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Heft 10 | Oktober 2013 WWW.ELEKTROTECHNIK.CH ELEKTROTECHNIK AUTOMATION, TELEMATIK GEBÄUDETECHNIK

thePrema Präsenzmelder vereinigt Gegensätze Die 1. Wahl für Planer und Installateure

29

Stromversorgung 24 V für Verteiler

64

Elektroautos ohne Komfortverzicht

38

Trennen, schalten schützen von Motoren

92

NIN-Know-how, Leserfragen Teil 93


WWW.SICHERHEIT-MESSE.CH

FACHMESSE FÜR SICHERHEIT MIT FACHKONGRESS UND SONDERSCHAU RISIKOMANAGEMENT VON NATURGEFAHREN

12. – 15. NOVEMBER 2013 MESSE ZÜRICH

SICHERHEIT2013

FIRE·SAFETY·SECURITY


Editorial

ET-Wettbewerb Oktober 2013

Energieeffizienz Liebe Leserin, lieber Leser Kürzlich hat der Bundesrat ein erstes Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050 verabschiedet und dem Parlament zur Beratung übertragen. Darin soll unter anderem der Energieund Stromverbrauch reduziert und der Anteil der erneuerbaren Energien erhöht werden. In erster Linie setzt der Bundesrat also auf die konsequente Erschliessung der vorhandenen Energiepotenziale – Stichwort Energieeffizienz (Artikel Seite 4). Im Fokus stehen die rund 1,6 Millionen Gebäude in der Schweiz, auf die 49 % des Verbrauchs fossiler Energie und 37% des elektrischen Stroms entfallen. Mit den laufenden Effizienzprogrammen der Kantone und einer aktiven Branche ist die Schweiz in diesem Bereich auf gutem Weg. Laut Bundesamt für Energie wurden 2012 in neu- und umgebauten Gebäuden rund 560 Mio. kWh Endenergie (Öl, Gas, Strom) eingespart, was auch zu einer erheblichen Reduktion der Luftschadstoffe (CO2, Stickoxide, Feinstaub) führte. Dies ist auf bauliche (z. B. Wärmedämmung, -pumpen) und technische Massnahmen (z. B. Gebäudeautomation) zurückzuführen, die Mehrinvestitionen im Wert von etwa 1,5 Mia. Franken auslösten und einen Beschäftigungseffekt von rund 4500 Personenjahren zur Folge hatten. Hinter dieser eindrücklichen Leistung steht eine leistungsfähige Branche, wie dies mit zahlreichen intelligenten Gebäudelösungen und positiver Stimmung kürzlich an der ineltec gezeigt wurde (Artikel Seite 8 bis 26). Mit sogenannten Plusenergiebauten, kann das Haus der Zukunft sogar mehr Energie produzieren als es selber verbraucht. Der andere grosse Energiefresser ist der Verkehr, der in der Schweiz fast 40 % des Energieverbrauchs beansprucht – Tendenz im öffentlichen als auch im motorisierten Individualverkehr zunehmend. Auch in diesem Bereich gäbe es erhebliches Effizienzpotenzial, doch tut sich ausser der schrittweisen Verschärfung der Emissionsvorschriften für Neuwagen leider zu wenig. Hier braucht es dringend weitere Effizienzmassnahmen und Anreizsysteme, die zu einer Reduktion von Verkehrsvolumen und Verbrauch fossiler Treibstoffe führen. Ideen dazu finden Sie auf den Seiten 64 bis 69.

Nennen Sie mindestens zwei Referenten vom eco2friendly-Evening anlässlich der ineltec: • Irma Dütsch (Starköchin) • Daniele Ganser (Historiker) • Thomas Bucheli (Wetterredaktor)

Geben Sie Ihre Antwort auf der ET-Website www.elektrotechnik.ch ein und gewinnen Sie eines von drei Kinderkochbüchern von Irma Dütsch im Wert von je 19 Franken.

«Gut ausgebaute Infrastruktur» und «fachgerechte Elektroinstallationen» waren die richtigen Antworten zur Wettbewerbsfrage in ET 9/2013 (siehe Artikel Seite 72 in ET 9). Je ein Jahresabonnement für die Zeitschrift «Kochen» im Wert von je 68 Franken haben gewonnen: Herr Ernst Bitter, 8910 Affoltern Herr Marco Duss, 6030 Ebikon

Hansjörg Wigger, Chefredaktor

Herr Fabian Linder, 3250 Lyss

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Ins rechte Licht gerückt: KNX-Dimmer In der Reihe der MIX2-Aktoren präsentiert Theben neben einem zweifach KNX-Universaldimmer DMG, ein Erweiterungsmodul DME und einen Dimmbooster DMB. Clever kombiniert lassen sich damit nicht nur Energiesparlampen und LED-Retrofitlampen von 0 bis 100 % dimmen, sondern auch eine Menge Geld sparen.

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Editorial

Installations- & Gebäudetechnik

1 Energieeffizienz

74 Präzisere Nachfrageprognosen 77 Teststand zur Überprüfung

52 Verdeckt der TV die Panorama-

Wirtschaft und Verbände 4 KNX Swiss mit neuem Auftritt 4 Energiestrategie 2050 5 Grösstes Solarkraftwerk der Schweiz ist am Netz

54 55 56 57

Photovoltaik

Aussicht NOXnet von INNOXEL versteht sich auch mit RTI Bewegungsmelder theLuxa Storen effizient modernisiert Werkzeugkiste ohne wenn und aber

von Schutzgeräten

78 Auf dem Weg zum Stromnetz der Zukunft

81 Nachrüstbares System kontrolliert jede Steckverbindung

82 Der preiswerteste CAT 6A Kabelzertifizierer

83 Vom Elektroinstallateur

6 Geprüfte Komponenten und

Rückblick ineltec 8 Fokus auf intelligente Gebäudelösungen

17 Push-in-Anschluss: Einfach und sicher Energieverbrauch einfach messen Flacher gehts nimmer Freude herrscht Spezielles inbegriffen Züblin mit Swiss Garde 4000 Drei Märkte, eine Lösung: Hager Mit preisgekrönten LED-Produkten 26 Sparpotenzial mit neuem Licht

18 19 20 22 23 24 25

Maschinen & Geräte

58 Felix & Regula im neuen Licht 60 Mehr Wohlbefinden bei Patienten und Personal 62 Professionelle LED-Beleuchtungslösungen 63 LED – mit Farben überraschen

Elektromobilität

37 38 44 48

Elektroplanung & Beratung 84 Unterschätztes StromsparPotenzial

Messtechnik & Schutzmassnahmen 86 Energie sichtbar

64 Elektroautos ohne Komfort-

Aus- und Weiterbildung

verzicht

68 Elektrobus mit ultraschnellen Ladestationen in Genf 68 Zukunft der Elektromobilität in der Schweiz 2030 69 Erfolgreicher Pilotversuch mit Elektroautos 70 Batteriediagnose

28 Cool Design 29 Stromversorgung 24 V für Verteiler Härtetest: Darfs etwas mehr sein? Trennen, schalten und schützen von Motoren Laser-Messwerkzeuge 1 Anlaufzeit von Käfigläufermotoren

oder Montageelektriker zum Netzmonteur

Licht & Leuchten

Installationen

Telematik & Multimedia 73 Dätwyler investiert in Produktionsanlagen für Glasfaserkabel

73 Schneller Internetzugang beein-

87 88 90 92

Verkauf Kaffeemaschine Brain Food Fragen 1023 bis 1046 Installationsverteiler (Teil 2) NIN-Know-how 93

Service 95 98 100 101 103 104

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis


Wirtschaft & Verbände

KNX Swiss mit neuem Auftritt KNX Swiss ist weltweit der erste Verein, der mit dem neuen, von der internationalen KNX Association entwickelten Design online geht. Das Design wurde komplett überarbeitet und ist nach den neuesten Erkenntnissen bezüglich Nutzerfreundlichkeit gestaltet. Es wird in Zukunft für sämtliche KNX-Webseiten auf der Welt verwendet. Erstmals gibt es neben der deutschen und französischen auch eine italienischsprachige Version. So will KNX Swiss seine Präsenz in allen drei Landesteilen verstärken und den Stellenwert des weltweiten Standards in der Schweiz unterstreichen. Auf der Website sind alle aktuellen News und Daten von Kursen und Events aufgeführt. Die Rubrik «Argumente» richtet sich sowohl an gewerbliche als auch private Bauherren und erklärt im Detail, was KNX alles kann. Unter «Partner» finden sich vom Elektroinstallateur bis zur zertifizierten Schulungsstätte alle Vereinsmitglieder samt Adressen und Spezialgebieten und unter «Ausbildung» sämtliche KNXKurse. Und schliesslich können Interessierte unter «KNX Swiss» die Geschichte des weltweiten Standards KNX und

seines Schweizer Vereins nachlesen oder in der Mediathek in einer Auswahl aktueller KNX-Videos aus der ganzen Welt mehr über KNX erfahren. www.knx.ch

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Energiestrategie 2050 Die Botschaft zur Energiestrategie 2050 enthält ein erstes Massnahmenpaket, um diejenigen Potenziale in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien auszuschöpfen, die mit den heute vorhandenen oder absehbaren Technologien und ohne eine weitergehende internationale Koordination der Energiepolitik erschliessbar sind. In der Vernehmlassung vom September 2012 bis Januar 2013 gingen insgesamt 459 Stellungnahmen ein. Die Energiestrategie 2050 insgesamt, sowie das etappierte Vorgehen stiessen dabei mehrheitlich auf Zustimmung. Aufgrund der detaillierten Rückmeldungen wurde das Massnahmenpaket in einzelnen Punkten überarbeitet und präsentiert sich nun insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien flexibler und marktorientierter. Die Energiestrategie 2050 stützt sich auf sieben Stossrichtungen: 1. Energie- und Stromverbrauch senken: Der sparsame Umgang mit Energie und Strom wird mit verstärkten Effizienzmassnahmen gefördert. Im Energiegesetz werden entsprechende quantitative Ziele festgeschrieben, die bis 2020 und 2035 erreicht werden sollen. 2. Anteil der erneuerbaren Energien erhöhen: Die Stromproduktion aus Wasserkraft sowie aus den neuen erneuerbaren Energien wird ausgebaut. Im Energiegesetz werden entspre4 | Elektrotechnik 10/13

chende quantitative Ziele festgeschrieben, die bis 2020 und 2035 erreicht werden sollen. Weiter soll die Möglichkeit bestehen, die Nachfrage falls nötig durch den Ausbau der fossilen Stromproduktion aus Wärmekraftkopplungsanlagen (WKK-Anlagen) und Gaskombikraftwerken zu decken und/oder durch vermehrte Stromimporte. 3. Zugang zu internationalen Energiemärkten sicherstellen: Wichtig zur Sicherstellung der Energieversorgung ist der ungehinderte Zugang zu den internationalen Energiemärkten. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Treibstoffe. Der Stromaustausch mit dem Ausland ist für eine sichere Stromversorgung und den temporären Ausgleich aufgrund von wetter-, tages- und jahreszeitlich bedingten Produktionsschwankungen erforderlich. Deshalb strebt der Bundesrat den gesicherten Marktzugang zum europäischen Strombinnenmarkt mit einem Abkommen mit der EU an. 4. Um- und Ausbau der elektrischen Netze und Energiespeicherung: Das heutige Übertragungsnetz muss erneuert werden. Der zunehmende Ausbau der neuen erneuerbaren Energien mit wetter-, tages- und jahreszeitlich bedingten Produktionsschwankungen erfordert zudem einen Ausbau der Stromübertragungsnetze und den

Umbau der Netze zu Smart Grids. Das Schweizer Netz soll optimal an das europäische Netz angebunden werden. Zudem wächst der Bedarf an Energiespeichern. 5. Energieforschung verstärken: Das Parlament hat im März 2013 den Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung» verabschiedet, mit dem die Energieforschung gezielt verstärkt wird. 6. Vorbildfunktion des Bundes, der Kantone, der Städte und Gemeinden: Die öffentliche Hand setzt mit energetischen Standards für ihre eigenen Bauten ein gutes Beispiel und deckt ihren Eigenbedarf an Strom und Wärme soweit wie möglich durch erneuerbare Energieträger. Die vom Programm «EnergieSchweiz» vergebenen Labels «Energiestadt» sowie «Energie-Region» spielen eine wichtige Rolle. 7. Internationale Zusammenarbeit intensivieren: Die Schweiz als bedeutender Forschungs- und Innovationsstandort kann zum Aufbau von Wissen und Technologietransfer im Energiebereich international beitragen und auch davon profitieren. Die Einbindung in internationale Krisenmechanismen stärkt die Versorgungssicherheit unseres Landes.

www.bfe.admin.ch


Das Solarunternehmen Tritec hat für den Migros-Verteilbetrieb Neuendorf/ SO das zurzeit grösste Solarkraftwerk der Schweiz mit einer Leistung von 5,21 MWp im August in Betrieb genommen. Das Solarkraftwerk besteht aus vier Photovoltaikanlagen, die auf sechs Gebäuden verteilt sind. Insgesamt sind neun Flachdächer mit 20039 monokristallinen 260 Watt-Solarmodulen belegt. Die Gesamtmodulfläche beträgt über 32000 m². Als Wechselrichter sind über 60 String- und 12 Zentralwechselrichter von SolarMax des Schweizer Herstellers Sputnik Engineering AG im Einsatz. Die Wahl der Unterkonstruktion erforderte besonderes Know-how und spezifische Berechnungen, um den statischen Gegebenheiten der Flachdächer gerecht zu werden. Für eine gewichtsneutrale Dachbelastung musste deshalb die Dachbegrünung (Substrat) abgesaugt und durch Kies ersetzt werden. Das Montagesystem mit einer optimierten Neigung von 10 Grad ist leicht nach Südost ausgerichtet. Zur Aufständerung der Module wurde zudem das neu entwickelte, besonders ballastarme und aerodynamische Montagesystem TRI-FLAT eingesetzt. Die mehrere Tonnen schweren Kompaktstationen wurden in zwei Schritten von einem Lastkran auf die bis 20 Meter hohen Dächer gehievt – zuerst das Gehäuse und dann der Transformator. Die Trafo-Kompaktstationen mit einer Nennleistung von 1,6 MVA und 2,0 MVA kommen auf eigens dafür ge-

gossene Betonfundamente zu stehen. «Bei den zwei Teilanlagen von 1,7 MWp und 2,0 MWp speisen wir den Solarstrom erstmals direkt auf dem Dach ins Mittelspannungsnetz ein», sagt Roland Hofmann, Geschäftsleiter Tritec AG, «so vermeiden wir mögliche

Die gewonnene Energie wird ins Stromnetz der Elektra Neuendorf eingespeist. Das Photovoltaik-Kraftwerk wird jährlich 4 836 000 kWh saubere Solarenergie produzieren. Dies entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 1300 Haushalten.

Verluste und bringen die elektrische Energie schnell und optimal von 320 Volt Niederspannung auf 16000 Volt Mittelspannung». Tritec übernahm als Generalunternehmer das Projekt-Engineering von der Auslegungsberechnung über die Bauplanung bis zur Inbetriebnahme.

Dank der schadstofffreien Energieerzeugung dieses Solarkraftwerks können jährlich 2853 Tonnen CO2 vermieden werden.

www.tritec-energy.com

Zum Titelbild: thePrema-Präsenzmelder vereinigt Gegensätze Der thebenHTS-Präsenzmelder thePrema gehört zu einer neuen Generation Präsenzmelder, der «state-of-theart»-Technologie mit innovativem Design verbindet. thePrema verwendet das transluzente Linsenmaterial als Designelement. Zusammen mit dem transparenten Zierring passt sich thePrema optisch der Umgebung an. Der Erfassungsbereich ist der typischen Raumgeometrie entsprechend quadratisch und beträgt bis zu 100 m². Mit der sensitiven Erfassungsqualität erfüllt

thePrema alle Anforderungen an eine bedarfsgerechte, energieeffiziente Beleuchtungs- und HLK-Steuerung. Planer und Installateure können auf die einfache und bewährte quadratische Erfassungsqualität von thebenHTS-Präsenzmeldern setzen. Theben HTS AG 8307 Effretikon Tel. 052 355 17 00 sales@theben-hts.ch www.theben-hts.ch

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Wirtschaft & Verbände

Grösstes Solarkraftwerk der Schweiz ist am Netz


Photovoltaik

Sicherheit bei Photovoltaikanlagen

Geprüfte Komponenten und Installationen Vor mehr als 25 Jahren wurden die ersten netzgekoppelten Photovoltaikanlagen (PV) in Betrieb genommen. Die Erfahrungen zeigen deutlich, dass die PV-Technik zuverlässig und erwartungsgemäss funktioniert und darüber hinaus vielseitig anwendbar ist.

Sichere Installationen durch qualifizierte Fachpersonen und Firmen. Hier beim Bau der Photovoltaikanlage im Migros-Verteilbetrieb Neuendorf/SO. (Bild: Tritec AG/Markus Forte)

Peter Toggweiler*, Rüdiger Sellin In diesem Zeitraum haben sich der Markt und die Technik enorm weiter entwickelt. Das Anwendungsspektrum reicht heute von kleinen 12-V-Anlagen bis hin zu grossen Dachflächen und Freiflächen mit einer Vielzahl von Solarmodulen. Dabei entstehen hohe Ströme und Spannungen, die im Störungsfall durchaus ein Gefährdungspotenzial für Personen und Sachwerte bilden. Entsprechend sind Schutzmassnahmen gegen Stromschlag, Rauchbildung und Feuer ebenso notwendig wie

* Peter Toggweiler, Basler & Hofmann AG, Zürich

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Präventionsmassnahmen für allfällige Feuerwehreinsätze. Zudem muss auch die Sicherheit der Installateure und des Betriebspersonals zu jeder Zeit gewährleistet sein. Weil PV-Anlagen Gleichstrom erzeugen, sind anstehende Lichtbögen schwieriger zu löschen als bei dem im Haushalt üblichen Wechselstrom. Das CES-TK 82 als zuständige nationale Normenorganisation arbeitet mit internationalen Normengremien zusammen und beteiligt sich an der Erarbeitung geeigneter Normen und Standards für sichere PV-Anlagen. Diese Aufgabe wird mit Unterstützung von den Fachverbänden Swissolar und Electrosuisse von den involvierten Firmen erbracht.

Normierungen und Richtlinien Die CES-Normen fokussieren sich auf die Elektrotechnik und zugehörige Themen wie Sicherheit, Brandschutz und generelle Aspekte zur Qualität. Die Normen gelten sowohl für Produkte als auch für die Systemtechnik sowie für Installations- und Unterhaltsarbeiten. Bei den PV-Anlagen handelt es sich um grosse Investitionen mit langer Nutzungsdauer, weshalb eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit besonders relevant sind. Eine zentrale Massnahme dazu sind hochwertige Komponenten und deren sichere Installation, insbesondere der Gleichstromverkabelung in Bezug auf Arbeit und Material. Heute existieren qualitativ hochwertige Kabel mit entsprechenden Steckern und Anschlussdosen. Damit diese Komponenten stets sicher und korrekt verbaut werden, bietet Swissolar seit vielen Jahren Schulungskurse und Weiterbildungsevents für die Branche an. Unter www.solarprofis.ch lassen sich Anbieter mit entsprechender Fachkenntnis einfach finden. Speziell für den Brandschutz wurde vor etwa zwei Jahren eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Swissolar und der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) lanciert. Das Ziel ist das Erstellen klarer, einheitlicher und praxistauglicher Richtlinien zum Brandschutz. Im vergangenen Jahr sind daraus das Brandschutzmerkblatt und das zugehörige Papier «Stand der Technik» entstanden und publiziert worden (siehe www.swissolar.ch/de/fuer-fachleute/ unterlagen-und-hilfsmittel). Wie geht es weiter? Sowohl die Brandschutznorm als auch die NIN (Niederspannungs-Installations-Norm) werden aktuell revidiert. In der Folge werden auch die Begleitdokumente angepasst. Die PV-Technik zeigte in der Vergangenheit viel Dynamik, was in den kommenden Jahren wohl


Sicherheitstipps Für eine grösstmögliche Sicherheit von • PV-Stecker korrekt zusammenstecken PV-Anlagen hier einige Praxistipps ohne und vor dem Zusammenstecken sauber Anspruch auf Vollständigkeit:

Klare Leitungspläne sorgen für mehr Sicherheit.

auch so bleiben wird. Es werden laufend neue Produkte für mehr Sicherheit entwickelt und höhere Wirkungsgrade bei tieferen Gesamtkosten anvisiert. Dies führt wiederum zu neuen Bestimmungen in Normen und Richtlinien.

halten. Bei der Verwendung von Aluminiumkabeln ist die korrekte Auswahl der Klemmen besonders wichtig. Luftraum unter den Solarmodulen solide und zuverlässig vor Nagetieren schützen, um allfälligen Kurzschlüssen vorzubeugen. PV-DC-Kabel kurz- und erdschlussfest verlegen. Nur Strings mit gleichen Spannungen parallel schalten (vorher prüfen!). Nur PV-Stecker vom gleichen Hersteller zusammenstecken. Falls Räume mit PV-DC-Installationen potenziell von Überflutungen gefährdet sind, ist eine Abschalteinrichtung ausserhalb des Überflutungsbereichs vorzusehen.

Aktuell wird intensiv an einer Testnorm für einen Lichtbogendetektor (LBD) gearbeitet. Ein LBD kann Folgeschäden bei einem Leiter- oder Kontaktunterbruch mindern. In den USA ist der LBD im «National Electric Code» (NEC) vorgesehen. Andere Länder warten noch ab, bis eine genügende Zahl zuverlässiger Produkte verfügbar ist. Neue, aber auch bereits bewährte Informationsschilder verbessern die Sicherheit und verhindern unüberlegte Eingriffe in die Elektroinstallation. Diese nützlichen Hilfsmittel können bei Swissolar über den erwähnten Link bezogen werden.

www.solarprofis.ch www.swissolar.ch

UV-stabilisierte Produkte Besonders geeignet für Photovoltaikund Solaranlagen. UV-Beständigkeit bis zu 10 Jahren.

5.2

  

r nziffe dken die Bran ncen e d’i ber m Indic u xn inde Fire

ElektroInstallationsrohre Etiketten Kabelbinder

 dynamisch  innovativ  typisch plica

• Nur qualitativ hochwertige, geprüfte • und zugelassene Komponenten verwenden. • Installationen nur durch fachlich quali• fizierte Firmen und Personen durchführen lassen. • Vor Ort erstellte Kabel- und Steckverbindungen sorgfältig und fachgerecht • ausführen; diese müssen über viele Jahre einwandfrei funktionieren. Gleiches • gilt für Anschlüsse im Generatoranschlusskasten (GAK). • • Wechselrichter, GAK, Überspannungsableiter und andere Installatio• nen gegen Überhitzung schützen und Herstellerangaben beachten. • Isolationsüberwachung auf der DCSeite, rasche Behebung allfälliger Isolationsfehler.

Plica AG

Anruf genügt – Wir beraten Sie gerne und unverbindlich! Zürcherstrasse 350 | Postfach 173 | CH-8501 Frauenfeld Tel. +41 (0)52 723 67 20 | Fax +41 (0)52 723 67 18 e-Mail: info@plica.ch | www.plica.ch


Ineltec

Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur

Fokus auf intelligente Gebäudelösungen

Die Hallenkörper mit ineinander verschränkten Aluminiumbändern prägen den Messeplatz von Basel. (Bild: Iwan Baan)

Die ineltec 2013, Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur, verzeichnete während den vier Messetagen 18 623 Besucher und erhielt von den beteiligten Ausstellern sowie den Branchenverbänden eine überaus positive Bewertung. Auch optisch überzeugte der Neubau durch die kompakte Anordnung aller Fachbereiche im erweiterten Messezentrum. Erfreulich beurteilten die Aussteller und die Messeleitung ebenfalls die erhöhte Anzahl an Besuchern aus den Berufsgruppen Elektro-Planer, Elektro-Telematiker und Elektro-Ingenieure sowie die zunehmende Nachfrage an umfassenden Lösungen. Hansjörg Wigger Der vom renommierten Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron neu gestaltete Hallenkomplex der Messe Basel wurde im April eröffnet. Der Messeplatz wird eindrücklich dominiert von den übereinander versetzt angeordneten Hallenkörpern und der City Lounge, einem überdachten Platz in 8 | Elektrotechnik 10/13

der Mitte des Gebäudes mit einer imposanten Öffnung zum Himmel. Das grosszügig verglaste Erdgeschoss erzeugt räumliche Transparenz und nimmt dem dreistöckigen Hallenkomplex seine massive Wirkung. Für die Messehallen und die Foyers wählten die Lichtplaner eine Lichtlösung von Zumtobel, welche die Architektur des jeweiligen Raumes effektvoll unterstreicht:

Die LED-Lichtlinien sind in den Decken verbaut, sodass die indirekte Beleuchtung den Raumkonturen folgt und eine angenehme Atmosphäre erzeugt. Die Lichtlinien sind mit warmweissen oder kaltweissen LED bestückt. Ausserdem kommen RGB-Lichtlinien für einen dynamischen Farbwechsel zum Einsatz. Mit Hilfe eines Lichtmanagementsystems können so verschiedene Lichtstimmungen geschaffen werden. Die räumliche Gestaltung passte auch gut zur diesjährigen thematischen Ausrichtung der ineltec mit dem Dachthema der «Intelligenten Vernetzung als Schlüsselfaktor» sowie die darauf ausgerichteten Fokusthemen Gebäudeautomation, Licht, Netzwerktechnik, Solarenergie und Energieeffizienz. Die Licht- und Beleuchtungstechnik spielt innerhalb der Gebäude- und Infrastrukurtechnologie eine wichtige Rolle. Bereits zum zweiten Mal fand unter der Schirmherrschaft des Fachverbandes der Beleuchtungsindustrie (FVB) der Lichttag statt. Diego De Pedrini und Daniel Cathomen, Fachverband der Beleuchtungsindustrie FVB, sowie Patrick Oswald, Tridonic AG, stellten die neusten Entwicklungen in der LED-Technologie vor. Das veränderte energiepolitische Umfeld und die damit verbundenen Einflüsse auf die Branche und das Förderprogramm effelux wurden rege diskutiert. Für die Büro-, Museums- und Industrieanwendung stehen oft ganz besondere, zentrale Fragen im Raum. Welche Zielsetzungen sollen mit einer Beleuchtungskonzeption beim Menschen und dessen Umgebung bewirkt werden? Im anschliessenden Podium wurde über das Thema «LED; Neues Licht, neue Fragen» debattiert. «Strom auf Abruf – wir müssen die Versorgung fit machen», meinte Marianne Zünd vom Bundesamt für Energie. Der Bundesrat hat kürzlich die Energiestrategie 2050 verabschiedet, die sich


wurde auch ein neues Konzept, dass Planungsabläufe standardisiert und vergünstigt. Im Gespräch mit René Senn, setzten sich die Multimedia-Spezialisten Walter Lörtscher, Kilchenmann AG, und Heinz Vogt, Ervotechnic AG, für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Elektroinstallateuren und Multimediaelektronikern ein. Peter Grütter, Präsident asut, Stephan Frey, Scherler AG und Roger Weber, Rittal AG, diskutierten, wie die Schweiz ihre starke Stellung als Datentresor bewahren und ausbauen kann. Dabei standen hauptsächlich die Resultate der Studie «Datentresor Schweiz» im Zentrum. Die ineltec engagierte sich zusammen mit dem Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) auch stark für die Nachwuchsförderung. Einerseits wurde das Fachwissen von rund 20 Berufsschulklassen mittels eines SMS-Fragespiels geprüft, andererseits demonstrierten 14 angehende Elektroinstallateure ihr Verkaufstalent in Form von einem Karaoke vor einer Fachjury und dem Publikum. Was dieses Jahr noch spielerische Unterhaltung war, könnte bei der nächsten ineltec für manch ein Nachwuchstalent bereits bare Münzen bringen. Einmal mehr zeigt sich die Branche ideenreich und mit Wachstumspotenzial. Gut ausgebildete Fachkräfte stehen hier also hoch im Kurs. Die nächste ineltec findet vom 8. bis 11. September 2015 statt. www.ineltec.ch www.g-n-i.ch ww.asut.ch ABB Schweiz AG Als weltweit erstes Stecksockelsystem erlaubt Smissline TP das lastfreie Aufstecken und Entnehmen von Geräten und Komponenten unter Spannung. Die Schutzgeräte können direkt auf die Stecksockel mit integrierten Stromschienen aufgesteckt werden. Smissline TP verhindert eine Gefährdung von Personen durch Schaltlicht oder Störlichtbögen. Eine zusätzliche persönliche Schutzausrüstung gegen elektrische Gefährdung ist somit nicht erforderlich. Die Phasenlage der Geräte lässt sich zudem ohne deren Ausbau erkennen, da das Sichtfenster die Polleiterkontaktierung zeigt. Eine symmetrische Lastverteilung ist dadurch problemlos möglich. Die integrierte Zugangsverdrahtung ist ein weiterer Vorteil. Dadurch sind keine zusätzlichen Klemmstellen erforderlich, und ein kompletter Berührungsschutz wird gewährleistet.

Ineltec

stark auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien abstützt. Die Gebäudetechnikbranche leistet dazu einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung, wie dies mit zahlreichen Lösungen an der ineltec auch anschaulich präsentiert wurde. Der Branchenverband GNI organisierte den gut besuchten Workshop «Tools für die Gebäudeautomation». Hier stellte Peter Kronenberg, iHomelab Hochschule Luzern, das Konzept der Minergie-Module vor. Bis jetzt konzentrierten sich die Module auf «passive» Produkte zur Senkung des Energieverbrauchs, wie zum Beispiel auf Isolationen. Mit dem neuen, von der GNI entwickelten Modul Raumkomfort komme nun eine «aktive» Komponente hinzu: die bedürfnisorientierte Regelung der Raumtemperatur. Sie spare Energie und erhöhe gleichzeitig den Komfort und die Sicherheit. Das Minergiezertifikat für die Raumautomationssysteme garantiere dem Endkunden deren Qualität. So investiere er nicht nur in ein System, das hohe Anforderungen an die Energieeffizienz erfülle, sondern das auch von geschulten und zertifizierten Fachleuten installiert werde. Rony Müller, Adiutec AG, beantwortete Fragen zur Anfangsphase eines Automationsprojekts. Im Gespräch zwischen Planer und Endkunden gehe es schnell einmal um Kosten und die gewünschte Energieeffizienzklasse des Gebäudes müsse festgelegt werden. Der Planer müsse zum Beispiel die Unterschiede zwischen den Klassen B und C erklären und aufzeigen können, welche Variante welche Kosten verursache. Um diesen Prozess zu vereinfachen, habe die CRB, die Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung, ein Projekt gestartet mit dem Ziel, einheitliche Ausschreibungsunterlagen zu schaffen. Ein solches Tool würde der ganzen Branche Vorteile bieten und die Kommunikation zwischen Planer und Kunden würde vereinfacht. Zudem müsse nicht mehr jedes Ingenieurbüro eigene Unterlagen entwickeln. In Zukunft würde ihnen als Basis für die Kostenerhebung ein einheitliches Tool mit herstellerneutralen Funktionen zur Verfügung stehen. Markus Weber, Präsident SIA-FGE, René Senn, Leiter Geschäftsstelle KNX Swiss und Matthias Russenberger, Theben HTS AG, sprachen an der Vortragsreihe «Energieeffizienz aus der Box» darüber, wie das Potenzial der Gebäudetechnik im Wohnungsbau bei Sanierungen zu nutzen sei. Vorgestellt

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Elektrotechnik 10/13 | 9


Ineltec

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Die Reihe offener Leistungsschalter Sace Emax2 wurde entwickelt, um die Effizienz verschiedenster Anlagen – vom Standardsystem bis zur hochkomplexen Anwendung – zu steigern. Einsatzgebiete sind Industrieanwendungen, die Energieversorgung, Gebäudetechnik oder Datenzentren. Die patentierte Power-Controller-Funktion trägt zur effizienten und umweltfreundlichen Energienutzung bei. In Phasen, in denen der Energieverbrauch begrenzt werden muss, trennt sie nachrangige Anwendungen vom Netz und stellt die Verbindung im geeigneten Moment wieder her. Bei Bedarf ist der Emax2 zudem in der Lage, Hilfsspannungsversorgungen zu aktivieren, beispielsweise durch Generatoren. Der mikroprozessorgesteuerte Auslöser Ekip sorgt für präzise Messungen und speichert die aktuellen Alarme, Ereignisse und Messungen. Die innovativen Schutzauslöser Ekip Touch und Hi-Touch umfassen alle Funktionen eines Generatorschutzschalters, inklusive sicherer Steuerungslösungen, die ohne die Anbindung zusätzlicher Vorrichtungen oder Verkabelungen sofort einsatzfähig sind. Trotz kompakter Abmessungen gewährleisten die in vier Grössen erhältlichen Schalter hohe, massgeschneiderte Leistung. Das grösste Modell, E6.2, ist mit bis zu 6300 A Bemessungsstrom belastbar und hält Kurzschlussströmen bis 120 kA ohne zusätzliche Vorkehrungen für eine Sekunde stand. Das integrierte IEC61850-Kommunikationsmodul ermöglicht die Anbindung an Automatisierungssysteme und intelligente Netzwerke. Erstmals ermöglicht das mehrkanalige Strommesssystem CMS die Überwachung einzelner Stromkreise einer Installation. In Schalt- und Verteilerschränken integriert, liefert es Messergebnisse aus bis zu 2 x 32 Endstromkreisen und somit exakte Rückschlüsse auf den Stromverbrauch. Durch das berührungslose Messverfahren werden potenzielle Fehlerquellen von vornhe10 | Elektrotechnik 10/13

rein ausgeschlossen. Somit ist das System besonders für Einsatzorte geeignet, die eine hohe Verfügbarkeit benötigen, z. B. Industriebetriebe, Krankenhäuser oder in der regenerativen Energiewirtschaft. Durch die Montage direkt an Leitungs- sowie Fehlerstromschutzschaltern weist das System rechtzeitig darauf hin, wenn Leitungen über ihren Nennstrombereich hinaus belastet werden, sodass einer unerwünschten Auslösung frühzeitig entgegengewirkt werden kann, unabhängig von Gleich- oder Wechselstrom. abb.ch Canoo Engineering AG Canoo Volta ist die erste cloudbasierte Branchenlösung für Schweizer Elektroinstallateure. Die neue Variante für mobile Endgeräte, Canoo Volta Mobile, erleichtert die administrative Arbeit der Servicemonteure. Der Monteur erfasst die Auftrags- und Kundendaten nicht manuell auf einem Papierformular, sondern elektronisch mit einem Tablet-PC (iPad oder Android-Gerät). Die erfassten Daten stehen umgehend zur Weiterbearbeitung, z. B. der Rechnungsstellung, zur Verfügung. Schritt für Schritt gibt der Monteur Kundeninformationen, Projektinformationen, Arbeitsleistung und verwendetes Material in die dafür vorgesehenen Textfelder ein. Bei der Materialerfassung wird die Position entweder eingetippt oder mittels Dropdown-Funktion aus dem ELDAS-Katalog ausgewählt. Abschliessend überprüft der Kunde, ob alle

Canoo Volta Mobile erfasst Daten elektronisch.

Angaben korrekt und vollständig sind und unterschreibt den Rapport auf dem Display des Tablet-PC. Aus den erfassten Daten erzeugt Canoo Volta Mobile einen Service- oder Regierapport im PDF-Format. Diesen Rapport kann der Monteur ausdrucken oder per E-Mail versenden. Mittels Internetverbindung lässt sich der Rapport an das Büro des Betriebs übermitteln. Dort erstellen die Mitarbeiter mit wenigen Klicks die zuge-

hörige Abschlussrechnung. Die Besonderheit an Canoo Volta Mobile: Alle Dateneingaben sind auch im Offline-Modus möglich. Wenn einmal keine Verbindung zum Internet besteht oder der Empfang schlecht ist, beispielsweise im Kellergeschoss, können Monteure wie gewohnt arbeiten. Auf Anfrage bietet Canoo Interessierten die Möglichkeit, die Branchenlösung 30 Tage gratis zu testen und so die Funktionalität von Canoo Volta im Alltag auszuprobieren. volta.canoo.com GMC-Instruments Schweiz AG Der Spezialist zeigte eine Reihe Lösungen für die Mess-, Regel- und Prüftechnik. Die Messung elektrischer Grössen an Maschinen im Betrieb oder bei extremen Umgebungsbedingungen muss für den Techniker nicht gefährlich sein. Denn das neue professionelle Multimeter Metrahit Ultra ermöglicht diese in sicherem Abstand zur Messstelle, dank integriertem Bluetooth. Es eignet sich mit seinen 22 Multimeterfunktionen für

Profitest PV Sun Memo von GMC für Sicherheitsprüfungen an PV-Anlagen.

den universellen elektrotechnischen Einsatz, insbesondere in den Bereichen Industrie, Service, elektrische Sicherheit, Elektrotechnik, Chemie, Laboratorien und Forschung. Die Isolationstesterfamilie der Metriso G-Serie ist nun komplett. Mit dem Isolations- und Widerstandsmessgerät können schnell und rationell Schutzmassnahmen nach NIV/NIN SEV 1000 geprüft werden. Es eignet sich für das Messen des Isolationswiderstandes von spannungsfreien Geräten und Anlagen, je nach Ausführung bis 1000 V, Überprüfung von Messobjekten auf Spannungsfreiheit in Netzen bis 1 kV, Prüfen des Widerstandes von Erdungs-, Schutz- und Potenzialausgleichsleitern sowie zur Prüfung der Ableitfähigkeit von Bodenbelägen in Bezug auf elektrostatische Ladungen (bei Einsatz von geschirmten Messleitungen) nach EN 1081.


Wirtschaft & Verbände

Höchste Qualität Aluminum-Gehäuse mit patentierten Kühlrippen für verbessertes Thermomanagement.

Kraft und Präzision. Schnelle Montage Sichere und schnelle Montage unter TECTON Tragschienen oder als Pendelleuchte.

Präzise Beleuchtung Innovative Linsentechnologie für präzise Lichtlenkung mit quadratisch breitoder tiefstrahlender Lichtverteilung.

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Mit einem Leuchtenlichtstrom von bis zu 28.000 Lumen und einem Leuchteneffizienzfaktor von 100 lm/W vollbringt GRAFT Höchstleistungen für den Industriebereich. Erhältlich mit innovativer Linsentechnologie, unterschiedlichen Abstrahlcharakteristiken und Farbtemperaturen ist GRAFT bereit für jede Herausforderung. Durch den Einsatz neuester LED-Lichttechnologie und hochwertiger Materialien ist es gelungen, eine Industrie-LED-Leuchte in unerreichter Qualität und Haltbarkeit zu entwickeln. Zumtobel. Das Licht.


Huber + Suhner Der internationale Anbieter von Verbindungslösungen und Komponenten präsentierte erstmals das LiSA XDsystem, ein optisches Verteilgestell mit der zurzeit weltweit höchsten Packungsdichte. Dieses neu entwickelte System maximiert die Anzahl der möglichen Verbindungen auf bis zu 4032 bei einer Verbesserung des Handlings und des Zugangs zu den Fiberoptikverbindern. Das LiSA XDsystem überzeugt mit seinem Design, das die Anzahl der Verbindungen auf dem existierenden Footprint extrem erhöht. Dazu trägt das neu

Die Inszenierung von Lichtlösungen in den Hallen und bei den Ausstellern. (Bild: Simon Bielander, ineltec)

Mit dem neuen Profitest PV Sun Memo-Gerät können alle geforderten Sicherheitsprüfungen an Photovoltaikanlagen einfach, sicher und normgerecht nach DIN 62446 durchgeführt, gespeichert und protokolliert werden. Das Prüfgerät eignet sich zum Testen von PV-Modulen und -Strings bis max. 1000 V/20 A. Neben der Isolationsmessung, der Polaritätsprüfung und der Erdschlussprüfung kann auch die Durchgängigkeit des Schutzleiters geprüft werden. Eine wichtige Funktionserweiterung stellen die bidirektionale Schnittstelle und der interne Speicher dar. www.gmc-instruments.ch Hager AG Das Unternehmen präsentierte ein vielseitiges Angebot für die Bereiche «Wohnbau/Gewerbe», «Zweckbau» und «Infrastruktur». Dazu gehören die neuen witterungsresistenten Schalterund Steckdosen der Linie «robusto». Mit ihrem dreidimensionalen Design und den abgerundeten Ecken sprechen die Geräte eine zeitgemässe Formsprache im Aussenbereich sowie in Gewerbe- und Industriebauten. Sie sind in den Farben Weiss, Lichtgrau, Schwarz und Aluminium mit metallischem Look verfügbar. Der Schutzgrad erstreckt sich je nach Produkt und Modell bis IP55. Mit einer breiten Palette an Bodeninstallationslösungen präsentierte Hager eine fast unsichtbare Art der Leitungsführung. Der Unterflurkanal tehalit.UK führt die Kabel «unterirdisch» durch den ganzen Raum. Das Unterflursystem ist bei allen Bodenarten anwendbar. Fast ebenso dis12 | Elektrotechnik 10/13

kret sind die bodenbündigen Kanalsysteme: Der tehalit.BK lässt sich quer durch den Raum verlegen und eignet sich dank seiner geringen Höhe auch für wenig auftragende Unterlagsböden. Entlang von Fensterfronten und Wänden empfiehlt sich der tehalit.BK broadway. Dessen Kabelauslass in Bürstenform ermöglicht eine äusserst flexible Platzierung der Strom- und Datenanschlüsse. Hager unterstrich seine Lösungskompetenz auch beim Bau des neuen Messezentrums Basel. Das Unternehmen lieferte für zwei Energieversorgungsanlagen rund 200 Verteilsysteme und Schränke. Die geprüften Lösungen und die Supportleistungen von Hager haben die Arbeit der zuständigen Schaltanlagenteams wesentlich erleichtert. www.hager.ch

«robusto» von Hager für den Aussenbereich.

