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so möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass wir lediglich einige Rechtschreibreformen „foraus“ sind. *gg*

Endlich ist es wieder soweit und die Frühlingsausgabe des derMedicus ist erschienen. DerMedicus selbst ist von der Frühlingsatmosphäre aber auch nicht verschont geblieben. Assoziationen mit dem Begriff Frühling sind wohl: Zeit der Erneuerung, Zeit der Regeneration, Zeit des Wachstums…und so hat er Viel Spaß beim Lesen, Victoria Yushenko sich nicht nur rein äußerlich Chefredakteurin verändert, sondern auch inhaltlich und wird nun von einem neuen Redaktionsteam geleitet und geformt. Vorerst möchte ich Lukas Schett noch für die tolle und produktive Arbeit der letzten Jahre danken! Er hat aus dem derMedicus, der früher eher einer kleinen Broschüre glich, eine interessante und präsentable Zeitschrift gemacht. Lukas möchte ich nun für sein KPJ viel Erfolg wünschen und hoffe, dass es eine erfahrungsreiche Zeit werden wird! Nun noch kurz zu meiner Person. Seit Herbst 2008 studiere ich an der MUI und bin derzeit im 4. Semester. Im Januar 2009 kam ich zur Studienvertretung Medizin und habe seit Anfang März diesen Jahres nun das Amt des derMedicus Chefredakteurs übernommen. Des Weiteren werde ich von einem super motivierten Team bestehend aus Sebastian Goldner, Ulrike Hecker, KayBernd Lanner, Judith Stempel und Teresa Toth tatkräftig unterstützt. Auch Lukas juckte es noch immer in den Fingern, so dass er sich auch an dieser Ausgabe maßgeblich beteiligte. Das neue Redaktionsteam und ich werden uns große Mühe geben, den hohen Standard einer informativen und interessanten Medizinerzeitung auch weiterhin beizubehalten. Inspiriert von unserem neuen Konzept entschieden wir uns den Schwerpunkt dieser Ausgabe dem Thema „Neu“ zu widmen und berichten deshalb über viele wichtige Veränderungen rund um das Medizinstudium. Themen wie die Neubesetzungen einiger Vizerektorate, oder neue Möglichkeiten an unserer Univ.-Klinik, sowie einer Verbesserung von ILIAS,… um nur einige wenige Themen zu nennen. Aber am besten, blättert ihr einfach weiter und lest selbst… Als Letztes möchte ich euch allen noch ganz viel Erfolg für die kommenden SIP´s wünschen und anschließend schöne Sommerferien – mögen sie euch jetzt auch noch recht fern erscheinen! P.S.: Wir freuen uns immer über Artikel. Also, wer Lust hat am derMedicus mitzuarbeiten ist herzlich willkommen!




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Es ist soweit. Die Zeit des Wartens auf das Ergebnis der Wahl des beliebtesten Dozenten ist endlich vorbei. Wir haben die Zeit in den Osterferien genutzt um die Wahlzettel auszuwerten und die „Profs of the term“ zu ermitteln. Noch einmal zur Erklärung: bei der Wahl zum „Prof. of the term“ handelt es ich um eine Initiative deiner Medizinischen Studienvertretung um den besten Vortragenden eines jeden Jahrganges aus eurer Sicht zu wählen. Damit wollen wir gute Lehre direkt von der Studierendenschaft honorieren. Die Zitate wurden aus den Textfeldern entnommen, in denen ihr eure Wahl begrĂźnden konntet.

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Die Studienvertretung möchte den Gewinnerinnen und Gewinnern recht herzlich gratulieren! Wir hoffen, dass Sie sich im Ausführen ihrer Lehre bestätigt fühlen und daran weiter festhalten. Die Ehrungen der PreisträgerInnen nehmen wir in Kürze vor. Des Weiteren danken wir euch StudentInnen, die ihr abgestimmt und euch die Zeit genommen habt eure Wahl sinnvoll zu begründen! Hoffentlich konnten wir als Studienvertretung einen kleinen Beitrag in Richtung Verbesserung oder zumindest Erhaltung der Qualität der Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck leisten, denn wie es so schön heißt:

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tut alles.“ (J. W. v. Goethe) Deine Studienvertretung an der MUI

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Vorstellung der Vizerektorin für F Dr. Gabriele Döller

ÀFIVOPEVI7XVYOX YRH8IEQ EVFIMX Vorstellung von Dr. Gabriele Döller, Vizerektorin für Finanzen seit 1. Dezember 2009

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950 wurde ich in Stuttgart geboren, legte 1969 das Abitur ab und begann an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen das Diplomstudium der Biologie mit dem Hauptfach Mikrobiologie/Virologie sowie Biochemie, Pharmakologie und Pharmazeutische Biologie als Nebenfächer. Ich wählte gezielt den Studienort Tübingen, da zu dieser Zeit die Wahl der von mir gewünschten Fächerkombination nur in Tübingen möglich war. Seit meinem sechzehnten Lebensjahr interessierte ich mich für die Mikrobiologie und dort vor allem für Viren. Meine Dissertation fertigte ich 1977 am Pharmazeutischen Institut an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen an. Danach verließ ich die Universität und arbeitete an der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen, einer obersten Bundesbehörde. Dort leitete ich von 1978 bis 1982 das Forschungsprojekt „Baculoviren als Schädlingsbekämpfungsmittel“. Im Jahr 1983 kehrte ich an die Universität zurück und war bis 1996 in der Abteilung Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen tätig mit dem Forschungsschwerpunkt Schnelldiagnose von Respirationstraktviren. Große Freude bereitete mir das Abhalten curricularer Lehre für Studierende der Humanmedizin und der Diplombiologie. Dies rührte zum einen daraus, dass wir schon damals in Kleingruppen (ca. 10-16 Studierende) dialogisch und interaktiv unterrichteten und mir die Weitergabe des Wissens bezüglich Krankheitsbilder, labordiagnostischer dieser Zeit waren diese in der Virologie sehr gering!), Feststellung des Immunstatus und Prävention von Viruskrankheiten durch beispielsweise Impfungen, Hygienemaßnahmen etc. sehr wichtig war. Ich wollte unsere Studierenden für die Fragestellungen der Virologie/Infektiologie gewinnen beziehungsweise begeistern, da ich damals wie heute tief davon überzeugt war, dass in der Medizin jede Fachrichtung gegen Infektionserreger „kämpft“.

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eben der Lehre war ich während meiner 13-jährigen Tätigkeit in der Virologie auch in der Labordiagnostik (Serologie, Virusanzucht) intensiv in die mittelbare Krankenversorgung eingebunden, absolvierte regelmäßig Journaldienste und lernte dabei sehr nahe die verantwortungsvolle, in der Regel aufopfernde sowie aufreibende Tä

tigkeit der Ärzte im klinischen Alltag kennen. Ab dem Jahr 1993 hatte ich zudem Lehraufträge an der Universität Bremen. Neben dem Studentenunterricht bildete ich ab dem Jahr 1984 auch Medizinisch Technische AssistenInnen an der staatlich anerkannten Schule sowie Ergotherapeuten und Hygienefachkräfte im Fach Virologie aus. Sie wundern sich nun sicher, weshalb am 1. Oktober 2009 die Wahl zur Vizerektorin für Finanzen auf meine Person gefallen ist? Der Wechsel zu neuen Herausforderungen begann im März 1996, als ich in das Dekanat der Medizinischen Fakultät der Eberhard-KarlsUniversität wechselte. Die Medizinische Fakultät war damals in Tübingen eine von vierzehn Fakultäten. Dies ist vergleichbar mit der Situation in Innsbruck bis zum Jahr 2004, da hier die Medizinische Fakultät auch eine von sieben Fakultäten der Leopold Franzens Universität war. Zwei Jahre lang war ich als Lehrreferentin tätig, einer Position die neu geschaffen wurde, nachdem das Hochschulmedizin-Reformgesetz Studiendekane eingeführt hatte. Dort arbeitete ich unter anderem mit in der Studienberatung, am Aufbau eines Informationsnetzes, am Aufbau und der Durchführung der Evaluation von Unterrichtsveranstaltungen, an der Struktur- und Entwicklungsplanung im Bereich Lehre, an der Berechnung der Aufnahmekapazitäten für die Studiengänge Humanund Zahnmedizin, an der Organisation und Übernahme der Prüfungsaufsicht in den schriftlichen Teilen der ärztlichen Staatsexamina, sowie an der Gestaltung der Verträge mit den Akademischen Lehrkrankenhäusern. Ich nahm an den Studienkommissionen Human- und Zahnmedizin teil, auch fertigte ich federführend Lehrberichte an. Oft vertrat ich den Studiendekan (damals ein Universitätsprofessor für Kinderchirurgie) in den Gremien.

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m Jahr 1998 wurden der Medizinischen Fakultät Tübingen im Rahmen der Umsetzung des Hochschulmedizin-Reformgesetzes die Budget- und Personalhoheit übertragen. Die Medizinische Fakultät wurde damals im Gegensatz zu den anderen Fakultäten der EberhardKarls-Universität rechtlich selbständig. Das bedeutete den notwendigen Neuaufbau einer eigenen adäquaten Verwaltungsstruktur, vergleichbar mit einer Zentralen Verwaltung der Universität. In Baden-Württemberg bestand jedoch (im Gegensatz zu Innsbruck) der Vorteil darin, dass die sehr gut organisierte Verwaltung des Universitätsklinikums Tübingen als sogenannte Auftragsverwaltung der Medizinischen Fakultät für die Bereiche Finanzen und Personal fungierte. Damit war die Professionalität des Managements garantiert. Ab Mai 1998 wurde mir in dieser neuen Rechtsform die Leitung des aufzubauenden Referates für Evaluation in Forschung und Lehre übertragen. Die Aufgabenfelder waren unter anderem die Leistungserfassung in Forschung und Lehre, die Mitarbeit bei der Erstellung der „Richtlinien zur leistungsorientierten Mittelvergabe (Forschung)“ und der „Richtlinien für die evaluierte Mittelverteilung im Bereich der


Lehre auf der Basis des Studienplans 2000“ sowie deren Umsetzung. Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Mitarbeit am Rechenschaftsbericht des Rektors, am Bericht zur Selbstevaluation der Lehre für die Sachverständigenkommission zur Beurteilung der Lehre im Studiengang Humanmedizin (durch das Wissenschaftsministerium bestellt), an der Evaluation der Medizinischen Fakultät Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen durch den Wissenschaftsrat im Bereich Humanmedizin und im Bereich Zahnmedizin, bei den Kapazitätsangelegenheiten, sowie bei der Betreuung des „PROFIL-Programms“. Unter meiner Federführung wurde das online-Evaluationssystem „Tuevalon“ zur Beurteilung der Lehrveranstaltungen etabliert. Ich organisierte das KPJ und betreute die Studierenden im KPJ vor allem bei der Planung ihrer Auslandsaufenthalte. In diesem Rahmen war ich auch für die Akademischen Lehrkrankenhäuser zuständig. Während dieser Zeit strukturierten wir das interne Prüfungswesen um, ebenfalls die Organisation der schriftlichen und mündlichen Teile der Staatsexamina. Ab Juli 2002 wurden mir die Vertretung des Direktors der Fakultätsverwaltung sowie die Funktion der Kapazitätsbeauftragten der Medizinischen Fakultät übertragen.

Aufgrund dieser Erfahrungen wurde ich bei meiner Bewerbung auf die internationale Ausschreibung der Stelle eines Vizerektors/ einer Vizerektorin für Finanzen an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) erstgereiht. Motiviert war ich, in dieser Position, an der MUI meine Erfahrung in den Bereichen Forschung, Aus- und Weiterbildung, Krankenversorgung und Management einbringen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass diejenige Person, die sich um Budgets als Entscheidungsvorbereitung für das Rektorat kümmert, wissen sollte, wie Medizin und Zahnmedizin „ticken“.

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26 Absatz drei vorgeschriebene Kostenersatz, innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) und externe Rechnungsstellungen durcheinander gewürfelt. Dabei gehe ich von Unkenntnis der Handelnden aus und bin überzeugt, dass bei klarer Information und Schulung alle Betroffenen mit anpacken werden, um die zeitgemäßen Strukturen mit aufzubauen. Bisher habe ich den Eindruck, dass alle Universitätsangehörige sich klare Strukturen wünschen. Das gefällt mir hier besonders. Dabei möchte ich tatkräftig mithelfen. Nicht verschweigen möchte ich meine Beobachtung, dass sich einige an die Erfordernisse des Rechnungswesens, einschließlich der vom UG geforderten Kosten- und Leistungsrechnung sowie des Berichtswesen noch gewöhnen müssen, wofür ich Verständnis habe. Die Studierenden müssen wissen, dass sie für mich die Hauptpersonen einer Universität sind. Was wäre die Medizinische Universität Innsbruck ohne Studierende? Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Dr. Gabriele Döller

eue Aufgaben waren die Vorbereitung und Koordination der vom Gesetzgeber geforderten externen Evaluation unter Einbeziehung externer Gutachter, die Vorbereitung von Berufungen respektive Berufungsverhandlungen, die Mitarbeit bei der Weiterentwicklung der Forschungsschwerpunkte sowie der Fortschreibung der Strukturplanung der Fakultät etc. Von besonderer Bedeutung war die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Universitätsklinikums und der Zentralen Verwaltung der Universität. Im Mai 2003 wurde ich nach altersbedingtem Ausscheiden des damaligen Direktors der Fakultätsverwaltung zur Fakultätsdirektorin der Medizinischen Fakultät befördert. Zur Bewältigung dieser neuen Aufgaben war eine intensive Wahrnehmung zahlreicher Fortbildungen u.a. Seminare zu Einzelfragen zum Wirtschaftsplan, zu den Jahresabschlüssen und allgemein zum Finanz- und Rechnungswesen und zu steuerrechtlichen Frage- und Problemstellungen an Krankenhäusern, insbesondere an Universitätsklinika erforderlich.

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iele haben meine MitarbeiterInnen und ich auf verschiedenen Ebenen: Wichtig ist die Einführung eines Berichtswesen, das den OrganisationseinheitsleiterInnen (OE) in ihrer Budgetverantwortung jederzeit die Einsicht ihres “Kontostandes“ erlaubt. Meine Vision ist die Einführung eines Globalbudgets für Forschung & Lehre. Damit könnte den OE-LeiterInnen eine große Flexibilität bei der Verwendung ihrer Mittel eingeräumt werden. Ferner sollte der Bereich der Drittmitteladministration so umgestaltet werden, dass die ProjektleiterInnen zufrieden mit der Servicierung sein können. Es müssen klare Finanz-

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Interview mit der neuen Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung ao.Univ.Prof. Dr.med.univ. Doris Balogh

h0MJIPSRKPIEVRMRKwYRH -RXIVREXMSREPMXÈX Geboren 1943 in Niederösterreich, absolvierte Prof. Dr. Doris Balogh zuerst ihre einklassige Volksschule und anschließend das Gymnasium in Gmunden. Nach der Matura nahm sie in Innsbruck das Studium der Humanmedizin auf und promovierte 1967. der Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck, ging für einige Zeit nach Oberösterreich und kehrte 1972 nach Innsbruck zurück. Weitere wichtige Daten ihrer Karriere waren die Habilitation 1985 und 1991 die Ernennung zur Professorin. Im Jahr 2009 wurde Frau Prof. Dr. Doris Balogh pensioniert. Sie wurde gebeten an der Medizinischen Universität Innsbruck, das Amt der Vizerektorin mit der Verantwortung für Personal zu übernehmen. Was hat Sie bewogen, sich für dieses Amt der Vizerektorin für Personal zu bewerben? Prof. Balogh: Zum einen meine Sorge um die Medizinische Universität Innsbruck. In der vergangenen Zeit gab ###

ähnlicher Weise besetzen wollen. Dabei wollen wir natürlich Spitzenkräfte an unsere Universität holen, die offen für neue Techniken und Forschungsansätze sind. Der Bologna Prozess und somit das Bachelor Modell ist in der konventionellen Schulmedizin, also in der ärztlichen Ausbildung, problematisch. Er wird wahrscheinlich, so fürchte ich, nicht ohne Modiganz Spezielles, das nicht so einfach dem Dreistufenplan des Bologna Prozesses angepasst werden kann. Allerdings werden wir in Innsbruck versuchen, ein Bachelor-Modell einzuführen. Das wird am ehesten bei der Ausbildung zum „medizinischen Wissenschaftler“ funktionieren. Welche Projekte werden Sie als nächstes umsetzen? Prof. Balogh: Am 1. Oktober 2009 ist ein neuer Kollektivvertrag in Kraft getreten, der einige Neuerungen für das wissenschaftliche Personal gebracht hat. Die sogenannten Laufbahnmodelle geben engagierten Ärzten die Möglichkeit, sowohl im klinischen als auch im wissenschaftlichen Bereich weiterhin tätig zu sein. Ziel dieses Lauff bahnmodells ist es, gute und ambitionierte Mediziner, die auch wissenschaftlich arbeiten, in Österreich zu behalten. Darüber hinaus gibt es Leistungsvereinbarungen, nach denen Mitarbeiter ihr Gehalt verbessern können. ###

h; EWHEW; IWIRXPMGLIEFIVMWXWS KPEYFIMGLHEWWQ ERHIR1 IR WGLIRPMIFIRQ YWWx zu Skandalen in den Medien hochgespielt wurden. Mein Anliegen ist, zur Beruhigung der Situation beizutragen. Zum anderen glaube ich sehr an unseren neuen Rektor. Er ist eine pragmatische und charismatische Persönlichkeit mit viel Erfahrung. Ich bin davon überzeugt, dass wir, vor allem auch mit den neuen Vizerektoren, ein sehr gutes Team sein werden, um die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren Aufgaben Forschung, Lehre und Patientenversorgung nach vorne zu bringen. Was sind ihre Vorstellungen für die Zukunft? Prof. Balogh: Bis 2004 war die Medizin Bestandteil, also Fakultät, der Universität. Das neue Modell der eigenständigen Medizinischen Universitäten in Österreich ist noch jung. Da gibt es noch gewisse Probleme. Jetzt müssen wir nach vorne blicken und die Medizinische Universität Innsbruck als eigenständige Uni wettbewerbsfähig machen und die Reputation im europäischen Umfeld steigern. Begonnen haben wir mit einer etwas anderen Berufungspolitik, um Ordinariate zu vergeben, die zukunftsorientiert sind. Dabei war uns besonders wichtig, dass die Ordinariate fair vergeben werden und auch jüngere Kollegen eine Chance haben. Da wir einen Generationenwechsel haben, stehen noch viele weitere Berufungen an, die wir in ###



Gibt es etwas, das Sie den Studierenden direkt mitteilen möchten? Prof. Balogh: Die Studierenden sollten sich nicht vom Prestige, das die Ärzte haben, blenden lassen. Wer diesen Beruf ergreifen will sollte sich bewusst sein, dass er viel Arbeit und lebenslanges Lernen akzeptieren muss, da sich die Medizin sehr rasch weiter entwickelt. Und man muss Menschen mögen, sonst wird das nichts. ###

Vielen Dank für das Interview! Das Interview führte Victoria Yushenko.


