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Ausgabe für EUROPA

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

März 2019 / Ausgabe 782

evangelisch www.impactoevangelistico.net

JUGEND

ZUHÖREN IST NÖTIG

LEBENSGESCHICHTE

DER MANN, DER VERGEBEN KONNTE

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG

ANDACHT

DIE ERNTE IST GROSS Die Liste der Länder, in denen Christen verfolgt sind, wächst weiter

CHRISTEN

IN GEFAHR


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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

DER URSPRUNG DER KONFLIKTE Pfarrer José Arturo Soto B., Internationaler Vorsitzende der WMB

„Und mir ward gezeigt der Hohepriester Josua, stehend vor dem Engel des HERRN; und der Satan stand zu seiner Rechten, daß er ihm widerstünde. Und der HERR sprach zu dem Satan: Der HERR schelte dich du Satan! ja, der HERR schelte dich, der Jerusalem erwählt hat! (…) vor dem Engel, welcher antwortete und sprach zu denen, die vor ihm standen: Tut die unreinen Kleider von ihm! Und er sprach zu ihm: Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen und habe dich mit Feierkleidern angezogen. Und er sprach: Setzt einen reinen Hut auf sein Haupt! Und sie setzten einen reinen Hut auf sein Haupt und zogen ihm Kleider an (…).“ (Sacharja 3,1-5)

und hatte eine DStellung von Zweideutigkeit und Zwiespältigkeit

des Verfalls, spürte ein Gefühl der Niederlage, eine

im geistlichen Sinne genommen. Deswegen war

Aufgabe auszuführen (Sacharja 3). Gott hört diejenige,

die Botschaft Sacharjas ein Aufruf zur Erneuerung

die sich beugen und sein Antlitz suchen, damit er

und Vertiefung der Beziehung mit Gott, sowie eine

ihnen zeigt, was die Sachen sind, die nicht richtig

Anforderung an das Volk zu einer endgültigen und

funktionieren.

radikalen Stellungnahme bezüglich Gottes Forderungen.

Der Prophet Sacharja hatte eine Vision: Josua war

Der göttliche Befehl zum Wiederaufbau des Tempels

da mit unreinen Kleidern und Satan stand zu seiner

hat eine symbolische Dimension aus verschiedenen

Rechten, dass er ihm widerstand. Der Kampf Josuas

Perspektiven. Es geht um die Dringlichkeit, das

war weder körperlich noch irdisch, sondern geistlich

geistliche Leben wiederaufzubauen, das bereits zerstört

doch er selbst konnte nicht verstehen, was im Moment

und aufgegeben worden war. Und in der Tat: wie konnte

geschah. In diesem Augenblick sah der Engel Gottes

es denn geistliches Leben, Opfergaben und Verehrung

jedoch Satan an, tadelte ihn und befahl, Josua mit

ohne Altar geben? Wie konnte es ein Priestertum

Feierkleidern anzuziehen (Sacharja 3, 1-5). Der

ohne heiligen Ort geben? Wie konnte das Volk seine

Hohepriester Josua blieb nicht mehr in diesem Zustand

geistlichen, körperlichen, emotionalen und materiellen

der Niederwerfung und Trägheit.

Bedürfnisse befriedigen, ohne einen bestimmten Ort

Ebenfalls muss die Kirche wissen, dass sich der Feind

zu haben, wo es sich Gott annähern konnte? Zweitens

durch Gleichgültigkeit und Apathie äußert. Doch in

stellt der Wiederaufbau des Tempels den Durst und

solchen Fällen müssen wir das Böse zurechtweisen.

Hunger des Volks nach Gott und auch sein Bemühen

Am Kreuz des Kalvarienberges stellte Christus

dar, Leben zu erreichen, die Gott nicht kennen, und sie

den Teufel öffentlich aus und legte ihn unter seine

an diesen Ort zu bringen.

Fußsohlen. Dieser Sieg gehört uns auch und der Teufel

Der Hohepriester Josua erlebte damals eine Situation

ist unter unseren Fußsohlen. Amen.

as Volk Israel war abgeschweift

Schwäche, die ihm nicht erlaubte, seine geistliche

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evangelísch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz MÄRZ 2019 / AUSGABE N° 782 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - Missionäre Weltbewegung: AHoracio Cachay 388 - La Victoria - Lima 13 - Perú

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Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Segedinski put 72 / 24000 Subotica / Republic of Serbia WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG office@rotografika.rs / www.rotografika.rs Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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6.- Titelblatt WELTVERFOLGUNGSINDEX

Die christliche Organisation Open Doors stellt die 50 Länder vor, in denen es zu Verfolgung von Gläubigen kommt. 14.- Infografik CHRISTENVERFOLGUNG Information über die Verfolgung, unter der die Anhänger Jesu weltweit leiden. 16.- International WAS PASSIERT MIT DEM KLIMA? Niederschläge, Überschwemmungen, Dürren und Stürme richten auf der Erde verheerende Schäden an. 18.- Aktualität SCHWIMMENDER BUCHLADEN Ein Schiff segelt mit fast 1 Million Büchern mit 5.000 verschiedenen Titeln. 20.- Jugend ZUHÖREN IST NÖTIG Junge Menschen und Teenager brauchen jemanden, der sie bedingungslos unterstützt. 22.- Frau DER WAHRE WERT, DEN GOTT DER FRAU GIBT Es ist nötig, die Würde der Frau als Miterbin der Lebensgnade zu konsolidieren. 24.- Musik ICH SAG SO GERN DIE KUNDE Beitrag über die Hymne von Katherine Hankeys, die sich auf das Leben des Herrn konzentriert.

26.- Literatur ER WURDE MENSCH

Ein Buch, das die politischen, sozialen und religiösen Szenarien beschreibt, die das Leben Jesu auf der Erde prägten. 30.- Glaubensheld TREUER GLAUBENSHELD BIS ZUM TOD John Frith verkündete das Evangelium zu Beginn des 16. Jahrhunderts, als die Verkündigung des Wortes eine lebensgefährliche Aufgabe war. 34.- Lebensgeschichte DER MANN, DER VERGEBEN KONNTE Porträt eines Christen, der heutzutage in Frieden lebt, weil er lernte, sich von Hass und Groll zu befreien. 40.- Interview EIN LICHT DER HOFFNUNG AUF DEN PHILIPPINEN Missionarin Deyle Laguado spricht über das Wachstum des Werkes Gottes in Südasien. 42.- Apologetik DIE ZEUGEN JEHOVAS Enthüllungen über die Botschaft dieser Gruppe, die voller enttäuschender Wahrheitsverdrehungen und falscher Doktrin ist. 44.- Andacht DIE ERNTE IST GROSS 46.- Andacht SOLO LOS VALIENTES 48.- Andacht ANDAR CON DIOS 50.- Veranstaltungen DIE ARBEIT DER WMM DURCH DIE WELT 66.- Briefe UNSERE LESER SCHREIBEN UNS

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WEL

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TITELBLATT

LTVERFOLGUNGSINDEX Jedes Jahr gibt die christliche Organisation Open Doors eine Rangliste der 50 Länder heraus, in denen Christen unter einer hohen, sehr hohen und extremen Verfolgung leiden. Eliseo Aquino Curi

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TITELBLATT Insgesamt 4.305 Morde und 3.125 Verhaftungen

aus Glaubensgründen wurden im Jahr 2018 weltweit registriert, so nach dem Weltverfolgungsindex von Open Doors, einer Organisation, die verfolgte Christen in über 60 Ländern unterstützt, in denen Christen unter Unterdrückung, sowie rechtlicher und sozialer Ablehnung leiden. Nach dem Bericht von Open Doors wurden 1.847 Kirchen im Laufe des vergangenen Jahres angegriffen. Heutzutage gibt es über 245 Millionen Christen, die weltweit aufgrund ihres Glaubens an Jesus bedroht, verhaftet oder sogar ermordet werden. Marco Cruz, Leiter von Open Doors in Lateinamerika, hebt die Bedeutung der Organisation hervor und erklärt: „Diese Rangliste ist ein Werkzeug zur Überwachung und Messung des Ausmaßes der Christenverfolgung weltweit.“ Eine der Geschichten, die erwähnenswert sind, ist die von Asia Bibi, einer Christin aus Pakistan, die 2010 zum Tod verurteilt wurde. Sie blieb 8 Jahre lang im Gefängnis, von ihrer Familie getrennt und auf die Vollstreckung ihrer Strafe wartend. Im Oktober 2018, nach vielen Anhörungen, Treffen und Berufungsverhandlungen, wurde Asia Bibi freigesprochen. Das Urteil wurde aufgehoben. Trotz der Protesten und des Versuchs der islamistischen Extremisten, Klage gegen diese Entscheidung zu legen, wurde der Freispruch am 29. Januar 2019 für endgültig erklärt. „Dies zeigt uns, dass unser Gott wundersam und mächtig ist“, sagt Marco Cruz. Der Bericht folgt einer Methodologie, die auf ausführlichen Umfragen an lokale christliche Anführer und Experten in über 100 Ländern basiert, wo es Zeichen für Christenverfolgung gibt. Die Umfragen analysieren das Ausmaß der Unterdrückung, die die Gläubigen im privaten, familiären, sozialen, nationalen und kirchlichen Bereich erleben. Letztens legt eine umfassende Forschung die Mindestanzahl an Toten und Angriffen gegen Christen und Kirchen fest; somit lässt sich das Ausmaß der antichristlichen Gewalt feststellen. Die Summe von sechs Faktoren ergibt den Endwert, der den Platz des Landes im Weltverfolgungsindex bestimmt. DER SCHLIMMSTE VERFOLGER

Nach Open Doors ist Nordkorea das Land, das an der Spitze der Liste steht. Die Verfolgung geht hauptsächlich vom nordkoreanischen Staat aus, der sich nach den Sitten der kommunistischen (anti-christlichen) Gesellschaften richtet. Christen werden in diesem Land als feindseliges Element in der Gesellschaft angesehen, das beseitigt werden muss. Aufgrund der ständigen Indoktrinierung des Landes sind Nachbarn und sogar Familienmitglieder hochgradig wachsam und melden den Behörden alles, was ihnen verdächtig erscheint. Insbesondere Kinder können durch diese Indoktrinierung so stark beeinflusst werden, dass sie ihre eigenen Eltern melden.

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„Das erste Mal, das ich sah, wie jemand hingerichtet wurde, handelte es sich um einen Christen. Es wurde gesagt, dass er christliche Gegenstände ins Land geschmuggelt und Menschen zur Kirche gelockt hätte. Allen wurde gesagt, sie sollten kommen und sehen. Den Kindern wurde erlaubt, vorne zu sitzen, so dass sie eine gute Aussicht hatten. Uns wurde der Glaube aufgezwungen, dass Christen gefährlich seien.“ Dieses anonyme Zeugnis wurde von der Website von Open Doors USA entnommen. STEIGERUNG VON VERBRECHEN

Nigeria ist wieder das Szenarium für die meisten tödlichen Verbrechen gegen jene, die sich zum christlichen Glauben bekennen. 3.731 Menschen wurden ermordet – fast doppelt


Nach Open Doors ist Nordkorea das Land, das an der Spitze der Liste steht. Die Verfolgung geht hauptsächlich vom nordkoreanischen Staat aus, der sich nach den Sitten der kommunistischen (anti-christlichen) Gesellschaften richtet. so viel wie im Jahr 2017, in dem es 2.000 Morde gab. Die Gewalt in Nigeria hat auch christliche Dörfer völlig entvölkert, denn die Gläubigen mussten angesichts der Ankunft ihrer Angreifer fliehen, die sich laut dem Bericht völlig

ungestraft durch die Region bewegen. Open Doors USA berichtet, dass zwölf nigerianische Dörfer im Juni 2018 von Fulani-Hirten angegriffen wurden. Die betroffenen Gemeinden umgeben die Stadt Jos, bekannt als das Zentrum des Christentums im zentralen Gürtel Nordnigerias. Rund 200 Christen wurden getötet; einige Bewohner befürchten, dass die Zahl der Todesopfer höher sein wird, da es noch Leichen zu bergen gibt. STEIGERUNG VON VERHAFTUNGEN

Im Bericht führt China mit 1.131 die Zahl der Christen an, die wegen ihres Glaubens verhaftet, verfolgt und inhaftiert wurden.

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TITELBLATT

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Indien ist das Land, wo die meisten Angriffe gegen Christen registriert wurden: 12.512 Fälle. Der hinduistische Nationalismus hat in den letzten Jahren zugenommen. Die gewalttätigen Angriffe von lokalen extremistischen Hindu-Gruppen sowie die wütenden Mobs der Dorfbewohner, die von hinduistischen Geistlichen aufgestachelt werden, stellen die Christen in Indien vor enorme Probleme.

TRIEBKRÄFTE DER VERFOLGUNG Islamische Unterdrückung: jede gewalttätige oder

nicht gewalttätige Handlung, die das Ziel verfolgt, Christen die Herrschaft des Islam aufzuzwingen. Religiös motivierter Nationalismus: die Religion eines Landes (meistens Hinduismus, Buddhismus aber auch orthodoxer Judentum oder andere Religionen) wird dazu benutzt, um anzudeuten, dass Christen die Bürgerrechtsvoraussetzungen nicht erfüllen. Ethnisch begründete Anfeindungen: einige kulturelle und Stammesnormen, die auf einer traditionellen Religion basieren, werden verwendet, um anzudeuten, dass Christen Ausländer sind. Konfessioneller Protektionismus: die Idee, die eigene Denomination als die einzige legitime Vertretung des christlichen Glaubens zu bewahren. Kommunistische Unterdrückung: Überwachung und Kontrolle von Kirchen durch unparteiische Registrierungssysteme. Säkulare Intoleranz: die Idee, dass das Christentum aus dem öffentlichen Leben beseitigt werden, und ein atheistischer Säkularismus aufgezwungen werden muss. Diktatorische Paranoia: das Nötige tun, um den Machterhalt zu sichern, sogar das Treffen von organisierten Gruppen, wie die Christen, zu verbieten.

Organisierte Korruption und Kriminalität:

Schaffung eines Klimas der Gesetzlosigkeit und Korruption als Mittel zur persönlichen Bereicherung. Christen sprechen sich oft gegen diese Praktiken aus und werden so zu Zielen.

Die kommunistischen Behörden schränken die Freiheit in ganzem China ein, da sie große Anstrengungen unternehmen, die Gesellschaft zu kontrollieren und die eigene Macht zu behalten. Seit die kommunistische Partei auch die Regulierung der Religion übernahm, hat sich die Behandlung von religiösen

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[…] ein Pastor berichtete, dass 50 schwer bewaffnete Fulani-Hirten gegen 3.30 Uhr morgens sein Dorf Nghar im Distrikt Gashes umzingelt hätten. Sie brannten alle Häuser und zwei Kirchen nieder.

Gruppen und besonders Christen im gesamten Land stark verschlechtert. Christen sind die größte gesellschaftliche Kraft in China, die nicht vom Staat kontrolliert wird. Deswegen stehen sie besonders im Blickpunkt der Partei. „Die Lage ist gespannt, doch wir wissen, dass Gott trotz der Einschränkungen handelt. Wir hielten ein Treffen für die regionalen Anführer ab und vereinbarten, dass wenn einer von uns verhaftet wird, ein anderer die Arbeit fortsetzen wird.“ Dies ist die anonyme Aussage eines Pastoren in China, die von der Website von Open Doors USA entnommen wurde. STEIGERUNG VON ANGRIFFEN

Laut dem Weltverfolgungsindex ist Indien das Land, wo die meisten Angriffe gegen Christen registriert wurden: 12.512 Fälle. Der hinduistische Nationalismus hat in den letzten Jahren zugenommen. Die gewalttätigen Angriffe von lokalen extremistischen Hindu-Gruppen sowie die wütenden Mobs der Dorfbewohner, die von hinduistischen Geistlichen aufgestachelt werden, stellen die Christen in Indien vor enorme Probleme. All dies geschieht völlig ungestraft, denn lokale, staatliche und nationale Behörden sind oft von der hindunationalistischen Bharatiya Janata Partei (BJP) dominiert. Am 20. Januar 2018 wurde der Leichnam von Pastor Gideon in Adaiyalchary gefunden. Er war am Strohdach seines Hauses aufgehängt worden, eine Woche nachdem er sich bei der Polizei über extremistische Hindus beschwerte hatte. Andererseits wurden in Nigeria 569 Kirchen im Jahr 2018 angegriffen. Viele Christen wurden von ihrem Grundstück und Lebensunterhalt enteignet. Sie leiden unter Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung. Die Korruption hat den Staat geschwächt, denn dieser kann die Christen vor der Gewalt der Gruppen wie Boko Haram und die Fulani-Hirten schlecht verteidigen. Nach Open Doors USA hat ein Pastor berichtet, dass 50 schwer bewaffnete Fulani-Hirten gegen 3.30 Uhr morgens sein Dorf Nghar im Distrikt Gashes umzingelt hätten. Sie brannten alle Häuser und zwei Kirchen nieder. 27 Menschen starben dabei, sie wurden nämlich in ihren Häusern niedergebrannt. Nur ein Mensch, der jüngere Bruder der Frau des Pastors, konnte überleben, weil er durch das Dach entkommen konnte.

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TITELBLATT

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4.305 1.847 3.150 ermordete Christen

angegriffene Kirchen

verhaftete Christen

Nordkorea

Triebkräfte der Verfolgung DIKTATORISCHE PARANOIA

KOMMUNISTISCHE UNTERDRÜCKUNG

39

Von wem geht die Verfolgung aus? REGIERUNGSCHEFS UND BEHÖRDEN

POLITISCHE PARTEIEN

BÜRGER UND SOZIALE BEWEGUNGEN

VERWANDTE

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Gründe, warum Christen in Nordkorea unter Verfolgung leiden:

CHRISTENVERFOLGUNG Die Christenverfolgung ist ein komplexes Phänomen mit vielen Facetten. Jeder Verfolgungsakt entzieht den Menschen ihre Grundrechte aus einem Grund: ihrem Glauben an Jesus Christus. Von allen Menschenrechten ist das Recht auf Religionsfreiheit zweifellos eins der zerbrechlichsten, weil es andere Rechte einschließt: Gedanken- und Gewissensfreiheit… die Freiheit, den

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eigenen Glauben zu wählen, ihn zu äußern. Es ist ein wesentliches Recht, das im Artikel 18 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beinhaltet ist. Aus diesem Grund befasst sich der Bericht mit der Realität von über 100 Ländern weltweit und erwähnt 50 davon, wo die Verfolgung schlimmer ist.


hohe Verfolgung

extreme Verfolgung

sehr hohe Verfolgung

41

34

26 37

35 22

25

24

49 4

11 31

12 6 21

23

13 38

15 7 28

45

29

In Nordkorea

27

2

9

43

16

1

17

50

ist es 5

32

44

verboten,

33 48

10

18

Christ zu

20 19

sein.

