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Ausgabe für EUROPA

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Januar 2019 / Ausgabe 780

evangelisch www.impactoevangelistico.net

ZEITGESCHEHEN

EINE WEITERE „BERLINER MAUER“ FÄLLT

LEBENSGESCHICHTEN

DER DIENER GOTTES

NACHRICHTEN

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG

SCHECHINA 2019, DAS MOTTO DES JAHRES

Vor- und Nachteile des technischen Forschritts

VERSKLAVT DIE

TECHNIK?


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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

GIB MIR NUN DIES GEBIRGE Pfarrer José Arturo Soto B. Internationaler Vorsitzender der WMB

„So gib mir nun dies Gebirge, davon der HERR geredet hat an jenem Tage; denn du hast's gehört am selben Tage. Denn es wohnen die Enakiter droben, und sind große feste Städte. Ob der HERR mit mir sein wollte, daß ich sie vertriebe, wie der HERR geredet hat“. (Josua 14,12)

D

ie geistliche Ebene vieler Kinder Gottes ist zu

Lieber Leser, Gott will, dass wir freigebig sind, und das

ungenügend, um ein siegreiches Leben zu führen.

loslassen, was uns daran hindert, auf den Berg zu steigen. Wir

Deshalb sind wir im Niedergang. Als Elija den Berg Karmel

können nicht kleinlich sein gegenüber dem Werk des Herrn,

bestieg, eroberte er das Volk für Gott zurück, das sein Herz

denn wenn wir alles, was wir unser Eigen nennen, d.h. unser

wieder ihm zuwandte. Unser Herr Jesus Christus lud drei

Leben, unsere Sehnsüchte, Wünsche, Güter, usw. in Gottes

seiner Jünger dazu ein, mit ihm auf den Berg der Verklärung

Hände legen, gibt er sie uns immer im Überfluss zurück.

zu gehen, und nach ihrer Rückkehr konnten sie eine Situation

Lieber Pastor, wenn die Entmutigung Sie angesichts

handeln, die die anderen Jünger nicht kontrollieren konnten.

der mageren Ergebnisse Ihrer Arbeit ergriffen hat, verlieren

Inmitten von Kämpfen und Prüfungen, Qualen und Ve-

Sie niemals die Hoffnung, noch lassen Sie den Geist der

rrat ist das Werk vorangekommen. Dies hat aber einen Preis:

Entmutigung den Geist der Eroberung vernichten oder

eine Einstellung der Erniedrigung, der totalen Abhängigkeit

lähmen. Es ist der Herr, der dafür verantwortlich sein wird,

von Gott aufrechtzuerhalten und ihm immer die Herrli-

sein Werk fortzusetzen, solange wir vereint bleiben, mit

chkeit für alles zu geben, was er durch uns tut. Liebe Brüder,

ganzheitlichen, reinen und ungeteilten Herzen.

vor uns steht noch ein langer Weg, und durch die Gnade

Vergessen wir nicht, dass der Herr uns den Berg der Me-

Gottes werden wir unseren Kampfgeist am Leben erhalten,

dien wie Radio, Fernsehen und Internet gegeben hat, damit

um weiterhin Berge zu erobern und die dort niedergelasse-

sich das Evangelium weiter ausbreiten kann, nicht nur um

nen Riesen zu besiegen.

verlorene Seelen zu erreichen, sondern auch um das Volk

Für das Volk Gottes symbolisieren diese Berge Kontinente,

Gottes nach seinem Niedergang wiederherzustellen.

Länder, Städte, Gemeinden, unsere Nachbarn, unsere Familien,

Lieber Leser, welchen Berg haben Sie zu erobern, mit

Ehepartner und Kinder, die noch nicht dem Herrn gehören. Dies

welchen Riesen und Hindernissen werden Sie konfrontiert?

ist der Moment, diese Berge für unseren Gott zurückzuerobern.

„Gib mir nun dies Gebirge“, sagte Kaleb zu Josua.

Wie im Fall von Kaleb hat Gott uns versprochen, uns diese

Gott will, dass dieses Werk weiterhin auf den Straßen

Berge zu geben. Also lasst uns an dieser kostbaren Verheißung

Amerikas und der ganzen Welt voranschreitet und Tausende

halten und selbstbewusst in den Kampf ziehen.

von Seelen für das Himmelsreich gewinnt. Amen.

Januar 2019 / Impacto evangelisch

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www.impactoevangelistico.net

evangelísch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz JANUAR 2019 / AUSGABE N° 780 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


42 INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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6.- Titelblatt VERSKLAVT ODER BEFREIT DIE TE­

CHNIK? Ein soziales Phänomen, das bereits Gegenstand wissenschaftlicher Studien ist. 14.- Infographik DIE TECHNIK ALS EVANGELI-

SIERUNGSWERKZEUG Internet ist ein Werkzeug ist, um zu evangelisieren.” 16.- DAS MOTTO 2019 SCHECHINA

34.- Lebensgeschichten DER DIENER GOTTES

Ständige Gegenwart Gottes.

Von einem ruhigen Leben bis zur Selbstaufgabe, bis er Gott fand.

18.- Zeitgeschehen EINE WEITERE „BERLINER

40.- Andacht

MAUER“ FÄLLT Der vorherrschende kulturelle Marxismus ist auf dem Weg zum Zusammenbruch. 22.- Frauen DAS HOFFEN AUF GOTT(I)

Das Sofortige ist zu einem Weg geworden, auf dem jeder vorankommen will. 24.- Musik WOHIN ER AUCH FÜHRT, ICH GEHE

Hymne laden uns dazu ein, in die Fußstapfen des Herrn zu treten. 26.- Literatur ANTWORTEN AUF SKEPTISCHEN

FRAGEN Ein Buch, das der Glauben an Gott stärkt

30.- Glaubensheld EINE STIMME DER BOTS­

CHAFT GOTTES John Knox war die Hauptfigur der Reformation in Schottland.

DIE MACHT DES BEKENNTNISSES DES WORTES GOTTES 42.- Andacht

ZUR VERTEIDIGUNG DER ARBEIT GOTTES 44.- Andacht

DU HAST DEN NAMEN, DASS DU LEBEST, UND BIST TOT 46.- Interview „EIN LEADER BEREITET SEELEN

FÜR GOTT VOR“ Die Wörter vom internationalen Vizepräsident der Weltweiten Missionsbewegung, Pfarrer Jorge Humberto Henao. 48.- Veranstaltungen

DIE ARBEIT DER WMM DURCH DIE WELT 66.- Briefe

UNSERE LESER SCHREIBEN UNS Januar 2019 / Impacto evangelisch

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TITELBLATT

VERSKLAVT ODER BEFREIT DIE TECHNIK?

Technik sollte die Menschen befreien, weil sie ihnen theoretisch hilft, sozial und wirtschaftlich voranzuschreiten. Es gibt jedoch alarmierende Anzeichen für eine zunehmende Versklavung, ein soziales Phänomen, das bereits Gegenstand wissenschaftlicher Studien ist. Ein Beispiel: die Handysucht.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


Januar 2019 / Impacto evangelisch

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TITELBLATT

Die Technik bietet der Gesellschaft unzählige Möglichkeiten. Die Kommunikation ist schneller, erreicht mehr Menschen und ermöglicht die Verbreitung von Erkenntnissen und Informationen innerhalb von Sekunden. Doch die Frage ist: Hilft sie uns, besser zu werden? Heutzutage, mit dem Sog des technischen Fortschritts, kann man sich über die gegenwärtige Entwicklung der Welt wundern. Es ist notwendig, die „Zeichen der Zeit“ im Lichte des Evangeliums zu betrachten. Positiv gesehen, war die technische Entwicklung ein Durchbruch für die Menschheit. Ein Beispiel dafür ist die verbesserte Kommunikation dank der Erfindung neuer Geräte, die die Zeit der Emission von Nachrichten verkürzen, die manchmal von entscheidender Bedeutung ist, um Probleme zu lösen. Hinzu kommt die Nutzung technischer Erfindungen, die das tägliche Leben der Menschen erleichtern, wie z.B. die Domotik, aber der wichtigste positive Aspekt ist vor

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Positiv gesehen, war die technische Entwicklung ein Durchbruch für die Menschheit. Ein Beispiel dafür ist die verbesserte Kommunikation dank der Erfindung neuer Geräte, die die Zeit der Emission von Nachrichten verkürzen […] allem die Anwendung der Technologie auf die Gesundheit, d.h. alle Fortschritte in der wissenschaftlichen Forschung, bei der Entdeckung neuer Krankheiten und ihrer Heilung, und damit die Verringerung des menschlichen Leidens. Auf der anderen Seite befindet sich der negative Aspekt. Es gibt nämlich eine Tendenz zur Entmenschlichung. Direkte persönliche Beziehungen sind durch entfernte Beziehungen ersetzt worden, was sogar zu einer Verhaltensänderung geführt hat. Ebenfalls ist ein extremer Konsumismus entstanden,


Die Evangelisierung in den Netzwerken Dies ist eine Zeit, in der technische Innovationen ein solches Niveau erreicht haben, dass es praktisch unmöglich ist, sie nicht zu nutzen. Es ist unmöglich, den Nutzen dieser Fortschritte zu leugnen. Das Internet hat sich zu einer leistungsstarken Plattform für Forschung, Ausbildung, Unterhaltung, Marketing, Kulturaustausch und Nachrichtenverbreitung entwickelt. Das Internet und die elektronischen Geräte werden weltweit in jedem Büro, in Schulen und sogar zu Hause benötigt. Das Konzept dahinter ist, das Beste aus den Werkzeugen zu machen, die die Wirksamkeit der Kommunikation verbessern. Soziale Netzwerke sind zu einem interessanten Mittel geworden, um bekannt zu machen, was Christus jeden Tag mit unserem Leben macht, was in einem Wort zusammengefasst werden könnte: Segen. Die E-Mail, Twitter, Facebook, Google+, Instagram, um nur einige wenige Netzwerke zu nennen, sind Werkzeuge, mit denen man das Wort Gottes verbreiten und Details über christliche Aktivitäten vermitteln kann. Plattformen wie Skype, Facebook oder WhatsApp helfen uns, die Entfernung zu unseren Brüdern und Schwestern im Ausland oder an entfernten Orten zu verkürzen. Obwohl viele Menschen dies nicht für möglich halten, ist es mit diesen Netzwerken möglich, Gott näher zu kommen, angefangen bei der Verbreitung von christlichen Bildern, die das Wort des Herrn und gute Werte ausdrücken. Die christlichen Bilder sind in der Tat sehr beliebt im Internet und sogar eins der am meisten gesuchten Themen. Dies beweist, dass es eine bedeutsame Anzahl an Gläubigen gibt, die das Internet richtig nutzen. Nicht umsonst gibt es Hunderte von christlichen Webseiten und Millionen von Konten in den sozialen Netzwerken. Zweifellos werden soziale Netzwerke niemals einen Tempel oder das Wort Gottes ersetzen, aber sie können als wirksame sekundäre Instrumente dienen, die die Vermehrung des Glaubens ermöglichen, ohne unsere Pflichten und Verpflichtungen als Christen in der Kirche und im Gottesdienst zu vernachlässigen. Plattformen können dazu benutzt werden, Brüder im Glauben zu ermutigen, mit entfernten Verwandten und Freunden zu kommunizieren und die gesunde Lehre mit ihnen zu teilen.

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TITELBLATT Auf der anderen Seite befindet sich der negative Aspekt. Es gibt nämlich eine Tendenz zur Entmenschlichung. Direkte persönliche Beziehungen sind durch entfernte Beziehungen ersetzt worden, was sogar zu einer Verhaltensänderung geführt hat.

Soziale Ausgrenzung

Fünf schädliche Wirkungen oziale Ausgrenzung. Diese ist gekennzeichnet durch einen Mangel an Kontakt zu Menschen in der Umwelt, wie z.B. in der Arbeit, Familie und bei verschiedenen sozialen Aktivitäten. Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich isolieren, indem sie in ihrer kleinen Welt eintauchen, Musik auf dem iPod hören oder den Blick nur auf den Bildschirm des neuesten Smartphones richten. Dieses Verhalten wird als Phubbing bezeichnet. Sexuelle Inhalte, die für jedermann zugänglich sind. Unbeaufsichtigte Kinder und Jugendliche haben uneingeschränkten Zugang zu pornografischen Inhalten und anderen Informationen, auf die sie möglicherweise nicht vorbereitet sind. Verlust von wertvoller Zeit. Es gibt Menschen, die stundenlang Videospiele spielen, chatten oder sich lustige Videos auf YouTube anschauen, und dadurch Zeit verschwenden, die sie mit Sport, Spazierengehen oder mit Familie und Freunden verbringen könnten. Globale Umweltverschmutzung. Aufgrund der großen Anzahl an Smartphones, Tablets und Laptops, die weltweit produziert werden, besteht eine große Verschmutzungsgefahr, da in vielen Ländern das Recycling von Batterien und Elektronikschrott nicht vollständig kontrolliert wird. Verlust der Privatsphäre. Vorbei sind die Jahre, in denen wir nur offline sein mussten, um privat zu bleiben. Soziale Netzwerke, Chats, Smartphones, GPS, Textnachrichten, E-Mails und so weiter sind Teil einer umfangreichen Liste von Ressourcen, mit denen jeder Mensch uns jederzeit „lokalisieren“ kann.

denn die Menschen glauben, dass der Erwerb der letzten technischen Neuigkeiten ein Zeichen für soziales Prestige ist, und vergessen dabei, dass es Werte wie persönliche Leistungsfähigkeit, Mühe oder Arbeit gibt, die die Grundlage für die persönliche Entwicklung bilden. Technik sollte den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Viele Menschen leben in dem Glauben, dass die Technik der Schlüssel zur Lösung aller Probleme der Gesellschaft ist. Sie ist innovativ, weil sie es halt kann – und berücksichtigt deshalb nicht den menschlichen Faktor. Innovation sollte also das Mittel sein, aber nicht das Ziel.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

Sexuelle Inhalte für jedermann zugänglich


Verlust von wertvoller Zeit

Verlust der Privatsphäre

Globale Umweltverschmutzung

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TITELBLATT […] Zweifellos werden soziale Netzwerke niemals einen Tempel oder das Wort Gottes ersetzen, aber sie können als wirksame sekundäre Instrumente dienen, die die Vermehrung des Glaubens ermöglichen, ohne unsere Pflichten und Verpflichtungen als Christen in der Kirche und im Gottesdienst zu vernachlässigen. Die Welt ist mehr an der Überwindung der digitalen Kluft interessiert, als an der Bekämpfung der Ungleichheit. Ein konkretes Beispiel sind Flüchtlingssiedlungen. Die Behörden suchen nach einer Lösung, damit diese Flüchtlingslager Zugang zum Internet haben und so eine Verbindung zur Welt herstellen können. Doch sie vergessen dabei, dass das Hauptziel nicht darin bestehen sollte, Zugang zur Technik zu haben, sondern sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren, Zugang zu den Grundrechten wie Bildung zu haben und ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. Digitale Gemeinde, ohne Menschen. In der digitalen Welt sind Menschen bloß eine Nummer mit vielen Daten. Das kann sehr gefährlich sein, denn diejenigen, die diese Informationen besitzen, sind eine ausgewählte Gruppe von Menschen. Sie können nicht nur vorhersagen, wo wir sind, was wir tun, mögen, denken, u.a., sondern sie können auch die Menschen entmenschlichen, die Macht zentralisieren und Gesellschaften aufbauen, in denen es wichtiger ist, digital akzeptiert zu werden, als mit dem Nachbarn zu sozialisieren. Technik kann so süchtig sein wie Alkohol. Heutzutage wird von Alkohol-, Nahrungs-, Arbeits- oder Drogensucht gesprochen, aber wenig oder gar nicht von Techniksucht. Trotzdem existiert sie. Der Name dafür ist Technophilie, ein Zustand, in dem die Menschen zu sehr auf den Einsatz von Technik angewiesen sind, bis zu dem Punkt, dass sie sich nicht mehr von ihr trennen können. Trotzdem sprechen weder Regierungen noch Unternehmen darüber, noch ergreifen sie Maßnahmen im Zusammenhang mit diesem Problem. Die Technik muss geregelt werden, nicht nur weil sie alarmierende soziale Probleme verursacht, sondern weil sie ein Produkt wie jeder anderer ist - vor allem wenn ihre falsche Anwendung oder exzessives Nutzen ernste Probleme verursacht, wie Depression, soziale Ausgrenzung, Angstzustand und sogar Selbstmord. In Wirklichkeit sollten wir uns fragen: was für eine Rolle hat der Mensch im digitalen Zeitalter? Quellen: http://blog.es.idealist.org/la-deshumanizacion-tecnologica/ http://filosofiaexplicadaporines.blogspot.com/2013/12/la-tecnologia-nos-esclaviza-onoslibera.html

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Die Anzahl an Internetnutzer weltweit liegt über

50%der Weltbevölkerung

QATAR

99%

4,000Millionen

der Bevölkerung ist mit dem Internet verbunden

Statistik Februar 2018

DIE TECHNIK als Evangelisierungswerkzeug Es ist einfach, das Internet für etwas Verbotenes oder für ein Tabu zu halten. Doch dies zeigt, dass man sich nur auf die negative Seite des digitalen Netzwerks fokussiert und nicht alle Vorteile berücksichtigt, die es bietet, sowohl für einen produktiveren lebensstil als auch für die Annäherung an Gott. Es gibt eine große Menge an negativen Inhalt im Internet. Doch warum müssen wir nur das Schlechte in Bezug nehmen, ohne das Gute daran zu berücksichtigen? Es ist wichtig, dass wir das nicht vergessen, damit wir alle Vorteile der Technik ausnutzen können.

