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Glaubensgeneration

2/ 2011

DEINE CHANCE

Gott hat unseren Sohn gerettet!


INHALT Seite 3

„Wie wird es weiter gehen?“

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Wenn das himmlische Licht in dein Leben kommt.

Seite 6 Gott hat unseren Sohn gerettet! Seite 8

Wenn Gott ein FacebookKonto hätte...

Seite 10

Heiraten? nein. Danke?

Wozu lebt ein Mensch auf dieser Erde? Werden wir etwa dazu geboren, um zu sterben? Und wieso streben wir nach etwas Höherem, Gutem und Leuchtendem? Warum wünschen wir uns zu lieben und geliebt zu werden? Gibt es Antworten auf diese Fragen? Ja! Die Antworten gibt es und sie sind bei Gott. Das Erstaunliche ist gerade, dass Gott uns antworten möchte. Doch wir müssen lernen Ihm zuzuhören. Dafür ist ein Schritt zu Gott nötig, denn Er vollbrachte bereits durch seine große Gnade den ersten Schritt in unsere Richtung. Wenn Sie nicht wissen wie sich an Gott wenden sollen, dann können Sie das folgende Gebet nachsprechen: Lieber himmlischer Vater, ich wende mich an Dich im Namen Jesu Christi. Mein Leben lang lebte ich nach meinem Ermessen und handelte nach meinem Willen. Vergib mir dafür. Ich brauche Dich. Jesus Christus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes und der einzige Weg zum Vater bist. Du starbst am Kreuz für mich und standest von den Toten auf. Damit eröffnetest Du mir den Weg zu Gott dem Vater und zahltest für mich mit Deinem heiligen Blut. Ich danke Dir dafür. Ich bekenne mich als Sünder und bekehre mich in allen meinen Sünden. Wasche mich rein und sei mein Herr und Erlöser! Wenn Sie dieses Gebet von ganzem Herzen sprachen, so gratulieren wir Ihnen! Sie erhielten die Vergebung all Ihrer Sünden und versöhnten sich mit Gott durch Jesus Christus! Herzlich Willkommen in der Familie Gottes, wo man sie liebt und erwartet. Unser Gottesdienst findet jeden Sonntag um 10:00 Uhr im WeraForum statt: Wera-Forum / Albert-Hahn-Str. 20 / 47269 Duisburg Sie können sich ebenfalls an diese Telefonnummer wenden, um Unterstützung in Ihrem neuen christlichen Leben zu erhalten:

________________________________________________________ (Name und Tel.-Nr. des Leiters)

Glaubensgeneration Diese Zeitschrift wurde herausgegeben von der Evangeliumskirche «Glaubensgeneration» Duisburg e.V. Nr. 2 / 2011 Verantwortlicher Redaktor: Irena Wick Design: Alessia Epp Ihre Anliegen und Wünsche senden Sie bitte an folgende postale Adresse: Evangeliumskirche «Glaubensgeneration», Albert-HahnStr.20, 47269 Duisburg oder folgende E-Mail-Adresse: office@glaubensgeneration.de Telefonisch erreichen Sie uns unter: + 49 (0) 203 578 36 26

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„DIE EUROPÄISCHE WÄHRUNG IST IN GEFAHR: VIELE STAATEN der Europäischen Union SIND VERSCHULDET, die meisten von ihnen leiden unter den Folgen der Weltfinanzkrise.“ DER SPIEGEL

