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Maschine transportieren 1

SCHALTER AM ARMATURENBRETT

1 Schalter: Fern- und Abblendlicht

Kippschalter. Fernlicht und Abblendlicht werden durch den Multifunktionsschalter an der Lenksäule gesteuert. HINWEIS: Frontscheinwerfer leuchten nur bei eingeschalteter Zündung.

2 Schalter: Rundumleuchte

Kippschalter. Zum Einschalten des Blinklichts drücken.

3 Schalter: Nebelschlußleuchte

Kippschalter. Zum Einschalten der Nebelschlußleuchte drücken. Die Nebelschlußleuchte wird nur eingeschaltet, wenn das Standlicht eingeschaltet worden ist.

4 Schalter: Warnblinkleuchten

Kippschalter. Wenn dieser auf EIN gestellt wird, wird die Warnblinkleuchte eingeschaltet (einschließlich der Leuchten auf dem Armaturenbrett).

5 Schalter: Vordere Arbeitsbeleuchtung

Kippschalter. Zum Einschalten der vorderen Arbeitsbeleuchtung drücken. Die Arbeitsbeleuchtung wird nur eingeschaltet, wenn das Standlicht eingeschaltet worden ist.

6 Schalter: Hintere Arbeitsbeleuchtung

(sofern verwendet) Kippschalter. Zum Einschalten der hinteren Arbeitsbeleuchtung drücken. Die Arbeitsbeleuchtung wird nur eingeschaltet, wenn das Standlicht eingeschaltet worden ist.

7 Schalter: Seitliche-/

Auslegerarbeitsleuchtung (sofern verwendet) Kippschalter. Zum Einschalten der Seitliche-/ Auslegerarbeitsleuchtung drücken. 8 Warnleuchte: Servolenkung (sofern verwendet) Zeigt einen zu geringen Druck im System der Servolenkung an. Anhalten und Fehler beheben. HINWEIS: Diese Leuchte brennt bei jedem Startvorgang.

9 Warnleuchte: Bremsfunktion

Zeigt niedrigen Druck im Bremssystem an. Anhalten und Fehler beseitigen. HINWEIS: Nur ab den Maschinen C4D00100 und C5D00100. Die Warnleuchte auf der Gebläseumschaltung ersetzt die Warnleuchte für die Hydrauliktemperatur (Seite 1.10). 10 Schalter: Gebläseumschaltung (sofern verwendet) Kippschalter. (Vgl. Seite 1.22).

11 Schalter: Zündung

(Vgl. Seite 1.17)

SCHALTER AN DER LENKSÄULE

Die Lenksäule ist mit zwei Hebelschaltern ausgerüstet. Der linke Hebel steuert die Getriebefunktionen (siehe Gang Einlegen), während der rechte Hebel Beleuchtung, Scheibenwischer usw. betätigt.

A Lichthupe

Hebel nach oben ziehen (zum Lenkrad), um die Lichthupe zu betätigen.

B Fernlicht EIN

Der Schalter für Scheinwerfer und Begrenzungsleuchten muß auf EIN stehen; dann Hebel nach unten drücken, um das Fernlicht einzuschalten. Die mittlere Arretierung ist das Abblendlicht.

C und D Fahrtrichtungsanzeiger

Der Zündschalter muß auf EIN stehen. Hebel zu sich hinziehen, um nach RECHTS zu blinken, nach vorn drücken, um nach LINKS zu blinken.

E Frontscheibenwischer/ Scheibenwaschanlage

Der Zündschalter muß auf (I) stehen.

Den rechten Hebel drehen, um die gewünschte Wisch-/Waschfunktion auszuwählen.

II Nicht belegt I Scheibenwischer EIN 0 Scheibenwischer AUS Nur Scheibenwaschanlage - bei späteren Modellen wird diese Position durch eine kombinierte Scheibenwasch- und wischeranlage ersetzt.

F Hupe

Der Zündschalter muß auf (I) stehen. Knopf drücken, um die Hupe zu betätigen.

BEDIENELEMENTE AUF DER SEITENKONSOLE

1 Fluchtungsanzeigeleuchten

(siehe “Lenkarten”)

2 Absperrschalter für JoystickAuslegersteuerung

(Siehe “Bedienelemente für Vorsatzgeräte”)

3 Lenkartenschalter

(siehe “Lenkarten”)

4 Schalter Aggressive/Progressive

(Siehe “Gang einlegen”)

5 Wisch-/Waschschalter für Heckscheibe

Kabinenheizung

Das Fahrzeug ist mit einem dreistufigen Gebläse/ Heizung ausgestattet, das beheizte oder unbeheizte Luft liefert. Eine Klimaanlage wird auf Wunsch eingebaut.

6 Heizgebläseschalter - 3-stufig

Dieser Schalter regelt die drei Gebläsedrehzahlen. Funktioniert, sobald der Zündschlüssel auf (I) steht. (Siehe ‘Motor Anlassen und Abstellen’)

7 Schalter Klimaanlage Ein-/Aus

8 Heiztemperaturregelung

Schalter nach rechts drehen, um die Heizung EINzuschalten. Schalter nach links drehen, um die Heizung AUSzuschalten.

HINWEIS: Bevor Sie die Klimaanlage EINschalten, muss zunächst die Heizung AUSgestellt sein.

9 Schalter für hinteres Steuergerät

(Siehe “Bedienelemente für Vorsatzgeräte”)

TELESKOPARM- UND GERÄTETRÄGERSTEUERUNG

Teleskoparm steuern

ACHTUNG Bedienhebel NIEMALS von außerhalb der Kabine betätigen.

ACHTUNG

Teleskoparm oder Last NIEMALS näher als 6 Meter an Stromleitungen heranbringen.

ACHTUNG Vor dem Bewegen des Teleskoparmes stets die Tragkraftdiagramme einsehen und während der Arbeit immer die Überlastanzeige beachten. Das Fahrzeug verwendet einen Zweiachsenjoystick zum Steuern der Funktionen Heben/Senken, Neigen und Aus-/Einfahren.

Teleskoparm heben/senken

A Vorwärts = Teleskoparm senken B Rückwärts = Teleskoparm heben

Geräteträger kippen

C Nach links, um zurückzukippen D Nach rechts, um nach vorne zu kippen Durch diagonales Bewegen des Bedienhebels lassen sich die dargestellten Bewegungen von Teleskoparm und Geräteträger beliebig kombinieren.

Teleskoparm ausfahren/einziehen

Verwendung des am Steuerungshebel angebrachten Rollenschalters.

E1 Nach oben, um den Teleskoparm auszufahren. F1 Nach unten, um den Teleskoparm einzufahren.

BEDIENELEMENTE FÜR VORSATZGERÄTE

Bedienelemente für Vorsatzgeräte

Das Fahrzeug ist standardmäßig mit einem zusätzlichen hydraulischen Steuergerät ausgerüstet, das am Vorsatzgerät angeschlossen ist. Wahlweise kann ein weiteres Steuergerät eingebaut werden.

Joystick-Knöpfe

(A1, A2) Knöpfe für das Standardvorsatzgerät - grün

(A3, A4) Knöpfe für die wahlweisen Vorsatzgeräte vorne - rot.

Hebel G - Trägerneigeverriegelung

Diese Funktion blockiert die Trägerneigefunktion, wodurch die unbeabsichtigte Betätigung verhindert und sicheres Arbeiten auf der Wartungsplattform ermöglicht wird. Zum Verriegeln Hebel (G) hineindrücken und dabei gleichzeitig den Joystick leicht bewegen, bis er seitlich verriegelt ist.

Drehsperrschalter (2) für Joystick/Ausleger:-

Durch Drehen des Schalters von ‘Aus’, Stellung 'A', auf:-

Blockierung der Trägerverriegelungsbolzen

Diese Einrichtung dient dazu, die hydraulisch betriebenen Trägerverriegelungsbolzen festzustellen, um ein zufälliges Entriegeln eines Zusatzgeräts zu verhindern. Um Trägerverriegelungsbolzen zu blockieren, Drehschalter auf Position 'B' stellen.

Verriegelung von Ausleger ein-/ausfahren und den Vorsatzgerätefunktionen

Um die zusätzlichen Bedienelemente für Joystick/Ausleger abzuschalten, sind zuerst Vorder- und Rückräder gerade zu stellen und dann ist der Drehschalter auf Position 'C' zu stellen. Dadurch wird Vorderradlenkung gewählt und die zusätzlichen Funktionen des Joystick/Auslegers werden abgeschaltet.

EINSATZ AUF ÖFFENTLICHEN VERKEHRSWEGEN

In bestimmten Länder ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass beim Befahren öffentlicher Verkehrswege alle Ausleger- und hydraulischen Zusatzfunktionen gesperrt werden müssen. Um alle Auslegerfunktionen zu sperren, Hebel (G) herausziehen und dabei gleichzeitig den Joystick leicht bewegen, bis er vollkommen verriegelt ist, und dann Position ‚ 'C‘ wie oben wählen.

Rückwärtig angebrachte optionale Vorsatzgeräte

Durch Kippschalter (6) gesteuert. (Siehe ‘Hydraulisch betriebene Anbaugeräte’).

Siehe ‘Vorsatzgeräte und Wahlausrüstung’ für die Bedienung und den Anbau eines Vorsatzgeräts.

Die Maschine kann mit drei verschiedenen Lenkarten gefahren werden. Die einzelnen Lenkarten werden über den Schalter (3) zusammen mit den Radfluchtungsleuchten (1) gewählt. ACHTUNG Vor dem Wechsel der Lenkart muss das Fahrzeug vollkommen zum Stillstand gekommen sein!

Die angewählten Lenkarten ergeben folgende Lenkeigenschaften:

A Vorderradlenkung

Beide Vorderräder steuern, die Hinterräder bleiben gerade ausgerichtet. Auf öffentlichen Straßen MUSS diese Lenkart genutzt werden.

B Allradlenkung

Beide Radpaare lenken, so daß Vorder-und Hinterräder den gleichen Wendekreis beschreiben. Diese Betriebsart DARF NICHT auf öffentlichen Straßen genutzt werden.

C Diagonallenkung (Hundeganglenkung)

Beide Radpaare schlagen in die gleiche Richtung ein, sodass das Fahrzeug seitlich versetzt nach links oder rechts in der Diagonalsteuerung fährt. Diese Betriebsart DARF NICHT auf öffentlichen Straßen genutzt werden.

Anwahl der Lenkart

ACHTUNG Vor dem Wechsel der Lenkart muss das Fahrzeug vollkommen zum Stillstand gekommen sein! Vor der Nutzung jeglicher Lenkarten stets die Ausrichtung der Räder überprüfen.

Dazu wie folgt vorgehen

Lenkart B oder C auswählen und Lenkrad so weit drehen, bis die Anzeige für die HINTERRÄDER aufleuchtet. Jetzt befinden sich die Hinterräder in der Position für die Geradeausfahrt. Lenkart A wählen und Lenkrad so weit drehen, bis die Anzeigen für die VORDER- und HINTERRÄDER aufleuchten. Jetzt sind alle vier Räder ordnungsgemäß ausgerichtet, so daß mit Hilfe des Wahlschalters (3) jede der drei Lenkarten ausgewählt werden kann.

Betrieb mit nicht ausgerichteten Rädern

Unter bestimmten Umständen kann es wünschenswert sein, die Maschine mit nicht ausgerichteten Hinterrädern zu nutzen. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn die Maschine in einer Silomiete genutzt wird und die Hinterräder bei der Arbeit mit dem ZWEIRADLENKMODUS (A) in einem bestimmten Winkel arretiert werden, wobei die Möglichkeit zum Lenken der Maschine beibehalten wird (D).

ACHTUNG

Auf der Straße darf die Maschine nie mit nicht ausgerichteten Hinterrädern genutzt werden

ACHTUNG

Bedienelemente NIEMALS von außerhalb der Fahrerkabine betätigen.

Die Feststellbremse (11) muß auf angezogen sein, (siehe ‘Bedienelemente in der Kabine’). Der Hebel (6) für Vorwärts/Leerlauf/Rückwärts muß auf Neutral stehen, ehe der Motor angelassen werden kann.

Feststellbremse

Um die Bremse anzuziehen, Hebel (A) vorwärts schieben, bis er einrastet. Um sie zu lösen, Hebel (B) nach unten drücken. Wenn die Bremse einfällt, wird automatisch ausgekuppelt. Vor dem Anfahren ist die Bremse zu lösen.

Um den Motor zu starten

Gaspedal (9) ca. ein Viertel herunterdrücken. Zündschlüssel auf Position (I) drehen. Die folgenden Warnleuchten leuchten auf der Instrumententafel auf:

Motoröldruck Batterie-Ladekontrolle Funktion der Feststellbremse.

Zündschlüssel auf Position (III) drehen und loslassen, sobald der Motor anspringt. Sicherstellen, daß die Warnleuchten erloschen sind.

VORSICHT

Wenn eine Warnleuchte nicht ausgeht, Motor ausschalten und zunächst den Fehler.

HINWEIS Beim Starten unter kalten Bedingungen (d.h. unter 0°C) leuchtet gegebenenfalls das Warnlicht (13) des Hydrofiltereinsatzes. Die Maschine einige Minuten bei reduzierter Belastung anwärmen lassen.

MOTOR ANLASSEN UND ABSTELLEN (fortgesetzt)

ARBEIT UNTER KEINEN UMSTÄNDEN FORTSETZEN, WENN EIN FEHLER VORLIEGT. Falls der Motor nicht anspringt, der Batterie einige Minuten Zeit lassen, sich zu erholen und dann noch einmal versuchen.

ACHTUNG

Nie den Fahrersitz verlassen, solange der Motor läuft.

Kühlmitteltemperatur überprüfen:

Wenn der kalte Motor angelassen wird, sollte die Temperaturanzeige einen niedrigen Wert angeben.

ACHTUNG

Wenn die Anzeige nach einer angemessenen Betriebsdauer ungewöhnlich hohe oder gar keine Werte ausgibt, liegt ein Fehler vor, der sofort behoben werden muß.

Tankanzeige überprüfen: Sicherstellen, daß sich genug Kraftstoff im Tank befindet.

ACHTUNG

Vor der Arbeit alle Hydraulikzylinder überprüfen: Bei laufendem Motor nacheinander alle Bedienelemente für die Hydraulik betätigen, um die Hydraulikzylinder ganz ein- und auszufahren.

Abschalten des Motors

Den Motor bei ca. 1000 U/min. 2 bis 3 Minuten laufenlassen und dann den Zündschlussel in die Position (O) schalten.

MASCHINE FAHREN

Maschine fahren

VORSICHT

Die Maschine hat ein hydrostatisches Getriebe mit elektronischem Einkuppeln des Vorwärts-/Leerlauf-/ Rückwärtsgangs (FNR) über den FNR-Hebel. Die Geschwindigkeit wird über das Gaspedal durch die SusmicRegeleinheit geregelt, und zwar zusammen mit dem GeschwindigkeitsbereichDrehschalter, der am Ende des FNRHebels angebracht ist, und dem Schalter für die Antriebsart auf der Seitenkonsole. Es wird empfohlen, dass sich neue Benutzer mit den Bedienelementen und der Fahrweise vertraut machen, ehe sie mit der Maschine arbeiten.

Geschwindigkeitsbereichschalter

Mit dem Geschwindigkeitsbereichschalter am FNRHebel kann zwischen zwei voreingestellten Geschwindigkeitsbereichen - 0 bis 8 km/h und abhängig vom Einsatzland entweder 0 bis 20 km/h oder 0 bis 25 km/h oder 0 bis 32 km/h umgeschaltet werden. Der Schalter kann betätigt werden, während die Maschine fährt. Auf KD für den höheren Bereich oder auf für den niedrigeren Bereich drehen. Der Bereich 0-8 km/h ist zusammen mit der Arbeitsleistungseinstellung am Schalter Aggresive/ Progressive für schwere Arbeit zu verwenden - wie z.B. beim Abschleppen oder für Aushubarbeiten.