Zu denken, dass das Internet eine Erfindung des Teufels ist, hat keinen Sinn. Es ist eine menschliche Erfindung, ein ganz mächtiges Werkzeug, das mit dem Ziel geschaffen wurde, einige Aufgaben für uns leichter zu machen, wie es eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank tun. Da es im Internet Inhalt jeder Art zu finden ist, wird es nicht schwer sein, Information oder Nachrichten über das Christentum zu finden, wie z.B. die Zeitschrift Impacto evangelisch oder den Sender Bethel TV, u.a. So ist es sehr einfach, über alles informiert zu sein, was in der christlichen Welt passiert. In der Tat kann man dank den Smartphones die Information in greifbarer Nähe haben.

Nach den Statistiken 2018

Das Internet wird mehr als der Fernseher angeschaut. Ist das der Anfang vom Ende des Fernsehers? In der letzten Zeit hat das Internet die Zuschauerzahlen übertroffen und die Zuschauer an eine neue Art Zugang zum Inhalt gewöhnt, die den Fernseher-Format überschritten hat. Der Wandel ist vor allem bei jungen Menschen spürbar, die die Migration vom traditionellen Fernsehen zu On-Demand-Inhalten vorangetrieben haben.

43% 53% 14

Internetnutzer

der Zuschauer benutzt ein anderes mobiles Gerät beim Fernsehschauen. verzichten auf das Fernsehen, weil sie mobile Geräte und Webstreaming bevorzugen.

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39%

36%

Zuschauer im Fernseher

Die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse übersteigt die Weltbevölkerung.

7,800Millionen SIM-Karten


Die App „die Bibel“ ist eine der am häufigsten heruntergeladenen der Welt.

“Viele von uns glauben, dass das Internet ein Werkzeug ist, in dem es viele bösartige Inhalte gibt, aber wenn es richtig genutzt wird, kann es ein wirkungsvolles Mittel sein, um zu evangelisieren.”

Pastor Bobby Gruenewald aus Oklahoma, der die Idee hatte, die Bibel mit Hilfe von Technik leicht über Smartphones und Tablets zugänglich zu machen, sagte: “Wir freuen uns sehr darüber, wie die Bibel in den Downloads aufsteigt, denn das bedeutet, dass das Wort Gottes immer bekannter wird”.

HEILIGE BIBEL

+350,000,000 Downloads +800 Sprachen

Die Zeitschrift Impacto evangelisch benutzt die Technik, um christliche Information und das Wort Gottes durch das Internet und die sozialen Netzwerken zu verbreiten.

753,764

Folger mit zunehmenden Zahlen pro Jahr

www

70,000

monatliche Besucher im Durchschnitt

5,135

Millionen

aktive Handys weltweit

Technik ist nicht schlecht an sich, schlecht kann der Nutzen sein, der ihr gegeben wird. In letzter Zeit wurde gesagt, dass neue Technologien uns von denjenigen, die uns am nächsten stehen, „trennen“, weil einige von ihnen beschließen, mit unbekannten Menschen zu kommunizieren, die weit weg sind. Bei der Analyse der Geschichte der Medien lässt sich beobachten, dass die Zeitschrift, Zeitung, das Fernsehen, etc. die Beziehungen zwischen Menschen oder Familienmitgliedern änderten. Als die Technik kostengünstiger wurde, hatte jeder seinen eigenen Fernseher im Raum und so hat die Familie sich nicht mehr um den Fernseher versammelt. Heute haben der Computer, das Internet und die mobilen Geräte verursacht, dass wir viel mehr mit den Fernen kommunizieren als mit den Nächsten. Eine von der University of Kent, Ohio veröffentlichte Studie zeigt, dass Menschen, die in der Lage sind, ihr Telefon zu ignorieren, glücklicher sind und weniger Angst haben als diejenigen, die ständig online sind.

Doch wir ignorieren nicht nur den anderen und spüren ein Gefühl der Angst, wenn wir nicht mit dem Internet verbunden sind. Es gibt auch einen Aspekt, der nicht viel analysiert wurde. Digitale Inhalte werden nämlich sozialisiert, wie es mit der Zeitung, Radio und Fernsehen der Fall war. Man trifft sich und dabei wird die Hälfte der Zeit darüber gesprochen, was im Internet gesehen wurde, und selbst dort werden die Videos für andere abgespielt, die schockierendsten oder lustigsten Bilder gezeigt, und so weiter. Sogar der Fernseher nimmt die beliebten Inhalte des Internets, um sie in den Fernsehsendungen zu zeigen. Diese neue Sozialisierung der Inhalte beginnt somit, eine weitere Art der digitalen Kluft zu öffnen. Den digitalen Kluften des Zugangs zum Internet (Menschen, die zu den digitalen Techniken Zugang haben, und Menschen, die ihn nicht haben), des Nutzens (Menschen, die es richtig nutzen, und Menschen, die nicht) und der Nutzen-Qualität (Stand des individuellen Wissens) wird nun die Kluft der Nicht-Sozialisierung hinzugefügt, denn man kann nicht das teilen oder kommentieren, was man nicht kennt. Januar 2019 / Impacto evangelisch

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AKTUALITÄT

DAS MOTTO DES JAHRES

Im Leben müssen wir wichtige Entscheidungen treffen, die ein Vorund ein Nachher kennzeichnen. Im Laufe seiner Geschichte hat das Werk der Weltweiten Missionsbewegung bedeutsame Entscheidungen getroffen. Die Wahl des Jahresmottos ist eine davon.

Das Motto für das Jahr 2019 erzählt von der ältesten Erscheinungsform Gottes, und lautet: „Schechina 2019“.

Schechina ist die ständige Gegenwart Gottes. Sie ist Gott, der unter seinem Volk wohnt. Sie ist eine allmächtige und herrliche Gegenwart, die sich seit dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten manifestiert hat, und die während der gesamten Pilgerreise durch

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Wir brauchen die Schechina in der Kirche. Möge die Wolke der Herrlichkeit Gottes in all unseren Aktivitäten ruhen, seien es Konventionen, Brüderversammlungen, geistliche Klausurtage oder Dienste.


die Wüste bis zum Aufbau und der Einweihung des Tempels in Jerusalem im Tabernakel blieb. In der Geschichte Israels war die Schechina entscheidend. Es war die Bestätigung, dass Gott unter ihnen war. Ebenfalls stammt sie vom hebräischen Wort „ šəkhînāh“, das Anwesenheit oder Einwohnung bedeutet. Mit anderen Worten, Gott ist gegenwärtig, weil er dort lebt. Es ist keine momentane Gegenwart, es ist keine Gegenwart für ein oder zwei Jahre. Es war eine Gegenwart, die während der gesamten Pilgerreise des Volkes Israel präsent war. Gott wohnte wirklich und offensichtlich inmitten seines Volkes. Das ist Schechina. Und dies gab dem Volk Sicherheit, Orientierung, Schutz gegen seine Feinde, Segen und vor allem eine persönliche Kommunion mit dem Herrn. Dadurch hatten die Kinder Israels Frieden und Sieg. Diese Manifestation Gottes in der Feuersäule, die die älteste Erscheinungsform Gottes ist, erhält auch im Alten Testament verschiedene Namen. In Exodus 29,43 wird sie von Gott „meine Herrlichkeit“ genannt; in Exodus 34,5 ist sie „eine Wolke“; in Exodus 33,9 und 33,10 wird sie „Wolkensäule“ genannt; in Numeri 10,34 ist sie die „Wolke des Herrn“; und in Exodus 33,14 und 33,15 wird sie „mein Angesicht“ genannt. Das ist genau das, was wir von Gott brauchen. Heute müssen wir in einem anderen Zeitalter leben, einer Zeit getrennt von der Geschichte der Kirche. Wir wissen, dass die heutige Sünde eine echte Lawine ist. Wir sind überall von gefährlichen Strömungen aller Art umgeben. Deshalb brauchen wir mehr denn je die ständige Gegenwart unseres Gottes, um unsere Feinde zu überwinden. Wenn „die Wolke“ sich von der Wohnung aufhob, sprach Mose: „HERR, stehe auf! laß deine Feinde zerstreut“. Das ist genau das, worum wir bitten, dass alle unsere geistlichen, physischen und materiellen Feinde inmitten der Wolke der Gegenwart Gottes, der Feuersäule des Geistes Gottes, zerstreut werden. Wir brauchen die Schechina in der Kirche. Möge die Wolke der Herrlichkeit Gottes in all unseren Aktivitäten ruhen, seien es Konventionen, Brüderversammlungen, geistliche Klausurtage oder Dienste. Wir sehnen uns danach, mit Gottes Gegenwart erfüllt zu sein, um alle Ziele Gottes für sein Werk zu erreichen. Möge das Feuer des Herrn in unseren Herzen brennen. Möge es jeden Abschaum, jedes Hindernis verbrennen, möge es hereinkommen und jedes Unkraut in unseren Herzen vernichten, und somit all die Ungeziefer und seltenen Tiere vertreiben, die uns geistlich schädigen. Möge die Kirche des Herrn ungehindert marschieren, um das zu erfüllen, was Gott von uns verlangt hat. Dies ist das Jahr der Offenbarung unseres Gottes. Das Jahr der Schechina 2019 wird für die weltweite Missionsbewegung ein Jahr des großen Sieges sein. Unser Motto ist Numeri 9,16: „Also geschah‘s immerdar, daß die Wolke sie bedeckte, und des Nachts die Gestalt des Feuers“. Unser Motto, die Umschreibung dieser Aussage, lautet: „ständige Gegenwart Gottes“. Wir wollen, wir brauchen, wir sehnen uns nach der ständigen Gegenwart unseres Gottes durch den Heiligen Geist jeden Tag unseres Lebens, bis Christus kommt.

Januar 2019 / Impacto evangelisch

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ZEITGESCHEHEN

EINE WEITERE „BERLINER MAUER“ FÄLLT Carlos Polo und Carlos Beltramo

So wie niemand den Fall der Berliner Mauer, Symbol der protzigen Sowjetmacht der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, für möglich hielt, scheint es heute auch unmöglich, dass der in fast ganz Europa und Amerika vorherrschende kulturelle Marxismus auf dem Weg zum Zusammenbruch ist. Der Normalbürger hat genug von der Korruption und Armut, zu denen die staatlichen Sozialismen führen,

sowie von der schockierenden Inkohärenz seiner Führer, die dazu neigen, die Realität auf unflexible Weise zu betrachten und so zu versuchen, sie allen anderen aufzuzwingen. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Fast dreißig Jahre lang hatte ein komplexes 155 Kilometer langes Ausgrenzungssystem aus Beton- und Stahlträgern Menschen zurückgehalten, die darum kämpften, sich von der marxistischen Unterdrückung zu befreien. Die Rhetorik der Führer des Sowjetreichs, die versuchte, die Welt glauben zu lassen, dass ihr System funktionierte und Menschen glücklicher machte, scheiterte. Drahtzäune, Gräben, Minen, Hunde und Soldaten, die gezielt schossen, sprachen dagegen. Der Fluchtweg hatte nur eine Richtung. Und diese führte nicht zum Marxismus, sondern weit weg davon, sogar auf Kosten des eigenen Lebens.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

Doch der Fall dieser ersten Mauer bedeutete nicht, wie einige dachten, das Ende des Marxismus. Als sie zusammenbrach, wurde eine weitere „Mauer“ gebaut, ebenfalls mit einem marxistischen Zeichen, aber viel subtiler. Diese ist nicht aus Beton, aber sie beschränkt die Freiheit. Und es ist wahrscheinlich, dass sie effizienter ist. Es handelt sich um die „Mauer“ des kulturellen Marxismus, die nicht mehr - wie von Karl Marx vorgeschlagen - die Kontrolle der Produktionsmittel sucht, sondern der Denkweise der Gesellschaften.


Die Mauer des kulturellen Marxismus, die unter anderem von Gramsci, Lukács, Kojève, Adorno und Marcuse erbaut wurde, versucht, die Mittel der intellektuellen Produktion zu kontrollieren. Sie sperrt den Geist, indem sie den öffentlichen Diskurs und das kontrolliert, was „politisch korrekt“ ist. Wer sich eine andere Meinung hat, wird hart bestraft. Die „Architekten“ des kulturellen Marxismus übernahmen zu diesem Zweck die Medien und Universitäten mit viel Geduld. Denn sie hatten etwas entdeckt, wovon Marx nicht einmal geträumt hatte: Durch die Kontrolle des

Diskurses und der Agenda in der Öffentlichkeit konnten sie das soziale Leben viel effizienter steuern als durch die wirtschaftliche Kontrolle. Diese authentische mentale Mauer drang in die Kultur und die lokalen und internationalen Machteinrichtungen ein und erstreckte sich von der Öffentlichkeit bis zu den privatesten Bereichen, wie Familie und Sexualität, um alles und jeden zu kontrollieren. Ihre bisherige Effizienz bestand darin, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie etwas wollen, ohne dass jemand

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ZEITGESCHEHEN

von ihnen nur den Verdacht schöpft, dass alles in Wirklichkeit nur unter ihrer Kontrolle passiert. Sie spielen mit der Illusion, den Bürgern „Rechte“ und „Freiheiten“ zu gewähren, fordern aber im Gegenzug die Anerkennung absoluter Macht, getarnt als „Normalität“. Die wenigen von uns, die erkennen, dass etwas schief läuft, spüren, dass dieses System so mächtig ist, dass es nie fallen wird und nur mehr Macht ansammeln kann, während es uns ausgrenzt, indem es unsere Meinung als „irrelevant“ gelten lässt, und zwar durch Schlüsselwörter wie „-extrem„ oder „-phobe“. ANFANG DES ZUSAMMENBRUCHS

Wie die erste Mauer der 1980er Jahren, beginnt die „Mauer“ des kulturellen Marxismus zu fallen, egal wie unüberwindbar und unzerstörbar sie vielen erscheinen mag. Die Fakten häufen sich: Das Brexit, das NEIN zum

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betrügerischen Friedensabkommen Kolumbiens mit der FARC-„Narco-Guerilla“, die Wahl von Donald Trump, der Sieg von Viktor Orban als Premierminister Ungarns und der Ausschluss der „Gender Studies“ an den Universitäten, die Niederlage der Legalisierung der Abtreibung in Argentinien, die Wahl von Jair Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens, sind nur einige davon. Besonders hervorzuheben sind die Wahlergebnisse dieser Woche in Andalusien [1. Dezemberwoche]. Die Vox-Partei, die sich ohne Komplexe mit einem Diskurs präsentiert, der u.a. als kultureller Antimarxismus gut zu definieren ist, gewann 12 regionale Abgeordnete. Es ging von 18.000 Wählern auf fast 400.000 - ein ziemliches Phänomen. Aufgrund der parlamentarischen Wahl des Regionalpräsidenten (entspricht Gouverneur in anderen Ländern) könnte die Summe aus Mittel- und Rechtspartei das Ende von 36 Jahren


sozialistischer Regierung in Andalusien sein. Aber auch die nationale Politik wird dadurch in Schach gehalten. “The right is cool again”… auch in Spanien. Die Mauer bricht zusammen und nicht durch die Aktion der Rechtsextremen, wie es Journalisten sagen, die versuchen, das Phänomen herunterzureden, sondern weil die Menschen das Experiment der Linke satt haben. Bei allen diesen Tatsachen gibt es eine Konstante: der kulturelle Marxismus ist das Establishment, das verliert, auch wenn er seine ganze Macht beim Kampf gegen seinen Gegner einsetzt. Und er verliert gegen alle Erwartungen der Medien und der politischen Beschützer seines öffentliches Diskurses. Der Gegner des kulturellen Marxismus, der sich einem ganzen Machtsystem entgegensetzt, siegt. Ja, er siegt trotz seiner mangelnden ökonomischen Mittel und der feindlichen und militanten Aktion der Presse. Warum denn? Weil der kulturelle Marxismus viel verspricht und nur wenig verwirklicht. Und das, was er verwirklicht, ist genau das Gegenteil des Versprochenen. Die Politiker kommen an die Macht mit dem Versprechen, die Armut zu bekämpfen und machen sich reich, und zwar durch jede Art Korruption und Machtmissbrauch. Die Verfechter der Geschlechterfreiheit werden zu den schlimmsten Diktatoren der LGTBI-Ziele, zu Verfolgern aller Andersdenkenden. Feministinnen verwandeln Frauen in die weibliche Version von jenem Aspekt des Mannes, den wir alle verabscheuen: den unverantwortlichen und egoistischen Macho.

