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DOKUMENTATION ZUM ENTWURF Verena Hambsch, Christine Herold, Nicole Lรถssner, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler


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INSZENIERUNG & SIGNALISATION DER CENTRALSTATION DOKUMENTATION ZUM ENTWURF

Verena Hambsch, Christine Herold, Nicole Lรถssner, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

ORIENTIERUNG Was ist Orientierung? Ziel definieren Die erste Vorraussetzung bei dem Orientierungsprozess ist, sich einen bestimmten Ort als Ziel zu definieren. Informieren Um an diese Ort zu gelangen, müssen wir Informationen sammeln, bzw wieder abrufen. Wenn wir schon einmal an dem Ort gewesen sind, oder uns bereits im Vorfeld über den Weg informiert haben, müssen intern schon abgespeicherte Daten in Form von Erfahrungen oder Erklärungen abgerufen werden. Wenn der Weg uns noch unbekannt ist muss der Raum nach externen Informationen abgesucht werden in Form von Schildern, Plänen oder Geräuschen. Oft nehmen wir von beiden Formen der Information gebrauch, indem externe Hinweise die internen Erfahrungen unterstützen. Entscheiden Sobald wir uns informiert haben und uns über den Weg im klaren sind, entwickeln wir einen geistigen Aktionsplan, der meist aus „Entscheidungspaketen“ von drei bis vier Entscheidungen besteht. Handeln Der Aktionsplan wird ausgeführt. Falls wir nach dem ersten „Entscheidungspaket“ noch nicht am Ziel angelang sind, wir ein neues erstellt und ausgeführt.

Karten helfen beim Orientieren. jedoch nur dann, wenn sie mit den Informationen der anderen Orientierungshilfen abgestimmt sind. Im Victoria und Albert Museum, London, Großbritannien war diese Abstimmung ein zentraler Baustein des Leitsystems.

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Wie Menschen ihre Umgebung lernen Lernstrategien Es gibt zwei Strategien, um einen unbekannten Ort kennen zulernen. Entweder werden während der Reise Informationen und Erfahrungen gesammelt oder man informiert sich schon vor der Reise durch Karten, Pläne etc. Bilden einer mentalen (Land-) Karte Sobald man sich über Wege, die Lage von gewissen Gebäuden oder Räumen informiert, beginnt man mental eine Karte vom Ort zu bilden. Diese mentale Karte macht eine eigenständige Orientierung ohne externe Informationen möglich. Somit wird der unbekannte Raum mit der Zeit zu einem bekannten, da wir uns eine mentale Karte gebildet haben und uns eigenständig im Raum orientieren können.

Mentale Karten setzen sich im Geist aus unterschiedlichen grafischen Elementen zusammen. Hier eine mentale Karte vom Gendarmenmarkt in Berlin, Deutschland Punkte: Landmarks, Referenzpunkte Linien: Wege, Pfade, Straßen Flächen: Viertel, Region, Fluss, Wald, Wiese Strukturen: Oberfläche eines Ortes (zum Beispiel: quadratische Betonplatten am Boden)

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2


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Orientierungsstrategien Track following Schildern folgen, die einem den Weg weisen, wie beispielsweise beim Wandern.

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Social Navigation Man orientiet sich am Verhalten anderer Menschen. Wenn man beispielsweise ein Ticket kaufen möchte und deine lange Schlage sieht, geht man davon aus, dass diese Menschen auch ein Ticket haben möchten und stellt sich hinten an.

Route following Der Nutzer orientiert sich vorab durch einen Plan. Educated Seeking Der Nutzer wendet eine Strategie an, die auf ähnlichen Erfahrungen beruht. Diese Strategie kann man anwenden, wenn sich eine bekannte Situation auf eine unbekannte Situation übertragen lässt. Beispielsweise, wenn man an einer unbekannten Bank Geld abheben möchte, weiß man aus Erfahrung, dass die Schalter für die Auszahlungen entweder gleich an der Außenfassade oder direkt im Eingangsbereich der Bank vorzufinden sind. Interference Der Nutzer orientiert sich an der Logik von räumlichen Informationen wie die Ordnung von Straßennummern, Büronummern oder Gebäudekennzeichnungen entweder durch Ziffern- oder Buchstabenreihen.

Track following funktioniert nicht nur bei Schildern.

Screening Beim Screening wird die Umgebung systematisch nach Informationen, in diesem Fall keine Schilder, abgesucht. Beispielsweie nach Geräuschen, Gerüchen oder Landmarks wie Tankstellen, Geschäften etc. Aming Der Nutzer geht auf etwas zu, dass er entweder schon direkt sieht, wie den Turm einer Kathedrale, die er sich anschauen möchte, oder er geht darauf zu, obwohl er sein Ziel nicht sieht, aber weiß, dass es sich in dieser Richtung befindet. Map Reading Durch eine Karte oder einen Plan bekommt der Nutzer einen Überblick. Um sich anhand einer Karte oder eines Plans orientieren zu können, muss der Nutzer jedoch in de Lage sein, die Informationen in die reale Situation umsetzen zu können. Compassing In diesem Falle dienen Himmelsrichtungen zur Orientierung. Beispielsweise, wenn man weiß, dass sich eine Sehenswürdigkeit im Norden der Stadt befindet, kann man sich daran orientieren. Vorraussetzung hierbei ist, dass der Nutzer seinen eigenen Standort kenn und die Himmelsrichtung von dort aus bestimmen kann.

Map reading interessant gestaltete und lesbare Karten sind wertvolle und oft genutzte Hilfen

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BESCHILDERUNG Was ist ein Schild? Ein Schild ist ein Trägermedium von Informationen wie Texten, Symbolen und Bildern. Eine Gruppe von Schildabfolgen sollte einem durchgängigem Konzept folgen, sodass der Nutzer sie als zusammengehörige Orientierungselemente identifizieren kann.

Ebenen der Kommunikation Technik Ein Schild ist ein Signal. Sobald das Schild wahrgenommen und verstanden wird, funktioniert es auf technischer Ebene. Semantik Inhalte eines Schildes müssen verständlich sein. Texte müssen in der richtigen Sprache sein und Sinn ergeben und Piktogramme müssen gelesen werden können. Wirksamkeit Sobald das Schild das Verhalten des Betrachters in der beabsichtigten Weise beeinflusst, wirkt es. Wenn man beispielsweise die Abfahrt zur nächsten Autobahn sucht und am Schild „Abfahrt zur A5 Richtung Basel“ abfährt, ist das Schild wirksam.

Materialien Materialien beeinflussen die Möglichkeiten der Anbringung der Information auf dem Träger, die Kosten der Anschaffung und die Kosten und den Aufwand der Wartung Aluminiumplatten Aluminiumplatten sind sehr verbreitet, vor allem im Außenbereich. Lackiert sind sie besser vor Korrosion geschützt. Glas- und Plexiglasplatten Der Vorteil bei Glasplatten ist, dass sie weniger Staub anziehen. Vor allem glänzendes Glas hat eine edle Anmutung. Wegen der spiegelnden Oberfläche ist darauf zu achten, dass der Hintergrund kontrastreich zur Information sein muss. Außerdem muss die Information, sollte man Farbe einsetzen, farblich zu der spiegelnden Oberfläche abgestimmt sein. Generell eignet sich helle Schrift besser auf Glasoberflächen.

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Stoff- und Venylbahnen Der Vorteil hierbei liegt an den geringen Anschaffungskosten. Jedoch muss man beim Bedrucken auf die Farbintensität achten, da Stoff die Farbe aufsaugt. Zusätzlich muss beim Gewebe darauf geachtet werden, dass die Maschen auf die allgemeine Sehdistanz abgestimmt wird. Je weiter weg, desto großmaschiger kann das Material sein.

Schildergrößen

Holz Durch die Verwendung von Holz kann ein sehr naturnahes, aber auch ein edles Image erzeigt werden, je nachdem, wie es verarbeitet wird. Holz kann in verschiedensten Weisen bearbeitet werden – eher unbelassen, lasiert, sodass die Struktur noch zu erkennen ist oder deckend lackiert.

Die richtige Größe eines Schildes ist abhängig von der Menge und (Mindest-) Größe der dargestellten Informationen, von der Präsenz die das Schild in seiner Umgebung haben muss und die Sehfähigkeit und Bewegungsgeschwindigkeit der Nutzer. Außerdem müssen räumliche und gesetzliche Beschränkungen beachtet werden.

Digitale Schilder Der vorteil an digitalen Beschilderungen ist die Flexibilität der Information. Außerdem besteht hier die Möglichkeit durch Touchscreens, Tönen oder Sprachausgabe in Interaktion mit dem Betrachter zu treten. Der Nachteil bei dieser Art sind hohe Kosten durch Anschaffung und Stromverbrauch. Beamerprojektion Auch bei einer Beamerprojektion ist man mit den Inhalten recht flexibel. Es müssen jedoch entsprechende Lichtverhältnisse vorherrschen und die Entfernung zur bespielbaren Fläche spielt eine große Rolle. Zum anderen benötigt ein Beamer relativ viel Strom.

Bei der Formatfindung von Schildern können schon vorhandene Formate, wie DIN Formate oder mathematische Zahlenreihen, wie die Fibonacci-Reihe oder der goldene Schnitt, hilfreich sein.

Schilderformen Übersichten Pläne oder Karten bezeichnet man als Übersichten und definieren einen Raum systematisch. Sie müssen nicht unbedingt den realen Distanzen oder Größenverhältnissen entsprechen. Hier ist eine Standortkennzeichnung möglich. Verzeichnisse Ein Verzeichnis ist eine textliche Aufzählung und ist häufig mit einer Übersicht kombiniert.

Siebdruck Durch Siebdruck erhält man sehr beständige und farbintensive Drucke. Besonders für einfarbige Lösungen ist Siebdruck gut geeignet.

Richtungsanziger Pfeile, Piktogramme aber auch Texte und Bilder dienen in Form einer Schildabfolge entlang eines definierten Weges als Richtungsanzeiger.

Digitaldruck Wenn man mit Verläufen arbeitet, eignet sich Digitaldruck am besten. Außerdem ist hier auch eine Herstellung in kleinen Auflagen möglich. Jedoch ist die Farbintensität nicht so gut wie beispielsweise beim Siebdruck. Außerdem muss hier sorgfältig die Druckqualität von Auflösung, Farbtreue und Farbbeständigkeit geprüft werden.

Flip-down-Regel Bei einer Aufzählung von Zielen gilt die Flip-down-Regel – das am weitesten entfernteste Ziel steht zu Beginn.

Folien Folien sind in ihren Anwendungsmöglichkeiten sehr flexibel. Jedoch muss man die Haftungseigenschaften auf die verschiedenen Untergründe abstimmen.

Instruktion und Regeln Schilder, die Ver- und Gebote beschreiben werden als instruierende Schilder beschrieben.

Zielkennzeichnung Dem Nutzer muss bestätigt werden, dass er sein Ziel gefunden hat, ansonsten sucht er vergeblich weiter.

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REFERENZPROJEKTE LEITSYSTEM

tionsindustrie generierten Informationen und beleuchten die Rolle der visuellen Kommunikation im 21. Jahrhundert aus unterschiedlichen Blickwinkeln und unter unterschiedlichen globalen Rahmenbedingungen.

VISALOGUE Congress, Nagoya, Japan

Ein temporäres Leitsystem, das zusammen mit dem Leitsystem des Gebäudes funktioniert Entsprechend innovativ sollten auch Aufbau und Ablauf des Kongresses selbst sein. Für das VISUALOGUE-Orientierungssystem gab es mehrere Vorgaben. Der Kunde wollte für den viertägigen Kongress eine temporäre Beschilderung, die anschließend umweltverträglich entsorgt werden konnte. Sie sollte einerseits funktionell, andererseits ein ansprechendes Symbol für die von der Fachwelt stark frequentierte Veranstaltung sein. Darüber hinaus war darauf zu achten, dass die Kurzzeitbeschilderung nicht im Widerspruch zu der regulären Beschilderung im Kongressgebäude stand, um keine Verwirrung aufkommen zu lassen. Unter Berücksichtigung diese Vorgaben wurde ein Informationssystem auf der Grundlage heliumgefüllter Ballons mit daran aufgehängten Papierschildern entwickelt.