„Staatsschulden…“, „Die EU-Länder sind bankrott“… Die Schlagzeilen der Zeitungen, Magazine und Internetartikel werfen lauter Fragen auf: „Was wird aus meiner Arbeitsstelle? Wie soll ich meine Kredite auszahlen?“ Und wie schwer ist es für die Jugendlichen, die nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen suchen! Wenn die jungen Menschen keine Ziele und keine Möglichkeiten haben, diese zu realisieren, so wird dies in Gewalt, Drogenmissbrauch und Straßenausschreitungen ausarten. Dann trifft es alle und das ruhige Leben wird in Vergessenheit geraten. Dachten Sie darüber nach, was passiert, wenn die Ölimporte eingestellt werden? Alles kommt zum Stillstand. Denn laut Expertenanalysen sind die Ölbestände in den arabischen Ländern in einigen Jahrzehnten aufgebraucht. Denke nach, Mensch, wer bist du? Wozu lebst du? Wovor fürchtest du dich, wonach strebst du und wohin gehst du? Welchen Sinn hat dieses Leben, wenn wir alle für immer sterben werden? Doch vielleicht kommt nach dem Tod das Gericht? Gibt es einen Gott? Existiert eine geistliche Welt? Es gibt zu viele philosophische Fragen. Doch wenn der Bauch genauso leer ist, wie das Portemonnaie, philosophiert man nicht. Unsere Gesellschaft strebt gewöhnlich nur nach einem: Wir wünschen uns Bequemlichkeit, Überfluss in allen Dingen und dass es für immer so bleibt! Daher besorgen die Bewegungen der Weltmärkte nur diejenigen, die sich darin auskennen und die Einfluss darauf haben. Den Rest interessiert es nicht, solange „man das tun kann, was man auch gestern tat“. Doch die Zeiten ändern sich. Heute werden die auf sich selbst konzentrierten Erdbewohner nicht nur von den Weltmarktveränderungen, sondern auch von zunehmenden Naturkatastrophen aufgeweckt. Die Wirtschaft stürzt ab. Die Medien erschrecken die Einen mit ihren Nachrichten und Artikeln, andere werden durch unrealistische Prognosen vertröstet. Was passiert nun? Apokalypse? Weltuntergang? Ich möchte Ihnen sagen: Ja! Wir leben in der letzten Zeit. Doch wir können darauf hoffen, dass bevor alles verbrennt, das geschieht, wovon uns die Bibel schon zweitausend Jahre berichtet: „Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.“ (2. Brief des Apostels Petrus, Kapitel 3, Vers 10) Doch davor werden alle, die Christus gehören, errettet werden und die, die Jesus Christus nicht als ihren Herrn und Erlöser bekannten, dem Verderben hingegeben werden. Apostel Petrus, durch den Geist Gottes bewegt, schrieb im zweiten Brief: „Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort aufgespart und für das Feuer bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen“ (Kapitel 3, Vers 7). Denken Sie nicht, dass die Bibel uns zu erschrecken versucht, damit wir in Furcht vor immer schlimmer werdenden Weltereignissen und in Erwartung, dass alles verbrennt, leben. Nein. Der liebende Gott hat seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, gesandt und versprochen, dass jeder an Ihn Glaubende das ewige Leben haben wird. Und ein Gläubiger ist derjenige, der eine Beziehung mit Gott hat, der Gott angehört. Wir sollen nicht in Angst leben und sich die Haare von ständigen Sorgen raufen. Das, was wir wirklich brauchen, ist - unsere Herzen für die große Liebe Gottes zu öffnen und uns unter seinen Schutz sowohl in diesem als auch in kommendem Zeitalter zu begeben. 3


