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MegaLink Precision 8- 06

w w w. m e g a l i n k- p r e c i s i o n . c h

• IAONA: Mission erfüllt? • Feldbus der Zukunft • LXI nutzt Ethernet Rückschau focus. technology forum


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10.8.2006 11:18:56 Uhr


Editorial

IAONA geht ins Reduit Nach nur 7 Jahren hat die IAONA geschafft, wovon die EU immer noch nur träumen kann: in ihrem gesamten Mitgliedsgebiet eine Einheitswährung und die Gleichberechtigung aller Sprachen. Dabei ist das ganz einfach. Man muss nur nicht ständig neue Mitglieder aufnehmen, sondern es genau umgekehrt tun. Und das ist der IAONA Europe e. V. jetzt sehr gründlich gelun«Siebe ist scho übertriebe.» gen, indem sie den Verband ganz aufgelöst hat. Redensart im Oberaargau Doch dabei muss es jeden Bürger dieses Landes mit Stolz erfüllen, dass die im Grossen Kanton beschlossene internationale Liquidierung der Iaona vor der Schweiz Halt machen musste. Geschichte wiederholt sich eben doch! IAONA e. V., die Industrial Automation Networking Alliance, sieht nach nunmehr sieben Jahren ihre Mission als erfüllt an, Firmen für Ethernet zusammenzubringen, die diese Technologie mitgestalten. Gleichwohl kann man es wohl kaum als anwenderfreundlich und im Sinne der Ziele von IAONA bezeichnen, dass es heute bei Ethernet einen Wildwuchs an Varianten gibt wie nie zuvor. Selbst rudimentäre Kompatibilitäten sind eher rar. Natürlich kann man der IAONA zugute halten, dass es ohne sie vielleicht noch viel schlimmer gekommen wäre. IAONA hat Hervorragendes zur Verbreitung von Ethernet geleistet und firmenneutral gewirkt. Angesichts der noch anstehenden Aufgaben muss man die Auflösung aber wohl doch als Kapitulation ansehen. Aber als ehrenvolle und erst nach 7 Jahren, da sie nie die Unterstützung vom Marktführer hatte. Ganz im Gegenteil. Der wirkliche Verlierer könnte aber der Anwender sein. Einmal mehr ist die Schweiz auch hier ein Sonderfall: IAONA Schweiz hat sich von Anfang an als reine EthernetMarketing-Organisation verstanden und z. B. an keinerlei technischen Kommissionen teilgenommen. So war es nur hierzulande gelungen, im hohen Interesse des Anwenders eine Parteien-übergreifende gemeinsame Veranstaltung wie den Networking Day 2005 in Basel zustande zu bringen. Was Vorstandsmitglieder von IAONA in Deutschland und in der Schweiz dazu sagen, lesen Sie in dieser Ausgabe. Heinz Radde, Chefredaktor heinz.radde@azag.ch

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Inhalt

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Automation

Themen

IAONA 1999 mit dem Ziel angetreten, Ethernet in der Automation zu etablieren, hat sich die IAONA Europe e. V. zum 30. Juni aufgelöst. Reinhard Keller,Mitglied des Board of Directors, zieht Bilanz.

Editorial Inhaltsverzeichnis Veranstaltungskalender Nachrichten IAONA Switzerland macht weiter Die IAONA tritt ab

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Messtechnik

Grossflächen-abdeckendes Funksystem Thin Clients GV bei swissT.net

LXI

Sonderausgabe Innovation – Vorschau

LXI (Lan Extensions for Instrumentation) ist ein neuer offener Plattformstandard für Messinstrumente, Version 1.0 wurde im September 2005 veröffentlicht. Er nutzt die Vorteile der hohen Bandbreite von Ethernet und definiert zusätzlich wichtige Aspekte für den Einsatz in der Messtechnik.

Der Feldbus der Zukunft LXI-Messgeräte nutzen Ethernet focus. forum – gute Aussichten für 2008 «IPC Factory» Who's who – Schweizer Anbieter der Automation

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focus. forum

Kleiner Servo ganz gross Kompaktantrie mit Feldbus Lieferantenverzeichnis

Gute Aussichten für 2008 Das focus. technology forum 2006 ist nach dreitägiger Dauer am 22. Juni 2006 im Messezentrum Zürich zu Ende gegangen. Im Zentrum der Veranstaltung standen die über 130 Fachvorträge, an denen neuste Technologien und deren Anwendungen präsentiert wurden.

Impressum In dieser Ausgabe

Automatisieren, Positionieren und Handhaben Bei heissen Events immer cool

maxon compact drive – Intelligenz und hohe Leistungsdichte auf kleinstem Raum

Pendant zur Pneumatik Web-Anzeigefunktionen

Die maxon-Kompaktantriebe kombinieren Steuerung, Sensorik und Motor im modernen Alu-Gehäuse. maxon-Produkte in angepasster Ausführung ergeben robuste, Platz sparenden Antriebslösungen mit hoher Leistungsdichte. MCD EPOS ist ein hochdynamischer, wartungsfreier Positionierantrieb mit Feldbus-Anbindung und einer maximalen Leistung von 60 Watt. Die EPOS P 24/5 ist eine frei programmierbare Positioniersteuerung mit integrierter Endstufe für bürstenbehaftete und bürstenlose Gleichstrommotoren maximal 120 Watt. Die EPOS P wird mit einer äusserst effizienten Software-Umgebung programmiert. Verschiedene Programmeditoren nach IEC 61131-3 stehen zur Verfügung. Die Motion Firmware Bibliothek wurde nach dem verbreiteten PLCopen Motion Control Standard implementiert. maxon motor ag Brünigstrasse 220, 6072 Sachseln/OW Tel. 041666 15 00, Fax: 041 666 16 50 info@maxonmotor.com, www.maxonmotor.com

Feldbusse und Ethernet im All-in-one-IC Auswahlschieber

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Produkte

in motion Bauelemente Messen und Prüfen Automation Kommunikation

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80 90 92 126 128 128

Highlight

Nachschau focus. technology forum

Zur Titelseite

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Industriebedarf

88 96 102 107 117 123

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Veranstaltungskalender

Datum

Ort

Thema

Kosten

Veranstalter

lfd., auch nach Vereinbarung

Langenthal, Buttikon, Weinfelden oder Vor-Ort

Hydraulik, elektrohydraulische Steuerungen und Regelungen, Pneumatik und elektropneumatische Systeme, Profiltechnik, Materialfluss-Systeme, Arbeitsplatzgestaltung, Robotertechnik, Linear-führungen, Antriebstechnik, SPS, CNC, Indra-Logic

anfragen

Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon, 055 464 63 79 walter.bhend@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch/seminare

lfd., auch nach Vereinbarung

RSLogix500, SLC ML, SPS, HMI, Drive, Safety, Spécial, GV3000, Mägenwil, Renens oder Vor- Ultra Ort

anfragen

Rockwell Automation AG Hintermättlistrasse 3, 5506 Mägenwil 062 889 77 77, gms.ch@ra.rockwell.com www.rockwellautomation.ch

zwischen 12.09.06 und 20.09.06

Ennetbaden, Lausanne, usw.

Zukunftsweisende Messtechnikbusse und deren effizienter Einsatz mit NI LabVIEW – von USB für portable Anwendungen bis PXI Express für höchste Leistungsfähigkeit

kostenlos

National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51 www.ni.com/switzerland

30.08.06 und 14.09.06

Münchenstein (bei Basel)

Imhof Forum 06 Seminarreihe mit Ausstellung. Innovationnen und Produktneuheiten von Sew-Eurodrive

kostenlos

Alfred Imhof AG Antriebstechnik Jurastrasse 10, 4142 Münchenstein 061 417 17 17, info@imhof-sew.ch www.imhof-sew.ch

31.08.06

Aesch

15 Jahre ESSEMTEC: Tag der offenen Tür

31.08.06 bis 27.10.06

D, A, CH

Welcher Bus ist optimal? USB, LAN, PCI und PIXe, Busse und deren Einsatz in Mess- und Prüftechnik

kostenlos

National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51, www.ni.com/switzerland

05.09.06 07.09.06

Hinwil Bern

Prüftechnologie Days 2006

CHF 90.–

ad+t AG Hinwil, 044 937 52 80 info@adt.ch, www.adt.ch

06.09.06

Zürich, Regensdorf

Renesas R8C Mikrocontroller mit Evaluationboard von Glyn

CHF 75.– inkl. Dokumentation, R8C-Entwicklungsboard, Getränke und Lunch

Glyn Schweiz Bachweg 3, 8133 Esslingen 044 944 55 13 clive@giovannini.ch www.glyn.ch

13.–15.09.06

Messehalle 2 in Luzern

TeleNetfair 2006 Die Netwerker-Fachmesse

20.09.06

Zürich

Seminar Klebetechnik

CHF 190.–

Egli, Fischer & Co. AG Gotthardstrasse 6, Postfach, 8022 Zürich, 044 209 81 11

27.–28.09.06

Dortmund

8. Wireless Technologies Kongress

ab € 760.–

Messe Frankfurt GmbH Rotebuehlstr. 83–85, 70178 Stuttgart +49 71 161 94 60, www.mesago.de

28.09.06

Zürich, Regensdorf

EBV TechTrends Symposium 2006 ist das Seminar für Designer, kostenlos Entwickler und Projektleiter der Elektronikindustrie.

28.09.06 09.11.06 14.11.06

3D-Visualisierung Uni Bern EMPA Dübendorf Simulation in der Elektronik und Mechatronic .NET vs. Java Fehraltdorf

ab CHF 270.– ab CHF 270.– ab CHF 180.–

Electrosuisse Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf 044 956 11 51, www.electrosuisse.ch/itg

07.11.06

Baden

NIDays

ab CHF 150.–

National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51, www.ni.com/switzerland

CAN- und CANopen-Seminar in der Schweiz

ab € 280.–

CAN in Automation (CiA) Am Weichselgarten 26, DE-91058 Erlangen +49 91 3 169 08 60, www.can-cia.org

07.11.06 (CAN) Zürich 08.11.06 (CANopen)

Firma für organische Biometrie-Sensoren Die NANOIDENT Technologies AG, führende Firma in der Entwicklung und Produktion optoelektronischer Sensoren auf Basis organischer Halbleiter, hat mit der NANOIDENT Biometrics GmbH ein Unternehmen gegründet, das sich auf die kommerzielle Entwicklung und Herstellung organischer Biometrie-Sensoren für industrielle Kunden fokussiert. NANOIDENT Biometrics nutzt dabei die NANOIDENT Photonic Solutions Platform, um erstmalig eine umfassende Produktfamilie von Biometrie-Sensoren auf Basis organischer Halbleiter von Lowcost Fingerprint-Sensoren bis hin zu multimodalen Biometrie-Sensoren für Sicherheitssysteme mit höchster Erkennungsgenauigkeit und Sicherheit. zu kreieren: Tel. +43 (0)732 9010 2203 http://www.nanoident.com

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MegaLink Precision 8- 06

ESSEMTEC AG Senstrasse 20, 6287 Aesch 041 919 60 60, sales@essemtec.com www.essemtec.com

TeleNetfair by, fair2all GmbH Sihlbruggstrasse 105, 6345 Baar 041 760 19 19, 041 760 19 36 www.fair2all.ch, www.telenetfair.ch

EBV Bernstrasse 394 8953 Dietikon, 044 745 61 61 daniel.studer@ebv.com

Warnung vor kostenfreien Sex-Seiten Hinterhältig verspricht das Spyware Programm DigiKeyGen einen kostenfreien Zugriff auf erotische Webseiten, um gutgläubige User in eine digitale Falle zu locken. Wenn der Anwender dem Angebot folgt und DigiKeyGen auf sein System lässt, erhält er ein angebliches Passwort für die gewünschten Pages und gleichzeitig ein unerwünschtes Spyware Programm auf sein System installiert. Eine vermeintliche Anti-Spyware-Applikation wird dem Opfer direkt nach Erhalt der Spyware-Meldung für 49,95 USD zur Beseitigung des Eindringlings aufgedrängt. Der Schädling infiziert also das System, um den User erpressen zu können. Weitere Informationen zum Spyware Porgramm DigiKeyGen und zu anderen Malware Exemplaren finden Sie unter: http://www.pandasoftware.com/com/virus_info/default Tel. 022 994 89 65 www.activescan.com


Veranstaltungskalender

Datum

Ort

Thema

Kosten

Veranstalter

lfd., auch nach Vereinbarung

Langenthal, Buttikon, Weinfelden oder Vor-Ort

Hydraulik, elektrohydraulische Steuerungen und Regelungen, Pneumatik und elektropneumatische Systeme, Profiltechnik, Materialfluss-Systeme, Arbeitsplatzgestaltung, Robotertechnik, Linear-führungen, Antriebstechnik, SPS, CNC, Indra-Logic

anfragen

Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon, 055 464 63 79 walter.bhend@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch/seminare

lfd., auch nach Vereinbarung

RSLogix500, SLC ML, SPS, HMI, Drive, Safety, Spécial, GV3000, Mägenwil, Renens oder Vor- Ultra Ort

anfragen

Rockwell Automation AG Hintermättlistrasse 3, 5506 Mägenwil 062 889 77 77, gms.ch@ra.rockwell.com www.rockwellautomation.ch

zwischen 12.09.06 und 20.09.06

Ennetbaden, Lausanne, usw.

Zukunftsweisende Messtechnikbusse und deren effizienter Einsatz mit NI LabVIEW – von USB für portable Anwendungen bis PXI Express für höchste Leistungsfähigkeit

kostenlos

National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51 www.ni.com/switzerland

30.08.06 und 14.09.06

Münchenstein (bei Basel)

Imhof Forum 06 Seminarreihe mit Ausstellung. Innovationnen und Produktneuheiten von Sew-Eurodrive

kostenlos

Alfred Imhof AG Antriebstechnik Jurastrasse 10, 4142 Münchenstein 061 417 17 17, info@imhof-sew.ch www.imhof-sew.ch

31.08.06

Aesch

15 Jahre ESSEMTEC: Tag der offenen Tür

31.08.06 bis 27.10.06

D, A, CH

Welcher Bus ist optimal? USB, LAN, PCI und PIXe, Busse und deren Einsatz in Mess- und Prüftechnik

kostenlos

06.09.06

Zürich, Regensdorf

Renesas R8C Mikrocontroller mit Evaluationboard von Glyn

CHF 75.00 inkl. Glyn Schweiz Bachweg 3, 8133 Esslingen 044 944 55 13 clive@giovannini.ch www.glyn.ch

05.09.06 07.09.06

Hinwil Bern

Prüftechnologie Days 2006

CHF 90.–

13.–15.09.06

Messehalle 2 in Luzern

TeleNetfair 2006 Die Netwerker-Fachmesse

20.09.06

Zürich

Seminar Klebetechnik

28.09.06

Zürich, Regensdorf

EBV TechTrends Symposium 2006 ist das Seminar für Designer, kostenlos Entwickler und Projektleiter der Elektronikindustrie.

27.–28.09.06

Dortmund

8. Wireless Technologies Kongress

ab € 760.–

Messe Frankfurt GmbH Rotebuehlstr. 83–85, 70178 Stuttgart +49 71 161 94 60, www.mesago.de

07.11.06

Baden

NIDays

ab CHF 150.–

National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51, www.ni.com/switzerland

CAN- und CANopen-Seminar in der Schweiz

ab € 280.–

CAN in Automation (CiA) Am Weichselgarten 26, DE-91058 Erlangen +49 91 3 169 08 60, www.can-cia.org

ab CHF 270 ab CHF 270 ab CHF 180

Electrosuisse, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf 044 956 11 51, ITG www.electrosuisse.ch/itg

07.11.06 (CAN) Zürich 08.11.06 (CANopen) 28.09.06 09.11.06 14.11.06

3D-Visualisierung Uni Bern EMPA Dübendorf Simulation in der Elektronik und Mechatronic .NET vs. Java Fehraltdorf

Firma für organische Biometrie-Sensoren Die NANOIDENT Technologies AG, führende Firma in der Entwicklung und Produktion optoelektronischer Sensoren auf Basis organischer Halbleiter, hat mit der NANOIDENT Biometrics GmbH ein Unternehmen gegründet, das sich auf die kommerzielle Entwicklung und Herstellung organischer Biometrie-Sensoren für industrielle Kunden fokussiert. NANOIDENT Biometrics nutzt dabei die NANOIDENT Photonic Solutions Platform, um erstmalig eine umfassende Produktfamilie von Biometrie-Sensoren auf Basis organischer Halbleiter von Lowcost Fingerprint-Sensoren bis hin zu multimodalen Biometrie-Sensoren für Sicherheitssysteme mit höchster Erkennungsgenauigkeit und Sicherheit. zu kreieren: Tel. +43 (0)732 9010 2203 http://www.nanoident.com

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MegaLink Precision 8- 06

ESSEMTEC AG Senstrasse 20, 6287 Aesch 041 919 60 60, sales@essemtec.com www.essemtec.com National Instruments Sonnenbergstr. 53, 5408 Ennetbaden 056 200 51 51, www.ni.com/switzerland

ad+t AG Hinwil, 044 937 52 80 info@adt.ch, www.adt.ch TeleNetfair by, fair2all GmbH Sihlbruggstrasse 105, 6345 Baar 041 760 19 19, 041 760 19 36 www.fair2all.ch, www.telenetfair.ch

CHF 190.–

Egli, Fischer & Co. AG Gotthardstrasse 6, Postfach, 8022 Zürich, 044 209 81 11 EBV Bernstrasse 394 8953 Dietikon, 044 745 61 61 daniel.studer@ebv.com

Warnung vor kostenfreien Sex-Seiten Hinterhältig verspricht das Spyware Programm DigiKeyGen einen kostenfreien Zugriff auf erotische Webseiten, um gutgläubige User in eine digitale Falle zu locken. Wenn der Anwender dem Angebot folgt und DigiKeyGen auf sein System lässt, erhält er ein angebliches Passwort für die gewünschten Pages und gleichzeitig ein unerwünschtes Spyware Programm auf sein System installiert. Eine vermeintliche Anti-Spyware-Applikation wird dem Opfer direkt nach Erhalt der Spyware-Meldung für 49,95 USD zur Beseitigung des Eindringlings aufgedrängt. Der Schädling infiziert also das System, um den User erpressen zu können. Weitere Informationen zum Spyware Porgramm DigiKeyGen und zu anderen Malware Exemplaren finden Sie unter: http://www.pandasoftware.com/com/virus_info/default Tel. 022 994 89 65 www.activescan.com


Nachrichten

Feldgeräte überwachen sich selbst Der Einsatz von Mikroprozessoren in Sensorsystemen hat nicht nur entsprechend der Intelligenz der Geräte, sondern auch im Hinblick auf ihre Kommunikationsfähigkeit neue Perspektiven eröffnet. Die aktualisierte Richtlinienreihe VDI/VDE 2650 befasst sich mit den Anforderungen an Selbstüberwachung und Diagnose in der Feldinstrumentierung. Als Feldgeräte im Sinne dieser Richtlinie sind Sensoren und Aktoren zu verstehen. Die in der Richtlinie zusammengestellten Anforderungen verbinden die Sicht der Hersteller und der Anwender von Feldgeräten. Herausgeber der Richtlinie ist die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik. www.vdi.de/richtlinien

ABACUS PPS-Software

Effiziente Planung und Steuerung der Produktivität

Fertigungsmanagementsysteme Die neue Richtlinie VDI 5600 befasst sich mit Manufacturing Execution Systems (MES), die eine wesentliche Voraussetzung für das moderne, integrierte Fertigungsmanagement bilden. Systeme dieser Art sind typischerweise unterhalb der Unternehmensleitebene angesiedelt und ermöglichen durch ihre Nähe zum Produktionsprozess die Erfassung, Analyse und Beeinflussung aller relevanten Parameter in einer sehr feinen zeitlichen Auflösung. MES erzeugen dadurch eine Datenbasis,die eine sehr genaue Abbildung der tatsächlichen Produktionsprozesse liefert und somit die besten Voraussetzungen für deren Rückverfolgbarkeit und Optimierung bietet. Die Richtlinie VDI 5600 wendet sich in erster Linie an potenzielle Anwender in produzierenden Unternehmen,also z.B. Fertigungsleiter oder Arbeitsvorbereiter und beschreibt acht typische MES-Aufgaben. www.vdi.de/richtlinien

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Ressourcenverwaltung

längerter Werkbank pläne

mit

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Varianten

bezogene Beschaffung

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mit

ver-

Stammarbeits-

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Auftrags-

Plan-Manager

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mit grafischem Leitstand

Reihen-

folgeplanung für Engpassressourcen

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Vor- / Nachkalkulation

IT-Finanzierungsstrategien im Mittelstand

modelle

Der richtige Einsatz von ITK-Lösungen hilft Unternehmen dabei, neue Geschäftsfelder zu erschliessen und bestehende zu sichern. Das gilt auch für mittelständische Betriebe. Das SYSTEMS Forum Mittelstand, das vom 23. bis 27. Oktober 2006 in München auf der SYSTEMS,Europas führender Businessto-Business-Messe für IT, Media und Communications, in Halle A3 stattfindet, bietet mittelständischen Unternehmern hierzu wertvolle Praxis-Tipps. Neu ist in diesem Jahr der Themenschwerpunkt Finanzierungsstrategien für Unternehmensvorhaben, Existenzgründung und Personalfragen hinzugekommen. Dazu bietet das Forum zusammen mit Partnern den Besuchern kostenfreie Erstberatung durch Experten. Tel. +49 (0) 89/949-203 61 www.systems.de

auftragsprozesse

>

>

Arbeitszeit-

Definierbare Produktions-

>

MDE- und BDE-

Schnittstelle > Unterstützung von Serienummern / Chargen designbare Masken

> Customizing und > Integration in

Auftragsverwaltung

/

Logistik

und

Kostenrechnung zum kompletten ERPSystem

Trend zum «Mobile Worker»

Der mobile Arbeitsplatz gewinnt im derzeitigen wettbewerbsorientierten Geschäftsumfeld verstärkt an Bedeutung. Schon heute zählen in Nordamerika etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer zu den sogenannten «Mobile Workers». Entsprechend prognostiziert die Unternehmensberatung Frost & Sullivan für den nordamerikanischen Markt mobiler Unternehmenslösungen (Mobile Enterprise Solutions) ein Umsatzwachstum von 642,2 Millionen US-Dollar in 2005 auf 7,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012. Davon profitieren insbesondere Serviceanbieter von Vertriebsinformationssystemen (Sales Force Automation), die es dem Verkaufspersonal erlauben, zeitnah und überall auf Verkaufs-, Produkt- und vor allem Kundeninformationen zuzugreifen. Titel der Analyse: North American Mobile Enterprise Markets (F869) Tel. +49 69 77033-12 www.wireless.frost.com

ABB investiert in Turgi ABB hat in der Schweiz 5 000 Mitarbeitende und 13 Produktionsstandorte. Einer davon ist Turgi AG mit den Geschäftseinheiten Leistungselektronik und Antriebe als einer der Weltmarktführer,die 600 Mitarbeitende beschäftigen und kontinuierlich wachsen. Nun wird eine neue Montagehalle mit über 1 500 Quadratmeter Montagefläche, zwei Kranbahnen (12 und 9,5 Meter hoch) sowie einer optimalen Zu- und Wegfahrt gebaut für künftige Grossaufträge, damit A B B in der Schweiz auch in Zukunft in den Bereichen Leistungselektronik und Antriebe erfolgreich produzieren kann. Tel. 058 585 47 07, www.abb.com

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Nachrichten

TETRA-Netz für die Metro Moskau

Als Techniker verkaufen? Sicher denkt manch ein Techniker, dass er hin und wieder nur deshalb zu kurz kommt, weil er sich zu wenig gut verkaufen kann. Es gibt jetzt ein Handbuch über das Verkaufen, das sich ausdrücklich an den weniger verkaufserfahrenen Menschen richtet. Es ist angenehm zu lesen und zeigt anhand vieler anschaulicher Beispiele die Techniken der Akquisition, Werbung und des Verkaufens auf. Martin Gysel Die Grundlagen dazu wurden aus den Erfahrungen und Beobachtungen des täglichen Verkaufsgeschehens in Wirtschaft und Industrie extrahiert. Dabei nahm der Autor jedoch bewusst nur jene Methoden und Verfahren in den Inhalt auf, die ohne grossen Aufwand ausgeführt bzw. erlernt werden können. Das Handbuch ist noch für wenige Wochen als PDF unter www.martingysel.ch downloadbar. Tel. 031 985 15 15 www.martingysel.ch

Advantech, Ampro and congatec kündigen XTX-Allianz an Advantech, Ampro und congatec, drei der führenden Embedded-Plattform-Anbieter, verkünden eine neue Allianz zur Etablierung des XTX-Standards für Computer-On-Modules im Embedded-Markt. Ziel ist es, vorhandenen ETX-Anwendern eine technisch einfache und kosteneffektive Upgrade-Möglichkeit anzubieten. Dies vermeidet aufwändige Neuentwicklungen von Basisboards und bietet die Chance, aktuellste serielle Busse wie PCI Express, SATA und LPC zu nutzen. Alle Anbieter von Embedded Plattformen sind eingeladen, sich der XTX-Allianz anzuschliessen, um diese offene Spezifikation zu unterstützen. Tel. +49(991)27 00-0 www.congatec.com

Das TETRA-Netz der Metro Moskau ist erfolgreich an den Start gegangen. Die Mitarbeiter der Moskauer U-Bahn können ab sofort über das TETRA-System ACCESSNET-T der R & S BICK Mobilfunk sicher kommunizieren. Im Januar startete das Netz bereits im Probebetrieb. Die Metro Moskau hatte die Rohde & Schwarz-Tochter Ende September 2005 mit der Lieferung des Systems beauftragt. Anfang Dezember begann die Firma «ICS New Systems», der offizielle Systempartner der R&S BICK Mobilfunk in Russland, mit der Installation. In weniger als drei Monaten Gesamtprojektlaufzeit inkl. Planung, Produktion und Installation konnte das Netz an die Metro Moskau für den Probebetrieb übergeben werden. Tel. 031 922 15 22 www.roschi.rohde-schwarz.ch

B & R wird Exklusivlieferant von BMW Die BMW AG hat B & R zum Exklusivlieferanten von Bedienpulten auf Windows-CE-Basis ernannt. Im Rahmen der Vereinbarung beliefert B & R die internationalen Produktionsstätten und Systempartner von BMW vorerst bis 2013 mit seinen innovativen Panel-PCs der Serie Power Panel. Der Entscheidung war eine umfangreiche Evaluierung des Marktes und der verfügbaren Produkte durch die Experten von BMW vorangegangen. Zu den untersuchten technischen Kriterien gehörte neben der Unterstützung des Betriebssystems Windows CE bzw. CE.Net die Eignung für den Einsatz in rauer Umgebung z.B. hinsichtlich EMV (EN 61000-6-2), Schock(IEC 60068-2-27) und Vibrationsfestigkeit (IEC 60068-2-6). Weiterhin legte BMW besonderes Augenmerk auf eine breite Unterstützung etablierter Schnittstellen und moderner Standards wie Ethernet. Zur Anforderung des führenden Automobilherstellers gehörte auch die Verfügbarkeit einer Produktpalette, die Gerätevarianten von fünf bis fünfzehn Zoll Bildschirmdiagonale inklusive Touch-Screen-Funktionalität abdeckt. Tel. 052 728 00 55 http://www.br-automation.ch

CEDES Science Park eingeweiht Mehr als 10 000 Gäste aus 16 Ländern haben anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten den neuen Hauptsitz der CEDES AG in Landquart (Schweiz) besichtigt. Der CEDES Science Park ist gerade rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum der Firma offiziell eröffnet worden. Die CEDES AG hat damit eine topmoderne Infrastruktur erhalten, die dem OptosensorikHersteller neue Möglichkeiten sowohl in der Entwicklung als auch bei der Herstellung seiner Produkte bietet. Die Anfragen mehrerer Hersteller aus der Aufzugsbranche bereits vor der offiziellen Eröffnung für die Mitbenutzung des 60 Meter hohen Testturmes zeigen, wie gefragt solche Testmöglichkeiten weltweit sind. Durch verschiedene Innovationen setzt die CEDES AG immer wieder neue Massstäbe in der Optosensorik. Im Aufzugsbereich gehört das Unternehmen zur Weltspitze. Hier werden die Komponenten hauptsächlich für die Überwachung von Aufzugstüren beziehungsweise der Regierungsrat Hansjörg Trachsel, CEDES-Gründer Beat De Coi Kabine eingesetzt. und der Gemeindepräsident von Igis-Landquart Ernst Nigg Tel. 081 307 23 23 (v. l. n. r.) eröffnen am 12. 5. 06 den CEDES Science Park www.cedes.com

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Antriebstechnik mit neuem Schwung Die OMNI RAY AG, ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automation mit Sitz in Dübendorf, baut ihren Vertrieb aus. Im Bereich Automationskomponenten wird der Teilbereich «Antriebstechnik» verstärkt. Herr Mathias A. Piller wird für die Kunden im deutschsprachigen Raum tätig sein. Neben der Kundenberatung über das Gesamtportfolio wird sich Herr Piller insbesondere um die Lieferwerke ebmpapst, Japan Servo und Precilec kümmern. Tel. 044 802 28 80 www.omniray.ch


Übertragungsrekord im drahtlosen Breitband-Internet WiMAX Telecom Group, die multinationale Betreiberin von WiMax-Diensten in Europa, übertrug über ihr drahtloses Breitband-Internet Live-Bilder der Segelweltmeisterschaft am Neusiedlersee in Österreich. Mit Entfernungen von bis zu 40 km und von fahrenden Schiffen aus stellte sie so einen neuen Übertragungsrekord auf. Die gesammelten Erfahrungen wird das Unternehmen auch für den Ausbau ihres Netzes in der Küstenregion von Kroatien nutzen. Noch nie zuvor wurde versucht, von einem sich bewegenden Fahrzeug aus Videobilder über WiMax live ins Internet zu übertragen.Von einem Boot mit 12 Knoten Fahrgeschwindigkeit aus wurden die Bilder live gestreamt. Selbst bei einer Entfernung von bis zu 40 km vom Ufer werden Schiffe über Internet verbunden und somit erreichbar sein und können Nachrichten senden oder Telefongespräche über VoIP führen. WiMAX wird hier als äusserst kostengünstige Alternative zu teuren, satellitengestützten Kommunikationslösungen stehen. Tel. 078 791 71 99 www.wimaxxed.at

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Anwendungsorientierung der electronica 2006 Die Anwendungen spielen auf der electronica zwar schon lange eine Rolle, seit diesem Jahr schreibt sich die electronica, weltweit grösste Fachmesse für Elektronik, die Schlagworte «Components, Systems und Applications» mit ihrem Untertitel auch offiziell auf die Fahnen. Das Konzept, nach dem neben den Komponenten und Systemen die Anwendungen der Elektronik in den Fokus der Veranstaltung rücken, wird von der Industrie auf breitester Front unterstützt: Für die Ausstellungsbereiche electronica automotive, electronica embedded, electronica wireless und electronica MicroNanoWorld verzeichnet die electronica 2006 bereits lange vor ihrem Start am 14. November 2006, höhere Ausstellerzahlen als zur Vorveranstaltung. Tel. +49-89-949-20670 www.messe-muenchen.de

Millennium-Technologiepreis an Shuji Nakamura

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Der Millennium-Technologiepreis 2006 wurde dem Japaner Professor Shuji Nakamura verliehen. Dieser hat revolutionäre Lichtquellen – blaue, grüne und weisse LEDs und blaues Laserlicht – entwickelt. Für diese Technologie finden sich mehrere unsere Lebensqualität erheblich verbessernde Anwendungen. Der mit einer Million Euro weltweit höchstdotierte Technologiepreis wird von der finnischen Millennium-Preis-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Mit der von Shuji Nakamura geschaffenen Innovation wurde ein völlig neuer Forschungs- und Entwicklungsbereich über Licht ausstrahlende Halbleiter ins Leben gerufen. Seine Entwicklungsarbeit schuf auch die Voraussetzungen für eine breite Produktion energiesparender, leistungsfähiger LED-Lampen und ihre Anwendung zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen. Die LEDs haben eine ausserordentlich hohe Lebensdauer und verbrauchen beträchtlich weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. In den Industrieländern ist ein erhebliches Potenzial zum Energiesparen durch LEDs vorhanden. Die neuen Lichtquellen eignen sich auch für den Betrieb mit Solarstrom und ermöglichen so Beleuchtung selbst in abgelegenen Gebieten von Entwicklungsländern. Eine der bedeutsamsten zukünftigen Anwendungen der Erfindung von Professor Nakamura besteht im Sterilisieren von Trinkwasser, denn die Wasseraufbereitung mit UV-LEDs gestaltet sich effizienter und vorteilhafter als mit den gegenwärtigen Methoden. Man ist überzeugt, dass mit diesem Verfahren Leben und Gesundheit von Millionen Menschen der dritten Welt eine Besserung erfahren. Beim Speichern und Übertragen von Daten führt das blaue Laserlicht zu einem erheblichen Fortschritt, lassen sich damit zum Beispiel auf CDs oder DVDs etwa fünf Mal so viel Daten wie mit der heutigen Technologie speichern. Tel. +41-31- 350 41 00 www.millenniumprize.fi

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Nachrichten

Joint Venture zwischen Nokia und Siemens Nokia und Siemens haben die Netzwerk-Sparte von Nokia und das Geschäft mit Netzbetreibern (Carrier Networks) von Siemens in ein neues, rechtlich eigenständiges Unternehmen zusammengelegt. Dieses 50:50 Joint Venture wird unter Nokia Siemens Networks firmieren und eine international führende Rolle in der Telekommunikationsbranche einnehmen mit starken Positionen in wichtigen Wachstumsfeldern bei Infrastruktur und Dienstleistungen für Fest- und Mobilfunknetze. Das Gemeinschaftsunternehmen ist mit seiner Grösse und globalen Reichweite bestens aufgestellt, um bei der Entwicklung innovativer sowie Kosten sparender Produkte und Dienstleistungen in dieser Industrie eine wesentliche Rolle zu spielen. Nokia Siemens Networks wird eines der weltweit besten Forschungs- und Entwicklungsteams haben und damit die Entwicklung von Produktplattformen und Services für Festund Mobilnetze der nächsten Generation vorantreiben. Tel. 058 558 40 63 http://www.siemens.ch

CSEM wieder auf Wachstumskurs Das CSEM Centre Suisse d’Electronique et Microtechnique kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das Neuenburger High-Tech-Forschungsunternehmen konnte seine langfristige Finanzierung dank der engeren Zusammenarbeit mit dem ETH-Bereich und der Übernahme von 20% des Aktienkapitals durch die EPFL sicherstellen. Zudem verzeichnete es ein signifikantes Wachstum bei den Industriemandaten und erzielte dadurch einen Gewinn von 392 000 CHF bei einem Umsatz von 50,9 Mio. CHF. Zusätzlich entstanden drei weitere Start-ups und mit Jade Invest SA auch ein Kapitalgeber, der in den nächsten zwei Jahren 50 Millionen für neue Jungunternehmen zur Verfügung stellt. Nach vier wirtschaftlich schwierigen Jahren ist das CSEM wieder auf Wachstumskurs. Die Einnahmen aus Industrieprojekten konnten um beinahe 20% gesteigert werden. Dadurch konnten die abnehmenden Bundesmittel ausgeglichen werden. Tel. 032 720 52 03 http://www.csem.ch

Diplomierte Informatiker mit Zukunft

Qualitätszertifikat IRIS für HARTING Der Qualitätsstandard IRIS – International Railway Industry Standard – wurde vom europäischen Dachverband der Bahnindustrie UNIFE formuliert und vereinigt die weit verbreiteten allgemeinen Qualitätsforderungen der ISO 9 001 mit zusätzlichen Anforderungen der Bahnindustrie. Das IRIS-Zertifikat bestätigt HARTING in dem Anspruch,Verbindungslösungen für die Bahnindustrie auf höchstem Niveau zu entwickeln und zu produzieren. Im Mittelpunkt steht dabei,alle Kundenanforderungen und Die Übergabe des IRIS-Zertifikates an HARTING -erwartungen bis hin zum Endverbraucher zu erfüllen. mit Unternehmerin Margrit Harting (Mitte) Tel. +49 5772 47-244 www.HARTING.com

ETX 3.0 erhält weitere Unterstützung Die ETX-3.0-Gemeinde wächst rapide: Insgesamt neun führende und global agierende Hersteller unterstützen nun die von Kontron initiierte neue 3.0-Spezifikation des weltweit meistverkauften und allumfassend praxisvalidierten Computer-onModule-Standards ETX. Die jüngsten Mitglieder der ETX Industrial Group sind Arbor, Axiomtek und Blue Chip Technology. MSC, Evalue, Adlink, Seco and Aaeon zählen zu den ersten Firmen, die die von Kontron initiierte 3.0-Spezifikation implementierten. Und auch noch weitere Hersteller planen die Umsetzung von ETX 3.0. Gegenüber den vorherigen Spezifikationen bietet ETX 3.0 zusätzlich 2x Serial ATA, ohne die gegebenen Pins des ETX-Steckverbinders zu ändern. Die neuen Module sind damit 100% Pin-zu-Pin-abwärtskompatibel zu den früheren Versionen. Dies sichert den langfristigen Support für zahlreiche Embedded-Anwendungen, die auf den älteren, bereits hochintegrierten COMs basieren und in der Automatisierung, Medizintechnik, im Gaming- und Entertainmentbereich sowie in der Verteidigungs- und Luftfahrttechnik eingesetzt werden. Die 100%ige Rückwärtskompatibilität der Pins stellt sicher, dass bereits existierende ETX-Carrierboards keine Änderungen benötigen. Ein Exemplar der ETX-3.0-Spezifikation ist bei der zuständigen Kontron-Niederlassung oder über die Website der ETX Industrial Group zu beziehen. In Kürze wird eine Download-Version der Spezifikation zur Verfügung stehen. Tel. +49 816 57 70 http://www.etx-ig.org

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Die Diplomfeier für die jungen Informatiker war für alle Beteiligten ein Höhepunkt. 91,5% der 106 Lehrlinge konnten im Aargau den eidgenössischen Fähigkeitsausweis des Informatikers in Empfang nehmen, was auch gebührend geehrt wurde. Den frisch gebackenen Berufsleuten steht eine grosse Zukunft bevor – den Besten sogar die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft in Japan. Dr.Andreas Rüegg als Präsident der Aargauischen Lehrmeistervereinigung Informatik AG-I verwies auf die gute Ausgangslage der frisch diplomierten Berufsleute, die sie beim derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung hätten. «Und auch nächstes Jahr wollen wir nach den Schweizer Berufsmeisterschaften in der Disziplin Informatik wiederum eine Person unterstützen, die die Schweiz an den Weltmeisterschaften in Japan vertreten kann. Bereits im 2005 hat sich ein Aargauer Informatiker für die Schweiz in Helsinki bestens geschlagen». Tel. 056 210 26 02

Jean-Claude Martinez als CEO von Esmertec bestätigt Esmertec, ein führender Anbieter von hochleistungsfähigen Softwarelösungen und -Dienstleistungen für die Märkte Telekommunikation, interaktive Multimedia und Unterhaltungselektronik, teilt mit, dass der Verwaltungsrat Herrn Jean-Claude Martinez als CEO von Esmertec berufen hat. Seit seiner Benennung zum InterimCEO im Mai 2006 hat Herr Martinez die Geschäftsleitung neu aufgestellt, um die Kernziele des Unternehmens, die Verbesserung des operativen Ergebnisses und eine stärkere Position Esmertecs in seinen Zielmärkten, zu erreichen. Tel. 044 823 8954 www.esmertec.com


Nachrichten

Epson-Award für Rutronik RUTRONIK Elektronische Bauelemente GmbH wurde von Epson Europe mit dem «President’s Award FY2006» prämiert. Die Auszeichnung würdigt die besonderen Leistungen in den Feldern «business development» und «Investment in Epson’s product lines» sowie den erreichten Umsatz. Zum EpsonProduktportfolio zählen Quarze/Oszillatoren und Real-Time-Clocks als auch Grafikdisplays und LCD-Controller. In der erst seit knapp über einem halben Jahr laufenden Partnerschaft konnte RUTRONIK strategische Kunden vom gesamten Produktangebot überzeugen. Markus Krieg,Bereichsleiter Semicon- +49 (0) 7231/801-628 ductor bei Rutronik,und der Präsident edgar_huber@rutronik.com von Epson Europe Electronics Katsuhi- Tel. +49 (0) 7231/801-628 www.rutronik.com ko Hara bei der Preisverleihung.

maxon-motor-Gruppe wächst profitabel Die maxon-motor-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2005 den konsolidierten Umsatz um 7,8% auf CHF 244,5 Mio. (Vorjahr CHF 226,8 Mio.) erhöht. Der Cash-Flow erhöhte sich um 25% auf CHF 30 Mio. (23,9 Mio.). Erfolge im Markt, Innovationskraft und höhere Effizienz haben diese Leistungssteigerung ermöglicht. Die Investitionen für das Geschäftsjahr 2005 konnten wiederum voll umfänglich aus dem erzielten Cash-Flow finanziert werden. Die maxon-motor-Gruppe hat mit dem Abschluss 2005 ihre finanzielle Basis weiter gestärkt und ihre Kompetenz und Innovationskraft demonstriert. Das Unternehmen mit rund 1500 Mitarbeitenden erwartet für das Jahr 2006 eine erneute Umsatzverbesserung. www.maxonmotor.com Tel. 041 666 15 63 Karl Walter Braun und Jürgen Mayer

Enics übernimmt Aktivitäten von ABB Ab 1.9.2006 führt Enics Schweiz Montage-, Prüfund Reparaturtätigkeiten an Schutz- und Stationsleittechnik-Produkten im Auftrag von ABB Schweiz aus.Damit stärkt Enics als Electronics-Manufacturing-Dienstleister seine strategischen Geschäftsfelder After-Sales Services und Systemintegration. Die von der Vereinbarung betroffenen 18 ABB-Mitarbeitenden werden übernommen. Enics Schweiz produziert und testet für ABB Schweiz seit Jahren die Baugruppen für diverse Gerätefamilien in der Schutz- und Stationsleittechnik. Für neue Systeme führt der Dienstleister bereits heute die komplette Systemintegration durch. Enics Schweiz ist Top-Technologiepartner im Bereich der Industrie-Elektronik und Medizinaltechnik. Das Unternehmen verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der Industrie-Elektronik, 260 bestens ausgebildete Mitarbeitende und ein globales Netzwerk. Die EnicsGruppe mit 1900 Mitarbeitenden ist weltweit an acht Produktionsstandorten aktiv. Tel. 056-299 23 01 www.enics.ch

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Nachrichten

Neues Geschäftsleitungsmitglied bei Escatec Gérard Appel ist neu in die Geschäftsleitung des ElektronikDienstleisters aus Heerbrugg nominiert worden. Herr Appel übernahm am 1. Juli 2006 die Verantwortung für den Bereich Verkauf & Marketing der Business Unit Solutions. Er ersetzt den aus dem Unternehmen scheidenden Bernd Schnetzer, der eine neue berufliche Herausforderung übernehmen wird. Gérard Appel war bisher als Verkaufsleiter bei Escatec tätig. Tel. 0 71 727 36 86 www.escatec.com

OPC Unified Architecture wird präsentiert Sowohl in der Fertigungsindustrie als auch in der Prozessautomatisierung ist OPC ein etablierter und anerkannter Standard. Mit der Entwicklung der OPC Unified Architecture (UA) folgt die OPC Foundation konsequent ihrem Ziel «Interoperabilität in der Automatisierung». OPC UA fasst dabei die bereits weit verbreiteten OPC-Dienste wie z.B. Data Access und Alarms&Events in einer durchgängigen Architektur zusammen und vereinfacht damit deren Anwendung. Die Plattformunabhängigkeit ermöglicht zudem den Einsatz von OPC UA in unterschiedlichsten Szenarien – von der Feldebene bis hin zur Unternehmensebene. Um den Einstieg in diese Zukunftstechnologie zu vereinfachen und um interessante Details über die OPC Unified Architecture zu vermitteln, veranstaltet die OPC Foundation zusammen mit dem Institut für Informationstechnik (itm, Prof. Bender) der TU München vom 10.–12. Oktober 2006 die dreitägige internationale OPC-UA-Konferenz OPC DevCon 2006. Tel. +49 892 891 64 26 www.OPCFoundation.org

FM-Experten gesucht Zürich wird im kommenden Jahr zum Treffpunkt für Facility Manager aus ganz Europa. Einem Konsortium aus nationalen Verbänden und Hochschulen gelang es, die jährlich stattfindende European Facility Management Conference (EFMC) in die Schweiz zu holen. Die Organisatoren rufen mit dem «Callfor-Paper» internationale Experten auf, Referate und Beiträge zu aktuellen Themen und von erfolgreichen Fallbeispielen im Facility Management einzureichen. Gesucht werden unter anderem Beiträge zu folgenden Themen: FM und Risiko Management, In- oder Outsourcen, Nachhaltigkeit, IT, Kundendienst und Kommunikation. Kurzdarstellungen können bis zum 15. September 2006 über die Homepage eingereicht werden. Tel. 044 288 94 62 www.efmc2007.com

Studie Mittelstand 67 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland schauen wieder optimistisch in die Zukunft. Fast 31 Prozent sind mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der eigenen Firma absolut zufrieden. Etwa 36 Prozent der Mittelständler gehen zudem davon aus, dass sie dieses Jahr ihre Wachstumsziele erreichen werden. Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen, bundesweiten Studie hervor, die The Executive Committee (TEC) vorgelegt hat. TEC ist mit 11 500 Mitgliedern, die über eine Million Menschen beschäftigen und mehr als 250 Mrd. EUR Jahresumsatz erwirtschaften, die weltweit führende Organisation mittelständischer Führungskräfte. Studie erhältlich unter: Tel. 0049 97 31 50 oder E-Mail: team@dripke.de Die Hauptgründe für das Nicht-Erreichen wirtschaftlicher Ziele sieht der Mittelstand in zu hohen Personalkosten und im Fehlen notwendiger politischer Weichenstellungen (41 Prozent).Weitere 39 Prozent der Befragten sind der Meinung,dass die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen nicht flexibel genug sind. Tel. +49 611/999 23–33 www.teconline.com

CAN in Automation CAN in Automation (CiA) GmbH organisiert weltweit Seminare und veranstaltet nationale sowie internationale CAN Konferenzen. Die Firma veröffentlicht den CAN-Newsletter, und elektronische Produktkataloge. CiA entwickelt und vertreibt das Konformitätstestsystem für CANopen-Geräte und bietet den CANopen-Safety-Chip CSC01 an. Tel. +49 9131 69086-0 www.can-cia.org

PNO begrüsst Zusammenarbeit Emerson/Siemens Emerson Process Management und Siemens Automation and Drives (A & D) haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung am 11. Juli 2006 bekannt gegeben, dass beide Unternehmen ihre Technologien austauschen und sich gegenseitig beim Engineering unterstützen werden. Siemens wird für sein Prozessleitsystem PCS 7 und das Parametriertool PDM neben PROFIBUS und HART auch Schnittstellen für FOUNDATION Fieldbus (FF) anbieten. Emerson wird neben den Schnittstellen für FOUNDATION Fieldbus und HART die Leitsysteme Delta V und Ovation sowie die AMS Suite mit einem Anschluss für PROFIBUS DP und PROFINET versehen. Die PROFIBUS Nutzerorganisation (PNO) begrüsst die Zusammenarbeit der beiden Global Player der Automatisierung Emerson Process Management und Siemens. Im Hinblick auf den Weltmarkt der Prozessautomation, in dem der amerikanische Konzern Emerson eine herausragende Rolle spielt, ist diese Entwicklung insbesondere für PROFINET und PROFIBUS mehr als erfreulich. Dies ist eine ideale Ausgangslage für die weitere Verbreitung offener Technologien. Die Integration von PROFINET und PROFIBUS in die Emerson-Prozessleitsysteme Delta V und Ovation wird dazu beitragen, die starke Position von PROFIBUS und PROFINET in der Prozessautomation weiter auszubauen. Tel. +49 721 96 585 – 49 http://www.siemens.com/automation

Erfolgsfaktor Automation Der Termin für den 8. Automatisierungskongress der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik steht fest. Am 12. und 13. Juni 2007 veranstaltet das VDI Wissensforum in BadenBaden den Branchentreff unter dem Motto «Automation im gesamten Lebenszyklus» von Anlagen, Systemen und Produkten. Auf dem Kongress soll der Einsatz von Automation im gesamten Lebenszyklus von Anlagen, Systemen und Produkten unter anderem auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie beleuchtet werden. Angefangen vom Design & Engineering, über den Betrieb & Optimierung, zur Diagnose&Wartung sowie übergreifend die notwendige Infrastruktur. Fachleute auf dem Gebiet der Mess- und Automatisierungstechnik, die einen Beitrag präsentieren möchten, können bis zum 31. Oktober 2006 ihr Vortragsangebot über die Internetseite online einreichen. Tel. +49 (0) 211 62 14-201 www.vdi.de/gma/kongress2007

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Nachrichten

ABB-Antriebstechnologie für Biberist

Quelle: Vestas/NL

Windkraftprojekt für ABB ABB hat den Eingang eines Auftrags in Höhe von 33 Mio. USD zur Lieferung von Energietechnikkomponenten und Kabelverbindungen für die geplante holländische Offshore-Windfarm Q7 bekannt gegeben. Bei Inbetriebnahme im Jahr 2007 wird Q7 rund 30 km vor Amsterdam die grösste Windfarm in der holländischen Nordsee sein. Jede Turbine generiert rund 2 MW Energie. Ingesamt ergibt dies jährlich rund 435 GWh genug zur Versorgung von rund 140 000 Haushalten. Damit wird der CO2-Ausstoss um jährlich rund 225 000 Tonnen gesenkt. Die in Europa installierte Windenergiekapazität von 40 500 MW steht derzeit für rund 69 % der weltweit erzeugten Windkraftenergie. 2005 stieg die Windenergiekapazität in Europa um 18 % und lieferte knapp 3 % des Energiebedarfs der EU in einem durchschnittlichen Windjahr. investor.relations@ch.abb.com Tel. 043 317 71 11, www.abb.ch

Unterlagen zur SMART SYSTEMS INTEGRATION Die 1. SMART SYSTEMS INTEGRATION, European Conference & Exhibition on integration issues of miniaturized systems MEMS, MOEMS, ICs and electronic components, findet vom 27. bis 28. März 2007 in Paris statt. Man kann die Ausstellerunterlagen anfordern unter www.mesago.de/de/SSI/Preise_+_Unterlagen/index.htm an! Unternehmen haben die Chance, sich einer hochspezialisierten internationalen Zielgruppe aus Experten, Anwendern und Wissenschaftlern vorzustellen. Die kongressbegleitende Ausstellung richtet sich an Forschungsinstitute, Hersteller, Zulieferer, Dienstleister sowie Komponenten- und Systemhersteller aus den Branchen Mikrosystem- und Nanotechnologie, Mikroelektronik und -mechanik, Sensorik und kabellose Kommunikationstechnologie. Weitere Informationen: www.smartsystemsintegration.com und beim Veranstalter, der Mesago Messe Frankfurt GmbH. Tel. +49 711 61946-86, www.mesago.de

ABB Schweiz: Wachstum hält an Der Bestellungseingang lag im ersten Halbjahr über der Vorjahresperiode. Zu der Steigerung trugen alle Geschäftseinheiten und alle Regionen bei. So auch der Schweizer Markt: Hier liegt der Bestellungseingang leicht über dem Vorjahr. Der Umsatz entwickelt sich ebenfalls positiv. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres liegt er um 10 Prozent höher. Die lokal konsolidierten Gewinnzahlen gibt ABB nicht bekannt. Jasmin Staiblin, Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz: «Die Konjunktur ist nach wie vor positiv, Jasmin Staiblin, das gibt uns den notwendigen RückenCountry Manager ABB wind». Switzerland Tel. 058 585 47 07, www.abb.ch

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ABB hat heute den Eingang eines Auftrages im Wert von 1,96 Millionen Schweizer Franken für die Lieferung eines Antriebsersatzes für die Streichmaschine 8 von mreal Biberist bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um einen Folgeauftrag für ABB Schweiz und ABB Finnland. Aufgrund der grossen installierten Basis an ABB-Komponenten bei m-real Biberist trugen sehr gute Referenzen und hervorragende lokale Serviceleistungen dazu bei, dass sich ABB gegen die Hauptkonkurrenten durchsetzen konnte. Die Investition in ein neues Antriebssystem wird der Papierfabrik nicht nur eine höhere Produktivität mit einer Geschwindigkeitserhöhung der Maschine von 1 200 m/min auf 1400 m/min ermöglichen, sondern auch die technische Verfügbarkeit erhöhen und die Instandhaltungskosten minimieren. Tel. 058 586 88 32

