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Kaukasus

Russland · Georgien · Armenien

Kleingruppenreisen · Reisebausteine · Flüge


Kloster Khor Virap mit Blick auf den Ararat (5137 m)

Mythos Kaukasus Auf dem Balkon Europas Die wilde Schönheit des Kaukasus, zwischen Elbrus, Kasbek, Aragats und Ararat wurde schon vor Jahrhunderten weithin gerühmt. Geändert hat sich daran bis heute nicht viel. Noch immer besticht der Kaukasus durch schwer zugängliche Täler und Schluchten, noch immer ist der gewaltige Gebirgsstock touristisch nicht aufgearbeitet – ganz im Gegenteil. Der Kaukasus ist eine der wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt und Heimat von fast 50 Ethnien mit verschiedenen Sprachen – ein wahrer Ballungsraum der Kulturen. Allerdings existieren einige Völker seit Jahrtausenden in erbitterter Feindschaft nebeneinander. Noch heute lasten geopolitische Ungereimtheiten auf den Ländern des Kaukasus, doch gerät das hochinteressante Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer immer häufiger in das Bewusstsein von wahren Weltenbummlern. Der russische Dichter Michail Lermontov, der früh an Jahren im Kaukasus einem

Duell erlag, widmete der gesamten Region zahlreiche poetische Werke:

,, Blaue kaukasische Berge, seid mir gegrüßt! Ihr habt meine Kindheit genährt, mich auf eurem verwilderten Rückgrat getragen, in Wolken gehüllt, mit dem Himmel vertraut mich gemacht, und so träumt‘ ich seitdem nur von euch und dem Himmel.

Auch die spannenden Erzählungen von Vachtang Ananjan, die wir als Kinder regelrecht verschlangen, wie „Gefangene der Pantherschlucht“ oder „Ufer des Sewansee“ zeigen eine derart abwechslungsreiche Palette an Natur- und Kulturschauplätzen, wie sie auf so kleinem Gebiet kaum irgendwo auf der Welt zu finden ist. Einstige Weltreisende wie Alexandre Dumas bahnten sich den Weg vom Schwarzen Meer hin zum Elbrus, vom Kasbek in die verborgenen Täler

Georgiens, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien, mit seinen jahrhundertealten Kirchen. Auf der alten Seidenstraße, deren Pfade über Georgien und Armenien nach Persien verliefen, wurden allerlei Erzeugnisse in anmutig-buntem Markttrubel gehandelt und Früchte sowie natürlich Weinerzeugnisse gen Osten geschickt. Der Kaukasus ist Glaube und Stolz, Herzlichkeit und Gastfreundschaft, nicht einfach zu verstehen und gerade daher in der Lage, mit seiner kontrastreichen Natur und dem frühchristlichen Erbe einen ganz besonderen Eindruck bei Ihnen zu hinterlassen. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete hier die Arche Noah, warum reisten die Argonauten hierhin und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer gerade an diesen Ort…?


Kloster Alaverdi in Kachetien

Herzlich willkommen in Georgien! „Gamarjoba!“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, Es ist ein uraltes Land, voller Stolz und voller Geheimnisse: Georgien. Mythen und Legenden ranken sich um die Nation, die seit Jahrhunderten als kulturelles Zentrum der KaukasusRegion gilt. Die historische Infrastruktur ist traditionell durch Handel geprägt. Größte Bedeutung erlangte die Seidenstraße, eine der berühmtesten Handelsstraßen der Welt. Noch heute umgibt die malerische Gebirgsregion ein magischer Charme: Hier, wo sich die ursprüngliche Natur und die markante Architektur gegenseitig übertreffen, reichen die heimischen Sitten und Bräuche noch über Generationen zurück. So zum Beispiel die Weinherstellung, die seit über 8.000 Jahren praktiziert wird und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Aber auch die ausgezeichnete Landesküche erhebt den „Geburtsort des Weins“ zu einem erklärten Reiseziel für Kulinariker.

Neben der unbeschreiblich schönen Landschaft, den alten Klöstern und vorzüglichen Gerichten sind es aber vor allem die Menschen, die Georgien ausmachen. Dank ihrer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit übertrifft meine Heimat stets die Erwartungen eines jeden Reisenden – auch Ihre, da bin ich mir sicher. Zudem trägt die hohe Sicherheit dazu bei, Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr dass das Land in den George Chogovadze letzten Jahren auf Leiter der nationalen Tourismusverwaltung Georgiens dem internationalen Reisemarkt ungemein an Popularität gewonnen hat. So führen der Reiseführer „Lonely Planet“ und das National Geographic-Magazin Georgien unter den Top-Reisezielen für 2018. Wenn Sie nach Georgien reisen, fahren Sie nicht einfach nur in ein Urlaubsland: Sie werden mit einer Geschichte zurückkehren, die Sie zuhause erzählen können. Ihrer eigenen Geschichte.

www.georgien.de 1


Georgien Fakten & Reiseinfos Lesetipp: Durch den wilden Kaukasus (Fritz Pleitgen)

Fläche: etwa so groß wie Bayern Einwohner: ca. 4,8 Millionen – wobei in der Hauptstadt Tbilissi ca. 1 Millionen Menschen leben Klima: Gemäßigt bis subtropisch, heiße Sommer, milde Winter. Geographie: Die Gebirge Georgiens bedecken in etwa 87% der Gesamtfläche. Der längste Fluss Georgiens ist die insgesamt 1364 km lange Kura (georgisch Mtkwari). Höchster Berg des Landes ist die Schchara 5068 m in Swanatien (dritthöchster Gipfel des Kaukasus).

Filmtipp: Pirosmani Bekannte Persönlichkeiten: Josef Stalin wurde 1878 in Gori geboren (Diktator), Levan Kobiashvili oder Alexander Iashvili (Bundesliga-Spieler), Nana Ioseliani (Schach-Großmeister), Ketevan „Katie“ Melua (Sängerin)

Sotchi Elbrus 5642 m Schchara 5201 m

Beste Reisezeit: Bergtouren von Juni bis September, Kultur April und Mai sowie September und Oktober, Skitouren April bis Mitte Mai

Kuriosität des Landes: Eine Stadt fährt Seilbahn. In der ehemaligen Bergbaustadt Tschiatura Sprache: Georgisch, wer Russisch bilden 26 Seilbahnen das wichtigste beherrscht, kommt gut zurecht öffentliche Verkehrsmittel. Muss man Schwarzes gesehen und selbst erlebt haben! Einreise: kein Visum notwendig

GEORGIEN Gelati

Kutaissi

Meer

Grenzen: überall passierbar in die Nachbarländer, die Provinzen Abchasien und Südossetien sind für Touristen gesperrt Höhepunkte: Swanetien im Hohen Kaukasus und das berühmte Weintal in Kachetien Berühmt: Georgischer Wein und Tschatscha, beste Küche der ehemaligen Sowjetunion, Prometheus-Berg Kasbek (5047 m) Berüchtigt: Technoszene in Tiflis und das Feiern einer SUPRA. 2

Schon gewusst?: Die Straße oder besser Piste nach Tuschetien, die über den knapp 3000m hohen Abano-Pass führt, zählt weltweit zu den spektakulärsten und waghalsigsten Strecken überhaupt!

Borschomi-Charagauli NP Batumi

Unser Tipp für eine Verlängerung Ihres Aufenthaltes: Rooms Hotels in Kasbegi und Tiflis – lassen Sie sich von einem außergewöhnlichen Hotelkonzept verzaubern. Komfort, Qualität, Personal, Lage und Service – in allen Kategorien unschlagbar gut!