WENN DAS HIMMLISCHE LICHT IN DEIN LEBEN KOMMT. Um Punkt sieben Uhr erschallen in einem Dorf, das auf einem Berg umgeben vom Nadelwald liegt, helle junge Stimmen. Im Laufe von zwei Wochen joggen unbekannte Jungen und Mädchen ihre Runde und bringen seltene Passanten mit ihren nicht ganz aufgewachten, jedoch bereits lachenden Gesichtern zum Staunen. Wer sind sie? Woher kommen sie? Wozu sind sie hier? Nach dem Jogging kehren sie zur kleinen Jugendherberge zurück, machen Morgengymnastik auf dem Sportplatz und - nun haben alle Neugierigen die Möglichkeit, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten – die Jungen und Mädchen fangen an zu beten. Die Jugendlichen segnen den bevorstehenden Tag, bitten Gott um Schutz ihrer Eltern, ihrer Familien, sie beten füreinander. Es bleibt kein Zweifel daran, dass das Dorf von Gläubigen besucht wurde, von jungen Christen. Es ist schwer vorstellbar, dass diese jungen Menschen weder von Essen und Alkohol, noch vom zweifelhaften Vergnügen einer mit Zigarettenrauch erfüllten Diskothek und sogar nicht vom brennenden Verlangen, dem Blickfeld der elterlichen Fürsorge zu entfliehen, hierhin gelockt wurden. Sie kamen in dieses Camp, um Gott zu preisen und Ihn noch mehr zu erkennen. In der heutigen Welt klingen solche Formulierungen, gerade aus dem Mund von Jugendlichen, beinahe absurd. Und doch treffen sie für die Mehrheit der ins Sommercamp angereisten Jugendlichen zu. Natürlich gibt es unter ihnen auch diejenigen, die noch nie eine wahre Begegnung mit Gott erlebt und nicht erfahren haben, was wirkliche Freiheit bedeutet. Für diese wird das Camp zu etwas ganz Besonderem, denn gerade hier wird in ihren Herzen das himmlische Licht entzündet: Sie erkennen die Fülle der Liebe Gottes, die sich im großen Opfer Jesu Christi erwies, der für unsere Sünden zu unserer Rechtfertigung starb. Diese Liebe beginnt im Menschen so stark zu wirken, dass er nicht nur klar erkennt, dass er vergeben und geliebt wird, sondern selbst dazu fähig wird, zu lieben und zu vergeben. Die Begegnung mit Gott ist das wichtigste Ereignis in unserem Leben. Umso mehr in dem Lebensabschnitt, wenn unsere Persönlichkeit gerade gebildet wird, umgeben von Verlockungen, Fallen und Enttäuschungen. Gerade dann ist es sehr wichtig, diese Begegnung nicht zu verpassen. Einst geschah mit einem jungen Mann namens Saulus, der die Christen in ganz Judäa grausam verfolgte, eine erstaunliche Geschichte. Auf dem Weg nach Damaskus erschien ihm das himmlische Licht und er hörte zum ersten Mal die Stimme Gottes. Nach diesem Ereignis veränderte sich das Leben dieses jungen Menschen, der uns als Apostel Paulus bekannt ist, von Grund auf. Seitdem sind bereits zweitausend Jahre vergangen, dennoch liest die Menschheit noch heute seine Briefe, die mit großer Liebe zu Gott und mit der ihm von Jesus Christus geschenkten Weisheit erfüllt sind. Doch alles begann mit einer Begegnung, als das himmlische Licht in sein Leben kam. Johanna Saduov

