FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 2 / 2023 - Ausgabe 479

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OB-WAHL 2023 Folge 2: „Die Arrivierten”

Kunsthistorikerin Elisabeth und Künstlerin Johanna Krimmel STADTKULTUR MAGAZIN 1983-2023

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Keine elitäre Langweiler-Mucke: Neuer Longplayer „Multi Faith Prayer Room“ und Interview Benz
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inhalt.magazin FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de 4 People Kunsthistorikerin Elisabeth und Künstlerin Johanna Krimmel 6 Glosse & Kolumnen #54: Niemand redet vom Uffstiech? #174: Da warens nur noch 10 #17: Entscheidung: ja, nein, vielleicht? 7 News & Promotion 12 Titelstory Bodyculture Studios: Fitness & Wellness 14 Kultur & Kunst Staatstheater Darmstadt, Buch des Monats, 50. Dotter-Konzert 18 Musik Brandt Brauer Frick im Interview inhalt #479 20 Politik OB-Wahl 2023 in Darmstadt Folge 2: „Die Arrivierten“ 24 Start-up Revoltech: erste pflanzliche Alternative zu Leder 25 Weitsicht Lotta Lubkoll: 600 Kilometer mit Esel Jonny 26 Specials - Nachhaltigkeit - Kurse, Workshops & Seminare 30 Stadtkulturkalender - Klassik & Jazz, Kunst, Musik & Locals, Bühne 38 Exit & Impressum - Verlosungs-Highlight - Auslagestelle des Monats
Januar 2023 1. Jens Mangelsen
Monika Klugmann
Oliver Stienen M facebook.com/groups/Planet.Darmstadt FRIZZ unterstützt die STADTKULTUR, DU unterstützt FRIZZ. www.steadyhq.com/frizzmag ➔ #2 Rheinstr. 30 - 64283 Darmstadt whatsapp & fon: 0 61 51 - 915 888 email: tickets@frizz-tickets.de www.frizz-tickets.de TICKETS TICKET VORVERKAUF BUNDESWEIT & REGIONAL #1 #3
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Die Anziehungskraft eines Darmstädters

Inmitten ihrer Bücher- und Bilderwelt fühlen sich Kunsthistorikerin Elisabeth und Künstlerin Johanna Krimmel mit Hündchen Pina wohl

magazin.people 4 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
TEXT: SIBYLLE MAXHEIMER | FOTO: KLAUS MAI

W Eine orangerote Ader aus kleinen Mosaiksteinen führt den Besucher directement ins Eldorado der Krimmels. Schon im Garten gibt es so viele interessante Details, an denen man hängen bleibt und die man genauer erkunden möchte. Drinnen im Haus führen sie dann ins Unendliche: Bilder, Bücher, Objekte, Skulpturen, Papier, Pinsel, Farbtuben, Stifte, Zeitungen, ein Bonsai und das kleine Hündchen Pina, stets zu Streicheldiensten seiner Frauchen bereit.

Für die Bewohner sind viele der Dinge Arbeitsmaterial, denn die Kunsthistorikerin Dr. Elisabeth Krimmel muss hier und da nachschlagen zur Recherche ihrer Texte für Künstler, Kunsthistoriker oder die Jüdische Gemeinde, ihre Tochter, die Künstlerin und Illustratorin Johanna schöpft kreativ aus den Materialien, Farben und Formen. Sie wurde 1974 in diesen wunderbaren Kosmos hineingeboren, kann sich nichts anderes vorstellen und baut ja tatkräftig an diesem mit. Nicht nur als Zeichnerin und Szenographin will sie einen Raum „als ganzheitliches Erlebnis“ erfahren, sondern auch im Leben, wo doch immer alles mit allem verbunden ist. Ganz natürlich war es für sie, ihren Vater auf dem Sterbebett zu porträtieren, denn „ich war mit einbezogen, war Teil“, besonders „von der Einheit, die meine Eltern gebildet haben, emotional wie geistig“ - zudem beeinflusst „von der Arbeitsweise von Papa“. Seit vielen Jahren arbeitet Johanna Krimmel künstlerisch frei, sie wollte nicht länger „unter der Fuchtel eines Unternehmens stehen“, begleitet zeichnerisch Bühnenproduktionen und visualisiert Firmenideen bei Veranstaltungen wie Messen oder Events. Hierfür erschafft sie Stimmungen in Räumen, und ist daran interessiert, wie sich „analoge Prozesse mit Hilfe digitaler Technik in den Raum bringen lassen, damit es zu einem ganzheitlichen Erlebnis“ wird. Die Krimmels sind bekannt in Darmstadt: Bernhard (Bernd) Krimmel (1926 bis 2020) wurde 1965 zum Kulturreferent der Stadt Darmstadt berufen und 1972 Leiter des Stadtmuseums, das er zum eigenständigen Institut Mathildenhöhe weiterentwickelte. Direktor der Mathildenhöhe und der Städtischen Kunstsammlung war er zwischen 1975 und 1989. Er selbst war Künstler: Maler, Zeichner und Bildhauer. Die ersten Ausstellungen auf dem Musenhügel wurden noch im Ernst-Ludwig-Haus präsentiert, wo seinerzeit einige Vereinigungen und Künstler beherbergt waren, das Büro von Krimmel befand sich noch im Kennedy-Haus. Elisabeth Decker, wie sie damals noch hieß, lernte ihren späteren Mann während der Vorbereitungen der „3. Internationale der Zeichnungen“ kennen, für die sie

von Berlin aus mitarbeitete. Sie hatte eine Stelle beim Gründungsdirektor der 1968 eröffneten Neuen Nationalgalerie, Werner Haftmann, und war für die Zusammenstellung der Matisse-Zeichnungen für Krimmels Schau in Darmstadt beauftragt. Eine aberwitzige Vorstellung heute, wie sie bemerkt, denn: „Ich habe in Paris und New York angerufen und all‘ diese Arbeiten einfach bekommen.“

Dass Bernd und Elisabeth überhaupt zueinanderfanden, ist der Quirligkeit der jungen Kunsthistorikerin geschuldet: Geboren 1937 in Hanau, aufgewachsen mit drei Geschwistern in Frankfurt am Main und Detzem an der Mosel, führte ihr Weg dann von St. Ingbert über Merzig nach Genf und Berlin. „Weil ich gerne mit Tieren und Pflanzen zu tun hatte, studierte ich Biologie und Botanik.“ Sie hatte das Sezieren von Fischen richtig gut drauf, doch als sie nach Berlin wechselte, wurden ihr „die praktischen Anweisungen zu langweilig“, auch, weil das Studium mehr und mehr Mathematik und Chemie verlangte. Mit offenen Augen und Ohren erkundete sie das faszinierende Berlin, schwärmt von den „großartigen Museen“ und wie „man einfach rüber nach Ostberlin“ konnte. Ein Familienbekannter, Professor Metz, merkte spitz an: „Mädchen, die Naturwissenschaften haben bei Dir keinen Sinn.“ So versuchte sie ihr Glück 1959 in Freiburg: studierte fortan Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie bei begnadeten Professoren wie Karl Schefold, Martin Gosebruch, Joseph Gantner, die ihren Studenten „systematisch die Geschichte über das Geschehen der Kunstgeschichte in Europa“ nahebrachten und die Studenten zu sich nach Hause einluden.

1960/61 tauschte sie Freiburg gegen Basel ein, weil „meine Eltern den Kunstsammler Dr. Dötsch kannten und ich bei der Familie wohnen konnte“. Sie lernte deren Gemäldegalerie mit Originalen von Bonnard, Klee, Kandinski und den deutschen Expressionisten kennen, mit denen sie nun lebte. In diesen fünf Schweizerjahren erweiterte Elisabeth ihr Wissen, besuchte Florenz, Rom, Neapel, die Adria, denn ihre Professoren waren unisono der Meinung, dass man die Werke der Bildhauer Donatello, Ghiberti und anderen im Original gesehen haben muss. Dazu kamen die Texte von Novalis und Celan, und sie erinnert sich an „eine Zeit, die mich bis heute geprägt hat“. Bei dem Kunsthistoriker Joseph Gantner (1896 bis 1988) schrieb sie ihre Doktorarbeit.

1966 bekam sie in Berlin die Möglichkeit, zu volontieren und erlebte mit, wie der Mies van der Rohe-Bau am Potsdamer Platz, die Neue Nationalgalerie, Gestalt annahm. Bewegt schildert sie, wie beeindruckend es war, „die Beton- und Glaswände, die Einfahrt und Stahlkonstruktion des Gebäudes“ so im Entstehen zu sehen und

die umfassende Mondrian-Eröffnungsschau zu erleben „war sagenhaft und wurde nie wieder so gezeigt“. Sie war hauptsächlich Werner Haftmann, dem heute die Nähe zu den Nationalsozialisten vorgeworfen wird, zu verdanken. Er habe künstlerisch den Ton angegeben und großen Einfluss auf die ganze Inszenierung gehabt. Mit einer neuen Aufgabe durfte sie in der Nationalgalerie ihre Karriere als Kunsthistorikerin starten: „Ich sollte einen Katalog des Bestandes erstellen.“ Doch seit Kriegsende hatte sich niemand mehr mit den Werken befasst, die „noch im Schutt unterirdischer Keller lagen“.

Als Assistentin von Werner Haftmann verdiente die aus Hanau Stammende nun eigenes Geld, bezog eine eigene Wohnung und lernte über die Ausstellung des französischen Künstlers Ipoustéguy ihren Zukünftigen kennen. Es sei zwar nicht Liebe auf den ersten Blick gewesen, aber Elisabeth bemerkte sofort, wie „empfindungsvoll“ der Darmstädter mit den Skulpturen von Ipoustéguy umging: „Wie er sie anfasste und gemeinsam mit dem Bildhauer zusammensetzte.“

Als dann die Anfrage mit den Matisse-Zeichnungen kam, wurden die Kontakte häufiger und zur Ausstellung 1970 wurde sie mit anderen Mitarbeitern zu Krimmel nachhause eingeladen: Wie dieser als charmanter Gastgeber in Nullkommanichts für alle Bratkartoffeln mit Eiern und Speck briet, ja, da wars um sie geschehen. Elisabeth Krimmel war zwar zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Werkverzeichnis von Wols beauftragt, wofür sie mit Werner Haftmann bereits in Paris die Arbeiten gesichtete hatte, zog aber dennoch nach Darmstadt und heiratete noch im selben Jahr in Kappel bei Freiburg ihren Bernd. In Darmstadt dann setzte sie sich zunächst mit dem Bildhauer Vangi auseinander, dessen Werk auf der Mathildenhöhe gezeigt wurde, später kam sie über Feuilletonchef Jürgen Diesner zum Darmstädter Echo, verfasste Artikel über die Ausstellungen im Landesmuseum und in den vielen Galerien, die es damals noch gab. Sie freut und amüsiert sich bei ihrer Erinnerung an Freunde wie Klaus Schmidt, Helmut Lortz, Annelie und Wilhelm Loth, Georg und Anni Hensel, Fritz Hausmann, den Roethers und Engelmanns, die Brüder Schlotter, erwähnt den unermüdlichen Pit Ludwig und die rührige Liane Palesch, erzählt, dass man Renate Wingler überall in der Stadt traf und, dass ohne diese garnichts lief. Es seien alles Menschen gewesen, die hart miteinander stritten, aber dickste Freunde waren, herrlich auf Darmstädterisch die neuesten Geschehnisse zum Besten gaben. „Wie im Datterich“ - sagt Elisabeth Krimmel und lacht übers ganze Gesicht. Hier hat sie viel gefunden, wurde gerne heimisch, ruft aus: „Gott, was für Menschen.“.

people.magazin 5 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de

lilien .gelaber #55

Da warens nur noch 10

Darmstadt-Glosse #174

Niemand redet vom Uffstiech?

Die Rückrunde hat begonnen, der Auftakt gegen Regensburg liegt hinter uns, es geht voran. Ob mit oder ohne neuen Stürmer - die Verlautbarungen im Trainingslager deuteten schon darauf hin, dass insbesondere der Trainer so oder so klar kommen würde. Lieber aber mit, denn die erneute Verletzung Seydels verheißt strukturell nichts Gutes. Zudem fielen die Tore in den Vorbereitungsspielen nicht gerade zahlreich. Immerhin: Die Lilien blieben weiter ungeschlagen und haben in dieser Saison wettbewerbsübergreifend einzig gegen Regensburg verloren.

Obwohl auch Gjasula und Pfeiffer derzeit noch verletzt sind, stehen die Zeichen gut. 3 Oldies haben verlängert: Holland, Kempe, Gjasula. Niemand ist weg - außer der verliehene André Leipold zum Spielpraxis-Sammeln in der 3. Liga bei Kickers Würzburg).

Die Qualität des Kaders ist unbestritten. Die Kicker-Rangliste führt 10 Lilien: Mit den Positions-Leadern Pfeiffer, Holland/Bader, Kempe, den Platzierten Schuhen, Zimmermann und Schnellhardt, sowie den Gelisteten Mehlem, Manu und Tietz wird deutlich, wo in der Vorrunde die Stärken waren. Fehlanzeige nur auf den Außenbahnen, aber da kommt ja Honsak zurück. Gut so, denn der Februar hats in sich.

Vor der Pokal-Kür kommt erst mal die Liga-Pflicht.

In Sandhausen haben sich die Lilien immer schwer getan. Der Letzte der Vorrunde hatte ganz andere Ambitionen und steht mit dem Rücken zur Wand. Eine harte Aufgabe, 100%ige Fokussierung ist angesagt an diesem Freitagabend, Vorfreude auf den Pokalfight noch nicht erlaubt.

Der folgt dienstags drauf bei der SGE, live in Frankfurt und live in der ARD, so oder so kann man also beim nächsten Lilien-Pokalsieg dabei sein. Das nächste Eintracht-Spiel folgt schon 5 Tage später in der Liga zu Hause gegen Trainers Ex-Verein Braunschweig, die Motivationslage sollte klar sein.

Dann folgen hintereinander 3 Top-Spiele zur Primetime am Samstagabend, 2 davon im Februar. Zunächst bei der heimstarken Hansa-Kogge in Rostock, dann zu Hause gegen den Top-Aufstiegsfavoriten HSV. Und da gilt es, was gutzumachen!