Icograda Congress Nagoya, Japan 2003 von Hiromura Design Office Inc. Der Kongresses VISUALOGUE ist der zweijährlich stattfindende Kongress der Generalversammlung der internationalen Rats der Grafikverbände (ICOGRADA) in der japanischen Stadt Negoya. VISUALOGUE, also die Verbindung aus VISUAL und DIALOGUE, ist das zentrale Thema dieser renomierten Fachveranstaltung. Der Kongress zieht kreative Köpfe aus aller Wlt an. Die Teilnehmer befassen dich mit Qualität, Attraktivität und Nutzen der von der visuellen Kommunika-

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

100M 100 Y 10 K

FF DIN Medium

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Deutsches Hygiene-Museum, Dresden Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2003 von Gourdin & Müller Architktur Seit 2001 wird das Gebäude, dessen erster Bauabschnitt Ende 2003 an die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum übergeben wurde, von dem Architekturbüro Peter Kulka saniert. Die Schlichtheit des Gebäudes bildete den Ausgangspunkt der gestalterischen Überlegungen für das Orientierungssystem. Ausschlaggebend war dabei ein respektvoller Umgang mit einem Ort, dessen äußerst prägende Architektur in ihrer Wirkung unangetastet bleiben sollte. Ein klares und strenges Leitsystems Das Museum zeichnet sich durch eine der Erbauungszeit entsprechende klare und symmetrische Gliederung aus. Deutliche Sichtachsen gewährleisten eine intuitive Orientierung, die mit wenigen, auf das Wesentliche konzentrierten Informationen unterstützt wird. Eine direkte Beschriftung der Wandflächen erschien als ideale Lösung. Dadurch kann der Fluss der Architektur gefolgt werden und es entsteht ein enges Zusammenspiel zwischen Haus und Beschriftung. Ein vorwiegend typografisches Orientierungssystem , ohne andere Begrenzungen als die Größe der Wandfläche, ermöglicht es, auf jede räumliche Gegebenheit individuell zu reagieren.

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Sämtliche Beschriftungen sind in der Hausschrift (Trade Gothic) der Stiftung Deutsches-Hygiene Museum gesetzt. Das klare und prägnante, gleichzeitig auch strenge und runde Schriftbild der Schrift entspricht dem sachlichen, aber nicht kühlen Charakter der Architektur. Die Gliederung der Information ist für sämtliche Wegweiser gleich aufgebaut. Museale Hinweise werden bei Bedarf von infrastrukturellen ergänzt. Die Dreispaltigkeit folgt immer derselben Reihenfolge. Sprachen sind im selben Farbton und gleich groß gesetzt. Pfeile befinden sich über der ersten Zeile und als Abschluss nach der letzten Information. Je nach der auszuweisenden Richtung sind die Wegweiser links- oder rechtsbündig gesetzt.

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E.ON Hauptverwaltung, München

E.ON Hauptverwaltung München 2004 von Büro Übele Visuelle Kommunikation Strom leitet durch das Gebäude Die E.ON Energie AG in München ist einer der größten Energiekonzerne Europas. Die Aufgabe, die dem Büro gestellt wurde, war sehr reduziert. Es sollte jeglich eine Beschilderung für die Büroflächen entwickelt werden. Ein herkömmliches Orientierungssystem, das zum Beispiel auf Abteilungen hinweist, war aus Sicherheitsgründen nicht gewünscht. Es blieb also nur eine sehr einfache Variante übrig, die Büroräume mir einer Raumkennzeichnung zu versehen. Das Ziel war, dem Ort eine Identität zu verleihen. Strom spielt hierbei eine maßgenliche Rolle. Er wird zum metaphorischen Leitbild, das den Besucher und den Mitarbeiter durch das Gebäude begleitet und dem Ort ein unverwechselbares Gesicht gibt.

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Médiathèque André Malraux, Straßburg Médiathèque André Malraux Straßburg 2008 von Intégral Rudi Baur Paris Leitsystems und Architektur Obwohl die Bibliothek komplett neu renoviert wurde, stand das Designbüro am Ende für die Planung des Leitsystems vor vollendete Tatsachen. Sie konnten keinen Einfluss mehr auf die Architektur einnehmen. Somit beschlossen sie, keine Zusätzlichen Ausstattungen mehr dafür anzubringen. Stattdessen wurden die Hinweise direkt auf Wände und Mobiliar aufgebracht. Die Vielfalt einer Bibliothek Um einen Bezug zwischen dem Leitsystem und dem Nutzen des Gebäudes herzustellen, wurden Textpassagen aus Büchern gesucht, welche die hinzuweisenden Wörter wie „Toilette“ oder „Ausgang“ beinhalten. Um die Vielfalt der Bibliothek widerzuspiegeln wurden die Begriffe in unterschiedlichsten Farben hinterlegt und zehn verschiedene Schriftarten verwendet. Ein auf jede Schriftart abgestimmter Streifen verleiht dem Ganzen die visuelle Einheit und lässt die Begleittexte gegenüber den Leitsystem-Texten visuell zurücktreten.

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Flughafen Köln Bonn Flughafen Köln Bonn GmbH Köln 2003 von Intégral Rudi Baur Paris in Zusammenarbeitung mit Norm (Schriftgestaltung) Grundkonzept Das Corporate Design des Köln Bonner Flughafens besteht aus einer starken Bild- und Piktogrammsprache, einem Farbkonzept bestehend aus sechs Grundfarben und einer eigenen Hausschrift. Hausfarben Die Hausfarben sind leuchtend und leicht. Im Vergleich zu anderen Flughafenfarben besteht das Farbsystem nicht nur aus dem tyoischen Blau, sondern auch aus Gelb, Grün, Orange, Grau und Schwarz und Weiß werden ebenfalls bewusst eingesetzt. Hausschrift und Piktigramme Die Schrift „Simple“ diente als Vorlage für die Entwicklung der Hausschrift „Simple KölnBonn“, die vom Atelier Norm entwickelt wurde. Aus dieser Schrift heraus erstellten sie ein Piktogrammsystem, das den gleichen Regeln wie die der Schrift, also Strichstärke, Rundungen und Grundraster, entsprechen. Diese Piktogramme haben einen gleichwertigen Stellenwert zur Typografie.

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PMS 533

PMS 1595

PMS 1593

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PMS 577

PMS 106

Hausfarben

Hausfarben untereinander gemischt ergeben neue Farbtöne

Herleitung der Elemnte aus der Typografie für die Piktogramme

Simpel KölnBonn von Norm und Simpel KölnBonn Symbols von Intégral Rudi Baur

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Centrum Galerie, Dresden Centrum Galerie Dresden 2009 von Gourdin & Müller Homage an DDR-Architektur Das neue Kaufhaus entstand genau an der Stelle, wo damals das Centrum-Warenhaus im Herzen Dresdens stand. Die Architekten und auch die Gestalter de Leitsystems wollten Elemente dieses Vorgänger-Baus mit aufnehmen. So integrierte das Architekturbüro Peter Kulka die charakteristischen plastischen Aluminiumwaben des ehemaligen Kaufhauses in die neue Fassade. In Anlehnung an die gebrochene Form der Wabe und das zurückhaltende schwarz-weiße Farbklima der Architektur wurden monochrome, allseits facettierte Informationsträger mit hinterleuchteter Beschriftung entworfen.

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

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Impressionen Leit- und Orientierungssysteme

Mensa Universität Stuttgart Vaihingen 2004 von Büro Übele Visuelle Kommunikation

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Hartmannspital Wien, Österreich 2008 von Motadesign

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Lust - Open Ateliers 2000 Scientific Adventure Park Belgium von Base Design

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Oberes Belverde Wien, Österreich 2005 von ART+COM

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Eureka Carpark Melbourne, Australien 2006 von Axel Peemöller

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Kreissparkasse Ludwigsburg von L2M3 Kommunikationsdesign GmbH

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Bristol City street signage Bristol, UK 2001 von MetaDesign, London

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Volksschule Tschagguns von Sägenvier


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Brooklyn Academy of Music (BAM)

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Forest of Infinity 1999 von Studio Myerscough

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

Vierte Internationale Biennale der Architektur Rotterdam Open City: Designing Coexistence von Mavis & Van Deursen

Ruhr Museum Essen 2010 von L2M3 Kommunikationsdesign GmbH

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

Impressionen Lichtsituationen

Ehemalige Kohlewäsche Zollverein Essen

Drive By von Electroland LLC

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Diane Rosenstock  GRUPPE 2

Dois Tempos ( Zwei Zeiten) alte Kapelle Nossa Senhora Belém, Lissabon von R2 Design

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Referenzprojekte LICHTGESTALTUNG Die Alte Feuerwache, Mannheim Alte Feuerwache Brückenstrasse 2 68167 Mannheim Die Alte Feuerwache damals Die Mannheimer Hauptfeuerwache befand sich im 19. Jahrhundert in der Innenstadt, im Quadrat U 3. Im Jahr 1910 entschied sich das städtische Hochbauamt für einen Neubau am strategisch günstigeren nördlichen Neckarufer. In den 1970er Jahren wurde die Hauptfeuerwache an ihren heutigen Standort südlich des Hauptbahnhofs verlegt – das Gebäude der alten Feuerwache sollte abgerissen werden und einem Hochhausturm weichen. Die Alte Feuerwache wurde 1912 im neobarocken Stil erbaut. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und von den Feuerwehrmännern so gut wie möglich in Stand gesetzt, wurde das Gebäude bis 1975 als Feuerwache genutzt. Neben der großen Wagenhalle für Löschzüge und Rettungsfahrzeuge, bot das Gebäude Aufenthalts – und

LÖSSNER, NICOLE  GRUPPE 2

Speiseräume, Dienstwohnungen für Brandmeister und Oberfeuerwehrmann, Werkstätten für Schmiede, Schneider, Schuhmacher, Schreiner und Elektrotechniker, Der Turm, der zum Sinnbild für den Alten Messplatz wurde, diente zum Trocknen der Wasserschläuche. Die Alte Feuerwache heute Von Jazz bis HipHop, von Lesungen bis Partys, von einzigartigen Konzerten bis bleibende Erlebnisse, von junger Kunst bis Künstler von Weltruf, deren Tourneen sie sonst nur nach Köln, Berlin oder München führen – die Alte Feuerwache Mannheim ist eines der wichtigsten Ziele für Musik- und Kulturliebhaber in der RheinNeckar-Region. Betreiber des markanten Gebäudes ist die Alte Feuerwache Mannheim gGmbH, ein Unternehmen der Stadt Mannheim. Die alte Feuerwache arbeitet mit wichtigen Kulturinstituten zusammen, das gilt z.B. für das international renommierte Jazzfestival „Enjoy Jazz“, die staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim oder das Nationaltheater Mannheim. Veranstaltungen Zu den Veranstaltungen der Alten Feuerwache zählen Internationale Festivals für Jazz, Theater, Performance, Tanz und Kunst, Literaturfeste, sowie Internationale Figurentheatertage,

Die Fassade der Alten Feuerwache bei Nacht

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Das Congress Center Rosengarten, Mannheim m:con - mannheim:congress GmbH Congress Center Rosengarten Rosengartenplatz 2 D-68161 Mannheim Der Rosengarten damals Das Gebäude wurde 1903 nach einem Entwurf des Architekten Bruno Schmitz durch die Firma Joseph Hoffmann & Söhne als städtische Festhalle im Jugendstil errichtet. Der Nibelungensaal war mit einer Kapazität von 6000 Plätzen einer der größten Säle in Deutschland. Wendelin Weißheimer schreibt 1904 begeistert von seinem „Riesenerfolg“ in dem „Riesengebäude“. Der Rosengarten befindet sich an der Nordseite der Jugendstil-Anlage Friedrichsplatz gegenüber dem Mannheimer Wahrzeichen, dem Wasserturm. Mit seinem charakteristischen Dach aus grün glasierten Tonziegeln prägt der Rosengarten das Stadtbild als wichtige Sehenswürdigkeit. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Rosengarten stark zerstört. Der historische Vorderbau mit dem Musensaal wurde außen wieder hergestellt. Der Rosengarten heute Der Mannheimer Rosengarten (offizielle Bezeichnung: m:con Congress Center Rosengarten) ist ein Kongressund Tagungszentrum in der Mannheimer Innenstadt. Veranstaltungen wie die Hauptversammlung des Deutschen Städtetages, Aktionärshauptversammlungen von Unternehmen wie BASF und MLP, Parteitage sowie große Medizinerkongresse wie die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie haben dazu beigetragen, dass das m:con Congress Center Rosengarten eines der erfolgreichsten Kongresszentren Deutschlands ist. Laut einem Ranking der Fachzeitschrift „HV Magazin“ (Stand: November 2006) ist es das führende Kongresszentrum für Hauptversammlungen in Baden-Württemberg. Medizinische und wissenschaftliche Kongresse finden ebenfalls in großer Zahl statt, zum Beispiel die „Neurowoche“, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Bundesweit liegt das Mannheimer Haus nach den Kongresszentren in Frankfurt, Berlin und Hamburg auf Platz vier für internationale und nationale Kongresse. Neben Kongressen und Hauptversammlungen finden auch Konzerte, Benefiz- und Gala-Abende im Rosengarten Mannheim statt. der Stadt Mannheim gehört.

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Der Glaskubus vor dem Congress Center Rosengarten

Die Fassade des Congress Center Rosengarten bei Nacht


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Die Innenraum der Zenith-Halle bei einer Gala

Das Zenith, München Zenith München Lilienthalallee 29 80939 München www.zenith-die-kulturhalle.de Das Zenith damals Bei dem Bauwerk mit einzigartiger Architektur handelt es sich um eine ehemalige Werks- und Eisenbahnhalle in Eisenkonstruktion, erbaut von 1916 bis 1918. Die Halle steht unter Denkmalschutz. Das Zenith heute Die Veranstaltungshalle Zenith befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerks Freimann im Münchner Stadtteil Freimann. Die unter Denkmalschutz stehende, ehemalige Werks-

und Eisenbahnhalle Zenith eignet sich aufgrund ihrer Struktur und Multifunktionalität für verschiedene Nutzungen, wie Konzerte, Tanz, Theater, Ausstellungen, Kongresse, Messen und Parties. Die unter Denkmalschutz stehende, ehemalige Werks- und Eisenbahnhalle Zenith eignet sich aufgrund ihrer Struktur und Multifunktionalität für verschiedene Nutzungen, wie Konzerte, Tanz, Theater, Ausstellungen, Kongresse, Messen, Parties, Präsentationen, Antikmärkte, Modeschauen, Filmpremieren und -produktionen. Die Kulturhalle Zenith, die im Norden von München, direkt gegenüber vom M.O.C. liegt, ist durchgehend ebenerdig und grundsätzlich unbestuhlt. Für spezielle Anlässe können auch Steh- und Sitztische in der Halle aufgebaut werden. Die Kapazität ist bestuhlt 2.800 Personen und unbestuhlt 5.500 Personen. Die Bühne ist 24 x 16 Meter breit.