Akhalsikhe Warzia

TÜRKEI


RUSSLAND Kaukasus Kasbek 5047 m Stepanzminda Gudauri

Uplisziche

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ARMENIEN 4090 m Aragats Etschmiatsin

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Tiflis

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Sewan Yerevan Garni

Sewansee Geghard

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Armenien Fakten & Reiseinfos Fläche: etwa so groß wie Brandenburg

Filmtipp: Die Farbe des Granatapfel

Einwohner: ca. 3 Millionen – wobei in der Hauptstadt Jerewan ca. 1 Millionen Menschen leben

Bekannte Persönlichkeiten: Charles Aznavour (Chansonnier), Sergei Paradschanow (Filmregisseur und Künstler), Tigran Petrosjan und Garri Kasparow (Schachspieler), Andre Agassi (ehemaliger Tennisstar), Artjom Mikojan (Konstrukteur des MIG-Prototypen), Aram Chatschaturjan (Komponist)

Klima und beste Reisezeit: Gemäßigt bis kontinental, heiße Sommer, kalte Winter. Geographie: 90% des Landes liegen über 1000 m. Der Sewansee ist einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt (1900 m). Höchster Berg des Landes ist der viergipflige Vulkan Aragats (4090 m). Beste Reisezeit: Bergtouren von Juni bis September, Kultur April und Mai sowie September und Oktober, Skitouren im April bis Mitte Mai Sprache: Armenisch, mit Russisch kommt man super durch Einreise: kein Visum notwendig Grenzen: passierbar in die Nachbarländer Georgien und Iran. Die Grenzen nach Aserbaidschan und die Türkei sind gesperrt. Höhepunkte: Unzählige Kreuzkuppelkirchen und Kreuzsteine, WorotanSchlucht, Sewansee, Blick zum Ararat Berühmt: Armenian-Brandy, schmackhafte Aprikosen und Granatäpfel, Schachspieler Berüchtigt: Jazzszene in Jerewan und bester Schaschlyk des Kaukasus Lesetipp: Die 40 Tage des Musa Dagh (Franz Werfel)

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Kuriosität des Landes: Die Flügel von Tatev. Eine der längsten Pendelseilbahnen der Welt (knapp 6 km) führt in max. 300 m Höhe über die Worotan-Schlucht zum Kloster Tatev. Atemberaubend! Schon gewusst?: Aprikose – lateinisch Prunus armeniaca – deutsch: Armenische Pflaume. Eines der Symbole Armeniens. Die Geschichte der Frucht reicht zurück bis in die Antike. Es wird angenommen, dass sie damals in Armenien heimisch war und von dort ihren Siegeszug antrat. In einer Fundstätte auf armenischen Boden aus der Kupfersteinzeit wurden Aprikosenkerne gefunden, was diese Annahme bestätigt. Unser Tipp für eine Verlängerung Ihres Aufenthaltes: Entdecken Sie Armeniens südlichsten Zipfel in der Provinz Sjunik. Dort, wo Granatäpfel wachsen und der Orient einen Steinwurf entfernt liegt. Dort, wo Kaukasusleoparden und Bären in den Bergen leben, wo der Sommer bis Ende Oktober geht – keine Städte mehr, nur besondere Orte, die es lohnt zu besuchen.


m Kaukasus Kasbek 5047 m Stepanzminda

RUSSLAND

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Kaukasus

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Telavi Gremi Mzcheta Haghpat Alaverdi Bakuriani Tiflis Sanahin

ARMENIEN

Sighnaghi

Dilijan ASERBAIDSCHAN 4090 m Sewan Aragats Alaverdi Haghpat Sewansee Sanahin Yerevan Etschmiatsin Garni ARMENIEN Dilijan Geghard ASERBAIDSCHAN 4090 m Chor VirapSewan Aragats Noravank Ararat 5137 m Sissian Sewansee Yerevan Khndzoresk Etschmiatsin Garni Tatev Goris Geghard IRAN Chor Virap Meghri Noravank Ararat 5137 m Sissian Khndzoresk Tatev Goris

IRAN

Meghri

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RUSTRA

Zwischen weißen Gipfeln und Schwarzem Meer 19 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise

Sotschi

l Pjatigorsk l Baksan

l Wladikawkas sElbrus sKasbek Mestia l Tbilissi Zugdidi l l l David Gareja l Kutaissi l Sanahin & Haghpat Aragazs l Sewan-See Jerewan l Ararats

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Der Kaukasus ist eine der wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt und Heimat von fast 50 Ethnien mit verschiedenen Sprachen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Die Zeiten verbitterter Feindschaft unten den Kaukasiern ist glücklicherweise (fast überall) vorbei. Schon der russische Dichter Michail Lermontow schrieb im 19. Jahrhundert: „Kaukasien, du fernes Land, der Freiheit armes Domizil, von so viel Unglück übermannt, von blutigen Kriegen allzu viel.“ Was lange Zeit nicht möglich war, realisieren wir für Sie – die Grenzüberschreitung auf der Großen Georgischen Heerstraße von Nord nach Süd. Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender vom 6

s Schwarzmeerperle und Sportstätte Sotschi s Wanderungen am Elbrus und Kasbek s Verborgenes Bergparadies Swanetien s 8 UNESCO-Weltkulturdenkmäler in drei Ländern s Verführerische kaukasische Kochkunst & exzellenter Wein s Optional: Aragats Südgipfel (3900 m)

Schwarzen Meer hin zum Elbrus, vom Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort?

Termine und Preise 19.07.19 – 06.08.19 16.08.19 – 03.09.19

3140 € 3140 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Option: Aragats ab 2 Pers.: 170 € Option: Aragats ab 4 Pers.: 120 € Option: Aragats ab 6 Pers.: 90 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/RUSTRA

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Chiatura – eine Stadt fährt Seilbahn Skurriles aus dem Kaukasus von Stefan Hilger Die Einheimischen schütteln nur den Kopf und winken ab. Was ich dort suche, werde ich gefragt. Dort gibt es nichts außer alter rostiger Bergbahnen und Fabrikruinen. Genau deshalb möchte hin – sowas muss man gesehen haben! Nicht etwa Weingüter oder gar die hohen Gipfel im Großen Kaukasus waren Ziel meiner letzten Reise, sondern die

westgeorgische Bergbaustadt Chiatura (auch: Tschiatura). Eine Region die eigentlich nur wenige Touristen zu Gesicht bekommt. Für mich hingegen ist Chiatura Kult. Einst war sie eines der größten Manganerzförderzentren der Welt. Nach dem Zerfall der UdSSR ging es hier leider rapide bergab. Manganerz von Chiatura war nicht mehr gefragt, Betriebe schlossen und eine Abwanderungswelle der Bevölkerung begann. Übrig geblieben sind u. a. die alten Seilbahnen, die heutzutage alle Menschen kostenfrei nutzen können. So, wie wir die Straßenbahn nutzen, wird dort Seilbahn gefahren. Ich hatte die Chance, Menschen aus Chiatura auf ihren Fahrten zu begleiten. Was für die Georgier Alltag ist, verlangte uns Touristen eine gesunde

Portion Mut ab – und das liegt nicht nur an der schwindelerregenden Höhe. Teilweise sind die Gondeln über 60 Jahre alt. Wer also neben unzähligen Kirch- und Klosterbesichtigungen mal einen Adrenalinkick braucht, dem sei Chiatura wärmstens empfohlen. Euer Stefan Hilger, DIAMIR-Team Asien

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3900 m

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Vom Großen in den Kleinen Kaukasus

GEOARM

17 Tage Natur-, Wander- und Kulturreise s Elbrus s Kasbek Mestia l Tbilissi Zugdidi l l l David Gareja l

Kutaissi

l Sanahin & Haghpat Aragaz s l Jerewan l Sewan-See Ararat s

Die Länderkombination aus Georgien und Armenien zählt zu unseren beliebtesten Reisen im Südkaukasus. Schon immer galt das Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer zu den wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Beide Länder üben mittlerweile eine enorme Anziehungskraft auf Wanderbegeisterte, aber auch Kultur- und Naturliebhaber aus. Unsere Tour enthält viele dieser Elemente und ist ein Mix aus Kultur, Natur und auflockernden Wanderungen. Die Route umfasst nahezu alle wichtigen Höhepunkte beider Länder und ist mit ihrem Facettenreichtum eine kurzweilige Unter8

s Entdecken, Wandern und Genießen s Georgische Heerstraße & Wanderung am Kasbek s Bergparadies Swanetien s Acht UNESCO-Weltkulturdenkmäler s Verführerische kaukasische Kochkunst

nehmung. Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender von Kachetien über den Kasbek ins verborgene Swanetien, bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten.