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CAMP 2011

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Gott hat unseren Sohn gerettet! Wir, Vladimir und Valentina, sind seit 14 Jahren verheiratet. Gott segnete uns mit einer Tochter und zwei Söhnen. Als ich mit dem zweiten Sohn schwanger war, stellte man bei einer der UltraschallVoruntersuchungen fest, dass es mit dem Kind irgendwelche Probleme gibt. Es wurde eine weitere Untersuchung veranlasst, mit einem höchst beunruhigenden Ergebnis. Die Ärzte sprachen von einem Hydrops fetalis mit einem dorsonuchalem Ödem von über 8mm und einem darüber hinaus deutlich erhöhten Risiko für eine chromosomale Aberration. Aufgrund der langwierigen Erfahrung sahen die weiteren Prognosen schlecht aus, Kinder mit einer solch ausgeprägten Flüssigkeitsansammlung (= Ödem) an großen Teilen des Rückens (= dorsal) sowie im Hinterkopf- und Nackenbereich (= nuchal) in der zwölften Schwangerschaftswoche werden nicht gesund geboren. Da die Anomalie im Bereich der Chromosomen bestand, waren die prognostizierten Diagnosen erschreckend, denn die organischen Krankheiten konnten zu der Zeit noch nicht erkannt werden. Die Ärzte boten eine Analyse - die Chorionzottenbiopsie an, obwohl allein die Durchführung ein hohes Risiko einer Fehlgeburt in sich birgt. Da die Chorion-Zellen das gleiche genetische Muster haben wie das Ungeborene, kann die Analyse der Zellen die genetischen Störungen feststellen. Die Ärzte bestanden drauf, denn sie meinten: „Das Kind kann nicht gesund geboren werden und Sie haben die Möglichkeit frühzeitig abzutreiben.“ Wir lehnten die Biopsie ab und ich ging nur noch zu den üblichen Voruntersuchungen beim Gynäkologen. Meine Frauenärztin riet mir einer Fruchtwasseruntersuchung einzuwilligen, damit wir uns auf die Geburt eines „behinderten Kindes“ vorbereiten könnten. Darauf entgegneten wir, dass wir auf Gott vertrauen, beten und auch weiterhin im Glauben beten werden, dass unser Kind gesund geboren wird. Außerdem bereiten wir uns auf ein gesundes Baby vor. Im fünften Monat geschah ein Wunder. Die Flüssigkeitsansammlungen, das dorsonuchale Ödem, löste sich auf. Meine Gynäkologin staunte nur: „Das ist nicht möglich! Wie noch nie da gewesen!“ Nichts desto trotz riet sie dazu, uns auf die Geburt eines ungesunden Kindes einzustellen. Ehre und Lob sei unserem Gott! Nach der Geburt unseres Sohnes sagte der Arzt: „Sie haben ein ganz gesundes Baby!“ Ich kann es kaum in Worte fassen, wie glücklich wir sind. Beim Schreiben kommen mir die Tränen der Freude und Dankbarkeit unserem Herrn. Es ist so wunderbar mit Gott zu leben, auf Ihn zu vertrauen und zu hoffen. Natürlich könnte man behaupten, dass die Ärzte sich einfach geirrt hätten, die Diagnostik kann nie hundertprozentig stimmen. Wir wissen aber, dass Jesus Christus unseren Sohn gerettet und geheilt hat! Valentina Versun _______________________________________________________ Das Chorion ist eine Zellschicht an der Außenseite der Fruchtblase, in der der Embryo schwimmt. Aus den Chorionzellen entsteht der kindliche Teil der Plazenta (Mutterkuchen). Diese Zellen sind zwar kein Teil des Ungeborenen, aber in der Regel genetisch identisch. 1

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Jeder hat gern Freunde. Bei Facebook kostet ein Freund nur 2-Klicks. In der Realit채t kostet ein Freund Zeit, Geld und Aufmerksamkeit.

Wahre Freundschaft, von der die Bibel spricht, kostet dich DEIN LEBEN.

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WENN GOTT EIN FACEBOOKKONTO HÄTTE... Wer hat heute kein Facebook-Konto? Nur Hinterwäldler oder Verschwörungstheoretiker sind auf den Facebook-Zug noch nicht aufgesprungen, der mit immer schnellerer Geschwindigkeit unsere Welt vernetzt. Mittlerweile braucht kaum jemand eigene Websites, denn bei Google erscheint die Facebook-Site ganz weit vorne. Was machen meine Freunde, was macht mein Chef? Facebook gibt dir eine Antwort. Wäre Facbook ein Staat, dann wäre er bereits der drittgrößte der Welt mit rund 800 Millionen Einwohnern. Was steckt hinter dem Social-Media-Wahn? Was macht das Netzwerk so erfolgreich? Warum wachsen Kirchen nicht in diesem Tempo, sondern schrumpfen? In der Bibel finden wir viele wichtige Prinzipien über das zwischenmenschliche Zusammenleben. Was haben sie mit Facebook gemeinsam und was nicht? Würde Jesus Facebook verwenden? 1. Jeder hat gern Freunde. Bei Facebook kostet ein Freund nur 2-Klicks. In der Realität kostet ein Freund Zeit, Geld und Aufmerksamkeit. Wahre Freundschaft, von der die Bibel spricht, kostet dich DEIN LEBEN. Ein Freund ist für andere da. Er ist bereit sein Leben und sein Eigentum zu opfern. Freunde existieren bei Facebook, damit man sich an ihrer Vielfalt („Ich habe 1.523 Freunde“) erfreuen, ja ergötzen kann und sein eigenes Selbstwertgefühl dadurch steigern kann. Ob nun bewusst oder unbewusst. Genau dieses “Erfolgserlebnis” der vielen Freunde beschert uns ein tolles Gefühl und ist der Grund, warum 50 % aller Nutzer JEDEN TAG wieder kommen. In Wahrheit sind Freunde jedoch da, damit man für sie da ist. Der Begriff des Freundes ist in Facebook offensichtlich ein ganz anderer, als in der Bibel. Eine Umfrage in den USA hat ergeben, dass Facebook-Nutzer auch mehr Freunde im realen Leben haben. Spricht das gegen eine digitale Vereinsamung? Sind “Facebooker” sozialer? Nein. Die Umfrage zeigt nur, dass Facebook-Nutzer den Begriff Freund oberflächlicher auslegen und deshalb auch bei Umfragen angeben, „dass sie sehr viele Freunde haben.“ Gott ist kein „Mit-religiösen-Tricks-auf-FacebookFreunde-Sammler“. Er will dein „echter“ Freund sein. Ihm geht es nicht um die Anzahl, sondern um jeden Einzelnen von uns. Er lässt 99 Schafe zurück um ein