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º WXIVVIMGLMWGLI,SGLWGLàPIVWGLEJX º , *VàLPMRKWIV[ EGLIR Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Es freut uns sehr Euch in einer neuen Ausgabe des „derMedicus“ begrüßen zu dürfen...Alles neu im Frühling? So scheint es, zumindest wenn man das Redaktionsteam und das Design unserer Zeitung betrachtet. Nachdem die „alten Herren“ des „derMedicus“, Fritz Sengmüller und Lukas Schett die „jungen Wilden“ an die Redaktion sowie

An dieser Stelle möchte wir Lukas und Fritz, die immer sehr engagiert an der Zeitung gearbeitet haben und viele Stunden ihrer Freizeit investierten, von ganzem Herzen danken und natürlich alles Gute für die Zukunft wünschen. Auch möchten wir gleich die Chance nutzen dem neuen, weiter gewachsenen Team, zu dieser tollen Ausgabe zu gratulieren und auch hier viel Erfolg für die Zukunft zu wünschen...weiter so! Alles neu im Frühling? Auch an anderer Stelle unserer Med Uni Innsbruck wird hart gearbeitet. So wirken wir gemeinsam mit dem Vizerektorat im Moment an vielen Neuerungen und Adaptierungen mit - es scheint als sei die Uni aus einem länger dauernden Winterschlaf erwacht. Umfangreiche Evaluierungen in den Vorlesungen, den Praktika und den Lehrkrankenhäusern durch euch, den Vizerektor und seine MitarbeiterInnen, als auch durch uns, die Hochschülerschaft, stehen an. Des Weiteren setzen wir uns für Verbesserungen der Prüfungen ein, um deren Qualität und Vergleichbarkeit zu steigern. Der Aufbau eines Skills-

Labs, wie es schon lange von uns gefordert wird, hat begonnen und auch eine Bibliothek soll in naher Zukunft eingerichtet werden. Wir planen in diesem Jahr wieder die Öffnungszeiten des Lernzentrums vor den SIPs auszudehnen. Die internationale Mobilität soll noch weiter gefördert und ein klinischer PhD endlich implementiert werden. In diesem Zusammenhang möchten wir euch erneut zur konsequenten und kritischen Evaluation aufrufen, denn sie ist die Basis für durchdachte Veränderungen. Eine Lehrveranstaltung verdient kein „Sehr gut“, wenn sie von kürzerer Dauer ist als vorgesehen, ganz ausfällt oder Probleme aufzuzeigen und gebt uns aber auch direkt Bescheid, wenn aktuelle Missstände auftreten! Auch in der Studierendenvertretung selbst wird vieles optimiert, so dass wir nun neben der Beratung durch Fachleute aus dem juristischen (Referat für rechtliche Angelegenheiten) und wirtschaftlichen (Hypo Tirol Bank) Bereich auch eine Beratung durch unsere Steuerberaterin (Dr. Veronika Rovagnati, Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder) anbieten können - Terminvergabe jeweils über uns Sekretariat. Die bereits fest etablierten Beratungen des Sozialreferats und der Studierendenvertretung im Büro der StV (im zweiten Stock des Lernzentrums) sowie das Angebot der Bücherbörse werden hierdurch sinnvoll ergänzt. Die Planung von Veranstaltungen aus dem Sport- und Freizeitbereich hat ebenso einen festen Platz bei uns wie der Service durch unsere vielen top motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß beim Schmökern in der neuen Ausgabe, viel Kraft in der anstehenden Lernzeit auf SIP1/2/3a/4a/4/5 sowie den ausstehenden Rigorosen der alten Ordnung. Damit einem wohlverdienten Sommer voller Famulaturen und Freizeit nichts im Wege steht…! Mit kollegialen Grüßen, Konstantin Preindl, Tilman Hickethier und Ursula Neubauer Vorsitzendenteam der ÖH Medizin Innsbruck




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+IQ IMRWEQ KIKIRHIR4VàJYRKWWXVIWW Liebe Mitstudentinnen und Mitstudenten!

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m Namen der Studienvertretung Medizin freut es uns euch zu einer neuen Ausgabe des „derMedicus“ begrüßen zu dürfen. Auch wir dürfen uns zunächst sehr bei Lukas, dem ehemaligen Redakteur, und Fritz, dem ehemaligen Designer unserer Studentenzeitschrift bedanken. Die Motivation und sprudelnde Energie des neuen Redaktionsteams ist nicht nur an dieser aktuellen Ausgabe zu erkennen sondern war auch in den letzten Redaktionssitzungen stark spürbar. Dafür habt ihr euch jetzt schon ein riesen Lob von uns verdient. Weiter so!

bewiesen. Eure Rückendeckung und Unterstützung, die gute Zusammenarbeit mit der Universitätsvertretung und dem Vizerektorat für Lehre und Studienvertretung den Ehrgeiz euch weiter so gut wie möglich zu vertreten und zu unterstützen.

Positiv Denken & Teamarbeit! Der Frühling hat begonnen und bald steht auch der Sommer vor der Tür. Und da bleibt er auch, während wir uns in geschlossenen Räumen, sei es die Bibliothek, das Lernzentrum oder das eigene Zimmer, mit einem Stapel von Büchern und Mitschriften verstecken. Die Pausen in denen Zeit für ein wenig Sonne tanken ist, sind viel zu kurz. Es bleibt keine Zeit gemütlich zu Kochen, mit Freunden zu grillen, an den See zu gehen und zu baden. Die eigenen vier Wände verwandeln sich progredient in ein reines Chaos und die Wäsche stapelt sich. Das richtige

Pavlos, Frank und Eva Vorsitzendenteam der Studienvertretung Medizin

Boot in dem wir alle sitzen bleibt stehen. Einige sind gereizt, gestresst und fühlen sich nicht wohl. Aber muss das so sein? Natürlich gehört Stress zu einer Prüfungsvorbereitung dazu. Aber dabei ist es wichtig diesen so gering wie möglich zu halten. Das kann jeder für sich selbst aber gleichzeitig auch teilweise die anderen mit – kann genau richtig sein um Energie zum motivierten Weiterarbeiten zu tanken. Viel Ausgleich durch Sport und gesundes Essen sorgen für eine gute Balance. Die Teamarbeit spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle. Sich gegenseitig aufzubauen, nicht verrückt zu machen, zusammen zu arbeiten, sich gegenseitig zu helfen frei von jeglichen Rivalitäts- oder Konkurrenzverhalten - kurz gesagt: das soziale Miteinander – nicht Gegeneinander – ist enorm wichtig. Wenn das klappt, wenn wir es schaffen uns gegenseitig zu motivieren aber auch weiter zum Lachen zu bringen, dann haben wir keine Sorge, dass die nächsten Wochen keine so unausstehliche und unangenehme Phase werden wie anfangs beschrieben. Weiters ist die Teamarbeit natürlich auch wichtig im Hinblick auf die Verbesserung unseres Studiums, an der wir alle gemeinsam mitwirken müssen um Fortschritte zu machen. All die Qualitätsoptimierungen an der MUI, welche die ÖH-Vorsitzenden schon erwähnten, basieren überwiegend auf eurem Feedback weshalb auch wir – weil es wirklich wichtig ist – euch wiederholt bitten die Evaluationen ernst zu nehmen und uns bei Problemen und Anliegen die mit dem Studium zu tun haben zu kontaktieren. Dass ihr gut aktiv Mitarbeiten könnt habt ihr auch beim bereits dritten studentischen Diskussionsforum dieses Mal gemeinsam mit Entscheidungsträgern unserer Universität im Januar

Wir wünschen euch viel Kraft und Erfolg für die nächsten Wochen bis zu den Prüfungen und einen darauf folgenden erholsamen Sommer,


Referat für Bildungspolitik und Öffentlichkeitsarbeit

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eit letztem Herbst ist viel geschehen in der österreichischen Hochschullandschaft. Moment, es hat sich vielleicht viel bewegt, aber die Zustände an den Unis sind nicht besser geworden. Trotzdem muss man sagen, dass die Studierenden, früher Studenten genannt, in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt sind. Es wurde Missmut und Ungehorsam gegenüber politischen Autoritäten gezeigt. Zuvor hatte man von Studierenden das Bild, sie seien passiv, nicht zu eigenständigem politischen Handeln fähig und unmündig. Die Schale dieses braven Images wurde durch Demonstrationen und Hörsaalbesetzungen gesprengt. Man entdeckte die Basisdemokratie wieder, hatte ein Gefühl von Revolte und 1968 im Bauch. Unter Studenten, Professoren und Unbeteiligten gingen die Meimos und packten Isomatte, Schlafsack, ein paar Bier und nahmen im Audimax Platz. Die anderen suchten beschwichtigende Worte und wollten dem Bildungsnotstand mit diplomatischen Mit-

Ministerin Karl ist zugute zu halten, dass sie das Gespräch mit den Studierenden sucht. In einer „akademischen Fragestunde“ anfang März stand sie Rede und Antwort. Ein Student wollte von ihr sogar wissen, wann sie denn zurücktrete. Sie nahm es mit Humor. Während der Proteste war die Frage aufgetaucht, wie die Umsetzung des Bolognaprozesses verbessert werden könnte. Hierzu verfasste Karl einen Katalog von zehn Verbesserungsmaßnahmen. Unter anderem schlägt sie eine vertiefende Problemanalyse mit Bologna-Experten vor, die Einrichtung einer „Task-Force“ zur Curricularweiterentwicklung. Auch will sie den Bachelor als vollwertigen akademischen Abschluss im öffentlichen Dienst implementieren. Allzu viel

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teln begegnen. Wieder andere waren der Ansicht, es gebe keinen Grund zur Aufregung und damit auch keinen Handlungsbedarf.

Konkret-Erhellendes gibt ihre zehn-Punkte-Liste leider nicht her. Karl misst der „Freiheit des Wissens“ eine große Bedeutung bei. Auf europäischer Ebene werde diese gerade als „neue Grundfreiheit“ diskutiert. Sie betont auch, dass Wissenserwerb keine Altergrenze hat und lebenslanges Lernen und Weiterbildung nicht mehr wegzudenken seien. Allerdings ist das nicht wirklich eine Neuigkeit.

In dieser Zeit war der frühere Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Johannes Hahn, noch im Amt. „Gio“ ist promovierter Philosoph, arbeitete für einen Spielautomatenbetreiber und war Aufsichtsratsvorsitzender einer Gesellschaft für Sportwetten. Als Bildungsminister war er vor allem bei den protestierenden Studenten nicht beliebt und er blieb der Innsbrucker Unibibliothek-Eröffnung fern, weil er die demonstrierenden Studenten scheute. Danach zog es ihn nach Brüssel. Dort bekleidet er nun das Amt des Kommissars für Regionalpolitik. Er sprach sich bei seiner Anhörungsrede explizit für die Förderung von Bildung und Kreativität aus. Nach dem Ausscheiden von Johannes Hahn war nun der Ministerposten vakant. Niemand wollte Minister werden. Man bot Universitätsrektoren den Job an, aber keiner wollte ihn. Nach lan

ger Suche erklärte sich dann die Steirerin Beatrix Karl bereit, das nicht ganz einfache Amt anzutreten. Sie ist Juristin, beschäftigte sich mit Arbeitsrecht und Sozialrecht und arbeitete zuletzt als Professorin an der Universität Graz. 2006 zog sie für die ÖVP in den Nationalrat ein und wirkte dort als Wissenschaftssprecherin.

Der Bildungsministerin liegt auch die Förderung der Jüngsten am Herzen: Kurz vor Ostern bemalte sie mit 15 Kindern im Rahmen des Forschungsferienprogramms Ostereier. Mit Hilfe eines Unterwasserarchäologen fand die Aktion entsprechend unter Wasser statt. Da bleibt nur zu hoffen, dass nach den Ostereiern nicht auch notwendige Verbesserungen in der Hochschulpolitik ins Wasser fallen. Doch wir wollen optimistisch bleiben und wünschen Frau Bundesministerin Karl einen guten Start in ihrem sicher nicht ganz einfachen Amt. Gregor Kastl


Ein Service der Studierendenvertretung an der MUI

( MI&àGLIVFÚVWI Da der frßhere Name Skriptenreferat oft zu Verwirrung gefßhrt hat, sind wir nun mit dem neuem Namen BßcherbÜrse ins Sommersemester gestartet. Obwohl wir diese kleine Veränderung vorgenommen haben, ist das Team, unser Standort und die Öffnungszeiten gleich geblieben. Wir hoffen, dass ihr uns trotz all dem Lernstress einmal in der umgetauften BßcherbÜrse besuchen kommt. Nun kurz zu uns – unsere Namen sind Sylvia Blassnig (8. Semester) und Gudrun Allemann (10. Semester). Wir leiten als Duo nun schon seit drei Jahren mit viel Freude die BßcherbÜrse der Studienvertretung Medizin.

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en grĂśĂ&#x;ten Anteil unserer Arbeit stellt der BĂźcherverkauf dar. Bei

in Uninähe. Unsere BĂźcherbĂśrse ist eine AuĂ&#x;enstelle der Studia (Universitätsbuchhandlung – seit kurzem neuer Standort am Innrain 52f im Bruno Sander Haus Ăźber der neuen Unibibliothek). Somit erhältst du bei uns die gleichen Artikel zu den gleichen Preisen, allerdings mit einer ausfĂźhrlichen und guten Beratung, da wir ja selbst Medizinstudentinnen sind. Ein kleiner Hinweis, da immer wieder verzweifelte Studenten bei uns nachfragen – die Vorlesungsskripten erhaltet ihr nicht bei uns, sondern im Erdgeschoss am Empfang des Lernzentrums – vor allem der frĂźhere Name Skriptenreferat hat dabei immer wieder zu Verwirrungen gefĂźhrt. d ih b i h i V i d h L k

Als besonderen Service bieten wir euch in unserer BßcherbÜrse einen Mikroskopverleih an. Dadurch kÜnnt ihr euch besser auf Prßfungen im Bereich der Histologie, aber auch der Pathologie vorbereiten, da ihr die Präparate zu Hause noch einmal ansehen kÜnnt. Die Präparate kÜnnt ihr euch dann wochenweise am jeweiligen Institut ausleihen! Was ihr zu uns mitbringen mßsst:

Aufgrund der groĂ&#x;en Nachfrage und der eingeschränkten Anzahl an Mikroskopen ist eine Voranmeldung sinnvoll, um auch zum gewĂźnschten Termin ein Gerät zu erhalten.

