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GESCHICHTE

DAS CHRISTENTUM GEGEN KINDERMORD Ein Artikel in der spanischen Zeitung ABC betont die Rolle des Christentums bei der Bekämpfung von Kindermord im 4. Jahrhundert und die Gewaltexzesse gegen Kinder.

Am 16. November 318 ordnete das Römische Reich die Kindstötung, den Mord an dem Neugeborenen, als Verwandtenmord ein. Damit wurde die patria potestas („väterliche Gewalt“) des pater familias (Familienvaters) auf seine Nachkommen eingeschränkt, die bis dahin fast absolut in den ersten Lebenstagen des Babys war. Der römische Kaiser, der dieses Dekret verkündete (Codex Theodosianus 9, 15, 1), war Konstantin der Große, der erste christliche Kaiser. Ein anderer christlicher Kaiser, Valentinian, würde am 7. Februar 374 das Gesetz erlassen, nach dem die Kindstötung mit der jeder anderen Art von Mord gleichgesetzt wurde (Codex Theodosianus 9, 14, 1). Die bahnbrechenden Forscher über die dunkle Geschichte des Kindermordes, die US-Amerikaner John T. Noonan und Lloyd DeMause, erkennen kategorisch, dass das 4. Jahrhundert, das Jahrhundert der Bekehrung Roms zum Christentum, die Zeit war, in der man im Westen begann, diese Plage wirklich zu bekämpfen. EIN ERGEBNIS DER JAHRHUNDERTE

So wie Sklaverei, gerichtliche Folter, Kinderprostitution, Todesstrafe durch Kreuzigung oder Gladiatorenkämpfe, markierte die Verwandlung der Mentalitäten, die den Sieg des Christentums im Römischen Reich mit sich brachte, ein Vorher und ein Nachher beim Schutz der Rechte der Schwächsten. Die Grausamkeit der sozialen Strukturen der Antike wurde dann allmählich durch den christlichen Humanismus gemildert.

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Das Ende der Gewalt gegen die Wehrlosesten war somit eine der wichtigsten Errungenschaften der Christianisierung der Gesellschaft. Eine Leistung, die natürlich von dem selektiven historischen Gedächtnis unserer säkularisierten Epoche vergessen wird, die an Amnesie leidet, wenn es um den entscheidenden Beitrag des Christentums zur Geschichte der Menschenrechte geht. Die beiden oben genannten neuen Gesetze waren das Ergebnis einer jahrhundertelangen christlichen ethischen Tradition um den Schutz des wertvollsten Lebens, des unschuldigsten und schwächsten unter den Menschen: des Neugeborenen und des Ungeborenen. Zwei frühe christliche Texte so alt wie die Didache (ca. 100 n. Chr.) und der Barnabasbrief (ca. 130 n. Chr.) prägten den Weg: der erste sagte, dass der „Weg des Todes“ derjenige ist, dem Heiden folgen, die ihre Babys töten (Didache 5, 2), während der zweite Christen sowohl Kindstötung als auch Abtreibung ausdrücklich verbot (Barnabasbrief 19, 5). Der heilige Justin der Märtyrer, der erste der Väter der Kirche mit philosophischer Bildung, hatte unter Hinweis auf die hebräische biblische Tradition (Exodus 21, 22-23) geschrieben, die Abtreibung und Kindesmord (eine Tradition, die von Philon von Alexandria erneuert wurde) verurteilte, dass das „Aussetzen der Kinder“ ein Akt ist, der den verkommenen Menschen und „Mördern“ eigen ist (Apologie I, 27 und 29). Tertullian denunzierte in seinem apologetischen Schreiben an die Nationen (Ad nationes I, 15), dass die Praxis, Kinder Hunden zu überlassen oder Neugeborene zu ertränken, „unter Heiden üblich“ sei. Ein Jahrhundert später, um das Jahr 300, kritisierte Lactantius immer noch, dass „Heiden unerwünschte Neugeborene“ erwürgten (Divinae institutiones, V, 9, 15). „FUTTER FÜR WILDE TIERE“

Tatsächlich behauptet Sueton in seinen Zwölf Caesaren (Caligula, 5), dass das Leben des Neugeborenen ganz vom Willen seiner Eltern abhing. Denn wie bei dem dramatischen Thema der Sklaverei ist die Kindstötung in der Antike von


Das Ende der Gewalt gegen die Wehrlosesten war eine der wichtigsten Errungenschaften der Christianisierung der Gesellschaft. Eine Leistung, die natürlich von dem selektiven historischen Gedächtnis unserer säkularisierten Epoche vergessen wird, die an Amnesie leidet, wenn es um den entscheidenden Beitrag des Christentums zur Geschichte der Menschenrechte geht. vielen Historikern heruntergespielt worden, trotz der vielen klaren Referenzen von alten Autoren, dass sie eine alltägliche und akzeptierte Tatsache war.

Babys wurden in den Fluss geworfen, in Töpfe gesteckt, damit sie verhungerten, oder auf Hügeln und Straßen ausgesetzt, „Beute für Vögel, Nahrung für Wildtiere“, wie Euripides sagt. Die traurige Realität ist, dass in der griechisch-römischen Welt jedes Kind, das nicht perfekt in Form, Größe oder Gesundheit im Allgemeinen ohne weitere Skrupel getötet wurde. Dabei richteten sie sich nach den Richtlinien der gynäkologischen Arbeiten der Zeit über wie man das Neugeborene erkennen konnte, die es wert war, aufgezogen zu werden – authentische Handbücher für die Durchführung von Kindstötung in großem Maßstab. Das Christentum begann vor 1500 Jahren, dieser Verirrung ein Ende zu setzen, die noch im 19. Jahrhundert in einigen Bereichen existierte. Wenigstens sollten wir Christen das nicht vergessen. (*) Quelle: www.abc.es

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JUGEND

KANN ES FREUNDSCHAFT ZWISCHEN MANN UND FRAU GEBEN? Heutzutage wollen viele Menschen Freunde machen, damit sie gegenseitig ein schönes Geschenk namens Freundschaft teilen können. Die Freundschaft zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Geschlechter kann so möglich wie unmöglich sein, dies hängt aber von den Absichten jedes Einzelnen ab. Eines Tages wandte sich ein junges Mädchen an den Prediger Charles H. Spurgeon und erzählte ihm von einer Freundschaft, die sie mit einem jungen Mann hatte. Sie wollte ihn zu Christus bringen, und später kam es dazu, dass sie sich in kurzer Zeit mit ihm verlobte.

Da sie um Rat gefragt hatte, bat der Prediger sie, sich auf einen Tisch zu stellen. Als sie es tat, sagte er ihr, sie solle ihn an die Hand nehmen und alles tun, um ihn auch auf den Tisch hinaufzuziehen. Sie versuchte es, aber natürlich schaffte sie es nicht. Dann sagte Spurgeon zu ihr: „Sehen Sie mal, was passiert, wenn ich versuche, Sie herunterzuziehen“. Mit einem einzigen, sanften Zug ließ er sie vom Tisch herabsteigen. „Es ist leicht, heruntergezerrt zu werden, aber sehr schwer, jemanden hinaufzuziehen.“ Damit sah die junge Frau deutlich, was in ihrer Beziehung geschehen würde. Freundschaft ist nichts anderes als ein brüderliches Gefühl; sie ist die Liebe und Hingabe, die man anderen gegenüber hat, sie hilft bedingungslos, ohne etwas im Gegensatz zu erwarten. In verschiedenen Gemeinden werden Freundschaften zwischen Menschen unterschiedlicher Geschlechter jedoch auf negative Weise stigmatisiert. Einige tun es,

WAS IST FREUNDSCHAFT? Freundschaft ist die Beziehung zwischen mindestens zwei Menschen, die miteinander teilen, wachsen und sich kennen. Dabei akzeptieren sie sich gegenseitig mit ihren Tugenden und Fehlern, egal ob sie ähnliche oder unterschiedliche Meinungen haben. ETYMOLOGIE:

Es gibt zwei Theorien über den Ursprung des Wortes Freundschaft: Unterstützung

Stammt aus dem Lateinischen:

„Amore“ (lieben) = „Amicus“ (Freunde)

Freundschaft basiert auf:

Stammt aus dem Griechischen: „Ohne“ „Ego“ = „ohne mein Selbst“

Selbstvertrauen

Der Ursprung der Freundschaft zwischen den Menschen ist das Ergebnis der Bemühungen, sie zu erreichen, aber was mehr Engagement erfordern kann, ist, sie zu pflegen.

Die Duden-Webseite definiert Freundschaft als: Ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander.

Santa Biblia

Nach der Bibel ist Freundschaft: - Ein Gut, das nicht bezahlbar ist. - Ein sehr wertvoller Schatz.

Quelle: http///quees.la /la amistad /

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weil sie der Meinung sind, dass sie nur eine Beziehung anstreben; andere, weil die Bibel eine Freundschaft zwischen Menschen gleichen Geschlechts nicht gutheißt und schließlich, weil einige argumentieren, dass Freundschaftsbindungen bloßes Interesse sind. Dies führt dazu, dass viele junge Menschen langjährige Freundschaften abbrechen, weil sie „das, was die Leute sagen“ oder den Klatsch und Tratsch vermeiden wollen, ohne zu wissen, dass eine solche Aktion ein Fehler ist. Pfarrer David Echalar, Leiter der Weltmissionsbewegung in Italien, weist darauf hin, dass „die Freundschaft im Leib Christi etwas von einer großen Familie ist, die aus Brüdern und Schwestern besteht. Jesus hatte Freunde wie Lazarus, und Freundinnen wie Martha und Maria, die ihn mit Freude aufnahmen und eine schöne Freundschaft mit ihm pflegten. Das zeigt uns, dass wir auch dieses Modell übernehmen sollten.“ WIE MAN FREUNDSCHAFTEN PFLEGT

Transparenz: seien sie ehrlich mit Ihren Freunden ermutigen Sie sie, ehrlich mit allen zu sein. Um eine starke Beziehung zu bewahren, schweigen Sie nicht, wenn Ihr Freund Sie verletzt. Transparenz kann den Menschen helfen, besser zu werden. Eine solide Beziehung erlaubt es jeder Partei, sanft auf Fehler im Leben der anderen Person hinzuweisen und eine liebevolle Wiedergutmachung anzubieten.

Zeit und Kommunikation: echte Freundschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Teilen Sie Meinungen und Wünsche und stellen Sie Fragen, die Freunde zum Dialog über das, was im Kopf und im Herzen ist, ermutigen. Dankbarkeit: jeder junge Mensch möchte wertgeschätzt werden. Seien Sie dankbar, wenn Sie im Leben erfolgreich sind, und zeigen Sie Liebe, wenn man sie am meisten braucht. WIE MAN GUTE FREUNDE FINDET

• Die Grundlage jeder Freundschaft ist Christus. Jede Freundschaft muss mit der Absicht begonnen werden, unserem Schöpfer zu gefallen. • Andere junge Menschen dazu ermutigen, Aktivitäten zum Dienst Gottes zu unternehmen, wie z.B. Aktivitäten im Freien, das Teilen des Wortes von Haus zu Haus oder den Besuch von Kranken in Krankenhäusern. • Ihre ständige Suche nach Gott wird andere junge Menschen motivieren, eine Freundschaft mit ihm einzugehen. • Treu sein, ein wahrer Freund vertraut immer dem anderen und ist in den glücklichen und in den schwierigsten Momenten für ihn da. Ein guter Freund zu sein, ist einen guten Weg, Gott zu dienen. Er schuf Menschen, um sich miteinander zu verbinden, und so sollte das Beste von einem jedem Freund gegeben werden, den er in unser Leben geschickt hat.

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FRAU

DIE STILLE GOTTES SPRICHT Schwester Carmen Valencia de Martínez

Der Gott, der spricht, ist auch still, und oft ist das Schweigen Gottes ein Zeichen des Unmuts. Damit Gott nicht aufhört, zu uns zu sprechen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, die uns ihm näher bringen. Wenn Gott schwieg, tat er dies mit denen, denen er sich selbst offenbart hatte und von ihm Kenntnis hatten. Im ersten Buch Samuel, Kapitel 28, Vers 6, lesen wir: „Und er ratfragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht, weder durch Träume noch durchs Licht noch durch Propheten.“ Gott spricht auf verschiedene Weisen, aber er tut es nach seiner Weisheit, und er tut es, damit wir ihn verstehen können. Er macht seinen Willen bekannt und genießt die Beziehung zum Menschen. Die Dienern, die ihm treu sind und tun, was er befiehlt, nennt er Freunde und Gefährten (Exodus 33,11; Johannes 15,14-15). Jener Gott, der spricht, ist auch still, und oft ist das Schweigen Gottes ein Zeichen des Unmuts. BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT WERDEN MÜSSEN

Damit Gott nicht aufhört, zu uns zu sprechen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, die uns ihm näher bringen. Das Wichtigste ist, auf das zu hören, was er uns sagt, und ihm zu gehorchen. Viele, zu denen er nicht wieder sprach, waren Menschen, die seine Botschaft empfingen, aber ihre Aufgaben ignorierten.