(...) sagte der Diplomat Ernesto Araújo, zukünftiger Außenminister Brasiliens, dass seine Mission darin besteht, alle ideologischen Formen des kulturellen Marxismus - mit allen seinen Namen zu beseitigen. Je mehr Macht der Marxismus ansammelt und je weiter er seine Reformen vorantreibt, desto krasser und weniger tolerierbar werden die Widersprüche für die Bürger. Entzauberung verwandelt sich allmählich in Ablehnung und dann in Subversion. Vor ein paar Tagen sagte der Diplomat Ernesto Araújo, zukünftiger Außenminister Brasiliens, dass seine Mission darin besteht, alle ideologischen Formen des kulturellen Marxismus - mit allen seinen Namen (geschlechtsspezifische Diversität, Ökologismus, Feminismus, Multikulturalismus, Befreiungstheologie, usw.) - zu beseitigen. Araújo spielt brillant auf die Verwirrung vieler Menschen an, die durch die Ablehnung des „Kommunismus“ immer wieder auf ein bereits mutiertes Monster hingewiesen haben. Der ursprüngliche und orthodoxe Marxismus hat sich längst anders getarnt und viele Menschen haben längst nur auf sein

altes Erscheinungsbild geachtet und gedacht, dass diese „alte Form“ nicht an die Macht kommen dürfte. Während der wahre Marxismus, mit neuer Erscheinung, sich langsam, in einen Tyrann verwandelte. Das ist die neue Linke, die ihre Prinzipien und Praktiken in Bezug auf den Klassenkampf nie aufgegeben, nur ihren Diskurs verändert und gewusst hat, wie man die öffentliche Agenda kontrolliert. Es ist die „neue Linke“, die Agustín Laje und Nicolás Márquez in ihrem Buch sehr gut beschrieben haben, das seit Monaten zu den Bestsellers zählt. 2019, EIN ENTSCHEIDENDES JAHR

Araújo ist sich über alles im Klaren. Seine Scharfsinnigkeit, die ihm erlaubt, den neu getarnten Marxismus zu identifizieren und seine Entschlossenheit, diesen zu bekämpfen, sind bemerkenswert. Zweifellos wird dieser erklärte Kampf gegen den kulturellen Marxismus zu verschiedenen politischen Szenarien führen. 2019 wird ein entscheidendes Jahr für die internationale und lokale Politik sein. Alles deutet darauf hin, dass vieles in den nächsten 365 Tagen geschehen wird. Zum Beispiel wird Brasiliens Standpunkt bei der UNO eine 180-Grad-Drehung mit Araújo machen. Denn er ist ein Mann, der seine Bewunderung für Donald Trump nie versteckt hat. Vergessen wir nicht, dass Bolsonaro bereits seinen Wunsch geäußert hat, aus der UNO zurückzutreten, und dass die US-Botschafterin Nikki Haley den Austritt ihres Landes aus dem Menschenrechtsrat offiziell gemacht hat, indem sie ihn als Jauchegrube und seine Mitglieder als Heuchler bezeichnet hat. Für diejenigen von uns, die in den Fluren der UNO waren, ist es klar, dass der kulturelle Marxismus, der derzeit im internationalen System herrscht, nicht in der Lage sein wird, in gleicher Weise weiterzumachen, wenn Trump und Bolsonaro dagegen sind. Und es könnte viel schlimmer werden, wenn Brasilien, wie Bolsonaro ankündigte, vollständig aus der UNO austritt. Wir stehen vor einem dramatischen Wandel in der globalen politischen und diplomatischen Landschaft. Die Unruhe kommt. Aber es wird das erste Mal seit langer Zeit sein, dass ein solider Block von Ländern sich der Mauer des kulturellen Marxismus entgegensetzt, der in grundlegenden Achsen vorherrscht, wie beispielsweise in Fragen des Lebens und der Freiheit. 2019 ist in vielen Ländern Europas und Amerikas ein Wahljahr und wird uns mehr als eine Überraschung bereiten. Es wird für die Menschheit gesund sein, auch wenn es nicht frei von schwierigen Momenten und echten Krisen sein wird. Es liegt an uns, dass diese Krisen ein echtes Wachstum darstellen, andernfalls werden wir weiterhin auf eine Veränderung zum Besseren warten müssen. (*) Quelle: www.actuall.com

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FRAUEN

DAS HOFFEN AUF GOTT (I) Carmen Valencia de Martínez

Wie schwer ist es zu warten! Wie unangenehm ist es, an einem Ort still sein zu müssen, und wie leicht ist es, ungeduldig zu sein - gerade in dieser Zeit, die besonders auf das Sofortige ausgerichtet ist. Das Sofortige ist zu einem Weg geworden, auf dem jeder vorankommen will.

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Das Buch Psalmen, Kapitel 62, Vers 8, sagt uns: „Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht“. Warten ist zu glauben und wünschen, dass etwas geschehen wird. Es ist, an einem Ort zu bleiben, wo man glaubt, dass eine Person erscheinen oder dass etwas passieren wird. Warten ist, in einer Aktivität zu verweilen, bis etwas passiert. Und wie schwer ist es zu warten! Wie unangenehm ist es, an einem Ort still sein zu müssen, und wie leicht ist es, ungeduldig zu sein - gerade in dieser Zeit, die besonders auf das Sofortige ausgerichtet ist. Das Sofortige ist zu einem Weg geworden, auf dem jeder vorankommen will. Das christliche Leben hat sich von dieser Ungeduld, dieser Strebsamkeit auch geprägt. Wir wollen alles sofort, wir


beginnt er einen Prozess mit jedem von uns, um Sorgen, Verzweiflung und den Wunsch, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, zu beseitigen. Er sagt: „Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch“ (1 Petrus 5,7). 2. STILL SEIN

Wir sollen auch still sein, um zu erkennen, dass er Gott ist (Psalm 46,10). Wenn der Herr uns bittet, stillt zu sein, bittet er uns eigentlich, dass wir auf ihn hoffen. Wir müssen lernen, in ihm still zu sein, an einem Ort zu bleiben, bis Gott uns besucht. Wenn wir auf Gott hoffen, siegt der Geist über das Fleisch und unser Wesen unterwirft sich der Kontrolle des Heiligen Geistes. Das Hoffen auf Gott hat mit dem Herzen zu tun, und nicht mit dem Verstand, noch mit dem Kopf, noch mit Gefühlen noch mit der Vernunft. Es ist egal, wie lange es dauert, bis Gott auf unsere Gebete antwortet, oder wie lange er bis zur vollständigen Durchführung seiner Pläne in unserem Leben braucht. Wir müssen auf ihn hoffen und nicht erlauben, dass unsere Seele sich von dem Wunsch nach sofortigen Ergebnissen betrüben oder niederschlagen lässt (Sprüche 13,12; Psalm 42,5). 3. DER GLAUBE UND DAS HOFFEN AUF GOTT

kommen eilig zum Herrn, strebsam. Wir wollen alles gleich! Aber der Weg des Herrn ist nicht so; der Weg des Herrn verläuft Schritt für Schritt, Stück für Stück, und er verläuft ununterbrochen. Jeder Plan, die Gott für unser Leben hat, wird verwirklicht werden, ohne dass er etwas übersieht… Doch alles zu seiner Zeit! „Der HERR wird‘s für mich vollführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen“ (Psalm 138,8). Ungeduld bringt uns dazu, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Geduld hingegen ist eine notwendige Tugend, um Gottes Segen zu erhalten. Was ist nötig, um zu lernen, auf Gott zu hoffen? 1. ALLE SORGEN ZU BESEITIGEN

Gott beruft, verändert und verwandelt uns. Gleichzeitig

Der Glaube ist eine Lebensweise. Es geht darum, nach Gottes Anweisungen zu handeln. Der Glaube ist es, mit der Gewissheit zu leben, dass Gott die Kontrolle über alles und jeden hat, und überzeugt zu sein, dass es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen (Hebräer 11,6). Der Glaube hat auch mit dem Herzen zu tun. Im Brief an die Römer 10, 9-10 liest sich: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig“. König David hatte so viel Glauben, er war so sehr überzeugt von der Größe Gottes, dass er sagte: „Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendige“ (Psalm 27,13). Um zu unserer Gunsten zu handeln, braucht Gott nur ein Herz, das es wagt zu glauben, dass für ihn alle Dinge möglich sind. Das Hoffen auf Gott ist das Wichtigste, das wir tun könnten. Denn das Hoffen auf Gott macht Gott zu unserem Ziel - und nicht den Erwerb von Sachen, seien diese materiell oder nicht. Wenn wir an Gott und an seine Anweisungen glauben, wenn wir im Gott glauben und ihm glauben, so wird Gott uns den Weg zum Leben kund tun und wir werden überzeugt sein, dass vor ihm Freude die Fülle ist, und es liebliches Wesen zu seiner Rechten ewiglich gibt (Psalm 16,11).

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MUSIK

WOHIN ER AUCH FÜHRT, ICH GEHE Hymne des Musikers Baylus Benjamin McKinney, die das Wesen des Christentums einfängt. Seine Verse laden uns dazu ein, in die Fußstapfen des Herrn zu treten und ihm unser Herz und Leben zu widmen. Die Hymne „Wherever he leads, I´ll go“ ist ein Lied,

das den besonderen Geist des Evangeliums widerspiegelt: in die Fußstapfen des Herrn zu treten. Das Lied, das im Januar 1936 vom christlichen Musiker und Dichter Baylus Benjamin McKinney geschrieben wurde, unterstreicht auch die Herausforderung von denjenigen, die den Weg der Wahrheit gewählt haben. Evangeliumsforscher sagen, dass dieses Gedicht in der Stadt Clanton, Alabama, zu einem Zeitpunkt geschrieben wurde, in dem McKinneys Arbeit für die Verbreitung der Frohen Botschaft in ihrer Höhepunkt war. Bei einer Versammlung seiner Gemeinde begegnete der evangelische Komponist einem Missionar, der ihn sofort dazu motivierte, ein Gedicht zu schreiben. Jener Missionar war nämlich R. S. Jones, der Gott viele Jahre in Brasilien gedient hatte. Er erzählte McKinney bei ihrem Treffen, dass seine Ärzte wegen seiner sich verschlechternden Gesundheit ihm nicht mehr erlaubten, nach Südamerika zurückzukehren. Der Autor fragte ihn nach seinen Plänen für die Zukunft, und der Pastor antwortete: „Wohin Christus auch führt, werde ich gehen“. Auf der Grundlage dieses Zeugnisses komponierte er dann ein Lied, das heute großen Beifall findet.

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WOHIN ER AUCH FÜHRT, ICH GEHE

ANERKANNTER KOMPONIST

Baylus Benjamin McKinney, Sänger, Komponist christlicher Lieder, Lehrer und Musikverleger, wurde am 22. Juli 1886 in der Stadt Heflin geboren. Schon in jungen Jahren zeigte er seine Liebe zum Allmächtigen. Der Absolvent des Louisiana College, einer evangelischen Universität in Pineville, besuchte das Southwestern Baptist Theological Seminary und studierte Musik an der Siegel-Myers Correspondence School of Music und dem Bush Conservatory in Chicago. McKinney, der etwa 150 Hymnen schrieb, arbeitete zwischen 1918 und 1935 zusammen mit Robert Henry Coleman, einem führenden Herausgeber evangelischer Liederbücher, mit dem er ein produktives evangelisierendes Werk durch die Produktion mehrerer Kompositionen mit biblischem Inhalt entwickelte. Dann setzte er seine Mission für Jesus fort und war für die Herausgabe von Musikwerken für einen Staatsrat in Tennessee zuständig. Der Diener des Erlösers, der an zahlreichen Erweckungen des vorigen Jahrhunderts teilnahm, verließ sich auf die Heilige Schrift, um Gedichte zu schreiben, die Jesus gewidmet waren. In diesem Sinne beziehen sich nach Ansicht der Fachleute die Verse von „Wohin er auch führt, ich gehe“ auf die Bibelstellen in Matthäus 16,24-25, Markus 8,34-35 und Lukas 9,23-24, die auf den Aufruf des Erlösers anspielen, ihm zu folgen. Baylus Benjamin McKinney verstarb am 7. September 1952 im Alter von 66 Jahren. Doch jetzt bleibt sein Glaube,

1 „Nimm dein Kreuz und folge mir nach“, Sagte zu mir mein Herr an jenem Tag. „Ich gab mein Leben, um dich zu erlösen. Gib heute alles auf “. REFRAIN Wohin er auch führt, ich gehe. Wohin er auch führt, ich gehe. Ich folge meinem Herrn, der mich so sehr liebt. Wohin er auch führt, ich gehe. 2 Er brachte mich näher an seine Seite. Ich konnte seinen Willen erkennen und in diesem werde ich nun bleiben. Wohin er auch führt, ich gehe. 3 Der Weg kann durch dunkle Schatten führen oder mich durch stürmische Seen treiben, Ich nehme mein Kreuz und folge ihm, Wohin er auch führt, ich gehe. 4 Mein Herz, mein Leben, alles gebe ich meinem Herrn, der mich so sehr liebt; Er ist mein Meister, Herr und König, Wohin er auch führt, ich gehe.

der in Hymnen verwandelt wurde, felsenfest und ist eine Quelle der Inspiration für Millionen von Gläubigen auf der ganzen Welt, die den Allmächtigen jeden Tag loben und anbeten. Eine riesige Herde, die dorthin geht, wo der Schöpfer führt und seinen Willen tut.