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Um unseren Service zu verbessern werden wir in KĂźrze eine Liste mit der gesamten Auswahl an GebrauchtbĂźchern inkl. Preise ins Internet

Wir freuen uns Ăźber euren Besuch und wĂźnschen euch viel DurchhaltevermĂśgen beim Lernen und alles Gute bei den SIPs. Sylvia und Gudrun 


Gemeinsam für die Zukunft der MUI

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nächsten Evaluation sichtbar werden. Von einigen Studierenden konnte ich aber erfahren, dass schon erste Verbesserungen erkennbar sind. Außerdem wurde durch das Rektorat eine Arbeitsgruppe LOM (Leistungsorientierte Mittelvergabe) Lehre eingerichtet in der die Rahmen-

m 20.1.2010 wurde von der Studienvertretung Medizin gemeinsam mit Frau Dr.in Pierer, die dritte Diskussionsrunde für alle Studenten organisiert. Zu diesem Termin hatten wir wichtige Entscheidungsträger eingeladen: Rektor Prof. Lochs, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten Prof. Mutz, Vorsitzender der Curricularkommission Prof. Prodinger sowie die Gesamtkoordinatorin der CEPEA (Curriculumsentwicklung sowie Prüfungsent- und abwicklung) Frau Dr.in Pierer. 130 Studentinnen und Studenten nahmen an der regen Diskussion mit vielen bereichernden Ideen und Vorschlägen zur Lösung diverser Probleme an unserer Universität teil. Hauptthemen an diesem Abend waren die praktische Ausbildung, das Prüfungssystem sowie Lehre & Evaluationen. Die Rolle als Moderator durfte ich übernehmen, was mir Dank des disziplinierten Publikums

skalpell.at/uploads/media/Protokoll_3.studDiskForum.pdf Die Studierenden hatten die Möglichkeit zu jedem Hauptthema die aus ihrer Sicht bestehenden Mängel und Probleme darzustellen. Anschließend wurde mit den Entscheidungsträgern diskutiert welche Lösungsmöglichkeiten es gibt und vor allem, ob die angesprochenen Probleme in naher Zukunft gelöst werden können oder längerfristige Arbeit voraussetzen. Grundsätzlich positiv war die Motivation des neuen Rektors und Vizerektors für Lehre und Studiengelegenheiten sich der Probleme der Studierenden anzunehmen und sich zu bemühen die Missstände zu beseitigen. Frau Dr.in Pierer konnte als MHPE (Master of Health Professions Education) mit ihrem fundierten Wissen und guten Umsetzungsmöglichkeiten die Lösungsvorschläge präzisieren, während Prof. Prodinger vor allem Transparenz in die oft bemängelte Korrektur unserer Prüfungen brachte. Was uns aber am meisten freut ist, dass an vielen angesprochenen Baustellen bereits intensiv gearbeitet wird: Bezüglich des schlecht evaluierten und in der Diskussionsrunde als äußerst mangelhaft beschriebenen Gynäkologie-Praktikums hatte Professor Mutz schon einen Gesprächstermin mit dem Klinikleiter Professor Marth vereinbart. Die tatsächlichen Konsequenzen werden bei der



Praktikums- und Diplomarbeitsbetreuern festgelegt werden sollen. Eine weitere, durch die Curricularkommission eingerichtete, Arbeitsgruppe beschäftigt sich derzeit mit den Praktikumsprüfungen mit dem Ziel diese zu standardisieren und damit die Qualität dieser und auch des gesamten Praktikums zu verbessern. In beiden Arbeitsgruppen nehmen wir als Studierendenvertreter selbstverständlich teil. Desweiteren haben wir Gespräche aufgenommen wie das SIP-Prüfungssystem verbessert werden kann und auch bei der Bereitstellung von Lernunterlagen bemühen wir uns darum, dass Richtlinien dafür erstellt werden. Für das 4. studentische Diskussionsforum am 4.5.10 waren wieder dieselben Entscheidungsträger wie beim Vorigen anwesend. Erfreulicherweise erschienen außerdem als Mitglieder der Curricularkommission Prof. Schwarz (Experimentelle Pathophysiologie), Prof. Kufner (Allgemeinmedizin) und Prof. Loidl (Direktor der Sektion für Molekularbiologie) sowie Dr. Longato (CEPEA, E-Learning). Leider ist die Studierendenzahl im Vergleich zur letzten Veranstaltung etwas gesunken. Dennoch kam eine rege Diskussion zustande, in der vor allem über das seit der letzten Diskussion Erreichte gesprochen wurde: kologie bezüglich der schlecht evaluierten Praktika fanden statt und werden, falls nötig in Zukunft wiederholt bzw. auf weitere Fächer ausgeweitet. die Etablierung eines Zentrums vergleichbar mit Münster Lehre der MUI gestartet werden.


Außerdem wurden folgende Punkte von Studierenden (teilweise wiederholt) kritisiert: orität haben als Evaluation der Lehrkrankenhäuser. Diese ist laut Prof. Mutz auch geplant.

transparent dargestellt werden um mehr Studierende für gewissenhafte Evaluationen zu motivieren.

der Inhalt der Powerpoint-Folien abgefragt wird aufzuwerten und damit die SIP’s zu entschärfen

Ein ausführliches Protokoll wird in den nächsten Tagen an euch ausgeschickt. Außerdem wurde die Diskussion evaluiert um die nächsten Diskussionsrunden zu optimieren. Alle Kritikpunkte die von euch in der Diskussion angebracht wurden, werden wir in unseren nächsten Sitzungen mit dem Rektorat und in der Curricularkommission anbringen und weiter unser Bestes dafür geben entsprechende Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Wir bleiben am Ball und geben uns sehr Mühe für uns Studierende das Beste herauszuholen. Ich hoffe ihr bleibt es auch und gebt uns weiter Feedback – persönlich, per Mail oder beim nächsten Diskussionsforum. Bei allen anwesenden Studierenden möchten wir uns für die Teilnahme sehr bedanken und hoffen, dass ihr und viele andere Studierende die das letzte Mal nicht die Gelegenheit hatten motiviert seid bei den kommenden studentischen Diskussionsforum zu erscheinen. Pavlos Tsantilas

Das neue Redaktionsteam des „DERMedicus“

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Famulaturbericht aus Griechenland:

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a zur Zeit die neue Grippe ein weltweit verbreitetes Thema ist, habe ich hier auch so einige Diskussionen darüber gehört. Zum Beispiel, dass die Regierung vorgeschlagen hat, die Schule zwei Wochen später beginnen zu lassen oder einen Mundschutz an die Bevölkerung zu verteilen. Daraus schließe ich, dass die Griechen über Ihre Gesundheit nachdenken. Im Widerspruch dazu steht der Hygienestandard, der im Krankenhaus vorliegt. Auf Sterilität gibt man hier nicht so wirklich Acht und ich habe auch sehr unhygienische Geschichten von den anderen Famulanten gehört. Der Ernährungszustand entspricht dem der mitteleuropäischen Staaten. Es gibt in Thessaloniki mehrere öffentlich zugängliche Krankenhäuser und auch ein privates Krankenhaus. Jedes Krankenhaus hat mehrmals monatlich „Emergency Day“, d.h. dass die jeweilige Abteilung alle Notfälle der Stadt bekommt und dies ein Tag ist, an dem etwas mehr los ist. Ausbildungsstätte: Ich war im „Ippokrateio“ Krankenhaus untergebracht. Das ist eines der



öffentlichen Krankenhäuser in Thessaloniki. Meine Abteilung war die Kardiologie. Die Patienten waren im fortgeschrittenen Alter und hatten mehr oder weniger schwerwiegende Probleme. Da es Sommer war, waren die Zimmer nie voll belegt und es herrschte eigentlich immer Arbeitsmangel. Für die wenigen Patienten gab es so sehr viele Ärzte. Mitzubringen war ein weißer Mantel und ein Stethoskop. Mehr war nicht notwendig. Selbst wenn man letzteres nicht mitbrachte – kein Drama. Arbeit und Ausbildung: Ich musste um zehn Uhr da sein und habe das Krankenhaus nach zwei bis drei Stunden wieder verlassen, ohne wirklich viel gearbeitet zu haben. Zu Spitzenzeiten saß ich die komplette Zeit im Ärztezimmer und habe gelesen oder Löcher in die Luft geschaut, da sich kein Arzt so richtig für uns zuständig fühlte, leider. Und wegen der Sprachbarriere war es uns auch nicht möglich etwas auf eigene Faust zu unternehmen. Ein normaler Tag bestand daher erstmal aus 30 Minuten Herumsitzen und Nichtstun. Danach sind wir mit auf Visite gegangen, aber nach


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kurzer Zeit kannte man auch diese Patienten und durch das Sommerloch hatten wir leider nicht sehr viele. Nach der Visite war für uns dann meistens der Tag vorbei. Das Höchste der Gefühle bestand in eigens durchgeführten Blutdruckmessungen und im Schreiben von EKGs. Aber das war leider auch schon alles was wir am Patienten machen durften. „Wir“, weil noch zwei andere Auslandsfamulanten auf der gleichen Station waren. Wohnen und Essen: Die Wohnung war sehr gut, ziemlich zentral gelegen und etwa zehn Minuten Fußweg vom Krankenhaus entfernt. Ich wohnte mit vier anderen Studenten zusammen, von denen drei in der gleichen Austauschgruppe waren wie ich. Im gleichen Haus, gleicher Stock befand sich noch eine andere Wohnung mit fünf Studenten aus meiner Gruppe. So war das Treffen und Pläneschmieden immer sehr einfach, da man nie weit gehen oder wild herumtelefonieren musste. uns im Krankenhaus schlicht und einfach kein Essen geben wollte. Nach mehrmaligem Nachbohren bei der Partnerorganisation, hat es dann auch damit geklappt. Das Essen war nicht das besmag, die gab es nämlich zu jeder Mahlzeit (mittags und abends). Es gibt hier so einige Spezialitäten, die man mal probiert haben sollte, darunter vor allem Gyros (das man an jeder Straßenecke in einem

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Da hab ich leider keine... Welche Bücher kannst Du empfehlen? Ein Reiseführer über Griechenland / Chalkidiki schadet nicht, aber sonst wüsste ich auch kein besonderes Buch, das man unbedingt haben müsste. Ansonsten schadet es nicht mal einen betreuenden Arzt zu fragen ob er irgendwelche Tipps hat. Wo es zum Beispiel die besten Strände gibt oder was man unbedingt mal gesehen haben sollte. Freier Teil: Ich werde diesen Bereich benutzen um ein kleines Resumée zu ziehen: Ich habe mich dazu entschlossen, die Auslandsfamulatur zu machen um die medizinische Versorgung eines EU- Mitgliedsstaates kennen zu lernen. Mir war im Voraus klar, dass ich wahrscheinlich nicht viel Neues und Aufregendes im Krankenhaus mitbekommen werde, aber dennoch hab ich diesen Schritt gemacht. Die freie Zeit habe ich zum Reisen genutzt um ein bisschen was zu sehen und/oder die warmen Stunden am Strand zu verbringen. Es waren sehr schöne vier Wochen in denen ich viel über Griechenland, die medizinische Versorgung in Griechenland, aber auch über das Medizinstudium anderer europäischer Länder gelernt habe. Der Austausch mit Studenten aus ganz Europa war eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich bereue diesen Schritt nicht und würde ihn wieder gehen, wenn ich noch mal die Chance hätte, eine Auslandsfamulatur zu machen.

Wenn man in Thessaloniki am Abend essen geht, ist die richtige Zeit so zwischen 21 und 22 Uhr und dann ist es üblich sich mehrere Sachen zu bestellen, von denen dann alle essen können. Das sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben und dazu einen leckeren Ouzo trinken :). Finanzielles: Da Griechenland in der EU ist benötigt man für einen Monat kein spezielles Visum. Wenn man früh genug bucht sind die Flüge auch

Julian Will

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für Impfungen braucht man auch nicht einplanen, wenn man die Standardimpfungen bereits hat. Ebenso muss man Geld für Versicherungen auch nicht ausgeben, außer man will zur Sicherheit eine Reiserücktrittversicherung in Anspruch nehmen, die kostet so um die 10 Euro. Die alltäglichen Gebrauchsgegenstände und Nahrungsmittel sind etwas teuer in Griechenland. Dagegen ist das Reisen hier relativ günstig. So kann man zum Beispiel für 25 Cent in Thessaloniki 70 Minuten mit dem Bus fahren, was locker ausreicht um an den nächsten Strand zu kommen. Man kann in den vier Wochen mit 200-300 Euro seht gut auskommen, damit sehr gut reisen, ab und zu mal lecker essen gehen oder auch mal die eine oder andere Nacht zum Tag machen.




Universitätsklinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie

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ei einer Prüfung fragt der Professor den Studenten ob er überhaupt wisse, was eine Prüfung sei. Der Student antwortet, es handle sich dabei, seiner Meinung nach, um ein Gespräch zweier intelligenter Menschen. Der Professor fragt darauf sarkastisch: was wäre, wenn einer von diesen zwei vermeintlich intelligenten Menschen doch nicht so intelligent ist? Darauf der Student: dann bekommt der andere eine schlechte Note.



Um dieses weit gefächerte Thema einzuschränken möchte ich nicht auf die allgemeine Problematik der Prüfungsangst oder Angsterkrankung ser Zeitschrift unmittelbar betrifft, nämlich über – „SIP-Angst“. Angst ist ein menschliches Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen in Form von Besorgnis und unlustbetonter Erregung äußert. Auslöser sind zu erwartende Bedrohungen. Eine Sa-


che ist aber klar – und speziell für die Leser dieser Zeitschrift: nicht Alles, was vor und während einer SIP-Prüfung gespürt wird, ist Angst. In den meisten Fällen, und wenn es um die Medizinstudenten geht, in fast allen Fällen, handelt es sich um einen Anspannungszustand, nämlich chische und physische Reaktion bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigt. Ein ausgeprägter oder über längere Zeit dauernder Stresszustand kann zeitweise so unangenehm sein, dass er mit Angst verwechselt wird. Im Falle einer SIP – einer summativen integrativen Prüfung – handelt ten Prüfer und somit keine Möglichkeit, in der direkten Kommunikation mit dem Prüfer die eigene soziale und kommunikative Intelligenz ins Spiel zu bringen. Kommunikative Intelligenz meint, die Fähigkeit im Gespräch zu spüren, was der Prüfer von dem Prüfungskandidaten erwartet. Die Abwesenheit des Prüfers macht unsicher. Man muss als Student in sehr kurzer Zeit viel akkumuliertes Wissen reaktivieren und unter ungünstigen Bedingungen, wie Zeitdruck und fehlender Möglichkeit zu direkter Kommunikation, in der richtigen Form wiedergeben. Dies ist keine leichte Aufgabe und benötigt maximale kognitive Leistung. Auch wenn die Routine den Stress reduziert, ähnelt der Alltag eines Arztes einer sich ständig wiederholenden Prüfungssituation – langjährig akkumuliertes Wissen muss richtig verwendet werden, Fertigkeiten müssen unter Beweis gestellt werden, in schwierigen Situationen muss rasch und richtig reagiert werden. Die gesamte medizinische Arbeit ist eine unendliche Reihe großer und kleiner Prüfungen. Somit ist die Fähigkeit, eine Prüfung zu bestehen, nicht als eine Hürde auf dem Weg zu einem stresslosen und entspannten Arztdasein zu betrachten, sondern als Teil eines Entwicklungsprozesses.

hat man eines gelernt, nämlich wo die eigenen Wissenslücken liegen. Diejenigen die wirklich an schweren Angstzuständen im Zusammenhang mit Prüfungssituationen oder gar an einer möglichen Angsterkrankung leiden, können und sollen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt im Internet 117.000 Einträge zum Thema Prüfungsangst und Prüfungsangstbewältigung mit vielen Therapieangeboten, Tipps, Tricks und Videos mit Spezialisten, die erklären woher Prüfungsangst kommt und wie man diese behandeln kann.

Das Ergebnis jeder Prüfung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: nämlich wie viel ein Student tatsächlich weiß und wie viel von diesem Wissen unter Prüfungsbedingungen wiedergegeben werden kann. Dabei ist der zweite Teil des Prüfungsergebnisses genauso wichtig wie der erste – kein Patient hat etwas davon, wenn ein Arzt viel weiß, aber unter kritischen Bedingungen dieses Wissen nicht einsetzen kann. Eine der wichtigsten alltäglichen Aufgaben eines Arztes ist es, die bestehende Unsicherheit zu reduzieren – unklare Situationen zu klären, Krankheiten zu erkennen (Diagnose), Lösungen vorzuschlagen, und den Patienten, deren Angehörige und auch Kollegen ein begründetes Gefühl von mehr Sicherheit zu vermitteln. Unsicherheit macht Angst, Sicherheit reduziert den Angstpegel. Wie lässt sich der Angstpegel vor einer SIP-Prüfung reduzieren?

Prof. Dr. Sergei Mechtcheriakov

Wenn eine Frage auf den ersten Blick unklar erscheint, hilft es manchmal die Frage für sich auf eine reale Ebene zu bringen, sich den Prüfer vorzustellen, wie er diese Frage stellt und auf eine Antwort wartet. Im gen Frage eigentlich gemeint sein könnte. Hinter jeder Frage steht eine reale Person, die dem Studenten in den meisten Fällen aus Vorlesungen bekannt ist. Prüfer sind den Studenten gegenüber nicht feindlich gesinnt. Die Erstellung der SIP-Fragen unterliegt strengen Kriterien, die auch den Studenten bekannt sind. So lohnt es sich auch als Student, die Fragen „technisch“ zu beurteilen: um was geht es bei dieser Frage? Welchen Fachbereich oder Wissensaspekt betrifft diese Frage? Wie ist sie aufgebaut? Was will der Prüfer mit dieser Frage prüfen? Kann ich diese Frage mit meinem „Hausverstand“ beantworten? Welches spezielle Wissen wird zu Beantwortung dieser Frage benötigt? In welcher Vorlesung wurde diese Frage erläutert? Und wenn eine Frage nicht beantwortbar erscheint, dann ab zu der nächsten Frage. Auf jeden Fall


Medizinstudenten weltweit

+IRIVEP%WWIQ FP]MR8LEMPERH Jeden März und August treffen sich bis zu 1000 Medizinstudenten aus fast allen Ländern der Erde zu einem gigantischen Treffen und organisieren sich weltweit. Das 158. Treffen dieser Art fand im März in Bangkok (Thailand) statt und auch wir Österreicher von der, dir vielleicht bekannten Austrian Medical Students‘ Association (AMSA) waren wieder zahlreich vertreten. Ein Bericht aus Bangkok über Medizinstudenten ohne Grenzen.

Die AMSA International m die internationale Tätigkeit näher zu beschreiben, muss noch ferenz (General Assembly) der IFMSA (International Federation of Medical Students Associations) statt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die sogenannte „Föderation“ (IFMSA) der Dachverband von allen Medizinstudentenorganisationen weltweit. So auch von der österreichischen AMSA (Austrian Medical Students‘ Organisation) - die wiederum an allen vier medizinischen Universitäten Österreichs aktiv ist und bei der jeder Medizinstudent ehrenamtlich mitarbeiten kann.