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- Eine intime Kommunion mit ihm zu haben. Um eine intime Kommunion mit Gott zu haben, müssen wir Gottesfurcht spüren. Und die Furcht vor dem Herrn ist nicht Furcht, sondern Respekt, Ehre, Bewunderung und Gehorsam; so wird er uns seinen Bund bekannt machen (Psalm 25,14). - Kein perverser Mensch zu sein, sondern ein gerechter Mensch. Wenn es Sünde gibt, wenn es Perversität im Herzen des Menschen gibt, ist diese Verbindung mit Gott, diese Gemeinschaft, gebrochen (Sprüche 3,32). Das Buch Jesaja 64,6 sagt: „Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, daß er sich an dich halte; denn du verbirgst dein Angesicht vor uns und lässest uns in unsern Sünden verschmachten.“


ihre Sünde und waren anscheinend bereit, ihre Feinde zu bekämpfen. - Aber sie hatten nicht die Erlaubnis Gottes. Obwohl Gott sie warnte, dass er nicht unter ihnen sein würde, stürzten sie sich in den Kampf. Wir müssen darauf achten, dass wir keinen Schritt ohne Gottes Zustimmung und Führung tun. Es kann sein, dass unser Plan gut aussieht aber wenn er nicht mit rechtlichen Mitteln gemacht wurde, wird alles ein eklatanter Misserfolg sein. - Die Menschen waren hartnäckig bezüglich ihrer Absicht. Sie wurden gewarnt, trotzdem zogen sie in den Krieg und erlitten eine demütigende Niederlage. Schämend kamen sie weinend zu Gott zurück, aber Gott antwortete ihnen nicht. - Sie hörten nicht zu. Der Diener Gottes sprach zu ihnen, aber sie wollten nicht hören; sie zogen vor, dem göttlichen Befehl rebellisch zu widersprechen. Das Buch Sprüche 5,11-14 sagt uns: „und müssest hernach seufzen, wenn du Leib und Gut verzehrt hast, und sprechen: „Ach, wie habe ich die Zucht gehaßt und wie hat mein Herz die Strafe verschmäht! wie habe ich nicht gehorcht der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht geneigt zu denen, die mich lehrten! Ich bin schier in alles Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk.“ Welche weitere Lehren ziehen wir aus diesem Ereignis? Wenn Gott mit etwas nicht einverstanden ist, müssen wir es lassen, also Gottes Stimme gehorsam sein. DER FALL VON SAUL

DAS VOLK ISRAEL

Das erste Mal, das Gott schwieg, war vor seinem Volk Israel. Und er tat es wegen des Ungehorsames gegenüber seinem Befehl und der Hochmut der Herzen der Menschen (Deuteronomium 1,41-45). Mose erinnert das Volk Israel daran, dass sie eine große Niederlage erlitten haben, weil sie Gott nicht gehorcht haben, und wie sie später Gott um Hilfe baten, und Gott ihnen keine Antwort gab und auch nicht auf ihre Gebete hörte. - Das Volk hatte sich vorgenommen, seine Feinde zu bekämpfen. Bei dieser Gelegenheit beschloss das Volk, sich einer Nation zu stellen, die ihm im Weg stand. Sie trafen sogar Vorbereitungen, die die Bedingungen erfüllten: Sie gestanden

Im Krieg Sauls gegen die Philister musste der König sieben Tage warten, bis der Prophet Samuel kam, um Gott Brandopfer und Opfergaben zu bringen. Aber Samuel kam nicht, und König Saul und das Volk wurden ungeduldig (1. Samuel 113,9-13). Wie viele Fehler werden gemacht, wenn man keine Geduld hat! - Saul versuchte zu rechtfertigen, was er getan hatte. Als der Prophet kam, versuchte König Saul zu rechtfertigen, was er getan hatte, und gab drei Gründe: 1) dass das Volk desertierte; 2) dass Samuel, der Prophet, nicht kam; und 3) dass die Philister versammelt und bereit waren, anzugreifen. Obwohl es etwas Wahrheit enthielt, rechtfertigte es nicht, was König Saul tat. - König Saul wollte Gott sehr spät um Rat fragen. Es war schon zu spät, und Gott schwieg, hörte nicht auf ihn, obwohl er es durch Propheten und Urim versuchte. Lassen Sie nicht zu, dass Gottes Stimme in Ihrem Leben zum Schweigen gebracht wird, denn die Leere und Einsamkeit wird sehr groß und fast unmöglich zu ertragen sein; diese Stille wird Sie betäuben. Das Buch Hebräer 1,1 sagt: „Nachdem vorzeiten Gott manchmal und mancherleiweise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten...“ Und im Buch Hiob 33,14 lesen wir: „Denn in einer Weise redet Gott und wieder in einer anderen, nur achtet man‘s nicht.“

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MUSIK

FREUDIG, FREUDIG, WIR VEREHREN DICH Hymne, die von der Freude der Christen für die Schöpfung des Allmächtigen erzählt. Ein Werk der Liebe, Ehrfurcht und Ehrung Gottes, das 1907 vom Schriftsteller Henry van Dyke geschrieben wurde. Ein Lob, das Vertrauen, Glück und Hoffnung vermittelt. Das Lied „Joyful, Joyful, We Adore You“ wurde 1907 vom amerikanischen Schriftsteller Henry van Dyke geschrieben. In seinen vier Strophen zeigt es die Freude, die die Gläubigen für die ganze Schöpfung spüren. Es stellt somit ein Symbol der Liebe, Ehrfurcht und Ehrung Gottes dar. Van Dykes Biographen berichten, dass die Komposition konzipiert wurde, während der Autor das Evangelium auf dem Campus des Williams College im Westen von Massachusetts verkündete. Beeindruckt von den imposanten Bergen, die den Ort umgaben, schrieb der Prediger ein Lied, das sich auf das Lob an den Herrn konzentrierte, der mit seiner unendlichen Kraft seine Anhänger mit Segen erfüllt. Als er einmal nach der Essenz seiner Hymne gefragt wurde, die 1911 erstmals als Teil einer Gedichtsammlung veröffentlicht wurde, offenbarte der Diener Gottes all die Emotionen, die ihn motivierten, dieses Lied zu komponieren, das vom erlösenden Werk Jesu Christi erzählt. Bescheiden sagte er: „Diese Strophen sind einfache Ausdrucksformen gemeinsamer christlicher Gefühle und Wünsche. Es ist ein Lied des Glaubens und des Optimismus.“ HERVORRAGENDER ARBEITER

Van Dyke stammt ursprünglich aus Germantown, wo er am 10. November 1852 geboren wurde, und war ein prominenter Pastor, der die Frohe Botschaft zu seinen Lebzeiten energisch verbreitete. In seiner Jugend, nach seinem Abschluss an der Poly Prep Country Day School im Jahr 1869, studierte er an der Princeton University und dem Princeton Theological Seminary. Dann, zwischen 1883 und 1899, leitete er einen Tempel in Manhattan. Der produktive und fruchtbare Verfasser von Texten, Es-

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FREUDIG, FREUDIG, WIR VEREHREN DICH 1 Freudig, freudig, Herr, wir verehren dich. Gott der Ehre, Herr der Liebe. Vor dir entfalten sich die Herzen wie Blumen und jubeln dir zu wie die Sterne am Himmel. Schmelz die Wolken der Sünde und der Trauer, vertreibe die Dunkelheit des Zweifels. Schenke uns unsterbliche Freude. Erfülle uns mit dem Licht des Tages! 2 Komm und erlebe den Gesang, den gewaltigen und mächtigen Gesang, welche der Morgenstern

begann. Der Vater der Liebe herrscht über uns. Er wacht über allem, also singen wir: 3 Freudig, freudig, Herr, wir verehren dich. Gott der Ehre, Herr der Liebe. Vor dir entfalten sich die Herzen wie Blumen und jubeln dir zu wie die Sterne am Himmel. Schmelz die Wolken der Sünde und der Trauer, vertreibe die Dunkelheit des Zweifels. Schenke uns unsterbliche Freude. Erfülle uns mit dem Licht des Tages!

says und Versen, die der Menschheit Gottes Botschaft zeigten, war treu zu Gott bis zum letzten Moment seines Lebens Darüber hinaus lehrte er über zwei Jahrzehnte englische Literatur an der Princeton University. Von 1913 bis 1916 war er auf ausdrücklichen Wunsch von Präsident Woodrow Wilson auch US-Botschafter in den Niederlanden und Luxemburg. Der Universitätsprofessor, der die Musik des deutschen Komponisten und Pianisten Ludwig van Beethoven sehr mochte, hat nach der Konzeption seiner Hymne dafür gesorgt, dass diese mit der Melodie des letzten Chorabschnitts der Neunten Symphonie intoniert wird, nämlich mit der Melodie von der „Ode an die Freude“. Seine Entschlossenheit und Kühnheit ermöglichten es ihm, seinen Text mit der Komposition des germanischen Musikers zu verschmelzen und ein bemerkenswertes Lied zu schreiben. Henry van Dyke, der das Wort bei der Beerdigung des Schriftstellers Mark Twain teilte, verstarb am 10. April 1933, nachdem er dem Erlöser mit aller Kraft gedient hatte. Sein Werk für die Verbreitung der Lehre Christi lebt heute in jedem seiner Gedichte, vor allem aber in seinem unvergesslichen Lob „Freudig, freudig, wir verehren dich“. Ein Buch, das als perfektes Werkzeug für die Anbetung des Herrn dient.

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LITERATUR

BIOGRAPHIEN VON GROSSEN CHRISTEN Ein Buch, das von Orlando Spencer Boyer geschrieben wurde. Es ist eine Sammlung von den Biographien der hervorragendsten Figuren des modernen Christentums, das seit seiner Veröffentlichung sehr beliebt war. Mit dem Buch strebte der Autor danach, die Gläubigen zu inspirieren. Das ganze italienische Volk strömte nach Florenz in zunehmenden Zahlen. Die großen Massen passten nicht mehr in den bekannten Dom. Im Herzen von Prediger Girolamo Savonarola brennte das Feuer des Heiligen Geistes. Und da er die Unvermeidbarkeit von Gottes Gericht spürte, ließ er seine Stimme gegen den Wind donnern, um Verbrechen und ungezügelte Korruption zu denunzieren. Das Volk verzichtete dann auf weltliche und banale Lektüren und fing an, die Botschaften des leidenschaftlichen Predigers zu lesen. Es hörte auf, Straßenlieder zu singen, um die Hymnen Gottes anzustimmen. In Florenz machten die Kinder Prozessionen, sie sammelten die Karnevalmasken, unanständige Bücher und alle überflüssige Gegenstände des Eitels. US-amerikanischer Pastor Orlando Spencer Boyer sammelt in seinem Werk die Biographien der zwanzig hervorragendsten Figuren des modernen Christentums. Sein Buch wurde 1983 auf Portugiesisch veröffentlicht und hat als Kernbotschaft die Vermittlung des wahren Geheimnisses für die Größe dieser Gruppe von Dienern Gottes: das Gebet. Vor 200 Jahren umringten über 100 Tausend Männer und Frauen den Prediger in Cambuslang, Schottland. Worte mit einer tiefen Botschaft, die vom Heiligen Geist inspiriert waren, ließen sich überall hören, wo er war, als wäre er ein menschliches Meer. Es ist schwer zu glauben, dass eine Menschenmasse von 10 Tausend bereuenden Menschen, dem Ruf Gottes folgte und ihn annahm. Diese Ereignisse dienen als Beispiel für die Erfüllung des Wortes Jesu: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater“ (Johannes 14,12). Es gab „ein brennendes Feuer, in den Gebeinen“ dieses Predigers namens George Whitefield verschlossen.

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AUSGEWÄHLTER TEXT

Boyers Buch, eine Sammlung mit großer Beliebtheit seit seiner Veröffentlichung, wurde mit dem Ziel geschrieben, die Gläubigen zu inspirieren und ihnen zu beweisen, dass der Sieg des Glaubens hauptsächlich von den flehentlichen Bitten an den Herrn abhängt. Ein weiteres Ziel des Buchs war die Verschaffung von Information, die den Gläubigen erlaubte, jene treue Diener kennenzulernen, die sich durch ihre Hingabe zum Herrn ausgezeichnet hatten.

William Carey, Gründer der heutigen Missionen, soll nicht mit einer außerordentlichen Intelligenz oder Gabe ausgestattet worden sein, die die Menschen hätte blenden können. Jedoch führte seine Beharrlichkeit, von einem unbesiegbaren Geist geprägt, dazu, dass er alles vollendete, was er begann – und das war nämlich das Geheimnis für den Erfolg in seinem Leben. Wenn Gott ihn mit einer Aufgabe beauftragte, blieb er standhaft Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr, bis er sie vollendete. Er ließ den Herrn sein Leben nutzen, nicht nur

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LITERATUR um 40 Jahre lang im Ausland zu evangelisieren, sondern auch um eine unglaubliche Leistung hervorzubringen: die Heilige Schrift in über dreißig Sprachen zu übersetzen. Als Missionar, Übersetzer und evangelischer Schriftsteller sammelte Boyer in seinem Buch die Lebensgeschichten von Girolamo Savonarola, Martin Luther, John Bunyan, Jonathan Edwards, John Wesley, George Whitefield, David Brainerd, William Carey, Christmas Evans, Henry Martyn, Adoniram Judson, Charles Finney, Georg Müller, David Livingstone, John Paton, Hudson Taylor, Charles Spurgeon, Pastor Hsi, Dwight Lyman Moody und Jonathan Goforth. Seine Eltern nannten ihn „Christmas“ (Weihnachten), weil er am Weihnachten des Jahres 1766 geboren war. Die Menschen gaben ihm den Spitznamen „den einäugigen Prediger“, weil er nur mit einem Auge sehen konnte. Christmas Evans wurde so mal beschrieben: „Er war der größte, stärkste und kräftigste Mann, den ich je gesehen hatte. Er hatte nur ein Auge – wenn man das Auge nennen konnte… besser geeignet wäre zu sagen, dass er einen leuchtenden Stern im Gesicht hatte, der wie der Planet Venus strahlte.“ Er wurde auch der „John Bunyan von Wales“ genannt, weil er der Prediger war, durch den sich – in der Geschichte seines Landes –die Kraft des Heiligen Geistes am meisten geäußert hatte. An allen Orten, wo er predigte, fand eine große Anzahl von Bekehrungen statt. ECHTE GESCHICHTEN

Das Buch von Boyer hat drei Kapitel, die die persönliche Aussage des Autors beinhalten. In diesen präsentiert der Pfarrer, mit einer direkten Prosa, seine Gedanken über die Geheimnisse der Figuren seines Werks, die sie zum Sieg führten. Ebenfalls erklärt er, was der Erlöser von den Tausenden Millionen schreienden Seelen erwartet, die von Dunkelheit, Elend, und Verzweiflung umgegeben sind. Kniend am einem Strand in Indien schüttete Henry Martyn vor Gott seine Seele aus und betete: „Lieber Herr, ich war auch in jenem fremden Land, mein Leben steckte in der Sünde… du hast gewollt, dass ich zurückkomme, und nicht mehr als ein Brand, der Zerstörung verbreitet, sondern als Fackel, die für dich leuchtet (Sacharja, 3,2). Hier bin ich inmitten der dunkelsten, wildesten und bedrückendsten Finsternis des Heidentums. Nun Herr will ich brennen, bis ich für dich ausgebrannt bin.“ Das intensive Feuer jenes Tages motivierte immer das Leben von jenem Jungen. Man sagt, dass sein Name „der heldenhafteste Name der Geschichte der englischen Kirche ist, seit den Zeiten der Königin Isabella“. Boyer, am 5. März 1893 in Bedford geboren, wollte eine anthologische Ehrung machen, die der Menschheit den Weg zeigte, der zu den Füßen Jesu führt. Dieses Ziel wurde nicht nur durch die Veröffentlichung des hier präsentierten Buches erreicht, sondern leitete auch sein Leben und gab ihm die nötige Kraft, die Frohe Botschaft in den USA und Brasilien zu verkündigen, wo er Missionsarbeiten durchführte und das Wort Gottes säte.