Weiterhin positive Auftragssituation Die neuste repräsentative halbjährliche Konjunktur-Barometer-Erhebung des Swiss Technology Network – swissT.net – zeigt, dass sich die Bestell- und Auftragssituation der swissT.net-Industrie weiter gefestigt hat. Die Erwartungen für die zweite Hälfte dieses Jahres werden aber vorsichtig formuliert. 61% der 148 meldenden Unternehmen konnten den Bestelleingang gegenüber dem Vorsemester weiter steigern,und 52% verfügen über einen besseren Auftragsbestand als noch vor einem halben Jahr. Diese Werte liegen über den Werten vor einem halben Jahr und untermauern die aktuell positive Lage. Erwarteter Bestelleingang fürs 2. Halbjahr 2006 Tel. 052 397 70 07, www.swissT.net im Vergleich zum 1. Halbjahr 2006

Übernahme von Artesyn durch Emerson Emerson Network Power hat die Gründung des neuen Geschäftsbereichs «Embedded Computing» bekannt gegeben. Dieser Geschäftsbereich ist aus der Übernahme von Artesyn Communication Products entstanden und Emerson will mit ihm komplettere,hochintegrierte Plattformlösungen für Telekom- und Netzwerk-Anlagenhersteller zur Senkung von Entwicklungskosten und Markteinführungszeiten anbieten. Artesyn Communication Products wird künftig als Geschäftsbereich «Embedded Computing» von Emerson Network Power firmieren. Dieser baut auf der Pionierarbeit von Artesyn bei Telekom-Plattformen mit offener Architektur auf. Er wird Telekom-Komponenten,Blades,Software und Systeme für Gerätehersteller für eine Vielzahl von Telekom-Infrastrukturanwendungen wie Netzwerkzugang, Softswitches, Signalisierungssysteme und Medien-Gateways bereitstellen. Tel. +1-608-831-5500 www.gotoemerson.com

VaST World Partnership Program VaST Systems Technology Corporation - eine treibende Kraft hinter Innovationen in der Embedded-Entwicklung - gibt die Gründung des ‚VaST World Program’ bekannt. Diese Partner-Initiative bietet der wachsenden Kundenbasis von VaST noch vollständigere und höher integrierte Lösungen aus den Technologien von VaST und Drittfirmen. Zu den ersten Mitgliedern von ‚VaST World’ zählen Advanced Data Controls, Calypto, ETAS, Lauterbach und The MathWorks. ‚VaST World’gibt ein strukturiertes Verfahren vor, nach dem integrierte Toollösungen entwickelt und an gemeinsame Kunden verkauft werden.VaST-Tools sind ein wesentlicher Bestandteil eines kompletten ‚Ökosystems’ an Design-Flow-Werkzeugen, die alle Design-Aspekte vom Konzept über die Architektur und die Verifikation bis hin zur Implementierung umfasst. Tel. +49 (0) 89 231138-70, www.vastsystems.com


Nachrichten

OTIS bei EtherCAT

CL Electronics vertritt Dalsa

Die bekannte Aufzugs-Firma OTIS ist das Mitglied Nummer 300 der EtherCAT Technology Group. OTIS ist Weltmarktführer bei Aufzügen und Rolltreppen; eines der Entwicklungszentren ist in Korea angesiedelt. OTIS Elevator Korea ist bereits im April eingetreten und wurde im Rahmen einer EtherCAT-Training Class in Seoul geehrt. Die Nachfrage beim EtherCAT-Implementierungskurs in Korea war sehr stark: Innerhalb nur eines Tags war der 3-tägige Kurs mit 33 Teilnehmern von 15 verschiedenen Firmen ausgebucht. Die vertretenen Firmen spiegelten die typische industrielle Vielfalt Koreas wider: Halbleiter- und Elektronikfertigung waren ebenso vertreten wie auch die Schwerindustrie. Tel. +49 911 540 56 20 www.ethercat.org

Rückwirkend auf den 1. Juni 2006 hat die CL-Electronics GmbH für die Schweiz die Vertretung der Dalsa Kameras übernommen. Die international tätige Dalsa ist Hersteller von Halbleitern (Hochspannungs- Halbleiter, Bildsensoren) sowie von Kameras und Lösungen. Die Firma wurde 1980 in Waterloo/Kanada gegründet und zählt heute 1000 Mitarbeiter. Im Bereich Bildverarbeitung bietet Dalsa Zeilen- sowie Flächenkameras an. Durch die Übernahme von Corego im Jahre 2005 wurde das Produktespektrum um Bildverarbeitungssoftware sowie Frame Grabbers und intelligente Kameras erweitert. Tel. 044 857 12 12

Funk in der Automatisierung Die Neuauflage der Richtlinie VDI/VDE 2185 befasst sich mit der Anwendung der drahtlosen, funkgestützten Datenübertragung in der industriellen Automatisierung. Die funkgestützte Kommunikation gewinnt weiter an Bedeutung, da sie die Flexibilität und Mobilität heutiger Produktionsanlagen unterstützt und zudem die Entwicklung neuer technischer Konzepte bei der Sensorik und Aktorik ermöglicht. Die Richtlinie ist als Leitfaden konzipiert und wendet sich insbesondere an Ingenieure der Automatisierungstechnik, um diese beim Auswahlprozess der geeigneten Funktechnologie zu unterstützen. Die Ausgabe Dezember 2003 bleibt zunächst gültig. Tel. +49 (0) 211 62 14-2 28 www.vdi-richtlinien.de

Unterzeichnung des DistributionsVertrages mit Herr Sherin Fatatry von Dalsa Europa (rechts) und Herr Daniele Guarino von CL-Electronics GmbH

Terminologie der Zuverlässigkeit Eine eindeutige und präzise Kommunikation zwischen den Entwicklungs-, Zuverlässigkeitsanalyseund Qualitätsmanagement-Teams bildet die Basis für ein effizientes Engineering und ist die Voraussetzung für die Gestaltung zuverlässiger Systeme. Die im Rahmen des VDI-Handbuchs Zuverlässigkeit neu erschienene Richtlinie VDI 4001 Blatt 2 „Terminologie der Zuverlässigkeit» ist eine umfangreiche und detaillierte Sammlung von Begriffen der Zuverlässigkeit. www.vdi-richtlinien.de

Weiteres Wachstum der eev Die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev ist auch 2005 kräftig gewachsen. Mit einem Umsatz- und Gewinn-Plus von 8 Prozent wurde das Rekordergebnis des Vorjahres nochmals deutlich übertroffen. Durch die Bündelung des Einkaufsvolumens von über 1600 Mitgliedsfirmen konnte die Marktstellung der mittelständischen Elektro-Fachbetriebe weiter gefestigt werden. Für das laufende Jahr strebt die eev einen Einkaufsumsatz von 500 Mio. Franken an. Tel. 031 380 74 74 http://www.eev.ch/www/cms.nsf/W-D-Medien-News?OpenFrameset

Technologiemesse in Mailand-Rho

Casaplan übernimmt Inventis Die Casaplan Holding AG übernimmt die Inventis AG und wird damit eines der bedeutendsten Schweizer Dienstleistungsunternehmen im Bereich Auf- und Ausbau sowie Betrieb und Unterhalt von Mobilfunknetzen. Das Unternehmen wird so zur Vollservice-Anbieterin im Mobil- und Festnetzbereich und kann nun schweizweit Gesamtlösungen aus einer Hand anbieten. Tel. 041 348 02 02, www.casaplan.com/d/news/

Technology Exhibitions Week, das neue Weltevent für Komponenten, Gerätetechnik, Automatisierung und Industriewartung findet vom 20. bis 23. September 2006 auf dem neuen Messegelände von Fiera Milano in Rho statt und vereint erstmals gleichzeitig fünf der auf internationaler Ebene wichtigsten Messeveranstaltungen. Es handelt sich um die BIAS, Zweijährliche Internationale Fachmesse für Automatisierung, Instrumentierung, Mikroelektronik und ICT für die Industrie, die ihr 50. Jubiläum als die weltweit führende Messe begeht; FLUIDTRANS COMPOMAC, Zweijährliche Internationale Fachmesse für Fluidtechnik, Antriebs- und Steuerungstechnik, Maschinenlemente und Konstruktion, die seit 40 Jahren der bedeutendste Messetermin in Italien ist und zu den führenden Veranstaltungen der Welt zählt; MECHANICAL POWER TRANSMISSION & MOTION CONTROL, Zweijährliche Fachmesse der Bewegungssteuersysteme, Antriebstechnik und Mechanischen Antriebselemente; BIAS MANUF@CTURING SOLUTIONS,Zweijährliche Fachmesse der globalen Information-Technology-Lösungen für die Industrie; BI.MAN, Zweijährliche Fachmesse der Industriewartung. Tel. +39 02.40922410

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Alurail-Tragschienengehäuse Alurail ist ein modulares Tragschienengehäuse,das besonders für den Einsatz in der Mess-, Steuer- und Regeltechnik geeignet ist. Es stehen Grundprofile in jeweils acht Standardlängen zur Auswahl. Als Neuheit bietet Bopla ein geteiltes Grundprofil, welches den Platineneinbau mit Anschlüssen durch die Seitenwand ermöglicht. Als frontseitige Abschlusselemente lassen sich ausser der Frontplatte auch kundenspezifische Platinen in die Grundprofile einsetzen. Ein individueller Aufbau des Gehäuses wird durch das Aufstecken und Verschrauben verschiedener Modulvarianten in unterschiedlichen Längen auf das Grundprofil ermöglicht. Die eloxierten Grundprofile und Module der Alurail-Gehäuse verfügen über integrierte Führungsnuten für eine oder mehrere Platinen und sind auf Kundenwunsch auch in Sonderlängen lieferbar. Darüber hinaus sind die Profilund Modulkappen, die die Grundprofile seitlich abschliessen, in 6 verschiedenen Farbtönen lieferbar. Phoenix Mecano Komponenten AG 052 742 75 00, info@phoenix-mecano.ch

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Erweiterte Produktpalette mit kleinen und kostengünstigen SMU-Geräten Keithley Instruments stellt zwei neue Erweiterungen seiner System-SourceMeter-Instrumente der Serie 2600 vor. Die Modelle 2611 und 2612 erweitern die gegenwärtigen Möglichkeiten der im letzten Jahr vorgestellten SourceMeasure-Unit SMU im Hinblick auf eine höhere Spannung und auf höheren Strom. Dadurch können Testkosten bei verschiedenen elektronischen Bauteilen deutlich gesenkt werden. Durch die 200-V- und 10-A-Möglichkeit sind die Modelle ideal geeignet für eine Funktionsprüfung und IV-Charakterisierung von Halbleitern und Verbindungshalbleitern wie FETs, Dioden, Spannungsreglern und elektrooptischen Komponenten. Keithley Instruments SA 01 821 94 44, info@keithley.ch

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Unfallschutz-Lichtvorhang

www.kablan.ch Kabel, LAN- und Kabelkonfektion Tel. 031 930 80 80 Fax 031 932 11 97 Weissackerstrasse 7 3072 Ostermundigen

Mit Focus stellt Jokab Safety einen neuen Typ von Lichtvorhang mit spezifizierter minimaler und maximaler Auflösung vor. Um einen Abschaltbefehl zu erteilen, müssen zwei benachbarte Strahlen unterbrochen werden. Dies ermöglicht neue Installationen, bei denen Gegenstände von kleinerer Grösse als die minimale Auflösung jederzeit in das Schutzfeld des Lichtvorhangs eingeführt und bewegt werden können. Wenn jedoch eine Hand in den Lichtvorhang eindringt, wird der Maschine ein Abschaltbefehl erteilt. Für die Sicherheit basiert die Auflösung auf dem ungünstigsten Fall, was normalerweise

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die Breite der Linse für jeden Strahl ist. Dies könnte bedeuten, dass der Lichtvorhang einen Abschaltbefehl bei Gegenständen erteilt, die wenige Millimeter bis beispielsweise 30 mm gross sind. Die Mindestauflösung ist normalerweise nicht angegeben und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Linsendurchmesser, dem Abstand und der LED.

Mattle Industrie-Produkte AG 044 938 13 33 info@mattle-ag.ch

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Messen + Prüfen

Multiplexer für 600 V, CAT I bzw. 300 V, CAT II National Instruments führte PXI-Schaltmoduls für besonders hohe Spannungen ein. Der Multiplexer NI PXI-2584 ist in der Lage,Signale mit bis zu 600 V zu routen und ergänzt somit die Produktfamilie der PXI-Plattform von NI mit bereits über 80 Schaltmodulkonfigurationen. Der Multiplexer für hohe Spannungen PXI-2584 (zweifach 6x1, 1-adrig) von National Instruments beansprucht einen 3U-PXI-Steckplatz. Er bietet für 300 V eine CAT-II-Zertifizierung und eignet sich für das Routen von allgemeinen ATE-Signalen oder Signalen mit hoher Spannung und niedriger Stromstärke. Aufgrund der Isolierung gegen Masse von 600 V (CAT I) und Multimode-Konfigurationen bietet er sich für die Prüfung von Brennstoffzellen und Batteriestacks an. Das Schaltmodul verfügt über eine innovative überlappende Topologie für differenzielle Messungen an elf Kanälen eines Batteriestacks.

National Instruments Switzerland Corp. 056 200 51 51 Easy 174 ni.switzerland@ni.com

ELBRO Digital-Multimeter Die neuen Digital-Multimeter der Serie BM 650 lassen sich dank der ergonomischen Form sowie dem Drehschalter mit einer Hand bedienen. Zur professionellen Ausstattung des Modells BM 655 gehören eine grosse LCD-Anzeige mit 6000 Messpunkten, ein integrierter berührungsloser Spannungsprüfer mit Analoganzeige, ein Messwertspeicher (DataHold, Max-/Min-Hold), die automatische Abschaltung zur Schonung der Batterien, die Netzpegelfrequenzfunktion sowie die hohe Messgeschwindigkeit (5/Sek.). Zu den vielen Messfunktionen zählen die automatische oder manuelle Bereichswahl für V AC/DC, I AC/DC, Widerstand, Durchgangsprüfung, Diodentest, Kapazität und Frequenz. Das Modell bietet mit CAT III 1000 V resp. CAT IV 600 V eine hohe Sicherheit. Das Echteffektiv-Multimeter BM 658 bietet zusätzlich TRMS,eine hintergrundbeleuchtete Anzeige und einen μA-Bereich. Ebenfalls zur praktischen Einhandbedienung ist das Digital-Multimeter BM 685. Mit der Überspannungskategorie CAT IV 1000 V erfüllt es höchste Sicherheitsanforderungen.

Elbro AG, 044 854 73 00 info@elbro.com

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Neuer Katalog «Mess- und Prüfgeräte für Profis» Auf 28 Seiten präsentiert die Elbro AG das Angebot an Mess- und Prüfgeräten und profiliert sich mit dem umfassenden Programm. Die modernen Stromzangen zeichnen sich aus durch kompakte Bauweise, Zusatzfunktionen und hohe Zuverlässigkeit. Die neuen TRMSAC/DC-Zangen-Multimeter sind dank dem grossen, gut lesbaren LCD-Display (mit Hintergrundbeleuchtung) sowie den vielen Messfunktionen ideal für den täglichen Einsatz. Die Infrarot-Temperaturmessgeräte mit Pistolengriff eignen sich zur

Messung an rotierenden, heissen, schwer zugänglichen oder spannungsführenden Teilen. Zu den weiteren Neuheiten zählen ein kombiniertes Infrarot- und Sonden-Temperaturmessgerät sowie ein Temperatur- und Feuchtigkeitsmessgerät mit Taupunktmessung im Taschenformat.

Elbro AG 044 854 73 00 info@elbro.com

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Messen + Prüfen Power-Relais Serie 66

Professionelle Thermografie muss nicht teuer sein Neue Herstellungsverfahren der Infrarot-Kameras ermöglichen kostengünstige und professionelle thermische Untersuchungen an Maschinen, Elektroanlagen und Gebäuden. Die Infrarot-Thermografie hat sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Werkzeug entwickelt für: • Vorbeugende Instandhaltung und Früherkennung von Problemen an elektrischen Anlagen, Maschinen, Produktionsstätten ��� Optimierung von Geräten und Printplatten-Entwicklungen • Wärmefluss-Analysen in Geräten, Systemen und Anlagen

Die Leistungsrelais der Serie 66 sind für Printmontage oder zur Flanschbefestigung mit FastonAnschluss (6,3mm) erhältlich. Das Programm umfasst Relais mit 2 Wechsler und 2 Schliesser, sowie Spulen in allen gängigen AC- und DC-Spannungen.

Weitere Eigenschaften: doppelte Isolierung 1,2mm Kontaktabstand 2,2VA Spulenleistung LxBxH: 52x34x31mm

Einsatzbereich: USV- und Notlicht-Anlagen

• Reduzierung von Energieverlusten sowie teueren Produktionsausfällen Die neue InfraCAM von Flir Systems ist dank dem spritzfesten Gehäuse auch geeignet für den Ausseneinsatz. Das grosse 3,5-Zoll-Farbdisplay sorgt für ein ideales Betrachten der Wärmebilder. Die über 7 Stunden AkkuLaufzeit sowie austauschbare Akkus ermöglichen ein kontinuierliches Messen. Emitec AG 041 748 60 10 info@emitec.ch

Radar ersetzt andere Mess-Technologien Eclipse 705 von Magnetrol ist ein elektronischer «Guided-WaveRadar-Messumformer». Er steht in 2-Leiter-Technologie oder mit digitaler Feldkommunikation «Foundation Fieldbus» zur Verfügung und wird am häufigsten als «Displacer-Replacer», also zum Austausch von Verdränger-Messumformern in der Prozess-Industrie eingesetzt. Der Vergleich mit einer Anlage mit drei Bezugsgefässen bzw. Tauchrohren derselben Länge (Messbereich 230 cm), jedoch mit den unterschiedlichen Nennweiten DN 25, DN 50 und DN 100 lieferte herausragende Ergebnisse. Die Eclipse-Messumformer wurden dabei auf ihr Verhalten in Bezug auf Genauigkeit, Wiederholbarkeit, dynamisches Verhalten gegenüber veränderten Befüllungs- und Entleerungsgeschwindigkeiten,Empfindlichkeit gegenüber Füllstandsschwankungen, Verhalten bei Blasenbildung in den Bezugsgefässen, fehlerhafter Installation, Kondensatbildung und Sprühnebel auf den GWR-Sonden sowie die Wirkung von Schaum getestet. Zimmerli Messtechnik AG 061 645 98 00, info@zimmerliag.com

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Motorsteuerungen Lüftungssteuerungen Pumpensteuerungen Kaffeemaschinen

PCI-Express-Analyzer PETracer Edge

ein gen Sie Verlan dliches in unverb t oder o b e g An ster atismu r G in e

Finder (Schweiz) AG Industriestrasse 1a 8157 Dielsdorf Tel. 01 885 30 10 Fax 01 885 30 20 finder.ch@finder-relais.ch

www.finder-relais.ch

Gastronomiegeräte

LeCroy kündigt den neuen preisgünstigen PCI-Express-Analyzer PETracer Edge an. Der neue Analyzer auf Kartenbauweise – die vierte Generation PCI-Express-Analyzer von LeCroy – unterstützt x1/x2/x4-Lanes mit einer Geschwindigkeit von 2,5 Gb/s. Viele Entwicklungsprojekte laufen aufgrund ihrer geografischen Lage oder Märkte unter hohem Kostendruck ab. Die neue Analyzer-Plattform ermöglicht LeCroy erstmals, Testlösungen für solche Märkte anzubieten,in denen die Kosten eine vorwiegende Rolle spielen.

LeCroy SA 062 897 64 64 contact.ch@lecroy.com

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Messen + Prüfen

Technology Solutions Results

Einstab-Grenzschalter für Schüttgüter Die Baureihe Vibracon steht für Zuverlässigkeit und Robustheit – das gilt auch für den neuen VibraconS-LVL-B. Durch das Entkoppeln des Prozessanschlusses von der Vibrationsbewegung wird der Sensor unempfindlich gegen Fremdvibrationen und sichert damit zuverlässige Messergebnisse. Der Antrieb hat keinen Kontakt zum Medium und ist somit unempfindlich gegen Seitenbelastung und Temperaturunterschiede. Der Vibracon-S-LVL-B ist ein preiswerter Sensor zur Grenzstandserfassung in Schüttgütern bis zu einer Korngrösse von 25 mm. Er ist in Kompaktausführung LVL-B1 und in Rohrverlängerung LVL-B2 verfügbar. Mit einem Messbereich von 225 bis 1500 mm und einer maximal zulässigen Prozesstemperatur von 150° C ist dieser Einstab-Grenzschalter bestens geeignet für pulverförmige bis grobkörnige Schüttgüter ab einem Schüttgewicht von 200 g/I. Selbst in klumpigen oder feuchten Medien gewährleistet der Vibracon-S sichere Messergebnisse, da eine Brückenbildung nicht auftreten kann.

Easy 166 Pepperl + Fuchs AG 032 374 76 76, info@ch.pepperl-fuchs.com

Positioniersysteme Direkt-Antriebe Intelligente Antriebssysteme

Umgebungslichtsensor mit menschlichem Augenmass Mit dem Umgebungslichtsensor SFH 5711 ist es Osram Opto Semiconductors als erstem Halbleiterhersteller gelungen, die spektrale Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges exakt nachzubilden. Damit lässt sich die Helligkeit von Displays bzw. das Ein- und Ausschalten von Fahrscheinwerfern noch genauer als bisher an die Umgebungslichtverhältnisse anpassen. Die logarithmische Verstärkung des SFH 5711 erlaubt eine hochgenaue Wiedergabe des gesamten Helligkeitsbereiches. OSRAM AG/SA 052 209 91 91 info@info.osram.ch

■ Dezentrale Antriebssysteme (Motor, Kontroller, Verstärker, Encoder, I/O’s u.v.m. integriert) bis 10’000 Umdr./Min.

Easy 154

■ Unabhängig oder im Netzwerk funktionsfähig

Schneller und kostengünstiger Beschichtungstest

■ Voll programmierbar

Zestron hat den Coating-Reliability-Test – eine schnelle und kostengünstige Testmethode für Schutzlackierungen – eingeführt. Der CoRe-Test ist besonders für den Einsatz in der Entwicklungsphase der Baugruppenfertigung geeignet.Während bisherige Testmethoden bis zu sechs Monate in Anspruch nahmen, kann der CoRe-Test in weniger als 10 Stunden durchgeführt werden. Somit bietet er im Vergleich zum Lebensdauertest einen entscheidenden Vorteil, da der Zeitund Kostenaufwand wesentlich geringer ist. Der CoRe-Test wurde entwickelt, um Defekte in der Schutzlackschicht oder unzureichende Haftung der Beschichtung aufzudecken, da diese zu elektrochemischer Migration sowie zum Ablösen der Beschichtung und zu Kriechströmen führen können. Basierend auf dem Wassertauchtest simuliert der CoRe-Test als Schwachstellen-Analyse die klimatischen Belastungen, denen eine Baugruppe im Feld ausgesetzt sein kann.

■ Direkt-Antriebe mit bis zu 600 Umdr./Min. ■ Auflösung mit Absolut-Drehgeber bis 2.6 Mio. Inkr./Umdr. ■ Drehmomente bis 90 Nm

Polyscience AG 041 748 80 30. info@polyscience.ch

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Peromatic GmbH Gubelstrasse 28 CH-8050 Zürich Tel. +41 (0)43 300 60 60 Fax +41 (0)43 300 60 79 info@peromatic.ch C

www.peromatic.ch


High

light

An einem Grossanlass wie z. B. einem Fussball-Match müssen nicht nur die Akteure einen kühlen Kopf bewahren. Damit die Live-Übertragung reibungslos klappt, dafür sorgt die Firma Clim Cool Project aus dem schwäbischen Renningen. Ihre Spezialität liegt in der Klimatisierung für Spezialfahrzeuge.

Die Klimaanlage wird durch sieben Mitsubishi Alpha-XL-Steuerungen geregelt.

Bei heissen Events immer cool E

ine Anwendung ist ein Sattelschlepper-Auflieger für TV-Übertragungen, für dessen Planung und Bauüberwachung die Firma A.S.S. Anton Schill Spezialfahrzeuge zuständig war und der von der Berliner Firma Topvision Telekommunikation (Dienstleister für Sport-Liveberichterstattungen) in Auftrag gegeben worden war. Der Auflieger mit bis zu 28 Fernsehkameras ist für digitales Fernsehen (HDTV) vorbereitet und wurde während der WM in Deutschland eingesetzt. Das von der Firma BFE Studio und Medien GmbH ausgestattete Fahrzeug ist einer der modernsten Übertragungswagen. Während einer Übertragung arbeiten rund 18 Personen für Bildtechnik sowie Audio- und Video-Regie im Wagen.

Das passende Klima für Mensch und Technik Damit das Personal sich wohl fühlt und die Technik störungsfrei funktioniert,hat Clim Cool Project den Auflieger mit einer Teilklimatisierung mit 70 kW Leistung ausgerüstet (Kühlung, Heizung, Lüftung und Entfeuchtung). Dabei wird die Klimaanlage stark beansprucht. Bei unterschiedlichen Aussentemperaturen (von –25 °C bis zu über 40 °C) muss die Innentemperatur auf ein erträgliches Mass ge-

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MegaLink Precision 8- 06

regelt werden. Das Personal wählt die Temperatur des Arbeitsraumes selbstständig zwischen 18 und 28 °C, die Temperatur der Elektronik wird automatisch auf 10 bis 18 °C geregelt. Sie darf nicht zu niedrig sein,da sich sonst die Feuchtigkeit an den Elektronikplatinen niederschlägt und Kurzschlüsse verursacht.

Wärmetauscher Die Klimatisierung erfolgt über Wärmetauscher sowie dazugehörige Kompressoreinheiten.Wichtigste Kriterien bei der Komponentenauswahl waren ein niedriges Geräuschniveau und kompakte Einbaumasse. Der TVÜbertragungswagen ist trotz seiner stattlichen Grösse von 5,7 m Breite, 4 m Höhe und 15 m Länge randvoll mit Technik.

Überwachung Geregelt und überwacht wird die ganze Klimatisierung durch sieben Mitsubishi-Kleinsteuerungen «AlphaXL» per 2-Punkt-Regelung. Clim Cool Project hat sich für die Alpha-XL entschieden, da diese bis zu 28 E/A-Punkte bietet, von denen acht analog genutzt werden können. Diese Analogeingänge werden benötigt, um einen Temperaturfühler (Pt100) und einen Sollwertgeber pro Kühlstelle sowie

zwei Drucktransmitter pro Verdichter anzuschliessen.

Prima Klima auch im VIPZelt eines Formel-1-Teams Ein weiteres Projekt, welches Clim Cool Project mit Mitsubishi-Steuerungen realisiert hat, ist die Klimatisierung des VIP-Zeltes eines Formel-1Teams für das Fahrerlager. Das mobile Objekt umfasst zwei Stockwerke mit Büros, Catering-Bereich, Küche, Bar sowie Aufenthaltsräumen für die Fahrer und bietet für geladene Gäste ausreichend Komfort und Platz. Aufgebaut wird es auf den Aufliegern von vier LKWs. Für das komplette Objekt steht eine Klimatisierungsleistung von 190 kW zur Verfügung. Da hier mehr Analogeingänge und Verknüpfungen als bei der Klimaanlage im Übertragungswagen anfallen, kamen eine FX3U-Kompakt-SPS von Mitsubishi für die Hauptklimatisierung sowie mehrere Alpha-XL-Steuerungen für die Hospizanlagen zum Einsatz. (bf) ■

Econotec AG Tel. 044 838 48 11 peter.brendlin@econotec.ch

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Automation

BOPLA-Gesamtkatalog «the red book 2006–2008» BOPLA, Spezialist für Gehäuse, Folientastaturen und Systemlösungen, informiert in der neuesten Ausgabe des Gesamtkataloges «the red book» ausführlich über das umfangreiche Produktprogramm des Unternehmens. Auf rund 660 Seiten werden neben dem bekannten Standardprogramm des Unternehmens Produktneuheiten und -innovationen wie BOCARD, BOS-Ecoline, CombiNorm-Control und Unimas erläutert. Zahlreiche Zubehörprodukte, die die bewährten Produktgruppen sinnvoll ergänzen, sind ebenfalls Bestandteil des neuen Kataloges. Zum besseren Verständnis aller Produkte dienen insbesondere Fotos, technische Zeichnungen sowie Angaben zu Material und möglichen Anwendungsgebieten. Die benutzerfreundliche Gestaltung ermöglicht einen schnellen Überblick über den Katalog, sodass es jedem Interessenten ermöglicht wird, auf einfachste Art und Weise sein bevorzugtes BOPLA Produkt zu finden!

Phoenix Mecano Komponenten AG 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch

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Explosionssicheres Computing-Display Das Triton D1 von Kontron ist ein Computing-Display für die Öl- und Gasindustrie mit einer hohen Explosionsschutz-Zertifizierung. Damit setzt Kontron einen neuen Meilenstein für das rugged und mobile Computing unter Extrembedingungen. Das Triton D1 ist das branchenweit erste explosionssichere Computing-Display, das nach Klasse 1, Zone 1/ATEX-Zone 1 sowie nach der europäischen EMV-Richtlinie EN61326 zertifiziert wurde und somit maximalen Schutz in Gefahrenzonen bietet. Dies bedeutet vor allem für Dienstleister der Öl- und Gasbranche eine erhöhte Computing-Sicherheit. Des Weiteren ist Triton D1 sowohl nach Klasse 1, Zone 1, Ex d IIB T4 und Klasse 1, Zone 1, AEx d IIB T4 (USA, Kanada) als auch nach ATEX II 2 G, EEx d IIB T4 (EU) zertifiziert. Mit der Triton-Produktreihe bestätigt das Unternehmen seine Führungsposition im Bereich der Bohrlochvermessung, der Instrumentierung von Bohr-

anlagenetagen und der Messung von Spülungseigenschaften.

Easy 106 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75, markus.kohler@kontron.com

Transformer, Netzgeräte und Primärschaltregler Seit Anfang März 2006 führt die Volland AG, 8153 Rümlang, die bewährten Transformatoren, Netzgeräte und Primärschaltregler der Gebrüder Frei in Deutschland im Programm. So zum Beispiel: • Einphasen-Transformatoren nach VDE 0570 • Klein-(Sicherheits-)Transformatoren 63-250 VA nach EN 61558 Teil 2–6; teilweise nach UL/CSA • Steuer-(Trenn-)Transformatoren 63–2500 VA, 1,6– 20,0 kVA; nach EN 61558 Teil 2-2/4 • Spartransformatoren 1,5 bis 17,5 A nach EN 615582-13 • Drosseln, Ringkerntrafos (offen/geschlossen) Kundenspezifische Ausführungen, (z. B. für Medizinaltechnik nach EN 60601, Gebäudetechnik, Indus-

trieapplikationen, Telekommunikation usw.), individuelle Bauform, Spannungen, optionale (Temperatur-)Sicherungen, Zulassungen Generell IP20 (berührungssicher), Isolationsklasse T 40/B; DIN-Schienenmontage oder Fusswinkel Volland AG 044 817 97 97 info@volland.ch

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Automation

Industrie-PC mit Celeron M, ECC RAM und Gigabit Ethernet • Intel ULV-Celeron-M-Prozessor mit 1 GHz Taktrate (Dothan 373) mit 512 kB L2 Cache. • 512 MB ECCRAM (direkt auf das Board (DDR) gelötet), bis 1,5 GB • lüfterloses Gehäuse als Kühler, machen aufwändige «Heat Pipes» überflüssig • PC/104, PC/104-Plus, PMC und PCI. • Aluminiumgehäuse, intern chromatiert und extern pulverbeschichtet (für besten EMV-Schutz) • Schnittstellenstecker direkt nach aussen geführt • RoHS-konform • USB2.0, Firewire, Gigabit Ethernet, 3D-Grafik, LPT, 4 serielle RS232/422/485, Watchdog, Temperaturüberwachung • DC/DC-Wandler mit 8- bis 28- oder 48-V-Eingang.

microETXexpress-PM

• Optionen wie CAN,interne USV mit «SmartAkku» oder RAID • Umgebungstemperatur ist 0– 60°C, Ausführung X –40 bis 75°C an. • erhältlich auch als PANEL-Lösung (12”- bis 19”-Displays) im Aluminiumgehäuse oder in Edelstahl mit rundum Schutzklasse IP65 (PANELPIP) MPI Distribution AG 056 483 34 44 sales@mpi.ch

Kontron stellt mit dem 95 mm x 95 mm grossen Kontron microETXexpress-PM vor, das erste COM (Computer-on-Modul) auf Basis des im Herbst vorgestellten neuen Formfaktors microETXexpress. Es ist bezüglich Stecker und Pinout identisch mit ETXexpress/COM-Express, einzig die Grösse wurde minimiert. Das RoHSkonforme Kontron COM ist mit Intel Pentium M oder Celeron M bestückt und bietet viele neue State-of-the-Art Features. microETXexpress bietet vollen PCI Support sowie einfache Skalierbarkeit bis hin zu ETXexpress mit PCI und PCI Express und dies auf kleinstem Formfaktor. Das Kontron microETXexpress bietet eine mit ETX vergleichbare Performance bei kleinerem Footprint und wesentlich weiter reichender Langzeit-Perspektive. Insbesondere der Highspeed-Steckverbinder zum Baseboard, aber auch

der neue PICMG-Standard COM Express/COM.0 stehen dafür. Darüber hinaus wird ETXexpress/COM-Express und zunehmend auch microETXexpress von weltweit führenden COM-Herstellern unterstützt. Das microETXexpress ist durch seine kompakte Grösse für mobile Anwendungen prädestiniert.

Easy 136 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75 markus.kohler@kontron.com

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Drehlagenunabhängige Objekterkennung

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Ve n t i l e Druckmess technik www sirag-ag.ch

Zur Montage- und Qualitätskontrolle oder Sortieraufgaben dient der neue efector dualis Vision Sensor von ifm electronic. Der kompakte Erkennungssensor erfasst eingelernte Objekte zuverlässig und erlaubt die freie Drehlage der Objekte innerhalb des Bildfeldes von 0° bis 360°. Das Objekt wird aus der Draufsicht aufgenommen. Eine integrierte Infrarot-LED-Beleuchtung sorgt für ausreichende Helligkeit. Für anspruchsvolle Aufgabenstellungen ermöglicht die menügeführte PCParametrierung per Ethernet und Parametrierung am Gerät spezifische Einstellungen. Auch Fernwartung mit Fehlerbild- und Auswertdaten-Speicherung ist möglich. Der VGA-CMOS-Bildsensor besitzt eine Auflösung von 0,1 mm. Aus dem Arbeitsabstand (nach Gerätetyp) von 50 bis 2000 mm ergeben sich Bildfeldgrössen von 20 x 14 bis 1280 x 960 mm. Der Anwender kann bis fünf Schaltausgänge mit max. 20 Hz Erkennungsrate konfigurieren.

Bildsensor, Auswertelektronik und Beleuchtung sind in einem Zinkdruckgussgehäuse mit Schutzart IP 67 integriert. Der zulässige Temperaturbereich liegt bei –10 bis 60 °C.

Easy 141 ifm electronic ag 062 388 80 30 info.ch@ifm-electronic.com

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Automation

Transformer, Netzgeräte und Primärschaltregler

Ethernet-Konverter für Industrienetze

Seit Anfang März 2006 führt die Volland AG, 8153 Rümlang, die bewährten Transformatoren, Netzgeräte und Primärschaltregler der Gebrüder Frei in Deutschland im Programm.

Der Ethernet-Mediakonverter ADAM-6521S verfügt über einen Singlemode-Fiberglasanschluss für Übertragungsweiten bis 15 km. Mit seinen vier 10/100-Ethernet-Schnittstellen ist das Modul darüber hinaus als Switch einsetzbar. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 100 Mbit/s. Drei LED-Anzeigen geben über den Gerätestatus Auskunft. Das Modul ist in einem 70 x 102 x 27 mm grossen Gehäuse untergebracht, das auf einer DIN-Schiene, an der Wand oder gestapelt montiert werden kann. Es wird mit 10–30 VDC über Schraubklemmen versorgt und verbraucht maximal 4 Watt Leistung.Das ADAM6521S hält Betriebstemperaturen von –10 bis +65°C stand. Es ist gegen Spannungsspitzen bis 3000 VDC und ESD auf allen Ethernet-Schnittstellen bis 4000 Volt geschützt. Damit eignet es sich für den industriellen Einsatz in der Logistik, in

Ein Beispiel aus dem umfangreichen Sortiment: Drehstrom-TrockenTransformatoren nach VDE 0570 Drehstromtrafos 25VA 30 kVA nach EN 61558 Teil 2-1 Stufen-(Spar-)Trafos 2,2-19 A nach EN 61558 Teil 2-13 Drosseln nach EN 61558 Teil 2–20 kundenspezifische Ausführungen

Easy 102 Volland AG 044 817 97 97, info@volland.ch

weitläufigen Fabrikanlagen oder beim Monitoring.

Omni Ray AG 044 802 28 80 info@omniray.ch

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Rückkühlanlagen für mehr Sicherheit Als Experte für System-Klimatisierung präsentiert Rittal seine langjährige Kompetenz im Bereich von Rückkühllösungen für IT und Industrie. Ein Leistungsspektrum von 4 bis 150 kW passt ideal für die besonderen Anforderungen der industriellen IT. Nicht nur die Platz sparende, kompakte Bauweise macht Rittal-Rückkühlanlagen zu einer bevorzugten Lösung für Rechenzentren. Das System ist auch druckgeschlossen und verfügt über integrierte Sicherheits-Komponenten. Das modulare Sicherheitskonzept bietet weitere Optionen wie eine verstärkte Pumpe, einen Pufferspeicher für das Kühl-

medium oder eine Notkühlung mit Stadtwassereinspeisung. Allein die Verfügbarkeitsanforderungen des Anwenders bestimmen die Auslegung einer solchen Anlage, die aus dem umfangreichen Rittal-Klima-Produktportfolio zusammengestellt wird. Jede Rückkühlanlage kann mittels Rittals CMC-TC (Computer Multi Control) umfassend überwacht und gesteuert werden. Rittal AG 056 416 06 00, rittal@rittal.ch

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Kolbenstangen-ElektroZylinder DNCE: kompatibel zum DNC-Baukasten und ideal im Zusammenspiel mit dem intelligenten Stellmotor MTR-DCI

Kolbenstangen-Elektro-Zylinder DNCE

Pendant zur Pneumatik Elektrische Antriebe stehen bei Festo nicht im Wettbewerb zu pneumatischen Antrieben, sondern ergänzen das Leistungsspektrum optimal. Neuestes Beispiel: der Kolbenstangen-Elektro-Zylinder DNCE mit maximaler Positionier- und Umrüstflexibilität im Zylindergewand als Pendant zum erfolgreichen pneumatischen Normzylinder DNC (mit gleichem Basisprofil).

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ie optimale Automatisierungslösung nutzt die spezifischen Stärken moderner Antriebstechnologien. Elektrische Antriebe sind exakt und flexibel – ideal, wenn Kräfte schnell aufgebaut und Positionen präzise angefahren werden müssen. Neben elektrischen Lineareinheiten, Zahnriemen- und Spindelachsen, elektrischen Minischlitten (SLTE), Linearmotormodulen (HME) und Stellantrieben (MTR-DCI) steht nun der Kolbenstangen-Elektro-Zylinder DNCE zum Einsatz parat. Dabei bestimmt die Anwendung den Vortrieb: Gleitgewinde für Formatverstellungen in Druckmaschinen, Verpackungsmaschinen und in der Zuführtechnik. Kugelgewindetrieb bei dynamischen Push&Pull-Anwendungen wie beim «Volumetric Filling» oder beispielsweise beim Stapeln von CDs.

Bewährte Mechanik Aussen Norm, innen neueste Technik. Das gilt nicht nur für den bekannten

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Normzylinder DNC, sondern auch für seinen elektrischen Bruder DNCE. Zudem greift er auf die robuste und bewährte Mechanik des DNC zurück. Dazu zählen die robuste Profilbauweise, die hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit aller Bauteile sowie das vielfältige Zubehör wie beispielsweise Befestigungselemente und Sensoren. Ausserdem zeigt sich der DNCE zu DNC-Befestigungslementen, Führungseinheiten und Kolbenstangenzubehör kompatibel – aufwändige Eigenanfertigungen gehören damit der Vergangenheit an.

to bereits vorbelegt. Die einfache Inbetriebnahme erfolgt ebenfalls über diese PC-Software.

Einbaufertige Lösung Der DNCE wird mit dem intelligenten Stellmotor MTR-DCI oder einem Servomotor als fertig montierte Systemlösung angeboten und ausgeliefert und zeigt sich als ideale Einheit. Integrierte Abfrage inklusive: Die Endschalter verschwinden bündig und geschützt in der Profilnut. So wird kein zusätzlicher Befestigungsbausatz benötigt. (bf) ■

Flexibel positionieren Der DNCE ist die erste Wahl, wenn frei programmierbare Positionen, stick-slip-freies Verhalten, sanftes Beschleunigen oder ein anwendungsspezifisches Fahrprofil gefordert sind. Verschiedene Fahrprofile, Geschwindigkeiten,Verfahrwege und Beschleunigung sind dabei frei programmierbar und in der FCT-Software von Fes-

Festo AG Tel. 044 744 55 44 info_ch@festo.com

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Automation

Elektrodynamischer Energiegenerator Das ECO 100 basiert auf dem Energiegenerator, der im 4Kanal-Funkschaltermodul PTM 200 bereits in der Gebäudeautomatisierung eingesetzt wird. Mit 32,35 x 22 x 9,7 mm hat es den Formfaktor von Mikrotastern und kann in vielfältigste Schaltgeräte integriert werden.Die mechanische Schnittstelle zur Einkopplung der «Primärenenergie» durch Tastendruck ist eine Stahlfeder, die mit einer Kraft von ca. 2,5 N um etwa 1,8 mm ausgelenkt werden muss. Dabei wird unabhängig von der Betätigungsdynamik eine elektrische Energie von 150 μWs bei etwa 3 V an 150 Ohm erzeugt. Diese Energie genügt zum Betrieb der batterielosen EnOcean-Funktechnologie mit bis zu 300 m Freifeldreichweite. Der Einsatz dieser Generatoren mit miniaturisierten EnOcean-Funkmodulen eröffnet vielfache Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie. Durch den modularen Ansatz können Produkthersteller dieses Modul optimal in Schal-

tergehäuse integrieren und damit die EnOcean-Funktechnik oder eigene, energieautarke Lösungen betreiben. Telion AG 044 732 16 31 info@telion.ch

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MicroTCA-Produktstrategie Kontron hat auf der RTS-Embedded-Systems-Messe in Paris ein neues Entwicklungssystem vorgestellt, das auf der Spezifikation «MicroTCA» (Micro Telecom Computing Architecture) basiert, die in Kürze von der PICMG (PCI Industrial Computer Manufacturers Group) als Standard ratifiziert wird. Das MicroTCA-Entwicklungssystem, das auch PCI-Express unterstützt, ist das erste Resultat der Langfrist-Strategie von Kontron, seine vorhandenen offenen modularen Plattformen aus AdvancedTCAund AdvancedMC-Bausteinen für den hochkomplementären neuen offenen Standard zu nutzen.

Easy 137 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75, markus.kohler@kontron.com

Mini-Netzteilreihe in Standardformaten Lambdas jüngste Mini-Netzteile der Reihe ZPS sind in den populären Standard-Formaten 2” x 3,5”, 2” x 4”und 3” x 5” aufgebaut. Dank den kompakten Abmessungen nur 30mm-Bauhöhe; und ihrem umfassenden Angebot an Ausgangsspannungen (1-, 2- und 3-fach zwischen 3 und 48 V bei 20–100 W) eignen sich die kleinen Power-Packs bestens für alle möglichen Anwendungen etwa in der Computerperipherie,der Datenkommunikation,in Kassensystemen, Mess- und Testumgebungen oder in LED-Lichtanlagen. Unter den derzeit 40 verschiedenen Modellen findet sich für jede Anwendung die optimale Stromversorgung. Der Wirkungsgrad liegt je nach Modell bei bis zu 88%. Alle Modelle werden konvektionsgekühlt. Mit ihren Standardabmessungen lassen sie sich ohne weiteres als Ersatz für andere Netzteile einsetzen und dank der niedrigen Bauhöhe finden sie auch unter engsten Verhältnissen Platz. Die Netzteile verfügen über weltweite Sicherheitszulassungen; zudem entsprechen sie in der Störfestigkeit dem strengen Standard EN61000-4 und bieten somit eine sehr hohe Zuverlässigkeit.

CL-Electronics GmbH 044 857 12 12, sales@cl-electronics.com

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Automation

31/2” SBC, basierend auf dem AMD LX800

Stromversorgungen für den Serienmaschinenbau

Der Wafer LX800 ist RoHskonform und zeichnet sich durch seine geringe Verlustleistung von 6 Watt aus. Die-31/2”-PC-Platine ist mit der neuen AMD Geode LX800 CPU ausgerüstet und arbeitet mit 800 MHz Taktfrequenz. Im Geode LX800 ist ein Grafikkontroller mit TTL/ LVDS-Ausgang integriert und es können 18-bit-TFTLCD angeschlossen werden. Als Chipsatz dient der AMD CS5536. Als Arbeitsspeicher werden DDR 333/400 MHZ SO-DIMM SDRAM verwendet – bis zu einer Kapazität von 1 GB. DR LX800 hat zwei Ethernet-Schnittstellen (10/100 MHz), 4 x USB 2.0, LPT, 2x RS232, eine RS422/485 und PS/2. Ein Compact-Flash-Sockel ermöglicht eine Flash-Disk-Lösung. Mit der SATA-Raid-Funktion auf dem SBC wird eine schnelle und falls gewünscht sichere Datenspeicherung (Spiegelung) ermöglicht. Die kleine

Die Stromversorgungen Trio Power von Phoenix Contact stehen für BasisFunktionalität auf hohem Niveau. Die Produktfamilie umfasst Netzteile für die Hutschiene mit ein- und dreiphasigen Varianten bis 1 kW in Buchform, die für den Einsatz im Serien-Maschinenbau entwickelt wurden. Für hohe Betriebssicherheit sorgen die Spannungsfestigkeit bis 300 VAC und die MTBF von 500000 h. Alle Stromversorgungen sind aufgrund des Weitbereichseinganges sowie der UL-Zulassungen weltweit einsetzbar. Die Ausgangsspannung von 24 VDC und die Ströme 2,5/5/10/20 und 40 A stehen bei Umgebungstemperaturen bis 55°C ohne Einschränkung bereit. Die geregelte und einstellbare Ausgangsspannung von 22,5 bis 29,5

Verlustleistung erlaubt den Einsatz in lüfterlosen Gehäuse (Betriebstemperatur 0 bis 60°C). MPI Distribution AG 056 483 34 44 sales@mpi.ch

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VDC dient dem Ausgleich von Spannungsfällen und ermöglicht das Laden von Akkus. Zur Leistungserhöhung und Redundanz lassen sich die Geräte parallel betreiben. Über alle Betriebszustände informiert die LED-Signalisierung übersichtlich. Diese Vor-Ort-Funktionsüberwachung vereinfacht die Inbetriebnahme. PHOENIX CONTACT AG Easy 161 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com

Modulares Dual-Core CompactPCI-System

Die preiswerte Alternative

Extrem robuste High-End EmbeddedComputerTechnologie mit 2-GHzIntel-CoreDuo-Prozessor und Virtualization-Technologie bietet das neue, RoHS-konforme und langzeitverfügbare 3HE-CompactPCI-System CP-ASM4 mit Kontron CP307CPU-Board und konfigurierbaren I/O-Erweiterungsbaugruppen. Es vereint den leistungsfähigen LowPower-Prozessor aus Intels Prozessorreihe für Mobile Computer mit robustem 3HE-CompactPCI-Systemaufbau. 3HE-CompactPCI-Systeme bestechen durch kompakte Bauform, modulare und frontseitig hotswap-fähige Baugruppen, Langzeitverfügbarkeit und seit vielen Jahren erprobter skalierbarer Systemtopologie. Dank ihres modularen Aufbaus sind bestehende CompactPCI-Lösungen upgradefähig. Zur Anwendung

Die Spectra Computersysteme GmbH präsentiert mit dem LV-675 ein Mini-ITX Mainboard mit dem INTEL 845GV + ICH4-Chipsatz für Pentium-Mund Celeron-MProzessoren mit 400/533-MHzFSB auf dem Sockel 478. Das Board mit 170 x 170 mm kann mit max. 1 GB DDR RAM ausgestattet werden. Die kostengünstigen Varianten sind bereits mit Intel Celeron M 600 MHz (512 kB L2-Cache) oder mit Intel Celeron 800 MHz (Zero Cache) ausgerüstet und können lüfterlos betrieben werden. Die onboard Intel extreme Graphic mit CRT/LVDS-Ausgabe (LV-675X) und CRT/DVI-Ausgabe (LV-675D) arbeitet mit bis zu 64 MB Bildspeicher (shared Memory). Audio 5.1 (SPDIF/analog), Gigabit-LAN, FDD, RS-232, RS-232/422/485, USB, Firewire,TV-Out, S-Video sowie ein paralleler Port stehen zur Verfügung. Für ei-

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kommen die Systeme mit doppeltem Prozessorkern – im Vergleich zum Intel Pentium M fast doppelt so performant, in der Leistungsaufnahme jedoch nur unwesentlich höher z. B. in Industrierobotern, Bildverarbeitungssystemen, mobilen Datenerfassungssystemen oder in Flugzeug-, Bahn- und Schiffsanwendungen.

Easy 135 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75 markus.kohler@kontron.com

ne Erweiterung sind PCI- und MiniPCI-Sockel vorhanden, passende Module wie Gigabit-LAN (einfach oder dual), 4x RS-232, IEE1394 Port oder Wireless LAN- und Capture-Module werden angeboten. Mit IDE 40-pin ATA/133 können max. 2 Festplatten angeschlossen werden.Weiterhin ist ein onboard 44-pin Connector vorhanden. Versorgt wird das LV-675 über einen 24-poligen ATX-Poweranschluss. Spectra (Schweiz) AG 043 277 09 50 info@spectra.ch

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Automation

Neuer Massstab für IMS-Netzwerkapplikationen

Programmergänzung BOCARD

Kontron – ein weltweit führender Hersteller von Embedded-ComputerTechnologie und Premier Mitglied der Intel Communication Alliance – präsentierte auf der diesjährigen Globalcomm sein mit Spannung erwartetes AdvancedTCA Prozessorboard AT8020. Es entspricht den Anforderungen der grossen Telecom Equipment Manufacturers (TEMs) und bietet zwei Intel Xeon-Dualcore-Prozessoren LV (Low Voltage) 2,0 GHz sowie zwei AdvancedMC-Modul-Slots. Das Ergebnis: eine offene, modulare Rechnerplattform, die die Anwendung von AdvancedTCA basierten Lösungen in rechenintensiven Telekommunikations- und IMS-Netzwerkapplikationen erhöhen wird: vom Live-Multi-

Der Gehäusehersteller BOPLA, eine Tochtergesellschaft der schweizerischen Phoenix-Mecano-Gruppe, präsentiert mit einer neuen Oberteilvariante neue Anwendungsmöglichkeiten der BOCARD-Gehäuse. Diese ergänzt das BOCARD-Programm mit den vier bereits erhältlichen Oberteilen.Sie besteht aus einem Foliendeckel zur Aufnahme von Displays, Touch-Screens, Frontfolien oder Folientastaturen. Ein Scharnier ermöglicht ein Aufklappen des Deckels um mehr als 180°. Mit den entsprechenden Unterteilen der BOCARD-Serie wird Schutzart IP65 erreicht. Der scharnierte Foliendeckel ist als Standardgrössen in den Farben Licht- und Grafitgrau erhältlich. Die designorientierten Steuergehäuse

media-Transcoding beim Multimedia Resource Function Processing (MRFP) bis hin zur Simultanbearbeitung von Subscriber Data auf HomeSubscriber-Locator-Systemen (HLR).

Easy 138 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75 markus.kohler@kontron.com

eignen sich besonders für den Einsatz in Mess-, Steuer-, Regelungsund Haustechnik. Alle Gehäuseteile des Programms sind nach Kundenwunsch individuell anpassbar.

Easy 105 Phoenix Mecano Komponenten AG 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch

EPIC-Computerplatine für Sicherheitsanwendungen Das Enano8523T ist nach dem Epic-Standard entwickelt worden und ist mit einer ULV-Celeron-CPU mit 800 MHz Taktfrequenz – passiv gekühlt – ausgerüstet. Ein Hardware-Sicherheitsfunktion wird mit dem so genannten «Trusted Platform Module (TPM v1.2)» ermöglicht. Mit diesem Modul werden Passwörter, wichtige Daten und Zugriffe aufs System gesichert. Das TPM unterstützt auch kryptografische Funktionen (RSA, SHA-1, RNG). Dank diesen Möglichkeiten können nur autorisierte Benutzer auf das System zugreifen. Es eignet sich für den Einsatz in

Bank- und Kassensystemen,Zutrittssystemen oder sicherheitsrelevanten Steuersystemen. Das Enano kann mit 266-MHz-DDR-SDRAM bis 1 GB ausgestattet werden. Als Chipsatz wird der Intel i852GM verwendet. Der integrierte Grafikkontroller bietet einen VGA und einen Dual-18-bitLVDS-Ausgang. Der PCI-Steckplatz sowie die Ethernet-, USB- und RS232-Schnittstellen ermöglichen die Kommunikation und das Einbinden von Peripheriefunktionen. Im Weiteren steht ein CF-Sockel für embedded Betriebssysteme zur Verfügung.

