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Neues aus dem

August 2013

Land der Ideen 100 Ideen f端r die Stadt von morgen


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Ideen finden Stadt

Schon heute die Stadt von morgen gestalten Endlich stehen sie fest – die 100 „Ausgezeichneten Orte“ im Land der Ideen. Im Mai und Juni hatte die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank bundesweit nach überzeugenden Lösungen für die Herausforderungen von morgen gesucht. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ galt es, in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft die besten Projekte zu finden. Im August trafen sich Jury- und Fachbeiratsmitglieder, um die 100 Preisträger zu küren. Die Begeisterung der Jurymitglieder für den Wettbewerb und seine Bewerber zeigte sich in zahlreichen angeregten Diskussionen. Beeindruckt war auch der Juryvorsitzende Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln: „Der Wettbewerb zeigt, dass in den Städten viele gute Ideen vorhanden sind

und Menschen gemeinsam das Ziel verfolgen, Lösungen für konkrete Fragen zu finden: Wie lassen sich Stadtteile aufwerten? Wie organisieren wir Energieund Logistiksysteme in der Stadt?“

Trends für die Stadt der Zukunft Den Bewerbungsstart begleitete die Publikation „Stadtansichten. Thesen und Positionen für die Stadt von morgen“, in der unterschiedliche Ideen für das Leben in den Städten und Gemeinden der Zukunft skizziert werden. Nun stehen die Preisträger fest. Sie sind die besten Beispiele für die aktive Gestaltung der Zukunft. Zentrale Themen sind der demografische Wandel, die Energiewende oder die Verknüpfung der Lebensbereiche Arbeit, Freizeit und Wohnen ohne lange Wege. Viele Projekte bieten


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Ariane Derks, Geschäftsführerin der Land der Ideen Management GmbH

Fotos: Titelseite: Deutschland - Land der Ideen/Bernd Brundert; Seite 2: Bastian Harting, facebook.com/bstnhrtng; Deutschland - Land der Ideen/Bernd Brundert

Liebe Leserinnen und Leser, Lösungen in diesen Bereichen: In der Kategorie Wirtschaft werden Trends wie „Sharing im Straßenverkehr“ und „grüne Produktion“ innerhalb von Städten deutlich. In der Wissenschaft überzeugen zum Beispiel Technologien für energieeffizienteres Wohnen und geräuscharmes Produzieren. Viele Preisträger der Kategorie Kultur widmen sich der Nutzung von Stadträumen zur kreativen Entfaltung. Bürgerschaftliches Engagement, Vernetzung und Beteiligung bestimmen das gesellschaftliche Miteinander. Neue Mobilitätskonzepte und -lösungen sichern eine saubere Umwelt in der Stadt der Zukunft: „Smart Mobility“ lautet das

Schlagwort. Digitales und außerschulisches Lernen prägen neue Wege in der Bildungslandschaft. In Deutschland gibt es viele gute Ideen, die es zu zeigen gilt. Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, betont: „Innovationen aus Deutschland haben das Potenzial, im Wettbewerb um die besten Ideen für die Städte und Regionen von morgen ganz vorn mitzuspielen.“ Das anstehende Wettbewerbsjahr bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt von morgen schon heute kennenzulernen.

eine abwechslungsreiche Aufgabe für unsere Jury des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ist vollbracht: Aus den vielen interessanten, kreativen und zukunftsweisenden Ideen haben die Experten aus unserer Jury die besten 100 ausgesucht. Die „Ausgezeichneten Orte“ überzeugen durch ihren Ideenreichtum, wenn es darum geht, den Herausforderungen von morgen mit findigen Lösungen zu begegnen. Ob urbane Produktionsstätten, eine essbare Stadt oder ein Projekt zur Stärkung der Region Oderbruch – dass Deutschland schon heute gute Lösungen für ein Zusammenleben in den Städten und Gemeinden hat, beweisen die Preisträger auf eindrückliche Weise. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Deutsche Bank freuen wir uns auf den Austausch mit den Menschen hinter den Ideen. Auch Sie können sich selbst ein Bild machen: In den nächsten Monaten werden viele Preisträger sich und ihre Projekte an einem bestimmten Tag der Öffentlichkeit vorstellen. Sie sind herzlich eingeladen, bei den Veranstaltungen dabei zu sein. Ihre

Inhalt Ideen finden Stadt Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen Innovationskraftwerk Ideen für die Bildungsrepublik Netzwerk Termine Impressum Jury- und Fachbeiratsmitglieder standen im Anschluss an die Sitzung Rede und Antwort.

