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2014

www.megalink.ch

Top-Arbeitgeber präsentieren sich | Cybersecurity – Know-how günstig schützen Produktübersichten «RFID mit 13,56 MHz», «Displays» und «Embedded-PC»


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E D I TO R I A L

Goldgräberstimmung Goldrausch am Digital River. Visionäre Unternehmen stecken bereits ihre Claims in Erwartung auf den grossen Fund ab. Das sagenumwobene Eldorado der Dinge soll ihnen Anerkennung und vor allem reichlich Nuggets in die Schatullen spülen. Das Potenzial scheint das «Internet der Dinge» dafür zu haben! Das Businessconsulting von Cisco Systems beziffert dieses für den Zeitraum von 2013 bis 2022 mit einem Volumen von 14 Trillionen US-Dollar. Kein Wunder also, dass immer mehr Anbieter in dieses scheinbar lukrative Feld vordringen. Wie ist aber dieser Hype am Klondike der Bits und Bytes zu bewerten? Was war sein Auslöser und welche Gefahren birgt er neben all seinen Chancen? Antworten darauf gab es beim swissT.meeting an der FHNW in Windisch (ab Seite 20). Wenn bis zum Jahre 2020 geschätzte 50 Milliarden Dinge weltweit vernetzt sein werden, bedarf dieses Schutzmechanismen, welche die klassische IT-Welt bislang so nicht bereithält. Daher machten sich die Verantwortlichen beim Halbleiter-Distributor EBV Gedanken, wie sich das in Mikroprozessoren gespeicherte Know-how wirkungsvoll schützen lässt. Wie diese Massnahmen aussehen können, erklärt Christian Krieber im Interview (ab Seite 26) zum Thema «Cybersecurity». Dass geheime oder vertrauliche Informationen nicht abgefischt werden, dafür sorgt übrigens eine neue Industrie-Router-Familie, die gateweb exklusiv in der Schweiz vertreibt. Was diese alles zu leisten vermag, erfahren Sie ab Seite 32. Markus Back, Chefredaktor markus.back@azmedien.ch

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18 Technik & Märkte Jura Cement setzt auf ORC-Technologie Die Zementproduktion ist sehr energieintensiv. Daher setzt Jura Cement an seinem Standort Wildegg auf eine von ABB mitentwickelte Technologie, die aus der anfallenden Abwärme Strom erzeugt.

ZUR TITELSEITE

SafetyBridge Technology V3 Von netzwerkfähigen Sicherheitssteuerungen wird eine einfache Bedienbarkeit sowie die Sicherstellung einer hohen Anlagenverfügbarkeit verlangt. Die SafetyBridge Technology von Phoenix Contact setzt diese Anforderungen unabhängig von der verwendeten Steuerung und dem jeweils installierten Netzwerk um. Mit der Version V3 bietet sich die SafetyLösung zudem zur Integration sicherheitsgerichteter Funktionen in vernetzten, modularen Maschinen an, die miteinander verkettet sind. Damit unterstützt sie den Ansatz von Industrie 4.0. PHOENIX CONTACT AG CH-8317 Tagelswangen Tel. +41 (0)52 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch


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26 Kommunikation

59 Automation

Mehr Sicherheit in der digitalen Welt Oftmals stecken in einem Mikroprozessor viele Jahre Entwicklungsarbeit und Knowhow eines Unternehmens. Wie sich dieses schützen lässt, erklärt Christian Krieber vom Halbleiter-Distributor EBV Elektronik.

Kostenreduktion durch kognitive Systeme Druckereien stehen unter einem enormen Kostendruck. Mit dem Einsatz von kognitiven Systemen könnten sie nun den Makulaturanteil am Maschinenoutput um gut die Hälfte reduzieren.

THEMEN 1 Editorial 4 Pulver wird aufgebracht 5 Nachrichten 9 Veranstaltungskalender TOP-ARBEITGEBER 10 Das sind die Branchenprimusse 12 Drei stehen für eine Sache 14 Der Zukunft verpflichtet 16 Arbeiten macht hier Spass TECHNIK & MÄRKTE 18 Energiekosten im Griff 20 Eldorado der Dinge als Wirtschaftsfaktor TITELSTORY 22 Nachbrenner für SafetyBridge Technology KOMMUNIKATION 26 Recht grosse Sicherheit für einen Euro 28 Bis Idylle versickert 31 Produktübersicht RIFD 32 Ideales Zusammenspiel 34 Wechselwirkungen besser im Blick 36 Robust und flexibel einsetzbar EMBEDDED 38 Grenzen verschwinden 40 Produktübersicht Embedded PC 46 «Eintauchen bis auf die Pin-Ebene» BAUELEMENTE 48 Revolutionsähnlicher Standard

ANTRIBSTECHNIK 50 Mahlen im Schongang 52 Antriebsauslegung – aber richtig 55 Präzision ganz ohne Reibung und Spiel INDUSTRIEBEDARF 58 Ungestörter Magnetfluss 60 Gefahrloser Doppeleinsatz 62 Mittelweg machts 64 Produktübersicht: HSV AUTOMATION 57 Anfahrmakulatur deutlich reduziert 60 Gefahrloser Blick ins Maschineninnere 62 Produktübersicht Displays 66 Alles Gute kommt von oben … MESSTECHNIK & SENSORIK 68 Universelle 500-MHz-Oszilloskope HIGHLIGHT 45 «Next level for industry» 70 Steckverbinder-System aus einem Guss PRODUKTMELDUNGEN 71 diverse Produkte 78 80 80 80

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THERMISCH KÜHLEN UND HEIZEN

Pulver wird aufgeschichtet Thermische Anlagen produzieren aus Wärme Kälte und umgekehrt. Dafür wird ein Material benötigt, das Wasserdampf gut und schnell abführt. Ein neues Verfahren bringt es als Schicht einfach auf die verwendeten Bauteile auf.

Bei thermischen Prozessen ist Oberfläche gefragt, damit sich Wasserdampf anreichern kann – wie hier bei einem MOF-beschichteten Wärmetauscher. Bild: Fraunhofer

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s ist kein Zufall, dass sich Kühlgeräte an Prinzipien der Natur anlehnen. Schwitzt der Mensch etwa, verdampft das absorbierte Wasser auf seiner Haut und kühlt sie zugleich. Je niedriger der Luftdruck, desto eher verdampf das Wasser. Im Vakuum verdampft Wasser bereits bei wenigen Millibar und tiefen Temperaturen, dazu reichen gerade 10 Grad. Alternative steht vor Hürden Damit aber Geräte kontinuierlich kühlen, muss der Dampf vollständig abgeführt werden. Ein elektrischer Kompressor beispielsweise im Kühlschrank entzieht das KältemitANSPRECHPERSON Dr. Stefan Henninger INFOS Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE 79110 Freiburg Tel. +49 761 4588-5104 www.ise.fraunhofer.de

tel aus der Gasphase und verflüssigt es anschliessend wieder. Eine Alternative ist der thermische Kompressor, poröses Material, das Wasserdampf aufnimmt. Damit angetriebene Wärmepumpen oder Kältemaschinen produzieren aus Wärme Kälte und umgekehrt. Bisher konnten sich diese gegenüber ihren mit Strom betriebenen Pendants nicht durchsetzen. Es fehlten bislang Materialien und Komponenten, die genügend Wasserdampf in kürzerer Zeit abführen. Komponente taucht in Flüssigkeit ein Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme haben nun metallorganische Gerüstverbindungen synthetisiert, die Wasserdampf besser aufnehmen. Ein metallischer Kern bildet zusammen mit organischen Elementen die dreidimensionale Struktur der Metal Organic Frameworks (MOFs), wie sie in Englisch heissen. Wie Legosteine können sie zusammengesetzt werden, sind porös und bieten darum in ihrem Innern Oberflächen, an denen der

Wasserdampf absorbiert werden kann. Neu nehmen sie bis zu 1,4 Gramm Wasser pro Gramm Material auf. Zumal die MOFs bislang nur als Pulver vorliegen, haben die Wissenschaftler sie als Schicht aufgetragen, damit die Oberfläche möglichst gross bleibt. Sie erreichen die für das Kühlen und Heizen relevanten Dicken von 50 bis 150 Mikrometer. Bei den Prototypen werden die Strukturen direkt auf Metalle aufgetragen. Bei Keramik etwa gelang dies den Wissenschaftlern mit binderbasierten Beschichtungen. Bei beiden Verfahren werden die Komponenten des Geräts in eine Flüssigkeit eingetaucht, die entscheidende Bestandteile des Materials enthält. Bei der Direktbeschichtung entsteht die notwendige Temperatur dabei nur an der Oberfläche des Bauteil.So wird nur ein minimaler Ausschuss produziert. Die Technologie ist nicht nur auf Kühlund Heizgeräte beschränkt, sondern beseitigt Wasserflecken auf Plastiktellern oder -tassen in unseren Geschirrspülmaschinen. ■


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16 Nanometer in 3D

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Die Lesermeinung

Tomografie erlaubt, das Innere verschiedener Objekte in 3D abzubilden – von zellulären Strukturen bis zu technischen Geräten. Forschende des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben nun ein Verfahren entwickelt, das neue Grössenbereiche der tomografischen Abbildung zugänglich macht und so in Zukunft etwa die detaillierte Darstellung biologischen Gewebes möglich machen wird. Die dabei relevanten Details in der Grösse einiger Nanometer waren bisher nur mit Verfahren sichtbar zu machen, die sehr dünne Proben erfordern. Mithilfe eines speziellen Messaufbaus an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS) des Paul Scherrer Instituts haben die Forschenden nun in einer grösseren Probe eine Auflösung Ein Schnitt durch das Tomogramm der untersuchten Glasprobe. In dem Glas befinvon 16 Nanometern erreicht und damit den sich Luftporen, die von innen mit Tantaloxid Ta2O5 beschichtet sind. Bild: PSI einen Weltrekord aufgestellt. Es wird also möglich, kleine Details im Kontext ihrer Umgebung zu untersuchen oder grössere Probenvolumina genau zu analysieren, sodass die gewonnenen Informationen weniger von lokalen Abweichungen beeinflusst werden. Die Auflösung von 16 nm ist an einem Prototyp der im Aufbau befindlichen Anlage «OMNY» erzielt worden. An dieser wird es zudem möglich sein, die Probe während des Experiments zu kühlen, um sie vor Schäden durch das Röntgenlicht zu bewahren. www.psi.ch

Auf den Artikel «Fachkräftemangel, Ade!» in unsereer Juni-Ausgabe erhielten wir folgende Zuschrift: Ein Systemfehler! Nur als Beispiel: Um eine System-SupportStelle zu besetzen, musste ich neun Monate suchen. Es sind kaum Bewerbungen eingegangen. Wenn, dann meldeten sich insbesondere Grenzgänger aus Deutschland. Für die gleiche Stelle in der Westschweiz haben wir bislang keinen geeigneten Kandidaten gefunden, dafür sehr viel Geld in die Rekrutierung gesteckt. Es scheint, als harze das System. Direkt bewerben sich fast gar keine Kandidaten für technische Berufe mehr. Die Kandidaten platzieren ihren Lebenslauf bei Personaldienstleistern und lassen diese den Job machen. Für die Firmen kostet das dann mit 12 bis 18 Prozent des Jahreslohnes eine ziemlich hohe Provision. Ich habe auch festgestellt, dass etliche Kandidaten, welche sich in fester und guter Position befinden, trotzdem ihre Lebensläufe bei Personaldienstleistern deponieren – sogar bei mehreren. Es könnte ja etwas Besseres kommen … Hoffen wir, dass sich die Lage in Zukunft etwas entspannt. A. F. aus Beringen

Distributor baut Portfolio weiter aus

Drei Frauen in den SATW-Vorstand gewählt

Die Direktorin Prof. Martina Hirayama leitet seit Oktober 2013 die ZHAW School of Engineering. Bild: ZHAW

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) ist ein Netzwerk von Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Industrie. An der Mitgliederversammlung, die in Neuenburg stattfand, wurden drei neue Vorstandsmitglieder und die zehn Mitglieder des neuen Industriebeirats gewählt. Zudem wurden 16 neue Einzelmitglieder feierlich aufgenommen. Dr. Silvia Banfi Frost, Prof. Martina Hirayama von der ZHAW School of Engineering und Dr. Rita Hofmann wurden neu in den Vorstand gewählt. Zusammen mit der Vizepräsidentin Dr. Monica Duca Widmer sind nun vier von neun Vorstandsmitgliedern – ex-officio-Mitglieder nicht mitgerechnet – Frauen. Neu hat die SATW auch einen Industriellen-Beirat. Dieser unterstützt sie bei der Früherkennung von wirtschaftlich relevanten Herausforderungen infolge technologischer Entwicklungen. Er berät den Vorstand in industriepolitischen Belangen bei der Erarbeitung der Strategie und regt Projekte und Zusammenarbeitsmodelle an. www.satw.ch, www.engineering.zhaw.ch

Der umtriebige Elektronik-Distributor RS Components führt jetzt von Touchstone Semiconductor entwickelte, analoge ICs mit hoher Energieeffizienz ab Lager. Das Unternehmen wurde kürzlich durch Silicon Labs erworben, um die Embedded-Produktlinien für den Markt des Internets der Dinge (IoT) zu erweitern. RS wird die Lagerung und Lieferung für analogen ICs in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) und in der Region Asien Pazifik übernehmen. Daneben hat der Distributor die neuesten 3D-Drucker von 3D Systems erweitert. 3D Systems ist ein Lieferant von 3DDrucktechnologien, 3D-Druckern, Druckmaterialien und auf Wunsch massgeschneiderten Komponenten für Anwender aus Profi-, Privat- und Ausbildungsbereichen. Auch liefert RS den Raspberry Pi Compute Modul, die neuste Entwicklung der Raspberry Pi Foundation. dech.rs-online.com/web/


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In Kürze Ausgezeichnet Arrow Electronics wurde von TE Connectivity, einem Anbieter im Bereich Verbindungslösungen, zum EMEA-Distributor des Jahres ernannt. Die Auszeichnung erfolgte auf der letzten globalen Distributionskonferenz von TE – in Los Angeles. Ausgebreitet Das Technologie- und ODM-Unternehmen Congatec hat eine Niederlassung in China eröffnet. Mit dem Büro in Shanghai will man insbesondere seine Präsenz im neuen Markt forcieren. Aufgerufen Profibus & Profinet International veranstaltet unter dem Thema: «Netzwerk der Zukunft – Partner der Anwender seit 25 Jahren» die 4. PI-Konferenz am 11. und 12. März 2015 im Technik-Museum Speyer. Die Organisation ruft mit dem Call for Papers interessierte Referenten auf, ihre Beiträge bis zum 29. August 2014 einzureichen. Aufgestellt

Die Ludwigsburger Jetter AG formiert die Führungsmannschaft neu. Das neue Managementboard unterteilt sich in die Aufgabengebiete Research & Development, Marketing & Sales, Innovations, Operations sowie Finance & IT. Im Bild stehen (v.l.n.r.) Steffen Schwips, Leiter Produktmanagement; Günter Eckert, CFO; Christian Benz, CEO; Michael Feider, Marketing & Sales; Joachim Kittelberger, R&D und Bernd Pruksch, Operations. Aufgehellt Siemens Schweiz hat die Löhne seiner Mitarbeiter analysiert und die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern geprüft. Basis dafür waren Tools und Methodik des Lohngleichheitsdialogs; ein Pilotprojekt vom Bundesamt für Justiz und den Dachverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Analyse hat ergeben, dass die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern je nach Unternehmensbereich zwischen 1,1 und 2,1 Prozent beträgt. Das liegt deutlich unter der Toleranzgrenze von 5,0 Prozent, heisst es in der Mitteilung.

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ABB unterstützt ETH-Lehrstuhl Fünf Millionen Franken zahlt die ABB der ETH Zürich. Damit soll eine neue Professur im Bereich der Leistungshalbleiter erstellt werden. Die Technologie hilft, hohe elektrische Ströme und Spannungen im tausendfachen Ampere- und Voltbereich zu leiten und zu schalten. Die Hochschule spricht von einer Anschubfinanzierung über zehn Jahre und muss die Kosten des Lehrstuhls selbst

übernehmen. Vom neuen Lehrstuhl und der Forschung auf dem Gebiet versprechen sich ETH und ABB künftig eine effizientere Wandlung elektrischer Energie und damit die Reduktion der Verluste. Das sei gerade bei der Einspeisung von erneuerbarer Energie ins Netz von Bedeutung, wie es in der Medienmitteilung heisst. www.abb.ch, www.ethz.ch

Schurter kauft in den Niederlanden ein Die Luzerner Elektronikfirma Schurter hat die niederländische Danielson Europe B.V. übernommen. Das tut sie rückwirkend auf Anfang Jahr von der Hydratec N. V.. Danielson produziert in den Niederlanden und in Grossbritannien Eingabesysteme, beschäftigt 150 Personen und wies 2013 einen Umsatz von 19,3 Mio. Euro aus.

Die Schurter-Gruppe erhofft sich damit, dass sie ihre eigene Position im wachsenden Markt der Eingabesysteme stärken könne. Zudem eröffneten sich ihr neue Märkte in den Beneluxstaaten, in Skandinavien, in Grossbritannien und in Frankreich, wie sie in einem Communiqué schreibt. www.schurter.ch, www.danielsoneurope.com

Haus auf Rädern Die Hälfte des 70-köpfigen Teams der Hochschule Luzern hat den Zug nach Paris genommen. Gleichzeitig mit den ersten Lastwagen, die das Solarhaus transportierten, trafen die Studenten in Versailles ein und begannen sogleich mit seinem Aufbau. Offiziell startet der zweiwöchige Architektur- und Technikwettbewerb am 27. Juni 2014. Das Team Lucerne – Suisse ist das einzige Schweizer Team, das teilnimmt. Es tritt gegen weitere 19 aus der ganzen Welt in Disziplinen wie zum Beispiel Architektur, Technik und Konstruktion an. In den Wochen zuvor haben die Studenten des Departements Technik & Architektur den Prototy-

pen ihres Solarhauses auf dem Campus in Horw aufgebaut, getestet, wieder abgebaut und verladen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten bei der Inbetriebnahme der komplexen Gebäudetechnik und -steuerung ist das Problem im Griff. Das Solarhaus der Hochschule Luzern funktioniert nach der Vision des «smart sharing», des klugen Teilens von Räumen: Die Bewohnerinnen und Bewohner verfügen über einen individuellen Rückzugsort, nämlich das Schlafzimmer mit Bad. www.hslu.ch/solardeclathon

Das HSLU-Team hat auf der Baustelle Grosses vor: Denn, das Gesamtkonzept ist für Mehrfamilienhäuser mit bis zu 100 Bewohnern ausgelegt. Bild: HSLU


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Powertage skizzieren die Energiewende

Etwa über «Die Zukunft des Netzes im liberalisierten Markt» wurde an den Powertagen referiert. Bild: MCH

Die Powertage, der Branchentreffpunkt der Schweizer Stromwirtschaft, gingen am Donnerstag, 5. Juni 2014, zu Ende. An drei Tagen haben sich 2200 Branchenexperten und Interessierte aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Gemeinden intensiv ausgetauscht. Die Organisatoren und die 165 Aussteller sind mit dem grossen Besucherinteresse und dem erfolgreichen Verlauf zufrieden. Die morgendlichen Fachforen und die beiden Abendveranstaltungen waren die Publikumsmagneten. www.powertage.ch

Bundesrat will Situation junger Wissenschaftler verbessern Der Bundesrat hat Ende Mai einen Bericht über die Nachwuchsförderung im Schweizer Hochschulbereich veröffentlicht. Darin betont die Regierung die Bedeutung der Hochschulen und des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Um talentierte Nachwuchskräfte zu motivieren, ist es demnach notwendig, die Bedingungen für junge Forscher an Schweizer Universitäten zu verbessern. Da wissenschaftliche Karrieren zudem international ausgerichtet sind, erhält die Nachwuchsfrage vor dem Hintergrund der Annahme der «Volksinitiative gegen Masseneinwanderung» eine weitere Dimension. Den grössten Handlungsbedarf sieht der Bundesrat bei der Karrierestruktur zwischen Doktorat und Professur. Über eine frühzeitige Selektion soll die wissenschaftliche Karriere besser planbar und attraktiver werden. Er will ferner Anreiz-orientierte Sondermassnahmen prüfen. Zu diesen Massnahmen gehören unter anderem zusätzliche Assistenzprofessuren mit Tenure Track. Im ETH-Bereich wurde diesbezüglich in den letzten Jahren bereits viel unternommen. Mit der Einführung von Assistenzprofessuren mit Tenure Track haben die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Kontinentaleuropa eine Vorreiterrolle. Im Bereich des Doktorats empfiehlt der Bund den Hochschulen, die Anstellungsbedingungen für Doktorierende zu verbessern und ihnen Zeitfenster für ihre eigenen Forschungsprojekte zuzusichern. Weiter erkennt der Bericht Verbesserungsbedarf bei der Chancengleichheit zwischen Frau und Mann. Das laufende Bundesprogramm «Chancengleichheit» soll daher weitergeführt werden. Weiter empfiehlt der Bund den Hochschulen, die Vereinbarkeit von akademischer Karriere und Familie weiter zu verbessern www.ethz.ch,www.news.admin.ch

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ABB stellt zwei Produktionsstätten ein Der Industriekonzern ABB stellt die Produktion von getriebelosen Mühlenantrieben in der Schweiz ein. Von der Schliessung sind ferner 50 Mitarbeitende an den Standorten Birsfelden, Kleindöttingen und Baden betroffen. Das Werk im basellandschaftlichen Birsfelden wird Ende Oktober geschlossen. Im aargauischen Kleindöttingen wird die Produktion von getriebelosen Mühlenantrieben Ende Januar 2015 eingestellt. Die beiden anderen Geschäftsbereiche an diesem Standort bleiben. Das Engineering wurde von Baden-Dättwil aus getätigt. Grund dafür sei der Auftragsrückgang im globalen Minengeschäft. Dieses befinde sich anscheinend in einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation. ABB liefert für grosse Industrieanlagen wie Minen die elektrische Ausrüstung und Prozesskontrollsysteme, Motoren, Generatoren oder die Instrumentation. Für die Mitarbeiter an den drei Standorten besteht ein Sozialplan. Der Konzern arbeite eng mit der Arbeitnehmervertretung zusammen und sei bemüht, für möglichst alle Betroffenen eine Lösung zu finden. www.abb.ch

Licht scheint auf Inzells Strassen Der Halbleiter-Distributor EBV Elektronik hat zusammen mit Osram Opto Semiconductors, OMS (Slowakei) und Siteco 13 Gemeindestrassen mit Strassenleuchten in Inzell ausgestattet. Bei diesem Projekt wurden auf einer Länge von 6 km 107 SitecoLeuchten vom Typ «Streetlight 10 LED Micro und Mini» verbaut. Die Masten der neuen Strassenleuchten sind dabei in einem Abstand von durchschnittlich 55 m aufgestellt. www.ebv.com

Bild: EBV

FHNW-Campus öffnet seine Türen Zukunftsorientierte Studiengänge und Weiterbildungsangebote, aktuelle Forschungsaktivitäten, praxisorientierte Studierendenprojekte: Für den Tag der offenen Tür vom 13. September 2014 haben die Mitarbeiter und Studenten der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule für Technik und der Hochschule für Wirtschaft FHNW ein Programm zusammengestellt, das mit rund 80 Ausstellungen, Präsentationen und Workshops die Vielfalt von Lehre und Forschung an der FHNW zeigt. Beim Blick ‹hinter die Kulissen› können Kinder, Jugendliche und Erwachsene der FHNW neues Wissen erfahren, entdecken und erleben! Am Tag der offenen Tür heisst es auch: Technik erleben! Besucher können Feinstaub-Messungen an Fahrzeugen, Kerzen oder Laserdruckern durchführen und sich informieren, welche Rolle der Feinstaub in unserer Umwelt spielt. Erstmals wird My Post 24, der neue Paketautomat der Schweizerischen Post, in der Öffentlichkeit präsentiert. Auf dem Gebiet der Umwelttechnik zeigen Forscherinnen und Forscher, wie aus Biomasse Wärme, Strom und Brennstoffe produziert werden können. Spiel und Spass kommen auch nicht zu kurz: Wenn der Roboter Türme baut oder beim Löten für Kids ist Geschicklichkeit gefragt, wohingegen Cultris II bei reaktionsschnellen Tetris-Spielern besonders beliebt ist. www.fhnw.ch


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Europa soll Robotermacht werden Die Europäische Komission und euRobotics AISBL haben auf der Automatica 2014 das weltgrösste zivile Forschungs- und Innovationsprogramm für Robotik gestartet. Die Initiative – SPARC – soll Europas führende Position in diesem strategischen Bereich, dessen Gesamtmarktvolumen bis zum Jahr 2020 mehr als 60 Mrd. Euro erreicht haben

könnte, erhalten und ausbauen.  Sie wird voraussichtlich in ganz Europa mehr als 240 000 Arbeitsplätze schaffen, wie es in der Medienmitteilung heisst. Die Europäische Kommission wird daher im Rahmen ihres neuen Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 700 Millionen Euro investieren. Die Gesamtinvestition der

europäischen Industrie wird sich auf 2,1 Milliarden Euro belaufen. Diese öffentlich-private Partnerschaft wird Europas Wettbewerbsfähigkeit bei Produktion und Anwendung von Robotik in Industrie und Landwirtschaft, im Gesundheits- und Transportwesen und im Bereich ziviler Sicherheit und Haushalte steigern. www.eu-robotics.ch

Was Schweizer Unternehmer wettbewerbsfähig macht

«Gleichviel zu tun wie bisher im Bereich Forschung und Innovation wird für die Schweiz nicht reichen», sagte SP-Präsident Christian Levrat während des Symposiums 2012. Bild: Sindex

Der Frankenkurs und die unlängst bestimmten Einwanderungsbeschränkungen beschäftigten die Schweizer Wirtschaft und die exportorientierte Technologiebranche – und damit auch einen Grossteil der rund 400 Aussteller der Sindex. Am diesjährigen Symposium, das die Messe eröffnet, legt die Berner Nationalrätin Christa Markwalder Perspektiven der Schweizer

Wirtschaft aus politischer Sicht dar. Hauptredner ist der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Prof. Heiner Flassbeck. Der ehemalige Chef-Volkswirt der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) und ehemalige deutsche Staatssekretär wird in seiner Keynote den Wirtschaftsstandort Schweiz von aussen beleuchten. Flassbeck ist überzeugt, dass «das grösste globale Problem der Mangel an internationaler politischer Zusammenarbeit ist». Eine andere Aussensicht bringt Sportlerin Chantal Cavin ein, Triathletin und mehrfache Teilnehmerin an den Paralympics. Insbesondere Denkleistung erbringt das Forschungsteam rund um Dr. Andreas Kirchheim an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Gemeinsam mit Tehag Engineering stellen sie ein Innovationsprojekt aus dem Bereich der additiven Fertigung («3DDruck») in der Abgasreinigung vor. Das Forschungsteam hat Düse und Mischelement für das Abgasreinigungssystem bereits mit additiver Fertigung hergestellt. Höhepunkt und Abschluss bildet ein «CEO-Round-Table». Das Podium ist mit Vertretern von Unternehmen verschiedener Grösse besetzt: Mit Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, trifft ein Vertreter eines Welt-Konzerns auf Annette Heimlicher, CEO von Contrinex, einer kleineren, multinationalen Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitenden. Oliver Vietze, CEO und Verwaltungsratspräsident der Baumer Group, und Martin Müller, CEO Güdel Group AG, repräsentieren am Round Table zwei weitere Schweizer Unternehmen mit Produktionsstätten weltweit. Beide Unternehmen erzielen jedoch einen Grossteil der Wertschöpfung in der Schweiz und spüren den Fachkräftemangel hierzulande. Komplettiert wird das Podium durch Professor Konrad Wegener, Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigung an der ETH Zürich. www.sindex.ch

Bahnschrankenantrieb ohne Gegengewichte Eine normale Bahnschranke verfügt über einen leichten Antrieb, der mit schweren Gegengewichten den Schlagbaum in die Senkrechte bewegt. Die Gewichte werden bei knappen Platzverhältnissen jedoch zum Problem. Studenten entwickelten nun einen Bahnschrankenantrieb, der ohne sie auskommt. Als Konstruktionsgrundlage dienten dafür die bisherigen Bahnschrankenantriebe und die DIN 50125-Norm. Jedoch wirkten die Kräfte und Umwelteinflüsse auf die Anlage und es war nicht einfach, die richtige Beschleunigungskurve für den Schlagbaum zu

finden. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Studenten, Auftraggeber, VT Verkehrsund Industrietechnik AG in Neuenhof und dem Coach der Gruppenarbeit konnte bald die richtige Lösung erarbeitet werden. Dabei bewährte sich die fünfstufige, methodische Vorgehensweise (5 MAS), die in der ABB-Technikerschule gern angewendet wird. Nach der Genehmigung der Idee durch die Auftraggeberin begann die eigentliche Konstruktionsarbeit. Die überzeugende Lösung wurde von der Auftraggeberin gutgeheissen und die Arbeit konnte fristgerecht abgeliefert werden.

ABB Technikerschule Baden | 5400 Baden | Tel. +41 58 585 33 02 | sekretariat@abbts.ch | www.abbts.ch VT Verkehrs- und Industrietechnik AG | 5432 Neuenhof | +41 56 416 34 34 | www.vtag.ch


V E R A N S TA L TU N G S K A L E N D E R

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Veranstaltungskalender Datum

Thema

11. bis 12.8.2014 Automation Studio Training: Basics 13.8.2014 Automation Studio Workshop: IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST

Ort

Veranstalter

Frauenfeld

B&R Automation 8500 Frauenfeld Tel. +41 52 728 00 55 office.ch@br-automation.ch www.br-automation.ch Empa Akademie 8600 Dübendorf Tel. +41 58 765 45 62 empa.akademie@empa.ch www.empa-akademie.ch Swiss Technology Network 8604 Volketswil Tel. +41 44 947 50 90 info@swisst.net www.swissT.net Stettbacher Signal Processing 8600 Dübendorf Tel. +41 43 299 57 23 dsp@stettbacher.ch www.stettbacher.ch Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen Tel. +41 52 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

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Zürich

technologieorientiertes Start-up mit Praxis- und Expertenwissen verbinden möchten. CHF 1500.Infos und Anmeldung: www.empa-akademie.ch

2. bis 4. 9. 2014

Die Sindex findet zum zweiten Mal statt. Die Schweizer Technologiemesse Bern will Trends aus der Elektronik, Automation und Elektrotechnik abbilden. Neben der Ausstelllung wartet sie mit einem illustren Symposim auf.

Infos: www.sindex.ch 28. bis 29.10.2014 Anwenderkurs für Ingenieure: B: «Fortgeschrittene Filterkonzepte und Adaptive Systeme», CHF 1500 inkl. Unterlagen und Verpflegung.

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Dübendorf

Der Automatisierer bietet Schulungen in unterschiedlicher Länge und Niveau Schaffhausen rund um die TwinCAT-Technologie an: von den Grundlagen, der Theorie zu den Systemkenntnissen bis zur Antriebstechnik. Anmeldung, Termine, Information: d.mazzoccoli@beckhoff.ch oder Tel. +41 52 633 40 40 FlowCAD-Trainings in Kleingruppen und unterschiedlichen Niveaus für: Allegro, Mägenwil/ Orcad, PSpice, Boundary Scan, Reliability, 3D-Leiterplatten-Konstruktion, Feldkirchen High-Speed-Design usw.

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Bild. Thinkstock

TOP-ARBEITGEBER STELLEN SICH VOR

Das sind die Branchenprimusse Spätestens seitdem Fachkräfte fehlen, müssen sich Arbeitgeber um ihre Attraktivität bemühen. Ein griffiger Name oder ein bekanntes Produkt alleine locken kaum noch Bewerber an. Unternehmen haben längst verstanden, dass sie sich als Marke etablieren und um ihre Reputation bemühen müssen. Bewerber informieren sich mittlerweile über allerlei soziale Netzwerke, für wen sie gern arbeiten möchten. Neben dem fachlichen Know-how binden gerade in der Technologiebranche soziale Faktoren Mitarbeiter an ein Unternehmen. Wie Studien ergeben haben, gehören dazu etwa Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder wie sich Mitarbeiter im Unternehmen selber einbringen können. Branchenplayer, die das Credo verstanden haben und sich auf die Fahnen schreiben, stellen sich auf den folgenden vier Seiten und im Herbst an der Sindex in Bern vor.


TO P - A R B E I T G E B E R

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Lieber Kollege Ich tue GUTES und schicke Dich im September nach Bern – an die Guided Tours durch die Sindex. Vor zwei Jahren war ich selber da: «Spannend, im Fall»! Nur Wichtiges aus dem Technologie-Universum – kompakt verpackt. Voll die Win-Win-Situation: ✓ Du stellst nur noch super Fragen im Meeting. ✓ Ich brauch‘ mich nicht mehr fremdschämen. Gewinnen kannst Du auch was, ein IPad, super oder?! Auf megalink.ch/sindex wählst Du am besten selber, welcher Tag Dir passt! Tschüss

Ein besonderer Kollege verdient ein besonderes Magazin: ein Megalink-Abo

! t h c i n t l i g n e f i e n P. S. K

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KNOW-HOW UNTER EINEM DACH

Drei stehen für eine Sache Die Antrimon Holding AG vereint drei Firmen unter einem Dach und Namen. Die Antrimon AG, Assemtron AG und Servotronic AG ist jede ein Profi auf ihrem Fach. Die verzahnte Mechatronik-Expertise ebnet sogleich den besten Weg für eine exzellente Lösung.

Die Antrimon AG fokussiert Dienstleistungen in der elektrischen Antriebstechnik. Dank der langjährigen Marktexpertise und spezifisch ausgebildeten Mitarbeitern profitieren Kunden in jeder Projektphase, von der Konzeption über die Auslegung bis hin zur vollständigen Serienproduktion. Dabei spielen die Bedürfnisse der Kunden und ihre damit verbundene Beratung immer an oberster Stelle. Denn die Zufriedenheit treibt die Antriebsprofis an. Elektronik wird bestückt. Mit Leistungsstärke Die Assemtron AG ist der flexible und preisgünstige Partner für vertikal integrierte EMS-Dienstleistungen und Baugruppenfertigung. Mit neusten und leistungsstarken SMD-Automaten wird auf hohem Qualitätsniveau Elektronik bestückt. In der Baugruppenfertigung montieren die Fachkräfte komplexe Antriebseinheiten, mechatronische Sub- und Komplettsysteme einfach und präzise. Die lean-konformen Arbeitsprozesse befähigen das Unternehmen, verschiedene Projektschritte zu übernehmen: Es beschafft oder übernimmt gar das Box-Moving. Servoantriebe mit internationalem Charme Die Servotronic AG aus dem Welschland bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Servoantriebssysteme für Maschinenbau, Automation und Robotik. Die Mitarbeiter sind darum mit den Bedürfnissen und Anforderungen der Industrie vertraut. Wegen internationaler Partnerschaften vertreibt das Unternehmen vielerlei Antriebsprodukte und mechanische Komponenten für die Automatisierung. Daneben berät und evaluiert das Unternehmen die Auslegung des Antriebes und liefert passende Just-in-time-Lösungen. Daneben runden Inbetriebnahmen, Tests oder Analysen und Produkteschulungen das Serviceportfolio ab. ■

INFOS Antrimon Holding AG CH-5630 Muri AG Tel.+41 (0)56 675 40 30 info@antrimon.ch www.antrimonholding.com


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«Hier bin ich ein kleiner Unternehmer. Durch Aufgaben und Verantwortung entlang der ganzen Wertschöpfungskette bis hin zum Kundenkontakt wird mir alles geboten.» Nicolas Ruchti – Project Manager bei Antrimon AG

«Die Firma setzt auf ihre Leistungsträger und beteiligt sich stark an deren Aus- und Weiterbildung.» Markus Meier – Sales Engineer bei Antrimon AG

«Meine Ideen finden Gehör, und durch kurze interne Kommunikationswege bin ich schnell und effizient in der Umsetzung.» Bora Yayla – Marketing Professional bei Antrimon Holding AG

«Durch das stetige Wachstum der Unternehmung erhalte ich immer mehr Verantwortung und erlange dadurch weitere Kompetenzen.» Janine Häfliger – HR & Administration bei Antrimon Holding AG

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PHOENIX CONTACT – VERANTWORTUNGSBEWUSSTER ARBEITGEBER

Der Zukunft verpflichtet Wer wir sind – ein starker Partner! Wir zählen zu den weltweiten Marktführern und Innovationsträgern in der Elektrotechnik. Und wir sind ein Familien-Unternehmen, das verantwortungsvoll die Zukunft gestaltet.