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Eine Außenansicht des Zenith-Gebäudes

Die Plakatwand mit dem Programm für die kommenden Veranstaltungen am Eingang des Gebäudes

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Eine Lichtprojektion zur Weihnachtsfeier des Zenith


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Die Kulturbrauerei, Berlin Die Kulturbrauerei Schönhauser Allee 36 10435 Berlin Die Kulturbrauerei damals Ausgehend von einem kleinen Braubetrieb mit Ausschank auf dem Gelände entstand ab 1878 nach Plänen des Architekten Franz Heinrich Schwechten das noch heute beeindruckende Ensemble. Nach der Einstellung des Brauereibetriebs 1967 wurde das Gelände zwar 1974 unter Denkmalschutz gestellt, aber erst 1998 begannen die umfangreichen Sanierungsarbeiten durch die TLG Immobilien GmbH. Das Ergebnis ist wohl einzigartig in Berlin und zeigt die harmonische Verbindung sorgfältig restaurierter Klinkerfassaden mit zeitgemäßer und modernster Infrastruktur.

Nicole Lössner  GRUPPE 2

Die Kulturbrauerei heute Denkmalschutz verbindet sich in der KulturBrauerei mit Modernität. Off-Kultur und Business verschmelzen hier zu einer lebendigen Einheit. Der Standort ist nicht nur Kulturoase, sondern auch ein attraktiver und nachgefragter Bürostandort. Kreative Dienstleister aus unterschiedlichen Branchen beleben das Areal tagsüber zu einem lebendigen Ort und schätzen die Verbindung historischen Ambientes mit aktueller Infrastruktur. Die dichte und intensive Atmosphäre eines Arbeitsplatzes inmitten eines quirligen und lebendigen Umfeldes regt an und schafft Freiräume. Man tauscht sich aus, knüpft Netzwerke und ist immer dicht am Puls der Zeit – und der Weg zur Afterwork-party ist nur eine Treppenstufe entfernt...

Der rund 1000 Gäste fassende Kesselhaus-Saal

Die Kulturbrauerei, Foto: Philipp Schumann

Der Innenraum der Kulturbrauerei bei einem Event

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Der Postbahnhof, Berlin Straße der Pariser Kommune 8 10243 Berlin 030 6981280 www.postbahnhof.de Der Postbahnhof damals 1842 wurde der heutige Ostbahnhof unter dem Namen „Frankfurter Bahnhof“ in Betrieb genommen. Als Sackbahnhof errichtet, wurde er Ende des 19. Jahrhunderts zum Durchgangsbahnhof umgebaut und in „Schlesischer Bahnhof“ umbenannt. Zu DDR-Zeiten avancierte er zum Hauptbahnhof Ost-Berlins und ist immer noch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Aufgrund seiner Nähe zum einstigen Grenzstreifen und dem einhergehenden Interesse der Stadt Berlin an der Gestaltung dieses geschichtsträchtigen Bereiches an der Grenze von Friedrichshain zu Kreuzberg, entging der Postbahnhof glücklicherweise dem Siechtum und Verfall. Ambitionierte Planungen haben zum Ziel, eine Wechselwirkung zwischen Stadt und Bahnhof herbeizuführen.

Eine Beamer-Projektion auf der Außenfassade des Postbahnhof

Der Postbahnhof heute Der 3000 qm große, monumentale Postbahnhof beeindruckt durch seine klaren Linien und seine schlichte, dunkel geklinkerte Fassade im Stil der märkischen Backsteingotik. Nicht weniger charmant ist das Innenleben - die beiden riesigen, ehemaligen Postverladehallen, aus denen der Postbahnhof, abgesehen von unwesentlichen Nebenräumen, besteht. Die im Erdgeschoss befindliche Einpackkammer, in der früher Briefe und Pakete sortiert und versandfertig gemacht wurden, besticht durch eine massive Stahlkonstruktion und die Ebenerdigkeit zur Straße – ein entscheidender Vorteil bei Projektplanungen hinsichtlich Anlieferungsmöglichkeiten. Durch ihre Oberlichter und großen Fenster ist die knapp 1800 qm große Gleishalle im Obergeschoß noch reizvoller. In lauen Sommernächten empfiehlt sich die Nutzung der an die Gleishalle grenzenden Terrasse, von der (noch) der freie Blick auf die O2 World, Oberbaumbrücke und die East Side Gallery genossen werden kann.

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Die Beleuchtung des Postbahnhof bei Nacht


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DerEingangsbereich des Postbahnhof bei einer Veranstaltung

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Verschiedene Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Postbahnhof, Berlin

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Das KUZ, Mainz Dagobertstr. 20b 55116 Mainz 06131 28686-0

Das KUZ damals Gebaut 1888 als Garnisonswaschanstalt für die Reichswehr, diente das Gebäude ab 1932 als Industrielehrwerkstatt und war damit eine der ersten überbetrieblichen Ausbildungsstätten Deutschlands. 1981 wurde das Kulturzentrum, auch KUZ genannt, ins Leben gerufen, und seitdem findet hinter den Mauern des Industriedenkmals ein vielfältiges Kulturprogramm statt, das sich von Live-Veranstaltungen namhafter KünstlerInnen aus aller Welt über Partys, Theateraufführungen, Kindertheater, Lesungen bis hin zu Ausstellungen erstreckt. Von 1987 bis 1996 war das ZDF mit seiner Live-Jugendsendung »Doppelpunkt« Veranstaltungspartner. 1992 und 1993 produzierte und sendete der SWF die Live-Sendung »Glaskasten« und das Jugendsendungmagazin »Na Und« aus dem Kulturzentrum. Seit Frühjahr 2002 sendet nun der TV-Sender NBC GIGA.DE sein Regionalprogramm für Rheinland-Pfalz von Montag bis Freitag aus dem KUZ.

Der Innenhof des KUZ am Abend

Das KUZ heute Das KUZ ist ständiger Begegnungsort – für Musikfans und Tanzfreudige mit seinem breit gefächerten PartyProgramm und Live-Veranstaltungen, für kleine Kinder (samt Eltern) mit seinem lebhaft-inspirierenden Kids im KUZ-Theaterangebot oder für Filmfans bei den sommerlichen nächtlichen Vorführungen im Innenhof des KUZ. Veranstaltungen An jedem Freitag und Samstag laufen je zwei Partys im KUZ. Neben den altbewährten Perfect-Beat-Partys gibt es ein stetig neu konzipiertes Party-Programm, das die aktuellen Trends aufgreift: Ü30-Party, Schlager-Party, Dark Awakening, Studi-Feten, Oberstufen-Party, Depeche Mode Party, Lounges etc. Die Live-Veranstaltungen renommierte Künstler/innen und Bands aus aller Welt, bilden das ganzjährige KUZProgramm. Die Liste der Stargäste ist mittlerweile sehr, sehr lang… Nur um einige Namen zu nennen: Air, Chick Corea, John Mc Laughlin, Gilberto Gil, Willy de Ville, Yousou N’Dour, Die Fantastischen Vier, MC Solaar, Die Ärzte, Helge Schneider, Justus Frantz, Dieter Thomas Kuhn, Peter Maffay, Badesalz, Rüdiger Hoffmann, Wolfsheim etc.

Das KUZ (links) bei Nacht

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Die Phönixhalle, Mainz Hauptstraße 17 – 19 55120 Mainz Tel. + 49 (0 61 31) 96 28 30 Fax. + 49 (0 61 31) 96 28 39 Die Phönix-Halle damals Die Phönix-Halle wurde 1949 auf Ruinen der 1944 zerstörten, ehemaligen Fabrikationsgebäude der Waggonfabrik Gebrüder Gastell, später MIP Mainz Industries Panzerwerke, in Mainz-Mombach errichtet. Der Name sollte daran erinnern, dass die industrielle Fertigung nach dem Krieg wie Phönix aus der Asche wieder erstand. Sie war als Fabrikhalle für die Fertigung von Großfahrzeugen - Straßenbahnen, Bahnwaggons und Spezialfahrzeuge konzipiert. Dies erforderte selbst eine gewisse Größe. Die Phönix-Halle heute Heute ist die Phönix-Halle eine viel beachtete Konzert-, Veranstaltungs- und Ausstellungshalle. Als Konversionsprojekt übernahm 1998 der Unternehmer Matthias Becker das ehemalige Fabrikgebäude für Panzer, um

Die Phönix-Halle bei einem Event

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seine Kompetenzen und seine jahrelange Erfahrung als Ausstatter für Veranstaltungstechnik in ein eigenes Projekt zu stecken. Die große Halle hatte genug Platz um nach Um- und Ausbau Veranstaltungen verschiedenster Art Raum zu geben. Die Halle als Gesamtanlage verfügt über eine nutzbare Fläche von fast 5.000 m² und hat eine Deckenhöhe von 11,20 bis 12,50 m. Die Gesamtbreite beträgt 59,42 m und die Tiefe 80 m. Der für Veranstaltungen nutzbare Raum ist 25,5 m breit und geht über die gesamte Tiefe. Durch verschiedene Bestuhlungen – Stehkonzert, Stuhlkonzert, parlamentarisch, Bankett – können bis zu 3000 Personen im Auditorium Platz finden. Die 648 Sitzplätze fassende Tribüne ist verfahrbar. In der Halle finden Kleinkunstveranstaltungen, Comedy, Theater, Musicals, Tanzshows, Tagungen, Messen, Galaveranstaltungen und Musikveranstaltungen statt, unter anderem Konzerte von Fish, Götz Alsmann, Udo Jürgens, Helmut Lotti, Klaus Doldinger, BAP, aber auch lokale Ereignisse wie die Mainzer Comedy Night mit Mundstuhl und Tobias Mann.


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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Die Außenfassade des Mousonturm bei Nacht

die Creme mit der Tiefenwirkung. Der Klinkerbau im expressionistischem Stil mit Zacken- und Dreiecksornamenten steht heute unter Denkmalschutz. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde die Seifenfabrik Mouson 1972 verkauft. Bis 1976 wurden die Fabrikgebäude bis auf den Mousonturm abgerissen. Das Theater wurde 1988 in der ehemaligen Seifen- und Parfumfabrik in Frankfurt am Main (Waldschmidtstraße) als Produktionsstätte und Spielort für freie Projekte gegründet.

Das Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt

Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt Waldschmidtstraße 4 60316 Frankfurt am Main 069 4058950 www.mousonturm.de

Der Mousonturm heute Das Künstlerhaus Mousonturm ist ein freies Theater in Frankfurt am Main. Träger des Theaters ist die Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt GmbH. 1999 wurde das Künstlerhaus mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet. Das Programm des Mousonturms reicht von Tanz und Theater über Musik, Performance, Bildende Kunst, Medienkunst, Literatur, Film, Hörspiel bis hin zur Clubart. Das Haus ist Teil eines informellen Netzes institutionalisierter und international orientierter freier Theater in Deutschland, zu dem unter anderem auch Kampnagel in Hamburg, die Sophiensaele und das Hebbel am Ufer in Berlin zählen.

Der Mousonturm damals 1798 gründete der aus Berlin stammende Frankfurter Bürger August Friedrich Mouson eine Seifen- und Parfümfabrik in der Breiten Gasse. 1881 wurde die Fabrik in das damals noch wenig bebaute Ostend verlegt. 1923 bis 1926 entstanden neue Fabrikanlagen auf dem Werksgelände, darunter der 33 Meter hohe, nach einem Entwurf von Gärtner und Wollmann erbaute Mousonturm. Der Mousonturm gilt als erstes Hochhaus Frankfurts. Bekanntestes Produkt der Firma Mouson war die nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte Creme Mouson –

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

Das E-Werk, Köln Schanzenstraße 36 51063 Köln 0221 9679-0 www.e-werk-cologne.com Das E-Werk damals Ende der Achtziger-Jahre beschlossen die Mitglieder der Kölner Musikgruppe BAP, einen neuen Veranstaltungsort in Köln aufzubauen. 1991 eröffneten sie gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Kölner Unterhaltungsbranche im Stadtteil Mülheim das E-Werk. Seitdem wird der rote Backsteinbau als Konzerthalle, Diskobetrieb und Festsaal genutzt. Künstler wie David Bowie, Die Ärzte, Jamiroquai, Joss Stone, Robbie Williams, Nena, Manowar, Motörhead oder Ziggy Marley absolvierten dort bereits Auftritte. Seit 1991 findet hier auch die jährliche Stunksitzung statt, eine mit Seitenhieben gespickte Alternativveranstaltung zu den Prunksitzungen des offiziellen Kölner Karnevals.