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Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen Mit viel Kreativität, Leidenschaft und Einfallsreichtum entwickeln Menschen in Deutschland zum Thema „Ideen finden Stadt“ Lösungen für die Herausforderungen von morgen.

Überzeugende Ideen

Jurysitzung

100 Ideen für die Beworben, diskutiert, überzeugt: Städte von morgen die „Ausgezeichneten Orte“ Eines haben alle 100 Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ gemeinsam: Sie gestalten das Leben in den Städten und Gemeinden von morgen. Deutschlandweit bewarben sich rund 1.000 Unternehmen, Vereine oder Forschungseinrichtungen mit ihren zukunftsweisenden Projekten zum Thema „Ideen finden Stadt“. Unterstützt durch einen Fachbeirat wählte eine 18-köpfige Jury die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft. Zentrale Themen sind unter anderem Mobilität, die Energiewende, schrumpfende Städte oder die Verknüpfung der Lebensbereiche Arbeit, Freizeit und Wohnen ohne lange Wege. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Nationale Förderer Deutsche Bank richten den Wettbewerb aus. Auf www.ausgezeichnete-orte.de sind Informationen zu allen Projekten abrufbar.

Foto: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert

E-Book jetzt erhältlich Lesen Sie mehr zur Stadt der Zukunft in der Publikation „Stadtansichten“. Diese ist als E-Book erhältlich bei Google Play, im iBook-Store und im Kindle-Shop bei Amazon.

Die Jury hat entschieden: Die 100 besten Ideen für die Stadt von morgen stehen fest.

Wer hat es geschafft und konnte die Jury überzeugen? Keine leichte Aufgabe, die Entscheidung zu treffen. Die Jurymitglieder konnten sich auf die Unterstützung durch den Fachbeirat verlassen und einigten sich nach intensiven Diskussionen schließlich auf die 100 überzeugendsten Ideen, die Lösungsansätze für die drängenden Fragen der Städte von morgen bieten. Ein Team der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat sich nach der Sitzung unter den Mitgliedern umgehört und genauer nachgefragt: Warum engagieren sie sich für den Wettbewerb? Welches Potenzial sehen sie in den Preisträgern und was hat sie selbst persönlich am meisten beeindruckt?

Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie: „Der Wettbewerb ‚Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen‘ zahlt auf das Versprechen vom Standort Deutschland als Land der Ideen ein: Hier werden Innovationen auf hochprofessionellem Niveau entwickelt und umgesetzt. Der Initiative ‚Deutschland – Land der Ideen‘ gelingt es, zum Beispiel mit diesem Wettbewerb, das Ansehen, das Deutschland weltweit genießt, zu stärken und zu entwickeln.“


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Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): „Ich finde es hervorragend, jedes Jahr aufs Neue zu sehen, welch tolle Ideen es in Deutschland gibt und wie sich die Menschen hierzulande engagieren.“

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Dr. Ansgar Burghof, Leiter der Intendanz, Deutsche Welle: „Es freut mich sehr, dass sich der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Titel ‚Ideen finden Stadt‘ ein konkretes Thema mit großer Relevanz vorgenommen hat.“

Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen: „Als Mitglied des Fachbeirats die Jurysitzung unterstützen zu können, war für mich eine tolle Erfahrung. Es war spannend, informativ und unterhaltsam. Projekte wurden zum Teil intensiv diskutiert, was das Engagement aller Jurymitglieder zeigt.“

Planung

Foto: oben: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert; unten: Marco Brockmann/Shutterstock.com

Höhepunkte im Wettbewerbsjahr 2013/2014

28.Oktober bis 10. November Online-Wahl des Publikumssiegers Phase 2 (1 aus 10)

1.Oktober bis 20. Oktober Online-Wahl des Publikumssiegers Phase 1 (10 aus 100) 30. September Netzwerktreffen Oktober 2013 bis März 2014 100 Preisverleihungen der „Ausgezeichneten Orte“ Sept. 2013

Oktober

November

Dezember

Januar 2014

Februar

März


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INNOVATIONSKRAFTWERK Die webbasierte Open Innovation Plattform widmet sich Problemlösungsprozessen aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Ideenwettbewerb

Wortakrobaten aufgepasst: Wer arbeitet mit Carbon? ruf gesucht. Auszubildende lernen, aus polymeren Werkstoffen und anderen Materialien wie zum Beispiel Kohlenstoff- und Glasfasern Faserverbundbauteile herzustellen. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie. Ausbildende Unternehmen sind etwa SGL Carbon, Audi, Voith oder Siemens. Carbon: Werkstoff der Zukunft