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eit 1981 sind wir im Schweizer Markt als Tochtergesellschaft der Phoenix Contact-Gruppe fest verankert. Über 80 Mitarbeitende setzen sich täglich mit ihrem Engagement und Wissen für Sie ein. An unserem Hauptsitz in Tagelswangen stellt Ihnen ein gut assortiertes Lager eine hohe Verfügbarkeit und schnelle Lieferung unserer Produkte sicher. Kundenspezifische Logistikleistungen sowie auf Ihre Bedürfnisse konfektionierte Produkte ergänzen unseren umfassenden Service. Phoenix Contact Headquarters Der Stammsitz von Phoenix Contact ist im deutschen Blomberg. Zur Phoenix ContactGruppe gehören weitere sieben deutsche Unternehmen. Sie alle haben einen klaren Auftrag, nämlich bestmögliche Lösungen für anspruchsvolle Aufgaben in der Elektrotechnik zu entwickeln. Phoenix Contact weltweit Sieben firmeneigene Fertigungsstätten im Ausland, 50 eigene Vertriebsgesellschaften

und weitere 30 Vertretungen vor Ort; das ist gelebte globale Präsenz und lokale Vernetzung. Was wir tun – Wir entwickeln und fertigen innovative Produkte, Technologien und Lösungen rund um die Elektrotechnik und Automation – das ist unsere Welt. Innovativ zu sein gilt für unsere Produkte wie für unser Handeln mit Kunden und Partnern: Wir gehen neue Wege gemeinsam, persönlich und kundenspezifisch, vom einzelnen Produkt bis zur kompletten Lösung. Lösungen für die Zukunft Mit richtungsweisender Verbindungs- und Automatisierungstechnik gestalten wir gemeinsam mit Ihnen Lösungen für die Welt von morgen. Wo immer sie benötigt werden: in der Verkehrsinfrastruktur, der Elektromobilität, für sauberes Wasser, regenerative Energien und intelligente Versorgungsnetze oder energieeffizienten Maschinen- und Anlagenbau.

Erfolgreich in der Anwendung Tagtäglich bewähren sich unsere Produkte im Schaltschrank, in der Feldinstallation, in der Geräte- und Anschlusstechnik sowie in Systemen und Lösungen. Unsere Werte – Ob in Produkten, der Fertigung oder menschlichen Beziehungen: Wir stehen für Nachhaltigkeit. Wir bieten Zuverlässigkeit durch eine dezidierte Langzeitplanung, sichere Finanzgrundlagen und Investitionen in Weiterbildung und Umwelt. Vertrauen ist für uns das Fundament aller Beziehungen. Wir schaffen Vertrauen durch Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit, Qualität und stetige Innovation. Unsere Mitarbeitenden – Berufliche Ausund Weiterbildung, ein etabliertes Gesundheitsmanagement, hochmoderne Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeiten werden den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht und decken zugleich betriebliche Anforderungen ab. Was uns auszeichnet – Phoenix Contact AG wurde vom Institut Great Place to Work zu einem der attraktivsten und besten Unternehmen schweizweit ausgezeichnet. Top Employer – Gelebte Unternehmenskultur, ein respektvoller Umgang, gegenseitige Wertschätzung sowie Raum zur persönlichen Entfaltung prägen die Arbeitsumgebung. Das Ergebnis ist eine hohe Motivation und Identifikation der Mitarbeitenden, was lange Betriebszugehörigkeiten sowie kaum Fluktuation beweisen. Freude an der täglichen Arbeit sowie Begeisterung und Stolz machen Phoenix Contact zum Spitzen-Arbeitgeber. ■

Von Tagelswangen aus bearbeitet die hiesige Tochtergesellschaft von Phoenix Contact den Schweizer Markt. Bild: Phoenix Contact

INFOS PHOENIX CONTACT AG CH 8317 Tagelswangen Tel. +41 (0)52 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch


«Ich arbeite gerne bei Phoenix Contact AG, wegen des guten Betriebsklimas und des tollen Teams Interface & Power Solution. Phoenix Contact bietet mir eine Arbeitsstelle, bei welcher ich flexibel und lösungsorientiert mit einer guten Infrastruktur arbeiten kann. Innovative Produkte, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und ein flexibles Arbeitsmodell runden das Ganze ab.» Christian Casserini – Product Manager Interface and Powersolution bei PHOENIX CONTACT AG

«Ich arbeite gerne bei Phoenix Contact AG, weil wir ein modernes Unternehmen sind, welches durch seine Offenheit und lösungsorientierte Haltung viele Kunden begeistert.» Miriam Gammoudi – Sachbearbeiterin Offerten bei PHOENIX CONTACT AG

«Ich arbeite gerne bei Phoenix Contact AG, weil wir ein starkes Team sind und das Unternehmen mir die Möglichkeit gibt, mich weiter zu entwickeln und immer wieder Spannendes zu erleben.» André Vonmoos – Product Specialist Device Connectors bei PHOENIX CONTACT AG

«Ich arbeite gerne bei Phoenix Contact AG, weil mich die Innovationskraft des Unternehmens begeistert.» Markus Frommenwiler – Product Specialist Industrial Cabinet Technology, Marking and Installation bei PHOENIX CONTACT AG


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NATIONAL INSTRUMENTS SWITZERLAND ERNEUT ALS GREAT PLACE TO WORK AUSGEZEICHNET

Arbeiten macht hier Spass National Instruments möchte mit seinen Technologien einen Beitrag dazu zu leisten, unseren Alltag zu verbessern, unsere Gesellschaft zu unterstützen und den Herausforderungen der Menschheit als Ganzes zu begegnen. Diesem ehernen Ziel sehen sich die weltweit 7100 Mitarbeitenden verpflichtet.

Aussenseiterteams, die weder über das Budget noch über die Ressourcen verfügen, die Starteams oft erhalten. So nutzte beispielsweise nur einer der 16 Finalisten Graphical System Design beim Studentenwettbewerb «EcoCAR». Dieses Team von Virginia Tech, das gegen Gruppen mit mehr Erfahrung und Budget antrat, belegte mithilfe von Graphical System Design den ersten Platz. Dank diesem Konzept können Systeme schneller entwickelt werden, bei denen Messungen, Steuerungen und Regelungen erforderlich sind – Systeme, die für den Erfolg der Forschung und Entdeckung entscheidend sind. Fortune kürt NI Das im texanischen Austin beheimatete Unternehmen National Instruments beschäftigt weltweit etwa 7100 Mitarbeiter und unterhält Direktvertriebsbüros in fast 50 Ländern. In den vergangenen 15 aufeinanderfolgenden Jahren kürte das Wirtschaftsmagazin Fortune NI zu einem der 100 arbeitnehmerfreundlichsten Unternehmen in In diesem Gebäude in Ennentbaden ist einer der attraktivsten Arbeitgeber der Schweiz zu Hause. BIld: NI den USA. Die Schweizer Niederlassung NI Switzerland, mit 25 Mitarbeitenden, wurde im Jahr 2014 zum zweiten Mal in Folge eit 1976 stellt National Instruments In- ern, regeln und darstellen lässt. Grundlage vom Great Place to Work Institute mit dem genieuren und Wissenschaftlern Werk- des Graphical System Design ist eine uni- 3. Platz in der Kategorie «Small Companies» zeuge zur Verfügung, mit denen sie produk- versell einsetzbare und benutzerspezifisch ausgezeichnet. tiver, innovativer und kreativer arbeiten anpassbare Hard- und Software-Enginee- «Wir sind stolz, bereits zum zweiten Mal in können. Das Konzept des Graphical System ring-Plattform. Mit ihr kann der Forscher Folge so gut abzuschneiden und dieses GüDesigns erstreckt sich dabei über viele Dis- sehr schnell verschiedene Möglichkeiten tesiegel zu erhalten», so Christian Moser, ziplinen hinweg, sei es Atomforschung, Bio- untersuchen, ohne übermässig viel Zeit dar- Geschäftsführer von National Instruments medizin, Kernfusion oder anspruchsvolle auf zu verwenden, ein System von Grund Switzerland: «NI ist in den letzten Jahren Robotik. auf neu zu erstellen, nur um das richtige weltweit als einer der besten 25 multinatioMessgerät für die Ernalen Arbeitgeber Graphical System Design macht Gewinner forschung eines phyausgezeichnet wor«Unser Zugpferd ist unsere FirmenDer Entdeckungs- und Erfindungsprozess sikalischen Phänoden. Es freut uns kultur, die auf Vertrauen und gegenerfordert das Erstellen neuer Werkzeuge, mens zu erhalten. sehr, dass die Mitseitigem Respekt beruht.» mit denen sich die reale Welt messen, steu- Graphical System arbeitenden dies Christian Moser, Design gestattet es ebenfalls von unGeschäftsführer von National Instruments Switzerland ihm, schneller zum serer Niederlassung Ergebnis zu kommen, egal, ob er im CERN halten. Wir sind bemüht, jedes Jahr die besAtome miteinander kollidieren lässt oder ten Voraussetzungen für einen hervorragenINFOS an der Entwicklung von Krebserkennungs- den Arbeitsplatz zu schaffen. Unser ZugNational Instruments Switzerland GmbH CH-5408 Ennetbaden systemen der nächsten Generation arbei- pferd ist unsere Firmenkultur, die auf Tel. +41 (0)56 200 51 51 tet. Die Zugänglichkeit des Graphical Sys- Vertrauen und gegenseitigem Respekt beni.switzerland@ni.com tem Design ebnet auch den Weg für ruht.» ■ www.ni.com/switzerland

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Ich arbeite gerne bei National Instruments, …

... weil mir NI einen dynamischen Arbeitsplatz im Fokus der aktuellen Technik bietet. Samia Ayar, Technical Sales Representative

... weil ich NI Switzerland als grosse multikuturelle Familie erlebe. Cornelia Märki, Customer Sales Representative

... weil technisches Wissen und Teamwork grossgeschrieben werden. Andreas Scheuber, Applications Engineer

... weil es einfach Spass macht, mit Leuten zu arbeiten, die passioniert und ambitioniert sind – dies ist nur einer der vielen guten Gründe. Stephan Hegetschweiler, Group Leader Technical Sales

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JURA CEMENT WILDEGG REDUZIERT STROMBEZUG DURCH ORC-TECHNOLOGIE UM 20 PROZENT

Energiekosten im Griff Bei der Zementherstellung entsteht viel Abwärme. Weil diese bislang grösstenteils in die Atmosphäre entwich, nutzt Jura Cement sie nun in seinem Werk in Wildegg zur Stromerzeugung. Dies geschieht mithilfe einer von ABB und EKZ GETEC entwickelten Anlage, die ein Fünftel der in der Fertigung benötigten elektrischen Energie bereitstellt.

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ie Jura-Gruppe, zusammengefasst unter Jura Materials, betreibt in der Schweiz zwei Zement- sowie zahlreiche Kies- und Betonwerke. Am Standort Wildegg produziert das zum irischen Baustoffkonzern CRH gehörende Werk jährlich

800000 Tonnen Zement, wofür es vor allem sehr viel Wärme und Elektrizität benötigt. «Dieser Kostenfaktor erfordert unsere besondere Aufmerksamkeit», betonte denn auch Urs Sandmeier, CEO von Jura Materials, bei der Vorstellung der Anlage. Zumal

der Zementpreis aufgrund des Importdrucks nicht erhöht werden könne. Daher sei man für Technologien, mit denen sich der Energiebedarf reduzieren lasse, immer offen – sofern sich diese rechneten! Doch genau hier lag in diesem Fall mit Investitionskosten von rund 15 Millionen Schweizer Franken die Krux. «Für uns war die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben, weshalb wir einen anderen Weg finden mussten», so Urs Sandmeier. Wärmetauscher als Herausforderung Diese Alternative fand sich im Energiecontractor EKZ GETEC. «Wir finanzieren Anlagen und übernehmen die Gesamtverantwortung in technischen und kommerziellen Belangen», erklärt dessen Geschäftsführer Eugen Hauber. Für den Kunden sei dies sehr lukrativ, da er sich durch die budgetierbaren Energiekosten voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Da die Stromgewinnung aus Abwärme für EKZ GETEC neues Terrain ist, bedurfte es ABB als weiteren Partner. Für diesen zeichnete sich bei der Entwicklung der ORC-Anlage (Organic Rankine Cycle) die Einbindung des Wärmetauschers ins Gesamtsystem als eine der Herausforderungen ab. Da dieser stündlich bis zu 12 Tonnen Rohmehl ab-

ORC-Technologie

Blick in die ORC-Anlage.

Bilder: EKZ GETEC

Beim Organic-Rankine-Cycle-Prozess, kurz ORCProzess, handelt es sich, ähnlich wie im normalen Dampfkraftwerk, um einen thermodynamischen Prozess. Anstelle von Wasser wird im Dampfkreis jedoch ein organisches Arbeitsmedium, ein Kältemittel mit viel tieferem Siedepunkt, eingesetzt, wodurch sich Abwärme mit tiefen Temperaturen effizienter nutzen lässt. Der Strom wird bei der ORC-Anlage in Wildegg über drei Kreise (siehe Grafik) erzeugt. Im Heizgaskreis wird mit einem Wärmetauscher dem Heissgas Wärmeenergie entzogen. Über einen Zwischenkreis erzeugt diese Wärme im Fluidkreis Dampf, welcher eine Turbine antreibt und dann über einen Generator Strom erzeugt. Der Netto-Wirkungsgrad, also das Verhältnis vom Strom, der dem Zementwerk effektiv zur Verfügung steht, zur ausgekoppelten Abwärme liegt bei rund 15 bis 16 Prozent. Hierbei ist die elektrische Energie aller notwendigen Hilfsantriebe wie Ventilatoren, Pumpen et cetera bereits abgezogen.


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INDUKTIVSENSOREN

FULL INOX BASIC

ROBUSTE INDUKTIVSENSOREN FÜR EINSTEIGER

Prinzipschaubild der ORC-Anlage.

scheidet, das wieder dem Produktionsprozess zuzuführen ist, kann dieser nicht aus gewöhnlichen Standardbauteilen gefertigt werden. Ein weiterer Punkt, für den die Entwickler eine Lösung finden mussten, ist die zu geringe Temperatur der Abwärme. «Die Wärme hier wird nicht wie im Kraftwerk zum Antreiben einer Gas- oder Dampfturbine erzeugt, sondern zum Brennen von Zement», beschreibt Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz, das Problem. Deshalb mussten die Konstrukteure ein Medium finden, das im Vergleich zu Wasser bei tieferen Temperaturen eine bessere Effizienz sicherstellt. Daher kommt in der ORC-Anlage nun ein fluoriertes Propan-Kältemittel zum Einsatz, das bereits bei 15°C seinen Siedepunkt erreicht.

BFE fördert neues Verfahren Obwohl der Wirkungsgrad mit knapp 16 Prozent nicht sonderlich hoch ist, generiert die ORC-Anlage bei einer Nennleistung von 1,92 MW circa 14,4 GWh elektrische Energie im Jahr. Für das Bundesamt für Energie (BFE) Anlass genug, die vorgelagerten Planungen sowie das Messkonzept der als energiestrategisch wichtig eingeschätzten Anlage im Rahmen des Programms «Energie Schweiz» mit einer Million Franken zu fördern. Das BFE schätzt das Potenzial für die neuartige ORC-Technologie schweizweit auf 200 GWh im Jahr. ■

HAUPTVORTEILE  Mechanisch und chemisch äußerst robust  Faktor 1 auf Stahl und Aluminium  Korrosionsbeständig  Basierend auf Contrinex ASIC-Technologie  IP68 und IP69K  Exzellente Temperaturkompensation  Vibrations- und Stoßsicherheit

AUTOR Markus Back Redaktion Megalink INFOS ABB Schweiz CH-5400 Baden Tel. +41 (0)58 585 56 45 www.abb.com SINDEX HALLE 3.0/A06

Contrinex Schweiz AG Tel. 041 752 17 00 info@contrinex.ch www.contrinex.com


EDI TRUTTMANN VON CISCO SYSTEMS SPRICHT BEI SWISST.MEETING IN WINDISCH ÜBER DAS INTERNET DER DINGE

Das Internet der Dinge sorgt für Goldgräberstimmung. Wie der Hype einzuschätzen ist, was für Gefahren bestehen und welche Möglichkeiten dieses bietet, erläuterte Edi Truttmann, Network & Security Solution Sales Specialist bei Cisco Systems Schweiz, während eines Vortrags an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

So unendlich die Zahl der Sterne am Firmament, so unzählbar ist die Zahl der IPv6-Adressen, die Voraussetzung für das Internet der Dinge sind.

Bild: Thinkstock


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Für Edi Truttmann ist das Internet der Dinge längst Realität. Und wie es sich für einen Mitarbeiter eines Unternehmens gehört, das seinen Umsatz mit Nullen und Einsen generiert, begründet er seine Ansicht mit nackten Zahlen – in diesem Falle mit denen der Entwicklung des Verhältnisses zwischen Erdbevölkerung und vernetzten Dingen. Waren vor zehn Jahren erst 500 Millionen Geräte und Computersysteme vernetzt, sagt er, überholte die Anzahl der vernetzten Dinge bereits im Jahre 2008 die der Menschen auf dem Planeten. Mittlerweile sind es, je nach Quelle, zehn bis zwölf Milliarden Sachen. Und diese rasante Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende! Je nach Prognose sollen es in den kommenden zwei bis drei Jahren über 25 Milliarden Dinge sein, die auf irgendeine Art und Weise kommunizieren, bis 2020 erwarten die Analysten bei Cisco Systems 50 Milliarden Dinge, die miteinander sprechen.

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6,65 x 1023 IPv6-Adressen pro Quadratmeter Erdoberfläche Die Entwicklung hin zum «Internet der Dinge» lässt sich in vier Phasen einteilen. In der ersten Phase ging es zunächst um den Zugang zu digitalisierten Informationen. Die Digitalisierung von Transaktionen und Business prägt die zweite Phase. In der dritten, in der wir uns derzeit befinden, geht es um die Kollaboration bzw. die Erfahrung mit diesem Tool. Gemeint sind damit Multimedia, Video oder Social Media, die mittlerweile den Alltag prägen. Zu dieser dritten Phase zählt zudem das Thema Mobilität durch Cloud-Anwendungen. Die vierte Phase, das ‹Internet der Dinge›, sieht eine komplett digitalisierte Welt vor. Ein entscheidender Wegbereiter dafür ist das Internet Protokoll Version 6 (IPv6). Während die aktuelle Version IPv4 mit 32-Bit-Adresslänge knapp 4,3 Milliarden eindeutige identifizier- und zuordenbare IP-Adressen bereitstellt, sind es mit 128-Bit-Verschlüsselung 3,4 x 1038. Diese Menge genügt rechnerisch für 6,65 x 1023 IPv6-Adressen pro Quadratmeter Erdoberfläche. Es ist allerdings davon auszugehen, dass wegen administrativer, technischer und anderer Gründe der Adressraum nicht optimal zu nutzen sein wird. Aber selbst bei einem pessimistischen Rechenansatz sollen es je nach Quelle immer noch über 1500 IPv6-Adressen pro Quadratmeter Erdoberfläche sein.

tioniert schon in der Praxis, kommt aber noch nicht breit zum Einsatz. Gängig sind hingegen kleinste Sensoren, die auf einem Heftpflaster fixiert Puls, Blutdruck und Temperatur aufnehmen und diese Vitaldaten dem Doktor analysiert zur Verfügung stellen.

IPv6 Schlüssel zum digitalisierten Alltag Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre Die Triebfeder für die Vernetzung von Menschen, Prozessen und Informationen, so Will man das? Hilft es uns, unser Leben angenehmer zu führen? Sehen wir darin Edi Truttmann in seinem Vortrag an der Chancen oder aber Gefahren? Diese FraFachhochschule Nordwestschweiz in Wingen stellen sich Edi Truttmann angesichts disch, seien im Wesentlichen Effizienzund Produktivitätssteigerungen, die ange- der Möglichkeiten, die sich da auftun, unstrebt werden, sowie ökonomische Fakto- weigerlich. Allerdings gibt er sich nicht der ren. Und Letztere dürften Hedgefonds-Ma- Illusion hin, dass diese Entwicklung zu stoppen sei: «Diese nager vermutlich «Der Mikrochip funkt Technologie entwiden Geifer laufen ckelt sich weiter lassen. Das Busiaus den Tiefen der Gedärme, und erschliesst uns nessconsulting bei wie das Medikament wirkt.» immer mehr neue Cisco Systems setzte sich nämlich einmal hin und rechne- Möglichkeiten.» Daher müssten wir uns alte nach! Am Ende kam es auf ein fantasti- le bewusst machen, insbesondere die jüngere Generation, wie viel Information wir sches Potenzial von 14 Trillionen US-Dollar, welches das Eldorado der Dinge zwischen für die sich auftuenden Aussichten preisgeben wollen. 2013 und 2022 bringen soll. Möglich machen das die weiter voranschreitende Mini- Neben dem Schutz der Privatsphäre ist die aturisierung, Cloud-Trends und vor allem Datensicherheit ein weiteres Thema, das das Internet Protokoll Version 6 (IPv6). berücksichtigt werden muss! «Die Schutzmechanismen, die wir aus der klassischen Dessen 128-Bit-Verschlüsselung erlaubt es, theoretisch 3,4 x 1038 (340,28 Sextillio- IT-Industrie kennen, taugen sehr wenig, nen) Dinge mit einer IPv6-Adresse zu verse- um 50 Milliarden Dinge zu sichern», so Edi hen. IPv4 mit einer Adresslänge von 32-Bit Truttmann. Ein weiteres Problem sieht er wirkt da mit knapp 4,3 Milliarden Möglich- im Sicherstellen einer störungslosen Kommunikation. Wenn beispielsweise zu Haukeiten nicht mager, sondern schon absolut se im privaten Umfeld plötzlich zehn unterernährt. Die Kombination von Miniaturisierung, Access-Points seien, sei nicht auszuCloud-Anwendungen und IPv6 soll aber schliessen, dass sie sich gegenseitig störten. «Das braucht vollkommen neue Technicht nur das Potenzial für einen fetten Reibach, sondern für einen vollkommen durch- nologien und Mechanismen», sagt er und digitalisierten Alltag mit sich bringen. In der ergänzt: «Die Wirtschaft und die WissenMedizin könnte dieser so aussehen: Der Pa- schaft arbeiten an diesen mit Hochdruck.» tient schluckt eine mit einem Mikrochip versehene Tablette. Dieser reguliert dabei Tipps für findige Unternehmen nicht nur die Abgabe des Wirkstoffs, son- Was bedeutet diese durchdigitalisierte dern funkt aus den Tiefen der Gedärme, Welt nun aber für die hiesigen Firmen und wie dieser wirkt. Was utopisch klingt, funk- Unternehmen? «Bedenken Sie, heute sind

99 Prozent der Dinge nicht vernetzt! Hier ergibt sich also ein unerschöpfliches Potenzial an Möglichkeiten», so Edi Truttmann, der zu Kreativitätssessions rät: «Schreiben Sie alles auf, egal wie verrückt es Ihnen erscheint. Sachen, die Sie jetzt für unmöglich halten, bringen möglicherweise Ihr Unternehmen schon morgen einen entscheidenden Schritt weiter.» Was für ein enormes Geschäftspotenzial im Internet der Dinge steckt, machte er den auch zum Schluss seines Vortrags mit dem Ein-Prozent-Effekt deutlich. Wenn nur ein Prozent aller Möglichkeiten realisiert werden, so der Redner, könnte in den kommenden 50 Jahren in der Flug- und Automobilindustrie Treibstoff für rund 30 Milliarden US-Dollar eingespart werden oder die gleiche Summe durch Reduktion der Frachtkosten im Transportumfeld. «Diese Effekte kommen nicht nur Ihrem Unternehmen, sondern Ihrer Umwelt und damit der Gesamtheit der Bevölkerung zugute», fordert daher Edi Truttmann zum Mitmachen beim Internet der Dinge auf. ■

AUTOR Markus Back Redaktion Megalink INFOS AZ Fachverlage AG CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 59 markus.back@azmedien.ch www.azmedien.ch


VERSION V3 BIETET NOCH MEHR FUNKTIONALITÄTEN

Nachbrenner für SafetyBridge Technology Die SafetyBridge Technology dient zur einfachen Umsetzung sicherheitstechnischer Funktionen. Mit der Version V3 können jetzt noch mehr sichere Eingangssignale verarbeitet sowie bis zu 31 Safety-Inseln miteinander gekoppelt werden.

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inschlägige Statistiken sowie Umfragen unter Maschinenund Anlagenbauern belegen, dass von netzwerkfähigen Sicherheitssteuerungen eine einfache Bedienbarkeit sowie die Sicherstellung einer hohen Anlagenverfügbarkeit verlangt werden. Die SafetyBridge Technology setzt diese Anforderungen unabhängig von der verwendeten Steuerung und dem jeweils installierten Netzwerk um. Mit der Version V3 bietet sich die Safety-Lösung zudem zur Integration sicherheitsgerichteter Funktionen in vernetzten, modularen Maschinen an, die miteinander verkettet sind. Damit unterstützt SafetyBridge den Ansatz von Industrie 4.0. Erweiterung bestehender Anlagen um netzwerkfähige Sicherheitsfunktionen Wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung der SafetyBridge Technology war die einfache Handhabung in allen Phasen des Produktlebenszyklus. Seit der Markteinführung der TÜV-zertifizierten Version V1 im Jahr 2009 ist diese Design-Richtlinie in sämtlichen Evolutionsstufen eingehalten worden. Doch insbesondere bei der SafetyBridge-Version V3 kommt der Einfachheit eine besondere Bedeutung zu, da sich nun maximal 31 Safety-Inseln modular und maschinenübergreifend sicher vernetzen lassen. Schon der Ansatz, verteilte Sicherheitsfunktionen unabhängig vom eingesetzten Feldbus- oder Netzwerkprotokoll sowie der verbauten Steuerungsplattform und ohne Nutzung einer Safety-SPS zu realisieren, wirkt der Komplexität entgegen, da keine unübersichtlichen Strukturen entstehen. Die Anwender müssen sich nicht mit den vielfältigen Fragestellungen auseinandersetzen, welche die Verwendung von Sicherheitssteuerungen mit sich bringt. Zudem entfällt der Parametrierungsaufwand für das sichere Bussystem. Denn bei SafetyBridge wird das für die wichtigsten Feldbus- und Ethernet-Standards zertifizierte Sicherheitsprotokoll ausschliesslich und vollständig von den sicheren Endkomponenten ausgeführt. Die SafetyFunktionen sind in einem sicheren Ausgangsmodul mit integrierter Logikverarbeitung (LPSDO) dezentralisiert. Der Anwender muss sich also nicht mit Netzwerkadressen oder Steuerungsvariablen beschäftigen. Mit diesem Ansatz lassen Bild 1: Die Sicherheitsfunktionen werden einfach per Drag&Drop konfiguriert. Bilder: Phoenix Contact


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Bild 2: Die Verbindung zwischen den Safety-Inseln lässt sich beispielsweise als Baumstruktur realisieren.

weiligen Standard-Steuerung ablegen und verwalten. Diese Vorgehensweise vereinfacht unter anderem die Inbetriebnahme und Wartung. Alle Informationen, die SafetyBridge zum sicheren Betrieb benötigt, werden beim Systemstart oder nach einem Dynamische Konfigurationsänderungen Gerätetausch automatisch übertragen. während des laufenden Betriebs Besonders einfach gestaltet sich die Hand- Beim Ein- und Umrüsten der Maschinen ist somit kein Spezialisten- respektive Safetyhabung der SafetyBridge Technology bei der Festlegung der Sicherheitsfunktionen. Know-how mehr notwendig. Diese werden nicht programmiert, sondern Die SafetyBridge-Version V3 eröffnet zulediglich konfiguriert. Dazu wählt der An- dem neue Applikationsmöglichkeiten. So wender zertifizierte sichere Funktionsbau- lässt sich die Technologie nicht nur flexibler unterschiedliche Maschinensteine aus einer Bibliothek aus und verdrah- auf tet sie per Drag-and-drop virtuell mit den typen anpassen. Darüber hinaus können dynamische Konfigurationsverfügbaren SicherheitsSafetyBridge V3 bietet die signalen (Bild 1). Das zu änderungen während des diesem Zweck erforderlifunktionalen Voraussetzun- laufenden Betriebs einer che Software-Tool Safegen, um Sicherheitstechnik modularen Maschine wirtschaftlicher umgesetzt conf steht im E-Shop von einfach zu integrieren. werden, indem der AnPhoenix Contact unter www.phoenixcontact.com lizenzfrei zum wender mehrere geprüfte Safeconf-ProjekHerunterladen zur Verfügung. Die geprüften te auf der Standard-Steuerung speichert. Sicherheitskonfigurationen werden dann als Das Gesamtsystem, das sich aus den SafeDatensatz verschlüsselt und abgesichert. tyBridge-Logikmodulen und -I/O-KomponenBei Bedarf lassen sie sich sogar auf der je- ten sowie der Safeconf-Software und dem sich selbst bestehende Anlagen einfach um netzwerkfähige Sicherheitsfunktionen erweitern, ohne die vorhandene Steuerungsund Kommunikationsplattform zu ändern.

Bild 3: Typische Konstellation einer modularen Maschine mit unterschiedlichen Steuerungs- und Netzwerktypen.


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Sicherheitsprotokoll zusammensetzt, ist seit 2009 zertifiziert. Auf Basis der Technologie lassen sich Sicherheitsanwendungen bis SIL 3 (IEC 61508-2), SIL CL 3 (IEC 62061) und PL e (DIN EN ISO 13849-1) realisieren. Maschinenübergreifende Vernetzung von bis zu 31 Safety-Inseln Mit der SafetyBridge-Version V3 können jetzt innerhalb einer Safety-Insel bis zu 256 sichere Eingangssignale verarbeitet werden. Ausserdem wurden weitere Leistungsparameter verbessert. Beispielsweise kann der Anwender die kompletten Sicherheitsfunktionen einer mittelgrossen Verpackungsmaschine, die bisher auf drei SafetyBridgeInseln verteilt waren, nun in einer einzigen Sicherheitskonfiguration umsetzen, was die Kosten entsprechend reduziert. Ferner ist es möglich, dass innerhalb einer Maschinen-Applikation maximal 31 Safety-Inseln miteinander kommunizieren. Vernetzt werden die Inseln entweder in einer Baumoder Linientopologie, also der typischen Architektur modular aufgebauter Maschinen (Bild 2). Die Querkommunikation zwischen den Inseln wird ebenfalls per Drag-and-drop konfiguriert. Dazu stellt jedes Logikmodul automatisch 16 sichere Ein- und Ausgangssignale für die bidirektionale Datenübertragung mit bis zu 16 weiteren Logikmodulen zur Verfügung. Unterstützung des Industrie-4.0-Ansatzes Szenarien wie autonom agierende Maschinenteile, wandelbare sowie sich selbst organisierende und lernende Applikationen oder die übergeordnete Vernetzung und Kommunikation zwischen Maschinenteilen sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Heute werden die technologischen Vorausset-

Bild 4: Automatische Rückmeldungen einer Sicherheitsfunktion als Standard-Steuerung.

zungen für die sukzessive Erreichung dieser Ziele geschaffen. Stellt die Vision von Industrie 4.0 schon besondere Herausforderungen an die Standard-Technik, so lässt sich leicht nachvollziehen, dass die Anforderungen im Bereich der Sicherheitstechnik noch erheblich höher sind. Sollen zum Beispiel Einzelmaschinen in einer Linie verkettet, unvollständige Applikationen zu einer Maschine komplettiert oder soll die Konfiguration der Maschine respektive Anlage dynamisch verändert werden, sind die normativen Festlegungen der Sicherheitstechnik zu beachten. SafetyBridge V3 wurde speziell unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte sowie

Partner für Industrie 4.0 Hohe Fertigungstiefe – unternehmenseigener Maschinenbau – Experten-Know-how in der Automation: Nur drei von vielen Gründen, warum sich Phoenix Contact ideal als Partner für Industrie 4.0 eignet. Phoenix Contact plant, baut und testet die intelligente Produktion in eigenen Produktionsanlagen, mit neuester Technologie und in enger Abstimmung mit seinen Kunden. Besonders in folgenden Bereichen investiert das Unternehmen und forscht für die Automation und elektrotechnische Ausrüstung von morgen: • IT-powered Automation • Kommunikations- und Informationstechnik • Web-Technologie • Security und Safety • Installationstechnik • Engineering Das ist die intelligente Produktion von morgen: • kommunikativ • intelligent und selbstständig • durchgängig digital • einfach zu installieren • einfach bedienbar • ressourceneffizient Überzeugen Sie sich selber von den smarten Lösungen für die intelligente Produktion von morgen und besuchen Sie Phoenix Contact an der SINDEX am Messestand Halle 3.2 / B03.

der Verwendung verschiedener echtzeitfähiger Übertragungsprotokolle und der einfachen steuerungsübergreifenden Vernetzung der einzelnen Safety-Inseln weiterentwickelt. Daher bietet die Technologie bereits jetzt die funktionalen Voraussetzungen, um die Sicherheitstechnik einfach in adaptive modulare Maschinen und Anlagen zu integrieren. Nachdem die sicherheitsgerichteten Funktionen in den unterschiedlichen Maschinenmodulen realisiert worden sind, werden diese kombiniert und interagieren dann problemlos (Bild 3). Betriebszustände wie «SafetyDemand» und «ResetRequested» sowie die Informationen über den Zustand der sicheren Kommunikationsverbindung liegen dezentral sowie in der überlagerten Steuerung automatisch als Systemsignal vor (Bild 4). Durch den Einsatz der SafetyBridge Technology mit ihren Drag-and-drop-Konfigurationsmechanismen verringert sich der Entwicklungsaufwand bei der Konstruktion sicherheitsgerichteter Maschinen somit signifikant und die Applikation lässt sich besser steuern und überwachen. ■

AUTOR Urs Thönen Product Manger Automation INFOS PHOENIX CONTACT AG CH-8317 Tagelswangen Tel. +41 (0)52 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch Sindex: Halle 3.2 / Stand B03


Die Schweizer Messe für Technologie

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort: 2014 über 400 Aussteller

2.– 4. SEPTEMBER 2014

BERN Veranstalter:

Patronat:

swiss technology network

Partner:

SYMPOSIUM «Werkplatz Schweiz – Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb» Jetzt anmelden: www.sindex.ch/symposium

www.sindex.ch


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CHRISTIAN KRIEBER VOM HALBLEITER-DISTRIBUTOR EBV ZUM THEMA CYBERSECURITY

Recht grosse Sicherheit für einen Euro In der auf Mikroprozessoren gespeicherten Software stecken oftmals viele Jahre Entwicklungsarbeit und Know-how eines Unternehmens. Christian Krieber, Vertical Segment Director Identification EMEA bei EBV Elektronik und dort auch fürs Thema Security zuständig, erklärt, wie Anwender dieses Wissen schützen können.