LiSA XDsystem von Huber+Suhner.

entwickelte OptiTray-XD Modul sowie der einzigartige Fiberoptikverbinder LC-XD (beides patentierte Lösungen) bei. Das OptiTray-XD-Modul verfügt über integrierte Patch- und Spleissfunktionalität, eine Kapazität von 192 Fasern und ist bereits bestückt mit Pigtails und somit ab Werk ausgeliefert, bereit für den Einsatz. Der LC-XDFiberoptikverbinder erlaubt mit seinem einzigartigen Design eine Packungsdichte von bis zu 4032 Fasern in einem Rack. Der Stecker verfügt über einen starren, verlängerten Hebel und einen innovativen Push/Pull-Mechanismus – dies ermöglicht auch bei maximaler Packungsdichte noch ein effizientes Handling. Sowohl für die Installation als auch für den Unterhalt sind die LC-XD-Verbinder auch bei höchster Portdichte leicht erreichbar und können ohne Probleme angeschlossen und getrennt werden. www.hubersuhner.ch


Wirtschaft & Verbände

Ich bin überall zuhause In meinem Beruf komme ich oft in der ganzen Schweiz herum. Flexibel, zuverlässig und rund um die Uhr verfügbar muss deshalb auch mein Partner sein. Die EM steht mit ihrer jüngsten Niederlassung im Appenzellerland jetzt neunmal an Ihrer Seite, damit Sie jederzeit und überall Ihren guten Job machen können.

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Elektrotechnik 10/13 | 13


Ineltec

Origineller Stand mit neuem Logo bei Otto Fischer AG.

Otto Fischer AG Wegen Umbauarbeiten am Firmengebäude an der Aargauerstrasse in Zürich wurden die wichtigsten Abteilungen der Otto Fischer AG kurzum an die ineltec verlagert. So konnten sich die vielen Besucher ein genaueres Bild vom Bestell- und Lieferablauf machen. Am modern gestalteten Stand mit neuem Firmenlogo zeigte das Unternehmen zudem das Neuste aus den vier Fachbereichen Solar, Licht, Netzwerktechnik und Gebäudeautomation. Erstmals war eco2friendly mit einem eigenen Stand an der ineltec vertreten. Das firmeneigene Elektrofahrzeug Smart an der Stromtanksäule zog viele Besucher magnetisch an und war Ausgangpunkt für interessante Gespräche. Reissenden Absatz fanden der neue E-Mobility-Katalog, der alles Wissenswerte über E-Mobility übersichtlich zusammenfasst, sowie das neue Eco2friendly-Magazin mit vielen Rezepten zum Energiesparen und dem Lifestyle-Interview mit Irma Dütsch. Gut besucht war auch der eco2friendly-Evening vom Donnerstag und die Vorträge von Historiker Daniele Ganser, Wetterredaktor Thomas Bucheli und Nationalrat Jürg Grossen waren spannend und unterhaltsam zugleich. In Gebäuden könne der Energiebedarf ohne grösseren Optimierungsaufwand halbiert werden, meinte Jürg Grossen. Er spare in seinem Firmengebäude mit optimierter Lichtsteuerung und Gebäudeautomation rund 70 Prozent Energie. Und mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach könne seine Elektrofahrzeugflotte pro Jahr insgesamt etwa 40000 Kilometer weit fahren. Elektriker seien auf dem Gebiet in Schlüsselpositionen und sollen deshalb dem Thema mehr Beachtung schenken. 14 | Elektrotechnik 10/13

Bereits zum dritten Mal in Folge durfte der Smart Home-Anbieter Digitalstrom den eco2friendly-Award, entgegennehmen. «Dass die Elektriker und Planer uns nun zum dritten Mal gewählt haben, macht uns sehr stolz und zeigt, dass die Flexibilität des Digitalstrom-Systems es ermöglicht, immer wieder neue, nachhaltige und energieeffiziente Applikationen auf den Markt zu bringen», erklärte Martin Vesper, CEO Aizo AG, welche die DigitalstromKomponenten entwickelte und herstellt. Eco2friendly zeichnet jedes Jahr Unternehmen aus, deren Ziel es ist, Bauherren eine energieeffiziente Elektroinstallation zu bieten. Im Rahmen der ineltec wurde der Preis am eco2friendly-Evening in Basel an Digitalstrom übergeben. www.ottofischer.ch

Schneider Electric/Feller Als einer der wichtigsten Aussteller an der ineltec, präsentierten sich der Energiespezialist Schneider Electric und die Tochterfirma Feller AG am gemeinsamen Stand der Elektrotechnik-Szene. Schneider Electric kombiniert die jahrzehntelange Erfahrung in Energieverteilung und Automation mit modernster Technologie für das Datenmanagement. Feller ergänzt das SchneiderPortfolio optimal mit bewährten und innovativen Produkten und Systemen wie KNX-basierter Gebäude- und Installationstechnik, Schalter, Steckdosen, Bewegungsmeldern, Zutrittssystemen und Multimedia. Die kombinierbaren Produkte wurden an der ineltec vielfältig präsentiert, und die Besucher konnten diverse Neuheiten gleich vor Ort testen.

Mit OptiLine 50 präsentierte Schneider Electric ein neues Installationssystem für Wände, Decken, Böden und Tische, das punkto Flexibilität, Komfort und Effizienz neue Massstäbe setzt. Diese Faktoren stehen auch bei einer weiteren Markteinführung von Schneider Electric im Zentrum: die KNX App. Die mobile Fernbedienung ermöglicht per Smartphone oder Tablet die Steuerung von Licht, Jalousien, Klima und weiteren Gewerken. Grosses Interesse löste ebenfalls die SmartStruxure Software aus, die alle Building-Bereiche auf einer Plattform abbildet und verbindet. Dadurch können Energieflüsse kontrolliert und angepasst werden – das Gebäude wird bis zu 30 Pro-

Das OptiLine 50-Sortiment umfasst Kanäle, Energiesäulen für Boden und Decke.

zent energieeffizienter. An der ineltec erstmals gezeigt wurde ausserdem das iSwitchboard – eine Schaltanlage mit diversen Funktionen für das Energiemanagement. Sie lässt sich ganz einfach in die SmartStruxure Software integrieren und ist ein weiterer Beweis für Schneider Electrics Vorreiterrolle als Anbieter von Lösungen aus einem Guss. www.schneider-electric.ch Siemens Schweiz AG Mit Desigo Total Room Automation (TRA) präsentierte Siemens innovative Produktneuheiten. Dazu gehörte auch die einfache «Plug-and-Play»-Funktionalität mit KNX PL-Link. Ebenfalls gezeigt wurde Desigo Touch & Web. Der Zugriff erfolgt mit den gängigen Webbrowsern, ist aber auch mit Tablets und


rungen. Die Logo-OBA7 überzeugte durch Software-Erweiterungen, verdoppeltem Programmspeicher, DataLogging, Vernetzbarkeit (auch zu Simatic S7) sowie neuen Schnittstellen (Ethernet, SD-Karten). www.siemens.ch Zumtobel Licht AG Wie gewohnt präsentierte sich der Stand von Zumtobel im besten Licht und zeigte anschaulich das perfekte Zusammenspiel von Design, Technik und Effizienz. Die LED-Hallenleuchte Graft ist gestalterisch und technisch für grosse Höhen in Industriehallen, Messegebäuden oder Flughäfen konzipiert worden. Die LED-Leuchte mit Aluminiumdruckgussgehäuse besitzt eine rechteckige Form, die in den meist rechtwinkligen Hallen eine bessere Lichtverteilung ermöglicht als konventionelle Lösungen. Dank einer innovativen Linsentechnologie – jeder Leuchtdiode wurde eine eigene Linse zugeordnet – stellt Graft die präzise Lichtlenkung sicher. Das macht sowohl eine gleichmässige Hallenausleuchtung als auch eine effiziente Beleuchtung von Hochregalen möglich. Zudem ist es gelungen, den runden Lichtkegel in eine

DASLICHT FÜREFFIZIENZ AUFGANZER LINIE. TRILUX Neues Licht. Wir sorgen für Beleuchtungslösungen, die Controller und Installateure gleichermassen überzeugen. Zum Beispiel mit der neuen E-Line LED. Ob Lichtsanierung oder Neuinstallation: Das Lichtband punktet mit hoher Effizienz, einem schnellen Return-on-Investment und einer einfachen Montage. Verschiedene Optiken, Lichtfarben und der Lichtstrom zwischen 4.000 und 6.500 Lumen sorgen für massgeschneidertes Licht in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen in Industrie und Gewerbe. Mehr zum Thema Effizienz auf ganzer Linie: www.trilux.ch

Ineltec

In der Beleuchtungssteuerung wurde das KNX/DALI-Gateway Twin eingeführt. Der Gateway erlaubt die Beleuchtung basierend auf DALI mit der effizienteren Steuerung von KNX zu kombinieren. Mit den Siemens KNXKomponenten wird die gesamte Gebäudekommunikation vernetzt. Diese Siemens-Gebäudeautomationssystem Desigo mit Touchpanel. integrierten Applikationen ermöglichen die Energieeffizienz von Gebäuden zu Smartphones möglich. Die Lösung be- erhöhen und die Betriebskosten zu sensteht aus dem neuen Webserver, basie- ken – und das ohne auf Komfort in den rend auf modernsten Webtechnologien Räumen zu verzichten. und den beiden kapazitiven TouchpaFür die zuverlässige Versorgung mit nels für die Vorortbedienung auf dem elektrischer Energie zeigte Siemens ein breites Portfolio – von der SivaconSchaltschrank. Zur Gewährleistung der optimalen Schaltanlage über Ladestationen für Bedienung der Raumautomation wurde Elektrofahrzeuge bis hin zur Sentronder neue Raum-Controller Contouch Schutz-, Schalt-, Mess- und Überwavorgestellt. Dieses Raumbediengerät chungstechnik. Ebenfalls präsentiert unterstützt zwei Bedienphilosophien: wurde die modulare Kleinsteuerung Sidie Bedienung über ein Touchscreen matic S7-1200. Sie ist flexibel und skaober über einen ergonomischen Dreh-/ lierbar bis hin zu anspruchsvollen AufDrückknopf. Der Contouch basiert auf gaben und bietet ein breites Angebot an dem KNX S-Mode und ist in vier unter- Kommunikationsmöglichkeiten. Ebenschiedlichen Farbvarianten erhältlich. falls im Fokus standen die Logo-Steue-


Ineltec

Lincor LED-Pendelleuchte ist ein Vorbild für die Vereinbarkeit von Effizienz und Design.

Lichtpyramide mit quadratischer Lichtverteilung umzuwandeln. Ohne sich überschneidende Lichtflächen gewinnt jede Beleuchtungslösung so an Gleichmässigkeit und Effizienz. Die benötigte Leuchtenanzahl wird dadurch reduziert, die Investitions- und Energiekosten sinken.

Die LED-Pendelleuchte der LincorProduktfamilie bietet modernen Büros unzählige Beleuchtungsvarianten und ist ein Vorbild für die Vereinbarkeit von Effizienz und Design. Die innovative Lichttechnik der Pendelleuchte integriert direktes Licht für eine gezielte Beleuchtung der Arbeitsplätze und indirektes Licht für eine angenehme Büroatmosphäre. Diese Kombination aus Primäroptik zur perfekten Auflösung der Lichtpunkte und LED-Minizellen zur Entblendung und homogenen indirekten Lichtverteilung schafft eine ausgezeichnete Lichtqualität. Der hohe Direktlichtanteil von 83 Prozent und ein hoher Leuchteneffizienzfaktor von bis zu 88 lm/W machen Lincor darüber hinaus zu einem Beispiel für Nachhaltigkeit und Qualität. Das Gehäuse der Pendelleuchte präsentiert sich minimalistisch und schmal. Mit einem Querschnitt von sechs mal sechs Zentimetern bildet Lincor die perfekte Achse durch den Büroraum. Ein Design, das sich in nahezu alle Umgebungen integrieren lässt. Diamo, das kleinste Zumtobel Downlight, begeistert trotz filigraner Masse mit brillanter Lichtqualität und einer

einzigartigen Leuchtenlichtstrom von bis zu 1250 Lumen. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Bartenbach Lichtlabor garantieren leistungsstarke LED-Module, sowie drei zur Auswahl stehende Reflektoren mit verschiedenen Abstrahlcharakteristiken (30°, 40° oder 55°), eine kräftige und präzise Akzentbeleuchtung. Die speziellen Reflektoren ermöglichen eine effektive Lichtverteilung ohne Streulicht und perfekte Entblendung. Für die Leuchte stehen zwei Farbtemperaturen zur Auswahl (3000 und 4000 Kelvin). Neben seiner ausgezeichneten Qualität überzeugt Diamo mit einem minimalistischen Design. Mit einem Durchmesser von nur 68 Millimetern und einem eleganten, hochwertigen Gehäuse lässt sich Diamo nahezu in jede Umgebung integrieren. Diamo ist somit ein idealer Partner für anspruchsvolle Anwendungen unter anderem in Hotels, Shops oder im Büro. www.zumtobel.ch

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Push-in-Anschlusstechnik: Durchgängig vom Feld bis zur Steuerung

Besucher einer Messe bringen immer die unterschiedlichsten Erfahrungen mit. Messen bieten die Gelegenheit, Produkte live zu erleben und selber zu testen. Phoenix Contact zeigte unter vielem anderen ein komplettes Produktprogramm mit Push-in-Anschlusstechnik. Messen sind nach wie vor wichtig. Nicht alles lässt sich per Internet oder einem Film auf Youtube erledigen. Persönliche Kontakte sind wichtig für langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen. Was der Kunde einmal in Händen hält, selbst ausprobiert hat und dabei gut beraten wird, kann matchentscheidend sein für eine erfolgreiche Kundenbeziehung. Phoenix Contact ist Marktleader im Bereich der Klemmen. Das Programm umfasst aber darüber hinaus Stecker, Überspannungsschutzgeräte, Steuerungen und vieles mehr. Am Messestand von Phoenix Contact herrschte emsiges Treiben. ET-Redaktor Raymond Kleger führte ein Gespräch mit Martin Reh, Bereichsleiter Vertrieb & Marketing bei der Phoenix Contact AG, Tagelswangen.

Sensor-/Aktor-Verkabelung im Feld über Reihenklemmen und Relaissysteme bis zur Klein- und Kompaktsteuerung. Wo liegen die Vorteile der Push-in-Anschlusstechnik? • Starre Leiter und Litzen mit Aderendhülsen lassen sich ohne Werkzeug direkt stecken • Das Anschliessen vollzieht sich deutlich schneller als bei Schraubklemmen • Es lassen sich kleinste Querschnitte

Ineltec

Push-in-Anschluss: Einfach und sicher (0,14 mm2) bei einer Klemme von 2,5 mm2 anschliessen • Die Verbindung ist rüttelsicher • Übergangswiderstände sind klein, damit auch die thermischen Verluste Fazit Die ineltec zeigt sich als weiterhin relevante Messe, Treffpunkt und Plattform für die Installationsbranche. Produkte anfassen und testen zu können bleibt nachhaltig im Gedächtnis des Messebesuchers haften und trägt als Erlebnis sicher massgeblich zur Entscheidungsfindung bei. Phoenix Contact AG 8317 Tagelswangen Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.chom www.phoenixcontact.ch

Eine Messe ist kein Honigschlecken. Vor, während und nach der Messe gibt es viel zu tun, vermutlich manche Überstunden. Hat sich der Aufwand gelohnt? Wir waren mit der Messe insgesamt zufrieden. Aus unserer Sicht ist nicht die Anzahl der Messekontakte massgebend, sondern das effektive Outcome resp. die Qualität der Kontakte. Die Produktpalette von Phoenix Contact ist riesig. Für das Installationsgewerbe sind vor allem die Klemmen und die Interface-Technik von grösster Bedeutung. Wenn man Produkte aller Art bei Phoenix Contact betrachtet, fällt auf, dass die Push-in-Technik allgegenwärtig ist. Das ist in der Tat so. Push-in-Anschlusstechnik gibt es bei uns vom Feld bis zur Steuerung. Wir bieten ein komplettes Produkteprogramm von der

Eindrücke vom Stand Phoenix Contact. Kein Querschnitt zu gross für die Push-in-Anschlusstechnik.

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Ineltec

Links: Feldbusunabhängiges Wago-I/O-System der Serie 750 mit integrierten Leistungsmessklemmen 750-49x. Rechts: Aufsteck-Stromwandler der Serie 855 sind für unterschiedliche Primärströme bis 1000 A geeignet.

Highlights an der Ineltec 2013 in Basel von Wago

Energieverbrauch einfach messen

4-Quadranten-Anzeige gibt Aufschluss über die Art der Last (induktiv, kapazitiv) und ob es sich um einen Energieverbraucher oder -erzeuger handelt. Um die gemessenen Werte einem Energiemanagementsystem zu übergeben, wird die Messklemme an einen Feldbuskoppler oder -controller aus dem Wago-I/OSystem angereiht. Zur Kommunikation stehen verschiedene Feldbussysteme wie Bacnet, KNX, Profibus, Profinet, Ethernet oder Ethernet/IP zur Verfügung.

Stromwandler transformieren primäre Bemessungsströme in galvanisch getrennte Sekundärströme bis 1 A – mit einer Messgenauigkeit von einem Prozent (Genauigkeitsklasse 1). Sie können bei Temperaturen von –5 bis +50 °C eingesetzt und dauerhaft mit bis zu 120 % des Nennstroms belastet werden. Die Cage-Clamp-Anschlusstechnik ermöglicht die schraubenlose Kontaktierung von Leitern mit Querschnitten zwischen 0,08 und 4 mm2. Die Anschlüsse sind sowohl von der Vorderals auch von der Rückseite der Stromwandler erreichbar. Aufsteck-Stromwandler werden überall dort eingesetzt, wo hohe Ströme erfasst und weiterverarbeitet werden müssen. Sie bilden damit die Grundlage für die Energiedatenerfassung mit 3-Phasen-Leistungsmessklemmen Serie 750 oder Jumpflex-Messumformern Serie 857.

Aufsteck-Stromwandler Die Aufsteck-Stromwandler der Serie 855 sind UL-zertifiziert (Recognized Components) und für den Einsatz in Niederspannungsnetzen mit 230 V, 400 V und 690 V geeignet; die maximale Betriebsspannung beträgt 1,2 kV. Die

WAGO CONTACT SA 1564 Domdidier Tel. 0840 200 750 www.wago.com info.switzerland@wago.com

Sparen beginnt dort, wo der Energieverbrauch im Detail bekannt ist. Gleich zwei Messmöglichkeiten zeigte Wago dazu an der Ineltec. Einerseits gibt es beim feldbusunabhängigen Wago-I/O-System der Serie 750 die neuen 3-Phasen-Leistungsmessklemmen, die Spannungs- und Stromwerte liefern, andererseits gibt es Aufsteck-Stromwandler der Serie 855 für Ströme bis 1000 A. Wago-I/O-System Die in das feldbusunabhängige WagoI/O-System der Serie 750 integrierten Leistungsmessklemmen 750-49x ermitteln Messgrössen wie Blind-, Scheinund Wirkleistung, Energieverbrauch, Leistungsfaktor, Phasenwinkel, Frequenz, Über- und Unterspannung sowie Über- und Unterstrom direkt in der Klemme. Weil externe Messgeräte damit überflüssig sind, kann die Messung um das bis zu zehnfache günstiger werden. Neben der Energieverbrauchsmessung bieten die Leistungsmessklemmen mit der Oberschwingungsanalyse weitere Funktionen zur umfassenden Netzanalyse, um Netzverschmutzungen wie Störspitzen zu lokalisieren. Mit der zusätzlichen Messung im Neutralleiter lassen sich Isolationsfehler aufspüren. Die

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Ausgewachsener Präsenzmelder mit nur 4 mm Aufbauhöhe

An der Ineltec überraschte die Firma Steinel, in der Schweiz vertreten durch Puag, mit dem weltweit flachsten Präsenzmelder: Presence Control PRO IR Quattro SLIM. Er ist für den Innenbereich gebaut und verfügt über eine einzigartige Retina-Linse. Dieser Präsenzmelder lässt natürlich Planer und Architekten aufhorchen. Immer wieder denkt man sich, jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht! Präsenzmelder haben ja eine eindrückliche Entwicklung hinter sich und verfügen bereits über verblüffende Eigenschaften. Und jetzt prescht Steinel mit dem Presence Control PRO IR Quattro SLIM vor, der alles Dagewesene nochmals in den Schatten stellt. Bei 4 mm Aufbauhöhe sind ja trotzdem Rückplatte, gedruckte Schaltung (Print), Sensoren und Linse nötig. Dies verblüfft

der einzigartigen Retina-Linse mit hexagonaler Fresnel-Struktur. Sie registriert trotz flacher Bauweise die Anwesenheit von Personen im Raum und ermöglicht eine raumtypische quadratische Erfassung. Bei einer empfohlenen Montagehöhe von 2,50 m bis 6 m umfasst der echte Präsenzbereich des IR Quattro SLIM einen Bereich von 4 x 4 m. Die Dämmerungsschwelle kann zwischen 10 und 1000 Lux eingestellt werden. Besonders komfortabel ist dabei

Der weltweit flachste Präsenzmelder, Presence Control PRO IR Quattro SLIM von Steinel, vorgestellt an der Ineltec 2013 in Basel.

Ineltec

Flacher gehts nimmer der Teach-Modus, der die gewünschte Umgebungshelligkeit auf Knopfdruck per Fernbedienung speichert. Der IR Quattro SLIM ist mit den Schnittstellen COM1, COM2, DIM und KNX erhältlich. Vernetzungsmöglichkeiten für Master/Master- und Master/Slave-Systeme sind möglich. Seinen idealen Einsatzort findet der IR Quattro SLIM in Büroräumen zur Überwachung einzelner Arbeitsbereiche. Die einfache und schnelle Montage des IR Quattro SLIM sind überzeugende Pluspunkte für Profi-Installateure. Auch die unkomplizierte Einstellung aller Programme, Funktionen und Modi per optionaler Fernbedienung macht den Einsatz sehr komfortabel. Fazit Mit dem Presence Control PRO IR Quattro SLIM ist Steinel ein Geniestreich gelungen. Mancher InteltecBesucher konnte es kaum fassen, dass dieses flache Ding überhaupt ein Präsenzmelder ist. Der Melder ist verfügbar und wartet auf interessante Anwendungen.

Steinel c/o Puag AG 5620 Bremgarten www.puag.ch www.steinel-professional.de

nicht nur Laien, sondern auch den Elektronikspezialisten. Architektonisch interessant Energiesparen ist «in» und deshalb kommen schon lange Präsenzmelder zum Einsatz. Der beinahe deckenbündige Infrarot-Präsenzmelder aus dem bewährten Control-PRO-System von Steinel Professional setzt aber die Latte nochmals höher und ist das Produkt der Wahl, wenn es um Design, gepaart mit innovativer Sensor-Technik geht. Technik Das präzise optische System dieses ultraflachen Präsenzmelders besteht aus

Typische Montage des Presence Control PRO IR Quattro SLIM in einem Büro.

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Ineltec

Emsiges Treiben am Stand von Esylux an der Ineltec 2013 in Basel.

Esylux bestätigt: Ineltec ist die Messe fürs Installationsgewerbe

Freude herrscht! … hätte Adolf Ogi gesagt, wenn er am Stand von Esylux vorbeigekommen wäre. Emsiges Treiben forderte das Team von Esylux aufs äusserste. Natürlich ist der Bereich LED-Leuchten besonders gefragt, denn diese Technik ist neu und jetzt auch preislich attraktiv. Was allerdings immer wieder verblüfft, auch bei Präsenzmeldern ist bezüglich Technik das Ende der Fahnenstange offensichtlich noch nicht erreicht. Nur ganz wenige Aussteller haben sich an der Ineltec 2013 über enttäuschenden Besucherandrang beklagt. Diese Firmen sind entweder an der falschen Messe oder haben uninteressante Produkte. Am Stand von Esylux war von mangelndem Andrang nichts zu spüren - ganz im Gegenteil. Das Standpersonal war sehr gefordert. Was nährt den Erfolg? Eine Supertechnik ist überhaupt kein Garant, dass sich ein Produkt erfolgreich verkauft. Grund: Für Menschen zählen noch andere Kriterien. Eine Firma muss konkurrenzfähige Preise, ehrliches Auftreten und Hilfsbereitschaft bei Problemen zeigen. Esylux hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie alle Faktoren berücksichtigen und ihr Auftreten auf langfristige Kundenbeziehungen ausgelegt ist. Neue Aussenstrahler Die Haupteigenschaften der neuen Esylux-Strahler kurz zusammengefasst:

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Sieht blendend gut aus und blendet nicht. Es gibt sie, die Aussenleuchten, die zwar den Vorplatz hell erleuchten, dabei aber auch ganz schön blenden, was unangenehm ist. Bei der neuen Aussenleuchten-Serie OL/AOL überzeugt sowohl die elegante Optik als auch die Konstruktion mit ihrem opalfarbenen Leuchtenglas. Sie gewährleisten blendfreies Licht. Aussenleuchten brennen im Privatbereich selten viele Stunden, hingegen ist dies bei Gewerbebauten häufig der Fall; die Stromrechnung fällt hier dank modernster LED-Technik gering aus. Was aber mindestens so entscheidend sein kann, ein Leuchtmittelwechsel ist nie mehr nötig und die Lampe leuchtet sofort mit voller Helligkeit. Langlebigkeit ist dank Aluminiumdruckgussgehäuse bei IP55 garantiert. Dank dem horizontal und vertikal verstellbaren Abstrahlwinkel lässt sich die Platzbeleuchtung sehr effizient einstellen. Und weil ein Teil des Lichts auch rückseitig anfällt, erscheint die

Wand in angenehmen Licht. Anstelle des LED-Aussenstrahlers gibt es diese auch als LED-Leuchte, selbstverständlich beide mit eingebautem Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter. Fazit Esylux hat ihren Umsatz in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht, dies dank guter Produkte im Bereich Präsenzmelder und Leuchten aller Art. Für den Erfolg garantiert aber vor allem auch das hoch motivierte Team von Esylux, das für Kundennähe auch nach dem Verkauf von Produkten steht.

ESYLUX Swiss AG 8302 Kloten Tel. 044 808 61 00 www.esylux.ch info@esylux.ch


Wirtschaft & Verbände

Schutzkomponenten für Photovoltaik-Anwendungen Photovoltaik-Installationen erfreuen sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Einerseits ist die Nutzung der Sonnenenergie nachgewiesenermassen ökologisch sinnvoll und andererseits ist die Photovoltaik als Kapitalanlage durchaus attraktiv. Mit den Schutzkomponenten von Schneider Electric schützen Sie Gebäude, Installation und Personen über die gesamte Lebensdauer der Photovoltaik-Anlage und optimieren so gleichzeitig deren Rentabilität.

Warum Schutzkomponenten von Schneider Electric? Profitieren Sie von einem einzigartigen Komplettangebot für Photovoltaik-Anwendungen vom führenden Hersteller für Niederspannungs-Schutzkomponenten: > neue DC-Generatoranschlusskästen > Lasttrenn-, Leistungsschalter, und Überspannungsableiter für Gleich- und Wechselstrom > Ein- und Dreiphasige Energiemessgeräte mit Kommunikationsfunktionen

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Leistungsmerkmale der neuen Generatoranschlusskästen > Ausführung im Kaedra IP65 Aufbaugehäuse > Integrierte Freischaltstelle (auch als Feuerwehrschaltung lieferbar) > Schutz gegen transiente Überspannungen (Typ 2) > Vorverdrahtete Standardmodelle inkl. MC4-Steckkontakten > Projektspezifische Modelle auf Anfrage konfigurierbar

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Ineltec

Unsichtbare Soundsysteme, WLAN in der Unterputzdose

Spezielles inbegriffen Der deutsche Hersteller WHD ist bekannt für Soundsysteme. An der Ineltec 2013 in Basel zeigte der Schweizer Vertreter Asera ganz interessante Neuentwicklungen von WHD. Da hört man Musik, kann aber einfach nicht eruieren woher. Und von Rutenbeck gibt es eine RJ45-Steckdose in der auch gleich noch ein WLAN-Accesspoint eingebaut ist.

Oben: WHD Bluetooth-Receiver BTR 205, unten: Rutenbeck WLAN-Accesspoint für UP-Dose Grösse 1, Schweizer Design, mit RJ45-Anchluss.

Mit dem Auftreten des iPhone und anderer Smartphones ist das Musikhören in ein neues Zeitalter gerückt. Die ganze Musiksammlung, Tausende von Songs, sind stets auf «Mann». Zu Hause ist allerdings oft Musikhören über Lautsprecher gefragt – kein Problem, WHD bietet auch da Möglichkeiten, wo bisher Kabel hätten verlegt werden müssen. Unsichtbares Soundsystem Der kompakte WHD Bluetooth-Receiver BTR 205 ermöglicht einfache unsichtbare Installationen von Soundsystemen, z. B. in Decken, Schränken – eigentlich überall, wo 230 V zur Verfügung steht. Der WHD BTR 205 Bluetooth-Receiver mit integriertem 2 × 5 W Stereoverstärker findet dank kompakter

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Abmessungen von 45 × 28 × 140 mm überall Platz, auch in engen Hohlräumen. Der BTR 205 wird ergänzt durch zwei Körperschallwandler, zwei WHD UP 10 Deckenlautsprecher oder sonstige Lautsprecher von WHD. Die Installation des unsichtbaren Soundsystems, beispielsweise in der Decke, erfolgt einfach und schnell über den Deckenausschnitt eines Halogenspots oder eines Lautsprechers. Der BTR 205 Bluetooth-Empfänger wird durch den Deckenausschnitt geschoben und mit der 230-V-Halogenlampe verbunden. Nun kann die Verbindung mit dem PC, Laptop, Tablet, Smartphone oder MP3-Player synchronisiert werden, und schon steht im Raum die gewünschte Musik zur Verfügung –

vollkommen unsichtbar und in beeindruckender Soundqualität. Im Bad, in Arztpraxen, Büros, Kanzleien oder anderen Räumen ist so das Musikhören perfekt gelöst. WLAN in Unterputzdose Smartphone, Tablet-PC und Notebook sind die Kommunikationsmittel. Sie führen zu neuen Anforderungen an die Datennetzwerk-Infrastruktur. Rutenbeck bietet jetzt als Weltneuheit einen WLAN-Accesspoint in einer handelsüblichen Unterputzdose Grösse 1, natürlich passend zu Feller- und HagerSchaltern. Neben der WLAN-Funktion steht zusätzlich eine RJ45-Steckbuchse für den ortsfesten Anschluss eines Gerätes zur Verfügung. Als weitere Besonderheit kann die WLAN-Reichweite über den integrierten Webbrowser den Gegebenheiten des Raumes angepasst werden. Funküberschneidungen werden so minimiert, Bandbreiten besser zur Verfügung gestellt und die Funkabstrahlung in Räumen erheblich reduziert. Damit ist der AC WLAN nicht nur in privaten Objekten sondern auch in Klassenräumen sowie in Hotel- und Besprechungszimmern die ideale und umweltfreundliche Lösung. Der AC WLAN kann ebenfalls als Repeater oder Bridge eingesetzt werden. Er stellt eine Funkdatenrate von 150 Mbit/s zur Verfügung, entspricht den Funkstandards nach IEEE 802.11 b/g/n und bietet zur Verschlüsselung WEP, WPA und WPA2 an. Die Leistungsaufnahme ist kleiner als 3 W und erlaubt somit einen energiesparenden Betrieb. Der Anschluss des AC WLAN an das Netzwerk erfolgt über Schraubklemmen; die Spannungsversorgung erfolgt direkt mit 230 V über das integrierte Netzgerät. Die Integration in ein vorhandenes Datennetzwerk ist durch den Austausch einer vorhandenen Datendose durch den AC WLAN denkbar einfach. Asera AG 8303 Bassersdorf Tel. 044 755 50 60 info@asera.ch, www.asera.ch


Züblin: Präsenz- und Bewegungsmelder

Diese erstklassige Innovation wurde mithilfe von hervorragenden Ingenieuren und einem intelligenten Algorithmus erreicht. Das lästige Ein- und Ausschalten des Lichtes bei Katzen und Füchsen gehört mit dieser Neuheit der Vergangenheit an.

Ineltec

Züblin mit Swiss Garde 4000 Handschalter, mit welchem das Licht vorzeitig an- oder ausgeschaltet werden kann. Der Swiss Garde 300 Max kann mit der roten Sicherheitsfarbe (BerryPush) oder auch mit anderen Farben oder dem Standard weiss geliefert werden. M.Züblin AG 8304 Wallisellen Tel: 044 878 22 22 www.zublin.ch zublin@zublin.ch

Der Erfassungsbereich berücksichtigt die unterschiedliche Wärmeaustrahlung von Menschen und Kleintieren.

Der Züblin-Stand an der ineltec verzeichnete zeitweise einen regelrechten Ansturm. Das grosse Interesse und viele Fragen der Besucher konnten deshalb nicht immer in der dafür angemessenen Zeit beantwortet werden. Im Zentrum des Interesses stand der neue Swiss Garde 4000, der erste Bewegungsmelder mit einer echten Kleintier-Unterdrückung. Dieser berücksichtigt neben der unterschiedlichen Grösse von Menschen und Kleintieren auch die unterschiedliche Wärmeausstrahlung. Das lästige Ein- und Ausschalten des Lichtes bei herumstreunenden Katzen oder Füchsen gehört damit der Vergangenheit an. Diese erstklassige Innovation wurde mithilfe hervorragender Ingenieure und der Entwicklung eines intelligenten Algorithmus erreicht. Neben der unterschiedlichen Grösse von Menschen und Kleintieren werden auch die unter-

schiedliche Wärmeausstrahlung und die Impulse auf die verschiedenen Pyrodetektoren berücksichtigt. Am Stand von M. Züblin AG konnten sich die vielen Besucher zudem von der extrem tiefen Leistungsaufnahme des Swiss Garde 4000 überzeugen. Erstmals konnte Züblin die Leistungsaufnahme eines Bewegungsmelders auf unter 0,25 Watt reduzieren, womit eine rekordverdächtige Effizienz erreicht wird. Der Bewegungsmelder lässt sich sowohl an der Wand als auch an der Decke montieren und der Erfassungsbereich ist in kürzester Zeit einfach einstellbar. Komfortabel ist die serienmässig mitgelieferte Fernsteuerung zum Einstellen der Parameter und Aktivieren der KleintierUnterdrückung. Auch für den neuen UP-Bewegungsmelder mit Handschalter war das Interesse an der Messe gross. Der Swiss Garde Berry-Push verfügt über einen

CEO Michael Züblin und Mitarbeiterinnen am ineltec-Stand.

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Ineltec

Hager AG

Drei Märkte, eine Lösung: Hager Mit Ihnen, für Sie! Unter diesem Motto liess Hager an der diesjährigen Ineltec vom 10. bis zum 13. September die Messebesucher in die Lösungswelten «Wohnbau/Gewerbe», «Zweckbau» und «Infrastruktur» eintauchen. Eines der Highlights war robusto – die neue Schalter- und Steckdosenlinie für den Nass- und den Aussenbereich. Als Partner von innovativen Lösungen für die Energieverteilungen gelang Hager auch an der Ineltec 2013 ein dynamischer Auftritt. Ausgehend von der Energieverteilanlage im Zentrum des Hager-Stands erkundeten die Messebesucher an den vier Tagen die Neuheiten aus dem Hause Hager. Vorgestellt wurden effiziente Lösungen aus den drei

Kernbereichen «Wohnbau/Gewerbe», «Zweckbau» und «Infrastruktur». Diese widerspiegeln die Ausrichtung von Hager am Markt.

Nass-Sortiment robusto – Verbindung von Robustheit und Design robusto – die Antwort von Hager für Nassanwendungen im Schalter- und Steckdosenbereich – war eines der Highlights auf dem Messestand. Das Sortiment vereint Robustheit und Design und ist in vier Standardfarben erhältlich. Ästhetik zeichnet auch die Designbeleuchtung für die Schalterund Steckdosenlinie kallysto.pro aus. Verfügbar in Weiss, Blau, Rot, Grün und Gelb setzt sie stimmungsvolle Lichtakzente. Nicht fehlen durften die Lösungen für das intelligente Haus: In diesem Sortiment bietet Hager neu einen KNXkompatiblen LEDStrahler mit integriertem InfrarotBewegungsmelder An der Ineltec 2013 präsentierte Hager Neuheiten für Anwendungen im Wohnbau/ an. Er wird durch Gewerbe, im Zweckbau und in der Infrastruktur. 24 | Elektrotechnik 10/13

die Integration in den werkzeuglosen Konfigurationsmodus tebis.quicklink programmiert. Neben verschiedenen Schranktypen samt Innenausbau fanden die Messebesucher auf dem Hager-Stand den neuen Leistungsschalter h3 und alles, was es für eine clevere Kabeleinführung und Verdrahtungstechnik braucht. Leitungsführungsprofis konnten sich ebenfalls über Neuheiten freuen: Unterflurkanäle und Bodendosen führen die Kabel «unterirdisch» durch den Raum und sorgen für unsichtbare Anschlüsse. Energieverteilung made in Switzerland Hager bekennt sich klar zum Produktionsstandort Schweiz. Die Messebesucher fanden denn auch in allen drei Bereichen Produkte und Lösungen, die am Hauptsitz der Firma in Emmenbrücke/LU hergestellt werden. So zum Beispiel das geprüfte Energieverteilsystem weber.unimes H bis 6300 A nach IEC-EN 61439, den Anreihstandschrank weber.mes C für Anwendungen bis 630 A oder den Hausanschlusskasten weber.hse samt Erweiterungsmodul für zusätzlichen Anschlussraum. Hager nimmt aus den Gesprächen mit bestehenden und zukünftigen Kunden während der vier Ineltec-Tage wertvolle Anregungen und viel Elan mit. Ganz im Zeichen des direkten Austauschs steht auch das Kunden- und Schulungscenter, das die Firma im Frühling 2014 in Emmenbrücke eröffnen wird. Damit legt Hager eine weitere Basis für die Entwicklung zukunftsorientierter Lösungen und Dienstleistungen.

Hager AG 6020 Emmenbrücke Tel. 041 269 90 00 infoch@hager.com hager.ch tebis.ch


Mit preisgekrönten LED-Produkten Osram zieht eine positive Bilanz aus der Ausstellung ineltec in der Messe Basel: «Wir durften viele interessierte Besucher verzeichnen, denen wir unsere Lichtlösungen und Produktneuheiten näherbringen konnten», resümiert Hans-Rudolf Bosshard, Leiter Marketing von Osram Schweiz. Zu den Exponaten am Osram-Stand zählte auch die in ET 8/2013 vorgestellte Pendelleuchte Arktika-P LED. Diese erhielt von der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) das Zertikat als Minergie-Leuchte. Die führende Rolle Osrams als Lichthersteller bestätigt unter anderem die Vergabe des Konsumentenpreises Home & Trend Award 2013 durch die Initiative LifeCare. Die LED Superstar Classic A 40 advanced in klassischer Glühlampenform wie auch die Reflektorlampe LED Superstar PAR 16 50 36° advanced überzeugten die Jury in den Kriterien Funktionalität, Innovation, Produktnutzen, Design und Ökologie. Beide wurden als Trendprodukte des Jahres 2013 ausgezeichnet, die letztere erhielt ausserdem den Zusatzpreis «Best of the Best» in der Kategorie Raumausstattung und Heimtextilien. Dank der breiten, europaweit ange-

botenen Produktpalette aus über 60 verschiedenen Lampentypen hält Osram den Verbrauchern für fast jede Anwendung eine LED-Lampe bereit. Mit der neuen Modario-Serie stellt Osram ein Lichtbandsystem im Baukastenprinzip vor: flexibel, modular, anpassungsfähig, vielfältig einsetzbar. Sie kann mit der hocheffizienten LED- oder mit der traditionellen T16-Röhren-Technologie betrieben werden, wodurch sich ihr Anwendungsgebiet erweitert. Das System besteht aus Hängevorrichtung, Tragschienen und Verbinderelementen, Leuchteinsätzen in verschiedenen Ausführungen (in Bezug auf Technologie, Abstrahlcharakteristik usw.) und optischem Zubehör wie Reflektoren oder Abdeckungen. Alles lässt sich praktisch werkzeuglos montieren. So deckt Modario als Beleuchtungslösung ein weites Spektrum an Beleuchtungsaufgaben ab – von der Grundbeleuchtung in Industrie-

Puristisches Design, volle Funktionalität: Das Direkt- und Indirektlicht der Arktika-P LED eignet sich bestens zur Beleuchtung von Bildschirmarbeitsplätzen.

Ineltec

Osram in neuem Gewand und lösungsorientiert

Die mit dem Home & Trend Award 2013 ausgezeichnete LED-Lampe.

hallen bis zu Lichtakzenten in Ausstellungsräumen – in jedem Fall aber mit hoher Lichtqualität. Bei der CL LED-Familie handelt es sich um Designerleuchten für Fassaden, Wege, Objekte und den gebäudenahen Aussenraum. Mit den CL LED-Leuchten lassen sich auf Wand-, Boden- oder Wegflächen unterschiedliche Beleuchtungsmuster erzeugen und sie eröffnen im Bereich Aussenarchitektur grosse Gestaltungsfreiräume. Es stehen verschiedene Lichtwerkzeuge mit Kombinationsmöglichkeiten von Baugrössen, Lumenpaketen, Lichtfarben und Zubehör zur Verfügung. Alles in zuverlässiger Qualität: mit pulverlackierten Aluminiumprofilen in Siteco-Eisenglimmer, Einscheiben-Sicherheitsglas, ohne sichtbare Schrauben und in makelloser Verarbeitung. Das Design der CL LEDFamilie wurde mit dem IF Design Award ausgezeichnet.

Osram AG 8401 Winterthur Tel. 052 209 91 91 info@osram.ch www.osram.ch

Ein Lichtbandsystem für eine Vielzahl an Anwendungen – die neue Modario-Serie.

An ihrem attraktiven Stand präsentierte Osram unter anderem auch die CL LED-Familie. (Bilder: Osram)

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Ineltec

Energieeffiziente Lichtlösungen von Trilux

Sparpotenzial mit neuem Licht Trilux ist ein führender Leuchtenhersteller für effiziente Lichtlösungen in der Innen- und Aussenbeleuchtung. Seit über 100 Jahren arbeitet das Traditionsunternehmen daran, «Neues Licht» durch innovative Technologien und anspruchsvolle Designs, hohe Qualität und zuverlässigen Service aktiv zu gestalten.

Trilux E-Line LED lässt sich werkzeuglos und schnell montieren.