Von Charles Finney wird gesagt, dass es keine Tanz- oder Theaterveranstaltung für 6 Jahre lang nach seiner Predigt in Govemeur, New York, gab. Es wird geschätzt, dass dank Finneys Werk über 100 Tausend Seelen für Christus auf indirekte oder direkte Weise zwischen 1857 und 1858 gewonnen wurden.

Von Charles Finney wird gesagt, dass es keine Tanzoder Theaterveranstaltung für 6 Jahre lang nach seiner Predigt in Govemeur, New York, gab. Es wird geschätzt, dass dank Finneys Werk über 100 Tausend Seelen für Christus auf indirekte oder direkte Weise zwischen 1857 und 1858 gewonnen wurden. Seine Autobiographie ist nach der Apostelgeschichte eine der wunderschönsten Erzählungen über die Manifestation des Heiligen Geistes. Manche halten das Buch von Finney „systematische Theologie“ für eins der wichtigsten Werke der Theologie, ohne natürlich die Heilige Schrift in Betracht zu ziehen. Orlando Spencer Boyer starb im brasilianischen Land am 21. April 1978 im Alter von 85 Jahren. Er versuchte, den tapferen und treuen Dienern des Herrn nachzueifern, die Teil seines Buchs sind. Als verpflichteter Anhänger Jesu versuchte er ebenfalls immer, das Leben der Gläubigen und Nicht-Gläubigen durch echte Geschichten zu verändern, die eine solide Basis fürs Christentum darstellten. So erkannte der Missionar, dass Gottes Hand ihn vor dem Boxeraufstand auf wundervolle Weise ständig geschützt hatte, bei dem Hunderte von Gläubigen starben. Jonathan Goforth und seine Familie überlebten unzählige beklemmende Lagen, die sie vor Meuten stellten, bis sie endlich, 20 Tage später, an der Küste des Landes ankamen. Rosalind und Jonathan Goforth lebten ein Leben mit und im Christus versteckt. Deswegen erzählte er mit eigenen Worten: „Es ist nicht nur eine Torheit, den Ruhm für uns zu nehmen, der eigentlich Gott gehört, sondern auch eine schwere Sünde, denn der Herr sagte: ‘Ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm’“. Als Goforth noch jung war, adaptierte er die Worte von Sacharja 4,6 als Motto für sein Leben: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“

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GLAUBENSHELD

DER BRITISCHE ÄR Phyllis Thompson

Dixon Edward Hoste diente Christus mehr als sechs Jahrzehnten. Dieser Diener tiefer christlicher Überzeugungen war Generaldirektor von der Mission innerhalb China von 1900-1935. Er zeigte, dass mit Gnade und Gebet möglich war, Menschen zum Glauben an Gott zu bewegen. Dixon Edward Hoste wurde in England, in der Stadt Brighton am 23. Juli 1861, vier Jahre vor der Gründung der Mission innerhalb China (MIC), geboren. Seine Eltern waren ängstliche Christen, die in einem Haus voller Disziplin, Liebe und Ausbildung in der Schrift aufwuchs. Die Kenntnis der Bibel seiner Mutter war tief. Sie reichte ihm die Liebe Gottes, die Notwendigkeit der Buße und den Glauben an Christus. Er hatte auch ein warmes Interesse an Missionen und solide evangelischen Prinzipien. In seiner Kindheit besuchte Hoste die Schule Clifton College, wo er ein hervorragender Schüler war, genauso wie seine Kenntnisse in der griechischen Sprache, die er

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mit 8 Jahren schon beherrschte. Dann, im Alter von 17 trat er in die Militärschule in Woolwich, wo er Gehorsam, Präzision und Ordnung lernte, um auch später Kentnisse, um die Menschen zu verstehen und zu führen, erwarb. Ein Jahr später bekam er als Leutnant einen Auftrag in der Regiment der Royal Artillery und lebte eine Geschichte weit weg vom Herrn. Allerdings berührte das Evangelium immer sein Herz in diesen Tagen. Im Jahr 1882 wurde sein Leben verändert, als er mit seinem Bruder William, der gerade den Herrn sein Leben angeboten hatte, an einem Treffen des Dieners Dwight Moody in Brighton teilnahm. Die Predigt des amerikanischen Evangelisten überzeugte ihm, dass er in Sünde lebte und erinnerte ihn daran, dass der ewige Zorn für die Ungläubigen war. Damals beschloss er, Jesus als seinen Retter

Zusammen mit den fünf Studenten und einem Kollegen seines Regiments, bildete Dixon später die Gruppe von „den 7 Leuten aus Cambridge“ und stärkte seine Hoffnungen, die Botschaft des Heils in China zu verbreiten. zu akzeptieren und kniete sich auf die Kraft des Höchsten. Sofort kamen die Vergebung und Liebe des Schöpfers und füllten ihm mit einer tiefer Freude erfüllt. DER TREUE GLÄUBIGER

Nach seiner Bekehrung begann er die Bibel ständig zu lesen, als ob es das einzige Buch in der Welt wäre. Er fühlte auch eine enorme Überzeugung, die gute Nachricht zu teilen, da er sie als die wichtigste Tätigkeit betrachtete. Dann riet ihm sein Vater für Gottes Führung zu beten. Seine Wünsche, seine Kenntnisse über das Evangelium zu vertiefen, führten dazu, ihn Nachfolger Jesu Christi zu kontaktieren, die ähnliche Ideen wie ihn hatten. Außerdem predigte er das Wort an verschiedenen Orten und widmete in seiner Freizeit, seinen Glauben zu vertiefen. Zu Beginn des Jahres 1883 gab ihm einer seiner neuen Freunde, Montagu Beauchamp, ein Student an der Universität Cambridge, Informationen über die Mission innerhalb China und so nahm er Kontakt mit vier Gläubigen der Universität. Er spürte sofort einen starken Wunsch, Missionar zu werden und die Botschaft des Herrn an das chinesische Volk zu bringen. Acht Monate später lernte er Hudson Taylor, Gründer der Organisation kennen, und erfuhr von den Tests, die die Gläubigen zu ertragen hatten, die nach Asien gehen wollten. Jedoch wurde er nicht entmutigt. Zusammen mit den fünf Studenten und einem Kol-

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GLAUBENSHELD

Unterstützt von den Mitgliedern der Organisation entfaltete er eine Reihe von evangelistischen Bemühungen, basierend auf den Lehren des Messias.

legen seines Regiments, bildete Dixon später die Gruppe von „den 7 Leuten aus Cambridge“ und stärkte seine Hoffnungen, die Botschaft des Heils in China zu verbreiten. Im Februar 1884 erschien er vor den Behörden der Mission innerhalb China. Damals riet der Missionar Taylor ihn, Erfahrungen zu sammeln und die englischen treuen Dienste von Moody und vom Sänger Ira Sankey zu unterstützen. Ebenso schlug er ihm, seine Kenntnis der Heiligen Schrift zu vertiefen. Nach einer Evangelisierung von tausenden Jugendlichen in verschiedenen Universitäten in England und Schottland fuhren die 7 aus Cambridge am 5. Februar 1885 nach China. Sie kamen am 18. März und Hoste reiste zur Provinz Shanxi, um sein Missionsleben zu beginnen. Dann kam er in die Stadt Quwo, wo er sich damit beschäftigte, die lokale Sprache zu lernen. Abends saß er im Hof seines Hauses und predigte das Wort zu einer Menge des Zuschauers. Am Nachmittag verteilte er christliche Dokumente. BEHARRLICHER PREDIGER

Im Jahr 1886 besuchte Hudson Taylor den Süden von Shanxi und fand die fruchtbare evangelistische Arbeit in Hongdong von Pastor Hsi, ein frommer Mann, der als einer der Missionare, die für die Verbreitung des Christentums auf chinesischem Boden beauftragt war. Einige Zeit später vereinigte Dixon sich mit diesem chinesischen Diener und arbeitete mit ihm als seinem persönlichen Assistenten. Beide waren begeistert vom Gebet und besuchten verschiedene Orte, an denen Gruppen von neu Gläubigen durch den Segen Gott hervorgegangen waren. Neben Pastor Hsi wurde der Evangelist ausgebildet, um die späteren Herausforderungen der Mission innerhalb China übernehmen zu können. Damals, genauso wie der Pastor aus dem Westen, vertraute er nur in Christus, um die Herzen der Menschen zu ändern, die die Botschaft des Allerhöchsten bekamen. Darüber hinaus bemerkte er, dass die Gläubigen ihren Glauben appellierten, als sie verfolgt wurden, weil sie an den Erlöser glaubten. So lernte er, dass der Allmächtigedie Hoffnung und die Liebe in den Neubekehrten kam. Für ungefähr ein Jahrzehnt trug der Prediger zu einer großen Ernte von Gläubigen in Hongtong. Damit die Kirche in China sich auf Angestellte, Arbeiter und lokalen Pastoren basierte, unterstützte er entscheidend die stille Arbeit des Ministers Hsi, die tausenden Leuten an den Füßen von

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Jesus Christus brachte. Die beiden erhielten unzählige geistigen Siege, die die Institution von Taylor noch mehr vergrösserte, bis Missionar Hsi am 19. Februar 1896 vor Gott gerufen wurde. VORBILDLICHER FÜHRER

Zu Beginn des Jahres 1900, während er in der Stadt Shanghai war, erlebte Hoste den Boxeraufstand, einen Volksaufstand, der die Sicherheit und den Frieden von ausländischen Predigern gefährdeten. Pastor Taylor, der damals in der Schweiz war, bat ihn, dort zu bleiben, um Pastor J.W. Stevenson, dem stellvertretenden Direktor des Instituts, zu helfen. Doch, wenn er am 7. August desselben Jahres von den blutigen Angriffen von ausländischen Minister erfuhr, wurde er Leiter des Werkes ernannt. In den nächsten 35 Jahren führte der englische Prediger weise die Mission innerhalb China, wo es große Herausforderungen überwunden wurden. Unterstützt von den Mitgliedern der Organisation entfaltete er eine Reihe von evangelistischen Bemühungen, basierend auf den Lehren des Messias. Mit dem Segen des Schöpfers und geschützt in der Bibel bat er ein stabiles Period für die Missionsgesellschaft, die bis heute überlebt, und führte dazu, dass sie das wichtigste evangelische Organismus im chinesischen Territorium wurde. Überzeugt, dass Gottes Reich das Allererste war, betete er viele Stunden während seiner Amtszeit bei der MIC , um mit der Führung von Jesus zu rechnen. Obwohl er manchmal zurückhaltend und distanziert schien, war er immer liebevoll zu den Kindern, die er während seiner Arbeit als Pastor evangelisierte. Darüber hinaus basierten sich seine Entscheidungen immer auf die Gebot des Glaubens und wurden sie immer sorgfältig analysiert. Immer wieder erinnerte Dixon die ausländischen Missionare, dass sie die Chinesen dienen sollten und nicht gegen sie verhängt werden sollten. Nach ihm wurde die geistige Opposition mit Sanftmut und Gebet konfrontiert. Er ernannte auch einheimisch Gläubigen in lebenswichtigen Positionen, um starke lokale Gemeinden zu bauen. Bis zu dem Tag seiner Pensionierung, die im Juni 1935 stattgefunden hat, war sein Leben eine kontinuierliche Reise zum Wachstum des Christentums in Asien. Unterstützt auf die Schriften konnte er den ersten und zweiten Weltkrieg überstehen. Am 19. Mai 1946, als die Sonne über die Metropole London stieg, ging der Missionar Dixon Edward Hoste in den Himmel nach mehr als sechs Jahrzehnten im Dienst des Allmächtigen. Dieser einfache Mann mit tiefen christlichen Überzeugungen zeigte als britische Diener, dass es eine lange Geschichte mit Gnade und Gebet möglich war, Menschen zu Gottes Weg zu bewegen. Patient und beharrlich spielte er eine wesentliche Rolle in der Mision innerhalb von China sowie im Evangelisierungsprozess von China.

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LEBENSGESCHICHTE

IN DEN KLAUEN EINES HEXERS Eine Krankheit führte ihn verzweifelt Heilmittel zu suchen, und wandte sich an den Teufel, um zu heilen, aber alles war ein Betrug, die ihn zur riesigen Ausgaben führte. Erst als er begann- er hat seine Sünden bereut- den Weg des Evangeliums zu gehen, hat er sich wirklich erholt.

STEVEN LÓPEZ FOTO: FAMILY FILE

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Am Tisch sitzend, wartete Oswaldo Huillcas Huincho auf das Abendessen. Niedergeschlagen und besorgt, dachte er über das Geld nach, dass er ausgab, um seine Gesundheit wieder zu erlangen, die sich verschechtert hat, wegen einer seltsamen Krankheit, die ihn seit seiner Kindheit angriff, auf Grund von einem Sturz und einem Schlag auf den Kopf. Er hatte an alle möglichen Optionen appelliert, um die Ohnmacht und ständige Konvulsionen zu vermeiden. Seit Jahren besuchte er die Praxen unterschiedlicher Art und nichts. Dann wandte er sich an Hexerei und Spiritismus, dass bei weitem ihn nicht heilt, sondern nur belastende Kosten bedeutete. Sorgenvoll, aß er die Brühe, die seine Frau Griselda ausschließlich für ihn auf Anordnung des Zauberers vorbereitet hatte. Er ignorierte vollständig, was die Zutaten waren. Der Zauberer hatte ihm gesagt, er würde in der Morgendämmerung auf eine verlassene Mine gehen, um an einen satanischen Ritual teilzunehmen. Dort würde er einen Blutpakt mit dem Teufel schließen, in der falschen Hoffnung, dass er die erwartete Heilung für mehr als drei Jahrzehnten bekommt. Einen Pakt mit dem Teufel zu akzeptieren war sehr schwierig für ihn und Zweifel bestürmten ihn. Oswaldo zog diese Krankheit seit seiner Kindheit, als er einen Unfall in der Stadt erlitt, wo er geboren wurde, die Stadtmitte von Tucsipampa in der Provinz Angaraes, Huancavelica Region, auf den Höhen des peruanischen Hochlandes. Ein Tag im Jahr 1977, als er 2 Jahre alt war, spielte er in der Straße; plötzlich stolperte er und sein Kopf prallte gegen die steinige Straße. Der Schlag rief eine Ohnmacht vor, die mehrere Minuten dauerte und Huincho Juan Huillcas und Juliana, seine bescheidene Eltern wurden zur Verzweiflung gebracht. Die Ohnmacht und Konvulsionen stellten sich in den folgenden Tagen immer wieder vor. Der Junge wurde zu verschiedenen Ärzten genommen, aber sie können ihn nicht heilen. Einige Verwandte deuteten an, dass „das Böse, das Kind überwältigte und würde nie davon geheilt.“ Die Eltern fanden bald eine evangelische Kirche, die sie häufig zu besuchen begannen. Die Gesundheit Ihres Kindes war eine ihres täglichen Flehen, aber die Ohnmacht betraf weiterhin ihr Kind. Bald nahm Juan Huillcas als Pfarrer über und wurde ein Vertreter der christlichen Gemeinschaft, wo er von der Herde respektiert und bewundert wurde, aber sein Leben war anders innerhalb der vier Wänden seines Hauses. Er schlug ständig seine Frau und seine Kinder, machte Druck den Jüngeren, damit sie in die Kirche gehen, sodass Menschen sahen, dass er eine glückliche Familie hatte, aber die Wahrheit war anders. Wegen der Aktionen seines Vaters, Oswaldo wuchs verärgert. Er glaubte nicht an glückliche Familien, und hatte das Gefühl, dass der Glaube nicht für ihn war. Trotz seiner Krankheit, während seiner Jugend, widmete er sich dem schlechten Leben, den Partys, den Diskotheken und dem Alkohol. Er hörte auf, an die Dienstleistungen teilzunehmen, die von seinem Vater geführt wurden und mischte sich im Nachtleben ein. Das Böse war noch da.