8 46

3

40

42

36 30

14

Etwa

245

Millionen

Christen werden an vielen Orten der Welt verfolgt, doch Asien und Afrika zeichnen sich durch die große Anzahl an Ländern, die im Weltverfolgungsindex aufgenommen werden. In der Tat leidet jeder dritte Christ unter hoher, sehr hoher oder extremer Verfolgung in Asien, während in Afrika ist es jeder sechste.

1. Nordkorea

18. Myanmar

35. Marokko

2. Afghanistan

19. Laos

36. Brunei

3. Somalia

20. Vietnam

37. Tunesien

4. Libyen

21. Zentralafrikanische Republik

38. Katar

5. Pakistan

22. Algerien

39. Mexiko

6. Sudan

23. Turkmenistan

40. Kenia

7. Eritrea

24. Mali

41. Russland

8. Jemen

25. Mauretanien

42. Malaysia

9. Iran

26. Türkei

43. Kuwait

10. Indien

27. China

44. Oman

11. Syrien

28. Äthiopien

45. VAE

12. Nigeria

29. Tadschikistan

46. Sri Lanka

13. Irak

30. Indonesien

47. Kolumbien

14. Malediven

31. Jordanien

48. Bangladesch

15. Saudi-Arabien

32. Nepal

49. Palästinensische

16.Ägypten

33. Bhutan

17. Usbekistan

34. Kasachstan

Autonomiegebiete 50. Aserbaidschan

Quelle: puertasabiertas.org

verfolgte Christen weltweit

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INTERNATIONAL

WAS PASSIERT MIT DEM KLIMA? Der Norden der Vereinigten Staaten war von einer Kälte von -50 Grad betroffen; hohe Temperaturen werden im europäischen Winter registriert; es schneit in der Insel Hawaii; in mehreren südamerikanischen Ländern wurden sintflutartige Niederschläge und Überschwemmungen registriert… Was geschieht mit der Welt? Ändert sich das Klima wirklich? Viele befürchten,

dass dies der Fall sei. Dr. Peter Werner, Meteorologe am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, sagt, dass sich die Niederschläge, Überschwemmungen, Dürren und Stürme in den letzten fünfzig Jahren vervierfacht haben. Eine große Anzahl an Menschen ist der Meinung, dass die anomalen atmosphärischen Phänomene ein Beweis für die globale Erwärmung sind, also, dass der sogenannte Treibhauseffekt bereits verheerende Schäden anrichtet. Die United States Environmental Protection Agency erklärt: „Der Treibhauseffekt ist der Temperaturanstieg, den die Erde erlebt, weil bestimmte Gase der Atmosphäre (z.B. Wasserdampf, Kohlendioxid, Lachgas und Methan) die Sonnenenergie einfangen. Ohne diese Gase würde die Wärme in den Weltraum zurückkehren und die Durchschnitttemperatur der Erde um 33°C sinken.“ Mehrere sind der Meinung, dass der Mensch diesen natürlichen Prozess unbewusst verändert hat. Der Artikel von Earth Observatory, der digitalen Zeitschrift der NASA, erklärt: „Seit Jahrzehnten haben die Fabriken und Autos Milliarden Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre ausgestoßen [...]. Viele Forscher befürchten, dass die erhöhte Konzentration an Treibhausgasen auch verhindert hat, dass andere Wärmeabstrahlungen aus der Erde herauskommen. Wesentlich fangen diese Gase die überschüssige Wärme in

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der Erdatmosphäre ein, ähnlich wie die Windschutzscheibe die Sonnenenergie, die ins Auto hineinkommt.“ Andere meinen, dass nur ein kleines Prozent der Treibhausgas-Ausstöße vom Menschen verursacht wird. Der Intergovernmental Panel on Climate Change (Weltklimarat), der aus einer Gruppe von Forschern besteht, die von der Weltorganisation für Meteorologie und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützt werden, berichtet aber: „Es gibt immer mehr einschlaggebende Beweise dafür, dass der größte Teil der Erwärmung der letzten 50 Jahre auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.“ Klimatologe Pieter Tans, von der National Oceanic and Atmospheric Administration, erläutert: „Wenn man es mit einer Zahl ausdrucken müsste, würde ich sagen, dass wir 60 % der Schuld tragen. […] die restliche 40 % ist auf natürliche Ursachen zurückzuführen.“ Was ist denn die eindeutige Folge der Anhäufung von Treibhausgasen, die der Mensch produziert? Fast alle Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass die Erde sich erwärmt hat. War der Anstieg der Temperatur drastisch? Laut des Berichts des Weltklimarates vom Jahr 2001 sind „die Oberflächentemperaturen seit Ende des 19. Jahrhunderts um 0,4 - 0,8 °C aufgestiegen.“ Viele Forscher sind der Auffassung, dass dieser leichte Anstieg der Grund für die klimatischen Veränderungen sein könnte, die wir heutzutage erleben. Wenn viele sich darüber einig sind, dass das Problem vom Menschen verursacht wurde, kann denn der Mensch es nicht lösen? Viele Organisationen haben schon Gesetzte verabschiedet, um die kontaminierende Ausstöße der Autos und Fabriken einzuschränken. Jedoch hatten diese Maßnahmen, auch wenn lobenswert, nur sehr geringe Auswirkungen. Die Umweltverschmutzung ist ein globales Problem, also muss die Lösung auch auf eine globale Ebene erfolgen. 1992 fand der Erdgipfel in Rio de Janeiro (Brasilien) statt. Zehn Jahre später, 2002, fand der Weltgipfel für nachhaltige


Entwicklung in Johannesburg (Sudafrika) statt, an dem etwa 10 Tausend Vertreter teilnahmen, darunter hundert Präsidenten. Maßnahmen zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung sind kostenaufwendig, und arme Länder können sich diese in der Regel nicht leisten. Einige Experten befürchten, dass die Industrien angesichts der Einschränkungen beim Energieverbrauch beschließen könnten, ihre Produktion in arme Länder zu verlagern, um eine höhere Rentabilität zu erzielen. Deshalb stecken auch die bestabsichtlichen Anführer in der Zwickmühle: wenn sie die wirtschaftlichen Interessen ihrer jeweiligen Nationen schützen, leidet die Umwelt, und wenn sie sich für den Umweltschutz einsetzen, gefährden sie die Wirtschaft. Severn Cullis-Suzuki, vom Beratungsgremium des

Weltgipfels sagte, dass wenn wir wollen, dass sich die Situation ändert, müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen. „Die echten Umweltveränderungen werden von uns kommen“, sagt sie, „wir können uns nicht auf unsere politischen Anführer verlassen. Wir müssen klarsehen, was unsere Verantwortung ist und wie wir Veränderungen herbeiführen können.“ Es ist logisch zu erwarten, dass die Menschen die Umwelt respektieren. Doch es ist nicht einfach zu erreichen, dass sie die nötigen Maßnahmen in ihrem Leben ausführen. Ein Beispiel: fast alle Menschen geben zu, dass Autos zur globalen Erwärmung beitragen. Deswegen ist es möglich, dass jemand sich wünscht, sein Auto weniger oder gar nicht mehr zu fahren, doch die Umsetzung fällt nicht einfach. (*) Internet.

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AKTUALITÄT

SCHWIMMENDER BUCHLADEN Ein Schiff segelt mit fast 1 Million Büchern mit 5.000 verschiedenen Titeln. Die von Deutschland aus betriebene gemeinnützige Initiative hat zum Ziel, den gleichberechtigten Zugang zu Literatur sowie zu sozialer und humanitärer Hilfe zu ermöglichen.

derselben Organisation erworben wurde, war das Doulos, das im Guinness Buch der Rekorde als ältestes noch aktives hochseetaugliches Passagierschiff eingetragen ist. In den 70er und 80er Jahren umschifften die zwei Schiffe die Erde. Später, aufgrund der steigenden Nachfrage von Ländern, die die gemeinnützige Organisation um einen Besuch des Schiffs baten, wurde beschlossen, ein neues, viel größeres, 12.000 Tonnen schweres Schiff zu kaufen. KULTURELLER AUSTAUSCH

Es handelt sich um das Logos Hope, ein Schiff,

das von GBA (Gute Bücher für Alle) Ships betrieben wird. GBA ist eine gemeinnützige Organisation der Stadt Mosbach, die seit 1970 dafür zuständig ist, dass die schwimmende Buchläden durch die Welt segeln und dabei „Bildung, Hilfe und Hoffnung“ bringen. Das Logos Hope, dessen Namen vom Griechischen „logos“ (Wort) und vom Englischen „hope“ (Hoffnung) stammt, ist seit 2009 im Dienst. Es ist eins der vier Schiffe seiner Art, das GBA Ships betrieben hat. Eins davon hieß Doulos, was „Diener“ bedeutet, und somit auf den Dienst für Gott anspielt. Der erste schwimmende Buchladen der GBA Ships hieß Logos und reiste 1971 nach Madras, Indien, wo er an einem Tag von mehr als 15.000 Menschen besucht wurde. Das Schiff fügte dann zu seiner Route über 250 Häfen in 130 Ländern und Gebieten hinzu. Das zweite Schiff, das 1977 von

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„Wir wollen Länder besuchen und Wissen durch Bücher und Kultur zu teilen. Wir wollen alle Erfahrungen integrieren“, sagt Ji Hyeon Lee, Besatzungsmitglied des Logos Hope, zu DW News. Ji Hyeon Lee kommt aus Südkorea und ist seit 2016 am Projekt beteiligt. Freiwillige des Logos Hope können sich für kurze Aufenthalte von 3 Monaten und längere Aufenthalte von 1 bis 2 Jahren entscheiden. Außerdem wird kein Besatzungsmitglied bezahlt, unabhängig davon, ob es sich um den Kapitän oder eine Putzhilfe handelt. Jedes Mitglied ist für die Verwaltung seiner Geldmittel durch Sponsoring verantwortlich, um die Kosten für seine Dienstzeit zu decken. Zu Lande und auf See ist die Crew immer sehr aktiv. Die Organisation GBA Ships schult sie während ihres Dienstes in Bereichen wie Kommunikation, Ethik, Führung, interkulturellen Perspektiven und Konfliktlösung. FÜR JEDES GESCHMACK

Bücher, die das Logos Hope transportiert, sind so vielfältig wie seine Crew selbst. Meiste Titel sind auf Englisch, wobei es auch


andere Sprachen gibt, wie Deutsch und Spanisch. „Da das Schiff die ganze Zeit segelt, erhalten wir das Material durch Seecontainer. Deswegen sind unsere Bücher ständig im Wechsel. Wir versuchen zudem, die Werke in der Sprache des besuchten Landes anzubieten. Seit letztem Jahr bereisen wir lateinamerikanische Länder, deswegen besitzt das Schiff zu 70% Bücher auf Spanisch und zu 30% auf Englisch“, erklärt der Freiwillige zu DW News. Fast alle Bücher stammen aus den USA. Es sind Spenden der Verlage, wobei die Mitglieder des Logos Hope auch Literaturwerke bei ihrem Besuch an den verschiedenen Orten der Welt kaufen. Die Themen sind unendlich. Von Kunst, Wissenschaft, persönliche Entwicklung, Sport, Philosophie, Gastronomie, Geschichte, Unterhaltung bis zu Religion. Was das letzte Thema anbelangt, verfügt das Schiff über einen Raum, der der Ausstellung von Bibeln in verschiedenen Sprachen gewidmet ist. „Dies bringt uns der Religion näher. Andererseits ist es auch eine Hilfe, wir teilen dadurch Wissen. Das ist eigentlich auch unser Slogan und Hauptziel“, sagt Ji Hyeon Lee.

„Außer dem Verkauf von Büchern versuchen wir, ein soziales Projekt in jedem bereisten Land auszuführen, vor allem wenn das Land von natürlichen Katastrophen, Krieg oder Krankheiten betroffen ist“, erzählt der Südkoreaner. Die Missionen in Papua-Neuguinea (1999) und Ghana (2010-2016) waren historische Veranstaltungen für Logos Hope, denn im Fall des ozeanischen Landes wurden Führer von Bürgerkriegsgruppen versammelt, um eine Versöhnung zu erreichen; im Fall der afrikanischen Nation legten Hunderte von Stammesführern ihre Differenzen beiseite, um an kooperativen Seminaren an Bord teilzunehmen. Weitere Projekte sind HIV-Aufklärungsprogramme in Westafrika, der Bau von Waisenhäusern in Myanmar, Spenden von über 50.000 Büchern an Gemeindegruppen und Universitäten in Liberia, Nähwerkstätten für Frauen in Sri Lanka und der Wiederaufbau von Häusern auf den Inseln Antigua und Barbuda. (*) Quelle: www.dw.com

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JUGEND

ZUHÖREN IST NÖTIG Steven López

Menschen im Allgemein, vor allem Jugendliche, durchleben schwere Zeiten. Sie brauchen jemanden, der sie bedingungslos unterstützt, ohne nach Hilfe schreien zu müssen. In schwierigen Zeiten spielen Freunde, Verwandte und auch geliebte Menschen eine entscheidende Rolle. Van Dame Hirakota, 29 Jahre, begab sich jeden Nachmittag in eine zentrale Bahnstation Tokios (Japan) mit dem einzigen Ziel, anderen zuzuhören. Seine Hände hielten ein Schild, auf dem es stand: „Ich höre dir zu“, was dazu führte, dass andere auf ihn zukamen. Er gab keine Ratschläge, er hörte bloß zu. In diesen Stunden, die er den anderen schenkte, hat er insgesamt etwa 12.000 Menschen zugehört, unter ihnen

Geschäftsleute, Unternehmer, Lehrer und Jugendliche. Die Menschen öffneten ihm ihr Herz und erzählten von ihren Problemen mit voller Zuverlässigkeit. Auf diese Weise konnten sie ein Bedürfnis erfüllen: zugehört zu werden. In der heutigen Gesellschaft gibt es nur wenige, die zuhören. Alle leben in Eile, ohne auf seinen Mitmenschen zu achten, der mehrmals still nach Hilfe ruft und aufgrund des Mangels an Aufmerksamkeit dramatische Entscheidungen trifft. Jugendliche, seien sie Jungen oder Mädchen, leiden unter den Folgen dieses modernen Phänomens und werden sogar von ihren eigenen Eltern und Verwandten ignoriert. Empathisches Zuhören ist etwas, das nicht jeder zu praktizieren weiß. Manche Menschen, die der betroffenen Person nahestehen, vermeiden das Problem, weil sie denken, dass es sie nicht angeht. In anderen Fällen werden sie zu einem flüchtigen Tränentuch für den jungen Mann und die junge Frau. Phrasen wie „Ich habe es dir doch gesagt!“, „Du bist zu naiv!“, „Du vertraust anderen zu sehr, deswegen passiert dir sowas“ helfen wenig oder gar nicht dem jungen Menschen, der seine Sorgen auslassen muss. Für Ángel Peralbo, Lizenziat in Psychologie der Klinik „Clínica del Niño y del Adolescente“ sagt, dass die Jugend die Lebensphase ist, in der ein Mensch am meisten zugehört werden muss. „Jugendliche durchleben eine schwierige Phase, in der sie wichtige Entscheidungen treffen müssen, aber bei dieser Erfahrung von lebenswichtigem Stress und Orientierungslosigkeit ist viel wichtiger, was dabei beschädigt werden kann, nämlich ihr Selbstwertgefühl. Wir müssen diesen Druck beseitigen und

DIE GEFAHR, NICHT ZUZUHÖREN Die Mehrheit der jungen Menschen in schwierigen Situationen sucht bei ihrer Familie, ihren Freunden oder ihren Angehörigen nach einem Wort der Ermutigung, um voranzukommen. Sie werden jedoch oft kritisiert und entmutigt. Die Folgen, wenn man nicht zugehört wird, sind die Folgenden: DEPRESSION:

EINSAMKEIT:

SOZIALE NETZWERKE:

Weltweit nehmen sich jedes Jahr 800.000 Menschen das Leben. Selbstmord ist die zweithäufigste Todesursache in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen.

Heutzutage leben fast zwei Millionen Menschen im Alter zwischen 19 und 32 Jahren in völliger Einsamkeit. Da sie nicht zugehört werden, fehlt es ihnen an Liebe und Verständnis. Gefährlicher Zufluchtsort. Viele junge Menschen tauchen auf der Suche nach einer freundlichen Hand in soziale Netzwerke ein, um ein Wort der Ermutigung oder einen Freund zu finden, auf den sie sich verlassen können. Doch sie können in unerwartete und schwere Situationen geraten. * Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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BLOSS ZUHÖREN Im Allgemeinen sollten Menschen im Falle einer bestimmten Enttäuschung, Bedrängnis oder eines Misserfolgs gehört werden. Sie brauchen keine konkreten Antworten: • Die authentischste Unterstützung ist die, die in der Lage ist, zuzuhören, ohne zu beurteilen oder zu hinterfragen, und die eine enge Umgebung schafft, in der eine fließende Kommunikation möglich ist. • Es ist wichtig, auf die Worte zu achten, die wir beim Zuhören aussprechen. Vermeiden Sie lieber Ausdrücke wie „das ist nichts“, „keine Sorge, alles ist in Ordnung“, „das wird schon wieder“, etc. • Für den Menschen, der zugehört wird, ist es nicht nützlich, dass man ihm sagt, alles sei in Ordnung, weil es für ihn doch nicht ist. Dadurch wird nur einen emotionalen Abstand geschaffen. ihre Sicherheit fördern“, betont Peralbo. In diesen schwierigen Zeiten ist die Rolle der Eltern wichtig. Eine freundliche Kommunikation, ohne Beschwerden oder Ablehnung, ist unerlässlich. „Um eine aufrichtige und enge Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen, müssten Eltern ihren Kindern beibringen, effektiv zu kommunizieren, und jederzeit ein Vorbild sein.