MPI Distribution AG 056 483 34 44, sales@mpi.ch

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Automation

Kontrons ETX 3.0 konforme und Strom sparende COM

IT-Komplettpaket einsatzfertig per Plug&Play

Kurz nach der offiziellen Verabschiedung der ETX-3.0Spezifikation stellt Kontron mit dem ETX-LX das erste ETX-Modul mit entsprechend erweitertem Featureset vor: Als wesentliche Erweiterung wurde 2 x SATA implementiert, wobei ETX3.0-COM 100% abwärtskompatibel zu ETX-Vorgängerspezifikationen sind. SATA wird gemäss ETX 3.0 durch zusätzliche onboard-PINs umgesetzt, sodass existierende ETX-Baseboard-Designs nicht verändert werden müssen, um dieses Feature nutzen zu können. Mit diesem Feature erfüllt der im Jahr 2000 eingeführte, weltweite COM-Standard ETX alle relevanten State-of-the-Art-Anfor-

Hochkomplexe Anwendungen, immer schnellere Prozessoren und Informationen rund um die Uhr lassen die Anforderungen an die IT-Performance permanent steigen – und das auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wie aber können solche Betriebe eine sichere und hoch verfügbare IT-Infrastruktur verwirklichen, ohne dass bereits bei Aufbau und Inbetriebnahme die oft knappen Ressourcen in der ITAbteilung überfordert sind? Die Antwort liefert der weltweit führende IT-Infrastrukturspezialist Rittal mit seinem Smart Package, mit dem die Vision vom hochmodernen Rechenzentrum nun auch für die kleine IT-Abteilung Realität wird.

derungen für kundenspezifische Designs mit mittleren bis hohen Performance-Ansprüchen. Wer noch mehr Power und PCI-Express-Erweiterungsfunktionalität braucht, für den sind COM gemäss ETXexpress/COM Express (PICMG Spec. COM.0) die erwiesen richtige Wahl.

Easy 139 Kontron AG Schweiz 043 305 88 75 markus.kohler@kontron.com

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Intels neueste Prozessorarchitektur mit Dual Core, PCI Express, DDR-2Speicher und erweiterten ManagementFunktionen ist Kern der jüngsten AdvantechIndustrie-PCPlattformen in unterschiedlichsten Formfaktoren von Industrial ATX Motherboards, Micro-ATX Motherboards bis zu PICMG 1.0 und PICMG 1.3 SBCs. Wie alle Advantech-Industrie-PCProdukte bietet auch das neue Spektrum langfristige Verfügbarkeit, Erweiterbarkeit, Zuverlässigkeit und strikte Versionskontrolle. Das ATX Motherboard AIMB-762 unterstützt die Intel Prozessoren Pentium D oder Pentium 4 neuester Generation mit Dual-Core und PCI Express. Für eine leistungsstarke Grafik steht eine PCI-Express-16x-Sloterweiterung zur Verfügung. Ein zuverlässiger und kostengünstiger Daten-

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sung 1034 x 779 Pixel verwendet. Alle drei FireWire-Kameras haben die Abmessungen von 44 x 44 x 54 mm, wiegen 130 g und sind schock- und vibrationsfest. Die CameraLink-Kameras KPF30SCL und KP-F200SCL sind nur 29 x 29 x 29 mm klein und wiegen lediglich 50 g, wobei Letztere eine Auflösung von 1628 x 1236 mit einem 1 1/8”-CCD-Detektor aufweist. Egli, Fischer & Co. AG Zürich 044 209 81 11, ie@efco.ch Easy 160

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High

light

Für Simulink- und Stateflow-Modelle

Web-Anzeigefunktionen

D

a sich Model-based Design immer mehr etabliert,ist ein optimierter Ansatz für den Austausch von Informationen und Designs zunehmend wichtig. Die Funktion für den Export von Web-Ansichten basiert auf bestehenden ReportFunktionen des Simulink Report Generator,der verschiedene Formate unterstützt. Die Modellhierarchie lässt sich in den Web-Ansichten genauso wie in Simulink durchlaufen und anzeigen. Die Web-Ansichten gleichen Simulink-Modellen. So können Anwender ein Modell schnell visuell erfassen und gewinnen leichter einen Überblick über Aufbau, Hierarchie und Parameter des Modells. Dies verbessert die Kommunikation im Entwicklungsprozess und verringert die Gefahr von Fehlern durch Missverständnisse.

Vereinfachte Dokumentation Der Simulink Report Generator und seine Funktion für den Export von Web-Ansichten ermöglichen eine effizientere, organisationsübergreifende Kommunikation, weil Entwicklungsteams ein besseres Verständnis

The MathWorks kündigt heute die Verfügbarkeit des Simulink Report Generator 3 an. Die Software enthält neue Funktionen für einen einfacheren Austausch von Informationen und den gemeinsamen, organisationsübergreifenden Zugriff auf Entwürfe und Modelle. Neu im Simulink Report Generator ist eine Funktion für den Export von Web-Ansichten. Damit lassen sich interaktive Versionen von Simulink- und Stateflow-Modellen erzeugen und per Web-Browser anzeigen. Der gemeinsame Zugriff auf Modelle von unterschiedlichen Orten aus ist ein zentraler Faktor für die erfolgreiche Produktentwicklung in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt- oder der Automobilindustrie. Diese Anforderungen werden durch die neue Funktion adressiert.

des Modells gewinnen und diese Informationen intern und extern mit Kunden und Lieferanten leichter austauschen können. Zusätzlich führen die vom Simulink Report Generator erzeugten Web-Ansichten und -Reports zu einem einheitlicheren Aufbau von Modellen, eine aufwändige Dokumentation verschiedener Modellebenen wird überflüssig. Da sich die Modelle per Web-Browser anzeigen lassen, sind Anwender nicht mehr auf Ausdrucke und die Durchsicht von Papierdokumenten angewiesen.

Gemeinsamer Zugriff The MathWorks hat erkannt, dass in Organisationen, die mit Model-based Design arbeiten, ein grosser Bedarf für einen besseren gemeinsamen Zugriff auf wichtige Entwicklungsinformationen besteht. Dies gilt insbesondere in der Luft- und Raumfahrt- sowie in der Automobilindustrie, wo Designprüfungen und ganz allgemein Tests und Verifikationen fundamental für den Entwicklungsprozess sind. Der Simulink Report Generator und seine Funktion für den Export von Web-Ansichten bietet den Anwendern einen effizienten Ansatz zur Übertragung grosser Informationsmengen. Das spart viel Arbeitszeit und auch Geld.

Verfügbarkeit Der Simulink Report Generator ist für Windows, UNIX/Linux und Macintosh verfügbar. Weitere Informationen sind auf der Produkt-Webseite (www.math works.ch products/SL_reportgenerator) oder im archivierten Webinar «Document Generation for MATLAB and Simulink» (www.mathworks.ch/wbnr 12048) zu finden. (bf) ■

The MathWorks GmbH Tel. 031 950 60 20 info@mathworks.ch Easy 147

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Kommunikation

Discrete Power Products CompactPCI-Steckverbinder von Conec Die PCI Industrial Computers Manufacturers Group (PICMG) ist ein Konsortium von über 450 Firmen zur Entwicklung offener Spezifikationen für Hochleistungsanwendungen in den Bereichen Telekom- und Industriecomputer. Als Verbindungsstandard wurde CompactPCI (cPCI) definiert. Der Steckverbinderspezialist Conec ist Mitglied der PICMG und hat neue CompactPCI-Verbinder entwickelt, entsprechend dem Standard 2.11 R1.0. Neben vielen lötbaren Ausführungen hat Conec für diese Serie einzigartige, höchst zuverlässige, gedrehte Press-

fit-Kontakte mit gestanzter und geformter Einpresszone entwickelt. Die CompactPCI-Steckverbinder der Familie CPH können auch selektiv bestückt und codiert werden. Befestigungsschrauben zur Fixierung auf dem Print stehen bei Bedarf zur Verfügung. Primäre Applikationsfelder für cPCI-Systeme sind Telekom, Datenübertragung, Medizintechnik, Instrumentierung sowie industrielle Steuerungen.

IGBTs FREDFETs Power MOSFETs, Schottky Rectifiers SiC Rectifiers Superfast Rectifiers

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Industrieller Gigabit-Ethernet-Switch Die Moxa-Switches der Baureihe EDS518A ermöglichen die Migration auf Gigabit-Ethernet in der industriellen Umgebung. So stehen 2-Port-Gigabitund 16-Port-Flash-Ethernet zur Verfügung. Die Gigabit-Ethernet-Ports können bei Bedarf mit SFP-Modulen bestückt werden und es lassen sich optische Strecken aufbauen. Die Switches unterstützen mit dem Turbo-Ring den Aufbau von redundanten Netzwerken. Die EDS-518A-Geräte lassen sich

via SNMP- oder Web-Management konfigurieren und überwachen. Das Management unterstützt Funktionen wie VLAN, Priorisierung, IGMP Snooping,Port Trunking,E-Mail-Alarm usw. Mit diesen Funktionen eignet sich der Moxa-Swicht EDS-518A optimal für anspruchsvolle Netzwerkaufgaben in der industriellen Automation.

Power Modules

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AS-Interface Digitalplatine Die AS-Interface 8E/8A-Platine von ICS ist ein Slave für das Feldbussystem ASInterface. Sie entspricht der Spezifikation V3.0 und kann im erweiterten Adressiermodus betrieben werden. Das Profil ist S-7.A.A (8 Ausgänge und 8 Eingänge); es benötigt zum Betrieb einen M4-Master. Bis zu acht 2-Leiterbzw. 3-Leiter-Sensoren (Tasten, Näherungsschalter, Lichtschranken, etc.) und acht Aktuatoren (Ventil, Anzeigenleuchte, Relais etc.) können an das Modul angeschlossen werden.

Die AS-Interface 8E/8APlatine ist für den Einbau in Anschlussräume von Automatisierungskomponenten (z. B. Tastenfelder, Ventilköpfe, Antriebe, Leuchtmelder) vorgesehen, um diese AS-Interface fähig zu machen. Sie ist mit externer 24-V-Versorgung der Ein- und Ausgänge verfügbar oder alternativ mit Versorgung der Ein- und Ausgänge über AS-Interface.

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Der BK9105 kann z. B. über BootP- oder DHCPServer adressiert werden. Das Busklemmensystem unterstützt 17 Bussysteme und 7 verschiedene Ethernet-Protokolle. Mit EtherCAT kann die Sterntopologie durch eine einfache Linienstruktur mit beliebig vielen Knoten oder auch durch flexible Baumtopologien ersetzt werden.

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light Der UNIGATE IC lässt sich ohne grossen Aufwand in die Automatisierungskomponenten integrieren.

Die Integration eines Feldbusanschlusses beinhaltet die Zusammenstellung der Kommunikationshardware und verlangt viel Know-how zu Normen und Grundlagen. Deutschmann Automation stellt die am Weltmarkt gefragten Feldbusse sowie Industrial Ethernet in IC-Bauform zur Verfügung. Der Entwickler braucht den IC nur einzuplanen und die Stecker für den benötigten Feldbus zu integrieren.

Feldbusse und Ethernet im All-in-one-IC D

eutschmann Automation bietet Miniatur-Gateways der Serie Unigate-IC, die eine transparente Umsetzung von Echtzeitdaten ermöglichen. Der Feldbusanschluss lässt sich mit in SMD-Technik gefertigten Feldbus-Gateways besonders einfach realisieren. Bei diesem IC stehen Baugrösse, Kosten sowie leichte Integrierbarkeit im Vordergrund. Von den Vorteilen der Unigate-ICs profitieren vor allem Hersteller, die kleine Stückzahlen erreichen.

Wahl der Feldbusanbindung Mit den Unigate-ICs können die Hersteller von Automatisierungskomponenten oder anderen Feldgeräten bei minimalem Aufwand im Redesign ihre

Komponenten für die führenden Feldbusse rüsten. Die Gateway-ICs stehen für Profibus, Interbus, DeviceNet, CAN (Layer 2), CANopen und Ethernet-10MBaud,Fast Ethernet mit integriertem Web-Server, Modbus-TCP und Lonworks zur Verfügung. Ausserdem gibt es noch ein Modul mit serieller Schnittstelle um Automatisierungskomponenten mit Modbus-RTU, 3964R usw. auszurüsten.

Hybrider Gateway-Aufbau Deutschmann Automation setzt bewährte Feldbus-ASICs ein. Prozessor, Flash-Speicher, RAM, Feldbus-ASIC und analoge Komponenten sowie der Optokoppler und die Spannungsversorgung sind auf der kleinen Fläche

Die Software Protocol Developer ermöglicht eine einfache Protokollanpassung; links die vordefinierten Scriptbefehle, rechts das Scriptprogramm.

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MegaLink Precision 8- 06

integriert. Die Schnittstellen bieten hohe Flexibilität: zwei UART und eine synchron-seriell. Der Miniaturbaustein kann über die UART-Schnittstelle des Prozessors der Automatisierungskomponente angebunden werden. Zusätzlich sind die benötigten Feldbusstecker einzuplanen. Im einfachsten Fall setzt der Anwender das kompakte Modul an die Stelle des bisherigen RS-Treibers und die Implementierung ist abgeschlossen. Eine externe Leistungserweiterung, zum Beispiel durch den Anschluss eines Schieberegisters, lässt sich problemlos umsetzen. So können LED, Schalter, digitale IO o. ä. integriert werden. Alle Unigate-IC sind von gleicher Grösse und basieren auf dem PINLayout 32DIL. Einmal festgelegt, kann die Komponente durch den entsprechenden IC für den gewünschten Feldbus ausgelegt werden.

Softwaretool Mit dem intuitiv bedienbaren Windows-Programm Protocol Developer können Anwender den Datenaustausch zwischen Gerät und dem Unigate-IC bzw. Feldbus und IC steuern. Für das Scripting sind Grundkenntnisse der Programmierung ausreichend. Deutschmann Automation bietet das Erstellen von Scripts auch als Dienstleistung an. Das Script realisiert den Datenaustausch durch eine Anreihung von Befehlen. Die Scripts sind busunabhängig und lassen sich bei einem Wechsel des IC für einen anderen Feldbus unverändert weiterverwenden. Eine Änderung der Firmware ist nicht erforderlich. Mit dem Protocol Developer lassen sich die Engineeringkosten deutlich senken. (bf ) ■

Egli, Fischer & Co. AG Zürich Tel. 044 209 81 11 Easy 176 ie@efco.ch


Ingenieurbüro Dollenmeier GmbH Regensbergstrasse 16 CH-8157 Dielsdorf

Kommunikation

Tel. 044 885 45 11 Fax 044 885 45 12 email: info@ibdoll.ch web: www.ibdoll.ch

Aus einer Hand: Messtechnik für Schall- & Schwingungsanalyse

12,5-GBit/s-Einpress-Steckverbinder Harting bietet den Advanced-MC-«B+»-Steckverbinder für ATCA in Einpresstechnik an. Dieser wird dem nächsten Release der AMC-Spezifikation der PICMG (PCI Verband der Hersteller von Industrie-Computern) entsprechen. Trotz der herkömmlichen Kontakttechnologie erreicht der Steckverbinder die im Standard geforderten hohen Datenübertragungsraten von 12,5 GBit/s, bei minimiertem Nebensprechen und einem sehr dichten Kontaktraster von 0,75 mm im Steckgesicht. Das optimierte Footprint erlaubt ein exzellentes Routing und durch den Lochdurchmesser in der Leiterkarte von 0,55 mm ist eine robuste Einpressverbindung möglich. Die Stromtragfähigkeit ist für die Verwendung von AdvancedMC-Modulen mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 80 W ausgelegt. Harting AG, 044 908 20 60 ch@harting.com

Easy 124

Modell 831 Schallanalysator • • • • • •

Touch Panel Das neue Touch Panel PWS6800 von Pericom ist eine Weiterentwicklung der bekannten PWS-Serie. Dieses neue Gerät basiert auf einem 32-Bit-RISCCPU-Board, hat 8 MB Applikationsspeicher und 3 COM Ports mit RS232 oder RS485/RS422. 2 USBSchnittstellen sind ebenfalls integriert. Optional ist auch eine Ethernet-Schnittstelle mit Modbus-TCPProtokoll erhältlich. Als externes Speichermedium kann eine CF-Karte gesteckt werden. Das PWS6800 besitzt ein ausgezeichnetes 8”-Farbdisplay mit 256 Farben und einer Helligkeit von 300 cd. Die Bedienung erfolgt über einen 4-Draht resistiv, analogen Touch Screen oder über 7 neben dem Display platzierte Funktionstasten. Die Programmierung erfolgt mit der neuen ADP6-Software. Weitere Funktionen wie verschiedene Alarmdarstellungen, History – oder Trenddiagramme, Rezepturverwaltung oder Sprachumschaltung sind nach wie vor Standard.

helles Display (240x160 Pixel) grafische Benutzeroberfläche Echtzeit-Frequenzanalyse digitale Audioaufzeichnung 120 MB Speicher, max. 2 GB 2x USB 2.0 Schnittstelle

Sensoren: Messmikrofone, Kraft-, Druck-, und Vibrationssensoren

Pericom AG, 052 740 00 55, info@pericom.ch Easy 128

Inline-Schablonendrucker Der SP900 von Essemtec ist ein vollautomatischer InlineSchablonendrucker für die anspruchsvolle Highmix/ Highspeed-Produktion. Der Drucker zeichnet sich aus durch eine komfortable Bedienungssoftware, ein breites Anwendungsspektrum und sehr kurze Umrüstzeiten. Letztere werden zum Beispiel durch die automatische Breitenverstellung und den automatischen Schabloneneinzug erreicht. Der SP900 ist ein kompakter, für den mehrschichtigen Dauereinsatz konzipierter Drucker. Das integrierte Schablonenreinigungssystem (trocken, feucht, Vakuum) ist frei programmierbar. Alle beweglichen Teile des Druckers sind wartungsfrei und vor Verschmutzung geschützt. Ein Beispiel: Die Kugelumlaufspindel des Druckkopf-Antriebs ist geschlossen und kann weder mit aggressiven Flussmitteln noch mit korrosiven Lotpartikeln in Kontakt kommen. Essemtec AG 041 919 60 60 sales@essemtec.com

Sensoren, Messmikrofone • • • • • •

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Easy 523

ICP® Beschleunigungssensoren ICP® Kraft- & Drucksensoren Präzisionsmikrofone Schallintensitätsproben Geophone Vibrationstransmitter (4...20mA)

Ihr Messtechnik- Spezialist für Sensoren Schallmesstechnik Schwingungsmessung Processmonitoring Beratung


Kommunikation

Managed Switches für raue Umgebungen

Der Schlüssel zum Powerlink-Segment

Fast Ethernet wird heute in den verschiedensten Applikationen eingesetzt, auch unter härtesten Umweltbedingungen. Die neuen RS20-Switches von Hirschmann sind für diese Anwendungen mit einem erweiterten Temperaturbereich von –40° bis +70°C erhältlich. Dank Funktionen wie schneller Ringredundanz, redundanten Spannungseingängen, Port-Security und den Portzahlen 4, 8, 16 und 24 lassen sich die Geräte sehr universell einsetzen. Die Switches lassen sich mit einem SNMP- oder Web-Management konfigurieren und überwachen. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Switches „plug and work» ohne Management einzusetzen.

Der Powerlink-Router RR-EPL verbindet ein offenes Ethernet- mit einem Powerlink-Segment, indem er die Daten in den asynchronen Zeitschlitz des Powerlink-Zyklus einfügt. Dies ermöglicht einen kontrollierten Zugang zu den Echtzeit-Segmenten im Netzwerk: Der Anwender kann so beispielsweise von einer entfernten Station transparent auf Echtzeitsteuerungen zugreifen. Eine weitere Möglichkeit stellt der Zugang über das Standard-Telefonnetz via Modem dar. Hierfür verfügt der RR-EPL über eine passwortgeschützte serielle Schnittstelle. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei Ethernetports, ein Twisted-Pair-Anschluss für das Echtzeit-Segment und wahlweise ein TX- oder FiberMultimode-Port für den Anschluss des offenen Netzwerkes. Der Router bietet Firewall-,IP-Routing- und NATFunktionen und arbeitet als Powerklink Slave.

Omni Ray AG 044 802 28 80 info@omniray.ch

Easy 123

Omni Ray AG 044 802 28 80 info@omniray.ch

Easy 153

Integrierter 32-Bit-Microprozessor Renesas Technology Europe kündigt unter der Bezeichnung SH7397 einen hochintegrierten, preisgünstigen 32bit-Microprozessor an, mit dem sich Telematikprodukte und Bordinformationssysteme aufwerten lassen. Gegenüber dem Vorgängerprodukt SH7760 kommt der SH7397 auf 50% mehr Verarbeitungsleistung. Der SoC-Baustein verfügt über eine eingebaute FPU und basiert auf einer mit 300 MHz getakteten 32-bit-SH4A-SuperHT-Superskalar-Architektur. Die Verarbeitungsleistung beträgt 540 MIPS bzw. 2,1 GFLOPS. Ebenfalls enthalten ist eine Vielzahl eingebauter Peripheriefunktionen und Schnittstellen (z. B. Display-, Sprach-, LAN- und Memory-Card-

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MegaLink Precision 8- 06

Profinet-IO mit Switch

Funktionen). Als Single-Chip-Lösung gibt der SH7397 Entwicklern die Möglichkeit, ihre Designs zu vereinfachen und ihre Gesamt-Systemkosten durch einen reduzierten Bauteileaufwand zu senken.

Rutronik Elektronische Bauelemente AG 044 947 37 37 rutronik@rutronik.com Easy 149

WAGO erweitert seine Profinet-Produktfamilie für das WAGO-I/O-SYSTEM um Koppler und Controller mit eingebautem Switch. Damit kann der Anwender diesen offenen IndustrialEthernet-Standard für die Automatisierung noch einfacher einsetzen. Statt einer Sternverdrahtung mit separatem Switch kann er auf die von Profibus-DP vertraute Linienverdrahtung zurückgreifen. Ausserdem ermöglicht der integrierte Switch eine Ringverdrahtung und damit Medienredundanz. Mit Profinet können einfache dezentrale Feldgeräte sowie zeitkritische Anwendungen genauso in die Ethernet-Kommunikation integriert werden wie verteilte Automatisierungslösungen auf Basis von Komponenten. Dezentrale Feldgeräte können vom Anwender einfach über Profinet-IO in die Applikation eingebunden werden, da die

gewohnte IO-Sicht von Profibus-DP beibehalten wurde.

Easy 207 WAGO Contact SA 026 676 75 86 wago.switzerland@wago.com


Kommunikation

Simulink Report Generator 3 mit Web-Anzeigefunktionen The MathWorks kündigt heute die Verfügbarkeit des Simulink Report Generator 3 an. Die Software enthält neue Funktionen für einen einfacheren Austausch von Informationen und den gemeinsamen, organisationsübergreifenden Zugriff auf Entwürfe und Modelle. Neu im Simulink Report Generator ist eine Funktion für den Export von Web-Ansichten. Damit lassen sich interaktive Versionen von Simulink- und Stateflow-Modellen erzeugen und per Web-Browser anzeigen. Der gemeinsame Zugriff auf Modelle von unterschiedlichen Orten aus ist ein zentraler Faktor für die erfolgreiche Produktentwicklung in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt- oder der Automobilindustrie. Diese Anforderungen werden durch die neue Funktion adressiert. The MathWorks GmbH 031 950 60 20, info@mathworks.ch

Easy 127

ROM-PICO-Microcontroller zu kompatiblen FlashVersionen Rutronik stellt komplementäre ROM-PICO-Microcontroller in der PIC16-Familie von Microchip vor. Die ROM-Microcontroller von Typ PIC16CR7X sind die ersten der neuen Serie ROM PIC16 und PIC18. Die neuen Microcontroller bieten erstmals die nahtlose Austauschbarkeit mit den gängigen PIC16F7X-Flashcontrollern von Microchip. Der Hersteller kann jetzt zwischen Flash und ROM während der Entwicklung und Produktion entscheiden, für schnellere Marktreife, geringeren Ausschuss und niedrigere Gesamtkosten. ROM-Microcontroller können kosteneffizienter bei grösseren Mengen und standardisierten Anwendungen sein. Weiterhin können sie Kosten bei der kundenspezifischen Programmierung, Produktbearbeitung und in der Produktionszykluszeit sparen. Flash-Microcontroller sind einfach ideal für die flexible Produktion. Rutronik Elektronische Bauelemente AG 044 947 37 37 rutronik@rutronik.com

Easy 150

SiliconDrive Secure für hohe Datensicherheit Die Firma Silicon Systems, ein führender Hersteller von industrietauglichen Flash- Speicher-Systemen, stellt ihre SiliconDrive-Secure-Familie vor. Es handelt sich um Flash-Speicher mit integrierten Sicherheitsfunktionen gegen Diebstahl geistigen Eigentums oder zum Schutz kritischer Benutzerdaten. SiliconDrive Secure bietet verschiedene Technologien. Das ultra-schnelle Löschen von Daten oder Speicherbereichen sowie das Definieren von Datenzonen mit verschiedenen Sicherheitsstufen sind Beispiele. Nebst der hohen Sicherheitsfunktion sind die SiliconSystems-Flash-Speicher gegen den Verlust von Daten bei Stromausfall geschützt. SiSMART, eine weitere Innovation von Silicon Systems, erlaubt es dem Benutzer, die Lebensdauer der Flashspeicher in seiner Anwendung zu ermitteln. Systronics AG 052 200 93 40 infor@systronics.ch

Easy 142 Easy 524 8- 06 MegaLink 2_nw-produkte_bearb.indd 1

Precision 3.5.2006121 7:47:42 Uhr


High

light

Auswahlschieber M

it den beliebten Moeller-Auswahlschiebern aus Karton können Kunden einfach, schnell und sicher den passenden Motorstarter oder Frequenzumrichter bestimmen. Neu sind die Auswahlschieber auch zu finden unter www.moeller.net/select.

Eingaben Beim Motorstarter werden die notwendige Betriebsspannung, die Motorleistung, verschiedene Kurzschlussleistungen und die Zuordnungsarten angegeben. Der Auswahlschieber ist – ohne PC zur Gerätedimensionierung – mit einer Kurzschlusskoordination für die Zuordnungsarten «1» und «2» anwend-

bar. Zusätzlich sind Standardleitungsquerschnitte und zulässige Leitungslängen angegeben. Sie lassen sich je nach Installationsanforderung variieren. Der Auswahlschieber verfügt über mehrere Varianten des verschiebbaren Teils, mit Zahlenwerten für Direkt- und Wendestarter oder für Stern-Dreieckstarter.

Erweiterung Für den Frequenzumrichter wurde das praktische Tool aktualisiert und um die Baureihen DF51/DV51 erweitert. Der Schieber liefert direkt die Komponenten eines kompletten Antriebsstrangs, von der Netzeinspeisung bis hin zum Motorabgang. NetzSicherung und Netz-Schütz sind

Moeller-Auswahlschieber im Internet unter: www.moeller.net/select

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MegaLink Precision 8- 06

ebenso berücksichtigt wie Netzdrossel, Funkentstörfilter, Frequenzumrichter, Motordrossel und Sinusfilter. Alle Angaben sind in Deutsch und Englisch vorhanden, sodass der Schieber international einsetzbar ist.

Persönlicher Schieber Der Auswahlschieber aus Karton kann kostenlos bei Moeller geordert oder online verwendet werden (www.moeller.net/select). (bf) ■

Moeller Electric AG Tel. 052 354 14 14 info@moeller.ch

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Industriebedarf

Türgriffschalter aus dem Baukasten

Rückblick-Fachvorträge ‘06

Die Generation der Türgriffschalter TGM von Steute zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus, der kundenspezifische Anpassungen erleichtert. Der Anwender legt die Länge des Griffrohrs fest,wählt das Material (Edelstahl, eloxiertes Aluminium oder pulverbeschichtetes schwarzes Aluminium), die Griffschenkel (gerade oder abgewinkelt) und die Bestückung des Türgriffs mit Schaltern und LEDs. Auch sicherheitsrelevante Bedienelemente wie NotAus-Taster und Entriegelungstaster für Sicherheitszuhaltungen können integriert werden. Aufgrund des modularen Bauprinzips kann Steute diese individuellen Türgriffschalter in kurzer Zeit und mit exakt der gewünschten Griffrohrlänge fertigen. Das schafft Freiheiten für den Anwender, zumal Steute auch an Details wie z. B. Beschriftungsfelder und montagefreundliche Anschlussmöglichkeiten

Traditionsgemäss führte die Carl Geisser AG in Fällanden auch dieses Jahr eine Hausmesse durch, bei der sie mit informativen Fachvorträgen und einer Neuheitenschau ihrer Herstellerfirmen in die Nähe ihrer Kunden kam. So besuchten am 13. und 14. Juni an den beiden Durchführungsorten Winterthur und Olten über 80 Kunden diese ganztägigen Veranstaltungen, wobei man sich den Zeitpunkt der Teilnahme ganz nach bevorzugten Themen auswählen konnte. Beide Fachvorträge wurden jeweils abgerundet durch zwei Spezialisten

über einen acht- bzw. zwölfpoligen Anschlussstecker gedacht hat. Geisser Carl AG 044 806 65 00 info@carlgeisser.ch

Easy 120

von den Herstellern Pfannenberg und steute Schaltgeräte, welche Neuheiten aus dem jeweiligen Lieferprogramm rund um den Schaltschrank, Zertifizierung und Explosionsschutz präsentierten. Zwischen den Fachvorträgen blieb zudem genügend Zeit zur Besichtigung der Neuheitenschau und für einen anregenden Informationsaustausch.

Geisser Carl AG 044 806 65 00 info@carlgeisser.ch

BOS-Ecoline-Pult

Automatisches SMD-Lagersystem

Mit dem Gehäusesystem BOS-Ecoline wurde ein Aluminium-Profilgehäuse entwickelt, das in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen der Elektronik einsetzbar ist. Die Gehäuseprofile sind standardmässig in vier unterschiedlichen Querschnittformaten erhältlich:als geschlossene,einseitig offene oder horizontal geteilte Version, jeweils in drei Standardlängen. Alle Profile sind für den Einschub von Platinen mit Führungsnuten ausgerüstet. Als Profilabschluss stehen zwei Deckelvarianten aus ABS, wahlweise mit oder ohne Wandlaschen zur Verfügung. Die BOS-Ecoline-Gehäuse mit schräger Front sind mit Bopla-Folientastaturen und individueller Elektronik kombinierbar. Phoenix Mecano als professioneller und kompetenter

Mit einem CSS4050 SMD Tower von ESSEMTEC spart die Elektronikfertigung viel Platz. Im CSS4050 lagern bis zu 546 Rollen und Paletten ESD-sicher auf einer Standfläche von 1 m2. Jedes Bauteil kann in weniger als 5 Sekunden einund ausgelagert werden. Einen kompletten Auftrag kann der Tower mit einem Mausklick vorbereiten und spart jede Menge Such- und Rüstzeit. Das Ein- und Auslagern ist beim SMD-Tower sicher und einfach. Jede Rolle und Palette ist mit einem Barcode gekennzeichnet. Der Bediener legt das Gebinde auf den Ein-/Ausgangsteller, wo automatisch der Barcode und die Dimensionen geprüft werden. Ein Roboter nimmt die Gebinde auf und legt sie an einem freien Lagerplatz im Innern des Towers ab. Für Bauteile mit vielen Bewegungen werden bevorzugt die Speicher-

Partner im Bereich Systemlösungen realisiert standard- und kundenspezifische Gehäuse jeder Art mit hohem Anspruch an Qualität, Design und Technologie.

Phoenix Mecano Easy 118 Komponenten AG 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch

Easy 122

plätze mit den kürzesten Zugriffszeiten gewählt. Essemtec AG 041 919 60 60 sales@essemtec.com

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8- 06 MegaLink Precision

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Industriebedarf

Walther-CEE-Generation

Aus Multi-Box wird Multi-Colour

Ab sofort sind die neuen Walther32-A-Stecker und -Kupplungen der schraubenlosen Variante (SL) lieferbar. Leiterquerschnitte von 2,5 bis 6 mm2 können ohne Abisolieren und ohne Aderendhülsen an den Schneidklemmen angeschlossen werden. Die bewährten 16-A-Stecker und -Kupplungen in der schraubenlosen Ausführung sind bereits seit Jahren im Einsatz. Leiterquerschnitte von 1 bis 2,5 mm2 für Litze und Draht. Die wichtigen Neuerungen sind • aussen liegende Zugentlastung durch Verschraubung IP67 • schnelle und sichere Montage (bei Typ SL ohne Schraubenzieher)

Es muss nicht immer grau sein. Multi-Colour von Multi-Box gibt schon bei kleinen Mengen Gelegenheit zu farbigen Gehäusen. Die ABS-Gehäuse MBT mit Schutzart IP65 nach DIN 40050 (strahlwassergeschützt) sind in folgenden Farbtönen ab Lager lieferbar: • Verkehrsrot RAL 3020 • Verkehrsgelb RAL 1023 • Verkehrsblau RAL 5017 • Tiefschwarz RAL 9005 • Lichtgrau RAL 7035 Standardmässig sind die Gehäuse in 6 Grössen lieferbar. Weitere Abmessungen und Farben sind ebenfalls kurzfristig lieferbar. Die Deckelschrauben sind unverlierbar und aus nicht rostendem Edelstahl. Die Befestigungskanäle liegen ausserhalb

• grosser Querschittbereich (bei 16 A 1 bis 2,5 mm2, bei 32 A 2,5 bis 6 mm2) • Litze und Draht, mehrfach anschliessbar • gefälliges, ergonomisches Design

Demelectric AG 043 455 44 00 info@demelectric.ch

Easy 199

Stromversorgung für Bahnanwendung erfüllt EN50155 Mit der Erweiterung W-Serie lanciert PowerOne zwei neue DC/DC-Konverter, welche speziell für Bahnanwendungen konzipiert sind. Die Wandler vom Typ EWR1601-6 und EWN2660-6 liefern am Ausgang 24 VDC mit 5 oder 10 A. Mit einem Eingangsspannungsbereich von 66 bis 154 VDC eignen sich die Stromversorgungen für den Betrieb am 110-V-Bordnetz. Ausgelegt für Konvektionskühlung liefert die W-Serie die volle Ausgangsleistung bei Umgebungstemperaturen von –40 bis +60 °C. Bei Anwendungen in Umgebungen mit Verschmutzungsgrad 3 schützt eine zusätzliche Lackierung vor Feuchtigkeit, Korrosion und Verunreinigungen. Durch Parallelbetrieb von bis zu 3 Geräten kann der Nennstrom auf 30 A erhöht werden.

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MegaLink Precision 8- 06

EHS Schaffhausen AG 052 674 50 00 info@ehs.ch

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Verkabelungs-Komplettsysteme

Für eine verbesserte Vibrationsbeständigkeit können die Wandler auf der DIN-Schiene gesichert werden oder für die Wandmontage verwendet werden. Eine einfache und schnelle Verdrahtung ist durch Käfigzugklemmen sichergestellt. Der vernachlässigbare Einschaltstrom vereinfacht die Wahl und Dimensionierung von Sicherungsautomaten. Trenew Electronic AG 055 250 66 00 info@trenew.ch

des Dichtraumes. Die Neopren-Deckeldichtung ist öl- und benzinbeständig. Temperaturbeständigkeit: –40 bis +80°C. Zudem ist eine EMVAusführung mit Lackierung und leitfähiger Deckeldichtung erhältlich. Wandlaschen, Montageplatten und weiteres Zubehör sind auf Anfrage lieferbar.

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Während der diesjährigen Fachmesse TeleNetFair in Luzern stellt Dätwyler Cables+Systems ihre qualitativ hochwertigen Systemlösungen und Services in den Bereichen Universelle Kommunikationsverkabelung und Telecom-Carrier vor. Im LAN-Bereich bietet Dätwyler betriebssichere, installationsfreundliche Kupfersysteme für strukturierte Gebäudeverkabelungen der Klassen E, F, EA und FA sowie entsprechende LWL-Systeme an. Diese eignen sich auch hervorragend für den Einsatz in Rechenzentren. Mit den Verkabelungslösungen von Dätwyler lassen sich alle heutigen und zukünftigen Daten-,Sprach- und Bildanwendungen bis zu 10-GigabitEthernet und CATV sicher übertragen. Dafür sorgen auch Zertifizie-

rungsschulungen und eine 20-jährige Garantie, die Anwendern eine langfristige Investitionssicherheit garantieren.

Easy 170 Dätwyler AG 041 875 17 90 markus.grueter@daetwyler.ch


Industriebedarf

Innovation in Thermal Printing

Doppel-Federkraftbremse BFK-457

Der neue, kompakte Thermodrucker CAPG247 von Seiko Instruments ist ideal für den Einsatz in Kiosk-, Automaten- und Parking-Applikationen. Seine Schnelligkeit von 150 mm/s, einer Papierbreite von 58 mm und einem integrierten Papierabschneider in kleinster Bauweise ist ein Markenzeichen für innovative Druckertechnologien. Die Easy-Load-Papierbeladung des Druckers ist die Servicefreundlichkeit par excellence! Der CAPG247 ist zudem für 24-V-Applikationen ausgelegt. Ein externes Kontroller-Board mit Seriell- oder USBInterface dient als Schnittstelle zwischen dem Drucker und dem Kundengerät. Wird kein Papierabschneider benötigt, setzt man den LTPG247 ein. Ein späterer Wechsel auf eine Lösung mit Papierabschnei-

Die BFK-457 ist für verschiedene Anforderungen und eine Vielzahl von Einsatzfeldern bestens geeignet. Ihre geräuschgedämpfte Bauart bringt z. B. im Theater niemanden mehr aus der Ruhe. Gleichzeitig sorgt sie durch die doppelte Ausführung der Federkraftbremse für eine sichere Fahrt in Personenaufzügen. Eine einfache Montage ist dabei gewiss. Durch den durchdachten Aufbau ist die BFK-457 im Handumdrehen eingebaut. Die Doppel-Federkraftbremse punktet ist eine geräuscharme und preiswerte Lösung.

der ist somit bereits im Entwicklungsstadium integriert. Neben diesem Drucker hat Seiko Instruments noch weitere Drucker und Druckerlösungen im Sortiment.

Easy 117 Opto Logic SA 021 948 20 80 management@optologic.ch

Alu-Compact-Gehäuse wie ein Massanzug Standard-Gehäuse, die in Länge und Breite genau nach Vorgabe hergestellt werden können und zudem noch die Schutzart IP65 bieten, stehen schon lange auf dem Wunschzettel vieler Entwickler. KM-Gehäusetech schliesst diese Lücke mit dem ALU-COMPACT-Programm. Für die Höhe der Gehäuse stehen 30, 40, 50, 60, 70 oder 80 mm hohe Alu-Seitenprofile zur Auswahl, die auch mehrfach übereinander angeordnet sein können. Alle notwendigen Alu-Platten (oben, unten und zwei Stirnseiten) werden auf Wunsch lasergeschnitten und Durchbrüche nach Kundenwunsch hergestellt. Als Abschluss der Stirnseiten sind Kunststoff-Endkappen

Easy 205 Lenze Bachofen AG 043 399 14 14 info@lenze-bachofen.ch

Brandschutz für Schaltschränke und Gehäuse

vorgesehen. Die Gehäusemontage gestaltet sich übersichtlich und einfach. Dank zur Verfügung gestellter Werknorm ist es zudem möglich, dass der Anwender die Laserarbeiten auch selber vornimmt. EHS Schaffhausen AG 052 674 50 00 info@ehs.ch

Lenze Bachofen bietet umfassende Beratung.

Easy 121

Alle drei Minuten entsteht in Deutschland ein Brand und in mehr als einem Drittel aller Fälle liegt die Ursache in der Elektroinstallation. Rittal greift dieses wichtige Thema auf und präsentiert auf der Hannover Messe brandgeschützte Gehäuselösungen, die auf innovatives Material setzen. Durch die neuartige Struktur wird eine Feuerhemmung von bis zu 90 Minuten bei einer Materialstärke erreicht, die etwa einem Drittel der herkömmlichen Materialdicke entspricht. Rittal liefert den innovativen Brandschutz für den Top-Schrank TS8, den Kompakt-Systemschrank CM sowie das Kompaktgehäuse AE.Als Programmergänzung bietet Rittal darüber hinaus auch Klemmengehäuse mit einem Funktionserhalt von bis zu 90 Minuten. Die Bezeichnung der Schaltschränke und Gehäuse enthält das Kürzel FP – Fire Protection.

Rittal AG 056 416 06 00 rittal@rittal.ch

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Easy 525 8- 06 MegaLink Precision

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Lieferantenverzeichnis

Antistatische Produkte Sirel AG, ESD Control Heissackerweg 25 Postfach 239 4513 Langendorf Tel. 032 625 85 40 Fax 032 625 85 41 info@sirel.ch www.sirel.ch

Energiezuführungen

Elektrostatische Entladungen kontrollieren

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Hydraulik

Danfoss AG Tel. 061 906 11 11 Fax 061 906 11 21

Parkstrasse 6 CH-4402 Frenkendorf www.danfoss.ch

Brüggliweg 18 · CH-3073 Gümligen-Bern Tel. + 41 (0)31 958 40 40 Fax + 41 (0)31 958 40 30 info@eltronic.ch · www.eltronic.ch

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Bildverarbeitung

Industriebedarf Danfoss AG Tel. 061 906 11 11 Fax 061 906 11 21

Parkstrasse 6 CH-4402 Frenkendorf www.danfoss.ch

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Antriebssysteme Mikroantriebe DC-Kleinstmotoren Präzisionsgetriebe Servokomponenten Steuerungen

Dienstleistungen

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Kommunikation

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Kabel

Kompressoren und Zubehör

Messen + Prüfen

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MegaLink Precision 8- 06

Easy 563

Factory


Lieferantenverzeichnis

Schaltschranksysteme

Danfoss AG Tel. 061 906 11 11 Fax 061 906 11 21

Microsysteme

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Stromversorgung Postfach, CH-8603 Schwerzenbach Tel. 044/908 13 40, www.fabrimex.ch

Sensoren

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Hier könnte Ihr Eintrag im MegaLink-Precision-Lieferantenverzeichnis stehen! Gerne beraten Sie: Willi Dennler (willi.dennler@azag.ch oder Tel. 058 200 5643) oder Thorsten Krüger (thorsten.krueger@azag.ch oder Tel. 058 200 5632)

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Diese umfassen zuverlässige Signalübertragung ebenso wie Energiebussysteme mit aktiven und passiven Kom-

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Impressum / Firmen In dieser Ausgabe

MegaLink Precision Elektronik + Automation ISSN 1420–5661 12. Jahrgang «MegaLink Precision» 22. Jahrgang «EC Woche» 26. Jahrgang «Precision» 45. Jahrgang «Elektroniker» Auflage: 13 500 Exemplare WEMF05 (8236 Ex. + 2967 Ex.)

Redaktion «MegaLink Precision» Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5642, Fax 058 200 5661 ISDN 058 200 5656 www.megalink-precision.ch Chefredaktor: Heinz Radde, Dipl. El. Ing. (hr) Tel. 058 200 5640, heinz.radde@azag.ch Redaktorin: Barbara Fischer, Dipl. Ing. FH (bf ) Tel. 058 200 5641, barbara.fischer@azag.ch

Kundenberatung Anzeigen: Willi Dennler Tel. 058 200 5643, willi.dennler@azag.ch Thorsten Krüger Tel. 058 200 5632, thorsten.krueger@azag.ch Verena Müller Tel. 058 200 5642, verena.mueller@azag.ch

Verlag © AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 5650, Fax 058 200 5661 Verlagsleitung: Ueli Eckstein a. i. Marketing: Jürg Rykart

Layout Bernhard Kettner, bernhard.kettner@azag.ch Pia Fleischmann

Druck Vogt-Schild Druck AG Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen

Erscheinung, Abonnemente Erscheint monatlich Abonnementspreis Fr. 85.– Ausland: Fr. 85.– plus Postgebühren Abonnemente: Telefon 058 200 5617

Abacus Research AG 5 ABB Schweiz 5, 12 AD+T AG 98, 4 Advantech 6 Agilent Technologie 28 Alfred Imhof AG 95 Antrimon AG 111 Astorit AG 125 ATP HYDRAULIK 126 Avago 96 B&K Messtechnik GmbH 114 B&R Industrieautomation AG 97, 6, 36, 81 Bachmann Electronic GmbH 37 Bachofen AG 41 Baldor ASR AG 126, 38, 80 Balluff Sensortechnik AG 63 Bartec Engineering + Services AG 13 Baumer Electric AG 39 Beckhoff Automation AG 117 Berger Lahr Positec AG126, 80, 88 Bosch Rexroth 4, 80, 95 CAN 10 Casaplan 13 CL-Electronics GmbH 13, 111 Compar AG 40, 126 Conrad Electronic AG 53 Control Techniques AG 49 CSEM 8 CTA Energy Systems AG 127 Danfoss AG 126, 127 Dätwyler AG 77, 124 Demelectric AG 124 Distrelec 81 Dollenmeier Ingenieurbüro GmbH 119, 127 Econotec AG 42, 81, 106 EEV 13 Egli, Fischer AG 97, 115, 117, 118 EHS Schaffhausen AG117, 124, 125 Elbro AG 103 Elcomp AG 73 Electro Müller 126 Electrosuisse SEV 4 Eltronic Antriebstechnik AG 126 Emerson 12 Emitec AG 104 Enics 9 Ertech Elektronik AG 43 Escatec Switzerland AG 49, 10 Esmertec 8 Essemtec AG 119, 123 EtherCAT 13 ETX 8 Exanovis AG 59 F.E.M AG 63 F.E.M AG 18 Fabrimex Systems AG44, 126, 127 fair2all GmbH 21

Festo AG 100, 82, 110 Finder (Schweiz) AG 104, 101 Focus technology forum 32 Geisser Carl AG 123 GLYN GmbH & Co. KG 107 Hadimec AG 45 Hamamatsu Photonics 46 Harting Elektronik AG 127, 8, 47, 82, 97, 119 Helmut Fischer AG 126, 127 Hilpert Electronics AG 45 Hirschmann Electronics GmbH 77, 48, 83 Hutmacher + Schlund AG108, 81 Hy-Line AG 7, 115 IAONA 14 ID-Systems AG 50, 83 Ifm electronic AG 51, 108 Iftest AG 73 igus Schweiz GmbH 69 Ineltro AG 84 Inovis Live Automation AG 83 Inputech AG 83 Kablan AG 102, 126 Keithley Instruments AG 102 Kontron AG 85, 107, 111, 112, 113, 114, 115 LeCroy SA 104 Lemo Verkauf AG 77 Lenze Bachofen AG 69, 52, 84, 91, 125 Leuze electronic AG 54 Linktronix 41 Mattle Industrieprodukte AG 73, 96, 102 maxon motor ag Titelseite maxon motor AG 9, 55, 92 MCH Messe Schweiz (Basel) AG 31, 35 Mentor Graphics GmbH 59 Mesago 12 Messe München 7 Mibag AG 126 Minimotor SA 9, 95, 126 Moeller Electric AG 56, 122 MPI Distribution AG 117, 57, 108, 112, 113 National Instruments 58, 85, 103 Obrecht Technologie AG 127 Omni Ray AG 96, 6, 60, 85, 98, 109, 114, 117, 120 Omron Electronics AG89, 61, 90 OPC Unified 10 Opto Logic SA 125 OSRAM AG 105 Panasonic 62, 86 Parkem AG 91 Pepperl + Fuchs AG 64, 105, 127 Pericom AG 119 Peromatic GmbH 105

Pewatron AG 126 Phoenix Contact AG 65, 86, 96, 112 Phoenix Mecano 85, 102, 107, 113, 123 Pilz Industrieelektronik GmbH 101, 66, 86 Polyscience AG 105 PowerParts AG 19 Prematic AG 126 Primelco AG 67, 86 Q+S Control AG 103 QS Engineering 127 Rihm Electronic AG 126 RINGSPANN AG 68 Rittal AG 109, 114, 125, 127 Rockwell Automation B.V. 11 Roschi Rohde& Schwarz AG 6 Roschi Rohde & Schwarz AG2. US Rutronik 9, 115, 120, 121 Saia-Burgess 70 SATOMEC AG 20 Schärer+Kunz AG 99 Schurter AG 99 Servax 86 Servotronic AG 126 Sick AG 71 Siemens Schweiz AG 3. US Siemens Schweiz AG 8, 10, 72 Simpex Electronic AG 98, 99 Sirag AG 108 Sirel AG 126 Spectra (Schweiz) AG 78, 112 Stolz Electronics AG 109, 100 swissT.net 12, 22 Systems 5 Systronics AG 73, 74, 121 Tecoline 10 TeleNetfair by 4 Telion AG 101, 111 The MatWorks 86, 116, 121 Trenew Electronic AG 99, 124 VDI 5, 10, 13 Volland AG 4. US Volland AG 107, 109 Wago Contact SA 2, 75, 120 Weber+Co. 121 Weidmüller Schweiz AG 98, 100 Wenglor sensoric AG 76 WiMAX 7 Wireless 5 Woertz AG 53 ZF Antriebstechnik (Schweiz) AG 126 Zimmerli Messtechnik 113, 104

Beilagen: Essemtec AG

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Vorschau

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MegaLink Precision 8- 06

MegaLink Precision 9-06, erscheint am 28.9.06 Vorzugsthemen: Bildverarbeitung, Displays, Eingabegeräte, Simulation, Prototyping, Logistik, PDM, ERM, MES, Qualitätssicherung, Inserateschluss: 4.9.06

MegaLink Precision 10-06,

erscheint am 26.10.06 Vorzugsthemen: Bauelemente, programmierbare Logik, Entwicklung, Simulation, Design, Antriebstechnik, Messtechnik, Messen: Electronica, Swisstech, Prodex. SPS/IPC/DRIVES, Who's who: Distribution, Inserateschluss: 28.7.06 Ständige Themen: Elektronik, Automation, Antriebe+Fluidik, Mikrosysteme, Steuern+Regeln, Messen+Prüfen, Vernetzung Ständige Rubriken: Bauteile, Messen+Prüfen, Automation, Kommunikation, in motion: Antriebe+Fluidik, Mikrosysteme, Industriebedarf


Automation

IAONA Switzerland macht weiter Auf dem «focus. technology forum» am 22.6.06 in Zürich gab es erste Informationen über die Auflösung von IAONA Europe e.V. mit Sitz in Deutschland. MegaLink Precision sprach mit Adrian Frutig vom Vorstand der schweizerischen IAONA (Industrial Automation Open Networking Association), die seit 2001 besteht und der heute 22 Firmen und Institute angehören, über die Konsequenzen für sie.

Heinz Radde: Herr Frutig, ein Mitglied des Board of Directors von IAONA Europe e.V. sprach noch vor 18 Monaten gegenüber der Fachpresse von «einer Fülle weiterer Aufgaben». Diese dürften ja angesichts der ausufernden Vielfalt von Ethernet-Varianten inzwischen eher grösser geworden sein. Wieso dann die plötzliche Auflösung ohne Vorankündigung? Adrian Frutig: Ohne die Hintergründe wirklich im Detail zu kennen, sehe ich diesen Entscheid darin begründet, dass das Hauptziel erreicht wurde, Ethernet in die Industrie einzuführen. Nun folgt das Interessen der Hauptakteure aber wieder den marktwirtschaftlichen Aspekten,d.h.man strebt Alleinstellungsmerkmale an.

Im letzten November gab es in der Schweiz erstmals einen gemeinsamen Netzwerk-Tag mit IAONA und PNO in Basel, aus Sicht der Anwender eine hoffnungsvolle Zusammenarbeit. Erschwert die Auflösung von IAONA e.V. nun nicht doch die Arbeit in der Schweiz spürbar? Es gefährdet die Interessen der Kunden und verunsichert diese masslos. Der Netzwerktag war der Grundstein einer vernünftigen Wettbewerbs- und Marketingpolitik in der Schweiz. Daraus resultierend, hat das «focus technology forum» mit dem «industrial networks forum», aufgezeigt, dass sogar ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten unter den verschiedenen Interessengruppen, Organisationen und Verbänden möglich ist und den Aufwand reduziert sowie die Effizienz steigert. Die Anzahl von Events zum Thema Kommunikation in der Automation ist erreicht respektive hat die Grenze überschritten.

Mit welchen Aktivitäten befasst sich IAONA Schweiz zukünftig und welchen Nutzen haben die Mitglieder? Die IAONA will weiter über das Thema Ethernet neutral informieren und den Mitgliedern und Kunden interessante Anwendungen näher bringen, Messeauftritte in einem verträglichen Kostenrahmen realisieren und den Zugang zu anderen Interessengruppen öffnen. Kürzlich neu dazugekommene Mitglieder bereichern den Informationsaustausch,eröffnen weiteren Kundenzugang und ein Netzwerk für Projekte. Industrial Networks Schweiz ist unser Ziel! Das heisst, umfassend zu informieren über Ethernet und damit verbundene Technologien wie Wireless und Security, wo man erst am Anfang steht.Wir generieren Marketing-Kommunikation für Schweizer Bedürfnisse und die Schweizer Industrie. Danke für das Gespräch, Herr Frutig. (hr) 

Verschwindet nun automatisch auch IAONA Schweiz? Die IAONA Switzerland verfolgt weiter, ja noch verstärkt, ihren Kurs, im Umfeld der Bus- und Ethernettechnologie den Kunden zu informieren, wie der aktuelle Stand der Technik und deren Möglichkeiten sind. Noch nie war der Erklärungsbedarf so gross!