Wächst die Nachfrage nach sicheren Lösungen? Definitiv! Die Diskussionen um das Internet der Dinge oder Industrie 4.0 haben das Bewusstsein geschärft. Immer mehr Firmen wird klar, dass ihre Produkte nachgebaut werden oder ihr Knowhow, das sowohl in der Hardware als auch in der Software stecken kann, gezielt gehackt wird. Welche Rolle kann beziehungsweise sollte die Elektronik dabei spielen? Ein Software-Schutz ist schon ein guter Anfang.

Aber jede Software kann mit entsprechendem Aufwand ausgelesen und in einen SourceCode zurückübersetzt werden. Ein HardwareChip als «Root of Trust» kann hier die Sicherheit deutlich erhöhen. Ist das Thema Cybersecurtiy schon ausreichend im Bewusstsein der Unternehmen? Bis jetzt wurde das Thema Security eher aus dem Bereich Banking oder der traditionellen ChipkartenAnwendungen vorangetrieben.

Durch die aktuellen Entwicklungen am Markt, wie zum Beispiel gezielte Angriffe auf Steuerungen und Industrieanlagen, sowie zunehmende finanzielle Verluste durch nachgebaute Produkte, wird das Thema Security zunehmend wichtiger und stösst auf grosses Interesse. Wo sehen Sie die grössten Gefahren, wo entstehen durch Cyberattacken die grössten Schäden? Cyberattacken sind natürlich ein extrem grosses Feld, das wir als Halbleiterdistributor nicht komplett abdecken können. Daher konzentrieren wir uns darauf, unseren Kunden eine Hilfestellung beim Produkt-Design zu geben. Welche technologischen Lösungen stehen zurzeit besonders im Fokus? Besonders im Fokus sind Lösungen, die ohne ein aufwendiges Re-Design der bestehenden Produkte realisiert werden können. So kann man zum Beispiel durch die Abfrage eines Crypto-Authentication-Chips, der weniger als einen Euro kostet, schon recht grosse Sicherheit realisieren, ohne tief in die Grundlagen der Kryptologie einzusteigen. Wo besteht der grösste Forschungsbedarf bei technischen Lösungen zum Schutz vor Cyberattacken? Hier sind vor allem unsere externen Partner aktiv, die eng mit Universitäten zusammenarbeiten und gezielte Angriffe auf fertige Produkte sowie einzelne IC durchführen, um deren Sicherheit zu testen. Aktuelle Entwicklungen gehen aber in die Richtung, eine komplette Leiterplatte mit einer Art Folie zu schützen, die selbst erkennt, wann eine Manipulation vorliegt.

Bild: EBV

Ist Sicherheit von Elektronik- und IT-Systemen


messbar? Gibt es standardisierte Einstufungen, auf Basis derer man entsprechend genormte Massnahmen ergreifen kann? Es gibt verschiedene Ansätze mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein einziger Standard macht aber wenig Sinn, da die Effektivität einer Firewall komplett anders bewertet werden muss, wie zum Beispiel das Hardware-Design eines Crypto-Chips. In der Elektronikbranche hat sich im Moment aber ein Standard etabliert, der eine gewisse Vergleichbarkeit ermöglicht. Dieser ist der «Common Criteria for Information Technology Security Evaluation», der die Vertrauenswürdigkeit eines Systems in sieben Evaluation Assurance Levels einteilt.

Smarte Lösungen für die intelligente Produktion

Zur Cybersecurity gehört der Schutz des geistigen Eigentums. Können Sie kurz schildern, warum dieser Bereich immer wichtiger wird? Da aus Kostengründen bei der Produktentwicklung immer mehr auf Standardkomponenten zurückgegriffen wird, gibt es hier nur eine eingeschränkte Differenzierung. Der Programmierung dieser Komponenten sowie der Weiterverarbeitung der Daten und Signale in der Software kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Das Know-how einer Firma steckt also speziell in diesem Zusammenspiel und muss entsprechend geschützt werden. Wie garantiert EBV, dass die Chips nicht geklont werden, oder dass die Firmware auf den Chips sicher ist? Hier spielt unser Lager mit dem integrierten Programmiercenter eine wichtige Rolle. Crypto-Chips werden von unseren Herstellern mit einem Transport-Key ausgestattet, der einen Zugriff auf den Chip und eine Manipulation auf dem Transportweg oder im Lager ausschliesst. Nur ein spezieller Teil in unserem Programming Cen-

«Security wird immer mehr ein integraler Bestandteil des Produktdesigns.» ter ist dann in der Lage, diesen Chip zu öffnen und eine kundenspezifische Software oder Keys einzuprogrammieren. Im Anschluss werden diese Chips wieder versiegelt und zu unseren Kunden geschickt.

Wir sind der ideale Partner für Industrie 4.0, denn unsere smarten Lösungen sind:

Wird es einen eigenen Cybersecurity-Markt mit speziellen Lösungen geben oder wird Security immer mehr integrierter Teil der Technologie im Allgemeinen? Aus unserer Sicht wird Security immer mehr ein integraler Bestandteil jedes Produkt-Designs. Jeder Hersteller hat ein elementares Interesse daran, dass seine Produkte nicht nachgebaut oder verändert werden, oder im schlimmsten Fall, dass das langjährig aufgebaute Know-how einer Firma in fremde Hände gelangt. EBV hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier die entsprechende Unterstützung zu leisten. ■

kommunikativ

intelligent und selbständig

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durchgängig digital

Das komplette Interview ist in «The Quintessence» von EBV erschienen

2. - 4. September 2014 Messestand Halle 3.2 / B03

INFOS EBV Elektronik GmbH & Co. KG CH-8953 Dietikon Tel. +41 (0)44 745 61 61 dietikon@ebv.com www.ebv.com © PHOENIX CONTACT 2014

Mehr Informationen unter Telefon 052 354 55 55 oder www.phoenixcontact.ch


Quersektion 200

«Networks & Communication» LÄUFT DER SEE AUS, FUNKT DAS SYSTEM ALARM

Bis Idylle versickert In einem schmalen Zeitfenster alarmiert ein Frühwarnsystem, ehe sich Schmelzwasser in den Berner Alpen in einem Sturzbach ergiesst. Es nutzt dazu aus der Industrie bekannte Technologien. Text: Daniel Wallimann; Bilder: Geopraevent und ZHAW School of Engineering

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hr eisernes, dreibeiniges Gestänge im Schnee gleicht einem Gipfelkreuz. Antenne und Kabel verraten die Funkstation ansatzweise. Sie steht in der klirrenden Kälte auf dem 2960 m hohen Plaine-Morte-Gletscher, oberhalb des Faverges-Gletschersees. Auf Grund liegende Sensoren registrieren seinen Pegelstand akribisch, wenn das Gletscherwasser unter die meterdicke Eisschicht einsickert.

Wasser fliesst abwärts. Aber wohin? Erst im vergangenen August rauschten 1,5 Mio. m3 Wasser daraus in Richtung Berner Oberland. Obgleich seine Kraft Felsblöcke hätte mitreissen können, richtete das Wasser wenig Schaden an. Das entspricht etwa der Menge, die die Gemeinde Männedorf aus dem Zürichsee zu Trinkwasser aufbereitet. An wenigen Stellen trat das Wasser über das Ufer der Simme. Regelmässig schwillt der Gletschersee im Frühsommer an. Glaziologen der Uni Bern haben daher sein Abflusssystem genauer studiert. Markierfarbe, die sie auf dem Glet-

scher ausgegossen und an verschiedenen Stellen gemessen haben, zeigte, dass ein Teil des Schmelz- und Gletscherwassers ins unterirdische Karstsystem läuft und Richtung Wallis verschwindet. «Das Wasser fliesst aber hauptsächlich ins Berner Oberland ab», sagt Lorenz Meier von Geopraevent. Seine Firma beschäftigt sich mit Naturgefahren, die insbesondere in den Bergregionen auftreten. Die Elektroingenieure, Elektroniker und der Physiker aus Zürich sind mit Installationen zum Beispiel am Steilhang vertraut, wie es auf ihrer Webseite heisst. Im Auftrag der Gemeinde Lenk hat die Mannschaft nun ein verzahntes System entwickelt. Es speist Messwerte aus Sensoren und Webcams in ein übergeordnetes Portal und alarmiert die Gemeinde Lenk im Notfall per SMS. Was tun, wenn die Kommunikation versagt? Moderne Technologien kommen jedoch nicht ohne entsprechende Infrastruktur aus. Gerade Sturzbäche ergiessen sich in dünn

Swiss Technology Network swissT.net Quersektion 200 Networks & Communication 8604 Volketswil Tel. 044 947 50 90 info@swisst.net Präsident: Christian Studer (ITRIS Enterprise AG) Vorstand: Stéphane Rey (WAGO Contact SA) Max Felser (Berne Fachhochschule) Urs Thönen (Phoenix Contact AG) Adrian Frutig (Harting AG)

Auf rund 3000 m ü. M. liegt auch im Frühsommer noch reichlich Schnee.


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Der Faverges-See ist einer von den Gletscherseen auf der Plaine Morte. Anfang August 2013 lief der See in wenigen Tagen aus. Das Wasser versickerte subglazial. Beinahe so, als hätte jemand den Stöpsel einer Badewanne herausgezogen.

Mit dem Helikopter fliegen die Ingenieure die einzelnen Stationen an.

Sie prüfen und warten, um im Notfall innert Kürze ein Signal talwärts zu funken.


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besiedelte Gebiete. «Auf dieser Höhe ist das Mobilfunknetz wenig gut ausgebaut und darum schwach», gibt Meier zu bedenken. Fällt nur eine Basisstation aus, warnt das System nämlich nicht mehr zuverlässig. Es rentiert nicht, extra einen eigenen Mobilfunksender dafür zu betreiben. Oder Kabel, die sich talwärts schlängeln, sind störanfällig. «Stolpert etwa ein Wanderer darüber, unterbricht die Übertragung», sagt Prof. Roland Küng vom Zentrum für Signalverarbeitung und Nachrichtentechnik (ZSN) der ZHAW School of Engineering. Die Winterthurer messen und bestimmen etwa, wie sich Funksignale in verschiedenen Umgebungen ausbreiten. In einem von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) geförderten Projekt hat Geopraevent mit dem ZSN nach einem geeigneten System gesucht und ein Funksystem entwickelt; es kommt mit wenig Strom aus und soll zügig aufgebaut werden können. Von oben nach unten gedacht «Es gleicht einem Stafetten-System», ordnet Roland Küng die entwickelte Funkanlage ein. Der Prototyp überträgt die Werte nicht mehr über lange Distanzen, sondern teilt sich in fünf Stationen auf. Die erste am Gletschersee funkt die Messwerte talwärts.

Die drei Relaisstationen, auf der Bergkette, Skipiste und am gegenüberliegenden Hang, leiten das Signal weiter. Die letzte steht im Lenker Gemeindehaus. Der Aufteilung geht ein System voraus: Die Standorte wurden mithilfe der Funkausbreitung im 3-D-Geländemodell simuliert, wie der Wissenschaftler anmerkt. Darum soll die Anlage nun redundant funktionieren, das heisst, die Informationen werden von Station zu Station – und bereits an die übernächste – über einen eigenen Kanal gefunkt. Meier: «So wird das Problem geschickt umfahren, wenn eine aufgrund der frostigen Temperaturen ausfällt oder ihre Antenne vereist.» Im Winter fallen die Temperaturen nämlich gerne unter – 20 Grad. Sicherheitstechnisch haben die Entwickler ein Füllhorn an Störfaktoren berücksichtigen müssen. Roland Küng doppelt nach: «Bei beissender Kälte funktionieren normale Batterien in der Regel kaum noch.» Doch das überarbeitete Konzept, das geringe Sendeleistungen vorsieht, soll den Energieverbrauch und die Störanfälligkeit reduzieren helfen. Jede Station kommt noch mit einer Lithiumzelle oder einem kleinen Solarpanel aus. Roland Küng: «Einen Fehlalarm können wir zwar nie ausschliessen.» Das System erkennt und stoppt ihn wiederum relativ schnell.

Wie ein Härtetest Droht der See nun auszulaufen, werden die Sensorwerte innert Sekunden ins Tal gefunkt und zur Feuerwehr weitergeleitet. Die durchschnittliche Vorwarnzeit beträgt rund zwei Stunden. «Die Behörden brauchen schliesslich Zeit, um Schutzmassnahmen einzuleiten», so Lorenz Meier. Anfang 2013 wurde das System auf dem Gletscher erstmals ausgesteckt. Die Funkstrecken wurden dabei absichtlich mit wenig Reserve ausgelegt. Lorenz Meier: «So haben wir zum Beispiel den wetterbedingten Ausfall einer Station und ihre Wiedereinsetzung ins Netzwerk besser verstehen gelernt.» Dazu braucht das System nur minime Wartung, wie er zum Schluss sagt. Denn die Stationen können nur per Helikopter angeflogen werden. Und das kostet. ■


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Anbieter Balluff Sensortechnik AG Homepage www.balluff.com

Produktname BIS M

max. Leseabstand 430 mm max.Schreibabstand 430 mm Schutzart IP65 bis IP69K Kommunikation Profibus,Devicenet,Profinet, Ethernet IP/TCP/IP,CC-link, Ethercat, Modbus, Seriell RS232/485,USB Besondere Funktionen Handheld mit WLAN und 2D-Codeleser, Hochtemperatur-Datenträger (Lagertemperatur bis +220°C

Anbieter Rockwell Automation AG Homepage www.ab.com

Produktname FlatPack Identifikationsmöglichkeiten Materialflussverfolgung, Einsatzgebiete Pharma Lebensmittel Getränke und Brauereien Konsumgütern Verarbeitbare Protokolle ISO 15693 / ISO 1888-3M1 max. Leseabstand 50 mm max.Schreibabstand 6.35 bis 76.2 mm Schutzart IP67 Kommunikation EtherNet/IP

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ifm electronic ag www.,ifm.com/sh

Leuze electronic AG www.leuze.ch

Pepperl+Fuchs AG www.pepperl-fuchs.ch

RFID 13,56

RFM 32

IDENTControl

Personen/Tiere, Materialflussverfolgung, Produktkennzeichnung, Positionserkennung, Zeiterfassung, Zugriffskontrolle

Werkstückträgeridentifikation, Palettenidentifikation, Erkennung von Anbaugeräten, Steuerung von Hochregallager und fahrerlosen Transportsystemen

ISO 15693

ISO 15693, EM4002

ISO15693, ISO14443

160 mm

500 mm

bis 300 mm

Flexibles System für die ProIdentifikationsmöglichkeiten Fertigung (WerkzeugverwalEinsatzgebiete tung, Montage-Fördersysteme) duktion,- Montage- und Handhabungsrechnik Intralogistik (Logistikkreis, intelligente Fahrzeuge) Zugriffs- und Objektkontrolle Verarbeitbare Protokolle ISO 14443, ISO 15693

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120 mm

300 mm

bis 300 mm

IP67 / IP69K

IP65

IP67

EtherNet/IP, Profinet, Profibus DP

RS232, PROFIBUS, PROFINET, Profibus, Profinet, Ethernet, EtherCat, Seriell, Modbus, DeviEthernet TCP/IP, CANopen, EtherCAT. DeviceNet, Ethernet ceNet IP

Variante für Ex-Zone 2, Vernetzung über Anschlusseinheiten

Siemens Schweiz AG www.siemens.ch/rfid

Hans Turck GmbH & Co. KG Hans Turck GmbH & Co. KG www.turck.com www.turck.com

SIMATIC RF250R

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Werkzeugidentifikation. Transparenz im Werkzeugbestand, Lagerverwaltung Werkzeugdaten an die CNCSteuerung

industrielle Produktion, Logistik, Qualitätssicherung, Materialflussverfolgung, Produktkennzeichnung

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ISO 15693

ISO 15693

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Flexibler Anschluss von Leseköpfen aller RFID-Frequenzen, Weltweit einsetzbar durch Ansteuerung aller Feldbusse, Perfekter EMV Schutz im robusten Metallgehäuse

130 mm

1000 mm

100 mm

130 mm

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100 mm

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Profibus-DP, EtherNet/IP, Modbus TCP, DeviceNet, Profinet IO, CANopen, Ethercat

Bluetooth Class II, WLAN 802.11b/g, WLAN 802.11a/b/g, USB, Ethernet, RS232

Applikationsoptimierte Komponenten für Hochtemperatur, In-Metall, für Lebensmitteleinsatz, explosionsgefährdete Bereiche, programmierbare Komponenten

Mit 1D- und 2D-BarcodeReader kombinierbar, TURCK RFID-Software zum Lesen und Schreiben von Datenträgern, kundenspezifische Applikationssoftware auf Anfrage

Besondere Funktionen Einbindung über Add-On Werkzeugpille nach DIN Profile in die Logix Steuerung. 69873


Mithilfe von myREX24.net können Systemintegrator und Kundenanlage von beiden Seiten aus einen VPNTunnel aufbauen. Bilder: Systeme Helmholz

INDUSTRIEROUTER-FAMILIE REX 100 ERMÖGLICHT VISUALISIERUNG AUF SMARTPHONE

Ideales Zusammenspiel Firmenbeitrag – Die Modellreihe REX 100 von Systeme Helmholz erweitert die Industrierouter-Familie REX um kompakte und flexibel einsetzbare Geräte. Mit ihr lassen sich sämtliche Vorteile des VPN-Portals myREX24.net nutzen, über das die komplette Programmierung und Fernwartung erfolgt.

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ie neuen Industrie-Router präsentieren sich in einer besonders kleinen Bauform. Ihr kompaktes Gehäuse ermöglicht dabei ein herstellerunabhängiges Aufrasten auf jede Standard-Hutschiene im Schaltschrank. Entsprechend breit gefächert sind die Einsatzmöglichkeiten. Dieses Plus an Flexibilität setzt sich im Inneren des Gerätes fort: Der Funktionsumfang wurde im Vergleich zu REX 300 auf die wesentlichen Features reduziert. Gleichzeitig bietet die neue Modellreihe ganz neue Funktionen: So ist die WAN-Ethernet-Variante mit einem 3-Port-Switch ausgestattet, die 3G-Mobilfunk-Variante mit einem 4Port-Switch. Als weitere Besonderheit verfügen die Router über digitale Eingänge: Einer dient als Trigger für den Verbindungsaufbau zum Portalserver. Ein weiterer Eingang kann mit einer Alarmierungsfunktion belegt werden.

INFOS gateweb GmbH CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 833 37 13 info@gateweb.net www.gateweb.net

Damit können REX-100-Router Alarm-SMS und E-Mails versenden. Dies gilt sowohl für die WAN- wie für die Mobilfunkausführung. Sichere Datenübertragung Normalerweise sitzt der Fernwartungsrouter hinter der Firewall des Anwenders. Und auch der PC, von dem aus der Fernzugriff erfolgen soll, ist durch eine Firewall geschützt. Dementsprechend waren in der Vergangenheit umständliche Lösungen gefragt, um etwa die ständig neu vergebenen IP-Adressen der Teilnehmer zu verarbeiten oder die Firewalls gezielt zu umgehen. Oft gingen solche Lösungen sogar auf Kosten der Sicherheit. Diese Probleme erübrigen sich mit myREX24.net. Die Grundlage dafür bildet das sichere OpenVPN-Protokoll. Diese Technologie gewährleistet eine sehr hohe Sicherheit für den Kommunikationsweg zwischen Anlage und Wartungs-PC. Die von Systeme Helmholz entwickelte Lösung dient als Vermittlungszentrale für die VPN-Kommunikation zwischen Systemintegrator und Kundenanlage: Beide Seiten können den VPN-Tunnel damit als ausgehende Verbindung aufbauen. Die Firewalls oder

auch Beschränkungen von Diensten oder Mobilfunkbetreibern sind damit kein Thema mehr. Denn diese beschränken den Datenverkehr nur in das Netzwerk hinein, nicht aber den aus dem Netzwerk heraus. Die ausgehenden Verbindungen bleiben dann so lange in Wartestellung, bis der VPN-Tunnel steht. Um das myREX24.net-System nutzen zu können, genügt eine Internet-Verbindung und ein Zugangskonto, das einmalig im Portal angelegt wird. Der Anwender muss sich lediglich entscheiden, auf welchem Weg sich das jeweilige REX-Gerät mit dem Internet verbinden soll, und ob dies kontinuierlich oder auf Aufforderung erfolgen soll.

Eigenschaften REX 100 •Visualisierung auf Smartphone •WAN/LAN oder 3G/LAN-Variante •Integrierter 3- bzw. 4-Port LAN-Switch •Eingänge für Verbindungsaufbau und Alarmierung •Kompakte Fernwartung mit Ethernet-Schnittstellen •Sicherheit durch VPN/Integrierte Firewall •USB-Schnittstelle •Meldungen und Alarme per SMS/E-Mail •Einfache und schnelle Konfiguration über myREX24-VPN-Portal


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Der REX 100 adressiert insbesondere Anlagenhersteller, da sie mit diesem auf sichere und einfache Art direkt online auf ihre Anlagen zugreifen können.

Perfekte Kombination von REX-100-Geräten und myREX24.net Die Modellreihe REX 100 ist konsequent auf den Betrieb im Zusammenspiel mit myREX24.net ausgelegt: Die einfache Parametrierung und Fernwartung erfolgt ausschliesslich über das Portal. Auch die Konfiguration mit VPN-Zertifikaten und Schlüsseln wird im Portal erstellt und kann per USB-Stick auf den REX-Router geladen werden. Neu ist ein shSMS Wake-up. Das

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Die Anlagenwerte können mit WEB2go auf dem Smartphone visualisiert werden.

Senden der SMS übernimmt der myREX24-Server an die hinterlegte MobilfunkRufnummer. Daraufhin verbindet sich der vorher ausgewählte REX-Router mit myREX24. So lassen sich die Onlinezeiten der Router und damit die Übertragungskosten reduzieren. WEB2go zur Visualisierung von Anlagewerten Mit dem Feature WEB2go ist es möglich, aktuelle Anlagen- und Maschinenwerte im

HTML-Format zu visualisieren. Für die Anzeige wird eine eigene WEB-Adresse als https-sichere verschlüsselte Verbindung erzeugt. Diese Adresse kann von jedem PC, Smartphone oder Tablet PC über jeden Internetzugang aufgerufen werden. Somit entsteht eine Lösung, die für Anlagenbetreuer, Servicepersonal und Produktionsleiter einen echten Mehrwert darstellt. ■

Erfahrung verbindet

Seit 20 Jahren Ihr flexibler Partner für - Selektivlöten - SMD & konv. Bestückung - Prototypenfertigung - Klein- und Mittelserien - Optische Inspektion AOI - Dampfphasenlöten/BGA


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NEXTRA-MULTIDESIGN ERMÖGLICHT GLEICHZEITIGE 3D-BEARBEITUNG VERSCHIEDENER PCB-DESIGNS

Wechselwirkungen besser im Blick Bei der Miniaturisierung wird die Elektronik häufig in unabhängig voneinander erstellte PCB unterteilt. Nextra-Multidesign erlaubt es nun, Designdaten mehrerer Leiterplatten zusammen zu öffnen, um Wechselwirkungen wie Kollisionen, Kurzschlüsse oder EMV zwischen den einzelnen Baugruppen besser erkennen zu können.

tionssoftware (z.B. CATIA, Inventor, Pro/E, SolidWorks) gleichzeitig virtualisiert, dargestellt und bearbeitet werden. So können am elektromechanischen, in 3D virtualisiertem Prototyp, verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden. Beispiele dafür sind die Kollisionskontrolle (mit Fertigungs- und Bestückungstoleranzen) sowie die Prüfung der Luft- und Kriechstrecken, die bei höheren Spannungen zu Kurzschlüssen führen können. Eine gemeinsame Ansicht und Bearbeitung ist selbst dann

Zusammenbau der Baugruppe mit zwei Leiterplatten und mechanischem Gehäuse.

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ie Integration von elektronischen Schaltungsträgern in mechanische Gehäuse stellt eine Herausforderung dar, insbesondere, wenn die Abmessungen und Toleranzen immer kleiner werden und der Funktionsumfang zusätzlich erhöht wird. Meist findet die Entwicklung aller Baugruppen eines Produkts parallel statt. Daher ist eine frühzeitige Prüfung auf mögliche unerwünschte Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Leiterplatten und den mechanischen Gehäuseteilen bereits im frühen Stadium der Entwicklung sinnvoll. Mit dem CAD-Integrationspaket Nextra können native Designdaten der Leiterplatten ohne Konvertierung aus EDA-Systemen (z.B. Allegro, OrCAD, Expedition, PADs, CR-5000) sowie mCAD-Daten mechanischer Konstruk-

INFOS FlowCAD Schweiz AG CH-5506 Mägenwil Tel. +41 (0)56 485 91 91 info@flowcad.ch www.flowcad.ch Sindex Halle 2.2/AB09

für die zweite Baugruppe darstellen. Zum anderen sollten aus EMV-Gründen sensible Bereiche der einen Leiterplatte nicht direkt neben potenziellen Aggressoren mit starker elektromagnetischer Abstrahlung der anderen Leiterplatte sein. Ein weiterer Aspekt sind die Abstände von leitenden Teilen bei Hochspannungsanwendungen, um Luft- und Kriechstrecken zu vermeiden. Idealerweise erfolgt die Planung und Platzierung der kritischen Bauelemente direkt im 3D-Kontext und gleichzeitig auf beiden Baugruppen. In der gemeinsamen 3D-Ansicht können die Leiterplatten und relevanten Gehäuseteile räumlich zueinander positioniert werden. So lässt sich die Board-Kontur schnell und optimiert erstellen. Aber auch Bohrungen für Befestigungsstützen oder Aussparungen für Kabeldurchlässe lassen sich einfach erzeugen. Dabei können Bauteile beim Platzieren sowohl in der Position als auch über Bestückungslagen von Top nach Bottom verschoben werden. Wenn Leiterplatten flexible Bereiche aufweisen, werden die Biegeradien realistisch wiedergegeben und die Längen und Winkel in der 2D-Abwicklung exakt von Nextra berechnet. Wenn Stecker oder Speichermodule in eine Leiterplatte eingesteckt werden, kann die Position aller Baugruppen im eingebauten Zustand kontrolliert werImport einer Leiterplatte mit 3D-Bauteilmodellen. Bilder: FlowCAD den. Damit lassen sich Probleme mit dem Einbau oder Austausch möglich, wenn zum Beispiel eine Leiterplatte von unzugänglichen Steckern frühzeitig erin Allegro und eine zweite mit Expedition ent- kennen und umgehen. wickelt wird. Vorgenommene Änderungen können später an die jeweiligen Quell-An- Nativer Im- und Export wendungen im eigenen Datenformat zurück- Eine weitere Hürde im Entwicklungsprogegeben werden. zess sind die unterschiedlichen eCAD- und mCAD-Systeme. Auch wenn eine Firma Gemeinsames Platzieren sich auf ein CAD-System standardisiert hat, Wenn zwei oder mehr Leiterplatten neben- gibt es historische Daten alter Designs aus einander im gleichen Gehäuse verbaut wer- anderen Systemen oder Daten von Zuliefeden, kann die Platzierung auf den Leiterplat- rern, die mit einem anderen CAD-System ten voneinander abhängig sein. Zum einen arbeiten. Hier enden spätestens die Mögkönnen hohe Bauelemente der einen Bau- lichkeiten, die Daten in einem eCAD-Sysgruppe entsprechende Höhenrestriktionen tem anzuzeigen.


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Beispiele von 3D-Optimierungen – Fräsung für Stecker, Bohrungen und Aussparungen.

Selbst wenn das Einlesen von logischen Baugruppendaten in ein eCAD-System möglich sein sollte, fehlen die zusätzlichen notwendigen Export-Funktionen. Bei den heutigen Austauschformaten werden die Designdaten und vor allem die Designabsichten nicht vollständig übermittelt, weshalb viele Angaben über Kupferstrukturen, elektrische Netzlisten und Designregeln fehlen. Da Nextra die nativen Designdaten vieler CAD-Systeme direkt einliest und darstellt, sind alle Informationen des Originalsystems weiterhin zugänglich.

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Ebenso ist es möglich, die unterschiedli- Mit Einbauuntersuchungen von Subbaugruppen (z.B. Steckern, Speichermodulen) chen Leiterplatten beliebig räumlich und dreidimensional innerhalb des gesamtem können im Vorfeld Aussagen getroffen werSystems anzuordnen. Die Layout-Daten der den, ob die Platzierung hoher Bauteile dazu führt, dass Subbauverschiedenen Änderungen können ans CAD-System gruppen nicht oder eCAD-Systeme nur schwer bestückt werden über eine nativ zurückgegeben werden werden können. Es zentrale 3D-Modell-Bibliothek in Nextra mit 3D-Modellen ermöglicht eine direkte Kontrolle und Plaverknüpft. Diese können neben der 3D- nung des Einbauraums für alle vorhandenen Geometrie auch Materialinformationen ent- elektrischen Baugruppen im 3D-Kontext. So halten, die beschreiben, ob Bereiche der können unterschiedliche Funktionen auf Bauteile leitend sind oder isolieren. Solche Standardleiterplatten nach Anforderungen Informationen sind für Luft- und Kriechstre- beliebig miteinander kombiniert werden. cken-Analysen oder der Signalverfolgung Planare, flexible und starrflexible Leiterplatüber einzelne Pins bei eingesteckten Ste- ten können in der dreidimensionalen Ansicht mit dem Gehäuse dimensioniert werckerpaaren erforderlich. den. Hier gehört das Erstellen einer optimierten Board Outline dazu, wie das Vielfältige Optimierungsmöglichkeiten Planen der exakten Länge einer flexiblen In der 3D-Ansicht erkannte Schwachstellen können auf jeder einzelnen Leiterplatte be- Leiterplatte mit realistischen Biegeradien. Bei Luftstrecken können mit einer Potenzihoben werden. Die Änderungen von Kontur, Platzierung und Routing können an das al- analyse die Abstände aller leitfähigen CAD-System nativ zurückgegeben werden. metallischen Oberflächen auf unterschiedliDies ist möglich, da Nextra die CAD-Daten chen Baugruppen als DRC automatisch nicht konvertiert, sondern im Format des ur- vermessen werden und je nach zulässigem sprünglichen CAD-Systems die Änderun- Verschmutzungsgrad bei Unterschreitung als Fehler ausgegeben werden. ■ gen vornimmt.

USV-Systeme für besondere Ansprüche

Führend in der Energieeffizienz, ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung der Newave Energy nicht nur umweltfreundlich, sondern auch betriebskostenschonend. Um mehr Leistung zu erhalten, ergänzen Sie Ihre USV- Anlage ganz einfach mit einem weiteren Modul – dazu ist nicht einmal ein Abschalten der Systeme nötig. Erfahren Sie mehr unter: www.abb.ch/ups

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Die Embedded-BoxPC ARK-3500 und ARK-3510 sind frei skalierbar, wodurch diese sich ideal an ihre Aufgaben anpassen lassen. Bilder: Advantech

ADVANTECH ERGÄNZT PROGRAMM UM ERWEITERBARE UND LÜFTERLOSE EMBEDDED-PC DER ARK-35XX-REIHE

Robust und flexibel einsetzbar Firmenbeitrag – Der langjährige Trenew-Partner Advantech hat eine neue Generation von lüfterlosen Embedded-PC entwickelt. Die Fanless Embedded Box PC der Reihe ARK-35xx bilden einen weiteren Grundstein für individuelle Kundenlösungen, welche die beiden Technologiepartner applikationsspezifisch entwickeln.

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ie von Advantech in die ARK-35xx-Reihe integrierten SUSIAccess-Softwareservices gewährleisten eine optimale Verwaltung, bestmögliche Stromeffizienz und maximale Sicherheit. Diese entlasten Systementwickler und Anwender von der komplexen Verwaltung und Wartung der Endgeräte. Zudem wird der Betrieb der Embedded-PC spürbar vereinfacht. Ganze Embedded-Systeme können einfach und problemlos per Fernzugriff verwaltet werden.

INFOS Trenew Electronic AG CH-8630 Rüti ZH Tel. +41 (0)55 250 66 00 info@trenew.ch www.trenew.ch SINDEX HALLE 2.2 / STAND D05

Flexibilität durch Mobile-QM77-Chipsatz Die lüfterlosen Embedded-Box-PC ARK-3500 und ARK-3510 bieten nicht nur eine exzellente Leistung, sondern lassen sich problemlos erweitern. Die Rechner bauen auf dem Mobile-QM77-Chipsatz von Intel auf, der maximal einen i7-Quad-Core-Prozessor unterstützt. Daneben bietet die ARK-35xx-Serie grosszügige Erweiterungsoptionen: Mit 2 x PCI, 1 x PCIe x1, 1 x PCIe x 4, 1 x MIOe-Modul und 2 x MiniPCIe sind die Anwendungsmöglichkeiten breit angelegt. Zu den Speicheroptionen zählen zwei Festplatten oder SSD/2 mSATA/Cfast. Optional ist eine WiFi-/ 3G-/GPS-Unterstützung für drahtlose Kommunikation möglich. So flexibel wie bei der Erweiterung zeigen sich die Geräte bei der Stromversorgung. Mit 9 bis 34 V beziehungsweise 12 VDC lassen sich diese problemlos verbauen. Das gilt auch für den Betriebstemperaturbereich, der mit –10 bis 60°C (mit SSD) spezifiziert ist. Zudem sind

bereits umfassende EMV- und Sicherheitszertifizierungen erfolgt (CE/FCC/UL/CCC/ CB/BSMI). Dadurch können die Embedded Box-PC vielseitig eingesetzt werden. Rechenleistung bis Quad-Core-Niveau Die Rechner können durch ihren rPGA-Sockel verschiedene Prozessoren der zweiten und dritten Generation der i-Reihen sowie Celeron Dual Core von Intel integrieren. Der Anwender entscheidet dabei selbst, welcher Embedded- oder Consumer-Prozessor seinen Leistungs-, Preis- und Haltbarkeitserwartungen entspricht und verwendet werden soll. Das Grafik-Engine bietet DirectX 11, OpenGL *3.1, OpenCL *1.1 sowie Hardware-Dekodierbeschleunigung mit AVC/H.264, VC1 und MPEG2. Mit zwei DDR3/DDR3L SODIMM-Speicherplätzen für bis zu 16 GByte lassen sich die ARK-Einheiten für höchste Leistungsansprüche auslegen.