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Doch warum gibt es überhaupt Organisationen wie die IFMSA? Wenn man die Medizin betrachtet, ist sie eine der komplexesten Disziplinen in Sachen Forschung, Tradition und Verankerung in der Gesellschaft, die es auf der Welt gibt. Internationalität ist später einmal ein wichtiger Teil des Ärzte-Daseins. Viele Studenten haben das bereits erkannt und machen erste Erfahrungen im Ausland. Deshalb hat sich die IFMSA (die selber nur aus Studenten besteht) das Ziel gesetzt, die internationale Zusammenarbeit zwischen Medizinstudenten auf der ganzen Welt zu fördern und das so früh wie möglich. Sie unterhält off

repräsentative Vertretung aller Medizinstudierenden weltweit (circa 1,2 Millionen!) anerkannt. Gleichzeitig kooperiert sie auch mit anderen Studentenorganisationen. Damit das alles ohne Probleme geht, ist die IFMSA natürlich eine NGO (Non-Governmental Organisation) ohne politische Ambitionen. Die AMSA war auch eines der Gründungsmitglieder der IFMSA im Jahre 1951 und seitdem hat sich extrem viel getan. Ein Beispiel dafür ist das weltweit größte je da gewesene Studentenaustauschprogramm (knapp 10.000 Studenten jährlich!) zwischen den Mitgliedsländern, an dem auch du an deiner Uni teilnehmen kannst. Neben dem Famulaturaustausch gibt es noch viele andere Bereiche in denen die IFMSA aktiv ist. Grob lässt sich die Arbeit in 6 Kategorien (Standing Comitees) einteilen: Der bereits erwähnte Famulaturaustausch, der sehr gefragte Forschungsaustausch, Public Health, Medizin und Menschenrechte, Reproductive Health sowie medizinische Aus- und Weiterbildung. Vielleicht kennst du schon einige Projekte wie zum Beispiel das Teddybärkrankenhaus, Achtung°Liebe, Marrow oder Movies & Medicine von deiner Uni. Viele dieser Projekte gibt es


weltweit mit großem Erfolg und zahlreiche Medizinstudenten lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Einige von ihnen waren sogar auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen vertreten. Die AMSA sieht sich in Österreich weniger als Studentenvertretung, sondern als Plattform und vernetzt die Medizinstudenten innerhalb der vier Medizinischen Universitäten und organisiert so den Forschungsaustausch, Famulaturaustausch, Achtung°Liebe, Teddybärkrankenhaus etc. damit auch du was davon hast bzw. auch mitmachen kannst!

tritt, nahm an den Programmen der jeweiligen Vormittage teil. So lernt man in kurzer Zeit viele neue Freunde aus allen Ländern kennen. Zwei und somit hatten sie auch alle Hände voll zu tun. Nachmittags gab es Trainings für die eigene Weiterbildung (z.B. Motivation, Teambuilding Fortbildungsveranstaltungen von Ärzten zu internationalen Gesundheitsthemen und viele viele weitere Programmpunkte. Die Übergabe der Dokumente der fast 10.000 Austauschstudenten war ein weiterer Höhepunkt: Es ging dabei äußerst hektisch zu und jedes Land versuchte mit Werbung auf sich aufmerksam zu machen. Die Tirol-Poster sorgten bei unserem Stand für den nötigen Blickfang, wenn man bedenkt, dass viele Medizinstudenten noch nie in ihrem Leben Schnee sahen. Ein weiteres Highlight war die „Project Fair“. Darunter kann man sich quasi eine Messe vorstellen, bei der jedes Land seine erfolgreichen Projekte vorstellen und somit gute Ideen in anderen Ländern verbreiten kann. Österreich stellte den Weh-Wechen-Workshop vor, von dem besonders viele östliche Länder begeistert waren, da ihrer Meinung nach die Praxis in ihrem Studium noch sehr kurz kommt. Auch konnte man len, im eigenen Land mit fremder Hilfe aufziehen. Die jeweils besten Projektpräsentationen werden jedesmal am Ende gewählt. Populäre dern Anhänger und können so zu international geförderten IFMSAProjekten heranwachsen. Die Idee dahinter: Think global, act local!

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Damit dieses internationale Netzwerk funktioniert, neue Kontakte geknüpft werden können usw., treffen sich alle Verantwortlichen, Interessierten, Delegierten etc. der jeweiligen Länder zu einem GA (General Assembly) zwei mal im Jahr. Zu jeder GA schickt die AMSA Vertreter für Österreich, so genannte Delegates. One night in Bangkok... Diesen März waren wir neun Österreicher, die von der AMSA nach Südostasien geschickt wurden. Im nördlichen Bangkok wurden wir in einem riesigen Komplex untergebracht, der komplett für die GA reserviert wurde und aus einem wunderbaren Hotel und vielen gut ausgestatteten Kongressräumen bestand. Als sich am ersten Abend alle 900 Medizinstudenten einquartiert hatten, gab es eine feierliche Eröffnungszeremonie, bei der uns Thailands Prinzessin willkommen hieß. Danach ging es gleich mit dem Newcomer Workshop weiter, bei dem man als Delegate die ersten internationalen Bekanntschaften macht und über die Struktur der IFMSA einiges erklärt bekommt. Das kann am Anfang ziemlich hilfreich sein. Der erste Abend endete mit einer riesigen Party an der 89 Nationen teilnahmen. Der tägliche Stundenplan war dicht gefüllt und jeder, der ein Standing Comitee in Österreich ver-

Am Abend gab es immer die so genannten Plenarys. Dabei stimmen alle Nationen in einem riesigen Saal über neue Punkte der Ge


schäftsordnung ab. Dass es dabei zu Meinungsverschiedenheiten kommt ist vorprogrammiert, allerdings ging es dabei sehr professionell zu. Trotzdem dauerten manche Plenarys bis tief in die Nacht. Danach gab es jeden Abend das Social Programm, bei dem wir in Bangkoks Discos oder an der Poolbar noch richtig feiern konnten. Die International Food and Drinking Party war dabei wohl die Krönung. Dabei konnte man von jedem Land traditionelle Gerichte und Getränke ausprobieren. Man sollte nur nicht davon ausgehen, dass man es schafft alle Köstlichkeiten an diesem einen Abend durchzuprobieren! Wir hatten wie immer unseren Renner „Burning Mozart“

Thomas Gaisl

%GLXYRK -RRWFVYGO gegessen werden. Das sorgte für viel Spaß und vielleicht werden wir jetzt nicht mehr so leicht mit Australien verwechselt! Das würde uns ein „No Kangoroos in Austria!“ das ein oder andere Mal ersparen. Alles in allem war es eine sehr intensive und lohnende Woche. Man lernt viele neue und nette Menschen aus aller Welt kennen, erfährt viel über deren Kultur und der Spaß kommt auf keinen Fall zu kurz! Viele von uns nutzten noch eine Woche um in einer der schönsten Jahreszeiten in Thailand herumzureisen. Die Unterkünfte und Transportmittel sind sehr günstig und die Thailänder sind eines der gastfreundlichsten Völker die ich kenne. Die eindrucksvollen Tempel, die fröhlichen Menschen und thailändischen Massagen sind wohl gute Argumente um wieder einmal nach Thailand zu reisen. Nicht umsonst heißt es: One night in Bangkok and the world`s your oyster. Falls du Lust auf mehr bekommen hast, jeder engagierte Medizinstudent ist bei uns herzlich willkommen, wir freuen uns immer über Verstärkung! Das AMSA Motto: Medizin ist mehr als nur ein Studium.

Wahlfach: Prof. Dr. Martin Steinlechner

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ieses Wahlfach soll die wichtigsten Aufgaben der Gerichtsmedizin bzw. der gerichtlichen Obduktion vermitteln und dabei vor allem einen Einblick rund um den Ablauf einer Obduktion geben. Professor Steinlechner ist sehr bemüht, sein Wahlfach möglichst praxisnah zu gestalten. Während der Obduktionen wird viel erklärt und versucht gewisse Zusammenhänge für die Studenten aufzuzeigen. Alle Studenten haben die Möglichkeit an verschiedenen Obduktionen teilzunehmen und werden, wann immer es möglich ist, auch in Aufgabenstellungen mit einbezogen. Weiters beinhaltet die Lehrveranstaltung einen theoretischen Teil, bei dem neben medizinischen Aspekten auch auf rechtliche und organisatorische Fragen zum Obduktionswesen eingegangen wird. Jedoch wird dieser Teil keineswegs trocken vermittelt, sondern soll dabei helfen, im praktischen Teil gewisse Sachverhalte besser zu verstehen und theoretisches mit praktischem Wissen zu verbinden. 

Das Wahlfach wird sowohl im Winter-, als auch im Sommersemester med.inside statt. Achtung: begrenzte Teilnehmeranzahl! Frühe Anmeldung nötig, da meist ein recht großer Andrang auf freie Plätze herrscht!!! Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Wahlfach für interessierte Studenten, welches sehr gut aufgebaut ist und komplettiert wird durch einen engagierten Lehrveranstaltungs-Leiter. Sylvia Blassnig


Informationsveranstaltung für angehende Ärzte im Congress Innsbruck

( SG (SG [ MV[ ERHIVRNEWSKIVRI Schon Friedrich Gottlob Wetzel schrieb: „Es ist so etwas Heimisches, Befreundetes im Boden; wie ein alter Jugendfreund heißt er den Wanderer willkommen.“. Die Rede ist von seinem liebsten deutschen Landstrich – dem Land Thüringen. Das so genannte „Grüne Herz der Republik“ und sein nicht weniger stark repräsentierter Nachbarfreistaat Sachsen geben sich auch in diesem Jahr, genauer am 15. März, wieder in Form von Informationsständen in freundlicher Atmosphäre im Innsbrucker Kongress, die Ehre. Jedes Jahr werden hier die Angebote für zukünftige, potentielle Famulanten, KPJler und Assistenzärzte noch ein bisschen besser und ausgefeilter. In nahezu jeder Fachrichtung kann man sich in den verschiedensten Kliniken an unterschiedlichsten Orten ausbilden lassen. Besonders gefragt in diesem, wie auch im letzten Jahr, waren Interessenten für eine Ausbildung im Fach Psychiatrie, Neurologie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Innere Medizin. Spezielle, kleinere Fächer stellen kein Problem dar – eher die „herkömmlichen“ Bereiche sind unterbesetzt. Auch Klinikverbände, deren Häuser sich über den gesamten deutschen Raum erstrecken, wie die Helios- oder Asklepiosgruppe informieren über den Bedarf an guten Ärzten und die gegebenen Arbeitsbedingungen. Geboten werden zum Beispiel von nahezu allen Häusern hierzulande eher außergewöhnliche Vergütungen für das Klinisch Praktische Jahr. Um Zahlen zu nennen erhält man je nach Standort zwischen 250

oder die Deckung der Reisekosten kann jederzeit verhandelt werden. Einzig im Bezug auf die Anerkennung dieses KPJ-Abschnittes solltet ihr Vorsicht walten lassen und euch informieren, denn nur in einem Lehrkrankenhaus, das demnach von einer Universitätsklinik wie zum Beispiel Dresden oder Leipzig als solches nominiert wurde, be-

kommt ihr das entsprechende Fach auch angerechnet. Viele kleinere Häuser haben dies bereits beantragt, jedoch noch keine Bewilligung erhalten. Am sichersten ist hier ein Gang zur Studienabteilung und dann direkt nachgefragt. Auch bei der Famulatur geht man hinsichtlich Kosten und Logis Kompromisse ein und keiner geht leer aus. Für spätere Assistenzärzte sind die Konditionen zum Teil traumhaft, aber auch sehr unterschiedlich, so dass am besten ein Jeder selbst die Kliniken im Lausitzer Seenland, im sächsischen Erzgebirge, in Chemnitz, Freiberg oder Bad Berka anschreibt. Fix ist, dass man in keiner der Kliniken zum Nichtstun oder gar Büroarbeiten verdammt ist, denn jede einzelne Arbeitskraft wird wirklich gebraucht, unabhängig vom Fach. Arbeitsverträge inkludieren oft die gesamte Assistenzzeit und diese sollte man auch in Gänze absolvieren um keine Probleme mit der Anerkennung bei der Rückkehr zu haben. Aber keine Angst: wenn es euch danach wieder zurück ins schöne Tirol oder eben nach Österreich zieht, stehen Tür und Tor offen. Innerhalb der Vorträge schwärmen auch ehemalige Innsbrucker Studenten von ihrem neuen Arbeitsplatz: „Ich habe viel gelernt und fühle mich dank der familiären Atmosphäre sehr wohl.“, sagt Dr. med. univ. Petra Haselwanter. „Oft wird in den österreichischen Medien kritisiert, dass das Gehalt in Deutschland schlechter als bei uns sei. Dem kann ich absolut nicht zustimmen!“ Schließlich sei gesagt, dass neben viel Arbeit und neuen Erfahrungen natürlich auch noch wunderschöne Landschaften, Burgen, Schlösser, Weinberge und Seengebiete auf jene warten, die sich zu diesem Weg entschließen, denn wie hieß es doch gleich: „Wanderer kommst du nach Sachsen…“. Sebastian Goldner


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dee und Konzept zum Buch stammen aus der Feder von Präsident em. o. Univ.-Prof. Dr. Hans Grunicke, der seit 1. April 2010 die Funktion des ersten Vizepräsidenten übernommen hat. Neuer Präsident ist ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas J. Luger. Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs gratulierte dem Verein zum erfolgreich umgesetzten Buchprojekt mit dem Titel „Die Innsbrucker Medizinische Schule“ und lobte es als interessant und repräsentativ. Es ist dies die erste Publikation des kürzlich gegründeten Verlages IMEDUP - Innsbruck Medical University Press - und ein lange gehegter und nun umgesetzter Wunsch von Präsident em. o. Univ.Prof. Dr. Hans H. Grunicke, an dem namhafte AutorInnen beteiligt sind. Die Gesamtorganisation lag in den Händen des externen Partners, Dr. Hubert Weiler-Auer, der auf langjährige Erfahrung im Bereich Publikationen zurückgreifen kann. Das Werk umfasst 176 Seiten und ab 38,- (für Mitglieder zum ermäßigten Preis) erhältlich. Gelungener Abend Die Buchpräsentation war gut besucht und wurde nicht zuletzt durch die spannenden Vorträge zweier Buchautoren zu einem gelungenen Abend. Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber resümierte unverblümt die menschenverachtende Zeit von 1938-1945. Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber skizzierte anhand von „Oncotyrol“ ein zeitgemäßes Unternehmen als Netzwerk aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Universität und wies auf die bedeutende Rolle des Standorts Tirol im Bereich der Krebsforschung hin. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das klassische Holzbläserqunintett „Lignum mobile“ unter der Leitung von Armin Graber. Neuer Vereinsvorstand Vorangegangen war der Buchpräsentation die Generalversammlung in der der bisherige Vizepräsident ao. Univ.ger einstimmig zum Präsidenten für die nächste 2013 gewählt wurde. In seiner MultifunktionaAnästhesist, Betriebsrat und Vizepräsident der ringt Luger seit Jahren vielfältige Erfahrungen . Der bisherige Präsident und Gründungsvater, Hans H. Grunicke wird den Verein künftig als

erster Vizepräsident unterstützen. Als Höhepunkt seiner ambitionierten Aufbauarbeit setzt Grunicke nun dem Verein, der Universität und auch sich selbst einen Meilenstein mit dem Erscheinen des Buches „Die Innsbrucker Medizinische Schule“. Auch Dr. Günter Unterleitner, Vorstandsmitglied der Hypo Tirol Bank AG, hat seine Funktion im Vorstand verlängert und weiterhin Unterstützung zugesagt. Neues Vorstandsmitglied bei ALUMN-I-MED ist kein geringerer als Landessanitätsdirektor HR Dr. Christoph Neuner; Dr. Ronald Bacher wird ebenfalls weiterhin im Boot sein. Als neuer Rechnungsprüfer konnte Reinhard Gastl, Geschäftsstellenleiter der Hypo Tirol Bank AG, Filiale Anichstraße, gewonnen werden. Mag. Uwe Steger, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der LeopoldFranzens- Universität hält ALUMN-I-MED ebenfalls weiterhin „die Treue“. Damit ergibt sich insgesamt eine große Kontinuität im Vereinskollegium, was dem Programm und vor allem den Vereinsmitgliedern zugute kommen soll. Mag. Petra Paur

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Bereich E-Learning, Neue Medien & Multimediale Konzeption (eMUI)

( IV; IPXVEYQ zYRIRHPMGLI; IMXIR So beginnt eine der erfolgreichsten TV- & Kinoserien und könnte nun in „Das Internet – unendliche Weiten“ umgewandelt werden.

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n den letzten Jahren hat sich aus dem Web 1.0 (welches für das eher „statische“ Internet steht, bestehend aus festen Inhalten und „nur einfachen“ (Be-)Nutzern) das Web 2.0 mit den verschiedensten Möglichkeiten im sogenannten „Mitmachnetz“ entwickelt. Kollaborieren heißt das Zauberwort, und aus dem „Consumer“ wurde der „Prosumer“

1980) beziehungsweise auch schon der „Produser“ (aus „Producer & User“; A. Bruns, www.produsage.org), was die Integration des reinen Konsumenten im Produktionsprozess, aber auch in der direkten Nutzung des eigenen Erschaffens im Internet beschreiben soll. Der Bereich „E-Learning, Neue Medien und Multimediale Konzeption (eMUI) im Vizerektorat für Lehre und Studienangelegenheiten (Vizerektor Univ.-Prof.Dr. Norbert Mutz) möchte in der Menge der unübersehbaren neuen Möglichkeiten und Applikationen die zweckdienlichseinsetzen. Dabei sollen die Nutzer im Mittelpunkt stehen - sowohl die Studierenden, als auch die Lehrenden.