Wenns gelingt und wenn die Lilien beim 3. Top-Spiel hintereinander am 4. März in Heidenheim keinen

Albtraum erleben und immer noch auf Platz 1 stehen, dann redet sicher niemand mehr nicht über den Uffstiech. Allez les bleu! ALAIN BLÖ

Fr., 3.2., 18:30 Uhr, SV Sandhausen (A)

Di., 7.2., 20:45 Uhr, Eintracht Frankfurt (A)

– DFB-Pokal, live in der ARD

So., 12.2., 13:30 Uhr, Eintracht Braunschweig (H)

Sa., 18.2., 20:30 Uhr, Hansa Rostock (A)

Sa., 25.2., 20:30 Uhr, Hamburger SV (H)

M www.sv98.de

Würdest du Oberbürgermeisterin werden wollen, fragt meine Mutter. Nö, sag ich, ich hätte schon mal gar keine Lust, Unterschriften zu sammeln. Die du locker zusammen kriegen würdest, sagt mein Vater. Na ja, sag ich, scheint ja doch nicht so leicht zu sein, wie man sieht. Ja, sagt meine Mutter, ich hätte auch gedacht, dass es in Darmstadt mehr als 43 Piratensymphatisanten gibt. Mit 22 von 142 Unterschriften, sagt mein Vater, hätte ich mich demütig in die Ecke verkrochen, statt große Sprüche abzusondern. Richtig so, sagt meine Mutter, dass beide nicht zugelassen sind.

Größter OB-Wahlkampf aller Zeiten, sag ich, passt trotzdem noch. Gerade so, sagt mein Vater, 2017 waren es ja auch schon neun. Diesmal, sag ich, wird der Kampf größer. Und spannender, sagt mein Vater, kein übermächtiger Titelverteidiger mehr und kein klarer Favorit. Und eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe wartet, sagt meine Mutter, das wichtigste Amt, das die Stadt zu vergeben hat.

Hi, ich bin Thea Nivea. Nivea hab ich von meinem Vater. Weil ich als Kind mal Nivea gegessen habe. Erklärt er jedem, ders nicht hörn will. Überhaupt erklärt er reichlich viel. Damit ich durchblicke, sagt er. Dabei blick ich schon durch, sogar bei Politik. Oder bei Fußball. Und erklär ihm auch manchmal was. Oder meine Mutter mischt sich ein. Was dabei raus kommt, na ja, könnt Ihr selbst lesen, jeden Monat. Wenn Ihr mir was erklärn wollt, schreibt mir einfach: t.nivea@frizzmag.de

ga aus, aber was ist, wenn die Gewinne wg. der Energiekrise ausfallen? Die städtischen Kliniken rechnen deswegen auch mit 17 Mio. Minus. 14 Mio. kostet allein in diesem Jahr die Sanierung der Rheinstraßenbrücke plus ein paar Jahre Umleitungen und Staus.

Hör auf damit, sagt meine Mutter, für das alles ist doch nicht der OB verantwortlich. Aber, sagt mein Vater, er wird dafür verantwortlich gemacht. Ich bin noch nicht fertig, sag ich. Mir reichts schon jetzt, sagt meine Mutter. Trotzdem, sag ich, weiter gehts: Wird das Museum auf der Mathildenhöhe irgendwann mal fertig, was ist mit dem Besucherzentrum, wir sind schließlich Weltkulturerbe? Dafür gebührt dem amtierenden OB Dank und Respekt, sagt meine Mutter. Von mir aus, sag ich, seinen Job würde ich trotzdem nie machen wollen.

Pathos pur, sag ich, ganz nebenbei ist das ein heftiger Brutaljob für vergleichsweise viel zu wenig Kohle. Stimmt, sagt mein Vater, die Heag-Chefs kriegen doppelt so viel, die Entega-Chefin das Dreifache. Ungefähr jedenfalls, sag ich, aber habt ihr euch mal klar gemacht, welche dicken Bretter in Darmstadt in der nächsten Zeit zu bohren sind, was es z.B. allein bedeutet, bis 2035 eine klimaneutrale Stadt sein zu wollen? Sags uns, sagt meine Mutter.

Die städtischen Unternehmen, sag ich, also Entega, Heag, Bauverein, müssen das umsetzen. Für den Bauverein heißt das konkret, ungefähr 13.000 Wohnungen müssen gedämmt werden und ne neue Heizungsanlage kriegen. Heißt auch, die nächsten Jahre jährlich ungefähr 150 Mio. städtische Investitionen. Ohne massive Unterstützung des Bundes, das sagt der Vorstand des Bauvereins selbst, ist es nicht zu schaffen, den gesamten Gebäudebestand bis 2035 komplett klimaneutral zu kriegen. Durch den Ukraine-Krieg erst recht nicht. Der ÖPNV kostet die Stadt jährlich rund 35 Mio., das gleicht normalerweise die Ente -

Dazu kommt noch, sagt mein Vater, dass unser Häuptling Jochen persönlich ziemlich große Fußabdrücke hinterlässt. Kommt jetzt wieder die Leier mit den Urlaubsflügen in die Karibik, fragt meine Mutter. Nein, sagt mein Vater, ich meine das voller Respekt, er ist z. B. ein begnadeter Redner. Geworden, sag ich, bei seiner Antrittsrede 2011 hab ich mich noch mega gelangweilt. Beim Neujahrsempfang nicht, fragt meine Mutter. Nein, sag ich, seine letzten Worte als Häuptling klangen schon fast nach großem Manitou. Spätestens da, sagt mein Vater, hätte ich als einer der kleinen Bewerber meine Kandidatur zurückgezogen.

12 OB-Möchtegerns, fang ich an zu singen. … kaum hat man sie gesehn, singt mein Vater weiter. Ich guck ihn überrascht an, überlege kurz und singe weiter: Da tagt der OB-Wahl-Ausschuss, da warens nur noch 10. Gibt es eigentlich schon eine politisch korrekte Version des Originals, fragt meine Mutter. Keine Ahnung und egal, sagt mein Vater, kriegen wir noch ne Strophe hin? Klar, sag ich und singe: 10 OB-Möchtegerns, die kochten Wahlkampfbrei, den Wählern hats nicht gut geschmeckt, da warens nur noch zwei. Na ja, sagt meine Mutter. Ausbaufähig, sagt mein Vater. Der reale GrOBWaZ, sag ich, darf gerne besser werden.

magazin.glosse&kolumne 6 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
SV Darmstadt 98

Solarenergie für alle heiner*energie engagiert sich für Photovoltaik-Ausbau

Die Strompreise steigen und immer mehr Menschen lassen sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach installieren. Was aber tun, wenn man nicht Eigentümer:in eines geeigneten Daches ist? Hier kann ein Balkonsolargerät einen Teil des im Haushalt benötigten Stroms bereitstellen. Die-

ser selbst produzierte Strom wird dann im eigenen Wohnungsstromnetz durch Kühlschrank, Waschmaschine oder Heizboiler direkt verbraucht. Dadurch reduziert sich der externe Strombezug und man spart Geld.

„Mehr als 800 solcher Balkonsolargeräte haben in Darmstadt mit unserer Unterstützung den Weg an Balkons, auf Garagen und Gartenhäuschen gefunden“, so Katharina Blau von der ehrenamtlichen Initiative heiner*energie, die sich in Darmstadt

für den Ausbau der Photovoltaik engagiert. Und über 30 Initiativen haben in den umliegenden Orten mehr als 8000 solcher Steckersolargeräte auf den Weg gebracht. Viele weitere sollen folgen. Deshalb findet am 13. Februar um 19 Uhr in der Centralstation eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit Referent:innen von heiner*energie und der Klima-Initiative Ober-Ramstadt (KLIO) statt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Energie für die Zukunft“, die von der Hochschule Darmstadt, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem entega NaturPur-Institut organisiert wird.

Heike Böhler (heiner*energie) und Michael Anton (KLIO) werden den Interessierten unter anderem erklären, was vor dem Kauf zu beachten ist, wo und wie Balkonsolargeräte angebracht werden können und wie die Geräte über eine der beiden Initiativen in Sammelbestellungen erworben werden können. FM

„Solarenergie für alle“, 13.2., 19 Uhr, Centralstation Darmstadt, Eintritt frei Darmstädter Interessent:innen, die selbst ehrenamtlich aktiv werden oder bei der Sammelbestellung mitbestellen möchten, finden alle Informationen unter: M www.heinerenergie.de

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WENIGER ELLENBOGEN V. i. S. d. P.: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt, Lauteschlägerstr. 38, 64289 Darmstadt; Foto: Ulrike Frömel WWW.MICHAELKOLMER.
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ELLENBOGEN i. S. d. P.: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt, Lauteschlägerstr. 38, 64289 Darmstadt; Foto: Ulrike Frömel WWW.MICHAELKOLMER.
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2 Abschlüsse in nur 4 Jahren!

Entscheidung: ja, nein, vielleicht?

Frau Hempel auf´m Sofa - Die Lifestyle-Kolumne #17

Entscheidungen fallen uns schwer. Wenn wir eine Entscheidung treffen, dann sagen wir nicht nur ja zu einer Option, sondern auch nein zu einer oder mehreren anderen. Das Loslassen von Möglichkeiten gefällt uns meistens nicht. Wir halten uns gerne alle Türen offen.

Außerdem sind immer zwei Bewertungssysteme beteiligt: unsere Ratio und unsere Emotion. Die emotionale Einschätzung ist extrem schnell. Der Verstand benötigt wesentlich länger, bis er eine Sachlage beurteilt hat. Dafür kann man das Ergebnis einer rationalen Überlegung direkt auch argumentativ vortragen. An tragfähigen Entscheidungen sind im besten Fall beide Systeme beteiligt.

Probieren Sie doch mal die 10-10-10-Methode aus: Nach reiflicher Überlegung schreiben Sie auf, wie sich Ihre Entscheidung nach 10 Minuten, nach 10 Monaten und nach 10 Jahren auswirken wird. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie sich der mögliche Weg für Sie und weitere Beteiligte in der Zukunft entwickeln wird. Wenn sich das für Sie ehrlich stimmig anfühlt und Ihr Bauchgefühl grünes Licht gibt, dann können Sie dieser Entscheidung in der Regel vertrauen.

Danach definieren Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie innehalten und Ihre Entscheidung einer erneuten Prüfung unterziehen, um diese gegebenenfalls korrigieren zu können. Damit sind Sie auf einem guten Weg, der Ihren persönlichen Werten und Zielen entspricht.

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„Starke

2. bis 13. März 2023

Das Internationale Theaterfestival für junges Publikum „Starke Stücke“ bespielt vom 2. bis zum 13. März die Bühnen in Rhein-Main. Künstler:innen aus 13 Ländern erproben Räume der Begegnung, erzählen Geschichten auf neue Art und stellen Fragen, die auf den Nägeln brennen. Das Programm reicht von Erzähl- über Figurentheater bis hin zur Tanzperformance auf Spielplätzen: 130 Vorstellungen von 21 Theaterkompanien an 49 Spielorten! FM

Tickets gibt’s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888 Termine, Spielorte und weitere Infos unter: M www.starke-stuecke.net

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„MeWe“

cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main

Die um ein Jahr pandemiebedingt verschobene cresc… Biennale für aktuelle Musik erforscht vom 17. bis zum 25. Februar unter dem Titel „MeWe“ das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft in einer Vielfalt von Spielarten aktueller Musik. Es ist die sechste Ausgabe des Musikfestivals, das in unterschiedlichen Locations in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach präsentiert wird. „Give us a poem!“, riefen 1975 Studierende dem berühmten Boxer und Menschenrechtsaktivisten Muhammad Ali zu. „Me We“ war seine prompte Antwort. Dieses spontan entstandene Kurz-Gedicht wurde weltberühmt. Jetzt wurde es zum Motto der kommenden Biennale. Das Publikum ist eingeladen, die klanggewaltigen „Earth Dances“ des kürzlich verstorbenen Sir Harrison Birtwistle sowohl im Konzert als auch als begehbare Klangskulptur zu erleben und sich auf einem ungewöhnlichen Parcours eine essbare Komposition zusammenzustellen. Auch die Uraufführungen ausgewählter Komponist:innen befassen sich mit der Forderung „Give us a poem!“. Mit dabei sind neben den zwei Festivalausrichtern Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester unter anderem die hr-Bigband, die schwedisch-äthiopische Experimental-Vokalistin Sofia Jernberg (Foto) und der isländische Posaunist, Arrangeur und Afro-Funk-Spezialist Samuel Jon Samuelsson. FM

Fr., 17., bis Sa., 25.2., versch. Locations, Frankfurt, Darmstadt und Offenbach Tickets gibt’s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt

Tel.: 0 61 51 / 915 888 M www.cresc-biennale.de

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Neues vom Marketing Club Südhessen

Mehr Mitglieder, Vorstand und Beirat wiedergewählt

Das Event „Cherry Pick – die besten Start-ups im Pitch“ war 2022 eines der Programm-Highlights des Marketing Clubs Südhessen, zu dem über 250 Gäste kamen. Bei der Mitgliederversammlung ging es u. a. um das neue Programm für 2023. Außerdem wurde in der Geschäftsstelle des Clubs bei der Profilwerkstatt der komplette Vorstand und Beirat für weitere zwei Jahre gewählt. „Der Zuwachs an Mitgliedern in diesem Jahr zeigt, dass wir mit unseren Veranstaltungen und unseren Themen auf dem richtigen Weg sind”, so der geschäftsführende Vorsitzende Peter Lehr. Inzwischen hat der Club rund 100 Mitglieder. Nächste Veranstaltung: Am 27. Februar präsentiert sich Merck zum Thema Standortmarketing als verlässlicher Partner des Umfeldes. MN M www.marketingclub-suedhessen.de

Fundstücke

Visuelle Erkundungen im Martinsviertel

Mit ihrer Fotosammlung „Fundstücke“ spricht Tanja Heuser eine Einladung zum Flanieren durchs Martinsviertel aus. Die Fotografin und Kommunikationsdesignerin hat einen Blick für besondere Motive, die man auf den ersten Blick nicht sieht, wie idyllische Hinterhöfe oder bunte Fassaden. Die Organisatorin des Flohmarkts „Fundstück aufm Grundstück“ möchte „die Gemeinschaft im Viertel durch einen regelmäßigen Austausch fördern“. Es geht ihr um eine nachhaltige Verbindung von Menschen und ein lebendiges Viertel. Interessierte können an flanieren@tanjaheuser.de eine Mail schicken. Die Sammlung mit 15 Motiven in DIN A5 und schönen Gedanken auf der Rückseite ist für 15 Euro erhältlich – natürlich im Martinsviertel. MN Fundstücke. Eine Sammlung, 1. Edition im Eigenverlag erhältlich im Georg-Büchner-Buchladen, Lesezeichen und Grünen Salon in Darmstadt M www.viewnicethings.com

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Planen, Designen, Bauen, Wohnen & IMMOBILIEN in Südhessen.
HÄUSERMAGAZIN.DE HÄUSERMAGAZIN Planen. Designen. Bauen. Wohnen. FEBRUAR 2023 LENGFELD & WILISCH Architektonische Ziele von der Idee bis zur Umsetzung RE_FRAME Iconic Award für ein innovatives, modulares Möbelsystem HAUS GLÜCKERT Ehemalige Fabrikantenvilla auf der Mathildenhöhe wird restauriert LENGFELD & WILISCH ARCHITEKTEN FOTO: THOMAS EICKEN. HÄUSER_02x2023_LAYOUT_32.indd 1 25.01.23 15:39 10 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
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Tanja Heuser
www.häusermagazin.de
Marketing

Olbrick – „Dining & Bar“

Experten-Tipp: Kulinarik - Von Gastro-Profi Nima Ghamari

Eine besondere Adresse ist das Olbrick – „Dining & Bar“ – eine wirkliche Bereicherung in Darmstadt. Das Restaurant bietet eine gehobene Küche mit viel Kreativität in einer urbanen Atmosphäre. Die Qualität der hochwertigen Speisen ist sehr gut, angeboten werden japanische Sashimi, Steak & Fleisch, Sushi und Fisch wie Tunfisch-Steak oder Heilbutt. Ich habe ein japanisches Surf & Turf probiert mit Jakobsmuscheln und Prime Filet, wirklich ausgezeichnet. Das Angebot an Getränken ist sehr groß – das Olbrick bietet Vieles an, was es sonst nicht so gibt – angefangen vom Aperitif über Champagner oder Gin, dazu sehr gute Weißweine. Das Ambiente ist geschmackvoll, ein bisschen extravagant, das Interieur ist detailverliebt ausgestattet und dekoriert, die Bedienung sehr nett. Für mich ist es eine wirkliche Freude, dass wir solche Gastronomen in Darmstadt haben – die Neiding Dining Group betreibt übrigens auch die Sattlerei. Warum also nach Frankfurt fahren, wenn es so etwas Gutes vor der Tür gibt … MN

MAIN EVENTS

Gruseldinner

Schaurig-schöne Stunden

TERMIN 02. Februar · 04. März

ABFAHRT 19:00 ANKUNFT 23:00

TICKETS 89,– p. P. inkl. 4-Gänge-Menü und Programm

Zauber-Schiff

Außergewöhnliche Magie auf dem Main

Indisches Catering für Feiern

Lahore Palace

TERMIN 04. Februar 25. März

ABFAHRT 19:15 ANKUNFT 23:15

TICKETS 85,– p. P. inkl. 3-Gänge-Menü und Zauberprogramm

Krimi-Schiffe

Interaktiver Krimi – ermitteln Sie mit!