Mit der Aurista ergänzt Trilux sein Portfolio mit mehr als nur einem Update zu bestehenden Lösungen: Ein KunststoffMetall-Reflektor umrahmt die LED und erzeugt einen sternförmigen Lichtaustritt. Die «Lichtsterne» vergrössern die leuchtende Fläche, reduzieren dadurch die auftretenden Kontraste zwischen der Lichtquelle und den angrenzenden Flächen und schaffen eine besondere Lichtästhetik. Damit setzt die Trilux-eigene LCL-Technologie (LowContrast-Light) die LED gekonnt in Szene und sorgt für ein harmonisches Lichtempfinden. Diese einzigartige Kombination aus Reflektor und LED überzeugt durch ansprechendes Design. Zugleich wird der Energieverbrauch um bis zu 56 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Rasterleuchten reduziert. Eine hohe Lichtausbeute von 80 lm/W sorgt ausserdem für nachhaltiges Licht. Die Lichtsterne können auf Kunden-

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wunsch individuell zusammengestellt werden und erhöhen somit die gestalterische Vielfalt. Im Modulmass gefertigt, ist die Aurista eine ideale Alternative für gängige T5- und T8-Leuchten. Der Einsatz ist sowohl in Deckensystemen mit sichtbaren und verdeckten Tragschienen als auch gesägten Decken möglich. Dank Linect-System ist die Leuchte zudem schnell und einfach montiert – und bietet gleichermassen eine wirtschaftlich und optisch attraktive Lösung, die jeden Raum technisch als auch atmosphärisch aufwertet. Trilux E-Line LED eignet sich optimal für Sanierungslösungen, denn der Geräteträger, inklusive Hochleistungs-LED und optischem System, kann in bereits bestehende T5- und T8-Tragschienen integriert werden. Das System besitzt also nur wenige Einzelkomponenten und lässt sich daher schnell und werkzeuglos montieren. Besonders wartungsfreundlich ist die plane, geschlossene Oberfläche der Optik, durch die das Lichtband weniger schmutzempfindlich und damit länger leistungsfähig ist. Kommt es doch einmal zu Verschmutzungen lässt sich die Optik mit geringem Aufwand reini-

Aurista erzeugt einen sternförmigen Lichtaustritt.

gen. Der minimale Wartungsbedarf und die sehr lange Lebensdauer von mehr als 50 000 Betriebsstunden bei annähernd gleichbleibend hoher Lichtausbeute (L80/B10) machen die E-Line LED zu einer zeit- und kosten-effizienten Beleuchtungslösung. «Wir wollten Kunden eine kosten- und energieeffiziente Lösung zur Sanierung ihrer Altanlagen anbieten», erklärt Klaas Keur, Produktmanager bei Trilux. «Denn durch die Nutzung des bereits vorhandenen Tragschienensystems von T5- und T8-Anlagen minimieren sich bei der Umrüstung auf den E-Line-Geräteträger Kostenund Zeitaufwand um ein Vielfaches.» Dank der hohen Lichtausbeute von bis zu 119 lm/W lassen sich die Stromkosten für die Beleuchtung von z. B. Lagerund Produktionshallen im Gegensatz zu herkömmlichen Lichtlösungen signifikant senken. Mit dem einteiligen Konzept der Coriflex optimiert Trilux die übliche Prozesskette bei der Planung und Installation eines Lichtbandes und erleichtert Installateuren und Planern die Montage: Das gängige Zubehör, wie Tragschienen, Geräteträger und Reflektor, ist bereits integriert und die kompakten Elemente werden raumbezogen geliefert. So lässt sich die Leuchte mit nur wenigen Handgriffen und innerhalb kürzester Zeit zusammensetzen und installieren. Mit 105 lm/W, einer langen Lebensdauer und bis zu 3500 bis 5500 Lumen pro Einheit ermöglicht sie hohe Energieeinsparungen und eine kurze Amortisationszeit. Hinzu kommen ökologische und ökonomische Vorteile durch weniger Verpackung, geringere Transportkosten, weniger Transportschäden und geringes Lagervolumen. TRILUX AG 8957 Spreitenbach Tel. 056 419 66 66 mail@trilux.ch www.trilux.ch


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Ineltec

DER NEUE CANTER


Highlight

Neu: 480-W-Netzteilserie: Einfach und effektiv aufgebaut

Cool Design Die Entwicklung neuer Netzgeräte dauert immer länger, denn viele Detailoptimierungen sind erforderlich, um Spitzenleistungen in jeder Beziehung zu erreichen. Ohne ein kritisches Hinterfragen altbekannter Vorgehensweisen, sind keine Höchstleistungen zu erreichen. Unter «Cool Design» definiert die Puls GmbH ein Design, welches den Schwerpunkt auf eine möglichst geringe Wärmeentwicklung legt. Es baut auf drei Grundsätzen auf: Erstens dem durchgängig hohen Wirkungsgrad, zweitens der optimierten Entwärmung und drittens der durchdachten Anordnung temperaturempfindlicher Bauteile. Hohe Wirkungsgrade Ein hoher Wirkungsgrad ist kein Selbstzweck der Hersteller von Stromversorgungen. Geringe Verluste reduzieren den Kühlungsaufwand, verlängern die Lebensdauer und erhöhen die Zuverlässigkeit. Dies soll auch für den

Teillastbereich gelten, denn selten arbeiten Netzgeräte über längere Zeit auf Volllast. Geringste Leerlaufverluste sind ebenfalls wichtig – es gibt Geräte am Markt, deren Leerlaufverluste einen Drittel des Volllastbetriebs ausmachen! Optimierte Entwärmung Thermische Verluste sind unvermeidlich. Die erzeugte Verlustwärme muss an die Umgebung abgegeben werden. Dies geschieht über die Gehäuseoberflächen und durch den Konvektionsluftstrom, der durchs Gerät strömt. Die Kühlkanäle sind entscheidend, wenn kritische Bauteile durch die entstehende Verlustwärme im Gerät möglichst wenig betroffen sein sollen. In der neuen Dimension CPS20-Serie mit 480 W und Ausgangsspannungen von 12, 24, 36 und 48 VDC ist dies ideal umgesetzt worden. Die kritischen Elektrolytkondensatoren (runde Bauteile im Strömungsbild) sind unten am Gerät im kalten Luftstrom. Das ausgeklügelte Kühlkonzept der CPS20-Serie macht interne Kühlkörper vollkommen überflüssig. Das kommt dem geringen Gewicht zugute und senkt auch deutlich die Kosten der Stromversorgung.

Netzgerät Dimension CPS20 von Puls: Strömungstechnisch optimal aufgebaut, mit sehr hohem Wirkungsgrad auch im Leerlauf und Teillastbetrieb, ergibt längste Lebenserwartung.

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Wärme im Schaltschrank Die geringeren Verluste sorgen nicht nur für eine längere Lebensdauer der Stromversorgung, sondern auch für eine längere Lebensdauer aller im Schaltschrank verbauten Komponenten. Beispiel: Baut man die Dimension CPS20

Stromversorgung in einen Schaltschrank der Grösse von 254 x 180 x 165 mm ein und belastet das Gerät mit 80% der Nennleistung, so stellt sich im Schaltschrank eine Temperaturerhöhung von ca. 30 K ein. Würde ein Gerät mit einem nur 2% schlechteren Wirkungsgrad eingesetzt (92% anstelle von 94%), würde die Temperaturerhöhung im Schaltschrank um 10 K höher ausfallen, was einer Halbierung der Lebensdauer gleichkommt. Temperaturbereich Stromversorgungen sind üblicherweise ein «Hot Spot» in Schaltschränken. Gerade deshalb sind bei Stromversorgungen die maximal erlaubten Temperaturen von Bedeutung. Auch wenn der Schaltschrank mit «nur» 45 °C spezifiziert ist, kann es durchaus in der unmittelbaren Umgebung der Stromversorgung zu höheren Temperaturen kommen. Dank dem ausgeklügelten thermischen Design und der geringen Verluste dürfen die Geräte der Dimension CPS20-Serie bis + 60 °C Umgebungstemperatur mit voller Leistung belastet werden. Die Umgebungstemperatur ist bei den Lufteintrittsöffnungen 2 cm unterhalb des Gerätes definiert.

Geringerer Energiebedarf Einer der besten Beiträge zum aktiven Klima- und Umweltschutz ist zweifelsfrei unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden. Der hohe Wirkungsgrad der Puls-Stromversorgungen bringt hier gleich einen Doppelnutzen: Schonung der Umwelt und Energiekosteneinsparung. Eine Stromversorgung, welche 20 W weniger Leistung aufnimmt, spart bei einem 24/7-Betrieb 175 kWh Energie pro Jahr.

PULS Electronic GmbH 5108 Oberflachs Tel. 056 450 18 10 info@puls-power.ch www.puls-power.ch


Maschinen & Geräte

Der 24-V-Stromversorgung kommt heute grosse Bedeutung zu

Stromversorgung 24 V für Verteiler Bei den Stromversorgungen hat sich in den letzten 20 Jahren viel verändert. Anstelle von ungeregelten Geräten mit einem 230-V-Transformator, kommen primär getaktete Geräte zum Einsatz. Diese haben einen Weitbereichseingang, teilweise sogar für Gleich- und Wechselstrom, verfügen über eine geregelte Ausgangsspannung, sind kurzschlussfest und mit einem Akku zusammen arbeiten sie als USV. Raymond Kleger

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Bei 24-V-Netzgeräten für Schaltschränke und Verteiler stehen ganz verschiedene Aspekte im Vordergrund: • Gehäusegrösse • Wirkungsgrad • USV-Funktion • Begrenzung des Einschaltstroms • AC- und DC-Betrieb • Mehrere getrennte Abgänge • Störungen durch Speisung • Redundanz • Kosten Der eine oder andere Punkt ist für gewisse Anwendungen unwesentlich. In den letzten Jahren sind die Gehäusegrössen der Netzgeräte bedeutend geschrumpft. Heute bieten Hersteller Geräte mit 22,5 mm Breite an, die 30 W Leistung am 24-V-Ausgang liefern. Dies ist allerdings nur möglich, wenn das Gerät über einen ausgezeichneten Wirkungsgrad verfügt, denn sonst lässt sich die auftretende Verlustwärme nicht über die bescheidenen Lüftungsschlitze abführen. Wirkungsgrad Man darf davon ausgehen, dass alle Firmen von der Qualität her akzeptable Geräte produzieren. Trotzdem bestehen erhebliche Unterschiede bei näherer Betrachtung. Es lohnt sich für Anwender, Datenblätter genau zu studieren. Vor allem bei Anlagen, die jeden Tag über viele Stunden im Einsatz stehen oder gar rund um die Uhr, sind die gesparten Energiekosten durch ein hocheffizientes Netzgerät bedeutend (Bild 2).

Links ein Netzgerät von Puls, dieses arbeitet mit höchstem Wirkungsgrad. Rechts ein Netzgerät von Feas (Jecotec), das als äusserst robust gilt, weil die Elektronik vergossen ist.

Das beste am Markt angebotene 480W-Gerät verursacht in 5 Jahren bei 24 Tagen im Monat und 7 h Einsatz pro Tag bei einem Strompreis von 13 Rp/kWh 160 Franken weniger Stromkosten. Bei einem Betrieb rund um die Uhr und höheren Stromkosten fällt der Vergleich noch krasser aus. Der Wirkungsgrad ist keine fixe Grösse. Das Datenblatt zeigt wichtige Details. Wenn die Effizienz einen hohen Stellenwert geniesst, sollte man das Netzgerät nach Bild 2 bei 40 … 60% der Nennleistung (12 A) betreiben. Hier liegt der Wirkungsgrad bei 95%. Es ist allerdings nicht zu empfehlen, ein Netzteil überzudimensionieren. Wird das vorgestellte Netzgerät nur mit 4 A

(20%) ausgelastet, fällt der Wirkungsgrad auf 93%. Wird ein Netzgerät auch häufig im Leerlauf betrieben, lohnt sich natürlich speziell, die Leerlaufverluste (Stand-by) unter die Lupe zu nehmen. Bei Netzgeräten der Unterhaltungselektronik wird seit der neuen EUNorm speziell darauf geachtet, dass die Stand-by-Verluste möglichst gering ausfallen. Es sind Werte unter 0,5 W gefordert. Neben dem Wirkungsgrad, der die «Königsdisziplin» für die Geräteentwickler ist, kommen für eine lange Lebenserwartung weitere entscheidende Punkte hinzu: • Güte der Bauteile (nicht zuletzt der Elkos)

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Maschinen & Geräte

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• hochwertiges thermisches Layout (Anordnung der Bauteile) • Leistungsreserven der Bauteile zu ihren Nenndaten • Umgebungstemperatur –10 °C unterhalb der Nenntemperatur verdoppelt die Lebenserwartung! Bild 3 zeigt den vorbildlichen PrintAufbau eines Netzgeräts CPS20.241 von Puls. Die Elektrolytkondensatoren sind unten im kühlen Lufteintritt angeordnet. Somit ist auch klar, dass Netzgeräte montageabhängig sind. Um eine hohe Lebenserwartung zu erreichen, sind unbedingt die Montagevorschriften zu beachten. Elektrolytkondensatoren haben, im Gegensatz zu aktiven Bauteilen wie Transistoren oder integrierten Schaltungen, eine begrenzte Lebensdauer. Diese kann erhöht werden, wenn Elektrolytkondensatoren einer tiefen Umgebungstemperatur ausgesetzt sind. USV-Funktion Hoch automatisierte Prozesse reagieren empfindlich auf Stromausfall, häufig mit Ausschuss oder gar einem Defekt. Statistisch gesehen sind die meisten Stromunterbrüche in hochentwickelten Staaten kürzer als 200 ms. Es gibt allerdings vermehrt Systeme, die dürfen nicht ausfallen, weil z. B. die Sicherheit oder die Überwachung nicht mehr gewährleistet ist. Deshalb tritt die Forderung immer häufiger auf, dass 24-VNetzgeräte die Energie auch bei Netzausfall weiter liefern müssen. Um die 24-V-Stromversorgung zu puffern, existieren verschiedene Techniken. Wenn Zeiten von zig Minuten zu über-

Wirkungsgrad in % 95 94 93 92 91 90 89

0

4

8

12 16 20 Ausgangsstrom in A

Wirkungsgrad von Netzteil mit 24 V/20 A QS20.244 von Puls.

brücken sind, kommen Systeme mit Akkus infrage. Zur Überbrückung von wenigen Minuten lassen sich auch SuperKondensatoren einsetzen. Siemens hat z. B. ein 15-A-Netzgerät mit integriertem Kondensator-Energiespeicher von 5 kWs (Bild 4) im Programm. Bei einem Laststrom von 10 A und einem Speicher von 5 kWs könnte die Stromversorgung theoretisch für 21 s die Energie liefern. Weil beim Entladen des Kondensators mit konstanter Leistung die Kondensatorspannung immer schneller abnimmt, ist vermutlich nur ein Drittel der theoretisch gespeicherten Energie nutzbar. Man liegt dann im Bereich von 7 s, was in der Regel ausreichend ist, um die Maschine geordnet in den Stillstand zu

fahren. Der grosse Vorteil des Kondensators liegt in der hohen Lebenserwartung. Siemens gibt an, dass die absolut wartungsfreien Kondensatoren nach 8 Jahren noch über 80% ihrer Kapazität verfügen und dies selbst bei 50 °C Umgebungstemperatur. Akkus würden unter solchen Umständen kaum 2 Jahre durchhalten. Doch für längere Pufferzeiten kommen nur Systeme mit Akkus in Frage. Zum Einsatz gelangen fast durchwegs gasdichte Bleiakkus, weil diese für stationäre Anwendungen das beste PreisLeistungs-Verhältnis bieten. Die Technik der verschiedenen Hersteller unterscheidet sich. Bild 5 zeigt die typische Technik vieler Netzgerätanbieter – und auch deren Probleme.

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Wenn die beiden 12-V-Akkus nicht über die exakt gleichen Eigenschaften verfügen, nicht der genau gleichen Umgebungstemperatur ausgesetzt sind, erfolgt mit der Zeit eine unsymmetrische Ladespannung. Die Wirkung ist verheerend, die Lebenserwartung der Akkus sinkt dramatisch. Um dies zu vermeiden, gibt es Lieferanten von Speisegeräten, die speziell gepaarte 12-V-Akkus liefern. Die End-Ladespannung sollte präzis und temperaturkompensiert erfolgen, weil sonst ebenfalls Einbussen bei der Lebenserwartung eintreten. Die Umgebungstemperatur des Akkus spielt eine bedeutende Rolle. Bei 20 °C ist 100% zu erwarten, pro 10 °C mehr halbiert sich die Lebenserwartung, bei 40 °C liegt man bei rund einem Viertel der Angaben des Herstellers. Es ist sinnvoll, den Akku im unteren Teil des Schaltschranks zu montieren, dort wo es am kühlsten ist. Je nach Technik im Netzgerät, ist die Abgabespannung bei dieser Technik nicht konstant, sondern nimmt gegen Ende der Akkukapazität deutlich ab.

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BIG PLAYER.

Vorbildlicher Netzgerät-Aufbau: Elektrolytkondensatoren sind unten im kühlen Luftstrom. Quelle Puls

Um die Nachteile der 2-Akku-Technik zu vermeiden, verwendet Puls einen anderen Ansatz (Bild 6). Es kommt eine spezielle DC-UPS Controll Unit zum Einsatz. Die 24-V-Eingangsspannung geht durch den Stromregler zur Last. Gleichzeitig wird der 12-V-Akku geladen. Dank der «Einakkutechnik» gibt es also nie das Problem, dass eine Unsymmetrie beim Laden entsteht. Fällt die 24-V-Eingangsspannung aus, wird der Aufwärtswandler aktiv und transformiert die Akkuspannung von 10…12 V auf die Ausgangsspannung von 24 V. Die Ausgangsspannung bleibt damit exakt auf dem geregelten Niveau wie bei Netzbetrieb. Damit der Eingang geschützt ist gegen Falschpolung, kommt eine Diode zum Einsatz. Allerdings ist das keine normale SchottkyDiode, sondern diese ist über einen Power-MOSFET realisiert, um kleinste Verluste zu generieren. Der Spannungsfall beträgt bei Volllast nur rund 0,3 V. Begrenzung des Einschaltstroms Bei einem primär getakteten Netzteil liegt hinter dem Netzfilter direkt der Grätzgleichrichter und dieser bringt die Gleichspannung auf einen grossen Elektrolytkondensator. Ohne spezielle

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Maschinen & Geräte

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Kondensator mit 2,5…10 kWs Speicherfähigkeit von Siemens.

Massnahmen kann dieser Elektrolytkondensator beim Einschalten wie ein Kurzschluss wirken und provoziert gewaltige Einschaltstromstösse. Es existieren diverse Massnamen, um dies zu vermeiden. Bei Netzgeräten kleiner Leistung gelangen z. B. NTC-Widerstände zum Einsatz (Bild 7). Der kalte NTC nach dem Grätzgleichrichter hat im Einschaltmoment einen hohen Widerstand und begrenzt so den Einschaltstromstoss, erwärmt sich aber schnell auf etwa 110 °C durch den Strom und wird dabei niederohmig. Im heissen Zustand reduziert sich der Kaltwiderstand um Faktor 15. Bei eisigen Temperaturen

(–30 °C oder noch tiefer) funktioniert das Netzgerät gar nicht mehr, weil der NTC so hochohmig ist, dass der durch ihn fliessende Strom ihn nicht zu erhitzen vermag. Wird das Netzgerät ausgeschaltet und gleich wieder eingeschaltet, ist der NTC natürlich schon heiss, die Einschaltstrombegrenzung funktioniert so nicht. Anstelle des NTC kann auch ein normaler Widerstand zum Einsatz kommen, der nach einem Bruchteil einer Sekunde durch einen Relaiskontakt überbrückt wird. Bild 8 zeigt das Prinzip einer elektronischen Sanftanlaufschaltung. Der Elektrolytkondensator wird über den Power-MOSFET geschaltet. Wenn S

geschlossen ist, fliesst über den Elektrolytkondensator und die Spule der Strom zum Minus des Grätzgleichrichters. Nach kurzer Einschaltzeit wird S wieder geöffnet. Die Freilaufdiode erlaubt jetzt, dass die gespeicherte Energie in der Drossel sich auf den Kondensator verschiebt, also aus dem Magnetfeld ins elektrische Feld des Kondensators. Der eben beschriebene Vorgang wiederholt sich im Bruchteil von Millisekunden. Je nachdem die Pausen zwischen den Einschaltphasen ausfallen, desto sanfter wird das Aufladen des Kondensators. Bei richtiger Ansteuerung des PowerMOSFET entsteht sogar ein sinusförmiger Eingangsstrom. Diese Schaltung hat den Vorteil, dass sie bei allen Umgebungstemperaturen funktioniert, auch beim kurzen Aus- und wieder Einschalten und sie funktioniert für grosse und kleine Netzgeräte. Die elektronisch etwas aufwendigere Technik und der geringfügig höhere Preis lohnen sich allein schon wegen des besseren Wirkungsgrads des Netzgeräts. Der Elektrolytkondensator bringt nicht nur Nachteile im Einschaltmoment, sondern Vorteile bei kurzen Stromunterbrüchen. Je nach Grösse dieses Elektrolytkondensators kann dieser bis zu 10 Perioden Netzunterbruch überbrücken. Die meisten Stromunterbrüche sind im europäischen Verbundnetz kürzer als 200 ms. Bei grosser Dimensionierung speichert der Elektrolytkondensator genügend Energie, dass eine Mini-USV entsteht. Bei Blitzschlägen ins Hochspannungsnetz wird nämlich der entstehende Lichtbogen zur Erde dadurch gelöscht, dass eine kurze Unterbrechung über sehr schnell

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2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 V/Zelle Schwebeladung bei 20 °C

24-V-Netzgeräte mit 24-V-Batterie-Konzept. A: Unsymmetrie bei der AkkuSerienschaltung oder falsche Schwebeladung reduziert die Lebenserwartung des Akkus enorm.

schaltende Hochspannungsschalter erzeugt wird. Und solche Kurzunterbrechungen vermag ein solches Netzgerät zu überbrücken. AC- und DC-Betrieb Für viele Anwender ist die Möglichkeit einer Gleichstrom-Primärspeisung unwichtig, weil nicht existent. Theoretisch lassen aber fast alle primär getakteten Netzgeräte eine Gleichstromversorgung zu. Nur muss man sich bewusst sein, dass bei einem Kurzschluss bzw. Bauteilausfall im Primärbereich bei 300 VDC ohne spezielle Massnahmen seitens des Geräteherstellers sehr

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• Automatische Erkennung von R-, L-, C-Lasten sowie von dimmbaren Energiesparlampen (ESL) •

NEU auch für dimmbare 230 V-LEDs bis 100 W

• Speichert zuletzt gewählte Helligkeit (Memory) • Kinderzimmerschaltung: längerer Tastendruck schaltet niedrigste Helligkeitsstufe ein • Schlummerschaltung: (Sleep) bis max. 60 min • Absolut geräuschlose und brummfreie Dimmung

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Universal-Ferndimmer EUD61NPN-UC 400 W

• Technische Eigenschaften wie EUD12NPN • Leucht-Drucktaster nur mit N-Anschluss möglich

24-V-USV-Kontrolleinheit 24-V-Netzteil

+ 24V -

Strombegrenzer

+ Diode mit Power- MOSFET realisiert Akku-Schutz Tiefentladung

AkkuLadung

+ 24V Last -

E-No 428 601 949

Aufwärtswandler 12V -> 24V

Zusätzlich erhältlich: • 1-10 V-Steuerdimmer SDS61 (E-No 428 790 906) Einzelgerät für 1-10 V-Steuerausgang

+ + 12-V-Bleiakku

-

Kontroller mit diversen Funktionen: Relaisausgänge und LED-Kontrollanzeigen

Prinzip Kontrolleinheit mit 12-V-Akku für 24-V-Netzteil von Puls.

gefährliche Zustände entstehen können. Bei 300 VDC und genügend leistungsfähiger Quelle entsteht sofort ein Lichtbogen und dieser löscht nicht mehr, das Netzgerät geht in Flammen auf. Deshalb ist die Angabe: Auch für Gleichspannung bis 300 VDC einsetzbar, näher abzuklären und am besten beim Hersteller nach entsprechenden Zertifikaten zu fragen. Die Lichtbogenbeständigkeit verlangt eine spezielle Technik bei der Elektronik. Mehrere getrennte Abgänge Je nach Komplexität einer 24-V-Versorgungsspannung, darf nicht die gesamte Steuerung an einem einzigen 24-V-Abgang hängen. Die Stromversorgung muss auf mehrere Verbraucherstromkreise verteilt werden (Bild 9). Dies bedingt natürlich, dass die einzelnen Verbraucherstromkreise auch separat abgesichert werden. Dabei tritt eine ganz zentrale Forderung auf: Die Abschaltung der einzelnen Verbraucherstromkreise im Fehlerfall muss selektiv geschehen. Und das ist schneller gefordert als umgesetzt. Wer glaubt, hier einfach die üblichen Leitungsschutzschalter einsetzen zu können, irrt.

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kannt. Es gibt zu diesem Zweck anstelle thermomagnetischer Geräteschutzschalter aufwendigere elektronische Geräteschutzschalter. Diese besitzen eine aktive Strombegrenzung und lösen im Fehlerfall nach wenigen Millisekunden und vor allem kurz oberhalb des Nennstromes aus. Natürlich hat diese Technik auch ihren Preis. Interessant sind in diesem Zusammenhang Zusatzmodule zu 24-V-Netzgeräten, welche direkt z. B. über separat geschützte 24-V-Abgänge verfügen.

+ DC

Grätz

Einschaltstrom

Wandler DC

~

-

-

Einschaltstrombegrenzung über NTC oder Widerstand, der durch Relais überbrückt wird.

Jedermann ist klar, das kann nicht funktionieren. Im Kurzschlussfall geht die 24-V-Speisung in die Knie und alle anderen Stromkreise damit. Und dies passiert sehr schnell: Der Monteur wechselt im laufenden Betrieb ein Ventil aus, berührt mit dem Schraubenzieher beide Stromanschlüsse und schon ist der Kurzschluss perfekt und die ge-

34 | Elektrotechnik 10/13

samte Anlage «abgestürzt». Wenn die 24-V-Speisung eine sehr hohe Kurzschlussleistung besitzt, kann es trotzdem Probleme geben, weil bei 24-VStromversorgungen der Leitungswiderstand eine viel höhere Rolle spielt als bei 230-V-Stromkreisen. Der Leitungswiderstand kann verhindern, dass der nötige Kurzschlussstrom zur Auslösung des thermomagnetischen Schutzschalters zustande kommt. Dazu auch ein Beispiel. Es liegt eine 1,5 mm2 Kupferleitung mit 12 m Länge zum Verbraucher vor. Der thermomagnetische Schutzschalter von 6 A löst im Kurzschlussfall beim 13-fachen Nennstrom aus. Der Innenwiderstand des Geräts selber beträgt im Kurzschlussfall RG = 0,1 . Leitungswiderstand RL = 0,0175 mm2/m × 24 m / 1,5 mm2 = 0,28  RK = RL + RG = 0,28  + 0,1  = 0,38 . Kurschlussfall Leitung: IK = 24 V / 0,38  = 63 A Auslösestrom des Schutzschalters: IK = 13× 6 A = 78 A Auch dieser Fall zeigt, dass die selektive Abschaltung im Kurzschlussfall kaum gegeben ist. Dieses Problem haben natürlich die Hersteller von 24-V-Netzgeräten er-

8

100...240 VAC

Der Leitungsschutzschalter ist laut DIN EN 60898-1 für «Hausinstallationen und ähnliche Zwecke». Hier geht es primär um den Schutz von Leitungen. Der Geräteschutzschalter hingegen hat neben dem Leitungsschutz primär den Kurzschluss- und Überlastschutz von Geräten als Ziel (DIN EN 60934). Wennschon müssen also Geräteschutzschalter und keinesfalls Leitungsschutzschalter zum Einsatz kommen. Doch das funktioniert nur bedingt. Am besten lässt sich dies an einem konkreten Beispiel zeigen. Der Schaltschrankplaner setzt ein 24-V-Netzteil mit 270 W ein. Vorgesehen sind 4 separat abgesicherte 24-VStromkreise, die Absicherung übernehmen 4 Geräteschutzschalter. Kommt es zu einem Kurzschluss an einem der 24-V-Kreise, muss der erforderliche Strom beim thermomagnetischen Schutzschalter zwischen dem 8- bis 13-fachen des ausgewiesenen Nennstroms liegen, damit dieser sofort auslöst. Der maximale Strom, den die Stromversorgung zur Verfügung stellen kann, hängt zum einen von der Stromversorgung selbst und zum anderen vom Gesamtwiderstand des Stromkreises ab. Unser eingesetztes Netzteil liefert für kurze Zeit 400 W. Ein angeschlossener Stromkreis ist mit einem thermomagnetischen Schutzschalter von 4 A ausgestattet, der beim 8-fachen Strom schnell auslöst. Kurzschlussstrom des Netzteils: IK(Netzteil) = 400 W / 24 V = 16,7 A Auslösestrom Schutzschalter: IK(Schutzschalter) = 8 x 4 A = 32 A

Störungen durch Speisung Heutige Industriesteuerungen verfügen über Netzwerke, z. B. PROFIBUS. Die Hauptstörungen bei Netzwerken treten nicht über Felder auf, wie viele glauben, sondern über galvanische Kopplungen. Am besten lässt sich dies auch an einem Beispiel untermauern. Es gibt Verbraucher an der 24-VSpeisung, die erhebliche pulsförmige Ströme ziehen. Ist beispielsweise bei einem Antrieb eine Bremse integriert, zieht diese im aktivierten Fall einen starken Strom. Wenn nun alle Verbraucher an der gleichen 24-V-Speisung hängen, kann die steile Stromflanke beim Zuschalten der Bremse eine galvanisch bedingte Störeinkopplung auf den Bus bewirken. Weitere solche «Störer» können sein: DC-Stellmotoren, Ventile, Klappen, die z. B. einfach über Relais zugeschaltet werden. Bild 10 zeigt, wie einfach eine Störeinkopplung abläuft. Das geschirmte Netzwerkkabel führt auf die SPS und der Schirm ist dort natürlich mit dem Gehäuse (Erde) verbunden. Vor allem für Strompulse mit hohen Frequenzanteilen, verfügt der Schirm des Netzwerkkabels über eine tiefe Impedanz, somit fliesst ein Teil des Einschaltstroms über den Schirm! Es darf deshalb nicht verwundern, wenn beim Schalten von Verbrauchern reproduzierbar Kommunikationsprobleme auftreten. Die Lösung des Pro-

+

~ + Eingangsfilter und Überspannungsschutz

DC

Grätz Wandler S

~

-

*

DC

24V

~ + Eingangsfilter und Überspannungsschutz

NTC

24V

100...240 VAC

Ineltec

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-

* Im Einschaltmoment gepulst, im Betrieb dauernd durchgeschaltet Prinzip einer elektronischen Einschaltstrombegrenzung mittels gepulster Aufladung des Elektrolytkondensators, wie sie Puls verwendet.


Redundanz Gleich vorweg, wenn zwei Netzgeräte parallel geschaltet werden, um eine grössere Ausgangsleistung zu erzielen, hat dies nichts mit Redundanz zu tun. Redundanz entsteht nur, wenn zwei gleiche Netzgeräte parallel geschaltet werden

9

Maschinen & Geräte

blems ist in solchen Fällen denkbar einfach: Grössere Verbraucher, die starke Ströme mit steilen Stromflanken ziehen, werden über eine separate 24-VStromversorgung versorgt. Doch kann dies zu aufwendig und damit teuer sein. Wichtig ist, dass eine sternförmige Verkabelung der Minusund Plusleitung der 24-V-Stromversorgung auf die verschiedenen Verbraucher vorgesehen wird. Die Verbraucher von Bild 9 sollten über einen separaten Minus-Rückleiter zum Netzteil verfügen (sternförmige Verkabelung), damit der Strom auf keinen Fall in Versuchung gerät, über den Schirm des Netzwerkkabels zu fliessen. Bereits diese Massnahme kann verhindern, dass unterschiedliche Massepotenziale entstehen und damit galvanisch bedingte Störungen auf Bus- und Sensorleitungen entstehen.

Selektive Energieverteilung erhöht die Anlagenverfügbarkeit durch gezieltes Abschalten einzelner Verbraucherstromkreise im Fehlerfall. Quelle Phoenix

und jedes von diesen in der Lage ist, die Last alleine zu betreiben (Bild 11). Eine Parallelschaltung muss aber der Hersteller ausdrücklich erlauben. Die Ausgangsschaltung der Elektronik muss dabei so

konstruiert sein, dass sogenannte Rückeinspeisefestigkeit besteht. Schaltet man zwei einfache Netzgeräte parallel und justiert ihre Ausgangsspannungen so exakt wie möglich auf

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I1+2

+

Maschinen & Geräte

AC

M

Netzteil

abgesetzte SPS

DC 24V

I1

-

I2

Leitrechner

I1+2

I2

I2

geschirmtes Netzwerkabel

Wie Störströme auf Schirme von Netzwerkkabeln kommen und Datenübertragung so stören können.

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Netzteil 1

Netzteil 2

AC/DC

DC

AC/DC

DC

230V

24V

230V

24V

Phase 1 Aufteilung auf 2 Phasen wichtig bei Redundanz

Phase 2 Verteilpunkt, wichtig bei Parallelschaltung von Netzteilen

Last

Parallelschaltung von Netzgeräten zur Redundanz.

den gleichen Level, so kommt es bei Belastung typischerweise zu folgendem Verhalten: Netzgerät 1 übernimmt die volle Last und weil dieses so ausgelegt ist, dass es die Last immer alleine übernehmen kann, läuft Netzgerät 2 im Leerlauf. Dieses Verhalten ist typisch für Netzgeräte, deren Ausgangsspannung unabhängig vom Laststrom konstant geregelt wird. Besser ist natürlich, wenn die Netzgeräte den Laststrom gleichmässig unter sich aufteilen. Wie wird das er-

reicht? Die einfachste Variante besteht darin, dass die Ausgangsspannung nicht konstant geregelt wird, sondern diese nimmt von 0…100% Laststrom um zirka 5% ab, man spricht von «weicher» Regelung. Durch diesen Effekt teilen sich die beiden parallel geschalteten Netzgeräte die Last recht gut auf, sofern beide bei Leerlauf auf die exakt gleiche Ausgangsspannung eingestellt werden. Dass sich die parallel geschalteten Geräte die Last aufteilen, ist auch aus Lebenserwartungsgründen sinnvoll,

[

denn Netzgeräte, die mit nur etwa 30…50% ausgelastet sind, erwärmen sich weniger und der Wirkungsgrad ist eher besser als bei annähernder Volllast. Es gibt Hersteller, deren Netzgeräte einstellbar sind. Die Regelung arbeitet dann «hart» oder «weich». Es gibt allerdings auch Geräte, die immer über eine konstant geregelte Ausgangsspannung verfügen und trotzdem die Last unter den parallel geschalteten Geräten aufteilen. Dies ist möglich, wenn die Geräte über eine Ausgleichsleitung verfügen, welche die Regelkreise untereinander so synchronisiert, dass jedes Netzgerät den gleichen Ausgangsstrom liefert. Die beste redundante Stromversorgung erweist sich aber als wertlos, wenn alle parallel geschalteten Geräte an der gleichen Phase hängen. Redundante einphasige Netzgeräte sind immer auf zwei Phasen zu verteilen, wie Bild 11 zeigt. Fazit Je höher der Automatisierungsgrad und je komplexer die Steuerung, desto grössere Bedeutung kommt einer zuverlässigen Speisung zu. In der Industrie ist die 24-V-Speisung defacto Standard. Sensoren und andere elektronische Komponenten lassen sich über eine 24-V-Speisung klein und sicher bauen. Überhaupt ist 24 V in der Handhabung wesentlich sicherer als z. B. 230 V. Um Maschinen- und Gerätesteuerungen international vertreiben zu können, müssen die 24-V-Speisegeräte über einen Weitbereichs-Spannungseingang verfügen. Die Speisegeräte sollten dabei klein sein und über einen guten Wirkungsgrad verfügen. Ein guter Wirkungsgrad senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Netzgeräts. Mit neuster Technik gelingt es, alle technischen Anforderungen zu erfüllen, wenn auch zu einem etwas höheren Preis. Der Anschaffungspreis sollte aber nicht an erster Stelle stehen, der Mehrpreis kann nämlich durch die höhere Effizienz des Geräts schon nach wenigen Jahren dank einer tieferen Stromrechnung mehr als wettgemacht werden. ■

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Vorderseite des Gerätes darstellt. Zusätzlich sind die Parameter Temperatur und Überlast mittels Relaiskontakt fernüberwachbar. Über eine externe Beschaltung ist es möglich, das Gerät in Standby zu schalten, dabei wird der Ausgang spannungsfrei, während alle anderen Gerätefunktionen weiterhin aktiv bleiben. Dies erleichtert beispielsweise die Wartung angeschlossener Anlagen. Die Ausführung mit fest vergossenen Anschlusskabeln ermöglicht mit wenigen Handgriffen die ohnehin hohe

Elektronische Sicherung Der Anwender hat die Wahl zwischen drei Betriebsarten: Boostbetrieb für Stromspitzen im Sekundenbereich bis zu 400 % und 150 % für mehr als eine Minute oder Strombegrenzung mit einstellbarer Stromgrenze oder den Fuse-Mode. Der FuseMode ist eine elektronische Sicherung, die als Ersatz für eine herkömmliche Sicherung gedacht ist. Wird ein eingestellter Stromwert überschritten, schaltet das Gerät nach 3 Sekunden permanent und sicher ab. Der Schutz angeschlossener Systeme und des Betriebspersonals ist somit gewährleistet. Sicherheit nach VDE, EN, UL und CSA garantieren eine weltweite Funktionalität. Die Herstellergarantie beträgt 5 Jahre.

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Elektrotechnik 10/13 | 37


Maschinen & Geräte

Motorschutzschalter in Kombination mit Schützen

Trennen, schalten und schützen von Motoren Motoren müssen getrennt, geschaltet und geschützt werden. Zwar fallen korrekt geplante, dimensionierte, installierte, betriebene und gewartete Antriebe nicht aus. Doch leider entspricht dieser Idealfall nicht der Realität. In den letzten Jahren haben verschiedene Firmen interessante Konzepte fürs Trennen, Schalten und Schützen von Motoren auf den Markt gebracht. Der Anwender schätzt Systeme, die sich rationell verarbeiten lassen und solche, die die Lagerhaltung vereinfachen. Raymond Kleger Motoren in der automatisierten Welt sind einerseits zu schützen und andererseits von der Steuerung her zu schalten. Im einfachsten Fall läuft der Motor nur in einer Drehrichtung. Dazu ist ein Motorschutzschalter mit nachgeschaltetem Schütz notwendig. Soll der Motor in zwei Drehrichtungen laufen, sind zwei Schütze nötig. Massiv zurückge-

gangen ist der Stern-Dreieck-Anlauf, weil sich mit ihm zwar der erste Einschaltstromstoss reduzieren lässt, aber der mechanische Stress der Arbeitsmaschine durch die Umschaltstromspitze und damit auch Drehmomentspitze verschwindet nicht. Motorschutzschalter-Schütz-Kombinationen lassen sich deshalb auch mit Sanftanlaufgeräten kombinieren, die immer mehr den Stern-Dreieck-Anlauf verdrängen. In

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diesem Beitrag möchten wir vertiefte Informationen zur modernen Technik des Schaltens und Schützens von Motoren liefern. Gefahren für Motoren Überlastete oder gar blockierte Motoren werden heiss – je nachdem zu heiss. Die Wicklungsisolation leidet. Kurzfristige Überlastungen bis zu einem gewissen Grad verursachen für Motorwicklungen kaum Probleme, hingegen setzt bei einem dauernd überlasteten Motor eine langsam einsetzende chemische Zersetzung der Wicklungsisolation ein. Der krasseste Fall ist ein blockierter Rotor. In diesem Fall steigt die Wicklungstemperatur sehr schnell an, typisch ist ein Anstieg von 10 K/s. In solchen Fällen erreicht die Temperatur nach 10 Sekunden einen kritischen Punkt, wenn der Motor bereits vor der Blockierung warm war. Eine geschädigte Wicklungsisolation infolge hoher Temperatur, bleibt mitunter über längere Zeit unentdeckt. Erst wenn einmal im Netz ein Überspannungspuls auftritt, reagiert der Motor mit einem Windungs- oder Erdschluss. Überspannungen oder Verschmutzungen wie Feuchte, Öl, Fett, Staub oder Chemikalien führen ebenfalls zu Isolationsfehlern bei der Wicklung. Drei Problemkreise sind bei Motoren auszumachen: Thermische Überlastung: • Extreme Anlaufbedingungen • Blockierter Rotor • Langandauernde Überlastung • Unterspannung führt zu höherem Strom • Unzulässiger intermittierender Betrieb • Kühlung ist behindert (z. B. durch Schmutz)

Motorschutzschalter mit steckbarem elektronischem Weitbereichs-Überlastschutz.