Die Verknüpfung verschiedenster Inhalte zu etwas Neuem, sogenannte „Mashups“, bringen auch im medizinischen Bereich immer wieder interessante Projekte hervor. So vereinigt „Who is Sick?“ (http:// whoissick.org) Landkarten von Google Maps mit Krankmeldungen und Krankheitssymptomen. Ein weiteres Beispiel ist „Fluetracker“ ziehungsweise Verbreitung von H1N1 anzeigt. Viele dieser Projekte entstehen zuerst aus privaten „Spielereien“, haben jedoch das Potenzial sich auch zu etwas Großem weiter zu entwickeln. Durch den Einsatz von (großteils) frei verfügbaren Anwendungen im Internet (Blog, Facebook, Twitter…) können heute sehr leicht und schnell neue Inhalte produziert und einer großen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. Die besondere Stärke liegt dabei darin, dass sehr wenig technisches Vorwissen erforderlich ist. Mit Hilfe dieser Techniken ist beispielsweise das Projekt der Medizinischen Universität Wien „AKH Consilium“ entstanden (http://akh-consilium.at). Auch an der MUI werden Möglichkeiten des Web 2.0 für die Studierenden schon genutzt: Neuigkeiten rund um ILIAS und E-Learning 


kunde MUI) von Frau Doktorin Inga Waltl umgesetzt - in Kooperation mit Frau Prof.in Monika Ritsch-Marte und eMUI. In ähnlicher Art und Weise sollen auch die Online-FIPs eine enge Anbindung an die aktuellen Lehrinhalte aufweisen und somit dem informellen Charakter über den eigenen Lern- und Wissensstatus besser gerecht werden. Auch das Thema Audio/Video Podcast wird immer wieder diskutiert und von einigen Universitäten auch schon eingesetzt. Neben der technischen Umsetzung, welche für Einzelobjekte vernachlässigbar ist, forderung darstellt, müssen in diesem Bereich ganz besonders das Urheberrecht und der Datenschutz beachtet werden. Ein erster Prototyp dazu wurde mit Herrn Professor Walter Rabl (Gerichtsmedizin MUI) realisiert (http://tinyurl.com/MUI-Podast).

werden via Twitter zur Verfügung gestellt (http://twitter.com/eLearning_MUI) (gibt’s übrigens auch für Mypoint - http://twitter.com/ imed_tweets) und auch ein Prüfungskalender steht im Bereich ILIAS/ Prüfungen zum Download bereit. Weiters kann man in ILIAS direkt Bereiche aus i-med.inside nutzen (z.B. die Prüfungsanmeldung), ohne dass man aus ILIAS aussteigen muss. Weitere Applikationen in ILIAS: das „Wiki-System“, welches auch die Grundlage für das bekannte Wikipedia bildet. In einem ersten größeren Projekt soll diese Technik ab WS10/11 auch an der MUI verstärkt zum Einsatz kommen. Das wichtigste jedoch für den Erfolg im „Mitmachnetz“ ist die Interaktion und die Partizipation der Nutzer, damit sich passive Inhalte – wie z.B. einfache Vorlesungs-PDFs – in dynamische, schnell und einfach adaptierbare Inhalte, weiterentwickeln können. Auch die große Vielzahl neuer handlicher Geräte (Netbooks, TablettPCs, Smartphones usw.) ist verantwortlich dafür, dass sich immer neue Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten entwickeln. Online Ausgaben von Tageszeitungen und Zeitschriften werden jetzt schon mit Videos oder Animationen „angereichert“, aber auch Romane bieten inzwischen Zusatzfeatures im Internet an. Zukünftig soll dies auch verstärkt für Lernunterlagen/Skripten bzw. Lehrbücher gelten (als Beispiel die interaktive Umsetzung des Buches „Alice im Wunderland“ für iPad http://tinyurl.com/Alice-Interactive). In ILIAS wurde für diesen Zweck eine Mediathek eingerichtet (http://tinurl.com/MUI-mediathek), welche an EINEM Ort Videos, spezielle Lernobjekte oder Verknüpfungen mit interessanten und/oder nützlichen externen Seiten vereinigt. Die Inhalte der Mediathek werden zusätzlich auch noch mit den jeweiligen Modulen in ILIAS verknüpft, sodass diese Angebote auch dort nutzbar sind. Für die Lehrenden bietet die Mediathek den Vorteil, dass multimediale Inhalte fächerübergreifend im Unterricht eingesetzt und in der eigenen Lehrveranstaltung genutzt werden können. Durch diesen Medienaustausch soll es ermöglicht werden, Lehre ressourcensparend weiterentwickeln zu können. Das wichtigste Projekt im neuen Studienjahr stellt die Überarbeitung der Online-FIPs dar. Diese sollen zu WBTs (Web-Based-Training) weiterentwickelt werden, welche durch eine starke Feedback-Komponente gekennzeichnet sind. Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle auf das Lernobjekt „Der optische Apparat“ (http://tinyurl.com/MUI-Augenlernobjekt) aufmerksam machen, welches Lernobjekt und WBT vereint. Über die Fragen im WBT kommt man auch wieder zur passenden Seite im Lernobjekt zurück, sodass eine Feedbackschlaufe gegeben ist. Dieses Lernobjekt, entstanden auf Grundlage einer ersten Idee von Frau Professorin Monika Ritsch-Marte (Biomedizinische Physik MUI), wurde im Rahmen einer Dissertation bei Herrn Professor Nikolaos Bechrakis (Augenheil-



Ganz neu in diesem Studienjahr gibt es auch das Seminar „Einsatz neuer Medien in der medizinischen Lehre“ (http://tinyurl.com/MUINeueMedien). Die Veranstaltung läuft virtuell im virtuellen Klassenzimmer mit Video/Audio Unterstützung ab, und bedient sich der aktuellen Techniken (Chat, Wiki, Twitter…). Die TeilnehmerInnen treffen sich regelmäßig über Audio/Video Konferenz und der Austausch der Seminar zeitlich und örtlich unabhängig vom normalen Universitätsbetrieb abgehalten werden kann. Die Zeiten können individuell gestaltet werden (abends, am Wochenende) und die Teilnahme kann via Internet von überall her erfolgen. Für das nächstes Jahr ist eine regelmäßige Abhaltung OHNE Teilnehmerlimit geplant und auch eine Kooperation mit der medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms Universität ist angedacht. Wie Sie sehen, wird an der MUI aktiv an der „Erforschung“ und „Nutzbarmachung“ des „unendlichen“ Raums Internet gearbeitet - zur Verbesserung, aber auch zur dynamischeren Gestaltung der medizinischen Ausbildung. Welche Änderungen und Weiterentwicklungen stehen für ILIAS in der näheren Zukunft an? Die ersten 3 Semester mit ILIAS sind sehr erfolgreich verlaufen und die Plattform hat sich als sehr stabil erwiesen. Insgesamt mussten in diesen 1,5 Jahren gerade mal 7 Ausfalltage verbucht werden! Wie auch schon im letzten Jahr wird das jährliche ILIAS Update Ende August eingespielt werden. Dabei wird es sich dieses Jahr um ein größeres Update handeln, von der derzeitigen Version 3.10 auf Version 4.1. Neue Funktionalitäten und ein leicht adaptiertes Design werden hinzukommen; an der einfachen Bedienbarkeit wird sich jedoch nichts ändern. Die notwendigen technischen Adaptierungen und erste Tests erfolgen bereits jetzt, damit die Umstellung so schnell wie möglich und ohne größere Ausfälle ablaufen kann. Über mögliche Probleme im Update-Zeitraum werden Sie über Twitter (http://twitter.com/eLearning_MUI) und über die Homepage von eMUI (http://www.i-med. ac.at/eLearning) informiert. Im September kann es außerdem zu Unterbrechungen beim Zugriff auf Vorlesungsunterlagen kommen, da alle Bereiche in ILIAS für das neue Semester vorbereitet werden müssen. Laden Sie daher alle für Sie notwendigen Unterlagen rechtzeitig aus ILIAS herunter! Eine KOMPLETTE Unterbrechung - wegen letzter Servicearbeiten an den (PDF) Inhalten von ILIAS - wird es in der letzten Woche im September geben! Allgemeine Informationsbereiche (wie z.B. Prüfungen) werden davon nicht betroffen sein. Dr. Stefano Longato Facharzt für Anatomie Bereich E-Learning, Neue Medien & Multimediale Konzeption (eMUI) Stabsstelle für Curriculumsentwicklung sowie Prüfungsent- und -abwicklung - Vizerektorat für Lehre und Studienangelegenheiten


Famulaturbericht aus Taiwan

h*YPP](IPY\Iw IMRQ EPKER^ERHIVW Anfang 2009 auf die Suche nach einer Famulatur für die Sommersemesterferien machten; gelandet sind wir dann nach einigen Wochen der Recherche und des Abwägens bei Taiwan – einem bis dahin für uns eher weißen Fleck auf der Landkarte.

Passend zu den Lehrinhalten der SIP 3a wollten wir dort im August und September in der Kardiologie und der interdisziplinären Notaufnahme famulieren – geworden ist es dann allerdings irgendwie Radiologie sowie Herz- & Gefäßchirurgie. Und auch sonst war vieles anders als wir es erwartet hatten…

Mitte August fanden wir uns nach 13 Stunden Flug mit schweren Rucksäcken bepackt bei tropischen 34°C und 100% Luftfeuchtigkeit um acht Uhr früh im Herzen der Zehn-Millionen-Metropole Taipei (Ballungsgebiet) wieder und versuchten den Weg zu unserer Unterkunft zu


Dort angekommen fanden wir eine Art Tagungshotel vor, welches sich zwischen den sieben 15-stöckigen Bettentürmen des National Taiwan University Hospitals und der erst wenige Wochen alten 19-stöckigen Kinderklinik befand. Untergebracht waren wir zu unserem Erstaunen sehr komfortabel in klimatisierten Zimmern mit Kühlschrank, TV, Internet und großem Bad. Zudem wurden uns täglich frische Handtücher und Bettwäsche und ein warmes Frühstück bei „MosBurgers“ auf der anderen Straßenseite geboten. Und auch die meisten anderen Umstände sollten unseren Aufenthalt sehr angenehm gestalten: hoch motivierte Ärzte; eine technisch gut ausgestattete Klinik inklusive eines „Food-Court“ mit 20 verschiedenen Restaurants; lokale Studenten, die versuchten uns jeden Wunsch zu erfüllen; atemberaubende Landschaften und 60 weitere Gaststudenten aus aller Welt in Taiwan, die mit uns das Land entdecken wollten… Doch halt - jetzt mal chronologisch: die ersten beiden Wochen verbrachten wir auf der (interventionellen) Radiologie, wo man sich wirklich außerordentliche Mühe um uns gab. Wir hatten zu jeder Zeit einen zuständigen Arzt, welcher uns in ein bestimmtes Thema einführen sollte und stolz war uns etwas beibringen zu dürfen. Da in Taiwan die medizinische Lehre und die komplette Patienten-Dokumentation auf Englisch ist, klappte es mit der Verständigung recht gut; nur bei Meetings & Fortbildungen wurde zu unserem Bedauern meistens hochchinesisch gesprochen (jedoch unter Verwendung der englischen Fachbegriffe). Anschließend durften wir noch zwei Wochen lang im Rahmen unserer Herz- und Gefäßchirurgie-Famulatur in die unzähligen OPs des NTUH hineinschnuppern – dass dies nicht mehr ganz mit unseren RadiologieErfahrungen mithalten konnte hatte mehrere Gründe. Primäres Problem war, dass Medizinstudenten in Taiwan bis zu ihrem „Internship“ nur observieren, weshalb es für uns auch nicht wirklich vorgesehen war, selbst Hand am Patienten anzulegen. So sahen wir zwar viele spannende und große Operationen, haben aber an praktischen Fertigkeiten wenig dazugelernt. Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch den äußerst stressigen Tagesablauf der uns zugeteilten Oberärz-

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Freiräume um die Umgebung zu erkunden. Somit trübte dies unsere Auslandserfahrung kaum, denn die Zeit ohne die weißen Mäntel verbrachten wir in den immer belebten, bunten Straßen von Taipei, in den unzähligen Clubs bei bester Partystimmung oder auf vielen Reisen quer über die kleine, bergige Insel mit ihren 23 Millionen Bewohnern – immer jedoch in netter Gesellschaft lokaler Medizinstudenten und anderer Gaststudenten, woran wir uns sicher noch lang erinnern werden. So waren wir zwischen den Famulaturtagen bis auf ein Wochenende immer außerhalb der Metropole unterwegs und verbrachten beispielsweise drei intensive Tage mit über 60 anderen „guest students“ aus der ganzen Welt im „Kenting“-Nationalpark im Süden der Insel, lagen dort am Strand bei Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel, fuhren Banana- und Speedboot und genossen die Gemeinschaft. An einem anderen Wochenende organisierte ein Medizinstudent aus Taipei einen Trip nach Green Island, welche wir nach einer nächtlichen Zugs- und Bootsfahrt erreichten. Hier verbrachten wir drei Tage in atemberaubender schnorchelten in glasklarem, warmen Wasser zwischen Korallenriffen und bunten Fischen, bewunderten um fünf Uhr morgens den Sonnenaufgang aus einem von weltweit zwei Meerwasser-Hot-Springs und erkundeten mit unseren gemieteten Scootern die kleine Insel und ihre Strände. Ein weiteres Highlight war der Taipei101 das „noch“ höchste Gebäude der Welt. Da um 18.00 Uhr die Sonne verschwindet, machten wir uns gemeinsam mit den anderen Gaststudenten der Uni zeitig nach dem



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Klinikalltag auf den Weg um kurz darauf auf der Aussichtsplattform der 509m hohen HĂźtte zu stehen. Ab dieser Tageszeit wurde es im Freien erst erträglich, wobei um die 30°C auch nachts Ăźblich waren und wir somit während des sechswĂśchigen Aufenthaltes nicht einen Tag unsere mitgebrachten Pullover benĂśtigten. Deshalb kamen uns auch die unzähligen „7eleven“-Geschäfte sehr gelegen, welche zu wirklich jeder Tages- und Nachtzeit kalte Getränke bereithielten und auch imgungspreise fĂźr unsere Verhältnisse gĂźnstiger, allerdings verglichen mit anderen asiatischen Ländern doch eher gehoben. So konnte man

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Euro auf der StraĂ&#x;e an Essenständen seinen Magen fĂźllen. Letzteres ist sehr verbreitet und so tummeln sich stets massig Leute auf den vielen Nachtmärkten, die ein ganz eigenes Flair boten und uns ständig in Versuchung fĂźhrten, unzählige unbekannte Gerichte auszuprobieren – die genauen Zutaten waren dabei meist nicht so klar, aber geschmeckt hat trotzdem das Meiste.

eine der Städte mit der hĂśchsten BevĂślkerungsdichte, wo wir unsere letzten vier Tage verbringen sollten. Gleich zu Beginn bekamen wir durch einen Inder ein „Fully Deluxe Appartment“ vermittelt. „Fully Deluxe“ stand hierbei allerdings fĂźr ein 12 Quadratmeter (fĂźr drei Perdes Platzmangels Ăźber der Toilette duschen musste. Den ersten der vier Tage verbrachten wir in Macau, einer ehemals portugiesischen Kolonie, welche mittlerweile das Las Vegas Chinas ist. Die Geschichte hatte hier aber deutliche Spuren hinterlassen und vielerorts vermittelte der sĂźdeuropäische Baustil eine fĂźr diesen Fleck der Erde sehr untypische Atmosphäre. Und auch von Hongkong selbst waren wir sehr beeindruckt, denn die Skyline und das Gedränge rund um den Victoria Harbour lässt selbst New York wie eine Vorstadt wirken. %FF)MR8IMPHIVERHIVIR+EWXWXYHIRXIRQ MXHIRIR[ MV8EMTILIVOYRHI XIR

Am Ende unseres Aufenthalts in Asien mussten wir also viele unserer Vorstellungen von Taiwan revidieren, denn wir wurden dort in einem sehr sauberen, sicheren und mittlerweile auch verhältnismäĂ&#x;ig wohlhabenden Land empfangen, welches aufgrund des massiven Wirtschaftswachstums (jedes zweite Notebook der Welt ist von dieser Insel) in den letzten Jahrzehnten einen Lebensstandard erreicht hat, welcher in vielen Bereichen dem europäischen sehr nahe kommt. Besonders hervorzuheben sind die extrem freundlichen und hilfsbereiten Menschen, welche wir dort trafen, die wirklich keine MĂźhen gescheut haben, um uns den Aufenthalt so schĂśn wie nur mĂśglich zu gestalten – dass dies nur zu 95% geklappt hat, lag zum Einen daran, dass wir die Landessprache nicht beherrschten und zum Anderen an dem unterschiedlichen Ausbildungssystem, welches fĂźr Studenten kaum praktische Tätigkeiten vorsieht; trotzdem waren wir mit unserer Reise sehr zufrieden und Ăźberlegen im KPJ nochmals zurĂźckzukehren‌ Tilman Hickethier & Frank KnĂśtig