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LITERATUR

ANTWORTEN AUF SKEPTISCHEN FRAGEN Ein Buch, das von Josh McDowell und Don Stewart, anerkannten amerikanischen Ministern, geschrieben wurde. Das Werk enthält die notwendigen Ressourcen, um den Glauben an Gott zu stärken. Es bestätigt auch die Gültigkeit des Evangeliums und der Bibel. Das Christentum glaubt und lehrt, daß allein die Bibel das offenbarte Wort Gottes ist. Wenn sie auch von Menschen geschrieben wurde, war Gott der Allmächtige der eigentliche Urheber. Dieser Anspruch wurde nicht von der Kirche erfunden, es ist der Anspruch, den die Bibel für sich selbst erhebt. »Doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit« (1. Petr. 1,25). »Jede von Gott eingegebene Schrift« (2.Tim. 3,16). »Denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet« (2.Petr. 1,21). Allein im Alten Testament finden sich mehr als zweitausendmal Formeln wie »Und Gott sprach zu Mose«, »das Wort des Herrn kam zu Jona«, und »Gott sagte«. Wie können Sie wissen, dass Gott existiert? Waren die biblischen Wunder Zaubertricks, die die einfachen, primitiven Menschen täuschten? Aber enthält die Bibel nicht Aussagen, die im Widerspruch zur Wissenschaft stehen? Wie kann man einer Bibel glauben, die voller Widersprüche ist? Machen sich die Christen eines Zirkelschlusses schuldig? Dies sind einige der Fragen, auf die das Werk „Antworten auf skeptischen Fragen“ von den Autoren Josh McDowell und Don Stewart eingeht. Unter den religiösen Führern, die im Laufe der Geschichte eine große Anhängerschaft gewonnen haben, ist Jesus Christus einzigartig durch die Tatsache, daß er allein behauptete, Gott in menschlicher Gestalt zu sein. Ein verbreitetes Mißverständnis besagt, daß einige oder viele Religionsführer in der Welt ähnliche Ansprüche erhoben, aber das ist einfach nicht der Fall. Buddha hat nicht behauptet, Gott zu sein; Moses hat niemals gesagt, er sei Jahwe; Mohammed identifizierte sich nicht mit Allah und nirgends werden Sie finden, daß Zoroaster behauptete, Ahuramnazda zu sein. Doch Jesus, der Zimmermann aus Nazareth, sagte, wer ihn (Jesus) gesehen habe, der habe den Vater gesehen (Joh. 14,9). Das 1980 von Here’s Life Publishers veröffentlichte Buch von McDowell und Stewart beschäftigt sich ausführlich mit den wesentlichen Aspekten, die die Grenze zwischen Agnostizismus und Christentum bilden. In diesem Sinne bietet es unverzichtbare Ressourcen, um die in der Heiligen Schrift enthaltenen Wahrheiten zu verstehen. Es liefert auch unwiderlegbare Beweise, die dazu beitragen, den Glauben an den Herrn zu stärken. WERTVOLLES WERK

Die Menschen fragen ständig: »Was ist so besonders an Jesus? Warum ist er der einzige Weg, um Gott zu erkennen?« Neben dem Problem der Heiden gibt es keine andere Frage, die so häufig

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LITERATUR gestellt wird, wie diese. Man wirft uns vor, engherzig zu sein, weil wir erklären, daß es keinen anderen Weg zu Gott gibt. Die erste Feststellung, die getroffen werden muß, ist, daß wir die Behauptung, Jesus sei der einzige Weg, nicht erfunden haben. Dies ist nicht unser Anspruch; es ist seiner. Wir geben nur seine Behauptung wieder und die Behauptung der Verfasser des Neuen Testaments. Jesus sagte: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich« (Joh. 14,6), und »Denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben« (Joh. 8,24). Stewart, einer der Autoren des Buches, ist ein anerkannter amerikanischer Pfingstminister, der sein Leben der Verkündigung des Evangeliums Gottes gewidmet und sein Studium mit Auszeichnung am Talbot School of Theology und am International Seminary of Theology and Law in Straßburg, Frankreich, abgeschlossen hat. Geboren am 25. Oktober 1939 im Bundesstaat Arizona, wird er als treuen Gläubigen Gottes anerkannt. Manche Leute glauben, die in der Bibel aufgezeichneten Wunder machten es unmöglich, die Schrift ernstzunehmen. Sie werden mit der griechischen Mythologie und anderen Erzählungen von übernatürlichem und Bizarrem verglichen. Statt ihre Grundlagen zu untersuchen, stellt man sie sofort mit Legenden und Volksfrömmigkeit gleich. Zugegeben, es gibt aus den Tagen unseres Herrn unter den Griechen und Römern

Die Menschen fragen ständig: »Was ist so besonders an Jesus? Warum ist er der einzige Weg, um Gott zu erkennen?« Neben dem Problem der Heiden gibt es keine andere Frage, die so häufig gestellt wird, wie diese. Man wirft uns vor, engherzig zu sein, weil wir erklären, daß es keinen anderen Weg zu Gott gibt. viele Geschichten, die so phantastisch und lächerlich sind, daß sie ernsthafte Überlegungen nicht rechtfertigen. Dies steht in völligem Gegensatz zu den biblischen Wundern, die niemals eine gedankenlose Schaustellung des Übernatürlichen bieten. McDowell, produktiver Autor von evangelischen Büchern, deren Exemplaren am meisten verkauft worden sind, ist der andere Schöpfer des analysierten Textes. Er hat über 27.000 biblische Vorträge an etwa 25 Millionen Menschen in 125 Nationen gegeben. Als Verteidiger der gesunden Lehre kam er am 17. August 1939 in Michigan zur Welt und predigt das Wort seit 57 Jahren auf den fünf Kontinenten. DER GLAUBE RETTET

Viele Menschen, die den christlichen Anspruch ablehnen, haben andere Lebensanschauungen angenommen. Die meisten

behaupten, daß es keinen Gott gibt, wie die Bibel lehrt, und wenn es einen gibt, dann ist er unerkennbar. Die Behauptungen dieser Alternativen werden keiner Untersuchung standhalten. Ein Agnostiker ist gewöhnlich jemand, der nicht weiß, ob Gott existiert. Der Agnostiker ist sich über Gott noch nicht klar geworden. Er ist ein Zweifler. Manche Agnostiker sind in ihrer Suche nach Gott aggressiver als andere, und diesen zollen wir Beifall. Die Bibel verspricht, wenn jemand wünsche, die Wahrheit über Gott zu wissen, so werde er sie erfahren. »Wer bereit ist, den Willen Gottes zu tun, wird erkennen, ob diese Lehre von Gott stammt oder ob ich in meinem eigenen Namen spreche« (Joh. 7,17). In ihrem Handbuch untersuchen McDowell und Stewart zehn Themen, die Vertrauen in den Allmächtigen schaffen und Wahrheitssuchenden helfen, die Wahrheit zu finden. Mit Einfachheit, aber mit Sorgfalt analysieren sie die Bibel, Jesus Christus, Gott, die Wunder von damals und heute, die Schwierigkeiten in der Schrift, die Religionen der Welt, das Christentum, den Glauben des Gläubigen, das Leichentuch von Turin und die Schöpfung. Wann immer ein Gläubiger Zeugnis ablegt, scheint jemand da zu sein, der Einspruch dagegen erhebt, dies als einen Beweis für den Wahrheitsanspruch des Christentums zu betrachten. Man behauptet, jeder scheine irgendeine Art von Bekehrungserlebnis oder religiöser Offenbarung zu haben. […] Es ist wahr, daß heute viele Menschen religiöse Erfahrungen bekunden, in denen sie behaupten, die letzte Realität gefunden zu haben. Auf den ersten Blick hört sich der Christ wie jeder andere an, da auch er behauptet, die Wahrheit erfahren zu haben. Der Ungläubige oder gleichgültige Beobachter benötigt mehr als das bloße Zeugnis subjektiver Erfahrung als Kriterium, um Beurteilen zu können, wer, wenn überhaupt jemand, recht hat. Der Unterschied besteht darin, daß die Christen dieses Kriterium besitzen. Die christliche Bekehrung ist mit der Person Jesu Christi verbunden. Sie beruht auf Tatsachen, nicht auf Wunschdenken. Ausgehend von den Zweifeln der Ungläubigen an der Gültigkeit des Evangeliums und der Bibel basiert das Buch „Antworten auf skeptischen Fragen“ auf der umfassenden Kenntnis der Autoren über den Alten und Neuen Testament. Von der Archäologie und anderen Wissenschaften unterstützt, entkräften sie die Anschuldigungen, die seit Jahren die Authentizität der vom Erlöser in seinem irdischen Leben verbreiteten Botschaft geschadet haben. Eine der wichtigsten Entschuldigungen, die Leute für ihre Ablehnung des Christentums vorbringen, betrifft Heuchler in der Kirche der Vergangenheit und Gegenwart. Die Leute verweisen gerne auf frühere Untaten, die im Namen Christi geschehen sind, wie die spanische Inquisition, Hexenprozesse und andere schreckliche Taten. Daneben gibt es die heutigen Beispiele von Predigern, Diakonen und Kirchenführern, denen Alkoholismus, ehebrecherische Beziehungen und andere Dinge nachgewiesen werden konnten, die sich nicht mit dem vereinbaren lassen, was sie angeblich glauben. Doch nur weil in der Kirche Heuchler sind, bedeutet das nicht, daß alle Christen Heuchler sind. […]

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GLAUBENSHELD

EINECSTIMME DER BOTSCHAFT GOTTES Richard Kyle

John Knox war die Hauptfigur der Reformation in Schottland. Als Sprecher des Allmächtigen trug er dazu bei, die Zukunft des Vereinigten Königsreichs zu verändern. Er war wie eine laute Posaune des Schöpfers, die das Evangelium verkündete. „Ich liebe es, die Posaune Gottes erklingen zu lassen“, sagte John Knox. Die Forscher haben ihn als Anführer

berühmteste Seminar im schottischen Gebiet hatte. In seiner Studienzeit, die von der säkularen Lehre in Saint Andrews geprägt war, widmete er sich ganz dem Studium der göttlichen Wahrheit. Dann erhob er sich als treuer Gläubiger, der die Bibel fleißig bis zur Erschöpfung seiner Kräfte studierte. Infolgedessen erwarb er ein umfangreiches Wissen über die Schrift, das ihm ein sehr breites Verständnis der christlichen Lehre und eine genaue und detaillierte Erinnerung an die biblischen Ereignisse ermöglichte. Als herausragender Schüler wurde er möglicherweise vor 1530 zum Priester ordiniert. Es verging nicht zu viel Zeit, bis er eine vollständigere und wahre Wahrnehmung des Evangeliums erlangte, nachdem er geduldig die Bibel durchgelesen hatte. Bei seinen Untersuchungen entdeckte er, dass die römische Kirche Überzeugungen enthüllte, die mit den Lehren Jesu unvereinbar waren. Dann, inmitten einer von der Korruption des Klerus dominierten Gesellschaft, begann er, dem Katholizismus den Rücken zu kehren und hielt sich an die gesunde Lehre fest.

ERSTE SCHRITTE

Die Reformation, eine christliche Bewegung, die Anfang des 16. Jahrhunderts vom Theologen Martin Luther geleitet wurde, beeinflusste ihn. Er erwarb das Wissen der ersten schottischen Evangelikaler wie der Prediger Thomas Guilliame und John Rough, dank derer er die Wahrheit des Erlösers kennen konnte. Es war jedoch der Minister George Wishart, der aufgrund seiner Ideen vom Glauben an den Erlöser verfolgt wurde, dem Laufrad seiner Bekehrung mit seiner heftigen Predigt und seiner scharfen Verurteilung der katholischen Ritualen bewegte.

der Reformation in Schottland und Gründer einer Bewegung betrachtet, die den christlichen Glauben erneuerte. Obwohl diese Beschreibungen zwar zutreffen, spiegeln sie nicht sein Selbstbild oder die Wahrnehmung wider, die seine Zeitgenossen von ihm hatten. Er betrachtete sich selbst als einfacher Verkünder des Evangeliums Gottes und wurde zu seiner Zeit auch als solcher anerkannt. In dem Bewusstsein, dass er, wie die hebräischen Propheten, vom Schöpfer berufen worden war, war sein Hauptziel, die Menschen zur Reue aufzurufen und sie zu überzeugen, sich dem Glauben an Christus anzuschließen. So wie Johannes der Täufer, war er eine Stimme, die inmitten der Wüste schrie, ein Instrument, das die Botschaft Gottes verkündete. Von der Kanzel aus, sprach er laut mit einer Stimme der Autorität. Dieses große Vertrauen beruhte auf seiner Überzeugung, dass die Heilige Schrift das Wort des Allmächtigen ist und dass seine einzige Verpflichtung darin bestand, es zu predigen. Der Historiker Thomas M‘Crie sagt, dass Knox 1505 in Haddington in Ostschottland geboren wurde und Teil einer alten und angesehenen Familie war. Als Kind erhielt er eine sorgfältige Ausbildung, die es ihm ermöglichte, Gott durch die traditionelle Religion kennenzulernen. In seiner Jugend studierte er in der Grammar School in Haddington. Danach, 1524, wurde er von seinem Vater an die University of Saint Andrews geschickt, die damals das

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PFLICHTBEWUSSTER GLÄUBIGE


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GLAUBENSHELD

Zwischen 1545 und 1546 trat Knox in die Fußstapfen von Wishart und wurde einer seiner Schüler. Dann begann er, seine Treue zu den ursprünglichen Lehren der Schrift zu bezeugen. Seine Begeisterung für das Evangelium ermöglichte es ihm außerdem, das Interesse des Reformators zu wecken, der ihn darauf vorbereitete, Gott zu dienen. Wishart treu, versuchte er am 31. März 1546, die Verhaftung seines Mentors zu verhindern, der von Kardinal David Beaton gesucht wurde, um ihn zu töten. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass Wishart wegen seines Dienstes an Gott auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Nach Wisharts Tod verzichtete er auf seine Verpflichtungen gegenüber dem Katholizismus und wurde zu einer zentralen Säule bei der Gründung einer neuen Gemeinde. Als er wegen seines neuen Glaubens verfolgt wurde, suchte er Anfang 1547 in der Burg St. Andrews Zuflucht, die Mitte des Vorjahres von den Gegnern Beatons übernommen worden war. Von dort aus evangelisierte er eine große Anzahl von Menschen, die in seinen

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Botschaften die Stimme des Herrn und den ersehnten geistigen Frieden fanden. Am letzten Tag des Juni 1547 erschien eine französische Flotte vor der Burg, um sie zurückzugewinnen. Die Belagerten ergaben sich nach mutigem Widerstand einen Monat später. Knox wurde als Gefangener auf ein Schiff gebracht und auf Wunsch des Papstes und des schottischen Klerus nach Frankreich gebracht. Mit Ketten gefesselt und wie ein Ketzer behandelt, verbrachte er neunzehn Monate in einer Galeere, wo er unzähligen Demütigungen ausgesetzt wurde. Aber im Februar 1549 ermöglichte die Barmherzigkeit Christi seine Entlassung. FLEISSIGER PREDIGER

Nach seiner Entlassung ging er nach England und schloss sich der örtlichen Gemeinde an, mit dem Ziel, seine Arbeit für die Verbreitung der frohen Botschaft fortzusetzen. Er wurde zuerst in die Stadt Berwick in Northumberland County geschickt, wo er zwei Jahre lang das Evangelium predigte.


einen Bürgerkrieg, der das Ende einer Ära markieren sollte. Knox etablierte sich als einer der Hauptreformatoren. Eine Nachricht von ihm, die sechs Monate nach seiner Ankunft in Stirling übermittelt wurde, markierte den Wendepunkt der schottischen Reformation. ANGESEHENER REFORMATOR

Nachdem der Katholizismus im August 1560 durch das schottische Parlament abgeschafft wurde, entwickelte Knox eine produktive Rolle, die ihn an die Spitze der Kirche in Schottland brachte. Als Autor von „Confessio Scotica“, das die Grundlagen der brandneuen Gemeinde umreißt, die heute noch existiert, verkündete er das Evangelium in der Metropole Edinburgh bis zu seinem Tod. Er starb am 24. November 1572 nach einem unerbittlichen Kampf, in dem der wahre Glaube über die falschen Lehren siegte. Weil er glaubte, dass die Heilige Schrift mit Hilfe des Heiligen Geistes für die meisten Menschen verständlich sein könnten, benutzte er bei seinen Predigten hauptsächlich

Danach zog er in die Stadt Newcastle und setzte seine Ministerarbeit fort. Sein Aufenthalt auf englischem Boden, der bis zum 28. Januar 1554 dauerte, endete mit einem Aufenthalt in London. Im Februar 1554 zog er nach Genf, wo er John Calvino, einen berühmten französischen Theologen, traf, mit dem er eine feste Freundschaft schloss. Hand in Hand mit einem der Väter der Reformation vertiefte Knox sein Wissen über das Wort. Im November desselben Jahres wurde er von Calvino überredet, der Hirte der englischen Flüchtlinge in der Stadt Frankfurt zu sein. Dann, zwischen 1555 und 1556, besuchte er Schottland und predigte das Evangelium. Später kehrte er nach Genf zurück und blieb dort bis Ende Januar 1559. Motiviert durch die Gründung einer von Rom unabhängigen evangelischen Gemeinde in England, eine von Königin Elisabeth I. eingeführte Maßnahme, kehrte Knox im Mai 1559 in sein Land zurück, um den guten Kampf zu führen. Unter der Herrschaft von Marie de Guise erlebte die Nation

Im Februar 1554 zog er nach Genf, wo er John Calvino, einen berühmten französischen Theologen, traf, mit dem er eine feste Freundschaft schloss. Hand in Hand mit einem der Väter der Reformation vertiefte Knox sein Wissen über das Wort. Vor dem Zeitalter der nahezu universellen Alphabetisierung und Massenkommunikation war die Predigt ein wichtiger Kanal, um den Menschen Ideen zu vermitteln. Und Knox hob sich in diesem Bereich hervor. die wörtliche Methode. Seine Botschaften, die auf der Bibel basierten, waren direkt und klar und ließen wenig Zweifel an ihrer Bedeutung aufkommen. Wie das Wort selbst bedurften sie keine Erklärung. Er war einfach Gottes Bote, der die ihm anvertraute Wahrheit verkündete. Wie Josua war er nichts anderes als eine mächtige Posaune Jesu. Obwohl die Bedeutung anderer Individuen und Faktoren nicht minimiert werden sollte, muss John Knox als die zentrale Figur der schottischen Reformation angesehen werden. Er leitete die Bewegung und trug dazu bei, die Zukunft der Nation des Vereinigten Königreichs zu verändern. Seine Zeit war anders als unsere Zeit. Die Evangelisierung mit lauter Stimme hat sich gelohnt. Vor dem Zeitalter der nahezu universellen Alphabetisierung und Massenkommunikation war die Predigt ein wichtiger Kanal, um den Menschen Ideen zu vermitteln. Und Knox hob sich in diesem Bereich hervor.