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LEBENSGESCHICHTE Im Alter von 19 Jahren, ein paar Monate nach seinem Schulabschluss, traf er Griselda Huaura Zevallos. Sie begannen eine Romanze, die in der Ehe beenden würde; die Hochzeit war in der katholischen Kirche von Lircay. Glück schien zu kommen und seine Krankheit verschwand für kurze Zeit. Er widmete sich dann der Bergbau in Casapalca, eine Stadt im Hochland Lima, Provinz von Huarochiri. Ein Tag, verblasste er in der Arbeit und wurde von seinen Kollegen zur Krankenstation geführt. Nachdem er bewusstlos für eine Weile war, erholte er sich und wurde geraten, ein Krankenhaus zu besuchen, aber er beachtete nicht und arbeitete weiter. Nachdem die Verwandten vom Unfall Kenntnis hatten, empfahlen sie ihm zum Zauberer zu gehen, ein Mann, der als „Bruder Paul“ bekannt war und konnte alle Krankheiten von Körper und Seele heilen. Dieser Mann schien einen bescheidenen Bauer zu sein, aber ging mit einem Koffer, wo er einen Schädel und alle Tränke mitnahm, die er in seinen Ritualen verwendete. Müde vom Mitleid seiner Kollegen wegen der Konvulsionen, gab Oswaldo seine Arbeit in der Mine auf und ging zu einer anderen weiter entfernt, wo das Böse verschärfte und musste ins Krankenhaus überwiesen werden, damit er sich einer vollständiger Untersuchung unterzog. Nach Tagen der Untersuchungen und Tests, diagnostizierten die Ärzte schwere Epilepsie und verordneten ihm Medikamente zur Kontrolle von Konvulsionen.

Die Ohnmacht und Konvulsionen haben sich in den folgenden Tagen immer wieder vorgestellt. Der Junge wurde zu verschiedenen Ärzten genommen, aber sie konnten ihn nicht heilen. Einige Verwandte deuteten an, dass „das Böse, das Kind überwältigte und würde nie davon geheilt.“

TREFFEN MIT DEM BÖSE

Pharmakotherapie schien die Lösung zu sein; aber es war nicht so. Die Empfehlungen seiner Verwandte, damit er der Zauberer suchte, um ihn zu heilen, nahmen Kraft. Die Ärzte konnten kein Heilmittel für seine Krankheit finden und es schien, dass seine einzige Hoffnung war, die Dienste des „Bruder Paul“ in Anspruch zu nehmen. Er hatte Gott total vergessen. Bei der Ankunft im Haus des Hexers, sah Oswaldo den Raum und setzte sich neben dem Tisch, der schon vorbereitet für ihn war. Unser Vater wird kommen und sagen, wie du geheilt wirst, vertraue nur, sagte ihm der „Bruder Paul“. Dann ging das Licht von den Kerzen um den Tisch aus und wurde eine Stimme aus dem Jenseits gehört.

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Sohn, was ist los? Ich komme, weil du mich angerufen hast, sagte sie. FALSCHE VERSPRECHUNGEN

Das satanische Ritual endete eine Stunde später und Oswaldo war noch krank, aber der Zauberer überzeugte die Familie, damit er weiterhin an mehr Sitzungen teilnahm, weil die Krankheit „war stark“. Jedes Ritual kostete zwischen 1500 und 2000 soles. In der zweiten Séance, „reinigte“ der Heiler wieder das ganze Haus und besprühte Tränke, um das Böse zu entfernen. Das Ergebnis war das gleiche, die Konvulsionen hörten nicht auf. Die wirtschaftliche Situation der Familie war prekär wegen der riesigen Aufgaben von den Séance, die keine vorteilhafte Auswirkungen hatten. Oswaldo bat den Zauberer, den hohen Kosten seiner Arbeit zu berücksichtigen. „Wir werden mit unserem Vater beraten und sehen, was er uns sagt, über einen Verfall


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LEBENSGESCHICHTE

der Kosten“, antwortete der Scharlatan. Offensichtlich war der angebliche satanische Rat, die Kosten fortzusetzen. Oswaldo stimmte zu, noch einmal zu bezahlen und der Heiler sagte ihm, dass diesmal nicht im Haus sein würde, aber in Uchucchacua, eine verlassene Mine in der Provinz von Oyon, Lima Region, wo er einen Pakt mit Satan schließen würde. Griselda, seine Frau, wurde heimlich vom Zauberer überzeugt, einen schwarzen Hund zu töten und eine Brühe vorzubereiten. „Serviere es, ohne ihm Bescheid zu sagen. Es wird ihm helfen“, sagte er ihr, und sie stimmte zu, den Brei im Vorfeld der Séance in der verlassenen Mine vorzubereiten. In dieser Nacht, während er die Hundssuppe aß, kämpfte Oswaldo weiter gegen sich selbst. Er konnte sich nicht den Teufel unter keinen Umständen ergeben. Er erinnerte sich daran, dass Gott ihn heilen konnte und ihm fiel die Zeugenaussage von einem Mitarbeiter ein, der Hexer gewesen war und predigte nun das Wort Gottes. Dieser Mann erzählte die Finten des Teufels, um Menschen zu täuschen. An diesem Moment, entschied er sich, nicht in die Mine zu gehen, geschweige den Hexer wieder zu suchen. Er würde lieber sterben, als wieder mit einer Heilung abgezockt zu werden, die nie kam. SUCHE NACH GOTT

Er entschied sich, nach Oyon zu gehen, auf der Suche nach einer Kirche. Er besuchte mehrere Standorte und fand einen Tempel der gleichen Gemeinde, den sein Vater auch besuchte. Er kam in die Kirche und kniete sich, um Vergebung zu bitten. ‚Mein Gott, vergib mir für mein schlechtes Benehmen während dieser Zeit, er beschwor.

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Er bedauerte seine Verfehlungen, ging mit seinem Leben in der Hoffnung, dass Gott ihm ein Wunder gewähren würde. Nach einer Weile wurde Oswaldo Gemeindediener, eine Behörde der Gemeinschaft, die zuständig, durch eine überlieferte andine Tradition, für die Verwaltung des Volkes ist, als Teil der Dienstleistung für die Gemeinschaft. Während seiner Besuche im Dorf Lircay, traf er einen evan-


gelischen Bruder, sie sprachen und vereinbarten, dass sie sich treffen würden, um das Wort Gottes zu hören. Der Tag kam. Eine Gruppe von Pastoren zu seiner Hause kam. Als Oswaldo sie empfing, veränderte sich plötzlich sein Gesicht. Die Ruhe bemächtigte sich sein Herz. Nachdem sie die gute Nachricht von Gott gehört hatten, fiel die Familie zu den Füßen von Christus. Zu dieser Zeit, ging

ein böser Geist aus dem Leben von Oswaldo aus; sein Leiden verschwand von seinem Wesen. Im folgenden Jahr, ging das glückliche Paar auf dem Wasser der Taufe nach unten. Zehn Jahre sind vergangen, die Ohnmacht und die Konvulsionen sind aus dem Leben der Huillcas verschwunden. Derzeit, Oswaldo und Griselda, zusammen mit ihren vier Kindern, dienen Gott.

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INTERVIEW

„DIE DOKTRIN HÄLT DIE ARBEIT“ Eliseo Aquino Curi

Bei einem kürzlichen Besuch wegen des Rückzuges von Pastoren von den nationalen Beamten von Peru machte Pfarrer Gustavo Martinez, Schatzmeister der weltweiten Missionsbewegung (WMB), eine Zusammenfassung von den 56 Jahren Arbeit. Pastor Gustavo Martinez glaubt an das Wachstum der Arbeit auf der Grundlage der während der Jahren gewonnenen Erfahrungen der WMB sowie an die Verfolgung einer treu heilsame Lehre. Er hob den großen Sieg über die Anschläge hervor, die versuchen, die Stärke der Arbeit zu untergraben. Es sind 56 Jahre seit der Gründung der Arbeit der weltweite Missionsbewegung gelaufen. Was kann von diesen Jahren hervorgehoben werden? Für mich ist es ein sehr großer Sieg, dass Gott uns inmitten von so vielen Angriffen gewährt hat. Obwohl der Feind versucht hat, diese Arbeit zu verhindern, führt der Herr sie weiter und, wenn wir 56 Jahre alt geworden sind, ist es, weil die Gegenwart Gottes mit uns gewesen ist. Ich denke, das ist der größte Erfolg, den wir erreicht haben. Was sind die Stärken und Säulen, die erlauben, dass diese Arbeit fortgesetzt werden kann? Zuerst haben wir vor allem Gott vertraut. Dafür haben wir das Gebet und das Fasten als Werkzeuge benutzt, die Instrumente von Gott für diese Arbeit sind. Zweitens haben wir das Gottes Wort immer berücksichtigt, weil es das Leben und Geist ist, was uns Mut gibt. Die Bibel ist wie ein zweischneidiges Schwert, die die Seele und den Geist durchdringt und die Absichten und Zwecke eines jeden Menschen ernennt. Eine Sache, die in dieser Arbeit solide geblieben ist, ist die Lehre, neben der Pflege, die wir hatten, um uns nicht zu verschmutzen. Wir können auch sagen, dass die Einheit in den pastoraten Arbeit jedes Landes und die Richtung der

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internationalen Führung die Arbeit im Allgemeinen sehr begünstigt hat. Im Buch der Offenbarung gibt der Herr eine Botschaft an die sieben Kirchen und zeigt dort ihre Schwächen und ihre Stärken. Welche sind unsere Schwächen? In jeder Gemeinde und in jedem Menschen gibt es sowohl gute Sachen als auch Mängel und Schwächen. Angesichts dieser Situation muss das Spirituelle und das Gottes Wort prioritär sein, bis Gott uns erbarmt und uns erhebt. Das andere ist, unsere Schwachstellen zu stärken. Im Werk haben wir im Allgemeinen Schwächen gehabt, weil wir den Geist vernachlässigt haben, denn wir haben keinen Selbstvertrauen gehabt und haben unsere Schwächen nicht erkannt, nicht gestärkt und das war ein Verhängnis. Ich denke, wenn wir zu Gott kommen, müssen wir ihn vertrauen, denn seine Gnade und Kraft geben uns nur Siege. Wir haben gesehen, wie andere Räte, die 40 Jahre alt waren, gesunken oder sogar verschwunden sind. Welche Reflektion können wir daraus haben? Es gibt mehrere Faktoren. Der wichtigste ist aber, dass die


Gegenwart Gottes vernachlässigt wurde und den Herrn nicht angenommen wurde. Beobachten wir die Botschaft zur Kirch von Laodicea: Der Herr war an der Tür und nicht drin und, damit dieses Werk sich aufrechterhalten kann, muss der Herr innen und nicht draussen sein! Einige achten nicht auf Gitt wegen Arroganz oder Unachtsamkeit und das führt zu einem Verhängnis. Das geschieh auch, wenn Nachfolgen in die Führung kommen. Es kommen Generationen, die nicht von Anfang an da waren und die Vision nicht verstanden haben. Sie wollen führen, obowohl alles schon gemacht worden ist, vetrauen en den Erfolgen und Siegen, die Anderen erreicht haben, achten nicht auf Gottes Gegenwart und erlauben, dass die ganze Welt in die Kirche kommt. So fängt das Problem an. Was sollte die Rolle der Kirche in diesen Zeiten sein? Die Kirche sollte in der Offensive sein, weil wir ein Versprechen vom Herrn Jesus Christus haben. Er sagte, die Toren der Hölle dürfen nicht in die Kirche kommen. Das sagt uns, dass wir nicht passiv bleiben müssen und warten, dass die Feinde angreifen. Ungeachtet der Umstände müssen wir das Evangelium

predigen. Gott wird uns die Salbung, Macht, Wort und Weisheit geben, um diese Situation überwinden zu können. Nur eine übergebene Person zu Gott ist bereit, sein Leben für ihn zu geben. Die Kirche kann nicht die menschliche Ideologien unterworfen werden. Es gibt ein Fürst dieser Welt, die Männer und Frauen beeinflusst hat, die das Gute hassen und das Böse lieben. Die Kirche kann das nicht akzeptieren: Sie muss kämpfen und das Evangelium predigen, obwohl wir angegriffen oder verfolgt werden. Es ist besser, Gott als die Menschen zu gehorchen. Welche Botschaft würden Sie unseren Lesern der Zeitschrift „Impacto“ geben? Ich ermutige Sie, sich nach Gott zu richten, das Wort zu halten und das Glauben mit ganzem Herzen zu umarmen, damit Christus der Mittelpunkt ihrer Leben wird. Sei stark vor den Schwierigkeiten wie Apostel Petrus sagt: „Stand halt im Glauben, denn unsere Brüder leiden weltweit an die gleichen Probleme.“ Heute kämpfen wir und morgen ist eine andere Nation dran. Lassen Sie sich nicht entmutigen, fühlen Sie sich nicht allein, denn Christus wird Ihnen nicht enttäuschen.

