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Kaukasus Russland ¡ Georgien Armenien


Mythos Kaukasus Auf dem Balkon Europas Die wilde Schönheit des Kaukasus, zwischen Elbrus, Kasbek, Aragats und Ararat wurde schon vor Jahrhunderten weithin gerühmt. Geändert hat sich daran bis heute nicht viel. Noch immer besticht der Kaukasus durch schwer zugängliche Täler und Schluchten, noch immer ist der gewaltige Gebirgsstock touristisch nicht aufgearbeitet – ganz im Gegenteil. Der Kaukasus ist eine der wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt und Heimat von fast 50 Ethnien mit verschiedenen Sprachen – ein wahrer Ballungsraum der Kulturen. Allerdings existieren einige Völker seit Jahrtausenden in erbitterter Feindschaft nebeneinander. Noch heute lasten geopolitische Ungereimtheiten auf den Ländern des Kaukasus, doch gerät das hochinteressante Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer immer häufiger in das Bewusstsein von wahren Weltenbummlern. Der russische Dichter Michail Lermontov, der früh an Jahren im Kaukasus einem

Duell erlag, widmete der gesamten Region zahlreiche poetische Werke:

,, Blaue kaukasische Berge, seid mir gegrüßt! Ihr habt meine Kindheit genährt, mich auf eurem verwilderten Rückgrat getragen, in Wolken gehüllt, mit dem Himmel vertraut mich gemacht, und so träumt‘ ich seitdem nur von euch und dem Himmel.“ Auch die spannenden Erzählungen von Vachtang Ananjan, die wir als Kinder regelrecht verschlangen, wie „Gefangene der Pantherschlucht“ oder „Ufer des Sewansee“ zeigen eine derart abwechslungsreiche Palette an Natur- und Kulturschauplätzen, wie sie auf so kleinem Gebiet kaum irgendwo auf der Welt zu finden ist. Einstige Weltreisende wie Alexandre Dumas bahnten sich den Weg vom Schwarzen Meer hin zum Elbrus, vom Kasbek in die verborgenen Täler Georgiens, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien, mit seinen

jahrhundertealten Kirchen. Auf der alten Seidenstraße, deren Pfade über Georgien und Armenien nach Persien verliefen, wurden allerlei Erzeugnisse in anmutig-buntem Markttrubel gehandelt und Früchte sowie natürlich Weinerzeugnisse gen Osten geschickt. Der Kaukasus ist Glaube und Stolz, Herzlichkeit und Gastfreundschaft, nicht einfach zu verstehen und gerade daher in der Lage, mit seiner kontrastreichen Natur und dem frühchristlichen Erbe einen ganz besonderen Eindruck bei Ihnen zu hinterlassen. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete hier die Arche Noah, warum reisten die Argonauten hierhin und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer gerade an diesen Ort…?


Zu Besuch bei DIAMIR Erlebnisreisen: Der Botschafter der Republick Armenien Ashot Smbatyan mit Stefan Hilger und Marianne Nimsch

Herzlich willkommen in Armenien! „Bari Galust Hayastan!“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, als Botschafter der Republik Armenien möchte ich Sie ganz herzlich auf eine Reise in ein uraltes Hochgebirgsland auf der kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien mitnehmen. Unser Land liegt jenseits der hohen Berge des Kaukasus an den Hängen des biblischen Berges Ararat, wo einst die Arche Noah anlandete und der erste Aprikosenstock gepflanzt wurde. Armenien wird als lebendiges Freilichtmuseum und als Wiege der Menschheit bezeichnet. Auf einer Fläche der Größe Brandenburgs finden sich enorm kontrastreiche Landschaftsbilder sowie unzählige Kulturgüter, die wir fast im Überfluss besitzen. Wir waren der erste christliche Staat der Welt, dessen Erbe, die unendlich vielen Kirch- und Klosterbauten heutzutage

von einer stetig ansteigenden Zahl von Touristen besucht werden. Kommen auch Sie in den Genuss unserer großherzigen Gastfreundschaft. Unsere Türen stehen für Besucher immer offen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Ashot Smbatyan Ein Armenier in Dresden Übrigens, Herr Smbatyan hat eine ganz besondere Beziehung zu Dresden, wo sich der Stammsitz von DIAMIR Erlebnisreisen befindet. Er hat hier im Jahr 1991 an der mathematischen Fakultät der TU studiert und im Studentenwohnheim am ehemaligen Juri-Gagarin-Platz (heute Fritz-LöfflerPlatz) gewohnt. Im März 2017 war er zu einem Kurzbesuch bei uns im Büro in Dresden und traf unsere Spezialisten für die Region Kaukasus.

www.erlebe-armenien.de 1


Georgien Fakten & Reiseinfos Fläche: etwa so groß wie Bayern Einwohner: ca. 4,8 Millionen – wobei in der Hauptstadt Tbilissi ca. 1 Millionen Menschen leben Klima: Gemäßigt bis subtropisch, heiße Sommer, milde Winter. Geographie: Die Gebirge Georgiens bedecken in etwa 87% der Gesamtfläche. Der längste Fluss Georgiens ist die insgesamt 1364 km lange Kura (georgisch Mtkwari). Höchster Berg des Landes ist die Schchara 5068 m in Swanatien (dritthöchster Gipfel des Kaukasus).

Lesetipp: Durch den wilden Kaukasus (Fritz Pleitgen) Filmtipp: Pirosmani Bekannte Persönlichkeiten: Josef Stalin wurde 1878 in Gori geboren (Diktator), Levan Kobiashvili oder Alexander Iashvili (Bundesliga-Spieler), Nana Ioseliani (Schach-Großmeister), Ketevan „Katie“ Melua (Sängerin)

Sotchi Elbrus 5642 m

Beste Reisezeit: Bergtouren von Juni bis September, Kultur April und Mai sowie September und Oktober, Skitouren April bis Mitte Mai

Schchara 5201 m

Kuriosität des Landes: Eine Stadt fährt Seilbahn. In der ehemaligen Bergbaustadt Tschiatura bilden Einreise: kein Visum notwendig 26 Seilbahnen das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel. Muss Schwarzes Grenzen: überall passierbar in die Meer man gesehen und selbst erlebt Nachbarländer, die Provinzen Abchasihaben! en und Südossetien sind für Touristen Sprache: Georgisch, wer Russisch beherrscht, kommt gut zurecht

gesperrt Höhepunkte: Swanetien im Hohen Kaukasus und das berühmte Weintal in Kachetien Berühmt: Georgischer Wein und Tschatscha, beste Küche der ehemaligen Sowjetunion, Prometheus-Berg Kasbek (5047 m) Berüchtigt: Technoszene in Tbilissi und das Feiern einer SUPRA. 2

Schon gewusst?: Die Straße oder besser Piste nach Tuschetien, die über den knapp 3000m hohen AbanoPass führt, zählt weltweit zu den spektakulärsten und waghalsigsten Strecken überhaupt!

GEORGIEN Gelati

Kutaissi

Borschomi-Charagauli NP Batumi

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TÜRKEI


RUSSLAND Kaukasus Kasbek 5047 m Stepanzminda Gudauri

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ARMENIEN 4090 m Aragats Etschmiatsin

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Yerevan Garni

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Sewansee Geghard

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Armenien Fakten & Reiseinfos Fläche: etwa so groß wie Brandenburg

Filmtipp: Die Farbe des Granatapfel

Einwohner: ca. 3 Millionen – wobei in der Hauptstadt Jerewan ca. 1 Millionen Menschen leben

Bekannte Persönlichkeiten: Charles Aznavour (Chansonnier), Sergei Paradschanow (Filmregisseur und Künstler), Tigran Petrosjan und Garri Kasparow (Schachspieler), Andre Agassi (ehemaliger Tennisstar), Artjom Mikojan (Konstrukteur des MIG-Prototypen), Aram Chatschaturjan (Komponist)

Klima und beste Reisezeit: Gemäßigt bis kontinental, heiße Sommer, kalte Winter. Geographie: 90% des Landes liegen über 1000 m. Der Sewansee ist einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt (1900 m). Höchster Berg des Landes ist der viergipflige Vulkan Aragats (4090 m). Beste Reisezeit: Bergtouren von Juni bis September, Kultur April und Mai sowie September und Oktober, Skitouren im April bis Mitte Mai Sprache: Armenisch, mit Russisch kommt man super durch Einreise: kein Visum notwendig Grenzen: passierbar in die Nachbarländer Georgien und Iran. Die Grenzen nach Aserbaidschan und die Türkei sind gesperrt. Höhepunkte: Unzählige Kreuzkuppelkirchen und Kreuzsteine, WorotanSchlucht, Sewansee, Blick zum Ararat Berühmt: Armenian-Brandy, schmackhafte Aprikosen und Granatäpfel, Schachspieler Berüchtigt: Jazzszene in Jerewan und bester Schaschlyk des Kaukasus Lesetipp: Die 40 Tage des Musa Dagh (Franz Werfel)