Eltern müssen Verständnis und Sicherheit vermitteln“, verrät das psychotherapeutische Zentrum mit Schwerpunkt Familientherapie von Barcelona in seinem Bericht „La comunicación entre padres y hijos“ (Kommunikation zwischen Eltern und Kindern). Mangelndes Zuhören führt viele Jugendliche zu Depression, Selbstmord oder Selbstvernachlässigung. Soziale Netzwerke sind zu einer einfachen und unkomplizierten Möglichkeit geworden, ihre Probleme zu äußern. Missbrauch führt jedoch zu schädlichen Folgen wie Menschenhandel, Pornografie oder Spielsucht. MEHR TATEN

Wenn ein junger Mensch jemanden braucht, der zuhört, reicht es nicht aus, dass die Leute ihm sagen: „Du kannst mich suchen, wenn du mich brauchst“ oder „Ruf mich an, wenn es dir nicht gut geht“. Menschen sind dankbarer für Taten als für Worte. Menschen, die ohne einen Anruf den anderen suchen, sind diejenigen, denen wir am meisten dankbar sind. Die empathischste und weiseste Unterstützung zeichnet sich dadurch aus, dass man sich um Details kümmert, die wirklich heilen und für die Seele und das Herz von Vorteil sind. Junge Menschen sollten sich mit authentischen und aufrichtigen Menschen umgeben – und vor allem ihr Vertrauen in Gottes Hände legen. „Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.“ (Psalm 55,22)

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FRAUEN

DER WAHRE WERT, DEN GOTT DER FRAU GIBT Eliseo Aquino

Den wahren Wert der Frau zu kennen ist in diesen Zeiten entscheidend, denn ihre Rolle wird auf verschiedene Weisen zu ideologischen Zwecken manipuliert. Es ist nötig, die Würde der Frau als Miterbin der Lebensgnade zu konsolidieren.

* Sie weiß, wie man Kleidung für die Familie besorgt, Vers 13, 19. * Sie stellt bei Bedarf Nahrung und Kleidung zur Verfügung, Vers 21. * Sie überwacht die Haushaltsführung, Vers 27.

* Sie bringt Waren aus der Ferne, Vers 14. * Sie ist weise für das Geschäft, Vers 16. * Sie verwaltet mit Weisheit, Vers 16. * Sie nützt die Marktvorteile und produziert bis zum Höchstmaß, Vers 18. * Sie weiß, wie man mit Händlern umgeht, Vers 24.

* Sie ist vertrauenswürdig, Vers 11. * Sie ist eine Quelle des Guten, Vers 12. * Sie ist eine Quelle des Respekts, Vers 23. * Sie ist das Objekt des Lobpreises, Vers 28.

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Die Wahrnehmung der Rolle der Frau im Laufe der Geschichte war immer ungünstig. Das ist es, was der Historiker César Vidal in dem Interview mit dem Titel „Die Bibel, Reformation und Würde der Frau“ anspricht. „In verschiedenen alten Kulturen wurde die Frau als ein Mensch zweiter Klasse angesehen. Sie wurde nur mit bestimmten Rollen in Zusammenhang gebracht und für entbehrlich gehalten. Man hat Frauen so weit erniedrigt, dass sie sogar als Tiere angesehen wurden“, erklärt er. Das alles änderte sich mit der Ankunft Jesu. Durch seine Botschaften stellte er die Würde der Frau wieder her. Wenn wir die Bibel genau lesen, sehen wir, wie Christus die Würde vieler Frauen wiederhergestellt und ihnen einen Platz gibt. Anfang des Christentums wird eine große Anteilnahme der Frau beobachtet. Ein Beweis dafür findet man in Galater

SIE KÜMMERT SICH LIEBEVOLL UM DAS HAUS

SYMPATHISIERT MIT DEN VERNACHLÄSSIGTEN DER GESELLSCHAFT.

v. 13, 19, 21, 22, 27, 28.

v. 20.

SIE FÜHRT IHR GESCHÄFT EFFEKTIV AUS

* Die Armen * Die Bedürftigen

SIE WEIHT IHR LEBEN GOTT EIN.

v. 14, 16, 18, 24.

v. 30.

SIE ARBEITET MIT DEM EHEMANN ZUSAMMEN

SIE VERDIENT EINE BESONDERE BELOHNUNG

v. 11, 12, 23, 28, 29.

v. 25, 28.

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* Gesunde Gottesfurcht * Geistliche Zärtlichkeit und Schönheit

Tugendhafte Frau Frauen stehen vor besonderen Herausforderungen, für die sie über eine Reihe von Eigenschaften verfügen, die vom Gott in Sprüche 31 beschrieben werden.

* Von ihren Kindern, Vers 28a. * Von ihrem Mann, Vers 28b. Diese Passagen stellen den Wert einer christlichen Frau vor.


3,28: „Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.“ In seinen Briefen erzählt der Apostel Paulus von der Liebe und dem Opfer der Frauen, die ihn bei seinem Dienst unterstützten. Nach Ansicht des römischen Philosophen Porphyr spielten christliche Frauen eine wichtige Rolle bei der Evangelisierung, die die frühe Kirche damals machte. Laut César Vidal verschwindet diese christliche Wahrnehmung der Frau im Mittelalter und wird durch eine frauenfeindliche Wahrnehmung ersetzt, die aus der griechischen Kultur stammt und der Katholizismus übernimmt. Das Frauenbild wird verzerrt und sie wird von der Gesellschaft verbannt - eine Tatsache, die in vielen Gesellschaften auch heute noch präsent ist. Das alles ändert sich mit der Reformation. Frauen durften lernen, zu lesen und schreiben. Man kann in den Schriften der großen Reformatoren sehen, wie die Würde der Frau geschätzt wird, in der Ehe, in der Liebe, in der Gesellschaft. All diese Veränderungen nahmen in den Ländern Gestalt an, die die protestantische Reformation annahmen. Die Rolle der Frau wurde wieder gewürdigt, nicht nur im sozialen, sondern auch im geistlichen Bereich; viele Frauen begannen, als Missionare in die ganze Welt zu gehen. Man sieht, wie sich die Hand Gottes in vielen

Ländern durch Frauen manifestiert hat. Heute hat sich die Rolle der Frau verändert. Angesichts so vieler Ungerechtigkeiten gegen Frauen haben sich feministische Gruppen erhoben und versucht, die Würde der Frau wiederherzustellen, aber leider mit Ideen, die im Widerspruch zu der Bibel stehen. Sie sind so extrem gewesen, dass sie sogar versucht haben, der Frau einen sehr wichtigen Wert wegzunehmen: den des Mütterseins. Für diese Gruppierung gilt die Mutterrolle nämlich als Hindernis für den Erfolg. John MacArthur, in seinem Buch „zwölf außergewöhnliche Frauen“, behauptet, dass der Wert einer Frau in der Gesellschaft unschätzbar ist. Die Bibel erkennt ihre Wichtigkeit an (Sprüche 12,4; 31,10; 1 Korinther 11,7). Sie stellt von Anfang bis zum Ende die Frau als außergewöhnliches Wesen vor. In der Heiligen Schrift gibt Gott Frauen eine besondere Ehre und bittet darum, sie mit größter Rücksicht zu behandeln (1 Petrus 3,7). Den Ehemännern wird befohlen, sie so zu lieben wie Chritus seine Kirche liebt - wenn nötig sogar auf Kosten des eigenen Lebens (Epheser 5,25-31). Quelle: „Zwölf außergewöhnliche Frauen“ von John MacArthur. Interview mit dem Historiker César Vidal, „Biblia, Reforma y dignidad de la mujer" (Bibel, Reformation und Würde der Frau)“. „Historia de Roma“ (Geschichte von Rom), geschrieben von Francisco Javier Lomas Salmonte.

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MUSIK

ICH SAG SO GERN DIE KUNDE Hymne, deren Text sich auf das Leben des Herrn konzentriert. Sie wurde von der Engländerin Katherine Hankey vor über einem Jahrhundert geschrieben. Zu der Zeit wurden Millionen Menschen von ihrer Botschaft berührt. Die Hymne „Ich sag so gern die Kunde“, die am 29. Januar 1866 von der englischen Komponistin Katherine Hankey geschrieben wurde, war ursprünglich als Einleitung für eine kleine christliche Broschüre gedacht. Seine direkte, klare und auf Jesus fokussierte Botschaft ließ sie jedoch im Laufe der Zeit zu einem unverzichtbaren Lied für die Anbetung und Verehrung des Herrn werden. Hankey wurde am 12. Januar 1834 in London geboren und schrieb ihr berühmtes Gedicht, als sie sich von einer schweren Krankheit erholte. Während sie sich erholte und zu Gott betete, konzentrierte sie sich auf das, was der Sohn Gottes für die Erlösung der Menschheit getan hatte. Daraus entstand ein umfangreiches Gedicht, das später vom Schriftsteller William Howard Doane abgekürzt und in unendlich viele Sprachen übersetzt wurde. Nachdem Doane, Komponist von mehr als zweitausend Liedern, das Gedicht vom Mund eines britischen Gläubigen bei einem Treffen in Montreal 1867 gehört hatte, nahm er Hankeys Text und verzierte ihn mit einer süßen Melodie. Kurz darauf wurde die Version des amerikanischen Komponisten, der mehrere Hymnen von Fanny Crosby vertont hatte, sehr populär und zu einem Lob mit großer Wirkung. TREUE DIENERIN

Als Mitglied einer evangelischen Familie widmete sich Hankey

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ICH SAG SO GERN DIE KUNDE 1 Ich sag so gern die Kunde, den Klang aus alter Zeit, von seiner Todeswunde, die mich vom Tod befreit. Ich sag davon so gerne, sie ist mir Trost und Licht, in Nähe und in Ferne ist ihresgleichen nicht. REFRAIN Ich sag so gern die Kunde, und ruft die letzte Stunde mich zu der Engel Bunde, sie füllt die Ewigkeit. 2 Ich sag so gern die Kunde, Sie däucht viel größer mir, als was von Menschenmunde je ward gesprochen hier. Ich sag so gern die Kunde: Christ tat so viel für mich! Zu heilen meine Wunde, hat er verblutet sich.

dem Dienst von Kindheit an. Als Teenager, inspiriert von der evangelistischen Arbeit des englischen Predigers John Wesley, lehrte sie an einer Sonntagsschule und organisierte eine Bibelstudiengruppe im Londoner Stadtteil West End. Von diesem

3 Ich sag so gern die Kunde, mein Herz weidet sich, sie wird mit jeder Stunde stets heiliger für mich. O, könnt ich´s jedem sagen, der es noch nicht erfuhr! Er hörte auf zu klagen und folgte Jesu Spur. 4 Ich sag so gern die Kunde, mein Herz vor Freunden springt. O komm, du süße Stunde, die mich nach Zion bringt! Dort in der hehren Runde, die froh das Lamm umringt, aus dem verklärten Munde die alte Botschaft dringt.

Moment an war es ihr größtes Glück zu sehen, wie sich die Armen und die, die vom Herzen demütig waren, zum Christentum bekehrten. Dann reiste sie unter der Führung des Erlösers nach Südafrika, um einem behinderten Familienmitglied zu helfen, das nach Hause zurückkehren wollte. Auf dieser Reise, die sie in das südliche Afrika führte, verkündete sie die Frohe Botschaft und lernte von der Missionsarbeit verschiedener Glaubensleute, die das Evangelium auf dem drittgrößten Kontinent der Erde verkündeten. In Südafrika arbeitete sie auch als Krankenschwester. Hankey hatte Interesse daran, die Botschaft Christi zu vermitteln. Durch ihre weitreichende poetische Arbeit lobte sie die Liebe, Herrlichkeit und Kraft des Schöpfers. Ihre Verse, die auf der Schrift und ihren persönlichen Erfahrungen basieren, wurden hauptsächlich geschrieben, um die Aufmerksamkeit der Unbekehrten auf sich zu ziehen. Sie veröffentlichte auch ein Buch, das nützliche Lektionen für die geistliche Erziehung der Kinder gibt. Katherine Hankey war treu zu Jesus bis zum letzten Moment ihrer Existenz und starb am 9. Mai 1911 in England. Sie ist heute aufgrund ihres Lieds „Ich sag so gern die Kunde“ bekannt, das eine denkwürdige Komposition ist. Seit Jahren hat die Hymne Millionen von Menschen berührt, die in ihrem Text ein klares Zeugnis über das Leben des Messias auf Erden identifiziert haben.

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LITERATUR

ER WURDE MENSCH Das Buch des Theologen Pablo Hoff ist ein Buch, das nach dem Studium des Neuen Testaments gelesen werden soll. „Se hizo hombre“ (Er wurde Mensch) beschreibt die politischen, sozialen und religiösen Szenarien, die die Zeit Jesu auf der Erde prägten. Wie waren die politischen, sozialen und religiösen Bedingungen zur Zeit Christi? Aus der Sicht des

Menschen standen viele der Dinge, die im Leben Jesu geschahen, im Zusammenhang mit der Situation des Menschen in seiner Zeit. Die Unzufriedenheit der Juden mit der römischen Regierung, die jüdischen Einrichtungen, die Entstehung religiöser Parteien, die Lehren der jüdischen Sekten und das System des Römischen Reiches waren Faktoren, die beeinflussten, wie Jesus empfangen und wie das Evangelium nach seiner Himmelfahrt verbreitet werden würde. Um das Neue Testament wirklich zu verstehen, ist es notwendig, seinen historischen und religiösen Hintergrund zu kennen. Hoff schrieb dieses Buch mit der Absicht, den spanischsprachigen Bibelinstituten ein Buch über die synoptischen Evangelien zur Verfügung zu stellen. Das Werk ist eine sorgfältige, kurze Untersuchung des Lebens Jesu Christi, die nach Ansicht des Autors viel Klarheit über die historische Situation des Sohnes Gottes vermittelt und die Heilige Schrift auf den Grundlagen der Hermeneutik erklärt.

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Wie war Jesus wirklich? Was hat er gelehrt? Der Gründer des Christentums hat keine einzige seiner Lehren aufgeschrieben, sondern sie seinen Anhängern mündlich anvertraut. Alles, was wir über das Leben und Werk Jesu von Nazareth wissen, finden wir in vier Büchern mit dem Titel „Die Evangelien“. Wie war Jesus wirklich? Was hat er gelehrt? Der Gründer des Christentums hat keine einzige seiner Lehren aufgeschrieben, sondern sie seinen Anhängern mündlich anvertraut. Alles, was wir über das Leben und Werk Jesu von Nazareth wissen, finden wir in vier Büchern mit dem Titel „Die Evangelien“. Obwohl einige Historiker jener Zeit, wie der Jude Josephus und die Römer Tacitus und Sueton, dies in ihren Schriften erwähnten, fügten sie dem Bericht der inspirierten Evangelisten eigentlich nichts hinzu. Darüber hinaus ist es offensichtlich, dass die sogenannten „apokryphen Evangelien“, die in den Jahrhunderten nach der Zeit Christi geschrieben wurden, keinerlei Grundlage haben und kein Licht auf das Leben unseres Herrn werfen. Das 1990 veröffentlichte Werk Hoffs, das sich auf die Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas fokussiert, verkündet eine geistliche Botschaft für die Gegenwart. Als US-amerikanischer Missionar mit viel Erfahrung und langjähriger Tätigkeit in Lateinamerika, enthüllt der Schriftsteller in seinem Text die verschiedenen Facetten der Existenz, des Werks und der Lehre des Erlösers bei seinem irdischen Leben. AUFSCHLÜSSREICHES BUCH

Der Lehrstil Jesu ist durch die Anwendung der parabolischen Methode gekennzeichnet. Markus bestätigt: „Und durch viele solche Gleichnisse sagte er ihnen das Wort, nach dem sie es hören konnten. Und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen…“ (Markus 4,33-34). In Kapitel 6 merkt man, dass Jesus immer eine bildliche Sprache benutzte, um seine Gedanken zu illustrieren und zu erhellen; in seinen Reden gibt es viele rhetorische Figuren. Das Gleichnis ist jedoch mehr als die Metapher; es ist ausgeklügelt. Die synoptischen Evangelien enthalten insgesamt dreißig Gleichnisse, während es im Buch Johannes keine gibt. Die meisten von ihnen sind in drei Teile gegliedert: a) die in Matthäus 13 erzählten Gleichnisse und die parallelen Passagen von Markus 4 und Lukas 8; b) die in Lukas 15 und 16; und c) die in Matthäus 20-22. Das Buch des Theologen Pablo Hoff ist ein Buch, das nach dem Studium des Neuen Testaments gelesen

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werden soll. Es beschreibt die politischen, sozialen und religiösen Szenarien, die die Zeit Jesu auf Erden prägten. Mit Geschick bietet der Diener des Herrn, der das Evangelium in Argentinien, Bolivien und Chile predigte, eine wertvolle Geschichte an, die uns in das erste Jahrhundert unserer Zeit zurückführt und uns die wichtigste Geschichte der Menschheit erleben lässt. In der Anfangsphase seines Werks unternahm unser Herr mehrere evangelistische Reisen durch Galiläa. Er predigte auch in Dekapolis und sogar in Caesarea Philippi, einem Ort weit nördlich von Palästina. Mit Hilfe der siebzig Jünger hatte er gerade die Region Judäa evangelisiert. Jetzt hatte er nur noch Perea zu evangelisieren und dort diente er mehrere Monate lang. Lukas erzählt uns, dass Jesus „Und er ging durch Städte und Märkte und lehrte und nahm seinen Weg gen Jerusalem“ (13,22). Johannes fügt weitere Details hinzu. Um seinen Feinden in Jerusalem zu entkommen, ging er an den Ort, an dem Johannes zuerst gewesen war, und blieb dort. Hoff schrieb verschiedene Bücher, die in verschiedenen Lehrbildungszentren und biblischen Seminaren in Lateinamerika benutzt werden. Unter ihnen sind Los libros históricos (die historischen Bücher), El pastor como consejero (der Pastor als Ratgeber) und El Pentateuco (das Pentateuch). Der US-amerikanische Theologe, der seinen Abschluss an der Taylor University machte, teilte sein Werk in sechzehn Kapitel auf und stattete es mit zwei Anhängen aus, die den Wundern und Gleichnissen Jesu und den Bibelstudienfragen gewidmet waren. Wir kommen nun zum großen eschatologischen Diskurs Christi, der in Matthäus 24 und 25 zu finden ist, mit parallelen Texten in Markus 13 und Lukas 21. Zum Vergleich: Die Bergpredigt umfasst drei Kapitel, während diese nur zwei umfasst. In der Bergpredigt gibt es viele Themen, während es in der Rede auf dem Ölberg nur Prophezeiungen gibt. Der englische Aussteller Gibson nennt sie „die Prophezeiungen des Ölberges“. Unser Herr hielt diese Rede, nachdem er den Tempel zum letzten Mal verlassen hatte. Die Prophezeiungen beziehen sich auf den Untergang Jerusalems, die Prüfungen, die die christliche Gemeinschaft durchmachen würde, das große Werk der Evangelisierung der Welt und seine eigene Rückkehr. UNERLÄSSLICHES HANDBUCH