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(Quelle Moeller Eaton)

Elektrische Probleme: • Überspannung • Einphasenlauf


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Spannungsunsymmetrie Erdschluss Windungsschluss Wicklungsschluss

Maschinen & Geräte

• • • •

Mechanische Probleme: • Schlechte Auswuchtung • Schlechte Ausrichtung des Antriebes • Unsachgemäss montierter Antrieb (z. B. zu hohe Lagerbelastung durch Keilriemen) Die thermische Überlastung des Motors sollten Motorschutzschalter oder PTC-Wicklungsfühler (Kaltleiter) verhindern. Motoren bis zirka 15 kW sind ständerkritisch. Dies bedeutet, dass für die Ständerwicklung bei Überlast Gefahr besteht, hingegen für den Rotor kaum. Bei grossen Motoren besteht auch für den Rotor Gefahr, da können sich die Kurzschlussstäbe «auslöten». Der Motorschutzschalter überwacht den Motorstrom. Bild 2 zeigt den legendären Motorschutzschalter der Firma CMC aus den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts; dieser ist direkt beheizt. Bei zu hohen Stromwerten stellt der Motorschutzschalter den Motor ab. Allerdings entspricht das thermische Verhalten des Motorschutzschalters nur

Links der legendäre Motorschutzschalter von CMC aus den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts, rechts Prinzip des direkt- und indirekt beheizten Bimetalls.

bedingt demjenigen des Motors, sodass in speziellen Betriebslagen der Schutz des Motors nicht gewährleistet ist. Vor Überlastungen kann ein PTC-Wicklungsfühler in allen Betriebssituationen besser schützen als ein Motorschutzschalter. Allerdings versagt diese Technik bei einem blockierten Motor, weil die thermische Zeitkonstante des PTC zu gross ist und dieser dem schnellen Temperaturanstieg der Wicklung nicht zu folgen vermag. PTC-Wicklungsfühler schützen speziell bei schwierigen,

teilweise stromunabhängigen Temperaturverhältnissen im und um den Motor. Dazu gehört eine behinderte Kühlung (verstopfte Lüftungsschlitze), eine zu hohe Umgebungstemperatur und bei zu dünner Luft in den Bergen. Bei einer Aufstellung bis 1000 m Höhe darf 100 %, in 3500 m Höhe hingegen nur noch 82 % des Nennstroms beim Motorschutzschalter eingestellt werden. Moderne Motorschutzschalter zeigen bei einer Auslösung die Ursache an, z. B. zeigt ein rotes Feld an (Bild 3), dass

Weltneuheit: Sälzer punktet mit neuem Lasttrennschalter für den DC-Bereich

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Elektrotechnik 10/13 | 39


Maschinen & Geräte

die Auslösung durch einen Kurzschluss erfolgte. Um wertvolle Antriebe zu schützen, die zudem eine hohe Verfügbarkeit aufweisen müssen, lohnt sich eine Kombination von Motorschutzschalter und PTC-Fühlertechnik. Es ist allerdings sinnvoll, eine unkritische Anlage mit höchstklassigen Geräten zu schützen. Anderseits kann der Schaden beträchtlich sein, falls ein wichtiger Teil einer Produktionsanlage mit anspruchsvollen Anlauf- und Betriebsbedingungen, nicht entsprechend überwacht und geschützt ist. Bei eigenventilierten Motoren ist zu beachten, dass bei niedriger Drehzahl die Kühlung nicht mehr voll gewähr-

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Anzeige der Auslöseart beim Motorschutzschalter von ABB.

4 leistet ist. Die Motorerwärmung ist nicht nur vom Motorstrom abhängig, sondern auch von der Drehzahl. Bei Motoren, die über Frequenzumrichter angesteuert werden, muss mit rund 10 % zusätzlichen Verlusten wegen den starken Oberwellen im Strom gerechnet werden.

Einphasiger Betrieb: alle Bimetalle führen Strom.

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Steckbarer elektronischer Weitbereichsüberlastschutz. (Quelle Eaton Moeller)

40 | Elektrotechnik 10/13

Bimetall als Überlastschutz Motorschutzschalter werden insbesondere als manuelle EIN/AUS-Schalter und schmelzsicherungslose Schutzvorrichtungen des Motors und der Installation gegen Kurzschluss, Überlast und Phasenausfall eingesetzt. Der schmelzsicherungslose Schutz durch einen Motorschutzschalter ist nicht nur kostenund platzsparend, sondern sorgt auch für eine schnelle Reaktionszeit im Kurzschlussfall durch Abschaltung des Motors im Millisekundenbereich. Der Kurzschlussschutz erfolgt wie beim Leitungsschutzschalter über eine elektromagnetische Schnellauslösung, die zwingend ist, wenn der Motorschutzschalter auch im Kurzschlussfall auslösen soll. Ein Motorschutzschalter mit magnetischer Schnellauslösung lässt sich immer auch als Leitungsschutz einsetzen. Während des Anlaufs mit anschliessender konstanter Belastung, schützt das Thermorelais unter Einsatz von Bimetallen den Motor einwandfrei. Hingegen ist der Motorschutz bei Aussetzbetrieb mit hoher Schalthäufigkeit und bei wechselnder Belastung nur ungenügend gewährleistet, da das Thermorelais das thermische Verhalten des Motors nur angenähert nachbilden kann.

Ein Bimetall kühlt deutlich schneller ab als eine Motorwicklung. Bei häufigen Anläufen im intermittierenden Betrieb bewirkt die wesentlich kürzere Zeitkonstante des Bimetalls eine vorzeitige Auslösung. Folglich kann die thermische Kapazität des Motors nicht voll genutzt werden. Der Unterschied zwischen der Motortemperatur und der Bimetalltemperatur wird mit der Zeit sehr gross. Im einphasigen Betrieb eines Motors an einem Motorschutzschalter ist es wichtig, dass alle Bimetalle vom Motorstrom durchflossen werden (Bild 4). Bei Bimetall-Auslösern ist ein Einstellbereich von typisch 1:2 möglich. Dies bedeutet, dass 15 bis 20 verschiedene Typen für einen Strombereich von 0,1 bis 15 Ampere notwendig sind. Elektronischer Weitbereichsüberlastschutz Was wünschen sich Schalttafelbauer und Betriebselektriker? Minimierung des Projektierungsaufwands, Reduzierung der Variantenvielfalt und Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. Hierzu verhelfen Motorschutzschalter mit elektronischem Weitbereichsüberlastschutz. Sie weisen gegenüber Geräten mit thermischem Auslöser wesentliche Vorteile auf: Grosse Einstellbereiche, geringere Verlustleistung, Auslöseklassen auch grösser CLASS 10, präzise und extrem langzeitstabile Auslösekennlinien sowie die Möglichkeit des Auslesens von Parameterdaten. Die Elektronik erfasst den Strom über Stromwandler und löst bei zu hohen Werten über einen elektromecha-


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der Schützenspulenstrom wird geregelt. Die Geräte sind vollkommen brummfrei. Darüber hinaus sind die Schütze mit den meisten SPS-Ausgängen kompatibel und haben einen integrierten Überspannungsschutz.

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Maschinen & Geräte

nischen Geber das Schaltschloss aus, der Motorschutzschalter springt in den geöffneten Zustand. Die Spannungsversorgung der Elektronik erfolgt über die Stromwandler, was ganz wichtig ist, damit die Auslösung unabhängig von einer Speisespannung erfolgt. Mit einer Elektronik lässt sich das thermische Verhalten des Motors deutlich besser abbilden als über ein Bimetall. Elektronische Auslöser bieten auch eine bessere Kompensation der Umgebungstemperatur. Motorschutzschalter mit elektronischem Weitbereichsüberlastschutz arbeiten mit einem Stromeinstellbereich von 1:4. Damit halbiert sich die Auslöser-Variantenzahl. Einige Firmen haben Motorschutzschalter im Programm, bei denen das Grundgerät und der Auslöseblock getrennt sind (Bild 5). Der Auslöseblock lässt sich einfach auf das Grundmodul stecken, ohne dass die Hauptstromverdrahtung gelöst werden muss. Die Verlustleistung ist bis zu 85% geringer als bei Bimetall-Lösungen. Die Wärmeentwicklung im Schaltschrank wird dadurch gesenkt. Auslösemeldungen lassen sich differenziert nach Überlast oder Kurzschluss auswerten. Elektronische Auslösesysteme bie-

Moderne Kombinationen, bei denen alle Komponenten nur noch gesteckt werden. (Quelle: Schneider Electric)

ten aber noch mehr, sie können z. B. auch den aktuellen Stromfluss melden, sofern mit einem Schnittstellenmodul gearbeitet wird. Dies erlaubt schon in einer frühen Phase Probleme beim Motor zu erkennen, wenn z. B. der normale Betriebsstrom zunehmend ansteigt. Wenn Schützenspulen mit Gleichstrom arbeiten, ist für sie eine schlechte Netzqualität kaum ein Problem, denn

An Grundgerät unten angekoppelter Wendeschütz erlaubt so einheitliche Breite von 45 mm. (Quelle Schneider Electric)

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Moderne Motorabgänge Das Rationalisierungspotenzial versucht man natürlich immer mehr auszureizen und dies sowohl auf der Montage- wie auch Verdrahtungsseite und selbstverständlich bei der Lagerhaltung. Hier sind gegenüber früher riesige Fortschritte erzielt worden. Als besonders gelungenes Beispiel darf die Kombination TeSys U von Schneider Electric erwähnt werden. Das Grundgerät, das auf eine einzige Schiene gerastet wird, ist immer gleich. Die Steuereinheit umfassend Schützantrieb und Motorstrom-Auslöseblock, Hilfsschalter und Meldekontakte verschiedenster Art – werden einfach ins Grundgerät gesteckt (Bild 6). Besonders interessant ist auch die Möglichkeit, einen Wendeschütz unten direkt ans Grundgerät zu koppeln (Bild 7). Damit bleibt im Schaltschrank die einheitliche Breite von 45 mm für Motoren bis 15 kW erhalten. Die Vorteile dieser Technik liegen auf der Hand: • Das Grundgerät im Schrank lässt sich montieren und verdrahten ohne dass die Motorgrösse bekannt sein muss.

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Motorstarter direkt gekoppelt mit einem Sanftanlasser. (Quelle ABB)

• Selbst für einen Motor, der zwei Drehrichtungen verlangt, ist keine Verdrahtung im Schrank notwendig, auch eine nachträgliche Ergänzung ist problemlos möglich, sofern unterhalb des Schützes der Platz reserviert ist. • Sollten zu einem späteren Zeitpunkt Hilfsschalter oder Meldekontakte notwendig werden, lassen sich diese einfach zusätzlich stecken.

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«easyConnect SmartWire» – beim Motorstarter einfach verbinden statt verdrahten. (Quelle Moeller Eaton)

Ansteuerung über Bus Die Verkabelung der Steuerung kann in konventioneller Weise relativ aufwendig ausfallen, vor allem dann, wenn gegenseitige Verriegelungen noch zu bewerkstelligen sind. Dies lässt sich umgehen, wenn mit einem Bus-System gearbeitet wird. Mit dem System easyConnect SmartWire hat Moeller Eaton ein Produkt auf den Markt gebracht, das diese Idee verwirklicht (Bild 8). Es ist eine Linienstruktur, wobei einfach von Motorstarter zu Motorstarter ein Kommunikationsmodul auf den Schütz geschnappt wird. Insgesamt lassen sich so 16 Motorstarter bis 7,5 kW über ein Buskabel vernetzen. Die Ansteuerung ist über ein Zwischengerät direkt aus der SPS möglich. «Umverdrahtungen» lassen sich hier rein softwaremässig realisieren. SmartWire ist ein in sich schlüssiges Kommunikationskonzept, das gleichwohl offen ausgelegt ist. So lässt sich SmartWire bei Bedarf auch an Siemens-Steuerungen anbinden und aus Step7 heraus konfigurieren. Das Zwischenmodul erlaubt die direkte Feldbusanbindung an easy-Net, CANopen oder Profibus. Auch die Sicherheitstechnik nach IEC/EN 954-1 wird durch SmartWire bis zur Schaltkategorie 3 unterstützt. Der Aufbau der Sicherheitskreise erfolgt dabei wie bisher. Sanftanlauf immer beliebter Wie schon erwähnt, der Sterndreieck-

anlauf ist ein Auslaufmodell. Seit Sanftanlaufgeräte preisgünstig und äusserst kompakt angeboten werden, ist es naheliegend, auf diese umzusteigen. Sie bringen gegenüber dem Sterndreieckanlauf eine Reihe von Vorteilen: • Keine Stromspitzen und damit • Keine Drehmomentspitzen • Echter sanfter Anlauf • Verkabelung zu Motor einfacher (4 statt 7 Leiter) • Deutlich kleinerer Flächenbedarf im Schaltschrank • Die Arbeitsmaschine wird mechanisch geschont durch das Ausbleiben von «Drehmomentschlägen» Wie so eine Konstellation im Schaltschrank aussieht, zeigt Bild 9. ABB hat Sanftanlasser (Softstarter), die sich direkt an einen Motorschutzschalter montieren lassen. Dabei wird die Normbreite von 45 mm nicht verlassen. Im Schaltschrank lässt sich der Platz optimal ausnützen. Spezialitäten Zuweilen besteht gar kein Schaltschrank, ein einzelner Motor muss einfach von Hand geschaltet werden können und dabei muss der Schutz gewährleistet sein. Motorschutzschalter der MN-Reihe von Disa (www.disa.ch) sind Nockenschalter mit im Schalter integrierten thermischen Überstromauslösern (Bild 10). Die Grundeinheit bil-


Motorschutzschalter wie LS Wer nur einen Motor vom Kleinverteiler aus ein- und ausschalten muss, kann auf eine Technik von Schrack setzen (Bild 11). Der Unterschied von einem LS zu einem MS liegt: 1. In der Genauigkeit des Auslösestroms 2. In der Einstellbarkeit des Auslösestroms Bei einem LS ist die Genauigkeit des Auslösestroms sehr dürftig, deshalb darf ein LS nie als Motorschutz zum Einsatz gelangen, selbst dann nicht, wenn sein Auslösestrom «exakt» dem Motornennstrom entspricht. Der LS genügt

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det die Kontaktkammer mit dem Nockenrad zur Funktionssteuerung. Die Bimetalle bewirken über eine Auslösewelle die Betätigung des Schaltschlosses bei Überlastung. Durch dieses Zusammenwirken lässt sich eine Vielzahl von Schaltprogrammen mit integriertem Motorschutz erstellen. Die Stern-Dreieck-Schalter sind in 7 Einstellbereiche von 2,85...37,0 A gegliedert, wobei die Bimetalle so verschaltet sind, dass sie im Strangstromkreis des Motors liegen.

Nockenschalter mit integriertem Überstromauslöser. (Quelle Disa)

nur für den Leitungsschutz, der grosse Toleranzen im Strombereich zulässt, hingegen bei einem Motor ist eine Toleranz von 10 % schon zu viel. Fazit Moderne Motorstarter zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus: • Kompakt und modular • Geringer Energieverbrauch • Kleine Anzahl an Komponenten • Minimaler Bedarf an Zubehör • Einfache Verdrahtung und Konfigurierung • Hohe Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit • Mehr Anwendungsmöglichkeiten

Motorschutzschalter im «Look» eines LS. (Quelle Schrack)

Die Technik der einzelnen Hersteller ist etwas unterschiedlich, doch zielen alle in die gleiche Richtung: Weniger Komponenten vereinfachen die Logistik und das Wegfallen von Verdrahtungsarbeiten verbilligt den Schaltschrankbau. ■

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Das Problem Die Montage von Schaltern, Steckdosen, Leuchten und Fühlern in Wärmedämmverbundsystemen sind potenzielle Schwachstellen. Die Lösung Elektrodosen Eldoline®-EPS sind wärmebrückenfrei und garantieren eine sichere Befestigung der Elektrokomponenten. Die Dämmplatten können passgenau an die Elektrodose Eldoline®-EPS angefügt werden.

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Laserwerkzeuge

Laser-Messwerkzeuge 1 Im Bauwesen und in der Elektroinstallation sind die Messprinzipen seit jeher gleich. Geändert haben sich aber die Werkzeuge, die verwendeten Montage- und Installationssysteme und die Zusammenarbeit unter den Gewerken. Auch nimmt der Kosten- und der Zeitdruck zu. Mit Laser-Messwerkzeugen kann das Messen einfacher und schneller erfolgen. Ein echter Nutzen durch Lasermessgeräte wird aber nur erreicht, wenn die Auswahl nach den richtigen Bedürfnissen erfolgt. Rico De Boni Laser (engl. Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation «Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung») ist ein physi-

kalischer Effekt, mit dem künstlich extrem gerichtete Lichtstrahlen erzeugt werden. Der Begriff Laser wird dabei nicht nur für den Verstärkungseffekt, sondern auch für die Strahlquelle verwendet. Die Eigenschaften von Laser-

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Distanzmessgerät

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(Quelle: Bosch)

Laufzeit

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quellen unterscheiden sich stark vom Licht anderer Lichtquellen und bringen für das Messen Vorteile: • Der Lichtstrahl ist extrem gerichtet – auch auf grosse Entfernung wird der Strahl kaum breiter • Das Licht hat nur eine Farbe Der Laser kommt zur Distanzmessung und zur Projizierung von Hilfslinien zum Einsatz. Meist kommen die günstigen roten Laserdioden zum Einsatz (Wellenlänge von 635 bis 750 nm). Zunehmend findet man auch grüne Laserdioden (490 bis 575 nm). Vergleicht man die grünen Laserstrahlen mit einem gleichstarken roten Laser, so empfindet man den grünen Laser ca. 10 Mal heller. Das liegt an der Empfindlichkeit des menschlichen Auges, grün erscheint uns heller als rot (Bild 96). Im Vergleich zum konventionellen Messen bringen Lasermessgeräte viele Vorteile: • Die mühsamen Einzelschritte zum Ausmessen und Anzeichnen entfallen. • Fehler durch Zwischenmasse lassen sich vermeiden. • Eine Person genügt für die Messung. • Die Messung erfolgt schnell und genau. • Auch auf unebenen und rohen Untergründen, wo Markierungen nur schwer sichtbar sind, wird der Laserstrahl problemlos reflektiert.


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Kreuzlinienlaser

Es werden die folgenden Funktionen unterschieden: • Punktmodus: Zum Messen wird ein einziger Lichtpunkt auf das Ziel projiziert. • Strichmodus: Hier schwenkt der Lichtstrahl zwischen zwei Punkten hin und her, so dass eine Linie erscheint. • Kreismodus: Der Lichtstrahl rotiert 360 ° um seine Achse und zeichnet die Linie rundherum auf die Zielfläche. Lasermessgeräte für den Profi-Bereich sind hochwertige Messgeräte. Sorgfältige Handhabung nach der Bedienungsanleitung, sichere Aufbewahrung und regelmässige Kontrollen sind für die Genauigkeit und die Lebensdauer entscheidend. Distanzmessgeräte Der vom Messgerät (Bild 97) ausgehende Laserimpuls wird vom Messobjekt reflektiert. Ein Sensor erfasst diese Reflexion und ermittelt aus der Zeitverschiebung von Sendepulsen und Empfangspulsen (Bild 98) die Distanz. Es ist auch möglich, direkt die Zeit zwischen Sendepuls und Empfangspuls zu messen, allerdings sind diese Zeiten extrem klein wegen der Lichtgeschwindigkeit von 300 000 km/s und es wird so aufwendig genau zu messen. Es kommt deshalb häufig das Messen der Phasenverschiebung des reflektierten Laserstrahls oder dessen Modulation gegenüber dem ausgesandten Strahl zur Auswertung. Die Phasenverschiebung ist nämlich entfernungsabhängig. Die Strecke zwischen Messgerät und Messobjekt muss frei sein, jedes Hindernis, aber auch Lufttrübungen und Regen ergeben zusätzliche Reflexionen, die das Messresultat verfälschen. Reichweite und Genauigkeit von Laser-Entfernungsmessern stehen in direktem Zusammenhang mit den Lichtverhältnissen und dem Reflexionsverhalten des Messziels. Laser-Distanzmessgeräte sind teurer als Ultraschall-Messgeräte. Sie haben aber diesen gegenüber Vorteile: • Die Messung erfolgt über einen gut sichtbaren Punkt, während bei der Ultraschallmessung ein kegelförmiges Messfeld entsteht. • Grössere Genauigkeit, je nach Gerät ± 1 mm. • Sehr schnelle Messung, auch auf grosse Distanz. • Gemessen werden kann die Distanz auch dann, wenn das Ziel mit einem herkömmlichen Messmittel nicht einfach zu erreichen ist (z. B. hohe Decke). • Die Messstelle muss nicht berührt werden, das ist bei frisch beschichteten oder gestrichenen Untergründen von Vorteil.

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Bereits einfache Geräte können ausser den einfachen Distanzmessungen auch die gespeicherten Daten zu Flächen oder Volu-

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menmassen auswerten und die Möglichkeit Addition- und Subtraktionen durchzuführen, erleichtern die Massaufnahmen. Mit der Dauermessung können Teile genau platziert werden. Damit aber sichere und genaue Messwerte aufgenommen werden, muss die Handhabung richtig sein: • Die Entfernungsmessung erfolgt immer in der Mitte des Lichtpunktes. • Der Distanzmesser darf sich während der Messung nicht bewegen. Eine sichere Auflage des Gerätes am Messpunkt führt zu genauen Resultaten. • Spiegelnde oder reflektierende Oberflächen (Glas, Wasser) führen zu Fehlmessungen. Hier nützt Abdecken oder eine Zieltafel. Kreuzlinienlaser Als Baulaser für die Montage der elektrischen Installationen im Innenraum eignet sich der Kreuzlinienlaser am besten. Er ersetzt Schlagschnur, Richtlatte, Wasserwaage und Lot. Senkrechte und waagrechte Linien werden direkt auf das Objekt oder die Wand, auch als

Kreuz, projiziert. So lassen sich Befestigungen für Beleuchtungen, Kabeltrassen und Leitungen einfach bohren. Auch die Ausrichtung von Pendelleuchten wird einfacher (Bild 99). Möglich wird auch die Übertragung von Punkten, die am Boden angezeichnet werden, auf die Decke. Die Montage und die genaue Platzierung von Seilsystemen und Leuchten werden so vereinfacht. Nicht jeder für den Innenraum angepriesene Laser ist auch für die Baustelle geeignet. Bedingungen für den professionellen Einsatz sind: • Mindestens die Schutzart IP54, strapazierfähige Konstruktion und einfache Bedienung. • Eine automatische Nivellierung im Bereich › 4°. Damit stellt sich das Gerät durch Sensoren unter Ausnützung der Schwerkraft selber ein. • Unbeabsichtigte Verschiebungen ausserhalb des automatischen Nivellierbereiches im Betrieb müssen angezeigt werden. Anzeige von «Tilt» oder «out of level» verhindert fal-

sches Messen, sollte sich die Lasereinrichtung unabsichtlich verschieben. • Gute Transportsicherung und robuster Behälter. Die Ausführungen der angebotenen Modelle sind recht verschieden und demnach auch die Preise. ■

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Berechnung von Hochlaufzeiten bei Drehstromantrieben

Anlaufzeit von Käfigläufermotoren Drehstrom-Käfigläufermotoren sind gute Starter. Motoren mit Bemessungsleistungen bis zu 100 kW benötigen selbst bei Anlauf gegen volle Last deutlich weniger als 0,5 Sekunden, um auf volle Drehzahl zu kommen. Wie die Hochlaufzeit berechnet werden kann, zeigt dieser Beitrag. Ing. H. Greiner Käfigläufermotoren verfügen über viel Reserven beim Drehmoment und erzielen damit hohe Beschleunigungsmomente. Eine Verbesserung des Anlaufverhaltens zielt daher bei den meisten Anwendungen auf eine Verlängerung der Anlaufzeit – in der antriebstechnischen Auswirkung besser ausgedrückt als Verminderung der Beschleunigung. Das Thema «Sanftanlauf» wird in einem eigenen Beitrag ausführlich behandelt. Einfluss der Drehmomentkennlinien Das augenblicklich verfügbare Beschleunigungsmoment ist abhängig vom Überschuss des entwickelten Motormoments gegenüber dem erforderlichen Lastmoment:

ML Augenblickswert des Last-Gegenmoments A. Motor-Hochlaufkennline Der Verlauf der Motor-Hochlaufkennlinie über der Drehzahl hängt von der Motorgrösse und von der Ausbildung der Nutform im Käfigläufer (Bilder 1 und 2) ab. Typische Kennlinien sind in Bild 3 gezeigt.

2

Schnitt durch einen Pressguss-Käfigläufer.

Bild 1 verglichenen Nutformen nicht frei wählbar sind. Gewählt sind in Bild 1 die im Bereich der Norm-Baugrössen herstellerspezifisch verwendeten Nutformen.

Bild 1 zeigt: Beispiele für KäfigläuferNutformen Pressgussläufer mit 1 – Tropfennut 2 – Tiefnut 3 – Doppelnut Einfachkäfigläufer mit 4 – Rundstab 5 – Hochstab 6 – Keilstab

Ma = MH – ML

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Doppelkäfigläufer 7, 8 und 9 Ma Augenblickswert des Beschleunigungsmoments MH Augenblickswert des Motor-Hochlaufmoments

Bild 2 zeigt einen Schnitt durch einen Pressguss-Käfigläufer mit Tropfennut. Damit ist auch gezeigt, dass die in

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Beispiele für KäfigläuferNutformen.

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Typische Drehmoment-Drehzahl-Kennlinien von Käfigläufermotoren mit verschiedenen Läuferbauarten.

Bild 3 zeigt typische DrehmomentDrehzahl-Kennlinien von Käfigläufermotoren mit verschiedenen Läuferbauarten A – Rundstab (4) B – Keilstab (6), Hochstab (5), Tropfennut (1) C – Doppelnut (3), Doppelkäfig (7, 8, 9) D – Widerstandsläufer (z. B. Messing, Bronze, Silumin) Die in hocheffizienten Motoren teilweise verwendeten Kupfer-Druckguss-


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5 Idealisierte Drehmoment-Drehzahl-Kennlinien von Arbeitsmaschinen.

läufer liegen in der Tendenz etwa zwischen B und C. Die Zahlen in Klammern entsprechen Bild 1. B. Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie der Last Die Kennlinie der Last ist von der Art der Arbeitsmaschine abhängig. In Bild 4 sind einige typische (idealisierte) Lastkennlinien gezeigt. In der Praxis treten auch Mischformen auf, deren Verlauf dem Hersteller der jeweiligen Maschine oft nicht genau bekannt ist, weil die Ermittlung einen erheblichen Aufwand erfordert. In diesem Fall muss eine Annahme nach Erfahrung oder nach dem ungünstigsten Fall getroffen werden. Abweichend von den gezeigten, theoretischen Kennlinien ist beim Anlauf aus dem Stillstand heraus (relative Drehzahl 0 ... 0,1) mit einem erhöhten «Losbrechmoment» zu rechnen. Bild 4 zeigt typische DrehmomentDrehzahl-Kennlinien von Arbeitsmaschinen. Abhängigkeit des Drehmomentes von der relativen Drehzahl: 1 – quadratisch (Pumpen, Lüfter) 2 – linear (Kalander, Glättwalzen) 3 – konstant (Hebezeuge, Förderer, Überwindung von Reibung und Gravitation) 4 – reziprok (Wickler, Werkzeugmaschinen) Ermittlung Beschleunigungsmoment Für den weiteren Fortgang der Berechnung ist entscheidend, ob die Augenblickswerte des Beschleunigungsmomentes Ma verwendet werden müssen oder ob ein nahezu konstanter Mittelwert MHmitt eingesetzt werden kann.

Augenblickswerte des Beschleunigungsmoments Ma als Differenz zwischen dem vom Motor (MOT) entwickelten und dem von der Last (L) benötigten Gegenmoment.

A. Augenblickswerte Bei unstetigem, mathematisch schwer darstellbarem Verlauf der beiden Kennlinien nach Bild 5 ist eine einfache rechnerische Behandlung kaum möglich, weil die mathematische Funktion des Kennlinienverlaufs nicht bekannt ist. Dies gilt sowohl für die Lastkennlinie, die erfahrungsgemäss vom Hersteller oder Betreiber der Arbeitsmaschine schwer erhältlich ist, wie vor allem für die Hochlaufkennlinie des Motors, die zwar zeichnerisch gut erfasst ist, aber schwer als eine mathematische Funktion dargestellt werden kann. In diesem Fall empfiehlt sich eine Näherungsmethode nach Bild 10. B. Mittleres Hochlaufmoment Der Rechengang wird wesentlich vereinfacht, wenn für den Motor eine «Rechteck-Kennlinie» nach Form «C» im Bild 3 angenommen werden kann, wie dies für die meisten Drehstrom-Käfigläufermotoren im unteren und mittleren Leistungsbereich vorausgesetzt werden kann. Da auch viele Arten von Arbeitsmaschinen (z. B. für Hebezeuge, Förderer zur Überwindung von Reibung oder Gravitation) ein konstantes Drehmoment nach Kennlinie 3 in Bild 4 benötigen, vereinfacht sich die Berechnung des für die Anlaufzeit massgebenden mittleren Hochlaufmoments und des mittleren Beschleunigungsmoments gemäss Bild 6 erheblich. Bild 6 zeigt das Schema für die vereinfachte Berechnung von Richtwerten für die Anlaufzeit von Drehstrom-Käfigläufermotoren im unteren und mittleren Leistungsbereich. MOT– Hochlaufkennline des Motors L – Last-Kennlinie «konstantes Moment»

6 Schema für die vereinfachte Berechnung von Richtwerten für die Anlaufzeit.

MH – Mittleres Hochlaufmoment (MH < 0,9·MA) ML – Gegenmoment der Last Ma – mittleres Beschleunigungsmoment Unter den obigen Voraussetzungen gilt für die Berechnung der Beschleunigungszeit folgende Formel:

ta J n Ma

– Hochlauf- oder Beschleunigungszeit in s – Gesamt-Massenträgheitsmoment in kg/m² – Drehzahl in r/min – Beschleunigungsmoment in Nm

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Richtwerte für die Hochlaufzeit ta von Normmotoren mit Bemessungsleistungen.

Richtwerte für Hochlaufzeit und Hochlaufweg Richtwerte für Hochlaufzeit und Hochlaufweg bei Leerlauf und Belastung mit Bemessungsmoment sind den Bildern 7 und 8 zu entnehmen. Bild 7 zeigt Richtwerte für die Hochlaufzeit ta von Normmotoren mit Bemessungsleistungen PN = 0,1 ... 100 kW bei Leerlauf (M = 0) und Nennlast (M = MN). Es sind Zeiten unter 400 ms zu erwarten. Bild 8 zeigt Richtwerte für den Hochlaufweg ␸a in Winkeleinheiten von Normmotoren mit Bemessungsleistungen PN = 0,1 ... 100 kW bei Leerlauf (M = 0) und Nennlast (M = MN). Scheinbar verlängerter und sanfter Anlauf Die Verlängerung der Anlaufzeit ta über eine Verminderung des Beschleunigungsmomentes Ma hat technische Grenzen, wie folgendes Rechenbeispiel

Richtwerte für den Hochlaufweg ␸a in Winkeleinheiten.

für einen Normmotor der Baugrösse 90L zeigt: PN = 1,5 kW und MA/MN = 1,8 und FI = 1,5 n = 1405 r/min und MK/MN = 2,2 Jrot = 0,0035 kg/m² MN = 10 Nm

Statt der gewünschten Anlaufzeit von etwa 1 s braucht der Antrieb also nur knapp 0,2 s für den Anlauf – alles andere als «sanft». In solchen Fällen ist anstatt eines «freien Anlaufs» auf einen frequenzgeführten Hochlauf unter Verwendung eines Frequenzumrichters umzustellen. Für einen «Sanftanlauf» soll die Hochlaufzeit etwa 1 s betragen; das Beschleunigungsmoment ist also zu reduzieren auf

Das vom Motor entwickelte mittlere Hochlaufmoment darf noch betragen.

9 Eine massstabgerechte Darstellung der Kennlinien zeigt, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann: Das rot angelegte Überschussmoment ist so gering, dass die kleinste Schwergängigkeit (z. B. Kälte, Verschmutzung) dazu führt, dass der Antrieb nicht mehr hochlaufen kann. Wahrscheinlich ist jedoch die tatsächliche Belastung beim Hochlauf niedriger als das Bemessungsmoment, z. B.

Grenzen der Beeinflussbarkeit der Beschleunigungszeit durch Verminderung des rechnerischen Beschleunigungsmomentes Ma.

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und eine tatsächliche Hochlaufzeit

Hieraus ergibt sich das im Diagramm zusätzlich hell angelegte tatsächliche Beschleunigungsmoment

Näherungsverfahren bei unstetigem Verlauf der Kennlinien Bei einer Berechnung der Anlaufzeit nach der Formel in den vorangegangenen Abschnitten ist vorausgesetzt, dass das Beschleunigungsmoment Ma nahezu konstant ist. Bei einer Charakteristik von Motor und Last nach Bild 6 ist diese Voraussetzung erfüllt. Verlaufen die Kennlinien jedoch nach Bild 10, so liefert die Formel relativ ungenaue Werte. Wenn die Funktionen, also der mathematische Zusammenhang von Drehmoment und Drehzahl für die Kennlinien von Motor und Last, bekannt wären, käme eine mathematische Lösung in Betracht. Da diese Funktion zumindest für die Motorkennlinie und meist auch für die Lastkennlinie nicht vorliegt, müssen Näherungslösungen angewandt werden. Der Fehler wird vermindert, wenn der Drehzahlbereich in Abschnitte eingeteilt wird. Meist genügen schon drei Abschnitte, bei höheren Anforderungen oder bei sehr unstetigem Verlauf der Kennlinien können nach dem gleichen Prinzip auch bis zu zehn Abschnitte gebildet werden. Man bildet für jeden Abschnitt einen arithmetischen Mittelwert


und rechnet abschnittsweise

Die Gesamt-Hochlaufzeit wird dann bei z Abschnitten. Um die Fehlerquote beurteilen zu können, wurde für das in Bild 10 gezeigte Beispiel die Anlaufzeit ta nach drei Methoden ermittelt: • Mittelwert der gesamten Kennlinie: 100 % • Abschnittsmethode mit vier Abschnitten: ca. 105 % • Abschnittsmethode mit zehn Abschnitten: ca. 110 % Angesichts der grossen Abweichungen bei der Bestimmung der Massenträgheitsmomente und vor allem des effektiven Lastmomentes ist der Aufwand für die Abschnittsmethode in der Regel nicht gerechtfertigt. Für den relativ häufigen Fall einer Lastkennlinie mit quadratisch ansteigendem Drehmoment (Lüfter, Pumpen) ergibt sich z. B. nach Bild 11 eine

einfache Berechnung mit geringem Fehler: ta Anlaufzeit in s Jrot Massenträgheitsmoment des Rotors in kg/m² FI Trägheitsfaktor Jext1 J des Lüfters in kg/m², bezogen auf n1 i Nachuntersetzung Rotor/Last n Läuferdrehzahl in r/min MN Bemessungsmoment des Motors in Nm a = MH / MN b = ML / MN Bild 11 zeigt die Berechnungsgrössen für die Hochlaufzeit bei quadratisch ansteigendem Lastmoment (Lüfter, Pumpen). MH – mittleres Hochlaufmoment MN – Bemessungsmoment ML – Lastmoment

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des Motormomentes M1 des Lastmomentes L1 des Beschleunigungsmomentes Ma1 = M1 – L1

Berechnung der Hochlaufzeit bei unstetigem Verlauf der Drehmomentkennlinien von Motor (MOT) und Last (L) durch Unterteilung in vier Abschnitte 1, 2, 3, 4.

11

Zusammenfassung Bei den meisten Anwendungen werden Drehstrom-Käfigläufermotoren im Normbereich ihrem Ruf als robustes Antriebsmittel gerecht. Wenn ein längerer, also «sanfter» Anlauf benötigt wird, sind elektrische oder mechanische Zusatzeinrichtungen erforderlich. Eine Auswahl wird in einem künftigen Beitrag beschrieben.

Literaturhinweis Greiner H.: Anlaufen, Bremsen, Positionieren mit Drehstrom-Asynchron-Motoren; Publikation der Danfoss Bauer GmbH (jetzt ALTRA Bauer Gear Motor GmbH), D-73734 Esslingen.

Berechnungsgrössen für die Hochlaufzeit bei quadratisch ansteigendem Lastmoment (Lüfter, Pumpen).

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TV auf verschiedenste Weise unsichtbar machen

Highlight

Verdeckt der TV die Panorama-Aussicht? Villen besitzen oftmals eine herrliche Aussicht. Ein riesiger TV gehört natürlich zur Standardausrüstung, doch dieser darf selbstverständlich im ausgeschaltetem Zustand das Ambiente nicht stören oder gar die Aussicht verdecken. Eine alltägliche Aufgabenstellung für die Spline AG. Der TV oder Beamer verschwindet dabei im Möbel, in der Wand, im Boden oder gar in der Decke. Spline ist seit Jahren erfolgreich im Bereich Raum- und Gebäudeautomation. Kunden haben einen einzigen Ansprechpartner für alles, was man sich im Bereich Gebäudekomfort und -sicherheit vorstellen kann. Wie bei allen anderen Anbietern von Raumautomationssystemen fängt dies bei der Licht-, Storen- und Heizungssteuerung an, geht dann aber weiter bis zur automatischen Gartenbewässerung, Swimmingpool-Steuerung, Videoüberwachung, Zutrittssicherung, Multiroom-SoundAnlage und eben auch Heimkino. Bedienung: einfach muss es sein Bei anspruchsvollen Raumautomationslösungen, zu denen auch das Heimkino gehört, ist für den Endkunden ganz wichtig, dass er die Anlage einfach bedienen kann. Niemand möchte eine Anlage, bei der zuerst ein Kurs zu besuchen ist, bis man diese überhaupt steuern kann. Und wenn die Technik so anspruchsvoll ist, besteht ja die Gefahr, dass man nach den Ferien ein paar Kleinigkeiten vergessen hat. Wer

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Monitor im Normalfall durch Bild verdeckt, die Bildhälften fahren zusammen und wirken als ein Bild.

ruft da schon gerne bei der Installationsfirma an und gibt zu erkennen, dass er etwas vergessen hat … Auch eine komplexe Anlage muss intuitiv zu bedienen sein. Ein ganz schönes Haus baut man … auch für die Besucher. Würden sich Wohlhabende ganz ehrlich äussern, dürften sie wahrscheinlich eingestehen, dass ihr schönes Haus, vor allem auch

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Beispiel für unsichtbare TV-Installation: TV fährt bündig und randlos auf Knopfdruck aus.

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dem Präsentieren dient. Man zeigt, wer man ist und vor allem, was man hat. Wenn Besucher staunend die Räume abschreiten, tut es einfach gut, wenn mehrmals «Wow» ertönt und die Besucher nicht aus dem Staunen herauskommen. Spätestens beim Eintreten ins hauseigene Kino ist auf den Gesichtern der Besucher ein erstauntes Lächeln zu

erkennen. Spline hat schon die verrücktesten Sound- und Kinoanlagen im Privatbereich realisiert. Allerdings, das sei vorweg erwähnt, es muss keine Villa sein, um sein eigenes Kinovergnügen zu Hause geniessen zu können. Auch mit kleinerem Budget ist bereits das Besondere realisierbar. Das Hobby darf etwas kosten, denn es ist ja bekannt: Männer werden nie erwachsen, nur die Spielzeuge teurer.


rene Fachleute. Bild 2 zeigt wie so eine Speziallösung aussehen kann. Hier sind gleich drei Achsen involviert. Es gibt sogar Lösungen mit vier Achsen. Die Spezialisten von Spline verfügen über das notwendige Know-how, um auch komplexe Applikationen umzusetzen. Es geht dabei ja nicht nur um den TV, sondern die ganze Mechanik und die Ansteuerung der Motoren. Für den Endkunden ist aber ganz wichtig, dass er die gesamte Audio/Video-Anlage zusammen mit der Licht- und Storensteuerung über eine Fernbedienung intuitiv steuern kann.

Verschiedene Standardmöglichkeiten zur Bewegung eines TV, Möbelstücks, Wandelemente, Bilder und anderes.

Das grosse Kino zu Hause Filme sehen ist ein Vergnügen vieler Leute. Mit wenig Geld lässt sich das Wohnzimmer in ein Kino verwandeln. Doch wer ein neues Haus baut oder ein bestehendes umfangreich umbaut, installiert auch ein Raumautomationssystem. In den letzten 20 Jahren ist eine Generation herangewachsen, für die das Internet «tägliches Brot» ist. Die Soundanlage und das Filmesehen gehören einfach dazu. Nur mit etwas mehr Komfort im Bereich der Licht-, Storen- und Heizungssteuerung ist es bei dieser Generation nicht getan. Bei Spline könnte sich das für die Bewohner so anfühlen: Am Touchscreen an der Wand oder übers iPad wird «Film» angetippt. Als nächstes wird die Quelle definiert, beispielsweise eigener Film-Server. Beim Start des Films passieren gleich mehrere Dinge in zeitlicher Folge. Die Storen gehen runter, der Beamer fährt aus der Decke und die Soundanlage schaltet ein. Der Film wird inzwischen geladen. Nachdem der Beamer läuft, wird das Licht automatisch runter gedimmt, der Film startet. Natürlich gibt es andere Varianten. Anstelle des Beamers könnte beim Möbel die Deckplatte oben aufklappen und ein grosser TV von 65" fährt aus und schaltet ein. Es gibt bei Spline keine unmöglichen Fälle. Es ist alles nur eine Frage des Budgets. Wenn keine Standardlösung reicht, helfen Speziallösungen. TV-Lifte und … Seit es TVs mit 75"zu kaufen gibt, machen diese den Beamer-Lösungen Konkurrenz. Die Bildqualität eines HD-TV ist natürlich fantastisch. Und wenn man ein Haus für einige Millionen baut, darf das Heimkino auch etwas kosten. Um

Fazit Wer ein Haus baut, dabei nicht nur eine

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TV in Möbel versenken.

einen ausgeschalteten TV von 65" und mehr unsichtbar zu halten, helfen diverse Standardmechaniken. Sind dazu mehrere motorisch angetriebene Achsen involviert, braucht es für Beratung, Planung, Einbau und Steuerung erfah-

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Konstruktion in Raumtrennelement. TV ist ausfahrbar und drehbar und lässt sich in zwei Räumen betrachten.