Carbon auf dem Vormarsch

Carbonisator, Carbonieri oder doch Carbonierer? Der Carbon Composites e. V. und dessen Spitzencluster M∙A∙I Carbon sowie die Initiative „Junge Forscherinnen und Forscher“ suchen einen einprägsamen Begriff für einen Zukunftsberuf: den Verfahrensmechaniker/in für Kunststoffund Kautschuktechnik – Fachrichtung Faserverbundtechnologie. Daher lautet der Titel des Ideenwettbewerbs, der vom 16. September bis zum 11. November im Innovationskraftwerk läuft: „Schreiner arbeiten mit Holz – Wer arbeitet mit Carbon?“

Auch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat schon früh erkannt, dass Carbon ein Werkstoff mit Potenzial ist und zeichnete 2006 das CFK-Valley Stade als „Ausgewählten Ort“ aus. Nun setzt auch BMW auf das Material: Der Elektrowagen BMW i3 verfügt als erstes in Großserie gebautes Auto über eine Fahrgastzelle, die komplett aus Carbon besteht. Bisher wurde Carbon eher in der Luft- und Raumfahrt oder bei Sport- und Rennwagen eingesetzt. Da es darauf ankommt, Elektroautos möglichst leicht zu bauen, um den Energieverbrauch zu verringern, ist der Werkstoff bei Elektromobilen besonders von Vorteil. Er wiegt erheblich weniger als zum Beispiel Aluminium. Trotz des geringen Gewichts ist Carbon äußerst stabil, nahezu beliebig formbar und rostet nicht.

Fotos: oben/unten: SGL Group; rechts: BMW Group

Neue Jobs dank CFK Experten schätzen, dass in den nächsten Jahren rund um kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff – kurz CFK oder umgangssprachlich Carbon – und die gesamte Faserverbundtechnologie etwa 30.000 Arbeitsplätze entstehen werden. Die neue Berufsbezeichnung wird für den Ausbildungsbe-

Ein Werkstoff, der verbindet Alle am Wettbewerb beteiligten Akteure vereint ein gemeinsamer Ansatz: das Thema Carbon bekannter zu machen und gezielt in Bildungsangeboten zu verankern. Das Cluster „M∙A∙I Carbon – Carbonfaserverstärkte Kunststoffe:

Schlüsseltechnologie für Deutschland“ steht für München, Augsburg und Ingolstadt, die Region, in der das Cluster ein europäisches Kompetenzzentrum für CFK-Leichtbau etablieren möchte. Eines der Projekte des Clusters ist die Bildungsoffensive „M∙A∙I Bildung“. Die Aufgabe: ein Bewusstsein für die beruflichen Chancen schaffen, die rund um die Faserverbundtechnologie in den kommenden Jahren entstehen. Hinter dem Spitzencluster steht der Carbon Composites e. V. (CCeV), ein Verbund von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, der die gesamte Wertschöpfungskette der Faserverbundwerkstoffe abdeckt. CCeV vernetzt rund 70 Partner aus Forschung und Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der BMW i3 ist das erste Serienfahrzeug mit Carbonkarosserie.

Schülerideen erwünscht Der Ideenwettbewerb läuft vom 16. September bis 11. November. Auch Schüler können dieses Mal teilnehmen: Ein Lehrer kann sich stellvertretend für seine Schulklasse registrieren. Sonderpreise wie ein Mitmachtag in einem Schülerlabor oder einem Science-Museum warten auf die drei besten Ideen. www.innovationskraftwerk.de/ Wettbewerb/MAI-Carbon/Berufe


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Interview

Kreativität gewürdigt

„Fit für die Serienreife“

Hermes kürt Zukunftsideen

Welches Ziel verfolgt das Spitzencluster M∙A∙I Carbon und wieso macht es sich so stark für Bildungsthemen? Hauptanliegen des Spitzenclusters M∙A∙I Carbon ist es, den Werkstoff Carbon für die Serienreife fit zu machen sowie die Region MünchenAugsburg-Ingolstadt zu einem Rainer Kehrle, Abteilungseuropäischen Kompetenzzengeschäftsführer Carbon Composites e. V. – Abteitrum für CFK-Leichtbau auslung M∙A∙I Carbon und zubauen, das die gesamte Clustermanager des gleichWertschöpfungskette der CFKnamigen Spitzenclusters Technologie abdeckt und den vertretenen Partnern in der Schlüsseltechnologie CFK zu einer Weltmarkt-Spitzenposition verhilft. Dadurch können bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Diese gilt es entsprechend „vorzubereiten“ und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Warum ist Carbon für Sie ein Werkstoff der Zukunft? Weil er unglaublich vielseitig ist und wir der festen Überzeugung sind, dass dieser Werkstoff Eigenschaften hat, die uns nachhaltige Veränderungen ermöglichen werden, wie zum Beispiel im Bereich Mobilität aktuell der BMW i3.