Gläubige, die daran interessiert sind, die Wahrheiten über die Inkarnation Gottes durch Seinen Sohn zu kennen, finden in diesem Buch lebenswichtige Themen, wie den historischen und religiösen Hintergrund des Neuen Testaments, die Quellen der Geschichte Jesu Christi, die Geburt und Kindheit des Messias,

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LITERATUR Die Auferstehung Jesu Christi bildet zusammen mit der Himmelfahrt das Siegel der Zustimmung des Vaters zu den Behauptungen und dem Sühnewerk seines Sohnes. Dies waren die beiden Ereignisse, die das irdische Leben des Erlösers beendeten, seinen Zustand der Erniedrigung in Verherrlichung verwandelten und den Beginn seines himmlischen Dienstes markierten. den Beginn des Werks Jesu, die Bergpredigt, die parabolische Methode und die Vorbereitung der zwölf Aposteln. Wir kommen zum letzten Tag des sterblichen Lebens unseres Erlösers. Die synoptischen Evangelien widmen etwa ein Drittel ihres Textes der Beschreibung der letzten Woche des irdischen Lebens Jesu, und über ein Zehntel der Beschreibung seiner letzten 24 Stunden, die sich auf seine Leiden und seinen Tod beziehen. Dies zeigt die große Bedeutung dieser letzten Ereignisse, und insbesondere der Leiden Christi. Hier finden wir die zentrale Erkenntnis der Frohen Botschaft: Christus ist für uns gestorben und hat dadurch unsere Sünden gesühnt. So hat er allen, die an ihn glauben, Erlösung gegeben. Das Buch von Paul Hoff ist ein unerlässliches Material für alle Christen, die das Leben von Jesus Christus kennenlernen wollen. In seinem letzten Abschnitt stellt es den Triumph und die Herrlichkeit Jesu und die wesentlichen Teile der Gründungszeit der Kirche. Darüber hinaus ruhen in seinen Seiten der Anschein und das Porträt des Erlösers, der barmherzige Wunder wirkte, ein unvergleichliches Verhalten hatte und die Menschheit von ihrer Sünde erlöste. Die Auferstehung Jesu Christi bildet zusammen mit der Himmelfahrt das Siegel der Zustimmung des Vaters zu den Behauptungen und dem Sühnewerk seines Sohnes. Dies waren die beiden Ereignisse, die das irdische Leben des Erlösers beendeten, seinen Zustand der Erniedrigung in Verherrlichung verwandelten und den Beginn seines himmlischen Dienstes markierten. Die Auferstehung des Herrn ist das größte Wunder der Bibel. Der Apostel Paulus weist darauf hin, dass die Auferstehung Christi der Eckpfeiler des christlichen Glaubens ist (1. Korinther 15,1-20). Cook bemerkt zu Recht: „Während der Tod Christi uns mit der tiefsten Trauer erfüllt, erfüllt uns seine Auferstehung mit großer Freude.“

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GLAUBENSHELD

TREUER GLAUBENSHELD BIS ZUM TOD Frank Clark

John Frith predigte das Wort zu Beginn des 16. Jahrhunderts, als die Verkündigung des Evangeliums eine selbstmörderische Aufgabe war. Im Alter von 30 Jahren wurde er von der traditionellen Kirche lebendig verbrannt, nachdem er die Gültigkeit von dem Ablass, Fegefeuer und der Eucharistie in Frage gestellt hatte.

John Frith, ein harmonischer Mensch in einer chaotischen Zeit, schwenkte die Fahnen des Christentums

und benutzte Frieden und Frömmigkeit, um die Frohe Botschaft zu Beginn des 16. Jahrhunderts zu übermitteln, als die Verkündigung des Evangeliums eine oft tödliche Mission darstellte. Der Heiligen Schrift treu, kämpfte er für Gott in England und zahlte mit seinem Leben für die Kühnheit, das Wort des Allmächtigen zu verkünden und die falschen Interpretationen der Bibel in Frage zu stellen. Frith wurde wahrscheinlich 1503 im englischen Dorf Westerham in Kent County geboren und wuchs in einer Familie auf, die ihm immer alles gab, was er brauchte, um ihn zu einem barmherzigen Mann zu machen. In seiner Jugend, nachdem er im Dorf Sevenoaks gelebt hatte, besuchte er die berühmte Schule von Eton in der Nähe von Windsor Castle, wo er zwischen 1520 und 1522 ein Internat absolvierte. Er

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erhielt eine strenge geistliche und weltliche Ausbildung, die ihm für seine zukünftige Existenz diente. Nach seinem Abschluss in Eton wurde der junge Gläubige in das King‘s College aufgenommen, eine 1441 von König Henry VI. gegründete Institution, die seit ihrer Gründung Teil der University of Cambridge ist. An der zweitältesten englischsprachigen Universität wurde er von Prälat Stephen Gardiner, einem Mitglied der traditionellen Kirche und damals sein Beschützer und Führer, geleitet. In Cambridge, wo er sich durch seine akademischen Talente hervorhob, schloss er sein Studium ab. TREUER GLÄUBIGE

Er lernte auch Latein und Griechisch an dieser renommierten


englischen Universität. Unter seinen vielen Berufen traf er den Diener Thomas Bilney, einen Doktoranden des Trinity College, der in seinem Leben eine entscheidende Rolle spielte. Dieser offenbarte Frith, dass er im Neuen Testament dogmatische Wahrheiten entdeckt hatte, die ihm bis dahin unbekannt waren. Bilney, der 1531 auf dem Scheiterhaufen starb, weil er an das Evangelium glaubte, ermutigte ihn dazu, die Heilige Schrift gründlich zu untersuchen. Wegen seiner umfangreichen Kenntnisse der Heiligen Schrift wurde John für das neu gegründete Cardinal College der University of Oxford rekrutiert, das von Kardinal Thomas Wolsey geleitet wurde, der die Unterstützung des Katholizismus hatte. Dort tauchte er unter dem Einfluss des Reformators Robert Barnes, der von den Ideen von

Martin Luther beeinflusst war, in die wahren Prinzipien des Glaubens an den Allmächtigen ein. Als Teil einer Gruppe von Gläubigen der Cambridge University, die sich die „Deutschen“ nannten und sich im White Horse Inn versammelten, um ihr biblisches Wissen zu vertiefen und Luthers Ideen zu diskutieren, erlitt Frith bald die Intoleranz der Behörden des Cardinal College. Seine Position für die Reformation der katholischen Kirche weckte schnell den Zorn der Anhänger, die den Status quo des religiösen Lebens in jenen Tagen beibehalten wollten. John war einem geistlichen Klima ausgesetzt, das für seine Ideen nicht geeignet war. So entschied er sich, sich einer Gruppe von Schriftgelehrten unter dem Vorsitz von John Clarke anzuschließen, der versuchte, seine Kenntnisse

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GLAUBENSHELD Wegen seiner umfangreichen Kenntnisse der Heiligen Schrift wurde John für das neu gegründete Cardinal College der University of Oxford rekrutiert, das von Kardinal Thomas Wolsey geleitet wurde, der die Unterstützung des Katholizismus hatte. Dort tauchte er unter dem Einfluss des Reformators Robert Barnes, der von den Ideen von Martin Luther beeinflusst war, in die wahren Prinzipien des Glaubens an den Allmächtigen ein.

der Bibel durch das systematische Studium des Alten und Neuen Testaments zu vertiefen. Verdächtigt, ein Ketzer zu sein, wurde er zusammen mit neun anderen Studenten in einem Keller des Cardinal College eingesperrt, wo er ungesunden Bedingungen ausgesetzt war, die seine Gesundheit beeinträchtigten. WÜRDIGER EVANGELIKALE

Im Dezember 1528 verließ der Theologe nach seiner Entlassung sein Land, um seine Leben zu sichern, und ging nach Deutschland, wo er den britischen Übersetzer und Märtyrer William Tyndale traf. Zusammen mit dieser berühmten Figur in der Geschichte des Christentums, die am 6. Oktober 1536 von Katholiken gehängt wurde, beschäftigte er sich mit der Übersetzung der Bibel ins Englische, damals eine gefährliche Beschäftigung, weil sie verboten war. Tyndale, der die Universitäten Oxford und Cambridge besucht hatte, war eine Quelle der Inspiration für Friths spätere Arbeit zur Verbreitung der Heilige Lehre Gottes. Dieser weise Mann, der gegen die kirchlichen Laster war und sich für die Evangelisierung einsetzte, brachte John bei, bereit zu sein, jeder Gefahr bei der Verbreitung des Wortes ins Auge zu sehen. Der Vorreiter der Gewissensfreiheit widmete einen großen Teil seiner Zeit der Übersetzung und Veröffentlichung von Werken, die seinen Zeitgenossen als geistliche Nahrung dienen sollten. Eines dieser Bücher kritisierte die Figur des Papstes und offenbarte seine Unterschiede zu Christus. Der in Form eines Briefes verfasste Text wies auf eine klare Unvereinbarkeit zwischen dem Handeln des Bischofs von Rom und dem Verhalten des Sohnes Gottes hin. John spielte eine entscheidende Rolle für die englische Reformation. Er verteidigte die Sache Gottes mit einer Handvoll theologischer Ideen, die vom Schöpfer inspiriert wurden und die heute noch gelten. Auf der Bibel basierend verkündete er, dass der Schöpfer seinen geliebten Sohn

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Auf der Bibel basierend verkündete er, dass der Schöpfer seinen geliebten Sohn gesandt hatte, um uns von der Sünde zu erlösen. Für ihn war die unbestrittene Wahrheit in Sachen Glauben und Praxis in der Bibel zu finden. Seiner Meinung nach sollten Christen nur an die in der Heiligen Schrift enthaltenen Wahrheiten glauben.

gesandt hatte, um uns von der Sünde zu erlösen. Für ihn war die unbestrittene Wahrheit in Sachen Glauben und Praxis in der Bibel zu finden. Seiner Meinung nach sollten Christen nur an die in der Heiligen Schrift enthaltenen Wahrheiten glauben. GRAUSAMER TOD

Bei dem Gedanken, dass viele seiner Landsleute nicht wussten, wie sie den Herrn erreichen sollten, beschloss er 1532 nach England zurückzukehren, obwohl sein Überleben nicht sicher war. Als er dort ankam, wurde er wurde verhaftet, da er mit einem Obdachlosen verwechselt worden war. Kurz darauf, mit der Gnade Gottes, wurde er von der Hinrichtung gerettet und befreit. Nachdem der Prediger seine Freiheit wiedererlangt hatte, bereiste er heimlich mehrere Städte seines Heimatlandes und brachte die Botschaft des Erlösers. Seine kühnen Handlungen führten zu einem Haftbefehl von Thomas More, Kanzler von König Heinrich VIII. und Gegner der Reformation, der auf ihn ein Kopfgeld aussetzte. Bei der Flucht wurde er im Tower of London gefangen genommen, einem historischen Schloss am Nordufer der Themse, wo er weiterhin die Wahrheit Gottes verteidigte. In einer Zelle der englischen Festung angekettet, stellte Frith die Autorität von More mit seinen Einwänden gegen die Eucharistie in Frage – ein katholischer Ritus, in dem Brot und Wein angeblich zum Leib und Blut Christi werden, was aus seiner Sicht keine von Jesus Christus eingeführte Praxis war. Dies, zusammen mit seiner Ablehnung der Existenz des Fegefeuers und des Verkaufs von Ablässen, brachte ihm die Todesstrafe ein. Am 4. Juli 1533 endete die Geschichte dieses Glaubenshelden auf blutige, grausame und gnadenlose Weise. Im Alter von 30 Jahren wurde er lebendig verbrannt. Er opferte sich auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sich geweigert hatte, seine Haltung zu Ablass, Fegefeuer und Eucharistie zu ändern. Von der katholischen Kirche als Verräter bezeichnet, starb er zur Verteidigung der Sache Gottes und wurde einer der ersten englischen gemarterten Reformisten.

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Edelmiro Ivina Dicombo lernte schon in jungen Jahren zu hassen. Er wuchs im einsamen Schutz seiner Mutter auf, die es geschafft hatte, ihn zu einem guten Mann zu machen. Insgeheim hatte er jedoch einen tiefen Groll, der ihn jahrelang nicht in Frieden leben ließ. Er wurde am 31. Juli 1964 in der Stadt Malabo, der Hauptstadt von Äquatorialguinea, in Zentralafrika geboren. Umgeben von einer komfortablen wirtschaftlichen Lage, wuchs er mit kindlicher Liebe auf. Sein Vater Felix Ivina war ein angesehener Politiker des Landes. Während dieser Zeit erlebte Äquatorialguinea einen intensiven Kampf um die Macht. Das Referendum von 1963 führte die Bürger in die Unabhängigkeit und hinterließ mehr als 50 Jahre spanischer Herrschaft. Die Emanzipation brachte jedoch eine Zeit heftiger politischer Umwälzungen mit sich. Eine Gruppe von Männern nahm Felix Ivina fest und sperrte ihn ein. Die Familie war in Angst versunken. Die Frau, Manuela Dicombo, war die einzige, die den Mann im Gefängnis besuchen konnte, bis eines Tages die Zellengenossen ihr eine schreckliche Information mitteilten. „Komm nicht mehr, dein Mann ist gestorben“, sagten sie ihr. Sie weinte und forderte die Leiche auf, um sie christliches Begräbnis zu geben, aber die Wachen weigerten sich mit verschiedenen Argumenten, sie zu geben. Sie wollten ihr auch keine Einzelheiten über die Todesursachen erklären, obwohl sie vermutete, dass er gefoltert, ermordet und im Geheimen begraben worden war. Mit der Last der Familie musste sie die Verantwortung für die Familienunterstützung übernehmen und widmete sich dem Verkauf und Kauf von Autos. Auf diese Weise konnte sie ihre Kinder großziehen und ihnen eine angemessene Ausbildung ermöglichen. Edelmiro seinerseits wuchs mit innerem Hass gegen diejenigen auf, die die Ruhe seines Hauses zerstörten. Er war nicht kontaktfreudig und teilnahmslos; manchmal tat er sich körperlich weh, um inneren Frieden zu verspüren. Er glaubte weder an Gott noch an den Teufel, sein Gott war er selbst. Er dachte nur an Rache und begann deshalb in der Jugend Kampfkünste zu üben. Er lernte von seinen wenigen Freunden, wie man Waffen und Sprengstoff herstellt. Einmal rief die Polizei einen Wettbewerb für Fahrer auf. Edelmiro sah dort die Möglichkeit, auf diejenigen zuzugehen, die, wie er glaubte, seinen Vater getötet hatten. Auf diese Weise konnte er sich rächen. Er bekam den Posten als Fahrer und in kurzer Zeit gewann er das Vertrauen und den Respekt seiner Chefs, weil er verschiedene Fahrzeugtypen fahren konnte. Aus diesem Grund entkam er dem dritten Fahrer der Präsidentengarde. Zu dieser Zeit lebte er mit einer jungen Frau zusammen, die eine christliche Kirche besuchte. Die ständigen Besuche der Glaubensbrüder in seinem Haus machten es ihm unangenehm, dass er seiner Konkubine untersagte, zu den Gottesdiensten zu gehen. Die Frau gehorchte ihm nicht und versammelte sich

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LEBENSGESCHICHTE

DER MANN, DER VERGEBEN KONNTE Schon in jungen Jahren suchte er Rache für den Tod seines Vaters in einem Gefängnis in Äquatorialguinea. Jahrelang konzipierte er grausame Rachepläne gegen die mutmaßlichen Täter, aber sein Leben nahm eine radikale Wendung, als er den Herrn traf. Jetzt lebt er in Frieden, weil er gelernt hat, sich von Hass und Groll zu befreien. STEVEN LÓPEZ FOTOS: FAMILIEN-ARCHIV


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LEBENSGESCHICHTE weiter. Edelmiro reagierte darauf, den Pastor zu suchen und ihn anzugreifen. ICH WILL DIESE MACHT HABEN

Eine Nacht verließ er verstohlen sein Haus: Niemand sollte wissen, wohin er gewesen war. Er kam im Tempel an und beobachtete den Prediger auf der Kanzel, um die Botschaft zu beginnen. Eine Schwester entdeckte ihn, lud ihn ein und nahm Platz. Er lehnte ab, aber sie bestand darauf. „Ich bliebe einfach hier und warte auf den Pastor“, betonte Edelmiro mit Wut über das Beharren. -„Kommen Sie rein, oder haben Sie Angst?, antwortete die Schwester. Seit seiner frühesten Kindheit waren Wörter wie „Angst“ oder „Feigheit“ unbekannt für ihn: Er fühlte sich immer mutig. Als er jedoch die Wörter der Frau hörte, begann sein Körper zum ersten Mal zu zittern. Um zu zeigen, dass er keine Angst hatte, nahm er an und trat ein. „Ich habe keine Angst vor irgendjemandem oder irgendetwas. Ich werde es Ihnen zeigen“, sagte er und trat ein. Er saß auf der letzten Bank im Tempel und begann, die Botschaft Gottes zu hören. Nach und nach fühlte er sich unwohl, denn während der Prediger über die Liebe Jesu sprach, fühlte er Ressentiments und das Verlangen nach Rache. Trotzdem saß er so lange, bis er Geschichten hörte, die aus seinem eigenen Leben stammten und die er selbst vergessen hatte. Dann glaubte Edelmiro, sein Partner hätte dem Minister Gottes alles erzählt. Verärgert hörte er weiter zu, bis eine Passage ihn fassungslos machte. Seine Pläne für Rache waren absolut geheim, niemand außer er kannte sie und doch begann der Prediger darüber zu sprechen. „Wenn Sie gekommen sind, um sich zu rächen, lassen Sie Gott gerecht werden, er kennt Sie“, rief der Pastor aus. Edelmiro begann bei einer solchen Enthüllung zu zittern. Nach dem Vortrag lud der Pastor diejenigen, die Gott ihr Leben geben wollten, zum Altar ein. „Wer die Einladung nicht annimmt, ist ein Feigling“, sagte er. Vor dem Anruf und um nicht als schwachsinnig zu gelten, beschloss Edelmiro, zum Anruf zu gehen, ohne sich vorzustellen, dass Gott in seinem Herzen wirkte. „Gott ist allwissend. Er ist an mehreren Orten gleichzeitig und du kannst auch diese Erfahrungen haben. Nimm nur Gott als deinen Retter an und du wirst die Kraft in deinem Leben sehen“, sagte der Prediger, während der junge Mann über Pläne nachdachte, zum Altar zu gehen. Er folgte dem Ruf, und das konnte ihm die Macht geben, von der der Pastor sprach. Er glaubte, dass diese Macht ihm bei seinen Racheplänen helfen und ihn sogar unsichtbar machen könnte, um seine Ziele zu erreichen. Nach dem Gottesdienst kehrte er nach Hause zurück. Er hatte vergessen, dass er den Prediger nicht geschlagen hatte und im Gegenteil, er folgte sogar seinem Altarruf.