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LEBENSGESCHICHTEN

DER DIENER GOTTES Der Tod seiner Mutter war der Bruchpunkt. Von einem ruhigen und bequemen Leben ging er zur Tragödie und Not. Sein Vater versank in Alkoholismus und der Waise appellierte an den Diebstahl, um seinen vielen Brüdern Nahrung zu bringen. Er wuchs mit der Rache auf, bis er Gott fand.

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Am Nachmittag eines Freitags 1992 kehrte Gerardo Eribe Borico von der Schule nach Hause zurück, als er ein dramatisches Bild an der Tür bemerkte. Ihre Verwandten und Nachbarn weinten untröstlich und umarmten sich. Er spürte, dass im Haus etwas Schreckliches passiert war. Er kam gerannt und sah eine Szene, die er nie vergessen würde. Die träge Leiche seiner Mutter Regina lag auf dem Bett, umgeben von Kerzen. Sie war einige Minuten zuvor aufgrund einer langen und seltsamen Krankheit gestorben. Leonardo, sein Vater, schluchzte auf der Seite der Leiche und schien völlig vom Unglück besiegt zu sein. Gerardo war erst acht Jahre alt und war bereits Waise von Mutter. Die harten Nachrichten veränderten das Leben für alle. Die ganze Familie konnte sich nie erholen, und im Gegenteil, sie zerbrach in Eile, vor allem, weil der Vater den Lebenswillen verlor. Er sank in Alkohol und Drogen und ließ seine sieben kleinen Kinder in Bedrängnis. Reginas lange Krankheit hatte viel Geld gefordert. Leonardo, ein Maschinenbauingenieur, tat alles mögliche, um sie zu heilen, und bat sogar um Darlehen, die ihn in Trümmern ließen. Gerardo spürte auch den heftigen Schlag für den Verlust der Mutter. Er dachte mehrmals daran, Selbstmord zu begehen. Die Leere, die er wegen der mütterlichen Abwesenheit empfand, war sehr schwer zu bewältigen. Seine Existenz schien keine Bedeutung zu haben. Er wurde in Malabo, Äquatorialguinea, in einem Haus voller Zuneigung und Vereinigung geboren. Die Eltern haben alles getan, um ihn und seine Geschwister das Beste zu geben. Sie gehörten zu einer bürgerlichen Familie der Bubi-Volksgruppe, die in 6,5% der Bevölkerung dieses afrikanischen Landes präsent war. Man kann sagen, dass sie glücklich lebten, bis das Unglück zu Hause auftrat. Regina wurde krank und nichts konnte sie heilen. Die Leute sprachen über Zaubereien und als sie starb, verbreitete sich das Gerücht, dass ihre ältere Schwester sie vergiftet hatte. Der kleine Gerardo hörte die Version und begann inmitten seines Schmerzes in seinem Herz Hass und Rache zu nisten. Während er die Tage damit verbrachte, etwas zu essen nach Hause zu bringen, um den Hunger seiner Brüder zu stillen, überlegte der Junge, wie er sich an seiner mütterlichen Tante und seinen Kindern, seinen Cousins, rächen könnte. Er schwor, wenn er die Volljährigkeit erreichen sollte, würde er alle mutmaßlichen Schuldigen um den Tod seiner Mutter töten, einschließlich seiner Tante und seiner Cousins. Gerardo ging durch die Straßen von Malabo und versuchte, bei der geringsten Unachtsamkeit etwas

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LEBENSGESCHICHTEN zu stehlen. Während er aufwuchs, verfeinerte er seine Technik, wurde aber wie immer in einem Laden erwischt, als er Farina (Essen aus Maniok) gestohlen hatte. Die Inhaber des Betriebes verhängten eine schwere Strafe: Sie verbrannten seinen Rücken mit Kerzen und schlugen ihn, bis mehrere seiner Körperteile verletzt wurden. Eine vorbeigehende Frau hörte die Schmerzensschreie, hatte Mitleid mit dem Kind und zahlte die Kosten für die Entlassung der gestohlenen Waren. Gerardo war dreizehn Jahre alt, als er die erste Klasse des Abiturs besuchte. Er litt weiter unter den Strapazen, und die rachsüchtigen Stimmungen hatten nicht aufgehört. Zu dieser Zeit traf er eine Gruppe von Freunden, die ihn in die Welt der Musik und des Tanzes einführten. Er gründete seine Rock and RollMusikgruppe namens „The Leather Boys“, die Konzerte in verschiedenen Städten Äquatorialguineas anbot. Alkohol und Tabak wurden zu seiner Erleichterung. Die Exzesse während seiner Musikkonzerte waren konstant. Allerdings vergaß er kein Tag den Tod seiner Mutter oder die mutmaßlichen Täter. „Sie müssen den Schmerz fühlen, den wir durch den Tod meiner Mutter erlebt haben“, dachte er.

Während er die Tage damit verbrachte, etwas zu essen nach Hause zu bringen, um den Hunger seiner Brüder zu stillen, überlegte der Junge, wie er sich an seiner mütterlichen Tante und seinen Kindern, seinen Cousins, rächen könnte. Die Jahre vergingen, und der Hass nahm im Leben von Gerardo zu. Er begann, Kampfsport zu machen, um sich mehr als die Anderen zu fühlen und erhielt den schwarzen Gürtel im Taekwondo. Das war aber noch nicht alles: Er nahm auch zwei Jahre an satanischen Ritualen mit einer Tante, der Schwester seines Vaters, teil und lernte die Tricks der Hexerei: Er war bereit, in den Marabú (eine Art Zauberer oder Heiligtümer) zu gehen, um angeblich mehr Macht zu gewinnen. Die Ausübung der Kampfkunst und der Hexerei hatte nur ein Ziel: sich an ihren Cousins zu rächen, weil ihre Tante zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben war. DAS RETTUNGSWORT

Gerardo setzte seine Musik und Ausschweifung fort, bis er fast volljährig war. Danach veränderte eine zufällige Begegnung sein Leben. Ein christlicher Bruder namens Edilberto lebte in der Nähe seines Hauses. Eines Tages

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kam er auf ihn zu und sprach mit ihm. „Christus liebt dich, Gerardo“, sagte er. Als er diesen Satz hörte, wurde der junge Mann so wütend, dass er seinen Bruder schlagen wollte. „Wie liebt Christus mich? Ist er schwul?“, war die Antwort. Der Mann wiederholte noch einmal: „Das ist die Wahrheit, Christus liebt dich!“ und ging weg. Der Satz dröhnte in seinem Kopf und er konnte diese Nacht nicht schlafen. Am nächsten Tag kamen seine Freunde in sein Haus, um ihn in die Disco zu bringen. Während er hektisch tanzte, hörte der junge Mann den Satz weiter. Am Ende der Party gingen alle nach Hause und er hörte immer wieder „Christus liebt dich“. Ein paar Wochen vergingen, und die Stimme hielt in Gedanken und Herzen an. Eines Tages traf er wieder Bruder Edilberto und erzählte ihm, was in seinem Leben geschah. Er lud ihn zu einer evangelischen Kampagne ein. Obwohl er viele Hindernisse für die Annahme der Einladung aufstellte, beschloss der junge Mann am Ende zu gehen. DIE BEKEHRUNG

Als er im Tempel ankam, sah er Leute, die Gott priesen: Einige weinten und Andere schrien und er wollte über Die Kindheit von Gerardo Eribe Borico war hart und dramatisch seit dem Tod seiner Mutter, bis er den Herrn fand.

Am Ende des Gottesdienstes rief der Pastor diejenigen an, die ihr Leben Gott geben wollen. Gerardo zögerte keinen Augenblick und ging zum Altar, fiel auf die Knie und gab sich zu Füßen Christi auf.

sie lachen. Als die Predigt begann, verwandelte sich seinen Spott in Ärger. Er fühlte, dass alles, was er hörte, die Erzählung seines Lebens war: Jemand hatte dem Pastor die geplante Rache erzählt. Pastor Edelmiro predigte in der Apostelgeschichte über die Bekehrung Sauls. Gerardos Wut war offensichtlich. „Wenn ich mit dem Predigen fertig bin, werde ich zum Bruder gehen und ihm vorwerfen, warum er dem Pastor mein ganzes Leben erzählt hat“, sagte er zu sich selbst. Die Antwort auf seine Zweifel kam fast zum Ende der Predigt. Der Pfarrer sagte: „Niemand hat mir irgendetwas erzählt, außer Christus hat es getan, und heute Nacht möchte er, dass Sie Ihr Herz öffnen und es in Ihrem Leben wirken lassen.“ Am Ende des Gottesdienstes rief der Pastor diejenigen an, die ihr Leben Gott geben wollen. Gerardo zögerte keinen Augenblick und ging zum Altar, fiel auf die Knie und gab sich zu Füßen Christi auf.

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LEBENSGESCHICHTEN

Das Gebet und der Ruf nach seiner Familie warfen Ertrag in sein Leben. Seine Brüder bekehrten sich zu Gott. Obwohl die Onkel nicht zur Kirche gehören, respektieren und bewundern sie die Veränderung von Gerardo. Als er nach Hause kam, hatte sich sein Leben verändert. Der Hass und die Rache gegen ihre Cousins waren verschwunden. Eine unvergleichliche Liebe erfüllte sein ganzes Herz. Beim Betreten seines Zimmers beobachtete er Schmutz in allen Ecken, pornografische Zeichnungen und satanische Gegenstände. Es dauerte nicht lange, um alles mit den Rapper-Hosen, die er trug, zusammen zu verbrennen. Am nächsten Tag lässt er sich die Haare schneiden. Die Veränderung war zu seinem Leben gekommen. Als die Familie von seiner Bekehrung erfuhr, wurde er aus dem Haus rausgeschmissen. Sie erlaubten keiner anderen Religion, zu Hause einzutreten. Er lebte mit der Großmutter mütterlicherseits zusammen mit ihren Onkeln, die zum Kabinett der Regierung Äquatorialguineas gehörten. Als sie ihre Veränderung sahen, warfen sie ihn auch auf die Straße. „Du verdienst es nicht, den Familiennamen Eribe zu tragen. Du bist eine Schande für die Familie. Entscheide dich: Deine Familie oder die Kirche“, sagte der Onkel, der Wirtschaftsminister war. Gerardo wählte Christus und ging in die Kirche. Mit der Erlaubnis von Pastor Edelmiro lebte er im Tempel. Er schlief nachts in den Bänken. Morgens predigte er auf der Straße und betete jeden Augenblick für seine Verwandten. Während einer nationalen Versammlung in der Stadt Bata taufte Gott Gerardo mit seinem Heiligen Geist und verkündete in seinen Träumen, welchen Zweck er für ihn hatte. „Ich weiß, was du gerade erlebst. Ich bin bei dir und wirst ein Segen für deine Familie sein“, sagte er. Das Gebet und der Ruf nach seiner Familie warfen Ertrag in sein Leben. Seine Brüder bekehrten sich zu Gott. Obwohl die Onkel nicht zur Kirche gehören, respektieren und bewundern sie die Veränderung von Gerardo. Heute, nach 16 Jahren, hat er eine Familie und zwei wunderschöne Töchter. Er dient Gott im Land Ghana und die Rache und den Hass sind verschwunden, als Christus in sein Leben trat.

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ANDACHT „So bist du verknüpft durch die Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes“ (Sprüche 6:2). Pfarrer Luis M. Ortiz

DIE MACHT DES BEKENNTNISSES DES WORTES GOTTES Viele haben es sich zur Gewohnheit gemacht, über ihre Schwäche zu sprechen, und sie werden schwächer. Sie

sprechen von ihrem kleinen Glauben, und jedes Mal haben sie weniger. Sie sprechen über ihre Zweifel und werden größer. Sie sprechen von ihren Ängsten, und sie haben zunehmend Angst. Sie sprechen über ihre Krankheiten und werden von Tag zu Tag schlimmer. Sie sprechen über ihre schlechte wirtschaftliche Situation, und das wird immer schlimmer. Wenn wir all diese negativen Dinge sprechen und bekennen, wird unsere Situation akuter, und was noch schlimmer ist, widersprechen wir offen dem Wort Gottes, und deshalb missfallen wir unseren Gott. David verstand das alles gut, als er sagte: „Jehova, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen“ (Psalm 141:3). Er wollte nicht, dass etwas, das ihn verletzen könnte, aus seinem Mund kommt. Es gibt keinen besseren Vormund für die Tür unserer Lippen als das Bekenntnis des Wortes Gottes. Wenn wir gestehen, wenn wir von den großen Verheißungen des Wortes Gottes sprechen, einigen wir uns mit Gott und benutzen die mächtige und unbesiegbare Waffe des Wortes Gottes. Deshalb wird es in uns, für uns und für uns alles tun, was es verspricht. • Unsere Bindung an die Sünde ist vorbei, jetzt sind wir frei (Galater 5: 1). • Die Gefangenschaft von Krankheiten gehört der

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Vergangenheit an, denn wir werden geheilt (Jesaja 53: 5). • Unglaube und Zweifel gehören der Vergangenheit an, jetzt weiß ich, an wen ich geglaubt habe (2. Timotheus 1:12). • Das Versagen wurde zurückgelassen, jetzt sind wir in Christus mehr als Eroberer (Römer 8:37). • Die Dunkelheit wurde zurückgelassen, jetzt sind wir Kinder des Lichts (Epheser. 5: 8). • Unsere bisherige Beziehung zum Teufel endete für immer, jetzt sind wir Kinder Gottes (1 Johannes 3: 1). • Hass und Groll sind vergangen, jetzt ist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5: 5). • Terror und Angst sind aus der Vergangenheit, jetzt werde ich nicht fürchten, was der Mensch mir antun wird (Hebräer 13: 6), denn wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns? (Römer 8:31). • Die Eventualitäten des Lebens und das unermessliche Gesetz des Todes überwältigen uns nicht und nehmen uns auch nicht den Frieden, denn jetzt zu leben ist Christus und das Sterben ist Gewinn (Philipper 1:21). Das Wort Gottes ist allmächtig, so wie Gott allmächtig ist. Das Wort Gottes ist unbesiegbar, genauso wie Gott unbesiegbar ist. Der Teufel kann dem nicht widerstehen. Jesus Christus besiegte ihn mit dem Wort Gottes: „So ist es geschrieben.“ • Wenn die Traurigkeit aufkommt, gestehen Sie: Die Freude Jehovas ist meine Stärke (Nehemia 8:10). • Wenn die Versuchung andauert, gestehen Sie: Weil er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht sind (Hebräer 2:18). • Wenn die Krankheit eintrifft, gestehen Sie: Er ist derjenige, der alle meine Krankheiten heilt (Psalm 103: 3). • Wenn der Teufel angreift, gestehe: Wer in mir ist, ist stärker als der, der in der Welt ist (1 Johannes 4: 4). Vergiss meinen Bruder nicht, dass seine Worte eine enorme Bedeutung haben, unsere Worte können uns den Sieg bringen oder sie können uns eine Niederlage bringen. Wie oft hat mich der Angriff Satans und seiner Instrumente in der Tiefe verletzt, dann habe ich mir das Wort Gottes auf die Lippen gesetzt, das sagt: „denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist“ (1 Johannes 4:4). Wie oft wollte die Entmutigung mich angreifen, dann gestand ich: „Die Freude an Jehova ist eure Stärke“ (Nehemia 8:10). Mein Sieg ist im Wort Gottes, ich wiederhole, was Gott sagt, und indem ich das Wort Gottes auf meine Lippen setze, erfüllt Gott, der Sein Wort immer ehrt, Seine Verheißung an mich. Ja, Brüder, denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und (Hebräer 4:12). Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen (Matthäus 24:35). Und in diesen Tagen der Verwirrung, der Gefahr, der ketzerischen Lehren und der Ideen der Moderne ist es notwendig, dass das Volk Gottes sich auf den unfehlbaren und sicheren Grundlagen des Heiligen Wortes Gottes stützt (Matthäus 7:24; 1 Korinther 3:11). Lieber Leser, Wenn Sie den Teufel, die Sünde und das Fleisch überwinden wollen, nehmen Sie Zuflucht zum Wort Gottes. Akzeptieren Sie Jesus Christus in diesem Moment.