Termine und Preise 02.06.19 – 18.06.19 16.06.19 – 02.07.19 07.07.19 – 23.07.19 21.07.19 – 06.08.19 04.08.19 – 20.08.19 18.08.19 – 03.09.19 08.09.19 – 24.09.19 22.09.19 – 08.10.19

2290 € 2390 € 2390 € 2390 € * 2390 € 2390 € * 2390 € 2290 €

06.10.19 – 22.10.19 2290 € * Diese Tour kann schon in Sotschi begonnen werden (siehe RUSTRA) Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Option Aragats ab 2 Pers.: 170 € Option Aragats ab 4 Pers.: 120 € Option Aragats ab 6 Pers.: 90 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOARM

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 4, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Das sagen unsere Kunden Feedback unserer Touren

,, Es gibt ja so viel Auswahl auf dem

Markt, aber DIAMIR hat doch ein gewisses Händchen für die „Rosinen“; meine bisherigen Reisen mit DIAMIR nach Algerien und nach Armenien waren langjährige Wunschträume, und die DIAMIR-Reiserouten haben bei der Buchungsauswahl jedes Mal den Ausschlag gegeben. Auch die Kleingruppe und die charmanten Unterkünfte, alles passt!

,, Die Reise war wunderschön, wir haben nachhaltige Eindrücke gewonnen. Unser besonderer Dank gilt den beiden Reiseleiterinnen in Georgien und in Armenien. Beide zeichneten sich durch ein beeindruckendes Wissen sowohl in tagesaktuellen Themen als auch in geschichtlichen und kulturellen Fragen aus. Sie sind „Botschafterinnen“ Ihrer Länder. Positiv ist auch die Flexibilität bei Änderungen zu bewerten. Vera Simova war auch kurzfristig bei einer Änderung des Ablaufs zu erreichen und hat unsere Wünsche gut umgesetzt.

,, Insgesamt eine äußerst gelungene ,, Die gesamte Reise durch Georgien Reise mit vielen unvergesslichen Höhepunkten. Fahrer und Reiseleiterin waren ein wunderbares Duo, die die Reise sehr angenehm gestalteten. Der Frauenchoral in Geghard, die vielen auch einsam gelegenen Kirchen und Klöster sowie der jüdische Friedhof bei Jeghegnadzor waren solche einmaligen Erlebnisse. Die Reisegruppe war insgesamt sehr angenehm. Eine Armenien-Reise mit DIAMIR kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Herzlichen Dank für die zuverlässige und nette Betreuung, insbesondere durch Frau Zilger.

war für mich ein großes Erlebnis! Dank unserer Reiseleiterin Tea haben wir viele Extrainformationen zur Geschichte und Kultur des Landes erfahren können. Vielen Dank für die tolle Reise!

,, Die Reise durch Georgien und Armenien war sehr interessant und eindrücklich und mit Ihrer Organisation waren wir sehr zufrieden und können sie nur empfehlen.

,, Zum einen ein sehr positives für die Reiseleiterin Natia für den GeorgienTeil. Wir waren wirklich begeistert, wie herzlich und authentisch wir durch sie das Land kennengelernt haben: super kompetent, sympathisch und besorgt um unser Wohl.

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Große Südkaukasusrundreise

GEOKUL

15 oder 19 Tage Natur- und Kulturrundreise Schchara s Kasbek Mestia l l s Ushguli l Kutaissi

l Tuscheti NP l

l

Batumi l

Kachetien

l Achalziche Tiflis

Georgien hat sich über die Jahre vom Geheimtipp zu einem der beliebtesten Reiseziele in Eurasien etabliert. Die touristischen Möglichkeiten sind für den Kultur- und Weinliebhaber bis hin zum Bergsteiger nahezu unbegrenzt. Die schönsten Regionen des Landes werden auf unserer Reise durch den Kaukasus entdeckt. Die unzähligen pittoresken Kloster- und Kirchenanlagen, eingebettet in herrlichste Naturkulisse, sowie tiefe Traditionen in Religion, Sitten und Gebräuchen beweisen Ihnen einmal mehr, dass das Land am Rande Europas zu Unrecht viele Jahre in Vergessenheit geraten war. Und nicht zuletzt der äußerst schmackhafte Wein sowie die legendäre Küche werden Sie 10

s Tiefgründige Begegnungen mit Kultur und Natur s Viele Übernachtungen in familiengeführten Gästehäusern s Kachetien – bekannteste Weinregion Georgiens s Swanetien – versteckte Bergregion mit weißen Gipfeln und Wehrtürmen s Exzellente grusinische Küche und schmackhafter Wein

vom Charme und der sprichwörtlichen Fröhlichkeit der Grusinier überzeugen. Sie reisen recht komfortabel und übernachten stets in landestypischen Pensionen und privaten Gästehäusern. Denjenigen, die in Georgien viel sehen möchten und nichts gegen Ursprünglichkeit und eine Portion Abenteuergeist haben, sei diese Reise wärmstens empfohlen. Termine und Preise 18.05.19 – 01.06.19 01.06.19 – 15.06.19 15.06.19 – 29.06.19 29.06.19 – 13.07.19 14.07.19 – 01.08.19

1990 € 1990 € 1990 € 1990 € 2390 € *

04.08.19 – 22.08.19 2390 € * 24.08.19 – 07.09.19 1990 € 07.09.19 – 21.09.19 1990 € 21.09.19 – 05.10.19 1990 € *Sommer Spezial mit Ausflug nach Tuschetien Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOKUL

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 4, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


FALSTAFF IST HÖCHSTER GENUSS Testen Sie 2 Ausgaben des Falstaff Magazins kostenlos!