Gang einlegen

Der F/N/R-Gangschalthebel (Vorwärts/Leerlauf/ Rückwärts) steuert die Fahrtrichtung.

Wahl der Fahrtrichtung vorwärts:

Den Drehgriff auf den niedrigeren KD Geschwindigkeitsbereich stellen. a Der Motor muß mit Leerlaufdrehzahl laufen. b Für den Vorwärtsgang den Hebel anheben und nach vorne drücken. c Die Feststellbremse lösen. d Gas geben.

Fahrtrichtungsänderung:

a Motordrehzahl senken. b Mit der Betriebsbremse anhalten. c Hebel nach hinten schieben, um von vorwärts auf rückwärts zu wechseln. d Betriebsbremse lösen. e Gas geben.

ACHTUNG

Die Maschine verfügt über einen Akustikalarm für den Rückwärtsgang, der sich unter der hinteren Serviceabdeckung befindet. Der Alarm muss ertönen, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist und der Motor läuft.

MASCHINE FAHREN (fortgesetzt)

Schalter Aggressive/Progressive

Mit dem Schalter Aggressive/Progressive (4) auf der Seitenkonsole kann man zwischen zwei vorgegebenen Antriebsarten oder Arbeitsleistungseinstellungen wählen. Wenn der Kippschalter nach unten gedrückt wird, wird die Arbeitsleistung auf normale Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs bei maximalem Einsatz der Auslegerfunktionen eingestellt. Wenn der Schalter nach oben gedrückt wird, wird die Arbeitsleistung auf hohe Fahrgeschwindigkeit bei normalem Einsatz der Auslegerfunktionen eingestellt. Beide Einstellungen können unabhängig von dem gewählten Geschwindigkeitsbereich und bei fahrendem Fahrzeug gewählt werden. Ungeachtet der Geschwindigkeitsbereichseinstellung können beide Einstellungen gewählt werden, wenn das Fahrzeug fährt und nicht beladen ist. VORSICHT Weder der Schalter für den Geschwindigkeitsbereich noch der Schalter Aggressive/Progressive darf betätigt werden, während die Maschine eine Last aufnimmt, transportiert oder absetzt.

Lenken

Lenkung NIEMALS länger als einige Sekunden bis zum Anschlag drücken, da die übermäßige Verwendung des Überdruckventils zu einer Überhitzung der Komponenten führt. ACHTUNG Wendevorgänge in der Nähe von Gräben VERMEIDEN, insbesondere beim Befördern einer Last.

VORSICHT

Beim Ändern der Fahrtrichtung GRUNDSÄTZLICH langsam fahren und die Straßenbeschaffenheit sowie die Art der transportierten Last berücksichtigen.

Steigungen

ACHTUNG

Bei Fahrten an Steigungen die folgenden Hinweise beachten: Neigungen nie im Leerlauf hinabfahren. Die Höchstgeschwindigkeit, für die die Maschine zugelassen ist, darf nicht überschritten werden. Beachten Sie dies insbesondere, wenn Sie mit der Maschine steile Neigungen hinabfahren. Glatte oder lose Untergründe können die Sicherheit des Fahrers und der Maschine beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für Steigungen. Strecken mit großen Steigungen sowie Steigungen mit glattem oder losem Untergrund vermeiden. Maschine niemals an einer Steigung abstellen. Niemals quer zum Hang fahren. Last bei Bergfahrt immer bergauf richten. Wenn beladen, grundsätzlich rückwärts bergab fahren.

MASCHINE FAHREN (fortgesetzt)

Bremsen (Inchpedal)

Die Maschine verwendet eine Servobremse und eine mechanische Feststellbremse, um die Scheibenbremsen an der Vorderachse einfallen zu lassen. Das Bremspedal der Betriebsbremse betätigt die Servobremsen wie üblich, aber kuppelt das Getriebe proportional aus, wenn die Bremse einfällt. Dadurch kann die Maschine vorwärts „kriechen“ oder an einer Stelle gehalten werden, während der Motor für die maximale Auslegerleistung mit voller Drehzahl läuft. ACHTUNG NIEMALS unnötig notbremsen. Dies gilt insbesondere bei Vorwärtsfahrt.

Anhalten

Gas wegnehmen und sanft abbremsen. Den FNR-Hebel auf Leerlauf stellen. Bei langsamen Geschwindigkeiten und/oder auf ebenem Boden verlangsamt sich die Maschine automatisch, sobald das Gaspedal losgelassen wird, ohne dass die Bremse betätigt werden muß.

Bei Stillstand die Feststellbremse anziehen; dazu Hebel (A) vorwärts schieben, bis er einrastet. Um sie zu lösen, Hebel (B) nach unten drücken. Wenn die Bremse einfällt, wird automatisch das getriebe ausgekuppelt. Vor dem Anfahren ist die Bremse zu lösen. VORSICHT Vor dem Parken Vorder- und Hinterräder IMMER in beide Richtungen bis zum Anschlag auslenken, um Schlamm und Wasser von den Maschinenteilen zu entfernen. Dies reduziert die Gefahr von Verschleiß und Schäden durch Schmutz und Eis.

Vorsatzgerät oder Geräteträger bis auf den Boden absenken. Motor vor dem Abschalten etwa zwei Minuten im Leerlauf laufenlassen, insbesondere nach langen Laufzeiten unter Vollast oder in hohen Drehzahlbereichen (andernfalls kann dies zu einem vorzeitigen Verschleiß des Motors führen). Zündschlüssel auf Position OFF (AUS) drehen.

Aussteigen

Hydraulikdruck ablassen , wie unter „Wartung Hydrauliksystem“ beschrieben. ACHTUNG Immer die Feststellbremse anziehen. Zündschlüssel abziehen und Fahrerkabine abschließen. An Steigungen Räder mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern. Wenn die Maschine über einen Zeitraum unbeaufsichtigt gelassen wird, sollte der Schlüssel aus dem elektrischen Trennschalter herausgezogen werden. (Dieser befindet sich unter der Motorhaube).

MASCHINE FAHREN (fortgesetzt)

Umkehrbarer Lüfterantrieb

Ein umkehrbarer Antrieb für den Lüfter wird ab Seriennummer 50600163 angeboten. Ab dieser Seriennummer wird der Luftstrom im normalen Betrieb von Außen durch das hintere Gitter in den Maschinenblock eingesogen. (Bei Maschinen bis zu Seriennummer 50600162 wird der Luftstrom vom Inneren des Maschinenblocks durch das hintere Gitter ausgestoßen). Um den Lüfterantrieb und somit die Richtung des Luftstromes umzukehren, halten Sie den Wippschalter (11) so lange wie erforderlich, doch jeweils maximal 30 Sekunden, gedrückt. Der Lüfterantrieb kann jederzeit bei laufender Maschine und einer beliebigen Motordrehzahl umgekehrt werden. HINWEIS 1: Nur die Maschine Seriennummer 50600163 bis 50600251. Die Notwendigkeit zur Betätigung der Gebläseumschaltung wird durch die Warnleuchte auf der Gebläseumschaltung angezeigt (siehe Seite 1.10). HINWEIS 2: Nur ab den Maschinen C4D00100 and C5D00100. Die Notwendigkeit zur Betätigung der Gebläseumschaltung wird durch die Warnleuchte auf der Gebläseumschaltung angezeigt (siehe Seite 1.11). Durch das Aufleuchten der Warnleuchte wird angezeigt, dass die Temperatur des Hydrauliköls den Grenzbereich überschritten hat, möglicherweise aufgrund eines teilweise blockierten Kühlblocks. Je nach den Betriebsbedingungen können häufige Umkehrungen, alle 10 bis 20 Minuten 15 Sekunden lang, sehr nützlich sein, um Verstopfungen im Motorkühler-/Ölkühlerblock zu reduzieren und somit eine Überhitzung des Motorkühlmittels und Hydrauliköls zu vermeiden.

MASCHINE FAHREN (fortgesetzt)

Abschleppen des Fahrzeugs

Im Falle eines Versagens des Motors und/oder der Elektrik/Hydraulik kommt das Fahrzeug automatisch über den hydrostatischen, geregelten Antrieb zum Stillstand. Das Servobremssystem des Fahrzeugs bleibt jedoch für einen begrenzten Zeitraum betriebsbereit für den Noteinsatz. Die Feststellbremse wird mechanisch betätigt und bleibt an der Vorderachse betriebsbereit.

Um das Fahrzeug in Notfällen über kurze Strecken abzuschleppen, d.h. um das Fahrzeug in Sicherheit zu bringen:

ACHTUNG

GEFAHR ! Das Fahrzeug darf nicht mit von Hand gelösten Feststellbremsen gefahren werden.

Das Fahrzeug NIEMALS schneller als mit 8 km/h abschleppen, da durch die fehlende Kraftverstärkung das Lenken und Bremsen von Hand langsam und anstrengend ist.

Das Fahrzeug IMMER mit einer Abschleppstange, niemals mit einer Kette oder einem Seil abschleppen.

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Motorseitenabdeckung öffnen und die gelben Kunststoffkappen (A) suchen. Den Bereich um die Kunststoffkappen (A) herum säubern und sie abnehmen, dann die SechskantBypassschraube um drei ganze Umdrehungen öffnen.

ACHTUNG

Das Fahrzeug darf in diesem Zustand nur als Notmaßnahme abgeschleppt werden, da sonst übermäßige Wärme erzeugt werden könnte, die Getriebepumpe und Motor beschädigen kann.

Damit das Fahrzeug in anderen als Notfällen abgeschleppt werden kann, ist wie oben vorzugehen und außerdem die Gelenkwelle abzutrennen und bei angehobenen Vorderrädern abzuschleppen.

Die Schrauben mit einem Drehmoment von 41 Nm festziehen, wenn die Reparaturen beendet sind. Es darf nicht versucht werden, den Motor bei gelösten Schrauben zu starten.

MIT DEM TELESKOPLADER ARBEITEN

Der Telehandler sollte von ungeschultem Bedienpersonal nicht verwendet werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige empfehlenswerte Methoden und Verfahren für die effektive und sichere Verwendung des Telehandlers. Die Informationen zu den Lastplänen, den Beispielen für Instabilitätssituationen sowie über den Längsstabilität-Indikator (LSI) sollten Sie sorgfältig gelesen und verstanden haben. ACHTUNG Sie müssen die Parameter der in der Kabine befindlichen Hubkolben sowie die in diesem Handbuch gezeigten Beispiele für Instabilitätssituationen unbedingt verstehen.

Längsstabilität-Indikator (LSI)

Der LSI (A) ist ein hochmodernes Warngerät, das die Belastung auf der Hinterachse misst und den Bediener warnt, wenn sich die Maschine ihrer maximalen sicheren Betriebsstabilität nähert, indem das Gerät schrittweise eine Reihe mit sieben grünen, zwei gelben und zwei roten Anzeigelampen aktiviert. Wenn die beiden gelben Anzeigen aufleuchten, wird ein unterbrochener Akustikalarm ausgelöst, während bei den roten Anzeigen der Akustikalarm ohne Unterbrechung ertönt. Wenn Sie den Motor-Startschalter auf die EinPosition stellen, wird die interne Testfunktion des LSI aktiviert. Alle Anzeigen leuchten auf und der Alarm ertönt für einige Sekunden. Bei korrekter Funktion gehen alle Anzeigen bis auf die untere Anzeige (1) aus und der Alarm wird abgeschaltet.

ACHTUNG

Die Maschine nicht einsetzen, wenn die interne Testfunktion des LSI fehlschlägt.

Je nach Ausfahrlänge und Winkel des Auslegers führt eine Belastung von 50 % der MaschinenNennleistung dazu, dass zwei oder mehr Anzeigen aufleuchten. Wenn Sie die Belastung und/oder Auslegerausfuhrlänge erhöhen oder den Auslegerwinkel verändern, werden die Anzeigen schrittweise aufleuchten. Wenn alle grünen Anzeigen leuchten, verfügt die Maschine über Längsstabilität, wobei jedoch Vorsicht angebracht ist. Wird die Last und/oder Auslegerlänge erhöht oder der Ausleger ohne Einfahren gesenkt, leuchten die beiden gelben Anzeigen auf und der unterbrochene Akustikalarm ertönt. Die Maschine befindet sich nun an der Grenze ihrer Längsstabilität. VORSICHT Wenn die beiden gelben Anzeigen aufleuchten, achten Sie darauf, die Last oder Auslegerlänge nicht zu erhöhen und den Auslegerwinkel nicht zu verändern, ohne zuvor den Ausleger einzufahren. ACHTUNG Wenn die beiden roten Anzeigen aufleuchten und der Alarm ununterbrochen ertönt, wurde die Längsstabilität der Maschine überschritten. Arbeiten Sie in diesem Fall nicht weiter. Versuchen Sie mit größter Vorsicht, wieder einen stabilen Zustand zu erreichen, indem Sie den Ausleger vor dem Absenken einfahren und die Last reduzieren oder entfernen.

MIT DEM TELESKOPLADER ARBEITEN (fortgesetzt)

Die LSI eine stellt zwar eine nützliche Hilfe für die Bestimmung der Maschinenstabilität dar, kann jedoch die Kenntnisse eines geschulten und erfahrenen Bedieners nicht ersetzen. In den Beispielen für Instabilitätssituationen finden Sie einige Bedingungen, unter denen die farbigen Anzeigen von ‘grün’ bis zu ‘rot’ wechseln, wenn die Längsstabilität der Maschine durch unsachgemäßen Betrieb zunehmend gefährdet wird. ACHTUNG Achten Sie IMMER auf die LSI. Warten Sie nicht, bis der Alarm ertönt.

FÜHREN SIE VOR BEGINN DER ARBEITEN STETS EINE LSI-PRÜFUNG DURCH.

Prüfen der Anzeige

ACHTUNG Die Anzeige verfügt über eine externe Selbsttest-Funktion. Wenn der Selbsttest fehlschlägt, darf die Maschine NICHT verwendet werden.

Selbsttest

Bevor Sie versuchen, eine Ladung aufzunehmen, müssen Sie den Ausleger einfahren und senken sowie die Testtaste (B) drücken; daraufhin sollten alle Anzeigen aufleuchten und der Alarm einige Sekunden lang ertönen. Mit diesem Test prüfen Sie, ob die elektrischen Warngeräte funktionieren. Bei korrekter Funktion gehen alle Anzeigen bis auf die untere Anzeige (1) aus und der Alarm wird abgeschaltet. HINWEIS: Wenn der Test mit beladener Maschine ausgeführt wird, leuchtet am Ende mehr als eine Anzeige auf.

Wartung des Längsstabilitäts-Indikators

Der LSI ist alle drei Monate von Ihrem Händler zu prüfen. Alle Einstellungen müssen mit den richtigen Testgeräten vorgenommen werden. ACHTUNG Verwenden Sie die Maschine NIE mit einem kaputten Stabilitätsindikator.

BEISPIELE FUR INSTABILITATSSITUATIONEN

1 Ein Überlasten des Teleskoparmes bei konstanter Ausfahrlänge führt zu Instabilität.

BEI ZUNEHMENDER LAST STETS DIE AUSFAHRLÄNGE VERRINGERN.

2 Das Ausfahren des Teleskoparmes bei konstanter und zu hoher Last führt zu Instabilität.

MÖGLICHST NAH AN DIE LAST HERANFAHREN, UM DIE AUSFAHRLÄNGE GERING ZU

HALTEN ODER LAST VOR DEM AUSFAHREN VERRINGERN.

