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P O R T F O L I O A R C H I T E K T U R

Elisavet Papadopoulou


INHALT Lebenslauf Das Gehöft:Vollzugszentrum, Ort: Bachtel, Hinwil | Projekt Anemone: Alterssiedlung, Ort: Porthofstrasse, Jona | Projekt Alraune: Alters- und Pflegeheim, Ort: Bienentalstrasse, Liestal | Wettbewerb Voltage: Wohnzentrum, Ort: Voltastrasse, Basel | Wettbewerb Bewegliches Haus: Privathaus, Ort: im Wald, auf freier Wiese oder in der Stadt Wentzwiller: Einfamilienhaus, Ort: Elsass, Frankreich Akademische Bildung The Gift | ETH Zürich Green Hijacking | ETH Zürich Publikation Housing Cairo: The Informal Response | RUBY PRESS


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Das Vollzugszentrum präsentiert sich als ländlicher Weiler mit gutshofähnlichem Charakter.

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Das Gehöft: Vollzugszentrum, Ort: Bachtel, Hinwil Tätigkeit: Unterstützung der Ausführungspläne (Schnitte 1:20, Materialisierung usw), Gestaltungsvorschläge, Innendesign, Konstruktionsmodell

Das Vollzugszentrum präsentiert sich heute als ländlicher Weiler mit gutshofähnlichem Charakter auf einem terrassenartigen Areal, das über die vergangenen Jahrzehnte heterogen verbaut worden ist. Mit dem geplanten Umbau und der Erweiterung des Vollzugszentrums Hinwil soll diese Haltung einer Hofanlage weitergeführt und geklärt werden. Bauten von klassischen Weilern scheinen jeweils ungeregelt und undiszipliniert, kreuz und quer, hoch und niedrig, lang und kurz zueinander in der Landschaft zu stehen. Diese Art und Weise der Zuordnung von Bauten in einem Gehöft wird für die neue Planung des Vollzugszentrums Bachtel als Vorbild genommen. Zur Erinnerung und als Wahrzeichen des Zentrums wird die grosse Form der Scheune

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beibehalten und umgebaut.

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Mehrzweckgebäude

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Gewerbegebäude

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Insassengebaude

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1.1 Schlafr. 1P 12m2

Obergeschoss Insassengebäude

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Erdgeschoss Insassengebäude

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1.12.1 IV-WC Pers.-D 5m2

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Generalplaner ARGE VZ Bachtel

Vollzugszentrum Bachtel, Hinwil Um Teilbereich C

Insassengebäude

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Fassade

Holzschalung 2 cm Holzschalung 2 cm Vertikaler Lattenrost 2.2 cm Windpapier Mineralfaserdämmung 6 cm Distanzkonsolen Mineralfaserdämmung 16 cm Dampfbremse vollflächig Betonwand 20 cm

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30 cm

+6.08

+5.78 +5.65

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Holz-Metallfenster mit Service-Öffnung Lamellenstoren

+4.02 +4.06

Bodenaufbau

1 cm 7 cm

PU Unterlagsboden Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Betondecke

2 cm 2 cm 30 cm

1.OG

Holzschalung 2 cm Horizontaler Lattenrost 2.2 cm Vertikaler Lattenrost 2.2 cm Windpapier Mineralfaserdämmung 6 cm Distanzkonsolen Mineralfaserdämmung 16 cm Dampfbremse vollflächig Betonwand 20 cm

+3.18

+2.47

Holz-Metallfenster mit Service-Öffnung Lamellenstoren

Industrieparkett Unterlagsboden Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Abdichtung Bodenplatte Dämmung Magerbeton

+3.06

+2.76

Fassade

Bodenaufbau

+4.08

+2.40

+0.66 +0.70

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+0.74

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1 cm 7 cm 2 cm 6 cm 30 cm 12 cm 10 cm

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Prinzipschnitt Massivbau- Insassengebäude Prinzipschnitt E Massivbau-Insassen 1.20

Die Konstruktion des Vollzugszentrums ist in Holzbauweise geplant. 8

1m


Einzelzimmer

Doppelzimmer 9


Das bauliche Resultat ist ein verständliches Ganzes, das der Gesamtanlage einen besonderen Charakter verleiht

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Anemone: Alterssiedlung, Ort: Porthofstrasse, Jona Tätigkeit: Unterstützung der Ausführungspläne (Schnitte 1:20), Gestaltungsvorschläge, Konstruktionsmodell

