Issuu on Google+

lebensbewe t Informationsblatt der Lebensbewegung Nr. 3/2011

Euro 0,60

Spuren im Leben VON KARIN LAMPLMAIR „Was hat mein Leben überhaupt für einen Sinn gehabt?“. Diese Frage quälte mich, als ich nach einem Schwangerschaftsabbruch in einer tiefen Depression steckte. Der Abbruch war in der 12.Woche durchgeführt worden, nachdem ich 28jährig trotz Spirale unerwartet schwanger geworden war. Zwar hatte der Gynäkologe, der mir den Termin für den Abbruch gab, meine Zweifel gespürt. Mit der Aussage: „Dem Baby kann wegen der Spirale nichts passieren“, wollte er mich beruhigen. Doch die Ängste wegen einer Beeinträchtigung waren geblieben, und auch die Gedanken: „Wie schaffe ich das mit einem dritten Kind?“ und „Ich habe ja verhütet, also kann ich gar nichts dafür“, waren ständig in meinem Kopf gekreist. Und obwohl mein Mann mir seine positive Einstellung zu einem 3. Kind gezeigt hatte, hatte ich den Abbruch durchführen lassen – ich, die vorher immer davon überzeugt gewesen war, dass ein

it

ke r a b

etz s b na lten e d a n Spe erh

Lesen Sie weiter auf Seite 3

Inhalt: Spuren im Leben situationen Seite 5

Seite 5

Seiten 1,3 und 4

Entscheidungsfindung in Krisen-

Hin- und Herschwanken gehört zum Entscheidungsprozess

50 gute Gründe, Kinder zu bekommen

Spendenabsetzbarkeit

Seite 8

Bennis Blog

Seite 6 und 7

Seite 10

Sortierte Babys

Seite 8

Insa Dittrich stellt sich vor

Seite 11


Die Österreichische Lebensbewegung ist zuversichtlich dem Weg zu seelischer Heilung. Martina Fink und Veronika Hruska, ebenfalls Mitarbeiterinnen von „Spuren im Leben“, klären darüber auf, welche Prozesse bei so einer und ähnlichen Entscheidungsfindungen ablaufen und wie Angehörige und Freunde die Betroffenen möglichst einfühlsam unterstützen können.

editorial

02

Liebe Leserinnen und Leser, mit merklich kürzeren und kühleren Tagen beginnt der Herbst und mit ihm die ruhigere Zeit im Jahr. Nach den Ablenkungen des Sommers werden manche von uns vielleicht nachdenklicher und lassen ihr Leben Revue passieren. Auf Seite 1, 3 und 4 teilt Karin Lamplmair von der Arbeitsgemeinschaft „Spuren im Leben“ mit Ihnen ihre bewegenden Erfahrungen nach einem Schwangerschaftsabbruch und ihre Schritte auf

Auf Seite 11 stellt sich Ihnen Insa Dittrich, unsere neue junge Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit vor – wir freuen uns sehr, dass sie ihren Weg zu uns gefunden hat und wünschen ihr, dass sie durch ihre Arbeit viele schöne Spuren im Leben von ratsuchenden Schwangeren hinterlassen darf. Ich habe Eltern in meinem Bekanntenkreis befragt, welche Spuren Kinder in ihrem Leben hinterlassen haben – „50 gute Gründe Kinder zu bekommen“ finden Sie nun auf Seite 6 und 7. Von allen Gründen hat mich der Gedanke am meisten überzeugt, dass es ohne Kinder auch keine Kindheit mehr gibt, kein Kind sein und alles was damit zu-

sammen hängt. Sind Ihrer Meinung nach wichtige Gründe nicht genannt, lassen Sie uns diese doch mittels Leserbrief wissen! Wie Jugendliche über die Themen Kinder, Familie und Zukunft denken, hat unser jüngster Redakteur Benni heraus gefunden – traditionelle Rollenbilder stehen in diesem Artikel unerwartet hoch im Kurs! Stefan Hagel hat sich durch einen Stoß Pressemitteilungen zum Thema Lebensschutz gearbeitet und präsentiert Ihnen auf Seite 8 und 11 die interessanten Ergebnisse über Präimplantationsdiagnostik, Stammzellenforschung und die Risiken der neuen Anti-Babypille. Ich wünsche Ihnen viel Freude über den Herbst und über die Kinder die Sie haben und kennen dürfen!

Ihre Ruth Sander

FRAUENBERATUNGSSTELLE Babygewand der Österreichischen Lebensbewegung Telefon: 01/597 2324 office@lebensbewegung.at www.frauenberatungsstelle-wien.at

Neuwertiges Babygewand

von 0 – 24 Monate

GRATIS bei uns

1. Beratungseinheit kostenlos

abzuholen.

Weil Du geliebt, unendlich wertvoll und wichtig bist!