Infos IAONA Switzerland 8320 Fehraltorf info@iaona.ch http://www.iaona.ch/

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Zum Vorstand von IAONA Schweiz gehören (v.l.n.r.) Hans Scheitlin (Technik, ZHW), Max Lenggenhaber (Marketing, Phoenic Contact), Arian Frutig (Presse, Hirschmann), Christian Studer (Präsident, DDS NetCOM), Rolf Baumann (Finanzen, Harting). Dem Verband gehören folgende Firmen bzw. Lehrinstitute an: AutomationX, B&R, barax, DDS, emmesys, Harting, Hirschmann, Howag, Lütze, Mettler Toledo, NetModule, Omni Ray, Phoenix Contact, Reselec, R&M, Rockwell Automation, Schneider Electric, Spectra, UniLink, Wago, Weidmüller und ZHW.


Automation

Mission erfüllt: IAONA hat sich aufgelöst Erklärung von IAONA Europe e.V. vom 29. 6.2006

Adrian Frutig: «Das «industrial networks forum» hat gezeigt, dass ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten unter verschiedenen Interessengruppen möglich ist.»

Im November 2005 traten auf dem «swiss networking day» in Basel IAONA Switzerland und PNO gemeinsam auf.

Mit einem eindeutigen Votum – deutlich über der erforderlichen Dreiviertelmehrheit – hat die ausserordentliche Mitgliederversammlung am 19. Juni in Frankfurt/Main beschlossen, die IAONA e.V. zum 30. Juni 2006 aufzulösen. Der gemeinnützige Verein wurde 1999 gegründet, um Ethernet TCP/IP als zukünftigen Standard in der Automatisierung durchzusetzen. Die IAONA gehört mit ihren mehr als 85 Mitgliedsunternehmen zu den Pionieren und geistigen Vorreitern für den Einsatz von EthernetTechnologien in der Fabrikautomation. Mittlerweile hat sich Industrial Ethernet in der Automatisierungsindustrie durchgesetzt. Die Zahl der Anwendungen wächst mit über 30% pro Jahr. Die Industrie kann heute auf eine Vielzahl von Varianten zurückgreifen, die Ethernet-Technologien enthalten und auf diesen aufbauen. Dadurch, dass die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) zehn Protokolle, die Ethernet nutzen, als IEC/PAS (Publicly Available Standards) akzeptiert hat, sei der Zweck von IAONA, nämlich «die Förderung offener Netzwerkstandards wie Ethernet», erfüllt und die Aufgaben des Vereins vollendet. (hr)

IAONA Europe e.V. Tel. +49 391 671 18 28 arndt.lueder@mb.uni-magdeburg.de www.iaona-eu.com

Erklärung des Verbandes: IAONA Switzerland aktuell und stärker denn je! IAONA Switzerland ist ein unabhängiger Verein zur Förderung offener Netzwerkstandards, insbesondere Ethernet, im Bereich der Automatisierungstechnik. Der Verein zählt heute 25 Mitglieder. Durch unsere Mitglieder, namhafte Firmen im Bereich Industrial Automation, wurde die IAONA Switzerland zum Schweizer Kompetenzzentrum Industrial Ethernet. Neben IAONA Switzerland hat in den letzten Jahren die IAONA e.V. (IAONA Europe), als Vorreiter und Pionier für Industrie-Ethernet-Technologien, die Entwicklung von Industrie Ethernet Lösungen massiv gefördert. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der IAONA e.V. (IAONA Europe) vom 19. Juni 2006 hat eine Mehrheit beschlossen, den Verein zum 30. Juni 2006 aufzulösen, da das angestrebte Ziel, Ethernet-TCP/IP als zukünftigen Standard in der Automatisierung durchzusetzen, erreicht worden sei. Wir,die Mitglieder und der Vorstand der IAONA Switzerland, sind jedoch der Meinung, dass es noch viel in diesem Bereich zu tun gibt. Wir verfolgen weiter den Kurs, sogar noch verstärkt, im Umfeld der Bus- und Ethernettechnologie die Interessenten zu informieren, wie der aktuelle Stand der Technik und deren Möglichkeiten sind. Nicht nur Real Time Ethernet sondern auch neue Technologien und Bedürfnisse wie industrietaugliche Verkabelungssysteme, Wireless LAN und Security zeigen, dass der Erklärungsbedarf noch nie so gross war wie heute! Weiter verfolgt die IAONA Switzerland das Ziel, gemeinsam mit anderen Organisationen und Verbänden mit einer ver-

nünftigen Wettbewerbs- und Marketingpolitik, in der Schweiz das Thema Kommunikation in der Automation zu fördern und die Anzahl Events durch gemeinsame Anlässe zu reduzieren. Der Netzwerktag im November 2005 war der Grundstein dazu. Daraus resultierend hat das «focus technology forum» genauer das «industrial networks Christian Studer, forum» aufgezeigt, Präsident IAONA Switzerland dass sogar ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten unter den verschiedenen Interessengruppen, den Aufwand reduziert und die Effizienz steigert. Die Iaona will weiter über das Thema Industrial Ethernet neutral informieren und interessante Anwendungen den Mitgliedern und Interessanten näher bringen. Kürzlich neu dazu gekommene Mitglieder geben unserer Strategie Recht und bereichern den Informationsaustausch und eröffnen weiteren Kundenzugang und ein Netzwerk für Projekte. Fehraltorf, 27. Juli 2006 IAONA Switzerland Christian Studer, Präsident

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Automation

Mission erfüllt: IAONA hat sich aufgelöst Erklärung von IAONA Europe e.V. vom 29. 6.2006

Adrian Frutig: «Das «industrial networks forum» hat gezeigt, dass ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten unter verschiedenen Interessengruppen möglich ist.»

Im November 2005 traten auf dem «swiss networking day» in Basel IAONA Switzerland und PNO gemeinsam auf.

Mit einem eindeutigen Votum – deutlich über der erforderlichen Dreiviertelmehrheit – hat die ausserordentliche Mitgliederversammlung am 19. Juni in Frankfurt/Main beschlossen, die IAONA e.V. zum 30. Juni 2006 aufzulösen. Der gemeinnützige Verein wurde 1999 gegründet, um Ethernet TCP/IP als zukünftigen Standard in der Automatisierung durchzusetzen. Die IAONA gehört mit ihren mehr als 85 Mitgliedsunternehmen zu den Pionieren und geistigen Vorreitern für den Einsatz von EthernetTechnologien in der Fabrikautomation. Mittlerweile hat sich Industrial Ethernet in der Automatisierungsindustrie durchgesetzt. Die Zahl der Anwendungen wächst mit über 30% pro Jahr. Die Industrie kann heute auf eine Vielzahl von Varianten zurückgreifen, die Ethernet-Technologien enthalten und auf diesen aufbauen. Dadurch, dass die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) zehn Protokolle, die Ethernet nutzen, als IEC/PAS (Publicly Available Standards) akzeptiert hat, sei der Zweck von IAONA, nämlich «die Förderung offener Netzwerkstandards wie Ethernet», erfüllt und die Aufgaben des Vereins vollendet. (hr)

IAONA Europe e.V. Tel. +49 391 671 18 28 arndt.lueder@mb.uni-magdeburg.de www.iaona-eu.com

Erklärung des Verbandes: IAONA Switzerland aktuell und stärker denn je! IAONA Switzerland ist ein unabhängiger Verein zur Förderung offener Netzwerkstandards, insbesondere Ethernet, im Bereich der Automatisierungstechnik. Der Verein zählt heute 25 Mitglieder. Durch unsere Mitglieder, namhafte Firmen im Bereich Industrial Automation, wurde die IAONA Switzerland zum Schweizer Kompetenzzentrum Industrial Ethernet. Neben IAONA Switzerland hat in den letzten Jahren die IAONA e.V. (IAONA Europe), als Vorreiter und Pionier für Industrie-Ethernet-Technologien, die Entwicklung von Industrie Ethernet Lösungen massiv gefördert. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der IAONA e.V. (IAONA Europe) vom 19. Juni 2006 hat eine Mehrheit beschlossen, den Verein zum 30. Juni 2006 aufzulösen, da das angestrebte Ziel, Ethernet-TCP/IP als zukünftigen Standard in der Automatisierung durchzusetzen, erreicht worden sei. Wir,die Mitglieder und der Vorstand der IAONA Switzerland, sind jedoch der Meinung, dass es noch viel in diesem Bereich zu tun gibt. Wir verfolgen weiter den Kurs, sogar noch verstärkt, im Umfeld der Bus- und Ethernettechnologie die Interessenten zu informieren, wie der aktuelle Stand der Technik und deren Möglichkeiten sind. Nicht nur Real Time Ethernet sondern auch neue Technologien und Bedürfnisse wie industrietaugliche Verkabelungssysteme, Wireless LAN und Security zeigen, dass der Erklärungsbedarf noch nie so gross war wie heute! Weiter verfolgt die IAONA Switzerland das Ziel, gemeinsam mit anderen Organisationen und Verbänden mit einer ver-

nünftigen Wettbewerbs- und Marketingpolitik, in der Schweiz das Thema Kommunikation in der Automation zu fördern und die Anzahl Events durch gemeinsame Anlässe zu reduzieren. Der Netzwerktag im November 2005 war der Grundstein dazu. Daraus resultierend hat das «focus technology forum» genauer das «industrial networks Christian Studer, forum» aufgezeigt, Präsident IAONA Switzerland dass sogar ein interdisziplinäres Zusammenarbeiten unter den verschiedenen Interessengruppen, den Aufwand reduziert und die Effizienz steigert. Die Iaona will weiter über das Thema Industrial Ethernet neutral informieren und interessante Anwendungen den Mitgliedern und Interessanten näher bringen. Kürzlich neu dazu gekommene Mitglieder geben unserer Strategie Recht und bereichern den Informationsaustausch und eröffnen weiteren Kundenzugang und ein Netzwerk für Projekte. Fehraltorf, 27. Juli 2006 IAONA Switzerland Christian Studer, Präsident

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Automation

Interview mit Reinhard Keller, früher IAONA e.V.

Die IAONA tritt ab 1999 mit dem Ziel angetreten, Ethernet in der Automation zu etablieren, hat sich die IAONA zum 30. Juni aufgelöst. Reinhard Keller, Mitglied des Board of Directors der IAONA, zieht Bilanz. Günter Herkommer: Herr Keller, welche «greifbaren» Ergebnisse hat die IAONA nach knapp sieben Jahren Ihres Wirkens vorzuweisen? Bernhard Keller: Das Wesentliche ist, dass Ethernet-TCP/IP unbestritten der neue Standard in der industriellen Kommunikation ist. Dies hat die IAONA als erste Organisation propagiert und wer weiss, was heute wäre, wenn es die IAONA nicht gegeben hätte. Von Beginn an haben wir Handlungsbedarf in den Arbeitsgebieten industrielle Verkabelungstechnik, Systemaspekte, harte Echtzeit, Security und Safety gesehen. In punkto Verkabelungstechnik gab es dann mit dem «Planning and Installation Guide», der später auch als Basis für die laufende Standardisierung in die betreffende IEC-Arbeitsgruppe eingebracht wurde und heute in der Version 4.0 verfügbar ist,die ersten Arbeitsergebnisse. Was das Thema Security betrifft, haben wir das «Handbook Network Security» sowie das «Security Data Sheet» erstellt. Nicht zu vergessen ist der IAONA-Klassiker «Handbook Industrial Ethernet», der dem

Info Erschienen in Computer&AUTOMATION (Ausgabe 07/2006) WEKA Fachzeitschriftenverlag GmbH Günter Herkommer gherkommer@computerautomation.de

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Reinhard Keller: «Leider konnten wir die Endanwender nicht für eine Mitarbeit in den IAONA-Arbeitsgruppen gewinnen.»

Anwender sowohl das Basis-Wissen rund um Industrial Ethernet vermittelt als auch einen Überblick über die diversen, mittlerweile existierenden Protokoll-Varianten gibt. Last but not least hat die IAONA auch massgeblich zur Etablierung des Precision Time Protocol nach IEEE 1588 für die hochgenaue Synchronisierung von Netzwerkknoten in der industriellen Kommunikation beigetragen. Eine Thematik, der sich die IAONA zuletzt verstärkt gewidmet hatte, sind die Systemaspekte – also zum Beispiel «Plug&Work» von Ethernetgeräten sowie der Aspekt der IP-Adressen-Vergabe. Was ist dabei herausgekommen? Bei den Systemaspekten erschien es uns von vornherein äusserst dringlich, die technologieübergreifenden Fragen zum Nutzen der Gerätehersteller und Endanwender anzupacken. Nachdem eine gemeinsame Initiative von ODVA, PNO und IDA hier leider zu keiner Lösung kam, haben wir uns Ende 2004 diesbezüglich wieder engagiert und jetzt eine Guideline zum

Thema «IPv4 Address Conflict Detection» fertig gestellt. Im Zuge der Arbeiten hat es sich aber gezeigt, dass ohne entsprechende Mitarbeit von Endanwendern umfassende Lösungen für den gesamten Markt nur mit sehr grosser Mühe erarbeitet werden können. Ein weiterer Aspekt, der der IAONA hinsichtlich des Einsatzes von Ethernet in der Industrie am Herzen lag, ist die Netzwerksicherheit. Ist dieses Thema mit der Erstellung des Security Data Sheet und dem Handbook Network Sicht ausreichend abgedeckt? Wie bei der Verkabelung hat die IAONA das Thema Security als erste Organisation konsequent aufgegriffen und mit der Erstellung einer geräte- und herstellerneutralen Vorgehensweise zur Gewährleistung von Netzwerksicherheit in industriellen Kommunikationssystemen erste Schritte zu einem hinreichend geschützten industriellen Netzwerk vorgestellt. Nichts desto trotz gibt es hier noch viel zu tun, und die rasante Technologieentwicklung der IT-Branche wird


Automation IAONA Multivendoranlage auf Messen

sierung unter dem Dach des IEC weit vorangeschritten ist. Vor dem Hintergrund, dass wir das in unserer Satzung verankerte Ziel mit grossem Erfolg erreicht haben, war es für uns daher naheliegend, die Aktivitäten der IAONA jetzt zu beenden.

für die Industrieanwender in punkto Security eine Herausforderung bleiben. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass die Arbeitsgruppe Security der IAONA ihre bisher sehr erfolgreiche Arbeit weiterführen und dafür einen passenden Rahmen finden wird. Noch vor eineinhalb Jahren haben Sie gegenüber der Computer&AUTOMATION von einer «Fülle weiterer Aufgaben» gesprochen, die es zu gegebener Zeit durch die IAONA anzupacken gelte. Warum dann jetzt die Auflösung? Es gibt in der Tat noch etliche nicht bearbeitete Aufgabenfelder. Wir haben jedoch erkennen müssen, dass

die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit auf übergeordneter Ebene inzwischen nicht mehr von allen Parteien gesehen wird. Und was besonders ins Gewicht fällt ist, dass wir die Endanwender als eine für uns wichtige Zielgruppe auch in den letzten beiden Jahren nicht für eine Mitarbeit in den IAONA-Arbeitsgruppen gewinnen konnten. Wir sehen auch, dass Themen wie harte Echtzeit und Safety heute ausschliesslich in den Arbeitsgruppen der Technologieentwickler, also zum Beispiel in unseren Partnerorganisationen ODVA, EPSG, ETG oder IGS, behandelt werden und die Standardi-

Was passiert mit den von der IAONA erarbeiteten Dokumenten und Arbeitsergebnissen? Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, alle Arbeitsergebnisse den Mitgliedern in Form der Quelldateien zur Verfügung zu stellen. So kann jedes Mitglied auch nach Auflösung der Organisation die Dokumente verwenden und bei Bedarf weiterführen. Noch in Arbeit befindliche Themen sollen innerhalb eines Jahres abgeschlossen und entsprechende Ergebnisse veröffentlicht werden. Zudem wurde beschlossen, dass die Leiter der Arbeitsgruppen die Weiterführung der Arbeitengruppen in einem anderen Rahmen vorschlagen können. Damit glauben wir,den Geist einer offenen Zusammenarbeit auch in andere Gruppen tragen zu können. (hr) ■

Das Ethernet-Handbuch von IAONA wurde zu einem Klassiker.

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Kommunikation

Grossflächen-abdeckendes Funksystem Ein flächendeckendes Kommunikationsnetz ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung in Bezug auf Planungs- und Optimierungsaufwand.

O

ft übersteigt die geografische Ausdehnung des abzudeckenden Geländes die Reichweite von einzelnen HF-Datenübertragungskomponenten. Deswegen werden Funkzellen aneinander gereiht und mit Kontrolleinheiten verbunden. Durch diese Base-Stations und Base-Station-Controller ist die vernetzbare Fläche praktisch unbegrenzt wählbar.

Info R. Fardin Dipl. El. Ing. HTL Geschäftsführer F.E.M Engineering & Marketing AG fardin@femswiss.com Tel. 056 410 21 00

Systemübersicht einer Kundenapplikation

Der modulare Systemaufbau mit definierten Schnittstellen ermöglicht die Verwendung von Standard-WANKomponenten. Dadurch lässt sich ein Datenübertragungssystem ganz einfach an bereits bestehende Netzwerke anschliessen.

Übersicht Systemkomponenten Bei «LaSimComm» können fünf verschiedene Hauptkomponenten verwendet und beliebig kombiniert werden:

• Teilnehmer (P) Die Teilnehmer sind eindeutig identifizierbar und verfügen über die HFSchnittstelle IF4. • Base-Station (BS) Die Standorte der Base-Stations sind so gewählt, dass die Fläche lückenlos mit HF-Signalen abgedeckt werden kann. Ausser mit den Teilnehmern ist jede BS auch mit den Base-Station-Controllern (BSC) verbunden. Die Verbindung zum Controller wird mit einem UDP/IPbasierenden WAN realisiert.

Struktur des Abfragezyklus (Inquiry-Cycle)

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Kommunikation

Grossflächen-abdeckendes Funksystem Ein flächendeckendes Kommunikationsnetz ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung in Bezug auf Planungs- und Optimierungsaufwand.

O

ft übersteigt die geografische Ausdehnung des abzudeckenden Geländes die Reichweite von einzelnen HF-Datenübertragungskomponenten. Deswegen werden Funkzellen aneinander gereiht und mit Kontrolleinheiten verbunden. Durch diese Base-Stations und Base-Station-Controller ist die vernetzbare Fläche praktisch unbegrenzt wählbar.

Info F.E.M AG Fegistrasse 1 8957 Spreitenbach Tel. 056 410 21 00

Systemübersicht einer Kundenapplikation

Der modulare Systemaufbau mit definierten Schnittstellen ermöglicht die Verwendung von Standard-WANKomponenten. Dadurch lässt sich ein Datenübertragungssystem ganz einfach an bereits bestehende Netzwerke anschliessen.

Übersicht Systemkomponenten Bei «LaSimComm» können fünf verschiedene Hauptkomponenten verwendet und beliebig kombiniert werden:

• Teilnehmer (P) Die Teilnehmer sind eindeutig identifizierbar und verfügen über die HFSchnittstelle IF4. • Base-Station (BS) Die Standorte der Base-Stations sind so gewählt, dass die Fläche lückenlos mit HF-Signalen abgedeckt werden kann. Ausser mit den Teilnehmern ist jede BS auch mit den Base-Station-Controllern (BSC) verbunden. Die Verbindung zum Controller wird mit einem UDP/IPbasierenden WAN realisiert.

Struktur des Abfragezyklus (Inquiry-Cycle)

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• Base-Station-Controller (BSC) Der Base-Station-Controller bildet das Herzstück des Datenübertragungssystems. Er verarbeitet die Informationen aller Base-Stations und leitet diese ans Control-Center (Con) weitergeleitet. • Control-Center (Con) Im Control-Center werden sämtliche Informationen in Echtzeit grafisch dargestellt. • Wide-Area-Network (WAN) Das Wide-Area-Network verbindet Base-Stations,Base-Station-Controller und das Con. Es werden wahlweise mit Kupfer- oder Glasfaserkabeln bzw. mit Hilfe von Richtstrahlverbindungen und IP-Switches/ Bridges/Routers verwendet. Auch Mischformen sind üblich.

Protokoll BSC ➜ BS ➜ P (Interfaces IF2, IF3, IF4) Der Datenaustausch zwischen BaseStation-Controller, Base-Station und Teilnehmer läuft in zeitlich wiederkehrenden nichtüberlappenden, periodischen Abfragezyklen ab (InquiryCycles). Die Datenpakete, die von einem einzelnen Teilnehmer während der UpLink-Phase ausgesendet werden, können auch von mehreren Base-Stations parallel empfangen werden. Jede der Base-Stations leitet sämtliche empfangenen Datenpakete über die Schnittstelle IF3 an den Base-StationController weiter. Der BSC seinerseits verarbeitet die Daten sämtlicher Base-Stations und führt eine Reihe von Plausibilitätskontrollen,Sequenzüberprüfungen und RedundanzChecks durch. Die aufbereiteten Daten werden anschliessend an das

Control-Center weitergeschickt und der Abfragezyklus beendet. Sofort wird der nächste Abfrage-Zyklus vom Base-Station-Controller initiiert.

Hand-over-Prozess Sobald einer der Teilnehmer den Erfassungsbereich einer Base-Station verlässt,läuft ein so genannter Handover-Prozess ab, d.h. der Teilnehmer wird einer benachbarten Base-Station zugewiesen. Im LaSimCommSystem sind zwei verschiedene Varianten des Hand-overs implementiert,zwischen denen sich das System selbstständig entscheidet. • Lokalitäts-basiertes Hand-over Der Base-Station-Controller erkennt aufgrund der momentanen Position eines Players und einer hinterlegten Abdeckungskarte dass eine Handover-Situation bevorsteht. Basierend auf dieser Information wird ein Player der nächsten, optimalen Base-Station zugewiesen. • Feldstärken-basiertes Hand-over Jede Base-Station misst die Signalfeldstärke jedes Teilnehmers. Dieser wird automatisch derjenigen BaseStation zugewiesen, welche die höchste Feldstärke für diesen Teilnehmer gemessen hat. (bf) ■

Antenne einer Base-Station

Innereien einer Base-Station

Easy 531


Kommunikation

Zum Bedienen und Beobachten

Thin Clients Der Markt «Bedienen und Beobachten» befindet sich seit Jahren im Wandel. Ein wichtiger Punkt ist der Wechsel des Kommunikationsmediums (von klassischen Feldbussen zu Ethernet und TCP/IP) – zumindest bis zur Steuerung. Mit dem aktuellen Stand der Vernetzung wird jede Automatisierungskomponente leicht zum Web-Client mit IP-Adresse. Das Fachpersonal vor Ort ist nur für die Installation und Wartung nötig – das eigentliche Bedienen und Beobachten geschieht dezentral.

V

iele HMI-Anbieter (Human Machine Interface) mit Einzelplatzlösungen und proprietären Elementen bieten nur Grundfunktionalitäten an – Erweiterungen sind aufwändig und teuer. Eine gute Lösung hingegen berücksichtigt sowohl den Kostenaspekt als auch die Funktionsund Erweiterungsanforderungen.

Zwei Möglichkeiten Auf der einen Seite gehen führende HMI-Anbieter den Weg über speziell für den Automatisierungsbereich entwickelte, webbasierte Software zum Bedienen und Beobachten. Das Serverkonzept basiert auf einem embedded Betriebssystem,das mit verschiedenen Thin Clients verbunden werden kann. Die alternative Möglichkeit ist die WebServer-Technologie direkt auf der Steuerung. Dieses Konzept integriert sowohl SPS- als auch HMI-Software direkt auf der SPS. Verschiedene Hersteller bieten dazu spezifische Software an, um auf Basis der Web-Technologie eine HMI-Applikation zu erstellen. Dabei wird auf der SPS ein Web-Server installiert, auf dem die Anwendung auf

HTML und JAVA hinterlegt ist.Voraussetzung dafür ist einzig, dass das Betriebssystem der SPS bereits Web-Server-Funktionalität bietet. Das dazugehörige Bediengerät ist dann ein Web-Client, also ein System mit einem Web-Browser wie MS Internet Explorer.

Schnittstellen Kommunikation zwischen den Systemen ist besonders wichtig. Dies sind SCADA-Systeme, MES- und ERP-Systeme, Datenbanken, Standard-Microsoft-Schnittstellen und Web-Systemen. Mit den zwei genannten Möglichkeiten ist die Anbindung ohne Einschränkungen möglich. Trotzdem bieten klassische HMI-Anbieter mit proprietären Systemen oft nicht alle gewünschten

Funktionalitäten – eine Erweiterung kann dann sehr teuer sein.

Plattformunabhängigkeit Im Low-Cost- und Embedded-Bereich zählen Systemstabilität und Universalität der Anwendungen. Aus diesem Grund werden häufig Betriebssysteme wie VxWorks oder Linux eingesetzt.Der kleinste gemeinsame Nenner sind Web-Technologien,Web-Browser und Server sowie eine Java-Plattform. Ausserdem ist die Internet-Philosophie zumindest mittelfristig beständig. Satomec bietet ein Komplettpaket aus SPS-Systemen, Web-basierter HMI-Software und Web-Panel gelabelt von Systeme Lauener. (bf) ■

Autor Studhalter Anton Geschäftsleiter SATOMEC AG Hinterbergstrasse 11, 6330 Cham 041 748 17 77, 041 748 17 55 www.satomec.ch info@satomec.ch

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Easy 562


Luzern 13. bis 15. September 2006

Netzwerker-Fachmesse DER Treffpunkt für Netzwerker, Telematiker, Systemtechniker, Gebäudeleittechniker und Installateure!

Für Sie als Spezialist bietet die TeleNetfair vielfältige Informationen über Ihr berufliches Interessengebiet, sowie die Möglichkeit, Fachthemen mit Partnern und Kollegen zu diskutieren. Sie können informative Seminare am VSEI-Fokus besuchen und Ihren beruflichen Horizont erweitern. Gratistickets unter: www.telenetfair.ch

Hauptsponsor:


Automation

GV bei swissT.net Swiss Technology Network führte am 20. Juni 2006 in der Messe Zürich während des «focus.technology forum» die Generalversammlung 2006 unter den Vorzeichen einer positiven konjunkturellen Entwicklung durch.

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alter Stalder, Präsident des Zentralvorstandes, konstatierte in seiner Präsidialansprache, dass das positive konjunkturelle Klima sich auch auf die Mitgliedfirmen des swissT.net auswirkt. Er konnte konkrete positive Auswirkungen der Neupositionierung für den Verband aufzählen. So fände swissT.net erheblich mehr Beachtung in der Fachpresse. Im letzten Jahr wurden drei neue Sektionen gegründet: Produktionsmittel der Elektronikfertigung, RFID und Transformer. Um dem angestrebten Wachstum gerecht zu werden, wurden zwei neue Mitglieder in den Zentralvorstand gewählt. Bezüglich einer offeneren Information der Sektionen gegenüber der Öffentlichkeit sei noch Veränderungspotenzial, das läge aber im Ermessen der einzelnen Sektionen.

Die Zentralvorstandsmitglieder stellten sich in globo der Wiederwahl.Wie auch bei sämtlichen anderen Punkten gab es keine Gegenstimmen.

Dr. Gabriele Gabrielli, Senior Vice President bei ABB Schweiz, wurde neu in den Vorstand gewählt und steht dem ebenfalls neuen Fachbereich Power vor.

Rolf Temperli, im Zentralvorstand für das Messewesen zuständig, hat für swissT.net sehr aktiv die Messelandschaft Schweiz mitgestaltet. So wirkte er am «focus.technology forum« wesentlich mit. Hier wird er (links) dafür durch Kurt Frischknecht von der Geschäftsleitung der Messe Schweiz ausgezeichnet.

Hansruedi Bernet (Sick AG), Max Würmli (Siemens Schweiz AG), Dieter Kocher (Agfa Gevaert AG) und Rolf Temperli (Omni Ray AG) vom Vorstand swissT.net verfolgen gespannt die Reden (Bild links).

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Automation

GV bei swissT.net Swiss Technology Network führte am 20. Juni 2006 in der Messe Zürich während des «focus.technology forum» die Generalversammlung 2006 unter den Vorzeichen einer positiven konjunkturellen Entwicklung durch.

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alter Stalder, Präsident des Zentralvorstandes, konstatierte in seiner Präsidialansprache, dass das positive konjunkturelle Klima sich auch auf die Mitgliedfirmen des swissT.net auswirkt. Er konnte konkrete positive Auswirkungen der Neupositionierung für den Verband aufzählen. So fände swissT.net erheblich mehr Beachtung in der Fachpresse. Im letzten Jahr wurden drei neue Sektionen gegründet: Produktionsmittel der Elektronikfertigung, RFID und Transformer. Um dem angestrebten Wachstum gerecht zu werden, wurden zwei neue Mitglieder in den Zentralvorstand gewählt. Bezüglich einer offeneren Information der Sektionen gegenüber der Öffentlichkeit sei noch Veränderungspotenzial, das läge aber im Ermessen der einzelnen Sektionen. Rolf Temperli, im Zentralvorstand für das Messewesen zuständig, hat für swissT.net sehr aktiv die Messelandschaft Schweiz mitgestaltet. So wirkte er am «focus.technology forum« wesentlich mit. Hier wird er (links) dafür durch Kurt Frischknecht von der Geschäftsleitung der Messe Schweiz ausgezeichnet.

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Hansruedi Bernet (Sick AG), Max Würmli (Siemens Schweiz AG), Dieter Kocher (Agfa Gevaert AG) und Rolf Temperli (Omni Ray AG) vom Vorstand swissT.net verfolgen gespannt die Reden (Bild unten links). Die Zentralvorstandsmitglieder stellten sich in globo der Wiederwahl.Wie auch bei sämtlichen anderen Punkten gab es keine Gegenstimmen.

Dr. Gabriele Gabrielli, Senior Vice President bei ABB Schweiz, wurde neu in den Vorstand gewählt und steht dem ebenfalls neuen Fachbereich Power vor.


Automation

Stephan Bürgin, CEO der Electronicparc Holding AG, wird für den zurückgetretenen Alexander Stoop den Fachbereich Elektronik & Elektrotechnik im Vorstand übernehmen.

Dr. Heinz Mäder (Identech Partners AG) stellt die neue Sektion 51 im swissT «RFID».net vor, die er präsidieren wird.

Erich Harlacher (Siemens Schweiz AG) als Präsident erläutert die neue Sektion 18 im SwissT.net «Produktionsmittel der Elektronik-Fertigung».

Für die besonderen Leistungen der Plattformverantwortlichen werden die Verantwortlichen mit dem neuen swissT.net-Award ausgezeichnet. Das sind (v.l.n.r.) für den Swiss Sensor Market Anton Schaad (ifm electric AG),für

automenschion Werner Erismann (ABB Schweiz AG), für die Vision Days Dr. Hans Grossmann (Compar AG), für Embedded Computing André Brugger (Zühlke Engineering AG) sowie (nicht auf dem Bild) ebenfalls für Sensor

Market Willy Bauer (Panasonic Schweiz AG), für Industrial Network Forum Adrian Frutig (Hirschmann A&C GmbH) und für den Technology Leadership Day Prof. Karl Schenk (FH Nordwestschweiz).

Vor der GV fand die in Zusammenarbeit mit der Messe Schweiz organisierte Podiumsdiskussion zum Thema «Die Schweiz als Industriehochburg

oder ein Volk von Dienstleistern?» statt: (v. l. n. r): Dr. Oliver Vietze (Bereichsleiter Vision/Ident Baumer Group), Peter Heimlicher (CEO Contri-

nex AG), Prof. Dr. Richard Bührer (Direktor Fachhochschule Nordwestschweiz), Daniel Hanimann (Moderator Cash-TV, nicht auf dem Bild).

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Automation

Raymond Schmid (Geschäftsführer swissT.net) und Michele Roos (Sekretariat) sorgen auf der GV wie seit Jahren dafür, dass alles zuverlässig und geordnet bei swissT.net abläuft.

An der Podiumsdiskussion vor der GV nahmen ebenfalls teil: Doris Fiala (Präsidentin der FDP des Kantons Zürich), Walter Stalder (Direktor Wirtschaftsförderung Luzern, Präsident swissT.net).

Die gemeinsame Spezialausgabe von MegaLink Precision und technica

Innovation Die diesjährige «Innovation» erscheint am 27. September 2006 als Beilage zu den Fachzeitschriften MegaLink Precision sowie technica – in einer Auflage von 26100 Exemplaren.

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nnovation ist der Lebensnerv erfolgreicher Unternehmen. Darum kommen in der «Innovation» Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu Wort. Bundesrätin Doris Leuthard berichtet zum Thema «Was tut die Politik für die Schweizer Wirtschaft?». Peter Sauber (Teamchef des Formel-1-Rennstalls BMW-Sauber) schöpft aus seiner langjährigen, erfolgreichen Erfahrung und beantwortet die Frage «Was macht ein KMU international erfolgreich?». Verschiedene Fachartikel beschäftigen sich mit aktuellen Themen und Problemstellungen wie – RFID-Transponder – Innovative Prozesse – Präzisions- und Medizinaltechnik – uvm. «Innovation» ist eine Plattform für innovative Unternehmen – seien Sie mit Ihrem Beitrag, Firmenportrait oder Ihrer Werbung dabei.

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September 2006

I n n ova t i o n

Neuer ungen im Produktionsprozess Dy nami k im Schweizer Technologiemarkt Zukunftsweisende E lektroni k und Maschinen


Automatisierung

Wann wird das industrielle Ethernet den Feldbus ablösen?

Podiumsdiskussion zum Thema «Ethernet als Feldbus»

Der Feldbus der Zukunft Im gut besuchten grossen Vortragssaal des focus. technology forum fand unter der Leitung von Heinz Radde, Chefredaktor MegaLink Precision, ein Podiumsgespräch mit prominenten Grössen der Busszene statt. Dabei zeigte sich, dass die Bedeutung des Ethernets im Feldbusbereich zwar seit Jahren stetig zunimmt, es jedoch die klassischen Feldbusse nie aus allen Bereichen verdrängen wird.

die Ethernet-Protokolle für schnelle binäre Informationen (z. B. Schalter auf, Schalter zu) viel zu schwerfällig. Auch die Standard Kabel von Ethernet, die aus der Büroumgebung stammen, sind untauglich für eine industrielle Umgebung. Viele der angebo-

Viktor Schiffer, CIP-Implementationsunterstützung bei Rockwell Automation in Haan, vertritt Ethernet IP: «Das CIP ist auf verschiedenen Feldbusebenen abgebildet.»

«W

ann wird das industrielle Ethernet den Feldbus ablösen?» Mit dieser Frage eröffnete Heinz Radde von der Zeitschrift MegaLink das Gespräch. Er erinnerte, dass schon 1996 prophezeit wurde, das Ethernet würde den Feldbus innerhalb von 10 Jahren ersetzen. «Damit rechnet wohl heute niemand mehr. Die Frage ist vielmehr, ob die Feldbusse überhaupt jemals durch Ethernet abgelöst werden. Noch nie war die Verwirrung rund um die Feldbusse grösser.» «Ist Ethernet der bessere Feldbus?», war dann auch seine

erste Frage an die Teilnehmer des Podiumsgesprächs. Bernard Schneider wies darauf hin, dass Standard Ethernet auf der obersten Ebene der Steuerungspyramide einer Anlage,also für die Kommunikation zwischen SPS, PC usw., die Feldbusse sehr wohl ersetzen kann, und dies auch schon seit Jahren tut. «Für Motion Control Applications genügt Standard Ethernet jedoch bereits nicht mehr. Sollpositionen für Motoren müssen zeitgenau übertragen werden, was Standard Ethernet schlichtweg nicht kann. Zudem sind

Autor Dr. Christian Keller Chefredaktor Elektronik Praxis Schweiz 8005 Zürich, ckeller@fachpresse.ch

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Fachpresse Zürich


Automatisierung

bus ein. Im Einsatz sind inzwischen rund 20000 Seriemaschinen oder rund 100000 Knoten im Feldbereich.» Dabei sei natürlich offen, so Baumann, ob Ethernet bis auf den Sensor hinunter gehen müsse. «Einfachheit ist eine ganz wichtige Forderung der Maschinenbauer, die erfüllt werden muss. Zum Beispiel muss auch eine komplexe Maschine nur durch eine einzige IP-Adresse repräsentiert werden können oder Buskabel müssen auch während des Betriebs umgesteckt werden können.» Michael Jost, Produktmanager für EtherCAT und IP-20-Feldbussysteme bei Beckhoff: «Mit Echtzeit-Ethernet-Systemen kann die hohe Rechenleistung nutzbar gemacht werden.»

tenen Ethernet-Feldbus-Lösungen bieten schliesslich nichts anderes als Tricks an, um diese Schwächen zu umgehen. Und je besser sie das schaffen, umso weiter entfernen sie sich vom Ethernet-Standard. Dabei verlieren sie die Kompatibilität immer mehr.»

Die Vielfalt ist gerechtfertigt Holger Zeltwanger ist überzeugt,dass die Vielfalt der Bussysteme gerechtfertigt ist. Jede Anwendung stelle andere Anforderungen und Feldbuslösungen haben sich seit Jahren bewährt. Sie werden seiner Meinung nach bestimmt nicht abgelöst, sondern höchstens durch Ethernet-Lösungen ergänzt, wo die Bandbreite der Feldbusse nicht ausreicht, wo administrative Aufgaben miteingebunden oder wo grössere Anlagen vernetzt werden müssen. «Dabei wird heute jeder versuchen, sein Feldbusse an die IT-Welt anzuschliessen. Durchgängigkeit ist das oberste Ziel. Und den Maschinenbauer interessiert nicht, wie sich die Kommunikationstechnologien mit der Zeit ändern. Er möchte vor allem seine Softwareinvestitionen geschützt wissen. Das ist letztendlich die Anwendung und die sollte standardisiert werden.» Walter Baumann hingegen meint, Ethernet habe das Zeug dazu, der bessere Feldbus zu sein: «Es ist komplett offen, hat keine Bindung zu einem bestimmten Hersteller, hat mit 100 Mbit bzw. 1 Gbit eine wesentlich höhere Bandbreite als die bestehenden Feld-

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Bernard Schneider, Professor für Elektronik und Automationstechnik an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt in Yverdon-les-Bains, repräsentiert Sercos: «Für Motion Control Applications genügt Standard Ethernet nicht mehr.»

busse,hat eine sehr einfache Verkabelung und ist damit sehr günstig, und es können mit TCP/IP komplexe ITAufgaben integriert werden. Sogar die Safety kann mit eingebunden werden. Zudem gibt es Test- und Diagnosemodule in Hülle und Fülle. Die Kunden von B&R setzen seit der Einführung von Powerlink vor etwa 5 Jahren ausschliesslich Ethernet als Feld-

CIP verbindet Bussysteme Auch im Unternehmen von Viktor Schiffer wurden die Feldbusse nicht durch Ethernet abgelöst. «Die Firma Rockwell sieht Ethernet als Teil eines Gesamtsystems. Das CIP (common industrial protocol) ist auf verschiedenen Feldbusebenen abgebildet und Rockwell sieht keine Notwendigkeit, die Bussysteme zu trennen, da sie alle CIP sprechen. So kann für die verschiedenen Bereiche der Automation stets der ideale Bus gewählt werden.» Für Schiffer ist es klar, dass die Feldbusse nicht abgelöst werden. «Es wird sich lediglich ein Verschiebung des Ethernets in die unteren Bereiche er-

Klaus Peter Willems, Gesellschafter der Technologie Management Gruppe TMG MI GmbH in Karlsruhe: «Mit Profinet kann die Durchgängigkeit bis in die Bürowelt realisiert werden.»

Walter Baumann ist Geschäftsführer bei B&R Schweiz in Frauenfeld und steht für Powerlink auf dem Podium: «Ethernet hat das Zeug dazu, der bessere Feldbus zu sein.»


Automatisierung

Heinz Radde, Chefredaktor MegaLink Precision: «Ist Ethernet der bessere Feldbus?»

eignen. Eine gewisse Verdrängung wird erwartet, jedoch keinesfalls eine Ablösung. Die Zahlen sprechen eindeutig für Ethernet IP. Bereits eine Million Geräte sind im Feld. Es ist damit eines der erfolgreichsten Protokolle in der Industrieautomatisierung.» Auch Klaus-Peter Willems sieht keine Notwendigkeit, ein Feldbussystem wie beispielsweise Profibus – so lange seine Fähigkeiten ausreichen –, durch Ethernet zu ersetzen. Es sei zudem nicht einfach, ein Feldbussystem zu übertreffen, das während 20 Jahren auf eine bestimmte Applikation hin optimiert wurde. «Wenn allerdings immer mehr Firmenfunktionen integriert werden müssen, hat Ethernet eine ganze Reihe von Vorteilen. Mit Profinet beispielsweise kann die Durchgängigkeit bis in die Bürowelt realisiert werden.»

Hohe Rechenleistung nutzen Michael Jost unterstrich die gute Basis, die Ethernet für Erweiterungen in Richtung Automatisierungsaufgaben bietet. «Es kann echtzeitfähig gemacht, die Safety kann integriert werden und vieles mehr. Bei Beckhoff wird bereits seit mehr 15 Jahren PCbasierte Automatisierungstechnik betrieben. Gerade in solchen Konzep-

Holger Zeltwanger, geschäftsführender Vorstand von CAN in Automation (CiA): «Durchgängigkeit ist das oberste Ziel.»

ten – so zeigt die Erfahrung – können die alten Feldbusse in Sachen Performance mit der Rechenleistung neuer PCs nicht mithalten. Mit EchtzeitEthernet-Systemen kann die hohe Rechenleistung nutzbar gemacht werden. Damit werden völlig neue und leistungsfähigere Steuerungskonzepte möglich.»

8560 Druckseiten vom IEC Bernard Schneider wies noch auf ein ernstes Problem nicht technischer Natur hin. Er appellierte an die Automatisierungsfirmen, damit aufzuhören, die Normierung im Bereich Feldbus zu sabotieren. Seiner Meinung nach gibt es für die Ethernet-Normung nur ein Gremium, das bisher alles richtig gemacht hat, nämlich IEEE. «Es hat viele neue Funktionen aufgenommen, die heute alle weltweit anerkannt sind. Im Falle von Feldbussen, Motion Control, Sensoren und Aktoren sind die Probleme identifiziert und es wäre wünschenswert, wenn ein Gremium wie das IEEE die Lösung in die Hand nehmen und einen Standard erstellen würde. Eine Lösung, wie sie IEC jetzt geschaffen hat, mit 8560 Seiten und 19 untereinander unkompatiblen Feldbuslösungen kann einfach nicht als Standard akzeptiert werden.»

Performance und Kosten Ein Zuhörer wies darauf hin, dass der Bus-Kunde ja einerseits mehr Performance und andererseits weniger Kosten anstrebt, und er wollte wissen, wie sich der Einsatz von Ethernet auf die Kosten auswirke. Klaus-Peter Willems erwiderte darauf, dass sich die Hardwarekosten von Ethernet nur langsam auf das Niveau von Feldbussystemen hinunterbewegen würden. «Wenn man allerdings die Kosten eines Gesamtsystems betrachtet, bei dem die Durchgängigkeit eines Ethernets erforderlich ist, dann fallen mit dem konsequenten Einsatz von Ethernet gegenüber einem gemischten System viele Engineering- und auch Hardwarekosten weg.» Michael Jost ergänzte,dass gerade bei hohen Anforderungen an die Geschwindigkeit oft teure Speziallösungen auf Feldbusbasis entwickelt wurden, die mit Ethernet natürlich eingespart werden können. Zum Schluss gab Bernard Schneider noch einen interessanten Hinweis. Um die Probleme im Bus-Dschungel besser in den Griff zu bekommen, arbeiten verschiedene Schweizer Fachhochschulen daran, Geräte zu entwickeln, die mit Multiprotokoll arbeiten können,um damit echte Interoperabilität zu schaffen. (hr) ■

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Messtechnik

LXI-Messgeräte nutzen Ethernet LXI (Lan Extensions for Instrumentation) ist ein neuer offener Plattformstandard für Messinstrumente, Version 1.0 wurde im September 2005 veröffentlicht. Er nutzt die Vorteile der hohen Bandbreite von Ethernet und definiert zusätzlich wichtige Aspekte für den Einsatz in der Messtechnik:

D

atenerfassung dient oft dazu,die Funktion eines Produktes zu verifizieren oder in Überwachungsoder Steueranwendungen physikalische Parameter wie Temperatur, Dehnung, Druck und Durchfluss zu messen. Dabei erfassen Sensoren physikalische Grössen und setzen sie in Spannung,Widerstand oder Frequenz um. Das elektrische Signal misst man dann mit einem entsprechenden Messgerät, etwa einem Digitalmultimeter. Bei der Messwerterfassung sind zu berücksichtigen: Messgenauigkeit,räumliche Entfernung zwischen Messgeräten und Sensoren, Verkabelung zwischen Sensoren und Messgeräten sowie Vorbereitung und Durchführung der Messung. Moderne Messgeräte unterstützen den Anwender bei diesen Aufgaben mit folgenden Funktionen: • direkte Unterstützung für bestimmte Sensoren und automatische Masseinheitenkonvertierung • Software zur Vorbereitung und Durchführung der Messung • interne Rechenfunktionen, mit denen die Messwerte nicht unterstützter Sensoren in gängige Einheiten umgerechnet werden können • Alarmfunktionen, die den Anwender warnen, wenn Messwerte vorgegebene Wertebereiche verlassen.

Autoren und Infos Shera DeTomas, Ralf Leitner Agilent Technologies, Postfach 1473, DE-71004 Böblingen Tel. +49 7031 464-0 michaela_marchesani@agilent.com, www.agilent.com www.lxistandard.org/home/LXI_Revision_1_0.pdf

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Abb. 1 Anschluss von LXI-Messgeräten an PC über Firmennetz oder Messgeräte-LAN oder Direktanschluss an PC über gekreuztes (cross-over) LAN-Kabel

Merkmale LXI-basierter Messgeräte Messgeräte nach dem LXI-Standard erleichtern dem Anwender mit einer Reihe neuartiger Leistungsmerkmale die Durchführung von Messungen. Durch ihre Netzanbindung können sie beispielsweise nahe an den Ort des Geschehens gebracht werden, die Messanordnung ist einfacher, und man kann zeitbasisgesteuert triggern. LXI (LAN eXtension for Instruments, LAN-Erweiterung für Messgeräte) ist ein neuer Industriestandard für Messund Testgeräte. Er wurde entwickelt von einem Konsortium aus Geräteherstellern und Anwendern. Das Kon-

sortium wurde im September 2004 gegründet; es hat über 40 Mitglieder, darunter Agilent Technologies (als Gründungsmitglied) und andere Hersteller von Mess- und Testgeräten wie etwa Keithley Instruments, Racal Instruments, Rohde & Schwarz und Yokogawa. Die Spezifikation von LXI baut auf dem bewährten EthernetStandard auf und beschreibt das Zusammenwirken von Messgeräten. Dadurch sind LXI-Geräte verschiedener Hersteller jeweils vergleichbar aufgebaut. Das sorgt für herstellerübergreifende Kompatibilität und damit für schnelle und kostengünstige Erstellung von Tests.


Messtechnik

Die wichtigsten Merkmale der LXISpezifikation sind: • Ethernet-Standards für Kommunikation nach aussen und Verbindung zwischen den Geräten • Schnittstellendefinitionen für Treiberprogrammierung, interne Netzverwaltung und Sicherheit • Jedes Messgerät muss einen internen Web-Server vorhalten, über den man mittels eines Web-Browsers auf das Gerät zugreifen, es eventuell sogar vollständig steuern kann. • Triggerstandards für Zeit- und Ereignissynchronisation • Physische Standards für Baugrösse, Stromversorgung, Kühlung und LED-Anzeigen

Zugriff über Ethernet LXI baut auf bekannten EthernetStandards auf, die festlegen, wie ein LXI-Messgerät übers Netz anzusprechen ist. DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und dynamisches oder manuelles DNS (Domain Name System) sorgen für die Vergabe der IP-Adresse, ein optionales AutoMDIX bestimmt die Polarität des Ethernetkabels und schaltet sie bei Bedarf um. Dadurch erspart man sich den Einsatz so genannter «CrossOver LAN Kabel». Die strenge Definition der Netzschnittstelle erleichtert die Anbindung der Messgeräte an das Datennetz und sichert die Interoperabilität zwischen Herstellern. Bei der Messdatenerfassung werden oftmals Werte an verschiedenen Stellen gemessen und von mehreren Stellen aus analysiert. Durch die EthernetVerbindung kann man die Messgeräte an beliebiger Stelle positionieren und die Messwerte dann aus der Ferne abrufen, speichern und überwachen.Will man beispielsweise Temperaturen an unterschiedlichen Stellen eines oder mehrerer Bauwerke überwachen oder gar an verschiedenen globalen Orten,kann man problemlos LXI-Messgeräte an den gewünschten Orten aufstellen und die Daten über Ethernet zu einem zentralen Rechner schicken. Da jedes LXI-Messgerät bereits einen Ethernet-Anschluss hat, spart man einen GBIB/LAN-Umsetzer an der Messstelle. Weil man das Messgerät nahe an die Messstelle heranbringen kann, können die Messkabel kürzer gehalten werden. Das ver-

Abb. 2 Web-Seite eines 32-bit-LXI-Multifunktions-Messgeräts (1U, halbe Gestellbreite)

ringert störende Wechselwirkungen und spart Geld. Abbildung 1 zeigt verschiedene Anschaltmöglichkeiten von LXI-Messgeräten: • Die Messgeräte können mit dem Firmennetz verbunden werden. Das ist günstig, wenn man von vielen Stellen auf die Geräte zugreifen können soll. • Man kann sie mit in einem eigenen Datennetz verbinden, vom Firmennetz getrennt und allein für den Datenverkehr zwischen den Messgeräte bestimmt. Im einfachsten Fall wird über ein gekreuztes LANKabel ein einzelnes Messgerät an einen Steuer-PC angeschlossen.

Web-Server im Messgerät Jedes LXI-Messgerät muss gemäss LXI-Standard einen Web-Server eingebaut haben, über den man mit einem Browser ganz einfach von aussen auf das Messgerät zugreifen kann. Der Web-Server steckt physikalisch im Messgerät, das eine «MessgeräteWebseite» vorhält. Man braucht für den Zugriff keine spezielle Software, sondern kann auf diese Webseite mit jedem beliebigen Browser von beliebigen Betriebssystemen aus zugreifen. Man öffnet seinen Web-Browser, gibt die IP-Adresse oder den Namen des Messgeräts ein, das mit dem Netz verbunden ist – und schon ist man «drin». Der LXI-Standard gibt Mindestanforderungen für diese Webseite vor, sie muss beispielsweise den Namen des Messgeräts nennen, die Seriennummer, die IP-Konfiguration und einige andere wichtige Einstellungen. Einige Messgeräte unterstützen lediglich diese Grundfunktion und bieten so einen

einfachen Einblick zu Überwachungszwecken, während man andere über eine grafische Benutzerschnittstelle komplett fernsteuern kann. Abbildung 2 zeigt ein Beispiel einer grafischen Web-Schnittstelle eines Multifunktionsmessgeräts, das digitale Ein/Ausgänge, D/A-Wandler und einen Ereigniszähler in sich vereint. Dieses Messgerät lässt sich über seine

Einige Mitglieder des LXI-Konsortiums: Agilent Technologies, Anritsu, Elgar, Fluke, IOTECH, Keithley Instruments, Kepco Inc., Lambda, Pickering Interfaces, Racal Instruments, Rohde & Schwarz, Terradyne, The MathWorks, VXI Technology

LXI-Klasse Ethernet arbeitet bekanntlich nach einem stochastischen Zugangsverfahren und ist daher nur bedingt für zeitkritische Anwendungen einsetzbar. Aus diesem Grund hat man bei der LAN Extensions for Instrumentation (LXI) mit der Test- und Messgeräte an Ethernet gekoppelt werden können, verschiedene LXI-Klassen definiert, die einen deterministischen Zugang für zeitkritische Anwendungen unterstützen. Es gibt die drei LXI-Klassen «A», «B» und «C», die sich in der Triggerung und im Timing-Verhalten unterscheiden. LXI-Klasse A ist die höchste LXI-Klasse, die mit einem propreitären Trigger-Bus arbeitet, der über eine eigene Kabelverbindung übertragen wird. Dadurch ist die maximale Entfernung auf 10 m begrenzt. Der Trigger-Bus ist eine Kabelverbindung zwischen den veerschiedenen LXI-Geräten; wobei bis zu acht Geräte an den Trigger-Bus angeschlossen werden können. Der Trigger-Bus kann in Sterntopologie oder als Daisy-Chaining geschaltet werden. Geräte der LXI-Klasse B haben das Standard-LAN-Interface und unterstützen das Precision Timing Protocol nach IEEE 1588. Die zeitliche Präzision liegt bei etwa 40 ns. Basis im 1588Protokoll ist die Zeitsynchronisation der beteiligten Geräte, das Laufzeitunterschiede kompensiert. Geräte der LXI-Klasse C haben ein LAN-Interface und ein BrowserInterface, unterstützen aber keinen Trigger-Bus. Dies trifft in der Regel auf vorhandene Messgeräte zu, die nicht nachgerüstet werden sollen. Der Zeitbezug wird durch einen Zeitstempel geschaffen. Quelle: DATACOM Buchverlag GmbH 2004–2006 – IT-Lexikon

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Messtechnik Abb. 3 Temperaturüberwachung über eine grafische Web-Schnittstelle

Web-Schnittstelle komplett fernsteuern, man kann damit beispielsweise ein Stimulussignal ausgeben,während man die digitalen I/O-Signale über die Web-Schnittstelle überwacht.