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Falstaff ist Wein, Kulinarik, Lifestyle und Genuss-Reise. Ein High-End-Magazin mit hohem journalistischem Niveau und einem besonderen Anspruch an Stil, Ästhetik und Design. Lernen Sie uns kennen unter www.falstaff.de/diamir

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5047 m

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Verborgenes Swanetien

GEOSWA

14 oder 20 Tage Trekking mit Gipfeloption Kasbek Uschbas s Schchara

Mestia l l Ushguli s Kasbek l Lentechi Senaki l l l Tiflis Kutaissi

Eine Reise nach Georgien gleicht einem Trip in die Vergangenheit, bei dem man die letzten großen Abenteuer Transkaukasiens erleben kann. Insbesondere im verborgenen Swanetien, der ursprünglichsten und bizarrsten Region Georgiens, werden Sie ein spannendes und zugleich anspruchsvolles Trekking bestreiten und dabei stets in urigen Gästehäusern in kleinen Gebirgsdörfern nächtigen. Ob im Angesicht der legendären Ushba (4700 m) oder zu Füßen des Schchara (5068 m) – während der Wanderungen zwischen Swanendörfern mit Wehrtürmen und Trutzburgen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, werden die Gipfel des Zentralkaukasus Sie 12

s Swanetiens schönste Trekkingetappen mit Tagesgepäck s Urige, swanetische Gästehäuser s Großartige grusinische Gastfreundschaft s Tradition und Lebensart eines legendären Bergvolkes s Optional: Weinregion Kachetien s Optional: Kasbek (5047 m)

zu begeistern verstehen! Nach „rauen“ Tagen im Gebirge runden Sie die Reise kulturell mit Besuchen in Klöstern, Kirchen und den Weinanbaustätten in Kachetien ab und nehmen ein Stück Vergangenheit mit nach Hause. Für Gipfelaspiranten besteht die Möglichkeit, sich ab Tiflis einer Gruppe zur Kasbek-Besteigung anzuschließen. Termine und Preise GEOSWA14 16.06.19 – 29.06.19 1890 € 30.06.19 – 13.07.19 1990 € 14.07.19 – 27.07.19 1990 € 28.07.19 – 10.08.19 1990 € 11.08.19 – 24.08.19 1990 € 25.08.19 – 07.09.19 1890 €

Termine und Preise GEOSWA20 30.06.19 – 19.07.19 2940 € 14.07.19 – 02.08.19 2940 € 28.07.19 – 16.08.19 2940 € 11.08.19 – 30.08.19 2940 € Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 4 – 12 www.diamir.de/GEOSWA14 www.diamir.de/GEOSWA20

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 4, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Zu den Bergfestungen des Kaukasus

GEOCHE

15 Tage Trekking in Chewsuretien und Tuschetien Kasbeks

Abudelauri See Ardoti l l l Atsunta Pass Dartlo Girevi l l

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Kasbegi

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Omalo l

s Ideal für Liebhaber und Entdeckerseelen s 9 volle Tage Trekking zwischen 1500 m und 3000 m s Teils völlig einsame Routenführung s Bergdorf Kasbegi mit Kasbek-Blick s Kasbek-Besteigung auf Anfrage

Tiflis

Unsere beliebte Trekkingtour entwickelte sich in den letzten Jahren berechtigterweise zur bestgebuchten Aktivreise im Kaukasus. Nur knapp zwei Monate im Jahr ist es möglich, diesen ansonsten von der Außenwelt abgeschnittenen Teil des Kaukasus zu besuchen. Versteckt inmitten grandioser Berge befinden sich Zeugnisse aus frühchristlicher Zeit. Vor ca. 1700 Jahren flohen nicht-christliche Georgier vor der Zwangschristianisierung in die hohen Berge des heutigen Tuschetiens und Chewsuretiens und errichteten dort Trutzburgen und Wehranlagen. Auf selten begangenen Pfaden führt 14

Sie diese anspruchsvolle Trekkingtour durch herrliche Gebirgslandschaften und einsame Täler zu fast vergessenen Dörfern, deren einzigartige Kultur und Baukunst die Zeit überdauert hat. Nur wenige Touristen verirren sich „hier hoch“! Diese Reise ist an Ursprünglichkeit und Abenteuergeist kaum zu übertreffen. Für diejenigen, die gern allein und ohne jegliche touristische Infrastruktur unterwegs sein wollen, denen lange Etappen in teils unwegsamen Gelände und Übernachtungen in Zelten nichts ausmachen, ist dies genau die richtige Reise.

Termine und Preise 04.07.19 – 18.07.19 18.07.19 – 01.08.19 01.08.19 – 15.08.19 08.08.19 – 22.08.19 15.08.19 – 29.08.19 29.08.19 – 12.09.19

2290 € 2290 € 2290 € 2290 € 2290 € 2290 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/GEOCHE

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Echmiadzin

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l l Geghard/Garni Jerewan lKloster Chor Virap l Ararat s Noravank l Tatev

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Goris

Armenien ist in den letzten Jahren immer mehr in das Bewusstsein von Weltenbummlern getreten. Nachdem Visa abgeschafft und der Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor erkannt wurde, erlebt Armenien einen gehörigen Anstieg der Touristenzahlen – und das zu Recht, wie wir meinen. Der kleine Kaukasusstaat lebt von seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit, seinen uralten kulturellen Schätzen, spektakulär über Schluchten thronenden Kirchen und Klosterburgen sowie seiner zutiefst christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht. Kommen Sie mit auf eine spannende Reise in den Kleinen Kaukasus, wo es neben modernen Aspekten in Jerewan 16

immer noch Regionen gibt, die von unserer schnelllebigen Zeit noch nicht eingeholt wurden. Erleben Sie großartige Landschaften, Menschen und Traditionen. Verschiedenste Kuriositäten und Begegnungen, wie man sie oft nur noch im ehemaligen Ostblock findet, geben der Reise die nötige Würze.

Termine und Preise 26.04.19 – 07.05.19 10.05.19 – 21.05.19 18.05.19 – 25.05.19 24.05.19 – 04.06.19 07.06.19 – 18.06.19 24.08.19 – 04.09.19

1870 € 1870 € 1390 € * 1870 € 1870 € 1390 € *

06.09.19 – 17.09.19 1870 € 20.09.19 – 01.10.19 1870 € 04.10.19 – 15.10.19 1870 € * 8 Tage mit Germania nonstop ab/ an Berlin Tegel nach Jerewan Abweichender Reiseverlauf Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/ARMKKK

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


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Optio

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Kulturschätze Armeniens zu Fuß entdecken

ARMWAN

14 Natur-, Kultur- und Wanderrundreise Sanahin & Haghpat

Aragaz

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Jerewan l

l Sewan-See

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Ararat

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Tatev

Die wilde Schönheit des Kleinen Kaukasus, zwischen Kasbek und Ararat, wurde schon vor Jahrhunderten weithin gerühmt. Geändert hat sich daran bis heute nicht viel. Noch immer besticht Armenien durch weite Hochplateaus, tiefe Schluchten, fruchtbare Ebenen und eine umfassende Artenvielfalt in Flora und Fauna. Auf kleinstem Raum finden sich unterschiedlichste Landschaftsformen. Nicht umsonst hat Noah hier die erste Weinrebe nach der Anlandung am Ararat gepflanzt. Grundidee unserer Wanderreise ist die Kombination aus mittelschweren bis anspruchsvollen Wanderungen zu Klöstern, Kirchen 18

s Mittelschwere Tageswanderungen auf wenig begangenen Pfaden s Wenig fahren, viel Natur und Erlebnisse s Liebevoll ausgesuchte Unterkünfte s Kulturelle und kulinarische Vielfalt am Tor zum Orient s Geheime Ecken und verborgene Plätze

und unzähligen Kulturgütern, die das kleine Land fast im Überfluss besitzt. Dabei werden Routen auf längst vergessenen Hirtenpfaden in teils völliger Einsamkeit gewählt. Oftmals wird in Gästehäusern genächtigt und ein Blick hinter die Kulissen des Alltags der Einheimischen gewährt. Wer ein aktives Kulturerlebnis mit allerlei Begegnungen sucht, sowie der großherzigen Gastfreundschaft der Armenier entgegentreten möchte, wird mit Sicherheit keine Langeweile verspüren. Termine und Preise 11.05.19 – 24.05.19 01.06.19 – 14.06.19