Fotos: oben: M∙A∙I Carbon; unten: Hermes Logistik Gruppe Deutschland

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Was versprechen Sie sich von dem Ideenwettbewerb und wie geht es danach weiter? Viele frische Ideen von Personen, die sich mit diesem Werkstoff befassen und natürlich einen Namen, den man gut und gerne aussprechen kann und der für sich spricht. Die Jury wird es nicht leicht haben mit ihrer Entscheidung. Die beste Idee werden wir dann im Rahmen einer Siegerehrung prämieren. Und dann wollen wir auf jeden Fall, dass dieser Name „volksmundtauglich“ wird. Wäre doch toll, wenn irgendwann jeder in Zusammenhang mit dieser Berufsbezeichnung diesen einen Namen verwendet. Welche Zielgruppen möchten Sie erreichen? Interessant sind für uns all diejenigen, die sich gerade mit Beruf oder Ausbildungsmöglichkeiten befassen, also Schüler, Lehrer, Eltern und auch Studenten. Aber natürlich auch alle anderen Interessierten, denn dieser Werkstoff ist so neu, dass wir uns über jeden freuen, der sich damit befasst.

„Holen, bringen… und Der Ideenwettbewerb lief vom 18. was noch?“ Diese FraFebruar bis zum 12. April 2013 – ge stellte die HerMenschen aus aller Welt haben insmes Logistik Gruppe gesamt rund 400 Ideen abgegeben. Deutschland (HLGD) Eine Fachjury bewertete daraufhin während eines Ideendie Einreichungen anhand der Kritewettbewerbs im Innorien Neuartigkeit, Kundenmehrwert, vationskraftwerk. Die Marktdurchdringung, wirtschaftliches Idee mit dem Titel Potenzial, Umsetzbarkeit und Nach„Hermes Store-In: Einhaltigkeit. Verantwortliche der HLGD, lagerung und zeitverder Otto Group sowie der EBS Unisetzter Paketversand“ versität für Wirtschaft und Recht bilvon Alexander Trinh deten die Jury. hat die Fachjury des Wettbewerbs überzeugt und den ersten Platz erreicht. Die Preisverleihung fand Ende Juni in der Hamburger Konzernzentrale statt. Der Mannheimer BWL-Absolvent erreichte bei dem Ideenwettbewerb den ersten Platz. Frank Wegmann aus Flensburg freute sich über Platz drei. Er hatte die Idee zu einer Bonuskarte für Nachbarn, die regelmäßig Pakete annehmen. Der Zweitplatzierte Martin Lammert überzeugte mit seinem platzsparenden „Air Package“, konnte an der Preisverleihung aber nicht persönlich teilnehmen.

V.l.n.r.: Frank Iden, Vorsitzender der Geschäftsführung der HLGD, Alexander Trinh, Erstplatzierter, Daniela Kirchner, Strategie Manager, Yield Management & Strategie der HLGD, Frank Wegmann, Drittplatzierter, Matthias Wendt, inno-focus businessconsulting/Innovationskraftwerk.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der HLGD Frank Iden würdigte die anwesenden Gewinner. „Innovative Ideen und der Mut, diese auch in die Tat umzusetzen, haben unser Unternehmen im Laufe seiner 41-jährigen Geschichte immer wieder beflügelt. Insofern freue ich mich, aus den wirklich sehr kreativen Vorschlägen wieder neue Services für unsere Kunden abzuleiten und unsere Position am Markt damit weiter zu stärken“, so Frank Iden.


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Ideen für die Bildungsrepublik Der bundesweite Wettbewerb würdigt Woche für Woche vorbildliche Projekte und Initiativen, die mehr Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ermöglichen.