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Interview mit Univ.Prof. Dr.med.univ. Cornelia Lass-Flörl

h7IMXMGLHIROIROERR [ SPPXIMGLMQ Q IV1 IHM^MR WXYHMIVIRw ZUM STUDIUM ### Beschreiben Sie mir bitte kurz Ihren studentischen Werdegang Prof. Lass-Flörl: Studiert habe ich 7 Jahre lang in Innsbruck, noch nach der alten Studienordnung. Mein Studium verlief ohne gröbere Probleme. Die Famulaturen habe ich versucht im Ausland abzuhalten, vielfach in England und in den USA, in Frankreich und in Italien. Dies war eine schöne Erfahrung und ermöglichte mir andere Bräuche und Sitten kennenzulernen. ### Mit welcher Motivation haben Sie das Medizinstudium begonnen, sprich: wie und warum haben Sie sich überhaupt entschieden, Medizin zu studieren? Gab es den „Auslöser“? Prof. Lass-Flörl: Das kann ich jetzt leider gar nicht beantworten. Seit ich denken kann, wollte ich immer Medizin studieren. Meine Mutter sagt, ich sei schon mit diesem Wunsch auf die Welt gekommen. ### Was

konnte Sie während des Studiums wieder motivieren, wenn einfach alles gegen Sie stand? Wenn nichts mehr so lief, wie es sollte? Prof. Lass-Flörl: Die Unabhängigkeit zu erreichen, das war mir immer sehr wichtig. Auf der einen Seite einen Beruf zu haben, aber auch der Vergleich mit Gleichaltrigen, die teilweise schon am Ende des Studiums waren bzw. ihr eigenes Geld verdienten und schon ihr eigener Herr waren, war für mich die größte Motivation es zu Ende zu bringen. ### An welche Höhepunkte und auch Tiefschläge während des Studiums erinnern Sie sich noch? Prof. Lass-Flörl: Tiefschläge waren für mich nicht bestandene Prüfungen oder das Abmelden von Prüfungen. Das war bei mir eher in d V kli ik B d di Fä h Bi h i Ch i d Ph ik

habe alles „einwirken“ lassen. Richtig realisiert habe ich es erst nach ungefähr einer Woche und dann habe ich natürlich auch gefeiert. Es hat ein bisschen gedauert bis der gesamte Druck abgefallen ist. ARZTBERUF – IHRE ERSTEN JAHRE ### Wie haben Sie sich vor Ihrem ersten Dienst gefühlt? Als „Nichtswissender“ und unsicher. Man fragt sich, ob man das jetzt alles schafft oder nicht. Aber es ist dann doch alles gut gegangen. Man hat Angst alles Mögliche falsch zu machen und realisiert schnell, dass man viel falsch macht, aber ebenso, dass es nicht so schlimm ist und dass auch andere Fehler machen (lacht). ### Wie

beurteilen Sie jetzt im Nachhinein Ihre Aubildung an der

vorbereitet? Im Prinzip glaube ich, dass die Ausbildung gut war. Dass ich auf ein Leben nach dem Lernen vorbereitet war, da würde ich eher sagen: „Nein“. Es war eine gewaltige Umstellung. Als Student hat man die Möglichkeit über seine Zeit frei zu verfügen und sich seine Zeit einzuteilen und dies war nach dem Studium vorbei. Um etwas Nachzulesen muss man z.B. die Abendstunden verwenden. Aber auch daran hat man sich schnell gewöhnt. Was mir im Studium abgegangen war, war die Aufklärung, was ich nach dem Studium tatsächlich alles machen kann, bzw. welche Arten von Stellen gibt es. In diesem Bereich hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht. ### Welche kleinen Helferlein (Bücher, Checklisten, usw.) haben Ihnen am Anfang am meisten geholfen? Mir hat eigentlich das Gespräch mit KollegInnen mit mehr Erfahrung geholfen. Aber auch besonders geliebt habe ich ganz sachliche Bücher, klar, kurz und knapp geschrieben.

ARZTBERUF - JETZT ### Gibt es manchmal noch Situationen in denen Sie überfordert sind? Prof. Lass-Flörl: Ich glaube, Situationen in denen man glaubt überfordert zu sein gibt es immer. Auch manchmal z.B. auf zwischenmenschlicher Ebene. Aber zu meistern ist es eigentlich immer. ###

Prof. Lass-Flörl:



### Was macht Ihnen heute in Ihrem Alltag am meisten Spaß? Was am wenigsten? Prof. Lass-Flörl: Am meisten Spaß macht mir die angewandte Wissenschaft, wenn die Beantwortung bestimmter Fragestellungen dazu beiträgt, dass es Patienten wieder gut geht. Wenn man sieht, dass man


helfen konnte. Am wenigsten SpaĂ&#x; macht mir die administrative Tätigkeit, die der Job mit sich bringt. Aber ohne die geht es leider nicht. (lacht) ###

Motivation geben? Prof. Lass-FlĂśrl: Ich wĂźrde sagen, das stets nach Vorne blicken und sich neue Ziele setzen mir immer wieder Kraft und Motivation geben. In meiner Freizeit lese ich gerne, im Winter fahre ich sehr gerne Ski. Im Sommer gibt mir das Bergwandern viel Entspannung; und ich habe auch einen groĂ&#x;en Garten, denn ich liebe die Gartenarbeit. Die Natur gibt mir sehr viel Kraft. ### Wie

viele Stunden arbeiten Sie pro Tag durchschnittlich? Prof. Lass-FlĂśrl: Ich wĂźrde sagen, an der Arbeitsstelle werden es 9-10h pro Tag sein und dann Ăśfters noch die Abendstunden zu hause. ### KĂśnnen Sie

uns Ihr schĂśnstes und auch unangenehmstes Erlebnis als Arzt schildern? Prof. Lass-FlĂśrl: Das unangenehmste Erlebnis war, als ich miterleben musste wie ein 10-jähriges Kind an Infektionen verstorben ist, die eigentlich zu verhindern gewesen wären. Besonders schĂśne Momente sind gute Forschungsergebnisse, wenn man Preise bekommt oder eine Publikation in einem guten Paper. Auch sehr schĂśn sind klinische (mikrobiologische) Erfolge, die man vorweisen kann. Zum Beispiel in dem ein seltener Errerger mit groĂ&#x;er Relecher Seite aus war natĂźrlich auch die Habilitation. ### Wie

sind das Verhältnis und der Umgang zwischen Assistenzärzten und Oberärzten bzw. Chefärzten? Prof. Lass-FlÜrl: Das wßrde ich bei uns als sehr gut beschreiben. ### Wie

groĂ&#x; schätzen Sie den Aufwand aber auch den Nutzen und Wert von Weiterbildung in Ihrem Fachgebiet ein? Prof. Lass-FlĂśrl: Als sehr hoch. Sowohl der Aufwand ist enorm, aber auch den Nutzen erachte ich fĂźr sehr wichtig und notwendig. Wir werden hier an unserer Universität auch sehr gut unterstĂźtzt. ARZTBERUF - FACHGEBIET ### Sie haben als Ihr Fachgebiet Hygiene und Mikrobiologie gewählt. Was hat Sie daran fasziniert? Prof. Lass-FlĂśrl: Dass Mikroben einen Menschen so krank machen kĂśnnen und man gleichzeitig aber präventiv (Handhygiene) tätig sein kann, hat mich sehr fasziniert. Spezialisierung haben sie die Krankenhaushygiene und die Mykologie gewählt‌ Prof. Lass-FlĂśrl: Ja genau. Die Krankenhaushygiene war damals ein

darunter im Allgemeinen die Prävention von Infektionen im Krankenhaus. Vor Jahren kam es aber zum Anstieg von Pilzinfektionen, und das hat mich sehr fasziniert. Pilzinfektionen (Epidemiologie, Pathogenese und Diagnose) wurden zu meinem wissenschaftlichem Thema. Diese Arbeit ist auch eine sehr gute Schnittstelle zwischen Labor und Klinik, da ich so meiner Vorliebe fĂźr das klinische Arbeiten sehr gut nachgehen kann. Man hat immer die MĂśglichkeit mit den Klinikern gemeinsam Probleme anzugehen. Das SchĂśne ist, wenn man dann mit Mikroskopie, Kultur und Molekularbiologie helfen kann. ### Was wären Entscheidungsfaktoren junger Mediziner sich fĂźr dieses Spezialgebiet zu entscheiden? Prof. Lass-FlĂśrl: Ich denke, es ist ein Fach das enorm zukunftsträchtig ist. Infektionen dĂźrfen als Problem im Krankenhaus nicht verkannt werden. Es kommen immer mehr infektiologische Probleme auf uns zu. Fast jedes Jahr gibt es neue Viren, die Probleme machen. Der Einsatz von Antibiotika und die daraus entstehenden Resistenzen sind problematisch. Ich glaube es ist ein Fach das extrem zukunftsorientiert ist und sehr viele Herausforderungen bieten wird. Wenn jemand sagt, die Labortätigkeit gefällt ihm Ăźberhaupt nicht, dann ist es sicherlich das Falsche oder auch wenn man tagtäglich Patienten sehen mĂśchte. ### Welche Tipps wĂźrden Sie Studenten, die jetzt vor der Entscheidung stehen ein Fachgebiet zu wählen, geben? Prof. Lass-FlĂśrl: FĂźr eine/n StudentIn ist es das Wichtigste sich die Frage zu stellen, ob man praktisch oder mehr wissenschaftlich orientiert arbeiten mĂśchte oder eben nicht. An einer Universitätsklinik hat der junge Arzt die Aufgabe Wissenschaft mitzumachen und das ist unter Umständen etwas anderes als die reine Patientenversorgung. Die zweite Frage, die man sich stellen sollte ist, ob man eher jemand ist, der gerne manuell arbeitet und ob man sich dafĂźr eignet mit den Patienten jeden Tag in Gespräche zu gehen - ob man die Nerven dazu hat und es wirklich mĂśchte. AuĂ&#x;erdem sollte man sich die Frage stellen, in welchen Fächern man die Chance hat sich zu entfalten.

PRIVATLEBEN ### Bleibt bei all dem Stress und Arbeit Ăźberhaupt noch genug Zeit fĂźr ein Privatleben? Prof. Lass-FlĂśrl: Die muss sich einfach nehmen. (lacht) Man muss sie sich ganz bewusst nehmen, damit man nicht untergeht. RĂœCKBLICK ### Haben Sie es je bereut, Medizin studiert zu haben und wĂźrden es nochmal machen? Prof. Lass-FlĂśrl: Bereut habe ich es nie! Wirklich Ăźberhaupt nie. Und ich wĂźrde auf alle Fälle wieder Medizin studieren.

### Als weitere

Vielen Dank fßr das Gespräch. Das Interview fßhrte Teresa Toth




Erfahrungsbericht aus dem kleinsten Flächenstaat Afrikas

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Personen, 12 Koffer und 276kg Gepäck. Es ist sechs Uhr morgens und draußen ist es kalt und es liegt Schnee. Wir stehen am Flughafen Hannover. „Wir“ - das sind DDr. Li, DDr. Siegert (beides MundKiefer-Gesichtschirurgen), Silvia (Krankenschwester), Sandra, Jessica (beides Zahnmedizinische Fachangestellte) und ich als Medizinstudentin - werden in den nächsten 8 Tagen Entwicklungshilfe im Bereich der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie leisten. Nach 12h Stunden Reise sind wir an unserem Ziel angekommen: THE GAMBIA, Westaff rika, 30°C. Es ist das kleinste Land Afrikas, hat die höchste Geburtenrate, und auf die Fläche bezogen, die höchste Bevölkerungsdichte. Schon während der Reise wird deutlich, die Analphabetenrate unter der schwarzen Bevölkerung ist sehr hoch: Kaum einer der Mitrei-

MKG In Afrika? Ist das nicht so, als würde man Gucci im Dschungel tragen, oder einen Porsche zwischen den lokalen Buschtaxis fahren? Lippen-Kiefer-Gaumenspalten kommen weltweit mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:500 vor. Die betroffenen Neugeborenen werden in Europa schnellstmöglich von den besten Chirurgen operiert. In The Gambia gibt es KEINEN Chirurgen der diese Operationen durchführen könnte, daher bleiben die Kinder entstellt und sehen aus wie „Monster“. In Europa wissen wir auch, dass eine Mutation zu diesem Defekt führt, in Afrika glaubt man dabei an einen Fluch. So ist aus Sicht vieler Einheimischer DDr. Li an der Lippengers schuld, da ihn DDr. Li schon seit 4 Jahren immer wieder in dem Krankenhaus operiert hat. Im Krankenhaus erwarten uns Patienten mit großen hoffnungsvollen Augen. Kinder mit Verbrennungen, LippenKiefer-Gaumenspalten, Kelloiden so groß wie Orangen, fehlenden Nasen und Lipomen. Erwachsene, die ihren Mund seit 30 Jahren nicht öffnen können, und sich von Flüssignahrung ernähren. Alle haben ihre beste Kleidung angelegt um die weißen Ärzte zu sehen. Alle hoffen, dass DDr. Li sagt: „Yes, we can“. Am fünften Tag, kommt ein Fernsehteam des einzigen gambianischen Fernsehsenders zu Besuch, um

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Später wird dann unsere Vermutung bestätigt: Die OP-Einwilligungen werden mit Fingerabdruck unterschrieben! DDr. Li und DDr Siegert sind zum ersten Mal vor vier Jahren in das kleinste Land Afrikas gereist. Damals nur für einen speziellen Fall. Seitdem stehen sie einmal im Jahr mit 46 kg Gepäck am Flughafen – Ziel: The Gambia, Westafrika. Finanziert und organisiert wird das Projekt von den Reisenden selber. Die im Vorfeld gesammelten Spenden werden nur für die geplanten Operationen genutzt. In unseren Koffern OP-Kleidung und verschiedene Medikamente. Alles bestimmt für das vom Arbeiter Samariter Bund (ASB)- geführte Krankenhaus in Serrakunda, der größten Stadt Gambias.

Team im Bereich der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie arbeitet, ist das Wartezimmer am nächsten Morgen voll mit orthopädischen, gynäkologischen und urologischen Patienten – alle in der Hoffnung, die „weißen Ärzte“ könnten ihnen helfen.


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Was wir schnell lernen „Wir sind hier in Afrika, kommst du heut nicht, kommst du morgen“. Nur weil ein Patient am Vortag in die OP eingewilligt hat, heißt das noch nicht, dass er dann auch wirklich erscheint. Wenn der örtliche Medizinmann es für einen schlechten Zeitpunkt hält, dann muss der weiße Arzt warten. George, unser Anästhesist, ist kein senschaften studiert. Im OP gibt es kein EKG und auch keinen Beatmungsturm, sondern nur einen kleinen 10*10 cm großen Bildschirm an dem die Sauerstoffsättigung und der Puls angezeigt werden. George beatmet die Patienten mit einem Beutel, der an den Tubus angeschlossen ist, selbst und das auch bei dreistündigen Operationszeiten. Der Blutdruck wird sporadisch, palpatorisch, kontrolliert. Er strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, intubiert Neugeborene, Kinder und Erwachsene mit der gleichen Spatelgröße und zieht sich gerne zurück wenn wir mehr Platz benötigen. Mir gehen beim Anblick der Sättigung jedes Mal verschiedenste Gedanken durch den Kopf - ich überlege, was alles nicht stimmen könnte, wo die Probleme liegen könnten und was deren Lösungen wären. Ich überlege, während George ruhig da sitzt oder aber den Raum kurz verlässt. Er strahlt in allen Situationen Ruhe, Erfahrung und Sicherheit aus, für die er - aus meiner Sicht - nur Bewunderung verdient.

„Haben wir nicht, Dr. Li!“ … auch unsere Chirurgen müssen schnell feststellen, dass wir nicht in Europa sind. Improvisation gehört zu jeder guten afrikanischen OP dazu, Lagerungen fallen aus und Platz gibt es sowieso keinen, da das ganze Krankenhauspersonal sich auf 15 Quadratmetern versammelt. So werden zusammengewachsene Kiefer und Schädelknochen mit Material aus Bundeswehrkisten aus den 60er Jahren getrennt. Die Anspannung sieht man DDr. Li nicht an – erst viel später erzählt er davon. In 8 Tagen haben wir 26 Kinder und Erwachsene operiert. Es wurden gestielte Lappen geformt, Z-Plastiken zur Mobilisation bei Verbrennungen gesetzt, Lippen wieder hergestellt und Gaumen verschlossen. Was wir dafür erhalten haben? Kein Geld, sondern „nur“ ein Danke. Nur ein Danke, das von Eltern kam mit strahlenden Augen, von Angehörigen mit einem ehrlichen Lächeln, von Leuten die kein Vermögen haben und trotzdem versucht haben, einen „Lohn“, in Form von Nahrung, so aufwendig wie möglich zu gestalten. Was ich in den acht Tagen gelernt habe? „Just do it“ war das Motto! Ich habe Kinder entbunden, Neugeborene reanimiert, Zähne gezogen, diverse chirurgische Techniken gelernt und das Arbeiten unter einfachsten Verhältnissen kennengelernt. Für mich am berührensten war ein kleines Mädchen, das für einen Gaumenverschluß ins Krankenhaus gekommen ist. Mit Tränen in den Augen schlief sie auf meinem Schoß ein … ihre Mutter hat sich nur um den kleinen, gesunden Bruder ge


kümmert. Afrikanische Mütter haben eine „andere“ Beziehung zu ihren Kindern, eine Beziehung die für Europäer teilweise nur schwer nachzuvollziehen ist. In unserer Freizeit, sehen wir uns Holz-, Fisch und Gemüsemärkte an, verbringen einen erholsamen Tag in den Mangrovenwäldern und haben unheimlich viel Spaß zusammen. Abends werden wir von unserem Chefkoch DDr. Siegert köstlich bekocht und Gudrun (die erst Humanitäre Hilfe leistete und nun seit 7 Jahren in Gambia das Krankenhaus leitet) erzählt aus ihren Erfahrungen. Eine Frau, der ich stundenlang zuhören könnte und die ich sehr bewundere. Das afrikanische Leben spielt sich um so genannte „Fullershops“ ab. diesen fensterlosen Läden mit einem großen Gitter zur Decke hin, alles. Fährt man abseits der Hauptstraßen kommen rote Sandpisten mit tiefen Löchern zum Vorschein, und man sieht Frauen, die Wasser aus dem Brunnen holen und den täglichen Einkauf auf dem Kopf nach Hause tragen. Häuser werden durch mannshohe Zäune aus Wellblech den sich an den endlosen weißen Stränden. Als wir nach 8 Tagen abreisen, haben unsere Koffer nur noch ein Gesamtgewicht von 60kg, wir nehmen „nur“ die Erfahrungen wieder mit nach Hause. Wenn ich eine Fachrichtung einschlagen sollte, in der ich meine Fähigkeiten gegen diese Erfahrung tauschen könnte, freue ich mich, das nächste Mal mit 46kg Gepäck am Flughafen zu stehen. Stephanie Kind

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Daniel Vasella

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Am 18. März 2010 organisierte das MCI eine Podiumsveranstaltung mit Dr. Daniel Vasella über „high performance und die Pharmaindustrie“. Daniel Vasella ist derzeit unter anderem Präsident des Verwaltungsrates von Novartis, einem Pharmaunternehmen mit weltweit knapp 100 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 44,3 Mrd. US Dollar, und besetzt somit einen der wichtigsten Posten bei einem der erfolgreichsten und größten Pharmaunternehmen der Welt. Dr. Vasella ist aber auch Arzt - sein Medizinstudium schloss er an der Universität Bern mit dem Doktortitel ab. Die notwendigen Fähigkeiten für seine jetzige Funktion eignete er sich im Rahmen einer Management-Ausbildung an der Harvard Business School an. In seinem Vortrag schaffte er es auf einfache und anschauliche Weise die Herausforderungen der Pharmaindustrie darzustellen und ging anschließend in der Diskussion gekonnt auf Fragen aus dem Publikum ein.