3 Das Absenken eines voll ausgefahrenen und belasteten Teleskoparmes führt zu Instabilität.

TELESKOPARM VOR DEM ABSENKEN STETS EINZIEHEN.

4 Der Versuch, eine für die Ausfahrlänge zu schwere Last anzuheben, führt zu Instabilität.

MÖGLICHST NAH AN LASTEN HERANFAHREN, UM DIE AUSFAHRLÄNGE GERING ZU HALTEN.

TRAGKRAFTDIAGRAMM Europäische Spezifikation PR EN1459 Anhang B

VORSICHT

VORSICHT

Die Tragfähigkeiten und -grenzen auf dem untenstehenden Tragkraftdiagramm gelten nur für stillstehende Maschinen auf ebenem Untergrund, die mit den Standardgabeln ausgerüstet sind. Die Heben/Senken-, Ein-/ Ausfahrfunktionen des Teleskoparmes nicht während der Fahrt bedienen. Für das Fahren mit einer Last Teleskoparm so weit wie möglich einziehen und absenken. Für die Tragfähigkeit und die Eignung der Vorsatzgeräte die jeweiligen Tragkraftdiagramme einsehen. Diagramme müssen verstanden und beachtet werden!

Das Gewicht einer Last sollte vor dem Aufnehmen oder Absetzen abgeschätzt werden.

Der Schwerpunkt sollte bei maximales Last nicht weiter als 500 mm vor den Gabelrücken liegen.

Tragkraftdiagramm Standardgabeln Mit Diagonalreifen 10.5 - 20 ausgestattet

TRAGKRAFTDIAGRAMM (fortgesetzt) Europäische Spezifikation PR EN1459 Anhang B

Standardgabeln Mit Diagonalreifen 12.5 - 20 ausgestattet

Bei allen Maschinen der Serie C50 sind die Hinterreifen mit einer Ballastflüssigkeit beschwert.

Für einen sicheren Betrieb der Maschine und um ihre Nenntragfähigkeit gewährleisten zu können, müssen beide Hinterreifen die korrekte Flüssigkeitsmenge enthalten.

HERANFAHREN AN EINE LAST – ARBEIT MIT DEN PALETTENGABELN

ACHTUNG

Vor dem Anfahren einer Last sicherstellen, daß die Oberfläche hart und eben ist. Last direkt von vorne anfahren.

A Maschine anhalten, wenn sie direkt vor der aufzunehmenden Last steht. Feststellbremse anziehen und Gangschalthebel in Leerlaufstellung bringen.

B Gabeln absenken und kippen, bis sie waagerecht stehen.

C Gabeln so weit auseinanderschieben, wie es die aufzunehmende Last erlaubt. Gabeln nach dem Verstellen sichern.

D Teleskoparm senken oder heben, bis die Gabeln unter die Last gelangen können, ohne anzustoßen. Langsam vorwärts fahren, bis die Last am Geräteträger anliegt. Falls es aufgrund von Hindernissen oder Bodenunebenheiten nicht möglich sein sollte, nach vorne zu rollen, Teleskoparm ausfahren und heben oder senken, bis die Last am Geräteträger anliegt.

AUFNAHME EINER LAST – ARBEIT MIT DEN PALETTENGABELN

ACHTUNG

Maschine NIEMALS für andere Zwecke einsetzen als die, für die sie vorgesehen ist.

Tragfähigkeitsgrenzen, Lastschwerpunkte sowie maximale Ausfahrlängen und -höhen unbedingt einhalten. Die entsprechenden Werte sind in diesem Handbuch dargestellt.

NIEMALS unter einer angehobenen Last durchgehen oder darunter arbeiten, es sei denn, der Auslegersicherheitsstütze ist am Kompensationskolben installiert worden.

Stellen Sie das Vorsatzgerät IMMER eben auf den Erdboden, wenn die Maschine nicht in Betrieb ist (es sei denn, es ist ein Auslegersicherheitsanschlag installiert)

Teleskoparm oder Last NIEMALS näher als 6 Meter an Stromleitungen heranbringen.

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Auslegersicherheitsstütze befindet sich im Motorraum.

AUFNAHME EINER LAST – ARBEIT MIT DEN PALETTENGABELN (fortgesetzt)

A Sicherstellen, daß die Gabeln unter die Last passen, ohne anzustoßen. Dann langsam vorwärts rollen, bis der Geräteträger die Last berührt. Feststellbremse anziehen und auskuppeln. ACHTUNG Teleskoparm NIEMALS betätigen, wenn die Maschine in Bewegung ist.

B Teleskoparm langsam ausfahren, um die Last anzuheben. Dabei das Tragkraftdiagramm berücksichtigen und die Überlastanzeige beachten. Im Zweifelsfall Last wieder absetzen.

ACHTUNG

Maschine NIEMALS unbeaufsichtigt lassen, solange die Last oder der Teleskoparm angehoben ist.

C Geräteträger nach hinten kippen. Teleskoparm einziehen und in die für die Untergrundbeschaffenheit niedrigst mögliche Position absenken.

D Wenn hinter der Maschine genügend Freiraum ist, einen Rückwärtsgang wählen, Feststellbremse lösen und langsam losfahren.

ABSETZEN EINER LAST – ARBEIT MIT DEN PALETTENGABELN

ACHTUNG

Vor dem Absetzen einer Last immer prüfen, ob das Gerüst, der Stapel oder die Ladefläche die Last aufnehmen kann.

Eine Last NIEMALS auf losem oder instabilem Untergrund absetzen.

ACHTUNG

A Ladefläche/Stapel frontal anfahren, dabei genug Platz zum Manövrieren lassen. Handbremse anziehen und auskuppeln.

B Teleskoparm heben und ausfahren, bis sich die Last in der richtigen Position befindet. Dabei das Tragkraftdiagramm berücksichtigen und die Überlastanzeige beachten. Falls nötig, näher an die Ladefläche/den Stapel heranfahren. Gabeln kippen, bis diese waagerecht stehen. Last in die gewünschte Position absenken.

C Falls die Maschine sich auf sehr engen Raum bewegen muß, kann es nötig werden, den Teleskoparm anzuheben und wieder einzufahren. Wenn die Gabeln vollständig frei stehen, Teleskoparm einfahren und in Fahrtposition absenken.

ACHTUNG

Maschine NIEMALS unbeaufsichtigt lassen, solange die Last oder der Teleskoparm angehoben ist.

ANHEBEN VON NICHT-PALETTIERTEN LASTEN

Geräteträger nach vorne kippen. Dann den Teleskoparm etwas ausfahren und anheben, um die Gabeln unter die Last zu schieben. Falls nötig, Last blockieren, um das Aufschieben der Last auf die Gabeln zu erleichtern.

Wenn die Last auf den Gabeln liegt, Last mit einer Kette sichern. Geräteträger nach hinten kippen und Teleskoparm in Fahrtposition anheben.

Bei unregelmäßig geformten Lasten immer den Schwerpunkt ermitteln. Der Schwerpunkt muß in der Mitte zwischen den Gabeln liegen.

ACHTUNG

Vor dem vollständigen Anheben der Last einen “Hebetest” durchführen.

Eine Last NIEMALS mit nur einer Gabel anheben.

NIEMALS Seile oder Ketten an Teilen des Teleskoparms, der Gabeln oder des Geräteträgers befestigen. IMMER zugelassene Hebehilfen benutzen.

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

NUR auf stabilen Untergründen fahren.

Fahrtposition

Vor dem Benutzen öffentlicher Straßen die jeweils geltenden Länderbestimmungen beachten. Für längere Fahrten oder Straßenfahrten Teleskoparm in Fahrtposition bringen. Das bedeutet: Teleskoparm ganz einfahren und in die niedrigst mögliche Position (A) absenken, die noch eine ausreichende Distanz zum Boden bietet (B). Geräteträger (C) soweit wie möglich nach hinten kippen.

Teleskoparmfunktionen verriegeln

Siehe “Teleskoparm- und Geräteträgersteuerung”.

VORSICHT

Vor dem Einsatz von unbekannten Vorsatzgeräten oder dem Transport von unbekannten Lasten, IMMER ausreichend informieren.

Beim Transportieren einer Last NIE schneller als 8 km/h fahren.

Vor dem Benutzen öffentlicher Straßen alle Vorsatzgeräte abbauen. Dies gilt auch für die Gabeln.

ACHTUNG

VORSICHT

Vor der Straßenfahrt

In bestimmten Länder ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass beim Befahren öffentlicher Verkehrswege alle Ausleger- und hydraulischen Zusatzfunktionen gesperrt werden müssen. Um alle Auslegerfunktionen zu deaktivieren, sehen Sie unter Zusatzsteuerungen nach, sperren Sie den Joystick und wählen Sie Position (C) am Trennschalter, nachdem sie die Hinterräder gerade nach vorne ausgerichtet haben.

Fahren an Steigungen

ACHTUNG Bei Fahrten an Steigungen die folgenden Hinweise beachten: Neigungen nie im Leerlauf hinabfahren. Die Höchstgeschwindigkeit, für die die Maschine zugelassen ist, darf nicht überschritten werden. Beachten Sie dies insbesondere, wenn Sie mit der Maschine steile Neigungen hinabfahren. Glatte oder lose Untergründe können die Sicherheit des Fahrers und der Maschine beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für Steigungen. Strecken mit großen Steigungen sowie Steigungen mit glattem oder losem Untergrund vermeiden. Maschine niemals an einer Steigung abstellen. Niemals quer zum Hang fahren. Last bei Bergfahrt immer bergauf richten. Wenn beladen, grundsätzlich rückwärts bergab fahren.

MASCHINE TRANSPORTIEREN

VORSICHT

Das Transportfahrzeug muß die erforderliche Größe und Tragfähigkeit besitzen, um die Maschine sicher und stabil zu transportieren.

Transporter beladen

Räder des Transporters blockieren.

Laderampen mit dem kleinstmöglichen Steigungswinkel an den Transporter montieren.

Teleskoparm in Fahrtposition sichern. Dann die Maschine auf den Transporter fahren. Falls nötig, den Teleskoparm leicht anheben, um eine Beschädigung der Rampen zu vermeiden. Feststellbremse anziehen und auskuppeln. Geräteträger absenken.

Motor abstellen und Hydraulikdruck absenken. Dann den Zündschlüssel abziehen und Kabine abschließen.

Laderampen entfernen.

Maschine auf dem Transportfahrzeug befestigen

Räder blockieren (A). Räder am Transporter befestigen (B). Einige Maschinen sind mit Verankerungspunkten vorne (C) und hinten (D) ausgestattet. Falls die Maschine so ausgerüstet ist, Verankerungspunkte nutzen, um die Karosserie zu befestigen.

VORSICHT

Sicherstellen, daß der Fahrer des Transportfahrzeuges über die Abmessungen und das Gewicht seiner Ladung informiert ist. (Siehe “Technische Daten”.)

Palettengabeln abbauen (falls angebracht)

Federsicherungen über den Gabeln (A) hochklappen. Die Gabel (D) in die mittlere Lücke (B) der unteren Trägerschiene (C) schieben. Die Gabel in Lücke (B) von der unteren Schiene weg drehen und dann zu einer Seite der Lücke bewegen. Dies mit der anderen Gabel wiederholen. Geräteträger kippen und auf den Boden absenken. Dann den Geräteträger von den Gabeln (D) wegziehen. Um die Gabeln wieder anzubringen, die Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge durchführen.

ACHTUNG

Schieben Sie die Gabeln IMMER von sich weg. Ziehen Sie die Gabeln niemals in die Demontageposition.

Es wird empfohlen, daß Palettengabeln entweder abgestellt und von allen Durchgangsstraßen entfernt gehalten oder zur sicheren Aufbewahrung flach auf den Boden gelegt werden.

Vorsatzgeräte an den Geräteträger montieren

Wenn Vorsatzgeräte an den Geräteträger angebaut werden, ist deren Eigengewicht der Last zuzurechnen. Nur von Caterpillar Telehandlers hergestellte oder genehmigte Vorsatzgeräte dürfen an die Maschine angebaut werden. Für die Tragfähigkeit und die Eignung der Vorsatzgeräte die jeweiligen Tragkraftdiagramme einsehen. Diagramme verstehen und einhalten.

VORSICHT

VORSICHT VORSICHT VORSICHT

Mechanische Sicherungsstifte

Um die Schnelllöse-Verriegelungsbolzen (E) einzuziehen: Sicherheitsarretierung (G) leicht anheben, um sie zu lösen, Hebel (F) lösen und den Hebel nach unten drehen.

VORSICHT

Der Mechanismus steht unter Federspannung.

Hydraulisch betriebene Sicherungsstifte

Wenn vorhanden, wird das hydraulische Verriegelungsbolzensystem durch zwei Schalter am Joystick betätigt. Zum Zurückziehen der Sicherungsstifte ist, bevor die Tasten (A1, A2) betätigt werden, zunächst zu prüfen, ob der Drehtrennschalter für den Joystick/Ausleger (2) in die Stellung A gedreht ist. Die Verriegelungsbolzen des Zusatzgeräts müssen vollkommen in den Träger zurückgezogen sein.

VORSATZGERÄTE MONTIEREN UND ABBAUEN (fortgesetzt)

Überprüfen, dass das Zusatzgerät in gutem Zustand ist. Die Verriegelungsbolzen des Zusatzgeräts müssen vollkommen in den Träger zurückgezogen sein. Den Träger (J) absenken und leicht nach vorne neigen, die Maschine an das Zusatzgerät heranfahren, wobei der Träger (C) mittig mit den Aufnahmeösen (H) fluchten sollte. Den Träger anheben und nach hinten kippen, bis die untere Schiene (K) eng am Zusatzgerät sitzt. Das Zusatzgerät muß vom Boden abgehoben sein.

Mechanische Sicherungsstifte

Hebel (F) nach oben drehen, um die Verriegelungsstifte (E) einrasten zu lassen. Der Hebel muß ganz gedreht werden und die Sicherheitsarretierung (G) vollständig eingerastet sein, um ein unbeabsichtigtes Herausziehen zu verhindern.

Hydraulisch betriebene Sicherungsstifte

VORSICHT Die Sicherungsstifte nur einlegen, wenn sich das Zusatzgerät über dem Boden befindet und die Löcher und Stifte korrekt ausgerichtet sind, da es ansonsten zu Beschädigungen kommen kann.

Um die Sicherungsstifte (E) einzuschieben, das Anbauteil am Fahrgestell verriegeln. Dazu die Schalter (A1, A2) am Steuerhebel betätigen.

Verriegelungsschalter der Trägerbolzen

Der Drehsperrschalter (2) für Joystick/Ausleger sperrt die Steuerung der Trägerverriegelungsbolzen und somit die unbeabsichtigte Betätigung oder Lösung von Vorsatzgeräten. Den Schalter auf Position B stellen, um die Bolzen zu sperren (siehe ‘Bedienelemente für Vorsatzgeräte’).

Für Vorsatzgeräte ohne hydraulische Verriegelung:

Den Träger anheben und in die Fahrtposition zurückfahren. Das Fahrzeug ist nun betriebsbereit.

ACHTUNG

IMMER überprüfen, ob die Sicherungsstifte eingelegt wurden, bevor die Ausrüstungen gekippt oder betrieben werden.

Betätigung der Vorsatzgeräte

Das Funktionsprinzip aller Vorsatzgeräte ist ähnlich, d.h. Schieben/Ziehen und/oder Öffnen/Schließen.

Die Schläuche sind am Vorsatzgerät anzubringen, so daß die folgenden Bewegungen möglich sind: Oberer Knopf (A1) zum “Schieben” oder “Öffnen”

(O).

Unterer Knopf (A2) zum “Ziehen” oder “Schließen”

(C).

Oder wenn die zweiten Hydraulik-Serviceanschlüsse verwendet werden: Oberer Knopf (A3) zum “Schieben” oder “Öffnen”

(O).