Wir freuen uns über Ihren Anruf unter der Telefonnummer 01/408 62 88

Österreichische Lebensbewegung Rasumofkskygasse 1/8 T: 01/408 62 88 F: 01/408 91 92 e-mail: office@lebensbewegung.at www.lebensbewegung.at

Unsere Bürozeiten: Montag 12.00 – 17.00 Uhr Dienstag 09.00 – 15.00 Uhr Donnerstag 09.00 – 14.00 Uhr Freitag 09.00 – 14.00 Uhr

Schwangerschaftskonflikt: Helpline 0664-2000466


Die Österreichische Lebensbewegung spürt nach

03

Fortsetzung von Seite 1

Schwangerschaftsabbruch für mich nie in Frage kommen könnte!

der Schule tot zuhause finden würden. Bei Freunden konnte ich keine Hilfe suchen, denn niemand sollte erfahren, was der Schwangerschaftsabbruch bei mir ausgelöst hatte. Als einziger Ausweg erschien mir, den Todeszeitpunkt selbst zu wählen – ich provozierte einen Autounfall, überlebte aber.

Doch die Auswirkungen trafen mich mit einer Wucht, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Ich empfand, als ob ich mit meinem Kind gestorben wäre. Nichts und niemand konnte mir noch Freude bereiten. Nicht einmal meine zwei lebenden Kinder! Ich Vor dem Schwangerschaftsabbruch konnte weder ehrlich weinen noch hatte ich gedacht: „Es wird niemand lachen. Konnte nicht mehr schlafen, vom Schwangerschaftsabbruch erfahauch Schlafmittel halfen da nicht, ob- ren und es wird sein, als wäre es nie wohl ich vom Arzt immer stärkere passiert. “ Doch das Problem war: verordnet bekam. Ich fand keine Ruhe ICH wusste es, und es ließ mir keine mehr und wünschte mich selbst in Ge- Ruhe mehr. Die Gedanken kreisten danken weg, weil ich mich nicht mehr nur noch darum. „Das wird mich jetzt für wert fand, auf dieser Welt zu sein mein Leben lang verfolgen“. Nach ei– nach dem, was ich getan hatte. Alles nem Schwangerschaftsabbruch siehst schien verloren zu sein. Ich wollte zwar du eigenartiger Weise mehr schwanleben und für meinen Mann und meine gere Frauen und Mütter mit Kindern Kinder da sein, aber ich konnte ihnen als je zuvor. keine Lebensfreude mehr vermitteln. Schritte auf dem Weg zur Heilung auf dem Weg zur Da die massiven Schlafprobleme und Schritte Heilung das Nicht-mehr-zur-Ruhe-Kommen mein Herz so stark belasteten, hat- Den einzigen Sinn in meinem Leben te ich Angst, dass meine Kinder mich sah ich nun nur mehr darin, andere eines Tages beim Heimkommen nach Frauen vor solch einem Schritt – dem

Schwangerschaftsabbruch – zu warnen. Dieser Wunsch, andere Frauen zu warnen, drängte mich, darüber zu reden und nicht mehr zu schweigen. Offen und ehrlich anderen gegenüber über den Abbruch und seine Folgen zu sprechen, half. Dadurch ließen mich viele Frauen teilhaben an dem, was sie erlebt hatten und was sich im Inneren ihrer Seele abspielte. Über diese Offenheit war ich dankbar und zugleich war ich überrascht, dass es so viele Frauen gibt, die unter den Folgen eines Schwangerschaftsabbruches leiden. Hatte ich zuvor geglaubt, meine großen Probleme nach dem Schwangerschaftsabbruch seien eine Ausnahme, und mein Suizidversuch sei ein „Extremfall“, musste ich feststellen, dass meine Auswirkungen ganz „normal“ waren – nur hatten auch die anderen Frauen niemanden, mit dem sie darüber sprechen konnten. Mir wurde auch eine gläubige Psychotherapeutin empfohlen, von der ich meinte, dass sie mir doch nicht helfen könne, da ich ja das Geschehene nicht

Broschüre: „Ich nannte sie Nadine“ (30 Seiten) Ausführliche Informationen zum Thema Abtreibung und Post Abortion Syndrom sowie eine kompakte Zusammenfassung der Autobiografie von Karin Lamplmair „Ich nannte sie Nadine“. Die Broschüre soll Frauen durch Beiträge von Betroffenen, Ärzten und Hebammen Mut machen, Ja zu ihrem Kind zu sagen. Für Frauen nach einem Abbruch bietet sie Bewältigungsstrategien. Sie kann auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft kostenlos heruntergeladen oder gegen Überweisung der Portokosten bestellt werden.   Bestellungen per Post oder E-Mail mit der gewünschten Stückzahl sowie Ihrer Versandanschrift an: ARGE Spuren-im-Leben Punzenberg 18 4210 Gallneukirchen E-Mail: kontakt@spuren-im-leben.at www.spuren-im-leben.at Buch: „Ich nannte sie Nadine“ (230 Seiten) Das Buch enthält Erfahrungsberichte von Frauen, die sich für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, die Autobiografie von Karin Lamplmair sowie Beiträge von Fachleuten.