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Kuriosität des Landes: Die Flügel von Tatev. Eine der längsten Pendelseilbahnen der Welt (knapp 6 km) führt in max. 300 m Höhe über die Worotan-Schlucht zum Kloster Tatev. Atemberaubend! Schon gewusst?: Aprikose – lateinisch Prunus armeniaca – deutsch: Armenische Pflaume. Eines der Symbole Armeniens. Die Geschichte der Frucht reicht zurück bis in die Antike. Es wird angenommen, dass sie damals in Armenien heimisch war und von dort ihren Siegeszug antrat. In einer Fundstätte auf armenischen Boden aus der Kupfersteinzeit wurden Aprikosenkerne gefunden, was diese Annahme bestätigt.


m Kaukasus Kasbek 5047 m Stepanzminda

RUSSLAND

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Kaukasus

Kasbek 5047 m Gori Uplisziche Stepanzminda Telavi uli NP Mzcheta BakurianiGudauri Tiflis

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Dilijan ASERBAIDSCHAN 4090 m Sewan Aragats Alaverdi Haghpat Sewansee Sanahin Yerevan Etschmiatsin Garni ARMENIEN Dilijan Geghard ASERBAIDSCHAN 4090 m Chor VirapSewan Aragats Noravank Ararat 5137 m Sissian Sewansee Yerevan Khndzoresk Etschmiatsin Garni Tatev Goris Geghard IRAN Chor Virap Meghri Noravank Ararat 5137 m Sissian Khndzoresk Tatev Goris

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Zwischen weißen Gipfeln und Schwarzem Meer

RUSTRA

19 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise Sotschi

l Pjatigorsk l Baksan

l Wladikawkas sElbrus sKasbek Mestia l Tbilissi Zugdidi l l l David Gareja l Kutaissi l Sanahin & Haghpat Aragazs l Sewan-See Jerewan l Ararats

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Der Kaukasus ist eine der wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt und Heimat von fast 50 Ethnien mit verschiedenen Sprachen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Allerdings existieren die Völkerschaften seit Jahrtausenden in verbitterter Feindschaft nebeneinander. Schon der russische Dichter Michail Lermontow schrieb im 19. Jahrhundert: „Kaukasien, du fernes Land, der Freiheit armes Domizil, von so viel Unglück übermannt, von blutigen Kriegen allzu viel.“ Was lange Zeit nicht möglich war, realisieren wir für Sie – die Grenzüberschreitung auf der Großen Georgischen Heerstraße von Nord nach Süd. Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender vom 6

s Großer Kaukasusbogen von Sotschi bis Jerewan s Schwarzmeerperle Sotschi mit dem Olympiaort Krasnaja Poljana s Wanderungen am Elbrus und Kasbek s Verborgenes Bergparadies Swanetien s 8 UNESCO-Weltkulturdenkmäler in drei Ländern

Schwarzen Meer hin zum Elbrus, vom Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort?

Termine und Preise 06.07.18 – 24.07.18 27.07.18 – 14.08.18 17.08.18 – 04.09.18

2990 € 2990 € 2990 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Option: Aragats ab 2 Pers.: 170 € Option: Aragats ab 4 Pers.: 120 € Option: Aragats ab 6 Pers.: 90 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/RUSTRA


Erfahrungsbericht von Reiseleiterin Conni Hauf Grenzerfahrungen im Kaukasus Unsere Natur-, Wander- und Kulturreise durch die beiden Kaukasusländer Georgien und Armenien ist bereits seit einigen Jahren unheimlich beliebt. Wenige wissen aber, dass sich das Reiseerlebnis noch toppen lässt: Der russische Teil des Kaukasus mit Beginn in Sotschi und Ende an der russischgeorgischen Grenze bietet abwechslungsreiche Landschaftserlebnisse

und viele spannende Geschichten zum Vielvölkergemisch im Kaukasus. Sieben Tage habe ich unsere Reisegruppe als Dolmetscherin begleitet, da die besten Tourenleiter im Kaukasus Englisch sprechen. Begeistert war unsere Reisegruppe von der romantischen Zugfahrt ab Sotschi entlang der Küste des Schwarzen Meeres und anschließend durch die Ausläufer des Kaukasus, von den leichten Wanderungen im Gebirgsort Terskol und dem anschließenden Bad in den heißen Thermalquellen sowie von dem immer noch präsenten Sowjetcharme der Orte Piatigorsk und Wladikawkas. Den krönenden Abschluss bildete die Grenzprozedur zwischen Russland

und Georgien. So etwas erlebt man in Europa nicht mehr. In Georgien trafen wir auf unsere hervorragend Deutsch sprechende Reiseleiterin. Für die Reisegruppe ging es nun noch sieben Tage durch Georgien und sechs Tage durch Armenien. Ich verabschiedete mich und verbrachte noch einen wundervollen Sommerabend in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Ihre Constanze Hauf, DIAMIR-Team Kaukasus

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Vom Großen in den Kleinen Kaukasus 17 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise

s Elbrus s Kasbek Mestia l Tbilissi Zugdidi l l l David Gareja Kutaissi l l Sanahin & Haghpat Aragaz s l Jerewan l Sewan-See Ararat s

Die Länderkombination aus Georgien und Armenien zählt zu unseren beliebtesten Reisen im Südkaukasus. Schon immer galt das Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer zu den wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Beide Länder üben mittlerweile eine enorme Anziehungskraft auf Wanderbegeisterte, aber auch Kultur- und Naturliebhaber aus. Unsere Tour enthält viele dieser Elemente und ist ein Mix aus Kultur, Natur und auflockernden Wanderungen. Die Route umfasst nahezu alle wichtigen Höhepunkte beider Länder und ist mit ihrem Facettenreichtum eine kurzweilige Unternehmung. Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender von Kacheti8

s Spannende Länderkombination im südlichen Kaukasus s Entdecken, Wandern und Genießen s Georgische Heerstraße & Wanderung am Kasbek s Bergparadies Swanetien s Acht UNESCO-Weltkulturdenkmäler

en über den Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort? Termine und Preise 03.06.18 – 19.06.18 17.06.18 – 03.07.18 08.07.18 – 24.07.18 29.07.18 – 14.08.18 19.08.18 – 04.09.18

2390 € 2390 € 2390 € 2390 € 2390 €

09.09.18 – 25.09.18 30.09.18 – 16.10.18

2390 € 2390 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Option Aragats ab 2 Pers.: 170 € Option Aragats ab 4 Pers.: 120 € Option Aragats ab 6 Pers.: 90 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOARM


Erfahrungsbericht von Nadia Hilger Transkaukasus Wenn ich an Georgien zurückdenke, dann erinnere ich mich in erster Linie an die wundervollen Berglandschaften in Swanetien, die noch so viel ursprünglicher waren als unsere Alpen. Die üppigen, prachtvollen Blumenteppiche im Juni haben sich mir besonders eingeprägt! Wir haben damals kaum andere Touristen getroffen. Von den Einheimischen wurden wir stets herzlich empfangen und nach einem langen Wandertag fürstlich bewirtet. Auch wenn die Unterkünfte einfach waren, die großartige Gastfreundschaft hat alle Entbehrungen sofort vergessen gemacht. Zu Füßen der Ushba zu stehen war beängstigend und eindrucksvoll zu gleich. Im weiten Alasanital Kachetiens haben wir nach den anstrengenden Bergtouren herrlich entspannen können. Das Chateau Schuchmann bot uns alles, was dazu notwendig war: köstlichen georgischen Wein, allerbeste Küche und ein gediegenes Ambiente. Dazu der Ausblick vom Weinberg zum Großen