Unterer Knopf (A4) zum “Ziehen” oder “Schließen”

(C).

Anschluß der hydraulischen Kupplungen:

Vor Abklemmen der Schnellkupplungen sicherstellen, daß das Vorsatzgerät nicht beladen ist und auf dem Boden ruht.

ACHTUNG

Hydraulikdruck in den Leitungen ablassen.

Zündung auf (I) stellen und die entsprechende Hilfssteuerung mehrmals betätigen. ACHTUNG Die Hydraulikkupplungen vor dem Anschließen IMMER säubern. Verschmutzte Kupplungen beschädigen das Hydrauliksystem.

Die Schläuche des Vorsatzgeräts an die hydraulischen Schnellanschlüsse (A) am Träger anschließen. Den Träger vom Boden abheben. Prüfen, ob die Knöpfe/Schalter das Vorsatzgerät korrekt betätigen. Wenn dies nicht der Fall ist, den Träger absenken, den Motor abschalten, den Hydraulikdruck ablassen und die Schläuche an den Schnellanschlüssen umstecken.

ACHTUNG

Das Fahrzeug NIEMALS unbeaufsichtigt lassen, wenn das System unter Druck steht.

HYDRAULISCH BETRIEBENE ANBAUGERÄTE (fortgesetzt)

Abklemmen der hydraulischen Kupplungen:

Vor Abklemmen der Schnellkupplungen sicherstellen, daß das Vorsatzgerät nicht beladen ist und auf dem Boden ruht.

ACHTUNG

Hydraulikdruck in den Leitungen ablassen.

Zündung auf (I) stellen und die entsprechende Hilfssteuerung mehrmals betätigen. Die Kupplungen können jetzt abgeklemmt werden. HINWEIS Vor dem Abklemmen Kupplungen säubern. Die Sicherungsstifte können herausgezogen und das Vorsatzgerät vom Werkzeugträger entfernt werden. Dazu das oben beschriebene Montageverfahren in umgekehrter Reihenfolge anwenden.

Mit Frontanbauteilen arbeiten

Hier gelten grundsätzlich die in den Kapiteln „Mit Palettengabeln arbeiten“ und „Fahren“ beschriebenen Sicherheits- und Betriebsverfahren. Beachten Sie jedoch, dass beim Arbeiten mit Gabelzinken und Greifer-Anbauteilen mit besonderer Vorsicht vorzugehen ist. VORSICHT Den Ausleger bei Arbeitsgängen, für die der maximale Vorschub erforderlich ist, nicht vollständig einziehen und absenken. Sonst kann die Bereifung Schaden nehmen.

VORSICHT

Vor dem Benutzen öffentlicher Straßen alle Vorsatzgeräte abbauen. Dies gilt auch für die Gabeln.

HYDRAULISCH BETRIEBENE ANBAUGERÄTE (fortgesetzt)

Hinten angebracht

Der Wippschalter (9) dient zum Umschalten zwischen den Funktionen Ein und Aus. Befindet sich dieser Schalter in der Position Ein (links nach unten gedrückt), sind die Frontbedienfunktionen abgeschaltet, während die Heckbedienfunktionen „Schieben“ oder „Öffnen“ bzw. „Ziehen“ oder „Schließen“ mit den Tasten (A1) und (A2) am Steuerknüppel bedient werden können.

Automatische Zugvorrichtung (Auto-Hitch)

Die automatische Zugvorrichtung wird über die Steuerungen der hinteren Zusatzdienste betrieben, um wie oben beschrieben zu Öffnen (senken) oder zu Schließen (heben). Die Zugvorrichtung verfügt über einen Sicherungsstift mit einer Sicherheitskette und einer Steckachse (B). Der Sicherungsstift muss manuell befestigt werden, um den Zylinder der Zugvorrichtung (C) innerhalb des Führungselements (D) in die geschlossene (erhöhte) Position zu bringen. Der Stift MUSS befestigt und die Steckachse gesichert sein, BEVOR ein Anhänger gezogen oder gekippt werden kann.

HINWEIS: Um den Stift zu entfernen, müssen Sie eventuell den Zylinder der Zugvorrichtung schließen (anheben), wenn die Zugvorrichtung selten verwendet wurde.

SCHLIEßEN

ÖFFNEN

HYDRAULISCH BETRIEBENE ANBAUGERÄTE (fortgesetzt)

Automatische Anhängevorrichtung (Auto-Hitch)

Bedienung der automatischen Zugvorrichtung und Ankuppeln eines Hängers

Prüfen, ob der Spiegel für die automatische Zugvorrichtung so eingestellt ist, dass die automatische Zugvorrichtung vom Fahrersitz aus deutlich zu sehen ist. Prüfen, dass sich das Handventil (F) in der vertikalen Stellung befindet. Vorausgesetzt, die Zugvorrichtung befindet sich in der geschlossenen Position:Entfernen Sie den Sicherungsstift und senken Sie die Zugvorrichtung (siehe Seite 2.5).

Kippen einer Hängermulde

Den Anhängerschlauch an die hydraulische Schnellkupplung (G) des Fahrzeugs anschließen. Das Handventil (F) in die horizontale Stellung drehen. Die Hängermulde lässt sich nun über die Knöpfe (A1) und (A2) am Steuerknüppel heben und senken.

Abkuppeln des Anhängers

Den Anhängerkörper ganz absenken. ACHTUNG Hydraulikdruck von den Leitungen ablassen.

Zündung auf (I) stellen und die entsprechende Hilfssteuerung mehrmals betätigen (s. Bedienelemente für Vorsatzgeräte). Das Handventil (F) in die vertikale Stellung drehen. Den Anhängerschlauch von der hydraulischen Schnellkupplung (G) abtrennen. Die Zugvorrichtung vollständig absenken. Sie Zugvorrichtung nach vorne und heben Sie diese vollständig hoch; setzen Sie den Sicherungsstift wieder ein.

HINWEIS: Es wird empfohlen, den Zylinder der automatischen Zugvorrichtung zu spülen, wenn diese längere Zeit nicht mehr verwendet wurde. Entfernen Sie den Sicherungsstift und bedienen Sie mehrere Male die Steuerung der automatischen Zugvorrichtung bei laufendem Motor, um die Luft aus dem System zu entfernen.

MANUELLES ANKUPPELN DES ANHÄNGERS

ANHÄNGERKUPPLUNG VON ROCKINGER

ACHTUNG

Der Mechanismus der Anhängerkupplung funktioniert federbelastet. Kommen Sie daher, wenn sich der vertikale Stift (1) in senkrechter Stellung befindet, mit Ihren Händen nicht in die Nähe der Zähne der Anhängerkupplung.

Zum Anschließen des Anhängers

Hebel (2) drehen, bis sich der vertikal bewegliche Stift (1) vollständig in senkrechter Stellung befindet, so dass der Auslöserabzug (3) nach hinten geschwenkt werden kann. Die Zähne der Anhängerkupplung und die Öse des Anhängers aufeinander ausrichten und das Fahrzeug rückwärts an den Anhänger heranfahren. Sobald die Öse des Anhängers die Zähne und den Auslöserabzug (3) der Anhängerkupplung berührt, gibt der Verriegelungsmechanismus den federbelasteten Stift (1) und den Hebel (2) frei. Vor dem Anfahren prüfen, dass der Stift vollständig in den unteren Zahn eingerastet ist.

VORSICHT

Das Fahrzeug nie mit in senkrechter Stellung befindlichem Stift (1) verlassen. Um diesen Stift freizugeben, Hebel (2) fest nach unten drehen. Versuchen Sie den

Stift nicht durch Berühren des Abzuges freizugeben!

KUPPLUNGSSTANGE

Zum Anschließen des Anhängers

Stift (1) entfernen, Fahrzeug und Öse des Anhängers aufeinander ausrichten, anschließend das Fahrzeug rückwärts an den Anhänger heranfahren. Zur Erleichterung können Sie sich dabei einweisen lassen. Den Stift mit dem anmontierten Steckstift befestigen.

ACHTUNG

Bei Einweisung durch eine andere Person ist beim Manövrieren des Fahrzeuges mit höchster Vorsicht vorzugehen.

KRANHAKEN

Bestimmungen

Die Verwendung von Kran-/Hakenzubehör unterliegt den nationalen Regierungsbestimmungen. Daher GRUNDSÄTZLICH die jeweiligen Verordnungen beachten.

Maximale Nennlasten

Die maximalen absoluten Nennlasten für Hakenvorsätze betragen (gilt nur für UK):

1 Gabelmontierter Kranhaken: 750 kg

ACHTUNG

Die angegebenen Sicherheitswerte sind nur Statikwerte. Freischwingende Lasten reduzieren die Stabilität erheblich. Deshalb: Freischwingende Lasten IMMER mit Hilfe eines Führungsseils kontrollieren. IMMER langsam und in einem niedrigen Gang fahren. Die Last so nahe wie möglich am Boden führen. Vor dem Anheben einer Last sicherstellen, daß die Tragkraft von Maschine und Vorsatzgerät nicht überschritten wird. Die maximale Tragkraft der Maschine mit Vorsatzgerät NIEMALS überschreiten. Um die maximale Tragkraft festzustellen, Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen.

Warnleuchten ACHTUNG

Die Warnleuchten für den Hubkolben und den Ausleger sind keine speziellen “Kran”-Anzeigen und zeigen daher bei Verwendung von Hubhaken-Anbauteilen nicht akkurat an.

Kranhaken montieren

Stifte (A) aus dem Kranhaken entfernen und Gabeln vollständig durch die Hakenärmel (B) schieben. ACHTUNG Kranhaken NIEMALS an nur einer Gabel befestigen.

Kranhaken sichern: Stifte (A) hinter den Gabelrücken einsetzen und mit den zugehörigen Sicherheitssplinten sichern.

SICHERHEITSHINWEISE

SICHERHEIT UND ARBEITSSCHUTZ

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Bekleidung des Fahrers soll eng anliegen. Lockere oder zu weite Kleidung kann während der Wartung und der Bedienung extrem gefährlich sein. Nur an stillstehenden Maschinen arbeiten. Sollte dies nicht möglich sein, ausreichend Abstand zu allen beweglichen Maschinenteilen halten. Dies gilt auch für Werkzeuge und Überwachungsgeräte. Kontakt mit Auspuffrohren, Auspuffabschirmungen und Schalldämpfern vermeiden, da diese extrem heiß sein können. Bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen, lassen Sie den Motor und die Motorsysteme nach dem Abschalten abkühlen. Viele der in dieser Maschine eingesetzten Flüssigkeiten sind bei Einahme oder bei Kontakt mit den Augen schädlich. Falls Sie Öl, Kraftstoff, Frostschutzmittel, Batteriesäure usw. schlucken sollten, SOFORT MEDIZINISCHE HILFE AUFSUCHEN. FLÜSSIGKEIT NICHT ERBRECHEN. Vor dem Mischen von Öl genau informieren, da einige Ölsorten nicht kompatibel sind.

Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen.

Vor dem Benutzen eines externen Aufladegerätes sowie zur Vermeidung einer nicht autorisierten Maschinenbenutzung, während diese unbeaufsichtigt oder in Reparatur ist, immer alle Batteriekabel herausziehen.

ACHTUNG

ACHTUNG ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Immer im Freien oder in einer gut gelüfteten Umgebung arbeiten. Staub, der sich auf der Maschine befindet, oder der beim Arbeiten an der Maschine erzeugt wird, nicht wegblasen, sondern absaugen. Staubabfall anfeuchten, in einen geschlossenen Behälter füllen und markieren, um eine ordnungsgemäße Ensorgung zu gewährleisten. Vor Arbeiten am Hydrauliksystem immer den Hydraulikdruck ablassen.

(Siehe “Wartung Hydrauliksystem”)

Maschine niemals unbeaufsichtigt lassen, solange das System unter Druck steht. Unter Hochdruck können feine Strahlen Hydraulikflüssigkeit in die Haut eindringen. Prüfen Sie daher nie mit Ihren Fingern, ob die Hydraulikflüssigkeit leckt. Halten Sie von eventuellen Leckstellen Ihr Gesicht fern. Sollte dennoch Hydraulikflüssigkeit in Ihre Haut eingedrungen sein,SOFORT MEDIZINISCHE HILFE AUFSUCHEN. FLÜSSIGKEIT NICHT ERBRECHEN. Wartungsplan strikt befolgen, es sei denn: (a) Warnleuchten/-anzeigen verlangen sofortiges Handeln, (b) ungünstige Bedingungen erfordern häufigere Wartung. Maschinenteile nur durch qualifizierte Fachkräfte entfernen oder ersetzen lassen. Große oder schwere Teile nur mit den richtigen Hebehilfen entfernen. Maschine niemals an den Verankerungspunkten anheben.

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Bremsen aktivieren und Bremsblöcke unter die Räder legen, bevor an der Maschine Wartungsarbeiten vorgenommen werden. NIEMALS unter einem angehobenen Ausleger arbeiten, wenn nicht vorher die SICHERHEITSSTÜTZE am Kompensationskolben installiert wurde!

Motorabdeckungen und Seitenabdeckungen: Geben Zugang zu folgendem: Auslegersicherheitsstütze Luftfilterschalter Ölmeßstab und Einfüllstutzen Motorölfilter Kraftstofffilter Kraftstoffpumpe Kraftstoffeinspritzpumpe und Einspritzdüsen Lichtmaschinenriemen Startermotor Ausgleichsbehälter Hydraulikpumpe(n) Hydrauliköleinfüllkappe Hydraulikfilter Klimaverdichter und -keilriemen Batterie Batterietrennschalter Füllstutzen für die Windschutzscheibenwaschflasche

Hintere Wartungsabdeckung: Die Abdeckung hinten am Chassis gibt Zugang zu folgendem: Kühler, Gebläseantrieb, Hydraulikölkühler Umschaltventil Steuerdruckspeicher Hauptregelventil Anhängerbremsventil (wenn eingebaut) Die Abdeckung vorne an der Kabine gibt Zugang zu folgendem: Bremsventil Bowdenzug Lenkventil

Die Kabine gibt zu folgendem Zugang: Dieseltank - unter dem Fahrersitz Sicherungs- und Relaiskasten, der sich unter der linken Instrumentenabdeckung befindet. Heizungsentlüftungsschraube

WARTUNG

Einleitung

Damit Ihr Fahrzeug die beste Leistung erbringt und eine lange Lebensdauer hat, müssen die Wartungsarbeiten in den im Wartungsplan aufgeführten Abständen ausgeführt werden. Jedes Fahrzeug wird mit dem Benutzerhandbuch des Motorherstellers geliefert. Bestimmte allgemeine Informationen zur Motorwartung werden zwar in diesem Kapitel für den Gesamtwartungsplan für das Fahrzeug wiederholt, aber der Fahrzeugbetreiber muss die Wartungsempfehlungen und -anweisungen im Benutzerhandbuch des Motorherstellers befolgen.

WARTUNGSPLAN

WARTUNGSARBEITEN ABSCHNITT SEITE

ACHTUNG

Warnleuchten/-anzeigen erfordern unmittelbares Handeln.