TERMINE 10. & 11. Februar · 17. & 18. März

ABFAHRT 19:30 ANKUNFT ca. 23:00

TICKETS 85,– p. P. inkl. 3-Gänge-Menü, Programm und Spielmaterialien

MN

Ist eine Hochzeit, ein Geburtstag, eine andere Familienfeier oder ein Firmenfest geplant und Sie wünschen sich etwas Besonderes? Mit dem professionellen Catering-Service vom indisch-pakistanischen Spezialitätenrestaurant Lahore Palace werden Feiern zu Erlebnissen. Zusammen mit den Gästen plant Inhaber Rafiq Chaudahry das Wunschmenü. Zur Auswahl stehen frische Speisen wie Vorspeisen, verschiedene Fisch- und Fleischarten, köstliche Tandoori-Spezialitäten, vegetarische und vegane Gerichte sowie Nachtisch. Auch erfrischende Getränke gehören dazu. Bei Bedarf unterstützt das Team von Lahore Palace die Feier mit eigenem Service oder liefert Geschirr, Tischdecken und die passende festliche Dekoration.

Eschollbrücker Straße 5, 64283 Darmstadt

Tel.: 0 61 51 / 33 22 9, E-Mail: kontakt@lahore-palace.de

Mo-So 11:30-14:30 und 17:30-23

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Liebe geht durch die Muskeln!

Nicht nur für Verliebte: Fitness und Wellness in den Body Culture Premium Studios

W Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass ein gemeinsames Workout mit einem oder einer Trainingspartner:in mehr Spaß macht und vor allem langfristig die Motivation höher hält. Denn zu zweit motiviert man sich gegenseitig und hilft einander bei der Erreichung der Ziele.

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass ein gemeinsames Workout mit einem oder einer Trainingspartner:in mehr Spaß macht und vor allem langfristig die Motivation höher hält. Denn zu zweit motiviert man sich gegenseitig und hilft einander bei der Erreichung der Ziele. Der Februar steht auch dieses Jahr wieder ganz im Zeichen der Liebe und viele Menschen möchten ihre Jahresvorsätze verwirklichen. Es gab nie einen besseren Zeitpunkt, um über ein gemeinsames Training nachzudenken!

Ganz nach dem Motto „Liebe geht durch die Muskeln“ bieten die Premium Fitnessstudios Body Culture exklusiv im Februar 3 Monate gratis Fitness und Wellness – natürlich nicht nur für Verliebte!

Die Body Culture Studios bieten mit einer Top-Premiumbetreuung die beste Voraus-

setzung, um die persönlichen Vorsätze und Ziele zu erreichen. Egal ob Muskelaufbau, Fettabbau, gesteigerte Ausdauer oder ein verbessertes Wohlbefinden.

An den Standorten in Gräfenhausen, Groß-Gerau, Eberstadt, Darmstadt Pfnorstraße und ganz neu in der Kleyerstraße in Darmstadt kann in exklusiver, persönlicher und moderner Atmosphäre trainiert werden. Mit einer medizinische Körpermessung und nach einem ausführlichen Vorgespräch werden individuelle Trainingspläne erstellt, die ganz auf die persönlichen Ziele ausgerichtet sind. Ergänzt durch die chipgesteuerten eGym Kraftzirkel kann schnell und effektiv trainiert werden. Die smarten Geräte ermöglichen mit nur 2 Trainingseinheiten à 20 Minuten proWoche ein effizientes Training, das sich optimal dem eigenen Alltag anpasst. So schafft man es immer ins Training, auch wenn der Tag mal stressig war!

Für alle, die sich gerne von einer Gruppendynamik mitreißen lassen, ist das einzigartige Kursangebot mit über 700 Kursen pro Monat eine optimale Möglichkeit sich auszupowern. In Fitnesskursen wie Zumba, Yoga,

Dance Aerobic, Boxen uvm. findet jedes Sportlerherz seinen neuen Lieblingskurs. Nach dem Training braucht der Körper Zeit zu regenerieren und erneut Kraft zu schöpfen. In den Premium Fitnessstudios lassen sich Oasen des Rückzugs finden, die Erholung und Besinnung auf sich selbst ermöglichen. Die einzigartige Atmosphäre in den Body Culture Saunalandschaften mit Finnischer Sauna, Biosauna (auch mit Farblicht-Therapie), Infrarotsauna und Dampfbad ermöglicht Entspannung nach einem anstrengenden Tag oder ausgiebigen Workout. Zusätzlich kann auf der Wasserbettmassage die beanspruchte Muskulatur sanft und effektiv gelockert werden. Die Wasserbettmassage im 40°C warmen Wasserbett steigert das Wohlbefinden und löst Verspannungen. Warme Wasserstrahlen massieren die festgelegten Teilbereiche oder gleich den ganzen Körper. Das warme Wasser strahlt dabei so tief in die unteren Gewebeschichten, dass auch die Durchblutung der umliegenden Regionen angeregt wird.

Worauf also noch warten?

Jetzt das limitierte Angebot bis zum 28. Februar sichern und 3 Monate gratis trainieren und entspannen!

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magazin.titelstory 12 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 Advertorial | www.FRIZZmag.de

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Buch des Monats Februar 2023

Dinçer Güçyeter: „Unser Deutschlandmärchen“ Roman

Begründung der Jury (Auszug):

Eine Geschichte vom Aufwachsen zwischen zwei unerreichbaren Heimaten, ein großes Zwiegespräch mit der Mutter, ein „Film, in dem du nicht mitspielen darfst“ – all dies ist der erste Roman des Lyrikers Dinçer Güçyeter. Zur Welt gekommen am Niederrhein als Kind türkischer Eltern, schrieb Güçyeter sein erstes Gedicht mit acht Jahren. Für den Lyrikband „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ erhielt er 2022 den Peter-Huchel-Preis. Er hat Theater gespielt, Stücke geschrieben und inszeniert, hat den Elif Verlag gegründet, der immer wieder mit Entdeckungen von sich reden macht. Das alles finanziert er, gelernter Werkzeugmechaniker, bis heute mit Gabelstaplerfahren. Auf das Land, in dem er 1979 geboren wurde, schaut Dinçer Güçyeter aus der Perspektive derjenigen, die in den Sechzigerjahren zum Arbeiten kamen und geblieben sind, wie Güçyeters Eltern, und aus der ihrer Kinder, der „zweiten Generation“. „Unser Deutschlandmärchen“ zieht allen Erwartungen den Teppich unter den Füßen weg. Sehr persönlich erzählt dieser Roman vom Aufwachsen mit widersprüchlichen Regelsystemen, von der generationsübergreifenden Suche nach Heimat und vom Überschreiten der Grenzen von Herkunft, Klasse und Geschlechterrolle, von der Erinnerung selbst – und vom Finden der eigenen Sprache.

JULIA SCHRÖDER (JURY BUCH DES MONATS)

216 Seiten, Gebundene Ausgabe, Verlag Mikrotext, Köln, 8. November 2022

ISBN 978-3-948631-16-1, 25,- €

Der Mäzen

Neuer Dobermann-Krimi

Am 17. Februar erscheint der zweite Benjamin-Dobermann-Krimi „Der Mäzen“ vom Darmstädter Krimi-Autor Andreas Roß. In dem Roman, der mitten in Darmstadt spielt, geht es um Vergänglichkeit, Versuche, den Tod zu umgehen, und das Mysterium der Liebe. Die Geschichte beginnt mit dem Auffinden einer einbalsamierten Leiche am Rand des Bessunger Waldes. Benjamin Dobermann steht vor einem Rätsel. Bald schon gibt es neue Opfer und einige Verdächtige: Ein vom Leben gezeichneter Informatiker, ein Unternehmenssprössling, ein Schwätzer und der Mäzen. Dieser ist ein guter Puppenspieler und hält viele Fäden in seinen Händen. Spuren führen den jungen Kommissar zur alten Kunst der Einbalsamierung. Ein perfides Spiel auf Leben und Tod beginnt. FM

ISBN 978-3-948987-65-7, 13,- EUR, in allen Buchhandlungen und auf allen Plattformen erhältlich sowie direkt beim mainbook-Verlag unter M www.mainbook.de

magazin.kultur&kunst 14 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
aus Meisterhand. Unsere Versorgungen, so individuell wie unsere Kunden.

Vielschichtiger Dialog

Tanz-Highlights im Staatstheater

W Vom 9. bis 11. Februar steht Taiwan im Fokus des Hessischen Staatsballetts. Außerdem wird im neuen Doppelabend des Hessischen Staatsballetts – „Boléro / Force Majeure“ – eine ganz eigene Auseinandersetzung mit Maurice Ravels „Boléro“ präsentiert.

Drei Tage Tanz aus Taiwan stehen im Staatstheater Darmstadt auf dem Programm. In „FreeSteps – NiNi“ der Kompanie Horse fließt, rotiert und variiert der Körper in einer Umgebung aus Licht und Schatten. Shimmering Production verbindet in „Beings“ die beiden Kalligrafie-Striche des chinesischen Schriftzeichens „hito“ in einem bewegenden Duett. B.DANCE reflektiert in „Rage“ Gewalt und Wut, die unsere heutige Gesellschaft

durchziehen. Mit „Timeless“ schuf Po-Cheng Tsai, einer der bekanntesten Choreografen Taiwans, eine kraftvolle Choreografie für vier Tänzerinnen, die das unendliche Leben der Frauen auf der ganzen Welt feiert. Les Petites Choses Production entführt im Foyer und der Bar der Kammerspiele in ein 20-minütiges Hör-, Geschmacks- und Seherlebnis. Des Ungleichgewichts und Risikos bewusst, nehmen Mei-Yun Lu und Guang-Xuan Chen in „Voyage“ das Publikum mit auf eine intime Reise zu den Entscheidungen eines Moments. Es gibt Tagestickets mit jeweils unterschiedlichen Programmen. Das Begleitprogramm liefert u. a. mit einem Tee-Workshop weitere Einblicke in die taiwanesische Kultur.

Maurice Ravels „Boléro“ gehört zu den beliebtesten Werken auf den Konzertbüh-

nen und inspiriert immer wieder Choreograf:innen aus der ganzen Welt. Der israelische Choreograf Eyal Dadon wird in „Boléro / Force Majeure“ ab Februar die Aktualität des berühmten Musikstücks hinterfragen. Auf seine Weise lotet er die Bedeutungsschichten dieses 1928 geschriebenen Klassikers aus, dem seit jeher ein orgastischer Spannungsaufbau nachgesagt wird. Dadons „Boléro“-Interpretation wird in der weiteren Auftragsarbeit „Force Majeure“ von David Raymond und Tiffany Tregarthen in einen vielschichtigen Dialog gesetzt. Die Uraufführung ist am 18. Februar. MN

Tickets gibt´s auch bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888 M www.staatstheater-darmstadt.de

CATERINGSERVICE

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Unerhört. Literarisch. Weiblich

Das Frühjahrsprogramm des Literaturhauses ist da

Das neue Programm des Literaturhauses steht unter dem Motto „FRAU“. Die Reise durch die weibliche Literatur beginnt am 17. Februar mit der großen österreichischen Schriftstellerin Marlene Streeruwitz. Am 28. Februar folgt ein Abend über Schreiben, Flucht, Heimat: Volha Hapeyeva (Belarus) und Evgenija Spaschenko (Ukraine) sind Stipendiatinnen des Writers-in-Exile-Programms des PEN und diskutieren im Rahmen des Schwerpunkts des Kulturfonds Rhein-Main „hier leben. Bleiben“ über ihre schriftstellerische und politische Gegenwart; dazu zeigt Marina D‘Oro fotografische Arbeiten. Es folgen Abende mit Daniela Dröscher, Annette Pehnt, Karen Duve, der Grande Dame der italienischen Literatur Dacia Maraini sowie Judith Hermann und viele mehr. FM M www.literaturhaus-darmstadt.de

50. Dotter-Konzert

Frau Schnaps - Beethovens Haushälterin packt aus

Chris Pichler lässt in ihrem Programm erleben, wie Beethovens Haushälterin, die er scherzhaft „Frau Schnaps“ nannte, mit dem völlig unberechenbaren Genius ihres Dienstherren fertig wird. Basierend auf historischen Fakten und Aussagen, die Frau Schnaps ausplaudert, bietet sie überraschende Einblicke in Beethovens Leben. Die pfiffige Bedienstete entsichert ihr eibliches Problemmanagement, sie schildert Anekdoten, Konzerterfolge und Reinfälle, Liebes- und Heiratssachen und sonstige Vorfälle und Streitigkeiten im Hause Beethoven. Begleitet wird sie von der Musik ihres „Chefs.“ Gespielt von Erika Le Roux am Klavier, dem Sänger Benjamin Russel und weiteren Musiker:innen des Hessischen Staatsorchesters. FM

Tickets gibt’s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888 M www.dotter-stiftung.de

ÜBER LEBEN I–V

Konzertante Mediale Licht-Inszenierung – Uraufführung

CLUB DEVINE

Party zur Reni-Ausstellung

Unglaublich erfolgreich und zugleich hoffnungslos spielsüchtig: Guido Reni, der Malerstar des Barock, bannte das Göttliche auf die Leinwand und fasziniert uns mit seiner exzentrischen Persönlichkeit bis heute. Bei CLUB DEVINE – der Party zur Ausstellung »Guido Reni. Der Göttliche« am Samstag, 4. Februar im Städel Museum, werden Reni und seine Kunst mit einer Nacht zwischen göttlichem Glamour und berauschender Extravaganz gefeiert. Junge Kunstexperten geben spannende Einblicke in die Ausstellung, die bis nach Mitternacht geöffnet bleibt. Kunstvermittler diskutieren bei Art Battles (22 und 23 Uhr) das schillernde Leben und Werk des Künstlers. Der Frankfurter DJ Richard Oberscheven entführt in seine Welt des elektronischen Beats, bevor TERR aus dem Berliner Berghain für tanzbare Ekstase sorgt. BK

Sa., 4. Februar, Einlass ab 21 Uhr. Tickets im Vorverkauf unter shop.staedelmuseum.de und an der Abendkasse. 18 Euro, ermäßigt 12 Euro

M www.staedelmuseum.de

Es begann im Lockdown, zu Beginn der Corona-Pandemie: Diese außergewöhnliche Zeit löste bei Brigitte Satori Constantinescu (Video, Animation, Installation) und Edith Quis (Musik, Komposition) „in uns wie in der ganzen Welt, Sorge, Angst und Beunruhigung aus. Sie führte uns die Verletzlichkeit und Bedrohung unserer Existenz vor Augen, ließ uns aber zugleich spüren, welches Glück es bedeutet, auf einem so wunderschönen Planeten leben zu dürfen.”

