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Oktober 2012

Getreide ernte

e

Kuh-Mobil

k Erntedan

Das Mit Mach-H f端r Ki nd e f t i h re Elter und ern

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Suchen und finden Schnell gemacht

Schnell gemacht

Bei Lea auf dem Bauernhof ist viel los. Wie viele verschiedene Tiere gibt es wie häufig? Zähle nach!

Hallo Kinder!

Es grüßt Euch

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10/2012

Die Auflösung steht auf Seite 23.

gut, dass ich Euch sehe, dann kann ich ein wenig mein Herz ausschütten. Ja, ich bin gerade ein bisschen traurig. Um diese Zeit im Jahr muss ich immer Abschied nehmen von meine n Freunden. Sehr viele Vögel machen sich nun auf eine lange Reise. Sie fliegen bis zu 10.000 km weit weg in südliche Länder, um dort zu überwintern. Mein Freund, der Mauersegler, flie gt jeden Tag beinahe 1.000 km. Das ist wirklich erstaunlic h. Wie macht der das nur? Also ich könnte das nicht aushalte n, so viel fliegen ganz ohne zu trinken oder zu essen. Und üb erhaupt essen. Gerade im Herbst gibt es doch bei uns so viel Gu tes. Jetzt gibt es reiche Ernte: Man pflückt Früchte von den Bä umen und Sträuchern und erntet das Getreide und Gemüse, das auf den Feldern gewachsen ist. Und ein besonders D ie sm a l in d e in e m S schönes Fest steht in diesem Monat an : PATZ Erntedank. An diesem Tag danken die Lesen und Vorle sen Menschen Gott für die reiche Ernte. Die fünf Ziegen Die Kirchen sind zum Gottesdienst Seite 4 + 5 prächtig mit allen guten Gaben der Natur geschmückt: Tomaten leuchten Kinderleicht erklä rt mit Kürbissen um die Wette, Zwiebeln Kresse säen und Gurken duften köstlich und erst und ernten Seite 18 + 19 die vielen Getreidegaben. Körner, überall! Ach, der Herbst ist eben doch Die Welt entdeck schön. Und meine Vogelfreunde komen D ie R e is e d er Milch men ja im nächsten Frühjahr wieder. Seite 20 + 21 Gut, dass Ihr wenigstens da bleibt. Rätsel Wer bin ich? Seite 22

Zwei Kinder haben sisiche?. versteckt, findest du

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Suchen und finden Schnell gemacht

Schnell gemacht

Bei Lea auf dem Bauernhof ist viel los. Wie viele verschiedene Tiere gibt es wie häufig? Zähle nach!

Hallo Kinder!

Es grüßt Euch

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Die Auflösung steht auf Seite 23.

gut, dass ich Euch sehe, dann kann ich ein wenig mein Herz ausschütten. Ja, ich bin gerade ein bisschen traurig. Um diese Zeit im Jahr muss ich immer Abschied nehmen von meine n Freunden. Sehr viele Vögel machen sich nun auf eine lange Reise. Sie fliegen bis zu 10.000 km weit weg in südliche Länder, um dort zu überwintern. Mein Freund, der Mauersegler, flie gt jeden Tag beinahe 1.000 km. Das ist wirklich erstaunlic h. Wie macht der das nur? Also ich könnte das nicht aushalte n, so viel fliegen ganz ohne zu trinken oder zu essen. Und üb erhaupt essen. Gerade im Herbst gibt es doch bei uns so viel Gu tes. Jetzt gibt es reiche Ernte: Man pflückt Früchte von den Bä umen und Sträuchern und erntet das Getreide und Gemüse, das auf den Feldern gewachsen ist. Und ein besonders D ie sm a l in d e in e m S schönes Fest steht in diesem Monat an : PATZ Erntedank. An diesem Tag danken die Lesen und Vorle sen Menschen Gott für die reiche Ernte. Die fünf Ziegen Die Kirchen sind zum Gottesdienst Seite 4 + 5 prächtig mit allen guten Gaben der Natur geschmückt: Tomaten leuchten Kinderleicht erklä rt mit Kürbissen um die Wette, Zwiebeln Kresse säen und Gurken duften köstlich und erst und ernten Seite 18 + 19 die vielen Getreidegaben. Körner, überall! Ach, der Herbst ist eben doch Die Welt entdeck schön. Und meine Vogelfreunde komen D ie R e is e d er Milch men ja im nächsten Frühjahr wieder. Seite 20 + 21 Gut, dass Ihr wenigstens da bleibt. Rätsel Wer bin ich? Seite 22