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ANDACHT „Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen“ (Apostelgeschichte 29:30) Pfarrer Álvaro Garavito

ZUR VERTEIDIGUNG DER ARBEIT GOTTES Die Passage aus der Apostelgeschichte erzählt uns vom Abschied des Apostels Paulus, als er die Kirche in Milet, Kleinasien, verließ. Er verabschiedete sich, nachdem er drei Jahre lang eine Arbeit geleistet hatte, nachdem er Tag und Nacht das Wort Gottes gelehrt hatte, im Tempel und in den Häusern. Paulus verabschiedete sich von dieser Stadt und diesen Männern und Frauen und sagte ihnen, dass sie sein Angesicht nie mehr sehen würden (Apostelgeschichte 20:25). Er verabschieete sich nicht nur von dieser Stadt, sondern auch von dieser Erde, um in die Ewigkeit zu gehen. In diesem Zusammenang erwähnt er: „Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden“ (Apostelgeschichte 20:29) und sagt weiter: „Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen“ (Apostelgechichte 20:30). „Unter euch kommen greuliche Wölfe...“ (Apostelgeschichte 20:29). Das Wort „greulich“ wird definiert als „eine Person, die zu Diebstahl und Raubüberfall neigt“. Paulus sprach, was der Heilige Geist ihn warnte, und erklärte die Absichten des Satans. Der Heilige Geist warnte ihn, dass Satan in der Kirche von Anfang an greuliche Wölfe in die Stadt eindringen würde. Die Hölle würde böse Instrumente heimlich in das Volk des Herrn einführen. „Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe... Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen“ (Apostelgeschichte 20:29-30). Es ist schrecklich zu lesen, zu hören und zu sehen, dass die

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Geschichte nicht bestreiten konnte, dass es böse Menschen im Volk Gottes gegeben hat, die die Herde nicht vergeben hat. So sind in die entstehende Kirche Feinde, perverse Menschen und Führer eingedrungen, die sich hocken und verstecken und warten auf den Moment, damit sie erscheinen oder vom Herrn vertrieben werden. Im Volk Gottes gab es immer falsche Propheten und falsche Lehrer. Der Apostel Petrus sagt in seinem zweiten Brief: „Es waren auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die nebeneinführen werden verderbliche Sekten und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat, und werden über sich selbst herbeiführen eine schnelle Verdammnis. Und viele werden nachfolgen ihrem Verderben; um welcher willen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und durch Geiz mit erdichteten Worten werden sie an euch Gewinn suchen; welchen das Urteil von lange her nicht säumig ist, und ihre Verdammnis schläft nicht“ (2 Petrus 2: 1-3). Innerhalb des Volkes von Israel und Juda gab es tausende von falschen Propheten. Es gibt geschichtliche Berichte, dass es Schulen von Propheten gab, es gab sog. Baumschulen von Propheten, aber in den meisten Fällen handelte es sich größtenteils von falschen Propheten, die Instrumente von Satan waren und die in die Kirche geschickt wurden, um sie zu zerstören. Das sind perverse Männer, die infiltriert sind: Falsche Lehrer mit großer Amplitude vor den Massen der Welt, die durch mächtige Fernsehsendungen und Radiosender ihr Gift übertragen, das die Welt, die Menschen, die Sünder erstickt. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass diejenigen, die das Erbe


Gottes besitzen, sich erheben, um das von ihnen vertretene Werk zu verteidigen. Es ist notwendig, dass sie sich erheben, um dieses Erbe zu verteidigen, das der Herr in ihre Hände gegeben hat. Der Herr sagt: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht“ (Johannes 10: 12-13). Der Mietling ist nur da für ein Gehalt und nicht für einen Anruf von Gott. Er hat ihn nicht Gott des Himmels genannt, er hat weder im Herzen noch in der Seele einen Ruf, sondern einen Ruf im Mutterleib. Wenn solche falschen Hirten und Evangelisten sehen, dass der Wolf der Weltlichkeit, der Wolf des Götzendienstes, der Wolf der Verschmutzung kommt, der in die Kirchen eingeführt wird und sie korrumpiert, flüchten sie oder machen sich klein:

Sie verstecken sich oder werden taub und blind. Der Hirte dieser Herde, der wahre Hirte, wird sich erheben, um sie zu verteidigen, und er wird das Schwert des Geistes schwingen lassen, das das Wort Gottes ist. Der echte und wahre Hirte, von Gott berufen, verteidigt die Herde und lässt den räuberischen Wolf nicht gehen. Er wird nicht aufhören, sich um die jüngeren Brüder zu kümmern, die gerade gebildet werden. Es wird weder ein falscher Prophet noch ein falscher Lehrer hereinkommen, die Kanzeln werden keinem Volk gegeben. Wir befinden uns in einer Zeit, in der viele keine gesunde Lehre mehr ertragen werden. Das Wort Gottes sagt uns: „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren“ (2 Timotheus 4: 3-4).

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ANDACHT „Und dem Engel der Gemeinde zu Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke; denn du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot“ (Offenbarung 3: 1)

Pfarrer Rodolfo González Cruz

DU HAST DEN NAMEN, DASS DU LEBEST, UND BIST TOT Historisch gesehen war Sardis die Hauptstadt des alten Königreichs Lydia und eine kommerzielle, industriell reiche und militärisch strategische Stadt. Es wurde die wichtigste persische Stadt in Kleinasien. Es wird gesagt, dass ihr Reichtum und Wohlstand vom Gold stammte, das vom Paktolos gewonnen wurde, der die Stadt überquerte. Ihr Ruhm beruhte auch auf der Wolltextilindustrie. Sie war die erste, die die Kunst des Färbens entdeckte. Für die Ordensleute errichteten sie viele Tempel für ihre Göttern und der Cybele gewidmete war der wichtigste. Trotzdem stellte der Kaiserkult keine Bedrohung für die Christen von Sardis dar. Die Einwohner von Sardis waren arrogant, stolz und übermütig. „Und dem Engel der Gemeinde zu Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke; denn du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot“ (Offenbarung 3:1). Diese Kirche identifizierte sich als heiliges Volk, weil sie das Evangelium predigte. Es praktizierte nicht die Lehre von Bileam oder von Isebel oder von den Nikolaiten. Es

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hat auch nicht wie in Smyrna Verfolgung erlebt. Trotzdem sagt Gott zu ihm: Ich kenne dein Leben, deine Handlungen. Du siehst aus wie Heiligkeit und Spiritualität, aber du bist befleckt, sterbend, hochgradig verseucht, aber du sollst nicht weggeworfen werden. Deshalb ruft Gott sie zur Umkehr auf. „Werde wach und stärke das andere, das sterben will; denn ich habe deine Werke nicht völlig erfunden vor Gott (Offenbarung 3:2). Gott ruft diese Gemeinde auf, aus ihrem schlechten Zustand aufzuwachen (1. Thessalonicher 5: 6-9), um auf die Angriffe des Bösen aufmerksam zu sein, sich vor falschen Lehren zu hüten (Römer 16:17) und nicht in Versuchung zu fallen (Matthäus 26:41). Der Herr ermahnt sie, zu beten, die Schrift zu lesen, zu fasten und sich zusammenzusetzen.


Außerdem sagt er: Bestätige, was sterben soll. Dies zeigt uns deutlich, dass es Dinge gab, die tot waren. Was waren die anderen Dinge, die er bestätigen musste? Wahrscheinlich Gerechtigkeit, Liebe, Reinheit, Eifer für Heiligkeit, usw. Diese Kirche war im Sterben. Ihre Werke wurden von Gott nicht angenommen, weil sie nicht der Forderung entsprachen, die er verlangt. Das Wenige, das sie in seinem geistigen Leben zurückgelassen hatte, würde auch sterben, wenn sie sich nicht Gott widmen würde. „So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es und tue Buße. So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche

Stunde ich über dich kommen werde“ (Offenbarung 3:3).Gott verlangt immer, dass wir die biblischen Prinzipien einhalten sollen (1 Korinther 15:1-2) und, wenn wir versagen, ruft Er in Seiner großen Liebe zur Umkehr auf, um wiederhergestellt zu werden, wissend, dass Gott nicht für immer wartet, sondern gibt uns die Zeit, sich an ihn zu wenden. Er „will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre“ (2 Petrus 3:9). „Aber du hast etliche Namen zu Sardes, die nicht ihre Kleider besudelt haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind‘s wert“ (Offenbarung 3:4). „In dieser Kirche gab es einen Überrest, der Gott treu war“ (Römer 11: 5), der sich nicht von der Weltlichkeit derjenigen, die sich selbst verdorben haben, verunreinigt oder beeinflusst hat. Den Gläubigen verspricht der hingebungsvolle Herr, dass sie in weißen Gewändern mit Ihm wandern werden, um sich in der Heiligkeit zu erhalten, „auf daß er sie sich selbst darstellte als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich“ (Epheser 5:27). „Wer überwindet soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln“ (Offenbarung 3:5). Gott bekräftigt sein Versprechen gegenüber den Gläubigen und fügt hinzu, dass er ihre Namen im Buch des Lebens, das die Aufzeichnung aller Erretteten ist, behalten wird (Lukas 10:20). Um in dieses Buch aufgenommen zu werden, müssen Sie bereuen und wiedergeboren werden. Kann der Gläubige von diesem Buch gelöscht werden? Natürlich ja. In 2. Mose 32:33 sprach der Herr zu Mose: „Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt. Das heisst: Ich werde denjenigen löschen, der gesund war und jetzt ist es schlecht; der Gläubige, der bereute, aber wieder sündigte“ (1 Joh. 5: 1618). Dies zeigt deutlich, dass die Erlösung verloren gehen kann, weil Gott „die Schuldigen nicht für unschuldig halten wird“ (Nahum 1: 3). Jesus ist unser Fürsprecher und Verteidiger vor dem Vater, er hat uns mit seinem Blut gerechtfertigt (Epheser 1: 7). Und der Herr beendet die Botschaft an die Kirche von Sardis mit diesen Worten: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ (Offenbarung 3:6). Der Herr sagt dies und allen, die diese Offenbarung hören werden: „Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“(Marlus 13:37).

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INTERVIEW

„EIN LEADER BEREITET SEELEN FÜR GOTT VOR“ Was ist Führung in der Kirche? Der internationale Vizepräsident der Weltweiten Missionsbewegung, Pfarrer Jorge Humberto Henao, beantwortete reichlich auf diese Frage. Ein Leader muss ein definiertes Profil haben, aber auch eine Begegnung mit Gott. Wenn eine Person mit ihm in Verbindung steht, ist es wie ein Gegenmittel, das sie daran hindert, sich diesen Ideologien zu stellen, die wie ein Virus sind, das sich ausbreitet. Wir müssen die Vision an andere weitergeben, das Wort so lehren, wie es sein sollte, die Menschen zu einer echten Erfahrung mit Gott führen. Dies ist die Synthese der Vision vom Pastor Jorge Humberto Henao zu diesem für die Kirche lebenswichtigen Thema. Was ist der Unterschied zwischen biblischer Führung und weltlicher Führung, so wie es die Welt sieht? Der Unterschied ist tiefgreifend und groß. Dies basiert auf dem, was das Evangelium nach Matthäus sagt: „Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Obersten haben Gewalt. So soll es nicht sein unter euch. Sondern, so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener“ (Matthäus 20: 25-26). Die biblische Führung beruht auf Dienst, Demut, Einfachheit, Transparenz von Handlungen, Ethik und Moral. Wenn ein christlicher Führer dieses Profil nicht hat, wäre das falsch. WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 46 MOVIMIENTO América Amerika• Europa •Ozeanien Oceanía • África Afrika•Asia Asia

Dies unterscheidet sich sehr von der Darstellung in der säkularen Welt, in der Politik und in der Wirtschaft. Eine Person kann falsche Praktiken haben, sogar eine sexuelle Abweichung und wird akzeptiert. In der christlichen Welt gilt das nicht. Ein christlicher Führer muss die Menschen zur Erkenntnis Gottes führen. Im säkularen Bereich sind Führer bereit, Unternehmen zu leiten und zu regieren, aber im spirituellen Bereich sind die Seelen auf das Himmelreich vorbereitet. Wie ist das Profil eines christlichen Leaders? Das Profil ist das, was die Bibel definiert. Gott hat sich in seiner Weisheit das Recht vorbehalten zu sagen, wer ein Leader sein kann und wer nicht. In den pastoralen Episteln wird erwähnt, dass Paulus Timotheus sagt: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt köstlich Werk. So zeigt er


oder der Nagel. Das heißt, dass ein ausgezeichneter Führer ein Projekt durchführen und vorwärtsbringen kann. Wir haben zum Beispiel Moses, König David und Menschen, die die Menschen in die Höhe getrieben haben, ein Maß an Segen und Exzellenz. Aber es gab auch sehr negative Führer, darunter Saul, einen Mann, der das Königreich in seinen Händen beschädigte. Dann gab es andere, wie Salomo, die ein erschöpftes Königreich überreichte. Danach kam Rehoboam und zerlegte es noch schlimmer. Aus diesem Grund ist die Führung in der Kirche sehr bestimmend. Wir können niemanden für die Aufrechterhaltung und Erhaltung der geistigen, doktrinären Normen der Heiligkeit und Reinheit verantwortlich machen. Durch Beobachtung dieser Bereiche kann die Qualität der Gemeinde beurteilt werden. Wir leben in einer kranken Gesellschaft: Wir sehen, wie alle Werte verloren gegangen sind und die Kirche berufen ist, Salz der Erde zu sein, Licht inmitten der Dunkelheit. Was ist die Rolle eines Führers in dieser Situation? Nicht nur wir sagen es. Auch viele Spezialisten sind zu diesem Schluss gekommen. Dieses Fehlen von Werten hat die Gesellschaft in ein Chaos geführt. Daher fordern wir von den Führern der WMB ein sehr seriöses Profil. Wir können keine zweifelhafte Person auf dem Altar haben. Die Aufgabe eines christlichen Führers ist es, die gute moralische und geistige Gesundheit der Herde zu gewährleisten. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die Herde leicht befleckt werden. Ein Anführer ist aufgerufen, den Mangel zu korrigieren. Die Person kommt mit einer Reihe von Mängeln zur Kirche. Unsere Aufgabe ist es, ihr dabei zu helfen, dass sie durch Predigen, Beratung und Unterricht die Vergangenheit verlassen und sich ihrem neuen Leben in Christus zuwenden kann.

uns eine Liste moralischer, ethischer, familiärer und sogar administrativer Anforderungen. Aus säkularer Sicht glauben die Menschen, dass jemand, der Theologie oder ein Seminar studiert, nützlich sein kann. Aber für Gott ist der Leiter mehr wert als die Führung. Für einen christlichen Führer ist Ethik ein bestimmender Faktor, da ohne sie, ist er nichts. Leider sehen wir heute in der säkularen Welt, dass die Ethik in allen Bereichen verloren gegangen ist. Wir haben gesehen, dass die Handlungen eines Führers dazu geführt haben, dass die Versammlung zu großen Siegen oder auch zu großen Ruinen gekommen ist. Wie wichtig ist es für die Arbeit der WMB, gute Führer zu haben? Jemand sagte scherzhaft, der Anführer sei der Schlüssel

Das Christentum wird von Ideologien angegriffen. Wie sollten wir zukünftige Führungskräfte auf diesen ideologischen Kampf vorbereiten? Die Kirche wird von vielen Seiten von einer bösen und perversen Generation angegriffen. Die Ausschweifung wurde in diesen Zeiten zur Norm, der Angriff der Geschlechterideologie, der Politik gegen das Christentum hat sich verschärft. Vor dieser Situation müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die Welt durch die Medien sieht, dass wir eine andere Lebensweise und eine Kultur guter Gewohnheiten haben, die sich in unserer Art des Ankleides, in unserer Sprache und in hohen christlichen Werte und Prinzipien widerspiegelt. Wir wurden aufgerufen, ein anderes Volk zu sein. Es ist nicht leicht, inmitten einer so korrupten und perversen Gesellschaft zu sein. Inmitten davon entwickeln wir jedoch einen pastoralen Dienst mit großem Segen und dürfen die Mission, die der Herr uns geboten hat, nicht aus den Augen verlieren.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

EINE BERUFUNG, EIN GLEICHES GEFÜHL ZU TEILEN Veranstaltung: Rückzug für Pastoren 15. Jahrestag der Kirche von Entrevías und 05. Jahrestag der Rittergesellschaft. Datum: 06., 07., 10., 11., 22., 23. und 24. November 2018. Standort: Valencia, Madrid und Barcelona, Spanien.