Standardlösung für die Raumautomation sucht, sondern auch eine Multi-Soundanlage mit integrierter TV-Lösung einsetzen will, ist bei Spline bestens aufgehoben. Sie realisieren von einfachen Raumautomationsanlagen bis zu Villen, wo anspruchsvollste Technik zur Anwendung kommt. Für den Elektroinstallateur ist dabei wichtig, dass er für die gesamte Anlage nur einen Ansprechpartner benötigt. Er kann sich auf seine Kernkompetenz, die Installation, konzentrieren, denn auf Wunsch werden auch das Schema des Verteilers und natürlich das fertige Rack geliefert. Spline AG 8800 Thalwil Tel. 044 723 50 20 www.spline.ch info@spline.ch

Elektrotechnik 10/13 | 53

Highlight

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Highlight

Gebäudeautomation und RTI (Remote Technologies Incorporated)

NOXnet von INNOXEL versteht sich auch mit RTI Innoxel ergänzt ihr Gebäudeautomationssystem NOXnet mit Produkten von RTI. Zusammen mit den Aktoren von Innoxel sind die qualitativ und funktionell hochstehenden Produkte von RTI viel mehr als nur Fernbedienungen für Audio- und Home-Cinema-Anlagen. Mit den frei gestaltbaren Touchscreens lassen sich auch Storen bedienen und automatisieren, Lichter schalten und dimmen, Stimmungen abrufen, Raumthermostaten ersetzen, Bilder von Überwachungskameras und Daten der eigenen Wetterstation oder Webseiten anzeigen und anderes mehr. Mit einem Touchpanel lässt sich in erster Linie die Bedienung eines Gebäudeautomationssystems vereinfachen. Wenn das Touchpanel in TFT-Qualität mit 800 × 480 Pixeln daherkommt und sich dessen Bedienoberfläche frei gestalten lässt, gibt es auch ästhetisch etwas her – und macht einfach Spass. Licht, Stimmungen, Storen Dass sich Lichter und Storen zentral und wohl am schnellsten über ein Touchpanel steuern lassen, ist nicht neu. Wenn aber die einzelnen Bedienseiten mit Fotos oder Grundrissen hinterlegt werden können, bringt das weitere Vorteile. So erlaubt diese Übersichtlichkeit, dass sich auch Besucher oder Ungeübte rasch zurechtfinden. Von der «Küche» ins «Wohnzimmer» wechselt man – wie beim Smartphone – mit einer Wischbewegung.

RTI komfortabel bedienen lassen, versteht sich von selbst. Neben verschiedenen Touchpanels gibts von RTI auch eine Handfernbedienung mit 3,5-ZollTouchscreen. Und natürlich eine passende App fürs Smartphone. Konfiguration Der Elektroinstallateur, der Fachhändler oder Innoxel programmiert die gewünschte Bedienoberfläche mit einer Drag-and-drop-Software. Die Integration in NOXnet erfolgt wie gewohnt mit der kostenlosen Konfigurationssoftware «Innoxel Setup». Qualität verpflichtet Vertrieb, Installation und Programmierung aller Produkte von RTI erfolgen

ausschliesslich über autorisierte Fachhändler oder den Elektroinstallateur. RTI-Produkte wird man also weder online noch in den Regalen von Grossverteilern finden. Kosten Das 7-Zoll-Touchpanel kostet 1995, der Controller 811 Franken. Das Gateway NOXnet/RTI ist für 223 Franken zu haben, also für rund einen Fünftel des Preises für vergleichbare Produkte. Preislich unschlagbar dürfte auch das neue 2,8-Zoll-Panel mit 12 frei programmierbaren Tasten sein. Mit gerade 495 Franken kann der Installateur seinem Endkunden damit eine elegante Alternative zu einer «Taster-Batterie» anbieten. Fazit Bilder sagen mehr als tausend Worte: Auf www.innoxel.ch zeigt ein Video, wie gut sich NOXnet und RTI verstehen.

INNOXEL System AG 3661 Uetendorf Tel. 033 345 28 00 info@innoxel.ch www.innoxel.ch

Heizung Die Temperatur aller Räume kann auf dem Touchpanel zentral abgelesen und verändert werden. Neu entfallen die Raumthermostaten in den einzelnen Zimmern, weil die Raumfühler unsichtbar im Elektroniktaster untergebracht werden können. Kameras und Multimedia In bester Qualität lassen sich auf allen RTI-Produkten auch Überwachungskameras einblenden und steuern. Dass sich HiFi- und Heimkino-Anlagen mit

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NOXnet von Innoxel zusammen mit den preisgekrönten Produkten von RTI: Da bleiben keine Wünsche offen.


Der neue Bewegungsmelder im kompakten Design

Er ist eleganter als seine Vorläufer – und schlanker. Die Technik in ihm ist besser geworden – und präziser. So zeigt sich theLuxa, der neue AussenBewegungsmelder von thebenHTS, von seiner besten Seite. An welcher Wand auch immer. Und in bestimmten Ausführungen sogar an der Decke. Den meisten wird er gar nicht auffallen.

Highlight

theLuxa: Schlichter, schlanker, eleganter räusch hört, das eventuell ausserhalb des Erfassungsbereichs verursacht wurde. Mit der Impulsfunktion lassen sich die Bewegungsmelder ohne teure Anpassungen in bestehende Elektroinstallationen mit Treppenlicht-Zeitschaltern oder KNX einbauen. Mit seiner Null-

Das Design der neuen theLuxa-Bewegungsmelder wurde «familienweit» vereinheitlicht und fügt sich dezent in jede Aussenarchitektur ein. Er ist der ideale Bewegungsmelder für private Heimanwendungen: Im Eingangsbereich, für lange Einfahrten, Hinter- und Nebeneingänge aber auch bei Carports oder Fahrradkellern. theLuxa gibt es derzeit in den Standardausführungen S150/ S180 und S360. Jeweils in Weiss oder Schwarz. Doch ob 150° oder 360° – die gesamte Produktfamilie überzeugt durch ihr stimmiges, elegantes Design. Schwenkbarer Sensorkopf Mit seinem horizontal drehbaren Sensorkopf erfasst theLuxa nur die gewünschten Bereiche. Im Lieferumfang des theLuxa S360 sind Abdeck-Clips zur partiellen Einschränkung des Erfassungsbereichs enthalten. So lassen sich Fehlschaltungen vermeiden. Elegante Deckenmontage Im Normalfall wird der Bewegungsmelder an der Wand montiert aber der schwenkbare Sensorkopf in der Ausführung theLuxa S360 erlaubt auch die Montage an der Decke oder an Dachvorsprüngen. Das eröffnet mehr Spielräume für den optimalen Erfassungsbereich. Geräumiger Stecksockel Der Bewegungsmelder verfügt über einen Stecksockel mit grossem Klemmraum. Der Melder selbst ist bei der Installation nicht im Weg und kann am Schluss einfach aufgesteckt werden. Die

theLuxa S150/180 hat eine schwenkbare Linse und erfasst so nur den gewünschten Bereich.

Klemmenbeschriftung befindet sich oberhalb des eigentlichen Anschlusses. Dank seiner Blindklemme für Schutzleiter und der Halterung für Steckklemmen, erfolgt die Montage von theLuxa schneller und sicherer. Unterkriechschutz Der Unterkriechschutz von theLuxa erfasst auch die Bereiche, die direkt unterhalb und sogar etwas hinter dem Melder liegen. So geht das Licht an, wenn man es braucht. Sofort – und nicht erst, wenn man bereits auf den ersten Stufen ins Stolpern geraten ist. Wichtige Detailfunktionen Man kann den Bewegungsmelder auch manuell einschalten. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn man ein Ge-

durchgangsschaltung erlaubt theLuxa Schaltlasten bis zu 10 A auch bei kapazitiven Lasten. Schlicht regensicher theLuxa verfügt über die Schutzklasse IP55. Das ist nicht nur sicher, sondern auch praktisch, denn so kann theLuxa überall im Aussenbereich angebracht werden, unabhängig davon, wie wettergeschützt der Montageort ist.

Theben HTS AG 8307 Effretikon Tel. 052 355 17 00 www.theben-hts.ch sales@theben-hts.ch

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Highlight

Komplette Fassadensanierung mit der Funk-Gebäudeautomation Dominoswiss

Schulhaus: Storen effizient modernisiert Eine automatisierte Steuerung der Storen ist in Zweck-, Gewerbe- und Bürobauten, Schulhäusern und Spitälern heute Standard und sinnvoll. Es lässt sich damit der Komfort und gleichzeitig die Energiebilanz verbessern. Im Schulhaus Büöl der Gemeinde Ingenbohl wurde eine komplette Automatisierung der Storen und Fenster, inklusive Nachtauskühlung, realisiert. Die Einwohnergemeinde Ingenbohl gelangte mit dem Wunsch für eine Sanierung der Aussenfassade des Schulhauses Büöl an die Jeker Architekten SIA AG

Betschart AG Holz + Elektro in Brunnen. Sie haben zusammen mit dem Brelag-Spezialisten alle Geräte anhand der Elektropläne im Voraus programmiert

Links Schulhaus Büöl der Gemeinde Ingenbohl, rechts Flachband im Fassadenkanal mit dem Abgang auf den Wieland-Hirschmann-Stecker, der zum Storenmotor führt.

in Basel. Die Elektroplanung für dieses Objekt übernahm das Planungsbüro Arnold Daniel aus Schwyz. Diese hatten Dominoswiss bereits öfters eingeplant und sahen auch in diesem anspruchsvollen Objekt einen perfekten Einsatzort dafür. Der Fachspezialist von Brelag half bei der Ausarbeitung des Projekts. Es galt einige Detailfragen abzuklären, da nebst kompletter Gebäudeautomation eine Nachtauskühlung mit Verbindung zur Lüftungsanlage gewünscht wurde. Den Zuschlag zur Ausführung erhielt die Elektroinstallationsfirma

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und diese mit fortlaufenden Nummern nach dem Grundrissplan beschriftet. Kaum Fassadendurchbrüche Die Funkempfänger wurden mittels Flachbandkabel abgeschlauft im Aussenstorenkanal und dank einer Wieland-Hirschmann-Steckerverbindung direkt verlegt und angeschlossen. Es braucht also für eine ganze Fassade nur eine Zuleitung pro Stockwerk. Die Installationsarbeiten werden so stark vereinfacht. In diesem Schulhaus kam eine Spezialvariante der Dominoswiss-Funk-

sender zur Anwendung, nämlich eine Fixversion. Die Funksender lassen sich nicht aus der EDIZIOdue-Kombination von Feller entnehmen. Diese einfache Art der Installation spart viel Zeit und Material und vor allem sind kaum Fassadendurchbrüche notwendig, weil ja pro Stockwerk und Fassade nur eine Zuleitung notwendig ist. Nachtauskühlung Die Nachtauskühlung des Gebäudes war ein grosses Anliegen der Bauherrschaft und man fand auch hier eine ideale Lösung. Stockwerkweise können dank der dort angebrachten Funkzentraleinheiten, welche als Interface zu anderen drahtgebundenen Systemen agieren, die Befehle der Nachtauskühlung umgesetzt werden. Bei aktiver Nachtauskühlung gehen die Fenster in Kippstellung und die Storen fahren in die Storenkasten hoch, beim Gegenbefehl fahren die Storen runter. Vollumfänglich geschützt Das Gebäude wird mittels vier solarbetriebenen Sonnen-Wind-Wächtern fassadenweise perfekt vor Wettereinflüssen geschützt. Ein Wochentimer, in Form eines Funksenders, fährt die Storen zusätzlich morgens hoch und abends wieder runter. Änderungen an der Funktion der Anlage, also Programmierungsänderungen, kann so nur der Hauswart vornehmen. Er verfügt über einen Funkmastersender. Somit ist das Gebäude vor unerwünschter Umprogrammierung geschützt, lässt aber den Lehrpersonen und Schülern dennoch genügend Freiraum, die Storen nach Belieben in Stellung zu bringen.

Brelag Systems GmbH 5452 Oberrohrdorf Tel. 056 485 90 80 info@brelag.com www.brelag.com


Seit über 20 Jahren produziert Fehr Braunwalder perfekte Werkzeugkisten

Elektroinstallateure arbeiten meistens mit Werkzeugtaschen. Darin finden allerdings nur die wichtigsten Werkzeuge Platz. Warum nicht eine Werkzeugkiste ElectroBox von Fehr Braunwalder, mit Qualitätswerkzeug und Platz für Handwerkzeuge und vieles mehr? Jedes Werkzeug hat seinen Ort, Fehlendes wird sofort erkannt. Die Bohrmaschine, der Akkuschrauber und anderes sind in der Box und nicht plötzlich beim Kollegen.

Fehr Braunwalder fertigt seit mehr als 20 Jahren Werkzeugkisten. Da steckt viel Know-how drin und vor allem kommt nur qualitativ hochwertiges Material zum Einsatz. Das Sortiment für die ElectroBox wurde zusammen mit Kunden entwickelt und beinhaltet somit nur Werkzeug, das ein Elektroinstallateur braucht und nicht ein Mechaniker oder Schreiner. Die ElectroBox ist in einer Standard-Bestückung sowie in einer De Luxe-Bestückung erhältlich. Die De Luxe-Bestückungsvariante beinhaltet zusätzliche Werkzeuge wie beispielsweise: • Automatikabisolierzange • Spannungs-Durchgangsprüfer • Durchführungsbohrer • usw.

tigkeit. Im Boden der Kiste sind die bewährten Belüftungslöcher eingearbeitet, damit Kondensationsfeuchtigkeit aus der Box entweichen kann. Die ElectroBox bietet eine hervorragende Übersichtlichkeit. Für sämtliche Werkzeuge ist eine passende, leicht zugängliche Halterung vorhanden (3). Sämtliche Beschläge wie Griffe, Verschluss und Kistenecken sind in Edelstahl gehalten (4). Die Kugelform der Eckenbeschläge wirkt schockabsorbierend und mindert Schrammbeschädigungen der Aussen-

Highlight

Werkzeugkiste ohne Wenn und Aber! hülle. Der stabile Schlossbeschlag ist verwindungssteif und sehr langlebig. Die Fronten sind ausklappbar und die ElectroBox verfügt zusätzlich über eine Auszugsschublade (5). Hochwertige Kunstharzoberfläche Die Aussenhülle ist aus einem neu entwickelten Sandwichmaterial aus Holz und Kunstharz gefertigt. Dieses Material hat hervorragende Eigenschaften in Bezug auf Leichtigkeit, Stabilität und Langlebigkeit. Es ist wasserabweisend und schlagunempfindlich. Alle Werkzeughalterungen, Befestigungen und Fixierungen sind sorgfältig gefertigt, durchdacht, leicht zugänglich und logisch aufgebaut. FEHR Braunwalder AG 9015 St. Gallen Tel. 071 282 47 77 www.fehrbraunwalder.ch info@fehrbraunwalder.ch

Jedes der verwendeten Werkzeuge stammt aus dem Profi-Sortiment von Fehr und kann einzeln nachbestückt werden. Spezialitäten Die ElectroBox lässt sich über ein gut geschütztes, stabil verankertes und leichtlaufendes Räderpaar bequem bewegen (1). Der Deckel der Kiste ist mit einer strukturierten Aluminiumplatte versehen, welche einen hohen Schutz vor Nässe bietet (2). Neu ist eine zusätzlich eingearbeitete Gummidichtung im Verschlussbereich von Deckel und Frontklappe. Diese Dichtung bringt einen zusätzlichen Spritzwasserschutz und schützt das Werkzeug vor Feuch-

Die Werkzeugkiste von Fehr Braunwalder für den Elektroinstallateur, die keine Wünschen offen lässt.

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Licht & Leuchten Kirchenschiff mit flachster Kuppelkonstruktion Europas.

Aufwendige Renovation eines Baudenkmals

Felix & Regula im neuen Licht Die nach den Stadtheiligen benannte Kirche «St. Felix und Regula» im Zürcher Stadtteil Hard wurde 2012/13 aufwendig für insgesamt 2,4 Mio. Franken totalsaniert. Für die Gesamtleitung des Projektes war das Architekturbüro Atelier 10: 8 verantwortlich, die Lichtplanung erfolgte durch das Büro Mosersidler; beide konnten gemeinsam den Planungswettbewerb für sich entscheiden.

Moritz Hillebrand* Neben seiner Bedeutung für die lokale Kirchgemeinde verfügt der inventarisierte und somit bald denkmalgeschützte Bau über die flachste Kuppelkonstruktion Europas. Zentraler Kern des Beleuchtungskonzeptes sind Pendelleuchten mit Direkt- und Indirektanteil und Aussen- bzw. Innenraum-Wandaufbauleuchten sowie Umrüstungen be-

* Moritz Hillebrand, www.gigerlicht.ch

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stehender Einbau-Downlights. Diese Sonderleuchten wurden von Uli Sidler in enger Zusammenarbeit mit Giger Licht aus Zürich gestaltet, technisch entwickelt und gefertigt. Vor der Sanierung kamen hauptsächlich Kompaktleuchtstoff- und Allgemeingebrauchsglühlampen in Pendelleuchten und Einbau-Downlights zum Einsatz. Die neue Beleuchtung setzt komplett auf energiesparende und wartungsfreie LED-Leuchten. Neben Strahlern von Erco (z. B. zur Beleuchtung des Kreuzes im Chor) wird der Hauptteil der Be-

leuchtung über Sonderleuchten realisiert, welche alle mit Osram PrevaLEDs ausgestattet sind. Die Gestaltung der Sonderleuchten bzw. deren Installation geschah teilweise durch die Architekten, den Lichtplanern und Giger Licht, sodass interdisziplinär unter Berücksichtigung technischer Eigenheiten wie der Kühlung der LEDs gestalterisch optimale Ergebnisse erzielt werden konnten. Weiter war es so unter Realisierung einer benutzerfreundlichen, technisch anspruchsvollen Lichtsteuerung per Touch-Panel möglich, ausschliesslich mit bereits vorhandenen Anschlüssen zu arbeiten und so Eingriffe in die Baumasse zu vermeiden. Der architektonisch eher schlicht gehaltene Kirchenraum stellt in zweierlei Hinsicht eine lichtplanerische wie beleuchtungstechnische Herausforderung dar. Zum einen ist das Tageslicht, das durch ein unter der Kuppel befindliches Lichtband einfällt, zu berücksichtigen. Zum anderen muss für eine blendfreie,


Licht & Leuchten

aber ausreichende Beleuchtung gesorgt werden, damit alle Gemeindemitglieder auf den Bänken problemlos lesen können. Hinzu kommt die optische Zurücknahme der Pendelleuchten. Zwei grosse Einbau-Downlights über dem Kirchenschiff sorgen dort für eine adäquate Beleuchtung. Diese wurden von Giger Licht auf Basis von Erco LED-Modulen als Sonderleuchte gefertigt. Die aussenherum platzierten neuen Pendelleuchten mit Parabelquerschnitt betonen einerseits durch ihren starken Indirektanteil die Höhe des Kirchenschiffes, sorgen andererseits für eine angenehme Beleuchtung auf den Bänken und tragen darüber hinaus als Objekt zur Raumstimmung bei. Das sehr reduzierte Design mit vollständig integrierter LED-Technologie macht auch die Abpendelung der Leuchten gewichtsbedingt anspruchsvoll. Im Resultat ist dies allerdings nicht optisch wahrnehmbar, die Leuchtenkörper schweben dezent im Raum. Wie auch die Wandaufbauleuchten am Haupteingang, stellte die Umstellung der existierenden Einbau-Downlights mit Entblendungsraster konstruktiv eine spannende Aufgabe dar, da die neue Technik in einem existierenden Gehäuse unterzubringen war. Dank des technischen Supports von Osram konnten auch hier optimale Ergebnisse erzielt, die alten Beleuchtungskörper saniert und, technisch neu ausgestattet, komplett wiederverwendet werden. Eine ideale Grundlage für einen baldigen Denkmalschutz unter Realisierung energetischer Einsparungspotenziale. Die im Innenraum wie auch in der Kapelle Ver-

Wandaufbauleuchte in der Kapelle.

Grundriss des Kirchenschiffs. (Bilder: Moritz Hillebrand)

wendung findenden Wandaufbauleuchten bilden den einzigen Materialakzent. Ihr aus Acrylglas gefertigter Leuchtkörper, welcher das LED-Element aufnimmt, wird von einer handwerklich hochwertig gefertigten Messingarmatur getragen. Ein Materialzitat des Kirchen-

brunnens. Durch den Einsatz passender Aufsätze oder eigens gefertigter Diffusoren konnten mit einem einzigen Osram-LED-System mannigfaltige Beleuchtungscharakteristika geschaffen werden, vom diffusen indirekten Licht der Pendelleuchten über die eher akzenthaften Wandleuchten bis hin zu den Aussen-Wandaufbauleuchten, die ein Stanzblechmuster auf die Fassade projizieren. Letztere konnten somit auch gestalterisch die zuvor verwendeten Allgemeingebrauchsglühlampen vollwertig ersetzen. Erwartungsgemäss kommt der Umbau der Kirche nicht nur bei den Gemeindemitgliedern gut an, sondern er wird auch ein Kleinod Zürichs für viele weitere Jahrzehnte in bestem Licht erstrahlen lassen. www.osram.ch www.gigerlicht.ch

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Licht & Leuchten

LED-Licht in Spitälern und Pflegeeinrichtungen

Mehr Wohlbefinden bei Patienten und Personal Energieeffizientes Spital durch LED-Beleuchtung. In Europa fallen 40 Prozent des Energieverbrauchs in Gebäuden an.

Besonders Spitäler, in denen 24 Stunden am Tag Aktivität herrscht, haben einen hohen Energiebedarf und bieten dadurch ein enormes Potenzial, Prozesse zu optimieren und Energie einzusparen. Denn gerade in derart arbeitsintensiven Umgebungen muss Licht rund um die Uhr verfügbar und deshalb auch energieeffizient und kostensparend sein. Speziell die veralteten Leuchtmittel liefern Ansatzpunkte, dass Beleuchtungskonzepte mit intelligenten LED-Lichtlösungen Energiekosten massgeblich senken und auch bei der Installation und Wartung umfangreiche Kosten eingespart werden können. Denn kaum ein Bereich erfordert solch komplexe Lichtlösungen wie die Gesundheitsund Pflegeeinrichtungen. Gilt es doch hier, für die verschiedensten Anforderungen optimale Bedingungen zu schaffen: Ärzte und Pflegepersonal benötigen unterschiedliche Lichtsituationen,

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um konzentriert arbeiten zu können. Für die Patienten wird eine Wohlfühlatmosphäre angestrebt. Die Beleuchtung muss somit den Anforderungen und Wünschen von unterschiedlichen Personen- und Altersgruppen in verschiedenen Situationen gerecht werden. Damit ältere Patienten ihre Umgebung besser wahrnehmen können, ist eine höhere Leuchtdichte in der gesamten Pflegeeinrichtung sinnvoll: ein 75-Jäh-

riger benötigt z. B. 20-fach stärkeres Licht als ein 20-Jähriger. Je nach Raumnutzung und Beleuchtungsaufgabe müssen somit Lichtstärke, Leuchtdichte, Lichtfarbe, Lichtrichtung, Blendfreiheit und Kontrastwirkungen bedacht werden. Die LED-Leuchtmittel von Verbatim ermöglichen erhebliche Einsparungen beim Energieverbrauch bis zu 80 Prozent und sorgen für verringerte CO2-Emissionen, im Vergleich mit entsprechenden Glühlampen. Zudem müssen die Leuchten aufgrund ihrer längeren Lebensdauer von 35000 Stunden, im Vergleich zu 6000 Stunden für Kompaktleuchtstofflampen und 1000 Stunden für Glühlampen, seltener ausgetauscht werden, wodurch weniger Abfall verursacht wird. Darüber hinaus enthalten LED kein Quecksilber und können problemlos rezykliert werden. All diese Faktoren liefern zahlreiche Gründe für die Entwicklung von energieeffizienten und kostensparenden Beleuchtungsmöglichkeiten, die kaum oder keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben. Die LED-Technik hat sich im Beleuchtungsmarkt etabliert. Die Anwendungen im Aussen- und Innenbereich sind vielfältig. LED-Leuchten/Leuchtmittel sind nun nicht mehr nur für Effektbeleuchtung, Ambiente oder dekorative Beleuchtung geeignet; sie werden nun vermehrt für die Grundbeleuchtung eingesetzt, da die Lumen der LED (Masseinheit für Lichtstrom – Licht-

Kalkulationsbeispiel Spital/Klinik (24 Std. pro Tag, 365 Tage) Berechnung mit 600 T8-FL-Röhren Standard T8-Leuchten mit 71 W (58 W + 13 W Vorschaltgerät), 600 Röhren mit 71 W Neue energieeffiziente LED Röhren mit 24 W, 600 Röhren Ersparnis pro Jahr

Stromverbrauch/Jahr

Stromkosten/Jahr

373 176 kWh

CHF 67 171.70 (bei CHF 0,18/kWh)

126 144 kWh

CHF 22 705.90 (bei CHF 0,18/kWh) CHF 44 465.80

247 032 kWh


menge, die aus dem Leuchtmittel abgestrahlt wird) den klassischen Leuchtmitteln in nichts nachkommen. Die Generalsanierung von Krankenhäusern oder von geriatrischen Einrichtungen bestätigt es ebenso wie die selteneren Neubauten: Es ist eindeutig ein Umdenken bei ihrer innenarchitektonischen Gestaltung zu erkennen. Wer als Architekt ein Spital oder Räume für die Medizin plant, muss pragmatisch von den Bedürfnissen des Betreibers, der Ärzteschaft und der Patienten ausgehen. Neben der grossen Anzahl von Vorschriften und Normen, die hinsichtlich Hygiene und Sicherheit den gestalterischen Freiraum einschränken, existieren spezielle funktionale Vorgaben. Diese einzuhalten reicht aber nicht aus, denn offenbar tragen funktionierende Räume zwar zum physischen Wohlbefinden, jedoch wenig zur Gesundung und zur Verbesserung der sozialen Situation bei. Licht ist ein wesentlicher Teil unseres Lebens. Es gibt uns den natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht vor,

T8-Leuchtstoffröhren mit LED-Röhren ersetzen Heute gibt es in allen Segmenten des Beleuchtungsmarktes LED-bestückte Alternativen zu Leuchten mit klassischen Lampen, selbst die sogenannten Retrofits. Typische Retrofits sind E27 oder E14 gesockelte, haushalttypische Lampen, die mit LED-Technologie ausgestattet sind, die ausgediente Glühlampen ersetzen sollen. Neben zahlreichen Vorteilen (minimale Wärmeabgabe, keine UV- und Infrarotstrahlung, volle Leuchtkraft nach Einschalten, kein Flackern und Brummen usw.) können damit bis zu 70 Prozent Stromkosten gegenüber herkömmlichen Leuchtstofflampen eingespart werden (siehe Berechnungsbeispiel).

Der Amortisationszeitraum ist abhängig von der Betriebsdauer der Leuchten. Das Berechnungsbeispiel geht von einer Nutzungsdauer von 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr aus (Austausch von 58-W Leuchtstoffröhren + Vorschaltgerät gegen 24-W-LED-Röhre). Die Lebensdauer der LED-Röhre beläuft sich bei diesem Nutzungsbeispiel auf ca. 5 Jahre; die Lebensdauer einer herkömmlichen Leuchtstoffröhre auf nur ca. 1,5 Jahre.

Led Luce e Dintorni Übersetzt in Deutsch „LED-Licht und Umgebung“, ist ein Unternehmen, das in LED-Beleuchtung sich für die maritime (IP68) Industrie spezialisiert hat und sich nun auch in der architektonischen Beleuchtung Professionalität und Kompetenz entwickelt hat. Empfindlich für Umweltfragen, ist nun „LED-Licht und Umgebung“ ein aktiver Protagonist auf dem Gebiet der Energieeinsparung und nachhaltige Beleuchtung. Unsere Lösungen sind auf die Bedürfnisse des Marktes entwickelt worden und sind das Ergebnis einer sorgfältigen Untersuchung des Lichts, als integraler Bestandteil in der Definition von Raum und Zeit. Als Hersteller sind wir in der Lage auf Kundenwünsche einzugehen und die Leuchte als „customer design“ zu produzieren.

„Led Luce e Dintorni“ gibt es exklusiv bei Proflight AG.

steuert unsere Aktivitäten und beeinflusst unsere Stimmung. Proflight AG, mit langjähriger Erfahrung im Bereich LED-Leuchten und -Profilen, bietet kompetente Beratung bei der Planung oder bei einem Relamping (Lampenaustausch) sowie hochwertige Lichtlösungen zu attraktiven Preisen. Proflight AG 6300 Zug Tel. 041 761 22 22 info@proflight.ch, www.proflight.ch Proflight AG, Chamerstrasse 115, 6300 Zug , Tel. 041 761 22 22, Fax 041 761 23 23, info@proflight.ch, www.proflight.ch


Highlight

SSAMLIGHT

Professionelle LEDBeleuchtungslösungen

Die Beilage von SSAMLIGHT in dieser ET-Ausgabe zeigt die neue professionelle Vertriebsschiene von SSAM, dem seit 18 Jahren europaweit führenden Grosshändler im Bereich Sicherheitstechnik. SSAMLIGHT ist in der Schweiz, in Deutschland und Österreich vertreten und ist kompetenter Ansprechpartner in Fragen effizienter Beleuchtung. Mit SSAMLIGHT folgt das Unternehmen dem Trend zu hochwertigen LED-Lichtlösungen und bietet dabei – nach den gleichen Erfolgsprinzipien wie im Sicherheitsbereich – dem Elektrotechniker eine breite Produktpalette. Durch die Grösse des Lagervolumens ist eine ständige Verfügbarkeit aller SSAMLIGHT-Artikel gegeben. Dadurch sind Elektroinstallateure in der Lage, schnell und effizient auf Kundenwünsche zu reagieren, bestehende Marktpositionen zu festigen bzw. neue Marktanteile im Bereich hochwertiger LED-Beleuchtung zu gewinnen. Dank Grosseinkauf und Direktimport können Top-Produkte zu besten Preisen angeboten werden. Die umfassende Website www.ssamlight.com bietet reichlich Information über professionelle Beleuchtungslösungen.

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Hier können die Produkte auch gleich bequem bestellt werden. Alle Bestellungen werden per 24h-Schnellversandservice verschickt und garantieren dem Fachhändler damit eine termingerechte Installation. Alle Leuchten samt Zubehör können auch direkt abgeholt werden. Ausserdem steht in den Verkaufsräumlichkeiten das komplette Beleuchtungssortiment zur Ansicht bereit.

SSAMLIGHT – Schweiz 8105 Regensdorf Tel. 044 871 20 02 sales@ssamlight.ch www.ssamlight.com


LED – mit Farben überraschen Was bis anhin schwer möglich war, wird mit der LED-Technik fast zum Kinderspiel: Räume in Farbe zu tauchen oder auch nur den Farbton zu verändern. Farben üben einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verfassung von Menschen. Für eine etwas höhere Investition lässt sich ein Raum oder auch nur ein Teilbereich in ein Farbenmeer tauchen und bietet so einen Blickfang.

Raymond Kleger Wenn man im Internet nach der Wirkung von Farben auf die Psyche des Menschen sucht, liest man beispielsweise: Rot sei die Farbe der Liebe, Erotik und der Leidenschaft, aber auch des Zorns. Wir werden rot, wenn wir verlegen sind und «sehen» rot, wenn wir vor Wut kochen. In blauen Räumen ist uns immer ein bisschen kälter als in Zimmern mit warmen Farben. Blau wirke beruhigend und entspannend und eigne sich deshalb als Wandfarbe fürs Schlafzimmer . . . ! Was zeigt aber die Forschung bezüglich des Einflusses von Licht und dessen Farbzusammensetzung auf den Menschen? Kaltes Licht – viel Blauanteil – wirkt anregend. Untersuchungen zeigen, dass wenn wir uns von intensivem blauen Licht anstrahlen lassen, wirkt

LED - Lichtbandsysteme

Dimmen und Farben einstellen mit RGB-LEDRetrofitlampe von Moree Ltd (www.moree.de)

dies ähnlich wie ein Koffeinschub. Hingegen wirkt das warme Licht einer Kerze eindeutig beruhigend; wir verbinden dies mit Romantik. Diese Tatsachen scheinen den psychologischen Alltags-

LED - Einbaustrahler

Wir produzieren nach Schweizer Qualitätsstandart...

interpretationen von Farben eher zu widersprechen. Das natürliche Licht beginnt am Morgen mit einem warmen Ton, rund 2000 K. Über Mittag ist das Licht bei blauem Himmel kälter, rund 6000 K. Am Abend geschieht wieder dasselbe wie am Morgen. Über Jahrtausende war der Mensch dem natürlichen Tagesrhythmus des Lichts ausgesetzt. Und der Mensch hat sich diesem Tagesrhythmus angepasst. Heute gibt es aber viele Menschen, die den ganzen Tag gleichmässigem Kunstlicht ausgesetzt sind. Es gibt namhafte Forscher, die diese Tatsache für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Menschen als negativ einstufen. Die LEDTechnik erlaubt auf einfache Weise, den Tagesrhythmus des natürlichen Lichts nachzuempfinden. Es gibt neuerdings mehrere grössere Hersteller, die LED-Systeme mit einer Steuerung anbieten, die das Spektrum des natürliches Lichts über den Tag gesehen, mit RGB-LED-Technik, nachempfinden. Unabhängig davon gibt es Leuchten auf dem Markt, deren Farbe sich beliebig steuern lässt, neuerdings auch LED-Retrofitlampen. Die Lichtfarbe im Raum kann so dem momentanen Empfinden oder der Stimmung angepasst werden. ■

LED - Aufbaustrahler

...90% der Wertschöpfung in der Schweiz.

Licht & Leuchten

LED – Mit Farben überraschen


Elektromobilität

Günstiges Elektroauto für kurze Distanzen.

(Bild: Renault)

Elektromobilität in der Praxis

Elektroautos ohne Komfortverzicht Es ist ein offenes Geheimnis: Elektroautos verkaufen sich zurzeit noch schlecht – nicht nur in der Schweiz. Dabei bestehen hierzulande 80 Prozent aller Fahrten aus Kurzstrecken unter acht Kilometern. Warum für diese Zwecke also nicht auf diese Antriebsart wechseln? Es gibt viele Pro- und Contra-Punkte. Rüdiger Sellin Der Automobilindustrie sitzt die CO2Regulierung der EU fest im Nacken. Zwischen 2006 und 2015 müssen die durchschnittlichen CO2-Emissionen neu zugelassener Personenwagen nochmals um 19 Prozent auf 130 g CO2 je Kilometer sinken. Diese Regelung wurde auch für die Schweiz übernommen. Für das Jahr 2020 schreibt die EU gar 95 g CO2/km vor, was weitere – 27 Prozent in nur fünf Jahren bedeutet. Weil die Kunden nach wie vor schwere Ge-

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ländewagen oder schwere Personenwagen mit Allradantrieb kaufen und der Flottenverbrauch der Hersteller über Sanktionen entscheidet, müssen NullEmissionen-Autos her, um die CO2Ziele zu erreichen – koste es, was es wolle. Denn die Entwicklung und Produktion von Elektroautos ist aufwendig und teuer. Dabei werden sie in Westeuropa bisher kaum nachgefragt. Heute gibt es nur vier Länder mit nennenswerten Zulassungen von elektrisch oder teilelektrisch angetriebenen Autos: Deutschland, Frankreich, Norwegen

und Niederlande. Selbst dort handelt es sich im Grunde genommen um Kleinstmengen. So wurden 2012 beispielsweise in Deutschland 4157 Elektrofahrzeuge zugelassen (mit Akku, benzingetriebenem Reichweitenverlängerer oder Plugin-Hybrid), wobei jährlich rund 3 Mio. neuer Personenwagen zugelassen werden. Selbst in Frankreich mit einer sogenannten Anreizprämie von 5000 Euro wurden 2012 nur 6323 Exemplare obiger Kategorie verkauft. Die weitere Rangfolge: Grossbritannien (900 p. a.), Schweiz (420), Italien (240), Finnland (180) und Spanien (120). Böse Zungen folgern daraus ein riesiges Verkaufspotenzial. Praxislauf bei Renault mit Hindernissen Während viele Autohersteller noch im Versuchsstadium sind, scheint der Renault-Nissan-Konzern die Welt mit recht erschwinglichen (und offensicht-


ren. Man kann den Zoe nämlich auch an keiner öffentlichen Ladestation aufladen – keine wirklich idealen Voraussetzungen für einen reissenden Absatz also. Dabei ist der französische Stromer durchaus alltagstauglich, etwa mit einer Reichweite von 100 bis 150 km (je nach Fahrweise, angegeben sind werbeträchtige 210 km). Um möglichst viele Kilometer aus dem 22-kW-Akku zu pressen, hat Renault statt einer Elektroheizung eine Wärmepumpe verbaut. Sie erwärmt im Winter den Innenraum, verbraucht aber nur ein Drittel der Energie einer konventionellen Heizung. Zudem rekuperiert der Zoe, sobald man den Fuss vom Gas nimmt. Der Druck auf den Eco-Knopf sorgt für eine Reichweiten schonende Fortbewegung mit begrenzter Motorleistung und Höchstgeschwindigkeit (90 km/h). Beim Kickdown setzt der Elektromotor seine ganzen 65 kW (88 PS) frei und beschleunigt auf maximal 135 km/h. Bei einem Besuch des Autors 2012 in Israel fiel im Strassenbild (meist alte Fahrzeuge) der noch junge Renault Fluence auf, eine elektrisch angetriebene, recht ansehnliche MittelklasseLimousine. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der israelischen Firma Better

Place verkauft. Dieses amerikanischisraelische Unternehmen war auf das Aufladen von Elektroauto-Batterien spezialisiert, musste Ende Mai 2013 aber Insolvenz anmelden. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 machte die Firma umgerechnet mehr als 800 Mio. Franken Verlust. Renault-Nissan will keine Angaben machen, wie viel Geld damit verloren ging. Das Ziel, bis zum Jahr 2016 in Israel und Dänemark 100 000 Elektrofahrzeuge zu verkaufen, erwies sich jedenfalls als viel zu optimistisch. In Israel fahren derzeit nur 900 Fahrzeuge mit dieser Technologie – eine Marktnische also. Dabei könnte man gerade im sonnenreichen Land den Strom mit Solarzellen erzeugen, was praktisch aber leider kaum geschieht. Praxisnahes Handling bei BMW Ein anderes Kaliber als gewöhnliche Elektroautos ist der BMW ActiveE, ein Versuchsträger für den kommenden BMW i3 in der Hülle eines BMW 1er Coupés. Das Fahrzeug wurde in einer Kleinserie von 1100 Exemplaren produziert und seit 2011 vorwiegend an ausgewählte Flottenkunden ausgeliefert. Es wurde mit Akkus vorne, im

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Elektromobilität

lich subventionierten) Elektrofahrzeugen versorgen zu wollen. Die Japaner haben mit dem Nissan Leaf ein, die Franzosen mittlerweile gleich vier E-Renaults im Programm. 2012 kam z. B. das Modell Kangoo als Elektroversion zum Preis von 28 404 Franken auf den Markt, der auch für die Elektrohandwerker interessant sein könnte, legen sie doch selten grössere Distanzen zu ihren Kunden zurück. Eher abschreckend dürfte allerdings die Zuladung von nur 346 kg wirken. Eine ganz andere Kundengruppe peilt hingegen der Renault Zoe an (griechisch für «Leben»), der seit Anfang Mai ab 22 800 Franken angeboten wird. Hinzu kommen 1300 Franken für die Wallbox plus deren Installationskosten. Die Anschaffung dieses WandLadegeräts ist unabdingbar, denn der Wagen wird ohne Ladekabel zum Anschluss an eine 230-V-Steckdose ausgeliefert. Es ist auch als Option noch nicht erhältlich, weil die Ladeelektronik in die Leistungselektronik des Motors integriert ist. Nach Herstellerangaben sei die Entwicklung dieses Kabels noch nicht abgeschlossen. Will man den Zoe also z. B. in der Firma aufladen, so ist dort eine weitere Wallbox zu installie-


Elektromobilität

Energieanzeige (rechts) statt Tourenzähler. (Bild: R. Sellin)

Innenleben des BMW ActiveE.

