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Ausgabe für EUROPA

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Februar 2019 / Ausgabe 781

evangelisch www.impactoevangelistico.net

JUGEND

WAS GOTT VON DER JUGEND ERWARTET

ANDACHT

DER WILLE GOTTES

LEBENSGESCHICHTE

DER MANN, DER OHNE LIEBE WUCHS

Die Bibel und was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein

DIE FRAGE DES

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG

GESCHLECHTS


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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

DIE GEGENWART GOTTES Pfarrer José Arturo Soto B., Internationaler Vorsitzende der WMB

„Und so oft sich die Wolke aufhob von der Hütte, so zogen die Kinder Israel; und an welchem Ort die Wolke blieb, da lagerten sich die Kinder Israel… Wenn die Wolke da war von Abend bis an den Morgen und sich dann erhob, so zogen sie; oder wenn sie sich des Tages oder des Nachts erhob, so zogen sie auch.“ (Numeri 9,17-21)

D

er Herr braucht kein menschliches Werkzeug als

Die Gegenwart Gottes war ständig inmitten seines Volkes.

Wegweiser. Obwohl er seine Diener benutzt, tut er

Das Volk Israel hatte sich daran gewöhnt, unter der

dies nach seinem Plan. Wir dürfen nicht vergessen, dass es

Wolke und Säule Gottes zu wohnen. Unter der Wolke

der Heilige Geist ist, der die Kirche führt.

wurden sie geboren, wuchsen auf, lebten und starben.

Dieses Werk ist im Feuer Gottes entstanden und verbleibt

Unter jener Wolke verlief das Leben der alten Israeliten,

bis heute im göttlichen Feuer. Je mehr wir diesen Aspekt

die schon seit der Kindheit mit dieser Säule vertraut waren.

unterstreichen, desto besser. Denn wir dürfen nicht vergessen,

Stellen Sie sich vor, dass ein Kind seinen Vater fragte, was

dass der Heilige Geist die Werker ausbildet, dass die Gegenwart

jenes Licht über der Hütte sei und der Vater ihm sagte: „Es

Gottes Gaben verteilt, dass die Kraft und die Macht des Geistes

ist Gott, der mit uns schreitet, mein Sohn.“ Was für eine

uns festhalten, und dass der Heilige Geist unsere Hand hält

große Freude hat dieser Vater gespürt! Er konnte seinem

und zur Wahrheit und Gerechtigkeit führt. Ohne ihn sind wir

Sohn sagen, dass jenes Licht die Gegenwart Gottes war!

nichts. Ohne ihn gibt es kein Werk, keine geistlichen Gaben,

Sowohl die Wolke als auch die Säule gaben dem Volk

keine vollständige Offenbarung der Gnade Gottes. Ohne

die Gelegenheit zu lernen, wie notwendig die Gegenwart

den Heiligen Geist, der die Schechina (die Wolke und die

Gottes war. Es war nötig, unter ihrem Schutz zu bleiben,

Feuersäule Gottes) ist, gibt es wirklich nichts.

denn dieser Schutz gab ihnen Orientierung. Wenn die

Das Wort Schechina bedeutet Anwesenheit oder

Wolke blieb, da lagerte das Volk Israel; jeder hatte einen

Einwohnung, also ständige Gegenwart. Unser Motto des

Platz. Wenn die Wolke viele Tage auf der Wohnung verzog,

Jahres basiert auf Numeri 9,16 und lautet: „Schechina,

so taten sie nach dem Gebot des Herrn und zogen nicht.

ständige Gegenwart Gottes“. So lässt sich diese Bibelpassage

D.h. die Anbetung wurde durchgeführt und alle Stämme

am besten zusammenfassen. Denn nachts war die

wurden so untergebracht, wie Gott es angeordnet hatte.

Feuersäule und morgens die Wolke über dem Lager, und diese waren ständig da – nicht einmal ja und einmal nein.

Liebe Brüder und Schwester, wir müssen unter dem Schutz Gottes bleiben, unter seiner Gegenwart.

Februar 2019 / Impacto evangelisch

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evangelísch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz FEBRUAR 2019 / AUSGABE N° 781 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE

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LITERATUR

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6.- Titelblatt IST GESCHLECHT EINE SOZIALE

KONSTRUKTION? Die Heilige Schrift erkennt keine „alternativen“ Lebensstile wie Homosexualität, Sodomie oder Polygamie an. 14.- Infographik DIE GENESE DER GENDER-

IDEOLOGIE. Über die Entwicklung eines Gedankens, der dem Christentum entgegensteht. 16.- International BOLSONARO VERTEIDIGT

DIE FAMILIE. Brasiliens Präsident bringt eine unterstützende Haltung für Millionen von Vätern und Müttern zum Ausdruck.

Verfolgung von Millionen von Gläubigen in China erzählt. 30.- Glaubensheld EIN WEISER MANN. Casiodoro

de Reina, Spanisch Übersetzer der Heiligen Schrift.

18.- Wissenschaft UNERKLÄRBARES WUNDER.

34.- Lebensgeschichte DER MANN, DER OHNE

20.- Jugendl WAS GOTT VON DER JUGEND

40.- Andacht DER HIMMLISCHE TÖPFER.

Die Geschichte eines Wunders, das das Leben eines 11-jährigen Mädchens rettete.

ERWARTET. Der Herr hat eine Mission für jeden Gläubigen, der sich entscheidet, sich dem Evangelium anzuschließen. 22.- Frauen DAS HOFFEN AUF GOTT (II) Gott ist

unsere bedingungslose Unterstützung, derjenige, der nie aufgibt, der einzig treue und wahre. 24.- Musik GOTT ZEIGT MIR DEN WEG. Rezension

des beliebten Gesangs des nordamerikanischen Komponisten Don Moen.

26.- Literatur HEAVENLY MAN. Werk, das das

Leben von Pastor Liu Zhenyin schildert und über die

LIEBE WUCHS. Porträt eines Gläubigen, der im Glauben die Wärme eines echten Zuhauses fand.

42.- Andacht DER WILLE GOTTES. 44.- Andacht CHRONIK UND BEDEUTUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG.

46.- Interview „GOTT ÖFFNET NEUE TÜREN“.

Aus Uganda sprechen Alexander Espinoza und Elisabeth Bonifacio über die Evangelisierung der Kirche. 48.- Veranstaltungen DIE ARBEIT DER WMM

DURCH DIE WELT

66.- Briefe UNSERE LESER SCHREIBEN UNS Februar 2019 / Impacto evangelisch

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TITELBLATT

IST GESCHLECHT EINE SOZIALE KONSTRUKTION?

Das Wort Gottes erkennt seit dem Beginn der Zeit keine „alternativen“ Lebensstile wie Homosexualität, Sodomie oder Polygamie an. Es gibt jedoch einige Menschen, die dies auf der Grundlage einer „kulturellen“ Rechtfertigung ignorieren – eine verwerfliche Manöver. Steve Golden

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Das biblische Verständnis von Geschlecht stammt aus dem Genesis-Text über Adam und Eva im Garten Eden. Wenn wir missverstehen, was die Bibel über das Geschlecht sagt, dann werden wir Themen wie homosexuelles Verhalten, die Rolle von Ehemann und -frau und was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein, nicht verstehen. Öfters wird eine kulturelle Rechtfertigung verwendet, um ein Verhalten zu unterstützen, das nicht biblisch ist. Selbst die Bibel wird fälschlicherweise verwendet, um eine Vielzahl von verwerflichen Vorstellungen über die Geschlechterrollen zu rechtfertigen. In Genesis 1,27 liest sich, dass Gott den Menschen mit Geschlechtsunterschieden geschaffen hat: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“ Gott schuf Mann und Frau (Adam und Eva); er schuf zwei körperlich unterschiedliche Wesen mit verschiedenen Rollen. Genesis 2,18 stellt die Rolle von Eva klar: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.“ Eva wurde aus den Knochen und dem Fleisch Adams gemacht, was bedeutet, dass sie vor Gott dem Mann gleich ist und sich jedoch von ihm unterscheidet (Galater 3,28).1 Gott gab Adam die Autorität, nicht nur Tiere zu benennen, sondern auch seine Frau zu benennen. Nach der Bibel ist sie seine Gehilfin. Wenn Gottes Schöpfung von Eva, einer Frau, als

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TITELBLATT

Gehilfin Adams, eines Mannes, nicht klar genug ist, um die Ehe als exklusive Vereinigung zwischen Mann und Frau zu verteidigen, verdrängt Genesis 2,24 jeden Zweifel: „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch.“ Das Wort Gottes erkennt seit dem Beginn der Zeit keine „alternativen“ Lebensstile wie Homosexualität, Sodomie oder Polygamie an.2 Und als letzten Punkt haben wir den Fluch in Genesis 3. Hier sehen wir, dass Adam und Eva bereits verschiedene Funktionen hatten, aber durch den Fluch wurden ihre Rollen anstrengend und schmerzhaft. In Vers 16 erlaubt Gott Eva (und ihren weiblichen Nachkommen), Kinder zu bekommen, aber die Geburt wäre mit viel körperlichem Schmerz verbunden, ebenso wie mit der Sorge, ein Kind in diese verfluchte Welt zu bringen.3

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Öfters wird eine kulturelle Rechtfertigung verwendet, um ein Verhalten zu unterstützen, das nicht biblisch ist. Selbst die Bibel wird fälschlicherweise verwendet, um eine Vielzahl von verwerflichen Vorstellungen über die Geschlechterrollen zu rechtfertigen. Was hat also Geschlecht als soziales Konstrukt mit so etwas zu tun? Menschen, die sich auf die Gender-Theorie spezialisiert haben, zielen oft darauf ab, geschlechtsspezifisches Sexualverhalten zu rechtfertigen, das die Bibel als sündhaft verurteilt. Die Gender-Theorie behauptet, dass Männer und


Frauen nur auf der körperlichen Ebene unterschiedlich sind, d.h. sie haben für alles außer reproduktiven Funktionen, wie z.B. der Mutterschaft, genau dieselben Fähigkeiten (obwohl es immer mehr Versuche seitens der Säkularisten gibt, Männern die Geburt ungeborener Kinder zu ermöglichen). Die Gender-Theorie behauptet weiter, dass jede Unterscheidung zwischen Mann und Frau ein „Konstrukt“ ist, das die Gesellschaft uns zu respektieren gibt, z.B. Männer, die als Familienoberhaupt fungieren und sich sozial angemessen für ihr Geschlecht kleiden. Wenn sie diese sozialen Grenzen „überschreiten“ (Gender-Theoretiker lieben dieses Wort), werden sie abgelehnt und bestraft. Viele Gender-Theoretiker gehen sogar so weit zu sagen, dass ein Mensch auf der körperlichen Ebene ein Mann sein kann, aber wenn er sich wirklich als Frau fühlt, dann kann er sich als Frau identifizieren.

Sie argumentieren, dass jene Person mit ihrem gewählten Geschlecht leben, das Frauenbadezimmer benutzen, sich mit Frauenkleidung kleiden und als solches bezeichnet werden dürfte. Diese ganze Verwirrung um das Gender ist eine komplette Verdrehung dessen, was die Bibel über die Rolle von Mann und Frau und über die Ehe sagt. Wenn es nichts gibt, dass ein Mann als Mann oder eine Frau als Frau identifiziert, warum sollte eine so strenge Definition der Ehe beibehalten werden? „Die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau“ ist nur dann von Bedeutung, wenn die Definition von Mann und Frau auch von Bedeutung ist. Wenn zwei Männer „heiraten“ und sich einer davon als Frau identifiziert, so hat die Gesellschaft nur versucht, bei der Heirat einen Weg zu finden, der dem Plan Gottes nahekommt, indem sie die Worte „männlich“ und „weiblich“ bedeutungslos macht.6

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TITELBLATT

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Menschen, die sich auf die GenderTheorie spezialisiert haben, zielen oft darauf ab, geschlechtsspezifisches Sexualverhalten zu rechtfertigen, das die Bibel als sündhaft verurteilt.

Es gibt jedoch starke wissenschaftliche Belege dafür, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau tiefer sind als die grundlegende Anatomie. Dr. Gregg Johnson, Professor für Biologie an der Bethel University, schrieb einen ausführlichen Artikel über Geschlechterunterschiede. Er erklärte, dass Männer unter anderem dazu neigen, dominanter, ziel- und regelorientierter zu sein, und über Körper und Nervensysteme verfügen, die sich bei vielen Stunden körperlicher Arbeit entwickeln. Frauen hingegen zeigen ein vorsichtigeres Verhalten, sind mehr in Kontakt mit der sozialen Dynamik und haben Körper, die die Fettspeicherung begünstigen, was bei der Schwangerschaft hilft.7 Dr. Johnson kommt zu dem Schluss: „Die sexuellen Unterschiede in allen Organsystemen verschiedener Säugetierarten gehen weit über die für die Fortpflanzung notwendigen oberflächlichen anatomischen Merkmale hinaus. Diese Unterschiede sind direkte Reaktionen auf den Hormonspiegel, der sich zwischen den Geschlechtern deutlich unterscheidet“.8 Unter dem lokalisierten Einfluss von Hormonen und DNA-Heliographie8 bildet sich eine bestimmte embryonale Gewebeschicht in männlichen oder weiblichen Strukturen und andere Gewebeschichten bilden sich zurück. Später in der Pubertät führen steigende Mengen an Testosteron und Östrogen dazu, dass diese Geschlechtsunterschiede reifen. Also, im Allgemeinen, wenn man als Mann geboren wird, gibt es keine Möglichkeit, das zu ändern.9 Dies steht im Einklang mit Genesis 1,27; Gott hat uns als Mann und Frau geschaffen. Psalm 139,13-14 erklärt, dass unsere biologische Entwicklung von Gottes Hand geprägt ist: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleib. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl.“ Die Schrift hat auch Normen und Erwartungen an Männer und Frauen, die besonders die Bescheidenheit betonen. 1 Petrus 3,1-5 sagt den Frauen, dass sie sich bescheiden ankleiden und Priorität auf ihre geistliche Entwicklung legen sollen. Epheser 4,17-19 sagt den Menschen, dass sie nicht wie die Heiden in der Eitelkeit ihres Sinnes wandeln sollen. Römer 12,1 stellt klar, dass wir unsere Leiber zum Opfer begeben sollen, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist, was schwer machbar ist, wenn wir uns weigern, bescheiden oder innerhalb der

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männlichen oder weiblichen Grenzen zu leben, die Gott in uns geschaffen hat. In Bezug auf die kulturellen Erwartungen weist die Schrift darauf hin, dass wir uns nicht nur bescheiden, sondern auch geschlechtsgerecht kleiden sollten, in welcher Kultur wir auch leben. Wenn ein Mann das trägt, was normalerweise als weibliche Kleidung gilt, müssen wir uns die Frage stellen: Warum tut er sowas? Hat die entsprechende Kultur nun bestimmt, dass diese jetzt männlich und angemessen ist? Wahrscheinlich nicht. Versucht der Mann, subversiv zu sein und eine Reaktion von den anderen zu erwirken? Hat der Mann entschieden, dass er sich lieber als Frau identifizieren möchte, was zu extremeren Maßnahmen wie einer operativen Geschlechtsumwandlung führen könnte? Wenn dies der Fall ist, versucht er eindeutig, die Art und Weise zu ändern, wie Gott ihn schuf, als ob er eine bessere Arbeit machen könnte.10 Wenn eine Person den Wunsch äußert, als das andere Geschlecht zu leben und

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In Bezug auf die kulturellen Erwartungen weist die Schrift darauf hin, dass wir uns nicht nur bescheiden, sondern auch geschlechtsgerecht kleiden sollten, in welcher Kultur wir auch leben.

Maßnahmen unternimmt, um dies zu tun, könnte sie sehr wahrscheinlich durch eine Art Geschlechterverwirrung durchgehen (und viele Säkularisten würden zustimmen). Der Unterschied liegt darin, wie wir mit einer solchen Situation umgehen würden; Säkularisten würden die Person ermutigen, ihre wahrgenommene „Identität“ anzunehmen, während der Gläubige versuchen sollte, das Evangelium mit ihr zu teilen und ihr Gottes Plan für Männer und Frauen beizubringen.


TITELBLATT

REFERENZEN 1. Die „evangelischen Feministen“ zitieren oft Galater 3,28, um die Behauptung zu rechtfertigen, dass das Neue Testament das Geschlecht abgeschaffen hat. Paulus schrieb: „Hier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; denn ihr seid allzumal einer in Christo Jesu.“ Doch diesen Vers aus seinem Kontext rauszuziehen, ist eine trügerische hermeneutische Praktik. Die feministischevangelische Interpretation dieses Verses führt zu zahlreichen Widersprüchen im Neuen Testament. Zum Beispiel, Galater gilt als der erste kanonische Brief Paulus. Wenn er wirklich gesagt hat, dass sich diese Gruppen nicht mehr unterscheiden, so ist es ziemlich komisch, dass er jahrelang weiter zwischen Juden und Heiden (Römer 1,16-17; 11,2528; Apostelgeschichte 18,1-6), versklavten und freien Menschen (1 Korinther 7,17-24, Epheser 6,5-9, Kolosser 3,22; 4,1), und Mann und Frau (Epheser 5,21-33, Kolosser 3,18-19) unterschieden hat. 2. Obwohl Abraham, David, Salomo und andere Polygamie praktizierten, folgten sie nicht dem ursprünglichen Plan Gottes für die Ehe, und ihre polygamen Beziehungen sollten als Verhaltensweisen angesehen werden, die Christen nicht praktizieren sollten. Für weitere Informationen über die Polygamie in der Bibel und die verheerenden Folgen dieser Beziehungen lesen Sie Roger Pattersons „What About Polygamy in the Bible?“, verfügbar auch als Artikel [Patterson, Roger (2011): „What About Polygamy in the Bible?“. In: Ham, Ken/Hodge, Bodie (Hgg.), How Do We Know the Bible Is True?. Green Forest: Master Books, Volumen I] 3. Offensichtlich sind einige Frauen aufgrund der Tatsache, dass wir in einer gefallenen Welt leben, nicht in der Lage, Kinder zu bekommen. Weitere Informationen zu Geburt und Schmerzen finden Sie in den Artikeln von Dr. Elizabeth Mitchell: „Is It Wrong to Interfere with the Pain of Childbirth?“, „The Evolution of Childbirth?“, und „Understanding the Answer in Genesis 3:16“. 4. Für weitere Informationen darüber, wie Gott durch Eva gehandelt hat, siehe den Artikel von Dr. Georgia Purdom, „Hope Amid Despair“.