Zwei Kinder haben sisiche?. versteckt, findest du

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Lesen und vorlesen

n e g e i Z f n ü f Die

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bei. „Was soll denn das? Ich werde versuchen die Ziegen nachhause zu treiben. Ich bin viel größer als ihr alle, mir werden sie gehorchen.“ Es galoppierte auf die Ziegen zu, um sie herum und wieherte laut. Die Ziegen aber fraßen in Ruhe und mit Genuss weiter. Eine Biene kam herbeigeflogen. „Was macht ihr denn alle so spät hier draußen?“, wollte sie wissen. „Wir können die Ziegen nicht nachhause bringen. Sie wollen einfach nicht mitgehen“, erklärte der Junge. Alle haben es schon versucht: ich, meine Schwester, der Hund, der Fuchs und das Pferd.“ „Dann will ich jetzt mein Glück versuchen“, summte die Biene. „Du?“, wieherte das Pferd. „Du bist doch zu klein“, meinte die Schwester. „Wartet’s nur ab“, sagte die Biene. Sie flog zur größten Ziege hin und flog um ihren Kopf herum. Die Ziege hob ihren Kopf, sah die Biene und nahm Reißaus in den Stall hinein. „Halt, warte doch, wir kommen mit!“, riefen die anderen Ziegen und folgten auf der Stelle. Und so hat das kleinste der Tiere es geschafft, die Ziegen nachhause zu treiben.

Illustratorin: Liliane Oser/Martina Spanka

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Auf einem Hof lebten einst fünf Ziegen. Jeden Tag trieb der Junge des Hofes die Ziegen auf die Weide hinaus. Hier konnten sie Gras und Kräuter fressen und es sich gut gehen lassen. Am Abend brachte der Junge sie wieder heim in den Stall, wo sie gemolken wurden und der Familie gute Milch schenkten. Doch eines abends wollten sie nicht Nachhause. Der Junge rief wie immer: „Los ihr Fünf, kommt heim in den Stall!“, doch die Ziegen fraßen einfach weiter. So sehr der Junge auch bat und bettelte, schimpfte und antrieb, die Fünf gingen nicht mit. Da kam die Schwester des Jungen und sagte: „Warte nur, ich kann die Ziegen bestimmt nachhause treiben.“ Doch so sehr sie sich auch bemühte, die Ziegen störten sich gar nicht daran. Sie gingen nicht nachhaus. Sie fraßen einfach weiter. Der Hund kam vom Hof herüber gelaufen und rief: „Mir wird es gelingen, die störrischen Ziegen nachhause zu treiben. Wenn ich belle, werden sie sich erschrecken und laufen.“ Er bellte so laut er konnte, die Ziegen hoben kurz ihre Köpfe und schauten ihn fragend an, dann fraßen sie genüsslich weiter. Ein Fuchs kam gelaufen. „Was ist hier los? Kann keiner von euch die Ziegen nachhause treiben? Lasst mich nur machen. Vor mir haben sie gewiss Angst und laufen heim!“ Er schlich mit grimmiger Miene um die fünf Ziegen herum, machte einen Satz auf sie zu und schrie ganz fürchterlich. Die Ziegen hoben kurz ihr Köpfe, schauten und fraßen genüsslich weiter. Das Pferd von der Nachbarweide kam her-

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Lesen und vorlesen

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bei. „Was soll denn das? Ich werde versuchen die Ziegen nachhause zu treiben. Ich bin viel größer als ihr alle, mir werden sie gehorchen.“ Es galoppierte auf die Ziegen zu, um sie herum und wieherte laut. Die Ziegen aber fraßen in Ruhe und mit Genuss weiter. Eine Biene kam herbeigeflogen. „Was macht ihr denn alle so spät hier draußen?“, wollte sie wissen. „Wir können die Ziegen nicht nachhause bringen. Sie wollen einfach nicht mitgehen“, erklärte der Junge. Alle haben es schon versucht: ich, meine Schwester, der Hund, der Fuchs und das Pferd.“ „Dann will ich jetzt mein Glück versuchen“, summte die Biene. „Du?“, wieherte das Pferd. „Du bist doch zu klein“, meinte die Schwester. „Wartet’s nur ab“, sagte die Biene. Sie flog zur größten Ziege hin und flog um ihren Kopf herum. Die Ziege hob ihren Kopf, sah die Biene und nahm Reißaus in den Stall hinein. „Halt, warte doch, wir kommen mit!“, riefen die anderen Ziegen und folgten auf der Stelle. Und so hat das kleinste der Tiere es geschafft, die Ziegen nachhause zu treiben.