Der Neubau ist das Ergebnis von Bauten aus verschiedenen Zeiten, verschiedener Höhen und verschiedener Massen. Der Entwurf versucht zu vermitteln und schlägt einen kompakten, selbstbewussten, stattlichen Baukörper vor. Er öffnet sich zu den Altbauten hin mit einer grossen Geste, ein grosser Freiraum gefüllt mit Parkier- , Grünflächen und Aufenthaltszonen schafft eine angemessene Distanz. Nach aussen präsentiert sich der Neubau eher hart, aber fein gegliedert durch die Balkone und die einspringenden Ecken. Zu den bestehenden Spitzacker Bauten hin zeigt er seine weiche Seite, Laubengänge mit holzverkleideten Wohnungsfassaden. Das bauliche Resultat ist ein verständliches Ganzes, das der Gesamtanlage einen besonderen Charakter verleiht. 00

415.

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Alterssiedlung

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11


Dachaufbau

Kies Trennlage Vlies Abdichtung 2 lagig Dämmung Dampfsperre Beton im Gefälle (1.5%)

5 cm 1 cm 16 cm 24-36 cm

+12.00

Zimmer

2.Obergeschoss

Parkett Unterlagsboden Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Beton

1 cm 7 cm 2 cm 2 cm 28 cm

Zimmer

Laubengang

+6.48 +6.20

1.Obergeschoss

Parkett Unterlagsboden Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Beton

+11.99

+6.60

Hartbeton im Verbund mit Ortbeton 7cm Abdichtung im Rinnenbereich Beton im Gefälle (1.5%) 25-20 cm

+6.19

Laubengang

1 cm 7 cm 2 cm 2 cm 30 cm +3.58

+3.70

Hartbeton im Verbund mit Ortbeton 5cm Abdichtung im Rinnenbereich Dämmung 14 cm Beton im Gefälle (1.5%) 27-18 cm

Dachaufbau

Kies Trennlage Vlies Abdichtung 2 lagig Dämmung Dampfsperre Beton im Gefälle

5 cm 1 cm 16 cm 18-22 cm

+3.28

Erdgeschoss

Parkett Unterlagsboden Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Abdichtung Beton Dämmung

+2.70

1 cm 7 cm 2 cm 2 cm 56 cm 16 cm -0.12

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Tiefgarage

Untergeschoss

Hartbeton Beton Sauberkeitsschicht Magerbeton

Cupolux Oberlicht fix mit Minizarge

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1m

Laubengang Schnitt Alterssiedlung

Porthof West, J

Laubengang Sc 1:50

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Das Zentrum fĂźr Alterspsychologie erscheint mit verputzter Fassade, mit begrĂźnten Veranden an den Ecken und Terrassen

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Alraune: Alters- und Pflegeheim, Ort: Bienentalstrasse , Liestal Tätigkeit: Modell aus Schaumstoff, Gestaltungsvorschläge, Pläne (Fassade 1:200, Fassadenschnitte 1:20,Grundriss 1:20)

Nach sorgfältiger Lesung des Ortes werden die neuen Gebäude in die schönen Landschaftsräume in der hügeligen Topographie am Hang des Jura gesetzt. Das Zentrum für Alterspsychologie und Krisenintervention sind harmonisch zueinander gruppiert, indes hat jede Baute ihren spezifischen Ausdruck mit entsprechender Materialisierung. Das Zentrum für Alterspsychologie entspricht dem Typus des klassischen Hauses, einer Art Hotel mit prägnanter, symmetrischer Gebäudestruktur. Es erscheint mit verputzter Fassade, mit begrünten Veranden an den Ecken und Terrassen als attraktive Geste mitten über dem Eingang. Das Zentrum für Krisenintervention hingegen gehört zur Familie der Bauten aus den 70er Jahren, bestehend aus Platten und einem Turm, der über dem Sockel schwebt und eine markante visuelle Signalwirkung auf die Umgebung ausübt.