1990 € 1990 €

22.06.19 – 05.07.19 13.07.19 – 26.07.19 10.08.19 – 23.08.19 24.08.19 – 06.09.19 14.09.19 – 27.09.19 28.09.19 – 11.10.19

1990 € 1990 € 1990 € 1990 € 1990 € 1990 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/ARMWAN

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Daran kommt in Armenien niemand vorbei: Ararat-Brandy, hochqualitativer Brandwein aus örtlicher Produktion, hergestellt nach alter Tradition. Seit 1877 stellt die Jerewan Brandy Company Spirituosen aus armenischen Weinreben her. Das monumentale Gebäude der Fabrik erhebt sich am rechten Ufer des Hradzan-Flusses in Jerewan und beherbergt ein eigenes Museum. Benannt nach dem Berg, in dessen Schatten die pulsierende armenische Hauptstadt liegt, informiert dieses lokale Museum „Ararat“ über die Herstellung des internationalen Exportschlagers. Interessierte können hier spannende Einblicke in die Geschichte des außergewöhnlichen armenischen Brandys erhalten. Entdecken Sie die Geheimnisse dieses legendären Weinbrands: Echte Handwerkskunst und eine Sammlung seltener, exklusiver Brandweine vom Beginn des 20. Jahrhunderts erwarten Sie im Ararat Museum.

ARARAT Museum Discover the facets of mastery 2, Admiral Isakov ave., Yerevan 0082, Armenia Tours booking: Tel. +374 10 540 000 E-Mail: info_ybc@pernod-ricard.com www.araratbrandy.com

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4001 m

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Auf zu den Gipfeln im Land der Aprikosen

ARMTRE

18 Tage Trekkingreise l Sanahin & Haghpat

sAragaz sl Sewansee s Gyumri Ajdahak Ishkhanasar l l

Jerewan s Ararat

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Tatev

Armenien ist ein attraktives Ziel für Liebhaber beachtlicher Gipfel und tiefer Schluchten mitten im Kleinen Kaukasus. Wen diese landschaftlichen Reize noch nicht überzeugen, dem sei versichert, dass man auf dieser Reise auch kulturell bestens unterhalten wird. Das alte Kaukasusland lebt von seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit, seinen uralten Kulturschätzen, spektakulär thronenden Kirchen und Klosterburgen sowie seiner zutiefst christlich verankerten Tradition. Noch immer spürt man im Kaukasus den intensiven Einklang der Menschen mit der Natur und erlebt eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren ganz hautnah. 20

s 3 Tage Trekking zum Mt. Ishkhanasar (3550 m) s 5 Tage Trekking in den Geghama-Bergen s Klöster, Kirchen, Kreuzsteinkult s UNESCO Weltkulturerbe Geghard, Haghpat, Sanahin, Etschmiadsin s Fulminanter Höhepunkt: Aragats-Westgipfel (4001 m)

Auf abenteuerlichen und zum Teil sehr einsamen Pfaden sind Sie sowohl bei Tageswanderungen als auch bei mehrtägigen Zelttrekking-Touren in Höhenlagen bis zu 4000 Meter unterwegs. Diese Reise verbindet die schönsten und spektakulärsten Aussichtspunkte und lässt Sie die ganze Pracht des Kaukasus erleben. Als Pendant zum dynamischen Teil der Reise lernen Sie die wichtigsten historischen Stätten und die überaus hinreißende Lebensart der Armenier intensiv kennen. Kontrastreiche Natur trifft hier am Rande Europas auf die sprichwörtlich letzte Bastion des Abendlandes. Eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht.

Termine und Preise 14.06.19 – 01.07.19 05.07.19 – 22.07.19 26.07.19 – 12.08.19 09.08.19 – 26.08.19 30.08.19 – 16.09.19

2470 € 2470 € 2470 € 2470 € 2470 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/ARMTRE

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Südarmenien – … und beinahe Orient! Reisebericht von Thorsten Kutschke Für den Großteil der Touristen, die Armenien auf einer Rundreise besuchen, ist spätestens mit der Stadt Goris im Südosten des Landes der Punkt erreicht, an dem sie sich wieder ins Landesinnere bewegen. Schade eigentlich, denn im südlichsten Zipfel des Landes wird es noch einmal richtig spannend! Die Landschaft verändert sich noch einmal gänzlich. Die Gebirgsstöcke werden rauer und zerklüfteter. Felslandschaften lösen sanfte Hügel ab. Die Täler werden tiefer und enger. Spektakuläre Passstraßen winden sich in vielen Serpentinen nach Süden. Und es gibt plötzlich auch wieder riesige Wälder. Armenien ist auf seiner kleinen Fläche so abwechslungsreich, dass man aus dem Staunen fast nicht mehr herauskommt. Man spürt sogleich, dass Region etwas abgekoppelt vom Rest des Landes scheint. Auf andere Reisende trifft man hier kaum noch. Fernradfahrer oder diejenigen, die weiter in den Iran reisen, werden diesen Landstrich als etwas ganz Besonderes erleben und genießen.

Kilometer bergab, wobei hier fast 2000 Höhenmeter nach Süden hin abfallen. Für Fahrradfahrer, gerade auf der neu konstruierten Straße, ist das Genuss pur!

Kapan, die wichtigste Stadt der Region, liegt direkt auf der Strecke. Die Sowjetvergangenheit Armeniens ist hier unverkennbar. Das ist insgesamt ganz interessant und nicht alles überlagernd, denn die Stadt ist recht geschäftig und liegt zudem traumhaft eingebettet zwischen Felsen zu Füßen des 3200m hohen Bergs Chustup. Ein enges Tal entlang des Flusses Voghji führt zur Bergbaustadt Kajaran, bekannt durch den Abbau von Kupfererzen. Ab hier geht es straff bergan zum höchsten Straßenpass Armeniens – dem Meghri-Pass mit seinen 2535m. Allein diese Bergfahrt ist eine ganze Tour wert. Vom Pass bis zur Grenze sind es nun schöne 40

Hier im Süden dauert der Sommer am längsten. Selbst Ende Oktober kann es noch warme 28 Grad haben. Die Grenzstadt Meghri ist erreicht und die Gegend hier am Südzipfel erscheint wie ein großer Garten, denn Obstbäume säumen alle Straßenränder. Die Verkaufsstände sind üppig mit Früchten der Saison bestückt, vor allem mit Granatäpfeln, die in der Sonne des Südens besonders gut reifen. Armenien hat hier mit dem Iran einen knapp 40 Kilometer langen Grenzverlauf. In der Ferne sehe ich karge Felsformationen – dort liegt Persien. Spätestens hier muss man sich entscheiden: Orient oder nicht! Eine gute Reise wünscht Thorsten Kutschke

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Eine Reise vom Okzident zum Orient

ARMIRA

15 Tage Kultur- und Naturrundreise

Echmiadzin l l Jerewan Noravank l l Goris Jolfa l l Meghri l Urumieh l Tabriz

Astara Ramsar

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Fuman Teheran l

Vom Abendland ins Morgenland ist das Thema unserer preisgekrönten Naturund Kulturreise. Eine Reise vom Urgestein des Christlichen Glaubens ins neu erwachte ehemalige Reich der Perser. Lange vor unserer Zeitrechnung waren große Gebiete im Dreiländereck Armenien, Iran und Türkei im Königreich Urartu vereint. Diese Länder haben in ihrem Einflussbereich viele kulturelle Relikte und Traditionen hinterlassen, welche über Jahrhunderte gepflegt, geduldet oder einfach nur dem Zahn der Zeit überlassen wurden. Sie erwarten facettenreiche Unternehmungen, bei denen überwiegend wenig besuchte Orte 22

s Die wichtigsten Highlights von Jerewan bis Teheran s Altehrwürdige Klöster, türkis erstrahlende Moscheen s Zahlreiche UNESCO-Weltkulturerbestätten s Subtropischer Flair am Kaspischen Meer s Beeindruckende und berührende Begegnungen

oder längst vergessene Zeugnisse geschichtlicher Metamorphosen das Besondere unserer länderübergreifenden Reise auszeichnen. Die Tour empfiehlt sich für alle mit Pioniergeist, welche spezielle und nahezu unerforschte Ecken beider Länder kennenlernen oder seine persönliche Reiselandkarte komplettieren möchte. Ein Hauch von Entdeckertum schwingt während der Tour immerzu mit. Wer im Nachgang noch weitere Höhepunkte Irans erleben möchte, dem bieten sich Verlängerungsmöglichkeiten zu den Kulturschätzen im Süden an.