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EINE UNERWARTETE ÄNDERUNG

Nach dem Abendessen legte er sich auf sein Bett, um zu schlafen. In seinen Träumen sah er eine über 100 Meter tiefe Schlucht. Er war dabei zu fallen und, wenn es nicht eine rettende Hand gegeben hätte, die ihn gerettet hätte, wäre er gestorben. In diesem Moment wachte er auf und hörte eine Stimme: - Edelmiro, danke, dass du nicht hierher gefallen bist. Es war der erste Moment seines ganzen Lebens, in dem er Angst hatte. Er hob seinen Blick zum Himmel und bat Gott mit voller Stimme um Vergebung und Barmherzigkeit. Die Nachbarn hörten die Schreie und kamen, um zu sehen, was passiert war. „Bitte ruf den Pastor an, ich möchte mich entschuldigen. Ich wollte ihn schlagen und heute tut es mir leid, ich möchte, dass er wieder für mich betet“, sagte der junge Mann. Die Anwesenden lobten Gott für das Wunder in seinem Leben und riefen den Prediger. Der Missionar kam und betete erneut. Die Änderung schien angekommen zu sein. Edelmiro begann sich häufiger zu versammeln, aber Zweifel und Hass wollten zu seinem Leben zurückkehren. Er suchte nach seinen Chefs und erzählte, was passiert war. Sie wollten, dass er sich aus der Versammlung zurückzog und argumentierten, dass Kirchen die Meinung der Menschen ändern. Ein neuer Traum bestätigte sein Leben vollständig im Dienst Gottes. Er träumte vom Aufstand der Kirche, in der es nur eine Münze und nur eine Kirche gab: die christliche Kirche. Die wenigen, die nach dem Aufstand blieben, begannen, durch die Straßen zu predigen und gingen mit einer Kerze voraus. Dann wachte er auf und kniete nieder, um zu Gott zu beten und um Gnade zu bitten. Er arbeitete noch eine Weile als Fahrer und predigte seinen Gefährten und Vorgesetzten das Wort Gottes. Die Rachestimmungen in seinem Leben waren völlig verschwunden. Er hatte alles vergeben. MISSIONSRUF

Sechs Monate nach seiner Bekehrung taufte Gott ihn mit seinem Heiligen Geist. Während einer Probe in der Kirche sang er ein Lob: „Christus kommt, Zeichen sind da, er kommt, um gerettete Seelen zu suchen. Diejenigen, die schliefen, werden bleiben, die, die zuschauten, werden mit ihm gehen. Ich gehe mit ihm, ich gehe mit Christus“. In diesem Moment fühlte er eine Stimme, die fragte: „Was hast du gesagt?“ Edelmiro fiel zum Boden und begann zu beten. Die Stimme fuhr fort: „Sie sagen, dass Sie mit mir gehen, aber allein?“ Der junge Mann antwortete: „Also, was soll ich tun?“ - Ich möchte, dass du die Seelen in den Himmel bringst, sagte die himmlische Stimme.

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LEBENSGESCHICHTE

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Edelmiro entschuldigte sich vielfach bei Gott. Er sagte, er wusste nicht, wie man predigt und konnte auch keine andere Sprachen... bis er den Anruf annahm. „Herr, wenn Sie mich brauchen, bin ich bereit zu gehen, wohin Sie wollen, dass ich gehe“, rief er aus. Das Gebet dauerte von sieben Uhr abends bis drei Uhr morgens. Der Missionsruf wurde gegeben. Ein Jahr nach seiner Bekehrung stieg er in das Wasser der Taufe hinab und begann, im Werk Gottes zu arbeiten. Die ständigen Gebete im Morgengrauen dienten als Beispiel für junge Menschen, die das Wunder Gottes sahen, als sie ihre Gebete verließen: Sie fanden jeden Morgen Münzen, die für ihr tägliches Frühstück verwendet wurden. Nach einem Jahr ging Edelmiro zur Missionsarbeit nach Gabun, wo er fast 10 Jahre alt war. Er heiratete Schwester Diana Usuro und zusammen mit seiner Familie dienen sie dem Schöpfer in Äquatorialguinea.

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INTERVIEW

EIN LICHT DER HOFFNUNG AUF DEN PHILIPPINEN Eliseo Aquino Curi

Die Philippinen sind ein Land mit mehr als 96 Millionen Einwohnern auf dem asiatischen Kontinent, in dem die Arbeit der weltweiten Missionsbewegung (WMB) weiter wächst. Das Wort erweitert sich mit der Gunst Gottes.

Die kolumbianische Missionärin Deyle Yurley Laguado Carreño wohnt schon seit sieben Jahre auf den Philippinen. Das

Wachstum der Arbeit steht in direktem Zusammenhang mit dem Aufwand, den sie für die von der Behörde der WMB übertragene Aufgabe unternimmt. Die Anfänge der Arbeit in diesem Land waren nicht einfach. Tatsächlich gehen die Schwierigkeiten weiter. Wie war Gottes Ruf an Sie, auf die Philippinen zu kommen? In der Kirche von Bucaramanga, Kolumbien, teilte uns Pastor Samuel Mejía, Leiter von Asien, im Mai 2012 mit, dass er eine Missionsreise auf die Philippinen vorbereite, die am 26. November stattfinden sollte. Genau zu diesem Zeitpunkt beschloss ich, meine Arbeit aufzugeben, weil ich mehr Zeit für den Herrn aufwenden wollte. Damals dachte ich, dass ich bei meiner Rückkehr die mir vorgelegten Stellenangebote bewerten würde. Am 01. Dezember kamen wir auf den Philippinen an. Der Pastor sagte uns, dass er betete, dass einer von uns in diesem Land bleiben würde, um das Werk Gottes zu übernehmen. Am Ende der Reise kam er, um mir zu sagen, dass ich im Namen des Herrn das Gefühl hatte, dass ich bleiben sollte. Er fragte mich, ob ich bereit war. Dann sagte ich: „Amen.“ Welche Schwierigkeiten stellten sich den Brüdern, nachdem sie gegangen waren? Die erste Schwierigkeit, die wir hatten, war die Sprache. Wir dachten, dass mit Englisch die Missionsarbeit ausreichen würde, aber die Realität zeigte uns, dass es nicht so war. Englisch war ein

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Ausgangspunkt. Um zu kommunizieren, mussten wir Tagalog oder Filipino lernen. Gott sei Dank diente ein Bruder als Dolmetscher, um zu predigen. Nach neun Monaten lernten wir die Sprache und brachten das Wort Gottes zu den Filipinos. Die zweite problematische Situation war das Wetter. Die Philippinen sind ein tropisches Land. In Manila sind die Temperaturen sehr hoch und ich war an so viel Hitze nicht gewöhnt. Ein weiteres Problem für uns war, von Stadt zu Stadt zu ziehen. Es hat Stunden gedauert, weil es immer Stau gibt. Wie ist die Gesellschaft auf den Philippinen, ihre Kultur, ihr Familienleben, ihre Religion? Die Philippinen sind ein Archipel von 7107 Inseln mit mehr als 106 Millionen Einwohnern. Da es sich um eine spanische Kolonie handelte, sind 80% der Bevölkerung katholisch. In Manila leben Familien überfüllt: Kinder, Eltern, Enkel und Großeltern leben in Räumen von 35 Quadratmetern. Die philippinische Gesellschaft ist nicht wie andere Gesellschaften. Hier bleiben die meisten Männer zu Hause, um Kinder großzuziehen, und die Frauen gehen zur Arbeit. Akzeptieren oder lehnen Filipinos das Wort Gottes ab? Das philippinische Volk nimmt das Wort Gottes an. Jeden Tag wird es jedoch extrem schwierig, weil das Wort mit seiner Kultur und Religion konfrontiert ist. Sie sagen uns, dass es für sie sehr schwer ist. Philippinos erhalten das Evangelium, wenn sie die Möglichkeit haben, woanders hinzugehen. Sie werden dafür vorbereiten, sie erhalten die Lehre, sie besuchen die Gottesdienste und sie sind glücklich. An dem Tag, an dem sie sich bewegen, sagen sie dir: „Pastor, vielen Dank, ich gehe auf eine andere Insel; Ich werde eine Gemeinde finden, um mich dort zu versammeln“ und sie gehen. Gibt es Verfolgung gegen evangelikale Christen in diesem Land? In einem Teil der Philippinen gibt es Verfolgung gegen

Christen. Gott sei Dank gibt es hier in Manila keine derartigen Probleme, aber im südlichen Teil des Landes, in der Region Mindanao, gibt es Verfolgung seitens der Muslime. Im Januar wurde in den Nachrichten berichtet, dass die Explosion einer Bombe in einer Kirche den Tod von 20 Menschen verursacht hatte. Wie schreitet das Werk Gottes derzeit auf den Philippinen voran? Durch die Gnade Gottes wurde die Kirche ab Juni 2013 offiziell auf den Philippinen registriert. Mit dieser Eintragung können wir frei in der Stadt predigen. Wir haben das Werk Gottes bereits seit sieben Jahren getan. Wir haben Land gekauft, um eine Kirche und ein Missionszentrum zu bauen. Wir haben zwei Predigtlager in zwei Städten eröffnet, Antipolo und San José del Monte. Es sind kleine Gruppen, aber Gott arbeitet an diesen Orten. Wir führen das Wort im Freien. Wir gehen von Tür zu Tür. Wir besuchen auch die Häuser von Menschen, die uns fragen; dort beten wir für sie. Welche Botschaft würdest du den Brüdern geben, die zu den Missionen gehen möchten? Sie müssen mit dem Wort und der Gegenwart Gottes erfüllt sein, denn, wenn wir zum Missionswerk gehen, haben wir nur Jesus Christus. Dem Herrn zu dienen, befriedigt am meisten im Leben. Ihm all unsere Jugend zu schenken, ist das Beste. Sehen Sie, wie sich das Leben verändert, verwandelt, zerbrochen hat, wie sie sich freuen, wenn sie etwas in der Bibel wiederfinden, wie sich Gott freut, wenn er ihre Gebete erhört und alles sieht, was Sie mit Freude und Befriedigung erfüllt. Wir brauchen immer die Gebete unserer Brüder. Welche Bitte würden Sie an die Kirche in der Welt richten, um für die Philippinen zu beten? Meine Bitte ist, dass Gott einheimische philippinische Arbeiter großzieht, um das Wort Gottes zu predigen. Und erfüllt vom Heiligen Geist, mit der Kraft Gottes, erreichen Sie die 7107 Inseln dieses Landes.

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APOLOGETIK

DIE ZEUGEN JEHOVAS Andrés Ferrer (*)

Es gibt wahrscheinlich keine religiöse Gruppe, die die Botschaft treuer verbreitet als die Zeugen Jehovas. Leider ist die Botschaft voller enttäuschender Verzerrungen und einer falscher Doktrin. Die Gruppe, die heute als Zeugen Jehovas bekannt ist, begann 1870 in Pennsylvania als ein Bibelstudium,

das von Charles Taze Russell initiiert wurde, der seine Gruppe „Biblisches Studium von der Morgendämerung der Millennial“ nannte. Russell begann eine Reihe von Büchern zu schreiben, die er „The Millennial Dawn“ (die Morgendämerung der Millennial“ nannte und die sich vor seinem Tod auf sechs Bände erstreckten. Sie enthielten einen Großteil der Theologie, die die Zeugen Jehovas bis heute fortführen. Nach Russells Tod im Jahre 1916 schrieb Richter J.F. Rutherford, Freund und Nachfolger Russells, 1917 den siebten und letzten Band der Reihe „The Millennial Dawn“ mit dem Titel „The Finished Mystery“ (das vollendete Rätsel). „The Watchtower Bible and Tract Society“ (die WachtturmBibelgesellschaft) wurde 1886 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem Mittel, mit dem die Millennial DawnBewegung begann, ihre Ansichten mit anderen zu teilen. Die Gruppe war bis 1931 als „Russelites“ bekannt, als sie aufgrund einer Spaltung in der Organisation in „Zeugen Jehovas“ umbenannt wurde. Die Gruppe, von der sie sich trennten, ist als „die Studenten der Bibel“ bekannt. IHRE GLAUBEN

Eine sorgfältige Prüfung ihrer Doktrin zu Themen wie der Gottheit Jesu, der Erlösung, der Dreifaltigkeit, dem Heiligen Geist, dem Sühnopfer usw. beweist zweifelsfrei, dass sie sich in diesen Fragen nicht an eine orthodoxe christliche Position halten. Die Zeugen Jehovas glauben, dass Jesus der Erzengel

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Michael ist, das höchste Geschöpf. Dies steht im Widerspruch zu den Schriften, in denen erklärt wird, dass Jesus Gott ist (Johannes 1:1, 14; 8:58, 10:30). Ebenso glauben die Zeugen Jehovas, dass die Erlösung durch eine Kombination aus Glauben, guten Werken und Gehorsam erreicht wird. Dies steht im Widerspruch zu unzähligen Schriften, in denen erklärt wird, dass das Heil durch den Glauben empfangen wird (Johannes 3:16, Epheser 2: 8-9, Titus 3: 5). Die Zeugen Jehovas lehnen die Dreifaltigkeit ab und glauben, dass Jesus ein geschaffenes Wesen war und, dass der Heilige Geist im Wesentlichen die Kraft Gottes ist. Die Zeugen Jehovas vertreten auch eine falsche Theorie über das Sühnopfer, in der der Tod Jesu nur für das bezahlt wurde, was die Menschheit verlor, als Adam sündigte, und das Recht auf das perfekte Leben auf Erden forderte. Deshalb glauben sie an eine Kombination aus Glauben und der Ausführung vereinbarter Werke, mit denen Sünde und Tod von Christus großzügig gesühnt werden. Jedoch wird körperliche Vollkommenheit wird durch persönliche


Anstrengung in Verbindung mit dem Glauben an Christus erreicht. IHRE BEGRÜNDUNG

(1) Sie argumentieren, dass die Kirche im Laufe der Jahrhunderte die Bibel korrumpiert hat, und (2) sie haben die Bibel in der sog. Übersetzung der Heiligen Schrift in die Neue Welt neu übersetzt. Die Wachtturm-Bibelgesellschaft hat den ursprünglichen Text der Bibel geändert, um ihre falschen Lehren in Einklang zu bringen, anstatt sich auf das zu stützen, was die Bibel lehrt. Die Übersetzung der Neuen Welt hat zahlreiche Ausgaben durchlaufen, als die Zeugen Jehovas immer mehr Schriften entdecken, die ihren Lehren widersprechen. Die Zeugen Jehovas haben sich bereits als Kult erwiesen, der sich sehr lose auf die Schrift stützt. Der Wachtturm stützt seine Überzeugungen und Lehren auf die ursprünglichen und erweiterten Lehren von Charles Taze Russell, Richter Joseph Franklin Rutherford und seinen Nachfolgern. Der leitende Organ der Wachtturm-Gesellschaft für Bibel

und Traktat ist die einzige Gruppe in ihrer Organisation, die behauptet, die Befugnis zu haben, die Schriften zu interpretieren. Mit anderen Worten, was der Verwaltungsrat über eine Schrift sagt, wird als letztes Wort angesehen, so dass unabhängiges Denken stark entmutigt wird. Dies steht in direktem Widerspruch zu Paulus Ermahnung an Timotheus, vor Gott zu studieren und zugelassen zu werden, als ein Arbeiter, der sich nicht schämt und das Wort Gottes richtig gebraucht. Diese Ermahnung, die in 2. Timotheus 2:15 zu finden ist, ist eine klare Anweisung Gottes an jedes seiner Kinder im Leib Christi, wie die Christen von Berea zu sein und täglich in den heiligen Schriften nachzuforschen, um festzustellen, was das, was beigebracht wird, mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Möge Gott die Augen der Zeugen Jehovas für die Wahrheit des Evangeliums und für die Wahrheit der Lehren des Wortes Gottes öffnen. (*) Aus https://www.gotquestions.org/Espanol/

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ANDACHT „Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter“ (Matthäus 9:37)