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Alterspsychologie Zentrum

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Krisenintervention Zentrum

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+13.75

2. Obergeschoss

+10.25

1. Obergeschoss +7.00

Zwischengeschoss +3.57

Erdgeschoss 334.28m= ±0.00

1. Untergeschoss -3.67

Südost Fassade „Haus Am Hügel“

+15.92

Dachgeschoss

+13.02

4. Obergeschoss

+10.12

3. Obergeschoss +7.22

2. Obergeschoss +4.32

1. Obergeschoss +1.42

Erdgeschoss 332.00m= -2.28

1. Untergeschoss -5.38

Südost Fassade „Haus Im Wald“ 16


0

10m 17


Dachaufbau

Extensive Begrünung Kies Abdichtung Dämmung 18 cm Abdichtung Dampfsperre Beton im Gefälle (1.5%) 28-22 cm

+14.90

4.Obergeschoss

Patientenzimmer

Fassade

Holzfenster Stoffstoren

Bodenaufbau

Parkett Unterlagsboden (mit Fussbodenheizung) Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Beton Putz

1 cm 7 cm 2 cm 2 cm 28 cm 1 cm

+12.40 +12.28

3.Obergeschoss

+12.00

Patientenzimmer

Fassade

Holzfenster Stoffstoren

Bodenaufbau

Parkett Unterlagsboden (mit Fussbodenheizung) Trennlage Trittschalldämmung Dämmung Beton Putz

1 cm 7 cm 2 cm 2 cm 28 cm 1 cm

+9.50 +9.38

2.Obergeschoss

+9.10

Patientenzimmer

Patientenzimmer Fassadenschnitt „Haus Im Wald“ 18

0

1m


Patientenzimmer Grundriss „Haus Im Wald“

0

1m 19


20


Elisavet Papadopoulou

Rahbaran HĂźrzeler Architekten GmbH Hebelstrasse 81, 4056 Basel, Schweiz


Ansicht Strasse

22

Projekt: 100 Sozial- und Quartierswohnungen, Grosswohnungen, 80 Studierendenzimmer, BßroLaden- und Atelierflächen, Co-Working, Gastronomie und ein Tagesheim in der Stadt


Voltage: Wohnzentrum, Ort: Voltastrasse , Basel T채tigkeit: Modell aus Schaumstoff, Gestaltungsvorschl채ge, Pl채ne (Schematische Pl채ne, Fassadenschnitte 1:20, Grundriss 1:20)

Ansicht Hof

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Bewegliches Haus: Privathaus, Ort: im Wald, auf freier Wiese oder in der Stadt Tätigkeit: Studie mit verschiedenen Mustern (Böden und Wände-PU, Kork, Linoleum, Holz) Vorschläge, Modell & Präsentation um den Kunden einen Überblick zu bieten.

PU

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Kork

Linoleum

Holz


Wentzwiller: Einfamilienhaus, Ort: Elsass, Frankreich Tätigkeit: Aktualisierung der Ausführungspläne, Innendesignvorschläge

1

Erdgeschoss

0

1

2.5 m

Wohnzimmer Die Konstruktion ist in gewohnter Holzbauweise. Im Erd- und Obergeschoss ist teils ein Stützensystem mit tragenden Wänden. Die Fassade ist als nachhaltige Holzkonstruktion angedacht.

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Master of Advanced Studies in Urban Design Directed by Marc AngĂŠlil, Charlotte Malterre-Barthes & Something Fantastic Case Study: Cairo, Egypt


The social complex is revealed as a gift to the community

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A Gift: A Building from the People for the People ETH Zürich Project I: Informal Settlements Prof. Marc Angélil, Charlotte Malterre-Barthes, Something Fantastic Case Study: Ard el-Lewa, Cairo, Egypt Maria Kouvari, Elisavet Papadopoulou

The Quran says that “Those who spend in charity will be richly rewarded”1. Charitable giving is a fundamental Islamic principle providing mental purification both to the donor and the recipient. It is often estimated that about 2.5 % of an individual’s overall wealth goes to charity through four basic kinds: Waqf (lasting charity), Sadaqat (freewill offering), Zakat (alms-giving), and Fitrah (annual charity at the end of Ramadan). Charity is an economic practice and becomes a sustainable development tradition for Muslim Communities. Financed through Waqf, this project proposes to introduce education, health and recreational activities based on the needs of inhabitants of informal areas. The building is a gift to the community, as a communal and social space integrated in an existing neighborhood. It is a vertical reinterpretation of the traditional madrasah, a welfare complex with educational, social, and religious functions. Build on one typical qirat, the construction recess to create a passage and reveal a third facade. A strong architectural gesture, the exterior staircase creates a promenade to connect the different floors. The free arrangement of the five floor plans offers space for circulation and social purposes. The new building blends into the dense environment, respecting the proportions of existing typologies and the local brick-and-concrete construction materials, prevalent in informal areas. The new social complex is a pious gift to the community. 1

Quran 57:10, Oxford World‘s Classics edition

29


The Madrasah is a welfare institution with educational, social and religious functions. It originates in the Seljuk dynasty (11 th c.AD). Its goal was to educate loyal teachers and civil servants with a religious and political purposes. 6 5 7