04 Die Österreichische Lebensbewegung hört zu Spuren im Leben Fortsetzung von Seite 3

rückgängig machen konnte. Doch wider Erwarten half sie mir sehr! Durch sie lernte ich mit dem Verlust meines Kindes umzugehen, konnte der Trauer einen Raum geben, den ich mir vorher nicht zugestanden hatte. Mein Kind bekam einen Namen: „Nadine“, und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Solange ich mich selbst verurteilt und die Vergebung nicht angenommen hatte, stand die Schuld im Vordergrund. Erst durch die Vergebung konnte ich mich meinem Kind zuwenden und erkennen, wie sehr es mein Leben geprägt hat: Mein Kind hat unauslöschliche Spuren in meinem Leben hinterlassen.

und mir beistanden. Das war vor allem auch mein Mann. Er war in der schweren Zeit da, hat ausgehalten, wo ich mir jetzt noch denke: „Ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte, ihm so beizustehen, wenn er psychische Probleme gehabt hätte.“ Durch seine bedingungslose Liebe, die er mir in dieser für uns beide so schweren Zeit gezeigt hat, wurde Gottes Liebe für mich (be) greifbar. Dafür bin und werde ich immer dankbar sein! Dass ich wieder ganz heil werden durfte, wurde mir vor einem Jahr so richtig bewusst, als ich ein schlafendes Baby im Arm hielt. Ich genoss die Wärme, die von diesem Baby ausging, das so friedlich auf mir lag – es sah so wunderschön aus und ich freute mich einfach über dieses Kind. Beim Betrachten überkam mich eine tiefe Dankbarkeit Gott gegenüber – dafür, dass ich diesen Moment einfach genießen und ungetrübt Freude empfinden durfte. Keine Wehmut oder Trauer wegen meines Verlusts, der damals bereits 11 Jahre zurücklag.

Über das, was ich erlebte, zu schreiben, war für mich ebenfalls so etwas wie eine Therapie. Alles, was ich mir von der Seele schrieb, wirkte auf gewisse Weise befreiend. Die Gedanken, die aufs Papier kamen, belasteten und erdrückten mich nicht mehr! Malen, töpfern… es gibt viele Möglichkeiten, einem Verlust Ausdruck zu verleihen. Für mich war es Schreiben und das ZuVerantwortung lassen der Trauer. übernehmen Glaube wirkt heilend Oft habe ich mir gedacht, dass ich den Gott erfahren und begreifen konnte Abbruch am liebsten – wie viele andere ich erst durch Menschen, die mich in Frauen auch – rückgängig machen würmeiner schweren Krise begleiteten

de. Es war eine Entscheidung, die mich von mir selbst und vom Leben „entfernt“ hat. Ich fühlte mich lebendig tot. Doch all die schrecklichen Erfahrungen setzten auch etwas in Bewegung. Verantwortung für Fehler zu übernehmen, die man ungeschehen machen möchte, ist nicht einfach, aber offen zur Wahrheit zu stehen befreit. Hin und wieder höre ich: „So etwas würde ich niemals tun!“ Genau das hatte ich früher auch immer gedacht: Dass ich niemals einen Schwangerschaftsabbruch machen würde! Und doch habe ich es getan! Nie hätte ich die Schuld daran bei jemand anderem gesucht, aber im Laufe der Zeit wurde mir bewusst, dass die Umwelt wohl einen erheblichen Einfluss auf Entscheidungsfindungen im Allgemeinen hat. Bei Entscheidungen in Konfliktsituationen ist das noch viel stärker der Fall. Die Psychologin Martina Fink erklärt das auf der nächsten Seite noch genauer. Was ich mir von Christen wünsche: Frauen vorurteilsfrei zu begegnen, sie die Not aussprechen lassen – ob vor oder nach einem Abbruch. Auch auf alleinerziehende Mütter zuzugehen und Hilfestellung anzubieten. Und nicht von vornherein zu glauben: „Die ist ja Christin, die weiß ohnehin, dass ein Schwangerschaftsabbruch für sie nicht in Frage kommt.“ In Konfliktsituationen kann alles ins Wanken kommen – auch der Glaube. Gelebter Glaube ist für mich, da abgeholt zu werden, wo ich gerade stehe. Genau das durfte ich durch viele Menschen erfahren. Und es blieb nicht ohne Auswirkungen. Dadurch konnte ich wahrhaftig den erkennen, der unser aller Leben in der Hand hält! Karin Lamplmair arbeitet als Fachsozialarbeiterin/Altenarbeit. Sie ist Gründerin der Initiative Spuren im Leben, die Informationen für Frauen vor und nach einem Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung stellt.

Erster SaveOne Kurs startet mit Anfang September 2011 in Linz. Anmeldung erbeten unter lamplmair@aon.at. Alle Informationen zu den Kursinhalten finden Sie unter www.saveoneeurope.org


05 Entscheidungsfindung in Krisensituationen Die Österreichische Lebensbewegung ist positiv

MAG. MARTINA FINK, Klinische und Gesundheitspsychologin Man weiß, dass die Aufmerksamkeit massiv eingeschränkt ist, wenn sich ein Mensch in einer emotional belastenden Situation befindet. Gleichzeitig ist die Konzentrationsfähigkeit in solchen Fällen auf ein paar Minuten reduziert. Ein sonst normaler Aktionsradius von möglichen unterschiedlichen Gedanken, Gefühlen und Reaktionen sowie der zeitliche Rahmen sind deutlich eingeschränkt. Man stelle sich eine ganze Torte vor – unter diesen besonderen Bedingungen können Sie nur 1 Stück der Torte sehen… In solchen Ausnahmesituationen darf man den Einfluss nicht unterschätzen, den die Kommentare von Mitmenschen haben können. Positiv formulierte einfühlsame Worte können ebenso Wunder wirken, wie ein vorschnell achtlos geäußerter negativer Satz riesigen Schaden zu verursachen vermag.