KO M M U N I K A TI O N

Arretierbare Anschlüsse Das Kühlkonzept der beiden Rechner garantiert eine hohe Systemverfügbarkeit, sodass sich selbst ein i7-Quad-Core-Prozessor von Intel ohne Heruntertakten problemlos betreiben lässt. Durch die arretierbaren Anschlüsse an den DVI-, HDMI-, COM- und DIOSchnittstellen, den HDD-Einbauplätzen und an den Erweiterungssteckplätzen halten der ARK-3500 und der ARK-3510 Vibrationen bis 3 g und Stosseinwirkungen mit bis zu 50 g während des SSD-Betriebs stand.

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Die SUSIAccess-Software stellt eine einfache API zur Fernverwaltung bereit, über die eine grosse Anzahl von Terminals mit zentralisierter Echtzeit-Wartungsfunktionalität überwacht, konfiguriert und gesteuert werden können. In beiden Ausführungen sorgt McAfee für ein hohes Sicherheitsniveau und Acronis für die Datensicherung und -wiederherstellung. Beide Schutzlösungen werden mit offiziellen Lizenzen zur Verfügung gestellt.

Industrielle Stromversorgungen

Integrierbarer Schutz Der ARK-3500 und der ARK-3510 integrieren die iManager-F/W-Technologie, bei der es sich um ein intelligentes, plattformübergreifendes Self-Management-Tool handelt, das den Systemstatus überwacht und bei abnormalen Zuständen automatisch aktiv wird. Dieser iManager bringt programmierbare Watchdogs auf verschiedenen Ebenen zum Einsatz, zum Beispiel IRQ-Interrupts, ACPI-Ereignisse oder Reset-Levels; auch Spannung und Temperatur sind zur Gewährleistung der Systemverfügbarkeit überwachbar. Weiterhin unterstützen die Rechner die integrierte Sicherheitslösung AMT 8.0 von Intel. Diese wehrt Bedrohungen ab und schützt vor Rootkits, Viren und Schadprogrammen. Weiterhin schützt diese die Identität des Website-Zugangspunkts sowie vertrauliche persönliche und geschäftliche Daten. Und schliesslich kann sie zur Überwachung, Fehlerbehebung und Reparatur von PC und Workstations im Lokal- und Remote-Betrieb eingesetzt werden. ■

ARK-3500

ARK-3510

• Unterstützung von Core-i3/i5/i7-Prozessoren • Bis 16 GByte DDR3/DDR3L SO-DIMM • Drei unabhängige Display-Optionen mit Core-iProzessor der dritten Generation: DVI + HDMI + DisplayPort • 2 x PCI, 1 x PCIe x1, 1 x PCIe x4 • 2 x MiniPCIe mit SIM-Halterung • Arretierbare DC-Buchse mit flexibler Stromversorgung von 9 bis 34 V • 2 x Intel GbE / 4 x USB 3.0 / 2 x USB 2.0 / 8 x COM • Flexible Speicherunterstützung: 2 x 2,5-Zoll-Einbauplätze für SATA-Festplatte / SSD (RAID 0, 1), 2 x mSATA und 1 x CFast • Abmessungen: 290 x 110 x 232 mm • Unterstützung von iManager, SUSIAccess und Embedded-Software-APIs

• Unterstützung von Core-i3/i5/i7-Prozessoren • Bis zu 16 GByte DDR3/DDR3L SO-DIMM • Drei unabhängige Display-Optionen mit Core-iProzessor der dritten Generation: DVI + HDMI + DisplayPort • Zwei entfernbare 2,5-Zoll-SATAIII-Laufwerk-Einbauplätze (RAID 0, 1), 2 x mSATA und 1 x CFast • Unterstützung für MIOe-Erweiterungsmodul, 2 x MiniPCIe mit SIM-Halterung • 2 x Intel GbE / 4 x USB 3.0 / 2 x USB 2.0 / 4 x COM • Arretierbare 12 VDC-Buchse (9 bis 34 V optional) • Abmessungen: 290 x 90 x 232 mm • Unterstützung von iManager, SUSIAccess und Embedded-Software-APIs

Hohe Lieferbereitschaft dank umfangreichem Lagersortiment zu attraktiven Preisen. • Enclosed / Open Frame / DIN-Rail / Adapter / Printmodule • Leistungsbereich 5 bis 5000 Watt • Industrie- und Medizinversionen • bis 5 Jahre Garantie

amakom.ch

Verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten Die ARK-3500-Serie bietet Erweiterungssteckplätze für zwei PCI-Schnittstellen oder je eine PCIe-x1- und eine PCIe-x4-Schnittstelle. Die Computer lassen sich durch AIO/DIO CAN- und Bewegungssteuerungskarte in der Produktionsautomatisierung, einer Kamera-Link-Karte in der industriellen Bildverarbeitung oder einer Video-CaptureKarte für die Videoüberwachung einsetzen. Durch die optionale MIOe-Modul-Unterstützung erhält der ARK-3510 noch umfassendere I/O-Kapazitäten. Dabei sind sechs SKU-Varianten für unterschiedliche Anwendungen möglich. So lässt sich beispielsweise ein MIOe-220-Modul für bis zu 5 GigaLAN-Ports hinzufügen, um etwa die Datensicherung zu gewährleisten oder eine Transferstation zu schaffen. Sowohl der ARK-3500 als auch der ARK-3510 unterstützen durch zwei weitere MiniPCIe-Schnittstellen/zwei SIM-Halterungen sowie Wi-Fi-, 3G-, LTE-, 4G- und GPS-Modulen drahtlose Anwendungen.

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www.simpex.ch


Die Trennung von Panel, Smart-Display-Link-Anschluss und PC-Modul ermöglicht individuelle PC- und Panelsysteme.

Bilder: B&R

MODULARER PANEL-BAUKASTEN VON B&R BRINGT FLEXIBILITÄT IN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

Grenzen verschwinden Firmenbeitrag – Die Zeiten der klassischen Serienmaschinen, die zwanzig Jahre lang exakt das gleiche Produkt hergestellt haben, sind vorbei. Die Produktion der Zukunft benötigt flexible Maschinen und Anlagen. Diese lassen sich mit dem modularen Panel-Baukasten von B&R verwirklichen.

D

ie modulare Plattformstrategie von B&R, bei der Panel und Rechnereinheit komplett voneinander entkoppelt sind, bietet Maschinenbauern grosse Flexibilität. Sie müssen ein Panel nur einmal eindesignen und können dann durch Auswahl der Komponenten differenzieren. Basis der Plattform sind Automation Panels, die in

INFOS B&R Industrie-Automation AG CH-8500 Frauenfeld Tel. +41 (0)52 728 00 55 office.ch@br-automation.com www.br-automation.com Sindex Halle 2.0 / Stand E01

verschiedenen Grössen und Seitenverhältnissen zur Verfügung stehen. In Verbindung mit einer modularen PC-Einheit werden die Panels zum vollwertigen Panel PC, dessen Rechenleistung sich an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt. Vom Single Core Celeron bis hin zum Core i7 Quadcore steht ein weites Spektrum an CPU-Leistung zur Verfügung. Benötigte Schnittstellen lassen sich individuell durch Steckkarten konfigurieren. Umrüsten leicht gemacht Stark vereinfacht sind Wartung oder Upgrade einzelner Komponenten. Wenn eine neue Anwendung oder Visualisierung mehr Rechenleistung braucht, kann die Panel-PC-

Einheit einfach gegen eine leistungsstärkere getauscht werden. Dafür ist kein technisches Fachwissen nötig, es sind nur sechs Verschraubungen zu lösen. Aufgrund der robusten Steckverbindung müssen keinerlei Kabel ab- oder angesteckt werden. Sind alle relevanten Daten auf einer CFast-Karte gespeichert, kann der neue Panel PC sofort wieder in Betrieb genommen werden. Wartungsfreie Industrie-PC Fast alle PC-Module sind lüfterlos. In Verbindung mit CFast-Karten und SSD lässt sich ein Industrie-PC verwirklichen, der komplett ohne rotierende Komponenten auskommt und somit wartungsfrei ist. Ein teurer und zeitraubender Austausch von


EMBEDDED

Verschleissteilen entfällt. Sogar der leistungsstarke Core i7 3517UE kommt bei Umgebungstemperaturen von bis zu 50 °C ohne Lüfter aus. Optimiert wurde ebenfalls die Kühlung der Quadcore-Prozessoren. Dabei führen Lüfter einen zielgerichteten Luftstrom durch die integrierten Kühlrippen und garantieren selbst bei High-End-Systemen einen reibungslosen Betrieb. Bei allen eingesetzten Komponenten, wie Festplatten, Platinen und dem Gehäuse, hat B&R den Fokus auf höchste Zuverlässigkeit gelegt. Es werden ausschliesslich Bauteile eingesetzt, die speziell für den industriellen Einsatz ausgelegt sind, hohe Umgebungstemperaturen verkraften und viele Jahre verfügbar sind. Einsparmöglichkeiten ergeben sich auch bei der Lagerhaltung: Maschinenbauer können spontan auf geänderte Kundenwünsche reagieren, wenn sie die notwendigen Komponenten auf Lager haben, da die Automation Panels eine einheitlich technische Basis sowohl für über Smart Display Link/DVI angeschlossene Monitor-Panels als auch für Panel PCs darstellen. Bei All-in-one-Geräten sind Aufwand und Kosten ungleich höher. Zugriff aus der Ferne Alle Panel PC 900 mit Core-i-Prozessoren unterstützen die Intel Advanced Management Technology (AMT). Diese ist Bestandteil der Intel-vPro-Technologie und dient dem Out-of-Band-Management (OOB). Damit können PC-Systeme aus der Ferne auf einer hardwarenahen Ebene, und damit unabhängig vom Betriebssystem, gewartet werden. Mit AMT können Statusinformationen ausgelesen, BIOS-Konfigurationen geändert und der PC ein- und ausgeschaltet werden. Zudem steht Remote Boot zur Verfügung. Der Zugriff ist unabhängig von einem laufenden Betriebssystem, daher kann ein Neustart aus der Ferne durchgeführt werden, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert. Dies ist vor allem dann interessant, wenn PC-Systeme ohne Personal vor Ort betrieben werden, wie dies zum Beispiel bei Verkehrsleitsystemen der Fall ist. Zudem bietet AMT Fernwartungs- und Diagnosemöglichkeiten. So können die PCKomponenten detailliert bis hin zur Type des verwendeten Prozessors ausgelesen werden. Einzige Voraussetzung ist, dass der PC mit Spannung versorgt wird und an einem Netzwerk hängt. Das Eventlog gibt Auskunft über die Systemvorgänge im PC, zum Beispiel «Starting operating system boot process». Displays und Touchscreens für jeden Bedarf Die Widescreenvarianten reichen bis 24 Zoll in Full-HD-Auflösung. Für Anwendungen,

die kompatibel zu bestehenden Systemen sein müssen, stehen nach wie vor Panels mit einem 4 : 3-Seitenverhältnis und analogresistivem Touchscreen zur Verfügung. Damit können bestehende Visualisierungen unter Beibehaltung der Auflösung, also ohne jegliche Softwareanpassung, mit der neuesten PC-Technologie ausgestattet werden. Die Touchscreens können mit Handschuhen bedient werden und eignen sich dadurch für besonders raue Arbeitsumgebungen. Um die Benutzerführung an Maschinen zu optimieren, werden immer mehr Tragarmsysteme eingesetzt. Daher bietet B&R Automation Panels und Panel PC in zahlreichen Tragarmvarianten an. Diese umfassen nicht nur unterschiedliche Displaygrössen und -formate. Alle Varianten sind in IP65 ausgeführt und stehen im Hochformat sowie in hygienegerechtem Design zur Verfügung. Mit einem weiteren Baustein des Panel-Baukastens ist der Einsatz von Panels in Tragarmen noch einfacher: Ausgestattet mit einem Smart-Display-Link3-Receiver kann ein Panel mit einem konventionellen CAT6oder CAT7-Ethernetkabel bis zu 100 Meter vom Panel PC oder Industrie-PC abgesetzt werden. Aufgrund des schmalen RJ45Steckers ist eine Durchführung durch enge Tragarmkanäle kein Problem.

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RFID für maximale Bediensicherheit Wahlweise gibt es die Tragarmgeräte mit zusätzlichen Bedienelementen. Taster, Wahl- und Schlüsselschalter sowie Not-Aus können an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Mit einem integrierten RFID Reader können verschiedene Berechtigungsstufen vergeben werden. Potenziell kritische Aktionen, wie das Starten eines Prozesses oder Motors können durch 2-Hand-Bedienung gesichert werden. Der Maschinenbediener muss den Befehl mit der 2. Hand bestätigen, damit die Aktion ausgeführt wird. Ein versehentliches Auslösen ist damit nicht möglich. Umfangreiche Werkerführung Mit den Multitouch Displays sind die von Consumer-Geräten bekannten Gestensteuerungen möglich: Mit Wischgesten kann gescrollt oder umgeblättert und mit zwei Fingern gezoomt werden. Im Zusammenspiel mit den grossen Widescreendisplays ergeben sich damit neue Möglichkeiten in der Werkerführung: Es können mehr Informationen auf dem Bildschirm angezeigt werden. Der Zugriff auf Datenblätter oder Videoanleitungen ist problemlos möglich – und das, ohne die aktuellen Statusinformationen der Maschine auszublenden.» ■

Die Automation Panels sind in neun Tragarmausführungen erhältlich, die alle der Schutzklasse IP65 entsprechen. Auf Wunsch können die Displays mit zusätzlichen Schaltelementen, RFID Reader und frontseitigem USB-Anschluss ausgerüstet werden.


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EMBEDDED PC

www.br-automation.com

Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

Beckhoff Automation AG www.beckhoff.ch

Produktname e Box 730

APC/Panel PaC 2100

CX2020

CX9020

Einsatzgebiete Industrie-Automation, Maschinenbau, Prozesstechnik, Gebäudeautomation

Industrie-Automation, Maschinenbau, Prozesstechnik, Gebäudeautomation

Maschinenbau, Fertigungsau- Maschinenbau, Fertigungsautomation, Anlagenbau, Gebäu- tomation, Anlagenbau, deautomation, MSR, Robotik Gebäudeautomation

Book

Hutschienen-PC

Hutschienen-PC

bis Atom E3845 Quad Core

Intel Celeron 827E 1,4 GHz

ARM Cortex-A8, 1 GHz

Anbieter Axiomtek GmbH Homepage www.axiomtek.de

Formfaktor bzw. Bauform Kompakt Prozessor Core i3, i5, i7

B&R Industrie-Automation AG

Arbeitsspeicher bis 16 GByte

1 bis 4 GByte

2 GByte DDR3-RAM

1 GB DDR3-RAM

Massenspeicher 2,5"HD/SDD, C-Fast

CFast

CFast-Flashkarte

2x MicroSD Card Slot

0 bis 55°C

–25 bis 60°C

–25 bis 60°C

Passiv

lüfterlos

lüfterlos

Temperaturarbeitsbereich –20 bis 70°C Kühlsysteme lüfterlos Betriebssystem(e) Win7, WinXP, Win7 Embedded, Linux

Window 7, Windows 8, Linux, Windows Embedded Standard 7 Windows Embedded Compact Automation Runtime Windows Embedded Compact 7 7 2x Gigabit Ethernet, 2x USB

2x RJ 45, 10/100/1000 MBit/s, DVI-I, 4x USB 2.0, 1x Optionsschnittstelle

2xRJ 45 (Ethernet, interner Switch), 10/100 MBit/s, DVI-D, 4xUSB 2.0, 1xOptionsschnittselle

Powerlink, CAN

EtherCAT, CANopen, Profinet, Profibus, Ethernet/IP

EtherCAT, CANopen, Profinet, Profibus, Ethernet/IP

SDL/DVI (APC2100)

DVI-I

DVI-I

50 x 170 x 201 mm

144 x 100 x 91 mm

85 mm x 100 mm x 91 mm

Neuste Atom-Technologie, skalierbar + wartungsfrei

Zulassungen gemäss UL, CE

Zulassungen gemäss UL, CE

congatec AG www.congatec.com

Elma Electronic AG www.elma.com

Fabrimex Systems AG www.fabrimex-systems.ch

Produktname IPB-BE210

conga-IGX

bo!sys-5030

ECS-7000-9R

Einsatzgebiete Im Maschinenbau, der Automation und der Medizintechnik

Automation POS/Retail

Industrieautomation

Industrie-Automation, Bildverarbeitung, Networking, Überwachung, Transport

Professional Mini-ITX

Small Form Factor

Fanless, 260x175x79mm

AMD Embedded G-Series

AMD S. BGA Single Core 210U

3rd Gen.Quad Core Intel i7,i5,i3

bis zu 16 GByte

bis zu 2 GByte

bis 16 GByte

Schnittstellen 8 x RS232/422/485, 2 x Display-Port, 2 x Ethernet, 8 x DIO, 2 x USB 3.0, 4 x USB 2.0 Feldbus-Unterstützung Video/Display-Interface 2 x DP, 1 x DVI-I Breite x Höhe x Tiefe 192 x 230 x 100 mm Sonstiges 2 x PCIe Minicard, 2 x SIMcard-Slot Anbieter CL Electronics GmbH Homepage www.cl-electronics.com

Formfaktor bzw. Bauform Industrie Box PC Prozessor Intel Celeron P4500 Arbeitsspeicher 2 GByte DDR3 Massenspeicher 320 GByte SATA Temperaturarbeitsbereich 10 bis 45°C Kühlsysteme aktiv Betriebssystem(e) Win7, Win XP, Win 7 Embedded, Linux Schnittstellen 6 x USB 2.0, 4 x RS232, 2 x PS2, 2 x LAN, Audio (Line In/Out/Mic), DC Jack Feldbus-Unterstützung – Video/Display-Interface VGA, DVI Breite x Höhe x Tiefe 218 x 63 x 190 mm Sonstiges Alle Schnittstellen an Gerätefront

Compact Flash

SATA, mSATA, CFast Slot

0 bis 60°C

–40 bis 85°C

–20 bis 70°C operating

lüfterlos

fanless

Win8, Win7, Win7 und Win8 Embedded Standard,Linux

Windows bis V.8.1, Linux

Windows, Linux

1x PCIe x4 Slot, Mini PCIe Slot, 4x SATA II, 6x USB2, 2x 10/100/ 1x mSATA, 2x SATA, 2x USB 3.0, 1000 Mbits/s LAN, MiniPCI Express, 8x PCIe, Audio Line In/O 7x USB 2.0, 2x GBit Ethernet

9x Gb Lan, 4x USB3, 4x USB2, 16 GPIO, 4x RS232/485/422, Audio In/Out

miniPCIe oder PCI nachrüstbar diverse (e.g. CAN, RS485)

DP v1.2, DVI-I, LVDS 2x24Bit

DVI, VGA, opt. Video-Out

170 x 170 mm

225 x 120 x 225 mm

VGA, DVI-D, 2x DP 260 x 175 x 79 mm

IP41, Switch mit 8x GbE port, 8GPIO

TP Modul, CE, FCC, RoHS, EN50155 & EN50121-3-2


EMBEDDED PC

Anbieter Glyn GmbH & Co. KG Homepage www.glyn.ch

Produktname TF-ACP1103

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HY-LINE AG www.hy-line.ch

HY-LINE AG www.hy-line.ch

Ineltro AG www.ineltro.ch

BoxPC pITX

IPC mITX

Kontron KBox A-101

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Einsatzgebiete Industrie- , Gebäude- & Home- Industrie-Automation, Automatisierung, Digital Signage, Medizin Automation, Medical, POI Maschinenbau, Prozesstechnik, Messtechnik, Digital Signage, Industrial Automation Gebäudeautomation Desktop Transportation Formfaktor bzw. Bauform Ultra Slim Multitouch Panel PC Prozessor Atom N2600; 1,6 GHz

Box PC

Box PC

Wallmount / Table Top

ARM Cortex-A9 i.MX6

AMD G-Series SOC

Intel Atom D2550 1,86 GHz

Arbeitsspeicher 2 GByte

bis 2 GByte

bis 16 GByte

bis 4 GByte

Massenspeicher Half Size mSATA

eMMC Flash, SD Card Slot

2,5" HDD/SSD eSATA

SATA 2.5" HDD

–40 bis 85°C

0 bis 50°C

–10°C bis 60°C

lüfterlos (modelabhängig)

lüfterlos (modelabhängig)

lüfterlos

LINUX, Windows Embedded, Android (kundenspez.)

WindowsXP/Vista/Win7/Win8/ Linux/Windoows embedded

Win7, Win7 Embedded, WinCE 7.0, Linux

Ethernet 10/100MBit, USB Host, 3x UART, 2x I2C, 2x SPI, GPIOs, 4Draht resistiv

8x USB2.0,2xUSB3.0,1x int.Sock 2 x RS232/422/485, 2 x LAN, 2 x USB,2x SATA600,1x mSATA, USB 3.0, 2 x USB 2.0, HDAAudio, 1 x MiniPCIe xmPCIe,1xParallel,8bit GPIO

CAN Bus

Temperaturarbeitsbereich 0 bis 45°C Kühlsysteme Fanless Betriebssystem(e) WinXP, WIN 7, Linux Kernel 2.6.3 oder höher Schnittstellen 1x LAN, 4x USB, 1x RS232, 2x RS232/422/485 Feldbus-Unterstützung – Video/Display-Interface mini HDMI Breite x Höhe x Tiefe 265,95 x 183.5 x 30 mm

RGB 24bit, LVDS 4Kanel intern 1xDVI,1xDP,1xLVDS

Display Port, 2560 x 1600

tbd

250 x 52 x 191 mm

210 x 65 x 140 mm

tbd

UL Safety Certifications, Schock and Vibration, IEC60068

Kontron AG www.kontron.de

National Instruments www.ni.com

Omni Ray AG www.omniray.ch

KBox C-101

NI cRIO-9082

DA-682A Serie

Sonstiges VESA75 od. Wandmont., Aludetbd sign, IP65, Antiscratch 7H TFT, WIFI Anbieter HMS Industrial Networks Homepage www.ixxat.de/econ

Produktname IXXAT Econ 100

Einsatzgebiete Industrie-Automation, Gebäu- Industrielle Automatisierung, de-Automation, Maschinenindustrielle Steuerung bau, Automobil-Industrie Formfaktor bzw. Bauform Hutschienen-PC

Anspruchsvolle Steuer-, Regel- Energietechnik, Industrie-Auund -Überwachungsanwendun- tomation, Verkehrstechnik, gen, industrielle Bildverarbeitung Prozessautomation

Box-PC

Hutschienen-PC

bis zum Intel Core i5-4402E

1.33 GHz dual-core Intel Core i7 Celeron 827E bis Core i7-2610UE

Arbeitsspeicher bis 1 GByte

4 GByte DDR3 RAM

2 GB DDR3 800 MHz RAM

Massenspeicher SD-Karte, bis 32 GByte

2x 2.5" SATA SSD/HDD, SD Card Compact Flash (32 GB)

1x CF, 2x SATA-300 Anschlüsse

0 bis 50°C

0 bis 55°C

–10 bis 60°C

lüfterlos

lüfterlos

lüfterlos

Windows Embedded Standard 7

WES7, LabVIEW Real-Time OS Win7 Embedded, Linux Debian 7 oder ohne OS

Prozessor Dual-Core Cortex A9 CPU

Temperaturarbeitsbereich –40 bis 70°C Kühlsysteme lüfterlos Betriebssystem(e) Linux

Schnittstellen 2 x Ethernet (1000/100/10 Mbit/s), 3x 10/100/1000 MBit/s Ether- 1x MXI-Express, 4x USB HiSpeed, 2x Gigabit-Ethernet net, 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2 x Ethernet (100/10 Mbit/s), 2 x und 2x seriell 1x RS232, 2x PCIe x4, 2x USB, 2 x CAN, 1 x RS232 Feldbus-Unterstützung EtherCAT, CANopen, Powerlink Video/Display-Interface DVI (optional) Breite x Höhe x Tiefe 72 x 154 x 105 mm Sonstiges –

19"-Gehäuse bis 8 GByte DOM

6x Gigabit Ethernet, 4x USB, 2 Plätze für Medienmodle (8x RS232/422/485, LAN-Module, PCI)

über interne Erweiterungen

EtherCAT, CAN, CANopen, LIN, DeviceNET, Profibus, Profinet,

DisplayPort

VGA

CRT Interface für VGA

155 x 236 x 210 mm

403 x 104 x 87 mm

440 x 90 x 315 mm

EN55022/B, IEC61131-2, EN61000-6-2, IEC61131-2

IEC 61010-1, EN-61010-1, UL 61010-1, CSA 61010-1

UL/EN 60950-1, CSA, CCC, EN 61000-6-4/3-2/3-3, EN 55024


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EMBEDDED PC

Anbieter Phoenix Contact AG Homepage www.phoenixcontact.ch

Produktname BL PPC 1000 kofigurierbar

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

EL PPCx 1000 konfigurierbar DL PPC15M 1000 konfig.

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Valueline IPC konfigurierbar

Einsatzgebiete Bedienlösung in der AutomatiBedienlösung in der AutomatiBedienlösung in der AutomatiBedienlösung in der Automatisierungstechnik: Maschinen-, sierungstechnik: Maschinen-, sierungstechnik: Maschinen-, sierungstechnik: Maschinen-, Anlagenbau für diverse Branchen Anlagenbau für diverse Branchen Anlagenbau für diverse Branchen Anlagenbau für diverse Branchen Formfaktor bzw. Bauform Panel-PC (12", 15", 17")

Panel-PC (7", 9", 12", 15")

Panel-IPC - div Montagearten

Box-IPC - div Montagearten

Intel Atom bis AMD G-Serie

Intel Atom E680T; 1.6GHz

Intel Core 2 Duo

Arbeitsspeicher bis 2 GByte DDR3 SODIMM

bis 2 GByte DDR2

max. 2 GByte DDR

bis 3 GByte DDR SODIMM

Massenspeicher HDD, SSD und CF

SSD (8, 16, 32 GByte)

HDD, SSD, CF

HDD, SSD, CF

0 bis 50 °C

–20 bis 55°C

–20 bis 55°C

lüfterlos

Prozessor Atom 1,66 GHz N455

Temperaturarbeitsbereich 0 bis 50°C

lüfterlos

lüfterlos

Betriebssystem(e) Win embedded Standard 7, Win Win embedded Standard 7 embedded Standard 2009, Win XP

Kühlsysteme lüfterlos

Win embedded Standard 7, Win7

Win embedded Standard 7 & 2009, WinXP, Win7

Schnittstellen 2xCOM(RS232),1xCOM(RS23- 4xUSB, 2xEther2/422/485), 4xUSB, 2xEther- net(10/100/1000MBit/s) net(10/100/1000MBit/s) 2xCOM(RS232,RS485)

5xUSB, 2xEthernet(10/100/ 1000MBit/s),1xCOM(RS232, 422,485 wählbar) 1xAudio

4xUSB, 2xCF 2xEthernet(10/100/1000MBit/s) 1xCOM(RS232

mit max. 2 PCI-Steckplätze erweiterbar

Feldbus-Unterstützung – Video/Display-Interface 1xVGA

– –

1xVGA, 1xDVI-D

abhängig von Displaygrösse

375 x 315 x 60 mm

265 x 207 x 49 mm

Sonstiges fixe Konfigurationen für alle Typen verfügbar.

3D-Visualisierung mit AMD G-Prozessor, freier SD-Slot

Top Design, Multi-Touch Bildschirm

div. Leistungsklassen v. mini Box-IPC bis Box-IPC mit Core i7

Anbieter Plug-In Electronic GmbH Homepage www.plug-in.de

Primelco Visual Data AG http://shop.primelco.ch

Rockwell Automation AG www.rockwellautomation.com

RS Components ch.rs-online.com

Produktname Smartbox 2600

PRI-Box 7700

Allen-Bradley 6155R/F

Wordworth 6U CORE

Einsatzgebiete Automatisierung, Transportwesen, Video-Überwachung

Industrie-Automation, Maschi- Allgemeine Automatisierung, nenbau, Prozesstechnik, Maschinenbau, Datenserver, Gebäudeautomation Gebäudeautomation

Steuerung, Datenerfassung

individuelle Bauformen

Einschub-Arbeitsstation

Breite x Höhe x Tiefe abhängig von Displaygrösse

Formfaktor bzw. Bauform Box-PC oder Hutschiene Prozessor Atom-Dual-Core D2550

Hutschienen-PC

Intel 3rd generation Core i3/i5/i7 Celeron M, 1 GHz

Intel Core 2 Extrme/Quad/Duo

Arbeitsspeicher bis 4 GByte

Bis 8 GByte RAM

Bis 2 GByte

2 x 1GByte DDR3 SDRAM

Massenspeicher 2,5"-SATA

CF Socket, SSD oder HDD

HDD oder SSD

1x3.5" HDD, 1x3.5" FDD 250 MB

–20 bis 55°C

0 bis 55°C

0 bis 50°C

lüfterlos

lüfterlos

12 cm Lüfter

Win7, Win XP, Win7 Embedded, Linux

WinXP Pro, Win Embedded Standard 2009,

Windows XP Professional

Temperaturarbeitsbereich –10 bis 60°C Kühlsysteme lüfterlos Betriebssystem(e) – Schnittstellen 2 x RS232/422/485, 1 x Gigabit-Ethernet, 3 x Wireless, 4 x USB 2.0, 1 x eSATA Feldbus-Unterstützung –

2xRS232, 2xGigaBit EtherNet, Compact Flash, Digital E/A 8-Bit, Serial Port, USB Port, LAN 4xUSB2, Audio line out Ethernet, IDE, InfrarotschnittstelPort, Video Port, Selectable le, LPT, PS/2, RS232, SATAII Port, Audio and Expansion Bus –

Video/Display-Interface 1 x VGA, 1 x HDMI, 1 x Display 1 x DVI-I und 1 x DVI-D Breite x Höhe x Tiefe 184 x 56 x 110 mm

225 x 267 x 90 mm

Sonstiges Zulassungen gemäss CE und FCC Optionen wie HSUPA 3.75G Class A, optionale digitale I/O Module, SIM Socket

EtherNet/IP, Industrial EtherNet

ISA, PCI

VGA

VGA

115 x 172 x 158 mm

483 x 266 x 248 mm

cULus, CE Mark, C-Tick, RoHS Backplane mit vier PCI- und drei ISA-Steckplätzen


EMBEDDED PC

Anbieter Siemens Schweiz AG Homepage www.siemens.de/ipc

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Siemens Schweiz AG www.siemens.de/ipc

Siemens Schweiz AG www.siemens.de/ipc

www.sigmatek-automation.com

Produktname Embedded Controller EC31

IPC227D/HMI IPC277D

IPC427D/HMI IPC477D

IPC111

Einsatzgebiete Steuern, Regeln, Bedienen und Beobachten

Steuern, Regeln, Bedienen und Steuern, Regeln, Bedienen und Industrie-Automation, Beobachten, Messwertaufzeich- Beobachten, Messwertaufzeich- Maschinen- und Anlagenbau nung, Gateway, Datensammler nung, Gateway, Datensammler

Formfaktor bzw. Bauform Hutschienen-PC Prozessor Intel CoreDue

SIGMATEK GMBH & CO KG

Hutschienen-, Box-, HMI-IPC

Hutschienen-, Box-, HMI-IPC

Hutschienen-PC

Intel Atom E620, E640, E660

bis Intel i7-3517UE

Celeron M

Arbeitsspeicher 1 GByte

bis 2 GByte

bis 16 GByte, ECC

bis 4 GByte

Massenspeicher Compact Flash/MMC

CFast, SSD, HDD

CFast, SSD, HDD

Compacht Flash

0 bis 55°C

0 bis 55°C

0 bis 50°C

lüfterlos

lüfterlos

Lüfter

Temperaturarbeitsbereich 0 bis 50°C Kühlsysteme lüfterlos Betriebssystem(e) WES2009 Schnittstellen 2x USB, 1x 10/100/1000 Mbit/s Ethernet, 1x RS232, PCI-104,Simatic S7-300 I/O Module Feldbus-Unterstützung Profinet, Profibus Video/Display-Interface DVI-I Breite x Höhe x Tiefe 160 x 125 x 115 mm

Win7 Ultimate, WES7, XP Pro- Windows7 Ultimate (32/64 fessional, WES2009, Linux Bit), WES7 (32/64), Linux

Win XP, Win7 Embedded, Salamander (Echtzeit Linux)

4x USB, 2x 10/100/1000 Mbit/s 4x USB, 2x 10/100/1000 Ethernet, bis 4x RS232, 1x Mbit/s Ethernet, 2x RS232, RS485, 1x PCIe, 4x DI und 4x DO 2x PCIe

2 x Ethernet, 1x USB 2.0, 2x COM

Profinet, Profibus

Profinet, Profibus

2 x CAN, 1 x VARAN

DVI-D

DVI-I, DP

1 x S-DVI, 1 x DVI

191 x 100 x 60 mm

Sonstiges modulares Controllersystem in Display (16:9) 7", 9", 12", 15", S7-300-Aufbautechnik 19"

262 x 134 x 50 mm

118 x 110 x 72 mm

Display (16:9) 12", 15", 19", 22"; Multitouch

CE, UL in Vorbereitung

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EMBEDDED PC

Anbieter Spectra (Schweiz) AG Homepage www.spectra.ch

Spectra (Schweiz) AG www.spectra.ch

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Produktname NISE 91

NISE 104-D25

NISE 2110A

NISE 3600E2

Einsatzgebiete IPC für Steuerungen, Messtechnik, Automatisierung, lüfterlos, eingebaute Antennen

Steuerungen, Messtechnik, In- Steuerung, Visualisierung, dustrie-Automation, Prozess- Messtechnik, (Gebäude-) Autechnik, Automatisierung tomation, Prozesstechnik

Formfaktor bzw. Bauform DIN-Hutschienen-PC Prozessor Atom E640,1GHz / EG20T Arbeitsspeicher 1 GByte

Mini-PC, Box-PC

lüfterloser Box-PC

Atom D2550,1,8 GHz, NM 105 Atom D525,1,8 GHz max. 4 GByte SDRAM

Max. 2 GB DDR3 SO-DIM

Massenspeicher 40 GB SATA SSD,1xSATA, 1xSIM 80 GB SSD/HDD, 1x CFast (ext.) 32 GByte SATA SSD, WT,1xCF Temperaturarbeitsbereich 0 bis 55°C (mit WT CF bis 70°C) Kühlsysteme lüfterlos

–20 bis 70°C lüfterlos

lüfterlos

Win7, Win XP pro, Linux

MS Win 7 Pro, 64 Bit

4xUSB, 4xRS232, 2xRS232/422/485, 2 GB LAN (Intel WG 825741T, 1xAudio

4xUSB, 1xRS232/422/485, 5xRS232, 2 x GB LAN Intel, Audio

RS-485, weitere mit Zusatadapter

RS485, andere über Zusatz-Adapter

1 x DVI-I, 1 x HDMI

1 x VGA

1xVGA, 1xDVI-D, 2x Display-Ports

185 x 131 x 53 mm

195 x 90 x 200 mm

216 x 93 x 270 mm

Feldbus-Unterstützung CAN 2.0b, RS-485, andere mit 1xCAN 2.0b, RS485, andere Zusazuadapter mit zusätzlichen Adaptern.