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APOLOGETIK

IST MORMONISMUS EINE SEKTE? Mormonen sind in eine falsche Religion verwickelt, die die Natur Gottes, Jesu Christi und die Bedeutung der Erlösung verfälscht. Es wurde vor ein paar Jahrhunderten von einem Mann namens Joseph Smith gegründet, der sagte, er habe eine Begegnung mit Gott gehabt. Joseph Smith war 17, als er verkündete, dass ihm ein Engel namens Moroni erschienen war. Moroni erzählte Joseph, dass er ausgewählt worden war, um die Schriften mehrerer Propheten der Ureinwohner Amerikas zu übersetzen, die Mormon, der Vater von Moroni, vor mehr als tausend Jahren zusammengestellt hatte. Die mormonische Religion, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wurde vor weniger als zweihundert Jahren von Smith gegründet. Er behauptete, einen persönlichen Besuch von Gott dem Vater und Jesus Christus erhalten zu haben, der ihm sagte, dass alle Kirchen und ihr Glaube ein Greuel seien. Smith machte sich daran, eine neue Religion zu gründen, die behauptete, „die einzig wahre Kirche der Welt“ zu sein. Das Problem mit dem Mormonismus ist, dass er der Bibel widerspricht, modifiziert und erweitert. Christen haben keinen Grund zu der Annahme, dass die Bibel nicht wahr und ausreichend ist. Aufrichtig an Gott zu glauben und ihm vertrauen heißt, an Sein Wort zu glauben. „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert“ (2. Timotheus 3:16), was bedeutet, dass sie von Ihm kommt. WORAN GLAUBEN SIE?

Mormonen glauben, dass es in der Tat nicht nur eine, sondern vier Quellen göttlich inspirierter Worte gibt. 1) Die Bibel „solange sie richtig übersetzt ist“ klärt nicht immer, welche Verse falsch übersetzt sind. 2) Das Buch der Mormonen wurde von Smith übersetzt und 1830 veröffentlicht. Smith behauptete, dass es das „korrekteste Buch“ der Welt sei und, dass ein Mensch sich Gott nähern

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könne, „mehr als mit jedem anderen Buch“. 3) Lehre und Bündnisse werden von den Mormonen als Schrift angesehen; Es enthält eine Sammlung moderner Offenbarungen über „die Kirche Jesu Christi, wie sie wiederhergestellt wurde“. 4) Die köstliche Perle wird von den Mormonen als „Klärer“ für Lehren und Lehren angesehen, die in der Bibel fehlten, und


fügt ihre eigenen Informationen über die Erschaffung der Welt hinzu. Mormonen glauben diese Dinge über Gott: Dass er nicht immer das höchste Wesen des Universums war, sondern dass er diesen Status durch ein gerechtes Leben und eine beharrliche Anstrengung erlangt hat. Sie glauben, dass Gott der Vater einen „Körper aus Fleisch und Knochen hat, der so greifbar ist wie der eines Mannes“. Obwohl Brigham Young bereits von modernen Mormonenführern verlassen wurde, glaubte er, dass Adam Gott und der Vater Jesu Christi war. Christen wissen dies über Gott: Ein wahrer Gott (5. Mose 6: 4, Jesaja 43:10, 44: 6-8), der immer war und immer sein wird (5. Mose 33:27, Psalm 90: 2). 1. Timotheus 1,17) und dass Er nicht erschaffen wurde, sondern dass Er der Schöpfer ist (1. Mose Kapitel 1; Psalm 24,1; Jesaja 37,16). Er ist vollkommen und niemand ist Ihm gleich (Psalm 86: 8; Jesaja 40:25). Gott der Vater ist kein Mann (Numeri 23:19; 1. Samuel 15:29), Er ist ein Geist (Johannes 4:24), und ein Geist ist nicht Fleisch und Blut (Lukas 24:39). Die Mormonen glauben, dass es im kommenden Leben drei verschiedene Ebenen von Reichen gibt: Das Himmlische Königreich, das Irdische Königreich, das Telestiale Königreich und die äußere Dunkelheit, in der die Menschheit enden wird, abhängig davon, was sie in diesem sterblichen Leben geglaubt und getan hat. Die Bibel sagt, dass wir nach dem Tod in den Himmel oder

in die Hölle kommen, je nachdem, ob wir an Jesus Christus glauben oder nicht. Wenn wir als Gläubige nicht in unserem Körper sind, bedeutet dies, dass wir beim Herrn sind (2. Korinther 5: 6-8). Ungläubige werden in die Hölle geschickt (Lukas 16: 2223). Wenn Jesus ein zweites Mal kommt, werden wir neue Körper empfangen (1. Korinther 15: 50-54). Für die Gläubigen wird es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben (Offenbarung 21: 1), und die Ungläubigen werden in einen ewigen Feuersee geworfen (Offenbarung 20: 11-15). Es gibt keine zweite Chance auf Erlösung nach dem Tod (Hebräer 9,27) Mormonen glauben, dass die Inkarnation Jesu das Ergebnis einer physischen Beziehung zwischen Gott und Maria war. Sie glauben, dass Jesus ein Gott ist, aber dass jeder Mensch auch ein Gott werden kann. Historisch gesehen haben Christen geglaubt, dass Gott dreieinig ist und dass er ewig als der Vater, der Sohn und der Heilige Geist existiert hat (Matthäus 28:19). Niemand kann den Status Gottes erreichen, nur Er ist heilig (1. Samuel 2,2). Wir können vor Gott nur durch den Glauben an Ihn geheiligt werden (1. Korinther 1,2). Jesus ist der einzige eingeborene Sohn Gottes (Johannes 3, 16) und der einzige, der noch nie ein Leben in Sünde geführt hat. Er ist der einzige, der frei von Schuld ist und jetzt den höchsten Ehrenplatz im Himmel hat (Hebräer 7, 26) ). Jesus und Gott sind im Wesentlichen eins, Jesus war der Einzige, der vor seiner physischen Geburt existiert hat (Johannes 1: 1-8, 8:56), Jesus hat sich uns als Opfer hingegeben und Gott hat ihn auferweckt von den Toten, und eines Tages wird jeder bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist (Philipper 2: 6-11). Jesus sagt uns, dass es unmöglich ist, durch unsere eigenen Werke in den Himmel zu kommen, es wird nur möglich sein, wenn wir unseren Glauben an Ihn setzen (Matthäus 19:26). Und viele werden nicht an ihn glauben (Matthäus 7:13). Wir alle verdienen die ewige Strafe für unsere Sünden, aber Gottes Liebe und unendliche Gnade haben uns einen Ausweg gegeben. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Römer 6:23). Es ist klar, dass es nur einen Weg gibt, um Erlösung zu erlangen. Gott und seinen Sohn Jesus kennen (Johannes 17: 3). Es wird nicht durch Werke erlangt, sondern durch Glauben (Römer 1:17, 3:28). Wenn wir diesen Glauben haben, sind wir automatisch gehorsamer gegenüber Gottes Gesetzen und werden in Liebe zu Ihm getauft, aber nicht, weil dies eine Voraussetzung für die Erlösung ist, sondern als Folge davon können wir dieses Geschenk erhalten, unabhängig davon, wer wir sind oder was wir haben getan (Römer 3:22). „Und in keinem anderen gibt es Erlösung, weil es unter dem Himmel keinen anderen Namen gibt, der den Menschen gegeben ist, in dem wir gerettet werden können“ (Apg 4,12). Mormonen sind in eine falsche Religion verwickelt, die die Natur Gottes, die Person Jesu Christi und die Bedeutung der Erlösung verfälscht. Quelle: https://www.gotquestions.org/Espanol/

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ANDACHT „denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz des Christus entkräftet wird“ 1 Korinther 1:17 Pfarrer Luis M. Ortiz

DAS KREUZ DES CHRISTUS WIRD ENTKRÄFTET Paulus wollte nicht, dass das Kreuz des Christus

oder das Opfer Christi am Kreuz entkräftet, unwirksam, nutzlos wurde. Um das zu vermeiden, sagte er, dass er nicht das Evangelium „mit Weisheit der Worte“, also die menschliche Weisheit, verwirrte Weisheit, verrückte Weisheit, streitsüchtige Weisheit, törichte Weisheit, weltliche Weisheit, Weisheit, die zugrunde geht. Der Apostel sagt, dass das Evangelium mit „Weisheit der Worte“ das Kreuz des Christus entkräftet, macht das Opfer Christi zunichte. In Zeiten des großen Apostel, gab es Prediger mit „Weisheit der Worte“, denn die Verkündigung des gekreuzigten Christus war ein Ärgernis für die Juden, eine Torheit für die Griechen (1 Kor 1:23), diese falsche Prediger vermieden das klare, verständliche und prägnante Predigen des Kreuzes; und ersetzten es mit Wortschwall, trügerischer Philosophie und leerem Betrug. Aus diesem Grund, ermahnt der Apostel und sagt: „Zurzeit aber fürchte ich, dass mir dies nicht gelingt. Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könnte es auch euch gehen: Auch ihr könntet in eurem Denken verwirrt und davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben„ (Kol. 2:8; 2 Kor. 11:3). Sie leugnen die Wirksamkeit des Opfers Christi am Kreuz und die Kraft seines Blutes, die uns von aller Sünde reinigt. Sie verstecken die Botschaft des Kreuzes und verkündigen ein soziales, anpassungsfähiges und leichtes Evangelium; um Menschen in die Kirche anzulocken; sie stellen alle Sorte von Programmen und flüchtiger Unterhaltungen vor; organisieren Veranstaltungen, alle Sorte von Gesellschaften, Tänze, Tombolen, Wanderungen, Theaterfestivals, Schauspiele, und so weiter. Andere zitieren irrtümlich das Gebet Christi: „Damit sie eins sind, so wie wir eins sind.“ (Joh. 17:22); und sprechen für eine Einheit, ein Ökumenismus, ein Christentum ohne Christus; in denen jemand, die Gottheit Christi und auch die Wirksamkeit

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des Blutes Christi, die neue Geburt, die Heiligkeit, die Taufe im Heiligen Geist und viele andere grundlegende Lehren des Wortes Gottes leugnet. Es passt auch, dass jemand an alle Arten von fehlerhaften und teuflischen Lehren glaubt; es passt auch das Alltägliche, der Hurenbock, der Ehebrecher; die Sache ist Menschen zusammen zu bringen (versammeln), viele Menschen, egal, wie sie leben oder woran sie glauben. Alle passen dazu, aber nicht Christus. Aber wahre Christen sind im Geist vereinigt. Wahre Christen, die in seinem Blut gewaschen sind, deren Namen im Himmel geschrieben sind, die wahre Kirche Jesu Christi, obwohl sie in den vier Ecken der Erde zerstreut ist, obwohl sie aus vielen Kongregationen und Bezeichnungen besteht, und kann daher nicht physisch oder organisch verbunden sein, aber ist sie im Geist vereinigt. Wir lieben einander, egal welche Rasse, Hautfarbe, Position oder Name, denn „Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Jesus Christus seid ihr alle eins„ (Gal. 3:28). Diese ist die wahre Einheit der wahren Christen, die biblische Einheit, die Einheit im Geist (Eph. 4:2-6). Es gibt andere, die anstatt das wahre Wort Gottes zu predigen, die große Offenbarung der Liebe und Kraft Gottes, am Kreuz von Golgatha manifestierte, das ist wirklich, was die Seele und Geist nährt, das ist die einzige feste Grundlage unseres Glaubens, sie predigen immer ihre eigenen Visionen, Offenbarungen und angebliche Erscheinungen Christi zu ihnen. Wer sein geistiges Haus auf Visionen und eigene oder andere Offenbarungen baut, aber falsch, während der Prüfung wird es einstürzen aber jeden, der sein Haus auf dem unerschütterlichen Fundament des Wort Gottes baut, wird sein Haus bleiben. „Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen[a] prophetischen Wort[b], und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint...“ (2 Pe. 1:19). So, wie Paulus, Petrus lehrt auch, dass keine Vision, Offenbarung, Erscheinung, kann an die Stelle des geschriebenen Wortes nehmen, denn das ist sicher. St. Paulus war für falschen Prediger seiner Zeit nicht interessiert, noch wäre er heute für vielen leeren Betrug, Eitelkeiten und Schwindel auch nicht interessiert, die auch das Kreuz Christi entkräften. Wie gestern, würde er heute auch sagen: „So bin auch ich, meine Brüder, als ich zu euch kam, nicht gekommen, um euch in hervorragender Rede oder Weisheit das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. ...Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft„ (1 Kor 2:1-4). Wir predigen den gekreuzigten Christus, sodass niemand in seiner Anwesenheit prahlt. Weit von mir entfernt ist, mich zu rühmen aber nur mich des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus zu rühmen Lieber Leser, wir versichern Ihnen, dass der einzige Weg, durch den alle Ihre Sünden vergeben werden, um deine Seele zu retten, is durch die Reue und die Annahme Christi. Und jetzt können Sie diese glorreiche Erfahrung haben, bitten Sie um Hilfe und beten Sie vor Gott. Amen. April 2019 / Impacto evangelisch

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ANDACHT „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt”. (Joh. 16:33) Pfarrer Gustavo Martínez