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

Die Stadt Valencia war der von der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien gewählte Ort, um den

Rückzug der Pastoren mit einer spirituellen Feier zu entwickeln, die unter dem Motto „Eine Berufung, ein gleiches Gefühl zu teilen“ stand. Im ersten Gottesdienst der Veranstaltung, die vom 22. bis 24. November 2018 stattfand, predigte der Pastor Alexander Montes, Schatzmeister der WMB von Spanien, das Evangelium Gottes. Basierend auf Habakuk 1: 1, 2, 12 und 13 und Habakuk


VERANSTALTUNG

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VERANSTALTUNG 2: 1-3 teilte der Diener die Botschaft „Gottes Wunsch nach seinen Dienern». Dann, am Morgengottesdienst des zweiten Tages, war Pastor Carlos Medina, nationaler Aufseher des auf spanischem Boden gegründeten Werks, für die Übermittlung der guten Nachrichten verantwortlich. In 1 Korinther 1:10 und in Philipper 2: 1–4 hielt der Pastor eine kurze Rede unter dem Titel „Eine Einberufung, ein gleiches Gefühl zu teilen“. Am Nachmittag verkündete Pastor Juan Castaño, Vizepräsident der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens, die Lehre von Jesus Christus. Auf Matthäus 14:13-21 unterstützt, hielt der Prediger den Vortrag „Eine Berufung und eine Befähigung, ein gleiches Gefühl zu teilen“. Am nächsten Tag, am Ende des Rückzugs, predigte Pastor Medina zum zweiten Mal das Wort des Erretters. Gestützt auf Apostelgeschichte 2: 41-47 behandelte der Minister das Thema „Grundlagen für nachhaltiges Wachstum“. In diesem Gottesdienst stellte das Webteam „Avivamiento» seinen Mediaplan vor. EIN NEUER WEG ÖFFNEN

Andererseits feierte die spanische WMB am 10. und 11. November 2018 den 15. Jahrestag der Gründung der Kirche in der Nähe von Entrevías in der Stadt Madrid. Dort fand ein Ereignis des Glaubens statt, dessen Motto „Ein neuer Weg öffnen“ war. Das geistige Treffen, an dem Brüder aus verschiedenen Gemeinden teilnahmen, begann mit einem Kult, bei dem Pastor Carlos Medina, basierend auf Jesaja 43:1619, das Instrument war, mit dem Gott sein Wort mit dem Thema „Noch einmal“ ankündigte. Im zweiten Gottesdienst predigte Pastor Medina wieder das Evangelium Christi. Bei dieser Gelegenheit sprach der nationale Supervisor der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens in 2. Timotheus 3:10-17 die Predigt „Bleib bestehen“. Das Jubiläum endete mit einer Abschlusszeremonie von den graduierten Schülern der Missionsschule des Tempels von Entrevías. DAS GUTE WERK

Unter dem Motto „Derjenige, der mit dem guten Werk angefangen hat, wird es auch beenden“ und der Besuch einer großen Gruppe von Gläubigen wurde am 06. und 07. November 2018 an den 5. Jahrestag der Gesellschaft der Ritter der Weltweiten Missionsbewegung von Barcelona erinnert. Die Glaubensgemeinschaft, an der der nationale Supervisor der WMB von Spanien teilnahm, begann mit einem Gottesdienst, der den Diener Renato Lezama als Sprecher des Wortes des Allerhöchsten hatte. Basierend auf 1 Könige 2: 1-4 teilte der Arbeiter das Thema „Sei ein Mann». Am zweiten Tag der Aktivitäten war Pastor Prójimo Florian für die Evangelisierung der Herde des Allmächtigen verantwortlich. Der Minister des Schöpfers, der in Epheser 2: 1-5 gebilligt wurde, führte die Botschaft aus: „Gott hat dich gewählt, ein guter Krieger zu sein“.

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VERANSTALTUNG

DAS EVANGELIUM KANN NICHT GEHALTEN WERDEN Veranstaltung: Nationale Versammlung Datum: Vom 9. bis 11. November 2018 Standort: Wellington, Neuseeland

Mit dem Ziel, die Mitglieder ihrer täglich wachsenden Gemeindezustärken,veranstaltetedieneuseeländischeWeltweite Missionsbewegung ihre Nationale Versammlung in der Stadt Wellington, der Hauptstadt des neuseeländischen Territoriums, wo Pastor Enoc Ramos, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Australiens antrat. Er wurde auf eine besondere Weise eingeladen die Frohe Botschaft zu verkünden. Bei der Eröffnung der Veranstaltung war Pastor William Garcia, verantwortlich für das in Neuseeland gegründete Werk, das Instrument, das der Herr wählte, um

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seine Botschaft seinen Gläubigen zu offenbaren. Auf der Grundlage von Jesaja 54:1-4 behandelte er das Thema „die letzte Erweckung“. In seiner Predigt enthüllte der Diener Gottes, wie es in der Bibel detailliert beschrieben wird, dass ein großes spirituelles Erwachen vor dem zweiten Kommen Christi stattfinden wird. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages der Aktivitäten, hatte Pastor Ramos, der das Wort Gottes auf australischem Boden verbreitet, die Aufgabe, die Lehre des Allmächtigen zu predigen. Sein Beitrag, „Voller geistiger Intelligenz“ basierte


auf Kolosser 1:9-10. In seiner Botschaft stellte er fest, dass man mit geistiger Intelligenz ein Leben führen kann, um dem Schöpfer zu befriedigen. Im Abendgottesdienst war Minister Ramos wieder dafür verantwortlich, die Ankündigungen des Allerhöchsten zu enthüllen. Bei dieser Gelegenheit befasste er sich mit dem Thema „Die Folgen des Irrwegs“. Vorbereitet auf der Grundlage von Jeremia 2:19, erklärte der Missionar, dass der Christ sehr vorsichtig sein muss, um seinen Glauben an den Erretter zu bewahren und jeden Tag des Herrn erfüllt zu

sein. Außerdem sagte er, dass wir Christus treu sein müssen. Zum Abschluss der Nationalen Versammlung der Neuen Weltweiten Missionsbewegung Neuseelands übertrug Pastor Enoch Ramos zum dritten Mal die Botschaft Gottes. Basierend auf Apostelgeschichte 28:30-31 sprach der peruanische Missionar zum Thema „Das Evangelium kann nicht gehalten werden“. In seiner Rede betonte er, dass der Apostel Paulus ein Vorläufer des Christentums mit unermüdlicher Arbeit im gesamten römischen Reich war.

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VERANSTALTUNG

GLAUBWÜRDIGKEIT, DIE GRUNDLAGE FÜR DIE EROBERUNG Veranstaltung: 9. Nationale Versammlung Datum: 26. bis 28. Oktober 2018 Standort: Genf, die Schweiz

Mit der besonderen Teilnahme einer Gruppe von Vertretern der auf italienischem Boden und auf österreichischem Gebiet angesiedelten Gemeinden und unter dem Motto „Glaubwürdigkeit, die Grundlage für die Eroberung“, veranstaltete die schweizerische Weltweite Missionsbewegung in Genf, in der Nähe der Grenze zu Frankreich, ihre 9. Nationale Versammlung. Im ersten Gottesdienst der Veranstaltung war Pastor David Echalar, Aufsichtsbehörde von Block B von Europa, für die Verkündung der Frohen Botschaft verantwortlich. In Übereinstimmung mit der Erklärung des Glaubensbekenntnisses und auf der Grundlage von 2. Timotheus 4:6-7 teilte der Diener Gottes eine Botschaft mit, die sich auf die Analyse und Untersuchung der Transformation konzentrierte, die das Leben des Apostels Paulus erlitt. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages der Aktivitäten, war Pastor Galo Flori, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung Italiens, das von Gott gewählte Instrument, um Sein Wort zu offenbaren. In Josua 14:10-13 unterstützt, trug der Prediger eine Erklärung vor, in der er betonte, dass der Teufel es nicht mag, wenn die Kirche den Herrn lobt und verherrlicht. Stunden später, im Nachtdienst, hatte Pastor Echalar, der auch Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Italien ist, erneut das Privileg, den Menschen des Allmächtigen zu predigen. Auf der Grundlage der Bibelstelle Josua 1:1-2 hielt der Prediger die Rede „Übergang“. In seiner Botschaft untersuchte und erklärte er, was nach dem Tod von Moses geschah. Im letzten Gottesdienst der Versammlung, war Pastor Ramón Ortega, Nationaler Aufsichtsbeauftragter des auf italienischem Territorium gegründeten Werkes, dafür verantwortlich, das Evangelium anzukündigen. Auf der Grundlage von Psalm 119:3742, überbrachte der Missionar die Botschaft „Durch den Tod wird Gott Sie erobern“ und behauptete dabei, dass nur Jesus Christus retten kann. Die Veranstaltung, zu der eine Reihe besonderer Aktivitäten auf Italienisch, Spanisch und Französisch gehörte, wurde von Bethel Television übertragen. Pastor Jimmy Ramírez, Leiter des auf schweizerem Territorium errichteten Werks, betonte, dass sich die WMB in Europa auf dem spirituellen Weg stetig wachsend bewegt.

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VERANSTALTUNG

DIE GEISTIGE AUTORITÄT

Veranstaltung: Nationale geistige Klausur der Pastoren Datum: 27. bis 30. November 2018 Standort: Lima, Peru

Mit der besonderen Teilnahme von Pastor Jorge Henao, internationalem Vizepräsidenten des Werks des

Allmächtigen und mehr als einhundertzwanzig Ministern des Schöpfers, feierte die Weltweite Missionsbewegung von Peru ihre Nationale geistige Klausur von Pastoren in der peruanischen Hauptstadt. Lima.

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Zur Eröffnung der Veranstaltung befasste sich Pastor Henao, der die Aufgabe hatte, die Gottesdiener für vier Tage zu lehren, mit dem Thema „Verwaltung und Verantwortung“. In seiner Rede sagte er, „Bewältigen heißt, mit Hilfe anderer Menschen Dinge richtig zu erreichen oder zu erledigen“. In der Vormittagssitzung des zweiten Arbeitstages sprach das Mitglied des Beirats von Internationalen Offiziellen Vertretern der WMB zum Thema „Die geistige Autorität“. In der Heiligen Schrift unterstützt, bekräftigte er „Das Problem für die Gottlosen ist, dass sie Gott nicht als


Autorität anerkennen und die irdischen Gesetze brechen“. Nachmittags wurde die Nationale geistige Klausur von Pastoren der WMB von Peru mit der Konferenz „Ministerialethik“ fortgesetzt. In seinem Vortrag betonte Minister Henao, „Die Heiligen Schriften bieten eine detaillierte Erklärung über das Verhalten der Gläubigen“. Im ersten Vortrag des dritten Tages bot der Internationale Vizepräsident der WMB die Dissertation „Biblische Führerschaft“ an. In seiner Ansprache stellte er fest: „Die biblische Führung hat ganz andere Beweggründe

und Projektionen als die der säkularen Welt“. In dem zweiten Beitrag dieses Tages hielt Pastor Henao die Rede „Biblische und spirituelle Anbetung“. Der Pfarrer verkündete, „Das Treffen der Christen ist der sichtbare und öffentliche Ausdruck der Gemeinde“. Die Nationale geistige Klausur der Pastoren der WMB von Peru gipfelte mit einem Treffen, bei dem Pastor Humberto Henao sein umfangreiches biblisches Wissen teilte. Basierend auf der Bibel sagte er „Unser Predigen, unser Verhalten und unsere Botschaft stören manchen.“

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VERANSTALTUNG

DIE SCHLACHT IST BIS ZUM SIEG Veranstaltung: 12. Nationale Versammlung Datum: 15. bis 18. November 2018 Standort: Montevideo, Uruguay

Die Stadt Montevideo am Ufer des Rio de la Plata wurde von der Weltweiten Missionsbewegung

Uruguays ausgewählt, um ihre 12. Nationale Versammlung mit einem spirituellen Fest zu feiern, das in vier Tagen des Glaubens und der Anbetung stattfand. Im ersten Gottesdienst der Veranstaltung war Pastor José Arturo Soto, internationaler Präsident des Werkes, das gewählte Instrument, um das Wort zu verkünden. Basierend auf Jeremia 52: 31-34 präsentierte er das Thema „Befreiung des Königs Joaquin“. In seiner Predigt sagte der Gottesdiener, dass man niemals aufhören sollte, dem Herrn zu danken. Am Morgendienst des zweiten Tages war Pastor Luis Meza Bocanegra, internationaler Direktor der WMB, für die Verkündigung des Evangeliums verantwortlich. In Jesaja 6:1-5 unterstützt, hielt er die Predigt „Der Thron Gottes“. In seinem Beitrag betonte der Pastor, dass Gott der Herrscher aller Herrscher sei. Im Abendgottesdienst teilte Pastor Gerardo Martínez,

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Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Chile und der südlichen Region, die Frohe Botschaft mit. Auf der Grundlage von 2. Korinther 4:7-18 bereitete er seine Rede. Der Prediger entnahm daraus die Botschaft „Dinge, die den spirituellen Fortschritt aufhalten“. „Wir sind aufgerufen, uns vorwärts zu bewegen“, betonte er in seiner Rede. Am nächsten Tag, im Morgengottesdienst, wandte sich Pastor Mariano Smith, Mitglied der WMB von Panama, an die Gläubigen, die am Lob des Allerhöchsten teilnahmen. In seiner Predigt „Die Schlacht ist bis zum Sieg“, auf der Grundlage von Exodus 17:8-16, bestätigte der Prediger, dass Christus die Kirche zur Eroberung geschaffen hat. Beim Einbruch der Dunkelheit wandte sich Pastor Meza, der Leiter der Weltweiten Missionsbewegung von Peru, an

den Uruguayischen Gläubigen. Er basierte seine Rede auf Matthäus 4:1-11. Seine Ansprache „Christus wurde versucht und besiegte die Versuchung in der Wüste“. Mit der Bibel in der Hand, sagte er, dass man sie besiegen kann. In der Abschlusszeremonie wurde Pastor Soto damit beauftragt, die Botschaft des Herrn zu übermitteln. Auf der Grundlage von Matthäus 14:1321 teilte der Weltführer des Werkes eine Botschaft, in der er betonte, dass der Herr den Glauben ehrt und uns das gibt, was wir benötigen. Am letzten Tag wurde die Beförderung von Kirchenarbeitern durchgeführt, bei der die Arbeiter Leonardo Cuello vom Tempel der Stadt Paysandú und Luis Silvera von der Kirche des Viertels Piedras Blancas sowie die Schwester Dina Melo, aus dem Tempel der Villa Aeroparque befördert wurden.

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VERANSTALTUNG

WIE KANN MAN DIE SALBUNG GOTTES EMPFANGEN UND AUFRECHTERHALTEN? Veranstaltung: 10. Nationale Konvention. Datum: 8. bis 11. November 2018 Standort: Santa Tecla, El Salvador.

Mit der Anwesenheit von Pfarrer Gustavo Martínez und Pfarrer Álvaro Garavito, internationalen Offizieren

des Werkes, so wie mit der Teilnahme von Gläubigen aus Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras, Costa Rica, Panama und

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Kolumbien feierte die Weltweite Missionsbewegung von El Salvador ihre 10. Nationale Konvention im Sportzentrum von Ciudad Merliot in Santa Tecla. Im ersten Gottesdienst wurde Pastor Epifanio Asprilla, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Panama, für die Übermittlung des Wortes zuständig. Auf der Grundlage von 1 Könige 12:25-30 und 1 Könige 13:1-6 behandelte er das Thema „Die Ersätze der wahren Anbetung“. In seiner Rede behauptete


er, „Es gibt keine größere Sünde als wenn ein Mann das, was er von Gott erhalten hat, in etwas Schändliches umwandelt“. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages dieses geistigen Festes, erteilte Pastor Garavito, missionarische Aufsichtsbehörde in Mittelamerika, die Predigt „Fähigkeit oder oder Treue“. In seiner Ansprache, die auf Lukas 16:10 basierte, sagte der Diener, „Die Sachen, die die Welt sieht, sind die Scheine. Die Welt achtet auf den Schein, auf das Falsche, auf das Heuchlerische“. Im dritten Gottesdienst der Glaubensversammlung übernahm Pastor Martinez, Internationaler Schatzmeister der WMB, die Aufgabe, die Botschaft Gottes durch den Vortrag „Die Glaubwürdigkeit ist die Grundlage der wahren Führungsfähigkeit“ zu vermitteln. Inspiriert von 1 Samuel 12:15 fügte der Sprecher des Herrn hinzu: „Wer ein Führer sein will, wer andere Menschen beeinflussen will, muss eine zuverlässige und glaubwürdige Person sein“. Am nächsten Tag predigte Pastor Garavito zum zweiten Mal das Evangelium des Allmächtigen. Auf der Basis von Klagelieder 4:1-2 erteilte der Diener Gottes die Botschaft „Verlust des Glanzes und des geistigen Wertes“. In seiner Rede behauptete er: „Die wahre Kirche hat ein sehr starkes Versprechen, und zwar an

einem Ort zu leben, an dem die Straßen aus Gold sein werden.“ Im fünften Gottesdienst predigte Pastor Martinez erneut vor dem Volk des Herrn. Basierend auf Apostelgeschichte 10,38 und Lukas 4,18 sprach er über das Thema „Wie kann ich die Salbung Gottes empfangen und aufrechterhalten?“. Mit der Bibel in der Hand sagte er: „Es ist ein Fehler, so zu tun, als würde man Gott dienen, oder das Evangelium predigen, nach dem Wort handeln, ohne mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein“. Bei der Abschlusszeremonie hatte Pfarrer Martinez noch einmal das Privileg, die Botschaft von Jesus Christus zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit und inspiriert durch 2 Könige 5:20-27, erteilte er die Predigt „Was motiviert uns, im Werk Gottes zu dienen?“ Darüber hinaus sagte er: „Kümmere dich nicht um die Wünsche des Fleisches“. Im letzten Gottesdienst der vom Werk Gottes gehaltenen Veranstaltung, die von den verschiedenen Medien der WMB ausgestrahlt wurde, fand eine Zeremonie der Beförderung von Arbeitern statt, bei der ein Laienarbeiter und drei ordinierte Minister anerkannt wurden. In der Tat stellten die Pastoren Martinez und Garavito die Diener vor und beteten, dass der Herr ihre Dienste segnete.