Termine und Preise 08.06.19 – 22.06.19 06.07.19 – 20.07.19 03.08.19 – 17.08.19 07.09.19 – 21.09.19

3210 € 3210 € 3210 € 3210 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 8 – 12 www.diamir.de/ARMIRA

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 8, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Zu Gast bei den Sommerhirten in den Geghama-Bergen Begegnungen im Kaukasus von Julia Zilger Vom verschlafenen Dörfchen Sewaberd sind wir gen Norden gestartet. Es geht einen steilen Grashang hinauf. Die Geghama-Berge sind unser Ziel. Wir waren im späten August hier. Die Weiden sind gelb verbrannt von der unerbittlich scheinenden Sonne. Im Frühling müssen das herrliche Blumenteppiche sein, denken wir uns. Dennoch hat der Spätsommer auch seine Reize. Auch wenn wir meinen, dass wir allein unterwegs sind, oberhalb von 3000m sehen wir Hirten mit Ihren Schafen und Rindern.

obendrein Süßigkeiten, auch wenn der Kaffee schon traditionell stark gesüßt ist. Kann nicht schaden bei unserem Wanderpensum. Wir sind zu Gast bei Jesiden. Diese religiöse Minderheit, die eigentlich aus dem Nordirak stammt und kurdische Wurzeln hat, ist in Armenien als ethnische Gruppe vertreten. Die Jesiden leben u.a. als Sommernomaden in den Hochlagen des Landes. Mit dem Vieh zieht man im Frühling in die Berge und bleibt bis Mitte September oben.

Man begegnet uns freundlich und ist geradezu entzückt, uns als Gäste zu bewirten. Sushan, unsere Bergführerin übersetzt für uns. Der kleine Austausch ist ungemein amüsant. Der Hausherr unterhält die Gruppe. Nur schwer kommen wir los. Nach den obligatorischen Gruppenfotos ziehen wir beglückt weiter und sind freuen uns über die tolle Begegnung mit den Hirten. Eure Julia Zilger DIAMIR-Team Asien

Unsere Route zum Akna-See führt vorbei an einer kleinen Hirtensiedlung, die eigens im Sommer hier errichtet wird. Es dauert auch nicht lang und wir werden ins Zelt gebeten. Jetzt herrscht reges Treiben, denn die Besucher brauchen Stühle und vor allem etwas zu essen! Schnell wird Kaffee gekocht und allerlei auf das kleine Tischchen gebracht: Kräuter, geschmorte Wiesenchampignons, schmackhafter Käse, natürlich Brot und Lawasch (hauchdünne Brotfladen) und Quark. Alles selbst hergestellt. Zum Kaffee gibt es

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Haute cuisine des Kaukasus

GEOWEI

10 Tage Kulinarische Reise Uschbas s Schchara

s Kasbek

Senaki

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Kutaissi

Mzcheta

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Tiflis

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Telawi

Georgien oder Grusinien, wie der alte Name des Landes lautet, war schon in den Zeiten der untergegangenen UDSSR die Republik mit der weithin schmackhaftesten Küche und dem besten Wein. Bei jeder Reise in das kleine Kaukasusland erfährt man noch immer die sagenhafte Gastfreundschaft. Aufgrund des besonderen Klimas an der Südseite des Gebirges quellen die Märkte in der Saison an frischem Obst und Gemüse über. All das bildet beste Voraussetzungen, um sich in großer Bandbreite kulinarisch zu verwirklichen. Auch die Weinproduktion findet ideale Bedingungen. Lassen Sie sich darüber hinaus von den uralten Kirch- und Klosterbauten des Landes 24

s Kachetien – Weinregion und Perle Georgiens s Führungen und Verkostungen in ausgesuchten Weingütern s Die kaukasische Tafel – Kulinarischer Zauber Grusiniens s Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes s Alle Übernachtungen in liebevoll ausgesuchten Unterkünften

verzaubern, die es zu entdecken gilt. Ausgehend von Tiflis begeben Sie sich zunächst nach Osten in die bekannteste Weinregion des Landes – Kachetien. Der zweite Teil der Reise bringt Sie in den Westen ins sogenannte Land des Goldenen Vlieses. Volle zehn Tage interessantes und zugleich entspanntes Verwöhnprogramm für die Seele und den Gaumen erwarten Sie.

Termine und Preise 03.05.19 – 12.05.19 07.06.19 – 16.06.19 06.09.19 – 15.09.19 27.09.19 – 06.10.19

1640 € 1640 € 1640 € 1640 €

Zusatzkosten Rail & Fly: 50 € Zubringerflug ab D/A/CH: auf Anfrage Teilnehmerzahl 6 – 12 www.diamir.de/GEOWEI

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb


Import von Weinen, Spirituosen und Delikatessen aus Georgien und der Kaukasus Region. Weine aus der wahrscheinlich ältesten Weinbauregion der Welt. Seltene einheimische Rebsorten.

Traditioneller georgischer Weinausbau in Qvevri seit 2013 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Die in Georgien traditionelle Methode des Weinausbaus in Qvevris wird wahrscheinlich mindestens seit 6000 v. Chr. angewandt. Auf georgisch werden die typischen Gefäße aus gebranntem Ton Qvevri genannt, in denen Wein entsteht und reift. Als tragender Bestandteil der kulturellen Identität spielt diese Tradition eine wichtige Rolle im täglichen Leben der Georgier. In zahlreichen mündlichen Überlieferungen und traditionellen georgischen Liedern wird das Qvevri, der Wein und die Weinreben, gepriesen und besungen. Die Kenntnisse und Erfahrungen werden von Dorfgemeinschaften, Familien, Nachbarn, Freunden und allen, die sich an Weinanbau, Weinlese und Weinwerdung beteiligen, von Generation zu Generation weitergetragen.

Shop: www.geovino.de Telefon: 049 (0) 40 - 28 49 29 12 Mobil: 049 (0) 170 - 21 09 050 E-Mail: info@geovino.de Adresse: Klaus-Groth-Str. 15 20535 Hamburg


EXPKAS

Kasbek (5047 m) Mystischer, sagenumwobener, heiliger Berg

Der Prometheusberg Kasbek ist mit 5047 m der östlichste Fünftausender des Kaukasus und zugleich dritthöchster Berg Georgiens. Über seinen Gipfel verläuft die Grenze zwischen Georgien und Russland. Der sogenannte Eisgipfel ist ein alter erloschener Vulkankegel, der in seiner Form einzigartig ist. Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Nach dem Mythos riss ihm ein Adler täglich die immer nachwachsende Leber aus dem Leib. Die Normalroute beginnt im Bergdorf Kasbegi. Die ehemalige Meteorologische Station auf 3680m (heute Betlemi-Hütte) ist Ausgangspunkt für Gipfelgänge. Schwierigkeit: Die erste Schwierigkeit für eine Besteigung besteht darin, dass man des benötigte Gepäck samt Verpflegung bis zur Berghütte selbst tragen und noch einen Gletscher überqueren muss. Schon allein diese Etappe mit 26

2000 m Höhenunterschied und 14 km Länge ist eine echte Herausforderung. Bis zum Gipfel überquert man weiteres spaltenreiches Gelände, was Seilschaften erforderlich macht. Im Gipfelbereich ist bei 40-45° Steilheit noch einmal höchste Konzentration gefordert. Komfortverzicht und Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen sind Voraussetzung für eine Unternehmung. Anwendungsbereite Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen und im Umgang mit Pickel sowie gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik sollten vorhanden sein. Auf einen ortskundigen Bergführer sollte nicht verzichtet werden!