5. Ortlund, Jr., Raymond C. (2006): „Male-Female Equality and Male Headship: Genesis 1-3“. In: Piper, John/Grudem, Wayne (Hgg.), Recovering Biblical Manhood & Womanhood. Wheaton, Illinois: Crossway, S. 108. 6. Die Ehe wird in der Bibel als eine Handlung definiert, die strikt zwischen einem Mann und einer Frau stattfindet; zwei Männer oder zwei Frauen oder jede andere Formel der „Ehe“ liegt außerhalb des Planes Gottes und ist daher keine echte Ehe. 7. Johnson, Gregg (2006): „The Biological Basis for Gender-Specific Behavior“. In: Piper, John/Grudem, Wayne (Hgg.), Recovering Biblical Manhood & Womanhood. Wheaton, Illinois: Crossway, S. 282-284. 8. Ebd., S. 284. 9. Das bedeutet nicht, dass es keine Ausnahmen von der Regel gibt. Der Hormonspiegel variiert, und nicht alle Männer oder Frauen weisen alle von Dr. Johnson beschriebenen Eigenschaften auf. Im Allgemeinen sind diese Unterschiede jedoch bei Männern und Frauen leicht erkennbar und basieren auf von Gott gegebenen Hormonen, die mit dem Geschlecht korrelieren. 10. Was die Zwitter (diejenigen, die anatomisch sowohl männlich als auch weiblich geboren werden) betrifft, so spreche ich mich nicht dafür aus, dass nichts für ihren Zustand unternommen wird. Die Menschheit ist vom Fluch gekennzeichnet, und damit kommt die Zerstörung vom Plan Gottes für uns. In diesen seltenen Fällen, in denen es physische und soziale Probleme und Herausforderungen gibt, die individuell angegangen werden müssen, muss Weisheit geübt werden, um zu bestimmen, wie man mit der Situation umgeht, so dass das Ergebnis die Ehrung Gottes ist. Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel von Dr. Elizabeth Mitchell: „Feedback: Hermaphroditism“. QUELLE: https://answersingenesis.org/es/cosmovision/son-los-roles-de-g%C3%A9nerounconstructo-social/

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GRÖNLAND

ISLAND

SCHWEDEN

NORWEGEN DIE NIEDERLANDE VEREINIGTES KÖNIGREICH IRLAND

KANADA

BELGIEN FRANKREICH SCHWEIZ SPANIEN

DIE USA

PORTUGAL ITALIEN

FINNLAND ESTLAND DÄNEMARK DEUTSCHLAND TSCHECHISCHE REPUBLIK ÖSTERREICH UNGARN KROATIEN GRIECHENLAND ZYPERN ISRAEL

MEXIKO

KOLUMBIEN ECUADOR BRASILIEN ISRAEL

Länder, die eine gleichgeschlechtliche Ehe zulassen Länder; die nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft zulassen

CHILE

URUGUAY

SÜDAFRIKA

ARGENTINIEN

88% der Spanier ist gayfriendly.

DIE GENESE DER GENDERIDEOLOGIE Nach dem Fall der Berliner Mauer wurden die alten marxistisch-kommunistischen Postulate, die den Klassenkampf und die Opposition gegen den bürgerlichen Kapitalismus unterstützten, durch andere Aktionsfronten ersetzt, die es den Anhängern des kommunistischen Idealismus ermöglichten, weiter zu existieren. Die Dynamik der Gegenkulturbewegungen wurde benutzt, um die Sache des Feminismus zu verteidigen und sich der Opposition gegen das Konzept der traditionellen Familie anzuschließen, das sie mit dem o.g. bürgerlichen Kapitalismus verbanden. So wurde der Klassenkampf durch einen Geschlechterkampf, und der Kampf gegen den bürgerlichen Kapitalismus durch einen gegen das

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traditionelle Familiensystem ersetzt, das – ihrer Meinung nach – eine patriarchalische und repressive Hegemonie unterstützte. Die Gender-Ideologie verfolgt vier allgemeine Ziele: die Befreiung der Menschen von den Grenzen ihrer Biologie; die Abschaffung der natürlichen Familie, die als repressives System betrachtet wird; die Abschaffung der jüdisch-christlichen Kultur und die ihrer Ethik und Werte, die für die Gender-Ideologie obsolet sind; und die Einführung einer angeblich egalitären Gesellschaft, die eine neue Weltordnung bringen würde.


10 Gebote der Gender-Ideologie En Israel betrachtet sich

8.2% der Bevölkerung nicht als heterosexuell.

Radikaler Feminismus: Viktimisierung und übertriebene Verherrlichung der Frau und Verbreitung der Kultur des Misstrauens vor Männern, die beschuldigt werden, die Wurzel vieler Übel zu sein. Egalitarismus: Verleugnung der biologischen Unterschiede zwischen Individuen zugunsten des egalitären Konzepts und des fluiden Geschlechts. Antichristentum: Eine kriegerische Opposition gegen die jüdisch-christlichen Wurzeln des Westens, die der repressiven Moral und der Aufrechterhaltung des „Heteropatriarchats“ der Familie beschuldigt wird. Homosexualität: Förderung bis zu übertriebenen Grenzen der homosexuellen Kultur LGBT und Viktimisierung der Homosexuellen vor den Heterosexuellen. Ideologische Kolonialisierung: Es müssen Indoktrinationsprogramme von Kindheit an eingeführt werden, um eine neue Art des Denkens in unseren Kindern und in den zukünftigen Generationen zu schaffen. Moralischer Relativismus: Verleugnung der universellen Werte und normativen Ethik; alles ist zulässig und integrativ, alles ist möglich, (es sei denn, man ist mit diesen Geboten nicht einverstanden). Ethischer Liberalismus: Unterstützung und Normalisierung von Verhaltensweisen, die menschlichen Gesellschaften und der grundlegendsten Ethik schaden, wie freie Abtreibung, sexuelle Promiskuität, Pädophilie, Sodomie, Drogen, usw. Hedonismus: Verfolgung des Lusts als Zweck an sich ohne ethische, moralische oder religiöse Einschränkungen jeglicher Art.

AUSTRALIEN

Ideologische Diktatur: Einzigartiges Denken und frontale und kriegerische Ablehnung aller Ideen, die im Gegensatz zum totalitären Denken stehen. Opposition gegen jede konservative Haltung, die als homophob, faschistisch und repressiv bezeichnet wird. Ontologische Zerstörung des Menschen: Ein authentisches anthropologisches Neudesign wird angestrebt, um eines Mutanten-Individuums willen, das sich selbst neu erfinden und sein Geschlecht ohne jegliche Einschränkungen neu definieren kann. Auf diese Weise verschwindet die Identität des Menschen als Geschöpf nach dem Bild Gottes.

NEUSEELAND

Etwa

6%

der europäischen Bevölkerung gehört zu der LGTB-Gruppe.

Die Gender-Ideologie versucht, sich durch vier Hauptfaktoren subtil und schlau durchzusetzen:

1 2 3 4

Die massive und invasive Entstehung von sozialen Bewegungen und allen Arten von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die von den Lehren der Gender-Ideologie infiltriert werden. Die Unterstützung internationaler Wirtschaftslobbys und mächtiger philanthropischer Stiftungen, die zur Finanzierung und Förderung des Prozesses der wirtschaftlichen und ideologischen Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt wurden. Die Unfähigkeit der konservativen Mitte-rechts-Politik, sich dem Vormarsch der Gender-Ideologie zu stellen, die mittlerweile in vielen Ländern akzeptiert wurde und damit das beunruhigende Konzept des Gender-Mainstreamings durchsetzte. Das Schweigen und die Passivität des Christentums in mehreren Ländern gegenüber der Gender-Ideologie zeigt einen Mangel an Einheit bei der Mobilisierung und Schaffung von sozialem Bewusstsein in der Gesellschaft.

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INTERNATIONAL

BOLSONARO VERTEIDIGT DIE FAMILIE Jair Bolsonaro, Brasiliens neuer Präsident, legt Priorität auf die Verteidigung der Familie und auf die Bekämpfung der Gender-Ideologie, indem er ohne Komplexe die Barriere des „politisch Korrekten“ durchbricht.

Die Region schaut mit Erwartung auf den neuen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, der den Ansatz des brasilianischen Staates in Bezug auf entscheidende Themen wie Gender-Ideologie und die Verteidigung der Familie radikal verändert. „Ich werde unsere Werte verteidigen und die GenderIdeologie bekämpfen“, sagte er nach seiner feierlichen Amtseinführung bei seiner Rede vor dem Nationalkongress. „Brasilien wird wieder zu einem Land frei von ideologischen Fesseln“, warnte er. Bolsonaro betonte, dass seine Regierung „das Volk einen, die Religionen und unsere jüdisch-christliche Tradition respektieren, die Familienwerte hochhalten und die Gender-Ideologie durch die Bewahrung unserer Werte bekämpfen“ wolle. Unter den Herausforderungen, die sich Bolsonaro stellen

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wird, befinden sich „die Ideologisierung der Kinder, die Verzerrung der Menschenrechte und die Dekonstruktion der Familie.“ Der Traum eines jeden Familien-Fürsprechers und eine Erleichterung für die Millionen von Eltern, die in den letzten Jahren einen harten Kampf geführt haben, um die vertikale und transversale Durchsetzung der Gender-Ideologie im Bildungssystem zu stoppen. Obwohl die Regierungen der Partido da Social Democracia Brasileira (PSDB, Partei der brasilianischen Sozialdemokratie), von 1995 bis 2002 mit dem Soziologen Fernando Henrique Cardoso, und die der Partido dos Trabalhadores (PT, Partei der Arbeiter), von 2003 bis 2010 mit dem Gewerkschafter Luiz Inácio Lula da Silva, Anstoß zur ideologischen Genderperspektive gaben, war es in der Regierung von Dilma Rousseff, in der sich dieser Aspekt von 2011 bis Mitte 2016 radikalisierte. Der Versuch der Executive, mit allen Mitteln die GenderIdeologie im Bildungsbereich zu „legalisieren“, ließ eine Art Volksaufstand entstehen, die die Progressisten gegen die Seile stellte. Bolsonaro war einer der Abgeordneten, die sich diesem Kampf anschlossen. Deswegen unterstützten ihn die meisten Mitglieder der „Profamilia“-Bewegung (Familienbewegung) auf eine klare und wirksame Weise, als die demoskopischen Studien zeigten, dass er in der Lage war, beim Wahlkampf im vergangenen Jahr gegen den Kandidaten der Partei der Arbeiter zu konkurrieren.


Außerdem hat Bolsonaro eine Art „Garantie“ für seine Agenda: drei wichtige Minister, die von der Familienbewegung unterstützt werden. Es handelt sich von Bildungsminister Ricardo Vélez, Philosoph und Akademiker; Außenminister Ernesto Araújo, Diplomat; und Ministerin für Frauen, Familie und Menschenrechte Damares Alves, Anwältin, Pro-Life- und Familienaktivistin. Vélez hat ein ehrgeiziges Projekt zur Umwälzung der Alpha-

betisierung der Kinder und zur Verbesserung der Grundbildung durch die Befreiung von den ideologischen Fesseln, denen sie seit Jahrzehnten ausgesetzt ist. Ebenfalls kündigte er an, dass die Gender-Ideologisierung bekämpft werden wird. Er will, dass das Subsidiaritätsprinzip die Leitachse der Beziehungen zwischen dem Staat, den Lehrern und den Familien wird, indem ihnen ihre führende Rolle im Bildungsbereich zurückgegeben wird. Damares hat ihrerseits verkündet, dass sie den am stärksten marginalisierten Sektoren von Frauen im Land Sichtbarkeit verschaffen und diejenigen, die sich in prekären Situationen befinden, umfassend unterstützen wird. Ebenfalls will sie Kindesmissbrauch bekämpfen und die Familie in den Mittelpunkt der öffentlichen Politik stellen. Araújo hat darauf hingewiesen, dass die Außenpolitik Brasiliens auf Werten und Traditionen der Brasilianer basieren und weder dem globalen Druck noch der „progressiven“ internationalen Agenda nachgeben wird: noch Abtreibung, noch Gender, noch willkürliche Migrationen, noch Umweltschutz wären unter seinen Richtlinien. Bolsonaro weiß, dass er Unterstützung für seinen Regierungsplan braucht. Deswegen machte er vor den 120.000 Menschen, die an der Amtseinführungzeremonie teilnahmen, einen Aufruf: „Ich lade euch dazu ein, eine Bewegung zu starten, damit wir alle zusammen, also Sie, ich und unsere Familien, die ethischen und moralischen Standards wiederherstellen können, die unser Land verändert werden.“ All dies impliziert aus der Sicht Bolsonaros einen Kampf gegen den Sozialismus und seine Konfliktlogik.

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WISSENSCHAFT

UNERKLÄRBARES WUNDER Roxli Doss ist ein elfjähriges Mädchen, dem es ein unheilbarer und sehr seltener Tumor diagnostiziert wurde. Die Ärzte gaben ihr keine Hoffnung auf Leben, nur ein Wunder konnte sie retten.

Roxli Doss aus Texas führte ein glückliches Leben zusammen mit ihren Eltern, Gena und Scott Doss. Doch eine Tragödie würde die Familie im Juni 2018 erschüttern. Roxli wurde nämlich von den Ärzten des Dell Children’s Medical Center untersucht und ihr wurde ein diffuses intrinsisches Ponsgliom (DIPG) diagnostiziert, also ein inoperabler Hirntumor. Das DIPG ist ein Hirntumor, der 10% der Kinder auf der Welt befällt; die häufigsten Vorfälle treten im Alter von 5 bis 10 Jahren auf; Erwachsene erleiden es selten. DiehäufigstenSymptomesindSchwierigkeitenbeimLaufen

WAS IST DAS DIPG? DIPG ist eine Krebsart, die im Gehirnstamm auftritt, dem Teil des Gehirns, der knapp über der Rückseite des Halses liegt und mit der Wirbelsäule verbunden ist. Der Hirnstamm steuert Atmung, Herzfrequenz und die Nerven und Muskeln, die es uns ermöglichen zu sehen, zu hören, zu gehen, zu sprechen und zu essen. Diese Tumore werden Gliome genannt, weil sie aus Gliazellen entstehen, einer Art Stützzellen des Gehirns.

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und Ungleichgewicht, Sehstörungen, Unannehmlichkeiten beim Schlucken, Übelkeit und Erbrechen, u.a. Obwohl ihre Lebenserwartung niedrig war, fing Roxli mit der Radiotherapie an, um den Schmerz zu lindern und den Tod so weit wie möglich zu verzögern. Die Behandlung durch Radiotherapie war erschöpfend. Die Eltern schauten zum Himmel auf der Suche nach einem Wunder. Zwei Monate nach der traurigen Nachricht beschlossen die Ärzte nochmal ein MRT zu machen. Die Ergebnisse zeigten etwas Unglaubliches: der Hirnstamm war völlig sauber. Die Ärzte waren verblüfft, sie machten nochmal MRTs und das Ergebnis war immer das Gleiche: es gab weder einen Tumor noch eine Spur davon! „Als ich zum ersten Mal Roxlis MRT sah, war es wirklich erstaunlich; es wurde zweimal überprüft und die Ergebnisse zeigten, dass die Kleine nichts hatte. Wir verstehen nicht, warum er verschwunden ist“, sagte Dr. Virginia Harrod, eine Spezialistin am Children‘s Medical Center in Austin, Texas. Die Nachricht erfüllte das Leben der Eltern mit Glück. Ihre Tochter war völlig gesund, die Beschwerden und der Tumor waren vollständig verschwunden. Nur Gott konnte so in Roxlis Leben wirken – ein Leben, das eine Aussage an viele Menschen sein würde, die daran zweifelten, dass sie den Hirntumor überleben könnte. „Jeden Tag danken wir Gott für unsere Tochter und wir erzählen denjenigen vom Wunder in ihrem Leben, die etwas darüber wissen wollen. Alles, was wir wissen, ist, dass Gott sie geheilt hat. Wir denken nicht daran, wie lange sie gesund sein oder ob der Tumor wiederauftauchen wird; im Gegenteil, wir genießen jeden Moment mit ihr, sie ist so aktiv wie eh und je“, sagte Scott Doss, Roxlis Vater.


Viele Fachärzte haben sich gefragt, ob es einen Fehler bei der Diagnose gab, oder eine positive Reaktion des Immunsystems, die den Tumor bekämpft hat. Doch sie finden keine Antwort. Die Eltern haben aber eine gefunden: Gott, der Heiler.

Die Lebenserwartung bei Hirntumoren beträgt fünf Jahre nach der Diagnose und kaum 2% der Kranken überlebt. Die Wissenschaft gab Roxli zwei bis drei Monate Leben, doch Gott gab ihr Leben und ewiges Leben. Was für den Menschen unmöglich war, war für Gott möglich.

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JUGEND

WAS GOTT VON DER JUGEND ERWARTET Gott hat eine Mission für jeden Jugendlichen, der beschließt, ihm sein Leben zu widmen. Deswegen müssen wir ihm die Führung übergeben und erkennen, dass der Erfolg durch ihn und nicht durch uns erreicht wird. Viele Jugendlichen werden sich fragen: Was will Gott von mir? Lob, Dienst, Verbreitung seines Wortes. Gleich entstehen aber neue Fragen: Bin ich bereit? Sind meine Kenntnisse mangelhaft? Habe ich Angst? Jede Frage findet ihre Antwort in Jesus Christus. 1. Ein unsträfliches Leben führen. „Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten“ (Psalm 119,9). Soziale Netzwerke sind zum meistgenutzten Medium junger Menschen geworden. Im Jahr 2018 nutzten schätzungsweise rund 2,4 Milliarden Menschen die sozialen Netzwerke, ein Großteil davon in Amerika und den asiatischen Ländern. Ihre Ausbreitung in diesen geografischen Gebieten spiegelt sich nicht nur in der Marktdurchdringung, sondern auch in den Nutzungszeiten wider. Die meisten jungen Menschen benutzen die Netzwerke als Mittel, um über die neuersten Ereignisse in der Welt informiert zu sein, doch ein anderer Prozentsatz nutzt sie für Sündenzwecken und verschmutzt dabei seinen Geist und sein Herz. Aus diesem Grund befiehlt uns der Herr, der Schrift mehr Zeit zu widmen. 2. Eines Tages wird Gott dich vor Gericht führen. „So freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und laß dein Herz guter Dinge sein in deiner Jugend. Tue, was dein Herz gelüstet und

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ERFORSCHEN SIE SICH JEDEN TAG „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine“ (Psalm 139,23). Es ist gesund, täglich unsere Fehler zu analysieren und Gott um Hilfe bei der Überwindung von diesen zu bitten.