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VERANSTALTUNG

ENTSCHLOSSENE UND TAPFERE FRAUEN Veranstaltung: 4. Nationale Frauenversammlung. Datum: 8. bis 11. November 2018. Standort: Oruro, Bolivien.

Im Laufe von vier Tagen des Glaubens versammelten

sich mehr als tausend Frauen im Haupttempel des Werkes Gottes von Oruro, einer der höher gelegenen Städte der Erde, um sich an der 4. Nationalen Frauenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung Boliviens zu beteiligen. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Entschlossene und tapfere Frauen, die für ihre Werte und Träume kämpfen“ stattfand, begann mit einem Gottesdienst, bei dem Schwester Sandra Nova von der chilenischen WMB das Wort Gottes predigte. Auf der Grundlage von Josua 2:1-6 behandelte die kolumbianische Dienerin das Thema „Gute und mutige Entscheidungen treffen“. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages war Schwester Liliana de Lima, Ehefrau von Pastor Mario Lima, Nationaler Aufseher der WMB Boliviens, für die Übermittlung der Botschaft Gottes verantwortlich. Basierend auf Sprüche 31:10, erteilte die Dienerin die Predigt „Unseren wahren Wert bewust sein“. Im Abendgottesdienst der Versammlung des Glaubens, predigte die Dienerin Nova das Evangelium des Allmächtigen aufs Neue. Unterstützt in Jeremia 1:5 hielt sie die Rede „Geschaffen, ausgewählt und bestimmt für diese Zeiten“. In seiner Rede betonte sie: „Gott hat uns einen besonderen Auftrag erteilt“. Am nächsten Morgen, war Pastor Lima dafür verantwortlich, die guten Nachrichten zu verbreiten. Basiert auf Psalm 90:1-17 trug die Botschaft „Heute ist der Tag der Entscheidung“. „Pastor Luis M. Ortiz hat ein Beispiel hinterlassen, an das man sich bis heute erinnert“, sagte er in seiner Rede. Im Abendgottesdienst hatte Schwester Nava erneut die Gelegenheit, den Frauen des auf bolivianischem Boden etablierten Werkes zu predigen. Als besonderer Gast des geistlichen Festes behandelte die Missionarin das Thema „Chroniken einer Frau Gottes“, das auf die Bibelstelle Exodus 2:1-2 basierte. Später, bei der Abschlusszeremonie, war Schwester Sandra Nova das von Gott gewählte Instrument, um die Wahrheiten des Erretters zu verbreiten. Auf der Grundlage von Genesis 21:17 sprach die Predigerin über das tema „Eine Klage in der Wüste“.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN

ECUADOR 4. JAHRESTAG DES TEMPELS SUEDLICH VON QUITO Con el lema “Cuatro años en victoria” y la participación especial de los reverendos Rodolfo González y Víctor Arrieta, miembros de la Obra establecida en el Perú, el Movimiento Misionero Mundial del Ecuador celebró el 1 y 2 de diciembre del 2018 el cuarto aniversario de la iglesia de Quito Sur. El evento, que fue presidido por el reverendo Eugenio Masías, Supervisor Nacional del MMM del Ecuador, empezó con un servicio en que el pastor González, fundador del MMM del Perú, compartió el Evangelio con un mensaje basado en 1 Timoteo 4:1-3. Después, en el segundo culto de la fiesta espiritual, el reverendo González volvió a predicar las buenas nuevas de Jesucristo. En esta ocasión, el siervo del Todopoderoso desarrolló una prédica fundamentada en el pasaje bíblico contenido en Apocalipsis 16:1-12. Posteriormente, en el servicio final del 4º Aniversario del templo de Quito Sur, el reverendo Masías fue el portavoz del mensaje de Dios. Apoyado en Mateo 7:16-23 y Apocalipsis 20:11-15, expuso la temática “Preocúpate de que tu nombre esté inscrito en el libro de la vida”.

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KOLUMBIEN

BRASILIEN

VENEZUELA

8. INTERNATIONALE MISSIONSKONFERENZ

FRAUENVERSAMMLUNG IN MANAOS

2. JAHRESTAG DES RUNDFUNK RSD STEREO

Die Kirche des Werkes Gottes im Viertel La Concordia, Bucaramanga, war der Veranstaltungsort der 8. Internationalen Missionskonferenz der WMB Kolumbiens, die vom 18. bis 20. August 2018 stattfand. Das Treffen wurde von den Pastoren Samuel Mejía, Missionsaufseher der WMB in Asien, und Albert Rivera, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB B in Puerto Rico geführt. An der spirituellen Feier, die unter dem Motto „Die Glaubwürdigkeit des Ministers“ gehalten wurde, beteiligten sich Delegationen aus den Vereinigten Staaten, Ecuador, Venezuela und Costa Rica. Darüber hinaus waren Gläubige aus Barranquilla, Cartagena, Cúcuta, Bogotá, Cali, Villavicencio, Medellín und Acacías dabei. Bei dieser Veranstaltung wurden zwei Schulungen speziell für Lehrer und Fortgeschrittene der verschiedenen Missionsschulen der Weltweiten Missionsbewegung von Colombia durchgeführt, um einige wichtige Aspekte in Bereichen wie Dolmetschen, Übersetzen und Fremdsprachenunterricht und Online-Radio in einer Fremdsprache zu klären. Die 8. Internationale Missionskonferenz wurde vollständig in englischer Sprache abgehalten. Gleichzeitig wurde der spanische Dolmetschdienst angeboten.

Unter dem Motto „Frauen mit Glaubwürdigkeit“ hielt die Weltweite Missionsbewegung Brasiliens in der Stadt Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, vom 7. bis 9. September 2018 ihre Frauenversammlung. Im ersten Gottesdienst des Treffens war Schwester Alessandra Lima da Silva die Sprecherin der Botschaft Gottes mit dem Thema „Der Altar, Ort des Wunders“. Im zweiten Gottesdienst erteilte Schwester Sabrina de Freitas die Predigt „Herausragende Frauen“. Im dritten Gottesdienst trug Schwester Naianne de Santos das Wort, indem sie das Thema „Der Sturm ist notwendig “ behandelte. Am Ende der Frauenversammlung übermittelte Schwester Nivia Aguilar die Botschaft „Gott ist das Herzstück der Familie“.

Mit der Anwesenheit von Pastor Rómulo Vergara, dem internationalen Direktor des Werkes Gottes, feierte die Weltweite Missionsbewegung Venezuelas vom 26. bis 28. Oktober 2018 in Caracas den 2. Jahrestag des christlichen Radiosenders RSD Stereo (Gottes Rettungsnetzwerk). Bei den Feierlichkeiten, die unter dem Motto „Lass uns weiter erbauen“ durchgeführt wurden, war Minister Vergara dafür verantwortlich, das Evangelium des Allmächtigen zu verkünden. Durch seine Predigt vertiefte das Volk des Schöpfers ihre Kenntnise der Heiligen Schrift und wurde durch das Wort genährt. RSD Stereo, das sein Signal in Caracas auf der Frequenz 105,5 FM überträgt, ist ein Kommunikationsmittel, das täglich mittels verschiedener Sendungen zur Verbreitung der Botschaft Jesus Christi evangelisiert. Der Herr spielt die Hauptrolle der verschiedenen Sendungen. In seiner zweijährigen Geschichte ist das Rundfunk, das dank des Sendernetzes der Weltweiten Missionsbewegung Venezuelas einen großen Teil des venezolanischen Territoriums erreicht, eine Quelle der Erlösung für die wiederhergestellten Seelen gewesen.


HOLLAND

JAPAN

11. JAHRESTAG VERSAMMLUNG IN DER ROTTERDAM- KOMAKI KIRCHE Vom 23. bis 25. November 2018 und unter dem Motto „Großartige Sachen werde ich mit dir unternehmen“ feierte die Weltweite Missionsbewegung von Holland das 11. Jubiläum des Tempels in Rotterdam. Diesmal war Pastor Edwar Flores, Mitglied der WMB Deutschlands, das vom Herrn gewählte Instrument, um sein Wort zu vermitteln. Im Eröffnungsgottesdienst erteilte er die Botschaft „Es ist soweit“. Im zweiten Gottesdienst des geistlichen Festes, die vom Pastor Abraham Roggeband angeführt wurde, verkündete der Diener Flores die gute Nachricht Jesus Christi durch die Predigt „Die Sorge der Hölle“. Dazu bezog sich der Prediger auf Exodus 1:7-15. Im dritten Gottesdienst des Glaubenstreffens, sprach Pastor Flores wieder zur Herde des Schöpfers. Bei dieser Gelegenheit und auf der Grundlage von 2 Chronik 16:11-14 sprach der Prediger über das Thema „Vergiss nicht, wer du bist“. Am Ende der Veranstaltung hielt Pastor Edwar Flores seine vierte Rede. Basierend auf Josua 5:13-15 hielt der Vertreter des Allerhöchsten die Rede „Eigenschaften eines Soldaten“.

Die Weltweite Missionsbewegung von Japan veranstaltete am 25. November 2018 eine Versammlung in der Stadt Komaki, Präfektur von Aichi, wo sich Gläubige aus den Gemeinden Oppama, Hamamatsu, Hekinan und Komaki zusammenkamen. Pastor David Veramendi, Nationale Aufsichtsbehörder der WMB von Japan, hatte die Aufgabe, das Evangelium in der spirituellen Versammlung zu verkünden. In Johannes 16:1633 gestützt, predigte der Minister Gottes die gute Nachricht durch die Rede „Die Trauer wird zu Freude“.

MADAGASCAR TAUFE IN AMBOHIBOA In Übereinstimmung mit den Bestimmungen von Matthäus 28:19-20 und in Anwesenheit von Pastoren Carlos Guerra, Internationalem Offizier des Werkes Gottes, und Alberto Ortega, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB von Haiti, führte die Weltweite Missionsbewegung von Madagaskar 19. bis 21. Oktober 2018, eine Taufzeremonie in der Stadt Ambohiboa, bei der zwei Nachfolger Christi den Herrn als ihren Erlöser annahmen. In der Veranstaltung übernahm Pastor Guerra die Aufgabe, die Zeremonie zu öffnen. Seinerseits hatte Minister Ortega das Privileg, die beiden Gläubigen zu taufen. Diese hatten beschlossen, in die Fußstapfen des Schöpfers zu treten und ihm ihr Leben anzubieten. Nach dem Akt wurde ein Abendmahldienst aufgeführt, bei dem die Taufzertifikate den brandneuen Mitgliedern der Weltweiten Missionsbewegung von Madagaskar übergeben wurden.

AUSTRALIEN EVANGELISTISCHER MARSCH IN EPPING Am 6. Oktober 2018 veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Australien einen evangelistischen Marsch, bei dem eine Gruppe von Gläubigen die Stadtmitte des Vororts Epping in Melbourne besuchte. Die Stadt wurde mit dem Evangelium des Allmächtigen bedeckt. Dieser war der erste von der WMB Australiens durchgeführte Marsch. Dank dieses Akts konnte das Wort des Schöpfers einen bedeutenden Teil der australischen Bevölkerung erreichen, die in Epping lebt. Darüber hinaus war der Marsch ein großer Segen für die Mitglieder der örtlichen Gemeinde, die sich vergewisserten, dass der Herr sie beschützt und sie auf eine Erweckung vorbereitet.

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BRIEFE UNSERERLESER... INTERNATIONALE CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET

AGENDA 2019 JANUAR 3-10 VERANSTALTUNG KOLUMBIEN, Medellín 25-27 VERANSTALTUNG PARAGUAY, Montevideo 31-3 (Feb.) VERANSTALTUNG BOLIVIEN, Tarija

ANGIE TOVAR Ich liebe dieses Magazin, denn seine Lehren sind sehr erbaulich. Gott sei Dank für diesen großen Segen. Möge der Herr dieses Werk weiterhin segnen und erheben. Möge die gesunde Lehre weiterhin auf der ganzen Welt gepredigt werden. Gott segne Sie. Aus Villavicencio, Kolumbien.

LUIS LÓPEZ Ich danke Gottes immer wieder für den schönen Segen Gottes und für das große Privileg, Teil des Ministeriums dieses Werkes sein zu dürfen. Ich möchte Ihnen sagen, dass ich das Magazin immer erhalte und dass es mir Spaß macht, die erbaulichen Botschaften darin zu lesen. Ich freue mich auch, wenn ich die Fotos der verschiedenen Aktivitäten sehe, die die Brüder in Puerto Rico und an weit entfernten Orten durchführen. Aus Mayagüez, Puerto Rico.

JORGE GUERRERO Ich danke Gott für jeden von Ihnen und für das Magazin „Impacto Evangelistisch“, das ich seit 2012 erhalten habe. Es hat mir als spirituelle Nahrung gedient, hauptsächlich wegen der Lehren seiner Prediger. Seien Sie reichlich gesegnet. Aus Holguín, Kuba.

Heute finde ich mit großer Freude diese neue virtuelle Version von hoher Qualität und spirituellem Reichtum. Aus Puerto Limón, Costa Rica.

SEBASTIÁN ACEVEDO

LEONEL GONZÁLEZ

Gott segne Sie. Ich bin Gott und dem Magazin „Impacto Evangelistisch“ sehr dankbar, denn die Andachten und die Aussagen sind sehr erbaulich und sind auch dafür nütlich, um das Evangelium auf der Strasse zu verbreiten. Wir beten darum, dass Gott Sie weiterhin unterstützt und dass Sie viele Seelen dazu ermutigen, auf die Füße Christi zu kommen. Aus Meta, Kolumbien.

Unendliches Lob sei unserem Gott. Ich danke den Pastoren und meinen Brüdern, die mich begleitet haben, diesen Berg zu besteigen. Die Pfade Gottes sind voller Weisheit und Lehre. Einen herzlichen Gruß an das Team des Magazins „Impacto Evangelistisch“ für die gute Arbeit und die behandelten Themen, die mir immer wie angegossen passen. Gott segne Sie heute und immer. Aus Bogota, Kolumbien.

DEIBY RODRÍGUEZ

ROLANDO DUARTE

Seit vielen Jahren bin ich durch die gedruckte Version des Magazins gesegnet und erbaut worden.

MARVELL RODRÍGUEZ Seien Sie gesegnet. Mein Name ist Marvell Rodríguez González, ich bin Kubaner und gehöre zu den Pfingstgemeinden. Ich wohne in der Stadt Holguin im Osten des Landes. Kürzlich habe ich durch Schwester Claribel, die in meiner Stadt lebt, von Ihrem Magazin erfahren. Sie hat einige Exemplare davon erhalten. Meine Frau und ich arbeiten direkt mit dem Nationalen Präsidenten der Kaplanstelle in Kuba und mit dem Regionalen Präsidenten der Missionen. Aus Holguin, Kuba..

Gott segne Sie reichlich für diese wunderbare Arbeit. Der Herr bleibt auf diese Weise weiterhin ein Segen für viele Menschen. „Impacto Evangelistisch“ ist eine sehr bedeutende Zeitschrift, die Tausende von Lesern zum Leben erweckt hat. Darüber hinaus hat Gott viele Wunder dadurch vollbracht. Möge Jesus Christus dem wertvollen Team dieses Magazins weiterhin helfen. Seien Sie reichlich gesegnet. Aus Miami, den Vereinigten Staaten.

LAURA PINEDA Gott segne Sie. Ich lese gerne das Magazin „Impacto Evangelistisch“. Jede Botschaft von Pastor Luis M. Ortiz war ein Segen für mein Leben. Ich warte jeden Monat, um mich mit diesen mächtigen Botschaften zu füllen. Ich empfange es mit großer Freude und lese es von Anfang bis Ende. Aus Bogota, Kolumbien.

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe Januar 2018 / Sprache Deutsch

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