ES GIBT NICHTS ZU FÜRCHTEN Bevor man wußte, dass Jesus auferstanden war, waren die Jünger in einem erschütterten und traurigen Zustand. Es war sogar so, dass sie nur weinten und stöhnten und glaubten Maria Magdalena nicht, als sie kam, um die Auferstehung zu verkünden (Markus 16:11). Obwohl Christus mehrmals angekündigt hatte, dass er sterben würde und am dritten Tag auferstehen würde, hatten die Jünger diese Worte nie verinnerlicht. Für sie, bedeutete die Kreuzigung das Ende seiner Wissensvermittlung, und jeder ging nach Hause zurück und zu ihren jeweiligen Berufen. Aber Christus erschien, um ihnen die Freude zurückzugeben, und als er ihnen seine Wunden und seine Seite zeigte, unwiderlegbarer Beweis dafür, dass er wirklich Christus war, erfreuten sie sich sehr daran. Es gibt ein Irrglaube, nach dem der christ ein Weg von Rosen entlang geht, und dass keine Traurigkeit ihn betreffen kann, denn dies würde bedeuten, dass Gott nicht mehr mit ihm ist. Allerdings widerspricht diese Idee den Wörtern des Herrn Jesus Christus, als er sagte, dass wir vom Leiden auf diesem Land nicht befreit wären, aber er hat versprochen, uns seinen göttlichen Frieden zu geben. „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt“ (Joh. 16:33). Unser Sieg besteht darin, dass wir durch den Glauben verkündigen, dass wir die Welt mit Christus überwunden haben. Außerdem überwand Christus nicht nur die Traurigkeit, sondern auch die Unwissenheit. Nachdem er auferstanden war, zeigte er sich zwei Jüngern, die auf das Feld gingen; aber sie erkannten ihn nicht, und nannten ihn sogar „Fremdling“ (Lk. 24:18). Als unser Retter diese Worte hörte, warf er ihnen ihre Unwissenheit vor und sagte: „»Wie wenig versteht ihr doch! Warum fällt es euch nur so schwer, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben?“ (Lk. 24:25). Chris-

tus griff daher auf das Wort zurück, um ihnen die Freude zurückzugeben, die sich aus dem Glauben herleitet. Aber als sie den anderen Apostel darüber erzählte, glaubte niemand ihnen (Markus 16:12). Also, als Christus sich ihnen zeigte, warf er ihnen sowohl die Härte ihres Herzens (Hartnäckigkeit) als auch ihren Unglauben vor. Wenn Gott sich einer Person zeigen will, macht er immer das durch die Schrift. Diese produzieren Glaube, und der Glaube führt sie zu Christus, der Unglaube im Herz wird sich auflösen (Römer 10:17). Der wahre Glaube erlaubt es nicht, dass etwas oder jemand uns von der erhabenen Liebe Gottes entfernt, auch nicht der Tod. Dies liegt daran, dass unser Leben auf dem Felse gegründet ist, der Christus ist. Es sei daran erinnert, dass „In der Liebe gibt es keine Angst, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht enthält Strafe. Wer aber befürchtet, hat in der Liebe nicht perfektioniert ... denn Gott ist Liebe „(Joh. 4.18; 1 Joh. 4:8). Wer, dann wird, uns an ihrer Existenz zu zweifeln, wenn wir der Beweis haben, dass Jesus Christus in unseren Herzen lebt? Dass Er wirklich ist? Dass seine Verzeihung noch gültig für jeden Mensch ist, der sich dem Thron der Gnade nähert? Lieber Leser, Sie haben vielleicht die Freude des Heils nie erfahren, oder es kann sein, dass Sie haben das erlebt, aber die Aufgaben des Lebens haben Sie vom Gott entfernt. In dieser Stunde, ruft Gott Sie an und gibt Ihnen die Möglichkeit, ihn zu akzeptieren. Wenn Sie das tun, wird Er Sie bekommen und werden augenblicklich der Erbe des Himmelsreich. Wenn Sie jedoch unbeschädigt sind, genießen Sie jederzeit Ihr Heil. Der Tod hat sich in dem Sieg Christi auf Golgatha aufgelöst, wir haben nichts zu fürchten. Gott segne Sie jetzt und immer.

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ANDACHT „Aber ich habe ein paar Dinge gegen dich, dass du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anstoß vor die Kinder Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben. So hast auch du solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhalten, was ich hasse. “ Offenbarung 2: 14-15 Pfarrer Rodolfo González Cruz

DIE KIRCHE IN PERGAMUS Pergamus war eine sehr wichtige Metropole, von ihrem Nom wird das Wort Pergament abgeleitet. Sie hatte eine Bibliothek von mehr als zweihunderttausend Büchern, Information, die ihr eine kultivierte Stadt machte. Ihre Bewohner waren sehr religiös, sie hatten Tempel mit vielen Göttern. Dort befand sich der Äskulap gewidmete Tempel, Gott der Gesundheit. „Und dem Engel der Gemeinde in Pergamus schreibe: Das sagt, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat: Ich kenne deine Werke, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Antipas mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt„ (Offenbarung 2:12-13). Diese Kirche war in einer abgöttischen Stadt, wo alle Menschen waren gezwungen, Caesar zu verehren. An ihm wurde der Titel „Herr“ verliehen. Trotz der Schwierigkeiten, verweigerten die Brüder von Pergamus nicht ihren christlichen Glauben. Die Geschichte erzählt, dass Antipas ein Märtyrer war und starb, als der Gouverneur der Stadt ihn in einen Bronzekessel brachte und briet diesen treuen Jünger Christi. Als Antipas grausam getötet wurde, wurden auch andere Christen in das römische Kolosseum geschickt, damit sie von Löwen, Panthern und anderen wilden Tieren verschlungen wurden. Das alles zeigt den Grad der Bosheit, der Bösartigkeit, der Unwissenheit und der Wildheit dieser Männer, die diese schreckliche Tötung erlebten, als ob es um ein Schauspiel handelte. „Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anstoß vor die Kinder Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben“ (Ap. 2:14). In der Kirche von Pergamus gab es einige Menschen, die die Lehre von Bileam, ein Prophet, der sich verschmutzte und die Korruption des Volkes Gottes förderte, weil er ein Geldliebhaber geworden war. Seine Lehre bestand darin, dass die Menschen zur Sünde, sexueller Verwahrlosung, unterschiedlicher Behandlung und Abgötterei induziert wurden; und durch den Rat Bileams die Kinder Israels vom Herrn abgewandt, sodass der Gemeinde des Herrn die Plage widerfuhr! (Nm 31:15-16, Jud. 1:11).

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Bileam beschädigte sein Herz, er liebte den Lohn der Ungerechtigkeit.Weil er unverschämt, böse und ein Verführer war, wurde er mit dem Schwert umgebracht (Nm. 31: 8), weil er Gottes Mißfallen erregte (2 Pe. 2:15). „Es gibt auch unter euch solche Leute: Sie folgen den Nikolaïten und ihrer Irrlehre, die ich hasse“ (Offenbarung 2:15). Pergamus Kirche hielt sich an der Lehre der Nikolaiten fest, wo man sich der anderen bemächtigten, um einen persönlichen oder Gruppen Gewinn zu bekommen. Aus diesem Grund, nutzte man seine Stellung aus und klammerte Liebe, Gerechtigkeit und Einheit aus. Das ist keine Autorität, sondern Autoritarismus; „nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid!“, 1 Petrus 5:3 (1 Co. 12:131; 3 Jn. 1:9-10). Die Pergamus Kirche lehnte diese Lehre ab. „Kehr zu mir um, sonst werde ich sehr schnell zu dir kom-


men und gegen diese Leute mit dem Schwert aus meinem Mund kämpfen „(Offenbarung 2:16). Diese mit weltlicher Lehre gemischte Kirche, die den Geist von Bileam und von den Nikolaïten versteckt hatte, ruft Jesus sie zur Buße; sonst wird Er sie gegenüberstellen, sie strafen und mit dem Wort seines Mundes verurteilen (Offenbarung 19:15). „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt“ (Offenbarung 2:17). Manna bezieht sich auf das vom Gott versorgte Brot, das

zur Nahrung seines Volkes in der Wüste diente (Ex. 16). Demgegenüber wird dem Sieger das verborgene Manna gegeben, es ist ein Brot der Gemeinschaft mit Christus, das Segen und geistiges Leben gibt. Der „weiße Stein“ ist eine Belohnung, und wird eine neue Identität für die treue Gläubigen in ihm geschrieben. Er stand nicht auf der Erde, der Herrn wird ihn geben, wenn wir in den Himmel kommen. Wahrscheinlich sagt er: Nimm diesen kleinen Stein... das ist Ihr neuer Name. Als Gott zu Jakob sagte: „...sollst du nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel...“ (Gn. 32:28), oder, wie er zu Abram sagte: „Sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham ...“ (Gn. 17:5).

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

ERWARTUNG UND EMPFANG DER MACHT AUS DER HÖHE Veranstaltung: 30. Nationale Versammlung. Datum: Von 2. bis 5. März. Standort : Stadt von Panamá, Panamá.

Unter dem Motto „Schechina 2019“ und in Anwesenheit von Pfarrer José Arturo Soto, dem internationalen Präsidenten des Werkes Gottes, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Panama ihre 30. Nationalen Versammlung in der Roberto Durán Arena, einem Kolosseum in der Hauptstadt von Panama, in dem sich eine große Gruppe lokaler Gläubiger und Delegationen von Brüdern aus Costa Rica, Peru, Puerto Rico, Kolum-

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bien, Ecuador und Venezuela trafen. Pfarrer Rubén Concepción, Internationaler Sekretär der Weltweiten Missionsbewegung, war im Eröffnungsgottesdienst für die Verbreitung der Botschaft Christi verantwortlich. Seine biblische Darlegung „Erwartung und Empfangen der Macht aus der Höhe“ wurde auf der Grundlage von Lukas 24:49 und Apostelgeschichte 1:4 und 2:1 aufgebaut. In seiner Rede sprach der Diener über die Verheißungen des Herrn, die für diejenigen gelten, die ihm vertrauen. In der Morgenandacht des zweiten Tages war Pfarrer Luis Meza Bocanegra, Internationaler Leiter der WMB, für die Verkündung des Wortes zuständig. Der Beitrag des


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Dieners Gottes wurde „Sodoms Sünden“ genannt und basierte auf Hesekiel 16:49-50. In seiner Rede behauptete er, dass der letzte Angriff des Teufels gegen das Wort Gottes sein wird. DIE ZEIT EINES BESUCHS

Im Abendgottesdienst erteilte Pfarrer Aris Solís, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der kolumbianischen Weltweiten Missionsbewegung die Predigt „Die Zeit eines Besuchs“. In seiner Analyse der Heiligen Schriften, die im Lukas 19:41-44 inspiriert war, betonte er, dass der Herr in den letzten Tagen seinen Geist auf alles Fleisch ausschütten wird. Darüber hinaus betonte er, dass alles, was der

Höchste versprochen hat, erfüllt wird und betonte, dass er segnet und gedeihen lässt. Zu Beginn des dritten Tages wurde ein Jugendgottesdienst abgehalten, bei dem Pfarrer Juan Casiano von der Weltweiten Missionsbewegung in Puerto Rico der Verkünder des Evangeliums war. In Apostelgeschichte 1:4-8 begründet, trug die Dissertation des Pastors, der das Elim Bibelinstitut auf Puerto Rico leitet, den Titel „Auf das Versprechen warten“. In seiner Rede sagte er, dass der Segen des Erlösers für diejenigen verfügbar ist, die im Glauben leben. Später, im fünften Gottesdienst, übermittelte Pfarrer Carlos Guerra, Internationaler Leiter der WMB, das

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Wort. Auf der Grundlage vom Psalm 118:13 sprach er zum Thema „Mit Gewalt gedrängt“. In seiner Rede wies er darauf hin, dass die Gläubigen nicht allein sind. Er sagte auch, dass der Teufel daran erinnert werden muss, dass der Allmächtige stärker ist als er. Er sagte auch, dass das Hämmern Jehovas nicht der Zerstörung, sondern der Wiederherstellung dient. DIE TRANSFORMIERENDE VISION

Am letzten Aktivitätstag wurde ein Missionsgottesdienst abgehalten. Bei dieser Gelegenheit war Pfarrer Juan Castillo, ein Mitglied der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico, der Sprecher der Botschaft des Erlösers. Auf der Grundlage von Jesaja 6:1-8 erteilte er die Predigt „Die transformierende Vision“. In seiner Dissertation wies er darauf hin, dass Gottes Behandlung in unserem Leben notwendig sei und sagte, dass der Geist des Schöpfers der-

jenige ist, der Menschen umwandelt. Im letzten Gottesdienst der 30. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Panama war Pastor Soto, Weltführer der WMB, für die Predigt des Wortes verantwortlich. Basierend auf Numeri 9:1516 verkündete er: „Gott möchte immer bei uns sein. Die Kontinuität seiner Gegenwart zeigt, dass er die Zügel seines Volkes übernimmt. Wenn der Herr uns durchsucht, kann er das Dunkle herausholen, was hindert; das Schmutzige, was nutzlos ist“. Im letzten Teil des Glaubenstreffens der WMB von Panama wurde die Beförderung von Arbeitern durchgeführt, bei der 28 Brüder für ihre Evangelisierungsarbeit anerkannt wurden. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung vom Bethel Television und den verschiedenen Medien des Werks in High Definition live auf den fünf Kontinenten übertragen.

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JESUS VEREINT UNS Veranstaltung: 19. Nationale Versammlung. Datum: Vom 21. bis 24. Februar. Ort: Buenos Aires, Argentinien.

Das Sportzentrum Roberto Pando, im südlichen Teil der Stadt Buenos Aires, war der Schauplatz der Weltweiten Missionsbewegung Argentiniens, um die 19. Nationale Versammlung zu zelebrieren. Mit einer geistlichen Feier, unter dem Motto „Jesus vereint uns“, an der rund 3000 Menschen teilnahmen, wurde die 19. Nationale Versammlung gefeiert. Daran beteiligten sich Delegationen aus Paraguay, Uruguay, Venezuela und Chile. Bei der Eröffnung der Versammlung war Reverend Humberto Henao, Internationaler Vizepräsident der Weltweiten Missionsbewegung, dafür verantwortlich, die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden.

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Sein Vortrag „Wenn die Schechina Jehovas fällt“ auf der Grundlage von Daniel 7: 9-10 aufgebaut, konzentrierte sich auf die radikale Veränderung, die das Feuer Gottes in den Menschen hervorruft. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages der Glaubensversammlung predigte Pastor Luis Rivera, nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Paraguay, das Evangelium des Allerhöchsten unter dem Motto „Leben im Feuer Gottes“. Auf der Grundlage von 2. Könige 2:1-13 bereitete er seine Rede vor. In seinem Beitrag sprach er über den Heiligen Geist. GOTTESPRÄSENZ

Stunden später, im Abendgottesdienst, übermittelte Pfarrer Romulo Vergara, Internationaler Leiter des Werkes des Allmächtigen und Missionar auf dem afri-


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kanischen Kontinent, die Botschaft des Schöpfers. Auf der Basis von Johannes 8:31-32 predigte der Diener die Botschaft „Die Wahrheit wird dich befreien“. Dadurch sprach er über die Kraft des Wortes. Zu Beginn des dritten Tages war Pfarrer Fabio Mosquera, Missionar der Weltweiten Missionsbewegung in Uruguay, das von Gott ausgewählte Instrument, um die gesunde Lehre zu vermitteln. In seinem Vortrag „Unter dem Prozess Gottes sein“, dessen biblische Grundlage Philipper 1:6 war, ermunterte der Pastor, sich von Gott aufbauen zu lassen. Im Abendgottesdienst präsentierte Pfarrer Gustavo Martínez, Nationaler Leiter der WMB von Chile und

Missionsleiter der südlichen Region, die Schriften durch die Botschaft „In der Gegenwart Gottes leben“. Die Rede von Pastor Martinez bezog sich auf 1. Könige 17:1-2. Am letzten Tag des Missionsgottesdienstes war Pfarrer Vergara wieder der Sprecher für Jesus Christus. Die Rede des Predigers trug den Titel „Bis zum Ende der Welt“ und basierte auf Apostelgeschichte 1:6-8. In seinem Vortrag erzählte der venezolanische Missionar den Gläubigen über die Anfänge der Arbeit der Weltmission in Afrika. Am Ende der 19. Nationalen Versammlung hielt Pastor Henao in Anlehnung an 2 Könige 5:14-17 die Predigt „ab hier in dem Jenseits“.