Ausrüstung: Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel, Bekleidung für Hochtouren, großer Rucksack für den Materialtransport, Trekkingstöcke sowie Kletterausrüstung. Tipp: Vor einem Besteigungsversuch sollte man sich gut akklimatisieren. Wir empfehlen eine Trekkingtour in Swanetien oder Tuschetien/Chewsuretien voranzustellen, um dann gewappnet zum Berg zu gehen. Eine Kombination von Kasbek und Elbrus ist eine wahrhaftig große Herausforderung und wird immer beliebter.


Elbrus (5642 m) König des Kaukasus Der markante Doppelgipfel (Westgipfel 5642 m, Ostgipfel 5621 m) des erloschenen Schichtvulkans liegt dem Hauptkamm nördlich vorgelagert und verleiht ihm damit eine große Exposition, was ihn wiederum extrem wetteranfällig macht. Ob nun der Elbrus oder der Mt. Blanc der höchste Berg Europas ist, überlässt man der Definition der innereurasischen Grenze. Fakt ist, der Elbrus ist einer der Seven Summits und bei Bergsteigern sehr beliebt, weil doch recht einfach zu besteigen. Untergebracht ist man heutzutage in verschiedenen Wohncontainern an den seichten Gletscherhängen. Die Elbrus-Überschreitung von Nord nach Süd ist hingegen eine anspruchsvolle Hochtour für konditionell starke Bergsteiger und gilt bei Bergsteigern als Geheimtipp. Die Nordroute ist eine etwas schwierigere Unternehmung als die Südroute, die jedoch aufgrund der größeren Bergeinsamkeit auch einen höheren Erlebniswert bietet und von gut vorbereiteten Gipfelaspiranten ebenso problemlos gemeistert werden kann.

Schwierigkeit: Die Herausforderung am Elbrus liegt in der kurzen Besteigungszeit. Oftmals sind Bergsteiger für eine solch enorme Höhe noch nicht richtig akklimatisiert. Wer vom Basislager losgeht und nicht die Schneeraupen nutzt, hat am Gipfeltag fast 1800 Höhenmeter vor der Brust. Dann sind Top Kondition und Willensstärke gefragt. Genau wie der Aragats liegt der Elbrus freistehend vorm Gebirgskamm und ist damit sehr anfällig für Stürme. Plötzliche Temperaturstürze und andauernde Schlechtwetterphasen sind am Elbrus keine Seltenheit. Die Gletscherhänge sind mit maximal 35° nicht steil. Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen ist Voraussetzung für eine Elbrus-Besteigung. Anwendungsbereite Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen und im Umgang mit Pickel sowie gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik sollten vorhanden sein. Trotz der mäßigen Schwierigkeit sollte auf einen Bergführer vertraut werden.

EXPELB

Ausrüstung: Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel, Bekleidung für Hochtouren, Tourenrucksack, Trekkingstöcke sowie Kletterausrüstung. Tipp: Vor einem Besteigungsversuch sollte man sich gut akklimatisieren. Wir empfehlen eine Trekkingtour im Dombaioder der Besingi-Tal, um dann gewappnet zum Berg zu gehen. Für besonders starke Bergsteiger kann eine Doppelbesteigung von Ost- und Westgipfel eine Herausforderung sein.

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ARMARG

Aragats (4090 m) – Der Höchste Gipfel im Kleinen Kaukasus

Der Aragats-Nordgipfel ist mit ca. 4090 m die höchste Erhebung Armeniens. Der Aragats ist ein völlig zerklüfteter, erloschener Schichtvulkan. Die vier Gipfel sind: der Südgipfel (3890 m), der Ostgipfel (3908 m), der Westgipfel (4001 m), der Nordgipfel (4090 m). Die vier Gipfel sind der Rest eines im Jungpleistozän auseinandergebrochenen Gipfels von 10.000 m Höhe. Eine Straße führt bis zum Kari-See auf 3200 m, was gleichzeitig der bevorzugte Ausgangpunkt der Besteigung ist. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens die Orgow-Station, eine Station des physikalischen Instituts Jerewan zur Erforschung kosmischer Teilchen. Schwierigkeit: Der Südgipfel ist am einfachsten zu erreichen. Es führt ein Pfad über seichte Hänge und später über Schotter und gegebenenfalls Restschneefelder zum Südgipfel. Auch der Ostgipfel kann problemlos erreicht werden. Der Westgipfel liegt schon etwas exponierter und es braucht gute Trittsicher28

heit im lockeren Geröll. Es wird insgesamt auch steiler. Für den Nordgipfel muss noch einmal ein gutes Stück (ca. 250 m) abgestiegen werden und im Gegenanstieg erreicht man den Hauptgipfel über eine kurze Kletterpassage. Dort sollte man auch schwindelfrei sein. Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe von ca. 6 bis 10 h (je nach Gipfel) notwendig. Trekkingstöcke seien empfohlen. Ungeübte sollten auf jeden Fall einen Bergführer mitnehmen – egal für welchen Gipfel. Ausrüstung: feste Wanderschuhe, kombinierte Wanderbekleidung, einfacher Tagesrucksack 30l mit Überplane, Trekkingstöcke. Tipp: Den Aragats sollte man auf jeder Armenien-Reise mitnehmen. Schon allein der Blick zum Ararat ist spektakulär. Da bereits der Südgipfel (3890 m) ohne

große Mühe bestiegen werden kann, ist auch für wenig trainierte Leute eine Gipfelchance gegeben. Vorsicht vor Wetterumschwüngen! Der Aragats steht sehr frei und ist anfällig für rasche Wetteränderungen, vor allem Nebel und Eisregen können im Sommer häufig auftreten. Auf dem Rückweg von der Bergtour lohnt unbedingt ein Abstecher zur Festung Amberd, die sich im Hochland des Aragats befindet. Der Blick ins Ararat-Tal und nach Jerewan ist wunderbar.


Termine und Preise EXPKAS 12.07.19 – 19.07.19 1780 € 26.07.19 – 02.08.19 1830 € 09.08.19 – 16.08.19 1830 € 23.08.19 – 30.08.19 1720 € Schwierigkeit:

Termine und Preise EXPKEL 25.07.19 – 09.08.19 3150 €

Termine und Preise ARMARS Juni bis September 170 € * * ab 2 Personen

Schwierigkeit: Schwierigkeit: Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPKEL

Teilnehmerzahl: 2 – 12 www.diamir.de/ARMARS

Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPKAS Termine und Preise EXPELB 21.06.19 – 28.06.19 1790 € 05.07.19 – 12.07.19 1850 € 19.07.19 – 26.07.19 1850 € 02.08.19 – 09.08.19 1850 € 16.08.19 – 23.08.19 1790 € 30.08.19 – 06.09.19 1790 € Schwierigkeit: Teilnehmerzahl: 6 – 12 www.diamir.de/EXPELB

Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an. Mindestteilnehmerzahl: 6, Absage bis 28 Tage vor Abreise möglich. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen: siehe www.diamir.de/agb

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Mit BIWAK im Kaukasus Behind the scenes Gemeinsam mit dem Team der MDRRedaktion von BIWAK, dem bekannten Erlebnisreisenjournal, brach ich im August 2018 auf, um den wilden Kaukasus zu ergründen. Als „special effects“ hatte ich verschiedene Verkehrs- und Fortbewegungsmittel auserkoren, um auch die Bandbreite der möglichen Abenteuer aufzuzeigen. So kamen neben aller anderen Ausrüstung auch noch vier Trekkingräder mit zum Gepäck.