Kaukasus – das Elysium auf Erden! Dann kam Armenien. Nur eine gute Stunde fuhren wir von Tbilissi bis zur Grenze. Damals brauchten wir noch ein Visum (heutzutage entfällt das!). Es wurde spürbar heißer. Das Landschaftsbild änderte sich völlig. Armen, unser Reiseleiter, empfing uns herzlich, und los ging es hinein in die sogenannte Klösterstraße dem Fluß Debed folgend. Wir waren nun in einem Land, dass geprägt ist von zerklüfteten Canyons und imposanten Hochplateaus. Der kulinarische Traum ging weiter. Die Armenier machen das mit Abstand beste Schaschlik, stets serviert mit frischen Kräutern und Gemüse und knusprigem Brot! Das kleine

Kaukasusland beeindruckte mich besonders durch die Vielschichtigkeit seiner Landschaften: tiefe Wälder wechselten sich mit Felslandschaften, bunten Blumenwiesen und kargem Hochgebirge ab. Dazu die tragische und unvergessliche Geschichte des stolzen armenischen Volkes, die am Genozid-Denkmal Zizernakaberd in Jerewan bedrückend nah kam. Der Sehnsuchtsgipfel Ararat schien seine schützende Hand über das Land zu halten – er war allerorts mit seinem schneebedeckten Haupt präsent! Armenien zeigte sich insgesamt noch etwas unaufgeräumter als Georgien. Die längst überwundene Sowjetära schien nachzuhallen, was aber irgendwie auch passte. Das Finale am Berg Aragats war das i-Tüpfelchen einer unserer bis dato schönsten Touren. Wer einmal dort war, will immer wieder zurück. Ihre Nadia Hilger

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Haute cuisine des Kaukasus

GEOWEI

7 Tage Kulinarische Reise Uschbas s Schchara

s Kasbek

Senaki

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Kutaissi

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Tiflis

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Georgien bzw. Grusinien war schon zu Sowjetzeiten die Republik mit der schmackhaftesten Küche und dem besten Wein. Bis heute erreichen andere nicht diese Qualität und Vielfalt. Bei jeder Georgienreise begegnet man noch immer der großartigen Gastfreundschaft. Aufgrund des besonderen Klimas an der Südseite des Kaukasus quellen die Märkte in den Saisonmonaten über. Beste Voraussetzungen um sich in großer Bandbreite kulinarisch zu verwirklichen. Für die Weinproduktion finden sich hier ideale Bedingungen. Lassen Sie sich verzaubern von der wunderbaren Küche des Landes, dem überaus schmackhaften Wein sowie den uralten Kirch- und 10

s Kompakte Kulturreise s Kachetien – Weinregion und Perle Georgiens s Führungen und Verkostungen in bekannten Weingütern s Die kaukasische Tafel – Kulinarischer Zauber Grusiniens s Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes

Klosterbauten des Landes, die es zu erforschen gilt. Ausgehend von Tiflis begeben Sie sich zunächst nach Osten in die bekannteste Weinregion des Landes – Kachetien. Im zweiten Teil der Reise geht es nach Westen ins sogenannte Land des Goldenen Vlieses. Eine Woche interessantes und zugleich entspanntes Verwöhnprogramm für die Seele und den Gaumen! Termine und Preise 01.10.17 – 07.10.17 08.10.17 – 14.10.17 06.05.18 – 12.05.18 20.05.18 – 26.05.18 03.06.18 – 09.06.18

1390 € 1390 € 1490 € 1490 € 1490 €

02.09.18 – 08.09.18 1490 € 16.09.18 – 22.09.18 1490 € * 30.09.18 – 06.10.18 1490 € 07.10.18 – 13.10.18 1490 € * Die nächste Buchung sichert die Durchführung. Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOWEI


Import von Weinen, Spirituosen und Delikatessen aus Georgien und der Kaukasus Region. Weine aus der wahrscheinlich ältesten Weinbauregion der Welt. Seltene einheimische Rebsorten.

Traditioneller georgischer Weinausbau in Qvevri seit 2013 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Die in Georgien traditionelle Methode des Weinausbaus in Qvevris wird wahrscheinlich mindestens seit 6000 v. Chr. angewandt. Auf georgisch werden die typischen Gefäße aus gebranntem Ton Qvevri genannt, in denen Wein entsteht und reift. Als tragender Bestandteil der kulturellen Identität spielt diese Tradition eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Georgier. In zahlreichen mündlichen Überlieferungen und traditionellen georgischen Liedern wird das Qvevri, der Wein und die Weinreben, gepriesen und besungen. Die Kenntnisse und Erfahrungen werden von Dorfgemeinschaften, Familien, Nachbarn, Freunden und allen, die sich an Weinanbau, Weinlese und Weinwerdung beteiligen, von Generation zu Generation weitergetragen.

Shop: www.geovino.de Telefon: 049 (0) 40 - 28 49 29 12 Mobil: 049 (0) 170 - 21 09 050 E-Mail: info@geovino.de Adresse: Klaus-Groth-Str. 15 20535 Hamburg


Große Südkaukasusrundreise

GEOKUL

15 oder 19 Tage Natur- und Kulturrundreise Schchara s Kasbek Mestia l l s Ushguli l Kutaissi

l Tuscheti NP l

l

Batumi l

Kachetien

l Achalziche Tiflis

Georgien hat sich über die Jahre vom Geheimtipp zu einem der beliebtesten Reiseziele in Eurasien etabliert. Die touristischen Möglichkeiten sind für den Kultur- und Weinliebhaber bis hin zum Bergsteiger nahezu unbegrenzt. Die schönsten Regionen des Landes werden auf unserer Reise durch den Kaukasus entdeckt. Die unzähligen pittoresken Kloster- und Kirchenanlagen, eingebettet in herrlichste Naturkulisse, sowie tiefe Traditionen in Religion, Sitten und Gebräuchen beweisen Ihnen einmal mehr, dass das Land am Rande Europas zu Unrecht viele Jahre in Vergessenheit geraten war. Und nicht zuletzt der äußerst schmackhafte Wein sowie die legendäre Küche werden Sie 12

s Georgien total – (fast) alle Höhepunkte gebündelt! s Tiefgründige Begegnungen mit Kultur und Natur s Viele Übernachtungen in familiengeführten Gästehäusern s Kachetien – bekannteste Weinregion Georgiens s Swanetien – versteckte Bergregion mit weißen Gipfeln und Wehrtürmen

vom Charme und der sprichwörtlichen Fröhlichkeit der Grusinier überzeugen. Sie reisen recht komfortabel und übernachten stets in landestypischen Pensionen und privaten Gästehäusern. Denjenigen, die in Georgien viel sehen möchten und nichts gegen Ursprünglichkeit und eine Portion Abenteuergeist haben, sei diese Reise wärmstens empfohlen. Termine und Preise 19.05.18 – 02.06.18 02.06.18 – 16.06.18 16.06.18 – 30.06.18 30.06.18 – 14.07.18 15.07.18 – 02.08.18

1890 € 1890 € 1990 € 1990 € 2390 €*

05.08.18 – 23.08.18 2390 €* 25.08.18 – 08.09.18 1990 € 08.09.18 – 22.09.18 1990 € 22.09.18 – 06.10.18 1890 € *19-tägiges Sommer-Spezial mit Exkursion nach Tuschetien Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/GEOKUL


Chinkali – Kochrezept aus Georgien Die gefüllten Teigtaschen aus Georgien einfach zubereitet Zutaten: 1 kg Hackfleisch gemischt, 3 bis 4 Zwiebeln, 1 Ei, 1 kg Weizenmehl, Petersilie, Salz, Pfeffer Füllung: Das Hackfleisch mit gehackten Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Petersilie und einem Glas warmem Wasser in einer Schüssel mischen.

schnittenen Teile noch einmal rollen. Dann einfach die Fleischfüllung (Esslöffel groß) auf den Teig legen und den Teig von der Seite nach oben rollen. Segment für Segment oben verschließen. Die fertigen Chinkalis werden nun in gesalzenem Wasser gekocht. Schwimmen sie dann im

Topf oben, werden sie noch fünf Minuten gekocht und dann mit dem Schöpflöffel herausgenommen. Die Chinkali werden stets mit schwarzem Pfeffer serviert. Zum Gericht passt ein würziger georgischer Weißwein. Ihr Stefan Hilger, DIAMIR-Team Kaukasus

Zubereitung: Das Weizenmehl in eine Schüssel geben, 0,5 Liter gesalzenes Wasser und Ei dazugeben und kneten. Solange in Mehl auf dem Tisch wälzen bis er anhärtet. Den Teig dann mit dem Nudelholz ausrollen und mit einem Glas/einer runden Form ausschneiden. Die ausge13


