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Finalist 2014

START → ZIEL Bessere Steuerung der Geschäftsprozsse über die gesamte Supply Chain bei der österreichischen Ferdinand Berhofer GmbH Herbert Stempfer, Leiter IT/ Controlling bei der Ferdinand Bernhofer GmbH und Stefan Lampl, Sales Manager bei der SIAB Business Solutions GmbH

Zielsetzungen und Ausgangsituation Ausgehend von ständig wachsenden Kundenanforderungen war vor allem eine bessere Steuerung der Geschäftsprozesse über die gesamte Supply Chain gefordert. Einerseits benötigte man eine Visualisierung der relevanten Informationen und eine transparente Darstellung des Auftragsstands sowie andererseits eine einfache Überwachung für alle Abteilungen zur frühzeitigen Erkennung von Terminabweichungen.

Vorgehensweise Im Rahmen des gemeinsam mit der Firma SIAB durchgeführten AnalyseWorkshops wurde im ersten Schritt eine Liste mit maßgeblichen und relevanten Handlungsfeldern identifiziert.

serfallmethode) ausgewählt und zum Einsatz gebracht. Ergänzend wurden Kennzahlen für die strategische und operative Zielerreichung erarbeitet, um dadurch die Veränderungen messbar zu machen.

Auf Basis dieser Schwerpunkte wurde eine detaillierte Prozessanalyse in den einzelnen Bereichen (Einkauf, Verkauf,

Auftragsmanagement und Produktion) durchgeführt. Dadurch konnten unter anderem auch Potenziale für die Verbesserung des periodischen Umsatzverlaufs im Unternehmen erkannt werden.

Umsetzung Auf Basis der in den Vorphasen erarbeiteten Erkenntnisse und Definitionen wurden die jeweiligen Maßnahmen der einzelnen Handlungsfelder umgesetzt. Hinsichtlich der Unternehmenssteuerung bzw. Kommunikation über den gesamten Supply-Chain-Prozess konnte mittels Vereinheitlichung einer zentralen Steuerung der „Statusverwaltung“ sowie durch die Verwendung von einheitlichen Tools eine durchgängige und einfachere Auftragsabwicklung erreicht werden.

Als Lösungen wurden bereits in dieser Phase die sogenannten SIAB Cabs (Business Cockpits) als Steuerungsinstrumente in Kombination mit dem Vorgehensmodell SIAB Guide (Was-

Im Zuge dieser Prozessänderungen wurde als Folge in Teilbereichen der Planung, Produktion und Einkauf eine Verbesserung des Termin- und Fertigungsdurchlaufs erzielt. Zusätz-

Der Wille zur Veränderung und zur Verbesserung der Situation war einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren!

Ebenso sollte eine Fokussierung auf eventuell auftretende Probleme im Zuge der Auftragsdurchläufe verursacht durch Auftragsschwankungen, flexiblere Durchlaufzeiten bzw. Terminkonflikte entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen.

Neben diesen genannten inhaltlichen Themen sollte aber auch der Einfluss auf die gesamte Organisation hinsichtlich neuer Spielregeln für die interne Zusammenarbeit sowie Anpassungen in der Ablauforganisation in den Vordergrund gestellt werden, um einen integrativ reibungslosen Prozessablauf sicher zu stellen.

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DiALOG - Ausgabe März 2015

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DiALOG - Das Magazin für EIM, Ausgabe 2015  

Mit EIM wird eine Methode zur Praxis erklärt. Wissen- und Informationsmanagement als Wettbewerbsfaktor Nr. 1 wird die Grundlage für nachhalt...

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