Pfarrer Luis M. Ortiz

DIE ERNTE IST GROSS Die Heilige Schrift sagt uns im Matthäusevangelium,

Kapitel 9, Verse 35 bis 38: „Und Jesus ging umher in alle Städte und Märkte, lehrte in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke. Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselben; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende“. Möchten Sie wissen, warum die Ernte groß ist, aber wenige Arbeiter sind? Wissen Sie, dass zu Beginn der Schöpfung nur zwei Menschen auf der Welt lebten? Wissen Sie, dass 1600 Jahre nach der Erschaffung die Zahl der Menschen erheblich zugenommen hatte, aber durch die Flutkatastrophe zu Noahs Zeiten auf nur acht Personen reduziert wurde? Wissen Sie, dass zur Zeit unseres Herrn Jesus Christus schätzungsweise 250 Millionen Menschen auf der ganzen Welt lebten? Wissen Sie, dass die Weltbevölkerung jährlich um mehr als 100 Millionen Menschen zunimmt? Wissen Sie, dass derzeit mehr als 7500 Millionen Menschen auf der Welt leben? Wissen Sie, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung das Evangelium von Jesus Christus noch nie gehört hat? Wissen Sie, dass 94% der Evangelisten in den USA 9% der Weltbevölkerung predigen? Wissen Sie, dass der Rest der Prediger in den USA, oder 6%, Missionare sind und, dass sie und die nationalen Prediger der anderen Länder titanische Anstrengungen unternehmen müssen, um 91% der Weltbevölkerung mit dem Wort zu erreichen? Wissen Sie, dass in den Vereinigten Staaten und in Puerto

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Rico auf 1500 Menschen ein Prediger des Evangeliums kommt? Wissen Sie, dass es Nationen auf der Welt gibt, die für eine Million Menschen keinen Prediger des Evangeliums haben? Wissen Sie, dass das, was mit dem Beispiel unseres Herrn begann, einschließlich der Apostel, das wirksamste und dauerhafteste Mittel neben der persönlichen Arbeit ist, um Seelen für Christus zu gewinnen? Wissen Sie, dass, wenn die Mittel der Massenevangelisierung - wie Kampagnen, Radio und Fernsehen - nicht durch persönliche Missionsarbeit ergänzt werden, der dauerhafte Nutzen auf 5% reduziert wird? Wissen Sie, dass 96% der Mitglieder der Kirche keine Seelen für Christus gewinnen? Wissen Sie, dass es in letzter Zeit viele Ministerien ohne Minister und viele Minister ohne Ministerium aufgetaucht sind? Kennen Sie den Grund, warum der Herr befahl, als er die Menge ernähren wollte, die Menge in Gruppen von 150 Personen zu organisieren? Wissen Sie, dass es so war, damit es keiner zwei Mal ass, solange es eine Person ohne Essen gab? Wissen Sie, dass niemand das Recht hat, das Evangelium zweimal zu hören, solange es jemanden auf der Welt gibt, der es noch nicht gehört hat? Wissen Sie, dass von jedem Dollar, den Kirchen in den Vereinigten Staaten und in Puerto Rico erhalten, nur drei Cent für die Missionsarbeit verwendet werden? Wissen Sie, dass in den letzten Jahren in Puerto Rico Individuen Millionen von Dollar für fabelhafte Pläne und Projekte gesammelt haben, aber, dass dieses Geld und die Geldsammler nie erschienen sind? Wissen Sie, dass es wirklich wichtig ist, nicht zu geben, sondern zu wissen, wie man etwas gibt?


Wissen Sie, dass es wirklich wichtig ist, mit Weisheit und mit Gottes Weisung zu geben? Wissen Sie, dass ich den Herrn gefragt habe, warum es so viele Christen gibt, die sich so vielen Berufen widmen, und warum so wenige seine Arbeiter sind? Wissen Sie, dass der Herr mir sofort geantwortet und gesagt hat, dass die überwiegende Mehrheit der von ihm gerufenen Menschen ihm nicht gehorcht? Wissen Sie, dass es wahrscheinlich ist, dass Sie, die dies lesen, einer von denen sind, die dem Herrn nicht gehorcht haben? Wissen Sie, dass Gott wie der Herr der Ernte derjenige ist, der jetzt und in Ewigkeit das Beste für seine Arbeiter zahlt? Wissen Sie, dass diese Arbeit der WMB ein Werk des Gehorsams, des Glaubens, des Opfers, der Selbstverleugnung, der Hingabe und gleichzeitig der Fülle von Früchten ist?

Wissen Sie, dass Gott uns in 56 Jahren geholfen hat, mehr als 9000 Gemeinden in 70 Ländern aufzubauen? Wissen Sie, dass wir in mehreren Ländern wunderschöne indigene Gemeinden haben? Wissen Sie, dass solche Werke, avantgardistische Evangelisierung, missionarischer Fortschritt, sauberes Zeugnis und fundierte Lehre die großzügige und dauerhafte Unterstützung im Gebet und den wirtschaftlichen Beitrag aller Menschen Gottes verdienen? Wissen Sie, dass das beste investierte Geld das ist, was in das wahre Werk Gottes investiert wird, direkt in die Rettung der Seelen? Wissen Sie schon all diese Dinge? Wissen Sie, dass „die Sünde in dem liegt, der weiß, wie man Gutes tut und es nicht tut“? Tun Sie das Gute! Beten und kooperieren Sie! Schreiben Sie uns! Amen.

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ANDACHT „Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich“ (Matthäus 11:12). Pfarrer José Arturo Soto Benavides

NUR DIE GEWALT Im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11, Bibelspruch 12 lesen wir: „...bricht sich das Himmelreich mit Gewalt Bahn, und Menschen versuchen mit aller Gewalt, es an sich zu reißen“. In einer anderen Version lesen wir: „das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich“. Diese beiden Versionen, präsentieren uns eine Art von Gewalt, die positiv ist. Das heisst, das ist eine Gewalt gegen die Mächte des Bösen, gegen den Usurpator, der auf der Erde ist und Satan genannt wird und der durch seine verschiedenen Mittel und Ressourcen fortfährt, Tag für Tag und die Menschheit zerstört. Jede faire und edle Tätigkeit auf dieser Erde kann auf gerechten Prinzipien, auf spirituellen Prinzipien aufgebaut werden, in denen die Angst vor Gott herrscht und niemand denken sollte, dass die Einhaltung dieser Prinzipien dann aufhören wird, ein guter Beamter oder ein guter Fachmann zu sein. Was der Teufel will, ist, die Korruption, die alle sozialen Schichten erreicht, einzuschärfen, ohne zu berücksichtigen, ob sie Bildung haben oder nicht, ob sie finanzielle Garantien haben oder nicht, ob sie Reichtum haben oder nicht, selbst wenn sie Religion haben oder nicht, weil Religion auch nicht die Lösung ist dass die Menschheit braucht. Welche Waffe steht der Kirche zur Verfügung? „Ist der Anbruch heilig, so ist auch der Teig heilig; und so die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig“ (Röm. 1:16). Im Laufe der Geschichte wurde bewiesen, dass sich Menschen positiv verändern, wenn sie den wahren Glauben an den allmächtigen Gott annehmen. ZumBeispielhabensichzwischendem16.und19.Jahrhundert in Europa ganze Nationen dem Evangelium angeschlossen und die Gesellschaft wurde transformiert. Zu dieser Zeit waren die Bordelle geschlossen, weil die Kunden knapp waren; Die Bars waren geschlossen, es gab keine Menschen, die nach Alkohol dürsteten. Die Zentren der Korruption und Verderbtheit waren geschlossen, es gab keine Freiheiten; Die Menschen hatten einen

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anderen Weg, sich zu freuen, der keine Sünde war. Die Richter ruhten sich aus, die Justiz- und Rechtssysteme traten in eine Zeit des Friedens und der Ruhe ein. Es wird gesagt, dass sogar Esel verstanden, dass es eine Veränderung in der Gesellschaft gab, weil sie nicht mehr wie zuvor bestraft oder ausgepeitscht wurden: Weil dieses Evangelium verwandelt, ist dieses Evangelium „die Kraft Gottes“. Das Evangelium von Christus ist keine politische Bewegung, Politik hat ihren Platz in menschlichen Schemata und wir alle wissen, was die beste Linie ist. Gott gibt uns die Fähigkeit, zu schauen, zu beobachten, zu untersuchen und zu wählen; Das ist gut, aber weder kann die Politik das spirituelle Problem der


Menschheit lösen, noch kann dies der einzige, der sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh. 14: 6). Eine Person kam zu Jesus und sprach zu ihm: Herr, meinst du, daß wenige selig werden?“ (Lk. 13:23). Der Herr sah ihn an und sagte: „Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden“ (Matthäus 7: 13-14). Zu seinen Jüngern sagte der Herr: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich

Gottes“ (Lukas 9:62). Er sagte ihnen auch: „Wahrlich ich sage euch: Es ist niemand, der ein Haus verläßt oder Eltern oder Brüder oder Weib oder Kinder um des Reiches Gottes willen“ (Lukas 18:29). Das sind die Gewalttätigen, die das Königreich schnappen und dabei bleiben. Wie Levi, der Matthäus ist, als der Herr ihn nannte, war er das Oberhaupt der Zöllner, die die Steuereinnehmer waren; Stellen Sie sich ihn vor, vielleicht mit einem rustikalen Büro am Straßenrand, und beobachten Sie die Leute, wie sie vorbeikommen, weil er Steuern für Rom erheben muss und um etwas anderes bittet, um das beizubehalten. Deshalb wurde er bereichert, und deshalb war er ein Mensch, den er hasste das jüdische Volk. Als Jesus vorbeikam „, sah er ... Levi, der an der Bank der öffentlichen Tribute saß und sagte: Folge mir „(Lk. 5:27). Und dieses Wort war wie eine Übung, die Matthäus in den Sinn kam. Stellen Sie sich den Kampf vor, der in ihm stattgefunden haben muss. Jesus wartete auf eine sofortige Antwort, also konnte Levi nicht widerstehen, sein Wille bestand aus tausend Stücken, und die Bibel sagt: „Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach“ (Lk. 5:28). Er sah andere, wie „Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach“ (Mt. 4: 18-20). Dort wartet der Herr, wenn er ruft, gibt es keine Wahl, wir müssen gehorchen, denn das ist der Weg des Sieges. Meine Brüder, dies sind Beispiele für spirituelle Gewalt. Gott ruft euch dazu auf, eine Entscheidung zu treffen. Gott möchte, dass es jetzt ist, tue es für dich und deine Familie. Geliebte, möchtest du einen Segen zu dir nach Hause bringen? Akzeptiere Jesus Christus als deinen einzigen und ausreichenden Retter.

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ANDACHT „Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben“ (Galater 2:20) Pfarrer Ramón L. Aponte

MIT GOTT ZU WANDELN Wenn wir Gottes Volk sein und mit Gott wandeln wollen, müssen wir ihm zustimmen. Erstens

müssen wir ihm in Bezug auf die Sünde zustimmen. Gott erklärt eindeutig, kategorisch, in der Heiligen Schrift, dass wir alle gesündigt haben, dass wir alle unseren eigenen Weg gewählt haben. „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen; da ist keiner, der Gutes tue. Der Herr schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer“ (Ps. 14: 1-3). Das erste, was Gott uns sagt, ist, dass wir umkehren, dass wir die Richtung ändern. Wir sind in die falsche Richtung gegangen, auf dem Weg des Selbst, der Selbstsucht. Wir müssen diesen falschen Weg einschlagen und aufgeben, unsere Sünden bekennen und aufgeben, zum Herrn gehen und ihn bitten, uns zu vergeben und uns Freiheit um Jesu willen zu geben. Nun gibt es eine Reue, die wir als religiös bezeichnen könnten und die nur versucht, die Bestrafung zu vermeiden, die Bestrafung loszuwerden. Aber wir müssen noch einen Schritt weiter gehen, bis wir eine echte christliche Reue erreichen. Diese Umkehr umfasst nicht nur die Angst vor Bestrafung, sondern auch eine echte Trauer darüber, gegen den liebenden himmlischen Vater gesündigt zu haben, eine fromme Trauer, weil wir den beleidigt haben, der uns geliebt hat, und dafür gesorgt haben, dass wir Vergebung und Reinigung erlangen. Wir müssen eine andere Vereinbarung treffen, wenn wir mit Gott gehen, eine Vereinbarung in Bezug auf die Herrschaft Christi. Ohne Frage müssen wir ihn als unseren Erlöser betrachten. Wir lesen oft in der Heiligen Schrift, dass „... jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird“ (Röm. 10:13). In diesem Satz fallen zwei Wörter auf. Einer von ihnen ist natürlich „gerettet“,

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aber das andere wichtige Wort in dieser Bibelstelle ist das Wort „Herr“. Wir müssen mit Gott in Bezug auf die Herrschaft Christi übereinstimmen. Wenn uns vergeben wurde, wenn wir wiedergeboren sind, ist es nicht an uns, dieses Leben nach unserer Laune zu leben. Gott hat uns erlöst und erneuert, damit wir seine Absichten erfüllen können. Die einzig wahre Ruhe, der Frieden und die


Freude sind spürbar, wenn wir unseren wahren Platz in Bezug auf die Herrschaft Jesu Christi finden. Die Heilige Schrift erklärt auch, dass Christus nicht nur unsere Sünden am Kreuz trug, sondern auch die Sünden aller Menschen auf der ganzen Welt, der gesamten Menschheit am Kreuz. Aber dies wird uns auch nicht nützen, bis wir es wissen und bis wir die notwen-

dige moralische und spirituelle Anpassung vornehmen, die eine völlige, bedingungslose und unwiderrufliche Hingabe an Gott bedeutet. Jesus sagt uns, dass es gleichkommt, wenn wir das Kreuz nehmen und ihm folgen. Nachdem der Apostel Paulus diese Übergabe erfahren hat, erklärt er: „Mit Christus bin ich zusammen gekreuzigt, und ich lebe nicht mehr, aber Christus lebt in mir; und was ich jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben des Sohnes Gottes, der mich liebte und sich für mich hingab“ (Gal. 2:20). Diese Kreuzigung ist auch im Gehen nach Gott enthalten. Epheser 5:18 gibt uns einen weiteren Imperativ: „...; sondern mit dem Geist erfüllt sein“. Der Geist wohnt in allen Gläubigen, die aus dem Geist geboren wurden, aber wir brauchen diese Abdeckung des Heiligen Geistes, um unseren christlichen Charakter zu stärken und wie Christus zu sein. Auch die Taufe im Heiligen Geist, die eine Kraftsalbung darstellt und zu einem fruchtbaren Leben führt. Ein sehr nützliches Studium der Bibel seitens eines jeden von uns wäre die Suche nach anderen Formen, aufgrund derer es zwingend erforderlich ist, dass wir mit Gott übereinstimmen, damit wir eindeutig mit Ihm wandeln können. Amen.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

GEISTIGE REIFE Veranstaltung: Nationales Retreat der Pastoren. Datum: 26. bis 29. Dezember 2018. Ort: Genua, Italien.

Unter dem Motto „Tauchen Sie mich in den Fluss Ihres Heiligen Geistes ein“ hielt die Weltweite Missionsbewegung Italiens ihren Nationalen Pastorenretreat ab. Genua, die Hafenstadt und Hauptstadt der ligurischen Region, war der auserwählte Ort für dieses Treffen des Glaubens. An der Veranstaltung nahmen alle Pastoren des B-Blocks Europas teil. In der Tätigkeit des Werkes Gottes wurde Pastor

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David Echalar, Nationaler Aufseher der WMB von Italien, ausgewählt, um dem Volk Jesu Christi die gute Nachricht zu verkünden. Unterstützt auf 1. Korinther 14:20 und Epheser 4: 11-16, entwickelte er das Thema „Geistige Reife“. Die Dissertation über das Wort des Dieners konzentrierte sich auf das Wissen, wie man zwischen Gut und Böse unterscheidet. Im zweiten Gottesdienst sprach dann Pastor Jimmy Ramírez, Nationaler Supervisor der WMB in der Schweiz, über die Botschaft. Basierend auf Matthäus 9: 35-38 präsentierte er das Thema „Schwimmen mit Vision“. Während seiner Ansprache motivierte er die Gläubigen, im Weinberg des Herrn zu arbeiten. Außerdem stellte er fest, dass die Belohnung vom Schöpfer kommt. FÜHRUNG IN DER KIRCHE

Im dritten Gottesdienst kehrte der Diener Echalar zurück, um das Wort zu predigen. Bei dieser Gelegenheit, auf Hosea


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4: 9 unterstützt, sagte er: „Folgen mangelnder Tiefe“. In seiner Dissertation forderte er die Gegenwart auf, die Leitung der Kirche und ihren Ruf zu übernehmen. Er behauptete auch, dass der Fortschritt der Arbeit von den Anstrengungen seiner Mitglieder abhängen werde. Das nationale Pastorentreffen endete mit einem Gottesdienst, bei dem Pastor Luis Valderrama, Nationalsekretär der Weltweiten Missionsbewegung Italiens, für die Evangelisierung der Gläubigen zuständig war. Basierend auf Ezequiel 47:2-5 sprach der Diener über das Thema „Eingetaucht in den Fluss deines Heiligen Geistes“. In seiner Predigt sagte er, dass es wichtig sei, in die Gegenwart Gottes einzutauchen. Die Glaubensversammlung diente dazu, das Antlitz des Herrn Jesus Christus zu erforschen und das neue Jahr zu stärken. Darüber hinaus wurde die Tagesordnung der Arbeiten festgelegt, die 2019 auf dem alten Kontinent durchgeführt werden sollen.

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DER LETZTE RUHM WIRD GRÖSSER ALS DER ERSTE SEIN

Veranstaltung: Fasten der Erstlinge und 15. Jahrestag der Kirche von Burgos. Datum: Am 3., 4., 5., 25. und 26. Januar. Ort: Barcelona und Burgos, Spanien.