Werkstattbesuch

Technik-Tüftler in ganz Bayern In Niederbayern ging es Anfang Juni technisch zu: An der Hochschule Deggendorf wurde das Bildungsangebot „Begeistern durch Machen – Kinder & Technik“ des Vereins „Technik für Kinder“ als herausragende „Bildungsidee“ ausgezeichnet. Durch spielerisches freies Experimentieren entdecken Mädchen und Jungen gleichermaßen die Welt der Technik. Bei den Nachmittags- und Ferienangeboten für überwiegend Viert- bis Sechstklässler steht das eigene Entdecken und Ausprobieren der Schüler mit den bereitgestellten Materialien im Vordergrund. Unter fachkundiger Anleitung von mehr als 400 Studenten, Azubis aus technischen Berufen und pensionierten Technikern bauen die Kinder Taschenlampen, LED-Wechselblinker und zerlegen Computer in ihre Einzelteile. Seit Gründung des Vereins im Jahr 2010 haben rund 9.500 Mädchen und Jungen aus ganz Bayern an mehr als 2.100 Veranstaltungstagen erlebt, wie faszinierend Technik sein kann.

Selbst tüfteln steht beim Bildungsangebot „Begeistern durch Machen –Kinder & Technik“ im Vordergrund.

Umweltbildung

Fotos: oben: Sebastian Widmann; unten links: © valiza14 - Fotolia.com; unten rechts: Willem gr. Darrelmann

Der Natur auf der Spur Frösche zählen, Gräser bestimmen und Tümpel erkunden – bei der Preisverleihung im Naturschutzzentrum Chemnitz Anfang Juli ging es für die Stadtkinder in die freie Wildbahn. Kinder der AG „Grünhörner“ zwischen 6 und 10 Jahren erkundeten die heimische Natur. Anschließend wurde das Naturschutzzentrum des Regionalverbands Erzgebirge des Naturschutzbunds Deutschland als herausragende „Bildungsidee“ ausgezeichnet. „Entdecken mit allen Sinnen“ ist das Motto für die bis zu 400 Schüler, die jeden Monat das Naturschutzzentrum besuchen. Inmitten des Chemnitzer Botanischen Gartens nehmen Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 20 Jahren an den lehrreichen Veranstaltungen teil. Auf dem Gelände unternehmen die Schüler Exkursionen an exotische Orte wie Feuchtwiesen oder Dünen, wo sie sich mit den typischen Pflanzen und Tieren dieser Biotope beschäftigen. Denn nicht nur die Fische, Schafe, Ziegen und Pferde vor Ort, sondern auch Ausflüge mit Kescher und Lupe in nahegelegene Naturschutzgebiete oder der Bau von Igelhäusern Auf Tümpelexkursion im Botanischen Garten Chemnitz mit der AG faszinieren. „Grünhörner“.


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Netzwerk Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ knüpft Netzwerke und schafft Synergien, die zu guten Ideen, Innovationen und gemeinsamen Projekten mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft führen.

Luft- und Raumfahrt

Unterwegs im All Der Traum von der Raumfahrt ist so alt wie die Menschheit selbst und begeistert bis heute mit immer wieder neuen Erkenntnissen über die Unendlichkeit des Universums. Isaac Newton sagte: „Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.“ Zu den großen Institutionen auf dem Gebiet der Weltraumforschung gehören auch die Europäische Weltraumorganisation ESA und das Deutsche Zentrum für Luftund Raumfahrt (DLR). Während die ESA die Koordinierung der europäischen Raumfahrtaktivitäten lenkt, ist das DLR im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Bemannte Raumfahrt, Satellitennavigation, Erdbeobachtung zur

Wetterbestimmung und Forschungsarbeit sind ebenso Teil der Arbeit wie Nachwuchsförderung – zum Beispiel mit einer Kinder-Uni, Ideenwettbewerben und Schülerexperimenten.

Im Europäischen Astronautenzentrum EAC der ESA können die Besucher einen Blick in ein 1:1-Modell des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS werfen.

Am 22. September findet in Köln traditionell der von ESA und DLR veranstaltete „Tag der Luft- und Raumfahrt“ statt. Wer erfahren möchte, wie es sich in Windkanälen anfühlt, was in einem Astronautentrainingszentrum passiert oder warum Nachhaltigkeit sogar im Weltall wichtig ist, kann sein Expertenwissen am „Tag der Luft- und Raumfahrt“ in Köln ausbauen. Programm unter www.tagderluftundraumfahrt.de.

Interview

Fotos: oben rechts: © FrameAngel - Fotolia.com; oben: DLR (CC-BY 3.0); unten: ESA

Über Raumflüge, Astronauten und Grundlagenphysik ein persönlich mit unvergleichlichen „Sensationen“ – also Sinneseindrücken – verbundenes Projekt. Aber: Im ESA-Team ist seit 2009 auch ein deutscher Astronaut, Alexander Gerst, und ich halte es für wichtiger, dass er diese Erfahrung bei den wenigen uns zur Verfügung stehenden Flügen zur ISS auch machen kann.