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ÄGLICHE SCHRITTE ZU EINEM CHRISTLICHEN BETEN SIE „Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, daß, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns“ (1 Johannes 5,14). Gönnen Sie sich einen persönlichen Moment mit Gott, um mit ihm zu sprechen und seine Stimme zu hören. Er interessiert sich sehr dafür, was in Ihrem Leben passiert.

LEBEN


WIDMEN SIE SICH GOTT „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn“ (Kolosser 3,17). Immer wenn Sie aufstehen, widmen Sie Ihren Tag Gott, der uns auf jede mögliche Prüfung vorbereitet.

DAS WORT GOTTES DURCHLESEN „Dein Wort ist meine Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ (Psalm 119,105). Um mehr über Gott zu erfahren, soll man das Wort täglich studieren, in jedem freien Moment, ohne dabei die irdischen Pflichten zu vernachlässigen.

deinen Augen gefällt, und wisse, daß dich Gott um dies alles wird vor Gericht führen“ (Prediger 11,9). Jede Handlung, die gegen die Gebote unseres Herrn Jesus Christus verstößt und im Verborgenen geschieht, wird ein trauriges Ende haben, wenn man seine Sünden vor Gott nicht bekennt. Junge Menschen lassen sich von irdischen Freuden verführen, ohne daran zu denken, dass sie eines Tages vor Gericht geführt werden und dass der Herr alles sieht. 3. Sich Gott unterwerfen. „Es ist ein köstlich Ding einem Mann, daß er das Joch in seiner Jugend trage“ (Klagelieder 3:27). Der richtige Weg ist die Unterwerfung vor Gott. Dabei lernt man, geistlich zu wachsen. Es ist ein Übergang, der mit der Erlösung begann und mit jeder Entscheidung, die wir treffen, weitergeht. Dieser wird so lange dauern, bis der Herr wiederkommt oder bis er uns in seine Gegenwart ruft. 4. Einfluss auf die anderen. „Niemand verachte deine Jugend; sondern sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit“ (1 Timotheus 4,12). So wie die sozialen Netzwerke die Gesellschaft beeinflussen, muss ein junger Mensch, der Gott liebt, die Menschen positiv beeinflussen, ein Vorbild in der Schule sein, engagiert und diszipliniert in der Arbeit, verantwortlich in der Kirche und respektvoll im Haus. Die Welt sieht junge Christen als Licht inmitten der Dunkelheit. 5. Reif sein. „Desgleichen die jungen Männer ermahne, daß sie züchtig seien. Allenthalben aber stelle dich selbst zum Vorbilde guter Werke, mit unverfälschter Lehre, mit Ehrbarkeit…“ (Titus 2,6-7). Christliche Reife wird durch eine Umordnung unserer Prioritäten erreicht, indem wir unsere eigenen Interesse ändern, um Gott zu gefallen und Gehorsamkeit zu lernen. Der Schlüssel zur Reife liegt in der Kohärenz und Ausdauer unserer Aktivitäten, wie das Lesen und Studieren der Bibel, das Gebet, die Kommunion mit unseren Brüdern und Schwestern und der Dienst. 6. Gott kennen. „[…] Ich schreibe euch Jünglingen; denn ihr habt den Bösewicht überwunden. Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennet den Vater“ (1 Johannes 2,13). Die Kenntnis Gottes in all seiner Pracht erlaubt es uns, die Barmherzigkeit des Vaters gegenüber den Menschen zu schätzen. Christliche Jugendliche sollten das Wort mit ihren Familien, Freunden, Mitarbeitern und anderen teilen, damit sie auch die Barmherzigkeit Gottes erkennen können. 7. Altern. „Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe denn die bösen Tage kommen und die Jahre herzutreten, da du wirst sagen: Sie gefallen mir nicht…“ (Prediger 12,1). Mit jeder Sekunde, die vergeht, verlieren wir ein wenig von unserer Jugend. Es ist ein natürlicher Prozess, dem alle Menschen unterworfen sind. Für junge Christen sollte das Altern ein weiterer Schritt des geistlichen Wachstums sein, um Erfahrungen zu sammeln, das Vertrauen an Gott zu vertiefen und andere junge Menschen zu beraten.

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FRAUEN

DAS HOFFEN AUF GOTT (II) Carmen Valencia de Martínez

Wenn wir auf Gott hoffen und uns ihm hingeben, können wir uns auf ihn verlassen. Er ist unsere bedingungslose Unterstützung. Gott gibt nie auf; er ist der Einzige, der treu und wahr ist. Auf wen könnten wir uns sonst noch verlassen? Das Hoffen auf Gott ist der Weg zur Hingabe. Wer auf ihn wartet, gibt sich ihm hin. Synonyme für Hingabe sind Nachgeben, Unterwerfung, Bescheidenheit, Anerkennung der Überlegenheit des Anderen. Erst wenn wir uns Gott unterwerfen, kann er handeln, arbeiten. Sein Wort lehrt uns, still zu sein und auf ihn zu warten: „Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin“ (Psalm 46,10). Das Gefühl der Unzulänglichkeit, der vollständigen Hingabe an Gott ist das, was den Weg dafür bereitet, dass Gott zu unserem Gunsten handelt. GOTT GIBT UNS KRAFT

Für denjenigen, der auf ihn wartet, gibt es Kraft. Der Prophet

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Jesaja lehrt uns, dass diejenigen, „die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden“ (Jesaja 40,31). König David spricht ebenfalls zu seiner Seele und sagt: „Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!“ (Psalm 27,14). Und weil er auf Gott hofft, sagt David: „Aber mein Horn wird erhöht werden wie eines Einhorns, und ich werde gesalbt mit frischem Öl“ (Psalm 92,10). Die Kraft, die Gott uns gibt, bringt Ruhe. Diese Kraft lässt uns still sein und in ihm für immer bleiben (Psalm 125,1). Außerdem bringt das Hoffen auf Gott viele Segen: • Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen (2 Samuel 22,31; Psalm 18,30; Sprüche 30,5). • Er hilft denjenigen aus, die auf ihn hoffen (Psalm 22,4). • Keiner wird zur Schande kommen, der auf ihn harrt (Psalm 25,3). • Wer auf den Herrn hofft, den wird die Güte umfangen (Psalm 32,10). • Diejenigen, die auf den Herrn harren, werden das Land erben (Psalm 37,9). • Gott hört das Schreien derjenigen, die auf ihn hoffen (Psalm 40,1).


• Seine Heiligen haben Freude, wenn man auf seinen Namen harrt (Psalm 52,9). • Diejenigen, die auf ihn warten, werden Speise zu seiner Zeit bekommen (Psalm 104,27). • Diejenigen, die auf ihn warten, werden für immer bleiben (Psalm 125,7). • Diejenigen, die auf ihn harren, werden geholfen. Sie werden sich freuen und fröhlich sein in seinem Heil (Jesaja 25,9). • Diejenigen, die auf ihn harren, werden nicht zur Schande kommen (Jesaja 49,23). • Für die, die auf ihn harren: seine Weissagung wird kommen und nicht verziehen (Habakuk 2,3). Im Buch Jesaja 64,3-4 liest sich: „durch die Wunder, die du tust, deren man sich nicht versieht, daß du herabführest und die Berge vor dir zerflössen! Wie denn von der Welt her nicht vernommen ist noch mit Ohren gehört, auch kein Auge gesehen hat einen Gott außer dir, der so wohltut denen, die auf ihn harren.“ GOTT GIBT UNS HALT

Das Buch Sprüche 3,5 sagt: „Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand.“ • Sich verlassen heißt sicher zu sein, dass der Andere sein

Versprechen halten wird. • Unterstützen bedeutet, einer Sache oder jemandem durch eine Stütze Halt zu geben. • Halt ist etwas, woran man sich festhalten kann, woran etwas befestigt wird. Also Hilfe, Sicherheit, Unterstützung. In seinem Wort (1 Petrus 5,7) sagt Gott: „Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch.“ Wir können auch mit aller Sicherheit sagen, dass derjenige, der auf Gott hofft, von Gott geholfen wird. Und wenn Gott Ihr Helfer ist, dann sind Sie gesegnet (Psalm 145,6). Vertrauen Sie dem Menschen nicht, erwarten Sie nichts von ihm. Der Mensch ist derjenige, dem wir nicht vertrauen sollen. Der Mensch kann uns täuschen, er kann uns anlügen, er kann uns zu seinem eigenen Vorteil nutzen, aber Gott nicht. Es ist in Gott, dass wir all unser Vertrauen setzen müssen. Im Buch Jeremia 17,5 steht es geschrieben: „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht.“ Wir müssen auf ihn hoffen, denn er ist unsere Zuversicht, derjenige, vor dem wir unser Herz schütteln können (Psalm 62,8). David sagte immer (Psalm 71,14): „Ich aber will immer harren und will immer deines Ruhmes mehr machen.“ Seien Sie nicht beunruhigt, verzweifeln Sie nicht. Selbst wenn Ihre Seele durch den Sturm erschüttert wird; auch wenn das Schlimmste passiert, sagt Gott: Sei nicht beunruhigt! Gott wird Ihnen helfen, den Morgen zu erhellen. Nur keine Eile! Handeln Sie nicht nach der eigenen Meinung, kommen Sie nicht vom Weg ab. Im Buch Sprüche 27,8 steht: „Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht, also ist, wer von seiner Stätte weicht.“ Warten Sie geduldig und seien Sie still. Der Feind mag in der Lage sein, Ihr Leben zu erschüttern, wie die Wellen den Kork schütteln. Man mag sie gegen die Felsen stoßen; das Wasser mag Sie bedecken, wie die Wellen es mit einer Feder tun, doch sie werden Sie nicht versinken. Wenn Sie auf Gott hoffen, werden Sie an die Oberfläche getragen. Regen Sie sich nicht auf, weil jemand anderes wohlhabend ist und Sie nicht. Viele, die Gott nicht treu sind, werden vielleicht Erfolg haben, und Sie werden sich fragen: Warum? Lassen Sie sich nicht aufregen, lassen Sie sich nicht davon beeinflussen. Gott hat ein Motiv und einen Grund für alles, was Ihnen passiert; wenn Sie ihm vertrauen, wird er Sie nicht enttäuschen. Psalm 37,7 sagt: „Sei stille dem HERRN und warte auf ihn; erzürne dich nicht über den, dem sein Mutwille glücklich fortgeht.“ Selbst wenn das Schlimmste passiert, hat und wird Gott die Kontrolle über alles haben. Das Buch Habakuk 2,3 sagt: „Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu seiner Zeit und endlich frei an den Tag kommen und nicht ausbleiben. Ob sie aber verzieht, so harre ihrer: sie wird gewiß kommen und nicht verziehen.“

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MUSIK

GOTT ZEIGT MIR DEN WEG Die Hymne, die von Don Moen nach dem Tod seines Neffen geschrieben wurde, enthält ganz menschliche Worte. Das Werk des Komponisten und Sängers Don Moen, eines bekannten christlichen Künstlers, bietet Trost, um den Schmerz und die Hoffnungslosigkeit nach einem so schmerzhaften Ereignis zu ertragen. Das Lied wurde nach einem tragischen Autounfall geschrieben, der mit dem Tod eines Kindes endete.

„Gott zeigt mir den Weg“ wurde von Pastor und USamerikanischem Sänger Don Moen geschrieben, der am 29. Juni 1950 geboren wurde. Die Melodie wurde 1990 veröffentlicht und gibt heutzutage den Menschen Hoffnung inmitten der Schmerzen. Moen, der an der University of Oklahoma studierte und 1972 sein Musikstudium abschloss, ist ein produktiver Komponist, der den Glauben an den Allmächtigen in mehr als dreizehn Ländern gefördert und eine Reihe von Musikprojekten geleitet hat, die dazu beigetragen haben, Millionen von Menschen Jesus näher zu bringen und ihr Leben zu verändern. Als Anhänger des Schöpfers dient er schon seit über vierzig Jahren dem Herrn. Der christliche Künstler wuchs in Minnesota auf. Dann zog er nach Oklahoma, um die Oral Roberts University zu besuchen. Dort wurde er von Prediger Terry Law dazu eingeladen, sich seiner Gruppe Living Sound anzuschließen, die in kommunistischen Nationen und der ehemaligen Sowjetunion das Wort verkündete. Durch die Kraft des Lobpreises half er, die Herzen der Menschen zu erobern, die Christus nicht kannten.

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GOTT ZEIGT MIR DEN WEG

BEEINDRUCKENDES LIED

„Gott zeigt mir den Weg“ wurde geschrieben, als Moen an einem Musikprojekt der Integrity Music mitmachte. Nach seiner Aussage erhielt er eines Nachts einen Anruf von seiner Schwiegermutter, die ihm mitteilte, dass seine Schwägerin Susan Phelps und ihre Familie einen Autounfall gehabt hatten. Sie sagte ihm auch, dass der älteste Sohn des Paares, ein neunjähriger Junge, bei dem Unfall sofort gestorben war. Tief gerührt von dem Tod seines Neffen beschloss der Diener Gottes, seine Verwandten sofort zu besuchen. Als er auf dem Flugzeug saß, begann er, das Buch Jesaja zu lesen, und wurde von Vers 19 des Kapitels 43 bewegt. In jenem Moment, als er die Frohe Botschaft Jesu las, wurde er vom Erlöser inspiriert und schuf ein Lied voller Emotionen. In einem Interview mit der Zeitung The Cristian Post sprach dieser Glaubensmann von seiner Komposition, die eine Zeit

Gott zeigt mir den Weg, wenn ich keinen Ausweg seh'. Bei ihm ist alles gut geplant, besser als ich je geahnt. Gott zeigt mir den Weg, wenn ich nur ganz mit ihm geh und meine Sorgen auf ihn leg, zeigt er mir den Weg. Gott zeigt mir den Weg, wenn ich keinen Ausweg seh'. Bei ihm ist alles gut geplant, besser als ich je geahnt. Gott zeigt mir den Weg, wenn ich nur ganz mit ihm geh und meine Sorgen auf ihn leg, zeigt er mir den Weg.

lang nur eine persönliche Botschaft für seine Verwandten war. „Es ist ein Lied, das in Verzweiflung geschrieben wurde, aber es brachte den Eltern ein Wort der Hoffnung“, erinnert sich Moen. „Wenn alles um uns herum verloren scheint, handelt Gott auf eine Weise, die wir nicht verstehen können.“ Im Laufe der Jahre wurde Don Moens Gedicht mit dem ursprünglichen Titel „God will make a way“ zu seinem preisgekröntesten Werk und wird heute auf allen fünf Kontinenten gesungen. In diesem Sinne betonte er im o.g. Interview mit der amerikanischen Zeitung: „Ich möchte, dass alle wissen, dass Gott trotz Verlust und Hoffnungslosigkeit bei ihnen ist. Wenn Sie genau hinschauen, können Sie seine Hand in Ihrem Leben spüren.“

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LITERATUR

HEAVENLY MAN Das Buch, das mit dem Wunsch veröffentlicht wurde, die Leser und Leserinnen dazu zu bringen, ihre Aufmerksamkeit auf den Herrn zu richten, ist nicht nur die Geschichte von Pastor Liu Zhenying, der wegen seines Glaubens inhaftiert wurde, sondern auch eine Erzählung, die die Verfolgung zeigt, unter der Millionen Gläubigen in China leiden.

An einem warmen Septemberabend versammelte sich eine kleine Gruppe von Christen auf dem internationalen Flughafen von Bangkok in Thailand, um Bruder Yun zu empfangen. Mehr als acht Monate waren vergangen, seit wir sein lächelndes Gesicht zum letzten Mal gesehen hatten. Im Januar 2001 war er das letzte Mal verhaftet worden. In den ersten paar Tagen seiner Haft prügelte man ihn fast zu Tode. Dann wurde er zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Gelegentlich gelangten Nachrichten aus dem Gefängnis zu seinen besorgten Freunden auf der ganzen Welt. Eine lautete: „Gott hat mich an diesen Ort geschickt, um für ihn Zeugnis abzulegen. Hier gibt es viele Menschen, die Jesus brauchen. Ich werde genau so lange im Gefängnis bleiben, wie Gott es bestimmt hat. Ich werde es nicht einen Augenblick eher verlassen, und ich werde keinen Augenblick länger hier bleiben. Wenn Gott bestimmt, dass mein Dienst im Gefängnis beendet ist, dann komme ich heraus.“ „Heavenly Man. Die atemberaubende Geschichte von Bruder Yun“ wurde im Februar 2002 veröffentlicht und ist das Zeugnis dafür, wie der Herr das Leben eines jungen Gläubigen aus einem elenden Dorf in der

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chinesischen Provinz Henan verwandelt und ihn genutzt hat, um das Wort in einer Nation zu predigen, in der das Christentum täglich von den lokalen Behörden verworfen und unterdrückt wird. Es ist ein autobiographisches Buch von Liu Zhenying, auch bekannt als Bruder Yun, das mit der Unterstützung des Autors Paul Hattaway geschrieben wurde. Mein Name ist Liu Zhenying. Meine christlichen Freunde nennen mich Bruder Yun. Eines Morgens im Herbst 1999 erwachte ich in der Stadt Bergen an der Westküste Norwegens. Mein Herz war bewegt. Ich hatte in ganz Skandinavien in Kirchen gesprochen, den dortigen Christen von den chinesischen Hauskirchen erzählt und sie eingeladen mitzuhelfen, ganz China und die umliegenden Länder zu evangelisieren. Meine Gastgeber hatten mich gefragt, ob ich das Grab von Marie Monsen

Nicht registrierte Christen wurden von den Behörden und der DreiSelbst-Kirche als „geistliche Schädlinge“ bezeichnet. Hunderte von Hauskirchenleitern wurden zusammengetrieben und in Arbeitslager gesteckt. In der Provinz Henan wurden viele Gläubige wegen ihres Glaubens an Jesus hingerichtet.

besuchen wolle, die eine große lutherische Missionarin in China gewesen war und die Gott von 1901 bis 1932 in mächtiger Weise gebraucht hatte, um die Kirche in verschiedenen Teilen meines Landes zu erwecken. TREUER ARBEITER