Unter dem Motto „Schechina“ feierte die Weltweite Missionsbewegung von Spanien am 25. und 26. Januar den 15. Jahrestag des Tempels von der Stadt Burgos, Hauptstadt der autonomen Region Castilla und Leon, mit der Teilnahme von Gläubigern aus Zaragoza, Arnedo und Soria. Im Eröffnungsgottesdienst, war Pfarrer Wilson Santillan, peruanischer Missionar, der das Evangelium in Israel verbreitet, das gewählte Instrument um das Wort zu verkünden. Auf der Grundlage von Haggai 2:1-9 präsentierte er das Thema „Der letzte Ruhm wird größer als der erste sein“. In seiner Predigt behauptete Pfarrer Santillan, dass die Christen sicher sein sollten, dass der Herr immer da ist um jedem sein Schutz zu geben, der es nötig hat. Er bemerkte auch, dass die Schritte Jesu befolgt werden sollten. Im

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zweiten Gottesdienst war Pfarrer Torrejón Fisher für die Verkündung des Evangeliums des Allmächtigen verantwortlich. Pfarrer Torrejon, Presbyter der 4. Region der WMB Spaniens, behandelte das Thema „Gottes Gegenwart“. Dazu bezog er sich auf Exodus 33:9-15. FASTEN DER ERSTLINGE

Vom 3. bis 5. Januar im Tempel der Stadt Barcelona und unter dem Motto „Gott zuerst ehren“ hielt die WMB Spaniens ein Fasten der Erstlinge. Dadurch gelung es den Brüdern aus der Hauptstadt Kataloniens sich dem Allerhöchsten zu nähern. Im ersten Gottesdienst der Veranstaltung, verbreitete Pfarrer Carlos Medina, Nationaler Aufsichtsbeauftragter des Werkes auf spanischen Boden, das Evangelium durch


das Thema „himmlischer Schatz in irdenen Gefäßen“, auf der Grundlage von 2 Korinther 4:1-10. Im zweiten Gottesdienst vom Fasten der Erstlinge war Bruder José Barrera der Verkünder des Wortes. Basierend auf Kolosser 2:9-15 hielt der Diener die Predigt „Ein glückliches Jahr mit Jesus“. Im dritten Gottesdienst durfte Pfarrer Carlos Medina die frohe Botschaft Christi verkünden. Auf der Grundlage von 1. Timotheus 6:12, übermittelte er die Botschaft „Effektive

Waffen, um den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen“. Im vierten Gottesdienst war Bruder Renato Lizama für die Übermittlung der Botschaft des Schöpfers verantwortlich. Auf der Grundlage von Johannes 17:22-24, übernahm er die Dissertation „Schechina, andauernde göttliche Gegenwart“. Im letzten Fastengottesdienst verbreitete Pfarrer Medina erneut das Wort. Bei dieser Gelegenheit erteilte er die Predigt „Die Herrlichkeit Gottes“ auf der Basis von Exodus 33:12-18 und 34:10.

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ES WAR GOTT, WER MICH GERUFEN HAT Veranstaltung: 3. Damenversammlung. Datum: Vom 25. bis 27. Januar Ort: Berlin, Deutschland.

Mit der besonderen Teilnahme von Schwester Rossana Marte de Roggeband von der Kirche von Rotterdam veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung Deutschlands ihre 3. Frauenversammlung in der deutschen Hauptstadt, Berlin, die dieses transzendentale Treffen des Glaubens des Werkes beherbergte. Im ersten Gottesdienst des geistlichen Festes im Berliner Tempel stellte Schwester Marte de Roggeband das Thema „Es war Gott, wer mich gerufen hat“ vor. Die Predigerin bezog sich auf die Bibelstelle Ruth 1:8-16, um die an ihr Volk in Deutschland bestimmte Botschaft des Allmächtigen zu übermitteln. In ihrer Rede verwies Schwester Rossana darauf, dass der Christ, auch wenn er in der Kirche ist, nicht viele Dinge

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abgegeben hat, die ihn von Gott entfernt haben. Außerdem wies sie auch darauf hin, dass der Herr in seiner unendlichen Barmherzigkeit weiterhin mutige Frauen dazu aufruft, Christus nachzufolgen. AUFBAUENDE PREDIGEN

Am zweiten Tag der 3. Frauenversammlung der WMB Deutschlands hatte die Dienerin Marte erneut das Privileg Sprecherin des Allmächtigen zu sein. Auf der Grundlage der Heiligen Schriften erteilte sie eine Predigt, die sich auf das Leben der Menschen, die nach Berlin kamen sehr positiv auswirkte. Durch ihre biblische Analyse verdeutlichte Marte de Roggeband den Gläubigern des auf deutschem Boden errichteten Werkes, dass die Zeit des Herrn perfekt ist. Sie betonte auch, dass der Plan, den der Allmächtige mit seinen Anhängern teilt, von nichts und niemand geändert werden kann. Im letzten Gottesdienst der Veranstaltung predigte Schwester Rossana Marte de Roggeband das Evangelium


erneut mit einer Botschaft, die die Frauen der WMB in Deutschland bewegte. Auf der Grundlage von Esther 2:12-18 und 4:10-16 hielt sie die Rede „Aufrufe zur Fürsprache“. In ihrer Rede sprach die Missionarin über Esther, die Frau von König Ahasveros, und über ihren Glauben an Gott.

Sie sagte auch, dass die heutigen Christinnen entschlossen und risikobereit wie Esther sein müssen, um die Hand des Schöpfers sehen zu können. Darüber hinaus riet sie den Gläubigern vom Werk Gottes Abigail als Beispiel für Weisheit und Klugheit zu nehmen.

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VERANSTALTUNG

GEHORCHE DEM HERRN Veranstaltung: Bibelschulen für Kinder. Datum: Den 12. und 26. Januar Standort: Melbourne und Perth, Australien

Die Weltweite Missionsbewegung von Australien veranstaltete durch ihre Kinder-Bibelschulen, zwei an den Kindern gerichteten Aktivitäten, die in den Städten Melbourne und Perth durchgeführt wurden um das Evangelium des Allmächtigen zu predigen. Die jüngste Aktivität des Werkes zugunsten der australischen Kinder fanden im Coulson Gardens Park, Melbourne, am 26. Januar statt. In der Veranstaltung wurde das Wort Gottes in einem Tag der Lehre, unter dem Motto „Gehorche dem Herrn“ verkündet.

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Die Lektionen wurden von Schwestern Karla Beltran und Susana Mejia, Sonntagsschullehrerinnen der örtlichen Gemeinde beigebracht. Die Schwestern brachten ihr biblisches Wissen einer Gruppe von Kindern verschiedener Altersstufen bei, die glücklich waren, Gott kennenzulernen. Auf der Grundlage von Numeri 22:21-33 lehrte Schwester Beltran den Kleinen mittels der Botschaft „Der Engel und Bileams Eselin. Nachdem er die Frohe Botschaft überbracht hatte, stellte er eine Reihe von Fragen, die richtig beantwortet wurden.


FINDE DEN SCHATZ

Zwei Wochen zuvor veranstaltete die australische WMB eine ähnliche Aktivität im Wellington Square Park in Perth, bei der die Kinder der viertgrößten Stadt Australiens evangelisiert wurden. Im Rahmen des Ereignisses des Werkes dessen Motto „Finde den Schatz“ lautete, trug Schwester Silvia Grande die Verantwortung, die Kinder zu lehren. Auf der Grundlage von Matthäus 18:10-14 verkündete sie die Lehre „Das verlorene Schaf “.

Eine zahlreiche Gruppe von Kindern, die mehr über die Bibel wissen wollten, kam in den öffentlichen Raum von Perth. Bei dem Treffen zeigten sie auch ihre Freude an der Gelegenheit, das Evangelium durch Schwester Grande zu entdecken. Ebenfalls näherten sich mehrere Erwachsene dem Wellington Square Park, um die frohe Botschaft zu hören. In diesem Sinne nutzten die Brüder der Kirche von Perth die Gelegenheit, um ihnen das Wort zu predigen und über die ewige Erlösung durch den Schöpfer zu sprechen.

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VERANSTALTUNG

GOTT MÖCHTE MIT MÄNNERN UND FRAUEN RECHNEN KÖNNEN

Veranstaltung: Nationale Versammlung. Datum: Den 27. Januar. Ort: Oppama, Japan.

Mit der Teilnahme aller Gemeinden im Süden und Norden des japanischen Territoriums hielt die Weltweite Missionsbewegung von Japan in der Stadt Oppama, Präfektur Kanagawa, ihre 1. Nationale Versammlung 2019. Pastoren und Gemeindebrüder der Kirchen von Narita, Saitama, Hamamatsu, Komaki und Fuji kamen in die Kirche von Oppama um sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen,

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an der auch Pfarrer David Veramendi, Nationalem Aufsichtsbeauftragter der WMB von Japan teilnahm. Während dem Gottesdienst begrüßte der Pastor von der Kirche in Saitama, Rildo Cueto, alle Brüder. Seinerseits ermunterte Pastor Eraldo Hokama vom Tempel Narita die Kirche, dem Herrn weiterhin zu dienen. In dieser Aktivität war Pastor Veramendi für die Verkündung des Wortes Gottes verantwortlich. Auf der Grundlage von Jesaja 66 behandelte er das Thema: „Gott möchte mit Männern und Frauen rechnen können“. In seiner Predigt gab er eine direkte Botschaft heraus, in


der er zur Versöhnung mit dem Erretter aufrief. „Gott sucht immer Männer und Frauen, die bereit sind, ihren Willen zu tun und durch sie große Taten für andere zu wirken“, sagte er. VERBINDE DICH MIT JESUS

Auf der anderen Seite und mittels der Botschaft „Verbinde dich mit Jesus“ hielt das Werk Gottes einen Tag der geistigen Bildung für Kinder am 24. Dezember 2018, durch seine Bibelschule in der Stadt Narita, Präfektur von Chiba. In der Veranstaltung, die an die Kinder der WMB von Japan gerichtet war, trug Julia Murakami, Lehrerin

der Sonntagsbibelschule vom Tempel Chiba-Narita die Verantwortung das Evangelium zu verkünden, und das machte sie indem sie den Vortrag „Verbinde dich mit Jesus“ auf der Grundlage von Johannes 3:16 hielt. Die Bibel-Lehre, die ins Japanische von Schwester Yuriko Yara übersetzt wurde, war eine große Erfahrung für die Kinder, die die Kirche Chiba-Narita besuchten und einen Moment des Glaubens genossen. Danach kostete die Gruppe von Kindern ein leckeres Mittagesssen in Begleitung ihrer Eltern. Beim Mittagessen vertieften sie ihre Liebe zum Herrn.

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JESUS KANN DICH VERÄNDERN Veranstaltung: Regionale Versammlung vom Norden und geistige Pastorenklausur. Datum: Vom 13. bis 15. und vom 20. bis 22. Februar 2019. Ort: Chiclayo und Lima, Peru.

Mit der Teilnahme von Pfarrer Jose Arturo Soto, Internationalem Präsidenten des Werkes Gottes

und mit der Unterstützung von verschiedenen Pastoren und Brüdern aus Chimbote, Trujillo, Piura und Tumbes feierte die Weltweite Missionsbewegung von Peru die Regionale Versammlung vom Norden und die Pastorenklausur in der Turnhalle der Stadt Chiclayo. Im Eröffnungsgottesdienst der Veranstaltung zum Thema „Jesus kann dich verändern,“ wurde Pfarrer Joshua Ascarruz, Nationaler Präsident der WMB Perus, gewählt, um das Wort zu predigen. Auf der Grundlage

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vom Matthäus 24, 35-44, hielt er die Rede: „Das Kommen des Herrn!“ und hob zwei wichtige Fakten hervor: die Entrückung der Kirche und die Wiederkunft Christi. Am zweiten Tag, im ersten Gottesdienst des geistigen Pastorenklausur hielt Pfarrer Soto in der Zentralkirche von Chiclayo die Predigt „Die Gefahr, die Grenze zu überschreiten“, die auf Jeremia 18:1-6 basierte. Parallel dazu verkündete Pfarrer Eugenio Masías, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Ecuador, in der Turnhalle, die Frohe Botschaft.


DAS WORT DES HERRN

Stunden später, im Abendgottesdienst von der Versammlung, verkündete Pfarrer Soto, basierend auf Johannes 4:6-14, die Rede „Gott sucht den Sünder, unabhängig davon, wo er ist und wie er sich fühlt“. Am dritten Tag der Aktivitäten, verkündete Pfarrer Soto das Evangelium den Gottesdienern im Haupttempel von der WMB von Chiclayo. Unterstützt in Offenbarung 11:3-11 befasste er sich mit dem Thema „Die beiden Zeugen als kraftvolles Beispiel der Treue“. Seinerseits evangelisierte der Gottesdiener Masias die Gläubigen in der Turnhalle auf der Grundlage von Lukas 10:42,. Am Nachmittag und mit der Teilnahme einer

grossen Anzahl von Kindern in der Turnhalle wurde die Sommerbibelschule der Kirche von Chiclayo abgeschlossen. Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Jetzt bin ich glücklich“ statt. Zum Abschluss der Regionalen Versammlung des Nordens war Pfarrer Eugenio Masías wieder das Instrument Gottes, um seine Botschaft zu verbreiten. Auf der Grundlage von Markus 1:21-28 und 1 Johannes 3-8, erteilte Pfarrer Masías die Botschaft „Den Feind besiegen“. Die geistige Pastorenklausur der WMB wurde vom 20. bis 22. Februar in Lima mit der Teilnahme von Pfarrer Gustavo Martínez, Internationalem Schatzmeister des Werkes, fortgesetzt.

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VERANSTALTUNG

DAS FEUER AUF DEM ALTAR DES HOLOCAUST Veranstaltung: 23. Nationale Konvention. Datum: Vom 31. Januar bis 3. Februar. Ort: Tarija, Bolivien.

Unter dem Motto „Shekinah 2019“ hielt die Weltweite Missionsbewegung Boliviens ihre 23. Konvention im Kolosseum der Autonomen Universität Juan Misael Saracho in der Stadt Tarija ab. Die Räumlichkeiten wurden von einer Menge von Gläubigen des Werkes Gottes gefüllt, die sich vier Tage lang versammelten, um den Herrn zu preisen. An der Veranstaltung, die von Pfarrer Mario Lima, Nationalem Aufsichtsbeauftragter der WMB Boliviens, geleitet wurde, beteiligten sich die Pfarrer José Arturo Soto, Internationaler Präsident des Werkes; Clemente Vergara, Aufsichtsbehörde von Afrika; Gerardo Martínez, Aufsichtsbehörde der südlichen Region Südamerikas, und Luis Rivera, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Paraguay. Bei der Einweihung des geistlichen Festes war Pastor Soto

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dafür verantwortlich, die Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten. Seine Rede, die auf Levitikus 6:8-13 basierte, trug den Titel „Das Feuer auf dem Brandopferaltar“. Der Diener betonte, dass die Flamme Gottes durch private Hingabe, ein geheiligtes Leben und die Suche nach dem Schöpfer weiter brennen müsse. Am nächsten Tag, im Morgengottesdienst des zweiten Tages, stellte Pfarrer José Gómez, Nationaler Offizier der Weltweiten Missionsbewegung von Paraguay, die heiligen Schriften vor. In seiner Predigt mit dem Titel „Unseren Glauben festhalten“ und auf der Grundlage von Judas 1:3, behauptete er, dass das Wort unseres Schöpfers unsere Seele nährt. SPEZIELLER GOTTESDIENST

Stunden später, im Nachtgottesdienst, verkündete Pastor Vergara, Internationaler Offizier der WMB, die frohen Botschaften des Schöpfers. Unterstützt in 1. Samuel 16:1-5 hielt er eine Rede, die er „Füll dein Horn mit Öl“ nannte. Er bestätigte, dass wir uns oft mit anderen Dingen beschäftigen und die Evangelisierung vergessen.


Später, im vierten Gottesdienst, war Pastor Rivera dafür verantwortlich, die Botschaft Christi durch den Vortrag „Es ist höchste Zeit, Gott zu suchen“ zu verkünden. In seinem Vortrag, der auf Jesaja 55:6 basierte, wies er darauf hin, dass es Zeit sei, nach dem Schöpfer zu suchen und seine Gegenwart zu fühlen. Er bemerkte auch, dass wir ohne die Gegenwart Jesu die perfekten Ziele des Feindes seien. Später, im Nachtgottesdienst, wurde eine spezielle Zeremonie aufgeführt, in der die Menschen Loblieder sangen und dem Herrn ein Moment der Anbetung gewidmet wurde. Dadurch wurde darum gebeten, dass sich die Medien der WMB in Bolivien weiter entwickeln. Ebenso munterten die Pastoren des Werkes die bolivianischen Gläubigen dazu auf, eine besondere Spende für den Erwerb weiterer Radiosender und Fernsehsender anzubieten, um das Evangelium zu predigen. Danach wurde die Botschaft des Schöpfers in der Stimme von Pfarrer Martinez verkündet. Auf der Basis von Exodus 33:12-16 behandelte er das Thema „Abwesenheit und Freude an der Herrlichkeit Gottes“. Der Prediger bemerkte, dass der Geist Gottes dich befähigt und dir den Sieg anbietet, und fügte hinzu, dass es daher wesentlich ist, das Feuer Christi in unserem Leben zu beleben. Im Abschlussgottesdienst hatte Pfarrer Vergara erneut das Privileg, das Evangelium zu verkünden. In 2 Timotheus 2:1-2 gestützt, hielt er die Predigt „Vision und Missionsarbeit“. Mit der Bibel in der Hand, behauptete er, dass der Herr Gebete und Bitten beantwortet. Er betonte auch, dass wir motiviert bleiben müssen, dem Schöpfer zu dienen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass an diesem Tag die Zeremonie der Beförderung von Arbeitern stattfand, bei der siebenundvierzig Diener für ihre Arbeit zugunsten des Christentums anerkannt wurden. NEUER TEMPEL

Nach dem Schluss der 23. Nationale Konvention, eröffnete die Weltweite Missionsbewegung Boliviens mit einer emotionalen Zeremonie den zentralen Tempel von Tarija, der mit viel Mühe der zu den Zeitpunkt von Pastor Marcelo Valenzuela geleiteten Gemeinde, in drei Jahren gebaut wurde. Das brandneue Haus Gottes und die Himmelstür, die mehr als tausend Menschen beherbergen kann, befinden sich im Viertel La Salamanca und stehen auf einem Grundstück von fünfhundert Quadratmetern. Nach der Erstaufführung der neuen Infrastruktur übergab Pastor Valenzuela, der in die Stadt Santa Cruz versetzt wurde, die Schlüssel des Tempels an den Presbyter von Tarija, Pfarrer Arturo Saavedra. Mit der Eröffnung der Hauptkirche von Tarija wurde das Ende einer Veranstaltung festgesetzt, das live auf verschiedene Medien der WMB Boliviens und des Werkes des Herren ausgestrahlt wurde. Eine spirituelle Feier, die mit dem Evangelium die Stadt flutete, die sehr nahe an der Grenze zu Argentinien und Paraguay liegt.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN

ÄQUATORIALGUINEA

BRASILIEN

EL SALVADOR

GUATEMALA

Danke für das Jahr 2018

Lehrerausbildung in Taufen in Usulután Sao Paulo

Versammlung in der Zone 7

Mit der Teilnahme einer großen Anzahl von Gläubigen unter dem Motto „Gott sei Dank für 2018 und Vorbereitung auf das nächste Jahr“ hielt der Weltweite Missionsbewegung von ÄquatorialGuinea am 24. und 25. Dezember 2018 die Generalklausur ihrer Zone 1 in der Stadt Malabo. An der Veranstaltung nahm Pfarrer Edelmiro Ivina teil, wer für das auf äquatorialguineischem Boden etablierte Werk zuständig war. Am ersten Tag wurde das Wort Gottes von Pastor Diosdado Mbila gepredigt. Inspiriert durch Titus 2:114 sprach Pastor Mbila über „Die Lehre und die älteren Menschen“. In seiner Rede betonte der Diener, dass die Lehre geübt werden sollte. Stunden später, im Nachtgottesdienst, war Pfarrer José Mariano der Sprecher der Botschaft Gottes. Basierend auf Matthäus 24:4-5 behandelte der Pastor über „Vorsicht vor den falschen Propheten“. Am nächsten Tag, im Morgengottesdienst, übermittelte Pastor Orencio Biyogo die frohen Botschaften des Schöpfers. Auf der Basis von Matthäus 2:1 hielt Pastor Biyogo eine Predigt über die Geburt von Jesus von Nazareth. Im letzten Gottesdienst ermahnte Pfarrer Ivina auf der Grundlage von 1 Könige 14:23 und Jesaja 57:5 die Anwesenden, sich nicht von heidnischen Bräuchen beeinflussen zu lassen.