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Unsere Tour begann in der Sonnenstadt Jerewan, der Hauptstadt Armeniens. Eine erste Trekkingtour führte uns in die Geghama-Berge, wo wir fröhliche Begegnungen mit Hirten auf ihren Sommerweiden hatten, die uns spontan einluden. Der Sewansee bildete den Ausgangspunkt unserer Radtour, die uns bis ganz in den Süden an die iranische Grenze führte. Drei hohe Pässe hieß es auf dem Weg zu überqueren, doch die Motivation blieb uns erhalten,

denn von vorbeifahrenden Armeniern wurden wir immer wieder angefeuert. Ein Hubschrauber brachte uns mit einem spektakulären Flug zurück nach Jerewan, wo wir uns jedoch nur kurz aufhielten, um sogleich ins Hochland des unweit der Hauptstadt gelegenen Aragats aufzubrechen. Ziel war der höchste Berg des Landes uns so erlebten wir auch in dieser Bergwelt zwischen den Besteigungen der verschiedenen Gipfel ereignisreiche Tage. Unser Tun und Ansinnen hatte sich mittlerweile in diesem kleinen Land herumgesprochen und so ließ es sich die Leiterin des Staatlichen Tourismusamtes nicht nehmen, uns spontan im Basislager zu besuchen.


Gyumri, eine Stadt im äußersten Nordwesten des Landes, war unsere letzte Station in Armenien. Hier gab es 1988 ein schweres Erdbeben. Wir begaben uns auf Spurensuche und nächtigten im ehemaligen Krankenhaus, was noch immer vom DRK Berlin unterstützt wird (www.berlinarthotel.am) und als Modellprojekt gilt. Aufregende Grenzgänge am Ararat und in Ani folgten und hielten uns ebenfalls in Atem.

höchster in Tuschetien. Die Messlatte wurde langsam höher gelegt, denn wir wollten unsere Tour noch mit dem Prometheusberg Kasbek krönen.

Nach diesem ausgiebigen Besuch Armeniens fuhren wir bereits voller herrlicher Eindrücke problemlos hinüber nach Georgien. Die Bilder der sagenhaften Seilbahnen der alten Bergbaustadt Chiatura hatten es uns bereits in Deutschland angetan. So mussten wir die kuriosen Gondeln, die dort alltägliche Fortbewegungsmittel sind, eigens testen. Nach all diesen Abenteuern gönnten wir uns eine entspannte Stippvisite in Kachetien, der bekanntesten Weinregion Georgiens und feierten eine zünftige Supra, eine georgische traditionelle Festtafel, die über Stunden zelebriert wird. Frisch gestärkt zog es uns schließlich in den Großen Kaukasus, tief hinein nach Tuschetien, um zu uralten Bergfestungen zu wandern. Der Atsunta-Pass (3550m), der zwei Regionen Georgiens trennt, war unser

Wie es uns am Kasbek erging und wie wir all die anderen Abenteuer im wilden Kaukasus meisterten, erfahrt bzw. seht ihr 2019. Aktuelle Trailer und Ausstrahlungstermine erhaltet Ihr unter www.diamir.de und www.mdr.de/biwak

Stay tuned! Euer Stefan Hilger DIAMIR-Team Asien

Ein besonderer Dank gilt: Thorsten, Holger und der gesamten Biwak-Crew, Klantje, Aelita von rubentours, Vladimir von DA-Tours, Taguhi und Sisak von MyArmenia, Lela von visitgeorgia sowie Hripsime und Sebastian vom Armenischen Tourismuskomitee in Jerewan.


Das Neue Armenien Interview mit Hripsime Grigoryan, Leiterin des Staatlichen Armenischen Tourismusamtes, und Sebastian Falck, Berater für Tourismusentwicklung in Armenien „New Armenia“ ist seit der Samtenen Revolution im Mai 2018 in aller Munde. Aber was bedeutet das Neue Armenien für die Entwicklung des Landes, seine Wirtschaft und natürlich den Tourismus? Um darüber zu sprechen, haben wir uns mit Hripsime Grigoryan, seit Juni 2018 Leiterin des Staatlichen Armenischen Tourismusamtes (STC), und Sebastian Falck, Berater für Tourismusentwicklung im STC, in unserem Basecamp am Aragats, dem mit 4090 m höchsten Berg Armeniens, getroffen. Hripsime, die Sicht von hier oben auf 3.000m ist weit und wunderbar. Was siehst und denkst Du, wenn Du von hier übers Land schaust? Armenien ist ein kleines wunderschönes Land zwischen Ost und West mit einer jahrtausendealten Geschichte und bekannt schon immer für seine Vielfalt, seine Gastfreundschaft und die Möglichkeiten, die es Bewohnern und Besuchern eröffnet. Ich sehe ein Land, das vor kurzem einen weiteren Schritt

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in Richtung eines modernen demokratischen Staates gemacht hat, ein frisches, einladendes und sicheres Land mit freundlichen Menschen, das seine Tore weit geöffnet hat, um die Welt zu empfangen. Ihr hattet nach der Revolution viele Veränderungen im Land, wie wirkt sich das auf den Tourismus und auf Deine Arbeit aus? Ich arbeite im staatlichen Tourismusamt und bin verantwortlich für die Entwicklung des Sektors. Mit dem frischen Wind aus dem politischen Umschwung im Frühjahr wollen wir die Kooperation mit anderen staatlichen Akteuren und dem Privatsektor verbessern, uns Themen wie Nachhaltigkeit und Naturtourismus stärker widmen, neben Jerewan den Regionen mehr Aufmerksamkeit schenken und natürlich neue attraktive Produkte entwickeln. Kurz, wir wollen moderner und aktiver werden, uns der Welt öffnen und unseren Gästen Armenien in seiner ganzen Vielfalt präsentieren.

Sebastian, was macht Armenien für Dich aus und wo siehst Du Chancen für das Land als Reiseziel? Armenien ist ein kleiner Schatz, der es verdient entdeckt zu werden. Es ist authentisch und überraschend - mit seiner natürlichen Schönheit, mit unerwarteten Ausblicken, mit berühmten aber auch versteckten historischen Orten, seinem Wein und seiner Küche, vor allem aber durch die spontanen Begegnungen, die sich immer wieder ergeben. Und hier sehe ich auch die Chancen Armeniens. Die Besucherzahlen sind überschaubar, Reisen durch das Land verlaufen nicht immer 100% nach Plan, die Natur ist unglaublich vielfältig und beeindruckend und die Menschen, gerade auf dem Land, freuen sich über jeden Gast. Dieses Reiseerlebnis müssen wir, auch bei der weiteren Entwicklung des Sektors, erhalten, damit Armenien der kleine Schatz im Südkaukasus bleibt.


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Š Bilder: DIAMIR Erlebnisreisen, Thorsten Kutschke, Holger Lieberenz, Andreas Hilger, Archiv

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