Von großer Bedeutung können auch Haltungen und Einstellungen sein, die nicht selbst entwickelt, sondern von der Umwelt übernommen worden und zu eigenen gemacht worden sind. In diesen speziellen Lebenssituationen sind die Menschen oft nicht mehr in der Lage, ihre ureigenen Grundhaltungen von denen der Umwelt zu unterscheiden, umso weniger, wenn es sich um die Meinungen von „Fachleuten“ handelt. Wird nun unerwartet eine Schwangerschaft festgestellt, so befinden sich diese Frauen und Mädchen zuerst in einer Schock- oder Krisensituation. Um dese aufzulösen, braucht es viele Gespräche und vor allem Geduld.Wie schnell kann sich jemand wieder stabilisieren und zu eigener Kompetenz und Gelassenheit zurück finden? Den Mitmenschen und Beratenden fällt damit eine entscheidende Rolle im weiteren Verlauf zu.

Hin- und Herschwanken gehört zum Entscheidungsprozess VON VERONIKA HRUSKA Wenn man sich zwischen zwei Wegen entscheiden soll, stellt man sich vor, welche Folgen die eine Entscheidung haben wird und welche die andere. Dieser Versuch, in die Zukunft zu schauen, ist schon mit klarem Verstand sehr kompliziert. In Krisensituationen, wenn Hirn und Herz verrückt spielen, ist es fast unmöglich. Daher möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung mit dem Hin- und Herschwanken in so einer Situation ein paar Worte beitragen:

ein winziger Streit lassen die Zukunft wieder völlig düster und aussichtslos erscheinen, die erlebte Realität verändert sich durch Kleinigkeiten blitzschnell ins fürchterlich Bedrohliche. Kommt dazu noch zeitlicher Druck

Ganz wichtig ist zu wissen, dass in einem Ausnahmezustand, wie z. B. bei einer ungeplanten Schwangerschaft, Menschen schon durch kleinste Ereignisse wieder aus der Bahn geworfen werden können. Vielleicht hat ein gutes, heilsames Gespräch stattgefunden, der rechte Weg scheint gefunden – und eine kleine Radiomeldung,

(„bis zur 12. Schwangerschaftswoche muss ich mich entscheiden“), entsteht der Wunsch, das fürchterliche Hin und Her durch eine rasche Entscheidung zu beenden. Wer noch keine Erfahrungen mit solchen schweren Konflikten hat, schämt sich vielleicht auch wegen seines Wankelmuts: „Was werden meine Freunde von mir denken, dass ich

schon wieder nicht weiß, was ich tun soll, wo ich doch schon so sicher war!“ Daher ist es für Beratende wichtig, in Worten und Gesten, vielleicht auch durch einen Brief zu zeigen, dass man für ein Gespräch bereit ist und dass dieses Hin- und Herschwanken ganz normal ist und zum Konflikt dazugehört. Und weil in Konfliktsituationen auch die Fähigkeit zur Kontaktaufnahme herabgesetzt ist, sollten diese Gesten und Gespräche wenn möglich aktiv angeboten werden. Dabei muss man auch daran denken, dass der von Konflikten Gebeutelte unfähig ist, komplizierte Erklärungen zu verstehen. Ein Gebet vor dem Gespräch kann den Beratenden darauf einstimmen, dass er/sie nicht der Macher ist, sondern so gut es geht Werkzeug für den, der das Leben und die Zukunft in der Hand hält.


06

Die Österreichische Lebensbewegung ist gesprächsbereit

50 gute Gründe, Kinder zu bekommen VON RUTH SANDER Aus eigenem Interesse an diesem Thema habe ich Eltern befragt, welche die besten Gründe sind, Kinder zu bekommen. Hier ihre Antworten: 1. Es gibt nichts Vergleichbares 2. Mit Kindern gibt es immer etwas zu lachen 3. Sie schenken einem unverdiente Liebe und Vertrauen 4. Sie erstaunen uns mit überraschend tiefen Fragen und Gedanken 5. Sie erweitern den eigenen Freundeskreis durch die Eltern ihrer Freunde 6. Durch sie bleibt man am Boden 7. Es ist ein einzigartiges, unfassbares Erlebnis 8. Man ist für lange Zeit von Langweile geheilt ;) 9. Wir bekommen unsere Wohnung voll und ein bisschen mehr Leben hinein 10. Damit etwas von mir weiter auf der Erde leben kann (wenn ich nicht mehr da bin) 11. Es ist eine schöne Herausforderung und Bereicherung Kinder zu haben. 12. Kinder zeigen unsere Grenzen auf 13. Weil man mit ihnen selbst wieder Kind sein darf 14. Ohne Kinder gäbe es kein Gegenüber mehr für meine unverwechselbare Vater-/Mutterliebe 15. Mit Kindern lernen wir, einfach das Leben im Hier und Jetzt miteinander zu genießen 16. Kinder formen unseren Charakter 17. Kinder sind ein Geschenk Gottes! 18. Kinder sind ein Produkt der Liebe und verbinden noch mehr mit dem Partner 19. Man lernt, volle Verantwortung für jemanden zu haben 20. Durch Kinder bemerkt man, wie unwichtig manche Sachen sind, die man bisher als wichtig empfunden hat – sie geben uns einen anderen Blickwinkel für die Welt 21. Es ist gut für die persönliche Beziehung zu Gott, man kann Gottes Liebe besser verstehen und seine Gefühle für uns 22. Weil sie jeden Tag etwas Neues lernen und uns dadurch mit Stolz erfüllen 23. Kinder sind sehr wichtig als Wirtschaftsfaktor, vor allem als Verbraucher schaffen sie eine Unmenge von Arbeitsplätzen 24. Sie ermöglichen uns, die Welt durch ihre Augen wieder neu zu entdecken 25. Es ist auch Gottes Auftrag, daher Orientierungshilfe für die Lebensplanung 26. Kinder schenken Freude 27. Sie ermöglichen uns, Reichtümer aller Art weiter zu geben 28. Wir lernen loszulassen, Platz zu machen, selbst aus dem Mittelpunkt zu treten, nicht nur für uns selbst zu leben 29. Wir können viel von ihnen und durch sie lernen