Beispiel Temperaturmessung Abbildung 3 zeigt, wie man über eine Web-Schnittstelle eine Temperaturmessung einrichtet und durchführt. Über ein Konfigurationsfenster kann man das eingebaute Digitalmultimeter für die üblichen Messungen bei der Datenerfassung einstellen, beispielsweise für die Messung von Gleichoder Wechselspannung, Gleich- oder Wechselstrom, 2- oder 4-Draht-Widerstand, Frequenz/Periode oder Temperatur. Das Messgerät unterstützt Temperatursensoren direkt und verfügt über eine interne Kompensation. Die rechnerische Messwertaufbereitung findet im Gerät selbst statt, die gemessene Temperatur wird direkt in Temperatureinheiten angezeigt. Mit der grafischen Benutzerschnittstelle ist das Einrichten und Durchführen von Messungen sehr einfach, man braucht dazu keinen Zugang zur Frontplatte des Messgeräts. Techniker an verschiedenen Standorten können durch die Netzanbindung des Messgeräts ganz unkompliziert am gleichen Projekt arbeiten. Wenn sich im Zusammenhang mit einem Test ein Problem ergibt, können Anwender die Webseite des Messgeräts von verschiedenen Standorten aus aufrufen und die Konfiguration des Geräts prüfen und ändern,Messungen durchführen und Fehler suchen, ohne dass sie dafür vor Ort sein müssen. Beispiel eines LXI-Systems, das LXI-kompatible und konventionelle Instrumente enthält, eine so genannte aggregierte Konfiguration. Enthalten sind LAN-Instrumente ebenso wie GPI-, PXI- und VXIProdukte, die über interne oder externe Adapter verbunden sind.

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Durch den Einsatz des Web-Browsers kann auch ein Debuggen des Steuerprogramms während des Betriebs erfolgen.

Dreiklassengesellschaft Die LXI-Spezifikation sieht vielfältige Triggermöglichkeiten vor. Der Standard spezifiziert bezüglich der Triggerung drei Geräteklassen: Klasse C ist die einfachste Klasse, sie verlangt von den Geräten grundlegende Eigenschaften und Funktionen,Identifizierbarkeit im LAN,Konfiguration, Web-Schnittstelle und physikalische Schnittstellenstandards. Messgeräte der Klasse B müssen LXILAN-Ereignisse und -Trigger unterstützen.Weiterhin müssen sie die Anforderungen der Spezifikation IEEE 1588 erfüllen, über die man die Taktgeber in den Messgeräten genau synchronisieren kann. Unter Verwendung der IEEE-1588-Zeit können die Messgeräte die Messungen mit einem Zeitstempel versehen oder so konfiguriert werden, dass sie auf Triggerereignisse in der Zukunft reagieren. Die Spezifikation erlaubt Peer-zuPeer- und Multicast-Kommunikation (ein Sender,viele Empfänger). Auf diese Weise kann ein Messgerät einem anderen mitteilen, wann dieses eine Messung beginnen oder beenden soll. Dies ist höchst nützlich in verteilten Datenerfassungssystemen, in denen Messungen an verschiedenen Stellen synchronisiert und zeitlich einander zugeordnet werden sollen. Geräte der Klasse A bieten alle Möglichkeiten der Klassen B und C, haben darüber hinaus aber noch einen Hardware-Triggerbus mit kurzer Latenz für Messgeräte, die nahe beieinander stehen. In

diesem Fall basieren die Trigger auf Ereignissen, sie bieten dem Techniker die schnellste Trigger-Antwort. In einer Messumgebung, in der Antworten fast in Echtzeit gefordert sind, erweist sich diese Fähigkeit als hilfreich.

Fazit: schneller, einfacher, flexibler Einige Herausforderungen im heutigen Messalltag können mit modernen Messgeräten leichter gemeistert werden. Solche Geräte unterstützen viele Sensortypen direkt, verfügen über passende Software, Rechen- und Alarmfunktionen. Ein LXI-Messgerät zu verwenden, bringt zusätzlich folgende Vorteile: • Schnelle und einfache Testentwicklung mit einem Industriestandard, der von vielen Herstellern unterstützt wird, der so für herstellerübergreifende Kompatibilität und langlebige Testkonzepte sorgt. • Einfache Netzanbindung mit definierten Standards, die die Implementation heterogener Lösungen vereinfachen; Messgeräte können näher an das Testobjekt herangebracht werden. • Einfacher Zugriff über einen Standard-Web-Browser, über den man ferne Messgeräte einfach überwachen kann, und in vielen Fällen volle Fernsteuermöglichkeit des Messgeräts mit einfachem Testsetup, Durchführung der Messung und Fehlersuche über Web-Browser. • Grössere Flexibilität bei der Triggerung; Synchronisierung von Messungen bei zeit- und ereignisgesteuerter Triggerung, Synchronisierung von Messgeräten an verschiedenen Messorten. (hr) ■

Easy 534


Europas zentrale Messe der Zulieferindustrie für mechanisch-technische Komponenten und Systemlösungen.

14. – 17. November 2006 Messezentrum Basel

Die Zukunft zieht nach Basel. Und mit ihr das Beste aus der europäischen Zulieferindustrie für mechanisch-technische Komponenten und Systemlösungen aus Metall und Kunststoff. Erfahren Sie während vier Tagen alles über die innovativsten Angebote, die der Markt zu bieten hat. Schliessen Sie Bekanntschaft mit Branchen-Trendsettern und profitieren Sie von vielen Highlights. 1 Ticket für alles: Ihre Eintrittskarte ist auch für die parallel stattfindende Fertigungstechnikmesse Prodex gültig. Die Kombination der beiden Messen ermöglicht es Ihnen, vor Ort über ein make-or-buy zu entscheiden.

www.swisstech2006.com


focus. technology forum

Gute Aussichten für 2008

focus. forum Das focus. technology forum 2006 ist nach dreitägiger Dauer am 22. Juni 2006 im Messezentrum Zürich zu Ende gegangen. Im Zentrum der erstmals durchgeführten Veranstaltung standen die über 130 Fachvorträge, an denen neuste Technologien und deren Anwendungen präsentiert wurden. Bei Cognex: Javier Cobos, Bruno Halter und Daniel Zoller

130 Fachvorträge Vom 20.bis 22.Juni hat erstmals das focus. technology forum, das Technologieforum der Schweiz, im Messezentrum Zürich stattgefunden.An über 130 Fachvorträgen wurden interessierte Fachbesucher über Technologien,deren Anwendungsbeispiele und Lösungen informiert. Insgesamt haben rund 3000 Kontakte an den Fachreferaten stattgefunden.

160 Anbieter Parallel zu den Fachreferaten haben 160 Anbieter aus dem Umfeld der industriellen Automatisierung und Netzwerke, der Sensorik, Elektronik, industriellen Bildbearbeitung und Embedded Computing ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Die Teilnehmer konnten mit dem Konferenznavigator «Spotme» ihr eigenes Tagesprogramm zusammenstellen und Kontakte knüpfen oder auszutauschen.

Am Stand von Bachmann traf man unter anderem Iris Grabherr und Peter Schumacher

Basis für 2008 «Die Besucherzahlen und die Verweildauer in den Ausstellungsbereichen ist noch verbesserungsfähig, um unsere Aussteller nachhaltig zufrieden zu stellen», kommentiert der Leiter der Technologieveranstaltungen Christian Rudin.«Jedoch haben wir eine gute Basis geschaffen um 2008 mit einem angepassten Konzept die Veranstaltung weiter zu etablieren», sagt er weiter. (bf) ■

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Roger Müller und Rolf Temperli von Omni Ray sowie Urs Zimmermann von Fabrimex (mitte) haben offenbar allen Grund zum Lachen.


focus. technology forum

Pello, der Humorberater, sorgte für die etwas andere Unterhaltung.

Roger Hunziker (links) und Jean-Pierre Papadopoulos im Gespräch mit Barbara Fischer von der Redaktion MegaLink Precision

Zuckerbrot und Peitsche mit Fredy Bickel, Sportchef FC Zürich.

Das Team von Baumer Electric

Urs Fankhauser und Nadine Rymann von Siemens im Gespräch mit Willi Dennler von MegaLink Precision (Mitte).

Wie man sich «Zeit für gute Lebensqualität» nehmen kann, vermittelte Dr. Antoinette Sarasin Gianduzzo, Fachexpertin in Ernährung und Mikronährstoffmedizin.


focus. technology forum

Daniel Siegenthaler, Leader Patrouille Suisse, sprach zum Thema: Kein Platz für Individualisten. Claudio Masoch (Leiter Aussendienst) und Herr Hansruedi Bernet (Geschäftsleiter) von Sick präsentierten eine 3D-Smart-Camera für Barbara Fischer, Redaktion MegaLink Precision.

Anton Schaad (Geschäftsführer), José Melgares (Standort Härkingen) Daniel Rappo (Regionalbüro Westschweiz) (v.l.n.r.) von ifm

Easy 561 Die Astrologin Monika Kissling, alias Madame Etoile, sieht eine lange anhaltende negative Wirtschaftsentwicklung. Zum Glück steht diese nur in den Sternen... Dieter Hüls und Oliver Brütsch von Brütsch Elektronik AG

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IM DIALOG MIT DER TECHNOLOGIE

DIE TECHNOLOGIEMESSE FÜR GEBÄUDE UND INFRASTRUKTUR

DIE TECHNOLOGIEMESSE FÜR AUTOMATISIERUNG UND ELEKTRONIK

www.ineltec.ch

www.go-automation.ch

04. – 07.09.2007 | MESSEZENTRUM BASEL


High

light

Neue Generationen von Maschinen erfordern oft neue Konzepte im Visualisierungsbereich. B&R bietet mit dem Automation Panel AP800 und dem zugehörigen APC620 ein innovatives System dezentraler Ein-/Ausgabestationen. Durch die Montage an Tragarmsystemen kann das Bedienpanel an der ergonomisch sinnvollsten Stelle angebracht werden.

Bedienpanel und Industrie-PCs im Baukastenprinzip

D

ie Automation Panels dienen als Bedien- und Beobachtungsplätze an Maschinen und Anlagen. Mit dem AP800 ergänzt B&R die bisherigen Einbaupanels um diese Standalone-Variante. Zur optimalen Benutzerführung sind die AP800 mit einem 15” XGA Display und Touch Screen ausgestattet. Durch die individuelle Erweiterung mit Softund Hardwaretasten ist eine Anpassung an die jeweilige Applikation möglich. Zusätzlich stehen Funktionstasten zur Verfügung, die mit Einschubstreifen individuell beschriftet werden können.

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Flexibel erweiterbar

Highlights AP800:

Zur Verfügung stehen AP800-Varianten mit Funktions- und Schlosstasten, elektromechanischen Tasten und Not-Aus-Schaltern in Schutzart IP65. Diese Flexibilität ermöglicht eine Anpassung an die jeweilige Applikation. Die Automation Panels sind extrem flach und können daher an jeder beliebigen Stelle der Maschine verbaut werden. Die lackierte Oberfläche der Gehäuse ist spritzwassergeschützt und erreicht die Schutzart IP65 (Alternative: Edelstahl für Lebensmittel gemäss FDA). Über den Smart Display Link (SDL) werden die AP800 an den APC620 angeschlossen. Dieser überträgt alle Kommunikationskanäle über bis zu 40 m Entfernung (1 Kabel). Zusätzlich wird auch USB übertragen. Ein abgesetztes USB Interface steht an der Tastatur ebenfalls zur Verfügung. Damit können vor Ort am Panel Maschinendaten z. B. mittels eines USB Memory Sticks ausgetauscht werden.

• lediglich ein Kabel für Übertragung von Display, Touch, Matrixtasten, LEDs, USB und Servicedaten • Smart Display Link (SDL) • Dual Independent Display • Bis zu 40 m Abstand pro Segment • Kombinierbar mit AP900

Tastenprojektierung Häufig ist die Standardaktion einer Funktionstaste nicht erwünscht und sie muss an die Applikationssoftware angepasst werden. B&R Automation Panels bieten einen leicht zu bedienenden Tasten-Editor. Die Funktionalität (auch Senden von mehreren Zeichen) jeder einzelnen Taste kann individuell bis zu vierfach belegt werden.

Bis zu acht Displays B&R hat die Funktionalität des SDL jetzt wesentlich erweitert. An das erste Automation Panel können optional weitere drei Panels angeschlossen werden, die denselben Bildinhalt anzeigen. Zwischen den Panels werden 40 m überbrückt,so dass das vierte Panel bis zu 160 m vom APC620 entfernt betrieben werden kann. Die APC620 ermöglichen den Anschluss eines zusätzlichen Stranges mit weiteren vier Automation Panels. Bei diesen Panels wird ein anderer Bildinhalt als bei den Panels im ersten Strang angezeigt (Dual Independent Display). Auch hier kommt der SDL zum Einsatz. Alternativ kann auf allen acht Automation Panels derselbe Bildinhalt angezeigt werden (Display Clone). (bf ) ■

B&R Industrie-Automation AG Tel. 052 728 00 55 office@br-automation.ch

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Ohne Umweg auf die Steuerung Prinzipdarstellung: vollautomatische Erzeugung des ausführbaren M1-Steuerungsprogramms direkt aus der MATLAB/Simulink-Umgebung

D

ie Entwicklung und Programmierung von Regelungen für SPS und Motion Controller sind anspruchsvolle Themen der Automation. Seit rund 20 Jahren bietet The MathWorks mit MATLAB und Simulink Werkzeuge zur Analyse, Modellierung und Simulation von dynamischen Systemen. Die Stärke dieses Programmpakets besteht darin, dynamische Systeme in ihrer Gesamtheit zu modellieren und die Auswirkungen von Änderungen in den Teilsystemen beurteilen zu können, bevor diese in der Praxis realisiert worden sind.

Reglerentwicklung So nutzt Bachmann Electronic dieses mächtige,verbreitete Werkzeug für die Modellierung von Regelungen und Ablaufsteuerungen auf der M1-Steuerung. Der Systemtechniker arbeitet

Anspruchsvolle, vollautomatische Prozesse, hohe Taktzahlen, laufend reduzierte Fertigungstoleranzen und der Ruf nach Flexibilität beeinflussen die Maschinenbauindustrie. Selten noch eingesetzt werden Standard-Regelalgorithmen für die dynamischen Systeme. In der Folge werden speziell angepasste Regler entworfen, in Simulationswerkzeugen verifiziert und im Steuerungsprogramm implementiert.

ohne Kenntnisse von IEC 61131 oder C. Die verschiedenen Ein- und Ausgabebaugruppen der M1-Steuerung liegen als Baustein-Bibliothek vor und werden direkt in der grafischen Modellierung verschaltet.

Programm-Code automatisch Bild 1 zeigt den beschriebenen Prozess der automatischen Programmerzeugung:Systemmodellierung in Simulink (1). Start des Prozesses zur Erzeugung des ausführbaren M1-Codes (2). «RealTime-Workshop» (3) erzeugt den Modellcode von MATLAB, der durch den «Target Language Compiler» (4) und den Zielsystemcompiler (5) in einen auf der M1-Steuerung direkt lauffähigen Programmcode (6) übersetzt wird. Der Anwender erstellt ausschliesslich das Simulink-Modell und startet den Transferprozess auf die Steuerung.

Online-Verbindung

Arbeitsplatz MATLAB/Simulink: Simulation und Analyse auch von komplexen Systemen

Die Entwicklungsumgebung und die Steuerung kommunizieren miteinander. Prozesswerte, Variablen und Parameter in der Steuerung können im dynamischen Betrieb von der Entwicklungsumgebung Simulink aus beobachtet oder im Zeitverlauf aufgezeichnet werden. Zur Analyse der empfangenen Daten steht wiederum das gesamte MATLAB-Paket bereit. Der Anwender kann die Parameter online anpassen und sofort den ausführbaren Objektcode auf der M1 erzeugen – ohne sich um den Programmcode kümmern zu müssen.

Gesamtlösung Mit der vollständigen Integration der M1-Steuerung als Target stellt Bachmann Electronic ein komfortables und effizientes Werkzeug zur Programmierung des M1-Steuerungssystems zur Verfügung. Der Anwender kann in Simulink das System in seiner Gesamtheit modellieren und die Auswirkung von Änderungen bereits vor der Übertragung auf die Steuerung simulieren. Die Generierung des Programms für die M1-Steuerung geschieht danach im Hintergrund und verlangt keine Kenntnisse anderer Programmiersprachen. Diese vollständige Integration hat entscheidende Vorteile: • Schnelle Implementierung von Steuerungen durch kurze Regler-DesignPhasen • Kurze Inbetriebnahmen durch zuverlässige, automatische Code-Generierung und Kommunikation von Online-Daten • Übereinstimmung von Maschinenund Reglermodell • Überzeugende Flexibilität durch direkte Kommunikation mit anderen Softwaremodulen (Programme in IEC 61131, C/C++ oder Java) auf der Steuerung. (bf) ■

Bachmann electronic GmbH Tel. 041 720 23 55 sales@bachmann.info Easy 204

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Drehstrommotoren steigern Energieeffizienz B

aldor stellt eine Reihe von IECDrehstrommotoren vor, mit Schwerpunkt auf Betriebseffizienz. Die neue Baureihe mit der Bezeichnung Metric-E+ widmet sich ganz der Einsparung von Energie und verwendet dazu einzigartige Technologie,um eine Energieeffizienz von bis zu 96,3% zu erzielen. Zu Baldors Angebot gehören EFF1-Modelle (gemäss Europas bestehendem HocheffizienzStandard) sowie eine weitere Auswahl von Motoren mit erstklassiger Effizienz, genannt EFF1+. Steigende Energiekosten stellen in der Industrie eine wesentliche Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit dar. Australasien und Nordamerika zeigen Europa, was in diesem Bereich möglich ist. Die Latte muss höher gesetzt werden und EFF1 muss zum Minimalstandard werden. Die neue Produktreihe umfasst 17 Nennleistungen von 4 bis 200 kW (Rahmengrössen von D112M bis D315M), für welche jeweils drei Geschwindigkeitsoptionen zur Auswahl stehen: 950, 1450 und 2850 U/min. Es

kann jeweils zwischen EFF1 und «EFF1+» gewählt werden. Baldor erreicht die höheren Wirkungsgrade durch eine konzentrierte Motorenkonstruktion, wobei ein besonderes Augenmerk auf die aktiven Materialien gelegt wird. Wesentliche Verbesserungen ebenfalls durch Kupferanteil in den Wicklungen, Magnetbleche aus verlustarmem Premium-Gütestahl, optimalen Magnetblechkonstruktionen, Präzisionsluftstrecken zwischen Rotor und Ständer sowie einer Reduzierung der Verluste durch Lüfter und andere Komponenten innerhalb des Motors.

In Grossbritannien sind beispielsweise mehr als 11 Millionen Motoren installiert, die eine Gesamtkapazität von zirka 90 GW aufweisen. Wird der durchschnittliche Wirkungsgrad des Motorenbestands des Landes um nur 1% erhöht, führt dies zu einer jährlichen Energieeinsparung von nahezu 1,5 TWh und einer Reduzierung des CO2Ausstosses um mehr als 600 000 Tonnen.

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Im Sinne der Haltbarkeit verfügt die neue Motorenbaureihe über Gehäuse aus Gusseisen und wird über eine dreiphasige Stromversorgung von 50 Hz und 380 bis 420 V betrieben. Die Motoren verfügen zusätzlich über eine Einstufung für 60 Hz und 460 V mit entsprechenden EPAct-Wirkungsgraden, wodurch sie auch in den USA eingesetzt werden können. Alle Metric-«E+»-Motoren sind mit Baldors ISR-Kupferdraht umwickelt. Dadurch sind sie bis zu 100-mal beständiger gegen – von Umrichtern erzeugte – transiente Spannungsspitzen und schnell ansteigende Impulse. Dank verbessertem Isolationsmaterial können sie Spitzenspannungen bis zu 1600 V aushalten. Jeder einzelne Motor ist ausserdem nach Baldors eigenen, hohen Standards gewuchtet. Dies führt im Resultat zu weniger mechanischer Belastung (vor allem an den Motorenlagern) und somit zu einer verlängerten Lebensdauer. Baldor bietet auf diese Motoren eine dreijährige Garantie. Zusätzlich zu den Einsparungen bei den Stromkosten trägt eine Verwendung der Motoren auch wesentlich zu einer Einhaltung der staatlichen Verpflichtungen im Rahmen des KyotoAbkommens bei. (bf) ■ Baldor ASR AG Tel. 052 647 47 00 dberg@baldor.com

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Immer den passenden Sensor Baumer electric zeigte am focus. technology forum in Zürich innerhalb des Swiss Sensor Market ausgewählte Sensor-Highlights, welche erstmals einem breiten Publikum in der Schweiz gezeigt wurden. Stellvertretend wird hier über zwei besonders innovative Produkte berichtet.

Vision-Sensoren einer neuen Klasse VeriSens steht für eine neue Generation von Vision-Sensoren, die alle Anforderungen erfüllen: kompakt in der Bauform, zuverlässig im Betrieb, leistungsstark in der Anwendung und einfach in der Bedienung. VeriSens-Sensoren schliessen die Lücke zwischen klassischen Sensoren und komplexen Vision-Systemen und bieten umfangreiche Funktionen für eine Vielzahl von Inspektionsaufgaben in der Automatisierungstechnik. Zum Beispiel: • Vollständigkeitskontrolle • Anwesenheitskontrolle • Kontrolle der Lagerichtigkeit • Positionskontrolle Die Sensoren zeichnen sich durch eine kompakte Bauform und den patentierten Baumer-FEX-Prozessor aus, der konturbasiert und in Echtzeit geometrische Merkmale von Prüfobjekten berechnet. Der Vorteil dieses

Verfahrens besteht aus der Toleranz gegenüber von wechselnden Umgebungsbedingungen (Lichtverhältnisse usw.). Die aussergewöhnliche Leistungsfähigkeit ist dank einer leicht bedienbaren, grafischen Benutzeroberfläche so in das Gesamtkonzept eingebunden, dass der Aufwand bei der Parametrierung von Applikationen minimiert wird. Vorkonfigurierte Softsensoren bieten Unterstützung bei der schnellen Umsetzung einer Aufgabenstellung.

Differenz-Sensoren Differenz-Sensoren der Serie OBDM 12 bieten Hilfe zur Teileerkennung auf einem schwankenden Förderband oder zur Überprüfung des Rundlaufs von Scheiben. Im Arbeitsbereich von 16 bis 120 mm können zwei Positionen eingelernt werden, von denen dann die Differenz berechnet und als SollWert im Sensor abgelegt wird. Der IstWert wird mit dem Differenzwert ver-

Von links: Karl-Georg Burri, Dr. Oliver Vietze, Peter Frei, Roland Thum, Hans Schwarz, Fritz Lehnherr, Bruno Castella, René Imhof

glichen und je nach Sensortyp ausgewertet. Entsprechend dem Resultat wird der Ausgang gesetzt. So können z. B. Kanten erkannt werden,ohne Einfluss der Distanz zwischen Sensor und Objekt – äussert hilfreich bei der Erkennung und Zählung von Kleinteilen auf einem unregelmässigen Durchlauf. Der Rundlauf einer Scheibe wird geprüft, indem während einer Messsequenz die Differenz zwischen Minimum und Maximum bestimmt und mit der eingelernten Differenz verglichen wird. Da nur mit den Differenzwerten gearbeitet wird,spielt die Distanz von Sensor zu Objekt nie eine Rolle. Mit den fünf unterschiedlichen Differenz-Sensoren lassen sich in der Automations- und Handlingsindustrie unzählige Kontroll- und Detektionsaufgaben auf einfachste Art und Weise lösen, die bisher aus technischen Gründen nur mit viel Aufwand oder – aus finanziellen Gründen – überhaupt nicht gelöst werden konnten. (bf ) ■

Baumer Electric AG Tel. 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com

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Vision-Experten Die Firma Compar AG ist seit 20 Jahren erfolgreich als Systemhaus in der industriellen Bildverarbeitung tätig, Hauptanwendungsgebiete sind Qualitätskontrolle, Identifikation und Robot Vision. Eine Vielzahl dieser Aufgaben lässt sich mit dem Standardsystem VISIONexpert Iösen.

Tischroboter von SONY

RC170 von EPSON

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ie meisten Visionsysteme werden für Aufgaben in der Qualitätssicherung eingesetzt. Indem die Qualität in der Produktionslinie überwacht wird, vermeidet man einerseits unnötigen Ausschuss und verfügt andererseits über einen Nachweis für einwandfreie Produkte. Die Qualität muss jedoch dokumentiert sein. Welches waren die Prüfergebnisse? Mit welchen Parametern wurde zu einem bestimmten Zeitpunkt geprüft? Wann hat wer welche Prüfparameter verändert? War das Prüfsystem immer in einem einwandfreien Zustand? Für Kunden, die auf solche Fragen eine Antwort bereithalten müssen, gibt

Die neue kompakte Steuerung ist verfügbar für alle 6-Achser-ProSix sowie für die Scara-Roboter und basiert auf der bewährten Programmierumgebung EPSON RC+ unter Microsoft Windows. Optionale Erweiterungen mit zusätzlichen I/O, Feldbusanbindung, Vision sind möglich. Für Arbeiten am laufenden Band (ConveyorTracking) kommt die Steuerung RC520 zum Einsatz. Kompakte Robotersteuerung RC170 von EPSON

es den VISIONexpert. Und dies bei einem System mit hoher Flexibilität. Neben den normalen Prüfzyklen gibt es Sonderbetriebsarten für Kalibrierung und Verifikation. Die Abläufe lassen sich kundenspezifisch festlegen.

ROBOTVISIONexpert

Am focus.technology forum zeigte Compar das System VISIONexpert. Weitere Highlights waren der neue Tischroboter von SONY (Bildmitte) und die kompakte Robotersteuerung RC170 von EPSON.

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Für die Teileerkennung und Lagemessung in Roboter-Anwendungen wird das System VISIONexpert mit dem Modul ROBOTVISIONexpert erweitert. Dieses basiert auf der PatternMatching-Technologie von Cognex und verleiht dem System besondere Stärke, Robustheit und Exaktheit, wenn es um reale Anwendungen mit wechselnden Blickwinkeln und Beleuchtungsverhältnissen geht. Auch mit Cognex PatMax behält der VISINONexpert seine volle Flexibilität in Bezug auf Wahl von Kameras, Kommunikation und Parametrierung.

Tischroboter von SONY Tischroboter mit 2, 3 oder 4 Achsen: x/y, x/y/z oder x/y/z/U. Mit Geräten, die je nach Ausführung preislich schon unter CHF 10000.– liegen, lassen sich kleinere Aufgaben kosteneffizient automatisieren In 2 Grössen verfügbar: • ROBOKIDS mit einer Geschwindigkeit von 600 mm/s (x,y) • ROBOCAST mit einer Geschwindigkeit von 700 mm/s • Wiederholgenauigkeiten: in x,y +0,01 mm, in z +0,02 mm Optionen: • Kamera und Bildverarbeitung für automatisierte Inspektion • Dispensing Unit zum Aufbringen von Klebstoffen, Dichtmitteln usw. • Lötstation für Kleinserien in der Elektronikfertigung (bf) ■

COMPAR AG Tel. 055 416 10 60 info@compar.ch www.compar.ch

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Feldbus-I/O-System in IP 67

ArbiträrsignalFunktionsgeneratoren

Die Leistungsmerkmale PSinussignale mit einer Frequenz von 25 MHz, 100 MHz oder 240 MHz PArbiträrsignale mit 14 Bit, 250 MS/s, 1 GS/s oder 2 GS/s PVollständige Kontrolle der Signaleinstellungen und Signalform dank des 5,6-Zoll-Bildschirms PMehrsprachige, intuitive Bedienung verkürzt Einrichtungszeiten PImpulssignal mit variablen Flankenzeiten PAmplitudenmodulation (AM) Frequenzmodulation (FM) Phasenmodulation (PM) Frequenzumtastung (FSK) Pulsweitenmodulation (PWM) PWobbel- und Burstmodi PKosten- und Laborplatzeinsparung bei Verwendung von 2-Kanalmodellen PUSB, GPIB und LAN PArbExpress® Software

sb mes

Das modulare E/A-System von Turck kann aufgrund seiner hohen Schutzart platzsparend direkt an der Maschine/Anlage montiert werden. • Kein Schaltschrank nötig • Gateways für Profibus DP und CANopen • Ethernet Gateway mit integriertem Web-Server

25 25 100 100 240 240

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Die AFG3000 Modelle PAFG3021 PAFG3022 PAFG3101 PAFG3102 PAFG3251 PAFG3252

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• Ein-/Ausgänge werden applikationsgerecht zusammengestellt • vorkonfektionierte Verkabelungstechnik Rufen Sie für detaillierte Unterlagen an.

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Steuerung der 3. Generation Mit der kompakten, speicherprogrammierbaren Steuerung FX3U führt Mitsubishi Electric jetzt weltweit die dritte Technologiegeneration seiner erfolgreichen SPSFamilie ein. Die für den internationalen Markt völlig neu entwickelte Steuerung ist voll kompatibel zur bestehenden Melsec-FX-Baureihe.

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X3U ist das neue Spitzenmodell der seit mehr als 25 Jahren erfolgreichen Kompakt-SPS-Baureihen von Mitsubishi Electric. Mit verbesserten Leistungsdaten und umfangreichen Erweiterungs-, Funktions- und Netzwerkmodulen ist die Plattform für industrielle Steuerungsaufgaben sowohl im Maschinenbau als auch in anderen Branchen geeignet.

Adapterbus Hinter dem funktionellen Design und den kompakten Abmessungen steckt modernste Technik. Die jüngste Steuerungsgeneration von Mitsubishi Electric verfügt neben dem Systembus herkömmlicher FX-Module über den Adapterbus. Bis zu zehn Module

Reiner Süsselbeck von Mitsubishi Electric (links) und Peter Brendlin von Econotec (rechts) stellten die neue Servolinie MRJ3 und Kompakt-SPS FX3U von Mitsubishi vor.

– vier analoge Funktionsadapter sowie je zwei Zähler-, Pulsausgangsund Schnittstellenmodule (RS 232 oder RS 485) – lassen sich an die Steuerung anschliessen.

Ausbaufähige Grundgeräte Die Grundgeräte sind für 100 bis 240 V AC oder 24 V DC ausgelegt. Als Ausgangstypen stehen digitale Relais- und Transistorversionen zur Auswahl. Alle Grundgeräte lassen sich bis auf 256 E/A ausbauen. Über Ethernet, Profibus, CC-Link oder AS-Interface ist eine Erweiterung auf bis zu 384 E/A möglich. Nimmt man die Analog- und High-Speed-Module des Adapterbusses hinzu, sind es sogar 448 E/A-Punkte. Neu ist ein Anzeigemodul installierbar. Steuerungsdaten können über Funktionstasten abgefragt bzw. bearbeitet und Meldungen angezeigt werden.

Leistungsstark Die FX3U-Serie bietet grossen Speicher,schnelle Befehlsverarbeitung,erweiterte Befehle sowie verbesserte Funktionen und Module (insbesondere für Positionieraufgaben). Der fest eingebaute, batteriegepufferte Speicher erlaubt bis zu 64-k-Programmschritte. Mit einer Zykluszeit von 0,065 μs pro logische Anweisung gehört die FX3U zu den schnellsten Kompaktsteuerungen. Mehr als 70 neue Befehle erleichtern dem Programmierer die Arbeit. Zur Auswahl stehen 209 vorgefertigte Befehle. Programmiert wird die FX3U mit GX IEC Developer oder dem bewährten GX Developer.

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MegaLink Precision 8- 06

Komfortable Positionierregelung Funktionen wie schnelle Zähler und Pulsausgänge bis zu 100 kHz sind in alle Grundgeräte integriert – ebenso zahlreiche Positionierbefehle. Dies erlaubt die Ansteuerung von bis zu drei unabhängigen Achsen.Wem das nicht ausreicht, bieten die Zähler- und Pulsausgangsadapter mit bis zu 200 kHz noch mehr Leistung. Sie gestatten die Regelung von bis zu vier unabhängigen Schritt- oder Servomotoren.

Kompatible Steuerungstechnik Der Ausbau der Grundgeräte erfolgt über modulare, FX-kompatible Erweiterungen. Neben den digitalen E/AErweiterungen bietet der Systembus Anschlussmöglichkeiten für acht Sondermodule. Neu sind Kommunikationsmodule für den Aufbau von Ethernet- und Profibus-DP-Netzwerken. Die FX3U kann über serielle Schnittstellen gleichzeitig Daten mit drei verschiedenen Geräten austauschen. Bereits in die Gehäusefront integriert ist RS422. Über Schnittstellenmodule lassen sich weitere Geräte oder Steuerungen verbinden. (bf ) ■

Econotec AG Tel. 044 838 48 11 peter.brendlin@econotec.ch

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Absolutwertgeber für raue Einsatzorte Der auf Sensoren spezialisierte Lenord + Bauer hat einen magnetischen Absolutwertgeber entwickelt, der durch Robustheit und Genauigkeit überzeugt.

D

er Geber tastet eine Codescheibe aus ferromagnetischem Stahl ab,welche gemeinsam mit seiner Stahlwelle eine extrem robuste Einheit bildet. Im Gegensatz zu optischen Systemen,mit lichtdurchlässiger Strichscheibe aus Glas oder Kunststoff, ist sie unempfindlich gegen Schmutz und Vibration.

Robust Dank des magnetischen Messprinzips leidet der Geber nicht unter Alterungseffekten. Deutlich längerer und sicherer Anlagenbetrieb sind die positiven Folgen, was insbesondere bei Anwendungen mit schwer zugängli-

chen Einbauorten oder Anlagenstandorten von Vorteil ist. Hohe Schwankungen der Temperatur- und Luftfeuchtigkeit können dem Geber nichts anhaben: aufgrund seiner Taupunktfestigkeit und Temperaturunempfindlichkeit kann der Geber auch in Anlagenbereichen wie Motoren oder Bremsen oder bei wechselnden Umgebungstemperaturen wartungsfrei betrieben werden.

Genau Die Codescheibe weist drei Inkrementalspuren mit einer abgestuften Segmentzahl auf. Die magnetische Abtastung der Inkrementalspuren mit Gi-

ant-Magneto-Resistance-Elemeten (GMR) in Kombination mit einer Noninus-Auswertung erlaubt eine absolute Positionsbestimmung. Das Verfahren ist magnetischen Absolutwertgebern, die nur die Feldlinienorientierung eines Stabmagneten abtasten können, deutlich überlegen: hier wird oftmals nicht die gewünschte Genauigkeit erzielt. Mit einer hohen Gesamtauflösung von bis zu 28 Bit (16 Bit bei Singleturn/12 Bit bei Multiturn) werden Bewegungsprozesse absolut sicher erfasst – der Kunde profitiert von einer dynamischen Regelung und der hoch reproduzierbaren Signalqualität.

Standardisiert Und sollte nach einigen Jahren doch einmal ein Austausch nötig werden,ist dies auch kein Problem: als standardisiertes Serienteil lässt sich der Geber einfach ersetzen und ist sehr schnell verfügbar. Da der Geber auf der zukunftssicheren GMR-Sensor-Technologie basiert, ist zudem eine lange Ersatzteilverfügbarkeit garantiert.

Vielseitig Aufgrund der angebotenen Varianten findet sich für jede Aufgabenstellung der optimale Drehgeber. So bietet Lenord + Bauer den Geber als Singleturn- oder Multiturn-Variante mit SSISchnittstelle an. Der Durchmesser des Standardflansches beträgt 58 mm, die Gehäuselänge bei beiden Varianten nur 46 mm. Wahlweise stehen Klemm- oder Synchroflansche sowie eine Aufsteckhohlwelle mit Kabeloder Steckerabgang zur Verfügung. Lenord + Bauer führt seine Tradition fort, neben extrem robusten Realheavy-duty-Gebern auch eine hohe Auflösung und Exaktheit der magnetischen Sensoren zu bieten. (bf) ■

Ertech Elektronik AG Tel. 032 374 45 45 info@ertech.ch

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8- 06 MegaLink Precision

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Starker Partner für Machine Vision

Vision Components VCM4018 (Platinen SmartCam mit 450MHz-DSP und VGA-CCD-Sensor).

Die Anforderungen an das Know-how aus den Bereichen Optik und Beleuchtungstechnik, Sensorik und Kameras, Rechnersysteme, Softwareentwicklung, Automation, Handling und Projektmanagement sind bei der Integration von Machine Vision Systemen im Allgemeinen sehr hoch und es ist deshalb unabdingbar, mit einem erfahrenen Partner und Anbieter wie Fabrimex zusammenzuarbeiten.

I

ndustrielle Bildverarbeitungssysteme, auch Machine Vision Systeme genannt, werden zur industriellen Qualitätsüberwachung im Fertigungsprozess eingesetzt und versuchen das menschliche visuelle Wahrnehmungssystem nachzubilden. In den letzten paar Jahren haben zwei Typen von Bildverarbeitungssystemen immer mehr an Terrain gewonnen. Es handelt sich dabei um die so genannten Embedded Bildverarbeitungssysteme und die SmartCams, auch intelligente Kameras genannt.

Embedded Bildverarbeitungssysteme Im Verlaufe der zunehmenden Integration der Elektronikkomponenten sind einige Anbieter von Bildverarbeitungskomponenten dazu übergegangen, Bildprozessor, Framegrabber,

Bildausgabe und I/O-Schnittstellen auf einer einzigen kleinen Platine zu integrieren. Die Herausforderungen dabei sind nicht abschliessend: Gewünschte hohe Leistungsfähigkeit bei kleinem Stromverbrauch (die Verlustleistung muss weggeführt werden) und kleinen Platzverhältnissen, grosse Modularität bei möglichst geringen Kosten auch bei mittleren Stückzahlen, Verfügbarkeit von günstigen und dennoch leistungsfähigen Tools und Bibliotheken für den Entwickler von Bildverarbeitungsanwendungen. Embedded Bildverarbeitungssysteme wie das «4Sight M» von Matrox Imaging sind häufig mit XP, XPE,Windows CE oder ähnlich vorkonfiguriert. Es können aber auch proprietäre Betriebssysteme zur Anwendung kommen. Auf dem 4Sight M funktionieren

Matrox «4Sight M» mit Nexis embedded Machine Vision System, PCArchitektur.

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grundsätzlich alle für die PC-Plattform entwickelten Tools und Bibliotheken. Für den Anwender und Entwickler steht somit eine grosse Auswahl an Software-Produkten zur Verfügung.

SmartCams Ein weiterer (und bestimmt nicht letzter) Integrationsschritt in der Bildverarbeitung wurde in den letzten Jahren mit der SmartCam erreicht. Anfänglich als schwachbrüstige Exoten in der Bildverarbeitungsbranche betrachtet, sind unterdessen auch namhafte Kameralieferanten wie z.B. Sony auf den Zug aufgesprungen und bieten interessante Produkte aus diesem Bereich an. Dabei haben sich bei der Realisierung einer SmartCam die Herausforderungen gegenüber dem Embedded System noch verschärft. Bildprozessorsystem, Framegrabber und Schnittstellen müssen auf engstem Raum und kostengünstig gleich in der Kamera integriert werden. Zudem sollen alle Schnittstellen, die man normalerweise von der PC-Welt her kennt, selbstverständlich auch zur Verfügung stehen. Eine der grössten Herausforderungen dabei ist das Erreichen einer vergleichsweise hohen Rechenleistung bei möglichst kleinen Dimensionen der intelligenten Kamera. (bf) ■

Fabrimex Systems AG Tel. 044 908 13 64 tgr@fabrimex-systems.ch www.fabrimexsystems.ch Easy 222


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Die hohen Qualitätsansprüche der Industrie sind eine permanente Herausforderung für Ingenieure. Hamamatsu nutzt diese und bietet laufend modernste Geräte an, die den hohen Ansprüchen der Kunden entsprechen.

Erweiterte Produktelinie der Flat-Panel-Röntgenkameras N

eueste SK-Flat-Panel-Röntgenkameras brauchen eine faseroptische Platte (fibre optical plate – FOP), welche mit einem GadoliniumOxysulfide-Szintillator hinterlegt ist. Eine solche Konstruktion schützt das CMOS-Photodiode-Array gegen Hochleistungsstrahlung bis zu 150 kVp. Im Vergleich zu unseren Standard-Flat-Panel-Röntgenkameras, welche entweder mit direkt oder indirekt hinterlegtem Cesium Iodide (Csl) als Szintillator operieren, garantiert die SK-Serie eine sechsmal längere Lebensdauer – nämlich bis zu 6 Millionen Röntgen.

Flat-Panel-Röntgenkamera Die C10013SK ist eine neue Flat-PanelRöntgenkamera, welche aktive Pixel verwendet. Anstelle von einem TransImpedanzverstärker pro Pixel-Spalte ist jedes einzelne Pixel mit seinem eigenen Verstärker ausgestattet. Dank dieser Besonderheit kann das Rauschen dieser Kamera verringert werden. Das niedrige Rauschen oder das hohe Signal-Rausch-Verhältnis ist ideal für Applikationen, welche eine hohe Bildauflösung bzw. hohe Kontraste verlangen. Die C9312SK koppelt grosse Empfindlichkeit mit hoher

Auflösung und hoher Bildfrequenz. Diese 5,7-Mega-Pixel-Flat-Panel-Röntgenkamera ist mit zwei Ausgängen ausgestattet,welche eine Datenübertragung von 8 Bildern pro Sekunde erreichen, optimal für Applikationen mit hohem Durchlauf. Die C9321Sk-05 ist eine Hochstrahlungsversion des C9321-02-Hochgeschwindigkeitssensors.

Vorteile • Stark reduziertes Bildrauschen • Energiebereich bis zu 150 kVp • Lange Lebensdauer: 6 Millionen Röntgen • Hohe Bildfrequenz

Anwendungen • Industrielles Röntgen • In-line zerstörungsfreies Testen • Industrielle Computer-Tomographie Zusätzlich zu diesen zweidimensionalen Röntgenkameras bietet Hamamatsu Photonics auch lineare Röntgenzeilen mit einer Länge von bis zu 500 mm. (bf ) ■

Hamamatsu Photonics Tel. 032 625 60 60 erika.daellenbach@hamamatsu.ch

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MegaLink Precision 8- 06


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Ethernet wird intelligent Ethernet ist nicht mehr nur blosses Transportmedium, wie es noch bei der Feldbuskommunikation der Fall war. Denn beim Ethernet befinden sich viele Applikationen im Netz und wollen vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten nutzen.

S

cheinbar konträre Anwendungen in einem Netzwerk sind EthernetTelefonie und Automatisierung. Vielleicht werden sich aber bald beide Applikationen in einem Netz befinden. Automation IT von HARTING bietet hier bereits heute die Lösung.

Mit einfachen Schritten zur passenden Netzkomponente Mitentscheidend für die Netzwerkzuverlässigkeit ist die Kompatibilität von Komponenten und Verkabelung. Einfache Auswahlregeln zum Aufbau eines nahtlosen Netzwerkes unter-

Der Selection Guide

stützen somit auch die gesamte Infrastruktur:

Funktionsumfang Die Applikation diktiert die Funktion der aktiven Netzkomponente. Seien es einfache, unmanaged Sternkoppler (eCon-Baureihe) oder komplexe, aktiv administrierte Segmentierungen (mCon-Baureihe, full managed). Als Zwischenlösung gibt es die Offline-Programmiermöglichkeit einzelner Switch-/Portparameter für das vordefinierte Applikationsumfeld (sCon-Baureihe).

Übersicht über die Applikationen im Netzwerk

Installationsklasse Das zur Applikation passende Installationskonzept wird durch die Installationsklasse selektiert. Für Netzkomponenten im Schaltschrank wird die Inside-Installationsklasse IP30 gewählt. Für die schaltschranklose, raue Umgebung in Fabrik, auf Anlagen oder Zügen stehen IP65/67-Netzwerkkomponenten und -steckverbinder im Einsatz. LWL oder Kupfer sind je nach Applikation frei wählbar.

Profilspezifika Durch das Profil wird gewählt, ob automatisierungsspezifische Sonderfunktionen – wie bei Profinet – in der Netzkomponente integriert sind. Harting-Netzkomponenten können in einem Standard-Ethernet, in einer Profinet- oder Ethernet-IP-Umgebung sicher eingesetzt werden.

Verkabelung (IP20 bis IP67) Durch die Festlegung von Netzkomponenten und weiteren aktiven Geräten stehen die Randbedingungen zur Auswahl der Verkabelung und Steckverbinder fest. Hierbei kommen konfektionierte Systemkabel, aber auch vor Ort konfektionierbare Steckverbinder und Kabel zum Einsatz. (bf) ■ Harting AG Tel. 044 908 20 60 ch@harting.com

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Eine echte Schweizer Leistung Die Hirschmann-Niederlassung in Uster schaut zufrieden auf das Projekt «focus technology forum» und speziell auf das Gefäss «Industrial Networks Forum» zurück. Ein Mitgestalter ist immer ein wenig befangen, aber sowohl als Aussteller als auch als Geschäftsleiter der Hirschmann Automation and Control GmbH ist Adrian Frutig zufrieden mit dem Erreichten.

D

er Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Fachreferate und nicht die Ausstellung. Durch die Teilnahme verschiedener Institute sowie Verbände wurde der Technology Background unterstri-

Adrian Frutig: «Als OK-Präsident spreche ich allen Mitgliedern meinen Dank für die kollegiale Zusammenarbeit aus. Ich freue mich auf das nächste Forum.»

chen. Bereits wurde diskutiert,welche Erkenntnisse aus dem ersten Forum gewonnen werden können und was beim nächsten Mal verbessert werden soll bzw. muss. Der Standort Messehalle Zürich-Oerlikon ist eine gute Ergänzung zum Messestandort Basel. Diese erstmalige Durchführung des Forums war ein Erfolg, speziell in Bezug auf die Kompetenz sowohl der Referenten als auch der Aussteller.

Industrial Networks Forum Das «Industrial Networks Forum» am 3. Forum-Tag (Donnerstag 14. Juni 06) darf als echte Schweizer Leistung bezeichnet werden. Fachhochschulen und Organisationen wie die PNO, swissT.net, Iaona Switzerland, Sercos, EtherCat und ASI haben dank intensiver Zusammenarbeit in Rekordzeit (gemeinsam mit der Messe Schweiz) diese Plattform ermöglicht. Den Interessenten der industriellen Kommunikation – für Feldbussysteme und Industrial Ethernet – bot sich eine in dieser Form neuartige Übersicht.

Integration in PROFINET, EtherNET/IP und Modbus-TCP Die Hirschmann Automation and Control GmbH bietet die gemanagten Switches der Rail-, MICE-, PowerMICE- und MACH-4000-Produktfamilien an – mit speziellen Softwarepaketen, so genannten Industrial Profiles. Damit können diese Netz-

werk-Komponenten vollständig in die drei Standardprotokolle PROFINET, EtherNet/IP oder Modbus-TCP integriert werden. Die jeweiligen Profiles lassen sich über den WebshopKonfigurator OpenRail (www.hirsch mann.com/OpenRail) auswählen und werden anschliessend ab Werk auf die Switches aufgespielt. Ein späterer Austausch dieser Software ist ebenfalls via Internet möglich. Mit diesem Konzept übernimmt Hirschmann als neutraler Hersteller von Netzwerkgeräten eine Vorreiterrolle. Es werden nicht nur StandardProtokolle grosser Automatisierungshersteller für alle Ethernet-Anwender zugänglich, sondern zugleich können auch Hirschmann-Switches eingebunden werden. Diese Integration ermöglicht sowohl die Konfiguration als auch die Überwachung der Netzwerkkomponenten nach dem Plugand-play-Prinzip. So wird ein durchgängiges, anlagenweites Engineering möglich – von der einfachen Inbetriebnahme über die nahtlose Einbindung in die Diagnosekonzepte bis hin zum komfortablen Austausch defekter Komponenten durch die automatische Vergabe der Konfigurationsparameter. (bf ) ■

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Mini-Laserscanner und Smart Cameras Die diesjährige Technologiemesse focus. technology forum bot der Firma ID-Systems AG die geeignete Plattform, um ihr Produkte- und Dienstleistungsangebot zu präsentieren. Unter dem Slogan Identifikation & Automation bietet IDSystems AG eine breite Palette an Strichcode- und 2D-Codelesern, Lichtschranken, messender Sensorik, Sicherheitstechnik, RFID- und VisionProdukte der führenden Hersteller Datalogic und Datasensor an.

B

esondere Beachtung fanden der neue, ultrakompakte Hochleistungsscanner DS1500 von Datalogic und der Smart Camera Sensor SCS1 von Datasensor.

Miniatur Laserscanner DS1500 von Datalogic Der grösste europäische Hersteller von CCD- und Laser basierenden Codelesegeräten führte einen neuen Miniatur-Laserscanner für anspruchsvolle OEM-Anwendungen ein: den DS1500. Die Kombination von sehr kleinen Abmessungen, geringem Gewicht und leistungsstarker HighSpeed-Codeerfassung macht diesen Scanner besonders passend für die Integration in automatische Anlagen wie chemische und biomedizinische Analysemaschinen, Video- und DVDAutomaten, pharmazeutische Verpackungsanlagen und DokumentenHandling-Maschinen. Die geringe Grösse des DS1500 erlaubt eine leichte Integration an Orten, wo der Platz sehr beschränkt ist. Der Anwender muss dabei nicht auf industrielle Ansprüche wie robustes Gehäuse und Schutzklasse IP65 verzichten. Der DS1500 führt bis zu 1200 Erfassungen pro Sekunde aus. Diese hohe Scanrate verbessert die Leseeffizienz, was besonders bei erschwerten Lesebedingungen hilfreich ist. Der DS1500 ist mit ACB-Rekonstruktionssoftware (Advanced Code Builder) ausgerüstet,um bessere Resultate bei beschädigten oder schlecht aufgebrachten Codes zu erzielen. Der Motor des Gerätes lässt sich per Softwarekommando ein-/ausschalten. Des Weiteren besitzt der DS1500 RS232/RS485 Schnittstellen, welche softwaregestützt ausgewählt werden können.

Smart Cameras im Kompaktformat Mit dem DS1500 unterstreicht Datalogic einmal mehr seine führende Position im Bereich der automatischen Identifikation.

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Der SCS1 ist ein Smart Camera Sensor, der sich für die unterschiedlichsten Anwendungen im Bereich der industriellen Automation eignet. Einsatz-

SCS1-Serie – Smart Cameras im Kompaktformat mit integrierter oder externer Beleuchtung.

gebiete sind z.B. Inspektionen bei Qualitäts- oder Prozesskontrolle, Prüfung und Vermessung von mechanischen Teilen sowie die Erkennung deren Lagerichtigkeit oder Applikationen im Etikettier- und Abfüllbereich. Die Einstellung des Sensors erfolgt entweder im Stand-Alone-Modus per Teach-In über 3 Tasten und ein 4-stelliges Display oder über die grafische Benutzeroberfläche eines PC,der über den Ethernet-Port angeschlossen werden kann. Austauschbare Standard-CS-Mount Objektive, die als Zubehör erhältlich sind, machen den Sensor äusserst flexibel und ermöglichen so die Anpassungen von Tastweite und Sichtfeldausschnitt, entsprechend der geforderten Applikation. Der Sensor selbst ist mit oder ohne integrierte Beleuchtung erhältlich, in beiden Fällen kann eine externe Beleuchtung angesteuert werden, die über einen 4-poligen M8-Stecker mit dem Sensor zu verbinden ist. (bf) ■

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Zufriedenheit mit Blick auf Verbesserungsmöglichkeiten Als Mitinitiantin des Swiss Sensor Market war die ifm electronic ag besonders interessiert, wie sich diese Sensorik-Fachmesse im Umfeld des focus. technology forums integrieren und entwickeln würde. Der Grundtenor ist mehrheitlich positiv, insbesondere was die Qualität der Kontakte am Stand betrifft. Dies war wohl auch eine Folge der ifm-Präsentation mit verschiedenen Neuheiten, die bei den Besuchern auf reges Interesse stiess.