Warnleuchte “leuchtet” Betrieb prüfen (nur fachkundiges Personal). Bremsen. Warnleuchte Luftfilter reinigen Luftfilter Warnleuchte Hydraulikfilter reinigen Hydrauliksystem Ölkühlerrohre reinigen Temperatur Hydrauliköl 3.14

Nach Bedarf

Austauschen: Primär- bzw. Innen-Luftfilterelement Luftfilter 3.21 Austauschen/Reinigen: Sekundär- bzw. Außen-Luftfilterelement Luftfilter 3.21 Reinigen: Luftvorfilter Luftfilter 3.21

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Prüfen: Motorölstand Motoröl 3.11 Prüfen: Luftleitungen für Ölkühler und Kühler Kühlsystem 3.15 Prüfen: Kühlmittelstand Kühlsystem 3.14 Prüfen: Sekundär- bzw. Außen-Luftfilterelement Luftfilter 3.21 Prüfen: Kraftstoff-Tankinhalt Kraftstoffsystem 3.18 Prüfen: Hydraulikölstand Hydrauliksystem 3.26 Prüfen: Hydraulikfiltereinsatz Hydrauliksystem 3.26 Prüfen: Lärmschutzmaterial Motorraum 3.30 Prüfen: Sitzfestigkeit der Radmuttern (C40) Räder und Reifen 3.7 Prüfen: Sitzfestigkeit der Radmuttern (C50) Räder und Reifen 3.8

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich (forgesetzt)

Prüfen: Luft-Vorfilter Luftfilter 3.21 Funktion der Feststellbremse prüfen und ggf. einstellen. Prüfen: Bremspedalweg Funktion des Bremspedals prüfen; es sollte einen kurzen Pedalweg und eine starke Wirkung haben. Bei übermäßig langem Pedalweg oder geringer Wirkung Bremsen instandsetzen lassen.

Alle 20 Betriebsstunden oder täglich

Entleeren: Kraftstoff-Vorfilter Kraftstoffsystem 3.19

Alle 20 Betriebsstunden

Einfetten: Achszapfenlager Schmierpunkte 3.6 Schmieren: Mitteldrehlager Hinterachse Schmierpunkte 3.6 Schmieren: Gelenkwelle Schmierpunkte 3.6 Abschmieren: Blankmetalle und Drehzapfen Schmierpunkte 3.6

Nach den ersten 50 Betriebsstunden

Prüfen: Leerlaufdrehzahl (nur Fachpersonal, siehe Motorenhandbuch) Überprüfung: Gelenkwellenbefestigung Getriebe 3.24

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

Reinigen: Hydrauliktank-Entlüftungsfilter Hydrauliksystem 3.27 Prüfen: Reifendruck und Reifenzustand (C40) Räder und Reifen 3.7 Prüfen: Reifendruck und Reifenzustand (C50) Räder und Reifen 3.8 Prüfen: Reifendrucks und der Ballastmenge (C50 Hinterräder) Räder und Reifen 3.8 Prüfen: Batterieflüssigkeit Batterie 3.28 Prüfen: Vorderes und hinteres Achsgehäuse, Getriebe und Öl der Radnaben Achsen 3.23

Alle 500 Betriebsstunden

Alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz überprüfen, insbesondere am Fahrwerk und an der Lenkung. Prüfen: Befestigungen der Gelenkwelle Prüfen: Keilriemenspannung Motor 3.22 Wechseln: Motoröl und -filter Motoröl und -filter 3.11 Wechseln: Kraftstoff-Filtereinsatz Kraftstoffsystem 3.19

Alle 500 Betriebsstunden (forgesetzt)

Wechseln: Hydraulikfiltereinsatz Hydrauliksystem 3.26 Prüfen: Keilriemenspannung Motor 3.22 Wechseln: Außen- und Innenkomponenten des Luftfilters Luftfilter 3.21 Wechseln: Luftfilterelement in der Kabine Kabine 3.30

Alle 1000 Betriebsstunden

Prüfen: Kraftstoff-Einspritzdüsen Motor 3.22 Prüfen: Ventilspiel Motor 3.22 Reinigen:Lichtmaschinen-Kohlebürsten Motor 3.22 Prüfen: Motorkühlmittelqualität Kühlsystem 3.16 Wechseln: Öl vorderes und hinteres Achsegehäuse, Getriebeöl und Öl der Radnaben Achsen 3.24 Prüfen: Kühlsystemschläuche Kühlsystem 3.17 Säubern: Säubern: Kühler-/Ölkühlerblock Kühlsystem 3.17

Alle 1500 Betriebsstunden oder jährlich

Austauschen: Hydrauliköl Hydraulik 3.27

Alle 2000 Betriebsstunden

Prüfen: Bremsen. Bremssystem durch Ihre örtliche Vertretung kontrollieren und warten lassen.

Zusätzliche Wartungsarbeiten

Bei schmutzigen Betriebsverhältnissen sowie extremer Hitze und Kälte müssen die Wartungsarbeiten häufiger erfolgen. Dies gilt besonders für die Reinigung des Wasserkühlers sowie die Schmierung der Maschine.

Konservierung bei Stillegung

Wenn die Maschine längere Zeit nicht genutzt wird, Batterie an das Werkstattpersonal übergeben. Alle Öffnungen, wie z.B. Luftansaugöffnungen und Abgasöffnungen verschließen. Blankmetallteile schmieren und Gummiteile vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Kraftstofftank füllen, Reifendrücke kontrollieren und Druck aus dem Hydrauliksystem ablassen.

SCHMIERSTELLEN

Nur Schmierstoffe der vorgeschriebenen Sorte und Klasse verwenden. Schmier- und Wartungsarbeiten immer VOR Arbeitsbeginn und innerhalb der festgelegten Intervalle vornehmen.

Alle 20 Betriebsstunden

VORSICHT Schmiernippel, Füllstützen etc. immer VOR und NACH der Schmierung reinigen.

VORSICHT VORSICHT

Blankmetallteile

Geräteträger-Oberkante sowie alle anderen Stellen schmieren, die gegen Rost und Korrosion geschützt werden müssen: Mit Lösungsmittel reinigen, trocknen und mit Schmiermittel bestreichen. * Alle Drehzapen und Gestänge ölen, die über keine Schmiernippel verfügen.

RÄDER UND REIFEN

Für Maschinen der Serie C40

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Radmuttern

Radmuttern je nach Bedarf alle 10 Stunden oder täglich nachziehen. Nach einem Radwechsel Muttern mehrmals täglich kontrollieren, bis sie ihre richtige Einstellung beibehalten. Anzugsdrehmoment für die Radmuttern: siehe "Technische Daten".

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

Reifendrücke kontrollieren ACHTUNG

Beim Aufpumpen von Reifen dürfen sich keine Personen in der Nähe aufhalten.

Reifen niemals mit höheren als den vorgeschriebenen Luftdrücken beaufschlagen.

ACHTUNG

Reifendruck kontrollieren:

Reifendrücke nur kontrollieren, wenn die Reifen kalt sind. Druckwerte siehe "Technische Daten".

Reifenzustand

Reifen auf Beschädigung und Verschleiß überprüfen.

RÄDER UND REIFEN

Für Maschinen der Serie C50

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Radmuttern

Radmuttern je nach Bedarf alle 10 Stunden oder täglich nachziehen. Nach einem Radwechsel Muttern mehrmals täglich kontrollieren, bis sie ihre richtige Einstellung beibehalten. Anzugsdrehmoment für die Radmuttern: siehe "Technische Daten".

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

NUR DIE VORDERRÄDER

Reifendrücke kontrollieren

ACHTUNG

Beim Aufpumpen von Reifen dürfen sich keine Personen in der Nähe aufhalten.

Reifen niemals mit höheren als den vorgeschriebenen Luftdrücken beaufschlagen.

ACHTUNG

Reifendruck kontrollieren:

Reifendrücke nur kontrollieren, wenn die Reifen kalt sind. Druckwerte siehe "Technische Daten".

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

NUR DIE HINTERRÄDER

Prüfen des Reifendrucks und der Ballastmenge ACHTUNG Bei allen Maschinen der Serie C50 sind die Hinterräder mit einer Ballastflüssigkeit beschwert.

Für einen sicheren Betrieb der Maschine und um ihre Nenntragfähigkeit gewährleisten zu können, müssen beide Hinterreifen die korrekte Flüssigkeitsmenge enthalten.Werden die zu verwendenden Reifen nicht mit der korrekten Ballastmenge gefüllt, kann dies die Stabilität der Maschine beeinträchtigen, was schließlich zu Verletzungen oder sogar zum Tode führen kann.

Die Reifen werden werkseitig mit einer Lösung aus Wasser und Kalziumchloridpulver (CaCl) gefüllt. Dabei dient die Zugabe des CaCl dem Frostschutz. Sofern keine Sondereinsatzbedingungen definiert werden, ermöglicht die werkseitig gelieferte Mischung den Betrieb der Reifen bei Temperaturen von bis zu -20 Grad C (-5 Grad F).

Reifenzustand

Reifen auf Beschädigung und Verschleiß überprüfen.

RÄDER UND REIFEN

Für Maschinen der Serie C50. Hinterräder.

Prüfen des Reifendrucks und der Ballastmenge

Die Maschine auf einer ebenen Fläche abstellen. Den Ausleger vollständig einschieben und absenken. Die Getriebesteuerung auf den Leerlauf, d. h. auf die Position NEUTRAL, stellen und prüfen, dass die Feststellbremse angezogen ist. Den Motor ausstellen.

Prüfen des Drucks

ACHTUNG Die Ballastflüssigkeit in den Reifen wirkt ätzend. Schützen Sie daher Ihre Augen und Ihr Gesicht vor dem Sprühnebel, der bei der Ausführung dieses Schritts aus der Ventilspindel austreten wird. Wenn Sie Ihre Augen und Ihr Gesicht nicht schützen, können Sie sich schwere Verletzungen zuziehen! Das Rad drehen, bis sich die Spindel des Reifenventils ganz oben befindet (siehe Abb. 1). Vor dem Prüfen des Reifendrucks ist sicherzustellen, dass der zu prüfende Reifen kalt ist. Verwenden Sie einen für die Prüfung von mit Ballastflüssigkeit gefüllten Reifen geeigneten Reifendruckmesser. Den Reifendruckmesser nach dem Gebrauch mit klarem Wasser abspülen, da die Ballastflüssigkeit der Reifen korrosiv ist.

Prüfen der Flüssigkeitsmenge

ACHTUNG Die Ballastflüssigkeit in den Reifen wirkt ätzend. Schützen Sie daher Ihre Augen und Ihr Gesicht vor dem Sprühnebel, der bei der Ausführung dieses Schritts aus der Ventilspindel austreten wird. Wenn Sie Ihre Augen und Ihr Gesicht nicht schützen, können Sie sich schwere Verletzungen zuziehen!

Bevor Sie den Ventileinsatz in die Ventilspindel hineindrücken, ist zu prüfen, dass der Reifen korrekt aufgepumpt ist. Aus der Ventilspindel muss Flüssigkeit oder ein Sprühnebel austreten. Entweicht jedoch nur Luft aus der Ventilspindel, muss der Reifen möglicherweise mit zusätzlicher Ballastflüssigkeit aufgefüllt werden.

Mischen und Einfüllen der Reifenballastflüssigkeit

Als Ballastflüssigkeit für die Reifen wird eine Mischung aus Wasser und Kalziumchloridpulver (CaCl) eingesetzt. Dabei dient die Zugabe des CaCl dem Frostschutz. Nähere Angaben zu den Mischungsverhältnissen, die zur Erreichung bestimmter Frostschutzstufen erforderlich sind, erhalten Sie bei Ihrem Händler. Nach dem Reparieren oder Wechseln eines Reifens muss dieser zunächst mit der korrekten Menge an CaCl und Wasser in dem erforderlichen Mischungsverhältnis gefüllt werden, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen werden darf. Wird der Reifen nicht mit der korrekten Ballastmenge gefüllt, beeinträchtigt dies die Stabilität der gesamten Maschine.

Abb. 1

RÄDER UND REIFEN

Für Maschinen der Serie C50. Hinterreifen.

Mischen und Einfüllen der Reifenballastflüssigkeit

HINWEIS: Das Maximalgewicht der Maschine darf das in der Zulassung des Überrollbügels angegebene Gewicht nicht überschreiten. Dieses höchstzulässige Gewicht ist auf dem Typenschild des Überrollbügels eingestanzt. Dieses Schild finden Sie im Innenraum der Kabine. ACHTUNG Kalziumchloridpulver oder -flocken sind ein Reizmittel. Befolgen Sie daher die Sicherheitshinweise des Herstellers.

Das Kalziumchloridpulver (CaCl) in dem erforderlichen Mischungsverhältnis mit klarem Wasser mischen. Dabei das Pulver in das Wasser geben, nicht umgekehrt! Verwenden Sie dazu einen Behälter mit einem Absperrhahn und Schlauch. Hinweise zu der für das Mischen und Einfüllen der Reifenballastflüssigkeit geeigneten Ausrüstung erhalten Sie bei Ihrem Händler. Unter dem Achsblech einen Wagenheber ansetzen und die Maschine anheben, bis der Reifen frei über dem Boden schwebt. Die Maschine unter der Achse mit einem geeigneten Bock abstützen. Das Rad drehen, bis sich die Ventilspindel in der in Abb. 1 angegebenen Position befindet.

Ablassen des Reifens

HINWEIS: Beim Einbau einer neuen Reifen- und Radbaugruppe muss der Reifen etwas aufgepumpt werden, um die Reifenwulst auf die Felge ziehen zu können. Lassen Sie diese Luft zunächst aus dem Reifen ab, bevor Sie fortfahren. ACHTUNG Die Ballastflüssigkeit in den Reifen wirkt ätzend. Schützen Sie daher Ihre Augen und Ihr Gesicht vor dem Sprühnebel, der bei der Ausführung dieses Schritts aus der Ventilspindel austreten wird. Wenn Sie Ihre Augen und Ihr Gesicht nicht schützen, können Sie sich schwere Verletzungen zuziehen!

Abb. 1

Den Ventileinsatz durch ein spezielles Füllventil ersetzen. Angaben zu dem hierfür geeigneten Werkzeug erhalten Sie bei Ihrem Händler. Den Schlauch des Behälters mit der Ballastflüssigkeit an diesem Füllventil anstecken. Den Behälter mit dem Absperrhahn über dem Reifen platzieren. Den Absperrhahn öffnen. Während die Flüssigkeit in den Reifen läuft, entweicht über das Entlüftungsröhrchen an dem Füllventil die verdrängte Luft. Sobald aus der Ventilspindel Flüssigkeit austritt, den Absperrhahn schließen. Prüfen, dass sich die Ventilspindel immer noch in der angegebenen Position befindet. Den Schlauch vom Füllventil abziehen. Das Füllventil durch den ursprünglichen Ventileinsatz ersetzen. Den Reifen auf den korrekten Druck aufpumpen. Den Bock, mit dem die Maschine abgestützt wird, entfernen. Die Maschine wieder auf den Boden absenken.

MOTORÖLSTAND

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Motoröldruck prüfen

Sicherstellen, daß die Öldruck-Warnleuchte (1) nicht leuchtet, während der Motor läuft.

Motorölstand prüfen

Sicherstellen, daß die Maschine ebenerdig steht, und daß der Motor abgestellt ist. Warmen Motor 15 Minuten abkühlen lassen. Meßstab (4) herausziehen und mit einem trockenen Tuch abwischen. Meßstab vollständig eintauchen und wieder herausziehen. Der Ölstand darf nie unter den Markierungsstrich “Min.” auf dem Meßstab fallen. Falls erforderlich, sauberes Öl der empfohlenen Sorte bis zum Markierungsstrich “Max.” auf dem Meßstab nachfüllen (3). Ölsorte siehe “Technische Daten”.

Alle 500 Betriebsstunden

Motoröl und -filter wechseln

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Sauberkeit des Schmieröls ist für den erfolgreichen Betrieb Ihres Motors von größter Bedeutung. Das Öl muß so sauber wie möglich aufbewahrt werden. Beim Ölwechsel oder beim Nachfüllen sind ausschließlich saubere Behälter zu verwenden. Niemals zulassen, daß Öl mit den Gummischläuchen am Motor in Berührung kommt.