verlorenes zu suchen. Im Gegensatz zum FacebookGründer antwortet er auch auf alle Fragen. 2. Wissen was der andere tut, das will jeder, denn Wissen ist ja bekanntlich Macht. „Ich weiß, was 1.523 Menschen letzten Sommer getan haben.“ Damit fühle ich mich stark. Ich habe das Gefühl nichts zu verpassen und dazuzugehören. Zusätzlich spiele ich Hobbydetektiv. Doch in Wirklichkeit verpasse ich etwas. Das reale Leben um mich herum. Das kann so weit gehen, dass keiner mehr etwas tut, außer das zu lesen, was andere gerade tun. Ich lese alle (überwiegend) banale Statusmeldungen meiner Freunde, aber höre nicht auf die sanfte Stimme Gottes. Dabei vergesse ich meinen echten Status. Gott wird nicht auf Facebook suchen müssen, um mehr über mich zu erfahren. Er weiß alles sowieso. Und er kann gut über die gekünstelte Fassade bei Facebook hinwegschauen. Wie sieht dein wahrer Status Gott gegenüber aus? Bist du ein Freund Gottes? 3. Facebook und Gott haben jedoch eins gemeinsam: In seinem Sohn hat Gott uns schon vor 2000 Jahren seine Liebe und seine Freundschaft angeboten. Es liegt an dir, ob du die größte Freundschaftsanfrage der Menschheitsgeschichte bestätigst. Wie bei Facebook. Der einzige Weg, um mit Gott ins Reine zu kommen, ist durch Jesus Christus. Wenn du Christus als Freund hast, dann gehörst du zur Gruppe der Christen. Du kannst bei Facebook einer weiteren Gruppe beitreten. Das nennt sich bei Gott dann Gemeindemitglied werden. Wir sehen: Jesus braucht kein Facebook. Er hat bereits seit tausenden von Jahren Tausende von Freunden. Was ist sein Geheimnis? Verlinkung? Gewalt? Nein, er nutzt etwas, das mächtiger ist als das Internet, stärker als ein Krieg und für immer bestehen wird: Liebe. Lass heute doch mal den Computer aus und Facebook geschlossen und frage dich: Bin ich ein Freund Gottes durch Jesus Christus?