In diesem Spannungsverhältnis ist ÜBER LEBEN von März 2020 bis Januar 2022 entstanden. Im Zentrum des Werks steht das Wahrnehmen und emotionale Erleben eines Ausschnitts unserer Welt –künstlerisch gebannt in Licht, Klang, Farben und Formen.

Der Einsatz von Video Mapping, einer speziellen Augmented-RealityTechnik, ermöglicht es, die fantastisch-realen Bildwelten direkt in den Kirchenraum zu projizieren und den Betrachter:innen ein faszinierendes audio-visuelles Erlebnis zu ermöglichen.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten (Richtpreis: 20 EUR) FM Sa., 11.2., und So., 12.2., 20 Uhr, Pauluskirche Darmstadt, Niebergallweg 20 / Paulusplatz M www.paulusmusik.de

magazin.kultur&kunst 16 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023
Esra Klein Heribert Corn

INTeF design kiosk - Vom Löffel bis zum Stuhl

Das INTeF sammelt Design-Objekte für eine temporäre Verkaufsausstellung

Das älteste Design Institut Deutschlands, am Friedensplatz an prominenter Stelle in der Stadt, möchte für kurze Zeit gebrauchte Design Gegenstände im INTeF design kiosk verkaufen. Spenden wenig benutzter Dinge oder ungeliebter Geschenke finden durch den Verkauf ein neues Zuhause und unterstützen die weitere Arbeit des INTeF für eine nachhaltige Welt mit gutem Design.

Ab Mittwoch 1. Februar bis zum Ende der Aktion werden Spenden entgegengenommen, am Samstag 11. Februar 13 Uhr ist die Verkaufseröffnung. Verkauf 14. Februar bis 4. März SM INTeF im Waben am Friedensplatz 11 in Darmstadt

Tel.: 0 61 51 / 48 008

Di-Sa 11-17, So+Mo geschlossen M www.intef.info

STÄDEL MIXTAPE

Kunstwerke hörbar machen

Ein Kunstwerk – ein Soundtrack: Im STÄDEL MIXTAPE, dem Podcast von Städel Museum und Byte FM, verbinden sich Welten von Kunst und Musik, über Jahrhunderte und Genregrenzen hinweg. Stimmungen, Assoziationen, Motive, Geschichten oder Biografien –die Verbindungen zwischen Kunst und Musik können in alle Richtungen gehen. In jeder Folge widmet sich die Musikjournalistin Liz Remter einem Kunstwerk aus der Städel Sammulng und macht es hörbar. Mit einer handverlesenen Musikauswahl von damals bis heute, von Pop über Hip-Hop bis Jazz und Klassik. BK

Sendetermin: Samstag, 18. Februar, 12 Uhr im linearen Programm des Radiosenders Byte FM. Eine Woche später als Podcast auf allen gängigen Plattformen und auf www.staedelmueseum.de/mixtape-podcast M www.staedelmuseum.de

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„Der Technoclub war die moderne Kirche“

Brandt Brauer Frick mit neuem Album in FFM

W „Brandt Brauer Frick“ – ein Name wie eine Anwaltskanzlei. Doch wer bei „BBF“ an elitäre Langweiler-Mucke denkt, liegt komplett daneben. Denn mit seinem einzigartigen Mix aus Clubtunes und Elementen der „neuen Musik“ sorgt das Trio seit Jahren rund um den Globus für Furore. Dieser Tage erscheint der lang erwartete neue Longplayer „Multi Faith Prayer Room“, den die Herren ab Februar live auf Tour vorstellen. FRIZZmag traf Jan Brauer zum Gespräch.

FRIZZmag: Als 1989 die erste „Loveparade“ stattfand, warst du gerade so Grundschüler. Kannst du dich an deine erste Begegnung mit elektronischer Musik erinnern?

Jan Brauer: Ich glaube, das erste, was wir Kinder in dieser Richtung damals zu hören bekamen, war Eurodance. Das war zwar eher houselastig aber schon etwas „technoid“. Was ich rückblickend interessant finde, ist, dass diese Nummern damals immer erst mal in den Clubs Hits waren, bevor sie dann im Radio und im Musikfernsehen liefen. Heutzutage läuft das so ja überhaupt nicht mehr. Mein Bruder, der zwölf Jahre älter ist als ich, ist damals aber schon zur „Loveparade“ gefahren und hat die „echten“ Technosachen gehört und da habe ich natürlich einiges für mich mitgenommen. Ich fand diesen Sound total futuristisch.

2008 hast du gemeinsam mit Daniel Brandt und Paul Frick „Brandt Brauer Frick“ gegründet. Euer Konzept: elektronische Mu-

sik mit Elementen klassischer Musik zu verbinden. Wie kam‘s zu der Idee?

Das hat sich irgendwie ergeben. Daniel und ich waren damals große Fans von Minimal Techno und gerne im „Robert Johnson“ in Offenbach, wo Leute wie Ricardo Villalobos aufgelegt haben. Wir haben damals parallel auch Partys bei uns in Wiesbaden veranstaltet und Minimal war halt der Sound. Das wollten wir selbst auch machen. Da wir aber vorher immer in Bands gespielt hatten, war unser Ansatz anders. Wir wollten nicht jeder für sich am Laptop rumbasteln, sondern gemeinsam im Studio arbeiten. Über meine Ausbildung konnte ich für uns ein sehr gutes Mikrofon ausleihen, mit dem wir dann alle möglichen Percussioninstrumente aufgenommen und gesampelt haben.

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INTERVIEW: BENJAMIN METZ | FOTO: ANTONIO PEDRO

Etwas später haben wir dann Paul kennengelernt, der damals gerade mit seinem Kompositionsstudium fertig war und sich viel mit „neuer Musik“ auseinandergesetzt hatte (unter „Neuer Musik“ versteht man eine Art universaler Kategorie der Kunstmusik des 20. Jahrhunderts, die sich durch Aktualität und Zeitnähe sowie die Option auf das Experiment auszeichnet. Anm. d. Red.). In diesen Ansätzen der neuen Musik war vieles – sowohl vom Klang als auch an der Haltung her – das auch uns interessiert hat. Es hat ja schon was von „Punk“, wenn man beispielsweise eine Geige nicht verwendet, um auf ihr schöne Melodien zu spielen, sondern perkussiv mit dem Bogen auf die Saiten schlägt.

Nachdem ihr als Trio gestartet seid, habt ihr einige Zeit später eure Samples wieder ins Organische übersetzt und diese „elektronische Musik ohne Maschinen“ mit klassischen Musikern als „Brandt Brauer Frick Ensemble“ sehr erfolgreich auf bekannten Festivals wie dem „Glastonbury“ in England aufgeführt. Habt ihr mit diesem starken internationalen Echo gerechnet?

Nein. Wir haben eigentlich mit nichts gerechnet. Aber wir haben schon als Trio gemerkt, dass wir ständig mehr Auftrittsanfragen erhalten. Da war das Interesse von Anfang an groß. Die Idee für das Ensemble war bereits früh geboren, aber erst mal sehr unrealistisch. Viel Arbeit, hohe Kosten, viel Verantwortung. Als wir schließlich unseren ersten Plattenvertrag hatten, konnten wir uns endlich an die Umsetzung machen. Da hatten wir viel Rückenwind vom Label. Die ersten Gig-Anfragen kamen sehr bald, daraufhin hat sich Paul hingesetzt und unsere ganzen Stücke für zehn Stimmen ausnotiert und wir haben eine Truppe zusammengestellt, einen Proberaum klargemacht und das Ganze mal probiert. Dass wir das letztendlich in dieser Formation zehn Jahre lang machen würden, war uns damals überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Es machte Spaß, die Musik zu spielen, und sie hat offenbar in den Zeitgeist gepasst. Es war einfach an der Zeit, dass die Raver und die Fans handgemachter Musik zusammengeführt wurden, denn im Endeffekt geht’s einfach immer nur um Sound. Klassik, Jazz, Pop, Techno – das fließt mittlerweile immer öfter ineinander und junge Leute sind für diese ganzen Strömungen viel offener.

„Brandt Brauer Frick“ begeistert auf Rockfestivals genauso wie in klassischen Konzerthäusern wie der Düsseldorfer Tonhalle oder der Kölner Philharmonie. In welchem Kontext fühlt ihr euch am wohlsten?

Zunächst mal ist es ein sehr großer Unterschied, ob die Leute bei einem Konzert vor dir stehen oder ob sie sitzen. Auch, ob es im Venue ganz leise oder sehr laut ist, macht einen enormen Unterschied. Wir passen die Art, wie wir unsere Musik spielen, den jeweiligen Gegebenheiten an und haben große Freude daran, unsere Musik immer wieder neu und anders zu präsentieren. Wir drei sind da auf jeden Fall sehr ähnlich gepolt. Wir haben Bock auf Abwechslung. Aktuell stellt ihr euer neues, noch unveröffentlichtes Album „Multi Faith Prayer Room“ auf Tour vor. Ein „Multi Faith Prayer Room“ ist ein Raum der Stille, ein interreligiöser Ort der Ruhe, der Einkehr und des stillen Gebets. Was hat es mit diesem Titel bzw. dem Konzept des neuen Albums auf sich?

Wir haben ja als Club-Act damals angefangen und in den ersten Jahren viel in Clubs und auf Partys gespielt. Während der Pandemie hat uns das Clubleben sehr gefehlt und als wir dann an neuem Material gearbeitet haben, war schnell klar, dass wir wieder tanzbarere Tracks wie zu unseren Anfangszeiten produzieren wollten. Das Album ist also gewissermaßen eine Rückorientierung zur Clubmusik. Der „Multi Faith Prayer Room“ erinnert uns ein bisschen an das Gefühl, das man im Club hat. Oder zumindest an das, wofür es in den 90ern mal auf großartigen Raves gestanden hat. Alle in einem Raum, ganz gleich, wer man ist, woher man ist, alle in einem Geist vereint. Der Techno-Club war die moderne Kirche. Wobei das weniger konkret religiös als spirituell gemeint ist. Ihr drei seid auch abseits von „Brandt Brauer Frick“ vielfach kreativ tätig: Paul komponiert Musik und ist parallel Mitglied der legendären Elektro-Pioniere „Tangerine Dream“, Daniel ist ebenfalls als Solokünstler aktiv und du hast aktuell Musik für „Bakchen“, eine Neudichtung nach Euripides von Raoul Schrott, komponiert, die im Staatstheater Wiesbaden aufgeführt wird. Welchen Stellenwert haben diese Soloprojekte für euch?

Auch diese Projekte sind natürlich Teil unserer künstlerischen Arbeit und haben auch einen großen Stellenwert für jeden von uns. Aber auch für die Band sind diese Projekte wichtig. Wir haben ja ursprünglich mal als drei Individuen begonnen, die sich zum Musikmachen getroffen haben. Und ehe wir uns versahen, waren wir quasi miteinander verheiratet und haben nur noch zu dritt abgehangen. Irgendwann gab es kaum noch so etwas wie eine Außenwelt bzw. individuelle Erfahrungen für jeden von uns. Das haben

wir dann nach und nach geändert. Wir sind bewusst weniger unterwegs gewesen und haben uns mehr Raum für unsere individuellen Belange gegeben. Gut für die Band ist daran, dass unsere anderen Tätigkeiten viele neue Erfahrungen und Connections mit sich bringen, die auch bei „Brandt Brauer Frick“ einfließen.

Du bist aktuell in eurer alten Heimatstadt Wiesbaden und hattest vorhin das „Robert Johnson“ erwähnt. Habt ihr eigentlich noch immer einen Draht zur Musik- und Clubszene im Rhein-Main-Gebiet?

Nicht mehr so viel. Früher waren wir in Wiesbaden so ein bisschen die Lokalmatadore und bis vor ein paar Jahren habe ich noch regelmäßiger in Mainz aufgelegt. Aber in den letzten fünf Jahren ist das weniger geworden und durch Corona ging ja dann fast drei Jahre lang dann gar nichts mehr. Dadurch sind auch die letzten Verbindungen zum Erliegen gekommen. Und nicht zuletzt werden wir als DJs und Partymacher älter und auch unser Publikum wird älter. Dafür kommen neue Leute und das ist auch gut so. Dieses Jahr feiert „Brandt Brauer Frick“ sein 15-jähriges Bestehen. Hättest du jemals gedacht, dass euch die Musik von Wiesbaden aus so weit in die Welt tragen würde?

Nee, hätte ich auf keinen Fall gedacht (lacht). Auch, dass das immer so weitergeht. Das lief ja im Grunde immer so ab, dass man auf Partys gespielt hat und nach jedem Gig irgendjemand uns eingeladen hat, mal bei ihm zu spielen. In der Schweiz, in Dänemark oder sonst wo. Das hat sehr schnell immer weitere Kreise gezogen. Schon irre.

Das neue Album erscheint im Mai. Wie sehen eure weiteren Pläne aus?

Mittlerweile sind ja weltweite Tourneen wieder relativ problemlos möglich.