Im Vorwort des Buches von Zhenying und Hattaway offenbarte Pastor Xu Yongze, noch einer der chinesischen Gläubigen, die wegen ihres Glaubens an den Allmächtigen verfolgt wurden, das Besondere am Leben von Bruder Yun. In diesem Sinne schrieb er: „In nahezu dreißig Jahren harter Prüfungen hat Bruder Yun erlebt, wie die Gnade des Herrn über seinem Leben ausgegossen und zu einem Segen für viele wurde. Er ist einer von Gottes auserwählten geistlichen Leitern für diese Zeit, ein großer Kämpfer und treuer Arbeiter...“. Jeden Tag, vom Morgen bis zum späten Abend, las ich das Wort Gottes. Wenn ich auf den Feldern arbeiten musste, verbarg ich meine Bibel in meiner Kleidung und nahm jede Gelegenheit wahr, um mich hinzusetzen und darin zu lesen. In der Nacht nahm ich meine Bibel mit ins Bett und legte sie mir auf die Brust. Am Anfang fiel es mir schwer, in der Bibel zu lesen, da ich nur drei Jahre lang zur Schule gegangen war. Dazu war meine Bibel in der traditionellen chinesischen Schrift geschrieben, während ich

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Vor uns hatte es in unserem Dorf noch nie einen Christen gegeben. Meine Mutter wurde als Leiterin unserer Gemeinde identifiziert und von den Behörden verfolgt. Sie setzten ihr einen großen Hut auf – als Zeichen für ihre Torheit – und führten sie so durch die Straßen. in der Schule vereinfachte Schriftzeichen gelernt hatte. Ich fand ein Lexikon und schaute gewissenhaft ein Zeichen nach dem anderen nach, während ich mich durch die Bibel hindurcharbeitete. Schließlich hatte ich die ganze Bibel durchgelesen, und nun begann ich, jeweils ein Kapitel am Tag auswendig zu lernen. Nach achtundzwanzig Tagen hatte ich das Matthäusevangelium gelernt. Das Vorwort des Buches wurde auch von Pfarrer Zhang Rongliang geschrieben, der mehr als einmal in China wegen Verkündigung des Evangeliums inhaftiert wurde. Rongliang bezeugte die Evangelisierungsarbeit Zhenyings mit folgenden Worten: „Yuns Zeugnis ist mit Blut und Tränen geschrieben. Er hat auf seinem Weg viele bittere Kämpfe ausfechten müssen. Doch statt sich zu beklagen und zu murren, hat er gelernt, alle Hindernisse auf seinem Weg vor Gott im Gebet anzugehen.“ Die Gemeinden in unserer Region wuchsen in der Gnade Gottes und in der Zahl ihrer Mitglieder. Gott rettete viele Menschen und schickte sie aus, um andere zu gewinnen. Bald erhob sich jedoch Widerstand gegen uns. Weil so viele Menschen an Jesus glaubten, wurden die Behörde auf uns aufmerksam. Vor uns hatte es in unserem Dorf noch nie einen Christen gegeben. Meine Mutter wurde als Leiterin unserer Gemeinde identifiziert und von den Behörden verfolgt. Sie setzten ihr einen großen Hut auf – als Zeichen für ihre Torheit – und führten sie so durch die Straßen. Sie wurde gezwungen „Umerziehungsklassen“ zu besuchen, um „ihr zu helfen, ihre falschen Ansichten zu revidieren“. Als ich dann die Leitung unserer Gemeinde übernahm, verlagerte sich der Druck von meiner Mutter auf mich. AUSGEWÄHLTER MANN

In der Geschichte Yuns zeigt sich die Mut des Gläubigen, der in ganz China als „der Mann des Himmels“ bekannt ist. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dieser Spitzname an dem Tag geboren wurde, an dem er der chinesischen Polizei weder seine Identität noch seine Adresse preisgab, um die Integrität seiner Brüder und Schwestern im Glauben zu schützen. So rief er mit lauter Stimme: „Ich bin ein Mann des Himmels. Ich lebe im Evangeliumsdorf!“. Seine Freunde hörten seine Stimme, wurden somit von der Gefahr gewarnt und flohen. Im Jahr 1983 gab es eine Welle der Kriminalität in China, unzählige Morden, Entführungen, Erpressungen und

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LITERATUR Prostitution. Die Regierung merkte, dass sie die Kontrolle über die Situation verlor, und rief eine Anti-Verbrechenskampagne ins Leben. Hunderte von Kriminellen wurden öffentlich hingerichtet. Leider wurden auch die Hauskirchen von der Regierung als illegal betrachtet, weil wir uns weigerten, uns der Patriotischen DreiSelbst-Bewegung anzuschließen. Also wurden wir ebenfalls zur Zielscheibe dieser Kampagne. Nicht registrierte Christen wurden von den Behörden und der Drei-Selbst-Kirche als „geistliche Schädlinge“ bezeichnet. Hunderte von Hauskirchenleitern wurden zusammengetrieben und in Arbeitslager gesteckt. In der Provinz Henan wurden viele Gläubige wegen ihres Glaubens an Jesus hingerichtet. Paul Hattaway, Autor mehrerer christlicher Bücher, hat mehrmals auf Zhenyings Unterwerfung vor Gott hingewiesen. Ebenfalls hat er erklärt, dass Yun schon seit seiner ersten Begegnung mit Jesus sein Bestes getan hat, um ihm von ganzem Herzen zu dienen. Ebenso hat er gesagt, dass es in seinem Leben Lehren und Erfahrungen gibt, die Christen auf der ganzen Welt ermutigen können, die versuchen, dem Herrn zu folgen. Nachdem man mich in meine Zelle zurückgetragen hatte, trat mich der Wärter und rief: „Wie kannst du es wagen, heute zu sprechen und zu essen, nachdem du so lange geschwiegen hast? Ich werde dir bei lebendigem Leib die Haut abziehen! Warte nur ab!“ Krachend schlug er die eiserne Tür hinter sich zu. Der Zellenführer beschimpfte mich: „Du Simulant! Du hast jeden Tag so getan, als würdest du sterben! Ich bin am Leben und mir geht es gut im Gefängnis, auch wenn ich Frauen ermordet und vergewaltigt habe. Du bist ins Gefängnis gekommen, weil du an Jesus glaubst, und du stirbst wie ein kranker Hund.“ Einer der anderen Gefangenen war ein Muslim. Er sagte knurrend: „Wie kannst du es wagen, gegen das Gesetz unseres Landes Jesus zu verkünden? Du verdienst zu sterben.“ Das Buch, das mit dem Wunsch veröffentlicht wurde, die Leser und Leserinnen dazu zu bringen, ihre Aufmerksamkeit auf den Herrn zu richten, ist nicht nur die Geschichte von Pastor Liu Zhenying, der am 1. Februar 1958 geboren wurde, sondern auch eine Erzählung, die die Verfolgung anklagt, unter der Millionen Christen in China immer noch leiden. Denn im asiatischen Land werden diejenigen, die Jesus preisen, immer noch verhaftet, gefoltert und ermordet. Eine Realität, die Bruder Yun in Zusammenarbeit mit Paul Hattaway erläutert hat. Seit meiner Entlassung aus dem Gefängnis im Januar 1988 bis Mitte 1991 haben uns Kirchen in ganz China eingeladen, das Evangelium zu predigen. Der Herr nutzte mich, um sein Wort in naheliegenden Gebieten zu verkünden. Viele Sünder haben sich Christus hingegeben. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend haben wir uns der Evangelisierung so sehr gewidmet, dass wir kaum etwas aßen. Wir standen früh auf, um Zeit mit dem Herrn zu verbringen, und danach arbeiteten wir fleißig den ganzen Tag. Wir predigten, lehrten und reisten, bevor wir uns gegen Mitternacht aufs Bett fallen ließen. Vor dem Tagesanbruch waren wir wieder auf und bereit, denselben Tagesablauf zu wiederholen. Februar 2019 / Impacto evangelisch

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GLAUBENSHELD

EIN WEISER MANN Arthur Kinder

Übersetzer der Heiligen Schrift ins Spanische. Casiodoro de Reina, der von der Inquisition verfolgt wurde, prägte den Anfang eines neuen Zeitalters für das spanisch sprechende Christentum mit einer wundervollen Version der Bibel, die bis heute Bestand hat.

Casiodoro de Reina, von der Inquisition und den spanischen Behörden verfolgt, war ein Gottesmann, der sich im 16. Jahrhundert durch seine Treue zum Wort Gottes und seine Arbeit hervorhob – eine Arbeit, die heutzutage Bestand und Gültigkeit hat: die komplette Übersetzung der Heiligen Schrift ins Spanische. Dieser bescheidene Diener des Herrn war auch ein gläubiger Mann, der sich zahlreichen Risiken im Leben aufgrund seiner Liebe zum Herrn stellen musste. Casiodoro de Reina, geboren in der Stadt Montemolín im Königreich Sevilla, nach Angaben der Inquisitoren, die ihn wegen seiner Ablehnung der Ideen der traditionellen Kirche

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überprüften, wurde um 1520 geboren. Der Bibelübersetzer besuchte die Universität Sevilla, wo er vermutlich Latein, Griechisch und Hebräisch lernte. Später schloss er sich dem Kloster San Isidoro del Campo an, das in der Umgebung von Sevilla liegt, und kam dem christlichen Glauben näher. VERFOLGTER DIENER

Im Kloster San Isidoro del Campo, einer Institution, die sich damals der Förderung des Studiums des Evangeliums unter ihren Brüdern gewidmet hatte, wurde Reina zu


einem geistlichen Leiter für seine Kommilitonen aufgrund seines besonderen Interesses, die wahre Botschaft Christi zu erfahren. Er interessierte sich für die Reformideen, die die Grundlagen des Katholizismus untergraben, und studierte auch die Werke von Martin Luther, Johannes Calvin, Huldrych Zwingli und Michael Servetus. Als Verteidiger einer Theologie, die sich nur auf den Schöpfer fokussierte, musste Reina 1557 vom Kloster San Isidoro del Campo, zusammen mit anderen Mönchen wie Cipriano de Valera und Antonio del Corro, fliehen, um der

blutigen Inquisition zu entkommen. Als er auf der Suche nach einer besseren Zukunft floh, wurde er zum Feind der spanischen Monarchie. Er galt dann als Gotteslästerer und wurde zum „Häresiarchen“ (Ketzermeister) erklärt. Obwohl er der in Spanien herrschenden Intoleranz entkommen war, konnte er nicht vermeiden, in Abwesenheit von der Inquisition verurteilt zu werden. Am 26. April 1562 wurde sein Bild neben den Bildern von Antonio del Corro und Cipriano de Valera am Platz San Francisco de Sevilla verbrannt, der eines der Hauptszenarien der brutalen

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GLAUBENSHELD inquisitorischen Unterdrückung der Zeit war, die sich durch blutige Strafen manifestierte. Und das alles wegen seiner „falschen Lehre“. WANDERNDER CHRIST

Nach seiner Flucht aus Spanien kam Reina zunächst in der Stadt Genf an, der Wiege der von Calvin geförderten Reformation, wo er vom sevillanischen Flüchtling Juan Pérez de Pineda empfangen wurde, der im Leben ein aktiver Förderer des Wort Gottes war. Dort, in der Nähe von Frankreich, schloss er sich einer Gemeinde italienischer Gläubigen an und lernte Calvin kennen. Auch wenn er eine gewisse Anerkennung in Genf erlangte, wurde er bald unzufrieden mit dem starren System der Kalvinisten. Während seines Aufenthalts in Genf und bevor er nach der Thronbesteigung von Königin Elisabeth I. nach London ging, wurde er bekannt, weil ihm immer Tränen aus den Augen flossen, wenn er am Ort vorbeiging, wo der Theologe Servetus am 27. Oktober 1553 auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war. In England nannten ihn seine Sympathisanten den „Mose der Spanier“ aufgrund seiner wandernden Lebensweise. Vor seiner Ankunft in London blieb er jedoch im Jahr 1558 ein paar Monate in Frankfurt. Danach, im Jahr 1559, ließ er sich in England nieder und predigte die Frohe Botschaft einer Gruppe hispanischer Gläubigen, denen er dreimal pro Woche in einem privaten Haus das Evangelium lehrte. Dann kam ihm die Idee, einen theologischen Text zu schreiben, der kurz nach der Veröffentlichung große Kontroversen außerhalb Englands auslöste: „Confesión de fe cristiana“ (spanische Glaubensbekenntnisse). Da sich seine Gemeinde schon konsolidiert hatte, schickte Reina 1560 einen Brief an Bischof Edmund Grindal, Leiter der Londoner Kirche, und an William Cecil, Sekretär der Königin Elisabeth I., in dem er sie um einen Platz für den Bau eines Tempels bat. Ihm wurde dann ein Gebäude in der St. Mary Axe Street vergeben. Seine Gemeinde hatte jedoch keine erfreuliche Zukunft. Am 21. September 1563 verließ der Pastor das britische Territorium, weil er fälschlicherweise der Sodomie angeklagt worden war. Nachdem er durch den Ärmelkanal geflohen war, kam er in Antwerpen an, die damals eines der wichtigsten Einkaufszentren Nordeuropas war und wo er von dem jüdischen Bankier Marcos Pérez de Segura in Schutz genommen wurde, der sich Gott hingegeben hatte und den Christen in den Niederlanden half. Trotzdem sah er sich gleich gezwungen, heimlich nach Frankfurt zu reisen, da König Philipp II. von Spanien ein Kopfgeld auf ihn gesetzt hatte. MEISTERWERK

Trotz der Gefahren in Frankfurt widmete er sich eifrig der

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Übersetzung der Bibel ins Spanische und schloss sich der evangelischen französischen Gemeinde an. Weil er von Handlangern der Inquisition verfolgt wurde, wanderte er drei Jahre lang wie ein Nomade durch die Städte Straßburg, Orleans, Antwerpen und Heidelberg. Sein Leben, voller Höhen und Tiefen, war aber nie ein Hindernis für die Fortsetzung seiner Bibelübersetzung. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für den Druck seines Werkes zog er 1567 nach Basel, was damals das Redaktionszentrum des Alten Kontinents war und wo er sein Meisterwerk mit der Genehmigung der Gemeindeverwaltung kristallisierte. Wiederum unterstützt von Pérez de Segura, druckte er im Jahr 1569 2.600 Exemplare der Heiligen Schrift in spanischer Sprache. Die Exemplare, die die Zeichnung eines Bären auf dem Umschlag trugen, markierten den Beginn einer neuen Ära. La Biblia del Oso (die Bibel des Bären) wurde durch die Gnade Gottes in vielen europäischen Regionen verteilt und lief mit ungewöhnlicher Geschwindigkeit aus. Der Mangel an Kopien war einer der Gründe, warum Cipriano de Valera eine zweite Ausgabe von Reinas Material im Jahr 1602 veröffentlichte – mit einer umfassenden Überarbeitung von etwa zwanzig Jahren, die heute die Version par excellence der wichtigsten hispanischen evangelischen Konfessionen auf der ganzen Welt ist. LOBENSWERTE ARBEIT

1570 kehrte Casiodoro nach Frankfurt zurück, um mit seiner Familie für die Verkündigung des Wortes zu kämpfen. Dort schloss er sich einer Gemeinde unter der Leitung des Exegeten Théodore de Bèze an. Drei Jahre später veröffentlichte er eine Abhandlung über die Evangelien von Johannes und Matthäus. Dann, 1580, veröffentlichte er ein Handbuch der christlichen Lehre, das auf Latein, Französisch und Niederländisch gedruckt wurde. Er schrieb auch ein Statut für eine Gesellschaft, die den Armen und Verfolgten hilft. Dem Erlöser treu ergeben, leitete er zwischen 1578 und 1584 einen Tempel in Antwerpen. Reina war ein Mann von echtem und unterwürfigem Glauben. Er wurde im März 1579, nachdem er seine Unschuld bewiesen hatte, von den Anschuldigungen freigesprochen, denen er Jahre zuvor in London zum Opfer gefallen war. Im letzten Teil seines Lebens, zurück in Frankfurt, kämpfte er für das Christentum und half den Gläubigen in Not. Am 15. März 1594, mit über siebzig Jahre alt, verstarb er. Casiodoro de Reina, ein guter, respektabler, friedliebender und weiser Mensch, vermied unnötige Streitigkeiten, Gewalt und Vorwänden. Der Macht Jesu Christi bewusst, arbeitete er dafür, dass das Evangelium des Schöpfers in jeder Sprache von allen Seiten fließt, so frei wie die Sonne am Himmel, wie er im Vorwort seiner Version der Heiligen Schrift betonte.

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Ab dem fünften Lebensjahr aß Gustavo Oropeza auf

der Straße, jedoch nicht in Restaurants oder Märkten: Er musste seinen täglichen Lebensunterhalt im Müll in den Mülleimern suchen. Leider musste er das machen, denn kein Erwachsener konnte sich um seine Ernährung und Unterhalt kümmern. Er lebte in völliger moralischer und materieller Bedrängnis. Er wurde in der Gemeinde Villazón im Departement Potosí in Bolivien geboren. Sein Vater hieß Porfirio Luna, den er nie kannte, weil er vor seiner Geburt verschwunden war, und seine Mutter Nelsi Oropeza, die ihn mit zwei Jahren verließ, um sich mit verschiedenen Männern zu beschäftigen. Aus diesem Leben der Sünde gingen drei Kinder aus verschiedener Partner hervor. Die Großmutter mütterlicherseits und ein Onkel kümmerten sich um ihn, als sie noch gesund waren. Jedoch verschwand der zerbrechliche Schutz bald. Beide waren im Alkoholismus versunken, und das kleine Geld, um das sie bettelten, wurde ausgegeben, um Alkohol von zweifelhafter Qualität zu kaufen. Sie tranken Alkohol jeden Tag, schliefen irgendwo und vergaßen dabei, sich richtig zu ernähren. Auf nüchternen Magen hatte der Junge keine andere Wahl, auf die Straße zu gehen, um das zu holen, was er konnte. Die Nachbarn der Gegend hatten Mitleid mit ihm und gaben ihm etwas zu essen. Als er nach Hause kam, schlief er in der Vorstellung, dass seine Mutter jederzeit kommen und auf ihn aufpassen würde. Aber alles war nur eine Illusion. Ein älterer Cousin nutzte sein Bedürfnis und seine Einsamkeit, um Gustavo, der damals erst fünf Jahre alt war, mit Tricks zu misshandeln. Er bot ihm Essen und Geld an und verlangte im Gegenzug, seine niedrigen Instinkte zu befriedigen. Die Aggression erzeugte einen enormen Groll, der im Laufe der Jahre zunahm. Die Krankheit der Großmutter und des Onkels wurde tödlich schlimmer. Sie verschwanden tagelang aus dem Haus. Manchmal musste er sogar sie auf der Strasse suchen und fand sie dort total betrunken. Trotz seines jungen Alters brachte er sie zurück in das prekäre Haus, in dem sie lebten. Einmal kam eine Tante ins Haus. Als sie die Verlassenheit, in der er lebte, bemerkte, beschloss sie, ihn zum Haus seiner Mutter zu bringen. Der Junge war voller Freude zu wissen, dass er seine Mutter kennenlernen und mit viel Liebe von ihr empfangen werden würde. Aber er irrte sich. DAS TREFFEN MIT MAMMA

Als Nelsi den Sohn sah, den sie im Alter von zwei Jahren verlassen hatte, wurde sie wütend und bereute sich nicht. Sie machte Vorwürfe gegen die Tante und sagte, dass sie weder Zeit noch einen Platz hatte, um ihn ein besseres Leben anzubieten. - „Warum hast du es mitgebracht? Du wirst mein Leben ruinieren“, sagte sie. Die harten Worte der Mutter trafen das Kind tief im Herzen. Der Groll wuchs noch mehr in ihm. Trotz allem blieb er nach der heftigen Diskussion zu Hause.