E

inige der hochwertigen Produkte seien hier noch einmal kurz erwähnt:

efector pmd Lasersensor Der efector pmd Lasersensor dient zur millimetergenauen Abstandsmessung bei hohen Reichweiten. Er überwacht zum Beispiel Abstände zwischen Produkten, die Anwesenheit von Produkten an bestimmten Stellen oder auch Füllhöhen. An der Swiss Sensor Market wurde die neue Version mit Hintergrundausblendung vorgestellt.

efector dualis Vision Sensor Zur Montage- und Qualitätskontrolle sowie für Sortieraufgaben stellte ifm electronic den neuen efector dualis Vision Sensor vor. Der kompakte Objekt-

Der Lasersensor efector pmd zur Abstandsmessung, neu mit Hintergrundausblendung.

erkennungssensor erfasst zuverlässig Objekte. Das Besondere: Die Drehlage des Objektes ist innerhalb des Bildfeldes von 0° bis 360° frei definierbar.

efector gwr Der Mikrowellensensor efector gwr ist der erste elektronische Füllstandsensor für Kleinbehälter in der industriellen Automation, der das Messprinzip der geführten Mikrowelle einsetzt. Durch die Integration dieser – in der Prozesstechnik bewährten – Technologie in ein kompaktes Sensorgehäuse entstand eine wirtschaftlich und technisch interessante Alternative zu den derzeit verwendeten Füllstandsüberwachungen im Maschinenbau.

AS-InterfaceClassicLine-Module Die neuen AS-Interface-ClassicLineModule für den Feldeinsatz überzeugen durch eine schnelle, werkzeuglose Montage mit gleichzeitig hoher Montagesicherheit und Schutzart

IP67. Das Einlegen des Flachkabels kann von drei verschiedenen Richtungen aus erfolgen. Grundsätzliche Verbesserungsmöglichkeiten für die Swiss Sensor Market wurden vor allem bei der Besucherlenkung und der Ausrichtung der gesamten Veranstaltung focus. technolocy forum geortet. Durch die vielen Foren während fast der gesamten Öffnungszeit wurde die ganze Ausstellung etwas zu theorielastig, und es gab für die Besucher zu wenig Zeit, die Praxis (die Produkte an den Ständen) kennen zu lernen. Hier sieht die ifm noch Verbesserungspotenzial, ohne den positiven Gesamteindruck in Frage zu stellen. ifm electronic freut sich bereits auf die nächste Swiss Sensor Market im Rahmen des focus. technology forums. (bf ) ■ ifm electronic ag Tel. 062 388 80 30 info.ch@ifm-electronic.com

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Industrie-PCs Lenze Bachofen zeigte anlässlich der Automenschion IPCs von Lenze Digitec Controls. Damit erweitert Lenze sein Produktprogramm rund um die Automatisierungstechnik. Konzepte lassen sich Antriebs- oder PC-basiert gestalten – aufbauend auf Panel-PCs für verschiedene Bereiche und Aufgaben.

B

ei den Industrie-PCs liegt der Schwerpunkt auf den Panel-PCs und Monitor-Panels. Die kompakten Geräte sind durch ihre robusten Konstruktionen und die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Anwendungen interessant. Die Panel-PCs von Lenze Digitec Controls aus Meerbusch gibt es in zwei Bauformen. Zur Embedded Line (EL) gehören Geräte für den Einbau in Pulte oder Maschinengehäuse, während die Command-Station(CS)-Komponenten für die freie Aufstellung beispielsweise als Bedienstationen oder Infoterminals konzipiert sind. Für beide Baureihen gibt es Modelle mit integrierter CPU oder reine Anzeige- bzw. Bedieneinheiten (Monitor Panels). Durch das robuste Aluminiumgehäuse in Schutzart IP65 (EL: frontseitig, CS: rundum) lassen sich die Geräte auch in rauen industriellen Umgebungen einsetzen.

Für alle Fälle Das Einsatzspektrum der Embedded Line Panel-PCs ist breit gefächert. Es reicht vom einfachen Bedienen und Beobachten über Steuern und Visualisieren im Leitstand bis hin zu Messund Regelungsaufgaben und der Bildverarbeitung. Je nach Anforderung an die Rechenleistung stehen CPUs bis hin zum Pentium M mit 1,6 GHz bereit. Die verfügbaren Bildschirmgrössen von 6,4 bis 19” haben für jede Anforderung die richtige Auflösung.

Thin-Client oder Webterminal Die Übertragung der Bildschirminhalte, Bedienereingaben und Peripheriesignale erfolgt via Remote Desktop Protocol über Standard-Ethernetverbindungen. Die Verkabelung ist einfach und kostengünstig. Optional gibt es Clients mit einer integrierten USBBuchse. Die Geräte können als abgesetzte Maschinenbedienung, in der Gebäu-

deautomatisierung oder bei der Betriebsdatenerfassung und Maschinenüberwachung eingesetzt werden.

Leistung am Draht Unter der Bezeichnung Monitor Panel gibt es von den Spezialisten aus Meerbusch Displayeinheiten für abgesetzte Bedienlösungen. Ein Vorteil ist die digitale Echtzeitübertragung der Bildinformation mit Hilfe des so genannten DVI/USB-Extenders. Damit lassen sich über eine einfache Twin-LAN-Verbindung (2 x CAT-7) Entfernungen bis zu 35 m überbrücken. Neben den Bildinformationen werden auch USB-, Maus- und Tastatursignale und die Spannungsversorgung des Panels (24 VDC) übertragen. Der Haupt-PC, der die eigentliche Rechenleistung zur Verfügung stellt, kann so sicher im Schaltschrank untergebracht werden.

Echtzeitfähig und robust Durch die Echtzeitfähigkeiten des Betriebssystems können die Geräte auch Steuerungsaufgaben als Soft-PLC und Motion Control übernehmen. Strom sparende CPU-Module ermöglichen einen lüfterlosen Betrieb,durch den integrierten Flash-Speicher entfallen rotierende Massenspeicher.Dies erlaubt die Konstruktion robuster und kompakter Systeme, die sich auch für das maschinennahe Bedienen und Beobachten einsetzen lassen. (bf) ■

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Erleichterte Zugangssicherung

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aserscanner tasten ähnlich einem Radar das komplette Arbeitsfeld in einem Bereich von 190° und einem Radius von mehreren Metern zweidimensional ab. Hierbei spielt keine Rolle, ob der Arbeitsbereich horizontal oder vertikal ausgerichtet ist. Innerhalb des Bereiches lassen sich vier unabhängige Schutz- und Warnfelder über eine PC-Software programmieren und sind während des Betriebs über Steuersignale jederzeit umschaltbar. In die Schutz- und Warnfelder eindringende Personen werden erkannt und lösen einen Abschalt- bzw. Alarmbefehl für die Maschine aus.

Gesicherter Zugang Flexible, berührungslose und nicht trennende Schutzeinrichtungen werden dort benötigt, wo (prozessbedingt) der direkte Zugang zum gefährlichen Bereich gewährleistet werden muss. Besonders wenn Material durch diese Zugänge geschleust wird. Dies lässt sich durch Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranken mit integrierter Muting-Funktion, Compactplus-m, elegant und auch kosten-

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Steigender Wettbewerbsdruck und immer kürzer werdende Produktionszyklen erfordern effiziente sowie flexible Fertigungs- und Transportsysteme. Diese Anforderungen werden auch an Sicherheitsbauteile gestellt, mit denen der gesetzlich geforderte Personenschutz gew��hrleistet wird. Das folgende Beispiel zeigt eine komplexe Zugangssicherung, die mit dem Sicherheits-Laserscanner Rotoscan RS4-4E sichergestellt wird. Der Rotoscan RS4-4E lässt sich einfach an die Applikation anpassen und damit nahtlos in den Produktionsprozess integrieren.

günstig lösen. In der hier gezeigten Aufgabe müssten jedoch beim Einsatz von Lichtschranken zwei Systeme eingesetzt werden und es entsteht ein zusätzliches Hindernis in Form einer Säule.

Handling mit Stapler Um einen reibungslosen Materialfluss zu ermöglichen, muss die Zugangssicherung bei der Einfahrt des Gabelstaplers gezielt deaktiviert werden. Der Roboter soll aber mit der Beladung der zweiten Palette fortfahren dürfen. Somit ist eine Absicherung durch Lichtschranken mit MutingFunktion über die gesamte Breite des Zugangs nicht möglich. Gesucht ist hier eine flexible, individuell konfigurierbare Sicherheits-Einrichtung, die diese Lücke schliesst: ein SicherheitsLaserscanner. Mit einem Sicherheits-Laserscanner lässt sich der Zugangsbereich in eine linke und eine rechte Hälfte teilen,angepasst an die Zufahrtswege des Gabelstaplers. Statt einer kompletten Deaktivierung der Schutzfunktion lässt sich durch eine Schutzfeldumschaltung gezielt die Überwachung der beiden Zugangswege steuern. Als Sensoren zur Erkennung einer Staplereinfahrt dienen das Warnfeld des Laserscanners und zusätzlich eine Reflexions-Lichtschranke, die einen Re-

flektor auf dem Dach des Gabelstaplers detektiert. Beide Signale werden in einer kleinen Steuerung weiterverarbeitet,die dann die entsprechenden Schutzfelder aktiviert: Gabelstapler rechts, links oder auf beiden Seiten. Über die im Rotoscan RS4-4E fest integrierten BUS-Schnittstellen AS-i Safety oder PROFIsafe lassen sich Sicherheitsinformationen auch in verketteten Anlagen effizient nutzen.

Personenschutz Neben der Zugangssicherung ist der Sicherheits-Laserscanner Rotoscan RS4-4E auch zum Personenschutz durch Gefahrbereichssicherung an stationären Maschinen und mobilen Systemen sowie zur vertikalen Gefahrstellensicherung bestens geeignet. Hierzu kann die Auflösung des Laserscanners zwischen 30 und 150 mm variiert werden. Eine ReferenzkonturÜberwachung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Ob Handschutz, Armschutz oder Personenschutz, der nach IEC 61508-SIL 2 zertifizierte Rotoscan RS4-4E passt sich flexibel und vielseitig an. Ein echtes Multitalent. (bf ) ■

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Intelligenz und hohe Leistungsdichte D

ie maxon-Kompaktantriebe kombinieren Steuerung, Sensorik und Motor im modernen AluGehäuse. Der Einsatz bestehender maxon-Produkte in angepasster Ausführung resultiert in robusten, Platz sparenden Antriebslösungen mit hoher Leistungsdichte. Der neue MCDEPOS ist ein hochdynamischer, wartungsfreier Positionierantrieb mit Feldbus-Anbindung und einer maximalen Leistung von 60 Watt. Dem Bedürfnis nach minimalem Platzbedarf bei grosser Funktionalität werden die maxon-Kompaktantriebe voll gerecht. Sie sind sehr flexibel einsetzbar, beispielsweise in der Automation, Robotik oder auch für Laboranwendungen. Der MCD-EPOS ist eine Kombination aus bürstenlosem maxon-EC-Motor, digitalem Encoder-MR und volldigitaler EPOSPositioniersteuerung. Durch die gezielte Optimierung der Komponenten

wurden Kosten gespart. Dies resultiert in einem günstigen Preis des Antriebs, der um einiges tiefer liegt als der Preis der Einzelprodukte. Der geringere Montageaufwand bewirkt weitere Kosteneinsparungen. Die optimal ausgelegte Steuerungs-MotorKombination ergibt einen wartungsfreien, hochdynamischen Positionierantrieb mit grosser Funktionalität und hohem Wirkungsgrad. Die Abgabeleistung des MCD-EPOS beträgt bis

zu 60 Watt. Durch das direkte Anschliessen an den CANopen-Bus oder an eine SPS-Steuerung beschränkt sich der Verdrahtungsaufwand auf ein Minimum. Die Ansteuerung, Parametrisierung und Diagnose des Antriebs erfolgt über CAN-Bus oder die serielle Schnittstelle (RS232). Mehrere opto-entkoppelte Ein- und Ausgänge erlauben die Auswertung von Sensoren und Ereignissen direkt im Antrieb. Die programmierbare Variante MCDEPOS-P besitzt Prozessor und Speicher, welche einen Standalone-Betrieb ermöglichen. Es können bis zu 127 weitere CANopen-Komponenten angesteuert werden. Für grössere Drehmomente stehen optional Planetengetriebe aus dem maxon-gearProgramm zur Auswahl. Die Programmierung der Antriebe erfolgt nach IEC-61131-3-Standard über das leistungsstarke Tool «EPOS Studio». Die Integration der Motion-Control-Bibliothek nach dem verbreiteten PLCopen-Standard verringert die Komplexität und den Entwicklungsaufwand der Programme erheblich. (bf) ■

maxon motor ag Tel. 041 666 15 00 Jeannette.Kathriner@maxonmotor.com

Kurt von Ah und Markus Müller von maxon motor

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Online-Trainings-Center – Wissen zentral, kostenlos und rund um die Uhr im Internet verfügbar.

Online-Trainings-Center F

ür die aktuelle Kleinsteuerungs-Generation bietet Moeller eine webbasierte Informations- und Trainingsplattform mit Beispielen, Tipps und Tricks. Sie ist zugeschnitten auf die Wünsche und Interessen der easy- oder MFD-Titan-Kunden – ob bei kleineren oder umfangreicheren Anwendungen. Im Online Trainings-Center, http://trai ningscenter.moeller.net, finden sich Anwender auch ohne Handbuch einfach und schnell zurecht, das gilt für alle Geräte als auch für die Projektiersoftware easy Soft.

Inhalte Das Moeller-Online-Trainings-Center gliedert sich in vier Hauptgruppen: Produkte, Funktionen, Applikationen und Software. Zudem bietet die Platt-

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MegaLink Precision 8- 06

form fertig programmierte und dokumentierte, kleinere oder grössere Projekte für die Kleinsteuerung easy und MFD-Titan. Die Projekte sind sortiert nach Branchen und Applikationsarten und stehen zum kostenlosen Download bereit. Eine Bildergalerie informiert zusätzlich – anhand Screenshots oder Verdrahtungsplänen. Anwender finden die wichtigsten Links zu weiteren interessanten Internetseiten oder Downloads.

easy Soft Mit der Projektiersoftware easy Soft (kostenlos als Demoversion im OnlineTrainings-Center als Download verfügbar) bietet Moeller über 52 vorprogrammierte Funktionsbausteine.Die kleinen bis komplexen Bausteine helfen, Pro-

jektieraufgaben unkompliziert und schnell zu lösen.

FAQ Im Online-Trainings-Center befinden sich auch aktuelle Updates, Dokumentationen, Gerätestammdateien sowie Tipps und Tricks im FAQ-Bereich. Auch ein Link zum easy-Forum ist untergebracht. Abgerundet wird das OnlineCenter mit einer Volltextsuche,hierüber erschliessen sich dem Anwender alle einschlägigen Seiten im System. (bf) ■

Moeller Electric AG Tel. 052 354 14 14 info@moeller.ch

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Industrie-PCs und Zubehör MPI Distribution AG konnte am focus. technology forum eine Vielzahl neuer Produkte vorstellen. Im Zuge der Umstellung auf RoHS konforme Produkte haben die Lieferanten einen grossen Teil der Produkte erneuert.

Produktprogramm MPI Distribution AG bietet ein komplettes Sortiment von IndustrieSystemen. Das Produktspektrum erstreckt sich von lüfterlosen Kompakt- über Panel-PCs, 19”-Rechnern, Box-PCs und Panel-PCs. Aber auch Embedded-Lösungen – basierend auf PowerPC- und ARM-CPUs – gehören dazu. Als Rechnerkomponenten führt MPI Distribution AG CPU-Karten (in den gebräuchlichsten Formfaktoren), Peripheriekarten, Gehäuse, Backplanes, Netzgeräte und Flash-Speicherlösungen. Im Bereich elektronische Komponenten werden auch LCD-Displays, Halbleiterrelais, diskrete Halbleiter, Power Management-ICs, GPS-Module und I/O-Module angeboten.

Dienstleistungen

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ie lüfterlosen, rundum IP65-bietenden Panel-PCs von MPL eignen sich für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie, der Chemie, in rauen industriellen Anwendungen, auf Fahrzeugen oder Schiffen. Die neuen PIP 7/8/9/10/11 für den Einsatz in rauer Umgebung basieren auf den Intel ULV Celeron M und Pentium M. Diese Rechner zeichnen sich durch Robustheit, geringe Verlustleistung und flexible Erweiterungsmöglichkeiten aus. Von DSM zeigte MPI Distribution AG den kompakten, lüfterlosen Celeron M Nanoserver E4, basierend auf dem 1 GHz Celeron M, für den Einsatz in der Industrie. Dieser Rechner besitzt einen PCI-Steckplatz.

Von IEI sind neue SBCs mit Intel Pentium D (dual Core), Pentium M, Celeron M, dem Geode LX800 bzw. VIA Mark 533/800 in den letzten 3–4 Monaten vorgestellt worden. Diese CPUs sind auf industriellen Motherboards, Mini ITX, Slot-Karten, EPIC- und EBXSBCs zu finden. Im Weiteren sind neue Panel-PC,Gehäuse und Peripherieprodukte zu erwähnen. Diamond zeigte einen neuen Single Board Computer mit integrierter Analogdatenerfassung und ein neues PC-104-I/O-Modul mit 32-Kanal-16-bit-A/D (250kHz), 4-Kanal-D/A, 32 Digital-I/O und Counter/Timer. Ampro stellte ein XTX830Modul vor mit dem Solo- und DuoCentrino.

NPI Distribution AG verfügt über ein umfangreiches Lager an Komponenten und Systemkomponenten. Sie bieten Beratung und Projektabwicklung, Montage, Konfiguration und Test von Baugruppen und Systemen an. Auch kundenspezifische LCDs und Systeme gehören zum Angebot. (bf) ■

MPI Distribution AG Tel. 056 483 34 44 sales@mpi.ch

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Embedded-Plattform Bei National Instruments stand auf dem focus. technology forum 2006 die Automatisierungstechnik ganz im Mittelpunkt. Dazu stellte NI Teile der Embedded-Plattform vor und sorgte mit einer Kugelsortieranlage für zusätzliches Aufsehen unter den Besuchern.

N

ational Instruments, vielen vor allem als einer der Marktführer der Mess-, Prüf- und Regeltechnik bekannt, nutzte das focus. technology forum 2006, um seine Hard- und Softwaretechnologien aus dem Automatisierungs- und Embedded-Bereich ins Rampenlicht zu rücken. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW, dem LabVIEW Embedded Module für ADIBlackfin-Prozessoren sowie der Steuerungsplattform CompactRIO. Diese und weitere Technologiebereiche (wie Bildverarbeitung und Kommunikation) wurden während der Ausstellung sowie in drei Vorträgen der Fachtagung präsentiert.

Komponenten für Embedded-Design und Prototypenerstellung NI bietet eine umfassende Palette an innovativen Produkten zur Lösung von einfachen bis zu komplexen Automatisierungsapplikationen. Die Software LabVIEW bietet den einzigartigen Vorteil einer für den Anwender konzipierten grafischen Hochsprache, welche die Programmierung verschiedenster Zielsysteme erlaubt. So ist es möglich,Embedded-Software einfach unter Windows zu entwickeln und diese direkt auf einer entsprechenden Hardwareplattform für Rapid Prototyping oder auf Embedded-Zielsystemen einzusetzen. LabVIEW eignet sich bestens zur Entwicklung von Steuer- und Regelsystemen und bie-

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Kugelsortieranlage als Besuchermagnet: Das System, bestehend aus Compact Vision, NI-Motorensteuerung, CompactRIO und LabVIEW wurde von Studenten in nur sechs Wochen entwickelt und programmiert – der beste Beweis für schnelle, einfache, kosten- und zeitsparende Entwicklung auf Basis einer einzigen Plattform.

tet umfangreiche Kommunikationsbibliotheken und mathematische Algorithmen. Mithilfe der erweiterten Werkzeugpaletten lassen sich nun neue Systeme mit einer einzigen Softwareplattform entwickeln, egal, ob es sich dabei um Systemsimulation, Rapid Control Prototyping, HIL-Anwendungen oder Embedded-Systeme in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen handelt. Darüber hinaus deckt LabVIEW als Standardwerkzeug für Test auch diesen Bereich bei der Entwicklung von EmbeddedSystemen ideal ab. Das NI LabVIEW Embedded Module für Blackfin-Prozessoren von ADI ermöglicht die Erstellung von Applikationen mit nur einer einzigen Plattform. Vom Design von Algorithmen bis hin zu Verteilung und Test ist alles möglich – sogar die Fehlerbehebung direkt auf dem Chip sowie eine einfache grafische Anbindung über Ethernet u.v.m.

Für anspruchsvolle Anwendungen Eine sehr leistungsfähige Plattform für Embedded-Prototyping, Steuerung und Regelung stellt CompactRIO dar, welches besonders für anspruchsvolle Anwendungen entwickelt wurde, bei denen eine gewisse Grösse und hohe Zuverlässigkeit Voraussetzung sind.Kombiniert man NIs RIO-Technologie mit LabVIEW, kann die applikationsspezifische Hardware eines Anwenders mithilfe rekonfigurierbarer FPGA-Chips und der in LabVIEW zur Verfügung stehenden grafischen Entwicklungswerkzeuge individuell gestaltet werden. (bf) ■

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Sicherheitsschaltgeräte und Stabsübergabe Omni Ray stellte anlässlich des focus. technology forum sowohl neue Produkte (z. B. Sicherheitsschaltgeräte) als auch den neuen CEO und Geschäftsführer vor. Roger Müller übernahm die Führung per 31. Juli 2006.

Sicherheitsschaltgeräte Die Sicherheitsschaltgeräte der LowCost-Produktfamilie SNA von Wieland Electric dienen der Überwachung von Sicherheitssensoren wie Not-AusTaster, Schutztürschalter oder Lichtgitter.Sie bieten ausgangsseitig eine hohe Zahl an Sicherheitsschaltkontakten, beispielsweise drei Schliesser und einen Öffner oder vier Schliesser. Die SNA-Familie besteht aus den Gerätetypen SNA 4043K,SNA 4063K,SNA 4044K und SNA 4064K erweitert. Sämtliche Produkte sind für die Versorgungsspannungen 24 VAC bzw.VDC,42 bis 48 VAC, 115 bis 120 VAC und 230 VAC lieferbar und verfügen wahlweise über einen automatischen oder manuellen

Rolf Temperli übergibt die operative Führung an Roger Müller.

Reset-Eingang. Der Ausgangsstrom beträgt maximal 8 A.Mit einer Baubreite von nur 22,5 mm beanspruchen die Geräte nur geringen Platz im Schaltschrank und stellen eine Alternative zu handverdrahteten Schützkombinationen dar. Sie können im erweiterten Temperaturbereich von –25 bis 65 °C eingesetzt werden. Die Sicherheitsschaltgeräte sind wahlweise mit festen oder mit steckbaren Klemmen lieferbar. Sie erfüllen die einschlägigen Normen EN 61508 mit SIL3 und EN 954-1 mit Steuerungskategorie 4.Die Sicherheitsschaltgeräte SNA dienen zur ein- oder zweikanaligen Not-Aus-Überwachung mit manuellem Reset, zur ein- oder zweikanaligen Schutztürüberwachung mit automatischem Reset oder zur Umsetzung von sicheren HalbleiterAusgängen (z. B. von Sicherheitssteuerungen oder Sicherheitslichtgittern) in sichere Relaisausgänge. Alle Geräte sind wahlweise mit Steckblockklemmen in Schraubtechnik lieferbar. Die Sicherheitsschaltgeräte finden im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie bei Robotern in unterschiedlichen Branchen wie Verpackungsindustrie, Kunststoff-, Holz- und Baustoffverarbeitung, Feuerungs- und Aufzugsanlagen Verwendung.

Stabsübergabe Nach über 25 Jahren engagierter Tätigkeit bei Omni Ray AG wird der amtie-

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rende CEO und Geschäftsführer Rolf Temperli (60) aus der operativen Ebene ausscheiden.Er ist als Präsident des Verwaltungsrates gewählt und wird das Unternehmen für strategische Belange weiterhin aktiv begleiten. Das Zepter für die operative Führung der Omni Ray AG, mit gleichzeitiger Aufnahme in den Verwaltungsrat (als Delegierter),führt seit 31.Juli 2006 nach einjähriger Einarbeitungszeit Roger Müller (41). In seinem Statement zur Stabsübergabe hält Rolf Temperli fest, dass seine persönliche Zielsetzung in Erfüllung geht,sich im Alter von 60 Jahren aus direkter operativer Tätigkeit zurückzuziehen um sich vermehrt strategischen Themen bei Omni Ray AG oder in der Branche zu widmen. Roger Müller – mit abgeschlossenem Maschinen- und Wirtschaftsingenieur Studium – war als Verkaufsingenieur und Verkaufsleiter in Unternehmungen wie ABB und Canon tätig. Er hält fest, dass die neue Herausforderung bei Omni Ray exakt seinen Wunschvorstellungen entspricht, seine Karriere auf Stufe Geschäftsführer fortzusetzen. (bf) ■

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Omron – als einer der wenigen weltweit tätigen Komplettlösungsanbieter im Maschinenbau – ist ein Trendsetter in verschiedenen Bereichen. Zum einen werden immer wieder neue Produkte mit neuartigen Features entwickelt, zum anderen das Handling mit den Produkten (Inbetriebnahme, Bedienung und Vernetzung) vereinfacht. ZFV und ZFV-Color mit live-Display und Menüführung

Technologie leicht zu handhaben I

llustriert wird das an den folgenden vier Beispielen, welche am focus. technology forum im Bereich Sensorik und Automenschion auch gezeigt wurden.

easy Vision – teach and go ZFV ist ein einfaches und benutzerfreundliches Bildverarbeitungssystem. Ein Bildschirm für die Einstellung und Live-Anzeige des zu kontrollierenden Objekts sowie ein paar Tasten für die Konfiguration und die Navigation im Menü – mehr ist nicht nötig. Ohne PC und spezielle Kenntnisse kann jeder Benutzer Änderungen vornehmen. Das ZFV und ZFV-Color bietet ein breites Spektrum an Einstellungen sowie Prüfmöglichkeiten.

E3X-Lichtleiter Lichtleiter-Sensoren sind wesentlich flexibler als Fotoschalter. Durch die Trennung von Verstärker und Kopf kann die Elektronik ausserhalb einer Gefahrenstelle (z. B. mit Vibrationen oder hohen Temperaturen) montiert werden. Durch flexible, robotertaugliche Kabel kann ein Kopf auch montiert werden, wo ein Fotoschalter niemals Platz finden würde. Durch die übersichtliche Menüstruktur können die Verstärker intuitiv bedient werden. Jeder Verstärker besitzt eine optische Schnittstelle auf der Seite, damit mehrere Verstärker (ohne gegenseitige Beeinflussung) aneinander

gereiht werden können. Zusätzlich ist der Anschluss an ein Bussystem über Koppler leicht möglich.

Kleiner Servo ganz gross Für eine optimale Servosteuerung müssen die Steuerungsparameter des Servoantriebes auf das Trägheitsmoment und die Resonanzeigenschaften der Maschine eingestellt werden. Die Eigenschaften der Maschine sind nur schwer zu bestimmen,und das Einstellen der Parameter des Servoantriebes ist zeitaufwändig und kompliziert. Nicht jedoch beim Servosystem Junma. Die Funktion «Regelkreiseinstellungsautomatik» ermöglicht eine dynamische Selbsteinstellung. Es gibt einen Typ mit integriertem Mechatrolink (Highspeed Motionbus). Junma zusammen mit Omrons SPS und Bedienterminal wird so zu einem starken System. Fertige Funktionsblöcke nach PLCopen in der SPS, fertig gezeichnete und programmierte Bausteine im Terminal, Kommunikation über eine Schnittstelle zu allen Produkten sowie eine schnelle Vedrahtung vereinfachen den Maschinenbau.

Martin Reh zeigt die neuen Servoregler.

niger Minuten mit Omrons Servoreglern in Betrieb genommen werden. Gegenüber der schwierigen Einregelung einer Linearachse brilliert die Komplettlösung von Omron. (bf ) ■

Zukunftsträchtige Linearmotoren Omron bietet auch Komplettlösungen im Linearbereich. Komplette Linearmotorachsen oder Linearmotortische können mit Plug & Play innerhalb we-

Omron Electronics AG Tel. 041 748 13 13 info.ch@eu.omron.com Easy 189

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MiniaturDrucksensor Die DP100-Serie eignet sich für hochpräzises Messen und Überwachen von Luftdruck und nicht korrosiven Gasen in vielfältigen industriellen Anwendungen.

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ls Leistungsmerkmale dieser digitalen Manometer zu nennen sind u. a. ein zweizeiliges LCD-Display, eine hohe Messauflösung und Wiederholgenauigkeit sowie geringe Hysterese. Zur Auswahl stehen Standardtypen mit PNP- bzw. NPN-Schaltausgängen oder Multifunktionstypen mit Analogausgang für Messungen im kombinierten Über- und Unterdruckbereich zur Ver-

fügung. Der kombinierte Bereich von Druck und Vakuum ist ideal für Pick&Place-Aufgaben. Diese Bereiche sind verfügbar: –1 bis +1 bar –1 bis +10 bar.

Dual Display

werden, ohne dass die Funktion dabei unterbrochen wird. Weiter ist die Druckeinheit frei wählbar (bar, PSI, kPa, mmHg, inHg) und es besteht die Möglichkeit des Referenzdruck- und Nullpunktabgleichs (Multifunktionstyp). Der Standardtyp verfügt über zwei unabhängige, digitale Ausgänge. (bf) ■

Die Anzeige zeigt gleichzeitig Istwert und Schwellwert. Der Schwellwert kann während des Betriebs justiert

Panasonic Electric Works Schweiz AG Tel. 041 799 70 50 info-ch@euro.de.mew.com

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MiniaturDrucksensor Die DP100-Serie eignet sich für hochpräzises Messen und Überwachen von Luftdruck und nicht korrosiven Gasen in vielfältigen industriellen Anwendungen.

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ls Leistungsmerkmale dieser digitalen Manometer zu nennen sind u. a. ein zweizeiliges LCD-Display, eine hohe Messauflösung und Wiederholgenauigkeit sowie geringe Hysterese. Zur Auswahl stehen Standardtypen mit PNP- bzw. NPN-Schaltausgängen oder Multifunktionstypen mit Analogausgang für Messungen im kombinierten Über- und Unterdruckbereich zur Ver-

fügung. Der kombinierte Bereich von Druck und Vakuum ist ideal für Pick&Place-Aufgaben. Diese Bereiche sind verfügbar: –1 bis +1 bar –1 bis +10 bar.

Dual Display

werden, ohne dass die Funktion dabei unterbrochen wird. Weiter ist die Druckeinheit frei wählbar (bar, PSI, kPa, mmHg, inHg) und es besteht die Möglichkeit des Referenzdruck- und Nullpunktabgleichs (Multifunktionstyp). Der Standardtyp verfügt über zwei unabhängige, digitale Ausgänge. (bf) ■

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Flexible und robuste Lichtschranken Zu dem Herzstück einer Maschine gehören in immer grösserem Masse die optischen Sensoren. Neben der geforderten Zuverlässigkeit selbst unter rauen Umgebungsbedingungen und mechanischen Beanspruchungen haben die Sensorhersteller und ihre Produkte ihren Beitrag zur Kostenreduzierung und Wirtschaftlichkeit zu leisten. Zudem spielen die einfache Bedienung und schnelle Montage sowie Justage eine zunehmend wichtige Rolle.

B

ei der Entwicklung der neuen Lichtschrankenfamilie ML9 hat die Firma Pepperl + Fuchs GmbH all diesen Punkten Rechnung getragen. Die Sensoren der Familie ML9 mit ihren metallverstärkten Befestigungslöchern halten selbst grösseren, mechanischen Belastungen mühelos stand. Die Einstellung des Schaltpunktes der Geräte erfolgt über eine fast selbst erklärende Teach-InProzedur oder kann extern über die Steuerung erfolgen, was gerade an

schwer zugänglichen Stellen von besonderem Vorteil ist. Die Einsatzmöglichkeiten der Sensoren der Serie ML9 sind sehr vielseitig und erfolgen hauptsächlich an Verpackungsmaschinen sowie in der Druck- und Papierindustrie, Lager- und Fördertechnik und im Maschinenbau. Die Serie ML9 umfasst derzeit Reflexionslichtschranken mit Polfilter und Reflexionslichttaster mit elektronisch einstellbarer Hintergrundausblendung. (bf) ■

Kompetente Beratung am Stand von Pepperl + Fuchs: Herbert Steiger und Marc Waltisperger.

Merkmale der Serie ML9 • Im Markt akzeptierte Bauform, geringe Gehäusetiefe • Präzise Hintergrundausblendung, geringe Schwarzweiss-Differenz, Tastweite bis 50 mm, elektronisch einstellbar über 1 oder 2 Wert Teach-In • Power-On-LED grün, blinkend bei Kurzschluss und Unterspannung • Schutz vor gegenseitiger Beeinflussung • Erhöhte Fremdlichtfestigkeit auch bei der Verwendung von Energiesparlampen • Varianten mit I/O-Link verfügbar • Einfacher Anschluss mit Stecker M8 und Festkabel • Flexible Montage durch Lanlöcher • Zulassungen: CE, cULus, Schutzklasse 2 • VISOplus-Eigenschaften Alleinstellungsmerkmale • Geringe Gehäusetiefe • Robustes Kunststoffgehäuse mit metallverstärkten Befestigungslöchern • Helle, gut sichtbare Anzeige-LEDs, LED grün; blinkend im Kurzschlussfall, LED grün; blinkend bei Unterspannung • 1 Wert Teach-In auf den Hintergrund – keine Teach-Fehler möglich

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Die Geräte der Lichtschrankenfamilie ML9 haben ein optimiertes Bedienfeld bestehend aus dem Teach-InTaster und den vier gut sichtbaren, hell leuchtenden Anzeige-LEDs.

Pepperl + Fuchs Tel. 032 374 76 76 info@ch.pepperl-fuchs.com www.pepperl-fuchs.ch Easy 219


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Nutzen der Automatisierung für die Produktionssteuerung U

nternehmensnetzwerke sind derzeitdurch aufwändige Kopplungen und Datenaustausch-Mechanismen zwischen vielen Insellösungen im Produktionsbereich sowie zwischen Fabrik- und Leitebene gekennzeichnet. Ein transparenter Zugriff auf Maschinendaten,der zur optimalen Auftrags- und Produktionssteuerung erforderlich wäre, ist nur mit grossem Aufwand möglich. Ziel ist die Entwicklung einer einheitlichen Netzwerkstruktur, welche die Vernetzung aller Maschinen- und Anlagenteile sowie ihre Anbindung an die Produktionsplanungs- und Unternehmensleitebene ermöglicht. Der Schlüssel zur Umsetzung dieser Forderung ist Ethernet,denn dieses hat sich in der Bürokommunikation etabliert. Es wird heute auch im industriellen Umfeld zur Verbindung dezentraler Maschinenund Anlagenteile miteinander sowie mit überlagerten Systemen eingesetzt. Der Vorteil des weltweit einheitlichen Kommunikationsstandards Ethernet liegt in der durchgängigen Übertragung grosser

Datenmengen, der gleichzeitigen Nutzung unterschiedlicher Dienste sowie der Verfügbarkeit von Standardkomponenten.Allerdings mussten geringe Echtzeitfähigkeit sowie ein hoher Jitter bislang in Kauf genommen werden.

Skalierbare Echtzeitlösungen Im Gegensatz zum Standard-EthernetProtokoll TCP/IP erfüllt Profinet-IO alle industriellen Anforderungen. Profinet-IO stellt drei Kommunikationskanäle zur Verfügung, die auf die Erfordernisse verschiedener Geräteklassen abgestimmt sind und parallel auf dem gleichen Netzwerk oder Gerät laufen können: • Der Standard-Kanal (TCP/IP,UDP/IP) bedient mit typischen Reaktionszeiten im Bereich von 100 ms einfache Geräte. Er kann unter anderem für die Geräteparametrierung und Konfiguration sowie das Lesen von Diagnosedaten genutzt werden. • Der Echtzeit-Kanal «Real Time», mit typischen Zykluszeiten von unter 10 ms, unterstützt die zyklische Übertragung

Liselotte Egli zeigt Netzwerklösungen von Phoenix Contact.

von Nutzdaten sowie ereignisgesteuerte Meldungen und Alarme. • Der Echtzeit-Kanal «Isochronous Real Time» mit Zykluszeiten von unter 1 ms und einem Jitter von weniger als 1 μs ist für hochdynamische Antriebsanwendungen ausgelegt.

Möglichkeiten Die Skalierbarkeit von Profinet-IO – von TCP/IP-Kommunikation bis zur isochronen Echtzeitanwendung – erlaubt die Einbindung von Sensoren und Aktoren, die Vernetzung von Steuerungen,die Parametrierung von Geräten sowie die Realisierung von Motion-Control-Applikationen.

MES Prozess- und Diagnosedaten sowie ereignisgesteuerte Meldungen und Alarme werden via SNMP und OPC an das MESSystem weitergeleitet. Damit ist die durchgängige vertikale und horizontale Integration von der MES-Schnittstelle bis in die Sensor-/Aktor-Ebene über ein einheitliches Protokoll möglich. InterbusNetzwerke lassen sich auf Basis eines Proxy-Server-Konzepts nahtlos in das Profinet-System einbinden. (bf) ■ PHOENIX CONTACT AG Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com Einfache Integration der Automatisierung in das Unternehmensnetzwerk durch Verwendung des industriellen Ethernet-Protokolls Profinet IO

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Flexible Abfüllanlagen Pilz Industrieelektronik GmbH hat das Thema Automenschion des diesjährigen focus. technology forum zum Anlass genommen, den neuen Produktbereich Motion Control in der Schweiz zu präsentieren. Gleichzeitig wurden neue Sicherheitsschaltgeräte der PNOZsigmaFamilie vorgestellt.

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m Rahmen der Fachvorträge sprach Herr Georg Heinle, Leiter des Technischen Büros Kaufbeuren, zum Thema «Dezentrale Antriebstechnik als Schlüssel für flexible Abfüllanlagen – mit Pilz Motion Control (PMC)». In seinem Vortrag erläuterte er die umfangreichen Anforderungen an Geschwindigkeit, Genauigkeit und Flexibilität einer solchen Anlage. Abfüllanlagen werden für die unterschiedlichsten Produkte eingesetzt. Trotzdem hat jeder dieser Abfüllprozesse seine Eigenheiten. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wurden Aufgabenstellungen wie Dosierung, sich wiederholende Bewegungsabläufe, Rezepturverwaltung, Etikettierung und Verpackung behandelt.

Hans-Rudolf Born erklärt Gesamtlösungen von Pilz.

Dosieren der Abfüllung Konsistenzvarianzen erfordern eine dynamische Regelung der Dosiermenge sowie eine Bewegungsvarianz bei sensiblem Füllgut. Je nach Messergebnis wird die Dosiermenge anschliessend neu eingestellt. Das Zusammenspiel von Transport, Dosierung und Becherabsenkung erfolgt durch die Synchronisierung aller Motoren auf der virtuellen Königswelle. Somit ergibt sich ein abgestimmtes Laufverhalten der drei Folgeachsen. Während des Laufs kann jederzeit eine Nachjustierung vorgenommen werden.

Umstellung durch Rezeptaufruf Durch Rezeptaufruf kann die Maschine leicht auf verschiedene Produkte umgestellt werden. Dosierungsänderungen, Becherabsenkungen, unterschiedliche Produktdesigns (z. B. bei Mehrfachfüllstationen) und verschiedene Füllmengen können realisiert werden. Spezielle Formen können durch abgestimmte Bewegungen von den Doseuren zur Hubachse hergestellt werden. Die Füllmenge lässt sich beliebig fein einstellen und ist exakt wiederholbar – ein Nachtropfen wird durch die Rücksaug-Funktion verhindert.

Applikationen lassen sich aber auch bis zur kompletten Fertigungsanlage ausbauen: vom Produzieren über das Verpacken, Drucken und Labeln bis hin zur Palettierung. Die Herstellung empfindlicher Produkte im Lebensmittelbereich (z. B. Molkerei- oder Süsswarenprodukte) erfordert eine besondere Handhabung und Sicherheit. Die Funktionalität «elektrische Königswelle» mit dezentralen Antrieben sorgt in Produktion und Verpackung für eine maximale Flexibilität zur Erfüllung individueller Kundenwünsche. Drucken, Labeln, Querschneiden und usw. führen bei Servoantriebstechnik und Motion-Control-Systemen zu extremer Flexibilität, höchster Verfügbarkeit und bester Qualität. Die Funktionen Handling und Robotik sind integraler Bestandteil einer kompletten Automatisierungslösung. Pilz bietet ein durchgängiges Konzept an, welche sich branchenweit einsetzen lassen – ob Sicherheits- oder Standardsteuerungsfunktionen, Maschine oder Anlage, zentral oder dezentral, einzelnes Produkt oder Gesamtlösungen. Das Leistungsspektrum von Pilz ist abgestützt auf ein grosses Fachwissen und langjährige Erfahrung in den Gebieten Motion Control und Sicherheitstechnik. (bf) ■

Modularer Maschinenaufbau PMCprimo Drive bietet ein integriertes Automatisierungssystem für Steuerungs- und Bewegungsaufgaben mit integrierter SPS, Motion Control und Leistungsteil in einem Gerät.

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Pilz Industrieelektronik GmbH Tel. 062 889 79 30 pilz@pliz.ch Easy 209


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Das Display ist die Steuerung So flexibel und modular wie Ihre Produktionsstrasse soll auch die Vernetzung der Steuerung sein. Der Informationsfluss folgt dem Warenfluss, um Prozessdaten an den nächsten Produktionsschritt weiterzugeben. So wird es möglich, Produktionsdaten zum Beispiel direkt in ein ERP-System einzuspeisen.

D

ie Teilnahme am focus. technology forum war nicht nur aufgrund der interessanten Vorträge ein Muss, auch die Aussteller rund um das Forum spürten die Aufbruchstimmung. Hier trafen sich unter anderen Teilnehmern die Maschinenbauer, welche unter dem Kosten- und Termindruck des globalen Wettbewerbs neue Wege für offene und kostenoptimierte Lösungen in den Bereichen Automation und Visualisierung suchten. Dank der strategischen Allianz zwischen Primelco Visual Data AG und bbv Software Services AG wurden sie am Gemeinschaftsstand fündig. Durch das visionäre Konzept der Berghof Automation GmbH ist jetzt in der Schweiz eine universelle Lösung erhältlich. Neben der SPS ist auch das HMI (Human-Machine-Interface), also die Bedienung und die grafische Visualisierung, in einem Gerät integriert.

Serie DC1000 mit 5,7- bis 12”-TFT-Touchscreen, Funktionstasten und USB-Frontstecker IP65

Von links: Hans Peter Schenkel (VR-Präsident), Sabrina Di Cianni (Sales) und Reto Schenkel (Sales Automation)

Offene Standards

Vorteile

Die kompakte Geräteserie DC1000 setzt konsequent auf offene Standards: CANopen, Ethernet, USB, V.24, RS 485 und softwareseitig auf CoDeSys. Für den Benutzer unsichtbar arbeitet Linux mit echtem Multitasking und harter Echtzeiterweiterung (RTAI). Die Front ist gemäss IP65 abgedichtet, der Bildschirm ist auch als Touchscreen in den Grössen von 5,7 – 12“ lieferbar. Die Serie DPC 3000 stellt zusätzliche Rechenleistung und einen 15“ Touchscreen zur Verfügung.

Aus dem einfachen Aufbau resultieren Vorteile in folgenden Bereichen: • Eine einzige Hardware für Bedienung, Visualisierung und Steuerung vereinfacht den Verdrahtungsaufwand und reduziert Schnittstellen. • Skalierung von Leistung und Grösse ohne Neuentwicklung möglich • Eine einzige Programmierumgebung für Steuerung und Visualisierung vereinfacht das Softwareprojekt und reduziert die Schnittstellen • Neuentwicklungen sind schneller marktreif – ein entscheidender Marktvorteil. • Durch den einheitlichen, modularen Aufbau werden Service und Ersatzteillogistik effizienter • Langzeitschutz: offene Schnittstellen und langjährige Ersatzteilgarantie (bf ) ■

Visualisierung Die CoDeSys-Entwicklungsumgebung unterstützt für die SPS-Programmierung alle gängigen Vorgehensweisen wie Kontaktplanprogrammierung, Funktionsplan sowie die komplette, grafische Target-Visualisierung. So können auf einfache Weise Eingabemasken und Touchscreen-Tasten programmiert werden. Für die grafische Darstellung von Prozessgrössen stehen fertige Elemente wie Balkenanzeigen, analoge Zeigerinstrumente oder Tanksymbole mit Füllstandsanzeigen zur Verfügung.

Primelco Visual Data AG Tel. 041 767 01 70 visual@primelco.ch Easy 157

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Antriebs- und Messtechnik aus einer Hand Am focus.technology forum bewies die Firma RINGSPANN AG aus Zug, dass neben den angestammten Geschäftsbereichen Antriebs-, Getriebe- und Spanntechnik die Messtechnik ein stark wachsendes Standbein des Unternehmens ist. Für den Kunden bedeutet die Lieferung und Betreuung von antriebs- und messtechnischen Systemen durch einen Ansprechpartner eine Erhöhung der Systemsicherheit, aber auch vereinfachte Kommunikation und Logistik.

Elektronische Positionsanzeige • Einfache, individuelle Einstellung ohne zusätzliche Soft- oder Hardware • Anzeigen in mm, Zoll oder Winkelgraden • Praktisch verschleissfrei • Neu entwickelte interne Abtastung mit hochwertigen Kugellagern Die Positionsanzeige ist wahlweise lieferbar als Batterie- und als Akku-Version mit Schnittstelle (z. B. RS485) und externer Stromversorgung

D

as 1961 gegründete Unternehmen ist als Lieferant für Antriebs-, Getriebe- und Spanntechnik in Branchen wie dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, der Medizinaltechnik, der Aufzugstechnik und der Automatisierungstechnik längst eine feste Grösse. Im Bereich der Messtechnik ist RINGSPANN AG Vertreter für die Marken FIAMA und Lika. (bf) ■

Antriebs- und Messtechnik mit kompetenter Beratung gab es am Stand von RINGSPANN AG, Zug.

Stellantriebe – intelligente Positioniersysteme • Komplettlösung • Motor-Steuerung sowie serielle Schnittstelle integriert • Einfache Konstruktionen und Montage • Keine externen Leistungsteile, Impuls- oder Absolutwertgeber erforderlich • Verschiedene Modelle mit Drehmomenten bis 12Nm. Schnittstellen: RS485, CANopen, Profibus. Neu sind die Stellantriebe mit integrierter Bremse für das Halten der Position bei Stromausfall erhältlich.

ATEX-Drehgeber Die neuen Drehgeber in ATEX-Ausführung (94/9/ CE) arbeiten inkremental oder absolut (multiturn) mit Auflösungen bis 10000 PPR oder 30 bit. Die Temperaturbeständigkeit von –40°C bis 100°C ermöglicht einen breiten Einsatzbereich.

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Lösungen für komplexe Mehrachsanwendungen liegen oft nur einen Steinwurf entfernt. Kinderleicht erreichen Sie mit unseren dynamischen Systemen und den integrierten Kinematikprofilen eine überzeugende Antriebsperformance – mit Eingabe nur weniger Parameter. Die offene Kommunikationsstruktur des Servoreglers ECS und der ETC Motion Control spielt perfekt mit Ihrer Anwendung zusammen. Für die exakte Umsetzung der Bewegung sorgen unsere kompakten Servomotoren MCS. Informieren Sie sich unter

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Web-basiertes HMI-Konzept der 3. Generation Die Reduktion der Gesamtkosten von Maschinen und Anlagen sowie gesteigerte Flexibilität und Produktivität zwingen zur Ausschöpfung aller vorhandenen Rationalisierungspotentiale. Dank gestiegener Speicherkapazität und Rechenleistung ermöglichen moderne Steuerungsgeräte innovative, auf Web-Technologie basierende HMI-Konzepte. Die Steuerungsgeräte der Saia-Burgess Controls verfügen über integrierte Web-Server mit offenen Schnittstellen und Standardprotokollen für die Kommunikation mit HMI-Geräten.

B

isher wurden Bedienpanel und Steuerungen als getrennte Einheiten betrachtet, die lediglich über Schnittstellen verbunden sind. Anders als bei klassischen Lösungen ist bei dem Web-basierten Konzept die HMI-Applikation im Web-Server der Steuerung gespeichert.

Entscheidende Vorteile Die HMI-Applikation wird nur einmal (unabhängig von der Anzahl der Bediengeräte) erstellt. Bei Änderung oder Erweiterung der Applikation wird nur die jeweilige SPS-Applikation der Steuerung angepasst. Als HMI-Geräte können StandardBediengeräte, die lediglich über einen

integrierten Web-Browser verfügen, genutzt werden. Beispiele hierfür sind Standard PCs, Web-Panels mit Touchscreen-Display, PDAs, Smart Phones usw. Mit der Nutzung von StandardBrowsern entfallen auch die Kosten für teure Runtime-Lizenzen. Das Bedien- und Servicepersonal nutzt mit dem Web-Browser ein ihm auch aus anderen Bereichen vertrautes Instrument mit einer hohen Benutzerakzeptanz.

Ready to use Die Bediengeräte müssen nicht programmiert werden und sind nach dem Prinzip «ready to use» sofort einsatzbereit. Zur Laufzeit können wei-

Das flexible und offene Web-basierte HMI-Konzept: die HMI-Applikation ist für alle Bediengeräte identisch und in der Steuerung gespeichert.

tere Bediengeräte angeschlossen und genutzt werden ohne die HMI-Applikation in der SPS anzupassen. Dies erweist sich auch im Servicefall als grosser Vorteil. Im Falle eines Defekts können die Bediengeräte ohne Aufwand und ohne Unterbruch der Anlage ausgetauscht werden. Der Bediener hat immer die gleiche Benutzeroberfläche, ob lokal mit dem Touchscreen-Display oder über das Netzwerk mit dem Browser-PC. Dank der Nutzung von Standardtechnologien, -schnittstellen (EthernetTCP/IP) und -protokollen (http) können Web-basierte Maschinen- und Anlagensteuerungen ohne Zusatzaufwand und ohne die Nutzung von spezifischen Kommunikationstreibern direkt in übergeordnete IT-Systeme integriert werden.

Fernwartung vereinfacht Damit ist auch die Fernwartung der Maschine oder Anlage kein Problem. Dank dem Einsatz der Web-Technologie hat das Servicepersonal via Internet und Telekommunikationsnetzwerke Zugriff auf die Maschine oder Anlage und nutzt die gleiche Bedienoberfläche wie der Bediener vor Ort. Störungen lassen sich auf diese Weise schnell lokalisieren und oft direkt «remote» beheben. (bf) ■

Die durchgängige Systematik, mit der Saia-Burgess die Web-Technologie integriert hat, führt nicht nur zu kostenmässigen, sondern auch zu einer positiven funktionalen Differenzierung zum allgemeinen Marktniveau.

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Saia-Burgess Controls AG Tel. 026 672 71 11 pcd@saia-burgess.com www.saia-burgess.com Easy 215


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connect, combine, control UE410-Flexi heisst das Konzept einer softwarelosen Sicherheits-Kleinsteuerung für taktile wie auch berührungslose Sicherheitssensoren. Connect, combine, control – dahinter verbergen sich Vorteile für die Sicherheitsautomatisierung kleinerer bis mittlerer Anlagen, verglichen mit der üblichen Relaistechnik.

T

rotz einer Vielfalt von neuen, softwarebasierten Steuerungen ist die Relais-Technik immer noch weit verbreitet. Relais sind einfach, haben eine feine Granularität und bieten für kleine bis mittlere Anlagengrössen die passende Lösung. Mit dieser Technik werden – ohne komplexe Software – Sicherheitsanforderungen von Maschinen in diesem Segment abgedeckt. Die UE410-Flexi (www.ue410 flexi.com) hat bewährte Vorteile der Relais-Technik übernommen und deutlich verbessert.

Steuerungskonzept Die Serie UE410-Flexi ist ein Sicherheitssteuerungskonzept, das aus fünf unterschiedlichen Modulen besteht, die individuell miteinander verschaltet werden können. Dadurch lässt sich das System bis auf 104 Ein- bzw. Ausgänge erweitern. Jedes dieser steckbaren Module hat eine kompakte Baubreite von 22,5 mm. Die erforderliche Logik und Funktion wird mittels Drehschalter an den jeweiligen Modulen festgelegt. Als reine Ausgangserweiterungen können die Relais-Module verwendet werden, die keinen Einfluss auf die eingestellte Logik oder Funktion der vorgeschalteten Einheiten haben.

Connect Benötigte man bisher unterschiedliche Relais sowohl für Reed-Sensor, Laserscanner oder Not-Aus-Taster, genügt bei der UE410-Flexi hierfür ein

Vertikale Zugangskontrolle mit «Kontur als Referenz». Absicherung eines Zugangs mit Unterscheidung zwischen Mensch und Ware.

einziges Modul. Die Kleinsteuerung eignet sich gleichermassen für eine Vielzahl taktiler und berührungsloser Sicherheitssensoren, Schutztürschalter, Not-Aus-Geräte, Zweihandsteuerungen, testbare Lichtschranken und Lichtvorhänge. Die Systeme können einfach angeschlossen und individuell eingerichtet werden – bis hin zu Muting oder Override. Bei Einbindung des Diagnosemoduls zur ProfibusDP/Devicenet-Kopplung kann die übergeordnete Maschinensteuerung den Fernstart von Funktionen auslösen.