Temporäre Fassadenbeleuchtung des E-Werk in Köln

Das E-Werk heute Mit dem E-Werk und dem Palladium bietet die Köln Event Veranstaltungsgesellschaft zwei etablierte und überregional bekannte Veranstaltungsstätten der ganz besonderen Art. Es ist die Kombination vieler Faktoren, die den Erfolg der Events ausmachen. Zum einen ist da der Standort, die multikulturelle, quirlige Medienmetropole Köln. Zum anderen das vielseitige und flexibel nutzbare Raumangebot mit seinem eleganten und ehrwürdigen Ambiente. Für eine Rundum-Organisation sorgt ein professionelles und erfahrenes Managementteam, das beide Locations vermarktet. Das E-Werk, die Adresse mit europaweit einzigartigem Ruf als multifunktionales Veranstaltungszentrum für Mottopartys, angesagte Konzerte sowie Comedyeranstaltungen, außergewöhnliche Events und jede Art von Firmenveranstaltungen.

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Dauerhafte Fassadenbeleuchtung des E-Werk


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Karlstorbahnhof, Heidelberg Am Karlstor 1 69117 Heidelberg 06221 978911 Der Karlstorbahnhof damals Das Kulturhaus Karlstorbahnhof existiert seit 1995. Es ist damit eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland. In wenigen Jahren hat sich der Karlstorbahnhof zu einer Veranstaltungs-Adresse mit sowohl national als auch international sehr gutem Ruf entwickelt. Der Karlstorbahnhof heute Unter dem Dach des Kulturhauses agieren die Vereine kulturcafé, Theaterverein, Eine-Welt-Zentrum und Medienforum. Entsprechend breit ist das Angebot in den verschiedenen Räumen des ehemaligen Bahnhofgebäudes. Im großen Saal finden zumeist Konzerte, DJ-Events und Kabarett-Kleinkunst-Comedy-Veranstaltungen statt. Der Theatersaal bietet Raum für Sprech- und Tanztheater, Vorträge und kleinere Konzerte. Der Gumbelraum bietet optimale Möglichkeiten für Vorträge, Kurse und und interessante Diskussionsforen. Und im Kino erwartet die Besucher ein Programm, das - abseits des Mainstreams einen wichtigen Gegenpol zum Multiplex-Hollywood-Kino anbietet.

Nicole Lössner  GRUPPE 2

der Fachschaftskonferenz und der Musikerinitiative „The Beatless“ wurde das kulturcafé 1994 zum eingetragenen Verein. Mit den Ohren stets am Puls der Zeit und diesem oft auch voraus, entdeckt(e) und setzt(e) das kulturcafé immer wieder Trends. Als Veranstalter etablierte und etabliert es Musikrichtungen im „kleinen Heidelberg“, die zumeist nur in den Metropolen frühzeitig erkannt werden. HipHop, Drum´n´Bass, NuJazz oder Desi Grooves aus Indien sind hierfür nur einige Beispiele. Das Musikprogramm im Karlstorbahnhof gehört heute zu dem Besten was im Süddeutschen Raum angeboten wird. Internationale Künstler, die sonst nur in den Medienstätten Hamburg, Berlin, Köln und München gastieren, machen auch immer öfters Halt im Karlstorbahnhof Heidelberg.

Über 100 000 Besucher finden jedes Jahr den Weg in das Heidelberger Kulturzentrum - ein Zeichen dafür ist, dass offensichtlich die Besucher viel Spaß am Angebot des Karlstorbahnhofs haben. Das kulturcafé ist die institutionalisierte Nachfolgerin der „Initiative für ein Kulturcafé“. Hervorgegangen aus der langjährigen Arbeit des Kultur- und Kommunalrats der StudentInnenvertretung der Universität Heidelberg,

Der Karlstorbahnhof in Heidelberg

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The Powerhouse, Brisbane Brisbane Powerhouse 119 Lamington Street, New Farm Qld 4005, Australien The Powerhouse back then The Brisbane City Council New Farm Powerhouse was designed by Brisbane City Council Tramway architect, Roy Rusden Ogg and constructed in stages between 1928 and 1940. Built on the eastern riverside point of what is now New Farm Park, the water from the river provided cooling and the rail link supplied coal. At its peak in the post-war years it supplied electricity for the largest tram network in the southern hemisphere as well as servicing many of Brisbane’s suburbs. As trams were steadily replaced by buses, the Brisbane City Council sold the building to the state. It was officially decommissioned in 1971. While commercially barren, the apparently derelict building provided shelter for the homeless, was a site for target practice for the army and a location for filmmakers and, as a precursor of its future a canvas for graffiti artists and a stage for underground art happenings. The Powerhouse today Brisbane Powerhouse is both a producer of contemporary performing arts and a multi-arts venue. Nestled on the beautiful banks of Brisbane River (beside New Farm Park) the former power station has become a distinct landmark, both as a stunning industrial creation and as a hub for everything creative, including theatre, music, comedy, film, visual arts, festivals and ideas. Brisbane Powerhouse now boasts a flexible 400 – 700 seat ‘end on’ stage theatre, an intimate 200 seat apron

The Powerhouse billboard with the current program

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Nicole Lössner  GRUPPE 2

stage theatre, an 800 viewer open platform, two restaurants, conference and rehearsal rooms and offices. Brisbane Powerhouse is still evolving but has already cemented its role in the cultural life of the city and in the artistic life of the nation as well as its place among the most innovative and lively arts centres in the world. Brisbane Powerhouse is under the artistic direction of Andrew Ross, who was appointed in 2003. Brisbane Powerhouse is Brisbane City Council‘s leading arts performance venue. Encouraging a diverse vibrant and creative city is one way Council is achieving its shared vision for living in Brisbane 2026.

A temporary light projection at Brisbane Powerhouse

The Powerhouse-Bar


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Verena Hambsch  GRUPPE 2

Schlossbergbunker Heidelberg Lange Nacht der Museen 2011 Der Einstige in das Thema Lichtgestaltung bzw. Lichttechnik erleichterten die Recherche nach interessante Lichtinstallationen. Ein interessantes Projekt war die Inzinierung des sagenumwobene,historischen Bunkers unter dem Heidelberger Schlossberg. Das Projekt entstand im Rahmend Langen Nacht der Museen 2011 in Heidelberg. Das Tunnelsystem des Schlossbunker wurde mit Hilfe verschiedner Leuchtröhren und verschiedensten farbigen Scheinwerfern begehbar gemacht und in Szene gesetzt. Die Lichtgestaltung übernahm der Heidelberger Lichtdesigner Günter Jäckle, ein der renommiertesten Lichtkünstler Deutschlands der bereits für die Lichtplanung für Auftritte verschiedenester Künster wie Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg oder Peter Maffay übernahm.

Verschiedene Ansichten der Lichtinstallation im Tunnelsystems des HeidelbergerSchlossbunker.

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Der Wunschbaum

Ein weiteres Projekt auf das ich bei Recherchen gestoßen bin, war der Wunschbaum. Eine Lichtinstallation, die im Rahmen eines Studentwettbewerbs für Studenten stattfand. Die Installation nutzte Licht, um die Präsenz des Baumes zu unterstreichen und bildete eine beeindruckende Darstellung, welche die Verbindung zwischen Mensch und Natur verstärken sollte. Die Präsenz des Baumes wurde mit Hilfe von Glasfaserkabel und LED Leuchten insziniert.

Bildunterschrift für irgendein Bild das von irgenjemand gemacht wurde und jetzt einen Bildunterschrift braucht.

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2


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Verena Hambsch  GRUPPE 2

Biennale für Internationale Lichtkunst „open light in private spaces“ war der Titel der weltweit ersten Biennale für Internationale Lichtkunst, die vom 28. März bis 27. Mai im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfand. 60 Einwohner der Städte und Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Hamm, Lünen und Unna öffneten ihre privaten Räumlichkeiten für die Werke international renommierter KünstlerInnen. Die von Matthias Wagner K kuratierte Biennale für

Internationale Lichtkunst bot Begegnungen mit heraus­ ragenden Werken von KünstlerInnen, die Licht als Werkstoff verwenden. Sie erlaubte gleichzeitig einen Blick auf die heutige Lebens-, Arbeits- und Wohnkultur im östlichen Ruhrgebiet.

Installation auf der Biennale für Internationale Lichtkunst

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2

LICHTTECHNIK Lichtquellen Die Lichttechnik auf die Lichtdesigner zurückgreifen, stellte sich als ein sehr weitreichendes Gebiet heraus. Lichttechnik bezeichnet alle technischen Maßnahmen, die dazu dienen Lichtverhältnisse zu gestalten. Diese Maßnahmen können das verwenden verschiedenster Leuchtmittel sein. Aber auch das lenken von Tageslicht durch die Architektur fällt unter den Begriff der Lichttechnik. Die Lichttechnik ist aber besonders bei Veranstaltungen von Bedeutung. Dies könnte das ausleuchten von Bühnen und Veranstaltungsorten oder aber auch Fotoshootings und Filmsets sein. Dabei kommen die verschiedensten Lichtquellen zum Einsatz wie z. B. Scheinwerfer, Flashlights, Blenden, Spiegel und Filter.

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Beleuchtete Brücke.

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Bühnenlicht


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Verena Hambsch  GRUPPE 2

Lichtgestaltung durch gezielten Lichteinfluss.

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2

Konventionelle Lichtgeräte

Man unterscheidet in der Lichttechnik konventionelle und intelligente Lichtgeräte. Zu den konventionellen Lichtgeräten zählen die traditionellen PAR-Scheinwerfer oder auch Blinder genannt, Linsenscheinwerfer und LED Leuchten. Das durch ein PAR Scheinwerfer erzeugte Licht, wird durch eine scharfe Bündelung der Lichtstrahlen in eine Richtung gelenkt. So kann ein bestimmtes Objekt, welches durch einen PAR Scheinwerfer angestrahlt wird punktuell hervorgehoben werden. Der PAR-Scheinwerfer ist das Urgestein der Bühnenbeleuchtung und ist bis heute ein Teil jeder Bühenenshow. Die weite Verbreitung liegt auch am niedrigen Anschaffungspreis und an dem hohen Wirkungsgrad des Leuchtmittels. Mit vier Klassen von Abstrahlwinkelnbietet der PAR-Scheinwerfer ein äußerst helles und hartes Licht. Er lässt sich sehr gut einsetzen um als Flood eine Bühne schnell mit Licht zu Füllen. Linsen-Scheinwerfer oder auch Projektionsscheinwerfer ist eine Lichtquelle die das Spiegelbild des Lichtstrahl nahezu im Unendlichen abbildet. Der Abstand des Austrittswinkels des Lichts durch den Abstand zwischen Lichtquelle und Linse verändern. Linsen-Scheinwerfer werden z.B. in Autoscheinwerfer verwendet.

Lichtfasertechnik

LED Leuchten gibt es heute in zahlreicher Ausführung. Eine Art ist die Lichtfasertechnik. Mit dem Einsatz der Lichtfasertechnik, lassen sich punktuelle Lichtakzente setzen und bieten dem Lichtgestalter so kein Kompromiss an der Idee. Auch LED Strips, flexible Bänder die auf einer seite mit LED‘s besetzt sind, können flexibel eingesatzt werden. LED Leuchten bieten neben ihrer Flexibilität noch weitere Vorteile. LED‘s verbrauchen wenig Energie, erzeugen kaum Wärme, sind unempindlich und haben eine hohe Lebenesdauer. Zudem fallen LED‘s in der Regel nicht aus, sondern werden nur schwächer. Im Gegensatz zu Glühleuchten, haben LED‘s keine Farbtemperatur, was sich aber beim nutzen von Farbfiltern positiv auswirkt. Weißes Licht Mit LED Leuchten ist es möglich weißes Licht zu erzeugen. Mischt man die Rote, Grüne und Blau, bzw. werden Rote, Grüne und Blauen LED‘s zusammengeschaltet entsteht weißes Licht. Dieses zusammenschalten, erzeugt farbige Schatten. Jeweils die Komplementärfarbe der LED Leuchte erscheint als sogenannter „farbiger Schatten“ an der Wand.

Flexibler LED Strip.

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Verena Hambsch  GRUPPE 2

PAR Scheinwerfer

Mit PAR Scheinwerfer beleuchtete Bühne.