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Verborgenes Swanetien

GEOSWA

14 oder 20 Tage Trekking mit Gipfeloption Kasbek Uschbas s Schchara Mestia l l Ushguli s Kasbek l Lentechi Senaki l l l Tiflis Kutaissi

Eine Reise nach Georgien gleicht einem Trip in die Vergangenheit, bei dem man die letzten großen Abenteuer Transkaukasiens erleben kann. Insbesondere im verborgenen Swanetien, der ursprünglichsten und bizarrsten Region Georgiens, werden Sie ein spannendes und zugleich anspruchsvolles Trekking bestreiten und dabei stets in urigen Gästehäusern in kleinen Gebirgsdörfern nächtigen. Ob im Angesicht der legendären Ushba (4700 m) oder zu Füßen des Schchara (5068 m) – während der Wanderungen zwischen Swanendörfern mit Wehrtürmen und Trutzburgen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, werden die Gipfel des Zentralkaukasus Sie zu begeistern verstehen! 14

s Swanetiens schönste Trekkingetappen mit Tagesgepäck s Übernachtungen in urigen Gästehäusern s Großartige grusinische Gastfreundschaft s Tradition und Lebensart eines legendären Bergvolkes s Optional: Weinregion Kachetien

Nach „rauen“ Tagen im Gebirge runden Sie die Reise kulturell mit Besuchen in Klöstern, Kirchen und den Weinanbaustätten in Kachetien ab und nehmen ein Stück Vergangenheit mit nach Hause. Für Gipfelaspiranten besteht die Möglichkeit, sich ab Tiflis einer Gruppe zur Kasbek-Besteigung anzuschließen.

Termine und Preise GEOSWA14 17.06.18 – 30.06.18 1990 € 01.07.18 – 14.07.18 2090 € 15.07.18 – 28.07.18 2090 € 29.07.18 – 11.08.18 2090 € 12.08.18 – 25.08.18 2090 € 26.08.18 – 08.09.18 1990 €

Termine und Preise GEOSWA20 01.07.18 – 20.07.18 2990 € 15.07.18 – 03.08.18 2990 € 29.07.18 – 17.08.18 2990 € 12.08.18 – 31.08.18 2990 € Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOSWA14 GEOSWA20


Reisebericht Das sagen unsere Kunden Liebes DIAMIR-Team, Im Namen unserer Gruppe (Familie, Ambrosius-Eichner, Familie Meigen, Familie Wiest und Herrn Zill) möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken für die Organisation unserer Reise nach Georgien. Es war für uns alle eine ganz besondere Reise. Noch nie haben wir ein Land so intensiv kennengelernt. Ganz besonderer Dank unserer Reiseführerin Lia Imershwili. Sie hat uns verantwortungsbewusst durch den Kaukasus geführt. Die Tour war zum Teil sehr anstrengend, aber sie hat uns alle immer sicher zum nächsten Ziel geführt. Sie ist aber auch eine ganz besondere Person, sie weiß so viel über die Kultur, die Geschichte ihres Landes, war für alle Themen offen, sodass wir viel gelernt, erfahren und diskutiert haben.

Die Gästehäuser waren sehr nett ausgesucht. Bei allen Familien haben wir uns sehr wohlgefühlt und wurden vorzüglich bewirtet. Auch unsere Fahrer waren alle sehr nett und haben uns gut und sicher nach Mestia und von Lentekhi wieder nach Tblissi gefahren Besonders nett war Lukka, der uns in Lentekhi abgeholt und uns auch in Tblissi gefahren hat. Die Restaurants (Zugdidi, am Fluss hinter Kutaissi und auch die beiden in Tblissi) waren sehr nett und wir haben überall vorzüglich gegessen.

geklappt, war aber nicht so schlimm, das Bett war breit und wir konnten auch zu dritt schlafen. Es war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis und wir können dieses Konzept der Reise nur weiter empfehlen. Herzliche Grüße U. Ambrosius und Freunde

Das Hotel Astoria war völlig in Ordnung. Das Hotel Tblissi vom Ambiente mit dem netten Innenhof ansprechend. Die Rezeption vielleicht ein bisschen chaotisch. Das mit dem 3 Bett- Zimmer für eine Nacht hat nicht 15


Zu den Bergfestungen des Kaukasus

GEOCHE

15 Tage Trekking in Chewsuretien und Tuschetien Kasbeks

Abudelauri See Ardoti l Atsunta Pass l Dartlo Girevi l l

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Kasbegi

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Tiflis

Unsere beliebte Trekkingtour entwickelte sich in den letzten Jahren berechtigterweise zur bestgebuchten Aktivreise im Kaukasus. Nur knapp zwei Monate im Jahr ist es möglich, diesen ansonsten von der Außenwelt abgeschnittenen Teil des Kaukasus zu besuchen. Versteckt inmitten grandioser Berge befinden sich Zeugnisse aus frühchristlicher Zeit. Vor ca. 1700 Jahren flohen nicht-christliche Georgier vor der Zwangschristianisierung in die hohen Berge des heutigen Tuschetiens und Chewsuretiens und errichteten dort Trutzburgen und Wehranlagen. Auf selten begangenen Pfaden führt Sie diese anspruchsvolle Trekkingtour durch herrliche Gebirgslandschaften 16

s Ideal für Liebhaber und Entdeckerseelen s 9 volle Tage Trekking zwischen 1500 m und 3000 m s Teils völlig einsame Routenführung s Gepäcktransport mit Packpferden oder Jeeps s Bergdorf Kasbegi mit Kasbekblick

und einsame Täler zu fast vergessenen Dörfern, deren einzigartige Kultur und Baukunst die Zeit überdauert hat. Nur wenige Touristen verirren sich „hier hoch“! Diese Reise ist an Ursprünglichkeit und Abenteuergeist kaum zu übertreffen. Für diejenigen, die gern allein und ohne jegliche touristische Infrastruktur unterwegs sein wollen, denen lange Etappen in teils unwegsamen Gelände und Übernachtungen in Zelten nichts ausmachen, ist dies genau die richtige Reise.

Termine und Preise 05.07.18 – 19.07.18 19.07.18 – 02.08.18 02.08.18 – 16.08.18 16.08.18 – 30.08.18 30.08.18 – 13.09.18

2290 € 2290 € 2290 € 2290 € 2290 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/GEOCHE


Ibis Komfort im Herzen von Jerewans Altstadt Northern Avenue 5/1 0001 YEREVAN ARMENIA Tel: (+374)10595959 Fax: (+374)10595917 E-Mail: H7309@accor.com


Klöster, Kirchen, Kreuzsteinkult

ARMKKK

12 Tage Kultur- und Naturrundreise s Armeniens Kulturschätze aktiv entdecken s Mittelschwere Tageswanderungen auf wenig begangenen Pfaden s Wenig fahren, viel Natur&Programm s Liebevoll ausgesuchte Unterkünfte s Kulturelle und kulinarische Vielfalt am Tor zum Orient

l Sanahin

Aragaz

l Dilijan l Sewansee

s

Echmiadzin

l l

Jerewan Ararat s

l

Geghard/Garni Kloster Chor Virap l l

Noravank

l

Tatev

l

Goris

Armenien ist in den letzten Jahren immer mehr in das Bewusstsein von Weltenbummlern getreten. Nachdem Visa abgeschafft und der Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor erkannt wurde, erlebt Armenien einen gehörigen Anstieg der Touristenzahlen – und das zu Recht, wie wir meinen. Der kleine Kaukasusstaat lebt von seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit, seinen uralten kulturellen Schätzen, spektakulär über Schluchten thronenden Kirchen und Klosterburgen sowie seiner zutiefst christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht. Kommen Sie mit auf eine spannende Reise in den Kleinen Kaukasus, wo es neben modernen Aspekten in Jerewan immer 18

noch Regionen gibt, die von unserer schnelllebigen Zeit noch nicht eingeholt wurden. Erleben Sie großartige Landschaften, Menschen und Traditionen, die eine bewegte und nicht immer einfache Geschichte aufzuweisen haben. Ein Hauch von Orient ist hier im Kleinen Kaukasus überall prickelnd spürbar. Termine und Preise 30.03.18 – 10.04.18 13.04.18 – 24.04.18 01.05.18 – 12.05.18 18.05.18 – 29.05.18 01.06.18 – 12.06.18 06.07.18 – 17.07.18