Sonstiges 60 Watt Power-Adapter

Anbieter Spectra (Schweiz) AG Homepage www.spectra.ch

Produktname Spectra Powewr-Box1280

0 °C bis 45°C

Antennenbuchsen mit Anschluss 1xPCI,1xMini PCIe, Zus. Einnach aussen, Mini-PCIe für WIFI bau 2x WLAN / 3G Antenne

Erweiterungsslots 2 x PCIe (x4)

Syslogic AG www.syslogic.com

Trenew Electronic AG www.trenew.ch

WAGO Contact SA www.wago.ch

Compact SL Serie

ARK-3500

PFC200 750-8206

Einsatzgebiete High-End Digital Signage, Railway, Cleantech, Industrie- Industrieautomation, 24/7 Betrieb, schnelle ind. An- Automation, Mobile Automati- Maschinenbau wendungen,Steuerungen on, Automotive, Maschinenbau Formfaktor bzw. Bauform High-End Box-PC

Max. 4 GB DDR3 SO-DIMM 120 GB SSD/HDD, CF (ext.)

0 bis 55°C

Schnittstellen 1 x VGA, 3 x USB 2.0, 2 x RS-232, 6xUSB, 2xRS232, 10 DIO (TTL), 1 x RS-232/422/485, 2xRS232/422/ 485, 1xCAN, 1 x CAN 2.0b, 2 x GB LAN 2xGB LAN, Audio, ATX/AT

Breite x Höhe x Tiefe 59 x 167 x 140 mm

High-End Minio-PC / Box-PC Core i7, 2,1 GHz, QM77 PCM

lüfterlos

Betriebssystem(e) MS Win XP Pro FES, Win 7, Win. Win XP, Win 7 pro, Win. Emb. Emb.Standard 2009, Fedora 14 Standard 2009

Video/Display-Interface VGA

High-End Applikationen für Digital Signage, POS, Visualisierungen, Steuerungen

Allgemein Automatisierung, Industrie, Gebaüde, Prozess, Infrastrukture, usw

Rugged Box PC

Box-PC

Intel Atom E3800

iCore 3. Gen. (i3/i5/i7 QM77)

Cortex A8, 600 MHz

Arbeitsspeicher max. 8 GByte DDR3 SO-DIMM bis 8GB

16GB

256 MByte

Massenspeicher 120 GByte SSD/HDD

CFast/SD

HDD, SSD, CFast

256 MByte (Flash), 1x SD (extern

–40 bis 85°C

–10 bis 60°C

0 bis 55°C

Prozessor Core i7 / 2,7 GHz, QM77

Temperaturarbeitsbereich 0 bis 45°C

Kühlsysteme Einmaliges Hybrid-Kühlsystem lüfterlos Betriebssystem(e) Windows 7 pro (32 oder 64 Bit), Linux

Windows Embedded Standard, Windows Embedded 8, Linux

lüfterlos

lüfterlos

Win8, Win7, XP Prof., XP embedded, Ubuntu 12.4

Echtzeit-Linux 3.6 (mit RTPreemption-Patch)

10/100/1000 Mbit/s Ethernet, 2 x Ethernet, 4 x USB 3.0, 2 x Schnittstellen 2xRS232, 8xUSB 2.0, 2 GB LAN, 3xAudio, PS/2 Keyboard 4x USB, 2x RS232, RS485 (op- USB 2.0, 4 x RS232, 4 x RS232/422/485, Audio tional), Funkmodule, CAN + Maus Feldbus-Unterstützung Nur über zusätzliche Adapter Video/Display-Interface 1xVGA, 1x DVI-D, 1xHDMI Breite x Höhe x Tiefe 200 x 110 x 250 mm Sonstiges Erweiterung 1xPCIe (x16), 1x Mini-PCIe, Hybrid-Kühlung

Lüfterlose Steuerung für TS35

1x Profibus Slave, 1x CAN, 1x RS232/485, 2x Ethernet-LAN

über PCI oder PCIe Slots

Modbus, Ethernet/IP, Profibus, CAN, IEC60870, IEC61850

DVI-D bis 1920x1200 (WUXGA)

VGA, DVI-D, HDMI, DP

228 x 127 x 36.5 mm

290 x 232 x 110 mm

112 x 65 x 100 mm

EN60068-2-27 EN60068-2-6

CB, UL, CCC, BSMI

über 400 verschiedene I/O Module, UL508, ATEX, GL


KO M M U N I K A TI O N

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EPLAN SCHWEIZ PRÄSENTIERT SICH AUF DER SINDEX IN BERN IM VERBUND MIT SEINEN SCHWESTERGESELLSCHAFTEN

«Next level for industry» Um im internationalen Wettbewerb langfristig bestehen zu können, sind Schweizer Unternehmen besonderen Herausforderungen gegenübergestellt. Technologieführerschaft und Innovation sind der Schlüssel, um sich im Produktionssektor gegenüber dem Ausland zu behaupten. Lösungsanbieter Eplan zeigt während der Sindex, wie Unternehmen diesen Sprung schaffen können und welche Chancen oft im Verborgenen liegen.

Martin Berger ist seit Ende Mai neuer Geschäftsführer von Eplan Schweiz. Bilder: Eplan

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ext level for industry» – mit dem Messemotto zeigt Lösungsanbieter Eplan, welche Chancen in der disziplinübergreifenden Prozessausrichtung liegen. Die auf dem 210 qm grossen Messestand integrierte Erlebniswelt bietet Besuchern Raum, sich interaktiv mit unterschiedlichen Lösungswegen vertraut zu machen. Anhand von realen Praxisbeispielen zeigt Eplan, welche Vorteile in den Kooperationen mit Industriepartnern liegen: Kunden profitieren von durchgängigen Workflows bis in die Fertigung. Zudem melden sich in aktuellen BestPractice-Beispielen Anwender zu Wort und schildern ihre realisierten Projekte aus eigener Perspektive. Das schlägt die direkte Brücke von der Theorie zur Praxis. Automatisierung als Schlüssel Unabhängig von der Unternehmensgrösse ist Automatisierung der Schlüssel zum Erfolg

– das hat Eplan in vielen Projekten immer wieder untermauert. «Als führender Anbieter von ganzheitlichen, durchgängigen Engineering-Lösungen, sehen wir uns als beratender Partner unserer Kunden. Im ersten Schritt analysieren wir die bestehenden Prozesse im Unternehmen, um zu verstehen, was dem Kunden wichtig ist und wie die Arbeitsabläufe sind», erklärt Martin Berger. Seit Ende Mai 2014 ist er verantwortlich für die Geschäftsführung von Eplan Schweiz, die er im Nachbarland Österreich bereits seit knapp 18 Jahren verantwortet. «Erst dann ist ersichtlich, wo versteckte Potenziale liegen und wir können mögliche Lösungswege aufzeigen», erklärt Martin Berger. Seiner Erfahrung nach liege die grosse Chance in der Automatisierung der Engineering-Prozesse, da sich dort mit den richtigen Systemen bedeutende Effizienzsteigerungen realisieren lassen. Durch den Einsatz dieser Tools erhöht Eplan beim Kunden den Automatisierungsgrad. Unterbrechungen werden minimiert und eine deutliche Verkürzung der Entwicklungsund Projektlaufzeiten sichergestellt. Für die Kunden eröffnet dies das zusätzliche Potenzial, dass die knappen Entwicklungskapazitäten für neue, innovative Themen eingesetzt werden können und Anwender weniger Wiederhol- und Standardarbeiten durchführen müssen.

Durchstarten: Next Level for Industry optimiert die Wertschöpfungskette.

Aus einem Guss Eplan präsentiert sich auf der Sindex gemeinschaftlich mit der Schwestergesellschaft Rittal. Dieser Auftritt verfolgt das Ziel, das breite Leistungsspektrum der Gruppe und die sich daraus ergebenden Vorteile für den Markt aufzuzeigen. Dazu Martin Berger: «Durchgängige Produktentstehungsprozesse sind Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Steigerung der Effizienz in Engineering und Fertigung. Wir zeigen in Bern auf, wie Unternehmen im Maschinen-, Steuerungs- und Schaltanlagenbau jetzt ihre Wertschöpfungsketten fit machen können. Mit derzeit über 1100 Software- und Engineering-Spezialisten bietet die Friedhelm Loh Group einen Leistungsverbund für mechatronisches Engineering und Schnittstellenentwicklung. Um dies den Messebesuchern praxisnah zu vermitteln, haben wir die Eplan-Erlebniswelt auf dem Messestand ins Leben gerufen.» Geschäftsführung übernommen Im Mai 2014 hat Martin Berger, Geschäftsführer von Eplan Österreich, zusätzlich die Geschäftsführung der Landesgesellschaft in der Schweiz übernommen. Zu seiner neuen Herausforderung befragt, meint er: «Ich führe Eplan Österreich seit nun mehr als 18 Jahren und freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben hier in der Schweiz. Aus meiner Sicht gibt es viele Parallelen zwischen beiden Ländern. Mein Ziel ist es, diese Potenziale für Kunden nutzbar zu machen und möglichst viele Synergien aufzubauen.» Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Martin Berger in beiden Ländern in der Besinnung auf die Kernkompetenzen: Innovation, Qualität und Effizienz.

INFOS EPLAN Software & Service AG CH-8902 Urdorf Tel. +41 (0)44 870 99 00 info@eplan.ch www.eplan.ch SINDEX HALLE 3.2/STAND B04


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STATEMENT VON RAHMAN JAMAL ZUM THEMA FPGA

«Eintauchen bis auf die Pin-Ebene» Insbesondere die Generation Y hat an moderne Messtechnik hohe Erwartungen. Für sie sind die herkömmlichen Systeme unflexibel, glaubt Rahman Jamal, Technology & Marketing Director Europe, bei National Instruments. Daher prophezeit er der programmierbaren Messtechnik eine grosse Zukunft.

Sind klassische Messgeräte aus Ihrer Sicht Gerät beziehungsweise mein integriertes noch zeitgemäss? FPGA-Ökosystem tun soll – und nicht der Ein Anwender, der Messungen vornehmen Hersteller. Dann könnte ich mich auf die möchte, muss eine vordefinierte Messhard- eigentliche Fragestellung «Was will ich und ware oder im klassischen Sinne ein Mess- wie setze ich es um?» konzentrieren und gerät erwerben und mit Software auf einem viel innovativer meinen gestalterischen Rechner die Funktionalität der Hardware um Fähigkeiten freien Lauf lassen. Somit Signalverarbeitung, Messautomation et ce- erschliessen sich ganz neue Anwendungstera erweitern. Doch diese Vorgehensweise bereiche! ist kaum noch zeitgemäss. Man denke nur mal an klassische Mobiltelefone, die sich Können Sie ein Beispiel geben? kaum erweitern lassen und so nicht mit den Für Ingenieure und Wissenschaftler, die ein neuen softwarebasierten Smartphones mit- HF-Testsystem, gleich welcher Art, konzihalten können. Der pieren und umsetDer Nutzer erwartet von der Nutzer hingegen, zen müssen, haben gerade aus der Gewir bei National InstHardware, dass sie sich an seine neration Y, erwartet ruments eine neue Bedürfnisse anpassen lässt. von der Hardware, Kategorie von softdass sie sich über die Software auf dem waredesignten Messgeräten vorgestellt, Gerät an seine individuellen Bedürfnisse welche die HF-Funktionalitäten eines Vekanpassen lässt. Genau dies ist die Grund- torsignalgenerators/-analysators mit einem philosophie des Smartphones und des Öko- offenen Firmware- und Software-Modell systems an Apps. Warum also sollte es in vereint: den Vektorsignal-Transceiver. Diese der Messtechnik im Allgemeinen und der softwarezentrierte Architektur ermöglicht Messgerätetechnologie im Besonderen an- es, mit NI LabView offene, FPGA-basierte ders sein? Hardware auf individuelle Anforderungen zuzuschneiden. Im Falle des VektorsignalSie adressieren das immer mehr durch die Transceivers ist der Anwender nun nicht Integration von FPGA. Was ist der Vorteil für den mehr auf Funktionalitäten beschränkt, die Anwender? ihm von den Herstellern aufgezwungen Dass heute in klassischen Messgeräten werden, sondern er legt selbst die EigenFPGA vorhanden und vom Hersteller fest schaften des Messgeräts fest. Solch ein programmiert sind, ist nicht die eigentliche Messgerät lässt sich einerseits im herNeuerung. Der eigentliche Clou wäre, wenn kömmlichen Sinne nutzen, andererseits ich als Nutzer bestimmen könnte, was das kann der Anwender Schicht für Schicht in die Software eintauchen, bis hin zur Firmware, ja sogar bis zu den Pins des Messgeräts. Damit lassen sich beliebige benutzerspezifische Modifikationen und Erweiterungen umsetzen, um beispielsweise neue Funktionen zu definieren oder auch die Leistungsfähigkeit des Geräts nach oben zu schrauben. Das ist auch der eigentliche INFOS National Instruments Switzerland GmbH. Clou dieser Philosophie auf Basis der moduCH-5408 Ennetbaden laren PXI-Plattform und der EntwicklungsTel. +41 (0)56 200 51 51 umgebung NI LabView. Daher nennen wir ni.switzerland@ni.com diese Vorgehensweise auch softwaredesiwww.ni.com/switzerland SINDEX HALLE 2.2 / STAND C02 gnte Messtechnik.

Welche Tools muss der Hersteller eines mit FPGA ausgerüsteten Messgeräts dem Anwender an die Hand geben, damit er das Gerät richtig bedienen kann? Sowohl die Vektorsignal-Transceiver als auch die softwaredesignten Controller von NI basieren auf der NI LabView RIO Architecture. RIO steht für rekonfigurierbare I/O und ermöglicht dem Anwender, den darin integrierten FPGA quasi bis zur Pinebene zu konfigurieren und somit seine Hardware benutzerspezifisch anzupassen. So kann er ein Messgerät oder eine Steuerung designen, das beziehungsweise die seinen speziellen Anforderungen an die Applikation entspricht. Einzigartig an dieser Funktionalität ist, dass der Anwender den FPGA mit derselben grafischen Programmierumgebung, nämlich LabView, benutzerspezifisch anpassen kann, mit der er die eigentliche Applikation programmiert. Sprich, dieselbe Programmiermethodik wird durchgängig genutzt. Sie erwähnten die Generation Y. Welche Messtechnik will denn diese Generation? Generation Y ist sehr technologieaffin und begrüsst Veränderungen. Innovationen im Bereich Unterhaltungselektronik, die Ingenieure der Generation Y in ihrem Alltag einsetzen, haben die Messgeräte in ihrem Arbeitsleben längst überholt. Tatsächlich ist der Formfaktor von herkömmlichen Messgeräten in den letzten Jahren so gut wie unverändert geblieben. Alle Komponenten, Anzeige, Prozessor, Speicher, Messsystem sowie Bedien- und Anzeigenelemente, sind in ein einziges Stand-alone-Gerät integriert. Das wird aber in Zukunft nicht mehr reichen. Ingenieure der Generation Y erwarten schlichtweg, dass moderne Technologien in Messgeräte integriert werden. Messgeräte der Ära Generation Y werden über Touchscreens, mobile Geräte, Cloud-Konnektivität und voraussagende Intelligenz verfügen und somit erhebliche Vorteile gegenüber früheren Generationen bieten. ■


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Rahman Jamal: «Die Generation Y erwartet die Integration moderner Technologien in Messgeräte.»

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Bild: NI


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FUJI ELECTRIC ENTWICKELT RÜCKWÄRTSLEITENDEN IGBT UND INTEGRIERT DIESEN IN INNOVATIVES GEHÄUSE

Revolutionsähnlicher Standard In Umrichtern oder hart schaltenden Anwendungen brauchte es bisher antiparallel zum IGBT eine Freilaufdiode, da diesem die Rückwärtssperrfähigkeit fehlt und er nur in eine Richtung leitet. Fuji Electric vereint nun beide Bauteile in einem Chip und verleiht diesem die Fähigkeit zur Leitung in Rückwärtsrichtung. Damit setzt der 1200V RC-IGBT einen revolutionsähnlichen Standard.

Bild 1: Vergleich zweier Module mit gleichen Leistungsparametern. Links die herkömmliche Version mit den Abmessungen 34 x 94 mm, rechts das Modul mit neuer Aufbautechnologie und den Abmessungen 22 x 60 mm. Bilder: Fuji Electric

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er Anwendungsbereich von IGBT-Leistungshalbleitern erstreckt sich über Motorantriebe, erneuerbare Energien und Hybridfahrzeuge. Im Vordergrund stehen das Einsparen von Energie und die Minimierung von Energieverlusten. Gleichzeitig fordert die Industrie immer kleinere und kompaktere Lösungen an Leistungshalbleitern, um Kosten sowie Grösse des Produkts zu

AUTOR Peter Heimgartner Product- & Key Account Manager INFOS Stolz Electronics AG CH-5405 Dättwil AG Tel. +41 (0)56 484 90 00 info@stolzelectronics.ch www.stolzelectronics.ch

Bild 2: Schematisches Design des RC-IGBT.

minimieren. Mit der Leistung pro Flächeneinheit steigt allerdings auch die Temperatur, die unter Kontrolle gehalten werden muss. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entwickelte Fuji Electric ein hochzuverlässiges IGBT-Modul. Dieses besteht aus einem innovativen, kompakten Gehäuse (Bild 1, rechts) und integriert den rückwärtsleitenden IGBT (RC-IGBT, reverse conducting IGBT). Die Vorteile dieses RC-IGBT sind offensichtlich. Einerseits entfällt die externe Freilaufdiode (FWD), da diese auf der Chipfläche selbst integriert ist. Dies spart nicht nur Fläche (Bild 2), sondern erhöht die Leistungsdichte pro Chipfläche. Trotz der Fusion von IGBT und FWD sind die Schalteigenschaften und Durchlassverluste des Chips gleich geblieben. Die Entwickler erreichten sogar eine 35-prozentige Steigerung der Stromdichte pro Chipflächeneinheit. Zwar ist diese höhere Leistungsdichte mit höheren Temperaturen verbunden, allerdings regelt eine neuartige Aufbau- und Verbindungstechnik das thermische Management problemlos.


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Bild 3: Konventioneller Gehäuseaufbau eines IGBT-Moduls (links) und die innovative und hochzuverlässige Gehäusetechnologie von Fuji Electric.

In Bild 3 ist ein Vergleich zwischen der alten sowie der neuen Gehäusetechnologie zu sehen. Auf der linken Seite ist dabei die konventionelle Version der Aufbautechnik dargestellt. Auf einer Kupferbodenblatte befinden sich mehrere Schichten Material sowie Lötverbindungen, die bis hin zum Halbleiter reichen. Die Diskrepanz zwischen den thermischen Ausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Materialien führt bei einem hohen Delta «t» zu einer extremen Belastung der Lötverbindungen. Im kleineren Bereich der Gehäusetemperatur hingegen werden die Aluminiumdrähte belastet.

Das neu entwickelte Gehäuse minimiert die umgel wurde durch ein hartes Epoxidharz ersetzt. Diese Verbesserungen führen zu eiauftretenden Ausfallsmechanismen. Zwei Kupferblöcke, die mit einer Si3N4-Keramik nem hochzuverlässigen und kompakten (Siliziumnitrid-Keramik) versehen sind, er- Leistungsmodul. Die Modulfläche konnte durch Umsetzung setzen die Kupferdieses Konzepts um bodenplatte sowie Trotz Fusion von IGBT und FWD 51 Prozent verkleidas Direct-Coppererhöht sich die Stromdichte pro nert werden, wobei Bonding-Substrat Chipflächeneinheit. die Gehäusetempe(DCB). Anstatt langer Aluminiumdrähte werden Kupferpins, ratur bei gleicher Leistung ebenfalls gesundie direkt auf die Chipoberfläche gesintert ken ist. Damit ist ein IGBT-Modul entstansind, verwendet. Ein implementiertes Po- den, dessen Zuverlässigkeit drastisch ■ werboard ist für die interne Stromführung gestiegen ist. verantwortlich. Das vorher genutzte Silizi-

Planeten-, Stirnrad- und Winkelgetriebe

Antriebstechnik mit Synergieeffekten, die ihresgleichen sucht. Sie wünschen umfassende, moderne Antriebskonzepte für Ihre Anwendungen? Vielleicht leistungsstarke Bürstenmotoren für einfache Antriebsaufgaben? Oder hochdynamische, langlebige EC-Dauerläufer, die alle Ansprüche an die Regelbarkeit des Motors erfüllen? Dazu die passenden Systemkomponenten: von Getriebe über Sensorik und Bremsen bis hin zum Microprozessor-gesteuerten Motormanager? Und das so standardisiert wie möglich, so dass dank der Kompatibilität ein einfacher Austausch oder Technologiewechsel gewährleistet ist? Dann wünschen Sie sich das alles einfach von uns – und unseren Innenläufer-Systemlösungen. www.ebmpapst.ch · ebm-papst AG · Rütisbergstrasse 1 · 8156 Oberhasli

Die Wahl der Ingenieure


ANTRIEBE UND FLUIDIK

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FREWITT SA SETZT IN IHREN MÜHLEN AUF LÖSUNGSKOMPETENZ DER PARKEM AG

Mahlen im Schongang Zum Zerkleinern oder Vermahlen von Feststoffen gibt es verschiedene Verfahren. Das Frewittieren ist eine altbewährte Methode und heute noch so aktuell wie früher.

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ie Firma Frewitt SA aus Fribourg ist ein weltweit präsentes Unternehmen für mechanische Verfahrenstechnik und das Handling von Pulvern verschiedenster Art. Ursprünglich entwickelte Frewitt das Mahlprinzip für wärmeempfindliche Produkte der Pharmaindustrie. Seit Langem nimmt das Frewittieren, das Prinzip zum Brechen und Zerkleinern verschiedenster Produkte, in der Lebensmittel- und der feinchemischen Industrie einen festen Platz ein.

Das Frewittieren eignet sich zum Brechen und Zerkleinern verschiedenster Produkte. Bilder: Parkem

Oszillation anstelle von Rotation Feststoffe lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise kalibrieren, zerkleinern oder vermahlen. Eines dieser Verfahren bezeichnen Fachleute als frewittieren. Dieses unterscheidet sich insbesondere in einem Element von anderen Mühlen. Der Rotor rotiert oder dreht nicht, sondern schwingt und oszilliert. Diese oszillierende Rotorbewegung bringt markante Vorteile wie schonende Vermahlung und enges Kornspektrum


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Alternativ kommen in der ATEX-Ausführung die Ex-Servomotoren mit explosionsgeschütztem Motorengehäuse sowie eine ATEX-zertifizierte Getriebeversion zur Anwendung. Die Leistungs- und Geberkabel sind speziell für Frewitt in einer flammwidrigen Version gefertigt. Servoregler ersetzt SPS Die Ansteuerung der Servomotoren erfolgt durch den multifunktionalen Servoregler Compax3. Dessen Einsatz ist sowohl als autonomes System als auch zur Integration in bestehenden Anlagen geeignet. Im Stand-alone-Betrieb übernimmt der Compax3, welcher nach IEC-61131-3 frei programmierbar ist, die gesamte Steuerung der verschiedenen oszillierenden Bewegungsfunktionen und die direkte Auswertung der Bedienoberfläche. Über digitale Ausgänge können zusätzliche Komponenten wie Ventile angesteuert werden. Dank Compax3 kann auf eine kostspielige SPS verzichtet werden. Wird das System in einer Anlage integriert, werden die Steuerbefehle von einer überlagerten SPS entgegengenommen. Dazu stehen zahlreiche Feldbusoptionen zur Verfügung. Die dynamischen Bewegungsberechnungen, deren Ausführung und Überwachung finden nach wie vor im Regler statt. Lediglich die gewünschte Funktion muss von der SPS mitgeteilt werden.

Eine ATEX-Version ermöglicht den Einsatz des Mahlprinzips im Ex-Bereich.

und wird so den zunehmenden Produktanforderungen unserer Zeit gerecht. Die oszillierende Siebmühle (OscilloWitt) eignet sich besonders für die Zerkleinerung von wärmeempfindlichen sowie schwierig zu verarbeitenden Produkten. Die neuen Siebmühlen der OscilloWittGeneration bringen eine wesentliche Nutzungssteigerung. Durch die stufenlos einstellbare oszillierende Rotorbewegung, die stetig gleichbleibende Geschwindigkeit und Krafteinwirkung, wird das Produkt noch schonender zerkleinert. Die Hauptvorteile der Mühle sind: • geringe Wärmeentwicklung • breites Produktspektrum (für trockene bis nasse und empfindliche Produkte) • geringer Feinanteil • enges Kornspektrum. Das Leistungsspektrum der oszillierenden Siebmühle reicht von 100 g (Laboranwendung) bis 4000 kg (Industrieanwendung) pro Stunde. Ihre Robustheit hat nicht nur die Lebensdauer, sondern den Lebenszyklus dieses Mühlentyps positiv beeinflusst. Das System ist für die Verarbeitung von Partikelgrössen ausgelegt, die von 5 cm bis 250 μm reichen. Die Mühle ist sowohl für die Trocken- wie für die Nassvermahlung geeignet. Sollen auf der oszillierenden Siebmühle explosionsgefährdete Stoffe zerkleinert werden, sorgt die ATEX-Ausführung für garantierte Sicherheit im Prozess. Qualität durch hohe Dynamik Seit Jahrzehnten kommt die oszillierende Frewitt-Mühle bei Ricola in diversen Abteilungen zum Einsatz und funktioniert wie am

Der multifunktionale Servoregler Compax3 übernimmt auch Steuerungsaufgaben.

ersten Tag. Bei der Verarbeitung von Lebensmittelpulvern, wie beispielsweise für den Kräuter-Instant-Tee, legt Ricola das Augenmerk auf einen geringen Feinanteil und ein homogenes Kornspektrum. Die Rotoren anderer im Markt bekannter Mahlsysteme drehen mehrere Tausend Male pro Minute. Der Rotor der oszillierenden Mühle schwingt jedoch im Bereich von 27 bis höchstens 400 Mal pro Minute, was zum optimalen Endprodukt mit dem geforderten geringen Feinanteil führt. Bei der Wahl der Antriebskomponenten setzt Frewitt bei der Siebmühle (OscilloWitt) auf dynamische Antriebe der Parkem AG. Die anspruchsvollen, oszillierenden Bewegungen erfordern einen Antriebsstrang mit sehr niedrigem Trägheitsmoment. Realisiert wird dies durch den trägheitsarmen und kompakten Servomotor SMH115 sowie ein Flansch-Planetengetriebe, welches hohe Abtriebsdrehmomente und eine hohe Kippsteifigkeit gewährleistet.

Enge Partnerschaft Einerseits liefert Parkem komplette Antriebspakete mit Regler, Kabel, Motor und Getriebe, was den Beschaffungsaufwand bei Frewitt merklich reduziert. Andererseits nutzt Frewitt das breite Dienstleistungsangebot von Parkem. Während der Projektphase erstellte Parkem für die Software ein Pflichtenheft und entwickelte anschliessend die Software. Anhand von Schulungen vor Ort wurde Frewitt mit den Produkten, dem Compax3-Servomanager und mit der IECSoftware vertraut gemacht. Diese Schulungen wurden gleichzeitig dazu genutzt, die Software weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse einfliessen zu lassen. Parkem führte am Prototyp zudem diverse dynamische Dauertests durch, bei welchen vor allem das Temperaturverhalten in den verschiedenen Oszillationsprofilen ermittelt wurde. All dies sind Voraussetzungen, dass diese neuste Generation der Siebmühle für Jahrzehnte ihren Dienst im Frewittieren erfüllen wird. ■ INFOS Parkem AG CH-5405 Baden-Dättwil Tel. +41 (0)56 493 38 83 info@parkem.ch www.parkem.ch


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IN VIER SCHRITTEN ZUR SICHEREN AUSLEGUNG VON ANTRIEBEN – 2. TEIL INSTALLATIONSORT UND GEHÄUSEART

Antriebsauslegung – aber richtig Damit es beim Betrieb eines Antriebsystems nicht zu unerwünschten Nebeneffekten kommt, ist ein durchdachtes Projektieren im Vorfeld unabdingbar. Auf was dabei zu achten ist, beschreibt eine vierteilige Serie. Der zweite Teil befasst sich mit den Umweltbedingungen, die Einfluss auf den Installationsort und die Gehäuseart haben.

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ach der Betrachtung der Netzversorgung im ersten Teil, beschäftigt sich dieser Beitrag mit den Umwelt- und Umgebungsbedingungen, die direkt den Installationsort, die Kühlung oder Klimatisierung und nicht zuletzt die Schutzklasse der Gehäuse sowie einen Schutz der gegebenenfalls empfindlichen Elektronik betreffen. Zentrales oder dezentrales Anlagenkonzept, Luftbelastung oder Feuchtigkeit Bei enger Montage sind massgebim Schaltschrank liche Grössen bedarf es ausreichender bei der AusLuftzirkulation. wahl der Geräte und Hersteller. Eine hohe Verfügbarkeit und Standzeit im Einsatz befindlicher Frequenzumrichter ist nur bei richtiger Kühlung und sauberer Luft gegeben. Daher beeinflusst die Wahl des Einbauortes und der Einbauverhältnisse massgeblich die Lebensdauer dieser Geräte. Einbauort und Anlagenkonzept Die Frage, Frequenzumrichter zentral in einem Schaltschrank oder dezentral an einer Wand zu montieren, ist nicht mit richtig oder falsch zu beantworten. Denn beide Varianten bieten sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Schaltschrankvariante bietet den Vorteil, alle elektrischen und elektronischen Komponenten dicht beisammen und geschützt in einem Gehäuse, dem Schaltschrank, unterzubringen. Der Schaltschrank kommt dabei fertig bestückt als komplette Einheit zum Einbau in die Anlage. Nachteilig ist, dass sich Komponenten durch die räumliche Baudichte innerhalb des Schranks gegenseitig beeinflussen können und daher dem EMV-konformen Aufbau des Schaltschranks besondere Bedeutung zukommt. Zudem steigen die Investitionskosten für geschirmte Motorkabel, da Schaltschrank und Antrieb in der Regel deutlich weiter voneinander getrennt stehen, als bei der dezentralen Lösung. Die Wandmontagevariante ist aufgrund der räumlichen Nähe zwischen Frequenzum-

Frequenzumrichter lassen sich zentral in Schaltschränken oder dezentral in der Nähe des Antriebs installieren. Beide Konzepte haben Vor- und Nachteile. Bilder: Danfoss


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Gerade bei hoher Staubbelastung ist eine ausreichende Kühlung mitunter gefährdet und der Staub kriecht in kleinste Ritzen. Dies kann zu Ausfällen durch erhöhten Abrieb in Lagern führen.

richter und Antrieb aus EMV-Sicht einfacher zu handhaben und kommt deswegen mit deutlich geringeren Kosten für geschirmte Motorkabel aus. Der geringe Mehrpreis für einen Frequenzumrichter in Schutzart IP54 fällt kaum ins Gewicht. In der Praxis kommen allerdings trotzdem circa 70 Prozent der Geräte in Schaltschränken zum Einsatz. Einhaltung der Temperaturgrenzen erfordert meist Kühlung Die äusseren klimatischen Bedingungen und Umgebungsvariablen haben auf die Kühlung aller elektrischen und elektronischen Komponenten eines Schaltraums/ Schaltschranks einen entscheidenden Einfluss. Für alle Frequenzumrichter sind Temperaturgrenzen für die minimale und maximale Umgebungstemperatur angegeben. Meist sind diese Grenzen durch die eingesetzten elektronischen Komponenten vorgegeben. So darf beispielsweise die Umgebungstemperatur für die im Zwischenkreis eingebauten Elektrolytkondensatoren aufgrund der Temperaturabhängigkeit der Kapazität eine gewisse Grenze nicht unterschreiten. Obwohl Frequenzumrichter noch bis –10 °C funktionieren, garantieren Hersteller den Betrieb bei Bemessungsleistung erst ab 0 °C. Betreiber sollten daher den Einsatz in frostgefährdeten Bereichen (z. B. in nicht isolierten Betriebsräumen) vermeiden. Ebenso kritisch ist der umgekehrte Fall, das Überschreiten der Maximaltemperatur. Anwender sollten auch hier auf die Einhaltung der Grenzen für die Maximaltemperatur achten. Denn elektronische Komponenten sind empfindlich gegen Wärme. Nach dem Arrhenius-Gesetz halbiert sich die Lebensdauer eines elektronischen Bauteils pro 10°C, die es über seiner Auslegungstemperatur betrieben wird. Diese Ober- und Untergrenzen gelten nicht nur für Geräte, die in Schaltschränken ein-

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Erläuterung der ATEX-Schutzarten.

gebaut sind. Auch bei Einsatz von Geräten als die mit hoher Feuchtigkeit beladene Umin den Schutzklassen IP54, IP55 und IP66 gebungsluft sind. Die Luftfeuchtigkeit kann direkt im Feld oder in der Anlage darf die dann auf der Elektronik kondensieren. Beim Umgebungstemperatur die in den Handbü- Wiedereinschalten können die Wassertröpfchen zum Kurzschluss in der Elektronik chern geforderten Werte nicht über- oder führen. Normalerunterschreiten. Um Ein deutliches Zeichen weise tritt dies nur dies zu vermeiden, für aggressive Umgebungsluft bei vom Netz geist gegebenenfalls ist die Korrosion von Kupfer. trennten Frequenzeine Klimatisierung umrichtern auf. Davon Montageräumen oder Schaltschränken notwendig. So her empfiehlt sich dort, wo aufgrund der erhöht die Vermeidung extremer Umge- Umgebungsbedingungen eine Betauung bungstemperaturen die Lebensdauer von nicht auszuschliessen ist, eine SchaltFrequenzumrichtern und damit die gesamte schrankheizung vorzusehen. Alternativ hilft ein Stand-by-Betrieb des FrequenzumrichAnlagenverfügbarkeit deutlich. Allen Frequenzumrichtern ist gemeinsam, ters (FU ständig am Netz), um die Gefahr der Betauung zu verringern. Es ist aber zu dass sie Verlustleistung in Form von Wärme abgeben. Die Grösse der Verlustleis- prüfen, ob die Verlustleistung in Form von Verlustwärme ausreichend ist, um die Elektung in Watt ist in den technischen Daten der Frequenzumrichter angegeben. Betrei- tronik im Frequenzumrichter trocken zu ber sollten geeignete Massnahmen ergrei- halten. fen, die entstehenden Wärmeverluste der Luftbelastung durch aggressive Medien Frequenzumrichter aus dem Schaltschrank abzuführen, beispielsweise durch Schalt- und Staub Aggressive Luft und Gase: In Kläranlagen schranklüfter. Die erforderlichen Luftmengen sind in den Herstellerunterlagen ange- oder Schwimmbädern treten häufig aggressive Gase wie beispielsweise Schwefelgeben. Frequenzumrichter sind so zu montieren, wasserstoff, Chlor oder Ammoniak auf. Eidass der Kühlluftstrom ungehindert durch ne Kontamination der Kühlluft kann zu einer die Kühlrippen des Geräts strömen kann. allmählichen Zersetzung von ElektronikbauBesonders bei IP20-Geräten im Schalt- teilen und Leiterbahnen in Frequenzumrichtern führen. Betroffen sind davon alle elekschrank besteht die Gefahr, dass durch zu enge Montage der Schaltschrankkompo- tronischen Geräte in der Elektroinstallation nenten der Luftstrom nicht frei zirkulieren beziehungsweise im Schaltschrank. Liegt kann und Wärmenester entstehen. Die rich- eine Kontamination der Umgebungsluft vor, tigen, unbedingt einzuhaltenden Montageab- sollten Betreiber die Frequenzumrichter entweder an Orten einbauen, an denen eine stände, finden sich in den Handbüchern. Kontamination mit Sicherheit ausgeschlossen ist, oder sie sollten Geräte bestellen, Luftfeuchtigkeit deren Platinen mit einem speziellen SchutzObwohl Frequenzumrichter zum Teil bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit funktionieren lack beschichtet sind. Ein deutliches Zeichen für aggressive Umgebungsluft ist die (Danfoss bis zu 95 % Luftfeuchtigkeit), muss eine Betauung ausgeschlossen sein. Diese Korrosion von Kupfer. Gefahr besteht besonders dann, wenn der Staubbelastung: Der Einbau von Frequenzumrichtern in Umgebungen mit hoher Frequenzumrichter oder Teile von ihm kälter


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Je nach Einsatzort sollten die Geräte den IP-Schutzklassen entsprechend ausgewählt sein, damit sie maximale Sicherheit bieten können.