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in neues Medikament zu entwickeln kostet laut Dr. Vasella heutzutage insgesamt drei Milliarden Dollar. Mit diesem Medikament will man Kranke heilen, muss aber gleichzeitig zwangsweise dafür sorgen die Entwicklungskosten durch den Verkauf des Medikaments auszugleichen. Dies sind die Grundaufgaben der Pharmaindustrie. Ein neues Medikament senkt die Gesundheits- und Spitalkosten. Aber auch nur dann wenn es gut ist, wirkt und dadurch eine bessere Prävention und Intervention möglich ist. Also nur wirksame und gute Medikamente sparen auch tatsächlich bei der Gesamtrechnung. Dafür ist ein wichtiger Teil der Medikamentenforschung innovative Technologien zu entwickeln, die an den Knotenpunkten der Zellkommunikation untereinander und innerhalb der Zellen – den sogenannten Pathways – angreifen.

Neben Spitzenforschung und Innovation ist aber auch das Management der Mitarbeiter extrem wichtig: Erfolg einer Firma erfordert ein hohes Leistungsniveau von jedem Angestellten. Hohes Leistungsniveau wiederum benötigt viele Individuen aber auch Teamarbeit im Unternehmen. Intrinsische Motivation und sachliche, fachliche sowie interpersonelle Kompetenz sind ebenso grundlegende Eigenschaften des Menschen wie Integrität und Kreativität. Dabei spielt vor allem die Motivation eine wichtige Rolle. Wie Dr. Vasella erklärt, es sei nehmenspolitik und Administration, Überwachung und schlechtes Gehalt, gering zu halten und motivierende Faktoren, wie Erfolg, Anerkennung, Fortschritt und Verantwortlichkeit, zu fördern. Zur optimalen Teamarbeit gehören herausfordernde Ziele aber auch die Vermeidung von starren Hirarchiemodellen. Ganz entscheidend ist aber auch die externe Wahrnehmung der Firma. Positive Schlagzeilen sorgen für eine bessere Identität und dadurch ebenfalls für mehr Motivation. Mit diesen grundlegenden Informationen zeigt Daniel Vasella eindrucksvoll, von wie vielen verschiedenen Faktoren der Erfolg einer

Unternehmen wie Novartis zu tun hat. Neben dem Erfolg und Gewinn einer Firma, darf man aber nicht die oben erwähnte erste Grundaufgabe der Pharmaindustrie vergessen, nämlich die Senkung der Morbidität und Mortalität. Ist das Medikament gut und hilft dem Patienten, so ist es für das Unternehmen kein Problem beide Grundaufgaben gewissenhaft zu erfüllen. Leider zeigt uns die Vergangenheit, dass dies oft nicht der Fall ist und Studien zugunsten von Erfolg und Gewinn, aber auf Kosten der Patienten gefälscht werden. Daniel Vasella erwähnt in seinem Vortrag, dass das Heilen von Menschen ihn als Arzt am meisten motiviert. Mich hat dabei interessiert wie er mit der Firma Novartis versucht den weise was wichtig ist, damit diese beiden parallel und gleich gut erfüllt werden und nicht die Eine auf Kosten der Anderen. Deshalb stellte ich ihm im anschließenden Diskussionsteil diese Frage. Die Kernaussage seiner Antwort war, man müsse weiter das Bestmögliche tun, mehr Transparenz schaffen und auch negative Studien veröffentlichen. Leider sprach er dabei immer nur im Allgemeinen und ob Novartis das auch so

verwirklicht, erwähnte er nicht. Dessen ungeachtet war es ein gelungener Vortrag mit vielen interessanten Einblicken in die Pharmaindustrie. Pavlos Tsantilas 


1 )( -'9 7˜% 2 %83 1 = ausmachen und dass die Komplexität von operativen Eingriffen mit abnehmender Körpergröße eher steigt.

/PIMRIV4EXMIRXKVSÃI0IMWXYRKi Neue Erfahrung „Irgend etwas ist anders…“, bemerken wir beim Betreten des Operationssaales. Es herrscht eine fast angespannte Atmosphäre innerhalb des Operationsteams. Keiner spricht, nur die Anästhesistin am Kopf der Alltag im Operationssaal schon recht gut vertraut ist, kommen wir heute mit einem doch etwas mulmigen Gefühl in den OP. Wir bewegen uns so leise wie möglich und bemühen uns, einen Blick auf das Operationsfeld zu erhaschen. Gegenseitig bemerken wir die Anspannung des Anderen, geht es doch diesmal nicht um einen Routineeingriff beim Erwachsenen, sondern um eine Hernienoperation bei einem drei Monate jungen Mädchen.



Aufmerksamkeit zahlt sich aus Bei der kleinen Lisa* wurde im Rahmen einer Kindervorsorgeuntersuchung eine kongenitale, indirekte Leistenhernie festgestellt. „Angeborene Leistenhernien sind bei Mädchen weitaus seltener als bei Jungen“, erklärt uns Professor Hager von der Kinderchirurgie Innsder Leistenregion kleine, nicht druckdolente Schwellungen. Die Mutter bemerkte diese während des Wickelns und kommt nun daher recht verunsichert zur Untersuchung. Ist eine solche Schwellung nicht tastbar, so könnte die Diagnose mittels Ultraschall gesichert werden. „Ist das sehr gefährlich?“, möchte die besorgte Mutter wissen. Der erfahrene Mediziner kann sie beruhigen: „Diese angeborenen Hernien sind bei Neugeborenen und vor allem bei Frühgeborenen keine Seltenheit.“, er-


klärt er. „Innerhalb des ersten Lebensjahres kommt es normalerweise zum Verschluss des Processus vaginalis durch Verkleben der Wände. Dieser Vorgang kann allerdings ausbleiben, wenn freie Flüssigkeit aus dem Bauchraum in diese ursprünglich physiologische Peritonealausstülpung gelangt. Folglich können auch Teile des Darmes oder anderer Bauchorgane hineinrutschen. Hier ist Vorsicht geboten, denn sollte der Inhalt des Bruchsackes eingeklemmt werden, droht eine Minderversorgung und schließlich die Nekrose. Bei der kleinen Lisa zeigt sich in beiden Leisten ein nicht verschlossener Processus vaginalis.“ Verzweifelt suchen wir in den Schubladen unseres Gedächtnisses nach diesem Fortsatz…wie war das doch gleich? Professor Hager hilft uns auf die Sprünge: Im Leistenkanal eines Mädchens verlaufen der Processus vaginalis und das Gebärmutterband (Ligamentum teres uteri), das in die Wand des Kanals integriert ist. „Er bildet sich meistens im Laufe des ersten Lebensjahres zurück, kann aber persistieren. In diesem Fall führt er aber nur bei 1-4% der Fälle zur Bildung von Hernien. Über den Mechanismus des Verschlusses des Processus vaginalis ist wenig bekannt. Man nimmt an, dass es sich um einen komplexen Mechanismus aus Gewebsschrumpfung, Bindegewebseinsprossung und Kollagenaseverdauung des überschüssigen Peritoneums handelt.“

Die derzeit empfohlene Therapie besteht in einem operativen Eingeschoben (reponiert) werden und die nicht obliterierte Ausstülpung abgesetzt, respektive ihr Übergang zum eigentlichen Peritoneum verschlossen wird. Bei der kleinen Lisa ist schnelles Handeln erforderlich, da bereits zu erkennen war, dass sich eines ihrer Ovarien (in diesem Fall linksseitig) in den Processus vorgeschoben hat. „Hier ist daher besondere Vorsicht geboten, um den Eierstock nicht zu beschädigen und eine Inkarzeration (Einklemmung) zu vermeiden. Daher sollte innerhalb eines Zeitfensters von 12 bis 18 Stunden operiert werden, um eine Minderdurchblutung des Eierstockes zu verhindern“, so Prof. Hager.

Die Narkose entfaltet nun langsam ihre Wirkung und Lisa schläft schon friedlich. Als das Okay vom Anästhesisten kommt, macht der Operateur im linken Inguinalbereich eine circa zwei Zentimeter lange Inzision in einer natürlichen Hautfalte, um später eine kosmetisch schöne Narbe zu erhalten. Gespannt schauen wir auf die Hände des Chirurgen, als er die Externusaponeurose freipräpariert und den Angulus inguinalis

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Bei unbekannter Inzidenz eines offenen Processus vaginalis bei Mädchen wird ein klinischer Befund einer Hernie selten gefunden. „Was ist die beste Therapieform?“, wollen wir wissen und ahnen bereits die Antwort: „In diesem Fall, wie so oft in der Kinderchirurgie“, gibt Professor Hager zu bedenken, „fehlen zufriedenstellende Erklärungen für die Ursache der Erkrankung, aber Form und Zeitpunkt der Therapie

Leistenkanal herausziehend kommt der Bruchsack zum Vorschein. Er wird vom Gebärmutterband gelöst. Nicht selten, und so auch in diesem Falle, klebt auf diesem Bruchsack eine Fettgeschwulst, die als Liabgetragen. Die großen Instrumente erscheinen im Vergleich zu den winzigen anatomischen Strukturen des Mädchens eher beängstigend, zeugen aber zugleich von der enormen Fingerfertigkeit des Operateurs. Anschließend eröffnet dieser vorsichtig den Bruchsack, Ovar und Tube werden sichtbar. Beide Organe werden behutsam in die Bauchhöhle zurückgeschoben. Der Bruchsack wird bis zum inneren Leistenring

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mobilisiert und dann, unter Schonung des Ligamentum teres uteri, dort werden und sie zu zappeln beginnt gilt es, das Ligamentum am Leisdominis mit einer so genannten Grobnaht am Leistenband wird wegen der Weite des Leistenkanals vorgenommen, sie ist nur in einem solchen Fall notwendig. Der Verschluss von Subkutis und Epidermis mittels Subkutan- und Intrakutannaht beendet den Eingriff in der linken Leiste. Nun erfolgt derselbe Eingriff auf der rechten Seite, hier ist das Ovar allerdings nicht involviert, so dass die Operation nach dem Absetzen eines zweiten Lipoms bald abgeschlossen werden kann.

Nach dem Eingriff Wie geht es jetzt weiter mit der kleinen Patientin? „Bei der ambulanten und, wie in Lisas Fall, bei der stationären Leistenoperation, bleiben die Kinder nach dem Eingriff noch fĂźr einige Zeit unter Beobachtung. Die Narkose wird relativ schnell nachlassen, sodass die Patientin bald wieder munter ist“, berichtet Prof. Hager. „Eine gewisse kĂśrperliche Schonung ist - soweit bei den kleinen Patienten mĂśglich - wĂźnschenswert. Entwickelt das Kind Fieber, Schmerzen oder beobachtet die Mutter eine starke RĂśtung des Wundbereiches, sollte sie umgehend mit dem Arzt Kontakt aufnehmen.“ Sebastian Goldner & Kay-Bernd Lanner

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Investition in die Zukunft

+IFYVXWXEKHIW RIYIR/MRHIVYRH .YKIRH^IRXVYQ W „Ein Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe.“ Diesem Leitsatz von Novalis (deutscher Schriftsteller, 1772-1801) folgend, wurde das vor einem Jahr eröffnete Kinderund Jugendzentrum der Universitätskliniken Innsbruck konzipiert. Aus Liebe und Begeisterung für unsere Kleinsten wurde ein hochmodernes Behandlungszentrum mitten im Herzen der Klinik geschaffen.“ Und dies war auch höchste Zeit“, so Univ. Prof. Dr. Jörg-Ingolf Stein. „Die Verhältnisse in der alten Kinderklinik waren schlichtweg katastrophal und sicher einem Kinderkrankenhaus in einem der reichsten Länder Europas nicht würdig. Allein durch den Neubau und die hellen, freundlichen Räume ist nun auch das tägliche Arbeiten wesentlich erleichtert worden und macht mehr Freude.“

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ach einer Bauzeit von knapp vier Jahren wurde der erste Teil des Kinderzentrums fertig gestellt. Geschätzte 64 Millionen Euro wurden in diesen hochmodernen Bau gesteckt und somit wurde die Vorreiterrolle als Schwerpunktkrankenhaus im Westen Österreichs bestätigt. In den ruhigen Obergeschoßen G3, G4 und G5 wurde ausreichend Platz für mehr als 100 Patientenbetten, mit Möglichkeiten für Eltern- bzw. Betreuungsbetten, geschaffen. Jede Station erhielt auch ein eigenes Spielzimmer, um etwas Abwechslung in den oft so grauen Klinikalltag für die kleinen Patienten zu bringen. Auch auf Grund der großzügigen Glaskonstruktion gelangt somit viel Licht sowohl in die Patientenzimmer als auch in die Flure und ermöglicht so einen grandiosen Ausblick auf Innsbrucks Bergwelt.

Eines steht für alle KlinikchefInnen der einzelnen Pädiatrien an erster Stelle. „Als Kinderarzt einer Universitätsklinik steht die Behandlung von chronisch kranken und schwer kranken Kindern im Vordergrund“, so Univ.Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl. Er würde sich hierfür jedoch noch „mehr professionelle Hilfe aus der Psychologie bzw. Psychiatrie wünschen, beispielsweise bei Kindern mit Interaktionsstörungen.“ Für viele chronisch kranke Kinder stellt deren Erkrankung eine enorme

eine zentrale Anlaufstelle 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr ist. Der anliegende radiologische und neurologische Bereich und die direkte Angliederung der Intensiv- und Intermediate Care-Bereiche an das FKK-Gebäude ermöglichen eine optimale Behandlung der Notfälle. Für ao. Univ. Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer und deren Team konnte nun auch eine ideale Lösung für eine verbesserte Patientenversorgung gefunden werden. „Im Bereich der Neonatologie ist es die räumliche Nähe zum Kreissaal und zum Sectio-OP, die eine wesentliche Verbesserung darstellt. Sectio-OP und NICU sind nur durch eine Tür räumlich getrennt. Das erspart sowohl den kleinen Patientinnen und Patienten als auch dem medizinischen Personal lange Wege. Erstmals stehen im Bereich der Neonatologie auch Eltern-Kind-Zimmer zur Verfügung, sodass die Eltern noch intensiver in die Betreuung ihres Kindes involviert werden können.“




Belastung dar. Den Spagat zwischen normaler Kindheit bzw. Jugend und dem optimalen Handling ihrer Erkrankung zu schaffen, gelingt nicht immer auf Anhieb und verlangt den kleinen Patienten so einiges ab. Eine bestmögliche Betreuung sollte den Kindern ermöglicht werden. „Außerdem würde ich mir wünschen, dass Eltern deren Kinder schwer krank sind, noch mehr von den Krankenkassen unterstützt werden“, so Univ.Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl. Doch nicht ganz alle Kliniken sind mit dem Status präsens zufrieden. Immer noch sind einige Abteilungen der Kinderklinik ziemlich beengt. Mit der Schaffung eines Herz-Kreislauf-Zentrums, welches in dieser ersten Bauphase noch nicht umgesetzt ist, soll einerseits mehr Platz geschaffen werden und andererseits eine engere Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken der Erwachsenenmedizin weiter gefördert werden. Die Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie) und die Univ.-Klinik für Herzchirurgie sollten näher zusammengerückt werden. Dies würde eine verbesserte Patientenbetreuung, insbesondere im Bereich der invasiven Diagnostik, aber auch in der prä- und postoperativen Versorgung, ermöglichen. Fachpersonal aus allen Professionen, Begleittherapien wie Ernährungsberatung, Diätologie, Logo-, Ergo-

und bei den Patienten betrieben werden, um das viel zitierte „bedside teaching“ auch wirklich zu ermöglichen. Doch auf Grund von Kapazitätsproblemen im personellen Bereich, wie auch durch die bereits angesprochenen noch ausstehenden baulichen Projekte, kam es leider noch nicht zu allzu großen Veränderungen. Lediglich die Möglichkeit, die Studierenden mit in die nun größeren Patientenzimmer zu nehmen hat sich verbessert, sind sich ao.Univ.Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer, Univ. Prof. Dr. Jörg-Ingolf Stein und Univ. Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl einig. „Früher musste die Lehre sogar teilweise am Gang abgehalten werden“. Im ersten Obergeschoss und im Erdgeschoss wurden Seminar- und Kleingruppenräume sowie ein kleiner Hörsaal für ca. 80 Personen geschaffen. Weitere Räumlichkeiten, wie die Schaffung eines großen, zweistöckigen Hörsaals mit ca. 300 Plätzen und weiterer Kleingruppen- und Besprechungsräume, folgen in der zweiten Bauphase. „Doch bis dies alles fertig gestellt ist, wird es wohl noch bis zum Jahr 2015 dauern“, so Mag. Johannes Schwammberger, PR-Abteilung der TILAK. „Vorerst wird nun im zweiten Bauabschnitt die alte Kinderklinik abgerissen und kurz danach mit dem Beginn der Baugrube begonnen. Die Gesamtkosten für das Projekt Kinder- und Jugendzentrum