(Bild: BMW)

nicht mehr benĂśtigten Kardantunnel, unter den RĂźcksitzen sowie hinten im Kofferraum mit einem Synchronmotor bestĂźckt. Dadurch geriet der BMW ActiveE mit einem Leergewicht von 1,9 Tonnen recht schwer, wovon man ihm beim Fahren aber kaum etwas anmerkt. Dazu tragen die BMW-typischen Eigenschaften wie der Hinterradantrieb und die ausgewogene Gewichtsverteilung (50 : 50 vorne/hinten) sowie der 125 kW (170 PS) starke Elektromotor entscheidend bei. Dessen konstant anliegendes Drehmoment von 250 Nm erlaubt schnelle Zwischenspurts und flotte Sprints. Sogar die offizielle Reichweite von 160 km wurde Ăźbertroffen (175 km). Dabei ist allerdings anzumerken, dass das Fahrzeug Ăźberwiegend im Ecomodus bewegt und die

Vorne stecken die meisten der Akkus unter der ÂŤMotorhaubeÂť. (Bild: R. Sellin)

mĂśgliche HĂśchstgeschwindigkeit von 149 km/h (elektronisch abgeregelt) nicht ausgenutzt wurde. StĂśrend ist, dass der Ecomodus bei jedem Neustart Ăźber einen Schalter an der Mittelkonsole von neuem aktiviert werden muss. Die Aufladung kann an einer Ăźblichen Ladestation (fĂźnfpoliger Stecker nach IEC-Norm 60309-2) oder an einer gewĂśhnlichen 230-V-Haushaltssteckdose erfolgen. An Letzterer dauert eine vollständige Ladung 8 bis 10 Stunden (16 A Ladestrom) bzw. 12 bis 14 Stunden (max. 10 A Ladestrom). Das Ladekabel ist angenehm leicht und belastet die Steckdose mechanisch kaum â&#x20AC;&#x201C; dies im Unterschied zu vielen anderen Ladekabeln. Es ist zudem genĂźgend lang und mit einer intelligenten Elektronik ausgerĂźstet, welche den Lade-

Der 125-kW-Synchronmotor sowie weitere Akkus befinden sich im ÂŤKofferraumÂť. (Bild: R. Sellin)

strom je nach Leistungsfähigkeit der lokalen Stromversorgung optimal regelt. Im auf 200 Liter beschränkten Kofferraum sind zwei Ladekabel-fächer

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LUXOMAT ® mit je einem Ladekabel für 230 V bzw. 400 V vorhanden, was das praktische Handling erleichtert. Dank der BMW ActiveE App für das iPhone lassen sich öffentliche Ladestationen auffinden, wo sich der Akku bei 400 V/32A Ladestrom innert 30 Minuten auf 80 Prozent der Speicherkapazität aufladen lässt. Gewöhnungsbedürftig fällt das Rekuperieren aus: Geht man vom Gas, bremst das Fahrzeug recht stark ab, um mit der Bremsenergie den Akku zu speisen. Das ist gut für die Reichweite, aber unangenehm für die Insassen, insbesondere für jene ohne ein Lenkrad in der Hand. Gewöhnen muss man sich als Automatikfahrer zudem daran, dass der Wagen auch im D-Modus rollen kann, als wenn gar kein Gang eingelegt wäre. Dass ein E-Auto kein Getriebe hat, wird spätestens hier deutlich. Der Vorteil dessen Fehlens ist hingegen die völlig gleichmässige und ruckfreie Beschleunigung ohne jegliche Schaltvorgänge – dem konstanten Drehmoment des Motors sei Dank. Die gesamte Antriebs- und Akkutechnik wird mit nur wenigen Änderungen für den BMW i3 übernommen, dem ersten in Grossserie produzierten Elektroauto der Bayern. Er wird weitgehend aus Karbon und Alu gefertigt und soll nur noch 1,2 Tonnen wiegen, wozu kleinere und leichtere Akkus beitragen. Als Eckwerte werden ca. acht Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und eine Reichweite von 225 km genannt. Den Preis für den ab Ende 2013 erhältlichen i3 lässt BMW noch offen. Allein die finanziellen Vorleistungen für die Entwicklung und de Produktionskapazitäten der Karbonkarosserieteile sind enorm. Dazu hat BMW eine eigene Tochter in den USA gegründet. Karbon entsteht übrigens auf Basis von Mineralöl und ist energieaufwendig in der Produktion – aus Autorensicht ein Widerspruch zur Idee eines Ökoautos ohne Benzinverbrauch. Persönliches Fazit Als langjähriger Autofahrer, GA-Inhaber und E-Bike-Nutzer komme ich ins Nachdenken. Mein Privatauto verwende ich praktisch nie zum Pendeln ins Büro, sondern eher für Fahrten an Wochenenden und Feiertagen, in Randzeiten oder zum Transport schwerer Lasten. Nähme ich dafür ein E-Auto, müsste ich mehr Laderaum und deutlich mehr Reichweite haben oder irgendwo unterwegs schnell nachladen können. Dem steht das noch dünne Netz an Lademöglichkeiten entgegen. Im städtischen Individualverkehr spielt für viele Mitmenschen die Bequemlichkeit oft eine grosse Rolle. Für Individualisten und Tagesdistanzen bis 150 km drängt sich die emissionsfreie Elektromobiltät geradezu auf. Wenn alle E-Autos so bequem und fast ohne Einschränkungen versehen sind wie der BMW ActiveE, so fällt der Umstieg leicht. Der Strom sollte allerdings aus erneuerbaren Quellen stammen. Und bei Treibstoffpreisen von unter zwei Franken rechnet sich ein E-Auto gegenüber einem emissionsarmen Diesel mit Partikelfilter kaum, selbst der relativ preiswerte Renault Zoe nicht. Auch ein komfortables E-Bike aus Schweizer Produktion kostet schnell einmal über 5000 Franken. Ein gewisser Idealismus ist beim Thema Elektromobilität also vonnöten. Schliesslich sollten sich Fahrer von E-Autos in jedem Augenblick darüber im Klaren sein, dass sie kaum Lärm verursachen, was grundsätzlich ja positiv, im Alltag aber auch gefährlich sein kann. In den fünf Testtagen liefen mir gleich dreimal Fussgänger einfach vors Auto und waren jeweils sehr überrascht bis erschrocken, als ich stark bremsend vor ihnen anhielt. Diesen Effekt kennt man bereits von den Hybridfahrzeugen, die einige Kilometer rein elektrisch fahren können. Hier ist also allzeit Vorsicht und volle Aufmerksamkeit des Fahrers geboten. www.bmw.de/activeE www.renault.ch

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Elektromobilität

Elektrobus mit ultraschnellen Ladestationen in Genf In Genf fährt seit Mai der erste rein elektrisch betriebene Gelenkbus für den städtischen Massentransport, der ohne Oberleitung auskommt. ABB Schweiz entwickelte in Genf und Turgi sowohl die Traktionsausrüstung als auch die neue vollautomatische und ultraschnelle Ladetechnologie für den elektrisch betriebenen Gelenkbus. Das neuartige vollautomatische Anschlusssystem für die Ladung der Batteriespeicher leistet damit einen Beitrag zum emissionsfreien Massentransport im öffentlichen Nahverkehr. Der Bus lädt sich an den planmässigen Stopps an den Haltestellen in nur 15 Sekunden auf, während die Fahrgäste ein- und aussteigen. Da er keine Oberleitungen benötigt und je nach Topographie nur an jeder dritten oder vierten Haltestelle aufgeladen werden muss, ist er auch flexibler in der Routenplanung. Der Bus sieht innen aus wie ein üblicher Trolleybus. Statt des herkömmlichen Stromabnehmers zur Oberleitung verbindet sich jedoch ein beweglicher Arm auf dem Dach des Busses mit einem in der Haltestelle integrierten Kontakt. Der für die Buslinie benötigte Strom stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraftwerken der SIG.

Im Rahmen der Schnellladung können die Batterien der Busse an den Haltestellen entlang der Strecke in nur 15 Sekunden mit 400 kW nachgeladen werden. An den Endhaltestellen erfolgt eine vollständige Aufladung in drei bis vier Minuten. Diese Ladetechnik wird auch als ultraschnelle Flash-Aufladung bezeichnet. Dank eines innovativen elektrischen Antriebssystems kann die Energie zusammen mit der Bremsenergie des Fahrzeugs in kompakten Batte-

rien auf dem Busdach gespeichert werden. Die gespeicherte Bremsenergie kann dann wieder zum Beschleunigen des Fahrzeuges genutzt werden. Die erste von den öffentlichen Genfer Verkehrsbetrieben TPG betriebene Buslinie verbindet im Pilotbetrieb die stark frequentierte Strecke vom Genfer Flughafen zum internationalen Messezentrum Palexpo. www.abb.com

Zukunft der Elektromobilität in der Schweiz 2030 Noch fristet der Markt für Elektromobilität in der Schweiz ein Nischendasein, doch er scheint sich zunehmend zu formieren. Allerdings sind die Unsicherheiten betreffend zukünftiger Entwicklung für die Beteiligten gross. Mit dem Ziel, langfristiges Orientierungswissen für die beteiligten Akteure zu generieren, werden in der neusten ZHAW-Studie qualitative Szenarien für privat und privat-gewerbliche Elektromobilität in der Schweiz im Jahr 2030 erarbeitet. Dabei stehen drei Fragen im Fokus: • Wie findet Elektromobilität im Jahr 2030 in der Schweiz statt und welche Bedeutung kommt ihr im Rahmen der urbanen Mobilität zu? • Welches sind die Treiber und Hemmer der elektromobilen Entwicklung in der Schweiz? • Wie ist das Geschäftsökosystem «Elektromobilität» in der Schweiz 2030 ausgestaltet?

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Unter Beteiligung von 19 externen Partnern und Experten aus Praxis und Wissenschaft wurden in einem fünfstufigen Entwicklungsprozess vier Zukunftsszenarien erarbeitet. Jedes Szenario lässt einen unterschiedlichen Brennpunkt erkennen: Elektromobilität könnte ein auf touristische Nutzung beschränkter Nischenmarkt bleiben (Szenario Nischenmobilität). Denkbar ist auch, dass das städtische Strassenbild bis dahin von leichten Elektrofahrzeugen geprägt sein wird, die vornehmlich zu Freizeitzwecken genutzt werden (Leichtmobilität). Möglich, dass Berufspendler bis 2030 die Elektromobilität als die ökonomisch logische Wahl betrachten (Berufsmobilität) oder eine gänzlich vernetzte Welt der Elektromobilität bis dann unsere Alltagsmobilität bestimmen wird (vernetzte Mobilität). Entgegen der landläufigen Meinung ist die reine Leistungsfähigkeit der Batterien in keinem Szenario eine Notwendigkeit für die Durchsetzung von

Elektromobilität in der Schweiz. Entscheidender werde das veränderte Mobilitätsbewusstsein und -verhalten der urbanen Bevölkerung sein. Die vergleichende Analyse der Szenarien zeigt zudem auf, dass die Rollen und Formen von Elektromobilität in urbanen Zentren sehr unterschiedlich ausfallen können. Einerseits wird eine starke Pluralisierung und Vernetzung diverser Fahrzeugtypologien erwartet, anderseits zeichnen sich bezüglich Infrastruktur innovative Geschäftsmodelle bei Betrieb, Abrechnung und Finanzierung ab. Grosses Potenzial wird vor allem Mobilitätsdienstleistungen zugeschrieben: Von der kundenspezifischen Beratung, über multimodale Mobilitätsanbieter und -vermarkter bis hin zu spezialisiertem Flottenmanagement für Klein- und Grossgewerbe. Je knapper und teurer das Gut «Mobilität», desto wichtiger würden solche Dienstleistungen. www.zhaw.ch


Seit dem vergangenen November buchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EKZ sämtliche Elektrofahrzeuge und zwei Benziner am Hauptsitz in Zürich und die Elektrofahrzeuge am Standort in Dietikon über die Reservationsplattform von Mobility. Ziel war es, den Anteil der elektrischen Fahrten zu steigern. Denn gerade kurze Strecken können problemlos mit Elektrofahrzeugen absolviert werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer besseren Energiebilanz des Unternehmens geleistet. Die getestete Mobility-Plattform ermöglicht eine bessere Auslastung des einzelnen Fahrzeugs; ausserdem liefert das System detaillierte Statistiken, die für Optimierungen genützt werden können. Das Fazit ist nach Abschluss des halbjährigen Pilotversuchs durchwegs positiv: Am Standort in Zürich absolvierten die Mitarbeitenden über 50 Prozent aller Fahrten elektrisch, knapp 40 Prozent der insgesamt gefahrenen Kilometer wurden elektrisch zurückgelegt. Somit konnten rund 1300 Liter Benzin und 3 Tonnen CO2 eingespart werden. Den grössten Nutzen der Mobility-Reservationslösung sehen die EKZ in den monatlichen, detaillierten Fahrstatistiken, die ein klares Bild über die Einsätze der Fahrzeuge geben. Optimierungspotenzial kann rasch erkannt und entsprechende Massnahmen können eingeleitet werden. Somit hat sich die Auslastung der Elektroautos signifikant verbessert. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wird das Mobility-Reservationssystem nun offiziell eingeführt. Das Know-how, welches mit dem Pilotversuch nochmals erweitert werden konnte, geben die EKZ an ihre Kundinnen und Kunden weiter und bauen nun ihr Beratungsangebot mit einer E-Flottenberatung für Firmen aus. Mittels kostenlosem Online-

Elektromobilität

Erfolgreicher Pilotversuch mit Elektroautos

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Elektromobilität

Batteriediagnose und Überwachung

Das störanfälligste Teil im Auto Kein anderes Fahrzeugteil ist so störanfällig wie die Starterbatterie. Laut ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) hätten Pobleme mit Batterien in den letzten Jahren stark zugenommen und seien Ursache jeder dritten Panne. Nur wenige Starterbatterien würden das Durchschnittsalter von fünf Jahren erreichen. Die Zahlen wurden abgeleitet aus den mehr als vier Millionen Pannen, zu denen der ADAC gerufen wird, und umfasst nur neuere, weniger als sechs Jahre alte Autos. Isidor Buchmann* Die Batterieprobleme sind nicht auf Deutschland beschränkt. Auch in Japan sollen Batteriepannen der grösste Einzelgrund für Beschwerden von Besitzern neuer Autos sein. Niedrige La-

Batteriehersteller hat 400 Starterbatterien geprüft, die im Rahmen der Garantie zurückgegeben worden waren und hat festgestellt, dass 200 davon keine Fehler aufwiesen. Ein anderer Batteriehersteller enthüllte, dass echte Werksfehler nur gerade 5 bis 7% der

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Der CCA (Kaltstartstrom) repräsentiert die verfügbare Batteriekapazität als Flüssigkeit in einem Behälter. Das störende Gestein demonstriert den irreversiblen Kapazitätsverlust.

dung führt zu Sulfatierung, und Säureschichtung ist eine häufige Ausfallursache. Besonders deutlich wird dies in überfüllten japanischen Städten, in denen Autofahrer nur durchschnittlich 13 km pro Tag fahren. In Nordamerika treten solche Batterieprobleme wegen den längeren Strecken weniger häufig auf. Die Batteriehersteller erforschen die hohe Ausfallrate und die Ergebnisse sind rätselhaft. Ein führender deutscher

* Isidor Buchmann, CEO Cadex Electronics Inc., www.cadex.com

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Garantiefälle betreffen. Irgend etwas konnte nicht stimmen. Als Cadillac 1912 die Starterbatterie einführte, war deren Einsatz hauptsächlich Beleuchtung und Zündung. Heute unterstützt die Batterie neben Komfortfunktionen wie Heizen und Kühlen auch beim Lenken und Bremsen. Das einfache Öffnen der Fahrertür verursacht bereits einen Stromfluss von 20 A, ganz zu schweigen von den elektrischen Seitentüren und Heckklappen. Die StartStopp-Funktion ist eine neue Anforderung, die die Blei-Säure-Batterie über ihre Grenzen bringt. All dies führt zu Kapazitätsverlust und vorzeitigem Aus-

fall. Inzwischen werden Lithium-Ionen-Starterbatterien angeboten. Ihre geringe Grösse und das kleine Gewicht sind bemerkenswert, jedoch auf die Frage, ob diese Batterien störungsfrei seien, sagte ein deutscher Sportwagenhersteller, dass die Lithium-Ionen-Starterbatterie trotz ihres hohen Preises nicht ohne Schwierigkeiten sei. Ihre Lebensdauer ist ähnlich der Blei-Säure-Batterie. Der wichtigste Indikator für den Zustand einer Batterie ist ihre Kapazität. Gemessen in Ah (Ampere-Stunden) oder RC (Reservekapazität in Minuten bei einer Entladung von 25 A) spiegelt die Kapazität wieder, wie viel Energie eine Batterie aufnehmen kann. Der CCA (Kaltstartstrom) ist verantwortlich für die Leistungsbereitstellung und bezieht sich auf den Innenwiderstand der Batterie (siehe Abbildung 1). Ein Kapazitätsverlust beeinträchtigt den Start kaum und die meisten Starterbatterien zeigen eine gute Leistung, bis der Motor eines Morgens nicht mehr dreht. Eine Batterie «stirbt» nicht plötzlich – es geht ihr einfach die Kapazität aus. Dies ist vergleichbar mit einem galoppierenden Pferd, das seine temperamentvolle Leistung beibehält, bis es schliesslich vor Erschöpfung zusammenbricht. Schuld an der grossen Anzahl der Garantiefälle und die hohe Ausfallquote auf der Strasse ist zum Teil auf den Mangel an zuverlässigen Batterie-Testgeräten zurückzuführen. Die meisten Testgeräte ermitteln nur den CCA; die Kapazität, der führende Gesundheitsindikator, bleibt unbekannt. Während die Kapazität mit der Nutzung und dem Alter nachlässt, bleibt der Innenwiderstand gering. Dadurch sind Widerstandsmessungen als Indikator für den Batteriezustand und das Ende der Lebensdauer unzuverlässig. Sie führen zu einer Fehldiagnose, wegen der eine gute Batterie fälschlicherweise ausge-


tauscht und eine andere mit niedriger Kapazität als gut bewertet wird, um schliesslich auf der Strasse auszufallen.

Prüfverfahren Der Zustand einer Der Belastungstest misst die Spannung unter Batterie kann nicht Last. Er kann die Funktionalität bestätigen, aber «gemessen», sondern eine geringe Aufladung, einen hohen Innennur geschätzt werden. widerstand und eine geringe Kapazität nicht Ähnlich wie ein Arzt, messen. der einen Patienten 3 untersucht oder der Meteorologe, der das Wetter vorhersagt sind Batterietestergebnisse nur Vorhersagen für den Batteriezustand und das Ende ihrer Lebensdauer. Eine verbrauchte BatDer Belastungstest verwendet ein Wechselspanterie ist leicht zu pronungssignal zur Messung des Batterie-Innenwignostizieren und die derstands. Die Testgeräte sind nicht-invasiv, meisten Testgeräte erschnell, bleiben kühl, können aber die Kapazität reichen eine Genauignicht bewerten. keit von 100 %. Die Herausforderung ist 4 die Messung einer funktionierenden Batterie im Leistungsbereich von 70 bis 100 %. Neben der Kapazität spielen weitere Attribute ebenfalls eine Rolle. Dies sind der Innenwiderstand, die Sulfatierung EIS scannt die Batterie mit Frequenzen. Zum Entschlüsseln der Nyquist-Diagramme sind Exund die Selbstentlaperten erforderlich. Durch die langen Testzeiten dung. Kein einziges ist EIS grösstenteils für Forschungslabors. Gerät kann alle Batterieeigenschaften schnell in einem kurzen Test bewerten. Zu den frühen Batterietestern gehörte «carbon pile» (Kohleplatten). Die Batterie besteht den Test, wenn die Spannung für eine bestimmte Zeit bei einer angelegten Belastung über einem eingestellten Grenzwert bleibt. Der Kohleplattentest ahmt lebensechte Bedingungen nach und ein Fachmann kann eine einigermassen gute Bewertung erreichen, jedoch kann das Gerät nicht zwischen niedrigem Ladezustand, hohem Innenwiderstand und verlorener Kapazität unterscheiden. Einzelfrequenz-Wechselspannungstestgeräte legen ein 1000Hertz-Sinus-Signal oder Rechteckwellen-Impulse von 80 bis 90 Hertz an. Diese nicht-invasive Methoden funktionieren auf einer skalaren Ebene, indem sie Daten mit einem Referenzpunkt vergleichen und den Innenwiderstand messen. Es wurden zahlreiche Frequenzen ausprobiert, aber das sogenannte Vektorverfahren führt ohne nennenswerte Verbesserung nur noch zu mehr Komplexität. Die Kapazitätsbewertung bleibt unerreichbar. Batterie-Wissenschaftler glauben, dass die Zukunft von Batterietests in der elektrochemischen Impedanzspektroskopie (EIS) liegt. EIS gibt es schon seit vielen Jahren, jedoch blieb diese Technologie wegen der hohen Gerätekosten, langen Testzeiten und

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Elektromobilität

der Erfordernis ausgebildeter Experten zur Daten-Entschlüsselung in den Labors. Die Abbildungen 2, 3 und 4 zeigen die häufigsten heute verwendeten Batterie-Testverfahren. Das Scannen einer Batterie und das Plotten eines Nyquist-Diagramms ist mit EIS relativ einfach – die Komplexität entsteht mit der Auswertung der Daten. Cadex brachte die EIS-Technologie auf eine höhere Ebene und entwickelte die elektrochemische MultiModell-Impedanzspektroskopie oder kurz Spectro. Der Spectro CA-12 ist ein transportables Handgerät und scannt die Batterie mit einem 202000-Hertz-Signal, als ob die Topologie einer Landschaft aufgenommen würde. Das Herz des Systems ist der Algorithmus, der 40 Millionen Transaktionen sammelt und CCA- und Kapazitätsmessungen innerhalb 15 Sekunden liefert. Die CCA-Vorhersage hat eine Genauigkeit von +/–5 %, seine Stärke liegt jedoch in der Kapazitätsbewertung. Die Vorhersage der Kapazität hat eine Genauigkeit von +/–20 %. Der Nutzer möchte genauere Kapazitätsvorhersagen sehen und Verbesserungen in Matrizes können dies zum

Teil erreichen. Der Benutzer muss realisieren, dass ein Batteriefehler nur diagnostiziert werden kann, wenn messbare Indikatoren vorhanden sind. Aus unbekannten Gründen zeigt eine reversible (leichte) Sulfatierung keine messbaren Symptome und die Batterie wird als «gesund» bewertet. Nur eine dauerhafte (schwere) Sulfatierung, die nicht mehr korrigiert werden kann, stimmt mit dem Ergebnis überein. Man könnte eine Parallele zu einem Patienten ziehen, der ein einzigartiges Leiden hat, das von medizinischen Instrumenten nicht angezeigt werden kann. Zusammenfassung Die Batteriediagnose und -überwachung ist nicht so schnell vorangekommen, wie es sich die Batteriebranche wünscht, jedoch werden inkrementelle Fortschritte erzielt. Batterien sind komplexe Gebilde und die Prüfverfahren müssen zwischen niedrigem Ladezustand und nachlassender Kapazität unterscheiden; Symptome, die nach aussen unterschiedlich sind, jedoch über ähnliche Qualitäten bei der Diagnose verfügen. Die Eigenschaften einer Batterie verändern sich auch nach dem

Qualität, die zählt.

Aufladen oder bei längerer Lagerung. Die Kapazität ist der führende Indikator für den Batteriezustand und bestimmt das Ende der Batterielebensdauer. Eine Starterbatterie sollte ersetzt werden, wenn die Kapazität unter 40 %sinkt. Mit dem widerstandsbasierten Verfahren bleibt die Kapazität unbekannt, und viele Batterien werden aufgrund einer falschen Vermutung ausgetauscht. Es gibt auch Widerstand dagegen, eine Batterie zu ersetzen, die zwar noch startet, deren Kapazität aber alarmierend gering ist. Eine Batterie «stirbt» nicht plötzlich, sondern sie verliert Kapazität. Dies tritt vorwiegend während einer Kälteperiode auf. Von den verbesserten Batterie-Testsystemen profitieren auch andere Branchen. Die Kapazitätsbeurteilung von USV-Batterien kann zu einer besseren Bewertung und einer längeren Betriebsdauer führen. Eine verlängerte Lebensdauer schont den Geldbeutel und die Umwelt, da weniger Batterien entsorgt werden müssen.

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Dätwyler investiert in Produktionsanlagen für Glasfaserkabel Dätwyler hat am Standort Altdorf als eines der ersten Schweizer Unternehmen schon vor 27 Jahren mit der Produktion von Glasfaserkabeln begonnen. In China produziert Dätwyler seit nunmehr 15 Jahren. Das langjährige Know-how will Dätwyler Cabling Solutions nutzen, um von der schnell wachsenden Nachfrage nach Glasfaserkabeln zu profitieren. Dazu wird das Unternehmen weitere 10 Millionen Schweizer Franken in seine Produktionsanlagen für Glasfaserkabel investieren. Fernsehen und Telefonieren übers Internet sowie viele weitere Webapplikationen benötigen immer höhere Bandbreiten – Tendenz stark steigend. Glasfaserkabel sind das ideale Medium zur Übertragung dieser riesigen Datenmengen. In Altdorf knüpft die Modernisierung der Glasfaserkabelfertigung nahtlos an das laufende Investitionsprogramm an. Seit 2011 werden rund 30 Millionen Schweizer Franken in das Schweizer Kabelwerk investiert: 17 Millionen gehen bis Ende 2013 in die Modernisierung und Neubeschaffung von Produktionsanlagen, 13 Millionen in die Erneuerung der Gebäudeinfrastruktur. Die Investitionen resultieren in leistungsfähigeren, höher automatisierten Anlagen und in optimierten Abläufen und Prozessen.

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Schneller Internetzugang beeinflusst Haushaltseinkommen Ericsson hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die erstmals die wirtschaftlichen Auswirkungen von Breitbandgeschwindigkeiten auf Privathaushalte in 11 Ländern verdeutlicht. Durchgeführt wurde die Untersuchung in Verbindung mit dem internationalen Beratungsunternehmen Arthur D. Little und der Chalmers University of Technology in Göteborg/Schweden. Die Studie zeigt die Schwellen bei der Geschwindigkeitssteigerung auf, die einen statistisch bedeutsamen Einfluss auf das Haushaltseinkommen besitzen. Diese Schwellenwerte unterscheiden sich in OECD-Staaten und den sogenannten BIC-Ländern (Brasilien, Indien und China). Danach wächst das Haushaltseinkommen in OECD-Staaten durchschnittlich bei einer Steigerung der Breitbandraten von 4 auf 8 Mbit/s um 120 US-Dollar monatlich. In

den BIC-Ländern steigt das Einkommen um monatlich 46 US-Dollar bei einer Beschleunigung der verfügbaren Zugangsrate von 0,5 auf 4 Mbit/s. Martin Glaumann, Partner bei Arthur D. Little: «Schnelle Internetzugänge sind ein Treiber für Wirtschaftswachstum. Allerdings wird dieses Potenzial in vielen Ländern – nicht zuletzt in der EU – durch regulatorische Entwicklungen nicht vollständig genutzt. In den BIC-Ländern sollten die Regulierer schnelle Breitbandzugänge als eine nationale Notwendigkeit betrachten.» Eine englische Kurzfassung der Untersuchung finden Sie unter «micro-report-summary» auf der Website:

www.ericsson.com

sehen hören sprechen voir entendre parler

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Telematik & Multimedia

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Telematik & Multimedia Der «Stern von Laufenburg» ist ein bedeutender Knotenpunkt im europäischen Übertragungsnetz. Hier wurden 1958 die Übertragungsnetze von Frankreich, Deutschland und der Schweiz miteinander verbunden.

Simulation Environment for Neural Networks (SENN)

Präzisere Nachfrageprognosen Wann ist für ein Unternehmen der beste Zeitpunkt um Strom zu kaufen? Wie weit im Voraus lässt sich die Energieproduktion eines Windparks möglichst präzise vorhersagen? Siemens entwickelt Verfahren, die die Schlüsselparameter solcher Systeme automatisch erkennen, überwachen und daraus lernen können. Damit werden langfristige Voraussagen mit erstaunlicher Genauigkeit möglich. Die Prognosetechniken, die bei Siemens entwickelt werden, liefern erstaunlich scharfe Schnappschüsse der Zukunft. Dabei können Leistung, Verhalten und Wartungsbedarf von Systemen – von der Turbine bis zum Windpark – genauso vorhergesagt werden wie ökonomische Trends oder die Entwicklung von Rohstoffpreisen. Beim Einkauf von Strom und für den weltweiten Kupferbedarf in seinen Werken vertraut Siemens auf die Vorhersagen

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des lernenden Systems «Simulation Environment for Neural Networks» (SENN). Neuronale Netze bieten wesentliche Vorteile gegenüber konventionellen Prognosesystemen auf Basis linearer Logik. «Neuronale Netze kommen mit realen Anwendungen zurecht, egal wie nicht-linear oder hochdimensional das zugrunde liegende Problem ist. Ausserdem sind sie ein eleganter Rahmen für die Modellierung temporärer Strukturen», erklärt der

Mathematiker Dr. Hans-Georg Zimmermann, Teamleiter SENN bei Siemens. Bei der Vorhersage der Leistung von Windparks spielt SENN eine wichtige Rolle. So hat Siemens Wind Power in Dänemark das SENN-Team gebeten, die Leistung eines grossen Windparks auf einer 72-Stunden-Basis vorherzusagen. Dabei verwendet SENN Wettervorhersagen, die sich nur auf ein grobes Raster beziehen, und wandelt sie in Vorhersagen für die lokale Energieerzeugung um. «Mit dem steigenden Anteil von erneuerbaren Energien am Energiemix müssen die Versorger nicht nur die Nachfrage, sondern auch die Liefermengen vorhersagen können», erklärt Zimmermann. «Solche Prognosen sind wichtig, damit man einschätzen kann, wann etwa Gasturbinen zugeschaltet werden müssen.» Dafür hat Zimmermanns Team ein neuronales


Netzknotenpunkt in Laufenburg In Laufenburg, wo sich die Leitstelle von Swissgrid befindet, wurden 1958 erstmals die Übertragungsleitungen von Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammengeschaltet. Es ist der Ursprung des europäischen Höchstspannungsnetzes. Auch die Netzfrequenz von 50 Hertz wird hier überwacht: Liegt die Frequenz längere Zeit zu tief, geben die Schweizer Operateure eine leicht erhöhte Frequenz vor, damit die Uhren, die europaweit auf die Netzfrequenz synchronisiert sind, wieder richtig gehen. Die europäischen Höchstspannungsleitungen werden bis an die Kapazitätsgrenzen ausgenutzt. Die Leitungen von Frankreich in die Schweiz sind oft ausgelastet mit Strom, den die Schweiz importiert. Im Winter wiederum fliessen grosse Mengen Strom durch die Schweiz nach Italien. Im Sommer, wenn Wolken in Deutschland die Solaranlagen abdecken, liefern Schweizer Wasserkraftwerke Strom nach Norden. Zwar werden diese Energieflüsse bereits einige Tage zuvor an der Börse gehandelt – anhand von Wetterprognosen und Vorjahreswerten – aber die Zahlen stim-

einige der schwierigsten, komplexesten und teuersten Entscheidungen unserer Zeit zu treffen: Investitionen von Städten und Regionen bei Strassenbau, Luftfahrt, Wasser- und Stromversorgung.

men nicht immer genau mit den physikalischen Strömen in den Leitungen überein. Der Job von Swissgrid als nationale Übertragungsgesellschaft ist deshalb, das Netz in solchen Situationen zu stabilisieren. Dazu kauft sie Regelenergie ein bei Kraftwerken, deren Leistung rasch angepasst werden kann (siehe Kasten Regelmechanismen). Swissgrid wurde anlässlich der Strommarktliberalisierung gegründet, das entsprechende Gesetz trat 2008 in Kraft. Damals wurden Energieerzeugung und Stromübertragung getrennt, damit die Kunden – zunächst die Grosskunden – ihren Energieversorger frei wählen können, unabhängig vom lokalen Netzbetreiber. Anfang 2013 ging das Übertragungsnetz, das bisher zahlreichen Elektrizitätsunternehmen gehört hatte, ins Eigentum von Swissgrid über. In den kommenden Jahren übernimmt Swissgrid Aufgaben der regionalen Leitstellen, um die Unterwerke direkt aus Laufenburg zu steuern. Als erstes wechselten die Operateure der Leitstelle von Alpiq Olten zu Swissgrid.

Swissgrid optimiert Netzprognosen Bei der Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid kommt seit Kurzem die SENN-Software (Simulation Environment for Neural Networks) zum Ein-

Durch und durch sicher. Ausgereifte elektrische Produkte stehen für technische Errungenschaft, Erleichterung und Komfort. Das Sicherheitszeichen des Eidgenössischen Starkstrominspektorats ESTI steht für elektrische Sicherheit. Das dokumentiert die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, welche durch Prüfung und Marktüberwachung sichergestellt werden.

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ist das Label für nachgewiesene Sicherheit. Sichere Produkte sind gekennzeichnet.

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Netz entwickelt, das auf den wesentlichen Einflussparametern für die Stromerzeugung durch Windkraft basiert. «Ziel ist es, ein Software-Modell zu entwickeln, das die reale Welt mathematisch darstellt.» Zu Beginn weiss das Modell jedoch nicht, wie wichtig die einzelnen Parameter sind – genau hier kommt das maschinelle Lernen ins Spiel. Zunächst weiss das System nur, dass es mit dem Input während der Trainingsphase ein Ergebnis produzieren muss, das der tatsächlichen Leistung des Windparks nahe kommt. Ausgehend von einer grossen Diskrepanz am Anfang ändert der Lernalgorithmus die einzelnen Modellparameter nach und nach derart, dass die berechnete und die tatsächliche Leistung einander immer ähnlicher werden. Das System misst über mehrere tausend Iterationen seinen Vorhersagefehler und bewegt sich von anfänglichen Zufallsergebnissen weg, da es lernt, welche Gewichtungskombinationen von Parametern welche Ergebnisse erzielen. Über Prognosen für Strom- und Rohstoffpreise oder die Leistung von Windparks und Turbinen hinaus eröffnet SENN eine praktisch unbegrenzte Zahl von Anwendungen. Sie könnten helfen,


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satz und sorgt für Kosteneinsparungen und eine grössere Netzstabilität. Swissgrid betreibt das Schweizer Hochspannungsnetz und stellt zudem sicher, dass Stromproduktion und -verbrauch über die Ländergrenzen hinweg stets im Gleichgewicht sind. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss das Unternehmen im Netz eine gleichbleibende Frequenz von 50 Hertz gewährleisten. Bei der Stromerzeugung werden die nötigen Vorhersagen jedoch zunehmend schwieriger, da der Anteil der fluktuierenden erneuerbaren Energien wächst. Aber auch Verbrauchsprognosen sind kompliziert, weil sich die Stromnachfrage, etwa aufgrund plötzlicher Wetterumschläge, schlagartig ändern kann. Zu diesen naturgegebenen Variablen kommen noch die Übertragungsverluste durch die Leitungen hinzu. Auch diese hängen von lokalen Wetterbedingungen und der jeweils aktuell übertragenen Strommenge ab. Wenn zum Beispiel Italien Strom in Nordeuropa einkauft, muss dieser durch die Schweiz transportiert werden. Insgesamt liegen die Verluste bei durchschnittlich 1,6 Prozent der Gesamtlast des Schweizer Stromnetzes – rund 100 Megawattstunden (MWh) pro Stunde. Bei einem durchschnittlichen Spotpreis von 55 Euro pro MWh entspricht dies einem Verlust von 5500 Euro pro Stunde oder 48 Millionen Euro im Jahr. Um die Übertragungsverluste auszugleichen, muss Swissgrid zusätzlich Strom auf dem Schweizer Spotmarkt kaufen – ein Prozess, der jeden Tag des Jahres bis zu 16 Stunden im Voraus stattfindet. Daher ist hier angesichts der riesigen Strommengen äusserste Präzi-

Die Netzleitstelle von Swissgrid überwacht und steuert das Höchstspannungsnetz der Schweiz.

sion bei der Vorhersage gefordert. Bisher wurden die erwarteten Übertragungsverluste anhand der Kalendertage, der Wettervorhersage und der Planungen der Netzbetreiber in den Nachbarländern abgeschätzt. Auf dieser Basis wurde dann ein Algorithmus abgeleitet, der bei der Vorhersage der benötigten Strommengen eine Fehlerquote von rund 11 Prozent aufwies. Mit dem neuentwickelten Algorithmus auf Basis des künstlichen neuronalen Netzes SENN kann Swissgrid diese Rate auf rund 10 Prozent senken – was einer Verbesserung um zehn Prozent entspricht. Im Gegensatz zu anderen Algorithmen leitet das Siemens-System den prognostizierten Übertragungsverlust aus der Vorhersage des Stromverbrauchs ab. Ein Novum, denn bisher waren diese beiden Funktionen voneinander getrennt. Die Software verarbeitet auch Variablen wie die aktuellen

Regelmechanismen Das europäische Übertragungsnetz wird über drei Stufen geregelt, die sich in ihrer Reaktionszeit unterscheiden: Die Primärregelung reagiert innerhalb Sekunden, die Sekundärregelung innert Minuten und die tertiäre Stufe innerhalb einer Viertelstunde. Zur Primärregelung halten die Kraftwerke typischerweise einige Prozent ihrer Leistung als Reserve zurück. Wenn nun die Frequenz zu tief fällt, weil das Netz zu stark belastet ist, aktivieren sie automatisch die Reserven und stabilisieren damit das Höchstspannungsnetz innert Sekunden. Die Sekundärregelung wird vom Übertragungsnetzbetreiber abgerufen – in der Schweiz von Swissgrid. Die Kraftwerke bieten Swissgrid bereits im Voraus Energie für die Sekundärregelung an, die bei Bedarf automa-

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tisch bezogen wird. Dazu ist das Netzleitsystem von Swissgrid mit den entsprechenden Kraftwerken über ein Fernwirkprotokoll verbunden. Innert fünf Minuten müssen die Kraftwerke die Energie liefern. Ebenso oft kommt es vor, dass zu viel Energie ins Netz fliesst. Dann müssen die Kraftwerke die Einspeiseleistung reduzieren. Die tertiäre Regelung wird von den Operateuren bei Swissgrid persönlich ausgelöst, per Telefonanruf ins Kraftwerk. Auch mit der neuen Netzleittechnik werden die Operateure mit dem Telefon arbeiten, weil sie nur das Übertragungsnetz schalten können. Für die Kraftwerke, und somit die eigentliche Energieproduktion, sind weiterhin die Elektrizitätswerke zuständig.

Lastflüsse und die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen sowie Wetterdaten oder den Wasserstand von Pumpspeicherkraftwerken. Der dazu notwendige Algorithmus wurde vom SENN-Team entwickelt. Das integrierte Modell ist wesentlich genauer als die bisherige Lösung und ist auf die jahrelange Expertise der Siemens-Forscher auf dem Gebiet der neuronalen Netze zurückzuführen. Heute treffen ihre Lastvorhersagen in der Regel zu 97 Prozent zu. Unter dem Strich wird weniger Steuerungsenergie benötigt, und die Menge ungenutzter Energie aufgrund zu hoch kalkulierter Übertragungsverluste wird reduziert. Alleine durch den Einsatz dieser Software kann Swissgrid jährlich mehrere hunderttausend Franken sparen. Der neue Hybrid-Algorithmus könnte künftig zu einer höheren Stabilität des Stromnetzes der EU beitragen, denn die Lernfähigkeit des Systems ist besonders für die Anpassung des Netzes an schwankende Energiemengen aus Wind-, Solar- und Wasserkraft von Bedeutung. Darüber hinaus kann der Algorithmus auch zur Vorhersage anderer Faktoren genutzt werden: etwa für die europäischen Energieströme oder die von Wind- und Solarkraftanlagen erzeugte Elektrizitätsmenge. Pilotprojekte von Siemens haben gezeigt, dass neuronale Netze die Leistung aus erneuerbaren Energiequellen mit einer Genauigkeit von 90 Prozent bis zu 72 Stunden im Voraus prognostizieren können. Dieses Wissen kann den Betreibern sehr dabei helfen, ihre Netze stabil zu halten. www.siemens.ch www.swissgrid.ch


In der anstehenden Energiewende nehmen Hochspannungsleitungen eine entscheidende Rolle ein. Die «Venen» unserer Gesellschaft kommen jedoch immer mehr an ihre Einsatzgrenzen. Eine permanente Überwachung und rasche Reaktion im Fehlerfall sind unumgänglich. Moderne Schutzgeräte könnten diese Funktionen übernehmen, dazu müssten Sie jedoch zuerst umfassend getestet werden. Die Firma NSE AG aus Wohlen entwickelt zurzeit eine neue Generation von Schutzgeräten. Vor der Markteinführung ist eine wirtschaftlich und technisch sinnvolle Lösung zur Überprüfung der zukünftigen Geräte notwendig. Hierfür entwickelten vier Studenten der ABB Technikerschule Baden, als Diplomarbeit, einen Teststand, mit dem künstliche Kurzschlüsse erzeugt werden können. Mit einem Netzsimulationsprogramm können verschiedene Kurzschlussarten in einem virtuellen Hochund Mittelspannungsnetz berechnet werden. Diese Fehlerdaten werden in digitaler Form an ein spezielles Prüfgerät weitergeleitet, welches jeweils ein spezifisches Strom- und Spannungssignal erzeugt. Das im Teststand eingebaute Schutzrelais erhält so Eingangssignale, die den realen Bedingungen nach einem Fehler entsprechen. Auf diese Weise können neu entwickelte Schutzgeräte mit geringem Aufwand auf ihre Funktion überprüft werden. Zeit- und kostenaufwendige Tests in Hochspannungslaboratorien entfallen. Das virtuelle Versuchsnetz enthält alle möglichen Schikanen und spezielle

Netztopologien, die ein heutiges Schutzgerät an seine Einsatzgrenzen bringen kann. Der virtuelle Einbauort des Relais kann beliebig vom Prüfer gewählt werden. Programmierte Fehlersequenzen generieren, zeitlich verzögert, alle mög-

lungsabteilung zur Fehleranalyse. Eine kompakte Testanlage im firmeneigenen Labor verkürzt die Kommunikationswege und ermöglicht so eine effiziente Testphase. Mit der Übergabe der Testeinrichtung inklusive Bedienungsanlei-

ABB TS, Energietechnik, Gruppe 9/II, 2012.

lichen Kurzschlüsse. Die im Fehlerspeicher des Schutzgerätes aufgezeichneten Werte werden nach der Fehlersequenz mit den Vorgaben des Simulationsprogramms verglichen. Erkennt das Schutzgerät einen Kurzschluss nicht korrekt, geht der Prüfbericht mit den Auswertungen der Daten zurück an die Entwick-

tung erhält der Auftraggeber ein topmodernes Werkzeug, um auch in Zukunft neue Geräte zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

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Studenten entwickeln Teststand zur Überprüfung von Schutzgeräten


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Dank der 3M-Fensterfolie Prestige sind im World Trade Center in Lugano die Kosten für die Kühlung deutlich gesunken und der Arbeitsplatzkomfort ist gestiegen. (Bilder: 3M)

Handlungsbedarf im Bereich Netze

Auf dem Weg zum Stromnetz der Zukunft Erneuerbare Energien, Effizienz und Ausbau des Stromnetzes sind zentrale Pfeiler der Schweizer Energiepolitik. Mit Lösungen für alle drei Ebenen leistet 3M einen Beitrag zur Energiewende. Allen voran für die Erweiterung der Stromnetze: mit innovativen Leiterseilen, Retrofit-Lösungen mit Sensorik für Trafostationen oder mit Entwicklungsprojekten im Bereich Speicher. Die Schweiz hat die Energiewende beschlossen: Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie soll überwiegend durch erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen kompensiert werden. Der geplante Umbau der Stromversor-

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gung hin zur vermehrten dezentralen Energieerzeugung hat auch Folgen für die Netze und die Dringlichkeit ist hoch. Deshalb hat der Bundesrat im Juni 2013 die «Strategie Stromnetze» präsentiert, welche die Basis für einen

beschleunigten Ausbau der Netze bildet und Vorgaben über die Ausgestaltung der Übertragungs- und Verteilnetze gibt. Die Stromübertragungsnetze in der Schweiz sind in die Jahre gekommen. Zwei Drittel des insgesamt 6700 km langen Netzes sind älter als 40 Jahre. Wurden in den letzten 10 Jahren nur gerade 150 km Leitungen gebaut, rechnet Swissgrid in den nächsten 20 Jahren mit notwendigen Ausbauten und Erneuerungen von 1300 km Leitungen im Höchstspannungsnetz. Schon heute gibt es im Schweizer Netz Engpässe


Doppelt so viel Strom auf alten Trassen So hat das Multi-Technologieunternehmen ein Leiterseil aus einer speziellen Aluminium-Keramik-Verbindung entwickelt, das sogenannte ACCR-Seil (Aluminium Conductor Composite Reinforced). Diese HochtemperaturLeiterseile können doppelt so viel Strom transportieren wie herkömmliche Aluminium-Stahl-Leiter und weisen auch bei Betriebstemperaturen bis 210 °C einen signifikant geringeren Durchhang auf. So kann die Übertragungsleistung einer Hochspannungsleitung bei Verwendung der bestehenden Mastinfrastruktur allein durch den Austausch der Leiterseile verdoppelt wer-

Die 3M-ACCR-Hochtemperatur-Leiterseile können doppelt so viel Strom transportieren wie herkömmliche Aluminium-Stahl-Leiter und weisen einen signifikant geringeren Durchhang auf (Bild links). Mit den neuen Kabelgarnituren von 3M mit integrierter Messsensorik lassen sich Ortsnetzstationen einfach nachrüsten und so die Qualität im Verteilnetz in Echtzeit überwachen.

den. Wie eine Studie der RheinischWestfälischen Hochschule Aachen (RHTW) im Auftrag von 3M ergeben hat, kann die Netzverstärkung mit ACCR-Seilen wirtschaftlicher sein als ein Netzausbau mit herkömmlichen Seilen. Beim Szenario einer 200 km langen Leitung käme die Verstärkung der Leitung mit ACCR-Seilen von 3M 19 Prozent günstiger als ein Ersatz der Strecke mit neuen Masten und herkömmlichen Seilen. Die ACCR-Technologie ist in den USA, in Südamerika oder in Indien bereits im Einsatz. In Deutschland laufen Pilotprojekte mit diesen und anderen Hochtemperaturleiterseilen auf allen Spannungsebenen.