Vor dem Entfernen eines Ölablaßstopfens geeigneten Behälter unter die Ölaustrittsöffnung stellen, um verschüttetes Öl aufzufangen. Beim Entfernen des Ölablaßstopfens seitlich von der Austrittsöffnung aufhalten, um aus der Öffnung spritzendem Öl auszuweichen.

ACHTUNG

Motor auf Betriebstemperatur bringen. Sicherstellen, daß die Maschine ebenerdig steht, und daß der Motor abgestellt ist. Geeigneten Behälter unter den Ablaßstopfen (1) stellen. Der Behälter muß groß genug sein, um die gesamte Ölmenge aufzunehmen. Ölmenge siehe “Technische Daten”.

MOTORÖL UND -FILTER

Ablaßstopfen (1) mit Dichtring entfernen und Öl aus der Ölwanne ablassen. Sicherstellen, daß der Dichtring nicht beschädigt ist. Ablaßstopfen und Dichtring wieder anbringen, Stopfen auf 34 Nm anziehen. Filterblechgehäuse (2) mit einem geeigneten Bandschlüssel losschrauben und ordnungsgemäß entsorgen. Sicherstellen, daß sich der Adapter (3) sicher im Filterkopf befindet. Neuen Filter mit sauberem Motoröl der vorgeschriebenen Sorte vorfüllen. Ölsorte siehe “Technische Daten”. Filterdichtung mit einem dünnen Film sauberen Motoröls bestreichen. Ölfilter einsetzen und von Hand fest anziehen. Keinen Bandschlüssel verwenden. Motor bis zum Markierungsstrich “Max.” auf dem Ölmeßstab mit Öl der vorgeschriebenen Klasse auffüllen (4). Ölsorte siehe “Technische Daten”. Motor laufenlassen und Ölfilter auf Undichtigkeiten überprüfen. Nach dem Abkühlen des Motors Ölstand mit dem Meßstab kontrollieren und bei Bedarf Öl nachfüllen.

KÜHLSYSTEM

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Frostschutzmittel ist giftig und darf nicht eingenommen werden. Bei unbeabsichtigtem Verschlucken sofort einen Arzt aufsuchen. Frostschutzmittel ätzt die Haut. Bei Hautkontakt sofort abwaschen. Es wird empfohlen, beim Umgang mit Frostschutzmitteln und anderen ätzenden Materialien Schutzkleidung zu tragen. Nach dem Gebrauch Hände mit Seife gründlich reinigen. Frostschutzmittel außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Motor nur starten, wenn sich ausreichend Flüssigkeit im Kühlsystem befindet.

ACHTUNG

Täglich oder nach Bedarf

Ölkühler- und Kühlerblock überprüfen und säubern. Je nach Betriebsbedingungen kann eine häufigere Säuberung erforderlich sein. ACHTUNG Das Kühlsystem darf niemals bei laufendem Motor gesäubert werden. Der Motor muß vor Arbeitsbeginn immer abgeschaltet, der Absperrschlüssel herausgezogen und die Handbremse angezogen sein. Tragen Sie bei Reinigungsarbeiten stets eine Sicherheitsbrille.

Zum Reinigen des Systems in älteren Maschinen, die über einen Ausstoßlüfter verfügen, kann das Ölkühlermodul auf die Seite geschoben werden, wohingegen bei neueren Maschinen (ab Seriennummer 50600163), die über einen Sauglüfter verfügen, das Ölkühlermodul nach hinten geschoben wird, um Zugang zum Motorkühler- und Ölkühlerblock zu erhalten. Bei Maschinen mit einem Ausstoßlüfter beachten Sie Abb.1 und gehen Sie folgendermaßen vor:-

Der Motor ist mit einem Druckgebläse ausgestattet, so daß der Ölkühlblock zum Säubern leicht herausgenommen werden kann. Die Räder nach links bis zum Anschlag drehen und die obigen Sicherheitsmaßnahmen durchführen, ehe die Verriegelungen (A) gelöst werden und der Ölkühler vollständig herauszogen wird.

Abb. 1

Starke Schmutzansammlungen mit einer Bürse entfernen, die Blöcke bei Bedarf mit einem Niederdruck-Luftstrahl säubern. Grill (B) überprüfen, und wenn erforderlich herausnehmen, damit der Kühlerblock leichter gesäubert werden kann. Vor dem Wiederzusammenbau Gebläsebereich und Schlauchanschlüsse auf Undichtigkeiten überprüfen. Der Ölkühler muß vollkommen geschlossen sein, ehe die Verriegelungen (A) gesichert werden.

KÜHLSYSTEM (forgesetzt)

Bei Maschinen mit einem Sauglüfter beachten Sie Abb.2, richten Sie die Räder in der Mitte aus, führen Sie oben genannte Sicherheitsmaßnahme aus und gehen Sie folgendermaßen vor:-

Lösen Sie die Gittersicherungen (1), indem Sie die Sicherungsflügel anheben und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen; heben Sie dann das Gitter aus der unteren Halterung und nehmen Sie es heraus. Suchen Sie die Griffe des Ölkühlers (2), heben Sie den Kühler an und drücken Sie ihn nach hinten. Neben Sie die Seitenplatten ab (3), um Zugang zu dem Motorkühler- und Ölkühlerblock zu erhalten. Reinigen Sie die Elemente und achten Sie darauf, die Kühlrippen nicht zu beschädigen. Vor dem Wiederzusammenbau Gebläsebereich und Schlauchanschlüsse auf Undichtigkeiten überprüfen. Zum Einbauen schieben Sie den Ölkühler nach vorne bis die Haltestifte im Gehäuse einrasten. Stellen Sie sicher, dass der Kühler durch die Zapfen (4) in vertikaler Position gut befestigt ist. Befestigen Sie die Seitenplatten und das Gitter.

Abb. 2

KÜHLSYSTEM (forgesetzt)

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Kühlmittelstand prüfen und, falls erforderlich, Kühlmittelsystem auffüllen.

ACHTUNG

Kühlmittelstand niemals bei laufendem Motor kontrollieren.

Das Kühlsystem steht unter Druck. Beim Entfernen des Kühlerverschlußdeckels daher besonders vorsichtig vorgehen, wenn der Motor noch warm ist.

Kühlerverschlußdeckel (1) LANGSAM entfernen. Wenn der Ausgleichsbehälter Flüssigkeit enthält, kann das System sicher nachgefüllt werden. Wenn nicht, Motor vor dem Nachfüllen des Kühlsystems vollständig abkühlen lassen.

Bei dauerhaftem Maschinenbetrieb an heißen Tagen Kühlmittelstand mehrmals täglich überprüfen.

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Mit Kühlmittel in der korrekten Mischung bis zur Voll-Markierung auffüllen. Um die hintere Wartungsabdeckung (A) abzunehmen, die Schrauben (B) herausnehmen, die Abdeckung zurückschieben und abheben. Das automatische Entlüftungsventil (C) suchen und überprüfen, dass das Ventiloberteil sauber und nicht blockiert ist. Wenn das Kühlsystem aufgrund eines Heizgerätoder Schlauchversagens undicht geworden ist, muss verlorengegangenes Kühlmittel durch eine vorgemischte Lösung aus Frostschutzmittel und Wasser ersetzt werden. KEINE Leckschutzzusätze verwenden.

Wenn ein größerer Kühlmittelverlust eingetreten ist, ist der auf Seite 3.17 beschriebene Füllvorgang durchzuführen.

KÜHLSYSTEM (forgesetzt)

Alle 1000 Betriebsstunden

Motorkühlmittelqualität überprüfen

ACHTUNG Kühlerverschluß niemals bei laufendem Motor entfernen.

ACHTUNG

Das Kühlsystem steht unter Druck. Beim Entfernen des Kühlerverschlußdeckels daher besonders vorsichtig vorgehen, wenn der Motor noch warm ist.

Kühlmittelqualität mit einer geeigneten Prüfeinrichtung für Frostschutzmittel kontrollieren. Bei schlechter Qualität Kühlsystem entleeren und mit frischem Kühlmittel auffüllen.

VORSICHT

Vor dem Entfernen eines Ablaßstopfens geeigneten Behälter unter die Austrittsöffnung stellen, um verschüttetes Kühlmittel aufzufangen. Beim Entfernen eines Ablaßstopfens seitlich von der Austrittsöffnung aufhalten, um aus der Öffnung spritzendem Kühlmittel auszuweichen.

Entleeren

Einen geeigneten Behälter auf den Boden stellen, um das herausfließende Kühlmittel aufzufangen. Um das Kühlmittel abzulassen, den Ausgleichsbehälterdeckel (1), die Kühlerablaßschraube (2) und die Motorablaßschrauben (A) und (B) abnehmen. Das System mit sauberem Wasser durchspülen und dann Kühler- und Motorablaßschrauben wieder einsetzen.

KÜHLSYSTEM (fortgesetzt)

Alle 1000 Betriebsstunden

Vorzugweise ist eine Kühlmittelmischung aus 50% Frostschutzmittel und 50% Wasser zu verwenden, da diese größeren Schutz gegen Gefrieren und Motorkorrosion bietet. Es ist immer ein Frostschutzmittel des korrekten Typs und der korrekten Qualität zu verwenden.

Schläuche überprüfen

Untersuchen Sie vor dem Erneuern des Kühlmittels alle Kühl- und Heizschläuche auf Risse, Schnitte und sonstige Schäden. Bei Bedarf sind diese zu ersetzen.

Füllen

Um die hintere Wartungsabdeckung (A) abzunehmen, die Schrauben (B) herausnehmen, die Abdeckung zurückschieben und abheben. Das automatische Entlüftungsventil (C) suchen und überprüfen, dass das Ventiloberteil sauber und nicht blockiert ist. Das Ventil entlüftet den Kühler während des Füllens automatisch. Über den Ausgleichsbehälter mit der Kühlmittelmischung auffüllen. Dabei auf einen gleichmäßigen Fluß durch den Füllschlauch (D) achten, bis der Füllstand 20 mm unter der unteren Entlüftung (E) liegt. Die Entlüftungsleitung (E) darf während des Füllens nicht verschlossen werden und das Kühlmittel darf nicht durch die Entlüftungsleitung zurücklaufen. Wenn dieser Füllstand erreicht wird, warten, bis der Stand mindestens 50 mm unter die Entlüftungsleitung (E) gefallen ist. Dann weiter füllen, bis sich der Füllstand auf Höhe der Markierung am Ausgleichsbehälter stabilisiert. Sie liegt auf gleicher Höhe wie das Ende der beiden Rippen neben der Befestigungsklammer. Gleichzeitig muß der Kühlmittelstand im Entlüftungsrohr des Oberkastens deutlich sichtbar sein. Den Einfülldeckel wieder aufsetzen. Starten Sie den Motor (ohne Ladung) und entlüften Sie den Boiler mittels der Entlüftungsschraube, indem Sie den Gummistopsel (F) in der rechten hinteren Ecke der Abdeckplatte in der Kabine entfernen. Motor wieder (ohne Last) laufen lassen und den Füllstand überprüfen; wenn erforderlich nachfüllen. Abdeckung wieder anbringen.

Der Motor darf nicht durch Betätigung der Maschinenhydraulik belastet werden, solange das Kühlsystem nicht vollständig entlüftet worden ist.

Kühlmittelkapazität 23-24 Liter

VORSICHT

Vorsicht beim Abnehmen des Einfülldeckels, wenn das System heiß ist.

Zwischenräume reinigen

Kühler und Ölkühlerhohlräume vor dem Zusammenbau in die Arbeitsposition reinigen.

Motor ein paar Minuten laufen lassen, dann ausschalten, den Stand der Kühlflüssigkeit überprüfen und falls erforderlich auffüllen sowie die Heizungsregulierung wieder zurückdrehen.

KRAFTSTOFFSYSTEM

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Kraftstoff-Tankinhalt kontrollieren

Die Anzeige (1) auf der Instrumententafel zeigt den Stand des Dieselkraftstoffes im Tank an. Tank am Ende jeden Tages auffüllen, um während der Nacht die Kondensatbildung im Tank zu reduzieren. ACHTUNG Wegen Brand- und Explosionsgefahr Gasolin oder andere Kraftstoffmischungen niemals mit Dieselkraftstoff mischen.

Tank füllen:

ACHTUNG

Tank-Verschlußdeckel niemals entfernen, wenn der Motor läuft. Bei laufendem Motor niemals tanken.

Beim Tanken niemals rauchen. Einfüllstutzen immer unter Kontrolle halten.

ACHTUNG

Motor abstellen. Bereich um den Einfüllverschluß (2) reinigen. Verschluß abnehmen. Tank mit Dieselkraftstoff füllen. ACHTUNG Tank nicht bis zum Rand füllen. Verschütteten Kraftstoff sofort abwischen, da sonst der Lack beschädigt wird.

Zündschlüssel in Warnleuchtenposition drehen. Anzeige (1) prüfen. Bei ausreichend hohem Kraftstoffüllstand im Tank Einfüllverschluß wieder anbringen, Abdeckung absenken und verriegeln.

KRAFTSTOFFSYSTEM (fortgesetzt)

ACHTUNG

Dieselkraftstoff ist brennbar. Bei Wartungsarbeiten am Kraftstoffsystem nicht rauchen. Wartungsarbeiten am Kraftstoffsystem nicht in der Nähe offener Flammen oder Zündquellen, wie z.B. Schweißanlagen, durchführen.

Alle 20 Betriebsstunden oder täglich

Kraftstoff-Vorfilter entleeren

Ablaßstopfen (1) entfernen, um Wasser aus dem Vorfilter abzulassen. Ablaßstopfen erst dann wieder aufsetzen, wenn nicht verschmutzter Kraftstoff aus dem Filter fließt. HINWEIS: Umgebungsbedingungen, die zu starker oder häufiger Kondensation führen, erfordern ein häufigeres Entleeren des Kraftstoff-Vorfilters. Um die Kondensation auf ein Mindestmaß zu reduzieren, am Ende jedes Betriebstages Kraftstoffbehälter auffüllen.

Alle 500 Betriebsstunden

Kraftstoff-Filtertopf wechseln

VORSICHT Es ist wichtig, daß nur die originalen Kraftstoff-Filterblechgehäuse von Perkins verwendet werden. Die Verwendung eines falschen Gehäuses kann Beschädigungen der Kraftstoffpumpe verursachen.

1 Außenoberflächen der KraftstoffilterBaugruppe gründlich reinigen. 2 Ablaßvorrichtung (A1) am Boden des Filters lösen und Wasser/Kraftstoff in einen geeigneten Behälter laufen lassen. 3 Mit einem Bandschlüssel oder einem ähnlichen Werkzeug das Filterblechgehäuse lösen und Gehäuse entfernen.

KRAFTSTOFFSYSTEM (fortgesetzt)

4 Sicherstellen, daß der mit einem Gewinde versehene Adapter (B1) sicher im Filterkopf befestigt ist und daß die Innenseite des Kopfes sauber ist. VORSICHT Einige der vom Hersteller angebrachten KraftstoffFilterblechgehäuse verfügen über ein spezielles Dichtmittel, das auf das Gewinde des Adapters aufgetragen wird. Die bei der Reparatur gelieferten Filterblechgehäuse haben stattdessen ein Innendichtungsmodul (B2). Die Dichtung wird von einem Kunststoffklip in der Position gehalten. Es kann zu Beschädigungen der Kraftstoffpumpe kommen, wenn die Gehäusedichtungen nicht korrekt angebracht werden. 5 Die beiden oberen Dichtungen (B2) und (B3) des neuen Gehäuses leicht mit sauberem Kraftstoff schmieren. Das neue Gehäuse am Filterkopf anbringen und mit der Hand nur leicht anziehen.