3 8

Analysis of a traditional Madrasah:

8

1

2

2

8

8

9 4

4

The multifunctional character of the unit is inspired by the program of a traditional Madrasah

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9)

Ablution fountain Liwan-Teaching room Quran teaching room Courtyard Primary school Health centre Entrance-Vestibule Dwelling unit Mausoleum

(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)

Ablution fountain Vocational training workshop Quran teaching room Communal library Kindergarten Health centre Entrance-Vestibule Communal kitchen Cafe Lecture room

8 10

3

5

Vertical reinterpretation of the Madrasah:

4

6

9

2

7 1

30

Diagrammatic analysis of the concept


Rooftop

Normal Floor Plan

Ground Floor Plan


The building is constructed with local materials and construction knowledge


The social complex is a vertical re-interpretation of the typology and the program of the traditional Madrasah

A strip of the plot stays un-built for a passage way and a third facade, two features that are rare in Ard el-Lewa or other neighborhoods


34

The game of shadows and lights in combination with the sound of the water in the ablution fountain creates a pious atmosphere.


0

The new social complex and the surrounding environment blend together through the proportions and materials of the facades.

5m

35


The new city model promotes a lifestyle in-between urbanity and nature

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Green Hijacking: Creating a productive agrarian cityscape ETH Zürich Project II: Desert Cities Prof. Marc Angélil, Charlotte Malterre-Barthes, Something Fantastic Case Study: Sixth of October, Cairo, Egypt Heechul Jung, Foteini Vitou, Elisavet Papadopoulou

Egypt’s food yields face a constantly shrinking. Until 1960 the country was selfsufficient in basic food products. Today it imports 60% of its needs and this figure is likely to rise as Egypt fails to increase food production in line with population growth. The liberalization of agricultural production, the provision of higher-yielding crop varieties and the reclamation of new desert land for cultivation have helped Egypt to increase the crop production. Can we imagine a productive agrarian cityscape in terms of sustainability and longevity in a desert area? Urban development and the production of goods are parallel processes that cannot be treated separately. Sixth of October has 60% of vacant buildings. Instead of introducing a new prototype residential model the proposal integrates natural resources by turning vacant plots and unused spaces into productive fields. The form of economy is altered in to an agricultural one. The project aims to balance the imports and exports by generating social, economic and spatial benefits. Local markets provides affordable nutrition for 6th of October and its growing population, while parallel a micro-commerce network is developed into the urban space. By participating in the whole process of food production citizens come into contact with the sources of their food creating an important local awareness of their consumption habits. The greenery acts as a tool introducing higher quality space while sets limits to the endless expansion.

37


The domestic space is in co-existence with the space of production introducing a type of entrepreneurship


A network of market can be easily accessible from each part of the city at a maximum distance of 2 km

The fields enhance the sense of community


40


0

20m

Herbs

Date palm

Ground floor

First Floor

Asparagus

Sycamore fig

Prickly pear

Pomegranate

Aloe vera

Japanese plum

Groceries Vocational training workshops Cafe Market supporting facilities

Nursery Gardens Storages Vocational training workshops Communal kitchen Administrative support

20

42


Vacant blocks and unused spaces create a network of markets where the citizens have the opportunity to promote their products.

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2

1 4

2

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4

20m

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3

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Herbs

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Asparagus

Sycamore fig

Prickly pear

Pomegranate

Aloe vera

Japanese plum 20m

(1) (2) (3) (4) (5)

Communal kitchen Semi-exterior space Master bedroom Bedroom Living room


Hijacking the golf courses

The green space in the courtyards of gated communities is turning into a blooming ‘Green’ by assuring the developers for a zero-cost greenery maintenance.

45


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Housing Cairo: The Informal Response RUBY PRESS, Publikation 47


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Home to 20 million people and still growing, Greater Cairo mirrors the global phenomenon of unplanned urban growth. Approximately 60 percent of the population of Africa’s biggest city lives in so-called informal housing, typically five-to-ten-story concrete-and-brick-infill structures built without permits in the desert or on former agricultural land. Central to the project is a re-examination of the concept of “informality” itself and its often negative connotations. As the book argues, Cairo’s informal response to housing needs is not a marginal phenomenon, but rather an intelligent, optimized answer to planning incapacities – an answer that architects and planners should themselves be participating in.

49

Elisavet Papadopoulou Portfolio  

Architektur

Elisavet Papadopoulou Portfolio  

Architektur

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