In der Stadt Sao Paulo, unter dem Motto „Jetzt bin ich glücklich“ und mit der besonderen Teilnahme von Schwester Priscila González trainierte die Weltweite Missionsbewegung Brasiliens am 19. und 20. Januar eine Gruppe von Lehrern und Assistenten der Sommerbibelschulen des Werkes des Herrn. Am ersten Tag behandelte Schwester Gonzalez, die zur WMB von Peru gehört, folgende Themen: Programm der Sommerbibelschule, Merkmale des Alters und des Profils des christlichen Lehrers. Sie gab auch Anweisungen, wie und wo man mit Kindern arbeiten sollte. Am zweiten Tag wurde sprach man über das Thema „Jetzt bin ich glücklich, weil Jesus mich liebt“, inspiriert durch das Leben des Apostels Paulus. Die Teilnehmer machten auch Kunsthandwerk und Gruppenausstellungen. Darüber hinaus wurden den Teilnehmern Urkunden überreicht.

El Movimiento Misionero Mundial de Guatemala efectuó el 27 de enero pasado, en la colonia Belén de la ciudad de Mixco, situada a 17 kilómetros de la ciudad de Guatemala, una confraternidad que reunió a las iglesias y templos de su Zona 7. El evento, llevado a cabo bajo el lema “Buscando al perdido”, empezó por la mañana con un recorrido evangelístico por las principales arterias de la colonia Belén que sirvió para anunciar las buenas nuevas. Luego, por la tarde, se ofició el culto. En el servicio, el reverendo Marlon Hernández, Secretario Nacional del MMM de Guatemala, predicó la Palabra con el tema “Lo que la Iglesia ha dejado de hacer”. Sustentado en Hechos 8:26-39, remarcó que la responsabilidad de la iglesia es anunciar el Evangelio.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

Am 10. Januar zelebrierte die Weltweite Missionsbewegung von El Salvador einen Tag der Taufen im Department von Usulutan, im östlichen Teil des salvadorianischen Gebiets, wo zwei Gläubigen das von Jesus Christus etablierte Sakrament empfingen. In der Zeremonie besiegelten die Gläubigen, die Mitglieder des Tempels der Gemeinde von San Francisco Javier waren, ihre Vereinigung mit dem Werk Gottes, nachdem sie ihre Unterwerfung unter den Herrn verkündet hatten. Außerdem predigte Schwester Juana de Jesús Flores das Evangelium durch die Rede „Tot für die Sünde“. Pfarrer Rafael Parada, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von El Salvador, sah die Taufen der neuen Nachfolger Jesu Christi und betonte dabei, dass die Christen treu zu den Heiligen Schriften bleiben sollten.


URUGUAY

MEXIKO

Evangelisierungsaktion für Kinder in Pando

Taufen, Versammlung und Aktion der Zone 2

Plaza Elena Quinteros, in der Stadt Pando, war das von der Weltweiten Missionsbewegung von Uruguay ausgewählte Szenario für eine an uruguayische Kinder aus Canelones gerichtete Evangelisierungsaktion. Motto der Veranstaltung, die am 22. Dezember durchgeführt wurde, war „Jesus liebt dich“. In dieser Veranstaltung des Glaubens übermittelte Schwester María José Pereira von der Kirche von Pando den mehr als 150 Kindern, die an der Kampagne teilnahmen, die Botschaft Christi. Inspiriert durch Lukas 8:4-8 und 10:27-37 sprach die Predigerin über die Parabel des Sämanns und des barmherzigen Samariters. Nach der Aktion in der Plaza Elena Quinteros, an der Pfarrer Carlos Magallanes, Nationale Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung von Uruguay teilnahm, machte der Herr möglich, dass sich zwanzig Kinder dem Werk Gottes und der Gemeinde von Pando anschlossen.

Unter dem Motto „Nur Gott macht Menschen glücklich“ hielt die Weltweite Missionsbewegung von Mexiko eine Reihe von Veranstaltungen, die vom 22. bis 25. Dezember 2018 stattfanden. Die Veranstaltungen wurden in der Stadt Las Guacamayas, im Bundesstaat Michoacan gehalten, wo Mitglieder ihrer Zone 2 sich versammelten, um Gott anzubeten. Am ersten Tag der Aktivitäten wurde eine Taufenzeremonie unter dem Vorsitz von Pfarrer Alejandro Roblero, Nationaler Aufsichtsbehörder der WMB von Mexiko, durchgeführt. In der Zeremonie wurden acht Brüder von Kirchen der Zone 2 getauft, wobei sie sich der Armee von Jesus Christus anschlossen. Am zweiten Tag des geistlichen Festes fand im Tempel von Las Guacamayas eine Jugendverssammlung statt. Morgens, während des Gottesdienstes erteilte Pastor Roblero eine Botschaft an die Ehepaare. Unterstützt in Genesis 2:18-24 übermittelte er das Thema „Was denkt Gott über die Ehe?“ Darüber hinaus hielt Pastor Sergio Lopez die Predigt „Deine beste Spende kann dir das Leben kosten“, auf der Basis von Genesis 4:3-15. Später, am 23., 24. und 25. Dezember, wurden im Rahmen einer evangelistischen Aktion nächtliche Gottesdienste veranstaltet.

DIE VEREINIGTEN STAATEN Regionale Versammlung in Kalifornien Mit der Anwesenheit des Pfarrers Arturo Hernandez, Nationaler Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung der Vereinigten Staaten, hielt das auf amerikansichem Boden etablierte Werk vom 24. bis 26. Januar die 6. Regionale Versammlung ihrer Zonen 8 und 18 in der Stadt Concord, Kalifornien. Bei der Eröffnungszeremonie, die unter dem Motto „Expansion USA, voran mit Macht“ stattfand, predigte Pfarrer Pablo Lopez, Presbyter der Zonen 4 und 14 der WMB von den Vereinigten Staaten, die Botschaft „Anforderungen, die die Gegenwart Gottes stets garantieren“. Später, am zweiten Tag, hatte Pastor Hernández das Privileg, der Sprecher der Botschaft Gottes zu sein. Basierend auf Johannes 11:5, 35 und 36 unterzeichnete er seine Rede mit der Ansprache „Herzen, die Gott gefallen“. Im Abschlussgottesdienst, der an Jugendliche der WMB von den Vereinigten Staaten gerichtet war, behandelte Pfarrer Mario Pascual, Presbyter der Zone 10, das Thema „Das heilige Volk Gottes“. Seine Ansprache basierte auf Deuteronomium 7:6-11.

ENGLAND Spirituelle geistige Klausur in Camberwell Die Weltweite Missionsbewegung von England feierte eine geistige Klausur vom 18. bis 20. Januar. Die Veranstaltung brachte Mitglieder des Tempel vom Stadtbezirk Camberwell, südlich von London in einer Aktivität zusammen, die unter dem Motto „Verteidige das, was Gott Dir gegeben hat“. In der geistigen Klausur war Pfarrer Roberto Riojas, Leiter der WMB von England, für die Verkündigung des Evangeliums verantwortlich. Am Eröffnungstag und auf 2. Samuel 23:11-12 bezogen erteilte er die Botschaft „Verteidige das, was Gott dir gegeben hat“ und betonte dabei, dass die Errettung bewahrt werden muss. Am zweiten Tag der Aktivitäten, übermittelte Pastor Riojas das Wort mit der Botschaft: „Wenn du die Hoffnung verloren hast, gibt es Gott, um sie wiederzuherstellen“. In seiner Rede, unterstützt von Hesekiel 37:1112, bekräftigte der Prediger , dass es nur in Christus Hoffnung gäbe. Am letzten Tag erteilte Riojas die Predigt „Gott fordert von seinem Volk eine totale Hingabe“. In seiner Predigt, unterstützt in Römer 12:12, behauptete er, dass alles, was wir haben, zu Christus gehört. Außerdem wies er darauf hin, dass der Allmächtige seine Anhänger um Opfer bittet.

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BRIEFE UNSERER LESER... CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET Gott segne Sie. Ich schreibe, um Ihnen zu Ihrer wunderbaren Arbeit auf der ganzen Welt zu gratulieren. Ich bin auch Gott dankbar, weil Er mir durch Sie gezeigt hat, was Er von mir erwartet. Ich bin ein Schüler von Ihnen, ja, durch die wunderbare Zeitschrift Impacto Evangelistisch. Ich bin ein Gefangener, der zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und zu Christus bekehrte. Ich benutze das Magazin, um alle meine Mitgefangenen zu evangelisieren. Ich bin glücklich, ein Missionar Gottes zu sein. Segen und weiter so, beharrlich, dass Ihre Belohnung großartig ist. Aus Jackson Correctional Institution, Malone, Florida, USA.

FEBRUAR 7.-10. VERSAMMLUNG IN BELIZE (ORANGE WALK). 21.-24. VERSAMMLUNG IN ARGENTINIEN (BUENOS AIRES). MÄRZ 2.-5. VERSAMMLUNG IN PANAMA 14.-17. VERSAMMLUNG IN HONDURAS (SAN PEDRO SULA). 14.-17. VERSAMMLUNG IN AUSTRALIEN (MELBOURNE).

NÉLIDA BONILLA

MARÍA RODRÍGUEZ Möge Gott das Ministerium der Weltweiten Missionsbewegung reichlich segnen. Vielen Dank für Ihr Magazin, das ich mit Freude erhalte, denn dadurch kann ich Sie und Ihre Siege im Herrn kennen. Weiter so in der gesunden Lehre. Sie sind immer in meinen Gebeten und Fasten. Aus Yabucoa, Puerto Rico.

EVA RIVERA Liebe Brüder, Ihr Magazin ist bereichernd. Ich genieße es und teile es mit einer Gruppe aus meiner Gemeinde. Ich sammlie die Zeitschrift seit 2014 und ich möchte mich nicht von ihnen trennen, aber ihre Themen sind zum Teilen da. Weiter so. Möge Gott Sie weiterhin segnen. Aus Camuy, Puerto Rico.

MARÍA SÁNCHEZ Liebe Brüder, ich möchte allen für die großartige Arbeit danken. Möge der allmächtige Gott Sie weiterhin reichlich segnen. Aus Philadelphia, PA, USA.

GUSTAVO MENDOZA

JULIO LÓPEZ Ein ganz herzlicher Gruß an alle, die diese Zeitschrift lesen. Ich hätte nie gedacht, dass Gott die Kraft hatte, zu verändern und wiederherzustellen, bis ich die Aussagen in dieser Zeitschrift las. Gott und diesem Ministerium sei Dank, dass er mich gerettet hat. Brüder, macht weiter im Herrn. Seien Sie alle reichliche gesegnet. Central Florida Reception Center C. I., Orlando, Florida, USA.

Gott segne Sie. Ich bin Gott und Ihnen sehr dankbar für die großartige Arbeit und für die Pünktlichkeit, mit der Sie die Zeitschrift an Tausende von Menschen senden. Es ist sehr hilfreich für mein Leben gewesen, und ich weiß, dass für viele Menschen genauso gewesen ist. Danke. Möge die Familie des Herrn Jesus Christus weiter wachsen. Amen. Aus Pecos, Texas, USA.

SANTIAGO ALMANZA CELIO ALMIRA Liebe Brüder der WMB. Gott segne Sie reichlich. Impacto Evangelistisch ist ein großer Segen und eine spirituelle Hilfe. Wir lesen alle Artikel in der Familie, was uns sehr geholfen hat. Das Magazin hat viele Fragen beantwortet und wir danken dem Herrn und der Weltweiten Missionsbewegung dafür, dass sie die Ausgabe von Impacto Evangelistisch ermöglicht haben. Aus Havanna, Kuba.

AGENDA 2019 JANUAR 3.-10. VERSAMMLUNG IN KOLUMBIEN, MEDELLÍN 21.-24. VERSAMMLUNG IN NICARAGUA 25.-27. VERSAMMLUNG IN PARAGUAY, MONTEVIDEO 31.-3.(Feb) VERSAMMLUNG IN BOLIVIEN, TARIJA

JORGE RODRÍGUEZ

Brüder in Christus, als eine Studentin der Bibel, ist das Magazin Impacto Evangelistisch ein großer Segen gewesen, um sie weiter zu analysieren. Wir erleben schwierige Momente durch diese Generation. Ich bete zu Gott, dass Sie weiterhin die Botschaft der Erlösung tragen und uns auf die Ankunft unseres Herrn Jesus vorbereiten. Aus Rochester, New York, USA

GLOBALE

Hallo, liebe Brüder, ich schreibe Ihnen um für die Unterstützung zu danken, die sie mir Monat für Monat mit ihrem schönen christlichen Magazin Impacto Evangelistisch anbieten. Ihr Magazin trägt weiterhin zur positiven spirituellen und persönlichen Erbauung bei. Dadurch lernen wir auch immer Hand in Hand mit Gott zu laufen. Ich danke Gott dafür, dass Er Sie mit Ihrer Zeitschrift auf meinen Weg gebracht hat, was mir geholfen hat, das Leben auf eine andere Art und Weise zu visualisieren. Es hat mir auch geholfen, alles auf eine kongruentere und persönlichere Weise mit Gott zu verstehen. Aus Pecos, Texas, USA.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

APRIL 11.-13. VERSAMMLUNG IN NEPAL. 17.-21. VERSAMMLUNG IN GUATEMALA (GUATEMALA-STADT). 18.-20. VERSAMMLUNG IN SRI LANKA. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK. 25.-28. VERSAMMLUNG IN GUYANAS, SURINAM & MARTINIQUE, (SURINAM). 26.-28. BRÜDERVERSAMMLUNG DES OSTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, KONGO (BRAZZAVILLE). MAI 3.-5. VERSAMMLUNG IN JAPAN (TOKYO NARITA). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DER SCHWEIZ (GENF). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DEUTSCHLAND & BLOCK C (HAMBURG). JULI 2.-6. VERSAMMLUNG IN COSTA RICA. 4.-7. VERSAMMLUNG IN BRASILIEN (MANAOS). 9.-12. VERSAMMLUNG IN DEN USA, MICHIGAN (GRANDVILLE). 12.-14. BRÜDERVERSAMMLUNG IN NEUSEELAND (WELLINGTON). 17.-20. VERSAMMLUNG IN PUERTO RICO. 25.-28. VERSAMMLUNG IN MEXICO. AUGUST 8.-11. VERSAMMLUNG IN SPANIEN & BLOCK A EUROPA (MADRID). 8.-11. VERSAMMLUNG IN HAITI (PORT-AU-PRINCE). 9.-11. BRÜDERVERSAMMLUNG IN BRASILIEN (SAO PAULO). 13.-18. ALLGEMEINE & JUGENDVERSAMMLUNG IN AFRIKA, ÄQUATORIALGUINEA (BATA). 15.-18. VERSAMMLUNG IN ITALIEN & BLOCK B (MONZA). 22.-25. BRÜDERVERSAMMLUNG DES WESTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, GHANA (ACCRA). 22.-25. VERSAMMLUNG IN ECUADOR, GUAYAQUIL. SEPTEMBER 4.-6. VERSAMMLUNG IN VENEZUELA. 13.-15. VERSAMMLUNG IN PERU (AREQUIPA). 16.-18. VERSAMMLUNG IN PERU (CHICLAYO). 20.-22. VERSAMMLUNG IN PERU (LIMA). 25.-28. VERSAMMLUNG IN INDIEN. 28. WELTMISSIONSTAG, SIMULTANE AKTIVITÄTEN IN ALLEN LÄNDERN. OKTOBER 4.-6. BRÜDERVERSAMMLUNG IN KANADA. 18.-20. BRÜDERVERSAMMLUNG IN MADAGASKAR. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER INSEL MAURITIUS. 31.-3. (NOV) VERSAMMLUNG IN CHILE (SANTIAGO). NOVEMBER 14.-17. VERSAMMLUNG IN EL SALVADOR. 21.-24. VERSAMMLUNG IN URUGUAY (MONTEVIDEO) 26.-29. VERSAMMLUNG IN MYANMAR.

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe März 2018 / Sprache Deutsch

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