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IN DER ZEIT ANDAUERN Veranstaltung: Spezieller Gottesdienst. Datum: Den 12. Februar. Ort: Barcelona, Spanien.

Ripollet teil. Die Herde des Herrn nutzte die Gelegenheit, um ihn zu loben und zu preisen. Bei der Glaubensversammlung war Pastor Mejía für die Verkündung des Evangeliums verantwortlich. Basierend auf 2 Timotheus 1:6 sprach er zum Thema „In der Zeit andauern“. In seinem Vortrag befasste er sich mit den wichtigsten Punkte des zweiten Briefes des Apostels Paulus an Timotheus. EINZIGARTIGE PREDIGT

Die spanische Weltweite Missionsbewegung fei-

erte einen besonderen Gottesdienst zum Anlass des Besuches von Pfarrer Samuel Mejía, Missionsleiter Asiens, im Haupttempel des Werkes in La Sagrera, Barcelona. Im Gottesdienst unter dem Vorsitz von Pastor Carlos Medina, dem nationalen Leiter der spanischen WMB, nahmen Gläubige aus den Kirchen von Hospitalet, San Juan Despí und

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Mit der Heiligen Schrift in der Hand sagte der Prediger zunächst: „Wir dürfen die Gabe, die Gott in unseren Herzen aufbewahrt hat, nicht auslöschen. Lasst uns das Feuer des Herrn in uns entfachen und das Gebet nicht verlassen. Versuchen wir unsere Vertrautheit mit Jesus Christus nicht zu verlieren“. In seiner Predigt betonte er auch: „Es ist sehr wichtig, mutig zu sein und dem Schöpfer in unserer Umgebung, an


unserem Arbeitsplatz, Beweis zu geben, wo uns niemand aus der Kirche sieht. Schäme dich nicht auszusagen. Behalte deine Prinzipien, wenn du allein bist. Er wird uns nicht beschämen. In ähnlicher Weise untersuchte Pastor Mejia in seiner biblischen Analyse die Passage 2 Timotheus 2: 1-7 und sprach darüber, was es bedeutet, ein guter Soldat Jesu Christi zu sein. In diesem Zusammenhang sagte er: „Wir müssen arbeiten und leiden, bevor wir eine Frist erhalten. Versuchen Sie nicht, diesen Prozess zu vermeiden, um das Ziel zu erreichen. Im Leben kosten Dinge, die solide sein werden. Bemühe dich also, im Werk Gottes zu arbeiten. Dann sprach Pfarrer Samuel Mejía darüber, was der Allerhöchste über einen anerkannten Arbeiter denkt. Auf der Grundlage von 2. Timotheus 2:14-26, sagte er, dass Christen sich auf die Wahrheit konzentrieren müssen und Anschein vermeiden sollten.

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PREDIGE DAS WORT

Veranstaltung: Wiedereröffnung des Haus der Bibel. Datum: Den 18. Februar. Standort: Genua, Italien.

In Anwesenheit von Brüdern aus den Tempeln von Imperia, Busto Arsizio, Mailand, Turin und Gläubigern verschiedener christlicher Konfessionen eröffnete die italienische Weltweite Missionsbewegung das Haus der Bibel der Stadt Genua, der Hauptstadt der Region Ligurien, mit einer Glaubensversammlung, in der das grundlegende und herausragende Arbeit des Werkes Gottes zugunsten der

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Verbreitung des Evangeliums gezeigt wurde. Vor der Wiedereröffnung zeigte sich Pfarrer David Echalar, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Italien und verantwortlich für den Block B von Europa, erfreut über den Sieg, den die Arbeit auf italienischem Boden brachte. In dieser Hinsicht wies der Diener des Allerhöchsten darauf hin: „Wir freuen uns sehr, diesen Ort wieder zu eröffnen. Für uns ist es eine große Ehre, einen Ort zu haben, an dem das Wort des Herrn verkündet werden kann. “ ZUFLUCHTSORT

Pastor Echalar gab Einzelheiten über die Wiedereröffnung


des Genua-Bibelhauses bekannt und enthüllte, dass Impakt Evangelistisch, die Zeitschrift, die Ihr Leben aufbaut, Teil dieses Raums sein wird. In diesem Sinne betonte er: „Wir werden einen Lesesektor haben, in dem Sie über die Ausgaben von Impakt Evangelistisch nachdenken, meditieren und überprüfen können. Es wird ein Zufluchtsort für viele Menschen sein, die nicht wissen, wohin sie gehen sollen“. Dann sprach Pastor Echalar im Gebet über die Umsetzung dieser Initiative, um die gesunde Lehre zur Verfügung des italienischen Volkes zu stellen, wobei er die kurze Botschaft „Predige das Wort“, die auf Timotheus

4:1-2 basierte, erteilte. In seiner Rede sagte er: „Wie werden größere Probleme behoben? Wie werden falsche Lehren korrigiert? Nur das Wort des Herrn predigen. Und das wollen wir“. In gleicher Form, erklärte Pfarrer Echalar: „Es gibt viele Brüder mit vielen Konfessionen, die Bibelstudien geschrieben und studiert haben, um uns wertvolle Bücher zu bieten, die uns helfen, im Glauben zu wachsen und nicht vom Teufel getäuscht zu werden. Und obwohl wir verschiedenen Konfessionen angehören, haben wir etwas gemeinsam: Christus und sein kostbares Blut, das er uns allen geschenkt hat“.

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VERANSTALTUNGEN

ICH BIN GEBOREN, UM DICH ANZUBETEN Veranstaltung: Woche der Jugend. Datum: von 5. bis 10. Februar. Ort: Berlin, Deutschland.

In Berlin feierte die Weltweite Missionsbewegung Deutschlands die Jugendwoche unter dem Motto „Ich

bin geboren, um dich anzubeten“. An dieser Veranstaltung nahmen Pfarrer Edwar Flores und Schwester Senaida Espinoza teil. Im ersten Gottesdienst predigte Pastor Flores, verantwortlich für die Berliner Kirche, das Wort. Auf der Grundlage von

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2 Korinther 7:10 teilte er eine Botschaft mit, in der er die Momente analysierte, die uns dazu führten, umzukehren, Reue zu zeigen und Erlösung zu suchen. Im zweiten Gottesdienst hielt Schwester Espinoza von der WMB Italiens die Predigt „Ich wurde geboren, um dich zu verehren“. Anhand von 1 Samuel 1:20 erklärte sie die Gründe, warum der Herr angebetet wird. Im dritten Gottesdienst war die Dienerin Espinoza wieder die Sprecherin für Christus. Auf 1 Samuel 2:26 bezogen befasste sie sich mit dem Thema „Ich wachse auf, um dich anzubeten“ und sprach dabei über Versuchungen. Im vierten Gottesdienst verkündete Schwester Senaida erneut das Evangelium. Mit 1 Samuel 8: 1 als Grundlage, erteilte sie die Botschaft „Bete einen Einzigen an und inspiriere alle“ und enthüllte dabei, wie man diejenigen inspirieren kann, die Jesus nicht kennen. Die Woche der Jugend gipfelte in einem Gottesdienst, der die Dienerin Espinoza als Botschafter des Schöpfers hatte. Auf der Grundlage vom Psalm 95 verkündete sie das Evangelium mit dem Vortrag „Das führt uns zur Gottesbelobigung“.


SCHWIERIGE ORTE FÜR DEN GLAUBEN Veranstaltung: 12. Jahrestag der Londoner Kirche. Datum: Vom 22. bis 24. Februar. Ort: London, England.

Gruppe von Gläubigen aus Leeds, Reading, Croydon und Luton, sowie in der besonderen Anwesenheit von Pfarrer Stanley Martis von der WMB der Niederlande feierte die Weltweite Missionarsbewegung von England den 12. Jahrestag der Kongregation in London . Im Eröffnungsgottesdienst des geistlichen Festes war Pfarrer Roberto Riojas, der für den Londoner Tempel verantwortlich war, dafür zuständig, das Wort zu verbreiten. Auf der Grundlage von Hesekiel 47:1-2 behandelte er das Thema „Wachstum, ein Ziel, das jeder Gläubige erreichen muss“.

Danach, im Morgengottesdienst des zweiten Tages, hatte Pastor Martis, Leiter der Kirche von Lelystad, das Privileg, die Botschaft des Allerhöchsten zu übermitteln. Unterstützt in 1. Korinther 3:6 verkündete er die gesunde Lehre mit der Botschaft „Wachstum“. Stunden später wurde Pastor Martis im Nachtgottesdienst erneut ausgewählt, um das Evangelium zu predigen. In seinem zweiten biblischen Vortrag „Schwierige Orte für den Glauben“, der auf Sacharja 4:6-14 basierte, ermutigte er zum Gebet und zum Vertrauen in Gott. Die Veranstaltung zum Anlass des 12. Jahrestages des Tempels in London kam zu Ende mit einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Stanley Martis zum dritten Mal die gute Nachricht verkündete. In seiner auf Lieder 4: 1-5 und 12 bezogenen Predigt ermahnte er die Gläubigen, sich zu vereinen.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN

BOLIVIEN

KOLUMBIEN

HONDURAS

Taufen in Oruro

10. Jahrestag der Kirche von La Ronda

Nationale geistige Klausur von Pastoren

Mit der Teilnahme von Gläubigen aus dem Departement Santander feierte die kolumbianische Weltweite Missionsbewegung vom 25. bis 27. Januar den 10. Jahrestag des Tempels von La Ronda in der Gemeinde Floridablanca, der sich für drei Tage in Himmelstür und Haus Gottes verwandelte. Bei dem von Pfarrer William Cañas geleiteten geistlichen Fest war Pastor Erson Moya, Leiter der Gemeinde von El Palmar im Stadtbezirk Barrancabermeja, das vom Herrn gewählte Instrument, um das Evangelium Jesu Christi zu übermitteln und den Gemeindemitgliedern des Allmächtigen die Lehre zu erteilen. Während der Veranstaltung, deren Motto „Die zehn brennenden Lampen“ lautete, hielt der Prediger Moya folgende Predigten: „Dinge, die wir in unserer Ehe erneuern müssen“, bezogen auf Maleachi 2:13-16; „Lots Zuhause“, gestützt von Genesis 13:113, und „Nehemia, ein unaufhaltsamer Mann“, auf der Grundlage von Nehemia 6:1-14. Darüber hinaus zelebrierte Pfarrer Moya eine Zeremonie der Gelübdeerneuerung.

In der Kirche der Stadt Danlí im Osten Honduras hielt die Weltweite Missionsbewegung am 4. und 5. Januar ihre Nationale geistige Klausur von Pastoren ab. Im Eröffnungsgottesdienst predigte das Evangelium Pastor Daniel Ávila, Mitglied der WMB von Honduras. Auf der Grundlage von Exodus 18:19-20 befasste sich der Diener mit dem Thema „Acht Eigenschaften eines unversehrten Führers“. In seiner Botschaft betonte er die Eigenschaften, die ein Führer haben muss, um die Aufgasbe Christi zu übernehmen. Zu Beginn des zweiten Tages wurde ein Fastentag durchgeführt. Nach dieser Zeit der Kommunion erteilte Pfarrer Heriberto Chacón, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Honduras, die Botschaft: „Ich habe kein gemeinsames Brot, nur heiliges Brot“. Am Ende der Veranstaltung lehrte Pastor Donato, Mitglied der Kongregation, die Diener des Herrn. Gestützt auf Markus 2:2-3 sprach er zum Thema „Die Eigenschaften der vier“.

Am 12. Januar erteilte die Weltweite Missionsbewegung das Sakrament der Taufe an dreißig Gläubige des Allmächtigen in der Stadt Oruro. Nachdem sie die vom Werk verliehene gesunde Lehre empfangen hatten, tauchten sie in das Taufwasser und versiegelten dabei ihre Vereinigung mit dem Christentum. Bei der Taufzeremonie übernahm Pfarrer Enrique Valenzuela, Presbyter der Zone 6 der WMB von Bolivien, die Aufgabe, die gute Nachricht zu verkünden. Basierend auf Exodus 14 erteilte er eine Botschaft, die sich mit der Weise befasste, in der der Herr die Israeliten aus Ägypten herausholte und sie über das Rote Meer brachte.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

PANAMA 35. Regionale Versammlung Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ und in Anwesenheit von mehr als 1.500 Nachfolgern Jesu Christi feierte die Weltweite Missionsbewegung Panamas vom 1. bis 3. Februar ihre 35. Regionale Versammlung im Bezirk Barú, Provinz Chiriqui. Pfarrer Andrés Jean François, Presbyter der Zone 5 der WMB Panamas, war für die Übermittlung der ersten Botschaft der Veranstaltung verantwortlich. Basierend auf Exodus 25:8 behandelte er das Thema „Die Schechina Jehovas“. In ähnlicher Weise hatte Pfarrer Julio Klinger, Nationaler Jugendleiter der WMB von Panama, das Privileg, die zweite Predigt der Glaubensversammlung zu verkünden. In Levitikus 6:10-13 präsentierte er die Botschaft: „Warum geht das Feuer Gottes aus?“ Seinerseits predigte Pfarrer Agustín Batista, Presbyter der Zone 1 der WMB von Panama, das Wort im dritten Gottesdienst des geistlichen Festes. Auf der Basis von 1. Könige 16:29 und 17:1 behandelte er das Thema „Zeit zum Handeln“. Im letzten Gottesdienst trug Pfarrer Epifanio Asprilla, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der in Panama etablierten Gemeinde, die Botschaft „Die Zeiten“ vor. Auf Epheser 5:13-15 bezogen, behauptete er, dass der Mensch einen Erretter braucht.