Reinhold Ewald flog auf der Mission MIR 1997 ins All und verbrachte 18 Tage auf der Raumstation Mir.

1997 waren Sie als Astronaut drei Wochen im All. Seit 1999 arbeiten Sie bei der ESA. Würden Sie gern noch einmal zu einem Raumflug aufbrechen? Ja, natürlich, denn ein Raumflug ist eine große berufliche Herausforderung und

Alexander Gerst wird 2014 erstmals zur Internationalen Raumstation ISS reisen. Welches Ziel wird mit dieser Mission verfolgt? Für Alexander als Geophysiker ist der Blick auf die Erde aus der Weltallperspektive wie ein Buch: Er kann die kontinentweiten und globalen Zusammenhänge erkennen und auch für Laien mit allen Details beschreiben. Er wird auch junge

Menschen auf der Erde ermuntern, die verblüffend andere Welt der Schwerelosigkeit als Anreiz für eigenes Experimentieren und Forschen zu nutzen. Die Wissenschaft an Bord ist vielfältig: Wir sehen, dass wir unseren Körper und seine Anpassungsfähigkeit noch immer nicht richtig verstehen. Schließlich haben auch Experimente aus der Grundlagenphysik immer mehr Bedeutung auf der ISS. Welche Elemente der Astronautenausbildung sollten alle Menschen im Land der Ideen absolvieren? Wer nichts wissen will, muss viel glauben oder fürchten. Das gilt im Raumflugtraining wie im Leben.


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365 Orte im Land der Ideen

Reisen zu den Sternen – mit den „Ausgewählten Orten“ Auch unter den Preisträgern im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ in Kooperation mit Deutsche Bank finden sich einige Preisträger, die zu besonderen Reisen einladen.

Zeiss-Planetarium Jena

Argelander-Institut für Astronomie

(Preisträger des Jahres 2007)

(Preisträger des Jahres 2007)

Seit 80 Jahren sorgt das Zeiss-Planetarium Jena für Staunen. Und obwohl es das älteste Projektionsplanetarium der Welt ist, liefert es modernste Hightech für Reisen in fremde Galaxien. Der Veranstaltungskalender ist ganzjährig prall gefüllt. Ob Bildungs- und Familienprogramme, Musik-Shows oder Hörspiele – Reservierungen sind bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich. www.planetarium-jena.de

Vom Sonnensystem bis zur Entstehung des Universums – die Wissenschaftler des Argelander-Instituts in Bonn decken das gesamte Spektrum der Astronomie ab. Gemeinsam mit der Bonner Sternwarte gibt es im Winter zweiwöchentlich ein buntes Potpourri aus der Astronomie zu erleben. Am 3. Oktober lädt das Institut im Rahmen des „Türöffner-Tags“ in die unendlichen Weiten des Weltalls ein. www.astro.uni-bonn.de

Offene Türen

Fotos: oben links: Sternevent GmbH, oben rechts: AlfA/Kerp, Jürgen; unten: Deutschland – Land der Ideen/Thomas Rafalzyk

Zu Besuch bei der Politik

V.l.n.r.: Ariane Derks, Geschäftsführerin „Deutschland – Land der Ideen“, Claudia Held, Fachkoordinatorin Berliner Stadtmission Starthilfe Projekte, Markus Guhl, Vorstand Stiftung Die Grüne Stadt, Bundesminister Dr. Peter Ramsauer

Wie funktioniert energieeffizientes Wohnen? Welche Herausforderungen warten auf den Verkehr des 21. Jahrhunderts? Was ist eigentlich die Energiewende? Antworten auf diese und andere Fragen konnten die Besucher am 24. und 25. August im Bundesministerium für

Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) finden. Am letzten Augustwochenende öffneten das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt sowie die Bundesministerien ihre Türen und boten zahlreichen Besuchern Einblick in ihre Arbeit. Das BMVBS gab Unternehmen, Stiftungen und Initiativen die Möglichkeit, Themen wie Verkehr, Architektur oder Stadtplanung aus ihrer Sicht zu präsentieren. Auch Preisträger der Wettbewerbe „365 Orte im Land der Ideen“ in Kooperation mit Deutsche Bank und „Ideen für die Bildungsrepublik“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland, informierten über Projekte. Für den Umstieg auf bezahlbare und lautlose Elektromobilität im Stadtverkehr stand

Das Elektroauto „Mia“ zog die neugierigen Gäste an.

beispielsweise das Elektroauto Mia. Das Forum „Die Grüne Stadt“ – mittlerweile eine Stiftung – setzt sich für mehr Grünflächen ein und informierte im BMVBS über Möglichkeiten der Stadtbegrünung. Das junge Team der Berliner Fahrradwerkstatt Velo-Fit konnte die Besucher zu sportlicher Betätigung motivieren und gleichzeitig Begeisterung für das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wecken.