Aber die Organisation von Tourneen ist ziemlich herausfordernd, vor allem aufgrund der gestiegenen Reisekosten. Ganz so einfach ist das daher leider alles immer noch nicht. Und generell sind wir eher nicht so die Typen, die „Fünf-Jahres-Pläne“ machen. Die Veröffentlichung von „Multi Faith Prayer Room“ war das, worauf wir die vergangenen zwei Jahre hingearbeitet haben. Und wenn das Album dann raus ist, stehen wir am nächsten Tag da und fangen wieder von vorne an. Vielen Dank für das Gespräch.

Do., 23.2., 20 Uhr, Mousonturm, Frankfurt verlost 3 x 2 Tickets.

Verlosungsregeln siehe S. 38, ES: 18.2.

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„Die

„Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern es, ergebnisoffen an Themen heranzugehen und abweichende Meinungen anzuhören und mitzudenken.“

GROBWAZ: „Die Arrivierten“

Die dreiteilige Interview-Serie zur Oberbürgermeisterwahl in Darmstadt, Folge 2

W Seit dem 20. Januar ist es endgültig: Das Feld der Wahlkämpfenden hat sich um drei reduziert, zehn Menschen sind es „nur“ noch, die für die Teilnahme am größten Oberbürgermeisterwahlkampf aller Zeiten (GrOBWaZ) in Darmstadt zugelassen sind.

Thorsten Przygoda hat seine Kandidatur zurückgezogen, Rüdiger Gilbert hat nur 22, Björn Semrau 43 der nötigen 142 Unterstützungsunterschriften vorlegen können. Es treten an (Reihenfolge gemäß Stimmzettel):

Michael Kolmer, Hanno Benz, Paul Wandrey, Uli Franke, Holger Klötzner, Kerstin Lau, Gerburg Hesse-Hanbuch, Mirko Steiner, Michael Ziemek und Harry Uhl.

Acht Männer und zwei Frauen also. Wer von ihnen wird OB anstelle des OBs? Spätestens am 2. April werden wir es wissen, am

19. März entscheiden die Wähler:innen, wen sie ins finale Duell schicken. Oder sollte es sogar jemanden geben, der oder die auf Anhieb neun Konkurrierende auf einen Streich besiegt, bevor sie oder er am 25. Juni ins neue Amt eingeführt wird?

So oder so: Das FRIZZ-Magazin begleitet den GrOBWaZ mit Fotos und Fragen, Antworten und Hintergrundinformationen.

Begonnen haben wir im Januar mit den amtierenden hauptamtlichen Dezernenten und Magistratsmitgliedern Michael Kolmer (Grüne), Paul Wandrey (CDU) und Holger Klötzner (Volt), in dieser Februar-Ausgabe folgen vier Arrivierte, denen wir einiges zutrauen: Hanno Benz (SPD), Kerstin Lau (Uffbasse), Gerburg Hesse-Hanbuch (FDP) und Uli Franke (Die Linke). Allen haben wir dieselben Fragen gestellt, alle vier haben unabhängig voneinander geantwortet.

FRIZZmag: Warum willst du OB werden? Ein ganz normales Leben ist doch auch ganz schön?

Hanno Benz (HB): Ich möchte Oberbürgermeister werden, um dazu beizutragen, dass die Menschen in Darmstadt ein gutes Leben führen können. In den aktuell schweren Zeiten müssen alle, auch die Schwächeren, mitgenommen werden. Die Politik muss endlich wieder für alle da sein.

Kerstin Lau (KL): Ich weiß auch nicht. Normal war noch nie meine Stärke? Nein, im Ernst: Ich bringe mich seit Jahren konsequent kommunal ein und möchte gerne den Gestaltungsspielraum als erste DA Oberbürgermeisterin nutzen.

Gerburg Hesse-Hanbuch (GH): Ja. Aber noch schöner ist ein Leben, zu dem es gehört, die Welt mitzugestalten. Das Amt der Oberbürgermeisterin anzustreben, ergibt sich nicht

magazin.ob_wahl_2023 20 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
INTERVIEW: THEA NIVEA FOTOS: KLAUS MAI | ILLUSTRATION: HANI AKKIL
Weiterentwicklung Darmstadts ist für mich eine emotionale Zukunftsaufgabe.“ Hanno Benz
Kerstin Lau
„Als neue und erste Oberbürgermeisterin habe ich eine andere und unvoreingenommene Sicht auf die Dinge.“
Gerburg Hesse-Hanbuch
„Wenn der Kapitalismus endlich überwunden ist, dann kommt die Menschheit zur Vernunft.“
Uli Franke

als logische Konsequenz aus meinem Lebenslauf. Ich bin keine Karrierepolitikerin, sondern eine Realpolitikerin mit Leidenschaft für Kommunalpolitik. Ich blicke mit Neugierde auf Darmstadt, will Probleme undogmatisch angehen, will etwas verändern und weiterentwickeln.

Uli Franke: Als Stadtverordneter, der etwas bewegen will, habe ich das normale Leben doch schon aufgegeben. Und als Darmstädter OB könnte ich mir die nervige Pendelei nach Wiesbaden sparen! Was willst du besser machen als der amtierende OB? Oder geht besser gar nicht, nur anders?

HB: Klar geht das besser. Viel besser! Ich möchte mich, anders als der scheidende Amtsinhaber, um alle kümmern, nicht um wenige.

KL: Na, ganz verkehrt war der Jochen natürlich nicht und hat auch vieles positives auf dem Weg gebracht. Allerdings war er insbesondere in Fragen der Bürger*innen-Beteiligung und bei einer Verwaltungsreform echt hinten dran. Beides würde ich den Fokus nehmen und positiv voranbringen. Erstaunlich finde ich auch, dass ein grüner OB Klima-Politik hat schleifen lassen. Da ist insbesondere durch Bürger*innen-Initiativen ein bisschen was passiert. Das würde ich stärker unterstützen wollen und eigene Initiativen auf den Weg bringen. Als Beispiel möchte ich hier das Prinzip „Stadt der kurzen Wege“ nennen. Hier geht es um die fußläufige Erledigung der grundlegenden Bedarfe. Das bedeutet auch Lebensqualität. Das kam in den letzten Jahren zu kurz und ich würde es gerne verstärkt auf die Agenda setzen.

GH: Besser geht immer. Jochen Partsch hat das Amt sehr gewissenhaft und prägend ausgefüllt. Als neue und erste Oberbürgermeisterin habe ich eine andere und unvoreingenommene Sicht auf die Dinge. Das ist auch notwendig, denn Fortschritt braucht Veränderung.

UF: Ich will die soziale Frage stärker berücksichtigen. Luxus-Wohnsiedlungen ohne geförderten Wohnraum gibt es mit mir nicht. Auf ein Ende der Tarifflucht im Stadtkonzert, insbesondere bei der Servicegesellschaft des Klinikums, werde ich hinarbeiten, ebenso auf die Erhöhung der Niedrigstlöhne der Reinigungskräfte beim EAD. Das Kita-Essen ist kostenlos. Und schließlich werde ich, obwohl ich in Bessungen wohne, mehr auf die Stimmungen im Norden der Stadt hören. Neue Besen kehren gut, so sagt man. Was gilt es nach zwölf Jahren OB Partsch und Grün-Schwarz+ zusammenzufegen?

HB: Die Spaltung der Stadtgesellschaft muss überwunden werden: Ich habe dabei die ganze Stadt mit allen Stadtteilen im Blick. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so und das ist spürbar.

KL: Ich glaube, dass insbesondere der Politikstil, Bürgerbeteiligung und politische Kommunikation in den letzten Jahren gelitten haben. Hier möchte ich mit einem offeneren Stil in die Gespräche gehen und zwischen den Positionen vermitteln, aber auch klare Kante zeigen, wenn nötig. Für das Wohl der Stadt ist es wichtig, gute Ideen jenseits der eigenen Partei und des Politikbetriebes anzunehmen und hieraus Gestaltungsspielraum zu entwickeln. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern es, ergebnisoffen an Themen heranzugehen und auch abweichende Meinungen anzuhören und mitzudenken.

GH: Vieles, was angepackt wurde, war gut gemeint und vieles auch wirklich gut – aber insgesamt haben wir es in vielen Bereichen mit Stückwerk zu tun ohne die notwendige Verknüpfung zu einem Gesamtbild.

Darmstadt braucht ein integriertes Konzept für eine klimafreundliche, technologieoffene, innovationsfreudige und bürgerfreundliche Stadtentwicklung. Nachhaltigkeit hat drei Facetten, die ökologische, die ökonomische im Sinne von Wohlstand und die sozial-kulturelle insbesondere bezüglich der Arbeitsplätze. Dafür will ich mich mit Sinn und Verstand einsetzen.

UF: Es wurde einiges Porzellan zerschlagen in der Kommunikation mit verschiedenen Bürgerinitiativen. Da sind Scherben aufzukehren. Das gleiche gilt für das Verhältnis der Menschen in den nördlichen Stadtteilen zur Stadtregierung: die Durchsetzung des zweiten

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Aldi und das glücklicherweise gescheiterten Vorhaben, ein Gewerbegebiet auszuweisen, haben viel Widerstand provoziert. Was sind die drei derzeit wichtigsten Themen, die es in Darmstadt zu beackern gilt?

HB: Das Wichtigste ist, den Menschen bei der Überwindung der Energiekrise zu helfen, da kann die Stadt auch eine Menge tun, macht sie aber leider nicht. Ich möchte Soziales, Klima und Wirtschaft zusammen denken, dazu die ideologisch festgefahrene Diskussion um die Mobilität aufbrechen.

KL: Kommunaler Zusammenhalt (Niemanden zurücklassen, Inklusion), Kommunale Zukunft (Kinder- und Jugendförderung, Wirtschaftsförderung), Kommunale Teilhabe (Kultur, Verkehr, Medizin, Infrastrukturen für Alle schaffen, Verwaltungsreform).

GH: 1. Arbeitsplätze – Darmstadt benötigt dringend Gewerbeflächen, um deutlich mehr innovative Unternehmen dauerhaft anzusiedeln. So schaffen wir neue Arbeitsplätze mit guten Einkommen. Alte Gewerbebrachen müssen reaktiviert und suboptimal genutzte Gewerbeflächen besser belegt werden. Ich strebe auch an, mit den Umlandgemeinden sehr viel enger zusammenzuarbeiten, damit wir in der Region alle profitieren. Die Idee findet viel Unterstützung, unter anderem von der Industrie- und Handelskammer.

2. Verkehr – wir brauchen dringend ein Gesamtkonzept, das alle Verkehrsteilnehmenden beachtet. Wir brauchen einen neuen Verkehrsentwicklungsplan, der das Umland stärker mit einbezieht und die Pendlerverflechtungen besser berücksichtigt.

hanno_benz

*21.8.1972 in Darmstadt, wuchs in Arheilgen auf, wo er auch heute wohnt. Abitur an der Bertolt-Brecht-Schule, Studium Politik und Germanistik mit Abschluss Magister Artium in Frankfurt. Nach Stationen bei einem Telekommunikations- und Beratungsunternehmen tätig bei einem Energieversorger im Rhein-Main-Gebiet als Leiter Public Affairs. Sein Schwerpunkt war stets die Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. Benz ist seit seiner Jugend in der SPD aktiv, von 2006 bis 2016 führte der Vater von zwei erwachsenen Kindern die Fraktion der Darmstädter SPD. Benz ist begeisterter Läufer und lebt in fester Partnerschaft.

M www.hannobenz.de

3. Darmstadt ist eine Kulturstadt. Aber warum kennt man uns kaum (noch)? Ich möchte die Aufgaben für Kultur in der Stadtverwaltung besser miteinander verknüpft sehen.

UF: Die Frage nach dem Wachstum der Stadt: Wollen wir es weiter vorantreiben, insbesondere durch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen oder durch die weitere Expansion der Hochschulen, oder ist es an der Zeit zu bremsen und das Erreichte zu konsolidieren? Ich bin für Letzteres. Die Umsetzung der Verkehrswende: seitdem der „Radentscheid“ ihr 2018 Beine gemacht hat, betreibt die Koalition in diesem Bereich eine entschlossere Politik, die ich als Stadtverordneter meistens unterstütze. Die Umwidmung des öffentlichen Raums zugunsten des „Umweltverbunds“ erzeugt Widerstand, dem durch sichere und kostengünstige Alternativen zum individuellen Kfz der Wind aus den Segeln zu nehmen ist. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die steigenden Mieten: Ich setze mich dafür ein, dass die Bauvereins-Mieten niedriger als der Mietspiegel gehalten werden und dass die Stadt Bauland künftig nicht verkauft, sondern verpachtet. Wo die Verdrängung von Mietern droht, sind Milieuschutz-Satzungen zu verabschieden. Wenn du OB wirst, welche Bereiche/ Ämter würdest du übernehmen?

HB: Die Weiterentwicklung Darmstadts ist für mich eine emotionale Zukunftsaufgabe. Der OB hat immer auch eine Querschnittsfunktion, unabhängig davon, welche Dezernate er übernimmt. Die wichtigsten Themen sind Soziales, Klima, Wirtschaft, Mobilität, Sport und nicht zuletzt traditionell die Kultur.

KL: Ich werde mich verantwortlich fühlen für den Bereich „kommunale Lebensquali-

kerstin_lau

*25.8.1971 in Dieburg, aufgewachsen in Darmstadt, Abitur 1992 an der Bertolt-Brecht-Schule. Studium Politik und Germanistik, dann Sozialpädagogik mit Abschluss 1998. Beschäftigung im Bereich Jugendmedienarbeit beim Landkreis Darmstadt-Dieburg, 2002 Wechsel zur Telekom in den Bereich Human Resources. Zusatzausbildung als Mediatorin und Coach. Lau ist Verdi-Mitglieder, Uffbasse Gründungsmitglied 1993, Stadtverordnete seit 2004, Uffbasse-Fraktionsvorsitzende seit 2012. Sie ist Mitbegründerin des Fanbündnisses „Tradition hat Zukunft“ des SV Darmstadt 98. Kerstin Lau hat zwei erwachsene Söhne und lebt in Eberstadt.

M www.kerstin-lau.de

tät”, der eigentlich alles umfasst und Themen miteinander verknüpft. Ich möchte als OB Themen miteinander verknüpfen, weil viele Themen Querschnitte haben, aber zur Zeit in unterschiedlichen klassischen Ressorts aufgeteilt sind. Ich glaube, dass hierdurch häufig Potential und Energie verloren gehen, weshalb die Verbindung von Querschnittsthemen eine gute Alternative darstellt und die Ausrichtung der Verwaltung repräsentieren kann. Zum Beispiel muss man Inklusion, Digitalisierung und Verwaltungshandeln bei jedem Thema mitdenken. Die Zusammenarbeit zwischen den Dezernaten wäre grundsätzlich eine andere, als sie es zur Zeit ist.