Die Österreichische Lebensbewegung begründet 30. Kinder können uns auch sehr praktisch im täglichen Arbeitsablauf helfen bis hin zur Altenpflege und Alterspension/Altersversorgung 31. Wer kuschelt sich dann noch in einer so einzigartigen Weise wie Kinder an uns? 32. Kinder können uns motivieren, gesund zu leben; z.B. in der Schwangerschaft einen guten Grund zu finden, nicht mehr zu rauchen und zu trinken. Oder später einfach als Vorbild bewusst anders zu leben 33. Sie lehren uns, das Kleinste und Unscheinbarste zu sehen und zu beachten 34. Kinder sind sehr oft eine lebende Predigt und auch ein Beweis, dass wir von klein auf Sünder sind 35. Weil sie ihren Stolz und ihr Staunen über neue Errungenschaften so gerne mit uns teilen 36. Wer sagt uns denn sonst, dass wir altmodisch, starr und überhaupt ganz unmöglich sind! ;) 37. Seinem Leben kann man auf verschiedene Art und Weise einen Sinn geben. Kinder sind da sicher nicht die einzige gute Möglichkeit, aber eine wunderschöne. 38. Wenn ich mich ohne Vorbehalte auf Kinder einlasse, geht alles etwas langsamer, ruhiger, gemächlicher, fröhlicher, interessanter, vielfältiger, bunter 39. Kinder sind das Kostbarste, was das Universum je hervorgebracht hat! 40. Wegen ihrer Unbekümmertheit und ihres kompromisslosen Vertrauens. Gäbe es keine Kinder, wäre diese Welt nur mehr voller Sorgen, Angst und Misstrauen! 41. Wegen dieses unbeschreiblich einzigartigen Erlebens, mit den eigenen Händen die Fersen und die Fäuste des Ungeborenen am Bauch der Mutter zu spüren und sich bewegen zu sehen. 42. Man sieht sich selbst in ihnen - sie sind der beste, klarste, unbestechlichste und „brutalste“ Spiegel unseres Selbst. 43. Ohne Kinder gäbe es keine Kinderbücher mehr! Schrecklich!! 44. Kinder lehren uns, uns für die wesentlichsten Momente im Leben Zeit zu nehmen 45. Sie sind eine perfekte Mischung aus dem geliebten Partner und einem selbst und man entdeckt sich selber in kleinen Eigenheiten, die man weitergibt 46. Es ist ein existenzielles Wunder, am eigenen Leib zu erleben, wie Kinder sich im Bauch entwickeln, getragen werden und geboren werden. 47. Weil man mit ihnen noch so richtig herumblödeln und ausgelassen sein kann 48. Es ist schön zu sehen, wie sie größer werden und anfangen ihren Weg zu suchen und zu eigenständigen Persönlichkeiten werden. 49. Weil sie mit ihren Problemen, von aufgeschrammten Knien bis zum Liebeskummer, voll Vertrauen zu uns kommen und sich von uns trösten lassen. 50. Wenn wir vielleicht selbst keine Kinder haben können, dann wollen wir das alles wenigstens an den Kindern unserer Verwandten, Nachbarn, Freunde erleben, ihnen geben, oder? Zitate: „Ich weiß nur einen Grund besonders viele Kinder zu haben: weil die Chancen, dass irgendjemand das Essen isst, das man liebevoll gekocht hat, mit der Anzahl der Kinder steigen. Irgendeinem schmeckts immer ;)“ „So stolz wie auf meinen Sohn werde ich auf mich selbst nie sein. Jeden Tag kann er wieder etwas Neues. Das ist für mich ein Wunder!“ „Ich trage dazu bei, dass die Menschheit nicht ausstirbt wobei ich mir nicht so sicher bin, ob das ein guter Grund ist...“

07


08 Die Österreichische Lebensbewegung diagnostiziert Sortierte Babys? VON STEFAN HAGEL

Am 7. Juli hat das deutsche Parlament nach langer öffentlicher Diskussion die Präimplantationsdiagnostik (PID) unter bestimmten Auflagen freigegeben: Bei einer künstlichen Befruchtung dürfen in Deutschland nun bei Gefahr auf erbliche Schäden die einzelnen Embryonen auf genetische Defekte untersucht werden. Embryonen werden somit potentiell in „zu verwerfende“ und „lebenswerte“ selektiert – eine Vorstellung, die gerade in Deutschland auch auf viel geschichtliches Unbehagen stößt. Hauptmotiv für die Zulassung war der Wunsch, Eltern die Qual (weiterer) Totgeburten oder früh todgeweihter Kinder zu ersparen.¹ Jedoch wurden die Auflagen nicht deutlich formuliert, sodass die Frage, wann PID nun zur Anwendung kommen darf, noch nicht wirklich geklärt ist.