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DWIH Tokyo

Verleihung des German Innovation Award

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Die Preisträger 1. Preis Dr. Masateru Taniguchi (40) Professor, The Institute of Scientific and Industrial Research, Osaka University Entwicklung einer Technik zur elektrischen Sequenzierung einzelner DNA-Moleküle mithilfe von Nanoporen 2. Preis

Fünf Wissenschaftler (vorne, Blume am Revers) wurden im Rahmen des German Innovation Award geehrt.

Schnellere und präzisere DNA-Analyse, effizientere Datenträger oder ionenleitfähige Polymere zur Anwendung in Brennstoffzellen: Dies sind die Themen, die die japanische Forschungslandschaft beschäftigen und gleichzeitig für großes Interesse bei global agierenden Unternehmen in Japan sorgen. Am 18. Juni wurden fünf japanische Wissenschaftler mit dem Gottfried-Wagener-Preis 2013, auch bekannt als German Innovation Award, ausgezeichnet. Der Preis wurde bereits zum fünften Mal von zehn weltweit tätigen deutschen Unternehmen wie Siemens, Bosch, Evonik oder Trumpf vergeben, die in Japan for-

schen. Anwendungsorientierte Wissenschaft in den Bereichen Umwelt und Energie, Gesundheit sowie Sicherheit steht im Fokus der Ausschreibung. In diesem Jahr hatten sich 91 Wissenschaftler von 39 japanischen Universitäten beworben. Neben den Preisgeldern in Höhe von insgesamt 9 Millionen Yen (knapp 70.000 Euro) vergeben der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Deutsche Forschungsgemeinschaft Stipendien für Forschungsaufenthalte in Deutschland. Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo richtet den Wettbewerb gemeinsam mit der Auslandshandelskammer Japan aus. www.dwih-tokyo.jp

Fotos: oben: DWIH Tokyo; unten: Elmo rainy day

Wer war eigentlich Gottfried Wagener? In Hannover geboren, studierte Wagener in Göttingen Mathematik, Physik, Chemie und Mechanik und legte dort auch 1851 das Oberlehrerexamen ab. Es zog ihn in die Welt hinaus: Über Frankreich und die Schweiz fand er seinen Weg nach Japan. Er arbeitete an der Kaiserlichen Universität in Tokyo, an der Kunst- und Gewerbeschule und war Gründungsmitglied des Tokyo Institute of Technology. Sein Wirken trug wesentlich zur Umstellung der traditionellen Industrie für den europäischen Markt bei. Wagener engagierte sich außerdem im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasi- Denkmal zu Ehren ens für grenzüberschreitendes kulturelles Verständnis. Mit dem Gottfried Wageners im Gottfried-Wagener-Preis erinnert die Außenhandelskammer in Okazaki-Park in Kyoto Japan an sein Wirken.

Dr. Teruo Ono (45) Professor, Institute for Chemical Research, Kyoto University Entwicklung von nichtflüchtigen Datenspeichern durch den Einsatz von Spin Dynamic 3. Preis Dr. Yusuke Ohba (43) Professor, Hokkaido University Graduate School of Medicine Entwicklung einer Methode zur exakten Bestimmung der Wirkung molekularer Pharmakotherapie bei chronischer myeloischer Leukämie Dr. Taro Hitosugi (41) Associate Professor, Advanced Institute for Materials Research, Tohoku University Entwicklung eines transparenten Titanoxid-Leiters Dr. Kenji Miyatake (44) Professor, Clean Energy Research Center, University of Yamanashi Entwicklung ionenleitfähiger Polymere zur Anwendung in Brennstoffzellen


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Termine im Land der Ideen Produktion – gewusst wie Im Rahmen der EMO Hannover 2013 findet der VDMAKongress „Intelligenter Produzieren“ statt. Unter dem Titel „Inspired by technology“ präsentieren hochkarätige Experten aus der Produktionstechnik, aus internationalen Abnehmerbereichen und aus Zulieferbranchen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie sie ihre Produktion in den kommenden Jahren erfolgreich organisieren wollen. Namhafte Unternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik nehmen am Kongress teil: Audi, Robert Bosch, Daimler, John Deere, ETH Zürich, Festo und Siemens sind nur einige Beispiele. Vertreter von Boeing, Brembo, Mori Seiki, Sandvik oder Studer unterstreichen die internationale Bedeutung des Kongresses. Geführte Themenrundgänge ergänzen die zweitägige Veranstaltung auf dem Messegelände. Informationen zum Programm unter www.vdma.org/ip. Hannover, 16. und 17. September 2013. Zusammen einzigartig