Staubbelastung lässt sich oft nicht vermeiden. Der Staub setzt sich überall ab und dringt in jede noch so kleine Ritze vor. Betroffen sind dabei nicht nur in der Anlage montierte Frequenzumrichter in IP55 oder IP66, sondern Geräte in IP21 oder IP20 im Schaltschrank. Diese Umgebung kann drei Folgen haben: •Verminderte Kühlung: Der Staub setzt sich auf der Oberfläche und im Inneren der Geräte auf den Platinen sowie den elektronischen Komponenten ab. Er wirkt wie eine Isolationsschicht. Die Komponenten können Wärme schlechter an die umgebende Luft abgeben, was die Kühlleistung reduziert. Sie erwärmen sich stärker, altern schneller und die Lebensdauer der betroffenen Frequenzumrichter sinkt. Das Gleiche geschieht, wenn sich der Kühlkörper mit Staub zusetzt. •Kühllüfter: Kühllüfter erzeugen den zur Kühlung von Frequenzumrichtern nötigen Luftstrom. Sie sitzen meist an der Rückseite der Geräte. Ihre Rotoren haben kleine Lager, in die der Staub eindringt und dort wie ein Schleifmittel wirkt. Die Folge sind Ausfälle wegen Lagerschäden. •Filtermatten: Vor allem Frequenzumrichter höherer Leistung verfügen über Kühllüfter,

die die warme Luft aus dem Geräteinneren nach aussen fördern. Diese Lüfter haben ab einer bestimmten Grösse Filtermatten, die das Eindringen von Staub ins Gerät verhindern. Beim Einsatz in sehr staubigen Umgebungen setzen sich diese Filtermatten sehr schnell zu und die Lüfter können die Komponenten im Frequenzumrichter nicht mehr richtig kühlen. Explosionsgefährdete Bereiche Antriebssysteme arbeiten häufig in explosionsgefährdeten Bereichen. Kommen dort zur Drehzahlregelung von Motoren und Pumpen Frequenzumrichter zum Einsatz, müssen Anlagen besondere Bestimmungen erfüllen. Die Grundlage bildet hier die EURichtlinie 94/9/EG (ATEX-Richtlinie). Sie harmonisiert die Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemässen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen. Regeln Frequenzumrichter Motoren in Exgefährdeten Bereichen, müssen diese Motoren unter anderem mit einer thermischen Überwachung, zum Beispiel durch Kaltleitertemperaturfühler, ausgestattet sein. Zur Auswahl stehen Motoren der Zündschutzart «d» (druckfeste Kapselung), «e» (erhöhte

Sicherheit) für die Zone 1 und n (nicht funkend) für die Zone 2. Der Unterschied zwischen den Zündschutzarten besteht in der Art und Weise, wie sie das Zünden eines explosiven Mediums verhindern. In der Praxis kommen an Frequenzumrichtern eher selten Motoren in den Zündschutzarten «e» und «n» zum Einsatz. Alle Kombinationen müssen die Anforderungen der thermischen Prüfung nach EN 60079-0, Art. 26.5, erfüllen. Die Prüfungen für die Motoren in den Zündschutzarten «druckfeste Kapselung» und «nicht funkend» können in Eigenverantwortung des Herstellers durchgeführt werden. Motoren der Zündschutzart «erhöhte Sicherheit» muss eine akkreditierte Prüfstelle prüfen. Die Zulassung erfolgt durch eine Zertifizierstelle in Form einer EG-Baumusterprüfbescheinigung. Die meiste Verbreitung haben «de»-Motoren. Das Motorengehäuse selbst entspricht dabei der Zündschutzart «d», während der Anschlussraum in der Zündschutzart «e» ausgeführt ist. Die Einschränkung des «e»Anschlussraums liegt in der maximalen Spannungshöhe ÛLL. Durch die Modulation der Ausgangsspannung können am Umrichterausgang Spannungsspitzen entstehen, die die zulässigen Grenzen bezüglich der Kriech- und Luftstrecken im Ex-e-Anschlussraum überschreiten. In der Praxis hat sich der Einsatz von Sinusfiltern am Ausgang von Frequenzumrichtern bewährt, der unter anderem die hohen Spannungsspitzen und Anstiegsgeschwindigkeiten du /dt weitgehend verhindert. Ausblick auf kommende Folgen Sind diese Fragen alle durch den Anlagenbauer beziehungsweise Betreiber beantwortet, sollte er die notwendige Schutzart des Gehäuses und notwendige Vorkehrungen für maximale Sicherheit kennen. Im nächsten Schritt behandelt der kommende Beitrag die Dimensionierung von Motor und Kabeln, bevor es im letzten Teil zur Auslegung und Auswahl des Frequenzumrichters kommt. ■

AUTOR Stefan Denzer Verkaufsleiter Wasser/Abwasser INFOS Danfoss AG CH-4402 Frenkendorf Tel. +41 (0)61 906 11 11 info@danfoss.ch www.danfoss.ch


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MIKROMETERGENAUE POSITIONIERUNG MIT MAGNETISCHEN DIREKTANTRIEBEN

Präzision ganz ohne Reibung und Spiel Positionieraufgaben verlangen häufig Antriebslösungen, die auf den Mikro- oder sogar Nanometer genau arbeiten. Hinzu kommen die notwendige Dynamik, Verschleiss- und Reibungsverhalten. Magnetische Direktantriebe wie Voice-Coil-Aktoren und Linearantriebe können hier in vielen Fällen eine praxisgerechte Lösung sein.

D

ie Funktionsweise von Voice-Coil-Aktoren und magnetischen Linearantrieben bietet vor allem hinsichtlich Verschleiss und Dynamik Vorteile gegenüber der klassischen Spindeltechnik. Da sie weitgehend auf mechanische Komponenten verzichtet, gibt es weniger Reibung und Spiel und damit mehr Präzision. Gleichzeitig sinken die Kosten und die Energieeffizienz steigt. Zudem sind bei diesem stromgeregelten Prinzip, anders als zum Beispiel bei piezobasierten Antriebslösungen, sowohl Positionsals auch Kraftregelung möglich. Damit lassen sich vergleichsweise grosse Verfahrwege bei geringen Aktor- beziehungsweise Antriebsabmessungen realisieren. Für die Wahl des für eine Positionieranwendung idealen Antriebskonzepts gibt es kein Patentrezept. Ob sich piezobasierte oder magnetische Antriebslösungen besser eignen, ist vom Zusammenspiel vieler Parameter ab-

AUTOR Dr. Ing. Thomas Haase Entwicklungsingenieur Mikropositionierung INFOS PI GmbH & Co. KG DE-76228 Karlsruhe/Palmbach Tel. +49 (0)721 484 60 info@pi.de www.physikinstrumente.de

hängig, die die konkrete Anwendung vorgibt. Zu berücksichtigen gilt es zum Beispiel die geforderte Systemsteifigkeit, den benötigten Hub sowie die vorhandene Energieversorgung. Hinzu kommen das gewünschte Re-

Bild 1: Dieser magnetische Direktantrieb gleicht den Windkrafteinfluss an einem Weltraumteleskop aus. Bilder: PI

gelverhalten, der zur Verfügung stehende Bauraum sowie eventuelle Sicherheitsanforderungen und nicht zuletzt Normen oder die zu erwartenden Kosten. Anhand praktischer Beispiele werden die Gründe, die in vielen Anwendungen für Voice-Coil beziehungsweise magnetische Linearantriebe sprechen, deutlich:

Systemanforderungen bestimmen Antriebssystem Bei Positionierantrieben, die an Weltraumteleskopen für den Windausgleich sorgen sind weiche Systeme notwendig, die mit einer bestimmten Eigenfrequenz schwingen. Piezoantriebe können dies prinzipbedingt durch die hohe Steifigkeit ihrer Keramik nicht leisten, für einen Voice-Coil-Antrieb dagegen ist dies kein Problem (Bild 1). Die auf diese Teleskopanwendung ausgelegte Lösung arbeitet mit einem Hub von ±12 μm bei einer Auflösung von 0,5 nm und einer Leistungsaufnahme von lediglich 100 mA bei 5 N. Die Systemsteifigkeit war damit das entscheidende Auswahlkriterium. Bei einer anderen Anwendung aus dem Bereich der Präzisionsfokussierung in einem medizintechnischen Gerät zur optischen Probenanalyse, die einen Hub von 0,6 mm erfordert, fiel die Wahl ebenfalls auf einen Voice-Coil-Aktor. Wichtig war hier neben dem verhältnismässig grossen Stellweg, dass der Antrieb verschleissfrei und ohne Abrieb arbeitet. Die verschleissfreien Flexure-Festkörperführungen der magnetischen Direktantriebe beruhen auf der elastischen Verformung metallischer Gelenke, die eine unerwünschte Lateralbewegung des Abtriebs verhindert und für hohe Ablaufgenauigkeit sowie lange Lebensdauer sorgt. Piezoschreitantriebe eignen sich zwar auch für nahezu unbegrenzte Verfahrwege; die geforderten 0,6 mm wären damit kein Problem. Allerdings sind ihre Abmessungen für diese Applikation zu gross. Auch entsteht bei der Ankopplung des Piezos immer eine gewisse Reibung; Abrieb liesse sich damit nicht ausschliessen. 


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für diese Applikation umzusetzen galt. Auch bei schnellen Scannern, wie sie beispielsweise in Mikroskopen eingesetzt werden, lässt sich von magnetischen Direktantrieben profitieren. Magnetische Linearantriebe bieten grosse Stellwege, hohe Dynamik und Geschwindigkeiten.

Bild 2: Der magnetische Miniaturantrieb mit Hohlwelle ist für den Einsatz in medizinischen Endoskopen bestimmt.

Kraft- und Positionsregelung Interessante Möglichkeiten erschliessen magnetische Linearversteller mit Kraftreglung. Die Variante V-273 b eispielsweise hat nicht nur einen Positions-, sondern einen Kraftsensor, der das Aufbringen definierter Kräfte ermöglicht. Die Kraftauflösung beträgt dabei 0,025 N. Mit der Ansteuerung über einen digitalen Motion Controller lassen sich so Aufgaben im Automatisierungsverbund lösen, die sowohl eine schnelle Positionierung im Bereich von einzelnen Mikrometern erfordern als auch eine geregelte Aktorkraft. Eine typische Anwendung hierfür ist beispielsweise die Funktionsprüfung von Touch-Displays. Mit diesen Möglichkeiten stossen magnetische Direktantriebe aber noch keineswegs an ihre Grenzen und zukünftig werden sie sich gewiss weitere Anwendungsbereiche erschliessen. Parallelkinematische Systeme mit magnetischen Antrieben werden vor allem durch ihre hohe Dynamik überzeugen. Was mit diesem Funktionsprinzip alles realisierbar ist, haben bereits die Magnetschwebetische PIMag 6D (Bild 3) bewiesen. Der Läufer schwebt auf einem magnetischen Feld, das durch sechs Spulen erzeugt und aktiv über einem 6D-Sensor geregelt wird. Objekte lassen sich auf diese Weise mit bisher unerreichter Führungsgenauigkeit in der Ebene in zwei Richtungen linear und rotativ bewegen. ■

Technik in Kürze

Bild 3: Sechsachsiges Positioniersystem, das auf dem magnetischen Schweben (Magnetic Levitation) basiert.

Ein weiteres Beispiel zeigt, dass die Energieversorgung für die Antriebsauswahl eine entscheidende Rolle spielen kann. Sicherheitskritische Vorschriften innerhalb medizintechnischer Anwendungen, beispielsweise bei einer Endoskopie-Anwendung, können Einschränkungen in der zur Verfügung stehenden Energieversorgung definieren. So können die für Piezoantriebe notwendigen, hohen Spannungen unzulässig

sein. Da gleichzeitig bei Endoskopen der zur Verfügung stehende Einbauplatz sehr begrenzt ist, bot sich ein magnetischer Direktantrieb in Hohlwellenausführung an (Bild 2). Durch die Hohlwelle lassen sich beispielsweise Licht, Kameratechnik oder chirurgische Instrumente wie Greifer oder andere Geräte führen. Temperaturbeständigkeit während der Reinigung und ein Hub von 2 mm waren weitere Anforderungen, die es

Voice-Coil-Aktoren und magnetische Linearantriebe machen sich die Tatsache zunutze, dass die Kraft auf einen stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld proportional zur Magnetfeldstärke und zum Strom ist. Die elektrische Energie wird in mechanische Energie umgewandelt und erzeugt eine Kraft, die je nach Stromrichtung bidirektional wirken kann. Magnetische Linearantriebe entsprechen im Prinzip einer Aneinanderreihung mehrerer Voice-Coil-Aktoren; einzelne Spulen lassen sich nach positionsabhängigem, festgelegtem Muster ansteuern (Kommutierung). Dabei ist prinzipiell entweder die Bewegung der Spulen- oder der Magnetbaugruppe möglich.


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KOGNITIVE SYSTEME MACHEN ERHÖHTE KOMPLEXITÄT UND DYNAMIK AUTOMATISIERTER SYSTEME BEHERRSCHBAR

Anfahrmakulatur deutlich reduziert Die erhöhte Funktionsintegration mechatronischer Systeme erschwert die Prognose des Anlagenverhaltens. Ein Ansatz, um dieser Herausforderung zu begegnen, ist die Verwendung kognitiver Systeme. Dieser Beitrag beschreibt deren Einsatzpotenziale in der Automatisierungstechnik am Beispiel eines konkreten Anwendungsfalles in der Drucktechnik, infolgedessen innovative Reglersysteme für die hochdynamischen Systeme entwickelt werden konnten.

D

ie Nachfrage nach Zeitschriften und Zeitungen sinkt aufgrund der Verdrängung durch E-Paper und Tablets. Gleichzeitig steigen die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Druckmaschinen aufgrund technischer Innovationen. Dies erhöht den Kostendruck auf die Unternehmen der Druckbranche sowie deren Zulieferer. Um die Produktionskosten in den Druckereien zu senken, muss vor allem das Papier effizient eingesetzt werden, da diese die Produktionskosten (Bild 1) deutlich dominieren.

AUTOREN Peter Stich Martin Schmid INFOS Fraunhofer IWU Projektgruppe RMV DE-86153 Augsburg Tel. +49 (0)821 568 83 62 peter.stich@iwu.fraunhofer.de martin.schmid@iwu.fraunhofer.de www.iwu.fraunhofer.de/rmv

Der Makulaturanteil am Maschinen-Output, nen und basierend darauf Massnahmen zur dies entspricht dem Anteil nicht verkaufs- Reduktion der Anlaufmakulatur zu generiegerechter Druckexemplare, liegt bei etwa ren, scheitern massgeblich an der Komplesechs Prozent. Ein bedeutender Anteil ent- xität und Dynamik des Systems sowie den steht hierbei bei Druckbeginn. Dabei ist verschachtelten Abhängigkeiten zwischen speziell eine ungenügende optische Dichte den Prozessparametern. häufige Ursache für eine ungenügende Druckqualität. Ein zu hoher oder zu niedri- Regelungskonzept auf Basis kognitiver Systeme ger Wert bewirkt eine unnatürliche und Deshalb wird ein Simulationsmodell einnicht akzeptable Farbverschiebung. Daher gesetzt, welches die optische Dichte in ist es nötig, den Druckprozess so zu re- Echtzeit berechnet. Damit ist der Regelkreis geln, dass möglichst ab Druckbeginn der jederzeit geschlossen, weshalb die RegeZielwert erreicht wird. lungsdynamik deutlich erhöht wird. Darüber Bisher werden die Stellgrössen bei Druck- hinaus muss keine Totzeit berücksichtigt beginn statisch voreingestellt und, sobald werden, da das Simulationsmodell die Messwerte ermittelt werden können, ent- Werte der optischen Dichte praktisch ohne sprechend korriTotzeit berechnen Mithilfe von Trainingsdaten wird das kann. Die Werte giert. Dies ist jedoch neuronale Netz optimiert. erst nach einer prowerden dem Regler zessbedingt hohen übergeben, um ab Totzeit möglich. Bisherige Ansätze, über Druckbeginn die Regelung zu starten. Um analytische oder numerische Modelle das eine ausreichende Simulationsgüte trotz der Anlagenverhalten betriebsparallel zu berech- Vielfalt an Einflussgrössen sicherzustellen,


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Systeme bietet den Vorteil, die Prozessregelung an die jeweils vorhandenen Prozessbedingungen anzupassen. Hierdurch kann selbst unter variierenden Einflüssen stets ein gleichbleibendes Qualitätsniveau erreicht werden.

Bild 1: Aufteilung der Lebenszykluskosten einer mittleren Offsetdruckmaschine.

werden die Simulationsparameter anhand der vergangenen Produktionsläufe durch ein kognitives System bestimmt. Dieses bildet den Zusammenhang zwischen dem Systemverhalten der realen Maschine und den Einflussgrössen ab. Das gesamte Konzept ist in Bild 2 zusammengefasst. Im Speziellen wird nachfolgend die Funktionsweise des kognitiven Systems beschrieben. Funktionsweise der Parameteradaption Um unbekannte Zusammenhänge aus einer Vielzahl an Daten zu extrahieren, sind verschiedene Möglichkeiten bekannt. Neben einer manuellen Analyse, welche aufgrund der hohen Datenmenge nicht möglich ist, haben sich maschinelle Lernmethoden bewährt. Dabei haben sich neuronale Netze als sehr leistungsfähig und universell einsetzbar erwiesen. Diese bilden die künstliche Intelligenz durch simulierte Neuronen nach. Mithilfe von Trainingsdaten, die aus vergangenen Produktionen extrahiert werden, wird das neuronale Netz so lange optimiert, bis eine Übereinstimmung zwischen der Netzausgabe und den Sollwerten erzielt wird. In Bild 3 sind die Sollwerte den Netzausgaben am Beispiel einer Druckmaschine gegenübergestellt. Jedes Datensatzmuster beschreibt dabei einen Produktionslauf und beinhaltet die Ein- und Ausgangsgrössen sowie die Einflussgrössen. Je besser das neuronale Netz die Parameter schätzt, desto höher ist die Genauigkeit des Prozessmodells und die damit gekoppelte Prozessregelung. Erkennbar ist dabei, dass die Netzausgabe selbst bei den scheinbaren Ausreissern der Datensatzmuster 9 und 13 (Bild 3) in guter Näherung den Sollwerten entspricht. Somit

Bilder: Fraunhofer IWU

sind eine hohe Simulationsqualität und damit ein gutes Einschwingverhalten zu erwarten. Die Parameterermittlung durch kognitive

Technische Bewertung Dies wirkt sich positiv im Verlauf der optischen Dichte aus, speziell bei Druckbeginn, wie in Bild 4 zu sehen ist. Dabei wird mit gewaschenem Farbwerk angedruckt. Jede Linie stellt einen Bereich der Druckbreite dar. Um die erforderliche Produktqualität zu erreichen, müssen alle Zonen innerhalb der Toleranz zwischen 1,48 und 1,72 liegen. Die aktuelle Regelung weist eine grosse Streubreite zu Messbeginn bei 70 Sekunden auf. Die ersten Messwerte liegen im Bereich von 0,65 bis 1,7. Bis alle Zonen in das Toleranzband einschwingen, werden etwa 410 Sekunden lang Produkte mit einer zu geringen optischen Dichte hergestellt. Durch die Verwendung des Simulationsmodells mit den angepassten Prozessparame-

Bild 2: Anpassung des Prozessmodells anhand diverser Einflussfaktoren.

Bild 3: Vergleich der Sollwerte mit den Ausgaben des neuronalen Netzes.


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tern verringert sich die Bandbreite der Dichtewerte deutlich zwischen 1,3 und 1,6. Nach einem kurzen Einschwingen liegen alle Bereiche ab 250 Sekunden innerhalb der Toleranz. Somit sinkt die Einschwingzeit um etwa 160 Sekunden (40% des ursprünglichen Wertes), die eingesparte Makulatur aufgrund einer ungenügenden optischen Dichte beträgt etwa 900 Exemplare, was etwa 50 Prozent der bisherigen Anfahrmakulatur entspricht. Die Auswertung mehrerer Produktionen, die parallel mit der aktuellen Regelung und dem kognitiven System durchgeführt wurden, ergab mittlere Einsparungen von etwa 850 Exemplaren sowie einen verkürzten Andruck um 150 Sekunden. Neben dem Andruck gibt es den Fortdruck, bei dem aus einem befüllten Farbwerk heraus weitergedruckt wird. Im Fortdruck sind die möglichen Einsparungen geringer, es können etwa 630 Exemplare Makulatur und 25 Sekunden Betriebszeit eingespart werden. Diese Werte wurden an einer Produktionsmaschine in mehreren Durchläufen während der Produktion ermittelt. Diese musste hierzu nicht unterbrochen werden. Wirtschaftliche Bewertung einer Offsetdruckmaschine Die Analyse der Produktionsdaten des Jahres 2012 zeigt 850 Andruck- und 3200 Fortdruckereignisse. Damit ergeben sich jährlich Einsparungen von insgesamt 50 Stunden Betriebszeit der Maschine, die für weitere Aufträge genutzt werden können. Gleichzeitig werden der Papier- und Farbverbrauch deutlich reduziert. Im Fortdruck werden jährlich 100 Tonnen weniger Papier benötigt, im Andruck liegen die Materialeinsparungen bei etwa 40 Tonnen. In Abhängigkeit des Papierpreises, welcher bei etwa

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Bild 4: Vergleich der aktuellen Regelung und dem Einsatz des kognitiven Systems.

650 Euro/ Tonne liegt, betragen die realisti- Den realisierbaren Einsparungen stehen schen Einsparungen etwa 81 000 Euro je verschiedene Aufwände entgegen. OffenMaschine. Hierbei sind die Erlöse durch das sichtlich sind dabei der hardwarebezogene Anteil für den Rechner sowie dessen InteRecycling des Papiers berücksichtigt. In Bild 5 ist die Zusammensetzung der Einspa- gration. Dem Anbieter entsprechender Regelungssysteme entstehen zusätzliche Kosrungen detailliert aufgeschlüsselt. Den grössten Anteil bilden hierbei die Ver- ten. Neben der Anpassung des Systems an brauchsmaterialien Papier und Farbe mit et- die jeweilige Maschinenkonfiguration ist die wa 83 Prozent, welche direkt mit der Pa- Funktion bei verschiedenen Betriebszustänpiermenge korrelieren. Zusammen mit den den und Benutzereingriffen abzusichern. Des Weiteren sind zeitbezogenen KosDurch Verwendung des Simulations- die Mitarbeiter zu ten für Energie, Personal sowie den modells verringert sich die Bandbreite schulen, um bei möglichen StörunHilfs- und Betriebsund damit die Einschwingzeit. gen die Verfügbarstoffkosten können diese variablen Kosten direkt eingespart keit der Maschine sicherzustellen, wofür werden. Die Abschreibung sowie die Raum- ebenfalls Aufwendungen entstehen. und Gemeinkosten bilden Fixkosten, wel- Erste Abschätzungen ergeben einen Return che nicht direkt reduziert werden können. on Investment für den Systemanbieter ab Kann die eingesparte Zeit nicht für weitere zehn Installationen insgesamt. Für die DruDruckaufträge genutzt werden, so erhöht ckerei wird ein Return on Investment nach etwa einem halben Jahr erwartet, was in sich die Wertschöpfung je Maschine. hohem Masse von der durchschnittlichen Auflagenhöhe sowie den Qualitätsanforderungen abhängt.

Bild 5: Zusammensetzung der möglichen Einsparungen durch eine intelligente Parameteranpassung.

Zusammenfassung Um eine hohe Produktqualität in kurzer Zeit zu erreichen, müssen diverse Einflussgrössen berücksichtigt werden. Dazu wurde ein kognitives System am Beispiel einer Druckmaschine entwickelt. Dieses lernt anhand der vergangenen Produktionen die optimalen Reglerparameter, wodurch die Anfahrmakulatur im untersuchten Beispiel um 40 Prozent reduziert werden konnte. Weitere Forschungsaktivitäten befassen sich aktuell mit dem Transfer dieser Ergebnisse auf andere technische Systeme wie Kunststoffspritzgussmaschinen. Zusammenfassend können kognitive Systeme dazu beitragen, die erhöhte Komplexität und Dynamik von automatisierten Systemen weiterhin beherrschbar zu machen. ■


Edson Packaging hat mit InteleVüe und Multitouch-Technologie nicht nur die Benutzerfunktionen und den Zugriff auf die Maschinendaten verbessert, sondern die Sicherheit der Bediener erhöht. Der Bediener kann am Control Panel in die Maschine hineinsehen und die notwendigen Einstellungen von dort aus durchführen. Bilder: Beckhoff

EDSON PACKAGING PUNKTET DURCH INTUITIVES MULTITOUCH-PANEL-BEDIENKONZEPT FÜR VERPACKUNGSMASCHINEN

Gefahrloser Blick ins Maschineninnere Intuitives Bedienen und Multitouch-Displayfunktionen sind etabliert. Diesem Trend folgend setzt die kanadische Edson Packaging Machinery Ltd., Produzent von Kartonverpackungsmaschinen, nun Multitouch-Panel ein und bestätigt damit seinen Ruf als ein Unternehmen, das auf zukunftsweisende Technologien setzt.

E

dson Packaging hat mit seiner InteleSuite eine Reihe von Lösungen auf den Markt gebracht, die den Einsatz gekoppelter Maschinen in der Verpackungsindustrie unterstützen: Über InteleLink, basierend auf dem Near-Field-Communication-Standard (NFC), ist beispielsweise der direkte Zugriff auf Videos, PDF-Dateien und Bilder sowie der Telefonkontakt mit dem Kundendienst von Edson Packaging per Funk möglich. Der Nutzer tippt das NFC-fähige Smartphone

INFOS Beckhoff Automation AG CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 (0)52 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch Sindex: Halle 2.0 / Stand D04

oder Tablet einfach an, und die gewünschte Information erscheint auf seinem Gerät. InteleVüe übermittelt via Standard-Webcam Live-Videos an das Multitouch-Control-Panel CP3924. Die Edson-Lösung integriert auch ein RFID-Rückverfolgungssystem für Umrüstwerkzeuge. Dieses prüft, ob auf der Maschine das richtige Werkzeug montiert ist, wodurch Beschädigungen der Maschine und Stillstandzeiten vermieden werden. Die horizontale Hochgeschwindigkeits-Verpackungsmaschine SR3550 ist mit einem 24-Zoll-Control-Panel CP3924 mit Multitouch-Bedientechnologie ausgestattet. «Das Arbeiten am Bildschirm folgt den aus dem Consumerbereich vertrauten Multitouch-Gesten zum Vergrössern, Scrollen und Umblättern», erläutert Brianne Moar, zuständig für Vertrieb und Marketing bei Ed-

son Packaging: «Die Installation von InteleVüe, in Kombination mit der Scada-Software auf dem Industrie-PC C6930, erlaubt uns die Speicherung vielfältiger Dateitypen. So können Videos gespeichert und für den Maschinenaufbau, für Schulungen, zur Einarbeitung oder zur Fehlerbeseitigung abgerufen werden. Live-Videos, die Maschinenprozesse darstellen und aufzeichnen, lassen sich ebenfalls implementieren.» Der Industrie-PC C6930 ist mit einem IntelCore-i7-Prozessor (2,3 GHz, vier Kerne) der dritten Generation ausgestattet. «Dieser IPC ist so konzipiert, dass er die Anforderungen von Edson Packaging in Bezug auf Vibrationen und Betriebstemperaturen perfekt erfüllt», sagt Calvin Wallace, Vertriebsleiter für West-Ontario bei Beckhoff Cana-


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da. «Der C6930 ist nicht nur kompakt und platzsparend gebaut, sondern umfasst verschiedene Optionen für SSD. Edson nutzt im C6930 eine 64-GByte-SSD, was dessen Stabilität und Zuverlässigkeit erhöht und eine enorme Speicherkapazität bietet.» Aussagekräftige Darstellung von Trenddaten «Durch die Fünf-Finger-Multitouch-Bedienung konnten wir die Funktionalität der Bedienerschnittstelle stark erweitern und nützliche Funktionen wie Wählscheiben zum Steuern von Servoachsen, Feineinstellung der Geschwindigkeit und so weiter realisieren. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit der Zweihand-Bestätigung auf dem Bildschirm», erläutert Jeff Werner, Vize-Präsident für Technologie bei Edson Packaging: «Für uns ist es wichtig, dass man über InteleVüe Videos und diverse Maschinendaten bequem in die Bedienerschnittstelle integrieren kann. Aufgrund der hohen Auflösung des eingesetzten 24-Zoll-Panels lassen sich auch aussagekräftige Trenddaten auf dem Bildschirm darstellen.» «Mit der Integration verschiedener Multimedia-Anwendungen bietet Edson einen echten Mehrwert», betont Jeff Werner. Auch das Design der Beckhoff Control-Panels war für Edson ein entscheidendes Argument: «Wir bevorzugen wie unsere Kunden schlanke Displays. Ausserdem bietet der 24-ZollMultitouch-Bildschirm verglichen mit herkömmlichen Singletouch-Control-Paneln eine wesentlich grössere Displayfläche.»

Multitouch verbessert Bedienersicherheit Edson Packaging hat mit InteleVüe und Multitouch-Technologie nicht nur die Benutzerfunktionen und den Zugriff auf die Maschinendaten verbessert, sondern die Sicherheit der Bediener erhöht. Da viele Informationen dank Webcam oder Hochgeschwindigkeitskamera am Control Panel zur Verfügung stehen, muss der Bediener die Maschine für Umrüstung und Wartung viel seltener betreten. Dies kann von aussen, aus einer sicheren Position, über das CP3924-Control-Panel erfolgen. Dadurch, dass der Bediener in die Maschine quasi hineinschauen kann, ohne Schutzvorrichtungen zu passieren und Servomotoren abzuschalten, verringert sich die Anzahl der Unterbrechungen der Spannungsversorgung der Servomotoren. Dies bedeutet weniger Einschaltzyklen und demzufolge eine höhere Lebenserwartung der Maschinenkomponenten. «Dank der Videoübertragung auf das CP3924 ist die Anzahl der erforderlichen Einschaltzyklen um mindestens 25 Prozent gesunken», erklärt Jeff Werner. ■

Edson Packaging Edson Packaging mit Sitz in Hamilton, Ontario, ist Spezialist für Verpackungsmaschinen für verschiedenste Industriebereiche, insbesondere für Papierund Zellstoffprodukte, aber auch für Nahrungsmittel, Pharmazeutika und Konsumgüter. Seit 2012 gehört das Unternehmen zur Pro Mach Inc., einem der grössten Hersteller von Kartonverpackungsmaschinen Nordamerikas. www.edson.com

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Anbieter ABM Elektronik GmbH Homepage www.abme.ch

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www.br-automation.com

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Einsatzgebiete Industrie allgemein

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Technologie TFT Diagonale in Zoll 3,5 bis 10,1 Auflösung bis 1024 x 600

LCD

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Von 10,4 bis 19

Von 7 bis 24

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Von 10,4" XGA TFT – 19" SXGA Von 7" WVGA bis 24" Full HD

QVGA bis Full HD

Seitenverhältnis diverse

4:3

16 : 9

4 : 3 und 16 : 9

Frontschlussklasse bis IP66

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Fronttafeleinbau oder Tragarmmontage je nach Wunsch

Fronttafeleinbau oder Tragarmmontage je nach Wunsch

Frontafeleinbau, Systemlösungen

Aluminium

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Front Aluminium eloxiert

Analog resistiv

Projiziert kapazitiv

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Anschlusstechnologie nach Kundenwunsch

DVI, SDL, SDL3

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Schraubklemmen

Weitere Schnittstellen Ethernet, USB,RS232

USB 2.0, SDL, RS232

USB 2.0, SDL, RS232

USB,Serial, PS2; Ethernet

Gehäusetyp nach Kundenwunsch Gehäusematerial nach Kundenwunsch Touchscreentechnologie kapazitiv

Spezielle Eigenschaften Gehäuse vollkundenspezifisch Durch den modularen Aufbau, Durch den modularen Aufbau, Weitere Zulassungen: möglich, auch EMV Schutz auch als Panel PC konfigurier- auch als Panel PC konfigurier- IECEx, Inmetro, Ghost-R bar bar

Carl Geisser AG www.carlgeisser.ch

Carl Geisser AG www.carlgeisser.ch

Eaton www.eaton.eu

Produktname CP22xx Einbau-Panel-PC

ProScreen Typ MEI/MVI

ProScreen IPCs mit Touch

XV100

Einsatzgebiete Einbau in die Front eines Schaltschranks, Maschinenund Anlagenbau

intelligentes Informationssys- intelligentes Informationssystem für die Produktion tem für die Produktion

Anbieter Beckhoff Automation AG Homepage www.beckhoff.ch

Technologie TFT, Multifinger-Touchscreen Diagonale in Zoll 12 bis 24 Auflösung max. 1920 x 1080 Seitenverhältnis Landscape-, Portraitformat Frontschlussklasse IP65 Gehäusetyp Einbau in die Front eines Schaltschranks Gehäusematerial Aluminium

Maschinen-, Anlagenbau

TFT

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TFT-LCD

32, 42, 46, 55, 65, 72

12, 15, 19

3,5 bis 10

Full-HD 1920 x 1080

1024 x 768 bzw. 1280 x 1024

QVGA, WVGA, VGA

16 : 9

4:3 / 5:4

4 : 3, 5 : 3

IP40 / IP54

IP54

IP65

Desktop, kundenspezifische Sonderausführung

Desktop-, Einbauversion

Fronttafeleinbau

Aluminium

Aluminium / Stahl

Kunststoff, Metall

resistiv

resistiv

Anschlusstechnologie 1 serielle Schnittstelle RS232, 2x Ethernet, 4x USB V2.0, DVI-D Display, 1 DVI-D frei 2x RS232, PS2, 2x GPIO

2x Ethernet, 4x USB V2.0, 2x RS232, 2x PS2

Ethernet

Weitere Schnittstellen 4 x USB-2.0

ProfiNet, Profibus, Modbus, A/D-Wandler, WLAN, GPIOs

Optional div. Feldbuse

Industrie-TFT mit IPC für Dauerbetrieb; Funktionserweiterung mittels Modulsystem

Touchscreentechnologie projektivkapazitiv

ProfiNet, Profibus, Modbus, A/D-Wandler, WLAN

Spezielle Eigenschaften Handschuhbed.; Fünf Finger Industrie-TFT mit IPC für Dauwerden auch bei weniger als 1 erbetrieb; Ausbau zum Ancm Fingerabsand erkannt don-System mit ProView-SW


D I S P L AY S

Anbieter EVE GmbH Homepage www.eve.de

7.14 megalink

Fabrimex Systems AG Glyn GmbH & Co. KG www.fabrimex-systems.ch www.glyn.ch

HY-LINE AG www.hy-line.ch

Produktname EA eDIP TFT-Serie

FSM

2440L

Einsatzgebiete Industrieelektronik, Maschinenbau u.a.