Von Gegnern der neuen Regelung wird daher of das Schreckbild des „Designerbabys“ verwendet – zumindest sei der Gesetzesbeschluss ein Dammbruch in diese Richtung. Und wer keinen prinzipiellen Unterschied zwischen einem Embryo im Mehrzellenstadium und einem älteren Baby sieht, weil beide als Lebewesen der Gattung Mensch von vornherein gleiche Würde und Lebensrecht haben, wird kaum einsehen, warum das verborgene Sterbenlassen der Embryos dem natürlichen Sterben vorzuziehen sein soll. Auch BehindertenvertreterInnen haben sich gegen eine Freigabe der PID ausgesprochen. Denn wer ein Kind mit einer bestimmten Krankheit „verwirft“, spricht damit irgendwie auch allen lebenden Mitmenschen mit dieser Krankheit das

Lebensrecht ab. Oder zumindest die Lebensfreude.Vielleicht wäre es ja hier einmal sehr heilsam, mögliche Richtlinien nicht auf den Außenblick der vermeintlich Gesunden zu gründen, sondern auf Untersuchungen der Lebensfreude und inneren Zufriedenheit, die mit bestimmten „Krankheitsbildern“ einhergehen. Die sind wohl auch unabhängig von der Lebenserwartung … Die PID ist in Ländern wie den USA, Großbritannien, Belgien oder Israel freigegeben, in Österreich jedoch verboten. ¹ Vergleiche etwa die bewegende Stellungnahme von Eva Menasse: Zellhaufen mit Potential. Ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik ist nicht christlich, sondern falsch. http://www.spiegel.de/ spiegel/print/d-74822669.html Quelle: G. Glaeske / Ch. Schicktanz, BARMER GEK Arzneimittelreport 2011, auf https://www. barmer-gek.de

SPENDENABSETZBARKEIT Spenden an die Österreichische Lebensbewegung sind mit 29.6.2011 von der Steuer absetzbar. Und so funktioniert die Spendenabsetzbarkeit für 2011: • Spenden können immer nur von jener Person beim Finanzamt geltend gemacht werden, von deren Konto die Spenden überwiesen oder abgebucht wurden. • Anonyme Spenden können steuerlich nicht abgesetzt werden! Bitte geben Sie unbedingt gut lesbar Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. • Jede Spende kann nur 1 x abgesetzt werden. Einzahlungsbelege (im Original) aufheben! Sammeln Sie unbedingt Einzahlungsbelege wie Zahlscheine, Abbuchungsaufträge, Kontoauszüge mit Überweisungsaufträgen etc. Machen Sie Ihre Spenden beim Jahresausgleich geltend! Die Summe Ihrer Spenden können Sie am Jahresende bei der Arbeitnehmerveranlagung (Jahresausgleich) geltend machen. Die absetzbare Spendenhöhe beträgt maximal 10% ihres Jahreseinkommens. Wie viel bekomme ich vom Finanzamt refundiert? Sie erhalten je nach Höhe Ihres Einkommens bis zu 50 % ihrer Spende vom Finanzamt refundiert. Beachten Sie auch die Informationen auf der Website https://www.bmf.gv.at/Steuern/Fachinformation/ Einkommensteuer/AbsetzbarkeitvonSpenden/_start.htm) des Bundesministeriums für Finanzen.


09

Die Österreichische Lebensbewegung versendet

Bestell-Liste Bitte die gewünschte Stückzahl in die Bestellliste eintragen und in einem frankierten Kuvert zurückschicken oder faxen an: Österreichische lebensbewegung, Rasumofskyg. 1/8, A-1030 Wien Tel.: 01/408 62 88, Fax 01/408 91 92

Sie können auch über unsere Homepage www.lebensbewegung.at bestellen, oder schicken Sie uns ein Mail an office@lebensbewegung.at

 POSTER:

 INFORMATIONSMATERIAL:

…….. ……..

……..

Broschüre „Abtreibung hinterlässt Spuren“, A5, 20 Seiten

……..

Flyer: „Stop – für Jugendliche zum Thema Sex, A4, gedrittelt, gratis

Posterkalender 2011, 60x42cm „Kinder machen reich“, 60x42cm

……..  COMICS: ……..

……..

„Lissys Entscheidung“ – Ein Teenager steht vor der Wahl, Ja oder Nein zu ihrem ungeborenen Kind zu sagen. A4, 24 Seiten „Ich steh zu dir“ Jonathan meldet sich schon als Ungeborener zu Wort und kommentiert die Ereignisse aus seiner „Sicht“. A4, 24 Seiten

Flyer: „Frauenberatungsstelle“ A4, gedrittelt, gratis

 1:1 MODELLE: zur Orientierung finden Sie unsere Selbstkosten ab 20 Stück in ( ): 10 Wochen nach der Empfängnis: ……..