1850 € 1850 € 1850 € 1850 € 1850 € 1790 €

20.07.18 – 31.07.18 03.08.18 – 14.08.18 24.08.18 – 04.09.18 07.09.18 – 18.09.18 28.09.18 – 09.10.18 12.10.18 – 23.10.18

1790 € 1790 € 1850 € 1850 € 1850 € 1850 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/ARMKKK


Jerewan, die Hauptstadt der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien hat mittlerweile alle Kategorien an Hotels und Unterkünften zu bieten, aber wer sich auf ein ganz besonderes Konzept in Sachen Wohnen und Begegnen einlassen möchte, sollte mal in einem der Herrenhäuser einchecken…A TASTE OF LIFE in Armenia! Die sogenannte Villa Ayghedsor liegt nicht in der zentrumsnahen Hotelarea, sondern etwas außerhalb inmitten von Wohnvierteln, aber mit einem schönen Blick über den Jerewaner Kessel. Diese Art Hotel gleicht eher einer Privatunterkunft, wo man als Freund zu Gast ist. Nichts ist standardisiert, kein Zimmer gleicht dem anderen. Es gibt keine einheitliche Ausstattung. Selbst die Schlösser an den Zimmern sind willkürlich und je nach Vorhandensein in die Türen montiert. Die Zimmer selbst sind sehr einfach gehalten und haben eher praktischen Charakter. Dafür verbreiten sie einen sehr reizvollen

italienischen Charme. Zimmernamen wie Ani, Erzurum oder Kars sind sehr bewusst gewählt und erinnern den wissenden Gast, dass sich das historische Armenien einst über große Teile Ostanatoliens erstreckte. Der alte restaurierte Holzschreibtisch in meinem Zimmer verleiht mir eher das Gefühl, ein Entdecker oder Freund des Hauses zu sein als ein austauschbarer Tourist. Auch wenn Lobby oder Esszimmer etwas einer Rumpelkammer gleichen – hier scheint nichts dem Zufall überlassen zu sein. Alle Anordnungen von Exponaten des Besitzers sind bewusst so platziert, dass sich eine Geschichte entspinnt.

während der Abwesenheiten des Hausherrn überlassen wurde. Später kamen die Freunde der Freunde und so nahm die Entwicklung zu einem ganz besonderen Boutique-Hotel in der Jerewaner Hotellandschaft seinen Lauf.

Und es ist tatsächlich so, dass diese Villa einst Wohnstätte eines Künstlers war, die sich nach und nach zu einem genialen Konzept entwickelte. Parallelen zum Museum des „Kinorebellen“ Sergei Paradschanow sind unbedingt festzustellen. Zuerst kamen Freunde und Bekannte, denen das Haus

23 Ayghedzor Str. Yerevan, Armenia Tel:+ 374 10 56 11 56 | 26 34 60 Mobile:(+374 98) 56 11 56 Fax:+ 374 10 58 45 74 E-Mail: info@villaayghedzor.com family@arminco.com www.villaayghedzor.com

Weitere Hotels in gleichem Konzept dieses Besitzers sind die Villa Delenda, ebenfalls in Jerewan sowie die Villa Kars in der Stadt Gjumri. Für einen abwechslungsreichen und authentischen Eindruck traditioneller armenischer Wohnkultur kann man hier ruhig mal einbuchen.

Villa Ayghedzor

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Armenien zu Fuß entdecken

ARMWAN

14 Natur-, Kultur- und Wanderrundreise Sanahin & Haghpat

Aragaz

l

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Jerewan l

l Sewan-See

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Ararat

l

Tatev

Die wilde Schönheit des Kleinen Kaukasus, zwischen Kasbek und Ararat, wurde schon vor Jahrhunderten weithin gerühmt. Geändert hat sich daran bis heute nicht viel. Noch immer besticht Armenien durch weite Hochplateaus, tiefe Schluchten, fruchtbare Ebenen und eine umfassende Artenvielfalt in Flora und Fauna. Auf kleinstem Raum finden sich unterschiedlichste Landschaftsformen. Nicht umsonst hat Noah hier die erste Weinrebe nach der Anlandung am Ararat gepflanzt. Grundidee unserer Wanderreise ist die Kombination aus mittelschweren bis anspruchsvollen Wanderungen zu Klöstern, Kirchen und unzähligen Kulturgütern, die das kleine Land fast 20

s Armeniens Kulturschätze aktiv entdecken s Mittelschwere Tageswanderungen auf wenig begangenen Pfaden s Wenig fahren, viel Natur&Programm s Liebevoll ausgesuchte Unterkünfte s Kulturelle und kulinarische Vielfalt am Tor zum Orient

im Überfluss besitzt. Dabei werden Routen auf längst vergessenen Hirtenpfaden in teils völliger Einsamkeit gewählt. Oftmals wird in Gästehäusern genächtigt und ein Blick hinter die Kulissen des Alltags der Einheimischen gewährt. Wer ein aktives Kulturerlebnis mit allerlei Begegnungen sucht, sowie der großherzigen Gastfreundschaft der Armenier entgegentreten möchte, wird mit Sicherheit keine Langeweile verspüren.

Termine und Preise 11.05.18 – 24.05.18 29.06.18 – 12.07.18

1990 € 1990 €

20.07.18 – 02.08.18 10.08.18 – 23.08.18 31.08.18 – 13.09.18 21.09.18 – 04.10.18 05.10.18 – 18.10.18

1990 € 1990 € 1990 € 1990 € 1990 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/ARMWAN


Daran kommt in Armenien niemand vorbei: Ararat-Brandy, hochqualitativer Brandwein aus örtlicher Produktion, hergestellt nach alter Tradition. Seit 1877 stellt die Jerewan Brandy Company Spirituosen aus armenischen Weinreben her. Das monumentale Gebäude der Fabrik erhebt sich am rechten Ufer des Hradzan-Flusses in Jerewan und beherbergt ein eigenes Museum. Benannt nach dem Berg, in dessen Schatten die pulsierende armenische Hauptstadt liegt, informiert dieses lokale Museum „Ararat“ über die Herstellung des internationalen Exportschlagers. Interessierte können hier spannende Einblicke in die Geschichte des außergewöhnlichen armenischen Brandys erhalten. Entdecken Sie die Geheimnisse dieses legendären Weinbrands: Echte Handwerkskunst und eine Sammlung seltener, exklusiver Brandweine vom Beginn des 20. Jahrhunderts erwarten Sie im Ararat Museum.

ARARAT Museum Discover the facets of mastery 2, Admiral Isakov ave., Yerevan 0082, Armenia Tours booking: Tel. +374 10 540 000 E-Mail: info_ybc@pernod-ricard.com www.araratbrandy.com

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Eine Reise vom Okzident zum Orient

ARMIRA

18 Tage Kultur- und Naturrundreise Aragaz

l Sewansee s Stepanakert l Jerewan l s Tatev Ararat l St. Thaddäus l l Meghri l Khoy l Jolfa

s Brückenschlag zweier unterschiedlicher Kulturkreise s Wichtige Route der westlichen Seidenstraße s Zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten s Die wichtigsten Highlights von Jerewan bis Teheran s Die ungleichen Brüder Sewan- und Urumiyeh-See

Urumiehsee

l

l Tabriz l Kandovan

Urumieh l Takab

Teheran Hamedan

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l

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Kermanscha

Vom Abendland ins Morgenland ist das Thema unserer preisgekrönten Naturund Kulturreise. Eine Reise vom Urgestein des Christlichen Glaubens ins neu erwachte ehemalige Reich der Perser. Lange vor unserer Zeitrechnung waren große Gebiete im Dreiländereck Armenien, Iran und Türkei im Königreich Urartu vereint. Diese Länder haben in ihrem Einflussbereich viele kulturelle Relikte und Traditionen hinterlassen, welche über Jahrhunderte gepflegt, geduldet oder einfach nur dem Zahn der Zeit überlassen wurden. Sie erwarten facettenreiche Unternehmungen, 22

bei denen überwiegend wenig besuchte Orte oder längst vergessene Zeugnisse geschichtlicher Metamorphosen das Besondere unserer länderübergreifenden Reise auszeichnen. Die Tour empfiehlt sich für alle mit Pioniergeist, welche spezielle Ecken beider Länder abseits der Touristenpfade kennenlernen oder ihre persönliche Reiselandkarte komplettieren möchten. Ein Hauch von Entdeckertum schwingt während der Tour immerzu mit. Wer im Nachgang noch weitere Höhepunkte Irans erleben möchte, dem bieten sich Verlängerungsmöglichkeiten zu den Kulturschätzen im Süden an.