Automatisation, HMI, Lebens- Industrie mittelindustrie, Outdoor, Fahrzeug

Technologie TFT Diagonale in Zoll 3,2 / 4,3 / 7,0 Auflösung 320x240 / 480x272 / 800x480 Seitenverhältnis 4 : 3 / 16 : 9 / 5 : 3 Frontschlussklasse – Gehäusetyp Einsteckmodul Gehäusematerial Kunststoff

ClearLCD

63

KIOSK, POI, Gaming, Ticketing and Self-Service

LCD

TFT-LCD/projiziert kapazitiv

LCD (LED Backlight)

17, 19, 22, 24, 27

7.0 , Frontglas ca. 9.0

23,6

1280 x 1024, Full-HD

WVGA

Full-HD

4 : 3 und 16 : 9

16 : 10

16 : 9

IP65

IP65

IP65

VESA 75/100

Fronteinbau

Open-Frame

Metall / Chromstahl

Superfine Antiglare Glas

Stahlblech, verzinkt/Glas

PCT Touch

projiziert kapazitiv

projiziert kapazitiv/SAW

Anschlusstechnologie Seriell

VGA, DVI, HDMI, Audio

3 x 6 bit RGB Digital (TTL)

VGA,DVI

Weitere Schnittstellen RS-232, SPI, I²C

3 x USB 2.0

I2C für Captouch

24 VDC, mit Handschuhen bedienbar, 2 x Speaker

Mit Handschuhen bedienbar, Anti Fingerprint Frontglas, kspf. Versionen erhältlich

mit Handschuhen bedienbar,landscape oder portrait, vers. Befestigungsmöglichk.

Ineltro AG www.ineltro.ch

JECOTEC AG www.jecotec.ch

MPI Distribution AG www.mpi.ch

Produktname IDS7001L

Noritake itron SMART TFT

DL12

ARCDIS Serie

Einsatzgebiete KIOSK, POI, Gaming, Digital Signage

GUI für Embedded Systeme

Visualisierung der Parameter

Industrie, Automation

TFT mit ARM9 CPU

LED-Anzeige

LCD

3,5 bis 7

600 mm

bis 15

Touchscreentechnologie analog resistiv

Spezielle Eigenschaften Sofort lauffähig: Alle Schriften und Funktionen für Display und Touchpanel bereits integriert

Anbieter HY-LINE AG Homepage www.hy-line.ch

Technologie LCD (LED Backlight) Diagonale in Zoll 70,0 Auflösung Full-HD Seitenverhältnis 16 : 9 Frontschlussklasse IP65 Gehäusetyp Tragarmmontage, Wandmontage, Stand allone Gehäusematerial Stahlblech, verzinkt/Glas Touchscreentechnologie Optical Multi-touch Anschlusstechnologie VGA,HDMI,DP

max. 800 x 480 Pixel

bis 1024 x 768

4:3

4 : 3 bzw.16 :93

IP40

IP65

Open Frame

Wand- und Deckenmontage

Fronttafeleinbau, Tragarmmontage

Aluminium

Aluminium

kapazitiv oder resistiv

projiziert kapazitiv, resistiv

USB, RS232

DVI, VGA

RS-485

RS-232, USB

Weitere Schnittstellen Audio Input, Kopfhörer Output, RS485, SPI, Modbus, CAN interne Lautsprecher Spezielle Eigenschaften mit Handschuhen bedienbar,landscape oder portrait, vers. Befestigungsmöglichk.

Inegrierter ARM9 CPU Core, Sichtweite 40 m einfachste Ansteuerung durch Microcontroller via RS232


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megalink 7.14

D I S P L AY S

Anbieter MPI Distribution AG Homepage www.mpi.ch

MPI Distribution AG www.mpi.ch

Parkem AG www.boxdrive.ch

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

Produktname DM-F Serie

ADP-1XX6 Serie

XGT Panel Series: XP40

HMI für Basis-Anwendungen

Einsatzgebiete Industrie, Automation

Lebensmittelindustrie, Chemieindustrie

Industrie allgemein, Maschinen-/Anlagenbau

Maschinen / Anlagen

LCD

LCD

TFT (Farbe)

Technologie LCD Diagonale in Zoll bis 21,5 Auflösung bis 1920 x 1080 Seitenverhältnis 4 : 3 bzw.16 : 9 Frontschlussklasse IP65 Gehäusetyp Fronttafeleinbau, Tragarmmontage, Rackmontage Gehäusematerial Aluminium Front, Blechabd.

15, 17, 19

7

3,5 bis 15

bis 1280 x 1024

800 x 480

320 x 240/800 x 600/1024 x 768

4:3

5:3

4 : 3 / 16 : 9

IP65

IP65F

Front: IP65 / Rückseite IP20

Tragarmmontage

Fronttafeleinbau

Fronttafeleinbau

Chromstahl

Kunststoff

Front: Aluminium gebürstet

resistiv

analog resistiv

analog resistiv, 4-Draht-Technik

Anschlusstechnologie DVI, VGA, Displayport

DVI, VGA, S-Video

1x Ethernet-RJ45: 10/100MBit/s

Weitere Schnittstellen RS-232, USB

RS-232, USB

USB, Ethernet, RS232C, RS422/485

2xUSB-A 2.0

Echtzeituhr, Fernwartung, Webserver, Trenddatenaufzeichnung

mit Handschuhen bedienbar, Web-Visualisierung

Phoenix Contact AG www.phoenixcontact.ch

PILZ Industrieelektronik www.pilz.ch

www.rockwellautomation.com

Produktname Standard-HMI

High-End-HMI

PMI

Allen-Bradley-6181M

Einsatzgebiete Maschinen / Anlagen

Maschinen / Anlagen

Anlagen- und Maschinenbau

Universell einsetzbar

Touchscreentechnologie projiziert kapazitiv, resistiv

Spezielle Eigenschaften –

Anbieter Phoenix Contact AG Homepage www.phoenixcontact.ch

Technologie TFT (Farbe/Mono) Diagonale in Zoll 5,7 bis 12,1

TFT (Farbe)

TFT

LCD

12,1 bis 24

3,5 bis 15.0

12 bis 19

Auflösung 320 x 240/800 x 480/800 x 600 800 x 600/1024 x 768/1280 x 1024 max. 1024 x 768 Pixel Seitenverhältnis 4 : 3 / 16 : 9 Frontschlussklasse IP65 / Rückseite IP20 Gehäusetyp Fronttafeleinbau Gehäusematerial Front: Aluminium gebürstet Touchscreentechnologie analog resistiv, 4-Draht-Technik Anschlusstechnologie 1x Ethernet-RJ45: 10/100MBit/s

1280 x 1024

4 : 3 / 16 : 9

4:3

IP65 / Rückseite IP20

IP65

IP66, NEMA/UL

Fronttafeleinbau

Fronttafeleinbau

Fronttafeleinbau, Tragarmmontage

Front: Aluminium gebürstet

Aluminium

Aluminium

analog resistiv, 4-Draht-Technik

resistiv

resisitiv

2x Ethernet-RJ45: 10/100MBit/s

DVI und VGA

USB, Ethernet, RS-232, SDKarte, Audio-Line OUT

USB 2.0

Rasche Diagnose durch Integration ins Sicherheitssystem PNOZmulti und PSS4000

Rostfreies Stahlgehäuse als Option verfügbar, USB-HUB, USB-Anschluss auf der Front

Weitere Schnittstellen 1x RS485/RS232, 2x USB- 2.0 4xUSB-A 1.1/2.0, 1xVGA 1xDVI-D, 1xRS232 Spezielle Eigenschaften mit Handschuhen bedienbar, SCADA-Visualisierung, div. Feldbusschnittstellen

Rockwell Automation AG

mit Handschuhen bedienbar, SCADA-Visualisierung, Profinet IO Device nach CCB


D I S P L AY S

Anbieter Schneider Electric AG Homepage www.schneider-electric.ch

7.14 megalink

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Siemens Schweiz AG www.siemens.ch/industry

Siemens Schweiz AG www.siemens.ch/industry

www.sigmatek-automation.com

Produktname Magelis iDisplay

Industrie Flat Panel

Ind. Flat Panel Multitouch

ETV0853-3

Einsatzgebiete Industrie

Visualisieren und Bedienen

Visualisieren und Bedienen

Industrie, Maschinenbau

LCD

LCD

TFT

Technologie LCD Diagonale in Zoll 15, 19 Auflösung XGA 1024 x 768, SVGA 1280 x 1024

SIGMATEK GMBH & CO KG

15, 19, 22

15, 19, 22

8,4

bis 1920 x 1080

bis 1920 x 1080

800 x 600

Seitenverhältnis 4:3

16:9

16:9

4:3

Frontschlussklasse IP65

IP65

IP65

IP65

Gehäusetyp Fronttafeleinbau, Tragarmmontage Gehäusematerial Aluminium

Fronttafeleinbau, Tragarmmonta- Fronttafeleinbau, Tragarmmonta- Fronttafeleinbau ge mit optionalem Gehäuse ge mit optionalem Gehäuse Aluminium

Aluminium

resistiv

projiziert kapazitiv

projektiv kapazitiv

Anschlusstechnologie VGA, DVI-D

DVI, Display Port

DVI, Display Port

Weitere Schnittstellen USB, RS232

USB 2.0

USB 2.0

2 x USB, 1 x CAN, 1 x VARAN, 1 x Ethernet

absetzbar bis 30 Meter

mit Handschuhen bedienbar; absetzbar bis 30 Meter; ATEX

Spectra (Schweiz) AG www.spectra.ch

Spectra (Schweiz) AG www.spectra.ch

Syslogic AG www.syslogic.com

Trenew Electronic AG www.trenew.ch

Produktname Smart True Flat Display

DM-F-Serie

IP-Line-Serie

Projektiv Kapazitiv Touch

FPM-7181W

Einsatzgebiete Industrie / Medizin

Automation, Industrie, POI, POS, Gebäudeautomation

Automation, Industrie, POI, POS, Gebäudeautomation

Industrielle Automation, mobi- Industrieautomation, le Automation, Retrofit Lebensmittelindustrie

Touchscreentechnologie analog resistiv

Spezielle Eigenschaften –

Anbieter Simpex Electronic AG Homepage www.simpex.ch

Technologie LCD Diagonale in Zoll 21,5 Auflösung 1920 x 1080 Seitenverhältnis 16 : 9 Frontschlussklasse IP54 Gehäusetyp Tragarmmontage (VESA 100 x 100) oder mit Standfuss Gehäusematerial Aluminium

Aluminium

LCD

LCD

LCD

TFT

12,15, 17, 21,5, 24

12,15, 17, 19, 24

10,4 bis 21

18,5

von 1024x768 bis Full HD

von 1024 x 768 bis Full HD

Full HD

1366 x 768

4 : 3, 5 : 4, 16 : 9

4 : 3, 5 : 4, 16 : 9

4 : 3/16 : 9

16 : 9

IP65

rundherum IP65

IP68

IP65

Schalttafeleinbau, Arm + Standfuss über VESA 100

Schalttafeleinbau, Arm + Standfuss über VESA 100

Einbau, Aufbau, Openframe

Fronttafeleinbau, VESA Flansch

Front Alu / Rückseite Blech

Aluminium, grau

Aluminium

Aluminium

uchscreentechnologie projiziert kapazitiv

Projected capacitive

resistiv, 5-Draht

Projektiv kapazitiv

projiziert kapazitiv

Anschlusstechnologie DVI-D, VGA, Display Port

HDMI / Display Port / VGA

1xVGA, 1x DVI-D

DVI, HDMI, DisplayPort

VGA, DVI-D

Weitere Schnittstellen

1xUSB 2.0,RS-232 (Touch) 936 VDC Stecker

Front: 1xUSB, Intern: 2xUSB 2.0

VGA, LVDS, RS232/422/485, 10/100/1000 Mibt/s Ethernet

RS232, USB 2.0

pezielle Eigenschaften Individuelle Farbe & Logo möglich. AG-Coating. All-inOne Version (Intel i3)

Multitouch, grosser Temp. Be- OSD, 2 x1 Watt wasser-dichte – reich, MTBF 50’000 Std. Lautsprecher, MTBF 50’000 Std.

12VDC und 24VDC Eingangsspannung


66

megalink 7.14

A U TO M A T I O N

REIHENKLEMMEN WDU 70/95 UND WDU 120/150 VON WEIDMÜLLER FÜR LEITERQUERSCHNITTE BIS 150 QUADRATMILLIMETER

Alles Gute kommt von oben … Firmenbeitrag – Mit dem Anschluss dicker, schwer biegsamer Leiter gehen oftmals ein grosser Kraftaufwand und Verletzungsrisiken einher. Hier bieten die Reihenklemmen WDU mit ihrem Druckbügel-Anschlusssystem Abhilfe. Durch das Einlegen von oben erlauben sie ein einfaches Anschliessen von Leitern mit Querschnitten bis 150 mm2. Der Schaltanlagenbauer Speidel profitiert davon in verschiedenen Anwendungen.

S

chutz- und Steuerschränke für Umspannwerke, Steuerungen und Visualisierungen für den Maschinenbau sowie Unterverteilungen für die industrielle und öffentliche Infrastruktur gehören zu unserem Tagesgeschäft. Gleichzeitig erhalten alle unsere Kunden Installationen nach ihrem spezifischen Bedarf», erklärt Fertigungsleiter Sven Burkhardt den Anspruch der Speidel GmbH & Co. KG in Göppingen. Ihr Kernge-

schäft ist die Elektroinstallation im Gewerbe- und Kommunalbau. Ein wesentlicher Faktor im Schaltanlagenbau ist die Herstellung einer zuverlässigen Versorgung. Um Schäden von einer Anlage abzuwenden, zählt gerade bei hohen Strömen die dauerhafte Sicherheit der Verbindung. Bei der Installation bedeutet dieser Schritt jedoch häufig ein zeit- und vor allem kraftaufwendiges Anschliessen der dicken

Die WDU-Reihenklemmen sind finger- und handrückensicher nach DIN EN 50274.

Versorgungsleitungen. In der Praxis zeigt sich: Das Einlegen der Leiter in die dafür vorgesehenen Reihenklemmen ist zum Teil nahezu unmöglich. «Beim Anschliessen der steifen Leiter in Schaltschränken kommt es leicht vor, dass der Leitermantel einreisst oder sich der Installateur verletzt. In der Vergangenheit haben wir daher zum Anschliessen von 150/185 mm2 -Leitern schon einmal auf spezielle Leitervarianten zurück-

Bilder: Weidmüller


A U TO M A T I O N

7.14 megalink

67

Der Klemmenträger besteht aus dem Isolierstoff Wemid, der gegenüber Polyamid PA66 eine erhöhte Dauergebrauchstemperatur von 120 °C bei verbesserter Brandresistenz (Brandklasse V0) aufweist.

gegriffen, die zwar teurer, aber biegsamer waren», erklärt Sven Burkhardt: «Heute haben wir mit den Durchgangsreihenklemmen WDU eine Lösung an der Hand, die für uns den Anschluss von 70 bis 150 mm2 wesentlich vereinfacht.» Exaktes Arbeiten durch abnehmbare Schraubeinheit Mit ihrem Druckbügel-Anschlusssystem ermöglichen die Durchgangsklemmen WDU 70/95 und WDU 120/150, dass Leiter grosser Querschnitte ohne Kraftaufwand von oben in die geöffnete Klemmstelle eingelegt werden können. Die Schraubeinheit des Druckbügel-Anschlusssystems lässt sich aus der Klemme herausnehmen. Danach legen

Reihenklemmen WDU 70/95 und WDU 0/150 Die Reihenklemmen WDU 70/95 und WDU 120/150 wurden zum Anschliessen von Leitern grosser Querschnitte bis 150 mm2 entwickelt. Der abisolierte Leiter wird ohne Kraftaufwand von oben ins Druckbügelsystem eingelegt. Der Schraubanschluss ist für einen maximalen Bemessungsstrom von 309 A (IEC) ausgelegt. Der aus Stahl gefertigte Druckbügel-Anschluss bietet hohe Rüttelsicherheit sowie konstante Kraftübertragung. Eine gasdichte Verbindung ist gewährleistet. Der Druckbügel-Anschluss funktioniert folgendermassen: Durch eine Längendifferenz zwischen dem Schaft der Klemmschraube und dem federnden Druckbügel verformt sich der Druckbügel beim Andrehen der Schraube elastisch. Die hohe Federkraft des Druckbügels bewirkt die Rüttelsicherheit und gleicht Setzerscheinungen des angeschlossenen Leiters aus. Ein Nachziehen der Klemmschraube ist daher nicht erforderlich.

Installateure den abisolierten Leiter direkt auf die Kupferstromschiene auf. Anschliessend wird die Schraubeinheit wieder eingesetzt und der Leiter festgeklemmt. Das Anziehen der Schraube erfolgt mit einem handelsüblichen Innensechskantschlüssel. «Andere Lösungen erfordert das Aufbringen von Kabelschuhen. Wenn hierbei nicht sauber abgelängt oder gecrimpt wird, kann es zu Mängeln kommen: Weil die Längentoleranz beim Auflegen des Leiters nicht mehr genau passt, springt die Klemme wegen des entstandenen Drucks leicht von der Hutschiene», berichtet Sven Burkhardt: «Reihenklemmen mit verdecktem Einführbereich erfordern viel Erfahrung und ein exaktes Augenmass. Bei der WDU hingegen sind die Schritte beim Einlegen der Leiter jederzeit gut einsehbar, was zusätzliche Sicherheit beim Anschliessen bringt. Durch die abnehmbare Schraubeinheit können unsere Installateure den Leiter probehalber in die Klemmstelle halten, prüfen, ob alles passt, und bei Bedarf exakt nachschneiden. Einmal angezogen, sitzt der Leiter mit Sicherheit fest.» Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Ein Anwendungsgebiet der WDU-Klemmen bei Speidel sind Steuerschränke, die als Standardverteiler für die Werkshallenbeleuchtung in der Automobilproduktion zum Einsatz kommen. Eine zuverlässige Lichtsteuerung inklusive Notbeleuchtung unterstützt hier die Variante WDU 70/95, über welche die Einspeisung erfolgt. Als Klassi-

ker unter den Einsatzgebieten für grosse Querschnitte bezeichnet Sven Burkhardt grössere Unterverteiler: «In einem aktuellen Projekt haben wir eine kompakte Schaltanlage für die Energieversorgung auf einem öffentlichen Areal errichtet», sagt er und ergänzt: «Sowohl die Zuleitung auf die Sammelschiene mit einer Stromaufnahme von 250 A als auch die Versorgung der Abzweige haben wir hier über die WDU 120/150 realisiert. Dank der zwei- oder dreipoligen Querverbindbarkeit konnten wir in dieser Anwendung eine Doppeleinspeisung aufbauen.» Ein weiterer Vorteil der Querverbindungen ist, dass sie für den vollen Nennstrom ausgelegt sind. Ob mit oder ohne Querverbindungen, die WDU-Reihenklemmenfamilie aus dem Weidmüller-Universalspektrum ist für grosse Querschnitte finger- und handrückensicher nach DIN EN 50274 (VDE 0660-514). Damit unterstützen die Reihenklemmen Speidel nicht nur bei der vereinfachten Installation, sondern mit ihrem komplett umschliessenden Gehäuse auch bei der finalen Schaltschrankabnahme vor dem Einsatz in der Praxis. Die Montage zusätzlicher Abdeckungen entfällt. ■

INFOS Weidmüller Schweiz AG CH-8212 Neuhausen Tel. +41 (0)52 674 07 07 info@weidmueller.ch www.weidmueller.ch SINDEX HALLE 3.2 / STAND B02


68

megalink 7.14

M E S S TE C H N I K & S E N S O R I K

TOUCH-BEDIENUNG HÄLT EINZUG IN PREMIUM ECONOMY-OSZILLOSKOPE VON TELEDYNE LECROY

Universelle 500-MHz-Oszilloskope Firmenbeitrag – Die Oszilloskop-Serie WaveSurfer 3000 von Teledyne LeCroy bietet eine Touch-Screen-basierte Bedienoberfläche, die bisher Oszilloskopen der Premiumklasse vorbehalten war. Sie erlaubt es, wesentlich schneller auf die Funktions- und Analysepakete der für den universellen Laboreinsatz konzipierten Geräte zuzugreifen.

M

it Bandbreiten zwischen 200 und 500 MHz, Abtastraten bis zu 4 GS/s und einem Erfassungsspeicher von 10 Megapunkten pro Kanal siedelt Teledyne LeCroy die neuen zwei- und vierkanaligen Geräte zwischen den einfacheren Geräten aus der WaveAce-Familie und seinen PremiumGeräten (WaveSurfer MXs-B und höher) an und löst damit seine bestehende WaveJet300A-Serie ab. Die Geräte sind mit einem 10,1 Zoll grossen berührungssensitiven Bildschirm ausgestattet und bieten das MAUI Advanced User Interface, das LeCroy-Kunden schon von den bisher verfügbaren WaveSurfer- und WaveRunner-Oszilloskopen kennen. Der Messtechnikspezialist hat so die Zahl der erforderlichen Drehknöpfe und Regler reduziert sowie die Übersichtlichkeit verbessert. Anwender erhalten durch das Interface einen einfacheren und direkteren Zugriff auf die Funktionen des Geräts. So erlaubt es MAUI, ein Signal direkt über den Bildschirm zu zoomen oder Kontext-Menüs mit Mathematik- und Analysefunktionen ohne den Umweg über verschachtelte Menüstrukturen aufzurufen.

Im Hintergrund arbeitet Windows CE Embedded als Betriebssystem, sodass zur weiteren Vereinfachung der Bedienung Maus, Monitor und Tastatur an das Gerät angeschlossen werden können. Flashback-Funktion für spätere Datenanalyse Die Kombination aus einer schnellen Bildschirmwiederholrate von maximal 130000 Signalen pro Sekunde, dem HistoryModus zur Wiedergabe vor-

heriger Erfassungen (bis zu 3200) und der automatischen Online-Überwachungsfunktion WaveScan zur automatischen Langzeitanalyse von Signalen auf Runts, Spitzen und andere unerwartete Effekte, machen den WaveSurfer 3000 zu einem leistungsfähigen Werkzeug für die Erfassung schneller Vorgänge und Signalanomalien. Diese und viele weitere Funktionen, die bisher höherpreisigen Geräten vorbehalten oder nur gegen Aufpreis erhältlich waren, gehören beim WaveSurfer 3000 zur Standardausstattung. Dies gilt auch für die oft unterschätzte Lab-

Der berührungssensitive Bildschirm der WafeSurfer3000-Serie erleichtert den Zugriff auf die Funktions- und Analysepakete. Bilder: Teledyne LeCroy


M E S S TE C H N I K & S E N S O R I K

7.14 megalink

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Notebook-Funktion – ein einziger Tastendruck genügt, und die aktuellen Oszilloskop-Informationen aller aktiven Kanäle (Einstellungen, Daten, Bildschirminhalte) sind für die weitere Verwendung abgespeichert. Eine Flashback-Funktion lädt alle Daten in das Gerät zurück. Parametermessungen auf Grundlage von Rohdaten Werkseitig sind die WaveSurfer-3000-Oszilloskope darüber hinaus mit Anschlüssen für aktive Tastköpfe ausgestattet. Der Anwender kann daher die komplette Palette an verfügbaren Tastköpfen (inkl. aktiver Strom-, Spannungs-, Differenz-Tastköpfe) verwenden. Auch auf dem Gebiet der eigentlichen Signaluntersuchung haben sich die LeCroy-EntMAUI ermöglicht das Zoomen ohne Drehknöpfe und Regler. wickler der neuen Oszilloskopserie an den Geräten der Premiumklasse orientiert. So führt das Gerät Parametermessungen auf der Grundlage der Rohdaten und nicht des Bildschirminhalts durch. Zusätzlich lassen speicherschonenden Erfassung rasch aufeisich mehrere Ereignisse wie ein Recht- nanderfolgender oder weit auseinander liegender Ereignisse. Interessiert den Benutecksignal mit unterschiedlichen Anstiegszeizer beispielsweise ten sicher erfassen. nur ein kleiner Teil Dabei ist die MesMAUI erlaubt es, ein Signal direkt eines Signals, wie sung von bis zu über den Bildschirm zu zoomen. die steigenden Flan1000 Pulsbreiten beziehungsweise vertikalen Parametern mit ken eines Rechtecksignals, erlaubt es die nur einer Erfassung möglich, sodass Ereig- Segmentierung, dass nur diese Bereiche nisse schneller gefunden werden. Statistik- mit hoher Abtastrate aufgezeichnet und mit funktionen in Verbindung mit Histicons, die Zeitstempel versehen abgespeichert und die statistische Verteilung der Parameter als angezeigt werden. kleine Symbole darstellen, erleichtern die Die Geräte der neuen Familie besitzen einen integrierten StandardfunktionsgeneraParameteranalyse zusätzlich. tor (optional aktivierbar), der zum Arbiträrfunktionsgenerator ausgebaut werden soll. Speicherschonende Erfassung Der WaveSurfer 3000 nutzt zudem die Zudem sind diverse Protokolldecoder und entsprechende Trigger für die Analyse von Technik der Speichersegmentierung zur

Kommunikationsbussen integraler Bestandteil der WaveSurfer-3000-Oszilloskope. Auch für die Logikanalyse lassen sich die Geräte nutzen, da 16 digitale Kanäle mit einer Abtastrate von 500 MS/s werkseitig installiert sind und bei Bedarf freigeschaltet werden können. Investitionsschutz durch Upgrademöglichkeit Zeigt sich im Laufe der Zeit, dass für neue Aufgabenstellungen Messungen mit höherer Bandbreite erforderlich sind, besteht beim WaveSurfer 3000 die Möglichkeit, die unterstützte Bandbreite auf bis zu 500 MHz nachzurüsten. Dieser Upgrade-Weg und zuschaltbare Soft- und Hardware-Optionen garantieren einen hohen Investitionsschutz und erlauben es LeCroy, die Plattform weiterzuentwickeln. LeCroy geht zunächst mit vier WaveSurfer3000-Geräten an den Start. Die Palette soll im Laufe des Jahres noch nach unten und oben abgerundet werden und dann den Bandbreitenbereich von 100 MHz bis 1 GHz abdecken. ■

AUTOR Franz-Joachim Rossmann Freier Redaktor

Die LabNotebook-Funktion speichert alle Informationen der aktiven Kanäle für die weitere Verwendung ab.

INFOS Teledyne LeCroy SA CH-1217 Meyrin Tel. +41 (0)62 897 64 64 contact.ch@lecroy.com www.lecroy.com SINDEX HALLE 2.2 / STAND C08


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megalink 7.14

I N D U S TR I E B E D A R F

WIRE-TO-BOARD-SYSTEM IM 1,27-MM-RASTER FÜR MAXIMALE DESIGNFREIHEIT BEI MINIMALEM PLATZBEDARF

Steckverbinder-System aus einem Guss 3M trägt dem Miniaturisierungstrend mit einem Steckverbinder-System im 1,27-mmRaster Rechnung. Zusammen mit den Flachbandkabeln ist damit eine durchgängige Verbindung mit den Produkten eines Herstellers möglich.

Bilder: 3M

D

as Steckverbinder-System besteht aus den Buchsensteckern, die mit Flachbandkabel verbunden werden und den Namen «Serie 451» tragen, und aus den Wannenstiftleisten, welche auf den Print kommen und der «Serie 452» angehören. Die neuen Mini-Steckverbinder überzeugen durch ihre Leistungsfähigkeit und ihre Zuverlässigkeit.

Sichere Verbindung Die Buchsenstecker werden mittels Schneidklemmtechnik (IDC) kontaktiert. Geeignet sind hierzu Flachbandkabel mit Leiterquerschnitt AWG 30, sowohl Massiv- als auch Litzenleiter. Dadurch ist die Sicherheit der Verbindung und zugleich eine hohe Signalintegrität gewährleistet. Zugentlastungen sind ebenso im Angebot wie ein optionaler Mechanismus, der ein müheloses Verriegeln und Auswerfen ermöglicht, ohne dabei wesentlich zur Grösse beizutragen. Artenvielfalt Vielfältige Versionen lassen dem Entwickler und Leiterplattendesigner den Freiraum, den optimalen Steckverbinder für seine Applikation zu finden. Nicht nur dass von 4- bis 30-polig jede Möglichkeit offen ist, es gibt zudem gerade wie abgewinkelte Wannenstiftstecker in THT-Technologie. Für die SMD-Bestückung sind gerade Wannenstiftstecker, die es auch in einer tape-andreel-Verpackung gibt, verfügbar. Bei den Beschichtungen kann zwischen Gold-Flash und 0,76-μm-Gold gewählt werden, wodurch selbst in Anwendungen mit hohen Steckzyklen eine lange Lebensdauer gewährleistet ist. Durch die Friction-LockOption entsteht zusätzliche Sicherheit ge-

gen versehentliches Trennen der Verbindung. Beim Pin-in-Paste-Prozess unterstützen die PCB-Standoffs den Lötprozess. Weites Anwendungsgebiet Die Einsatzbereiche, für welche dieses Steckverbinder-System konzipiert wurde, sind sehr vielseitig. Diese umfassen unter anderem Industrieapplikationen wie Solar, Waagesysteme und Sicherheitseinrichtungen sowie die Medizinaltechnik, in der es für tragbare Monitore, Diagnosegeräte oder bei der Patientenüberwachung eingesetzt werden kann. Es eignet sich zudem für Automotiveanwendungen in den Bereichen Information und Entertainment. Dementsprechend ist eine Nutzung in Multimedia-Anwendungen wie DVD-Player, Beamer oder Projektoren ebenfalls möglich.

INFOS Compona AG CH-8320 Fehraltorf Tel. +41 (0)848 840 100 info@compona.ch www.compona.com Sindex Halle 1.2/E04


PRODUKTMELDUNGEN

7.14 megalink

Neues open Powerlink-Stack verfügbar

Gateway mit neuem Design und Funktionen

Ab sofort ist Version 2.0 des Open-Source Powerlink-Stacks verfügbar. Die abwärtskompatible neue Version vereinfacht die Applikationsentwicklung und bringt eine schärfere Trennung zwischen der applikationsorientierten Stack-Bibliothek und dem zeitkritischen Stack-Treiber. Dies ermöglicht das Verlagern der EchtzeitApplikation in einen dezidierten Kommunikationsprozessor oder ein Linux-Kernmodul und so eine Steigerung der Performance, während die API des Stacks im Anwenderbereich bleibt. Die gänzlich überarbeitete Dokumentation bietet neuen Entwicklern einen noch

Die neuen X-gateways werden über einen USBAnschluss konfiguriert. Anwender können ein Xgateway einfach mit ihrem PC verbinden und die Netzwerkkommunikation mit der Windows-basierten Software «Anybus Configuration Manager» konfigurieren. Es ist keine Programmierung notwendig. Das USB-Kabel und die Installationsanleitung sind bei jedem Gerät im Lieferumfang eingeschlossen. Durch das neue Design werden Installation und Verdrahtung einfacher. Das X-gateway kann jetzt aufrecht und damit platzsparend montiert werden. Darüber hinaus haben die neuen X gateways eine geringere Leistungsaufnahme. Die

leichteren Einstieg in die Powerlink-Technologie. Zusätzlich zu den bisher unterstützten Plattformen, wie zum Beispiel Linux, Windows, VxWorks und FPGA-Slaves, verfügt die Version 2.0 über direkte Unterstützung für FPGA-basierte Masters auf Plattformen von Altera und Xilinx sowie als Implementierungen auf dem Sitara-Chip von TI.

B&R Industrie-Automation AG | CH-8500 Frauenfeld | Tel. +41 52 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

71

neue Version des X-gateways enthält auch Netzwerkkombinationen für CC-Link IE Field auf Feldbus und Industrial Ethernet. Ausserdem haben die meisten Versionen mit Industrial Ethernet eine DualPort-Ethernet-Schnittstelle mit integriertem Switch, was zusätzliche externe Switches überflüssig macht.

gateweb GmbH | 8306 Brüttisellen | Tel. +41 44 833 37 13 info@gateweb.net | www.gateweb.net

Schmierfreie dry-tech Lager ®

Markieren mit System Weidmüller erweitert mit seinen neuen Varianten SwitchMark (SM 27/1822 und SM 36/18-30) und dem TM-I 23 sein MultiCard-System. Das aufeinander abgestimmte Markierungssystem kennzeichnet herstellerübergreifend Reihenklemmen, Leiter, Kabel, Geräte und Anlagen. Anwender bringen so Übersicht in ihre Schaltschränke und vereinfachen Installationswie auch Wartungstätigkeiten. Mit dem erweiterten Beschriftungsangebot steigt dank neuer Applikationsvielfalt der Anwendernutzen. Daneben reduzieren die neuen Lösungen Kosten, optimieren Abläufe und berücksichtigen aktuelle Sicherheitsvorschriften. So bei-

spielsweise die neuen SwitchMark-Markierer, sie vereinen Halter und Kennzeichnungsschild. Oder der TM-I 23 ergänzt die TM-I-Familie und bietet eine optimale Leiterkennzeichnung. Mit den multifunktional und robust ausgelegten Markierungslösungen arbeiten Anwender wirtschaftlich, flexibel und zeitschonend.

Weidmüller Schweiz AG | 8212 Neuhausen am Rheinfall | Tel. +41 52 674 07 07 info@weidmueller.ch | www.weidmueller.ch

Technik verbessern und Kosten senken: schmierfrei schwenken, drehen, oszillieren, linear verschieben und bewegen mit Polymerlagern von igus . Lieferung ab 24h. ®

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SINDEX – Halle 3.0 Stand C16; PRODEX – Halle 1.1Stand L14 Die Begriffe "igus, dry-tech" sind in der Bundesrepublik Deutschland und gegebenenfalls international markenrechtlich geschützt.