Ansteckfüßchen, silberfarben (€ 1,50)

……..

Embryo, Kunststoff, rose (€ 0,30)

CD-Set der Informations und Schulungskonferenz 2011: 3er CD-Set inkl. Trainingseinheit

CD-Set der Informations und Schulungskonferenz 2009: Stk. á EUR 15,–

Stk. á EUR 15,– Arbeitsbuch: Stk. á EUR 15,–

Ortsgruppe Leoben Mag. Petra Plonner A-8700 Leoben, Franz-Josef-Straße 9 Tel.: 0664 / 162 42 38 Mail: office@lebensbewegung.at Ortsgruppe Eisenstadt Irmtraud Langer Diplom-Lebensberaterin Psychotherapeutin i.A.u.S. 7000 Eisenstadt, Krautgartenweg 3

S ave On e

S ave On e

Bitte Ihre Telefonnummer hier eintragen: ................................................................................

Faltblatt SaveOne: A4, gedrittelt

Stk. gratis

Ortsgruppe Bruck a.d. Mur Ingrid Fürstner A-8600 Bruck/Mur, Feldgasse 7/23 Tel.: 0676/9064764 Mail: ingrid_fuerstner@yahoo.de

Tel: 0680 312 08 62 Mail: irmilanger@cls-beratung-ost.at www.cls-beratung-ost.at


Bennis

BLOG: Hot Topic email: info2@lebensbewegung.at

ROLLENBILDER Das bmwfi (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend) hat eine Umfrage gemacht, was Jugendliche über Familie und Zukunft denken. Befragt wurden 800 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren. Dabei kam Folgendes heraus:

u Eine eigene Familie zu gründen ist für drei Viertel der Befragten ein großes Thema. Mit dem Begriff assoziieren sie vor allem positive Gefühle wie Geborgenheit, Unterstützung und Rückhalt. Die Familie ist für die Jugendlichen ein zentraler Lebensbereich. Die Förderung und Unterstützung von Familien ist damit auch als Teil der Jugendpolitik relevant. Das heißt: Jugendliche können und müssen aktiv eingebunden werden, da sie Interesse an der Gestaltung ihrer diesbezüglichen Zukunft haben. u Kinder als Teil einer Familie sind ebenfalls wichtig für die 14- bis 24jährigen, sie beschäftigen sich aber erst ab ca. 18 stärker mit dem Thema. Wenn der Wunsch nach Kindern besteht, dann würden die Befragten bevorzugt im Alter zwischen 25 und 30 Jahren Eltern werden. u Den eigenen Eltern kommt eine Vorbildwirkung zu: Die meisten Jugendlichen würden ihre Kinder so erziehen, wie sie selbst erzogen wurden. u Mädchen und Frauen sehen sich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf benachteiligt. Bei Burschen und Männern fehlt teils das

Bewusstsein für eine gänzlich gleichberechtigte Rollenverteilung. Dies zeigt, dass die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessert werden müssen. Auch die Geschlechterrollen sollten stärker ins Bewusstsein gerückt werden.

u Traditionelle Rollenbilder finden sich auch bei jungen Österreichern. Für Burschen steht der berufliche Erfolg stärker im Mittelpunkt, für Mädchen eher die Familie. Umso

wichtiger ist Wahlfreiheit in der Familienpolitik: Es geht darum, Möglichkeiten für Familien zu schaffen und diese verstärkt aufzuzeigen, aber den Jugendlichen die Entscheidung, wie sie ihr Familienleben gestalten, selbst zu überlassen. So wie es aussieht, wollen die Jugendlichen mehrheitlich die Tradition fortsetzen, dass der Mann arbeiten geht und die Frau bei den Kindern zu Hause bleibt. Ich (16, männlich) bin eigentlich auch der Meinung, und zwar aus folgenden Gründen. Begin-

nen wir mal mit den Frauen: Frauen sind von Natur aus stärker auf Beziehungen orientiert, also einfach liebevoller und geduldiger. Dass Babys am Anfang vor allem eine Mutter brauchen, sieht man ja schon an der Muttermilch. Nebenbei wird eine Frau mit dem Haushalt eher fertig als ein Mann, weil Frauen mehr Sachen gleichzeitig machen können. Außerdem können die meisten Frauen besser kochen als Männer, das muss man schon zugeben. Jetzt zu den Männern. Diese sind stärker sachorientiert; beruflicher Erfolg ist für sie sehr wichtig. Deswegen fällt es Frauen meistens leichter als Männern, ihren Beruf dem Kind zuliebe aufzugeben. Den meisten Männern ist es ein Bedürfnis, ihre Familie zu beschützen und für den Lebensunterhalt zu sorgen. Dass die Väter arbeiten sollten, heißt aber nicht, dass sie nicht auch bei der Erziehung mithelfen sollen. Denn ein liebevoller Vater ist für das Heranwachsen eines Kindes genauso wichtig wie eine Mutter. Jeder Mensch, vor allem in jungen Jahren, braucht ein Vorbild, an dem er sich orientieren kann. Und das ist für viele der Vater, weil er (im Idealfall) groß und stark und ein Beschützer ist. Wenn ich einmal eine Familie hab, möchte ich ein gutes Verhältnis zu meinen Kindern haben, und dass sie stolz auf mich sein können und ich auf sie. Ein bisschen freu ich mich schon darauf, Vater zu sein und mit meiner Familie zu leben.