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LEBENSGESCHICHTE

DER MANN, DER OHNE LIEBE WUCHS Seine Mutter verliess ihn, als er noch sehr klein war. Er lernte seinen Vater nie kennen. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend auf der Straße, hungerte und war ohne moralische Unterstützung. Jedoch veränderten später zwei Tatsachen sein Leben radikal und so kannte er die Wärme eines echten Zuhauses. STEVEN LÓPEZ FOTOS: FAMILIEN-ARCHIV


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LEBENSGESCHICHTE Gustavo lebte mit einem elfjährigen Bruder zusammen, der ihn in die Welt der Drogen eintauchte. Andererseits funktionierte die Beziehung zwischen Mutter und Sohn nicht. Sie diskutierten täglich und sie schlug ihn ständig. Müde von der Situation, in der er lebte, entschloss sich der Junge, mit zwölf Jahren von zu Hause wegzulaufen. Er fing an, auf öffentlichen Straßen zu leben, irgendwo zu schlafen und ass, was er fand. Auf seinen Streifzügen durch Straßen und Alleen lernte er andere Jungen kennen, die ihn zum Stehlen und Erleichtern des Lebens veranlassten. In seinem jungen Alter besuchte er die Bordelle in der Umgebung. Drogen, Alkohol und Frauen wurden Teil seines zügellosen Lebens. Er hatte Sex mit verschiedenen Frauen ohne Schutz, obwohl er sich der schrecklichen AIDS-Krankheit bewusst war, die es aber ihm egal war. Er begann in Bordellen, Bars und Clubs zu arbeiten und verdiente Geld, das er schnell verschwendete. Dort lernte er seine Frau Gabriela Méndez kennen, die ebenfalls ein schwieriges Leben hatte.

Auf nüchternen Magen hatte der Junge keine andere Wahl, auf die Straße zu gehen, um das zu holen, was er konnte. Die Nachbarn der Gegend hatten Mitleid mit ihm und gaben ihm etwas zu essen. Als er nach Hause kam, schlief er in der Vorstellung, dass seine Mutter jederzeit kommen würde... WIEDERHOLTE GESCHICHTE

Bald war Gabriela schwanger, eine Situation, die ihr Leben hätte ändern müsste. Dies war jedoch nicht der Fall. Im Gegenteil wiederholte er seine Geschichte und ließ seine Frau und das Neugeborene, um die Sucht zu folgen. In einer dieser Nächte des Verderbens, als er grosse Mengen Alkohol trank, sah er, dass ein Bruder von ihm die Bar betrat. Dieser junge Bekehrte kam zu ihm, um ihn zu retten. - Warum suchst du nicht nach Gott ?, Schau, wie lebst du - sagte er. Der Satz berührte Gustavos hartes Herz. Er verließ die Bar entschlossen, sein Leben zu verändern und ein vorbildlicher Vater zu sein. Er suchte Gabriela und bat um eine neue Chance und sie akzeptierte, mit ihm wieder zusammen zu sein. Die Ruhe in der Familie war jedoch schnell beendet. Er begann Stimmen zu hören, die ihm Unbehagen und Angst bereiteten. „Du hast Aids, schau mit all den Frauen, mit denen du gewesen bist“, hörte er mehrmals am Tag, was ihm starke Kopfschmerzen verursachte.

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Die Eheprobleme wurden unerträglich, Tränen und Schmerzen regierten in seinem Haus. Sie stritten sich jeden Tag und bei mehreren Gelegenheiten schlug er die Frau. Sein knapp vierjähriger Sohn versuchte die Mutter zu verteidigen und wurde auch bestraft. Die Notwendigkeit, eine Heilung für seine Krankheit zu finden, veranlasste ihn, Ärzte, Psychologen und sogar Zauberer aufzusuchen. Niemand konnte die Stimmen in seinem Kopf beruhigen. „Du hast AIDS, du wirst sterben und dein Sohn hat auch diese Krankheit. Du hast dich verdient zu sterben“, wiederholten sie es immer wieder. Die Analgetika, die er einnahm, schafften es, die starken Beschwerden, unter denen er litt, für einige Momente zu beruhigen. Eines Tages ging er in ein pharmazeutisches Zentrum, um Medikamente zu kaufen, und die Apothekerin sagte ihm einige Worte, die er ablehnte, die er aber nicht vergaß. - Christus liebt dich. Er kann dir helfen „, sagte sie. Zwischen überrascht und genervt antwortete der Junge der Frau laut.

Die Ergebnisse der Analysen dauerten eine Weile. Mehr als eine Woche später kehrte er ins Büro zurück und erhielt eine frohe Nachricht: Er hatte kein AIDS. Er kehrte nach Hause zurück und teilte die Ergebnisse. Das ganze Haus war voller Freude. Nachts gingen sie in den Tempel, um dem empfangenen Wunder zu danken. - Wenn ich ihn brauche, werde ich danach suchen. Aber da ich ihn nicht brauche, werde ich nicht danach suchen“, sagte er. Tage später besuchte er seine Großmutter, die einzige Frau, die ihm trotz seines Alkoholismus etwas Zärtlichkeit gezeigt hatte. Sie war schwer krank, litt an fortgeschrittener Zirrhose und es war unmöglich, an eine Erlösung zu denken. Mit weinerlichen Augen und einer verletzten Seele rannte Gustavo zur Apotheke auf der Suche nach der Frau, die die Rettungsbotschaft verkündet hatte. Sie sah ihn verzweifelt eintreten und forderte ihn auf, seine Knie zu beugen und sein Leben Gott zu geben, nachdem sie ihm zugehört hatte. Am Ende des Gebets erlebte Gustavo einen Frieden, den er noch nie zuvor gefühlt hatte. Das Mädchen lud ihn in die Kirche ein, an der sie teilnahm und er akzeptierte ihren Angebot. Die Kopfschmerzen hielten jedoch an, die Kämpfe zu Hause gingen weiter und sein Herz war sehr verärgert. Müde von den Kopfschmerzen und seiner Angst, AIDS zu haben, ging er zu einem medizinischen Zentrum, um ein

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LEBENSGESCHICHTE Die Botschaft des Predigers schockierte Gustavo. Er und seine Frau gingen zum Altar. Während des Gebets ging ein Feuer durch ihre Körper. Gott veränderte beides, aber vor allem Gustavo, da jeglicher Hass, Groll und Bitterkeit verschwand. HIV-Screening zu erhalten. Jeoch machte er zuerst Gott ein Versprechen. „Wenn du mich heilst, werde ich dir von ganzem Herzen dienen“, versprach er. Die Ergebnisse der Analysen dauerten eine Weile. Mehr als eine Woche später kehrte er ins Büro zurück und erhielt eine frohe Nachricht: Er hatte kein AIDS. Er kehrte nach Hause zurück und teilte die Ergebnisse. Das ganze Haus war voller Freude. Nachts gingen sie in den Tempel, um dem empfangenen Wunder zu danken. Als Gustavos jüngerer Bruder sah, dass er das Haus Gottes betrat, brach er zusammen und begann zu beten und bat Gott, ihm zu helfen. Die Botschaft des Predigers schockierte Gustavo. Er und seine Frau gingen zum Altar. Während des Gebets ging ein Feuer durch ihre Körper. Gott veränderte beides, aber vor allem Gustavo, da jeglicher Hass, Groll und Bitterkeit verschwand. DIE REUE DER MUTTER

In der Stadt Yacuiba machte Gustavos Mutter eine ähnliche Erfahrung mit Gott. Sie begann die Predigten zu hören, die im Bethel-Radio ausgestrahlt wurden. Jede Botschaft traf ihr Herz und ließ sie zu Füßen des Erretters fallen. Nach ein paar Monaten rief Nelsi ihren Sohn an, um sich für den Schaden zu entschuldigen, den sie in ihm hevorgerufen hatte. Es dauerte nicht lange und Gustavo besuchte seine Mutter, um über die Veränderung nachzudenken. Als er jedoch ihr Haus betritt, kamen die Kopfschmerzen zurück. Nelsi sprach mit Pastor Santiago Guaji. Als der Pastor die Situation des jungen Mannes sah, betete er für ihn und die Gegenwart Gottes fiel sofort ein und heilte ihn vollständig von den Kopfschmerzen, unter denen er litt. Seine Mutter versammelte sich weiterhin treu in der Kirche und nach einer Weile ging er zu den Wassern der Taufe hinunter, eine Zeremonie, an der alle seine Kinder teilnahmen. Es dauerte nicht lange und Gustavo zog mit seiner Familie in die Stadt Yacuiba. In weniger als zehn Monaten begannen sie, ganztägig im Werk Gottes zu arbeiten und predigten das Wort in den Straßen, Alleen und Bars. Die Familie Oropeza ist jetzt glücklich. Alle Krankheit, jeder Hass und jeder Groll verschwanden, Gott sei Dank. Fünf Jahre lang predigten er, seine Frau und drei Kinder die guten Nachrichten im Departement Tarija in der Provinz Entre Ríos in Bolivien.

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ANDACHT „Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia, und sprach: Mache dich auf und gehe hinab in des Töpfers Haus; daselbst will ich dich meine Worte hören lassen. Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe. Und der Topf, den er aus dem Ton machte, mißriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel. Da geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Kann ich nicht also mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer? spricht der HERR. Siehe, wie der Ton ist in des Töpfers Hand, also seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand“ (Jeremia 18:1-6).

Pfarrer Luis M. Ortiz

DER HIMMLISCHE TÖPFER Jeremiah ging zum Haus des Töpfers. Einmal in der Töpferwerkstatt erhielt er die Botschaft des Wortes Gottes, die er dann dem Volk mitteilte. Heute wie gestern muss das Wort Gottes den überwiegenden Platz einnehmen, den Gott ihm im Leben des Gläubigen, des Volkes Gottes und sogar der ganzen Menschheit zugeteilt hat. Aber leider muss gesagt werden, dass viele Gläubige, Prediger, Gemeinden und Konfessionen das Wort Gottes weiterhin in den Hintergrund stellen. Und sie rücken weiterhin ihre besonderen Konzepte, Dogmen, Aktivitäten und Programme, ihre Konzerte, Clowns, Puppen, Puppen, Unterhaltungsprogramme und Ausflüge zu öffentlichen Stränden in den Vordergrund; zu seinen sogenannten Hymnen mit weltlicher und sinnlicher Musik, die definitiv nicht dazu dienen, den Geist der Anbetung zu erheben. Das Wort Gottes wird weiterhin angegriffen und erfährt weiterhin respektlose Veränderungen und Veränderungen. Gott hat gesagt: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Matthäus 24:35). Und es ist auch wahr, dass Gott immer ein Volk hatte, das sein Wort ehrt und ihm gehorcht. Aber zurück zu dem zitierten Abschnitt wurde Jeremia in das Haus oder in die Töpferwerkstatt geschickt, um eine Botschaft von Gott zu erhalten, die mit der Arbeit des Töpfers in seiner Werkstatt ordnungsgemäß illustriert ist, um dann dem Volk zu predigen. Hier ist eine Botschaft für das damalige Volk von Israel, und dieses Mal wollen wir uns um den Himmlischen Töpfer und drei Spezialschiffe kümmern.

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DAS ERSTE GEFÄSS

Der Töpfer ist Gott. Die Werkstatt des Töpfers ist diese Erde, die seiner Werkstatt entspricht, denn der Himmlische Töpfer arbeitete mit Ton und „machte den Menschen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele“ (1 Mose 2:7). Das war das erste Gefäss. Jeremiah bemerkte in der Töpferwerkstatt, dass das erste Gefäß „verdorben“ wurde (Bibelspruch 4). Das Problem lag nicht im Töpfer, sondern im Schlamm, der erste Adam verdarb. Er war ungehorsam, er sündigte und er ging von Gott weg. Denn „die Sünde ist durch einen Menschen in


gezeugten Jungfrau und gebär einen Sohn, der „Emmanuel“ genannt wurde (Jesaja 7:14) und „sandte seinen Sohn, der von einer Frau geboren wurde“ (Gal. 4: 4). Das heißt: Durch einen göttlichen genetischen Prozess, der vom Heiligen Geist auf die Jungfrau Maria ausgeübt wird, wurde Jesus Christus geboren und als Teil der ewigen göttlichen Natur, Sohn des Höchsten und Sohn Gotte wird er Menschensohn genannt. Dies ist der letzte Adam, das zweite Gefäss, das mit Sicherheit wunderbar perfekt war. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns...“ (Johannes 1:14). „Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ (Kol. 2: 9). „Und kündlich gross ist das Geheimnis der Frömmigkeit groß...“ (1 Tim. 3:16). „wiewohl er niemand Unrecht getan hat noch Betrug in seinem Munde gewesen ist“ (Jesaja 53: 9). Und gerade als es Satan gelang, das erste Gefäss zu verderben, griff der erste Adam noch stärker an und versuchte, dieses zweite Gefäss, den letzten Adam, unseren Herrn Jesus Christus, durch vorzeitigen Tod, Versuchung, zu verderben. Ruhm, Verfolgung, Beleidigung, falsche Anschuldigung. Und als er glaubte, ihn zu überwinden, stieg der Herr nach Golgatha auf, wurde gekreuzigt, „entkleidete die Fürstentümer und Mächte, stellte sie öffentlich aus und siegte über sie am Kreuz... weil die Kinder an Fleisch und Blut teilnahmen, nahm er auch daran teil , um den, der die Regel des Todes hatte, den Teufel, durch den Tod zu vernichten“ (Kol. 2:15; Heb. 2:14). Das zweite Gefäss, unser Herr Jesus Christus, siegte vollständig über Satan. DAS DRITTE GEFÄSS

die Welt gekommen und aufgrund der Sünde kam den Tod und ist an alle Menschen übergegangen ... weil alle gesündigt haben und die Herrlichkeit Gottes verfehlt haben“ (Römer 5:12; 3:23). Das erste Gefäß, Adam, und seine Nachkommen „verdarben“. DAS ZWEITE GEFÄSS

Aber der Prophet Jeremia sieht, dass der Töpfer „ein anderes Gefäß macht hat, wie er es für das Beste hielt“. Dieses zweite Gefäss machte er viel besser. Ebenso „als die Erfüllung der Zeit kam“ (Gal. 4: 4) kämpfte der Himmlische Töpfer erneut mit dem Schlamm der menschlichen Natur und der

Kann ich nicht also mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer? spricht Jehova. „Siehe, wie der Ton ist in des Töpfers Hand, also seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand...“ (Jeremia 18: 6). Das dritte Gefäß, das Gott macht, ist die Gegenwart der göttlichen Natur im Ton, die Petrus die „Teilnahme der göttlichen Natur“ an der menschlichen Natur nennt (2 Pet. 1: 4). Diese Teilnahme der göttlichen Natur an der menschlichen Natur wird durch einen Akt Gottes hervorgerufen (Joh. 1:13), und das Ergebnis ist eine neue Geburt, „geboren aus dem Geist“ Gottes (Joh. 3: 1-8), „aus Gott geboren“ (1 Johannes 5: 1), wiedergeboren durch das Wort Gottes (1 Pet. 1:23), „Kinder Gottes gemacht“ (Joh. 1:12; 1 Jn. 3: 1-2) und das ewige Leben wird empfangen (Joh. 3:16). „So ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“(2 Ko. 5:17). Diese Teilhabe der göttlichen Natur an der menschlichen Natur, d.h. diese Regeneration, diese Transformation, diese neue Geburt, diese neue Kreatur, ist nur für das wahre Evangelium unseres Herrn Jesus Christus charakteristisch.

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ANDACHT „Da nun Bileam sah, daß es Jehova gefiel, daß er Israel segnete, ging er nicht aus, wie vormals, nach Zauberei, sondern richtete sein Angesicht stracks zu der Wüste, hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagen nach ihren Stämmen. Und der Geist Gottes kam auf ihn, und er hob an seinen Spruch und sprach: ...Gesegnet sei, der dich segnet, und verflucht, der dir flucht!“ (4 Mose 24:1-9). Pfarrer José Arturo Soto Benavides

DER WILLE GOTTES Balak, war König von Moab und seine Herkunft ist unwürdig, weil er aus den Lenden von Lot und einer seiner Töchter kam (Gen. 19: 30-38). Bileam wird Prophet genannt. Er war aus Mesopotamien, aus Aram, aus Syrien, aus den Gebieten von Midian. Bileam wird von König Balak angeheuert, um das Volk Israel zu verfluchen. König Balac schickt ihm ein Gefolge, wichtige Leute der Regierung (4 Mose 22: 5-8). „Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind die Leute, die bei dir sind? Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippors, der Moabiter König, hat zu mir gesandt: Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das Angesicht der Erde; so komm nun und fluche ihm, ob ich mit ihm streiten möge und sie vertreiben. Gott aber sprach zu Bileam: Gehe nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet“ (4 Mose 22: 9-12). Balak wird über die Ablehnung Bileams informiert. Der König glaubt, dass jeder Mann einen Preis hat, wenn ihm mehr angeboten wird, wird er zustimmen (Num. 22: 15-17). „Bileam antwortete und sprach zu den Dienern Balaks: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort von Jehova, meines Gottes, Kleines oder Großes zu tun. So bleibt doch nur hier auch ihr diese Nacht, daß ich erfahre, was Jehova weiter mit mir reden werde“ (4. Mose 22: 18-19). Es gibt tatsächlich ein Problem, wenn wir glauben, dass wir den Willen Gottes an unsere Launen anpassen können und uns nicht an die Forderungen Gottes anpassen können. Der Wille Gottes ist größer als menschliche Entwürfe und Launen. Bileam war keine Erfindung, Moses erwähnte es. Josua tat es auch in seiner Abschiedsrede. Micah erwähnt es und Petrus macht es, wenn er uns vor Leuten warnt, die Bileam ähnlich sind, aber beachtet, dass er ihn „einen verrückten Propheten“ nennt (2 Pet. 2: 1516). Judas bedauert, dass einige „... durch den Fehler Bileams aus dem Profit geworfen wurden ...“ (Jud. 1:11). Und schließlich tadelt der Herr in Offenbarung 2:14 diejenigen, die „die Lehre von Bileam“ halten, die wir ablehnen. Da stand Bileam des Morgens auf. Da ging der Engel weiter und trat an einen engen Ort, da kein Weg war zu weichen. Und da die Eselin den Engel sah, fiel sie auf ihre Knie. Da ergrimmte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stabe und Bileam begann ein Gespräch mit dem Esel (4 Mose 22: 21-30). Als dieser Dialog endete, öffnete Gott Bileams Augen und da war der Engel des Herrn mit dem Schwert und sagte: „Warum hast du diese drei Male geschlagen?“. Siehe, ich bin ausgegangen, daß ich dir widerstehe; denn dein Weg ist vor mir verkehrt.