Intelligent nachrüsten Im Bereich der Verteilnetze steht die Entwicklung Richtung Smart Grid im Vordergrund. Um eine Vielzahl an dezentralen Einspeisungen kosteneffizient und ohne negative Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit integrieren zu können, muss das Netz mit Stromproduzenten sowie Konsumenten kommunizieren. So kann bei zu hoher Einspeisung eine Anlage abgeschaltet bzw. vom Netz getrennt werden. Bei zu tiefer Stromproduktion werden ausgewählte Geräte bei Bezügern zeitweilig abgeschaltet. Kühllager zum Beispiel kommen für eine bestimmte Zeit ohne Strom aus, ohne dass die Temperatur über einen kritischen Wert steigt. Voraussetzung ist, dass Netz, Produzenten-

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und mit der Energiestrategie 2050 kommen neue Herausforderungen auf das Übertragungsnetz zu: Einerseits müssen die Leitungen zu den Pumpspeicherwerken ausgebaut werden, damit überschüssiger Strom aus Solaroder Windkraftwerken gespeichert werden kann. Um die stark schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Quellen grossräumig zu kompensieren, sind zudem auch Stromimporte und -exporte ein wichtiges Mittel. Die enge Anbindung an das europäische Stromnetz ist deshalb ein dringendes Anliegen. Die Schweiz steht mit dieser Herausforderung nicht alleine da. Auch andere europäische Länder stehen vor der Aufgabe, ihre Stromnetze für die Zukunft fit zu machen. Diesen Megatrend hat 3M aufgenommen und entwickelt innovative Lösungen für leistungsfähige, intelligente Stromnetze.


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und Verbraucherseite miteinander kommunizieren können und dass das Stromnetz genau überwacht wird. Mit den neuen Kabelgarnituren von 3M mit integrierter Messsensorik lässt sich der Zustand der Verteilnetze in Echtzeit erheben. Wahlweise in Stecker- oder Endverschluss-Ausführung verfügbar, lassen sich damit Ortsnetzstationen einfach und schnell nachrüsten. Die Sensoren liefern eine Vielzahl von Messgrössen wie Phasenspannungen und -ströme, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Energie oder Oberschwingungsspannungen und -ströme. Zukunftsthema Speicher Ein dritter Bestandteil für das Netz der Zukunft sind effiziente Stromspeicher für die kurz-, mittel- und langfristige Energiespeicherung. Mit den Pumpspeicherwerken, die ins Hochspannungsnetz integriert sind, verfügt die Schweiz bereits über sehr gute Voraussetzungen, um überschüssigen Strom mittelfristig zu speichern. Sie sollen weiter ausgebaut werden. Dezentral sollen künftig Batterien in den unteren Spannungsebenen zur kurzfristigen Speicherung von Einspeisespitzen dienen. Zur Diskussion steht auch, die Batterien von Elektromobilen als kurzfristige Puffer für das Stromnetz zu nutzen. Auch hier ist 3M als Lieferant von Produkten und Lösungen auf allen Stufen der Batterieherstellung in der Forschung aktiv. Ziel ist, die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien um 40 bis 50 Prozent zu erhöhen. Für die langfristige, saisonale Speicherung von Energie steht die Umwandlung von Strom in Wasserstoff mittels Elektrolyse im Vordergrund. Der Wasserstoff kann später zu einem beliebigen Zeitpunkt über eine Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden – entweder in der mobilen Anwen-

dung in Fahrzeugen oder stationär in Haushalten. Hier wird mit der Stromerzeugung gleichzeitig die Wärme für Heizzwecke genutzt, was den Gesamtwirkungsgrad deutlich erhöht. 3M stellt

den einfach und kosteneffizient einsetzbar ist. Sie werden auf der Innen- oder Aussenseite von Fenstern angebracht und reflektieren die Solarwärme und die UV-Strahlung. Das neuste Produkt

Lösungen für nachhaltige Entwicklung Die 3M (Schweiz) AG feiert dieses Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum. Innovation und Erfindergeist prägen die Geschichte des Technologieunternehmens. Aktuell wurden 20 Entwicklungstrends identifiziert und in globale Megatrends konzentriert. 3M fokussiert besonders auf alternde Gesellschaft, verändertes Konsumverhalten, rascher Technologiewandel, globale Vernetzung sowie Energieknappheit und alternde Infrastruktur. 3M bietet Lösungen für Smart Grid und im Wind- und Solarbereich Kerntechnologien und Produkte – von der Rotorblattverklebung und Erosionsbeschichtung für Windkrafträder bis zu Rückseitenschutzfolien für Solarmodule. Auch Biomassekraftwerke nutzen 3M-Technologien. Beispielhaft dafür sind Membranen zur Bioethanolherstellung und Lichtmanagementfolien zur Erzeugung von Biomasse. Zudem trägt 3M mit der Entwicklung von Leichtbaumaterialien dazu bei, dass Fahrzeuge leichter und effizienter werden.

Membran-Elektroden-Einheiten für Brennstoffzellen her und ist in diverse Forschungsprogramme des US-Department of Energy involviert. Ziel ist, Effizienz und Lebensdauer von Brennstoffzellen zu steigern und sie somit günstiger zu machen. Höhere Effizienz auf Nutzerseite Schliesslich müssen auch die Stromkonsumenten mit Effizienzmassnahmen einen Beitrag zur Energiewende leisten. Nebst der Industrie, die mit optimierten Produktionsprozessen, effizienteren Motoren oder Druckluftsystemen arbeiten kann, ist insbesondere auch im Bereich der Gebäude ein grosses Sparpotenzial vorhanden. Beispielsweise bei der Kühlung. Hier bietet 3M mit den Sonnenschutzfolien eine innovative Lösung, die auch bei bestehenden Gebäu-

der Familie, der 3M-Sonnenschutzfilm Prestige, kommt dank Nanotechnologie völlig ohne Metall aus. So kann das Tageslicht passieren und die Gebäudeoptik wird nicht verändert. 2011 wurde am 1991 erbauten World Trade Center in Lugano eine Fensterfläche von 640 m2 mit der Sonnenschutzfolie ausgerüstet. Das Raumklima ist gemäss Betreiber seither viel angenehmer und die Kosteneinsparung bei der Kühlung ist deutlich spürbar. Wie Erfahrungen zeigen, amortisiert sich die Investition innert drei bis fünf Jahren. Bei fachgerechter Verlegung der Folien übernimmt 3M eine Garantie von bis zu zehn Jahren.

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Der Schweizer Verkabelungsspezialist R&M führt ein neues System zur automatischen Kontrolle von Netzwerken in den Markt ein. R&MinteliPhy kann jede einzelne Steckverbindung in Rechenzentren oder lokalen Datennetzen in Gebäuden und Unternehmen pausenlos überwachen. Ein zentraler Server erfasst den Zustand der Verkabelung auch über Distanzen und an mehreren Standorten. Er bietet Funktionen für die Verwaltung, Analyse und Planung von Verkabelungen und Netzwerkschränken an. «Automatisches Infrastruktur-Management, AIM genannt, ist ein neuer Weg zur sicheren Administration von Netzwerken», erläutert R&M-Produktmanager Reinhard Burkert. R&M habe dafür eines der ersten, leicht nachrüstbaren Systeme entwickelt. Die manuelle Pflege der Infrastrukturdaten sei betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Hinzu komme die Verantwortung für einen unterbrechungsfreien Netzwerkbetrieb. Fehlerquellen liessen sich nicht sofort erkennen, wenn die Unterlagen ungenau sind. Internationale Normen, Sicherheitsregeln, gesetzliche Anforderungen, Serviceverträge und das Qualitätsmanage-

ment verlangten jedoch ein hundertprozentig zuverlässiges Netzwerkmanagement. R&MinteliPhy besteht aus zwei Säulen, der Hardware für das Monitoring der Verkabelung und dem Managementserver. Basis für die Datenerfassung sind RFID-Chips in Kunststoffmanschetten, die man einfach auf die Stecker der Patchkabel klemmt. Die RFID-Chips enthalten Erkennungscodes und Daten zur Art und Aufgabe der Steckverbindung. Auf die Rangierfelder werden Sensorleisten mit Leuchtdioden aufgeschnappt. Sie detektieren die RFID-Chips kontaktlos und kommunizieren mit den sogenannten Analyzern, die im Netzwerkschrank eingebaut sind. So kontrolliert das System jeden Steckplatz und jedes Rangierkabel im Netzwerk bzw. im Rechenzentrum. Die Leuchtdioden zeigen den Zustand der Steckverbindung an. Die Analyzer kommunizieren mit dem R&MinteliPhy Manage Server. Dieses Programm installiert man auf einem lokalen Server oder extern in der Cloud. Es sammelt ununterbrochen alle Zustandsinformationen über das Netzwerk

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Nachrüstbares System kontrolliert jede Steckverbindung

und die einzelnen Steckverbindungen. Über einen PC oder ein Smartphone kann man die Daten in Echtzeit verfolgen und zum Beispiel falsch gesteckte Kabel in Sekunden lokalisieren. Viele Arbeitsabläufe lassen sich mithilfe von R&MinteliPhy im Voraus planen. Stücklisten für neue Verkabelungen oder Erweiterungen des Netzwerks können ebenso automatisch erstellt werden wie Arbeitsaufträge für Installateure oder Beschriftungen für Kabel. www.rdm.com

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Twisted Pair, Ethernet M12 und Koax-Verkabelungen messen

Der preiswerteste CAT 6A Kabelzertifizierer WireXpert 500 ist der preiswerteste Kabelzertifizierer für Twisted PairVerkabelungssysteme bis zu CAT 6A/ Klasse EA. Installateure können mit dem WireXpert 500 ihre Datenkabelinstallation schnell und genau vermessen und die Qualität ihrer Arbeit dokumentieren. Auch Ethernet M12-Systeme sowie Koax-Verkabelungen lassen sich messen.

Elektroinstallateure installieren heute selbstverständlich Netzwerke aller Art, zur Hauptsache Twisted Pair-Verkabelungen. Im einfachsten Fall wird nur die richtige Auflegung der Adern geprüft. Vielen Auftraggebern genügt dies heute aber nicht, sie verlangen eine Prüfung

nach ISO/IEC Level IIIe. Bis jetzt stand dem entgegen, dass sich nur spezialisierte Firmen einen Kabelzertifizierer leisten konnten. Dies ändert mit dem WireXpert 500, den Drahtex ganz neu im Sortiment führt. Eigenschaften WireXpert 500 • Modernste Kabelzertifizierung bis zu 500 MHz • Zertifiziert nach den Standards: Klasse D / E / EA & Kategorie 5 / 5e / 6 / 6A • Schnellster Autotest in weniger als 9 Sekunden bei CAT 6A und Klasse EA • Erfüllt und übererfüllt die Anforderungen gemäss ISO/IEC Level IIIe • Zertifizierung von Patchcords • Vermessung von Industrial Ethernet M12-Verkabelungen • PC-Software ReportXpert zur einfachen Erstellung von umfangreichen Reporten

WireXpert 500 ist der preiswerteste Kabelzertifizierer für Twisted Pair-Verkabelungssysteme bis zu CAT 6A / Klasse EA.

Industrial Ethernet-Verkabelung Der WireXpert 500 ermöglicht mit den entsprechenden M12-Adaptern industrielle Ethernet-Verkabelungen zu zertifizieren. Es werden die speziellen Anforderungen von Industrial Ethernet Systemen bei der Channel- und Permanent Link-Konfigurationen mit M12 wie auch mit RJ45-Technologie unterstützt. Sie entscheiden, ob Sie ein reines M12System oder einen Mix aus M12 und RJ45 zertifizieren wollen. Entsprechende Anpassungen sind als Option verfügbar. Während die M12-Lösung für zwei Paare ausgelegt ist, können sie mit den M12 x-coded-Adaptern auch Zertifizierungen für 1/10 Gigabit Übertragungen im Industrial Ethernet Bereich durchführen. Koaxialkabel-Test Mit den Koax Test-Adaptern unterstützt der WireXpert 500 die Prüfung von Koaxialkabeln wie z. B. Dämpfung und Rückflussdämpfung. Professionelle Berichterstellung Zur Zertifizierungslösung des WireXpert 500 gehört der ReportXpert, eine PC-basierende Auswertesoftware, mit der Berichte in Farbe als Zusammenfassung oder im Detail erstellt werden können. Dies erleichtert die Datenverwaltung und Generierung professioneller Berichte und Garantiedokumente. Fazit Mit dem WireXpert 500 steht ein sehr preiswerter Kabelzertifizierer zur Verfügung, der es erlaubt, nebst Standard Twisted Pair-Verkabelungen auch Industrie-Netzwerke (M12) und KoaxialVerkabelungen gemäss ISO/IEC Level IIIe zu messen und zu dokumentieren. Drahtex AG 8304 Wallisellen Tel. 044 878 20 78 www.drahtex.com info@drahtex.com

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Das Einsatzgebiet des Netzelektrikers unterscheidet sich stark von dem des Elektroinstallateurs. Während der Elektroinstallateur vorwiegend an Installationen im Innenbereich tätig ist, arbeitet der Netzelektriker draussen an Netzanlagen. Das elektrotechnische Verständnis ist bei den Elektroinstallateuren zwar im hohen Mass vorhanden, doch besteht Weiterbildungsbedarf bei den praktischen Arbeiten. Um diese Lücken für den Einsatz als Netzmonteur zu schliessen und damit Elektroinstallateuren und Montage-Elektrikern neue Türen zu öffnen, hat CKW im März 2013 den «Einführungskurs Netzbau für Elektroinstallateure» ins Leben gerufen. Mit dem modularen Einführungskurs erhalten Elektroinstallateure und Montage-Elektriker eine Grundausbildung für den praktischen Einsatz im Netzbau. Ziel ist es, dass die Kursteilnehmer nach Abschluss der fünf Module für den Einsatz in einer Netzbaugruppe gerüstet sind. Die Ausbildung ist zwar nicht gleichwertig mit der Lehre des Netz-

elektrikers, öffnet aber Elektroinstallateuren und Montage-Elektrikern neue Türen. Die Ausbildung ist in fünf Modulen aufgebaut. Pro Modul wird ein Theorie- und ein Praxisteil vermittelt. Gemäss Roger von Rotz, Leiter Fachausbildung und Prozesse bei CKW, wollte CKW die Gelegenheit nutzen, eigene und zukünftige Mitarbeitende effizient und in einem angemessenen KostenNutzen-Verhältnis auszubilden, und diese Vorteile auch für andere EVUs schaffen. Unterrichtet werden die Teilnehmenden von Fachleuten wie beispielsweise einem Bauleiter Netzservices von CKW. Der Kurs mit allen fünf Modulen kostet 6720 Franken. Die Dauer aller Module liegt bei insgesamt 14 Tagen, die gesamte Ausbildungsdauer inklusive Pausen für die praktische Arbeit im Betrieb bei zwei bis drei Monaten. Zu den Aufnahmebedingungen gehören die Schwindelfreiheit bei Freileitungsarbeiten und die Fähigkeit und Bereitschaft, im Freien zu arbeiten. Nach erfolgrei-

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Vom Elektroinstallateur oder Montage-Elektriker zum Netzmonteur

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Elektroplanung & Beratung

Typenwahl von Transformatoren

Unterschätztes Stromspar-Potenzial Die Bedeutung einer optimal ausgelegten Transformatorenlösung wird heute noch vielfach unterschätzt oder schlicht vernachlässigt. Damit werden bei Ersatz- oder Neuanlagen ökonomische wie ökologische Aspekte ausser Acht gelassen, die bei einem durchdachten Investitionsentscheid erhebliche Vorteile hätten bringen können. René Walker* Transformatoren zählen in den Stromversorgungsketten zu den Komponenten mit einem sehr hohen Wirkungsgrad. Weltweit sind sie gleichzeitig verantwortlich für 2 bis 3 Prozent der Verluste der generierten elektrischen Energie. Diese zunächst vernachlässigbar scheinende Zahl entpuppt sich bei näherer Betrachtung als durchaus relevant. Überlegungen zur richtigen Typenwahl und Dimensionierung aufgrund einer sauberen Bedarfsanalyse sind darum unbedingt erforderlich, will man Fehlentscheide vermeiden. Hierbei ist Spezialistenwissen unumgänglich, damit man sich ein effektives Bild

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zu den Optionen verschaffen kann. Betrachtet man die Transformatorenthematik gar aus einer weiteren, europäischen Perspektive, dann eröffnet sich die ganze Tragweite: «Liessen sich die Verluste in allen installierten Verteiltransformatoren Europas um 50 Prozent reduzieren, könnte damit die Stromproduktion von fünf Kernkraftwerken kompensiert werden.» (R. Hasler, ABB Schweiz). Vernachlässigbar ist dieses Potenzial gerade auch unter dem Eindruck der anstehenden Energiewende nicht, zumal bewährte Lösungen bestehen und die ambitiösen Bundesziele die Stromkosten beeinflussen werden. Wir müssen davon ausgehen, dass die Energiepreise künftig erheblich anstei-

gen. Die Szenarien des Bundes lassen keine anderen Annahmen zu. Damit rücken mittelfristig neben den ökologischen vor allem auch ökonomische Überlegungen ins Blickfeld, wenn es darum geht, eine Transformatorenstation möglichst optimal für die kommenden 35 bis 40 Jahre auszulegen. Ursachen für Verluste Wir unterscheiden zwei zentrale Ursachen für Verluste bei Transformatoren. Einerseits treten unabhängig von der Last Leerlaufverluste auf, andererseits kommt es zu Lastverlusten während des Betriebs. Bei einer niedrigen Auslastung des Transformators dominieren die Leerlaufverluste. Im Fall einer hohen Auslastung überwiegen dagegen die Lastverluste, diese nehmen im Quadrat zu. Grundsätzlich kommen zwei Transformatorenprinzipien zur Anwendung: sogenannte Trocken- und Öltransformatoren. Die Optimierungsbemühungen der Hersteller betrafen in den vergangenen Jahren vor allem die Tro-

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Vergleich der Verlustleistungen (Fe + Cu) bei verschiedenen Transformatortypen und -grössen.

ckentransformatoren, deren Vorteile gegenüber den Öltrafos im Bereich der Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Hochwertigkeit liegen. Lange Zeit wiesen sie allerdings konstruktionsbedingt höhere Leerlaufverluste als Öltransformatoren auf. Neue Trockentrafos der Bauart «EcoDry» entsprechen dem neusten Stand der Technik und zeichnen sich erstmals durch niedrigere Leerlaufverluste als Öltransformatoren aus. Optimierte Öltrafos sind bezüglich Leerlaufverlusten den EcoDry-Trafos fast ebenbürtig. Sie weisen aber bei den Lastverlusten meist bessere Werte als EcoDry-Trafos auf, ausser es handelt sich hierbei um lastoptimierte Typen. Wer klug investiert, weiss also, ob sein Trafo für hohe oder sehr hohe Auslastungen oder oft wechselnde mit durchschnittlicher Last ausgelegt werden soll. Die Anschaffungskosten von EcoDryTransformatoren sind wesentlich höher als diejenigen der aktuellen Öltransformatoren. Ihr Einsatz rechtfertigt sich vor allem bei neuen Anlagen, weil der Mehrpreis durch die Einsparung von bauseitigen Sicherheitsanlagen wie z. B. Ölwannen oder tiefere Unterhalts- und Versicherungskosten relativiert werden kann. Zudem dürfte unter verschärften Energievorschriften langfristig auch die oftmals bessere Ökobilanz für diese Lösung sprechen. Optimierte Öltransformatoren behalten gleichzeitig ihren Platz als bewährte Lösung, gerade auch bei Sanierungen. Wie komplex und vielfältig die Faktoren sind, die auf den Trafoentscheid einwirken, zeigen interne Berechnungen von Hefti Hess Martignoni. Bei einem Ersatz von Anlagen müssen neben Bauprinzipien, Anzahl und Grösse der Transformatoren auch Faktoren wie die Energiepreise oder Vorschriften berücksichtigt werden, um einen langfristig klugen Entscheid zu fällen. Für Bauchentscheide bleibt hier kein Platz – ein Fall für Spezialisten. ■

* René Walker ist Projektleiter bei Hefti Hess Martignoni Zürich, www.hhm.ch

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Aus- und Weiterbildung

Fachwissen und Installations-Know-how für das Marketing nutzen (Teil 5)

Verkauf einer Kaffeemaschine Im Tagesgeschäft einer Elektroinstallationsfirma gibt es viele Situationen, wie eine aktive Kundenbindung erreicht werden kann. Dies geschieht einfach und parallel zum Tagesgeschäft. Dabei steht meistens die Person vor Ort bei Kunden im Mittelpunkt. Zusatzgeschäfte ohne Marketingkosten sollte jedes Elektrogeschäft betreiben. Im schlechtesten Moment steigt die Kaffeemaschine aus. Beim Reinigen der Maschine stellt Frau B. fest, dass diese in einer Wasserlache steht. Kurz vor dem Wochenende und es ist Besuch angesagt. Zum Glück hat Familie B. noch eine kleine Kapselmaschine im Keller, welche sie jeweils in die Ferien mitnimmt. Das Wochenende ist gerettet.

von Frau B. beantwortet die Mitarbeitende kompetent. Frau B. entschliesst sich schliesslich für den Kauf einer neuen Maschine. Sie erhält das Versprechen, dass die Maschine spätestens innert 24 h direkt durch den Lieferanten zu ihr nach Hause geliefert wird. Ebenfalls erhält sie das Angebot, dass ein Servicemonteur vorbeikommt und die Maschine in Betrieb nimmt und erklärt

Reparatur oder neue Maschine? Am Montag eilt Frau B. zum nahen Discounter. Man muss diese «einschicken ins Werk», meint der Verkäufer. Begutachtung und Porto lohnen sich bei einer 10-jährigen Maschine nicht. Frau B. entschliesst sich zum Kauf einer neuen, ein «Vollautomat». Der Verkäufer zeigt ihr die Auslage und stellt ihr die Maschinen anhand der Gestellschilder vor. Ablesen könnte ich die Schilder auch selber, denkt sich Frau B. Die Fragen kann der Verkäufer kaum beantworten, deshalb nimmt sie die defekte Maschine wieder mit. Fachmann für Haushaltgeräte Auf der Fahrt nach Hause erinnert sich Frau B. an ein Elektrounternehmen, das auf den Verkauf von Haushaltgeräten spezialisiert ist. Ihr Mann hat sie einmal beiläuffig auf die Firma aufmerksam gemacht. Die Mitarbeitende der Firma rät Frau B. ebenfalls, die Maschine nicht mehr zu reparieren. Gleichzeitig fragt sie diese nach den Vorstellungen und Anforderungen an die neue Maschine. Fragen

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– und dies für einen kleinen pauschalen Betrag. Frau B. verzichtet auf diese Leistung und nimmt die Maschine selbst in Betrieb. Die alte wird sie bei einem Entsorgungsmarkt abgeben. Versprechen gehalten Als Herr B. am nächsten Morgen um Uhr das Haus verlässt, steht die Maschine bereits vor der Tür. Der Kurierdienst des Grossisten hat diese in den frühen Morgenstunden dort deponiert. Bereits am Mittag kann also Familie B. den Kaffee aus der neuen Maschine geniessen. Fazit Ein Blick ins Internet überzeugt Frau B. vollends, den richtigen Weg gewählt zu haben. Beim Discounter hätte die Maschine nicht weniger gekostet. Die Rechnung des Elektrounternehmers muss sie innerhalb von 30 Tagen begleichen, beim Discounter wäre Barzahlung notwendig gewesen. Einmal mehr stellen wir also fest, dass es dem Elektrounternehmer durchaus möglich ist, Haushaltgeräte zu konkurrenzfähigen Preisen zu liefern. Was aber noch viel mehr wiegt, ist die Tatsache, dass Kunden nicht nur günstige Geräte, sondern auch eine fachmännische Beratung wünschen. Elektrounternehmen sollten ihr Geschäft doch auf diese Kunden ausrichten und den Discountern jene Kunden überlassen, die keine Beratung wünschen oder brauchen. Familie B. ist jedenfalls überzeugt vom Fachhandel und wird die Firma sicher weiterempfehlen bzw. ihre «Kaffeemaschinengeschichte» weitererzählen. Diese Gratiswerbung kann jede Firma sehr gut gebrauchen. Diese gehört zudem zu den besten und effektivsten Werbemitteln. ■

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Aus- und Weiterbildung

Kopftraining für Lernende und Fachleute

Brain Food Die Nutzungen des Internets, kombiniert mit der drahtlosen Kommunikation, verändert viele Teile im täglichen Berufsleben. Darum sollen aktuelle Begriffe und Produkte erkannt und eingesetzt werden können. Rico De Boni Installationspraxis Die nachfolgenden Fragen gehören zu den folgenden Leistungszielen im Bildungsplan des Elektroinstallateurs EFZ: Bildungsplan L3/6.1.5: • Die Lernenden installieren die notwendigen passiven Komponenten für den Internetzugang mit der Breitbandtechnologie bei analogen und digitalen Teilnehmeranschlüssen. • Die Lernenden erklären im Grundsatz das System für leitungsfähige Internetzugänge mit der Breitbandtechnologie und erläutern die Funktion der installationsseitigen passiven Komponenten für die Teilnehmeranschlüsse.

Aufgabe 1026

Aufgabe 1023 Welche der aufgelisteten technischen Verfahren erlaubt die hohe Datenrate bei DSL? a) LWL b) hohe Frequenzbereiche c) Kanalbündelung d) Datenkompression Aufgabe 1024 Was bedeutet die Bezeichnung VDSL und was ist damit gemeint? Aufgabe 1025 In welcher Grössenordnung liegt die Datenrate bei a) VDSL über 2-Draht Kupferleitung? b) Glasfaser? Aufgabe 1026 Durch unterschiedliche Leitungsarten lassen sich die Datenraten bei Verbin-

dungen steigern? Die Leitungsarten sind auf Bild 1026 einzuzeichnen. Aufgabe 1027 Was bedeutet FTTH und wo ist der Einsatz vorgesehen? Aufgabe 1028 Wer baut das FTTH-Netz aus? Aufgabe 1029 Unter welcher Bezeichnung ist die Telefonie über das Internet bekannt? Aufgabe 1030 Für den DSL-Anschluss an die analoge Telefonleitung wird das Teil in Bild 1030 benötigt. a) Um was handelt es sich? b) Welche Funktion erfüllt es? c) Die interne Schaltung ist einzuzeichnen. Aufgabe 1031 Was ist ein WLAN? Aufgabe 1032 Welche Ausrüstung ist für den Internetzugang mit WLAN erforderlich? Aufgabe 1033 Ist eine Datenübertragung im WLAN sicher? Aufgabe 1034 Im Zusammenhang mit WLAN werden die nachstehenden Abkürzungen genannt. Was bedeuten diese? a) WPA b) SSID c) Wi-Fi Aufgabe 1035 Was ist bei der Aufstellung des WLANRouters zu beachten? Aufgabe 1036 Die WLAN-Verbindung ist schlecht, obwohl die Funkdistanz kurz ist. Was könnte Abhilfe schaffen? Aufgabe 1037 Wie kann die Übertragungsstrecke beim WLAN vergrössert werden?

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Aufgabe 1030 Aus- und Weiterbildung

Aufgabe 1038 Um was handelt es sich bei «Bluetooth»? Aufgabe 1039 Wie funktioniert eine Powerline-Übertragungsstrecke? Aufgabe 1040 Wo liegt der Einsatzbereich von Powerline? Aufgabe 1041 Die Tabelle 1041 ist mit den Basisdaten zu ergänzen.

Elektroplanung Aufgabe 1042 Wer erteilt die Installationsbewilligung für eine Person?

Aufgabe 1044 Nenne alle genormten Spannungen von 2 V bis 1000 V.

Aufgabe 1043 Was ist der PEN-Leiter?

Aufgabe 1045 Was ist eine Schwachstromanlage?

Aufgabe 1041

Aufgabe 1046 Welche Farbe hat der PEN-Leiter?

Antworten zu den Aufgaben 1023 bis 1046 werden ab ca. 18. 11. 2013 im Dossier Brain Food auf www.elektrotechnik.ch veröffentlicht. Die Antworten zu den Aufgaben 1001 bis 1022 finden Sie jetzt im Dossier Brain Food auf www.elektrotechnik.ch.

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Aus- und Weiterbildung

Fokus Elektrosicherheit

Installationsverteiler Teil 2 Geänderte Nachweise (Prüfungen) in der neuen Norm 61439 Gemäss alter Norm EN 60439 hat der Nachweis der Sicherheit durch die Typenprüfung (TSK/PTSK) und die Stückprüfung zu erfolgen. Die EN 61439 verwendet neu den Begriff des «Bauartnachweises», der denjenigen der Typenprüfung ersetzt. Anstelle der Stückprüfung wird neu vom sogenannten «Stücknachweis» gesprochen. Während es in Teil 1 (ET 09/2013) um die geänderten Bauanforderungen an Installationsverteilern (DBO) ging, stehen in diesem Beitrag die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen nach EN 61439-3 im Vordergrund.

Marcel Schellenberg

Gesetzliche Grundlagen Was besagt die NEV (Verordnung über Niederspannungserzeugnisse)? • Welche Normen zur Anwendung kommen (Art.5) • Dass eine Konformitätserklärung vorhanden sein muss (Art.6) • und dass die nötigen technischen Unterlagen inkl. Prüfberichte zur Verfügung stehen (Art.8) Bauartnachweis Die EN 61439 fordert einen Bauartnachweis, welcher an jeder Musterschaltgerätekombination oder an jeder Einzelanfertigung (Unikat) durchgeführt wird. Damit wird der Nachweis erbracht, dass die Bauart des betreffen* Marcel Schellenberg ist Fachstellenleiter und Präsident der technischen Kommission des VSAS

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den DBO normkonform ist, d. h. die Anforderungen der EN 61439 erfüllt sind. Der Bauartnachweis entspricht der bisherigen Typenprüfung «TSK/ PTSK» gemäss EN 60439. Je nach Art des zu erbringenden Nachweises wird zwischen folgenden Prüfverfahren unterschieden: • Prüfung: Nachweise durch Prüfung entsprechen Typenprüfungen nach EN 60439 • Vergleich mit Referenzkonstruktion: Strukturierter Vergleich der geplanten Konstruktion oder von Teilen einer SK mit einer Referenzkonstruktion • Begutachtung: Nachweis durch Einhalten fester Konstruktionsregeln (Herstellerangaben) oder Berechnungen Stücknachweis Zusätzlich fordert die EN 61439 einen Stücknachweis für jeden DBO, dank dem Werkstoff- und Fertigungsfehler festgestellt werden können (Bild 1).

Was muss nun nachgewiesen werden (Bild 2)? Protokollbeispiele eines Bauart- oder eines Stücknachweises findet man unter: www.electrosuisse.ch/de/kurse-veranstaltungen/formulare Nachweis in der Praxis Welcher Nachweis muss wann erbracht werden? Situation a) • Kauf eines geprüften (Bauartnachweis)-Systems bei einem Lieferanten • Bedingung: Der DBO ist mit allen eingebauten und verdrahteten Komponenten geprüft worden • Erstellung nach den Vorgaben (z. B. Layout, Schema usw.) des Systemherstellers. –› Stücknachweis notwendig Situation b) • Erstellung eines DBO mit Komponenten verschiedener Hersteller (Gehäuse, Abdeckungen, Montageschienen, Klemmen, Schaltgeräte usw.) gemäss Kundenwunsch – › Bauart- und Stücknachweis notwendig • Bei komplettem Zusammenbau der DBO-Komponenten in der Werkstatt – › Bauart- und Stücknachweis können in Kombination erbracht werden • Bei definitivem Zusammenbau auf der Baustelle – › Bauart- und Stücknachweis sollten separat erbracht werden, d. h. der Stücknachweis vor Ort auf der Baustelle Situation c) • Nochmalige Erstellung eines gleichen oder ähnlichen DBO mit Komponenten verschiedener Hersteller (Gehäuse, Abdeckungen, Montageschienen, Klemmen, Schaltgeräte usw.): z. B. mit weniger Endstromkreisen, aber gleichem Gehäuse usw. –› Bauartnachweis des «Prototypen» kann übernommen werden; lediglich Stücknachweis notwendig.

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Fachkurs Dies entspricht einer Serienfertigung. Praxistipp Analog der Situation c) Serienanfertigung empfiehlt es sich, eigene DBOTypen zu lancieren wie z. B. Wohnungsverteiler, Hauptverteilungen, Unterverteilungen mit verschiedenen Ausbaustandards (z. B. mit/ohne Ferndimmer). Für diese Typen (zu 100 % ausgebaut) reicht ein einmaliger «Typen»-Bauartnachweis. Bei einem DBO-Ausbau mit kleinen Abweichungen, d.h. kleinere Bemessungswerte und Verlustleistungen, reduziert sich der Nachweis der Sicherheit auf den Stücknachweis. Dies ist jedoch nur zulässig,

Welche Anhänge/Tabellen in Bezug auf DBO sind neu? • EN 61439-1: (Allgemeine Bestimmungen) • Anhang D (informativ) Bauartnachweis (neu) • Anhang E (informativ) Bemessungsbelastungsfaktor (neu) • Anhang H (informativ) Betriebsstrom und Verlustleistung von Kupferleitern (neu) • Anhang K (normativ) Schutz durch Schutztrennung (neu) • Anhang N (normativ) Betriebsstrom und Verlustleistung von blanken Kupferschienen (neu) • Annex O (informativ) Anleitung zum Nachweis der Erwärmung (neu)

neu

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Arbeiten unter Spannung: Netze Das Kursziel ist die praktische Umsetzung der verschiedenen Arbeitsmethoden, wie provisorischer Anschluss an einer Verteilkabine, spannungsfestes Betriebsende, Erstellen einer Y-Muffe. Dabei werden die Kursteilnehmer auf die sicherheitsrelevanten Details hingewiesen.

wenn alle relevanten Vorgaben (z. B. Grenzübertemperaturen, Luft und Kriechstrecken, EMV usw.) eingehalten werden. Zusammen mit der technischen Dokumentation sollten die Konformitätserklärung und mindestens der Stücknachweis – oder eine Kombination von Bauart- und Stücknachweis (bei Unikaten) – erstellt werden. Dies erleichtert die Beurteilung der gesamten Installation (inkl. DBO) durch das zuständige Kontrollorgan. EN 61439: Anhänge In der Norm sind einige Anhänge neu oder verbessert worden. Praxistipp: Es empfiehlt sich, in der EN 61439-3 den Anhang AA «Zwischen Hersteller der Schaltgerätekombination und Anwender zu vereinbarende Punkte» für die Ausschreibung und die Planungsphase als Checkliste oder Vereinbarungsdokument zu verwenden.

• EN 61439-3: (Spezifikationen für Installationsverteiler) Fazit Die Unterscheidung zwischen TSK (Typgeprüfte Schaltgerätekombination) und PTSK (Partiell typgeprüfte Schaltgerätekombination) wird in der EN 61439 nicht mehr gemacht und durch den Bauartnachweis (einheitlich) ersetzt. Der Stücknachweis alleine reicht nicht aus für den Nachweis der Sicherheit eines DBO. Zusätzlich braucht es den Bauartnachweis, bei dem z. B. die Messung des Schutzleiters oder die Berechnung zur Einhaltung der Grenztemperaturen erbracht werden. Wer Installationsverteiler gemäss EN 61439 zukünftig herstellt und in Verkehr bringt, wird sich über kurz oder lang mit der neuen Norm vertraut machen müssen. ■

Inhalt N EN 50110, ESTI 407.09.09 N Arbeitsmethoden N Arbeitsanweisung N Massnahmen zum Personenund Sachenschutz N Bergen von Elektroverunfallten N Erläuterung verschiedener Unfallbeispiele Nächster zweitägiger Kurs bei: Stadtwerk Winterthur 03./11. Dezember 2013 Jetzt anmelden unter weiterbildung@electrosuisse.ch oder www.electrosuisse.ch/weiterbildung

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Fragen und Antworten zu NIN

NIN-Know-how 93 «Schutz gegen elektrischen Schlag», dies ist das wichtigste im Umfeld und im Umgang mit elektrischen Installationen. Vor allem im Fehlerfall sind wir darauf angewiesen, dass eine entsprechende Schutzmassnahme reibungslos funktioniert und den betroffenen Installationsteil innert der vorgeschriebenen Zeit abschaltet. In der NIN werden die Schutzmassnahmen im Kapitel 4.1 umfassend beschrieben. Das Verständnis dieser geforderten Schutzmassnahmen hilft einem in vielen Normenfragen aus dem Alltag weiter. So zum Beispiel in der ersten Frage. Baut man einen elektrischen Stromkreis, welcher nicht schutzisoliert ist, in ein Metallteil ein, so ist es möglich, dass in einem Fehlerfall das ganze Metallteil unter Spannung stehen kann. In diesem Moment hilft die automatische Abschaltung im Fehlerfall, diese funktioniert jedoch nur dann einwandfrei, wenn das Metallteil eine Verbindung zum Schutzleiter aufweist. David Keller, Pius Nauer

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Metalltürrahmen erden? In einem Bürogebäude wurden Zargenschalter und Steckdosen direkt in den Alu-Türrahmen eingelassen. (siehe Abbildung 1). Muss der Türrahmen nun mit dem Schutz-Potenzialausgleich oder einem Schutzleiter verbunden werden? (M. B. per E-Mail) So wie die Abbildung vermuten lässt, ist die Steckdose direkt und ohne Einlasskasten in das Aluprofil eingelassen. Es ist dadurch möglich, dass durch einen Isolationsdefekt, ein Einklemmen eines Drahtes usw. der Türrahmen unter Spannung gesetzt wird. Bei Steckdosen wird die Schutzmassnahme der automatischen Abschaltung angewendet. Diese

kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn der Türrahmen mit dem Erdpotenzial verbunden ist. Deshalb muss in diesem Fall der Türrahmen zwingend mit dem Schutzleiter der Installation verbunden werden. Der abgebildete Schalter wird wohl mit SELV betrieben. Ein Kleinspannungsstromkreis mit SELV gilt als eigentliche Schutzmassnahme. Das heisst, wenn in einem Türrahmen nur ein Schalter eingebaut ist, so kann auf den Anschluss eines Schutzleiters verzichtet werden. (pn)

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Steckdosenabstand von Boden Bei einer Erweiterung mit Wintergarten wünscht unser Kunde, dass wir die Steckdosen bodenbündig, also direkt über dem Fussboden installieren. Ebenfalls wür-

de der Installationskanal unmittelbar über dem Boden montiert. Meines Erachtens müssen diese aber mindestens 10 cm über Boden angeordnet werden. Einen entsprechenden Passus finde ich aber in der NIN 2010 nicht. Was sollen wir jetzt machen? (R. L. per E-Mail) Die erwähnten «10 cm» sind ein Relikt aus früheren Normen bzw. schon aus den Hausinstallationsvorschriften. Darin ging es aber insbesondere um den mechanischen Leitungsschutz. Seit NIN 2005 werden die 10 cm nicht mehr explizit erwähnt. Im Grundsatz gilt, dass Betriebsmittel den zu erwartenden mechanischen Beanspruchungen standhalten müssen. Nach NIN 2010 Tabelle 5.1.2.2.4.4 Äussere Einflüsse (AF-AH) ist im Haushalt mit

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niedriger Beanspruchung zu rechnen, weshalb «normale» Betriebsmittel eingesetzt werden können. Die Installationskanäle können im Haushalt höchstwahrscheinlich problemlos direkt über dem Fussboden befestigt werden, die bekannten Systeme sind sicher angemessen mechanisch robust. Die Anordnung einer Steckdose unmittelbar über dem Fussboden scheint mir aber grundsätzlich kritisch. Sicher verwendet man – auch im Haushalt – entsprechende Reinigungsgeräte, welche zu Beschädigungen führen könnten. Wenn es sich gar um einen Steinplattenboden handelt, muss auch damit gerechnet werden, dass dieser mit Wasser gereinigt wird. Eine Distanzierung um einige Zentimeter würde dieses Risiko bereits entschärfen. Vernünftigerweise wird eine Steckdose sicher über der Sockelleiste, falls vorhanden, montiert. Die Installateure sind also gefordert, die Einschätzungen vorzunehmen und die rich(dk) tigen Massnahmen umzusetzen.