Die Österreichische Lebensbewegung stellt vor

Mein Name ist Insa Dittrich, ich bin 23 Jahre alt, studiere Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und komme aus Hannover in Deutschland. Seit etwa drei Monaten

11

arbeite ich ehrenamtlich bei der Le- plant schwanger geworden sind, und bensbewegung und verstärke dort für ihre Kinder. die Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen von Recherchen für eine Ich liebe Schokolade, tanzen und das Seminararbeit war ich letztes Jahr Meer, und wenn ich nicht in der Le- schon einmal auf die Lebensbewebensbewegung arbeite oder auf der gung gestoßen. Damals hatte ich aber Uni bin, bin ich viel bei uns in der Ge- noch keine Ahnung, welche Rolle sie meinde, draußen mit Freunden die in meinem Leben spielen würde! Als Welt erkunden und uns dabei ver- ich mich dann schon mehr mit dem laufen, in Schönbrunn mit den Eich- Thema Ungeborene beschäftigte, hörnchen joggen oder mit Büchern erwähnte die Frau unseres Pastors zufällig, dass sie kürzlich einen Flyer irgendwo in der Sonne. von der Lebensbewegung zugeschickt Als ich vor fast drei Jahren nach bekommen hatte. Das war für mich Wien kam, um Publizistik zu studie- der Anstoß, mich dort vorzustellen ren, war mein Ziel, später mal für die und zu fragen, ob ich mich irgendwie Öffentlichkeitsarbeit einer gemein- engagieren könne. Es stellte sich henützigen Organisation zu arbeiten. raus, dass sie gerade jemanden für Letztes Jahr hab ich dann Gott ge- die Öffentlichkeitsarbeit suchten… beten mir zu zeigen, was ihm wichtig Seit drei Monaten kann ich hier nun ist – und er zeigte mir, wie sehr sein das tun, was Gott am Herzen liegt – Herz für Frauen schlägt, die unge- es gibt nichts Schöneres!

NEWS-NEWS-NEWS-NEWS-NEWS-NEWS-NEWS-NEWS Weiterer Meilenstein der Stammzellenforschung ohne Embryonenverbrauch In Deutschland ist es erstmals gelungen, mit aus Körperzellen rückprogrammierten „induzierten“ Stammzellen eine genetische Erkrankung zu heilen. Die Forschungen stehen zwar noch im Stadium der Tierversuche, sind aber ein weiterer Beweis, dass Spitzenforschung in diesem wichtigen Bereich der Medizin auch ohne menschliche Embryonen auskommen kann. Quelle: Guangming Wu et al., Generation of Healthy Mice from Gene-Corrected Disease-Specific Induced Pluripotent Stem Cells. PLoS Biol 9(7): e1001099. doi:10.1371/journal.pbio.1001099 vgl. http://derstandard.at/1308681078006


Man muss Geduld haben Mit dem Ungelösten im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein. (Nach einem Brief von Rainer Maria Rilke)

KONTAKT:

ÖSTERREICHISCHE LEBENSBEWEGUNG, Rasumofskygasse 1/8, 1030 Wien,Tel. 01/4086288, Fax: 01/4089192, office@lebensbewegung.at, www.lebensbewegung.at Helpline: 0664 2000 466 Bankverbindungen: Raiffeisenbank (BLZ 32000) Kto. Nr.: 3740552,Volksbank (BLZ 43000) Kto. Nr.: 41455457014

IMPRESSUM:

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Verein Österreichische Lebensbewegung, 3500 Krems, Schießstattg. 22. Für den Inhalt verantwortlich: Sonja Horswell Mitarbeiter dieser Ausgabe: Mag. Eva Breunig, Dr. Stefan Hagel, Sonja Horswell, Ruth Sander, Sylvia und Benni Seidl, Michaela Rosner Layout: Hans Grollitsch Fotos: Seite 2, 3, 4, 5, 7, 9, 11 privat; Seite 1, 6, 7, 10, 12 Pixelio Druck: Claus Thienel Offsetdruck, 1120 Wien, Biedermanng. 8. DVR-Nr. 0469491, gedruckt auf Cylus-Recyclingpapier ZVR- Zahl: 384859448 Geschlechtsspezifische Bezeichnungen gelten jeweils auch in ihrer weiblichen Form. Die grundlegende Richtung von „Lebensbewegt“ liegt in der Wahrung der Interessen der Schwächsten unserer Gesellschaft, vom ungeborenen Kind bis zum behinderten, alten und sterbenden Menschen. Unsere Beiträge zur Gestaltung des zwischenmenschlichen Klimas in Österreich haben als Ziel die Schaffung eines kinder- und familienfreundlichen sowie lebensbejahenden Umfelds in Österreich als Voraussetzung für den Schutz menschlichen Lebens.

P.b.b

Erscheinungsort Wien

Verlagspostamt 3500 Krems

Nr. 11Z038892 M


Lebensbewegung 3-11