Farbige Schatten

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2

Intelligente Lichtgeräte

Moving Heads

Zu den intelligenten Lichtgeräten zählen die sogenannten Moving Heads, Showlaser und auch LED Leuchten. Moving Heads sind kopfbewegte Scheinwerfer. Diese Scheinwerfer haben den Vorteil, das sich Multifunktional sind und man mit diesen die verschiedensten Effekte erzielen kann. Moving Heads sind flexibel Positionierbar und bieten z. B. eine Auswahl an verschiedenen Farben. Außerdem erzielt man mit Moving Heads z.B. prismatische Effekte, kann Frostfilter und Grafikeffekt­ scheiben und Blendenschieber einsetzten. Als Lasershow bezeichnet man den Einsatz von Laserstrahlen als Beleuchtungseffekt und zur Unterhaltung. Lasershows werden häufig in Diskotheken, auf Konzerten oder bei anderen Großveranstaltungen gezeigt. Man unterscheidet zwischen Projektions- und Beamshow. Bei der Projektionsshow werden mit dem Laser Bilder und Animationen auf einer Projektionsfläche abgebildet, während bei der Beamshow die Laserstrahlen in Richtung der Betrachter in den Raum hinein projiziert werden. Durch im Raum befindlichen Dunst sehen die Zuschauer Muster oder Linien. Zu den intelligenten Lichtgeräten zählen die sogenannten Moving Heads, Showlaser und auch LED Leuchten. Moving Heads sind kopfbewegte Scheinwerfer. Diese Scheinwerfer haben den Vorteil, das sich Multifunktional sind und man mit diesen die verschiedensten Effekte erzielen kann. Moving Heads sind flexibel Positionierbar und bieten z. B. eine Auswahl an verschiedenen Farben.

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Außerdem erzielt man mit Moving Heads z.B. prismatische Effekte, kann Frostfilter und Grafikeffekt­ scheiben und Blendenschieber einsetzten. Als Lasershow bezeichnet man den Einsatz von Laserstrahlen als Beleuchtungseffekt und zur Unterhaltung. Lasershows werden häufig in Diskotheken, auf Konzerten oder bei anderen Großveranstaltungen gezeigt. Man unterscheidet zwischen Projektions- und Beamshow. Bei der Projektionsshow werden mit dem Laser Bilder und Animationen auf einer Projektionsfläche abgebildet, während bei der Beamshow die Laserstrahlen in Richtung der Betrachter in den Raum hinein projiziert werden. Durch im Raum befindlichen Dunst sehen die Zuschauer Muster oder Linien. LED Lampen sind, wie bereits beschrieben, sehr flexibel Zu den intelligenten Lichtgeräten zählen die sogenannten Moving Heads, Showlaser und auch LED Leuchten.


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Moving Heads sind kopfbewegte Scheinwerfer. Diese Scheinwerfer haben den Vorteil, das sich Multifunktional sind und man mit diesen die verschiedensten Effekte erzielen kann. Moving Heads sind flexibel Positionierbar und bieten z. B. eine Auswahl an verschiedenen Farben. Außerdem erzielt man mit Moving Heads z.B. prismatische Effekte, kann Frostfilter und Grafikeffekt­ scheiben und Blendenschieber einsetzten. Als Lasershow bezeichnet man den Einsatz von Laserstrahlen als Beleuchtungseffekt und zur Unterhaltung. Lasershows werden häufig in Diskotheken, auf Konzerten oder bei anderen Großveranstaltungen gezeigt.

Laufschrift

Verena Hambsch  GRUPPE 2

Man unterscheidet zwischen Projektions- und Beamshow. Bei der Projektionsshow werden mit dem Laser Bilder und Animationen auf einer Projektionsfläche abgebildet, während bei der Beamshow die Laserstrahlen in Richtung der Betrachter in den Raum hinein projiziert werden. Durch im Raum befindlichen Dunst sehen die Zuschauer Muster oder Linien. LED Lampen sind, wie bereits beschrieben, sehr flexibel einsetzbar. Deshalb zählen sie nicht nur zu den konventionellen, sonder auch zu den intelligenten Lichtgeräten. Ein Einsatzgebiet der intelligenten LED’s sind z. B. LED-VideoWände oder Flächen-LED’s. LED Wall’s bilden ein Bild aus vielen roten, grünen und blauen LED’s, die über eine Steuerelektronik vom Computer aus angesteuert werden kann. LED Walls finden häufig bei Großveranstaltungen wie Konzerten oder Sportveranstaltungen einen Einsatz. Auch die sogenannte Laufschrift wird heutezutage noch eingesetzt. Bei der Laufschrift wird ein Text auf einem Ausgabemedium in einer flüssigen Bewegung immer wieder von der einen Seite zur anderen Seite bewegt. Ein bekanntes Beispiel für eine Laufschrift ist ein Nachrichtenticker im Fernsehen. Es gibt auch spezielle LED-Anzeigetafeln, die einzig für die Ausgabe von Laufschriften entwickelt sind. Verwendung finden diese z. B. in Schaufenstern für Werbezwecke.

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LED Wall

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2


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Verena Hambsch  GRUPPE 2

Einsatz von Lichttechnik

Die Lichttechnik in der Veranstaltungstechnik, wird nach dem Einsatz und dem Zweck unterschieden. Lichttechnik wird z. B. auf Theaterbühnen, Konzertbühnen eingesetzt. Obwohl die Lichttechnik in beiden Fällen die hauptsächliche Aufgabe hat, den Künster zu beleuchten unterscheiden sich die Einsatzorte. Das Licht kann z. B. die Dramatik eines Theatherstücks unterstüzen und Schauspieler aus verschiednen Richtungen direkt anstrahlen.

Die Lichttechnik kommt aber auch bei Industrieveranstaltungen bei Film und Fernsehaufzeichnungen in Discotheken und auf Partys zum Einsatz. Um die Lichttechnik optimal zu nutzen, benötigt jedes Event ein eigenes Anforderungsprofil.

Bühnenshow mit Lasershow

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Verena Hamnsch  GRUPPE 2


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REFERENZPROJEKTE LICHTKÜNSTLER Jenny Holzer (* 29. Juli 1950 in Gallipolis, Ohio) Die US-amerikanische Medienkünstlerin Jenny Holzer gilt als Protagonistin des Neo-Conceptualism und hat mit ihren Texten auf LED-Schriftbändern Weltruhm erlangt. Geboren wurde Jenny Holzer 1950 in Gallipolis / Ohio. 20jährig begann sie 1970, Kunst an der Duke University in Durham / North Carolina, der University of Chicago und

Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE

der Ohio University in Athens zu studieren. Ihr Diplom legte Jenny Holzer 1973 an der Ohio University in den Fachgebieten Malerei und Druckgrafik ab. Zwischen 1974 und 1976 besuchte Jenny Holzer die New Yorker Rhode Island School of Design, wo sie zeitgleich bereits selbst als Dozentin agierte. In ihrem künstlerischen Oeuvre befasste sich Jenny Holzer zunächst insbesondere mit Malerei und Grafik, ab 1976 verwendete sie dabei auch verstärkt Wörter als Gestaltungsmittel. Die Verbindung zur Schrift lag nahe - nicht nur, weil Jenny Holzer einige Zeit als Schriftsetzerin tätig war (1979 / 1980), sondern auch, zumal die Künstlerin selbst Text produziert: 1977 schuf Jenny Holzer beispielsweise die Textsammlung „Truism“ und verbreitete sie über Trägermedien wie Fotos, Poster, Audioaufnahmen oder als T-Shirt-Drucke. 1982 ging Jenny Holzer noch einen Schritt weiter: Nun

Green Purple Cross; Blue Cross, 2008;184.8 x 276.9 x 227.3 cm. Ausstellungsansicht: Museum of Contemporary Art (MCA), Chicago, Illinois, USA. © 2009

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Christine Herold  GRUPPE GRUPPE22 HEROLD, CHRISTINE

Truism, 1982

For Chicago, 2007; 6 x 850.6 x 1,463 cm. Ausstellungsansicht: Museum of Contemporary Art (MCA), Chicago, Illinois, USA. © 2009

Die dritte Phase von Holzers For the City, projiziert auf der Fifth Avenue-Seite der New York Public Library, 6.-9. Oktober, 2005

Monument, 2008 (Detail); 493,5 x 146,8 x 73,4 cm. Ausstellungsansicht: Diehl + Gallery One, Moskau, Russland

präsentierte sie „Truism“ auf den Leuchtreklame-Tafeln am New Yorker Times Square. Es folgten erste Experimente mit jenen LED-Schriftbändern, die mittlerweile zu Jenny Holzers Markenzeichen geworden sind und die in der Kombination aus Licht, Bewegung und Botschaft große ästhetische Kraft entfalten. Die Lichtinstallationen von Jenny Holzer, die in verschiedensten Formaten entstanden, sind sowohl in Museen als auch im öffentlichen Raum sowie in Privatsammlungen zu finden. Auch andere Trägermedien transportieren Jenny Holzers Textbotschaften, wenn sie etwa 1985 / 1986 die Worte in den Granit von Stein-Sitzbänken meißelte oder 1986 ihre Texte im Fernsehen übertrug. Ferner spielen Malerei, Grafik und Skulptur eine entscheidende Rolle. Jenny Holzer lebt und arbeitet in Hoosick / New York. Die mehrfache documenta-Teilnehmerin Jenny Holzer war die erste Frau, die die Vereinigten Staaten auf der Venezi-

anischen Biennale repräsentierte (1990). Im selben Jahr ehrte das renommierte New Yorker Guggenheim Museum sie mit einer Retrospektive. Jenny Holzers Werke sind international in den berühmtesten Häusern vertreten, darunter die Kunsthalle Hamburg, das Lenbachhaus in München, das Museu Berardo in Lissabon, das Museum Ludwig in Köln, das Museum of Contemporary Art in Chicago, das Museum of Modern Art in New York, das Pariser Centre Pompidou und die Tate Gallery in London.


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Rosalie (*1953 Stuttgart) Lebt und arbeitet in Stuttgart / Deutschland. Studien der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart. Malerei, freies Zeichnen, Plastisches Arbeiten, Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 1979 freischaffende Künstlerin. Zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen (u.a. Komm lieber Mai und mache… / Galerie der Stadt Stuttgart 1989; In the Garden of Dandelions / Kunsthalle Göppingen 1998, Im Gewitter der Rosen / Grassi-Museum Leipzig 2002), sowie Art Basel, Art Cologne, Art Frankfurt. Weiterhin groß dimensionierte Projekte für den öffentlichen Raum (u.a. Curtain /Residenzschloss Ludwigsburg

Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE

1997; 31xFlossi /Skulpturenensemble, Medienhafen Düsseldorf 2002; Farben-Kreisel / Stuttgart Gropiusplatz, 2002; Wo Dein sanfter Flügel weilt / Nürnberg 2006). International bekannt ist rosalie auch mit ihren Arbeiten für das Theater. Die Künstlerin ist europaweit an führenden Theatern und Opernhäusern engagiert. Besonders signifikant für die Ästhetik der Bühnen- und Kostümbildnerin sind ihre prägenden Kreationen für Wagners Ring des Nibelungen (Bayreuther Festspiele1994-98). Wesentlich für ihr Schaffen sind darüber hinaus spezifische Produktionen mit zeitgenössischer Musik, die vollkommen neue Formen des Zusammenspiels von Rhythmus, Farbe und Licht unter dem Blickwinkel des experimentellen Gesamtkunstwerks eröffnen. Insgesamt ist rosalies künstlerisches Werk geprägt von den Aspekten innovativer Grenzüberschreitung. Das manifestiert sich nicht zuletzt in den spektakulären Lichtinstallationen

HELIOS, Lichtinstallation, ca. 400 qm, 2007 ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

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HELIOS, Lichtinstallation, ca. 400 qm, 2007 ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

HYPERION_Fragment, Lichtinstallation, 2008, ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Luce - Der Klang der Farben Jena, 2008

CHROMA_LUX, Lichtinstallation, 2009 Lichtmodule und Kunststoff ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

HELIOS und SÉRAPHIN, die im ZKM |Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe permanent in einem Pavillon exponiert werden. Anlässlich der 3. Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst BIACS realisiert rosalie in Sevilla eine umfassende Neuversion von HELIOS – Das träumende Licht. Als weiteres Projekt eines zukunftsfundierenden work in progress wird schließlich ihre Lichtinstallation HYPERION – ein komponiertes Instrument aus Licht – im ZKM Karlsruhe ab dem 24. Oktober 2008 zu sehen sein. Seit 1995 ist rosalie Professorin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Im Herbst dieses Jahres erhält sie für ihr künstlerisches Gesamtwerk den Europäischen Kulturpreis der Kulturstiftung „Pro Europa“.

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Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE


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Mischa Kuball (*1959 Düsseldorf) Mischa Kuball wurde am 20. September 1959 in Düsseldorf geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seit 1984 realisiert er raumbezogene Projekte und seit 1991 auch Lehraufträge und projektbezogene Arbeiten an Universitäten und Kunsthochschulen sowie illustrierte Vorträge. 1990 erhielt er den Förderpreis ars viva vom Kulturkreis im BDI in Köln sowie 1991 ein Stipendium für zeitgenössische Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung aus Essen. Der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst wurde ihm 1992 verliehen.

Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE

Er erhielt mehrere Stipendien, u.a. 1996 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn, 1997 in New York der Stiftung Kunst und Kultur NRW, Düsseldorf und ein Arbeitsstipendium für Brasilien und Japan des Ministeriums für Familie, Stadtentwicklung und Kultur NRW, Düsseldorf. 1998 steuerte er den deutschen Beitrag auf der 24. Biennale von São Paulo bei und bekam ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Er war 1999/2000 Gastprofessor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zum Thema „Licht und Raum“. 2004 hatte er eine Vertretungsprofessur an der Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Fachbereich Medienkunst inne, sowie von 2005 bis 2008 eine reguläre Professur, wo er mit Studierenden das Format ‚1A18’ gründete.

material/immaterial, Bingen 2011

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Pulsierendes Licht, LED Lichtbänder, Spiegelfolien, 2010 Centre Pompidou-Metz

Platons mirror, 31th August - 30th September 2010 Artspace Sydney, 31th August - 30th September 2010

Refraction House, 1994, Stommeln Synagogue 16 1000-watt spotlights, 3 scaffolds, each 5 x 3

Zwei Abendräume für Köln, 2006 Kunststation St. Peter/St. Cäcilien, Cologne

Seit Oktober 2007 ist er Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). 2007 erfolgte die Gründung des studentischen Projektes -1/MinusEins Experimentallabor an der KHM, sowie Kooperationen mit Institutionen im In- und Ausland. 2010 realisiert er im Rahmen der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas das partizipatorische Projekt NEW POTT/100 Lichter/100 Gesichter mit Familien aus ca. 100 Nationen die in der Metropole Ruhr leben, u.a. mit den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum.

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Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE


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Keith Sonnier (*1941 in Mamou, Louisiana)

Keith Sonnier (* 1941 in Mamou, Louisiana) ist ein amerikanischer Maler und Bildhauer, der durch seine Lichtinstallationen bekannt wurde. Sonnier schloss sein Studium der Kunst und Anthropologie an der University of Southwestern Louisiana in Lafayette 1963 mit dem Bachelor ab. Anschließend ging er nach Paris, wo er malte. Er kehrte in die USA zurück, machte 1966 an der Rutgers University in New Brunswick seinen Master-Abschluss und siedelte nach New York über. [1] Seit den späten 1960er Jahren bezog er Neonröhren und Glas, aber auch andere Materialien, wie Fiberglas, Blei, Fett, Latex, Draht und Aluminium, in sein Werk ein und er-

Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE

weiterte damit, gemeinsam mit Dan Flavin, James Turrell und Richard Serra den herkömmlichen Skulpturenbegriff. Er setzte sich jedoch in der Folge von der radikalen Formensprache der Minimalisten ab. Bereits 1968 hatte er eine erste Einzelausstellung in der Galerie Ricke in Köln, 1969 war er auf Harald Szeemanns legendärer Ausstellung When attitudes become form. Live in your head in der Kunsthalle Bern vertreten. Eines seiner frühen Neonobjekte Ba-o-ba #3, Neon mit Transformator und Glas, 230 x 311, 60 cm, befindet sich in der Sammlung des Whitney Museum of American Art in New York. Seit 1970 bezog er Film- und Videokunst in sein Werk ein. 1999 verwandelte er während der Retrospektive „Environmental Works 1968−1999“ mit einer farbigen Fassadeninstallation das Kunsthaus in Bregenz in ein weithin sichtbares Kunstobjekt. [2] Eines der spektakulärsten Werke Sonniers in Europa ist das über 1,2 Kilometer lange Neonkunstwerk Lichtweg auf der Verbindungsebene 03

Lichtkunstwerk „Lightway“ am Münchener Flughafen

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Lichtkunstwerk „Lightway“ am Münchener Flughafen

Shelf Works 1975 | 2008 Zurich - 26 February 2009

Neon light artwork Cal Trans Building, 100 South Main Street, Los Angeles

„Ba-O-Ba Berlin“ , 2003 Neue Nationalgalerie Berlin

des Terminal 1 auf dem Flughafen München. Durch die ständig wechselnden Lichtfarben erscheint die Ebene als Erlebnisraum. [3] Ein weiteres Werk im öffentlichen Raum in München ist Passage Rot Blau zwischen Angerhof und Jüdischer Gemeinde am St.-Jakobs-Platz. Sonnier nahm 1971 an Szeemanns Documenta 5, sowie an der Biennale von Venedig und 1977 an der Documenta 7 in Kassel teil. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.

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Christine Herold  GRUPPE 2 HEROLD, CHRISTINE


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ÖFFENTLICHER AUFTRAG

Hannah Mischlich  MISCHLICH, HANNAH GRUPPE 2

rung eines hochwertigen kulturellen und künstlerischen Mehrspartenprogramms in den Bereichen Musik, Literatur, Kunst, Bildung und Wissenschaft mit dem Schwerpunkt Musik auf überregionalem Niveau. Die Nutzerin führt die Veranstaltungen in eigener Regie und auf eigene Rechnung durch.

„Auftrag“ der Stadt Darmstadt an die Centralstation Ein Auszug aus dem Nutzungsüberlassungvertrag des Gebäudes zwischen der Stadt Darmstadt und der Centralstation Kultur GmbH: Nutzungsgegenstand sind das Grundstück der HEAG HaIle B (Centralstation), eingetragen im Grundbuch von Darmstadt, Bezirk lV, Band95, Blatt 3370, lfd Nr‘ 11. Flurstück 91/6 sowie drei Etagen (zweites, drittes und viertes Obergeschoss im Gebäude Schuchardstraße 11, 64283 Darmstadt) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt überlässt der Nutzerin den Nutzungsgegenstand zum Zwecke der Durchfüh-

Centralstation Gebäude Schuchardstraße 11, 64283 Darmstadt

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MISCHLICH, HannahHANNAH Mischlich  GRUPPE GRUPPE22

Bild 1: Eingangssituation: Centralstation vs. Nachtcafé

KONKURRENZ: CENTRALSTATION NACHCAFÈ Die Eingangssituationen im Vergleich

Die Centralstation befindet sich im City Carree in der Darmstädter Innenstadt. Das Carree ist eine Kombination von Einzelhandel, Gastronomie und Kultur: Viele kleine Geschäfte, Cafés & Bistros und regelmäßige kulturelle Veranstaltungen. Hier befindet sich auch das Nachcafé: Ein Club der Freitag und Samstag von 22Uhr - 6Uhr geöffnet hat. Nachtcafe und Centralstation sind Konkurrenten auf-

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grund des Abendangebots und auch direkte Nachbarn. Beide Locations lassen sich einerseits vom öffentlichen Platz (Carree) und vom Carree-Packhaus begehen. Die Eingänge befinden sich direkt nebeneinander. Der Vergleich der Eingangsitationen hat ergeben, dass das Nachtcafé im Gegensatz zur Centrastation von den Gästen ohne weitere Probleme gefunden wird. Die Gäste der Centralstation dagegen irren herum und landen sogar im schlimmsten Fall im Nachtcafé. Der Grund hierfür liegt bei der mangelden Präsenz der Centralstation: Zahlreiche Eingänge ohne eindeutige Beleuchtung und Beschilderung. Das Nachtcafé dagegen kann bei diesen Kriterien überzeugen. Vom Carree (Platz) aus kommend befindet sich der Eingang der Centralstation versetzt hinter dem des Nachtca-


ENTWURF ENTWURF CENTRALSTATION CENTRALSTATION

MISCHLICH, Hannah Mischlich  HANNAH GRUPPE 2

Bild 2: Packhausaufgang Aufzugbeschriftung

Bild 3: Aufzug Ausgang Centralstaion - Etage: „Tickets / Toiletten“

Bild 4: Aufzug Ausgang Centralstaion - Etage: „Tickets / Toiletten“

Bild 5: Eingang Nachtcafé

fés. Er verblasst regelrecht, da die Beschilderung und die Beleuchtung des Nachtcafés sofort erkannt und verstanden wird. (Bild 1)

bung und es gibt keine Beleuchtung bzw. Leben dahinter. (Bild 3) Die Beschilderung und die Eingangsituation des Nachtcafés wirkt dagegen präsent und eindeutig. (Bild 4+5) Auf allen Etagen der Centralstation, die mit dem Aufzug zuerreichen sind, stehen die Gäste immer wieder vor der gleichen Situation: Eingänge, die nicht als eindeutige Eingänge verstanden werden.

Schwieriger ist allerdings die Anfahrt per Auto bzw. das Begehen aus dem Parkhaus kommend. Es gibt zwei Aufzüge die nach oben zu Nachcafé, Centralstation und Markthalle führen. In diesen Aufzügen befindet sich eine einheitliche Beschilderung. Die Beschilderung liest sich dennoch missverständlich. (Bild 2) Die meisten Gäste steigen bei der Etage „Centralstation, Tickets und Toiletten, Nachtcafé“ aus. Aus dem Aufzug kommend befindet sich nun direkt auf einer Seite der Eingang der Centralstation, gegenüber der des Nachcafés. Hier stellen sich wieder die selben Probleme wie auf dem Carree-Platz. Die Türen der Centralstation werden im Vergleich nicht wahrgenommen. Die Beschriftung an den Türen ist klein und unscheinbar, es hängen Poster/Wer-

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Verena Hambsch, Christine Herold, Nicole Lössner, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock

QUELLEN Handbuch und Planungshilfe, Signaletik und Piktogramme: Meuser, Philipp. Pogade, Daniela. DOM publishers. Berlin. 2010 Orientierungssysteme und Signaletik. Ein Planungshandbuch für Architekten, Produktgestalter und Kommunikationsdesigner: Uebele, Andreas. Verlag Hermann Schmidt. Mainz. 2006 Orientierung auf Reisen. Touristische Leitsysteme: Lunger, Christian. Scheiber, Markus. DOM publishers. Berlin. 2009 Left, Right, Up, Down. Neue Ansätze für die Gestaltung von leitsystemen: TwoPoint.Net. Die Gestalten Verlag. Berlin. 2010 http://www.altefeuerwache.com http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Feuerwache_(Mannheim) http://www.zweidreineun.de/rosengarten.html http://de.wikipedia.org/wiki/Zenith_(München) http://www.kulturbrauerei-berlin.de/79.html http://www.postbahnhof.de/index/modul/portal/kernwert/history_de/ http://www.kuz.de/informationen/ http://de.wikipedia.org/wiki/Phönix-Halle http://ewerk-koeln.de/ https://www.facebook.com/pages/E-Werk/160170520667303?sk=info http://www.brisbanepowerhouse.org/content/about-us/our-story/ http://www.gemini-licht.com http://www.itechnews.net http://langenacht.meier-online.de http://www.biennale-lichtkunst.de http://www.wikipedia.de http://teclight.no http://www.hbernstaedt.de


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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

Der Entwurfskurs im SS 2011, unter der Leitung von Prof. Ursula Gillmann und Prof. Christian K. Pfestorf, im Studiengang Kommunikationsdesign und Industriedesign beschäftigte sich mit der Inzenierung und Signalisation der Centralstation Darmstadt. Nach ersten Recherchen in verschiedene Richtungen fand sich unsere Gruppe, bestehend aus zwei angehenden Industrie- und drei Kommunikationsdesignerninnen zusammen. Wir alle waren uns einig, dass der Centralstation Darmstadt, die ein buntes und mehrmals täglich wechselndes Programm für alle Altersgruppen bietet, vor allem eines fehlt – ein intuitives Leitund Informationssystem. Die Besucher sollen künftig bereits beim Betreten der Centralstation, sofort über aktuelle Veranstaltungen und die entsprechenden Veranstaltungsräume - die sich über drei Ebenen verteilen - informiert werden und mit Hilfe des Leitsystems einfach und intuitiv durch diese geführt werden. Ein weiterer Aspekt war die Umsetzung unseres Entwurfs. Er sollte möglichst realisierbar und kostengünstig werden. Unser Grundkonzept war schnell gefunden. Ein ein dreidimensionaler Kubus aus Plexiglas, der in die verschiednen Ebenen der Centralstation (WC/ Garderobe/Tickets, Halle, Lounge und Saal) aufgeteilt wurde, sollte diese Aufgabe übernehmen. Um die einzelnen Ebenen zu definieren, wurde jeder Ebene eine eigene Farbe zugeteilt. Eine zweidimensionle Spiegelung der verschiedenen Ebenen des Kubus an den Wänden des Treppenhauses sowie in den Veranstaltungsräumen, sollte den Kubus bei seiner Aufgabe unterstüzen. Darüber hinaus war es uns wichtig, das Erscheinungsbild der Centralstation etwas geordneter darzustellen. So haben wir feste Plätze für Plakate im Treppenhaus festgelegt, um eine ruhigere Atmosphäre zu schaffen.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler


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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

KONZEPTIONSPHASE

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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

KUBUS Konzeptionsphase Ausgangspunkt unseres Entwurfs war ein drei­­­dimen­s­ionaler Kubus, der im Auge des Treppenhauses der Centralstation aufgehängt werden sollte. Der Kubus sollte die Besucher der Centralstation bereits beim Betreten über den momentanen Standort, die übrigen relevaten Räumlichkeiten aber auch über tagesaktuelle Veranstaltungen informieren. Der rechteckige Kubus sollte dabei von vier Seiten beschriftet werden - Rechts, links und von frontal. Der Kubus sollte möglichst groß werden, so dass er für alle Besucher der Centralstaton sichtbar sein konnte. Gleichzeitig sollte er in die Architektur intgriert werden. So ergab sich, passend zum Treppenhausauge, die rechteckige Form und die Größe von 60 × 60 cm durch das Auge des Treppenhauses.

Erster Entwurf des dreidimensionalen Kubus.