Kraftstoffsystem entlüften

ACHTUNG Der Kraftstoff in der Einspritzanlage steht unter hohem Druck. Der Einspritzstrahl kann die Haut durchdringen und schwere Verletzungen herbeiführen. Das Kraftstoffsystem dieses Fahrzeugs ist selbstentlüftend. Wenn der Motor aufgrund von Luft im Kraftstoffsystem nicht mehr läuft: Sicherstellen, daß der Kraftstofftank aufgefüllt bzw. die undichte Stelle beseitigt wurde. 1 Zündung einschalten und Motor starten.

Oder um übermäßige Batterieentleerung zu vermeiden: 1 Zündschlüssel in die (I) Position drehen (Zündung ein). 2 Entlüftungsstopfen (C1) lockern und Hebel (5) der Kraftstoffpumpe direkt oder über das Gestänge (A) langsam betätigen, bis der Kraftstoff ohne Luft aus dem Entlüftungsstopfen (C1) fließt. Entlüftungsstopfen (C1) schließen.

(Wenn die Antriebsnocke der Kraftsstoffsaugpumpe sich in der höchsten Nockenstellung befindet, dann kann der Anlaufhebel nicht in Betrieb genommen werden. In dieser Lage muss die Kurbelwelle um eine halbe Umdrehung gedreht werden. 3 Anlasser betätigen, bis der Motor startet. 4 Wenn der Motor für kurze Zeit normal läuft und dann aufhört oder unregelmäßig läuft, überprüfen, ob Luft im Kraftstoffsystem ist. Falls Luft im System ist, ist das Niederdrucksystem wahrscheinlich undicht. 5 Nähere Hinweise zum Entlüften der Einspritzanlage sind in der Bedienungsanleitung oder im Wartungshandbuch vorhanden.

LUFTFILTER

Eine Verstopfungsanzeige befindet sich neben dem Filter auf dem Armaturenbrett (Seite 1.9 Pos. 8), und liefert so eine visuelle Warnung über den Zustand des Filtereinsatzes. Der Motor darf nicht betrieben werden, wenn die Warnlichte leuchtet: Motor sofort stoppen und und das bzw. die Filterelement(e) reinigen oder austauschen.

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Vorfilter (6) prüfen und reinigen (sofern angebaut)

Wo erforderlich, Vorfilter häufiger als einmal pro Tag reinigen. Sicherstellen, daß der Bereich um den Vorfilter frei von Verunreinigungen ist. Flügelmutter lösen, Deckel und Glaskuppel entfernen und mit einem fusselfreien Tuch reinigen. Anschließend wieder einsetzen.

Außenelement prüfen und reinigen

Abschlußdeckel (2) durch Zug am gelben Schild (1) entfernen. Abdeckung nach links drehen. Abdeckung vom Gehäuse (7) wegziehen, um Einsätze auszustauschen. Abdeckung und Regelventil (5) entleeren und mit einem fusselfreien Tuch reinigen. Regelventil auf Beschädigungen prüfen und gegebenenfalls austauschen. Außenelement (3) durch Ziehen entfernen. Innenseite des Luftfiltergehäuses mit einem fusselfreien Tuch reinigen. Darauf achten, daß dabei nicht das Innenelement (4) beeinträchtigt oder beschädigt wird. Zum Zusammenbau den Vorgang in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.

Reinigung des Außenelementes

ACHTUNG Ein beschädigtes Element darf nicht wieder verwendet werden. Das Element muß ausgetauscht werden, nachdem es sechs Mal gereinigt wurde, da sich die Qualität des Filtermediums durch die Reinigung verschlechtert. Falls das Element nicht ausgetauscht wird, kann es zu Beschädigungen des Motors kommen. VORSICHT Ein verschmutztes oder beschädigtes Element kann zu einem Leistungsverlust und zu einem Motorschaden führen. Das Element muß entsprechend den Angaben in diesem Kapitel gewartet werden, damit die Garantie ihre Gültigkeit behält. Es wird empfohlen, das Außenelement einmal pro Jahr auszutauschen, unabhängig davon, wie oft es bereits gereinigt wurde. Lockeren Schmutz des Elements mit Druckluft entfernen. Dazu von der sauberen zur verschmutzen Seite arbeiten. Der Luftdruck sollte 6 Bar nicht übersteigen, wobei die Düse einen Abstand von 5 cm zum Element einhalten sollte. Element markieren, um die Anzahl der Reinigungsvorgänge sichtbar zu machen.

Das Innenelement ist nicht zu reinigen und muß ausgetauscht werden, wenn es beschädigt oder verschmutzt ist.

Luftfilter wieder zusammensetzen.

Alle 500 Betriebsstunden

ACHTUNG Wenn die Warnlampe innerhalb dieser Phase nicht aufleuchtete, dann muß angenommen werden, daß im System eine Undichtigkeit vorliegt, oder daß die Warnlampe eine Fehlfunktion aufweist. Prüfen, ob das Gehäuse des Luftreinigers und die Leitungen zum Motor nicht beschädigt sind. Prüfen, ob alle Leitungsanschlüsse luftdicht sind. Prüfen, ob der Drosselschalter und die Warnlampe korrekt funktionieren. Vorfiltermodul entfernen und reinigen. Außen- (3) und Innenelement (4) entfernen und entsorgen. Innenseite des Gehäuses (7), Abdeckung (2), und Regler (5) gründlich reinigen. Auf Beschädigung überprüfen und betroffenen Teile nach Bedarf austauschen. Innen- und Außenfilterelemente austauschen. Luftfilter wieder zusammensetzen. Sicherstellen, daß der Induktionsschlauch (8) keine Beschädigungen aufweist und daß alle Verbindungen luftdicht sind.

MOTOR

Alle 500 Betriebsstunden

Lüfter und Lichtmaschine: Keilriemenspannung überprüfen

Bei Verschleiß oder Beschädigung Keilriemen ersetzen. Die Riemenspannung mit einem ‘Fenner’ oder einem ähnlichen Spannungsmesser prüfen. Wenn eine Kraft von 45 N in der Mitte aufgebracht wird, sollte dies zu einer Durchbiegung von 10 mm führen. Einstellen: Drehbefestigungen der Lichtmaschine (1) und der Regulierstange (2) lösen. Lichtmaschine justieren, um die richtige Spannung zu erhalten, und Befestigungen festziehen. Keilriemenspannung nochmals kontrollieren.

Die Spannung neuer Keilriemen nach den ersten 20 Betriebsstunden überprüfen.

Leerlaufdrehzahl

Leerlaufdrehzahl durch Ihre örtliche Vertretung überprüfen und bei Bedarf nachstellen lassen (siehe Betriebsanleitung des Motors). Es sollte möglich sein, den unbelasteten Teleskoparm zu heben, wenn der Motor im Leerlauf ist.

Alle 1000 Betriebsstunden oder jährlich

Ventilspiel

Ventilspiel durch Ihre örtliche Vertretung überprüfen lassen.

Kraftstoff-Einspritzdüsen (Zerstäuber)

Kraftstoff-Einspritzdüsen von qualifizierten Fachkräften überprüfen und gegebenenfalls erneuern lassen.

Lichtmaschinen-Kohlebürsten

Lichtmaschinen-Kohlebürsten von der Fachwerkstatt überprüfen und gegebenenfalls in Stand setzen lassen. Vor dem Ausbau oder Austausch der Lichtmaschine immer das Erdungskabel der Batterie abtrennen.

ACHSEN

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

Prüfen: Gehäuse der Vorder- und Hinterachse, Getriebe und Ölstand der Radnaben

Maschine auf ebenem Untergrund abstellen und für 2 Minuten ruhig stehenlassen. VORSICHT Vor dem Entfernen der Ablassstopfen den umliegenden Bereich reinigen.

Differentialgehäuse (Abb. 1)

Hinweis Zwei Füllstopfen wurden an der Achse befestigt. Der Ölstand des Differentialgehäuses kann mit dem Stopfen (1) an jeder Seite der Geräts überprüft werden. Stopfen entfernen (1) und Ölstand überprüfen. Der Ölstand des Differentialgehäuses ist richtig, wenn das Öl bis in die Höhe der Füllstandsstopfenlöcher reicht (1). Bei zu niedrigem Ölstand sauberes Öl des richtigen Typs und der richtigen Sorte nachfüllen (siehe „Technische Daten“). Stopfen wieder anbringen (1).

Radnaben ( Abb. 2)

Jede Nabe einzeln überprüfen. Die Achsnabe drehen, bis sich der Einfüll-/ Füllstandstopfen (3) in der 3-Uhr-Position befindet, Stopfen (3) abnehmen und Füllstand überprüfen. Der Ölstand der Radnabe ist korrekt, wenn das Öl die Höhe der Füllstandstopfenlöcher erreicht. Bei zu niedrigem Füllstand sauberes Öl des richtigen Typs und der richtigen Sorte auffüllen (siehe „Technische Daten „) Stopfen wieder anbringen (3).

Getriebe der Vorderachse (Abb. 3)

Stopfen entfernen (4) und Füllstand überprüfen. Der Ölstand des Getriebes ist korrekt, wenn das Öl bis in Höhe der Füllstandstopfenlöcher reicht. Bei zu niedrigem Füllstand, sauberes Öl des richtigen Typs und der richtigen Sorte auffüllen (siehe „Technische Daten „). Stopfen wieder anbringen (4).

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

ACHSEN UND GELENKWELLE

Alle 1000 Betriebsstunden

Wechseln: Vorderes und hinteres Achsengehäuse, Getriebe- und Radnabenöl

Schmieröl des Differentialgehäuses und der Radnaben an Vorder- und Hinterachse wechseln. Schmieröl des Getriebes an der Vorderachse wechseln.

VORSICHT

Vor dem Entfernen des Stopfens den umliegenden Bereich reinigen. Vor dem Entfernen des Ölablassstopfens geeigneten Behälter unter die Ölaustrittsöffnung stellen. Beim Entfernen des Ablassstopfens seitlich von der Ölaustrittsöffnung aufhalten, um aus der Öffnung austretendem Öl auszuweichen.

Die Achsnabe drehen, bis sich die Ablassstopfen unten befinden (Abb. 4). Schmieröl durch Entfernen der Stopfen (1 und 2) im Differentialgehäuse und der Einfüll-/ Füllstandstopfen (3) sowie der Stopfen (4) und (5) im Getriebekasten der Vorderachse in den Naben ablassen. Vor Wiederanbringen der Stopfen und Auffüllen, Öl ganz ablaufen lassen. Ablassstopfen (2) und (5) wieder anbringen. Zum Wiederauffüllen vorgehen, wie unter Ölstandskontrolle (siehe oben) beschrieben, und alle Stopfen wieder anbringen.

Abb. 4

Gelenkwelle

Die ersten 50 Stunden und alle 500 Betriebsstunden

Gelenkwellenmontage prüfen

Unter Verwendung eines geeigneten Drehmomentschlüssels den sicheren Sitz der Unterlegscheiben (wo vorhanden) sowie den festen Sitz der Gelenkwellenbefestigung prüfen.

A 63Nm B 63Nm

HYDRAULIK

Hydraulikdruck ablassen

Bei der Wartung der Hydraulikkomponenten IMMER auf höchste Sauberkeit achten.

ACHTUNG

Vor der Wartung eines hydraulischen Bauteiles grundsätzlich Druck aus dem System ablassen.

Vor dem Betätigen einer Steuereinrichtung für die Hydraulik sicherstellen, daß um die Maschine genügend Freiraum für die geplante Bewegung vorhanden ist.

ACHTUNG

Druck ablassen:

Motor abstellen. Jede Hydraulikfunktion bei auf (I) geschaltetem Zündschalter mehrmals in beide Richtungen betätigen.

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Hydraulikölstand überprüfen

Den Ölstand erst überprüfen, wenn alle Zylinder ganz eingefahren sind und der Motor 2 Minuten lang abgeschaltet ist. Motorhaube öffnen und den Einfülldeckel (1) abnehmen, um eine Sichtprüfung des Füllstandes durchzuführen - er sollte zwischen der oberen und unteren Markierung auf dem Meßstab liegen. Nach Bedarf mit sauberem Hydrauliköl auffüllen (siehe Maschinendaten). Beim Warten von Hydraulikteilen IMMER mit der höchsten Sauberkeit arbeiten.

HYDRAULIK (fortgesetzt)

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Druckfilter des Hydrauliksystems kontrollieren

Motor zum Überprüfen der FilterstopfungsWarnleuchte (1) stets mit maximaler Drehzahl laufen lassen. Wenn die FilterverstopfungsWarnleuchte aufleuchtet, Filterement SOFORT auswechseln.

ACHTUNG

Wenn die Warnleuchte aufleuchtet, erfolgt keine FILTRIERUNG mehr. Filter immer SOFORT auswechseln.

HINWEIS Wird der Motor unter kalten Bedingungen gestartet (d.h. unter 0°C), leuchtet gegebenenfalls die Lampe aif. Die Maschine einige Minuten bei reduzierter Belastung anwärmen lassen.

Filtereinsatz austauschen

ACHTUNG

Unter Hochdruck können feine Strahlen Hydraulikflüssigkeit in die Haut eindringen. Prüfen Sie daher nie mit Ihren Fingern, ob die Hydraulikflüssigkeit leckt. Halten Sie von eventuellen Leckstellen Ihr Gesicht fern. Sollte dennoch Hydraulikflüssigkeit in Ihre Haut eingedrungen sein, ist unverzüglich medizinische Hilfe hinzuzuziehen. Vor dem Wechseln des Filtereinsatzes Motor abstellen und Druck aus dem System ablassen.

Die Außenseite des Filters säubern und den Filtertopf (2) abschrauben. Altes Element entsorgen. Filtertopf mit Lösungsmittel auswaschen und mit Druckluft trocknen. Kein Tuch verwenden. Die Kontaktflächen mit sauberem Hydrauliköl schmieren, neue Dichtungen und ein neues Element einsetzen. Filtertopf wieder einbauen und sicher festziehen.

Hydraulikölstand überprüfen

Den Ölstand erst überprüfen, wenn alle Zylinder ganz eingefahren sind und der Motor 2 Minuten lang abgeschaltet ist. Motorhaube öffnen und Einfülldeckel vorsichtig abnehmen.

ACHTUNG

Der Deckel sorgt für einen kontinuierlichen Luftdruck von 0,3 Bar im Tank.

HYDRAULIK (fortgesetzt)

Alle 50 Betriebsstunden

Hydrauliktank-Entlüftungsfilter reinigen

Der Entlüftungsfilter befindet sich im Tankdeckel integriert auf dem Deckel (1) vom Hydraulikölbehälter. Deckel vom Hydrauliktank entfernen. NICHT VERSUCHEN, DEN FILTER AUS DER KAPPE AUSZUBAUEN. Kappe in Lösungsmittel eintauchen und darin schwenken, um Schmutz zu entfernen. Entlüftungsfilter mit Druckluft sorgfältig trocknen. Deckel (1) wieder in den Hydrauliktank einsetzen.

Alle 500 Betriebsstunden

Filtereinsatz im Druckfilter des Hydrauliksystems austauschen

Siehe “Alle 10 Betriebsstunden oder täglich”.