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Und die Eselin hat mich gesehen und ist dreimal ausgewichen; sonst, wo sie nicht vor mir gewichen wäre, so wollte ich dich auch jetzt erwürgt und die Eselin lebendig erhalten haben“ (4 Mose22:32-33). Bileam würde das Volk Israel verfluchen, Gott nahm ihn mit, um zu sehen, dass er es trotz seiner Laune nicht zulassen würde. Da hob er an seinen Spruch und sprach: Aus Syrien hat mich Balak, der Moabiter König, holen lassen von dem Gebirge gegen Aufgang: Komm, verfluche mir Jakob! komm schilt Israel! Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht? Wie soll ich schelten, den Jehova nicht schilt? Denn von der Höhe der Felsen sehe ich ihn wohl, und von den Hügeln schaue ich ihn. Siehe, das Volk wird besonders wohnen und nicht unter die Heiden gerechnet werden...“ (4 Mose 23:7-9). „Da sprach Balak zu Bileam: Was tust du an mir? Ich habe dich holen lassen, zu fluchen meinen Feinden; und siehe, du segnest“ (4 Mose 23:11). „Balak sprach zu ihm: Komm doch mit mir an einen andern Ort... und fluche mir ihm daselbst. Und Jehova begegnete Bileam und gab ihm das Wort in seinen Mund und sprach: Gehe wieder zu Balak und rede also. Und da er wieder zu ihm kam... und Balak sprach zu ihm: Was hat Jehova gesagt? Und er hob an seinen Spruch und sprach: Stehe auf, und höre!... Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? Siehe, zu segnen bin ich hergebracht; er segnet, und ich kann‘s nicht wenden...“ (4 Mose 23: 13-20). Das dritte Mal sagte Bileam: „Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn aber nicht von nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Fürsten der Moabiter und verstören alle Kinder des Getümmels“ (4 Mose 24:17). In dieser Vision sieht er Israel in Kanaan und seine Feinde besiegt und genießt den Segen im verheißenen Land. Bileam wollte prophezeien, um bezahlt zu werden. Sein Weg war Geld (das Ministerium zu verkaufen). Seine Doktrin war dies. Er sagte Balak, dass es die Frauen von Moab und Midian sind, die die Israeliten zu ihrem götzendienerischen Fest einladen, und wenn sie betrunken sind und die laute Musik hören, werden sie in die Irre gehen, werden sie sich vermischen und die Trennlinie zwischen dem Heiligen und dem Profanen wird verloren gehen, und Gott selbst wird sich um sie kümmern (Num. 25: 1; 31:16; 2 Pe. 2:15; Ap. 2:14). Die Lehre von Bileam ist die Lehre von der Mischung zwischen der Welt und der Kirche. Wir müssen vorsichtig sein, wir sind oder wir nicht sind. Moses kämpfte die letzte Schlacht in Midian und besiegte Moab, sie töteten die Könige von Midian und da Bileam dort war, kamen sie auch zu ihren Zelten und töteten ihn dort, so dass der verrückte Prophet böse endete. Wir werden Balak im Namen Christi besiegen! Wir werden Bileam im Namen Jesu ablehnen! Und wir werden in der Linie bleiben, die Gott uns gegeben hat!

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ANDACHT „Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes...” Matthäus 28:19 Rev. Álvaro Garavito

CHRONIK UND BEDEUTUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Weltweite Missionsbewegung ist 56 Jahre seit ihrer Gründung geworden und ihre Arbeit ist missionarisch: Eine bemerkenswerte Arbeit auf der ganzen Erde. Gründer dieser Arbeit ist Pfarrer. Luis M. Ortiz, Diener Gottes, von Beruf Journalist, Kommunikator, Lehrer, Schriftsteller und Dichter. Er wurde am 26. September 1918 in Puerto Rico geboren, gab sein Leben mit 10 Jahren Christus und begann mit 13 Jahren zu predigen. Nach dem Abitur arbeitete er für die Zeitung „El Mundo“ in der Hauptstadt San Juan, aber es dauerte nicht lange, denn er trat zurück, um sich eifrig dem theologischen Studium zu widmen und so dem Herrn im heiligen Dienst zu dienen. Im Jahr 1943, im Alter von 25 Jahren, heiratete er Schwester Rebecca Hernández Colón. Aus dieser Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen. Im selben Jahr reisten sie als Missionare in die Dominikanische Republik und ein Jahr später nach Kuba, wo sie 16 Jahre lang arbeiteten und eine gute Gruppe von Kirchen auf dieser Insel gründeten. 1960 kehrten sie auf Befehl des Herrn nach Puerto Rico zurück und beteten weiter um den Namen, den dieses große Werk haben würde. Es war bis zum 13. Februar 1963, als der Name „Weltweite Missionsbewegung“ in Washington DC, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, als einem internationalen Werk mit Sitz in Puerto Rico eingetragen wurde. Dieser Mann Gottes kam mit seinem Dienst, um das Heilige Evangelium in 47 Ländern zu verbreiten. Am 25. September 1996, einen Tag vor seinem 78. Geburtstag, wurde dieser unermüdliche Missionar, der auf seiner letzten Missionsreise in verschiedene Teile der Welt gereist war, vor Gott gebracht. Um den Namen des Werkes zu bestimmen, betete eine Gruppe von Brüdern für lange Zeit. Einige sagten, dass dieses Werk in Bewegung sein müsse. Andere waren der Meinung, dass es missionarisch sein müsste. Alle aber waren damit einverstanden, dass es weltweit sein müsste. So wurde

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die Weltweite Missionsbewegung geboren. Warum Bewegung? Bewegung ist die Aktion des Bewegens und der Effekt, der erzeugt wird: Alles, was Leben hat, bewegt sich. Was tot ist, beewegt nicht einmal einen Brunnen Wasser, egal wie rein es ist. Wenn es keine Bewegung hat, ist es beschädigt und füllt sich mit Kröten, Larven und sogar Schlangen. Wenn ein Körper lebt, muss er sich in ständiger Bewegung befinden. Unser Herz hält eine ununterbrochene Bewegung bis zum Tod aufrecht, wodurch sich das Blut verteilt und Nährstoffe im ganzen Körper transportiert. Der Tag, an dem unser Herz aufhört, sich zu bewegen, ist unser Tod. Was hat das mit dem Geistigen zu tun? Diese Begriffe sind eng verbunden, weil das Wort Bewegung und das Missionswort untrennbar sind: Es kann keinen statischen Missionar geben, der stillsteht oder tot ist. In diesem Sinne muss die Bewegung mit der Missionsarbeit verflochten sein, denn, wenn man tatsächlich ein Missionar ist, gibt es immer eine Bewegung. Das Wort Gottes sagt uns in Lukas 24:49: „Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe“. Und in der Apostelgeschichte 1,8 weist das Wort Gottes auf Folgendes hin: „Sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde“. Apostelgeschichte 8: 1 sagt auch Folgendes: Zu der Zeit erohb sich eine große Verfolgung über die Gemeinde zu Jerusalem; und sie zerstreuten sich alle...“ Wohin rannten sie? Zu den Orten, die der Herr ihnen gesagt hatte. Das Wort sagt: „... und sie zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, ausser den Aposteln“, weil sie dort freiwillig blieben. Der Komfort verhindert das Sehen, verhindert, dass die Person reflektiert und auf den Schmerz einer anderen reagiert, Komfort behindert viele Dinge, aber sie wollten


nicht gehen. Deshalb brachte Gott eine Verfolgung nach Jerusalem und aufgrund dieser Verfolgung flohen sie nach Judäa und Samarien. Was ist dann passiert ? Sie haben angefangen, sich zu bewegen, weil die Kirche stehen geblieben war und somit den Namen und die Vision verloren hatte. Es kam aber die Verfolgung und die Bewegung nach Judäa. Die Bewegung betritt Samaria und jetzt die ganze Welt. Sie rannten überall hin und hörten nicht auf, über Jesus Christus zu predigen. Sie wurden in die Städte zerstreut, die der Herr ihnen gesagt hatte; sie gingen in Bewegung und übten die Missionsarbeit aus. Gott gab diesem Werk die Sendung und die Vision. Deshalb schulen wir jeden Menschen, der unter bestimmten Bedingungen ankommt, und platzieren ihn an einem Ort, damit es Seelen für Christus gewonnen werden. Aus diesem Grund sind wir eine Bewegung und investieren in die Missionsarbeit. Warum Welt? Weil der Herr uns geboten hat, auf der ganzen Welt zu predigen. Wir sind keine lokale oder nationale Kirche, wir sind Teil einer Pfingstbewegung, die

am Tag des Abstiegs des Heiligen Geistes begann. Wir sind also von globaler Tragweite. Wir müssen zu allen Nationen der Welt gehen. In 56 Jahren haben wir Kirchen in 70 Ländern, mehr als 9000 Gemeinden auf fünf Kontinenten und ein Ministerium mit mehr als 10.000 Arbeitern gegründet. Heute senden wir das Wort des Herrn über verschiedene Satelliten, Fernsehen und Radio in die ganze Welt, das Internet und die Presse. Wir verbreiten Tausende von Botschaften, die täglich gesendet werden und an entlegene Orte gelangen, an denen Menschen ihre spirituelle Nahrung benötigen und erwarten. Wir führen Krieg mit den höllischen Heerscharen an himmlischen Orten mit dem Wort Gottes, das die Welt vorantreibt und durchquert. Das nennt man Bewegung, das heißt Missionar, das heißt Welt. Wir glauben an innere und äußere Heiligkeit, wir glauben, dass ohne Zeugnis und ohne Heiligkeit niemand den Herrn sehen wird (Heb. 12:14). Wir werden weiter voranschreiten, Grenzen, Städte, Nationen überschreiten, durch die Medien die Wahrheit predigen!

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INTERVIEW

„GOTT ÖFFNET NEUE TÜREN“ Die Arbeit der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) wurde in Uganda durch die Bemühungen einer kolumbianischen Schwester eröffnet. Dann übernahmen ein paar peruanische Missionare den Posten und die erste Gemeinde in diesem afrikanischen Land bringt bereits mehr als hundert Menschen zusammen.

Alexander Espinoza und Elizabeth Bonifacio kamen 2018 auf einen Aufruf Gottes nach Uganda. In einem Land mit einer anderen Kultur zu arbeiten, ist nicht einfach, aber mit vorbildlicher Anstrengung haben sie Kinder und Erwachsene zusammengebracht, die beginnen, ihr Leben nach dem Wort des Herrn zu verändern. Wie begann dieser Missionsaufruf nach Uganda? Alexander Espinoza Die Arbeit begann mit Schwester Rocío Días aus Kolumbien. Sie begann mit den Kindern einer armen Gemeinde das Wort Gottes zu predigen. Als sie eine Gruppe hatte, wandte sie sich an die Aufsichtsbehörde Afrikas (d.h. an Pfarrer Clemente Vergara), um einen Pastor zu entsenden, weil sie dieses Land verlassen wollte. Wir haben im zentralen Dschungel von Peru gearbeitet. Ein Beamter der WMB nahm Kontakt mit uns und so konnte die Reise stattfinden. Elizabeth Bonifacio. In einem Fasten sagte mir mein Mann, er wolle Gott in einem anderen Land dienen. Zuerst wollte ich nicht und der Herr fing an, sich mit meinem Leben zu beschäftigen. Ich wurde krank, ich konnte mich nicht erholen. Eine Nacht stärkte Gott uns und ich sagte ihm, dass ich ihm dienen würde, wohin er mich sandte. In jenen Tagen

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 46 MOVIMIENTO América Amerika• Europa •Ozeanien Oceanía • África Afrika•Asia Asia

hatte ich einen Traum, in dem ich einen Ort sah, an dem es viele kleine schwarze Kinder gab. Wir dachten, wir würden nach Brasilien fahren, aber der Kurs war anders. Warum alles an einem unbekannten Ort, auf einem anderen Kontinent, mit einer anderen Sprache und einer anderen Kultur predigen lassen? AE. Unser Leben ist in Gottes Händen. Mein Wunsch war es immer, dem Herrn zu dienen. In meinem Herzen war dieses Gefühl. Da ich wusste, dass es notwendig war, dachte ich, wir müssten diese Verantwortung übernehmen. EB. Wenn Gott uns rettet, ist man dankbar. Als der Herr


uns ruft, schenkt er uns eine besondere Liebe, und als uns gesagt wurde, dass es einen Ort gibt, an dem Kinder sind und sie ohne Pastor sein werden, weil Schwester Rocío in ihr Land zurückkehren würde, wurden wir bewegt. Das Wissen um diese Realität ließ uns auf alles verzichten, weil Gott diese Liebe in unsere Herzen gelegt hatte. Wie ist Uganda, seine Bräuche, seine Religion, seine Wirtschaft? AE. Uganda ist bekannt als die Perle Afrikas. Der soziale Unterschied ist sehr ausgeprägt, es gibt Orte extremer Armut: 70% der Bevölkerung besteht aus Frauen und Kindern. Das

Land ist eine christliche Mehrheit, weil es einst eine britische Kolonie war, aber nur sehr wenige haben Erfahrungen mit Gott gemacht. EB. Dort werden Kinder nicht sehr geschätzt, sie müssen sie haben. Eltern geben ihren Kindern keine Liebe. Für einen Missionar bringt es viele Schwierigkeiten mit sich, sich einer anderen Realität als seinem Land zu stellen. Auf welche Probleme stießen sie, als sie dort ankamen? AE. Eine der größten Schwierigkeiten war die Sprache. In Uganda ist die offizielle Sprache Englisch und es gibt einen anderen Dialekt namens Luganda. Für uns war es eine Schwierigkeit, aber Gott hat uns geholfen. EB. Wir hatten viele Schwierigkeiten. Zuerst war die Sprache, wir mussten auf Englisch predigen. Es war schwierig für uns in den ersten Monaten. Wir fingen an zu lernen. Jetzt werden alle Kulte auf Englisch gehalten. Auch die sanitären Verhältnisse sind mangelhaft: Wir wurden zuerst sehr krank, aber Gott ist derjenige, der uns hält. Akzeptieren die Menschen in diesem Land das Wort Gottes oder lehnen sie es ab? AE. Die Leute akzeptieren es. Wenn Sie ihnen die Lautlehre predigen, sind sie überrascht. Kinder lernen mehr, sie nehmen das Wort Gottes schnell auf. EB. Wenn wir ihnen die Bibel in ihrer Sprache geben, freuen sich die Menschen. Sie sehen die Notwendigkeit in ihnen, sie sehnen sich danach, Gott zu kennen. Ist es eine Befriedigung, das Wort Gottes zu predigen? Welche Ergebnisse können Sie uns mitteilen? AE. Das Wort Gottes verändert diese Leben und das ist etwas Wunderbares. Der Herr gab meiner Frau ein Versprechen, die die Kinder sind. Zur Zeit haben wir mehr als hundert Kinder. Sie nennen mich jetzt Papa. Wir zeigen den Erwachsenen die Doktrin. Sie denken am Anfang, dass wir Geld haben und kommen immer, um Geld zu verlangen, aber wir lehren sie, dass sie auf Gott vertrauen müssen. EB. Wir haben bei Kindern die Ergebnisse des Wortlehrens gesehen. Unser Ziel ist es, dass sie durch das Wort des Herrn ihre Lebensweise ändern. Welche Botschaft würden Sie als junge Missionare an alle christlichen Jugendlichen richten, die sich nach Missionsarbeit sehnen? AE. Ich möchte allen jungen Menschen sagen, dass sie sich in die Hände Gottes legen sollen. Sie müssen sich darauf vorbereiten, neue Sprachen zu lernen. Gott öffnet den Missionen neue Türen und braucht Menschen, die bereit sind, dahin zu gehen, wo Er möchte, dass sie gehen. EB. Wir sollten keine Angst haben und uns selbst nicht unterschätzen. Wenn der Herr uns ruft, wird er uns befähigen. Wenn wir unsere Träume und Pläne für Gottes Ruf aufgeben müssen, ist es das Beste für uns. Bereiten wir uns darauf vor, Ihnen in der Missionsarbeit besser dienen zu können.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

SCHECHINA, STÄNDIGE GÖTTLICHE PRÄSENZ Veranstaltung: 52. Nationale Konvention. Datum: 3. bis 10. Januar Ort: Medellin, Kolumbien.

Mit uneingeschränkter Unterstützung des Ausschusses der Internationalen Offiziere vom Gottes Werk

hielt die Weltweite Missionsbewegung Kolumbiens ihre 25. Nationale Konvention ab. Die Stadt Medellín hieß sie im Veranstaltungszentrum „La Macarena“ willkommen.