Illustratorin: Liliane Oser/Martina Spanka

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Auf einem Hof lebten einst fünf Ziegen. Jeden Tag trieb der Junge des Hofes die Ziegen auf die Weide hinaus. Hier konnten sie Gras und Kräuter fressen und es sich gut gehen lassen. Am Abend brachte der Junge sie wieder heim in den Stall, wo sie gemolken wurden und der Familie gute Milch schenkten. Doch eines abends wollten sie nicht Nachhause. Der Junge rief wie immer: „Los ihr Fünf, kommt heim in den Stall!“, doch die Ziegen fraßen einfach weiter. So sehr der Junge auch bat und bettelte, schimpfte und antrieb, die Fünf gingen nicht mit. Da kam die Schwester des Jungen und sagte: „Warte nur, ich kann die Ziegen bestimmt nachhause treiben.“ Doch so sehr sie sich auch bemühte, die Ziegen störten sich gar nicht daran. Sie gingen nicht nachhaus. Sie fraßen einfach weiter. Der Hund kam vom Hof herüber gelaufen und rief: „Mir wird es gelingen, die störrischen Ziegen nachhause zu treiben. Wenn ich belle, werden sie sich erschrecken und laufen.“ Er bellte so laut er konnte, die Ziegen hoben kurz ihre Köpfe und schauten ihn fragend an, dann fraßen sie genüsslich weiter. Ein Fuchs kam gelaufen. „Was ist hier los? Kann keiner von euch die Ziegen nachhause treiben? Lasst mich nur machen. Vor mir haben sie gewiss Angst und laufen heim!“ Er schlich mit grimmiger Miene um die fünf Ziegen herum, machte einen Satz auf sie zu und schrie ganz fürchterlich. Die Ziegen hoben kurz ihr Köpfe, schauten und fraßen genüsslich weiter. Das Pferd von der Nachbarweide kam her-

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Schritt für Schritt kinderleicht erklärt

Ich mach' nicht nur mein Brot, sondern auch die Butter selbst. Ist ganz einfach! Und übrig b le lecker Butte ibt – rmilch zum trinken !

Du b rauchst:

Kleine Tasse und Teller, Watte oder Papiertaschentuch, Wasser, 2 E L Kressesamen

Zutaten 1-2 Becher Sahne, Salz Ar be its ge rä te 1 hohe Rührschüssel, Handmixer

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Auf 1. Stufe 2 min. schlagen, dann hochschalten, bis zum Klumpen weiterschlagen. Salzen.

Schnitte mit Butter bestreichen und Kresse aufstreuen.

1 Gib die Kressesamen mit 3 EL Wasser in die Tasse und rühre ein paar Mal kräftig um. Lass die Mischung einen halben Tag lang stehen. 2 Nimm die Watte und lege sie auf den Teller. Falls du keine Watte zur Hand hast, kannst du auch ein Papiertaschentuch verwenden. 18

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4 Streiche die eingeweichten Kressesamen gleichmäßig auf die Watte und stelle das Ganze an einen hellen Ort. Sorge täglich dafür, dass die Watte leicht feucht ist. Bei zu viel Nässe verfaulen die Pflanzen, bei zu wenig Wasser vertrocknen sie!

5 Nach etwa sieben bis zehn Tagen beginnt die Erntezeit: Schneide die Kresse vorsichtig mit einer Schere ab und lass sie dir schmecken!

Kresse schm lecker im Kräu eckt auch terqua einer Gemüses rk oder in uppe! 10/2012

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Fotos: Leonie Arzberger

3 Befeuchte nun die Watte. Gieße langsam so viel Wasser an, bis die Watte durch und durch feucht ist. Es dürfen sich aber keine Pfützen bilden.

spatz 10/12  

spatz das magazin für kinder und ihre eltern

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