Termine und Preise 12.04.18 – 29.04.18 23.08.18 – 09.09.18 20.09.18 – 07.10.18 11.10.18 – 28.10.18

3350 € 3350 € 3350 € 3350 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 8 – 12 www.diamir.de/ARMIRA


Von Armenien in den Iran Ein Grenzbericht von Stefan Hilger Es ist Ende Oktober und noch immer herrlich warm. Wieder erwartet uns ein herrlicher Herbsttag. Die Sonne scheint und in Goris sind es vormittags knapp 20 Grad. Unser Ziel für heute ist zunächst die Armenisch-Iranische Grenze nahe Meghri. Eine spektakuläre Fahrt durch die Gebirge Südarmeniens erwartet uns. Die Wälder wirken von den Passstraßen wie bunte Teppiche – der Herbst hat alles wunderbar eingefärbt. Die Straße windet sich in vielen Serpentinen die vielen Gebirgszüge entlang. Wir passieren die Provinzhauptstadt Kapan und holen uns noch einen frisch zubereiteten Kebab, den wir dann oben auf dem Meghri-Pass verspeisen wollen. Auch die letzte Flasche Rotwein müssen wir noch austrinken. Vom Bergbauort Kadscheran führt die Straße nochmals hoch empor, zum höchsten Straßenpass des Landes, dem Meghri-Pass (2535 m). Runter zu verlieren wir auf nur 35 km knapp 2000 m Höhenmeter. Das merken wir schnell, denn als wir uns Mehgri

nähern, wird es heiß - knapp 30 Grad. Verrückt! Und die Gegend hier am Zipfel der Provinz Sjunik erscheint mir wie ein großer Garten, denn Obstbäume säumen die Straßenränder. Die Verkaufsstände der Einheimischen sind üppig mit Früchten der Saison bestückt, vor allem mit Granatäpfeln. Armenien hat hier mit Iran einen knapp 40 km langen Grenzverlauf. In der Ferne sehe ich die kargen Felsformationen – das muss schon Persien sein. Wir fahren am Grenzfluss Araz/ Arax entlang und erreichen die 5000 Einwohner Gemeinde Agarak, wo sich auch die Grenzstation befindet. Die Bahnstrecke, die früher, vor dem Krieg, Armenien und Aserbaidschan verband ist hier leider nicht mehr intakt und einem traurigen Schicksal des Verfalls überlassen. Meine mir lieb gewonnen Freunde Lika und Bakur lasse ich hier zurück. Es ist fast überhaupt kein Betrieb hier und ich merke, dass ich die armenischen Grenzer um die Mittagsruhe bringe. Ein Blick zurück und einen Gruß zu meinen Freunden, dann

erwartet mich ein völlig anderes Land. Ein schläfriger Grenzsoldat verwickelt mich noch eben in ein kurzes Gespräch zum Thema Fußball und den armenischen Helden Henrikh Mkhitaryan (ehemals Borussia Dortmund), bevor mich ein anderer auf die Brücke entlässt und das Nagelband von der Straße zieht. Noch 80 m sind es bis zum ersten Iranischen Posten. Etwas nervös, der Schweiß rinnt an Rücken und Schläfe entlang, ziehe ich meine Reisetasche (zum Glück mit Rollen) über die Brücke. Erste Kontrolle beim Brückenposten. Zügig kommt ein angerufener Offizier aus dem Hauptgebäude auf uns zugeschritten. Alles läuft sehr freundlich und ohne Argwohn ab, aber kurze Fragen zum warum und weshalb werden dennoch gestellt. Als alles ok scheint, tritt der Wachoffizier zur Seite, salutiert und wirft ein freundliches: „Welcome to Iran“ heraus. Das ist doch mal ein sehr angenehmer Einstieg! Ihr Stefan Hilger, DIAMIR-Team Kaukasus

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EXPKAS

Der Prometheusberg Kasbek ist mit 5047 m der östlichste Fünftausender des Kaukasus und zugleich dritthöchster Berg Georgiens. Über seinen Gipfel verläuft die Grenze zwischen Georgien und Russland. Der sogenannte Eisgipfel ist ein alter erloschener Vulkankegel, der in seiner Form einzigartig ist. Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Nach dem Mythos riss ihm ein Adler täglich die immer nachwachsende Leber aus dem Leib. Die Normalroute beginnt im Bergdorf Kasbegi. Die ehemalige Meteorologische Station auf 3680m (heute

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Kasbek (5047 m) – Mystischer, sagenumwobener, heiliger Berg Betlemi-Hütte) ist Ausgangspunkt für Gipfelgänge. Schwierigkeit: Die erste Schwierigkeit für eine Besteigung besteht darin, dass man des benötigte Gepäck samt Verpflegung bis zur Berghütte selbst tragen und noch einen Gletscher überqueren muss. Schon allein diese Etappe mit 2000 m Höhenunterschied und 14 km Länge ist eine echte Herausforderung. Bis zum Gipfel überquert man weiteres spaltenreiches Gelände, was Seilschaften erforderlich macht. Im Gipfelbereich ist bei 40-45° Steilheit noch einmal höchste Konzentration gefordert. Komfortverzicht und Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen sind Voraussetzung für eine Unternehmung. Anwendungsbereite Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen und im Umgang mit Pickel sowie gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik sollten vorhanden sein. Auf einen ortskundigen Bergführer sollte nicht verzichtet werden!

Ausrüstung: Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel, Bekleidung für Hochtouren, großer Rucksack für den Materialtransport, Trekkingstöcke sowie Kletterausrüstung. Tipp: Vor einem Besteigungsversuch sollte man sich gut akklimatisieren. Wir empfehlen eine Trekkingtour in Swanetien oder Tuschetien/Chewsuretien voranzustellen, um dann gewappnet zum Berg zu gehen. Eine Kombination von Kasbek und Elbrus ist eine wahrhaftig große Herausforderung und wird immer beliebter.


Elbrus (5642 m) – König des Kaukasus

Der markante Doppelgipfel (Westgipfel 5642 m, Ostgipfel 5621 m) des erloschenen Schichtvulkans liegt dem Hauptkamm nördlich vorgelagert und verleiht ihm damit eine große Exposition, was ihn wiederum extrem wetteranfällig macht. Ob nun der Elbrus oder der Mt. Blanc der höchste Berg Europas ist, überlässt man der Definition der innereurasischen Grenze. Fakt ist, der Elbrus ist einer der Seven Summits und bei Bergsteigern sehr beliebt, weil doch recht einfach zu besteigen. Untergebracht ist man heutzutage in verschiedenen Wohncontainern an den seichten Gletscherhängen. Die Elbrus-Überschreitung von Nord nach Süd ist hingegen eine anspruchsvolle Hochtour für konditionell starke Bergsteiger und gilt bei Bergsteigern als Geheimtipp. Die Nordroute ist eine etwas schwierigere Unternehmung als die Südroute, die jedoch aufgrund der größeren Bergeinsamkeit auch einen höheren Erlebniswert bietet und von gut vorbereiteten Gipfelaspiranten ebenso problemlos gemeistert werden kann.

Schwierigkeit: Die Herausforderung am Elbrus liegt in der kurzen Besteigungszeit. Oftmals sind Bergsteiger für eine solch enorme Höhe noch nicht richtig akklimatisiert. Wer vom Basislager losgeht und nicht die Schneeraupen nutzt, hat am Gipfeltag fast 1800 Höhenmeter vor der Brust. Dann sind Top Kondition und Willensstärke gefragt. Genau wie der Aragats liegt der Elbrus freistehend vorm Gebirgskamm und ist damit sehr anfällig für Stürme. Plötzliche Temperaturstürze und andauernde Schlechtwetterphasen sind am Elbrus keine Seltenheit. Die Gletscherhänge sind mit maximal 35° nicht steil. Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen ist Voraussetzung für eine Elbrus-Besteigung. Anwendungsbereite Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen und im Umgang mit Pickel sowie gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik sollten vorhanden sein. Trotz der mäßigen Schwierigkeit sollte auf einen Bergführer vertraut werden.

EXPELB

Ausrüstung: Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel, Bekleidung für Hochtouren, Tourenrucksack, Trekkingstöcke sowie Kletterausrüstung. Tipp: Vor einem Besteigungsversuch sollte man sich gut akklimatisieren. Wir empfehlen eine Trekkingtour im Dombaioder der Besingi-Tal, um dann gewappnet zum Berg zu gehen. Für besonders starke Bergsteiger kann eine Doppelbesteigung von Ost- und Westgipfel eine Herausforderung sein.