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Zur Eröffnung des geistlichen Feiers präsentierte Pfarrer José Arturo Soto, Internationaler Präsident der WMB, das Thema „Die Schechina Jehovas“. Unterstützt auf Numeri 9: 15-21 betonte der Pastor: „Sie können Schechina zu keiner Manifestation aufrufen. Dieser Name ist exklusiv, um die Gegenwart Gottes zu definieren“. Im Nachtkult des zweiten Tages hielt Pfarrer Luis Meza Bocanegra, internationaler Offizier der WMB, die Predigt „Die Schechina beschützt und leitet Moises“. Ausgehend von 2. Mose 33: 7-11 betonte der Diener,


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dass „die Führer ständig die Schechina Jehovas spüren müssen. Gott muss uns formen.“ Später, im Nachtgottesdienst des dritten Tages, bot Pfarrer Rómulo Vergara, Internationaler Offizier der Arbeit, die Botschaft „Von Ruhm zu mehr Ruhm“ an. Gestüzt auf Jesaja 40: 1-5 sagte er: „Gott ist daran interessiert, uns mit einer größeren Herrlichkeit zu erfüllen. Die Welt braucht ein Volk, das vom Heiligen Geist erfüllt ist.“ Im Morgengottesdienst des vierten Tages sprach Pfarrer Álvaro Garavito, Internationaler Arbeitsdirektor, über das Thema „Ein anderes Volk auf der ganzen Erde“. Basierend auf Esther 3: 8-9 kommentierte er: „Das Volk Gottes auf Erden ist ein besonderes Volk und wird auch als auserwählter Überrest bezeichnet.“ In der Nacht hielt Pfarrer Gustavo Martínez, Interna-

tionaler Schatzmeister der WMB, die Predigt „Wenn wir uns danach sehnen, dass Gott unser Herz erweitert“. Gestützt auf Psalm 119, 30-35 betonte er Folgendes: „Wir brauchen die ständige Gegenwart Gottes. Auf diese Weise können wir vorwärts gehen, den Zielen des Herrn folgen und sie erreichen.“ WORT DES ALLMÄCHTIGEN

Im Nachtgottesdienst am fünften Tag entwickelte Pfarrer Humberto Henao, Internationaler Vizepräsident des Werkes, die Predigt „Lass uns auf die andere Seite gehen“. Geschützt auf Lukas 8: 22-25 erklärte er: „Wenn man die Herausforderungen besteht, die Gott uns gibt, segnet uns der Herr. Feigheit hat niemals zugelassen, dass Triumphe geerntet werden.“ Am Ende des sechsten Veranstaltungstages hielt

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VERANSTALTUNG

WESENTLICHE VERANSTALTUNG Die 52. Nationalkonvention wurde an zwei Orten abgehalten, um alle Gläubigen des kolumbianischen Territoriums mit einer fundierten Doktrin zu versorgen. Vom 3. bis 6. Januar empfing das Wort die Brüder aus der Südzone der wmb von Kolumbien. Vom 7. bis 10. Januar waren die Brüder der Nordzone anwesend. Die Pfarrers Epifanio Asprilla, nationaler Supervisor der WMB von Panama; Juan Carlos Ninahuamán, nationaler Offizier der WMB von Peru; Alcides Ramea, nationaler Offizier des Werkes t von Panama; und Marcos Neyra, Mitglied des Werkes von Peru, hatte das Privileg, die guten Nachrichten während der Veranstaltung zu übermitteln. Am vierten Tag der Glaubensversammlung wurden Pfarrer Gabriel Leal und seine Frau María Inés Linares für ihren 46-jährigen Dienst für die Verbreitung des Evangeliums ausgezeichnet. Am Ende der Veranstaltung wurden dann Pfarrer Manuel Orozco und seine Ehefrau Carmen Jiménez für ihre 40-jährige Ministerarbeit geehrt. Im Ereignis wurden 162 Laien, 145 zugelassene Prediger und 119 ordinierte Minister anerkannt. Darüber hinaus wurden drei neue Tempel in den Gemeinden Piedecusta im Departement Santander und Aguazul im Departement Casanare und im Departement Norte de Santander vorgestellt. Zusätzlich ratifizierte Pfarrer Soto auf dem 52. nationalen Kongress das Nationale WMB-Präsidium Kolumbiens unter der Leitung von Pfarrer Aris Solis, dem nationalen Supervisor, der von den Pastoren Pablo Castro, Jorge Jurado, Jose Quiroga, Walter Zambrano und Dr. Dagoberto Marulanda.

Pfarrer Rubén Concepción, Internationaler Sekretär der WMB, die Rede: „Mach dich bereit, steh auf und präsentiere dich vor deinem Gott.“ Auf 2. Mose 34: 2 gestützt, verkündete er: „Das christliche Leben ist nichts. Was den Unterschied ausmacht, ist die Gegenwart Gottes.“ Später, in der Abschlusszeremonie des siebten Tages, präsentierte Pfarrer Carlos Guerra, Internationaler Arbeitsdirektor, die Botschaft „Prozesse des Übergangs“. Geschützt in Jeremia 48: 11-12 betonte er: „Die letzte Herrlichkeit deines Lebens wird größer sein als die erste. Das Wort des Herrn regiert über alles.“ Am letzten Tag der 52. Nationalen Konvention der WMB von Kolumbien hielt Pastor Martinez im Morgengottesdienst die Predigt „Lasst uns seine Strategien kennen und widersteht dem Feind“. Basierend auf Nehemia 4: 1-6 unterstrich er: „Wenn wir auf Gott vertrauen, werden wir innerlich gestärkt.“ Später, im Kult am Abend, war Pastor Soto der Sprecher des Wortes Jesu Christi mit dem Thema „Gefüllt, um gebraucht zu werden“. Gestützt auf Exodus 40: 1719 und 34-38 fügte er hinzu: „Der große Unterschied ist, dass Gott uns sein Siegel gegeben hat. Er hat uns zertifiziert. Gott sieht uns als Menschen des Glaubens.“

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VERANSTALTUNG

VON GOTT GEFÜHRT, WIE DER VATER SEINEN SOHN Veranstaltung: 15. Jahrestag der Kirche von Valencia und Versammlung der 5. Region. Datum: vom 15. bis 16. Dezember 2018. Ort: Valencia und Oviedo, Spanien.

In Anwesenheit von Gläubigen aus Mallorca, Elche, Alicante und Cartagena feierte die Weltweite Missionsbewe-

gung Spaniens den 15. Jahrestag des Tempels der Stadt Valencia mit einer Glaubensversammlung unter dem Motto „Von Gott geführt, wie der Vater Vater seinen Sohn“. Am ersten Tag der geistigen Feier war Bruder Renato Lezama von der WMB von Barcelona für die Übermittlung der Botschaft des Schöpfers verantwortlich. Unterstützt in 5. Deuternomium 8:14 und 7-8 war der Kirchenarbeiter für die Predigt „Sieben Türen für eine große Wiederbelebung“ verantwortlich. In seinem Vortrag bekräftigte der Gottesdiener Lezama, „Wir können durch eine Tür und jetzt im spirituellen Sinne gesagt, Zugang zu großen Segnungen haben oder den Zugang zu ihnen verlieren. Die Türen im spirituellen Bereich sind Elemente, die Gott benutzt, um seinen Willen verständlich zu machen“. Später, im Gottesdienst des zweiten Tages, erteilte Bruder Lezama die Botschaft „Die Herrlichkeit Gottes auf den Familien der Erde“ auf der Grundlage von Deuternomium 5:29. Der Sprecher des Evangeliums behauptete bei dieser Gelegenheit, „Der Teufel hat die Selbstverwirklichung benutzt, um den Menschen dazu zu bringen, nicht zu Gott zu gehen, um nach Glück zu suchen. Auf diese Weise hat Satan die Gedanken gefangen genommen und sie auf einen Weg gelenkt, der den Menschen dazu führt, sich einzuschließen“. HERR, WAS WILLST DU, DASS ICH MACHE?

Die Kirche der Stadt Oviedo war das Szenario der am 15. Dezember 2018 durchgeführten Versammlung der 5. Region der WMB Spaniens. Die Versammlung, die unter dem Motto „Herr, was willst Du, dass ich mache? Brachte Gläubigen der Tempel von Pamplona , Irún, La Coruña, Oviedo und Santander zusammen. Pfarrer Oswaldo Romero, Presbyter der 5. Region der WMB Spaniens, war der Sprecher des Wortes des Allmächtigen. Auf der Grundlage von Apostelgeschichten 9:4-6 erteilte der Gottesdiener eine Botschaft, die sich auf die Analyse der verwandelnden Kraft Jesu Christi konzentrierte. Auf der Kanzlei des Tempels von Oviedo betonte Pfarrer Romero, „Bevor der Herr am Kreuz ankam, warnte er seine Jünger. Er warnte sie vor den großen Gefahren, denen sie sich gegenübersehen würden, wenn er sie verlassen würde. Möglicherweise haben sie sich die Härte, der sie ausgesetzt sein würden, nicht vorgestellt“.

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VERANSTALTUNG

ITALIEN HIELT VERSCHIEDENE FEIERN, UM DEN HERRN ZU VERHERRLICHEN Veranstaltungen: 12. Nationale Frauenversammlung , 6. Jahrestag des Tempels von Firenze 2 und Sondergottesdient für Ehepaare in Vimercate. Datum: den 2., 3., 4., 16., 17., 18. und 24. November 2018. Ort: Mailand, Florenz und Vimercate, Italien.

Die Weltweite Missionsbewegung von Italien

feierte am 24. November 2018 in der Stadt Vimercate ein Treffen des Glaubens. Diese Stadt befindet sich in der Region der Lombardei, wo ein besonderer Gottesdienst für Ehepaare durchgeführt wurde. Bei dieser Veranstaltung übermittelte Pfarrer Hugo Lope, Schatzmeister der WMB von Italien, die Botschaft Gottes. Auf der Grundlage von Genesis 2:18 erteilte er eine Rede, in der er Beratung für die christlichen Ehepaare angeboten hat. „ETWAS GROSSARTIGES WIRD KOMMEN“

Vom 16. bis 18. November 2018, feierte das auf italienischem Boden gegründete Werk den 6. Jahrestag der Entstehung des Tempels Florenz 2, der sich in Florenz befindet, mit einer Veranstaltung unter dem Motto „Etwas Großartiges wird kommen“ und hatte am ersten Tag Pastor Lopez als Verkünder des Evangeliums mit einer Predigt, die auf Genesis 15:1 basierte. Im zweiten Gottesdienst war Pfarrer Percy Cano, Mitglied der WMB von Peru, der Sprecher des Evangeliums.

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Auf der Grundlage von Matthäus 14:22-33 sprach der Gottesdiener, der das Wort in der Stadt Sullana verbreitet, über das Thema „Steig aus dem Boot, weil etwas Großes kommen wird“. Im dritten Gottesdienst predigte Pfarrer Luis Valderrama, Nationaler Offizier des Werks auf italienischem Boden, die Frohe Botschaft. Unterstützt in Lukas 5:1-11 behandelte der Pastor, der auch Presbyter der 2. Region der WMB von Italien ist, das Thema „Der große Fischfang“. Im Abschlussgottesdienst zum Jubiläum der Kirche von Florenz 2 war Pastor Antony Sánchez, Leiter dieser Gemeinde in Florenz, der Botschafter Gottes. Basierend auf Jesaja 43:19 sprach er über das Thema „Etwas Großes wird kommen“. TREFFEN DES GLAUBENS

Unter dem Motto „Frauen unter dem Einfluss des Heiligen Geistes“ und mit der Teilnahme von Carmen Valencia und Lourdes Hernandez hielt die WMB Italiens vom 2. bis 4. November 2018, in den zentralen Kirchen der Werkes Gottes von Mailand und Florenz ihre 12. Nationale Damenversammlung.


Im geistigen Treffen, erteilte die Predigerin Carmen Valencia drei Vorträge, „Frauen unter dem Einfluss des Heiligen Geistes - leistungsstarke Werkzeuge in den Händen Gottes“ auf der Grundlage von Apostelgeschichten 1:8; „Zerbreche den Krug, damit das Feuer sichtbar wird“ auf Richter 7:16 bezogen; und „Wenn Du vom Heiligen Geist

beeinflusst wirst, wirst Du eine Frau mit Verständnis sein“, der auf 1 Samuel 25:20 basierte. Missionarin Lourdes Hernandez befasste sich mit folgenden Themen „Lass Dir das Öl nicht fehlen“, basierend auf 2 Könige 4:1-7 und „Erwarten Sie etwas Großes“, dessen biblische Grundlage Lukas 1:5-6 war.

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JESUS LIEBT UND VERÄNDERT DICH Veranstaltung: 5. Jahrestag der Kirche in Berlin Datum: vom 13. bis 18. November 2018 Ort: Berlin, Deutschland

Unter dem Motto „Jesus liebt und verändert dich“ und mit der Anwesenheit von Pfarrer Enmanuel

Garzón, Aufsichtsbehörde von Block C in Europa, Marcos Neyra und Oswaldo Gómez, Mitglieder der WMB von Peru, feierte die Weltweite Missionsbewegung Deutschlands den 5. Jahrestag vom Tempel der Stadt Berlin, wo sich die Menschen Jesu Christi versammelten, um Gott anzubeten. Die Veranstaltung, an der Gläubigen von Frankfurt,

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Hamburg, Leipzig und Bielefeld teilnahmen, begann mit einer Aktivität, an der Pastor Domingo Ingrao, Leiter der Kirche von Düsseldorf, das Evangelium predigte. Auf der Grundlage von Johannes 1:9-13 trug der Minister die Botschaft „Jesus liebt dich“ vor. Ziel der Botschaft war es, die Familien darauf zu bringen, ihre Augen auf den Herrn zu setzen. Dann im zweiten Dienst, verbreitete Pfarrer Edwar Flores, Beauftragte der Ortsgemeinde, die Frohe Botschaft. Auf der Grundlage von Lukas 13:10, erteilte er die Predigt „Du bist frei von deiner Krankheit“. In seiner Botschaft ermutigte der Missionar das Volk Jesuschristi im Namen Jesu, darum zu betten, dass alle physischen Übel weggehen.


GOTT IST DER WEG

Im dritten Gottesdienst hatte Pfarrer Neyra, Pastor der Kirche von der Stadt Chiclayo (Peru), das Privileg, die in der deutschen Hauptstadt etablierten Gläubigen zu evangelisieren. Seine Rede „Gott ist nicht ungerecht um unseres Werk zu vergessen“ bezog sich auf die Bibelstelle Hebräer 6:10 und nutzte um die Anwesenden zu ermutigen, für das Wachstum der WMB zu arbeiten. Später, im vierten Gottesdienst, predigte der Diener Neyra das Wort erneut. Diesmal unterstützte er sich in Psalm 18:6, und trug die Botschaft „Treue ist eine Gutschrift damit uns Gott in der Not zuhört“ vor. In seinem Vortrag sprach er junge Menschen an und empfahl ihnen, den Schöpfer jederzeit zu suchen. Im fünften Gottesdienst predigte Pfarrer Gomez, Führer des Tempels von der Stadt Satipo (Peru), das Evangelium mit der Rede „Hoffnung gegen alle Hoffnung“. Auf der Basis von Römer 4:17-22 behauptete er, dass das Leben vom Diener Abraham ein Beispiel sei, denn er konnte in Gott warten, indem er betete und wachblieb. Der 5. Jahrestag des Tempels von Berlin endete mit einem Gottesdienst, in dem Pastor Neyra zum dritten Mal der Sprecher Christi war. Auf der Grundlage vom Psalm 37:16 ging der Prediger von der Erklärung aus: „Besser die Kleinigkeit der Gerechten als den Reichtum der Sünder“.

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VERANSTALTUNG

MIT DEM GEIST VOM GOTT GEFÜLLT, UM GROSSARTIGE SACHEN ZU ERREICHEN

Veranstaltung: 2. Nationale Versammlung Datum: Vom 30. November bis 2. Dezember 2018 Ort: Wikrange, Luxemburg

Im Dorf Wikrange, in der Nähe der Stadt Eschsur-Alzette, hielt die Weltweite Missionsbewegung von Luxemburg seine 2. Nationale Versammlung mit der Teilnahme von mehr als 140 Gläubigen und mit der Anwesenheit von Delegationen von Brüder aus Deutschland, England, Holland und Belgien. In dieser Veranstaltung des Glaubens, die unter dem Motto „Mit dem Geist vom Gott gefüllt um großartige Sachen zu erreichen“ gehalten wurde, trugen Pfarrer David Echalar, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB Italiens und Enmanuel Garzón, nationaler Aufsichtsbeauftragter von WMB in Deutschland die Verantwortung, die Heile Lehre durch vier Botschaften hoher Wirkung zu verbreiten.

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Im Eröffnungsgottesdienst des Treffens behandelte Pfarrer Echalar, der auch Aufsichtsbeauftragter vom Block B in Europa ist, das Thema „Voraussetzungen für eine Wiederbelebung“. Auf der Grundlage von Johannes 12:20-24, betonte der Gottesdiener in seiner Predigt, dass unser alter Mann sterben muss, damit ein wahres religiöses Erwachen geschieht. Im zweiten Gottesdienst präsentierte Pastor Garzón, der für Block C in Europa zuständig ist, die Botschaft „Der Wert des Glaubens“. In Hebräer 11:30-40 unterstützt bekräftigte er, dass der biblische Glaube unsere Denkweise in Frage stellt. Darüber hinaus sagte er, dass wir auf Gott vertrauen müssen. Er fügte auch hinzu, dass Glaube bedeutet, nach dem Wort zu handeln.


Im dritten Gottesdienst war der Diener Echalar verantwortlich für die Botschaft „Sei erfüllt mit dem Heiligen Geist“. Basierend auf Epheser 5:18-20 sprach der Prediger darüber, wie sich die Gläubigen als Kinder des Lichts verhalten sollten. Ebenso empfahl er, sich auf das Geistige zu konzentrieren und materielle Dinge aufzugeben. Im vierten Gottesdienst, der das Ende der 2. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Luxemburg gekennzeichnete, sprach Pfarrer Echalar zum

dritten Mal zu den Mitgliedern des Werkes, um das Wort Jesu Christi zu verkünden. Auf der Grundlage von Apostelgeschichte 1:8 und 2:4 befasste er sich mit dem Thema „Die Dritte Dimension“. Mit seiner Barmherzigkeit zeigte der Allmächtige in Wikrange, dass das Evangelium seinen Weg in den Alten Kontinent findet und eine Quelle der Erlösung für Menschen darstellt, die mit dem Rücken zur Heiligen Schrift leben.

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DER WERT DER TAUFE Veranstaltung: Taufzeremonien. Datum: Den 16., 26. und 31. Dezember 2018. Ort: Añisoc, Malabo und Bata, Äquatorialguinea.