Alle 1500 Betriebsstunden oder jährlich

Hydrauliköl wechseln

Motor laufen lassen und Hydraulik betätigen, um Öl anzuwärmen. Sicherstellen, daß alle Hydraulikzylinder vollständig eingefahren sind. Motor abstellen und Druck aus dem Hydrauliksystem ablassen. Batterieerdungskabel abtrennen. Einfülldeckel vom Oberkasten abnehmen. ACHTUNG Vor dem Entfernen des Ablaßstopfens Bereich um die Ölaustrittsöffnung reinigen. Vor dem Entfernen eines Ablaßstopfens geeigneten Behälter unter die Ölaustrittsöffnung stellen, um verschüttetes Öl aufzufangen. Beim Entfernen eines Ablaßstopfens seitlich von der Ölaustrittsöffnung Behälter aufhalten, um aus der Öffnung spritzendem Öl auszuweichen. Das alte Öl ist korrekt zu entsorgen. Die Ablaßschraube (2) unter dem Haupthydrauliktank nahe der Fahrzeugchassis herausnehmen, um den Tank (oder die Tanks) zu entleeren. Den Tank mit sauberem Hydrauliköl ausspülen und dabei äußerst sorgfältig darauf achten, daß aller Schmutz und alle Fremdkörper entfernt werden. Ablaßschraube (2) wieder einsetzen. Den Filter in der Hydraulikleitung auswechseln. (siehe “Alle 10 Betriebsstunden oder täglich”) Die Einfülldeckelentlüftung in Lösungsmittel legen und darin schwenken, um den Schmutz zu entfernen. Siehe “Technische Daten” für die korrekte Art und Qualität des Öls. Batteriemasseband wieder anschließen und den Motor laufen lassen, damit das Öl zirkuliert. Die Hydraulik betätigen, um möglicherweise vorhandene Luft zu entfernen. Den Motor abschalten und den Oberkasten nach Bedarf auffüllen.

ACHTUNG

ACHTUNG

ACHTUNG

Die Batterie enthält ein Schwefelsäurenelektrolyt, der schwere Verbrennungen verursachen und explosive Gase produzieren kann. Berührung mit der Haut, den Augen und der Kleidung vermeiden. Bei Berührung mit der Haut sofort mit kaltem Wasser spülen. Bei Kontakt mit den Augen sofort 15 Minuten lang mit kaltem Wasser spülen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Bei versehentlichem Schlucken von Batteriesäure große Mengen Wasser oder Milch trinken, gleich danach Magnesia-Milch, geschlagene Eier oder Pflanzenöl trinken. Sofort einen Arzt aufsuchen. Zum Kontrollieren des Elektrolytstandes keine offene Flamme zur Hilfe nehmen. Offene Flammen oder Funken von der Batterie fernhalten. Beim Laden der Batterie oder beim Starten des Motors über eine externe Batterie darauf achten, mit den Leitungsklemmen keine Funken zu produzieren. Vor jeder Wartungsarbeit am elektrischen System Batterieleitungen abklemmen. Bei Batterien mit trogartigen Füllstutzen destilliertes Wasser in den Fülltrog eingeben, bis der Trog gerade beginnt, sich mit Wasser aufzufüllen. ACHTUNG Bei kaltem Wetter destilliertes Wasser erst kurz vor dem Anlassen des Motors eingeben.

Batterie-Verschlußkappe (1) wieder einsetzen und fest anziehen.

Batterie ausbauen

ACHTUNG

Bei Ausbau der Batterie die folgende Vorgehensweise unbedingt einhalten:

Alle 50 Betriebsstunden oder wöchentlich

Batterieflüssigkeit kontrollieren

ACHTUNG Hierbei Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.

Sicherstellen, daß die elektrischen Anschlüsse sauber und fest angezogen sind. Zum Schutz vor Korrosion säurefreies Fett auf die Anschlüsse auftragen. Batterie-Verschlußkappe (1) entfernen. Die Batterie-Flüssigkeit muß in einem Bereich zwischen 6 und 9 mm über den eingebauten Kontrollfingern liegen. Bei Batterien mit durchsichtigem Gehäuse soll die Batterie-Flüssigkeit zwischen den Markierungen “Min.” und “Max.” stehen. Falls erforderlich, Batterie mit destilliertem Wasser auffüllen. Motor abstellen. Zündschlüssel abziehen. Sicherstellen, daß alle elektrischen Schaltkreise ausgeschaltet sind. Zuerst das Erdungskabel (-) von der Batterie abklemmen, dann die positive Leitung (+) abklemmen. Batterie aus der Maschine herausheben. ACHTUNG Beim Anklemmen der Batterie zuerst die positive Leitung (+) anschließen.

SCHEIBENWASCHWASSERBEHÄLTER

Zugang: Seitenabdeckung des Motorraums mit dem mitgelieferten Werkzeug öffnen. Die Flasche befindet sich neben dem Scharnier. Waschwasserzusatz guter Qualität verwenden und nach den Angaben des Herstellers mischen.

KABINE UND MOTORRAUM

Kabine STETS SAUBERHALTEN!

Reinigen Sie die Kabine sowohl innen als auch außen. So sorgen Sie für stets gute Sicht und eine angenehme Arbeitsumgebung. Außenreinigung: Hierzu können herkömmliche Dampfreiniger eingesetzt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass kein Wasser in die Frischluftzufuhr der Kabine eindringt. Der Kabineninnenraum ist regelmäßig mit einer Bürste zu reinigen. Die Armaturenbretter etc. mit einem feuchten Lappen abwischen. Versuchen Sie jedoch auf keinen Fall, den Kabineninnenraum mit Wasser oder Wasserdampf zu reinigen. Halten Sie das Lufteinlassgitter (A) des Gebläses / der Heizung frei von eindringenden Materialien. Den Frischluftfilter der Kabine durch Entfernen des Blechs (B) und Herausziehen des Filterelements (C) wechseln. Wie oft dieser Filter gewechselt werden muss, hängt von den jeweiligen Betriebsbedingungen ab. Spätestens sollte der Wechsel jedoch alle 500 Betriebsstunden erfolgen.

Heizung

Die Heizung befindet sich hinter dem Fahrersitz, unter der hinteren Tafel für die Feineinstellung. Informieren Sie sich bei Störungen im Servicehandbuch.

Klimaanlage. Optional.

Diese Einheit ist von Personen zu warten, die für die Wartung von Klimaanlagen mit Kühlgasen speziell ausgebildet sind. Informieren Sie sich bei Störungen im Servicehandbuch.

Motorraum SAUBER HALTEN!

VORSICHT Den Motor und angrenzende Bereiche nicht reinigen, solange der Motor heiß ist. Motor und Zusatzgeräte vor Öl und Schmutz schützen. Den Motor nicht mit Hochdruckdampf oder –Wasser reinigen.

Alle 10 Betriebsstunden oder täglich

Prüfen Sie, dass alle Lärmschutzplatten fest sitzen und keine Schäden aufweisen.

TECHNISCHE DATEN DES FAHRZEUGS

Motor(e) Art 4-Zylinder-Diesel mit Direkteinspritzung Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2 Hubraum 4230 cc Leistung 64 kW bei 2400 U/min Max. Drehmoment 300 Nm bei 1400 U/min

Kühlung Art Flüssigkeit, durch Getriebepumpe und Überdruck Kühlsystem Integrierter Schmierölkühler Thermostat öffnet bei 70oC bis 80oC, voll geöffnet bei 90oC bis 95oC. Elektrik System 12 Volt negative Erde Batterie 110 Ah Starter Schubschraubtrieb, Höchstleistung Lichtmaschine Leistung 65 A Regler In Lichtmaschine integriert

Kraftstoffsystem Einspritzpumpe Rotation Hubpumpe Mechanisch, Membran Luftfilter Trockenes Doppelelement mit elektrischer Warnanzeige für Blockaden Kraftstoffilter Vorfilter mit Wasserablauf am Motor

Bremsen Betriebs- Hydraulisch aktivierte, innenliegende, in Öl laufende Scheiben an der Vorderachse. Feststell- Fußbetätigte Notbremse

Vorderachse Doppelte Untersetzung durch Kegelradsatz- und Planetenradnabenuntersetzungsgetriebe und Feststellbremse. Differential mit begrenztem Schlupf Hinterachse Doppelte Untersetzung durch Kegelradsatz- und Planetenradnabenuntersetzungsgetriebe.

Getriebe Hydrostatisch Verstellpumpe am Motor und Verstellmotor an der Achse.

Hydraulik Hauptkreislauf. Getriebepumpe. 85 I/min bei 2400 U/min. Tank mit integriertem Filter von 60 ìm. Hilfskreislauf. Getriebepumpe. 35 l/min bei 2400 U/min. Hilfskreislauf. Getriebepumpe. 35 l/min bei 2400 U/min. Filterung Dauerbetrieb, Niederdruckfilter mit elektrischer „Blockieranzeige“ und austauschbarem Element von 10 ìm.

Geschwindigkeit

30 km/h mit Reifen 375

Reifen 10,5 - 20 DIAGONALREIFEN (Hauptoptionen) 12,5 - 20 DIAGONALREIFEN 335 – R20 RADIALREIFEN 375 – R20 RADIALREIFEN 275 – R20 RADIALREIFEN

Ausleger 2 Stufen, Teleskop, rechteckiges Hohlprofil mit nicht-metallischen Scheuerleisten, Träger vertikal, selbst-nivellierend, und Vorsatzgeräte mit Schnellkupplung

Gewicht (ca.) TYP 506-20 (Standardfahrzeuge) 5160 Kg 506-40 (Standardfahrzeuge) 5400 Kg

TECHNISCHE DATEN DES FAHRZEUGS

EINSTELLUNG

Leerlaufdrehzahl 800 U/min

Maximale Drehzahl ohne Last (Bis Seriennummer 50600162) 2560 U/min

Maximale Drehzahl ohne Last (Ab Seriennummer 50600163) 2430 U/min

Ventilstößelspiel, kalt oder warm Einlaß 0.20 mm

Austritt 0.46 mm

Lüfterriemen, freies Spiel zwischen Scheiben 10 mm

Anzugsdrehmoment, Radmutter 300 Nm

DATEN FÜR SCHMIERMITTEL UND FLÜSSIGKEITEN

ANWENDUNGSBEREICH BEISPIELE (TEXACO) INT. SPEZIFIKATION

Dieselmotoröl -10°C bis 50°C Ursa Super LA 15W/40 API CE/SG SAE15W/40 -30°C bis 0°C Ursa Super LA 10W API CE/SG SAE10W

Achsen Textran TDH ESEN-M2C-86B

Frostschutz und Sommerkühlmittel Antifreeze SOLN ESEM-97B-18C

Hydrauliksystem Rando HLP 46 DIN 51524-2

Fett, allgemein Multifak All Purpose EP2 MP/L2

VOLUMEN - FLÜSSIGKEITEN

US Gals UK Gals Liter

Motor Öl 2.27 1.90 8.50

Achsen Vorder- Öl 2.51 2.09 9.50 Hinter- Öl 2.64 2.20 10.00

Hydrauliksystem Tankvolumen 17.40 15.40 70.00 Kraftstoff Tankvolumen 21.00 18.70 85.00 Kühlsystem Gesamtvolumen 6.40 5.70 26.00 Windschutzscheiben-Waschanlage 1.72 1.43 6.50

TECHNISCHE DATEN DES FAHRZEUGS

DRUCKWERTE

bar lb/in2

Ausgleichsbehälterkappe 0.68 10.0 Hydrauliksystem Druckbegrenzungsventil 240 3528

Reifen C40

VORDERREIFEN HINTERREIFEN bar lb/in2 bar lb/in2

10.5 - 20 (Diagonalreifen) 3.5 51.5 3.0 44 12.5 - 20 (Diagonalreifen) 3.5 51.5 3.0 44 335 - R20 (Radialreifen) 3.5 51.5 3.0 44 275 - R20 (Radialreifen) 3.5 51.5 3.0 44

Reifen C50 VORDERREIFEN HINTERREIFEN

bar lb/in2 bar lb/in2

12.5 - 20 (Diagonalreifen) 3.5 51.5 3.0 44 335 - R20 (Radial) 3.5 51.5 3.0 44 375 - R20 (Radialreifen) 3.5 51.5 3.0 44

ACHTUNG

Bei allen Maschinen der Serie C50 sind die Hinterreifen mit einer Ballastflüssigkeit beschwert.

Für einen sicheren Betrieb der Maschine und um ihre Nenntragfähigkeit gewährleisten zu können, müssen beide Hinterreifen die korrekte Flüssigkeitsmenge enthalten. Werden die zu verwendenden Reifen nicht mit der korrekten Ballastmenge gefüllt, kann dies Verletzungen bis hin zum Tode zur Folge haben. Anleitung zum Einfüllen von Ballastflüssigkeit siehe Seite 3.9.

MASSE - Fahrzeuge mit Standardreifen

C40 C50

A Gesamtbreite über Karosserie 1800 1800

B Spurbreite 1525 (Reifen 10.5) 1525 (Reifen 12.5)

C Breite über Reifen 1800 (Reifen 10.5) 1900 (Reifen 12.5)

D Gesamthöhe 1960 (Reifen 10.5) 2130 (Reifen 12.5)

E Innenbreite, Kabine 845 845

F Achsstand 2300 2300

G Gesamtlänge (zu Reifenvorderkante) 3343 3368

H Gesamtlänge (zu Werkzeugträgervorderkante) 3650 3850

I Bodenfreiheit 320 400

J Äußerer Wenderadius 3000 3100

SICHERUNGSKASTEN

Fuses

F1 20 Amp - Scheinwerfer

F2 25 Amp - Front- und Rückarbeitsleuchten

F3 25 Amp - Ausleger- und

Rückarbeitsleuchten

F4 30 Amp - Heizung und Klimaanlage

F5 10 Amp - Innenlicht, DIN-Stecker und rotierendes Blinklicht

F6 10 Amp - Höhenregulierung Elektrischer

Sitz

F7 7,5 Amp - Instrumentenanzeigen

F8 10 Amp - Hupe

F9 10 Amp - Warnblinkanlage

F107,5 Amp - Rückscheibenwischer/-wascher

F1120 Amp - Frontscheibenwischer/-wascher

F1210 Amp - Hydraulikverriegelung

F1320 Amp - Zündungsschalter

F1410 Amp - Treibstoffsonde

F1510 Amp - Blinklicht und Radio

F1610 Amp - Getriebesteuerung F175 Amp - Ersatz

F1810 Amp - Gebläseumschaltung

F1910 Amp - Bremslichter

F2025 Amp - Ersatz

F217,5 Amp - Ersatz

F22 Amp - Rückfahrscheinwerfer und Alarm

F237,5 Amp - Ersatz

F2410 Amp - Ersatz

F2510 Amp - Ersatz

F267,5 Amp - Rücknebelleuchte

F2720 Amp - Ersatz

F2830 Amp - Ersatz

F2910 Amp - Rechtes Parklicht

F3010 Amp - Linkes Parklicht

F3110 Amp - Frontscheinwerfer Aufblendlicht

F3210 Amp - Frontscheinwerfer Abblendlicht

F335 Amp - Längsstabilitätsanzeige

F347,5 Amp - Hydrauliksteuerung

SICHERUNGSKASTEN

Relais

R1 Neutralstart

R2 Strassenumschaltung

R3 Frontscheinwerfer Abblendlicht

R4 Frontscheinwerfer Aufblendleicht

R5 Frontleuchten

R6 Hilfshydraulikveriegelung R7 Rücklichter

R8 Auslegerarbeitsleuchten

R9 Seitenarbeitslichter

R10Beleuchtung

R11Warnblinkanlage

R12Ersatz

Schematische Darstellungen zu Elektrik und Hydraulik werden separat geliefert.

Da CLAAS ihre Produkte durch technische Fortschritte ständig zu verbessern sucht, behält sich CLAAS das Recht zu Änderungen vor, die nicht unbedingt dem Text und den Illustrationen in dieser Unterlage entsprechen, ohne daß dies ein Anrecht auf die Änderung schon gelieferter Fahrzeuge begründet.

Die aufgeführten technischen Daten, Maße und Gewichte dienen nur als Anhalt. Es wird keine Verantwortung für Fehler oder Auslassungen übernommen.

Die ganze oder teilweise Wiedergabe oder Übersetzung dieser Unterlage ist nur mit schriftlicher Zustimmung von Caterpillar Telehandlers Saxham zulässig.

Claas No. 319550.3 Caterpillar No. 2274024 03/2003

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