Fehlerstrom-Schutzeinrichtung für Festplatzinstallationen Für einen Dorfverein haben wir eine Festplatzinstallation ausgeführt. Die Zuleitung führte ab einer Transformatorenstation über 100 m auf einen ersten Baustromverteiler. Von dort haben wir verschiedene kleinere Verteiler erschlossen. Die Zuleitung haben wir mit einem PUR-Kabel 5 × 50 mm2 ausgeführt und in der Transformatorenstation an ein freies 160-A-Element angeschlossen? Die Abgänge ab dem ersten Baustromverteiler waren alle mit einer FehlerstromSchutzeinrichtung geschützt. Das unabhängige Kontrollorgan beanstandete bei der Abnahmekontrolle, dass am Speisepunkt der Installation die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung fehlte. Auf unser Nachfragen gab er den Artikel 7.40.4.1.1.3 der NIN an und wir mussten eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung nachrüsten. Im erwähnten NIN-Artikel steht tatsächlich, dass für temporär errichtete Anlagen an der Speisestelle eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom von ⱕ 300 mA eingebaut werden muss. Mir war aber die ganze «Festnacht» hindurch nicht wohl dabei. Eine Abschaltung dieser an der Speisestelle angeordneten Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, also in der Transformatorenstation, hätte die gesamten Besucher im Dunkeln gelassen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn einige dadurch in Panik geraten wären. Gibt es aus der Norm tatsächlich keine andere Lösung (R. B. per E-Mail) Als Verantwortlicher dieser temporären Installation hätte ich wohl dieses Fest auch nicht ausgelassen geniessen können. Dass die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung am Speisepunkt einer solchen Installation zur Auslösung kommen kann, ist absolut möglich. Auch wenn, wie in der NIN verlangt eine zeitverzö-

gerte oder selektive FehlerstromSchutzeinrichtung eingebaut wird, kann eine Auslösung, hervorgerufen von kapazitiven Ableitströmen nicht ganz ausgeschlossen werden. Eine Abschaltung einer ganzen solchen temporären Installation kann weitere Gefahren herbeirufen. Dies liegt wohl nicht im Sinne der NIN. Zusätzlich zur NIN liefert das SEV-Info 2079 nützliche Hinweise zur Ausführung solcher Installationen. Das SEV-Info berücksichtigt die Umstände, dass gerade bei grossen temporären elektrischen Installationen der Einsatz einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung an der Speisestelle nicht sinnvoll oder sogar gefährlich sein kann. Dementsprechend kann auf den Einsatz einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung verzichtet werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden: Am Ende der Leitung muss der Kurzschlussstrom genügend gross sein um die vorgeschaltete Überstrom-Schutzeinrichtung im Fehlerfall innert 5 s abzuschalten. In Ihrem Fall heisst das, dass am Ende der Leitung, also im ersten Baustromverteiler der Kurzschlussstrom von ca. 1000 A erreicht werden müsste. Dieser Wert richtet sich nach dem Auslösediagramm des Herstellers der Überstrom-Schutzeinrichtung. Es lohnt sich natürlich, bereits vor der Installation kurz zu berechnen, ob die Forderung am Ende mit dem gewählten Querschnitt eingehalten sein wird. Ist dies nicht der Fall, kann bereits jetzt geprüft werden, ob die Absicherung kleiner gewählt oder der Querschnitt höher dimensioniert werden kann. Eine nächste Forderung ist, dass die Gefahr eines Schutzleiterunterbruches klein ist. Bei einem Querschnitt von 50 mm2 kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Gefahr eines Schutz-

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leiterunterbruches sehr klein ist. Zudem gibt das SEV-Info vor, dass die Leitung «wie ortsfest» verlegt ist. Diese Forderung ist nicht ganz eindeutig und lässt auch einen Interpretationsspielraum offen. Es geht hier hauptsächlich darum, dass dieses Kabel vor mechanischen Beschädigungen geschützt ist. Möchte man nun also bei einer solchen Installation an der Speisestelle auf die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung verzichten, ist vor allem dieser genannten Forderung Beachtung zu schenken. Mit der Wahl des PUR-Kabels sind wir bezüglich den mechanischen Beanspruchungen bereits auf der guten Seite. Wichtig zu beachten ist, dass die Leitung ausserhalb der Besuchermassen geführt wird. Auch Strassen- und Wegübergänge sind mit einer sinnvollen Leitungsführung sicher zu machen. Die zwei letzten Forderungen sind in ihrem Fall auch erfüllt, nämlich, dass der Anschluss durch Elektrofachleute mit Installationsbewilligung ausgeführt werden muss und die vorgeschaltete Überstrom-Schutzeinrichtung einen Bemessungsstrom ⱖ32A (pn) aufweisen muss.

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Kontrollbericht ohne konkrete Mängelbeschreibung Wir haben den Kontrollbericht einer periodischen Kontrolle mit dem Auftrag um Mängelbehebung erhalten. Im Bericht steht bei einigen Räumen, dass der Zugang zur Kontrolle nicht möglich war, und wir als Installateure diese im Zuge der Mängelbehebung selber kontrollieren müssten. Ebenso konnte offensichtlich keine Isolationsmes-

sung durchgeführt werden. Ist das so korrekt? (G. T. per E-Mail) Die Kurzform der Antwort lautet: Nein, das ist nicht korrekt! Die aktuelle NIV und die bekannte Rechtsprechung setzen auf die Unabhängigkeit der Kontrollorgane. Noch nach NIV 1989 führten die Netzbetreiberinnen periodische Kontrollen durch. Bei diesen Kontrollberichten wurde der zitierte Satz «...war anlässlich der Kontrolle nicht zugänglich..» hin und wieder verwendet und so mussten, oder konnten (je nach Auffassung…) die Installateure diese Teile während der Mängelbehebung noch prüfen und allfällige Mängel direkt beheben. Heute gilt: Wer kontrolliert, installiert nicht und umgekehrt (betrifft nicht die innerbetriebliche Schlusskontrolle). Eine unabhängige Kontrolle gewährt dem Eigentümer, dass die Sicherheit und das Einhalten der Normen überprüft werden und nicht wirtschaftliche Interessen des Kontrollierenden das Ergebnis der Kontrolle beeinflussen. Der Installateur behebt die Mängel, führt die für die Schlusskontrolle nötigen Messungen und Prüfungen durch und meldet die Fertigstellung dem Kontrollorgan. Es wäre ein schlechtes Zeugnis für das Kontrollorgan, wenn anlässlich der Mängelbehebung noch weitere, gravierende Mängel auftauchen. Eine Nachkontrolle nach der Mängelbehebung ist nicht zwingend und liegt im Ermessenspielraum des Kontrollorgans. Das Thema Isolationsmessung ist natürlich bei periodischen Kontrollen immer ein gerne dis-

kutiertes, muss man doch dafür die Stromversorgung unterbrechen. Damit das klappt, braucht es einen organisatorischen Aufwand, man muss Termine festlegen und evtl. weitere Massnahmen in die Wege leiten. Verpasst das Kontrollorgan dies, liegt die Versuchung nahe, diesen Aufwand weiter zu delegieren. Dies ist ebenfalls nicht korrekt. Übrigens sind genügende Isolationswerte für jeden Stromkreis auszuweisen, nur einen tiefen Wert am Anschlussüberstromunterbrecher zu bemängeln ist fachlich inkorrekt (dk) ■ und nicht aussagekräftig. david.keller@elektrotechnik.ch pius.nauer@elektrotechnik.ch

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erforderlichen Informationen bereit, mit denen sie Projekte zur Energieeinsparung ermitteln und priorisieren können. Über einen auf dem Bildschirm angezeigten Assistenten können die Intervalle eingerichtet werden. Das Gerät verfügt über höchste Sicherheitsspezifikation der Messkategorien CAT IV 600 V/CAT III 1000 V), es kann direkt über den gemessenen Stromkreis versorgt werden, ohne dass eine zusätzliche Steckdose erforderlich wäre. Für schnelle Datendownloads auf PCs oder herkömmliche USB-Sticks verfügt es über zwei USB-Anschlüsse. Die mit dem Fluke 1730 protokollierten Daten können in die Fluke Energy Analyze Software zur weiteren Verarbeitung und Archivierung importiert werden.

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optimale Kühlung erfahren, die Lebenserwartung liegt über 30 000 Stunden. Die Farbtemperatur beträgt rund 6200 K, die Abstrahlung erfolgt mit 120 °. Erhältlich beim VESGrossisten. Elbro AG 8162 Steinmaur Tel. 044 854 73 00 www.elbro.com

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HEMAG-CAD – Plan- und Schemazeichnen einfach gemacht für den Elektriker

Das ideale Planungswerkzeug für Elektriker, die dank der einfachen Bedienung ihre Pläne und Schemas in kurzer Zeit selbst zeichnen. Dank den praxisbezogenen Filmanleitungen und der kostenlosen Starthilfe, kann jedermann einfach, preiswert und sauber sofort ohne Schulung zeichnen! DWG, DXF, PDF, JPG und sogar eingescannte Bilder lassen sich problemlos einmessen und sofort bearbeiten. Mehrfarbige Pläne können per Klick in ein Schwarzweissbild umgeschaltet

werden. Der Grundriss lässt sich stufenlos heller machen und in einem x-beliebigem Massstab und Format ausdrucken. Praktische Funktionen: • Leitungsfang an Symbolen • meistverwendete Symbole als Favoriten abspeichern • Symbolgrösse veränderbar • Eigene Symbole erstellen • Symbole mehrfach einfügen • automatisches Verteilen und Kopieren von Symbolen • Bemassung und Beschriftung • Radieren in Plan/Schema • Installation von Plan abheben

Stromversorgung: Hoher Wirkungsgrad

Die Schaltnetzteile der Serie PSM, die von 10…120 W mit 12 oder 24 VDC erhältlich sind, werden jetzt ergänzt durch das Modell PSM 6, Breite-6-Modul, mit 120 W/24 VDC. Diese Serie ist nach dem quasi-resonanten Flyback-Konverterprinzip aufgebaut und hat einen hohen Wirkungsgrad und eine minimale Leerlaufleistung

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(Standby). Die Geräte der PSM-Serie sind für Anwendungen in der Haus-, Gebäude- und Industrieautomation entwickelt worden. Sie werden hauptsächlich in der Elektroverteilung, wo eine hohe Zuverlässigkeit gefordert wird, eingesetzt. Die Ausgangsspannung des neuen Modells wird in einer Toleranz von ± 3 % geregelt, bei Lastvariationen von 0– 100 % und bei Netzspannungsschwankungen von bis zu ± 10 %. Das Gerät läuft auch mit schwierigen Lasten sicher an.

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• Spiegeln von Installationen • Symbole und Leitungen separat nach Layer ein- und ausblenden • Vorlageplan einblenden um Installationen zu kopieren oder um Steigzone zu planen • div. Pfad- und Raumvorlagen • Symbole und Klemmen werden automatisch nummeriert • Einzelne Seiten als Vorlage speichern und einfügen • Mengenlistenexport in Excel • Lieferantenbilder dxf, jpg usw. in Plan und Schema einfügen • Druckvorschau mit direktem Speichern als PDF-Datei • automatisches Update Mit «Bauherrenansicht ein/ aus» wechseln alle Symbole im Plan auf ein für Kunden verständliches Bild. Alles was auf dem Bildschirm ist, kann fotografiert und im Plan oder Schema eingefügt werden. HemagKunden wird kostenlos ein

Plankopf mit Logo erstellt. Wenn bei einem Umbau kein Plan vorhanden ist, lässt sich dieser problemlos zeichnen mit Wänden, Türen und Möbeln. Sie können die Gesamtlösung für Plan + Schema kostenlos testen. So kann sich jedermann von der Einfachheit überzeugen. Sie testen die Software als Vollversion mit allen Funktionen inklusive Ausdrucken! Die HemagCAD ist als Einzel- oder Netzwerkversion erhältlich. Die Lösung kann gekauft oder als preiswertes Lizenzmodell inklusive Support benutzt werden. Die Grundlizenz ist bereits ab Fr. 615.– erhältlich. Neu auch in Französisch und Italienisch. Heinz Martin AG 4144 Arlesheim Tel. 061 545 99 00 www.hemag.ch info@hemag.ch

Neue Photovoltaik-Anschlusstechnik Phoenix Contact bietet nun eine Anschlussbox für die BauwerkintegriertePhotovoltaik (BIPV) an. Das einpolige Anschlusselement ist das dritte Mitglied der Produktfamilie Sunclix für die BIPV und ist durch seine adaptierbare Breite leicht in Isolierglasmodule zu integrieren. In Verbindung mit den MiniaturDC-Steckverbindern und der Diodenbox gegen inverse Stringströme, verschwindet das komplette Anschlusssystem im Fenster- bzw. Fassadenrahmen und somit aus dem sichtbaren Bereich. Dies stellt neue Möglichkeiten für Architekten und Gebäudeplaner dar. Die Anschlussdose wird im selben Zug wie das Isolierglasmodul versiegelt und ist für Ströme und Spannungen von bis zu 15 A und 1000 V ausgelegt. Mit dem

Produktprogramm Sunclix für die BIPV bietet Phoenix Contact nun ein durchgängiges Anschlusssystem von der Anschlussdose bis hin zur Feldverkabelung an.

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Stecken – drehen – Strom! Der schnellste crimpfreie Steckverbinder für Photovoltaik-Anla-

gen. Schneller ist besser. Das gilt auch für die Verkabelung von Solaranlagen. PV-Stick überzeugt durch funktionales Design bis ins Detail; er entspricht der Norm DIN EN 50521 und ist TÜV geprüft. Weidmüller hat ein breites Spektrum an innovativen und zuverlässigen Komponenten für die Installation von Photovoltaikanlagen in seinem Portfolio. Mit dem PV-Stick bietet

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Funktionalitäten kann jeder Raum gestaltet, Akzente gesetzt und jede Stimmung hergestellt werden. Dabei überzeugen neben dem erweiterten Sortiment der namhaften Hersteller auch die attraktiven Preise. Den erstklassigen Service runden die kompetente Beratung des Verkaufs-Innendienstes und nicht zuletzt die hohe Verfügbarkeit ab. Als Arbeitsinstrument eignet sich der Katalog aber nicht nur inhaltlich, sondern auch praktisch. Weitere Publikationen zum Thema Licht sind die Wohnraumleuchten- und die Weihnachtsbeleuchtungs-Broschüre. Alle Kataloge können bestellt werden unter www.w-f.ch.

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Universaldimmer Das Dimmen von Lampen, kombiniert mit Soft-Ein und Soft-Aus, verlängert deren Lebensdauer beträchtlich. Dies gilt auch für die stufenlos dimmbaren Energiesparlampen. Nur Universal-Dimmschalter mit der Kennzeichnung AUTO erkennen automatisch die angeschlossene Last und stellen ihre Dimmfunktion dementsprechend ein. Andere Dimmer müssten bei einem späteren Wechsel zu Leuchten mit anderer Lastart ebenfalls ausgetauscht werden. Nur Universal-Dimmschalter mit der zusätzlichen EC- (Energiesparlampen) und LC- (LED) Kennzeichnung haben die entsprechenden Comfort-Stellungen. Eltako-Universaldimmer sind in drei unterschiedlichen Bauarten erhältlich: Reihen-Einbaugeräten (REG), EinbauKomponenten für Unterputzdosen und Funk-Schnurdimmer mit batterieloser EnOcean Funktechnik.

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PV-Stick mit Push-in-Anschluss

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Treppenlichtautomat 16 A Einen potentialfreien Wechselkontakt für eine Belastung von 4000 VA (16 A /250 V AC1) hat der Treppenlichtautomat

TLA-1 von Relmatic. Er schaltet durch Tastendruck für die voreingestellte Zeit von 0,5 … 10 min. ein. Trotz Tastenblockierung mit einem Streichholz schaltet der TLA-1 nach Ablauf der Zeit wieder aus. Durch einen wiederholten Tastendruck wird die Einschaltdauer der Beleuchtung jeweils um die voreingestellte Zeit verlängert. Taster mit Glimmlampen können bis zu einer Belastung von max. 20 mA angeschlossen werden. Am Gerät selbst lässt sich über den Frontschalter die Beleuchtung auf Dauerlicht schalten. Die schlanke Bauweise von 17,5 mm (1TE) ermöglicht eine potentialgetrennte Beleuchtungssteuerung auf kleinstem Raum.

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Veranstaltungen

Leistungsschau der Elektrobranche Vom 14. bis 15. Mai 2014 geben in der BernExpo rund 80 Aussteller einen kompakten Überblick über Produkte und Serviceleistungen aus der Kommunikations-, Gebäude, Licht- und Installationstechnik. Die Electro-Tec hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Die Besucherzahlen stiegen seit der ersten Durchführung 2004 um einen Drittel auf 1800 Besucher und die Zahl der Aussteller hat sich in dieser Zeitspanne mehr als verdoppelt. So wurde die ursprüngliche Ausstellungsfläche von 2000 schrittweise 5000 m2 erhöht. Mit der zeitlichen Verschiebung von März auf Mai wird gemäss Martin Wahlen, Schweizerische Elektro-EinkaufsVereinigung eev, ein grosses Ausstellerbedürfnis erfüllt. Damit bietet sich vermehrt die Gelegenheit, Produktneuheiten nach der Light + Building auch an der Electro-Tec zu präsentieren. Das Format als Fach- und Messetage bildet dazu eine ideale Plattform. Der Standort Bern schafft zudem auch den Brückenschlag zur Romandie. Drei Sessions mit je drei Fachseminaren pro Tag bieten den idealen Rahmen für einen ergänzenden und vertiefenden Wissens-

transfer. Damit bildet die Electro-Tec für Aussteller, Elektroinstallateure, Gebäudetechniker, Licht- und Elektroplaner, Fachschulen, institutionelle Bauherren, Facility Manager, Telematiker und Netzwerktechniker eine abgerundete und kompakte Informations- und Kontaktplattform. Die Electro-Tec wird von einem starken Netzwerk mitgetragen. Veranstal-

terin und Organisatorin ist die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev. Die Firmen Feller, Hager, Legrand, Philips und die Wilhelm Sihn AG engagieren sich als Leadingpartner. Das Patronat übernimmt der Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI). www.electro-tec.ch

Messe mit Kongress für Fachleute und Private 21. bis 24. November 2013 BERNEXPO, Bern Bau | Holzbau Energieeffizientes Bauen | Modernisieren Minergie® | Minergie-A® | Minergie-P ® | Plusenergie-Gebäude | Passivhaus | GEAK Erneuerbare Energien | Energie-Speicher Neu: Bad | Badewelten | Küchen | Innenarchitektur TRÄGER

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Vom 21. bis 24. November fokussiert die BauHolzEnergie-Messe 2013 auf Themen zur Energiewende. Die Messeorganisatoren, Wissenschafter der Berner Fachhochschule (BFH) präsentierten kürzlich Kompetenzen und Möglichkeiten. René Graf vom Departement Architektur, Holz und Bau (AHB) wies darauf hin, dass an der BFH Wissen und Praxis auf dem Gebiet der Energie, des Bauens und des Holzes verknüpft werden. Der Fachbereich Holz am Standort Biel habe sich zu einem internationalen Kompetenzzentrum entwickelt. Laut Peter Schürch, AHB, lägen heute zeitgemässe Definitionen zur nachhaltigen Entwicklung vor und dies sei Motivation genug, um Ideen in der Architektur und im Städtebau zu zu realisieren.

Es gebe verschiedene Anforderungen, wie Zukunftsfähigkeit, ökonomische Leistungsfähigkeit und LebenszyklusBetrachtungen, die Projekte für Investoren und die Nutzer wirtschaftlich tragbar machten. Für Norman Urs Baier, Institut für mechatronische Systeme BFH, steht fest, dass die Regelungstechnik keine Probleme schaffe, sondern nach Lösungen suche. Das sei der Grund, warum viele Probleme nicht optimal gelöst würden. Oft werde eine fachlich-technische Lösung erarbeitet, um das regelungstechnische Problem zu umgehen. Seit über 20 Jahren forscht das Photovoltaik-Labor der BFH in Burgdorf, wie effiziente, sichere und wirtschaftliche Photovoltaik-Systeme gebaut und betrieben werden. Daniel Gfeller zeigte die

Möglichkeiten des Photovoltaik-Labors auf, um die Energiestrategie des Bundes wirkungsvoll unterstützen zu können. Das Labor leistet einen wesentlichen Beitrag zur künftigen Nutzung der Photovoltaik als Teil einer sicheren, wirtschaftlichen Stromversorgung. Dabei spiele die Ausbildung von Fachleuten eine wesentliche Rolle.

www.bauholzenergie.ch

GNI-Seminar: Grösste LED-Fläche der Schweiz? Das Licht ist ein essenzielles Element um Ausstellungsobjekte wie Kunstwerke perfekt in Szene zu setzen. Die Sammlung der Abegg-Stiftung umfasst Textilien und andere Kunstgegenstände aus Europa, dem Vorderen Orient und dem Gebiet der Seidenstrassen. Die Textilsammlung ist weltweit bekannt. Ihr Spektrum reicht vom 4. Jahrhundert vor Christus bis um 1800. Zu den berühmtesten Stücken gehören grossformatige Wandbehänge aus dem spätantiken Ägypten sowie europäische Stoffe und Kirchengewänder vom 12. bis 18. Jahrhundert. Damit diese wertvollen Stücke ohne Schaden belichtet werden können, braucht es Lösungen die weit über die konventionelle Technik gehen. Die Leuchtdecke des Museums der Abegg-Stiftung in Riggisberg gilt als exemplarische technische Lösung – mit einer Fläche von ca. 1600 m2, gehört diese zu den grössten der Schweiz. Mehr über diese interessante Anwendung, die Wahl der Komponenten und die Steuerung erfahren Teilnehmer beim GNI-Feierabendseminar vom 6. November 2013, ab 16 Uhr, in der Abegg-Stiftung in Riggisberg. www.g-n-i.ch/Veranstaltungen

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Veranstaltungen

BauHolzEnergie-Messe: Energiewende realisieren


Veranstaltungen

Veranstaltungen und Weiterbildung GNI-Feierabendseminar • 6. 11. 2013 LED-Beleuchtung Abegg Stiftung Riggisberg www.g-n-i.ch/Veranstaltungen Sicherheit 2013 • 12.–15. 11. 2013, Messe Zürich www.sicherheit-messe.ch BauHolzEnergie-Messe • 21.–24. 11. 2013, BernExpo, Bern www.bauenergiemesse.ch Topmotors Workshop • 25. 11. 2013 Effiziente Riemen und Getriebe, Glockenhaus Zürich www.topmotors.ch Schweizerischer Stromkongress • 13./14. 1. 2014, Kursaal Bern www.stromkongress.ch Swissbau • 21.–25. 1. 2014, Messe Basel www.swissbau.ch Schweizer Planertag • 25. 2. 2014, Kongresshaus Zürich www.haustech-planertag.ch Electro-Tec 2014 • 14./15. 5. 2014, Bern Expo www.electro-tec.ch

Innovationsforum Energie • 27./28. 3. 2014, Zürich www.innovationsforum-energie.ch Distrelec • 16. 11. Thermografie, Grundlagen • 21. 11. Thermografie, Anwendungsmöglichkeiten • 21. 11. Energiesparförderung Infoveranstaltung • 13. 11. Automation mit LOGO! Grundkurs • 14. 11. LOGO! Advanced Workshop • 15. 11. SPS SIMATIC STEP 7 basic V11 Grundkurs www.distrelec.ch(Info Center, Seminare), info@distrelec.com electrosuisse Oktober/November/Dezember: • 23. 10. Workshop Sicheres Laden von Elektrofahrzeugen • 31.10./6./19.26.11. Forum für Elektrofachleute • 4./5. 11. Photovoltaikkurs für den Elektroinstallateur • 6./7., 13./14., 20./21./22. Anschlussbewilligung nach Art. 15 NIV-Prüfungsvorbereitung • 6./7., 13./14., 20./21./22. Bewilligung für Installationsarbeiten an besonderen Anlagen nach Art. 14 NIV-Prüfungsvorbereitung • 7. Installationsverteiler für die Bedienung durch Laien

• 12./13. EN 614391 NiederspannungsSchaltgerätekombinationen • 13. Nothilfe-Wiederholungskurs • 14. Nothilfe-Grundkurs • 19./20. Workshop Messen mit Multimeter und NIV-Installationstester • 20./28. Schaltberechtigung – Grundkurs • 21. Wiederholungskurs für Elektrokontrolleure/Sicherheitsberater • 21. EN 60730 Regel-und Steuergeräte • 21./22., 28./29. 11. + 2./3./4. 12. Anschlussbewilligung nach Art. 15 NIV • 21./22., 28./29. 11. + 2./3./4. 12. Bewilligung für Installationsarbeiten • 25. 11.+ 4. 12. Arbeiten unter Spannung – Grundkurs • 26. Schaltberechtigung – Wiederholungskurs • 26. NIN 2010 • 26./27./28. 11. + 3./4./5. 12. Betriebselektrikerbewilligung nach Art. 13 NIV-Prüfungsvorbereitung www.electrosuisse.ch/weiterbildung Energie-cluster • 9./15./22. 1., 7. 2. 2014 Tageskurs «Auf dem Weg zum PlusenergieGebäude» www.energie-cluster.ch Feller AG, Horgen • 29. 11. zeptrion – Elektronisches Schaltsystem • 27. 11. Bewegungs- und Präsenzmelder • 6. 11., 10. 12. Multimediasysteme

Zum Frühlingssemester ins Studium der Elektrotechnik starten An der Hochschule Luzern – Technik & Architektur hält der Lenz bereits am 17. Februar 2014 Einzug, dann nämlich startet das Frühlingssemester. Interessierte können individuell wählen, ob sie zu diesem Zeitpunkt ihr Studium aufnehmen oder im Herbst starten wollen (15. September 2014). Diese Möglichkeit gilt auch für den Studiengang Elektrotechnik. Mit dieser Ausbildung können Absolventen/-innen im gesamten technischen Bereich tätig sein – von der System- und Schaltungsentwicklung bis zur Projektleitung beim Bau eines Solarkraftwerks. Die Studierenden können zwischen zwei Vertiefungsrichtungen wählen: • Energy Systems • Automation & Embedded Systems • Signal Processing & Communication Systems Möglich ist ein Studienstart auf den 17. Februar 2014 ausserdem in den folgen-

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Ob im Februar oder im September: Der Einstieg ins Bachelor-Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur kann individuell gewählt werden.

den Studiengängen: Informatik, Maschinentechnik, Wirtschaftsingenieur/ Innovation, Architektur, Bautechnik, Gebäudetechnik sowie der englischen Studienrichtung Business Engineering Sustainable Energy Systems. Weitere

Informationen sind auf der nachstehenden Website, bachelor.technik-architektur@hslu.ch oder per Telefon (+41 41 349 02 07) erhältlich. www.hslu.ch/technik-architektur


iBricks Kursprogramm • 24. 10. Automation Server Basis Kurs (2 Tage, 9–17 Uhr) • 7. 11. AS Aufbaukurs Multimedia (9–17 Uhr) • 8. 11. AS Aufbaukurs Sicherheit und Kommunikation • 31. 10. Starter-Kurs Haus- und Gebäudeautomation • 1. 11., 20. 12. Evaluationskurs für Bauherren (13.30–17.30 Uhr) www.iBricks.ch/Kurse LonMark Schweiz • 24./25. 10. 2013, LON-Planerkurs • 11.–15. 11. 2012, Systemintegratorenkurs • 21. 11. 2013, LON-Grundlagenkurs, Rothrist

• 28. 11. 2013, Refresherkurs www.lonmark.ch Otto Fischer AG • 31. 10. 2013, Licht, Ramada Hotel, Solothurn • 28. 11. 2013, Gebäudeautomation, Hotel Unione, Bellinzona • 12./13., 26./27. 11. Solar basic • 24. 4. 2014, Gebäudeautomation, Au Parc Hotel, Fribourg • 27. 2. 2014, e-Mobility, Forum Ried, Landquart • 12. 6. 2014, Solar, Radisson Blu, Luzern www.ottofischer.ch/events

• 7./8., 21. 1. 2014 Sicherheitssysteme Trockenlöschung • 4., 18., 25. 3. 2014 Sicherheitssysteme RWA • 7. 11. 2013, Elektroschema lesen (Wiederholungskurs) • 11. 11. 2013, 16. 6., 10. 11. 2014 Telematik-Spezialist (3 × 1 Woche) • 13. 1. 2014–20. 3. 2015, TelematikProjektleiter • 17. 3.–28. 11. 2014 Elektroinstallateur • 2. 5. 2014–29. 5. 2015 Gebäudeautomatiker HGA www.stfw.ch/kursangebote (Höhere Fachschule HF)

Siemens Schweiz AG • 4.–6. 11. 2013 Simatic HMI • 18.–22. 11., 2.–6. 12. 2013 Drives www.siemens.ch/sitrain

Aktuelle Veranstaltungshinweise unter «Agenda» und «Veranstaltung» auf www.elektrotechnik.ch

STFW Winterthur • 7./8. 11. 2013 Sicherheitssysteme EMA • 4./5. 12. 2013, 24.–27. 1. 2014 Sicherheitssysteme ZKS

VERMISST! Ich bin ein Kleidergeschäft und vermisse meinen TV-Spot. Das letzte Mal habe ich ihn bei der Schnittabnahme gesehen. Er ist ca. 45 Sekunden lang, spielt in einem Warenhaus und ist sehr lustig. Haben Sie ihn irgendwo gesehen? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

076 702 07 34 Ein Inserat lässt Ihre Werbung nie im Stich. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Luca Schneider, Havas Worldwide Zürich und Sebastian Eppler, Y&R Group Switzerland. www.Das-kann-nur-ein-Inserat.ch

Als Repertoiretheater mit eigenem Sängerensemble, dem Ballett Zürich und dem Orchester Philharmonia Zürich bietet das Opernhaus mit rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen sowie philharmonischen Konzerten unter Mitwirkung weltweit führender Solisten, Dirigenten, Choreografen und Regisseure einen vielseitigen Spielplan. Unter der Leitung von Intendant Andreas Homoki, Generalmusikdirektor Fabio Luisi und Ballettdirektor Christian Spuck steht das Thema «Öffnung» über den Aktivitäten des Hauses. Öffnung für neue künstlerische Handschriften, für neue Publikumsschichten, für Kinder und Jugendliche, aber natürlich auch für das bisherige Publikum des Opernhauses Zürich. Wir suchen per 1. Februar 2014 oder nach Vereinbarung eine/n erfahrene/n

Elektroniker/in Beleuchtungswerkstatt (100%) In dieser abwechslungsreichen, selbstständigen und verantwortungsvollen Position werden Sie insbesondere mit der Installation, Programmierung und Wartung von Lichtanlagen, dem Analysieren und Reparieren von intelligenten Lichtsystemen sowie der Reparatur und Wartung von LED-Lichtkomponenten und der lichttechnischen Anlagen betraut. Wir wenden uns an Bewerber/innen, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen: • Abgeschlossene Berufsausbildung als Elektroniker/in sowie mehrjährige Berufserfahrung in ähnlichem Aufgabenbereich sind unerlässlich • Fähigkeiten der Feinmechanik notwendig • Kenntnisse im Bereich der Lichttechnik und der Steuerungstechnik • Handwerkliches Geschick und gute körperliche Konstitution • Einschlägige Berufserfahrung an einem Theater von Vorteil • Visuelles Auffassungsvermögen • Selbstständige Arbeitsweise, grosses Verantwortungsbewusstsein Wenn Sie ausserdem flexibel und belastbar sind, gerne im Team arbeiten, auch in hektischen Zeiten nicht die Übersicht verlieren und Bereitschaft zur stetigen Weiterbildung mitbringen, sind Sie unser/e Wunschkandidat/in. Eine attraktive Tätigkeit im aussergewöhnlichen, abwechslungsreichen Arbeitsumfeld eines multikulturellen Betriebes erwartet Sie. Schriftliche Bewerbungen bitte bis spätestens 31. Oktober 2013 an: OPERNHAUS ZÜRICH AG Monica Varallo, Personalassistentin, Falkenstrasse 1, CH-8008 Zürich

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Projektleiter Berufsbildung Hauptaufgaben dieser neuen Stelle sind: • Auskünfte zu allen Gebieten der Grund- und Weiterbildung erteilen • Führen von Projekten der Berufsbildung, der Berufsund Höheren Fachprüfungen, Berufsmeisterschaften, der Nachwuchsförderung • Mitarbeit in Fachgruppen • Gestalten von Präsentationen und Lehrmitteln für Veranstaltungen • Organisation von und Mitarbeit an Anlässen und Messen Voraussetzungen: Sie verfügen über eine Grundbildung als Elektroinstallateur EFZ oder Elektroplaner EFZ und eine Weiterbildung zum Elektro-Projektleiter mit eidg. Fachausweis oder als Dipl. Elektroinstallateur. Zusätzlich besitzen Sie mehrere Jahre Berufserfahrung in der Installation und/oder Planung. Sie verfügen über gute EDV-Anwenderkenntnisse, beherrschen die deutsche Sprache und besitzen gute Kenntnisse in Französisch und/oder Italienisch. Eine selbstständige, zielstrebige Arbeitsweise und unternehmerisches Handeln sind für Sie selbstverständlich. Wir bieten fortschrittliche Anstellungsbedingungen und ein gutes Arbeitsklima. Es stehen Ihnen moderne Arbeitsmittel und eine professionelle Infrastruktur zur Verfügung. Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen Erich Schwaninger, Leiter Berufsbildung, gerne zur Verfügung (Tel. 044 444 17 20). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie an: VSEI Zentralsekretariat, Erich Schwaninger, Limmatstrasse 63, 8005 Zürich

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Teamleiter Elektro / 100 % Ihre Aufgaben Als Teamleiter Elektro führen Sie unser kleines Team von Instandhaltern und Servicetechnikern und sind für den reibungslosen Ablauf von Inspektionen und Wartungen von Elektroinstallationen, Sicherheitseinrichtungen sowie Elektrogeräten verantwortlich. Sie koordinieren und planen sämtliche Instandhaltungen und stellen die Energieversorgung für das gesamte Spital sicher. Zudem gehören die periodischen Kontrollen der Installationen sowie das Bearbeiten von verschiedenen Projekten im Bereich Elektro zu Ihren Aufgaben. Sie bringen mit • Berufsabschluss als Elektroinstallateur • Angefangene oder bereits abgeschlossene Weiterbildung zum Elektro-Sicherheitsberater, Elektro-Kontrolleur / Chefmonteur oder im Bereich Instandhaltung • Einige Jahre Berufserfahrung • Kenntnisse in der Gebäudeautomation (GLS) sowie im Unterhalt von Sicherheitsanlagen • Flexibilität, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und Dienstleistungsorientierung • Gute PC-Kenntnisse • Bereitschaft für Wochenend- und Pikettdienst Wir bieten Eine ausführliche Einarbeitung in das Aufgabengebiet sowie zeitgemässe Anstellungsbedingungen mit 5 Wochen Ferien runden unser Angebot ab.

Der Verband für Stark- und Schwachstrominstallationen, Telekommunikation, IT- und Sicherheitsinstallationen, Anlagenbau, Gebäudetechnik. – www.vsei.ch

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Das Kinderspital Zürich ist das grösste pädiatrische Zentrum der Schweiz und erbringt mit seinen rund 2’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anspruchsvolle Dienstleistungen in der stationären Akutmedizin, im Notfall, in der Rehabilitation sowie im ambulanten Bereich.

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Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Daniel Anderegg, Leiter Technischer Dienst, Tel. 044 266 78 91 gerne zur Verfügung.

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102 | Elektrotechnik 10/13

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte über unser Online-Tool www.kispi.uzh.ch/jobs an: Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung, Monika Wirth, Bereichspersonalleiterin.


ISSN 1015-3926 64. Jahrgang 2013 Druckauflage: 7000 Exemplare Auflage: 5288 WEMF 2009 Kontakt Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Herausgeberin AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50 Fax +41 (0)58 200 56 51 Geschäftsführer Christoph Marty Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan Redaktion Elektrotechnik, Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau redaktion@elektrotechnik.ch Chefredaktor Hansörg Wigger, Tel. +41 (0)58 200 56 34 Redaktor Raymond Kleger, Tel. +41 (0)52 765 22 53 Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Rico De Boni, David Keller, Pius Nauer, Hans R. Ris, Marcel Schöb, Erich Schwaninger, Rüdiger Sellin COPYRIGHT Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Leitung Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04

Aastra Telecom Schweiz AG 79 amag Retail Schinznach-Bad 47 Arocom AG 3 Asera AG 22 BauHolzEnergie 98 BKW Energie AG 89, 94 Brelag Systems GmbH 56 Bugnard SA 45 Bütikofer Automobile AG 51 CeCo Ltd. 77 Dehn + Söhne GmbH + Co. KG 69 Demelectric AG 33, 97 Dosteba AG 43 Drahtex AG 82 EEV 72 EHS Elektrotechnik AG 39 e-in ag 30 Elbro AG 95 Electrosuisse 91 Elektro-Material AG 13 Elko-Systeme AG 46 EMU Electronic AG 72, 86 EST I 75 ESYLUX GmbH 31 Esylux Swiss AG 20 FEHR Braunwalder AG 57 Fischer Otto AG US 3 Flextron AG 66 Fluke (Switzerland) GmbH 95 Fluke Deutschland GmbH 32 GMC-Instruments Schweiz AG 41 Hager AG 24 Hauri Max AG 35 Hefti, Hess, Martignoni 83 Heinz Martin AG 96 Hochschule Luzern 99 HS Technics AG 16 Innoxel System AG 54 Jecotec AG 37 Kablan AG 80 Koch René AG 81 Lanz Oensingen AG 46

M. Züblin AG 71 Mediasec AG US 2 Mercedes-Benz Automobil AG 27 Mesatec technische Produkte AG 95 monolicht GmbH 63 Osram AG 25 Pfisterer Sefag AG 65 Phoenix Contact AG 17, 39, 96 Plica AG 7 Proflight AG 61 Puag AG 19 Puls Electronic GmbH 28 Relmatic AG 83, 97 Relux Informatik AG 59 Robert Fuchs AG US 4 Schneider Electric 21 Spline AG 52 SSAM Warenhandels GmbH 62 STF 93 Swisslux AG 67 Technische Berufsschule Zürich 92 Theben HTS AG 2, 5, 55 Tic Beleuchtungen AG 84 TRILUX GmbH & Co. KG 15 Verband Schweizer Medien 101 W. Wahli AG 104 Wago Contact SA 18 Weidmüller Schweiz AG 9, 97 Winterhalter + Fenner AG 85, 97 Zumtobel Licht AG 11

Stellenmarkt

101–102

Titelseite Theben HTS AG

Beilagen SSAM Warenhandels GmbH KNX-BusNews

Anzeigenleitung André Fluri, Tel. +41 (0)58 200 56 27 Sachbearbeitung Verena Müller, Tel +41 (0) 58 200 56 42

Im Text erwähnte Firmen

Leitung Lesemarkt/Online Valentin Kälin Abo-Angebote und -Bestellung: www.fachtitel.ch, abo@elektrotechnik.ch, Tel. +41 (0)58 200 55 68 Preise Jahresabo Fr. 119.–, 2-Jahres-Abo Fr. 208.– (inkl. 2,5% MwSt.) Layout/Produktion Toni Zürcher, AZ Fachverlage AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Axel Wüstmann www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Monatsausgabe ET 11 18. 11. 2013

Anzeigenschluss 23. 10. 2013

Redaktionsschluss 11. 10. 2013

ET 12 16. 12. 2013

Anzeigenschluss 21. 11. 2013

Redaktionsschluss 11. 11. 2013

3M (Schweiz) AG 78 ABB Schweiz AG 8, 38, 68 ABB Technikerschule Baden 77 Adiutec AG 8 Alpiq AG 74 asut 8 BauHolzEnergie AG 99 BMW (Schweiz) AG 64 Bugnard SA 44 Bundesamt für Energie 8 Canoo Engineering AG 8 CKW 83 CRB 8 Dätwyler Schweiz AG 73 DISA Elektro AG 38 Eaton Industries II GmbH 38 EKZ Elektrizitätswerke 69 Electrosuisse 6, 90 ERCO Lighting AG 58 Ericsson AG 73 Feller AG 98 GMC-Instruments Schweiz AG 8 GNI 8, 99 Hager AG 8, 98 Hefti Hess, Martignoni 84 Hochschule Luzern 8, 100 Huber+Suhner AG 8 Jecotec AG 29 Kilchenmann AG 8 KNX Swiss 4, 8

Legrand (Schweiz) AG 98 M. Züblin AG 23 MCH Messe Schweiz 8 Mobility CarSharing Schweiz 69 NSE AG 77 Osram AG 58 Otto Fischer AG 8 Philips AG 98 Proflight AG 60 Puls Electronic GmbH 29 R&M Schweiz AG 81 Renault Suisse SA 64 Rittal AG 8 Scherler AG 8 Schneider Electric 8, 38 Siemens Schweiz AG 8, 29, 74 SIG Service Industriels 68 Sputnik Engineering AG 5 Suva Schweiz 4 Swissgrid AG 74 Swissolar 6 Theben HTS AG 8 Trilux AG 26 TRITEC Services AG 5, 6 VSEI 8, 98 VKF 6 Wilhelm Sihn AG 98 ZHAW 68 Zumtobel Licht AG 8

Elektrotechnik 10/13 | 103

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Vorschau

Themenvorschau Einschaltströme von LED-Lampen Im Anschluss an den Beitrag «LED dimmen» in ET 9/2013 legen wir im nächsten Beitrag den Fokus auf Netzrückwirkungen und Einschaltströme von dimmbaren LED-Retrofitlampen. Diese Themen werden in Zukunft noch heisse Köpfe verursachen, denn bei gehäuftem Einsatz entstehen Probleme (Bild 1).

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Spitzenlastbegrenzung kann sich lohnen Spitzenlastbegrenzung ist keine Erfindung der Neuzeit. Diese wurde schon vor 40 Jahren vom Autor selbst angewendet. In einem Hotel hat sich eine Anlage vermutlich in weniger als zwei Jahren amortisiert. In einer Schreinerei, installiert auf Verlangen des Besitzers, hingegen nur die Mitarbeiter verärgert.

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RCD-Technik in Steckdosen Die NIN 2010 definiert, dass alle Steckdosen bis 32 A für ein- und mehrphasige Systeme, welche zur freizügigen Verwendung bestimmt sind, mit einem Fehlerstromschutz versehen sein müssen. In Räumen mit Badewanne oder Dusche darf bei Renovationen auch weiterhin SIDOS eingesetzt werden (Bild 2). Brandmeldetechnik für den Praktiker Das ständig steigende Bedürfnis an Sicherheit steigert auch den Einsatz von Brandmeldeanlagen. Je nach Gebäudeart und Funktion werden diese von der Vereinigung Kantonale Feuerversicherungen (VKF) vorgeschrieben. Immer mehr Bauherren lassen sich freiwillig eine Brand-

meldeanlage einbauen. Dabei werden nicht immer alle Gebäudebereiche überwacht, sondern nur besonders gefährdete Teile. Der Beitrag zeigt Elektroinstallateuren das Vorgehen bei der Planung und Errichtung. Meist ist der Elektroinstalla-

teur erster Ansprechpartner bei der Erstellung oder bei Anpassungen (Bild 3).

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Elektrotechnik 10/2013  

Elektrotechnik, Automation, Telematik und Gebäudetechnik

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