Mit dem Ziel, die Herde Jesu Christi zu stärken, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung Äquatorialguineas drei Taufzeremonien in den Städten Añisoc, Malabo und Bata. Dadurch konnte sich eine große Anzahl von Gläubigen der Armee des Allmächtigen anschließen und ihre Liebe zu Gott bezeugen. Die letzte dieser Zeremonien fand am 31. Dezember 2018 an der Küste von Bata statt. Dort empfing eine Gruppe von

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Gläubigen aus der 2. Region, in der sogar ein 101- jähriger Bruder teilnahm, das Abendmahl in einer Versammlung unter der Leitung von Pfarrern Paulino Nguema und Felipe Aseko. Auf diese Weise wurde das erfüllt, was in Matthäus 28:19 festgelegt wurde. FÜR CHRISTUS LEBEN

Fünf Tage zuvor, in Malabo, am Strand von Bayong, erklärte eine Gruppe von Anhängern des Allerhöchsten öffentlich ihre Unterwerfung zur stärkenden Kraft des Erlösers. Begleitet von ihren Familien schlossen sich die neuen Mitglieder des WMB von Äquatorialguinea dem Christentum, nachdem sie die heilsame Lehre vom Werk Gottes empfingen. In der 1. Region gingen die Neugetauften in das Taufwasser


in einem Dienst geführt von Pastor Jose Mariano, der als Sprecher für das Wort Gottes diente. In seinem Vortrag auf der Grundlage von Matthäus 3:13-17, stellte er fest, dass es wichtig sei für das weltliche zu sterben und für Christus zu leben. Ebenso am 16. Dezember 2018 in Añisoc am Bimbile Fluss, trat eine andere Gruppe von Gläubigen der Weltweite Missionsbewegung von Äquatorialguinea ein, in einer Zeremonie der Taufe, die von Pfarrer Rev. Paulino Nguema (3. Region) geleitet wurde. In dieser Veranstaltung war der Gottesdiener Nguema das von Christus gewählte Instrument, um das Evangelium zu verkünden. Basierend auf Matthäus 28: 19-20 führte er die Botschaft „Der Wert der Taufe“ aus. In seiner Rede sprach er darüber, wie wichtig es ist, für die Gläubigen nicht den Plan des Allmächtigen abzulehnen. Er gratulierte auch den Gläubigen, die sich der Herde des Höchsten angeschlossen hatten.

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VERANSTALTUNG

DARUM GEHT HIN UND LEHRT ALLE VÖLKER Veranstaltung: Taufzeremonie. Datum: Den 12. Dezember 2018. Ort: Maputo, Mosambik.

Die Weltweite Missionsbewegung von Mosambik wählte den Strand von Macaneta in Maputo, um drei Gläubige des Werkes des Herrn zu taufen, die öffentlich ihre bedingungslose Hingabe an den Allmächtigen bestätigten. Bei der Zeremonie war Pfarrer James Delgado, Leiter der auf mosambikanischem Boden etablierten Gemeinde, der Sprecher Christi mit einer Botschaft, die auf Matthäus 28:19 basierte. Der Diener betonte in seiner Rede die Bedeutung des von Gott aufgestellten Sakraments. Ebenso betonte Pastor Delgado, dass die brandneuen Mitglieder der WMB von Mosambik das erfüllen müssen, was Jesus im Neuen Testament gesagt hat: „Darum geht hin und lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ Der Prediger sprach auch über die Notwendigkeit einer gesunden Lehre, die sich in Mosambik ausbreitet, um das Böse zu bekämpfen. Nachdem der Pfarrer die gute Nachricht verkündet hatte, taufte er die Gläubigen, die beschlossen hatten, sich dem Volk des Schöpfers anzuschliessen.

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VIER JAHRE SIEG! Veranstaltunge: 4. Jahrestag der Kirche von Gómez Rendón. Datum: 16. Dezember 2018. Ort: Guayaquil, Ecuador.

Die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador

feierte den vierten Jahrestag des Tempels von Gomez Rendon mit einem besonderen Gottesdienst, an dem eine zahlreiche Gruppe von Gläubigen aus verschiedenen Bereichen von Guayaquil teilnahm. Die Veranstaltung wurde von Pfarrer Eugenio Masías, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB von Ecuador geführt, wer das Evangelium in der Glaubensversammlung

predigte. Auf der Basis von Galater 4:4 behauptete er: „Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan.“ Darüber hinaus erinnerte sich der Prediger an die Anfänge der Kirche von Gómez Rendón und sagte: „Wir haben von Grund auf neu gestartet, und in vier Jahren hat Gott große Dinge in Ecuador getan. Er bereitet gerade eine Armee mit der gesunden Lehre des Schöpfers vor.“ Während des Gottesdienstes sprachen mehrere Brüder über die Bemühungen, die das Predigen des Wortes in ecuadorianischem Territorium dargestellt hat. Darüber hinaus wurden zwei Arbeiter anerkannt, die die Frohe Botschaft in den Provinzen von Guayas, Manabi und Los Rios verbreiten.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN

ARGENTINIEN FÖRDERUNG VON KINDERN IN FORMOSA Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Ziel“ förderte die Weltweite Missionsbewegung Argentiniens die Kinderklasse, die die Sonntagsschule des Werkes Gottes besuchte. Die Zeremonie fand am 23. Dezember 2018 im zentralen Tempel der Stadt Formosa, im Norden des argentinischen Territoriums, statt. An das Treffen des Glaubens beteiligten sich Pastor Marcos Cuellar und seine Frau, Karina de Cuellar, verantwortlich für die Verbreitung Evangelium in der Provinz Mendoza Aussaat. Pastor Cuellar und seine Frau in Zusammearbeit mit Pastor Nazario Gómez, Leiter der Gemeinde von Formosa, übergaben den jungen Gläubigen ihre Zeugnisse. In der Veranstaltung fand auch eine Ausstellung der von Januar bis Dezember 2018 durchgeführten Werke statt. Mit Begeisterung und Freude zeigten die Kinder der Kirche von Formosa ihre Liebe an den Allmächtigen und bedankten sich bei den Vertretern der WMB Argentiniens für das erhaltene Erlernen.

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BRASILIEN

BOLIVIEN

KOLUMBIEN

VERSAMMLUNG IN TAUFEN IN SAO PAULO COCHABAMBA

JEZREEL-LAGER

Die Weltweite Missionsbewegung von Brasilien hielt vom 30. November bis 3. Dezember 2018 eine Versammlung im Bundesstaat Sao Paulo, die die Mitglieder der örtlichen Gemeinden zusammenbrachte, um Jesus Christus loben und anzubeten. Am ersten Tag der Versammlung war die Stadtgemeinde von Osaco, 16 Kilometer von der Stadt Sao Paulo entfernt, das Szenario der Aktivitäten, die Pfarrer Eleseo Santos, Nationaler Offizier der WMB Brasiliens, als Hauptprediger hatte. Am zweiten Tag des geistigen Festes versammelte sich die Herde des Schöpfers im Stadtteil Brás, in der Nähe des historischen Zentrums von Sao Paulo, wo Pfarrer Henry Ramos, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Brasiliens, vermittelte die Botschaft des Allmächtigen . Am dritten Tag, im Stadtteil Penha, handelte Pfarrer Luiz Ramires, Vizepräsident des auf brasilianischem Boden etablierten Werkes, das Thema „Wir müssen der Ausbildung von Gott unterziehen.“ Stunden später, im Nachtdienst, gingen sie in den Bezirk Itaquera, im Osten von Sao Paulo, um Pastor Ramos zuzuhören. Am Ende der Veranstaltung reisten die Gläubigen bis zum Stadtbezirk von Francisco de Morato, eine Stunde von Innenstadt Sao Paulo entfernt, wo der Prediger des Evangeliums Pfarrer Joel Verástegui war, der eine auf Daniel 4:1 basierte Predigt lieferte.

Nach sechs Monaten Lehrvorbereitung, empfingen sechzig Anhänger von Jesus Christus am 17. November 2018 das Sakrament der Taufe in Cochabamba, Stadt die sich im Zentrum des bolivianischen Staatsgebiets befindet. Dadurch schlossen sich die sechzig Anhänger Christi formell der Weltweiten Missionsbewegung Boliviens. In der Zeremonie, an der sich eine grosse Anzahl von Christen teilnahm, betonte Pfarrer Mario Lima, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Boliviens, mehrmals, dass diese Massentaufe das Ergebnis der Evangelisierungsarbeit des Werkes Christi sei und den Fortschritt des Evangeliums in der Andennation bestätigt. Dem Herrn sei die Herrlichkeit.

Im Departement Santander hielt die WMB Kolumbiens vom 9. bis 12. November 2018 ihren Jezreel-Lager ab. Die Veranstaltung, die auf dem Bauernhof Salim stattfand, stand unter dem Motto „Pfingsten 2018 - mit Kraft ausgestattet“. Daran nahmen Pfarrer Jorge Humberto Henao, Internationaler Vizepräsident des Werkes, und Eugenio Masías, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Ecuador. Im ersten Gottesdienst der Glaubensversammlung sprach Pastor Masías auf der Grundlage von Psalm 14:4 über das Thema „Zweifel klären, 1. Teil“. Im zweiten Gottesdienst und unsterstützt in Genesis 1:24, setzte der Diener seine Botschaft fort und erteilte die Predigt „Zweifel klären, 2. Teil“. Im dritten Dienst und auf der Basis von Lukas 24:13 und Offenbarung 20:11-1 behandelte Minister Masías das Thema „Zweifel klären, 3. Teil“. Stunden später beendete Pfarrer Eugenio Masías seine pastorale Arbeit im vierten Gottesdienst. Bei dieser Gelegenheit übermittelte er mit Unterstützung von 2 Könige 20:1-6 die Botschaft Christi mit der Rede „Aussage“. Im fünften Gottesdienst war Pastor Henao für die Verkündigung des Wortes verantwortlich. Seine Botschaft „Wenn Feuer fällt“ bezog auf 2. Timotheus 1:6. Dann, im letzten Dienst, befürwortete er das Buch des Genesis 37:1-4, um das Thema „Die drei Stufen des Lebens Josephs“ zu erklären.


DAS MAGAZIN, DAS DEIN LEBEN ERBAUT Das Magazin Impacto Evangelistisch, Vorläufer der Gründung der Weltweiten Missionsbewegung

gemäss Pastor Luis M. Ortiz, feierte seinen 58. Jahrestag in Lima, Hauptstadt von Peru. In diesem Magazin wird die Veröffentlichung des Werkes Gottes herausgegeben, die weltweit verteilt wird. Bei einer Versammlung, die von Pfarrer Espinoza, Nationalschatzmeister der WMB Perus, geführt wurde, bedankte sich das journalistische und Verwaltungspersonal der Veröffentlichung beim Herrn für den neuen Jahrestag des Pressemediums. Die Zeitschrift wurde von Pfarrer Ortiz gegründet und wurde zum ersten Mal im Januar 1961 veröffentlicht. Derzeit wird Impacto Evangelistisch in zwei Versionen

verbreitet: Digital (www.impactoevangelistico.net) und gedruckt. Es wird in sieben Sprachen (Spanisch, Englisch, Deutsch, Chinesisch, Italienisch, Französisch und Portugiesisch) herausgegeben und hat eine monatliche Auflage von 225 000 Exemplaren, die rund um den Globus verteilt werden. Angeführt vom Vorstand von Internationalen Offizieren des Werkes, bietet das Magazin eine Botschaft des Heils an. Konzentriert auf das Wort, gibt Impacto Evangelistisch, das Magazin, das dein Leben erbaut, jeden Monat konstruktive Informationen. Darüber hinaus ist es eine ständige Quelle der Hoffnung für die christliche Gemeinde. Im Laufe seiner fast sechs Jahrzehnten des Umlaufs gelang es dem Magazin Millionen von Menschen zu evangelisieren und ihnen dazu bringen, die frohe Botschaft Christi zu kennen.

Februar 2019 / Impacto evangelisch

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BRIEFE UNSERER LESER... CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET

GLOBALE AGENDA 2019 JANUAR 3.-10. VERSAMMLUNG IN KOLUMBIEN, MEDELLÍN 21.-24. VERSAMMLUNG IN NICARAGUA 25.-27. VERSAMMLUNG IN PARAGUAY, MONTEVIDEO 31.-3.(Feb) VERSAMMLUNG IN BOLIVIEN, TARIJA FEBRUAR 7.-10. VERSAMMLUNG IN BELIZE (ORANGE WALK). 21.-24. VERSAMMLUNG IN ARGENTINIEN (BUENOS AIRES). MÄRZ 2.-5. VERSAMMLUNG IN PANAMA 14.-17. VERSAMMLUNG IN HONDURAS (SAN PEDRO SULA). 14.-17. VERSAMMLUNG IN AUSTRALIEN (MELBOURNE).

EMMA NIEVES Gott segne Sie reichlich. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Arbeit in der Zeitschrift, die nach den Heiligen Schriften die zweitwichtigste Lektüre in meinem Leben ist. Sie enthält Aussagen und Predigen, die in verschieden Teilen der Welt stattfanden; das bedeutet, dass das Werk des Herrn nicht aufgehört hat. Aus Arauca, Kolumbien.

BERTHA AGUIRRE Diese Zeitschrift ist ein großer Segen für uns alle. Aus El Progreso, Guatemala.

JOSÉ PRADO Vielen Dank, Brüder, für diese schöne Zeitschrift, die ein großer Segen ist. Es gibt keine schönere Arbeit als dieses Medium, das für die Familie sehr hilfreich ist. Segen Aus Tingo María, Peru.

LUIS RODRÍGUEZ Gott segne Sie, liebe Brüder. Diese Zeitschrift ist ein Segen und sticht unter vielen hervor. Ich danke Gott für dieses sehr wichtige Material in diesen Zeiten. Liebe Brüder, ich bitte um viel Gebet für die Kirche in Costa Rica. Danke für alles. Aus San José, Costa Rica.

JAQUELINE CHRISTENSE Liebe Pastoren und Brüder in Christus, ich bitte Sie

LAURA CARBALLO Gott segne Sie reichlich. Dieses Magazin ist für mein Leben und für das Leben von vielen Menschen sehr erbauend gewesen. Möge Gott die mühsame Arbeit der Menschen segnen, die es ausarbeiten. Aus Sucre, Bolivien.

schriftlich um Ihr Gebet für Schweden und Dänemark. Mein Mann ist Däne, er hat sich vor einigen Jahren zu Christus bekehrt und wir beten darum, dass das Evangelium den Dänen gepredigt werden kann. Ich verabschiede mich mit großer Freude. Viel Segen Aus Malmö, Schweden.

CARLOS OLIVARES Ich bin Gott sehr dankbar, weil Er mich zum Lesen des Magazins gebracht hat. Ich habe mich mit Seinem Wort erfüllt und dadurch spirituelles Wissen erworben. Möge Gott Sie für die Herausgabe dieses Magazins reichlich segnen. Aus Colon, Panama.

EVA RIVERA Liebe Brüder, Ihre Zeitschrift bereichert. Ich genieße und teile es mit einer Gruppe aus meiner Gemeinde, damit auch sie es genießen können. Ich habe die Exemplare seit 2014 und ich wollte sie nicht loslassen, aber ihre Themen sind zum Teilen da. Weiter so, Gott segne Sie weiter. Aus Camuy, Puerto Rico.

JUAN SANTOS Liebe Grüße, Segen und viel Erfolg in all ihrer Bestrebungen an das Team von Impacto Evangelistisch. Ich habe die Zeitschrift 1984 zum ersten Mal gelesen. Dann habe ich abonniert und es monatlich erhalten. Jetzt bin ich froh, dass ich jederzeit über das Internet darauf zugreifen kann. Aus Guatemala, Guatemala.

RICARDO SÁNCHEZ Liebe Brüder, möge der Friede Jesu Christi mit Ihnen sein. Ich habe ihr Magazin gesehen, und ich finde es hervorragend, denn es ist sehr erbauend und segensreich. Ehre sei Gott für das Bestehen von Magazins wie dieses! Aus León Guanajuato, Mexiko.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

APRIL 11.-13. VERSAMMLUNG IN NEPAL. 17.-21. VERSAMMLUNG IN GUATEMALA (GUATEMALA-STADT). 18.-20. VERSAMMLUNG IN SRI LANKA. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK. 25.-28. VERSAMMLUNG IN GUYANAS, SURINAM & MARTINIQUE, (SURINAM). 26.-28. BRÜDERVERSAMMLUNG DES OSTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, KONGO (BRAZZAVILLE). MAI 3.-5. VERSAMMLUNG IN JAPAN (TOKYO NARITA). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DER SCHWEIZ (GENF). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DEUTSCHLAND & BLOCK C (HAMBURG). JULI 2.-6. VERSAMMLUNG IN COSTA RICA. 4.-7. VERSAMMLUNG IN BRASILIEN (MANAOS). 9.-12. VERSAMMLUNG IN DEN USA, MICHIGAN (GRANDVILLE). 12.-14. BRÜDERVERSAMMLUNG IN NEUSEELAND (WELLINGTON). 17.-20. VERSAMMLUNG IN PUERTO RICO. 25.-28. VERSAMMLUNG IN MEXICO. AUGUST 8.-11. VERSAMMLUNG IN SPANIEN & BLOCK A EUROPA (MADRID). 8.-11. VERSAMMLUNG IN HAITI (PORT-AU-PRINCE). 9.-11. BRÜDERVERSAMMLUNG IN BRASILIEN (SAO PAULO). 13.-18. ALLGEMEINE & JUGENDVERSAMMLUNG IN AFRIKA, ÄQUATORIALGUINEA (BATA). 15.-18. VERSAMMLUNG IN ITALIEN & BLOCK B (MONZA). 22.-25. BRÜDERVERSAMMLUNG DES WESTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, GHANA (ACCRA). 22.-25. VERSAMMLUNG IN ECUADOR, GUAYAQUIL. SEPTEMBER 4.-6. VERSAMMLUNG IN VENEZUELA. 13.-15. VERSAMMLUNG IN PERU (AREQUIPA). 16.-18. VERSAMMLUNG IN PERU (CHICLAYO). 20.-22. VERSAMMLUNG IN PERU (LIMA). 25.-28. VERSAMMLUNG IN INDIEN. 28. WELTMISSIONSTAG, SIMULTANE AKTIVITÄTEN IN ALLEN LÄNDERN. OKTOBER 4.-6. BRÜDERVERSAMMLUNG IN KANADA. 18.-20. BRÜDERVERSAMMLUNG IN MADAGASKAR. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER INSEL MAURITIUS. 31.-3. (NOV) VERSAMMLUNG IN CHILE (SANTIAGO). NOVEMBER 14.-17. VERSAMMLUNG IN EL SALVADOR. 21.-24. VERSAMMLUNG IN URUGUAY (MONTEVIDEO) 26.-29. VERSAMMLUNG IN MYANMAR.

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe Februar 2018 / Sprache Deutsch

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