Combine Grundelement der UE410-Flexi ist eine Main Unit. Weitere Expansion Units (Eingangserweiterungen, Relais-Ausgänge für die sichere Abschaltung einer Gefahrenstelle sowie Diagnosemodule zur Feldbuskopplung an Profibus DP oder DeviceNet), können seitlich aufgesteckt werden. Die einzelnen Bausteine verfügen zu Diagnosezwecken über LEDs, die die Ein- und Ausgangszustände sowie die Meldungen «Reset Required» und «Ablauffehler» anzeigen. Die vordefinierten Logikblöcke jedes Moduls sind frontseitig per Drehschalter wählbar – die aufwändige Verdrahtung indivi-

dueller Funktionen entfällt. Bypass oder Zwei- und Vier-Sensor-Muting können ebenso über Klemmenkonfigurationen realisiert werden wie zahlreiche Zusatzfunktionen (z. B. Automatikstart, Wiederanlaufsperre oder Rückfallverzögerung).

Control Das modulare Konzept der UE410-Flexi lässt sich bedarfsgerecht erweitern. Zudem spart es Gerätekosten und Platz im Schaltschrank. Bereits eine Main Unit mit vier Eingängen ersetzt zwei Standard-Relais. Wird sie um eine achtkanalige Eingangserweiterung ergänzt, kann auf vier weitere Relais verzichtet werden. Im Maximalausbau ist eine Überwachung von bis zu 50 zweikanaligen Sicherheitssensoren möglich – bis zu Kategorie 4 nach EN 954-1 oder SIL 3 nach EN 61508. (bf ) ■

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Während des focus. technology forum präsentierte Siemens Automation and Drives verschiedene Highlights aus den Gebieten Controller, Microautomation, Motion Control, Safety Integrated, Industrial Communication (mit Profinet, Bedienen und Beobachten) sowie Sensorik und RFID-Technik. Zu den Themen Motion Control, Safety Integrated und Industrial Communication wurden die präsentierten Highlights mit Fachreferaten ergänzt.

Das gesamte Spektrum der Automatisierungstechnik S

iemens Automation and Drives beweist damit immer wieder die Durchgängigkeit der Komponenten, Systeme und Lösungen mit Totally Integrated Automation. Zum Beispiel mit dem Einzelantrieb Sinamics S120 AC Drive.

Sinamics S120 AC Drive Der erstmals auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellte Antrieb Sinamics S120 AC Drive für hoch performante Einzelachsanwendungen erweitert das System Sinamics S120 zu einem durchgängigen Antriebsbaukasten für Einzel- und Mehrachsanwendungen. Mit Sinamics S120 AC Drive umfasst die Antriebsfamilie Sinamics von Siemens A&D jetzt auch Umrichter für performante Einzelachsanwendungen. Die Antriebe werden in allen Branchen, zum Beispiel bei Fahrantrieben,Zentrifugen, Aufzügen, Extrudern sowie Mischern und Knetern, eingesetzt. Durch die modulare Bauweise kann der neue Antriebstyp ebenso für Mehrachsanwendungen eingesetzt und so für Gleichlauf- und Motion-ControlAnwendungen genutzt werden. Auch Positionieraufgaben beispielsweise in Montageautomaten und Handlingsystemen werden zuverlässig gelöst.

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Spezifikationen Je nach Netzspannung sind die Antriebe Sinamics S120 AC Drive in den Leistungsbereichen 0,12 bis 0,75 kW bei 1AC 230 V und 0,37 bis 250 kW bei 3AC 400 V ausgelegt. Entsprechend der Leistung stehen die Geräte in Blocksize-Bauform (0,12 bis 90 kW) oder als Chassisgeräte (110 bis 250 kW) zur Verfügung. Die Antriebe vereinen die Komponenten für Stromeinspeisung und Leistungsversorgung des Motors in einem Gerät, dem so genannten Power Module. Als Einzelachsantrieb in Kombination mit einer übergeorneten Steuerung wird auf das Power Module eine Control Unit aufgesetzt. Diese enthält die gesamte Regelungsintelligenz, einschliesslich Feldbusschnittstelle und Positionierfunktionen.Die Control Unit ist wahlweise mit Profibus- oder Profinetschnittstelle erhältlich.

das Auslegungstool Sizer unterstützt. Mit dem Tool Starter ist zudem eine schnelle und sichere Inbetriebnahme der Sinamics S120 AC Drives sichergestellt. Safety-Funktionen sind direkt in den Antrieb integriert. (bf) ■

Integration Innerhalb einer Antriebslösung mit anderen Sinamics-S120-Komponenten wird auf das Power Module ein Control-Unit-Adapter aufgesetzt. Der Antrieb wird so über eine Drive-Cliq-Systemschnittstelle mit einer übergeordneten Control Unit gekoppelt. Die Konfiguration der Antriebe wird durch

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Echt industrielle Elektronik Systronics AG präsentierte anlässlich des focus.technology forum in Zürich Produkte aus dem Sortiment industrieller Computer und Peripherie-Komponenten. Besonders die robuste und kompakte Bauform der Industrie-Computer faszinierte die zahlreichen Besucher am Systronics-Stand.

Kleinste Box-PCs Mit der «XS»-Compact-System-Familie der Firma Syslogic Datentechnik AG eröffnet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Mit unterschiedlichen Prozessor-Technologien wie X86 oder ARM können die Systeme ausserdem mit RS232-, RS485- oder CAN-Schnittstelle ausgestattet werden. Die kompakte Bauform (109 x 45 x 127 mm) ermöglicht das Arbeiten ohne Kabel im Innern des Compact-Systems. On-board-RAM,Compact Flash als HarddiskErsatz sowie der lüfterlose Betrieb sind weitere Eigenschaften für einen wartungsfreien Dauerbetrieb in rauen Industrie-Umgebungen. Dank dem Einsatz von echt industriellen Komponenten kann «by design» eine Betriebstemperatur von –40° C bis 65° C garantiert werden. Dennoch werden alle Geräte einem 72-Stunden-Burnin-Test unterzogen.

SiSMART-Technologie Mit Hilfe der neuen SiSMART-Technologie der Firma Silicon Systems können Schreib- und Löschzyklen auf Flash-Speicher-Karten protokolliert werden. Diese werden aufgrund ihrer Robustheit oft als Harddisk-Ersatz in

Flash-Speicher von Silicon Systems

Industrie-Applikationen eingesetzt. Dabei war es bislang unmöglich, die Lebensdauer des Flash-Speichers genau vorherzusagen. Selbst bei hochwertigen Speicherprodukten besteht die Gefahr, dass nach mehr als zwei Millionen Schreib-/Lesezyklen einzelne Flash-Zellen «verbraucht» sind und zu Datenverlusten führen können. SiSMART ermöglicht eine gezielte Analyse des Flash-Drives in der Anwendung, um potenzielle Fehler frühzeitig zu erkennen und somit Ausfällen vorzubeugen. Warnfunktionen lassen sich in die Anwendung einbauen. Silicon Systems ist weltweit führender Hersteller von Industrial-Grade-SolidState-Flash-Speicherlösungen,welche speziell auf hohe Anforderungen bezüglich Leistung, Zuverlässigkeit und lange Produktlebenszyklen zugeschnitten sind.

IP68-Silikon-Tastaturen Die Tastaturen von InduKey sind vollständig geschlossen und verfügen über einen integrierten Maus-Ersatz. Ideal für Industrie und Medizin sind die gute chemische Beständigkeit (durch spezielle Oberflächenversieglung) sowie die hohe Resistenz ge-

Silikon-Tastaturen von InduKey

Box-PC von Syslogic

genüber Flüssigkeiten und staubähnlichen Partikeln. Durch die Verwendung von elektromechanischen Kurzhubtasten wird nicht nur die Lebensdauer verlängert, sondern auch ein gutes taktiles Schaltgefühl erzielt. Der integrierte Druckmaussensor weist – speziell für die Industrie – höchste Positioniergenauigkeit des Cursors auf. Die gute mechanische Stabilität sowie die kompakte Bauweise ermöglichen unter anderem den Einsatz in 19-Zoll-Schubladen. Die Tastaturen sind standardmässig mit PS/2- oder USB-Anschluss ausgestattet. (bf) ■

«Das focus.technology forum ist das wegweisende Konzept für künftige Technologie-Messen im Schweizer Markt» Daniele Ballarini, Frontmann der Systronics AG.

Systronics AG Tel. 052 200 93 40 infor@systronics.ch

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Modbus TCP, EtherNet/IP, Profinet, Ethernet Powerlink, SERCOS III

Industrial Ethernet In den letzten Jahren hat Ethernet eine rasante Entwicklung erlebt – aus dem Büro in die Industrie. Mehrere industriespezifische Protokolle haben sich etabliert. Das WAGO-I/O-SYSTEM bietet Anschluss an die wichtigsten.

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as Erfolgsgeheimnis von Ethernet in der IT-Welt ist dessen Akzeptanz als Standard. In der Industrie hingegen haben sich – abhängig von den Anforderungen und technischen Möglichkeiten – mehrere Industriestandards etabliert.

weltweit anerkannten Vorgaben der ODVA-Nutzerorganisation zertifiziert. Damit öffnen sich den Anwendern unter anderem erhebliche Marktpotenziale in der Automobilindustrie, die in der Fertigung verstärkt auf EtherNet/IP einschwenkt.

Modbus TCP: der Klassiker

Profinet: der neue Industriestandard

Bereits seit mehreren Jahren sind Modbus-TCP-taugliche Koppler und programmierbare Controller von WAGO auf dem Markt. Dank etabliertem Standard und einfachem Engineering gehören sie zu den Favoriten in vielen Industrie- und Gebäudeanwendungen.

EtherNet/IP: neue Märkte im Visier WAGO war einer der ersten Hersteller überhaupt, dessen Produkte den EtherNet/IP-Conformance-Test bestanden haben. Sowohl der EthernetKoppler 750-341 als auch der programmierbare Controller 750-841 der WAGO-I/O-Familie sind gemäss den

Profinet-Koppler und -Controller sind eine weitere Ergänzung zum WAGO I/O-SYSTEM. Profinet ist der offene Industrial-Ethernet-Standard für die Automatisierung. Mit Profinet können einfache dezentrale Feldgeräte sowie zeitkritische Anwendungen genauso in die Ethernet-Kommunikation integriert werden wie verteilte Automatisierungslösungen auf Basis von Komponenten. Dezentrale Feldgeräte können vom Anwender einfach über Profinet-IO in die Applikation eingebunden werden, da die gewohnte IO-Sicht von Profibus-DP beibehalten wurde. WAGO bietet ei-

Beat Büchler, René Humm und Manfred Lehmann (v.l.n.r.), Wago Sales und Marketing

nen Koppler und einen nach IEC 611313 programmierbaren Controller. Bei beiden ist das RT-Protokoll (Real Time) implementiert,welches eine Echtzeitverarbeitung von Prozessdaten ermöglicht.

Ethernet Powerlink, der nächste Meilenstein Auch bei Powerlink ist WAGO ganz vorn mit dabei. Powerlink ist ein synchrones, schnelles und echtzeitfähiges Protokoll. WAGO ist Mitglied der EPSG (Ethernet Powerlink Standardization Group) und wird Anfang kommenden Jahres als einer der ersten Hersteller überhaupt einen Koppler auf den Markt bringen, der der Spezifikation V2 entspricht.

WAGO-I/O-SYSTEM, die zukunftssichere Entscheidung Mit dieser Ethernet-Produktfamilie und den gut 380 verschiedenen Busklemmen des WAGO-I/O-SYSTEM stehen dem Anwender alle Möglichkeiten zur Automation mit Ethernet offen. WAGO wird alles daransetzen, diese Spitzenposition zu halten und weiter auszubauen. So sind Komponenten für das SERCOS-III-Protokoll bereits in Entwicklung. (bf) ■

WAGO Contact SA Tel. 026 676 75 86 wago.switzerland@wago.com

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Exakt messen mit Lichtlaufzeit Auf den Millimeter genau misst der neue wenglorLichtlaufzeitsensor Entfernungen über Reichweiten bis zu 100 Meter. Das grafische Display sorgt für eine besonders einfache und übersichtliche Bedienung.

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deale Einsatzbereiche sind die Positionsbestimmung von Elektrohängebahnen, die exakte Füllstandsmessung oder die Kontrolle von Aufbzw. Abrollprozessen in der Papier-, Folien- und Blechverarbeitung. Auch Durchmesser und Höhenunterschiede werden präzise bestimmt. Dabei ist ein entscheidender Vorteil, dass die Messung quasi unabhängig von der Bewegungsrichtung, dem Winkel oder den Reflexions- und Farbeigenschaften des anzutastenden Objektes ist. Selbst dunkle Objekte mit einem Remissionswert von kleiner als 6% können auch vor einem hellen Hintergrund sicher erkannt werden. Eine besonders benutzerfreundliche Neuerung eröffnet das grafische Display für eine komfortable, einfache Bedienung. Messbereiche und Schaltabstände können hier bequem eingeteached oder per Abstandseingabe direkt eingestellt werden.

Das Gras wachsen sehen Mit dem digitalen wenglor-Laser-Reflextaster für Messaufgaben (CP25) können minimale Veränderungen er-

Reflextaster für Messaufgaben CP25.

fasst werden. Auch bei extrem dunklen oder glänzenden Teilen, bei Kanten sowie Anzeige von Füllständen und Stapelhöhen ist dieser Sensor absolut zuverlässig. Die zwei unabhängigen Schaltausgänge werden über den gesamten Messbereich von 20 cm individuell eingestellt. So kann beispielsweise die exakte Dicke eines Papierstapels auf einem Förderband bestimmt werden: Der Laser Reflextaster CP25 registriert,ob sich die Stapelhöhe ausserhalb oder zwischen der ersten und der zweiten Schaltschwelle befindet.

Lichtlaufzeitsensor X1TA: • Messbereich bis 100 m • digitale Auflösung 1 mm • analoger Ausgang 0...10 V oder 4…20 mA umschaltbar • Messbereich per Eingabe, Teach-In oder RS-232 beliebig einstellbar • PNP / NPN umschaltbar

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Er schaltet dann beispielsweise ein, wenn der Papierstapel die richtige Höhe hat und schaltet aus, wenn diese um ca. 2–3 Blatt über- oder unterschritten wird. Aufgrund der neuartigen Technologie des hochpräzisen wenglor-Reflextasters werden dabei ausserdem Schaltpunktdifferenzen durch Form, Farbe oder Oberflächenbeschaffenheit des Objektes fast vollständig eliminiert. Der Reflextaster für Messaufgaben arbeitet mit einer hochauflösenden Fotodioden-Zeile und DSP-Signalverarbeitung. (bf) ■

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Firmenreport

Professionelle IPC-System-Fertigung

«IPC Factory» von Spectra Professionelle Fertigung von kundenspezifischen IPC-Systemen

Die Produktion hochwertiger Industrie-PC-Systeme ist sehr komplex. Dieses Portrait zeigt auf, wo die Schwierigkeiten bei Design und Fertigung solcher Systeme liegen. Es zeigt aber auch, mit welchen Ressourcen Spectra qualitative Systeme kundenspezifisch produziert.

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ie vielfältigen Industrie-PC-Systeme variieren – je nach Anwendung – in Grösse, Gehäuse, Laufwerke,CPU,Schnittstellen,Steckplätze für Erweiterungskarten,Schutzart und Stromversorgung (AC oder DC). Darüber hinaus sind integrierte Displays und/oder integrierte Folientastaturen möglich. Bei den Betriebssystemen sind Windows NT/2000/XP und Linux derzeit die Favoriten. Linux wird für Serversysteme häufig bevorzugt.

Unterschiedliche System-Konzepte Bei einem Serversystem im 1HE-19“Gehäuse oder bei Kompaktgehäusen

Infos Bruno Schait Geschäftsführer Spectra (Schweiz) AG Industrial IT & Automation Gewerbestr. 12a, 8132 Egg ZH Tel. 043 277 09 50, Fax 043 277 09 55 www.spectra.ch, info@spectra.ch

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stehen der Platzbedarf der Komponenten sowie der Luftdurchsatz für die Kühlung im Vordergrund. Bei einem 19“-System mit 12 PCI- und 8 ISA-Steckplätzen geht es in erster Linie darum, ob die Stromversorgung (± 5V und ± 12V) für die Einsteckarten ausreicht und ob Art und Anzahl der Steckplätze von der CPU-Karte unterstützt werden. Anders sieht die Problematik bei einem RAID-Serversystem mit vielen grossen Laufwerken aus. Da ist die ausreichende Kühlung der schnell drehenden Festplatten und Hochleistungsprozessoren besonders wichtig. Darüber hinaus ist eine maximale Ausfallsicherheit unverzichtbar. Auch Überwachung von Temperatur, Stromversorgung und Lüfterdrehzahl sowie eine redundante Stromversorgung sind gefragt.

Massgeschneiderte Systeme Um dem Wunsch nach einem bedürfnisgerechten Industrie-PC-System gerecht zu werden liefert Spectra Standardmodelle nur im Sinne grösserer Mengen eines spezifischen Modells.

Die typischen Stückzahlen bei Industrie-PC-Bestellungen liegen zwischen 1 und 5 gleichartigen Systemen. Kundenspezifisch konfiguriert werden Festplattenkapazität, Speicherausbau oder Prozessorbestückung.Aus diesen Bedingungen gilt für Verkauf und Fertigung die Herausforderung,eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme zu konzeptionieren und nach einem hohen Qualitätsstandard zu fertigen. Als Grundlage für das erfolgreiche Customizing ist die Lagerhaltung einer breiten Palette an Gehäusen, CPUs, passiven Busplatinen bzw. Motherboards. Dadurch wird eine rasche Lieferfähigkeit möglich.

Qualität beginnt beim Produktmanagement Die Qualität eines Industrie-PC-Systems hängt besonders von den eingesetzten Komponenten ab. Zahlreiche Industrie-PC-Systeme sind in sogenannter Passiv-Bus-Technologie aufgebaut. Hier wird eine Busplatine mit ISA-, PCI- und PCI-Express Steckplätzen in ein Gehäuse eingebaut. Als


Firmenreport

24-h-Burn-in-Test

Rechnerplatine ist eine CPU-Karte in einen dieser Slots eingesteckt. Diese verfügt über Steckplätze für Prozessor und Speicher sowie über herkömmliche E/A-Schnittstellen. Hinzu kommen häufig noch ein Watchdog sowie zusätzliche Steckplätze für PC/104-Erweiterungsplatinen oder für Halbleiterdisks. Speziell bei der Auswahl von CPUKarten ist ein erfahrener Produktmanager gefragt. Er muss die in Frage kommenden Komponenten auf ihre Tauglichkeit (in Bezug auf andere Komponenten sowie die verfügbaren Betriebssysteme) überprüfen und die passenden an Lager nehmen. Gleiches gilt sinngemäss auch für alle anderen Komponenten. Auch DesignElemente (z. B. Gehäuse) müssen die Tauglichkeitsselektion überstehen.

Hohe Fachkompetenz im Verkauf Durch die individuellen IPC-Systeme ist der Verkaufsingenieur als Berater wichtig. Er offeriert dem Kunden,häufig auch am Telefon, ein spezifisches System. Dies verlangt ein grosses Mass an Erfahrung – speziell für die Abstimmung von Preis und Leistung mit der Machbarkeit. Ein machbares System beinhaltet ausschliesslich Komponenten, die mechanisch und elektrisch harmonieren sowie von Betriebssystem und Software unterstützt werden. Ausserdem muss die Stromversorgung über ausreichend Leistung verfügen und die Erwärmung in Grenzen bleiben. Produktmanager erleichtern dem Verkaufsingenieur die Arbeit, indem sie die Datensätze in geeigneter Form (z. B. in einer Datenbank) sammeln

Produktion und Test von Workstations, HMI, Panel-PCs

und sowohl übersichtlich als auch schnell verfügbar machen. Erschwerend ist die Gegebenheit, dass viele Komponenten nach kurzer Zeit wieder vom Markt verschwinden bzw. durch neue ersetzt werden. An dieser Stelle ist die intensive Zusammenarbeit von Vertrieb, Produktmanagement und Einkauf zwingend.

«IPC Factory» Die meist geringe Stückzahl bei Industrie-PC-Systemen verunmöglicht eine Taktproduktion, bei der an jeder Station wenige, immer gleiche, Arbeitsschritte durchgeführt werden. Bei Spectra führt normalerweise ein Mitarbeiter alle Arbeitsschritte selber durch. Z. B. CPU-Karten richtig einstellen (mit Jumpern), Busplatinen und Laufwerke einbauen, Kabel richtig verdrahten und das Betriebssystem installieren.

Firmeninfo Spectra (Schweiz) AG ist die Tochtergesellschaft der Spectra Computersysteme GmbH aus Deutschland und profiliert sich als technisches Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in den Bereichen «Industrial IT & Automation». In der «IPC Factory» von Spectra werden jährlich 10000 kundenspezifische IPC-Komplettsysteme gefertigt. Spectra bietet ein komplettes Sortiment an Hardwarekomponenten aus den Bereichen • IPC-Komplettsysteme (IPC-Factory) • IPC-Komponenten • Embedded-PC • Industrielle Kommunikation • Mess- und Automatisierungstechnik

19"-System 4HE, ein grosses Serversystem

Diese Organisation erfordert von den Mitarbeitern handwerkliches Geschick, Flair für PC-Technologie (speziell Industrie-PCs) und Verständnis für das Zusammenwirken der Komponenten. Aus diesem Grund arbeitet Spectra mit geschultem und erfahrenem Personal, was dem Kunden ausser Mehrkosten natürlich auch einen qualitativen Mehrwert bringt.

Endkontrolle Ein Mitarbeiter führt am System die optische Kontrolle durch und kontrolliert Einbau sowie Verkabelung der Komponenten. Danach erhält das System einen 24-h-Burn-in. Zum Schluss erfolgt der Funktionstest mit einem PC-Testprogramm und das Prüfprotokoll wird dem System beigelegt. Dank dieser gründlichen Endkontrolle garantiert die «IPC Factory» von Spectra auf alle Systeme 24 Monate Garantie. (bf ) ■

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W h o ’s w h o Schweizer Anbieter der Automation

Berger Lahr Positec Firmenbeschreibung: Anbieter von Produkten, Systemen und Lösungen zum Positionieren und Automatisieren Standorte: Lahr (D, Hauptsitz), Rohrschach (CH), 12 Niederlassungen in Europa und USA und weltweit 18 Vertriebspartner Produkteprogramm: Berger Lahr bietet Antriebslösungen für die Maschinenautomatisierung, wofür ein ausgereiftes Baukastensystem mit einer grossen Produktvarianz zur Verfügung steht, wie: Motion Controller (zur Programmierung von Bewegungsabläufen), Schrittmotor-, EC-Motor- und Servomotorantriebe, Kompaktantriebe (mit Motor und integrierter Elektronik), Linearachsen und Achskombinationen, Mechatronische Basisprodukte usw. Darüber hinaus entwickelt und produziert Berger für Hersteller von Serienmaschinen kundenspezifische Produkte und Modifikationen auf Basis des StandardProduktprogramms.

Baldor Firmenbeschreibung: Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von elektrischen Antrieben Standorte: Fort Smith (Alabama, Headquarter), Feuerthalen (CH, Süd- und Osteuropa), eigene Niederlassungen und unabhängige Vertretungen weltweit Produkteprogramm: Antriebstechnik, DC-Motoren, Linearantriebe, Motoren, Antriebsmotoren, Automation, Lineartechnik, Elektromotoren, AC-Motoren, Servoantriebe, Servoantriebstechnik, Servomotoren (bürstenlose), Antriebssteuerungen, Steuerungen, Motoren (frequenzgeregelte), Frequenzumrichter, Positioniercontroller, Positioniersysteme, Linearmotoren Firmenporträt: Baldor entwickelt, produziert und vertreibt Antriebssteuerungen, Antriebe, elektrische Motoren and Leistungsgeneratoren weltweit. Markennamen schliessen NextMove Controller, die Programmiersprache Mint and die Energie-effizienten Motoren Super-E ein. Baldor-Motoren werden regelmässig durch Studien, Entwickler, Endverbraucher und Distributoren in den USA als «am meisten verlangt» gewählt. Baldor wurde 1920 gegründet. Mitarbeitende: 3600 (weltweit)

Dienstleistungen: In den Vertriebsniederlassungen, den Machine Technology Centers, stehen spezialisierte Applikationsexperten zur Verfügung. Hier werden die Kunden aktiv unterstützt – von der Projektierung über die Inbetriebnahme bis hin zum After-Sale-Service. Ein weltweites Netz mit 12 Machine Technology Center in Europa und USA sowie 18 weitere Vertretungen bieten weltweit Kundennähe und ermöglichen umfassende Beratungs- Engineering- und Serviceleistungen: Reparatur und Ersatzteilservice von Beratung über Reparaturaustausch und Ersatzteillieferung bis hin zu Produktmodifikationen, Fehleranalyse und Qualitätssicherung.

Umsatz: 648 Mio. USD

Baldor ASR AG Schützenstrasse 59 8245 Feuerthalen Tel. 052 647 47 00, Fax 052 659 23 94 Sales.ch@baldor.com www.baldor.ch

Produktschulungen sowie applikations- und kundenspezifische Schulungen im Schulungszentrum oder nach Bedarf beim Kunden. In der FAQ-Datenbank findet man rund um die Uhr Antworten auf häufig gestellte Fragen. Im Download-Bereich finden sich Prospekte, Kataloge, Fotos, technische Dokumentationen, CAD-Daten, Programmbeispiele und Software zu den Produkten.

Bosch Rexroth Schweiz

Mit einem Newsletter kann man vierteljährlich aktuelle Informationen zum Produkt- und Serviceangebot erhalten. Firmenportrait: Berger Lahr ist Spezialist für antriebstechnische Lösungen und bietet wegweisende Lösungen für die Maschinenautomatisierung. Die Berger Lahr Positec AG, mit Stammsitz Lahr, wurde 1941 gegründet und gehört seit dem Jahre 2000 zur Firmengruppe der Schneider Electric, einem der Weltmarktführer in Energieverteilung und Industrieautomatisierung. Mitarbeitende: 700 (weltweit), 9 (CH) Umsatz: 100 Mio EUR (weltweit)

Firmenbezeichnung: Bosch Rexroth. The Drive & Control Company – «Ihre Ideen kennen keine Grenzen. Genau wie unsere Möglichkeiten.» Niederlassungen: Buttikon/SZ (Haupsitz CH), Vevey/VD (Vertriebsniederlassung) Produkteprogramm: Hydraulik, Pneumatik, elektrische Antriebe und Steuerungen, Linear- und Montagetechnik, Service Firmenporträt: Bosch Rexroth Schweiz AG ist eine 100%-Tochter der Bosch Rexroth AG in Lohr (D). Sie ist der kompetente Ansprechpartner für alle Lösungen im Bereich Antreiben, Steuern und Bewegen: Von der Mechanik über die Hydraulik und Pneumatik bis zur Elektronik sowie den zugehörigen Service. Wir berechnen, konstruieren und bauen in der Schweiz Aggregate, Blöcke und Steuerschränke nach Kunden-Bedürfnissen. Das Unternehmen hat eine über 200-jährige Tradition und ist als Tochter der Robert Bosch GmbH Teil eines weltumspannenden Technologiekonzerns. Mitarbeiter: 150

Zertifizierungen: ISO 9001, 14001 und andere relevante Standards

Berger Lahr Positec AG 9400 Rohrschach-Ost Tel. 071 855 75 75 schweiz@berger-lahr.com www.berger-lahr.com/schweiz

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Gründungsjahr: 2001 (CH, als Zusammenschluss von Bosch Automationstechnik und Mannesmann Rexroth)

Bosch Rexroth Schweiz AG Hemrietstrasse 2 8863 Buttikon Tel. 055 46 46-366 Fax 055 46 46-265 www.boschrexroth.ch


W h o ’s w h o Schweizer Anbieter der Automation

B&R Industrie-Automation Firmenbezeichnung: Herstellung und Vertrieb von Lösungen für die industrielle Automation Niederlassungen: Hauptsitz in A-Eggelsberg, Tochtergesellschaften in 13 Ländern, 50 internationale Vertriebs- und Support-Niederlassungen Produkteprogramm: Antriebstechnik, Automatisierungstechnik, IndustriePCs, Prozessleitsysteme, Steuerungen (SPS/RPS), Visualisierung Dienstleistungen: B&R Industrie-Automation AG in Frauenfeld ist die Schweizer Tochter der international tätigen Unternehmung Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik Ges.m.b.H. Die Kunden profitieren von den innovativen Produkten und der partnerschaftlichen Beziehung und können das immer wieder in die Steigerung der Effizienz von Maschinen und Anlagen umsetzen. Ein entscheidender Vorteil hierbei ist die einheitliche Programmierumgebung über den gesamten Bereich der Automatisierung hinweg, d.h. für die Antriebe, die Steuerung und auch die Visualisierung. Seit 2001 setzt B&R wir auf Ethernet Powerlink, das einzige Netzwerk, welches auch die harten Anforderungen der IAONA an die Echtzeitfähigkeit ohne spezielle Hardware voll abdeckt. Ethernet Powerlink beruht auf Standard Fast Ethernet nach IEEE 802.3 und unterstützt die Standard-IP-basierende Protokolle wie TCP/IP, UDP/IP, http, etc. Firmenform: B&R Industrie-Automation AG ist eine Aktiengesellschaft mit international tätiger Kundschaft. Mitarbeitende: 25 in der Schweiz, 1300 weltweit Gründungsjahr: 1987

ECONOTEC Firmenbezeichnung: Vertrieb von Komponenten sowie kompletten Systemen technologisch führender Hersteller in den Bereichen Steuerungs-, Antriebs- und Robotertechnik für die industrielle Automatisierung. Die Vertriebsstruktur deckt die ganze Schweiz ab und ist konsequent auf Kundennähe ausgerichtet. Produkte und Dienstleistungen: Steuerungstechnik von Mitsubishi Electric: Das breite Leistungsspektrum von der Kleinsteuerung bis zur kompakten oder modularen SPS bietet für jeden Einsatz die ideale Lösung. Frequenzumrichter und Servo-Technik von Mitsubishi Electric: Zur leistungsfähigen Steuerungstechnik die zuverlässige Antriebstechnik für massgeschneiderte Komplett-Lösungen im Motion-Bereich. Roboter von Mitsubishi Electric: Das bedeutet führend in der Leistung und vielseitig in der Anwendung, kompaktes Design verbunden mit Langlebigkeit. Beratung von ECONOTEC: Unterstützung bei der Wahl des geeigneten Produktes unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien wie Funktion, Ökonomie, Ökologie und Preis.

Qualitätsmanagement: ISO 9001 B&R Industrie-Automation AG Langfeldstrasse 88 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 00 55, Fax 052 728 00 54 office@br-automation.ch www.br-automation.ch

Distrelec Firmenbezeichnung: Katalogdistributor

«Training on the Job» von ECONOTEC: Anwender der Systeme werden vor Ort oder bei ECONOTEC «on the job» geschult. So wird auf die Anforderungen der Applikation eingegangen und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Projektfortschritt geleistet.

Mitshubishi Electric Mitsubishi Electric steht für innovative, qualitativ hochwertige Produkte – auch im Bereich Industrie Automation. Speicherprogrammierbare Steuerungen, Antriebslösungen sowie Industrieroboter von Mitsubishi Electric zählen zu den anerkannt leistungsfähigsten auf dem Markt und sind Garanten für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Europa seit fast 30 Jahren.

Niederlassungen: Nänikon (Hauptsitz), Bremen, Mailand und Wien Produkteprogramm und Hersteller: Prozessanzeigen, Regler, SPS, Logikmodule, HMI, Interfacebausteine, Sensoren, Schalt-, Überwachungsund Befehlsmeldegeräte, Antriebstechnik, Aktoren, optische und akustische Signalgeber, Schmier- und Klebstoffe, Arbeitssicherheit, aktive und passive Komponenten, Kabel, Stromversorgunge, Messgeräte und Werkzeuge für die Elektronik-Industrie. Katalog mit etwa 2000 Seiten, über 550 Hersteller Dienstleistungen: Kleinmengen ohne Zuschlag sofort ab Lager lieferbar, Bestellmöglichkeit via Katalog und Internet Shop, eProcurementAnbindungen und Marktplatzlösungen Firmenportrait: Seit über 30 Jahren Distributor von Industrie-Elektronik, bekannt für Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Qualität. Mit einem breiten Produktsortiment werden Industrie, Gewerbe, Schulen und Private beliefert. Stärken sind die über 98prozentige Verfügbarkeit und die rasche Lieferung. Artikel, die bis 18:00 Uhr bestellt werden, verlassen noch am gleichen Tag das Lager. Über Kataloge werden eine grosse Palette an EDV-Zubehör und technische Produkten für Haus, Hobby und Freizeit angeboten. Lager: In Nänikon, Bremen und Mailand stehen Lager für die lokalen Märkte Mitarbeiter: 300 Gründungsjahr: 1973 Qualitätsmanagement: EN ISO 9001:2000

Distrelec AG Grabenstrasse 6 8606 Nänikon Tel. 044 944 99 11 Fax 044 944 99 88 www.distrelec.ch info@distrelec.com

ECONOTEC AG Hinterdorfstrasse 12 8309 Nürensdorf Tel. +41 (0)44 838 48 11 info@econotec.ch

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W h o ’s w h o Schweizer Anbieter der Automation

Festo

HARTING

Firmenbezeichnung: Hersteller von Pneumatik-Komponenten

Firmenbezeichnung: Vertrieb und Engineering der von HARTING produzierten Industrie-Produkte

Niederlassungen: Yverdon-le-Bains VD und Tenero TI

Niederlassungen: Volketswil (Verkauf Schweiz), D-Espelkamp (Gruppenhauptsitz), weltweit über 30

Dienstleistungen/Services: • Engineering • Systembau • Handling • SMS-Schnellmontage-Service • Pre-Assembly • Spezifisches Training/Schulung Kernkompetenz: Innovationen für höchstmögliche Produktivität der Kunden, weltweite Präsenz und enge Systempartnerschaft mit den Kunden sind die Markenzeichen von Festo. Dabei nutzt Festo das einfachste Antriebsprinzip der Welt: Luft. Heute ist die Pneumatik – mit Druckluft oder Vakuumtechnik – eine Leittechnologie der Automatisierung und Kernkompetenz von Festo. Vertriebene Produkte/Marken: Festo Firmenporträt: Mit einem kompletten Serviceangebot unterstützt Festo seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der intensiven Beratung, über die Auswahl der optimalen Produkte und Systeme, den schnellen Einbau im Sinne von «Plug & Work» bis hin zu Schulungen und dem Service vor Ort. Bildungsangebot: Festo verfügt über ein breites Angebot im Gebiet des industriellen Bildungswesens. In diesem Segment bündelt das Unternehmen ein umfassendes Spektrum von Lernsystemen für die industrielle Aus- und Weiterbildung innerhalb von Seminaren, Trainings und individuellen Beratungen. Mitarbeitende: Festo Schweiz: 180 Festo gesamte Gruppe: 11 000

Produkteprogramm: Komplettes Systemangebot vom breit gefächerten Steckerprogramm über Kabel bis zu Racksystemen und komplexen kundenspezifischen Gehäusen mit den Schwerpunkten: • Schwersteckverbinder HAN • Elektroniksteckverbinder • komplette Connectivity-Lösungen • Ethernet-Netzwerkkomponenten (z.B. IP30 bis IP67, managed, smart- und unmanaged Switche für Kupfer und LWL) • kundenspezifische Racksysteme (inkl. Backplanes, Belüftung, Stromversorgung) • komplexe und kundenspezifische Metallgehäuse, inkl. Pulverbeschichtung und Beschriftung • RFID-Komponenten im UHF-Bereich Dienstleistungen: Die langjährige hohe Fertigungs- und Engineeringkompetenz und das sehr breite Steckverbinderangebot, unterstützt durch Systemkompetenz in elektrischer Verbindungstechnik/Connectivity, resultieren in leistungsfähiger Partnerschaft. Vertikale Integration von kompletten Verbindungssystemen: Racksysteme inkl. Backplane, Ventilatoren und Stromversorgung. Komplexe, kundenspezifische Spezialgehäuse, fertig montiert, in wählbaren Farben und Beschriftungen Firmenporträt: HARTING ist ein gesundes, stetig wachsendes und global tätiges deutsches Familienunternehmen und wurde 1945 gegründet. In weltweit über 30 Verkaufs- und Produktionsgesellschaften sind mehr als 2000 Mitarbeitern/-innen tätig. Der Firmenhauptsitz befindet sich in Espelkamp, nordwestlich von Hannover. ISO 9001, 14001, TQM sind schon lange unsere Qualitätsleitlinien. HARTING AG Volketswil betreut seit 25 Jahren den Markt Schweiz mit heute mehr als 1300 aktiven Kunden, denen kompetente und speditive Beratung garantiert ist.

Gründungsjahr: 1956 (100% Tochtergesellschaft der Festo AG & Co. KG) Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000

Mitarbeitende: 15 (CH), 2100 (weltweit) Umsatz der Gruppe: ca. 267 Mio. EUR (2004/5) Gründungsjahr 1981 (CH), 1945 (Gruppe) Qualitätsmanagement: DIN EN ISO 9001:2000; Umwelt: ISO 14001; Bahntechnik: IRIS: 2006; TQM/EFQM

Festo AG Moosmattstrasse 24 8953 Dietikon Tel. 044 744 55 44, Fax 044 744 55 00 info_ch@festo.com www.festo.ch

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HARTING AG Industriestrasse 26 8604 Volketswil Tel. 044 908 20 60, Fax 044 908 20 69 ch@HARTING.com www.HARTING.ch


W h o ’s w h o Schweizer Anbieter der Automation

Hirschmann Firmenbezeichnung: Hersteller Automatisierungs- und Netzwerktechnik Niederlassung: Uster Produktprogramm: Die Produktpalette reicht von Netzwerkkomponenten für Fast- und Gigabit- Ethernet über Fiber-Interfaces für Feldbussysteme bis hin zu Aktorik- und Sensoriksteckverbindern. Angebot einer kompletten und durchgängigen Infrastruktur für die unternehmensweite Datenkommunikation in der Automatisierungs- und Netzwerktechnik. Die EAGLEmGuard-Technologie garantiert ein leistungsfähiges Industrial Security System. Die Industrial HiVision Software erlaubt eine hestellerunabhängige Einbindung aller Geräte wie SPS-Steuerungen, I/OKomponenten oder Routern. Ab Werk wird auf die gemanagten Switches Software für die Integration von PROFINET, EtherNet/IP und Modbus TCP geladen, dadurch wird die Konfiguration über herstellereigene Projektierungstools ermöglicht. Dienstleistung: Hirschmann Automation and Control GmbH bietet auch entsprechendes Consulting-, Service-, Support- und Trainings-Know-how, unterstützend bei der Realisierung von Gesamtlösungen.

ID-Systems Firmenbezeichnung: Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Produkte aus den Bereichen Identifikationstechnik und Automation Produkteprogramm und Hersteller: Schweizerische Vertretung der Hersteller Datalogic, Datasensor, Escort Memory Systems. Laserscanner, 2DCodekameras, Netzwerkprodukte. CCD-Handleser, Laser-Handleser mit Kabelverbindung oder Datenfunk. Mobile Datenerfassungsterminals, Speicherlesestifte, Fahrzeugterminal. Lese/Schreibgeräte und Transponder für Radio-Frequenz Identifikation. Universallichtschranken, Sicherheitslichtgitter, messende Sensoren, Visionsysteme. Dienstleistungen: Breites Angebot von Beratung, Schulung, Inbetriebsetzung, Applikationsplanung bis zu Reparatur und Wartung Firmenportrait: Auf dem Gebiet der Identifikation und Automation sind nicht nur erstklassige Produkte gefragt. Ebenso wichtig ist ein hohes Mass an Know-how, um für jede Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Kunden die massgeschneiderte Lösung zu finden. Die Mitarbeiter von ID-Systems sind Spezialisten mit fundiertem Wissen, die sich voll und ganz für Ihr Projekt einsetzen. Minutiöse Planung und Evaluation, fachgerechte Installation, genaue Instruktion, prompter Service sowie ständige Optimierung sind bei ID-Systems selbstverständlich. Mitarbeiter: 10 Gründungsjahr: 1998

Hirschmann Automation and Control GmbH Seestrasse 16, 8610 Uster Tel. 044 905 82 82, Fax 044 905 82 89 Adrian.Frutig@hirschmann.ch www.hirschmann.ch

Inovis Firmenbezeichnung: Dienstleistungs- und Handelsunternehmen für elektronische Komponenten in der industriellen Automation Niederlassungen: CH (Headquarter), Ostfildern (D) , Wien (A) Produkteprogramm: Embedded PC Lösungen, Industrielle LCD- & Displaylösungen, Panel PC & HMI Lösungen, 19“-Industrie-PC-Systeme, Touchscreen-Technologie, Industrielle Kommunikation, Feldbusse Dienstleistungen: Spezialisierter Anbieter von Komponenten und Komplettlösungen im Bereich der PC-basierenden Automation, detaillierte Pre-Sales-Beratung mit Fokus auf die wirtschaftlichste Lösung für den Kunden; eigene Produktion mit einer gut ausgebauten Reparatur & Support Abteilung Firmenportrait: Durch eine produktorientierte Organisation grosses fachliches sowie branchenbezogenes Know-how, welches der Kundschaft zur Verfügung steht. Nach anfänglicher Konzentration auf den Schweizer Markt wurde 2004/2005 die Tätigkeit durch eigene Filialen auf die Märkte Deutschland und Österreich erweitert. Mitarbeiter: 18 (CH) Gründungsjahr: 1998 Qualitätsmanagement: Internes Führungshandbuch und Qualitätsmanagement sorgen für Qualitätssicherung und kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

Inovis Live Automation AG Rosswiesstr. 27 8608 Bubikon Tel. 055 253 44 88, Fax. 055 253 44 89 inglin@inovis.ch www.inovis.ch/

ID-Systems AG Sägeweg 7, 2557 Studen Tel. 032 374 71 11 info@idsystems.ch www.idsystems.ch

Inputech Firmenbezeichnung: the touchscreen competence Produktions-/ und Handelsunternehmen im Bereich Touchscreens, Displays, Industrie- und Embedded-PC sowie Terminal-Lösungen Produktelinie und Hersteller: Elo-TouchSystems, Ultratronik, Terminalsolutions Dienstleistungen: Entwicklung, Vertrieb und Wartung von berührungsempfindlichen Anzeigesystemen und Terminal-Lösungen im eigenen Service-Center. Portrait: Inputech AG ist seit 1993 der Generalimporteur von Elo TouchSystems in der Schweiz und weist eine langjährige Kompetenz in den Bereichen Touchscreens, Displays, Industrie PC’s, Engineering, Integration und Herstellung von Terminal-Lösungen aus. Seit Herbst 2005 ergänzt Inputech das bestehende Know-How durch Embedded Computing Systeme. Die MIPS-basierenden Mensch-MaschinenInterfaces (MMI), vom deutschen Hersteller Ultratronik, ergänzen das bestehende Elo-Sortiment optimal. Mitarbeitende: Das Inputech-Team besteht aus langjährigen Mitarbeitern, was die Erfahrung und Kompetenz unterstreicht. Kunden und Partner schätzen dies sehr, was die Zusammenarbeit fördert und Vertrauen sowie Sicherheit schafft. Zertifizierung: Qualitätsmanagement SN EN ISO 9001:2000

Inputech AG Bahnhofstrasse 47, 8196 Wil/ZH Tel. 044 879 20 20 Fax 044 879 20 22 sobrien@inputech.ch www.inputech.ch

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W h o ’s w h o Schweizer Anbieter der Automation

Ineltro Firmenbezeichnung: Unabhängige, lokale Handelsfirma für elektronische und elektromechanische Komponenten und Industrie-Computersysteme

Lenze Bachofen Firmenbezeichnung: Partner für Antriebstechnik und Automatisierung Niederlassungen: Uster (Hauptsitz), Crissier

Standort: Regensdorf (CH)

Produktprogramm: Frequenzumrichter, Servoantriebe, IPC-Steuerungen, CNC-Steuerungen, Schaltanlagen

Produktprogramm: Batterien Power Supplies Elektromechanik Verbindungstechnik Halbleiter Wireless Industrial Computing Keyboards Passivkomponenten Quarze Oszillatoren

Motoren, Getriebe, Getriebemotoren, Kupplungen und Bremsen Dienstleistungen: Auslegung von Antrieben und Anlagen, Software Erstellung, Inbetriebnahmen, Service und Ersatzteilverkauf

Handelspartner und Generalvertretungen: Aaeon, Assmann WSW, Axon, C&D Technologies, Cherry, Clover Displays, EIB, Enfora (GSM), Epcos, Epson, Fastrax, Kontron, Kundo XT, Lear/Grote&Hartmann, Littelfuse/Teccor, Micro Cystal, Microchip, msystems, New Japan Radio, Nippon Chemi-Con, Noritake, NSI, ODU, Pulse, Raychem Circuit Protection, Sanyo, Sauro, Shindengen, Sunny, Tadiran, Toshiba Batteries, Winstar, Zilog, u.a. Dienstleistungen: Moderne Logistikdienstleistungen ab lokalem Lager, Beratung und technischer Support Firmenporträt: Die Kernkompetenzen von Ineltro AG sind der technische Handel, Systemlösungen sowie Logistikkonzepten für folgende Produktsegmente: Batterien, Power Supplies, Elektromechanik / Verbindungstechnik, Halbleiter, Wireless, Industrial Computing, Keyboards, Passivkomponenten, Quarze, Oszillatoren. Für eine breite Kundenbasis bietet Ineltro AG technische Beratung und Designunterstützung an, abgestützt durch ein internationales Lieferantenund Beschaffungsnetzwerk. Mit dem gut dotierten lokalen Lager in Regensdorf wird ein Höchstmass an Flexibilität und kurze Lieferzeiten erreicht.

Firmengeschäft: Seit drei Jahrzehnten ist Lenze Bachofen mit Stolz ein zuverlässiger Partner in der Antriebs- und Automatisierungstechnik. Was 1974 mit einem kleinen, engagierten und zukunftsorientierten Team als «Simplana Bachofen» begann, hat sich zu einem wichtig Anbieter auf dem Schweizer Markt entwickelt – der Lenze Bachofen AG. Eine klare Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden, innovative qualitativ hochwertige Produkte zu marktgerechten Preisen, gepaart mit einer begeisterten Mannschaft waren und sind der Schlüssel zum Erfolg. Mit den beiden Antriebs- und Automatisierungsspezialisten Lenze und Bachofen stehen zwei erfolgreiche Unternehmen hinter uns. Geschichte in Kürze: 1974 in Uster wird die Simplana Bachofen AG gegründet. 1977 Lenze bringt den ersten eigenen Frequenzumrichter für AC-Motoren heraus. 1984 Die Firma wird in Lenze Bachofen AG umbenannt. 1986 Start der Lenze Servotechnik 1987 Die ersten Mikroprozessor-gesteuerten Frequenzumrichter werden entwickelt. 1994 Zertifikat nach ISO9001 für Lenze Bachofen 1996 Eine hochmoderne Fabrik für die automatisierte Linienfertigung von Antriebselektronik geht in Betrieb. 1997 Die Lenze-Gruppe feiert ihr 50jähriges Bestehen. 2002 Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Ackerstrasse 45

Gründung: 1996/2005 (Ausgründung der Eurodis)

2004 Einführung von SAP bei Lenze Bachofen AG 2004 Lenze Bachofen AG feiert ihr 30jähriges Bestehen.

Mitarbeitende: 23

Mitarbeitende: 40

Geschäftsleitung: Hanspeter Zaugg, Marc Hunziker

Gründungsjahr: 1974

Qualitätssicherung: ISO 9001

Qualtiätsmanagement: ISO 9001

Ineltro AG Riedthofstrasse 100 8105 Regensdorf Tel. 043 343 73 00, Fax 043 343 73 09 www.ineltro.ch contact@ineltro.ch

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Lenze Bachofen AG Ackerstrasse 45, 8610 Uster Tel. 043 399 14 14 Fax 043 399 14 24 info@lenze-bachofen.ch www.lenze-bachofen.ch


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Kontron Firmenbezeichnung: Weltweit führender Hersteller von Industrial- und Embedded-Computer-Technologie Standorte: Hauptsitz in Eching (D), Niederlassungen weltweit in allen relevanten Ländern Produkteprogramm: Panel-PC, Hutschienen-PC, Industrieserver, Box-PC, CompactPCI-Boards und -Systeme sowie Soft-SPSen, OPC-Server und alle relevanten Embedded-Formfaktoren bis hin zum Computer-on-Modul. Dienstleistungen: Von branchenspezifisch zertifizierten Gesamtsystemen inklusive aller I/O-Erweiterungen, über kundenspezifische Housings und Boardvariationen bis hin zur kundenspezifischen Entwicklung von OEMSteuerungsplattformen auf Basis unserer Automatisierungsplattformen. Firmenporträt: Im Bereich Hard- und Software für die Automatisierung besteht Kontrons Kernkompetenz darin, robuste und langzeitverfügbare Computing-Plattformen für OEM bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Je nach Anforderung entweder als fertiges System (inklusive Gehäuse) oder als Boardlevel-Produkt für den Einbau in Maschinen und Anlagen. Zahlreiche Softwaredienstleistungen wie die Entwicklung spezifischer OPC-Server oder die Integration einer Soft-SPS und Feldbusse wie Industrial Ethernet runden das Leistungsspektrum ab.

National Instruments Firmenporträt: National Instruments, gegründet 1976 in Austin, Texas/ USA, ist bereits seit 30 Jahren Pionier auf dem Gebiet rund um die Technologien der Mess- und Automatisierungstechnik und einer der Marktführer im Bereich der virtuellen Instrumentierung. Durch die Nutzung des PCs und handelsüblicher Technologien ermöglicht die virtuelle Instrumentierung erhöhte Produktivität bei gesenkten Kosten für Prüf-, Steuer-, Regel- und Designapplikationen mittels leicht integrierbarer Software, wie etwa der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW und modularer Hardware für die Datenerfassung und Gerätesteuerung. Niederlassungen: Austin/ Texas (Stammsitz) und weltweit mehr als 35 Niederlassungen Produktlinien: Steuer- und Regelung verteilte I/Os industrielle Datenerfassung National Instruments Switzerland Corp.: Firmengründung: 1990 Sitz: Ennetbaden/Zürich

Mitarbeitende: 2300 weltweit Erfahrung seit 1957 Zertifizierung: Alle relevanten Zertifikate, Akkreditierungen und Normen.

