SILVIA WIMMER-BORZUTZKY Silvia Wimmer-Borzutzky ist seit 2001 mit ihrem Büro „worksphere atmosphere“ im Bereich Einrichtungs-Coaching und Homestaging in Wien und im Wiener Raum tätig. Davor war die „talentierte Autodidaktin“ (Selbstbeschreibung) elf Jahre in einem international tätigen Möbelkonzern beschäftigt, wo sie für Verkauf und Großkundenbetreuung zuständig war. Mit dem Fachbereich Einrichtungs-Coaching richtet sich Wimmer-Borzutzky hauptsächlich an Privatkunden, Homestaging erfolgt schwerpunktmäßig für Makler.
Kaffeemaschine in der gestagten Wohnung ist eine tolle Sache: In unbewohnten Wohnungen stagniert ja die Energie. Wenn der Makler vor einer Besichtigung vor Ort ist, lüftet er, dreht das Licht auf und lässt eine Kapsel durch die Kaffeemaschine laufen…so ein Kaffeeduft erzeugt ein gutes Gefühl. Kann man beim Homestaging auch Fehler machen? >> Beim Homestaging geht es nicht darum, Mängel wie z.B. Schimmel oder Wasserschäden zu überdecken. Das ist ein echtes No-Go, wird auch von uns nicht durchgeführt. Wenn eine Wohnung in solch einem schlechten Zustand ist, dann nützt das beste Homestaging nichts.
Wie unterscheiden Sie sich vom Mitbewerb? Wie würden Sie Ihren USP beschreiben? >> Ich habe klare und transparente Kalkulationen, der Kunde weiß bei mir Bescheid, was wieviel kostet. Ich komme auch ursprünglich aus der Büromöbel/Einrichtungsbranche, wo ich auch Großkunden betreut habe. Meine fachliche Kombination aus EinrichtungsCoaching und Homestaging ist sicherlich ein Vorteil für meine Kunden. Denn die Kreativität, ein Einrichtungskonzept zu entwickeln, ist heutzutage zu wenig. Die Idee muss auch „verkauft“ und umgesetzt werden. Da bin ich sicher in einer Nische. n
Winter 2016 | ImmoFokus 149