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und Physiotherapie könnten so noch effektiver und intensiver genutzt werden. Desweitern ist nun im zweiten Bauabschnitt die Schaffung eines tagesklinischen Bereiches vorgesehen. Dieser sollte die Stationen vermehrt entlasten und zur Optimierung der Behandlungsabläufe beitragen. Auch entsprechende Dienstzimmer für die ärztlichen MitarbeiterInnen sind noch nicht in ausreichendem Maß vorhanden. Für die Lehre gibt es zwar jetzt deutlich mehr Platz, jedoch leider nicht auf den Stationen selbst. Praktika für Kinder- und Jugendheilkunde sowie das Klinisch-Praktische Jahr sollten möglichst auf den Stationen

werden aktuell auf etwa 175 Millionen Euro geschätzt.“ „Um Innsbruck aber auch weiterhin als Steckenpferd ausgezeichneter Medizin zu bewahren, müssen zusätzlich Forschung und Lehre ebenfalls höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Die akademische Pädiatrie kann nur dann bestehen, wenn hochkarätige Veröffentlichungen sowie eine individuelle Betreuung von StudentInnen, DiplomandInnen und DoktorantInnen gewährleistet ist“, so Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Müller. Auch für Univ. Prof. Dr. Lothar Zimmerhackl ist die weitere Verbesserung der pädiatrischen Praktika und der Lehre ein besonderes Anliegen. Er bemüht sich derzeit um ein „Lernzentrum Pädiatrie“. Geplant wäre darin die Simulation von typisch klinischen Befunden bei Kindern an programmierbaren Phantomen. In enger Zusammenarbeit mit Herrn Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz sollte die Umsetzung in naher Zukunft möglich sein. Wünsche gäbe es ja noch viele… …, ziemlich genau ein Jahr nach der Eröffnung sieht man, dass ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde. Für Patienten sowie für das medizinische Personal wurde ein wirklich tolles Umfeld geschaffen. Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Müller zitiert hierfür eistar hotel for your sick kids“. So wollen wir hoffen, dass Kinder auch weiterhin einen so hohen Stellenwert an unserer Klinik haben werden, denn „Kinder sind unsere Zukunft!“ Lukas Schett


BrustGesundheitZentrum informiert

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Erstmalig in Ă–sterreich stehen an der Innsbrucker Frauenklinik drei „Breast Care Nurses“ Brustkrebspatientinnen zur Seite.

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n Ă–sterreich erkranken jährlich 4.600 Frauen an Brustkrebs, allein in Tirol sind dies 340 Neuerkrankungen pro Jahr. Somit erkrankt jede 9. Frau in Tirol im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, davon sind 28% unter 50 Jahre alt. Diagnose Brustkrebs ist fĂźr betroffene Frauen wie auch fĂźr ihre AngehĂśrigen ein groĂ&#x;er Schock. Gerade in dieser Zeit sollen sie sich so gut wie mĂśg-

„Die Tätigkeit der Breast Care Nurses am BrustGesundheitZentrum Tirol ist ein weiterer wichtiger Schritt fĂźr die Qualität der Betreuung und verbessert die Zufriedenheit der Patientinnen,“ stellt der gynäkologische Leiter OA Dr. Michael Hubalek erfreut fest. Mag. Franz Preishuber

; MI[ EVHEWHSGLKPIMGL# Seit kurzem ergänzen am BrustGesundheitZentrum der Frauenklinik Innsbruck speziell ausgebildete „Breast Care Nurses“ das multidisziplinäre Team. In einem einjährigen berufsbegleitenden Lehrgang – erstmalig fĂźr ganz Ă–sterreich in Innsbruck durchgefĂźhrt – haben Karin Alber, Kathrin Kratzer und Barbara Pichler nicht nur vertiefte medizinische Grundlagen, sondern auch soziale, psychologische und kommunikative Kompetenzen erworben. Breast Care Nurses sind im angloamerikanischen Raum bereits etabliert und werden von der EUSOMA (European

Breast Care Nurses spielen eine zentrale Rolle in der Betreuung von Brustkrebspatientinnen. Sie begleiten die Frauen und ihre AngehÜrigen von der Diagnosestellung und Therapieplanung, während des gesamten Behandlungsablaufs, bis zu den ambulanten Nachkontrollen. Dabei bieten sie in der schwierigen Zeit informelle, emotionale und praktische Unterstßtzung. Ergänzend zum Arztgespräch klären sie ßber die Erkrankung und medizinische Interventionen auf, und helfen den Betroffenen so, Entscheidungen zu treffen. Als direkte Ansprechpartnerinnen sind sie fßr die Frauen da wenn Fragen auftauchen. Weiters bieten sie Unterstßt-

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Interview mit Dr. Bettina Baltacis Homöopathin & Neonatologin in der Krankenanstalt Rudolfstifung Wien

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Krankenhaus und Homöopathie? …dass das kein Widerspruch ist, soll dieses Interview zeigen…!

### Frau Dr. Baltacis, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns ein Interview zu geben. Können Sie uns kurz etwas über Ihren Werdegang erzählen? Dr. Baltacis: Also auf die Neonatologie bin ich geraten am Ende meiner Ausbildung zur Fachärztin für Kinderheilkunde. Die hab ich im Mautner-Markhofschen Kinderspital absolviert – wir sind im Jahr 1998 hierher in die Rudolfstiftung übersiedelt. Während der Ausbildung kommt jeder für einige Monate auf die Neonatologie. Gleichzeitig hab ich nach dem Studium begonnen mit meiner Homöopathieausbildung und hab im Jahr 1999 das Homöopathiediplom gemacht. ### Wie sind Sie zur Homöopathie gekommen? Gab es da für Sie so etwas wie ein Schlüsselerlebnis? Dr. Baltacis: Ich habe mich nach dem Studium halt ein bisschen umgeschaut, was ich noch so lernen könnte und habe dann Seminare über Homöopathie besucht, die damals noch in Baden waren. Während des Kurses gab es dann so etwas wie ein Schlüsselerlebnis, weil ich selber einen Migräneanfall hatte und erfolgreich homöopathisch behandelt wurde. Das war der Moment, wo ich mir dachte, das möchte ich auch können. ### Was fasziniert Sie an der Homöopathie oder warum sind Sie nicht wieder davon abgesprungen? Dr. Baltacis: Es hat funktioniert. Ganz einfach. ### Und wie sieht jetzt hier Ihre Tätigkeit aus? Dr. Baltacis: Also hier auf der Station geht die Homöopathie Hand in Hand mit der Intensivmedizin. Es kommt natürlich immer darauf an, wer gerade im Dienst ist. Wenn ich im Dienst bin, wird es eher so sein, dass ich viele Patienten homöopathisch behandle. Das fängt schon im Kreißsaal akut an und geht dann weiter auf der Station mit der Begleitung von verschiedenen Maßnahmen, bis zur Behandlung von Dingen, die der Schulmedizin einfach nicht zugänglich sind. Man muss aber auch sagen, dass ein gut gewähltes Mittel den Einsatz von intensiveren Maßnahmen verhindern kann. In vielen Fällen hab ich das so erlebt.



### Und kann man anteilsmäßig sagen, wie viel Prozent die Homöopathie ausmacht? Dr. Baltacis: Nun, ich behandle nicht jeden Patienten. Bei manchen ergibt es sich einfach nicht. Aber wie gesagt, wenn ich im Dienst bin, bekommt wahrscheinlich jedes Kind auch etwas Homöopathisches. Es ist so, dass diese Kinder dann unter Umständen mal kein Antibiotikum kriegen, welches sie sonst routinemäßig bekommen hätten, weil ich beobachte, dass sie sich klinisch gut genug erholt haben. Das Argument der Gegner möchte ich hier aber auch gleich vorwegnehmen: Es ist so, dass Gott sei Dank bei den Früh- und Neugeborenen auch sehr Vieles von allein gut wird. Der Vorteil der Homöopathie ist, dass sie unterwegs keinen Schaden setzt im Gegensatz zu vielem Anderen. ### Dass die Homöopathie hier keinen Schaden setzt, sehen Sie als einen Vorteil. Gibt es da noch andere? Dr. Baltacis: Ich vertrete jetzt hier nicht die Position, dass es auf keinen Fall schadet. Man kann beispielsweise mit der Homöopathie auch durchaus Symptome verschleiern. Aber aufmerksam sein muss man sowieso in jedem Zusammenhang. Was man beachten oder bedenken muss und was vielleicht nicht jedem so klar ist, ist die Tatsache, dass man gerade bei den Frühgeborenen eigentlich mit lauter Medikamenten, also schulmedizinischen Medikamenten arbeitet, die nicht zugelassen sind. Das ist im Endeffekt ein Experimentieren, wenn man es pointiert aussprechen will. Ähnlich wie bei den Kongressen, wo Studien präsentiert werden mit zehn Teilnehmern und daraus dann irgendwelche statistischen Werte errechnet werden. Da kann man auch würfeln…das hat für meinen Begriff nicht die Aussage, die ich mir wünschen würde. ### Publizieren Sie manchmal auch Fälle? Dr. Baltacis: Naja, publizieren tu ich eher in einschlägigen homöopathischen Zeitschriften, zum Beispiel in der „Documenta Homeopathica“ und auch in der „Hauspastille“ der Rudolfstiftung, was immerhin ein Medium ist, das an alle Ordinationen in Wien geht.


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Aus der Neurologie

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tria terminalis, Nucleus caudatus, Papez-Neuronenkreis und Circulus arteriosus. Wir haben die Strukturen des menschlichen Gehirns gelernt, uns mit der Pyramidenbahn und mit Neurotransmittern beschäff tigt. Doch wissen wir jetzt, wie das Gehirn funktioniert? Wissen wir, wie Bewusstsein entsteht und wissen wir, ob wir einen freien Willen haben? Man könnte sagen, das hat nichts mit Medizin zu tun, ist zu philosophisch, vielleicht etwas für Psychologen. Induziert ein Gedanke, den wir gerade denken, in einem winzigen Augenblick eine Tätigkeit der grauen Zellen oder ist es gerade umgekehrt? In einem Experiment sollten Probanden zu einem beliebigen Zeitpunkt an einer Schnur ziehen. Gleichzeitig wurde ein EEG abgeleitet. Man stellte fest, dass etwa eine Sekunde vor dem Ziehen an der Schnur eine vorbereitende neuronale Aktivität eintrat. In einem weiteren Experiment forderte man die Probanden auf, anzugeben, wann sie den Entschluss zum Ausführen der Handlung gefasst hätten. Hier konnte 0,3 Sekunden vor Fassen des Entschlusses eine neuronale Aktivität gemessen werden. Sollte uns das unheimlich sein? Wenn ja, dann müssten uns auch sämtliche Hormone unheimlich vorkommen. Hormone korrelieren nämlich beträchtlich mit unserem Verhalten. Auch hier wieder die Frage nach der Henne und dem Ei. Verursacht das Hormon ein bestimmtes Verhalten oder führt eine Verhaltensweise zum Ausschütten eines Hormons?

Ein sehr interessantes Hormon ist das Oxytocin. Es wird in den Nuclei supraoptici und paraventriculares des Hypothalamus gebildet, gemeinsam mit ADH. Beide sind Nonapeptide und unterscheiden sich lediglich in zwei Aminosäuren. Beim Orgasmus spielt Oxytocin eine maßgebliche Rolle. Es kontrahiert den Uterus. Hier die Parallele zum ADH, welches bekanntlich eine Blutdruckerhöhung bewirkt. Es schnellt wohl bei so mancher oder so manchem beim Erleben eines Orgasmus auch der Blutdruck in die Höhe. Doch Oxytocin kann noch mehr: es ist verantwortlich für Partnerbindung und für die MutterKind-Bindung. Kein Wunder, denn bei der Geburt kontrahiert sich der Uterus, dessen Gewebe in extremen Maße Oxytocin-Rezeptoren exprimiert. Sinnvollerweise wird auch die Milchejektion im myoepithelialen Gewebe der Brustdrüse angeregt, also ein geniales Konzept. Darüber hinaus ist Oxytocin an der Bildung von Vertrauen beteiligt. Dies haben Ökonomen bei Versuchen zur Spieltheorie herausgefunden. Wenn es jemand ausprobieren will: Oxytocin gibt es als Nasenspray unter dem Namen „Syntocinon“ in der Apotheke, leider nicht OTC sondern nur mit Rezept. Aber bitte keine Versuche mit Schwangeren! Gregor Kastl


Exkursion zum Elisabethinum

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uch dieses Jahr fuhr wieder eine Gruppe von Studenten, im Rahmen der von Mag. Hörmann und der Studienvertretung der MUI organisierten Exkursion, nach Axams zum Elisabethinum - Westösterreichs größtem Förderzentrum für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche. Peter Schafferer, ein langjähriger Mitarbeiter der Einrichtung, stand den ganzen Nachmittag für unsere Fragen zur Verfügung und führte uns durch verschiedenste Bereiche des Hauses, um uns einen möglichst umfassenden Einblick in das Leben im Elisabethinum zu geben. Besonders beeindruckend war für uns, wie individuell der Tages- und Wochenablauf auf jedes einzelne Kind abgestimmt wird. So bekommt jeder seine persönliche Zusammenstellung aus Unterricht, Therapie und gemeinsamen Aktivitäten wie Sport und Freizeit. Während die meisten Kinder nur tagsüber im Haus sind, besteht für einige die Möglichkeit unter der Woche in kleinen Wohngemeinschaften dort zu bleiben. Betreut werden diese Wohngruppen von Nonnen, Zivildienstleistenden und Praktikanten. Zu den angebotenen Therapiemöglichkeiten gehören Physio- und Ergotherapie, Logopädie sowie andere Therapieformen, wie z.B. Reit-, Wasser- und Musiktherapie. Dadurch wird erreicht, dass mit jedem Einzelnen - unabhängig von der Schwere seiner Behinderung - persönliche Therapieziele verfolgt und erreicht werden können. Die Bandbreite reicht dabei von grundlegenden Fähigkeiten wie Schlucken und Körperwahrnehmung bis hin zu handwerklich anspruchsvollen Tätigkeiten, die in eigenen Werkstätten ausgeübt werden.

Förderung im Vordergrund, aber auch das Arbeiten in der Gruppe mit Schülern unterschiedlichster Behinderungen und Fähigkeiten. So gibt es neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch auch Projekte wie „Suppe kochen“ bei denen sich jeder - je nach Möglichkeit - einbringen kann, um Alltagssituationen gemeinsam zu meistern. „…für uns ist es normal, verschieden zu sein.“ Dieser Leitsatz, der die Atmosphäre im Elisabethinum gut beschreibt, war auch für uns deutlich spürbar: Aspekte, die das Leben für uns „normal“ und zugleich lebenswert machen, wie Lebensfreude, Spaß, Erleben in Gemeinschaft, Lernen - aber auch Lernen mit Problemen umzugehen, sante und eindrucksvolle Erfahrung, die dazu anstieß sich mit dem Thema „Was ist lebenswertes Leben“ auseinanderzusetzen. Zum Beispiel im Hinblick auf Pränataldiagnostik und Abtreibung werden viele von uns, sei es im Arztberuf oder privat, später damit konfrontiert. Auch für nächstes Jahr ist eine Veranstaltung voraussichtlich zum Thema „Lebenswert und Ethik in der Medizin“ geplant. Informiert werdet Ihr darüber per Email durch die Studienvertretung der MUI. unter www.slw.at => Seraphisches Liebeswerk der Kapuziner

Katrin Kasiske & Julian Kirschner

Gleiches gilt für den Schulunterricht: Auch hier steht die individuelle %FF1 EPWXYRHIMQ )PMWEFIXLMRYQ

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GewinnĂźbergabe

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n der Weihnachtsausgabe des derMedicus konntet ihr einiges Interessantes ßber Lawinenunfälle und deren notfallmedizinische Versorgung lesen und euer neu erworbenes Wissen auch gleich in einem Gewinnspiel testen. Passend zum Thema wurde ein Lawinenverschßtteten-Set der Firma Ortovox von Hervis zur Verfßgung gestellt. Aus den zahlreichen Einsendungen wurde dann Ende Jänner im Rahmen der Semester-Ending-Party im Weekender-Club der Gewinner gezogen.

Lena Fuderer aus Schondorf am Ammersee (Deutschland), derzeit im 8. Semester, war unsere Ăźberaus glĂźckliche Gewinnerin. Der Preis wurde ihr von Herrn Janik Hennig in der Hervis Filiale Sillpark Ăźbergeben. Lena zu ihrem Gewinn: „Ich habe ja diese Saison erst angefangen mit dem Skitourengehen. Davor bin ich jahrelang nur Snowboard gefahren... und da kam dieser Teil der AusrĂźstung gerade richtig und war ein super Ansporn weiterzumachen, natĂźrlich erst nach spaĂ&#x;igem PiepserSuchtraining. Ich werde das LVS-Set noch viele schĂśne Berge hochtragen.“ Das gesamte Team des derMedicus wĂźnscht der glĂźcklichen Gewinnerin noch viel Freude mit ihrem Preis! Lukas Schett


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