DIE VEREINIGTEN STAATEN Regionale Versammlung der Zone 13 Unter dem Motto „Voran mit Macht“ veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung der Vereinigten Staaten vom 7. bis 9. Februar im Stadtbezirk Hilton Head Island die Regionale Versammlung ihrer Zone 13, die die Bundesstaaten North Carolina und South Carolina einschliesst. Bei der Veranstaltung, an der sich Pfarrer Arturo Hernández, Nationaler Leiter der WMB in den Vereinigten Staaten, beteiligte, versammelten sich zahlreiche Gläubige aus den Kirchen und Tempeln der Zone 13. Im Eröffnungsgottesdienst trug Pfarrer Mario Pascual, Presbyter der Zone 10, die Botschaft Gottes. Auf der Basis von Genesis 4:22-24 behandelte er das Thema „In Begleitung von Gott laufen“, wobei er über die Vorteile der Gegenwart des Schöpfers in unserem Leben sprach. Im zweiten Gottesdienst war Pfarrer Hernandez das vom Herrn ausgewählte Instrument, um seine Botschaft zu übermitteln. Gestützt auf Numeri 14:10 predigte er die Rede: „Wenn wir nicht an Gott nicht glauben, werden wir in einen Zustand des Verderbens versetzt“. In der Abschlusszeremonie verkündete Pfarrer Manuel Santiago, Nationaler Offizier der der WMB von den Vereinigten Staaten, die gute Nachricht von Jesus Christus. Basierend auf Psalm 42:5 sprach er zum Thema „Gründe, warum die Sorgen kommen“.

SPANIEN

SCHWEDEN

Abschlusszeremonie der Missionsschule von Barcelona

7. Jahrestag der Kirche von Malmö

Besondere Gottesdienste

In Anwesenheit von Pastoren Morten Christensen, Vorsitzender der dänischen Gemeinde, und Edwin Mamani, der für das Werk in Finnland verantwortlich ist, feierte die schwedische Weltweite Missionsbewegung den 7. Jahrestag der Stadtkirche in Malmö mit einer Veranstaltung, deren Motto lautete „Der grosse Auftrag“, und die vom 22. bis auf den 23. Februar verlängert wurde. Auf der geistlichen Feier, die von Pastor Edwin Alvarado geleitet wurde, übermittelte Pastor Carlos Contreras, Presbyter von Skandinavien, das Evangelium im Laufe der zwei Tage, die die Feier dauerte. Im ersten Gottesdienst trug Pastor Contreras die Botschaft „Die Autorität des Herrn Jesus“ vor. In seiner Dissertation, die in Matthäus 28: 18-20 bekräftigt wurde, wies der Diener darauf hin, dass das Wort gepredigt werden muss, bis die Seelen überzeugt sind. Außerdem warnte er, dass wie bei den Jüngern Christi mit schlechten Beweggründen sehr vorsichtig vorgegangen werden müsse. Im zweiten Gottesdienst bezog sich der Diener auf Johannes 13:1-20 um die Botschaft Gottes durch die Predigt „Die Autorität der Gesandten“ zu verkünden. Anschließend befasste er sich im Abschlussgottesdienst mit dem Thema „Die Pflicht derer, die den großen Auftrag hören“. Bei dieser Gelegenheit und auf der Basis von Markus 16:15-18 betonte er, dass das Evangelium der Menschheit dauerhaft verkündet werden sollte.

Getreu den Vorhaben des Herrn besuchten Pfarrer Carlos Medina, Aufsichtsbeauftragter des Blocks A in Europa, und Pastor Carlos Daniel Medina, Mitglied der spanischen Weltweite Missionsbewegung, am 23. und 24. Februar die Tempel des Werkes Gottes in São João de Madeira und in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wo sie die Fortschritte der gesunden Lehre überprüften. In Lissabon führten die Prediger Jesu Christi zwei besondere Gottesdienste auf, die Teil seiner Missionsreise waren. Zunächst teilte der Diener Carlos Medina, basierend auf Sprüche 4: 5-6, eine Botschaft mit, die dazu diente, den Zweck des Wortes des Herrn zu analysieren und zu bekräftigen: „Gott liebt uns als Vater, gibt uns weise Ratschläge, liebt uns. Lass ihn dein Leben beraten“. Anschließend war Pastor Carlos Daniel Medina der Sprecher des Evangeliums mit einem Thema, das in Psalm 147:1-6 unterstützt wurde. In seiner Predigt bemerkte er: „Es gibt tiefe Wunden im Herzen. Gott möchte diese Wunden heilen, die dich nicht glücklich machen. Gott möchte, dass du diesen Schmerz linderst und er wird diese verborgenen Wunden heilen. Wenn du geheilt bist, wirst du als Instrument benutzt werden, um andere zu heilen“.

In der Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Katalonien führte die spanische Weltweite Missionsbewegung am 3. Februar die Abschlusszeremonie ihrer Missionsschule im zentralen Tempel der Stadt Barcelona durch. Bei dieser Feier wurden 40 Brüder geehrt, nachdem sie das Wort Gottes erfolgreich studiert hatten. Pfarrer Carlos Medina, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Spaniens, war verantwortlich für die Verkündigung des Evangeliums in der geistlichen Feier, die in der zweitgrößten Stadt der Iberischen Halbinsel stattfand. Auf der Grundlage von Amos 8:11-13 teilte er eine Botschaft mit, in der er über die Apostasie sprach, die die letzten Zeiten der Erde einhüllen wird. Die Missionsschule der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens ist seit 2002 in Betrieb, als Pfarrer Carlos Guerra einen Kurs für die Leiter und Pastoren des auf spanischem Boden gegründeten Werkes anbot. Derzeit spielt sie eine grundlegende Rolle bei der theologischen Ausbildung der Gläubigen dank der Fächer, die er unterrichtet.

PORTUGAL

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BRIEFE UNSERER LESER... CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET Meine liebe Brüder im Herrn, ein Zellengenosse hat mir seine Zeitschrift geliehen und ich sage Ihnen, dass dies viel mehr als eine Zeitschrift ist. Ich habe sehr interessante Dinge über dieses wunderbare Werk gelesen und gelernt, so christlich, so informativ, so voller Segen und schöner Heilsbotschaften. Vielen Dank! Aus Florida, USA

FEBRUAR 7.-10. VERSAMMLUNG IN BELIZE (ORANGE WALK). 21.-24. VERSAMMLUNG IN ARGENTINIEN (BUENOS AIRES). MÄRZ 2.-5. VERSAMMLUNG IN PANAMA 14.-17. VERSAMMLUNG IN HONDURAS (SAN PEDRO SULA). 14.-17. VERSAMMLUNG IN AUSTRALIEN (MELBOURNE).

OCNIEL MONTERO

LENNY SÁNCHEZ Ich danke Gott für Sie, die unermüdlich den Samen des Evangeliums des Friedens in eine verlorene Welt bringen. Sogar in Gefängnissen wirkt Gott durch diese Zeitschrift Wunder in unseren Seelen. Es ist eine unbeschreibliche Freude, auf jeden Monat zu warten, um das Magazin zu erhalten. Ich bete für Sie, es ist meine Pflicht und Verpflichtung; Ich fühle, dass mir die Notwendigkeit auferlegt ist. Möge der Friede Gottes mit Ihnen sein. Ihr Bruder, Lenny. Aus der Osborn Correctional Institution Sommers, Connecticut, USA.

LYDIA ANTOSANTI Ich danke Gott für die Zeitschrift und für Sie, denn

BLANCA DELGADO Liebe Brüder, vielen Dank, dass Sie mir das Magazin Impacto Evangelistisch geschickt haben. Es ist ein großer Segen und enthält wichtige Themen und Lebensgeschichten. Ich bitte den Herrn, Sie reichlich zu segnen, und Ihnen dabei zu helfen, das unentbehrliche Wort des Herrn weiter zu tragen, besonders in Anbetracht der Zeiten, in denen wir leben. Möge der Herr Sie weiterhin segnen. Aus Barceloneta, Puerto Rico.

AGENDA 2019 JANUAR 3.-10. VERSAMMLUNG IN KOLUMBIEN, MEDELLÍN 21.-24. VERSAMMLUNG IN NICARAGUA 25.-27. VERSAMMLUNG IN PARAGUAY, MONTEVIDEO 31.-3.(Feb) VERSAMMLUNG IN BOLIVIEN, TARIJA

BENERADO MERCADO

Seien Sie reichlich gesegnet, liebe Brüder. Ich schreibe Ihnen, weil ich für die Zeitschrift, die ich erhalte und die zu einer Waffe in meinen Händen geworden ist, ewig dankbar bin. Ich bringe immer eine Kopie in meinen Ordner, um seine reiche Lehre mit einem Bruder oder Interessierten zu teilen. In Gottesdiensten habe ich Ihr Magazin als Lernmaterial verwendet. Ich möchte mit Ihnen eine persönliche Erfahrung teilen: In einer Sonntagsschule hatte ich das Magazin dabei und der Heilige Geist führte mich zu einem Artikel über das Leben von Polycarp. Das Lebensgeschichte dieses christlichen Märtyrers wurde mit Leidenschaft erzählt; viele weinten und erinnerten sich noch an fast alles, was sie von Polycarp gelernt hatten, weil sie noch nie von ihm gehört hatten. So ein Segen! Es gab uns die Kraft, voran zu gehen. Aus Holguin, Kuba.

GLOBALE

das ganze Magazin ist voller Segen für das Volk Gottes und für diejenigen, die es nicht sind. Ich bete zum Herrn, dass er Arbeiter aus seinem Rat entsendet, um das Werk in Amsterdam und in Saratoya Springs zu eröffnen. Ich bin zuversichtlich, dass Gott mich hören wird, weil wir Männer und Frauen brauchen, die sich Gott und seinem Werk ergeben. Herzlichen Gruss und eine feste Umarmung im Herrn. Aus Amsterdam, NY, USA.

ANTONIO SÁNCHEZ Liebe Brüder, ich möchte Ihnen allen für die großartige Arbeit danken, die Sie leisten, um Seelen für unseren Herrn Jesus Christus zu gewinnen. Möge der allmächtige Gott Sie weiterhin reichlich segnen. Ich verabschiede mich mit viel Liebe und Dankbarkeit für Ihre großartige Arbeit. Ihr Bruder in Christus, Antonio. Aus Gardner, MA, USA.

EVA N. RIVERA Herzlichen Gruss. Ich liebe Ihre Zeitschrift. Sie ist ein Segen für mich, und noch dazu ist sie sehr gut geschrieben und aktualisiert. Gott segne Sie. Aus Camuy, Puerto Rico.

MARIANA MATOS Liebe Brüder in Christus, möge der Herr Sie segnen. Ich danke Ihnen für diese Zeitschrift, von der ich weiß, dass sie vom Heiligen Geist inspiriert ist, weil sie Sein Wort weder wegnimmt noch ergänzt. Es ist jedes Mal eine Freude für mein Leben, wenn ich es erhalte, und ich lasse es nicht los, bis ich alles gelesen habe, weil es ein Segen für mich ist, und nachdem ich es gelesen habe, gebe ich es Menschen, die Gott nicht kennen. Ich liebe Sie in der Liebe Christi. Aus Cabo Rojo, Puerto Rico.

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APRIL 11.-13. VERSAMMLUNG IN NEPAL. 17.-21. VERSAMMLUNG IN GUATEMALA (GUATEMALA-STADT). 18.-20. VERSAMMLUNG IN SRI LANKA. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK. 25.-28. VERSAMMLUNG IN GUYANAS, SURINAM & MARTINIQUE, (SURINAM). 26.-28. BRÜDERVERSAMMLUNG DES OSTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, KONGO (BRAZZAVILLE). MAI 3.-5. VERSAMMLUNG IN JAPAN (TOKYO NARITA). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DER SCHWEIZ (GENF). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DEUTSCHLAND & BLOCK C (HAMBURG). JULI 2.-6. VERSAMMLUNG IN COSTA RICA. 4.-7. VERSAMMLUNG IN BRASILIEN (MANAOS). 9.-12. VERSAMMLUNG IN DEN USA, MICHIGAN (GRANDVILLE). 12.-14. BRÜDERVERSAMMLUNG IN NEUSEELAND (WELLINGTON). 17.-20. VERSAMMLUNG IN PUERTO RICO. 25.-28. VERSAMMLUNG IN MEXICO. AUGUST 8.-11. VERSAMMLUNG IN SPANIEN & BLOCK A EUROPA (MADRID). 8.-11. VERSAMMLUNG IN HAITI (PORT-AU-PRINCE). 9.-11. BRÜDERVERSAMMLUNG IN BRASILIEN (SAO PAULO). 13.-18. ALLGEMEINE & JUGENDVERSAMMLUNG IN AFRIKA, ÄQUATORIALGUINEA (BATA). 15.-18. VERSAMMLUNG IN ITALIEN & BLOCK B (MONZA). 22.-25. BRÜDERVERSAMMLUNG DES WESTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, GHANA (ACCRA). 22.-25. VERSAMMLUNG IN ECUADOR, GUAYAQUIL. SEPTEMBER 4.-6. VERSAMMLUNG IN VENEZUELA. 13.-15. VERSAMMLUNG IN PERU (AREQUIPA). 16.-18. VERSAMMLUNG IN PERU (CHICLAYO). 20.-22. VERSAMMLUNG IN PERU (LIMA). 25.-28. VERSAMMLUNG IN INDIEN. 28. WELTMISSIONSTAG, SIMULTANE AKTIVITÄTEN IN ALLEN LÄNDERN. OKTOBER 4.-6. BRÜDERVERSAMMLUNG IN KANADA. 18.-20. BRÜDERVERSAMMLUNG IN MADAGASKAR. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER INSEL MAURITIUS. 31.-3. (NOV) VERSAMMLUNG IN CHILE (SANTIAGO). NOVEMBER 14.-17. VERSAMMLUNG IN EL SALVADOR. 21.-24. VERSAMMLUNG IN URUGUAY (MONTEVIDEO) 26.-29. VERSAMMLUNG IN MYANMAR.

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europaweit Wir teilen allen unseren Zuschauern von Bethel Television in Europa mit, die uns durch die zu Hause installierte Parabolantenne 60 cm Durchmesser (DTH), sowie durch den Satellit Hotbird erreichen, dass seit dem 28. Februar dieses Jahres unser Standard-Qualität-Signal (SD) nicht mehr in Betrieb ist. Sie können aber die Sendungen von Bethel Television in HD durch den gleichen Satellit weiterhin geniessen. Dazu müssen Sie nur ihren Satellitenempfänger für einen DVB-S2/MPEG4 wechseln und folgende Parameter konfigurieren:

Frequenz: 11642 Symbol Rate: 27500 Polarität: Waagerecht

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter:

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe April 2018 / Sprache Deutsch

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