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ARMARG

Aragats (4090 m) – Der Höchste Gipfel im Kleinen Kaukasus

Der Aragats-Nordgipfel ist mit ca. 4090 m die höchste Erhebung Armeniens. Der Aragats ist ein völlig zerklüfteter, erloschener Schichtvulkan. Die vier Gipfel sind: der Südgipfel (3890 m), der Ostgipfel (3908 m), der Westgipfel (4001 m), der Nordgipfel (4090 m). Die vier Gipfel sind der Rest eines im Jungpleistozän auseinandergebrochenen Gipfels von 10.000 m Höhe. Eine Straße führt bis zum Kari-See auf 3200 m, was gleichzeitig der bevorzugte Ausgangpunkt der Besteigung ist. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens die Orgow-Station, eine Station des physikalischen Instituts Jerewan zur Erforschung kosmischer Teilchen. Schwierigkeit: Der Südgipfel ist am einfachsten zu erreichen. Es führt ein Pfad über seichte Hänge und später über Schotter und gegebenenfalls Restschneefelder zum Südgipfel. Auch der Ostgipfel kann problemlos erreicht werden. Der Westgipfel liegt schon etwas exponierter und es braucht gute Trittsicher26

heit im lockeren Geröll. Es wird insgesamt auch steiler. Für den Nordgipfel muss noch einmal ein gutes Stück (ca. 250 m) abgestiegen werden und im Gegenanstieg erreicht man den Hauptgipfel über eine kurze Kletterpassage. Dort sollte man auch schwindelfrei sein. Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe von ca. 6 bis 10 h (je nach Gipfel) notwendig. Trekkingstöcke seien empfohlen. Ungeübte sollten auf jeden Fall einen Bergführer mitnehmen – egal für welchen Gipfel. Ausrüstung: feste Wanderschuhe, kombinierte Wanderbekleidung, einfacher Tagesrucksack 30l mit Überplane, Trekkingstöcke. Tipp: Den Aragats sollte man auf jeder Armenien-Reise mitnehmen. Schon allein der Blick zum Ararat ist spektakulär. Da bereits der Südgipfel (3890 m) ohne

große Mühe bestiegen werden kann, ist auch für wenig trainierte Leute eine Gipfelchance gegeben. Vorsicht vor Wetterumschwüngen! Der Aragats steht sehr frei und ist anfällig für rasche Wetteränderungen, vor allem Nebel und Eisregen können im Sommer häufig auftreten. Auf dem Rückweg von der Bergtour lohnt unbedingt ein Abstecher zur Festung Amberd, die sich im Hochland des Aragats befindet. Der Blick ins Ararat-Tal und nach Jerewan ist wunderbar.


Termine und Preise EXPKAS 13.07.18 – 20.07.18 1850 € 27.07.18 – 03.08.18 1890 € 10.08.18 – 17.08.18 1890 € 24.08.18 – 31.08.18 1830 € Schwierigkeit:

Termine und Preise EXPKEL 26.07.18 – 10.08.18 2990 €

Termine und Preise ARMARG Juni bis September 260 € * * ab 2 Personen

Schwierigkeit: Schwierigkeit: Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPKEL

Teilnehmerzahl: 2 – 12 www.diamir.de/ARMARG

Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPKAS Termine und Preise EXPELB 22.06.18 – 29.06.18 1750 € 06.07.18 – 13.07.18 1790 € 20.07.18 – 27.07.18 1790 € 26.07.18 – 04.08.18 2390 €* 03.08.18 – 10.08.18 1790 € 17.08.18 – 24.08.18 1750 € 31.08.18 – 07.09.18 1690 € *Elbrus-Traverse Schwierigkeit: Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPELB

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Höhepunkte Armeniens 8 Tage Kulturrundreise ab 1390 € zzgl. Flug

Kultur, Wein und Seidenstraße 4 Tage Kulturrundreise ab 490 € zzgl. Flug

täglich ab 2 Personen, deutschsprachig geführt

täglich ab 2 Personen, deutschsprachig geführt

s Jerevan, aufstrebende Hauptstadt mit einem der besten Cognacs der Welt s Wallfahrtsort und Felsenkloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe) s Klosterbesuch in Khor Virap mit gigantischem Araratblick

s Wichtigste Weinregion des Landes - Kachetien s Höhlenkloster Davit Garedscha s Sehenswürdigkeiten der Seidenstraße in der Region Kartli s Weinverkostung in kachetischen Weingütern

www.diamir.de/ARMKUL

www.diamir.de/GEOKA1

Kultur und Wein in Kachetien 4 Tage Kulturrundreise ab 530 € zzgl. Flug

Das Weintal Georgiens 3 Tage Kulturrundreise ab 470 € zzgl. Flug

täglich ab 2 Personen, deutschsprachig geführt

täglich ab 2 Personen, deutschsprachig geführt

s Wichtigste Weinregion des Landes - Kachetien

s Krönender Abschluss einer jeden Reise nach Georgien

s Höhlenkloster Davit Garedscha s Kultur und Wein im Alasani-Tal s Ideal und passend zur Trekkingreise GEOCHE

s Kachetien – das Weinparadies Georgiens s Weinproben und delikate Verkostungen s Zu Gast bei einer kachetischen Familie

www.diamir.de/GEOKA2

www.diamir.de/GEOKA3


AUF DEM BALKON EUROPAS

GEORGIEN – EIN LAND MIT

ÜBERRASCHENDEM REICHTUM AN GESCHICHTE, KULTUR, NATUR UND KULINARISCHEN GENÜSSEN

Zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus gelegen, bietet Georgien – der »Balkon Europas« – einen überraschenden Reichtum an Geschichte, Kultur, Natur und kulinarischen Genüssen. In einer klaren, eigenständigen Bildsprache erzählen Gerald Hänels Fotografien Geschichten und zeigen die unterschiedlichen Facetten des Landes zwischen Okzident und Orient.

Gerald Hänel Auf dem Balkon Europas On the Balcony of Europe Fotografien aus Georgien Photographs from Georgia Mit einem Text von Archil Kikodze dt./engl. · 160 Seiten · gebunden ISBN 978-3-95462-888-9 24,95 Euro

Gisela Ramming-Leupold Armenien – Land am Ararat Geschichte, Religion und Tradition 2. Auflage · 280 Seiten · gebunden ISBN 978-3-95462-028-9 · 24,95 Euro

ARMENIEN – LAND AM ARARAT Auf den Spuren der mehrtausendjährigen Geschichte einer unbekannten, exotischen Welt

Von den Anfängen zu Zeiten der Hethiter und Parther über die ersten Christen im Land, bis zum Genozid am Anfang des 20. Jahrhunderts und in die Gegenwart führt dieser Bildband. In Wort und Bild werden insbesondere die Geschichte des armenischen Christentums behandelt und die wichtigsten Stätten und Besonderheiten des Landes vorgestellt, wie etwa die Chatschkare oder die Kreuzsteine. So kann der Leser eine weitgehend unbekannte, exotische Welt näher kennenlernen, deren Entdeckung lohnt.

www.mitteldeutscherverlag.de

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Viele Wanderer, die in den Kaukasus kommen, kennen bereits die Alpen. Sind sie meist überrascht, überfordert oder wie sind die Reaktionen? Wir hatten bereits viele Gäste, die überwältigt waren von der enormen Höhe des Kaukasus. Wir haben ja acht Gipfel über 5000 m.