GH: Die derzeitige Dezernatsverteilung würde ich allenfalls behutsam und im Konsens mit der Bürgermeisterin und den Stadträten ändern. Auf jeden Fall würde ich die Zuständigkeiten für Wirtschaft und Stadtentwicklung und für Kultur in meinem Dezernat behalten wollen. Ich möchte die dezernatsübergreifende Kooperation zwischen den städtischen Ämtern voranbringen. Und ich möchte die Netzwerkbildung über die Stadtverwaltung hinaus aktiv vorantreiben, damit Synergien genutzt und innovative Projekte entwickelt werden: zwischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung.

UF: Ich will niemandem den Arbeitsbereich wegnehmen – deshalb übernehme ich die Aufgaben von OB Partsch, also: Innere Verwaltung, Kultur und Stadtwirtschaft. Und dem Dezernent Wandrey stehe ich auf den Füßen, damit die Ausländerbehörde gut funktioniert und bis zur Sommerpause die Rückstände aufgearbeitet hat.

gerburg_hesse-hanbuch

*11.10.1965 in Osnabrück, 1984 Abitur am Gymnasium Bersenbrück, 1984 bis 1987 PTA-Ausbildung und im Anschluss Pharmaziestudium in Münster, 1993 3. Staatsexamen und Approbation zur Apothekerin, seitdem in öffentlichen Apotheken tätig, davon ein Jahr Filialleitung. Seit 1995 in Hessen, 2021 Umzug von Pfungstadt nach Darmstadt. Von 2016 bis 2021 Stadtverordnete in Pfungstadt (parteilos in der CDU-Fraktion), seit 2022 FDP-Mitglied. Hobbys Radfahren, Klavierspielen, Kunst und Kultur, Kochen und Essen mit Freunden. Gerburg Hesse-Hanbuch ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt im Komponistenviertel. M www.hesse-hanbuch.de

*5.10.1968 in Erlangen, verbrachte seine Jugend in Fußgönheim bei Ludwigshafen. Abitur 1988 in Ludwigshafen, Studium Physik, später Mechanik an der TH Darmstadt. Er arbeitete als Software-Entwickler u.a. beim HR, seit 2017 ist er Geschäftsführer der Landtagsfraktion der LINKEN in Wiesbaden. Von 2014 bis 2017 war er Vorsitzender der Darmstädter LINKEN, Stadtverordneter ist er seit 2017. In seiner Freizeit besucht er gerne Musikkonzerte und Theateraufführungen, fährt Langstreckentouren mit dem Mountainbike oder wandert im Hochgebirge. Uli Franke ist unverheiratet und wohnt seit vielen Jahren in Bessungen.

M www.uli-franke.de

magazin.ob_wahl_2023 22 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
uli_franke

Woran wird man 2029 erkennen, dass du sechs Jahre OB in Darmstadt warst?

HB: Die Stadtgesellschaft ist wieder geeint, Darmstadt ist gerechter, zukunftssicher und die Menschen vertrauen ihrem Oberbürgermeister und seinem Gestaltungswillen mit ehrlicher Bürgerbeteiligung.

KL: Mit mir als Kapitänin segeln wir auch durch unruhige Zeiten und stehen als Crew gemeinsam am Ruder. Wir werden die Segel anders gesetzt haben und sicher durch jeden Sturm kommen.

GH: Wir haben vielen Unternehmen Raum zu unternehmerischer Entfaltung gegeben und attraktive Arbeitsplätze mit guten Einkommen geschaffen und wir spielen als Digitalstadt auch international ganz vorne mit. Wir haben den Bekanntheitsgrad Darmstadts als Kulturstadt deutlich gepusht. Wir haben einen durchdachten und umfassenden Verkehrsentwicklungsplan für alle Darmstädterinnen und Darmstädter sowie für alle Umlandpendler erfolgreich umgesetzt.

UF: An den zufriedenen Menschen in unserer Stadt.

Bitte vervollständigen:

Wenn ich OB bin,

HB: … schlafe ich weiterhin gut, ohne verschlafen zu sein.

KL: … schlafe ich auch nicht anders als jetzt.

GH: …. schlafe ich ruhig.

UF: … schlafe ich auch ganz gut, vielleicht etwas weniger

HB: … träume ich… weiterhin kreativ.

KL: … träume ich nicht, sondern setze um.

GH: … träume ich von Zugvögeln hoch über der Stadt.

UF: … träume ich von einer gerechteren und friedlichen Welt.

HB: … ist meine Familie wichtiger Ruhepol und der Platz zum Auftanken.

KL: … ist meine Familie größer, da ganz Darmstadt meine Family geworden ist.

GH: … ist meine Familie meine Inspiration.

UF: … ist meine Familie von mir schwer begeistert.

HB: … wünsche ich mir, dass Darmstadt wieder eine Stadt für alle wird!

KL: … wünsche ich mir, dass viele Menschen in Darmstadt Freude an Politik und Diskussionen mit mir als OB haben und wir gemeinsam gute Lösungen entwickeln.

GH: … wünsche ich mir viele konstruktive Gespräche.

UF: … wünsche ich mir gute Zusammenarbeit mit (fast) allen Stadtverordneten.

Und nochmal bitte drei Sätze ergänzen: Die Sonne scheint…

HB: … die Menge tobt und wartet auf ein Lilien-Tor.

(Alberto Colucci)

KL: … die Menge tobt und wartet auf ein Lilien-Tor!

GH: …. ganz Darmstadt lacht und freut sich über Tor Nummer 8 (in Anlehnung an das Lilienlied)

UF: … die Spieler sind alle bereit. Habe Ehrfurcht…

HB: … vor dem Alten und Mut, das Neue frisch zu wagen! (Großherzog Ernst Ludwig)

KL: … vor nix und niemanden. Gegenseitiger Respekt reicht völlig aus.

GH: … vor dem Alten und Mut das Neue frisch zu wagen. (Großherzog Ernst Ludwig)

UF: … vor denjenigen, die ihr Leben riskieren, um für ein besseres Leben zu kämpfen.

Wir erleben es nicht, aber…

HB: … awwer Sie wern sähe, dass ich recht hob: In fuffzig Johr sinn mer all Derke!“ (Ernst Elias Niebergall, Datterich)

KL: … weltweit solidarisch Leben und nachhaltig Wirtschaften wird eingeführt und führt zu (Welt-)frieden und blühenden Landschaften im innen und außen.

GH: … Sie werden sehen, dass ich recht habe: In 50 Jahren sind wir alle Europäer. (in Abwandlung von Ernst E. Niebergall, Datterich)

UF: … wenn der Kapitalismus endlich überwunden ist, dann kommt die Menschheit zur Vernunft. Wenn du selbst nicht kandidieren würdest, welchen der anderen neun würdest du wählen?

HB: Ich bin der richtige Oberbürgermeister für unsere Stadt in diesen Zeiten.

KL: Ich kandidiere ja extra, damit es wenigstens eine wirklich gut wählbare und „konsequent kommunale“ Person gibt. Aber im Zweifel einer Stichwahl ohne mich, würde ich den Volt Dude wählen, der durchaus einige persönliche Stärken für den Politikbetrieb aufweist.

GH: Kerstin Lau. Sie ist eine erfahrene, besonnene und sympathische Kommunalpolitikerin, die die Interessen der Darmstädterinnen und Darmstädter auch gut vertreten würde.

UF: Es sollte jemand von einer größeren Oppositionsfraktion werden, damit die Koalition nicht weiter alles unter sich ausmachen kann. Eine Frau wäre natürlich gut, aber die Kooperation von UFFBASSE ist mir nicht in guter Erinnerung geblieben. Andererseits schien mir Hanno Benz nicht vertrauenswürdig, als er bis vor gut 10 Jahren Vorsitzender der SPD-Fraktion war. Ich werfe eine Münze und wähle – hrmpf – Kerstin Lau. Im zweiten Wahlgang dann aber Hanno!

Was machst du am 25. Juni 2023?

HB: Das ist ein Sonntag und mein erster Tag als Oberbürgermeister. Nach dem Aufstehen gehe ich Laufen und dann wird es sicher erste Termine geben. Wenn Zeit ist, werde ich auf dem Luisenplatz einen Kaffee trinken und mich mit den Darmstädterinnen und Darmstädtern unterhalten.

KL: Ich bereite mich auf die Krönung zum Stadtoberhaupt vor. Außerdem gibt es das ganze Wochenende Elektroauto-Korsos durch die Stadt, Freibier im Hoffart Theater und freie Liebe uff de Piazza.

GH: Ich freue mich, denn ich werde bei der Vereidigung der ersten Oberbürgermeisterin Darmstadts oder des neuen Oberbürgermeisters dabei sein! Ganz egal, wer es wird: Meine besten Wünsche begleiten sie oder ihn!

UF: An diesem Tag wird mir vielleicht die Amtskette des Oberbürgermeisters um den Hals gelegt. Wenn nicht, dann mache ich eine schöne Radtour.

Weitere Infos zur OB-Wahl 2023 in Darmstadt unter:

M www.frizzmag.de/obwahl_darmstadt_2023

ob_wahl_2023.magazin 23 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de

„Wir möchten die Textilindustrie revolutionieren“

Das Start-up Revoltech entwickelt einen nachhaltigen veganen Stoff

W Drei Schulfreunde möchten aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu entwickeln sie an der TU Darmstadt LOVR – die erste pflanzliche Alternative zu Leder aus Hanfresten. Die Idee kommt gut an.

Lucas Fuhrmann, Julian Mushövel und Montgomery Wagner kennen sich schon seit der 9. Klasse aus einem Friedberger Gymnasium. Nach dem Abitur verstreute es sie beruflich in der ganzen Welt. Lucas studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre und machte u. a. ein Praktikum in der Textilindustrie. Maschinenbauingenieur Julian arbeitete in der Faserverbundwirtschaft, Montgomery ist Wirtschafts- und Politikwissenschaftler. Sie vereint ein Thema – die Entwicklung des ersten rein pflanzlichen Produkts mit lederähnlicher Optik, Haptik und Robustheit. 2021 wurde als Ausgründung aus der TU Darmstadt Revoltech gegründet, das sogleich den Ideenwettbewerb der TU Darmstadt gewann, später den Hessischen Gründerpreis und kürzlich einen Preis beim Gründungswettbewerbs „Kultur- und Kreativpilot:innen“.

„Es war für uns der richtige Zeitpunkt, die Zukunft aktiv mitzugestalten und etwas gegen den Klimawandel zu tun. Wir möchten einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten und ein Produkt entwickeln, das möglichst lang genutzt werden kann und unter Wiederverwertung von Abfällen oder bestehenden Produkten hergestellt wird. Das ist unser Traum und daran arbeiten wir“, erläutert Mitgründer Lucas Fuhrmann (Foto links).

Hintergrund: Bei der Produktion von Textilien und Leder werden weltweit jährlich Milliarden Tonnen CO2 produziert. Der Verbrauch von Ressourcen wie Wasser, Energie oder Rohstoffen ist riesig bei Kunstleder und es fällt viel Mikroplastik an. „Wir sind auf der Suche nach einem anderen Stoff, der komplett aus natürlichen Materialien besteht“, so Lucas. Seit 2016 entwickeln sie daher unter dem Akronym „LOVR“ – lederähnlich, ohne Plastik, vegan, reststoffbasiert – ein ganz neues Material. Es ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar, erdölund chemiefrei. Hergestellt wird die Alternative zum tierischen oder Kunstlederprodukt aus Nebenprodukten des Hanfanbaus und pflanzlichen Zusatzstoffen. „Hanf ist eine al-

te Kulturpflanze, die in letzten Jahren durch Baumwolle und Synthetik ersetzt wurde. Dabei ist sie eine anspruchslose Pflanze, die ohne Düngung und Pestizide gut gedeihen kann und daher besonders attraktiv ist“, so Lucas. Bei dem Projekt arbeitet Revoltech mit Landwirten aus Deutschland und Frankreich zusammen. Entwickelt werden unterschiedliche Oberflächenstrukturen – für Taschen, Kleidung, Möbel und Fahrzeuge. Dazu gibt es Kooperationen mit der Schuhbrache sowie Automobil- und Möbelindustrie. LOVR hat einen minimalen ökologischen Fußabdruck und spart gegenüber echtem Leder 99,7% CO2 ein.

Ihr Büro hat das erfinderreiche Trio in der Alexanderstraße im Campus der TU Darmstadt. Inzwischen arbeiten hier elf Mitarbeitende. Lucas ist zuständig für Marketing und Vertrieb, Julian für die Produktion und Montgomery für Finanzen und Recht. Aktuell befinden sie sich mit einem Produktionspartner in der Testphase. Die drei Schulfreunde hoffen, dass sich ihr Traum erfüllt und LOVR demnächst europaweit produziert wird. Revoltech GmbH, Alexanderstraße 8, 64283 Darmstadt M www.revoltech.com

magazin.start-up 24 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
TEXT: MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: KLAUS MAI, REVOLTECH

TICKETS präsentiert!

Wandern, Glück und lange Ohren

Mit dem Esel von München bis zum Mittelmeer - Lotta Lubnoll

W Spiegel-Bestsellerautorin Lotta Lubkoll erfüllt sich einen Kindheitstraum. Mit ihrem Esel Jonny wandert sie 600 Kilometer von Starnberg bis zur Adria. Die bewegende Geschichte erzählt sie beim Weitsicht-Festival am 5. November 2023.

Schon als 10-jähriges Mädchen hatte Lotta einen Traum – mit einem Esel zu wandern. „Esel fand ich schon immer cool, auch beim Film „Shrek““, erzählt die 29-jährige Lotta. Als ihr Vater im Alter von 59 Jahren plötzlich stirbt, ist ihr klar: „Jetzt oder nie!“. So schaltete sie bei eBay eine Kleinanzeige: „Suche Unterstellplatz für einen Esel, den ich mir noch kaufen werde“. Tatsächlich fand die temperamentvolle Münchnerin einen Unterstellplatz auf einem Aussiedlerhof bei Starnberg und kaufte den damals 15-jährigen Esel Jonny. Wer diesen auf den Bildern sieht, wird schnell zum Jonny-Fan.