Zunächst haben wir den Kubus in die fünf wichtigesten Ebenen unterteilt – Parkhaus, WC/Garderobe/Tickets, Halle, Lounge und Saal. Jede Ebenen des Kubus, die der einzelen Ebenen der Centralstation entsprechen, wurden zunächst vertikal in gleichgroße Teile unterteilt und in einem gleichmäßigen Abstand untereinander aufgehängt. Auf dem Weg zum Grobkonzept untersuchten wir, welche Formvarianz uns der Kubus sonst noch bieten konnte. So veränderten wir unter anderem die Abstände zwischen den fünf indentischien Ebenen, um die Ebene auf der man sich aktuell befindet herauszuheben und den Besuchern die Struktur der Centralstation noch erkenntlicher zu machen.

Erster Entwurf des dreidimensionalen Kubus.

Eine weitere Idee war es, die Ebenen des Kubus an die Schrägen der Treppen bzw. des Treppengeländers anzupassen. Dabei sollten die Ebenen die jeweils nach oben oder unten führen um 30° schräg gestellt werden um dadurch auch nochmal zusätzlich die Richtung zu weisen.

Erster Entwurf des dreidimensionalen Kubus im Treppenhaus der Centralstation.

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Die Idee der flexiblen Ankündigung der tagesaktuellen Veranstaltungen wurde zu diesem Zeitpunkt des Entwurfs nur angedacht. Klar war aber, dass das 3-D Modell diese Aufgabe übernehmen musste. Eine erste Idee zum flexibeln Veranstalungssytem waren Magnetflächen an der Front des Kubus, an die man, je nach Bedarf, vorgefertigte Magnetbänder anbringen konnte. Hierzu sollten die Veranstaltungsbezeichnungen aus der Broschüre der Centralstation übernommen werden (z.B. DJ Veranstaltung).

Erster Entwurf des dreidimensionalen Kubus mit flexiblem Informationssystem durch Magnetbänder.

LOUNGE

LEGOLOUNGE

LOUNGE LOUNGE

LEGOLOUNGE

LOUNGE

LEGOLOUNGE

Austauschbare Magnetbänder.

Erster Entwurf des dreidimensionalen Kubus mit flexiblem Informationssystem durch Magnetbänder.

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FARBEN Konzeptionsphase Zu Beginn des Entwurfs entschieden wir uns für sehr leuchtende Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Grün. Die Farbwahl knüpfte an das bereits bestehenden Coporate Design der Centralstation an, die diese Grundfarben immer wieder in Ihrer Zeitung für Flyer etc. verwenden. Die Ebene, auf der sich WC/Garderobe und der Ticketverkauf befinden, wurde die Farbe Grün zugewiesen, die Halle sollte Gelb werden, die Lounge bekam die Farbe Magenta und der Saal sollte Blau werden. Die Parkhaus Ebene bekam die sehr neutrale Farbe Grau. Die Farben wurden sowohl für die Ebenen des Kubus, als auch für die Leitlinen an den Wänden verwendet. Auch die Eingangstüren zu den Veranstaltungsräumen sollten in den entsprechenden Farben eingefärbt werden.

Erste Farbvariante.

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LEITLINIEN AN WÄNDEN UND TÜREN Konzeptionsphase Passend zum leitenden Element, dem Kubus im Auge des Treppenhauses, sollten Leitlinien an den Wänden des Treppenhauses den Besucher durch die Centralstation führen. Die Leitlinien entsprechen dabei den Ebenen des Kubus. Die Linien sollten im 30° Winkel je nach Standort nach oben oder nach unten weisen. Der 30° Grad Winkel ergab sich aus der bereits bestehenden Architektur – genauer dem Geländer, das druch das Treppenhaus der Centralstation führt. Die Länge der Leitlinien, variierte zunächst. Die Leitlinie, die zur nächst möglichen Ebene führt, war kürzer als die der darunterliegenden Ebene. Auch in den einzelen Veranstaltungsräumen sollte das Leitliniensytem fortgeführt werden.

Ansicht der Leitlinie auf der Ebene „Halle“.

Um die Zugangstüren der verschiedenen Veranstaltungs­räume zu kennzeichnen, wurden die Leitlinien der entsprechenden Ebene an den Wänden des Treppenhauses so verlängert, dass sie über die gesamte Zugangstür laufen. Die Türen selbst sollten je nach Ebene mit der entsprechenden Ebenenfarbe gekennzeichnet werden.

Leitlinie zur Lounge.

SO FUNKTIONIERT UNSER SERVICE

RETTUNGSPLAN

Saal von innen mit Leitlinien an der Wand.

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Ansicht der Eingangstür zum Veranstaltungsraum „Halle“. Die Leitlinien an den Wänden führen zu den oberen Ebenen. Die Linie, die über die Tür führt, kennzeichnet die Eingangstür.


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Ansicht der Eingangstür zum Veranstaltungsraum „Halle“.

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GROBKONZEPT

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KUBUS Grobkonzept Nach weiteren Versuchen mit den Ebenen des Kubus, entschieden wir uns im Grobkonzept zwei Varianten weiter zu bearbeiten.

Saal

Die erste Variante, die wir weiterverfolgten, war die mit den gleichgroßen vertikalen Ebenen, die untereinander aufgehängt werden sollten. Wir entschlossen allerdings die Ebenen Abständen zu verändern. Die Ebene, auf der man sich gerade befindet, sollte durch einen doppelt so hohen Abstand nach oben oder nach unten von den übrigen Ebenen abgegrenzt werden. So sollte dem Besucher noch deutlicher gemacht werden, wo er sich befindet bzw. wie er den Ort den er besuchen möchte erreicht.

Lounge

Halle

WC/ Garderobe/ Tickets

Der Kubus - Erste Variante. Alle Ebenen sind gleichgroß. Die Ebene auf der man sich aktuell befindet, wird durch einen doppelt so hohen Abstand zu den übrigen Ebenen abgehoben.

Ansicht des Kubus auf den verschiedenen Ebenen.

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ENTWURF I

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „Hallen“ Ebene.

ENTWURF I

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „Saal“ Ebene.

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ENTWURF I

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „WC/Garderobe/ Tickets“ Ebene.


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Die zweite Variante, die wir weiterverfolgten, war die mit den im + oder - 30° geneigten Ebenen. Diese sollten den ebenfalls untereinander aufgehängt werden. Die Ebene auf der sich der Besucher aktuell befindet, sollte vertikal bleiben. Alle anderen Ebenen sollten sich, je nach Abstand zum nächst möglichen Stockwerk, nach oben oder nach unten im 30° Winkel drehen.

Saal

Die Abbildungen rechts zeigen die jeweilige Winkelung des Kubus auf den verschiedenen Stockwerken von der rechten und linken Seite. Die frontale Ansicht des Kubus ist jedoch gerade. Die Ebenen wirken also bei frontaler Ansicht als wären sie wie vertikale Teile untereinander aufgehängt.

Lounge

Halle

WC/ Garderobe/ Tickets

Der Kubus - Zweite Variante. Alle Ebenen sind gleichgroß. Die Ebene, auf der man sich aktuell befindet bleibt waagrecht. Die Ebenen die sich ober oder unterhalb der aktuellen Ebene befinden, werden entsprechend + oder - 30° gewinkelt.

Seitenansicht des Kubus auf den verschiedenen Ebenen.

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ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „Hallen“ Ebene.

ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „Saal“ Ebene.

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ENTWURF I

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des Kubus im Treppenhaus auf der „WC/Garderobe/ Tickets“ Ebene.


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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

KUBUS - FLEXIBLES VERANSTALTUNGS­SYSTEM Grobkonzept Die Idee der flexiblen Ankündigung tagesaktueller Veranstaltungen durch das Austauschen verschiedener vorgefertigter Magnetbänder, stellte sich nach weiteren Überlegungen als nicht optimal heraus. Die Variante wäre zwar sehr kostengünstig gewesen, aber zwei Faktoren störten bei dieser ersten angedachten Idee besonders. Zum einen müsste man darauf vertrauen, dass das Personal die Magnetstreifen korrekt und ordentlich anbringt (was bei der Hektik die bei der Arbeit aufkommen könnte nicht gewährleistet ist). Zum anderen würden die vorgefertigten Magnetbänder nicht allzuviel Auskunft über die aktuelle Veranstaltung geben.

Nahansicht eines Einschubfaches.

So entschieden wir, kleine Einschubfächer in den Kubus zu integrieren in die das Personal kleine Kärtchen mit der jeweils aktuellen Veranstaltung einschieben könnten. Die Karten würden aktuell geschrieben, ausgedruckt und aktuallisiert. Vorteile dieser kostengünstigen Idee waren die vielen Informationen über Veranstaltungen und den Künstler etc., welche man auf den Kärtchen unterbringen könnte. Außerdem hätten die Kärtchen, durch die am Kubus angebrachten Einschubfächer, immer den selben Platz.

Frontansicht des Kubus mit integrierten Einschubfächer.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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KUBUS BELEUCHTUNG

RF I+II Grobkonzept

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTW

In der Phase des Grobkonzepts standen weder die genaue Form des Kubus fest, noch aus welchem Material er gebaut werden sollte. Wir experimentierten also weiter und trauten dem Kubus auch zu, dass er leuchtet. So entstand die Idee, dass die Ebene auf der sich der Besucher befindet euchten sollte. Dieser Effekt sollte vor allem dann von Vorteil sein, wenn eine Abendveranstaltung stattfindet und das Treppenhaus nicht mehr durch das Tageslicht beleuchtet würde, sondern nur noch durch die wesentlich dunklere Beleuchtung.

Ansicht des beleuchteten Kubus auf der Ebene „Saal“.

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ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF I+II

ENTWURF I+II

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des beleuchteten Kubus auf der Ebene „Lounge“.

ENTWURF I+II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht des beleuchteten Kubus auf der Ebene „Halle“.

Ansicht des beleuchteten Kubus auf der Ebene „WC/Garderobe/ Tickets“.

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ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

FARBEN Grobkonzept Auf dem Weg zum Grobkonzept stellten wir fest, dass die klaren und sehr leuchtenden Farben Cyan, Magenta, Gelb und Grün, für die wir uns in der Konzeptionsphase entschieden hatten, nicht die richtigen für unseren Entwurf waren. Die bisherigen Farben wirkten zusammen zu stark. Außerdem wurden so einzlene Ebenen besonders hervorgehoben. Da wir jeder Ebene die gleiche Wichtigkeit zukommen lassen wollten, experimentierten wir mit den bisherigen Farben und versuchten diese zu perfektionieren. Also probierten wir verschieden Farbvariationen aus. Wichtig war dabei, dass die Farben zusammen harmonieren aber dennoch eindeutig voneinander zu unterscheiden sind.

Ausgangsfarben Cyan, Magenta, Gelb, Grün und Grau.

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• • Farbsystem basiert aufauf bestehendem Farbsystem basiert bestehendem

CSCS Farbkonzept Farbkonzept

ENTWURF CENTRALSTATION Verena Hambsch,IIChristine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler IELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF

geordnet

ndem Farbvariante aus Blau, Gleb und Grüntönen.

Farbvariante aus Rot und Grüntönen.

Regenbogen Variante.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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ENTWURF I+II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

LEITLINIEN AN DEN WÄNDEN Grobkonzept Im Grobkonzept hatte sich das Leitliniensystem noch nicht verändert. Nur die Breite der Leitlinien an den Wänden wurde schmaler. Wir halbierten die Breite der Leitlinien so, dass sie der Hälfte der Breite der Kubusebenen entsprach. Da die Leitlinien den Ebenen des Kubus entsprechen sollten, bekamen sie im Grobkonzept natürlich auch die Farben des Kubus. Die Linien zeigten aber immer noch im 30° Winkel je nach Standort nach oben oder nach unten. Die Leitlienen sollten auch in den Veranstaltungsräumen angebracht werden. Da man aber vom Veranstaltungsraum zuerst ins Treppenhaus gehen muss, waren die Linien an den Wänden der Veranstaltungsräumen jedoch nicht + oder - 30° sonder blieben gerade.

ENTWURF I

ENTWURF I+II

Leitlinie zur Lounge. ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Leitlinien an der Wand auf der Ebene „WC/Garderobe/Tickets“.

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Innenansicht der Ebene „Saal“.

ENTWURF I+II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Leitlinien an der Wand auf der Ebene „WC/Garderobe/Tickets“ über der Ticket Verkaufsstelle.


ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I

Ansicht des Leitsystems auf der Ebene „Halle“.

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ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ENTWURF I

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

TÜREN Grobkonzept Bereits in der Konzeptionsphase entschieden wir, dass die Zugangstüren zu den verschiednen Veranstaltungsräume in der jeweiligen Ebenenfarbe eingefärbt werden sollte. Die entsprechende Leitlinie an der Wand sollte dabei waagrecht über die Tür laufen und mit der Beschriftung des Raumes, z.B. Saal, enden. Die Türen sollten mit einer transparenten, farbigen Folie beklebt werden, so dass man trotz der Beklebung durch die Glastür sehen könnte.

ENTWURF II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I ENTWURF II

Ansicht der mit blauen Folie beklebten Zugangstür zum Saal.

ENTWURF I+II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I

Ansicht der mit grüner Folie beklebten Tür auf der Ebene „WC/ Garderobe/Tickets“.