NI Switzerland Corp. Austin Zweigniederlassung Ennetbaden Sonnenbergstr. 53 5408 Ennetbaden Tel. 056 2005151, Fax 056 2005155 ni.switzerland@ni.com www.ni.com/switzerland

Kontron AG Oskar-von-Miller-Strasse 1 85386 Eching/München Tel. +49 81-65 77-777 Fax +49 81-65 77 279 www.kontron.de sales@kontron.com

O M N I R AY Firmenbezeichnung: Handels- und Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automation Produkteprogramm: Steuerungstechnik, Komponenten und Systemkomponenten für den Schaltschrank und für Feldapplikationen, Reihenklemmen, Leiterplattenanschlusstechnik, Überspannungsschutz, Leergehäuse, Industriesteckverbinder, Antriebstechnik, Anzeigesysteme, Chassis, Embedded Computer, Industrie Computer, Kühlkörper, Lüftertechnik, Magnettechnik, Netzwerktechnik, Panel PC, Pneumatik/Fluidtechnik, Schalttechnik, Sensorik, Serial Devices, Prozessautomation. Dienstleistungen: Information und technische Beratung, Schulung, Seminare, Integrationssupport, Installation und Inbetriebnahme Betriebssysteme (MS-OS/RTOS) sowie Applikationssoftware des Kunden, Burn-In und Funktionstests. Firmenporträt: Aus Produkte werden Systeme, woraus wiederum Lösungen entstehen. Diese drei Integrationsstufen in der Angebotskette werden konsequent umgesetzt und so werden nachhaltige Werte für unsere Kunden geschaffen. Mitarbeitende: 35

Phoenix Mecano Komponenten Firmenbezeichnung: Hersteller von Industrie- und Elektronikkomponenten Niederlassungen: Stein am Rhein und Niederdorf (BL), weltweit in allen wichtigen Industrieländern Produktprogramm: Gehäuse für die Maschinen- u. Elektronikindustrie, Abzweigdosen, Klemmenkasten, Baugruppenträger, Compact PCI, Backplanes, Kabelverschraubungen, Printklemmen, Reihenklemmen, Prüfstifte, Steckverbinder, Prüfstifte, Codierschalter, Induktivitäten, Folientastaturen, Rohrspannelemente, Profilmontagesysteme, Schutzgitter, Maschinengrundgestelle, Lineareinheiten, Elektrozylinder, Hubsäulen. Dienstleistungen: Individueller Bearbeitungsservice ab Einzelstück mit Fräsund Bohrarbeiten, Gravuren, Sonderlackierungen, Bedruckung und Teilmontage von Baugruppen. Ausführung innerhalb weniger Tage, Standardprodukte und Profilzuschnitte gleichentags. Firmenporträt: Unternehmensgründung 1982, in leistungsfähiger Produktion werden Standardprodukte kundenspezifisch angepasst. Ein hoch motiviertes Team mit erfahrenen Spezialisten findet gemeinsam mit den Kunden das optimale Produkt. Mitarbeiter: 125 (CH), 4000 (weltweit)

Gründungsjahr: 1950

Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000

OMNI RAY AG Im Schörli 5 8600 Dübendorf Tel. 044 802 28 80 info@omniray.ch www.omniray.ch

Phoenix Mecano Komponenten AG Hofwiesenstr. 6 8260 Stein am Rhein Tel. 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch www.phoenix-mecano.ch

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Primelco Visual Data Firmenbezeichnung: Handels- und Produktionsunternehmen für Visualisierungs-Systeme und Industrie-Komponenten Niederlassungen: Baar (Hauptsitz und Produktion), Lausanne (Verkaufsbüro) Firmenportrait: Primelco Visual Data AG ist ein führendes, technisch orientiertes Unternehmen für Visualisierungssysteme, Industrie-Komponenten und Sicherheitstechnik mit eigener Entwicklungs- und Produktionsstätte. Langzeitschutz der Investitionen ist bei Primelco ein wichtiger Grundsatz der Kundenorientierung. Partner: • 3M Touch Systems Inc (Microtouch). • Advantech Premier Partner, • Bernstein AG, Safe Solutions, • Winmate (Fertigungspartner in Taiwan) • Beck Elektronik, • ddm hopt+schuler • bbv Software Services AG, kundenorientierte Softwarelösungen. • BERGHOF Automationstechnik GmbH: Konzept und Qualität aus Deutschland, um Automationsprojekte markant zu vereinfachen

Panasonic Produkte: Relais mit Schwerpunkten bei Miniaturisierung und TelecomAnwendungen, Mikroschalter – insbesondere der Schutzklasse IP67, Photosensorik und Laser-Messtechnik und -Beschriftungssysteme, Steuerungen (SPS), Vision-Systeme, insbesondere für Fertigungsüberwachung Dienstleistungen: Kompetente Beratung und notwendiger Support für alle angebotenen Produkte, zu Steuersystemen überdies Workshops und projektbegleitende Schulungen, Systemlösungen und gesamte Projekte für Vision Systems Firmenporträt: Panasonic Electric Works Schweiz ist eine Tochtergesellschaft der Pansonic/Matsushita-Gruppe in München mit Hauptsitz in Japan. Matsushita Electric Works beschäftigt rund 30 000 Mitarbeiter, davon etwa 4000 im Geschäftsbereich Automation Controls. Mit 45 Produktionsstätten und 200 Vertriebsgesellschaften in Europa, USA, Südostasien, Japan und China wird jährlich ein Umsatz von 9,5 Milliarden USD erwirtschaftet. Seit Jahrzehnten fertigt Matsushita Komponenten und Produkte der FabrikAutomation für kontinentale Märkte mit Markennamen wie Panasonic, Sunx und National. Mitarbeitende: 14 (CH) Gründungsjahr: 1975 Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000

Produktegruppen: • Multimedia-Lösungen (Data Signage), • Monitore / Touchscreens (Industriequalität, kundenspezifischen Einbau), • Bedieneinheiten / Panel PCs (kundenspezifische Lösungen), • Industrie-PC’s Fanless, • Touchsensoren, LCD-Kits, und PC Boards, • Schaltertechnik, Sicherheitstechnik, Sensortechnik und Gehäusetechnik, • Miniaturschalter und Ausweiskarten-Lesegeräte. Strategische Allianz: Primelco hat im Mai 2006 mit BERGHOF Automationstechnik GmbH (Eningen, D) und dem Softwarehaus bbv Software Services AG (Luzern) eine strategische Allianz geschlossen, um das Hardwareangebot für Automatisierung mit innovativen Produkten markant zu verstärken und für komplexe kundenspezifische Lösungen zusammen mit den bestehenden Vertretungen sowie der eigenen Produktions- und Engineering-Abteilung zusätzliches Know-how in einem umfassenden Angebot für Automation, Visualisierung und Sicherheitstechnik zur Verfügung zu stellen.

Panasonic Electric Works Schweiz AG Grundstrasse 8, 6343 Rotkreuz Tel. 041 799 70 60 Fax 041 799 70 55 info-ch@eu.pewg.panasonic.com www.panasonic-electric-works.ch

Phoenix Contact Firmenbezeichnung: Universalist für elektromechanische Verbindungselemente, Interface- und Automatisierungstechnik, Überspannungsschutzkonzepte sowie alle die damit verbundenen Dienstleistungen. Produktprogramm: Hardware für die Automation: Kompakt-Steuerungen PC-basiert, IPCs und Bedienpanels

Mitarbeitende: 30

Software: IEC 61131, Visualisierung, Sicherheitssteuerung Gründungsjahr: 1988

Kommunikation: Interbus, Profibus, Profinet, Ethernet, CANopen, DeviceNet, AS-i, Modbus-TCP E/A-Komponenten: Bauformen IP20 und IP67, Modular und kompakt

Qualitätsmangement: ISO 9001: 2000 (SQS) Demnächst zu treffen: electronica München, 14.11 – 17.11.2006, RTECC Lucerne, 26.9.2006

Portrait: Die vergangenen 25 Jahre waren eine einzige Erfolgsgeschichte. Der Schlüssel zum Erfolg sind ein umfassendes Sortiment, innovative Produkte, motivierte Mitarbeiter und treue Kunden. Mitarbeitende: 65 Erfahrung seit 1981 Zertifizierung: DIN EN ISO 9001 und 14001 Phoenix Contact pflegt den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zugunsten von Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Umwelt. Die Grundlagen der internaionalen Norm DIN EN ISO 9001 und 14001 stellen dies sicher.

Primelco Visual Data AG Neuhofstrasse 25 6340 Baar Tel. 041 767 01 70, Fax 041 767 01 79 visual@primelco.ch www.primelco.ch

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Phoenix Contact Zürcherstrasse 22 8317 Tagelswangen Tel. 052 354 55 55


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Pilz Industrieelektronik Firmenbezeichnung: Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Investitionsgüter im Bereich sichere Automatisierungstechnik

SERVAX | Landert Motoren Firmenbezeichnung: Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Elektroantrieben nach Mass

Standorte: Mägenwil (Hauptsitz), Le Landeron (Zweigstelle) Produkteprogramm: Durchgängiges Konzept an Lösungen, die sich branchenweit einsetzen lassen. – Sicherheits- und Standardsteuerungsfunktionen – Maschinen und Anlagen – Aufbau zentral oder dezentral – Einzelnes Produkt oder Gesamtlösung Dienstleistungen: Pilz bietet ein komplettes Paket an Dienstleistungen, Konzepten und Lösungen rund um den sicheren Betrieb des Produktionsprozesses – von der Beratung über Engineering bis hin zu Schulungen. Firmenporträt: Pilz ist Spezialist für die Beratung und den Vertrieb von Produkten im Bereich der Sicherheitstechnik (für Mensch und Maschine). In Zukunft werden als Solution Supplier vermehrt gesamtheitliche Lösungen für die Sicherheits- und Steuerungstechnik angeboten, einschliesslich Motion Control. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich Dienstleistungen für die sichere Automation, von der Risikoanalyse bis hin zur vollständigen Systemintegration. Mitarbeitende: 8 (CH)

Produkteprogramm: Elektroantriebe nach Mass – das ist der Standard! SERVAX bietet seit 1924 Antriebslösungen aus einer Hand: Sie greifen bei den Antriebslösungen nach Mass auf ihr modulares Konzept zurück und integrieren die Motoren in die Kundenapplikation. Flexibilität ist dabei einer der Erfolgsfaktoren. SERVAX bietet Antriebe nach Mass in folgenden Bereichen an: • High Torque Direktantriebs-Systeme (mit Wellenende oder Hohlwelle) Drehzahlen bis 1000 1/min, Drehmoment bis 100 Nm • High Speed Motoren und Motoreneinbausätze (synchron und asynchron) Rotor-Umfangsgeschwindigkeit: max. 150 m/s • High Power Flüssigkeitsgekühlte Synchron- und Asynchronmotoren Leistung bis 250 kW, Drehmoment bis 1500 Nm • Door Actuators Schutztürantriebssysteme für Werkzeugmaschinen Zugkraft: 100 bis 1200 N

Erfahrung seit 1996 Zertifizierung: ISO 9001:2000

Pilz Industrieelektronik GmbH Lea Schwappacher Tel. 062 889 79 33 Fax 062 889 79 40 l.schwappacher@pilz.ch www.pilz.ch

The MathWorks Firmenbezeichnung: Anbieter von Technical Computing und Model Based Design Software für Ingenieure und Wissenschaftler

Firmenporträt: SERVAX Drives – eine Division der Firma Landert Motoren AG – zählt mit ihren 120 Mitarbeitenden zu den führenden Anbieterinnen von massgeschneiderten Antriebslösungen und Schutztürantrieben. Entwickelt, konstruiert und produziert werden die Antriebe in Bülach; weitere Produktionsstandorte befinden sich in Ballwil und in Indien. Bei der Erfüllung von Kundenwünschen wird die Flexibilität durch die hohe Fertigungstiefe erhöht. Gründungsjahr: 1924 Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000

Standorte: Gümligen (CH), Natick/Massachusetts (Hauptsitz) und weltweit Produkteprogramm und Dienstleistungen: Auf den Kernprodukten MATLAB und Simulink basierend, bietet The MathWorks eine breite Palette von Entwicklungswerkzeugen und Dienstleistungen zur schnellen Lösung anspruchsvoller technischer Problemstellungen für die Bereiche Automobile, Luft- und Raumfahrt, Telekommunikation, Halbleiter-/Elektrotechnik, Medizin, Finanzwesen, Biotechnologie usw. an. Firmenporträt: The MathWorks ist ein weltweit führende Entwickler und Anbieter von technischer Software für mathematische Berechnungen. MATLAB bildet die Grundlage für alle MathWorks-Produkte und ist anerkannt als führende Sprache der Industrie für technische Berechnungen. Über 600 000 Anwender aus Forschung, Entwicklung und Wissenschaft in mehr als 100 Ländern arbeiten damit an den innovativsten TechnologieSchmieden. Das Unternehmen ist in privater Hand und seit der Gründung profitabel. Einen entscheidenden Anteil am Unternehmenserfolg hat die Firmenkultur Mitarbeitende: 1400 (weltweit) Gründung: 1984 (USA), 2000 (CH)

The MathWorks GmbH Schürmattstrasse 6+8 3073 Gümligen Tel. 031 950 60 20 Fax 031 950 60 22 www.mathworks.de

SERVAX | Landert Motoren AG Unterweg 14 8180 Bülach-Zürich, Schweiz Tel. 044 863 51 11 Fax 044 860 65 22 Iwww.servax.com info@servax.com

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High

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Automatisieren, Positionieren und Handhaben Der Antriebsspezialist Berger Lahr erweitert seine Produktpalette standardisierter und kundenspezifischer Lösungskonzepte für das Automatisieren, Positionieren und Handhaben.

D

as umfangreiche Produkt-Portfolio an elektrischen Antriebs-und Automatisierungskomponenten, Leistungselektronik und Positioniersteuerungen mit passender Software löst eine Vielzahl von Bewegungsaufgaben auf modernste Weise.Dabei hat die Antriebstechnik mit hochdynamischen Schrittmotoren, AC-Servomotoren, dezentralen intelligenten Kompaktantrieben und modularen Linearantrieben hohe Priorität.

Schrittmotorantriebe mit Feldbus 3-Phasen-Schrittmotoren sind schon seit langem in der klassischen Antriebs-

Geschäftsführer Pirmin Meier erklärt Schrittmotorantriebe mit Feldbus on Board.

technik eine wirtschaftliche und robuste Alternative. Eine neue Version der Schrittmotorverstärker in der SD3-Familie bietet nun die Feldbustechnologie on Board. Netzteil für 115 und 230 V und Netzfilter sind bereits integriert. Es stehen kostengünstige und leistungsfähige Komplettlösungen in identischer Gehäuseabmessung mit 2,5 A und 6,8 A (mit Lüfter),19,7 Nm zur Verfügung.Neu sind zwei Gerätetypen mit integrierter Feldbustechnologie mit CANopen, Modbus oder Profibus. Für die Betriebsart «elektronisches Getriebe» ist eine RS-422-Schnittstelle vorgesehen. Über den Feldbus sind die Betriebsarten «Punkt-zu-Punkt» und «Geschwindigkeitsprofil» realisierbar.

Linear Motion aus dem Baukasten

Verkaufsleiter Daniel Kobler präsentiert Linearachsensysteme, die sich kurzfristig kundenspezifisch konfigurieren lassen.

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Ein modular aufgebautes Linearachssystem ermöglicht Positionieren und Automatisieren aus dem Baukasten. Der Laufwagen wird mit Spindel oder Zahnriemen angetrieben und mittels eines Rollen- oder Kugelumlaufsystems geführt. Die Achsen zeichnen sich aus durch hohe Positioniergenauigkeit, Vorschubkraft und Steifigkeit selbst bei wechselnder Gegenkraft. Ausgelegt für Lasten bis 100 kg sind Spindeldrehzahlen bis 3000 U/min bei Arbeitshublängen bis 3000 mm möglich. Auch bei grossen Hüben erlauben mitlaufende Spindelunterstützungen hohe Spindeldrehzahlen.Drei Baugrössen mit Kugelumlaufführungen und unterschiedlichen Spindelsteigungen ermöglichen anwendungsspezifische Konfigurationen.

Explosionsgeschützte Antriebe Die Kompaktantrieben IclA enthalten alles, um einen bürstenlosen Motor zu bewegen und zu steuern.Dazu gehören die Leistungs- sowie Positionierelektronik,Encoder bis hin zum Feldbussystem und,falls erforderlich,auch ein Getriebe. Neu in der Produktfamilie ist eine Variante nach den ATEX-Richtlinien. Die Kompaktantriebe gibt es mittlerweile in drei verschiedenen Motortechnologien mit speziellen Antriebscharakteristiken.

Servoantriebe mit integrierten Schnittstellen Lexium 05 ist eine umfassende und leistungsstarke Baureihe aus Servoantrieben mit Leistungsbereichen von 0,4 kW bis 6 kW und 115 bis 480 V sowie Servomotoren mit Drehmomenten von 0,5 bis 36 Nm bei Drehzahlen von 1500 bis 8000 min-1. Betriebsarten wie Punkt-zu-Punkt-Betrieb bei absoluter oder relativer Positionierung, Drehzahl- bzw. Drehmomentregelung, elektronischem Getriebe oder manuellem Modus ermöglichen die perfekte Anpassung an die zu steuernde Bewegung. Die Feldbusschnittstellen CANopen,Profibus DP und Modbus erlauben schnellen Datenaustausch und direkte Anbindung an industrielle Automatisierungen. (hr) ■ Berger Lahr Positec AG Tel. 071 855 75 75 schweiz@berger-lahr.com

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Antriebe + Fluidik

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Kleiner Servo ganz gross Yaskawa als Partner von OMRON im Antriebsbereich ist einer der führenden Hersteller im Bereich der ServoAntriebstechnologie. Das Erfolgsrezept der Yaskawa-Servos ist ihre Zuverlässigkeit und das Drehmoment-/GrösseVerhältnis. Mit einer automatischen Regelkreiseinstellung (dynamische Selbsteinstellung) punktet Junma zusätzlich.

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ür eine optimale Servosteuerung müssen die Steuerungsparameter des Servoantriebes auf das Trägheitsmoment und die Resonanzeigenschaften der Maschine eingestellt werden. Die Eigenschaften der Maschine sind nur schwer zu bestimmen und das Einstellen der Parameter des Servoantriebes ist zeitaufwändig und kompliziert. Nicht jedoch beim Servosystem Junma. Die Funktion «Regelkreiseinstellungsautomatik» ermög-

SPS Serie CJ1 mit dem Modul NCF71 für direkten Mechatrolink-Anschluss und einfache Verbindung zum PC bzw. Terminal

licht eine dynamische Selbsteinstellung. Es gibt einen Typ mit integriertem Mechatrolink (Highspeed Motionbus). Die Istwert-Korrektur passt das interne Ergebnis einer Berechnung im Drehzahlregelkreis an, sodass immer die gleichen Reaktionseigenschaften erreicht werden, ohne das Trägheitsmoment zu ändern. Die Auto-Sperre erfasst mechanische Resonanzspitzen und setzt Sperrfilter, um die Resonanz zu unterdrücken.

Omron mit Junma Junma zusammen mit Omrons SPS und Bedienterminal wird so zu einem starken System. Fertige Funktionsblöcke nach PLCopen in der SPS, fertig gezeichnete und programmierte Bausteine im Terminal, Kommunikation über eine Schnittstelle zu allen Produkten sowie eine schnelle Verdrahtung vereinfachen den Maschinenbau. ZFV ist ein einfaches und benutzerfreundliches Bildverarbeitungssystem. Ein Bildschirm für die Einstellung und Live-Anzeige des zu kontrollierenden Objekts sowie ein paar Tasten für die Konfiguration und die Navigation im Menü – mehr ist nicht nötig. Ohne PC und spezielle Kenntnisse kann jeder Benutzer Änderungen vornehmen. Das ZFV und ZFV-Color bietet ein breites Spektrum

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an Einstellungen sowie Prüfmöglichkeiten.

Es darf gespart werden . . . . . . beim Platz im Schaltschrank, dank der kompakten Bauform von z. B. 45 x 150 x 130 mm für einen 400-WVerstärker . . . bei der Verdrahtung, dank des integrierten Mechatrolink-Bus . . . beim Zeitaufwand, dank fertigen Funktionsbausteinen nach PLCopen in der SPS bzw. makroprogrammierten Bausteinen (Smart Active Parts) . . . bei der Konfiguration durch die automatische Regelkreiseinstellung, das parameterlose Konzept und den Zugriff auf alle Produkte über eine einzige Schnittstelle . . . bei der Inbetriebsetzung ohne Programm der SPS (hr) ■

Autor und Infos Martin Reh OMRON ELECTRONICS AG Sennweidstr. 44 6312 Steinhausen Tel. 041 748 13 55


Doppel-Federkraftbremse BFK 457 Die BFK457 bestechen durch geräuschgedämpfte Ankerscheiben und Aluminiumrotoren – und somit unglaublich leise Schaltgeräusche. Der überzeugende Preis rundet das Angebot ab. Die BFK457 eignet sich für verschiedene Anforderungen und eine Vielzahl von Anwendungen. Durch die geräuschgedämpfte Bauart ist z. B. das Theater als Einsatzgebiet bestens geeignet. Bei Personenaufzügen sorgen BFK457 für sichere Fahrt dank der doppelt ausgeführten Federkraftbremse. Die Montage ist einfach auszuführen dank dem durchdachten Aufbau.

Der Manager für Antriebe!

Easy 144 Lenze Bachofen AG 043 399 14 14, info@lenze-bachofen.ch

Servoantriebe von www.parkem.ch

Digitaler Servoregler Der Xenus ist ein digitaler Servoregler mit Positions-, Geschwindigkeits- und Stromregelung für bürstenlose AC- und bürstenbehaftete DC-Motoren. Er arbeitet mit einer Spannung von 100 bis 240 VAC (1oder 3-phasig) und stellt einen Strom von 4 bis 40 A zur Verfügung. Die Sollwertvorgabe erfolgt über CANopen, DeviceNet, RS232 oder ±10V. Die Ansteuerung über CANopen ist möglich mit LabView, VB.NET oder C++ ermöglichen. Die im Xenus verwendete Vektorregelung weist hervorragende Eigenschaften auf. Der Stromregelkreis kann automatisch optimiert werden. Der Xenus bietet weiter eine Autophasing-Funktion, welche Verdrahtungsfehler bezüglich Motorphasen, Encoder und Hallsensoren automatisch korrigiert. Der Benutzer kann bis zu 32 Sequenzen ablegen, welche aus einem oder mehreren Befehlen wie z.

Xenus • Indexer • el. Getriebe, CAM • CANopen/DeviceNet • RS232 • digitale I/O’s • 100 – 240 VAC • max 14A cont / 28A peak Mehr Infos unter www.parkem.ch/xenus

B. Homing, Positionierung mit/ohne Ruckbegrenzung, Anpassung der Bewegungs- und Regel-Parameter sowie diversen Motion-Befehlen besteht. Parkem AG 056 493 38 83, info@parkem.ch

Easy 165

Junus • DC-Regler brushed Motors • Velocity/Torque Modus • RS232 • Feedback: Back-EMF • 20 – 180 VDC www.parkem.ch/junus

Servomotoren und -verstärker Die Firma Hutmacher & Schlund AG hat neu erstklassige Servomotoren und Servoverstärker des Herstellers Axor Industries im Programm. Dieser Hersteller zeichnet sich aus durch Zuverlässigkeit, Kostenbewusstsein und kundenspezifische Servolösungen. Die Produktpalette umfasst eine grosse Vielfalt an verschiedenen Servomotoren von 0,045 bis 30 Nm. Die dazu passenden Servoverstärker für bürstenlose sowie bürstenbehaftete AC- und DCServomotoren bis 30 Nm stellt Axor ebenfalls selber her. Nebst Standardanwendungen steht auch eine Reihe vollständig kundengebundener Servoanwendungen zur Verfügung. Als Besonderheit gibt es neu den bürstenlosen Motor «Fast-Back» mit integriertem, digitalem Ver-

Accelnet • gleiche Funktionen wie Xenus • sehr klein und kompakt • 20 – 180 VDC www.parkem.ch/accelnet

Stepnet • Schrittmotorantrieb mit gleichen Funktionen wie Xenus • 20 – 75 VDC www.parkem.ch/stepnet stärker mit CAN-Bus. Der «Fast-Back» kann direkt an 220 Volt angeschlossen werden und ist im Bereich von 1,1 bis 3,8 Nm lieferbar. Durch diese Integration wird der Verkabelungsaufwand reduziert. Hutmacher + Schlund AG 062 837 80 55, info@hus.ch

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Parkem AG Täfernstrasse 37 5405 Baden-Dättwil

Tel. 056 493 38 83 Fax 056 493 42 10 info@parkem.ch


Die Kompaktantriebe von maxon kombinieren Steuerung, Sensorik und Motor im modernen Alu-Gehäuse. Bestehende Produkte in angepasster Ausführung ermöglichen robuste, Platz sparende Antriebslösungen mit hoher Leistungsdichte. Der hochdynamische, wartungsfreie Positionierantrieb MCD EPOS hat Feldbus-Anbindung und eine maximale Leistung von 60 Watt.

Kompaktantrieb mit Feldbus D

em Bedürfnis nach minimalem Platzbedarf bei grosser Funktionalität werden die maxon-Kompaktantriebe voll gerecht.Sie sind sehr flexibel einsetzbar, beispielsweise in der Automation, Robotik oder für Laboranwendungen.MCD EPOS ist eine Kombination aus bürstenlosem ECMotor,digitalem Encoder MR und volldigitaler EPOS-Positioniersteuerung. Durch die Optimierung der Komponenten wurden Kosten gespart. Der Preis des Antriebs ist hoch wettbewerbsfähig und liegt deutlich tiefer liegt als der Preis der Einzelprodukte. Der geringere Montageaufwand erspart weitere Kosten. Die optimierte Steuerungs-Motor-Kombination mit einer Abgabeleistung bis zu 60 Watt als wartungsfreier, hochdynamischer

Autor Michael Schroff maxon motor ag Postfach 263 6072 Sachseln Tel. 041 666 15 00 Fax 041 666 16 50 www.maxonmotor.com info@maxonmotor.com

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Positionierantrieb ist sehr funktional bei einem hohen Wirkungsgrad. Der direkte Anschluss an den CANopenBus oder an eine SPS-Steuerung minimiert den Verdrahtungsaufwand. Ansteuerung, Parametrisierung und Diagnose des Antriebs erfolgt über CAN-Bus oder die serielle Schnittstelle (RS232).Mehrere optisch entkoppelte Ein- und Ausgänge erlauben die

Der maxon-Kompaktantrieb MCD mit Feldbusanbindung kombiniert Steuerung, Sensorik und Motor im modernen AluGehäuse. Bestehende Produkte ergeben in angepasster Ausführung robuste, Platz sparende Antriebslösungen mit hoher Leistungsdichte.

Auswertung von Sensoren und Ereignissen direkt im Antrieb. Die programmierbare Variante MCD EPOS P besitzt Prozessor und Speicher für einen Standalone-Betrieb. Bis zu 127 weitere CANopen-Komponenten können angesteuert werden. Für grössere Drehmomente stehen optional Planetengetriebe aus dem maxon-gear-Programm zur Auswahl.

Die beiden NASA-Marsfahrzeuge «Spirit» und «Opportunity» sind mit je 39 Elektromotoren des Schweizer Herstellers maxon motor ausgerüstet.


Die Programmierung der Antriebe erfolgt nach IEC 61131-3 Standard über das leistungsstarke Tool «EPOS Studio». Die Integration der Motion-Control-Bibliothek nach dem verbreiteten PLCopen-Standard verringert die Komplexität und den Entwicklungsaufwand der Programme erheblich.

EPOS – Easy-to-use POsitioning System Die Positioniersteuerungen «EPOS» sind in modernster Technologie ausgeführt und bilden zusammen mit maxon-Motoren Komplettlösungen für exakte Positionier- und geregelte Drehbewegungen. Der MCD ist die Kombination von Powermotor,Sensorik und Steuerung. Die Controller gibt es in drei Baugrössen. Damit kann man dynamische Hightech-Positioniersteuerungen im Leistungsbereich von etwa 700 W bis herunter zu Mikroantrieben im Wattbereich,kaum grösser als eine Streichholzschachtel, realisieren. In Verbindung mit maxon-Motoren lassen sich damit perfekt abgestimmte Präzisionsantriebe für fast alle Gebiete der Automatisierungstechnik zusammenstellen. Die EPOS-Positioniersteuerungen bieten den Betrieb im Positions-, Geschwindigkeits- und Stromregel-Modus und können per Softwarekommando für den Betrieb

Und läuft und läuft … Die zwei Marsfahrzeuge Spirit und Opportunity sind nun schon seit über zwei Jahren auf dem Mars voll funktionsfähig und haben ein Vielfaches der erwarteten Lebensdauer erreicht. Sie hatten im April 2004 ihr Ziel erreicht, während 90 Tagen auf der Marsoberfläche nach Beweisen für die frühere Existenz von Wasser zu suchen. Zu diesem Erfolg haben auch die 39 Gleichstrommotoren von maxon beigetragen, die in jedem Fahrzeug eingebaut sind. Während der RE 20 speziell für diese Applikation konstruiert wurde, ist der RE 25 Motor ein Die in den NASA-Marsfahrzeugen «Spirit» Katalog-Produkt mit geringen Anpassun- und «Opportunity» eingesetzten Motoren gen, denn die Motoren müssen extremen messen 20 respektive 25 mm im DurchBedingungen trotzen, wie z. B. Temperatur- messer und sind mit einem Encoder ausgerüstet. wechsel zwischen –120° C und +25° C.

mit DC-Motoren und EC-Motoren konfiguriert werden. Bei bürstenlosen EC-Motoren wird eine sinusförmige Stromkommutierung und Space-Vektor-PWM Modulation verwendet. Daraus folgen: hoher Motorwirkungsgrad, kleines Momentenrippel und geringes Motorgeräusch. Die Algorithmen sind auf einem schnellen digitalen Signalprozessor implementiert und garantieren bestes Reglerverhalten. Eingebaute Drosseln ermöglichen den problemlosen Betrieb, selbst mit niederimpedanten

Die programmierbare Positioniersteuerung EPOS P verfügt als Master-Version zusätzlich über einen eingebauten Prozessor und Speicher für Standalone-Betrieb und das Ansteuern von bis zu 127 weiteren Antriebseinheiten.

Motoren. Die EPOS Module haben sowohl freie digitale und analoge Eingänge als auch digitale Ausgänge für den Anschluss von Antriebsperipherie, Endschaltern usw. Eine spezielle Betriebsart kann über den Step-direction-Modus realisiert werden. Damit ist eine Steuerungsmethode ähnlich wie bei einem Schrittmotor möglich. Jeder Step-Impuls wird umgesetzt in eine inkrementelle Drehbewegung des Motors. Auch die Quadratursignale eines Encoders werden von diesen Eingängen akzeptiert. Durch Konfiguration des Skalierungsfaktors kann ein elektronisches Getriebe sehr einfach realisiert werden. In den meisten Anwendungen wird EPOS über eine RS232- oder CANBus-Schnittstelle gesteuert. Der CANBus eignet sich speziell für die Vernetzung von mehreren Antrieben. Dieser Datenbus hat sich durch seine hohe Verbreitung im Automobilbereich eine sehr starke Position in der Automatisierungsindustrie gesichert und zeichnet sich aus durch gute Leis-

EOD-Roboter im Einsatz im Flugzeug oder im Zug

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Detaillierte Informationen dazu sind auch in der Application Note «RS232 to CANopen Gateway» beschrieben. Automatisierungssysteme mit überwiegend Punkt-zu-Punkt-Positionierbetrieb können problemlos bis auf 127 Achsen ausgebaut werden. Typische Anwendungen sind Anschlagverstellungen in komplizierten Bearbeitungsmaschinen, Sortiermaschinen, Produktionsmaschinen usw. Mit einem geeigneten CAN-Master können auch synchron verkoppelte MehrachDer 4-polige Powermotor EC-powermax sensysteme mit 2 bis etwa 6 Achsen 30 liefert mit Ø30 mm und nur 270 g pro CAN-Bus aufgebaut werden. Gewicht herausragende 200 Watt DauerTypische Anwendungen dafür sind leistung und weist dank der Wicklungstechnologie rastmomentfreie Bewegung Wickelmaschinen, Druckmaschinen, elektronische Getriebe, Kurvenscheiund die extreme Lebensdauer auf. ben und Roboter. Zur Konfigurierung, Inbetriebnahme und für das Autotuning von Reglerparametern steht ein Windows-basiertungsfähigkeit für motion-controltes, intuitiv bedienbares grafisches Anwendungen, hohe Zuverlässigkeit, User Interface zur Verfügung. VerSicherheit und niedrige Anschaltkosschiedene Wizards (elektronische Asten pro Busknoten. sistenten) helfen eine problemlose InIn die EPOS-Module sind standardibetriebnahme sicherzustellen. Dank sierte CANopen-Protokolle nach CiA dem eingebauten «Data Recorder» implementiert. Die Kommunikation lassen sich dynamische Signale einzwischen allen CAN-Busteilnehmern fach abbilden und analysieren. sowie sämtliche Motion-ControlAll dies wird auf einer CD-ROM mitgeFunktionen der Antriebe sind mit dieliefert,zusammen mit einer ausführlisen Standardprofilen definiert, zum chen Bedienungsanleitung und der Beispiel alle möglichen PositionierWindows Dynamic Link Library (DLL) modes, Referenzierungsarten und die für die RS-232-Schnittstelle. SoftwareAchssynchronisation. Damit ist weit beispiele sind in den gängigen Spragehende Kompatibilität mit anderen chen MS Visual C++, MS Visual Basic, Antriebsherstellern gegeben.

Borland C++, Borland Delphi sowie LabView erhältlich.Weiter stehen eine IEC-1131 Library von Beckhoff sowie STEP7 Libraries von Siemens und VIPA zur Verfügung. Somit ist ein Netzwerkbetrieb mit SPS und CANopen ohne grossen Aufwand realisierbar. Die Bedienungsanleitungen und die Software können auch von der maxon Homepage www.maxonmotor.com kostenlos heruntergeladen werden.

Anwendungsbeispiel EOD-Roboter

Mit EPOS wurde von der Firma Telerob (www.telerob.de) ein ferngesteuerter, batteriebestriebener EOD-Roboter mit Funk-Interface entwickelt, um aus sicherem Abstand gefährdete Bereiche zu erkunden und Sprengladungen unschädlich zu machen, z. B. in Flugzeugen. Zur Kommunikation der Module wird konsequent der CAN-Bus eingesetzt. Mit dem CANopen Protokoll wurde das Gerät schneller, einfacher und modularer entwickelt. Die Achsen werden grösstenteils zeitlich unabhängig angesteuert – die Busperformance genügt den Anforderungen daher problemlos. Durch den Einsatz von Feldbustechnologie können Teilmodule wie Greifarm oder Antrieb für weitere Produkte modular verwendet und mechanische Schnittstellen vereinfachen werden. Die grössten Antriebe finden sich in den vier Antriebsraupen,wo je ein DCMotor mit Durchmesser 40 mm mit Bremse und Encoder eingesetzt wird. Im 7-Achsen-Manipulator mit drehbarem Turm werden kleinere Motoren mit Sensoren verwendet. Insgesamt kommen 9 Antriebe im Leistungsbereich von 5 bis 150 Watt zum Einsatz, die mit dem passenden EPOS Motion Controller angesteuert werden. Die EPOS sind untereinander über einen CAN-Bus vernetzt. Als Mastersystem kommt ein Echtzeitrechner zur Anwendung, der nebst den Antrieben auch das Bedienterminal und die Kamera kontrolliert. Damit der Roboter unabhängig von Kabeln arbeiten kann, werden die Informationen über ein Funk-Interface übertragen. Mit dem Bedienterminal Das EPOS Graphical werden das 4-Ketten-Laufwerk, der User Interface (GUI) Achsen-Manipulator und das Werkist intuitiv bedienbar. zeugwechselsystem bedient. (hr) ■

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Bürstenlose DC-Servomotoren mit integriertem Motion Controller Diese bürstenlosen Motoren bieten einen erweiterten Funktions- und Leistungsumfang, wahlweise mit CAN- oder RS232-Schnittstelle. Die neue Version ist mit «Motion Manager 3» einfach zu bedienen. Erfolgreiche Lösungen weiterentwickeln – mit diesem Anspruch präsentiert Faulhaber die zweite Generation des bewährten «Sinusmotors», des elektronisch kommutierten DC-Servomotors mit integriertem Motion Controller. Auf kleinstem Raum vereint dieses Allround-Paket einen leistungsstarken bürstenlosen DC-Servomotor,einen hochauflösenden Istwertgeber sowie einen programmierbaren Positions- und Drehzahlregler. Der Einsatz von DSPTechnologie ermöglicht hohe Reglerabtastraten und PWM-Frequenzen, wodurch ein hoher Wirkungsgrad und ein gutes Regelverhalten ge-

Motion-Logic-System

währleistet sind. Die Digitaleingänge lassen sich für TTL- oder SPS-Signale kompatibel konfigurieren. MINIMOTOR SA 091 611 31 00 marketing@minimotor.ch

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SYNAX 200 ist in Verbindung mit komfortablen Bedien- und Visualisierungsgeräten von reinen Synchronisationsaufgaben bis hin zur Gesamtautomatisierung skalierbar. Die dezentralen Steuerungen können bis zu einem Verbund von 64 Teilnehmern mit jeweils 40 Antrieben vernetzt werden. Offene Schnittstellen erleichtern die Kommunikation mit Produktionsleitsystemen und übergeordneten Steuerungen, was eine problemlose Integration in das jeweilige Maschinenautomationskonzept erlaubt. Als komplettes Motion-Logic-System bietet SYNAX 200 alle Möglichkeiten zur einfachen Einbindung von Motion Control-Technologie in die Ablaufprogramme nach IEC 61131-3. Neben Bibliotheken mit Bausteinen, Funktionen und vordefinierten Struktu-

ren stehen standardisierte Funktionsbausteine nach PLCopen zur Verfügung. Das Antriebssystem IndraDrive beinhaltet in einem abgestimmten Baukasten kompakte Umrichter und modulare Wechselrichter mit Leistungen bis 160 kW. Bosch Rexroth Schweiz AG 055 464 61 11 info@boschrexroth.ch Easy 193

Mit Drive in die Zukunft!

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Bauelemente

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Visualisierung / Engineering Tools

Regel- und Messtechnik

Hochleistungsfähige Federkraftsteckverbinder Die beiden Federkraftsteckverbinder SPC 5 und SPC 16 von Phoenix Contact sind eine Lösung für montagefreundliche und Zeit sparende Verdrahtung in der Leiterplattenanschlusstechnik. Beide verfügen über den Federkraftanschluss Combi/Spring für den werkzeuglosen Direktanschluss. Die Feder erlaubt, Anschlussquerschnitte bis 6 mm2 flexibel und 10 mm2 starr beim Steckverbinder SPC 5 aufzunehmen. Somit kann bereits im Raster 7,62 mm ein Strom von 41 A übertragen werden. Beim Stecker SPC 16 mit Rastermass 10,16 mm ist der Leiterquerschnitt bis 16 mm2 ebenfalls flexibel ohne Werkzeug und mit geringem Kraftaufwand kontaktierbar. Die Stromtragfähigkeit beträgt hier 76 A. Beide Steckverbinder haben die uneingeschränkte 600-V-UL-Zulassung in der Usegroup C und sind für den internationalen Markt geeignet. Sie sind steckkompatibel zu marktüblichen Grundgehäusen und stellen eine Alternative zu den Verbindern mit Schraubanschluss dar.

Kompakter und kostengünstiger NOT-AUS-Taster Zeit, Bauraum und hohe Sicherheitskategorie sind heute wichtige Faktoren für viele Maschinen. Daher hat Joka Safety den kleinen, aber starken NOT-AUSTaster SMILE entwickelt. Die Baugrösse und die mittigen Löcher für die Befestigung machen den Einbau leicht,vor allem an Aluminiumprofilen,die man heutzutage häufig an Maschinen und Anlagen und zur Schutz-Einzäunung einsetzt.SMILE hat eine oder zwei M12-Steckverbindungen für den schnellen Einbau. Die Ausgänge sind zwei doppelte Öffnerkontakte; wenn an Tina angeschlossen, ermöglicht dies den Anschluss mehrerer NOT-AUS-Taster an eine dynamische Sicherheitsschaltung nach Kategorie 4. Der Taster verfügt auch über eine LED-Anzeige: Grün für «Okay» und Rot für «Abschaltung».

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Winziges optisches Encoder-Modul als preisgünstige Version Avago Technologies kündigte die Erweiterung der Produktserie seiner optischen Ultra-Miniatur Encoder-Module um eine preisgünstige Version an. Das neue und kompakte optische Encoder-Modul AEDA-3200 gehört zu einer Produktfamilie, die in nur einer einzigen Grösse gefertigt wird - bei allen Auflösungen von 2500 bis 7500 CPR. Die Bauteile bieten Motorenherstellern, Systemintegratoren und Ausrüstern eine flexible, preisgünstige Lösung, die zusätzlich Entwicklungskosten minimiert. Das Encoder-Modul wird komplett mit Coderad und Sensor ausgeliefert, ist modular aufgebaut und macht die Integration in Motorendesigns sehr einfach. Avago Technologies, Literatur Service 0049 644 19 24 60 info@promotionteam.de

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Bauelemente

Han-High-Density-Quintax und Han-E-Coax Der robuste, geschirmte Datensteckverbinder Han-Quintax von Harting wird bereits seit vielen Jahren für Bussysteme wie Profibus, Ethernet oder auch der MVB-Bus in der Bahntechnik eingesetzt. Ausgehend von diesem erfolgreichen Steckverbindersystem wurden jetzt zwei neue Quintax-Versionen entwickelt. Der neue Han-High-Density-Quintax kann bis zu 8 D-Sub-Crimpkontakte aufnehmen und entspricht damit den Anforderungen des redundanten MVB-Bussystems.

Der Han-E-Coax ist mit einem Han-E-Crimpkontakt in der Mitte des Quintax-Coaxial angeordnet. Dieser Coax Steckverbinder hat einen Wellenwiderstand von 50 Ohm und ist optimiert für grosse Leitungsdurchmesser. Damit ist er bestens geeignet für coaxiale Datensysteme (z. B. Eurobalise ETCS). Harting AG 044 908 20 60 ch@harting.com

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Für das Relais Typ 899 von Song Chuan stehen zwei verschiedene Kontaktmaterialien zur Verfügung: AgNi für mittlere und hohe Lasten (vom CH-Vertrieb Egli, Fischer & Co. AG empfohlen) und AgSnO für hohe induktive Lasten wie DC-/AC-Motoren oder für Lasten mit hohen Einschaltströmen. Das neue 899 mit AgSnO-Kontaktmaterial ist mit den gleichen Daten approbiert wie die Version AgNi, nämlich mit 10 A bei 250 VAC und +85 °C bzw. 6 A bei 250 VAC und +105 °C. Beide Varianten sind auch zusätzlich mit einer Isolationsbarriere verfügbar, welche die dielektrische Spannungsfestigkeit Kontakt-Kontakt auf 1000 VAC resp. Kontakt-Spule auf 2000 VAC erhöht. Auch die Aussenabmessungen der beiden «Zuckerwürfel» sind mit 19 x 15,5 x 15 mm identisch. Die Serie entspricht der letzten Version EN 60335-1.

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Bauelemente

M16-Rundstecker-System

Push-in-Direktsteck-Technik

Mit der zunehmenden Miniaturisierung stösst die Verbindungstechnik immer wieder an die räumlichen Grenzen des Machbaren. Das EMVtaugliche M16-System wartet bei max. 16 A und 630 V AC mit ähnlichen Leistungsdaten auf wie die grösseren M23-Stecker und eröffnet mit IP67-Schutzgrad und kleinen Abmessungen neue und effiziente Design-Lösungen. Beim M16-Stecker wurden die sonst oft zahlreichen Einzelteile auf ein absolutes Minimum reduziert. Jede Steckverbindung besteht nur aus Gehäuse, Kontakteinsatz und Kontakten. Erstmals können bei frei konfektionierbaren Steckverbindern dieser Baugrösse

Mit den kompakten, für Frontplattenausschnitte geeigneten Leiterplattenklemmen LSF-SMT in Pushin-DirektsteckTechnik für die Raster 3,5/3,81 sowie 5,00/5,08 und 7,50/ 7,62 mm ergänzt Weidmüller sein umfangreiches Programm um die Leiterabgangsrichtung 135°. Die Klemmen LSF-SMT besitzen Lötstiftlängen von 1,5 oder 3,5 mm und sind in Blockbauweise 2- bis 8- bzw. 24polig (Raster 3,5/ 3,81 mm) lieferbar. Sie werden in der automatengerechten Verpackung Tape-on-reel angeboten. Somit lassen sie sich zusammen mit anderen SMT-Komponenten im Reflow-Prozess verarbeiten. Weidmüller-Komponenten sind RoHS-konform und entsprechen WEEE-Norm (Waste from Electrical and Electronic Equipment).

auch Crimpkontakte bis 1,5 mm2 verwendet werden. Das klare Funktionsprinzip mit ausgefeilter Verriegelungstechnik und patentierter Schirmanbindung ermöglicht Kabelkonfektionen in Rekordzeit.

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Das innovative Anschlusssystem beeindruckt durch sein einfaches, sicheres Handling und äusserst kurze Verdrahtungszeiten. Zum Anschliessen ist kein Werkzeug erforderlich. Feindrähtige Leiter werden durch Öffnen der Klemmstelle angeschlossen, hierzu betätigen Anwender einfach die Lösetaste. Weidmüller Schweiz AG 052 674 07 07 info@weidmueller.ch Easy 182

Vor Staub und Spritzwasser geschützte Druckschalter Diese Druckschalter der Firma Marquardt sind staub- und spritzwassergeschützt nach IP54 und eignen sich besonders für den Einsatz im Nassbereich, z. B. in gewerblichen Geschirrspülmaschinen. Die Dichtung im Inneren des Schalters schützt das Kontaktsystem vor Feuchtigkeit und Schmutz. Eine weitere am Schalterrahmen angespritzte Dichtlippe verhindert zusätzlich das Eindringen von Staub und Wasser zwischen Gerät und Schalter. Die Baureihe umfasst Ausschalter, Umschalter, Öffner, Schliesser und Wechsler mit und ohne Beleuchtung. Ein- und zweipolige Ausführungen haben dieselbe Baugrösse und sind auch mit separatem Lampenanschluss

erhältlich. Die ausgeprägte Betätigungscharakteristik und ein doppelt unterbrechendes Kontaktsystem gewährleisten eine sichere Kontaktgabe und hohe Funktionssicherheit. Die Schalter der Baureihe 1670 sind für eine Schaltleistung von 16(4) A bei 250 VDC geeignet und können in einem Temperaturbereich bis 85 °C (T85) eingesetzt werden. Die mechanische Lebensdauer beträgt 50000 Schaltzyklen. Sämtliche Schalter sind geeignet für Geräte der Schutzklasse II. Omni Ray AG 044 802 28 80, info@omniray.ch

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Prüftechnologie für In-Circuit- und Funktionstest

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Flying-Probe-Technologie und hybride Kombitester für alle Anwendungsbereiche Flying Prober und dazu kompatible Kombitest-Prüfsysteme, die alle Marktbedürfnisse nach Testgeschwindigkeit, Prüftiefe und Flexibilität in der Teststrategie überspannen.

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■ für analoge sowie digitale In-Circuit- und Funktionstests ■ PXI-Integration ■ Boundary-Scan-fähig ■ Flash-on-Board-Programmierung ■ CAD-Anbindung ■ nicht gemultiplexte Pins

■ Automatischer Programmgenerator und Debugger ■ Betriebssoftware CITE (Computer Integrated Test Environment), C-Link (Datenimport von CAD-Systemen), Q-MAN (Qualitätsmanagement)

Röntgentest

Funktionstest

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Bauelemente

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3UREOHP" Mit Online-Suche zur optimalen LĂśsung Schurter hat den Produktkatalog auf der Homepage www.schurter.com umfassend Ăźberarbeitet: Eine neue Suchfunktion erlaubt die gezielte Suche nach funktionalen Produkteigenschaften. Die Suchergebnisse werden in tabellarischer Form dargestellt und ermĂśglichen den direkten Vergleich zwischen einzelnen Produkten oder ZubehĂśr. Schurter produziert Gerätesicherungen, Gerätestecker, Geräteschutzschalter, Eingabesysteme und weitere Komponenten fĂźr elektrische und elektronische Geräte. WeiterfĂźhrende Produktinformationen fĂźr die Bereiche Gerätesicherungen, Gerätestecker und EMCProdukte stehen als verlinkte PDFs auf der Homepage bereit. Die PDF-Kataloge bieten eine komplette Ă&#x153;bersicht Ăźber alle verfĂźgbaren Produkte und eignen sich besonders fĂźr den Offline-Gebrauch. Die PDFs sind direkt mit der Schurter-Homepage verlinkt, sodass immer die neuesten Informationen verfĂźgbar sind.

Schurter AG 041 369 31 11 contact@schurter.ch

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5- bis 20-Watt-AC/DC-Module Die neue PM-Serie von Mean Well ist in einem isolierten Kunststoffgehäuse untergebracht. Mittels Pins an der Unterseite des Netzteils ist die BestĂźckung auf dem Print ohne zusätzliche Steckverbindungen mĂśglich. Durch die äusserst kompakten Abmessungen wird zudem wenig Platz benĂśtigt. Die Serie ist RoHS-konform und erfĂźllt den Medical- sowie den Industrie-Standard. Der Eingangsbereich von 85â&#x20AC;&#x201C;264 VAC ermĂśglicht weltweiten Einsatz. Die Arbeitstemperatur von â&#x20AC;&#x201C;20 °C bis +70 °C erhĂśht das Einsatzgebiet zusätzlich. Es sind Single-Versionen mit Ausgangsspannungen von 3,3 bis 24 V und Leistungen von 5 bis 20 W im Angebot. Unter der Bezeichnung NFM sind die Produkte auch ohne Kunststoffgehäuse erhältlich. Simpex Electronic AG 044 931 10 30, contact@simpex.ch

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Kleiner 7,5-Watt-Schaltregler Recom bietet als Ergänzung zu nicht isolierten Point-Of-Load-Wandlern Innoline, die neue Serie von R-78xx-Schaltwandlern fßr kleinere Leistungen. Die kleine Bauform (ähnlich dem TO220-Gehäuse) und das zum bekannten analogen Längsregler 78xx kompatible Pinout entspricht einer echten Alternative. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 97% sind keine besonderen Kßhlmassnahmen erforderlich. Der RoHS-konforme R-78xx-Schaltwandler ist so einfach einsetzbar wie der verbreitete analoge 78xx-Längsregler. Er benÜtigt keine externe Beschaltung und lässt das Verlustleistungsproblem erst gar nicht aufkommen. Neben Standardspannungen besteht die MÜglichkeit fßr kundenspezifische Anpassungen. Eingangsbereich: 4,75 bis 34 V Ausgangsspannungen: 1,5/1,8/2,5/3,3/5,0/6,5/9/12/15 V AusgangsstrÜme: 500 mA oder 1 A Abmessungen: 11,5 x 7,5 x 10,2 mm SIP3 (Pinout wie TO220-Längsregler oder SMO)

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Fertigungstiefe verringern! Systemtechnik

Digitales Potenziometer mit 15 V Catalyst Semiconductor – Hersteller von analogen, mixedsignal- und nicht flüchtigen Speicher-ICs – erweitert die Familie der programmierbaren Potenziometer um den 5113-IC. Der Baustein eignet sich besonders zum Kalibrieren von Funktionen mit Spannungen bis 15 V in Industrie, Medizin usw. Der neue Baustein ergänzt die Hochvolt-Familie mit einer I2C-Ansteuerung und einem Drucktasten-Interface (auf/ab). Das Interface bietet eine einfache Ansteuervariante,ähnlich einer mechanischen Lösung. Die Nachteile mechanischer Poti (Belastung sowie Oxidation) sind mit einem IC eliminiert. Bezeichnend sind 128 Widerstandsschritte für 10 kΩ, 50 kΩ und 100 kΩ,

Vcc von 2,7 bis 5,5 V, V+ Biasspannungseingang 8 bis 15 V, Ruhestrom <15 μA und industrieller Temperaturbereich im MSOP-Gehäuse. Der 5133 hat ein internes EEPROM zum Speichern des Widerstandswertes. Beim Neustart der Anwendung justiert sich das System automatisch wieder auf den Vorgabewert.

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Relais mit voreilendem Kontakt und hoher Schaltleistung

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Mit den Relais RCL-Inrush und RCL-InrushPower erweitert Weidmüller seine Produktfamilie der Riderseries. Sie eignen sich zum Schalten von aggressiven, induktiven oder kapazitiven Lasten in der Industrieautomatisierung und Gebäudetechnik, etwa für Magnetventile oder Leuchtstofflampen. Das neue Kontaktprinzip verbessert die Kontaktreinigung während der Schaltspiele. Das Kontaktmaterial Silberzinnoxid (AgSnO2) eignet sich aufgrund seiner geringen Schweissneigung und der hohen Abbrandfestigkeit ausgezeichnet zum Schalten

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hoher Leistungen. All diese Eigenschaften erhöhen die Lebensdauer des Relaiskontakts – speziell bei hohen Schaltanforderungen. Die neuen Relais sind echte «Arbeitstiere».

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Bauelemente

Temperaturkompensierte Z-Diode im SMD-Gehäuse Mit dem CMKTC825A stellt Central Semiconductor Corp. Eine temperaturkompensierte Zenerdiode in einem Platz sparenden UltraMini-SOT-363-Gehäuse vor. Die CMKTC825A erzeugt eine hochstabile Referenzspannung von 6,2 V mit einer Temperaturabweichung von weniger als 0,28 mV/°C über den gesamten Temperaturbereich (–55 bis +100 °C). Gegenüber StandardZ-Dioden, welche über diesen Temperaturbereich typische Abweichungen von 500 mV zeigen, stellt dies eine Verbesserung von mehr als Faktor 10 dar. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Abmessungen von lediglich 4,2 mm2, bei einer Höhe von 1 mm.

Die CMKTC825A ist optimal geeignet für den Einsatz in hochpräzisen Oszillatoren, digitalen Spannungs/Frequenz-Messern, Analog/Digital-Wandlern und Präzisions-Spannungsquellen. Endgeräte mit den entsprechenden Anforderungen sind sowohl im Messund Prüfbereich als auch in der Industrie- und Kommunikations-Branche zu finden. Diese Bauteile sind sowohl lose als auch auf 7”-Rollen zu 3000 Stück lieferbar. Telion AG 044 732 16 31, info@telion.ch

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Miniatur-Zeitmodul für Industrie-Relais

Sensorik Steuern und Kommunizieren Motion Control Bedienen und Beobachten Software Die neuen Miniatur-Zeitmodule 86.30 von Finder gehören zu den kleinsten und vielseitigsten Komponenten dieser Art. Sie können mit einer breiten Palette von Industrierelais kombiniert werden, wozu auch die neue Serie 46 samt Zugfederfassungen zählt. Grosse Vorteile ergeben sich bei engen Platzverhältnissen, bei Erweiterungen bestehender Anlagen oder bei Modernisierungen. Dabei wird das Zeitmodul einfach auf die Relaisfassung aufgesteckt, ohne aufwändige Verkabelungen vornehmen zu müssen. Relais von 1 bis 4 Wechsler und 7 bis 16 A der Serien 40, 44, 46, 55, 60, 62 können mit diesem neuen Zeitmodul bestückt werden. Es kann zwischen den Funktionen Anzugverzögerung und Einschaltwischer gewählt werden. Der einstellbare Zeitbereich beträgt 0,05 s bis 100 h, bei einer Betriebsspannung von 12 bis 24 V AC/DC. Damit nicht auf die Entstörfunktion verzichtet werden muss, sind diese Module eingangsseitig mit einem Varistor versehen und bieten durch die rote LED eine optische Funktionsanzeige.

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