Kennenlernen hoch 2 Im September richtet die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zwei Netzwerktreffen aus. Bereits am 16. September sind die „Bildungsideen“ des Jahrgangs 2012/2013 nach Berlin eingeladen. Im Mittelpunkt stehen Workshops rund um die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Projektentwicklung und Social Media. Ende September reisen dann die frischgebackenen Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ in die Hauptstadt. Informationen zum organisatorischen Ablauf des anstehenden Wettbewerbsjahres stehen ebenso auf dem Programm wie Impulsvorträge durch Jury- und Fachbeiratsmitglieder. Ein „Matchmaking“ bietet die Möglichkeit, potenzielle Partner auf geschäftlicher Ebene kennenzulernen. Berlin, 16. und 30. September 2013.

Fotos: oben links: VDMA; oben rechts: Deutschland – Land der Ideen; unten links: U18-Netzwerk; mitte rechts: Klaus Mebus

In diesem Jahr lädt die Landeshauptstadt BadenWürttembergs zu den Feierlichkeiten rund um den Tag der Deutschen Einheit. Unter dem Motto „Zusammen einzigartig“ bietet in Stuttgart ein zweitägiges Bürgerfest für die ganze Familie ein abwechslungsreiches Programm. Außerdem präsentieren sich die Verfassungsorgane des Bundes, alle Bundesländer sowie das Gastgeberland Baden-Württemberg mit seinen Ministerien, Unternehmen oder Verbänden den Besuchern. Stuttgart, 2. und 3. Oktober 2013.

Wer will wählen? Der 18. Deutsche Bundestag wird am 22. September 2013 gewählt. Aktiv wahlberechtigt ist jeder Deutsche, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Schon neun Tage vor der eigentlichen Wahl können junge Menschen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben. Das Projekt U18, ein „Ausgewählter Ort 2012“, möchte so die Auseinandersetzung mit Politik und demokratischen Prozessen anregen. In Freizeiteinrichtungen oder Schulen werden Wahllokale eingerichtet, die Ergebnisse anschließend an die Wahlzentrale übermittelt und veröffentlicht. Anschließend können diese auf Wahlveranstaltungen mit jungen Menschen und Vertretern aus Politik und Presse diskutiert werden. Die Anmeldung von Wahllokalen erfolgt unter www.u18.org. Bundesweit, 13. und 22. September 2013.

Deutsche Start-ups in New York Weltweit erregt die deutsche Start-up-Szene Aufmerksamkeit, insbesondere in technischen Bereichen. Auch in den USA besteht großes Interesse, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Kontakte zu den Großen von morgen zu knüpfen. Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus organisiert gemeinsam mit dem Partner ifridge & company im „German House“ die Veranstaltung „Germany to NYC“, die deutschen Start-ups beispielsweise die Möglichkeit bietet, Kontakte zu Investoren zu knüpfen. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem Kisibox, eine Ausgründung der Technischen Universität München, und das Software-Unternehmen the peak lab. New York, 9. September 2013.

Blick in die Vergangenheit Zum Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ öffnen am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten in ganz Deutschland ihre Türen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Der Tag des offenen Denkmals bietet Geschichte zum Anfassen. In Führungen erhalten die Besucher Informationen über Denkmalpflege oder Arbeitstechniken von Restauratoren. Die Eröffnung des Denkmaltags findet auf dem Schlossplatz in Saarbrücken statt. Das Programm ist unter www.tag-des-offenen-denkmals.de einsehbar. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz organisiert den Aktionstag und gehört zu den „Ausgewählten Orten 2006“. Saarbrücken, 8. September 2013.

Impressum Deutschland – Land der Ideen Land der Ideen Management GmbH Kurfürstendamm 21 10719 Berlin Tel.: +49 30 - 206 459 - 0 Fax: +49 30 - 206 459 - 168 E-Mail: kontakt@land-der-ideen.de www.land-der-ideen.de

V.i.S.d.P.: Ariane Derks Redaktion: Presseteam Land der Ideen Management GmbH Gestaltung: Jutta Schlotthauer

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100 Ideen für die Stadt von morgen - Newsletter August 2013