Unser Reiseleiter in Georgien Soso Gorgadze 36 Jahre, verheiratet und 2 Kinder Deutschsprachiger Reiseleiter seit 2004, aus Tblissi Erste Tour mit DIAMIR 2007 Soso, Du arbeitest seit vielen Jahren als Trekkingguide, wirst Du da nicht irgendwann müde? Was motiviert Dich? Eine jede Tour ist unterschiedlich, wenngleich die Routen fast immer gleich sind. Ich bin oft als Motivator gefragt und muss aus der Situation das Beste machen. Die oft positiven Reaktionen der Gäste verleihen mir immer wieder ein Glücksgefühl. Außerdem arbeite ich gern draußen. Neben Tbilissi sind die Bergregionen mein zweites zu Hause. Was ist das Besondere an Wanderungen/Trekkings im Georgischen Kaukasus? Im Gegensatz zu den Alpen sind unsere Wanderregionen schwer zugänglich. Der Kaukasus ist noch sehr ursprünglich. Die Gletscher reichen sehr weit ins Tal hinab und begleiten uns viele Etappen. 30

Die Gipfel sind sehr schroff und wirken im Kaukasus unnahbar. Den Geist der Ushba beispielsweise kann man wahrhaft spüren. Manchmal treffen wir überhaupt keine Touristen, nur ab und an einen Bauern mit seinem Vieh oder Reiter. Insgesamt haben wir noch wenig Infrastruktur, wenngleich sich vieles gebessert hat. Hier bei uns im Kaukasus hat man ein sehr ursprüngliches und authentisches Wandererlebnis. Welche Bergregion ist für Dich die Schönste und warum? Welche Route? Die verborgenen Regionen der Bergfestungen in Tuschetien und Chewsuretien sind für mich das Nonplusultra in Sachen Trekking. Am Anfang sind wir im Gebiet des Kasbek und sehen ihn von einer ganz anderen Seite. Wir sind hier mit Zelten unterwegs und weitab der Zivilisation. Das ruft immer starke Emotionen bei den Gästen hervor. Die Etappe über den 3500m hohen Atsunta-Pass ist für mich immer der Höhepunkt auf dem Weg nach Tuschetien.

Während der Reise entwickeln die Gäste eine gewisse Ehrfurcht, denn man kann nicht überallhin gelangen. Vieles ist nicht zugänglich oder nur in einer Expedition erreichbar. Das authentische Erlebnis und die Begegnung mit den Bergbewohnern hinterlassen bleibende Eindrücke. Die Gäste sind oft nachdenklich und fragen mich dann viel, wie man dorthin und dorthin gelangt oder wie sich die Grenzsituation gestaltet. Das ist nicht immer leicht zu erklären. Gab es ein Erlebnis, was für Dich am eindrücklichsten war? Auch ich hab irgendwann mal angefangen in die Berge zu gehen. Meine ersten Touren in Swanetien sind mir immer in Erinnerung geblieben. Als ich das erste Mal im Schatten der Ushba oder vor der mächtigen SchcharaWand stand, war ich über die Maßen beeindruckt. Noch heute empfinde ich ein gewisses Kribbeln im Bauch. Gib mir drei spontane Gründe, warum Leute nach Georgien zum trekken kommen sollen! 1. Beste Motive für Fotografie 2. Ungeschminktes Naturerlebnis 3. Unsere Gastfreundschaft, die selbst in den Bergen an erster Stelle steht! Zum Thema Essen noch eine Frage. Ich dreh den Spieß mal um. Wenn Du in Deutschland bist, was magst Du da bestellen? Hausgemachte sächsische Rouladen mit Knödel und dazu Köstritzer Schwarzbier.


Interesse, die große Intelligenz und selbstverständlich die Pünktlichkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Das ist toll. Welche Jahreszeit ist für Dich die schönste in Armenien und warum? Ganz eindeutig der Mai. Wenn hier alles blüht, dann gibt es gewaltige Teppiche aus bunten Blumen. Ihr solltet die roten Mohnblütenfelder sehn! Das kenn ich nur von hier und drüben in Georgien.

Unsere Reiseleiterin in Armenien Liana Santrosyan 30Jahre, verheiratet und 2 Kinder Deutschsprachige Reiseleiterin, aus Jerewan Erste Tour mit DIAMIR 2015 Lika, seit wann arbeitest Du als Reiseleiterin? Hattest Du schon immer mit Tourismus zu tun? Ich arbeite erst seit 2008 als Reiseleiterin. Eigentlich bin ich studierte Musikerin und war bis dahin in der Kunst- und Musikwelt unterwegs. Jetzt allerdings habe ich in Armenien meine eigene Tourismusagentur, lasse aber viele künstlerische Elemente in die Reisen einfließen. Zum Beispiel setze ich mehr auf kleinere Boutique-Hotels wie die Villa Ayghedzor in Jerewan. Diese Häuser haben eine Seele und sind unheimlich verspielt in Szene gesetzt. Meine Gäste lieben das. Wo hast Du so gut Deutsch gelernt? Du sprichst wie eine Muttersprachlerin… Mein Studium an der Kunsthochschule habe ich von Jerewan nach München verlagert und dort 1 Jahr

gelebt. Heutzutage habe ich viele deutschsprachige Gäste und kann somit mein Sprachniveau halten. Bei den Dialekten muss ich allerdings immer genau hinhören – da gibt es in Deutschland viele Kreationen abseits vom Hochdeutschen. Was schätzt Du besonders an den Gästen aus dem deutschsprachigen Raum? Ich habe viele Gäste aus Mitteleuropa beobachtet, die nach Armenien kamen und vorher sehr skeptisch waren. Die Gäste haben aber schnell großes Interesse an uns Armeniern und unserer bewegten Geschichte entwickelt und es gab wunderbare Gespräche und Diskussionen. Ich habe bei allen irgendwann das Lächeln gesehen, was von Herzen kam. Oft sind die Deutschen flexibel und wir können viele Dinge neben dem Reiseprogramm zusätzlich machen. Ich schätze zudem sehr, dass die Deutschen sich immer für die Einzelheiten unserer Kultur, unser Leben, unsere Geschichte und die wundervolle Natur interessieren! Natürlich schätzen wir das rege

Was machst Du in Deiner Freizeit, wenn mal keine Gäste da sind? In allererster Linie kümmere ich mich um meine Familie, meine Kinder. Aber ich lese auch viel oder schreibe Musik, vor allem Lieder. Einmal Musikerin, immer Musikerin. Welche sind Deine Top-3-Sehenswürdigkeiten in Armenien? 1. Das Kloster Haghpat wegen seiner spirituellen Kraft 2. Das Kloster Noravank am Ende einer riesigen Schlucht aus rotem Gestein – die Architektur ist einzigartig. 3. Das Kloster Tatev im Süden, was sehr einsam auf einem Felsen thront. Hier spüre ich einen tiefen Frieden in mir. Wenn Du einen Wunsch hättest, dann… Wünsche ich mir mehr Frieden und Einklang zwischen den Völkern der Erde und, dass die Armenier wieder frei in ihre alte Heimat reisen dürfen.

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GoAsia Award für das innovativste Reisekonzept Armenien-Iran-Reise mit DIAMIR Idee der Reise: Im Grunde geht es um zwei scheinbar völlig unterschiedliche Länder, vor allem in Bezug auf Religion, die aber viele Gemeinsamkeiten aufweisen und teils gemeinsame Geschichte haben. Das wissen die Wenigsten!

kus rücken, sprich gleichsam Interesse wecken. Gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen sind beide Länder ein positives Beispiel für eine Eintracht zwischen Christen und Muslimen – das sollen und können die Touristen sehen, spüren und verstehen.

Man ist sehr freundschaftlich miteinander verbunden und pflegt, respektiert und schätzt die Kulturgüter und Traditionen des jeweilig anderen Landes. In beiden Ländern werden eher weniger bereiste Gebiete unter die Lupe genommen: Südarmenien sowie der Nordwest-Iran. Der „positive Kulturschock“ beim Sprung vom christlichen Armenien hin zum Islamischen Iran verleiht dem Ganzen eine außergewöhnliche und zugleich aufregende Note.

Ihr Stefan Hilger Produktmanager DIAMIR

Der momentane Hype um den (Süd-) Iran soll den etwas strukturschwächeren Gegenden einen gewissen Schub verleihen und das ebenfalls vorhandene touristische Potential in den Fo32

GEORGIEN Giorgi Kvastiani, Vadim Spolanski, Andreas Sternfeldt

Unterwegs zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer

Jasmine Dum-Tragut

ARMENIEN 3000 Jahre Kultur zwischen Ost und West


Buchung und Beratung: DIAMIR Erlebnisreisen GmbH tour operator Berthold-Haupt-StraĂ&#x;e 2 D-01257 Dresden-Germany Telefon: +49 (0)351 - 31 20 77 Telefax: +49 (0)351 - 31 20 76 E-Mail: info@diamir.de www.diamir.de

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DIAMIR Asien: Kaukasus Broschüre 2018  
DIAMIR Asien: Kaukasus Broschüre 2018  

Kaukasus – Kleingruppenreisen nach Georgien und Armenien in der exklusiven Broschüre von DIAMIR Erlebnisreisen