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megalink 7.14

PRODUKTMELDUNGEN

Grenzstandsensor kontrolliert und überwacht Automation Builder mit mehr Sprachen und präzise Funktionalität Mit der LMT-Familie werden Füllstände in Speichertanks sicher überwacht oder Pumpen vor dem Trockenlauf geschützt. Durch die verschiedenen Längen und Prozessanschlüsse ist eine applikationsspezifische und lageunabhängige Montage möglich. Der LMT lässt sich auf nahezu alle flüssigen und pastösen Medien und Schüttgüter abgleichen. Die zwei unabhängig einstellbaren Schaltausgänge können gar zwei Medien unterscheiden. Die Parametrierung kann per IO-Link und USB-Interface E30396 vorgenommen werden. Aufgrund der hochwertigen Gehäusematerialien wie V4A-Edelstahl (1.4404) und Peek sowie des Designs mit wartungsfreiem Dichtungskonzept erfüllt der Sensor alle Anforderungen an

die Lebensmittelechtheit und für den Hygienebereich. Darunter fallen Zulassungen wie EHEDG, 3A und auch FDA. Das Gehäuse ist schock- und vibrationsfest. Aufgrund der werkseitigen Voreinstellungen kann der LMT durch einfaches «Plug and play» in Betrieb genommen werden.

ifm electronic ag | 4624 Härkingen | Tel. +41 800 88 80 33 info.ch@ifm.com | www.ifm.com/ch

Die SAB-Software vereinfacht die Erstellung der Sicherheitslösung, beschleunigt den Systementwurf und reduziert Fehler. In das Tool können Konstrukteure eine Abbildung der abzusichernden Maschine importieren. Mit Kontrollfragen und über ein Dropdown-Menü werden alle Sicherheitsvorgaben eingegeben. Anschliessend wählt der Konstrukteur notwendige Sicherheitsprodukte aus, generiert eine Stückliste und erstellt eine SISTEMA-Datei für die Performance-Level-Berechnung. SISTEMA ist ein Software-Tool, das dem Anwender von sicherheitsbezogenen Teilen von Steuerungen bei der Sicherheitsbewertung unterstützt. Da die Sprachauswahl begrenzt ist, kann man mit der SAB-Software die Berichterstellung auf zusätzliche Sprachen ausdehnen. Da-

teien lassen sich aufgrund der zellenweisen Dateneingabe hin- und zurückübertragen, wobei die Übersetzung keinerlei Funktionsdaten in der Masterdatei ändert. Neben der erweiterten Sprachauswahl wurde auch die umfangreiche Bibliothek der Sicherheitsfunktionen in der SAB-Software um zahlreiche Neueinträge ergänzt. Die Bibliothek enthält vorgefertigte Designvorlagen, die Informationen zu vielen Sicherheitsapplikationen liefern, einschliesslich spezifischer Funktionen, Performance-Leveloder die nötigen Eingangskomponenten.

Rockwell Automation AG | 5000 Aarau | Tel. +41 62 889 77 77 marketing.ch@ra.rockwell.com | www.rockwellautomation.com

Industriegehäuse auf Wachstumskurs

Prozessdaten auf Fingerdruck

Schäfer Industriegehäuse stellte ursprünglich kundenspezifische, industrielle Sondergehäuselösungen her. Das Know-how fliesst nun in Produkte, die serienmässig gefertigt werden. Standard-Serverracks liegen ab 2014 in der Bauform IS-1 vor. Auf dieser Basis werden kundenspezifische Schranklösungen und serienmässig mit einem speziellen Schaltschrank für Pumpen und Lüfter in Produktion gehen. Der auf Pumpen, Lüfter und Kompressoren mit quadratischer Lastkennlinie zugeschnittene Schrank eignet sich für raue Umgebungen der Energieund Wasserwirtschaft und der Prozessindustrie. Im Hinblick auf die neuen Produkte hat Schäfer Industriegehäuse in neue Maschinen investiert und seine Fertigungsabläufe neu strukturiert. Das Umsetzen aller Punktschweissmaschinen verkürzt die Wege, die die Schränke von der Vormontage bis zur Lackieranlage zurücklegen

Der Bildschirmschreiber RVG200 ermöglicht einen sicheren Zugriff auf die Prozessdaten. Die Touchscreen-Technologie beschleunigt den Prozess. An die 24 Analogeingänge können Thermoelemente oder Widerstandsthermometer angeschlossen werden. Mit einer Abtastrate von 125 ms und galvanischer 500-Volt-Kanaltrennung liefern die Eingänge zuverlässige Werte etwa in Wärmebehandlungsprozessen in der Flugzeugund Automobilindustrie. Er hat je einen USB-Port auf Vorder- und Rückseite. Hier können Peripheriegeräte angeschlossen werden, mit denen Daten in die DataManagerPro-Software übertragen werden. Bei Batch-Anwendungen werden die zugehörigen Texte und Batchnummern mit einem USB-Barcodeleser schnell eingegeben. Die 100-Mbit-Ethernet-Schnittstelle erlaubt eine einfache Integration in ein Anlagennetzwerk. Mit einem PC oder einem Tablet kann jeder-

müssen. Auch an der Lackieranlage selbst und dem Kettenförderer wurden Umbaumassnahmen vorgenommen. Sie reduzierten im Lackierbereich Anlagenkomponenten und verringerten den Energieeintrag.

Rotronic AG | 8303 Bassersdorf | Tel. +41 44 838 11 11 info@rotronic.ch | www.rotronic.ch

zeit von überall auf den integrierten Webserver zugegriffen werden. Prozessalarme oder kritische Prozessmeldungen lassen sich automatisch installieren. Echtzeitprozessdaten lassen sich via Modbus-TCP- oder Modbus-RTU-Protokoll vom und zum RVG200 übertragen. So lässt sich der RVG200 in ein übergeordnetes Leit- oder PLC-System integrieren und sorgt für sichere Datenaufzeichnung und -darstellung. Ein Master-Client-Modus dient darüber hinaus zu Empfang, Darstellung und Archivierung von Daten anderer Geräte.

ABB Schweiz AG | 5401 Baden | Tel. +41 58 585 00 00 press.office@ch.abb.com | www.abb.ch


PRODUKTMELDUNGEN

7.14 megalink

Multitouch und Highend-Rechenleistung

Bausteinbibliothek für Smart Metering

Mit der IPC-Baureihe CP32xx lässt sich Multitouch auch als HighendPanel-PC direkt im Feld nutzen. Die Tragarm-Geräte sind rundum IP-65geschützt und kombinieren Multitouch-Control-Panel mit einem leistungsfähigen Anbau-IPC im kompakten Gehäuse. Auf der Rückseite wird der für den dreh- und neigbaren Tragarm ohnehin erforderliche Bauraum genutzt, um die IPC-Komponenten kompakt und thermisch voneinander entkoppelt unterzubringen: In einem U-förmigen Gehäuse mit passiver Kühlung durch Kühlrippen umbaut der Rechner platzspa-

Die Funktionsbausteinbibliothek ResySM21 dient zum Datenaustausch zwischen einem Controller von Phoenix Contact und Zählern aus den Bereichen Energie, Wasser, Gas oder Fernwärme. Die Datenerfassung erfolgt nach DIN EN 62056-21. Im Zuge der Entstehung von Smart Grids, in denen die Komponenten eines Energieversorgungsnetzes miteinander vernetzt sind, ist die Entwicklung von Smart Metering notwendig. Diese erfordert das Einbinden eines Mikrocontroller

rend den integrierten Tragarm. Die Panel-PC CP32xx bieten für maximale Rechenleistung und ergänzend zur Celeron-CPU, mit 1,6 GHz und zwei Cores, die Intel-Core-i-Prozessoren der zweiten, dritten und vierten Generation. Die Panel-PCDisplays gibt es von 12 bis 24 Zoll, sowohl im 4 : 3 – als auch im Widescreen-Format sowie im Landscape- und Portrait-Modus. Weitere Features sind ein Mini-PCI-Slot frei für ab Werk installierte Karten, 2 GByte DDR3-RAM (erweiterbar auf 16 GByte), Festplatte sowie CFast-Karte oder SSD.

gestützten Energiezählers in ein Netzwerk. Mit diesem Zähler soll dann von einer Steuerung aus kommuniziert werden. Dabei werden unterschiedliche Daten ausgelesen und verschiedene Kommandos gesendet. Alle Daten können dann durch den Einsatz weiterer Resy+-Bibliotheken, wie Resy104 (IEC 60870-5-104), einem überlagerten Leitsystem zur Verfügung gestellt werden. So ist ein vollständiger Fernzugriff eines Leitsystems auf Wasser- und Energiezähler gesichert.

Beckhoff Automation AG | Rheinweg 9 | CH-8200 Schaffhausen Tel. +41 52 633 40 40 | www.beckhoff.ch

PHOENIX CONTACT AG | CH-8317 Tagelswangen | Tel. +41 52 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com | www.phoenixcontact.ch

Motorentechnologie mit IE5-Wirkungsgrad ohne Seltenerdmagnete

Profinet-Stecker mit Schnellanschlusstechnik

Das neue Technologiekonzept basiert auf dem Synchronreluktanzmotor und hebt Energieeffizienz auf eine neue Stufe. Ausgehend von IE4, der höchsten, standardisierten Wirkungsgradklasse, wurden Verluste um weitere 20 Prozent reduziert und so der künftige Wirkungsgrad IE5 erreicht. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung der Technologie, die 2011 vorgestellt wurde. Es stärkt das Motoren- und Umrichterportfolio in Märkten, in denen Kunden hohe Effizienz verlangen. Das Besondere an dem Motorenkonzept SynRM2 ist, dass keine Permanentmagnete aus Seltenerdmetallen verwendet werden; stattdessen kostengünstigere und leicht erhältliche Ferritmagnete. Dies hat Produkte zur Folge, die in wirtschaftlicher und ökologi-

Über die Schnellanschlusstechnik EasyConnect verbinden die Helmholz Profinet-Stecker Komponenten, wie zum Beispiel eine Profinet-Station, mit einem ProfinetKabel von bis zu 100 m Länge. Die Profinet-Stecker in solider Metallausführung stehen mit axialem und gewinkeltem Kabelabgang zur Verfügung, sie sind schnell zu

scher Hinsicht nachhaltiger sind. Derzeit wird das grösste Geschäftspotenzial für die Motoren im Leistungsbereich von 1 bis 15 KW gesehen sowie bei OEMs, die Pakete aus Motor und Umrichter benötigen, deren Eigenschaften anwendungsspezifisch optimiert werden können.

ABB Schweiz AG | 5401 Baden | Tel. +41 58 585 00 00 press.office@ch.abb.com | www.abb.ch

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montieren und in der Schutzklasse IP20 ausgeführt. Farblich markierte Kontaktelemente helfen Anschlussfehler zu vermeiden und erlauben eine sichere visuelle Anschlusskontrolle. Die Verriegelung ist aus Metall, bruchsicher und garantiert einen sicheren Sitz des Steckers.

gateweb GmbH | 8306 Brüttisellen | Tel. +41 44 833 37 13 info@gateweb.net | www.gateweb.net


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PRODUKTMELDUNGEN

Vielseitig einsetzbare USV

Laser-Reflexionslichtschranke in «Klein»

Das System Bolero ist für den Einsatz in den Rugged Embedded Computern der PIP-Produktfamilie vorgesehen und schützt vor verschiedenen Störungen der Spannungsversorgung wie Verpolung, Spannungsspitzen oder Transienten. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich erlaubt die Verwendung bei –40 °C bis +60 °C. Die Komponente BOLERO-1 erkennt Einbrüche der Eingangsspannung und stellt bei Bedarf die Stromversorgung auf Batteriebetrieb um. Das Batterieladegerät und die Schnittstelle für die Kommunikation mit dem HostSystem sind ebenfalls integriert. Damit das System an individuelle Umgebungs- und Leistungsbedingungen angepasst werden kann, verfügt es über einen nicht-flüchtigen Speicher für die Konfigura-

Die Laser-Reflexionslichtschranke Baureihe BOS Q08M der Laserklasse 1 erkennt selbst kleinste Teile von bis zu 0,3 mm bei einer Schaltfrequenz von 400 Hz sicher und ist damit auch für anspruchsvolle Positionieraufgaben die richtige Wahl. Dabei ist der Sensor mit seinem scharf gebündelten Laserstrahl und einem Arbeitsbereich von bis zu einem Meter auch die optimale Lösung, um bei engsten Platzverhältnissen inmitten dicht gesetzter Teile an Maschinenkomponenten «vorbeizuschauen». Die Laser-Reflexionslichtschranke arbeitet als Schliesser oder Öffner und ist wahlweise mit NPN- oder PNP-Ausgang, als Kabel- sowie als Pigtail-Variante erhältlich. Der Anschluss erfolgt jeweils über einen dreipoligen M8-Stecker. Passend dazu gibt es auch einen

tionsparameter. Die integrierte Energieanzeige des Batteriepacks BATT-1 liefert an das Betriebssystem und über eine LED-Anzeige an Anwender Informationen über den Ladezustand der Batterie. Für die Erweiterung der Betriebstemperatur auf –40 °C ist die Batterie mit einer Wärmefolie ausgestattet. Die Schutzschaltung verhindert das Überladen, die Tiefentladung, Überstrom bei der Be- und Entladung sowie Kurzschlüsse.

patentierten Klemmhalter für die schnelle und bündige Positionierung der 8 x 8-Sensoren in Aluminiumprofilen. Der Halter, der zu Item- und zu Bosch-Profilen passt, wird dazu einfach von oben direkt in die Nut eingesetzt und mit einer Schraubendrehung plan fixiert. Dank seines festen Sitzes erschliesst er den Sensoren auch Applikationen, die bislang eine Domäne der Gabellichtschranken waren, dort, wo bislang geeignete Zwischengrössen fehlten.

MPI Distribution AG | 5405 Dättwil AG | Tel. +41 56 483 34 44 sales@mpi.ch | www.mpi.ch

Balluff Sensortechnik AG | 8953 Dietikon | Tel. +41 43 322 32 40 sensortechnik@balluff.ch | www.balluff.com

Platzsparende Rückkühler

PN-Drucksensor arbeitet in rauen Umgebungen

Unter εcool werden bereits seit 2010 montage- und servicefreundliche Geräte mit hoher Energie-Effizienz von Pfannenberg geführt. Die neuen Rückkühler der Compact-Serie sind in sechs Leistungen von 1 bis 6,6 kW in zwei platzsparenden Baugrössen erhältlich. Die sechs Leistungen ermöglichen eine flexible Anpassung der Geräteauswahl. Die Compact Chiller sind auf dem Dach montierbar. Wie alle Geräte erreichen sie eine hohe Kälteleistungszahl (COP). Die Rückkühler sind einfach in der Wartung: Abnehmbare Seitenwände und eine Flügeltür an der Front erleichtern den Zugang zu den Komponenten. Das Tank-Design mit grosser Öffnung macht einen Fülltrichter überflüssig. Schutzart IP 54 unterstützt den Einsatz der Geräte in rauen Umgebungsbedingungen. Darüber hinaus bietet der Luftstrom eine

verbesserte Temperaturstabilität, auch bei höherer Umgebungstemperatur. Rückkühler können dank der Optionen flexibel konfiguriert werden, was ihre Verwendung in nahezu allen Industriebereichen erlaubt. Die ETL1995-Zertifizierung macht sie für Maschinenhersteller interessant. Einsatzgebiete sind etwa Werkzeugmaschinen, Kunststoffverarbeitung bis hin zu alternative Energien.

Geisser Carl AG | 8500 Frauenfeld | Tel. +41 44 806 65 00 info@carlgeisser.ch | www.carlgeisser.ch

Die neue Generation PNSensoren ist in Zusammenarbeit mit Anwendern entstanden. Hohe Überlastfestigkeit, IP67 bei allen Typen der Serie und die unverlierbare Laserbeschriftung machen die neuen PN auch in rauester Umgebung zum perfekten Partner. Hohe Transparenz bei Inbetriebnahme und Identifikation von Maschinenzuständen: Bei gleicher Baugrösse ist das Display vergrössert und die zwei am Sensorkopf angeordneten Schaltzustands-LEDs sind von allen Seiten gut sichtbar. Das Display kann von «Rot»-Anzeige auf eine «RotGrün»-Wechselanzeige umgestellt werden. So werden Schaltzustände hervorgehoben oder ein eigenständiges Farbfenster wird er-

zeugt. Dank 3-Tasten-Bedienung ist die Einstellung schnell und einfach. Den eingeschraubten Sensor in jede Richtung drehen ist beim neuen PN ebenso möglich, wie ihn über spezielle, im Zubehör enthaltene, Montagewinkel beliebig zu montieren.

ifm electronic ag | 4624 Härkingen | Tel. +41 800 88 80 33 info.ch@ifm.com | www.ifm.com/ch


PRODUKTMELDUNGEN

Switch für Power Substation- und Railway-Applikationen

Der Managed Ethernet-Switch für Power Substation- und RailwayApplikationen mit drei fixen Gigabit Combo Ports und sieben 10/100Base-T(X) Ports heisst IESP3073GC-HV. Er unterstützt alle IES 61850-3-, IEEE 1613- und EN50155-Standards. Die offene Architektur erlaubt dem Anwen-

der, Produkte aus anderen Lieferwerken mit den Geräten zu vernetzen. Die genaue Zeitsynchronisation im Netzwerk wird mithilfe der unterstützten Softwarefunktion PTP Client Clock Synchronisation gewährleistet. Alle Funktionen des Switches können durch das leistungsfähige Windows-Dienstprogramm – Open-Vision – zentraler und günstiger verwaltet werden. Um eine solide Netzwerkredundanz sicherzustellen, unterstützt das Gerät Ethernet-Redundanzprotokolle wie etwa ORing, Open-Ring oder MSTP/ RSTP/STP. Das Gerät verfügt über zwei redundante Hochspannungseingänge von 85~264VAC und/ oder 88~373 VDC und kann im Betriebstemperaturbereich von –40 bis +85 °C eingesetzt werden.

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chainflex-Leitungen mit Germanischem Lloyd-Zertifikat

Damit auf Schiffen und bei Offshore-Anwendungen Leitungen für bewegte Anwendungen ohne aufwendige und kostenintensive Sonderzulassungen zum Einsatz kommen können, haben igus und die Germanische Lloyd-Klassifizierungsgesellschaft gemeinsam einen Prüfstandard entwickelt und insgesamt 328 chainflex-Leitungen von igus mit einer Typenzulassung für dauerbewegte Leitungen in e-ketten ausgezeichnet.

Damit sind diese die weltweit ersten Leitungen speziell für Anwendungen in Energieketten, die dieses Zertifikat erhalten haben. Damit haben Anwender nun die Möglichkeit, Steuer-, Bus-, Mess-, Daten- und Motorleitungen speziell für dynamische Anwendungen ab Lager zu kaufen, die zudem den Zulassungsanforderungen der Schifffahrtszulassungsbehörden genügen.

MPI Distribution AG | 5405 Dättwil AG | Tel. +41 56 483 34 44 sales@mpi.ch | www.mpi.ch

igus Schweiz GmbH | CH-4622 Egerkingen | Tel. +41 62 388 97 97 info@igus.ch | www.igus.ch

Dezentrale I/O-Buskoppler

Industrietaugliche Steckverbinder

Der neue Buskoppler für das dezentrale I/O-System TB20 ermöglicht den Zugriff auf die Daten von Peripheriegeräten über das ModbusTCP-Protokoll. Wie die anderen Koppler unterstützt auch das Mitglied der TB20-Kopplerfamilie HotPlug für den reibungslosen Austausch einzelner Module im laufenden Betrieb. Die bis zu 64 angeschlossenen Module erkennt der Koppler automatisch und ordnet die jeweiligen E/A-Daten den Modbusregistern zu. Zum Aufbau von Stern-, oder Linientopologien besitzt der Buskoppler einen eingebauten

Die D-Sub-Steckverbinder werden in einer robusten IP67-Variante in den Baugrössen Standard (bis 50-polig), High Density (bis 78-polig) oder alternativ auch mit Mischpol-Bestückung positiv oder negativ angeboten. Gehäusearten gibt es in Messing verzinnt, Edelstahl oder als «Solid Body»-Version aus Zinkdruckguss für besonders harte Einsatzbedingungen. Die Kontakte sind hartvergoldet über Nickel und mit geraden, abgewinkelten Lötoder Press-Fit-Anschlüssen ausgestattet. Auf der gleichen Grund-

Switch mit 2 Ports und dank des grossen E/A-Abbildes von bis zu 2048 Byte lassen sich auch umfangreiche und komplexe Anlagen realisieren. Die Konfiguration und die Parametrierung der eingesetzten Module erfolgt über die TB20ToolBox. Die im Lieferumfang enthaltene Software kann sowohl eine Hardware Zusammenstellung einlesen, wie auch die Parameter in den Koppler übertragen. Dazu gehört das Basismodul, das Busabschlusselement und der 24V-Spannungsversorgungsstecker zum Lieferumfang.

gateweb GmbH | 8306 Brüttisellen | Tel. +41 44 833 37 13 info@gateweb.net | www.gateweb.net

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lage sind auch Filterstecker (C-Filter) mit geraden oder abgewinkelten Lötstiften erhältlich – allerdings nicht in Mischpol-Ausführung. Diverse Filterausführungen sind je nach Anforderungsprofil zusätzlich zu der grossen bestehenden Auswahl von Standardmodellen realisierbar. Mit einem Sortiment an Hauben und Zubehörteilen bewähren sich IP67-D-Subund Filter-D-Sub-Steckverbindungen selbst unter harten Einsatzbedingungen in vielen industriellen Einsatzgebieten.

Precimation AG | 2555 Brügg BE | Tel. +41 32 366 69 99 welcome@precimation.ch | www.precimation.ch


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PRODUKTMELDUNGEN

Schnell verpackt

Mit der reACTION-Technologie wurden die Reaktionszeiten in der Industrieautomatisierung auf 1μs gesenkt. Sie ermöglicht die Abarbeitung zeitkritischer Subprozesse nach den Spezifikationen der IEC 61131 mit Standardhardware. Die Steuerung wird entlastet und die Performance ohne Mehrkosten gesteigert. Die Primärverpackung ist die grösste Herausforderung in der Verpackungsbranche. Die Maschinen führen Produkt und Verpackungsmaterial mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit zusammen. Die Präzision hat direkten Einfluss auf Produktqualität

Indiens Interesse an offenen Netzwerken und Rohmaterialverbrauch. Abfüllanlagen können die Vorteile der reACTION-Technologie zum Beispiel bei der Bedienung von Ventilen und Sensoren mit der unerreichten Präzision von 1 μs in gravimetrischen und volumetrischen Füllvorgängen nutzen. Andere Hochgeschwindigkeitsprozesse in Verpackungsmaschinen wie das Aufdrucken von Code und das Aussortieren schlechter Ware werden in hoher Präzision abgearbeitet. Dafür werden die Technologien reACTION und NetTime kombiniert, um die Bewegungssteuerung und die dezentralen Ein- und Ausgänge zu synchronisieren. Digitale Ausgangsmuster lassen sich mit einer Auflösung von 125 ns steuern, schnelle Eingangsflanken von Registriermarken oder zur Produkterkennung mit einem Zeitstempel von 1 μs aufzeichnen.

Powerlink und OpenSafety kommen in Indien sehr gut an. Der Stand der Ethernet POWERLINK Standardization Group (EPSG) auf der Elcecrama im indischen Bangalore war gut besucht. Die Fachmesse für Elektrotechnik und industrielle Elektronik verzeichnete mehr als 100 000 Besucher. EPSG widmete sich als einziger Aussteller der Kommunikationsnetzwerke. Hauptanziehungspunkt am Stand war eine Live-Demo. Sie zeigte Antriebe, Drehgeber oder

Sensoren, die über Powerlink mit der Steuerung kommunizieren. Hersteller und Anwender schenken der in ihren Maschinen und Anlagen verwendeten Technologie mehr Beachtung. Ein weiterer Blickfang auf dem Stand war die Präsentation einer Feldbusunabhängigen Sicherheitslösung, die normale und sicherheitsrelevante Daten verarbeiten kann. Besucher waren davon überrascht, dass OpenSafety nicht nur offen ist, sondern auch frei von rechtlichen oder technischen Beschränkungen. Als offene, busunabhängige Sicherheitslösung bietet es Anwendern eine Lösung, die nach Möglichkeiten für den sicheren Betrieb von Fabriken suchen, ohne bereits installierte Systeme verändern zu müssen.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. +41 52 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. +41 52 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

Starke Servomotor-Klemme

Kleine, leistungsfähige Schrittmotoren

Die Servomotor-EtherCAT-Klemme EL7211 mit integriertem Resolverinterface bietet hohe Antriebsleistung in kompakter Bauform für die Motoren der AM31xx- und AM81xx-Reihe. Untergebracht im 24-mm-Klemmengehäuse liefert sie mit bis zu 4,5 ARMS bei 50 V DC hohe Leistung. Die EL72110010 unterstützt Absolut-Encoder und eignet sich für die Servomotoren AM81xx mit OCT. Sie kombiniert Power- und Feedbacksignale in einem Standard-Motorkabel und reduziert so die Material- und Inbetriebnahmekosten. Das integrierte elektronische Typenschild der Motoren kann von der EL7211-0010

automatisch eingelesen und zur vereinfachten Motorinbetriebnahme verwendet werden. Die schnelle Regelungstechnik der Klemmen auf Basis einer feldorientierten Strom- und PI-Drehzahlregelung unterstützt schnelle Positionieraufgaben. Überwachungen, z. B. der Über- und Unterspannung, über die Berechnung eines I2T-Modells bieten Betriebssicherheit. EtherCAT, als leistungsfähige Systemkommunikation, und CAN-over-EtherCAT (CoE), als Applikationsschicht, ermöglichen die optimale Anbindung an die PC-basierte Steuerungstechnik. Die neuen, über die EL72xx-0010 ansteuerbaren Servomotoren AM811x bieten eine skalierbare Leistung von 50 bis 250 W und sind mit 40er-Flanschmass für kleine Bauräume ausgelegt. Sie verfügen über Singleoder Multiturn-Absolutwertgeber mit 15 Bit Auflösung und über die OCT-Anschlusstechnik.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. +41 52 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

Die FDM0620-Serie umfasst Schrittmotoren in minimaler Baugrösse: In einem Gehäuse von 9,7 mm Länge und 6 mm Durchmesser sind alle Komponenten untergebracht. Mit einem Haltemoment von 0,25 mNm und einem dynamischen Drehmoment von bis zu 0,2 mNm sind diese Schrittmotoren für Anwendungen prädestiniert, in denen – wie etwa bei tragbaren Geräten – hohe Leistung auf kleinem Raum gefordert ist. Der Betriebsbereich in der Standardausführung reicht von –35 bis +70 °C. Der Open-loop-Betrieb ermöglicht eine schnelle und einfache Implementierung, das hohe Haltemoment und

die präzise Winkelgenauigkeit machen dieses Produkt zur idealen Lösung für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Winkel- und Linearpositionierung, insbesondere in der Optik, Photonik und Medizintechnik. Das innovative und patentierte Flex-Leiterplattensystem eignet sich sowohl für LIF-Stecker mit Rastermassen von 0,5 und 1,0 mm als auch für die Verdrahtung über Zuleitungen. Eine breite Palette von metrischen Spindeln für Linearbewegungen und ein Planetengetriebe mit verschiedenen Untersetzungsverhältnissen runden die Konfi- gurationsmöglichkeiten der Serie ab.

FAULHABER MINIMOTOR SA | 6980 Croglio | Tel.+41 91 611 31 00 info@minimotor.ch | www.faulhaber.com


PRODUKTMELDUNGEN

Servomotoren für minimale Bauräume

Die Servomotoren AM801x und AM811x bieten ein niedriges Rotorträgheitsmoment und eine vierfache Überlastfähigkeit. Sie erfüllen auf kleinem Bauraum hohe Anforderungen an die Bewegungsdynamik und eignen sie sich für Applikationen mit schnellen Taktwechseln. Die Reihen unterscheiden sich in ihrer Nennspannung. Ein kompaktes Servosystem ergibt die Kombination der AM811x mit den Servomotorklemmen EL72010010. Für die Ansteuerung der für 230 V AC ausgelegten AM801x eignet sich der EtherCAT-Servoverstärker AX5000. Die Motoren sind optional mit spielfreier Permanent-

magnet-Haltebremse oder Passfedernut erhältlich und mit einem Absolutwertgeber und One Cable Technology (OCT) ausgestattet. Durch den im Motor integrierten MultiturnAbsolutwertgeber ist die absolute Position des Antriebs beim Einschalten der Achse bekannt. Die Anlage kann ohne Referenzfahrten in die Endlagen gestartet werden. Die Position der Achse und die aktuelle Verfahrgeschwindigkeit lassen sich so bestimmen. Die Antriebsposition wird ohne Batteriepufferung in ein EEPROM gespeichert. Diesbezüglich eignet sich der neue Motor für Zustellund Verfahrachsen. Das elektronische Typenschild unterstützt die rasche Identifikation im Anlagenverbund. Durch den integrierten Fehlerspeicher ist eine Online-Diagnose bis in den Motor möglich.

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Wasserdichte auf dem Prüfstand Wer konkurrenzfähig bleiben will, muss mit dem dynamischen Markt Schritt halten. Bessere Genauigkeit, höhere Geschwindigkeit oder tiefere Preise sind seine typischen Forderungen. Dazu helfen oft interdisziplinäre Kompetenzen, wenn die herkömmlichen Verfahren nicht mehr ausreichen. Die Zusammenarbeit mit einem externen Spezialisten kann diese Lücken schliessen. Das Wasserdichtheits-Testgerät «Hydro Tester» für Regenbekleidung etwa misst die «Wassersäule». Es erfüllt wichtige nationale und internationale Normen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Modellen kann das aktuelle Gerät beliebig programmierbare Druckprofile abfahren und einen maximalen Druck von 5.0 bar (ca. 50 mWS) aufbauen. Ebenfalls neu ist eine grafische Benutzeroberflä-

che mit farbigem Touch-Screen, USB- und Netzwerkanschluss sowie Datenabruf über einen integrierten Webserver. Die wählbaren Betriebsoptionen sind manueller, halb automatischer oder vollautomatischer Betrieb.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. +41 52 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

Stettbacher Signal Processing | 8050 Zürich | Tel. +41 43 299 57 23 dsp@stettbacher.ch | www.stettbacher.ch

Höhere Packungsdichte in X20-Modulen

Mobiler Computer für Industrieanwendungen

Mit zwei neuen Modulen der X20Serie beschreitet B&R weiter den Weg der Miniaturisierung. Während das X20DO8323 acht PushPull-Ausgänge im X20-Formfaktor bietet, ist das X20DO6639 ein 6-fach-Relais-Modul für 30 VDC oder 230 VAC. Die digitalen Ausgänge des DO8323 sind galvanisch getrennt und können wahlweise als Highside-, Lowside- oder PushPull-Variante beschaltet werden. So erlaubt das Modul die Ansteuerung

ADLINK Technology präsentiert mit dem IMX-3000 seinen neuesten mobilen Computers mit Android-4.0-Betriebssystem für verschiedene industrielle Anwendungen, der sich durch die kompakte Bauform leicht transportieren lässt. NFC (Near Field Communication)-Technologie, ein 1D/2DBarcode-Scanner und drahtlose 3G/WLAN-Kommunikation ermöglichen einen Echtzeit-Informationsaustausch mit unterschiedlichsten industriellen Anwendungen. Der kapazitive 3,8-Zoll-Touchscreen gewährleistet eine gute Ablesbarkeit. Die integrierte 5-Megapixel-Kamera verfügt über einen Autofokus und Blitz und erlaubt eine zeitnahe Übertragung und Überwachung über die drahtlosen Breitbandkommunikationsmöglichkeiten. Ausserdem stehen ein SAMSteckplatz für eine Kryptografie im Kernsystem und NFC-Verschlüsselung zur Verfügung, wodurch eine

von bis zu vier Gleichstrommotoren als Vollbrücke mit einer Nennspannung von 12 bis 24 VDC und einem Nennstrom bis 0,5 A. Im Betrieb als Halbbrücke kann es bis zu acht Motoren ansteuern. Das DO6639 weist sechs getrennte Relais mit Schliesserkontakten auf. Diese können sowohl bei 30 VDC als auch bei 230 VAC mit jeweils zwei Ampere belastet werden. Damit hebt B&R die Packungsdichte bei 230-VACRelais deutlich an.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. +41 52 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

robuste Systemsicherheit gewährleistet wird. Der IMX-3000 ist ideal geeignet für einen Einsatz im Einzelhandel, in der Logistik, für Inspektionen vor Ort, im Lager und Transportbereich sowie in vielen anderen Umgebungen. Die Rechenleistung des 1,2-GHz-DualCore-Prozessors und das gegen Stoss, Spritzwasser und Staub geschützte Gehäuse gewährleisten ein effizientes Arbeiten und reduzieren die Verwaltungskosten.

MPI Distribution AG | 5405 Dättwil AG | Tel. +41 56 483 34 44 sales@mpi.ch | www.mpi.ch


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L I E F E R A N TE N V E R Z E I C H N I S

Antriebe/Fluidik

Elektronikfertigung

ASSEMTRON AG CH-5630 Muri AG Tel. +41 (0)56 675 10 10 • Fax +41 (0)56 675 10 11 info@assemtron.ch • www.assemtron.ch Elektronikfertigung • Kabelkonfektion Baugruppen • Komplett-Systeme

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IMPRESSUM

Impressum

Firmen in dieser Ausgabe ABB Schweiz AG

Megalink – Elektronik + Automation ISSN 1662-9558 21. Jahrgang «Megalink» 30. Jahrgang «EC Woche» 35. Jahrgang «Precision» 53. Jahrgang «Elektroniker» www.megalink.ch Auflage / Verbreitung WEMF/SW-Beglaubigung 2013 Druckauflage* 10 500 Exemplare Total verbreitete Auflage 6381 Exemplare davon verkauft 1872 Exemplare *inkl. Probe- und Werbeexemplare, Veranstaltungen und Messen

73

ABB Technikerschule Baden

8

Medienstelle ABB Schweiz MPI Distribution AG

75, 77 16, 46

Antrimon AG

12

National Instruments Switzerland .

Astrel AG

35

Newave Energy AG

AZ Fachverlage AG

20

Omni Ray AG

35 1

B&R Industrie-Automation AG 38, 71, 76, 77

Parkem AG

Balluff Sensortechnik AG

61, 74

PHOENIX CONTACT AG

Herausgeberin AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50, Fax +41 (0)58 200 56 51

Beckhoff Automation AG

2, 60, 73, 77

BERNEXPO AG

Geschäftsführer Axel Wüstmann a.i.

Kontakt Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan Redaktion Megalink, Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 42, Fax +41 (0)58 200 56 61 Chefredaktor: Markus Back, Tel. +41 (0)58 200 56 59 Redaktor: Daniel Wallimann, Tel. +41 (0)58 200 56 30 Copyright Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.

50 2, 14, 22, 27, 73

Physik Instrumente (PI) GmbH & Co. KG

55

25

PowerParts AG

23

Compona AG

70

Precimation AG

75

Contrinex Schweiz AG

19

Rockwell Automation AG

72

Danfoss AG

52

Rotronic AG

72

ebm-papst AG

49

Schaffner GmbH

33

EBV Elektronik GmbH & Co. KG

26

Schneider Electric (Schweiz) AG

EPLAN Software & Service AG

45

Simpex Electronic AG

37

FAULHABER MINIMOTOR SA

76

Stettbacher Signal Processing

77

3, 34

Stolz Electronics AG

48

Ford Motor Company

US 4

Teledyne LeCroy SA

68

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36

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32, 75

Anzeigen Thorsten Krüger, Tel. +41 (0)58 200 56 32 Verena Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 42 Anzeigentarif unter www.megalink.ch

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74

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Aboverwaltung /-Bestellung www.fachtitel.ch, abo@megalink.ch, Tel. +41 (0)58 200 55 64 Preise Abonnementspreis Fr. 84.–, Ausland Fr. 85.– plus Postgebühren

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Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Fraunhofer Institut Werkzeugmaschinen Leiter Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04

18

Inserateschluss: 28.07.2014

9

Verband SCHWEIZER MEDIEN

Titelseite

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Alle Informationen in aller Ruhe – Das kann nur ein Inserat. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider und Yannick Schaller, Havas Worldwide Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


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