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Ansicht der mit gelber Folie beklebten Zugangstür zur Halle. Die Leitlinie an der Wand zur Ebene „Halle“ zieht sich über dieKONZEPT Tür undENTWURF I ZIELSETZUNG ENTWURF II endet mit der Raumbezeichnung Halle.

ENTWURF I+II

Ansicht der mit grüner Folie beklebten Zugangstür zum WC zur Garderobe und zum Ticketverkauf.

ENTWURF II


ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ENTWURF I+II

ZIELSETZUNG KONZEPT ENTWURF I

Ansicht der mit gr端ner Folie beklebten Zugangst端r zur Centralstation. Die T端r soll mit dem Centralstation Logo beklebt werden.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler


ENTWURF CENTRALSTATION

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ZWISCHENPHASE 1

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ENTWURF CENTRALSTATION

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ENTWURF CENTRALSTATION

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KUBUS Zwischenphase 1 Nach der Ausarbeitung des Grobkonzepts, entschieden wir uns für die Form des Kubus. Wir entschieden uns für die Variante mit den + oder - 30° geneigten Ebenen. Da bisher allerdings die Farben für den Kubus, das Material aus dem er gebaut werden sollte und eine passende Idee für das flexible Informationssystem fehlten, beschlossen wir zuerst an den noch fehlenden Punkten weiterzuarbeiten.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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FARBEN Zwischenphase 1 Ein großes Problem auf dem Weg zum Feinkonzept, stellte die richtige Farbwahl für das gesammten Leitsystem dar. Erneut versuchten wir verschiedene Farbvariationen aus. Unteranderem starteten wir außerdem Versuch mit nur einer Farbe und transparenten oder auch grauen Tönen. Eine andere Variante waren Pastelltöne. Nur die Ebene auf der man sich befindet sollte in diesem Fall in einem satten Ton dargestellt werden.

Farbvariante Rot und Grau.

Farbvariante Rot und Transparent.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Verschiedene Farbvarianten (von links nach rechts).

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ENTWURF CENTRALSTATION

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LEITLINIEN Zwischenphase 1 Die Form des Kubus war also festgelegt. Nur die Leitlinien an den Wänden passte noch nicht. Wir entschieden uns also die Form der Leitlinien an den Kubus anzupassen. Wir projizieren sozusagen die seitliche Form des Kubus an die rec hte und linke Wand des Treppenhauses. Die Leitlinien in den Veranstaltungsräumen sollten nach dem gleichen System übernommen werden. Durch die komplette übernahme der Form der Ebene des Kubus, nahm unser Leitsystem nun langsam Gestalt an und wirkte wie eine Einheit. Wir untersuchten auch, ob die Leitlinien an den Wänden beschriftet werden mussten, oder ob wir möglicherweise Pfeile hinzufügen mussten. Aber da die Form der Streifen an Wegweiser erinnern, konnten wir zumindest auf Pfeile verzichten.

Ansicht der Leitsystemen an den Wänden mit Pfeilen.

Weitere Pfeil Varianten.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Ansicht des Leitsystem im Veranstaltungsraum „Saal“.

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TÜREN Zwischenphase Um die Leitlinien bzw. die durch den Kubus entstandene Form nochmals aufzugreifen, probierten wir verschieden Varianten mit der Beklebung der Zugangstüren zu den Veranstaltungsräumen aus. Diese boten sich hierzu geradzu an.

Variante der beklebten Eingangstür zur Ebene „WC/Garderobe/ Tickets“.

Variante der beklebten Eingangstür zur Ebene „WC/Garderobe/ Tickets“.

Variante der beklebten Eingangstür zum Saal.

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Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.


ENTWURF CENTRALSTATION

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Variante der beklebten Eingangst端r zum Saal.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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ENTWURF CENTRALSTATION

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ZWISCHENPHASE 2

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ENTWURF CENTRALSTATION

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ENTWURF CENTRALSTATION

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KUBUS Zwischenphase 2 Was dem Kubus jetzt noch fehlte, war ein logisches Informationssystem, die Farbe und das Material aus dem er gefertigt werden sollte. Nach weiteren Recherchen entschlossen wir den Kubus etwas moderner zu gestalten und auf Einschubfächer für ausgedruckte Kärtchen zu verzichten. Wir informierten uns über LED Laufschriften und entschlossen eine solche Laufschrift unter die Front einer jeden Ebene einzubauen. Der Kubus könnte nun, über einem Computer gesteuert, stets über aktuelle Veranstaltungen, Künstler etc. informieren. Vor der LED Laufschrift sollte je eine, in der entsprechenden Farbe, satinierte Plexiglas Platte montiert werden. Dies hätte den Effekt, das die Laufschrift für den Betrachter nicht die typischen Pünktchen und das Display zeigt, sondern lediglich eine leicht verschommene Pünktchenschrift durch das satinierte Plexigals durchscheinen würde. Zudem besorgten wir uns Muster des ausgewählten Materials um unseren Entwurf zu überprüfen. Die Muster inspierten uns auch unsere Farbvariationen.

Kubus aus satiniertem Plexiglas mit LED Laufschrift.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.

Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.

Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.

Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.

Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.

Variante der beklebten Eingangstür zur Halle.


ENTWURF CENTRALSTATION

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Kubus aus satiniertem Plexiglas mit LED Laufschrift.

Durch die LED Laufschrift hatten wir gleichzeitig das Problem der passenden Typographie gelรถst. Wir gestalteten unsere eigene Schrift die an die LED Laufschrift angelehnt war.

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ENTWURF CENTRALSTATION

Selbst erstellte LED Laufschrift.

Selbst erstellte LED Laufschrift.

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ENTWURF CENTRALSTATION

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Auch die Leitlinen sollten jetzt leuchten. Zumindest in den R채umlichkeiten. So sollten die Besucher auch in den R채umen duruch die Laufschrift 체ber weitere Veranstaltungen, den Weg zur Toilette etc. informiert werden. Die Leitlinien an den W채nden sollten in der eigen gestalteten LED Schrift mit den jeweiligen Bezeichnungen der Ebenen versehen werden.

Leitsystem in der Lounge. Die Streifen sollen ebefalls mit Laufschrift versehen werden.

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Leitlnien im Saal.

Leitlinien auf der Ebene „WC/Garderobe/Tickets“.

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Leitlinien in der Halle.


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FEINKONZEPT

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Die Zielsetzung unseres Entwurfs kann man wie folgt zusammenfassen. Bei der Gestaltung eines Leit.- und Informationssystem f체r die Centralstation Darmstadt, war es uns wichtig, dass dieses intuitives und schnell zuerfassen ist. Um auf das h채ufig wechselnde Programm das die Centralstation ihren Besuchern bietet einzugehen, sollte das Leitsystem zudem flexibel sein. Vorteile des im Feinkonzept p채sentierten Entwurfs, sind unter anderem, die einmaligen Kosten f체r die Anbringung des Systems und die geringe Folgekosten.

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KONZEPT KONZEPT FARBEN Feinkonzept Das gesamte entwickelte Konzept basiert auf einem Farbsystem. Jeder Ebene wurde zuerst eine Farbe zugeordnet. Diese Farben werden sp채ter auf das Leitbzw. das Informationssystem 체bertragen.

Farbsystem: Farbsystem: Jeder Jeder Etage Etage wirdwird eineeine Farbe Farbe zugeordnet zugeordnet

ZIELSETZUNG ZIELSETZUNG I KONZEPT I KONZEPT I ENTWURF I ENTWURF

SaalSaal Farbe be zugeordnet zugeordnet Saal

Halle Halle Halle

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Lounge Lounge Lounge

WC,WC, Gaderobe, Gaderobe, Tickets Tickets WC/Garderobe/Tickets

Halle Halle


ENTWURF CENTRALSTATION

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KUBUS Feinkonzept Ein dreidimensionaler Kubus im Auge des Treppenhauses bildet die Basis des Leit- und Informationssystems. Der 60 × 60 cm breite Kubus wird in die vier Hauptebenen der Centralstation unterteilt. Jede Ebene ist 8 cm hoch und wird im Abstand von 5 cm untereinander aufgehängt. Das besondere an dem 3-D Model sind jedoch die gewinkelten Ebenen. Die Ebene, auf der man sich befindet, bleibt immer vertikal. Die Ebenen die sich oberhalb oder unterhalb befinden der vertikalen Ebene befinden, werden im Winkel von + oder - 30° geneigt.

ZIELSETZUNG I K

600

MASSE

MASSE MASSE

ZIEL

2 69

600600

600 600

50

600

50 50

69

80 80

2

80 80

600

600

80

80

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

69

30°

600

80

80

ZIEL

125


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Saal

ZIELSETZUN

KONZEPT

Saal

Lounge

Lounge

Aktuelles Stockwerk

Halle Halle

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Frontansicht des Kubus.

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Seitenansicht des Kubus auf den verschiednen Ebenen.


ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ENTWURF Feinkonzept Der Kubus soll aus satiniertem Plexiglas gefertigt und auf jeder relevanten Ebene im Auge des Treppenhauses montiert werden. Die einzelen Ebenen werden durch unterliegende LEDLaufschrift-Displays beleuchtet. Über den Displays befindet sich eine weitere Plexiglas Platte, welche die Laufschrift zerstreut wiedergibt, also die einzelenen Pünktchen der LED Schrift verschwimmen lässt.

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTW

Frontansicht des Kubus.

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ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

LEITLINIEN Feinkonzept Der Kubus soll durch Leitlinien an den Wänden des Treppenhauses unterstützt werden. Die Leitlinien entstanden durch die projektion der seitlichen Form des Kubus an die Wände. Die Höhe der Leitlinien entspricht also der Höhe der zugehörigen Ebene im dreidimensionalen Modell. Die Leitlinien im Treppenhaus sollen mit Farbe an die Wände angebracht werden. Die Bezeichnung der Ebenen soll in einer selbstgestalteten, an die LEDLaufschrift angelehnte Schrift, auf die Streifen gesprüht werden. Dadurch erhalten die Buchstaben nahezu den gleichen Effekt wie die digitale, zersteute und leuchtende Schrift auf den Ebenen des Kubus. Die Leitlinien werden auch in den Veranstaltungsräumen der Centralstation angebracht. Allerdings werden diese, so wie der Kubus, aus satiniertem Plexiglas gefertigt und mit einer digitalen LED-Laufschrfit gesteuert.

ENTWURF

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Erdgeschoss

102c m

105c m Gleiche Höhe der Ebenen des Kubus und der Ebenen der Leitlinien.

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145cm


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ZIELSETZUNG I KONZEPT I EN

- Erdgeschoss

ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWU

- Erdgeschoss

Ansicht des Leit- und Informationssystems auf der Hallen Ebene.

Frontansicht des Kubus im Auge des Treppenhauses auf der Hallen Ebene.

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

ENTWURF

ENTWURF CENTRALSTATION Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler - 2. Obergeschoss

ENTWURF

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Treppenaufgang Halle

Leitlinie zur Lounge. Die Linie hat durchgänig die gleiche Höhe wie die Lounge Ebene des Kubus.

Leitlinie zur Galerie und zur Lounge in der Halle. Die Linien werden durch ein LED-Display und einer Laufschrift via PC gesteuert.

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ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF

ENTWURF

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- 1. Obergeschoss

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

Aufgemalte Leitlinie auf einer Zwischenebene im Treppenhaus.

- 1. Obergeschoss

Nahansicht der aufgemalten Leitlinien. Die Typographie ist an die LED-Laufschrift des digitalisierten Kubus angelehnt.

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ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

FÜHRUNG DURCH DIE ENTWURF - Erdgeschoss CENTRALSTATION

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

Feinkonzept

ENTWURF Erdgeschoss

Erdgeschoss

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Erdgeschoss


ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF

ENTWURF Treppenaufgang Halle

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Treppenaufgang Halle

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- 1. Obergeschoss

1. Obergeschoss

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

ENTWURF

ENTWURF CENTRALSTATION Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler - 2. Obergeschoss

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- 2. Obergeschoss

2. Obergeschoss

2. Obergeschoss

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ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF

ENTWURF

3. Obergeschoss

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- 3. Obergeschoss

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Saal

3. Obergeschoss

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

ENTWURF

ENTWURF CENTRALSTATION Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler - Untergeschoss

ENTWURF Untergeschoss

Untergeschoss

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ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Untergeschoss


ENTWURF CENTRALSTATION

ENTWURF

ENTWURF

Untergeschoss

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Untergeschoss

ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF

- Untergeschoss

Untergeschoss

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ENTWURF CENTRALSTATION

Verena Hambsch, Christine Herold, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler

PLAKATE Feinkonzept Um eine ruhigere und gemütlichere Atmosphere in der Centralstation zu schaffen und um die leeren Zwischenebenen des Treppenhauses zu nutzen, sollten die ZIELSETZUNG I KONZEPT I ENTWURF Poster und Plakate künftig an die Wände der Zwischenebenen im Treppenhaus ihren Platz finden.

Zwischenebene des Treppenhauses mit definierten Plätzen für Poster und Plakate.

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DOKUMENTATION ZUM ENTWURF Verena Hambsch, Christine Herold, Nicole Lรถssner, Hannah Mischlich, Diane Rosenstock, Jeanette Sattler



Signalisation der Centralstation Darmstadt