Walter Epp

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HEIRATEN? NEIN. DANKE! „Wozu heiraten? Es geht auch wunderbar ohne!“ Die heutige Gesellschaftsmeinung zur Eheschließung wird durch Begriffe wie „Partnerschaft“ und „Lebensgemeinschaft“ verschleiert, es bleibt jedoch ein Fakt – die Menschen wollen ihre Beziehungen nicht offiziell erklären. So ist die Tendenz der modernen Gesellschaft, in der die moralischen und christlichen Werte für uns genau so fern werden, wie das Sternbild des großen Wagens. Gegen das Institut der Ehe werden „schwerwiegende“ Argumente hervorgebracht: „Und wenn wir uns scheiden lassen, wer wird es bezahlen?“, „Meine persönliche Freiheit wird dadurch beeinträchtigt!“, „Man kann auch Sex außerhalb der Ehe haben“ usw. Es wird fälschlicherweise angenommen, dass der Mensch die Ehe erfand und diese heutzutage bereits veraltet, anders gesagt, „out“ ist. Nur wenige wissen, dass Gott Familie und Ehe erschuf: „Und Gott der Herr bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen. Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll »Männin« heißen; denn vom Mann ist sie genommen! Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.“ Bibel, 1. Mose, Kapitel 2, Verse 22-24 Aus diesen Versen wird ersichtlich, dass der Plan Gottes darin liegt, dass die Menschen Familien gründen, das Bündnis der Ehe eingehen und nicht allein leben oder in einer Lebenspartnerschaft. Allerdings neigt der Mensch dazu, alles zu vereinfachen, um es für sich persönlich bequemer zu gestalten. Die Bibel ist keine Autorität mehr für Menschen aller Altersgruppen. Sie schauen überwiegend auf ihre Arbeitskollegen, Prominente und letztendlich Politiker, von denen viele nicht verheiratet oder gar mehrmals geschieden sind. Wir werden niemals erfahren, ob diese Leute wirklich glücklich sind und was sie tatsächlich über ihre Partner denken. Wieso war es für die Menschen jahrhundertelang wichtig in den Bund der Ehe zu treten und Familien zu gründen, heute dagegen sehen unsere Vorstellungen von Grund auf anders aus?! Schließlich wollen wir auch nicht die Jahreszeiten oder Tag und Nacht vertauschen. Jedoch sind wir fest davon überzeugt, Gottes Gesetze bezüglich der Ehe ändern zu können, dabei vernachlässigen wir ein essentielles Detail vom Plan Gottes: Die Familie kann nicht außerhalb der Ehe existieren. Genauso wie Fische nicht ohne Wasser leben können, kann sich auch eine Familie ohne eine eheliche Vereinigung nicht erfolgreich entwickeln. Gott gab Adam keine Freundin bzw. Lebensabschnittsgefährtin, mit der er eine Zeit lang leben und sich dann eine neue Partnerin finden konnte, Er gab ihm eine Frau für das ganze Leben. Die Ehe wurde nicht zu etwas Schlechtem, nur weil wir jetzt im 21. Jahrhundert leben. Die Menschheit verlernte es bloß, Familien zu gründen und Beziehungen aufzubauen. Pseudofreiheit und Emanzipation nahmen den Verstand ein. Es ist wesentlich einfacher, seinen Partner zu verlassen, wenn etwas an ihm nicht passt, als sich in die Beziehung zu investieren, nachzugeben. Wozu die Verantwortung in schweren Zeiten tragen, wenn man einfach gehen kann? Die Menschen fürchten die Verantwortung und vergessen dabei, dass gerade die Fähigkeit verantwortungsbewusst und treu zu sein und nicht die Automarke einen Mann zu einem wahren Mann macht. Dabei suchten Frauen schon immer einen starken Ehegatten, auf den sie sich zu jeder Zeit verlassen könnten. Menschen, die gesunde und glückliche Familien haben, werden diese niemals gegen die angeblichen Vorteile des ewigen Partnerwechsels, nächtliche Besuche von Bars und Restaurants o.Ä. eintauschen. Die Ehe ist ein Geschenk des gütigen Gottes, die Er für das Glück der Menschen erschuf. Denken Sie darüber nach! Und lasst uns nicht „das Rad neu erfinden“, mit dem Versuch den Ehegatten durch einen Lebenspartner zu ersetzen, gleichwohl mit dem Wissen, dass ein Lebensabschnittsgefährte gemeint ist, ein sogenannter Partner mit Ablaufdatum. Ivan Peters 10


>> Die Ehe wurde nicht zu etwas Schlechtem, nur weil wir jetzt im 21. Jahrhundert leben. <<

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Glaubensgeneration

Magazin der Glaubensgeneration - Deine Chance - Nr.2  

Das Magazin der Evangeliumskirche Glaubensgeneration. Biblische Themen, Berichte und Texte. Zur Evangelisation und zur Glaubenserbauung.

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