Ohne Wandererfahrung geht es los. „Wir kannten nicht den Weg, wussten nicht, wo wir übernachten oder etwas zu essen be-

kommen.“ Das Gepäck wird aufgeteilt –Esel und Mensch tragen jeweils 20 Prozent ihres Körpergewichts. Eingepackt wurden ein Zelt, ein Schlafsack, Heu und ein mobiler Weidezaun. Das Reisen mit einem Esel ist entschleunigend. „Mit zwei bis drei Stundenkilometern wird alles langsamer. Oft geht es im Leben nur um höher, schneller, weiter. Ich wollte das Gegenteil lernen. Den Moment genießen und wirklich da sein.“ Das war vor allem am Anfang eine große Herausforderung und es dauerte fast einen Monat, bis sie sich an den Rhythmus ihres Wanderpartners Jonny gewöhnt hatte. Doch der Charme des Esels war ein riesiger Türöffner – die Menschen luden Lotta ein, schenkten etwas zu essen und lachten wieder. „Mir war gar nicht klar, wie toll andere Menschen den Esel finden. Jonny hat den Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“. Die Wanderung war „kein Spaziergang“. Sie hat es zwar genossen, immer draußen zu sein, aber schlechtes Wetter, Nässe und Müdigkeit brachten sie auch an

ihre Grenzen. Wenn Lotta traurig am Wegesrand stand, war Jonny mitfühlend, aber auch cool. „Wir waren ein Team! Und mein Papa ist als Schutzengel immer mitgereist.“

Lotta hat schon immer gern geschrieben, doch dass sie einmal Spiegel-Bestsellerautorin werden würde, hatte sie nicht gedacht. Es kamen viele glückliche Zufälle zusammen: ein Interview im italienischen Radio, das Zitat „Ich könnte von meinen Geschichten ein Buch schreiben“ in der Süddeutschen Zeitung und der Kontakt zur Autorin Carmen Rohrbach, die mit einem Esel auf dem Jakobsweg wanderte.

Jonny ist für Lotta nicht nur zum Türöffner für Menschen geworden, sondern auch ein Glücksesel – „Ohne ihn hätte ich keine Bücher geschrieben und würde keine Vorträge halten.“

Tickets sind bei u.a. bei FRIZZ-Tickets, Rheinstr. 30 in Darmstadt erhältlich. Tel.: 0 61 51 / 915 888

5. November, 10:30 Uhr, darmstadtium

M www.eseljonny.de

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weitsicht.magazin 25 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
TEXT: MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: STEFAN SCHIELE, LOTTA LUBKOLL

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Die Teilnahme an einem Event in seiner Kochschule sei immer ein besonderes Erlebnis, sagt Inhaber Peter Köckritz. Er freue sich, dass er mit 5 bis 6 Kursen pro Woche, eines der bestbesuchten Kochstudios Deutschlands betreibt. Bei seinen Kursen lernt man nette Menschen kennen, die die Leidenschaft genußvoll zu kochen und zu genießen, teilen. Das Kochstudio Darmstadt besticht dabei mit einer großen Bandbreite an Themen: von der klassischen Küche mit Basis-Kochkursen, regionaler und saisonaler Küche, Kochen ohne Fleisch bis zur mediterranen Küche. Spezielle Angebote, wie AMC Kurse, Grillen und Cocktails, runden das Angebot ab. Hier findet jeder sein individuelles Koch-Thema. Das gemeinsame Erlebnis der Zubereitung spezieller Gerichte garantiert schöne Abende, die in guter Erinnerung bleiben. Eine besondere Geschenk-Idee sind die Gutscheine, als Blanko-Gutschein oder als Gutschein für einen speziellen Kochkurs, die man erwerben kann. Für eine persönliche Party, ein Firmen-Event oder einen abwechslungsreichen Kindergeburtstag kann man sogar die ganze Kochschule mieten. Also: An die Kochtöpfe und los! FM

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Die eigene Kreativität, Ideen und Faszination durch die Erstellung eines abstrakten Bildes auf Leinwand entdecken, umsetzen und entwickeln. Das Bild als auch dessen Entstehungsprozess sollen inspirieren, faszinieren und gleichzeitig sollen Spaß und Freude keinesfalls zu kurz kommen. Vorkenntnisse sind bei dieser kreativen Entdeckungsreise nicht erforderlich, Neugierde und Freude am Experimentieren reichen vollkommen aus. Termine für 2023, Infos und Anmeldung zum Kurs auf www.format-darmstadt.de unter der Rubrik KREATIV-SEMINARE. FM

Das Keramik Atelier Bartel, seit 2003 in Bessungen, bietet eine große Auswahl an handgetöpferter Steinzeug-Keramik. Auch individuelle Anfertigungen sind möglich. Das farbenfrohe Geschirr – spülmaschinenfest – versüßt den Alltag. In Töpferkursen als Einzel- oder Gruppenstunden vermittelt Frau Bartel die verschiedenen Techniken des Materials, auch das Drehen an der Töpferscheibe. Besonders beliebt sind anlassbezogene Keramik-Events und Lehrer-Fortbildungen. Gutscheine können im Atelier erworben werden. Für alle Kreativen wird ein Brenn-Service geboten. FM

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und Seminare Horizont erweitern, Neues lernen, besser werden Foto: Analise Benevides / unsplash
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Hotel Las Gaviotas ****, Playa de Muro
Das stilvolle Hotel ist 9 Gehminuten vom Sandstrand Playa de Muro entfernt. Die gemütlichen Zimmer und Suiten haben kostenloses WLAN, Smart-TV, Minibarund einen Balkon. Zum Hotel gehören ein Restaurant, 2 Bars, 2 Pools (25m Becken). Außerdem gibt es ein Spa und Fitnessraum
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„Der Preis der Freiheit“

Stadtkirche Darmstadt – Predigten in der Passionszeit (26.2.)

In der Passionszeit überlässt die Stadtkirche ihre Kanzel wieder Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft. Das diesjährige Thema lautet: „Der Preis der Freiheit“ – sehr aktuell in diesen herausfordernden Zeiten. Am 26. Februar beginnt Kulturpfarrer Dr. Bernhard Schwarze aus Lübeck, der als Kulturpfarrer Kunst und Wissenschaft in experimenteller Liturgie nachspürt, mit Martin Luthers Hauptschrift „Von der Freiheit des Christenmenschen“ und deren Tragweite im 21. Jahrhundert. Der Komponist und Jazz-Saxofonist Fabian Dudek (Foto) wird die theologisch-philosophischen Ausführungen passgenau musikalisch interpretieren.. CW

M www.stadtkirche-darmstadt.de

Live!JAZZ in der Stadtkirche

„Release“ – Lisbeth-Quartett (11.2.)

Als Künstlerin des Jahres frisch mit dem Deutschen Jazzpreis dekoriert, präsentiert Saxophonistin Charlotte Greve mit ihrem „Lisbeth-Quartett“ ihr neues, mit Spannung erwartetes Album „Release“. Es umfasst subtile und vielschichtige Stücke, die zugleich sanft und kraftvoll fließen und von den vier Musikern einfühlsam interpretiert werden. Manuel Schmiedel (Piano), Marc Muellbauer (Bass) und Moritz Baumgärtner (Drums) komplettieren das Quartett, das zwischen Berlin und New York lebt und trotz dieser großen räumlichen Entfernung überzeugend mit großer Leichtigkeit und Harmonie agiert. CW

M www.stadtkirche-darmstadt.de

Reichhaltiges Programm

Ökumenischer Orgelwinter – St. Ludwig (18.2.)

„Ich hab für Fasching keinen Sinn“ – Max Reger vielleicht nicht, aber dafür Jorin Sandau (Foto), Regionalkantor in St. Ludwig, und der renommierte Sprecher und Schauspieler Christian Klischat umso mehr, wenn sie sich am Fastnachtssamstag, 18. Februar um 18 Uhr im Rahmen des Ökumenischen Orgelwinters mit Werken von Reger, Vierne, Goethe u. v. a. auf die Suche nach der unheimlichen, bizarren und auch politischen Seite des Karnevals machen. Noch bis zum 26. Februar veranstalten die ev. Pauluskirche und die kath. Innenstadtkirche St. Ludwig den Ökumenischen Orgelwinter mit vielen stilistisch abwechslungsreichen Konzerten.. CW

M www.bistummainz.de/pfarrei/darmstadt-st-ludwig

Live!JAZZ in der Stadtkirche

Jasper van‘t Hof & Tony Lakatos (4.2.)

Alljährlich finden sich in Darmstadt Vertreter der nationalen und internationalen Jazzszene ein, um auf der Stadtkirchenbühne – in kulturhistorisch und klanglich außergewöhnlichem Ambiente – mit eigenen Kompositionen und Improvisationen zu begeistern. Insgesamt werden 12 Konzerte zwischen dem 4. Februar und 12. Mai auf dem Programm stehen Den Auftakt am Samstag (4.) machen Jasper van‘t Hof & Tony Lakatos – der eine ein beliebter Pianist, dessen vielschichtiges und vitales Spiel besonders in Deutschland Liebhaber findet, der andere ein vom amerikanischen Modern Jazz geprägter Tenorsaxofonist und langjähriges Mitglied der HR Big Band. CW M www.stadtkirche-darmstadt.de

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stadtkulturkalender.klassik&jazz
30 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de

Niki de Saint Phalle

Retrospektive in der Schirn Kunsthalle

Zwanzig Jahre nach ihrem Tod erinnert die Schirn Kunsthalle in Frankfurt an die feministische Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930–2002). Eine ungebändigte Wut gegen alle Männer dominiert viele ihrer Kunstwerke. Das haben sie ihr Leben und ihre Erfahrungen mit Missbrauch und Gewalt gelehrt.

Sie zählt als eine der Hauptvertreterinnen der europäischen Pop-Art und Mitbegründerin des Happenings zu den bekanntesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die Frankfurter Schirn beleuchtet die Geschichte und das vielfältige Werk der französisch-amerikanischen Visionärin. Rund 100 Arbeiten bieten einen Überblick über alle Werkphasen.

Wer kennt sie nicht, ihre knallbunten üppigen »Nanas« aus Pappmaché und Polyester? Die Figuren am Leibnizufer in Hannover begründeten mit ihrer Aufstellung 1974 de Saint Phalles Erfolg und wurden zu ihrem Markenzeichen. Die dauerhafte Bearbeitung dieser hochgiftigen Mischung brachte ihr nicht nur Erfolg, sondern wurde für sie zum Verhängnis. Sie hat letzten Endes ihre Lungen zerstört und zu ihrem Tod geführt.

Leider zu Unrecht wurde und wird ihr Œvre lediglich auf ihre farbenfrohen »Nanas« reduziert. Das künstlerische Spektrum der Autodidaktin reicht weit darüber hinaus. Sie wechselte Techniken, Themen und Arbeitsweisen und schuf ein ebenso ambivalentes wie subversives Werk voller Freude und Brutalität, Humor und Eigensinn. Dabei bedeutete Kunst für de Saint Phalle mehr als nur ein Medium des Ausdrucks: Kunst war ihr aus biografischen Gründen eine Notwendigkeit und diente zudem dazu, gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen.

Bereits zu Beginn ihrer Karriere verabschiedete sich die Künstlerin von der Malerei und artikulierte in ihrem Schaffen ein Plädoyer für die Frau und das Feminine. Ihre Zeichnungen, Schriften, Großplastiken, aber auch Theaterstücke, Filme und Installationen im öffentlichen Raum zeugen von der transformativen Wirkungskraft ihrer Kunst, die sich bis hin zu ihrem architektonischen Lebenswerk, dem »Tarotgarten« in der Toskana, entfaltet. Den »Tarotgarten« mit Monumentalskulpturen hat sie gemeinsam mit ihrem Mann und Künstler-Kollegen Jean Tinguely realisiert. Im Museum Tinguely in Basel sind nicht nur die Tinguely-Sammlung, sondern auch Werke von Niki de Saint Phalle zu sehen. BK

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Peter Hirnschläger Niki de Saint Phalle, Nana rouge jambes en l’air, 1968
Kunsthalle Schirn Frankfurt, 3. Februar bi 21. Mai 2023 M www.schirn.de Eschollbrücker Str. 5 | 64285 Darmstadt | Tel. 06151 33229 | www.lahore-palace.de Mittagstisch: Mo-Fr: 11.30-14.30h ÖFFNUNGSZEITEN Mo-So: 11.30-14.30h & 17.30-23.00h Genießen Sie indisch-pakistanische Spezialitäten bei ihrem Event! Catering-Service vom Lahore Palace

Robbie Williams

Mi. & Do., 15. & 16.2., 20 Uhr, Festhalle, Frankfurt

Robbie Williams is back! Anlässlich seiner 25-jährigen Karriere als Solokünstler hat der Sänger vergangenen September sein neues Album mit dem bezeichnenden Titel „XXV“ veröffentlicht, das auf Anhieb Platz 1 der britischen und die Top 3 der deutschen Album-Charts erreichte. „XXV“ präsentiert seine Hits wie „Angels“, „Let Me Entertain You“ oder „Rock DJ“, alle neu aufgenommen mit dem niederländischen „Metropole Orkest“. Auch eine neue Version von „Kids“ im Duett mit Kylie Minogue ist dabei. Im Februar kommt der Ausnahmekünstler auf große Deutschlandtournee und wird hierbei auch Station in der Frankfurter „Festhalle“ machen – ein Fest für Robbie-Fans! BM Tickets gibt´s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 06151 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

The Kooks

So., 5.2., 20 Uhr Stadthalle, Offenbach

Mit ihrem Debüt „Inside In/Inside Out“ zementierten „The Kooks“ vor nunmehr 15 Jahren ihr Dasein in der Musikwelt. Vierfach Platin gab es für das im Jahr 2006 erschienene Album, welches unter anderem Hits wie „She Moves In Her Own Way“, „You Don‘t Love Me“ oder die Top-5-Single „Naive“ umfasst. Mittlerweile gilt das Album als unverzichtbarer Klassiker. Anlässlich des Jubiläums ihres Erstlingswerks werden die Briten auch einen Stopp in Deutschland einlegen. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 1.2. FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Keshi

So., 12.2., 20 Uhr Jahrhunderthalle, Frankfurt

„Keshi“ ist der Künstlername von Casey Luong, einem amerikanischen Sänger, Songwriter, Produzenten und Multiinstrumentalisten, dessen eindringliche Songs Millionen von Fans auf der ganzen Welt angezogen haben. Bereits auf seinem Debütalbum „Gabriel“ hat sich „Keshi“ zu einem allumfassenden Künstler entwickelt, der „Welten für jemanden baut, dem man zuhört und in dem man lebt“, erklärt er. 2023 spielt er im Rahmen seiner „Hell & Back Tour“ drei Shows in Deutschland. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 7.2. FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

John Cale

So., 19.2., 20 Uhr Batschkapp, Frankfurt

Was hat John Cale, was der Rest von uns nicht hat? Irgendein Gen, das unendliche Rastlosigkeit hervorruft, einen raubtierhaften Geist, der nie zufrieden ist? Seit fast sechzig Jahren, oder zumindest seit er als junger Waliser nach New York zog und „The Velvet Underground“ gründete, hat Cale seine Musik mit verblüffender und inspirierender Regelmäßigkeit neu erfunden. Nun bringt er nach einem Jahrzehnt sein erstes komplettes neues Album „Mercy“ heraus. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 14.2.

FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888

M www.frizz-tickets.de

The Residents

Mo., 20.2., 20 Uhr Mousonturm, Frankfurt

In ihrem 2017 aufgeführten Programm „In Between Dreams“ trugen die Bandmitglieder der „Residents“ nicht mehr ihre berühmten (und viel kopierten) „Eyeballs“, sondern Masken von Pestdoktoren des 17. Jahrhunderts, als ob sie die Pandemie geahnt hätten. Die amerikanischen Avantgarde-Urgesteine waren ihrer Zeit eben schon immer voraus. Die aktuelle Konzertreise ist übrigens eine Jubiläumstour: 50 Jahre gibt es diese legendäre kalifornische Band. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 15.2.

Tickets: FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Deine Lakaien

Mi., 15.2., 20 Uhr Batschkapp, Frankfurt

„Deine Lakaien“ sind Alexander Veljanov und Ernst Horn. Seit sie 1985 aufeinandertrafen arbeiten sie konsequent an ihrer Vision von elektronischer avantgardistischer Musik und lehnen es dabei ab, sich stilistisch einschränken zu lassen. Fusionen mit klassischer Musik und die generelle Lust am Experiment bestimmen den einzigartigen Sound der Band und machen sie zu einem überraschenden Solitär in der deutschen Musiklandschaft. BM

verlost 2 x 2 Tickets. ES: 10.2.

Tickets: FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Bullet For My Valentine

Do., 23.2., 20 Uhr Stadthalle, Offenbach

Die Waliser „Bullet For My Valentine“ zählen zu den Epigonen der „New British School of Heavy Metal“, einer neuen Hardrock- und Metal-Szene in Großbritannien, die sich als Gegengewicht zur Vielzahl von Britpop-Bands formierte. Spätestens seit seinem zweiten Album „Scream Aim Fire“ (2008), gehört das Quartett aus Bridgend endgültig zu den erfolgreichsten europäischen HeavyMetal-Acts. BM

verlost

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2 x 2 Tickets. ES: 18.2.
FRIZZ Tickets, 0 61 51 / 915 888 M www.frizz-tickets.de 32 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de
Tickets:
12.
CHRISTENSEN
...und viele weitere! 10. August JOACHIM
16. Juli ECHOES 16. Juni RODGAU
15. Juni LAITH AL-DEEN 14. Juni WOODY FELDMANN INFOS UND TICKETS UNTER: www.frankenstein-kulturfestival.de @frankensteinkulturfestival TICKETSHOP Theater Mobile Obertor 1 64673 Zwingenberg www.mobile-zwingenberg.de FEBRUAR 4.2. Mojo Hand - Music from the American South 10.2. Georgia Crandon & Band - Raging Red Locks 11.2. Tango Marcando - Tango Argentino 12.2. Marco Tschirpke - Kalender, deine Tage sind gezählt 17.2. Chris Gall & B. Schimpelsberger 18.2. Ulla Meinecke - Das würde ich im Film nie glauben 24.2. Jens Heinr. Claassen - Raging Red Locks 25.2. Cuba Vista - La Musica de Cuba MÄRZ 3.3. Matthias Jung - So peinlich kommen wir ... 4.3. Männer ohne Nerven - Männergeschichten Vorverkauf: FRIZZ Tickets - 06151 / 915 888 Das vollständige Programm nden Sie online Sandstraße 10 | 64283 Darmstadt | Telefon 06151 26540 www.theatermollerhaus.de Fr 03.02 Heldenhunger Theaterlabor INC. Mi 08.02 Der Sandmann theater INC. Factory Premiere Fr 10.02 Das Feld Theater Curioso So 12.02. Gut gegen Nordwind Theater Curioso Do 16.02. Das kunstseidene Mädchen Theater Curioso Sa 18.02. 95. Mollerkoller Theater Rainer Bauer So 19.02. Clowns & Bu on Theater Transit | Clownsschule Clowns & Bu on Theater Transit Ein Festival von
August ALEX
& FRIENDS
WITT
MONOTONES

BESSUNGER KNABENSCHULE

Kkulturzentrum in darmstadt

Februar 2023

Fr 03.02. | 20.o0 Uhr | Dance mit Live-Musik

En Haufe Leit zum Swingtanzen

Die Darmstädter Band spielt zum Tanz auf

Fr 10.02. | 21.00 Uhr | Flamenco-Trash

Nestter Donuts aus Alicante (Spanien)

Schräg-verrückte One-Man-Band im Keller

Sa 11.02. | 21.00 Uhr | Hardcore-Benefiz

Peace of Punk | Dive Bar

Erlös geht an Sea-Punk e.V.

Mo 20.02. | 20.00 Uhr | Salsa-Live/Cocktails

Carnaval 2022 | Marcando

Seit 29 Jahren: Live-Salsa am Rosenmontag

Fr 24.02. | 20.00 Uhr | Flamenco Live

Eine andalusische Nacht

Tänzerinnen u. Musiker mit neuem Programm

Sa 25.02. | 20.00 Uhr | Americana-Reihe

Zydeco Annie & Swamp Cats

Cajun und Zydeco aus Louisiana

Mehr auf www.knabenschule.de

DA | Ludwigshöhstraße 42 | Fon 06151-61650

Sa 04.02. / 14:00

Demokratisierung der Türkei Diskussionsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung

Fr 10.02. / 20:30

Viento Terral – Jazz Latino Moderne Jazz-Sensibilität trifft auf Latin-Traditionen.

Sa 18.02. / 20:30

Die Grünen laden ein –Carnaval Latino mit Mama Limón Spanische Rumba, Cumbia und Reggae lassen Frühlingsgefühle aufkommen.

So 26.02. / 20:15

DORR & Denise Frey Schimmernde Gitarrenlandschaften und Elektronik, düster und zärtlich. John Dorr wird unterstützt von Denise Frey am Saxofon.

www.hoffart-theater.de

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Americana:

Zydeco Annie & Swamp Cats

Sa., 25.2., 20 Uhr, Bessunger Knabenschule, Darmstadt

Auch im Februar gibt es wieder einen musikalischen Leckerbissen in der von Thomas Waldherr kuratierten Americana-Reihe: „Zydeco Annie & Swamp Cats“ sind eine der erfolgreichsten europäischen Cajun- und Zydeco-Formationen. „Wir sind sehr stolz, Zydeco Annie in Darmstadt präsentieren zu können“, freut sich Waldherr. „Zydeco Annie und ihre Band stehen für rasante, mitreißende Zydeco-Musik und sind zu einem Aushängeschild für die Cajun- und Zydeco-Musik in Deutschland geworden und haben europaweit begeisternde Konzerte vorzuweisen.“ BM Tickets gibt´s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 06151 / 915 888 M www.frizz-tickets.de

Chefket

Mo., 20.2., 20 Uhr, Zoom, Frankfurt

„Chefket“ begibt sich endlich wieder auf Tournee und zeigt nach fünf Jahren Bühnenabstinenz, wie man eine richtige Show abliefert! Mit der perfekten Mischung aus Tiefgang und Hype gewinnt der Schwabe jede/n für sich – ein klares Muss für alle Hip-Hop-Liebhaber:innen. Man muss ihn live gesehen haben, um es verstehen zu können, weil man das Feeling nicht in Worte fassen kann. „Chefket“ hat das seltene Talent, seine Zuschauer:innen so mit in die Show einzubinden, dass man denkt, man wäre glatt ein Bestandteil des Konzerts.

verlost 2 x 2 Tickets. Siehe Seite 46. ES: 15.2.

BM

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Tickets gibt´s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 06151 / 915 888 M www.frizz-tickets.de 34 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023
erste Eindruck ist entscheidend
Der

En Haufe Leit zum Swingtanzen!

Fr., 3.2., 20:30 Uhr, Bessunger Knabenschule, Darmstadt

Musiker:innen und Tänzer:innen sind wie zwei Seiten einer Münze. Thomas Heldmann, Bassist der neunköpfigen Darmstädter Band

„En Haufe Leit“, und Betina Fischer vom „Sunny Side Swing Studio“ hatten eine gemeinsame Idee: Swingtanzen zu Livemusik – zusammenbringen, was zusammengehört. Die Musiker:innen von „En Haufe Leit“ genießen es, für Tänzer:innen zu spielen, und umgekehrt lieben es die Tänzer:innen, zu handgemachter Echtzeit-Musik herumzuwirbeln. Let‘s Swing! BM Tickets: FRIZZ Tickets, Tel.: 06151 / 915 888

Absinto Orkestra

Sa., 4.2., 20:30 Uhr Jagdhofkeller, Darmstadt

Die Lieder des „Absinto Orkestra“ erzählen von der Jazz-Begeisterung des Kontrabassisten, von der Liebe des Geigers zur Klassik, von dem Gitarristen, der mit Django-Reinhardt-Platten aufgewachsen ist, vom Percussionisten, der sein Handwerk in Südafrika gelernt hat, und von dem singenden Mandolinenspieler, dem seine bessarabische Herkunft in den Fingern steckt. „Absinto Orkestra“ – garantiert leidenschaftliche Spielfreude, die das Publikum mitreißt! BM

Weitere Infos & Tickets: M www.jagdhofkeller.com

Krone Slam

Sa., 4.2., 21 Uhr Goldene Krone, Darmstadt

Mikrofone geschnappt und ab dafür. Darmstadts monatlicher Kult-Slam geht in die nächste Runde. Hier kommt für sechs Minuten jeder zu Wort und alles zur Sprache. Egal ob lyrisch gereimt, komisch erzählt, beim Slam ist alles erlaubt, was mit Körper, Sprache und Stimme möglich ist. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und es bleibt garantiert kein Auge trocken. Am Ende entscheidet das Publikum, wer das Zepter schwingt. Der König ist tot, es lebe der König! BM

Weitere Infos & Tickets: M www.goldene-krone.de

Saskia Huppert

Fr., 10.2., 20 Uhr Pädagogtheater, Darmstadt

In ihrem musikalischen Soloprogramm „herzdame. bube sticht!“ unter dem Konzept und der Regie von Iris Stromberger begibt sich die Sängerin und Schauspielerin Saskia Huppert auf die Spuren der Liebe. Singt und erzählt von deren Höhen und Tiefen, vom kleinen Liebesabenteuer bis zur großen Liebe auf den ersten Blick sowie von echten Gefühlen bis hin zum Herzschmerz. BM

Weitere Infos & Tickets: M www.paedagogtheater.de

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Do.23.2.2023,20Uhr

FLORIANSCHROEDER Neustart

Fr.24.2.2023,20Uhr

TORZURANTARKTISNaturparadiesSüdgeorgien MultivisionvonKerstinLangenberger

Faschistische Hütchenspieler

„Mario und der Zauberer“ am Staatstheater Darmstadt (ab 3.2.)

Fr.3.3.2023,19Uhr

M.A.R. ab12Jahre/Erwachsene

VORSCHAU Mi.8.3.2023,16Uhr DASHAUSMEINESGEISTES ab5Jahren

Thomas Manns hellsichtige Studie disruptiver Cliquen, die dem Totalitarismus erliegen, spiegelt gleichwohl Fragen einer Gesellschaft, die nach demokratischen Aushandlungsprozessen oft geschliffen wirkt: „Mario und der Zauberer“ in der Fassung von Brigitte Dethier und Christian Schönfelder sollte dem jugendlichen Sturm und Drang der Novelle folgen. Jenseits magischer Zusammenhänge kramt hingegen Musikdramaturg Gernot Wojnarowicz (Foto) in seinem Plattenschrank, legt auf und erklärt, was Musik alles kann. Sein Programm „Lauschangriff“ an der Bar der Kammerspiele (22.) könnte sich zum Kult entwickeln.

Anfassen erwünscht!

Strip-Show SIXX PAXX im Darmstädter darmstadtium (18.2.)

Sie schauten „verführerisch gut aus“ und seien „endlich wieder anfassbar“. Was nach deftigen Anzüglichkeiten in einem feuchten Männertraum klingt, soll hier tatsächlich Mädelsabende versüßen. Zeit also, dass „die durchtrainierten Muskeln der Jungs endlich wieder von zarten Frauenhänden“ berührt würden, fordert der Pressetext übergriffig ein - mäandernd zwischen ranziger Fleischbeschau, Landschulheim und dampfender Schwulensauna. Bei „heißer Akrobatik, erotischen Tanzeinlagen und ganz viel nackter Männerhaut“ dürfte dann vor allem so mancher Spargeltarzan in eine tiefe Depression

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FEB 23
fallen.
Infos&Tickets: 06103-60000 WeitereVeranstaltungen: www.bürgerhäuser-dreieich.de
Sa.25.2.2023,20Uhr EMIRSIAN AccidentallyinBetween
Fr.17.2.2023,20Uhr DREIEICHROCKT FRIFFER,LeavinDark,TRGF-The RodgauGrooveFactory
36 FRIZZ MAG | #479 | FEBRUAR 2023 www.FRIZZmag.de

Mülltrennung in Dur

Marco Tschirpke im Zwingenberger Theater Mobile (12.2.)

Gespickt mit Verweisen auf die Literaturgeschichte, bedeutet ein Abend mit dem Kabarettisten vor allem ein intellektuelles Vergnügen. Jedenfalls ist Marco Tschirpke ein Mann des feinen Humors wie des gewieften Klavier-Anschlags. Bei manchen Nummern ist es mucksmäuschenstill, niemand möchte die Pointe verpassen. Als Angehöriger der älteren Generation gibt er einer jungen Aktivistin politisch unkorrekte Ratschläge für eine Demo, um anschließend musikalisch die Mülltrennung zu thematisieren. TH M www.mobile-zwingenberg.de

Grelle Zoten

„Witz vom Olli“ im Frankfurter Hof Mainz (25.2.)

Dreimal pro Woche veröffentlicht Oliver Gimber ein Video, das ihn im Auto beim Witze-Erzählen zeigt. Live füllt er normalerweise die Hallen. Einer der vielen Fans von „Witz vom Olli“ ist Jogi Löw. Der muss über einen robusten Humor verfügen, denn wenn der Malermeister aus Pforzheim Zoten über Prostituierte reißt, „die für dreißig Euro alles machen, notfalls auch den Laminatboden legen“, dann sollte die Gesinnungspolizei der Berliner Ampelkoalition ihre Lauscher besser auf Durchzug stellen. TH M www.frankfurter-hof-mainz.de

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Insel der Möglichkeiten

In Shakespeares letztem Werk vereinigt sich alles, klingen noch einmal die Motive sämtlicher Stücke wie Melodien an. Das Neue Globe Theater lotet an seiner fahrenden Potsdamer Heimstätte das Drama als symbolische Insel der Möglichkeiten aus, die Ausnahmesituation wird zum Experiment des Neuanfangs: Was würde ich machen, wenn ich König wäre? Shakespeare streift elisabethanische Themenkomplexe wie Macht, Ausbeutung und Aneignung, die auch beim Gastspiel in Bensheim verfangen sollten. Mit „Max und Moritz“ (26.) versucht sich die Kompanie dann an der politischen Wiedergutmachung aller bösen Buben. TH

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„Der Sturm“ im Parktheater Bensheim (14.2.)
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